Tatooine (Tatoo-System)

~Tatooine / Mos Eisley / Dockbucht 61 – vor Zev’s Schiff / Zev, Jonathan [NPC], zwei Leibwächter, Dockarbeiter~

Jonathan Hartings, in normal Ziviler Kleidung fühlte er sich einfach unwohl, er empfand dies alles unter seiner Würde er war es gewöhnt das er in einem Feinen Anzug in einem Restaurant saß und dort Gespräche führte und nicht hier auf einem Wüstenplaneten in einer Landebucht. Seufzend sah er zu den Beiden Begleitschützern neben sich und deutete beiden an das sie ihm folgen sollten. Was sagte bereits das über diesen Ort aus, er brauchte Begleitschutz um die Angelegenheiten seiner Cheffin zu tätigen.

Die drei betraten die Landebucht die ja eigentlich verschlossen war und sahen sich den Frachter an, wenn nichts laufen sollte, sollte er sich vergewissern mit wem der Inhaber des Frachters zusammen arbeitete. Er sah sich die Farbe an und runzelte die Stirn, neue Lackierung, und so etwas hier. Alle drei tragen nach kurzer Zeit an die Rampe und sahen auf den Liegenden Menschen herab.

Jonathan räusperte sich und zog noch einmal die Schnöde Kleidung gerade.

„Mr. Faarl? Ich grüße Sie…es ging das Gerücht um das sie etwas Besonderes anbieten können…“

Noch einmal musterte er den Frachter, die beiden Leibwächter verschränkten die Arme und hielten die Umgebung im Auge.

„Ich vertrete jemanden der an ihrer…Ware Interesse hätte“

Er machte eine Pause und lies die Worte erst einmal auf die Person ihm gegenüber wirken. Er wollte einschätzen mit was für einem Typ Menschen er zu tun hatte.

~Tatooine / Mos Eisley / Dockbucht 61 – vor Zev’s Schiff / Zev, Jonathan [NPC], zwei Leibwächter, Dockarbeiter~
 
[Tatooine : Mos Eisley : Dockbucht-61 : Zev, Jonathan (NPC), zwei Leibwächter und Tagelöhner]

Als Zev da noch so auf auf der Rampe lag träumte er von vergangen Tagen, dunklen Tagen unter der Erde. Tief unten in den Minen von Kessel mussten sie Tag ein und Tag aus arbeiten. Die Arbeit war hart und die Aufseher unerbittlich. Er war froh das diese Zeit endlich hinter ihm lag. Die Sonnestrahlen fielen auf sein verschmutztes Hemd herab. Er genoss die brütende Hitze von Tatooine umso mehr weil sie ein krasser Gegensatz zur Kälte von Kessel war.


Auf einmal standen drei Personen vor ihm. Erst dachte er einige Tagelöhne wollten neue Anweisungen haben doch als er die Augen öffnete stand dort ein Kerl in normalen Klamotten doch er rümpfte die Nase beim Anblick von Zev und neben diesen standen zwei Gorillas, die dem Schnösel Begleitschutz geben.
Der Kerl sprach ihn an und verwies darauf das er jemanden vertritt der an seiner Ware interessiert ist. Der Typ kannte seinen Namen. 'Woher wusste der Kerl ihn denn? Er war vorsichtig mit Angaben über seine Person! Es musste sich also um sehr geschickten Händler handeln?'

"Ja! Faarl ist mein Name doch sagen sie doch gleich Zev zu mir!" er richtete sich auf und bot dem Unterhändler seine Hand zum grüße an. Da richteten sich die Bodyguards auf und wollten Zev die Hand ausreißen. Doch der Unterhändler wies sie an einzuhalten und erwiderte den Gruß. Danach streifte er aber seine Hand am Hemd des einen Bodyguards ab.
"Nun wenn sie nix dagegen haben möchte ich sie bitten mir in das Schiff zu folgen und sich selbst ein Bild von der Ware zu machen und da können wir auch wohl weiteres besprechen."
Der Unterhändler folgte Zev in das Schiff.

Sie fuhren mit den Schiffslift eine Etage nach oben und Zev zeigte ihm eine Kiste. Aus dieser holte er ein Päckchen mit Glitterstim heraus und gab es ihm. Er schaute es sich genau an, sagte aber kein Wort und nickte nur kurz.

"So das wäre nun die Ware! Sie sehen ja es ist feinste Qualität! Fahren wir wieder runter und bereden die Einzelheiten des Deals!"
Nach einer kurzen Pause nickte der Unterhändler und sie fuhren wieder runter, setzten sich in die Loge und redeten über die Ware und den folgenden Deal.

[Tatooine : Mos Eisley : Dockbucht-61 : Deep Blue : Zev, Jonathan (NPC) und zwei Leibwächter]
 
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}>>[ Tatooine >< Mos Eisley >< hinter der Bar zum torkelnden Tusken >< mit Arica und dem üblichen, toten und lebenden Abschaum]<<{

Alec sah auf das Werk seiner Hände - die vielen Leichen um ihn herum, wie nasse Säcke an die Wand gelehnt oder ungelenk im Staub liegend. Das Lichtschwert hatte er deaktiviert und wieder zurück in seine Hose gesteckt, das Blut aus dem Gesicht gewischt. Auch sein geliebtes Messer war bereits aus dem wackeligen Schädel gezogen. Zwar schmerzten die Schürfwunden und Blutergüsse noch etwas, doch waren sie nichts, worum er sich zu sorgen brauchte. Das waren nicht die erste und nicht die letzte Abreibung gewesen die er erhalten hatte und bislang war die Verletzungen immer schnell geheilt. Diese gute Regenerartion sowie seine Kraft, die ihn ungeachtet seiner augenscheinlich schmächtigen Statur auszeichnete, verdankte seinen guten Genen, die zur Hälfte vom Volk der Nagai stammten. Was sonst noch von einem Nagai in ihm steckte, hatte sich Alec ab und an gefragt, doch nie eine Antwort finden können, schließlich kannte er kaum einen Nagai persönlich. Ob es für die meisten Nagai normal war, ein kleines Massaker wie dieses ungerührt hinnehmen zu können?

Das waren bei weitem nicht die ersten vernunftbegabten Lebewesen gewesen, die Alec getötet hatte. Dabei hatte er nie sonderliche Freude oder Befriedigung empfunden - ganz im Gegensatz zu Maden wie Dennkin, der sich geradezu daran aufgegeilt hatte einen Wehrlosen auszuweiden. Alec hatte ihn mit Abscheu dabei beobachtet. Nicht weil ihn der Anblick an sich angeekelt hatte, sondern weil er instinktiv gewusst hatte, dass dieser Dennkin krank im Kopf sein musste. Das es nicht natürlich sein konnte, soviel Freude am Tod an sich zu empfinden - des Tötens um des Tötens willen. Alec selbst hatte nie dergleichen empfunden. Aber es hatte ihm auch nie etwas ausgemacht, jemanden umzubringen. Es gehörte einfach zu den Dingen, die er manchmal tat, tun musste, so wie sich die Schuhe zuzubinden. Er hatte schon aus Pragmatik, Furcht und Wut getötet, aber nie aus Lust. Er war keine Sadist. Aber er empfand eben auch keinen Funken Schuld oder Mitleid, wenn er so einer vermeintlich bedauernswerten Kreatur die Kehle Durchschnitt. Alec schaute auf die verschümmelten Körper ringsum, auf die in ihren Gesichtern gefrorene Angst, auf die vor Schmerz verrenkten Glieder - und empfand nichts.

Es war, wie er Arica gesagt hatte. Er hatte keine Ahnung, ob das ein Fluch oder ein Segen war. Er kam damit jedenfalls gut zurecht. Lieber so, als dass er in einem entscheidenen Moment zögerte und umkam, nur weil er auf das berühmt berüchtigte Gewissen und Mitgefühl Rücksicht nahm. Es machte sein Leben einfacher und darauf kam es an. Er konnte sich glücklich schätzen.

Alec wandte den Blick auf zu Arica, seiner Meisterin, die plötzlich wieder zu ihm sprach, nachdem sie mit dem Lumpensack auf zwei Beinen fertig war und er mit der Welt.


"Na wenn das mal nicht sauber aufgeräumt ist!"

fasste sie die letzten 5 Minuten irgendwie treffend zusammen und guckte fasst mit kindlicher Vergnügtheit. Von ihrem amüsierten Gesichtsausdruck ließ sich Alec fasst ein wenig anstecken udn grinste ebenfalls leicht. Ja, es hatte schon irgendwie Spaß gemacht. Er war sogar ein wenig überrascht über sich, dass er es mit 10 Kerlen hatte aufnehmen können, auch noch die meiste Zeit ohne Lichtschwert. Das durfte sogar für ihn ein Rekord sein. Jetzt hatte er zwar überall Blut auf dem T-Shirt, aber so schlimm war das nicht. Sie würden sich bestimmt ohnehin noch irgendwie richtige Wüstenausrüstung kaufen, Gesichtschleier und eine vor Sand Schützende Robe, die die Flecke verbergen würden, inklusive.

Arica sprach weiter mit zuckersüßer Stimme und vermerkte, dass die beiden Überlebenden auch noch dem status quo angepasst werden mussten und das Alec hierfür die Würgetechnik einsetzen sollte. Er nickte. Nun, sonderlich gnädig war das wohl nicht, aber dafür stellten die beiden wirklich ideale Versuchsobjekte dar, lagen sie doch offenkundig völlig schutzlos da rum, also warum nicht. Alec konzentriete sich ein paar Sekunden lang, trat erneut mit der Macht in Verbindung, spürte sie um sich herum wabern und in seine Glieder fahren, spürte, wie sie in seine Zellen drang, wie er sie zu Ballen vermochten, ihr die Zügel anlegen und führen konnte. Er visierte den ersten der ehemaligen Angreifer an, der bewusstlos und mit einem Messer im Oberschenkel, aus dem in großen Rinnsalen der rote Saft hervorquoll, vor ihm lag. Er streckte die Hand nach ihm aus, nach seiner Kehle, so als wollte er sie greifen. Zuerst brauchte er ein paar Augenblicke, bis sich sein Wille manifestieren konnte, bis das Bild in seinem Kopf sich zu verwirklichen begann, bis sich tatsächlich die Kehle des Mannes zuzuschnüren begann. Mit unbewegter Miene sah Alec zu, wie sein Atem stockte, wie er anfing sich zu winden und schließlich sogar erwachte, mit vor Schrecken weit geöffneten Augen, wie er, seine Finger zu Krallen geformt, nach der unsichtbaren Hand ausschlug, die ihn gerade erdrosselte, und wie er schließlich mit bläulichem Gesicht, geblatzen Äderchen in den Augen und einem überraschten Ausdruck auf den Zügen, jegliche Bewegungen einstellte. Alec ging zum zweiten, der noch immer ausgeknockt an einer Wand gelehnt verweilte, und fuhr bei ihm fort wie zuvor. Dieser Mann erstickte, ohne noch einmal zu erwachen und seinen Tod mitzuerleben.

Nun atmeten nur noch zwei Wesen in dieser Gasse, deren Staub von viel weniger Blut geschwängert war, als angemessen gewesen wäre. Noch einen Blick warf Alec auf seine Hand, die in der Lage war die Macht zu unterjochen. Er wusste, dass er normalerweise Abscheu vor dem soeben vollbrachten haben sollte. Aber da war nichts. Sein Glück. Mit einem Anflug von Zufriedenheit sah er zu Arica auf, die schon vergnügt dem nächsten Kapitel ihres Abenteuers entgegen blickte.

Die Executorin trat dicht an ihren Schüler heran, griff in seine Hosentasche, mit absoluter Sicherheit völlig darüber im Klaren, welche Wirkung soetwas auf Männer haben konnte, und fischte ein paar Streichhölzer daraus hervor.


"Ja, ja, Rauchen gefährdet ihre Gesundheit."

kommentierte sie vergüngt und zog mit ihrem Adepten von dannen, während hinter ihnen die Geburt einer Feuersbrunst ihren Anfang nahm. Um sie herum, auf den Straßen, entwickelte sich eine wachsende Panik, die die Sith natürlich zu ihrem Vorteil nutzen wollte. Die zwei Bogen in eine Nebenstraße ein, die gesäumt war mit verschiedensten Körben und Behältern, teilweise mit lebendem und unbelebten Gut bestückt. Ein Korb war sogar angefüllt mit kleinen Nagern in kackbraunem Fell. Doch am Ende der Gasse fand sich noch mehr als diese belanglose Ware. Dort fanden sie - wie auch immer Arica das angestellt hatte - die Segelbarke, die ganz offenbar dem verschiedenen Händler gehört haben musste und dessen ID-Karte Alecs Meisterin verspielt zwischen den Finger balancierte. Sie forderte ihren Schüler dazu auf die Barke zu untersuchen und Alec tat wie ihm geheißen. Er war sich relativ sicher, dass der ehemalige Besitzer sie wohl kaum mit Springstoff vor Dieben zu schützen gedachte, so galt seine Suche eher bestimmten Alarmvorrichtungen und ähnlichem. Abgesehen von den außen angebrachten und problemlos mit einem Lichtschwert durchtrennbaren Sicherungen, mochte nur mehr die Barke schützen. So griff Xander abermals in die Macht hinaus und durchsuchte das ganze Schiff. Zunächst war es sehr schwer, das Schiff allein durch die Macht wahrzunehmen, seine Oberfläche zu durchdringen und sein Inneres zu erforschen, doch nach nur ein paar Minuten hatte Alec so ziemlichen jeden Winkel der Barke erfasst und die zusätzliche Schutzmaßnahme entdeckt. Dabei handelte es sich um einen Sender oder eine Wanze, mit der sicherlich über weite Strecken ihr Aufenthaltsort ausfindig gemacht werden konnte. So kletterte Alec an den Buck der Segelbarke, riss eine lose Planke vom Boden und fischte den Sender heraus. Anschließend sprang er von Bord, ging zu den zahllosen Behältern hinüber, griff in den Korb mit den Nagern und angelte einen heraus. Dem Vieh band er nun den Sender auf den Rücken und setzte ihn auf dem Boden ab, von wo aus das glückliche Tier sein Glück in der Ferne suchte. Zufrieden drehte sich Alec zu Arica um.

"Das dürfte erledigt sein. Das Transportmittel hätten wir also schonmal. Wollen wir uns jetzt noch mit der restlichen Ausrüstung ausstatten, oder was habt ihr als nächstes geplant?"


}>>[ Tatooine >< Mos Eisley >< in einer Gasse >< mit Arica]<<{
 
~Tatooine / Mos Eisley / Dockbucht 61 – vor Zev’s Schiff / Zev, Jonathan [NPC], zwei Leibwächter, Dockarbeiter~

Ja er hatte recht behalten, so wie immer, das war der Mann den sie gesucht hatten und der die Ware angeboten hatte. Sicher würde er sich wundern woher er seinen Namen kannte, jedoch das sollte Jonathans Geheimnis bleiben, er hatte viele Kontakte und wusste diese auch zu benutzen. Er folgte Zev in sein Schiff und ging mit ihm zum Laderaum, dort begutachtete er die Ladung, nahm eine Probe und scannte sie mit einem kleinen gerät. Es war keine Perfekte Ware, aber sie war durchaus zu gebrauchen. Sie schien direkt aus der Roh Produktion gekommen zu sein und bedarf noch einigen Verbesserungen.

Er war jedoch weitestgehend Zufrieden mit der Ware er war sich sicher das seine Chefin damit keinen Verlust machen wird. "So das wäre nun die Ware! Sie sehen ja es ist feinste Qualität! Fahren wir wieder runter und bereden die Einzelheiten des Deals!"

Er nickte und folgte ihm nach unten in die Loge. Dort angekommen begann nun endlich sein Feld.

„Nun ihre Ware ist gut…jedoch nicht Perfekt ich bin befugt ihnen 450000 Credits dafür zu bezahlen, dafür werden sie die Ware nach Nar Shaddaar bringen. Wenn sie das Schaffen und man sie gebrauchen kann, winkt vielleicht eine Anstellung, dann richtet sich ihr Wert nach dem Was sie uns erbringen können, sie bekommen Pro Lieferung 15% des Gewinns sowie eine…Art Mindestlohn…“

Er lehnte sich leicht zurück, das war wie er fand ein wahrhaft großzügiges Angebot wie er fand.

„Sie bekommen die eine Hälfte der 450000 Credits im Vorraus, die andere Hälfte wenn sie die Ware abgeliefert haben und vergessen sie nicht…das wir uns beide nie begegnet sind sollten sie das Angebot annehmen und erwischt werden…“

~Tatooine / Mos Eisley / Dockbucht 61 – Loge / Zev, Jonathan [NPC], zwei Leibwächter ~
 
[Tatooine : Mos Eisley : Dockbucht-61 : Deep Blue : Zev, Jonathan (NPC) und zwei Leibwächter]

Noch während er den Unterhändler, von dem er immer noch nicht seinen Namen hatte, und die beides Bodyguards durchs Schiff führte hatte er ein mulmiges Gefühl. Mit welcher Organisation hat er es hier zu tun? Auf Kessel hatte er von einer großen Anzahl von Banden gehört die schmuggeln, rauben und andere diverse kriminelle Tätigkeiten nachgehen. Doch nur von einer hatte er die Gewissheit das sie galaxieweit Verbindungen hatte, die von den dunkelsten Gestalten im Untergrund bis zu den erstrahlensten Persönlichkeiten der Öffentlichkeit, reichten! Der Black Sun! Dies war nur ein Verdacht doch wer sonst wüsste so viel? Egal wie die zukunftigen Wege aussahen er sollte vorsichtig sein, denn er hatte von vielen üblen Gerüchten gehört.

Der Unterhändler richtete sein Anliegen nun an Zev.
"Nun ihre Ware ist gut…jedoch nicht Perfekt ich bin befugt ihnen 450.000 Credits dafür zu bezahlen, dafür werden sie die Ware nach Nar Shaddaar bringen. Wenn sie das Schaffen und man sie gebrauchen kann, winkt vielleicht eine Anstellung, dann richtet sich ihr Wert nach dem Was sie uns erbringen können, sie bekommen Pro Lieferung 15% des Gewinns sowie eine...Art Mindestlohn..." er machte eine kurze Pause, lehnte sich zurück und fuhr fort.
"Sie bekommen die eine Hälfte der 450.000 Credits im Vorraus, die andere Hälfte wenn sie die Ware abgeliefert haben und vergessen sie nicht...das wir uns beide nie begegnet sind sollten sie das Angebot annehmen und erwischt werden..."
Gut er hatte nicht wirklich Ahnung von der Qualität und wollte bei der Begleitung vom Unterhändler auch nicht seine Analyse in Frage stellen. Viel Interesanter war der Betrag den man Zev anbot für die Menge. 450.000 Credits! Er überlegte wann er mal so eine Menge Geld gehabt hatte, Nein so eine Menge noch nie.
Damit könnte er eine Weile über die Runden kommen, doch eben nur eine Weile, denn das Schiff benötigt Energie und Wartung und die kosten schon etwas.

Er bedachte auch die Möglichkeit das er vielleicht auch die Chance bekam für eine Organisation zu fliegen die am Rand der Leaglität arbeitet. Aber was hatte er sonst für eine Wahl?! Er sollte so ein Angebot nicht leichtfertig abschlagen.

"Mit den Konditionen bin ich einverstanden! Und ich liefere ihnen das Zeug nach ...? Wo sagten sie soll das Zeug? Nar Shaadar?"
Zev hatte so einige Geschichten und Gerüchte über diesen Planet... nein Mond gehört. Er lag bei Nal Hutta dem Heimatplaneten einiger Hutten, den kriminelsten Wesen der Galaxie. Es schauderte ihn ein wenig als er daran dachte solche Wesen zu treffen. Doch egal was man jetzt von ihn verlangt, er würde seine Freiheit lieber so verbringen als in Haft.
"Na gut!" meinte Zev und fuhr fort "Wann soll ich aufbrechen? Oder wollen sie mich begleiten?"

[Tatooine : Mos Eisley : Dockbucht-61 : Deep Blue : Zev, Jonathan (NPC) und zwei Leibwächter]
 
Mos Eisley Raumhafen – bei der Segelbarke - mit Alec

So langsam ging ihr die Sonne, oder vielmehr die Sonnen, auf diesem Planeten, gehörig auf die Nerven und ein kleiner Teil ihres Gehirn beschäftigte sich mit der Idee, wie es wohl wäre, wenn man einfach eine davon eliminieren würde. Sicher konnte dann Tatooine durchaus mit einem angenehmen Klima punkten und so manchem Erholungsplaneten die Show stehlen. Zumindest nachdem man den Planeten vorher noch ordentlich von all dem biologischen Abfall befreite der ihn jetzt noch bevölkerte. Aber auch dies könnte in einer Übergangsphase durchaus eine lohnende Freizeitbeschäftigung für unausgelastete Sith darstellen. Im Ganzen ein nettes kleines Konzept das aber leider nur ein Gedankenmodell war, während ihr Schüler die Barke inspizierte und wirklich ein paar primitive Sicherungsmaßnahmen fand. Seine Idee mit den Nagern zeichnete dann sogar ein kleines, amüsiertes Grinsen auf ihre Lippen während sie sich nun von der kleinen Seitenmauer ab stieß, an die sie sich während der Wartezeit gelehnt hatte.

Mit Ausrüstung ausstatten? So langsam scheinst du mir einen Fabel fürs Einkaufen zu entwickeln!
Hm, bin ich die Frau hier oder du!


Arica‘s Grinsen war zu einem breiten Lachen geworden während sie dies sagte und für sich musste sie sich durchaus eingestehen, dass sie seit sie Bastion verlassen hatten durchaus eine wesentlich bessere Grundstimmung hatte.
Vielleicht war dies auch der Grund das sie großzügiger Stimmung war und ihr nun, als sie Alec musterte, auffiel, dass seine Kleidung nicht unbedingt für diesen Planeten geeignet war. Gut, sie hatte ihm vor dem Start nicht gesagt, wohin es ging und so war es ihm nicht so möglich gewesen passende Kleidung ein zu packen. Außerdem war ein normaler Einkaufsbummel vielleicht gar nicht mal so unangesagt. Proviant brauchten sie ja auch noch und so räumte sie nun mit zuckersüßer Stimme ein.


Aber gut! Wir haben, dank dir, ein gutes Stück Credits beim Hafenmeister gespart und die Barke hier war ja durchaus auch ein „Glückskauf“.
Ich denke nun können wir uns ruhig etwas gönnen.
Na, und außerdem macht es mir so langsam beinahe Spaß dich an zu ziehen.


Kurz lachte sie auf und machte sich in die Richtung auf, die der, aus der sie hier her gekommen waren, entgegen lag.

Gut, dann las uns gleich los gehen und diese Sache erledigen, damit wir bald hier weg kommen bevor noch irgendwer auf die Idee kommt misstrauisch zu werden.
So, was besorgen wir nun zuerst?
Wenn ich mir deinen zarten Teint und seine schon leichte Rötung ansehe, erst mal passende Kleidung.
Also, wo finden wir hier jetzt was Passendes, nicht Lumpenähnliches?


Mos Eisley Raumhafen – auf Einkaufstour - mit Alec
 
~Tatooine / Mos Eisley / Dockbucht 61 – vor Zev’s Schiff / Zev, Jonathan [NPC], zwei Leibwächter, Dockarbeiter~

Wiedermal hatte er es geschafft ein Geschäft zu den Gunsten seiner Chefin abzuwickeln, er lächelte leicht und zog sich die Kleidung glatt und räusperte sich. „Ja nach Nar Shaddaar ich gebe ihnen ein Datapad mit weiteren Anweisungen…ich werde sie nicht begleiten aber ich werde dafür sorgen das ihr Frachter sicher ankommt, die Organisation wird ihnen zwei Tiefenraum Jäger als Geleitschutz geben, bis sie auf Nar Shaddaar ankommen….“

Er schaute zu den beiden Gorillas und übergab Zev das Datenpadd mit den weiteren Anweisungen, dann händigte er ihm die Hälfte der 450000 Credits aus. „Nun ich wünsche viel Erfolg…“ mit diesen Worten verließ er den Frachter mit seinen beiden Wächtern.

Als er ging kamen zwei andere Männer in Raumanzügen herein und stellten sich vor Zev, ihre Helme hatten sie auf.

„Wir sind der Geleitschutz…also sagt wann es losgeht wir beschützen so gut wir können…“

Beide nickten gleichzeitig und verschränkten die Arme vor ihm, abwartend was er nun tun würde.

~Tatooine / Mos Eisley / Dockbucht 61 – Loge / Zev, Jäger Piloten ~
 
}>>[ Tatooine >< Mos Eisley >< in einer Gasse >< mit Arica]<<{

"Mit Ausrüstung ausstatten? So langsam scheinst du mir einen Fabel fürs Einkaufen zu entwickeln!
Hm, bin ich die Frau hier oder du!"


sagte Arica und antwortete damit auf Alecs Nachfrage in ihrer, mittlerweile gewohnten Art. Die Spitze, ob tritzend gemeint oder nicht, kommentierte ihr Adept jedoch nur mit einem wissenden Lächeln, dass seinerseits Interpretationsspielraum ließ. Denn ein Spielraum war ihre Kommunikation mehr oder weniger schon die ganze Zeit gewesen und Xander gewöhnte sich zunehmend an die Regeln, die natürlich immernoch in erster Linie von der mächtigen Executorin aufgestellt wurden. Richtige, wahre Antworten schien es in diesem Spiel kaum zu geben - denn was wäre es denn dann noch für ein Spiel gewesen. Doch kannte jedes Spiel auch Regelbrüche und, anderes als am Pokertisch, bezahlte man diesen unter Umständen nicht nur mit Barem. Zuviele Gedanken mochte sich Alec einfach auch nicht darum machen, war es doch auch nicht nötig, immerhin kam seine Meisterin gleich darauf zum rationalen Kern seiner Aussage, zur Sachlage zurück. Sie sah ein, dass etwaige Ausrüstung noch angemessen war.

"Aber gut! Wir haben, dank dir, ein gutes Stück Credits beim Hafenmeister gespart und die Barke hier war ja durchaus auch ein „Glückskauf“.
Ich denke nun können wir uns ruhig etwas gönnen.
Na, und außerdem macht es mir so langsam beinahe Spaß dich an zu ziehen."


neckte sie ihn abschließend erneut, doch das konnte er ohne gut verkraften, schließlich hatte er doch noch vor wenigen Minuten die Gelegenheit gehabt sie ungeniert "Schatz" und "Honey" nennen zu dürfen. Abgesehen davon, gefiel ihm die Metaebene dieses Scherzes irgendwie.

Arica schlug vor, dass sie sich zunächst um die Kleidung kümmern sollten, hatte sie doch auch Alecs ganz und gar wüstenuntaugliche Klamotten bemerkt. Tatsächlich machte sie soch sogar noch sogar um seinen Teint - er würde sich schon rot färben. Etwas verwundert sah er sie an, und das nicht nur, weil sie selbst doch ziemlich blass war, dahingehend aber vielleicht einfach keine Schwäche zeigen wollte.


"Ach die Rötung kommt hauptsächlich nur von der Hitze und der Anstrengung im Kampf. Um Sonnenbrand mache ich mir wenig sorgen. Als Halb-Nagai ist meine Blässe nicht so gefährlich wie bei normalen Menschen. UV-Strahlung macht der Nagai-Haut nichts aus. Nur kann man sicher mit entsprechender Wüstenkleidung wenigstens die Hitze etwas fernhalten. Und sei es allein deshalb, um nicht so schnell auszutrocknen."

Alec sprach nicht im Tone der Belehrung. Er hatte keine Ahnung ob Arica das wusste oder nicht, ob sie sich überhaupt Gedanken über sowas gemacht hatte oder nicht. Es war ihm eigentlich auch egal. Sie mit einem belehrenden Ton jedoch unnötig aufzubringen war allerdings das Letzte, woran er interessiert war.

Sie peilten die erstbeste "Boutique" an - insofern dieser Begriff auch nur ansatzweise zutreffend war - und schauten sich um. Für Tatooines Verhältnisse war diese Textilladen vielleicht sogar wirklich Haute Couture, inwiefern die von ihrer persönlichen Schneiderin auf Bastion verwöhnte Executorin hier jedoch zufrieden gestellt wurde, sollte sich noch herausstellen. Während Arica sich irgendwo umzusehen schien, stöberte auch Alec sogleich durch die überschaubare Auswahl und fand recht schnell, wonach er gesucht hatte. Zwar hatte ihn das Schicksal - oder die Macht - noch nie in eine auch nur ansatzweise mit Tatooine vergleichbare Natur verschlagen, doch kannte er Filme darüber und wusste in etwa, worauf es ankam. So wählte er aus, was ihm passte und nicht wie den letzten ****** Aussehen ließ, und kaufte die Ware. Naja fast, denn Arica hatte das Geld und so musste er darauf warten, bis sie aus einer der Umkleiden heraus kam, in denen sie sich offenbar aufhielt, um zu bezahlen - wenn das überhaupt in ihrer Absich lag. So verklickerte Alec dem Verkäufer, er solle mal schön ruhig bleiben, er bekäme seine Knete ja gleich, und begab sich in seiner neuen Montur in die Nähe des Ausgangs, die, der Größe des Ladens geschuldet war, auch fast bei den anderen Umkleidekabinen lag, in denen er Arica vermutete.

Die Arme verschränkt stand er wartend da, in einer beigen Leinenhose steckend, den Oberkörper von einem Stoff in der gleichen Farbe gehüllt, der halb wie gewöhnliche Oberbekleidung geformt war, weit und locker hing, halb aber wie in in breiten, flachen Schnüren gebunden schien, die sich um Arme und Bruste wandten und alles zusammen zu halten schienen. Tatsächlich befand sich sogar die obligatorische Kopfbedeckung im Falle eines Sandsturms, oder einfach um die Hitze noch besser abzuhalten, eine Art Kapuzenhut daran, der sich aus demselben Material wie der Rest formte, einfach ein Teil des ganzen war. Das ganze wirkte nahezu zusammenhanglos, als könnte es gleich ohne Halt zu Boden fallen, doch war alles zu einem Stück sicher zusammengefügt. Das es trotz dieser scheinbaren Konzeptlosigkeit und Lockerheit beieinander blieb lag vielleicht nicht zuletzt an den zahlreichen Riemen und Nieten, deren Farben zwischen bernsteinernem Braun und dreckigem Schwarz changierten. Dieses Kleidungsstück war ganz sicher kein Produkt von irgendeinem Fließband, sondern vielmehr in mühevoller, jahrelanger stetiger Ausbesserung angefertigt wurden. Zum Glück war es aber vom Geruch seines einstigen Besitzers befreit wurden. Alec hatte es allen anderen Textielen nicht nur auf Grund seiner mutmaßlichen Effektivität vorgezogen, sondern auch, weil es Charakter hatte.


}>>[ Tatooine >< Mos Eisley >< in einem Textilgeschäft >< mit Arica]<<{
 
Mos Eisley Raumhafen – auf Einkaufstour - mit Alec

Hm, die einzige Reaktion auf ihre stichelnden Worte war ein durchaus hintergründig nenn bares Grinsen ihres Adepten. Gewöhnte er sich etwa daran, wie sie mit ihm sprach? Schade wenn dem so war, die Hälfte des Spaßes an solcherlei Spielchen lag in der Reaktion ihres Gegenübers. Ach was, es würde noch mehr als genügend Situationen geben in denen sie Reaktionen aus Alec würde heraus kitzeln können. Und ausnahmslos alle würden ihr mit Sicherheit Kurzweil schenken. Dessen war sich Arica vor allem sicher und so hatte sie erst einmal keine weiteren Kommentare geäußert sondern nickte nur leicht schmunzelnd, als Alec über seine UV- Anfällig- oder viel mehr -Unanfälligkeit referierte sowie zu gab, das es die Hitze war, die ihm hier zu schaffen machte.
Wenig später hatten sie bereits eine nicht ganz so verranzte Boutique gefunden sowie bereits betreten.
Arica stand mittlerweile allein in einer Umkleidekabine während Alec sich im Laden herum trieb.
Langsam drehte sie sich vor dem Spiegel und betrachtete nicht nur den olivgrünen, sehr dicht gewebten aber dennoch leichten Umhang, der ihren Körper sehr effektiv um, schmeichelte. Die weiten Stoffbahnen würden sie vor der wallenden Hitze dieses Glutofens der sich Planet schimpfte effektiv schützen, auch wenn er ihrer Figur dabei gar nicht schmeichelte. Sie hätte darunter mindestens zwei Zentner verbergen können ohne dass irgendwer einen Unterschied ausmachen könnte. Na ja, zur Not könnte man daraus wahrscheinlich sogar ein Zelt machen. Leise musste Arica über diesen Gedanken lachen während sie die, ihren gesamten Kopf verhüllende Kapuze zurück schlug und sich weiter im Spiegel betrachtete. Ihre Haut war auch nicht gerade die Dunkelste. Fiel ihr dabei wieder einmal auf. Fast glich ihr Teint dem ihres jetzigen Adepten! Tja, wenn sie wüsste wer ihre wahren Eltern waren könnte sie vielleicht sogar feststellen ob das bei ihr vielelicht Auch Rassespezifisch war oder einfach nur eine Laune der Natur! Unempfindlich wie die Licht ungewohnte Haut eines Menschen war sie jedenfalls nicht und hellhäutig war sie auch früher schon gewesen. Selbst da als sie viel im Freien war, weil sie damals schlicht und ergreifend auf der Straße lebte.
Ach, egal!
Mit einer kurzen Geste wischte Arica diese Gedanken symbolisch weg, strich noch einmal die Weiten Falten des Umhangs glatt und verlies dann die Umkleidekammer, vor der sie beinahe Alec direkt in die Arme lief!
Sie hatte seine Nähe natürlich gespürt. Trotzdem blickte sie ihn im Moment mit wieder einmal leicht erhobener linker Augenbraue an und grinste schief.


Und, etwas gesehen das dir gefällt?

Fragte sie ihn zweideutig und musterte ihn dann von oben bis unten!

Hm, Eigenwillig! Allerdings nicht ganz hässlich was du dir da ausgesucht hast!
Nun gut, dann geht es wohl weiter!


Mit den Worten wollte sich Arica in Richtung Ausgang in Bewegung setzen, doch ein leichtes Räuspern des Boutiquemitarbeits erinnerte sie daran, dass eine Gegenleistung für die ausgesuchten Kleidungsstücke erwartet wurde. Nun gut. Sie hätte jetzt wieder Barcreditlos zahlen können. Allein der Aufwand war ihr im Moment zu groß! Sie würde wieder Leichen entsorgen oder zu mindes verstecken müssen und über kurz oder Lang würde eine Spur merkwürdigen Unfalle mit Todesfolge einen eindeutigen Hinweis geben, dass hier jemand unterwegs war, bei dem sich das Nachschnüffeln lohnen könnte. Genau dies wollte Arica aber eigentlich vermeiden. So zog sie leise seufzend einige Credits aus ihrer Tasche und warf diese dem Verkäufer zu, der sie geschickt fing und nach einem kurzen Blick auf den Wert der Chips sehr freundlich katzbuckelte und höflich die Ladentür aufhielt als Arica und Alec diese verließen. Um eine Ecke waren sie schon gelaufen, da hielt Arica vor einem Schaufenster, das links und rechts von einer dumm aussehenden aber bis zu den Zähnen bewaffneten Wache flankiert war.
Ein Waffenladen! Blaster, Detonatoren und vieles mehr! Nun gut, Arica hatte zwar nicht vor sich bis zu den Zähnen mit jenen primitiven Waffen ein zu decken, aber ein paar Detonatoren und Einiges an Sprengstoff wäre vielleicht doch nicht schlecht wenn sie nicht alles was ihnen irgendwie im Weg stehen würde, mit der Macht zerfetzen wollte. Reine Bequemlichkeit brachte sie also dazu diesen Laden betreten zu wollen. Allerdings hielt eine der Wachen sie auf und grunzte.


Keine Waffen! Alle Waffen abgeben.

Waffen abgeben? Arica würde ganz sicher nicht ihre Waffen abgeben, weder die kleinen, spitzen, in ihrer Kleidung versteckten, noch jene, die sie sofort als Sith zu erkennen gab.
Also grinste sie die Wachen zuckersüß an und flötete, von der Macht unterstützt:


„Wir sind unbewaffnet!“

Nur Bruchteile einer Sekunde brauchte es, bis sie die nicht vorhandene Abwehr, der Nullhirne ihr gegenüber, geknackt hatte und diese unisono brummten…

Die sind unbewaffnet!
Passieren!


…und bei Seite traten.
So gelangten Alec und sie in den angenehm klimatisieren Verkaufsraum dieses Ladens. Anscheinend brachte Waffenhandel wirklich genug Credits ein um sich hier eine durchaus leistungsfähige Klimaanlage gönnen zu können.
Eine Tatsache, die den Verkäufer, oder vielleicht auch Eigentümer dieses Geschäftes trotzdem nichtdaran hinderte beflissen auf sie zu zutreten und in leicht unterwürfiger Geste nach ihrem Begehr zu fragen.


Wir brauchen Sprengstoffe um Gesteinsproben zu lösen die wir für geologische Untersuchungen sammeln wollen.

Log Arica und tat dabei recht Geschäftstüchtig bevor sie sich zu Alec wandte.

Was meinst du? Wie viel werden wir brauchen? Und was alles? Es gibt hier ja so Vieles?

Mos Eisley Raumhafen – auf Einkaufstour - mit Alec
 
}>>[ Tatooine >< Mos Eisley >< in einem Waffengeschäft >< mit Arica]<<{

Keine Waffen! Alle Waffen abgeben.

Grunzte sie die Wache vor dem Waffenladen an. Wie lustig, immerhin gab es drinnen ja Waffen genug. Normalerweise hätte Alec in so einer Situation einfach reflexmäßig auf die Retourkutsche gezählt und dem Wächter seinerseits bedroht. Wobei das fürs Reinkommen meist weniger gut war. Früher hätte er eine eventuelle Waffe - und Alec war nie wirklich unbewaffnet gewesen, seit er denken konnte - womöglich versteckt. Heutzutage jedoch gab es elegantere Wege. Methoden, an denen er sich bislang noch übte und die Arica nun mit einer beeindruckenden Lässigkeit demonstrierte, indem sie dem Wachklotz entgegenzwischerte, sie seien unbewaffnet. Alec spürte wie sich die Macht bewegte, konnte sie förmlich vor seinem geistigen Auge sehen, wie sie mit einer gezügelten, doch unglaublichen Kraft von Arica auf das arme Alienwesen eindrang und seinem Verstand keine Chance ließ, etwas anderes anzunehmen. Natürlich waren sie unbewaffnet, befand es und ließ sie eintreten. Schmunzelnd folgte Alec seiner Meisterin ins Innere.

Dieser Laden war nicht nur an einer der Hauptstraßen gelegen und mit verhältnismäßig auffälliger Werbung markiert, er hatte auch inhaltlich weit mehr zu bieten, als die gewöhnlichen Hinterhof- und Kofferraumwaffengeschäfte. Hier gab es von winzigen Handtaschenblastern bis zu Detonatorenwerfern in der Größe eines Banthaschädels alles, was das pragmatische Herz eines Schurken begehrte - was auch immer die Creditbörse der nahen Kundschaft auch hergeben mochte. Schade nur, dass sich Alec nur sehr wenig mit Schusswaffen und Ähnlichem auskannte. Zwar war er ein mehr als passabler Schütze, doch von irgendwelchen Modellen, Bau-Typen und sonstigen Unterscheidungsmerkmalen verstand er nichts, hatte er keine Ahnung. Solange es geradeaus nach vorne zeigte und zischte, wenn er den Abzug betätigte, erfüllte ein Blaster seinen Zweck. An welcher Ware die Exekutorin hier allerdings interessiert war, war Alec noch nicht so ganz klar. Rechnete sie etwa mit heftigem Widerstand? Widerstand mit dem man am besten durch Repetier-Blaster kommuizierte? Was auch immer sie hier wollte - der Handtaschenblaster war es bestimmt nicht.


Wir brauchen Sprengstoffe um Gesteinsproben zu lösen die wir für geologische Untersuchungen sammeln wollen.

sagte Arica zum Verkäufer, der ihnen, da waren sie noch nicht ganz durch die Tür, schon entgegen geschleimt gekommen war, ohne sich groß mit Höflichkeiten aufzuhalten. Nur für eine makellose Lüge macht sie sich die Mühe. Ob nun Sith oder einfache Verbrecher: Geologische Ausgrabungen klangen mit Sicherheit für so ziemlich jeden uninteressanter als die Schatzsuche im Grab eines alten Sith-Lords. Das war nicht schwer abzuwägen. Womit Alec jedoch weniger gerechnet hatte, war, dass Arica ausgerechnet ihn fragte, was und wieviel sie brauchten.

Skeptisch schaute Alec seine Meisterin geradewegs an, zog die Augenbrauen hoch.


"Keine Ahnung. Sprengstoff ist nicht gerade mein Spezialgebiet ... Chefin."

sagte Alec konstaniert. Fast hätte er sie wieder "Schatz" genannt, als ihm jedoch einfiel, dass zur Tarnung als Geologen soeine Bezeichnung eher auffällig gewesen wäre. Fragend sah der Adept zum Verkäufer auf und anschließend wieder zurück.

"Ich würde sagen: Hauptsache es macht schöne große Löcher. Wieviele solcher Löcher wir machen müssen, wissen sie wahrscheinlich besser, Chefin."

erwog Alec achselzuckend und mit vielsagendem Blick, immerhin wusste sie mehr über diesen Ort, zu dem sie vordringen wollten. Er blickte sich um und sah auf die Auswahl an den Wänden und in den Vitrinen, danach ausschau haltend, was wohl großtmögliche Löcher machen konnte. Wenn sie wollten, konnten sie hier bestimmt soviel kaufen, dass am Ende überhaupt nichts mehr vom der Grabstätte übrig blieb.

}>>[ Tatooine >< Mos Eisley >< in einem Waffengeschäft >< mit Arica]<<{
 
[Tatooine : Mos Eisley : Dockbucht-61 : Deep Blue : Zev, Jonathan (NPC) und zwei Leibwächter]

Der Unterhändler überreichte Zev ein Datapad, warscheinlich mit weiteren Angaben und sicheren Routen, und einen Koffer mit 225000 Credits. Zev nahm beides locker entgegen und verstaute das Datapad in einer Tasche und den Koffer hielt er fest in einer Hand. Der Unterhändler verließ nun den Frachter und wünschte noch Glück. 'Glück?! Als hätte ich mich jemals darauf verlassen können!'


Er wollte grade den Koffer verstauen gehen, als zwei als Piloten gekleidete, Personen an der Rampe standen. Sie hatten nichtmal den Anstand ihre Helme abzunehmen.
"Wir sind der Geleitschutz...also sagt wann es losgeht wir beschützen so gut wir können..."
Zev sah nun von einem Piloten zum anderen und zurück.
"Na gut dann legt euch nochmal aufs Ohr! Wir fliegen Morgen in aller Frühe! Versanden?"
Der linke nickte nur kurz und drehte sich um und ging. Der zweite tat es ihm gleich und murmelte noch unter seinem Helm.
"Immer diese Drecksarbeit tun...Zum Glück komm ich von dem Felsen hier runter!"

Zev sah ihn nach bis sie die Landebucht verlassen hatten. Nun ging er zu einen Taglöhner und sagte ihm was noch zu machen sei, schließlich sollte morgen nach dem Start nix mehr schief gehen und diese Kiste sah alt genug aus um Urplötzlich auseinander zu fallen. Zev ging nachdenklich zu seinem Schiff zurück. 'Was mach ich nur mit all dem Geld?' dachte er sich 'Neue Modifikationen? Neue Klamotten? Ach welches Unheil dieses Geld!' er grinste und fuhr mit dem Lift nach oben in seine Kabine. Er schaute noch ein bisschen im HoloNet umher bevor er dann einschlief.

Am nächsten Morgen war er früh auf und überprüfte alle halbe Stunde die Systeme seines Schiffes. Von der Hafenmeisterei hatte er Starterlaubnis in einer Stunde. Endlich kamen auch die beiden Piloten, von gestern, wieder. Er eilte hinunter und wies sie an sie sollen sich in ihre Jäger quetschen und ihm in einer Stunde folgen.
"Alles läuft über mein Schiff! Ist das klar?" er schaute die beiden ernst an.
Sie nickten nur wieder selbst jetzt hatte sie ihre Helme noch auf. Eigentlich war es ihm auch egal wer darunter steckt solange sie ihm nicht in die 'Karre' fuhren.

"OK! Dann macht euch bereit!"
Die drei zerstreuten sich wieder, Zev in den Frachter und die Piloten in ihre Jäger.

Alles war nun überprüft, die Ladung gesichert, die Systeme bis zum erbrechen geprüft und nun war es Zeit für den Start. Er fuhr das Repulsor-Aggregat hoch und hob etwas vom Boden ab. Er gab nun mehr Energie darauf und der Frachter erhob sich schwerfällig von der Oberfläche. Nun richtete Zev das Schiff gehn Himmel und gab Energie auf den Antrieb. Zu seiner linken und rechten erschienen nun zwei Jäger die er vorher noch nie gesehen hatte. Der linke hatte ein kugelförmiges Cockpit aus denen nach hinten ein Y-förmiger Antriebstrack rausrackte. Der andere hatte ein spitz zulaufendes Cockpit mit spitzen Solarflügeln links und rechts.
Die 'Uglys' und der Frachter erhoben sich nun gegen die Zwillingssonnen und brausten in das Weltall.

"Gut Jungs, dann koppelt eure Sprungkoordinaten nun an mein System!"
Die drei beschleunigten nun ins nichts, bevor Zev den Hyperraumsprung einleiten konnte.
"Sprung in 3, 2, 1! Sprung!!!"
Die Sterne verformten sich zu Linien und schon waren sie im Hyperraum.

[Hyperraum : nahe Tatooine : Zev, zwei Piloten]
 
Mos Eisley Raumhafen – auf Einkaufstour - mit Alec

Er spielte mit! Sehr schön! Sich flexibel auf ständig ändernde Gegebenheiten einstellen war durchaus eine annehmbare Eigenschaften für ihren Schüler.
Kein unsicheres „Ähm“ oder misstrauisch machende größere Pausen, nachdem sie ihn angesprochen hatte. Sehr fein!
Das er mit seinem Satz
"Keine Ahnung. Sprengstoff ist nicht gerade mein Spezialgebiet ... Chefin."
ihr den Ball schon wieder zu spielte, gefiel ihr hingegen gar nicht! Nicht das sie nicht gern spielte. Aber sie konnte dies bereits und außerdem hatte sie gehofft, dass dieser kleine Einkaufsausflug auch für Alec kurzweilig wurde. Desweiteren wäre es ein prima Training! Aber na gut, dann eben sie als Cheffin!
Ein kleiner Machtschupser gegen seinen Hinterkopf diente ihr in diesem Moment als Equivalent für einen Klaps mit der flachen Hand. Aber nach außen blieb sie nun in der Rolle, in die er sie, dem Verkäufer gegenüber, etabliert hatte.


Immer diese Spezialisten!

Brummte sie vor sich her, als seien diese Worte gar nicht für den Verkäufer gedacht und verdrehte dabei ihre Augen demonstrativ.

Ich weiß doch auch nicht genau welche Struktur die Gesteinsschichten haben oder welche Menge in welcher Tiefe liegt! Um das raus zu finden hat uns ja die „Terramining Corp.“ engagiert.
Schöne große Löcher! Schöne große Löcher!
Bei den Sonnen, warum bekomm eigentlich immer ich die Fachidioten?
Und wmuss mein Pyrotechniker ausgerechnet jetzt die galianische Grippe haben?
Was habe ich in meinem früheren Leben nur verbrochen?


Mitleiderregend schlug sie ihre Augen auf und schenkte dem Verkäufer ihren besten „ich bin ja soo gestraft, haben wenigsten sie Mitleid mit mir“ Blick, während sie anfing in ihrer Tasche zu kramen.

Aber er hat mir… Moment… also ich hatten ihn doch hier!
Mist! Ich hab den Zettel doch eingesteckt.
Hach, nein. Nicht mein Tag! Dann muss es so gehen…Was hat Kanto gleich gesagt?
Also, ein duzen Stangen Trinitrotoluol….


Sie zählte noch einige weitere Dinge auf, die sowohl in der Mienenerschließung als auch anderweitig Verwendung finden konnten. Und um die bereits deutlich aufflammende Gier des Verkäufers noch etwas an zu stacheln fragte sie unschuldig:

Sie liefern doch auch nach?
Das wäre wichtig wenn sich das Vorkommen als ergiebig erweist.
Aber erst mal müssen wir sehen ob die Spektralanalysen nicht zu viel versprochen haben!

Ach, stellen sie erst einmal zusammen was ich ihnen gesagt hab und geben sie es ihm…


Arica zeigte beinahe beiläufig auf Alec.

Wenn er sich schon nicht mit merken konnte was unser Pyrotechniker haben wollte, dann kann er es wenigstens tragen.

Schnippisch schielte sie zu Alec hinüber legte einen üppigen Creditchip auf den Tresen und betrachtete dann, nahezu uninteressiert wirkend, die Auslage mit schön gearbeiteten Wurfmessern und wartete, was ihr Adept nun anstellen oder eventuell auch nicht anstellen würde.

Mos Eisley Raumhafen – auf Einkaufstour - mit Alec
 
= Tatooine – Mos Eisley – Marktplatz = ][Rayshe’ade][

Es war für die Rayshe’ade nicht schwer gewesen, den Gand aufzufinden, der Jedi in Mos Eisley gesehen haben wollte – der Insektoide schien förmlich darauf zu brennen, jedem, der es hören wollte, davon zu erzählen. Zwar war er sehr nervös geworden, als plötzlich fünf Mandalorianer vor der Tür seiner Behausung erschienen waren, aber als diese zunächst seinen Bruder erwähnten und ihn auf seine unglaubliche Geschichte ansprachen, waren sie ihm mehr als willkommen.

„Vor zwei Wochen war das, und ich machte meine Runde hier auf dem Marktplatz, da lohnt es sich immer zuzugreifen und normalerweise merkt’s auch keiner. Doch da bin ich an eine Frau geraten, die irgendwie geblickt hat, dass ich sie erleichtern wollte und sie war unheimlich schnell. Ehe ich mich aus dem Staub machen konnte, hat sie mich also gegriffen und mich beinahe zerquetscht, und dann als ich meinen Blaster ziehen wollte, hat sie mir fast den Arm ausgerissen und mich zu Boden geworfen. Bin dann so schnell ich konnte, weggerannt und hab’s Farro erzählt, der war zum Glück mit unseren Leuten in der Nähe. Na, er wollte sich die Tussi also selbst vorknöpfen, doch da kam uns plötzlich diese kahlköpfige Murishani dazwischen – sah aus wie ein Geist sag ich euch – und will sich diese silberhaarige Tante einkassieren. Also dachten wir uns, dass die einiges wert sein muss, wenn der Kahlkopf extra von Nal Hutta hierher geschickt wurde und die lieber kalt macht, anstatt sie jemand anderem zu überlassen…“


Noola platzte innerlich vor Ungeduld, während der Gand mit seiner begeisterten, aber sehr umständlichen Erzählung fortfuhr – allerdings sagte sie sich, dass jedes Detail für ihre Nachforschungen über Kadajjs Aufenthalt auf Tatooine wichtig sein konnte. Der ehemalige Taschendieb hatte den Quarren mit dem Lichtschwert nur kurz gesehen, doch am meisten war er von der Menschenfrau beeindruckt gewesen, die Blasterschüsse mit der bloßen Hand abgewehrt hatte.

„Eigentlich hätte ich sie locker umlegen können, so dicht wie sie vor mir war, aber dann hatte ich irgendwie keine Lust mehr und wollte nur noch nach Hause, mir nen Deathstick einfahren – doch auf einmal hatte ich auch keine Lust mehr darauf“

erzählte er weiter und griff sich etwas verwirrt an den Kopf.

„Farro hat sie dann aufs Korn genommen, aber ich hab dann gesehen, wie sie die Bolzen einfach mit der Hand abgelenkt hat und bin dann schnell nach Hause gelaufen, wo mir dann klar geworden ist, dass ich mein Leben ändern muss. Später bin ich dann noch mal zurück gegangen, aber dann war alles schon vorbei. Der todesbleiche Kahlkopf hat Farro erledigt, und Jek schwer verletzt, was aus dem Rest von der Gang geworden ist, weiß ich nicht. Burranko, der Gemüsehändler, hat erzählt, dass die Murishani und die Silberhaarige zusammen mit dem Quarren abgezogen sind. Als ob sie gemeinsame Sache gemacht hätten. Jedenfalls ist danach auch noch was sehr Merkwürdiges passiert: bei der Schießerei ist Burrankos Sklavin am Arm verletzt worden und die Silbertussi hat nach ihr gefragt und gemeint, dass sie sie heilen könnte oder so. Muss also schon ein ziemlich wertvolles Stück gewesen sein, bei dem was die alles so drauf hat. Am nächsten Tag hab ich schließlich gehört, dass die Sklavin dann noch bei ihr auf ihrem Schiff gewesen war und dann auch ihr krankes Balg geheilt wurde.“

Je mehr Noola darüber nachdachte, umso schräger hörte sich die Geschichte des bekehrten Kleinkriminellen und Ex-Junkies an. Entweder litt der Gand unter Entzugserscheinungen oder die Story musste einfach wahr sein. Um allerdings Genaueres herauszufinden, brauchten sie eine zuverlässigere Quelle.

„Wo finden wir diesen Burranko und die Sklavin?,“

hakte sie deshalb nach.

„Jaaa, Burranko hat die Flatter nach Smuggler’s Run gemacht, hehe, die Flatter – ist ja Toydarianer, verstehst? Die Sklavin und ihren Jungen hat er hier gelassen und hat sie an die Aqualish-Schwestern verkauft, die sich auf die Reinigung von Mordschauplätzen spezialisiert haben. Die Sklavin wohnt draußen in der Sklavensiedlung – dürfte nicht schwer zu finden sein, die kennt jetzt jeder nach der Wunderheilung.“


Der Rest der Erzählung bestand aus sehr wirrem Gerede, wie der Gand ein neues Leben ohne Verbrechen und Drogen führen wollte, was für Noola und ihre Geschwister uninteressant war und deshalb aufbrachen, um draußen ihr weiteres Vorgehen zu besprechen.

„Rhithik, Veera, ihr geht diese Sklavin besuchen. Coss, Sahanna, ihr geht mit mir auf den Markt die anderen Händler befragen – ich muss wissen, was an dieser Jedi-Sache dran ist, bevor wir nach Naboo aufbrechen,“


verteilte sie die Aufgaben. Ihr war unwohl, Kadajj hinterher zu spionieren, doch sie kannte sie zu gut, als dass sie erwarten konnte, dass die Rattataki sofort die Karten auf den Tisch legen würde.


= Tatooine – Mos Eisley – Marktplatz = ][Rayshe’ade][
 
}>>[ Tatooine >< Mos Eisley >< in einem Waffengeschäft >< mit Arica]<<{

Wie ein Klaps traf ihn Aricas Machtstoss am Hinterkopf, als sich Alec gerade arglos im Raum umsah. Leicht missmutig schielte er zu seiner Meisterin herüber, die, ganz ihrer Rolle entsprechend, so tat als wäre nichts geschehen und stattdessen einfach nur mit mehr oder weniger gespielter Unwissenheit den Verkäufer weiter einzululen begann. Das musste man ihr lassen, dachte Alec, spielen konnte sie.

Während der Verkäufer weiter Katzbuckelte und man geradezu die Reflektion von einer gewaltigen Menge Credits in seinen Augen erkennen konnte, ging Arica von der Ausfütterung ihrer Geologen-Story zur Nennung zahlreicher Produkte über, die sie dann dann doch überraschend gut kannte. Kanto sei dank, versteht sich.


"Sie liefern doch auch nach?
Das wäre wichtig wenn sich das Vorkommen als ergiebig erweist.
Aber erst mal müssen wir sehen ob die Spektralanalysen nicht zu viel versprochen haben!"


sagte Arica und versicherte sich somit der Loyalität des Verkäufers über den jetztigen Besuch seines Ladens hinaus. Ob sie tatsächlich mehr brauchen sollten, als sie jetzt schon bestellt hatten, wollte Alec nicht hoffen. Denn wenn die von der Executorin georderten Sprengstoffe nicht gerade popplige Feuerwerkskörper waren, konnten sie damit wohl einen ganzen Berg wegsprengen. Der Adept lehnte sich gegen eine Vitrine mit ansehnlichen Messern verschiedenster Art und hörte zu, wie seine Meisterin ihre Anweisungen beendete. MIt leicht säuerlicher Miene entging ihm auch ihr neuer Seitenhieb nicht.

"Wenn er sich schon nicht mit merken konnte was unser Pyrotechniker haben wollte, dann kann er es wenigstens tragen."

Zeigte die Ratte von Verkäufer etwa gerade ein unterwürfiges Lachen angesichts ihrer hämischen Bemerkung? Schleimscheißer! Alec schmatze trocken und lächelte seinerseits steif zu seiner "Chefin" herüber.

"Natürlich, Chefin. Ich bin die Muskeln, sie sind das Hirn. Und solange sie noch selber die Tür zum Gleiter aufbekommen, werde ich mich auch sicher nicht überfordert fühlen."

kommentierte Alec die Situation, zeigte auch dem Verkäufer ein falsches, wenngleich noch immer stocksteifes Lächeln und fügte noch hinzu:

"Bitte packen sie das Zeug wenn möglich in handliche, große Taschen mit Griffen und so weiter. Damit es sich vernünftig tragen lässt. Ich bin sicher, sie haben sowas auf Lager."

meinte Alec und wandte sofort den Blick ab, sodass dem Kriecher klar war, dass für Alec die Sache als erledigt galt. Doch war das sicher nichtmal nötig gewesen, hätte ihnen dieser Stiefellecker doch jeden Wunsch von der Schuhspitze abgelesen. Der Verkäufer verschwand durch einen Vorhang in den hinteren Teil des Ladens, in dem sich offenbar das wirklich "harte Zeug" befand, und erging sich sich da offenbar in heftiges Wühlen, dass noch bis in den Kundenbereich zu hören war.

Irgendwie bereiteten Alec diese Rollenspiele durchaus großes Vergnügen - so wie es ihm irgendwie gefiel, wie verspielt Arica im Allgemeinen so war. Eine weitere nette Eigenschaft ihrerseits - die Psychotischer-Killer-Attitüden mal ausgeschlossen.
Alec entdeckte auf dem Verkaufstresen die sogenannte Quengelware, wie sie in keinem Geschäft zu fehlen schien, und sei es auch ein Waffengeschäft, und seine Augen fielen wie von selbst auf die Auswahl an billigen Feuerzeugen. Billig waren sie in zweifacher Weise: Sie waren günstig im Preis und wurden von den verschiedensten, primitivsten Fotografien geziert, die allesammt nackte, sich lasziv räckelnde Frauen zeigten. Darunter überwogen weibliche Twi´lek, doch auch Togruta und Zabrak waren darunter. Hier und da sogar eine Menschenfrau. Wahllos griff sich Alec eines heraus und musste breit grinsen. Er betrachtete das grüne Feuerzeug, auf dem eine rothäutige Twi´lek mit deutlich gespreizten Gliedmaßen posierte, und ließ es verspielt zwischen den Fingern rotieren. Anschließend drehte sich der Adept zu Arica um, sprach jedoch laut genug, damit ihn der Verkäufer mit Sicherheit auch hören mochte.


"Sagen sie Chefin: Finden sie es nicht demütigend, wie sich die ganzen Exemplare ihres Geschlechts andauernd selbst herabwürdigen? Sich selbst zu bloßem Fleisch degradieren? Ich meine, sie als Intellektuelle muss das doch irgendwie beschämen, oder?"

}>>[ Tatooine >< Mos Eisley >< in einem Waffengeschäft >< mit Arica]<<{
 
Mos Eisley Raumhafen – auf Einkaufstour - mit Alec

Oh, fühlte sich da etwa jemand ein ganz kleinwenig auf den imaginären Schlips getreten? Zumindest schien es Arica so, als Alec beinahe schnippisch auf ihre Sticheleien reagierte und es amüsierte sie so köstlich, das aus ihrem gespielten Grinsen beinahe ein Wirkliches wurde, während der Verkäufer sich nun in das Lager trollte um ihre Wünsche gemäß, die Ware zusammen zu stellen.
Breit grinsend lehnte sie sich nun an den Tresen uns blickte Alec von der Seite her an, verzog aber im nächsten Moment kurz ihre Mundwinkel Richtung Fußboden als sie sah was er sich da aus den umfangreichen Auslagen der Kleinstartikel herausgezogen hatte.
Ein Feuerzeug als Solches war natürlich für einen Raucher wie ihn keine Besonderheit! Welches er sich da herausgesucht hatte hingegen schon ein Affront der zielgerichtet auf sie zielte.
War er wirklich so wild darauf, dass sie ihn strafen würde?
Warum sonst sollte er nun auch noch verbal einen drauf setzen.
Eng kniff Arica ihre Augen zusammen reagiert dann jedoch nicht so wie er es sich wahrscheinlich gedacht, oder gewünscht hatte.
Sie grinste ihn breit an und lehnte sich doch ein bisschen lasziv gegen die Kante der Vitrine während ihre Stimme, vor allem für den noch immer im Hinterzimmer wühlenden Verkäufer, deutlich und mit eisigem Unterton, das blanke Gegenteil ihrer Ansicht bot.


Herabwürdigen? Beschämend?
Wohl kaum! Wer weiß warum sich diese armen Frauen dazu hergeben mussten. Nicht die Frauen sind es, die sich degradieren, sondern Jene die mit so etwas Geschäfte machen. Und noch viel schlimmer sind die, die solchen Schund kaufen.
Nur ein Mann kann den Makel solcherlei Dinge, bei der ausgebeuteten Frau suchen und sich gleichzeitig wohl auch noch daran ergötzen.


Und während sie dies sagte grinste sie weiterhin bereit und flüsterte Alec danach leise zu.

Nur Männer sind so leicht zu manipulieren, dass ein wenig nackte Haut schon ihren Verstand benebelt und sie zum Beispiel zum Kauf dieses kurzlebigen Mistes verleitet.
Glaubst du mich auf diese Art entsetzen zu können. Ich habe Dinge gesehen und getan die diese Bilder wie Fotos aus einem Mädchenpensionat wirken lassen.


Sie legte ihren Kopf leicht schräg, trat einen Schritt vor und war nun ganz dicht bei ihm, während ihre Hand sich seinem Gesicht näherte als wollte sie seine Wange streicheln!

Für deine Frechheiten allerdings verdienst du Strafe!

Parallel zu ihren Worten schloss sich ihr eiserner Machtgriff um seinen Hals. Sie fühlte seine Gegenwehr, die bereits stärker war als noch vor Kurzem. Trotzdem dauerte es nicht lange und seine Hautfarbe änderte sich so, dass diese nun, der auf dem Feuerzeug abgebildeten, Twi´lek ähnelte.

Hm, vielleicht sollte ich dich auch so vermarkten. Sicher gibt es ein paar einsame Huttinen die Interesse hätten. Aber wahrscheinlich wären die Herstellungskosten höher als das was ich damit verdienen könnte.

Abschätzig lies sie ihre Augen über seinen Körper wandern, bevor sie dann kurz darauf erst einmal von Alec abließ und sich, wieder ganz die intellektuelle, etwas blasierte und leicht zerstreute Leiterin einer geologischen Expedition, dem aus dem Hinterzimmer zurückkehrenden Verkäufer zuwandte, dem es sichtlich peinlich zu sein schien, das diese Ware entdeckt worden war. Fast feinselig blinzelte er Alec an, der wohl, in den Augen des Verkäufers, durch seinen Fund die Reputation des Hauses und ein lukratives Geschäft zu gefährden schien.

Mos Eisley Raumhafen – auf Einkaufstour - mit Alec
 
= Tatooine – Mos Eisley – Sklavenquartiere = ][Rayshe’ade:Veera und Rhithik][


Wie der geläuterte Gand ihnen prophezeit hatte, war jene Sklavin, deren Sohn auf wundersame Weise geheilt worden war, leichter aufzufinden als Twi’lek-Tänzerinnen in einem Huttenpalast. Rhithik hoffte, dass diese Frau vielleicht doch einigermaßen ansehnlich war, allerdings standen die Chancen eher schlecht, wenn sie ständig an einem Gemüsestand im Freien gearbeitet hatte.

„Du hattest gestern schon genug Spaß,“

warf Veera auf die Spekulationen ihres Bruders ein, als sie in Richtung der Behausung liefen, wo die Frau mit ihrem Kind wohnte. Die Sklavenquartiere waren einfache Lehmgebäude, die am Stadtrand von Mos Eisley lagen – sie waren in einem Halbkreis in die Wände einer Senke gebaut, so dass die Bewohner ausreichend Schutz vor den Sonnen fanden. Außer den Eigentümern oder potenziellen Käufern fanden sonst kaum Fremde den Weg dorthin, so dass die beiden Mando’ade großes Aufsehen erregten – was bedeutete, dass Rhithik die größte Beachtung zuteil wurde, während kaum jemand Veeras Anwesenheit in Erinnerung behielt. Selbst in voller Rüstung und am helllichten Tag konnte sie unter aruetiise völlig unsichtbar bleiben, weshalb sie von ihren Geschwistern den Spitznamen ‚prudii’, Schatten bekommen hatte.

„Was heißt hier Spaß – ich hatte gerade eine halbe Stunde mit…äh…wie hieß die Mieze noch? Ich musste mich mit Gewalt von ihr losreißen, sie hatte ihre Krallen in meinem Rücken versenkt und wollte mich gar nicht mehr gehen lassen – hast sie ja erlebt zum Schluss,“

wies Rhithik auf seine unwiderstehliche Anziehungskraft hin, kurz bevor sie vor der Tür von Bree Marcheur standen, jener Sklavin, die angeblich einer Wunderheilerin begegnet war.

„Guck nicht zu lange auf dieses armselige Gebilde von Tür, Veer’ika, sie könnte unter deinen Blicken zu Staub zerfallen,“

feixte er, als er von seiner Schwester ein vielsagendes Schweigen auf seine Worte erntete und klopfte kräftig. Die Tür knirschte und ächzte, und gab bedenklich unter seinen Panzerhandschuhen nach. Eine Weile lang geschah nichts, außer dass hinter der Tür Schritte zu hören waren, die aufgeregt hin und her huschten. Den Helmsensoren zufolge befanden sich zwei Personen in dem Quartier, es war also zwecklos für die Bewohner sich tot zu stellen.

Die Holztür stellte kein Hindernis für die beiden Mandalorianer dar, so dass sie sie eintreten würden, wenn nicht geöffnet wurde. Doch noch bevor Rhithik und Veera sich mit Gewalt Eintritt verschafften, schien sich jemand hinter der Tür ein Herz gefasst zu haben und öffnete zögerlich. Dann schob sich eine weibliche Gestalt, in helle, grobe Stoffe gekleidet in den Türrahmen. Die Frau konnte um die dreißig sein, oder auch älter, ihr gebräuntes Gesicht sah trocken und leicht knittrig aus.

„Bist du Bree Marcheur? Wir müssen dir ein paar Fragen stellen“,

fragte Rhithik in einem Tonfall eines Ritters, der unerwartet einer wunderschönen Prinzessin begegnet war, von der er schon lange geträumt hatte. Die Angesprochene klammerte sich an der Tür fest und sah ihn aus weit aufgerissenen grauen Augen an.

„J-, ja, ich bin Bree – kommt doch h-, herein…“

antwortete sie völlig überrumpelt und trat einen Schritt zurück, um die Überraschungsgäste in ihr Quartier zu lassen. Sie bat sie an einen Tisch mit einigen Stühlen, die ähnlich stabil wie Tür aussahen, doch sie hielten Rhithik und Veera aus.

„Ich – ich habe nur Wasser und bl- blaue Milch,“


stammelte Bree, während Rhithik seinen Helm abnahm. Veera hingegen behielt ihren auf.

„Das macht doch nichts Bree, ich hätte gern die blaue Milch, wenn es dir recht ist,“

sagte Rhithik und lächelte sie an. Unter ihrem Helm verdrehte seine Schwester die Augen – er brachte die Sklavin in bodenlose Verlegenheit, in dem er sie quasi anflirtete und ihr das Gefühl gab, das Zentrum des Rhithik-Koorga-Universums zu sein. Und dennoch war es wichtig, dass er es tat – auf diese Weise fand er mehr heraus, als mit Androhung von Gewalt und ähnlich unsanften Verhörmethoden.

Bree kam mit einer etwas angetrübtem Transpari-Kanne, drei Bechern und einer Schale mit undefinierbaren Trockenfrüchten zurück, lächelte scheu und goss ihnen die Milch ein.

„Vielen Dank, meine Liebe. Wo ist denn dein Sohn? Wir müssen auch ihm ein paar Fragen stellen, fürchte ich,“

plauderte Rhithik weiter, als ob er sich in einem Coruscanter Teesalon befände und nippte an dem Milchbecher, während die Sklavin sich beinahe verschluckte und blass wurde. Sie fasste sich aber wieder und rief nach ihrem Kind.

„Ciel? Kommst du bitte zu uns?“

In der kleinen Küchenzeile schepperte es und rostige Scharniere quietschen, worauf ein ein ungefähr neun- oder zehnjähriger Junge auftauchte, der die Gäste seiner Mutter mit großen Augen und weit aufgerissenem Mund anstarrte. Das hieß, er starrte Rhithik an und nahm Veera so gut wie gar nicht wahr. Er erschrak, als sie ein knappes Hallo von sich gab.

„Seid ihr Mandos? Mein Onkel hat gesagt, dass niemand Mandos mag, weil sie ein Haufen Hooligans und elende Strauchdiebe sind. Und sie entführen und fressen kleine Kinder, wenn sie unartig sind“,

platzte es aus ihm heraus. Bree machte ein Gesicht, als ob sie am liebsten im nächsten Sarlacc-Loch verschwinden wollte, während abgehackte, scheppernde Geräusche aus Veeras Vokabulator drangen.

„Na, dann hat dein Onkel noch nie richtige Mandos getroffen, was? Aber es stimmt, wir sind mando’ade, du bist ein cleverer Bursche, könntest glatt zu uns passen,“

grinste Rhithik den Jungen an und streichelte über dessen Kopf. Ciel betrachtete fasziniert den Helm, der auf Tisch stand und musterte die Rüstungen der Besucher.

„Ich habe euch an euren Rüstungen erkannt – das ist cool. Kann ich auch ein Mando werden?“,

fragte der Sklavenjunge etwas schüchtern, worauf Rhithiks Grinsen noch breiter wurde.

„Sicher kannst du das. Aber du solltest vorher deine Mutter fragen, okay?“


meinte er mit einem Seitenblick zu jener und kniff ein Auge zu, worauf Bree rot wurde.

„Mom hat mir auch erlaubt, dass ich auch ein Heiler werden kann. Wie die Frau, die meine Krankheit und Moms Verletzung weggezaubert hat...“,

plapperte der Junge fröhlich weiter, während er sein Spiegelbild im Visor von Rhithiks Helm begutachtete. Die Geschwister wechselten einen kurzen Blick und auf Rhithiks Gesicht erschien ein zufriedenes Lächeln, als er sich wieder dem Jungen zuwandte.

„Bist du einer echten Zauberin begegnet?“

„Ich glaube schon – ich hatte eine sehr schlimme Krankheit und Mom hatte nicht genug Geld für einen richtigen Arzt. Aber als sie auf dem Marktplatz angeschossen wurde, haben die Leute ihr gesagt, sie soll zu dem Schiff der bleichen Murishani gehen, die Farro erschossen hat. Dort wollte eine Frau mit silbernen Haaren sich un-be-dingt um ihre Verletzung kümmern. Und weil Mom gedacht hat, dass die Frau sich lieber um mich kümmern sollte, ist sie mit mir da hingegangen,“

erzählte Ciel, wobei er einen dankbaren Blick in Richtung seiner Mutter warf, die sich in der Zwischenzeit etwas gefangen hatte. Rhithik war gespannt, was der Junge weiter erzählen würde.

„Wie war es denn, als die silberhaarige Frau gezaubert hat – und was hat sie auf dem Schiff der Murishani gemacht?“

„Das weiß ich nicht, was sie da gemacht hat. Wir haben die Murishani auch gar nicht gesehen, aber ihr Schiff war toll. Es war ganz wie aus Silber gemacht, und sie hat einen riesigen Droiden mit roten Augen. Jedenfalls war das alles ziemlich komisch – die Zauberin hat ihre Augen zugemacht und mich an den Händen genommen. Vielleicht hat sie geschlafen, aber nach ein paar Minuten war mein Ausschlag weg und Moms Streifschuss auch. Sie hat gesagt, dass sie eine Jedi wäre, nicht wahr, Mom?“


Rhithiks Gesichtsausdruck blieb unverändert entspannt, doch die Bestätigung, dass Kadajj irgendetwas mit Jedi zu tun hatte, war eine Nachricht, die er so nicht erwartet hätte. In Brees Gesicht hingegen war deutlich zu erkennen, dass ihr es lieber gewesen wäre, ihr Sohn hätte das J-Wort lieber nicht erwähnt.

„Hast du denn noch andere Jedi im Schiff der Murishani gesehen, Ciel’ika?“,


hakte er nach, doch der Junge verneinte.

„Nur die Zauberin und den Droiden. Sie sah sehr hübsch aus, wie ein Engel von Iego. Aber ich glaube, dass Engel nicht soooo dünn sind…“


„Silberne Haare sagtest du…“

In Rhithiks Fantasie begann sich das Bild eines sehr interessanten weiblichen Wesens abzuzeichnen – wenn er Glück hatte, war diese Jedi-Zauberin immer noch mit Kadajj unterwegs.

„Ja, ganz lange und ihre Augen waren auch ein bisschen silbern. Und sie war ziemlich blass, aber die Leute auf dem Marktplatz haben gesagt, dass die Murishani noch viel blasser war und keine Haare hatte. Augen hatte sie wohl auch keine, aber sie konnte sehen irgendwie. Vielleicht war sie ja auch eine Jedi und - …“,

„Ciel, erzähl doch keinen Unsinn – ich glaube, unsere Gäste interessiert so etwas nicht,“


unterbrach ihn seine Mutter plötzlich mit erzwungen ruhiger Stimme, doch darunter klang sie panisch. Rhithik konnte sie gut verstehen – sie hatte Angst, dass er und Veera auf Kopfgeldjagd waren. Sie wollte diejenigen schützen, die ihr geholfen hatten und verhindern, dass sie und ihr Sohn ebenfalls ins Visier gerieten. Nur, dass sie in diesem Fall absolut keine Chance gehabt hätte.

„Liebste Bree, uns interessiert es sehr wohl und ich gebe zu, dass wir auf der Suche nach einer bestimmten Person sind. Die Gründe dafür gehen dich nichts an, aber wir haben besseres zu tun, als unsere Energie an Sklaven zu verschwenden. Außerdem hätten wir dich und deinen Jungen schon längst fertig machen können, wenn wir gewollt hätten.“

Rhithik trank in aller Seelenruhe seinen Becher aus und knabberte von den Trockenfrüchten. Dabei zwinkerte er Ciel zu, den seine Mutter eng an sich gepresst hielt.

„Doch ich denke, dass wir deine Gastfreundschaft nicht zu sehr strapazieren wollen. Wir sind schließlich keine Hooligans. Und Ciel, wenn’s dir deine Mom noch erlaubt, ich würde mich freuen, wenn du Mando wirst. Pass bis dahin gut auf sie auf, ja?“

verabschiedete er sich. Ciel nickte heftig, während Bree Veera und Rhithik verblüfft nachstarrte, bis die beiden die Tür hinter sich schlossen.

= Tatooine – Mos Eisley – Sklavenquartiere = ][Rayshe’ade:Veera und Rhithik][
 
xx Tatooine xx Atmosphere ( Mos Eisley ) xx Darth Nexx xx​

Etwas zog ihn zu diesem Planeten. Er verspürte ein eigenartiges Gefühl als er die Atmosphäre mit seinem Infiltrator durchbrach und einen verborgenen Abhang außerhalb von Mos Eisley ansteuerte um dort zu landen. Es war eine Mischung aus Furcht und etwas anderem, das er sich nicht erklären konnte. Jenes weitere Gefühl war ihm Fremd doch brannte es in ihm..

Der Zabrak ballte die Fäuste und streckte sich kurz bevor er aus seinem Cockpitsessel aufstand. Er war nun auf diesem Wüstenplaneten gelandet, jedoch ohne wirklich zu wissen wonach er suchte. Er musste jemanden finden, doch vielleicht suchte er auch noch nach Antworten. Nie hatte er sich mit seinem Leben beschäftigt, da für einen in Bastion und im Sith Orden aufwachsenden Jungen nie die Möglichkeit bestanden hatte, sich mit seiner Vergangenheit und verblassten Kindheits Erinnerung auseinander zusetzen.

Seine ganze Jugend wurde er auf die Prüfung mit Salasaar vorbereitet plus wurde ihm ins Gehirn gebrannt, dass Alle die sich gegen den Orden und das Imperium stellten, als Abschaum und Verräter galten. Außerdem, erinnerte er sich noch an die unzähligen Geschichten über mächtige Lords der Sith , die ihm und seinen Mitschülern täglich erzählt wurden, doch Nexx war schon immer anders gewesen. Die Lehrer hatten es bemerkt; spätestens als er die Prüfung bestanden hatte und seine Kameraden unter Salasaars Blitzhagel verbrannten, wurde es ihnen klar. Nexx hatte potential, doch auch ab da war er immernoch die selbe gleiche Made gewesen, die nichts zu sagen hatte. Täglich wuchs die Wut und der Hass in ihm, bis er schließlich seinen Körper von Sith Tattoos prägen ließ um seine komplette Verpflichtung gegenüber dem Orden für alle erkennbar zu machen. Viele Weitere Trainings Tage folgten, bis der Tag kam, der sein Leben für immer veränderte. Er hatte wiedereinmal trainiert, als ihn die höchste aller Präsenzen beäugte. Darth Phollow. Er war damals noch der Imperator gewesen und Nexx nutzte jene Chance um sich vor ihm als einen würdigen Lehrling des Ordens zu beweisen.
Doch nicht nur vor ihm, auch vor einer weiteren Person die mit dem Imperator gemeinsam an diesem Tag den Raum betreten hatte. Arica Kolar.. Sie wurde zu Nexx's Meisterin und er wurde ihr Sklave. Sie hatte ihn auf Missionen geschickt um ihn zu trainieren, ihn gequält um ihn durch Strafe abzuhärten und vor weiterem Versagen zu bewaren. So verging die Zeit. Die Zeit, bis zu dem Tag an dem der Zabrak erstmals sein Raumschiff betrat und von Bastion wegflog. Er musste sein Training fortfahren, doch das Terrain von Bastion reichte ihm für seine Übungen nicht mehr aus. Er wollte in den Dschungel und weitere Planetan mit den verschiedensten Oberflächen besuchen und lehrnen sich mit den jeweils dazu gehörenden Überlebungstaktiken vertraut machen. Doch der Krieg hatte den damals noch eine silberne Maske tragenden Adept geprägt. Janem hatte den Thron gewollt doch Allegious hatte sich ihm mit seiner kompletten Macht entgegenstellt. Nexx’s Gesicht war von der Zeit markiert und er wäre fast unter einem Jedi Laserschwehrt gestorben, hätte er es nicht noch rechtzeitig geschafft sich in seinen Infiltrator zu retten, nach Bastion zurück zu kehren und kurz vor dem sterben sich seiner Meisterin bewusstlos vor die Füße zu werfen. Doch er wachte wieder auf; festgebunden an eine eiserne Bank. Für eine kurze Sekunde hatte er einen Blick auf seine Meisterin erhuschen können, die sich jedoch sofort von ihm abwand und den Saal verließ. Als sich die Türen hinter ihr geschlossen hatten fing der Prozess seines neuen Erscheinungsbildes an. Ihm wurde eine Rüstung mit einem Helm angelegt, die man mit seinem Fleisch genetisch verbunden hatte. Er war in den ersten paar Monaten unendliche Qualen durch das tragen der Rüstung durchgangen, bis er lernte mit ihr umzugehen und sich in keinster Weise mehr von ihr einschränken zu lassen.

.. Doch von seiner Meisterin gab es keine Spur..
Er musste sie finden.. Sie konnte ihn nicht einfach so verlassen haben, hatte sie ihm doch das Leben gerettet. Zwei Tage ist es nun her, dass er Bastion verlassen hatte bis er nun auf Tatooine gelandet war; ohne zu wissen wo er seine Suche beginnen sollte..
Sein Gefühl zog ihn nach Mos Eisley und da er nicht wusste wo er sonst hätte seine Suche starten sollen, fing er hier an.

Und So öffnete Nexx die Rampe seines Raumschiffes, stieg auf sein Speederbike und machte sich auf in die Stadt. Das Klima dieses Planeten kam ihm in irgendeiner Weise vertraut vor, obwohl er noch nie hier gewesen war.

An den Toren von Mos Eisley angekommen erklärte Nexx ein paar imperialistischen Wachen, dass er im Auftrag des Imperiums handle und die Befugnis besaß die Stadt zu betreten. Er zeigte ihnen ein imperielles Dokument vor, welches die Wachen verlanließen ihn passieren zu lassen.
Kurz darauf stellte der Apprentice seinen Speeder Bike in einem gleich nahe liegenden Hanger ab und begab sich zu fuß in die Stadt..

.. Stunden vergingen ..

Mal fühlte er etwas, dass sich ziemlich in seiner Nähe hätte befinden müssen, doch jenes Gefühl verschwand ganz schnell wieder, da es hier zu viele Präsenzen gab die es ihm gradezu unmöglich machten eine Einzige rauszufinden. Doch er gab nicht auf. Bis zur Dämmerung lief er durch die Stadt, kletterte über Mauern, durchsuchte Gassen, bis er plötzlich neben einem Waffengeschäft halt machte. Erneut traf ihn dieses merkwürdige Gefühl, doch war es jetzt stärker als die anderen Male! Er spürte wie irgendjemand in seiner unmittelbaren Nähe für einen kurzen Moment die Macht einsetzte. Diesmal war Nexx’s Gefühl eindeutig.. Hier war er richtig..


xx Tatooine xx Mos Eisley (Waffengeschäft) xx Darth Nexx ( Arica, Alec ) xx
 
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}>>[ Tatooine >< Mos Eisley >< in einem Waffengeschäft >< mit Arica]<<{

Langsam drehte Alec das Feuerzeug in seinen Händen, grinste. Die blauhäutige Twi´lek, die darauf abgebildet war und sich, kaum bekleidet, in aufreizender Pose keinerlei Blöße hingab, war nur auf den ersten Blick die kraftvolle Verführerin. Die etwas zu hohlen Wangenknochen verrieten dem aufmerksamen Betrachter ihre Unterernährung. Jene grünbläulichen Flecken an der Schulterpartie mochte man für gewöhnliche Pigmentstörungen halten, waren sie doch aber tatsächlich verfärbte Blutergüße, die zusätzlich auf die Qualität ihres Lebensstandards hinwiesen. Letztlich war der beinahe leblose, stumpfe Blick, der sich geschickt hinter ihrer ach so anrüchigen Fassade verbarg, das deutlichste Zeichen, dass nichts auf diesem Feuerzeug der Realität entsprach. Es war eben nur ein geschickter Werbegag, eine gewöhnliche Produktvariation. Und diese Twi´lek war nur eine von millarden weiblichen Wesen da draußen, die zu schwach oder zu dumm waren, sich diese Ausbeutungen gefallen zu lassen. Sie hätten einem ja beinahe Leid tun können - wenn sie doch nur nicht so jämmerlich gewesen wären.

Schmunzelnd stellte Alec das Feuerzeug wieder in die Ablage zurück und wandte sich zu seiner Meisterin um, die ihn - etwas zu seiner Überraschung, mit einem breiten Grinsen bedachte. Auch ihre Haltung, die sie neben Alec an der Theke eingenommen hatte, war sogar geradezu verspielt, bemerkte Alec, während seine Geistesprozesse so langsam mit ein paar Prognosen für seine vielleicht etwas unüberlegten Worte aufwarteten. Er schluckte und blickte nun gar nicht mehr belustigt, sondern wieder stoisch wie sonst, als Arica zu sprechen begann.


Herabwürdigen? Beschämend?
Wohl kaum! Wer weiß warum sich diese armen Frauen dazu hergeben mussten. Nicht die Frauen sind es, die sich degradieren, sondern Jene die mit so etwas Geschäfte machen. Und noch viel schlimmer sind die, die solchen Schund kaufen.
Nur ein Mann kann den Makel solcherlei Dinge, bei der ausgebeuteten Frau suchen und sich gleichzeitig wohl auch noch daran ergötzen.


sagte die Executorin laut und nüchtern wie schweres Wasser. Anschließend fuhr sie flüsternd fort:

Nur Männer sind so leicht zu manipulieren, dass ein wenig nackte Haut schon ihren Verstand benebelt und sie zum Beispiel zum Kauf dieses kurzlebigen Mistes verleitet.
Glaubst du mich auf diese Art entsetzen zu können. Ich habe Dinge gesehen und getan die diese Bilder wie Fotos aus einem Mädchenpensionat wirken lassen.


Alec ahnte schon, was ihm jetzt wohl gleich blühte, doch würde er nichts dagegen tun können. Keine echte Alternativen - er konnte es nur schlimmer machen. Arica kam ihm immer näher, streckte sogar die Finger nach ihm aus, als sie noch ein paar Worte säuselte, und seine Erwartungen ganz erfüllte, als sich mit einem Schlag ein unbarmherziger Schraubstock seine Gurgel zerdrückte. Ein letztes Krächzen entwich seinem Mund, bevor keine Luft mehr die Röhre zu passieren vermochte. Wieder schossen seine Hände reflexmäßig zum Hals - wieder griffen sie ins leere und fanden den Würger nicht.

Sogleich zog er die Macht zu sich, versuchte sich wie in der Übung gegen ihren Machtwürgegriff zu stämmen, denn wenn dies auch eine Strafe war, war es doch immer auch Training. Eine widerstandslose Bestrafung käme seiner Selbstaufgabe und einem Tötungsgesuch gleich. So legte er alles was er hatte in den Widerstand, das Schutzschild ... und musste mit entsetzen bemerken, dass dieser Würgegriff nichts mehr mit der Qualität aus der Übung gemein hatte. Zuvor hatte sie nur mit ihm gespielt, es ihm kinderleicht gemacht. Dieser Griff, der ihn langsam blau anlaufen ließ, war soviel kraftvoller als zuvor, dass Alec mit seinem Schutzschild die von Arica verströmende Macht kaum einen fingerbreit wegzudrücken vermochte. Mit der letzten in seinen Lungen verbliebenden Luft röchelte er ein


"... habs verstanden ..."

hervor, bevor sich seine Kehle gegen jeden Widerstand wieder zuschnürrte. Gerade, als er glaubte nun doch noch sein Bewusstsein zu verlieren, verschwand der erbarmungslose Drossler und frischer Sauerstoff schoss in die Lungenflügel zurück. Wie vom Haken gelassen, fiel Alec in die Hocke, konnte sich in der jedoch halten und rieb sich den Hals, während er Stoßweiße Luft schnappte.

Trotz allem, rang er ein paar Worte hervor, die ihn genauso überraschten, wie womöglich auch Arica. Mit großen Auge sah er sie an, Unglaube mit Begeisterung gemischt.


"... so viel Kraft. Ich habe gespürt ... sowas hätte ich nie für möglich gehalten ..."

keuchte er, nahm sich dann aber zusammen und schwieg. Okay, jetzt wusste sie, wie sehr sie ihn beeindruckt hatte. Niemals zuvor hatte er so deutlich die Macht gespürt, die sie hatte kontrollieren können. Selbst in dem Kampf des Imperators hatte er nichts vergleichbares gespürt - wobei er damals wahrscheinlich einfach nicht richtig hatte hinschauen können. Unfassbar! Sie hatte soviel Macht. Wie konnte ein Lebewesen nur soetwas zustande bringen. Ein Wunder, dass sie sich soweit unter Kontrolle und ihn nicht einfach zermalmt hatte.

Als der Verkäufer aus dem hinteren Bereich zurück kam, riss er Xander aus seinen Gedanken. Zügig stand der Adept wieder auf, sich noch immer den Hals reibend. Er wusste, dass der Verkäufer, der ihn irgendwie böse anzuschauen schien, seine abflachende Verfärbung bemerken musste, und so ließ er sie nicht unkommentiert.


"Hatte gerade einen Asthma-Anfall."

nuschelte Alec dem Cretin emotionslos zu. Als dieser ihn dennoch merkwürdig anschaute, fiel Alec ein, dass er ja sowieso noch ziemlich rabiat aussehen musste, mit den ganzen Kampfblessuren im Gesicht. Wahrscheinlich hatte der Typ sie gerade erst bemerkt, war er zuvor doch so mit der "Chefin" beschäftigt gewesen.

"Und das da ...", Alec wieß auf sein Gesicht, " ... da bin ich gegen nen Bantha gelaufen."

fügte er etwas giftiger hinzu, damit dieser Kerl sich gefälligst um seinen Kram kümmerte. Als dieser sich nun gehorsam wieder Arica zuwandte, wirkte er irgendwie verändert. Na toll, dachte sich Alec, der schien jetzt nicht mehr so recht an die Geschichte mit den Ausgrabungsarbeiten zu glauben.

}>>[ Tatooine >< Mos Eisley >< in einem Waffengeschäft >< mit Arica und Verkäufer]<<{
 
Mos Eisley Raumhafen – in einem Waffengeschäft - mit Alec

Beinahe hätte Alec’s begeistert wirkende Aussagen ein zufriedenes Grinsen auf Arica‘s Lippen gezaubert. Doch die Umstände verhinderten diesen spontanen Ausbruch der Zufriedenheit und gleichzeitig fragte sie sich, wieso dieses ungläubige Log eines Adepten sie so erfreute. Er musste doch wissen dass sie stark war! Das sie Kräfte bändigte, von denen er noch nicht einmal zu träumen wagte.
Nicht für möglich gehalten?
Den Satz hätte sie jetzt auch falsch verstehen und ihn gleich mehr strafen können. Aber irgendwie klang es eher wie ein Kompliment und das war es was sie beinahe ihre Mundwinkel hatte nach oben verziehen lassen. Aber eben nur beinahe, denn gerade kam ja dieser schmierige Verkäufer zurück und gleichzeitig nahm Arica etwas wahr, das ebenfalls einen Teil ihres Bewusstseins in Anspruch nahm. Da war eine Präsenz… direkt in der Nähe… das konnte nicht. Niemand wuste von ihren Reiseplänen! Niemand!
Mit einem Mal wollte Arica schnellst möglich aus dem Laden und auch das langsam mehr und mehr aufkommende Mistrauen des Verkäufers, lies sie den Entschluss fassen sich schneller aus dem Laden zu bewegen, als sie gedacht hätte.


Ja, stelln sie sich vor, das geschieht ihm so oft in letzter Zeit! Andauernd passiert es ihm, dass er keine Luft bekommt. Und warum? Nur weil er sich einfach nicht merken kann, wie man sich in seiner Lage zu benehmen hat.

Dozierte Arica in Richtung des Verkäufers, lenkte ihn damit vom weiteren grübeln und Misstrauisch werden ab und sagte mit ihren Worten noch nicht einmal etwas Falsches. Durchaus konnte man ihre Worte auch ein zu eins auf Alec’s Situation als ihr Adept beziehen und ein kurzer Augenaufschlag und ein Seitenblick hinüber zu ihrem Schüler/Untergebenen sagte ihm dies wohl auch deutlich.
Danach wandte sich Arica wieder ganz dem Schmierlappen zu und grinste ihn mit dem zuckersüßesten falschen Lächeln an, das sie im Moment zu Stande bekam und während er sich bein zusammenrechnen der Posten drei Mal zu seinen Ungunsten vertat, bekam er auch nicht mit, wie Arica‘s geschickte Fingerchen in der Auslage auf Wanderschaft gingen. Die Zeiten als Straßendiebin waren zwar schon sehr, sehr lange her, aber anscheinend hatten ihre Hände nichts verlernt denn wenig später wanderte ein wunderbar aufwändig gearbeitetes Edelstahlschmuckfeuerzeug unauffällig in ihre linke Hosentasche während ihre rechte Hand den Verkäufer den Creditchip mit der überaus üppigen Kreditlinie entgegen hielt um die mittlerweile in zwei größeren Kisten verpackten und neben ihr stehenden Sprengmittel zu bezahlen. Bei der, trotz Rechenfehlern, immer noch hohen Summe, verflog wieder ein Gutteil des Misstrauens, das Arica in den letzten Minuten bei dem Kassierer gespürt hatte. Ja, Gier war eine überaus starke Empfindung, die den durchaus vorhanden, und meist sinnvollen Instinkt der Wesen leicht überlagern oder auch ganz aus blenden konnte. Ihr sollte es nur recht sein!
Bis zur Tür begleitete der Schmierlappen noch Arica und half sogar beim tragen, bis er dann draußen die zweite Kisten, oben auf diejenige, die Alec bereits trug, hinauf wuchtete und sich dann wieder in seinen sicheren und wohl temperierten Laden zurück zog.
Dieser Teil war also erledigt. Allerdings da war noch diese Präsenz und sie war jetzt noch näher als zuvor.
Arica’s Augen verengten sich zu winzigen Schlitzen und ihre Körperspannung erhöhte sich während sie nach außen noch immer den sorglosen Eindruck zur Schau stellte, während sie auf den zu ging, den sie schon eine Weile fühlte.


Nexx! Was führt deine Schritte hier her!
Bist du wieder im Namen unser beider „Freund“ unterwegs?


Sie hatte durchaus noch lange nicht vergessen, das er Allegious Handlanger gespielt hatte. Und auch wenn Nexx ihr bei ihrem letzten Zusammentreffen versichert hatte, er wäre ihr treu ergeben und sie außerdem, zumindest in dieser Beziehung, auch keine Falschheit bei ihm spüren konnte, war da trotzdem ein gewisses Maß an Misstrauen, das von der Tatsche seines plötzlichen Auftauchens hier nicht gerade wenig genährt wurde. Er brauchte nun schon eine sehr gute Erklärung für sein Auftauchen, um dieses Misstrauen zerstreuen zu können.
Allerdings, war dies hier sicher nicht der Richtig Platz um sich unverblümt über Interna zu Unterhalten. Noch immer wollte Arica möglichst unauffällig bleiben. Also hob sie erst einmal eine ihrer Hände um Nexx klar zu machen das dies nicht der Ort für nähere Erörterungen war und hinterher wandte sie sich hab Alec zu um die Beiden einander vor zu stellen.


Übrigens, Nexx, dies hier ist Alec, er nimmt den Platz an meiner Seite ein, den du einst inne hattest.

Näheres wollte sie in der Öffentlichkeit dieser Straße nicht sagen. Statt dessen griff sie sich eine der neutral beschrifteten Sprengstoffkisten, die Alec gerade auf seinen Armen balancierte und drückte diese nun Nexx in die Hände!

Du kannst Alec gleich helfen unsere Einkäufe zu unserer Segelbarke zu tragen. Dann können wir auch in Ruhe und Deutlichkeit weiter reden! Du hast mir so Einiges zu erklären.

Mos Eisley Raumhafen – Straße - mit Alec und Nexx
 
xx Tatooine xx Mos Eisley (Waffengeschäft) xx Darth Nexx ( Arica, Alec ) xx


Er spürte eine Präsenz in dem Raum. Sie war stark und unverwechselbar mit irgend einer Anderen, die der Zabrak jeh auch nur an einem Ort gespürt hatte. Doch er kannte sie.. Und er wusste, dass er sich für sie, schon längst nicht mehr unbemerkt in Mos Eisley aufhielt.
Er musste zu ihr! Doch da in den Laden hinein zu platzen, zu viel Aufmerksamkeit erregen und schlichtweg zu unnötigen Handlungen führen würde, lehnte sich Nexx einfach an die Mauer, der sich links neben ihm befindenen Eingangstür des Ladens und wartete ab.

Er schloss die Augen und atmete tief durch. Er spürte allerlei verschiedene Lebewesen, die sich in seinem Umkreis befanden und es schien so als wären die Gefühle die sie ausstrahlten
Warme bunte Rauchwolken die in die Luft stiegen und mit der Zeit verflogen. Doch sah er jene nicht, bei der Präsenz die er erwartete. Sie war kalt.. und außerdem.. nicht allein!
Wer war dieser andere jemand, den Nexx wahr nahm. Auch er schien die Fähigkeit zu besitzen mit der Macht umzugehen, doch war er noch deutlichst um ein vielfaches schwächer als die andere Präsenz die mit ihm war und bat dem Apprentice so genügend Freiraum um ihn mit der Macht zu erfassen. So spürte er schließlich, wie sich beide in seine Richtung bewegten und den Laden verließen.. Und dann sah er sie: Arica Kolar.. Seine Meisterin..

Ohne Zeit zu vergeuden kam sie direkt auf ihn zu. Nexx löste seine verschränkten Arme, stieß sich leicht mit seiner linken Schulter von der Mauer ab an die er sich er sich gelehnt hatte und erwartete sie..

Sie war so schön und so unglaublich tödlich wie er sie in Erinnerung hatte. Das letzte Mal hatte er sie gesehen, als sie den Operation Saal verlassen hatte, in dem man dem Zabrak sein jetziges Aussehen verliehen hatte. Ab da war sie verschwunden und für Nexx war klar geworden, dass er sie finden musste; und sein weg hatte ihn hier hin geführt.

Meine Meisterin..

Sprach er leise zu ihr, um sie mit jenen Worten in Empfang zu nehmen; Unverzüglich danach, sprach sie ihn an. Sie begrüßte ihn und fragte ihn nach den Gründen die seine Schritte hier her führten und ob er vielleicht in Allegious’ Namen hier sei. Beide Fragen waren absurd. Einst hatte er einen Auftrag des Imperators angenommen, da er sich dazu verpflichtet fühlte. Arica hingegen hatte dies als einen Vertrauensmissbrauch betrachtet und hatte den Zabrak dafür bestraft. Doch war er ihr unterwürfig. Er war es immer gewesen und er war sich sicher, dass sie es wusste..

Die Antwort zu der anderen Frage war Naheliegend, doch ironischer Weise schwer zu formulieren. Was war es genau, dass seine Schritte her führte? Die Macht? Er war kein Jedi, und allein der Gedanke ekelte ihn. Es war ihre Präsenz.. Sie war alles war er hatte und Sie hatte ihn zu diesem Ort gebracht. Ein kurzes

Nein..

Sprach er aus, bis er weiter in seiner dunklen fast flüsternden Stimme fortfuhr;

Ich bin nicht im Auftrag von Jenem hier und Meisterin.. Ihr wart es die mich herführte..

Kurz darauf wandte sich sein Blick von ihr ab und überflog das Gesicht der neben ihr stehenden Person. Obwohl, Nexx’s Blicke unter seinem Helm für niemanden sichtbar waren, schien es so, als hätte Arica sie ganz genau verfolgt und stellte ihm zugleich die weitere Präsenz als ihren neuen Adepten namens Alec vor. Es kochte in Nexx, doch ließ er sich keinerlei Emotionen anmerken.
Was hatte sie sich nur vorgestellt?! So viel war geschehen! Und sie hatte nichts besseres zu tun, als zu verschwinden und sich eine neue Made als Schüler zu machen? Es herrschte dringender Klärungsbedarf (^^) für den Zabrak, doch da der Ort dafür momentan der falsche war, musste er sich noch etwas gedulden.. Sie presste ihm eine Kiste in die Arme und kündigte an, dass sie zu ihrer Segelbarke wolle um dort deutlich weiter reden zu können. Mit einem Kopfnicken stimmte ihr der Zabrak zu folgte ihren Schritten; Alec schenkte er keine Aufmerksamkeit.



xx Tatooine xx Mos Eisley (Straße) xx Nexx, Arica, Alec xx​
 
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