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Arkadi Duval

Dieses Thema im Forum "Organisationen und Mitglieder" wurde erstellt von Arkadi Duval, 8. September 2014.

  1. Arkadi Duval

    Arkadi Duval Necessary evil

    Ein Charakter von Janus Sturn

    "The road to hell is paved with good intentions."

    Geheimdienst der Neuen Republik

    Personalarchiv

    - Akte wird geladen -

    Arkadi Duval



    Name: Arkadi Duval

    Spitzname: "Chessmaster"

    Zugehörigkeit: Neue Republik

    Organisation: Geheimdienst der Neuen Republik (NRGD)

    Rang: Lieutenant

    Sektion: 01: Überwachung & Auswertung (Fachbereich Militär)

    Spezies: Mensch

    Geschlecht: männlich

    Alter: 34

    Körpergröße: 1,80m

    Körpergewicht: 84 kg

    Haarfarbe: blond

    Augenfarbe: hellbau

    Statur: sportlich, athletisch, kräftig

    Besondere Merkmale: -

    Familienstand: ledig (Verlobung aufgelöst)

    Geburtsplanet: Mon Calamari/Dac

    Familie: Vater Todakin Duval (62, pensionierter Arzt), Mutter Laria Duval (54, ehemalige Schauspielerin)

    Aussehen (siehe Bild): mittelkurze blonde Haare, hellblaue Augen, helle Haut, durchschnittliche Größe, attraktive (aber nicht sonderlich auffällige) Gesichtszüge, kräftige Arme und Oberkörper/Bauch

    Kleidung (siehe Bild): situationsbedingt, in Freizeit schwarzes Shirt, schwarze Hose und dunkelgrauer Mantel, graue Schuhe

    Waffen und Ausrüstung: 1 DH-17 Basterpistole, 1 Vibromesser, sonstige Ausrüstung/Bewaffnung abhängig von Missionsprofil

    Fähigkeiten: militärische Nahkampfausbildung, Erfahrung als Unteroffizier bei der Schweren Infanterie, guter Schütze, Menschenkenntnis, Sinn für Taktik

    Persönlichkeit: ruhig, nachdenklich, präzise und "militärisch", tiefer Hass auf das Imperium und fanatisch bei dessen Bekämpfung, skrupellos, ethisch flexibel, wenn nötig sehr charmant und freundlich, verborgenes Trauma (Kriegserfahrung)

    Stärken: intelligent, gerissen, geschickt, hochmotiviert, kann gut planen

    Schwächen: Trauma, Fanatismus, kann Kontrolle verlieren

    Besondere Verhaltensweisen: Summt in privaten Momenten die Melodie eines Lieds (Shouting The Battle Cry Of Freedom) und starrt abwesend in die Ferne

    Sprachen: Galactic Basic Standard (akzentfrei), High Galactic (Schulkenntnisse), Mon Calamari (fließend), Bocce (fließend), Huttisch (fortgeschritten)

    Bildung: gehobener Schulabschluss, Abschluss in Politikwissenschafften der Universität Dac

    Hobbies: Schachspiel, Lesen, Schwimmen, Kampfsport

    Militärische Laufbahn: freiwilliger Eintritt ins Militär, Grundausbildung der Armee (Schwere Infanterie), Bewährung im Kampfeinsatz, Beförderung zum Corporal, Abschied aus dem aktiven Dienst als Sergeant

    Anmerkung zur Militärdienstzeit: Ermittelungen des MAD gegen Mitglieder seiner Einheit wegen des Verdachts auf die Misshandlung von Kriegsgefangenen, Ermittelungen mangels Beweise eingestellt

    Laufbahn beim NRGD: Anwerbung nach erfolgreicher Zusammenarbeit seiner Einheit mit Agenten des NRGD, Duval kooperierte vorbildlich mit den Agenten und leistete entscheidenden Beitrag zum Erfolg einer Aufklärungsmission
    Grundausbildung des Geheimdiensts, Versetzung zu Sektion 01 (Fachbereich Militäranalyse und -kooperation)

    Hintergrund:

    Arkadi Duval wurde auf Mon Calamari geboren, sein Vater war ein wohlhabender Arzt, seine Mutter eine erfolgreiche Schauspielerin. Er erlebte eine sehr behütete und glückliche Kindheit und war ein zwar eher stilles, aber doch fröhliches Kind und ein leistungsstarker Schüler, der gut mit seinen Mitschülern und Lehrern auskam und ein inniges Verhältnis zu seinen stolzen Eltern hatte. Er hatte zwar nur wenige, aber dafür umso engere Freunde, und ging mit diesen besonders gerne zum Schwimmen in den Meeren der Ozeanwelt Mon Calamari. Da er von klein auf viel mit Nichtmenschen zu tun hatte, hegt er keinerlei Vorurteil gegen diese und ist sehr aufgeschlossen ihnen gegenüber. Nach seinem Schulabschluss begann er ein Studium der Politikwissenschaft. Dort entdeckte der bis dahin eher unpolitische junge Mann seine Begeisterung für die Neue Republik und ihre Werte und beschäftigte sich bald intensiv mit dem tobenden Krieg gegen das Imperium. Je mehr er erfuhr, desto größer wurde seine Empörung über die Gräueltaten, Unterdrückung und Ungerechtigkeit des Imperiums, und direkt nach seinem Abschluss meldete er sich gegen den Willen seiner besorgen Eltern und seiner Verlobten, die er während des Studiums kennen und lieben gelernt hatte, freiwillig und voller
    Idealismus zum Militär. Arkadi fiel seinen Vorgesetzten und Kameraden durch seinen großen Eifer und Pflichtbewusstsein auf und wurde nach der Grundausbildung zur Schweren Infanterie versetzt. Zunächst erlebte er eher drögen und zähen Garnisonsdienst, aber dann wurde die Basis überraschend von weit überlegenen imperialen Streitkräften angegriffen und Arkadi erlebte seinen ersten Kampfeinsatz. Völlig unvermittelt erlebte der junge Soldat die Schrecken des Krieges hautnah, sah wie Kameraden und Freunde verwundet wurden oder starben und das Imperium mit gnadenloser Effizienz die überraschten und weit unterlegenen Soldaten der Neuen Republik niedermachte. Bei dem Versuch, einen verletzten Kameraden in Deckung zu ziehen, explodierte eine Granate in seiner Nähe und Arkadi wurde bewusstlos. Als er wieder zu sich kam, war er von den Leichen seiner Kameraden umgeben, die sich in der Hoffnung auf Gnade ergeben hatten und exekutiert worden waren. Allein, verängstigt und ohne Kontakt versteckte sich Arkadi in den Wäldern, bis Verstärkung der Neuen Republik eintraf.

    Als er nach der Rettung Heimaturlaub gewährt bekam, erkannten ihn seine Eltern und seine Verlobte kaum wieder. Aus dem fröhlichen, naiven jungen Mann war ein stiller, kalter Kämpfer geworden, der vor Hass brodelte und sein Trauma hinter einem dicken Eispanzer verschloss. Nach einem heftigen Streit zerbrach die Beziehung zu seiner Verlobten und Arkadi kehrte an die Front zurück. Er meldete sich freiwillig für besonders gefährliche Einsätze, duldete keinerlei Nachlässigkeit und vermied es, sich mit irgend jemanden anzufreunden. Als sie nach einem erbitterten und verlustreichen Gefecht eine Gruppe imperialer Soldaten gefangen nahmen und zwei dieser Soldaten damit prahlten, wie sie zuvor nichtmenschliche Zivilisten getötet hatten, führte Arkadi sie in ein nahe gelegenes Waldstück und erschoss sie, während drei seiner Kameraden zusahen und anschließend Waffen bei den toten Imperialen platzierten, damit es wie ein gescheiterter Fluchtversuch aussah. Der MAD untersuchte den Vorfall, fand aber keine Beweise für den Mord, akzeptierte die Version vom gescheiterten Fluchtversuch und stellte die Ermittelungen ein. Kurz darauf unterstützte Arkadi Agenten des NRGD bei einer Aufklärungsmission hinter feindlichen Linien. Daraufhin wurde der vor einigen Monaten zum Sergeant beförderte Mann vom Geheimdienst angeworben, durchlief die Grundausbildung und wurde zum Agenten ernannt.

    Ansichten zu:

    Imperium: Er hasst das Imperium aus ganzer Seele und hält jedes Mittel für gerechtfertigt, um es endgültig zu besiegen und zu vernichten. Er gibt dem Imperium die Schuld für alles, was er erlebt hat, und sieht es als seine persönliche Nemesis.

    Sith: Für das dunkle Gegenstück zu den Jedi hegt er einen besonders tiefen und persönlich gefärbten Hass, da drei seiner Kameraden von einem Sith getötet wurden. Die Ausrottung der Sith ist für ihn die einzig logische Möglichkeit, diese Gefahr endgültig zu beseitigen.

    Neue Republik: Früher war voller Begeisterung für die Werte der Neuen Republik, heute ist er sehr zynisch und oft voller Frustration über die Beschränkungen, die ihm die Verfassung bei seiner Arbeit aufzwingt. Er wünscht sich, dass die Neue Republik ihre Zurückhaltung aufgibt und bereit ist, das Imperium mit allen Mitteln zu bekämpfen. Seine Vendetta gegen das Imperium sieht er auch als Dienst an der Neuen Republik und er glaubt von sich, dass jemand wie er bereit sein muss, die schmutzige Arbeit zu tun, die für den Fortbestand und Sieg der Neuen Republik notwendig ist.

    Jedi: Als Kind wollte er (wie wohl so mancher) ein Jedi-Ritter werden und das Böse in der Galaxis bekämpfen. Für die Macht der Jedi hat er den größten Respekt, aber er ist enttäuscht darüber, dass sie diese nicht aggressiver gegen das Imperium einsetzen.

    Black Sun: Die Kriminellen und ihr blindes Streben nach Credits verachtet er, aber er sieht in dem galaxisweit agierenden Syndikat einen möglichen Verbündeten gegen das Imperium - zumindest für eine Weile.



    Rückblende

    I. Brothers in Arms

    Hell leuchtete die Mittagssonne des kleinen Waldmondes und ließ die Rüstung von Private Arkadi Duval glänzen. Der junge Mann mit dem blonden Haar und den wachen hellblauen Augen hielt kurze inne und betrachtete fasziniert die Wälder. Er war auf der Ozeanwelt Mon Calamari aufgewachsen und noch nicht viel in der Galaxis herum gekommen. Die Idylle, die sich hier bot, war erstaunlich, und Arkadi nahm sich vor, später eine Zeichnung anzufertigen. Jetzt galt es allerdings, seinen Rundgang fortzusetzen, sonst würde es eine Standpauke von Sergeant Duskin geben. Der junge Soldat schulterte sein Gewehr und setzte sich wieder in Bewegung. Links von ihm befand sich ein auf einem kleinen Hügel ein grauer Gebäudekomplex, der in all dem grün und Pflanzen wie ein Eindringling wirkte. Geschütztürme, Schützengräben, Sandsackbarrieren und Mauern sowie die geschäftig umherlaufenden Soldaten des 58. Infanteriebattalions der Armee der Neuen Republik erinnerten ihn daran, dass er nicht im Urlaub war. In der Galaxis tobte ein erbitterter Krieg zwischen dem diktatorischen Imperium und der demokratischen Neuen Republik, ein Krieg, der schon unzählige Leben gekostet und viele Welten verwüstet hatte. Der Private wusste genau, wieso er sich freiwillig gemeldet hatte.

    Es war seine Pflicht, für Freiheit und Demokratie zu kämpfen und die Wehrlosen zu beschützen, die von der gnadenlosen Expansion des Imperiums bedroht wurden. Der Dienst auf dem Waldmond, der eine wichtige Kommunikationsanlage beherbergte, war bis jetzt allerdings sehr ruhig gewesen. Die Front war zwar nicht so weit weg,aber doch hatten die meisten Soldaten hier, viele von ihnen junge Freiwillige wie Arkadi, bis jetzt eher mit den Mücken und den oft ausfallenden Fahrzeugen zu kämpfen als mit Sturmtruppen und Sith.

    Er hatte Glück gehabt und eine der weniger anstrengenden Schichten erwischt. Nach seinem Dienstschluss begab er sich in sein Quartier, verschickte eine kurze Holonachricht an seine Eltern und seine Verlobte auf Dac, und begab sich dann in die Mannschaftsmesse der Basis. Zwei Bothaner und ein Devaronianer spielten Sabacc und zwei grimmig aussehende Nikto lieferten sich ein ein erbittertes Duell beim Arm drücken. Suchend sah sich Arkadi um und entdeckte seinen Freund, Private Shokla. Freundlich winkte ihm der Mon Calamari mit seiner Flossenhand zu und bedeutete ihm, sich zu ihm und den anderen Mitgliedern seines Squads zu setzen. Neben Shokla hatten es sich auch Private Tibson, ein dauernd lächelnder ehemaliger Farmer, Private Viala, eine hübsche menschliche Frau mit kurzen braunen Haaren, und Corporal Vadario, ein großer und schweigsamer Zabrak, an dem Tisch gemütlich gemacht. Arkadi gesellte sich zu seinen Kameraden und man tauschte sich über die Ereignisse des Tages und die miserable Qualität des Essens aus, Tibson erzählte einen seiner zahllosen Witze, und Shokla zeigte stolz das Foto seiner Freundin auf Mon Calamari herum. Arkadi mochte ihn, sie unterhielten sich oft über ihre gemeinsame Heimatwelt. Allerdings wusste er beim besten Willen nicht, ob Shoklas Freundin hübsch war oder nicht und beließ es daher bei einem diplomatischen "Sie sieht...nett aus", was schallendes Gelächter auslöste und selbst dem grimmigen Corporal Vadario ein kurzes Lächeln auf das Gesicht zeigte. Shokla zahlte es ihm heim, als Arkadi schließlich dem Drängen nachgab und ebenfalls das Foto seiner Verlobten zeigte, der Mon Calamari wiederholte seine Worte und ließ damit alle herzhaft lachen. Gespielt theatralisch beklagte sich Private Viala darüber, dass alle netten Männer bereits verlobt waren, und stieß ihn scherzhaft in die Seite. Etwas verlegen senkte Arkadi den Blick und wechselte das Thema, man unterhielt sich über den Verlauf des Krieges. Gerade als Tibson einen Witz darüber brachte, dass die Rüstungen der Sturmtruppen wohl eher braun statt weiß werden würden, sobald sie es mit ihm zu tun bekommen würden, und stolz seine Muskeln präsentierte, da ertönte das schrille Heulen der Alarmsirenen. Wie vom Blitz getroffen sprangen die Soldaten auf, als die Stimme des Basiskommandanten Colonel Sedway erklang.

    "An alle Einheiten, hier spricht Colonel Sedway. Langstreckensensoren haben einen imperialen Sternzerstörer erfasst, der sich mit hoher Geschwindigkeit der Basis nähert. Sämtliches Personal auf seine Posten und Gefechtsbereitschaft herstellen. Das ist keine Übung. Ich wiederhole, das ist keine Übung."

    Mit einem Mal war der Krieg zu Private Duval und seinen Kameraden gekommen. Der echte Krieg.

    II. First Blood

    III. Paradise Lost

    IV. A Heart of broken glass

    V. At any cost
     

    Anhänge:

    Zuletzt bearbeitet: 13. Juni 2016

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