Kashyyyk, Trandosha (Kashyyyk-System)

Sharan bekam Koridinaden zu ihm einer unbekannten Raumstation,names The Wheel sie soll irgend wo am rande von Out Rim sein. Zum Glück war nichts weiter auf dem Planeten vorgefallen,so daß sie unbehälligt wieder abfligen konnten.

An Bord der Athlon

" ok,wir haben eine gefährliche reise vor uns,die Station liegt in Imperialen Raum. Daher müssen wir auf der Hut sein,es könnte ein Sternenzerstörer noch dort sein. Für alle Fälle werden wir die Deflecktoren aktiviert lassen,auch wegen der Astroieden."

nach dem verlassen des Obits von Kashyyyk,verschwand die Athlon in den Hyperraum.
 
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[Kashyyyk, unweit Rwookrrorros] Paíx, Midlo, Hank, Hade, Zenex, Muuurgh, Trandoshaner, Sklaven


Durch das immer heftigere Schießen der Angreifer, waren die meißten der Trandoshaner gefallen.
Lediglich vier waren übrig, als sie mit dem Rückzug begannen.

Während zwei der Sklavenhändler so schnell wie möglich versuchten den Fahrstuhl in Gang zu bringen, ging der Dritte mit erhobener Waffe auf den ebenfalls echsenartigen, auf den Steg gefallen Angreifer [Zenex] zu.

Während dieser sich bemühte so gut es eben ging in Deckung zu bleiben, kam der letzte Trandoshaner mit einer Schockstab auf Muuurgh zu.
In der Hoffnung, die Energiereserven, die er während des Essens getankt hatte, würden ausreichen, sprang Muuurgh über seinen Angreifer hinweg und versetze ihm im Flug einen Schlag in den Rücken, der ihn zu Boden brachte und entwaffnete.

Gerade als der Trandoshaner aufstehen wollte, sprang Muuurgh mit ausgefahrenen Krallen auf ihn zu und zerfetzte sowohl des Trandoshaners dürftige Rüstung, als auch dessen Fleisch.

Der Togorianer lies seinen Feind am Boden liegen und sah sich nach den drei anderen um....

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Zenex verzog angewidert das Gesicht, als der hässliche Nichtmensch fast auf ihn zu Boden stürzte und er gerade noch aus dem Augenwinkel sah, wie Hade ihre Waffe erneut anderen Zielen zuwandte, ihm selbst die Gelegenheit gebend, nach seiner Waffe zu tasten.

?Na toll? jetzt schulde ich ihr auch noch was??

Doch seine Frustration schlug schnell in Zorn auf die übel riechenden Schuppenträger um, nachdem er ? gedeckt durch das willkommene Ausrasten des Togorianers, dessen Rage die Aufmerksamkeit der Sklavenhändler effektiv okkupierte ? seine Waffe wieder gefunden hatte und ein erstes Ziel fand. Befriedigt stellte er fest, dass seine Treffsicherheit mit festem Boden unter den Füßen weitaus besser ausfiel als unter dem Blätterdach.
Einer der Trandoshaner sagte zischend zu Boden ? selbstverständlich nur betäubt ? und die letzten Beiden schienen die Ausweglosigkeit ihrer Situation langsam zu begreifen. Flucht war ausgeschlossen ? selbst wenn sie den Fahrstuhl erreichten, war da immer noch der Togorianer.


?Okay, das reicht jetzt??, rief Zenex und fuchtelte auffordernd mit seiner Waffe herum.

?So sehr es uns auch amüsiert, mit Euch zu spielen, wir haben heute noch anderes zu erledigen??

Sein Blick streifte kurz den Togorianer, dessen Krallen mit dem Blut des letzten Trandoshaners beschmiert waren. Der würde ihnen definitiv keine Informationen mehr liefern können? es sei denn Hade beherrschte neben Ubese, Huttese und Basic auch noch Todesröcheln.

?Du da, Fellball? nimm Ihnen die Waffen ab. Und verhalt dich ruhig ? ich weiß nämlich noch nicht, ob ich dich als Freund oder Feind einstufen soll.?

Und im Falle des Sklaven musste Zenex seine Waffe nicht einmal im Betäubungsmodus belassen?

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[Kashyyyk - unweit Rwookrrorro - Aufzug] mit Zenex, Ordo, Midlo und Hank, Muuurgh , Sklaven und Trandoshanern

Ob es wirklich eine gute Idee von ihrem Partner war, den soeben befreiten Sklaven die Waffen nehmen zu lassen? Hade zweifelte daran. Doch in Anbetracht der Alternativen (die überaus zahlreich und absolut produktiv waren…) schwieg sie lieber und beschloss, Zenex und dem Rest des lustigen Grüppchens zu vertrauen. Es war ja nicht eben so, dass sie nicht schon genug Scherereien untereinander hatten.

Mit ein paar gezielten Sprüngen setzte die Kopfgeldjägerin sicher neben ihren Freunden auf der Brücke auf. Bäume waren ihr auf Nar Shadda zwar eher selten untergekommen. Erst recht solche großen. Aber über Mauern und Zäune setzend hatte sie das Klettern trotzdem so weit erlernt, um auf den temporären Boden zurückzufinden, nachdem der Beschuss aufgehört hatte.


”So…” - ‘ist einer von euch zufällig Kroossst?’
Keine gute Frage. Wer wusste, wie loyal diese Tradoshaner ihrem Anführer waren. Und wenn doch einer von ihnen entkam oder die Information anderweitig an das Ohr des Gejagten drang, hatte er den Vorteil zu wissen, wer es auf ihn abgesehen hatte.

Hade hielt ihren Blaster weiterhin in der Hand. Sie beobachtete Muuurgh genau, behielt aber auch Midlo und den Mandaloreaner am Rande im Auge. Sicher war sicher. Nur Zenex schien im Moment keinen Grund zu haben, ihr in den Rücken zu fallen. Er brauchte sie, um von diesem Waldplaneten wieder wegzukommen. Schließlich konnte er Bäume nicht leiden.


”Was machen wir jetzt mit ihnen?”

Am Sichersten wäre, sie alle zu töten. Bis auf einen. Und diesen dann einzuschüchtern, bis er mit der Sprache herausrückte. Aber da ihr und ihrem Partner dummerweise niemand gesagt hatte, woran sie Kroossst erkennen sollten, fing sie mal lieber nicht mit der Selektion an. Die Sache war eh hauptsächlich das Ding ihrer beiden zwielichtigen Gefährten.


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Muuurgh beobachtete die Neuankömmlinge genau.

Der echsenartige Humanoide [Zenex] dachte anscheinen, dass Muuurgh zu den Trandoshanern gehörte. Wie sonst könnte man sich die aggresive Haltung erklären?

Die anderen Personen schienen schussbereit, wenn auch nicht so aggresiv wie die Echse und das rote Menschenweibchen [Hade(Muurgh kennt keine Ubeser/Zeltronen)].
Sie alle schienen nicht schlüssig, wie sie nach dem Sieg über Muuurghs Peiniger vorgehen sollten, was sich in der Frage des roten Menschenweibchens wiederspiegelte.

Bevor sie zu dem Schluss kommen konnten, dass der Togorianer ein zu elemenierender Feind sei, ergriff Muuurgh die Initiative und sprach, in dem ihm eigenem akzentreichem Basic, den echsenartigen an, da er ihn für den Anführer dieser Bande hielt.


" Mein Name ist Muuurgh und ich bedanke mich für meine Rettung" , sagte er und versuchte sowohl freundlich zu klingen, als auch die auf ihn gerichteten Waffen zu ignorieren.
Nach diesen Worten legte er die aufgesammelten Waffen ab und trat demonstrativ drei Schritte zurück.




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Noch ehe Zenex antworten konnte - und während Ordo und Midlo offenbar mit anderem beschäftigt waren, als auf die humanoide Kopfgeldjägerin einzugehen - wandte sich Hade zu demjenigen um, der soeben zu sprechen begonnen hatte. Es war der von ihrem Partner als ’Fellball’ titulierte Togorianer; Muuurgh, wie sich jetzt herausstellte.

”Ah, das ist schön, Muuurgh. Nur, weißt du, wir wollten dich überhaupt nicht retten.”, entgegnete ihm die Halbubesin ehrlich.

”Das heißt nicht, dass wir uns nicht darüber freuen, dass du jetzt frei bist. Doch, doch, du kannst gehen, wohin du magst. Aber du, äh, bist nicht unsere Zielperson, also behindere uns bitte nicht bei unserer Arbeit.”

Die Kopfgeldjägerin beobachtete den 3 Meter großen Nicht-Humanoiden, wie er die eingesammelten Waffen der Trandoshaner auf den hölzernen Steg legte, der ihnen momentan als Grund diente, und daraufhin zurücktrat. Wie es aussah wollte er dem ungleichen Söldnergrüppchen wirklich nicht schaden. Ohne Waffen und ruhig wirkte er auch gleich nicht mehr ganz so geistesgestört vor blinder Wut wie während des Kampfes.

”Wobei…”, kam Hade bei näherer Betrachtung des haarigen Kerls in den Sinn, ”Vielleicht kannst du uns sogar dabei helfen. Du hast unter diesen Leuten… gedient, richtig?”, sie winkte ab, ”Das war sicher eine unschöne Zeit. Wir suchen nach dem Drahtzieher dieser ganzen Bande. Sagt dir der Name Kroossst irgendwas?”

Die Frage war das Risiko wert. Befand zumindest Hade. Immerhin hatten sie bei Muuurgh eine nicht unerheblich große Chance, dass er ihnen half. Warum sollte er auch nicht. Er war nicht von der Sorte Opfer, die ihre Entführer aus Dankbarkeit dafür schützten, dass sie sie noch nicht ermordet hatten. Das bewieß ja wohl allein schon sein beherzter Angriff auf seine Peiniger, sobald sich ihm die Gelegenheit dazu geboten hatte.
Und diese Trandoshaner waren nicht sonderlich zimperlich mit ihren Gefangenen. Das wusste sie aus eigener Erfahrung; ein paar Narben am Körper ihrer Mutter hatten davon gezeugt.
Wenn der Togorianer nichts von Kroossst wusste, war er wahrscheinlich auch nicht hier. Und ihre trandoshanischen Gefangenen würden sie so schnell nicht wieder gehen lassen, um ihren Anführer zu warnen. Ob die schwarze Sonne für deren Festnahme wohl auch zumindest einen Bruchteil zahlte?



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Muuurgh hörte der roten Menschenfrau [Hade] und staunte nicht wenig als sie den Namen Kroossst nannte.
Bei diesem Namen stieg in ihm nun, da er nicht mehr in Gefangenschaft der Trandoshaner war, ungehindert der Hass auf, was sich in einen lauten Fauchen äußerte, dass den Echsenartigen [Zenex] zurückweichen lies.

Muuurgh spürte nach drei Jahren der Resignation den Wunsch nach Rache und bekam die Möglichkeit dazu sogleich geliefert.

Er zwang sich ruhiger zu werden, damit er seine Worte wählen konnte und begann wieder zu sprechen:
"Ich kenne Kroossst . Ich kenne seine Untergebenen und sein Raumschiff.
Ich werde euch, wenn ihr es mir erlaubt, helfen ihn zu besiegen!

Nach diesen Worten stieß er ein noch lauteres Fauchen aus, das er allerdings unterbrach, da der Echsenartige [Zenex]seine Waffe demonstrativ anhob.


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[Kashyyyk, unweit einer unaussprechlichen Stadt]- Hade, Zenex, Midlo, Ordo, Hank, Muuurgh, Trandoshaner, Sklaven

Zenex verzog angewidert das Gesicht, achtete jedoch darauf, dass seine Waffe weiterhin auf das seltsame Wesen, das sich als Muuurgh vorgestellt hatte, gerichtet blieb. Dieser Zeitgenosse schien nicht nur ein erhöhtes Maß an Aggressivität an den Tag zu legen ? ein Argument, sich des Problems sofort zu entledigen -, sondern versprach auch keinen sonderlich großen Profit, falls sie sich dazu entschließen sollten, ihn selbst zu verkaufen. Und wahrscheinlich roch er auch noch unangenehm, wie die meisten Säugetiere, mit denen Zenex sich auf seinen Reisen hatte herumschlagen müssen?
Vielleicht war das der Grund, aus dem Hade ihm so leichtfertig die Freiheit versprach. Der Falleen verdrehte genervt die Augen. Vom Fliegen mochte die Halbubesin etwas verstehen, vielleicht auch vom Schießen ? wie er sich zähneknirschend eingestehen musste ? aber gewiss nichts vom Geschäft.


?Ein Pelzmantel vielleicht??, sinnierte Zenex hablaut über weitere gewinnbringende Verwendungszwecke des Togorianers (endlich hatte er diese absurde Spezies erkannt!), bevor dieser plötzlich zur Protokoll gab, ihr eigentliches Ziel Kroossst ? zu kennen und durchaus bereit zu sein, ihnen dabei zu helfen, die schuppige Echse zur Strecke zu bringen. Vermutlich spielten dabei primitive Motive wie Rache eine übergeordnete Rolle, doch auch Zenex musste zugeben, dass die Hilfe eines Insiders ihnen ihre Arbeit enorm erleichtern konnte, weswegen er die lukrative Verwertung eines Togorianerkadavers zunächst von der Liste der Dinge strich, über die er mit Hochdruck nachdenken musste. Blieb eigentlich nur noch sein Hauptproblem: aus Hade eine Kopfgeldjägerin mit zumindest einem Funken Ahnung vom Geschäft zu formen. Oder mit ihr gemeinsam über kurz oder lang in einer imperialen Zelle zu landen?

?Dann ist ja alles geklärt??, stellte er zufrieden fest. Was wiederum bedeutete, dass sie die Trandoshaner im Grunde nicht mehr benötigten?

?Und was wird aus denen? Lassen wir sie hier liegen, bis die Wookiees oder Imperialen sie finden, oder stellen wir ausnahmsweise mal etwas an, was uns zumindest etwas Profit einbringt??

Seine auf den Togorianer gerichtete Waffe hatte sich um keinen Millimeter bewegt.

?Vielleicht möchten wir aber weiter den barmherzigen Jedi markieren, der gekommen ist, um bemitleidenswerte Sklaven aus den Klauen ihrer ach so skrupellosen Häscher zu befreien??

[Kashyyyk, unweit einer unaussprechlichen Stadt]- Hade, Zenex, Midlo, Ordo, Hank, Muuurgh, Trandoshaner, Sklaven
 
[OP: Ich habe Ordos Erlaubnis, ihn und seine Crew fremdzuposten, damit wir hier vorankommen.]

[Kashyyyk - unweit Rwookrrorro - Aufzug] mit Zenex, Ordo, Midlo und Hank, Muuurgh , Sklaven und Trandoshanern

”Wir lassen sie auf mein Schiff bringen. Ich habe das bereits veranlasst.”

Bekam Zenex promt von dem Mandaloreaner zur Antwort. Der Mann hatte seine Waffe noch immer auf die feindliche Gruppe gerichtet. Mit der freien Hand aber war er damit beschäftigt gewesen, eine Nachricht an seine auf dem Schiff verbliebene Crew zu verfassen (oder das geht via dieses wundervollen mandaloreanischen Helms… whatever *g*). Der Grund, aus dem seine Aufmerksamkeit von den Gesprächen in seiner nächsten Umgebung abgelenkt gewesen war.

Ob Hade und ihr Partner damit einverstanden waren, fragte der ‘Anführer’ nicht. Aber er war derjenige mit dem dicksten Schiff. Anlass genug, ihm nicht zu widersprechen. Immerhin planten sie alle, halbwegs heile wieder aus der Sache herauszukommen. Wenn die Kopfgeldeinsteiger ihren Anteil wollten, hieß es mal wieder zu vertrauen. So konnte die Black Sun Hade auch gleich beweisen ob sie als Lebensversicherung taugte und hielt, was sie versprach.

Während sie auf Ordos heranrückende Leute warteten, die das Gelände ebenfalls noch nicht so richtig einzuschätzen wussten und dementsprechende Schwierigkeiten mit den Holzkonstrukten hatten (und die Trandoshaner abermals ruhig gestellt werden mussten), fummelte Ordo am Kopf eines der Gefangenen herum. Schließlich schaffte er es, das Com-Gerät zu lösen. Er warf es Hade zu.


”Damit können wir Kroossst aus seinem Schiff locken. Eine Nachricht mit einer Lösegeldforderung für seine Untergebenen dürfte genügen, um ihn aufzuscheuchen.”

”Ach, und das darf ich jetzt machen, oder was?”
Hade fing das Com. Na immerhin kein Befehl. Auch wenn es indirekt sehr wohl einer gewesen war. Den nächsten Auftrag würde sie mit dem Falleen allein ausführen. Diese Hierarchie fing an, sie zu nerven.


”Geht klar, Chef…” -”chen”.

Eine Nachricht sollte tatsächlich genügen. Während Hade mit den Worten:
”Hallo, ich hab’ schlechte Neuigkeiten, Jungs…” nach Kroossst verlangte, ordnete der Mandaloreaner alles an, damit die Trandoshaner in sein Kanonenboot verfrachtet werden konnten.

”Also los, Leute!”, Hade winkte, kaum, dass sie das Gespräch beendet hatte, in Zenex' und Muuurghs Richtung, ”Wir haben noch einen Cy’een zu fangen. Zu meinem Schiff, erstmal. Dann…”, sie blickte Ordo fragend an und entschied dann, ”sehen wir weiter!”

Dass der Ex-Sklave erst einmal mit ihnen kam, schien ihr die klügste Aufteilung zu sein. Ihr Partner schien in ihm zwar eher ein Objekt zu sehen… aber, mal ehrlich. Wer fragte schon Zenex? Hade zumindest verstand den Freiheitsdrang des behaarten Wesens. Schließlich war sie selbst einst Sklavin gewesen. Und so wie der Togorianer behandelt worden war, musste er seinen ehemaligen Meister hassen. Ein Hass, der sich ausnutzen ließ. Wenn es hart auf hart kam, würde Muuurgh sich am erbittlichsten für das Gelingen ihrer Mission einsetzen.

[Kashyyyk - unweit Rwookrrorro - Aufzug] mit Zenex, Ordo, Midlo und Hank, Muuurgh , Sklaven und Trandoshanern
 
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[Kashyyyk - unweit Rwookrrorros - Aufzug] Hade, Zenex, Midlo, Paíx, Hank, Muuurgh , Sklaven, Trandoshaner

Midlo besah sich die Kisten, welche Trandoshaner hierher transportiert hatten. Es handelte sich wie zu erwarten um Sklaven. Hauptsächlich Wookiees, wenn er sich nicht ganz täuschte. Midlo machte keine Anstalten die Geschöpfe aus ihren engen Behältnissen zu befreien. Er konnte keine verängstigte Horde dieser Baumbewohner zwischen den ganzen bewusstlosen Trandoshanern gebrauchen.
Schließlich blickte er sich wieder zu seinem Kameraden um und bekam gerade noch mit, dass Hade und Zenex den kämpferischen Togorianer befragten.
Merkwürdig dass er die Gelegenheit zur Flucht nicht genutzt hat, dachte Midlo. Er musste seine Halter wirklich hassen.
Kurz überschlug der Devaronianer wieviel Kopfgeld sie für die aufgebrachte Gruppe bekommen würden. Es waren insgesamt 13 Wächter, von denen jedoch einer tot und damit wertlos für sie war. Dabei fiel ihm auf, dass es mehr Wächter als Sklaven waren. Kroossst hatte sichergehen wollen, dass dieser Transport ihn auch erreichte oder er war wegem dem Kopfgeld einfach paranoid geworden.
Seine Aufmerksamkeit richtete sich wieder auf die anderen, als Paíx Hade ein Kom zuwarf. Nach allem, was er über den Trando wusste, schien es Midlo tatsächlich ein guter Plan zu sein. Ungefragt nahm er Hades Aufforderung an.


"Du willst dort hinunter? Dann komme ich mit. Lassen wir den Mandie hinter uns aufräumen", sagte Midlo und zwinkerte Hade zu, als ob sie sich schon ein ganzes Leben lang kennen würden.
Gemeinsam bestiegen sie den Aufzug und überließen es dem Togorianer das Ding zu bedienen. Langsam sank die Gruppe vorbei an den Baumriesen in die Tiefe hinab, während Paíx und Hank bei dem Sklaventransport zurückblieben. Unterwegs erblickte Midlo die Leiche des Devaronianers, welcher gestürzt war, als seine Freiheit in greifbare Nähe rückte. Was für ein Pech musste man haben, um so zu enden!
Als Midlo sich schon fragte, ob ihre Fahrt jemals enden würde, erreichten sie schließlich die tiefere Ebene. Erleichtert stieg Midlo aus. Auch wenn er bereits gesehen hatte, dass der Aufzug weit mehr als vier Personen tragen konnte, hatte sich während der Fahrt ein ungutes Gefühl eingestellt. Jedem modernen Turbolift würde er mehr Vertrauen schenken als dieser Holzkonstruktion.
Während er sich kurz umsah, dachte er darüber nach, warum er Hade und Zenex begleitete. Welche Ängste und Sorgen hatten ihn dazu getrieben? Wollte er sein Misstrauen vielleicht doch noch bestätigt sehen oder.... Midlo führte den Gedanken nicht zu Ende, sondern wandte sich zum Gehen, um nicht den Anschluß zu verlieren.


[Kashyyyk - unweit Rwookrrorros - Aufzug] Hade, Zenex, Midlo, Muuurgh
 
[Kashyyyk - unweit Rwookrrorro - Aufzug] mit Zenex, Ordo, Midlo und Hank, Muuurgh , Sklaven und Trandoshanern

Dieser Midlo war aalglatt. Hatte er vor einer guten halben Stunde nicht noch die Waffe auf sie und Zenex gerichtet? Jetzt benahm er sich jedenfalls wie der Kindheitsfreund von nebenan.
Eigentlich würde Hade nicht umhin kommen, ihn immer weniger leiden zu können. Er nahm sich seinen so genannten Partnern gegenüber alles heraus und versteckte sein Misstrauen ihnen gegenüber unter einer Maske falscher Vertraulichkeit, die beinahe noch indiskreter war als seine Anschuldigungen selbst. Fakt war allerdings, dass es ihr relativ gleich war, ob der Devaronianer sie begleitete oder nicht. Nein, es war ihr sogar recht. Sie hatte nichts zu verbergen und acht Augen sahen mehr als sechs in diesem Dschungel.


”Na, meinetwegen.”, zuckte sie darum nur mit den Achseln, nachdem die halbubesische Kopfgeldjägerin Midlo einige Momente lang verdutzt angestarrt hatte. Sie wandte sich zum Gehen und der Rest der Truppe folgte ihr.

Nicht nur der Devaronianer, dessen Unbehagen die Empathin deutlich wahrnehmen konnte, auch sie selbst fühlte sich innerhalb des wackeligen Holzkonstruktes des Aufzugs nicht sonderlich wohl. Jede Erschütterung und jedes Knarzen der dicken Seile riefen ihr unangenehm in Erinnerung, dass sie sich hunderte von Metern über der nächsten Ebene befanden und ein Absturz mit ziemlicher Sicherheit tödlich enden würde.
Zenex schien das nicht sonderlich anders zu sehen. Je länger sie sich auf Kashyyyk befanden und je abenteuerlich ihre Reise wurde, umso mehr schien er diesen Wald zu hassen. Und Muuurgh, nun, der hatte mit der Bedienung des Apparats offenbar genug zu tun, um sich keine allzu großen Sorgen zu machen. Sehr angenehm.
Aber ein Gutes hatte die abermalige Aufzugfahrt doch. Das Knurren und Blöken aus den Kisten wurde leiser und damit nahm auch der Sturm an Irritation und Angst ab, der von den eingeschlossenen Wookies ausging. Vielleicht kam noch hinzu, dass der Mandaloreaner mit seinen verbliebenen Helfern sich ihrer annahm…

Die Wanderung führte die vier Nichtmenschen über unwegsames Gelände und zahlreiche Hängebrücken. Aber wenigstens kam ihnen die ganze Zeit über niemand mehr entgegen.
Es dauerte seine Zeit, bis sie die Uba erreichten. Erstaunlicherweise fanden sie sie überhaupt wieder. Allzu viele Kreuzungen gab es zwar nicht, aber im Grunde sah hier alles so ziemlich gleich aus. Durchwachsen.


”Da wären wir.”, stellte Hade Muuurgh und Midlo ihren umgebauten YT-2000-Frachter vor. Zweiter täuschte sich nicht, wenn er unterschwellig so etwas wie “Haben wir’s dir nicht gleich gesagt?” herauszuhören meinte. Dass mit der bloßen Anwesenheit ihres Schiffes noch nichts bewiesen war, wusste Hade selbst. Aber darauf kam es im Augenblick einfach nicht an, okay?

Ob in ihrer Abwesenheit jemand hier gewesen war? Sowohl Wookies als auch Sturmtruppen patrollierten auf diesem Planeten. Von Kroosssts Bande ganz zu schweigen…
Ein paar kurze, prüfende Blicke sagten der Halbubesin zwar, dass sich an ihrem Schiff nichts veränderte, aber man konnte ja nie wissen…

Erst als sie auf dem Pilotensessel Platz genommen hatte, wagte Hade, aufzuatmen. Sie verschwendete keine Zeit mehr und startete die Motoren, kaum, dass sich die Crew sicher an Bord befand.


”So, Muuurgh.”, verkündete sie, die Uba zwischen Bäumen hindurchmanövrierend, ”Jetzt brauche ich deine Hilfe.”

Der Togorianer würde ihr sagen, wo sich Kroosssts geheime Basis befand. Dann würde Hade die Koordinaten an Ordo weitergeben und sich im Idealfall mit ihm und seiner tollen Streitmacht dort wieder treffen.


[Kashyyyk - an Bord der Uba] mit Zenex, Midlo undMuuurgh
 
[OP]Ich beschließe einfach einmal, dass Hade Muuurgh die Namen (und Spezies'), sowie den des Teams während der Fahrt mit dem Lift genannt hat...[OP]

[Kashyyyk - an Bord der Uba] mit Zenex, Midlo und Hade Kasra

Auf gut Glück sagte Muuurgh Hade eine Richtung und hoffte eine ihm bekannte Stelle zu sehen.
Zwar kannte er sich auf Kashyyyk einigermaßen aus, aber diese Strecke war er nie geflogen (was er sich allerdings nicht anmerken lies, da Zenex anscheinend nur darauf wartete Muuurgh als nutzlos zu entlarven und sich ihm zu entledigen).
Nachdem er Hade bis in die Schattenlande manövrieren lassen hatte, konnte er mit Sicherheit die Richtung weisen und nach einem circa zwanzig minütigen Flug landeten sie einen halben Kilometer von Krooosts Landeplatz entfernt.


"Dort drüben ist die Station.", sagte er und deutete auf in die entsprechende Richtung. Dank der Bäume konnte man die Uba weder durch Sensoren noch durch optische Eindrücke orten, wenn man nicht bis auf fünf Meter herankam. Das bedeutete natürlich auch, dass Kroosssts Basis auf diese Entfernung nicht zu erkennen war, was Zenex dazu veranlasste Muuurgh misstrauisch zu beäugen und (wieder einmal) seine Hand auf den Blastergriff zu legen.

Da er nicht wusste, welche Methoden die Kopfgeldjäger bevorzugten und welche Ausrüstung ihnen zur Verfügung stand, fragte er danach um den entsprechenden Weg zu erläutern, auf dem man zu Krooosts Hauptquartier (der Brücke seines Schiffs) gelangen konnte.



[Kashyyyk - an Bord der Uba - fünfhundert Meter von Kroosssts Basis entfernt] mit Zenex, Midlo und Hade Kasra
 
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[Kashyyyk - Schattenlande - Uba] Hade, Zenex, Midlo, Muuurgh

"Das braucht dich nicht zu interessieren, Murk. Führe uns einfach auf kürzestem Weg zu diesem Schiff!" entgegnete Midlo mit Nachdruck auf die Fragen des Togorianers, wobei er den Namen des Wesens falsch aussprach.
Dann verließ die Gruppe ohne allzuviel Zeit zu verlieren den corellianischen Frachter. Auf diesem Flug hatte Midlo Hades Raumschiff erstmalig betreten und die Gelegenheit genutzt sich interessiert umzusehen. Nur hatte er nichts entdeckt, was ihr Misstrauen gegenüber Fremden rechtfertigte.
Nachdem Hade ihr Schiff gesichert hatte, machten sie sich auf den Weg durch die Dunkelheit. Kein Sonnenlicht reichte ins tiefe Unterholz des Planeten. Die paar Glühstäbe, die sie mit sich führten, erhellten die Schattenlande kaum. Trotzdem hatte Midlo keine Probleme damit sich zurechtzufinden. Er konnte im Infrarotbereich immer noch hervorragend sehen, was ihn allerdings nicht sonderlich beruhigte. Die Dunkelheit der Schattenlande war alles andere als leblos.

"Ein lauschiges Plätzchen hat sich unsere Beute da ausgesucht", meinte Midlo ironisch und überprüfte im Gehen die Energiezelle seines Blasters. Dieser Ort erinnerte ihn in gewisser Weise an die unteren Ebenen von Coruscant.
Muuurgh, der die Gruppe führte, war noch immer unbewaffnet. Für ein Wesen seiner Größe gab es aber wohl selbst hier in den wilden Tiefen von Kashyyyks Wäldern nur wenige Dinge, vor denen man sich fürchten musste und nicht zuletzt hatte er bei ihrer Schießerei mit den Trandoshanern eindrucksvoll bewiesen, dass er auch sehr gut ohne Waffen kämpfen konnte.


[Kashyyyk - Schattenlande] Hade, Zenex, Midlo, Muuurgh
 
[Kashyyyk, Uba]- Hade, Zenex, Midlo, Muurgh

Zenex hätte nicht gedacht, dass er nach seinen zahllosen Reisen durch die unansehnlichsten Winkel der Galaxis noch etwas hätte lernen können. Doch tatsächlich hatte Ordo ihm eine Weisheit wie selbstverständlich präsentiert ? wenn du Ware fangen möchtest, dann warne sie vor. Der Falleen glaubte keine Sekunde daran, dass das Wissen über das Schicksal seiner Handlanger Kroossst daran hindern würde, sie alle zu Staub zu verwandeln, sobald sie sich seiner Basis auf Sichtweite näherten. Falls er nicht bereits genug Geld beiseite geschafft hatte, um einen geschmierten imperialen Offizier das für sich erledigen zu lassen?
Anscheinend teilten aber weder Hade, noch der äußerst wandlungsfähige Midlo diese Bedenken. Was Muuurgh, der togorianische Sklave, dachte, kümmerte Zenex nicht wirklich. Der Devaronianer würde im Verlauf einer etwaigen Schießerei sehr genau auf seinen Rücken achten müssen, sobald er sich in Zenex? Reichweite befand, doch das Schicksal ihres pelzigen Verbündeten auf Zeit dauerte Zenex nicht im Geringsten. Die Möglichkeit, aus ihm oder seinen Bestandteilen Profit zu schlagen, war verfolgen.
Während ihres haarsträubenden Fluges zwischen den gewaltigen Baumstämmen hindurch hatte er sich erneut im Inneren der Uba gesehen ? und dabei auch den Hornträger nicht aus den Augen gelassen ? doch zu seiner Enttäuschung nichts gefunden, um seine Vorräte an Alkoholika aufzufüllen. Hades Schiff war absolut trocken. Und er selbst war es langsam ebenfalls?
Schließlich kehrte er ins Cockpit zurück ? und musste feststellen, dass sie ? falls das überhaupt möglich sein sollte ? noch tiefer in das Herz dieses scheußlichen Waldes vorgedrungen waren, mit all den Kreaturen, die in seinen Schatten nur darauf warteten, ein vernunftbegabtes Wesen anzufallen und verspeisen zu können? und ihm blieb zur Verteidigung nichts weiter als ein Spielzeugblaster. Wahrscheinlich war es sogar zu viel verlangt, Hade aufzufordern, ihnen den Weg mit den Bordkanonen der Uba frei zu brennen. Falls die Uba überhaupt Geschütze besaß ? so pedantisch, wie Hade ihr Schiff schützte, hatte er auf ihrem Flug nicht einmal das herausfinden können.
Zenex fand nicht einmal die Muße, auf die horrend falsche Betonung des Namens ihres Pelzbegleiters durch Midlo eine Bemerkung oder auch nur ein höhnisches Grinsen folgen zu lassen, sondern nahm einen Glühstab in die Hand, die nicht damit beschäftigt war, seinen Blaster zu umklammern als hinge sein Leben davon ab, ihn nie wieder loszulassen, und verließ als letzter das Schiff. Zu spät war ihm eingefallen, dass die Nachhut bei derartigen Waldexpeditionen in absoluter Finsternis oft noch schneller draufging als der furchtlose Anführer an der Spitze des Zuges. Alleine sein Stolz bewahrte ihn davor, bei jedem unerwarteten Geräusch ? und davon gab es leider viele ? das gesamte Magazin seiner Waffe in die schwarzen Büsche zu jagen.


?Fragt sich nur, wer hier die Beute ist??, murmelte Zenex halblaut auf die allzu selbstsichere Bemerkung Midlos, der sich sichtliche Mühe gab, als Herr der Lage dazustehen. Wahrscheinlich würde das damit enden, dass seine grotesken Hörner noch vor dem nächsten Tag die Kapitänskajüte auf Kroosssts Schiff schmückten? über einem Bettvorleger aus Togorianerfell.

?Hat Ihr Ego auch einen Plan für uns, Midlo??, fragte er etwas lauter.

?Oder erlauben Sie uns, es als Deckung zu benutzen? Dann sehe ich keine weiteren Probleme.?

Rasch dämpfte der Falleen seine Stimme jedoch wieder. Das Lager des trandoshanischen Sklavenjägers musste jetzt in unmittelbarer Nähe sein? immer bedeutete das mit einiger Wahrscheinlichkeit, dass die übrigen Bewohner der Schattenlande das Gebiet mieden.

[Kashyyyk, Schattenlande]- Hade, Zenex, Midlo, Muurgh
 
[Kashyyyk - Schattenlande] Hade, Zenex, Midlo, Muuurgh

"Ja, überlass das Denken ruhig mir! Du scheinst mir damit ja ziemlich überfordert zu sein, Grünhaut", entgegnete Midlo bissig auf die Fragen des Falleen und hoffte, dass irgendeine Kreatur der Schattenlande aus der Dunkelheit kommen würde um seinen ungebliebten Kameraden zu verschlingen. Sobald dieser Auftrag abgeschlossen war, würden sie getrennte Wege gehen. Das war sicher.
Unterdessen erreichten sie die Basis der Sklavenhändler. Vorsichtig kauerten sie sich hinter einen der großen Farne, die hier unten wuchsen. Die Pflanze schien sehr angezogen, von dem vielen Licht, dass die Trandoshaner mit ihrem Schiff in die Tiefen des Waldes gebracht hatten und bot ihnen exzelltene Schutz vor aufmerksamen Blicken. Vorsichtig schob der Devaronianer eines der Blätter nach unten und versuchte die Lage schnell zu überblicken. Die Korvette stand inmitten eines Ovals aus schwach leuchtenden Stäben, die man in die Erde gerammt hatte. Über dem Schiff erstreckte sich die gigantische Wurzel eines der nahen Bäume. Innerhalb dieses Ovals gab es keine größeren Pflanzen mehr. Scheinbar hatte man unliebsame Vegetation gezielt weggebrannt. Vier Wachen standen vor der gesenkten Laderampe des Schiffes und beobachteten die Umgebung.
Schließlich wandte sich Midlo ab und versammelte die drei anderen um sich herum um ihnen seinen Taktik mitzuteilen.


"Erstmal es hat höchste Priorität den Anführer festzusetzen. Er darf sich dem Zugriff der Black Sun kein weiteres Mal entziehen. Also folgendes: Zuerst müssen Ordos Leute dieses Lager weitläufig und möglichst unauffällig umstellen. Zenex bleibt hier und sorgt für die Koordination mit den Mandies. Ordo brauchen wir auf seinem Schiff für den Fall, dass es Kroossst gelingt von hier wegzustarten. Klar soweit? Murk wird dann dort drüben auf der anderen Seite des Lagers die Trandoshaner auf sich aufmerksam machen. Dieses Ablenkungsmanöver wird es Hade und mir ermöglichen ins Schiff einzudringen. Sobald das Kopfgeld sicher in unserer Hand ist, können die Mandies zuschlagen und diese Bande in die Knie zwingen."

Der Devaronianer blickte in die Runde, um die Reaktionen der Gruppe aufzunehmen. Er rechnete nicht mit irgendwelchem starken Widerspruch. Erschien ihm sein Plan doch so gut wie perfekt.
Für Midlo musste diese Mission ein voller Erfolg werden. Ein verfrühtes Ableben des Sklavenhändlers würde ihn nicht nur um einen Haufen Credits bringen, sondern auch seinen noch etwas angeschlagenen Ruf innerhalb der Organisation nicht gerade verbessern.


[Kashyyyk - Schattenlande - nahe Lager] Hade, Zenex, Midlo, Muuurgh
 
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[Kashyyyk - Schattenlande - nahe Lager] mit Zenex, Midlo und Muuurgh

?Könnt ihr euch nicht später streiten??, flüsterte Hade tadelnd. Das letzte, was sie jetzt gebrauchen konnte, war der Zank ihrer beiden Teamkameraden.
Der Tross näherte sich dem Schiff Kroosssts, das schon seit einer Weile in Sichtweite war. Und mit der Annäherung an das Schiff wuchs die Anspannung der rothäutigenen Humanoiden.

Die um das Schiff postierten trandoshanischen Wachen nicht aus den Augen lassend dachte Hade kurz über Midlos Vorschlag nach. Alles in allem klang er recht solide. Als Rohbau. Es gab da nur ein paar Kleinigkeiten?


?Also wenn es dem Aas tatsächlich gelingt, von hier wegzustarten, will ich nicht da drin zwischen all seinen Wachen festsitzen.?, stellte sie fest, ?Wir sollten so richtig für Chaos sorgen, um Kroossst die Koordination schwerer zu machen, meinst du nicht? Wir könnten zum Beispiel alle Sklaven befreien, die wir auf dem Weg finden.?

Hade wandte den Kopf in Richtung Muuurgh: ?Wie du inzwischen sicher weißt, brauchen wir Kroossst lebend. Du bist groß und stark. Unauffällig ins Schiff einzudringen ist also, naja, nicht so deins, würde ich sagen. Aber wenn Midlo und ich drin sind und du die Wachen irgendwo?? Hm, die Mandaloreaner hatten die Trandoshaner abgeführt, nicht aber getötet. Überhaupt war es doch riskant, Feinde nur zu betäuben. Außer man brauchte sie noch. Konnte es sein, dass?? ?Hey, wie wärs? Sperr sie in ihre komischen Wookiekisten!
Also wenn du jedenfalls mit ihnen fertig bist, komm ruhig nach. Wir können jede helfende Hand brauchen.?


Dass Midlo Zenex die Koordination mit Ordo und seinen Leuten überlassen wollte, war klar. Er vertraute ihm nicht bis zur Nasenspitze. Darüber hinaus konnte er ihn nicht leiden. Die Kopfgeldjägerin und den Falleen alleine reinzuschicken war riskant und außerdem nicht besonders ruhmreich. Und wer ging schon gerne mit jemandem, den er nicht ausstehen konnte? Davon, die Zweimannbesatzung der Uba zu trennen, versprach er sich wahrscheinlich, sie besser unter Kontrolle zu haben. Zenex würde ja kaum nicht mitspielen, wenn seine Partnerin dadurch in Gefahr geriet.
Dummerweise war Hade sich da gar nicht so sicher, ob der Falleen so standhaft blieb, wenn er da so allein in den so heiß geliebten Schattenlanden rumstand?


?Ah. Und, Zenex? Wo du eh schon den Kommunikationsposten innehast??, Hade warf dem Falleen das Comgerät zu, das sie von Ordo bekommen hatte, ?Fake irgendeine Verhandlung mit Kroossst, während wir da reingehen. Behaupte du seist mit seinen Leuten in irgendeiner Stadt oder? ach, dir fällt schon was ein! Halte ihn etwas hin, so lange wir da drinnen für Verwirrung sorgen.
Also, auf geht?s!?


Mit diesen Worten befestigte Hade den Blaster, den sie während des Gangs durch die Schattenlande in der Hand gehalten hatte, im Holster und winkte dem Devaronianer und Togorianer zu, ihr zu folgen. Dass sie die Waffe gleich wieder in der Hand brauchen würde, war ihr bewusst. Im Moment erschien es ihr allerdings besser, beide Hände freizuhaben, während sie sich mit den beiden anderen Stück für Stück durchs Unterholz hindurch dem Raumschiff des Sklavenhändlers näherten. Ein wenig spiegelte sich darin sicher ihre Nervosität wieder.
Es war nicht das erste Mal, dass die Halbubesin sich irgendwo hineinschmuggelte. Aber es war das erste Mal, dass sie jemanden aus Kopfgeldzwecken dingfest machen wollte. Außerdem hatte Hade Respekt vor Trandoshanern. Ihre Mutter und sie waren von solchen auf Nar Shadda verkauft worden, als sie noch ein Baby gewesen war. Sie erinnerte sich natürlich nicht mehr daran. Aber sie erinnerte sich lebhaft an die Geschichten ihrer Mutter.

Bald standen sie nur noch wenige Meter vom Schiff entfernt in den Büschen. Hade wollte sich gar nicht ausmalen, was es hier an Kriechtieren geben musste. Die der großen Sorte hatte sie ja schon kennen gelernt. Aber auch die winzigen Mistviecher konnten es in sich haben.
Viel lieber konzentrierte sie sich auf den Feind in ihrer unmittelbaren Nähe. Sie hatten ja nicht vor, hier länger als nötig rumzustehen.


?Also dann?.?, flüsterte die Kopfgeldjägerin und nickte knapp in Muuurghs Richtung, ?Es geht los.?

[Kashyyyk - Schattenlande - nahe Lager] mit Midlo und Muuurgh
 
[Kashyyyk - Schattenlande - nahe Lager] mit Zenex, Midlo und Hade

Erst hatte Muuurgh diese Strategie für einen grotesken Scherz gehalten, aber da sich alle entsprechend vorbereiteten, musste er sich anpassen.

In Freiheit würde er mit den Rund zwei Dutzend Trandoshanern schon fertig werden (sofern er es schaffte sie zu überraschen und von der Basis weg zu locken).

Flüchtig fragte er sich, wie Hade und Midlo in den relativ schmalen Gängen des Schiffes gegen die überwältigende Übermacht bestehen wollte, aber er sagte sich, dass sie schon einen Plan haben würden.

Nachdem er sich mit einem letzten Blick vergewissert hatte, dass die Kopfgeldjäger wirklich zum Kampf rüsteten und ihn nicht einfach nur loswerden wollten, schlich sich Muuurgh an das Schiff heran.

Die ersten zwei Wachen besiegte er ohne das sie es auch nur mitbekamen und nahm ihre Schockstäbe (mit den Schusswaffen konnte er eh nicht umgehen).

Dann startete Muuurgh mit dem eigentlichen Ablenkungsmanöver.
Er sprang den nächstbesten Trandoshaner an und warf ihn so weit er konnte, was keine kurze Distanz war und dem Sklaventreiber Zeit zum Alarmschlagen lies.

Dreißig Sekunden später durchsuchten die meißten der Wachen den Wald nach ihm, während sich ihre Zahl stetig verringerte (zum einen durch die Fauna der Schattenlande und zum Teil durch Muuurghs Blitzangriffe).

An der Startrampe standen nur noch zwei der usprünglichen Wachen, was Hade und Midlo eine reele (wenn auch geringe) Chance zum Einbruch gab.


[Kashyyyk - Schattenlande - Wald nahe dem Lager der Trandoshaner mit noch ca. einem Dutzend Trandoshanern
 
[Kashyyyk - Schattenlande - nahe Lager] Hade, Zenex, Midlo, Muuurgh

Es gefiel Midlo wie Hade den Togorianer um den Finger wickelte und die Führung übernahm. Wahrscheinlich würde sie es nochmal weit bringen.
Die Lebewesen um sie herum boten ihnen eine gute Deckung, während sie sich weiter an die Trandoshaner heranpirschten. Dann mussten der Devaronianer undHade abwarten, bis diese einfältige Kreatur namens Muuurgh einen Großteil der Bande weggelockt hatte. Als schließlich ihr Moment gekommen war, wurden sie von einer, der am Schiff verbliebenen Wachen, bemerkt. Midlo, der den Blaster natürlich schon im Anschlag hatte, drückte ab und der Trando ging bewusstlos zu Boden. Hade war geistesgegenwärtig genug und schaltete die zweite Wache aus.


"Schnell jetzt!" raunte der Devaronianer und setzte sich in Bewegung. Sie erreichten den Eingang zum Schiff ohne weitere Probleme. Midlo hatte sich inzwischen die Pläne einer corellianischen Korvette aus dem Gedächnis geholt. Drinnen konnten sie über die Nebenkorridore unauffällig und schnell zum vorderen Teil der Korvette, wo sich Pilotenkanzel und Offiziersquartiere befanden, vordringen.
So arbeitete sich also er und Hade vorsichtig durch schlecht beleuchtete Gänge. Die Nerven zum Zerreißen gespannt. Plötzlich schallten Stimmen über den Korridor. Midlo ging in Deckung und konnte noch kurz davor einen Blick auf einen Twi'Lek erhaschen, der sich mit einigen Trandoshanern unterhielt und ihnen scheinbar irgendwelche Anweisungen gab. Langsam kamen die Stimmen näher. Fast schon panisch blickte Midlo sich um. Sie waren kurz vor dem Mittelteil der Korvette. Wenn er sich recht erinnerte, musste hier irgendwo ein Schacht, welcher zwischen der mittleren und oberen Ebene verlief, sein. Schließlich entdeckte er tatsächlich die Abdeckplatte. Er bedeutete Hade mit Gesten ruhig zu bleiben, bevor er sich daran machte die Platte mit seiner Schwertklinge zu entfernen.
Zu seinem Glück ging dies leichter als gedacht und so verschwand der Devaronianer schon nach wenigen Augenblicken in dem runden Schacht, wohin Hade ihm nachfolgte. Begeistert über seinen Einfall kroch Midlo vorwärts. Jetzt konnten sie sich ihrem Ziel nähern ohne der Gefahr durch Entdeckung ausgesetzt zu sein.
Schon bald stießen seine Hörner jedoch auf ein weiteres Problem. Im Schacht verhinderten eingesetzte Gitter das Vorwärtskommen.


"Ein kleines Hindernis, aber das haben wir gleich", meinte er locker nach hinten zu Hade. Nachdem Midlo erfolglos versucht hatte das Gitter leise und subtil zu entfernen, aktivierte er die Vibrofunktion seiner Klinge. Die Enge des Schachtes und die Länge seines Schwertes vertrugen sich allerdings nicht sonderlich gut und ehe sich Midlo versehen hatte, schnitt die Klinge durch die Außenwand des Schachts. Ein plötzliches Rauschen war zu hören, gefolgt von einem leichten Beben.

"Das ist gar nicht gut."

Ohne weitere Vorwarnung gab das Schachtelement, indem sie sich befanden, nach. Midlo wurde heftig herumgeschleudert und schaffte es gerade noch sich mit seinem Schwert nicht selbst zu verletzen, während er gleichzeitig versuchte in einem sich auftuenden Kabelgewirr Halt zu finden. Im nächsten Moment brachen sie durch die Decke.
Midlo erreichte den Boden zunächst nicht, da sich tatsächlich eines der Kabel um sein Handgelenk geschlungen hatte. Hart aus dem Fall gerissen, hing er einem Meter über den Boden, wo eine Wache direkt vor ihm stand. Im Reflex tötete Midlo den verdutzten Trando mit einem Streich gegen den Kopf. Dann entließ ihn das Kabel plötzlich aus seinem Halt. Gewandt landete er auf dem Boden und stürzte sich gleich auf die nächste Wache. Diese versuchte noch seinen Schlag mit einem Bestäubungsstab zu blocken, doch dieser wurde von der Vibroklinge einfach zerteilt. Wie ein Berserker wirbelte Midlo herum und suchte nach weiteren Gegnern, doch erblickte er nur einem Haufen verängstigter Sklaven und natürlich Hade.


[Kashyyyk - Schattenlande - Korvette - Raum] Hade, Midlo, Sklaven
 
[Kashyyyk - Schattenlande - Korvette- Sklavenraum] mit Midlo

?Okay, Leute. Wer von euch ist der Spitzel??

Hade massierte sich das schmerzende Handgelenk. Sie hatte nicht so viel Glück im Unglück gehabt wie ihr Partner und war aus der Decke auf ihre Waffenhand geknallt. Zum Glück hatte sie diese dabei nur losgelassen und sie sich nicht etwa entladen. Aufsammeln, aufstehen und?

Sich den verständnislosen ?Hä??-Blicke der Sklaven um sie herum aussetzen.


?Ja, was glaubt ihr denn, warum wir hier sind? Wenn wir euch was tun wollten, wärt ihr jetzt schon lange tot!?

Also echt! Erst hatte sich Midlo im Gang fast in die Hose gemacht - sie hatte keine Angst gehabt! Das waren nur die ansteckenden Gefühle ihres Partners gewesen! - und jetzt fand sie sich in einem Meer aus Verzweiflung und Angst wieder. Nervig!
Hade verdrehte die Augen. Ob das jetzt wohl alles in allem cool wirkte?? Oder einfach nur total bescheuert?! Ach, auch egal.

Sie wandte sich zu dem Devaronianer um:
?Da wären wir. Auch wenn ich gerade nicht weiß, ob die uns sonderlich viel nützen können?

Also gut, Leute! Ich mach? euch einen Vorschlag. Wir sind hier wegen Kroossst! Ihr seid Sklaven. Ein paar nett starke Männer (naja) und vor allem Frauen und Kinder. Was haltet ihr davon: Wir verhelfen euch zur Flucht. Dafür brauchen wir aber ein paar Helfershelfer für unsere kleine Aktion. Sobald Kroossst Dingfest gemacht ist, könnt ihr gehen, wohin ihr wollt.?


In Anbetracht der geladenen Waffe, die die beiden von der Decke gefallenen Humanoiden bei sich trugen und den Ausweichoptionen, fiel den Sklaven die Entscheidung nicht sonderlich schwer.
Obwohl es sich zum Teil um ausgemergelte, von der Arbeit krumme Gestalten handelte, war eine Aufstockung ihres Personals von 2 auf rund 8 Leute eine Erleichterung.


?Also schön. Sorgt für so viel Verwirrung wie möglich. Ein Freund hat schon die meisten Wachen weggelockt. Nehmt euch die Übrigen vor.?

Dass es Opfer geben konnte, war den ?Freiwilligen? natürlich auch klar. Aber, hey! Immer noch besser, als ein Leben in Sklaverei zu führen. Oder so.
Der Großteil der Sklavenbande dachte allerdings nur an eins: So schnell wie möglich raus aus dem Schiff! Vor allem für deren Aktion waren die 6 weiteren Unruhestifter unabdingbar. Denn so kopflos, wie die Leute sich in den Schacht an der Decke halfen und zu fliehen versuchten, wären sie binnen kürzester Zeit alle wieder eingefangen. Jede Wette!

Die Massenflucht bot ihr und Midlo indes noch zusätzliche Rückendeckung. Da die übrigen Trandoshaner mit dem Sklavenproblem zu kämpfen hatten, schafften sie es unbemerkt in die Pilotenkanzel, wo sie Kroossst vermuteten.



[Kashyyyk - Schattenlande - Korvette - Pilotenkanzel] mit Midlo
 
[Kashyyyk - Schattenlande - Korvette - Pilotenkanzel] Hade, Midlo

Unzufrieden steckte Midlo seine Blasterpistole wieder ein, um eine Hand für die Bedienung der Brückenkonsolen frei zu haben. Ratlos blickte er zu Hade auf der anderen Seite des Raumes.
"Niemand hier", stellte Midlo unnötigerweise fest. "Verflucht, wo steckt der Kerl?!"

Der Devaronianer überlegte gerade, ob es Sinn machen würde Zenex zu konsultieren, als plötzlich die Beleuchtung der Brücke erlosch.

"Banthamist, was...?" begann Midlo doch führte er die Frage nicht zu Ende. Irgendwas oder -jemanden glaubte er hinter sich. Ohne Nachzudenken wirbelte er herum und stieß zu.
Die Fratze des Sklavenhändlers verzerrte sich. Die Klinge des Devaronianers hatte ihn an der linken Brust durchbohrt. Doch musste Midlo erschrocken feststellen, wie plötzlich seine Schwerthand gepackt wurde. Das nächste, was er sah, war die Vibroaxt in der rechten Hand seines Gegners. Midlo versuchte sich loszureißen, doch der Griff des Trandos war so unnachgiebig wie bei einem Droiden und seine Klauen hatten sich in sein Handgelenk gebohrt. Das Beil fuhr herunter. Midlo schrie. Ein tiefe, klaffende Wunde hatte sich auf seiner Brust geöffnet. Endlich entließ der Trandoshaner ihn aus seinem Griff. Midlo war sich sicher, dass die hochaufragende Gestalt niemand anderes als der Anführer der Sklavenhändlerbande Kroossst persönlich war. Mit einem kräftigen Tritt beförderte er Midlo von sich weg. Der Devaronianer gab einen ächzenden Laut von sich, als gegen einen der Fliegersessel prallte und schließlich auf dem Deck landete.


[Kashyyyk - Schattenlande - Korvette - Pilotenkanzel] Hade, Midlo, Kroossst
 
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