Teyr (Surric-System)

Teyr - Hauptstadt - Wohnhaus -- Pal Ken, Kuster, Blau Dor


Blau Dor schaute gespannt der restlichen Schlacht zu. Die Sonne schien ihm direkt ins Gesicht, und er saß nun auf einer Liege. Pal Ken stand neben Kuster, die Arme versachrenkt, und mit einem Fuß immer auf den Boden stampfend. Man sah ihm an, das er nicht so begeistert war. Eigentlich säßen sie jetzt beim Essen, in ihrem schön teuren Luxushotel. Er stöhnte, ging schnell auf den Balkon, zog eine grimmige Miene, und schrei Blau Dor an:


"Wir wollen jetzt endlich gehen! Komm! Ich bin es leid mit deinen komischen Jedi-Ritter Phantasien."


Blau Dor fiel fast von der Liege, so erschreckt hatte er sich. Ohne zu warten, das er sich wieder aufrappeln würde, griff Pal Ken ihn am Arm, und zehrte den jüngeren Kel Dor mit sich. Zu Kuster sagte er noch ein paar unverständliche Worte, und begab sich auf die Straße. Blau Dor hoppelte mit, da er immer noch nicht richtig auf den Beinen war.


"Was fällt dir eigentlich ein? Ich würde es nie erlauben, das du zu den Jei gehst! Du weißt doch noch nicht einmal, ob du diese Macht hast."

Schnauzte Pal Ken so laut, das es die ganze Straße hören konnte.
 
~//~ Teyr ~//~ Hauptstadt ~//~ Medi-Center ~//~ bei Az, Aden ~//~

Alaine bekam mit das der Adept ihr folgte ignorierte ihn aber. Sie war noch immer wütend auf ihn und seine Sichtweise. Doch dies war gerade nicht wichtig. Denn Az öffnete die Augen und sah sie an. Die Apprentice konnte in dem Gesicht ihrer Freundin lesen, das diese wissen wollte, was los war. Kein wunder wenn man bedachte, was bisher geschehen war und nichts auch nur einen Sinn zu ergeben schien. Durch das was geschehen war, hätte auch Alaine den Überblick verlieren können. Doch obwohl Aden sie für Wirr hielt, wusste sie was vor sich ging. Ihr Verstand war völlig klar und sie wusste, was geschah. Im gegensatz zu anderen erkannte sie die Spiele und die Ränke, die hier geschmiedete wurden.

Ihre Freundhin hopste regelrecht von dem Bett und Alaine wünschte sich es gehe ihr ebenso gut wie der Warrior. Doch dem war nichts so. Der Zorn hielt sie zwar auffrecht, aber sie war noch immer Müde und angeschlagen. Das perverse Spiel welches hier gespielt wurde war mehr als nur krankhaft und wiederlich.


"Pervers ist noch kein Ausdruck. Man wird regelrecht verraten. Dein Schüler hat sich mit den Worten verabschiedet er habe keine Lust mehr auf den Krieg und die Jedi und er hoffe euch gesund auf Bastion wieder zu sehen."

Alaine verzog das Gesicht. Allein bei dem Gedanken wurde ihr Übel. Wäre er ihr Schüler würde sie ihm zeigen was es bedeutet einen so erbärmlichen Verrat zu üben. Die Augen der jungen Frau verängten sich zu Schlitzen.

"Der Verrat steckt ebenso hier wie im Orden und dazu wird man selbst noch als Wirr hingestellt."

Alaines Wut brodelte noch immer in ihr doch sie musste sich hinsetzten um nicht umzukippen. Sie spürte wie die Beine ihr den Dienst versagten. Sie schafte es und setzte sich auf das Bett. Für einen Moment schloss sie die Augen und konzentrierte sich darauf den Schwindel zu bekämpfen. Sie musste langsam machen.
Diese Mission war noch nicht beendet. Slayer hatte sich noch nicht zu ihnen geselt und solange es noch etwas zu tun gab würde sie es sich selbst untersagen auch nur einmal ihre Konzentration oder gar das Bewusstsein zu verlieren. Eher würde sie sich den Arm abschlagen. Ihre Entscheidung war gefasst. Die Apprentice öffnete die Augen erneut und sah ihre Freundin an.

Az würde mit Sicherheit noch einiges wissen wollen. Erst recht, warum sie scheinbar verschwunden und sie im Stich gelassen hatte. Dem war nicht so, doch die Vermutung könnte nahe liegen. Während Alaine dies durch den Kopf ging zog sie ihr Kom aus der Tasche. Rief damit die Nachricht ihre Schülers auf und warf das Gerät dem Adepten zu. So konnte Aden die Nachricht selbst lesen und sich vergewissern. Dann würde er ihr glauben müssen. Mit einem kurzen Nicken deutete sie ihm, zu lesen. Dann wandte sie ihren Blick wieder an Az.


Was gedänkst du zu tun? Oder besser noch was tun wir solange Slayer noch nicht zu uns stosst?"

Alaines Blick glitt fragend über das Gesicht der Warrior, die ebenso einiges durchgemacht zu haben schien. Etwas was Alaine wissen wollte. Vielleicht würde sich alles aufklären.

~//~ Teyr ~//~ Hauptstadt ~//~ Medi-Center ~//~ bei Az, Aden ~//~
 
|| Teyr ▫ Hauptstadt ▫ Regierungsbezirk ▫ Medi - Center ▫ Behandlungszimmer || ▫ Ilumina ▫ Alaine & Aden

Oh ja, Alaine war wütend. Leuchtend wütend, wenn man es so ausdrücken wollte. Immer noch hatte sie dieses komische Symbol auf der Stirn. Eigentlich sollten solche Zeichen doch nur im Schwarzlicht leuchten oder? Ob sie Alaine mal darauf hinweisen sollte das sie sich nicht auf die Stirn stempeln lassen sollte, wenn sie in Nachtclubs ging? Aber vermutlich war der Rothaarigen gerade nicht nach solchen Sprüchen. Die Nachricht ihrer Kollegin entlockte ihr lediglich ein belustigtes Schnauben.

Er hat was?

Ihr Oberkörper schüttelte sich kurz vor Erheiterung. Adepten und Jünger gingen und kamen wie es ihnen passte. Die schwarzhaarige Prophetin schüttelte den Kopf. Was war hier nur los? Möglicherweise war ja hier etwas in der Luft was die Leute den Verstand verlieren ließ. Auf diesem Planeten schien es wenige Wesen zu geben die noch rational dachten. Eine Art Polle, etwas das die Gehirnzellen beeinflusste, oder so etwas? Irgendeine Erklärung musste es doch für den Irrsinn geben. Tja, was gedachte sie zu tun? Also da waren noch sie, Alaine, der Adept, ein paar Jedi und Slayer. Dazu imperiale und feindliche Truppen.

Das Missionsziel war für sie nicht mehr erkennbar. Slayer hatte sie definitiv hinters Licht geführt und scheinbar noch einiges zu tun, was nichts mit den anderen zu tun hatte. In gewissem Sinne gab sie ihrem Schüler Recht, auf einen Kampf mit einem oder mehreren Jedi konnte sie jetzt gut verzichten. Aber nicht weil es ihr zuviel oder langweilig war, sondern weil sie zu wenige und zu geschwächt waren. Zudem sah sie im Moment nicht den Grund warum und wofür man hier noch kämpfen sollte. Ilumina fragte sich warum sie auf Slayer noch warten sollten. Hatte Alaine nicht erkannt dass auch er hinter den Verrätern steckte? Nein das konnte sie nicht, sie folgte noch nicht dem erleuchteten Pfad, und war somit noch nicht durch das Lügengeflecht der Ordensspitze gestoßen, welche in ihrer Gesamtheit ebenfalls Verrat an dem Rest des Ordens beging.


Da Slayer ebenfalls zu den Drahtziehern dieses morbiden Spielchens gehört, weiß ich nicht was für einen Sinn es hat zu warten. Ebenfalls weiß ich nicht was am Platz noch los ist, aber die Jedi scheinen sich auch da zerstreut zu haben. Ich würde sagen wir unterhalten uns ein bisschen und schreiben anschließend Slayer eine Nachricht. Entweder er packt dann alle Karten auf den Tisch oder wir gehen. Truppenverstärkung ist ja jetzt eingetroffen, also braucht uns hier keiner mehr.

Es hörte sich absolut lächerlich für eine Sith an, aber ohne Ziel war keine Handlung zu erwarten. Sie schob den beiden jeweils einen Stuhl hin und setzte sich wieder auf die Liege.

Also als Erstes: Ist dir eigentlich bewusst das Du ein leuchtendes Symbol auf der Stirn hast? Falls ja, wäre es vielleicht möglich dass Du erzählst worum es sich dabei handelt? Und Zweitens: Ist das ?ne Standardtaktik von Dir im Kampf einfach wegzurennen oder hatte das auch einen nachvollziehbaren Sinn?

|| Teyr ▫ Hauptstadt ▫ Regierungsbezirk ▫ Medi - Center ▫ Behandlungszimmer || ▫ Ilumina ▫ Alaine & Aden
 
Hauptstadt, Regierungsviertel, in den Straßen - Rebellen, Pal Ken, Kuster, Blau Dor, Malek, Wes

Malek benötigte noch eine Verschnaufpause, bevor er was sagen konnte, aber das war ok für Wes. Der Kampf hatte ihn schon ganz schön mitgenommen, aber Zeit für eine Pause war dennoch nicht. Sie liefen weiter durch die Straßen und versuchten soviel Distanz wie möglich zwischen sich und den imperialen Truppen zu bringen, bevor sie auf die Idee kommen konnten, ihnen nachzusetzen. Nur ein vermiedener Kampf war ein guter Kampf.

Plötzlich kam ihnen für eine planetare Hauptstadt geradezu beängstigend leeren Straßen drei Leute entgegen, darunter ein Kel'Dor-Junge (Blau Dor). Auffällig an ihnen war, dass ein größerer, wohl älterer Kel'Dor ihn ziemlich anbrüllte. Dabei erwähnte er, dass der Junge anscheinend zu den Jedi wollte, was Wes hellhörig machte. Das Problem war nur, dass er es ihm nicht erlauben würde, und sie sich über die Machtfähigkeiten nicht im klaren waren.

Als sie kurz davor waren, einander zu passieren, beschloss der Jedi-Meister, die drei anzusprechen.

Ein starkes Band zu Macht zu besitzen ist eine Gabe, die man nicht leichtfertig ungenutzt lassen sollte.

Er musterte den Kel'Dor-Jungen, sowohl mit seinen herkömmlichen als auch mit seinen Machtsinnen, und musste feststellen, dass es sich hier tatsächlich um einen Kandidaten handelte, bei dem es sich lohnen könnte, die Zeit für die Jedi-Ausbildung zu investieren. Und Zeit dafür, irgendwelche Eltern dazu zu überreden, für ihr Kind das Beste zu wollen. Die Aura war eindeutig. Ungeschliffen zwar, doch das Potential war vorhanden.

Und es wäre in der Tat eine Schande, diese Talent ungenutzt zu lassen. Was spricht denn dagegen, die Fähigkeiten, die in einem stecken zu erschließen?

Wes konzentriete sich auf den Geist des Älteren. Zwar würde er nicht so weit gehen, mit der Macht jemanden zu etwas zu überreden, was dieser nicht wollte, aber dagegen, seinen Argumenten etwas Nachdruck zu verleihen und allgemein seiner Rhetorik etwas auf die Sprünge zu helfen, dagegen war nicht zu sagen. Solange man ihm die Entscheidung überließ war das schon ok...

Hauptstadt, Regierungsviertel, in den Straßen - Rebellen, Pal Ken, Kuster, Blau Dor, Malek, Wes
 
[Teyr ? Hauptstadt - Regierungsviertel ? Medi-center ? Alaine, Ilumina und Aden]



Die beiden Sith begannen sich zu unterhalten und im Wesentlichen ging es um Verrat. Aden stand stumm daneben und reagierte gar nicht richtig auf Alaines bissige Bemerkung die wohl auch an ihn gerichtet war. Schließlich holte sie ihr Kommgerät hervor, reichte es Aden und bedeutete ihm es zu lesen. Dann setzte sie ihre Konversation mit Az weiter fort.

Der Adept las und starrte schließlich auf die Botschaft Xixors:


Von: Xixor Mendoza
An: Lady Alaine Aren
Betreff: Lagebericht von Malastare und Abregado-Rae

Meisterin

Die Mission war ein gewaltiger Erfolg für das Imperium, bei dem jedoch auch auf den Seiten der Sith Leben gelassen wurden. Der Adept Jag Te'kal und der Warrior Vexatus sind bei einer gewaltigen Gasexplosion ums Leben gekommen, die jedem Sith einige Wunden hinzugefügt hat. Alisahs und Lady Revens Wunden werden soeben von einem abtrünnigen Jedi behandelt, der sich gegen seine Fraktion gewendet hat und nun?


Weiter las der Adept die Botschaft nicht! Ein Träne ran Aden aus dem Auge und tropfte auf das Kommgerät. Sein Blick erfasste einen Augenblick lang die beiden diskutierenden Sith von dem die eine seine Liebste war, die nicht verwirrt gewesen war, sondern die Wahrheit gesprochen hatte. Der Schmerz presste auf sein Herz und einen Augenblick lang bekam Aden keine Luft mehr. Wieder hatte er einen Freund verloren und wieder erkannte er es zu spät. Dabei bezichtigte er dem Wesen welches sein ganzes Vertrauen genießen sollte der Lüge. Wie Blind er gewesen war, wie Blind!

Das Kommgerät fiel auf den Boden und Aden verließ den Raum. Hier wollte, nein konnte er nicht bleiben. Vor der Warrior durfte er keine Schwäche zeigen und Alaine in die Augen zu sehen würde Kraft kosten, die er im Augenblick nicht besaß.


Jag?


Dachte Aden und rannte an den Sturmtruppen vorbei die noch immer treu ihren Dienst verrichteten und das Medicenter bewachten. Wohin? Aden wusste es nicht doch der Schmerz der Erkenntnis brannte tief und stark in dem jungen Körper. Kontrolle! Rief sich Aden ins Gedächtnis und setzte seinen Weg fort. Wenn Alaine Recht behalten würde, dann war auch sein Meister gestorben. Bitter ertrug er auch diese Erkenntnis die seine Seele fast bis zum zerreißen spannte.


Ian, Jag?

Aden erreichte einen Platz an dem wohl zu beginn der Kämpfe Sturmtruppen und Rebbellen aufeinander getroffen waren und ein heilloses Chaos hinterlassen hatten. Überall roch es nach Tod. Aden sog diese Gefühle in sich auf und mischte sie mit seinen Eigenen. Ein Cocktail aus Leid und Schmerz erwuchs dieser Kombination. Als er etwa die Mitte des grausigen Schauplatzes erreicht hatte, brach er endgültig zusammen. Nun entlud sich all die Qual und Aden ließ seinen Gefühlen freien Lauf. Er brüllte und weinte aus tiefster Seele und versuchte so den Schmerz zu lindern. Doch es kam keine Ruhe und Linderung. Der Schmerz blieb und stach tief in Adens Brust. Und ein seltsam vertrautes Lachen drang an sein Ohr.


Na, na, na Aden! Was flennst du denn hier so herum? Ist etwa wieder jemand gestorben der dir Nahe stand, hä?

Diese Stimme? Aden wusste zu genau wem sie gehörte und doch durfte sie nicht da sein. Nein, er fantasierte, Pfistel war nicht hier. Er existierte nicht mehr! Kontrolle, KONTROLLE!

Och komm schon Aden! Verdirb mir nicht den Spaß! Ich sehe dich gerne Leiden mein treuer Freund! Nun siehst du selbst wohin du dich gebracht hast! Liegst da wie ein Wurm im Staub. Wie erbärmlich!

Adens Wut stieg ob der Worte seiner Einbildung.

?Sei still!?

Schrie Aden laut in die zerstörten Straßen hinaus. War er doch verrückt geworden? Die Stimme? sie war verstummt und der Adept erhob sich aus dem Dreck in dem er gelegen hatte. Wie konnte das alles nur geschehen? Wer war dafür verantwortlich? Hatte Pfistel gar recht und Aden war an allem schuld? Wäre alles so gekommen wenn er damals nicht? Nein, es waren die Jedi und ihre dreimal verfluchte Republik die ihm zwei sehr gute Freunde genommen hatten.

Der Hass war ein guter Ersatz für den Schmerz und er versprach die Linderung die ihm nichts anderes mehr geben konnte. Adens Wut stieg immer mehr und fraß all sein angestautes Leid. Die Dunkelheit umschloss den Adepten und verband sich mit ihm. Kontrolle war nicht mehr von belang als Aden das Tier willkommen hieß.



Ein Zornerfülltes Brüllen hallte durch die Straßen und läutete den Beginn einer Jagt ein.



[Teyr ? Hauptstadt ? Irgendwo im Chaos ? Aden]
 
-Teyr, mitten im Chaos, Paix, Imps, Tesar?, etc etc etc.-


Die junge Advisorin hatte einige Mühe die ganzen Angriffe dieser Spezialeinheit abzuwehren. Sie hatten nicht die üblichen Schusswaffen, sondern Waffen mit Schockfunktion. Sie hasste solche Art von Waffen, abgesehen davon mochte sie diese lauten Waffen sowieso nicht.

Immer wieder wurde sie nach hinten gedrängt, zum Leidwesen ihrer, da sie aus dem eigentlichen Geschehen gedrängt wurde. Nur noch einen Blick konnte sie auf Paix erhaschen, der seine Arbeit gut machte. Den grossen Echsenmann hatte sie irgendwie verloren. Den komischen anderen Sith mit dem Wissenschaftler hatte sie noch gar nicht entdeckt. Einige andere Sith irrten auch noch hier herum aber die mussten sich an anderen Stellen aufhalten. Alles in Allem ein chaotischer Zustand, den sie aber als normal abstempelte.

Als die Kupferrothaarige endlich ihre Verfolger abwimmeln konnte, schnappte sie erstmals Luft. Begutachtete auch ihre Kleidung, die mehr einer Bettlerin ähnelte. Zerrissen ihre gute Hose, ihr Kapuzenmantel hatte auch schon bessere Zeiten hinter sich. Die Prellungen, Hämatome und andere Wunden nahm sie nur zur Kenntnis, ändern konnte sie es im Moment nicht. Sie machte sich mehr um Paix und den Echsenmann Sorgen, die sie "verloren" hatte. Ihre Präsenz spürte sie ja, der sie auch nachging.

Also musste sie wieder zurück, dort blieb sie aber stehen, da vor ihr ein Haufen Gestein lag. Kein recht grosser wie sie feststellte, denn sie konnte ihn mit einer kleinen Klettereinlage überwinden. Bei einer Ecke blieb sie stehen und schielte nach vorne, dort konnte sie Imperiale entdecken, die dem Jedi weitaus überlegen waren. Allerdings hatte sich Paix zurückgezogen, zuvor hatte er anscheinend seine Fähigkeiten eingesetzt, denn es sah hier fürchterlich aus. Lauter Gesteine und andere Brocken lagen herum. Aus einer Deckung heraus, zielte der Jedi mit dem Blaster nach oben, dort befanden sich weitere Imperialen. Um ihn zu helfen nutzte sie die Macht. Dhemya konzentrierte sich auf die herumliegenden Brocken, die sie nach den Imperialen warf. So machte sie sich mal Aufmerksam und konnte den Jedi ein wenig entlassen, auf der anderen Seite konnte er sehen, das er sich nicht Alleine in dem Chaos befand. Vor allem mussten sie aber an den Rückzug denken, den zu Zweit würden sie es auf gar keinen Fall gegen die Imperialen schaffen.



-Teyr, mitten im Chaos, Paix, Imps, Tesar?, etc etc etc.-
 
:: Irgendwo ::

Als sich die Ereignisse überschlugen hatte sich Anakin aus dem Staub gemacht. Miteinmal ging alles drunter und drüber und er hatte beim besten Willen den Überblick verloren. Sein Lichtschwert hatte er deaktiviert und war in eine nahe Gasse gestürmt wo er nun zunächst in Sicherheit war und nicht ständig irgendwelche Salven diverser Geschütze einschlugen.

Der Jedi Meister versuchte seine Gedanken zu ordnen und fühlte durch die Macht hinaus, um wieder Herr der Lage zu werden. Nach nur wenigen Sekunden hatte er seine Muskeln entspannt und sein inneres Gleichgewicht wieder hergestellt. Jetzt musste er sich schnell etwas einfallen lassen und wieder zu den anderen Jedi vorstoßen, hatte er doch keine näheren Anhaltspunkte zu der Mission und was überhaupt ab ging. Er dürfte sie einfach nicht aus den Augen verlieren, doch es war zu spät.

Er klopfte sich den Staub vom Kampf von seiner Kleidung, als gerade ein kleiner Trupp von drei Sturmtruppen um die Ecke in die Gasse gerannt kamen. Als sie den Jedi erblickten oder zumindest feststellten, dass Anakin kein Imperialer war, eröffneten sie unverzüglich das Blasterfeuer. Intuitiv aktivierte der Jedi bereits vor den ersten Schüssen die Klinge seiner Jedi-Waffe und lenkte die Schüsse ins Abseits bevor er mit der Macht nach den Blastergewehren griff und diese den Angreifern entzog. Etwas verwirrt schauten die Imperialen einander an, bevor Anakin sie mit einem folgenden Machtstoß ins Abseits beförderte.

Keine Zeit mehr zu bleiben, dachte sich der Jedi und begann der Gasse zu folgen, in der Hoffnung jemanden Vertrautes zu finden. Steinbrocken die aus den Hausfassaden gesprengt wurden, duch Schüsse oder nahe Erschütterungen verfehlten ihn meist nur knapp, wobei er sich geschickt an den Hindernissen vorbei schlängelte.
Glücklicherweise dauerte es nicht lang, bis er zwei Präsenzen spürte, die dem Jedi sehr vertraut waren, Paix und Dhemya. Eilig lief Anakin auf sie zu, bog um eine Ecke und sah, wie sie sich, mehr oder wenige souverän ihrer Angreifer erwehrten.


:: Irgendwo - bei Paix & Dhemya ::
 
Teyr - Hauptstadt - Straßen -- Wes, Pal Ken, Blau Dor


Pal ken schimpfte weiter. Er diskutierte mit Blau Dor über sein "unverschämtes Verhalten", und diesem "komischen Mensch namens Kuster" Sie gingen immer weiter ziellos durch die Straßen. Der große Kel Dor redete die ganze Zeit, und obwohl er mit Blau Dor schimpfte, hörte dieser zu. Er schaute Pal Ken immer wieder an, und sagte so Sachen wie "Ich kann das ja verstehen, das du sauer bist, aber..." doch meistens kam er nicht weiter, den Pal Ken erwiderete so etwas wie "Kein aber! Du wirst nicht zu den Jedi gehen." doch dann sah Blau Dor einen Mann am Ende der Straße. Sein Ziehvater überlegte noch mal ganz genau. Soe schlecht fand er die Idee nun auch wieder nicht, wenn er mal recht überlegte. Der kleine Kel Dor bemerkte den komischen Gesichtsausdruck von Pal Ken. Er sah ihn fragend an.


"Hast du es dir doch noch einmal überlegt?"


wollte er wissen. Pal Ken überlegte. Seine Gedanekn waren nur noch bei den Jedi. Er fand die Idee immer besser und besser. Und trotzdem, irgend etwas hielt ihn davon ab, seine Meinung zu sagen, er wusste nicht was.


Teyr - Hauptstadt - Straßen -- Wes, Pal Ken, Blau Dor
 
Hauptstadt, Regierungsviertel, in den Straßen - Rebellen, Pal Ken, Kuster, Blau Dor, Malek, Wes

Tatsächlich schien Wes etwas bei Pal Ken, dem älteren Kel'dor bewirkt zu haben, doch noch war er nicht soweit. Er fühlte ein leichtes Schwanken in ihm, vielleicht hatte er sein Weltbild ein wenig erschüttert. Was immer er war, was das Problem bei ihm war - der Jedi wusste es nicht - er war nicht mehr ganz so davon überzeugt.

Wie wär's denn mit einem unverbindlichen kostenlosen Probetraining? [:D]

Die Galaxis braucht Euch und Eure Fähigkeiten. Seht nur, was das Imperium mit Eurer Stadt gemacht hat.

Er machte eine einladende Handbewegung, und Wes führte die drei zielsicher in Richtung des größten Chaos. Je weiter sie kamen, desto mehr Trümmer lagen überall herum. Und auch Leichen... von Kämpfern, aber nicht nur. Es war kein schöner Anblick. Wes versuchte sich vorzustellen, wie diese Stadt einmal ausgesehen haben musste.

Plötzlich, von einem Schritt auf dem anderen, erreichten mehrere Präsenzen den Rande seiner Wahrnehmung. Jedi, mehrere. Und eine weitere, schwer zu entdecken. Dhemya. Das konnte nicht sein, aber Zweifel war nicht möglich, dafür kannte er sie zu gut. Was machte sie hier? Noch dazu ohne ihn? Warum. Ein Wirbel von Gefühlen durchflutete ihn, und all die Jedi-Techniken, diese im Zaum zu halten, halfen gerade nichts. Es war sicher dieser eine Kerl auf Ossus gewesen, mit dem sie sich so viel abgegeben hatte, wie hieß er nochmal gleich? Na warte, sobald er wieder dort wäre würde er ihm die Mandeln mit dem Lichtschwert rausoperieren... rektal. Er beschleunigte seine Schritte, sich kurz versichernd, dass die Kel'dor ihm folgten.

Hauptstadt, Regierungsviertel, im Chaos - Rebellen, Pal Ken, Kuster, Blau Dor, Malek, Wes - irgendwo in der Nähe Paix, Anakin, Dhemya
 

~//~ Teyr ~//~ Hauptstadt ~//~ Medi-Center ~//~ Behanldlungszimmer ~//~bei Az & Aden ~//~

Alaine war noch immer wütend über die Ereignisse, über den Verrat, der gelaufen war. Diese Mission, war ein einziger Witz. Das einzige was sie erreicht hatte, war die Waffe zu finden und den Wissenschaftler gefangen zu setzten. Sonst war diese Mission die letzte katastrophe gewesen. Alaine hatte das Gefühl im flachen Film zu sein, als ihre Freundin eher Belustigung zeigte, was ihren Schüler und sein Verschwinden anging. Scheinbar erkannte die Warrior nicht was gerade geschehen war. Was wirklich gerade geschehen war. Dies alles hier, entwickelte sich langsam zu einem einzigen Witz und Alaine fragte sich ob die Dämonen der Finsternis ihr Unwesen nur bestimmt spielten oder eher weitgefächert. Von dem was sie hier und auf Bastion gesehen hatte, war dieses Spiel, kein Spiel mehr. Es entwickelte sich zu einer Krankheit, zu einer Epydemie, die sich gänzlich verbreitete. Sie musste gestopt werden hier und jetzt. Doch die Apprentice wusste, dass dieses Unterfangen nicht einfach sein würde. Im gegenteil zu viele gab es, die der Epydemie fröhnten anstatt sie auszumerzen. Zu viele waren schon angesteckt und verbländet. Die Dämonen leisteten ganze Arbeit. Ihre Vorgehensweise war brachjal. Die Einfachheit dessen was geschah, war lachhaft. Das Virus, welches unter die Sith gestreut worden war, existierte schon seit einer Ewigkeit. Zu jener Zeit, als der erste Imperator den Orden neu gründete war das Fundament schon geschwächt und mit jedem weiteren der gekommen war, war es weiter zerfressen worden. Arthious hatte eher ein Grab der Finsternis hinterlassen, welches selbst Phollow nicht mehr repariern konnte. Nicht auf diese Art. Der Orden musste völlig umgepflügt werden. Die Schwachstellen mussten ausgemerzt und ausgebessert werden. Die Fäulniss musste besiegt werden um jene zu retten, die es würdig waren Sith zu werden.
Die Zeiten mussten sich erneut ändern. Die Ära, die anfangs erbühlt worden war, wurde schon jetzt von Dunkelheit überschattet. Einer Dunkelheit, die der Pest glich und ihre wabernde Fäulniss und ihren Gestank in windeseile ausbreitet. Bis hin in jede kleinste Ecke. Jeden Schlitz und jedes einsame plätzchen erreichte. Die Pest würde keine Ruhe geben bis sie auch jene angesteckt hatten, die sie für geeignet hielten. Alaine schüttelte innerlich den Kopf. Wie weit, war die Pest schon vorgedrungen? Wenn hatte sie alles schon angesteckt? War es möglich, das selbst in den inneren Reihen schon die Krankheit schmorte? Alaine wusste, das die Kreise sich langsam schlossen. Sie kannte einen Teil der Pest und sie wusste wer der Teufelsdämon war, der seine Scharen unter sich zusammenzog und sie in eisernem Griff hielt. Doch mehr noch mussten dazu gehören. Ihre Augen waren überall ebenso ihre Ohren. Wenn sie wieder auf Bastion war, würde sie die Wahrheit, die ganze Wahrheit herausfinden und jedes Krümelchen Verrat ans Licht bringen. Sie würde es sein, die am Ende siegen würde und ihr Weg würde der wahre Weg sein. Die alten Sith wären Stolz auf sie wenn sie wüssten, dass sie die alten Lehren schätzte, sie sogar liebte. Was im Moment im Orden lief war alles nur leeres gedöhns. Nichtigkeit, Verrat und Verschwörungen, die nur dafür sorgten, das der Orden und das Imperium weiter zerbrachen. Alaine hielt in ihren Gedanken inne. Natürlich! Genau dies war es auch, was der dunkle Dämon wollte. Die Spaltung um seine Machenschaften spielen und seine Anhänger ans Licht führen zu können. Er wollte die Macht. Die einzige Macht und nichts würde ihn aufhalten. Nicht solange, seine dunklen Fühler im inneren Kreis verweilten. Nicht solange seine Verschlagenheit und sein Genie arbeiteten. Doch selbst er, selbst der Verschlagenste aller Wölfe würde früher oder später zu Fall kommen. Auch er würde seine Schanz einziehen und sich von dannen machen müssen. Lug und Trug herrschten nicht ewig und erst recht nicht in einem Universum welches jeden Tag von neuem, seine Bahnen wechselte.

Die Apprentice war so sehr in ihren Gedanken vertieft, das sie nicht mitbekam, wie ihr Kom zu Boden viel und Aden verschwand. Erst die Worte der Warrior brachte sie in das hier und jetzt zurück. Für wahr ein morbiedes Intriegenspiel. Ein Spiel, welches bals sein Ende nehmen würde. Alaine nickte. Rede war gut. Alaine sah zu ihrer Feundin als sie deren Frage hörte. Ja sie wusste von dem Symbol auf ihrer Stirn, doch dessen Bedeutung kannte sie nicht genau. Einzig und allein, das es ein altes Zeichen der Sith war wusste sie und das deren genaue Bedeutung sie erst auf Korriban erfahren würde. Die Zweite Frage nicht unbedingt eine Frage sondern eher eine Misschung aus Frage und Anklage. Die Sith blieb sitzen.


"Ich weiß dass ich ein Symbol auf meiner Stirn trage. Allerdings kann ich dir nicht sagen welche Bedeutung es genau hat. Ich weiß nur, das es ein altes Zeichen der Sith ist. Seine Bedeutung werde ich erst auf Korriban erfahren. Dorthin werde ich mich begeben sobald die Mission hier völlig beendet ist.

Deine Zweite Frage, die Mitunter auch eine Anklage ist kann ich dir beantworten. Nein, es ist keine Standarttaktik von mir zu verschwinden. Ich verschwand, weil ich kurz vor einem Zusammenbruch stand und ich diese Schwäche nicht offen zeigen wollte. Also ging ich. Doch ehe ich das Medi Center erreichen konnte brach ich zusammen schlug mir die Schläfe auf und versank ins endlose. Hätte mich der Adept nicht gefunden, wäre ich gestorben. Also kannst du mir nicht vorwerfen geflohen zu sein."


Die Sith machte eine kurze Pause. Ihr Augen spiegelten noch immer das Feuer wieder, welches sie empfand.

"Ich würde nie davon rennen. Niemals in meinem Leben habe ich dies getan, auch wenn ich dafür mehr als 1000 Gründe hätte. Eher würde ich sterben und dies solltest du wissen Az. Der Unterschied zwischen davonlaufen und sich zurück zu ziehen weil bestimmte Gründe es verlangen ist immer noch etwas anderes. Du hättest ebenso gehandelt."

Alaine stand auf und trat zu der Warrior, die auf dem Bett saß. Dort setzte sie sich dazu. Dann wandte sie ihre Gesicht dem der schwarzhaarigen zu.

"Ich denke, es gibt einiges, was wir besprechen sollten. Du solltest mir immer noch sagen was mit dir los ist. Diese Frage habe ich dir einst schon gestellt, doch bist du mir ausgewichen. Da diese Mission keine Mission mehr ist, können wir unsere Zeit bis zur Abreise auch anders gestallten. Etwas was mir lieber wäre als auf Slayer zu warten."


~//~ Teyr ~//~ Hauptstadt ~//~ Medi-Center ~//~ Behanldlungszimmer ~//~bei Az ~//~
 
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[Teyr, Hauptstadt, imperiale Landezone]- Captain Gennosuke Miyazaki, Hochadmiral Nereus Kratas (bewusstlos), Soldaten, 6 AFCler

Obwohl es vom großen Platz bis zu jenem Ort, an dem die imperialen Truppen eine kleine Befestigung errichtet hatten, kein langer Weg war, benötigten Miyazaki und die ihren Hochadmiral tragenden Elitesoldaten des AFC viel zu lange, um ihn zurückzulegen. Kaum hatten sie sich in den relativen Schutz der Umgebung der Lambda-Fähre zurückgezogen, da spuckte ein in einem halb zerstörten Haus verborgener E-Web Repetierblaster bereits wieder Feuer. Offenbar waren die Truppen des Widerstands zwar verstreut, aber keinesfalls besiegt.
Hektisch sah der Captain sich unter den Soldaten nach einem Feldarzt um ? und fand ihn schließlich neben einem Sturmtruppler hockend, dem man den Großteil seiner Rüstung abgenommen hatte. Sofern sie nicht mit dem reglosen Körper des Mannes verschmolzen war. Gerade wandte der Arzt sich kopfschüttelnd von seinem toten Patienten ab, ehe er Miyazaki bemerkte.


?Captain.?

Er unterließ es zu salutieren, was Miyazaki ihm angesichts der derzeitigen Lage jedoch nachsah.

?Wir haben hier einige Verluste zu verzeichnen. Häuserkampf war schon immer ein Problem für unsere Truppen, ganz besonders wenn Jedi und diese? Söldner beteiligt sind.?

?Das ist jetzt unwichtig. Es hat den Hochadmiral erwischt.?

Die Miene des Arztes wurde schlagartig noch ernster.

?Zeigen Sie ihn mir.?

Kratas? Leibwache hatte diesen mittlerweile auf eine der freien Schwebeliegen verfrachtet, unbeeindruckt von den Geräuschen eines weiteren Feuergefechts, das sich rasch zu nähern schien. Offenbar wagten vereinzelte Widerständler ? beflügelt vom Rückzug des Imperiums vom großen Platz ? einen Vorstoß.
Der Feldarzt musterte das kreidebleiche Gesicht des Admirals sowie die hässliche Wunde, die seinen gesamten Brustkorb einzunehmen schien. Von seinen prächtigen Rangabzeichen war nichts mehr zu sehen. Dann griff der Mediziner nach einer kleinen Ausrüstungstasche, die er bei sich trug, schüttelte gleichzeitig allerdings mit dem Kopf.


?Hier kann ich nichts für ihn tun, Captain. Ich kann ihn lediglich soweit stabilisieren, dass er den Transport zur Rising Sun übersteht. Wahrscheinlich. Und dann??

Hilflos zuckte der Mann mit den Achseln.

?Auf Coruscant befinden sich einige der besten medizinischen Einrichtungen des Imperiums, doch selbst wenn Sie ihn sofort dorthin bringen??

Miyazaki nickte mit steinerner Miene.

?Ich verstehe. Wir müssen es versuchen.?

?Und Teyr??

?Commander Slayer wird sich etwas einfallen lassen müssen.?

Hastig griff Miyazaki nach seinem Comlink.

?Miyazaki an Rising Sun. Rising Sun, hören Sie mich??

Für einen Moment antworteten dem Captain lediglich statische Überlagerungen, dann jedoch konnte er ? ganz schwach ? die Stimme seines ersten Offiziers verstehen.

??. Hören, Sie Captain. Ihre Befehle??

?Hören Sie zu, Commander. Colonel Lestrange soll unverzüglich seine letzten Truppen auf dem Planeten landen und sich dem Kommandanten der Hades bei Bedarf zur Verfügung stellen. Sie berechnen mir den schnellsten Kurs nach Coruscant.?

?Coruscant??

Selbst die Distanz konnte nicht alle Überraschung aus der Antwort des Offiziers herausfiltern.

?Sie haben verstanden, Commander. Coruscant. Miyazaki Ende.?

Der Kommandant wandte sich wieder dem Feldarzt zu, der dem Hochadmiral gerade irgendeine Substanz injiziert hatte.

?Können wir??

?Uns bleibt wohl keine Wahl.?

?Richtig.?

Begleitet vom AFC schoben sie die Schwebeliege in den Passagierbereich des Shuttles, dessen Piloten es sich nicht zweimal befehlen ließen, den Kriegsschauplatz wieder zu verlassen und ihr Mutterschiff anzusteuern.
Dort angekommen hielt der erste Offizier Wort. Kaum war die Fähre sicher im Hangar der Rising Sun gelandet, sprang der Kreuzer der Vindicator-Klasse in den Hyperraum?


[Hyperraum, VIN Rising Sun]
 
|| Teyr ▫ Hauptstadt ▫ Regierungsbezirk ▫ Medi - Center ▫ Behandlungszimmer || ▫ Ilumina ▫ Alaine & Aden

Soso, ein altes Symbol der Sith. Was machte das bitte auf der Stirn der Rothaarigen? Da wo es jeder sehen konnte? Und wie zum Teufel kam sie darauf dass sie auf Korriban dessen Ursprung finden würde? Alaine war genauso blind wie die anderen. Sie wusste gar nichts. Und was das Schlimmste war, scheinbar störte es sie gar nicht. Das konnte nur bedeuten das die Frau die sie vor Raniks Machenschaften gewarnt hatte meilenweit davon entfernt war ihren Pfad erkennen und betreten zu können. Jeder der ihrer Wahrheit folgte, musste erkennen dass er ein Spielzeug war.

Eine Puppe, deren Fäden vom Imperator bewegt wurden. Sie erklärte sich nun auch für ihre irrationale Flucht, die keine Flucht gewesen war. Angeblich. Ilumina hatte angenommen das Alaine eigentlich wieder fit gewesen war, doch damit hatte sie sich ebenso hinters Licht führen lassen, wie all die anderen. Alaine war grundlegend geschwächt in den Kampf eingestiegen und war nicht nur ausgepowert gewesen aufgrund einer fehleingeschätzten Machtanwendung.

Az. Wieso nannte sie diesen Namen? Dieses Relikt aus der Vergangenheit? Eine naive Frau mit dem Kopf voller närrischer Gedanken und Ziele. Sie hatte all ihre bisherigen Jahre für ein Hirngespinst geopfert. Doch nun hatte sie ein hehres Ziel. Sie hatte eine Berufung. Ihr Schicksal hatte ihr die Einsicht gewährt etwas Bedeutungsvolles mit ihrem Leben anfangen zu können. Die Apprentice sorgte sich um sie. Zumindest insofern das sie erfahren wollte was geschehen war. Die Warrior fragte sich woher Alaine die Vorstellung hatte, dass etwas mit ihr war? Und wieso rückte ihr die Frau dabei so nahe?

Wollte sie die Mächtigere aus dem Konzept bringen oder gar verwirren? Es war schon verwirrend genug das sich nun auch noch der letzte Adept aus dem Staub gemacht hatte, und irgendwo draußen sein Unwesen trieb oder eben auch nicht. Inzwischen regte sich schon keiner mehr auf. Also was bedeutete das offenkundig dargebrachte Interesse an ihrer Person? Ilumina fühlte sich unbehaglich. Erst die seltsame Berührung kurz vor dem Kampf und nun das.

Es war genauso verwirrend wie die ganze Mission es gewesen war. Was sollte sie ihr sagen? Die Wahrheit war noch nichts für die Apprentice. Zu tief war der Blick hinter den Vorhang gewesen. Zu ketzerisch ihre neue Philosophie die einen Sturz der Manipulatoren nach sich ziehen musste. Und dann war da noch ihr persönlicher Kreuzzug gegen die Kettenmeister der dunklen Seite. Die Dämonen die sie töten musste um sich vom Griff der dunklen Seite lösen zu können. Sie wollte die Macht benutzen und beherrschen und nicht sich von ihr versklaven lassen.


Ich …
Nein noch mal. Die Schwarzhaarige fand keinen Anfang und starrte auf den Boden um ihre Unsicherheit zu verbergen. Ein eher kläglicher Versuch ihre Fassade zu wahren.

Die Mission ist keine Mission mehr weil ein jeder scheinbar den Verstand verloren hat. Versagt haben wir weil es nicht möglich war zusammen zu arbeiten und das obwohl Slayer extra eine Besprechung anberaumt hat um genau so etwas zu vermeiden. Aber die anderen denken nur an sich und können keinen größeren Blickwinkel betrachten. Anscheinend hat niemand verstanden warum wir auf Corellia so erfolgreich waren.

Das ist einzig und allein auf die Tatsache zurückzuführen das endlich einmal alle an einem Strang gezogen haben. Kaum ist die Republik scheinbar besiegt ist von der Macht der Sith nicht viel mehr übrig geblieben als ein laues Lüftchen. Eigentlich ziemlich erbärmlich. Das wir aus der Geschichte nichts lernen können. Es scheint fast so als wenn bestimmte Dinge immer gleich ablaufen, fast wie ein Naturgesetz. Nun ja, aber das hat eigentlich wenig mit mir zu tun.


Ilumina stand auf und fing an wie ein eingesperrter Krath – Hund auf und ab zu laufen. Letzten Endes blickte sie wieder zu Alaine auf und Hilflosigkeit lag in ihren Augen. Die Muskeln um ihre Augen zuckten für einen Moment bevor die Warrior fortfuhr.

Zuerst solltest Du wissen dass mein Name nun Darth Ilumina lautet. Azgeth Myrjal gehört der Vergangenheit an. Es stört mich nicht wenn Du mich, sollte sonst niemand anwesend sein Az nennst, andernfalls heißt es von nun an Ilumina. Warum denkst Du sollte etwas mit mir sein? Du solltest dir lieber Sorgen um dich selbst machen. So geschwächt wie Du noch bist willst Du nach Korriban und das als Apprentice. Korriban ist nicht gerade für seine Besucherfreundlichkeit bekannt.

Woher willst Du wissen dass dort die Antworten lauern? Woher willst Du wissen dass dies nicht einfach nur ein Trick ist, ein doppeltes Spiel der dunklen Seite um dich aus dem Weg zu räumen? Was ich erfahren habe, lässt mich daran zweifeln ob man auch nur auf irgendwas was mit den Sith oder der dunklen Seite zu tun hat, vertrauen kann. Wer blind vertraut stirbt. Aber es würde passen …

Du wärest mein letzter Anker, das letzte Verbindungsglied zur Freiheit. Wenn es dich nicht mehr gibt, habe ich niemanden mehr …


Erschreckt stoppte Ilumina. Was hatte sie gerade gesagt? War es etwas Verbotenes? War es etwas womit sie sich verraten hatte? Was würde die Rothaarige aus ihren Worten ziehen. Nun, wenn sie plötzlich schnell gehen wollte, war dies Sache klar, dann musste Alaine sterben weil sie zuviel wusste. Aber vielleicht war das gar nicht nötig. Wenn Alaine doch nur nicht solch ein Durcheinander in ihr auslösen würde.

|| Teyr ▫ Hauptstadt ▫ Regierungsbezirk ▫ Medi - Center ▫ Behandlungszimmer || ▫ Ilumina ▫ Alaine
 
|| Teyr • Straße • Taxi || • Mr. Rohan, Slayer​

In jeder Bewegung bette eine Entfremdung vom Gewesenen zum Aufbruch neue Flaggen in fremden Lokalitäten und Zeiten zu hissen, den Banner des eigenen Namens von neuem an zu erheben, während die anderen in möglichst gigantischer Zahl gefallen, überholt hinter dem eigen Wesen zurückblieben. Keine Gnade beschwerte steinern das eisige Herz des Menschen, dem keine Menschlichkeit Charaktermerkmal war, der sich schon lange von dem abgewandt hatte, welches sich als Tugenden der Menschen idealistisch verblendet in rhetorischer Minderwertigkeit, zur Überdeckung der eigentlich destruktiven Natur im wahren Zentrum der menschlichen Existenz, in den Sprachgebrauch eingefunden hatte.

Die Straßen von Teyr waren ein Trauermeer des ein Ende auf Ewigkeiten zu vermissen verdammten Kampfs zwischen den Armeen der Helligkeit und des finsteren Schattenheers der Dunklen Seite geworden, deren Sinngabe zu weilen nur vom Antrieb, der anderen Seite Vernichtung entgegenzuschleudern, getragen wurde. Der Sith Orden war verflucht dazu sich selbst auszulöschen werde die Seite des Feindes eines Tages, wie es zum gegenwärtigen Punkt geschehen war, zu schwach für eine ernsthafte Gegenwehr werden. Sie waren Gefangene in der eigenen Ziellosigkeit, keinen Halt besitzend mit Ausnahme des Hasses, und der ließ ihre unwürdigen Gebeine dahinraffen während sie sich im Irrgarten verworrenen Irrwegen ergaben, welche nichts als den Tod am Ende boten. Sie nutzen die Macht kompromisslos und in ihrer mannigfaltig zur Verfügung stehenden Vielschichtigkeit, hatten die Fesseln der Jediideologie abgeworfen, doch anstatt in verstandsgeführter Freiheit die Welt herrschend in Händen zu tragen, bürdeten sie sich Emotionen auf, eine unmittelbar erdrückende Kette, noch zwanghafter als ein verquerter Kodex. Idiotie, die zu Unwürdigkeit führte. Wer den Verstand nicht als obersten aller Herrschaftsmodelle respektierte hatte die Regentschaft nicht verdient. In eben jener Idiotie verzettelte man sich lieber in Trivialitäten, anstatt das Bild im Ganzen zu sehen, vernichtete den nächsten und Verspottete die wahren Machtinstrumente der Militärs, um sich nach dem Hochmut direkt in den Fall zu begeben. Teyr war zu einem Symbol geworden, der Uneinigkeit und Schwäche des Systems und war damit nicht mehr tragbar geworden. Eine ausgedehnte imperialistische Eroberung hatte sich vom Anbeginn der Mission in Wechselbeziehung mit der niederen Bedeutung des Planeten als untragbar und töricht abgezeichnet, zu aller Blamage aber verzogen sich die blutdürstenden Befehlsverweigerer wieder feige, sobald sie den Fehler der eigenen Ungeduld erkannt hatten. Und das sollten Sith sein? Das sollten die Herrscher der Zukunft sein? Jedes Fünkchen Machtsensitivität war an diese vergeudet!

“Wir müssen hier aussteigen. Zu den Camps kommen wir hiermit nicht weiter”

Slayer nickte, die Furcht des Mannes, der sich seiner Zukunft stark unsicher geworden war, floss ungeduldig, stürmisch durch das Taxi, ein reißender Bach der Gefühle, die dem Gefühllosen einen Sog in der Dunklen Seite ermöglichten. Womöglich taten bereits die Zweifel in seiner Seele ihr vernichtendes Werk, ob es denn klug gewesen sei dem Widerstand von außen finanzielle Unterstützung zu bieten.
Das Taxi ließ er ungeachtet hinter sich und bestritt, mit Rohan stets vor sich, den holprigen Gang durch dichtes Gebüsch und ein Wäldchen, das die Camps von oben wie auch vor Vehikel wie dem seinen schützend bei Seite stand, während keine hundert Meter entfernt der Hang des Grabens in finstere Abgründe hinunterragte. Es wurde kein Wort mehr gesprochen, der Sith Apprentice fokussierte all seine Anstrengung in die Macht, dass keine unerwarteten Überraschungen auf ihn warteten. Schon von Weitem erkannte er eine Garde an Wachsoldaten, die vor Eindringlingen bewahren sollte. Sie hatten mit ihren Scannern definitiv bereits die Präsenz des hochgewachsenen Hünen entdeckt. Selbstbewusst schritt er, mit Rohan stets im potentiellen Schussfeld, auf die Rebellen zu, deren Leben ein Ende finden würde sollten sie sich weigern ihm Zutritt zu den Lagern zu gewähren.


“Halt”

Slayer blieb jäh stehen, ein morgendlicher Duft aufgeweckter Blüten und Chlors stand in den Winden, heute würde es noch regnen.

“Hände nach oben”

Mit Waffen im Anschlag näherten sich die gut ausgebildeten Soldaten Schritt um Schritt. Sie überhasteten nichts und agierten mit gebotener Vorsicht, bewegten sich langsam, würden blitzschnell reagieren können und so schnell von nichts überrascht werden. Die Camps hatten exzellent trainierte Einheiten aus einfachen Imperiumsfeinden geschmiedet.

Eskortiert mich unverzüglich zu einem euer Entscheidungsträger. Das Imperium bietet Verhandlungen an.


|| Teyr • Wald • irgendwo beim Graben, in der Nähe der Camps || • Mr. Rohan, Slayer, 2 Widerständler​
 
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[Hauptstadt, Platz] Paíx, Nereus, Marth, Anakin, Dengar, Dhemya, Tesar, Miyazaki, AFCler, Sturmtruppen

Während sich Paíx ächzend in eine für seine schmerzende Schulter vorteilhaftere Position brachte, riss das Gefecht außerhalb des zur Ruine verunstalteten und wohl einst prächtigen Bauwerks nicht ab, wenngleich sich aus dem erzwungenen Rückzug des Mandalorianers das Feuer nun auf seine Mitstreiter auf dem Dach konzentrierte. Doch diese waren augenscheinlich im Vorteil: unterstützt, da geschützt durch die Erhöhung und damit auch geographisch in einer erhobenen Position, ließen sie aus der Deckung heraus kontinuierlich Blasterfeuer auf die teils sehr offensiv aus ihrem Unterschlupf heraus brechenden Sturmtruppen regnen. Die schwarz uniformierte Elite beging derartige Fehler nicht, die wohl den gewöhnlichen imperialen Soldaten durch blanken Aktionismus zu Eigen wurden, der sich wiederum mit der Präsenz des Oberbefehlshabers begründen ließ, was die Weißbehelmten in törichtem Eifer dazu anstachelte, die Widersacher möglichst eigenhändig auszumerzen.
In günstiger Position für das Wohlbefinden seiner Schulter angelangt, eröffnete Paíx ebenfalls wieder das Feuer, welches zumindest auf imperialer Seite durch diverse erfolgreiche Treffer der Schocktruppen leicht abflaute. Doch seine eigene Zielgenauigkeit ließ erheblich zu wünschen übrig - das markante Zittern, das all seine Glieder durchlief, ließ kaum einen effektiv platzierten Schuss zu.
Die schwarz gekleidete Garde des Hochadmirals zog sich durch die anhaltende Dezimierung der Sturmtruppen zurück, ihrem Schutzbefohlenen Deckung bietend, welcher sich nun auch dazu veranlasst sah, selbst zum bei sich getragenen Blaster zu greifen. Doch bevor Kratas die ein oder andere Salve auf die Mandalorianer abgeben konnte, wurde er selbst von einem Schuss getroffen, der durch die Deckung hindurch direkt in den Oberkörper des Oberbefehlshabers schlug, seine Rangabzeichen einem diffusen dunklen Fleck weichen und den Hochadmiral selbst ins torkeln versetzen ließ.
Der untersetzte Offizier an seiner Seite fing ihn auf, doch Paíx war sich für einen Moment nicht sicher, ob das überhaupt noch einen Unterschied machte - in Anbetracht der offenbar fatalen Salve. Doch der Mandalorianer erhaschte gerade noch einen Blick auf den leicht zuckenden Kratas, bis sich eine Art Phalanx aus dessen Garde vor ihn schob, und umgehend den vom anderen Offizier befohlenen Rückzug antrat.
Das Blasterfeuer der Mandalorianer hingegen versiegte nicht und auch Paíx sah sich dazu verleitet, die sich nun stark zu ihrem Vorteil geneigte Situation auf dem Platz dazu zu nutzen, sich zu erheben, um aus besserer Position heraus den Flüchtenden noch den ein oder anderen Abschiedsgruß hinterher zu senden.
Doch schon im Aufraffen wurde dieser Plan zerschlagen: sein Blickfeld nahm verblichene Züge an, und nur kurzes Kopfschütteln sowie das Lehnen an den Ferrobeton-Pfeiler, dessen kunstvolle Verzierungen noch ansatzweise zu erkennen waren und für Paíx anfangs wirbelnde Manöver vollzogen, ließen seine Gedanken langsam klarer werden. Er brauchte augenblicklich medizinische Verpflegung anstatt den Imperialen nachzueilen, mahnte er sich ungehalten. Gänzlich irritiert meinte er auch dann noch auszumachen, wie sich Gesteinsbrocken mittlerer Größe, die von den voran gegangenen Explosionen aus den umliegenden Häusern gesprengt worden waren, in die Luft erhoben und den Soldaten des Imperiums nachzueilen schienen. Begann er schon zu halluzinieren?
Erschreckt fuhr er dann herum, als er an seiner Seite eine Gestalt ausmachte. Hatte er etwa laut nach einem Arzt verlangt, sodass dieser nun schon eingetroffen war? Erst mehrere Sekunden und einige unverständliche Worte des Aufgetauchten waren vonnöten, um Paíx erkennen zu lassen, dass es sich um einen mandalorianischen Schocktruppler handelte.


„... nicht aufrücken... befestigte Stellung... Saviin...“, glaubte Paíx zu verstehen, was er mit einem vage vollzogenen Nicken kommentierte. Die Schocktruppen schienen von einer weiteren Verfolgung abzusehen, und ihren Außenminister vielmehr zu seinem Schiff zurückbringen zu wollen.
Gestützt von dem Mandalorianer an seiner Seite ging es schleppend aus dem Gebäude heraus. Draußen hatte eine weitere Schocktruppe bereits ein Lufttaxi positioniert, womöglich das, welches Paíx hierher gebracht hatte, wie dieser wirr registrierte. Auch standen dort die rothaarige Frau und sein ehemaliger Meister, denen Paíx kurz ein verunglücktes Lächeln zuwarf, ehe er in das Taxi gelegt wurde.


„Wir bringen ihn zum Widerstandscamp, um ihn medizinisch zu versorgen.“, glaubte Paíx noch dem Mandalorianer zuzuordnen zu können, welcher sich Dhemya und Anakin zugewandt hatte, ehe die Tür dumpf klingend zugeschlagen wurde. Minuten vergingen, in denen der Mandalorianer sich fragte, wann sie endlich starten würden. Folglich versuchte er sich aufzurichten, und die Schocktruppe anzusprechen, die am Steuer des Taxis saß. Dieser wandte sich augenblicklich um.

„Wir werden gleich ankommen, Mr. Secretary...“

Mürrisch wollte Paíx den Mandalorianer fragen, wie dieser die Korvette zu erreichen gedachte, wenn sie doch gar nicht voran kamen, doch seine Zunge versagte ihm, und nur ein weiteres Ächzen löste sich aus seinem Mund. Er sank wieder in die angenehm weichen Polster zurück, und freundete sich gerade halbwegs mit dieser Lage an, als sich die Tür wieder öffnete.
Mit Verwunderung stellte Paíx fest, dass ihr Aufenthaltsort nicht mehr der Platz der Hauptstadt war. Die lehmige Erde mit den vereinzelt sprießenden Gräsern sprach für das Widerstandscamp, und als er hoch gehievt wurde, erblickte er die vereinzelten, wohlbekannten Zelte. Zwischen diesen herrschte nun jedoch weitgehende Leere, und nur vereinzelt war eine Person auszumachen.
Doch allzu lange Zeit für die Betrachtung der aktuellen Situation hatte Paíx auch nicht: gestützt vom Mandalorianer wurde er eine in den Stein gehauene Treppe hinunter geführt, die Paíx endlos und unermesslich steil vorkam.
Dann erhob sich endlich die „Saviin Ca'tra“ vor seinem Auge, und umgehend scharten sich gleich mehrere Personen um Paíx, dem es so vorkam, als würden sie vielmehr um ihn herumtanzen, was er jedoch ohne wirkliches Interesse hinnahm. Eine große Müdigkeit erfasste almmählich von ihm Besitz, und als er letztlich die Rampe der Korvette nach oben geführt wurde, aus der grelles Licht nach außen trat und er seinem Gleichgewicht enthoben wurde, war Paíx sich schon sicher, dem Tode nahe zu sein. Jedoch fand er sich dann in der Horizontalen auf einer Pritsche oder Ähnlichem wieder, und das gleißende Licht erwies sich als dezente Beleuchtung des Frachtraums. Entfernte Worte klangen wie dumpfes Surren, welches Paíx nicht einordnen konnte, welches ihm aber irgendwie so etwas wie Zuversicht einimpfte.
Mit der Erkenntnis, wohl doch nicht zu sterben, versank Paíx schließlich in der um sich greifenden Schwärze, die ihn nach einem kurzen Stechen in seinen linken Arm wohlig auffing.


[Widerstandscamp, „Saviin Ca'tra“, Frachtraum] Paíx, Doc, weitere Mandalorianer
 
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|| Teyr • Wald • irgendwo beim Graben, in der Nähe der Camps || • Mr. Rohan, Slayer, 2 Widerständler​

Erstaunen war eine ebenso törichte Ablenkung und hätte Slayer unter Umständen jetzt einen erheblichen taktischen Vorteil geboten, welcher in einer anderen Situation eines anderen Universums nun den Tod zweier fähiger Soldaten nach sich gezogen hätte. Aber dies war ein anderer Morgen eines anderen Tages, sie sollten die Gnade einer Zukunft erhalten. Der vorderste der Kämpfer befahl ihm in ungebührlichem Ton die Hände von sich zu strecken und still stehen zu bleiben, als wenn er diese Aufforderung im simplen Hände hoch nicht schon verstanden hätte. Misstrauisch tastete sich der junge Mann näher, als wäre ihm eine gewalttätige Zuspitzung der Situation lieber gewesen, so hatte er sich an den Hünen nahe heranzuwagen, um diesen nach Waffen zu untersuchen. Blätter auf dem trockenen Boden knirschten während unreine schwarze Schuhe vorwärts schleiften, an denen der Dreck alter Gänge über den unbefestigten, naturbelassenen Untergrund hafteten, die DH-17 weiterhin auf den Kopf des Unbekannten gerichtet.

“Ich muss sie durchsuchen”

Der Hüne rührte sich nicht von der Stelle, seine Augen schienen wie eingefroren, eine Statute, die ebenso auf irgendeinem imperialen Platz hätte stehen können. Schweiß perlte auf der Stirn hinab, etwas stimmte mit dem Imperialen nicht. Sobald sich sein Kollege in guter Schussposition platziert hatte, sank der Lauf des Blastergewehrs und die Waffe baumelte lediglich noch an seiner Schulter, währenddessen die Hände sich zu dem Koloss wagten, die Wärmeabstrahlung des langen Mantels auffingen, was wiederum einen komplementären Kontrast zum kalten Schauder darstellte, der sich in einer aufrechten Gänsehaut manifestierte. Es war ihm als inhalierte der kommende Verhandlungspartner seine emotionalen Reaktionen, was doch nicht sein konnte, dessen Präsenz gleichwohl einen ersten Erfolg ihrer Missionen besagte.


Noch ein wenig weiter zu ihrer Rechten.

Der Opponent erstarrte, Slayer konnte die Angst in einem weichmütigen Duft vernehmen, den nur die wenigsten zu erkennen und deuten wussten. Es war als könne er an dieser Ausstoßung entlang wie mit zarten Seidenfäden die Puppe Mensch bewegen, sie ganz nach seinem Willen tanzen und auch zappeln lassen. Die Hand war auf etwas Zylindrisches getroffen, die Art wie sich die Hand im Muster systematisch bewegte hatte ihm verraten, dass trotz der geschickten Ausbildung noch einiges an praktischer Erfahrung fehlte.

“Ein Sith”

Aus unlesbaren Augenhöhlen heraus, erfassten stechend, ein Meer aus tausend Nägeln, die finsteren Sinnesorgane den Rebell, der sogleich die Waffe schnell wieder erhoben hatte. Man kannte es nur sonst aus Holoromanen, dass die Zeit im emporklimmendem Adrenalinpegel zum Stillstand fand, sich der Bösewicht in grausamer Langsamkeit hinüberdrehte, bis die glimmenden Augen einem den Blick ins Jenseits aufnötigten, dass der Held vor Schreck erlähmte. Nicht viele begegneten einem Sith, noch weniger konnten davon berichten. Er umklammerte die Waffe, als wäre sie sein letzter Schild.

Ihr wärt bereits tot, ginge es darum. Ich bin nicht hierfür gekommen und doch wäre es unratsam wolltet ihr mir diese Waffe wirklich abnehmen. Nun bringt mich zu euren Führern.

“Ich … “

Er holte tief Luft.

“…kann sie nicht so ins Camp lassen.”

Mut hatte er, aber niemand würde seine Waffe außer ihm je in die Hände kriegen. Sie war nicht nur ein Schwert. Slayer schritt voran und achtete nicht auf dessen bettelnden Halbbefehl. Keine der Wächter machte danach mehr die Anstalten sich ihm widersetzen zu wollen. Sie wussten ebenso gut wie er, dass selbst ein Sith innerhalb der Lager sterben würde, sollte er es wagen ein Massaker provozieren zu wollen.

Unscheinbare Hütten und Zelte lagen auf einer großen Lichtung, die wieder Freiraum für Licht und Schattenspiele bot. Die Anzahl der Wächter vervielfachte sich mit zunehmender Nähe zum Camp, seine Schritte schlugen im Gleichtakt und verhallten doch in der lehmigen Erde. Ein kurzer Windstoß ließ seinen Anzug flattern als er im Zentrum des Platzes stoisch seinen Leib mit der Selbstsicherheit eines Sith und Flottenkommandeurs errichtete. Ein Bursche spurtete voraus es einem kürzlich erst wiedergekehrten Herrn zu berichten, ein Sith sei gekommen.


|| Teyr • Wald • im Camp || • Mr. Rohan, Slayer, Widerständler​
 
~//~ Teyr ~//~ Hauptstadt ~//~ Medi-Center ~//~ Behanldlungszimmer ~//~bei Az ~//~

Alaines Blick ruhte auf dem der Schwarzhaarigen. Zwar konnte sie nicht wirklich deren Gedanken lesen doch das Gesicht der Warrior sprach Bände. Erst recht für Alaine, die in all den Jahren hatte lernen müssen aus Gesichtern zu lesen. Nur aus Gesichtern, die sie gehasst und ihr misstraut hatten. Aus Gesichtern, die ihr deutlich gezeigt hatten, das ihnen Alaines Tod lieber war. Irgendwann dann hatten diese Gesichter angefangen zu Alaine zu sprechen. sie hatte erkannt wie sie jene Gesichter deuten musste. Gelernt deren Gestik und Mimik zu lesen und war dadurch auf interessante Dinge gestossen. Gedanken zu lesen war für sie, da sie eine Sith war nicht schwer doch bei einem Machtensitiven, der über ihr stand, wurde die Sache schwerer. Bei Az erst recht, da sie ihre Gedanken für sich behielt doch das Gesicht ihrer Freundin sagte alles. Hinter ihren Augen konnte die Apprentice misstrauen lesen gepaart mit Eigensin. Für jeden anderen wäre es verletzend gewessen aufs neuerliche mit Misstrauen bedacht zu werden. Doch für Alaine war es nichts neues. Ihr Leben lang hatte man ihr misstraut und dies ohne jeglichen Grund, außer man nahm es als Grund das sie anders war wie der größtteil der Lebensformen. Heute tat ihr es nicht mehr weh, denn sie war damit aufgewachsen und stand über dem. Einzig und allein die Tatsache, das selbst Freunde ihr misstrauten versetzte ihr einen Stich. Einen kurzen Stich doch sie ließ sich von dem nicht beirren.
Was Alaine noch aus dem Gesicht der Warrior lesen konnte ließ sie die Zähne zusammenbeisen. Auch sie hielt sie für Blind. Für unfähig und nichtwissend. Die Erkenntnis dessen, was Alaine soeben erfahren hatte machte die junge Frau in ihrem inneren zornig. Wieder einmal hatte man sich scheinbar verraten. Jene die sie Freunde nannten taten nur so. Jene, die ihr etwas bedeuteten hielten sie selbst für unfähig, einfälltig, nichtwissen, blind und gar einfälltig. Jeder schien in ihr nur etwas nieders zu sehen. Etwas was getilgt werden musste.

Leise lachten die Dämonen im hintergrund und machten sich über die junge Frau lustig. Schienen sie zu verspotten und sie gar mit Füßen zu treten. Sie wagten es doch tatzächlich ihr hönisches Lachen ihr entgegen zu bringen. Sie wagten es! Doch Alaine würde sie zurechtweisen und ihnen zeigen, das nicht sie die Herrscher waren. Sie war es, die sie beherrschte und sie in ihre Schranken wieß. Sie war es, die deren Schicksal bestimmte. Es gab nur eine Wahrheit und Alaine war ihre Prophetin. Kein Dämon würde sie besiegen können. Die Dunkelheit wurde mit Licht erfüllt und die Dämonen schrienen entsetzt auf. Verschwanden und kehrten nicht zurück.

Sollte die Schwarzhaarige doch glauben, dass sie Alaine, in der Welt herumirrte wie ein verlorenes Schaf. Doch sie irrte sich und dieser Irrtum würde schon bald die Wahrheit ans Licht befördern. Nein, sie kannte ihren Weg, wusste was zu tun war und sie würde ihren Weg beschreiten. Selbst dann wenn die niedertächtigsten Dämonen versuchen würden ihren Weg zu kreuzen oder sie gar aufzuhalten. Sie würden nicht bestehen. Würden nicht siegen. In ihrem eigenen Blut würden die Schattengestalten liegen und ihr letztes Fünkchen an Leben aushauchten. Die Wahrheit war so einfach, so brachjal und meistens war sie es, die am meisten schmerzte. Ruhe kährte in die Sith zurück und das Symbol auf ihrer Stirn verschwand. Der Kampf war vorrüber, vorerst.

Die Warrior fing an zu sprechen, brach aber wieder ab. Ihre Unsicherheit war deutlich zu spüren und zu sehen. Die Fassade, die die Schwarzhaarige aufgebaut hatte fing an zu bröckeln. Ihre Standfestigkeit wurde erschüttert und würde fallen. Einstürzen wie ein Showbild. Alaine hörte die Worte ihrer Freundin und nickte. Sie verstand was in ihr vorging. Doch ihre Worten zeigten auch, dass sie Alaine einen Teil der Schuld zuschob und genau dies würde sie sich nicht gefallen lassen.


"Du hast recht mit dem was du sagst. Doch mit deine Worten stellst du auch mich als Versager hin ebenso wie du mir die pure Eigensucht in die Schuhe schiebst. Du vermachst mir einen beschränkten Blickwinkel obwohl dem nicht so ist. Glaubst du wirklich ich bin so Blind? Glaubst du wirklich ich hätte die Wahrheit nicht schon lange erkannt? Ich kenne die Wahrheit und ich kenne die Abrgünde in der sich so viele Verstecken, weil sie glauben dort nicht gesehen zu werden. Ich weiß was vor sicht geht.

Ja bei Corellia haben alle an einem Strang gezogen. Für einen Moment hat es so ausgesehen als ob das Versagen der Zeiten endlich ein Ende gefunden hat. Doch dem ist nicht so. Nicht solange der Orden von einem Geschwür durchdrungen wird. Die Geschichte hat sie nichts gelehrt. Rein garnichts! Sie beschwören ihren eigenen Untergang aber ich werde ihnen nicht folgen."


Alaine schwieg und sah die Warrior an, die nun erneut das Wort erhob. Sie ließ ihre Freundin zu Ende sprechen, die nun anführte das ihr Name absofort Ilumina war. Die Erlaubnis, dass sie sie auch weiterhin mit ihrem alten Namen ansprechen durfte, wenn sonst niemand in der Nähe war akzeptierte sie. Wenn ihr alter Name der Vergangenheit angehört so würde Alaine sich nicht dagegen stellen. Doch für die Apprentice würde die Warrior immer Az bleiben. Gleich was sonst galt.

Die letzten Worte, der letzte Abschnitt der der Warrior über die Lippen glitt ließ Alaine die Augenbrauen nach oben ziehen.


"Noch mag ich geschwächt sein, aber meine Schwäche ist nicht mehr so ernst wie zum Anfang. Ja ich bin eine Apprentice und ich weiß das Korriban gefährlich ist. Trotz allem werde ich dort hingehen, weil dort meine Bestimmung liegt. Korriban ruft mich. Ruft mich seit einer Weile. Ich sehe Visionen. Die Dunkle Seite spielt immer ihre Spiele und sickt ihre Ranken aus. Doch ihnen zu entfliehen, sie zu verwirren und zu Täuschen ist etwas, was man beherrschen muss. Ich bin kein Sklave der Dunklen Seite Az! Sie ist mein Sklave. Ich beherrsche sie und nicht umgekehrt und deshalb wird sie mich nicht vernichten. Die Dunkle Seite vernichtet nur jene, die sich ihr ergeben."

Alaine spürte so etwas wie Angst in ihrer Freundin. Spürte wie die Mauer, die Fassade nun gänzlich in sich zusammenbrach. Die Hand der Apprentice griff nach der der Warrior. Ihre smaragdgrünen Augen sahen in jene der anderen.

"Du wirst mich nicht verlieren! Der Anker den du brauchst wird nicht untergehen! Versuch mir zu vertrauen Az. Ich bin nicht wie die anderen im Orden, die du durschaut und deren Fäulniss du gesehen hast. Ich bin nicht wie die Verräter, die im heimlichen aggieren um jene zu stürzen, die in ihren Augen zu den Versagern gehören.

Das Leben, ist grausam erst recht zu jenen wie uns, die ihr spiel durchschaut haben. Die die Wahrheit kennen. Ein Grund warum man uns vernichten will. Doch unser Sieg kann nichts erschüttern. Wir sind es, die die Wahrheit erkannt haben und im Licht wandeln. Die die Dunkelheit von sich geschüttelt haben. Wir sind die Prophetinnen!"


Alaines Worte drangen tief. Tiefer als alle anderen.

~//~ Teyr ~//~ Hauptstadt ~//~ Medi-Center ~//~ Behanldlungszimmer ~//~bei Az ~//~
 
[Teyr - Hauptstadt - Sarik Giba´s Apartment - mit Sarik]

Was glaubst du eigentlich wer du bist? Ich habe dir gesagt du sollst die verdammte Wohnung putzen! Und dann solltest du ins Lager kommen! Was hast du die ganze Zeit nach der verdammten Schule getrieben?

Wieder einmal wurde Delek von seinem Onkel angeschrien. Er hasste sein Leben hier. Seit sein Vater gestorben war und er von seinem Onkel aufgezogen wurde, bekam er täglich Prügel und musste schuften wie ein Sklave in den Minen von Kessel. Naturlich hatte er gewusst was ihn erwartete, als er nach der Schule mit seiner Gang weggegangen war. Er hatte gewusst, dass er bestraft werden würde, doch es machte ihm nichts mehr aus. Fast zwei Jahre ertrug er das alles schon und bald würde er hier weg sein.

Und wie siehst du wieder aus? Bist du in die Kanalisation gestiegen? Deine ganze Kleidung ist schmutzig. Und was ist das an deinem Kopf?


Sein Onkel deutete auf die frische Platzwunde an der rechten Schläfe seines Neffen. Wenn er wüsste was Delek fast jeden Tag trieb würde er ihn mit zielmicher Sicherheit umbringen. Heute hatte Delek mal wieder eine besonders heftige Schlacht mit einer feindlichen Gang ausgefochten und hatte Glück gehabt, dass der Stein, der auf ihn geworfen worden war nicht schlimmere Schäden angerichtet hatte.

Verdammt! Ich kann keinen Behinderten gebrauchen um den ich mich kümmern muss. Ach, ich hab eh das Gefühl, dass du nich ganz klar bist. Wie soll das auch gehen, bei dem Vater.

Delek riss seinen Kopf hoch und funkelte Sarik an.

Was ist los du Schwein? Magst du es nicht wen ich über deinen verkommenen Vater spreche? Kein Wunder! Schlieslich fließt sein dreckiges Blut in dir!

Delek wusste nicht was jetzt passierte. Plötzlich fing es an in seinen Ohren zu rauschen. Er konnte nicht mehr hören was sein Onkel schrie. Er sah nur noch sein verzerrtes Gesicht und die Wut, die sich über zwei Jahre in ihm angestaut hatte, pulsierte in ihm. Seine Muskeln am ganzen Körper spannten sich an und wie in Zeitlupe sah er die Rechte seines Onkels auf sein Gesicht zurasen. Allerdings Kam dieser Schlag nie an. Delek umfasste das Handgelenk seines Onkels und hielt es fest. Während sich auf dem Gesicht Sarik´s Überraschung ausbreitete fing Delek an zu grinsen. Langsam und um den Augenblick zu geniesen zog er die Hand zu seinem Mund und steckte sich den Daumen in den Mund. Dann biss er zu! Das Blut lief aus seinem Mund und er spukte den Finger aus. Von da an ging alles sehr schnell. Delek schlug rasend auf seinen Onkel ein. Das Blut floss aus vielen Wunden, rissen und offenen Brüchen.

...

Keuchend stand Delek über der Leiche seines Onkels. Er war über und über mit Blut bespritzt und er wusste icht was mit ihm geschehen war.

[Teyr - Hauptstadt - Sarik Giba´s Apartment - mit Sarik´s Leiche]
 
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|| Teyr ▫ Hauptstadt ▫ Regierungsbezirk ▫ Medi - Center ▫ Behandlungszimmer || ▫ Ilumina ▫ Alaine

Alaine war trotzig. Es schien als hätte sie nicht verstanden was Ilumina die Erleuchtete hatte sagen wollen. Sie gab es auch noch zu das sie Visionen erhalten hatte. War das nicht ein eindeutiges Zeichen? "Arme Alaine. Dein übergroßer Stolz verdammt Dich."

Gewissheit und Selbstbewusstsein waren eine Sache. Die daraus folgende Blindheit oder Ignoranz von Gefahren eine andere. Die dunkle Seite war Diener der Apprentice? Eine impertinente Behauptung, die eine krankhafte Arroganz vermuten ließ. Glaubte sie das selbst? Andererseits ?
Alaine war noch nicht in den Kammern gewesen, noch bestand Hoffnung für sie. Noch hatte sie sich nicht die Fesseln anlegen lassen, die sie bis zur Ewigkeiten an die Dunkelheit binden würden. Doch wenn sie errettet werden sollte musste sie baldmöglichst die Wahrheit erfahren, sonst war es zu spät.

Sie konnte nur hoffen dass die Rothaarige sich nicht irrte und von Korriban wirklich in einem Stück zurückkehrte. Es wäre nicht überraschend wenn man sie gelinkt und in eine Falle gelockt hatte. Weiterhin sprach ihre Freundin ? was sie das wirklich? ? von Verrätern und der Fäulnis im Orden. Sie hatte Recht, einen gemeinsamen Bekannten hatte sie beide. Ranik, das Geschwür der dunklen Seite. Ein feiges, intrigantes Mistschwein! Wie sie ihn zerreißen und seine Eingeweide verschlingen würde! Sie sollte Alaine vertrauen? Ilumina war sich nicht sicher. Sie fürchtete sich davor überhaupt jemanden zu vertrauen. Wenn sie diesmal die falsche Person wählte, dann ? nein über die Folgen wollte sie nicht weiter nachdenken.

Die letzten Worte der Rothaarigen ließen die Warrior zusammenfahren und ihre Hand wegreißen.

Wahrheit? Prophetinnen? Verrat! Alles in ihr schrie danach dass Alaine sie verraten und irgendwie doch hinter ihr Geheimnis gekommen war. Wie hatte sie das bewerkstelligen können? So gut konnte sie nicht sein, dass sie ihren Geist durchforsten konnte ohne dass sie überhaupt etwas bemerkte. Niemals!! Sie hatte ihr niemals davon erzählt dass sie eine Erleuchtung erfahren hatte. Alaine konnte dies nicht wissen. Damit war genau das eingetreten was die Schwarzhaarige befürchtet hatte. Alaine wusste zuviel. Wenn sie ihr Geheimnis verriet war das ihr Ende. Darth Ilumina würde dann so schnell vom Plateau der Geschichte verschwinden wie sie aufgetaucht war. Ihre Berufung. Sie musste noch erfüllt werden.

Aber wenn sie in der Mehrzahl sprach ? was sollte das bedeuten? Prophetinnen? War die Apprentice ebenfalls eine? Das war doch nicht möglich. Es konnte nicht zwei Wahrheiten geben. Und da Alaine die Kammern von Korriban nicht betreten hatte, konnte es nicht ihre Wahrheit, die wirkliche Wahrheit sein. Sie war getäuscht, in die Irre geführt worden. Mochte die Macht zwei verschiedenen Frauen einen Einblick gewährt haben? Das war unvorstellbar. Eine von ihnen musste sich irren! Aber sie wusste dass sie es nicht sein konnte, also musste es die Apprentice sein! Sie glaubte ja auch dass sie die dunkle Seite beherrschen konnte. Dummes Mädchen! Doch würde Alaine nicht ebenfalls denken das sie diejenige war die dem echten Pfad folgte und das Ilumina die Fehlgeleitete war?

Wie sollte die dunkelhaarige Sith dieser Geisteskranken vertrauen? Alaine musste geholfen werden. Vermutlich wusste sie überhaupt nichts über sie, ihre falschen Lehren, ließen sie verwirrende Dinge sagen und hatten nichts damit zu tun das die Rothaarige wirklich über ihr kleines Geheimnis Bescheid wusste. Nur eine unglückliche Begrifflichkeit, nichts weiter. Die zusammengekniffenen Augen wurden zur Entspannung gezwungen und wirkten nun weicher, weniger aggressiv.


Ich fürchte dieser Planet hat etwas an sich das uns nicht gut tut. Möglicherweise ein Fluch der sich auf alle Machtnutzer bezieht. An diesem Ort wirklich klar sehen zu können scheint unmöglich. Sinn und Kausalität werden zu bizarren Abbildern ihrer selbst verzerrt. Ich weiß nicht wie Du dazu kommst mich als Prophetin zu bezeichnen, aber ich bin tatsächlich eine. Doch ich fürchte wir werden erst an einem anderen Tag und an einem anderen Ort über diese Neuerung sprechen können.

Was das Vertrauen angeht ? ich spüre das dein Glaube stark in Dir brennt und Du dir deiner sehr sicher bist. So werde ich darauf vertrauen dass dein Schicksal vom Glanze des wahren Lichts erhellt wird. Vielleicht finden wir im Tal der Schatten wieder aufeinander auf das unser Wissen jene Unreinen erreichen möge, die sich von der Falschheit der Unwissenden ernähren.


Jegliche Spannung, jegliches Misstrauen und Hadern löste sich auf und machte purer Sanftheit platz. Als würde sich die Hülle der Sith erinnern das sie weiblicher Machart war, griff nun Ilumina ihrerseits nach der Hand der Rothaarigen und drehte sie leicht spielend.

Mag die Dunkelheit die den Sith Orden überschattet auch noch so dicht sein. Einige Auserwählte gibt es immer. Denn unser ist die Wahrheit, verkündet und geheiligt im Namen derjenigen die sich der Unwissenheit entgegen stemmen. Finde deine Bestimmung und werde Herrscherin deines eigenen Reiches!

Ein sanftes Lächeln spielte um die Mundwinkel der wahren, wirklichen Prophetin. Wer wusste schon was diese gleichzeitige Entstehung zweier Prophetinnen zu bedeuten hatte. Möglicherweise würde Alaine so etwas wie ihre erste Apostelin werden. Eine Gesandte, die den wahren Weg in Iluminas Namen verbreitete.

|| Teyr ▫ Hauptstadt ▫ Regierungsbezirk ▫ Medi - Center ▫ Behandlungszimmer || ▫ Ilumina ▫ Alaine
 
[Widerstandscamp, „Saviin Ca'tra“, Krankenstation] Paíx, Doc

Paíx riss ruckartig die Augen auf. Die dunklen Schemen vor seine Augenlidern zerstoben und wichen blendendem Licht. Folglich kniff Paíx diese umgehend wieder zusammen, und stieß einen Seufzer aus. Ein beißender Geruch stieg ihm in die Nase, der wohl dafür gesorgt hatte, dass er wieder zu Bewusstsein gekommen war. Das diffuse Ziehen in seiner Schulter ließ ihm dabei augenblicklich klar werden, warum er eben jenes kurzfristig verloren hatte. Eine Hand unter seinem Gesicht hielt eine kleine Phiole in der Hand, aus der der Gestank aufzusteigen schien. Paíx drehte sehr langsam seinen Kopf, um den Besitzer der Hand auszumachen. Ein Mann mit kurz geschnittenem, aber nicht zwingend militärisch geprägten Haaren und verkniffenen Zügen sah ihn mit einer gewissen Freude an. Seine weiße Kleidung schien ihn als Arzt mit Doktorwürden auszuweisen.
Paíx drehte den Kopf weiter, und erkannte die grau ausgekleideten Wände einer der Krankenstationen der „Saviin Ca'tra“. Kleinere Kommoden und Wandschränke füllten die Ränder des Raums, während fünf zentral platzierte Liegen und zwei im hinteren Bereich werkelnde, gedrungene Med-Droiden den Rest des Zimmers prägten.
Paíx versuchte sich aufzurichten, und der Arzt an seiner Seite ging ihm helfend zur Hand. In der Vertikalen angelangt, versuchte Paíx, ein paar Worte hervorzubringen, doch nur ein Krächzen löste sich aus seiner Kehle, und erst ein Räuspern schien dem Abhilfe zu schaffen. Doch ehe Paíx beginnen konnte, erhob der Arzt das Wort.


„Mr. Secretary... wir wollten sie eigentlich die Narkose ausschlafen lassen - aber wir mussten sie wecken... “, erklärte der Arzt mit ruhiger Stimme. „Geht es ihnen soweit gut?“

„Ich denke ja...“, brachte Paíx hervor, während sich seine Gedanken bereits wieder verfinsterten. Dass man ihn vorzeitig wieder hatte aufwecken müssen, ließ wahrlich nichts Gutes für Teyr erahnen. Erwartete Kommandant Beviin bereits das Zeichen zum Aufbruch, weil nichts mehr zu retten war? Oder war das Camp von imperialen Soldaten entdeckt worden und sah sich nun einem frontalen Angriff ausgesetzt? Das Entscheidende schien die verstrichene Zeit zu sein, und so galt dieser die nächsten Worte Paíx'.

„Wie lange...?“, erfragte Paíx mit allmählich zurückkehrendem Stimmvolumen.

„Drei Stunden, Mr. Secretary. Die Operation war alsbald erfolgreich beendet. Die Wunde an ihrer Schulter wurde hinreichend genäht, und ist nun mit einem Bacta-Verband adäquat versorgt. Nur übermäßige Anstrengungen sollten sie vermeiden.“, erörterte der Arzt. „Ach ja - Cuun Orade ist mein Name.“

„Sehr erfreut...“, meinte Paíx mit einem süffisanten Grinsen, das jedoch noch von den Schmerzen seines Körpers getrübt wurde.

„Aber wir sollten keine weitere Zeit verlieren... im Gang wartet ein Bote auf sie...“, warf Orade mit Eile in der Stimme ein.

„Selbstverständlich.“

Paíx erhob sich umgehend von der Liege und folgte Orade durch die zischend aufgehende Türe, während er bemerkte, dass er nur mit einem rudimentär geschnittenen und weiten Leinentuch bekleidet war, doch in Anbetracht der offenkundigen Dringlichkeit war das nicht von Bedeutung.
Auf dem Gang wurden Paíx und der Arzt bereits von Captain Beviin und einem noch sehr jungen Mann erwartet, der jedoch die grüne Uniform der Mitglieder des Widerstands trug. Schweißperlen standen auf seiner Stirn, und der immer noch beschleunigte Atem sprach dafür, dass er erst vor kurzem in großer Eile die mandalorianische Korvette betreten hatte. Paíx nickte kurz Beviin zu, ehe er sich an den weiteren Menschen wandte, der auch sofort mit seinen Ausführungen begann.

„Secretary Ordo... es geht ihnen gut, ja?“, begann der junge Mensch mit noch in der Pubertät begriffener, quäkender Stimme. „Ich hätte nicht darauf bestanden, sie vorzeitig wecken zu lassen, wäre es nicht von derart großer Bedeutung... aber soeben hat ein Sith das Camp betreten!“

Die Betonung des bloßen Begriffs des Angehörigen des dunklen Ordens strotzte vor Ehrfurcht und nahezu blanker Angst. Ob das jedoch auf inzwischen allgemein bekannte Gräueltaten der Sith hier auf Teyr zurückzuführen war, oder aber ob der Eindringling diese Gefühle im Speziellen hervorrief, war dabei nicht auszumachen.
Paíx selbst war von der Verkündung der Präsenz des Sith beunruhigt und alarmiert, aber nicht übermäßig mitgenommen - dazu hatte er im Laufe seines Aufenthalts inzwischen schon genug mit hohen imperialen Würdenträgern zu tun gehabt.


„Wie viele Soldaten stehen unter seinem Kommando?“, erfragte der Mandalorianer augenblicklich.

„Das ist es ja, Sir… er kam alleine!“, ereiferte sich der Jüngling. „Zudem betonte er, dass er zu Verhandlungen gekommen sei – wenngleich er sich weigerte, sein Lichtschwert abzunehmen…“

Paíx wölbte in einer Mischung aus Interesse und Überraschung die rechte Augenbraue. Die mangelnde Bereitschaft, des Sith liebste Waffe abzulegen, versetzte ihn jedoch weniger in Staunen als das Angebot von diplomatischen Gesprächen – denn diese schienen spätestens seit dem Aufeinandertreffen mit Kratas als gänzlich ad absurdum geführt.
Es sei denn, der Sith hatte in Anbetracht des kritischen Gesundheitszustands des Hochadmirals das Kommando übernommen, und schlug nun andere Wege ein, die nichtsdestotrotz ein Rätsel blieben. Die inzwischen eingetroffenen imperialen Truppen waren mehr als ausreichend, um den verbliebenen Widerstand in Grund und Boden zu stampfen. Ein anderer Gedanke durchzuckte Paíx jedoch mit größerer Dringlichkeit.


„Warum wendet sich dieser Sith dann nicht an Kanzler Takera?“

Die Miene des jungen Mannes zeigte zuerst große Unsicherheit und dann so etwas wie Betrübtheit.

„Aber Mr. Ordo… Kanzler Takera… wurde bereits vor mehreren Stunden tot in seinen Gemächern aufgefunden. Es ist wohl davon auszugehen, dass er ermordet wurde, wenn die eingegangenen, spärlich gehaltenen Berichte zutreffen…“

Paíx stockte kurz der Atem, doch ernsthaft erstaunt war er abermals nicht. Die Beseitigung Takeras zeugte zwar von etwas durchdachterem Vorgehen als das blutrünstige Gebaren mancher Sith auf Teyr, aber sie zielte auf dasselbe endgültige Ziel hin. Doch für weitere Erörterungen war keine Zeit mehr.

„Dann sollten wir unseren… Besucher nicht warten lassen.“

„Ja…“, meinte der Jüngling in nahezu kläglichem Ton. Die erneute Begegnung mit dem Sith schien wahrlich nicht in seinem Sinne zu sein. Doch hatte Paíx vorerst keinen Grund, an den Intentionen des imperialen Machtnutzers zu zweifeln. Wäre er auf bloße Vernichtung des Lagers aus, so hätte er diese bereits ohne weiteres befehlen können, und mit dem nötigen Kontingent an Truppen auch überaus effizient durchführen können.

„Wo kann ich mich ankleiden?“, warf Paíx ein, als sich der junge Mann bereits zum gehen wandte, und sich dann in einer Mischung aus Schrecken und Scham herumfuhr, als er sich der Bekleidung des Mandalorianers bewusst wurde.

„Ich habe Kleidung aus ihrer Kabine auf die Krankenstation bringen lassen.“, antworterte Captain Beviin.

„Danke...“, raunte Paíx, woraufhin er sich umgehend wieder der Schiebetüre zuwandte. Auf einer der zuvor ausgemachten Kommoden erkannte er die sorgfältig gefalteten Kleider, in die er sich schnell hineinwarf.
Dieses Mal war es keine üppige, wallende Robe, sondern eine dicht gewobene und relativ eng anliegende Uniform. Beviin schien seinen eigenen Kleidungsgewohnheiten nachgegeben zu haben, als er die Wahl getroffen hatte. Doch Paíx kam zu dem Urteil, dass ihm das neue Outfit dem ersten Eindruck nach doch zusagte. Zuletzt schob er sein Lichtschwert in eine Seitentasche - in dieser Hinsicht würde er dem Sith in nichts nach stehen.


„Nun gut...“, erklärte der Mandalorianer, als er wieder nach draußen trat. Paíx folgte dem jungen Mann, der sich nun zurecht in Bewegung setzte und sich in der Korvette recht gut zurechtzufinden schien, und nach einigen Sekunden schritten sie bereits die Rampe der „Saviin Ca’tra“ hinunter und betraten abermals die nur spärlich ausgeleuchtete und zum Hangar umfunktionierte Höhle. Die zuvor noch bedrohlich wirkenden Stufen überwand Paíx nun fast mit spielerischer Leichtigkeit. Abseits von dem stets präsenten Ziehen in seiner Schulter war er nahezu vollkommen klar im Kopf. Der Mandalorianer schloss dabei nicht aus, dass Orade ihm ein belebend wirkendes Medikament verabreicht hatte, um der lähmenden Narkose entgegen zu wirken, ehe er Paíx mit dieser Art Riechsalz geweckt hatte.
Letztlich ging es an mehreren dichten Sträuchern vorbei, die die Treppe noch einmal zusätzlich vom eigentlichen Camp abschirmten, ehe sie auf das kleine Feld hinaus traten.
Sofort sprang die erheblich gestiegene Präsenz von Soldaten ins Auge, die wohl alarmiert von der Nachricht, ein Sith hätte das Lager erreicht, aus dem Schutz der im Untergrund gelegenen Ebenen gekommen waren.
Und dort, wo die Dichte der Mitglieder des Widerstands gen Null sank, stand der Sith: ein Hüne von massiver Körpergröße, dessen kahler Schädel und mit Muskeln beladener Torso dieses Merkmal nur noch deutlicher werden ließen, wirkte er wie ein beeindruckender Soldat oder gar ein erfolgreicher Gravball-Spieler, aber nicht wie ein dunkler Machtsensitiver, die sich zumeist weniger auf körperliche Gestähltheit ausrichteten als vielmehr auf das Studium der Macht.
Seine Präsenz war zudem ebenso alles Andere als gewöhnlich: diese offenbarte nicht das von Emotionen nur so strotzende, wenn nicht gar überladene Innere eine stereotypen Siths, sondern eine Art Gefühlskälte – wenn Paíx dieses gänzlich unbekannte Wesen einordnen konnte – die von kalkulierender Rationalität unterlegt wurde. Auch törichte Arroganz suchte man – zumindest auf den ersten Blich – vergebens: stattdessen fand Paíx so etwas wie kühle Erhabenheit; worauf sich diese jedoch gründete, konnte Paíx in der Kürze der Zeit nicht ausmachen. Stattdessen erhob er die Stimme, nachdem er zwar eine relative Nähe erreicht hatte, aber sich eine gewisse Distanz zu wahren wusste.


„Paíx Ordo - der Entscheidungsträger, nachdem ihr verlangt habt.“

Weitere Worte ersparte er sich vorerst. Der Sith war gekommen – er würde wissen, was er vorzutragen hatte.

[Widerstandscamp, Platz] Paíx, Slayer, Soldaten

OP: Ich hoffe, ich liege bei der Charakterisierung Slayers nicht gänzlich falsch - wenn doch, würde ich mich über einen dezenten Hinweis freuen. ;)
 
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Wenn Augen verrraten würden was man im einzelnen dachte würde Alaine das größte Wissen haben was es gab. Doch die Fähigkeit einfach aus den Augen die Gedanken eines anderen zu lesen war nicht möglich. Doch Alaine brauchte keine Gedanken zu lesen um auch so zu wissen was in ihr vorging. Einen Teil konnte die Warrior nicht verbergen. Das Gesicht konnte Bände sprächen. Wie bei jedem, der es noch nicht gelernt hatte eine Maske aufzusetzten, die undurchdringlich war. Ilumina beherrschte diese Gabe nicht wirklich und so war es für jene, die diese Technik gelernt hatte oder sie lernen mussten ein Kinderspiel die Maske des nicht erkennes aufzusetzten. Alaines Gesicht war eine solche Maske.

Sie hatte hier und jetzt einen Kampf begonnen. Einen Kampf mit einer Frau, die sie für ihre Freundin hielt. Es ging um vertrauen. Etwas was nicht einfach zu erwerben war. Erst recht nicht wenn das Misstrauen schon führte. Ilumina misstraute ihr auf einer bestimmten Ebene. Alaine verstand dies und es würde einiges kosten die Warrior vom Gegenteil zu überzeugen. Doch was genau bedeutete Vertrauen? Die Definiton für Vertrauen wurde in der Wissenschaft sehr unterschiedlich ausgelegt. Im Umgangssprachlichen wurde damit meist der individuelle Glaube an die postive Entwicklung von Ereignissen verstanden. Zu meist im zwischenmenschlichen-interaktiven Berreich, welche gebunden an den eigenen Wertvorstellungen und Erfahrungen war. Vertrauen konnte aber auch im Hinblick auf seine Zielbestimmung aus systemtheoretischer Sicht definiert werden. Demnach war Vertrauen ein Mechanismus zur Reduktion sozialer Komplexität. Vertrauen bedeutet aber auch eine Bindung eingehen die auf einer Ebene beruhte bei der es kein misstrauen oder Argwohn gab. Vertrauen bedeute bei seinem Partner oder einem Freund uneingeschrenkte Hingabe ohne auch nur auf den Gedanken zu kommen das ein andere einen betrügen würde.
Vertrauen war ein kleines scheinbar fast belangloses Wort doch was sich dahinter verbarg war mehr als dieses Wort auch nur erahnen ließ.

Wieder hatte Alaine nur das Gefühl für dumm und naiv gehalten zu werden, weil ihre Sichtweise nicht dem entsprach was für viele Standart war. Doch sie gehörte nicht zu dem Standart. Sie hasste es mit jenen verglichen zu werden. Im laufe ihres Lebens hatte man sie mit anderen verglichen, doch das Ergebniss war jedesmal das selbe gewesesn. Sie passte nicht zum Standart der Lebenden, für die das Leben nur ein Spiel war, welches gespielt werden musste. Sie unterschied sich von allem von diesen spielern. Die gerade erst zwanzigjährige hat mit allem gebrochen was man als Standart betrachtete. Sie war anders, dachte und handelte anders. Ein Grund warum so viele nicht mit ihr zu tun haben wollten. Sie glich nicht dem normalen Individum welches Ja und Amen sagte nur um in die Gruppe zu passen. Sie lehnte sich auf, erst recht gegen Dinge die jeder für gut hielt. Doch sie waren nicht gut. Im Gegenteil, die Lebenden eigentlich frei denkenden Individuen waren nicht frei. Sie folgten alle einem Schäme wie ein Computer einem Schäme, einem Befehl folgte. Sie ordneten sich unten. Passten sich nicht nur an sonderen lebten auch so. Alaine hatte sich von klein auf geweigert und war dadurch jedesmal gegen eine Wand des Zorns gelaufen. Sie passte sich nicht an. Erst recht nicht wenn jeder es von ihr erwartete. Sie hatte sich nie auf Befehl von anderen angepasst. Sie war nie ein Mitläufer gewesen. War stets ihren eigenen Weg gegangen. Doch die Gesellschaft akzeptierte so was nicht. Wer nicht mit ihr lief hatte kein Recht auf ein eigenes Leben.

Selbst der Orden der Sith bestand zum Teil aus mitläufern. Jene wollten den anderen gleichen oder ihnen ähnlich sein. Doch Alaine hatte kein Interesse ihnen zu gleichen oder gar zu ähneln. Sie ging ihren eigenen Weg, einen Weg, der sie weiter bringen würde als jene, die Blind umherstreiften und damit den falschen folgten. Sollten sie laufen. Ihr Weg würde sie zum Abgrund führen. Ilumina selbst ging auch ihren eigenen Weg, doch welcher dies sein würde, würde sie selbst erkennen. Sie war dem Wahnsinn schon nahe. Zu nahe und Alaine würde dafür sogen, das der Abgrund sie nicht verschlang. Die Worte ihrer Freundin ließen darauf schließen, das den Weg des Wahnsinns beschritten hatte. Vernuft wurde gespalten und tausend Teile zerbrochen. Diese Teile bildeten zum einen Verwirrung und zum anderen Wahnsinn. Die Schwarhaarige hatte einen Weg beschritten, der sich völlig von dem Unterschied, was ihr einziger Meister gelehrt hatte. In Wirklichkeit befand sich die Warrior auf einem Schmalen Grat, der nur unweit von dem entfertn war, was sie selbst verabscheute. Die Ernenntins dessen war noch nicht in den Geist der Warrior vorgedrungen. Auch sie war zum Teil verblendet. Doch die Verbländung konnte noch gestopt werden, wenn sie die Wahrheit erkannte. Doch vor einem Teil der Wahrheit floh Ilumina. Gestand sie sich selbst nicht ein.

Die Warrior ließ das Wort Vertrauen fallen. Sie hoffte darauf, das sie es konnte. Alaine bedachte ihre Freundin mit einem Gesicht wechles eine Mischung aus Zustimmung Fragen war. Sie würden sehen, welcher Weg der richtige war. Ihr Gegenüber ergriff nun ihrerseits die Hand der Apprentice und spielte damit, indem sie sie drehte. Alaine ließ sie gewähren. Die Hoffnung, die in ihrem inneren saß und daran glaubte, das die Dunkelhaarige ihren Verstand nicht verlor verfestigte sich.


"Prophetin. Es passt zu dir und da du eben die Bestätigung desen gabst was ich sagte weiß ich nun das ich recht hatte. Mein Weg liegt vor mir Ilumina, ich kenne ihn und wandle darauf. Die Dunkelheit lichtete sich und gibt jenen das Licht deren Erkenntnis sie ereilt hat.

Was auch immer im Orden für Spiele gespielt wird, wir werden sie erkennen. Sie aufspüren und zermalmen und wenn dies bedeuten sollte die Grundmauern zu erschüttern. Ja, unser ist die Wahrheit, das Licht und die Erkenntins. Wir sind es, die diese Wahrheit predigen werde um jene zu erreichen, die nicht länger in der Finsternis umher wandeln wollen."


Alaine erwiederte das sanfte Lächeln der Warrior.

"Wenn wir nach Bastion zurückkehren wird es unsere Aufgabe sein, die Heiligkeit des Lichts und der Wahrheit zu verkünden. Die Verräterischen Ausdünstungen ans Licht zu führen. Ich werde an deiner Seite stehen und mit dir Kämpfen."


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