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Nummer 4

Dieses Thema im Forum "Organisationen und Mitglieder" wurde erstellt von Nummer 4, 14. April 2014.

  1. Nummer 4

    Nummer 4 Januskopf

    Name: unbekannt

    Spitzname: #4

    Spezies: Nautolaner

    Geschlecht: Männlich

    Alter: 42

    Organisation: Black Sun

    Rang: Pateessa

    Heimatwelt: Unbekannt

    Größe: 2,07m

    Aussehen: #4 ist ein großer, kräftiger Nautolaner. Seine Haut hat einen giftig grünen Farbton und erscheint im Sonnenlicht matt und schuppig. Sein Körper ist durchtrainiert und von Narben übersäht, jede erinnert ihn an eine Mission, in der er nicht gut genug war. Lange Tentakel hängen wie bei seiner Spezies üblich von seinem Kopf herab. Sie dienen ihm dazu Gerüche wahrzunehmen und das selbst in den geringsten Dosen. So ist es ihm möglich an dem Duft seines Gegenübers dessen Gefühlslage festzustellen. Seine großen Augen erscheinen fast schwarz. Das Gesicht hat sehr markante Züge, sein kräftiger Kiefer mit dem hervorstehenden Kinn sticht genau wie die wulstige Stirn ins Auge. Im Weltraum hat er oft einen melancholischen und nachdenklichen Gesichtsausdruck, während er auf dem Boden immer grimmig und unzufrieden schaut.

    Charakter: #4 hat einen zweigespaltenen Charakter, der ihn für andere äußerst unberechenbar und undurchschaubar macht. Befindet er sich an Bord eines Schiffes, so fühlt er sich zuhause. Der Anblick des tiefschwarzen Weltraums lässt Ruhe in ihm einkehren, ihn entspannen und in einen inneren Frieden mit sich selbst einkehren. Oft sitzt er nachdenklich vor den Fenstern, die ihm den Blick auf die weit entfernt funkelnden Sterne erlauben und reflektiert über sich selber. Oft ertappt er sich selbst dabei, wie er versucht seine Hand auszustrecken um nach den Sternen zu greifen, nur um dann das kalte Glas zu berühren und innezuhalten. Er weiß, dass ein Aufenthalt im All ohne Raumschiff oder Schutzanzug tödlich wäre, dennoch sehnt er sich danach einmal frei in der Dunkelheit umherschweben zu können, ohne die Sorgen seines Lebens und befreit von allen irdischen Problemen. Er glaubt in diesem Zustand könnte er eins mit sich selber werden. Dennoch hat er nicht den geringsten Wunsch zu sterben. Er glaubt wenn es ihm möglich wäre ohne jede Art von technischen Hilfsmitteln im Weltraum zu überleben, würde er eine der stärksten Kreaturen werden, die diese Galaxie jemals gesehen hat. Wegen diesem melancholischen Gemütszustandes ist er an Bord eines Raumschiffes freundlich und hilfsbereit, er hat keine Lust seine innere Gelassenheit wegen Konflikten oder Auseinandersetzungen zu verlieren. Kommt es zum Ernstfall, so ist er immer noch bereit sein Leben zu verteidigen, allerdings versucht er dann sich so effizient wie möglich zu wehren ohne seinem Kontrahenten großen Schaden anzurichten.
    Mit festem Boden unter den Füßen sieht das jedoch anders aus. Er hasst es auf der Oberfläche eines Planeten zu sein. Sobald er das Schiff verlässt, fällt jedwede Gelassenheit und Ruhe von ihm ab und er wird zu einem aggressiven und leicht zu reizenden Zeitgenossen. Jede Konfrontation kann dann zu einem erbitterten Kampf und am Boden ist #4 ein Gegner, der grausam und rücksichtslos vorgeht. Ist im Weltraum seine Devise: Meine Feinde werden verschont, so dürfen sie nicht darauf hoffen, dass ihnen am Boden das gleiche Schicksal widerfährt. Dort würde er ihnen das Leben nehmen.
    #4 hat für einen Nautolaner die seltsame Eigenart, dass er Wasser nicht unbedingt mag. Zwar hat er die Fähigkeit unter Wasser zu atmen, zudem funktionieren seine Sinne da auch sehr viel besser, allerdings versucht er es wenn es geht zu vermeiden mit dem kalten Nass in Berührung zu kommen.


    Vergangenheit: Über seine Vergangenheit weiß #4 nicht viel. Die kompletten ersten beiden Jahrzehnte sind aus seiner Erinnerung gelöscht. Er hat keine Ahnung wo er aufgewachsen ist, wer seine Eltern waren oder ob er Familie hat. Seine erste Erinnerung ist der Absturz auf einen unwirklichen Wüstenplaneten. Warum er sich überhaupt an Bord eines Schiffes befand wusste er nicht, das erste Gefühl, an das er sich bewusst erinnern konnte, war Hitze. Er musste sich aus den Trümmern des Schiffwracks hervorzwängen, an vielen Stellen blutete sein Körper und als er endlich seinen Kopf an die frische Luft stecken konnte, brannten da schon die erbarmungslosen Sonnen Tattooines. Hätte nicht eine nahegelegene Siedlung den Absturz bemerkt und wäre ihm zu Hilfe gekommen, so wäre er dort gestorben. Auf jeden Fall war der Anblick eines Nautolaners auf dem Wüstenplaneten außergewöhnlich. Der Staub und die Hitze setzten ihm unbarmherzig zu. Er konnte sich nie wirklich konzentrieren, immer verspürte er den Schmerz, den der Sand verursachte. Schon bald galt er als launisch, sprunghaft und leicht reizbar. Nur aus Mitleid wurde er von den Menschen aufgenommen, sie konnten ihn nicht einfach dem Tode überlassen. Weil er sich an seinen eigenen Namen nicht mehr erinnern kann, nannten sie ihn einfach #4, das war auch seine Bezeichnung auf einer Passagierliste des abgestürzten Raumschiffes. Ihm selbst war es egal, er konnte nie eine Beziehung zu einem Namen, geschweige denn zu den Menschen in der Siedlung aufbauen. Im Gegenzug für eine Unterkunft arbeitete er für sie, die für ihn grausamen Bedingungen auf dem Planeten machten ihn zu einem gestählten Mann. Er lernte den Umgang mit Waffen und auch wie man sich mit bloßen Händen gegen die Raubtiere Tattooines zur Wehr setzt. So blieb er dort einige Jahre und arbeitete eine Schuld ab, die er nie als eine anerkannt hatte. Bis schließlich einige Söldner in die Siedlung kamen, in der er lebte. Er erinnert sich nicht mehr wirklich an das, was die Söldner dort wollten, aber offenbar schuldeten die Menschen der Siedlung ihnen noch etwas. Ehe er sich versah nahmen sie ihn mit, er war das Mittel, mit dem sich die Menschen von ihrer Schuld freikaufen konnten. #4 konnte es ihnen nicht verübeln, er hatte sie ohnehin gehasst. Nicht weil sie Menschen waren, sondern weil sie ihn nervten. Immer wollten sie etwas von ihm, stellten ihm merkwürdige Fragen und behandelten ihn wie einen Aussätzigen. Dazu kamen der Sand, der sich überall auf seinem Körper festsetzte, die Sonne, die auf seine Haut brannte und ihn blendete und die Hitze, die so viel Kraft von ihm forderte.
    Die Söldner hatten das Potential in #4 erkannt und nahmen ihn nach hartem Training in ihre Reihen auf. Ihrer Meinung nach musste er die Schuld der Siedler bei ihnen abarbeiten. Als er dann das erste Mal ihr Raumschiff betrat, geschah etwas Merkwürdiges. Ruhe kehrte in ihm ein und all der Zorn war verschwunden. Er fühlte sich geduldig, als könne mit Ruhe und Gelassenheit jedes Problem gelöst werden. Die Söldner merkten recht bald, dass er an Bord eines Schiffes nicht wirklich zum Kämpfen geeignet war. Zwar erledigte er Missionen im All zügig, ließ dabei aber die Brutalität vermissen, die sich die Söldner wünschten. Deshalb setzten sie ihn vornehmlich auf Planeten ein, denn der Sinneswandel, der sich dort bei #4 vollzog, machte ihn zu einer perfekten Kampfmaschine.
    +4 interessierte es nie zu wem die Söldner gehörten. Politik spielte für ihn keine Rolle, er hatte keine besondere Beziehung zur Republik oder zum Imperium. Er tat das, was seine Vorgesetzten ihm sagten. So kam es, dass er sich bei ihnen einen Ruf erarbeitete und immer gefährlichere, härtere Missionen zugewiesen bekam. Schließlich befand er sich an Bord eines Z-95-Headhunter im Anflug auf den Dschungelmond Dxun um dort eine weitere Mission zu erledigen…


    Ausrüstung:
    -Kampfmesser
    -DL-44 Schwere Blasterpistole
    -E-11 Blastergewehr
    -T-28-Repetierscharfschützengewehr
     

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