Weltraum (Imperium)

Im Taanab-System, unterwegs von Lianna nach Coruscant - an Bord der Serenity - Imperiale Soldaten, Captain Washburne (NPCs) - Alisah, Radan - Tara, Keeda, Ribanna, Duska, Rick und Wes

Er hatte das Gefühl als würde jemand mit der Macht seinen Kehle zuschnüren, als er sah wie der Offizier einen Soldaten zu ihnen schickte. Er sollte hinter die Luke blickten, vor welcher Rick stand. Das dürfte nicht sein, wieso ausgerechnet diese Luke. Aus Reflex hätte er beinahe wirklich fast den Blaster gezogen, doch dann hatte er das Gefühl Wes Blick zu spüren und Alisahs Worte zu hören. Dann nahm der Soldat ihn jedoch die Entscheidung ab, in dem er ihn mit einem Stoß zur Seite schubste. Rick fing sich noch rechtzeitig und blieb so auf den Beinen. Etwas gereizt sah er zu den Imperialen, genau so wie er sie sich vorgestellt hatte. Dann spürte er wie sein Herz schneller schlug und er ballte seine Fäuste

//Nicht, Meister Radan, Alisah.//

dachte er und dann öffnete sich die Lucke. Erstaunt weiteten sich seine Augen als er, statt den erwartenden Personen, einen Droiden erblickte. Verwirrt blickte er mehrmals hin bis er sich sicher war, dort einen Droiden zu sehen. Er verstand nicht und sah zu Wes. Dieser war nicht so verwirrt wie der Junge. Nur langsam kam ihm eine Idee und er fragte sich, ob dies nicht eine Illusion war. Der Imperiale Soldat stand noch eine Weile vor dem Droiden, schien jedoch weniger darauf zu achten was dieser sagte, sondern mehr zu versuchen etwas hinter der Maschine zu sehen. Als er jedoch nichts fand schloss der die Luke wieder

"Ist nichts Sire, nur ein Droide."

sagte er und ging wieder zu seinem Vorgesetzten. Erleichtert atmete Rick aus und bleib erst mal wo er war. Wenn er sich jetzt wieder vor die Luke stellen würde, könnte das den Soldaten seltsam vor kommen und sie würden noch einmal nachsehen. So blieb er erst mal wo er war, hoffte jedoch das diese Typen so schnell wie möglich wieder vom Schiff runter gingen.

Im Taanab-System, unterwegs von Lianna nach Coruscant - an Bord der Serenity - Imperiale Soldaten, Captain Washburne (NPCs) - Alisah, Radan - Tara, Keeda, Ribanna, Duska, Rick und Wes
 
Taanab-System -:- Flug von Lianna nach Coruscant ~ an Bord der Serenity -:- Ribanna und Wes vor Luftschleuse, Imperiale Truppen davor, desweiteren an Bord: Alisah, Rick, Radan, Duska, Tara, Captain Washburne (NPC) und Keeda​

Da hatte der Tag so nett begonnen... Genügend Schlaf, gutes Essen, ein schönes Missionsziel – und dann sowas! Was oder wer auch immer da hinter der Luftschleuse lauerte, die Togruta gönnte ihm einen kräftigen Tritt ins Gesicht aus vollem Herzen, doch die Situation ließ das nicht zu. Vielmehr: Die Situation war zu riskant, als dass sie sich etwas derartiges erlauben konnte. Sie waren in imperialem Raum und mussten vorsichtig sein! Keeda wollte gerade die Schwelle überqueren und fragen, was genau los war, als ihr Meister Tara und sie mit angespannter Stimme hinausscheuchte.

»Keine Jedi-Roben! Schnell, geht außer Sicht, aufs Aufsichtsdeck, irgendwohin!«

Im nächsten Moment öffnete sich die Luftschleuse zischend und mehrere Soldaten nebst einem Sergeant betraten die Serenity. Keeda riss die Augen auf und schaltete schnell genug, um aus dem Sichtfeld der Imperialen zu verschwinden und sich den Gang zurückzuschleichen. Hektisch blickte sie sich nach Tara um, doch die Macht verriet, dass selbige schon im Bereich der Quartiere angekommen war und dort ein passendes Versteck suchte. Kurzentschlossen schlug die kleine Togruta denselben Weg ein, fluchte leise, als sie hinter sich ein bellendes „Ausschwärmen!“ vonseiten des Sergeants hörte. Schritte wurden laut.

„Bei Shili... Warum gibt es keine Undercover-Garderobe?!“

Mittlerweile war sie an einer Abzweigung angekommen und hatte nun die Wahl – zum Aussichtsdeck? Zu den Quartieren? Zum Meditationsraum? Eilig entschied sie sich für die Option, der Mitpadawan zu folgen, überdachte die Wahl jedoch, als sie die fernen Stimmen zweier Soldaten wahrnehmen konnte – den Lekku sei Dank – die gerade aus dieser Richtung kamen. Aussichtsdeck! Es gab genügend Möglichkeiten, unterzutauchen und man würde sie garantiert nicht find...Nahein, schlecht, mies, ganz mies, da kam gerade ein weiterer Mann hergeschlendert... Hektisch sah Keeda sich nach allen Seiten um, versuchte, sich zu beruhigen und einen klaren Kopf zu bekommen. Allein ihre schnelle, laute Atmung musste sie verraten!

Die Stimmen aus der Quartierrichtung kamen näher und näher und der Soldat auf dem Aussichtsdeck war drauf und dran, um die Ecke zu biegen... Zum Sarlacc mit einem klaren Kopf – kurzerhand huschte sie in Richtung Meditationsraum und atmete auf, als sie in dem noch leeren, großen Bereich ankam. Nur halb nahm sie die überaus geschmacksvolle Einrichtung wahr, die jedoch ganz zu ihrem Nachteil ausfiel: Ein paar stilvolle Sofas, einige Tischchen und ein Pool, der an einer Stelle sogar mit Wasserpflanzen geschmückt worden war. Aber sie hatte keine Zeit für Seerosen und ähnliches – wo verdammt sollte sie sich hier verstecken?! Das war eindeutig die dümmste Idee des Tages gewesen, abgesehen von der kalten Dusche am Morgen.

Die Togruta konnte laut und deutlich ihr Herz pochen hören, als nun eine offenbar größere Gruppe den Weg in ihre Richtung eingeschlagen hatte... Moment, war das nicht Ribannas Stimme? Keeda duckte sich hinter einem der Tische und sah abwägend auf das Wasser und die dichten Pflanzen.
Nein, das war eine ganz dumme Idee, eine ganz, ganz...
Als der erste Soldat den Raum betrat, hatte sich das Wasser schon längst wieder beruhigt.
Es kostete sie einiges an Willenskraft, bei dem Gefühl, erneut tauchen zu müssen, nicht loszuschreien. Mit aller Kraft presste Keeda ihre Augenlider zusammen und versuchte, die Panik zu unterdrücken, die ihr den Verstand raubte – sie mochte kein Wasser, sie hatte es noch nie gemocht und der Unfall... Nein, sie war eine Padawan, da oben waren imperiale Soldaten und Ribanna, die ihr Bestes tat, selbige abzulenken. Sie-würde-das-jetzt-nicht-vermasseln!

Um nicht aufzutauchen, krallte sie sich an eine hervorstehende Steinreihe und versuchte, möglichst komplett zwischen den künstlichen Algen zu verschwinden. Ihr Herz raste mittlerweile. Die Situation erinnerte sie so verdammt stark an das Gefühl in der Bucht, auf Shili. Niedergedrückt von einem Haufen Felsen und nicht fähig, irgendwie an die Oberfläche zu kommen. Aber ein Puzzlestück war nun anders: Sie konnte nun die Macht stärker und bewusst nutzen, auch wenn sie ihre Atmung wie damals auf Shili längst dadurch unterstützt hatte. Das war wohl die einzige Fähigkeit, die sie sich unbewusst in ihrer Kindheit angeeignet hatte. Außer dem Talent, im Alter von knapp 15 Jahren mit dem Wachsen aufzuhören.
An diesem Vorteil festhaltend ließ Keeda die Macht durch ihren Körper fließen, bis sie nicht mehr das Wasser oder ihre eigene Panik wahrnahm, sondern sich vollkommen auf das Summen konzentrierte, das ihr nun die Außenwelt im Licht der Macht wiedergab und es ermöglichte, zu beobachten, was über der Wasseroberfläche gerade geschah. Mehrere Soldaten standen rund um die menschliche Anwärterin versammelt, die ein schönes, elegantes Kleid trug, das ihre Figur vorteilhaft betonte und somit die Aufmerksamkeit der Soldaten forderte. Selbige waren vollkommen auf die junge Frau fokussiert, welche nun Anstalten machte, den Raum mitsamt der Gefolgschaft dreier geblendeter Soldaten zu verlassen. Wäre sie religiös gewesen, hätte die Togruta nun Stoßgebete an ihre Gottheit gesandt, doch so blieb ihr nichts anderes übrig, als sich nun vollkommen auf ihre Atmung zu konzentrieren. Macht hin oder her, so langsam wurde der Sauerstoffmangel doch bemerkbar und ein unangenehmer Druck lastete auf ihren Schläfen. Mittlerweile spürte sie den dumpfen Herzschlag im gesamten Körper und krümmte sich zusammen. Noch ein wenig länger... ein wenig... Shili, wer hatte das Wasser erfunden. Konnte man nicht stattdessen Fleisch essen und Pflanzen trinken oder etwas in die Richtung? Lächerlich! Wofür gab es denn heutzutage noch Wissenschaft! Das unangenehme Gefühl, Luft zu brauchen, breitete sich langsam in ihrem Brustkorb aus und ließ keinen Sinn für weitere Gedanken. Sie wusste nur zu gut, was nach dieser Phase kam. Ohnmacht? Nein, danke!

Vorsichtig stieß sich die Togruta vom Beckenboden ab und paddelte schnellstmöglich zur Oberfläche (warum war sie auch so klein!), um unauffällig zwischen den Pflanzen hervorzuspähen.
Die Kontrolle war außer Sicht- und Hörweite. Endlich! Mit einem kräftigen Tritt gegen die Beckenwand beförderte sich Keeda komplett an die Oberfläche und zerknickte dabei herzlos die pooleigene Flora, während sie keuchend nach Luft schnappte. Luft! LUFT!
Mehr oder minder erschlagen krallte sich die Togruta an den Rand und blieb dort eine Weile hängen, bis sie sich an Land hievte und die Seerosen aus den Montrals pflückte. Wenigstens war ihre Kleidung nun nicht mehr als jedihaft zu identifizieren. Notdürftig wrang sie Hose und Tunika aus, nahm das Lichtschwert aus einem nahen Blumentopf. Das Risiko, ihre Lichtklinge bei dem Tauchgang zu zerstören, war dann doch etwas zu hoch.

Andere und wichtigere Frage: War sie hier sicher? Es schien nicht so, als würden weitere Soldaten den Meditationsbereich besuchen wollen, die Padawan blieb jedoch vorsichtshalber in Wassernähe. Sie hoffte inständig, dass die anderen ebenfalls in Sicherheit und ihre Tarnungen nicht aufgeflogen waren... Wo sie gerade schon von den übrigen Jedi sprach: Sie musste sich unbedingt bei Ribanna bedanken! Und wer war eigentlich die neue Anwärterin (Duska) gewesen, die in ebenso schicker Kleidung neben Wes gestanden war? Und der Padawan (Rick) mit den interessant anzusehenden silbernen Haaren und dem Blaster? Shili, sie hatte das Gefühl, einiges verpasst zu haben...


Taanab-System -:- Flug von Lianna nach Coruscant ~ an Bord der Serenity -:- Keeda im Meditationsraum, desweiteren an Bord: Wes, Tara, Ribanna, Duska, Alisah, Rick, Radan, Captain Washburne (NPC) und imperiale Truppe nebst Sergeant
 
Weltraum Imperium; auf dem Weg nach Coruscant; an Bord der Serenity; Luftschleuse/ Alisha; Radan; Rick; Keeda; Tara; Wes; Ribanna; Sergeant; Soldaten und Duska

Der Meister hatte Ribanna und Duska ein Kompliment gemacht, dass sie beide gut aussahen, wobei sein Blick auf Ribanna haftete. Diese hatte sich aber auch ein Outfit ausgesucht in dem all ihre Vorzüge zu erkennen waren. Duska legte bei ihrer Kleiderwahl immer Wert auf Eleganz und Körperbetontheit. Lederoveralls, Stoffanzüge und Umhänge füllten ihre Gaderobe aus. So ein feines Kleid wie Ribanna besaß die Halb-Kiffar gar nicht. Das Schauspiel sollte wie folgt ablaufen, dass Ribanna und Wes ein Ehepaar seien und Duska sowie der junge Mann am Rande, der sich als Rick herausstellte, ihre Kinder verkörperten. Die vierköpfige Familie war auf einer Vergnügungsreise. Das war einfach und man musste nur eine fröhliche Miene aufsetzen. Das konnte Duska. Meister Wes machte die drei auch noch darauf aufmerksam, dass sie mit der Macht erfühlen sollten wie er den sogenannten "Geistestrick" anwandte. Also weitete Duska ihren Geist aus um die Macht zu erspüren. Doch ihre Konzentration wurde sofort wieder gestört denn zwei Frauen(Keeda und Tara) kamen angelaufen, genau in dem Moment in die Schleuse geöffnet wurde. Sie waren beide zu allem Überfluss in Jedi-Roben. Wes schickte die beiden ernergisch wieder weg. Duska schaute ihnen nach. Es waren keine Menschen gewesen, Duska hatte von solchen wie ihnen schonmal was gehört oder hatte solche schon einmal gesehen. Sie meinte sich zu erinnern, dass es Togrutas waren. Die beiden Togrutas flüchteten nun, da die Schleuse nun gänzlich offen war und neun Soldaten und ein Sergeant in Militärkleidung auf die Serenity kamen. Wes zeigte die gefälschten Papiere der Personen und der Serenity vor. Duska weitete schnell wieder ihren Geist aus. Sie wollte diesen Geistestrick von dem Wes gesprochen hatte miterleben. Da die junge Halb-Kiffar die Augen aufhalten musste spürte sie die Macht nicht so deutlich wie bei der Meditation, doch es reichte aus. Duska sah wie Wes sich in den Kopf des Sergeants "nistete" und den weiteren Handlungsablauf und die weitere Konversation "vorgab". Und siehe da, der Sergeant sagte tatsächlich das, was der Meister in seinen Kopf "genistet" hatte. Interessant. Fasziniert schaute Duska zu Ribanna welche ebenfalls ihren Blickkontakt suchte. So etwas würden sie beiden bald lernen. Duska konnte es kaum erwarten. Der Sergeant war fertig mit der Personenkontrolle und ornete nun die Durchsuchung des Schiffes an. Duska lief ein Schauer über den Rücken, was war wenn die Imps diejenigen fanden die nicht hier vorne standen. Solange keiner an das Versteck der Sith und ihres Freundes ging war noch nicht alles verloren. Ribanna geleitete ein paar Soldaten weg, welche von dem Anblick der jungen Frau ganz fasziniert waren. Und dann passierte es. Einer der Soldaten bewegte sich auf den Schacht zu vor dem Rick stand. Duska wollte aufschreien als der Schacht geöffnet wurde. Doch dort stand nur ein Droide der sehr verwirrt auszusehen schien. Ein Illusion. Sehr guter Einfall von den dort versteckten. Der Soldat ließ von dem Schacht ab. Duska sah Wes und Rick die Erleichterung an die sich auch in ihr breit machte. Die beiden kritischsten Personen hatten die Imps also nicht entdeckt. Zwei Soldaten kamen schon wieder zurück. Sie waren fertig und meldeten dem Sergeant nichts auffälliges. Duska wusste, dass Ribanna drei andere betreute. Das machte sechs. Also gab es noch drei Soldaten die etwas auffälliges finden konnten. Von denen kam einer aber schon wieder zurück und von dem anderen konnte man die Schritte schon hören. Duska fragte sich wo der letzte war, er war ihr zu lange weg. Etwas musste passiert sein. Sie schaute rasch zu Wes, um ihm ihre Sorge mit einem Blick mitzuteilen, und lief dann los. Auf dem Weg kamen ihr Ribanna und drei Soldaten entgegen. Also lief Duska weiter. Auf der Brücke war niemand, nur der Pilot und die Crew. Die beiden Togrutas hatten sich gut versteckt, das wusste Duska. Also joggte sie weiter. Und dann sah sie den Soldaten. Er stand in dem Gang der Quatiere und musterte etwas in seiner Hand. Duska stockte der Atem. Ein Trainingslichtschwert. Nur die Ruhe bewahren.

"Kann ich euch noch irgendwie weiterhelfen?"

fragte Duska und setzte ihr schönstes Lächeln auf. Der Soldat wandte sich ihr zu. Er hatte schwarze Haare und seine Augen waren hellgrün. Sie hatten schon etwas unheimliches.

"Ich habe mich umgeschaut. Und ich weiß was ihr seid."

Duska musste sich anstrengen, dass ihre Fassade nicht außer Kontrolle geriet.

"Wie kann ich das verstehen? Wir sind eine reisende Familie."

Der Soldat nickte.

"Richtig. Und ihr habt etwas mit den Jedi zu tun. Hier schaut was ich gefunden habe in einem der Quatiere."

Er hielt das Trainingslichtschwert hoch. Duska musste sich immer noch auf ihr Lächeln konzentrieren. Verdammt. Wer hatte es wo liegen lassen? Wieso? Es war doch alles so gut verlaufen. Duska musste sich eine Erklärung einfallen lassen.

"Ich versichere Ihnen, wir hatten nie jeglichen Kontakt mit den Jedi. Mein Vater gewann das Lichtschwert bei einer Wette. Pod-Rennen glaube ich."

Die eine Aaugenbraue des Soldaten hob sich.

"Nun. Ich werde es mit zu meinem Vorgesetzten bringen. Die anderen haben sich sicher alle dort eingefunden, dann werden wir weiter sehen. Ich warne dich wenn du gelogen hast."

Er rauschte an ihr vorbei. Duska musste sich anstrengen um mitzuhalten. Sie kamen nach vorne an die Luftschleuse. Duska blieb weiter hinten stehen. Der Soldat lief weiter zu dem Sergeant.

"Eigentlich nichts besonderes, hätte ich nicht dies gefunden. Ein Lichtschwert. Das Mädchen dort hinten ist dazugekommen und meinte ihr Vater hätte es bei einer Wette gewonnen. Ich bin mir nicht sicher. Ich glaube sie lügt. Was meint ihr Sergeant?"

Der Soldat gab seinem Vorgesetzten das Lichtschwert und schaute dann zu Wes herüber. Duska schluckte. Was würde nun passieren?

Weltraum Imperium; auf dem Weg nach Coruscant; an Bord der Serenity; Luftschleuse/ Rick; Alisha; Radan; Tara; Keeda; Wes; Ribanna; Soldaten; Sergeant und Duska
 
Im Taanab-System, unterwegs von Lianna nach Coruscant - an Bord der Serenity - Imperiale Soldaten, Captain Washburne (NPCs) - Alisah, Radan - Tara, Keeda, Ribanna, Duska, Rick und Wes

Wes konnte es kaum glauben, als der Sergeant den Befehl zum Ausschwärmen gab. Die Papiere waren doch in Ordnung, und eine 50-Meter-Yacht durchsuchte sich auch nicht mal eben auf die Schnelle. Dabei konnten die Imperialen doch unmöglich jedes Schiff kontrollieren, geschweige denn durchsuchen. So verpasste er auch jede Gelegenheit, das Debakel abzuwenden. Der Entschluss des befehlshabenden Soldaten stand fest, und er würde auch mit einem Gedankentrick nicht ohne weiteres davon abzubringen sein. Zumindest war die Serenity groß genug, um so einiges darin zu verstecken, es gab also sicherlich Möglichkeiten, die Kontrolle auszutricksen, gerade für Jedi.

Seine Aufgabe sah der Taanaber also darin, zu beobachten und gegebenenfalls lenkend einzugreifen, vor allem, falls jemand Tara und Keeda folgte, die im letzten Moment verschwunden waren, wenn auch nicht Richtung Aussichtsdeck. Von daher hatte er auch kein Problem damit, dass einige der Männer des Sergeants die Wendeltreppe nach oben erklommen. Wenn man so wollte, war er sein direkter Gegenspieler und sie blieben allein zu zweit zurück, von Rick abgesehen, der die Droidenladeluke bewachte bzw. verdeckte, was auch zunächst funktionierte.

»Ich nehme an, ihr macht sowas öfters? Ich finde es wirklich fabelhaft, mit welcher Präzision, welchem blinden gegenseitigem Verständnis, Eure Männer auseinanderstoben und systematisch das komplette Schiff kontrollieren? Man könnte meinen, jeder von ihnen hätte den Grundriss im Kopf und das, obwohl jedes Schiff anders aussieht. Ihr seit ja wohl nicht spezialisiert auf die PLY-Serie, oder?«

Philosphierte Wes vor sich hin, ohne eine Antwort zu erhalten – nicht das er es sich gewünscht hätte. Es hätte die Dinge nur unnötig kompliziert, so konnte er einfach vor sich hinreden und sich darauf konzentrieren, den Aufenthaltsort der Personen auf dem Schiff im Auge zu behalten – bei neunzehn Leuten eine wahre Herausforderung! Zudem lenkte es den Sergeant davon ab, dass es in Wahrheit mit der Systematik nicht weit her war: drei rannten Ribanna hinterher, die sie geschickt dahin leitete, wo sie sollten, wohingegen niemand Wes' Kabine kontrollierte, in der sich gefühlt ein größeres Arsenal an tragbaren Waffen befand als auf dem gesamten imperialen Patrouillenboot. Aber konnte man es ihnen verübeln? Tagein, tagaus dieselbe Routine, mit dem gelegentlichen Karton geschmuggelten Alderaanischen Brandys als Höhepunkt; die Hoffnung, einmal im Leben den großen Fang zu machen, der ihnen die ersehnte Beförderung einbrachte, irgendwann seit dem Abschluss der Akademie und jetzt begraben. Sie wären der große Fang, und wenn Wes aufpasste, würden sie es auch niemals erfahren.

»Ich habe das Baby übrigens billig einem ehemaligen Senator abgekauft, hat mir eine eine Menge Credits gespart. Die Yacht, nicht die Frau! Sie ist wirklich teuer im Unterhalt, aber ich liebe sie so sehr…«

Der Sergeant zeigte tatsächlich einmal Regung: es war ziemlich eindeutig, war er von einem reichen 44jährigen hielt, dessen derzeitige Frau kaum älter war als die eigenen Kinder. Aber anderswo bahnte sich Ärger an: einer der Soldaten folgte Tara. Hoffentlich hatte seine Togruta Nr. 1 die Zeit genutzt, die sie gehabt hatte…

Leicht gelangweilt überprüfte der Soldat die nächste Türe in der Reihe, welches sich als großzügig eingerichtete Nasszelle mit allen Schikanen herausstellte, zusätzlich zu den kleinen Dingern in jedem der Quartiere. Diese dekadenten neureichen Typen aus dem Kommerzsektor! Der Raum war größer als die Nasszelle, die sie sich auf ihrem Schiff alle zusammen teilen mussten! Von den Offizieren einmal abgesehen, aber die waren noch schlimmer als die Kommerztypen. Sie hatten einen 4-D-Whirlpool mit Aromaeinheit und Luftbenebler, wo gab es denn sowas? Und mitten drin stand eine Fremdling, so ein orangerotes Ding, das aussah wie eine Twi'lek mit Hörnern, und es hatte offensichtlich seinen Spaß da drin. Er musterte ausgiebig die Bereiche an ihrem Körper, wo das Handtuch ihre intimeren Stellen nur unzureichend bedeckte, und riss sich schließlich los.


»Wir haben ein Bad genommen, nicht wahr? Wo warst du während der ID-Kontrolle?«

Herrschte er sie an. Er hasste Fremdlinge und dass diese in Luxus lebten, von dem er und seine Familie, die auf der öden Agrarfabrik Taanab vegetierten, nur träumen konnten, machte ihn rasend. Selbst der Imperator war heutzutage ein Fremdling – und man konnte ja sehen, was das Imperium davon hatte! Nichts als Niederlagen! Frieden mit den Rebellen! Aber für die da oben galten natürlich andere Gesetze, und für Sith überhaupt keine. Aber die kleinen Leute, die Menschen, die den ganzen Laden am Laufen hielten und ihr Leben dafür hingaben, die Galaxis gegen all den Abschaum zu verteidigen, diese wurden geknechtet!

»Zieh dir etwas an, Twi'lek-Schlampe, und schau mich gefälligst an, wenn ich mit dir rede! Und erzähl' mir nicht, du wärst noch so eine Tochter von diesem stinkreichen Typen da!«

Bestimmt war sie eine Sklavin, wie alle Twi'lek, trotz dem komischen Hörner. In dem Fall hatte er aber den arroganten Typen da draußen aber wegen einem Verstoß gegen die Quarantänevorschriften in § 17 der Imperialen Hygieneverordnung am Wickel! Aber davor würde er sich noch ein wenig Spaß mit der Fremdlings-Schlampe gönnen…

Nicht, dass sich Wes groß um Tara Gedanken machen konnte, denn der schlimmste Fall trat ein: einer der Soldaten schob auf Befehl des Sergeants Rick zur Seite und öffnete den Droiden-Alkoven, in dem sich Alisah und Radan versteckten – aber statt den beiden Sith-Flüchtlingen sahen sie einen goldenen Protokolldroiden. Wes konnte ihn auch sehen, doch er durchschaute die Illusion und er erkannte, von wo diese ausging: ein starkes blaues Band ging geradewegs hin zu Alisah.

Ehemalige Padawan und nur ein kleines Licht bei den Sith, wie? Wes hatte sich inzwischen informiert. Von wegen! Das war eine der besten Demonstrationen von Illusion, die er in einer Weile gesehen hatte. Entweder war die Frau außerordentlich begabt auf dem Gebiet oder, was wahrscheinlicher war, sie war wesentlich mächtiger, als sie zugab. Auf dem Pfad der dunklen Seite konnte man, wenn man skrupellos war und bereit, den Preis dafür zu zahlen, sehr schnell zu großer Macht gelangen. Sehr wahrscheinlich hatte sie Padme genauso getäuscht wie all die anderen Jedi – aber nicht ihn. Er würde sie noch genauer im Auge behalten und seinen Freund Radan vor ihr beschützen.

Zugeben musste der Jedi-Rat aber, dass sie eine wirklich sehr überzeugende Darbietung einer Protokolleinheit ablieferte. Das hatte nichts mit der Stärke der Illusion zu tun, sondern man konnte es oder konnte es nicht – oder wer es konnte, war bestimmt auch in Natura eine gute Schauspielerin. Diese Frau war gefährlich, kein Zweifel – aber Wes musste zunächst erst einmal seine Rolle weiterspielen.

»Keine Sorge, Dreipeoh, alles ist in Ordnung. Diese netten Herren sind ohnehin schon dabei zu gehen, nicht wahr?«

Zwei Soldaten kehrten von der Durchsuchung der Maschinenräume zurück, mit dem Sergeant waren also vier der zehn zurück, und drei weitere kamen gerade aus Ribannas Quartier. Sie machten allen Eindruck, zufrieden zu sein und ihren persönlichen kleinen Höhepunkt des Tages erlebt zu haben, an den sie bei einem Ale in der Bar auf irgendeiner der wie Pilze aus dem Boden schießenden Militärbasen im Taanab-System mit einem Lächeln auf den Lippen zurückdenken würden.

»Schon zurück?«

Fragte der Sergeant mit bellender Stimme.

»Die Frau hat uns 'rumgeführt und wir haben alles gesehen, was wir sehen wollten,«

Antwortete einer der drei wahrheitsgemäß, woraufhin Wes der ebenfalls zurückgekehrten Ribanna verstohlen einen zufriedenen Blick zuwarf. Leider schien der Sergeant weniger zufrieden, und was noch schlimmer war, ein weiterer seiner Leute kam mit Duska zurück – und einem Trainingslichtschwert. Verdammt! Es war nur ein blödes Trainingslichtschwert, und das sollte sie jetzt verraten, nachdem alles so gut gelaufen war. Nervös ließ er seine Blicke durch die Runde schweifen. Er brauchte einen Plan.

»Selbst wenn das Mädchen die Wahrheit spräche,«

Meinte der Sergeant genüsslich und nahm die Waffe an sich.

»Läge ein Verstoß gegen § 42 Abs. 1 der imperialen Verordnung über verbotene Waffen vor, welcher besagt, dass Besitz und mit sich führen von Lichtschwertern alleine den Sith und bestimmten weiteren Personen vorbehalten ist.«

Der Imperiale drückte den Knopf, Wes rief aus:

»Nein!«

Und es passierte… nichts. In letzter Sekunde hatte Wes mithilfe der Macht den Emitter zerstört. Damit waren maximal ein paar Arbeitsstunden verloren, wenn alles lief wie gedacht.

»Meine Tochter spricht selbstverständlich die Wahrheit, ich habe es bei einer Wette gewonnen und wie Ihr seht, ist es nur eine Replika, keine echte Waffe. Wie käme ich als ehrbarer Geschäftsmann überhaupt in den Besitz einer illegalen Waffe? Mit solchen Leuten verkehre ich nicht!«

Wes war sich nicht sicher, ob es noch notwendig, aber er hatte es vorbereitet, also würde er es auch benutzen, um hoffentlich endgültig den Deckel auf die Angelegenheit zu machen, bevor der Sergeant lange Zeit hatte, über das Lichtschwert nachzudenken und womöglich noch darauf kam, dass die angebliche Replika eine Energiezelle enthielt. Er zückte das Flimsi aus seinem Kuriositätenkabinett, ein authentischer imperialer Beschlagnahmebeschluss über drei Dosen arkturianisches Megaeselpüree, die natürlich für Waldemar, den Seestern, bestimmt gewesen waren, natürlich wegen Fleischhygiene und Infektionsgefahr und so. Das Datum stimmte zwar nicht, aber das konnte er leicht umschiffen. Er hielt dem Sergeant den Wisch unter die Nase.

»NACHDEM IHR BEREITS UNSERE ESSENSVORRÄTE BESCHLAGNAHMT HABT UND IHR SCHEINBAR NICHTS MEHR ZU TUN HABT, ALS EHRBARE BÜRGER DES KOMMERZSEKTORS MIT FALSCHEN ANSCHULDIGUNGEN ZU BELÄSTIGEN, DENKE ICH WIRKLICH, DASS IHR NUN EURE MÄNNER ZURÜCKPFEIFEN UND UNS NICHT LÄNGER BEHELLIGEN SOLLTET

Es schien eine Weile zu dauern, bis die Botschaft des Gedankentricks vom Verstand des Sergeants verarbeitet wurde, bevor er wieder den Mund aufmachte, und das kein bisschen freundlicher als zuvor.

»Ihr solltet froh sein, dass wir Euch nicht Euer Schiff wegnehmen!«

Aber das war nur ein Reflex imperialer Zollbeamter, oder? Sie waren durch, nicht wahr? Zwei Soldaten waren allerdings noch ausständig und wenn es ging, hätte Wes auch gern das Trainingslichtschwert zurück gehabt.

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Tara kam gerade wieder aus der Küche zurück, wo sie ihre Jedi-Kleidung versteckt hielt. Sie wollte sich auf dem Schiff bewegen, um so beschäftigt zu wirken und damit hoffentlich unauffällig zu sein, doch dieser Plan ging nicht wirklich auf. Ein ziemlich überheblich wirkender Soldat stand plötzlich vor ihr und rügte sie aufgrund ihrer Abwesenheit bei der ID-Kontrolle. Zum Glück hatte sie noch ihren Pass von früher von Naboo und dieser wirkte alles andere als jedihaft. Doch wo hatte sie ihn? Irgendwo in ihrer Kabine… . Doch ehe sie etwas sagen konnte, wurde der Soldat immer frecher und unhöflicher und gerade zu unverschämt! Tara presste vor Wut die Lippen aufeinander und musste ein paar Mal tief durchatmen, während sie ihn böse anfunkelte.

“Was fällt ihnen eigentlich ein!? Behandelt man so eine feine Dame?!”

Herrschte sie den Mann an und stemmte wie gewohnt ihre Hände in die Hüfte und vergaß dabei völlig ihr Handtuch, welches sofort zu Boden segelte. Beschämt und hektisch hob die Togruta das Handtuch schnell wieder auf und drückte es sich vor ihren Oberkörper. Jetzt hatte dieser Idiot auch noch etwas zu sehen bekommen! Verdammter Bantha-Mist!

“Twi’lekschlampe!? Sklavin!? Sie ticken ja wohl nicht mehr richtig! Was erlauben sie sich eigentlich!? Das ist eine bodenlose Frechheit! Wahrscheinlich haben sie auch noch etwas auf den Augen! Ich bin eine Togruta und ganz gewiss keine Sklavin!”

Fuhr sie den Mann an und zog immernoch beschämt ihr Handtuch zurecht. Das mit dem Handtuch war eine total blöde Idee gewesen! Warum gab es aber auch keine richtigen Badehandtücher hier an Board??!

“Ich bin…”

Ja, was war sie eigentlich und was hatten die Anderen zu den Imperialen bereits gesagt? Es durfte sich immerhin nichts widersprechen. Wes sollte ein stinkreicher Typ sein?

“Ich bin ...seine Privatärztin! Er ist schwer krank, wissen sie?”

Dachte sich Tara schnell aus, da sie wusste, dass ihr damaliger Beruf noch auf ihrer ID-Kart stand.

“Wenn sie wollen, hole ich ihnen noch meine ID-Karte! Sie liegt noch in der Kabine! Einen Moment bitte! Und regen sie meinen Patienten bitte nicht so auf! Er darf sich nicht aufregen!”

Mahnte Tara den Soldaten und huschte schnell in die Kabine von Ribanna und ihr und kramte ihre ID-Karte raus, die zum Glück noch zwei Jahre gültig war. Schnell drückte sie dem Soldaten ihre ID-Karte in die Hand und musterte seine Reaktion eingehend.

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Tiefraum, Imperiale Gefängnisstation ISO-L12, Zelle - Jowz, Renji

Ursprünglich als Treibstofflager nahe einer Handelsstrecke errichtet, ist sie jetzt als Imperiale Gefängnisstation ISO-L12 bekannt. Seit dem Aufstieg des neuen Imperators war die Raumstation durchgehend voll belegt. Ohne Chance auf Flucht werden die Gefangenen hier auf engstem Raum in kleinen Gefängniszellen gehalten.
Renji war schon viel zu lange hier. Am Anfang hätte er mit seinem Kopf durch die Durastahlwände rammen können. Doch nun waren seine Emotionen abgekühlt oder jedenfalls war dies die meiste Zeit der Fall. Mit dem Rücken an die Wand gelehnt, saß er auf seiner Pritsche. Seine Hände waren in Ketten. Er blickte zu seiner Zellennachbarin. Sie hockte schweigend auf dem Boden. Ihre Augen funkelten ihn aus dem Halbdunkel der gegenüberliegenden Zellenwand an. Nachdenklich strich er sich über die Narben an seiner linken Wange, die sie ihm verpasst hatte. Gewalt war hier ein stetiger Begleiter, aber in diesem Fall war die Aggression von ihm ausgegangen.
Unerwartet richtete sie plötzlich das Wort an ihn:
Du bist Renji Tohan, richtig? Der Pirat. Du warst an einem dutzend Überfälle auf imperiale Frachtschiffe beteiligt.
Als sich ihre Blicke kreuzten, schienen ihre Augen rot zu glühen.
Ja, was auch immer, das Imperium so alles als Fracht deklariert, meinte Renji abwesend.
Sicher hast du eine Menge Beute gemacht. Aber wenig dabei, was man leicht verkaufen konnte, was?
Renji beugte sich leicht nach vorne und stützte die Ellenbogen auf die Knie.
Worauf willst du hinaus?
Seine Zimmernachbarin hatte nun seine ungeteilte Aufmerksamkeit.
Irgendwas musst du ja in deinem Schädel haben. Warum sollten sie sonst Merick und Bavo hierher bestellen. Die besten Foltermeister der Galaxis. Ich habe gehört, dass sie einen Zabrak gebrochen haben. Sie werden auch dich brechen.
Darum ging es also, dachte Renji. Sie war schlicht neugierig.
Ich würde nicht darauf wetten. Ich habe noch eine Geheimwaffe, die mich da durchbringt.
Das Wesen, mit dem er sich die Zelle teilte, verschränkte die Arme hinter dem Kopf und fragte amüsiert: Und was soll das sein?
Hass, erwiderte Renji und ballte seine Hände zu Fäusten.
Klingt vielsprechend. Erzähl!
Renji Tohan erzählte. Er erzählte von seinem letzten Auftrag. Er erzählte von der wahnwitzigen Idee den Großadmiral des Imperiums zu entführen. Er erzählte von dem Angebot, das man nicht ablehnen konnte. Er erzählte, wie ihn seine eigene Gier in den Untergang geführt hatte und er erzählte von der Zerstörung der Fähre an Bord des Supersternenzerstörers.
Es geschah alles so schnell. Ich wurde ohnmächtig. Var hat es nicht überlebt. Er war...
Renji brach mitten im Satz ab. Er schluckte und fand seine Fassung schließlich wieder.
Ich weiß nicht, was aus den anderen geworden ist. Entweder teilen sie mein Schicksal oder sie haben uns verrecken lassen. Und wenn sie es überlebt haben sollten, sollten sie mir besser nie mehr begegnen. Der Anführer gehörte zu derselben Spezies wie du. Deswegen habe ich... nun erst etwas... überreagiert.
Seine Zimmernachbarin zeigte ihre Reißzähne.
Schon vergessen. Was dann? fragte sie weiter.
Dann geriet ich in Gefangenschaft. Dann fing ich an zu hassen. Wenn sie anfangen mich zu foltern, beiße ich die Zähne zusammen und denke daran wie ich sie für den Tod meines Freundes bluten lasse, sagte Renji und sein Gesicht war zu einer Fratze der Wut verzerrt.
Nun ich hoffe, du hast eine gute Vorstellungskraft. Deine Folterer sind angekommen.
Renji blickte zur Seite. Zwei unterschiedliche große Gestalten in schwarzen Kutten hatten sich vor den Energiestäben der Zelle aufgebaut. Sie waren in Begleitung eines Verhördroiden und einer Wache. Als der Zugang geöffnet wurde, blickte Renji nur grimmig von seinem Platz auf und sagte: Ihr verschwendet eure Zeit.
Dann weiteten sich seine Augen vor Überraschung, als die beiden Foltermeister ihre Kutten zurückschlugen. Er blickte in die Gesichter seiner Freunde Suac und Jull.
Das bezweifle ich. Merick und Bavo zu Ihren Diensten, meinte der Cyborg Jull Folken in seiner lässigen Art.
Wir sind ausgebildete Experten, fügte der Lannik Suac Noviee hinzu.
Ein Lächeln stahl sich unbewusst aufs Renjis Gesicht.

Dann zeigt mir eure schlimmste Seite, entgegnete er.

Tiefraum, Imperiale Gefängnisstation ISO-L12, Zelle - Jowz, Jull, Renji, Suac
 
Im Taanab-System, unterwegs von Lianna nach Coruscant - an Bord der Serenity - Imperiale Soldaten, Captain Washburne (NPCs) - Tara - Keeda - Alisah, Radan und Rick - Ribanna, Duska und Wes

Bei den schwarzen Knochen des Imperators, das war die schlimmste Sorte. Der Soldat bevorzugte ganz klar die Sorte Fremdlinge, welche beim Anblick einer imperialen Uniform ängstlich und kleinlaut wurden. Diese ließ sich dagegen nicht im mindesten beeindrucken, im Gegenteil. Eine feine Dame? Für gewöhnlich zeigten sich diese nicht nur im Handtuch bekleidet und ließen dieses nicht mal eben versehentlich fallen. Er hätte lügen müssen, dass ihm nicht gefiel, was er da sah, aber im Grunde war sie doch kaum besser als ein Wampa, das sprechen gelernt hatte. Vielleicht ein Schritt weiter als diese Tiere von Kashyyyk, die sich so gut für harte körperliche Arbeit eigneten, Wookiees, mehr auch nicht. Sie sollten vor dem imperialen Banner kriechen, tun, was von ihnen verlangt wurde und nur antworten wenn sie gefragt wurden! Aber dieses…
Weibchen legte ein solches Selbstbewusstsein an den Tag, dass den Soldaten einschüchterte. Er fragte sich, ob er etwas wichtiges nicht sah und wich einen Schritt zurück, ganz als hätte Tara das DLT-Gewehr im Anschlag und nicht er. Am allerschlimmsten waren diese Zähne! Diese Zähne!

Der Soldat fürchtete zwar nicht, die Nasszelle mit einem abgenagten Bein zu verlassen, aber unheimlich war es trotzdem. Aber egal,er war ein Soldat des imperialen Flottenregiments und sie hatte weder seine Fragen beantwortet noch eine ID vorgewiesen. Privatärztin, ja sicher! Jemand, der sich Vergnügungsreisen quer durch die Galaxis mit einer Yacht wie dieser leisten konnte, konnte sich auch einen menschlichen Arzt leisten und war nicht auf die Buschmedizin einer, was hatte sie gesagt? Togruta angewiesen.

»In Ordnung, du… Ihr seit eine Ärztin und ich bin der Robakönig von Taanab,«

Schnauzte der Soldat zurück, Tara kein Wort glaubend. Dann bekam er aber die ID, die er fast automatisch einem Scanner zuführte, den er bei sich hatte, und es verschlug ihm einen Moment die Sprache. Tara Li…, Ärztin…, Corvala, Shili… verdammt!

»E…entschuldigt vielmals, Dr. Li. Aber ich muss fragen, um welche Krankheit es sich handelt, denn mit den imperialen Quarantänebestimmungen sind sie selbstverständlich vertraut!«

Eine Fremdling als Privatärztin von so einem Typen. Bestimmt verdiente sie dreimal so viele Credits wie er, dachte der Soldat, und das für die Betreuung dieses einen Typen! Das war ungerecht, und schon deshalb wollte er ihr noch so viele Steine wie möglich in den Weg legen, bevor er dann wohl oder übel mit leeren Händen zum Sarge zurückkehrte.

»Sehr krank sieht mir Euer Patient allerdings nicht aus und insbesondere scheint er in der Lage zu sein, eine anstrengende Weltraumreise zu unternehmen.«

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Weltraum, Flug von Lianna nach Coruscant, auf der Serenity: Ribanna, Wes, Tara, Duska, Rick, Alisah, Radan und Keeda und Imperiale Soldaten (NPCs)


Ribanna hörte mit Wohlwollen, was die drei Soldaten ihrem Sergeanten meldeten. Sie erhielt von ihrem derzeitigem „Ehemann“ (Wes) einen flüchtigen dankbaren anerkennenden Blick, den Ribanna als ein großes Lob verbuchte. Das hatte doch richtig gut geklappt. Lief doch alles richtig super. Doch sie hatte sich eindeutig zu früh gefreut! Dafür kam es jetzt knüppeldick!

Duska tauchte wieder auf und mit ihr ein Soldat mit einem Lichtschwert! Wie zum Teufel sollten sie denn bloß ein Lichtschwert erklären?! Ribannas Herz begann zu rasen und sie warf ängstliche Blicke zwischen Meister Wes und Duska hin und her und befahl sich selber, jetzt bloß die Fassade aufrecht zu halten. Also setzte sie wieder eine gute Miene zum bösen Spiel auf. Beiläufig bemerkte sie, dass es in Wes richtig arbeitete.Er brütete einen Plan aus. Eine gute Ausrede musste schleunigst her, aber Ribanna hatte wie ein Brett vorm Kopf. Sie wäre in dieser fatalen Situation gerne hilfreicher gewesen. Der Imperiale drückte zum Aktivieren den Knopf des Lichtschwertes und Ribanna hielt in dem Moment den Atem an. Als in dem Moment Wes ein "Nein" ausschrie, fuhr Ribanna bei dieser Anspannung, die hier herrschte, dass die Luft regelrecht knisterte, leicht zusammen. Sie sollte weniger schreckhaft sein! Es passierte nichts! Daja, sei dank! Ups, dass war ein Gedanke aus alter Gewohnheit heraus gewesen! Bei einer Wette gewonnen?! Meister Wes hatte einen tollen Plan aus Duskas Ausrede ausgeheckt! Warum war sie nicht auf so etwas Simples gekommen?! Weil sie nie wettete!? Weil sie noch nie Glücksspiele gemacht oder beigewohnt hatte?! Weil sie weiblich war! Weil sie von Chalacta kam! Schließlich war sie geradezu überbehütet aufgewachsen, ging es Ribanna durch den Sinn! Und besonders viel erlebt hatte sie in den Tempelmauern auch nicht!

Das Lichtschwert wurde konfisziert. Wie, sie sollten froh sein, dass man ihnen das Schiff nicht wegnahm?! Irgendwie lief das Alles nicht mehr ganz so, wie es laufen sollte! Besorgt warf Ribanna Wes einen Blick zu. Er blieb bislang ihr Fels in der Brandung!

Doch nun hörte sie laute aufgeregte Stimmen. Es waren Taras und die eines Soldaten. Die Stimmlagen klangen nicht gut und lautstark. Es klang wie ein Streit! Das war gar nicht gut! Irgendwie hatte Ribanna das Gefühl, etwas Hilfreiches tun zu müssen und lief den angeregt schimpfend wirkenden Stimmen entgegen. Nanu, die Stimmen drangen aus Ihrer gemeinsamen Kabine, die Tara und Ribanna sich teilten?! Hier hatte sie doch längst einen Soldaten herumgeführt gehabt?!

Wie erstarrt blieb Ribanna in der Tür stehen. Tara war bis auf einen viel zu kleinen umgebundenen Fetzen, den man kaum Handtuch, nennen konnte, splitterfasernackt! Wie war das denn passiert? Der Soldat wollte gerade etwas von der Krankheit ihres „Ehemannes“ wissen, sprach Tara mit Dr. Li an und laberte von Quarantänebestimmungen.

„Na aber, was ist denn hier los?!“,

sprach Ribanna ziemlich entrüstet aus und musste kaum dabei schauspielern, denn die ganze Szenerie rief bei ihr eine einzige große Entrüstung hervor. In der Zeit hatte sie überlegt, was könnte bloß Wes haben?

„Es sind die Nerven! Wissen sie, Reichtum macht nicht immer glücklich!“,

dabei lief sie um den Soldaten herum und sah ihm dennoch tief in seine Augen. Ihre Mutter hatte dies auch immer so getan! Sie säuselte weiter:

„Mein Mann ist ab und an so schwermütig! Es passiert aus dem Nichts! Heute noch gut drauf und lustig! Und Morgen! Er kann dann nicht schlafen, will nichts essen, will nur noch sterben! Depressionen nennt man das! Manische Depression! Sie verstehen?!“

Als sie endete, rollte sie mit den Augen. Ribanna hatte sich an die Erzählungen erinnert, die ihr eine gläubige Tempelbesucherin anvertraut hatte, als sie die damalige Tempeldienerin gebeten hatte, mit ihr gemeinsam Daja anzubeten, damit ihr Mann diese Krankheit bald überwinden würde und sie sich von der Göttin Hilfe erhoffte. Ribanna hatte geduldig der armen Frau zugehört gehabt, als sie ihr ihr Herz ausschüttet und ihr Leid geklagt hatte. Ob dies nun eine geeignete Krankheit war? Hatte sich Tara als Ärztin ausgegeben? Aber, wieso war sie fast nackt? Irritiert blickte nun Ribanna Tara mal kurz an! Hatte er ihr etwas getan? Er hatte sie doch hoffentlich nicht vergewaltigt? Sie schaute sie wieder mit prüfendem Blick an, doch sie wirkte ziemlich selbstbewusst und nicht wie ein Opfer!


Weltraum, Flug von Lianna nach Coruscant, auf der Serenity: Ribanna, Wes, Tara, Duska, Rick, Alisah, Radan und Keeda und Imperiale Soldaten (NPCs)
 
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Hyperraum, unterwegs von Lianna nach Coruscant - an Bord der Serenity – mit Radan in der Kuschelecke außerdem Rick, Ribanna, Tara, Wes, Duska, Keeda sowie imperiale Soldaten und Captain Washburne (NPCs)

Es hatte funktioniert! Wirklich und wahrhaftig funktionierte es auch ohne zusätzliche Energie. Alisah fühlte deutlichen Stolz in sich aufwallen als dieser Soldat und auch der Sergeant ihre Aufmerksamkeit von dem uninteressanten und wohl auch ein wenig nervigen Droiden abwandten.
Leider wurde die Türe der Ladestation nicht wieder richtig geschlossen und so konnte Alisah die Illusion nicht beenden.
Es war keine aktive Manipulation mehr notwendig, trotzdem konnte der Droide nicht plötzlich verschwinden. Immer mehr von Alisah‘s Aufmerksamkeit und Kraft musste sie aufwenden um das Bild zu erhalten und wenn jemand ganz genau hingesehen hätte, hätte er das ein oder andere Mal ein Flackern gesehen.
Schweiß trat auf Alisahs Stirn, sie zitterte leicht und wäre da nicht Radan in ihrer Nähe gewesen, hätte sie nicht genug Kraft gefunden um weiter zu machen.
Die Geschehnisse auf dem Gang kamen nur noch wie durch Watte gedämpft bei ihr an. Die Rückkehr der ausgesandten Soldaten…, die Schwierigkeiten…, das Lichtschwert…, die Fragen des Sergeanten….
Konnten diese elenden Schlampatscher nicht endlich verschwinden. Diese schleimigen Kristallschnecken! Man sollte sie alle zertreten wie Gewürm…
Für einen kurzen Moment fühlte Alisah sich bei diesen Gedanken wirklich gestärkt und ein glühendes Gefühl machte sich in ihr breit, lockte sie nach zu geben. Es könnte so leicht sein all diese Kieselmaden mit einem Handstreich dazu zu bringen was sie wollte. Sie sollten alle auf dem Bauch rutschen vor ihr…
Im nächsten Moment wurde ihr klar auf welchen Weg sie diese Gedanken brachte und sie zwang sich diese ab zu brechen. Das war sie nicht mehr! Das wollte sie nie wieder sein, auch wenn es hieß, dass ihre Kräfte bald nicht mehr reichen würden und sie in Gedanken flehte, das die Soldaten schnell gehen mögen.


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Bastion - Center - Sith Orden, 12. Ebene, Kiras Quartier: Mutter Kira und Adria und ihr imaginärer Freund: Bibo


Zurück im Quartier setzte sich Adria artig in einen weichen bequemen Sessel, ihren Teddy fest an sich gedrückt. Ihre Mami hetzte ständig hin und her und packte emsig. Adrias Finger wollten gerade wieder zum Hals, um dort zu kratzen, da fiel ihr ein, dass die Mama dies nicht wünschte. Als die Mutti gerade wieder rüber in den Schlafraum eilte, tat dies dann Adria endlich. Tat das gut! Die neuen Klamotten waren irgendwie kratzig und unbequem. Aber dieser Sessel war richtig schön.

Die Mama erzählte ihr, dass sie nach Coruscant reisen würden. Adria horchte auf. Sie wusste da doch etwas! Dort kamen die Ratten her! Es würde toll dort sein, versprach Mami. Es würde dort so funkeln wie im Einkaufscenter. Mama sagte, es würde ihr gefallen. Sie freute sich darauf und war gespannt.



„Von Coruscant kommen die kleinen Ratten aus dem Labor, meinem anderen Zuhause bei Onkel Bor, her. Die Ratten in den Glaskästen!“


Das Labor und das, was sie dort erlebt hatte, waren ihre einzigen Erinnerungen, die Adria bislang überhaupt hatte.

Kurz darauf hetzten sie schon wieder los. Wieder in ein Taxi! Ihr Ziel war der Raumhafen. Es war bereits dunkel, als sie ankamen. Überall leuchtete und funkelte es. Riesige Raumschiffe standen hier. Ob sie in eins davon tatsächlich steigen würden? Mama hatte es versprochen! Neugierig sah sich Adria um und war davon wie erschlagen. Sie konnte nur über alles staunen. Und tatsächlich bestiegen sie eins. Adria freute sich riesig. Bei Mami war es schön und aufregend. Artig betrat sie an ihrer Hand das Schiff. Mama gab einem Blechmann irgendwas und Adria fürchtete sich vor ihm. Sie dachte an ihre unschönen Erinnerungen mit dem brutalen Medi-Droiden im Labor. Doch sie durften weiter gehen und dieser Droide machte kein Aua, indem er heftig ihren Bauch drückte und mit etwas Spitzem kam. Puh! Adria atmete auf! Sie ließ neugierig ihren Blick schweifen und saugte alle Eindrücke emsig auf. Ihre Blicke verweilten an den vielen Mitreisenden. Sie sah sogar einige mitreisende Kinder.

Sie nahmen in einem großen Raum platz. Die Mama neben ihr schnallte sie an. Adria staunte. Was wohl gleich passieren würde? Der Raum füllte sich und Lautsprecherdurchsagen ertönten, so dass Adria ihren Kopf nach den Stimmen, die sie immer wieder hörte, verdrehte. Es war alles fremd und interessant für die Kleine, die bislang nur ein Neugeborenendasein und zwei Tage als Sechsjährige hatte und dies nur ihr bisheriges Leben nennen konnte und dadurch nicht viel erlebt und von daher keinerlei Lebenserfahrungen, Erlebnisse oder Erinnerungen hatte. Sie nahm die Reizüberflutung auf, konnte sie kaum verarbeiten, verstehen und begreifen. Doch mit kindlicher Neugierde versuchte sie dennoch, sich einen Reim aus allem zu machen und dennoch wusste sie weder Fragen zu formulieren, noch fielen ihr Passende ein. Ihr fehlte bei den vielen Eindrücken und Reizen schier die Zeit dazu. Sie wurde sozusagen davon „erschlagen“. Sie beobachtete einfach nur. Kurz darauf starteten sie. Adria starrte nach vorn durch die große Panoramascheibe. Sie fand dies nicht so spektakulär. Sie sah sich lieber die vielen verschiedenen Leute an. Und wie verschieden jene aussahen! Man bedenke, die vielen verschiedenen Spezies. Manche waren grün. In ihrer Nähe saß ein junger Nautolaner. Adria beobachtete seinen kleinen Sohn. Er hatte auch einen Teddy. Adria war froh, sich auch einen Teddy besorgt zu haben. Sie kuschelte mit ihrem rosa Teddy, weil der kleine grüne Junge dies auch gerade tat.

Dann ging Mama auch schon mit ihr essen. Das Leben war sowas von aufregend mit ihr. Adria glaubte, sie würden in so eine Kantine gehen, die so wäre, wie in die Onkel Bor mit ihr gegangen war. Doch es war ganz anders. Viel viel besser. Sie setzten sich an einen Tisch. Adria setzte ihren Teddy auf ihren Schoß und hielt ihn weiter fest. Bibo nahm genau neben Mama platz, doch sie bemerkte ihn nicht. Adria hatte ihren kleinen Rucksack neben sich abgestellt. Ihr Spielzeug war ihr wichtig und ließ sie nicht aus den Augen. Bisher war keine Zeit gewesen, damit zu spielen. Ein Droide rollte herbei. Adria bekam erst wieder ein wenig Angst und ihr Herz klopfte heftig. Doch Mama bestellte nur das Essen. Beruhigt nahm dies Klein-Adria zur Kenntnis. Die Stühle waren sauberer und weicher hier als in der Kantine, in der sie mit Onkel Bor in der untersten Ebene der Alchemisten gewesen war. Auch die Tische waren hell und sauber. Adria wurde ein Teller serviert und sah, dass die Mami das Besteck zum Essen benutzte, welches auf dem Tisch neben dem Teller lag. Adria ergriff die Gabel und stocherte ungelenk und ungeübt in ihrem Essen herum. Sie steckte sich von dem Gemüsebrei etwas in den Mund, aber das Fleisch mochte sie nicht probieren. Sie wusste, dass es ihr nicht gut schmeckte. Sie hatte sowas ja schon mal von Onkel Bor bekommen. Das war ekelhaft gewesen! Ihren Brei aß sie aber artig rasch auf. Sie war hungrig gewesen. Mama fragte, wie es ihr schmeckte.



„Gut, ich bin schon fertig, aber das Fleisch esse ich nicht. Das schmeckt nicht gut und das letzte Mal ist mir auch dabei ein Zahn raus gefallen, schau her!“


Adria zeigte ihr ihre Zahnlücke. Ein kleiner Eckzahn unten fehlte ihr. Naja, sie war in dem Alter, wo man Wackelzähne hatte.


„Stimmts, dir schmeckt Fleisch auch nicht gut?
„Nein, das ist ekelhaft!“
„Ja!“

Adria unterhielt sich mit Bibo, der neben Mama saß. Mama wusste noch garnicht, dass sie einen Freund hatte, der ein kleiner hellbrauner Wehrwolfjunge in ihrem Alter war, der eine rote Latzhose mit weißen Punkten trug, den nur Adria sehen konnte.


„Soll ich die kleinen Wookiee alle auspacken? Willst du sie sehen, ja?“,

sagte sie, an Mama vorbei blickend, zu ihrem kleinen imaginären Freund und holte, weil er zustimmend begeistert nickte, ihr Spielzeug vom Bantha-King aus dem Rucksack und stellte die Wookiee alle nebeneinander auf den Tisch. Dabei sagte Mama, dass sei ihre erste Weltraumreise und sie wären zwei Wochen unterwegs. Adria nickte. Allerdings hatte sie kein Zeitverständnis. Waren zwei Wochen viel oder wenig?


„Ist das lange? Und was machen wir hier außer essen?“


Dann dachte sie an Onkel Bor und an den dunklen Wolf in der Gruft.


"Mama, warum haben wir denn Onkel Bor und Onkel Shubi nicht mitgenommen?"


Weltraum, Hyperraumflug, Flug von Bastion nach Coruscant, an Bord der Red Ruby: Speiseraum/Gaststätte: Adria, Mutter Kira, Frachtraum: Leto Fel und andere Reisende an Bord
 
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[ Weltraum / Hyperraum / Red Ruby / Frachtraum ] Fel

Irre kichernd fuhr Fel mit seinem verbliebenen Daumen die Klinge des Dolches nach den er erbeutet hatte. Es zog, als das kalte Metall seine Haut durchschnitt und ein Blutstropfen hinausquoll, doch das war dem Mörder egal. Es war ein süßer Schmerz. Seit dreihundertfünfundsechzig Flucht-Schlafzyklen hatte er kein richtiges Messer mehr in der Hand gehabt und somit war es ein berauschendes Gefühl. Unwichtig dass Aethernitas sich irgendwo auf dem Schiff befinden musste, Fel war wieder bewaffnet und das war das einzige was in diesem Moment zählte.

Der Gepäckraum hatte sich als wahre Goldgrube erwiesen. Gäste die nur bis Muunilinst mitflogen, hatten ihre Koffer hier deponiert und in ihnen alles gelagert, was ein wahnsinniger Serienmörder auf der Flucht gut gebrauchen konnte. Ein Dolch, eine Maske um sein entstelltes Gesicht zu verbergen, den ein oder anderen Creditchip und vernünftige Kleidung. Doch trotz allem behielt Fel den fleckigen, etwas streng riechenden Mantel der Kreatur, die er auf seiner Flucht getötet hatte. Etwas Vergleichbares, dass ihn genauso gut vor unerwünschten Blicken verbarg hatte er nicht gefunden.

So ausgerüstet machte der Mörder sich nun auf die Suche nach einem Ausgang aus dem finsteren Raum. Der Geruch von Essen war ihm in die Nase gestiegen und übte eine unheimliche Anziehungskraft auf ihn aus. Kein Wunder, in dreihundertfünfundsechzig Flucht-Schlafzyklen hatte er von nichts anderem gelebt als dem Fleisch und Blut der Kreaturen die er auf der Flucht tötete. Die Idee von richtigem, gekochtem und gewürztem Essen war einfach nur himmlisch!

Der Ausgang war rasch gefunden und die Kantine war ebenfalls nicht versteckt. Innen roch es unheimlich gut und nicht nur nach essen. Mit einem unangenehmen Schmerz in der Brust wurde er sich bewusst, dass es eine Ewigkeit her war, dass er einen Mord richtig ausgekostet hatte. Sich ein paar Stunden Zeit genommen hatte und sich an einem finsteren, schalldichten Ort gut amüsiert hatte. Tatsächlich war es noch auf Taris gewesen und sogar noch vor seiner Zeit in der Anstalt. Doch erst musste die ultimativ menschlichen Bedürfnisse befriedigt werden, wie zum Beispiel ein gutes Essen um einen leeren Bauch zu füllen.

Die Schlange war lang und genervt und hungrig ließ der Mörder seinen Blick über die Menge schweifen. Die Wartezeit machte ihn kirre und als sich dann auch jemand genau zwischen ihm und seinem Vordermann in die Schlage schob, hätte er fast zum Dolch gegriffen.


„Nicht so auffällig! Der Meister könnte uns sehen…“

Murmelte der Denker mit seiner Stimme. Zweifellos hatte er Recht! Tötete er den frechen Twi’lek jetzt, hätte er binnen kurzem die Schiffssecurity auf den Fersen. Und zweifellos auch Darth Aethernitas! Doch Einschüchtern war nicht verboten. Nervös kicherte der Mörder, streckte seinen verbliebenen Arm aus um nach der Schulter des blauhäutigen Frechdachses zu greifen. Die Macht verlieh seinen Muskeln Stärke und so bedurfte es nur eines kurzen Impulses um den Mann zu ihm umzudrehen.

„Hallo Abschaum“

Sagte der Würger etwas lauter. Fels Gesicht war nur Millimeter von dem des Twi’leks entfernt. Dieser Riss ob der unerwarteten Situation die Augen auf, doch Fel redete bereits weiter.

„Das ist mein Platz in der Schlange. Stell dich gefälligst hinten an, Nichtmensch, da wo du und Deinesgleichen hingehören!“

Kurz sah er sich um, doch noch schien niemand die Konfrontation mitbekommen zu haben. Doch der Nichtmensch schien nicht vor der finsteren, maskierten Gestalt kuschen zu wollen. Seinen Schutzengel arg auf die Probe stellend verschränkte er die Arme vor der Brust und sagte in tödlich (für ihn) arrogantem Ton:

„Wer nicht aufpasst, hat Pechgehabt. Was willst du tun? Die Security rufen? Wegen einem Platz in der Schlange, ernsthaft?“

„Nein…“

Antwortete Fel und lies dem Denker die Kontrolle

„Aber ich werde dir eine Geschichte erzählen…“

Fels verbliebene Hand packte zu und landete auf dem Mund des Aliens, zwei Finger in die Höhe gereckt und bedrohlich nah an dessen rechtem Auge.

„Willst du wissen warum ich nur noch ein Auge habe? Ich hatte mal eine Freundin…das schönste Wesen in der Galaxis. Der Mund so rot wie eine Rosenblüte von Naboo und Augen wie die Sterne im Ojoster-Sektor. Und dagegen ich, ungleich schlechter anzusehen, und doch…sie liebte meine Augen. ‚Meine Bastioner Smaragde‘ nannte sie sie… Sie wollte sie immer bei sich haben und pflegte ungehalten zu werden wenn ich fortgehen musste. Und dann eines Tages beschloss sie zumindest einen ihrer Smaragde bei sich zu behalten. Sie nahm ein Messer und…“

Fels Zeigefinger fuhr in ruckartigen Bewegungen um das rechte Auge des Twi’leks herum

„Ritsch…ratsch…ritsch…ratsch schnitt sie mir es heraus und legte es in ein Glas um es zu konservieren. Irgendwann, so spielt das Leben, musste ich gehen, aus ihrem Leben, weg von Bastion. Doch was ihr blieb war mein Bastioner Smaragd…“

Die Augen des Aliens waren Schreckgeweitet. Als Fel ihn schließlich losließ wich er stolpernd zurück.

„Du bist doch irre!“

Stammelte er und stolperte so schnell er konnte davon. Der Mörder kicherte fröhlich. Das hatte Spaß gemacht, auch wenn es nicht an das Töten herankam. Vielleicht fand er den blauhäutigen Twi’lek noch einmal wieder. Ein Schiff wie die Red Ruby war nicht allzu groß. Es dürfte also nicht zu schwer werden…

„Hast du `ne Ahnung“

Rief er noch hinterher und widmete sich wieder der Schlange, die sich seltsamerweise deutlich verkürzt hatte. Er konnte sich gar nicht erklären wo plötzlich die ganzen Leute hin waren… Wenige Augenblicke später steuerte der Mörder beladen mit einem Teller Suppe und verschiedenen Platten mit Fleisch, Gemüse und diversen gelblichen Knollen unbestimmter Herkunft, auf einen freien Tisch zu. Seine Wahl traf einen kleinen mit nur einem einzigen Stuhl, direkt neben einer Mutter mit ihrem Kind, die einen knallrosa Teddy knuddelte.

Heißhungrig setzte er sich hin und wollte sein Mahl beginnen, doch da stellte er fest, dass er das Besteck vergessen hatte. Rasch blickte er zurück und stellte zu seinem Missfallen fest, dass die Schlange aus der Asche neu erstanden war. Er würde also wieder warten müssen, was bedeutete, dass das Essen kalt werden würde.


„Dumm…dumm…dumm…“

Murmelte der Denker, während Fel versuchte den verlockenden Duft des Fleisches auf seinem Teller nicht einzuatmen.

„Ich weiß was! Wir nutzen die Macht um uns ein Messer aus der Ausgabe zu angeln…“

„Spinnst du?! Das wäre viel zu auffällig! Wir wollen keine Aufmerksamkeit auf uns ziehen. Erinnerst du dich, Großer?“

„Dann essen wir eben mit unserem Dolch“

„Dann haben wir die Security in Rekordzeit auf dem Hals!“

„Siehst du, die Macht und ein vernünftiges Messer sind unsere beste Option!“

„Wir können auch einfach nochmal aufstehen…“

„Was sagst du? Ich höre dich nicht über den Lärm unseres MAGENS…“

„Ich…“

„War das ein ‚Ja‘? Das war ein ‚Ja‘!“

Bevor der Denker noch irgendetwas hinzufügen konnte, schnellten Fels mentale Tentakeln zur Essensausgabe und griffen beherzt in den Korb mit dem Besteck. Der Mörder war fortgeschritten genug in Levitation um seinen ehemaligen Meister einen tonnenschweren Altar um die Ohren zu pfeffern, doch es fehlte ihm an Feingefühl. Also flog gleich ein ganzer Stapel Messer durch den Raum – zum Missfallen der Fluggäste in ihrer Bahn. Fast war der Mörder enttäuscht, dass es alle irgendwie schafften rechtzeitig auszuweichen, auch wenn es bei einem dicklichen Ortolaner durchaus knapp wurde. Böse Kommentare ob den Gefahren von Magnetismus im Hyperraum schallten durch den Raum, doch Fel hatte bereits zu essen begonnen. Gierig schlang er Brocken um Brocken seines Mahls hinunter und genoss den Geschmack. Es war genauso gut wie er es sich vorgestellt hatte. Seine Maske hatte er abgenommen und beiseite gelegt.

In Rekordzeit waren seine Teller leer und alles in dem rötlichen Bart zwischen Kinn und Nase verschwunden. Natürlich hatte er in Aethernitas‘ Hölle keine Gelegenheit gehabt sich zu rasieren. Doch er war noch immer hungrig! Schnell sah er sich auf dem Tisch um, ob er nicht irgendetwas übersehen hätte und überhörte, wie das kleine Mädchen mit dem Teddy am Tisch nebenan sich darüber beschwerte dass ihr ihr Fleisch nicht schmeckte. Ruckartig drehte sich der Kopf des Mörders und fokussierte sich auf das große, saftig aussehende Stück Nerf auf ihrem Teller. Bevor der Denker reagieren konnte, hatte der Würger die Initiative ergriffen.

Wieder zuckten unsichtbare Machttentakel durch den Raum. Wie von einem Magneten angezogen verließ der Teller mit dem Fleisch den Tisch vor der Kleinen und landete in Fels ausgestreckter Hand.


„Ich hoffe du hast nichts dagegen wenn ich aufesse, oder Kleine?“

Sagte er kichernd und zeigte ihr ein breites, gelbzahniges Grinsen.

[ Weltraum / Hyperraum / Red Ruby / Kantine ] Fel, Kira, Adria und andere Fluggäste

 
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Der Sith-Warrior nahm ihre Wort auf und nickte leicht mit seinem Kopf.

"Wie ich diese Worte aufnehme? Ich kann dir sagen, dass es nicht falsch ist, was du da gesagt hast. Es ist aber nicht nur so, dass Frieden deinen Kontrahenten stärkt, er schwächt dich auch. Denn mit Frieden bist du in eine Stagnation geraten, die dich zurückwirft. Wenn man keinen Schritt nach vorne macht, geht man automatisch einen zurück. Der schlimmste Frieden ist immer noch der innere Frieden, du darfst nie zufrieden sein, in dir muss es brennen. Diese Flamme musst du dann nur noch mit deiner Leidenschaft weiter entfachen, so dass sie zu einem inneren Scheiterhaufen wird."

Er musterte Lisha und erhob sich zu seiner vollen Größe.

"Da du meine Schülerin bist, bin ich der Meinung, dass du weißt, dass es nicht nur um die Philosophie und Anwendung der Macht geht, sondern auch um den Kampf mit dem Lichtschwert."

Zion machte eine Pause und ging zu dem Holoprojektor, der in der Mitte des Raumes stand, wo Lisha saß.

"Für einen Sith ist der Umgang mit einem Lichtschwert ein Hauptkriterium für seine Ausbildung. Viele haben ihre Technik nicht weiter verfeinert oder ausgebaut. Sie sind der Meinung, dass ein Sith sich im Kampf mehr auf Machtattacken verlassen soll als auf seine Führung mit dem Lichtschwert. Aber ich bin da ganz anderer Meinung. Ein Kampf muss zum Großteil mit dem Lichtschwert ausgetragen werden, jedoch sind Machtattacken zur Unterstützung mit einzusetzen. Du als meine Schülerin sollst nicht wie die anderen enden, du, Lisha, sollst dein Lichtschwert auf einem Niveau führen, wie es nur die geübtesten Schwertkämpfer in der Galaxie vermögen."

Die Hand des Sith-Warriors ging zu seinem Lichtschwertgriff und aktivierte die blutrote Klinge. Zion schwang das Lichtschwert elegant zwei bis drei Mal und richtete es dann direkt auf seine Schülerin.

"Ich habe dieses Schwert vor unserer Mission bei Shinbone angefertigt und ich will, dass du dir auch ein eigenes fertigst. Du sollst im Kampf gefährlich aber auch schwer angreifbar sein. Jedoch bist du nicht in der körperlichen Verfassung, Schläge durchzuführen wie ich es tue. Vielleicht wäre für dich der beste Angriff der, welcher aus der Verteidigung entsteht. Ich schlage dir ein Doppellichtschwert oder sogar den Kampf mit zwei Lichtschwertern vor. Meistens gibt es ein Hauptschwert und ein kürzeres Nebenschwert, aber dies wird deine Entscheidung, meine Schülerin."

Die rote Lichtschwertklinge erlosch und Zion packte seinen Lichtschwertgriff wieder an seinen Gürtel.

"Unten im Lagerraum sind genügend Bauteile für alle Varianten. Gehe jetzt und bau dir ein eigenes Lichtschwert und ich will, dass du nie wieder ein Trainingslichtschwert benutzt! Falls du Fragen zu dem Bau hast.....werde ich dir notgedrungen helfen, aber nun geh, meine Schülerin."

Den Unterton, welcher in seinem letzten Satz mitgeklungen hatte, sollte seine Schülerin verstanden haben. Er wäre unerfreut, wenn sie tatsächlich mit Fragen zu ihm kommen würde. Lisha ging jedoch ohne eine Frage zum Aufzug und fuhr eine Etage tiefer. Zion drehte sich nun zurück zu den Armaturen und schaute nach, was für ein Notruf eingegangen war.
Es war interessant, denn dieser Notruf wurde mit einem alten Sith-Code gesendet. So alt, dass Zion ihn selbst nicht kannte, jedoch kannte ihn die 'Vespin'. Das Signal kam von Ruusan und mehr konnte man aus diesem Signal nicht herausfinden. Eigentlich war es zu wenig für einen Aufbruch nach Ruusan, aber irgendwas wollte, dass er sich auf den Weg zu diesem Planeten machte. Zion gab schnell die neuen Koordinaten in den Computer ein und ließ diesen die Route berechnen.
Das neue Ziel des Meisters und seiner Schülerin war nun Ruusan.




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Hyperraum, unterwegs von Lianna nach Coruscant - an Bord der Serenity – mit Alisah in der Kuschelecke außerdem Rick, Ribanna, Tara, Wes, Duska, Keeda sowie imperiale Soldaten und Captain Washburne (NPCs)

Es ging Schief. Radan merkte es. Warum hatte er Rick auch den Blaster gegeben. Er hielt zwar das Lichtschwert in der Hand doch er wusste das er es nicht einsetzen durfte. Er durfte sich nicht zeigen. Das konnte ihrer allter Tod bedeuten zumindest seinen und Alisahs. Er hoffte nur das Rick keine Dummheiten machte doch wer konnte das schon sagen. Dieser junge neigte dazu Dummheiten zu machen.

"Ich glaube wir haben ein Problem"

flüsterte er leise und hielt die Griffe beider Lichtschwerter fester. Es stand fest das er Alisah beschützen würde. Wenn es notwendig wurde. Er musste da raus und er wusste er durfte es nicht. Wes hatte richtig gehandelt als er ihnen beiden empfohlen hatte sich zu verstecken. Doch der Eridorianer war ein Krieger und sich wie eine Wompratte zu verstecken ließ sich schwer mit begriffen von Ehre . Er hauchte einen Kuss auf die Stirn von seiner Frau.

"Alles wird gut"

Er musste es sagen auch wenn er selbst daran zweifelte. Keine normale Kontrolle dauete so lange. Was bedeutet der Zollbeamte war entweder sehr Eifrig oder hatte die Lunte gerochen. Vermutlich letzteres. Also bedarf es ablenkung. Ablenkung davon etwas dummes zu tun. Allein deswegen küsste er Alsiah sanft. So konnten sie wenigstens keinen verätterischen Laut von sich geben.

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Checkmate

[Kernwelten | Farlax-Sektor | DRD Exogorth | Brücke] Brückenbesatzung und CDR Melinda Farlander aka Elisabeth Campton
Mit eiligen Schritten erreichte die Chandrilianerin das Kommandozentrum ihres Schiffes, die Brückenwache verlautete ein 'Kommandant an Deck.' und verschaffte Melinda die Aufmerksamkeit aller Anwesenden. Sie gab den Befehl zum Weitermachen und trat neben ihren ersten Offizier.

"Bericht."

"Commander, unser Shuttle kehrt gerade von der Wartung des Kommunikationsrelais zurück."

Im Rahmen der Tarnung, aber auch zur Informationsbeschaffung war man dazu übergegangen unbemannte Relais zu 'warten'. Sie verfügten zwar nicht über Langzeitspeicher, aber ein einziger richtiger Schnipsel zum Thema Byss oder einem gewissen Schlachtschiff konnte schon hilfreich sein. Zu dem Zweck hatte man vom MAD auch einige Dechiffrierungsexperten an Bord genommen, denn man mochte vielleicht unter imperialer Flagge fahren und imperiale Codes vorweisen können, aber es konnte notwendig werden, dass man über die Fähigkeit verfügt auch geheime Verschlüsselungen zu knacken.


"Dabei haben wir ein Signal aufgefangen, dass in einem ungewöhnlichem Frequenzbereich liegt. Es scheint kein imperiales Signal zu sein, kommt aber aus imperialem Territorium, aus dem Koornacht-Cluster. Dabei hat sich jemand große Mühe gemacht, das Signal versteckt zu halten. Scheinbar benutzten nicht autorisierte Kräfte die Relaisstation."


"Konnten wir es schon entschlüsseln?"

"Wir sind noch dran, Ma'am."

Bisher konnte es alles mögliche sein. Piraten oder Widerstandsgruppen, welche die Subraumkommunikation abhörten und geheime, eigene Nachrichten austauschten, bis zu einem Testsignal oder aber ein Hinweis auf das Schiff was man suchte. Es hatte kein imperiales Design und sicher, es war eine schwammige Vermutung, aber vielleicht nutzte es auch andere Kommunikationskanäle. Melindas Neugier war in jedem Fall geweckt, eventuell konnte man dem Geheimdienst hier Zugang zu einem neuen Asset verschaffen. Vielleicht konnte man mehr Missionsdienliches finden, oder vielleicht war es auch ein großes 'Nichts-außer-verschwendete-Zeit'. Die Blondine hörte gerne auf ihre Intention, aber auch diese schwieg im Moment. Nüchtern betrachtet suchte man nach Auffälligkeiten, und das Signal fiel definitiv in diese Kategorie. Aber es fühlte sich nicht nach genug an, um der Sache nachzugehen. Andererseits war der Koornacht-Cluster nicht der schlechteste Ort, um ein einzelnes Schiff zu verstecken. Schließlich traf Melinda eine rationale Entscheidung.

"Bis wir mehr wissen, fahren wir mit unserer Mission fort wie gewohnt. Wenn wir das Signal dechiffriert haben will ich umgehend informiert werden."

Lieutenant Bathens trat in diesem Moment bis auf zwei Meter an die Kommandantin und ihren XO heran. Offensichtlich bemüht respektvoll ihre Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Mit einem Wink gab sie ihm zu verstehen näherzutreten.

"Ma'am, wir konnten das Signal entziffern."

Melinda erwischte sich bei dem Gedanken, 'Das ging irgendwie zu schnell.'


"Spannen sie uns nicht auf die Folter, Lieutenant."
, kam es forsch von Kel.

"Es ist lediglich ein Countdown, wir wissen nicht wofür. Aber irgendetwas scheint in 73 Stunden zu passieren. Wir konnten das Signal bis Neu Brigia zurückverfolgen, weil aus dem System die letzte reguläre Nachricht kam und als Träger für den Countdown fungiert hat. Das Signal ist danach wieder in den Koornacht-Cluster zurück gegangen, wenn auch in ein anderes Gebiet."

'Gut. Das ist nun wirklich mehr als merkwürdig.' Und hab Melinda nun tatsächlich eine Handhabe, um der Sache auf den Grund zu gehen.

"Kel, wie schnell können wir bei Neu Brigia sein?" Ihr XO war zwar der bessere Navigator von Beiden, aber er trug die Anfage zunächst an die Navigation weiter, bevor er ihr eine ordnungsgemäße Antwort gab.

"Ohne Zwischenfall beträgt unsere Reisezeit 74 Stunden."


Etwas mehr als drei Tage.

"Setzen sie einen Kurs nach Neu Brigia."

Es konnte nichts dahinter stecken, aber Melinda hatte ein schlechtes Gefühl bei der Sache. Ein Countdown machte dann Sinn, wenn man koordiniert vorgehen wollte. Bei einer militärischen Operation konnte man den Zeitraum nutzen, um seine Kräfte in eine strategische Position zu bringen, bevor man synchron zum Angriff über ging. Aber wer konnte in imperialem Hoheitsgebiet dem Imperium die Stirn bieten?

[Kernwelten | Farlax-Sektor | DRD Exogorth | Brücke] Brückenbesatzung und CDR Melinda Farlander aka Elisabeth Campton
 
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Im Taanab-System, unterwegs von Lianna nach Coruscant - an Bord der Serenity - Imperiale Soldaten, Captain Washburne (NPCs) - Tara - Keeda - Alisah, Radan und Rick - Ribanna, Duska und Wes

Tara überhörte absichtlich die abfällige Bemerkung des Imperialen. Zumindest versuchte er sein Verhalten zu revidieren, nachdem sie ihm ihre ID-Karte ausgehändigt hatte. Tara lächelte ihn kurz finster und genervt an. Noch nie hatte man sie aufgrund ihrer Spezies so gedemütigt!

„Natürlich kenne ich die Quarantänebestimmungen! Ich musste schließlich mehrfach dafür unterschreiben!“

Sagte Tara sogar wahrheitsgemäß und wollte den Mann dann aufklären, was Wes fehlte und hatte dabei schon eine recht gute Idee in Richtung Allergien und Unverträglichkeiten, doch leider sprang ihr Ribanna dazwischen und dies auch noch ziemlich wirsch. Tara sah ihre neue Begleiterin zunächst ängstlich und schockiert an. Was würde sie erzählen?! Die Frau aus einem Tempel hatte doch sicherlich keine Erfahrungen auf dem medizinischen Gebiet! Sie würde ihre ganze Story zerstören und alles verraten und sie in Gefahr bringen! Doch Tara wollte ihre Idee nicht noch drauf hauen. Das wäre irgendwie zu viel des Guten! Hoffentlich fiel der Mann darauf rein.

„Ja, so ist es. Man kann den Mann nicht alleine lassen. Er ist eine Gefahr für sich selbst.“

Kommentierte Tara nur und sah Ribanna leicht vorwurfsvoll an, jedoch so, dass der Imperiale davon nichts sah.

„Ich hoffe, dies reicht ihnen als Erklärung und wenn es ihnen nichts ausmacht, gehe ich mich nun anziehen!“

Sagte Tara deutlich genervt und begann sich bereits umzudrehen.

Weltraum, Flug von Lianna nach Coruscant, auf der Serenity: Ribanna, Wes, Tara, Duska, Rick, Alisah, Radan und Keeda und Imperiale Soldaten (NPCs)

[Op] Am besten die Imperialen jetzt abziehen lassen und die Ankunft auf Coruscant einleiten]
 
Weltraum Imperium- An Board der Andonia- Zekk

Der Voss erwachte langsam und das diesseits brach über ihn ein.
Die Kopfschmerzen waren schrecklich und das Heulen der Sirenen deshalb unerträglich.
Er lag flach auf den Boden und brauchte ein wenig bis er die Orientierung wieder fand mit der einen Hand als Stütze und der anderen Hand am Kopf stand der völlig verwirrte junge Voss auf.
Was war nur passiert wieso waren die Sirenen an und wo befand er sich. Er ließ seinen Blick kurz schweifen und sah das er anscheinend auf der Brücke eines Raumschiffes war aber wie kam er nur hier hin wo war der Kapitän dieses Raumschiffes oder war der Voss es wohl selber. Aber wenn er es war wo war der Rest der Crew? Eine ganze Anzahl von Fragen durchfluteten den Kopf des nicht Menschen. Doch eins war klar er befand sich auf der Brücke vor ihm waren zwei Piloten sitze beide leer. Langsam und taumelt bewegte sich der Voss auf den linken der beiden Sitze zu und versuchte nicht auf die vielen Dinge zu treten die aus dem ein oder anderen Schrank oder Fach heraus gefallen waren. Auf dem Platz des Piloten angekommen versuchte er nachzudenken wieso er hier war was seine Aufgabe war. Es musste doch einen Grund für dies alles geben wieso war er der einzige hier??
Doch die er wurde immer wieder von den Sirenen aus seinen Gedanken gerissen. Er guckte sich auf den Bedienpult im Cockpit um doch all dies Knöpfe und Hebel sagten ihm Garnichts er war schlicht weg überfordert. Er drückte den ein oder andern aber nichts Sichtbares Passiert. Irgendwann verlor der Voss die Geduld und schlug auf das Bedienfeld ein bis endlich die Sirenen aufhörten zu heulen.
Mit einem seufzen viel er zurück in den Sessel, sein Blick viel noch einmal auf das Bedienpult dort lag ein Heft. Er schlug es auf und darin stand Passagierliste. Der einige Name da drin war Zekk Durrun.

War er nur Passagier an Board dieses Schiffes wenn ja wohin wollte er und was war mit der Crew passiert war sie noch an Board oder hatte sie das Schiff schon verlassen.
Zekk oder wer immer er war beschloss der Sache auf den Grund zu gehen und das Schiff nach weiteren Personen zu durchsuchen. Langsam und stand er auf und durch Querte die Kleine Brücke des Schiffes. Der Voss betätigte den Türöffner doch die Tür ruckte nur kurz nach rechts und blieb verschlossen. Der kahlköpfige Voss versuchte es noch einige male mit dem Knopf doch die Tür bewegte sich nun gar nicht mehr. Auch per Hand lies sie sich nicht öffnen.
Wütend trat der Voss gegen die Tür und schrie.

Hilfe !! Hilfe ist dort jemand!!! Kann mich jemand Hören. Ich bin in der auf der Brücke eingesperrt.
Dann wartete er doch es kam keine Antwort es war einfach nur still nachdem die Alarmsirenen deaktiviert worden waren. Wieder einmal ging er durch Cockpit und lies sich in den Sitz des Piloten fallen, schloss die Augen und dachte nach.

Er wusste nicht wo er war wohin das Schiff reisen wollte und wieso.
Ganz zu schweigen wer er war und wieso er überhaupt an Board dieses Schiffes gegangen war.
Erneut schaute er sich in der Kabine und ihm fiel auf das ein kleines Licht ständig blinkte, daneben stand Notsignal aktiv.
Wenigstens war dies etwas mit ein wenig Glück würde ihn jemand finden und aus der Brücke und diesem Raumschiff befreien. Denn seinem Laien haften Wissen nach zu beurteilen würde dieses Schiff an dem alle Roten leuchten an waren nicht mehr irgendwohin Fliegen.

Weltraum Imperium- An Board der Andonia- Zekk
 
Im Taanab-System, unterwegs von Lianna nach Coruscant - an Bord der Serenity - Imperiale Soldaten, Captain Washburne (NPCs) - Tara - Keeda - Alisah, Radan und Rick - Ribanna, Duska und Wes


Die Privatärztin (Tara) war mindestens so eingebildet wie ihr Arbeitgeber, der sich zweifellos für etwas besseres hielt, fand der Soldat. Dass sie sich über den ganzen bürokratischen Wahnsinn aufregte, den das Imperium tagtäglich produzierte, konnte er ihr aber nur schwer verübeln. Als einfache Soldaten auf imperialen Zollschiffen hatten sie doch den meisten Ärger mit all den Vorschriften. Von einem Tag auf den anderen wurde mal eben z.B. die Einfuhr sämtlicher hapanischer Waren verboten, wie in der Vergangenheit geschehen, am nächsten Tage kam wieder etwas neues. Den Unmut der Leute zogen aber sie auf sich, sie mussten ihnen Regularien erklären, deren Sinn sie selbst nicht verstanden – die Quarantänebestimmungen zählten dabei mit zu den Schlimmsten.

Aber er hatte Glück – der scharf aussehende junge Hüpfer, der dem Vernehmen nach die Frau von dem Alten war, erklärte, dass eben jener nervenkrank war. Keine Ansteckungsgefahr – keine Quarantäne, vielleicht auch deswegen wollte der Soldat zu gerne glauben, was Ribanna ihm erzählte. Der Typ war ja auch wirklich komisch, so wie er redete, irgendwas sonderbares umgab diesen Typen, dass sich dem Soldaten die Nackenhaare aufstellten. Manische Depressionen, eine Gefahr für sich selbst – und sicherlich auch andere. Er hatte genug gehört.

»Ja, ich habe genug gehört und ziehen Sie sich etwas an, bitte!«

Entgegnete der Soldat gereizt, da er das Gefühl hatte, dass diese Kontrolle sich immer mehr zu einem Ewokzirkus verwandelte. Anschließend packte er Ribanna unsanft am Arm und zerrte sie mit zurück zu seinem Sergeant und Wes.

»Sie stellen mir sicher, dass ihr geistesgestörter Göttergatte nicht noch irgendeine Schweinerei anrichtet!«

Dort angekommen, schob er sie in Richtung ihres Ehemanns und flüsterte seinem Vorgesetzten ins Ohr. Es schien dort nämlich gerade eine Auseinandersetzung um ein – Lichtschwert?! – zu geben und der Soldat hatte keine Lust, auszuprobieren, wie wahnsinnig dieser Irre tatsächlich war. Im Falle einer Schießerei bestand immer das Risiko, dass er einen seinem Kameraden mit sich nahm, und der Flimsikram danach, gerade mit einem unzurechnungsfähigen Nervenkranken, war schlimmer als die Keller des Sith-Tempels. Und der Name seiner Yacht war passenderweise »Savagery«, nein danke.

»Der Typ da hat seine eigene private Nervenärztin dabei – manische Depressionen mit Todeswunsch,«

Erklärte er.

»Und er hat ein ganzes Arsenal legaler Feuerwaffen ins seinem Quartier, und diese Lichtschwertreplik, und einen scharfen Dolch, an dem sich Zebb fast den Finger abgeschnitten hat,«


Erwiderte der Sergeant. Der Soldat erinnerte sich daran, dass die Tante im blauen Kleid ebenfalls einen Blaster bei sich hatte, und zwar einen von der Sorte, den ein durchgeknallter Waffennarr seiner Frau schenken würde. Ihrer beider Blicke gingen zu Wes' Holster, in dem ein weiteres legales Schießgerät steckte.

Wes wusste nicht genau, was vor sich ging, aber der Soldat, der Ribanna mit sich führte, sah ihn merkwürdig an. Er wirkte geradezu verstört. Was hatte ihm die angehende Padawan da wohl erzählt – oder Tara, die noch immer nicht wieder hier war? Als er dann noch mit seinem Sergeant zu tuscheln begann, war seine Neugier verweckt und der Jedi-Rat benutzte die Macht, um sein Gehör zu verbessern und schnappte dabei eindeutig die Worte Todeswunsch und die Erwähnung diverer Waffen auf. Das war gut, wirklich gut, Wes musste sich ein Grinsen verkneifen. Als die beiden Soldaten ihn auch noch höchst skeptisch ansahen, ließ er seine Hand nur ganz leicht in die Richtung seines Blasters wandern – zu langsam, als dass diese reflexartig das Feuer eröffnen würden, aber merklich, und es zeigte Wirkung.

»Behaltet eueren nutzlosen Staubfänger!«

Schnauzte der Sergeant die Allgemeinheit an und warf das funktionslos gemachte Trainingslichtschwert Duska vor die Füße.

Entsetzt richtete der Soldat seinen Blaster auf den Irren, schon damit rechnend, dass der Irre austicken und das Feuer eröffnen würde. Aber zum Glück passierte nichts dergleichen. Die erste Reaktion kam wieder von seinem Sergeant.

»Die Durchsuchung ist damit beendet!«

Tatsächlich zogen die Soldaten ab und verschwanden jenseits der Schleuse. Wes' Anspannung blieb noch einige Sekunden, bis die Andockklammern sich lösten, und dann atmete er erleichtert auf.

»Alisah, Radan, ihr könnt rauskommen! Gut gemacht, alle miteinander. Käpt'n Wash, bringen Sie uns so schnell wie möglich raus aus dem System!«

Im Taanab-System, unterwegs von Lianna nach Coruscant - an Bord der Serenity - Imperiale Soldaten, Captain Washburne (NPCs) - Tara - Keeda - Alisah, Radan und Rick - Ribanna, Duska und Wes


 
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Weltraum, Flug von Lianna nach Coruscant, an Bord der Serenity: Wes, Tara, Ribanna, Duska, Alisah, Radan, Rick, Keeda, Flugcaptain Washborne (NPC), eine Truppe imperialer Soldaten (NPCs)


Während Ribanna dem Soldaten die Lüge um die Ohren hieb, ohne rot oder verlegen zu werden, was sie selber wunderte, schaute Tara ziemlich ängstlich zu ihr rüber. Wieso, fragte sich innerlich Ribanna. Eine Nervenkrankheit war nicht ansteckend und jetzt war Tara, so extremst spärlich bekleidet, nicht mehr alleine mit dem uniformierten Typen. Sie sollte froh sein! Doch schon bejahte sie das von Ribanna Gesagte und die ehemalige Tempeldienerin schaute triumphierend den Uniformierten an. Dieser reagierte ein wenig gereizt, erklärte aber, dass er genug gehört hätte. Seine Befragung schien damit beendet zu sein, da auch er meinte, Tara solle sich endlich bekleiden, obwohl nicht erkennbar war, ob dies nun positiv oder negativ für die reisende Jedi-Gruppe war. Daher hatte Ribanna weiter Bauchgrummeln. Und nun wurde Ribanna auch noch derart unsanft von ihm am Arm gepackt und aus dem Raum raus, den Gang runter bis zu Wes und den Sergeanten gezerrt, dass Ribanna sich ausmalte, dass der Soldat vielleicht die Lüge doch nicht abgekauft hatte oder die Lüge aus unerfindlichen Gründen, Gründe, die sie in der Schnelle und Rage, nicht nachvollziehen konnte, alles nur noch verschlimmert hatte. Dennoch sprach sie ungehalten aus:


„Geht das nicht ein wenig sanfter?! Müssen sie so fest zu packen?! Das tut doch weh! Ich kriege davon noch einen blauen Fleck! Ich komme schon mit, keine Sorge!"


Doch der Soldat schien taub auf seinen Ohren oder ganz einfach völlig unbeeindruckt davon zu sein. Er wollte seine Macht demonstrieren.

»Sie stellen mir sicher, dass ihr geistesgestörter Göttergatte nicht noch irgendeine Schweinerei anrichtet!«,

befahl er ihr ruppig, als sie dort ankamen und wurde zu Wes geschoben. Was hatte denn der Typ nur für eine Phantasie?! Eine Schweinerei anrichten?! Hallo?! Ribanna rieb verwirrt oder trifft es besser, pickiert, ihren Oberarm, den er bis eben so heftig umklammert hatte. Sie warf Wes einen verschwörerischen Blick zu und nickte andeutungsweise, in der Hoffnung, dass er bloß nicht dementieren würde, verrückt für den Soldaten zu gelten, obwohl selbst, die durchaus ziemlich unerfahrene Ribanna wusste, dass man depressive Leute nicht als verrückt bezeichnen könne. Aber, in dem Falle war es vielleicht ganz in Ordnung, wenn Wes als verückter stinkreicher Geschäftsmann durchging, dachte Ribanna anbetracht der Lage mit dem Lichtschwert und so. Und der Soldat meldete auch gerade seinem Vorgesetzten, was er heraus bekommen hatte. Sogar das Wort: „Todeswunsch“ fiel. Ribanna musste sich heftig zusammenreißen und biss sich auf die Lippen, um nicht loszukichern. Todeswunsch! Tara seine private Nervenärztin! Zum Totlachen war das Alles! Wie Tara nur auf die Idee gekommen war, sich als seine Ärztin auszugeben? Ribanna würde sie zu einem späteren Zeitpunkt mal danach fragen, denn dies interessierte Ribanna brennend, denn der Einfall war klasse gewesen.

Der Sergeant erwiderte dem Soldaten allerdings, dass sich in seinem Quartier ein Waffenarsenal befände, auch wenn er das Wort legal verwendete, und Wes auch noch obendrein als Waffennarr bezeichnete. Ribanna hielt den Atem an, als sie die Blicke des Sergeanten und des Soldaten an ihrer protzigen Waffe, die sie trug, vorbei bis zu Wes Waffe an seinem Gürtel ziehen sah. Vor Schreck weiteten sich ihre Augen und auch ihr Blick landete auf Wes und seiner Waffe. Was nun? Die Spannung war zum Zerreißen! Ribanna traute sich kaum Luft zu holen. Und jetzt begannen die Zwei vom Militär auch noch zu tuscheln! Wollten sie sie nun festnehmen? Ihnen vielleicht zu allem Überfluss auch noch das Schiff wegnehmen? Wollten sie das? Würden sie das gerade besprechen? Die Gedanken rasten förmlich durch das Gehirn der verängstigten Anwärterin. Doch gerade jetzt begann Wes zu grinsen, kaum merklich, so eher ein kleiner Anflug hatte sich auf seinem Gesicht abgezeichnet und Ribanna hatte dies in dem Moment aufgeschnappt und wunderte sich ziemlich darüber. Ihr war nicht zum Grinsen?! War ihr irgendwas entgangen?! Hatte sie etwas nicht mit bekommen? ! Doch nun beendeten die Zwei vom Militär ihre Tuschelei und sahen wieder skeptisch zu Wes hinüber und Wes Hand ging in Zeitlupe in Richtung Blaster. Erschrocken registrierte dies Ribanna und ganz bestimmt auch die Soldaten und wie würden sie wohl darauf reagieren?! Doch für Ribanna kam nun ein ziemlich Überraschendes:

»Behaltet eueren nutzlosen Staubfänger!«,

was ihnen barsch entgegengeschleudert wurde. Doch, ob nun barsch oder nicht, Ribannas Gesicht erhellte sich froh. Hatte Meister Wes geahnt, wie sie reagieren würden?! Beeindruckt warf sie dem Jedi einen dementsprechenden Blick zu. Staubfänger?! Witzig, auf Ribannas Waffe war dies wohl sogar zutreffend! Aber, musste denn der Sergeant Duska das Trainingslichtschwert derart vor die Füße werfen?! War das nötig, dachte die wohlerzogene Ribanna entrüstet über sein rüpelhaftes Benehmen! ? So einen Umgang war sie ja nun überhaupt nicht gewöhnt. In genau diesem Moment, als sie diese Gedanken hegte, richtete doch der Soldat seine Waffe plötzlich auf Wes! Oh, meine Göttin, steh uns bei, betete die Anwärterin ausversehen instinktiv und aus alter Gewohnheit, immerhin eine lange Konstante in Ribannas Leben, vor lauter Schreck und ihre Finger suchten zittrig nach ihrem prachtvoll hergerichteten Naboo-Blaster. Doch die Stimme des Sergeanten fuhr machtvoll dazwischen und beendete, man höre und staune, das Dilemma. Die Durchsuchung sei beendet, hörte Ribanna ihn sagen und seufzste um ein Haar laut auf. Sie nahm rasch ihre Hand vor den Mund und räusperte stattdessen künstlich.

Tatsächlich, Ribanna konnte es kaum glauben, entfernten sich alle Soldaten umgehend von ihrem Schiff. Die Padawan ohne Meister schaute ihnen immer noch ungläubig hinterher, als könnte sich das Blatt nochmals wenden. Es kam ihr alles so unwirklich vor. Doch dann vernahm sie Wes`frohe Stimme und er lobte alle und meinte, dass Radan und Alisah ruhig rauskommen dürften. Außerdem bekam ihr Flugcaptain den Befehl zum Weiterflug. Dann war es wohl tatsächlich vorbei! Ribanna schenkte Wes für das Lob ein erleichtertes entzückendes Lächeln und damit brachte sie zum Ausdruck, was sie in dem Moment tatsächlich fühlte. Sie war in der Tat nach der ganzen Anspannung stark erleichtert und froh, dass alles so gut ausgegangen und niemand aufgeflogen war, keiner verhaftet wurde und weder ihnen das Schiff genommen, noch herum geschossen wurde. Das war ja eine brenzlige Situation gewesen. Ja, sie waren wohl alle richtig gut gewesen! Immer noch fast flüsternd fragte Ribanna Wes:


„Sie wussten es irgendwie, dass alles gut werden würde, oder? Sie hatten zwischenzeitlich so einen Anflug eines Schmunzelns auf ihrem Gesicht. Ich habe es genau bemerken können! Wie? Woher wussten sie es?! Ich bin zur gleichen Zeit fast vor Angst gestorben! Ach, und Tara war fast nackt vor dem Soldaten! Wir müssen sie unbedingt fragen, warum sie eigentlich nichts anhatte! “


Ribanna drehte sich suchend um, vielleicht hatte sich Tara ja längst dazu gesellt, die Frage gehört und konnte nun für Aufklärung sorgen.


Weltraum, Flug von Lianna nach Coruscant, an Bord der Serenity: Wes, Tara, Ribanna, Duska, Alisah, Radan, Rick, Keeda, Flugcaptain Washborne (NPC)
 
Weltraum(Imperium); Flug nach Coruscant; an Bord der Serenity/ Alisha; Keeda; Rick; Radan; Tara; Ribanna; Sergeant und Soldaten (NPCs); Wes und Duska

Laut des Sergeants war es ein gesetzlicher Verstoß Jedi-Waffen mit sich zu führen. Nur Sith hätten die Erlaubnis dazu. Interessant. Duska verkrampfte ihre Hände ineinander. Wo hatte dieser Soldat bitte rumgeschnüffelt, dass er es finden konnte. Und dann Drückte der Sergeant auf den Kopf des Lichtschwertes. Duska schlug entsetzt die Hand vor den Mund und auch Wes rief aus. Doch es passierte nichts. Duska schaute zu Wes welcher nicht sehr überrascht, jedoch erleichtert schien. Er hatte etwas damit zu tun, dass das Trainingsschwert nicht funktioniert hatte. Dessen war sich Duska sicher.

Ihr Blick fiel auf den Droidenschacht in dem sich die Sith und ihr Freund versteckten. Er war leicht geöffnet. Etwas musste während Duskas Abwesenheit dort zugage gewesen sein. Sie sah nur die Füße eines Droiden, was sie leicht verwunderte, denn Alisha und Radan hatten keine Chance gehabt zu fliehen. Plötzlich flackerte der Droide leicht. Es war eine Illusion! Raffiniert. Hoffentlich sah keiner der Soldaten, dass es schwierig war die Illusion so lange aufrecht zu erhalten.

Duska sah Ribanna, welche zwischenzeitlich wieder verschwunden gewesen war, mit einem Soldaten wiederkommen. Er hatte Ribanna am Oberarm gepackt, ließ sie aber dann los. Der Soldat ging zu seinem Vorgesetzten und flüsterte etwas. Duska verstand nicht viel. Sie konnte das alles nicht wirklich einordnen. Sie wusste ja nicht was Ribanna dem Soldaten erzählt hatte. Dann schnautze der Sergeant sie sollen ihren "nutzlosen Staubfänger" behalten. Duska legte leicht den Kopf schief als der Sergeant ihr das Trainingslichtschwert vor die Füße schleuderte. Sie sah aus dem Augenwinkel wie Wes eine Hand an seinen Blaster legte, was der Soldat, der Ribanna hierher gezerrt hatte, mit dem Zug seiner eigenen Waffe quitierte. Duskas Hand schoss ebenfalls an ihren Blaster, doch dann entspannte der Sergeant die Situation. Er beendete die Durchsuchung. Wes ließ von seinem Blaster ab und der Soldat ließ seine Waffe ebenfalls sinken. Duska ließ ihre Hand lieber noch auf ihrem Blaster ruhen. Man konnte ja nie wissen.

Doch ihre Sorge war nicht mehr nötig. Alle Imps zogen ab und lößten sich mit ihrem Schiff von der Serenity. Duska atmete nun endlich hörbar und erleichtert aus. Es war geschafft. Sie hatten die Imps überlistet. Alle waren sichtlich erleichtert. Wes ergriff das Wort und sagte Alisha und Radan sie könnten nun raus kommen. Auch lobte Wes sie alle und befahlt dem Captain weiter zu fliegen. Endlich nach Coruscant!


"Ich bin froh, dass wir es so gut geschafft haben."

sagte sie zu Wes. Zu diesem gesellte sich gerade Ribanna. Duska konnte nun wieder lächeln und hob das kaputte Lichtschwert auf. Sie verließ den Ort des Geschehens und machte sich auf zu ihrem Quatier. Dort zog sie sich wieder um. Nur raus aus diesen flippigen Klamotten. Sie suchte in ihren Kleidern nach etwas was sie für Coruscants Straßen angemessen fand. Sie wählte einen schwarzen Lederoverall der mit dünnen Nähten versehen war, die ein Muster auf die Oberfläche des Overalls beschrieben. Einer von Duskas Lieblingsoveralls. Sie zog auch die Jedirobe wieder an und zurrte ihren Blaster-Gürtel fest. Mit der einen Hand umschloss sie das Amulett ihrer Mutter und schloss die Augen. Es war geschafft. Duska löste noch den Knoten in ihren Haaren, sodass diese auf ihre Schultern herab fielen.

Dann lief Duska auf das Aussichtsdeck. Und dann sah sie es. Coruscant! Ein wahrer Augenschmaus. Duska war doch etwas überwältigt. Diese vielen Lichter und Schatten auf dem Planeten waren unglaublich eindrucksvoll. Die Serentity hatte Landeerlaubnis und sank auf Coruscant herab. Duska stand am Fenster und schaute sich fasziniert um. Überall waren Raumschiffe, richtige Straßen waren zu sehen. Die modernsten Häuser waren hier gebaut. Wes hatte zwar gesagt, dass Coruscant nicht mehr so eindrucksvoll war wie früher, Duska fand es trotzdem. Sie rannte auf die Brücke. Sie wollte unbedingt sehen wie der Captain das Schiff landete.


Coruscant-System; Im Anflug auf Coruscant; an Bord der Serenity; Brücke/ Ribanna; Alisha; Radan; Rick; Wes; Tara; Keeda und Duska

(OP: Nach diesem Post werde ich im Coruscant Thread weiterposten sobald es weiter geht)
 
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Im Taanab-System, unterwegs von Lianna nach Coruscant - an Bord der Serenity - Imperiale Soldaten, Captain Washburne (NPCs) - Tara - Keeda - Alisah, Radan und Rick - Ribanna, Duska und Wes

Sich endlich etwas anzuziehen ließ Tara sich nicht zwei Mal sagen und flüchtete halb in ihr Quartier, welches sie sich mit Ribanna teilte. Es hatte so geklungen, als ob der Imperiale endlich die Geschichte schluckte. Hastig öffnete sie einen der Schränke, doch dieser war leer. Tara besaß selbst nur ihre Jedi-Tunika, welche sich jetzt nass triefend im Kühlschrank der Boardküche befand.
Hektisch suchte Tara weiter und fand dann den Rucksack von Ribanna. Jene würde sicher nichts dagegen haben, wenn sie sich mal kurz etwas borgte. Hoffentlich. Doch was sie so bei hatte war alles irgendwie farblich unpassend zu ihrer Hautfarbe oder schwer mit ihren Lekku über den Kopf zu ziehen. Sie fand schließlich eine Jacke und eine Hose und zog diese an, doch die Schuhe passten ihr überhaupt nicht von der zierlichen Frau, so dass die Togruta barfuß blieb. Hastig bewegte sie sich zu Wes und den Anderen. Die Imperialen schienen endlich das Schiff verlassen zu haben. Als sie die Gruppe von Wes erreichte, hörte sie Ribanna von ihrer Nacktheitsgeschichte erzählen.

„Weil meine ganzen Sachen nass im Kühlschrank liegen, damit mich meine Jedi-Kluft nicht verrät. Ich wollte wie frisch geduscht aussehen, da ich auf die Schnelle nichts passendes anderes zum Anziehen gefunden hatte! Ich hatte gehofft als frisch geduschte Frau nicht so sehr aufzufallen oder nicht lange belästigt zu werden. Leider…habe ich mich da geirrt und auch einmal mein Handtuch fallen lassen. Natürlich ausversehen! Oh wie peinlich!“

Rief Tara verzweifelt aus und wirkte röter als sonst schon im Gesicht.

„Ich habe meine Rasse nicht gerade im guten Licht dargestellt! Der Imperiale hatte so schon was gegen nichtmenschliche Wesen!“

Stöhnte Tara und sah Wes etwas vorwurfsvoll an.

„Bitte vorher etwas mehr vorwarnzeit, ja? Dann wäre mir sicherlich eine besser Idee eingefallen, als meine Kleidung einzufrosten! Ach und übrigens, mein Lichtschwert ist noch im Abfluss deiner Dusche!“

Merkte Tara an und seufzte dann.

„Immerhin sind sie jetzt weg! Meinen Trumpf mit meinem alten Beruf als Ärztin hat funktioniert. Ich hatte ja schon Angst, Ribanna, dass du irgendwelchen Blödsinn erzählst! Ich hatte mir ein paar Allergien ausgedacht, aber manische Depressionen waren natürlich auch ein guter Einfall!“

Meinte die Togruta an Ribanna gewandt und hörte dann ein merkwürdiges Geräusch vom Boardcomputer und las am nahe liegenden Monitor an einer Wand, dass das Schiff bereit war zu landen und bereits Landeerlaubnis erteilt bekommen hatte mit einem entsprechenden Code.

Ribanna….ich hoffe es macht dir nichts aus, dass ich mir ein paar deiner Sachen ausgeliehen habe, aber….ich würde mich freuen, wenn mir einer hilft meine eigenen Sachen wieder trocken zu kriegen.“

Meinte Tara flehend und mit einem Banthablick.

Im Taanab-System, unterwegs von Lianna nach Coruscant - an Bord der Serenity - Imperiale Soldaten, Captain Washburne (NPCs) - Tara - Keeda - Alisah, Radan und Rick - Ribanna, Duska und Wes
 
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