Randalori

Orbit um Randalori - Brücke der VSD Asgard

Darkor stand einige Meter fernab der anderen am Fenster und sah sich das ewige Schwarz an. Er hatte selten irgendwelche Intuitionen, aber dieses Mal kam es ihm vor, als würde das Ganze nicht so einfach werden wie erwartet. Um sich von dieser Vorahnung abzulenken sah er zu Ria und Exodus rüber, die sich unterhielten. Kan sah zu Boden und fragte sich, ob er die Macht noch kontrollieren könnte. Sein letztes Training lag schließlich weit zurück. Ein Offizier, der sich gerade auf seinen Stuhl setzen wollte, fiel ihm sofort ins Auge, also hob er seine Hand ein Stück und schob den Stuhl etwas zurück. Der Offizier, ganz vertieft in seine Formulare, stürzte zu Boden und sah sich irrtiert um, so wie fast alle Imperialen auf der Brücke. Kan drehte sich schnell wieder um und konzentrierte sich auf die Sterne, während sich ein breites Grinsen auf sein Gesicht legte.

Orbit um Randalori - Brücke der VSD Asgard
 
[Orbit um Randalori - Brücke der VSD Asgard ]

Gannon betrachtete die kleine Einlage von Kan mit größtem Interesse. Und musste natürlich auch grinsen. Es gefiel ihm, zu denen zu gehören, die das Sagen und dir Macht hatte. Auch wenn er von beidem nichts besaß. Das störte ihn im Moment aber nicht. Er wolle lieber noch die dummen Gesichter der Offiziere betrachten. Er fragte sich, ob sich nicht einer der Sith Lord einmischen würde, doch bis jetzt tat dies niemand. Bestimmt war es für alle einmal was anderes als an die Mission zu denken.
Doch eine spöttische Bemerkung konnte sich
Gannon nciht verkneifen.


Man jetzt fühle ich mich aber richtig sicher, wenn ich da unten bin. Die neue Republik wird keine Chance haben, bei dieser Arbeitshaltung auf diesem Sternenzerstörer.

Nach diesen Worten konnte er die Blicke der anderen förmlich spüren. Doch er wusste, so lange die anderen Sith´s noch auf seine Seite waren, würde es kein Offizier es wagen, Rache an ihm zu verüben. Doch trotzdem bedauerte er das was er gesagt hat. Denn jetzt fühlte er sich wirklich nicht mehr sicher. Denn für ihn würden die Offiziere bestimmt nicht ihr Leben riskieren. Doch warum macht er sich darüber Gedanke? Die Mission schien nicht so gefährlich zu werden. Vor allem da ja so viele ausgebildete Sith´s hier waren.
Doch um die Offiziere auf andere Gedanke zu bringen fragte er sie.


Also wie lange werde wir jetzt noch brauchen bis wir endlich ankommen?

Der gefallenen Offizier erhob sich wieder, und guckte auf seinen Datenblock.

Es wir nicht mehr lange dauern. Und am Ende liegt es bei ihnen, wann ihr landen wollt.

Und mit einem letzten Blick begab sich wieder jeder an die Arbeit

[Orbit um Randalori - Brücke der VSD Asgard ]
 
[ Orbit um Randalori - VSD Asgard - Brücke ]

Aus den Augenwinkeln konnte Exodus erkennen wie Kan Darkor einem Offizier einen kleinen Streich spielte. Exodus verdrehte die Augen und ging langsam zu Darkor herüber. Er zog ihn zu sich und sagte dann leise, sodass es die anderen nicht hören konnten...

"Spar dir deine Kraft lieber für unsere Gegner auf. Oder für Trainingskämpfe. Aber so schadet sie uns nur."

Dabei setzte er einen ernsten Gesichtsausdruck auf. Er wusste das der Apprentice momentan wahrscheinlich genauso stark war wie er, aber er war immer noch einige Ränge höher, also hatte er das sagen.

[ Orbit um Randalori - VSD Asgard - Brücke ]
 
[ Orbit um Randalori - VSD Asgard - Brücke ]

Aramân hatte die ganze Zeit schweigend verbracht. Für einen kurzen Augenblick hatte er nichts um sich herum mitbekommen, denn er musste seine Gedanken ordnen. Nun schüttelte er sich und es schien als erwachte er aus einer Trance.

Zügig wandte er sich um und sprach an alle im Raum befindlichen...


"Ähhm, macht euch bereit - es geht gleich los. Alle Sith treffen sich an den vorderen Ausstiegsluken."

Schnellen Schrittes verließ er die Brücke um Lucy zu suchen. Im hinausgehen befahl er noch alle Mann an gefechtsstationen. Der Sith Warrior joggte durch die Gänge der Asgard und kam wenig später an den Quartieren an. Lucy verließ soeben ihre Kabine.

Grinsend begrüßten sich Meister und Schülerin. Aramân wandte sich schon wieder um, denn er wollte keine Zeit verlieren. Lucy war bereits soweit ausgestattet wie sie es sein musste. Sie machten kurzen Halt an Aramâns Quartier und dieser raffte zügig seine Sachen zusammen.
Auf dem letzten Stück ihres Marsches berichtete Aramân Lucy von ihren Absichten und Zielen auf Randalori.

Aramân öffnete eine Tür und die beiden erreichten den Bereich, an dem Aramân den treffpunkt festgesetzt hatte. Der Sith Warrior zog sein Schwert und machte eine paar Schritte und Angriffe gegen einen unsichtbaren Gegner. "Dich werde ich heute hoffentlich nicht brauchen", dachte er an sein Schwert gewandt...
 
VSD Asgard - Quartiere

Eben noch stand Darkor bei den anderen auf der Brücke und musste sich von Exodus etwas wegen seiner kleinen Machtaktion anhören und nun stand er hier mit Tear, den er aus seinem Quartier gerufen hatte. Die beiden durchquerten die Gänge der Asgard und begaben sich zur Gruppe.
 
[ Orbit um Randalori - VSD Asgard - Hangar ]

Als endlich alle Sith (Aramân, Lucy, Tear, Kan Darkor, Gannon, Ria und Exodus) im Hangar waren konnte es losgehen. Die meisten anderen Fähren waren schon gestartet, also beeilten sie sich ein bisschen und stiegen schnell in ihre ein. Konzentriertes schweigen herrschte in der Fähre vor. Alle schienen zuversichtlich, doch trotzdem wollte sich niemand einen Fehler erlauben.

Durch die Fenster konnten sie sehen wie sie sich den Bergen näherten, in denen man ein paar große Häuser erkennen konnte. Dort hatten die - mittlerweile vertriebenen - Minenbesitzer gewohnt. Und diese Häuser würden sie nun beziehen. Im Tal vor den Häusern konnten sie die Slums der alten Sklaven erkennen.

Mit einem Ruck landete die Fähre, etwas entfernt von den anderen, vor den großen Häusern. Auf den ersten Blick schien hier alles prächtig zu sein. Die Sonne schien, das Gras sah wunderschön grün aus und die Wälder erstreckten sich über das Land. Doch die hässlichen Slums im Tal waren nicht sonderlich schön anzusehen.

Exodus trat aus der Fähre hinaus und atmete die frische Bergluft tief ein. Überall um sie herum hasteten Sturmtruppen hin- und her, was dem ganzen einen sehr imperialen Eindruck verlieh. Doch das Tal unter ihnen sah wenig imperial aus. Exodus drehte sich zu den anderen um...


"Wie es scheint könnte dieses Loch dabei zeigte er auf die Slums wirklich imperiale Unterstützung gebrauchen."

[ Randalori - vor den Häusern ]
 
Randalori - Unbekanntes Anwesen - Eluthia

Eigentlich hätte es doch eine schöne Nacht werden können. Die Söldner schienen ausnahmsweise nette Gesellen zu sein und hatten im letzten Überfall auf ein armseliges privates Händlerschiff saubere Arbeit geleistet. Lange hatten sie sich gestern in der Kneipe "Andorlia" aufgehalten, getrunken, eine geraucht und über ärmliche Würstchen der Raubüberfälle unterhalten. Die letzte Enterung hatte ihr wieder gut getan, neues Gold hatte sie gesichert und alles lief planmäßig so wie es sollte. Kunden waren befriedigt und nun konnte sie sich eigentlich zurücklehnen, aber da war etwas, was diese Ruhepause unterbrach.

Bedacht schritt sie leise durch einen dunklen düsteren Korridor, der nur von den wenigen Lampen an beiden Wänden beleuchtet wurde. Unter ihr knackten leise die dunkelbraunen Marmorplatten. Sie steuerte auf das Ende des Korridors zu, wo sich eine große rötlichbraune Tür befand. Sie war tatsächlich aus Holz und besaß zusätzlich eine Menge Schnitzereien, sodass die beiden Türen ein unheimliches Alter verrieten.
Ohne dies aber zu beachten schritt sie durch die Tür und befand sich in einem großen Raum wieder, wo gleich das Licht ihr entgegen kam. Die großen einladenden Fenster waren weit geöffnet und die weißroten Gardinen flatterten. Sie stand auf einem Parkettholzboden und sah die reiche Einrichtung. Alte Schränke, alte Tische, ein roter Sessel vor einem künstlichem Kamin - alles wirkte sehr wohlhabend.
An den Wänden aber befanden sich doch recht viele Bücherdateien in Karten aufgelistet, hier und da war etwas heraus geholt und auf ein paar Tischen standen seltsame Dinge, die sie nicht kannte.
In allem aber stand eine recht düstere Gestalt in schwarzer Tracht vor einem dieser und schien gerade in einen der Lesedateien versunken sein.

Sie grüßte den alten Mann der ihr aber nicht antwortete sondern nur kurz aufsah und dann weiterlas. Eine Weile schwiegen sie als Eluthia es noch mal versuchte, seine Aufmerksamkeit auf sie zu richten.


Schiffe des Imperiums sind eingetroffen, Vater.

Sie merkte, dass er wieder aufschaute und die Karte zur Seite legte. Dann schaute er kurz hinaus, wo man eine gute Aussicht auf die vielen Häuser der ehemaligen Sklaven hatte. In der Ferne sah man das Schiff und die dortigen Imperialen Truppen.

"Ich weiß."

Mit einem etwas skeptischen Blick schaute er auf das ihm entferntes Schiff des Imperiums.
Eluthia überlegte was sie tun sollte aber schnell bekam sie die Aufgabe ihn zu begleiten. Nach seiner weiteren Aussage wollte er sich die Situation von näherem ansehen. Die Kopfgeldjägerin und Söldnerin nickte und verbeugte sich leicht, als sei es eine Ehre, ihn auf seinen Wegen zu begleiten. Aber sie hätte es sowieso getan, denn anscheinend wollte er nicht mit seinen persönlichen Leibwachen hinaus.

Sie schaute kurz herab und sah, dass alles dran war, was sie benötigte, verschränkte die Arme und folgte stillschweigend neben dem alten Mann, der ihr Mentor war.
Beide verließen unbeachtet durch einen Hinterausgang das Anwesen und schritten hinab in Richtung des Schiffs, um sich dort das Ganze anzusehen...


Randalori - In der Stadt - Eluthia & Ihr Mentor
 
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[ Randalori , Landeplatz]

Der Anblick von der Umgebung bestätigte Gannon`s Meinung, dass er es hier aushalten würde. Solange sie nicht in den Slums wohnen müssen. Doch wollte er nicht weiter hier herumstehen, und sich Wälder angucken, die sich über eine Bergkuppe zogen. Er wollte sich auf die Mission einrichten. Also wand er sich an die anderen. Vor allem an die Lord´s.

Ich gehe doch richtig in der Annahme, dass wir uns in den Wohlhabenden Häusern niederlassen? Wenn dies so ist, würde ich mich gerne auf den weg machen, um mir alles anzugucken, und um alles nach meinen Wünschen zu gestalten. Also wenn ihr nichts dagegen habt, würde ich gerne schon mal losgehen?

Und so blickte er alle Lord´s an, um wenigstens von einem die Antwort zu bekommen, die er sich erhoffte.

[ Randalori , Landeplatz]
 
[ Randalori - Slums ]

Tim'eth wurde durch die plötzlichen lauten Geräusche einiger Raumschiffe aufgeschreckt. Eigentlich wollte er seine Ruhe genießen, doch jetzt interessierte ihn schon was dort los war. Es kam zwar häufiger mal vor das Raumschiffe nach Randalori kamen, aber es hörte sich so an als wären es viele.

Schnellen Schrittes verließ er seine Hütte und sah zum Himmel. Die Sonne blendete ihn, daher konnte er nicht genau erkennen wohin die Fähren flogen bzw. geflogen waren. Doch als er seinen Blick schweifen ließ sah er einige Menschen und Fähren in den Bergen bei den verlassenen Häusern. Verwirrt sah er sich um. Auch andere schauten zu dem Punkt in den Bergen. Doch alle sahen genauso ratlos aus wie er.

Misstrauisch wie er war lief er zurück in die Hütte kramte in seinem einzigen Schrank und holte einen alten Blaster heraus. Damit ausgerüstet machte er sich auf den Weg in die Berge. Er wollte sich doch mal anschauen was da los war...


[ Randalori - Slums ]
 
[ Randalori - Häuser in den Bergen ]

Exodus wandte sich an Gannon um dessen Frage zu beantworten.

"Ja ich denke mal wir werden in den Häusern wohnen. Denn in den Slums werden wir wohl kaum unterkommen...und ehrlich gesagt: ich will dort auch nicht hin.
Und wenn du hier die Gegend auskunschaftest kannst du dir bei Bedarf Sturmtruppen mitnehmen. Wenn du wieder kommst kannst du uns ja berichten was es hier wichtiges gibt...falls es etwas wichtiges gibt. Bevor du los gehst, warte noch kurz..."

Exodus joggte zu dem schnell eingerichteten Hauptquartier, suchte einen Offizier und sprach ihn an...

"Wo sind hier die Waffen gelagert? Ich hatte etwas spezielles mitnehmen lassen."

"Dort hinten Lord Exodus."

Mit dem Finger zeigte er auf eine Tür. Dahinter fand Exodus eine kleine Kammer mit einigen Blastern, aber auch mit dem Lichtschwert das Gannon bei ihrem Trainingskampf benutzt hatte. Er nahm es hastig mit und verschwand dann wieder im Eilschritt aus der Basis.

Als er bei den anderen angekommen war reichte er Gannon das Lichtschwert.


"Es ist nichts besonderes, aber du hast schonmal mit ihm gekämpft. Aber vergiss nicht: Es ist nur geliehen."

[ Randalori - Häuser in den Bergen ]
 
[ Randalori - Häuser in den Bergen ]

Gannon nahm das Lichtschwert in die Hand und hing es sich an seine dunkelrote Tunika.

Danke Lord Exodus .Ich denke aber, das diese Waffe zu meinem Schutz reicht. Und alleine werde ich auch nicht so auffallen. Das hoffe ich auf jeden fall. Also ich denke, dass ich mich nur für ein oder zwei Tage umsehen werde. Das sollte fürs erste reichen. Danach kann die Asgard ja noch einen Oberflächenscan machen, wenn ihr noch mehr Informationen wollt. Ich werde mich zuerst auf den weg zu den Slums machen und mich dort umsehen. Ich bin davon überzeugt, dass mir das am meisten dienen wird. Also bis bald.

Und so machte er sich auf den Weg zu den Slums. Doch jetzt wo er nicht mehr unter den Schutz der Sith stand wurde ihm doch ein wenig mulmig zu Mute. Doch wenn die anderen es für gefährlich erachtet hätten, dass er alleine sich umsehen wird, hätten sie bestimmt nicht alleine gehen lassen. Oder doch?

[ Randalori, Weg zu den Slums]
 
Randalori - Häuser in den Bergen

Kan sah zu, wie Gannon in die Ferne lief und begab sich nun zu Exodus. Er wusste zwar im Groben, was hier passieren sollte, doch er kannte nicht die einzelnen Schritte.

"Gannon hat seine Aufgabe erhalten, aber was werden wir nun als erstes tun?"
 
[ Randalori - Häuser in den Bergen ]

Aramân stand ruhig da und lauschte im Unterbewusstsein doch den Stimmen der anderen im Hintergrund. Nachdem Exodus sich kurz entfernt hatte und zurückkehrte begann der Sith Warrior an seinen Bruder gewandt zu sprechen.

"Ich werde in keinem dieser Häuser wohnen, Bruder. Ich verabscheue sie, so wie ich ihre ehemaligen Besitzer verabscheue. Ich verabscheue unnützen Reichtum, der auf den Schultern anderer erarbeitet wurde. Werdet glücklich in diesen Häusern, zeigt den Einwohnern des Planeten durch diese Geste ruhig direkt welche Verhältnisse hier in Zukunft herrschen werden!"

Die Ironie und ein gewisses Maß an Wut waren unverkennbar in Aramâns Stimme enthalten. Er wandte sich ab, sprach jedoch weiter.

"Ich bin Kind dieses Planeten, Kind aus ärmlicheren Verhältnissen. Ich nenne es eine Schwäche sich anderen überlegen fühlen zu müssen und ihnen das unmissverständlich klarmachen zu wollen.
Nun denn, zieht in eure Villen. Möge die Macht mit euch sein."

Während des letzten Satzes lief er strammen Schrittes den Berg hinunter.

Panik und Angst lagen in der Luft, unverkennbar. Aramân versuchte Ruhe in die hektischen Aktionen der Sturmtruppen zu bringen. Er versuchte ihre Präsenz hintergründig auf die Bevölkerung wirken zu lassen und den Druck zu verringern, der durch diese "Invasion" aufgebaut wurde. Die Sache sollte seiner Meinung nach ein weiterer befreiender Schritt in der revolutionären Entwicklung sein.
In diesem Moment und nach der Reaktion Gannons und seines Bruders fragte er sich, ob nicht doch zwangsweise jede gestürzte, herrschende Schicht immer durch eine andere ersetzt wird, die keine anderen Ziele verfolgt. War das Imperium diese neue Macht? Wollten sie wirklich das beste für diesen Planeten oder würde er doch nur Mittel zum Zweck sein?

Miss mutig stapfte er weiter den Berg herunter.


[ Randalori - auf dem Weg in die Slums ]
 
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[ Randalori - Häuser in den Bergen ]

Exodus überlegte nach Darkors Frage kurz und entschied dann...

"Wir sollten den Bewohnern erstmal erklären was hier los ist. Das ist wohl am sinnvollsten."

Dann gab Aramân seine Meinung kund. Doch selbst wenn sein Bruder das was sie taten verachtete, Exodus hatte keine Lust im freien oder in den Slums zu schlafen.

"Aramân, mir ist egal wo du schläfst, aber ich bleibe in dem Haus. Es tut mir ja Leid was damals passiert ist, doch diese Häuser sind das komfortabelste für uns. Außerdem sind wir vom Imperium geschickt und ich dachte wir sollten klar machen wer jetzt hier herrscht?"

Er verstand nicht so ganz was sein Bruder auf einmal hatte, aber vielleicht überwältigten ihn die Gefühle dieses Ortes auch nur.

[ Randalori - Häuser in den Bergen ]
 
Randalori - Häuser in den Bergen

"Selbst wenn es dir nicht passt, was wir hier tun, interessiert das nicht einmal jemanden. Wir sind nur hier, weil wir einen klaren Auftrag haben. Es ist immer leicht, etwas zu boikottieren, aber hier zählt nur eins. Dass wir uns den Befehlen fügen und die Chance nutzen, etwas in die Hand nehmen zu können."

Nachdem Darkor dies gesagt hatte, verschränkte er die Arme und wartet auf eine Antwort.
 
[ Randalori - auf dem Weg in die Slums ]

"Die Sklaverei läßt sich bedeutend steigern, indem man ihr den Anschein der Freiheit gewährt, doch selbst diesen simplen Schritt seid ihr nicht bereit zu gehen." dachte Aramân bei sich, ohne auf die anderen zu reagieren. Die Reaktion seiner Freunde zeigte kein Verständnis für seine Gedanken.

"Lass sie in ihren Häusern schlafen und ihre Aufgabe als ihr Lebensziel sehen, vielleicht lernen sie ihre Lektion noch. Ein wahrhaft großer Mann wird weder einen Unterlegenen unterjochen, noch vor dem Imperator kriechen."

Die anderen waren nun außer Hörweite und Aramâns Sinne fixierten sich auf seine Umgebung, seine Gefühle waren nicht mehr eindeutig. Wut mischte sich mit Trauer, Hass wurde zu Mitleid... Unschlüssig stand er auf der Straße, als langsam einige Menschen aus ihren Häusern traten und dem Neuankömmling Aufmerksamkeit schenkten. Aramân brachte seine Erinnerungen in einen Kontext und versuchte sich auf den Moment zu konzentrieren, denn er wollte den Menschen mehr Hoffnung geben, als es seine Freunde scheinbar vorhatten.

Er versuchte freundlich lächelnd einen Kontakt zu den Bewohnern herzustellen. Eine Erklärung waren sie ihnen mindestens schuldig.
 
[ Randalori - Häuser in den Bergen ]

Exodus sah seinem Bruder hinterher, wie er den Berg herunter lief. Er war wohl am besten geeignet um zu verkünden was sie hier wollten. Für die Leute hier musste er ein Held sein, außerdem einer von ihnen. Das würde ihm die Sache sicherlich erleichtern.

Jetzt wo es wieder etwas ruhiger wurde ging Exodus zu Darkor herüber, der ja vorhin seine Späße mit den Offizieren getrieben hatte. Er hatte ihm gesagt das er seine Kräfte doch lieber an einem Feind oder bei einem Trainingskampf raus lassen sollte. Dazu wollte er ihm jetzt die Chance geben, außerdem war es besser wenn er selbst noch etwas trainierte.
Er hatte sein Lichtschwert bereits in der Hand und hielt es Kan unter die Nase. Dann aktivierte er es, sodass kurz vor dessen Gesicht die Klinge summte. Der Apprentice zuckte zwar leicht zusammen, schien sich aber nichts anmerken lassen zu wollen. Dann hob Exodus die Augenbrauen und fragte...


"Na Lust deine Kraft jetzt rauszulassen, so wie ich es dir vorhin geraten hatte in einem Trainingskampf?"

[ Randalori - Häuser in den Bergen ]
 
Randalori - Häuser in den Bergen

"Meinetwegen..."

In einer raschen Bewegung zog Kan sein Lichtschwert, aktivierte es und schlug Exodus Laserklinge von sich. Es kam zu einem Schlagabtsauch, bei dem Exodus defensiv und Darkor aktiv vorging. Gerade als Darkor zur Seite schlug, kam Exodus auf ihn zu und schleuderte ihn mit einem Tritt zu Boden. Sein Schwert hatte er im Sturz deaktiviert und nun lag er da und begann zu lachen.

".........wärst du mein Feind.......hättest du mich vermutlich getötet, aber das [mitten im Satz trat Kan zu und riss Exo an den Beinen nieder] bist du ja nicht!

Beide sprangen auf und begaben sich in Kampfposition und ließen wenige Sekunden später wieder die Klingen aufeinanderdreschen.
 
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[ Randalori - Häuser in den Bergen ]

Exodus kämpfte ein bisschen mit Kan. Der Kampf war relativ ausgeglichen, auch wenn Exodus eher defensiv blieb. Dcoh das wurde auf Dauer langweilig, außerdem war Angriff immer noch die beste Verteidigung. Also wartete er nicht mehr auf die Schläge seines Gegner sondern probierte selbst ein paar Treffer zu landen. Die konnte Kan zwar abwehren, doch ein komisches Gefühl machte sich in Exodus breit. Jeden dieser Schläge schien er schonmal ausgeführt zu haben. Alles kam ihm mit jedem Hieb bekannter vor.
Kurz ging er wieder in Abwehrstellung und ließ sich einfach in der Macht treiben. Das Gefühl war berauschend. Neu, aber irgendwie vertraut. So intensiv hatte er die Macht schon lange nicht mehr gespürt.
Frohen Mutes führte er seine besondere Therapie weiter und holte wieder zu einem Schlag aus. Völlig frei und losgelöst ließ er seine Klinge von oben auf Kan niederschnellen, doch dann zog er es nach links herüber und schlug auf seine Beine. Kan sprang darüber hinweg und setzte direkt selbst zu einem Hieb an...


[ Randalori - Häuser in den Bergen ]
 
[ Randalori - Häuser in den Bergen ]

Ria war den anderen wie immer stillschweigend gefolgt. Sie sah sich etwas um und begutachtete die Häuser. Es waren riesen Villen... doch weiter unten, im Tal,.... man konnte es an sich nciht als Behausungen bezeichnen. Soviel sie herausgehört hatte, stammte dieser Aramân von dieser Welt, aber ganz bestimmt nciht, aus einem dieser schönen Häuser. Ria selbst schlug sich seit ihrer Kindheit als Diebin auf Coruscant durch, sie glaubte somit zu wissen, wie sich Ara fühlte, doch irgendetwas sagte ihr, dass sie es nciht tat. Da Exodus und Kan nun ihren Traingskampf bestritten, Gannon auf Erkundungstour gegangen war und Aramân den Leuten im Tal von ihrer Ankunft berichten wollte, wusste Ria nicht so recht, was sie nun machen sollte. Sie schaute Ara hinterher, bis dieser hinter einer Kuppel verschwand, Gannon war schon längst nich mehr zu sehen, also blieben nur noch Exodus und Kan da, denen sie sich widmen konnte. Sie setzte sich auf eine vond en Vorratskisten und schaute den beiden bei ihrem Schlagabtausch zu.
 
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