Kashyyyk, Trandosha (Kashyyyk-System)

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Die Nubische Göttin beschwerte sich über den Fusel den Mister ich bin der Geilste und sowieso an gemischt hatte. Während der Bulle mit dem Sprengstoffgurt dem kürzesten in der Runde ein Explosives Ende androhte. Dolph stürzte seinen Becher Mondschein in einem Zug hinunter und genoss das Brennen das sich seine Kehle hinab in seinen Bauchraum brannte. Danach setze er eine seiner Dosen an als Mister Perfekt (Rayf Alder) sich auf die Neuankömmlinge zubewegte. Er hatte sie die einzige Frau in der Messe herausgesucht eine brünette Schönheit mit einem Pfirsich Popo und Zwei anständigen … Ohren. „Na bei der würde ich auch gerne mal den Acker pflügen. Und erst diese Lippen.“ Lüstern leckte sich der blonde Hüne über die Lippen.

Dann unterschrieb einer der Flottenärsche sein Todesurteil indem er ein Mitglied des 'HATE-Squads' schubste. Der am Spieltisch verbliebende Rest des Trupps erhob sich wie ein Mann. Die Gesichter verhärteten sich und um einige Mundwinkel spielte ein humorloses, hämisches Grinsen. Die Augen funkelten von Mordlust und Gewaltgier erfüllt. Waffen und andere Dinge wurden zurecht gerückt. Eine Aura aus Gewaltbereitem Hass umgab die Gruppe. Noch saß der Kommissar doch es war nur eine Frage der Zeit bis er eingreifen würde. Rayf taumelte zurück, fing sich an der Bar wieder und kam drohend auf die Flottensissis zu. Noch bevor es hier losging hatte Dolph seine ‚Mary‘ gezogen und sie auf die Flotten Offiziere gerichtete. Die Leere Dose in der anderen Hand haltend. Sollte es zur schießerei kommen würde er sie als erstes in die Luft werfen da die meisten Lebewesen reflexartig dem bewegten Objekt nachschauen würden.


„So ihr Mynoks wenn einer von euch auch nur zwinkert. Zwinkere ich mit dem Finger verstanden. So ich schlage vor ihr entschuldigt euch in dem ihr uns einen paar Drinks ausgebt. Und wir laden natürlich die Lady ein uns beim Spielen Gesellschaft zu leisten. Noch Fragen?“

Die Luft in der Mannschaftsmesse schmeckte förmlich nach Aggression und Testosteron und ein wenig nach Angst.

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Was war hier denn los? Erst spielte sich jeder dieser Wannebe-Mustersoldaten auf, als würde sein Enddarm von einer Herde Banthas penetriert, dann plötzlich kippte die anfänglich so schicke Atmosphäre. Die personifizierte Lüsternheit - verteilt auf circa einhundertachtzig Zentimeter und einhundert Kilogramm - speichelte die Vulva einer Flottendame voll, was deren Begleiter, bzw. dessen intuitiven Beschützerinstinkt auf den Plan rief. Ada Kobashii schnellte, ungleich eleganter und schneller, wie die übrigen Mitglieder des 'HATE-Squads' in die Höhe. Seine Hände umschlossen direkt die vertrauten, warmen Griffe zweier Vibrodolche. Sollte hier wirklich ein Tanz beginnen, würde die schlitzäugige Nahkampfendlösung hier einen immens blutigen Takt vorgeben. Doch noch waren weder die Flottenheinis so dämlich, noch die quadratschädligen Strafsoldaten skrupellos genug, um den feisten Reigen zu eröffnen. Ada nahm wahr, dass die Luft hier unten ein wenig muffiger war - auch wenn er nun eigentlich höher thronte, als noch wenige Augenblicke zuvor. Doch das waren Details. Die hochgewachsene Blondine mit den flachen Brüsten und der abgesägten Chopped-Blaster-Version kotzte mit einer überraschend barritonen Phonetik einige klare Ansagen in Richtung der breigrünen Herren der fliegenden Abteilung. Natürlich war eine derart offene Zurschaustellung von Gewaltbereitschaft auch eine Art Herausforderung - immerhin waren die Flottisten Teil der großartigen imperialen Armee. Andererseits wussten sie sicher ebenfalls, dass hier die so ziemlich härtesten Schweine der Galaxis gerade eine gepflegte Runde Sabacc gespielt hatten. Und das zu unterbrechen, war in etwa so clever, wie ungebremst das Triebwerk eines Sternzerstörers zu rennen. Innerlich schüttelte Ada Kobashii den Kopf. Er konnte die Flottenkameraden nur bemitleiden. Und wo er schon dabei war, bemitleidete er auch gleich Private Brunftzeit für seine notgeile Überreaktion. Und auch den Halbwookie mit dem Granatengurt. Ach und auch den Mann mit der Hautfarbe wie Armeestiefel. Blondchen war auch nicht gerade von den Schöpfern gesegnet. Eigentlich war der einzig akkurate Mensch hier an Bord des Dreadnaughts. Er vereinte Ästhetik, Intelligenz, Charisma und Talent in einer Person. Sicherlich, er hatte kleine Hände ... ach, drauf geschissen! In einer flüssigen Bewegung zog er die beiden Dolche und ging in eine Grundstellung, deren Name keiner der hier Anwesenden auch nur im entferntesten schreiben konnte.

"Unser Goldköpfchen hat's erkannt. Vielleicht flottet ihr Flottenheinis zurück in euer ... Flottenhäuschen. Wir haben hier ... MÄNNERdinge zu besprechen. Aber die kleine Dame dürt ihr hierlassen ... sie könnte durchaus die Mutter meiner nächsten sieben Kinder sein. Auch wenn Freund Beckenstoß' scheinbar eigene Pläne hat."

Die offene Positionsbekenntnis und die Tatsache, dass die Squad-Member hier die Bewaffnung einer ganzen Kompanie liegen hatten, schien die Flottentruppe zu beeindrucken. Zumindest folgte ein Murmeln und Getuschel. Hier und da gabs es ein Kopfnicken. Offenbar wollten die Herren (und die mit Sicherheit von Ada bezauberte Lady) hier kein Risiko eingehen. Natürlich - dieses feige Pack. Versteckten sich immer hinter tausenden von Tonnen Durastahl, während die echten Testosteronschwitzer im Feldeinsatz ihr Leben ließen. Dabei fiel dem Nahkampfmeister ein, dass er schon lange keinen Fronteinsatz mehr absolviert hatte. Er wäre sicherlich eingerostet. Dagegen half wiederum nur ein wenig Training. Also wäre es doch bedauerlich, wenn die Mützchenträger in den erbsenfarbenen Aufzügen hier das Weite suchen würden. Doch genau so kam es auch. Der Schubser - in Ermangelung eines Namens entschied Kobashii ihn dergestalt zu taufen - orderte eine Runde feinsten Fusels für die Strafeinheit. Das nahmen die Gierschlünder natürlich alle wohlwollend zur Kenntnis - mit Ausnahme von Rayf Alder, dessen zentrales Nervensystem den Dienst versagte und durch ein blutgeschwängertes Anhängsel ersetzt wurde. Aber so waren sie nun mal - die Männer der Armee.
Da Ada Kobashii sich den Geifereien des hochgewachsenen Fast-Glatzenträger entziehen wollte, wirbelte er die Vibrodolche aus reiner Gewohnheit mehrfach um den Zeigefinger und ließ sie im Anschluß in den Scheiden verschwinden. Mit einem Nicken widmete er sich wieder dem Spiel zu.


"Wenn einer von euch Herglic-Visagen an den Karten herumgefingert hat, klebe ich euch heute Nacht künstliche Brüste an ... wer dann an euren Beinen scheuert, könnt ihr euch ja vorstellen!"

Ein kurzer Deut mit dem rechten Daumen über die Schulter hinweg auf Rayf beseitigte jedweden Zweifel. Doch noch war der Mann mit den mandelförmigen Augen noch nicht am Ende seines Vortrages.

"Das ist übrigens keine Drohung, sondern die Ankündigung eines Fakts. Ich drohe nicht ... Drohungen kleiner Männer wirken wie der Versuch von Meister Hohlenuß, menschlich zu erscheinen. Und ich bin ein kleiner Mann."

Meister Hohlenuß - diese wundervoll blumige wie freundliche Titulierung galt nun wiederum Daclif, was der kleinste Mann durch einen weiteren Fingerzeug verdeutlichte. Sein Gesicht war eine Mischung aus gespieltem Ernst und offenkundiger Erheiterung - Ada Kobashii liebte diese Art von Disput. Sie waren ihm eine wahre Lebensfreude.

"Keine Sorge, schwarzer Mann - ich mache nur Spaß. Wenn ich Dich dämlich finden würde, hätte ich Dich einfach mit seinem Namen angesprochen ... denn er ist wirklich der Inbegriff von Unbildung und Inzucht."

Jetzt wanderte der ausgestreckte Zeigefinger zu Desric Madine. Der winzige Corellianer grinste feist.

"Oh Verzeihung, bitte droh' mir nicht wieder mit Sprengstoff. Bei der Qualität unserer Ausrüstung sprengst Du mir wohlmöglich Karies von den Zähnen."

Das nun noch breitere Grinsen beendete die verbale Offensive des Messerspezialisten. Vorerst.


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Was war denn auf einmal hier los? Von einem zum anderen blickend sah sich Desric die Gesichter der anderen, die allerdings größtenteils mit der Frau beschäftigt schienen, die zusammen mit einer Gruppe Offiziere die Messe betreten hatte. Desric würdigte sie eines Blickes und befand die Schrulle für mäßig bis katastrophal aussehend und schob das plötzliche Interesse der anderen, zumindest derjenigen, die darauf ansprangen wie eine gut platzierte Sprengfalle im Einflugkorridor republikanischer Bodentruppen, auf zu langen Entzug. Der von Kommissar Bommbassa vermutlich aus purer Prävention vor Nachwuchs des Sauhaufens eingehalten wurde. Zur Not wurde Prävention eben mit der Blasterpistole durchgeführt. Desric persönlich würde sich für eindrucksvollere Mittel entscheiden. Gut platzierte, oder in den Körper operierte Thermaldetonatoren erzeugten einfach das ansprechend anschauliche Beweis oder besser noch Lehrmaterial. Die neue Stufe wurde erreicht, als mit einem Mal Mister Selbstgebranntes aufstand und in Richtung der Schrulle taumelte. Bis zum Tisch des HATE-Squads war zu vernehmen, dass der eigentliche Sprachanteil des Corellianers ziemlich stark geschrumpft waru nd es mehr wie ein gut platzierter Brei aus Wortkotze anfühlte, der dem weiblichen Wesen präsentiert wurde. Vielleicht war das aber auch nur sein persönliches Wunschdenken. Ankotzen, abwischen, weiter trinken.

Wie auch immer die Sache also für eine nüchterne Person ablief, die Offiziere schienen nicht begeistert und wurden im Falle eines recht mutigen jungen Mannes sogar verdammt... mutig. Rayf Alder wurde unsanft in eine andere Richtung gewiesen und HATE-Squad reagierte in guter Ein-Mann Manier geschlossen. Karten wurden abgelegt und Waffen gezogen, oder zumindest in die Hand genommen. Mangels einer bei allen Exemplaren fehlenden Sicherung, machte es allerdings recht wenig Unterschied, ob man sie auch direkt anvisierte, oder nur in der Hand hatte. Ein gestreuter Angriff auf Autofeuer würde die Sache endgültig erledigen. Und er musste sich nicht mit dem elenden Brunftverhalten dieser Notgeilen Böcke herumschlagen. Zigaretten, Alkohol, Fleisch, Zigaretten, Krieg, Waffen und dann... erst DANN kamen die weiblichen Geschlechtsteile. Da Desric sowohl Alkohol, als auch Zigaretten zu genüge hatte, kümmerte ihn das Weibsbild in diesem Moment kein Stück.

Der blonde Hüne sorgte für die ersten Konversationsversuche zwischen den unterschiedlichen Gruppen. Auf der einen Seite Abschaum, aber menschlich. Auf der anderen Seite, kein Abschaum... und arrogant. Flottenheinis. In ihren elenden hohen Rössern. Moment mal! Was zu trinken kaufen und dann Schluss? Das konnte doch... verdammt noch mal, was war aus den guten alten Schlägereien geworden? Das wäre die perfekte Gelegenheit gewesen um den anderen Mitgliedern die unschlagbare Effizienz des Desric-Schädelkloppers zu demonstrieren. Resigniert steckte er seine E-11 ins Holster und verschränkte die Arme vor der muskulösen, behaarten Brust. Die Offiziere schluckten diese reichlich langweilig, für sie aber dann doch sehr gesundheitsfördernde Lösung des Problems und wollten Alkohol für die Truppe spendieren. Mit einem Seitenblick zum regungslosen Kommissar versuchte Desric dessen Gedanken zu erraten. Scheiterte kläglich und wurde von dem Halben Mann abgelenkt. Kobashii startete eine kleine Hasstriade gegen alle seine Kameraden und genau das nutzte Desric aus...

Während alle damit beschäftigt waren dem Kurzen zuzuhören, stampfte der Bombenleger rüber zu den Offizieren, ignorierte die Schrulle gekonnt und entriss einem der Kerle schon fast ungehobelt unsanft die Flasche die sie gekauft hatten. Der Kenner musterte die Flasche, blickte auf und nickte kurz.



„Und jetzt zieh ab. Leute wie dich mögen wir hier nicht.“

Ohne eine Reaktion abzuwarten machte Desric kehrt, schraubte dabei die Flasche auf und probierte den recht feinen Tropfen. Offizierssold müsste man bekommen. So schlimm war das Tröpfchen gar nicht. Scheinbar genau rechtzeitig eingetroffen ließ sich Madine mit einem genauso mürrisch wie er aussah klingendem Seufzen auf seinen alten Platz nieder. Und in eben just diesem Augenblick ging Kobashii dazu über sich an ihm verbal zu vergehen. Nicht mal in Ruhe trinken konnte man, wenn vorher schon extra drauf geachtet wurde, das er niemanden Niederblasterte! Verfluchter kleiner Zwerg! Ruckartig wütend und auf 270 Sachen schoss Desric aus seinem Stuhl empor, verschüttete ein wenig aus der Flasche und stach ebenso mit einem Zeigefinger nach Kobashii.

„Hör mal zu Kurzer, wenn du so weiter machst, dann wird der Karies der dir die Schnauze zerfrisst dein geringstes Problem sein! Ich zimmer dir mit dem verfluchten Prügel von einem Blaster von Häuptling Fleischpeitsche 'n Thermaldetonator soweit da rein wo niemals die Sonne scheint das du soviel Schei.ßen kannst wie du willst und das Teil nicht mehr rauskommt, außer durch dich durch!“

Dasm usste jetzt aber auch mal reichen! Verflucht! Dachte sich der grobschlächtige Sprengstoffler und nahm noch einen gut gemeinten Schluck, oder zwei, drei, vielleicht auch vier auf einmal aus der Flasche, sodass die mittlerweile so gut wie halb geleert war...

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Es war das geräuschvolle Umfallen des Stuhles, das den Schwarzen aus seinen Phantasien riss. Bis zu diesem Zeitpunkt war der muskulöse Strafsoldat mit der polierten Glatze mehr mit der Brünetten beschäftigt gewesen, die zu seinem Leidwesen noch ihre Uniform trug. Noch einmal fuhr er sich – ganz langsam – mit der Zungenspitze über beide Lippen, denn die Aussicht auf eine Schlägerei mit diesen geleckten Flottenoffizieren reizte ihn – jedenfalls einen Tick – mehr als die Offizieren. Nach seinem tollen Weltbild würde die Kleine eh zu Daclif rennen, nachdem er seine stählerne Faust mit voller Wucht in die Magengrube eines der Flottenoffiziere gerammt hatte. Denn am Ende wollten eh alle Frauen nur den schicken Schwarzen und dessen dicken Raketenwerfer.

Lüstern zwinkerte er ihr zu, bevor er sich – gemeinsam mit den anderen Männern aus diesem recht elitären Club – erhob. Fast automatisch glitt seine Hand zum Schritt, um dort für etwas mehr Platz zu sorgen. Erst danach hatte er das schwere Blastergewehr in der Position, dass bloß zwei oder drei Handgriffe ausreichten, um diese arroganten Schnösel in Siebe, in tote Siebe zu verwandeln. Noch einmal spuckte Daclif geräuschvoll aus. Dabei viel ihm – erneut zu seinem Leidwesen – die Zigarre aus dem Mund. Leicht verärgert trauerte er der Zigarre, die nun auf dem dreckigen Fußboden lag, nach. In ein paar Minuten würde sich die Asche erkalten und das Ding wäre nicht mehr sinnvoll zu gebrauchen.

Doch bevor sich der Schwarze auf einen der Offiziersschnösel werfen konnte, brach Goldlöckchen das Schweigen. Mit tiefer, grollender Stimme machte Blondie, der einen typischen „Frauenblaser“ in der Hand hielt, einen Vorschlag, den Daclif für fair hielt. Natürlich hätte man nach einer kleinen Schlägerei noch mehr aus diesen Kerlchen pressen können, doch manchmal musste man sich – um den Frieden an Bord sowie die eigene niveauvolle Haltung zu wahren – mit kleinen, äußerst kleinen Dingen zu Frieden geben. Gönnerhaft grinste er die geleckten Herren an. Ließ hier und da sogar die stählernen Armuskeln, die seine ärmellose Uniform zeigten, spielen. Feiner, nicht billiger Fusel für die einzig wahre Elite in der Imperialen Armee – so gefiel ihm die ganze Situation.

So zufrieden wie Daclif in diesem Moment war, überhörte er auch die neckischen Kommentare des Kurzen (Ada Kobashii). Stattdessen schüttete er schnell den selbstgebrannten Fusel auf den Boden und goss sich den bernsteinfarbenen Schnaps ein, den man ihnen spendiert hatte. Gern hätte er auch die hübsche Brünette auf seinem Schoß gehabt, aber irgendwie schien sie die charmante Anmache, die der Typ mit dem hässlichen Dreitagebart (Rayf Alder) ihr gegeben hatte, etwas verschreckt zu haben. Wahrscheinlich hätte doch er – mit seinem unwiderstehlichen „Schokocharme“ – die Sache in die Hand nehmen sollen. Allein seine dicke Rakete war ein schlagfertiges Argument, das ALLE Frauen sofort überzeugte. Noch nie hatte er es erlebt, dass eine Frau „Nein“ gesagt hätte. Mit einem Brummen setzte sich der Schwarze wieder auf den winzigen Stuhl, legte das Gewehr zur Seite und griff dafür nach seinen Karten. Hatte sich das Blatt verändert?


„Der Kurze hat bestimmt an unseren Karten herumgepfuscht als wir, die echten Männer an diesem Tisch, mal für etwas Ordnung und eine gepflegte Ruhe gesorgt haben“, knurrte Novar und musterte den kleinen Gelbling. „Selten hab' ich nämlich so viel Blödsinn aus dem Mund eines solch kleinen Rotzers gehört. … Ein Glück bist du Corellianer, ansonsten hätte ich dich schon längst – zusammen mit diesen Schnöseln – in eine Rettungskapsel gesteckt. … So. Und nun gib' neue Karten!“

Begleitet von einem lauten Rülpser warf er seine Karten auf den Tisch. Die anderen folgten ihm. In dieser Runde traute niemanden dem anderen auch nur einen Nanometer über den Weg – sonst wären auch die ganzen ungesicherten Waffen nicht in der Nähe. Säuerlich verzog Daclif das Gesicht als der nächste die Karten mischte. Schweigend griff er nach seinem halbvollen Glas und kippte dessen Inhalt in Windeseile hinter. Auf einmal öffnete sich geräuschvoll die Tür ein weiteres Mal. Ihr alter Sergeant – ebenfalls ein abgehalfterter Veteran wie sie – betrat die Messe. Den Gerüchten nach war dieser Kerl kaum harmloser als jeder andere aus dem Trupp Strafsoldaten. Trotzdem hatte man ihm – vielleicht aus Mangel an Kandidaten oder man wusste noch nichts von Daclifs Zugehörigkeit – die militärische Befehlsgewalt überlassen. Langsam schritt der Kerl auf die spielenden, rauchenden und trinkenden Männer zu. Automatisch griff der Schwarze nach seinem Gewehr. Es wäre nicht der erste Angriff auf einen Vorgesetzten, den Daclif begehen würde, weshalb die Hemmschwelle doch recht niedrig lag.

„Oh, da kommt der Sergeant“, teilte er den anderen mit. „Überlasst mir den Pott und ihr könnt euch sofort bei ihm ausheulen.“

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Rayf Alder wurde nach hinten gestoßen und fiel flach auf den Boden. So ein elender Flottensissi hatte ihn flach gelegt. Bei der geilen Brünetten hätte ihn das nicht gestört, die hätte ihn ruhig flachlegen und stoßen können, so oft sie wollte. In Gedanken an sie, leckte er sich über seine erotischen Whisky gegerbten Lippen. Darauf standen die Frauen, sie konnten nie genug von Rayf Alder kriegen. Immerhin war er wahrer Corellianer. Immerhin war er mehr corellianisch als der Kurze oder der Schwarze. Aber, als Rayf sich aufrappelte, sah er schon, dass die anderen die Situation für ihren Alphamann geklärt hatten. Es war schön, wie sie sich für ihren Whiskybrenner einsetzten. Und es war schön, dass sie erkannten, dass er hier die Hosen anhatte. Und dann der Spruch des kurzen. Er hatte einen Humor, dem Rayf nicht abgeneigt war ... Vielleicht flottet ihr Flottenheinis zurück in euer ... Flottenhäuschen. Rayf fügte gedanklich noch hinzu: Aber flott! Und lachte dabei über seinen eigenen genialen Humor. Das restliche Wortgefecht ausblendend hatte der geile Hengst, der er leider nun mal war, nur noch Augen für die Brünette Offizierin. In Gedanken stand sie nur noch in Strapse da - natürlich mit Schirmmütze - und lockte Rayf mit ihren Fingern zu sich her. Da konnte der Corellianer doch nicht nein sagen! Er war doch ein Gentleman. Zielsicher marschierte er auf sie zu und packte sie am Arm. Anscheinend davon richtig angetan, drehte sie sich um und rollte noch einmal mit den Augen, riss sich los und marschierte von dannen. Rayf verstand es blitzschnell: Sie war genervt, noch hier unter Leuten zu sein und wollte schnurstracks mit Rayf in ihrer Kabine verschwinden. Rayf grinste und marschierte ihr hinter her. Nach einem kurzen Blick über die Schulter beschleunigte sie ihre Schritte - ganz klar ein Zeichen dafür, dass sie es kaum erwarten konnte mit Rayf alleine zu sein - so lief das immer und jede Frau war danach überglücklich. Rayf hatte quasi eine Glücksspritze immer dabei. Doch leider kam ihm auf den Weg zu der Kabine der Sarge vorbei. Grummelnd machte Rayf kehrt und marschierte mit ihm zurück zur Mannschaftsmesse. Aber immerhin wusste der geile und erotische Corellianer jetzt wo die sexy Brünette ihre Kabine hatte. Er würde ihr später auf jeden Fall eine Dosis Glück verabreichen. Das war doch Ehrensache und vor allem hatte Rayf es ihr versprochen! Und versprechen hielt Mann!

Rayf beschleunigte seine Schritte und kam noch vor dem Sarge - ein richtig harter Hund und auch von Corellia - in der Messe an. Er bekam noch mit, wie das Stück Kohle sich über den kurzen lustig machte, der immer gegen den Wind pinkelte - deshalb war er so gelb. Rayf gefiel es gar nicht, dass jemand neues Karten gab. Er war doch kurz dafür gewesen zu gewinnen ... Immer diese Probleme mit den Frauen. Wenn es sie nicht gäbe, wäre er schon längst Hochgeneral und diese Banausen, die sich Kameraden schimpften würde auf Kessel versauern. Rayf zuckte die Schultern, er war ein harter Bursche von Corellia, ohne Mama und Papa aufgewachsen, er hatte nur sich und natürlich alle Frauen der Welt, die aufs Rayfs unerreichbare Männlichkeit standen. Nicht umsonst war er hier noch Lance Corporal und die anderen Säcke Privates. Er war Lance Corporal, da er der einzige war, der seine Lanze noch regelmäßig in Löcher stoßen konnte, im Gegensatz zu dem restlichen Abschaum hier. Selbst der Sergeant hatte es nicht so drauf wie er. Rayf schnappte Desric die Whiskyflasche aus der Hand, nahm einen langen Schluck und marschierte dann mit der Flasche in der Hand zu dem Tisch zu, auf dem sein leichtes E-Web - ein modifiziertes schweres Blastergewehr des Typs DLT-19 - lag. Er nahm es in die Hand und seufzte voller Bedauern, dass es doch nicht zu einer Schlägerei mit den Lamettaträgern gekommen war.

„Träum weiter Schokohase, den Pott kriegste nie im Leben,“ meinte Rayf zu dem ehemaligen Sturmtruppler, doch bevor er noch nachsetzen konnte, funkte der Sarge dazwischen:

„Klappe ihr Maden. Das Spiel ist vorbei! Der Kurze betrügt doch eh!“ Und siehe da, der Sergeant hielt 6 Narren hoch. Und es waren eindeutig die Karten des Kurzen. Es waren zwar nicht die Karten aus Rayfs Kartendeck, doch immerhin war der Kurze geistig auch nicht so flexibel wie ein richtiger Trickbetrüger, wie Rayf einer war.

„Zur Strafe konfisziere ich den ganzen Pott und du Kurzer, darfst die Lil’ Bitch mit deiner Zahnbürste schruppen.“

Der Sarge ging näher die Truppe heran und stützte sich auf der Lehne eines Stuhls ab.

„So Leute, Abmarsch! In einer Stunde treffen bei der Lil’ Bitch.“ Er sah zum Asiat und meinte nur noch trocken: „Außer du Kleiner, bei dir fehlt noch die Einverständniserklärung deiner Eltern.“

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Ja wo kamen wir denn hier noch hin? Nicht nur das sich der fleischgewordene Inbegriff von Charme und Cleverness war, nein er musste hier auch die Flagge der Kurzgewachsenen hochhalten. Das war eine enorme Bürde, die der kleine Mann von Corellia hier zu tragen hatte. Und dennoch tat er es mit vollster Inbrunst. Die Antworten auf seine zugegebenermaßen offensiven Worte waren plumb, hart und dreckig - genau Adas Kragenweite. Der Winzling plusterte sich auf - bis plötzlich der Sergeant auf der Bildfläche erschien. Erst unterband er das so unterhaltsame Sabacc-Spiel des Trupps und dann erdreistete sich der stiernackige Kommandant auch noch, Witze über den Wuchs des Mandeläugigen zu machen. In Kobashii brodelte es. Langsam aber sicher erreichte sein Reaktor den kritischen Bereich. Als ihm dann noch vorgeworfen wurde, die Erlaubnis seiner Eltern brauchen zu müssen - ja da war Schicht im Schacht, auch wenn's der Sergeant war.

"Sarge, mal ehrlich ... ich bin genauso alt wie der Rest der Truppe. Und ich muss mehr Alimente aufbringen als diese impotenten Zuchtbullen zusammen. Über sowas kann ich nicht lachen. Sie ja auch nicht, aber das liegt an der Gesichtslähmung. Ich pack' meinen Kram .."

Ada Kobashii sammelte kurzerhand seine leichte Blasterpistole ein und verstaute sie unter dem linken Achselhalfter. Die zweite Blasterwaffe, ebenfalls recht zierlich, fand Platz in der rechten Hüfthalterung. Der dritte Feuerspucker wurde im Holster verstaut, das vor der linken Schulter auflag. Alles in allem war der schmächtige, aber immens agile Mann nun mehr als ausreichend bewaffnet. Ohne auf die Antwort des kriegsgezeichneten Squad-Kommandanten zu antworten, griff der Mandeläugige nach seinem Glas und nahm einen finalen Schluck. Dann machte er sich auf zum Hangar der 'Expendable', um das Landungsschiff zu inspizieren. Natürlich würde er den Teufel 'was tun und das uralte Kanonenboot putzen. Oder gar mit der Zahnbürste schrubben. Als ob. Er hatte wesentlich bessere zu tun. Regelmäßig atmen zum Beispiel. Oder sich aufs altern zu konzentrieren. Andererseits könnte er auch den übrigen Strafsoldaten dabei zusehen, wie sie ihre Körper weiter in den Ruin trieben. Das wiederum schien unterhaltsamer zu sein, als die Interaktion mit den Flottisten. Bedenkenswert war jedoch die Tatsache, dass hier letztlich alle an einem Strang ziehen müssten - um den einzigen Luxus sicherzustellen, den sich die Mitglieder des HATE-Squads leisten konnten: Das nackte Überleben. Auf dem Weg zum Hangar schloß Ada seinen nachtschwarzen Grundoverall und legte die Verschlüsse der taktischen Weste um. Aus den Tiefen seiner rechten Hosentasche klaubte er kurz darauf sein Barett hervor. Dienstbeflissen, wie er trotz seiner mikroskopischen Größe war, fand selbige einen akkuraten Sitz auf dem Haupte.

Als Private Kobashii mit hinter dem Rücken verschränkten Armen im Turbolift zum stehen kam, huschte ihm ein feistes Grinsen auf das Gesicht. Sicherlich wäre er der erste des Squads, der sich beim TFAT/i-Kanonenboot mit Namen 'Lil' Bitch' einfinden würde. Das bedeutete, er könnte sich den besten Platz sichern. Und würde damit am sichersten und höchsten sitzen. Hach, herrlich - ein Blick von oben herab auf die dümmlichen Querschädelbarbaren der Einheit. Das würde ein Fest werden.

Mit einem abschließenden Rütteln, Schütteln und martialischem Quitschen kam das Auslaufmodell eines Turbolifts zum stehen. Mechanisch protestierende Laute von sich gebend öffneten sich die Türen und gaben den Blick auf den Haupthangar frei. Neben Unrat, leeren Frachtmodulen und Verladecontainern brillierte selbiger mit einem halben Dutzend schäbig und traurig aussehender TIE-Fighter, einiger Landungsboote und dem Stolz des HATE-Squad, dem uralten Kanonenboot mit den massiven Bemalungen auf den Flanken. Ada hatte dieses Wrack von einem Landungsboot schon mehrfach begutachtet - und er befand es bei jedem Besuch für noch heruntergekommener. Mit zwei schnellen Schritten aus dem Lift erreichte der mandeläugige Nahkampfsuperheld das Geländer des Rundganges, der ihn überall im Hangar hinbringen würde. Kurz schätzte der Veteran ab, wieviele Meter die Haupthangarfläche unter ihm lag. Nach kühner Berechnung hielt er einen satten Sprung über eine Distanz von über 15 Metern momentan für zu riskant - immerhin ging es um nichts. Davon abgesehen wäre es letztlich natürlich ein Kinderspiel für die Personifizierung der körperlichen Selbstdisziplin.

Anstatt sich möglichst spektakulär - möglichst per Mehrfachsalto - abzuseilen, wählte er den simpelsten aller Wege: Die Treppe. Eine Vielzahl von Schritten später - kleine Männer machen bekanntlicherweise kleine Schritte - erreichte Kobashii die 'Lil' Bitch'. HA! - und er war auch noch der Erste. Perfekt, damit wäre der Platz an der Sonne seiner.


"Ja, da werden diese haarlosen Shistavaner aber blöd aus der Wäsche gucken. Der kleine Mann ist der schnellste an Bord. Kommt eben doch auf die Technik an und nicht auf riesige Raketen."

Was für ein Etappensieg. Mal sehen was diese Mission für sie bereit halten würde.


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geostationärer Orbit von Kashyyyk ■ an Bord des Dreadnaught-Kreuzers "Expendable" ■ Haupthangar ■ Nahdonnis Trask

Die lil' Bitch war sein Baby, sein ein und alles. Er hatte sie nach dem kleinen, ungezogenen Ding benannt, die ihm damals auf Carratos Gesellschaft geleistet hatte. Oh, sie war definitiv ungezogen. Noch heute erinnerte er sich mit einem verschmitzten Lächeln, seinem Markenzeichen neben dem breitkrempigen Hut, an die Kratzer die seinen Rücken überdeckt hatten. Sie war auch eine lil' Bitch gewesen, doch er war nicht verlegen genau das an ihr zu lieben. Der Papa ließ eben nichts anbrennen. Es waren bessere Tage gewesen, damals. Vieles war damals besser gewesen. Doch das Glück ist eine Dirne, die ihre Dienste immer dem Nächstbesten anbietet und dich schneller verlässt, als die Krankheiten die sie dir schenkt.
Doch die lil' Bitch war wie jeder andere andere Frau auch nicht gerade einfach. Eben lächelt sie dich noch an und im nächsten Moment schreit sie dich an, Tränen überströmt und bezeichnet dich als herzloses Monster. So hielt es sich auch mit diesem Landungsboot. Eben läuft sie auf Höchstleistungen, und dann brauchst du einen kleinen Hampelmann wie diesen Mechaniker, der um ihn herumwuselte, und an seiner lil' Bitch sich vergriff. Kein Mann mochte es, wenn jemand anderes seine Finger über die kühle Haut seines Babys streifen ließ. Der Kerl hatte 'ne Schonfrist. Er brauchte ihn. Doch wehe er trieb Unfug mit ihr, dann würde er den Kerl als Galleonsfigur vorne an den Bug mit Omnitape festbinden. Omnitape war, so war er der festen Überzeugung, alles was diese alte Dame noch zusammenhielt. Doch wenn er sich schon so 'ne Witzfigur antun musste, dann konnte er ihm wenigstens was beibringen. Der Papa konnte da einfach nicht nein sagen.


“Ich sags dir doch, mit einer Hand hab ich sie alle in die sieben corellianischen Höllen gejagt!“

„Aber wie soll das gehen? Wieso denn nur mit einer?“

Ein ratloser Blick kreuzte den beleibten Mann in seinen Fünfzigern bevor dieser unter dem Flügel verschwand. Er hatte doch noch beide, und noch dazu verdammt große Pranken. Die grollende Stimme ertönte aus dem Kabeldickicht in das sich Trask begeben hatte. Mehrere Flüche begleiteten die Reparaturarbeiten.

“Musst du dir mal vorstellen. Da bricht die Hölle über dich herein, während du in Schlamm, Blut und dem Angstsсhiss der ganzen kleinen Pussies stehst, und diese Kreatur schaut dich mit seinen Augen an. Da kann der Papa doch nicht nein sagen!“

Einige Funken blitzten auf während der alternde Veteran unter dem linken Flügel des Landungsbootes lag und seinen Fusionsschneider einsetzte.

„Und du willst sagen sagen, dass du dieses Tier die ganze Schlacht über unterm Arm gehalten hast, während du Soldaten abgeschossen hast?“

Der imperiale Mechaniker der ihm assistierte sah ihn kritisch an. Nicht jeder glaubte ihm diese Geschichte, doch nicht jeder behielt seine Zähne wenn er seine Zweifel nannte. Während sich der Mechaniker um die Hauptrepulsorphalanx kümmerte, hörte man wiederholt Flüche aus dem unteren Bereich. Plötzlich hörte man auch wie die riesigen Fäuste auf Metall hämmerten, mehr Flüche, und ein elektrisches Brummen durchfuhr den Geschützturm des Landungsbootes. „Na bitte“ dachte er sich. Wo Know-How aufhört, hilft die magische Mischung aus Spucke, Flüchen und ein wenig „Zärtlichkeit“ fürs Schiff.

“Wo war ich stehengeblieben? Achja! Also ich fackel die Feuerschweine einen nach dem anderen ab, doch ...“

„Was war das eigentlich für ein Tier?“

Die Miene des sonst stets verschmitzt lächelnden Trask erstarb. Mit einem Finger hob er seinen Hut an, der ihm ins Gesicht gefallen war. Seine Augen fokussierten den, in seinen Augen, kleinen Knaben von 25 Jahren. Spätestens jetzt erkannte wohl der Mechaniker, dass man ihm nicht reinreden sollte. Spätestens, als dieser eine Backpfeife bekam, die ihm das Wasser im Аrsch kochen ließ.

“Wer hat dir beigebracht einfach reinzureden? Wenn der Papa spricht, haben die Sitzpіsser wie du zu schweigen, sonst gibt’s noch mehr Zärtlichkeit für dich!“

Der Mechaniker war gegen das Schiff gestürzt und hielt sich mit den Händen am offenen Bauch des Schiffes fest. Seine Wange war rot, doch wenigstens weinte der Kerl nicht. Glück gehabt, weinen war erst ab 50 erlaubt, wenn man jeden Dreck schon gesehen hatte.

„Es... es tut mir leid ...“

“Besser isses! Ich hab nicht die Höllen von Corellia, Bilbringi und anderen Orten gesehen, nur damit du zu mir kommst und mich unterbrichst! Ich hab gedient, da warst du noch Liebesgrottenquark!“

Der Mechaniker sah, das er Land gewann. Gut so. Er mochte es eben nicht, wenn andere an seinem Baby rumspielten. Wenn einer das tat, dann war er das. Der Papa kanns' eben. Im Notfall auch alleine, denn dieses Schiff brauchte keinen Stumpenkathhund wie diesen Kerl. Mit eingezogenem Schwanz schleppte er sich fort und hielt sich immer noch die Wange. Das war mal ne Disziplinarmaßnahme nach seinem Geschmack. Sollten sie ihn doch mit 'ner Raumkapsel ins All schießen, er wusste dass er was gutes getan hatte.
Jetzt wo die lil' Bitch wieder lief, konnten die anderen kommen. Er nahm seine lange, dünne Pfeife und zündete sie an. Blaugrauer Dunst umgab den alternden Veteranen, während er auf der Ladefläche des offenen Bauches saß. Dann fiel ihm ein Kerl auf, der nicht aussah wie diese kleinen Kinder die dieses 16.000 Mann starke Monstrum am Laufen hielten. Wobei er für einen Moment dachte es wär einer von denen, so kurz wie der geraten war. Es war Ada Kobashii, der Mann mit den tausend zu stopfenden Mäulern. Das passierte nun mal, wenn man das andere Loch falsch stopfte.


“Hey Adi, hier drüben!“

Er winkte dem kleinen Mann zu, als würde ihn dieser nicht sehen können, was angesichts der auffälligen, eigen angebrachten Bemalung der lil' Bitch und seiner großen Statur kaum möglich war. Er stand auf und ging auf den kleineren, aber sehnigeren Mann zu.

“Mach doch mal die Augen auf... na jetzt mach doch endlich mal die Augen auf!“

Es war der Tonfall eines Vaters, der zu seinem Sohn spricht, der ihn aufziehen will. Trask war eben der Papa. Der Papa kann und darf alles. Auch mal einen Witz reißen darf der Papa.

geostationärer Orbit von Kashyyyk ■ an Bord des Dreadnaught-Kreuzers "Expendable" ■ Haupthangar ■ Nahdonnis Trask, Ada Kobashii
 
.:: geostationärer Orbit von Kashyyyk :: an Bord des Dreadnaught-Kreuzers "Expendable" :: Mannschaftsmesse :: HATE-Squad inklusive Kommissar Kell Bommbassa ::.

Alles schien aus zu ufern als mit einem mal Rayf verschwunden war und die anderen sich nun beinahe gemeinsam gegen den Kurzen Kobashii wandten. Desric kümmerte sich natürlich schlagartig nicht mehr um das fehlende HATE-Squad Mitglied und kramt die Karten vom versifften Tisch. Andere Menschen würden die nie im Leben anfassen. Desric verschwendete nicht einmal einen Gedanken daran. Hygiene und Konventionen die an die „Normalität“ heran reichten waren Dinge die einem Strafkompanieler schon vor langer Zeit abhanden gegangen waren. Sie saßen ja schließlich nicht umsonst in diesem miesen, müffelnden und vor sich hin rostenden Dreckskahn, wie sich mit einem einfachen Blick durch die Messe feststellen ließ waren das noch geschönte Beschreibungen. Allerdings konnte er sich gerade mal eingänglich mit den ersten zwei Werten seiner Karten befassen, bevor die amüsante Kartenspielerrunde gesprengt wurde. Und das von niemand geringerem als ihrem Sarge.

„Der einzige Pott den du bekommst ist einer auf den du dich setzen kannst, damit du nicht wieder Prinzessin bist, wenn du hier mit uns Karten spielst.“

Und dann kam der Sarge. Wie der es geschafft hatte sich als Sergeant zu halten, war Desric ein Schleier. Vermutlich hatte er nur versucht seine Vorgesetzte zu Vögeln, aber da das bei Männer logischerweise nicht sonderlich schlimm gewertet wurde, hatte man ihn Sergeant bleiben lassen. Für Desric die einzig logische Schlussfolgerung in dieser ganzen Angelegenheit. Alles weitere würde selbst die nüchternen Kapazitäten seines Gehirns übersteigen. Angetrunken würde man allein die Phantasie beflügeln, aber keine wirklich innovativen und komplexen Gedanken fördern. Nur Stuss. Ebenso murrend wie einige der anderen und eine weitere Zigarette ansteckend erhob sich der bullige Corellianer, griff sich sein Schnellfeuergewehr und trottete in Richtung Gruppenquartier. Dort angekommen zog sich das verhärmte Frontschwein das Desric nun einmal ohne jeden Zweifel war, ein einfaches schwarzes Shirt an, darüber eine ebenso gefärbte Jacke und die farblich genau abgestimmte Panzerweste. Ein Griff in seine persönliche Habe förderte mehrere Päckchen Zigaretten zu Tage. Dümmlich grinsend verstaute Desric selbige in den ausladend konzipierten Beintaschen seiner Militärhose.

Auf dem Rückweg ging er bereits die Zusammenstellung seiner Bewaffnung für den anstehenden Einsatz durch. In der Waffenkammer angekommen registrierte Desric zwar das mit einem mal ängstliche Gesicht des dort Diensthabenden, verknüpfte aber nicht gesehenes mit Bedeutung und ratterte daher eine recht lange Liste unbedingt notwendiger Dinge runter. Zehn Minuten später marschierte der bullige Soldat mit einem prall gefüllten Kampfrucksack auf dem Rücken in Richtung Hangar. lil' Bitch wartete um sie abzusetzen. Angeblich fiel das Teil so gut wie auseinander und wurde nur noch von Omnitape zusammen gehalten. Im Gegensatz zu allem anderen war ihr Transporter also noch richtig gut in Schuss. Und das war ernst gemeint. Desric kam nur wenige Augenblicke nach dem Kurzen im Hangar an und bemerkte daher noch die Kontaktaufnahme des Kerls der bereits bei lil' Bitch verweilte. Mit ausdruckslosem Gesicht, schon wieder einer Zigarette im linken Mundwinkel, mit Sprengstoff gefülltem Rucksack, zwei Granatengurten über kreuzt am Oberkörper getragen und einen Gürtel, dessen Taschen ebenso mit feinsten explosiven Stöffchen gefüllt waren, schlug er dem Kurzen einen Arm um die Schultern und gab eines dieser abgehakten, eher nach einem horrofilmmäßig in Szene gesetzten Bellen klingenden Lachen von sich.


„Los, wer als erstes da ist darf vorne stehen und beim Papa aus dem Fenster gucken!“

.:: geostationärer Orbit von Kashyyyk :: an Bord des Dreadnaught-Kreuzers "Expendable" :: Hangar :: HATE-Squad nach und nach eintreffend inklusive Kommissar Kell Bommbassa ::.
 
.:: geostationärer Orbit von Kashyyyk :: an Bord des Dreadnaught-Kreuzers "Expendable" :: Gang :: Daclif Novar ::.

In aller Ruhe – und mit viel, sehr viel Platz zwischen den Beinen – schritt Daclif durch die Gänge in Richtung Mannschaftsquartiere. Eigentlich war der ehemalige Scout Trooper mehr Luxus gewohnt, aber offenbar besaß dieser rostige Dreadnaught bloß Technik, die selbst seine Oma für schrecklich befunden hätte. Äußerst lässig hatte der muskulöse Schwarze sein schweres Blastergewehr über die rechte Schulter geworfen – die Erklärung, weshalb er auf einmal ganz leicht torkelte! Sollte er sich noch schnell eine Zigarre anzünden? Kurz schoss ihm diese Frage durch die polierte Glatze und auf der Stirn zeigten sich einzelne Falten. Zum Schluss entschied er sich – natürlich! - für so ein fettes Ding! Rasch kramte er den dunkelbraunen Brummer aus der Brusttasche, fischte im Anschluss nach einem Streichholz und zündete danach die Zigarre an.

Niemand kam ihm auf dem Korridor entgegen. Hatte er etwa doch das gesamte Deck für sich – und eventuellen Frauenbesuch – gemietet? Schlagartig kam ihm in den Sinn, dass der Strafdienst unter Umständen doch nicht so schlecht war wie er vorher immer gehört hatte. Wahrscheinlich waren das keine richtigen Männer – so sah er zum Schluss die Sache. Mit einem zufriedenen Grinsen auf den Lippen kam er in seinem winzigen Quartier an. Nach anfänglicher Verwunderung, weshalb er keine Zimmergenossen hatte, hatte er schon bald die wahrscheinliche Antwort: Da er ein echter Edelmann war, war nur das Quartier eines Offiziers gut genug für ihn. Mit diesem klaren, logischen Gedanken im Hinterkopf betrat er seine vier Wände.

Mehrere Spuren von rotbraunem Rost an den grauen Wänden, eine flackernde Lampe, ein kaputter Schrank und ein Bett, das für den muskulösen Schwarz einfach zu klein war, machten das Quartier natürlich zu einem echten Unikat. Kein anderer in der Kompanie oder der Schiffsbesatzung konnte mit solch einer Einzigartigkeit bestechen! Da war sich Daclif mehr als sicher. Ganz behutsam legte er sein Gewehr zur Seite und schnappte sich die paar Klamotten, die für irgendeinen Einsatz auf irgendeinem Planeten unentbehrlich waren. Schließlich interessierte sich der schwarze Strafsoldat noch immer nicht dafür wo sie sich überhaupt befanden. Mit etwas Glück – so sein erster Gedanke – befand man sich vielleicht über Coruscant, Kuat oder Bastion und ein schicker Besuch in einem ordentlichen Bordell stand an.


„Nur die 'Red Lantern' sollten sie nicht nehmen“, brummte Novar als er sich ein Tuch um den Kopf band. „Die Mädels dort sind unerfahren und der Alkohol schmeckt nicht.“

Fragte man Daclif, dann konnte er einem jedes Freudenhaus in der gesamten Galaxie benennen. In dieser Sache war er wahrscheinlich ein noch größerer Experte als im Umgang mit schweren Waffen oder diplomatisch-niveauvollen Gesprächen. Beiläufig kratzte er sich genüsslich am Hintern, tippte ein bisschen Asche von der Zigarre und befüllte dann seinen Gürtel. Etwas Munition hatte Novar in sein Quartier schmuggeln können. Jedoch war dieser geheime Vorrat begrenzt – und zu seinem ganz persönlichen Leidwesen sehr, sehr klein. Lautstark pustete er eine flauschige Wolke blauen Dunst in die stickige Luft, bevor er sich im Spiegel ansah. Ein schwarzes Tuch mit einem imperialen Logo in Weiß zierte nun seinen haarlosen Kopf. Schnell nutzte er die Zeit, um noch einige geniale Posen vor dem ziemlich zerkratzen Spiegelfetzen zu üben. Man war er cool! Wahrscheinlich konnte er es mit sämtlichen Rebellen und deren Muttis aufnehmen!

Nickend verließ Daclif sein Quartier. Hinter ihm schaltete sich selbstständig die flackernde Lampe aus – das hoffte der Schwarze jedenfalls! Lässig ging er, wieder mit seinem geliebten RT-97C, zum Hangar. Dort wartete seine heimliche Liebe auf ihn. Genüsslich saugte er noch einmal an der fetten Zigarre als er ein größeres Schott passierte. Selbst in den Korridoren – und bei schlechtem Licht – konnte man das Alter dieses Dreadnaughts ansehen. Nach Daclifs ganz exakter Berechnung musste der Kahn mittlerweile im Alter seines amtierenden Sergeants sein. Da der Schwarze in Mathematik stets eine solide Vier-Plus hatte, konnte man der Sache auch problemlos trauen. So hatten es jedenfalls immer seine Kameraden beim Grav-ball oder bei den Scout Troopern gehandhabt. Er war gerade dabei ein Liedchen anzustimmen, da ging plötzlich ein Brummen durch das gesamte Schiff. Darauf folgte ein mehrmaliges Knacken, bevor eine nervtötende Stimme über die Lautsprecher mitteilte, dass sich die „Expendable“ gerade durch die erste Schicht der Atmosphäre kämpfte.


„Tz, da haben die Schnösel wohl wieder zu viel Angst“, kommentierte er murmelnd die Ansage und ging dann weiter in Richtung Hangar.

Im Endeffekt erlebte man keine Überraschungen, wenn man erst den Kahn und dann dessen Hangar sah. Rost, Ölflecken, offene Leitungen – all das gehörte zur Tagesordnung. Selbst das Kanonenboot, dass das HATE-Squad zum Planeten bringen sollte, machte da keine Ausnahme. Zwar hatte man bei dem LAAT das Maul eines Drachen auf den Bug gemalt, doch wer sollte davor denn ernsthaft eine Form von Angst haben? Daclif konnte sich nur vorstellen, dass vielleicht der Kurze oder das blonde Löckchen in dem Fall schlaflose Nächte bekämen. Weiterhin in aller Ruhe – und mit viel, sehr viel Platz zwischen den Beinen – ging der Schwarze auf die „Lil Bitch“ zu. Sein Grund, weshalb er die große Distanz zwischen dem Eingang und diesem hässlichen Ding hinter sich brachte, war der, dass seine heimliche Liebe im Inneren auf ihn wartete. Nur beiläufig registrierte er deshalb, dass der Typ mit den Liebesprobleme – trotz eines dümmlichen Lächelns auf den Lippen – gerade mit einem sehr kleinen Bollerwagen voller Flaschen zu tun hatte.


„Ist das Ding schon bereit oder hab' ich noch ein, zwei Minuten?“, fragte er flüchtig in Richtung des alten Sacks (Nahdonnis Trask), der sich für den Fahrer dieser Truppe hielt.

Ohne auf eine Antwort zu warten sprang der schwarze Muskelprotz fix ins Innere. Dort wartete sie schon – äußerst geduldig – auf ihn: seine wuchtige A HH-15. Sein zweiter Raketenwerfer, der dem ersten in kaum einer Sache nachstand. Natürlich beeindruckte er die tolle Frauenwelt schneller und häufiger mit seinen einundzwanzig Zentimetern, doch hin und wieder fand sich auch eine seltene Schönheit, die einen A HH-15 zu schätzen wusste. Eilig ging er auf den Raketenwerfer, der in einer Halterung ruhte, zu. Seit seiner Ankunft und diverser Alarmübungen hatte er diese Hochkunst an imperialer Technik nicht mehr gesehen. Vorsichtig, ganz vorsichtig nahm er den Raketenwerfer aus seiner Haltung und drückte ihm einen Schmatzer auf das kühle Metall.

„Wie sehr habe ich dich vermisst, Baby“, schnurrte er.

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Der abgehalfterte Sergeant, der sich anscheinen in genauso guter Verfassung wie der Dreadnaught befand, hatte die Sabacc Runde für beendet erklärt. Und so trotte Dolph murrend seine restlichen Dosen mit sich führen in die Mannschaftsquartiere. Hier befüllte er seinen Feldrucksack mehrere Dosen mit Bier in verschiedensten Varianten fanden ihren weg hinein. Nebst Tabak und Blättchen verstaute er auch die eine oder andere höchst illegale Substanz. Zum Schluss griff sich Ram noch seinen Selbst Modifizierten schweren Blaster aus der Truhe am Ende seines Bettes. Schwankend setze er seinen Weg in Richtung der Waffenkammer fort. „Verflucht dieser Fusel von Mister Samenbank haut doch mehr rein als ich dachte.“ Fuhr es dem blonden Hünen durch den Kopf. In der Waffenkammer stattete er sich Munition und Granaten aus. Im Prinzip mit allem was der Rasierte Halbaffe nicht schon mitgenommen hatte. Und ein Seil man konnte immer ein Seil gebrauchen. Die Bewegungen der „Expendable“ ausgleichend marschierte der alternde Corellianer zum Hangar. Sein leicht gewachstes blondes Haar nach hinten streichend und sein schwarzes Barett so auf seinen Kopf platzierend das er einfach nur unwiderstehlich wirken musste. Manchmal trauerte er seinem Früheren Leben nach. Einem Leben in dem er ein durchtrainierter Adonis war und auf dem besten Wege Sergeant zu werden. Nun war er ein Veteran immer noch trainiert aber die 45 Jahre konnte man ihm trotzdem ansehen. Aber wie heiß es so schön ein guter Whisky musste reifen.

In diesem noch heruntergekommeneren Bereich des Schiffes roch es nach Schmiermittel, Rost und Schweiß dieser rührte wahrscheinlich von dem riesenhaften Space Cowboy oder von ‚Hot Chocolait‘. Dolph wankte auf das Gunship mit der auffälligen Bemalung zu das gesamte Sqaud war bereits da bis auf Kommissar Bommbassa und den Sarge. Welche just in diesem Moment den Hangar betraten.
„Achtung!“ Kam es in Befehlsgewohnten Ton von Sargent Sabacc Face. „So Männer Aufsitzen Befehle gibt es später.“

„Na dann lasst uns mal aufstoßen und ins Horn brechen.“
Murmelte Dolph vor sich hin als ‚Papa‘ die ‚lil‘ Bitch‘ anwarf die Repulsoren brüllten auf und erstarben dann stottern. „Na Lude will deine Pferdchen nicht laufen?“ Fragte Dolph ins Cockpit und erntete ein trockenes „F.ck dich!“ als Antwort. Eine riesige Faust fuhr auf die Armaturen Tafel nieder und schon begannen die Repulsoren pfeifend wieder zu starten. „Yeah Baby ich liebe es wenn du ungezogen bist.“ Brüllte Dolph über den Lärm des Startenden Transporters hinweg.

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Der King Luis von Vreni Island und heimlicher Premierminister von Corellia schritt selbstbewusst, mit einem charmanten Lächeln und seinem geschulterten leichten E-Web (einem mod. DLT-19) in Richtung Mannschaftskabine, die er sich noch mit einigen anderen Mitgliedern des verhassten HATE-Squads teilte. Er betrat die Kabine, legte sein Gewehr ab und ging direkt zum Waschbecken. Dort nahm er eine Rasierklinge und begann seinen überlegenen Dreitagebart noch mehr zu verschönern, man weiß ja nie, wann man auf eine geile Schnitte stieß, bzw. eine stoßen konnte und Mann von Welt muss ja alles geben, dass man perfekt und erotisch aussah. Nachdem er fertig mit der Rasur war, nahm er noch ein wenig selbst gebrannten Whisky und benutzte ihn als Aftershave. Das Brennen der goldgelben Flüssigkeit auf seiner Haut und seine teilnahmslose Reaktion darauf, zeigte, dass er lebte und ein richtiger, wahrer corellianischer Alphamann war. Nichts stand über ihn. Selbst der Imperator müsste seine Füße küssen, wenn er Corellianer gewesen wäre, aber da er nicht einmal ein Mensch war, durfte der Imperator nicht einmal in seine Nähe kommen, ohne Rayfs Autorität und Machtstatus anzugreifen. Natürlich wusste Rayf - der inoffizielle Hochgeneral und Chef des HATE-Squads - das zu verhindern. Er sorgte einfach, in seiner Überlegenheit dafür, dass jemand anderes dieses Squad von Versagern anführte und so würde Rayf nie in die Verlegenheit kommen müssen, dass der Imperator seine Füße küsste. Rayf hatte Wichtigeres zu tun. Es galt noch eine hübsche und nette Offizierin zu beglücken. Sofort machte sich Rayf gefechtsbereit. Er zog sein Béret perfekt auf und schlüpfte danach in seine Kampfweste. An seinen Gürtel packte er noch einige Munitionspacks für seinen Scoutblaster und sein DLT-19. Über das Béret zog er noch ein Headset um später Kontakt zum Team und zur Expendable halten zu können. Dann packte er in seinen Rucksack mehrere Stahlflaschen, gefüllt mit Selbstgebrannten und seiner Überlebensausrüstung. Kurz sah sich Rayf noch in dem Quartier um. Die ganze hintere Ecke füllte seine Destille aus, die auch jetzt noch arbeitete. In mehreren Stunden wäre sie fertig und der Schnaps zum Abfüllen bereit. Der ganze Rost an den Innenwänden und der Tür störte ihn nicht wirklich. Das Schiff war in einem besseren Zustand, als das HATE-Squad. Selbst die flackernde Lampe, welche bei jedem anderen Normalsterblichen Wesen für epileptische Anfälle der Extraklasse gesorgt hätte, störte Rayf nicht. Immerhin war ER Mister Allmacht von Corellia und dazu noch der Womanizer. Er war viel zu cool für dieses Squad, dieses Schiff und diese Galaxis. Es war eine große Ehre, dass er überhaupt hier war. Ob die Anderen erahnen konnten, was er für sie geopfert hatte nur um ihre verfickten Ärsche zu retten? Ihnen zu zeigen wie man kämpfte, Frauen verführte, kurz gesagt wie man echter Corellianer wurde? Wahrscheinlich würden es diese Flachwichser überhaupt nicht verstehen. Und solch eine großzügige Geste, wie Rayf sie getan hat, konnte man einfach nicht in primitivere und plumpere Worte fassen. Es wäre ihm gegenüber unwürdig gewesen. Da hätte ihm doch gleich der Imperator die Füße küssen können. Angewidert von dieser Vorstellung packte Rayf seinen Repulsorbollerwagen mit den restlichen gefüllten Stahlfalschen voll. Nun hatte Rayf noch ein wenig Zeit für sich - nein noch besser: für sich und die reinrassige Dame von vorhin. Voller Vorfreude ging Rayf der Richtungsanzeige seiner Glücksspritze hinterher in Richtung des Quartiers der Hübschen. Unterwegs machte er noch Halt in der Ausgabestelle und holte zusätzliche Munition für sein DLT-19 und drei Brandgranaten, drei Adhäsionsgranaten und drei Thermaldetonatoren, welche er an einem Gurt um seine Brust befestigte, analog zu dem des Halbwookies, welcher auch in seinem Team Mitglied war. Als er dann direkt vor der Tür zur Kabine angekommen war, klopfte er einmal stark an der Tür. Sein Geruchssinn sagte ihm, dass er hier richtig war. Und auch seine anderen Sinne sagten ihm, dass dies der richtige Ort. Es sah hier weiblicher aus, die Rost- und Metallfarben waren harmonischer und der brauen Rost bildete Auswüchse in Blümchenform. Es war hier sehr viel friedlicher und es roch auch weiblicher. Rayf hörte das schönste Trappeln der Welt, als jemand in Richtung Tür ging und sie öffnete. Er zeigte sein sexy corellianisches Lächeln und hoffte er hatte sich auch mit genug Whiskyduftwasser besprüht. Er wollte unbedingt einen korrekten corellianischen Eindruck hinterlassen. [Für eine menschliche Frau ohne Geruchssinn, sah er auch durchaus ansprechend aus, aber für Frauen mit Geruchssinn, nun sah er auch noch gut aus, aber man muss den Geruch von Mondschein mögen]

Die Tür öffnete sich einen Spalt breit und Rayf konnte einen kurzen Blick auf das Gesicht der Frau werfen, als die Tür wieder knallend ins Schloss fiel. Wahrscheinlich war sie ungeschminkt und wollte sich vor Rayf nicht die Blöße geben, dass konnte Rayf verstehen, auch er hatte sich Mühe in seinem Outfit gegeben, da konnten es die Frauen auch mal tun. Rayf hob noch einmal die Hand zum Klopfen, hielt inne und ließ es bleiben - so schnell war keine Frau fertig und auch kein Mann. Also ging Rayf weiter in Richtung des Hangars und zog dabei grinsend seinen Bollerwagen hinter sich her. Ach das würde ein Spaß nach der Mission werden. Dann wäre seine Freundin wohl auch fertig und hätte mal Zeit für ihren Freund. Er wusste es. Es war nur noch eine Frage der Zeit und sie würden heiraten. Die Trauzeugen musste er sich aber noch aussuchen. Da war sein Anspruch enorm hoch. Am liebsten hätte er da einen echten menschlichen, corellianischen Imperator. Vielleicht musste er mal Urlaub nehmen und putschen. Vielleicht sollte er Imperator werden? Immerhin war er ja schon Hochadmiral und Premierminister von Corellia in Personalunion! Ein Mann mit seinen Qualifikationen würde das bestimmt mit links schaffen können - Heiraten und die Galaxis von der NR befreien.

Im Hangar angekommen betrat Rayf als einer der letzten - alles andere wäre unter seiner Würde - die Lil’ Bitch. Er bestieg sie regelrecht, nachdem der Sarge den Befehl dazu gab und gab jedem noch ein bis zwei Flaschen Selbstgebrannten (Außer dem Sarge und Bombassa). Je nach Platz im Rucksack. Selbst dem Schwarzen (Daclif), der mit seinem Raketenwerfer rumschmuste und wohl schon fast einen Orgasmus hatte. Dann ging er nach vorne zu „Pappi“ und gab ihm auch eine Flasche Selbstgebranntes:

„Hey Pappi! Extra Mischung für dich! Hab dir sogar ein Haar einer corellianischen Frau darin eingelegt.“ Er zwinkerte „Pappi“ zu und ging wieder zu den anderen und suchte sich einen sicheren Stehplatz. Er musste grinsen, als er daran dachte, wie der Kurze (Ada) sich damit abmühen musste, an die Haltegriffe zu kommen. Als der Transporter startete nickte Rayf Dolph bestätigend zu und nahm erstmal einen langen und ausgedehnten Schluck aus seiner Feldflasche.

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Dieser unsägliche Haufen disziplinbefreiter Strafsoldaten hatte es zur Überraschung des beskarharten Kommissars geschafft, sich unfallfrei im aufgedunsenen Bauch des TFAT/i Kanonenboots zu versammeln. Sein beinahe eidetisches Gedächtnis ermöglichte es Kell Bommbassa, sämtlich hier aufmarschierten Delinquenten dem Namen nach zu sortieren. Während der überalterte Pilot an den Kontrollen des Landungsschiffes hantierte, registrierten die über Jahrzehnte geschulten Ohren des imperialen Aufsehers das laute Rumoren der Antriebssektion des schweren Dreadnaught-Kreuzers. Scheinbar näherte sich das gewaltige Kriegsschiff dem belastenden Eintritt in die Atmosphäre. Die barschen, gesellschaftlich untauglichen Zeitgenossen warteten auch nach Zusteigen des eher ruhigen Sergeants auf die detaillierten Einsatzbefehle. Nun - Kell hatte sie parat, war jedoch noch nicht in der rechten Stimmung, sie diesem beschämenden Haufen imperialen Armee-Abfalls zu kredenzen. Er würde erst das rechte Klima schaffen wollen. Nach wie vor schweigend, betrachteten die emotionslosen Augen eindringlich jeden einzelnen Strafsoldaten. Sie alle waren Abfall, Gewürm und Geschmeiß. Sie waren schlichtweg das Allerletzte. Der Imperator dürfte niemals erfahren, dass derart unzuverlässige, illoyale und freidenkerische Subjekte nach wie vor Dienst in seinem glorreichen Heer taten. Im Grunde war jeder einzelne Atemzug noch eine zu großzügige Entlohnung für dieses Pack. Bedingt durch seine geradlinige, harte und propagandaschwere Ausbildung und den imperiumstreue Werdegang, war Kell Bommbassa jedwede Abweichung der Protokolle extrem zuwider. Derartiges Fehlverhalten war nicht tolerierbar. Es gehörte bestraft. Kurz musste der Kommissar den Wunsch unterdrücken hier mehrere standesrechtliche Erschiessungen vorzunehmen. Nach wie vor gafften ihn diese verabscheuungswürdigen Subjekte neugierig an. Anscheinend wollten sie wirklich wissen, was sie auf Kashyyyk erwartete. Doch so leicht würde er es diesem menschlichen Unrat nicht machen. Nicht hier, nicht heute, nicht bis zum Rest ihres lächerlichen Daseins. Ein winziges, beinahe inexistentes Mundwinkelzucken kämpfte sich seinen Weg frei - die pure Freude an Ausnutzung seiner sagenumwobenen Macht.

"Strafsoldaten, der erste Bewährungsprobe wird hier auf Kashyyyk stattfinden. Es gilt die Tauglichkeit dieser Einheit zu prüfen."

Die eisige Kälte, die unterschwellig mit dieser Aussage übermittelt wurde, bot wenig Raum für Widerspruch. Immerhin war der Kommissar nicht mehr und nicht weniger als der einzige Gott zu dem sie aufsehen könnten. Er war ihre einzige Verbindungsmöglichkeit zur Aussenwelt. Er bestimmte über Leben und Tod. Er konnte veranlassen, dass der HATE-Squad in die Schlacht geschickt wurde oder für Wochen, gar Monate weggesperrt wurde. Jede Verärgerung des Kommissars wäre gleichbedeutend mit einer Selbstkastration. Kell ließ die Gedanken schweifen und stellte gemäß der Akten fest, dass dies insbesondere für Rayf Alder, den selbsternannten Frauenschwarm und für Daclif Novar schlimm. Letzterer hatte gemäß der Vermessungen ein überdurchschnittlich ausgeprägtes Gehänge. Und darauf würde er gemäß dem psychologischen Gutachten sicherlich im Sekundentakt hinweisen. Was den Allgemeinzustand des Squads betraf, war Kell Bommbassa überrascht, wie gut sich die Strafsoldaten mit Equipment hatten ausstatten können. Laut seiner Unterlagen war für das HATE-Squad nur Ausrüstung der Güteklasse E vorgesehen - im Grunde verschrottungsreifes Material. Doch scheinbar hatte einer der hiesigen Delinquenten interne Quellen. Nun gut, das würde ihnen sicherlich bei dem folgenden Feldtauglichkeitstest helfen, insofern störte es den Kommissar nicht großartig.
Während der eisenharte Aufseher weitere, wertvolle Sekunden verstreichen ließ, um die Spannung zu erhöhen, die sich mittlerweile auf ein unerträgliches Maß für die Strafsoldaten zugespitzt hatte, ließ er erneut den Blick wandern. Fast alle dieser 'harten Kerle' hielten seinem Blick stand - ein gutes, wenn auch suizidales Zeichen. Kell entschied, dass es an der Zeit für den nächsten Satzbrocken war.


"Die Einheit wird sich selbständig durch den Dschungel kämpfen und mehrere von mir festgelegte Anlaufpunkte sichern. Während der Mission hält der Sergeant das Kommando und es wird keine weitere Unterstützung geben."

Das sollte als erste Informationsgrundlage reichen. Das sich die Soldaten mit Sicherheit diversen Wookies erwehren müssten, stand ausser Frage. Die angestrebten Anlaufpunkte waren mehrere verlassene imperiale Einrichtungen, deren Datenbestand die Einheit würde erbeuten sollen. Doch derartige Nichtigkeiten wären für diese Schlächter unbedeutend. Sie waren letztlich nicht mehr als bis an die Zähne bewaffnete Wilde, die man am besten durch mehrere Schiffsgeschütze in Zaum halten sollte. Das Gemurmel der Strafsoldaten sprach Bände und war dem Kommissar Lohn genug. Seine Position und Stellung war klar - an den Befehlen gab es nichts zu rütteln.


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Nun wurde es wirklich wild. Nicht nur, dass Ada Kobashii keineswegs der Erste am Kanonenboot gewesen war - dieser nervige alte Sack war nicht einen Nanometer von der Rostlaube wegzukriegen - nein dieses furchtbar rostige und bockende Gefährt war auch noch vollkommen falsch konzipiert. Anscheinend waren diese veralteten Landungsschiffe vor Äonen für wahre Titanen gefertigt worden. Der Mandeläugige kam beim besten Willen nicht an die Haltegriffe. Und dann wurde es noch viel bunter an Bord der 'Lil' Bitch'. Erst kam der selbsternannte Frauenheld mit einer ganzen Transporterladung seines ekelhaften Selbstgebrannten, dann sabberte der dümmliche Sergeant wie ein amorpher Haufen Plasmaschlacke. Und zu allem Überfluß gab es zum Abschluß die Kommissar-Glasur. Ohne Zucker. Der Herr mit dem Gesicht einer Sternzerstörer-Brücke spie eine wahre Informationsflut in die Mitte. Nach seiner Aussage war Ada definitiv blöder als vorher. Während dieser ganzen, wundervoll inszenierten Parade-Darbietung imperialer Kultpropaganda hatte der Nahkampfwunderknabe versucht, durch diverse Streckübungen eine der Halteschlaufen zu erreichen. Doch leider umsonst. Bisher hatte er Glück im Unglück. Zwar wurden seine Ohren noch im Nachhall von der Wortflut des Kommissars penetriert, aber immerhin machte das Kanonenboot keine Anstalten, sich vom Hangar zu lösen. Und zudem ärgerte sich der körperlich benachteiligte Strafsoldat über die Tatsache, dass scheinbar jemand die Sitzschalen geklaut hatte. Seiner Erinnerung nach gab es an Bord dieser alten Landungsschiffe meist Möglichkeiten Platz zu nehmen. Hier aber nicht. Wieso das? Ada wusste es nicht. Aber es war eine Schande. Wieder erhielt er keine Gelegenheit auf die übrigen Soldaten herab zu blicken. Dafür hatte er nun einen wundervollen Ausblick auf den breiten Rücken des schwarzen Kistenschleppers. Der paffte wie immer zusammengepresste Banthasch**sse und tätschelte auf gerade zu fetischistische Art und Weise seinen Raketenwerfer. Den aus Stahl. Fast schon überlegte sich Kobashii ob er dem Duo nicht empfehlen wollte, sich in die private Kabine zurück zu ziehen. Würde dem alten Talz-Schreck sicher gefallen.

Ada Kobashii befand in dieser Situation wieder einmal alle Anwesenden für untauglich. Nicht nur für den Dienst in der imperialen Armee, sondern generell. Ihre Existenz, ihr Dasein war eine offene Beleidigung. Zumindest für den Ästhesten Ada. Er war sicherlich kein großer Kunstfreund und war bisher auch nie in die Verlegenheit gekommen, sich für ein Bild entscheiden zu müssen, welches er sich über das heimische Bett hängen wollte - aber er konnte andere Menschen gut einschätzen. Noch besser konnte er sie abstempeln und für untauglich erklären. Im Grunde war er der perfekte Analyst. Schubladendenken war durchaus hilfreich und beileibe nicht so verkehrt, wie die Republik es ihren verweichlichten Anhängern gern weiß machen wollte. Als Kommissar Steifgesicht seinen Vortrag beendet hatte, schien es, als wolle der Sergeant noch etwas zum besten geben. Kaum das er den Mund aufmachte, stellte Ada Kobashii die Ohren direkt wieder auf Durchzug. Stattdessen summte er innerlich ein Liedchen - mit falscher Melodie und noch falscherem Elan. Aber das war egal. Besser, als sich den gequirlten Wortschleim des überalterten Kerls mit der Ausstrahlung eines Kowakianischen Echsenaffen anzuhören. Das wäre ja noch schöner. Mochte er auch den diensthöchsten Rang innehaben - seit der verbalen Abstrafung in der Mannschaftsmesse stand der Sarge auf Adas schwarzer Liste. Auf der Liste stand im Grunde erst einmal grundsätzlich jeder. Nur durch aufopferungsvolle Taten und großzügige Spenden konnte man sich von der Liste arbeiten. Langsam. Mühsam. Je größer die Aufmerksamkeiten, desto eher erfolgte die Streichung.

Erst als die Kiefer des Sarges sich nicht mehr rührten, kehrte der mandeläugige Corellianer mit dem Zwergenwuchs in das hier und jetzt zurück. Nun war es Zeit, sich fertig zu machen. Kobashii registrierte das Erbeben des Landungsschiffes, als 'Papa' die mächtigen Triebwerke des TFAT/i anwarf. Langsam aber sicher erhob sich das schwerbewaffnete Gunship. Ein schneller Blick aus den Sichtschlitzen - immerhin die waren bis zu einer Tiefe von einhundertfünfzig Zentimeter herabgezogen - brachte die Erkenntnis, dass der Dreadnaught sich mittlerweile innerhalb der Atmosphäre von Kashyyyk befand. Damit konnte der Einsatz also losgehen. Wind wehte dem kleinen Gott des Zweikampfs um die Beine, als die 'Lil' Bitch' aus dem Hangar schwebte. Luftzüge umspielten ihn und zerrten an seiner Kleidung. So stark und kräftig, dass Ada befürchtete, er würde umgeworfen - immerhin war er der einzige, der sich nicht festhalten konnte. Verdammte Konstrukteure. Diese Leute mussten verflucht werden.


"Was soll denn das? Dieses dumme Kanonenboot ist eindeutig so konzipiert, dass wir kleinen Menschen darunter leiden müssen. Verdammte Rassisten-Ingenieure. Ich hasse sie. Und euch alle hasse ich auch. Dämliche Breitnasen."

Der Großteil seiner Beschwerde ging in der immensen Geräuschkulisse unter. Das änderte jedoch nichts an der Kernaussage des Corellianers. Er hasste sie wirklich alle - auch wenn er es liebte, sich mit den übrigen Strafsoldaten verbal zu kabbeln. Das eine hatte mit dem anderen nichts zu tun. Noch schlimmer wäre es, wenn er wegen dieser Idioten hier auf diesem Hinterwäldlerplaneten sterben würde. Was für ein beschämendes Ende. Sollte er ableben, würde er alle töten müssen. Aus Rache. Haha - das wäre schon gerecht irgendwo. Weiterhin kämpfte der God of Fist-First Philosophy mit der Balance, denn das Kanonenboot rüttelte, bockte, kämpfte und schlingerte in den Turbulenzen der Atmosphäre. Mit etwas Glück würde der alte Sack vorne im Cockpit dafür sorgen, dass die Rostmühle wie ein Stein vom Himmel fiel.


.:: geostationärer Orbit von Kashyyyk :: an Bord des Dreadnaught-Kreuzers "Expendable" :: TFAT/i Kanonenboot "Lil' Bitch" :: HATE-Squad ::.
 
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Die alte Rostmühle die das ‚HATE-Squad‘ nur liebevoll ‚Lil’Bitch nannte sackte durch als die Repulsoren den Kontakt zum Hangar verloren und der alte Sack nicht früh genug die Treibwerke einschaltete. Wenn das so weiter ging würde das Kanonenboot noch zur Kotztrommel werden. „Hey alter Mann wenn du an den Kontrollen einen Herzinfarkt bekommst sterben wir mit also pass auf.“ Als die ‚Lil‘ Bitch‘ die tieferen Atmosphärenschichten erreicht hatte rissen die Mitglieder des Squads die Seiten Türen auf und ließen Partiell die Beine baumeln. Dolph drängte sich ins Cockpit und schrie, nachdem er eine Datendisk aus seiner Weste gezogen hatte, über den Lärm des Windes und des Landungsbootes auf ‚Papa‘ ein: „Hier mach das mal an und dreh die Boxen auf!“ Die Musik hämmerte kurz darauf ins Innere des Gefährts und beschallte einen nicht gerade geringen Radius des Waldes um sie herum. Zufreiden zog der blonde Corellianer ein getönte Brille hervor und setzte sie auf. Während die ‚Lil‘ Bitch‘ immer tiefer sank. Um sie herum ragte einige der Größten Bäume des Planten auf. „Bäh wird mir schlecht bei dem Ganzen grün da muss ich wohl ein wenig für dunklere Farben sorgen.“ Rief Ram und lud seinen Granatwerfer mit Zwei Plasmagranaten. Noch bevor der Sergeant Sabberrinne oder Kommissar Pherrobeton reagieren konnten hatte Dolph sich halb aus dem Gefährt gehängt und auf einen der Bäume geschossen. Die Folge war eine Explosion und ein Feuer das zu einem BBQ einlud. Der ewig grinsende Hüne schwang sich wieder ins Innere des Landungsbootes und Repartierte eine neue Granate in den Lauf. Mit gestrecktem Visierte er den Nächsten Baum an und Schoss nur um kurz darauf das Feuerwerk zu genießen. Die Prinzessin und der Fuselpanscher legten mit ihren großkalibrigen Laserwaffen auf die hiesige Fauna an und johlten bei jedem Treffer.

Das Pfeifen der Repulsor Aggregate veränderte sich als Trask den Landevorgang auf einer verlassenen aus Durastahl bestehenden Landeplattform einleitete. Dieses halbverfallene Areal bestand aus überwucherten und zerfallenen Plattformen. Diese waren Terrassenartig angeordnet und hi und da konnte man noch alte verrostete Fracht Container und Fahrzeuge erkennen.
„Man, man diese Basis sieht ja fast so gut aus wie unser Sarge.“ Feixte Dolph. Sanft ließ Trask seine Braut auf der Plattform aufsetzen und fast augenblicklich schwärmten die Mitglieder von ‚HATE‘ aus und sicherten die Landezone. „Hier ist es fast zu Ruhig.“ Bemerkte Dolph als er sich neben einem Container kauerte und die Umgebung observierte. Jetzt waren auch halb verfallen Gebäude zu sehen, Imperialer Fertigbauart wie Ram bemerkte.

.:: Kashyyk :: alte Imperiale Basis :: Landeplattform im Wald :: HATE-Squad inklusive Kommissar Kell Bommbassa ::.​
 
geostationärer Orbit von Kashyyyk ■ an Bord des Dreadnaught-Kreuzers "Expendable" ■ Haupthangar ■ Nahdonnis Trask, HATE-Squad

Ein verdammter Haufen Banthasсheise, so konnte er den Trupp bezeichnen. Der eine war zu kurz geraten, der andere schien eine Beziehung zu seinem Raketenwerfer zu führen. Wohl 'ne verdammte Phallussymbolgeschichte oder sowas. Er kannte sich mit sowas nicht aus, aber es sah ungesund aus. Die Stirn runzelt schob er seinen Hut zurecht und begab sich ins Cockpit. Das war der Haufen mit dem er den Rest seines verdammten Lebens, so wahr der Imperator wollte, verbringen musste.
Es gab schlimmeres. Zum Beispiel eine nervtötende Ehefrau. Die Position hatte eindeutig ihr Sarge. Dann endlich, hatten sich alle Nichtsnutze eingefunden, sodass die Reise mit seiner Herzdame lil' Bitch endlich beginnen konnte.


“Alles einsteigen, nächster Halt: Kashyyk! Außer du ...“ Von seinem Pilotensitz aus machte der Veteran eine wegwerfende Handbewegung in Richtung des kleinen Corellianers mit den sonderbaren Augen “...wir haben leider keine Kindersitze für dich hier.

Die Repulsoren der lil' Bitch dröhnten laut auf, zufrieden nickte der alte Mann. Doch wie immer, waren die Frauen unberechenbar. lil' Bitchs Triebwerke schmierten ab. Irgendwas musste hier falsch sein. Bestimmt die Schuld dieses kleinen miesen Mechanikers. Wenn er ihn in die Finger kriegen würde, würde er ihm zuerst seinen Sack langziehen und ihn dann damit erwürgen. Mit einem Faustschlag der beinahe die Amaturen aus den Angeln hob, gab der rustige Corellianer der lil' Bitch genau die Zärtlichkeit, die es brauchte. Die Motoren erwachten wieder zum Leben während er sich beherrschen musste dem blonden Wampagesicht (Dolph Ram) nicht seines auszupusten.
Der andere von der Gruppe, war wenigstens so nett und wollte ihm was zu trinken anbieten. Wie hieß der Kerl noch gleich? Adler? Aldir? Alder? Irgendwie sowas. Was auch immer. Er schraubte den Verschluss der Feldflasche auf und nahm einen tiefen Schluck aus eben jener. Er spürte das wohlige, nur allzu bekannte Brennen des Schnapses. Als jedoch der Geschmack wie ein Haufen wild gewordener, brünftiger Armeesoldaten in einem coruscantischen Bordell in seinem Mund herumwüteten, hätte er das Zeug am liebsten ausgespuckt wenn er nicht einer der Kerle wäre, die zwanghaf jeden Tropfen Alkohol aufnehmen.


“Bei den marmornen Eiern des Imperators, dieses Zeug schmeckt nach Bantha Αrschwasser!“

Schließlich überwandt er sich doch auszupucken, spuckte in seinen Spucknapf der neben dem Pilotensessel stand und warf die Feldflasche in das Sammelsurium aus Schmuddelheftchen, leeren Flaschen und anderem Krimskrams der sich im Pilotenfach angesammelt hatte. Vielleicht wollte der Kerl ihn ja umbringen. Lang darüber sinnieren konnte er nicht, denn dieser Kommissar begann zu sprechen während der alte Veteran die lil' Bitch langsam aus der Unterseite des Dreadnaughts herausmanövrierte. Was der zerknirschte Kommissar von sich gab, zauberte eines jener berühmten, verschmitzten Lächeln auf die Lippen des Veteranen. Ein Dschungelausflug! Top. Er könnte bei dieser Gelegenheit endlich seinen Flammenwerfer, den er Menari, nach dem berühmten Massenmörder aus dem zweiten Sith Bürgerkrieg benannt hatte, wieder einsetzen. Es brannte ihm in den Fingern. Wortwörtlich.

Die Gedanken an ein gemütliches, dschungelumspannendes Feuerchen wurden jäh von einer Datadisc gestört, die ihm unter die Nase gehalten wurde. Der freche Kerl von eben. Was wollt der? Musik? Kritisch beäugte er die Disc, als könne er ihren Inhalt bereits jetzt erahnen. Er wollte dem Ganzen ne Chance geben, doch hielt er die ersten Augenblicke bereits nicht aus.


“Lass mich mit deiner Stumpenmusik in Ruhe! Wer das Raumschiff fliegt, hat bei der Musik gesiegt“

Mit einer flotten Handbewegung war die Datendisc aus dem Abspielgerät, dass bei der Macht sicherlich bessere Tage gesehen hatte, rausgeflogen. Stattdessen legte er seine eigene Musik rein, die bereits Sekunden später lautstark aus den Boxen des Landungsbootes dröhnte.

“Jah, das ist Musik die dem Papa Spaß macht!“

Ein teilweise in Husten endendes Lachen erfüllte den alten Veteranen, bis beim Anflug auf Kashyyk eine der Anzeigen plötzlich verrückt spielte. Trask schenkte ihr etwas Zärtlichkeit, nach dem Schlag sprang die Nadel der Anzeige wieder auf normale Werte. „Geht doch“ sinnierte er noch während die großen Dschungellandschaften von Kashyyk den Transparistahl der Sichtluke ausfüllten Die Koordinaten die bereits im Landungsboot eingespeichert worden waren, führten sie weiter, über lanhweiligen, gleich aussehenden Dschungel. Haste einen Dschungel gesehen, haste alle Dschungel gesehen musste Trask resignierend feststellen, als ihm einfiel wieso ihn solche Bodeneinsätze schon lange nicht mehr wegen des Ausblicks reizten. Viel mehr reizte es ihn, in einer beinahe schon kindlichen Art, Sachen zu zerstören oder anzuzünden. Er war nicht umsonst im Hate Squad..Die lil' Bitch hatte sie ein weiteres Mal heil herunter gebracht, ein kleiner Kuss für das oktogonförmige Medaillon, welches am Steuerknüppel hing. Danach streichelte er das Armaturenbrett. Ein Ritus, den der Veteran schon immer gepflegt hatte. brauchte nunmal ihre Streicheleinheiten. Er war nun mal der Love Commander, er wusste was die Frauen wollten. Was der Papa wollte, war allerdings was anderes. Er wollte raus.

“Wo isn der Empfang? Keine hübschen Bräute die uns Blumenketten umlegen? Noch nicht einmal eine Klitzekleine?“

Das verschmitzte Lächeln wich gespielter Wut. Die Luft die er einatmete, roch schonmal bedeutend besser als die Luft im Landungsboot, doch wusste er dass sie am Abend bereits nach Schwefel und Kohle riechen würde. Listig rieb sich der Veteran die Hände, bevor er seinen Fuß auf die Landeplattform setzte.

“Da ist der Papa aber nicht erfreut drüber“ sagte Trask und lud seinen EE-3 Blasterkarabiner nach. Den Flammenwerfer ließ er von seinem Waffengurt herunterbaumeln, gesichert. Menari würd seinen Einsatz schon noch haben.

Er musterte die ruhige Lage, nickte bei den Worten die der blonde Kerl gesagt hatte. Auch wenn er so hässlich war, dass Trask davon ausging dass der Kerl beim Geburtsakt direkt rausgeschossen kam und die nächste Duracretewand geküsst.


“So ruhig, dass man selbst eure Wombrattenhirne arbeiten hört, und die laufen auf Sparflamme. Lasst uns mal den Wookiees ein wenig Zärtlichkeit schenken!“

Unweit der Landeplattform, befand sich ein verrottetes, altes Gebäude. Es schien verlassen, nichts deutete darauf hin, dass es noch bewohnt war. Die Gruppe rückte vor, das Gebäude besaß nur einen Eingang. Diese Dreckssäcke schienen nicht alles verlernt zu haben, denn sie traten die Tür in, soweit mans eben diesen maroden Kerlen zutrauen konnte, professioneller Art die Tür auf und betraten das Gebäude. Es war dunkel, der Lichtschalter wollte auch nicht funktionieren. Die altersschwache Leuchteinheit seines Karabiners schien zu schwächeln, der letzte Saft der kleinen Energiezelle schien sich in diesem Moment zu ballen. Der Leuchtkegel des Veterans untersuchte die leer stehenden Container. Dann jedoch hörte er was. Mit einem Schlag wirbelte er herum, doch da war nur dieser laut herumbrüllende . Soviel zu behutsamen Vorgehen. In diesem Moment kribbelte es den alten Mann, er drehte sich um und schaffte es gerade noch rechtzeitig dem behaarten Etwas, das auf ihn zuhielt, einen gezielten Schuss zu versetzen. Mitten im Sprung kam es zum stehen, es hatte den Kopf der Kreatur nach hinten gerissen und ließ es zu Boden stürzen. Der Geruch von verbrannten Fleisch entstieß dem Wesen. Er wusste nicht was es war. Für ihn war es irgendwas blaues, kleines fieses und vor allem totes. Der alte Mann beugte sich zu dem Vieh herunter und untersuchte es. Es besaß einen langen Schwanz, welcher sicherlich perfekt als Hutband dienen würde. Aus seinem Armeestiefel zog er einen Vibrodolch und machte sich direkt daran den Schwanz der Kreatur abzutrennen.

“Ich würd sagen, die Plünderparty ist eröffnet!“

Kashyyyk ■ alte verlassene imperiale Basis ■ Depot ■ Nahdonnis Trask, HATE Squad
 
.:: Kashyyyk :: Atmosphäre :: LAAT/i "Lil Bitch" :: komplettes HATE-Squad ::.

Trotz anfänglicher Schwierigkeiten fing sich der schrottreife LAAT/i schnell wieder. Man hatte das alte Kanonenboot in einer Schicht der Atmosphäre abgesetzt, die für die verurteilten Insassen nicht wirklich atembar war. Nun bewegte sich die „Lil Bitch“ – und damit das HATE-Squad – mit einem Höllentempo auf die dichte Decke aus weißen Wolken zu. Gleichzeitig zog sich die „Expendable“, der rostige Dreadnaught, wieder seelenruhig in den sicheren Orbit zurück. Schon der Eintritt in die oberen Schichten der Atmosphäre hatten einem Wunder geglichen. Denn trotz all der unheimlichen Geräusche, die das alte Metall von sich gegeben hatte, war nichts passiert.

Im Inneren der „Lil Bitch“ machte es sich Daclif ein bisschen gemütlich. Lässig hatte der Schwarze nach der Halterung gegriffen. Dabei rauchte er weiter seinen fetten Brummer. Natürlich hatte er vor dem Start nicht ein Wort mitgehört, was der Kommissar gesagt hatte. Warum sollte er einem breiten Schnösel mit Glatze zuhören? Es gab bloß eine Person, die seine gesamte Aufmerksamkeit verdient hatte – und das war er! Mit seinem entwaffneten Grinsen blickte er auf den riesigen Raketenwerfer, den er vorerst wieder in der Halterung verstaut hatte. Plötzlich stieg ihm ein ziemlich übler Geruch in die Nase. Sofort drehte er sich zu den Flachpfeifen um, die seine „Kameraden“ sein sollten.


„Ey, wer von euch hat gefurzt?“, fragte Novar brummend in die Runde. „Macht doch einer Mal das Brett auf! Hier drin stinkt's wahrscheinlich nach dem Kurzen! Die haben nie eine gute Verdauung.“

Begleitet von scharrenden und quietschenden Geräuschen öffneten sich die Seitenluken. Sofort ging Daclif auf den Rand zu. Neben ihn setzte sich Goldlöckchen. Etwas ungläubig musterte der kräftige Schwarze die grüne Umgebung. Unter ihnen zeigten sich die gewaltigen Bäume Kaschyyyks. Eine grüne Hölle, die nur echte Männer überleben konnte. Mittlerweile all seiner Illusionen beraubt, sog Novar an seiner Zigarre. Im Hintergrund setzte die stumpfe Musik ein, die der alte Sack für würdig hielt. Ton für Ton schepperte aus den alten Lautsprechern. Selbstverständlich von einem hässlichen Kratzen begleitet. Noch einmal nahm Daclif einen Zug von der Zigarre. Dann schnippte er in aller Ruhe den Stummel in Richtung Grün.

„Ich dachte, wir machen einen genialen Puffbesuch!?“, brummte er und ließ sich ebenfalls nieder. „Hier gibt’s doch maximal behaarte Weiber, die unserem Halbaffen (Desric Madine) ähnlich sehen. Sag mal Junge, kommen deine Vorfahren zufällig von dieser grünen Kugel? Welcher Baum war das denn? … Der? … Oder der?“

Ein dreckiges Lachen kroch aus seiner Kehle. Selbstverständlich musste dieser behaarte „Mensch“ von diesem grünen Ding kommen. Denn käme er wirklich von Corellia, dann wäre er ja mindestens genauso schön, klug und toll wie Daclif. Mit seinem einsatzbereiten RT-97C auf dem Schoss starrte der Schwarze in die grüne Hölle. Was hatten sie hier bloß zu suchen? Es gab keine Weiber, es gab keinen Alkohol und auf eine deftige Schlägerei konnte er auch nicht hoffen. Was wollen das Squad also hier? Plötzlich bekam Blondie neben ihm einen Anfall. Blitzschnell lud er seinen dicken Werfer mit zwei Plasmagranaten, hing sich aus der „Bitch“ heraus und feuerte diese ab. Zwar trug Blondie eine coole Brille, aber Daclif stellte – mal wieder – fest, dass sie ihm natürlich viel besser stünde. Auf einmal entdeckte der Schwarze ein paar Tierchen, die sich schwerfällig in die Luft erhoben.

Johlend setzte Novar sein schweres Blastergewehr an und feuerte. Etwa zur selben Zeit setzte auch der Omegamann (Rayf Alder) im Trupp seine Waffe ein. Während die „Lil Bitch“ langsam zu ihrem Landeanflug ansetzte, ließ man noch einmal richtig die Gamorreanerin raus. Äußerst zielsicher und mit einem breiten Grinsen auf den Lippen nahm der Schwarze schnell ein fliegendes Tierchen nach dem anderen aufs Korn. Flüchtig kam ihm in den Sinn, dass dieser elitäre Club vielleicht doch nicht so schlecht war, wie er anfangs gedacht hatte. Doch diesen Gedanken verwarf er wieder. So dachten nur weichgewordene Sith – da war er sich absolut sicher. Unter ihnen taucht eine verwitterte Basis samt Landeplattform auf. Gewohnt robust setzte der alte Sack zur Landung an.

Noch halb im Flug sprang der Schwarze aus dem Landungsboot. Gemeinsam mit Blondie, Halbaffe und dem Omegamann sicherten sie rasch die Umgebung. Sollten ein paar Tierchen nur kommen. Er hatte immerhin ein schweres Blastergewehr und zwei ordentliche Raketenwerfer. Damit konnte man problemlos alles in Asche verwandeln. Knirschend setzte das klapprige Landungsboot auf dem alten Durabeton auf. Sofort eilte der Rest des Squads aus der Maschine und man warf Daclif noch schnell dessen geliebte A HH-15 sowie einen Helm zu. Automatisiert schnallte sich der Schwarze die recht schwere Waffe auf den Rücken und setzte dann den schwarzen Helm auf. Auf das kleine Com-Link, das an dem Helm befestigt war, verzichtete er. Wer sollte ihm schon sagen was er zu tun hatte? Der ehemalige Scout Trooper kannte immerhin sämtliche Prozeduren – war nur nicht immer willens sie sich zu merken.


„Mann, Mann, Mann … hättet ihr mich mal gefragt, dann säßen wir jetzt in einem sehr ordentlichen Puff“, beschwerte sich Novar als man auf das alte Gebäude zuging. „Stattdessen besuchen wir einen Ort, den keine Sau – außer vielleicht unseren tollen Kommissar – interessiert. Will der sich hier etwa Holopornos runterladen? Das hätte er auch bei dem Kurzen bekommen können… Zwar in sehr schlechter Qualität, aber nicht jeder hat Ahnung von Qualität.“

Beiläufig kratzte sich der Schwarze. Sondierte dabei aufmerksam die dunkelgrüne Umgebung. Alles sah hier verdammt gleich aus. Wo sollte der ehemalige Scout bloß einen Unterschied ausmachen? In großen Schritten ging man auf das verwitterte Gebäude zu. Efeu rankte sich offenbar seit Jahren an dem alten Beton empor. Hier und da zeichneten sich Risse ab. Immer mehr beschlich es Daclif, dass er anscheinend wirklich die falsche Vergnügungstour gebucht hatte. Statt Weiber, Strand und mehr erwartete ihn nur die grüne Hölle – und einige Kerle, die ihm schon allein vom Niveau her definitiv zu niedrig waren. Bevor man das Gebäude betrat, gab ihm der Sergeant ein Handzeichen. Natürlich sollte der Schwarze wieder die Umgebung sichern, während die anderen seelenruhig im Inneren des Gebäudes hocken durften. Es waren immer die Schwarzen, die man vorschickte. Sollten die sterben, dann wusste man, dass etwas faul war. Hatte hier noch niemand Horrorholos gesehen?

.:: Kashyyyk :: verwittertes imperiales Gelände :: allein ::.
 
.:: geostationärer Orbit von Kashyyyk :: an Bord des Dreadnaught-Kreuzers "Expendable" :: TFAT/i :: HATE-Squad inklusive Kommissar Kell Bommbassa und dem Sergeant ::.

Kommissar Kell Bommbassa stand im TFAT/i Landungsboot Nr. 6879-b . Der Kommissar, dessen Augen und Blick Diamanthart, blickte mit der Eiseskälte eines Todesengel in die Augen jedes einzelnen Strafsoldaten. Strafsoldaten, Abschaum das waren sie alle hier. Mit Ausnahme von Kell Bommbassa, er war der einzige Kommissar, der in der Lage war, diesen Sauhaufen noch zu einer funktionierenden Gruppe zusammenzuschweißen. Einfach indem er jedes störende Element neutralisieren würde. Nachdem Kell Bommbassa die Versager über das Wichtigste informiert hatte, stellte er sich in die Mitte des Landungsbootes und verschränkte die Arme hinter seinem perfekten Körper. Imperiale Körperhaltung und ausgiebiges Training, keine Drogen und ein perfekt abgestimmter Ernährungsplan hatte ihn zu dem gemacht was er heute war.

Es gab Gerüchte über ihn, dass er jede Schlacht, an der er mit seinen Einheiten teilnahm unbeschadet überleben würde. Nichts konnte ihn anhaben. Gerüchte die besagten, er hätte übernatürliche Reflexe, und er wäre übernatürlich zielsicher. Diese Dinge trafen durchaus zu. Immerhin wurden sie von Strafsoldaten zu Strafsoldaten erzählt. Diese versoffene und bekiffte Bagage hatte auch langsamere Reflexe als jeder normale Mensch und ihre körperliche Leistungsfähigkeit litt natürlich auch unter diesem exzessiven Drogeneinfluss, doch warum sollte Kell Bommbassa - der Knochen aus Beskar und Haut aus Cortossis hatte - diese Gerüchte aus der Weltschaffen. Diese Aura der Unantastbarkeit würde seine Arbeit zum Ruhme des Imperiums vereinfachen. Sollten, diese Versager nur denken er sein Übergott - Falsch, tadelte sich der Kommissar. Der Imperator ist der einzig wahre Gott und die Kommissare sind seine Engel, die Engel der Gerechtigkeit und des Todes. Er würde dafür sorgen, dass diese Halunken ihren Eid an den Imperator einhielten - Dienst bis in den Tod. Entweder würden sie ehrenhaft sterben und somit ihren befleckte Ehre wieder herstellen oder der blitzende Lauf seiner DC-15s Blasterpistole war das Letzte was sie sehen würden. Er war das Tor ins Jenseits. Er entschied, wer es würdig war, bis zur nächsten Schlacht weiterzuleben. Er war der Wächter zum Tor des Jenseits. Für viele war er auch schon der Engel der Erlösung gewesen. Wer zu schwer verletzt wurde um weiter zu kämpfen, wurde durch ihn in das Reich der Toten überverantwortet. Dort würden Generationen verstorbener Kommissare weiter über ihn richten. Er war der Fährmann über den Hades. Er war es, der ...
in einem Landungsboot in Richtung Kashyyk stand. Er stand direkt in der Mitte des Bootes und hielt sich allein mit der Kraft seines unbeugsamen Willen aufrecht. Allein durch die Bewegung seiner Knie glich er die Bewegungen des Landungsbootes aus. Es hatte den Anschein, als ob er dieses Kanonenboot dadurch steuern würde und auch dagegen hatte der Kommissar nichts einzuwenden. Immerhin tat er es ja. Er entschied wohin es ging. Er entschied wo sie landen würden, er entschied, wer wann starb. Er entschied, ob die Mission erfolgreich war oder nicht. Er entschied, ... was es zu entscheiden gab. Das Boot durchbrach die Wolkendecke und nach einiger Zeit verschossen die meisten der erwähnungsunwürdigen Individuen gefühlt die Hälfte ihrer Munition. Doch der Kommissar entschied sich dazu, dies nicht anzukreiden. Sie würden schon früh genug merken, dass ihnen die Munition das Leben retten konnte. Doch immerhin verschoss das Individuum mit der Bearbeitungsnummer ND0043468963 (Daclif) keine Raketen. Vielleicht ein kleiner Hoffnungsschimmer? Die Lil’ Bitch, wie sie vom Abschaum oft genannt wurde, setzte genau dort auf, wo es der Kommissar wollte. Sie wich keinen My von der exakt gewünschten Position ab. Ein leichtes überlegenes Lächeln zierte die plaststahlharten Lippen des Todesengels. Er entschied, dass er als letztes das Boot verlassen würde, vorher würde er die Lil’ Bitch noch mit seinem persönlichen Code sperren. Niemand würde diesen Planeten verlassen, wenn er es nicht so wollte. Das war seine Überlebensversicherung, zusätzlich zu einigen anderen Gimmicks die in diesen Angehörigen der 88. Strafkompanie eingepflanzt worden sind.
Ganz langsam und mit wohl überlegten Schritten betrat Kell Bommbassa - nun der Alleinige Herrscher über Kashyyk - die Landeplattform. Sofort prallten die üblichen Geräusche des Dschungels auf ihn ein. Der Wind von Kashyyk fing sich in seinem Mantel, als er mit großen, selbstbewussten Schritten über die Plattform schritt, die ihn besserer Verfassung war, als das HATE-Squad und die „Expendable“ war. Es war ihm egal, ob hier Heckenschützen oder sonstige Rebellen waren. Würde er sterben, würde das ganze HATE-Squad mit draufgehen. Es war in ihrem Interesse, das er überlebte. An dem Rand der Landeplattform angekommen stand Kell Bommbassa mit hüftbreit voneinander entfernten Beinen da und zeigte mit einem Finger auf das Gebäude unter ihnen, seine Schirmmütze saß perfekt auf seinem Kopf und sie war geziert mit einem geflügelten Totenkopf. Er sprach nur ein Wort - eine Ehre für diese Bande: „Sichern!“

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Schnell war vergessen was sich an Befehlen und Monologen seitens des Sarges ereignet hatte. Desric verlegte solches jedoch weniger aus Absicht, als das sein Gehirn manchmal schlichtweg ein ebenso altes Sieb war, wie ihr Trägerschiff. Und der verranzte Dread war so gut in Schuss wie eine N.utte auf Nar Shaddaa die sich bereits im fünften Geschäftsjahrzehnt befand. Der Gedanke ließ selbst so unerschütterliche Kerle wie Desric erschaudern. Das sich die Lil' Bitch nur beschwerlich vom deck trennte war nicht mal halb so schlimm wie die Vorstellung einer mit welchen Krankheiten auch immer überwucherten Tussi. Hygiene war auf Nar Shaddaa immerhin DAS Fremdwort. Genauso wie Corellianer jeden Kerl der von einem der vier anderen Brüder stammte einfach weg rationalisierten und als eine verweichlichte Sissi aus dem Hapes Cluster hielten. Und welcher echte Mann ließ sich schon von Frauen regieren?! Verweichlichte Büroarschnichtsnutze. Andererseits... das machten sie mit jedem. Sei er nun von Talus, Tralus, oder eben Coruscant, oder Kuat. Wenngleich nichts schlimmer war als aus dem Hapes Cluster zu kommen. Würde man ihn fragen, sollte sich der Misthaufen ruhig der Republik anschließen. Dann hätte man endlich einen Grund da einzufallen, Frauen zu deportieren und Massenweise Kerle zu Zwangsarbeit zu zwingen. Was ja im Grunde für die Männer keine Veränderung bestehender Verhältnisse war.

Dümmlich vor sich hin grinsend malte sich Desric die eine perfekte Hapanerin aus, wurde allerdings von dem Kurzen gestört. Als sägend, oder raspelnd war das Geräusch zu bezeichnen das aus seiner Kehle drang, als sich Schlitzi darüber beschwerte, dass er nicht an die Haltegriffe kam. Wie klein konnte man eigentlich sein?


„Spar dir die Spucke, Zwergling. Leg dich einfach auf den Boden und halt die Füße still. Aber bevor jemand auf dich drauf tritt, fällt man eh dreimal raus. Zwergling.“

In seinem innersten herrschte völlige Zufriedenheit. Zwergling. Ja. Kobashii war so groß wie ein Zwerg, aber nicht so stämmig gebaut. Also ein Zwergling. Innerlich wie ein Kleinkind kichernd, präsentierte sich rein äußerlich eine nach all den Jahren des Krieges abgehärmte und ziemlich regungslose Visage. Erst als die Seitentüren geöffnet wurden und sie sahen das sie auf die Baumkronen von riesigen Monsterdingern zusteuerten, da tat sich etwas. Angetrieben durch den heftigen Fahrtwind. Die Musik die nach Blondies Besuch in Papas Zauberstube eingespielt wurde, traf Desrics Geschmack ziemlich, wenn man da überhaupt von Geschmack reden konnte. Immerhin hatte er von Musik soviel Ahnung wie Bommbassa vom echten Leben. Also gar keine. Wenn er denn mal was anstellte, tat sich das meist durch halsbrecherische Geschwindigkeit und hämmernde, treibende Rhythmen aus. Zweibeinige AT-ATs die ein Mechduell inmitten von Coruscants Central Plaza austrugen war noch die netteste Umschreibung. Scheinbar hatte der Master of the Magic (Control)Stick keine sonderliche Lust auf den Vorschlag des Strahlemanns. Desric musste allerdings gestehen das die darauf folgenden Rhythmen eindeutig besser zu der dann schlag auf schlag folgenden Raserei passten. Er genoss die Geräuschkulisse. Die für Sekundenbruchteile über sie hinweg ziehende Hitzewelle, wenn eine weitere Granate explodierte und verlor sich so sehr daran, dass er beinahe nicht bemerkt hätte, wie die Prinzessin über ihn herzog.

Der einzig wahre und waschechte tempramentvolle Corellianer hatte spontan einen Puls der die Fliehkräfte von einigen G wie knuffige Kinder auf dem Spielplatz aussehen lassen würde und mehrerer Adern auf seiner Stirn, Halbglatze und seinem Hals hervortreten ließ. Was fiel dem eigentlich ein? Nur weil man sich erbarmt hatte ihm zu zeigen wie man sich anzog und wie man sprechen und schreiben konnte, verdrehte er jetzt auf einmal die Geschichte?


„Ich muss dich echt enttäuschen, Prinzessin. Es ist wissenschaftlich verwiesen das Wookiees unter dem Fell schwarz sind. Und wenn ich mir dich so ansehe, solltest du deins lieber wieder tragen, dass erspart uns allen einiges an Kotzerei.“

Er blieb sachlich, musste die Worte allerdings hier und da etwas angestrengter zwischen den Zähnen hindurch pressen. Was ihm die Sache eindeutig erleichterte, war das kleine Sprengpaket das er aus einer Tasche seines Gürtels kramte und ohne das es jemand merkte am Tornister der Prinzessin befestigte. Der Kerl würde schon sehen was er davon hatte ihn derart schwerwiegend zu beleidigen. Dämliche hapanische Wookiee Prinzessin denkend widmete er sich schlicht und einfach wieder dem Genuss des Feuerwerks das seine neuen Kameraden in die Landschaft zauberten. So musste man mit Gegnern des Imperiums umgehend verdammt! Echt jetz', Junge! Leider war der kleine erheiternde Moment viel zu schnell rum und Desric hätte ihn beinahe vergessen, als er feststellte, das er selbst nicht aktiv geworden war. Eine noch mürrische Fress.e ziehend als sonst, sprang er als einer der ersten aus dem Transporter und griff sich sein Schnellfeuergewehr. Unzuverlässig, ungenau, aber eine verflucht unjediische Menge an Spaß. Desric sicherte den Zugang der von der Landeplattform runter führte, in Richtung des Gebäudes, dass ihr beinahe göttlicher Kommissar auserkoren hatte, um als erstes von HATE geraided zu werden. Er selbst nahm die Rolle der organischen Dampfwalze ein und überrannte die Tür in altbekannter „Ich hau dich jetzt aus dieser verfluchten Barschlägerei raus und wenn du die Augen wieder auf machst, liegst du hinter der Bar in einem Scherbenhaufen und deinem Blut.“ Letztendlich war sie massiver als gedacht und sie standen, unerwartet in relativer Dunkelheit. Bei all der rohen Gewalt brauchte Desric am längsten um seine Leuchte einzuschalten. Feinmotorik war eine Schlam.pe.

Mit einem Ruck fuhr er in Richtung Mister Magic Steuerknüppel herum und visierte den abgehalfterten Hutträger mit seiner Hochgeschwindigkeits Puste an. Grund für den Schuss war jedoch nur irgendein dämliches, kleines Tier das er gerne an den Kopf von... Moment. Prinzessin stand ja draußen. Ausnahmsweise ein Grinsen auf seinen Zügen formend kramte er den Fernzünder hervor, stellte die Frequenz des kleinen Sprengpakets ein, wartete eine oder zwei Sekunden und drückte dann den Auslöser. Die ausbleibende Explosion machte ihn stutzig und fragend blickte er in Richtung der Tür, die er überrannt hatte. Wieso war Misses hapanische Wookiee-Prinzessin nicht in die Luft geflogen?


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Jihaaaa, das war mal so ein richtig geiler Ritt. Du bist in einer kleinen Schlampe und kannst dabei so viel schießen wie du willst. Was will Mann mehr? Richtig! Noch mehr kleine Schlampen! Zumindest wusste Rayf auf diese Frage keine bessere Antwort. Rayf saß nun am Rand des Kanonenbootes, ließ seine corellianischen Beine baumeln und schoss in die Pampa auf das was sich bewegte. Der Musik im Hintergrund lauschend deren Beat zu seinem Schussrhythmus passte. Den Kopf im Rhythmus mitnickend sah er zum Schokohase (Daclif) ’rüber und dachte dabei grinsend: „One Push is all you need...“ Dann sah Rayf wieder raus und machte sich den Spaß, mehr Tiere abzuknallen es Daclif tat. Natürlich konnte man bei all dem Geballer nicht erkennen, wer mehr Tiere traf, doch natürlich waren Rayfs Schüsse allesamt zielsicher und treffgenau. Der olle Sack - Pappi - landete das Schiff so richtig beschissen. Wenn das eine Landung war, was der Hutträger da hingelegt hat, war der Imperator eine menschliche Frau. Und dann noch diese Ansprüche, die er an den Tag legte. Blumenketten.

„Vielleicht kann ja unsere nubische Prinzessin dir eine Kette basteln, wenn wir unser Nachtlager errichtet haben.“

Mit dem Gewehr in beiden Händen marschierte Rayf mit voller corellianischer Männlichkeit dem Kommissar hinterher und stürmte dann auf seinen Befehl hin, natürlich mit imperialer Professionalität gepaart mit corellianischen Wagemut und der natürlichen Intelligenz eines Rayf Alders, in das Gebäude, die Waffe im Anschlag und natürlich mit eingeschalteter Lampe, die im Gegensatz zu der des Papas und dann meinte Rayf nur zum „Nudelphillip“ (Daclif): „So wie es hier riecht, könnte das ein Puff gewesen sein, in dem du schon mal warst.“ Ohne auf eine Erwiderung der nubischen Prinzessin zu warten, ging Rayf die Treppe hinauf und sicherte oben die Räume. Die Treppe mündete in einen Flur der sich nach links öffnete, während rechts ein eingeschlagenes Fenster war. Es lagen überall Dreck und lose Steine herum. Anscheinend sind die Putzdroiden ausgefallen. Unverschämtheit, dass das Imperium sich so gehen ließ und dann so heiße Kerle wie das HATE- .... nein wie Rayf Alder zum Aufräumen schickten. Wie sollten sie so den Krieg gewinnen, wenn das Imperium das Potential seiner Truppen so verschwendete? Aber hier oben gings, so richtig ab. Da lagen toten Viecher (Wookies) und noch andere noch totere Viecher (Trandoshaner, sry Rhogh :P). Schade, dass ... obwohl. Vielleicht sollte Rayf behaupten er hätte sie getötet? Im Nahkampf!? Er hätte sich von hinten. Doch dann hörte er auf einmal ein Geräusch aus dem Nebenraum und ein Brüllen dass sich anhörte wie eine Mischung aus den Brüllern von Bären, Walrössern, Kamelen und Dachsen. Sofort ging Rayf in den Türrahmen und setzte den kompletten Raum aus der Hüfte unter Feuer. Die Blasterblitze brachten die komplette Inneneinrichtung zum bersten und brennende Papierfetzen flogen in die Luft. Nach einer gefühlten Stunde hörte Rayf mit dem Feuern auf und stellte fest, dass sich zu den toten Kreaturen auf dem Gang zwei weitere tote Viecher in dem Raum dazugesellt hatten. Rayf ging zu dem behaarten Etwas hin und dabei fiel ihm auf, dass es ihn ziemlich stark an Desric erinnerte. Er kauerte sich neben die toten Wookiees und begann sie zu plündern.

.:: Kashyyyk :: alte verlassene Basis :: Depot :: 1. Stock :: Rayf; Unten: HATE-Squad inklusive Kommissar Kell Bommbassa und dem Sergeant ::.
 
.:: Kashyyyk :: verwittertes imperiales Gelände :: allein ::.

Daclif Novar – der einzige Schwarze im ganzen Squad machte allein auf dem imperialen Gelände, das seine besten Tage längst hinter sich hatte, seinen ersten Patrouillengang. Ihn allein hatte man – natürlich wegen der Hautfarbe – dazu verdonnert. Doch innerhalb der Kompanie, nein der ganzen imperialen Armee war er der muskulöseste, genialste und schönste Soldat. Wieso sollte also jemand anderes den Job übernehmen? Den Holzköpfen, die stets in der Nähe des alten Sergeant sowie des Kommissars sein mussten, konnte man so viel Freiheit nicht zugestehen. Da war selbstverständlich jeglicher Unsinn vorprogrammiert – das wusste selbst er. Sah man die ganze Sache bloß aus dieser Sicht, dann erschien ihm der Auftrag schon viel ehrenvoller als noch vor ein paar Minuten.

Mit großen Schritten, die natürlich viel Platz zwischen den Beinen ließen, ging der breite Schwarze an einem kaputten Elektrozaun vorbei. Hier und da wucherte schon der grüne Dschungel zwischen den paar dünnen Drähten, die eigentlich von Strom durchflossen waren, hindurch. Dazu hatten eine Reihe Löcher die Verteidigung fast sinnlos gemacht. Daclif schüttelte ungläubig den Kopf. Hätte er die unzähligen Credits bekommen, die man für den Bau dieser riesigen Anlage benötigt hatte, dann hätte er sich längst irgendwo auf Corellia, mit einer drallen Blondine, niedergelassen. Na, vielleicht wäre es auch ein anderer Planet geworden, wo man jeden Tag eine heiße Braut abschleppten konnte.

Nach einigen Schritten piepste auf einmal etwas. Unverzüglich legte Novar sein schweres RT-97C so an, dass er bei jeder Bewegung jemanden in ein Sieb verwandeln konnte. Beherrscht, aber ruhig drehte sich der Schwarze erst nach links, dann nach rechts. Nirgends bewegte sich etwas. Die grüne Hölle schwieg. Jedenfalls in der Nähe zur Anlage. Irgendwo in weiter Ferne brüllten, pfiffen oder quieckten natürlich irgendwelche Tiere. Langsam machte Daclif ein Schritt nach dem anderen. Das schwere Blastergewehr hatte er noch immer im Anschlag. Sollte sich bloß jemand trauen. Der erste größere Anflug an Langweilige glitt schon durch all seine Glieder. Da wäre ein kleines Gefecht mit anschließender Schlägerei eine nette Abwechslung – so seine momentanen Gedanken. Jedoch hatte sich auch nach zwei Minuten nichts mehr bewegt.

Er erhob sich wieder und patrouillierte im Anschluss wieder lässiger. Auf einmal entdeckte er einen morschen Aussichtsturm. Natürlich war auch dieses Metall von etwas Rost und Efeu befallen. Doch warum sollte der Schwarze durch die Gegend laufen, wenn er auch von diesem Ding aus das ganze Gebiet überschauen konnte? Und warum hatte man ihm das nicht gesagt? So hätte er sehr viel Zeit – und noch viel, viel wichtiger auch Lust gespart! Schnell schnallte sich Daclif das RT-97C um die Schulter und kletterte langsam hoch. Ha! Ihm machte Dreck nichts aus. Während sich die Mimosen im Trupp schon ins Hemd machten, wenn sie etwas Schmutz unter den Fingernägeln hatten, stieg er auf einen einsturzgefährdeten Turm. Sprosse für Sprosse kletterte er nach oben. In neuer Rekordzeit – da war er sich absolut sicher – kam er zum Schluss oben an. Ganz routiniert sah sich der kräftige Kerl auf dem Aussichtsturm um.


„Schick, schick...“, kommentierte Novar die Situation als er das angebrachte Maschinengewehr – samt etwas Munition – sah.

Als bester Soldat der Imperialen Armee und Stormtrooper Corps konnte Daclif Novar natürlich mit jeder Waffe von Natur aus umgehen. Er brauchte keine Fortbildungen. Wie sämtliches Wissen über die Frauen besaß er selbstverständlich auch jegliches über alle Waffen. Niemand konnte ihm – dem Kriegsmeister der Galaxie – etwas vormachen. Egal ob Messer, leichte Waffen, Sprengstoff oder die schweren Brummer – er besaß das Wissen. Nur manchmal – ja, manchmal schien sich sein schlauer Kopf nicht daran erinnern zu wollen. Außerdem fehlte ihm oft die Lust daran. Behutsam legte er das RT-97C sowie seine A HH-15 zur Seite. Ebenso folgten, Tornister, Helm und der Allzweckgurt. Hier konnte er es sich gemütlich machen bis die anderen aus dem Gebäude kamen. Plötzlich fiel ihm die kleine Granate auf, die jemand an den Tornister gehängt hatte. Doch wer konnte das bloß gewesen sein? Der Kurze? Nein, der kam nicht einmal an sein Knie. Blondie? Nein, der war immer mit dem Lackieren seiner Fingernägel und anderem Frauenkram beschäftigt gewesen. Omega? Nein, dieser ungepflegte Kerl hatte genügend Probleme mit den Frauen sowie dem eigenen Geschlecht und war somit gar nicht für andere Dinge offen. Den Sergeant, den Kommissar und den alten Sack konnte er ebenfalls ausschließen. Ebenso die beiden Typen, die sie auch noch mitgeschickt hatten. Somit war am Ende der Aufzählung nur noch einer offen – der Halbaffe! Statt sich einen Baum zu suchen, wo er seinen Vorfahren nah war, nervte er ihn. Wusste dieser Kerl nicht, dass man zu hochintelligenten Wesen nicht so primitiv sein konnte? Grimmig packte er die Granate und warf sie fort.


„Mistkerl“, brummte der Schwarze und folgte mit seinem Blick der Flugbahn dieser Granate. „Dem mach' ich das Leben persönlich zur Hölle! Der braucht keinen Bommbassa, Mistkerl.“

Plötzlich ging irgendwo zwischen den gewaltigen Bäumen die Granate in die Luft. Natürlich zuckte kein einziger der stählernen Muskel dieses übergenialen Soldaten. Gleich einem Kunstwerk sah der Schwarze in die Ferne. Musterte den Rauch sowie die Tierchen, die sich ängstlich erhoben. Ja, diese Gegend schien perfekt für den Halbaffen und dessen Sippe zu sein. Doch statt sich weiter zu ärgern, machte er sich etwas Platz. Ließ sich langsam zu Boden sacken, streckte die Beine aus und zündete sich eine Zigarre an. Mal wieder fiel ihm auf, dass hier ein ordentliches Freudenhaus fehlte. Jemand hatte ihm bei diesem Abenteuer wirklich verarscht, das merkte er wieder, wieder und wieder. Schon allein dieser Club aus Möchtegerneliten war eine reinste Farce. Eigentlich hätte man Daclif einfach klonen und für die gesamte Armee – Quatsch, für das gesamte Imperium einsetzen sollen. Noch ein paar Frauen dazu und er beziehungsweise sie – es waren dann ja mehrere Daclifs – wären für immer glücklich gewesen.

„Doch dafür haben die Dreckskerle auf Bastion natürlich kein Geld“, beschwerte er sich und nahm noch einmal einen kräftigen Zug. „Ich wäre tausendmal billiger gewesen! Außerdem hätte man so keine Kurzen oder Halbaffen rekrutieren müssen. Das sind doch fast Nichtmenschen!“

Genüsslich sah er den hellblauen Dunstwolken zu, die allmählich empor schwebten. Mehr und mehr ließ er seine Gedanken gehen. Statt an Halbaffen, Kurze und hässliche Blonde zu denken, dachte er an hübsche Frauen. An Frauen, die hinterm Herd standen, Essen kochten und immer dann mit einem Liebe machten, wenn man es wollte. Dabei kam ihm eine Schauspielerin in den Sinn. Ebenfalls sehr kurz und blass. Mal blond, mal brünett, mal schwarz. War in Filmen und Serien zu sehen. Das hatte er jedenfalls im Arrest mitbekommen als ein Streifen namens „Schokoglasur“ angekündigt wurde – doch statt einem deftigen Porno war's eine Liebesschnulze ohne ein bisschen Sex! Er – mit seinem „Schokocharme“ – konnte solche groben Fehler nicht verstehen! Das kleine Ding war recht hübsch gewesen und hatte einen netten Knackpo. Beim Vorbau fehlte es zwar ein bisschen, aber manchmal musste man sich halt auch mit Kleinigkeiten zufrieden geben – wie in der Messe! Grübeld kratzte er sich das Kinn. Wie war bloß der Name von der Kleinen gewesen?

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