Mon Calamari (Calamari-System)

|| Mon Calamari ▫ Meer ▫ Yacht „The Promise“ ▫ Deck 2 ▫ Buffet || ▫ Vorin ▫ Allison (?)▫ Mara ▫ Emerald ▫ in der Nähe noch andere

Erstaunlich offen berichtete Emerald von einigen der Festakte die von den Vahla zelebriert wurden. Darüber dass sie aufgrund ihrer Haarfarbe eine besondere Rolle zugewiesen bekommen hatte. Schon merkwürdig dass Ähnlichkeiten alleine schon zu einem Statusgewinn führen konnten, wenn man es denn so bezeichnen wollte. Aber es gab so viele verschiedene Kulturen, da war es nur eine Frage der Wahrscheinlichkeit, dass so gut wie alles vorkam. Zumindest hörte es sich so an als hätte es sich um eine eingeschworene Gemeinde gehandelt. Dies war auch eine schöne Sache, umso schlimmer war es dann, diese große Familie zu verlieren. Was den religiösen Aspekt anging, war er nicht unbedingt jemand der diesem weit folgte. Und auch seine Schülerin schien dies eher skeptisch zu sehen. Ob dies an ihren Erlebnissen lag oder sie grundsätzlich kritischer war, konnte er selbstverständlich nicht sagen. Und wie sie auch sagte, brachte es ihr wenig das zu feiern. Alleine machte sich das schlecht. Mehr als einen Gedanken war dies wohl alles nichts wert.

Kam ihre Entspanntheit daher? Weil sie nichts mehr an sich heran lassen konnte und wollte? Niemanden mehr zu haben. Sie hatte keine Wahl gehabt und die Realität hatte sie einfach erwischt, mit all ihren Facetten. Pragmatismus aufgrund der Erkenntnis nichts in der Galaxis geschenkt zu bekommen? Nüchternheit zum Selbstschutz? Alles möglich, man könnte sicher analysieren und spekulieren bis zum Umfallen, aber geholfen war damit niemandem. Und sich einfach einzumischen und aufzudrängen war sicher keine Vorgehensweise um sich Vertrauen zu verdienen.


"Klingt zumindest nach einer engen Gemeinschaft. Während des Aufwachsens immer ein wichtiger Punkt, ob religiös angehaucht oder nicht. Dies sollte man durchaus im Gedächtnis behalten aber es macht tatsächlich nicht viel Sinn alleine zu feiern. Mit der Zeit werden die Jedi dein zuhause werden und Feste werden eher so etwas wie das hier sein. Wobei der Ball eher die seltene Ausnahme ist. Normalerweise zelebrieren wir nur sehr wenig."

Diesmal hatte Emerald wiederum eine Frage an ihn. Schließlich war es nur Recht wenn sie ebenso erfuhr woher er kam. Oft hatte er Unbehagen verspürt dass seine Kindheit so glücklich verlaufen war, doch letztendlich hatte es ab einem bestimmten Zeitpunkt eine Wende um 180 Grad gegeben und eine Katastrophe war auf die nächste gefolgt. Mittlerweile war da kein schlechtes Gewissen mehr, wenn es denn je Substanz gehabt hatte.

"Ich komme von Ansion. Das ist ein nicht allzu bekannter Planet im Mid Rim. Dort wuchs ich auf einem großen Anwesen mit einer Menge Land drum herum auf." Während er sich zu erinnern versuchte, fiel ihm auf, dass er noch nie dazu gekommen war Mara dorthin mitzunehmen. Nun wie sollte er auch, beim vorletzten Mal hatte er sie noch nicht gekannt. Und beim letzten Mal hatte sie gerade mit ihm Schluss gemacht. Ihren Namen kannte seine ganze Familie, doch war er immer noch mit einem negativen Nachgeschmack belegt. Sie waren als Jedi immer beschäftigt, solche Dinge zu korrigieren fiel völlig durch das Aufmerksamkeitsraster.

"Genauer gesagt ich und meine drei Schwestern. Wir hatten eigentlich eine schöne Kindheit, bis ich mich schließlich entschloss meinem Vater zu folgen und zu den Jedi zu gehen. Tjoa."

Was sollte er noch erzählen? Dies war so mit das wichtigste und die ganzen Ereignisse gehörten nicht hierher. Seine Frage nach einer Tanzeinlage schien etwas verfrüht, denn momentan waren die meisten noch beim Essen wobei sich der erste Schwung bereits aus dem Verzehrbereich, bzw. von den Buffettischen verabschiedete. Dennoch hatte er noch keine offizielle Parketteröffnung mitbekommen. So etwas gab es eigentlich immer. Da hatte er dann doch etwas Wissensvorsprung was das Procedere anging.

"Ups, ich glaube der Tanz ist offiziell noch nicht eröffnet, also müssen wir uns noch etwas gedulden." , grinste er, versuchte aber dann einen geeigneten Ersatz zu finden. Er konnte sich noch einmal den Teller befüllen, irgendwie war das alles so lecker, da musste man zulangen solange man es nicht übertrieb. Zu voll gestopft wollte er schließlich auch nicht sein.

"Möchte noch jemand etwas? Ich hol mir noch Nachtisch." Er wartete ob etwaiger Bestellungen und machte sich dann auf zum Buffet.

"Wenn die Ladys mich kurz entschuldigen würden?" Geschwind war er in die Menge getaucht und reihte sich in die Schlange ein. Da er nach der ersten Runde ungefähr wusste wo sich was befand, ging es ein wenig flinker und "relativ" zügig hatte er den oder die Teller mit Süßspeisen, Häppchen oder Sonstigem gefüllt. Das wurde eine spaßige Rücktour. So präsent wie möglich – immerhin wichen einem so mehr Leute aus – schob er sich zu seinen Begleiterinnen zurück, die einfach umwerfend aussahen.

"Und wie steht ihr zu Ozeanen und Schiffen? Mögt ihr Meere? Ich habe von Seekrankheit gehört, aber da scheint niemand von uns große Probleme zu haben. Bis jetzt war ich nicht allzu oft auf offener See. Einmal als ich noch recht jung war soweit ich weiß. Na ja, und ich war schon einmal hier, doch da habe ich nur einen Transportauftrag für den Orden ausgeführt. Viel habe ich da nicht von der Umgebung mitgekriegt. Ich frage mich wie viele Leute überhaupt schwimmen können."

Es war nicht zu leugnen dass eine gewisse Gefahr in der Lokalität lag, aber die Sicherheitsvorkehrungen waren hoch, und dies betraf mit Sicherheit auch Wetterdienst, Erfahrung der Crew etc. pp.

Möglicherweise lag es am Essen, vielleicht aber auch am zeitlichen Aspekt, aber so langsam taute er auf.


|| Mon Calamari ▫ Meer ▫ Yacht „The Promise“ ▫ Deck 2 ▫ beim Buffet || ▫ Vorin ▫ Allison (?)▫ Mara ▫ Emerald ▫ in der Nähe noch andere
 
[Mon Calamari | Coral City | Yacht "The Promise" | Deck 2 | Großer Ballsaal] Ulo Sammandi, Turima Belandri, viele andere Gäste; Altmin und Maybourne auf der Bühne

Wie man es von einer erfahrenen Politikerin wie ihr erwarten durfte, verstand Turima, dass es sich bei der Frage des KSNR um eine wichtige Sache für Ulo Sammandi handelte, und dass dies kein reiner Smalltalk war, sondern die indirekte Bitte um Unterstützung. Und sie reagierte dementsprechend. Sie deutete an, dass sie ihm zustimmte oder zumindest bereit war, ihn zu unterstützen (was sich nicht zwangsläufig decken musste); allerdings hatte sie auch einen Preis. Er war ähnlich wie der, den Vilnok Moor gefordert hatte, allerdings etwas ›billiger‹: Der Chevin hatte noch eine weitere Bedingung gehabt. Offenbar war die Mitgliedschaft im Jediausschuss ein wichtiger Eckpfeiler in den persönlichen und politischen Plänen der Hapanerin. Sammandi konnte das nicht ganz nachvollziehen, musste es aber auch nicht. Für ihn war im Augenblick nur die Frage wichtig, ob er es mit seinem Gewissen vereinbaren konnte, diesen Kuhhandel einzugehen.

Die Antwort war schnell klar, da er sich die Frage kürzlich erst in Moors Büro gestellt hatte. Ja, er konnte es wagen und verantworten, Miss Belandris Vorhaben zu unterstützen. Es konnte ihm gleichgültig sein, wer im Jediausschuss saß. Zwar glaubte er auch nicht, darauf großen Einfluss zu haben, doch es sprach überhaupt nichts dagegen, seine wenigen Mittel dafür zu mobilisieren.


»Ich danke Ihnen für Ihre Offenheit. Es freut mich, dass wir uns offensichtlich gegenseitig helfen können«, antwortete er, aufrichtig erfreut. »Ich bin gerne bereit, Ihr Vorhaben zu unterstützen, sowohl durch meine Stimme als auch im Vorfeld durch Stellungnahmen. Wenn ich bei meinen Plänen bezüglich des KSNR dasselbe von Ihnen erwarten darf.«

Ein gutes Geschäft, wie er fand. Wenn die Senatorin von Hapes ebenso darüber dachte, konnte es gar nicht besser sein. Er hob sein Glas, um mit ihr auf ihre Abmachung anzustoßen. Mit dieser Bedeutung unterlegt schmeckte der Drink gleich doppelt gut.

»Mein Antrag ist übrigens bereits ausformuliert. Ich werde ihn nach der Feier an Ihr Büro schicken lassen. Gestellt ist er noch nicht; dafür ist der richtige Zeitpunkt wichtig, und den sehe ich noch nicht gekommen. Viele schrecken davor zurück, mitten in einer Siegesserie Hand an den KSNR zu legen. Wollen wir aus diesem Gesichtspunkt also hoffen, dass der rechte Moment für den Antrag noch lange auf sich warten lässt.«

Altmin und Maybourne waren nach dem Ende der Ehrungen bereits von der Bühne gegangen und die Festgesellschaft strebte auseinander. Auch Sammandi zog es aus dem Saal, den er trotz seiner beachtlichen Weiträumigkeit als zu laut und zu stickig empfand.

»Ich wollte nach diesem Programmpunkt aufs Oberdeck gehen, um ein wenig Seeluft zu atmen und die Aussicht zu genießen. Wollen Sie mich begleiten, Miss Belandri? Ich würde gerne etwas mehr über das Hapes-Consortium erfahren - am besten aus erster Hand«, lud er die Menschenfrau ein. Bis zur Eröffnung des Tanzes war noch ein wenig Zeit für Gespräche.

[Mon Calamari | Coral City | Yacht "The Promise" | Deck 2 | Großer Ballsaal] Ulo Sammandi, Turima Belandri, viele andere Gäste; Altmin und Maybourne auf der Bühne
 
Coral City ~ Promise ~ Restaurant ~ mit Celine, Chesara, Joseline, Matthew, Summer und Marana

Während Anakin aufschloss gingen ihm die Bilder, welche sich vor seinem geistigen Auge abgespielt hatten noch einmal durch den Kopf. Fast wäre ihm der fragende Blick seiner Padawan entgangen. Für den Moment registrierte er ihn nur. Dies war nicht der Moment sich großartig über seine Vision zu äußern, zumal er nicht wusste wie Celine sie deuten würde. Anakin wusste ja zugegeben nicht einmal selbst wie er sie deuten sollte. Was er hingegen wusste oder zumindest zu wissen glaubt, war dass es keine einfache Mission werden würde. Es lauerten Gefahren, die kaum fassbar waren. Dies war ohnehin fast immer der Fall, wenn man sich dazu entschloss die unbekannten Regionen dieser Galaxie zu erforschen. Was der Jedi Rat aber auch gesehen zu haben glaubte, war die Verknüpfung seines eigenen Schicksals mit den bevorstehenden Ereignissen. Welche Rolle seine beiden Schülerinnen zu spielen hatten, konnte er nicht abschätzen. Vor allem das unwohle Gefühl, vielleicht auch bedingt durch die Schwierigkeiten seiner beiden zurückliegenden Artefakt-Suchen, bereitete ihm Sorgen.

Anakin fasste sich und schenkte Celine ein Lächeln, die daraufhin den Gruß von Joseline erwiderte.


"Es freut mich auch dich wiederzusehen.",

erwiderte Anakin freundlich, seine vorigen Gedanken abschüttelnd. Er hätte ihr gern eine Geste, ein Händeschütteln, vielleicht eine kurze Umarmung entgegen gebracht - immerhin kannten sie sich seit ihrer Padawanzeit. Es blieb dank dem Tablett, welches seine Bewegungsfreiheit einschränkte, wollte er die Häppchen nicht im Saal verteilen, bei einer angedeuteten Verbeugung. Wenig mehr als ein Nicken, aber mehr, vor allem aber ehrlicher als so manch andere Höflichkeitsfloskel die man andernorts zu diesem Anlass zu sehen bekam.


"Celine?",

wandte er sich leicht seiner Padawan zu.


"Darf ich die Rätin Joseline vorstellen. Sie ist ebenfalls ein neueres Mitglied im Rat der Jedi. Einen Teil unserer Padawanzeit haben wir gemeinsam absolviert."

Anakin erinnerte sich für einen Moment an Coruscant und Corellia und an die guten, lange vom Wind der Zeit fortgetragenen Tage.

Marana war ihm bekannt, auch wenn Anakin nicht wusste inwiefern er auf ihre Zeit bei der Alliance of the Black Sun eingehen konnte. Der Rede des Kanzlers zufolge war sie hier als hochoffizieller Gast, als Herzogin. Das hatte so gar nicht viel mit der Marana zu tun, die er damals auf Corellia kennengelernt hatte. Ihrem Blick konnte er dennoch zweifelsfrei entnehmen, dass sie sich auch an ihn erinnerte. Dennoch wartete Anakin lieber, dass sie den ersten Schritt tat, um nicht unbeabsichtigt in eines der vielen Fettnäpfchen zu treten, welche diesen Abend zu begleiten schienen. Bisher hatte er was das anging trockene Füße behalten können.

Stattdessen lenkte Anakin die Blick der Anwesenden, nach dem er auch den Padawanen von Joseline ein freundliches Nicken zukommen gelassen hatte und natürlich auch Celine als seine Schülerin vorgestellt hatte, auf einen nahestehenden, noch freien Tisch. Wenn dieser Abend mit etwas glänzte, dann das man sich scheinbar auf alles vorbereitet hatte und für alle Annehmlichkeiten, selbst wenn es nur ein freier Tisch war, gesorgt hatte.


"Meine zweite Padawan, Tenia Lumiran hatte ich bis eben auch im Blick.",

fügte Anakin der Vorstellungsrunde hinzu.


"Aber ich habe sie aus dem Blick verloren."

Hoffentlich macht sie keine Dummheiten, fügte der Jedi Rat seinem lauten Eingeständnis im Gedanken hinzu, bevor er sich gemeinsam mit den anderen auf einen der freien Plätze setzte und begann beiläufig von seinem Tablett zu naschen.

Ein kurzer Moment des Schweigens verging. Anakin bemerkte den vertrauten Geschmack einer Spezialität von Dac, die er optisch zuvor gar nicht erkannt hatte, welche sich zwischen seinem Gaumen und seiner Zunge ausbreitete. Die Köche hatten sich alle Mühe gegeben mit ihrem Buffet mehr als nur den Geschmackssinn der Gäste anzusprechen. Dies zu würdigen wusste der Jedi jedoch kaum, da seine Gedanken für einen kurzen Moment wieder abschweiften. Die anderen Anwesenden probierten, wie er auch, zunächst ihre Auswahl an Speisen und gaben sich mal mehr und mal weniger enthusiastisch was die Erwartungen und das Ergebnis ihrer Happen anging. Anakin nutzte die Gelegenheit und wandte sich fast flüsternd an Celine.


"Es tut mir Leid, dass ich dein Training nicht so ruhig einleiten kann, wie ich es mir gewünscht hatte."

Man merkte ihm an, dass er nicht wollte das ihn jeder der Anwesenden hörte. Es war jedoch auch nicht so, als würde er einen allzu großen Aufwand betreiben wollen, es geheimnisvoll rüberkommen zu lassen. Es war ja kein Geheimnis. Sicher hatten Joseline und Chesara die gleiche Nachricht erhalten wie er, auch wenn sie sie vielleicht noch nicht gelesen hatten.

"Wir werden bald zu einer Mission in die Unbekannten Regionen aufbrechen."

Anakin sagte nicht mehr. Die anderen um ihn hatten sich ihre ersten Meinungen zum Essen gebildet und er hätte davon abgesehen auch nicht gewusst, was er Celine hätte erklären sollen. Sein Blick verriet, dass es eine wichtige Mission war und mehr gab es für den Moment auch kaum zu sagen.

Das Gespräch lief wieder an.


"Übrigens herzlichen Glückwunsch zu deiner Beförderung, Jo.",

brachte Anakin sich wieder ein.


"Du hast sie dir verdient!",

gab er aufrichtig zu verstehen.


"Wie passt dir deine neue Uniform?",

schob er fragend hinterher, sich ein Grinsen nicht verkneifen könnend. Er war neugierig, wollte aber auch nicht tiefer in ausufernde Geschichten eintauchen als nötig. Anakin empfand den Ball zusehends als eine sich fest um den Hals schnürende Krawatte, die nach und nach die Luft zum Atmen raubte, auch wenn sie gut aussah. Das war wohl auch der Grund, warum er nicht erwartete, allzu tiefgreifende Geschichtserzählungen anzuzetteln. Er hätte ihnen wohl kaum mit der Aufmerksamkeit folgen können, die dem was alle zu erzählen hatten gerecht werden konnte. Außerdem waren für seinen Geschmack, auch wenn er mit Chesara, Joseline und den dazugehörigen Padawanen an einem eigenen Tisch saß, zu viele Ohren in diesem Raum. Ein ausgelassener Plausch, freudig fröhlich von der Leber hinaus auf's Tablett fiel ihm daher schwer.


Coral City ~ Promise ~ Restaurant ~ mit Celine, Chesara, Joseline, Matthew, Summer und Marana
 
Calamari System - Dac - Gewässer vor Coral City - Yacht "The Promise" Deck 2 - "Großer Ballsaal" - Navara und Casia



Casia unterdrückte ein wenig damenhaftes Schnauben, als Navara die Qualität ihres Informanten kritisierte.
Allerdings bestätigten seinen Ausführungen ihre Meinung und ihre Erfahrungen in solchen Sachen.


"Bei meinem Informanten handelte es sich Marshal Reetha Portsmith, die den Senat über die aktuelle Lage der Schlacht um Corellia informierte."

Und während Casia diese Worte über die Lippen kamen, wurde ihr etwas mulmig zumute.

"Ich habe ehrlich gesagt schon damals nicht verstanden, warum dieses, eigentlich vorhersehbare Verhalten der corellianischen Streitkräfte so explizit herausgestellt wurde."

Casia hatte das damals mehr oder weniger durch die Blume zum Ausdruck gebracht, indem sie herausgestellt hatte, daß dieses Verhalten in ihren Augen bedauerlicherweise den Erfahrungen mit dem Imperium nach der Norm entsprach und keine gravierende Ausnahme darstellte.

"Sie sehen also, daß ich ihre Darstellung sich mit meiner Einschätzung deckt."

stellte sie noch einmal heraus, nur um ihn dann bei seinen nächsten Worten ungläubig anzuschauen.

"Sie hatten eine eindeutig imperiale Kennung?"

Casias Frage war rein rhetorisch zu verstehen, denn es war nicht anzunehmen, daß sie den Captain hier falsch verstanden hatte.

"Bei einer eindeutig imperialen Kennung wäre es ziemlich dumm anzunehmen, daß sich die Streitkräfte neutral verhalten würden."

In der Geschichte hatte es zudem auch zahlreiche Überläufer gegeben, die für einige böse Überraschungen gesorgt hatten.

"Ich weiß nicht, ob ihnen bewußt ist, welche Brisanz diese Information hat. Es bedeutet nichts anderes, als daß der Senat falsch informiert worden ist und das ist angesichts der Tatsache, daß die Stimmen gegen den KSNR immer lauter werden, sehr besorgniserregend, Captain Ven."

Casia dachte an das Gespräch mit Senator Sammandi zurück und dessen Initiative zur Entmachtung des KSNR. Soweit sie es beurteilen konnte, war der Senator eifrig dabei, weitere Befürworter für sein Anliegen um sich zu scharen und der von Navara gerade präsentierte Umstand war geradezu prädestiniert dazu, um als weitere Munition zu dienen.

"Ich bin mir im Klaren darüber, daß Köpfe rollen werden, aber es sollen die richtigen Köpfe sein und das ist ein Problem. Viele der Verantwortlichen haben den Tod gefunden oder sind geflohen."

Das war für die corellianische Regierung im Moment das größte Problem.

"Wir sind nicht daran interessiert, den demokratischen Prozeß durch die Präsentation von Bauernopfern lächerlich zu machen. Deswegen habe ich deutlich gemacht, daß ich den Fokus bei der Aufklärung sehen will, auch wenn das dazu führt, daß die Prozesse sich verzögern. Schnelle Erfolge könnten sich als unangenehme Stolperfalle herausstellen."

Es war eine hitzige Debatte gewesen, die sie mit den Vertretern der corellianischen Regierung zu diesem Thema geführt hatte. Casia hatte sich nur mühsam in einem zähen Ringen durchsetzen können. Ein Erfolg, der auch darauf basierte, daß sie im Vorfeld wichtige Einzelgespräche geführt hatte. Diese Prozesse würden Aufsehen erregen und sie wollte nicht, daß hier Kritik laut wurde.


Calamari System - Dac - Gewässer vor Coral City - Yacht "The Promise" Deck 2 - "Großer Ballsaal" - Navara und Casia
 
[ Calamari System – Dac – Vor Coral City – Yacht „The Promise“– Deck 2 – Restaurant – Bar | Adrian, Zasuna, Jibrielle und viele weitere Gäste ]

Es passierten zwei Dinge kurz hintereinander und beide irritierten Adrian und setzten so eine Reihe von Gedanken wie Dominosteine in seinem Kopf in Gang. Das erste: Jibrielle hatte Nylia auf Lianna zurück gelassen und erzählte in einem dermaßen leichten Plauderton davon, dass Adrian sich zusammenreißen musste, um sie nicht völlig verdattert anzustarren. Ein Jedi war für seinen Schüler verantwortlich! Die beiden reisten zusammen und lernten zusammen. Jibrielle hingegen verabschiedete sich – scheinbar ohne mit einer Wimper zu zucken – von ihrer Schülerin, von der blonden Nylia, für die Adrian seit ihrem ersten Aufeinandertreffen einige Sympathie empfunden hatte, und besuchte selbst einen großen Ball auf einer weit entfernten Welt. Das war so typisch! Dieses Mädel nahm die ganze Ausbildungssache überhaupt nicht ernst. Adrian wollte seiner Empörung – trotz ihres netten Kompliments über seinen Smoking und Zasunas Kleid – schon Luft machen, da passierte Geschehnis Nummer zwei: Seine eigene Schülerin verabschiedete sich prompt und – für sie typisch – ohne große Worte. Man möge sie kurz entschuldigen, das war alles. Sekunden später war sie verschwunden und Adrian blieb nichts anderes übrig, als ihr wortlos hinterher zu sehen. Er würde gleich nach ihr sehen müssen, denn das war seine Aufgabe. Zasuna schien irgendetwas zu Schaffen zu machen – oder sie hatte die Lage vollkommen missinterpretiert und wollte Adrian und Jibrielle Zeit zu zweit gönnen, aber eigentlich glaubte er nicht an diese Variante – und so wie er sie bisher kennengelernt hatte, würde sie nicht von selbst damit auf ihn zu gehen. Also würde er nachfragen. So machte man das eben, wenn man sich für seine Schüler interessierte, dachte er bestimmt und warf Jibrielle einen Blick mit hochgezogener Augenbraue zu.

„Du hast Nylia also auf Lianna zurückgelassen.“

Die Schärfe in seiner Stimme war besser herauszuhören, als er intendiert hatte. Dann wiederum war er froh, dass sie die Missbilligung mitbekommen würde. Sie sollte es ruhig wissen.

„Schade.“

sagte er und diesmal klang es etwas weicher.

„Ich hätte Nylia gerne wieder getroffen.“

Es hatte eine kurze Zeit gegeben, in der er sich durchaus mehr mit Nylia hätte vorstellen können, als eine bloße lose Freundschaft. Aber das war nie passiert und schlussendlich war es auch gut so. Sie war noch immer die beschützenswerte Padawan, er hingegen trug jetzt die Verantwortung eines Jedi-Ritters. Das hätte nicht geklappt. Das klappte im Allgemeinen vermutlich nicht. Er mit einer Freundin und gleichzeitig einer Schülerin an seiner Seite? Das war ein merkwürdiger Gedanke.

„Wieso hast du sie nicht mitgenommen?

hakte er noch einmal nach, legte dann eine Kunstpause ein und ließ seinen Blick in die Richtung schweifen, in der seine Schülerin gerade verschwunden war.

„Ich werde gleich mal nach Zasuna sehen müssen.“

erklärte er knapp und wie zum demonstrativen Kontrast zu Jibrielles Verhalten bezüglich Nylia. Seine ehemalige Mitschülerin war noch nicht bereit für eine eigene Schülerin – das stand für ihn schon jetzt fest. Nur eine kleine Stimme in seinem Hinterkopf erinnerte ihn daran, dass er nicht alles über die Situation wusste und es durchaus Wunsch des Jedi-Rats oder sogar von Nylia selbst gewesen sein könnte, auf Lianna zurückzubleiben. Aber wieso hätte irgendwer darum bitten sollen?! Eben.

[ Calamari System – Dac – Vor Coral City – Yacht „The Promise“– Deck 2 – Restaurant – Bar | Adrian, Jibrielle und viele weitere Gäste ]
 
[Dac- Hafengegend- Versteck 13-37]Arthur
[10 min später]


Der Eintrittswarner an der Tür meldete sich piepend. Arthur legte eine Ansicht der Türkamera auf den Bildschirm.
Es war ein dunkelhäutiger Mensch, mit Brille zusehen. Operativ Crow.
Der Halbanzati aktivierte das Mikro. „Code?“

Crow lachte weil sein Kollege das Tatsächlich fragte, doch er wusste das es notwendig war.
„Delta-22 V-5 Delta-67“ Arthur lies die Tür aufgleiten.

„Stimmen diese Befehle wirklich?“ er deutete auf die inzwischen Entschlüsselte Holonachricht.“
Crow neigte den Kopf. „Klar“
Eine gewisse Freude erfüllte Arthur. „Also könnte es zum Frieden kommen?“, Crow lächelte. Nachdenklich starrte Arthur auf das Abbild der Nachricht. „Also Frieden“, murmelte er.

Er wusste nicht ob er wirklich Frieden wollte, er hasste das Imperium. Der Schwur am Grab seiner Mutter band ihn. Sie, sein Vater und sein Meister, der wie ein zweiter Vater gewesen war, alle hatte das Imperium ihm genommen. Wollte er wirklich Frieden?
Seine Gedanken glitten ab. Ein Raumhafen. Der große Hafen von Centares. Der Tag als die Rettungsmission zurück kam. Ohne seinen Vater. Er war damals 42 gewesen, alt im Sinne der Menschen. Doch nach Anzatijahren noch ein Halbstarker.

Er blickte auf. Crow hatte ihn angetippt. „Alles in Ordnung?“.
Er nickte: „Es geht.“
Im Inneren allerdings fragte er sich immer noch ob er Frieden wollte. Nein. Aber das Wohl der Gemeinschaft war wichtiger als sein Kleinkrieg. Reiß dich zusammen verdammt nochmal.
Der junge Mensch lächelte und lies sich auf dem Stuhl nieder. Er wischte mit der Hand einige Leere Getränkeverpackungen vom Tisch. Crow kontrollierte die Daten.

Dann wandte er sich wieder Arthur zu. „In der Tasche dort befindet sich alles was du benötigst.“ Er deutete auf eine Kleine Reisetasche die er an der Tür abgestellt hatte.
„Ausrüstung, Ersatzteile und Materialien für die Tarnung. Dein Kontakt auf Correlia ist der Commander Jhassa, ein Selkath. Melde dich bei seinem Schiff.
Arthur nickte hob die Tasche auf und Kontrollierte den Inhalt. Dann nahm er seinen Mantel von der Wand und legte seine Baragwinklinge an.
Er warf einen Blick auf die DL-44 die auch dort lag, aber lies sie dann wo sie war. ER konnte sowieso nicht damit umgehen.
Er verabschiedete sich von seinem Kollegen und nahm ein Taxi zum Raumhafen. Er fand nach einiger Zeit den Hangar, wo ein relativ neues sauberes Schiff stand. Es war Shuttel der Mc24 Klasse, in typischer Mon Calamarie Eleganz. Davor standen ein MonCalamarie mit dunkler beinahe grauer Haut und ein Droide.
Als Arthur sich nährte regte sich der Droide. „Identifikation läuft...... Arthur Lynch... RGD … Operativ... Identifikation abgeschlossen. Guten Tag, Sir. Ich bin EV 45t6 und werde sie auf dieser Mission begleiten, meine Spezifikationen sind...“

Er bedeutete dem Druiden Zu schweigen und begrüßte den Piloten, der ihn in das Shuttle einlud. Sie wollten starten. Der Droide folgte ihnen, Arthur starrte ihn an. Er wusste warum sie ihm eine gut für den Kampf ausgestattete Überwachungseinheit mitgaben.

[Hyperraum nahc Correlia- Mc24a „Little Whalladon „]Arthur EV 45T6, Pilot
 
Dac | Gewässer vor Coral City | Yacht „The Promise“ - Deck 2 - Im Restaurant mit Buffet | Padme, Raiken, War, Tomm und viele weitere Gäste

Tomm hatte sich erstmal seinem Essen zugewendet. Hungertage vor einem solchen Event sind zwar hervorragend geeignet, nicht zuviel zuzunehmen bei einer solchen Veranstaltung, aber diese Probleme hatte Tomm bisher sowieso schon nicht gehabt. Jetzt war es ein viel größeres Problem, das ausgesprochen leckere Essen in nicht allzugroßer Ungestümtheit zu vertilgen.
Auf Padmes Erwiderung, daß sie gar keine Geldbörse bei sich trug, war er gar nicht mehr eingegangen. Und auch auf den Tanzkurs blieb er die Antwort fürs erste schuldig, merkte sich aber das Thema zur späteren Verwendung. Ihm war nicht entgangen, daß die Freundin dieses Thema unbedingt abhaken wollte. Noch bevor er den Themenwechsel mitmachen konnte, hätte er sich allerdings fast verschluckt, als Raiken Padme gegenüber erklärte, was Tomm für ein 'genialer Lehrer' war. Als er weiter ausführte, daß er nun auch 'größere Schiffe' steuern konnte, überlegte Tomm kurz, was War sich jetzt darunter vorstellen mochte. Zu Padme gewand raunte Tomm nur:


"Wehe, du hältst mir das vor!"

Noch nie war Tomm jemand gewesen, der sich profilieren und darstellen mußte. Er war nicht schüchtern - zumindest nicht mehr - aber die Art, wie Raiken zu ihm aufsah, die ehrte ihn zwar, aber er fand sie auch ein klein wenig unangenehm. So hatte er auch nicht verhindern können, daß bei Raikens lobenden Worten wieder die Schamesröte sein Gesicht eroberte.

Etwas belustigt hatte Tomm zugesehen, wie Raiken sich vor allem Speisen aufgetan hatte, die ihm wohl geläufig waren. Tomm fühlte sich unvermittelt an seine ersten Tage im Jeditempel erinnert, wo er ganz genauso verfahren hatte. Schnell hatte er sich allerdings auch an die anderen Dinge gewöhnt, die es gegeben hatte und mittlerweile scheute er sich nur bei wenigen Sachen, diese zu kosten.


"Wenn du einmal Jedirat bist, dann wirst du mit allem möglichen versorgt, was der jeweils Einladende für eine leckere Spezialität seines Planeten hält. Bis dahin hast du noch den Luxus freier Auswahl bei den Speisen. Aber du solltest auf dem Weg dahin die Gelegenheiten nutzen, auch das fremde zu probieren. Später kannst du dann das geringste Übel auswählen",

erklärte Tomm seinem Schüler scherzend, während sich seine Gesichtsfarbe wieder dem Normalzustand annäherte. Während Tomm sich nun die ersten Bissen reinzog, wandte er sich schließlich wieder dem Thema zu, welches Padme begonnen und War zwischenzeitlich aufgegriffen hatte.

"Ich denke schon, daß ich eines Tages wieder mit den Hawks fliegen werde. Da bin ich der gleichen Meinung wie du, War, daß die Verbindungen zwischen Jedi und Militär wieder verbessert werden sollten. In den Schächten zum Kraftwerk auf Corellia sind wir auch mit einer Elitetruppe des Heeres 'zusammengestoßen', welche sich Alpha-Team nennt. Die Zusammenarbeit war erfolgreich, wie man an dieser Feier hier sieht, aber sie war nicht einfach. Es herrscht zuviel Mißtrauen zu uns Jedi. Bei meinem letzten Zusammentreffen mit den Hawks - einer mittlerweile völlig neuen Generation von Piloten - wurde ich behandelt, als wäre ich eine noch unbekannte Spezies, welche sich eingeschmuggelt hat. Ich fühlte mich zu Beginn eher wie ein ungeliebter Spion denn ein Staffelkamerad. Es wäre schon schön, wenn sich die freundschaftlichen Bande, welche es früher gab, wieder bilden würden."

In diesem Augenblick deutete War auf einen großen Kaminoaner, den Tomm sofort als Tzun erkannte. Tomm lud ihn mit einer Geste an ihren Tisch ein.[/i]

Dac | Gewässer vor Coral City | Yacht „The Promise“ - Deck 2 - Im Restaurant mit Buffet | Padme, (Tzun), Raiken, War, Tomm und viele weitere Gäste

[OP: Ich hoffe, ich habe nichts überlesen und es paßt auch sonst alles. Bin wieder dabei :) ]
 
Calamari System - Dac - Gewässer vor Coral City - Yacht "The Promise" - Deck 2 - Restaurant - zahlreiche Gäste, Matthew, Summer, Joseline und Marana


Marana hatte nur wenig Ahnung, wie das Leben im Tempel oder in der Basis abgelaufen war. Sie hatte die Basis auf Corellia zwar einmal besucht, aber nur kurz und ihr Interesse war eher mäßig gewesen. Und Padme hatte zwar einiges über das Leben in der Basis erzählt, aber sie hatte sie überwiegend auf Cerian beschränkt. Es gab Dinge, über die ihre Tochter viel erzählen konnte, ohne dabei wirklich viel preiszugeben.
Sie wußte es jedoch zu schätzen, daß Joseline nicht mit ihrer Verwandtschaft hausieren gehen wollte. Generell hatten die Jedi ein sehr großes Taktgefühl und keinerlei Neigungen zu Intrigen, was Marana angesichts der Verhältnisse in ihrer Heimat als sehr angenehm.


"Nun, Joseline, daran habe ich nun wirklich große Zweifel."

erwiderte Marana schmunzelnd, als Joseline ausführte, daß sie wohl das Wasser verdrängen würde, wenn sie über Bord ginge.

"Aber ich muß schon sagen, daß hier allerhand Köstlichkeiten serviert werden."

Marana hatte eine Vorliebe für gutes Essen und hatte bei ihren langen Reisen durch die Galaxis sehr viele unterschiedliche Gerichte probiert und viele Rezepte gesammelt. Sie selbst konnte ganz gut kochen, aber ihre Köchin war um Längen besser. Jedenfalls hatte Marana schnell ihre Wahl getroffen und nahm dankend den Teller mit ihrem Essen entgegen.

"Ah, ich bin flexibel, Joseline."

Marana konnte nur einigen Gesichtern Namen zuordnen. Aber sie sah ihre Tochter an einem Tisch sitzen, konnte dagegen Senatorin Belandri nicht ausmachen. Bedauerlicherweise, denn sie hätte gerne mit der Senatorin gesprochen, denn manche Informationen waren im persönlichen Gespräch bedenkenloser mitteilbarer als über Holo - Verbindungen, bei denen man sich niemals sicher sein konnte, wer alles zuhörte.
Dieser Gedankengang führte dazu, daß sie sich in einer Gruppe wiederfand, von der sie wenigstens ein Mitglied kannte.


"Nein, Rätin Chesara und ich sind einander noch nicht vorgestellt worden, Joseline."

meinte Marana. Sicherlich kannte sie deren Namen aus den HNN's, aber das Interesse an den Nachrichten über die Jedi hielt sich zugegeben eher in Grenzen.

"Guten Abend, Rätin Chesara."

begrüßte sie diese daher freundlich, aber zurückhaltend. Der jungen Dame (Celine) nickte sie freundlich zu und wandte sich dann an den Herren der Runde.

"Anakin, ich freue mich, dich wiederzusehen. Ich muß gestehen, ich hatte nicht unbedingt damit gerechnet. Aber das macht diese Begegnung nur um so interessanter."

Das letzte Mal hatten sich Anakin, Ami und Marana durch Zufall in einer Bar getroffen.


Calamari System - Dac - Gewässer vor Coral City - Yacht "The Promise" - Deck 2 - Restaurant - zahlreiche Gäste, Matthew, Summer, Joseline, Chesara, Celine, Anakin und Marana
 
[Dac, Gewässer vor Coral City, The Promise, Deck 2, Buffet]- Miranda, Cris, diverse andere Gäste

Cris‘ Augen weiteten sich überrascht, als Miranda plötzlich nach seinem Ärmel griff – für einen Augenblick befürchtete er wohl unbewusst, sie beabsichtigte irgendetwas abenteuerliches – entspannte sich dann allerdings, als er bemerkte, dass sie ihn lediglich aus dem Weg einer sie passierenden Gruppe Festgäste ohne sonderliche Achtung für ihr Umfeld hatte bugsieren wollen. Mit einem freundlichen Lächeln bedankte er sich für ihren kleinen Einsatz um seine körperliche Unversehrtheit und folgte ihr an den Buffettisch, der allerdings immer noch weit mehr Interesse in ihr weckte als in ihm. Er hatte seinen Appetit noch nicht gefunden.

Bevor sie jedoch ihren ersten Bissen nahm, verriet Miranda ihm eine weitere interessante Information – die Identität ihrer Freundin, die sie hier auf den Ball hin mitgenommen hatte. Wieder war es an ihm, überrascht zu reagieren, als ihm klar wurde, dass er diese Frau kannte. Jibrielle Dari.


„Ich… kenne Miss Dari, sagte er vorsichtig. Anhand ihres kürzlich erfolgten, flüchtigen Blickkontakts wusste Cris, dass die Jedi ihn hier auf dem Ball erkannt hatte, und falls Miranda ihr im Verlaufe des Abends von dem Gespräch mit ihm erzähltem würde sie vermutlich ohnehin erfahren, dass Jibrielle und Cris eine gemeinsame – wenn auch kurze – Historie zusammen hatten. Kein Grund also, Miranda das vorzuenthalten – auch wenn sein hübsches Gegenüber jetzt darüber rätseln musste, was ihn, einen nicht näher definierten Regierungsbeamten, und ein Mitglied des Jedi-Ordens zusammengeführt hatte. Er war sich sicher, dass die Suche nach einer Prostituierten in der Gosse Coruscants nicht zu den wahrscheinlichsten Erklärungen gehörte.

„Und ich kann Ihnen versichern, die Aufgaben des Jedi-Ordens innerhalb der Republik sind mannigfaltig“, fügte er hinzu. Als Angehöriger einer Regierungsinstitution war es wohl nicht zu weit hergeholt, dass er einigermaßen über den Orden Bescheid wusste.

„Falls man überhaupt von Aufgaben sprechen kann. Der Großteil der Beziehung zwischen Jedi und Republik basiert doch auf Freiwilligkeit, soweit ich informiert bin. Mit der einen oder anderen institutionalisierten Verbindung.“


So wie seine neue Position zum Beispiel.


„Dennoch kann man sich die Republik schwer ohne die Unterstützung der Jedi vorstellen, nicht wahr?“

Cris schmunzelte. Er musste zugeben, es gab weitaus schlimmeres, als sich mit Miranda Trineer über die Jedi und diesen Ball zu unterhalten, selbst wenn er seine Worte etwas vorsichtiger wählen musste als wenn er mit Selby oder Noa sprach. In einer Angelegenheit jedoch konnte er ihr nicht zustimmen: wenn es nach ihm ginge, würde Noa so schnell wie möglich wieder bei ihm auftauchen. Sie war noch nicht lange mit Shana verschwunden, doch er vermisste sie schon jetzt – schließlich wussten sie beide nach wie vor nicht, wie viel gemeinsame Zeit ihnen vergönnt bleiben würde, bevor Noa nach Coruscant zurückkehrte und er selbst nach Lianna. Bei dem Gedanken an diese unweigerliche Trennung fiel ein leichter Schatten auf Cris‘ Gesicht, zu frisch war die Erinnerung daran, hier auf Mon Calamari wach zu werden und festzustellen, dass Noa längst fort war. Und damals hatte er sie noch nicht annähernd so gut gekannt wie jetzt, hatte höchstens erahnen können, wie wunderschön es war, neben ihr in einem Bett wach zu werden, sie mit einem sanften Kuss zu wecken… Wenn sie ihn jetzt wieder verließ – verlassen musste – würde er ruhig schlafen können, ohne das Gefühl ihres neben ihm schlafenden Körper zu vermissen, das Geräusch ihres regelmäßigen Atems, das Klopfen ihres Herzens? Je mehr er darüber nachdachte, desto weniger gefiel ihm diese Aussicht.

Er blinzelte, da ihm auffiel, dass er in Gedanken gesunken vermutlich auffällig lange geschwiegen hatte. Miranda war mit ihrem kleinen Spieß aus allerlei Köstlichkeiten längst fertig. Hastig leerte er den Rest seines Whiskeyglases und stellte es auf einem der Tische ab.


„Wie haben Sie und Miss Dari sich kennen gelernt?“


Halb entschuldigend hob er beide nunmehr freien Hände.


„Und sagen Sie bitte, falls ich zu indiskret erscheine. Mir fehlt für so etwas manchmal das Taktgefühl.“

Diese Aussage würde Noa vermutlich unterschreiben. Er erinnerte sich gut an seine Unfähigkeit, ihre Andeutungen im Golden Republic bezüglich eines gemeinsamen Abendessens zu verstehen. Sie hatte den Holzhammer gebraucht, um es ihm klar zu machen – oder besser die geworfene Vase. Wenn seine Fragen Miranda also unangenehm waren, würde sie ihm das vermutlich deutlich sagen müssen. Blieb nur zu hoffen, dass sie sich dazu nicht ganz so… nachdrücklicher Methoden bedienen musste.


[Dac, Gewässer vor Coral City, The Promise, Deck 2, Buffet]- Miranda, Cris, diverse andere Gäste
 
[Lianna - Lianna City - Lola Curich - Jedibasis - Kantine] Summer mit Joseline, Matthew, Mara, Mylo und anderen

Es war unglaublich viel passiert in den letzten Tagen. Der Garten hatte Gestalt und Formen angenommen. Und noch viele andere tolle Dinge waren geschehen. Summer hatte einen Draht zu Joselines ehemaliger Padawan Mara gefunden, dann hatte die blinde Jedi Matthew als ihren zweiten Padawan zu sich genommen – das war unglaublich toll, der Epicanthix und die Alderaanerin hatten sich irgendwie damals schon auf Anhieb verstanden – außerdem hatten sie eine Einladung zu einem Siegesball bekommen, sodass sie nach Mon Calamari reisen mussten. Es wurde der Sieg der Schlacht um Corellia gefeiert. Und irgendwie hatte Mara es auch geschafft aus Jo heraus zu kitzeln, weswegen Satrek sie zu sich gerufen hatte. Es war eine wirklich tolle Neuigkeit, dass ihre Meisterin zu einer Rätin befördert worden war. Natürlich wurde Jo sofort von allen um sich herum beglückwünscht.

Doch wirklich Zeit, um die Beförderung gebührend zu feiern, blieb ihnen nicht, da nun alles etwas überstürzt nach Mon Calamari aufbrach. Man versammelte sich im Hof, wo ein Transporter bereitstand. Naja vielleicht konnte man ja auch auf dem Siegesball diesen Anlass etwas feiern. Zumindest hatte Joseline; Matthew und sie mit festlicher Kleidung eingedeckt. Hoffentlich verlangte sie nicht, dass die beiden miteinander tanzten und Mylo würde sie bei dieser Gala wohl auch eher im Quartier lassen müssen, beinahe hätte Summer ihren flauschigen Liebling vergessen, so überstürzt war die Abreise vonstattengegangen. Schnell hatte sich Summer umgezogen und half dann ihrer Meisterin, die wohlbemerkt jetzt eine Rätin war, beim letzen Schliff mit den Accessoires, sodass sie zusammen mit Matthew, der auch noch pünktlich zu ihnen stieß, um dann zu einer festlichen Yacht, auf der das ganze Spektakel stattfinden würde, zu gelangen.

Natürlich gab es beim Einlass Sicherheitskontrolle und der Ordner, der das Trio abfertigte bemerkte, wie sollte es auch anders sein, dass Joseline blind war und fragte deshalb, ob sie Hilfe benötige, doch die Jedi-Rätin winkte ab und meinte ihre Padawane würden nötige Hilfe leisten, falls sie erforderlich würde. Sie schob die zwei leicht ein Stückchen nach vorne und sagte ihnen, dass sie sich nicht einschüchtern lassen sollten von den vielen Leuten und dem Blitzlichtgewitter. Es war schon teilweise sehr beängstigend. Bestimmt waren hier auch Politiker. Hoffentlich war Baron D’Orcast nicht anwesend.


Von Weitem konnte Summer einen Blick auf Mara und Vorin werfen, die beiden sahen wirklich soooooo unglaublich süß zusammen aus und die ehemalige Padawan von Jo trug ein unfassbar schönes Kleid.

Joseline bemerkte auch wirklich alles. Ihr natürlicher Seh-Sinn war zwar dahin, doch dafür fühlte sie umso besser, was in der jungen Padawan vorging. Damit sich das Waisenmädchen aber auch wirklich amüsierte, formulierte sie dies einfach als Trainingsaufgabe für ihre zwei Padawane. Kurz darauf trafen die drei ihre Gastgeberin von Hapes wieder, welch ein Zufall. Sie erinnerte sich sogar an Joseline und Summer und lächelte freundlich. Da Matthew damals nicht mit dabei war, musste die blinde Jedi ihn Marana selbstverständlich noch vorstellen. Schließlich machte sie noch ein wenig netten Smalltalk mit Joseline – halt Erwachsenenkram.

Dann irgendwann meinte ihre Meisterin, doch dass sie reingehen sollten, damit sie die Rede des Kanzlers nicht verpassten und scherzte in Summers Augen etwas mit ihnen, als sie fragte, ob die zwei noch auf ihre Begleitung warteten. Die Alderaanerin lief leicht rot an. Als sie schließlich im Ballsaal ankamen, musste Summer einen Laut der Verwunderung unterdrücken, doch ihre Meisterin, bemerkte es trotzdem und schmunzelte leicht. Dann wurde alles still und jeder lauschte der Rede des Kanzlers. Die brünette Padawan verstand zwar nur Raumhafen, aber applaudierte am Ende trotzdem. Marana, Cerians Großmutter, tauschte sich sofort im Anschluss danach etwas mit ihrer Meisterin über das Gesagte aus. Es ging um Politik, davon verstand Summer noch zu wenig. Da würde sogar Baron D’Orcast ihr Recht geben. Matthew verschwand kurz, um etwas zu trinken, dann kehrte er zurück, stellte sich vor Summer und räusperte sich kurz.

Jetzt wechselte das Gesprächsthema der beiden Damen von Politik zu Kindern, in dem Fall Cerian und Summer. Die Röte war ihr förmlich ins Gesicht geschrieben und nun wurde sie auch noch von Matthew angestarrt. Die Alderaanerin dachte sich nur: Macht was, irgendwas. Bevor es noch peinlicher werden konnte, fragte sie ihn jetzt direkt…

„Willst du vielleicht tanzen?“, oh je sie hatte wirklich gefragt und Summer hätte schwören können ihr Kopf war rot wie eine Muja-Frucht und zu allem Überfluss kamen so viele Leute vorbei, die Joseline irgendwie kannte, sodass sie jedes Mal wirklich sehr stolz ihre beiden Padawane präsentierte. Nun streckte das braunhaarige Mädchen Matthew ihre Hände entgegen, dass er sie nehmen würde und die beiden begannen sich vorsichtig im Takt der Musik zu wiegen.

[Mon Calamari - Dac - Gewässer vor Coral City - Yacht "The Promise" - Deck 2 - Restaurant] Summer mit zahlreichen Gästen, Joseline, Matthew, Marana, Chesara
 
Calamari System - Dac - Gewässer vor Coral City - Yacht "The Promise" - Deck 2 - Restaurant - War, Raiken, Tomm und Padme und viele andere


Anscheinend hatte das absolut durchschaubare Manöver wenigstens Erfolg gezeigt. Raiken erzählte von seinen Flugerfahrungen, und zwar von jenen, die dazu geführt hatten, daß er einen Kopfverband trug.

"Nun jeder von uns hat einige Bruchlandungen vorzuweisen, Raiken. Und es ist auch nicht einfach, ein getroffenes Schiff zu landen. Bilderbuchlandungen sind in solchen Augenblicken schier unmöglich."

Raiken machte nun wirklich nicht den Anschein, als ob er diesbezüglich Trost brachte, so daß sich Padme fragte, ob sie sich gerade nicht selbst Trost spendete angesichts der Tatsache, daß John sie auf Überbleibsel ihrer letzten, unfreiwilligen Bruchlandung aufmerksam gemacht hatte.
Als Techniker kannte John wirklich keine Gnade, wahrscheinlich hätte er die Gunst der Stunde genutzt, Raiken einen Satz Wattestäbchen zur akribischen Säuberung der Armaturen in die Hand zu drücken.
Obwohl, wenn sie Pech hatte, drohte ihr diese Säuberungsaktion noch am Ende bei der Unterseite der "Wind". Padme fragte sich auch, wo John abgeblieben war, nachdem er nach der Rede den Ballsaal verlassen hatte. Bisher war er nicht aufgetaucht und zu diesem Themengebiet hätte er mit Sicherheit interessante Dinge beisteuern können.
Auf jeden Fall hatte Tomm als Meister bei Raiken einen hohen Stellenwert und der Padawan sagte das ohne zu zögern frei heraus.
Sie blickte daher Tomm etwas verdutzt an, als dieser ihr eine Warnung zuraunte.


"Warum sollte ich das tun, Tomm?"

fragte sie leise an ihn gewandt zurück.
Sie tat Tomm auch netterweise den Gefallen, den Blick auf ihren Teller zu richten, nachdem Tomm aufgrund der lobenden Worte anscheinend in Konkurrenz mit der Beleuchtung treten wollte.
Als War freundlicherweise ihnen freundlicherweise anbot, Wasser einzuschenken, nickte Padme ihm dankbar zu. So interessant fand sie das Filet nun auch wieder nicht.


"Ja, das Verhältnis ist nicht das Beste."

bestätigte Padme nachdenklich.

"Obwohl wir alle dasselbe Ziel haben, ist es anscheinend leichter, Gegensätze zu betonen, anstatt Gemeinsamkeiten zu fokussieren."

Es war erstaunlich, wie in wenigen Jahren die Arbeit von Jahrzehnten den Bach heruntergegangen war.

"Und was den Geheimdienst anbetrifft, ich bin mir nach wie vor nicht sicher, ob die Herrschaften nicht eine Rechnung zu begleichen hatten. Der Geheimdienst hat Anakin und mir Tarnidentitäten verpaßt, die an Körperverletzung grenzten."

berichtete Padme schmunzelnd.

"Es wäre mit Sicherheit nicht nur für Raiken interessant, mehr über große Schiffe, ihre Steuerung und was noch damit zusammenhängt, zu erfahren. Möglicherweise wäre es nicht schlecht, das militärische Ausbildungsprogramm für Jedi wiederzubeleben."

überlegte Padme, wobei sie Tomms Schilderung mit den Hawks zuhörte.

"Nun, mich verwundert es eher, daß du überrascht bist, Tomm. Gerade in einer Staffel ist der Zusammenhalt besonders eng, schließlich muß man seinem Flügelmann bedingungslos vertrauen. Und ein Fremder stiftet nun einmal Unruhe. Aber zugegeben, es ist wirklich lästig, wenn man mit Mißtrauen konfrontiert, nur weil man Jedi ist."

War machte sie mit einer Kopfbewegung auf eine, viele Personen im Raum überragende Gestalt aufmerksam. Padme schaute in die Richtung und sah Tzun und Arlen.

"Ja, da hast du Recht. Da ist Tzun und daneben Arlen, ein weiterer Padawan."

Padme war sich sicher, daß Tzun die Gruppe gesehen hatte und den Tisch ansteuern würde, zudem Tomm den beiden zu gewunken hatte. Padme hatte auch gesehen, daß Marana und Joseline sich anscheinend zu Chesara und Anakin gesellt hatten.


Calamari System - Dac - Gewässer vor Coral City - Yacht "The Promise" - Deck 2 - Restaurant - War, Raiken, Tomm und Padme und viele andere
 
{Calamari-System/Dac/Hafen/Yacht/Deck 2/Restaurant}mit Arlen, Jedi, Gästen der Republik, Sicherheitspersonal

Ungläubig riss Arlen seine Augen auf, als Tzun von seiner Heimat erzählt hatte. Die Verwirrung war im Gesicht des jungen Mannes sehr gut absehbar, es war fast als würde man ein aufgeschlagenes Buch lesen wollen. Tzun fand es amüsant, dieses Unwissen hatte etwas kindliches an sich, wissbegieriges, etwas sympatisches. Als dann der Mann zustimmte, das sie sich zu seiner Meisterin und deren Begleitern gesellen würden, stellte er auch schon gleich seine nächsten Fragen an den Kaminoaner. Bei diesen handelte es sich um reine Interessenfragen über die Wohn und Lebensverhältnisse in Tipoca.

"Oh nein, die Pfahlbauten sind von gigantischem Ausmaß. Ich stamme von der Hauptstadt Tipoca, Sitz des Präsidenten unseres Planeten und Zentrum unserer Klonindustrie. Wir besitzen alle einzelne Wohnungen und Abteilungen innerhalb dieser Stadt, doch gibt es auch große Gebäude für die Klontechnik oder ähnliches. Unsere Pfahlstädte sind aus widerstandsfähigem Metall erbaut, welche uns vor Blitzen, Regen und ähnlichem Schützen. Wir Kaminoaner lieben den Regen, er zeigt die Schönheit unserer Welt am besten und es ist ein wunderbares Gefühl ihn zu spüren."

meint Tzun lächelnd und nährt sich mit seinem Begleiter dem Tisch seiner Meisterin, dort erblickt Tzun auch den Admiral War Blade, Jedi Lucas und der junge Raiken, welche alle bei seiner Meisterin am Tisch saßen. Da der Tisch groß genug war, war theoretisch auch für die beiden Neuankömmlinge Platz. Sie hatten sie scheinbar auch bemerkt, kein Wunder bei der Größe von Tzun.

"Hallo, hättet ihr etwas dagegen wenn wir uns zu euch gesellen? Und seid gegrüßt Admiral, schön das auch ihr es geschafft habt zu dieser Feier zu kommen."

begrüßte er freundlich die Anwesenden und speziell den Admiral, den Tzun zuletzt während der Schlacht von Corellia gesehen hatte. Viel geändert schien er sich nicht zu haben, auch war keine größere Verletzung oder ähnliches an ihm zu erblicken.

{Calamari-System/Dac/Hafen/Yacht/Deck 2/Restaurant}mit Arlen, Padme, War, Tomm, Raiken, Jedi, Gästen der Republik, Sicherheitspersonal
 
Mon Calamari - Coral City - Yacht „The Promise“ - Deck 2 - Restaurant mit Buffet - viele Jedi und NRler u.a. Nei, Rilanja, Sarid -

Während sich die Schlange am Buffet stockend Schritt für Schritt weiterschob und sich Dengar von allem, was ihm rudimentär bekannt war, oder zumindest nicht abstoßend klang, ein bisschen auf den Teller schaufelte, entdeckte Sarid ihn. Sie schaffte es, zu ihm vorzudringen, ohne einem anderen Gast Soße auf die Kleidung zu schütten, oder gar das Gleichgewicht zu verlieren, was einem Jedi auch nicht gut stehen würde. Wie fordernd es wohl für Nicht-Machtbegabte war, auf so einem Anlass ein Gespräch zu führen und gleichzeitig die Essenbeschaffung zu organisieren?

"Sarid, schön einen Bekannten hier zu sehen. Ich meine, bekannte Gesichter sieht man hier schon jede Menge, aber diese ungewohnte Kleidung schafft eine unnatürliche Distanz. Wo wir gerade bei der Abendgarderobe sind: Mein Kompliment; alles andere als praktisch, absolut ungewohnt, aber es steht Euch."

Ein kurzer Blick nach rechts, der dann wieder auf seinen Teller schwenkte, bestätigte Dengar in der Annahme, sein Unterfangen, von allem halbwegs Essbaren ein bisschen zu probieren, sei absolut hoffnungslos. Also gab er sich reichlich vom bewährten Nerfsteak auf und ging mit Sarid zu besagten Tischen. Auf dem Weg dorthin stoß Rilanja, die wohl im Begriff war, sich einen Löffel voll von einer Dengar nicht näher bekannten Flüssigkeit in den Mund zu schieben, sich dann aber umentschied und stattdessen Dengar mit dem Löffel grüßte. Wieder schoss ihm der Gedanke durch den Kopf, dass sich jeder, der keine Kenntnis der Macht hatte, bei diesem Mannöver wohl selbst beklekst oder zumindest den Inhalt des Löffels verloren hätte; Jedi zu sein auf Bällen also durchaus seine Vorteile hatte.

"Wir werden bestimmt nochmal Gelegenheit finden, das Training wieder aufzunehmen. Wart ihr denn wenigstens rechtzeitig hier? Ich musste mich erst noch etwas auf Lianna einrichten, bevor ich nachkommen konnte. Habe ich etwas wichtiges verpasst?"

Sie waren inzwischen an den dezent geschmückten Tischen angekommen. Dankbar stellte Dengar seinen Teller ab und aß.

"Eigentlich bin ich auch nicht so flexibel, was mein Äußeres betrifft. Aber manchmal ist eine Änderung notwendig, und ich vielleicht werde ich noch eine Weile brauche, bis dieses Veränderte so ist, dass ich damit leben kann."

Mon Calamari - Coral City - Yacht „The Promise“ - Deck 2 - Restaurant mit Buffet - viele Jedi und NRler u.a. Nei, Rilanja, Sarid -

 
- Mon Calamari – “The Promise” – Deck 2 – Buffet – Mit Joules und Reyna Fo’Rim-

Für jemanden, der in den meisten Fällen lieber zu Hause blieb als sich unter das feiernde Volk zu mischen, hielt sich Richard Cohn erstaunlich gut gelaunt und gefestigt. Er hatte die Bekanntschaft eines Herrn gemacht, der direkt für die Regierung arbeitete. Fo’rim war ein gebildeter Mann, der sich seit Jahren ehrenamtlich für Flüchtlinge aus imperialen Gebieten einsetzte. Seine Frau Reyna war Ärztin und reiste zwei bis dreimal im Jahr während ihres Urlaubs in Kriegsgebiete, um Bedürftige zu versorgen. Sie waren ein nettes Paar, bodenständig und realisitisch. Der Ball beeindruckte sie nicht halb so sehr wie vermutlich den Großteil der Gäste, doch Joules Fo’Rim wusste um die Bedeutung und die Wirkung von Hoffnung. Nach einem Sieg wie jenem über Corellia glaubte die Republik an einen Aufschwung, das Volk hoffte auf ein Ende des Krieges und selbst wenn dieser nicht unmittelbar in Sichtweite war, so war es wichtig, daran zu glauben und sich Optimismus zu bewahren.

“Wir könnten alle Pessimisten sein.“

Sagte Joules, während er bereits seinen zweiten Teller leerte – der Twi’lek war ein schneller Esser.

“Aber dann könnten wir die Hände auch direkt in den Schoß legen.“

Richard nickte. Es passte zu dem, was Reyna vorher gesagt hatte. Jedes Mal, wenn sie in eines der Kriegsgebiete reiste, sah sie so viel Elend und Not, dass es sie bis ins Mark erschütterte. Die Menschen und Nichtmenschen waren krank, arm, halb verhungert, hatten Angehörige verloren oder waren selbst verstümmelt. Sie litten, doch wenn sie Reyna oder einen der anderen Ärzte sahen, glomm Hoffnung in ihren Augen auf, Hoffnung, dass ihnen geholfen wurde und dass sie am Leben bleiben würden. Glaube, Hoffnung und Zusammenhalt waren überlebenswichtig und wenn dieser Ball ein wenig davon an das Volk der Republik vermitteln konnte, dann war es eine gute Sache.

Akemi kehrte nach einer halben Ewigkeit von der Toilette zurück. Ihr blassblaues Kleid glitzerte spektakulär, als wäre es mit allen Juwelen dieser Galaxis bestickt. Richard rückte an dem Stehtisch zur Seite, um ihr Platz zu machen und hielt ihr das Besteck hin, das er für sie geholt hatte. Ihr Teller stand bereit. Er hatte ihr in weiser Voraussicht einige Leckereien geholt, die sie mochte, denn inzwischen war die Schlange zum Buffet beinahe endlos.


“Ich wollte bereits eine Vermisstenanzeige aufgeben.“

Stichelte er schmunzelnd und Akemis Mundwinkel zuckten leicht. Ihr Blick suchte Reynas.

„Richard hat nicht die Spur einer Idee, was es bedeutet, mit einem solchen Kleid aufs Klo zu gehen.“

Erwiderte sie todernst, bevor Richard sie in die Seite zwickte und sie grinsen musste. Joules hob sein Glas.

„Darüber sollten Sie froh sein, Akemi. So können Sie sicher sein, dass er nicht heimlich Ihre Kleider trägt, wenn Sie unterwegs sind.“

Es war ein angenehmes Gespräch, das sich, begleitet von Gelächter und guter Laune, an lustigen Geschichten und geteilten Erlebnissen entlang wand. Akemi aß langsam und schaffte nicht alles von dem, was Richard ihr vom Buffet gesichert hatte, so dass er ihr half, als sie allmählich satt wurde. Es war eine Durchsage durch die Lautsprecher, die ihre kleine Gruppe schließlich auseinander riss.

“Verehrte Gäste, in wenigen Minuten wird das Tanzparkett eröffnet. Wir laden Sie herzlich zu Gesellschaftstänzen unter Begleitung des Philharmonieorchester der Oper von Coral City ein. Die Tänze finden statt auf Deck 2, Sektion B im großen Ballsaal.“

Als hätten sie sich abgesprochen, sahen sich Reyna und Akemi an.

“Tänze!“

Sagte Akemi nur und ihr Blick legte sich auf Richard, der wiederum einen langen Blick mit Joules austauschte, fast als wären sie Leidensgenossen. Der Twi’lek lachte schallend.

„Ladies, warum geht ihr nicht schon vor? Cohn und ich brauchen noch ein paar Minuten um uns Mut anzutrinken.“

“Von mir aus.“

Reyna hakte sich bei Akemi unter.

„Kommen Sie, das kann noch lange dauern.“

Sprach sie mit der Erfahrung einer Ehefrau, die in zwei Jahrzehnten noch nicht erlebt hatte, dass ihr Mann freiwillig mit ihr das Tanzbein schwang. Richard schmunzelte. Er musste zugeben, dass er sich in der Rolle des stillen Beobachters am Rande der Tanzfläche ebenfalls wesentlich besser fühlte als auf dem Parkett, doch er wusste ebenso, dass er Akemi nicht zu lange warten lassen würde. Mit ihr tanzte er gerne und das lag nicht nur an der willkommenen Gelegenheit, ihren schmalen, zarten Körper an sich zu drücken. Vielmehr war es der Wille, etwas für sie zu tun, etwas das ihr gefiel und das ihr Freude bereitete. Er würde mit ihr tanzen, das Lächeln auf ihrem Gesicht genießen und sie dann ihren restlichen zahlreichen Verehrern überlassen, die sich um sie reißen und mit ihr tanzen würden, bis ihre Füße wund waren. Sie würde lachen und Spaß haben, bis sie schließlich am Ende des Abends glücklich und müde in seinen Arm sinken und sich von ihm zu Bett bringen lassen würde.

„Bis gleich!“

Sie winkte aufgeregt, bevor sie mit Reyna in der Menge verschwand und Richard freute sich auf das Szenario am Ende des Abends, das begonnen hatte, sich in seinem Kopf zu formen.

- Mon Calamari – “The Promise” – Deck 2 – Buffet – Mit Joules -
 
Calamari System - Dac - Gewässer vor Coral City - Yacht "The Promise" - Deck 2 - Restaurant – Anakin, Chesara,, Marana, Celine, Summer, und Matthew sowie zahlreiche Gäste
Jo war einfach davon ausgegangen, das Marana Chesara kannte, so eine wichtige und bekannte Rätin und zudem noch Kollegin der eigenen Tochter… da hatte Jo einfach vorausgesetzt…
In Gedanken schalt Jo sich einen kleinen Dummkopf und musste mal wieder erkennen, dass sie immer zu viel voraussetzte bzw. in alles viel zu viel hinein interpretierte. Ein Makel! Zumal für eine Jedi und erst recht für eine Rätin! Daran musste sie auf jeden Fall noch arbeiten. Aber nicht jetzt, Jetzt überraschte Marana sie damit, dass es Anakin war, den sie aus der Runde wohl näher zu kennen schien.


Ihr kennt euch bereits? Das ist ja Prima! Und, darf man fragen woher?

Anakin, der Freund aus Padawantagen, dem sie schon viel zu lange nicht begegnet war und der, soweit sie die Rats internen Memos richtig mitbekommen hatte, ebenfalls Rat war oder zumindest bald werden sollte. Die letzte Information war, dass er in den Rat berufen werden sollte. War dies nun schon geschehen? Konnte sie ihm bereits gratulieren? Oder würde sie, bei der Erwähnung dessen, einem ihrer Kollegen vorgreifen?
Nun ja, erst einmal war die allgemeine Begrüßung dran und irgendwie würde sie Chesara dann eben in einem unbeobachteten Moment fragen ob sie Anakin schon beglückwünschen konnte..
Jo’s Lächeln war während der Begrüßungen immer noch ein bisschen breiter geworden und hatte die maximale Ausdehnung erreicht als Anakin sie freudig begrüßte und sie einen kurzen Ruck in seinen Bewegungen zu spüren glaubte. War das der Ansatz zu einer Umarmung gewesen, der jedoch durch die Situation und nicht zuletzt durch die, bei allen vorhandenen, Teller und Tabletts ausgebremst worden war?
Aber Umarmung oder nicht Jo fühlte die Herzlichkeit seiner Begrüßung und empfand selbst nicht weniger Freude über das Wiedersehen. Sie waren beide älter geworden und doch…
Anakan’s Vorstellung seiner Padawan riss Jo aus der aufkeimenden Sentimentalität und sie schenkte der Padawan noch einmal ein direktes Lächeln.


Hallo Celine.

Und Anakin’s Ergänzung, in der er sie vorstellte sagte Jo, dass sie es wieder einmal gemacht hatte. Sie hatte alle vorgestellt nur sich selbst nicht. Nun gut, Chesara und Anakin kannten sie, aber Celine eben nicht. Ein wenig unangenehm war es Jo schon, schließlich wollte sie Celine nicht irgendwie ignorieren! Um das zu unterstreichen lachte sie der jungen Frau entgegen.

Es freut mich wirklich sehr dich kennen zu lernen. Auch wenn ich mit meiner eigenen Vorstellung ein kleinwenig nachlässig gewesen bin.

Jo lachte kurz hell auf.

Aber Anakin hat meinen Lapsus ja gekonnt überspielt!

Und sie hatte mit ihren Worten gleich wieder alle drauf gestoßen. Ja, ja, was sie selbst betraf würde sie wohl nie sehr diplomatisch werden.
Ein gutes hatte die Sachen, dass er sie vorstellen musste allerdings auch gehabt. Sie hatte seinen Worten entnehmen können, dass seine Berufung in den Rat wohl mittlerweile durchgeführt worden war und er nun mit ihr gemeinsam in jenem höchsten Gremium der Jedi saß. In seinem Fall, wie sie meinte, wesentlich verdienter als sie.
Der Verweis auf seine zweite Padawan Tenia Lumiran, die sich anscheinend nicht ganz so dicht bei ihrem Meister aufhielt wie Jo’s Padawane, ließ Jo kurz den Kopf heben als könnte sie sie erspüren, was natürlich nicht ging, da sie deren Präsenz noch nicht kannte.



Ich denke, ich werde sie schon noch kennen lernen heute Abend. Es ist doch gut, wenn sie sich unter die Leute mischt und Andere kennen lernt als uns altes Urgestein!

Leise lachte Jo wieder auf und bemerkte am Rande das sich Summer nun wohl wirklich dazu durch gerungen hatte nicht mehr ganz so sehr an Jo’s Rockzipfel zu hängen. Es war sicher eine immense Überwindung für das Mädchen. In Gedanken kommentierte Jo das Geschehen mit „Ein Pluspunkt für das freiwillige ausführen der Trainingsaufgabe“ und hätte eigentlich eher von Matthew die Initiativer erwartet. Der jedoch schien, bis auf den kleinen Getränkeausflug, wie paralysiert seit sie den roten Teppich betreten hatten. Vielleicht taute er ja jetzt auf. Jo für ihren Teil nickte in die Richtung der mittlerweile auf die Tanzfläche verschwunden.

Meine Beiden machen sich wohl auch gerade dran die Gegend unsicher zu machen.

Ein maßlose Übertreibung die Jo sich aber nicht verkneifen konnte. Leid tat es ihr ein bisschen für Celine, die sich nun wieder allein mit dem Haufen Älterer rumschlagen musste. Aber es konnte ja auch von Vorteil sein wenn man ein paar Räte kannte.
Mittlerweile hatten alle, in der Gruppe verbliebenen einen Platz am Tisch eingenommen und die ersten Bissen des köstlichen Essens waren in die Münder gewandert.
Der Geschmack war einfach herrlich! Okay, bei diesem einen, exotischen Salat hatte Jo wohl etwas danebengegriffen. Aber alles Andere war einfach köstlich.
Den Anderen in der Runde ging es nicht viel Anders wie es schien. Jedenfalls hatte sich ein kurzes, genießerisches Schweigen eingestellt, das nur kurz von einem geflüsterten Gespräch zwischen Anakin und Celin unterbrochen wurde. Allerdings waren die Beiden so leise, dass man nicht unbedingt von unterbrechen sprechen konnte und da Jo nicht neugierig lauschen wollte, bekam sie auch nicht wirklich etwas von den Worten mit, die da gewechselt wurden. Erst als Anakin seine Stimme wieder hob richtete Jo ihre Aufmerksamkeit auf den alten Freund und musst gleich wieder grinsen. Er konnte es nicht lassen und gratulierte ihr gleich noch zur Berufung in den Rat.


Danke Anakin! Und der Glückwunsch geht sofort an dich zurück. Wenn du mich fragst, hast du diese Ehre viel mehr verdient als ich!

Wie die Uniform passte?
Beinahe hätte Jo laut los geprustet und dabei den winzigen Happen, den sie gerade in den Mund geschoben hatte, weit über den Tisch hinaus befördert. Doch sie konnte sich noch fangen und hustete nur leicht bevor sie schluckte und gleich darauf beinahe verschwörerisch zu Anakin hinüber grinste. Früher hätte er jetzt einen leichten Tritt ans Schienbein bekommen, aber sie waren Räte und dies hier war öffentlich, da grinste sie ihn eben nur frech an.


Nun ja, dir steht sie sicher besser!
Ich für meinen Teil habe immer noch das Gefühl, das sie mir zu groß ist und das vor allem die Fußstapfen, in die wir treten noch lange zu groß sein werden.


Kurz schwenkte sie ihren Kopf zu Chesara hinüber, die eine der Räte war, deren große „Fußtapfen“ Jo meinte. Im nächsten Moment stellte sie sich, Anakin gegenüber, aber auch ein bisschen dumm und meinte ganz unschuldig.

Oder meist du unser heutiges Dress? Du siehst darin sicher bemerkenswert aus. Ich für meinen Teil finde es wohl schön, aber für Übungsstunden und Waldläufe eher etwas sperrig?

Es war nicht ernst gemeint! Natürlich war es nicht ernst gemeint und doch stellte sich Jo vor wie sie mit diesem Kleid und den wohl schönen aber doch unpraktischen Schuhen damals durch die Landschaft von Ossus geturnt wäre. Desaster wäre da sicher noch eine schmeichelnde Umschreibung.

Oh, oder meinst du eine wirkliche Uniform? Hast du etwa gleich eine Änderung der Kleiderordnung beantragt?
Wenn ja darfst du dich auf einen gepflegten Nasenstüber gefasst machen, sollte ich in Zukunft irgendwas Unbequemes tragen müssen.


Mal ganz davon abgesehen, dass eine entsprechende Kleidung sie dann endgültig immer sofort als Rätin „brandmarkte“. Nein, das musste nicht unbedingt sein! Rätin und Verantwortung und Pflichten? Okay! Das musste nun mal sein! Aber immer gleich erkannt werden? Das brauchte Jo nicht wirklich.

Bitte Chesara, sag mir, dass er das nicht gemacht hat. Und wenn, das ihr Anderen es abgelehnt habt.

Wandte Jo sich, breit grinsend und leicht zwinkernd an die Rätin um sie mit in die Flaxerei ein zu spannen.

Calamari System - Dac - Gewässer vor Coral City - Yacht "The Promise" - Deck 2 - Restaurant – Anakin, Chesara,, Marana, Celine, Summer, und Matthew sowie zahlreiche Gäste
 
Dac - Gewässer vor Coral City - Yacht "The Promise" - Deck 2 - Restaurant - War, Tomm ,Padme , Raiken und viele andere


Raiken war vom Geschmack des Essens überwältigt. Noch nie hatte er so guten Reis gegessen. Im Vergleich zu dem, den er auf Tatooine bekam, war dieser weich und delikat. Der Reis den er bisher kannte war immer sehr trocken und hart gewesen. Entweder lag es an der Zubereitung oder an den Hutts, die ihre Sklaven aushungern wollten , um deren Willen zu brechen. Was ihnen auch sehr gut gelungen war. Schließlich konnte sogar der Aufstand erbarmunglos niedergeschlagen werden. Die Kämpfer hatten aufgrund ihrer Unterernährung kaum eine Chance gehabt.

War bot ihm an mal ein richtig großes Schiff steuern zu dürfen. Die Solaris war für seine Verhältnisse schon sehr groß, aber die Schiffe die er in der Raumschlacht gesehen hatte, waren gewaltig gewesen.

"Es wäre mir eine Ehre von euch lernen zu dürfen. Natürlich nur, wenn es eure Zeit erlaubt. Ich denke, dass ihr viel zu tun habt. Und ich möchte vorher noch meine Ausbildung abschließen. Aber sobald es etwas ruhiger wird, würde ich gerne auf euer Angebot zurückkommen. "

Er nickte War respektvoll zu und widmete sich wieder seinem Teller. Die Hälfte hatte er bereits verspeist. Tomm riet ihm, auch die anderen Speisen zu probieren, da er irgendwann mal etwas serviert bekommen könnte, was wirklich sehr speziell sein würde. Diesen Rat nahm er dankend an.

"Ich denke ich verstehe was du meinst. Dann werde ich mich bemühen auch mal andere Nahrungsmittel zu kosten. Aber für den Anfang bin ich erstmal satt. Ich bekomme heute nichts mehr runter. "

Er lehnte sich zurück und versuchte keinen Laut von sich zu geben. Es wäre sicher keine nette Geste, wenn er jetzt rülpsen würde. Damit würde er sich sicher keine Freunde machen. Auf Tatooine hatte er sich das einmal erlaubt. Dafür gab es dann Peitschenhiebe. Zu diesem damaligen Zeitpunkt war er auf einer Feier der Hutts gewesen. Und Duras hatte nichts besseres zu tun als ihn zur Belustigung einzuladen. Vor den Hutts wurde er mit Alkohol abgefüllt. Natürlich wusste er selber nichts davon. Ihm wurde immer wieder nachgeschenkt und die Gäste machten sich über ihn lustig. Und fragten ihn ständig, was denn mit ihm los sei. Und warum er nicht mehr gerade stehen konnte.

Er versuchte nicht mehr daran zu denken und antwortete auf Padmes Worte.

"Damit habt ihr vollkommen Recht. Freut mich, dass ihr das auch so seht. Ich bin froh, dass das Schiff noch in Takt ist. Hätte auch schlimmer ausgehen können."

Dann bemerkte er Padme Padawan Tzun. Dieser war nicht zu übersehen. Seine Größe war erstaunlich. Tzun konnte sehr leicht alles überblicken. Raiken winkte ihm zu.

Dac - Gewässer vor Coral City - Yacht "The Promise" - Deck 2 - Restaurant - War, Tomm ,Padme , Tzun , Arlen , Raiken und viele andere
 
- Mon Calamari – Yacht „The Promise“ - Deck 2 – Buffet –

Noa hatte Shana zum Abschied umarmt, das erste Mal – so weit sie sich erinnern konnte - dass sie beide eine so freundschaftliche Geste miteinander austauschten, doch es hatte sich so ergeben und sich in der Situation genau richtig angefühlt. Zwischen all den fremden Leuten, die sich um Noa herum drängten, war Shana eine der ihr vertrautesten Personen, abgesehen von Cris, obwohl sie den noch nicht mal halb so lange kannte wie Shana. Aber ein Vergleich zwischen den beiden war vermutlich albern. Noa sah sich um. Der Speisesaal, oder wie auch immer sich der Raum schimpfte, hatte sich vor ihren Augen sehr verändert. Es war inzwischen brechend voll und die Lautstärke war ohrenbetäubend und Noa machte sich daran, sich einen Weg zwischen den Umstehenden zu bahnen, um zu Cris zurück zu finden. Am einfachsten wäre, wenn er noch genau dort stünde, wo sie ihn zurück gelassen hatte. Sie hielt in die ungefähre Richtung, reckte ihren Hals um möglichst über andere Köpfe hinweg sehen zu können und meinte dann sogar tatsächlich, ihn entdeckt zu haben. Da stand er! Sie erkannte sein Profil, die leicht steife Körperhaltung und dann – ganz unerwartet - ein Lächeln auf seinem Gesicht. Er amüsierte sich! Das war gut. Cris Sheldon mochte ein guter Agent sein, doch nach allem was sie inzwischen über ihn gelernt hatte, war er ziemlich miserabel darin, einfach los zu lassen und Spaß zu haben. Er hatte es einmal sogar selbst zugegeben. Noa nickte zufrieden, allerdings auch nur so lange, bis sie sah, warum er offenbar so gut gelaunt war. Ihr Blick fand die hübsche Frau an seiner Seite, in deren Augen heute Abend ganz sicher kein Mann schaute, dafür sorgte ihr tief ausgeschnittenes Dekolleté. Ach ja, so war das also. Cris fand ganz einfach seine eigene Form von Amüsement. Entweder er schäkerte mit Noa, mit langjährigen Jedi-Freudinnen oder eben mit dunkelhäutigen Schönheiten, die er entweder auch schon ewig kannte und zufällig wieder traf, oder gerade erst kennen lernte. Was davon war wohl schlimmer? Pffft. Noa zuckte mit den Schultern. Gut, das konnte sie auch. Sie machte auf dem Absatz kehrt, schob sich an einer lachenden Gesellschaft vorbei, leise deren dummes Gelächter imitierend und griff noch im Gehen nach einem alkoholischen Getränk, das in dutzenden langstieligen Gläsern von einem Droiden auf einem Tablett dar geboten wurde. Jetzt würde sie sich auch einen tollen Typen suchen und diesen vorführen. Mal sehen, wie Cris DAS fand. Ha!

- Mon Calamari – Yacht „The Promise“ - Deck 2 – Buffet –
 
Coral City ~ Promise ~ Restaurant ~ mit Sarid, Dengar, Rilanja & vielen anderen

Nei hatte die letzten Minuten hauptsächlich durch geistige Abwesenheit geglänzt. Besonders, als sie das Buffet vor sich wiederfand, nahm das flaue Gefühl nur noch zu. Die Ruusanerin, die ganz entgegen ihrer Natur eine unüberwindliche Widerstandskraft in ihrem Bauch empfand, während sie das Essen begutachtete, überkam ein Gefühl von Enge, das ihr ausgefallenes Ballkleid nur noch verstärkte. Es fühlte sich an, als würden sich auf ihrer Stirn Schweißperlen bilden, während sie begann ihre Umgebung nur noch wie durch einen Tunnel wahrzunehmen. Nach Luft schnappend, bekam sie inzwischen so gut wie gar nichts von der Unterhaltung Sarids mit Rilanja oder dem dazugestoßenen Ritter Dengar mit.

In ihrer Kehle begannen sich laute zu formen, die nach außen dringen wollten und die Nei nur mit Mühe zurückhalten konnte. Für sie gab es nur einen Weg und das war der Weg nach draußen. Sie brauchte Luft.


"Ent..."

schuldigt, wollte die Padawan herauspressen, schaffte es jedoch nicht ohne das ihr an Ort und Stelle ein mehr als peinlicher Faux Pas passiert wäre. Durch das Gedränge versuchte Nei sich auf direktem Weg hinaus aus dem Restaurant an die Luft zu drängen. Ihre Schuhe ließen sie nur Stolperschritte tun und sie bemerkte gar nicht, wie sie den ein oder anderen der Anwesenden, versehentlich anrempelte. Sie konnte nur hoffen, dass die Speisen auf einigen Tabletten oder Drinks in so manchen Händen nicht die dazugehörige Garderobe versauten, nicht dass sie im Stande gewesen wäre sich zu entschuldigen ohne dabei nur noch mehr Unheil zu verursachen.

Einem endlos für sie anmutenden Spießroutenlauf folgend, trampelte sie endlich ins Freie. Vor sich sah Nei die rettende Reling, aber es waren noch immer zuviele Gäste um sie herum. Lange würde sie nicht mehr durchhalten können, aber sie gab sich alle Mühe, entgegen ihrer ruusanischen Reflexe in der Hals- und Magenregion, sowie gegen ihr Kleid und die eingeschränkte Bewegungsfreiheit ankämpfend, erst soweit wie möglich von anderen Leuten entfernt zum stehen zu kommen. Abrupt stoppte sie, einen großen Teil ihres Oberkörpers über die Reling hängend, sich von dem zu verabschieden, was vor kurzem noch einer der Willkommens-Drinks gewesen war. Hustend kniff sie die Augen zu und verblieb in ihrer bemitleidenswerten Position. Erst nach einer gefühlten Ewigkeit überkam sie die Scham. Nei verkniff es sich, um sich zu schauen, ob und wenn wieviele Zuschauer ihre kleine Einlage mitbekommen haben konnten.

Erst mit den vergehenden, regungslosen Moment wurde ihr bewusst, dass sie ja noch nie auf einem Schiff gewesen war, geschweige denn auf einem wellengängigen Ozean, den viele der Gäste hier wohl bestenfalls beiläufig spürten. Ihr Magen hingegen hatte der Ruusanerin jedoch eindrucksvoll die Auswirkungen - sprichwörtlich - vor Augen geführt, was passieren konnte, wenn man seine erste Kreuzfahrt unvorbereitet antrat: Sie war seekrank geworden. Am liebsten hätte sie sich jetzt einfach in ihr Bett gelegt oder wäre zumindest gerne vor Gram im Boden versunken, die metallene Schiffsverkleidung, ebenso wie die Entfernung zum ersehnten Bett machten ihr beides unmöglich.


Coral City ~ Promise ~ Deck 2 ~ hoffentlich weit entfernt von anderen
 
Coral City ~ Promise ~ Restaurant ~ mit Celine, Chesara, Joseline, Matthew, Summer und Marana

Das Grinsen im Gesicht des Jedi Rates verriet wenig bis gar nichts über die Gedanken und Erinnerungen, an jene Zeit, in der er Marana kennenlernen durfte. Es war jener Gesichtsausdruck der sagte: Ich weiß was, was ihr nicht wisst und ich werde es euch auch nicht sagen. Zumindest meinte Anakin dies mit großer Sicherheit behaupten zu können. Einen Augenblick schien Anakin die Gedanken Maranas in ihren tiefgrünen, im warmen, jedoch gedimmten Licht der Kronleuchter des Restaurants immernoch hervorstechenden, Augen ihre Gedanken zu lesen. Natürlich streckte er nicht seine Macht-Fühler aus, immerhin war er sich ziemlich sicher, dass in ihrem Kopf so ziemlich das gleiche von statten ging wie in seinem.

"Nun,"

antwortete Anakin auf die Frage von Joseline, woher sich die beiden kannten.


"wenn ich mich recht erinnere sind wir uns auf Corellia begegnet - vor vielen Jahren."

Selbstverständlich erinnerte Anakin sich recht.

"Du hast dich kaum verändert."

Anakin lächelte. Offensichtlich war seit ihrem letzten Treffen eine Menge passiert - sowohl bei ihm, als auch bei ihr. Von ihrem Scharfsinn hatten aber wohl beide nichts verloren, auch wenn sie jetzt in anderen Positionen waren.

Zwischenzeitlich hatten sich auch Celine und Joseline sich nochmals näher begrüßt. Als Jo dann darauf anspielte, dass sie seine zweite Padawan, Tenia schon noch kennenlernen würde und dass es gut war wenn sie sich unter's Volk mischte, rümpfte Anakin gespielt, an der Logik hinter diesen Worten zweifelnd, die Nase. Das würde sich noch herausstellen, dachte er und das vorherige Lächeln kehrte zurück auf seine Lippen.

Als Jo seine Gratulation erwiderte und ihm ebenso gratulierte war Anakin kurz irritiert. Es dauerte ein, zwei Sekunden, bevor er bemerkte, dass er sich wohl selbst verraten und angedeutet hatte, seine Beförderung hätte schon stattgefunden. Sie hatte schnell eins und eins zusammengezählt, was ihn nach der kurzen Bedenkzeit auch nicht mehr überraschte. Ganz im Kontrast dazu, schien sie dann jedoch mit seiner Andeutung zur "passenden" Uniform überfordert zu sein.


"Rätin Joseline",

reagierte Anakin gespielt, übertrieben empört, nachdem sie meinte, dass Anakin der Anzug den er trug wohl gut stand und auch auf die von ihm als schmeichelhaft empfundenen Worte, er wäre wohl eher der Beförderung wert gewesen als sie. Aus seiner Sicht eine falsche Bescheidenheit von Jo.


"Flirtet Ihr etwa mit mir?"

Anakin ignorierte die weiteren Ausführungen bezüglich der neuen Kleiderordnung und musterte sie, bevor er nach einer kurzen Sprechpause hinzufügte, während sich einer seiner Mundwinkel leicht hob und einen etwas schelmisch wirkenden Gesichtsausdruck entstehen ließ.

"Ich kann dich zu deiner Wahl nur beglückwünschen... und zu deinem Kleid auch."

Anakin war sich nicht sicher, ob Jo trotz ihrer Blindheit in der Lage war, die Nuancen seiner Worte richtig zu deuten, immerhin fehlte ihr ja der visuelle Eindruck. Doch dann, dachte er, war sie ja auch lange genug ohne Augenlicht ausgekommen und bewegte sich trotzdem mit mehr Sicherheit unter Menschen, als es die meisten Leute mit Sehfähigkeiten taten. Es würde schon okay sein, befand er.

Coral City ~ Promise ~ Restaurant ~ mit Celine, Chesara, Joseline, Matthew, Summer und Marana
 
Zuletzt bearbeitet:
[Calamari-System || Dac || Gewässer von Coral City || „Promise“ || Deck Zwei || Ballsaal || Captain Navara Ven und Casia de Lieven, etliche Gäste in unmittelbarer Nähe und im Hintergrund]

Navara Ven war einem Krieger- und keinem Diplomaten-Clan entsprungen. Im Gespräch mit Casia bemerkte es der grünhäutige Twi'lek unweigerlich als die corellianische Senatorin für einen kurzen Moment eine ungewohnte Schärfe in ihre Stimme legte. Hatte er mit seiner getätigten Aussage ihre Quelle zu sehr beleidigt? Der Kommandant des Mon Calamari-Sternkreuzers der Neunziger-Klasse mochte zwar in der Schlacht sein taktisches Geschick hervorragend ausspielen können, aber gerade in diesem Gespräch bemerkte er seine Unzulänglichkeiten im Dialog. Nein, eine Karriere in diesem Berufsfeld stand ihm – im Gegensatz zu anderen Offizieren – nicht offen. Wahrscheinlich aus genau diesem Grund atmete er insgeheim auf als die Politikerin überraschend seine Einschätzung, trotz der fehlenden Feinfühligkeit, teilte.


„Ma'am, ich wollte Ihnen mit meiner Aussage auch keine falschen Worte in den Mund legen“, sagte er anschließend noch einmal entschuldigend und versuchte dabei die menschliche Mimik für solche Situationen zu imitieren. „Für eine Laie fällt Ihnen das militärische Denken nicht sonderlich schwer. Meiner Meinung nach verdient das Achtung.“

Ziemlich überrascht schien die etwa gleichaltrige Corellianerin über seine Bemerkung zu sein, dass die CorSec-Einheit während der Schlacht um Corellia von einem Kriegsschiff imperialer Kennung geführt worden wahr. Besaß diese Information einen herausragenden Wert für Casia? Konnte sie so gezielt gegen den Feind in den – nun eigenen – Reihen vorgehen? Mit recht ernster Miene bedachte der Twi'lek die menschliche Politikerin. Etwa gleichzeitig verließ Wes Korus, unter lautem Applaus, die Bühne. Kurzzeitig dachte sich der nichtmenschliche Captain: 'Die Neue Republik kann sich glücklich schätzen solche Offiziere in ihren Reihen zu haben.' Welcher Militärangehörige hatte eher als Wes Korus solch eine einzigartige Auszeichnung verdient? Bevor sich Navara weitere Gedanken zu dieser Problematik machen konnte, erwähnte Casia auf einmal den KSNR – den Kommandostab der Neuen Republik.

„Nun, Ma'am, ich erkenne die Sensordaten eines Imperial-II-Sternzerstörers, wenn ich sie auf einem Bildschirm sehe“, meinte er und legte – ein bisschen taktlos – seine rechte Hand auf ihre behutsam Schulter. Glücklicherweise bemerkte er diesen Fauxpas und zog sie schnell wieder zurück. „CorSec besaß laut den Daten des militärischen Nachrichtendienstes bloß Schiffe corellianischer Bauart. Im Gefecht traten diese auch – gemeinsam mit dem Sternzerstörer – in Erscheinung.“ Verriet er gerade zu viele Informationen? Er zögerte. „Doch ich weiß nicht, ob solche Gespräche wirklich auf einem Siegesball besprochen werden sollten … insbesondere bei Ihren Worten über den KSNR.“

Das Fehlen einer diplomatischen Ader hatte den hochgewachsenen Krieger Ryloths bisher nicht im Geringsten gestört. Sein Handwerk war die Schlacht und nicht der Verhandlungstisch. Er liebte den unbeschreiblichen Rausch des Adrenalins, das stete Messen mit einem feindlichen Kommandanten im Zweikampf. Genauso schätzte er den Zusammenhalt seiner Mannschaft. Scheinbar die gesamte Republik hatte auf der „Prometheus“ ihr zu Hause – jedenfalls mindestens ein Vertreter jeder großen Mitgliedswelt. Doch genau in diesem Gespräch nutzten ihm all diese Dinge nichts. Casia de Lieven mochte für einen Laien ein ordentliches Gefühl für das Militär besitzen, aber trotzdem war ihr Betätigungsfeld die Politik. Musste er also am Ende doch auf der Hut sein?

„Ich kann Ihre Bedenken verstehen“, reagierte der grünhäutige Twi'lek als sie ihm die Gelegenheit dazu einräumte. Erneut bewegten sich seine Lekku ein bisschen. „Im Gegensatz zu manchen Ihrer Kollegen tragen Sie im Moment eine schwere Bürde. Corellia galt und gilt als massiver Stützpfeiler unserer Demokratie. Sämtliche Augen werden auf Ihre Arbeit sowie der der amtierenden Regierung gerichtet sein.“

Wo das Militär nun die Früchte getaner Arbeit (jedenfalls für den flüchtigen Augenblick) genießen konnte, nahm die Politik nun verstärkt ihre Tätigkeit auf. Irgendwelche Exilregierungen mussten die laufenden Geschäfte ihrer feindlichen Vorgänger übernehmen, Verräter und Opportunisten aus ihren Reihen entfernen und den Planeten (beziehungsweise das System oder gar den Sektor) in kürzester Zeit an die momentanen Standards der wachsenden Republik anzupassen. In dieser Situation wollte Navara nicht in der Haut der ansehnlichen Corellianerin stecken. Gemeinsam bewegte man sich in aller Ruhe an anderen Gästen im Ballsaal vorbei, da das Militär seinen Programmpunkt inzwischen beendet hatte. Dennoch sollte das Ende der Veranstaltung noch in weiter Ferne liegen.

Denn gerade als der muskulöse Captain die Pause genießen wollte, verkündete eine Stimme äußerst feierlich über die Lautsprecher:
„Verehrte Gäste, in wenigen Minuten wird das Tanzparkett eröffnet. Wir laden Sie herzlich zu Gesellschaftstänzen unter Begleitung des Philharmonieorchester der Oper von Coral City ein. Die Tänze finden statt auf Deck 2, Sektion B im großen Ballsaal.“

„Ich hoffe, Mrs de Lieven, Sie bestehen nach unserer Unterhaltung nicht auf einen Tanz, um einen Flottenoffizier wie mich zu testen“, meinte Navara und deutete ein unsicheres Lächeln an, obwohl er auf der Militärakademie einen Kurs im Standardtanz erfolgreich absolviert hatte.

[Calamari-System || Dac || Gewässer von Coral City || „Promise“ || Deck Zwei || Ballsaal || Captain Navara Ven und Casia de Lieven, etliche Gäste in unmittelbarer Nähe und im Hintergrund]​
 
Zurück
Oben