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EINE GESCHICHTE II.....

Dieses Thema im Forum "Episode IV bis VI" wurde erstellt von Guest, 19. Oktober 1999.

  1. Guest

    Guest Gast

    ich denke wir sollten mal hier weiterschreiben und die geschichte nr.1 zur untermalung im nebentopic beibehalten, die laedt einfach zu lange! fabi klatsch nochmal den letzten absatz hier rein!
     
  2. Guest

    Guest Gast

    Fortsetzung

    Fabian Lieutenant Kwork schrieb folgenden Brief: - Hallo liebes Gewürm, ja euch meine ich. Ihr miesen Schlappschwänze, Schwachköpfe, Hinterwäldler und Volltrottel von Fromutlanern und Blasiertianern. Ihr seid doch zu blöde zum Kacken, außerdem seht ihr scheiße aus. Bin für Kritik immer zu haben. Wenn ihr totefickenden Scheißefresser was wollt, dann traut euch doch hierher, ihr Lappen. Ich warte nur auf euch. Herzlichst Captain Mondamin Fleischkopf-Müller Kommandant der Raumstation DieÄßNein Abgefuckter von Major und Unterdrücker von kleinen, hilflosen Barbesitzern Ps. Ihr könnt mich mal. Und bringt ruhig eure Freunde mit, die kriegen auch gleich richtig.- Kwork sah sich sein Werk an, kicherte teuflich, fing an laut teuflisch zu lachen, verschluckte sich an einem Schleimklumpen in seinem Hals, würgte einige Minuten lang, lief blau an, knallte mit seinem überdimensionalen Schädel auf die Tastatur, schickte damit die Mail ab und bemerkte in seiner mißlichen Situation nicht, daß er einige Tasten mitgedrückt hatte, die ein wenig an dem Text geändert hatten. Zum Glück war es nur ganz wenig, aber dafür an einer zugegeben etwas wichtigeren Stelle...
     
  3. Guest

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    Fortsetzung

    Nicht nur, das er auf den med. Notrufknopf gefallen war, nein, er betätigte auch noch die "Invert-Taste". Nun schrieb der Computer den Text folgendermaßen um: ...
     
  4. Guest

    Guest Gast

    Fortsetzung

    Der Text blieb größtenteils gleich, bis auf folgende Zeile: "...Herzlichst, Abgefuckter Unterdrücker vom kleinen, hilflosen Kommandeur der Raumstation DieÄßNein, der Barbesitzer Kwork." Das Ps. blieb auch, wie es war. Aus irgendeinem programmiertechnischen Fehler wurde grundsätzlich der Name des Absenders mit angefügt. Das Schicksal nahm seinen Lauf, als die Nachricht in die unendlichen Weiten des Alls gesandt wurde. Kwork erholte sich von seinem Erstickungsanfall und verließ, ohne auf den Bildschirm zu sehen, leise kichernd das Quartier. Zur Feier des Tages würde er einen ausgeben und seinen Bruder Rumm eine aufs Maul hauen.
     
  5. Guest

    Guest Gast

    Fortsetzung

    Leider übersah Kwork auch dieses blinkende Licht auf dem Monitor. Er hatte sich beim Aufstehen auf die Tastatur abgestützen müssen, da ihm von den dauernten Schlägen auf seinem Kopf dann und wann etwas schummrig in der Rübe wurde. Außerdem quoll ihm gerade das Blut unter dem Verband in die Augen. So hätte er das Licht auch gar nicht sehen können, selbst wenn er gewollt hätte. Unter normalen Umständen hätte er auch diesen lauten Ton gehört, aber sein Trommelfell ist das letzte mal gerissen und Dr. Bleibhier hatte es einfach vergessen mit dem Regenerator zu behandeln. Hätte der Terengi all diese Warnhinweise mitbekommen, so hätte er lesen können: "Übertragung ist nicht zustande gekommen. Bitte überprüfen sie ihre Treiberdatenbank, ob der Treiber für das Transferprotokoll noch vorhanden ist"
     
  6. Guest

    Guest Gast

    Fortsetzung

    So gesehen hatte Kwork noch Glück gehabt. Nur dummerweise verfügte sein Computer über künstlichen Intelligenz. Als diese bemerkte, daß die Protokolle nicht geladen wurden, suchte sie automatisch das Space Wide Web nach den passenden Daten ab. Dort fand sie sie und fügte sie den bestehenden Protokollen hinzu. Kurz darauf war das System voll einsatzbereit und die KI schickte die Nachricht ab. So gesehen hatte Kwork ziemliches Pech.
     
  7. Guest

    Guest Gast

    Fortsetzung

    Wenn er denn nicht auch noch alle Adressen gelÃscht hÄtte. WÄre aber eh nicht notwendig gewesen, denn er hatte das Onlineprogramm ja erst seit zwei Tagen. Bisher ist er wegen des Krankenhausaufenthaltes nicht dazu gekommen auch nur eine Adresse in das System einzugeben. Doch das stimmt nicht, eine hatte er schon gespeichert. Es war die von Cpt. FleischkopfMØller. In Zukunft wollte er nÄmlich seine Beschwerden nur noch schriftlich einreichen. Und jetzt, da der SchlÄger (ein raunen geht durch die Station) wieder da ist, ...
     
  8. Guest

    Guest Gast

    Fortsetzung

    Cpt. Fleischkopf-Müller war in sein Quartier zurückgekehrt. Wie gewohnt übersah er die Putzkolonne, die aus seinen Räumlichkeiten gewankt kam. Wie gewohnt waren alle leicht blas oder grün im Gesicht und zogen, wie gewohnt den Geruch frisch Erbrochenem mit sich. Wie gewohnt trabten auch zwei majoranische Müllentsorger mit einer Bahre vorbei, auf der, wie gewohnt Leutnant Ramsch lag. Ungewohnt dabei war allerdings die Tatsache, daß Ramsch weder schrie noch weinter oder überhaupt einen Laut von sich gab. Ungewohnt war auch die Verfassung, in der er abtransportiert wurde. Die Müllentsorger waren ebenfalls ungewohnt, denn normalerweise waren es Notfallsanis, die den verwüsteten Körper des Leutnants abholten. Fleischkopf-Müller übersah den schwarzen Plastikbeutel auf der Bahre, der offensichtlich einen Klumpen 120 Pfund wiegendes Hackfleisch enthielt und betrat sein Quartier. Alles war frisch gewischt, wie jedes Mal, wenn er nach einem Wutanfall sein Zimmer verließ und kurze Zeit später wieder betrat. Mürrisch knurrte er in den Raum:"Licht, Du Scheißhaufen!" sofort erkannte der Computer die Stimme seines Herren und die Zimmerbeleuchtung schaltete sich ein. "Sie haben Post, Captain." meinte das Elektronengehirn zu vermelden. "Was? Wie? Wo?" war die typische Antwort, während der Captain entsetzt mit der Hand über seine Schultern fuhr, um imaginäre Substanzen abzustreifen. Gleichzeitig suchte er die selbe Lokalität seines Körpers mit den Augen nach verdächtigen Objekten und auffälligen Krankheitserregern ab. "Nein Sir, nicht auf ihrem Rücken, auf Ihrem Bildschirm, Sir." meinte der Computer pflichtbewußt sagen zu müssen, als Fleischkopf-Müller damit begonnen hatte, sich um seine eigene Achse zu drehen, um seine Rückenpartie betrachten zu können. "ScheißmistdreckskackapparatvoneinemSchrottding!" kommentierte der Captian die Hilfestellung seines Computers und schaltete mit einem Faustschlag den Monitor an. "Was will denn diese Kürbiskopp Kwork von mir? Hat der immer noch nicht genug?" die Nachricht Kworks tauchte auf dem Bildschirm auf und Fleischkopf-Müller las sie widererwarten ohne den Finger von Wort zu Wort zu bewegen und laut wiederzugeben, was da stand, durch. Mit einer Engelsgeduld sah er sich den Text an und sagte sich. "Mann, dieser Kwork ist ja ein ganz schön mutiger Kerl. Bescheuert und lebensmüde zwar, aber ganz schön mutig. Frage mich nur, warum er mir das zugeschickt hat. Ah! Ich hab`s, ich soll wohl nachprüfen, ob alles richtig geschrieben wurde und ob es diplomatisch korrekt geschrieben wurde. Das hätte ich ja nicht gedacht, daß der Kwork so ein guter Kerl ist. Na, dann will ich mal nicht so sein." es war vielleicht das erste Mal in seinem Leben, daß Mondamin Fleischkopf-Müller so etwas wie Freundlichkeit und Zuvorkommenheit verspürte, während er dem Text noch diverse Beschimpfungen dazudichtete und Rechtschreibfehler einbaute (ungewollt), die bei jedem Germanistik-Dozenten einen Tränenausbruch und den nachfolgenden Suizid verursacht hätten. Mit einem wohlwollenden Grunzen schickte der Captain die Nachricht ab. "Wieder eine gute Tat getan. Ich weiß gar nicht, was die Prolethen immer gegen mich haben." die Nachricht ging ab und diesmal hinderte sie kein fehlendes Protokoll oder gar die klobigen Hände des Captains, die Sendeantenne zu verlassen...
     
  9. Guest

    Guest Gast

    Fortsetzung

    Doch plötzlich drehte sich die ganze Station. Nein, nicht nur die Station. Ein riesiger Wirbel durchpflügt das All. Es ist eine große Raum-Zeit-Anomalie. Sie taucht nur alle 10.000 Jahre auf und hat die gesamte Galaxie innerhalb einer Minute durchquert. Aber was ist passiert? Zum Glück für unsere Helden nicht besonders viel. Der "Raum-Teil" der Anomalie war wohl im Urlaub, denn der bestehende Raum blieb in bekannter Weise erhalten. Der "Zeit-Teil" hatte diesmal auch nicht so richtig Lust. So landen wir an der Stelle, an der sich der Computer von Kwork die Treiberdaten aus dem SWW zog. Mit seiner künstlichen Intelligenz war es aber nicht allzuweit hin. Rumm hatte dem Computer diese Intelligenz in einem seiner lichten Momente installiert. Da es sich aber auch nur um einen Moment handelte, war die Idee zwar gut, aber die Ausführung miserabel. Rumm hatte dem Computer seine Intelligenz verpaßt. Daher ging die künstliche Intelligenz den zu sendenden Text einmal durch und fand einen Hinweis. "Kommandant von DiÄßNein" Die Adresse war schnell in der Stationsdatenbank gefunden und den anderen hinzugefügt. Nun wurde die Nachricht an alle Adressen versendet, also auch an Cpt Fleischkopf-Müller. In der Zwischenzeit erfreute sich der Cpt an seinen wiedergefundenen Schläger.
     
  10. Guest

    Guest Gast

    Fortsetzung

    Währenddessen im weit entfernten Raum der Blasiertianer: Der Piratencaptain Cont R`Gan, einer der übelsten Dreckskerle des bekannten Universums, stand mit weit aufgerissenen Augen vor dem Computerausdruck, der ihm von seinem Kommunikationsoffizier mit zitternden Händen überreicht worden war. "WAS?!! SO EINE FRECHHEIT!!! WER IST DIESER KWORK EIGENTLICH?! NA, DER WIRD MICH KENNENLERNEN!! NEUER KURS AUF DIESE STATION! WIE HIESS DIE NOCH GLEICH?!" "Ähm, DieÄßNein, Captain, Sir, äh, Boss..." druckste der Navigator rum. "FLENN HIER NICHT SO RUM DU LAHMARSCH!! KURS SETZEN UND VOLLGAS!! NOCH VORM ABENDESSEN WILL ICH DEN TYPEN TOT SEHEN!!" mit einem brutalen Schlag auf die arg zerbeulten Armlehnen seines Sessel wurde Cpt. Cont R`Gan in denselben geschleudert, als das Schiff ohne Vorwarnung auf Höchstgeschwindigkeit ging. Flüche und Beschimpfungen wurden mit dem Raumer in die Unendlichkeit hinausbefördert, der Raumstation im Orbit Majors entgegen.
     
  11. Guest

    Guest Gast

    ...

    Es dauerte nur wenige Stunden, bis das Schiff die Station erreicht hatte... Mit einem wütendem Grunzen, daß entfernt Assoziationen zu Schweinehaltung oder klingonischen Schlachtschreinen hervorrief, hämmerte der Captain auf den handtellergroßen Knopf für die Öffnung der Subraumkanäle - Die zierlichen Knöpfchen, die damals zur Grundausstattung des Schiffes gehört hatten, lagen noch heute zertrümmert unter dem Stuhl des Captains... Der Kanal öffnete sich nun... Eine computerisierte Stimme sprach stockend: "Verbindung wird aufgebaut... Bitte warten... Verbindungsgeschwindigkeit liegt bei 3 k in der Sekunde... Bitte warten..." Das Surren der schiffsinternen Festplatte konnte das nervöse Knirschen der Zähne des Captains kaum übertönen. Mit einem lauten Knacken, gefolgt von einer üblen Rückkopplung, stand nun die Verbindung zum zuständigen Kommunikationsoffizier der Station... "Raumstation DiÄßNein, Unterabteilung Kommunikation, Sektion C 3, Fähnrich Bullerbü am Apparat, einen schönen guten Tag, was kann ich für sie tun?" Der Captain grunzte nur verächtlich und brauchte einen Moment, um sein ganzes rhetorisches Talent aufzubieten... "Schnauze!" brummte er also keine zwei dutzend Sekunden später und richtete sich, von sich selber beeindruckt, auf seinem Stuhl noch weiter auf... "Ich will das Arschloch sprechen, daß es vor ein paar Stunden gewagt hat, mir diese erbärmliche Subraumnachricht zu schicken..." Die geschulte Stimme des Fähnrichs blieb professionell und wirkte trotz des gelangweilten Untertons noch immer leidlich höflich: "Bitte nennen sie ein Aktenzeichen, ein Datum, den Namen des Sachbearbeiters, die Zimmernummer, seine IP oder Hutgröße..." "Verdammte Hacke, ich will jetzt sofort den elenden..." Den Rest des Satzes vernahm Fähnrich Bullerbü nur noch in Form anhaltender Pieps- und "Uups"-Töne, die der Universaltranslator aus dem Hause CCC (Cake Communication and Censoring KG) statt der üblen Beschimpfungen des Captains gebrauchte. "Einen Moment bitte, ich verbinde sie mit unserer Beschwerde-Abteilung..." Und eine Sekunde später lauschte der fassungslose Captain schäumend auf die Chorälen Gesänge majoranischer Mönche, nur ab und an unterbrochen durch ein gelangweiltes "Bit-te war-ten". Nachdem der Captain seinem Ärger ein wenig Luft gemacht hatte und raubend, mordend und plündernd das Deck unter sich heimsuchte, gab er den Feuerbefehl: "Die sind ja alle doof! Die sollen jetzt mal checken, wie böse ich mal sein kann! - Schieß auf die!!" Von seiner eigenen Fähigkeit, ganze Sätze zu formulieren, beeindruckt, starrte der Captain nun auf den Hauptbildschirm, welcher nun den Einschlag eines Torpedos in die Hülle der Station zeigte...
     
  12. Guest

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    Fortsetzung

    WAS IS DAS DENN FÜR EINE BODENLOSE SAUEREI! Das Gesicht (wenn man es so nennen kann) des bösen Cont R'Gan verlor in Erwartung einer wunderschönen Serie gleißender Explosionen seine ganze Freude und den Rest seiner Farbe und spiegelte eine noch größere Überraschung wieder als wenn Flex zu Kwark gesagt hätte, daß sie mit ihm Oxmox machen würde. Dieses proletenverdammte Torpedo prallte auf der Hülle der Station auf, ohne irgendeinen Schaden anzurichten. Es sah von dem Dreckshaufen (was in Wiklichkeit die Brücke war) auf dem sich Conti befand so aus, als wäre sein geballte Hand mit aller Wucht in eine große Portion Mulischeiße gefahren. Dummerweise befand sich die Nix'AllsSchrott (Conti's Schiff; frag mich jetzt keiner, wie sich einer der übelsten Piraten des bekannten Universums so eine Mühle leisten kann) so nah an der Einschlagstelle, daß sich augenblicklich sämtliche Sensoren verabschiedeten und auf sämtlichen Bildschirmen nur noch eine seltsame Braune Soße zu sehen war. Außer sich vor Wut tobte Conti diesmal ein wenig durch die oberen Decks, "Die sollen mich kennenlernen, so geht man nicht mit dem Schrecken der Galaxies um, dafür wird jemand dreifach, nein, vierfach, was sag ich doppelt büßen!" (das Zählen war noch nie die Stärke von Conti, wofür gab's diese künstlichen Gehirne) "ALLE MANN ZUM ÜBERSETZEN BEREIT HALTEN, WIR ENTERN DIESE AUSGEBURT AN HÄßLICHKEIT!", schrie Conti in alle zur Verfügung stehenden Interkomms. Da weder das Navigieren, noch das Anvisieren eines Ziels, selbst wenn es nur Zentimeter von ihm entfernt ist, noch das genaue Bestimmen des Zielortes beim Sackhüpfen, zu den Stärken Conti's zählten, konnte die gesamte Kruh der Nix'AllsSchrott natürlich nur an einem einzigen Ort auf DieÄßNein materialisieren...! Nein, nicht in Gira's Quartier (obwohl sie sich das vielleicht gewünscht hätte; sie stand heimlich auf dreckige böse Piraten, die einen niedrigeren IQ als sie hatten), auch nicht in der Wand zu Udo's Quartier, NEIN, der einzige Platz für diese armen bemitleidenswerten Seelen war: KWORK'S BAR Womit dieser noch bemitleidenswertere Terengi das verdient hatte, wußten wahrscheinlich noch nich mal die Proleten.
     
  13. Guest

    Guest Gast

    Re: Fortsetzung

    In der Zwischenzeit mußte Cpt.Fleischkopf- Müller auf 'Terrorknorr' irgendwie Wind von dem Beschuß der Weltraum-Piraten bekommen haben. "CHIEF..., WO IST DIESER GOTTVEDAMMTE HEINI, WENN MAN IHN MAL BRAUCHT! HIER STINKT ES JA SCHLIMMER ALS IN KWORKS BAR!" Der Cpt. stürmte aus seinem Quartier und machte sich 'eigenhändig' auf die Suche nach dem Schleimpfropf. Er war noch nicht vollständig aus dem Paaternoster zur Uups raus, als er auch schon Flex anherrschte:" VERDAMMTE INZUCHT, wenn mir nich gleich jemand mitteilt, wo unser Schleimi ist, wird mein Schläger wieder Arbeit bekommen!" "Aber Mondamin!?", versuchte Flex die Situation zu retten (besser gesagt den Chief). "Haben Sie den nicht den Angriff der Blasiertianer auf unsere Station mitbekommen? Hat der Chief ihnen denn noch nicht erzählt, daß er während der letzten Reparaturarbeiten die GESAMTE Station mit einem völlig neuartigen papplativen Schutzpanzer ausgerüstet hat! Diese Panzerung ist aus einem seltsamen halborganischen halbtelepathischen und halbmorganischen Material, das bei Kontakt mit allem Unfreundlichen, Bösen, Unintelligenten und nicht der Föderation Gesonnenen sich augenblicklich in eine noch seltsamere braune Maße verwandelt und alle Energie, welcher Art auch immer, sofort absorbiert! ECHT VOLL COOL, nicht?! Ich glaub diesen Schleim haben der Chief und Bleibhier auf ihrem letzten Holodreck-Ausflug entwickelt, aber das sollten sie ihn besser selber fragen"
     
  14. Guest

    Guest Gast

    ...

    Unterdessen in Kworks Bar: "Ooh... Waren sie, meine Herrschaften, vielleicht gerade die Urheber dieser spaßigen Idee, einen Torpedo gegen die Scheiben in meinem Quartier zu feuern? Ich habe mich fast zu Tode erschreckt und werde garantiert Strafanzeige gegen sie erstatten! - Wer rechnet denn schon damit, Plötzlich von einem subtilen "Plöng" aus dem Schlummer gerissen zu werden??? - ICH jedenfalls nicht!" Kwork atmete tief ein und hielt nun für einen Moment inne... Vermutlich wurde diese Tatsache auch dadurch begünstigt, daß er nun von ein Dutzend Piraten umstellt war, die alle wie auf Kommando stumm ihren Phaser auf ihn richteten... Kwork brauchte nur einen Moment, um sein weiteres diplomatisches Vorgehen zu planen... "N-Natürlich ist es ihnen jedoch freigestellt, nach ihrer herzlichen Anfrage bei mir, so viele Torpedos gegen mein Fenster zu werfen, wie sie wollen! Möchten sie vielleicht auch noch einen Drink? Eine Holosleep? Eine Runde am Labo-Rad? Ein Labo-Mädchen? Blatinuum? Meinen Bruder Rumm für Zielübungen? - Bitte, bedienen sie sich!!" Langsam beugte sich eine der stinkenden Ausgeburten klischeeliebernder Drehbuchautoren zu Kwork hinunter. "Wissen sie... Was wir Piraten uns nach monatelanger Isolation in den Weiten des Raumes am meisten wünschen?" lautete die durchaus bedrohlich klingende Frage des immer näher Rückenden. Kwork zog die Nase für einen Moment zusammen und riet vorsichtig: "W-wirkendes M-Mundspray??" "Nein, mein Süßer!" Der Pirat kraulte Kwork lächelnd am Kinn und fuhr elegant durch sein fettiges Haar. "Rate noch mal, du Dummerchen!" - "Äh...Mbrl...Öh..." antwortete Kwork in einem Moment geistiger Klarheit. "Jawohl - Sexuelle Abwechslung, mein Schatzi! - Schafft ihn in die dunkle Ecke dort drüben!" "Arrgggllll!" rief Kwork, der nun von drei Piraten an Armen und Beinen weggeschliffen wurde... "Aber wir haaaben geschlosseeeen!!!"
     
  15. Guest

    Guest Gast

    Fortsetzung

    So gesehen hatte Kwork ziemlich Pech. Doch bevor der Pirat seinen teuflischen Plan ausführen konnte, sah er aus dem Augenwinkel, wie sich jemand mitten auf die Stelle beamte, wo eben noch sein erster "Offizier" gestanden hatte. "Tut mir leid, daß." Der Pirat erkannte ihn sogleich als Cpt. Fleischkopp-Müller. "Immer dasselbe. Dauernd hält man mich für diesen Fleischkopp-Müller. Aber ich bin der aus dem Paraboluniversum. Und ich brauche Kwork für eine wichtige Mission, vom großen Plagus höchst persönlich geschickt." Kwork, dessen Ohren aufgrund des bevorstehenden "Vergnügens" mit dem Piraten relativ schlapp herabhingen (ähnlich wie bei einem Klingonischen Dackel)war natürlich froh, für's erste von seinen Pflichten befreit zu sein, fragte sich aber doch, was der große Plagus von ihm wollte. "Also... (der parabole Fleischkopp-Müller war ebenfalls kein Sprachgenie, und brauchte daher einige Zeit, um sich auf den nächsten Satz vorzubereiten)...also, unser Terengi Kwork wurde von unserer Internistin Gira getötet, also brauchen wir den hier!" Er zeigte mit der einen Hand auf Kwork, in der andern hielt er einen Cricketschläger. Dies rief in Kwork Erinnerungen an den Baskeballschläger seines Fleischkopp-Müller wach, und er duckte sich (aus reiner Gewohnheit). "Wir haben ein paar Jahr länger gebraucht, um das Turmloch zu entdecken, aber wir haben es geschafft. Nun hat der große Plagus Kwork beauftragt, ins Gammaquadrat zu fliegen, um mit den Gel-Haar-Da Handelsbeziehungen aufzunehmen." Cont R'Gan lachte innerlich, war doch sogar er intelligent genug, um sich vorzustellen, was die Gel-Haar-da mit diesen Schwachköppen anstellen würden. "Viel Spaß noch, wünsche ich", schickte er Kwork, dem Parabol Fleischkopp-Müller und einigen Parabol-Statisten hinterher. Einen Augenblick später waren sie weg. So gesehen hatte zumindest Kwork Glück gehabt. Denn allmählich dämmerte Con R' Gan, das er sich seine "Abwechslung" von jemand anders holen mußte. In diesem Moment kam Gira durch Kworks Tür gestürmt (sie mußte sich von der Upps bis zum Pomadendeck durchkämpfen, da die Turbofahrstühle aufgrund staatlicher Einsparungen, die durch die neue Eastside der Föd. notwendig wurden, außer Betrieb waren). "Ich habe mehrere Beamvorgänge registriert. Was ist denn hier los?" Die Blicke von Gira und Cont R' Gan trafen sich...
     
  16. Guest

    Guest Gast

    Fortsetzung

    Cont R`Gan bekam seinen Mund nicht mehr zu, was ihm einen leicht unintelligenten Gesichtsausdruck verlieh. Den Reißverschluß an seiner Hose langsam wieder schließend, wankte er auf Gira zu.... "Arschgeige!" "Alter Hurensohn!" Beide fielen sich in die Arme und Gira klopfte so sehr auf den Rücken des Cont R`Gan, daß seine Mannen sogleich hustend in einer grünlich-grauen Staubwolke zu Boden gingen. Der Captain grinste blöde und sagte: "Mensch, ewig nich` gesehen! - Wie geht es dir denn so?" Gira kratzte sich verlegen am Kopf und deutete auf das überlebensgroße Portrait des Fleischkopf-Müller an der Wand... Vor sieben Jahren, kurz nach der Übernahme von Terror-Knorr durch den Captain, hatte dieser die stationsweite Zurschaustellung seines Egos angeordnet und in sämtlichen Winkeln, auf dem Pomadendeck und vor jedem Stehklo den Anhang seiner Bilder verordnet. So lächelte der Captain also sadistisch auf alle Bewohner herab... Auf den meisten der Bilder war sein Basketballschläger subtil im Hintergrund abgebildet und unter manchen stand: "Morgenstund hat Blut am Mund" oder "Wen du heute kannst versorgen, den verschiebe nicht auf Morgen" oder auch "Ich bin nicht Gott, aber ich werde euch richten". Cont R`Gan verstand, was Gira ihm damit sagen wollte und nickte langsam. "Mir geht`s auch Scheiße... Hab` dich vermißt, nach unserer gemeinsamen Zeit damals..." Oh ja... Damals... Zusammen hatten sie in der Widerstandszelle gegen die Bar-blasianer gekämpft... Ganze 2 Monate lang... Gut, es waren sicherlich mehr gewesen, aber Conti war kein Spezialist auf dem Gebiet der Nummerologie, wie er sich oft entschuldigte, und so hatte er es vermieden, aus seinem Leben irgendwelche Daten zu verbreiten, die größer waren als die genannte Zahl... Er lachte auf... Er war der einzige seiner Rasse gewesen, der damals mit den Majoranern gegen die Bar-Blasianer gekämpft hatte... Aber er hatte seine Gründe gehabt... Ok, eigentlich war es vielmehr ein Versehen gewesen... Als er damals seinem damaligen Navigator auf seinem ersten Schiff (die Schrott P`Ott) die Koordinaten für seinen allerersten Beutezug übermitteln wollte, benannte er die anzufliegenen Koordinaten mit "Was is`das`n da hinten? - Neee, weiter links... Soll`n wir vielleicht geradeaus und zu dem gelben Punkt da fliegen... Neee, weiter nach oben, den da meine ich! Äh... Nördlich, denke ich... Koordimaden? Was für Koordimaden?..." Tja, er war also auf Major abgestürzt und hatte sich Gira angeschlossen, damals... Lachend begannen die beiden, Erfahrungen auszutauschen.
     
  17. Guest

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    Fortsetzung

    Durch den ganzen Trubel hatte niemand bemerkt, das Kworks Nachricht auch an die KLINGONEN geschickt wurde. Dies veranlaßte Kanzler GAU-(größter anzunehmender Unfall)ron dazu, die Shit-oh-mehr (Japan) Vereinbarungen zum 312. mal zu widerrufen. Commander Torf stand also wieder mal zwischen den Intergalaktischen Stühlen. Diesmal hatte er keine Lust, wieder jeden Titel und verstrahltes Land zu verlieren. Er entschied sich für das Klingonische Arm (Reich). Torf erinnerte sich an einen alten Irdischen Film, den Bleibhier ihm einmal im Holowrack gezeigt hatte: Rambo 3 In diesem Film ging, soweit es die Erinnerungen in Mr Torfs geringem Hirn zuließen, um einen Einzelkämpfer, der nur mit Pfeil und Bogen eine ganze ruschisse Armee aufhielt. "Das kann ich auch!" sagte sich Torf, und schlich in sein Quartier. Dort stattete er sich mit seinem Raklett und mehreren Granaten aus, bestrich seine Backen mit schwarzen Streifen, und stieg in die nächste Geoffriesröhre. Während Mister Torf also seinen Guerillakrieg gegen DieAsnein plante, war Kanzler GAUron so erbost über Kworks Nachricht (Kworks Name wurde durch eine Universelle Starfleet-Signatur ersetzt), das er erst die gesamten Mitglieder des niederen Rats zu Brei schlug. Dann schickte er die halbe Klingonische Flotte, insgesammt 2100 Zerstörer und Schwere Kreuzer unter General Martokpfahl nach DieAsNein. Unterdessen im Paraboluniversum: Die USS Definiert trat um den Orbit eines Planeten des kürzlich entdeckten Dominion ein. Auf dem kleinen Schwarzweiß-Monitor der Definiert traf folgende Nachricht ein: "Wir sind die Kareem-Jabbar, eín Mitglied des Dominion. Was hat ihre Störung zu bedeuten?" Cpt. Fleischkopp-Müller brauchte einige Zeit, um diese Nachricht zu verarbeiten, daher tratt Kwork vor. "Ich bin Kwork, Sohn von Mogli, und wünsche, mit den Gel-Haar-Da im Auftrag der Terengiallianz Handel zu treiben." "Das einzige, womit sie mit den Gel-Haar-Da handeln könnten, wäre fettarme Kuhmilch." "Fettarme Kuhmilch ?"fragte Kwork verwirrt "Ja, die Gel-Haar-da brauchen das Zeug zum überleben. Sie injizieren es sich in die Schlagader. So sind sie von den Gründern abhängig. Und sie sind grausame Krieger, die jeden, der nicht im Dominion bleiben will, ausradieren. Und wir wollen vom Dominion weg?" "Warum?" "Weil nächste Woche Sonntag der "Dominion Day" über das SpaceRTL Netzwerk übertragen wird." Kwork war nun vollends verwirrt. "Worum geht es i Dominion Day?" "Er wird von dem Gründer Demol moderiert. Die gründer sind ordnungssüchtig. Sie wollen über 2 mio Dominionmitglieder "umfallen lassen". Kwork gab sich nun keine Mühe mehr, sein Unverständnis zu verbergen, und sein runtergeklappter Kiefer verlieh ihm ein debiles Aussehen, was auch dem Kareem-Jabbar nicht unbemerkt blieb. "Die Gründer wollen Ordnung schaffen. Viele Kareem-Jabbars werden sterben." Diese Nachricht war nun auch durch den Nebel in Captain Fleischkopp-Müllers Verstand gedrungen, und hatte an seinen gerechtigkeitssinn appeliert. Er schlug Kwork mit seinem Cricketschläger aus dem Weg, und trat vor den Schirm. "Wie kann ich ihnen helfen." Der Kareem Jabbar blickte dankbar.. "Vergiften sie die fettarme Milch der Jem-Hadar, denn ohne Soldaten haben die Gründer keine Macht mehr ohne uns. Ich beame ihnen eine Probe rüber. Wenn jeder von ihnen reinspuckt, dürfen wir genug Viren haben, um die Verbreitung zu gewährleisten." Captain Fleischkopp-Müller bemerkte, wie sich sein Cricketschläger zu einer glibbrigen Masse, und dann zu Udo dem Wechselbalg materialisierte. "Captain, der Schlag aufs Kork's Omme hat ganz schön weh getan. Außerdem kann ich nicht zulassen, das sie die Macht meines Volks vernichten!" Beim letzten Satz hatte sich Udo patriotisch an die (Kunst)brust gefasst, dann wurde er weggebeamt. Ein paar Sekunden später entmaterialisierten sich 1500 Gel-Haar-da Schiffe backbord der USS Definiert. "Vorschläge!"brüllte der Captain in die Runde." "Das ist die Flotte des Dominions, die vor einem Jahr durch die Prolethen im Turmloch verschwand. Vielleicht sollten wir wieder ins turmloch fliegen, damit die Paraboluniversumsprolethen das selbe machen." Flex' Vorschlag hatte seine Logik, und so orderte der captain einen Kurs ins Wurmloch. Die Gel-Haar-Da Flotte im Nacken. 15 min später... "Wir treten in das Wurmloch ein, Captain!" Doch Captain Mondamin Fleischkopp-Müller konnte Flex nicht mehr hören, er war schon auf seinem Trip (bei den Prolethen). "Der Mondamin ist von Major," tönte es links von Ihm." "Von Major? Ich komme von der Erde. Ich bin im Ghetto von San Francisco aufgewachsen." Der Captain wollte dies klarstellen, doch die Prolethen verstanden nicht... "Der Mondamin ist von Major..." "Also gut, dann bring mich zurück nach Major." Kurz darauf war der Captain wieder auf der Definiert, auf dem Flug durch das Turmloch, 1500 Schiffe im Nacken. "Wir treten in den Normalraum ein." Flex blickte Ihn sorgenvoll an. Und dann sah er SIE, und der letzte Rest Verstand verabschiedete sich für immer. "Was zum Teufel macht DieÄßNein direkt vor dem Wurmloch, Sie müßte doch im orbit(Winterfresh) von Major sein." Pause...... "Scheiße, wir sind im Paraboluniversum gelandet." Kwork sah das anders.. "Daheim..." Kaum war die Defiant aus dem Wurmloch heraus, kamen auch schon die Parabolflotte der Gel-Haar-Da. Captain Fleischkopp-Müller blickte aus dem Fenster in seinem Quartier, und er hätte fast sein gesamtes Abendessen (Jumbolala)auf dem Boden verteilt, so gewaltig war die Erschütterung. "Verdammt, was ist das..." Eine Riesige Dominionflotte kam aus dem Wurmloch, und der Captain dachte mit grauen daran, das die nächste Verstärkung in 3 Wochen erwartet wurde. Doch damit nicht genug. Die zweite Erschütterung bewirkte, das er sowohl das Jumbolala auf dem Teller, als auch das, was er bereits gegessen hatte, auf dem Teppich verteilte. 2100 klingonische Schiffe fielen aus dem Warptunnel. Plötzlich bildete sich in seinem vom Klebstoffschnüffeln beschädigten Hirn eine Idee. "Ich könnte diese Torfköppe von Dominion und Klingonen gegeneinander ausspielen!"....
     
  18. Guest

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    ...

    Nur wie sollte er das anstellen? Erst mal tat er das, was am dringensten war. Er drosch auf Udo ein, zum einen deshalb, weil dieser beschissene Hechselbalg seinen Schläger durch sich selbst erstzt hatte und Cpt. Fleischkopf-Müller ihn wohl nicht so schnell wiederfinden würde und zum anderen, weil Kwork nicht in Reichweite war. Das er mit jedem saftigen Schlag in Udos Wackelpuddingkörper auch dessen Loyalität zurückgewann (denn eigentlich stand Udo da voll drauf und war aus diesem Grunde dem Captian hörig), wußte Mondamin nicht. Erst als der erste Phaserschuß aus einem feindlichen Geschütz die USS Definiert traf und durchschüttelte, ließ Fleischkopf-Müller von Udo ab. "Wie, was, wo?" wollte der verwirrte Mann wissen, der so langsam aus seinen Grundinstinkten erwachte. "Sir, beide Flotten haben das Feuer auf uns eröffnet!" meldete ein junger Fähnrich der als Antwort des Captains Faust auf seinem zersplitternden Kiefer spürte. "DAS WEISS ICH SELBER, MILCHGESICHTIGER SESSELFURZER!! Die Frage ist, wie spiele ich die gegeneinander gerissen aus?! Wo ist nur mein Schläger, wenn ich ihn brauche? Oh ihr bescheuerten Prolethen oder wahlweise auch Bla-Geist, was mache ich denn jetzt, häh? Habt ihr darauf mal eine Antwort? Ihr seid doch sonst auch immer ganz groß im Redenschwingen." "Das sind wir auch, Abgefuckter." "Wo bin ich?" Cpt. Fleischkopf-Müller stand in einem weißen Nichts. "AAaarrrrgh, laßt mich durch, laßt mich durch, töten, tööööten, aaaarrrrh, glglglgglglaaayaaaaa!!" "Haltet ihn fest, mein Gott, haltet ihn fest!" kam es aus dem Off, in dem plötzlich Geräusche eines heftigeren Gerangels zu hören waren.
     
  19. Guest

    Guest Gast

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    Währenddessen im Normaluniversum auf DieÄßNein: Gira und Cont R`Gan waren immer noch in Kworks Bar damit beschäftigt, alte Geschichten auszutauschen, während im Hintergrund die restliche Piratenbande das Lokal ausplünderte und die Gäste und Angestellten belästigte. Plötzlich trat Udo in die Bar und rief in die gesellige Runde:"Bitte unterlassen sie dieses rüpelhafte und ungehobelte verhalten! Laut Stationsstatuten, die der Captain verfaßt hat, darf das nur der leitende Offizier und das ist der Captain!" "Na, daß trifft sich ja gut, ich bin nämlich Captain. Und wer bist Du, Arschkrampe?!" stellte Cont R`Gan geschickt fest und konterte seinem Gegenüber mit einer überraschend scharfsinnigen Gegenfrage, die nur zum Zeitsparen gedacht war. "Ich bin Udo, der Stationsaufpasser und gemeint waren nicht Sie, sondern der Captain dieser Station." "Ach, wer soll denn das sein? Welche Memme hat hier das Kommando über solche Lutscher, wie Dich?!" wieder eine gelungene Finte, Cont R`Gan war über sich selbst begeistert. Noch dazu hatte er das Gefühl, nein war der festen Überzeugung, damit Gira tierisch anzumachen. Also bleckte er auch noch keck seine Zähne, naja Zahnruinen. Ein echter Pirat wäscht sich nicht und Zahnpflege gehört da mit zum Programm. "Unser Kommandant ist Captain Fleischkopf-Müller und der ist keine Memme." stellte Udo in weinerlichem Tonfall fest. "So? Wo ist er denn dann? Wahrscheinlich auf dem Damenklo, was? Damenklo Hähä. Der war echt gut. Damenklo, muß ich mir aufschreiben, hähä, echt geil, hähä." Cont R´Gan schlug sich mit der Hand vor die Augen und lachte in sich hinein. Aus diesem Grund konnte er auch nicht Giras hecktische Handbewegungen und warnende Augenzuckungen, die hinter seinen Rücken ausgerichtet waren, sehen. Auch nicht Udos selbstgefälliges Grinsen, das seine Unsicherheit weggewischt hatte. "WER SITZT HIER AUF DEM DAMENKLO?!! WAS SOLL DER GANZE AUFSTAND HEIR?! WER SIND DIESE FLACHWICHSER?! PENNER SIND AUF DIESER STATION NICHT ERLAUBT!! UDO, SIE MELDEN SICH NACHHER BEI MIR, ES SCHEINT DA EIN SICHERHEITSLECK ZU GEBEN, DAFÜR SIND SIE VERANTWORTLICH! "Wird das etwa Folgen für mich haben?" fragte Udo in freudiger Erregung. "Na klar Du Ursuppe, da kannst Du aber einen drauf lassen. So und jetzt kommen wir mal zu unserem Gast hier." Cpt. Fleischkopf-Müller baute sich vor Cpt. Cont R´Gan auf. Zwei Naturgewalten trafen aufeinader...
     
  20. Guest

    Guest Gast

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    O`Schleim, Dr. Bleibhier und Flex standen auf der Hopps und starrten hinaus in das galaktische Chaos, das sich anzubahnen drohte. Aus dem Sturmloch trat ein nicht enden wollender Strom an Raumschiffen, sie hatten die Insignien des Dominos, sahen aber irgendwie anders aus, als sonst. Das währe ja schon schlimm genug gewesen, wenn nicht ein zweites Sturmloch parallel zum anderen aufgetaucht währe und sich auch aus ihm eine Unmenge an Raumschiffen ergoß. In diesem Fall handelte es sich eindeutig um klingdoofische Schlachtkreuzer, doch auch diese sahen irgendwie anders und fremd aus. Wenn das noch nicht verwirrend war, dann die Tatsache, daß die USS Definiert zwischen diesen Fronten herumkreiste und von allen Seiten beschossen wurde, obwohl sie gleichzeitig an ihrer gewohnten Andockstelle an Pylon 1 hing und nicht bemannt war. Aber das Schlimmste war die Tatsache, daß eine zweite DieÄßNein am Rande des neuen Sturmlochs aufgetaucht war. "Was geht da vor?" wollte O`Schleim wissen. "Sir, da draßen ist die Kacke am dampfen." meldete einer der wenigen überlebten majoranischen Offiziere, mit fassungslosem Blick auf den Bildschirm. Gleichzeitig auf der USS Definiert (also der bemannten): Udo war zwar devot unterwürfig und fühlte sich einfach herrlich unterdrückt, doch da viel ihm wieder ein, daß er doch eigentlich hätte weggebeamt werden müssen. Und dann viel ihm ein, daß er doch auch weggebeamt wurde! Wieso war er dann noch hier auf der Definiert? Er war noch hier, aber Cpt. Fleischkopf-Müller (also der Kricketschlägercaptain) war weg. Kwork lag auch noch bewußtlos in der Ecke und ein junger Fähnrich wurde gerade ärztlich versorgt. "Was mache ich denn noch hier?" fragte er das allgemeine Chaos. Ebenfalls zur gleichen Zeit bei den Sturmlochwesen: "Ich halt`s nicht aus! Was läuft denn da draußen für eine Show ab?!"pure Frustration schwang in der ätherischen Stimme eines Aliens mit. Fleischkopf-Müller (parabol) verfolgte die aufkommende Panikstimmung mit gelassenem Desinteresse (also wie immer in so einer Situation). "Keine Ahnung, aber irgendwie haben sich die beiden Dimensionen übereinandergeschoben und alles in diesem Raumquadranten ist jetzt doppelt vorhanden." "Scheiße, so was passiert immer nur Montags. Ich habe die Schauze voll, ich gehe nach Hause. Ruft mich an, wenn ihr Hilfe braucht, ich komme dann nicht. Tschüß auch." irgendwo im gleißenden Weiß des Offs fiel eine Tür knallend ins Schloß. "Wir müssen das irgendwie beheben!"
     

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