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Palpatines Verhältnis zur Macht und den Sith

Dieses Thema im Forum "Episode I bis III" wurde erstellt von Wizard With Gun, 20. Februar 2014.

  1. Wizard With Gun

    Wizard With Gun Kampfmagier. Lehrling von Bourdieu.

    Dass Palpatine aufgrund seiner taktischen und intriganten Fähigkeiten Kanzler der Republik wurde, die er später zum galaktischen Imperium umformte, sollte jedem klar sein. Um dieses Ziel zu erreichen, bediente er sich jedoch verschiedener Personen, Hilfen und Strategien, die ihn unterstützten.
    Doch wie steht es eigentlich mit ihm, der Macht und den Sith bzw. deren Ideologie? War er wirklich von dieser "Religion" und seinen Ideen so überzeugt, dass er ein inniger Vertreter dessen wurde und zu einem der mächtigsten Sith aller Zeiten aufstieg? Oder sah er darin nur ein großes Potential, das ihm den Weg zur "unbegrenzten Macht" (Episode III) über die Galaxis weiter ebnen sollte und die Sith-Ideologie sowie die Macht eher wie ein Werkzeug benutzte? Was meint Ihr?
     
  2. Das Palpatine wirklich total überzeugt ist von der Sith-Ideologie kann ich irgendwie nicht wirklich glauben...Aber ich habe gerade das Buch "Darth Plagueis" gelesen, wo drinsteht, dass Palpatines Meister Darth Plagueis ewig Leben wollte und von der Regel der Zwei deshalb nichts mehr hielt. Als Palpatine ihn umgebracht hat, wollte er weiter nach den alten Regeln leben. Trotzdem waren alle seine Schüler für ihn natürlich nur Mittel zum Zweck und nicht würdige Nachfolger... Interessantes Thema...
     
  3. Sir Skywalker

    Sir Skywalker Jedi-Meister, Klonkriegsveteran, Machtgeist

    Eine interessante Frage, über die ich so noch gar nicht genau nachgedacht habe. Ich glaube zwar auch, dass er die Macht als Werkzeug genutzt hat, aber nicht ausschließlich. Irgendwo im Forum habe ich gelesen, dass er sich ab den Ereignissen um Episode III (noch) intensiver mit der Dunklen Seite beschäftigt hat und sich deswegen auch, was die Regierungsgeschäfte anbelangt, allmählich zurückgezogen hat. Bedeutende Feinde gab es abgesehen von den verstreuten Jedi keine (glaubt man TFU ist die Rebellion ja erst gut 15 Jahre später entstanden), weswegen ein Großteil der Aufgaben nicht mehr von ihm persönlich - so wie er es noch während den Klonkriegen getan hatte - bewältigt bzw überwacht werden mussten. Ich denke also, dass er sich, nachdem er die Pflicht (Zerschlagung des Jedi-Ordens) erledigt hatte, der Kür (ausgiebiges und ungestörtes Studium der Dunklen Seite ohne sich verstecken zu müssen) hingeben konnte.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. März 2014
  4. Osio Sobeck

    Osio Sobeck Gefängniswärter, Sohn von Osi Sobek

    Ich denke dass, Palpatine von den Sith begesistert ist.
    Warum sollte er sonst immer nach Macht streben?
    ( Episoden III, V und VI)
     
  5. Wizard With Gun

    Wizard With Gun Kampfmagier. Lehrling von Bourdieu.

    Naja, man kann auch, ohne dass man machtbegabt ist, nach 'Macht' streben (politische Macht).
     
  6. FTeik

    FTeik junger Botschafter

    Wo ist der Unterschied?

    Alles was Palpatine tut ist laut Sith-Philosophie in Ordnung, denn laut Sith-Philosophie gibt es nichts - keine Regel, kein Gesetz, keine Macht - auch nicht die Macht - was über einem Sith steht/stehen sollte. Wenn sich Sith irgendwelchen Regeln unterwerfen, dann hat das allein praktische Gründe und ist in dem Moment vorbei, in dem der Grund für das Befolgen der Regel nicht mehr existiert, wie dies mit der Zweier-Regel der Fall war: Sowie die Herrschaft der Sith über die Galaxis etabliert war und die Jedi vernichtet waren - und sobald er merkte, daß mit Vader nicht mehr viel Staat zu machen war - gab Darth Sidious die Zweier-Regel auf und ersetzte sie durch "the rule of ONE, the rule of Palpatine.
     
  7. Darth Cognis

    Darth Cognis Krieger im Orden der Sith // ehemals Voth Terrix

    Ich gehe mal davon aus, dass Palpatine voll und ganz ein Sith war, der auch die Religion und den Glauben des Ordens geteilt hat. Denn abseits seiner politischen Karriere hat er ja u.a. auch Sith-Holocrone erforscht und die Lehren der alten Sith verinnerlicht. Er war ein mächtiger Sith-Lord, der eben nicht hauptsächlich Jedi jagte und Feinde des Ordens eliminierte, was ja im Regelfall die Haupttätigkeit der Sith war, sondern hat eher die politische Laufbahn gewählt und ist zum Herrscher der Galaxie aufgestiegen, hauptsächlich mit politischen Mitteln wie Intrigen, Verschwörungen etc.
     
  8. Die Regel von der Rule of one stammt von Krayt nicht von Palpatine. Der hatte nebst Vader nämlich Unmengen von Schülern. Siehe zB Dark Empire
     
  9. Lord Garan

    Lord Garan Plüschpirat Mitarbeiter

    Sind aber nicht wirklich Schüler, eher "Wegwerfspielzeug", so benutzt er sie auch in Dark Empire, wo die meisten ja afaik nicht mal wirklich nen eigenen Willen mehr haben, sondern weitgehend einfach Erweiterungen seines Geistes oder so was sein sollen.
     
  10. Gilad Palleon

    Gilad Palleon Sergeant

    Ich antworte auf deine Frage mal mit wissen aus dem Buch der Sith.
    Wie Darth Bane darin die Regel der zwei erklärte:
    -Ein Meister der die ganze Macht hat
    -Ein Schüler dem es nach der Macht verlangt
    Diese Regel der Zwei wolllte Palpi durch die Regel des Einen ersetzen. Er allein herrscht. Er wird zwar weiterhin Schüler haben, aber sie werden nie mehr als Schüler bleiben. Sogesehen ist er ein Verätter an die Ideologie der Sith.

    Darth Banes Meinung: (aus dem Buch der Sith)
    "Noch einmal, der Sith-Orden ist eine Generationenfolge. Sie darf nicht mit dir enden!
    Ich werde nicht dulden, dass mein neuer Orden scheitert, weil du deine Macht nicht weitergibst.

    Sei dir bewusst: Dein Schüler wird dich töten.
    Wenn dich diese ängstigt, ist der Sith-Orden längst von einer tödliche Infektion befallen.
    Deine Existens im Orden wird nicht benötigt.
    Deine Schlacht ist bereits verloren."
     
  11. Gilad Palleon

    Gilad Palleon Sergeant

    Ich will euch natürlich nicht in Frage stellen ehrenwerter Imperator,
    aber im Buch der Sith steht folgendes geschrieben: (Seite 155)
    "So wie Darth Bane es mit der
    Regel der Zwei tat, werde ich
    die Regel des Einen einfüh-
    ren. Die Sith werden nun von
    nur einem erhalten, der die
    ganze Macht innehat - und
    allen anderen, die als Agen-
    ten der Dunklen Seite seinen
    Willen ausführen"
    -Imperator Palpatine
     
  12. Cacau

    Cacau A Blue Hope

    Welcher Sith wollte die Regel der Zwei denn bitte NICHT ersetzen? Immerhin sah diese vor, dass jeder Meister eines Tages von seinem Schüler abgemurkst wird. Netter Gedanke, was? Ich glaube ein Meister, der das einfach akzeptierte war die absolute Ausnahme. Jeder wollte die Macht und sein Leben behalten. Und gerade DAVON lebte doch die ganze Sithideologie. Der Meister will nicht abgeben, braucht aber einen Schüler zur Erlangung der Macht und ihrem Erhalt und eben jener Schüler wird irgendwan so mächtig, dass er sich nicht mehr gängeln lässt und den Meister, der nun nur noch Blockade ist, zur Strecke bringt. Und das alles nach Sithregeln völlig legal. Also die sog. Rule of One ist doch lediglich das, was die Rule of Two erst zum Funktionieren bringt.

    Aber zurück zum eigentlichen Thema: Wie schon angesprochen besteht die Sithideologie ja lediglich aus Chaos und Herrschaft. Insofern folgt Palpatine schon sehr genau der Sithdoktrin nach, aber gerade WEIL sie ihm den Weg zur angestrebten Macht eröffnet, weil sie ihm keine Regeln setzt. Insofern ist der Sithorden gleichzeitig Mittel zum Zweck wie auch der Zweck an sich^^
     
  13. Mr. Kevora

    Mr. Kevora Clown Prince of Crime Premium

    Der Sinn der Regel der Zwei ist es aber nicht nur, die Macht weiterzugeben und somit das Überleben des Ordens zu garantieren, sondern diesen auch weiter zu stärken.
    Der Schüler begehrt die Macht seines Meisters und der einzige Weg, dessen Position als Meister zu erlangen, ist es noch mächtiger zu werden bzw. durch die Anwendung neuer Taktiken und Wege den Orden um neue Erkenntnisse zu erweitern (die im Gegenzug an den DANN nächsten Schüler weiterzugeben).
    Banes Idee war es, dass der Orden mit jeder Generation mächtiger werden soll, bis die Macht an einen Punkt gelangt ist, an dem die Sith sich zu erkennen geben und sich rächen können.

    TCW sei Dank sind Bane und die Regel der Zwei (die in den Filmen ja nur oberflächlich erwähnt wurde) noch weiterhin Canon.
    Ob Sidious aber ein überzeugter Anhänger dieser Regel war, wage ich zu bezweifeln.
    Zwar hat er mit Vader seinen bisher mächtigsten und nützlichsten Schüler erlangt, doch er hat niemals beabsichtigt, seinen Posten als Imperator auf ihn zu übertragen - wieso sollte er auch?
    Nichtsdestotrotz handelt Sidious der Regel der Zwei mit diesem Verhalten nicht zuwider, im Gegenteil: Nur wenn Vader sich als mächtig genug und Bereicherung für Orden erweist, kann er Sidious stürzen und genau dies beabsichtigt er mit seinem Sohn, Luke.
    Man kann also sagen, dass Sidious zwar ein Alleinherrscher bleiben möchte, dies aber in der Regel der Zwei einkalkuliert ist - die Regel der Zwei ist ein Naturgesetz.

    Im Übrigen betrachte ich Diener wie Asajj Ventress oder den Inquisitor nicht als Verstoß gegen die Regel, da sie eben offiziell keine Mitglieder des Sith-Ordens sind (auch wenn Ventress sich gerne als Sith betitelt).
    Sie sind eher als Gefallene oder Dunkle Jedi zu betrachten, nichts weiter.
    Als der totgeglaubte Maul zurückkehrt und versucht, gemeinsam mit seinem Bruder und Schüler Savage Opress seinen eigenen Sith-Kult zu gründen, kümmert sich Sidious ja auch sofort darum und verteidigt somit sein Recht auf den Titel Dunkler Lord der Sith.
     
  14. DM99

    DM99 Botschaftsadjutant

    Sidious wollte bestimmt nie seine Macht aufgeben. Schüler wie Tyrannus oder Vader, welche zu viel Wissen in den Künsten der dunklen Seite erlangten. Hat er schnell mit jungen unerfahrenen Hitzköpfen wie Luke und Anakin ersetzt. Nur Yodas Training auf dagobah und die Vision im Baum der Erkenntnis beschützen luke vor einem Fehler. Sidious ist moralisch der Abschaum der Galaxis.
     
  15. Mr. Kevora

    Mr. Kevora Clown Prince of Crime Premium

    Ich glaube du hast da etwas durcheinandergeworfen: Tyranus wurde durch Anakin ersetzt, der den Titel Darth Vader annahm. ;)
    Im Übrigen war Dooku/Tyranus nur ein Werkzeug für Sidious, denn er brauchte den Grafen, seinen Einfluss und seinen Charme, um der Republik in den Klonkriegen ein Feindbild zu geben (Sidious selbst wollte ja verdeckt bleiben und nur als Kanzer Palpatine auftreten).
    Vader war der Schüler, den er von Anfang an wollte (und mit Maul zu seinem Bedauern nie bekam).
    Was das Training betrifft, hast du aber Recht.
     
  16. OvO

    OvO Senatsbesucher

    Vor allem brauchte er aber auch jemanden der Erfahrung und taktisches Kalkühl besaß und dennoch empfänglich für Manipulation und Zweifel war. Und Dooku galt ja auch als einer der mächtigsten Jedi seiner Zeit.

    Aber naja... Ob Sidious nun nach der Philosophie lebte oder nicht... ich denke ihm persönlich war es egal. Er wollte nur mehr Macht haben. Daher forschte er ja auch nach alten Sith Holocrons usw. Und seine Schüler waren allesamt nur Werkzeuge für ihn. Genau wie alle anderen. Er war ein Soziopath. Er machte alles nur aus Berechnung und Eigennutz. Und sich dem Schicksal ergeben das Opfer seines Schülers zu werden wollte er ganz sicher nicht. Nachdem die Jedi gestürzt waren bestand dafür ja auch keine Notwendigkeit mehr. Er hatte die Macht und konnte tun und lassen was er wollte. Aber ich vermute das uns der neue Roman "Lord of the Sith" da mehr Einblick in Palpatines Charakter gibt. Zumindest erhoffe ich mir es.
     
  17. DM99

    DM99 Botschaftsadjutant

    Palpatine ist der Bösewicht schlechthin. Er kennt keine Selbstzweifel, Ehrgefühl oder Liebe. Palpatine glaubt nur an unbegrenzte Macht.

    Er lebt nur nach dem Prinzip der Herrschaft des Stärksten
    Wobei er auch Verschlagenheit und Betrug als reine Stärke zu seinen körperlichen Fähigkeiten zählt
     
  18. Janus Sturn

    Janus Sturn Man of wealth and taste/Sith-OL Premium

    Denkbar ist auch, dass Sidious die Regel der Zwei schlicht für überholt hielt, da sie in seinen Augen ihren Zweck (Erschaffung des mächtigsten Sith aller Zeiten und die Vernichtung der Jedi) erfüllt hatte. Sidious macht den Eindruck einer Person, die sehr von sich eingenommen ist, und jetzt da er die Aufgabe des Sith-Ordens quasi erfüllt hat und damit gezeigt hat, dass er der beste Sith aller Zeiten ist, ist es aus seiner Sicht nur logisch die Regel der Zwei durch seine eigene Regel zu ersetzen.

    Kurz gesagt: Bis zu seinem Triumph denke ich schon, dass Sidious die Sith-Lehren und die Regel der Zwei zumindest akzeptiert hat, danach ging es ihm allerdings mehr um den Machterhalt als um die Sith-Philosophie.
     
  19. DM99

    DM99 Botschaftsadjutant

    Sidious wollte die Unsterblichkeit erlangen. Das war sein letzter Traum, damit er ewig herrschen konnte. Die EU Geschichte mit Klonkörpern und Geisttransferierung versucht das zu verdeutlichen. Ein Meister ohne Schüler hat keinerlei Wert.
     
  20. Gilad Palleon

    Gilad Palleon Sergeant

    Heil dem Imperator!

    Naja. wäre der Meister mit seinem Versuch die Unsterblichkeit zu erreichen erfolgreich gewesen, würde er (meiner Meinung) keine Schüler mehr brauchen, denn niemand könnte ihn übertrefen. Der einfache Grund: Je länger ein Jedi oder Sith lernt und trainiert, desto stärker wird er und Palpi hätte dann genug Zeit. Alle Zeit der Welt. Wortwörtlich.

    Ehre, Ruhm und ewige Macht unserem Imperator Darth Allegious!
    -Gilad
     

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