Weltraum (Imperium)

Namenloser Eisplanet - ATR 'Fat Trader' - Cockpit - Bru-Th - Blaine - Kruluk


Der ATR-6 hatte aufgesetzt, die unrund laufenden Maschinen fuhren langsam herunter und nur die heiß austretenden Abgase zeugten noch von ihrer turbolenten Flucht. Bru-Th ließ fast bedächtig die Steuerkontrollen des Schiffes los und atmete erleichtert aus. Die Finger schmerzten ein wenig, doch das schien im Moment nebensächlich, denn sie waren alle noch wohl auf und konnten nun endlich die notwendigen Reparaturen in Angriff nehmen.

"Also wenn du mich fragst, ist die Lage garnicht so misslich. Es könnte schlimmer sein ... "

Bru-Th gestattete sich ein neckendes Schmunzeln und dieses schenkte er seinem Padawan.

"Wirklich misslich wäre es, wenn gleich einige Snow-Trooper an die Scheibe klopfen würden. ... Aber man soll böse Geister ja nicht rufen",

sprach er eine Nuance leiser, sah sich misstrauisch im Cockpit um und klopfte mit einem Finger leicht gegen eine Abdeckplatte. Dann stand er auf und streckte sich ein wenig. Kruluk schien über sein Gebaren etwas irritiert, zumindest ebenso wie über etwas Anderes. Die Mimik eines Quarren zu deuten war nicht einfach, doch ein wenig hatte Bru-Th hier und da aufgeschnappt, noch vor seiner Zeit als Padawan.

["Wir werden hier die nächsten Tage noch einiges zutun haben, Kruluk",]

prophezeite Bru-Th in Erwartung kleinerer und größerer Schwierigkeiten und klopfte dem kräftigen Quarren dennoch zuversichtlich auf die Schultern, bevor er sich in Richtung Maschinensektion in Bewegung setzte. Besser sie fingen zügig an und forderten die Gutmütigkeit des Eisplaneten nicht zu lange heraus.

"Richtig!"

Bru-Th drehte sich noch einmal um und deutete dann auf seinen Padawan.

"Du hingegen ruhst dich jetzt aus. Dass du helfen willst, weiß ich Blaine, aber denk weiter ... nur völlig ausgeruht, mit klarem Verstand und schmerzfrei kannst du die vor uns stehenden Aufgaben meistern. Leichtfertig ist dein Trotz! ... Habe Geduld und ruhe dich jetzt aus."

Dann fuhr der Jedi Meister herum und marschierte mit wallenden Roben in Richtung Hecksektion. Blaines Denken war noch zu sehr auf den Moment fixiert und nicht auf zukünftige Ereignisse, was für einen Jedi seines Alters jedoch essentiell war. Diese Lektion musste sein Padawan noch lernen, auch wenn es so gänzlich gegen seine Natur war. Nichts desto trotz war Bru-Th nicht bereit die Maßstäbe seiner Ausbildung zu senken. Kompromisse gab es nicht, denn nicht zu selten war es Nachlässigkeit, welche einen Schüler veranlasste die Dunkle Seite in seinem Herzen willkommen zu heißen.


Namenloser Eisplanet - ATR 'Fat Trader' - Gang - Bru-Th
 
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Weltraum - Hyperraum - Auf dem weg nach Byss - Shuttle Kron


Janem hatte seinen Schüler während der ganzen Zeit nicht aus den Augen gelassen. Die rotglühenden Augen des Chiss schienen den jungen Mann der ihm gegenüber sass zu durchbohren aber Janem sah weitaus mehr als man erahnen konnte. Vinzent gab sich wirklich alle erdneklich Mühe und es galang ihm tatsächlich die Macht zu berühren aber aus irgendwelchen Gründen konnte er Ihre Energie nicht nutzen, nicht in Bahnen lenken und nicht seinem Willen unterordnen.

Janem spürte das der Vincent nicht seinen Zorn benzutzte um den Fluss der Macht zu erfühlen. Er liess die Hochgefühle über seine scheinbaren Erfolgen jedesmal an die Oberfläche schnellen und unterdrückte damit seine wahre Quelle aus der er die nötige Energie hätte schöpfen können. Sein Zorn und seine Rachegefühle all seine dunklen Emotionen hätten ihn befähigt die Macht zu kanalisieren, durch sich hindurchfliessen zu lassen und damit seine Umwelt zu manipulieren. Aber er lenkte sich selbst ab. Seine Ungeduld war groß und seine Frustration stieg mit jeder Minute in der er keinen Erfolg hatte. Denoch unterdrückte er weiterhin seinen Zorn über sein eigenes Versagen. Begriff der junge Mann denn nicht, dass selbst diese Emotion zu einer mächtigen Waffe werden konnte? Das grade die Wut über das Scheitern in einem Sith ungeahnte Kräfte wecken konnte?

Auch Janem Meister hatte ihm scheinbar unlösbare Aufgaben gestellt, die er nicht bewältigen konnte. Seine Frustration und sein Zorn auf seinen Meister aber hatten dem chiss geholfen die Tür aufzustossen, die Verbindung über seine dunkle Seite zur Macht zu finden. Die Schule der Sith war hart und manchmal mussten einige Opfer gebracht werden aber die die es schafften konnten von energien zehren und sich Kräfte nutzbar machen von denen die Jedi nur träumen konnten.

Schließlich gewann der Zorn in Vincent endlich die Oberhand und brach sich Bahn in einem Wutausbruch, dessen Wucht Janem in der Macht spüren konnte. Es war nur ein Strohfeuer aber kurz und heftig flammte die dunkle Seite in Vincent auf. Der Junge hatte Potential. Es musste nur endlich offen hervorbrechen. Dann konnte er vielleicht sogar so mächtig werden wie Exilis. Ein Werkzeug der dunklen Seite. Ein wahrer Sith.[/COLOR]

Janem liess den Glühstab, der auf dem Boden zum halten gekommen war langsam in seine Hand schweben. Beiläufig entzündete er das Gerät und liess dabei weiterhin seinen dämonischen Blick auf seinem Schüler ruhen. Er hatte ihn mit dem Tode bedroht und gehofft die Furcht würde ihn anstacheln. Dies war nicht der Fall gewesen.


Die Aufgabe ist nicht unlösbar wie du siehst. Ich vermag es sehr einfach. Sie ist nur unlösbar in deinem Geist. In deiner Vorstellung. Warum klammerst du dich an die Welt die zu verlassen willst? Warum lebst du weiterhin nach den Konventionen die du jahrelang gelernt hast? Du willst ein Sith werden. Damit betritts du eine größere Welt. Hast du nicht bemerkt wie sich deine Sinneswahrnehmung verändert hat? Hast du nicht begriffen, wie alles zusammenhängt? Die Macht ist das Energiefeld aus der wir unsere Kraft schöpfen. Wie manipulieren unsere Umwelt mit der selben Energie die sie erschafft. Es gibt für dich keinen Unterschied zwischen dem Stromkreis in dem Glühstab oder dem Feuer eines Fusionsreaktors. Die Größten Sith brachten ganze Sonnen zum kolabieren und du hälst es für unmöglich diesen Glühstab zu entzünden?

Du bist nicht schwach nur fehlgeleitet und du lässt deine dunklen Emotionen nicht die Oberhand gewinnen. Warum nicht? Was hindert dich? Brauchst du noch etwas mehr Grund um Zorn und Wut zu empfinden?


Janem sass weiterhin um Schneidersitz auf dem Boden, wärhend er blitzschnell den Glühstab gegen Vinzent schleuderte. Von der Macht beschleunigt prallte der Gegenstand gegen die Stirn des Sith Schülers und hinterliss eine kleine Platzwunde aus der Blut über das Gesicht des jungen Mannes rann.

Dann gebe ich dir Grund. Nutze deine Zorn endlich richtig. Komm schon und projeziere deinen Hass auf mich. Greif mich an mit all deiner Wut und deinem Hass. Oder traust du dich nicht einen umbewaffneten anzugreifen? Bist du selbst dafür nicht zu gebrauchen?

Janem spürte wie der Zorn in dem jungen Mann übermächtig wurde. vielleicht konnte er jetzt eine Reaktion provozieren.


Weltraum - Hyperraum - Auf dem weg nach Byss - Shuttle Kron
 
[Eisplanet | ATR Fat Trader’, Cockpit] Blaine, Bru-Th, Kruluk

Darüber, ob Snow-Trooper nun böse Geister waren oder nicht, ließ sich sicher streiten. Doch auch Blaine war dafür, diese nicht unbedingt herbei rufen zu müssen.

„Die haben sicher noch nie Jedi zu Gesicht bekommen,“

antwortete er mit einem erneuten, kurzen Grinsen.

„… geschweige denn Wesen, die hier freiwillig gelandet sind.“

Vorsichtig rutschte Blaine auf seinem Sessel ein Stück nach vorne und löste somit seinen Rücken von der gepolsterten Lehne. So schmerzhaft wie erwartet war es nicht, doch hatte der Zabrak auch schon angenehmeres erlebt. Er wusste, dass es wehtun musste, doch waren diese Signale so unscharf, als hätten einige Nervenzellen das Feuern vergessen.

„Hey… wovon redet ihr?“

verlangte Blaine zu wissen, als Bru-Th erneut die Sprache des Quarren nutzte, doch ohne viel Nachdruck.
Viel eher befasste er sich damit, aufzustehen und das Oben und Unten zu ordnen, ohne allzu sehr dabei zu wanken. Ein recht komischer Zustand, wie Blaine fand. Selten hatte er mit Kopfschmerzen oder anderweitigen Problemen seinen Kreislauf betreffend zutun. Daher fiel es ihm umso schwerer, das fremdartig wirre Gefühl im Kopf als nicht so wichtig einzustufen und sich auf andere Dinge zu konzentrieren – wo Konzentration doch gerade ohnehin so eine Sache war.
Außerdem sträubte sich sein Körper nach wie vor gegen größere oder sogar kleinere Anstrengungen und sein verletzter Arm verweigerte jegliche Feinmotorik. Fakt war also, dass Bru-Th gar nicht so Unrecht haben mochte. Ja… ok… Das war durchaus möglich.


„Okay, okay,“

murrte dessen Padawan aufgrund seiner Erkenntnis,

„Ich gehe schlafen. Aber Schmerzen habe ich keine.“


Blaine streckte seinen verletzten Arm auf halbe Höhe aus und öffnete und schloss die Hand ein paar Mal, um selbiges zu belegen, verzog jedoch das Gesicht und ließ den Arm wieder sinken.

„Naja… fast keine. Aber Durst… und Hunger.. Und außerdem will ich wissen, weshalb wir auf Thustra erwartet werden… und von wem.“

Der junge Iridorianer zog sich wenig später zurück in sein Quartier, streifte auf dem Weg dorthin jedoch die Versorgungsbereiche. Mit einigen Energieriegeln und einer Flasche Wasser ausgestattet kehrte er in sein Bett zurück und legte sich, in einer Decke eingewickelt, hin. Es dauerte nicht lange, bis er einschlief.

[Eisplanet | ATR Fat Trader’, Quartiere] Blaine
 
[Eisplanet | ATR Fat Trader’, Cockpit] - Blaine, Bru-Th, Kruluk

Kruluk sah ihm mitfühlend nach. Blaine maulte irgendetwas vor sich her, bis er schließlich das Cockpit verliess. Doch schien es das Beste zu sein, wenn sich dieser Ruhe gönnte und den Verletzungen Zeit zum Heilen einräumte. Er war noch schwach, zu schwach, der Quarren merkte es an der Farbe des Gesichts und am torkelnden Gang, auch wenn der junge Jedi versuchte, sich nichts anmerken zulassen. Vermutlich hatte er tatsächlich nicht einmal Schmerzen und stand immer noch unter dem Einfluss der Medizin.
Bru-Th war schon in den tieferen Winkeln des Schiffs verschwunden, und Kruluk machte sich auf, ihm zu folgen. Es lag auf der Hand, daß der Jedi gedachte, sich sein Schiff etwas genauer anzusehen und Schäden zu beheben. Doch dem Quarren kamen gleich Zweifel, denn ohne einen entsprechenden Hangar oder eine Bucht, besser noch ein ganzes Dock, konnten sie hier nicht viel ausrichten. Er rieb sich die Hände und knetete sie dann durch, in freudiger Erwartung, endlich ein wenig Ruhe geniessen zu können und das eine oder andere Wort mit dem freundlichen Mann wechseln zu können, der nicht nur sein Leben gerettet hatte, sondern ganz nebenbei auch noch ein mächtiger Jedi war.
Er überlegte. Wie konnte er sich nur bedanken? Welche Worte sollte er wählen? Wie wollte er ihm gefallen? Es war ihm klar, daß er sich nützlich machen musste, um ihm seinen "Wert" beweisen zu können. Und weiterhin fragte er sich, was überhaupt weiter geschehen sollte. Würde er, nein, würden sie beide, Blaine und Bru-Th, den Quarren überhaupt weiter dulden? Eiskalt lief es seinen Rücken herunter, als ihm klar wurde, daß er sich nun Gedanken über seine Zukunft machen musste. Wie würde es weitergehen? Würden die beiden ihn als Helfer oder gar als... Freund... akzeptieren? Würde er sie noch eine Weile begleiten dürfen? Er war ja nicht unbedingt der Klügste, und er hatte nicht die Macht und Zauberkraft der Jedis. Konnten seine wenigen Stärken ihnen überhaupt von Nutzen sein? Er MUSSTE sich beweisen, das war absolut und eindeutig klar.
So riss er sich zusammen, massierte sich seinen verbrannten und verspannten Nacken und versuchte, sich auf das Kommende zu konzentrieren.

Er sah den Schemen des hochgewachsenen Hünen im hinteren Teil des Schiffes, einem großen Frachtraum, der über und über mit fixierter Ladung zugestellt war. Im schummrigen Dämmerlicht der Notbeleuchtung machte sich dieser an etwas zu schaffen, und neugierig durch den Raum schauend wartete Kruluk ab.


[Eisplanet | ATR Fat Trader’, Frachtraum] - Bru-Th, Kruluk

[OP: WOllen wir mal nen Eisplanetenthread aufmachen?]
 
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Mieser, kleiner, verkommener Asteroid ? so was wie ein Raumhafen ? allein

? Da war sie also gelandet, in einem miesen kleinen Drecknest, weit weg von all dem, was sie ihr Zuhause nannte. Das Frachtschiff war schon vor einigen Stunden wieder verschwunden und Alisah konnte sich weder eine adäquate Unterkunft noch einen Transport von hier weg leisten. Gut, sie war eine Sith, sie konnte sich einfach nehmen was sie wollte. Und vielleicht war es auch ein ganz kleines Bisschen mit ein Beweggrund von Allegious, sie zu verbannen. Vielleicht war es ja nicht nur eine Strafe sondern auch eine dieser merkwürdigen Lektionen, deren tieferer Sinn sich Alisah nicht immer vollends erschloss. Und vielleicht war auch genau das der Grund, warum sie noch immer den erniedrigenden Rang einer Adeptin inne hatte.
Leise schnaufte Alisah und verzog ihr Gesicht. Es war wie es war, aber wenn sie zu Allegious zurückkehren würde, dann würde sie fordern was ihr zu stand. Ja, das würde sie! Doch erst einmal musste sie Radan beistehen! Er brauchte sie und egal was Allegious darüber dachte, oder dazu sagte. Alisah wusste, das Radan ein entscheidender, wenn nicht sogar der entscheidende Punkt in ihrem Leben war. Sie musste zu ihm! Musste hier weg und so schnell es nur ging nach Eriador! Allerdings im Augenblick war sie hier gestrandet, musste warten, da sie ohne Taneth und Radan?s Schiff nur sehr schwer nach Eriador finden würde. Es gefiel ihr nicht aber im Moment blieb ihr nur zu warten und einen möglichst grimmigen und unnahbaren Eindruck zu machen, damit keiner der hier vertretenen Halunken auf die Idee kommen würde sich ihr zu nähern. Sie musste darauf hoffen, das Taneth ihr folgen würde und sie hier abholte. Oder das Camie etwas unternahm. Und was wenn nicht? Nun, sie wusste, das sie auch dann nach Eriador gehen würde, aber es würde natürlich viel, viel, viel schwieriger werden.
Im Augenblick setzte sie sich selbst ein knappes Zeitlimit. Wenn bis dahin Keiner hier aufgekreuzt oder wenigstens eine Nachricht bei ihr eingegangen war, dann würde sie einen dieser miesen Typen hier dazu bringen, das zu tun, was sie wollte. ?


Mieser, kleiner, verkommener Asteroid ? so was wie ein Raumhafen ? allein
 
Namenloser Eisplanet - ATR 'Fat Trader' - großer Frachtraum - Bru-Th


Was er eigentlich beabsichtigt hatte zu finden - und zwar Werkzeug - gab es in diesem Wandschrank wohl offensichtlich nicht, resümierte Bru-Th letztendlich, nachdem er alle Fächer und Schubladen durchgesehen hatte. Werkzeug in einem modifizierten, ehemals imperialen Angriffstransporter zu suchen, gehörte eigentlich auch nicht zu den Aufgaben der Jedi, rechtfertigte Bru-Th sich gedanklich und schloss die Tür des Schrankes wieder, was Kruluk somit in sein Sichtfeld katapultierte. Die Gesichtszüge des großen Corellianers hellten sich auf:

["Du siehst mir doch etwa nicht schon lange zu oder?"],

fragte er Kruluk gespielt ernst und ging direkt in dessen Richtung - Richtung Tür -, da er es aufgegeben hatte in diesem Raum fündig zu werden. Da Kruluk sein enormes Talent in Bezug auf technische Gerätschaften erst vor wenigen Stunden unter Beweis gestellt hatte, hoffte Bru-Th, dass dieser die Führung bei der notdürftigen Instandsetzung des Schiffes übernehmen würde, denn seine eigenen Kenntnisse konnte man bestenfalls als das 'Kleine Schrauberlatein' bezeichnen.

["Also wie es scheint, gibts in diesem Raum schon mal kein geeignetes Werkzeug, dabei frag ich mich sowieso, was wir benötigen. Antrieb, Außenpanzerung und so einige Verkabelungen auf der Brücke, müssen repariert werden, vermute ich ... . "]

Es klang nicht nur wenig überzeugend, allein die Wortwahl musste wohl jedem Mechaniker deutlich machen, dass er auf diesem Gebiet ein Laie war. Bru-Th schaute erwartungsvoll in die großen, tiefschwarzen Augen des Quarren. Keine Regung war zu erkennen, weder ob er gleich in ein überschwängliches Gelächter ausbrechen würde, noch ob seine Gedanken bereits um das selbe Thema kreisten. Kruluk stand einfach nur da.

Während Bru-Th noch einige andere Dinge anmerkte, um die man sich kümmern müsste und die auf jeden Fall nicht vergessen werden durfen, zog er seinen schweren, braunen Mantel aus und legte ihn über ein paar umgefallene Fässer. Sein Lichtschwert hing gut sichtbar am Haken und es entging dem Jedi Meister nicht, wie Kruluks Blick einen Moment lang daran hängen blieb. Den Respekt, den der Quarren ihm bei jeder Gelegenheit entgegen brachte, konnte Bru-Th nachvollziehen, doch hielt er davon wenig, denn zu oft waren derartige Bekundungen nur hinderlich. Wäre er ein Jedi, dann sähe die Sache anderes aus, doch dem war nicht so.
Bru-Th lächelte leicht und fragte:


["Kriegen wir die Fat Trader wieder hin?"]

Es war eigentlich keine wirkliche Frage. Sie mussten! ... und besser früher als später. Sie mussten so schnell es ging nach Thustra. Das Thema hatte er bis jetzt bewusst nur angeschnitten, damit jeder sich auf seine Arbeit hier konzentrieren konnte bzw. einige erholsame Stunden zubringen konnte. Auch Ryoo hatte sich diese redlich verdient. Sie schlief noch.


Namenloser Eisplanet - ATR 'Fat Trader' - großer Frachtraum - Bru-Th

[OOC: Bitte die Reparatur in einem Post abhandeln ... über mehrere Tage raffend. Wir müssen echt weiter.]
 
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[Eisplanet | ATR Fat Trader’, großer Frachtraum] - Bru-Th, Kruluk


[Ich beobachte... und lerne.]

Der Quarren fühlte sich nicht ertappt, im Gegenteil. Seine Neugier war berechtigt, und als der Jedimeister tatsächlich anfing, das Schiff zu durchsuchen, war er doch sehr überrascht. Auch die folgenden Worten konnte er nicht begreifen, denn meinte der Jedi tatsächlich, daß nur einige wenige Dinge gemacht werden mussten? Ein paar Wundpflaster, um die Knochenbrüche und inneren Verletzungen des Schiffes zu heilen? Irgendwie dämmerte ihm, daß Bru noch nicht sehr viel Umgang mit diesem Schiff hatte oder warum wollte er die Schäden herunterspielen? Wie auch immer, er selber war kein Fachmann wie sein alter Kumpel Crock, so durfte er auch nicht vorschnell über den Jedi urteilen, den er ja vergötterte.

[Ja. Der fette Händler wird bald wieder seinen wuchtigen Hintern hochbekommen. Er wird wieder durch das Sternenmeer segeln und du wirst den Ort deiner Bestimmung erreichen. Das schwöre ich dir, Freund.]

Er erwachte aus der Starre und half Bru-Th bei der Suche. Es begann alles damit, daß Bru-Th und er das Schiff auf den Kopf stellten und jeden verdammten Winkel des Schiffes nach Werkzeugen, Teilen, Meßgeräten, Nützlichem allem Art durchsuchten. Er holte seinen Werkzeugkoffer aus dem Inneren des Schiffes, und füllte diesen auf mit den wenigen Dingen, die sie fanden. Am Ende warfen sie alles auf einen großen Haufen und sortierten aus. Auch die Ladung wurde nicht ausgelassen, und auf ein Zeichen des Corellianers hin, freigegeben. Die Ausbeute war erschreckend gering.


Die nächsten Stunden und Tage rasten dahin. Als nächstes inspizierten sie das Schiff von aussen. Kruluk hatte noch eine Thermoweste gefunden, die ausreichte, in Kombiantion mit seinem Mantel und seiner Fliegerbrille die Kälte und gleißende Helligkeit draussen zu überstehen. Die Kälte tat seiner geschundenen Haut sehr gut, diese färbte sich sogleich in ein dunkles Braungrau, und wurde hart wie altes Leder. Dank seines Ursprungs und seiner körperlichen Vorteile hatte er keine Probleme mit dem hiesigen Klima. Er genoss es.
Auch die frische Luft, die sie hier atmen konnten, tat gut, und weckte wieder seinen Hunger. Ein paar Ausrutscher und beseitigte, stocksteif gefrorene Mynoks später aßen sie gemeinsam innerhalb des Schiffes, und man entdeckte Gemeinsamkeiten in der Essensauswahl, was Fisch- und Meeresgerichte anging. Zwar gab der Autochef leider nichts davon her, was sie aber nicht davon abhalten sollte, ihr Mahl zu geniessen.
Beim Essen und auch beim anschliessenden ersten Reparaturgang erzählten sie sich Geschichten über ihre jeweilige Heimat, und machten bald die ersten Schweißgänge. Die wenigen Geräte genügten, einen gewißen Fortschritt zu erzielen, doch das Schiff wirkte von aussen wie ein riesiger Schmutzfleck in dem ach so reinen, weißen Schnee- Tuch, das alles hier draussen überdeckte. Zuviele Treffer hatte das bulkige Schiff einstecken müssen und Haut, aber auch wichtige Innereien verloren. Es zu heilen, würde lange dauern und schwierig werden.
Es dauerte ja schon eine Stunde, bis die Triebwerke so ausgekühlt waren, daß man sie betreten konnte. Der Wind ging hier stärker und heulte laut. Nässe sammmelte sich an seinen Verschalungen und gefror augenblicklich. Kruluk hatte seine liebe Mühe, und die verschmorten Filterklappen würden nicht mehr lange halten, eine Schelle fehlte vollständig. Dieser riesige Ring würde eine Herausforderung werden; um diesen herzustellen, bzw. ein annäherndes Äquivalent, würde bedeuten, an anderer Stelle des Schiffes Teile zu entfernen, um diese umgestalten zu können. Ähnlich wie bei einer Hauttransplantation.
Das wollte Bru-Th überhaupt nicht gefallen, die eh schon stark geschrumpfte Aussenpanzerung zu entfernen, war aber bitter nötig. Daran arbeitete der Quarren die ganze Nacht hindurch, und es gefiel ihm. Endlich konnte er etwas tun, sich beweisen. Im spärlichen Aussenlicht der Rampe schweisste er solange, bis ihm alles wehtat, und er einigermassen mit seinem Ergebnis zufrieden war. Den Rest musste er vor Ort innerhalb des Triebwerkes anbringen, er fluchte, als die Teile ohne Kran an ihren Platz von reiner Muskelkraft gehoben wurde. Zu seinem Glück half ihm der Jedi mit seinen unheimlichen Kräften und der Quarren staunte nicht schlecht, als diese sagenumwobene Macht den Stahlring wie von Geisterhand in die großen Raketen hineintrug. Trotz einsetzender Müdigkeit setzte Kruluk sein Werk dann fort, bis die ersten Lichtstrahlen des nächsten Tages hereinbrachen. In der Nacht hatten sie kaum mehr gesprochen und die schönen Geschichten waren ausgeblieben, man hatte sich auf das Nötigste beschränkt, dafür alle Energie in die Arbeit gesteckt.

Ein paar Stunden Ruhe musste er sich dann doch gönnen, sein Körper war im Moment einfach noch nicht voll belastbar, und Kruluk wollte es nicht übertreiben. Jedoch waren es nur wenigen Stunden, die er sich in sein Bassin zurückziehen konnte, erneut quälten ihn Albträume. Stattdessen sah er lieber nach Blaines Wunden. Dieser schlief den Schlaf der Gerechten, und das war auch gut so. Nur kurz erwachte dieser und der Quarren konnte ohne Widerrede die Verbände wechseln.
Immer noch müde, aber zufrieden, ging der Quarren nach kurzem Frühstück mit Bru-Th wieder an die Arbeit. Die Schelle brauchte ewig, und die grobe Justierung der Klappen noch viel länger. Ein weiterer Tag verstrich, und sie wurden unruhig. Bevor er verzweifeln konnte, hatten sie es jedoch geschafft. Eine weitere Nacht war vergangen, doch erst einige Tests und Feinjustierungen am folgenden Tag konnten dem Quarren ein wenig der Angst vor dem nächsten Flug nehmen.
Erst am dritten Tag konnten sie sich den Kontrollen des Cockpits zuwenden, alleine die Tatsache, daß das Schiff nun regelmässig auskühlte, hinderte sie daran, ihr volles Potenzial entwickeln zu können. Einmal ertappte er den Jedi, wie er sich an einem Heizaggregat aufwärmen musste, weil die Lebenserhaltung wiedereinmal abgeschaltet war. So war es nicht verwunderlich, daß Kruluks Stimmung immer weiter sank. Verbissen arbeitete er, bis ihm die Augen zufielen. Oft erstarben nach kurzem wieder Gespräche, die der Jedi begann, doch Kruluk nervös machten. Schnell gab es der Jedi dann auf; trotzdem bildeten sie eine seltsam vertraute Einheit, die die Arbeitsgänge auf wundersame Weise schnell und fliessend ineinander übergehen liessen.
Zwei weitere Tage vergingen, die sich mit Energieverteilern, Leitungen und Elektronik verbrachten. Auch hier war einiges im Argen und sie mussten sich mit schlechten Flickwerk- Lösungen zufriedengeben. Zum Glück halfen alle mit, das Twilek-Mädchen leistete gute Arbeit im Cockpit, auch Blaine ließ sich nicht davon abbringen, hin und wieder mit anzupacken. Doch in den Nächten schlief der Quarren nur wenig, und arbeitete draussen alleine weiter an Schweissarbeiten. Vermutlich einer der Gründe für den Zwischenfall am nächsten Morgen.

Am Morgen des sechsten Tages kam dann der Angriff.
Eine riesige, humanoide Kreatur mit weißem Fell und dreieckigen Augen griff sie bei der Arbeit unter dem Schiff an, doch der Jedi hatte dank seines mächtigen Lichtschwertes keine Probleme mit dem Biest. Jedoch befürchteten sie, daß es nicht bei diesem Angriff bleiben würde. Zumal sich das Ding verdammt nahe an sie herangeschlichen hatte, ohne daß es ihnen aufgefallen war. Sie beschlossen, die nähere Umgebung zu erkunden, und der gemeinsame Spaziergang lockerte wieder die Stimmung und sorgte für allgemeine Heiterkeit, als sie an einem Loch in der Oberfläche des Eis- Sees Fische entdeckten. Mit Hilfe einer improvisierten Angel aus einer Antenne, jeder Menge Kabel und einem Drahthaken mit Nahrungsriegel schafften sie es, fünf größere Fische zu fangen. Kruluk, der sich hier in seinem Element sah, sorgte für fachgerechtes Zerlegen und später dann Zubereiten über einem Brenner. Der köstliche Duft von gebratenem Fisch schwängerte die Luft an Bord, und Kruluk reichte seinem neuen, besten Freund einen Spiess mit dampfendem Fisch. Sie sassen auf der herabgelassenen Laderampe, mit dem Brenner und den Fischen zwischen sich. Langsam und bedächtig sprach der Quarren:


[Die Arbeit ist fast vollbracht. Bevor wir erneut zu den Sternen reisen, möchte ich dir etwas sagen...
Ich war... viel allein. Du hast mich gerettet. Du hast ein großes Herz, Jedi. Und du bist sehr weise. Gerne würde ich mich dir anschliessen, wenn du es gestattest.]


Er wußte nicht, wie er es anders ausdrücken sollte, seine tiefe Verbundenheit zu dem Jedi war ehrlich und kam ihm nicht leicht über die Lippen. Etwas verlegen musterte er den Jedi von den Seite, als sich dieser die kalten Hände rieb und hineinblies.

[Wenn der Weg, der vor dir liegt, gefährlich und finster ist, will ich dir helfen. Wohin auch immer dieser Weg führt... ]



[Eisplanet | ATR Fat Trader’, großer Frachtraum] - Bru-Th, Kruluk
 
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[Hyperraum | ATR ?Fat Trader?, Quartiere] Blaine

Blaine war müde. So viel, tief und fest wie in den vergangenen Tagen hatte er noch nie zuvor schlafen müssen, doch es war nötig. In den seltenen Stunden, in denen er wach war, musste er essen und trinken, denn vor allem der Durst war stark und das Wasser kühlte den verbrannten Rachenraum.
Ab dem dritten Tag verringerten sich die Schlafphasen, doch sein Körper war nach wie vor bleiern schwer und unbeweglich. Einmal mehr und einmal weniger traktierten ihn die Schmerzen sämtlicher Glieder, davon abhängig, welche Medikamente Kruluk ihm gab. Tatsächlich wehre sich der Zabrak nicht dagegen, denn er musste zugeben, dass es ihm half. Außerdem meinte Kruluk das alles sicher gut ? und das, nachdem er sich doch eigentlich von Blaine im Stich gelassen vorkommen sollte. Doch darüber dachte dieser nur am Rande nach.

Je weniger Schlaf er brauchte, desto eher kam die Langeweile und das Com wurde von Zeit zu Zeit wichtiger denn je. Blaine war kein Freund von Textnachrichten ? erst recht nicht, wenn sie sich über mehrere Zeilen erstrecken sollten. Eine viel zu umständliche Art der Kommunikation, meist zeitverzögert und zudem unvorteilhaft, wenn man es schon als problematisch empfand sich, sich ein bisschen gewandt auszudrücken.
Fakt war jedoch, dass die Langeweile siegte und allzu häufiges Herumlaufen noch zu anstrengend war, was die Heilung viel zu sehr verzögerte. So fand der Iridorianer zum ersten Mal seit er seine Heimat verlassen hatte Zeit, Ruhe und allem voran den nötigen Willen dazu, nicht nur ein paar kurze Worte als Lebenszeichen an seine Eltern zu verlieren, sondern für ausführlichere Nachrichten an diese, sowohl als auch an seine Freunde. Seinen Zustand erwähnte er jedoch in keinem Satz. Man musste immerhin nicht alles gleich ?breit treten?, wie man so sagte (und das, obwohl man eigentlich auf gar nichts trat, sondern nur davon sprach?). Ebenso wenig erzählte Blaine davon, machtsensitiv zu sein und Padawan. Nicht dass er vorhatte, diese Dinge gänzlich zu verschweigen, doch fand er dass es warten musste, bis er Zeit dazu fand zu Hause zu besuchen? was an sich? gar nicht so schlecht klang. In der Tat verspürte Blaine entfernt und schwach eine Art Heimweh. Das mit unter anstrengende und in diesen Zeiten verdammt gefährliche Leben eines Jedi und die Möglichkeit, die Galaxis bereisen zu können, standen in ihrer Priorität völlig außer Frage. Doch jetzt, müde und schwach, fühlte sich der Gedanke an das vertraute Iridonia schlicht gut an.

Wenn ihn der Bewegungsdrang packte (oder die Reparaturen so laut wurden, dass an Schlaf ohnehin nicht zu denken war), zog er entweder durch die Fat Trader um nach Nahrung und Wasser zu suchen oder half Bru-Th und Kruluk bei ihren Reparaturen. Lange, was ihm sehr missfiel, hielt er jedoch gerade am Anfang selten durch und wurde früher oder später mit mehr oder weniger ? meist mit mehr ? Nachdruck nach drinnen zurück geschickt. Doch immerhin musste er sich so nicht vorwerfen, nur nutzlos herum gelegen zu haben.
Durch den vielen Schlaf, das Liegen und die Ruhe erholte Blaine sich schnell. Allerdings wollte er nicht zuviel riskieren, denn ein Verschlimmern der Verletzungen durch zu frühes Anstrengen war inakzeptabel und kontraproduktiv.
Langsam aber sicher fühlte er sich jedoch wieder energiereicher. Das Imperium sollte ruhig kommen!


[Hyperraum | ATR ?Fat Trader?, Quartiere] Blaine
 
[Bastion - Eriadors Hope - Taneth, Nathen, Decon]

Nachdem Shaik an Board des Schiffes gegangen war, sah er sich erstmal um. Er war von diesem Schiff mehr als begeistert. Sowas hatte er noch nie gesehen, es schien als wäre er in einer anderen Welt. Trotz alle dem versuchte Shaik seine Gefühle vor den anderen zu verbergen. Skeptisch sah er zu dem Fremden, der anscheinend ein Krieger war. "Will der Kerl uns in seiner Uniform einschüchtern oder was versucht er da?" dachte sich Shaik. Weiterhin Skeptisch dreinblickend lauschte er den Worten des Fremden. Die worte schienen ihm suspekt vorzukommen, aber irgendwas in seinem Kopf sagte ihm, das es wichtig sei, sich ihm anzuschließen. Während er zuhörte wanderte sein Blick zwischen dem Fremden und Decon hin und her. Decon schien sich auch sicher zu sein, das es richtig ist ihm zu folgen. Nur warum will er ihm folgen will wusste er nicht. Wahrscheinlich werden sie es bald herausfinden. Nachdem der Fremde seine Worte beendet hatte, wartete Shaik kurz ab und sagte:

Mein Name ist Shaik Bojak. Ich bin hier um meiner bestimmung nachzukommen, koste es was es wolle. Und mit wem hab ich die Ehre?

[Bastion - Eriadors Hope - Taneth, Nathen, Decon]
 
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~~Über Bastion~~Eriandor´s Hope~~Taneth, Nathen, Shaik~~

Nach ein paar Minuten hatte sich die große Begeisterung gelegt, als der Mann in einer vollen Rüstung mit einem Fremden Wappen wiederkam. Anscheinend will er uns imponieren, dachte sich Decon und schuate zu Shaik. Er sah, das sie beide kurzzeitig den geleichen Gedanken hatten. Dann kam eine Frage, die er schon desöfteren beantwortet hatte. Er schaute sich die Ausrüstung des Mannes nocheinmal an und erkannte einige Stichwaffen. Sollte er versuchen Gebrauch davon zu machen, hatte er noch seinen heißgeliebten Blaster. Der nachfolgende Satz der Frage war schwer zu beantworten. Er fühlte, es war richtog gewesen, diesen Weg zu gehen, er fühlte, das es richtig gewesen war, sich von Alaine und all den anderen zu trennen. Deshalb sagte er:

Nun, mein Name ist Decon Cole. Wie Shaik, habe ich gefühlt, das das Schicksal es so wollte, das ich hierher komme und das ich mich von meinen früheren Gefährten trennte. Ich weiß nicht genau wie ich das wusste, ich wusste es einfach. Eine innere Selbstsicherheit stieg in mir auf un mein Vertsand und meine Gefühlte sagten mir, dieser Weg würde mich weiterbringen.

Er musste erst einmal Luft holen, was er beim Sprechen fast vergessen hatte.

~~Über Bastion~~Eriandor´s Hope~~Taneth, Nathen, Shaik~~
 
Namenloser Eisplanet - ATR 'Fat Trader' - Laderampe - Bru-Th


Die Fische, die Kruluk mit großer Fingerfertigkeit aus dem See gefischt hatte, schmeckten köstlich und obwohl Bru-Th lieber in einer warmen Cantina gesessen hätte, anstatt auf der kalten Laderampe der Fat Trader, so hatte der Moment doch seinen ganz eigenen Charm. Die Sonne - nicht mehr als eine milchige Kugel am Horizont - war gerade dabei hinter den Bergriesen am anderen Ende des langen Tals zu verschwinden. Bru-Th hatte sich in einen gefütterten Parker gehüllt und wunderte sich nur, wie Kruluk die eisigen Temperaturen nur mit einer Thermoweste bekleidet erdulden konnte. Es schien ihm sogar gut zu tun, musste der hochgewachsene Corellianer neidvoll feststellen.

In der Tat hatten sie es fast geschafft. Es gab noch einige kleinere Reparaturen zu erledigen, doch davon abgesehen war die Fat Trader wieder flugfähig. Nicht alle Modifikation, die Kruluk zur Instandsetzung vorgeschlagen hatte, waren von der Art, mit der Bru-Th gut leben konnte, und auch an den Patchwork-Look würde er sich für die nächste Zeit wohl gewönnen müssen. Doch das Schiff würde starten ... voraussichtlich.

Ihr Gespräch entwickelte sich indes in eine andere Richtung. Kruluk erzählte viel von sich, ... was er die letzten Jahre hatte durchmachen müssen, wie er sich unter allerlei Schmähungen und Ungerechtigkeiten über Wasser hielt und auch, wie es in ihm tief drinnen aussah. Bru-Th hörte aufmerksam zu und nahm lebhaft an der Geschichte Kruluks teil. Bedauern ergriff sein Herz, wie er die Worte des Quarren vernahm, doch zugleich wurde ihm erneut auf eindringliche Weise bewusst, dass die Jedi gerade in diesen Zeiten mehr als gebraucht wurden. Leider zu oft - dies musste er sich offen eingestehen - waren die Jedi nicht in der Lage, sich darum zu kümmern, dass auch einfachen Bewohnern dieser Galaxis Gerechtigkeit zu Teil wurde. Weitsicht führte sie leider nur allzu oft dazu, sich nur der großen Konflikte anzunehmen, ... ein wahrlich moralisches Dilemma, was auch im Angesicht des allgemeinen Wohls nicht weniger bedauerlich war.


["Wir kennen uns erst seit wenigen Tagen, doch wie könnte ich deiner Bitte nicht entsprechen, hm? ... Nach allem, was wir bereits erlebt haben, sehe ich in dir einen treuen Freund"],

sprach Bru-Th gerade heraus und nickte dem Quarren mehr als wohlwollend zu. Kurz dachte er an Ray, einen sehr alten Freund.
Freundschaften schloss Bru-Th keinesfalls leicht, denn er war ein schlechter Freund, das glaubte er zumindest von sich selber und auch Kruluk schien zu ahnen, dass es damit zutun hatte, dass er ein Jedi war. Er lebte nicht für sich selbst, sondern dafür, dass die Galaxis ein lichterer Ort wurde. Mit ihm befreundet zu sein, dass wusste Bru-Th, war aus diesem Grund nicht einfach. Der Jedi Meister seufzte melancholisch, nahm einen ordentlichen Bissen von dem dampfenden Stück Fisch und führte fort, nachdem er zuende gekauft hatte:


["Augenscheinlich führt uns der Weg nach Thustra, doch spüre ich, dass es nur ein Teil der Wahrheit ist. Verworren und unklar ist die Zukunft, und zwar für uns alle. Was uns dort erwartet kann ich wirklich nicht sagen, selbst wenn ich wollte. ... Du weißt, Kruluk, dass du uns nicht begleiten musst. Es gibt sicher unzählige Orte, wo man einen Haudegen wie dich gut gebrauchen könnte. Denk nur an die Schiffswerften auf Mon Cal. ... Es ist meist so, dass Jedi zu jenen Orten gehen, wo man eigentlich nicht hingehen sollte. ... Es wäre kein leichtes Leben, mein dickhäutiger Freund. Überleg dir das gut!"],

mahnte er abschließend und schlug dann vor zurück ins Innere zu gehen, da es doch ziemlich kalt wurde und in der heraufziehenden Dunkelheit auch nicht zu erkennen war, ob sich noch einmal wer versuchte dem Schiff zu nähern. Außerdem wollte Bru-Th mit Blaine reden, den er in den letzten Tagen sehr vernachlässigt hatte. Es gab viel zu besprechen und sicherlich würde auch sein Padawan Redebedarf haben, auch wenn er davon selbst noch nichts wusste. Bru-Th bat Kruluk daher seinem Schüler mitzuteilen, dass er ihn am nächsten Morgen - noch vor dem Abflug - in seinem Quartier sehen wollte.


Namenloser Eisplanet - ATR 'Fat Trader' - in seinem Quartier - Bru-Th
 
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[Eisplanet | ATR Fat Trader’, großer Frachtraum] - Bru-Th, Kruluk


Nachdenklich starrte der Quarren in die Flammen des Brenners, und atmete noch ein wenig des köstlichen Duftes, der von dem gebratenen Fisch ausging. Lange überlegte er, wie er darauf antworten sollte, und es entstand eine kurze Stille, in der nur das Fauchen des Brenners zuhören war.


[Ich kann nicht an diesen Ort zurückkehren.]

Er stopfte den Rest des Fischspiesses in den Mund, und umschlang das Fleisch mit seinen Tentakeln. Langsam liess er den Fisch auf seiner Zunge zergehen, zog den Spiess heraus. Abermals entstand eine kurze Pause, Bru-Th sah ihn erwartungsvoll an.

[Noch nicht. Doch diese Geschichte werde ich dir ein anderes Mal erzählen.]

Er legte seinen leeren Spieß zur Seite und nahm die verbliebenen Vollen von der Flamme. Diese würde er Blaine und Ryoo bringen.


[Etwas hat mich hierher gebracht. Es führte mich zu den Rodianern, zu dir, und auch hierher. Vielleicht nach Thustra. Ich spüre es. Ein Weg. Eine Aufgabe.]

Er blickte den hochgewachsenen Jedi an. Beobachtete ihn eine Weile, während der er seinen Entschluß in Worte zu kleiden suchte und insichgekehrt murrte:


[Meine Angst ist fort. Ich bin aufgetaucht und sehe das Licht. In ihm wandele ich ins Glück.]


Ein altes Gebet, ein Vers, das so wunderbar in die Situation passte. Kruluk hatte nie viel gelernt, nie gelesen, geschrieben oder heiligen Ritualen gefrönt. Als Kind der Strasse und Gewalt hatte er andere Dinge erfahren und er schalt sich selbst einen Dummkopf, und doch traf ihn die Erinnerung wie ein Schlag, als er den Vers rezitierte. Vermutlich würde Bru-Th diesen nicht kennen oder verstehen, aber er passte so wunderbar. Solch Weisheit war Kruluk fremd, doch manchmal erahnte man in den Worten der Alten unglaublich altes, vergangenes und doch gültiges Wissen.
Er sah, wie der Jedi den heissen Fisch vorsichtig mit seinen Zähnen zerpflückte. Immernoch war es dem Quarren ein Rätsel, wie Menschen nur mit solch häßlichen, freiliegenden Knochenreihen leben konnten. Dazu noch damit Essen, die wunderbarste Erfindung gleich nach der Fortpflanzung. Er beobachtete, daß die Knochen unterschiedlicher Form waren. Spitz, aber auch breit und schneidig wie eine Klinge. Er selbst besaß nur drei solcher Werkzeuge, spitz, zwischen den Tentakeln. Quarren musste das Essen eher schlürfen und von aussen zerteilen. Das lag daran, daß die Krakenartigen keine Kiefer besaßen, nur einen mundartigen Muskelstrang. Neugierig schielte er weiter zu dem Corellianer herüber und bemerkte, wie dieser Gräten wieder aus den Knochenreihen hervorpulte. Dabei zog er die Augenbrauen zusammen und ächzte. Augenscheinlich schmeckte es ihm, schloß Kruluk, denn mit geschlossenem Munde die Nahrung im Munde zu bearbeiten, fand er scheusslich und eklig. Lieber Herumpulen und Schmatzen, Schlingen und am besten laut Schlürfen, einen Laut, den er die Menschen niemals hatte machen hören.


[Ich werde tun, was du wünschst, Bru-Th. ]

Angenehm klang der Name, und er hatte ihn lange genug geübt, in den letzten Tagen. Nochmals blickte er dem Jedi in die Augen, stand dann auf, klopfte ihm bedächtig auf die Schulter, kicherte ob der Gräten in dessen Händen, nahm die Spieße und ging langsam zu den Quartieren. Das Twilek-Mädchen öffnete ihm nicht, vermutlich schlief sie noch. Blaine hingegen öffnete nach einer längeren Pause und schaute ihn mürrisch an. Sogleich hielt ihm der Quarren einen dampfenden, riechenden Spiess unter die Nase und hielt als Dreingabe noch einige von den Riegeln hin, die dieser immer aus dem Automaten genommen hatte.

[Blaine- Essen- ]



[Eisplanet | ATR Fat Trader’, Quartiere] -
Blaine, Kruluk
 
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~~Über Bastion~~Eriandor´s Hope~~Taneth, Nathen, Shaik~~

Taneth musterte die beiden. Sie dachten wirklich das sie es mussten. Das war wirklich Interessant. Wenn sie auf Radan trafen. Er würde über sie Urteilen das lag Taneth nicht zu und nickte.

"Ich bin Taneth einer von König Radans Leibwächtern. "

Das war eine sehr Knappe Vorstellung aber sie reichte aus dessen war sich Taneth sicher. Dennoch dachten sie beide das es ihr Schicksal war. Taneth beugte sich zurück.

"Als ich 16 Jahre alt war errang ich einen großen Sieg auf Eriador und wurde Radans engster Vertrauter. Damals glaubte ich das ich uralt werde. Heute glaube ich das ich nichtmal so alt werde wie Radan es heute ist. Also wisset beide, keiner kann sich sein Ende Aussuchen. Ein Imperator oder König mag einen Mann fordern. Ein Vater hat Anforderung an seinen Sohn. Das Schicksal mag einigen einen Weg zeigen. Aber seid euch bewusst egal ob ihr von einen König gefodert werdet oder einen noch mächtigeren Mann eure Seele gehört euch allein. Wenn ihr eines Tages vor einem Gott steht oder Freunde in der Schlacht verloren könnt ihr nicht sagen das man es euch Befohlen hatte. Das wird nicht genügen. "

Sagte Taneth als Nathen ankündigten das sie zur Landung ansetzten. Taneth erhob sich als er Decon und Shaik noch einen Blick zuwarf.

"Ich für meinen Teil bereue nur eine Meiner Taten"

sagte er ruhig als das Schiff aufsetzte und Taneth nach draußen Trat. Er trat auf Alisah zu und zog sein Schwert. Sofort warf sich taneth auf die Knie.

"Ich bin gekommen um euch mein Schwert zu Füßen zu legen meine Königin.

sagte er leise und neigte den Kopf gegen Boden.

Kleiner Astroid ALisah, Decon, Shaik,Tanetgh, Nathen
 
Mieser, kleiner, verkommener Asteroid ? so was wie ein Raumhafen ? allein

Immer mehr Frust staute sich in Alisah! Nichts hier weckte in ihr auch nur ansatzweise so viel Interesse, das sie sich weiter umsehen wollte. Aber mittlerweile war sie schon Stunden hier! Was wenn Taneth sie jetzt einfach links liegen lies. Eine Königin, die von ihrem Meister verbannt worden war, brauchte Eriador vielleicht gar nicht. Und Camie, was wenn die so enttäuscht von Alisah war, das sie sich mit Absicht nicht meldete und Sie erst mal im eigenen Saft schmoren lassen wollte.
Das wäre so fürchterlich. Aber nicht etwa, weil Alisah Angst hätte, sie würde sich letztendlich nicht alleine durchschlagen können. Schlimmer wäre daran, das Camie sich von ihr abwendete und das der Weg zu Radan so viel schwerer werden wurde. Aber vielleicht musste Alisah nun vielleicht doch dieser Tatsache ins Auge blicken.
Gerade hatte Alisah sich erhoben und dazu entschossen sich Alternativern zu suchen, das viel ihr blick auf ein Schifft, das gerade im Landeanflug war und das sofort ein breites, glückliches Lachen auf Alisahs Gesicht zauberte. Radan?s Schiff. Taneth! Camie? Nein, ihre Tante spürte Alisah nicht. Aber wenigstens Taneth und das Schiff waren da. Das war zu mindest ein Lichtblick!
Eilens machte Alisah sich auf, zu jenem Ort zu eilen, auf dem das lang ersehnte Schiff landete und sie kam gerade an, als die Luke sich öffnete und Taneth zu ihr heraus trat.
Sie war so froh ihn zu sehen. Aber als er sofort vor ihr auf die Kniee sank und ihr sein Schwert zu Füßen legte, erstarrte Alisah kurz!
Wie sollte sie reagieren? Einen Moment nahm sie sich Zeit um nach zu denken. Sie musste sich jetzt wie eine Königin benehmen. Kein kindisches Gerede. Sie durfte Radan nicht blamieren.
Aber wie benahm eine Königin sich?
Während sie grübelte, bemerkte sie das Taneth auch etwas andere Kleidung trug als noch auf Bastion! Jetzt war er deutlich als Leibwache Radan?s erkennbar! Und Alisahs bereits vorhandenes Vertrauen zu dem Krieger festigte sich noch mehr. Sie würde seine Ehrerbietung achten, in dem sie versuchte, so gut wie möglich so zu reagieren, wie sie sich das von einer Königin vorstellte.
Sie streckte ihm ihre geöffnete Hand entgegen. Nicht damit er sie ergriff, sondern als Geste, das sie ihm geneigt war und das sie wünschte er möge sich erheben. Außerdem unterstrich sie die Geste auch noch mit Worten?


Bitte erhebt euch Taneth!

?und hoffte, dass es das war, was man in dieser Situation von einer Königin erwartete.
Es muss, zu mindest etwas, richtig gewesen sein, was sie getan und gesagt hatte, denn Taneth erhob sich wirklich und sah dabei gar nicht mal unzufrieden aus. Eine Tatsache, die Alisah ihrerseits zufrieden strahlten lies als sie weiter sprach.


Ich bin sehr froh, das du zu mir gefunden hast!

Und etwas leiser fügte sie noch hinzu.

Und ich hoffe die Geschehnisse auf Bastion werfen einen nicht all zu großen Schatten auf dein Bild von mir.

Etwas fragend blickte Alisah Taneth an, straffte sich dann aber wieder und meinte.

Las uns einsteigen! Wir haben keine Sekunde zu vertrödeln! Erst recht nicht auf so einem miesen Dreckklumpen wie diesen hier. Wir werden im Schiff reden! Ja?

Mit den Worten machte sich Alisah auf um das Schiff zu betreten. Kurze Zeit darauf schloss sich die Luke hinter ihr und Alisah blickte überrascht in die beiden Gesichter derer, denen sie in der Cantine auf Bastion begegnet ist, bevor sie entfernt worden war.

Ach! Wer ist denn da?
Das hier is aber kein Trainingsraum!


Meinte Alisah, legte ihren Kopf etwas schief und grinste Decon und Shaik breit und sehr selbstbewusst an.

Mieser, kleiner, verkommener Asteroid ? so was wie ein Raumhafen ? allein ? mit Taneth, Decon, Shaik und Nathen
 
[Hyperraum | ATR ?Fat Trader?, Quartiere] Blaine

Der Quarren. Hoffentlich hatte er gute Gründe.
Blaines Schlafphasen fielen deutlich geringer aus als Tage zuvor, beinahe normal. Doch wenn er sich angestrengt hatte (und das Training mit der Macht ? denn für ein Lichtschwert war nicht genug Platz ohne dass etwas kaputt gehen konnte ? zählte wohl dazu) brauchte er Ruhe. Doch bald würde sich auch das normalisieren. Kruluk allerdings hatte Blaine Oaton geweckt, was diesem ziemlich auf die Laune schlug und seinem Blick deutlich zu entnehmen war ? jedoch nur so lange, bis er das Essen roch. Was der Quarren gesagt hatte, verstand der Iridorianer freilich nicht, doch Geruch und Anblick sprachen für sich, sodass sich seine Mine gleich aufhellte.


?Ah, Hunger hab ich wirklich!?

Blaine nahm Spieß und Riegel entgegen und drückte im Vorbeigehen eine Taste auf einer kleinen Schaltkonsole nahe der Tür, welche einige Sitzmöglichkeiten herunter klappte, zuvor aufgrund der Enge des Raumes parallel an die Wand angelehnt. Dort setzt er sich hin, legte die Riegel ab und begann, sich am Spieß zu schaffen zu machen. Dass das Fleisch noch ziemlich heiß war, störte ihn dabei wenig.
Der Quarren schien unschlüssig zu sein, was er tun sollte, entschied sich jedoch dafür Blaine zu folgen.
? Ob er das Tier ? schmeckte nach Fisch ? erledigt hatte? Vermutlich, denn Bru-Th war niemand, dem die Natur nicht nur durch die Macht nahe stand, so wie ihm alles durch die Macht nahe stehen konnte. Kruluk allerdings konnte man sicher ruhigen Gewissens auf Iridonia aussetzen, ohne befürchten zu müssen, dass er verhungerte ? auch ohne die Macht.


?Hey??


begann Blaine, entsann sich jedoch, dass es gewisse Kommunikationsprobleme gab. In wie weit Kruluk basic tatsächlich verstand, hatte er bisher nicht herausfinden können und ihn noch nie etwas anderes als quarrese sprechen hören. Doch nun, wo Blaine ihn angesprochen hatte, wirkte Schweigen doch recht beleidigend, zumal ?hey? alleine nicht die netteste Anrede war.

?Ist das von dir? ? Hast du? kannst du angeln? Jagen??

versuchte er es und deutete dabei entsprechend auf Kruluk oder den Spieß.

?.... verstehst du basic??

Vielleicht hatte Bru-Th ihm ja bereits das ein oder andere beigebracht. Immerhin hatten beide zusammen die Fat Trader repariert und sicherlich manchmal an der selben Stelle gearbeitet, sodass Gespräche nicht ausgeschlossen waren.

?Weißt du??

setzte der Padawan abermals an, dieses Mal jedoch eine Spur ernster, schwerer. Er suchte nach Worten. Ob Kruluk ihn nun verstehen konnte oder nicht, er war stets freundlich und schien Blaines Verschwinden auf dem Weg zurück ins Cockpit entweder als nicht gravierend zu empfinden oder? Blaine wusste es nicht. Er wusste nur, dass es ihn störte, vor sich selbst immer wieder den Drang zur Rechtfertigung zu verspüren und sich sagen zu müssen, dass es in Ordnung war und Kruluk dies nicht anders sah.

?Ich wollte dich nicht dir selbst überlassen. Ich wollte dir helfen, verstehst du? Aber ich konnte nicht??


Blaine beobachtete den Quarren und versuchte, irgendetwas aus seinem Gesicht lesen zu könne, wurde jedoch nicht schlau daraus. Nicht etwa, weil es zwischen ihm und der Rasse des Anderen zu viele Unterschiede gab. Blaine verstand selten und darauf bezog er seine Ratlosigkeit auch dieses Mal.


[Hyperraum | ATR ?Fat Trader?, Quartiere] Blaine, Kruluk
 
[Coruscant - Hangar]Shams

Shams zog es nach Korriban. Auf Coruscant hatte er ein wenig über die Sith aufgeschnappt.
Gehört hatte der Mensch von Korriban, einem Planeten mit vielen Sithgräbern.
Jeder der ein wenig logisch denken konnte, würde jetz schlussfolgern, dass sich dort
natürlich auch einige Sith aufhalten sollten. Und grade die Tatsache, dass sich Sith auf diesem
Planeten aufhalten sollten, machte Shams neugierig. Er sah sich nach einem kleinen Gleiter
und einem Fahrer um, denn er wollte abgeschieden reisen.
"Hier, da hast du einige Credits und nun bring mich nach Korriban."
Der Mensch nahm das Geld nickend an und zeigte dem jungen Mann den Weg in das Schiff.
Ein spärrlich eingerichtetes Schiff, Sitzbänke, zwei kleine Tische und sonst nicht viel mehr.
Eben dass, was man sich als ein Schiff unterer Klasse vorstellen würde. Ihm war es mehr oder
weniger egal, da ihm dieses oder ein anderes Schiff den selben Dienst erweisen würden.
"Bring mich dort so schnell wie möglich hin."
Ein wenig höhnisch klang der Satz, wenn auch noch relativ freundlich ausgesprochen.
Der Pilot ging wortlos in das Cockpit und startete die Maschinen.
Während des Fluges dachte Shams über vieles nach. Auch über den Verbleib von Aleah und Reav.
Schon im nächsten Moment vergaß er dies wieder. Es gab wichtigeres zu tun
als diesen Personen nachzutrauern. Nachzutrauern, was für ein unnützes Wort.
In Shams Augen war für dieses Wort kein Gebrauch. Auch wenn es von manch anderen
Personen ausgesprochen wurde, sie waren einfach nur schwach.
Ein Grinsen huschte über das Gesicht von dem Menschen. Es verschwand genauso schnell
wie es gekommen war. Dann machte er es sich so gut wie möglich bequem und probierte
noch einmal auszuspannen. Auf Korriban würde es erst richtig losgehen, deshalb genoss er
die letzte ruhige Pause, so als wäre es seine letzte. Der Pilot schoss in den Hyperraum und
beschleunigte gut, um dem Wunsch seines "Gastes" nachzukommen.

[Hyperraum - kleines Schiff]Shams,Pilot
 
[Mieser, kleiner, verkommener Asteroid – so was wie ein Raumhafen – allein – mit Taneth, Decon, Alisah und Nathen]

Aufmerksam lauschte Shaik den worten von Taneth während sie die Öberfläche diese verkommenen Asteroiden betraten. Er sprach mit fester Stimme. Seine Worte waren von Stolz erfüllt. Es schien als ob er seine Bestimung gefunden hatte, um eben seinem König bis in den Tod zu dienen. Doch wer ist dieser König Radan. Shaiks alter Freund hatte ihn nie erwähnt, aber er versuchte sich nichts anmerken zu lassen. "Ein König also, irgendwie muss mir diese Begegnung doch zum Vorteil gereichen. Ich hoffe dieser Narr führt mich bald zu ihm. Bald bin ich am Ziel." dachte sich Shaik.

Als sie einige Meter auf diesem versifften und stinkenden Raumhafen erkundet hatten, kam ihnen auch schon eine alte Bekannte entgegen. Shaiks Blick wurde ernster, er hat nicht vergessen das sie noch eine Rechnung offen hatten. Sein Blick wanderte rüber zu Decon, der auch zu wissen schien, das ihre Angelegenheit noch nicht ganz geklärt war. Decon und Shaik blieben erstmal ein bisschen hinter Taneth stehen, um ihr nicht direkt aufzufallen. Als Taneth zu Boden sank und sagte "meine Königin", riss Shaik die Augen weit auf. "Dieses Weib soll eine Königin sein? Ich kann es nicht glauben. Aber hier spielt das erstmal keine Rolle, noch nicht... Sie ist ein nichts und bleibt das auch.Königin hin oder her..." Shaik ließ sich nichts anmerken und lächelte nur auf Alisah´s Trainingsraum Anspielung.


Ich habe euch nicht vergessen. Da könnt ihr sicher sein. Aber ich vermute in eurer Situation gibt es jetz dinge die wichiger sind, als sich von mir eine tracht Prügel abzuholen. Sagte er mit einem "dreckigen" lächeln.

Shaik wählte die Worte bewusst Provuzierend aus, um seine Mitstreiter etwas aus der Reserve zu locken und abzutasten, wie weit er gehen kann. Alisah, Taneth und Decon schauten ihn fragend an, fast etwas sprachlos. Shaik verbeugte sich nun vor Alisah und sagte:

Was ist los my Lady? Hat es euch die sprache verschlagen?

Einen schritt rückwärts machend richtete er sich wieder auf und wartete die Reaktionen der anderen ab.

[Mieser, kleiner, verkommener Asteroid – so was wie ein Raumhafen – allein – mit Taneth, Decon, Alisah und Nathen]
 
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[Eisplanet | ATR Fat Trader’, Quartiere] - Blaine, Kruluk

Er nickte bestätigend mit dem Kopf, und ahmte eine schnelle Stoßbewegung in den Boden nach. Dann kicherte er, doch ähnelte es mehr einem Glucksen. Es war für ihn deutlich schwieriger, einen Fisch von Land aus zu fangen, als im Wasser selbst, doch er wollte Blaine nun keine Lektion im Fischefangen oder Eistauchen erteilen. Den jungen Jedi schienen sowieso ganz andere Dinge zu beschäftigen. Und es schien ihm ebenso wichtig, diese Dinge dem Quarren mitzuteilen, vermutlich sprach er deswegen über Basic. Zum Glück konnte Kruluk diese allgemeine Weltraumsprache recht gut verstehen, jedoch kaum sprechen. So nickte er abermals, als der Iridorianer ihn danach fragte. Bedächtigt setzte sich Kruluk auf den Boden und kam zur Ruhe, um dem jungen Mann seine ganze Aufmerksamkeit zu schenken.

„Ich wollte dich nicht dir selbst überlassen. Ich wollte dir helfen, verstehst du? Aber ich konnte nicht…“

Seltsame Regungen zeigten sich plötzlich in dessen Gesicht, die Kruluk nicht richtig deuten konnte. Als Blaine abbrach, gab es eine kurze Pause, die der Quarren direkt nutzen wollte:


"Blaine helfen Kruluk - Blaine retten Kruluk - Kruluk frei - Kruluk glücklich und... "


Das Wort, das er suchte, mochte ihm nicht einfallen. Stattdessen sagte er:

"Kruluk sehr danke - Blaine"

Dann hatte er eine Idee. Er griff an seinen Brustgurt und zog eines von seinen alten Wurfmessern blank. Er hielt es leicht schräg ins Licht, und ein Funkeln entstand, das sich über die Oberfläche des klobigen, und doch weich geschwungenen Messers zog. Es schien, als er das Ding, das aus einem Stück gefertigt zu sein schien, leicht drehte, beinahe durchsichtig zu sein, ein orangefarbener, milchiger Durchblick. Kruluk liebte es, die Messer anzusehen, und eine seiner wenigen Fertigkeiten war es, diese Waffen selbst herstellen zu können, wenn er das geeignete Material hatte. Nicht Bernstein, wie es die Menschen kannten, sondern etwas sehr viel Wertvolleres...
Plötzlich reichte er es dem jungen Jedi.

"Blaine nehmen -"

Und um die Botschaft Bru-Ths nicht zu vergessen, sagte er nach einer Weile des Staunens:

"Blaine gehen zu Bru-Th früh neuer Tag- allein - "

Mit diesen Worten deutete er einen sachten Schlag auf Blaines Knie an.

"Wichtig!"


[Eisplanet | ATR Fat Trader’, Quartiere] - Blaine, Kruluk
 
Mieser, kleiner, verkommener Asteroid ? so was wie ein Raumhafen ? allein ? mit Taneth, Decon, Shaik und Nathen

Es war Shaik, der ihr auf ihre Worte sofort antwortete, und was für eine Antwort dies war. Für einen Moment schwieg Alisah jetzt sogar und blickte diesen Narren vor sich nur fragend an. War er nun tollkühn oder einfach nur Lebensmüde! Sie hatte auf Bastion doch deutlich gemacht, wer sie war und sie ging klar davon aus, das nicht sie es sein würde, die Prügel beziehen würde. Oh ja, es würde ihr Spaß machen diesen da zu zeigen wie der Bantha hier lief.
Ganz langsam wurde aus ihrem breiten Grinsen ein Fieses bevor sie, nach seiner letzten Bemerkung dann erst einmal in ein kurzes aber lautes und schallendes Gelächter verfiel, bevor ihr Gesicht dann plötzlich erstarrte und sie Shaik aus zusammen gekniffenen Augen an blitzte.[/I]

Ja, so viel Dummheit verschlägt mir immer erst mal die Sprach, bevor ich dann zu schlage!
Bloß die Tatsache, das ich neugierig bin, wie es Taneth geschafft hat euch zwei dazu zu bewegen mit hier her zu kommen und vor allen bis jetzt dein aufgeblasenes Wesen zu überstehen, hält mich davor zurück dir gleich zu zeigen wo der Hammer hängt.


Abschätzig schnaufte Alisah jetzt und wandte sich denn, deutlich freundlicher, an Taneth.

Vielleicht stellst du uns im Schiff einen Raum zu Verfügung in dem ich den beiden Frischlingen mal etwas eindringlicher erklären kann, das man so nicht mit mir spricht.
Ich möchte diese kindische Provokation nämlich nicht so lange im Raum stehen haben, sonst denkt unser Held hier, er hätte Recht. Und Decon glaubt ihm dann vielleicht sogar auch noch.
Außerdem, wenn das erst mal erledigt ist, ?


Alisah neigte ihren Kopf jetzt ein kleinwenig vor Taneth um ihrer folgenden Bitte mehr Nachdruck zu verleihen.

?wäre ich sehr glücklich, wenn du mir auch ein paar Trainingsstunden im Umgang mit eriadorianischen Waffen, angedeihen lassen würdest bis wir auf Eriador ankommen.

Mieser, kleiner, verkommener Asteroid ? so was wie ein Raumhafen ? allein ? mit Taneth, Decon, Shaik und Nathen


OP: Muss gleich auf Arbeit und werd heut Abend auch nicht zum posten kommen, deswegen ist der Post dieses Mal kürzer ausgefallen als gewohnt.
 
~~Kleiner und meiser Asteroid~~Vor dem Schiff~~Taneth, Alisah~~Shaik~~

Nachdem der Flug etwas schneller vorbei war, als er erwartet hatte, landeten sie auf einem wirklich sehr verkommenen kleinen Asteroiden, der Schlimmer war als Ord Biniir. Taneth schritt eilends heraus und machte wohl keinen schlechten Eindruck auf die paar Leute , die sich in der Nähe herumtrieben. Er kniete vor Alisah nieder und nannte sie "meine Königin". Er hatte schon gelernt, mit solchen Situationen umzugehen und neiget dden Kopf erfürchtig. Er wollte nicht so einer Standpauke, wie sie ihm Alaine gegeben hatte, wiederbegegnen. Alisah schien verdutzt zu sein, denn sie überlegte etwas länger, bevor sie antwortete. Tanteh erhob sich .Shaik lächelte und antwortete etwas sehr freches. Nun, diesmal traf die Standpauke ihn. Er hatte seit Alaine mehr Respekt vor Ranghöheren. Deshalb öffnete sich sein Mund und er sagte mit viel Respekt in der Stimme:

Nun, ich bin hierher gekommen, weil ein Gefühl mir sagte, das dies hier der richtige Weg ist.

~~Kleiner und meiser Asteroid~~Vor dem Schiff~~Taneth, Alisah~~Shaik~~
 
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