Unterstütze das PSW: Hol dir (oder verschenke) einen Premium-Account oder kaufe ein bei Amazon.

Frieden in der GFFA

Dieses Thema im Forum "Star Wars Legends - Expanded Universe" wurde erstellt von Revan, 25. Februar 2007.

  1. Revan

    Revan Firefly/Serenity - Liebhaber ^^

    Ich lese gerade Outbound Flight von Timothy Zahn. Vorne in dem Buch ist eine Timeline drin, in der StarWars Literatur eingegliedert ist.
    In dieser Liste habe ich mir dann -rein aus einer Laune heraus- die Post Endor Titel genauer angeschaut und nochmal die Bücher reflektiert, die ich davon gelesen habe (fast alle).

    Gehe ich Recht in der Annahme, dass ab 9 ABY (Ende der Thrawn-Krise) bis 25 ABY (Yuuzhan Vong-Krieg) Friede in der Galaxis herrscht? (Ausgenommen 16-17 ABY, mit der Black Fleet Crisis)

    Schliesslich sind alle bis dahin behandelten Themen eher kleine Konflikte auf einzelnen Planeten oder Systemen, aber kein galaxisweiter Konflikt...

    Meine Frage ist jetzt: Meint ihr, dass es ohne die Vong Invasion einen ähnlich langen Frieden wie in der Alten Republik vor Episode 1 geben könnte? Ich finde momentan nichts, was dagegen spräche.
     
  2. Lord Garan

    Lord Garan Plüschpirat Mitarbeiter

    Öh nein, da ist ne ganze Menge an Konflikten dazwischen. Voran der Schattenhandfeldzug des wiedergekehrten Kaisers (ziemlich bald nach Thrawn), dann die ganzen Daalakonflikte und diverse andere Feldzüge der Reste des Imperiums (gegen sich selbst und andere) die doch ziemlich große Raumregionen umfassen. Unzählige kleine Konflikte (klein ist dabei auch irgendwie relativ, sobald es Planetenbünde sind) werden dabei nicht mal weiter erwähnt, sowenig wie in der Zeit der alten Republik, wo es diese sehr wohl auch gab. Relativ ruhig wird’s für die Neue Republik erst mit dem Friedensvertrag (wohl sie sich zu der Zeit fast selbst zerlegt und ihre Mitglieder auch hier und da auf einander schießen) mit den imperialen Resten 15 nE und selbst, danach gibt es diverse Splitter die weiter mitmischen.
     
  3. aristarchb

    aristarchb Vertreter des reinen Kanons

    Naja, also wenn man die Republik als ganzes betrachtet kann man schon feststellen, dass es nach Palpatines entgültigen Abgang nur noch ein paar Gefechte gibt, die nicht das Potential haben die Republik zu stürzen. Wenn man darauf schaut, das nur ein Teil der republikanischen Kräfte (bis zu einer Flotte von mehreren) auf diese Scharmützel angesetzt wurden, wobei die stärksten Kräfte (z.B. SSD) nicht eingesetzt werden brauchten, kann man doch sagen, dass ein Friede, der bedeutet, dass anderswo ab und zu Bomben fallen, erreicht werden könnte. Allerdings ist da noch nicht die Tendenz der Neuen Republik mit eingerechnet, in Korruption und Opportunismus zu verfallen, die spätestens ab Thrawn sichtbar wurde...
     
  4. Dark Hunter

    Dark Hunter Steve

    Recht nah vor der NJO und eben dem Friedensschluss mit den Remnants ist ja noch dieser "beinah" Bürgerkrieg, der von Thrawns Double und seinen Kumpanen ausgelöst wurde. Und unmittelbar nach Thrawn der bereits erwähnte Klonpalpatine, der die NR noch mal fast niederwerfen konnte.
    Ansonsten eben die diversen Regionalkonflikte (die aber immerhin manchmal mehrere Sektoren umfassen konnten). Direkt Frieden würde ich es nicht nennen, aber zumindest im Vergleich zu dem was dann kommt und dem was davor war, ist sicherlich eine Tendenz für eine friedlichere Zeitspanne zu erkennen.
    Die BFC war sicherlich schon mit eines der anstrengenderen Dinge für die NR und durch den Einsatz von Centerpoint wurde die Corellia Krise auch ein wenig über die Grenzen hinaus getragen und hatte sicherlich für einige Beunruhigung gesorgt (man wusste ja nie, ob nicht der eigene Stern der nächste ist). Daala war sicher auch so ein Unruhefaktor und ein amoklaufender Sith mit einer Superwaffe dürfte ebenso für einige unangenehm gewesen sein.
    Dahingegen sind Dinge wie Palpatines Auge und der Kristallstern schon recht begrenzte Ereignisse, von denen die meisten vielleicht nicht einmal etwas mit bekamen. Zumindest in den Medien dürfte auch die Anschlagsreihe auf die NR Flotte und den Senat gewesen sein, bei dem dieser Kueller seine Finger im Spiel hatte und entsprechend dürfte da die Bevölkerung auch sicher etwas zu spüren bekommen haben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Februar 2007
  5. Lord Garan

    Lord Garan Plüschpirat Mitarbeiter

    Kommen durchaus öfters zum Einsatz zusammen mit ander Flottenformationen. Bei Gefechten gegen Pellaeon und seine Imps zB. Schau einfach mal in der Chronik wenn sie hast. :)

    Hmm... Daalas vereinte Kriegsherren hatten das Potential, wenn sie das ganze etwas besser angegangen wären, aber sonst wirklich nur Disras Plan mit dem die Republik spalten, wohl ich glaube, dass dieser auf lange Zeit auch nicht wirklich aufgegangen wäre.
     
  6. aristarchb

    aristarchb Vertreter des reinen Kanons

    Naja, die Lusanka, ok, aber ich denke nicht das Pellaeon darauf aus war die "Rebellion" niederzuschlagen, dazu waren seine Kräfte mittlerweile zu schwach. Er wollte das Imperium stabilisieren und ihm eine gute Ausgangsposition für die Zukunft schaffen... Langfristig hätte er vielleicht mit konventionellen Mitteln Erfolg gehabt, allerdings hätte er selbst das wohl nicht mehr erlebt.

    Daala war doch bei allem relativ unbeholfen als Kriegsherrin. Ich habe ihr nie zugetraut die Republik zu erobern.
    Wie gesagt - mit oder ohne Hilfe des Imperiums - Konflikte innerhalb der Republik sind wohl das größte Risiko für einen Sturz...

    Wie gesagt, das alles sind Dinge, die gefährlich wirken, es allerdings nicht wirklich sind. Es haut die Republik nicht um, wenn der gesamte Senat ausgelöscht wird, oder wenn der Stern Coruscants sich in eine Supernova verwandelt. Schickt sie eine Flotte und ein paar Jedi zum Unruheherd, ist der Ofen aus. Im Gegenteil: ich denke, das würde sie langlebiger machen, da solche Ereignisse der Tendenz des Zerfalls entgegenwirken.
     
  7. Lord Garan

    Lord Garan Plüschpirat Mitarbeiter

    Er versucht durchaus eine handvoll Ausfälle aus seinem Gebiet und ist dabei am Anfang sogar relativ erfolgreich. In den spätern Zeiten als die Republik die imperialen Reste allerdinsg auf dem zweite Thrawnreihegrösse reduziert hat, gibt es natürlich nicht mehr sonderlich viel was sie wirklich direkt militärisch machen könnten, wohl ihre Flotte durchaus beachtlich ist.

    Hätte sie den Rest ihrer Flotte (waren immerhin fast 200 schwere Kriegsschiffe und Geleit) etwas überlegeter benutzt hätte sie sie durchaus schwer schwächen können mit ähnlichen Massenangriffen wie mit dem Crimson Commando. Dazu muss man sie nicht erobern um sie zu Fall zu bringen, hätte sie nur genung schwächen müssen.

    Ein wenig schon. Kopflos zu torkeln ist für den zusammenhalt einer Organsiation wie die Republik schwer von vorteil, wie wir in der NJO ja auch erleben durften als der Senat zersplittert und Coruscant fällt.
     
  8. Dark Hunter

    Dark Hunter Steve

    Na ja, als Coruscant mitsamt Senat und nahezu allen Senatoren von den Vong geplättet wurde, hat es die NR irgendwie schon ganz schön umgehauen.

    Was den Anschlag durch Kueller angeht, so erfahren wir leider nur nichts in der Geschichte über die tatsächlichen Auswirkungen auf die NR, weil die Geschichte uns leider nur Szenen direkt aus Lukes und seiner Gefährten Umgebung zeigt. Die sind dafür aber ziemlich geschockt und ähnlich wird es auch dem Rest der NR gegangen sein. Man stelle sich mal vor, da sprengt einer den Reichstag. Sofort gibt es ein Chaos an den Börsen (was der Wirtschaft allgemein nicht zuträglich ist) und die Leute geraten in Unruhe und schlimmstenfalls in Panik. Wenn das Zentrum eines Staates instabil wird, gibt es auch im Rest für gewöhnlich gewisse Beben. Da aber nun mal die Romane sich nur auf die HCs konzentrieren, zeigen sie den Rest so gut wie nie.

    Kommt halt drauf an wie oft sowas vor kommt. Wenn es andauernd passiert, zeigt das den Bewohnern eines Staates irgendwann nur, wie hilflos ihre Führung und die Staatsorgane sind, um sich gegen Angriffe von Innen und Außen zu wehren. Letztlich war genau das auch der Grund, warum die NR mit einem Knall zerbrach, als die Vong den Senat sozusagen auflösten (mitsamt Coruscant) und dafür mussten sie nicht mal eine Supernova erzeugen. An dem Tag hatte die NR einmal zu oft gezeigt, wie hilflos sie ist.
    Und auch die Jedi sind bei der NR nicht unbedingt so gut geeignet Ruhe zu stiften. Im Gegenteil sind sie nach Eskapaden wie Kueller, Kyp und den Typen aus JK und dergleichen offensichtlich ziemlich genervt von dem Haufen, der da dauernd einen schlimmeren Massenmörder und Verbrecher nach dem Anderen hervorbringt und die dann auch nicht mal zur Rechenschaft gezogen werden. Luke und Co. deuten es ja mehrfach an, sie sind nicht unbedingt die beliebtesten bei der Bevölkerung und sein Projekt einen Jedi Orden aufzubauen ist sogar im Senat von Anfang an höchst umstritten (und dürfte sich spätestens nach Fey'lyas Amtsantritt nur noch verschlechtert haben). Ihre Rolle als Wächter der Republik, wie zu Zeiten der PT und davor, hatten die Jedi noch lange nicht wieder gefunden (effektiv gelingt es ihnen eigentlich erst bei der Gallactic Alliance nachdem die NR gefallen war). Auch gab es gar nicht so viele von ihnen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Februar 2007
  9. Lord Garan

    Lord Garan Plüschpirat Mitarbeiter

    Da ist allerdings allgemein nur selten auch nur das halbe deutsche Parlament drinn. ^^" Die Auswirkung wären allerdings durchaus sehr unschön.

    In Dark Nest und später scheinen sie sogar wieder sehr wie die PT-Jedi geworden zu sein, wo sie mehr auf den Kanzler/Senat höhern als sich selbst und ihre Idiale. Empfinde ich zumindest etwas so.
     

Diese Seite empfehlen