Nam Chorios (Chorios-System)

- Weltraum - Outer Rim - Cyring Sun - mit Nat -

Ben gab Nat noch ein "Ich versuche es." von sich, bevor er schließlich die Crying Sun verließ.

Sie waren diesmal auf einem andern Teil des Planetens gelandet und wenn man nach der Sternenkarte ging, dann war dies hier die Hauptstadt des Planetens. Zugegeben. Der letzte Halt war in einem weit aus abgelegeren Teil geswesen. Hier bestanden die Straßen nicht nur aus Staub und Dreck, sondern waren gepflastert. Immerhin ein Fortschritt. Es waren auch kaum Marktstände am Rande der Straße. Die Läden waren im Inneren von Gebäuden. Leider waren aber keine wirklichen Hinweise an den Hauswenden, um was für Läden es sich handelte. Das würde wohl ein langer Tag werden.


- Weltraum - Outer Rim - Cyring Sun - mit Nat -

[op]Sry, aber irgendwie war das nich mein bester post *rolleyes*[/op]
 
Weltraum - Outer Rim - Cyring Sun - Aufenthaltsraum mit Ben und Casia

Nat ließ ihren Kopf auf die Steuerkonsole falle. Also hangen sie hier nun immer noch fest... Sie hoffte nur, dass sie durch diese Verzögerung keine Schwierigkeiten bekommen würden. Am besten wäre wenn sie bei diesem Auftrag nun auch mal das Glück auf ihrer Seite hätten und ihn ohne weiteres Blutvergießen beenden könnten. Nicht das Nat Probleme damit hätte, ihre Waffe wieder aus dem Halfter zu ziehen - doch war sie momentan nicht in Stimmung zu einem Kampf.

Nat erhob sich und besorgte sich ein erfrischendes Getränk. Mit diesem ließ sie sich im Cockpit nieder und legte die Füße hoch. "Eigentlich", dachte sie, "Eigentlich sollte ich mich jetzt entspannen können."
 
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- Outer Rim - Irgendein Planet mitten im weiten, weiten Universum -

Ben hätte schon beinahe aufgegeben und wäre mit dem Repulsorantrieb zurück nach Wayland geflogen, was bestimmt einie Wochen gedauert hätte, aber einer der letzten Anhalte stellen, die ihm von mehreren Bewohnern für Raumschiffersatzteile genannt wurden, hatte schließlich die Ersatzteile. Dass heißt aber nicht, dass sie es auch auf Lager hätten. Der Besitzer des "Space Inn" hatte lediglich Kontakt zu einem Großhändler, der einige Planeten hier in der Umgebung mit allen möglichen Teilen versorgt. Sei es eine neue Küche oder ein Motor für einen Speeder, der Händer schien alles zu haben.
Ben tat sich dann auch nicht schwer und nannte dem Besitzer die Teile und noch ein paar andere Sachen, die er vielleicht gebrauchen konnte. Geld hatte Nat und er schließlich genügend. Vorallem, durch den Auftrag, den sie ja immernoch nicht beendet hatten. Leider, musste sich Ben eingestehen. Die Ware war wirklich ziemlich heiß und das lag größtenteils nicht am Aussehen, sondern eher an ihrem Posten. Ben würeden einige Steine vom Herzen fallen, wenn er diese Frau los hatte.
Aber bis dahin war es noch eine Weile, denn der Händer sollte erst in ein paar Tagen wieder vorbeischauen. Deshalb beschloss Ben jeden Tag bei dem Laden vorbeizuschauen, um zu sehen, ob die Teile gekommen waren.

Also trottete der mittlerweile erschöpfte Bounty Hunter zurück zum Schiff. Sie würden hier wohl noch mindestens eine Woche festsitzen, denn so einen Hyperraumantrieb ein und auszubauen, war kein Kinderspiel...


- Outer Rim - Irgendein Planet mitten im weiten, weiten Universum - Nähe der Crying Sun -
 
Outer Rim- Unbekannter Planet- Crying Sun- Messe

Die Frau, die sich als Nat vorgestellt hatte, hatte Casia gefragt, ob ihr nichts fehle. Aber Casia hatte sich schlafend gestellt. Vielleicht ergab sich ein Möglichkeit zur Flucht. Schließlich hörte sie wie Nat die Messe verließ. Casia schlug die Augen auf und schaute sich um.

"Okay, denk nach. Du hast während deiner Militärausbildung einiges gelernt. Es wird sicher einen Weg geben aus dieser Mißlage zu entkommen."

Sie redete sich selbst zu. Streitenden Senatoren zu beschwichtigen war wirklich einfach. Leise stand sie auf und schaute sich um. Erstmal nach einer Waffe, aber stellte sich als unsinnig heraus.

"Na so dumm sind sie auch nicht, Casia. Immerhin cleverer als die Senatswachen"

Sie schüttelte den Kopf. Jetzt führte sie auch schon Selbstgespräche. Und vor allem lief ihr die Zeit davon. Auf einem Sessel lag ein Umhang, den sie sich griff.

"Dieses Schiff wird jedes andere Schiff auch hoofentlich Schächte für Droiden haben"

Sie verließ leise die Messe. Sie mußte sich am Cockpit vorbeischleichen. Aber sie hatte Glück und wurde nicht bemerkt. Kurz zog sie in Erwägung durch die Hauptluke zu gehen, aber diese würde sicher gesichert sein. Sie wandte sich ab und eilte leise weiter zu den Schächten. Sie hatte Glück. Ein Droide, der für Repaeraturen zuständig war, war im Schacht. Sie aktivierte ihn, schlang den Umhang um sich und stieg in den Schacht. Sie rutschte ziemlich schnell hinunter, allerdings kam sie unsanft auf.


"Autsch, verdammt nochmal."

Casia rappelte sich rasch vom Boden auf und blickte sich um. Und weit vor sich konnte sie eine Gestalt erkennen. Ben.
Sie drehte sich auf dem Absatz um und lief los.
Zu gerne hätte sie gewußt, auf welchen Planeten sie war. Aber das würde sie noch früh genug herausfinden.


Outer Rim- Unbekannter Planet- Fluchtweg
 
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- Outer Rim - Irgendein Planet mitten im weiten, weiten Universum -

Ben hatte sich schon auf ein schönes heißes Süppchen gefreut, als er irgendetwas oder jemand unter dem Schiff herumkreuchen sah. Er duckte sich etwas, in der Hoffnung vielleicht so die Person erkennen zu können. Doch es half nichts.

"He!!", brüllte er, um die Aufmerksamkeit der Person zu bekommen, doch diese schien ihn nicht zu hören und rannte weiter. Ben kramte darauf in seiner Tasche nach einer Lampe, die er dann auch bald fand und noch bevor der Flüchtige aus seinem Blick verschwand, konnte er ihn mit der Lampe anstrahlen.
Als er erkannte, wer da rannte, fuhr im regelrecht ein Schock durch die Adern. Das Gesicht hatte er nicht erkennen können, aber das Kleid und das gehörte ohne Zweifel Casia.
Ben rannte los, in der Hoffnung die Frau wieder zu entdecken, doch die Dunkelheit machte es ihm nicht gerade leichter.


- Outer Rim - Irgendein Planet mitten im weiten, weiten Universum -
 
Weltraum - Outer Rim - Cyring Sun - Brücke

Zu dieser Zeit saß Natascha noch ruhig auf ihrem Stuhl und die Galaxis befand sich für sie noch im Gleichgewicht. Sie polierte ein wenig an ihrer Waffe herum und vertrieb sich die Zeit, in der sie auf Ben wartete.

Nach einer (für Casia) nicht unerheblichen Weile, wollte sich Nat um den Zustand seiner "Kundin" kümmern und verließ die Brücke, in Richtung des Aufenthaltsraumes. Dort angekommen traf sie nur der Schock!

Keine Casia! Keine Fluchtspuren! Hektisch durchsuchte Nat das Schiff, wurde jedoch nicht fündig. In vollkommener Wut und Scham auf sich selbst bezogen, schnappte sie sich ihr Com und setzte sich mit ben in Verbindung.


"Hey Ben, wo bist du?"

"Ich denke mal, ich bin hinter dem her, was dir fehlt" ,rief er laut fluchend ins Com. Nat schüttelte den kopf - warum wusste dieser Mann schon wieder davon?!?
 
Outer Rim- Unbekannter Planet- Unbekannte Stadt

Casia erreichte atemlos die Stadt. Sofern man das als Stadt bezeichnen konnte. Si zog sich die Kapuze tief ins Gesicht und schritt nur langsamer weiter.
Sie brauchte Geld und eine Möglichkeit von hier wegzukommen.
Vorsichtig blickte sie sich um. Da vorne war eine Bar. Vielleicht war es günstig sich dort erstmal umzusehen.
Sie betrat die Bar und blinzelte unter der Kapuze hervor. Mehrere finsteren Zeitgenossen schienen sich hier versammelt zu haben.

"Scheinbar ein offizieler Sammelpunkt für so allerhand Bösewichte in der Galaxis. Sie konzentrierte sich auf die Gespräche.


"Nam Chorios ist auch nicht mehr das, was es einmal war."

beschwerte sich ein sehr merkwürdig aussehender Mann.

"Nam Chorios? Das war im tiefsten Outer Rim.
Aber Moment. Es lag nicht weit von Wayland. Und das gehörte zur Republik."

Casia sah wieder Licht am Ende des Tunnels. Sie mußte es nur schaffen, auf ein Schiff zu kommen. Oder an Geld. Beides momentan nicht sehr aussichtsreich. Vor allem nicht mit zwei BHs auf ihren Fersen. Sie brauchte erstmal einen Blaster.
Sie verließ die Bar wieder und bewegte sich von der Nebenstraße in die kleinen Gassen.



Outer Rim- Nam Chorios- Chorios City- Gassen
 
- Outer Rim - Irgendein Planet mitten im weiten, weiten Universum -

Ben rannte um die Ecke, wo Casia verschwunden ist, doch die Gasse war leer. Keine Spuhr von ihr war zu sehen. Ben nahm wieder das Kom an den Mund und brüllte:

"Verdammt nochmal. Komm raus und hilf mir suchen..."

Konnte Nat denn nicht wenigstens auf eine Kanzlerin aufpassen? Wenn es irgendetwas Gefährliches gewesen wäre, dann hätte es Ben noch halbwegs verstanden, aber das war nur eine Frau. Vielleicht war sie ein Wenig ausgebildetet, aber das sollte eigentlich für keinen der beiden Bounties reichen.

- Outer Rim - Irgendein Planet mitten im weiten, weiten Universum -
 
Weltraum - Outer Rim - Cyring Sun - Brücke

Nat sprang wie wild aus ihrem Sitz. Sie hatte soeben auf voller Linie versagt, dass war ihr klar. Wie konnte diese Frau einfach so abhauen? Wenn die wieder eingefangen wäre, würde sie keinen Schritt ohne Fesseln machen!

Ein zischen in Nats Blaster versprach, dass sie sich nun mit vollem Zorn auf die Suche nach der Kanzlerin machen würde. Auf Bens Ruf antwortete sie gar nicht mehr sondern trottete zügig und bestimmt los. Wie sollte sie denn hier anfangen zu suchen?

Nat sah sich um - wo würde man hinrennen, wenn man aus dem Schiff steigen würde. Es war klar - in Richtung der Menschen! Nat lief los und meldete sich währenddessen nun doch bei Ben.


"Ben, wo hast du sie gesehen? Gib mir deine Position!"
 
- Auf dem myteriösen Planeten -

"Ich bin in der Nähe des verdammten Schiffes. So wie es aussieht ist sie durch einen der Droidenschächte entkommen. Eins muss man ihr lassen. Einfallsreicht ist die Kleine. Komm raus und hilf mir suchen. Ich werde mich nörlidch halten. Nimm du eine andere Richtung. Einer wird sie schon finden....müssen."

Fügte Ben noch leise hinzu, bevor er die Verbindung ersteinmal beendete. Nicht auszudenken, was passieren würde, wenn sie die Kanzlerin nicht mehr finden würden oder sie sich sogar von diesem Planeten absetzen konnte. Aber eine große Chance zu entkommen hatte sie wohl nicht. Von hier aus flogen nur sehr selten zivile Transporter ab und eine Botschaft hatte Ben bis jetzt auch nich nicht entdeckt. Zudem würde sie doch bestimmt nicht so dumm sein und in eine Bar gehen und rufen:"Helft mir ich bin die Kanzlerin."
Das wäre wohl eher ein Fehler, denn so wie Ben das mitbekommen hatte, waren Fremde nicht all zu gerne gesehen. Außer sie hatten Geld und waren bereit dieses auszugeben.

Ben bog in die Gasse ab, wo er glaube Casia das letzte Mal gesehen gehabt zu haben. Aber wie er schon dachte, war nichts mehr von der Frau zu sehen.
Die Straße war nur von ein paar Leuchtreklamen erhellt, die auf die jeweiligen Bars und Schenken aufmerksam machen sollten. Eine heruntergekommener als die Andere. Aber was bliebt Ben übrig. Er würde wohl eine nach der anderen abklappern müssen.

Also machte er sich an die Arbeit und ging in die Erste. Es war wie in einem Film. Die Gespräche stoppten und alle schauten den großen schwarzen Mann an, dann, nach einer Weile, kehrte die Normalität wieder ein. Es wurde lauter und alle frönten wieder ihren vorigen Beschäftigungen und schenkten Ben keine weitere Aufmerksamkeit. Aber ben würde jetzt sicherlich nicht noch an die Bar laufen und eine Milch oder soetwas bestellen. Nein, er würde lediglich den Barkeeper nach Auskunft bitten. So eine Frau wie Casia würde bestimmt Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Vorallem bei diesem Gesindel, dass sich hier tummelte.
Doch leider konnte der Typ ihm nicht weiterhelfen und so setze Ben seinen Weg fort...


- Auf dem myteriösen Planeten -
 
Outer Rim- Nam Chorios- Chorios City- Gassen

Casia schritt eilig durch die Gassen. Sie brauchte Geld, sie brauchte eine Reisenmöglichkeit und sie brauchte eine Waffe.
Die Waffe zu bekommen würde noch das leichteste sein, aber der Rest.
plötzlich hörte sie von vorne laute Stimmen. Hektisch sah sie sich nach einem Versteck um. Es gab keines, sie würde sich in die tieferliegende Eingangstür drücken müssen, um verborgen zu bleiben.


"Hey, Jonush, du alter Betrüger, wir haben abzurechnen."

-"Ich wüßte nicht, wieso. Ich habe euch nicht betrogen."

"Das sehen wir anders. Wo ist das Geld."

-"Das Geld? Ihr träumt mit offenen Augen. Der Erlös reichte gerade um die Kosten zu decken."

"Wir wissen, wie hoch der Erlös war. Und wir wissen auch, daß du uns übers Ohr gehauen hast. Also gib uns das Geld.

-Nein"


Das war das letzte, was Jonush sagen konnte. Man hörte dann nur noch einen kurzen Schußwechsel und einen dumpfen Knall. Casia drückte sich enger in den Eingang, um nicht gesehen zu werden.
Von der Gasse her hörte man hektische Stimmen.


"Er trägt nichts bei sich. Außer das bißchen hier."

Man hörte ein leises Klimpern.

"Dafür haben wir nun die Zugangskarte für sein Raumschiff, das wird unseren Anteil decken. Und wer weiß, vielleicht entdecken wir da unseren Anteil auch noch."

"Und was ist mit ihm?"

"Ihn lassen wir liegen. Stört hier sowieso niemaden. Laß uns gehen."


Die Stimmen wurden leiser. Ebenso wie die Schritte. Casia wartete noch, bevor sie vorsichtig um die Ecke schaute. Dort war nur noch das, was die sterblichen Überreste von Jonush sein sollten. Es war ein Bothan, der dort lag. Sie trat näher. Den Blaster hatte er in der linken Hand. Casia nahm ihn diesen vorsichtig ab. Dann schaute sie sich um. Sie entdeckte eine Geldbörse. Vorsichtig hob sie die hoch und schaute hinein. Das war nicht viel, aber damit konnte man schon etwas anfangen.. Dann zog sie den Umhang des Botans über diesen. Selbst in solchen hatte sie noch Zeit für Pietät.
Sie wandte sich ab und lief zum Ende der Gasse. Prüfend schaute sie sich um. Und ebenso überprüfte sie den Sitz der Kapuze. Der Blaster war unter dem Umhang verborgen. So steuerte sie die nächste Bar an. Nachdem sie sich auch dort umgesehen hatte, betrat sie die Bar. Dort flimmerten die Holonetnews über den Bildschirm, aber Casia hatte in diesem Moment nicht die Zeit nachzuschauen, welche Dinge sich in der Republik taten. Sie wollte gerade den Barkeeper fragen, wo sie den Raumhafen fand, als sie plötzlich folgende Worte hörte.


Der zum Tode verurteilte Verräter und Ex-Kommandant der republikanischen Streitkräfte War Blade wurde bei einem Fluchtversucht von Coruscant von der A-Wing Staffel "Blue Sun" gestellt. Das Todesurteil musste auf der Stelle vollstreckt werden, da man den Verräter sonst vermutlich entkommen wäre.

Verblüfft drehte sie sich um. War zum Tode verurteilt und auch noch tot. Sie war geschockt. Wer hatte das zu verantworten?
Sie hob den Kopf und dabei rutschte ihr die Kapuze vom Kopf. Aber sie achtete nicht drauf. Stattdessen hörte sie weiter den Holonetnews- Sprecher zu.


Der Senat mußte heute einen neuen Kanzler wählen, da Bail Organa von einer seltsamen Krankheit befallen wurde. Eine Aussicht auf Heilung ist im Moment nicht gegeben. Wir wünschen Senator Bail Organa gute Genesung.
Der neue Kanzler ist Nero Witanis. Er tätigte seine erste Amtshandlung bereits. Er enthob Großadmiral Warblade von seinen Rechten und Pflichten als Großadmiral.


Witanis also. Sie wußte, daß sie keine Zeit mehr zu verlieren hatte. Sie hätte Witanis irgendeinen Büroposten geben sollen. Am besten auf Hooth. Da hätte er Ränke schmieden können, soviel er wollte.
Abrupt drehte sie sich um.


"Ich muß zum Raumhafen. Beschreiben Sie mir bitte den Weg."

Der Barkeeper musterte sie erstaunt. Die Höflichkeit war selten in solchen Spelunken. Aber er beschrieb ihr den Weg.

"Vielen Dank."

Sie verabschiedete sich hastig und zog die Kapuze über den Kopf, dann machte sie sich auf den Weg zum Raumhafen. Sie mußte ein Schiff finden, das sie nach Coruscant zurückbrachte. Oder zumindest auf republikanischen Boden.

Der Raumhafen lag näher, als sie es gedacht hatte. Sie betrat den Bau und sah sich um. Soviele merkwürdige Gestalten trieben sich hier herum. Aber ads würde sie nicht abschrecken.
Sie machte sich dran, erstmal die Transportunternehmen zu suchen.


Outer Rim- Nam Chorios- Chorios City- Raumhafen- Fluggebäude
 
- Outer Rim - Nam Chorios - Vergnügunsmeile -

Schon etwas sauer verließ Ben die Kneipe. Es war die mittlerweile Fünfte, die er nach Casia durchsucht hatte und die Frau schien wir vom Erdboden verschluckt. Niemand hatte sie gesehen und es gab auch keinen kleinsten Hinweis darauf, dass sie je eine der Bars betreten hatte.
ben schlurpte zur der nächsten Bar. Nach dieser war nur noch eine weiter da. Also musste er es ja wohl bald geschafft haben, aber wirklich froh war er darüber nicht. Was wäre, wenn sie nicht aufzufinden wäre? Wenn sie es wirklich schaffen würde von diesem Planeten runter zu kommen? Ben wollte nicht daran denken, was dann los wäre. Nicht nur, dass die Hutts hinter ihnen her wären, nein, die ganze Galaxis wäre es. Casia würde es sich bestimmt nicht entgehen lassen seinen und den Kopf von Nat auf einem silbernen Tablett geliefert zu bekommen.

Ben atmete nocheinmal tief durch, bevor er die Türe zu der Kneipe öffnete. Dann trat er ein. Hier sah es auch nicht viel anderst als in den vorigen Lokalen aus. Die Luft war ziemlich schlecht und es roch nach einem Coktail aus Alkohol und Schweiß. Versetzt mit ein paar exotischen Früchten. Wirklich lecker. Ben bereute es, dass er keine Gasmaske mitgenommen hatte. Doch es blieb ihm wohl nichts übrig, also schritt er auf die Bar zu. Dort stand ein Rodianer, der die Leute bediehnte. Ben setzte sich auf einen der Barhocker und scheilte ewtas nach rechts, wo gerade zwei Männer dabei waren, einen zimelich toten Typen aus dem Geschäft zu zerren. Der Barkeeper schnauzte die Beiden an, da der Kerl doch einen bleibenden Eindruck in Form einer Blutspuhr hinterließ. Die Männer rollten einmal mit den Augen, leisteten aber dann den Anweisungen des Rodianders folge und hoben den Kerl hoch. Die Gäste schienen sich an der Leiche nicht sonderlich zu stören. Wahrscheinlich war das für die schon Alltag, dachte sich Ben.


"Entschuldigen sie.", begann Ben.

"War hier zufällig eine braunhaarige Frau, ungefähr so groß?"

Um anzuzeigen, wie groß Casia ungefähr war, benutze Ben seine Hand.
Doch der Barkeeper antwortet nur mit einem "Möglich" und schenke Ben dann keine weitere Aufmerksamkeit. Bens Augen weiteten sich. Es reichte mal langsam. Er war mittlerweile schon zu lange damit beschäftigt einem Nichts hinterherzurennen und wenn der Barkeeper "Möglich" sagte, dann wusster er 100pro etwas. Also zögerte Ben nicht lange und griff mit seinem langen Arm über die Theke, um den Kragen des Mannes zu packen und ihn ganz dich zu dich zu ziehen. Dann, mit einem deutlich hörbaren aggresiven Unterton, meinte Ben zu dem Rodianer:


"Passen sie mal auf. Ich irre nun schon eine ganze Weile durch diese verkackten Bars dieses verschissenen Planetens und langsam aber sicher verliere ich die Geduld. Also entweder sie sind jetzt etwas kooperativ und erzählen mir, was sie wissen oder ich werde ihnen zeigen, was man so alles in ein Grogglas bekommt..."

Gerade als Ben diesen Satz beendet hatte, legte sich eine Hand auf seine Schulter und als er einen kurzen Blick nach hinten warf, konnte er die beiden Gestalten erkennen, die vorhin den Leichnam weggeschafft hatten.
Ben lies den Barkeeper los und drehte sich zu den Beiden um. Sie waren mindestens zwei Köpfe kleiner als er, was aber auch nicht sonderlich schwer war bei Bens Größe.


"Jaaa?", knurrte Ben.

"Ich glaube, sie sollten lieber gehen, wenn sie nicht wissen, wie man sich als Gast zu benehmen hat.", antwortete einer dieser Knilche.

Ben zog eine Augenbreue fragend nach oben, immerhin hatte nicht er, sondern dieser Barkeeper angefangen, oder? Ach, war ja auch egal. Eins stand jedenfalls fest. So lies er nicht mit sich reden, zumindest nicht in diesem Zustand. Lieber in einer Bar unehrenhaft sterben, als Tage lang von irgendeinem Huttsbeauftragten zu Tode gefoltert zu werden.


"So?, Ich weiß mich also nicht zu benehmen? Soll ich ihnen mal zeigen, was los ist, wenn ich mich nicht richtig benehme?", warf Ben zurück, kurz bevor er seine Hand zu einer Faust faltet und dem Rechten einen saftigen Kinnhacken verpasste. Der noch übrig Gebliebene wusste gar nicht so recht, wie um ihn geschah und deshalb konnte er auch nicht Bens zweiter Attacke entweichen. Bens Faust grub sich Tief in seinen Magen, worauf der Kerl zusammensackte.
Mittlerweile flüchteten auch der Großteil der Gäste leise aus dem Lokal. Nur noch die Schaulustigen waren zurückgeblieben, denn so ein Spektakel konnten sie sich ja nicht entgehen lassen.

Ben drehte sich wieder zu dem Barkeeper um, der ihm sofort einen Blaster ins Gesicht hielt. Doch Bens Blick blieb kalt. Er starrte nur auf die Waffe seines Gegenübers.
Dann, als der Rodianer abdrücken wollte, warf sich Ben zur Seite und zog seine eigene Kanone, mit der er dann noch im Flug ein paar Schüße auf die, hinter der Theke, im Regal stehenden Spirituosen abgab. Einigermaßen geschickt für seine Körpermasse rollte er sich bei der Landung ab und suchte Schutz hinter einem er Pfosten. Der Barkeeper rührte sich nicht mehr, doch tod konnte er nicht sein. Also schlich sich Ben langsam forwärts. Immer deckungsuchend pirschte er sich nach und nach an die Theke, an die er sich dann, angekommen, mit dem Rücken presste.


"Pass auf Grüner, wenn du nicht willst, dass dein Laden kurz und klein geschlagen wird, bin ich dir gerne behilflich. Sag mir einfach, was ich wissen will und ich bin weg."

Ein paar Minuten des Schweigens folgten und selbst die Schaulustigen hatten sich verkrochen. Es war ihnen wohl doch zu bunt geworden.
Dann endlich hörte Ben wie sich ein paar Glasscherben auf der anderen Seite bewegten.


"Na gut, na gut. Die Kleine hat nach dem Weg zum Raumhafen gefragt und ich hab es ihr erklärt."

"Na also, geht doch."
, anwortete Ben, der mittlerweile schon fast aus der Tür geschlichen war. Der Raumhafen also. Da hätte er auch von alleine drauf kommen können.

Nachdem sich die Türe der Bar hinter ihm geschlossen hatte, steckte Ben seine Warhawk weg und machte sich auf dem Weg. Im Dunkeln war es zwar etwas schwerer, aber er wusste ungefähr wo er lang musste. An dem kleinen und heruntergekommen Raumhafen angekommen, veruschte Ben sich ersteinmal zu orientieren. Was wollte sie wohl hier? Viel gab es nicht. Auf der einen Seite ist ein kleines unternehmen, das Nahrung und sonstige lebenswichtige Güter her bringt und auf der anderen....
Natürlich. Der Händler hatte ihm erzählt, dass man hier nur sehr schwer wegkommen würde ohne Raumschiff. Aber dennnoch gab es eine Möglichkeit. Es gab zwei Unternehmen, die von ganz Oben finanziert wurden, damit die Bevölkerung wenigstens ab und zu mal diesen trostlosen Flecken verlassen konnte. Also nichts wie hin.
Angekommen, sah Ben schon eine zierliche Gestallt mit einer Kaputze, die gerade vor dem Unternehmen stand. Ben schlich sich von Hinten heran und als er auf einen Meter Entfernung an die Frau herangekommen war, sagte er:


"Kann ich ihnen helfen?"

- Outer Rim - Nam Chorios - Raumhafen mit Casia-
 
Outer Rim - Nam Chorios - Raumhafen - Ben und Casia

Casia hatte beim ersten Transportunternehmen nicht sehr viel Glück gehabt Mit ihrer Barschaft war es nicht weit her, also verwies man sie an die Fly&Journey Company. Sie machte sich auf den Weg dorthin. Nur leider war sie nicht die einzige, die diese Idee hatte. Vor ihr stand eine Schlange von 12 Leuten. Sie würden sicher nicht erpicht darauf sein, wenn Casia sich vordrängelte. Im Gegenteil. Also mußte sie warten. Und alles ging so furchtbar langsam. Nur langsam verringerte sich die Anzahl der Leute vor ihr. Nur noch fünf, als plötzlich eine Stimme hinter ihr erklang.

"Kann ich ihnen helfen?"

Oh nein, nicht so kurz vor dem Ziel. Bitte nicht jetzt", dachte sie sich.
Sie umfaßte den Blaster unter ihrem Umhang fester und drehte sich um. Nochmal tief durchgeatmet und sie ging auf Ben zu. Viel mußte sie nicht gehen. Aber sie trat nahe, sehr nahe an ihn heran.


"Oh ja, ihr könnt mir helfen."

Sie blickte ihn ernst an. Das was nun kam, war alles andere als ihr Stil, aber was blieb ihr anderes übrig. Die Republik drohte zu zerfallen und einer der besten Leute, die der Republik gedient hatten, war einfach zum Tode verurteilt worden. Willkürlich.
Ihr Blick wirkte gequält, asl sie zu Ben aufblickte. Gleichzeitig drückte sie ihm den Lauf ihres Blasters in den Bauch.


"Ich werde schießen, wenn ich es tun muß. Zwingen sie mich nicht. Aber ich muß zurück. Die Republik droht zu zerbrechen. Und ich habe zuviele Leute dafür sterben sehen, als daß ich dem tatenlos zuschauen könnte. Verstehen Sie?"

Sie wußte, daß schon vieles aus dem Ruder gelaufen war. Zuviel. Aber möglicherweise war sie in der Lage, das Ruder noch herumzureißen.

"Es haben schon wieder gute Leute ihr Leben lassen müssen. Bürden sie mir nicht noch mehr aufs Gewissen. Ich flehe sie an, lassen sie mich gehen."

Outer Rim - Nam Chorios - Raumhafen - Ben und Casia
 
- Outer Rim - Nam Chorios - Raumhafen mit Casia-

Wow, die Kanzlerin hatte sich sogar schon einen Blaster besorgt, doch Ben gab sich nicht davon beeindruckt. Auch nicht, als sie näher an ihn ran schritt. Er war immernoch stink sauer und hörte Casia nur beiläufig zu. Er schaute viel mehr über die Schulter der Frau, denn die Leute, die auch noch in der Reihe standen, hatten die Beiden bemerkt und drehte sich um.
Ben versuchte sie zu beruhigen.


"Nur die Ruhe, nur die Ruhe. Es ist alles unter Kontrolle. Tuen sie einfach, als ob wir nicht hier wären."

Dann griff er blitz schnell noch dem Blaster der Kanzlerin. Er erwischte den Lauf der Waffe, so dass er ihn nach unten drücken konnte. Der Lauf zielte nun harmlos auf den Boden.
Ben, der immernoch den Lauf fest in der Hand hielt, zog an der Waffe und da Casia nicht los lies, schleifte er sie ein Stück mit. So, dass sie nicht mehr in der Schlange standen.


"Es sterben jeden Tag Menschen, Kanzlerin und solange das nicht ich bin, ist es mir reichlich egal. Glauben sie mir, ich habe schon genug Menschen zu Grunde gehen gesehen und wenn sich ihre tolle Republik nicht am Leben halten kann, nur weil die Kanlzerin nicht mehr alles im Lot hält, dann hat dieses System es auch nicht verdient zu existieren. Außerdem, wer weiß, vielleicht wird es eine neue Ordnung geben, die besser ist.
Und so leid es mir tut. Ich werde sie weder gehen lassen noch zurückbringen. Falls sie wirklich ein Gewissen haben, dann sollten sie das schnell mit ihm vereinbaren, denn einen anderen Weg gibt es momentan nicht für sie."


Ohne weiteres Zögern entriss Ben der Kanzlerin den Blaster und schmiss in in einen nahegelegenen Mülleimer. Dann packte er sie ziemlich unsanft am Oberarm und zerrte sie mit.

"Ich wäre ihnen sehr verbunden, wenn sie etwas kooperativer wären. Es wäre für uns beide besser."

- Outer Rim - Nam Chorios - Raumhafen mit Casia-
 
Outer Rim- Nam Chorios- Raumhafen- - Ben und Casia

Casia war aufgund Bens Größe gezwungen zu ihm aufzuschauen. Dabei rutschte ihr die Kapuze vom Kopf. Ihr Gesichtausdruck zeigte Resignation. Irgendwo in ihrem inneren hatte sie doch gehofft, daß er Mitgefühl hatte. Aber da hatte sie sich wohl getäuscht.
Er zerrte sie ein wenig mit sich und mit seinem doch sehr festen Griff tat ihr weh. Sie stemmte sich gegen seinen Griff.


"Sie tun mir weh. Lassen Sie mich los und ich werde mit ihnen gehen. Mir bleibt ja keine andere Wahl."

Sie blickte ihm kurz in die Augen, bevor sie auf eine Ansammlung von Leuten aufmerksam wurde, die am Eingang zusammengerottet hatte. Sie sahen allesamt nicht sehr freundlich aus. Und sie schienen ein Problem mit Ben zu haben.

"Ich weiß zwar nicht, was sie getan haben, aber die da sind sehr sauer auf sie."

Ben warf ihr einen kurzen finsteren Blick zu.
Sie wußte zwar nicht wie, aber aus irgendeinem Grund war er der Meinung, daß sie dafür verantwortlich war. Sie verschränkte die Arme und blickte ihn von der Seite aus an.


"Ich habe nichts getan, weswegen die Leute in Aufruhr sein könnten. Wenn sie sich die Suppe eingebrockt haben, dann löffeln sie auch wieder aus. Viel Spaß."

Sie wußte, daß er durch die Gruppe abgelenkt sein würde. Vielleicht konnte sie doch noch das Schiff bekommen, was bald starten würde. Sie mußte einfach zurück. Egal, ob ihr Entführer damit einverstanden war oder nicht. So wenig wie die Republik nicht sein Problem war, genausowenig war das ihr Problem.
Sie trat einen Schritt hinter Ben und wartete auf die passende Gelegenheit.


Outer Rim- Nam Chorios- Raumhafen- - Ben und Casia
 
- Outer Rim - Nam Chorios - Hauptstadt -

Nat musste nun schon durch sämtliche Straßen dieser beschissenen Stadt gelaufen, doch von Casia keine Spuhr. Mittlerweile waren nur noch zwei Orte übrig. Die Straße, die Ben abgeklapperte hatte und der Raumhafen und da sie immernoch nichts von Ben gehört hatte, war er wohl entweder tod oder er hatte sie gefunden, doch er konnte nicht so lange gebraucht haben um alle Kneipen zu besuchen. Vielleicht hatte er sie gerade eben erst gefunden und noch keine Zeit gehabt ihr eine Nachricht zu schicken. Aber wenn das so war, dann musste er wohl zum Raumhafen gelaufen sein, was ja auch gar nicht mal so abwegig war, wenn die Kanzlerin von hier verschwinden wollte.

Also machte sie sich auf den Weg. Der Raumhafen war nicht gerade nahe und sie würde wohl eine Weile brauchen.


- Outer Rim - Nam Chorios - Hauptstadt -
 
- Outer Rim - Nam Chorios - Raumhafen mit Casia und anderen finsteren Typen -

Diese Typen suchten also wirklich Streit, oder? Anderst konnte Ben sich das wirklich nicht erklären. Eine Konfrontation war wohl unausweichlich. Aber eine kleine Abwechslung zu dem ganzen Babysitten tat Ben bestimmt auch wiedermal gut.
Er drehte sich zu Casia.


"Du bleibst hier schön stehen und wartest brav auf mich. Dann werde ich davon absehen dich in irgend einen Käfig zu stecken."

Er wartete weder auf eine Reaktion noch auf eine Antwort der Kanzlerin. Statt dessen lies er sie los und ging auf die Bagage zu.

- Outer Rim - Nam Chorios - Raumhafen mit Casia und anderen finsteren Typen -
 
Outer Rim - Nam Chorios - Raumhafen - Ben, Casia und Bens Freunde :p


Casia musterte Ben abschätzig. Aber Ben hatte ihr schon den Rücken zugewandt.
Sie würde mit Sicherheit nicht hier bleiben und warten, bis Ben mit diesen Leuten fertig gekämpft hatte. Bis dahin würde sie im einem Frachter sitzen und hoffentlich befand dieser Frachter bereits im Hyperraum.
Sie wandte sich ab und lief zu dem Papierkorb, in den Ben ihren Blaster geworfen hatte. Eiligst fischte sie ihn heraus. Sie blickte zurück zu Ben und seinen Gegnern. Alleine würde er nie zurechtkommen. Aber wieso sollte sie ihm helfen? Ihm waren alle anderen doch auch egal.
Sie wollte sich wieder abwenden und zum Schalter laufen, als sie das Aufblitzen eines Metallgegenstandes sah. Einer von Bens Gegner, der weiter hinten stand, hatte den Blaster gezogen und visierte den Bountyhunter an, der mit drei anderen Kerlen beschäftigt war.


"Eigentlich verdient er das gar nicht. Wieso mache ich auch sowas."

murmelte sie leise vor sich her, während sie den Kerl mit dem Blaster ins Visier faßte. Ein Schuß in die Hand müßte reichen. Sie hatte zwar das Kampftraining vernachlässigt, aber Schießen konnte sie nach wie vor sehr gut. Man hörte den Schuß und der Kerl ließ den Blaster fallen und hielt sich mit schmerzverzehrten Gesicht die Hand an den Körper, während er sich zurückzog.
Casia warf einen Blick zum Schalter des Frachtunternehmens. Der Schalter schloß gerade, das bedeutete ihre Chance auf Flucht war verflogen. Niedergeschlagen ließ sie die Schultern hängen. Sie hatte das Wohl der Republik für einen Bountyunter, der nur seinen Profit im Sinn hatte, riskiert. Ihr Blick glitt zu dem Bildschirm für die Berichterstattung. Was sie dort, ließ ihr für einen Augenblick die Knie weich werden.


"Sie greifen Coruscant an."

sagte sie beinahe tonlos. Die Republik würde fallen, soviel war sicher.


Outer Rim - Nam Chorios - Raumhafen - Ben, Casia und Bens Freunde :p
 
- Outer Rim - Nam Chorios - Hauptstadt -

Nat hatte endlich den Raumhafen erreicht. Die Lichter in den Büros gingen gerade aus. Wenn es die Kanzlerin es bis hier hin geschafft hatte, dann würde sie wohl schon ein Flugticket haben, aber ob sie schon weggekommen wäre, war etwas anderes, denn Nat konnte sich nicht vorstellen, dass täglich ein Flieger von hier wegging. Und wenn schon, weit fleigen würde er wohl nicht. Allerhöchstens zum nächsten Planeten und von da aus würde es dann wieder etwas dauern. Ben würde es schon schaffen diesen verdammten Hyperantrieb zu reparieren und dann würden sie, sie wieder finden. Hoffentlich!

Als Nat an dem West-Eingang ankam, konnte sie gerade noch dem Fuß zwischen die sich schließende Türe bringen. Der Prörtner schaute sie nur komisch an.


"Da is noch jemand drin, der zu mir gehört. Ich würde ihn gerne schnell holen."

Der Pförtner lies sie nickend hinein.
Der Raumhafen war nicht sonderlich groß und genauso wenig schien hier als los zu sein, immerhin gab es nur einen Schalter und selbst der war nicht durchgehend besetzt, dabei gab es doch heut zu Tage gute und billige Droiden, die das hervorragend erledigten.
Doch wer stand den da neben dem Schaltereingang mit einem Blater in der Hand? Das war die Kanzlerin!
Nats Schritte beschleunigten sich. Es beunruhigte sie ein Wenig, als sie Casia mit einem Blaster sah und Ben von vier Schlägern umringt war. Bestimmt hatte dieses Teufelsweib Ben in diese Lage gebracht.

Nat kam bei Casia an und drückte ihr sofort ihren Blaster in das Kreuz.


"Hallo, eure Hoheit. Nett sie wieder zu sehen."

- Outer Rim - Nam Chorios - Raumhafen -
 
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