Wie viel weiß Jango, bzw nur geldgierig?

Jedipedia/ Bounty Hunter schrieb:
Dooku: „Sehr gut. Sie haben jeden Test bestanden, den ich Ihnen auferlegt habe, und ich habe keinen Zweifel, dass Ihre Klone die eindrucksvollsten Soldaten werden, die die Galaxis je gesehen hat. Wenn die Zeit gekommen ist, werden sie maßgeblich an der Zerstörung der Jedi beteiligt sein.“
Jango: „Das ist genau das, worauf ich zähle. Zeigen Sie mir den Weg nach Kamino, Tyranus, und stellen Sie sicher, dass ich bezahlt werde.“

dass die Armee zur Vernichtung der Jedi gedacht war, wusste er also
dass Dooku Einfluß auf sie nehmen kann auch
ebenso dass die Armee offiziell für die Republik bestellt war

dass der eigentliche Auftragsgeber Palpatine ist, wusste er imo nicht

nur als geldgierig würd ich ihn da nicht bezeichnen
er bekommt seine Rache, seinen Sohn und sein Geld

und selbst wenn Dooku ihn in dieser Hinsicht belügen würde, was hätte er dann zu verlieren?
es ist ja nicht so, dass die Armee Jango groß gestört hätte, man hätte sicher keine Klone ihn jagen lassen

das Dooku nicht mit den Jedi unter einer Decke steckt, konnte er imo schon an der Art der Kontaktaufnahme sehen
es wär absolut nicht der Stil der Jedi, erstmal einen Wettbewerb zu veranstalten, mit dem Ziel ein ehemaliges Mitglied des Ordens zu töten (Jedi hätten die wenn dann verhaften lassen) bei dem zweifelsohne auch zahlreiche weitere Personen zu Schaden kommen, insbesondere, wenn man die andern Mitspieler betrachtet
nein, dass Dooku mit den Jedi zusammenhing konnte er imo definitiv ausschließen
 
Ich glaube Jango wusste nur das Ziel, mit welchem diese Armee aufgebaut war. Ihm wird es entgegengekommen sein. (Dooku wird sich sicher VORHER über Fett informiert haben) Dooku musste also nur seine Abneigung gegen die Jedi aufstacheln und fertig wars.
Jango war immerhin Kopfgeldjäger und damit stellt er keine Fragen.
Ich nehme an er ist nach Geonosis geflohen, weil er vorerst keinen anderen Unterschlupf hatte. Immerhin war er zehn Jahre lang auf Kamino gewesen und hatte sich dort eingerichtet.

Allerdings sollte man auch berücksichtigen, dass er die Klone (speziell ARC Trooper) persönlich auch ausgebildet hat und dabei sich voll für sie eingesetzt hat.
Andererseits war es ihm sicher auch egal was mit seinen "Kindern" passiert solange er Boba hat und sein Geld.
 
Anakin schafft es doch auch sein Schiff dort zu landen, ohne jemals dort gewesen zu sein. Außerdem, wie kommst du darauf, dass er sich dort so gut auskennt :confused:

Aber Jango wusste bei seiner Flucht von Kamino genau wo er hinmusste, um wieder zu seinem Auftraggeber zu stoßen.Er wusste dass Dooku auf Geonosis sein würde und konnte ohne weiteres auf einer der unterirdischen Landeplattformen landen, anstatt wie Anakin in irgendwelchen Luftschächten landen zu müssen.

Alles durchaus möglich, letztlich auch nur Spekulation. Wenn nicht schwarz auf weiss dortsteht, dass Jango wusste auf welcher Seite die Armee kämpfen würde, muss es auch nicht zwingend so gewesen sein. Ferner ließt man aus Texstellen gerne einmal den Zweck heraus, den man vorher in sie hineingelegt hat.

Das gestehe ich dir ja auch durchaus zu, deswegen werde ich ja auch nochmal konkreter.

Was soll er sonst auch darauf antworten. Sich wundern und wie ein Trottel dastehn? Mag sein, dass sich da einige massive Fragen für ihn aufgetan haben, aber weit kann das ja von Ep II nicht mehr entfernt sein, wenn schon von der ersten Welle gesprochen wurde. So gesehn kann er die meiste Zeit im Unwissen verbracht haben, bis sich ihm letztlich einige Zweifel aufgetan haben - unmöglich wäre das nicht.

Das Gespräch, dass ich dir aufgezeigt habe, spielt exakt 8 Jahre vor Geonosis also nur zwei Jahre nach seinem Engagement. Die erste Welle meint hier die erste Welle an Kleinkindern, die eben schon in entsprechend jungem Alter mit dem Training beginnen und bei denen es den Kaminoanern nach zu leichten Fehlern kam, was die Psyche anging. Und spätestens hier hat Jango dann erfahren, dass die Armee für den Jedi-Rat bestimmt ist und dann hatte er 8 Jahre Zeit darüber zu grübeln... aber mal ganz generell, man kann jede Aussage jeder Person in jedem Film damit entwerten, indem man ihr jegliches Wissen abschreibt und einfach sagt: "Naja, was soll er denn anderes sagen? " Wenn Yoda nach den Schilderungen Lukes, der seine Freunde in der Wolkenstadt gefoltert sieht, sagt: "Es ist die Zukunft, die du siehst!" könnte ich jetzt auch zweifeln und sagen: "Naja, der weiß gar nichts davon aber was soll er denn anderes sagen, ohne als Idiot dazustehen?" Von daher ist so eine Argumentation, wenn eine solche offensichtliche Lüge nicht sonst irgendwie im späteren Handlungsverlauf oder durch entsprechende Mimik und Gestik wie bei Obi-Wan auf Kamino untermauert wird, nicht wirklich hilfreich.



von xsehu: Zitat von Jedipedia/ Bounty Hunter
Dooku: „Sehr gut. Sie haben jeden Test bestanden, den ich Ihnen auferlegt habe, und ich habe keinen Zweifel, dass Ihre Klone die eindrucksvollsten Soldaten werden, die die Galaxis je gesehen hat. Wenn die Zeit gekommen ist, werden sie maßgeblich an der Zerstörung der Jedi beteiligt sein.“
Jango: „Das ist genau das, worauf ich zähle. Zeigen Sie mir den Weg nach Kamino, Tyranus, und stellen Sie sicher, dass ich bezahlt werde.“


dass die Armee zur Vernichtung der Jedi gedacht war, wusste er also
dass Dooku Einfluß auf sie nehmen kann auch
ebenso dass die Armee offiziell für die Republik bestellt war

Sehr schön. Das Zitat habe ich lange vergeblich gesucht. Jango wusste also über die Grundzüge des Planes sehr gut Bescheid und nur das Ende des Plans, also die finale Auslösung durch Palpatine via Order66 blieb ihm verwehrt. Trotzdem macht Jango dies zu einem gefährlichen Mitwisser und zu einem, von dem die Jedi auch noch sehr genau wissen, dass er einiges weiß. Von daher Glück für die Separatisten und mal wieder eine Handeln-aber-nicht-denken-Aktion von Mace Windu, der Jango Fett zwar mit dem ersten Streich bereits entwaffnet hatte aber dann unbedingt mit dem Zweiten auch noch enthaupten musste. Gut, mitten in so einer Schlacht hat man nicht allzu viel Zeit für Gefangene, besonders nicht, wenn man den Ausgang bedenkt, aber trotzdem:Maces Herangehensweise an das Thema "wichtige Informationsquelle" war dann doch irgendwie nicht ganz ideal..
 
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