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Morrighan Zen

Dieses Thema im Forum "Organisationen und Mitglieder" wurde erstellt von Morrighan Zen, 18. September 2003.

  1. Name: Morrighan Zen (Mag)
    Spezies: Mensch
    Alter: 19
    Hautfarbe: weiß, mit grünstich, Tribaltattoo in schwarz silber auf dem Rücken (beides gehört mit den schwarzen Lippen zu einer ganzkörpertättowierung)
    Augenfarbe: hellblau
    Haarfarbe & Frisur: kurze kupferfarbene Haare, die wild durcheinanderfallen
    Größe: 1,72m
    Kleidung: Morrighan trägt vorwiegend schwarze Lederkleidung in vielen Variationen.
    Waffen: Bastardschwert (Hexenschwert), Jagtbogen, 5 Wurfmesser, Laserschwert mit roter Klinge

    Da sie von ihrer Heimat fliehen musste (die genaue Vorgeschichte folgt noch) und sich immer noch von ihren Feinden verfolgt fühlt, reist Morrighan unter dem Namen Mag. Neben dem Verlust ihres Clans ist ihr größter Schmerz, das sie ihren Rancor zurücklassen musste.
    Mag ist eine selbstbewusste junge Frau, die genau weis, was sie will. Auch wenn sie dies nicht immer preisgibt...
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Oktober 2003
  2. Prolog

    Shelana lag nun schon seit Stunden in den Wehen. Selene hielt ihre Hand,"Du musst ruhig atmen. Ganz ruhig, Schwester."
    Selene spürte, dass es schon sehr bald soweit sein würde. Ganz deutlich fühlte sie die Präsenz der drei Mädchen. Und sie wusste, dass sie von Grund auf verschieden sein würden.

    Draussen war der ganze Clan versammelt. Die alte Mala hatte die Schwestern des Nebels an Shelanas Stelle gerufen. Auch wenn es Shelana nicht gefiel, war die Niederkunft der Anführerin ein großes Ereignis.
    Gespannt warteten sie alle vor der Hütte. Einige der Jägerinnen hatten auch ihre Rancoren mitgebracht. Die Tiere waren sichtlich nervös. Besonders der feine, für einen Menschen nicht wahrnehmbare, Geruch von Blut, welcher nun langsam aus der Hütte kroch lies sie unruhig werden. Doch die Jägerinnen hatten ihre Tiere unter Kontrolle. Nichts würde diese Geburt stören.

    Shelana schrieh auf. Es war ihre erste Geburt. Dazu kam, dass sie auch noch Drillinge zur Welt bringen würde. Selene hätte zu gerne die Schmerzen ihrer Anführerin gelindert, doch es war ihr untersagt worden. So konnte sie nur die normale Geburtshilfe leisten.
    Mit schmerzverzerrtem Gesicht brachte Shelana ein paar Worte hervor:"Ich kann nicht mehr."
    "Ach, Unsinn! Du kannst das. Und wenn nicht, dann bist du es noch nicht einmal wert, den Rancoren zum Fraß vorgeworfen zu werden. Aber bitte, wenn du aufgeben willst, dann werde ich jetzt gehen und die anderen nach Hause schicken."
    Das waren harte Worte aus dem Munde der Heilerin aber sie taten ihre Wirkung. Shelana kämpfte weiter.
    "Du musst nun pressen, Schwester. Leg dein Kinn auf die Brust und presse.
    Ja, so ist gut. Gleich noch einmal. Sehr gut machst du das.
    Ja,ja, sie ist fast da.
    Einmal noch. Komm schon, du hast die Kraft dazu."

    Ein Schrei gellte durch die Sümpfe Dathomirs. Für einen Augenblick herrschte Stille. Plötzlich erhoben sich tausende von Vögeln aus den Bäumen. Die Rancoren draußen in der Wildnis stimmten ein schauriges Gebrüll an und ihre zahmeren Verwandten stimmten mit ein.

    Morrighan erblickte das Licht der Sterne. der Mond war nicht zu sehen. Die Hütte ihrer Geburt war von einigen rasch entzündeten Fackeln in ein warmes Dämmerlicht getaucht. Dann erblickte sie das Gesicht ihrer Mutter. Mit ihren Augen konnte sie nur verschwommene Schemen erkennen. Doch sie sah sie mit ihrem Herzen. Es war das erste und das letzte mal, dass ihr dieser Anblick vergönnt wurde. Ihre Mutter nahm sie in die Arme. Doch es war noch nicht vorbei. Nach Morrighan erblickten noch Venca und dann Phoebe das Licht der Welt. Doch sie sollten ihre Mutter niemals zu Gesicht bekommen.
    Noch bevor Selene Venca und Phoebe in Shelanas Arme betten konnte, gab diese ihr Morrighan.
    "Sorge bitte gut für sie..." sie lächelte müde.
    "Schwester..."
    Doch es war bereits zu spät. Mala konnte nichts mehr tun. Shelana hatte ihre gesamte Kraft in die Geburt gesteckt. Nun lag sie da. Leblos, mit geschlossenen Augen. Doch auf ihrem Gesicht war ein Lächeln.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Oktober 2003

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