Mon Calamari (Calamari-System)

[ Calamari-System | Mon Calamari | Coral City | Ministerium für Verteidigung | Brüro des republikanischen Verteidigungsminister | allein ]

Ganz im Süden von Coral City, der schwimmenden Hauptstadt von Mon Calamari, befand sich das republikanische Ministerium für Verteidigung. Durch seine Kuppelform passte sich das Gebäude in die restliche, zivile Umgebung perfekt ein. Nur durch die vielen Sicherheitsmaßnahmen unterschied sich das wichtige Ministerium von den Wohnblöcken, Hotels und Bürobauten. Zusätzlich hatte man zur besseren Überwachung mehrere Meter Abstand zu anderen Gebäuden gelassen. Zu jeder Tages- und Nachtzeit standen außerdem immer zwei uniformierte Wachposten vor dem Eingang. Grimmig musterten diese schweigsamen Männer, meist Vertreter der größten und kräftigsten Spezies auf dem recht weitläufigen Territorium der Neuen Republik, die überschaubare Umgebung.

Das kuppelförmige Bauwerk war in mehrere Etagen – je nach Priorität – aufgeteilt. Im Erdgeschoss befand sich neben einer kleinen, schick eingerichteten Lobby auch noch eine riesige Kantine für die zahlreichen Mitarbeiter des republikanischen Ministeriums. Unzählige Büros, Konferenzräume und andere Räumlichkeiten für die Arbeit in einem Gebäude dieser Wichtigkeit befanden sich in dann in den restlichen Etagen. Schmale, helle Korridore verbanden die einzelnen Zimmer, während ein paar Turbolifte die Erreichbarkeit der anderen Stockwerke gewährleisteten. Außerdem befand sich in der letzten Etage das Büro des republikanischen Verteidigungsministers. Zur Sicherheit hatte man diese Etage mit zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen, zum Beispiel dickere Fenster und Wände, versehen.

Schweigsam saß der Sullustaner Sian Nunb hinter seinem Schreibtisch. Ein paar Grünpflanzen hatte man während seiner Abwesenheit in dem Büro aufgestellt. Doch daran störte sich der Minister nicht mehr. Seine gesamte Konzentration galt in diesem Augenblick dem neuen Etat für sein Ministerium, das eindeutig den eigentlichen, zugewiesenen Bedarf überschritt. Brummend studierte der rundliche Sullustaner mit seinen großen schwarzen Augen einige mehrseitige Dokumente. Langsam zeichnete sich eine faltige Landschaft auf seiner Stirn ab.
'Eine Unterhaltung mit Marlon steht mir also bevor', bemerkte Sian nach einigen Minuten und seufzte. 'Damit findet der Tag höchstwahrscheinlich kein Ende mehr.' Unwillkürlich verzog der alte Politiker das Gesicht. Plötzlich klopfte es an der Tür und Sians Stellvertreter, ein hochgewachsener Chagrianer, trat mit angemessenen Tempo herein.

„Minister, in zwei Stunden findet die Hauptsitzung statt...“, informierte der Chagrianer seinen recht kleinen Vorgesetzten. „Da wird die Osarian-Frage das Hauptthema sein.“

„Ich dachte, Qúun und dessen Deligation verweilen noch auf Bothawui“, entgegnete Sian Nunb und sah zu seinem Stellvertreter. „Trotzdem findet die Sitzung statt?“

„Der Flüchtlingsausschuss und Teile des Verteidigungsausschusses drängen den ganzen Senat sowie die Regierung“, antwortete der azurhäutige Chagrianer und ließ seinen Blick durch das riesige Büro schweifen. „Außerdem hat man mittlerweile eine sichere Holo-Leitung nach Bothawui aufgebaut.“

Mit einer nachdenklichen Miene lehnte sich Sian zurück. Die schwarzen Augen ruhten auf den recht großen Hörnern, die sein chagrianischer Stellvertreter besaß. Allmählich zog eine gewohnte Stille in das geräumige Büro, während draußen die Sonne endlich durch die graue Wolkendecke brach. Doch dafür interessierte sich der Sullustaner im Moment nicht. Seine Gedanken waren wieder zu Marlon, den derzeitigen Justizminister, zurückgekehrt. Zwar kannten sich die beiden Politiker – Marlon und Sian – durch den Senator Tion Fey, aber durch die kontraktive Fiskalpolitik, die im Ministerium für Finanzen betrieben wurde, gerieten die beiden republikanischen Würdenträger oft aneinander. Trotz allem musste er diesen Kampf aufnehmen. Seine politische Position wackelte jeden Tag. Gerade im amtierenden Verteidigungsausschuss gierten einige Politiker nach seinem Amt. 'Ich muss mir diese Gestalten vom Hals halten', dachte sich Sian beiläufig.

„Macht ein Treffen mit Minister Marlon aus“, wies der Minister nach einer Weile an. „Ich muss mit ihm über eine Erweiterung des Etat sprechen. Die Werften von Sluis Van und Mon Calamari müssen ihre Arbeiten fortsetzen. Ich werde mich in der Zwischenzeit zum Senatsgebäude aufmachen.“

Der Chagrianer nickte schweigend, drehte sich um und verließ in einem gemächlichen Tempo Sians Büro. Damit war der kleinwüchsige Sullustaner erneut allein. Brummend legte er einige Akten zum anderen Ende des breiten Schreibtisches und griff sich dann sein Datapad. Schnell tippte er ein paar Zeilen an einen alten Freund. 'Ihn muss ich heute Abend im Red Lobster treffen. Mein Kurs muss in den nächsten Tagen wieder sicher sein.' Innerlich ärgerte sich Sian, dass sein politischer Erfolg bei Bothawui so schnell schon wieder verblasste. Grimmig griff er sich die zahlreichen Unterlagen zum anliegenden Osarian-Fall. Die Senatorinnen Peppi Moss und Alyssa Valan setzten sich seit einigen Tagen für die Interessen der rhommamolischen Fraktion ein. 'Aber die Planeten Denon und Corellia haben zurzeit eine größere Priorität. Unser Militär muss eher dort eingesetzt werden. Wir können im Moment keinen Flüchtlingen helfen, wenn das Imperium so am Boden liegt.'

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[OP]Minga war vor ihrem Verschwinden sogar Kanzlerin - aber da nachts alle Katzen grau sind wundert mich nicht wenn das keiner mehr weiß ;)[/OP]

Mon Calamari - Coral City - Senatsgebäude - Löbbi - Café - Minga

Die Trianii musste schmunzeln als der Jedi die Ambivalenz der jedigen Aura ansprach. Ja, sicherlich hatte er recht, aber sie hatte auch schon Fälle beobachtet in denen die schiere Anwesenheit eines Jedi für Ehrfurchtgesorgt hatte - manchmal auch ohne den Umweg über die Ehr.

Wahrscheinlich wirkt Eure Anwesenheit so, dass Ihr zum Vorschein bringt was euer Gegenüber erwartet. Diese Interpretation würde natürlich Euren Erfahrungen mit Machthabern und Politikern eine interessante Note verleihen - vielleicht werden die Jedi von jenen gefürchtet, die etwas zu fürchten haben?

Ein interessantes Thema, die ganze Angelegenheit, auch das, was Meister Nori zum Einsatz nicht machtsensitiver “Jedi” sagte. Inwiefern dabei eine Art von Berufsethos in seine Beurteilung der Lage mit eine Rolle spielte konnte Minga nicht beurteilen, aber sie rief sich in Erinnerung, dass sie hier nicht am Verhandlungstisch saß. Es gab keinen Grund ihr Gegenüber nach Schwachstellen abzusuchen.
Irgendwie waren es immer die unsympathischsten Eigenschaften eines früheren Lebens, die am schnellsten wieder an die Oberfläche kamen.


Ich denke auch das es keine gute Idee wäre Nicht-Jedi als Vertreter des Ordens zu entsenden. Andererseits würden ihnen manche nicht glauben das sie nicht machtbegabt sind, und andere würden ihre Autorität anzweifeln grade weil sie keinen Zugang zur Macht hätten. Außerdem fördert das wahrscheinlich Nachahmer und falsche Jedi, oder jene die versuchen die Macht technisch vorzutäuschen.

Es war gut zu hören das ihre alten Freunde noch am Leben waren, und wenn man sich etwas auf die politische Situation einließ und ein wenig Optimismus unterrührte war zu hoffen das die größten Verluste des Ordens und der Republik in ihrer Gesamtheit der Vergangenheit angehörten.
Überhaupt war es nur eine Frage der Zeit bis sich das Kräfteverhältnis wieder änderte, auch wenn es sich wegen ihr nicht umkehren musste. Es war einfach unmöglich eine ganze Galaxis zu unterjochen, und die Sith und ihr Imperium hatten genauso Verluste erlitten wie die Republik. Mit der Zeit würde sich wieder ein Gleichgewicht einstellen, bis es wieder kippte, nur um sich neu zu finden.
Es war wahrscheinlich das keine dieser Ruhephasen der anderen glich. Mal würde es mehr Spannungen geben, mal mehr vernunftbegabte Wesen auf beiden Seiten. Vielleicht würde eine Seite auf natürlichem Wege schrumpfen, und natürlich hoffte die Senatorin dabei auf das Imperium. Allerdings vermochte sie nicht auszuschließen, dass es genauso die Republik sein konnte, die Planeten auf natürlichem, demokratischen Wege verlor.
Groß angelegte Aktionen aus dem Untergrund oder ein unbekannter Feind aus den nach ihm bekannten Regionen konnten das filigrane Gebilde der Zivilitation ohne vorwarnung aus den Angeln heben, und vielleicht würden Republik und Imperium einmal Seite an Seite kämpfen müssen. Aber solch ein Szenario war nicht zuletzt aufgrund der an Dummheit grenzenden Selbstverliebtheit der oberen Sith sehr unwahrscheinlich - und hatte nichts mit dem tatsächlichen Gespräch zu tun.


Ich kann nicht behaupten von irgendeiner wie auch immer gearteten Mission gehört zu haben - weder meine senatoriellen noch meine geheimdienstlichen Freigaben aus meiner ministerialen Zeit stehen mir bisher zur Verfügung, wenn sie mir überhaupt noch zustehen. Aber ich denke ich habe diese Gungan gesehen, und empfand den Anblick als... Nun, selten. Man sieht nicht viele ihrer Art außerhalb von Naboo,

und ohne ein Clownsgesicht oder einen ähnlichen Beruf, in dem Tollpatschigkeit von der gaffenden Masse bezahlt wurde. Aber den letzten Teil sollte sie wohl so oder so für sich behalten.

Ich denke nur es schadet dem Senat immer noch nicht wenn er mal umgerührt wird,

antwortete sie auf des Jedi Umschreibung von Senatorin Moss, kurz bevor die Gruppe um das Stielaugenlangohr [Anm.d.Red.: Bezeichnung wird im Einklang mit den RivunDis (Richtlinien zur Vermeidung unnötiger Diskriminierung) verwendet] in Hörweite kam.

Es ist mir eine Freude bekannte Gesichter zu sehen,

überbrückte die Trianii den Moment, den es dauerte zumindest einen Namen zuzuordnen während sie beherzt Pfoten schüttelte.

Wie ist es euch ergangen, Senator Fey? Hoffentlich besser als der Republik im Ganzen,

fügte sie hinzu in der Hoffnung das Thema von der Tatsache wegzulenken, dass die Frau sich nicht an den Namen des anderen Senators erinnern konnte. Das Engagement der Gungan lieferte ihr eine weitere Möglichkeit um abzulenken.

Im Flüchtlingsausschuss seid Ihr ja im Moment beinahe für mehr Leute zuständig als der Kanzler selbst, eine noble Aufgabe.

Der Kommentar mochte leicht bissig interpretiert werden, aber einen gewissen Hang zum Zynismus konnte sie sich selbst nicht absprechen nach allem was passiert war. Allerdings fühlte sie sich in der Anwesenheit anderer Regierungsvertreter gleich ganz anders als es auf Hinterwäldlerplaneten in den jenseits des Waldes gelegenen Regionen der Fall gewesen war.
Die Trianii folgte den anderen an den Tisch, zu dem die tatsächlich recht quirlige Senatorin Moss sie führte, und begrüßte genauso wie der Jedi die anwesende Frau.
Nachdem sie sich gesetzt hatten - und Meister Nori wie es schien seine Anwesenheit gerechtfertigt hatte - fügte die Senatorin hinzu,


Ich nehme an es geht hier um ein sehr nobles Unterfangen, wenn ich raten muss um ein Vorreiterprojekt, das nicht vielen hilft aber ein Signal an alle sein soll, dass die Republik nicht an ihrer eigenen Bürokratie erstickt. Ich bin wahrscheinlich dafür,

stellte sie klar, auch wenn sie sich die Details so oder so erzählen lassen würde,

aber ich weiß nicht einmal welcher meiner alten Freunde noch lebt und wer noch in diesem Senat dient. Wenn Senatorin Ratschtan Teh von Ithor oder Senator Palappamahul von Vulpter noch im Amt sind könnte ich Euch vielleicht helfen. Aber fahrt erst fort, vielleicht habe ich mich ja auch bei der Natur der Sache geirrt.

Die pelzige Senatorin hoffte soeben nicht den Enthusiasmus einer aufstrebenden Kollegin gedämpft zu haben, aber irgendwie fühlte sie sich mit genau diesem Enthusiasmus etwas überfordert. Zumindest hatte es den Anschein gemacht das die Gungan sich große Hoffnungen auf den Einfluss der Trianii machte, von dem diese selbst nicht mal wusste ob er noch existierte.
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Mon Calamari - Coral City - Senatsgebäude - Löbbi - Café - Peppi, Alyssa, Tion Fey, Slith Nevs (NPCs), Tako und Minga
 
Orbit über Mon Calamari - Raumfregatte | mit einigen Wachmännern



Gestern erst bei der Wahl, heute auf dem Weg zum Senat. Vieles ging sehr schnell. Zu schnell für Tyonn. Das Raumschiff zische durch den Hyperraum. Nachdenklich sah er hinaus zu den Sternen. Dies war der einzige minimale Zeitraum, seine Gedanken schweifen zu lassen und nachzudenken. Doch gerade in solch düsteren Zeiten brauchte die Republik jedes System, das zu haben war. Die schwere Metalltür öffnete sich, und ein Wachman schritt herraus, offenbar wollte er die Landung verkünden. So nahmen alle Platz und warteten.

Es dauerte nich lange, da schwebten sie über dem blauen Planeten. Er war...unberschreiblich. Ossus hätte nicht unbeschreiblicher seien können. Diese Technologie, diese Ausstattung. Sowas hatte er noch nie gesehen. Sanft landeten sie auf einer Plattform beim Senatsgebäude, das genau so unbeschreiblich war, wie auch alle anderen Gebäude dieses Planeten.



"Interessant.."


murmelte der Iktotchi und musterte den Senat genau. Ehrlich gesagt, hatte er mehr erwartet. Unbeschreiblich hies ja nicht unbedingt "gut". Aber dies war ja nicht schlimm. Tyonn schritt zur schweren Metalltür, die sich kurz darauf öffnete. Danach steuerte er zur Lobby, und setzte sich auf einen Sessel.

Stumm beobachtete er die anderen Senatoren und Senatorinen. Manche unglaublichsten Wesen waren dabei. Eine Gungan, unter anderem. Er hatte noch nie eine echte Gungan gesehen, geschweige denn kennengelernt. Und ein Sullustaner. Doch Tyonn lies sich keiner emotion anmerken, und saß einfach dort, und beobachtete das Geschehen.



Mon Calamari - Senatsgebäude - Lobby | mit einigen Senatoren
 

[Mon Calamari – Coral City, Senatsgebäude – Café in der Lobby] Peppi, Alyssa, Minga Ipu, Tako Nori, Tion Fey, Slith Nevs (NPCs)

Die corellianische Senatorin ging ziemlich professionell mit der plötzlichen Aufmerksamkeit um, auch wenn sie von Senator Fey etwas überrumpelt wirkte, zumindest kam es Peppi so vor. Und sie wusste bereits, welche Rolle die Gungan im Flüchtlingsausschuss spielte, was sie so darstellte, als ob ihre Leistungen die des Kanzlers überträfen.

Die Senatorin von Naboo fühlte sich natürlich sehr geschmeichelt, wobei ihr auf dem Weg zu Alyssas Tisch in den Sinn kam, dass Ms. Ipus Aussage auch ironisch gemeint sein konnte. Aber damit musste sie nun leben und in ihren Bemühungen, Stimmen für ihren Antrag zu gewinnen, fortfahren.

Der Begleiter von Ms. Ipu verlor keine Zeit, sich vorzustellen und entpuppte sich tatsächlich als Jedi, der als Vertreter des Ordens im Jedi-Beirat mitarbeiten sollte.

„Dies ist Alyssa Valan, Senatorin von Bandomeer und ebenfalls Mitarbeiterin im Flüchtlingsausschuss. Alyssa, darf ich vorstellen, Minga Ipu, Senatorin von Corellia“,


machte sie die beiden Senatorinnen miteinander bekannt und ließ die Bedienung zusätzliche Stühle bringen.

„Sehr erfreut, Meister Nori, Euch kennenzulernen! Nun, ich tue, was in meiner Kraft steht, wobei es wirklich nicht sehr einfach ist. Habt Ihr eigentlich einen Überblick, wie es gerade um die Alzoc III-Mission steht? Ich habe ja leider noch gar keine Zwischenberichte erhalten, aber hoffe doch, dass der Rat Mitglieder entsandt hat, die diesen Fall kompetent lösen können“,

erwiderte sie auf die Bemerkung des Mon Calamari und konnte sich auch nicht des Eindrucks erwehren, dass er gerade etwas ironisch geworden war. Doch ihr war wichtig, dass die Mission erfolgreich beendet wurde – zum einen, weil sie wirklich wollte, dass den armen Talz geholfen wurde und zum anderen, um ihren Einsatz zu rechtfertigen, was wiederum ihrer Reputation nutzte. Und wenn sie nun genügend Stimmen für die Osarian-Mission bekam…

Allerdings bekam ihr Optimismus, was den Einfluss von Senatorin Ipu anging, gleich einen empfindlichen Dämpfer versetzt, da die Katzenfrau (Peppi musste unbedingt herausfinden, was für einer Spezies die Senatorin angehörte) sich nach zwei Senatoren von Ithor und Vulpter erkundigte, von denen die Gungan noch nie etwas gehört hatte. Sie meinte zwar einen Ithorianer in der Senatssitzung gesehen zu haben, wusste aber nicht, ob es die besagte Person war. Dass es Vulpter gab, war ihr bekannt, aber wie sie sich dessen Einwohner oder dessen Vertreter vorzustellen hatte, war ihr völlig schleierhaft.

„Beide Kollegen genießen ihren wohlverdienten Ruhestand, Senatorin Ipu. Ithor wird von Senator Qai’Nehanung und Vulpter hat nur bislang nur einen Repräsentanten als politische Vertretung in den Senat geschickt,“

warf Tion Fey mit einem öligen Grinsen ein. Er und Senator Nevs schienen eher abwarten zu wollen, was Peppi zu sagen hatte. Aber selbst wenn sie sich bedeckt hielten, was ihre Unterstützung anging, es würde die junge Senatorin schon sehr wundern, wenn die beiden Vertreter der alten Garde ihr Anliegen nicht weitertragen würden. Des Weiteren konnte sie es sich nicht vorstellen, dass die Meinung einer Senatorin von einer so wichtigen Welt wie Corellia völlig außer Acht gelassen wurde.

Peppi beschloss, keine weitere Minute mit dem Austausch von Floskeln und Höflichkeiten zu verschwenden und legte ihr Datapad auf den Tisch, wo sie eine Holopräsentation aufrief.

„Nun, ich möchte Sie alle auch nicht lange auf die Folter spannen. Es geht um eine Hilfsmission für eine Welt namens Rhommamool, die auf imperialem Gebiet liegt. Vor einigen Tagen sind Flüchtlinge hier angekommen, die mir von den Zuständen dort berichtet haben. Die Einwohner Rhommamools leben vom Bergbau und sind immer noch wirtschaftlich von ihren Ex-Kolonialherren, der Nachbarwelt Osarian abhängig. Diese versuchen, die Unabhängigkeit Rhommamools zu beschneiden, was soweit gegangen ist, dass sich auch die imperiale Ordnungsmacht eingemischt hat. Glücklicherweise konnte jene Einmischung abgewendet werden, aber die Rhommamoolianer befürchten weitere Repressalien.“

Sie stoppte die Präsentation, um ihre Worte und die Fakten und Bilder wirken zu lassen und sah gespannt in die Runde. Als sie den Eindruck hatte, dass sich alle genug Gedanken gemacht hatten, fuhr sie fort.

„Sie fragen sich bestimmt, was die Republik mit einer unbedeutenden Welt auf imperialem Gebiet zu schaffen hat. Ich persönlich bewundere den Mut dieser Leute, sich mit ihren bescheidenen Mitteln gegen einen quasi übermächtigen Gegner zur Wehr zu setzen. Sie vertreten die Werte, für die auch die Republik steht – oder stehen sollte - und wenn bekannt wird, dass die Republik sich für solche freiheitsliebenden Völker einsetzt, kann das eine Signalwirkung auf andere Welten haben, die wir nicht unterschätzen dürfen. Diese Welten sollten ermutigt werden, Rhommamools Beispiel zu folgen, sich vom Imperium lossagen und dafür die Unterstützung von uns bekommen, die sie verdienen. Darüber hinaus verfügt Rhommamool als Bergbauplanet über gewiss gut verwertbare Bodenschätze, womit es auch ein wirtschaftliches Argument gibt. Doch ich finde, dass die Unterstützung durch die Neue Republik dazu dienen sollte, Rhommamools Unabhängigkeit zu bewahren, damit die Bewohner frei und selbst bestimmt leben können.

Stellen Sie sich vor, wenn eine solche Nachricht durch die Galaxis geht – wer möchte schon unter dem Joch dieser imperialen Gewaltherrschaft und ihrer Lakaien leben?“,


beendete Peppi ihre Ansprache, die schon Züge ihrer Rede trug, die sie in einigen Tagen vor dem Senat halten würde.

„Also, was sagen Sie dazu – und würden Sie diesen Antrag mit Ihrer Stimme unterstützen? Ich werde ihn heute nach der Sitzungspause einreichen und in drei Tagen wird darüber abgestimmt“,

fügte sie hinzu, um die Dringlichkeit ihres Anliegens zu unterstreichen. Dass die Senatoren Fey und Nevs bedeutungsschwere, aber undeutbare Blicke wechselten, war ihr klar, aber noch mehr war sie auf die Reaktionen von Senatorin Ipu und Meister Nori gespannt. Inwieweit der Jedi-Meister Einfluss auf das Ergebnis hatte, wusste sie nicht, aber sie setzte darauf, dass die wohlwollende Meinung des Jedi-Beirats einige positive Auswirkungen auf die Stimmung im Senat hatte.

[Mon Calamari – Coral City, Senatsgebäude – Café in der Lobby] Peppi, Alyssa, Minga Ipu, Tako Nori, Tion Fey, Slith Nevs (NPCs)
 
[ Calamari-System | Mon Calamari | Coral City | Straße | Speeder | mit Ten Dhur und C-7DX ]

Mit einem ziemlich sanften Ruck endete auf einmal die Fahrt vom fernen Verteidigungsministerium zum provisorischen Senatsgebäude. Schon zu diesem Zeitpunkt hatte sich eine kleine Horde an sehr neugierigen Journalisten vor dem Gebäude eingefunden. Immer wieder belagerten diese Reporter in einem ziemlich lauten Gemurmel die ankommenden Politiker der Neuen Republik. Auch dieses Mal erwachte auf einen Schlag ein äußert grelles Blitzgewitter als Minister Sian Nunb den recht sicheren Speeder verließ. Gleichzeitig stiegen auch Ten Dhur, Sians Sekretär, und sein großer Droide C-7DX aus. Kurz sah sich der kleinwüchsige, etwas dickliche Sullustaner um. Dann schritt er ganz langsam auf das bewachte Gebäude zu. Sofort stürzten sich mehrere Journalisten auf ihn. In diesem Moment, der nur Sekunden betrug, hörte der Minister sogar das Surren der vielen Holokameras.

„Minister Nunb, Minister Nunb, rief einer der Reporter mit lauter Stimme, um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. „... das Verteidigungsministerium hat noch keine klare Stellungnahme zur neuen, fast wagemutigen Entscheidung der beiden jungen Senatorinnen Moss und Valan abgeben. Könnten Sie sich jetzt dazu äußern, Minister?“

„Natürlich bedauert das Verteidigungsministerium die Lage im Osarian-System“, antwortete Sian in einem ruhigen Ton, während sein Protokolldroide problemlos simultan übersetzte. „Sämtliche Opfer dieser Lage – vor allem die Rhommamolianer – haben selbstverständlich unser Mitgefühl … aber in solchen Situationen müssen wir uns schlicht auf das Urteil unserer Militärs verlassen. Sie haben das nötige Fachwissen, um Situationen dieser Art am besten einschätzen zu können. Demnach verlassen sich alle Mitarbeiter in meinem Ministerium auf diese Einschätzung.“

„Sehen Sie eine reelle Chance für das großherzige Vorhaben?“, fragte ein zweiter Journalist gleich hinterher.

„Eine Wahrscheinlichkeit gibt es immer – die Frage ist nur: Wie hoch?“, entgegnete Sian mit einem freundlichen Lächeln. „Der Senat wird die Entscheidung bringen und daran werde ich mich, gemäß meiner hochrangigen Position, ebenso halten.“

Mit einem Nicken, obwohl die Zurufe nicht endeten, beendete der Sullustaner das Gespräch. In aller Ruhe setzte er – samt seiner kleinen Gefolgschaft – den restlichen Weg in Richtung Senat fort. Nach knapp zwei Minuten ließ auch das riesige Interesse am gehenden Verteidigungsminister nach, da der nächste Senator mit seinem Speeder in einem gemächlichen Tempo vorfuhr. Flüchtig drehte sich der Sullustaner noch einmal um. Es handelte sich um den unbekannten Senator von Handooine, der sich der Horde an Journalisten stellte. Gleichmütig zuckte Sian kurz mit den Schultern, bevor er die zwei Wachposten, die an der gepanzerten Tür positioniert waren, passierte. Unverzüglich breitete sich die große Lobby – mit all den anwesenden Politikern – aus. Ein leises Gemurmel lag in der Luft. Ruhig schritt Sian durch die Lobby. Suchte nach bekannten Gesichtern. 'Etwas mehr Rückhalt könnte man für diese Sitzung gebrauchen', bemerkte der Sullustaner.

Plötzlich fiel ihm ein junger Iktotchi (Tyonn Dork) in der Mitte der Lobby auf. Das dunkle Pink der ledrigen Haut schimmerte ganz leicht im gedämpften Licht. Er trug sehr leichte Stoffe auf der Haut, die wahrscheinlich zum gewohnten Klima seiner ursprünglichen Heimatwelt – Iktotch – passte. Für den Augenblick hielt Sian diesen Iktotchi für einen Vertreter einer der zahlreichen Exilregierungen, da der Planet zu diesem Zeitpunkt noch ein aktiver Teil des imperialen Territoriums war. Auf einmal flüsterte Ten Dhur seinem alten Vorgesetzten einzelne Informationsfetzen ins Ohr. Mit einem Schlag befand sich der Minister wieder vollkommen im Bilde. Er hatte sich geirrt. Ein Lächeln huschte fast unmerklich über das faltige Gesicht. Die großen schwarzen Augen fixierten den schlanken Iktotchi, der bloß einen goldenen Protokolldroiden an seiner Seite hatte. Ruhigen Schrittes ging der dickliche Sullustaner auf den Neuling zu.


„Ich grüße Sie, werter Kollege“, sprach der Verteidigungsminister den jungen Senator auf Sullutese an, während er im selben Moment dessen Hand ergriff und schüttelte. „Mein Name ist Sian Nunb – derzeitiger Verteidigungsminister der Neuen Republik. Wie ich hörte sind Sie der neue Nachfolger des Ysanna Cado Bhar. … Sie treten damit in große Fußstapfen. Wie ist die Lage auf Ossus?“

[ Calamari-System | Mon Calamari | Coral City | abgesichertes Gebäude (Senat) | Lobby | mit Ten Dhur und C-7DX, im Gespräch mit einem Iktotchi-Senator (Tyonn Dork) ]
 
Mon Calamari - Senatsgebäude - Lobby | mit einigen Senatoren



Noch lange scheifte er sein Auge über die Lobby, bis er einen bekannten metallischen Ton hörte. Es war ein 3PO Droide, der mehr oder weniger tollpaschich. Aber es machte nichts, Tyonn mochte diesen Droiden, der zu seinem Sessel herüber spazierte.


"S-sir, ich bin ebenfalls angekommen!"


stotterte er.


"Ja, das bist du."


gab der Iktotchi zurück. Plötzlich kam ein Sullustaner zu ihm rüber, und begrüte ihn. ZO-3PO fing an, den anderen Protokolldroiden zu mustern, aber das störte nicht.


"Wie es auf Ossus ist? Naja, die Senotorenwahl ist vorbei. Es gibt ein wenig Aufruhr wegen den Leuten, die nicht für mich gestimmt haben, aber da dies nicht gerade die größte Menge ist, haben wir dieses Problem im Griff. Übrigens, mein Name ist Tyonn Dork. Freut mich, sie kennen zu lernen, Senator Numb. In solchen Tagen kann ein wenig Freude ja nicht schaden, und ich spreche nicht vom Imperium, sondern von den Reporter, die hier ihr Unwesen treiben, aber trotzdem ist das Imperium nicht zu unterschätzen."


Erklärte Tyonn. ZO-3PO Wollte noch anfangen seine Rede zu übersetzen, doch durch ein Handzeichen des Iktotchi hörte er auf.


Mon Calamari - Senatsgebäude - Lobby | mit Sian
 
(Tako Nori)​

Dac - Coral City - Senatsgebäude, Cafe in der Lobby - Tion Fey, Slith Nevs (NPCs), Alyssa, Peppi, Minga, Tako


Die Triiani war in der Tat eine interessante Gesprächspartnerin und Tako hätte ihre Ideen gerne vertieft erörtert, wäre nicht Peppi Moss, die Gungan-Senatorin, mit einigen weiteren Senatorin ins Café zurückgekehrt.

Erfrischend zu hören, dass es noch Politiker gab, die über persönliche Erfahrungen mit Jedi und damit auch über eine nicht von Vorurteilen geprägte Meinung über sie verfügten – dass sie vermutete, Furcht und Ressentiments Machtbenutzern gegenüber hätten seitens Politikern und anderen Machthabern tiefere Gründe, als ebem jene Vorurteile oder die Außenwirkung des Ordens, kam überraschend von einem ehemaligen Mitglied der mächtigen Zirkel innerhalb der Republik, war jedoch nicht unerfreulich. Er hätte sich gerne noch länger über ihren persönlichen Eindruck von den Jedi ausgetauscht und herausgefunden, was sie desweiteren noch als problematisch ansah, außer der mangelnden Präsenz in der Fläche, wovon sie wohl zu Recht annahm, dass diese durch nicht-machtsensitive Ordensangehörige eher nicht zu beheben waren.

Senatorin Minga hatte noch nichts von dem Auftrag gehört, doch die rosarote Gungan, die ihn den Jedi verschafft hatte, war ihr aufgefallen und ebenso begrüßte sie, wenn es zu Neuerungen im Senat käme.

„Vielleicht ändert sich das ja auch bald wenn Sie nun in Amt und Würden zurückkehren, und vielleicht bekomme ich auch die Gelegenheit, mich etwas mit Senatorin Moss darüber zu unterhalten. Ich traue ihr zu, dass sie einigen frischen Wind in die altehrwürdigen Hallen des Senats bringt.“

Dem es beileibe gut täte, mehr zu tun als nur Niederlagen und Rückschläge zu verwalten, dachte der Großmeister sich dazu. Das gestalterische Element hatte er in der Politik vermisst die letzten Jahre, doch in letzter Zeit schien der Wind sich tatsächlich zu drehen. Hoffentlich waren Ereignisse wie die Rückeroberung Bothawuis eine Folge, und nicht etwa ursächlich für diesen Eindruck. Natürlich konnte es ein Strohfeuer sein, doch er hoffte nicht.

Dies war also sein erster Kontakt mit derzeit tatsächlich aktiven Politikern. Die Triiani fügte seinen im Nachhinein wohl etwas übertrieben salbungsvollen Worten weitere, mehr als ironisch wirkende hinzu, doch falls die Gungan ihre Kommentare aufgrund der Vorurteile ihrer Spezies gegenüber negativ auffasste, war sie professionell genug, dies nicht zu zeigen. Ohnehin entsprach sie diesen überhaupt nicht; sie wirkte ziemlich bescheiden, aber souverän, was zu Takos Erwartungen nach ihrem Einsatz für die Alzoc-III-Mission passte, und benutzte auch nicht den üblichen Gungan-Akzent, wie man ihn vielleicht erwartete.

„Nun, verehrte Senatorin, mir liegen ebenfalls noch keine Berichte vor außer dass unser Jedi-Team vor wenigen Tagen gelandet ist, doch ich kann sie Ihnen gerne weiterleiten, sowie sie mich erreichen.“

Erwiderte der Mon Calamari. Selbst dieser erste Bericht lag noch praktisch unbearbeitet in einem Stapel mit Flimsikram und Datapads und es würde sicherlich einige Zeit dauern, bis sich die Abläufe eingespielt hätten und der Rückstand abgearbeitet war. Einstweilen tat er, was er so tun konnte um darzulegen, dass der Jedi-Orden alles erforderliche unternahm, um den Auftrag so gut wie möglich zu erledigen.

„Die Erfüllung Mission liegt übrigens in den Händen der umsichtigen und erfahrenen Jedi und Mitglied des Rates Sarid Horn, und ich kann mir nur schwer jemand Geeigneteren dafür vorstellen als sie. Begleitet wird sie von drei Rittern und mehreren Padawanen. Bei Bedarf würde der Orden noch weitere Kräfte zur Verfügung stellen, doch unter diesen Umständen denke ich, dass dies nicht nötig sein wird.“

Kaum waren die gegenseitigen Vorstellungen erledigt und hatten sich alle gesetzt, kam Peppi, welche von den beiden jungen Senatorinnen aus dem Flüchtlingsausschuss die Wortführerin zu sein schien (die meisten Naboo hätten zweifellos zunächst andersrum vermutet) auch prompt zur Sache und rief eine Holopräsentation auf, die eine dem Mon-Calamari-Jedi unbekannte Welt zeigte. Rhommamool, so hieß der Planet, schien sich am Rande eines Bürgerkriegs mit seinem unmittelbaren Nachbarn und früheren Kolonialherrn Osarian zu befinden, was so weit ging, dass schließlich die imperiale Ordnungsmacht eingeschritten hatte.

Derzeit war es im System wohl ruhig, und trotzdem... er fragte sich, welche Art von Hilfsmission der Gungan vorschwebte. Die Zustände dort waren schrecklich, doch Rhommamool lag mitten in imperialem Gebiet, was die Frage aufwarf, wie und ob die Republik helfen konnte – schließlich war dies beileibe nicht der einzige Planet im imperialen Gebiet, in dem die humanitären Zustände katastrophal waren, und Jedi und Republik konnten nicht allen helfen, bei letzterer stellte sich auch die Frage, ob sie das
wollte.

Senatorin Moss waren diese Fragen natürlich bekannt und sie hielt einen emotionalen Appell über Freiheit und Werte und sprach von der Symbolkraft eines solchen Einsatzes. Reden halten konnte sie, das musste man ihr lassen, fand der Jedi, doch ein Teil der Problematik bestand auch weiterhin fort. Als die rosafarbene Senatorin sie nach ihrer Meinung fragte, räusperte sich Tako und sprach, obwohl er über keinerlei Stimmrecht in dieser Angelegenheit verfügte, als erstes.

„Ich kann Ihren Antrag natürlich nur mit Worten und nicht mit einem Votum unterstützen, doch mir ist noch nicht ganz klar geworden, was Euch exakt vorschwebt. Einer diplomatischen oder humanitären Mission stehe ich positiv gegenüber und ich bin mir sicher, dass der Rat einer Beteiligung der Jedi hierbei aufgeschlossen gegenüberstehen wird. Ich kann mich irren, da ich in dieser Hinsicht nicht so auf dem Laufenden bin, aber ich vermute, dass die Republik noch nicht wieder über die Kraft hat, sich im Extremfall ein militärisches Einschreiten leisten zu können. Es läge mir fern, Euch eine derartige Absicht zu unterstellen, Senatorin Moss, doch es sollte nichts unternommen werden, was zu einer Eskalation der Lage führen könnte, wenn die Republik nicht auch willens und fähig ist, den notwendigen Beistand zu leisten, oder das Leiden des rhommamoolianischen Volkes könnte sich noch verschlimmern. Ein Symbol zu bekommen um den Preis, dass Unschuldige noch mehr zu leiden haben, mag für manche Politiker akzeptabel sein, für Jedi ist es nicht. Was auf Rhommamool möglich ist, hängt vermutlich stark von Eurer Fähigkeit ab, Senatorin, die Führung der Republik zu mobilisieren. Ich hoffe nicht, dass es dazu kommt, doch im Extremfall hielte ich es für besser, den Bewohnern im Kleinen zu helfen, versuchen, sie mit ihren Nachbarn zu versöhnen, Flüchtlinge aufzunehmen und kein Bild mit Signalwirkung zu bekommen als einen blutigen, mangels Unterstützung zum Scheitern verurteilten Aufstand gegen das Imperium.“

Führte Tako aus und hoffte, dass die Gungan seine Meinung nicht kritischer auffasste als sie war. Es kam eben darauf an, dass man kein zusätzliches Leid in Kauf nahm, um ein politisches Signal zu haben, doch das erwartete er von der Senatorin nicht.

„Ich werde Euch unterstützen um zu vermeiden, dass ebendies geschieht.“

Schloss er zuversichtlich und auch ein wenig feierlich.

Dac - Coral City - Senatsgebäude, Cafe in der Lobby - Tion Fey, Slith Nevs (NPCs), Alyssa, Peppi, Minga, Tako
 
Mon Calamari - Coral City - Senatsgebäude - Löbbi - Café - Peppi, Alyssa, Tion Fey, Slith Nevs (NPCs), Tako und Minga

Minga ließ ihren Blick kurz durch die angeschlossene Eingangshalle schweifen, als sie vom Ruhestand der beiden ihr bekannten Senatoren erfuhr. Was hatte Meister Nori doch gesagt? Alte, ehrwürdige Hallen des Senats? Zum Einen mochten sie ehrwürdig sein, aber nicht alt - nicht so wie jene auf Coruscant, die in jedem nur möglichen Wortsinn altgedient waren.
Andererseits war es für sie persönlich die Frage wie viel von dem was sie damals als Aufgabe und Berufung gesehen hatte noch übrig war in dieser durchaus veränderten Republik. Das Ausscheiden zweier Senatoren aus ihrer Zeit führte ihr vor Augen, dass sie sich vielleicht zu lange zu weit weg von der Wiege der Macht aufgehalten hatte.


Ruhestand ist ein Luxus auf den wir hoffen können, der uns aber trotz Allem nicht sicher ist,

meinte sie leicht schwermütig.

Ich habe leider keine Ahnung ob ich die Bekanntschaft von Qai’Nehanung bereits gemacht habe, oder ob er ähnlich gut... verbunden ist wie seine Vorgängerin.

Anschließend richtete die Trianii ihre Aufmerksamkeit dann auf die enthusiastische und gut vorbereitete Präsentation von Senatorin Moss. Den Eindruck der quirligen jungen Idealistin bestätigte sowohl die Art als auch der Inhalt ihres kleinen Vortrages.
Zwar hatte Minga bereits nach dem ersten Teil ein paar Fragen, unter anderem ob es gesund und sinnvoll war in einem System Planeten beider Fraktionen zu haben, doch sie hatte gelernt das es besser war sein Gegenüber aussprechen zu lassen, bevor man ihnen durch Fragen das Gefühl gab ihr Publikum möglicherweise abgehängt zu haben. Sicherlich waren intelligente Zwischenfragen immer erwünscht und sinnvoll, aber nur wenn sie dem Verständnis halfen und nicht wenn sie den Redner mehr oder weniger kritisierten.
Oder sie machte sich einfach zu viele Gedanken über die ihres Gegenübers, und hatte den Anschluss an die einst intuitive Welt politischer Gespräche verloren.
Immerhin beantwortete das Langohr einige der Fragen der Senatorin, doch sie blieb zwiegespalten was diesen reichlich idealistischen antrag anging.


Nun, ich will ehrlich sein, ich weiß nicht ob mir dieser Vorschlag gefällt. Eure Ziele sind sicher nobel, aber... eine imperiale Welt und eine republikanische im selben System, da sind Spannungen gradezu vorprogrammiert. Wenn ich das ganze mal von dem Standpunkt der Propaganda betrachten darf...

meinte sie vorsichtig, und hatte das Gefühl sich dabei langsam wieder in eine alte Rolle hineinzufinden, die man wahrscheinlich doch nie richtig verlernte.

Einerseits ist es sicherlich eine gute Nachricht für den Rest der Galaxis, wenn unterdrückte Völker mit der Hilfe der Republik rechnen können. Andererseits macht es grade der Ressourcenreichtum von Rhommamool einfach für die Meinungswürger des Imperiums uns Gier zu unterstellen.

Peppi schien ein Lauffeuer zu erwarten, aber in der Erfahrung der Kätzin musste man aufpassen das sich der Wind nicht drehte und einem die Flammen selbst entgegen schlugen.
Der Jedi schien es ähnlich zu sehen, auch wenn er - vielleicht naturgemäß - die Angelegenheit mehr von einem strategischen, militärischen Standpunkt betrachtete. Minga ertappte sich dabei einen eher zynischen Kommentar abzugeben, bevor sie zu der Erkenntnis kommen konnte das es in diesem Fall besser gewesen wäre den Mund zu halten.


Natürlich wäre die blutige Niederschlagung einer wehrlosen Hilfsmission ein gefundenes Fressen für unsere eigene Propaganda-Maschinerie, und gleichzeitig ein heißer Ansporn für andere unterdrückte Völker, sich gegen das Unrecht aufzulehnen.

Der in der Luft hängende Vorwurf war nicht das, was Minga beabsichtigt hatte, und deshalb schob sie nach,

Aber ich weiß das Senatorin Moss das nicht beabsichtigt. Ich halte es genauso für wahrscheinlich, dass das Imperium sich genau aus diesem Grund davor hüten wird gegen eine solche Mission vorzugehen. Wenn sie es täten würden sie weitaus mehr verlieren als wenn sie gute Miene zum wesenitären Spiel machten und versuchen etwas vom Ruhm der Reoublik abzubekommen.

Tatsächlich war die Trianii nicht sicher welche Lesart ihr besser gefiel, oder besser gesagt welche sie für wahrscheinlicher hielt. So oder so, es war ein guter Vorschlag, ein netter Versuch vielleicht, und das letzte was sie tun wollte war eine junge, aufstrebende Idealistin gegen die allgegenwärtigen Mühlsteine der Bürokratie laufen zu lassen.
Dass die Gungan so begeistert war, obwohl es drei Tage dauern würde bis es zu einem Votum kam, war ein kleines Wunder für sich.


Ihr habt meine Stimme, auch wenn ich natürlich nicht garantieren kann wieviel Gewicht sie noch hat im Senat.

sicherte sie der Kollegin zu, und unterstrich diese Aussage mit einem feierlichen Nicken. Allerdings wartete sie ab was die anderen Senatoren zu sagen hatten. Vielleicht war sie zu schnell dabei gewesen zuzusagen, genauso wie sie ohne richtig nachzudenken gesprochen und damit die Augenstielträgerin möglicherweise beleidigt hatte.


Mon Calamari - Coral City - Senatsgebäude - Löbbi - Café - Peppi, Alyssa, Tion Fey, Slith Nevs (NPCs), Tako und Minga
 
[ Calamari-System | Mon Calamari | Coral City | abgesichertes Gebäude (Senat) | Lobby | mit Ten Dhur und C-7DX, im Gespräch mit einem Iktotchi-Senator (Tyonn Dork) ]

Die Lobby füllte sich allmählich. Immer mehr Senatoren, deren Sekretäre, einfache Angestellte und einzelne Sicherheitskräfte sammelten sich in dieser sehr farbenfrohen, gläsernen Vorhalle. Langsam machte sich unter den Anwesen das übliche Gemurmel breit. Manche unterhielten sich über diverse politische Tätigkeiten, die sie noch erledigen mussten, andere sprachen schon über die eine Sitzung, die man in dieser Stunde – so kurz davor! – mit viel Spannung erwartete. Es ging um das politische Anliegen von der engagierten Gungan-Senatorin, Peppi Moss, welche dem rhommamolischen Volk im fernen Osarian-System helfen wollte. Die Neue Republik sollte dieser Spezies im Konflikt gegen den ehemaligen Kolonialherrn auf mehreren Ebenen – sprich: militärisch und humanitär – beistehen und so ein Ende der Streitigkeiten im System erzwingen. Zahlreiche Politiker sprachen sich für eine Hilfsmission dieser Größe aus, da man damit die edlen Werte der Republik vertrat. Andere Politiker, darunter Verteidigungsminister Sian Nunb, waren dagegen, weil man somit den derzeitigen Vorstoß der eigenen Streitkräfte auf imperialen Territorium erheblich schwächte.

Inmitten dieser unzähligen Smalltalk-Gespräche und kleinerer Debatten unterhielten sich ein älterer, dicklicher Sullustaner mit einem jungen, schlanken Iktotchi. Neben dem sichtbaren Unterschied der Körpergröße trennten sie sich auch im Geschmack der Kleiderwahl. Minister Sian Nunb trug immer ausgewählte Stoffe auf seinem winzigen Leib. Im genauen Gegensatz dazu schien sich der Iktotchi-Politiker, Tyonn Dork von Ossus, eher in schlichte Kleider zu hüllen. Doch dieser Anblick war nicht ungewöhnlich für die gläserne Lobby, da sich hier tagtäglich unterschiedliche Spezies trafen. Durch diese Grundlage konnte sich der Minister in aller Seelenruhe der privaten Unterhaltung widmen, die er mit dem Senator von Ossus hatte. Zum raschen Übersetzen diente Sians silberner Protokolldroide C-7DX. In einem gewohnt mechanischen Ton – und einiger zusätzlicher Floskeln – dolmetschte der humanoide Droide in perfektem Basic, obwohl Sian eigentlich die Sprache beherrschte. Es war sein Trick, um heimlich einen Vorteil gegenüber anderen Politikern zu haben.


„Wie es auf Ossus ist?“, fragte der Iktotchi ganz höflich nach. „Na ja, die Senatorenwahl ist vorbei. Es gibt ein wenig Aufruhr wegen den Leuten, die nicht für mich gestimmt haben, aber da dies nicht gerade die größte Menge ist, haben wir dieses Problem im Griff. … Übrigens mein Name ist Tyonn Dork. Freut mich Sie kennen zu lernen, Senator Nunb.“

„Die Freude ist natürlich ebenso auf meiner Seite“, entgegnete der faltige Sullustaner und verneigte sich leicht. „ … Und solche politischen Unruhen nach einer Wahl sind ganz normal. Demokratie ist halt auch dann existent, wenn es einmal nicht die Meinung der geschlagenen Gegenseite vertritt.“

Beide Politiker lächelten. Dann gab der Minister seinem Sekretär, dem jungen Ten Dhur, ein äußerst kurzes Handzeichen. Daraufhin nickte der Untergebene galant und verschwand in Richtung Café. In diesem kurzen Moment sah Senator Dork ganz flüchtig durch die gläserne Panoramafront. Goldene, orangefarbene und gelbe Sonnenstrahlen schimmerten sanft durch die breite Front und zeigten bloß die Umrisse der unzähligen Journalisten, die sich draußen noch immer tummelten. Einige Senatoren stellten sich den Fragen dieser neugierigen Reporter, bevor sie in einem gemächlichen Schritttempo die große Lobby betraten. Etwas missmutig beobachtete der Iktotchi dieses Szenario. Offenbar war er ohne eine solche Befragung in die Lobby gelangt. 'Hier auf Mon Calamari muss er sich erst noch einen Namen machen, bevor er in den Fokus der Nachrichten gerät', dachte sich der alte Sullustaner und richtete wieder seine gesamte Aufmerksamkeit auf den schlanken Iktotchi.

„In solchen Tagen kann ein wenig Freude ja nicht schaden...“, bemerkte Tyonn Dork nach einer sehr knappen Pause zu Sian. „Und ich spreche nicht vom Imperium, sondern von den Reportern, die hier hier Unwesen treiben, aber trotzdem ist das Imperium nicht zu unterschätzen.“

„Die Journalisten sind ein notwendiges Übel“, sagte der dickliche Verteidigungsminister und blickte kurz zu der Glasfront. „Sie fühlen sich als die vierte Staatsgewalt in diesem System – doch wir sind ihre Ernährer. Wir füttern sie lediglich mit Informationen. Sie haben auf Ossus den Umgang gelernt und hier werden Sie diesen perfektionieren.“

In diesem Augenblick unterdrückte der sullustanische Minister ein Klopfen auf die Schulter, denn er besann sich unverzüglich auf den politischen Rangunterschied. Plötzlich kehrte sein Sekretär wieder zurück. Schweigend überreichte Ten Dhur seinem älteren Vorgesetzten das halbvolle Glas, das er in der Zwischenzeit besorgt hatte. Flüchtig nippte Sian an dem kalten Wasser. Dann kam Bewegung in der Lobby auf. Zwei uniformierte Senatsdiener hatten die Türen zum Sitzungssaal geöffnet und nun strömten die anwesenden Politiker ins Innere. Dieser ruhigen Bewegung schlossen sich ebenso der junge Iktotchi und der alte Sullustaner – mit einem leisen Gemurmel – an. Beiläufig nickte Sian der blonden Alderaanerin, Kalma Visari, zu. Zusammen mit Yacob Astor, dem amtierenden Senator von Lianna, hatten sie das Misstrauensvotum gegen Eryell Raistlin ins Rollen gebracht. Seit diesem Akt hielt sich die Alderaanerin ziemlich im Hintergrund. 'Partner kommen und gehen', bemerkte der alte Sullustaner leicht säuerlich. 'Hier halten Allianzen bloß von Schlacht zu Schlacht.'

Der Sitzungssaal war in einem symmetrischen Halbkreis angelegt. Murmelnd setzten sich die vielen Diplomaten, Senatoren und Minister an ihre Plätze. Bei einigen Stühlen erwachten plötzlich diverse Hologramme der abwesenden Politiker. Unter ihnen befanden sich ebenfalls Kanzler Qúun, welcher zu diesem Zeitpunkt noch auf Bothawui – bei den Sonderstreitkräften der Republik – verweilte, und die Senatorin von Ryloth, Astraal Vao. Sian musterte kurz die einzelnen Hologramme, bevor er sich auf seinen Stuhl setzte. Sofort schaltete Ten Dhur das Datapad an, welches dem Minister gehörte. In der ersten Reihe drehte gleichzeitig Senatsdiener Lark, ein grimmiger Bothan, seine Runde. Der alte Bothan sollte auch an diesem Tag die Sitzung einleiten. Doch im Moment suchten noch einige neue Senatoren ihre Plätze, weshalb noch keine Ruhe eingekehrt war. Flüsternd bedankte sich Sian Nunb bei seinem treuen Sekretär und dann verschwand dieser wieder im Hintergrund. Dann ließ die laute Stimme Larks den Saal aufhorchen.

„Werte Diplomaten, Senatoren, Minister und Kanzler Qúun, brummte der uniformierte Bothan und stellte sich hinter das ziemlich schmale Rednerpult. „Hiermit eröffne ich die Eilsitzung zur Osarian-Rhommamol-Problematik. Senatorin Moss von Naboo hat einen formalen Antrag eingebracht und hat damit den ersten Beitrag. Darf ich Sie bitten, Ms. Moss?“

[ Calamari-System | Mon Calamari | Coral City | abgesichertes Gebäude (Senat) | Sitzungssaal | mit sämtlichen Senatoren und Ministern ]
 
Mon Calamari | Senatsgebäude | Lobby | Mit Sian


„Ja, das stimmt. Man muss den Journalisten immer ihr Fressen geben. Wenn sie mal nichts bekommen, bekommt man selber immer einen Schlag auf den Kopf. Aber da muss man halt durch.

Merkte ich an. Es gab sehr viel Pressefreihet, das war wahr. Aber Tyonn hats nicht im geringsten gejukt. Erst hieß es: „Eine Bereicherung für Ossus!“, dann wieder „ein Machtbesessener Freak“, doch wie erwähnt, ihn hats nicht im geringsten gejukt. Sie sind ab jetzt wohl oder übel auf ihn angewiesen, und man wird nicht einfach so Senator. Da muss ein handfester Plan beiliegen.

"Sir“, riss ihn ZO-3PO aus seinen Gedanken, „ich will sie beide ja nicht stören, aber wie sie vielleicht schon erfahren haben, die Senatssitzung fängt gleich an. Machen sie sich bitte auf den Weg, denn wir wollen ja nicht ins Gedrängel geraten.“

Auch Sian nickte in Richtung Tür, wo gerade zwei Senatswachen den Sitzungssaal aufschlossen. Tyonn erhob sich, und machte sich auf den Weg. Der Protokolldroide wollte mitkommen, doch durch ein Handzeichen des Iktotchi blieb er stehen. Dies war eine Sache unter Politikern, und er wollte keine Droiden dabei haben. Danach stellte er sich ins Gedrängel, und quetschte sich durch die Tür. Nach einer weile war die Lobby wie leer gefegt. Tyonn musterte einige der Senatoren, bevor er sich an seinen Platz in der ersten Reihe setzte. Gleich neben ihm erschien ein Hologram, das gespannt zum Rednerpult hinaufsah, wo ein bothaner Senator namens Larkanfing zu sprechen.

„Werte Diplomaten, Senatoren, Minister und Kanzler Qúun“, brummte der uniformierte Bothan und stellte sich hinter das ziemlich schmale Rednerpult. „Hiermit eröffne ich die Eilsitzung zur Osarian-Rhommamol-Problematik. Senatorin Moss von Naboo hat einen formalen Antrag eingebracht und hat damit den ersten Beitrag. Darf ich Sie bitten, Ms. Moss?“

Wie einige andere Senatoren applaudierte Tyonn und warte gespannt auf die Rede dieser Senatorin 'Moss'.


Mon Calamari | Senatsgebäude | Sitzungssaal | mit vielen anderen Senatoren
 
[ Calamari-System | Mon Calamari | Coral City | abgesichertes Gebäude (Senat) | Lobby ]

Minati betrat eiligst die Lobby."Zu spät." fuhr es ihr durch den Kopf als sie die leere Lobby sah.Was hatte sie dem Schicksal nur angetan,dass sie nun bein ihrem ersten Besuch im Senat auch noch zu spät kam.Es gehörte sicherlich nicht zum guten Ton,wenn man im nachhinein zu einer Sitzung hinzukam,aber was sollte sie machen?Hier warten bis zum Ende der Sitzung,um dann keinerlei Wissen darüber zu haben,über was dann diskutiert wurde.Nein,das wäre kein guter Weg um den Ein oder Anderen Kontakt zu knüpfen.


"Nun gut..." murmelte sie,zupfte noch auf dem Weg zu den Besucherräumen,ihre Kleidung zurecht.Wenn sie schon eventuell einen Teil der Aufmerksamkeit auf sich ziehen würde,dann sollte sie wenigstens anständig aussehen.

"...f ich sie bitten,Ms Moss?" drang es zusammen mit Applaus aus der Tür,als Minati eben jene öffnete und hinein huschte,ihren Mantel schnell hinter sich herziehend.Sie erspähte einen freien Platz und setzte sich,während sie aus einem Täschchen eine Holocam hervor zug,diese auf das Rednerpult ausrichtete und anschaltete.Trotz Aufregung hoch konzentriert wartete sie nun auf den Beginn des Vortrages.

[ Calamari-System | Mon Calamari | Coral City | abgesichertes Gebäude (Senat) | Sitzungssaal | mit sämtlichen Senatoren und Ministern,sowie mindestens einer Zuschauerin ]
 
[Mon Calamari – Coral City, Senatsgebäude – Café in der Lobby] Peppi, Alyssa, Minga Ipu, Tako Nori, Tion Fey, Slith Nevs (NPCs)

Nun, Begeisterungsstürme sahen anders aus, und Peppi schalt sich innerlich dafür, von Senatorin Ipu und Meister Nori, so etwas in der Art erwartet zu haben. Die Senatoren Fey und Nevs hielten sich sich, wie gewohnt, äußerst bedeckt, obwohl sie glaubte, dass die beiden erfahrenen Politiker wohlwollende Blicke gewechselt hatten. Einen Rückzieher konnte sie sich, selbst in dieser halbwegs privaten Runde, nicht erlauben.

„Mir ist bewusst, dass eine solche Mission ihre Risiken haben wird. Deshalb setze ich auf ein eher unauffälliges Vorgehen, und aufgrund der geringen Präsenz von imperialem Militär, würde ich sagen, dass die Chancen auf einen Erfolg durchaus vorhanden sind. Die wirtschaftlichen Argumente spielen für mich persönlich eine eher untergeordnete Rolle, aber ich glaube, dass man dem Senat klar machen muss, dass es sich auch in dieser Hinsicht für die Neue Republik lohnen wird, sich auf Rhommamool zu engagieren. Viele Senatoren lassen sich ja leider sonst nicht überzeugen.“


Peppi seufzte und trank einen Schluck ihrer Algenlimonade, bevor sie weiter sprach – es war wirklich nicht einfach, ihre idealistische Sichtweise zu verkaufen.

„Ich möchte einen militärischen Schritt wirklich nur als allerletzte Lösung nehmen, wenn es anders nicht geht. Doch wenn es uns gelingt, das Osarian-System auf eine andere Weise von der Imperialen Herrschaft zu befreien und den Konflikt zwischen Rhommamool und Osarian zu beenden, wird sich zeigen, dass dieser Weg sich auch für andere Systeme lohnt. Ohne Verluste an Leben und Material!“,


beendete sie fast trotzig ihre Antwort an die corellianische Senatorin und den Jedi-Meister. Der pau’anische Senator Fey nickte bedächtig, und sein Kollege von Sluis-Van gab ein undeutbares Zischen von sich.

„Ich muss sagen, dass Ihr Ansatz sehr, wie soll ich sagen, Miss Moss, interessant ist. Ich kann Ihnen adhoc weder eine Absage noch eine Zusage für ein Votum für Ihren Antrag zusichern, aber Mr. Nevs und ich werden uns auf jeden Fall Gedanken darüber machen und uns auch mit unseren anderen Kollegen darüber beraten,“

äußerte der Pau’aner seine Ansicht – dieses Ausweichmanöver brachte Peppi fast allerdings auf hundertachtzig und sie biss sich hart auf die Zunge, um nicht eine schnippische Antwort zu geben.

„Aber seien Sie versichert, werte Kollegin – wir stehen Ihrer Karriere natürlich wohlwollend entgegen und werden dies in unsere Überlegungen mit einbeziehen“,

fügte Senator Nevs hinzu, der anscheinend gemerkt hatte, wie es um Peppis Gemütszustand bestellt war. Allerdings halfen diese Worte ihr kaum weiter, doch sie beherrschte sich, um die beiden einflussreichen Vertreter der ‚Alten Garde’ nicht zu vergrätzen. In die kurze Gesprächspause ertönte der Gong, der das Ende der Sitzungspause ankündigte.

„Vielen Dank, Mr. Fey und Mr. Nevs – ich schätze es sehr, dass Sie mich angehört haben und vertraue auf Ihre große Erfahrung, wenn es in drei Tagen zur Abstimmung kommt.
Ebenso danke ich Ihnen, Senatorin Ipu und Meister Nori, für Ihre Zeit. Ich hoffe doch, dass wir uns an diesem wichtigen Tag wieder sehen und Sie sich auch einige weitergehende Gedanken machen konnten.

Aber bitte entschuldigen Sie uns jetzt, die Senatssitzung geht weiter und ich muss den Antrag einreichen. Auf Wiedersehen!“,


verabschiedete die Gungan-Senatorin sich mit gedämpftem Enthusiasmus, aber nichtsdestoweniger immer noch motiviert, ihren Antrag erfolgreich durchzubringen.


***

Drei Tage später, am Morgen vor der Abstimmung

Es war noch sehr früh am Morgen, doch Peppi schäumte förmlich vor Empörung, als sie die Stufen zum Senatsgebäude hoch schritt. Mitten in der Nacht hatte sie die Nachricht eines gewissen Casshern D’Orcast erhalten, welcher dem Verteidigungsausschuss angehörte. Der Name hatte ihr nur in soweit etwas gesagt, als dass es einen Senator von Chandaar gab, der ebenfalls so hieß, und nur aus diesem Grund hatte sie die Nachricht überhaupt gelesen. Sie glaubte, ein Kaadu hätte sie getreten, als sie fertig damit war.

Auf einen solchen Vorschlag wäre sie freiwillig nie eingegangen, doch nach eingehenden Gesprächen mit ihren Beratern, mit Aktis T’kla sowie mit ihrem Vater, Bombad General Gerrad Moss und der Königin von Naboo, erklärte sie sich zähneknirschend bereit, sich mit D’Orcast zu treffen. Der junge Baron von Chandaar galt als intrigant, profitierte von der blühenden Korruption und Vetternwirtschaft seines Heimatsystems und besaß auch leider den Ruf eines politischen Wunderkindes mit großem Einfluss.

Solche Leute waren Peppi äußerst zuwider, doch ihr Antrag hatte in den letzten Tagen so hohe Wellen geschlagen, dass ein negativer Ausgang der Abstimmung ihr und Naboo politisch das Genick brechen würde. Die Umfragewerte zeigten kein eindeutiges Ergebnis, so dass sie sich keineswegs sicher sein konnte, dass der Senat dem Antrag zustimmte. Es hatte sie zumindest schon einmal zuversichtlich gestimmt, dass es keinen Trend zu einer sicheren Ablehnung gab, doch immer wieder hatte es Äußerungen gegeben, die ihre Karriere mit dem Aufstieg und Fall von Eryell Raistlin, Ex-Kanzlerin und Ex-Senatorin von Naboo, verglichen.

Eine solche Niederlage konnte sie sich nicht leisten, und auch wenn das Angebot von Baron D’Orcast ihr wie ein Pakt mit dem Imperator vorkam, widerwillig musste sie nun erkennen, dass sie gezwungen war, Zugeständnisse einzugehen. Während des Gesprächs mit dem goldhäutigen Chandaari bot Peppi alle Willensstärke auf, nicht aus der Haut zu fahren, doch sie musste den Strohhalm nutzen, der sich ihr bot. Infolge dessen musste sie auch ihre Rede abändern, die sie an diesem Nachmittag vor dem Senat halten würde.

Die Zeit bis zum angesetzten Termin verflog viel zu schnell, und mit Schrecken erkannte sie, dass der Sitzungssaal fast aus allen Nähten platzte und vor Spannung nahezu flirrte. Peppi versuchte die Blicke zu ignorieren, die ihr zugeworfen wurden, auch versuchte sie die Tatsache zu verdrängen, dass Kanzler Quún per Holoübertragung zugeschaltet war, ganz zu schweigen von einigen anderen Senatoren, der Königin von Naboo, Boss Natto und weiteren Staatsoberhäuptern.

Die Stimme von Lark, dem Senatsdiener, unterbrach das angeregte Gemurmel und Geflüster:

„Werte Diplomaten, Senatoren, Minister und Kanzler Qúun. Hiermit eröffne ich die Eilsitzung zur Osarian-Rhommamol-Problematik. Senatorin Moss von Naboo hat einen formalen Antrag eingebracht und hat damit den ersten Beitrag. Darf ich Sie bitten, Ms. Moss?“

Peppi erhob sich mit schweren Gliedern von ihrem Sessel in der Loge der Delegation von Naboo.

„Das schaffst du…“,

flüsterten ihr Coralie und Kap zu, und auch die drei Rhommamoolianer warfen ihr ermunternde Blicke zu, obwohl diese auch nervös wirkten. Nun schien wirklich jeder im Sitzungssaal sie anzustarren, als sie nach vorne zum Rednerpult ging, doch sie versuchte einfach gerade aus zu schauen, was ihr nicht immer gelang.

In der applaudierenden Masse fielen ihr immer wieder einzelne Personen ins Auge – ihre Freundin und Kollegin Alyssa Valan, die beiden undurchsichtigen Senatoren Fey und Nevs, Aktis T’Kla, den Vorsitzenden des Flüchtlingsausschusses sowie Senatorin Ipu und Meister Nori. Unwillkürlich fiel ihr Blick auch auf die Delegation von Chandaar, wo neben Senator Xeder D’Orcast dessen Neffe Casshern D’Orcast saß – dieser spitzohrige Emporkömmling wagte es auch noch, ihr unverschämt zuzugrinsen! Prompt rückte zu allem Überfluss schließlich Sian Nunb, der sullustanische Verteidigungsminister der Neuen Republik in ihr Blickfeld - zwar tat er so, als ob ihn das alles nichts anginge, aber dank dem Chandaari würde sie sich auch noch mit diesem erfahrenen Politiker auseinandersetzen müssen.

Sofort blickte sie wieder stur geradeaus und betrat das Rednerpult. Es war totenstill, als sie in die Runde blickte – und ihr fiel sofort eine grünhäutige Humanoide (Minati) auf, die sich mit wehendem Mantel auf freien Platz setzte und irgendetwas aus ihrer Tasche hervorkramte, was ganz nach einer Holocam aussah.

Peppi stutzte – was sollte das? Hier im Sitzungssaal waren außer den offiziellen Protokollaufnahmen keine weiteren gestattet – hatte es etwa eine neugierige Reporterin durch die Kontrollen geschafft?

Die Senatorin machte Lark darauf aufmerksam und trat einen Schritt vom Rednerpult zurück. Auch wenn es ein ärgerlicher Zwischenfall war und der versammelte Senat anfing zu tuscheln, es gab ihr eine kurze Frist sich zu sammeln. Der Senatsdiener eilte mit zwei Quarren-Sicherheitskräften zu der grünhäutigen Frau mit der Holocam.

„Madam, ich weise Sie darauf hin, dass eigene Holoaufnahmen hier nicht gestattet sind. Sie müssen das Gerät bis zum Sitzungsende abgeben. Außerdem muss ich nach Ihrer Akkreditierung fragen!“,

sprach der Bothaner sie höflich, aber bestimmt an. Die Aufmerksamkeit der versammelten Senatsmitglieder richtete sich nun auf den Neuankömmling, was der Gungan etwas Zeit verschaffte, schnell einen Schluck Wasser zu trinken, während sie wartete, dass der Vorfall geklärt wurde.

[ Mon Calamari - Coral City- abgesichertes Gebäude (Senat)-Sitzungssaal ] Peppi, Lark, Minati und der versammelte Senat
 
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[ Calamari-System | Mon Calamari | Coral City | abgesichertes Gebäude (Senat) | Sitzungssaal | mit sämtlichen Senatoren und Ministern,sowie mindestens einer Zuschauerin ]

Minati lehnte sich ein wenig nach rechts und betrachtete interessiert die Senatorin von Naboo,welche dort zum Rednerpult ging.Sie ließ ihren Blick über die Anwesenden wandern und ärgertete sich ein wenig darüber,dass sie so gut wie keinen der Senatoren zuordnen konnte.Sie hätte sich doch besser vorbereiten sollen.Nunja,so würde ihr wenigstens zwischen den Sitzungen nicht langweilig werden,obwohl sich das so schon schwer vorstellen konnte.

Sie lenkte ihren Blick zurück zum Rednerpult und runzelte kurz ihre Stirn.Senatorin Moss trat gerade einen Schritt vom Rednerpult zurück - Minati hielt kurz inne,war ihr etwas entgangen? Erst nach ein paar Sekunden fiel ihr auf das der Senatsdiener,welcher gerade eben noch die Senatorin angekündigt hatte sich nun auf den Weg in Richtung der Zuschauerplätze gemacht hatte.Da direkt wohl nichts weiteres von der Senatorin von Naboo kommen schien,betrachtete sie mit verwundertem Blick den näherkommenden Senatsdiener,welchem sich zwei der Wachen angeschlossen hatten.Als dieser auch noch genau vor ihr halt machte,warf sie ihm einen verständnislosen Blick entgegen.


„Madam, ich weise Sie darauf hin, dass eigene Holoaufnahmen hier nicht gestattet sind. Sie müssen das Gerät bis zum Sitzungsende abgeben. Außerdem muss ich nach Ihrer Akkreditierung fragen!“,

kam es ihr genauso höflich wie bestimmt entgegen.Ihr Blick wanderte kurz etwas irritiert zu ihrer Holocam,bevor sie diese schnell in die Hand nahm,das bisher Aufgenommene löschte und sie dem Senatsdiener mit etwas zitternden Händen,war ihr doch aufgefallen das sie nun im Mittelpunkt stand,überreichte.

"Ohh...entschuldigt...hier.",

meinte sie immer noch etwas aus der Fassung und begann kurz in ihrer Tasche herumzuwühlen.Nachdem sie das gesuchte Datapad mit der Akkreditierung samt Agrément in den Händen hielt,überreichte sie Selbiges dem Senatsdiener und erhob sich kurz.

"Botschafterin Minati Forlin von Mirial,zu euren Diensten.",

stellte sie sich nun dem Diener mit ein wenig wiedergewonnenen Selbstvertrauen vor und machte einen Knicks.Angestrengt versuchte sie keinen Gedanken daran zu verschwendet,das sie wohl immer noch der Mittelpunkt der Aufmerksamkeit war.Obwohl man ihr ihre Unbehaglichkeit,wegen der deutlich dunkelgrüneren Färbung ihrer Wangen,ansah.

[ Calamari-System | Mon Calamari | Coral City | abgesichertes Gebäude (Senat) | Sitzungssaal | mit sämtlichen Senatoren und Ministern,Senatsdiener und Botschafterin Forlin ]
 
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(Tako Nori)​

Dac - Coral City - Senatsgebäude, Cafe in der Lobby - Tion Fey, Slith Nevs (NPCs), Alyssa, Peppi, Minga, Tako


Tako war bereits zu lange Jedi und Diplomat um nicht zu wissen oder zu erkennen, dass seine vorsichtig zurückhaltende Antwort nicht die gewesen war, die Senatorin Moss gerne gehört hätte. Andererseits gebot es seine Stellung, offen zu sprechen, soweit dem die Zwänge der Diplomatie nicht entgegenstanden, was im kleinen Kreis natürlich gegeben war, auch wenn er dadurch leider die Euphorie der noch sehr jungen Gungan etwas dämpfen musste. Auch schien Senatorin Ipu ebenfalls ihre Bedenken zu haben, weshalb ihre rosafarbene Kollegin sich gezwungen sah, sich zu rechtfertigen.

»Diese Herangehensweise erscheint mir sinnvoll,«

Erwiderte der Jedi schließlich unter dem Eindruck, dass Senatorin Moss über die Probleme im Bilde war und eine realistische Strategie betrieb.

»Ich denke, dass eine derartige Mission von der Anwesenheit von Jedi sehr profitieren könnte, sowohl um ihre Sicherheit gewährleisten zu können, als auch für die dauerhafte Lösung des Konflikts zwischen den beiden Völkern zu sorgen.«

Er verzichtete darauf zu wiederholen, dass eine militärisches Engagement natürlich nur die allerletzte Option war, doch eine zu der man unter diesen Umständen notfalls auch tatsächlich bereits sein musste. Die Antworten der beiden erfahrenen Senatorin fielen dagegen wesentlich nichtssagender aus, abgesehen davon, dass sie die Karriere der jungen Politikerin von Naboo in ihre Überlegungen einbeziehen wollten. Ihre Karriere! Sollten die Auswirkungen auf die Laufbahn eines Politikers etwa darüber entscheiden, ob man einen potentiellen riskanten Einsatz in einem imperialen System beschloss? Wahrscheinlich hatte die Gungan recht damit, dass man den Wirtschafts-Köder auswerfen musste. Zum Glück waren die Entscheidungen des Jedi-Rats über derlei Erwägungen erhaben.

»Gerne! Ich werde den Rat über die Angelegenheit informieren und wünsche Ihnen noch viel Erfolg dabei. Wir sehen uns.«

Verabschiedete sich der Jedi schließlich, als die Gungan-Politikerin sich mit der Fortsetzung der Senatssitzung entschuldigte.

* * * * *​

Die drei Tage vergingen schnell – zum Glück hatte man Tako inzwischen eine Assistentin zugeteilt, eine junge Quarren, die sich um den überhand nehmenden Flimsikram kümmerte. Der Mon Calamari hegte keine Vorurteile seiner Nachbarspezies gegenüber, trotz der lange währenden Auseinandersetzungen zwischen ihren Völkern, die allerdings zum Glück der Vergangenheit angehörten, und die Frau war vermutlich zu jung, um überhaupt viel darüber zu wissen.

Der Jedi-Rat, viel schneller als der schwerfällige Senat in seinen Entscheidungen, hatte einer eventuellen Beteiligung des Ordens an der Operation auf Rhommamool zugestimmt und ihm daher weitgehend freie Hand gegeben, auch wenn dem Großmeister nicht ganz klar war, wie sich das auswirkte – sein Amt bestand immer noch vor allem aus vorsichtigem Herantasten und auch die Politik wusste wohl noch nicht genau, wie man mit ihm umgehen sollte. Neuerdings trug Tako sein Lichtschwert offen am Gürtel, nachdem man ihn des öfteren mit einem Senatsdiener verwechselt hatte. Seine eher untypische Robe, der langjährigen Vermittlertätigkeit geschuldet, wirkte wie einfache Senatorenkleidung und war irgendwo zwischen beidem anzusiedeln, außerdem war die Gleichung Mon Calamari = Senatsbediensteter bestürzend fest in den Köpfen vieler Senatoren verankert.

Man hatte ihm einen Platz in den Botschafterrängen zugewiesen, denn letztendlich war es das, was er war. Während er wartete, leitete er auf seinem Datapad Senatorin Moss wie gewünscht die Berichte des Jedi-Teams aus Alzoc III weiter, falls die Debatte schlecht verlaufen würde, hätte sie so anschließend zumindest etwas positives zu lesen.

Innerlich drückte er der rührigen Gungan von Herzen die Daumen, doch er versuchte es nicht zu zeigen, um nicht den Anschein von Voreingenommenheit oder gar Mauscheleien erweckte. Am liebsten hätte er ihr mithilfe der Macht Mut eingeflößt, doch würde er es nicht ohne ihr Wissen tun. Es waren solche Dinge, die immer gern Misstrauen und Verdächtigungen hervorriefen – als ob es etwas gäbe, das schwerer von seinem Kurs abzubringen war als Politiker, die ihre jeweiligen Ziele verfolgten, welche auch immer die waren.

Kurz vor Peppis Rede ereignete sich jedoch noch ein kleiner Eklat: die in seiner unmittelbaren Nähe sitzende Botschafterin von Mirial (nach eigenen Worten) hatte unerlaubterweise eine Holokamera mitgebracht, woraufhin sie von einem Senatsdiener aufmerksam gemacht wurde. Der Jedi, der auf der Senatsbühne selbst noch sehr neu war, konnte gut mit der jungen Frau mitfühlen, der die Angelegenheit offensichtlich peinlich war (offensichtlich, da er im Laufe seiner Karriere diverse Mirialan im Orden kennengelernt hatte und mit deren Farbenspiel vertraut war), wandte sich daher ihr zu, lächelte sie leicht väterlich an und bot ihr die Hand an..

»Zweifellos seit Ihr wie ich ebenfalls noch recht neu hier, Botschafterin Forlin. Kann ich Euch irgendwie helfen? Mein Name ist Tako Nori, ich bin Beauftrager des Ordens der Jedi am Senat.«

Dac - Coral City - Senatsgebäude, Sitzungssaal - Der versammelte Senat, Minati, Tako
 
[ Calamari-System | Mon Calamari | Coral City | abgesichertes Gebäude (Senat) | Sitzungssaal | mit sämtlichen Senatoren und Ministern,Senatsdiener,Botschafterin Forlin,Tako ]

Minati musterte immer noch nervös den Senatsdiener während dieser das Datapad begutachtete.Mit ihrer Linken trommelte sie zu ihrer eigenen Ablenkung mit ihren Fingern auf ihre Hüfte und hoffte doch nur,dass jene peinliche Situation so schnell wie möglich hinter ihr liegen würde.Auch die Tatsache,dass,obwohl hier und da getuschelt wurde,doch der Geräuschpegel im Sitzungssaal recht niedrig war und sie sich dabei ertappte,darauf zu hoffen,dass das Pochen ihres Herzschlages hoffentlich nicht durch den Saal zu hören wäre,beruhigte sie nicht wirklich.

Im ersten Moment ebenso unangenehm nahm sie es auf,als sie ein weiteres mal Angesprochen wurde.Sie drehte sich zu Tako und machte vor diesem ebenso einen Knicks,wobei ihr Blick unweigerlich auf dem Lichtschwert hängen blieb und sich ihre Anspannung ein wenig zu legen schien.


"Sehr erfreut, Meister Jedi.Nun...ich bin sicher das dieser...Zwischenfall doch gleich geklärt sein wird....hoffe ich.",

antwortete sie dem Jedi mit etwas gedämpfter Stimme,da sie immer noch das Gefühl hätte,man könne sie durch den gesammten Sitzungssaal verstehen.

[ Calamari-System | Mon Calamari | Coral City | abgesichertes Gebäude (Senat) | Sitzungssaal | mit sämtlichen Senatoren und Ministern,Senatsdiener,Botschafterin Forlin,Tako ]
 
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(Tako Nori)​

Dac - Coral City - Senatsgebäude, Sitzungssaal - Der versammelte Senat, Minati, Tako


Tako war zu lange den Umgang mit Menschen gewohnt, um nicht zu bemerken, dass Minati einerseits etwas peinlich berührt wirkte, als er sie ansprach und sich andererseits schnell wieder beruhigte, vermutlich, weil er seine Identität als Jedi offenbarte. Da dies wohl bedeutete, dass sie Jedi aufgeschlossen, wenn nicht offen positiv gegenüberstand, war der Großmeister, der seine Aufgabe nicht zuletzt darin sah, die Berührungsängste zwischen Jedi und Politik abzubauen, natürlich entsprechend gerne sah.

Der ältere Mon-Cal musterte sie ein wenig. Auch im Sitzen konnte er feststellen, dass die Botschafterin ziemlich groß war für eine Menschenfrau, vermutlich ein Stück größer als er. Sie hatte die für eine Mirialan typische Färbung und wirkte noch sehr jung, was ihren kleinen Lapsus erklärte, von dem sie – wie sie sagte – hoffte, dass er schnell geklärt sein würde.

»Mit Sicherheit. Wahrscheinlich wird nicht viel mehr passieren, als dass ihr das Gerät nach der Sitzung zurückerhalten werdet. Immerhin seit Ihr berechtigt, hier zu sein und es ist ja nicht so, als hättet ihr einen Blaster hier eingeschmuggelt oder dergleichen.«

Erwiderte er und lächelte. Nicht, dass ihr das angesichts all der Sicherheitskontrollen so ohne weiteres gelungen wäre. Sein Lichtschwert war eine Ausnahme, auf die er bestanden hatte. Immerhin war es ebensosehr ein Symbol von Stand und Status wie eine Waffe, außerdem funktionierte es ja ohnehin nicht auf Distanz.

»Diese Sitzung verspricht, wie ich denke, äußerst interessant zu werden. Bei der Gungan da vorne handelt es sich um Senatorin Moss, die diesen ambitionierten Antrag eingebracht hat. Vermutlich brauche ich euch ohnehin nichts dazu zu erzählen. Ich bin wirklich sehr auf das Ergebnis gespannt, auch als Jedi habe ich noch keine Ahnung, wie die Sache ausgeht, doch ich habe ein gutes Gefühl dabei.«

Erklärte er ihr jovial und deutete dabei auf die Senatorin von Naboo vorne am Rednerpult.

Dac - Coral City - Senatsgebäude, Sitzungssaal - Der versammelte Senat, Minati, Tako
 
[ Mon Calamari - Coral City- abgesichertes Gebäude (Senat)-Sitzungssaal ] Casshern D’Orcast, mit Senator Xeder D’Orcast und dem versammelten Senat

Das Gespräch mit der Senatorin von Naboo war ein voller Erfolg gewesen – sichtlich widerwillig hatte sie Casshern nicht nur angehört, sondern auch eingesehen, dass ihr Antrag zur Osarian-Mission kaum Erfolg haben würde, wenn sie seine Hilfe nicht annehmen würde. Sie hatte ihn auf die Rednerliste gesetzt, und so würden alle Welten, die im Einflussbereich von Chandaar und des Qertamagin-D’Orcast Werftenkonsortiums lagen, dem Antrag gegenüber positiv eingestellt sein.

Verteidigungsminister Nunb würde alles in seiner Macht stehende unternehmen, den Antrag zu torpedieren, doch die Stimmung innerhalb des Verteidigungsministeriums und des Ausschusses sprach dafür, dass man den Ideen des jungen Chandaari durchaus aufgeschlossen gesonnen war. Ebenso hatten ihm seine Kontakte innerhalb der Flotte bestätigt, dass das Oberkommando für ein rasches Voranschreiten war, was die Rückeroberung des Corellian Run und mittelfristig Corellias selbst anging. Zur Zeit beschäftigte sich die Flotte um Bothawui mit irgendwelchen Manövern – ein richtiger Einsatz würde wohl willkommener sein.

Casshern musste sich eingestehen, dass er selbst nervös wurde, als er zusammen mit seinem Onkel, Senator Xeder D’Orcast von Chandaar, den Sitzungssaal betrat, doch die Hauptaufmerksamkeit der anwesenden Politiker richtete sich natürlich auf Senatorin Moss, die gerade vom Senatsdiener aufgerufen wurde. Nur an einem gelegentlichen Zucken ihrer langen zusammengebunden Ohren war zu merken, dass sie unter großem Druck stand. Als ihr Blick auf ihn fiel, lächelte er sie ermutigend an – ihre Reaktion verriet ihm allerdings, dass sie immer noch zutiefst empört über den Handel war, auf den sie sich eingelassen hatte. Doch das gehörte auch zu dem hohen politischen Level, auf dem sie sich bewegten – sie würde noch mehr solche Deals eingehen müssen, um sich hier erfolgreich behaupten zu können - auch wenn es den moralischen Maßstäben ihrer Heimatwelt widersprach.

Bevor aber die Gungan überhaupt mit ihrer Rede beginnen konnte, ereignete sich ein kleiner Zwischenfall, dem Casshern allerdings nur oberflächlich Beachtung schenkte – die Botschafterin irgendeiner neutralen Welt hatte die Aufmerksamkeit der Senatssicherheit erregt, doch die Angelegenheit schien schnell geregelt. Nun trat die Senatorin ans Rednerpult, während im Saal Totenstille herrschte. Casshern kannte den Senat der alten Republik auf Coruscant nur von Holobildern, aber es musste ein wahrhaft erhebendes Gefühl gewesen sein, in Repulsorlogen an einer Sitzung teilzunehmen oder gar einen Vortrag zu halten. Irgendwann einmal, so nahm er sich vor, würde er dort sein und nicht als einfaches Ausschussmitglied.

Er warf einen Blick auf den Platz von Verteidigungminister Nunb, der von seinem unvermeidlichen Protokolldroiden und seinem Assistenten flankiert wurde. Eines Tages, dachte er süffisant lächelnd, würde ihm auch ein solcher Platz in den vorderen Reihen der hohen galaktischen Politik zustehen – den ersten Schritt hatte er bereits gemacht.

„Sehr geehrte Damen und Herren Senatoren, werte Minister und Botschafter, Kanzler Quún, ich begrüße Sie und freue mich über Ihr zahlreiches Erscheinen. Ebenso heiße ich Ihre Majestät, Königin Varayane von Naboo und Boss Natto von Otoh Gunga willkommen!“,


leitete Senatorin Moss ihre Ansprache ein und verbeugte sich in Richtung des Kanzlers und der Staatsoberhäupter ihrer Heimat.

„Dieser Antrag, den Sie unter dem Aktenzeichen RML/4947-121-PM/2 aufrufen können, hat in den letzten Stunden unter dem Eindruck einer Neubewertung der Sachlage in Abstimmung mit der zuständigen Kommission abgeändert werden müssen. Ich bitte um Verzeihung, falls Ihnen dadurch zusätzliche Umstände entstehen.

Außerdem wird nach Ende meiner Rede, Baron Casshern D’Orcast von Chandaar, zur Erläuterung der Sachlage sprechen.“


Unter den anwesenden Politikern entstand eine leichte Unruhe, die allerdings harmlos war – es war ganz normal, dass Anträge in letzter Sekunde abgeändert wurden – Senatoren gaben ihren Assistenten Anweisungen und es wurde eifrig auf Datapads getippt, um den abgeänderten Text aus dem abgesicherten Senatsnetz abzurufen. Viele Blicke richteten sich allerdings neugierig auf Casshern, als sein Name erwähnt wurde, und viele Bemerkungen wurden getuschelt. Doch der junge Baron tat so, als ob ihn das alles nicht berührte und lehnte sich mit einer zufriedenen Miene zurück.

„Trotz der erwähnten Änderungen, besteht das Ziel dieses Antrages vorrangig darin, dem Volk von Rhommamool den Weg aus der Unterdrückung durch seinen Nachbarn Osarian zu ebnen.

Vor einigen Wochen habe ich in meiner Eigenschaft als Mitglied des Flüchtlingsausschusses zwei tapfere Rhommamoolianer kennen gelernt, denen es gelungen ist, aus imperialem Raum zu fliehen und nach Mon Calamari zu kommen. Sie haben mir von den Zuständen in ihrem Heimatsystem erzählt, die mich dazu bewogen haben, diesen Antrag einzureichen. Im Anschluss an die Rede von Baron D’Orcast werden Miss Norah Ahn und Mr. Syssk selbst zu Wort kommen. Mr. Paavo Gys, der ebenfalls von Rhommamool stammt und politisch verfolgt wird, wird ebenfalls zu Ihnen sprechen, um Ihnen aus erster Hand von den Repressalien zu erzählen, dem sein Volk ausgesetzt ist.

Sie fragen sich bestimmt, was die Republik mit einer in Anführungszeichen unbedeutenden Welt auf imperialem Gebiet zu schaffen hat. Ich persönlich bewundere den Mut dieser Leute, sich mit ihren bescheidenen Mitteln gegen einen quasi übermächtigen Gegner zur Wehr zu setzen. Sie vertreten die Werte, für die auch die Republik steht – oder stehen sollte - und wenn bekannt wird, dass die Republik sich für solche freiheitsliebenden Völker einsetzt, kann das eine Signalwirkung auf andere Welten haben, die wir nicht unterschätzen dürfen. Diese Welten sollten ermutigt werden, Rhommamools Beispiel zu folgen, sich vom Imperium lossagen und dafür die Unterstützung von uns bekommen, die sie verdienen. Die Unterstützung durch die Neue Republik sollte dazu dienen, Rhommamools Unabhängigkeit zu bewahren, damit die Bewohner frei und selbst bestimmt leben können.

Stellen Sie sich vor, wenn eine solche Nachricht durch die Galaxis geht – wer möchte schon unter dem Joch dieser imperialen Gewaltherrschaft und ihrer Lakaien leben?“,


stellte die junge Senatorin als rhetorische Frage in die Runde. Hatte sie zunächst noch etwas beklommen gewirkt, sprach sie mit jedem weiteren Wort freier und gelöster, so dass es deutlich wurde, wie sehr dieser Fall zu ihrer Herzensangelegenheit geworden war. Casshern fand diese Art von Idealismus bewundernswert und auch irgendwie mitreißend, dadurch gewann sie Charisma, den nüchterne Realisten nie haben würden. Auch er glaubte an Ideale – nur dass sich seine vorwiegend um ihn selbst drehten.

„Nun möchten sicher auch einige von Ihnen wissen, wie groß der Nutzen einer solchen Mission für die Neue Republik ist – dazu sollten wir uns allerdings fragen, ob es überhaupt einen Nutzen geben muss, um einer bedrängten Welt zu helfen und ob vielleicht der Neuen Republik später vorgeworfen werden kann, sie handele nur aus wirtschaftlichen Gründen . Dennoch kann ich Ihnen folgendes sagen: für einen wirtschaftlichen Nutzen sprechen die reichhaltigen Vorkommen an Erzen und Mineralien, wie auch die bereits vorhandene Infrastruktur an Bergwerken, Förder- und Weiterverarbeitungsanlagen.
Des Weiteren verfügt die Nachbarwelt Osarian über ein gut ausgebautes Handelsnetz und etablierte Verkehrswege innerhalb dieses Sektors. Wenn erst einmal der Konflikt zwischen diesen beiden Welten geschlichtet wurde, kann dieses System zu einem blühenden Industrie- und Handelszentrum ausgebaut werden, von dem alle Parteien profitieren, wenn Rhommamool als gleichberechtigter Handelspartner anerkannt ist.

Natürlich könnte man einwenden, dass es Welten wie diese zu tausenden gibt, die in neutralem Raum liegen oder über gefragtere Rohstoffe verfügen, und dieser Einwand wäre völlig berechtigt. Die Wirtschaftlichkeit ist jedoch nur ein Nebenaspekt dieses Unterfangens – worauf ich Ihre Aufmerksamkeit lenken möchte, ist die Lage des Osarian-Systems!“


Gespanntes Geflüster machte sich unter den Senatoren breit, als die Gungan eine Pause machte, um eine überdimensionale Holokarte aufzurufen, die zunächst die Galaxis als Ganzes abbildete. Neben der Verteilung von imperialen und republikanischen Gebieten in rot und blau, waren die wichtigsten Hyperraumrouten in gelb eingezeichnet.

Dann zoomte die Senatorin die Karte näher auf das Osarian-System und dessen Nachbarsektoren der Expansion Region und des Mid Rim heran, wo auch bereits die jüngst zurückeroberten oder befreiten Systeme Rodia, Falleen, Druckenwell und Leritor zu sehen waren. Wieder brandete Gemurmel auf, als die roten und blauen Markierungen verschwanden und neben den Namen nur noch die leuchtend gelbe Linie zu sehen waren, die sich bis nach Corellia zog. Casshern lächelte müde über das überraschte Raunen, dass durch den Senat ging – es war doch so offensichtlich gewesen, für jeden der eine Holokarte lesen und eins und eins zusammenzählen konnte.

„Wie Sie sehen, kontrolliert Osarian einen wichtigen Ein- und Austrittspunkt des Corellian Run und Sie verstehen, worauf ich hinaus will. Der Neuen Republik bietet sich die einmalige Chance sowohl für ihre Ideale einzustehen als auch die Kontrolle über den Corellian Run wieder zu erlangen. Mit der Rückeroberung des Both-Raumes als auch der benachbarten Systeme haben wir bereits einen Schritt in diese Richtung getan und wir haben nun mit unserem Eingreifen im Osarian-System die Gelegenheit unseren Weg fortzuführen.

Um ehrlich zu sein, möchte ich nur ungern ein weiteres militärisches Vorgehen unterstützen – doch ich sehe momentan keinen anderen realistischen Weg daran vorbei, um Rhommamool auf seinem Weg zur Freiheit zu helfen. Im Anschluss wird Ihnen daher Baron D’Orcast die diesbezüglichen Details erläutern.

Geehrte Damen und Herren Senatoren, sehr geehrter Herr Kanzler – wir dürfen uns dem Hilferuf unterdrückter Welten nicht verschließen, denn dafür steht die Neue Republik, lassen Sie uns in diesem Geist handeln – was einer kleinen Welt wie Rhommamool zugute kommt, nützt auch der restlichen Galaxis, die noch in den Fesseln des Imperiums liegt. Es ist nur ein kleiner Schritt, doch er ist der erste von vielen weiteren, der zur Befreiung des Inner Rim und der Kernwelten führt. Ich hoffe daher auf Ihren Mut und Ihre Weisheit und danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit!“


Beifall brandete auf, und Casshern erwischte sich dabei, wie er selbst kräftig applaudierte, obwohl ihm heiß und kalt geworden war, wie die Senatorin zugab, dass sie das militärische Vorgehen nicht wirklich guthieß. Doch dann erkannte er, dass sie alles tun würde, um ihre eigene Integrität zu bewahren, auch wenn es die Aussichten auf einen Erfolg schmälerte. Die allgemeine Stimmung im Sitzungssaal indessen war alles andere als euphorisch, aber es hatte keine verärgerten Zwischen- oder gar Buh-Rufe gegeben. Man hatte ihr tatsächlich aufmerksam und vielleicht sogar wohlwollend zugehört.

Viel mehr Zeit darüber nachzudenken hatte er nicht, denn kaum, dass Senatorin Moss das Rednerpult verlassen hatte, hatte er nun vor dem versammelten Senat zu sprechen.

„Als zweiten Redner der Eilsitzung zur Osarian-Problematik rufe ich Baron Casshern D’Orcast von Chandaar, Mitglied des Verteidigungsausschusses, auf. Bitte kommen Sie ans Rednerpult, Baron!“,

rief der Senatsdiener ihn auf. Ohne Zweifel war Casshern aufgeregt, aber die Aufregung feuerte ihn nur noch weiter an. Seine goldene Haut strahlte förmlich, als er schwungvoll aufstand.

Auf geht’s, Golden Boy, sagte er sich und ging mit leichten, federnden Schritten nach vorne, um die strategisch-militärischen Details einer Mission ins Osarian-System zu erläutern. Er warf dabei immer wieder prüfende Blicke in die Richtung des Verteidigungsministers, dem, wie üblich, nicht anzusehen war, was er dachte. Aber das beunruhigte Casshern nicht im Geringsten.

[ Mon Calamari - Coral City- abgesichertes Gebäude (Senat)-Sitzungssaal ] Casshern D’Orcast und der versammelte Senat
 
[Calamari System – Orbit von Dac – CRK "Aay'han" - Brücke] – mit der Crew

Dol mochte diesen Planeten. Es war ein beruhigender Anblick diesen fast vollkommen blauen Planeten zu sehen. Nach den letzten Einsätzen waren diese Momente der Ruhe das Beste was ihnen allen geschehen konnte. Aus irgendeinem Grund musste er jetzt an die Geschehnisse vor drei Jahren denken.

…..

Dol trug trug diese Paradeuniform nicht gerne. Seit sie vor ein paar Stunden ihre Abschlussurkunde erhalten hatten wollte er nichts anderes als aus dieser Uniform raus. Es war schon seit einer Weile dunkel und er war müde von der Feier.
Warum genau habe ich mich dazu entschieden zur Flotte zu gehen? Ich hätte ohne Probleme eine Stelle als Mechaniker finden können. Aber nein ich wollte mit großen Raumschiffen durch die Gegend fliegen. Und jetzt trage ich dieses Ding.
Er schlenderte weiter in Richtung seines Quartiers und fragte sich, wann er wohl seinem ersten Posten zugewiesen würde. Und wo würde er seinen Dienst tun? Würde es ein kleiner Kreuzer sein, der irgendwo in den Randgebieten dafür sorgte, dass Piraten nicht die Oberhand gewannen oder würde er auf einem großen Schiff in gigantischen Raumschlachten kämpfen. Er würde sich gedulden müssen. An einem Fenster blieb er stehen und sah hinauf in den Himmel. Dort oben würde er bald wieder sein. Eines dieser Schiffe würde sein zu Hause werden und vielleicht würde er eines Tages eins davon kommandieren.

Hey Dol!

Er drehte sich um und sah seinem Freund Adkis [NPC] auf sich zukommen. Er war im Jahrgang unter ihm und sah aus irgendeinem Grund zu ihm auf. Vermutlich lag es daran, dass sie beide früh ihre Eltern verloren hatten und einen harten weg hinter sich hatten um dorthin zu gelangen wo sie jetzt waren.

Glückwunsch zum Abschluss! Nächstes Jahr bin ich auch endlich soweit.

Dol sagte nichts. Eigentlich wollte er im Moment seine Ruhe haben und über seine Zukunft nachdenken. Er hatte in seinem Leben schon viele Pläne gehabt und hatte viel begonnen und bisher hatte nichts so geklappt wie er es sich erhofft hatte.

Danke!

Sagte er dann langsam und noch halb in Gedanken. Er musste wirklich aus dieser Uniform raus.

Ich gehe jetzt schlafen. Wir sehen uns morgen Adi. Mal sehen wann ich meinen Posten bekomme.

Vielleicht kommt mein Leben endlich in eine geregelte Bahn.
Mit diesen Worten drehte er sich um und ging weiter in Richtung seines Quartiers. Dort angekommen zog er sich so schnell wie möglich die Uniform aus und legte sich auf sein Bett. Er grübelte noch weiter und fiel so irgendwann in einen unruhigen Schlaf. Erneut träumte er von seiner Kindgheit. Wieder war es der Tag an dem er mit seinem Vater seine Mutter hatte identifizieren müssen. Er sah sie wie damals tot vor sich liegen und spürte wie die Tränen seine Wangen herunterliefen. Plötzlich schreckte er schweißgebadet hoch. Er atmete hecktisch und merkte, dass die Tränen echt waren. Sofort ging er ins Bad und spritze sich Wasser ins Gesicht. Nachdem er sich erfrischt hatte ging er zurück zum Bett und sah auf sein Chrono. Er hatte noch eine Stunde bis zum Morgenapell. Eine halbe Stunde konnte er sich noch hinlegen, doch er entschied sich dagegen. Lieber zog er sich an und vermied so erneut schlechte Träume zu haben.
Als er sich angezogen hatte setzte er sich einen Moment an den kleinen Tisch in seinem Quartier. Es war eine lange Zeit hier an der Akademie gewesen. Er hatte mehr lernen müssen, als die meisten anderen Rekruten, da er in seiner Kindheit kaum etwas wie eine schulische Ausbildung erhalten hatte. Auch war er nur an der Akademie angenommen worden, weil er sich zu dieser Zeit als Pilot besonders hervorgehoben hatte. Danach war es ein harter Weg geworden. Unendliche Stunden des Lernens hatte er gemeinsam mit den anderen verbracht und noch mehr Stunden alleine, spät abends, in seinem Quartier. Die einzigen Übungen, die ihm leichter gefallen waren, waren die Übungen in den Brückensimulatoren gewesen. Die ganze Klasse hatte eine Brücke bemannt und musste unter der Leitung eines Mitschülers eine Aufgabe bestehen. Sei es ein einfacher Erkundungsflug oder gar ein Raumkampf, sie hatten nahezu alle erfolgreich bewältigt. Dol war einer derjenigen gewesen, die eine Mission nicht geschafft hatten, als sie das Kommando führten. Es war ein Raumkampf gegen drei schwer bewaffnete Piratenschiffe gewesen und sie waren von Anfang an unterlegen. Man hatte ihnen hinterher gesagt, dass dies die schwerste aller Übungsmissionen gewesen sei und nur dazu gedient hatte eine übermäßige Stresssituation zu er zeugen. Doch Dol war sich durchaus darüber im klaren, dass sie alle im Ernstfall gestorben wären. Solche Übungen wären bald tödliche Realität.
Dol sah auf sein Chrono. Er hatte noch fünf Minuten, also stand er auf und verließ das Quartier, um zum Apellplatz zu kommen. Einer der Ausbilder sah zu wie sich die Rekruten aufstellten und begann dann mit einer Kurzen Ansprache.

Guten Morgen meine Herren!


Er warf einen kurzen Blick in die Zweite Reihe und fügte dann hinzu:

Und natürlich meine Dame! Ich beglückwünsche sie alle erneut zum bestehen dieser harten Ausbildung. In den kommenden Wochen, Monaten und Jahren werden sie in der Flotte der Neuen Republik dienen und uns hoffentlich einige Erfolge bescheren. Sie ale sind unsere Zukunft! Ich hoffe sie erweisen sich als würdig!

Wieder eine Pause in der er die Absolventen streng musterte.

In kürze wird sie der Garnisonskommandant in sein Büro bitten und ihnen ihre jeweiligen Posten zuweisen. Eine Liste mit ihrem Termin wird am schwarzen Brett ausgehängt.

Ein kurzes Lächeln erschien auf seinem Gesicht.

Ich wünsche ihnen viel Erfolg und kehren sie Gesund zurück! Wegtreten!

Geschlossen bewegte sich die Truppe zum schwarzen Brett in der Eingangshalle der Akademie. Alle wollten natürlich so schnell wie möglich erfahren wann und wo sie eingesetzt werden würden. Als sich Dol endlich durch die dicke Traube gewühlt hatte, die sich um den Aushang gebildet hatte zuckte er zusammen. Zwei Minuten. Ihm blieben genau zwei Minuten, um zum Kommandanten zu gelangen. Er wirbelte herrum und stieß einige Kamreaden unsanft zur Seite.

Tschuldigung...

Murmelte er und sprintete dann die Treppen hinauf. Die Galaxis war voller Turbolifte, aber in der Akademie hatte man daurauf verzichtet. Es sollte nicht zu viele Bequemlichkeiten für die Rekruten geben. Endlich kam er zwei Stockwerke höher schlitternd vor dem Büro zum Stehen. Kurz verharrte Dol um ein wenig Luft zu schnappen und seinen Puls zu beruhigen, dann klopfte er und trat ein.

Sir, Kadett Dol Bruk meldet sich zur Stelle!

Dol verharrte in Habachtstellung bis der Kommandant nickte und sagte:

Rühren! Ich möchte die Chance nutzen und ihnen persönlich zu ihrem Erfolg gratulieren. Sie haben sich in den letzten Jahren gut geschlagen! Doch jetzt beginnt für sie der Ernst des Lebens. Nach reichlichen Überlegungen haben wir beschlossen sie in Zukunft als zweiter Offizier auf...

...

Ja damals war er als vollkommener Neuling auf ein Schiff verfrachtet worden und musste sich bewähren. Jetzt hatte sich wieder einiges verändert. Er hatte sich bewährt und war befördert worden. Und vor kurzem hatte er sein eigenes Kommando bekommen, auch wenn es nur ein kleines Schiff war.


[Calamari System – Orbit von Dac – CRK "Aay'han" - Brücke] – mit der Crew
 
[Calamari System – Orbit von Dac – CRK "Aay'han" - Brücke] – mit der Crew

Zur Zeit befand sich auf dem Schiff nur die Rumpfbesatzung. Sie waren vor drei Tagen von ihrem letzten Einsatz zurückgekehrt und würden noch mindestens eine Woche im Dock bleiben müssen. Erst dann würden die Schäden an der Hülle behoben sein. Sie hatten bei einem Scharmützel während ihres letzten Einsatzes einige empfindliche Treffer einstecken müssen, die zwar nicht gravierend waren, aber trotzdem nicht zu unterschätzen. In jedem Fall waren sie zu den Mon Cal Werfen beordert worden, um die Schäden zu beheben und ein paar wenige Verbesserungen an en Maschinen vorzunehmen. Wieder würde das Schiff ein wenig schneller, stärker und sicherer. Dol mochte diese erzwungenen Pausen nicht. Er wollte lieber dort draußen im All sein. Egal was für eine Mission es wäre, sie wäre besser als das Warten.
So wie ihre letzte Mission. Sie waren auf einer Patrouille in den Randgebieten der Neuen Republik gewesen und hatten nicht mit Kampfhandlungen gerechnet. Nach einem Zwischenstopp waren sie plötzlich aus dem Hyperraum gerissen worden und hatten sich in Mitten von Piratenschiffen wiedergefunden. Die Piraten hatten offensichtlich nicht damit gerechnet sich einem vergleichsweise schwer bewaffneten Militärschiff gegenüberzusehen und so hatten einige sofort die Flucht ergriffen. Einige Jäger die ohne ihre Trägerschiffe nicht hatten fliehen können waren geblieben und hatten den Kampf aufgenommen. Doch die "Aay'han" war genau dafür ausgelegt. Die Zwillingsturbolaserkanonen erhellten den Raum mit ihrem Feuer und schossen einen Jäger nach dem anderen Kampfunfähig. Leider gelang es auch einigen wenigen Piraten Treffer zu landen und so hatte das CRK nach dem Gefecht eine Werft aufsuchen müssen. Dol drehte sich zu seinem ersten Offizier Oberleutnant Ben Josta (NPC).


Oberleutnant ich werde mir die Fortschritte der Reparaturen ansehen. Sie haben die Brücke. Kontaktieren sie mich, wenn etwas vorfällt.

Ben Josta nickte und drehte sich wieder nach vorne zum Sichtfenster. Er würde nicht viel zu tun haben. Das Schiff hing im Dock und der Hauptteil der Besatzung war auf “Landgang“. Selbst auf der Brücke waren nur zwei Stationen besetzt.
Dol lief durch die nahezu leeren Gänge, nur ab und an begegneten ihm Wartungstechniker, die Werkzeug oder Material zu ihrem Bestimmungsort brachten. Erst als er näher Richtung Heck kam füllten sich die Gänge zunehmend. Hier hatte es schwerere Schäden gegeben, da die Piraten in ihrer Verzweiflung versucht hatten die Triebwerke des Kanonenbootes lahm zu legen. An einigen Stelle war die Panzerung durchbrochen worden, sodass sie Platten hatten austauschen müssen. In diesen Bereichen des Schiffes waren viele Wartungsklappen geöffnet, damit die Techniker die elektrischen Leitungen auf Schäden überprüfen konnten, doch wie es schien waren sie damit fast fertig. Werkzeugen und Material wurde bereits weggeräumt. Als Dol den Maschinenraum erreicht hatte hörte er jedoch noch Lärm. Dort waren die Arbeiten offensichtlich noch nicht abgeschlossen. Dol betrat den Raum und stieg vorsichtig über herumliegende Gegenstände.


Leutnant Mers?

Rief Dol. Aus einer der hinteren Ecken des Raumes kam ein leises.

Ja?

Und nach ein wenig Gerumpel tauchte die Cheftechnikerin Leutnant Damia Mers (NPC) auf. Sie hielt einen ölverschmutzten Lappen in der Hand an dem sie versuchte ihre Hände zu reinigen. Als sie bemerkte, dass ihre Versuche erfolglos waren, gab sie auf und salutierte kurz.

Commander Burk? Was verschafft uns die Ehre ihres Besuchs?

Die blonde Frau lies ein Grinsen sehen und auch Dol lächelte. Sie kannten sich schon einige Jahre und hatten eine enge Freundschaft aufgebaut.

Ich möchte mich nach den Fortschritten der Reparaturen erkunden. Wann werden wir wieder einsatzbereit sein?

Damia wischte sich die Hände an ihrer Hose ab und sah sich kurz um.

Wir sind bald fertig. Maximal ein Tag dann dürfte alles wieder in bester Ordnung sein und wir können starten.


Dol nickte und strich mit einer Hand über eine frische Schweißnaht, die noch nicht geschliffen und somit deutlich sichtbar auf der Oberfläche der Wand zu sehen war. Auf diesem Schiff hatte er einiges erlebt. Seit er die Akademie verlassen hatte diente er auf diesem Kanonenboot. Als zweiter Offizier hatte er hier angefangen. Als seine damaligen Vorgesetzter befördert worden waren hatte er den Posten des Kommandanten auf dem CRK bekommen. Zuerst hatte er befürchtet, dass es schwer werden würde plötzlich zu kommandieren. Doch die Besatzung hatte ihn schnell angenommen. Sie wussten, dass er nicht mehr der Grünschnabel von der Akademie war. Er hatte sich bewährt und das nicht nur ein Mal.

Gut, das freut mich! Die Besatzung soll schließlich nicht den Eindruck gewinnen, dass sie nur schlecht zu Arbeiten braucht, um ein Paar Tage Urlaub zu bekommen.

Sagte er lachend und warf einen Blick zu den Technikern, die sich nicht ablenken ließen, sondern weiterarbeiteten.

Teilen sie mir bitte mit, wenn sie fertig sind.


Mit diesen Worten ging drehte er sich um und ging wieder zurück. Auf dem Rückweg kam er an der Luftschleuse vorbei, durch die er vor drei Jahren zum ersten Mal das Schiff betreten hatte. Damals war er aufgeregt gewesen. Voller Tatendrang. Jetzt war er natürlich immer noch voller Tatendrang, doch jetzt hatte sich zusätzlich Ernüchterung eingeschlichen. Zwar verdiente er gut und hätte sich einiges leisten können, doch ihm fehlte etwas. Er brauchte eine Familie, eine richtige Familie, nicht nur die Kameradschaft unter den Soldaten. In ein paar Jahren würde er vielleicht aussteigen, aber das würde noch dauern… Er würde niemals die Leute im Stich lassen die mit und für ihn gekämpft hatten! Außerdem wie sollte er bei dem derzeitigen Konflikt ein ruhiges Leben anfangen? Auf einem imperialen Planeten würde er als ehemaliger Soldat der Republik nicht lange überleben und auf einem Planeten der Republik wäre er auch nicht vor einer Invasion geschützt…..

.....

Nach reichlichen Überlegungen haben wir beschlossen sie in Zukunft als zweiter Offizier auf dem CRK "Aay'han“ einzusetzen. Das Kanonenboot ist derzeit hier und sie werden bereits erwartet. Packen sie ihre Sachen und begeben sie sich zum Landeplatz. Ein Shuttle wird sie abholen und zur "Aay'han“ bringen.

Der Kommandant erhob sich, nahm etwas vom Tisch in die Hand und kam auf ihn zu.

Kadett Dol Burk, hiermit befördere ich sie zum Leutnant der Flotte der Neuen Republik! Ich wünsche ihnen viel Erfolg auf ihrem weiteren Weg! Machen sie diese Akademie stolz!

Er kehrte zu seinem Platz zurück und sagte:

Wegtreten Leutnant!


Dol verließ das Büro und konnte es kaum fassen. Mit einer Beförderung war zu rechnen gewesen, doch mit einer solchen? In Gedanken versunken packte er seinen Seesack und wanderte zum Landeplatz. Er war noch immer in Gedanken, als die Stimme seines Piloten ihn wieder in die Wirklichkeit zurückholte.

Sir! Wir sind angekommen. . . .

....

Dol schüttelte kurz den Kopf und drehte sich von der Luftschleuse weg. Es war nicht gut wenn er zu oft in Erinnerungen schwelgte. Er musste sich auf seine Aufgabe konzentrieren.

[Calamari System – Orbit von Dac – CRK "Aay'han" - Brücke] – mit der Crew
 
[ Calamari-System | Mon Calamari | Coral City | abgesichertes Gebäude (Senat) | Sitzungssaal | mit sämtlichen Senatoren und Ministern,Senatsdiener,Botschafterin Forlin,Tako ]


Man sah es Minati wohl möglich an,dass sie froh war, als der Senatsdiener ihr das Datapad zurückgab und kund tat,dass ihre Papiere korrekt wären.Sie verstaute es wieder in ihrer Tasche,folgte mit ihrem Blick der Deutung des Jedi und nickte kurz.

Ihr nichts darüber erzählen müssen? Sie hatte selbst sogut wie nichts davon mitbekommen,aber das würde sie ersteinmal verschweigen.Das es einen Antrag über irgenteine Rettungsmission geben solle,ja,aber da hörte ihr bisheriger Wissensstand auch schon auf.Noch weiter blamieren wollte sie sich nicht,also zog sie es vor sich mit einem freundlichen Lächeln gen dem Jedi wieder auf ihren Platz zu setzen und dem nun beginnenden Vortrag zu lauschen.

Rhommamool,das System war ihr bisher völlig unbekannt gewesen,aber die Argumente,welche die Senatorin vorbrachte waren durchaus durchdacht nund schienen ihre Wirkung im Senat nicht zu verfehlen.Allerdings kannte Minati die Ressourcen welche die Republich,in dem Falle man würde dem Antrag zustimmen,für einen solchen einsatz humanitär,sowie auch militärisch zur Verfügung stellen konnte.

Als Senatorin Moss ihre Rede beendet hatte spendete sie ebenfalls starken Beifall und wartete dann gespannt auf den Vortrag des Barons von Chandaar


[ Calamari-System | Mon Calamari | Coral City | abgesichertes Gebäude (Senat) | Sitzungssaal | mit sämtlichen Senatoren und Ministern,Botschafterin Forlin]
 
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