Unterstütze das PSW: Hol dir (oder verschenke) einen Premium-Account oder kaufe ein bei Amazon.

Eine sehr philosophische Frage...

Dieses Thema im Forum "Episode IV bis VI" wurde erstellt von ScherbertLemon, 12. Dezember 2002.

  1. ScherbertLemon

    ScherbertLemon Dienstbote

    Also, nachdem ich mittlerweile etwas über die Starwars-Geschichte Bescheid weiß, ist die alte Republik bereits 25000 Jahre vor der Schlacht von Yavin gegründet worden.
    Mal abgesehen davon, dass Starwars eine SienceFiction Geschichte ist, ist es nicht unrealistisch, dass sich das gleiche politische System über so lange Zeit trotz Aufständen erhalten kann?
    Ist vor Palpatine kein solch genialer Kopf auf die Idee gekommen, mit geschickten Plänen die Alleinherrschaft an sich zu reißen?
    Mir kommt es komisch vor, dass angeblich 25000 Jahre kein solch großer Demagoge auftritt und plötzlich ein Palpatine vom Planeten Naboo auf die Idee kommt, ein Imperium des Schreckens zu errichten.
    Was sind eure Meinungen?:ani
     
  2. Boushh

    Boushh Offizier der Senatswache

    25.000 Jahre?! Ups, ist mir was entgangen? Also, bei mir geht es erst 5.000 Jahre vor Yavin los. Und da ging es schon ordentlich zur Sache (s. Tales of the Jedi). Aber ich glaube, ich muss mal wieder in den Büchern stöbern. Mir ist schon zu viel entfallen... muss am Alter liegen... :rolleyes:

    Von 25.000 Jahren hab ich wirklich keine Ahnung :eek:
     
  3. Naurya Firespark

    Naurya Firespark Jedi-Meisterin von Nenomith & ehemalige Padawan-Sc

    Also ich weiß auch nur von ungefähr 5000 Jahren. Aber selbst das ist eine ungeheuer lange Zeit. Es erscheint für uns, wo doch jeden Tag irgendwo irgendwelche Aufstände sind, Bomben explodieren, Kriege ausbrechen usw. eine sehr lange Zeit. V.a. weil die Republik riesig ist im Vergleich zu der Erde. Es könnten immer Leute auf irgendeinen Planet im hintersten Eck der Galaxie Aufstände planen, die Republik kann ja nicht überall ihre Augen haben.
    Sowei ich weiß gab es ja auch einige Unruhen und Aufstände in der Zeit vor Yavin (siehe Chronik), aber keiner war wirklich so ernst, dass die Republik ernsthaft in Gefahr war. Das erscheint mir doch etwas unrealistisch, wo wir doch eigentlich immer etwas an der derzeitigen Regierung auszusetzen habe, oder zuminest ein Teil der Bevölkerung. Es ist schon äußerst ungewöhlich, wenn das selbe System 100 Jahre lang funktioniert.

    Ich denke aber, dass in SW mit dieser langen Machtstellung der republik nur verdeutlicht werden sollte, wie sicher sich diese Senatoren waren, es könnte ihnen nichts geschehen. Es hat seit ewiger Zeit niemand die Republik gestürzt, warum sollten sie also vorsichtig sein oder Bedenken haben. Sie waren einfach zu selbstsicher, weil sie eine jahrtausende alte Republik regierten und nicht damit rechneten, dass plötzlicher einer wie Palpatine alles über den Haufen schmeißen könnte.
     
  4. Melbu Frahma

    Melbu Frahma loyaler Abgesandter

    Solche Leute wie Palpi wird es sicherlich schon öfters mal gegeben habe. Es hatte vor ihm aber keiner geschaft fast alle Jedi ( die hueter des Friedens) zu beseitigen. Dadurch ist Palpi wohl ein ganzes Stueck weiter gekommen als die anderen vor ihm.

    ( zumindest sehe ich das so)
     
  5. Wraith Five

    Wraith Five - Mitarbeiter

    Die Form der Republik, deren letzter Kanzler Palpatine sein wird, wurde ca. 1000 Jahre davor gegründet (um den Sith-Krieg herum). Davor mag es wohl andere gegeben, über die wissen wir nur leider nicht viel.

    Mal abgesehen davon, dass 'Star Wars' Fantasy ist (;))...
    Tausend Jahre mögen uns lange vorkommen, aber man sollte nicht vergessen, dass die Zivilisation in der GFFA sehr viel älter ist als unsere. Das lässt sich schon durchziehen.
    Und wir wissen ja nicht, ob es nicht hin und wieder einen Putsch-Versuch gegeben hat...
     
  6. zerseus

    zerseus Gast

    Also, das ist schon möglich, mit den vielen Tausend Jahren das gleiche System haben. Schau dir mal auf der Erde die Arabischen Länder im nahen Osten an. Da gibt es solche, die haben praktisch immer noch die gleichen Systeme wie vor 1000 Jahren. Es gab zwar kleine Verschiebungen in der Macht und Parlamente, die es früher nicht gab, aber die Machtverteilung im Grossen und Ganzen ist immer noch die gleiche. Die Stämme beherrschen das Geschehen. Frauen haben praktisch keine Rechte, die Kleidung hat sich eigentlich in den letzten 2'000 Jahren nicht ein bisschen verändert, der Baustil ist praktisch der gleiche geblieben. Diese Länder stehen wie ein Fels in der Brandung. Nicht so wie mein Land, die Schweiz, die wie ein Sandkorn in der Brandung sich mit jeder Welle bewegt, ständig erneuert, jede technologische und philosophische Welle mitgeht.

    Was besser ist, weiss ich nicht, das weiss nur der Wind.
     
  7. Imbe

    Imbe loyaler Abgesandter

    Hm, ich hab mal gehört der Jedi-Orden wäre 25.000 Jahre vor Yavin einhergehend mit den ersten Hyperraum-Triebwerken gegründet worden, aber eine galaktische Republik habe es damals noch nicht gegeben.
    Was mich außerdem wundert, ist daß die Leute alle so normal sind, irgendwie nimmt doch die Zahl der Freaks in der realen Welt immer mehr zu, oder? Wahrscheinlich rührt das alles von einer Verehrung und Nachahmung der Jedi her, oder was meint ihr?
     
  8. Horatio d'Val

    Horatio d'Val Ritter der Kokosnuss

    Unabhängig davon, ob nun 25.000, 5.000 oder 1.000 Jahre, verstehe ich die Frage und den Hintergrund, mit dem Du sie stellst.

    Und ich gebe Dir recht. Es ist äußerst unwahrscheinlich, daß sich ein politisches System, egal welches, über einen solch langen Zeitraum hält!

    Denn es ist ja wohl, wenn man mal die Realität nimmt, so, daß jedes System, je länger es sich hält, weniger funktioniert.....

    Das war bei den Römern so, bei den Engländern und Russen und ehrlich gesagt, sehe ich das in Deutschland langsam auch so kommen.... :rolleyes:
     
  9. Craven

    Craven junger Botschafter

    Die 25.000 Jahre begründen sich auf Obi-Wans Zitat, daß die Jedi -Ritter seit 1.000 Generationen die Hüter des Friedens und der Ordnung (oder so ähnlich :)) der Alten Republik waren. Deshalb wurde in den meisten Timelines mit ungefähr 25.000 Jahren gerechnet...

    Und es wird ja nicht gesagt, daß die Regierung immer stabil war. Es gab mit Sicherheit oft Putschversuche, Aufstände etc.. In den Anfängen war die Republik ja auch noch nicht so umfangreich, erst nachdem die Hyperraumrouten nach und nach erforscht wurden, breitete sich auch die Republik aus. Erst seit ca. 1.000 Jahren (siehe Palpatines Zitatt in AotC) besteht die Republik in ihrer "aktuellen" Form. Ich denke mal, daß sich im Laufe der Zeit immer mal wieder was am Regierungssystem verändert hat, sonst könnte die Regierung gar nicht so lange Bestand gehabt haben.

    Natürlich sind auch schon vorher Leute auf die Idee gekommen, die Macht an sich zu reissen. Aber Palpatine war ein Sith! Er konnte mit Hilfe der Macht und seines steigenden Einflusses weit mehr anrichten als ein "normaler" Politiker.


    Craven
     
  10. Ich schließe mich ganz klar der Meinung von Wraith an. Außerdem sollte man nicht vergessen, dass (trotz aller technischen Erfindungen im Laufe der Zeit) viele historische Ereignisse ins Vergessen geraten sind. Das ist bei 25.000 Jahren auch nicht wirklich verwunderlich.

    Niemand kann genau sagen, ob es vor Jahrtausenden nicht schon einmal einen ähnlichen Putschversuch gegeben hat, wie ihn Palpatine durchführt. Nur wurde dieser damals verhindert und die Republik (in ihrer damaligen Form) wollte die Tatsache, dass ihre "perfekte" Form der Regierung fast umgestürzt werden konnte, nicht groß breittreten und hat dieses Ereignis aus seiner Geschichte streichen lassen...wer weiß?
    Zudem könnte es tatsächlich sein, dass es in den ganzen 25.000 Jahren schonmal eine Zäsur wie das Imperium gab - nur, dass sie sich (wie auch das Imperium) nur kurz an der Macht halten konnte. Denn wenn man eines von Geschichte weiß, dann folgendes: Sie wiederholt sich - es dreht sich IMMER nur um Aufstieg und Fall von Zivilisationen...

    25.000 Jahre können wir uns gar nicht vorstellen...die Menschheit, wie wir sie kennen (bei der die Menschen eine Zivilisation und eine Kultur bilden) existiert erst seit ca. 6000 Jahren (Minoische Hochkultur auf Kreta).

    Sicherlich war Palpatine nicht der erste geniale Manipulator, aber halt der erste, dem es geglückt ist und sich damit behaupten konnte. Die anderen (falls es sie in den 25.000 Jahren gab) werden sicherlich mit Absicht in Vergessenheit geraten sein, um sich nicht an die Schmach zu erinnern (siehe auch 3.Reich - man versucht gerne, alles zu verdrängen...)
     
  11. StarWarsfan

    StarWarsfan Senatsbesucher

    Ich denke dass, es nur geglückt ist , weil alle jedi ausgelöscht wurden
     
  12. Game7

    Game7 Zivilist

    :clone Es gab schon Aufstände!!! 5000 VSY Der große Hyperraumkrieg, 3998 VSY Der Freedon-Nadd-Aufstand,
    3996 VSY Der Sith-Krieg. :ani
     
  13. ScherbertLemon

    ScherbertLemon Dienstbote

    Danke für die Meinungen
     
  14. ich mein auch es hat bestimmt öfter was gegeben, aber wer kein sith ist hat gegen jedi wohl kaum chancen und wenn doch hätt das JEDE regierung mit propaganda aus dem gedächtniss gelöscht;
    was anderes vielleicht ist die republik ja auch eher was loses, ein bund wie die nato oder so.
     
  15. Astral ¯||¯

    Astral ¯||¯ Sternenkrieger

    Aha, ein konservativer Betonkopf.:D
    Das, was in vielen arabischen Gebieten vorherrscht oder in vielen Gebieten in den tropischen Regenwäldern würde ich nicht unbedingt als "System" bezeichnen. Beständig ist das, weil da jeder für sich selber schaut (Selbstversorgung). Es kann auch gar nichts mehr "zerfallen", weil diese Form die primitivste ist, die es gibt (ob gut oder schlecht lässt sich dann streiten - ist ein anderes Thema). Also ein Fels in der Brandung können diese Länder nicht sein, weil sie gar keine Felsen sind.
    Ich würde sagen, die Republik hatte so lange Bestand weil sich die Galaxis zu einem föderalistischen System zusammengerauft hat. Eher schwache Regierung, viel Macht den einzelnen Planetensystemen... so in dem Stil. In den USA gibt es auch keine internen Konflikte (die auf einen Bürgerkrieg hinauslaufen könnten oder so).
    Wenn man das gut macht, könnte ein tausendjähriges Reich schon möglich sein.
    In der Schweiz ändert sich z.B. die Situation formal auch fast nicht - im Gegensatz zu den inhaltlichen Veränderungen.

    @zerseus:
    Ziemlicher Schwachsinn, dein Fazit. Die Schweiz ist wohl
    der Fels in der Brandung. Einerseits gut, aber auch schlecht.
     
  16. AaronSpacerider

    AaronSpacerider junger Botschafter

    Für den Fall, daß Dir das entfallen ist: die USA hatten schon einen Bürgerkrieg, und im letzten Jahrhundert war dieses Land auch nicht gerade uneingeschränkt stabil. :rolleyes:

    Was die Galaktische Republik angeht, so gehe ich davon aus, daß Obi-Wan ihre Tausend Generationen ähnlich konstruiert, wie die Franzosen ihre 200jährige demokratische Tradition: soll heißen, er vergißt einfach großzügig, daß es zwischendrin mal nicht so toll lief, genau wie unsere ehrenwerten westlichen Nachbarn nicht minder großzügig darüber hinweggehen, daß sie ihre Demokratie 2 Mal über Bord geworfen und 2 Mal nicht verteidigt haben (und heutzutage noch immer sehr seltsame Pfade beschreiten...). :rolleyes: Abgesehen davon ist er ein Jedi, und denen kann man nicht trauen. :p
     
  17. Astral ¯||¯

    Astral ¯||¯ Sternenkrieger

    Ja, die Amis hatten Probs. Ging nicht immer gut. Hundert Pro stabil kann wohl kein System sein. Gute und schlechte Zeiten gibt es immer, aber es muss ja wohl nicht heissen, dass das System für immer vor die Hunde geht.
     

Diese Seite empfehlen