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Backwater Station (System IO-272)

Dieses Thema im Forum "Projekt Star Wars Rollenspiel" wurde erstellt von Jart Ga'lor, 1. November 2007.

  1. Jart Ga'lor

    Jart Ga'lor Ad'ika

    Backwater Station
    ___________________________________________________________


    [ keine Infos zur Station ]

    [ Zugehörigkeit: Imperium ]​


    [System IO-272]

    In der Nähe von Bilbringi liegt dieses namentlich nicht weiter erwähnte Sternensystem, das anatomisch durch die großen Gasriesen, sowie ein ausgedehntes Asteroidenfeld besticht. Aus strategischer Sicht findet IO-272 Beachtung, da innerhalb des Asteroidenfeldes eine große imperiale Versorgungsbasis errichtet wurde, die als Knotenpunkt für die umliegenden Sektoren fungiert. Selbst Schiffe der Imperial-II Klasse können dort aufmunitioniert und repariert werden. Die Station trägt den Namen Backwater Station und verfügt über ausgedehnte Verteidigungssysteme, fest im Asteroidengürtel installiert. Durch die vielen Asteroidenteile ist der Jägereinsatz dort sehr schwierig, doch können größere Schiffe sich problemlos eine Passage zur Station bahnen, da es nur wenig große Asteroiden gibt, die den Schilden eines kapitalen Schiffes gefährlich werden können.​
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 26. November 2013
  2. Jart Ga'lor

    Jart Ga'lor Ad'ika

    [Hyperraum - Rampant - Suite des Captains] Konteradmiral Ga'lor, Captain Korus, Commander Wilm, Commander Swanson, Lt.-Commander de Lieven, 2 MagnaGuards


    Da der Konteradmiral das Gespräch für beendet erachtete und er auch keine weiteren, lästigen Fragen mehr zu hören bekam, gestattete er es, dass sich Captain Korus und seine beiden Untergebenen zurückzogen. Selbstverständliche hatte er den Führungsoffizieren entsprechende Quartiere zugewiesen, doch nicht, ohne sich in Form seiner Sicherheitsdroiden davon zu überzeugen, dass seine 'Gäste' sich nicht weiter umsahen.

    Jart fleschte belustigt die Zähne, als er in seinem Quartier wieder alleine war und einen weiteren Schluck des öligen Getränkes genommen hatte. "Wie einfach es doch gewesen war, diesen Narren die Rechtmäßigkeit der Befehle einzubläuen", dachte der Twi'lek, während er sich auf den Weg zur Brücke machte. Zwar ging Jart nicht davon aus, dass Korus oder de Lieven nicht erfasst hatten, was hier im Begriffe war zu geschehen, doch etwas mehr Empörung hätte er erwartet, wenn auch hinter wohl dosierten Worten versteckt. Wie dem auch war, solange sie seine Befehle ausführten und tapfer die Bauern vor seiner Festung mimten, gaben sie ihm keinen Grund zu intervenieren, ... vermutlich, weil das keiner der Beteiligten wollte.


    "Konteradmiral, wir erreichen in weniger als fünf Minuten den Zielort",

    durchbrach der Navigationsoffizier die geschäftige Stille auf der Brücke und erwarb sich für einige Sekunden die Aufmerksamkeit Ga'lors. Jarts Blick glitt direkt darauf hin wieder in die Ferne, denn er wusste, wie wichtig dieser Moment war. Hatte er Erfolg, standen ihm viele Türen offen und seine Macht über Schiffe und Männer würde sich verfielfachen. Eine Niederlage hingegen würde all seine Pläne vernichten, ... so knadenlos, wie ein Sith tötete.

    "Kampfstationen!",

    ordnete er ohne jede emotionale Regung an und stand auf. Commander Wilm hatte sich zu seiner Rechten aufgebaut und erstattete detailliert Bericht:

    "Die Flotte ist in Bereitschaft. Die letzten Schäden an der Wachtor wurden behoben. Captain Winuuk protestierte heftig und ich musste ... gewisser Mittel mich bedienen, um ihn davon abzubringen, einen Eintrag im Logbuch zu verfassen."

    Der drahtige Mann gönnte sich ein selbstherrliches Grinsen:

    "Wie Sie bereits vorausgesehen haben, stellte die Crew der Legend of the Republic und der Silver Ray kein Problem dar."

    "Sehr gut!",

    konstatierte Jart nur, da im selben Augenblick der Countdown für den Rückfall in den Normalraum eingeleitet wurde. Einen kurzen Moment der Anspannung übermannte ihn, doch hielt der Konteradmiral seine Emotionen im Griff und starrte förmlich auf die Scheibe vor ihm, die sich gerade wieder zu einem interpretierbaren Bild zusammensetzte. Einige Führungsoffiziere peitschten Kommandos über die Brücke, während Ga'lor mit seinen Augen nach Anzeichen dafür suchte, ob sein Unternehmen ein Erfolg sein würde oder nicht.
    Die Flotte rund um die Rampant war sehr dicht an das Asteroidenfeld herangesprungen und die ersten Ausläufer trafen bereits die Schilde der Schlachtschiffe. Es war ein durchaus fulminanter Anblick, wie die kalte Sonne des Systems ihre langen Schatten durch das Asteroidenfeld warf, doch zugleich blendete dieses Spektakel auch, sodass Jart auf die Sensoren warteten, die aufgrund der unglaublich vielen Objekte länger für die Erfassung brauchten als normal.



    [System IO-272 - Rampant - Hauptbrücke] Konteradmiral Ga'lor, Commander Wilm und Mannschaft
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. November 2007
  3. Wes Korus

    Wes Korus Offizier der Republik

    - [Hyperraum nach IO-272 - VSD "Rampant" - Quartier des Captains] - mit Rear Adm. Ga?lor, Cmdr. Swanson, Cmdr. Wilm, Lt.Cmdr. de Lieven u. 2 Magna Guards

    Mit der Antwort des Admirals war Wes alles andere als zufrieden. Dadurch das es keine Aufklärung mehr geben würde, stiegen die Chancen das die Imps sie überraschten und nicht die sie die Imperialen. Schließlich war gerade erst die Schlacht bei Bilbringi zu Ende gegangen und da diese Basis nicht allzu weit von dem System entfernt lag, würden hier früher oder später kapitale Schiffe auftauchen. Aber wenn es gelang und sie wirklich ungestört ihren Angriff durchführen konnten, dann würde dieser Einsatz ein voller Erfolg werden und dafür mussten sie wohl Risiken eingehen - was Wes allerdings nur widerwillig tat.
    Er hatte lieber alles bis ins kleinste Detail durchgeplant und wusste lieber was ihn erwarteten würde.
    Ga'lor entließ sie nun und die beiden Magna Guards, die Wes bis jetzt noch gar nicht aufgefallen waren, führten die drei Offiziere in eine Suite in der sie den Rest des Sprunges warten würden. Er hoffte nur das Lieutenant Manison die Besatzung und das Schiff auf ein Gefecht vorbereitet hatte. Aber das konnte er auch nur getan haben, wenn man ihn vor dem Sprung informiert hatte.
    Sie betraten die Suite und die beiden Droiden folgten ihnen, Wes warf den zweien einen abschätzigen Blick zu. Sie waren schon ziemlich halt, aber dafür noch hervorragend in Schuss und es wäre wohl keine allzu kluge Idee sich mit ihnen anzulegen.
    Pascal brachte den Plan des Admirals mit einem Wort auf den Punkt. Tollkühn. Ja, das war diese Aktion und er war immer noch nicht sicher, ob sie nicht einen Fehler begangen.


    "Ja, es gibt zu viele ungeklärte Faktoren und Ga'lor hat sich den schlechtesten Zeitpunkt für einen Angriff auf diese Versorgungsbasis ausgesucht. Sie liegt sehr nach an Bilbringi und es würde mich nicht Wundern, wenn dort schon Schiffe eingetroffen sind."

    Eine Durchsage ertönte auf dem Gang draußen, sie würden in Zwei Minuten den Hyperraum verlassen. Sie sollten sich am Besten auf den Weg zum Hangar machen.

    "Wir sollten uns auf den Weg machen, ich will so schnell wie möglich auf die "Legend" zurück."

    Sie wurden von den beiden Droiden in den Hangar begleitet, wo der Pilot schon wartete und sie fragend an blickte. Auch ihn musste der Hyperraumsprung überrascht haben. Aber es blieb keine Zeit für Erklärungen, den sie hatten just in diesem Moment den Hyperraum verlassen.
    Die Hangartore öffneten sich nun langsam und gaben den Blick auf das Asteroidenfeld und die anderen Schiffe frei. Sie eilten in das Shuttle, welches sofort abhob und als erstes zur "Silver Ray" flog. Swanson eilte an Bord der Korvette um das Schiff Gefechtsbereit zu machen.
    Während sie wieder ablegten, betrat Wes das Cockpit.


    "Einen Kanal zur "Legend".", befahl er und sprach dann mit Lt. Manison.

    "Machen sie das Schiff sofort Gefechtsbereit, alle Jäger sollen Startklar gemacht werden und alle Mann auf Position. Und ich will einen kompletten Systemscan haben, so schnell wie möglich."

    Der Mann bestätigte die Befehle und unterbrach die Verbindung. Der Captain ging wieder zurück in den Passagierbereich und setzte sich.

    "Was halten sie von dem Plan, Commander?", fragte er Pascal während das Shuttle auf die Hangaröffnung des Sternenzerstörers zuhielt.

    Ihn interessierte was sein erster Offizier zu dem Plan des Twileks zu sagen hatte. Vielleicht sah er es ganz anders als Wes und hatte noch eine Argumente dafür die ihm nicht in den Sinn gekommen waren...


    - [System IO-272 - Rand des Asteroidenfelds - Shuttle] - mit Lt.Cmdr. de Lieven u. Piloten
     
  4. Nereus Kratas

    Nereus Kratas Naval Officer

    [System IO-272, Backwater-Station Verteidigungsverband, STR Last Resort]- Captain Jim Raynor, Crew

    Wenn ein System nicht einmal den Aufwand wert war, es mit mehr als einer bloßen Ziffernfolge aus willkürlichen Zahlen und Buchstaben zu benennen, dann wusste jeder Kadett, dass der Dienst in diesem System die Aussicht auf große Taten ins verschwindend geringe schrumpfen ließ-
    IO-272 bildete da keine Ausnahme. Beherrscht von einem ebenso willkürlich benannten Gasriesen und übersäht mit öden Gesteinsbrocken, Asteroiden, deren ewiger Reigen die einzige Abwechslung neben ab und an eintreffenden Schiffen darstellte, war dieses System die Endstation einer jeden Karriere, selbst solcher, die nicht einmal begonnen hatten.
    Auf der Brücke des Strike-Kreuzers Last Resort stellte fast jedes Crewmitglied diese Überzeugung mehr oder weniger – da jene Offiziere, die ambitionierte Positionen besetzten, sich stets einzureden versuchten, dass ihr Schiff irgendwann abgelöst würde und aufbrechen konnte, um andernorts Welten der Republik zu erobern, anstatt Schiffe, die genau das getan hatten, dabei zu beobachten, wie sie langsam zu alter Kampfstärke zurückfanden.
    Zwei weitere Schiffe teilten permanent das Schicksal der Last Resort. Eine Fregatte der Nebulon-B-Klasse sowie eine winzige corellianische Korvette waren fest stationiert, ohne stetige Gesellschaft. Es war purer Zufall, dass ein einen der letzten Konvois eskortierender Dreadnaught nun ebenfalls hier seine Bahnen zog. Wahrscheinlich war das vollkommen überalterte Schiff seinem Geleit nur zur Last gefallen und harrte nun deswegen hier seiner weiteren Verwendung. Captain Jim Rayner hatte den Kommandanten des anderen Schiffes nicht danach gefragt – tatsächlich hatte er ihn nie getroffen oder gesprochen.
    Raynor war – in seinen Augen – ein durchschnittlicher Offizier, einer, der das Pech hatte, dass Backwater-Station verteidigt werden musste und dies nicht gewährleistet werden konnte, wenn man ausschließlich in Ungnade gefallene Offiziere dazu abkommandierte. Er hatte unter einer Reihe famoser Flaggoffiziere gedient und nie hatte einer davon Grund gehabt, sich über ihn zu beklagen. Stets hatte er seine Befehle wortgetreu und effizient ausgeführt und auch dann keine Skrupel gezeigt, wenn andere gezögert hatten. Dennoch war er nie über den Rang eines Schiffskommandanten hinausgekommen. Woran das lag, wusste er – ihm fehlte augenscheinlich jene taktische Brillanz, die ein Flaggrang implizierte, zumindest in der imperialen Flotte. Selbst dieses überschaubare Grüppchen war eine Herausforderung für ihn und noch hatte er nicht feststellen müssen, inwieweit sich daran im Gefecht etwas änderte. Und das würde er auch nie. Niemand – erst Recht kein Rebell – interessierte sich für Backwater, erst recht jetzt nicht, da das Flottenzentrum Bilbringi von einer gewaltigen Flotte des Imperiums überrannt worden war.


    „Die Dagger signalisiert…“

    Der erste Offizier des Kreuzers gab sich gar nicht erst Mühe, seine Langeweile zu verbergen.

    „Keine besonderen Vorkommnisse.“

    Wie üblich. Die Korvette war ihre übliche Route geflogen, durch das gesamte System, und hatte nichts dabei gefunden. Immerhin würde ihr Kommandant bald jeden Asteroiden hier wieder erkennen, so oft, wie er sie aus den verschiedensten Winkeln beobachten durfte…

    “Gut. Commander Drelsen soll…“

    „Neues Signal von der Dagger!“

    Erster Offizier und Kommandant starrten perplex in Richtung des Kommunikationsoffiziers, der – sich dieser plötzlichen Aufmerksamkeit schmerzlich bewusst – leicht zusammenzuckte.

    „Sie… sie hat Schiffe gesichtet, die aus dem Hyperraum gefallen sind. Viele Schiffe.“

    „Machen Sie sich nicht ins Hemd, Mann…“, bellte der erste Offizier ungehalten und so laut, dass man es auf der gesamten Brücke hören konnte. Mit der Zeit machte die Isolation selbst die Disziplin an Bord eins imperialen Schiffs zunichte…

    „Das werden Schiffe von Bilbringi sein, die repariert werden müssen.“

    „Nein, Sir. Es ist mindestens ein Schiff republikanischer Bauart dabei.“

    Raynor spürte, wie ihm der Mund aufklappte. Rebellen? Hier? Im Nirgendwo? Erst der Blick seines ersten Offiziers erinnerte ihn daran, wer er war – und was er zu tun hatte.

    “Gefechtsstationen! Die Dagger soll umgehend hier her zurückkehren – und benachrichtigen Sie auch die New Order. Wir werden alle Kräfte brauchen…“

    Fassungslos schüttelte er mit dem kopf.

    “Backwater wird angegriffen…“

    [System IO-272, Backwater-Station Verteidigungsverband, STR Last Resort]- Captain Jim Raynor, Crew
     
  5. Mile Toral

    Mile Toral Imperialer Captain

    [System IO-272, Backwater-Station Verteidigungsverband, NBF Convivium]- Commander Benjamin Emmerich, Crew

    Die NBF Convivium zog behutsam ihre Bahnen in der Nähe des Backwater-Verbandes, sowie der Station selbst. Alles deutete auf einen ruhigen Tag hin, nun ja falls man es einen ruhigen Tag nennen konnte, wenn beschädigte Schiffe von der Schlacht über Bilbringi hier her kamen um sich reparieren zu lassen. Auf jeden fall kamen mehr Schiffe als sonst hier durch - und das war für einen Tag nach einer Schlacht normal.

    Benjamin Emmerich hatte vor Jahrzehnten die Akademie mehr Schlecht als Recht absolviert. Das er Kommandant dieses Schiffes war, verdankte er nur den anderen Crew Mitgliedern - sie waren noch schlechter als er gewesen.

    Emmerich war zufrieden. Er bekam das satte Gehalt eines Kommandanten und musste aber nie mit der Angst kämpfen während einer Schlacht zu sterben. Und in ein paar Monaten würde er aus dem aktiven Dienst entlassen werden - er war jetzt sogar zu alt um eine Raumstation vor ein paar Rebellen zu beschützen - und dann würde er seinen Enkeln von den Heldentaten ihres Großvaters während dem Krieg gegen die Republik erzählen - die nie stattgefunden haben, außer in den Träumen ihres Großvaters.

    Der alternde Schiffskommandant schüttelte den Kopf und vertrieb die Gedanken daran. Er wollte sich auf das hier und jetzt konzentrieren. Immerhin war in zwei Stunden Schichtwechsel und der erste Offizier dieses Schiffes würde die Aufgabe übernehmen die Nachtwache zu übernehmen. Jetzt schlief er in seiner Koje, sowie der Rest der Nachtschicht.

    Benjamin gähnte und streckte sich. Dabei glitt das Uniformhemd aus seiner Hose und ermöglichte es für die anderen Crewmitglieder für kurze Zeit einen Blick auf den Bierbauch ihres Kommandanten zu werfen. Das Imperium hatte es nicht in Erwägung gezogen einen bald in Rente gehenden Kommandanten eine neue Uniform zu geben. Ihm war es egal. Er hörte auf sich zu strecken und das Hemd verdeckte wieder die Wampe.

    Sir! , meldete sich die KomOff, die Dagger meldet Kontakt mit unbekannten Schiffen. Ein Schiff republikanischer Bauart ist dabei.

    Emmerich fluchte. Er hoffte das war eine imperiale Flotte mit einem gekaperten Schiff - doch sicherheitshalber das dem nicht so sei, gab er entsprechende Befehle.

    Im Hangar rannten Jägerpiloten zu ihren Schiffen und warteten auf den Befehl, dass die zwei Staffeln TIE-Interceptoren starten dürfen. Den Waffen und Schilden wurde die volle Energie zugeleitet.

    Diesmal straffte Emmerich seine Uniform. Wenn er heute sterben würde, dann mit der Ehre wie sie nur ein imperialer Offizier haben konnte.

    [System IO-272, Backwater-Station Verteidigungsverband, NBF Convivium]- Commander Benjamin Emmerich, Crew
     
  6. Jart Ga'lor

    Jart Ga'lor Ad'ika

    [System IO-272 - Rampant - Hauptbrücke] Konteradmiral Ga'lor, Commander Wilm und Mannschaft


    Mit einigen Sekunden Verzögerung wurden die Sensordaten auf dem flachen Schirm angezeigt. Konteradmiral Ga'lor beugte sich etwas herunter, um die Gruppierung von technischen Einrichtungen und Schiffen zu begutachten und abschätzen zu können, ob sein Plan Erfolg haben würde.

    "Mittelgroße Kampfschiffe, nichts größer als ein Dreadnaught",

    meinte Commander Wilm zufrieden und Jart schloss sich dem Urteil seines Ersten Offiziers nur zu gerne an. Keiner von diesen elitären Taktikern im Admiralstab der Imperialen hatte diesen Schachzug vorhergesehen, gefangen in ihrer Arroganz, die ihnen diktierte, dass der Krieg schon so gut wie gewonnen war. Kriege wurden jedoch nicht durch kühne Berechnungen und Wahrscheinlichkeitsanalysen gewonnen, sondern durch Feldherren, die wider jeder Annahme handelten und mit dem Unmöglichen spielten. Backwater Station war erst der Anfang.

    "Geben Sie Befehl an alle Schiffe, eine Keilformation einzunehmen und zusätzliche Energie in die Schilde zu leiten. Die Legend of the Republic bildet die Spitze."

    "Jäger?"

    Auf diese Frage hatte Jart bereits gewartet, denn es war einer der Gründe, warum diese Station ein so treffliches Ziel darstellte. Genialität war eben etwas, mit dem nur die Wenigsten ausgestattet waren, dachte der Konteradmiral und nahm sich dann die Zeit, Wilm die Vorzüge dieses Systems zu offenbaren:

    "Es gibt zuviele kleine Asteroiden hier, Commander! Vielleicht könnten sich B-Wings hier einige Zeit halten, doch es wäre ein sinnloses Unterfangen. Nein, wenn wir keine Jäger starten können, kann auch das Imperium sie nicht benutzen und dies sollte uns zum Vorteil gereichen, bis wir unmittelbar die Station erreicht haben."

    Die Korvette mit der Bezeichnung Dagger hatte bereits das Wendemanöver vollzogen und kehrte zurück zur Station, doch war dies ebenfalls zu erwarten gewesen. Während sich die anderen Schiffe des Verteidigungsverbandes langsam sammelten, formierte sich der Keil rund um die Rampant und drang nun in das Asteroidenfeld ein. Größere Gesteinsbrocken wurden mit Turbolasern bekämpft, doch die Formation wurde beibehalten.
    Jart legte behutsam die Fingerspitzen aneinander, obwohl ihn das Gefühl beschlich, dass es zu einfach war. Trotz des Alters, waren seine Schlachtschiffe den vier Schiffen, die zu der Verteidigung Backwaters abgestellt waren, mehrfach überlegen. Es war gefährlich, sich in Sicherheit zu wiegen, ermahnte sich der Twi'lek und wickelte dann eine seiner Lekku um seinen Hals. Das Misstrauen des Konteradmirals war geweckt und er überflog abermals die Karte, jedoch ohne dieses bohrende Gefühl abstellen zu können. Er wandte sich an den Com-Offizier und maß ihn mit einem knappen Blick, bevor er befahl:


    "Sobald Captain Korus an Bord ist, soll die Legend ihre Ionenkanonen auf die Station ausrichten. Außerdem sind die Kommunikationsantennen sofort zu zerstören und Entermannschaften bereit zu machen. Ich erwarte laufend Berichte!"

    "Geschütze auf das erste Schiff in Reichweite ausrichten",

    hallte es an anderer Stelle über die Brücke, während der junge Commander zwischen den Mannschaftsgräben vermittelte und Feuerleitstand und Kanoniere koordinierte. Jart behielt ihn im Auge, um seine Fortschritte zu begutachten.


    [System IO-272 - Rampant - Hauptbrücke] Konteradmiral Ga'lor, Commander Wilm und Mannschaft
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. November 2007
  7. Pascal de Lieven

    Pascal de Lieven 2nd Lt. Laufbursche

    System IO-272 ~ VSD "Rampant" Suite ~ Captain Korus, Commander Swanson, Lt.-Commander de Lieven, 2 MagnaGuards


    Pascal verstand, dass sich Wes so rasch wie möglich auf den Weg zu seinem Schiff machen wollte. Ausserdem war er mit Sicherheit nicht begeistert darüber, dass seine Besatzung einem fremdem Befehl ohne Nachfrage nachgekommen war. Auch Swanson wirkte nicht gerade glücklich über diese Tatsache.
    Aber Ga´lor schien diese Manöver von längerer Hand geplant zu haben. Er brauchte die Schlagkraft eines RSD mit Sicherheit. Aber dennoch wurde Pascal das Gefühl nicht los, dass Ga´lor nicht nur uneigennützige Pläne mit dem Angriff verband. Mit die Skepsis, das die Republik am Ende möglicherweise nur wenige Krümel von dem grossen Kuchen bekommen würde, lauerte in seinem Hinterkopf.
    Gemeinsam gingen sie zum Shuttle, welches sie zur "Legend" bringen sollte und bestiegen dieses. Wes machte per Comm das Schiff gefechtsklar. Und dann fragte er nach Pascals Meinung.


    "Nun, Sir, ich bin in meiner Meinung sehr zwiegespalten. Zum einem steht für mich fest, dass der Rear Admiral dabei auf uns angewiesen ist. Er benötigt die Schlagkraft einer "Legend", um dieses Unternehmen erfolgreich durchführen zu können. Er hat die Chance, die sich ihm geboten hat, einwandfrei genutzt."

    fasste Pascal seine ersten Eindrücke zusammen.

    "Ich muss sagen, dass diese Station, wenn ihre Grösse wirklich den Angaben entspricht, ein lohendes Ziel darstellt. Jedoch ist die nächste Frage, wem dieses Ziel vordergründig nutzen wird. Denn für allzu selbstlos halte ich den Rear Admiral nicht. Zudem war es nicht zu übersehen, dass das Schiff personelle Schwierigkeiten hatte. Die Wahrscheinlichkeit, dass er auch Probleme maschieneller Art hat, ist ziemlich hoch."

    Pascal musste vorsichtig sein, was er sagte.

    "Deswegen ist die Frage, wie sich der Kuchen aufteilen wird, wenn das Manöver gelingt. Ich bin mir zudem sicher, dass es bestimmte Leute geben wird, die diesen Angriff als richtige Maßnahme sehen werden, wenn es gelingt. Ich stimme jedoch zu, dass die Möglichkeit, dass sich Schiffe von Bilbringi hierhin zurückgezogen haben, durchwegs da ist, aber man rechnet hier nicht mit einem Angriff."

    In diesem Punkt war er sich sicher.

    "Verstärkung wird mit Sicherheit schwierig, denn die imperiale Flotte ist durch die ganze Galaxie verteilt und versucht die Eroberung zu sichern. Mit Sicherheit wird man keine Schiffe von Bilbringi abziehen. Dafür ist die Eroberung zu frisch. Auch wenn die imperiale Flotte eine beeindruckende Grösse hat, so ist ihre Kapazität endlich. Und so langsam müssen sie an ihre Grenzen stossen."

    Pascal grinste.

    "Ich komme also zum Schluss, da sich der Rear Admiral ein gutes Ziel ausgesucht hat, denn die Verteidigung wird nicht allzu gross sein und mit Hilfe wird nicht zu rechnen sein. Zudem ist das nicht gerade der Nabel der Galaxies. Die Leute hier werden sicherlich nicht auf ein solches Manöver gefasst sein."

    lautete seine Schlussfolgerung.
    Und während er seine Schlussfolgerungen zusammengefasst hatte, war das Shuttle bereits zum Landeanflug auf die "Legend" übergegangen. Und nun spürte Pascal eine leichtes Flattern in seiner Bauchgegend. Seine erste Schlacht im All. Seine letzte war bei den Bodentruppen gewesen. Ein ganz anderes Gefühl.
    Während Wes und Pascal ausstiegen, blieb Swanson sitzen, um auf sein eignes Schiff überzusetzen. Die beiden gingen zügig, aber ruhig zur Brücke. Dort war die Crew schon eifrig dabei, die ersten Ergebnisse zusammenzutragen.
    Pascal trat zum zweiten Offizier.


    "Lagebericht, bitte"

    "Wir haben einen Systemscann durchgeführt. Im System befinden sich vier imperiale Schiffe. Die Rampant signalisiert, dass alle Schiffe eine Keilformation einzunehmen haben, wobei die Legend die Spitze stellen soll. Wir haben zudem alle zusätzliche Energie in die Schilde geleitet."

    erklärte der zweite Offizier. Auch wenn sie die notwendigen Schritte kannten, war er sich sicher, dass die Befehle von der Rampant kamen.

    "Die Rampant signalisiert, dass wir unsere Ionenkanonen auf die Station richten sollen."

    kam eine erneute Meldung von Commoffizier.
    Pascal blickte kurz zu Wes und dann auf die taktische Karte. Vier Schiffe für eine Station, die Ga´lor als wichtig fürs Imperium bezeichnete. Pascal fand die Bewachung mehr als dürftig.


    "Sorgen Sie auf der Stelle dafür, dass ein weiterer Platz eingerichtet wird, um die imperialen Kommunikation abzuhören. Alles, was wir empfangen können, fangen wir ab. Die Techniker sollen alle nur bekannten Schlüssel verwenden, um die Verschlüsselung zu knacken."

    Es war klar, dass das die Imperialen ihre Kommunikation verschlüsselten. Genauso handhabten sie selbst es ebenfalls. Dennoch waren beiden Seiten zahlreiche Schlüssel in die Hände gefallen, die es möglich machten, die andere Seite zu hören. Aus diesem Grund wurden die Verschlüsselungen laufend gewechselt.
    Pascal stellte sich zu Wes, auf dessen nächste Befehle er wartete. Aber ihm blieb nichts anderes übrig, als die Befehle zu befolgen, die von Ga´lor kamen.



    System IO-272 ~ RSD "Legend of Republic" ~ Brücke ~ Captain Korus, Lt.-Commander de Lieven, Crew
     
  8. Wes Korus

    Wes Korus Offizier der Republik

    - [System IO-272 - Rand des Asteroidenfelds - Shuttle] - mit Lt.Cmdr. de Lieven u. Piloten

    Wes hörte seinem ersten Offizier aufmerksam zu, als dieser seine Meinung der Dinge darstellte. Ja, er hatte durchaus recht damit, dass dies ein lohnendes Ziel war. Die Frage war aber, ob die Republik danach noch etwas davon abbekommen würde und was Ga'lor vorhatte.
    Im Moment war es auch egal, es würde sich noch zeigen was der Twilek vorhatte und jetzt hatten sie erstmal eine Schlacht zu Gewinnen.

    Das Shuttle setzte mit einem sanften Ruck auf dem blank polierten Hangarboden auf und die beiden Offiziere eilten die Rampe hinunter, ehe diese den Boden berührt hatte und strebten auf die Turbolifte zu. Der Hangar war leer, sie waren in einem Nebenhangar gelandet und die Techniker und anderen Hangaroffiziere würden nun im Haupthangar bei den Sternenjägern sein, die mittlerweile in Einsatzbereitschaft sein sollten.
    Wes und Pascal betraten den Lift und Wes wählte die Brücke als Ziel, der Lift schoss sofort in die Höhe und sie würden ohne Stopp bis dorthin durchfahren.
    Kurz darauf hielt der Lift mit einem Ruck, die Türen öffneten sich zur Seite und gaben den Blick auf das geschäftige Treiben der Brücke frei. Pascal ging sofort auf den zweiten Offizier zu und fragte ihn nach einem Lagebericht.
    Wes trat zu der taktischen Karte und blickte sich auf das Geschehen. Die Imperialen hatten vier Schiffe zur Verteidigung der Station hier stationiert, einen Strike Kreuzer, einen Dreadnaught, eine Nebulon und eine Korvette corellianischen Typs. Nicht allzu viel und nicht in der Lage es mit dieser Streitmacht aufzunehmen.
    Die "Legend" alleine würde schon fast genügen.
    Er hörte noch was Pascal befahl einen weiteren Platz für das Abfangen feindlicher Kommunikation frei zumachen, dann stand er auch schon neben ihm. Wes nickte ihm zu, sein erster Offizier hatte bereits einen Großteil der Arbeit vor einer Schlacht erledigt und die Befehle des Admirals ausgeführt.
    Sie hatten die Spitze der Keilformation eingenommen, die Ionenkanonen waren bereit das Feuer auf die Station zu eröffnen und die Turbolaser es mit den feindlichen Schiffen aufzunehmen, die leichteren Kanonen würden sich um Jäger kümmern. Noch war es nicht soweit, aber es würde in wenigen Augenblicken zum ersten Feindkontakt kommen.


    "Artillerie! Waffen auf das erste feindliche Objekt in Reichweite richten und das Feuer eröffnen sobald wir in Reichweite sind. Aber lassen sie diese Asteroiden nicht außer Acht."

    Sein Befehl wurde bestätigt und er wandte sich wieder der taktischen Karte zu. Die imperialen Schiffe sammelten sich vor der Station und machten sich offensichtlich bereit den Angriff abzuwehren. Wes bezweifelte das sie große Chancen haben würden, aber man sollte sie auch nicht Unterschätzen...

    - [System IO-272 - Rand des Asteroidenfelds - Shuttle] - mit Lt.Cmdr. de Lieven u. Piloten
     
  9. Nereus Kratas

    Nereus Kratas Naval Officer

    [System IO-272, Backwater-Station Verteidigungsverband, STR Last Resort]- Captain Jim Raynor

    Atemloses Schweigen stellte sich auf der Brücke der Last Resort ein, als die Crew mitsamt ihres Captains verfolgte, wie die winzige Dagger dem Arsenal an Geschützen, das aus dem Hyperraum aufgetaucht war und nun auch auf den Sensoren des Strike-Kreuzers erschien, zu entkommen und in den Schutz des Verbandes zurückzukehren zu versuchte. Ein Schutz, der das unausweichliche höchstens herauszögern würde.

    ?Das ist ein Sternzerstörer der Republik-Klasse??, bemerkte Raynors erster Offiziers tonlos.

    ?Wo haben die Rebellen so viel Feuerkraft hierher schleusen können??

    Raynor selbst ließ sich nicht dazu herab, auf die belanglosen Worte seines Untergebenen zu antworten. Es kümmerte ihn nicht, woher diese Kampfgruppe der Republik gekommen war ? darum sollten sich hoch dekorierte Admirale oder der Geheimdienst kümmern, sein Problem war, dass sie gekommen waren. Gekommen, um Backwater einzunehmen ? und sein Schiff dabei zu zerstören.

    ?Der Sternzerstörer wird ihr Führungsschiff sein.?

    Natürlich. Wo, wenn nicht auf dem stärksten Schiff des Verbandes, sollte sich der Führungsoffizier des Feindes befinden? An einem sicheren Ort, fern von der Aussicht, den Tod zu sterben, der auf Schiffen wie der winzigen Dagger beinahe vorausgesetzt wurde. Und der republikanische Zerstörer konnte dieses System zur Not alleine einnehmen ? wenngleich er eine solche Operation nicht unbeschadet überstehen würde.

    ?Wir müssen die Republik daran hindern, die Station unter Feuer zu nehmen. Die New Order soll sich diesem Zerstörer in den Weg stellen. Die Convivium wird sie unterstützen.?

    ?Also kümmern wir uns um diese Victory-Sternzerstörer? Sir??

    Raynor fauchte erbost ob des deutlichen Sarkasmus in der Stimme seines Ersten, nickte dann aber.

    ?Ich sehe hier kein anderes Schiff, das dazu in der Lage wäre.?

    Ein Ruf von der Station des Kommunikationsoffiziers entband den ersten Offizier von der Notwendigkeit einer Antwort.

    ?Captain! Die New Order bestätigt nicht ? sie geht auf Außenkurs!?

    Nur äußerste Beherrschung bewahrte Raynors Kinnlade davor, herunterzuklappen. Tatsächlich: der Dreadnaught ? ihr zweitstärkstes Schiff im System ? hatte dem Feind bereits halb seine Antriebaggregate zugewandt und schien das Asteroidenfeld sowie den Hyperraum den republikanischen Breitseiten vorzuziehen.

    ?Prioritätssignal an die New Order! Sie soll umkehren, sofort!?

    ?Keine Antwort, Sir.?

    ?Ich lasse diesen Hund hinrichten! Wenn Bastion davon erfährt??

    Raynors Stimme verlor sich.

    ?Bastion wird gar nichts erfahren??, sprach sein erster Offizier die düsteren Gedanken des Kommandanten der Last Resort aus. Dieser nickte langsam.

    ?Dann werden wir kämpfend untergehen.?

    Und dieses Mal widersprach niemand.

    [System IO-272, Backwater-Station Verteidigungsverband, STR Last Resort]- Captain Jim Raynor

    STR Last Resort Schilde 100 Prozent
    DREAD New Order Schilde 100 Prozent
    FRG Convivium Schilde 100 Prozent
    CRV Dagger Schilde 100 Prozent
     
  10. Jart Ga'lor

    Jart Ga'lor Ad'ika

    [System IO-272 - Rampant - Hauptbrücke] Konteradmiral Ga'lor, Commander Wilm und Mannschaft


    Konteradmiral Ga'lor stand am äußersten Ende des Kommandograbens unmittelbar vor den eckigen Transparistahlfenster, als die veralteten, aber nicht weniger effektiven Zwillingsturbolaserkanonen der Rampant das Feuer auf die den Strike-Kreuzer vor ihm eröffneten. Man spürte das Donnern der Geschütze als leichtes Zittern in den Fußsohlen, während sich Salve um Salve in den Schild der Last Resort bohrten und das Schiff schon bald in seine Einzelteile zerlegt haben würden.
    Dieser Moment, in dem alles gesagt worden war, die Befehle erteilt und das geduldige Warten ein Ende hatte, war es, den Jart in seiner Ganzheit willkommen hieß. All die angestauten Emotionen, Hoffnungen und Ängste seiner Crew, zog der Konteradmiral in sich hinein, näherte sich in gewisser Weise davon. Er fühlte sich gut, ... gut und bereit, an den Fäden zu ziehen, die diese Schlacht zu einem glorreichen Ende würden kommen lassen, einem Ende, dass eigentlich keines war. Es fing doch gerade erst an ... .


    "Wie es scheint, zieht sich der Dreadnaught zurück, um die Station zu verteidigen, obwohl es doch eigentlich ..."

    "Es macht keinen Sinn, wollten Sie sagen, Commander",

    unterbrach Jart seinen Schützling, ohne sich jedoch von dem Fenster abzuwenden.

    "Und das tut es auch nicht. Die logische Konsequenz ist, dass der Dreadnaught flüchtet."

    Wilm nickte respektvoll, was Jart aufgrund der Spiegelung in der Scheibe sehen konnte, während die Legend of the Republic langsam an der Rampant vorbei zog, um sich Backwater Station zu nähern.

    "Doch das soll uns nicht weiter stören. Befehligen Sie die Red Harvest als Flankenschutz an die Seite der Legend of the Republic und schließen Sie die entstandene Lücke in der Formation."

    "Verstanden, Konteradmiral."

    Die Szenerie änderte sich nur langsam, doch Jart war soweit zufrieden mit den Männern von Captain Winuuk. Behäbig schoben sich die Sternenzerstörer nach vorne, fast stoisch. Der so entstandene Keil drückte sich in die Reihen der Gegner, dazu bereit, diese in zwei Teile zu spalten. Es war eine klassische Angriffsstrategie, die Jart gewählt hatte, doch er rechnete auch mit einem klassischen Sieg. Wenig Verluste bei Bilbringi bedeuteten eben, dass Backwater nicht gebraucht wurde, wenngleich der Twi'lek den letzten Rest des Zweifels nicht abschütteln.
    Eine Schlacht war nur in gewisser Weise eine mathematische Angelegenheit, auch wenn die Givin dies anders sahen. Jart gönnte sich ein fahles Lächeln, als er die Silhouette der Dagger zwischen den imperialen Schiffen erspäht hatte.


    "Und machen Sie die Kampfdroiden bereit, entsprechend meinen Anweisungen."

    Kurz fixierte Jart seinen ersten Offizier, verschränkte dann jedoch wieder die Arme hinter seinem Rücken und betrachtete voller Genugtuung den vernichtenden Angriff seiner Flotte. Dies würde eine große Schmach für das Imperium und auch für Admiral Kratas werden, wenn dieser davon erst erfuhr. Er verbesserte sich ... für die ganze Familie.


    [System IO-272 - Rampant - Dogfight mit der Last Resort - Hauptbrücke] Konteradmiral Ga'lor, Commander Wilm und Mannschaft


    [VSD] Rampant - Schilde 100%
    [VSD] Red Harvest - Schilde 100%
    [VSD] Glory - Schilde 100%
    [VSD] Wachtor - Schilde 100%
    [VSD] Strikefast - Schilde 100%
    [RSD] Legend of the Republic - Schilde 100%
    [DREAD] Cleaver - Schilde 100%
    [CRV] Silver Ray - Schilde 100%
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. November 2007
  11. Pascal de Lieven

    Pascal de Lieven 2nd Lt. Laufbursche

    System IO-272 ~ RSD "Legend of Republic" ~ Brücke ~ Captain Korus, Lt.-Commander de Lieven, Crew


    Pascal kam das Tempo beinahe schleichend vor, aber er wusste, dass sie sich im raschen Tempo der Station näherten. Die Legend nahm kontinuierlich die Position ein, die Ga´lor ihnen zugewiesen hatte. Auch Wes fügte sich ohne Murren in die Befehle des Rear Admirals.
    Aber auch die Imperialen waren nicht untätig geblieben, sie machten sich bereit, die Station zu verteidigen, auch wenn ihre Schlagkraft, die sie allein der Legend entgegensetzen konnten, gering war. Aber es war ein Fehler den Gegner zu unterschätzen, mochte seine offensichtliche Schlagkraft auch noch so gering sein.
    Pascal hätte nur zu gerne gewusst, welche Informationen auf der anderen Seite von Schiff zu Schiff gegeben wurden.
    Aber dann der Blick auf den taktischen Bildschirm liess ihn stutzen. Ein Dreadnaught verliess die Formation.


    "Der Dreadnaught flieht?"

    fragte er rein rhetorisch, denn die Absicht war klar zu erkennen. Aber so ganz gefiel es ihm nicht. Auch wenn das Schiff weniger Schlagkraft hatte, als sie selbst, war es ihm nicht so ganz geheuer, dass ein Gegner ausscherte und sich aus dem Schussfeld begab.
    Wer sagte denn, dass jemand, der sich zur Flucht entschloss, nicht plötzlich wiederkam?


    "Ich denke, es wäre besser, wenn wir diesen Dreadnaught nicht entkommen lassen würden."

    sagte Pascal leise zu Wes.

    "Das Schiff könnte uns in den Rücken fallen. Auch wenn die vorhanden Schiffe nicht unsere Kampfstärke haben, könnte das fliehende Schiff uns massiven Schaden zufügen, wenn es sich doch anders entschliesst."

    Pascal blickte konzentriert auf den Tatikbildschirm. Selbst wenn das Schiff in die Sicherheit des Hyperraums fliehen wollte, gab es nicht viele Möglichkeiten, die es ergreifen konnte. Wohin wollte sich der Verräter denn wenden? Auf kurze oder lange Sicht würde das dem Kommandanten klar werden müssen. Und das Imperium ging nicht gerade sensibel mit Leuten um, die in der Schlacht kniffen.
    Gerade diese Auswegslosigkeit machte Pascal Sorgen. Gerade in die Ecke getriebene Leute konnten sehr waghalsige Taten vollbringen. Und niemand konnte abschätzen, was dieser Kommandant für eine Entscheidung treffen würde. Aber Ga´lor schien keine Anstalten machen zu wollen, den Flüchtenden zu stellen.
    Zug um Zug rückte die Legend of Republic vor, bald in Schussweite ihrer Ionenkanonen.



    System IO-272 ~ RSD "Legend of Republic" ~ Brücke ~ Captain Korus, Lt.-Commander de Lieven, Crew


    [VSD] Rampant - Schilde 100%
    [VSD] Red Harvest - Schilde 100%
    [VSD] Glory - Schilde 100%
    [VSD] Wachtor - Schilde 100%
    [VSD] Strikefast - Schilde 100%
    [RSD] Legend of the Republic - Schilde 100%
    [DREAD] Cleaver - Schilde 100%
    [CRV] Silver Ray - Schilde 100%
     
  12. Mile Toral

    Mile Toral Imperialer Captain

    [OP: @ Wes: hast du jetzt Jäger gestartet, oder nicht? /OP]

    [System IO-272, Backwater-Station Verteidigungsverband, FRG Convivium]- Commander Benjamin Emmerich, Crew

    Die Fregatte Convivium - dessen passenden Namen (Gastmahl) fiel Emmerich erst jetzt auf - hatte gerade eine Formation mit den anderen imperialen Schiffen erstellt und alle Jagdstaffeln waren einsatzt bereit. Die Schild- und Waffenenergie war auf volle 100%. Auch die Moral der (Brücken)B/besatzung war einigermaßen hoch. Sie alle wussten, sie würden sterben, es sei denn sie ziehen sich zurück. Doch das kam für Emmerich nicht in Frage - noch nicht. Er würde lieber in republikanische Gefangenschaft geraten, als sinnlos zu Weltraumstaub pulverisiert werden.

    Herr Kommandant! Wir bekommen befehle von der Last Resort! Unsere Aufgabe besteht darin: das wir uns mit der New Order um den Republik-Klasse Sternenzerstörer kümmern sollen.

    Emmerich hob eine Braue. Das war unmöglich, vor allem da Emmerich jetzt sah, dass die New Order sich zurück zog.

    Feiglinge. Abschaum der Galaxis. So unehrenhaft waren noch nicht mal die Mitglieder der Black Sun.

    Volle Fahrt! Befahl der Kommandant.

    Bringen sie uns über die Legend of the Republic.

    Emmerich wusste, dass so gut wie jedes kapitales Schiff den Großteil der Waffen an der Äquatorial-Ebene hatte. Würde er nun direkt über der Legend of the Republic sich platzieren - so hoffte er - würde nur kleiner Teil der Waffen auf sie feuern können. Allerdings musste er erst so weit kommen und dann noch den Asteroiden ausweichen.

    Dann kam Emmerich noch eine Idee:

    Nutzen sie die Traktorstrahler um Asteroiden auf die Legend zu lenken. Das sollte ihre Kanoniere ablenken.

    So langsam nahm die Convivium Fahrt auf und flog auf die Legend zu.

    [System IO-272, Backwater-Station Verteidigungsverband, FRG Convivium]- Commander Benjamin Emmerich, Crew
     
  13. Wes Korus

    Wes Korus Offizier der Republik

    - [System IO-272 - RSD "Legend of the Republic" - Brücke] - mit Lt.Cmdr. de Lieven u. Crew

    Wes beobachtete die taktische Karte, der imperiale Dreadnaught hatte sich von den republikanischen Schiffen abgewandt und steuerte wohl einen Fluchtvektor an. Sollten sie ruhig fliehen, der Kommandant würde so oder so Sterben, entweder durch ihre Turbolaser oder durch ein Exekutionskommando auf Bastion.
    Während die "Red Harvest" sich langsam neben die "Legend" schob um sie zu Unterstützen, erklärte Pascal was er von dem Manöver des Dreadnaughts hielt. Allerdings teilte Wes dessen Befürchtungen nicht. Selbst wenn der Dreadnaught einen Hyperraumsprung hinter sie vollführte, dann würde er erst durch das Asteroidenfeld durchmüssen und dann würde bereits ein Victory auf dem Weg sein um ihn zu Vernichten.


    "Nein, das glaube ich nicht, Commander. Der flieht und selbst wenn er zurückkehrt wird er uns wohl keine Schwierigkeiten bereit.", antwortete er seinem XO.

    Sie näherten sich stetig der Station und die Geschütze des Sternenzerstörers würden bald das Feuer eröffnen können.


    "Sir. Die Nebulon kommt in unsere Richtung, es scheint sie wolle es mit uns aufnehmen.", rief ein Sensoroffizier.

    Eines musste man ihnen lassen, sie kämpften um ihre Station. Aber auf der anderen Seite war es doch unglaublich Dumm, was brachte es ihnen? Es schien nicht so als würde die Station evakuiert werden, wenn dem doch so war dann würde der Kampf einen Sinn ergeben. Aber wenn sie nur ihre Leben wegwarfen, dann waren es immerhin 3 Schiffe weniger die das Imperium gegen sie ins Feld führen konnte.
    Der Kommandant der "Convivium", die Nebulon war soeben identifiziert worden, wollte sich anscheinend über die "Legend" setzen, um dort den meisten Geschützen zu entgehen. Nun flogen auch mehr Asteroiden als zuvor auf sie zu und die Geschütze begannen wieder zu Feuern.
    Wes wandte sich von der Holokarte ab und drehte sich zu Pascal.


    "Die "Red Harvest" soll sich um die "Convivium" kümmern. Wir fliegen weiter Richtung der Station und sorgen sie bitte dafür das wir nicht so ein großes Problem mit den Asteroiden haben, vielleicht kann sich die "Silver Ray" darum kümmern."

    Die Turbolaser würden die Schilde der Station klein kriegen und dann würden die Ionenkanonen den Rest erledigen. Dabei würden sie heran fliegende Asteroiden nur stören.

    "Artillerie, wenn wir die Nebulon passieren bekommt sie eine volle Breitseite verpasst. Aber die Kanoniere sollen auf Asteroiden aufpassen, auch während sie die Station unter Beschuss nehmen. Ich will keine Überraschungen."

    Er wandte sich wieder Pascal zu.

    "Wie weit sind die Enterkommandos?"

    Er fragte sich, ob sein erster Offizier nicht Interesse hatte die Entermannschaften zu begleiten. Schließlich war er zuvor bei den Special Forces gewesen und sollte so was drauf haben. Er würde ihn später danach Fragen, noch brauchte er ihn hier auf der Brücke.
    Die Turbolaser eröffneten nun das Feuer auf die heranfliegende Nebulon und der sie begleitende Victory änderte ebenfalls seine Position, um die Fregatte besser unter Beschuss nehmen zu können...


    - [System IO-272 - RSD "Legend of the Republic" - Brücke] - mit Lt.Cmdr. de Lieven u. Crew
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. November 2007
  14. Alynn Kratas

    Alynn Kratas Iceheart

    [Hyperraum, ISD II Accuser, Brücke]- Alynn, Amy, Besatzung

    Mit der an Bord üblichen Routine bereitete die Brückenbesatzung der Accuser den Austritt aus dem Hyperraum vor ? da sie lediglich ein befreundetes System anfliegen und mit keinerlei Feindberührung rechnen mussten, lag keine Spannung in der Luft, wie es etwa vor einem sicheren Gefecht der Fall war. Sie würden nur überwachen, wie die Yamato an die Station andockte und repariert wurde ? und warten. Bis neue Befehle eintrafen. Oder bis Alynn selbst zu dem Schluss gekommen war, nicht länger warten zu wollen.

    ?Übergang in den Normalraum? jetzt!?

    Wie bereits etliche Male beobachtet wich der Anblick des Hyperraums dem gewöhnlichen Sternenbild ? doch etwas war dieses mal anders. Wie um diese intuitive Beobachtung der Kommandantin zu untermauern, schrillten in diesem Moment die Alarmsirenen los.

    ?Achtung, Kreuzer der Dreadnaught-Klasse voraus!?, kam es von der Sensorstation.

    ?Ausweichmanöver!?, rief Alynn, noch während sie sich in eine Position brachte, aus der sie das Geschehen besser beobachten konnte. Vor ihnen befand sich Backwater, von wo der Dreadnaught wahrscheinlich aus aufgebrochen war, um in den Hyperraum zu springen ? doch dahinter befanden weit mehr Schiffe, als die junge Sith in diesem entlegenen System erwartet hätte. Ihr erster Offizier schien im selben Moment ähnliche Gedanken zu haben.

    ?Backwater wird angegriffen!?

    ?Gefechtsstationen! Schilde hochfahren! Und machen Sie dem Kommandanten dieses Dreadnaught klar, dass er umgehend wenden soll, wenn er nicht will, dass ich sein Schiff als Feind betrachte.?

    Hayes riss beide Augen auf.

    ?Sie meinen???

    ?Warum sonst sollte ein imperiales Schiff ein imperiales System verlassen, das angegriffen wird??, gab Alynn kalt zurück. ?Auch in der imperialen Flotte gibt es Feiglinge, Lieutenant.?

    Die Lage im System schien indes so trostlos zu sein, wie der Fluchtversuch des Dreadnaught suggerierte ? ein Strike-Kreuzer, eine Fregatte und eine winzige Korvette stellten sich einer republikanischen Streitmacht entgegen, die von einem Sternzerstörer der Republik-Klasse angeführt wurde. Dahinter waren?

    ?Ich frage mich, woher die Rebellen diese Menge an Victor-Zerstörern akquirieren konnten??

    Mühsam ignorierte Alynn die dumpfe Vorahnung, die sich in ihr manifestierte.

    ?Signalisieren Sie der Yamato, dass sie sich im Hintergrund halten soll. Sie wird dieses Gefecht kaum überstehen. Der Dreadnaught soll sich mit uns formieren.?

    Verbissen ging Alynn ihre Optionen durch. Flucht war ausgeschlossen ? doch selbst unter sehr günstigen Bedingungen schied ein Sieg ebenso aus. Die Accuser war noch gezeichnet von der Schlacht um Bilbringi, die Yamato ein halbes Wrack ? und der Gegner schien vollkommen einsatzbereit. Der Gegner? vielleicht war das ihre Chance.

    ?Öffnen Sie mir einen Kanal zu den Angreifern. Und verständigen Sie die Kommandanten der imperialen Schiffe, dass ich das Kommando übernehme ? und dass Kapitulation ausgeschlossen ist.?

    ?Kanal steht, Ma?am.?

    ?An die eindringende Schiffsgruppe: hier spricht Commander Alynn Kratas vom imperialen Sternzerstörer Accuser. Sie sind unbefugt in imperiales Territorium eingedrungen und haben offen kriegerische Absichten gezeigt. Drehen Sie bei und deaktivieren Sie waffen- sowie Antriebssysteme, andernfalls sehen wir uns gezwungen, Sie zu bekämpfen! Accuser Ende.?

    Die Kommandantin des Sternzerstörers warf ihrer Gefangenen einen kurzen Seitenblick zu.

    ?Sehen Sie zu und lernen Sie, Skyrose. Wie das Imperium kämpft.?

    [System IO-272, ISD II Accuser, Brücke]- Alynn, Amy, Besatzung
     
  15. Mirakula

    Mirakula Auf dem Weg zur Besserung Premium

    [Hyperraum, ISD II Accuser, Verhörraum]- Alynn, Amy


    Gefasst trat die Sith näher an Amy heran und ihr Lichtschwert verharte kurz vor Amys Gesicht.

    ?Sie sind gesegnet, Skyrose? wissen Sie das??

    Amy die noch völlig verdottert war von dem was gerade geschehen war lenkte ihren Blick wieder auf die Augen von Kratas. Was ging hier vor? Was war das gerade eben und warum zum Henker schlug die Stimmung der Sith so schnell um? Was sollte das ganze? Gesegnet? Über ihre Freunde hinwegsetzen? Auserwählt? Wovon sprach diese Frau?

    Ehe Amy sich versah, wurde ihr das Leben geschenkt. Sie wurde von dem Stuhl losgemacht, nicht wenig beeindruckend nur durch eine Handbewegung, um sofort wieder Betäubungshandschellen angelegt zu bekommen, nachdem sie aus dem Sitz gerissen wurde. Sie wurde durch Korridore gestoßen und da Amy eh zu schwach und verwirrt war um sich zu wehren lies sie es geschehen. Wärend sie gingen oder besser stolperten versuchte die Frau die ganze Zeit sie in dem Gewissen zu lassen, dass ihr Verat nicht wichtig war und sie drüber hinwegkommen würde. Amy konnte sich kaum auf das Gerede der Frau konzentrieren zu viele Gedanken schwirrten in ihrem Kopf herum. Was hatte die Frau mit ihr vor? Wollte sie sie dazu bringen dem Imperium zu dienen? Den Mördern ihrer Familie? Den baldigen Mörder ihres Freundes? Das ganze hier war absurd, doch warum überhaupt dieser Sinneswandel, es hatte ganz offensichtlich mit dieser Druckwelle zu tun, doch was war dort geschehen.

    Sie kamen auf der Brücke an und Kratas gab sofort Befehle udn forderte informationen es sah aus als ob der Echtraum bald erreicht war. Amy hatte garnicht gemerkt wie sie den Hyperraum betreten hatten, was vermutlich an ihren noch immer Klaffenden Schmerzen lag, dass Mittel, das sie bekommen hatte milderten diese Zwar doch Amy spürte sie immer noch heftig genug um sich von ihnen ablenken zu lassen.

    Sie betraten den Normalraum und fanden sich in einem System wieder, dass bereits gut bevölkert war. Es schwebten einige Imperiale Schiffe sowie Republikskreuzer im Raum. Die Imperialen waren Hilflos unterlegen und es sah aus als ob eines der Schiffe springen wollte.

    ?Sehen Sie zu und lernen Sie, Skyrose. Wie das Imperium kämpft.?


    Amy war verwirrt in der Momentanen Lage sah das Imperium selbst durch die Unterstützung dieses Schiffes hier ziemlich unterlegen aus und sie fragte sich was Die Sith die offenbar auf den Namen Alynn Kratas hörte plante. Aber erstaunlicherweise war ihr diese Schlacht egal, es wäre ihr vermutlich selbst egal wenn die Republik vernichtend geschlagen werden würde, dass alles hatte keine Bedeutung mehr. Der Krieg war vorbei egal wie lange er noch dauern würde. Erst die Forces of Hope und dann die Republik, die imperialen Kräfte waren ihnen soweit überlegen, dass eine Niederlage ausgeschlossen war. Das alles wurde ihr erst jetzt bewusst wo ihr Traum vollkommen zerstört war, sie hatte sich all die Jahre zu sehr an einen Traum, einen Wunsch geklammert der von Anfang an unerreichbar war. Aber nun war dieser Kampf für sie vorbei. Alles was jetzt noch zählte war Miron. Doch in ihrer Momentanen Position hatte sie nicht die geringste Chance ihn zu warnen, geschweige denn ihn zu retten. Jetzt konnte sie nur dafür sorgen lange genug zu leben um ihn wiederzusehen. Und dafür musste sie den Kopf freibekommen... Langsam blickte sie zu der Sith neben sich auf.

    "Was haben sie mit mir vor? Wollen sie mich damit quälen, bei einer Schlacht zuzusehen? Die Republik ist mir egal! Sie sind genauso ein Haufen dämlicher Bürokraten die sich selbst vernichten wie das Imperium."

    Sie machte eine Pause und beruhigte sich wieder mit solch einer Haltung würde sie garnichts erfahren.

    "Was hat sie so plötzlich dazu veranlasst mich zu verschonen? Was ist dort Unten geschehen? Hat sie jemand dazu gezwungen?"



    [System IO-272, ISD II Accuser, Brücke]- Alynn, Amy, Besatzung
     
  16. Jart Ga'lor

    Jart Ga'lor Ad'ika

    [System IO-272 - Rampant - Dogfight mit der Last Resort - Hauptbrücke] Konteradmiral Ga'lor, Commander Wilm und Mannschaft


    Die Schiffe des Verbandes flogen geschlossen voran, weiterhin in enger Formation, die gesamte Schildenergie auf die äußeren Flanken konzentriert. Unablässig feuerten die Geschütze aus dem symethrischen Karo, in dessen Mitte die angeschlagene Cleaver kreuzte.
    Jart lauschte gespannt dem eigenen Funkverkehr, während mit einer seiner klebrigen Hände ein Panel bediente, um schematisch die Schiffsbewegungen zu verfolgen. Er hasste Fehler, doch was er noch mehr hasste war, wenn jemand nicht fähig war, seine Befehle wortgetreu auszuführen:


    "Hier Ga'lor, Befehl von Captain Korus ignorieren, die Red Harvest begleitet die Legend und weicht ihr nicht von der Seite."

    Ein, vielleicht zwei Sekunden lang überlegte Jart, ob die falsche Interpretation seiner Befehle Absicht sein konnte, doch dieser Gedanke erschien ihm bei näherer Betrachtung abwegig. Korus war dazu einfach nicht in der Lage, genauso wenig wie eine Korvette einen Sternenzerstörer besiegen konnte, obgleich er es vor Jahren selbst versucht hatte.

    "Soll ich den Captain von seinem Kommando entheben, Admiral? Es gibt viele Männer die sicher ebenso qualifiziert sind",

    schlug Commander Wilm vor, sichtlich darum bemüht, den Vorschlag diskret zu formulieren.

    "Nein, das wird nicht nötig sein! Ich kenne Captain Korus gut genug, Commander. Sorgen Sie lieber dafür, dass dieser Strike Kreuzer die nächsten Minuten nicht übersteht."

    Sowohl die Rampant, die Glory als auch die Wachtor befanden sich nun direkt an Steuerboardseite des imperialen Schiffes und pumpten Teraquads an Jule in die Schilde des arg bedrängten Schiffes, auf das diese förmlich glühten. Jart genoss den Anblick.

    "Feuer auf den Kommandoturm der Last Resort konzentrieren!"

    Leichte Erschütterungen von feindlichem Feuer waren auf der Rampantzu spüren, doch die Schilde steckten die Angriffe ohne Probleme weg. Die Dagger war fast in Reichweite, als der Com-Offizier ungläubig die Information an Ga'lor weiterleitete:

    "Sir, wir empfangen einen Funkspruch von einem kürzlich ins System gesprungenen Sternenzerstörer der Imperial-II Klasse. ... Korrektur, zwei Sternenzerstörer!"

    "Auf die Lautsprecher",

    befahl Jart und folgte den Worten regungslos, bis der Name Accuser und Kratas fiel. "Das kann doch kein Zufall sein", raunte der Konteradmiral fassungslos in Gedanken, während er sofort zur taktischen Karte herumwirbelte, um die Position der beiden Schiffe auszumachen. "Direkt neben dem fliehenden Dreadnaught", was bedeutete, dass sich soeben ein zweiter Kampfplatz aufgetan hatte. Jart rotierte innerlich und erst Wilm riss ihn wieder in die Realität der Schlacht zurück:

    "Antworten wir auf diese Transmission, Admiral?"

    "Nein!",

    entfuhr es Jart augenblicklich und er richtete sein Augenmerk wieder auf die Station, hinter der sich die Accuser und ihr Anhang langsam näherten.

    "Wir halten Funkstille! Kein Schiff schert aus der Formation aus. So leicht lasse ich mich nicht ködern. ... Verstärken Sie alle Frontalbatterien und vernichten Sie zunächst die Schiffe steuerbord."

    Sein Blick wurde finster.

    "Und dann, ... dann beschäftigen wir uns mit Commander Kratas."

    Noch während Jart seinen Rachegedanken folgte, näherte sich ein Asteroide der Rampant, angezogen durch die Traktorstrahlen der Nebulon-B Fregatte Convivium, doch das Objekt waren schwer und noch sehr langsam unterwegs, weswegen die Annäherungssensoren bis jetzt auch keinen Kontakt meldeten.



    [System IO-272 - Victory Karo - Rampant - Steuerbord der Last Resort - Hauptbrücke] Konteradmiral Ga'lor, Commander Wilm und Mannschaft


    [VSD] Rampant - Schilde 92%
    [VSD] Red Harvest - Schilde 88%
    [VSD] Glory - Schilde 100%
    [VSD] Wachtor - Schilde 96%
    [VSD] Strikefast - Schilde 100%
    [RSD] Legend of the Republic - Schilde 94%
    [DREAD] Cleaver - Schilde 100%
    [CRV] Silver Ray - Schilde 100%
     
  17. Mile Toral

    Mile Toral Imperialer Captain

    [System IO-272, Backwater-Station Verteidigungsverband, FRG Convivium]- Commander Benjamin Emmerich, Crew

    Die Convivium erbebte untern den Treffern der feindlichen Schiffen, doch noch hielten die Schilde. Emmerich hielt sich an einem Geländer fest um nicht zu fallen und brüllte Befehle.

    Dann gab er einen neuen Befehl: Schicken sie Asteroiden auf die Rampant, anscheinend ist das ihr Flaggschiff...

    Jawohl!

    bestätigte der zuständige Offizier den Befehl.

    Dann gab Emmerich einen weiteren Befehl:

    Die 2 Staffeln Abfangjäger sollen starten. Sie sollen versuchen mit ihren Repulsoren Asteroiden auf die feindliche Flotte zu "drücken".

    Diesmal bestätigte der Flugleitoffizier.

    Alle Batterien sollen auf die Brückenfenster des RSD feuern.

    Eine erneute Bestätigung erfolgte.

    Die Moral an Bord war noch groß, wahrscheinlich aber auch, da die Schilde noch bei über 90%lagen.

    Herr Kommandant! Soeben ist ein Sternenzerstörer der Imperial II Klasse aus dem Hyperraum gesprungen, sowie ein Sternenzerstörer des Victory Klasse.

    Sie werden identifiziert als Accuser und Yamatho. Commander Kratas übernimmt das Kommando. Kapitulation ausgeschlossen.


    Emmerich nickte. Kapitulation ausgeschlossen? Wie konnte Kommandantin Kratas das beurteilen? War sie etwa an Bord einer Fregatte die inmitten der Republikflotte kämpfte? Nein sie war an Bord eines Sternenzerstörers der Imperial Klasse.

    Er schüttelte den Kopf. Er würde das Schiff aufgeben, hier an Bord waren die Soldaten noch fast Kinder. Sie waren alle unter 25 Jahre, nur er mit seinen 70 Jahren hob den Schnitt etwas nach oben.

    Die unerfahrenen und alten Soldaten, all diese Menschen dienten hier. Und jetzt kam eine dahergelaufene Kommandantin die nur weil sie die Schwester des Hochadmirals persönlich ist, schon im Rang eines Commanders einen Sternenzerstörer befehligte.

    Emmerich würde kämpfen wie ein Löwe, sein Leben war so gut wie beendet, doch das Leben seiner Crew stand noch bevor.

    Notfalls würde Emmerich das Schiff alleine in den Brückenturm des Gegners fliegen...

    [System IO-272, Backwater-Station Verteidigungsverband, FRG Convivium]- Commander Benjamin Emmerich, Crew
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. November 2007
  18. Alynn Kratas

    Alynn Kratas Iceheart

    [System IO-272, ISD II Accuser, Brücke]- Alynn, Amy, Besatzung

    Kurz unterbrach Alynn ihr konzentriertes Starren aus der Frontscheibe der Brücke ihres Sternzerstörers – hinaus auf jene rätselhafte Formation antiquierter Kriegsschiffe, die sie nur zu gut an ein Ammenmärchen erinnerten, das ihr ein hässlicher Twi’lek hatte auftischen wollen – und warf Skyrose einen mitleidlosen Blick zu. Offenbar überforderte die Situation die Pilotin…

    “Glauben Sie mir, Skyrose, Ihre politischen Präferenzen interessieren mich ebenso wenig wie das kümmerliche Wissen, über das Sie bezüglich der Forces of Hope noch verfügen könnten…“

    Kurz wanderte der Blick der Kommandantin wieder zum Schlachtfeld. Obwohl der Dreadnaught sich gefügt hatte und mit der Accuser in eine Formation eingeschert war, hatte sich die Gesamtlage mitnichten verbessert. Eine kleine Fregatte im Verband der Verteidiger Backwaters sah sich einer hoffnungslosen Übermacht gegenüber, was ihren Kommandanten indes nicht davon abhielt, seltsame Taktiken an den umherschwirrenden Asteroiden zu erproben. Dieses Schiff würde vermutlich in Kürze aus dem Kampf ausgeschieden sein…

    “Vielleicht sollten Sie selbst herausfinden, was mich bewogen hat… andernfalls könnte sich Ihre Verschonung als Fehler erweisen…“

    Während die Yamato absichtlich zurückfiel – der schwer beschädigte Sternzerstörer der Victory-Klasse war kein wirkliches Gewicht im Kampf, es sei denn, man benutzte ihn als Kugelfang – schlossen die Accuser und der Dreadnaught zum Strike-Kreuzer Last Resort auf, dessen Geschütze in diesem Moment erste Salven auf seine Feinde abgaben.
    Alynn biss sich auf die Lippen. Sie konnte den Feind unmöglich schlagen – ein Umstand umso dramatischer, wenn ihre Befürchtungen zutrafen. Wenn sich auf einem dieser Schiffe Jart Ga’lor befand, der es irgendwie geschafft hatte, den Absturz seines Jägers zu überleben und jene mysteriöse Flotte zu bergen, von der er Alynn erzählt hatte.
    Doch auch in diesem Fall würde sie an Ihre Prioritäten denken müssen: sie konnte zurückkehren und Ga’lor mit einer mächtigeren Flotte jagen. Doch dazu würde sie – und ihr Schiff – überleben müssen.


    “Bereithalten. Wir werden uns auf diesen Sternzerstörer der Republik-Klasse konzentrieren müssen. Ändern Sie den Kurs entsprechend.“

    Lieutenant Hayes runzelte merklich die Stirn.

    „Commander, diese Victories…“

    “… sind nicht voll einsatzbereit“, fiel Alynn ihm ins Wort. “Wahrscheinlich haben sie nicht einmal Jäger und Raketen an Bord – warum sonst sollte der Kommandant dieses Geschwaders Backwater überfallen?“

    Natürlich traf diese Vermutung nur zu, wenn ihre Theorie bezüglich Ga’lor stimmte. Steigerte sie sich da in etwas hinein? Nein. Es war unmöglich, dass die Republik aus anderen Quellen an diese Schiffe gekommen war – selbst wenn Ga’lor sich nicht an Bord befand, musste er die Koordinaten der eingemotteten Flotte irgendwie an seine Vorgesetzten übermittelt haben.

    “Noch einmal unterschätze ich dich nicht, Twi’lek…“, zischte sie zwischen zusammengebissenen Zähnen.

    „Ma’am?“

    “Nichts, Lieutenant. Sie haben Ihre Befehle.“

    [System IO-272, ISD II Accuser, Brücke]- Alynn, Amy, Besatzung
     
  19. Pascal de Lieven

    Pascal de Lieven 2nd Lt. Laufbursche

    [OP]Meckert ruhig, wenn etwas falsch ist. Deswegen drücke ich mich schon die ganze Zeit vor diesem Post. Hier gibt es irgendwie sehr viel falsch zu machen :( [OP]


    System IO-272 ~ RSD "Legend of Republic" ~ Brücke ~ Captain Korus, Lt.-Commander de Lieven, Crew


    Pascal teilte die Entschätzung von Wes durchwegs nicht. Das fliehende Schiff würde durchwegs Probleme bereiten können, wenn es darauf ankam. Aber nicht nur Wes, sondern auch Ga´lor schienen dem fliehenden Schiff Beachtung schenken zu wollen und er musste sich fügen. Jedoch hätte das Schiff der Feuerkraft der Schiffe nicht lange statthalten können. Und selbst ein kleines Schiff weniger, war ein Schiff weniger für das Imperium.

    "Die Enterkommandos stehen bereit. Ich halte es für sinnvoll, Sprengstoffspezialisten mit der ersten Truppe reinzuschicken. Wenn nicht evakuiert wird, könnte das bedeuten, dass sie soviele Gegner mit den Tod reissen möchten. Schließlich wissen wir nicht genau wie die Station ausgerüstet ist und welche Fallstricke die Imperialen auslegt haben."

    entgegnete Pascal und informierte den Anführer des Enterkommandos über seinen Befehl. Zu gerne würde er sich persönlich ansehen, wie die Station verteidigt wurde. Aber seine Zeit bei den Specialforces war vorbei. Nun diente als XO auf dem Schiff und er konnte seinen Platz nicht verlassen. Doch plötzlich kam Aufregung am Pult auf, welches für die Systemüberwachung zuständig war.

    "Zwei weitere Schiffe im System, Sir. Sie sind beim Dreadnaught aus dem Hyperraum gekommen."

    kam die Meldung prompt. Pascal beugte sich wie Wes über die taktische Karte. Er könnte darauf wetten, dass der Dreadnaught nun gezwungermassen umkehren würde. Es war nicht schwer, sich vorzustellen, welches Schicksal ihm sonst blühen würde.

    "Die Imperialen senden, Sir. Das Schiff identifiziert sich als Acuser unter dem Kommando von Alynn Kratas."

    Kratas? Alynn Kratas? Sollte da ein Zusammenhang zu dem Oberbefehlshaber der imperialen Flotte bestehen?

    "Geben Sie uns die Meldung auf die Datapads und identifizieren Sie die anderen Schiffe."

    befahl Pascal und griff bereits nach seinem Datapad.

    ?An die eindringende Schiffsgruppe: hier spricht Commander Alynn Kratas vom imperialen Sternzerstörer Accuser. Sie sind unbefugt in imperiales Territorium eingedrungen und haben offen kriegerische Absichten gezeigt. Drehen Sie bei und deaktivieren Sie waffen- sowie Antriebssysteme, andernfalls sehen wir uns gezwungen, Sie zu bekämpfen! Accuser Ende.?

    Pascal grinste nur.

    "Ändern tut sich nicht wirklich was. Wir sind schliesslich nicht zum Teetrinken hier."

    Doch er zog die Stirn kurz kraus, als Ga´lor den Befehl von Wes ignoierte und die Red Harvest an der Seite der Legend liess. Aber der weitere Befehl Ga´lors liess nicht lange auf sich warten.

    "Befehl von der Rampant. Funkstille und Formation halten."

    Nun Ga´lor hatte massives Vertrauen in seine eignen Befehle. Anhand des eingerichteten Terminals konnte man sehen, dass die Imperialen ihren Funkverkehr nicht einstellten. Leider fehlte Pascal dieses elementare Vertrauen in Ga´lor massiv.

    "Wir befinden uns in Schussweite der vorderen Kanonen."

    Pascal nickte.

    "Achten sie auf die Asteroiden und die ersten Geschütze sollen feuern, sobald gewährleistet ist, dass jeder Treffer sitzt. Ich möchte keine Fehltreffer haben."

    ordnete er an, während er die taktische Karte studierte. Anhand dieser konnte man sehen, dass die Acuser eine Kursänderung vorgenommen hatte. Wie es aussah hatte sich Kratas ihren Gegner ausgesucht.

    "Wie es aussieht, wird die Acuser uns angreifen. Aber die beiden Begeleitschiffe halten sich erstaunlich zurück. Sie scheinen nicht einfach so hier zu sein, sondern müssen Backwater wahrscheinlich in Anspruch nehmen."

    Das Problem, was dadurch entstand, war klar. Kratas würde sie nicht einfach Backwater übernehmen lassen. Zudem war es nicht gerade klug, die Station einzunehmen, solange noch ausserhalb noch feindliche Schiffe waren. Wenn Backwaters Schilde einbrechen würden und die Enterkommandos auf die Station übersetzen, was würde Kratas davon abhalten, die Station zu zerstören? Auf diesem Weg konnte sie der Legend massiven Schaden zufügen. Die Verluste wären enorm.

    "Eine Flugstaffel soll sich einsatzbereit machen."

    Eine Salve traf die Legend. Die Convivium hatte das Feuer eröffnet und zielte auf das Brückenfenster.

    "Frontschilde verstärken. Und achten Sie auf den ISD im Hintergrund."

    Wunderbar. Nun hatten sie zwei Fronten, wenn nicht eher drei. Die Convivium nahm sie unter Beschuss. Sie mussten Backwater unter Beschuss nehmen und die Acuser würde auch nicht lange auf sich warten lassen.

    "Sollen ich die Jäger starten lassen, Sir? Vielleicht hält es uns die Convivium vom Leib."


    System IO-272 ~ RSD "Legend of Republic" ~ Brücke ~ Captain Korus, Lt.-Commander de Lieven, Crew
     
  20. Wes Korus

    Wes Korus Offizier der Republik

    - [System IO-272 - RSD "Legend of the Republic" - Brücke] - mit Lt.Cmdr. de Lieven u. Crew

    Wes beobachtete jede Bewegung der kleinen Nebulon genau. Dieses Schiff würde nicht den Hauch einer Chance gegen die "Legend" haben und dennoch griff der Kommandant sie an. Warum flohen sie den nicht einfach? So würden sie Menschenleben und auch Schiffe retten können, die viel Wichtiger waren als Backwater Station. Wollten sie, sie nur hier festhalten bis Verstärkung eingetroffen war? Vielleicht, aber im Moment tat das nichts zu Sache.
    Er verfolgte wie die "Red Harvest" wieder in ihre alte Position neben dem Sternenzerstörer der Republik Klasse ging, Ga'lor hatte sie zurück gepfiffen. Na dann würden sie sich halt selbst der Fregatte entledigen und sich erst dann um die Station kümmern können.

    Bevor er jedoch weitere Befehle geben konnte, erschienen zwei weitere Punkte am Rand des Systems, die für wenige Sekunden gelb waren und dann ihre Farbe zu rot änderten. Sie waren als Imperial identifiziert worden. Es handelte sich um einen Sternenzerstörer der Imperial Klasse II und einen Victory Sternenzerstörer ebenfalls Klasse II. Jetzt würde es richtig heiß werden.
    Jetzt erschienen Daten neben den beiden neuen Schiffen. Der Sternenzerstörer der Imperial Klasse wurde als "Accuser" identifiziert und der Victory als "Yamato". Wobei der Victory sich sofort ein bisschen hinter die "Accuser" zurückfallen ließ, er schien beschädigt.
    Einen weiteren Augenblick später wendete auch der Dreadnaught und schloss sich dem Sternenzerstörer an.

    Die roten Laserstrahlen die auf die Schilde vor den Brückenfenstern trafen lenkten ihn von der taktischen Karte ab. Die Fregatte konzentrierte nun ihr gesamtes Feuer auf den Brückenbereich, aber die Schilde würden dies locker für einige Zeit aushalten können. Aber er wollte nicht Testen wie lange die Schilde hielten, den mit den beiden Sternenzerstörern im System hatte sich die Lage wieder verändert. Zwar gab es immer noch ein ungleichtgewicht für die Republik, aber ein Sternenzerstörer sollte man lieber nicht unterschätzen. Bevor er jedoch weitere Befehle geben konnte, kam eine Nachricht der Imperialen herein.
    Kratas? Der Name war ihm ein Begriff, der imperiale Hochadmiral hieß wohl Kratas, zumindest nachdem was man so hörte, dies musste wohl eine Verwandte sein. Er schüttelte kurz den Kopf.
    Er ließ sich zu leicht ablenken, ein schlechtes Zeichen, wen interessierte es wer diese Frau war?


    "Nein. Wir starten keine Jäger, bei dieser Menge an Asteroiden werden sie wohl nicht allzu viel Ausrichten können.", antwortete er auf die Frage seines XO.

    Ihr größtes Ärgernis, die "Convivium" würden sie sich als nächstes Vornehmen und dann der Sternenzerstörer und zum Schluss erst die Station.


    "Artillerie, vergessen sie Backwater. Alle Waffen auf die Nebulon richten und feuern. Ich will dieses Schiff so schnell wie möglich Außergefecht sehen. Aber achten sie weiterhin auf Asteroiden und die Laserkanonen sollen sich die Abfangjäger vornehmen.", befahl er dem Feuerleitoffizier.

    Dann wandte er sich Pascal zu, während sämtliche Geschütze die, die Fregatte aufs Korn nehmen konnten das Feuer eröffneten. Lange würde das kleine Schiff diesem Beschuss nicht standhalten, vielleicht ein paar Minuten. Die "Accuser" würde auf jeden Fall nicht mehr rechtzeitig eintreffen.


    "Die "Red Harvest" soll uns gegen die "Accuser" unterstützen, egal was Ga'lor sagt, er kann sich keine Verluste leisten kümmern sie sich bitte darum. Backwater Station ist im Moment nur unser Sekundärziel."

    - [System IO-272 - RSD "Legend of the Republic" - Brücke] - mit Lt.Cmdr. de Lieven u. Crew
     

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