Bastion

[ Bastion ? Sith-Tempel ? Trainingsraum ? B.A. Baracus, Enui & Sera ]


Einen Holzpylon bewegen? Nur mithilfe der Macht? Mithilfe der Willenskraft, oder was genau verlangte da sein verrückter Ausbilder? Wie sollte B.A. Baracus das bloß schaffen? B.A. war ein Kämpfer. Er konnte sich bewegen, er konnte einstecken, er konnte austeilen, aber Gegenstände bewegen mithilfe dieser komischen Wesen? Wie hatte sie Enui noch gleich genannt? Medichlorianer? Der ?Knockaround Guy? war definitiv nicht dafür gemacht so etwas anzustellen. Wenn er es nicht besser wüsste, würde er nicht mal auf die Idee kommen, dass es möglich war. Aber die Beiden Sith hatten es ihm ja mehr als deutlich vorgemacht?

Vielleicht muss man mit diesen Medichlorianern von denen er sprach reden? Möglicherweise hilft das?

Sicherlich nicht die verrückteste Idee, die B.A. in seinem Leben hatte, doch er wusste wie gesagt nicht wie er dieses Aufgabe auch nur im Entferntesten lösen sollte. Als erstes schloss der Mensch seine Augen, um erst mal das vorige Gefühl, welches er bei den Gewichten hatte, wieder zu spüren. Langsam aber sicher wurde der Holzpylon sichtbar. Dies schien B.A. zu liegen, Dinge in der Dunkelheit wahrzunehmen, war noch nie sein Problem gewesen. Vermutlich hätte er nicht gewusst, dass das Objekt wirklich ein Holzpylon war, dass vor ihm lag? so geschärft waren seine Sinne sicherlich nicht, aber dass da ein Objekt lag war sicher.
Also versuchte er sich mit diesen Kleinstwesen, diesen Medichlorianern zu unterhalten, damit diese ihm dieses Objekt zukommen ließen? In einem leisen Flüsterton natürlich?


Also liebe Medichlorianer, würdet ihr mir den Gefallen tun und dieses Objekt in meine Richtung bewegen? Bitte?

Dieser Versuch hatte nicht wirklich viel Erfolg, wie sich schnell herausstellen sollte. Doch wie konnte man einem Gegenstand befehlen, sich zu bewegen? Es war einfach zu abstrakt. Die nächste Idee, die B.A. kam, war die seine Kraft einzusetzen?
Er spannte seine Muskeln an, während sich seine Hände in Richtung des Pylonen bewegten. Mit aller Kraft versuchte er nun das Objekt an sich heranzuziehen? Wieder und wieder. Zwar sah es beeindruckend aus, wie seine Muskeln fast zu platzen schienen, aber es sah auch selten dämlich aus, wie ein erwachsener Mann verzweifelt einen kleinen Pylon zu bewegen versucht? mithilfe der Willenskraft, Macht? was auch immer es war.


Was für eine beschissene Aufgabe! Wer denkt sich so einen Scheiß nur aus?

B.A. wären sicherlich noch mehr Flüche eingefallen, aber er wollte sich nicht zu viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Er fühlte sich weder wohl mit der Aufgabe, noch ging es ihm überhaupt sonderlich gut. Sein Kopf fühlte sich immer noch an, als wäre da der gesamte Tempel drauf eingestürzt. Allerdings würde er nicht aufgeben. Niemals würde B.A. aufgeben. Das Wort kannte Baracus gar nicht. Er würde es weiter und weiter versuchen?

Früher oder später klappt es, ganz sicher?

Natürlich versuchte er sich Mut einzureden. Aber das Wort ?später? gefiel ihm gar nicht. ?Geduld? war so ein unschönes Wort für ihn. Er war nie sehr geduldig gewesen.

Argh, dieser verdammte Sith! - dachte B.A.

Am liebsten hätte er den Pylonen genommen und mit etwaigen Körperöffnungen Enuis Experimente angestellt. Vermutlich wäre er nicht sehr weit bei dem Versuch gekommen, aber allein der Gedanke bereitete ihm schon Genugtuung. Aber bevor er zu sehr mit dieser lästigen Aufgabe beschäftigt war, versuchte sich B.A. wieder auf den Holzpylonen zu konzentrieren?


[ Bastion ? Sith-Tempel ? Trainingsraum ? B.A. Baracus, Enui & Sera ]
 
|| Bastion ▫ Gang des Sith Tempels || ▫ Utopio, Ky, Sinaan, Flash, Cartis​

Die Arroganz des Sith war einfach unerträglich, wie er auf Utopio herabblickte, weil er seine eigenen Argumente für so unübertrefflich hielt. Dabei war seine ganze Argumentation einzig auf die unbewiesene Behauptung gestützt man könne, einmal eine „Türe“ durchquert, nicht mehr umkehren. Unter gewissen Umständen stimmte diese Aussage aber einfach nicht, nur würden die Umstände dem Apprentice kaum gefallen. Wer sich von den Dingen lösen konnte, die er liebte, der wurde frei, frei durch jede Türe zu gehen, die ihm beliebte. Ob das ein Sith je verstehen würde, dass nicht das Streben nach Macht und Einfluss, nach Stärke und Respekt, wahre Freiheit bot, sondern der Verzicht, die Fähigkeit sich zu lösen? Utopio musste sich allerdings eingestehen, er selbst war auch nicht gerade ein Musterbeispiel darin sich von etwas lösen zu können, dafür war er viel zu sehr im Leben und anderen weltlichen Dingen verankert.

Ich glaube nicht, dass man zwei Adepten aufnehmen darf.

Utopio hatte nicht vor sich all zu lange mit diesen Fragen aufzuhalten, sie mussten hier schleunigst verschwinden, Cartis machte ihnen das nicht gerade einfach. Was dachte sich der Ryn eigentlich, das ihn dazu befugte andere Ordenskollegen aufzuhalten? Utopio konnte ein wenig Zorn nicht davon abhalten in ihm aufzuglimmen. Obwohl er es mit einem Sith zu tun hatte, der bestes Beispiel dafür war, dass auch ein Sith eine Entscheidungsmöglichkeit hatte und nicht gezwungenermaßen stets den Kampf wählen musste, war ihm der Ryn alles andere als sympathisch. Er war so verflixt selbstverliebt und hochnäsig, da war ihm Marth, der sich trotz seiner eigentlich guten Natur für den Kampf entschieden hatte, viel lieber gewesen. Aber wie hieß es so schön, Hochmut kam vor dem Fall.

Als er dann auch noch Sinaan packte und fortstieß wurde es dem Ritter wirklich zu bunt. Was dachte sich der Apprentice eigentlich? Der Ritter schleppte sich vor seinen neuen Freund und packte ihn am Arm. Utopio wusste wirklich nicht ob das klug war, aber wenn der Sith es so weiter trieb würde es ihm irgendwann egal werden, ob man sie als Jedi entlarvte oder nicht.


Was für ein Recht habt ihr euch gegen Ordenskollegen zu erheben, die ich explizit unter meinen Schutz stellte? Ihr mögt euch vielleicht aus Furcht vor Kampf und einem Tod auf dem Schlachtfeld auf eure Krankenstation verkriechen können, das heißt aber noch lange nicht, dass ihr nicht durch ein Lichtschwert sterben werdet.


Utopio grinste, mal Jemandem zu drohen war eine lustige Erfahrung. Es tat gut, das musste er eingestehen, aber er könnte so nicht leben, nicht zu wissen wem man vertrauen konnte und wem nicht, immer mit dem Hintergedanken ein aufstrebender Adept, neidischer oder zorniger Mitsith, könnten einen im Schlaf erdrosseln. Das Bild eines begabten Denkers hatte er ja ohnehin nicht abgegeben, vielleicht war er besser darin den großen Krieger – der er wahrlich nicht war – zu mimen.

Ihr sprecht ab sofort nur noch mit mir! Und jetzt habe ich eine Frage, was berechtigt euch uns hier festzunageln, anstatt unsere Taten mit leuchtenden Augen zu besingen?

Alleine die Vorstellung war lächerlich, doch vielleicht konnte er jetzt das Gespräch endlich mal weg von Sinaan und zu vielen Schülern hin zu etwas Nützlichem lenken. Der Ryn kannte sich doch sicherlich in dem Sith Tempel aus und jetzt, da er Utopio sowieso für nicht gerade den hellsten hielt, würde er hoffentlich keine Gefahr wittern...


|| Bastion ▫ Gang des Sith Tempels || ▫ Utopio, Ky, Sinaan, Flash, Cartis​
 
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[Bastion - Hauptstadt – Straßen - Aden, Jag, Esek, wenige Passanten]

Vor einem Geschäft hielt die Gruppe an. Fasziniert sah er die Modelle an und die Erinnerungen wurden wieder wach. Ja auch er hatte solche Schiffe geflogen vor einer Ewigkeit fast.

"Allerdings Aden, ich kann mich noch sehr gut daran erinnern. So als ob es gestern gewesen wäre. Die Zeiten in der Akademie waren wirklich schön."

Esek stimmte dem zu und während Jag von etwas abgelenkt wurde, sahen seine Freunde weiter neugierig ins Schaufenster.

Jag konnte die Sith spüren. Ihre Aura war finster dunkel, geheimnisvoll. Es schien ein Schatten über dem Orden zu liegen, der bedrohlich wirkte. Dunkelheit schien Jag zu umgeben und durch ihn zu fließen. Wie ein Schleier legte diese Dunkelheit sich auf ihn und in seinem inneren erwachte etwas, was all die Zeit im Dunkeln gelegen hatte. Es schien, als ob der Hass erneut zum Leben erwachte wie die Instinkte eines tieres. Jag spürte, wie der Schatten ihn in seinen Bann zog und er das Gefühl hatte leuchtende Augen vor sich zu sehen. Augen die sich in die seinen Bohrten und immer tiefer in ihn sahen. Wie jemand, der bis tief in seine Seele sehen konnte und dort eindrang.

Wie ein dichter Nebel verdichtete sich die Dunkelheit und schien Jag zu verschlucken, ihn gefangen zu nehmen und ihm keine Ausweg zu zeigen. Die dunklen Augen bohrten sich noch tiefer und ergründeten den jungen Mann mit aller Macht. Sie prüften ihn. Jag bekam nicht mit was um ihn geschah. Langsame Schritte lösten ihn von seinen Freunden und er schritt weiter auf den Orden zu. Eine Macht, eine unglaubliche Macht schien ihn zu rufen. Ihn zu locken, ihm zu sagen, dass er auf ihn warte. Verführerisch legte die Dunkelheit sich völlig um ihn und schnitt Jag völlig von der Realität ab. Er öffnete sich der Macht und spürte nun völlig, die Dunkelheit im Orden. Spürte die Unterschiedlichkeiten der Menschen und Nichtmenschen dort. Loyalität, Hass, Zorn, Wut, Leidenschaft, Verrat, Treue, Skrupel und Tod. So viele Eigenschaften parten sich hier und zogen den jungen Mann in eine Strudel.

Jag vergaß jegliche Realität. Abgeschnitten davon, glitt er in eine Welt der Schatten und imaginären Geschöpfe. Zeit und Raum spielten keine Rolle mehr. Jag sah Sith. Dem Kleidungsstyle zu urteilen vergangene Imperatoren, vergangene Geister. Noch schienen sie ihn nicht zu bemerken oder sie ignorierten ihn. Dann kamen die dunklen Augen zurück und manifestierten sich zu einer Person. Schwarzgekleidet, Mächtig, ein Sith Lord. Langsam kam er auf Jag zu. Sein Gesicht kühl, seine Körperhaltung zeugte von Stärke. Er war verhüllt in einem dunklen Schwarz. Die Kapuze verhüllte sein Gesicht. Nur diese dunklen Augen sahen ihn an. Durchdringend bis ins letzte seiner Seele.

Es tobt eine Wut in dir, die schon lange nicht mehr gespürt habe. Eine Bestie in dir wartet nur darauf in Erscheinung zu treten junger Jag. Der Weg der Sith ist dir vorherbestimmt. Du wirst ein mächtiger Sith werden.

Die Worte des Schattenmannes halten durch die Macht wieder und wurden verstärkt. Wie ein Echo vibrierte seine Stimme und drang in Jag's Kopf ein.

Die Wege der Sith mein junger Sith, sind sonderbar. Deine Wut und dein Hass verleihen dir eine unglaubliche Macht. Eine Macht die in denn alten Tagen der Sith gebraucht wurde. Doch dies ist Vergangenheit denn ein neues Zeitalter hat begonnen. Wir, die wir die Sith sind haben an Stärke und Macht gewonnen. Wir sind auferstanden von denn tot geglaubten. Dazu auserkoren neue Macht zu erlangen und diese vernichtend einzusetzen. Der Sieg liegt bei uns.

Jag sah den Mann an, der fast vor ihm stand. Dieser Sith überragte ihn. Seine Stärke und Macht überragten ihn. In seinen dunklen Augen schien ein Feuer zu züngeln. Unnachgiebig, stark und voller Willen. Zu allem bereit und zu allem Fähig. Entschlossen. Achtung und Respekt stieg in Jag auf, als er dies spürte.

Öffne dich mir Jag und du wirst erkenne, welche Macht ein Sith hat und zu was er fähig ist.

Jag gehorchte. Unfähig sich dagegen zu lehnen, griff er nach dem Mann und öffnete sich diesem völlig. Die Dunkelheit durchströmte ihn vollends. Dann spürte er Wut, Hass, tiefe Verachtung. Sie kamen über ihn und es dauerte einen Moment ehe Jag begriff, dass es nicht seine eigenen Gefühle sind, die er da spürte, sondern die des Mächtigen Sith. Immer stärker wurden diese Gefühle und nun sah Jag Bilder der Qual, der Kämpfe und des Todes. Jedi und Sith metzelten sich nieder. Krieg herrschte. Ein Krieg, der vor langer Zeit einmal geherrscht hatte. Leichen säumten die Wege. Immermehr Krieger fielen. Tod und Schrecken herrschte weit und breit. Schrei der Angst durchzogen die Nacht und endeten jämmerlich. Die wenigen, die übrige geblieben waren, gingen von dannen. Zurück blieben die Toten. Es waren Sith und es schien, als ob sie gänzlich vernichtet wären. Dahingeschlachtet. Ein Wind wehte. Dann verschwamm das Bild und als es wieder klar wurde, waren die Leichen verschwunden. Aber nicht alle. Eine lag noch am Boden und als Jag genauer hinsah, merkte er, wie sie sich bewegte, langsam aufstand und die Kapuze dicht ins Gesicht zog. Einer hatte also überlebt. Ein Sith war dem Massaker entkommen. Die Gestalt drängte an ihn vorbei und einen kurzen Moment trafen sich die Augen der beiden und Jag erkannte ihn. Es war der Sith, der gerade in diesem Moment ihm diese Bilder gezeigt hatte.

Erschütterung durchlief ihn. Wieder verschwamm das Bild und wieder wurde es klar. Diesmal an einem anderen Ort. Wieder herrschte Krieg. Soldaten kämpften. Menschen starben. Wieder standen sich die Sith und die Jedi gegenüber. Ein Kampf der aussichtslos schien. Ein Kampf der weder verloren noch gewonnen werden konnte und doch gewannen die Jedi erneut und brachten damit die Sith erneut zum Fall. Wieder verschwanden sie von der Oberfläche und es schien als ob sie diesmal gänzlich vernichtet seien. Aber dem war nicht so. Es gab überlebende und wieder war es der Mann, der ihm die Bilder zeigte.

Jag atmete flach und unruhig. Dann verschwanden die Bilder und er spürte, wie sich der Sith aus ihm zurück zog.

Die Jedi sind nichts als Abschaum. Jedesmal wenn sie versucht haben uns zu vernichten sind sie gescheitert. Sie sind gescheitert ohne es zu wissen. Verblendet von ihrer angeblichen Weisheit. Verblendet von der Macht. Nie werden die Jedi schaffen uns aus zu löschen. Denn dort wo es Licht gibt, gibt es auch Schatten. Und wo es Schatten gibt, gibt es Dunkelheit.

Jag wusste das er recht hatte. Nie würden die Jedi die Sith vernichten aber auch umgekehrt würde es so ein. Beide waren nicht zu trennen. Sie waren verbunden. Beide Seiten verband etwas und auch wenn sie versuchten dies zu leugnen, es ab zu streiten so würde es doch nichts daran ändern. Licht und Dunkelheit waren untrennbar.

[Bastion - Hauptstadt – Straßen nahe dem Sith Orden- Jag - abseits Aden, Esek, vereinzelt Passanten]
 
[Bastion - Hauptstadt ? Straßen - Aden, Jag, Esek, wenige Passanten]



Abgelenkt von den Modellen merkten Esek und Aden erst nicht, wie Jag sich langsam von ihnen entfernte. Der Tempel schien ihn magisch zu rufen und schließlich war er ganz weit weg. Schließlich aber wollte Aden ihn etwas fragen.

?Sag mal Jag, weist du noch wie wir da? Jag? Wo ist er hin??


Weg. Einfach verschwunden. Jag war wie vom Erdboden verschluckt. Aden schaute sich um und entdeckte ihn letztlich schon eine Straße weiter langsam in Richtung Tempel laufen.


?Jag, warte!?

schrie Aden und rannte zu ihm hinüber. Esek folgte schließlich. Schnell hatte Aden den Freund erreicht und faste ihm an die Schulter, um ihn zum Stehenbleiben zu bewegen.
Doch er reagierte gar nicht. Weder auf die Rufe noch auf Adens stoppenden Hand. Wie paralysiert starrte er den Tempel an und zeigte, bis auf seinen gemächlichen Gang, keine weiteren Regungen.


?Was ist nur los mit d??

Aden hielt inne. Er spürte etwas. Ein dunkler Schleier hatte sich über Jag gelegt und hielt den Freund in seinem Griff. Eine unglaubliche Kälte ging von ihm aus, so dass sich Adens Armhaare aufrichteten und er eine Gänsehaut bekam. Esek vermutete kurz eine Nachwirkung des Alkohols, schaute dann aber Ratlos in Adens Richtung. Dieser versuchte erfolglos Jag wachzurütteln.

?Jag wo bist du??

doch dieser war nicht mehr da und die Kälte, die Aden spürte, wurde stärker.



[Bastion - Hauptstadt ? Straßen - Aden, Jag, Esek, wenige Passanten]
 
[Bastion - Hauptstadt – Straßen - Aden, Jag, Esek, wenige Passanten]

Jag bekam nicht mit, dass seine Freunde mittlerweile neben ihm standen. Zu sehr vertieft war er in diese dunklen Welt. Schatten umgab ihn noch immer. Kein Licht drang hindurch. Noch immer stand der mächtige Sith vor ihm und noch immer verhüllte die Kapuze sein Gesicht.

Die Geschichte hat so oft bewiesen mein junger Sith dass auch die Jedi gescheitert sind und sie werden scheitern. Denn wir werden die Herrschaft über die gesamte Galaxis haben. Gleich was es kosten mag, gleich wie hoch der Preis sein wird. Die niedrigen Wesen wurden schon immer unterdrückt und werden auch immer unterdrückt sein. Die Starken ob siegen während die Schwachen sterben oder zu Sklaven verdammt werden.

Die Wort des Sith drangen in das Gehirn des jungen Mannes ein. Verfestigten sich dort. Jedes seiner Worte prägte sich in Jag's Gedächtnis ein. Er würde daran denken. Gleich was geschah.

Und nun mein junger Sith spüre die Stärke der Macht, die ein Sith Besitz. Die ihn überlegener macht als alle anderen Wesen.

Wie ein Echo verhalte die Stimme des Schattenmannes. Dann hob er beide Hände und während Jag sich noch fragte, was der Sith damit gemeint haben könnte, um zuckten dunkle Machtblitze seine Hände. Ganz langsam um zuckten sie die Hände des Schattenmannes und züngelten wie die Flammen eines Feuers. Langsam leckten sie empor und bahnten sich ihren Weg unaufhaltsam auf Jag zu. Diese Flammen um züngelten seine Uniform. Frasen sich hinein. Machtblitze umgaben ihn, schienen ihn zu verschlinge. Drohten, ihn zu zerstören, als sie immer heftiger wurde.

Kämpfe und versage nicht. Du hast die Macht dagegen anzukommen. Benutze die Macht junger Schüler.

Qualen durchfuhren Jag's Körper. Schmerzen breiteten sich aus und er glaubte sterben zu müssen. Dann hörte er die Worte des Sith Lord. Ja, er musste Kämpfen. Er war kein Schwächling. Während die Blitzte um ihn zuckten und sein Körper Schmerzen erleidete, öffnete sich Jag weiter der Macht. Eine weitere Ebene umgab ihn. Aus Dunkelheit wurde Licht. Der junge Mann ging in die Knie und jetzt kämpfte er. Winseln würde er nicht ebensowenig um Gnade flehen. Dies war eine Prüfung die zu bestehen er vermochte. Mit ganzer Kraft bäumte er sich noch einmal auf, griff in die Macht und schleuderte den unbekannten hinfort. Wut stieg auf, als neuerlich Blitze ihn trafen und dann explodierte sie wie ein Orkan und er setzte diese Wut ein, ehe er die Kontrolle verlieren würde. Wie ein Wirbelsturm fegte sie den Lord der Sith hinweg. Das Tier in ihm, die Bestie kam zum Vorschein doch trotz allem hatte er sich im griff. Denn Jag wusste im gleichen Augenblick, was der dunkle Mann vorhatte.

Das Licht erlosch und machte den Schatten wieder Platz. Leises Lachen dröhnte in Jag's Ohren und als er seine Blick erneut hob, stand der Sith vor ihm. Sein Gesicht noch immer verhüllt aber seine dunklen Augen glänzten vor Freude und stolz. Der junge Mann vor ihm hatte nicht versagt wie so viel andere. Er war stark.

Sehr gut, sehr gut mein junger Schüler.

Jag erkannte, dass der die Prüfung des Mannes bestanden hatte. Sein Weg war bereit. Er hatte die Dunkle Seite der Macht kennengelernt. Mit all ihren Seiten. Sein Weg war geebnet.

Zeit und Raum fanden wieder zueinander. Die Schatten verschwanden und somit auch der Dunkle Lord der Sith. Die Nebel lichteten sich und Jag erkannte nun wieder den Orden, vor dem er mittlerweile stand. Seine Füße hatten, ohne das er es bemerkt hatte, näher an den Tempel gebracht. Dann bemerkte er, das seine Kleidung rauchte. Was sich abgespielt hatte, war also wahr. Jag wandte leicht den Blick und nun sah er sein beiden Freunde, die ihn beide entgeistert an starten. Im selben Moment begriff er auch warum. Denn er stand nicht sondern kniete am Boden und auch sie sahen wie Rauch von seiner Kleidung aufstieg.

[Bastion - Hauptstadt – Straßen - Aden, Jag, Esek, wenige Passanten]
 
Bastion * Sith-Orden * Trainingsraum

Nioly * Phollow * Arica * Yume * Nexx * Argan

Nexx musterte die Sith Jünger. Ihre neue kleidung kam ihm jetzt erst richtig zur geltung. Ja, sie sah aus wie eine richtige Sith.
Er selber stand in seiner dunkelbraunen zerfetzten Hose da, der Oberkörper war frei. Der Zabrak schaute an sich hinunter und glitt mit der Rückhand der rechten Hand zwischen seiner Brust entlang und blickte auf die neuen Tatoos. Sie bedeckten seinen ganzen Körper. Es sollte die Loyalität zu ihm in den Sith zeigen., zugleich sollte es jedoch als Abschreknung seiner Gegner dienen. Manche bezeichneten ihn bereits als Teufels-Gestalt. Nun ja, so sah er ja eigentlich auch aus.

Der Zabrak grinnste und fing an Nioly garnicht mehr zuzuhören.
Er hatte in dem Orden bereits viel aushalten müssen. Dies war auf jeden Fall ein anstragender Tag für ihn gewesen.

Am Morgen seiner Ankunft machte er mit dem Sith-Schüler Jujuka bekanntschaft...wenn man das so nennen kann.
Er hatte sich auf der Kantina Terrasse zu ihm gesetzt. Die Beine lagen auf dem Tisch und schließlich hatte er den Schüler frech angegrinst. Dann kam der Meister Jujukas und er entschied auf einen Kampf. Beide schnitten nich sonderlich gut ab, jedoch verlor Nexx diesen Kampf. Darth Ved'er, der Meister des Schülers brachte ihn zu Salassar, einem verrückten Biest!

Er sah Potential in dem Zabrak und nahm ihn in der Bastion auf. Das Training mit Salassar war alles andere als amusant. Erst erwartete Nexx nichts doch von der einen auf die andere Sekunde wurde Nexx's Körper von blauen blitzen verschliert.
Er hatte sich auf dem Boden entlang gerollt und musste sich den Spott der anderen dunklen Jüngerm und Salassar's anhören. Das trieb den Zabrak zur Weißglut. Er erhob sich langsam und riss den Prüfer von den Beinen. Triumphierend stand er vor ihm, bis er von weiteren Blitzen weggeschleudert wurde.

Später, nachdem der Zabrak diese Prüfung bestanden hatte, kämpte er gegen einen weiteren Jünger namens Mindix. Ein attentäter! Nexx hatte ihn nach einen kurzen Kampfe besiegt.

Dann traf der junge Zabrak auf Nioly, die auch von Salassar getestet wurde. Anschließend trugen sie sich in die Bastion ein und liefen die Gänge hoch...doch Nexx wurde aufgehalten!

Es war... ein Jedi. Die art von Person an der er geschworen hatte ewig Rache zu nehmen stand schon so früh vor ihm. Nexx konnte einfach nicht anders. Es fur auf einen Kampf hinaus. Der Kampf schiein ausgeglichen zu sein bis ein Sith Lord in den Weg schritt. Es war Darth Ysim. Ein mächtiger Sith Lord so wie es scheinte, denn er und ein Wookie hätten Flash locker in kleine Häppchen zerteilen können.
Doch Nexx war blind vor Wut. Er würde Rache an den Jedi nehmen und er dachte sich, dass keine X-Beliebiger Sith einfach hereinstolpern könnte und ihm seine Rache zu nichten machen könnte. Nexx gerieht in Rage. Er stürmte auf den Sith Los und fand sich auf dem Boden wieder. Er sollte hingerichtet werden, doch schaffte es zu entlfiehen....durch Salassar's Hilfe.

Dann stieß er auf den Imperator. Der höchsten Person des Unifersums. Es war solche eine Ehre für ihn. Leider hatte er immernoch in Gedanken des letzten vorfallls wegen, den Imperator mit einem Hotel-Portier vewechselt....


An diesem Tag hatte er viele Fehler begangen., doch er nun fand er, dass er auf dem besten Wege zum Erfolg war.

Nioly hatte ihre Antowrten nun preisgegeben. Er hatte ihr garnicht mal zugehört.
Doch er würde sich bessern....das hoffte er zumindest....

Bastion * Sith-Orden * Trainingsraum

Nioly * Phollow * Arica * Yume * Nexx * Argan​
 
Bastion - Hauptstadt Center - Sith Orden - Innenhof​

Ysim empfing seinen Schüler grinsend und mit bereit stehender Klinge. Schneller als das Auge sehen konnte prallten die Schwerter aufeinander und erzeugten eine elektrische Explosion die beide zurück warf. Ein Meer aus Funken ergoss sich auf dem Boden, traf Kleidung und Rüstung.
Tyrus, nun voll in der Macht versunken, griff wieder an und erneut krachten die Klingen aufeinander.
Ysim wich nicht zurück und drückte immer stärker zu.
Doch dieses mal achtete er darauf, nicht auf den gleichen Trick wie eben noch mal hereinzufallen. Ein Auge war immer auf den Aktivierungsknopf des anderen LS gerichtet, während das andere die Augen seines Gegenübers fixierte.
Und dann versuchte es der Adept doch tatsächlich noch mal und Ysim wäre normalerweise auch zurück gewichen, doch nun setzte er alles auf eine Karte und schlug dem anderen Menschen seinen Schwertgriff ins Gesicht.
Tyrus torkelte benommen zurück und ohne es zu ahnen war Ysim schon wieder bei ihm. Die linke Hand zur Faust geballt holte der Apprentice aus und rammte sie schließlich in den Magen des Adepten.


?Zweimal den gleichen Trick zu versuche und das auch noch bei einem weit aus stärkeren und mächtigeren Gegner würde dir normalerweise den Kopf kosten?.

Tyrus stürzte zu Boden und bekam gleich noch einen weiteren Tritt gegen das Gesicht.

?Mach dir klar Tyrus, das es im Orden weder heißt du schaffst es oder du stirbst. Andere Ausgangsmöglichkeiten in einer Prüfung gibt es nicht und im Training bedeutet ein Fehler starke Schmerzen?.

Ysim ließ von ihm ab und deaktivierte sein Schwert.

?Ruh dich aus und erst wenn du wieder stark genug bist und eine Idee hast mich an der Schulter zu berühren, trete mir wieder unter die Augen. Vorher nicht. Das heute hier war gar nichts Tyrus, absolut gar nichts?.

Der Apprentice wandte sich ab und steckte den Griff seines Schwertes wieder auf den Stab.
Dann sah er sich noch mal den Innenhof an und verschwand in den dunklen Eingeweiden des Sith Ordens.
Jetzt wo sein Schüler einen Denkzettel erhalten hatte, konnte Ysim sich wieder darauf konzentrieren sich selbst zu verbessern. Seine Midi Chlorianer zerstörende Technik war auf jeden Fall noch verbesserungsfähig. Aber leider konnte er ebenso noch keinen perfekten Janem für sich verbuchen, den er hatte erschaffen können.

Eine schwierige Frage. Während sich sein Schüler ausruhte, hatte er nur Zeit für eine Sache. Zerstören oder erschaffen? Auf den ersten Blick eine leicht zu lösende Aufgabe, denn Ysim zerstörte lieber als etwas zu erschaffen. Es war ja auch leichter zu töten, als Leben zu erschaffen.
Mit seinen Überlegungen stolperte Ysim direkt in einen der langweiligen Trainingsräume hinein, der jedoch schon besetzt zu sein schien.
Ein Wookiee, den einzigen den Ysim etwas besser kannte als die, die er hat töten müssen, befand sich in dem Raum und versuchte gerade eine Statue anzuheben. Mit der Macht natürlich, denn ansonsten hätte er es ja nicht versuchen müssen, sondern es einfach getan.
Eine hohe Konzentration von Midi Chlorianern pulsierte in seinem riesigen Körper und er schien sogar mehr Potenzial zu haben als Tyrus. Das jedoch, sagte nicht viel aus. Potenzial alleine würde seine Haut nicht immer vor einer Laserschwertklinge retten oder einen Blasterschuss ablenken.
Wookiees waren auch tüchtige Arbeitstiere und furchenflößende Gliedmaßen ausreißende Geschöpfe, die man niemals unterschätzen sollte. So ein Wesen, so schnell wie Ysim, wäre weit aus tödlicher als ein Apprentice, denn sollte man seinen Schlag nicht blocken können...


?Hey...Rallrar? sagte er und wusste nicht wirklich ob er den Namen richtig ausgesprochen hatte. War ja auch nicht wichtig, schließlich war der Wookiee noch immer ein Jünger, obwohl er ganz schön zugelegt hatte seit er ihn das erste mal gesehen hatte. Ysim geschulte Augen konnte nicht mal mehr die Stelle im Fell des Wookiees ausmachen, an der sein Laserschwert eine ordentliche Wunde hinterlassen hatte.
Der Jünger stellte die Statue wieder ab und verneigte sich respektvoll. Das er dabei Ysim immer noch überragte, störte den Apprentice schon lange nicht mehr. Tal?kar war auch immer größer gewesen, egal ob er gestanden oder sich verneigt hatte.
Bei den Gedanken an den Commodore kam er nicht umher die beiden Giganten zu vergleichen und er musste fest stellen, das sein Gedächtnis ihn im Stich ließ. Er wusste nicht mehr wie groß der Wolfsmensch gewesen war.

Ysim wand den Blick schließlich von seinen Gedanken ab und sah das Tier vor sich an. Er fand, das eigentlich fast alle Rassen minderwertig waren. Weder waren sie körperlich zu schwach oder waren geistig so dermaßen benachteiligt, das man sie eigentlich nur auslachen konnte. Aber Wookiees nicht. Sie waren nicht nur verdammt stark, sondern auch intelligent genug um riesige Städte auf den auf Kashyyyk vorkommenden Riesenbäumen, den Wroshyr Bäumen, zu bauen.
Dennoch würde der Wookiee vor ihm, nie mehr sein als ein Diener, ein Sklave. Aber das war Tyrus ja auch. Ein Mittel zum Zweck.


?Hast du etwa immer noch keinen Meister??
?[Nein Mylord]?


Der Droide an der Seite des Wookiees übersetzte wie üblich das Gegrunze und Gebrüll des Jüngers, nur das der wandelnde Pelz im Moment sehr kleinlaut zu sein schien. Kein Wunder, schließlich könnten selbst seine Pranken Ysim nicht daran hindern ihn zu erwürgen.

?Dann hast du Glück. Obwohl ich schon einen Schüler habe, werde ich dich ein wenig trainieren, dafür wirst du aber tun was ich sage, als ob du mein Schüler wärst. Ich nehme an du hast nichts dagegen. Gut. Dann sag mir, was du schon alles kannst und woran wir arbeiten sollten?.

Bastion - Hauptstadt Center - Sith Orden - Trainingsraum​
 
[Bastion - Hauptstadt ? Straßen - Aden, Jag, Esek, wenige Passanten]



Aden konnte kaum glauben was er sah und vor allem, was er fühlte. Jag´s Körper ging noch ein stück weiter, bevor er schließlich in die Knie ging und irgendwie zu Qualmen begann. Doch beunruhigender waren die Schmerzen die von seinem Körper ausgingen und die Aden spüren konnte.

Er fühlte sich Hilflos wie ein kleines Kind und auch Esek konnte nichts tun als fassungslos zu Starren. Aden konnte sich nicht erinnern, den Twi´lek je so sprach- und fassungslos erlebt zu haben. Doch das Schicksal des Freundes nahm auch den ansonsten so unerschütterlichen Mann mit.

Plötzlich konnte Aden, erst schwach, dann stärker werdend, den Geist Jag´s fühlen. Er kam zurück. Erleichtert und doch mit Schrecken in den Gliedern sah er wie das Leben in die Augen seines Freundes zurückkehrte und dieser sich, langsam und etwas desorientiert, umsah.


?Jag! Kannst du mich verstehen? Was zum Teufel war los mit dir??

noch immer konnte sich Aden keinen Reim aus dem Geschehenen machen. Wie kam es, dass er anfing zu Qualmen? Er wusste nur, dass es etwas mit dem Tempel und der dunklen Kraft zu tun hatte die er in Jag gefühlt hatte. Vielleicht war es ja die gleiche Kraft, die hier alles mit Traurigkeit überzog. Doch in erster Linie war Aden froh darüber, den Freund zurück zu haben.



[Bastion - Hauptstadt ? Straßen - Aden, Jag, Esek, wenige Passanten]
 
[Bastion - Hauptstadt – Straßen - Aden, Jag, Esek, wenige Passanten]

Nur langsam kamen die Worte seines Freundes zu Jag durch. Es schien als ob sie aus der Ferne kamen und sich eine Weg durch den Dunst bahnten. Aber dann konnte er sie verstehen. Aden wollte wissen was los war. Was geschehen war. Langsam erhob sich Jag doch noch immer schwieg er. Raum und Zeit hatten ihn zwar wieder aber ein Teil von ihm brauchte noch etwas länger um zurück zu kommen. Die Ereignisse hatten sich in Jag's Gedächtnis gebrandmarkt. Tief in sein Fleisch gebohrt würden sie dort bleiben. Noch immer konnte er leise die Worte des Sith hören. Was er Jag gesagt hatte war verankert in seinem Gedächtnis und nichts und niemand würde dies löschen können.

Schon zuvor hatte Jag gewusst, dass er ein Sith werden sollte. Doch dieses Ereignis hatte ihm den Weg nun völlig eröffnet. Nun sah Jag den Pfad genau vor sich. Die Schatten die er zuvor gesehen hatte waren verschwunden und hatten Licht und Erkenntnis offenbart. Das Tier in ihm, was so lange im Verborgenen geblieben war ohne dass er es gewusst hatte war erwacht. Von einem Moment zum anderen hatte er seine Macht gespürt. Hungrig und voller Wut. Wie eine Explosion war sie über ihn gekommen und hatte sich entladen. Machtvoll, Stark und unbarmherzig. Der Strudel der Gezeiten hatte ihn aufgenommen und nachdem alles vorüber war, hatte er ihn zurück geschickt. Nie in seinem Leben hatte Jag so etwas gespürt, so etwas empfunden oder gar an so etwas geglaubt. Doch nun wusste er um was er betrogen worden war. Was all die Zeit hätte schon erwachen sollen.

Es war ihm bestimmt ein Sith zu werden und er würde seiner Bestimmung folgen. Noch mehr, noch intensiver wie zu Anfang. Geebnet war sein Weg und gepflastert das, was kommen würde. Licht kehrte in seine Augen zurück und bestätigte, dass er lebte. Feuer brannte darin, Leidenschaft. Er hatte sich verändert und dies konnte man deutlich spüren. Eins war er ein Wesen gewesen, was von Schwäche gezeichnet war. So schwach wie ein Kind ohne es selbst zu wissen. Verletzbar und dazu bestimmt zu sterben. Doch nun, nun war er auf dem Weg zu einer Form des Lebens aufzustehen, die Mächtiger war, als jede andere zuvor. Jag würde zu dieser Form werden. Die Verkörperung dies allem waren die Sith. Erkenntnis durchfloss ihn.

Langsam wandte Jag sich nun an beide Freunde. Sah ihr Entsetzten und fühlte ihre Angst. Doch einer von ihnen, einer, der genauso stark in der Macht war wie Jag selbst, leuchtete mit solcher Kraft hervor, dass Jag wusste, dass auch er denn weg der Sith beschreiten würde. Auch Aden war stark in der Macht und sein Weg war ebenso wie der Jag's dazu bestimmt, ein Sith zu werden.

"Es ist alles in Ordnung Aden. Ich erzähle es dir später. Jetzt lass uns gehen. Es wird zeit ins Hotel zurück zu gelangen."

Mehr sagte er nicht. Sah beide Freunde kurz an und schritt dann davon.

[Bastion - Hauptstadt – Straßen - Aden, Jag, Esek, wenige Passanten]
 
[ Tiefen des Ordens / Cartis | Utopio | Sinaan | Ky | Flash ]

Mit einer gewissen Belustigung registrierte Cartis, wie sich der Kel Dor zusehends an jedes Satzfragment klammern musste, in dem der Ryn sich etwas unsauber ausgedrückt hatte. Jetzt musste sein Gegenüber schon Wort für Wort untersuchen, verwerfen oder zerpflücken, um seinen Standpunkt irgendwie noch halten zu können. Ein starres und ignorantes Verhalten, wie es in den Reihen der Sith sehr oft auftrat. Da wurde teils auf Positionen verharrt, die jeder Grundlage entbehrten. Aber viele der Sith, die eine solche Einstellung an den Tag gelegt hatten, waren schon lange verschwunden – die Schlacht von Corellia war dabei eine große Hilfe gewesen – wobei wiederum stets Neue hinzukamen. Einer davon schien der Kel Dor zu sein.
Seine harsche Antwort, er dürfe nicht zwei Adepten aufnehmen, entlockte dem Ryn ein gepresstes Schmunzeln, dass Utopio wohl kaum würde erkennen können. Natürlich war er sich den Regeln des Ordens bewusst, nur hatte der Kel Dor bisher auch keinen Anlass zur Vermutung gegeben, er hätte bereits ein Balg in seine Obhut genommen. Wenn er die bisherigen Qualitäten des Kel Dors bedachte, so schien ihm der erste Gedanke für den Orden weit besser. Die Inkompetenz würde sonst nur noch auf Andere übergreifen, und letztlich wäre der Ryn nur noch von solch ignorantem Pack umgeben, dass seine ausgedehnten Fähigkeiten nicht zu schätzen wusste. Und soweit würde er es nicht kommen lassen. Hier im Orden hatte er Möglichkeiten der Entfaltung, die sich ihm nirgendwo sonst boten. Diese würde er nicht leichtfertig aus der Hand geben.


„Ihr habt Euch also bereits eines Unterwürfigen bemächtigt? Etwa dieses groben Hünen oder dieses lächerlichen Subjekts hier?“

Vage deutete er mit einem Fuß auf den Miraluka, der sich immer noch in unterwürfiger Pose auf dem Boden befand. Und das war auch gut so. Nicht, dass hier alle aufbegehrten, nur weil der schuppige Humanoide meinte, er könne einem Apprentice eine solch patzige Antwort geben.
Der Kel Dor schloss sich dann aber dem schuppigen Humanoiden an und baute sich nahezu schützend vor dem Adepten am Boden auf. Wahrlich putzig! Brüsk echauffierte Utopio sich, aber der Ryn blieb nun recht gelassen. Seine Vorwürfe waren nichts als leere Hülsen, und ab und an war sich Cartis nicht sicher, ob sein Gegenüber die Regeln des Ordens überhaupt kannte. Dann aber argumentierte er wieder mit ihnen - wirklich sehr widersprüchlich. Klares Indiz für Schwäche, urteilte der Ryn. Hatte er sich getäuscht, oder hatte der Kel Dor ihm gerade offen Gewalt angedroht? Das würde dieser nicht wagen! Oh nein!


„Ich werde Adepten wie dieses Element hier behandeln wie es in meinem eigenen Ermessen steht. Eure persönliche Schutzbefohlenheit interessiert mich da gänzlich wenig. Es gibt hier eine Hierarchie, und diese existiert nicht ohne Grund!“, spie Cartis verächtlich aus.

Und nun erdreistete sich dieser Utopio gar noch, ihm Befehle zu erteilen, und wies ihn an, nur noch mit ihm zu sprechen! Normal hätte Cartis dies getan, das Gespräch mit den meisten Adepten war ohnehin nur wenig ertragreich und endete zumeist mit großer Abscheu auf der Seite des Ryns. Doch von diesem Kel Dor würde er sich seine Redefreiheit nicht einschränken lassen! Als Utopio dann nach einer Berechtigung für seine Intervention fragte, schnaubte Cartis gehässig. In welchen Denkmustern arbeitete dieser Apprentice? Benötigte er eine Genehmigung, um eine Unterhaltung zu beginnen und mit den Adepten beziehungsweise Jüngern ein wenig zu spielen? Natürlich nicht! Man war ja hier nicht bei den Jedi!

„Weil ich es kann... Apprentice Utopio... weil ich es kann. Und keine noch so abstruse Regel innerhalb dieser Mauern schrieb mir vor, an Euch vorbei gehen zu müssen oder legte mir gar den Zwang auf, Eure Taten zu besingen. Zudem saht ihr nicht sonderlich beschäftigt aus... oder irre ich mich da?“

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Gespannt lauschte der junge Mensch den Worten des Zabrak, der wie erwartet zuerst seine Worte an ihn richtete. Nexx erzählte, dass sein Vater ein Sith gewesen war, der die Form VII beherrscht hatte. Nahezu undenkbar. Jeder Sith, der so mächtig war die Form VII zu beherrschen müsste bekannt gewesen sein; denn dieses Potential wäre nicht unbekannt geblieben. Zudem waren alle Informationen zu der Form VII in den Sith Archiven sicher aufbewahrt, wo also sollte diese Person diese Techniken erlernt haben. Zudem war Form VII noch nichtmal als vollständig entwickelt. Phollow kannte nur eine Person, die Form VII beherrschte: und das war Exodus Wingston, der ehemalige Executer an seiner Seite.

Dann sprach Nexx davon, dass er einst ein Jedi werden und seinen Vater töten wollte. Allein bei diesen Aussprüchen konnte er sich ein Grinsen kaum verkneifen. Jemand, der den Tod einer anderen Person herbeisehnte, konnte kein Jedi sein und würde auch keiner werden. Die Wege des Jüngers Nexx waren von Beginn an darauf gepolt, ein Sith zu werden. Ebenso erheiternd war die Tatsache, dass Nexx davon erzählte, dass sein Vater von Jedi ermordet wurde: doch zwischen morden und töten lag ein gewaltiger Unterschied. Ein Jedi der bewusst mordet ist kein Jedi; er hatte die Grenzen zwischen Licht und Schatten schon weit überschritten; in den Schatten.

Alles in allem war es ziemlich wirres Geschwafel, aber Phollow war nachsichtig. Es gab mehrere Sith in diesem Orden, die sich scheinbar eine eigene Welt erschaffen hatten und manche von ihnen geisterten immer noch in ihr.


Nun, Nexx; auch wenn ich einige Ungereimtheiten in euren Geschichten zu finden vermag, will ich euch nicht vorverurteilen. Und was ihr euch früher gewünscht habt ist heute nicht mehr von Bedeutung. Ihr seid heute hier, im Orden der Sith; ihr wurdet getestet und als Jünger aufgenommen. Ich spüre euren Hass in euch, und euer Verlangen mir zu dienen; das reicht mir, um euch am Leben zu lassen und die Chance zu geben, einer meiner Diener zu werden.

Mit dem was er gerade gesagt hatte, hatte er sich selbst für seine Vergangenheit bei den Jedi freigesprochen; das, was ihm so oft angehängt und belastet wurde. Er war kein reiner Sith, der von grundauf voller Hass geprodelt hat oder einfach nur böse war; eher vielschichtig. Er war einst ein Jedi gewesen... der sein Schicksal erst später gefunden hatte. Jedoch hatte sein Schicksal viele seltsame Eigenarten aufgewiesen, war so speziell, dass es in wenigen Gedanken nicht aufzuarbeiten war. Er konzentrierte sich auf die Fragen, die er den Jüngern gestellt hatte und die Nexx, sowie Nioly versuchten zu beantworten.

Die erste Frage habt ihr beide richtig beantwortet. Ein Lichtschwert lässt sich ohne die Macht nicht führen und kontrollieren. Ebenso braucht ihr die Macht dazu, wenn ihr euer persönliches, eigenes Lichtschwert fertigen wollt. Denn seid euch bewusst: es ist etwas anderes, wenn ihr ein "fremdes" Lichtschwert führt, oder eines, das ihr selbst für euch entwickelt habt. Diese Waffe wird euer Leben sein; zumindest solange bis ihr mächtig genug seid und sie nicht mehr wirklich braucht.

Und Nexx; für euch als Jünger und somit Anfänger ist es wichtig, die Grundlagen mit einem normalen Lichtschwert zu lernen. Selbst wenn ihr den Umgang mit einem Doppelklingenschwert gewohnt seid, würdet ihr euch maßlos überfordern. Später, wenn ihr selbst Apprentice geworden seid... mächtig genug im Kampf mit dem Lichthschwert; dann könnt ihr euer erstes, eigenes Doppelklingenschwert entwerfen.

Er schmunzelte, ehe er zur nächsten Frage überging.

Die Antwort auf die zweite Frage ist Form III Soresu. Diese Form hat sich sozusagen auf den Kampf gegen Blasterwaffen spezialisiert und bietet durch die geringe Angriffsfläche und defensive Kampfweise den größtmöglichen Schutz gegen Blasterangriffe. Die Form V in diesem Zusammenhang zu nennen ist jedoch nicht ganz falsch, da das Shien an Soresu orientiert ist; also die Form V Form III zum Vorbild hatte.

Zur dritten Frage: An Form IV wird häufig bemängelt, dass sie zu wenig Schutz im Kampf bietet. Ataru ist sehr offensive und wild, jedoch durch die offenen Bewegungen und das Nutzen von viel Akrobatik hat sie Nachteile gegen Formen, die sich auf den Kampf gegen andere Lichtschwertnutzer spezialisiert haben. Diese wäre vorrangig Form II und auch Form VII, die jedoch eh ein spezielles Kapitel ist.

Die vierte Frage beschäftigte sich damit, welche Formelemente in der Form V vereint wurden. Diese wären von Form III Soresu; das Shien orientiert sich daran. Und Form II Makashi; das Djem So orientiert sich an diesem Stil. Form V ist eine sehr schwer zu erlernende Form, jedoch durch die Kombination dieser beider Formen sehr mächtig.

Zur fünften Frage, zur sogenannten Diplomatenform. Es ist richtig, Form VI Niman wird als solche beschrieben. Diese Form ist wenig aggressiv und eignet sich eher für Diplomaten und Jedi. Sie vereint Elemente aus Form I, Form III, Form IV und Form V in sich und bildet eine solide Grundkenntnis, um sich später weiter zu spezialisieren. Die Jedi, die diese Form wählen, haben den Schwerpunkt ihres Studiums sicher nicht auf dem Lichtschwertkampf; sie können aber umso gefährlicher im Kampf mit der Macht sein; unterschätzt sie nicht.

Auf die sechste und letzte Frage hätte zuerst eine Gegenfrage kommen müssen; gegen mehrere Gegner mit Blaster oder Lichtschwert; oder gar eine Gegnergruppe mit unterschiedlichsten Waffen. Im allgemeinen wird behauptet, dass die Form I Shii-Cho gegen mehrere Gegner ausgezeichnet wäre. Jedoch sollte beachtet werden, dass auch andere Formen, je nach ihrer Ausrichtung, gut gegen mehrere Gegner zu nutzen sind.

Phollow lies sich einen kurzen Moment, ehe er weiter sprach.

Nexx; ihr solltet nun erkannt haben, dass ihr euch überschätzt habt, was euer Wissen über die einzelnen Stile betrifft. Vielleicht wurdet ihr auch einfach nur schlecht unterrichtet... die Wahrscheinlichkeit hielt der Sith Lord für recht hoch. ... und denkt immer daran, dass Hochmut vor dem Fall kommt.

Wenn ihr wollt könnt ihr euch gerne dem Übungsparcour widmen, lasst euch jedoch gesagt sein, die Schwierigkeitsstufe vor Start auf "Jünger" zu stellen; andernfalls würdet ihr es wohl nicht überleben. Dieser Parcour setzt je nach Schwierigkeit fundierte praktische Machtanwendung voraus.

Phol wand sich zu Nioly.

Nioly... es erstaunt mich, wie viel ihr euch schon aneignen konntet. Dennoch müsst ihr noch viel in der Praxis lernen; denn dort liegen bisher eure Schwächen.

Nichts desto trotz hat mich Euer fundiertes, theorethisches Wissen überrascht. Deshalb will ich euch etwas grundlegend Wichtiges weitergeben.

Phollow sah kurz zu Arica, ehe er weiter sprach.

Es ist sehr nützlich, alle Formen in ihren Grundzügen zu kennen; deshalb auch die Übung mit den Droiden und meine Aufgabenstellung. Denn wenn ihr einem Gegner gegenüber steht, merkt man recht schnell, welchen Stil der Kontrahent beherrscht und anwendet. Vorrausgesetzt man überlebt lange genug, fügte der Sith in Gedanken diesem Satz hinzu.

Wenn man die Stärken und die Schwächen des jeweiligen Stils kennt, kann man dies zum Vorteil für sich nutzen. Einen Ataru Kämpfer führt man in enge Gänge, einen Makashi Krieger setzt man wenn möglich Blasterfeuer aus. Und so weiter...

Und seid euch sicher: alle Formen zu meistern ist eine Lebensaufgabe, die die wenigsten überhaupt nur annähernd erreichen, die diese sich stellen. Ihr müsst euch auf eine Form spezialisieren; die, die am besten zu euch passt.

Erneut glitt sein Blick zu Arica, ehe er sie miteinbezog.

Habt ihr noch etwas hinzuzufügen, Lady Arica? Vielleicht wollt ihr unseren Jüngern und eurem zukünftigen Schüler noch einen Tipp geben.

Phol schmunzelte der Sith Lady zu und wartete auf eine Reaktion von ihr oder den Jüngern.

<center>[ Bastion ? Center ? Sith Orden ? Trainingsraum ]
? Phollow ? Nioly ? Yume ? Nexx ? Arica ? Argan
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[Bastion-Sith-Orden-Traininsraum]Ralrra

Ralrra war nun seit Lord Veyd'rs Abreise unablässig am trainieren gewesen. Mehrmals hatte er sich auf die Terrasse begeben und versucht die vielen Präsenzen im Sith-Orden und in Center voneinander zu differenzieren. Er hatte sich dabei gar nicht mal schlecht gemacht, wie er fand. Allerdings brauchte er noch jede Menge Übung, aber für den Anfang waren seine Erfolge gar nicht mal schlecht. Außerdem hatte er sich in der Bibliothek des Ordens über den Lichtschwertkampf informiert. Er hatte zu seiner Anfangszeit erst einmal den einfachsten Stil trainiert, das Shii-Cho. Aber er wollte in jedem Fall auf einen anderen Stil umsteigen, allerdings war er sich noch nicht sicher auf welchen. Zunächst sollte er sich ein Lichtschwert konstruieren. Aber auch dies nur unter der Instruktion eines Lords, also musste das noch warten. Im Moment war er jedoch vollkommen darauf fokussiert, die Statue die vor ihm Stand in der Luft zu halten. Er hielt sie nun schon fast einer halben Stunde in dieser Position. Still und in sich versunken saß er dort. Allerdings bemerkte er, wie eine, ihm bekannte, weitaus mächtigere Person als er selbst es war den Raum betrat, sogar wenige Sekunden, bevor er sie hörte. Lord Ysim. Der Sith Apprentice sprach ihn an, wobei er das seinen Namen Falsch aussprach. Egal ob mit Absicht oder nicht, Ralrra war klug genug, es sich nicht anmerken zu lassen. Langsam setzte er die Statue ab und verbeugte sich dann.

?Lord Ysim.?


Der Apprentice fragte ihn ob er schon einen Meister gefunden hatte und Hoffnung keimte in Ralrra auf, als er die Frage verneinte. Doch die Hoffnung wurde mit Ysim nächsten Satz erstickt. Aber immerhin wollte der Lord mit ihm trainieren. Sicherlich effektiver als wenn er sich alles selbst beibrachte. So wie er den Sith kennengelernt hatte sicherlich auch schmerzhafter, doch Ralrra war bereit, diesen vergleichsweise geringen Preis zu zahlen. Sofern es ihn nicht einen weiteren Arm kostete.

?Nun mein Lord, wie ihr sicherlich bemerkt habt, beherrsche ich bereits die Grundzüge der Levitation. Desweiteren hat mir Lord Veyd?r beigebracht, wie man diese Technik aggressiver, in Form eines Machtstoßes nutzen kann. Lord Veyd?r lehrte mich auch wie man mithilfe der Macht Präsenzen ausmachen und unterscheiden kann, wobei es mir im Moment noch schwer fällt einzelne Jünger, oder gar nicht Machtsensitive Lebewesen zu differenzieren. Die Grundzüge des Lichtschwertkampfes habe ich mir selbst beibringen können, allerdings wurde mein Lichtschwert auf Corellia zerstört. Was mich am meisten stört, ist das ich kaum eine Möglichkeit habe, mich gegen Machtangriffe zu verteidigen. Wenn ihr mir da etwas beibringen könntet, wäre ich euch überaus dankbar.?

Erwartungsvoll blickte Ralrra zu Lord Ysim hinab. Dieser Tag versprach eine Abwechslung zu den vorherigen Tagen des stupiden Trainings zu werden.


[Bastion-Sith-Orden-Traininsraum]Ralrra, Ysim
 
[ Bastion • Center • Sith Orden • Trainingsraum ]
• Phollow • Nioly • Yume • Nexx • Arica • Arga
[ * DER PACOUR *]

Der junge Zabrak lief also hinüber zum Pacour. Er erstreckte sich über den halben Raum; er war riesig. Nexx lief an der seite entlang und betrachtete ihn. Er soltle ihn auf seinen schwierigkeitsgrad einstellen. Auf Jüngling sollte er den Pacour programieren.

' auf keinen fall, das ist keine Herausforderung für mich', dachte der Jüngling als er zur Konsole hinüber lief.

Doch, was hatte der Imperator noch einmal gesagt?

Hochmut kommt vor dem Fall.

Er würde auf den Imperator hören. Schnell tippte er seine Daten ein und eine Holofigur erschien rechts auf einem kleinen Plateau neben der Konsole. Es war eine Frau, die ein langes Gewand trug. Sie begann in einer verzerrten weiblichen Computer-Stimme zu reden.

<< Jünger Nexx, in den nächsten fünf Minuten werde ich ihnen erklären wie sie in dem anfänger Schwierigkeitsgrad auf dem Pacour vorgehen sollten, denn das ist höchstwarscheinlich das erste mal für sie, dass sie diese Geräte benutzen.

Teil 1) Das Klettern- für manche leute ist das klettern eines der schwierigsten Hindernisse. Andere sind gewand und haben mit diesem Akt keine Probleme. Andere benutzen die Macht um sie zu überwinden. Da sie noch ein Jünger sind, sollten sie mit dem Umgang der Macht noch nicht so erfahren sein. Daher versuchen sie den ersten Teil durch Körperkraft und Gewandheit zu überwinden.

Teil 2) Der Tunnel- In der nächsten Etappe erden sie durch einen 3 Meter hohen und 4,5 Meter breiten Tunnel schreiten müssen. Gefahren verschiedenster art warten in diesem Tunnel als Holofiguren auf sie. Der ganze Tunnel wird virtuell gestaltet. Die Zuschauer ( wenn es wlechen geben sollte) können von außen auf die riesige Röhre blicken und ihren derzeitigen Gefühlszustand auf einem der dort 3 befestigten Bildschirme nach farbe erkennen.

-Grün= ruhig ( hat keine anzeichen von angst oder anderen bösartigen Gefühlen)
-Gelb= Mittelmäßig ( Hat repspect vor dem unerwarteten und nimmt anzeichen von wut oder anderen bösartigen Gefühlen war)
-rot= Kritisch ( hat Probleme in der Röhren nimmt anzeichen von wut oder anderen bösartigen Gefühlen war)
- schwarz= Sith ( hat keine anzeichen von Problemen fühlt keinerlei Angst. Der Teilnehmer wird von Wut und Hass geleitet)

Teil 3) Mechanik - Nachdem sie den Tunnel verlassen haben steht auch schon ihre nächste aufgabe bevor. Vor ihnen ist eine simulierte Schlucht eingprogramiert. Am rand des vor ihnen liegenden Abhnages liegt ein Holochron was sie selbst zusammen bauen sollten. Haben sie diese aufgaben bewäligt erscheint ihn eine Holofigur die ihnen den weg zum nächstenteil über eine Brücke freigibt.

Teil 4) Schwimmen und Sprinten- Manchen Sith heutzutage fehlt die Athletik, da sie sich zu sehr auf die Macht verlassen. Ein kleiner pool liegt vor ihnen ( 22m lang).
3 Sekunden nachdem sie das Wasser betreten haben wird ein Drioden ihn nachschwimmen und alles dafür geben um sie zu vernichten. Kommen sie an "land an" sprinten sie hinüber zur nächsten Etappe. Kommen sie vor dem Drioden an wird der automatisch ausgeschlatet. wenn die nicht der fall sein sollte haben sie in dem nächsten Teil ein noch größeres Problem.

Teil 5) Ein Kampf- Als Endtest steht ihnen noch ein Kampf bevor. Entweder gegen einen Drioden oder gegen den, der vor ihnen angekommen ist. Der Kampf findet an dem pool statt.

Wenn sie noch weitere Fragen haben, bitte tippen sie ihre Fragen hier ein. Viel glück Jünger Nexx >>

Der Zabrak grinnste. Das entsprach seinen Vorstellungen. Doch es würde schon nicht all zu schwehr werden.

Computer; Starte Programm!

Ein drönender Bass ertöhnte kurz und die Computerstimme gab die Erlaubnis nun anfangen zu dürfen frei...

Die Erste Etappe war eine kletterwand. , die sich ungefähr 30m in die Luft erhob. Ohne zu zögern fing der Zabrak an zu klettern, doch musste sich schon nach wenigen Sekunden von einem Teil seiner zerfetzen dunkelbraunen Hose verabschieden; er war an einem kleinen Vorsprung hägnen geblieben. Das klettern stellte sonst keinerlei Probleme da; jedoch war es ziemlich anstregend und Kraftraubend. Nun kam er oben an. Außer puste schaute er hinunter auf Arica, Nioly und den Imperator Darth Phollow. Wie klein sie von hier oben aussahen; doch der junge Zabrak hatte keine Zeit zu verlieren. Erholen könne er sich nach dem pacour.

Der tunnel. schon bevor er ihn betreten hatte schalteten sich die drei riesigen Bildschirme an und wurden zu einer weißen lichtquelle. Seine Gefühle würden gezeigt werden, wenn er in der Höhle drinne wär. Also schritt er hinein. Es war dunkel. Alles Dunkel. Was sollte hier drin großartig passieren? Verwundert schaute der Zabrak zurück. Hinter ihm schloss sich die Luke. Der eingang war nun versperrt. Der Zabrak schmuntzelte doch lief vorsichtig voran.
Nichts geschah, bis auf einmal Darth Ysim vor ihm Stand. Verwundert musterte Nexx ihn und Angst breitete sich in seinen Augen aus. Ysim hatte Nexx fast hinrichten lassen.
Doch dann viel es Nexx wieder ein. Er war nur ein Hologram. Ja, das dachte er, bis er zu reden begann.

Nexx. Du bist eine dreckige Made! Denk ja nicht, dass ich eine Holofigur bin, denn glaub mir, das bin ich nicht. Ich werde dich in kleine Stücke zerhacken. Du wirst hingerichtet werden Nexx, das versprech ich dir!

Der Zabrak wurde immer ängstlicher. die Wut tobte in ihm, doch er zeigte es nicht. Schon früh an diesem Tage , wurde er von salassar gelehrt angst und wut in hass umzuleiten und dies als Waffe zu benutzen. ja, einmal hatt er es ja sogar schon geschafft. Ein weiteres mal würde er es auch schaffen...

Ysim. Du bist nicht real. Du hast keine Chance gegen mich. Ich werde ein Sith Lord werden...mächtiger als du es je sein wirst! Und glaub mich ich habe keine Angst mehr vor dir.
Mit diesen Worten flätschte der Zabrak mit seinen zähnen, kam immer näher an ihn heran und starrte ihm hasserfüllt in die Augen.

Die gestalt fing an zu schreien und zu brüllen, bis sie sich nieder kniete und immer noch schreiend verschwand. Der tunnel verdunkelte sich wieder und Nexx lief voraran. Die schreie hallten immernoch in der Röhre. Plötzlich erhellte sich der Tunnel wieder. Zwei leute in braunen Mänteln standen vor ihm, doch sie konnte den Zabrak nicht sehen. Sie standen mit dem Rücken zu ihm und beredeten etwas miteinander. Der Zabrak war neugierig also schritt er immer näher an die Beiden heran.

" Die Macht der Sith wächst und wächst; wir dürfen das nicht zu lassen mein junger Schüler."

"Aber meister; was sollen wir denn tun? Ihr meint doch nicht das..."

" Doch mein padawan. genau das meine ich. Wir werden uns zurück zum Jedi Tempel begeben und entgültich ein Attentat auf den Imperator Phollow vollziehen...Auch wenn das nicht dem Kodex der Jedi entspricht, bleibt uns keine andere Wahl. Wir wissen ja sowiso schon wo er sich in dem ersten tag des nächsten Monats aufhällt."

Die Scene verschwomm und eine Andere baute sich aus jener heraus. Es waren wieder die beiden jedi. Sie hatte nun ihre Kapuzen aufgesetzt. Es war eine Feier. Eine Feier in einem Imperialischen Saales. Viele leute waren anwesend. Dies waren nicht die einzigen beiden jedi dort. Nexx musste handeln. Er würde den Imperator keines Falls im Stich lassen. Doch wo war er blos? Nexx rannte. Im tunnel blieb er komischer weisen an der gleichen stelle jedoch veränderte sich das bild vor ihm und schien so als würde er real in dem Saal sein und hindurch schreiten um den imperator zu suchen. Ein paar Sturmtruppen kamen ihm entgagen.Gerade als der junge Zabrak eine Frage an sie richten wollte vernahm man das Geräusch eines Aktivierten Lichschwertes. Das Chaos brach aus. Alle rannten zu den Ausgängen und nach und nach wurde verschiedene Lichscwerter aktiviert. Blaue, grüne aber auch Rote. Blitzschnell schaut der Jüngling auf jedes Rote lichtschwert, das aktiviert wurde. Dort war er. Der Imperator. Er stand oben auf einer Art podest. Er war ungeschüzt. wie konnte das blos geschehen???
nexx musste handeln. Er sprang über alle Tische der Feier hinweg, die noch mit sämtlichen köstlichkeiten bedeckt waren und kleterten hoch zu dem Imperator.
Die Jedi fingen an mit den anderen Sith zu kämpfen.

Imperator! Flieht!, sagte Nexx zu ihm.

Der Imperator nickte und drehte sich um. Da stand er vor ihm. Es war ein Jedi. Unvorbereitet wurde dem Imperator Phollow das Lichtschwert aus der Hand gerissen. Nexx war wie paralysiert. Auf einmal hohlte der jedi nach einmal Schlag mit seinem grünen lichtschwert aus und war gerade im Begriff den Kopf des Imperators abzutrennen als der Jünger Nexx hinzwischen sprang und seinen eigenen kopf hergab. Die Simulation war beendet.

Was hatte er gerade getan? Warscheinlich, das einzig richtige. Er hatte sein Leben für das des Imperators hergegeben. Schließlich verließ Nexx den Tunnel.
Draußen war alles Hell. Er schaute an sich hinunter. Sein Oberkörper und sein kopf waren triefend nass. Der Schweiß perlte regelrecht an ihm hinunter. nun würde er sich seiner nächsten Aufgabe widtmen.

Die Mechanik. Ja, der Zabrak war ein sehr guter mechaniker. schon als kleiner Junge befasste er sich viel mit bauen, zusammen bauen, reparieren. In weniger als 2 Minuten hatte er das Holochron zusammen gebaut. Dann stand er wieder auf und betätigte den Knopf. Die holofigur erschien. Bitte pasiert Jünger Nexx. Eine Brücke wurde ausgefahren und der Zabrak passierte die Schlucht.

Nun war er auf der nächsten seite wie erwartet angekommen. Dieser Pacour war schwerer als erwartet. Der Tunnel und die Wand waren sehr Kraftraubend....SEHR kraftraubend.
Der Pool lag bereits vor dem Jüngling. 22m lang. nach 3 Sekunde käme der Driode.
Noch ein letztes mal atmete der Zabrak tief durch. Dann gab er sich einen Ruck und sprang kopfüber in das Becken hinein und schwamm los; und wie er schwamm! Schließlich kletterte er aus dem Wasser. Der Driode war ihm dicht auf der Spur. wiedereinmal hatte er sich überschätzt. Gerade als Nexx los sprintete sprang der Driode gewand aus dem Wasser. Nexx gab alles. Er war nur noch weniger Meter von den gekenzeichneten Ziellinie auf dem Boden entfernt, da hörte er das Surren von einem aktivierenden Laserschwertes. Angst und Furcht packte Nexx, doch er würde es diesem Drioden schon zeigen. Diesem Roboter. Diesesm stück schrott. Er hörte die Schritte des Drioden hintersich, bis den Jünger aufeinmal ein komisches gefühl überkam. Ein starkes gefühle. ja, es baute ihn auf und machte ihn stärker. Er würde es nutzten. Dieses gefühl war unbeschreiblich. er holte diese Kraft aus dem inneren heraus. Er wurde schneller und fühlte den Boden und seinen Füßen schwinden. Er glitt in das Ziel. er Schaute an sich hinunter. Er konnte noch garnicht glauben was geschehen war. War das die Macht gewesen? Nexx lächelte...

Das lächeln schwand. ein kleiner silberner Kasten erhob sich aufeinmal aus dem Boden. Nexx kniete sich nieder und öfnnete ihn langsam. Laserschwerter. Ach ja richtig....der Kampf! 4 Normale laserschwerter. er hob die erste schicht der kiste hoch und schaute tiefer in sie hinein. 4 weiter normal laserschwerter....keine Doppelklinge. Was sollte er blos tun? er müsse mit einem normal schwert kämpfen müssen. Er nahm ein heraus und lief zu pool hinüber. Der gleiche Drioden, gegen den er gerade gesprinted war schaltete sich wieder ein und aktivierte seine klinge. Sie war grün. Nexx aktivierte nun auch seine klinge und ein rötlichen Strahl stieß hervor. Der Kampf sollte beginnen.

Der Zabrak versuchte durch langsames hin und her wribeln mit dem schwert ein gefühl für es zu bekommen. Es war ziemlich schwehr, da er so an die Doppelklingen gewöhnt war. Diesmal ergriff der Zarbak die Initatiative und stürmte auf den Drioden los, der Nexx's erste Attack die zum Kopf gezielt war problemlos parierte. Nexx schlug weiter auf den Drioden ein. ja, der Drioden verwnedete die dritte Form. Als bei einem Schlag der Drioden zum Konter aushohlte und nach nexx schlagen wollte, rollte der sich mit einer Rolle weg. Er würde den Droiden zum Abhangdrängen. Das tat er dann auch. Der zabrak schlug auf den Drioden ein ohne pause. Er befand sich wie in Rage. unerklärlich. es sah so aus als würde ihm das garnichts ausmachen, dass er mit einer normalen klinge kämpft und keine Doppelklinge in der Hand hält. Wieder hohlte der Driode aus und Nexx's einfache Taktik machte sich bezahlt. Der Driode hohlte aus und Hatte seine Deckung offen. Mit einem Schnellen agilen tritt stieß Nexx den Drioden vom Abhang hinunter.

Stück schrott!

Der Pacour war beendet und Nexx ging wieder hinunter zu den anderen. Nioly, phollow, arica. Die rage und der Hass war ihm immer noch ins gesicht geschrieben. Die rage war schwehr für ihn zu verkraften. Er kniete sich vor Phollow nieder.
Er war erschöpft.

Imperator. ihr tretet vor uns. Ich werde sie um alles in der Galxis beschützen. das verspreche ich euch!

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|| Bastion ▫ Gang des Sith Tempels || ▫ Utopio, Ky, Sinaan, Flash, Cartis​

Die Arroganz sprudelte wie aus einem Springbrunnen aus dem Medikus hervor. Für jemanden, der es gewohnt war auf der Krankenstation zu heilen, wagte sich der Arzt sehr weit hervor. Utopio musste sich mehrmals ermahnen, dass dies nur ein Spiel war und er nicht die Kontrolle verlieren durfte. Manch ein echter Sith hätte den Apprentice jetzt wohl gewaltsam in seine Schranken gewiesen. Ob es vielleicht ein Fehler war dies nicht zu tun? Es war wie bei den Wölfen, die Rudelsmitglieder prüften wie weit sie gehen konnten und so bildete sich automatisch eine Hierarchie unter den Wölfen. Doch das letzte, das der angeschlagene Ritter jetzt benötigte war ein Kampf.

Die Frage nach dem Adepten ignorierte er wohlwollend, das dürfte jetzt offensichtlich genug sein und wer der zwei übrigen Schüler seiner wäre ging selbst einen wissensdürstenden Mediziner nichts an. Utopio entschied sich gar zu einer kompletten Kurskorrektur seines Tuns. Es würde schon alleine ein Spass sein das verdutzte Gesicht Cartis dabei zu beobachten. Zu verlieren gab es nichts und ewig durften sie sich mit sinnlosen Gesprächen wie diesen auch nicht aufhalten. Umso länger sie im Sith Tempel verweilten, so groß dieser auch sein mochte, umso größer wurde auch die Gefahr, dass Marth, Ysim oder einer der Wachen zufällig vorbeikam und sie erkannte.

Der Ritter trat bei den letzten provokanten Worten des Ryn mit einem Satz zu ihm heran, ignorierte den stechenden Schmerz im linken Bein und war nun so nahe getreten, dass der Apprentice zu ihm aufblicken musste. Ein ungewohntes Gefühl ausnahmsweise auf andere hinabzuschauen. Utopio säuselte einige aggressive Laute durch die Maske und umkreiste den Fremden wie ein Raubtier, begutachtete ihn wie ein Jäger kurz vor dem tödlichen Biss. Und dann schlug er mit großer Kraft dem Ryn
...
auf den Rücken und ließ ein schallendes Lachen erklingen, so gut er dieses aus dem Stehgreif schauspielern konnte.


Har, ihr gefallt mir, immer eine fiese Erwiderung auf den Lippen, keine Angst vor dem Tod.
Mit euch an meiner Seite hätten die Jedi auf Corellia sich die Ohren und nicht ihre Lichtschwerter gehalten.


Utopio ging wieder auf Distanz und fragte sich wie Cartis wohl reagieren würde. Um jede Feindseligkeit im Keim zu ersticken ließ er diesen aber erst gar nicht zu Wort kommen. Dem Ryn musste vor lauter Worten so schwindlig werden, dass er diese lächerlichen Provokationen auf beiden Seiten vergas und einsah, dass es doch nur ein minderbemittelter Sith Krieger war, mit welchem er sprach.


Beschäftigt sind wir schon, aber ihr seid einfach zu anders, da kann man nicht einfach vorbeilaufen. Ein Mediziner, der sich für unseren Halbnogrihalbmensch interessiert, ich war wirklich kurz davor meine Klinge durch eure vorlaute Klappe zu stoßen, Apprentice hin oder her.

Ihr könnt euch aber noch nützlich machen. Es gibt große Abenteuer, die uns erwarten, dort draußen. Wir brauchen nur ein unauffälliges Schiff.

Und wieder war der Ryn dabei irgendetwas zu sagen, doch schon fast automatisch ließ er es auch jetzt nicht dazu kommen. Der Kel’Dor hatte die unendlichen Diskussionen mit anderen Sith satt, Stih, die doch nie verstehen würden was einen Jedi bewegte und antrieb, dass es noch mehr auf dieser Welt gab als jene Dinge, die man berühren und anfassen konnte, mehr als Macht, Aggression, dass Glaube der Weg zur Erlösung war.

Jetzt schaut nicht so betröppelt, wir haben die Jedi besiegt und das Imperium aufblühen lassen, wir sind Herrscher des Universums, jetzt kann man sich endlich um sein eigenes Zeug kümmern. Und das werden wir jetzt tun!

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[Bastion - Hauptstadt ? Straßen - Aden, Jag, Esek, wenige Passanten]




Aden atmete auf als Jag zu sprechen begann und verkündete, dass alles mit ihm in Ordnung sei. Er wollte jetzt nicht darüber sprechen und Aden akzeptierte das. Zu gerne hätte er jetzt erfahren, was seinen Freund da im Bann hatte. Doch Jag würde es erzählen, wenn die Zeit dafür Reif wäre.

Esek war noch immer Sprachlos und glotzte Jag hinterher als dieser zurück zum Hotel aufbrach. Verwirrt schaute der Twi´lek zu Aden und las in dessen Gesicht, dass es zwecklos wäre eine Frage zu stellen. Stumm nickten sich beide zu und folgten Jag, der schon ein ganzes Stück entfernt war.

Auf dem Weg zum Hotel wechselten sie kaum ein paar Worte und Jag sagte gar nichts. Esek hatte sich mittlerweile etwas von dem Schock erholt und fing erneut an, Aden Ratschläge für den Abend zu geben. Dieser ließ den Twi´lek erzählen und nickte ihm in angemessen Abständen zu, so als habe er verstanden. In Wahrheit sann er über das Verhalten seines Freundes nach. Welche Kraft hatte ihn bloß umschlossen. War es die dunkle Seite der Macht die Aden gespürt hatte? Er musste wohl oder übel warten bis Jag bereit war mit ihm darüber zu sprechen.
Jetzt war es an der Zeit, sich auf den Abend angemessen vorzubereiten. Aden spielte mit dem Gedanken sich ein ausgiebiges Bad zu genehmigen und auch die Sauna des Hotels in Anspruch zu nehmen. Zeit um über alles nachzudenken und Körper und Geist zu reinigen.

Schließlich erreichten sie ohne weitere Zwischenfälle das Hotel.


?So Freunde, keine Ahnung, was ihr jetzt macht, aber ich werde erst einmal den Saunabereich des Hotels austesten! Erholung ist schließlich das beste Mittel vor einem anstrengenden Abend.?

Sagte Aden und zwinkerte Esek zu. Dann blickte er sorgenvoll zu Jag und wartete auf seine Reaktion. Vielleicht die Gelegenheit in Ruhe mit ihm zu reden.




[Bastion - Hauptstadt ? vor dem Hotel zum goldenen Kelch - Aden, Jag, Esek, Passanten]
 
Bastion - Center - Apartment - Loros, Needa, Kira, Kael


?So sieht man sich also wieder, Needa.?

bemerkte der Mann als er die Gruppe bat in sein Apartment einzutreten. Anhand des Tonfalls war der Sergeant nun sicher, dass dieser Mann sich in der Tat nicht freute den ehemaligen Großadmiral wiederzusehen. ?Ich habe wohl die Beliebtheit dieses Mannes unterschätzt. Wäre ja nicht das erste mal, dass mir so ein Fehler passiert.? Dachte Kael selbstironisch, war aber insgeheim froh, dass er jetzt nicht mehr ziellos durch die Galaxis streifte. Jetzt hatte er einen ehemaligen Offizier an seiner Seite, der ähnliche Ziele wie er verfolgte, zumindest hatte es den Anschein. Kael war sich immer noch nicht sicher, welche Rolle die Geheimagenten der NR in diesem Spiel spielten, er konnte nur für den Admiral hoffen, dass er sich nicht überlegte die Seiten zu wechseln, denn dann würde Kael ihn umbringen.

?Nun Celen.... ich freue mich im Gegensatz zu dir wirklich dich wiederzusehen. Wie ich sehe hast du das Imperium nicht verlassen.... auch wenn du nicht wieder den Rang eines Captains bekleidest.?

?Die Erfahrungen der letzten Jahre haben mich gelehrt besser nicht wieder solch eine Position anzustreben.?

erwiderte Loros, während Needa sich in den nächstbesten Sessel niederließ. Kira schaute sich alamiert im Raum um, anscheinend traute sie Needa immer noch nicht. ?Ein Gutes Zeichen? überlegte Kael, lächelte dünn und stellte sich an die Tür.

?Eine Schande....Deine Fähigkeiten werden der Imperialen Flotte fehlen.?

?Da wäre ich mir nicht so sicher.... ich nutze meine Geisteskraft jetzt um die Verwaltung Centers zu regeln. Da das Hauptquartier des gesamten Imperiums in dieser Stadt liegt gibt es viel zu tun, insbesondere für den Gouverneur und dem zuständigen Moff.?

Needa lächelte.

?Nun in der Haut des Moffs möchte ich in der Tat nicht stecken. Ich hatte nie viel Interesse mich in Imperiale Politik einzumischen, sie erschien mir ohnehin immer etwas zu einseitig.?

Ein Kurzes Amüsiertes Lächeln huschte über die Züge der Republikanischen Geheimagentin bei den Worten.

?In der Tat....doch ich glaube du bist nicht hierher gekommen um mit mir über die Imperiale Politik zu reden... und überhaupt was sind das für Leute, die du bei dir hast und warum trägst du Uniform eines Soldaten.?

?Also erst einmal .... bin ich wirklich hier um mit dir über Imperiale Politik zu reden. Zweitens sind das zwei meiner guten Freunde....Darf ich vorstellen..... Lt. Chase und Sergeant Amroth....?

?Sergeant Amroth ? Na Fabelhaft. Dieser Soldat wird auf dem Planeten gesucht, weil er vor Monaten in den Sith Orden eingebrochen ist. Er hat einem Jünger die Nase gebrochen, zwei Wachen verletzt und einem Sith ein Gehirntrauma zugefügt.?

?Zumindest letzteres sollte ihm nicht als Strafe angelastet werden, Sith befinden sich meiner Meinung nach in einem Ständigen Gehirntrauma.?

Loros verdrehte die Augen.

?Verflucht...Needa....Sag mir jetzt was du hier willst. In den Imperialen Medien wurde nichts über deine Rückkehr berichtet, du reist mit einem Gesuchten und einer dubiosen Frau herum und trägst die Uniform eines Soldaten. Ich brauche kein Offizier zu sein um zu bemerken, dass hier etwas nicht stimmt.?

Ein Seufzen entglitt dem ehemaligen Großadmiral, als er sich von dem Sessel wieder erhob. Kael nahm schon fest an, dass er es aufgegeben hatte den Mann zu überzeugen. Ihn würde jetzt ohnehin eher interessieren, wie Needa auf die neuen Erkenntnisse über ihn reagieren würde, schließlich hatte der Sergeant ihm nicht auf direkte weise mitgeteilt, dass er in dem Sith Tempel eingebrochen war.

?Wir brauchen deine Hilfe, Celen.?

entgegnete Needa ruhig und Loros ließ die Schultern hängen.

?Hätte ich ja eigentlich wissen müssen oder ??

?Nun ich wüsste nicht, warum ich dich sonst besuchen sollte.?

antwortete der Captain lächelnd.

?Ich habe bei dir noch etwas gut zu machen, sonst würde ich jetzt wahrscheinlich schon tot sein. Schließlich fiel die Strafe für mich damals sehr gering aus.?

?In der Tat und jetzt bin ich hier um diesen Gefallen einzufordern .... und weil ich immer noch glaube auf dich zählen zu können. Aber du brauchst dir keine Sorgen zu machen, dass du uns direkt helfen sollst. Wir brauchen nur Informationen über gewisse Personen.... Moff und Gouverneure im Speziellen.?

?Du willst mir aber nicht erzählen, dass das alles ist ? Ich geb dir die Informationen und du redest dann mit den Personen.?

?Dazu später Loros.?

meinte Needa ernst.

?Soviel sei zunächst gesagt.... Der absolute Sieg über die Republik ist greifbar, mein Versuch die Herrschaft der Sith zu stürzen ist gescheitert.... was wird aus dem Imperium wenn wir keine äußeren Feinde mehr haben. Wie sieht es im inneren aus, was passiert mit den Menschen.... ? Vergiss nicht....das Militär ist eine der wichtigsten Stützen der Imperialen Herrschaft. Das Volk erträgt nur soviel Leid, weil es einen Krieg zu führen gibt. Was wird geschehen wenn wir diesen gewonnen haben. Wird das Volk dann nicht wieder nach der Freiheit verlangen das sie hatte und wie wird dann das Imperium regieren ? Mit Gewalt gegen die eigene Bevölkerung. Schon jetzt beuten Moffs und Gouverneure ihr Volk aus und unterschlagen Geld....ich habe mein Blick zu sehr nach außen gerichtet, um auf diese Probleme aufmerksam zu werden. Mein Aufenthalt bei den M....in den unbekannte Regionen hat mir gezeigt, dass die inneren Probleme mehr Aufmerksamkeit bedürfen.?

?Und was genau willst du tun um diese Probleme zu lösen.?

?Das wird sich nicht zeigen. Ich bin nicht in der Position, um noch etwas sehr großes zu bewirken. Dies muss ich anderen überlassen. Aber mit den mir gegebenen Mitteln kann ich wenigstens dafür sorgen, dass die Menschen im Imperium in Zukunft nicht noch mehr zu leiden haben.
Ein Einzelner Bürger kann im Imperium selten etwas erreichen wenn er nicht über die nötigen Mittel verfügt. Ich habe diese Mittel und fühle mich verpflichtet etwas gegen diese Unterdrückung zu unternehmen, eh es katastrophale Folgen haben wird. ?

Loros grinste.

?Hört sich ziemlich nobel an.?

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Sith-Komplex ? Trainingsraum - mit Phollow, Nioly, Yume, Nexx und Argan

Ohne weiteres war Argan einige Schritte hinter sie getreten und beobachtete nun wohl das Geschehen. So wie Arica beobachtete was Weiterhin geschah!
Sie konnte sich eines Schmunzeln?s auch nicht erwehren als der Imperator nahezu eine Unterrichtsstunde ab zu halten schien! Aufgaben und Fragen, die, hätte auch nur einer der Jünger sie vollends Lösen können, es Arica doch stark gewundert hätte, die für einen ausgebildeten Sith jedoch keine Schwierigkeit darstellten. Lichtschwertkampfformen! Vorteile, Besonderheiten! Erst viel Später würden diese Jünger wirklich verstehen was sie hier lernten! Dessen war Arica sich sicher! Auch bei ihr war es damals so! Sie hatte die Dinge die man sie lehrte zum Anfang begriffen, so wie die Jünger die Fakten begriffen hatten die man sie gelehrt hatte. Doch verstehen würden sie diese erst viel, viel später.
Trotz dieser Feststellung musste Arica doch zugeben, das die Antworten, wenn auch nicht völlig richtig, so doch gar nicht mal schlecht waren. Sie musste ab und an sogar schmunzeln und fand, bei Blicken hinüber zum Imperator, auch auf seinem Gesicht ein Lächeln, das ihr eine Mischung aus Zufriedenheit und Amüsement zu sein schien. Ihm schien dieses Training hier sehr zu gefallen. Und wenn Arica ehrlich war wollte sie das ein oder andere Mal auch ihre Meinung dazu sagen. Hielt sich dann jedoch zurück. Schließlich waren die gestellten Aufgaben und Fragen direkt vom Imperator selbst gestellt und Arica kannte die ihr in Zukunft vielleicht zustehende neue Rolle im Orden noch zu wenig, um sich schon jetzt heraus zu nehmen ihre Meinung einfach bei zu steuern.
Allerdings schien dies der Imperator auch zu bemerken und seine Aufforderung an sie, ob sie etwas dazu zu sagen hätte gab Arica nun die Möglichkeit ihre Stimme zu erheben.
Ihre Hände hinter ihrem Rücken zusammen legend stand sie da. Grinste leicht und nickte langsam.


Es währe wohl vermessen und außerdem auch falsch, wenn ich euren Ausführungen etwas entgegen setzen würde. Im Grunde habe ich euren Worten nichts hinzu zu fügen.

Leicht neigte Arica ihren Kopf und schmunzelte dann bevor sie hinzu fügte.

Allerdings! Bitte verzeiht den Stolz einer Kämpferin, die sich vorrangig auf Form IV konzentriert!
In Bezug auf Ataru weicht meine Meinung etwas von der Euren ab. Ataru mag wohl häufig kritisiert werden, doch in meinen Augen nur von Sith, die sich der Schönheit und Kraft dieses Stiles nicht bewusst sind! Geschwindigkeit und Körperbeherrschung sind essenziell für diesen Stil und ebenfalls die einzigste Möglichkeit seine möglichen Nachteile dieses Stils zu kompensieren! Genau darin sehe ich allerdings seine Stärke für die, die diesen Stil gut genug beherrschen.


Arica schmunzelte wieder breit! Und wandte sich an die Jünger. Phollow hatte sie ja aufgefordert den Jüngern noch etwas mit auf den Weg zu geben und ihr fiel auch wirklich noch etwas ein!

Einen Tipp? Nun, eine Sache ist es, die mir in diesem Moment noch einfällt! Vergesst nie, das eure Gegner, sofern es sich um Sith oder Jedi handelt, über ähnliches Wissen wie ihr verfügen! Das was ihr über die sieben Stile in Theorie und in der Praxis lernt ist nur der Anfang! Sie geben euch eine Richtung vor! Eine Möglichkeit aus dem Wissen jener zu schöpfen, die vor euch waren! Sie werden immer ein Grundgerüst für euch darstellen und die Art eures Kampfes, wenn ihr euch für einen Stil entschieden habt, prägen.
Euren eigenen Stil jedoch müsst ihr, auf diesen Grundlagen, selbst entwickeln! Er wird die Art wie ihr kämpft unverwechselbar machen und unberechenbar für euren Gegner! Das heißt, wenn ihr gut genug seit!


Kurz nickte Arica wieder und wandte sich leicht zu Phollow, der vorhin Argan schon als ihre zukünftigen Schüler bezeichnete! Nun, ihre Andeutung war wohl mehr als deutlich und selbst ohne hätte sie dem Imperator wohl auch so nicht verheimlichen können was sie plante. Trotzdem erwiderte sie nun mit leicht gesenkter Stimme.

Argan wird noch beweisen müssen ob ich ihn wirklich als meinen Schüler annehme.

Einen Seitenblick warf Arica zu Argan, über dessen Zurückhaltung sie im Moment recht zufrieden war.
Und im nächsten Moment musste sie wieder an das denken, was sie vorhin schon glaubte hinter all dem hier erkannt zu haben und so wandte sie sich sehr leise, so das die Jünger es nicht mitbekommen konnten, an den Imperator


Verzeiht meine Neugierde, aber mir scheint es, als würdet ihr auch nach einem neuen Schüler Ausschau halten! Oder aus welchem Grund widmet sich der höchste aller Sith, trotz vielen anstehenden Aufgaben, der Unterweisung von Jüngern?

Arica, neigte kurz und andeutungsweise ihren Kopf um zu unterstreichen, das die gesagten Worte keinesfalls eine Ungehörigkeit darstellen sollten. Und sie sprach auch nicht weiter darüber sondern blickte nun hinüber zu Nexx der in Zwischenzeit zum Parcours hinüber gegangen war. Eine Weile beobachtete Arica schweigsam was dort vor sich ging!
Doch mit einem Mal musste Arica allerdings laut schallend Lachen! Das konnte doch gar nicht wahr sein!
Sicher blickten jetzt mindesten zwei Augenpaare Fragend auf Arica aber auf das, was sie da soeben gesehen hatte, gab es nur zwei mögliche Reaktionen! Ein lautes Schallendes Lachen, so wie Arica es gerade tat, oder ein Wutanfall, in dem derjenige, der diesen Parcours programmiert hatte, recht schnell und schmerzhaft sein Leben lassen würde.


Bitte verzeiht?

Wandte sich Arica an Phollow und wischte sich dabei eine Lachträne aus dem Augenwinkel!

Aber ich konnte nicht anders bei dieser Szenerie! Fast könnte man denken es stamme aus einem Propagandaholo der Republik! Der Imperator und fliehen oder sich seine Waffe aus der Hand schlagen lassen?
Unmöglich!


Arica hatte sich schon wieder beruhigt und schmunzelte nur. Doch als Nexx dann wieder zu ihnen zurück kam und sprach verfinsterte sich Aricas Blick leicht.

Der Imperator braucht nicht deinen Schutz, er verlangt deine Loyalität und dein Gehorsam! Überschätze dich nicht! Jünger!

Fauchte sie Nexx! an und blickte ihn funkelnd an. Was glaubte dieser Nexx?
Das der Imperator seines Schutzes bedurfte? Aus solchen Gedanken wuchs der Größenwahn stärker als der Imperator zu sein und daraus entstanden nur unselige Aufstände wie der den Erebious damals angezettelt hatte. Und aus diesem Grund war Arica den Schüler sofort ins Wort gefallen bevor sie sich nun beim Phollow entschuldigte.


Bitte verzeiht Imperator! Ich konnte diese Worte jedoch nicht einfach so im Raum stehen lassen!

Sith-Komplex ? Trainingsraum - mit Phollow, Nioly, Yume, Nexx und Argan

[OP] Nicht übel nehmen Nexx! Is auch nicht böse gemeint aber das, so wie du es geschrieben hattest, konnte Arica nicht stehen lassen. Ich weiß, das dein Char nur seine Treue zum Ausdruck bringen wollte und das ist ja auch richtig! Aber es geht einfach nicht, das ein Schüler dem Imperator seinen Schutz anbietet!
Oder siehst du das anders Phollow? Wenn ich überreagiert haben sollte, dann ändere ich natürlich![/OP]
 
Sith-Komplex – Trainingsraum - mit Phollow, Nioly, Yume, Nexx und Argan​

Der sith jüngling schaute Arica verwundert an.

"Ja Herrin, ich habe verstanden. Jedoch möchte ich anmerken, dass ich niemals denken würde, dass der Imperator meinen Schutz benötigt, wohl aber meine Dienste."

Der jünger lächelte sie freundlich an und blickte dann schließlich in die Runde.
Er hatte es geschafft seienn Zorn zu zügeln. Was er jedoch innerlich dachte, würde für immer sein Geheimnis bleiben...

Sith-Komplex – Trainingsraum - mit Phollow, Nioly, Yume, Nexx und Argan
 
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Nioly | Phollow | Arica | Yume | Nexx | Argan

Ein kleiner Moment verstrich, bis der Imperator das Wort erhob. An Nexx gewandt, analysierte er die Antworten die beide ihm dargelegt hatten.

Nioly musste sich abermals eingestehen, das sie Schwierigkeiten hatte sich zu Konzentrieren, denn was der Imperator über Nexx und dessen Antworten sagte, verstand sie nur zur Hälfte, was wiederum ein Zeichen dafür war, das sie während Nexx's Ausführungen mit ihren Gedanken wieder nicht bei der Sache war.

Sie nahm sich vor, in jedem freien Moment ihren Geist zu Stärken in dem sie meditierte.

Erst als sie Phollow’s erstaunte Worte über ihr Wissen zu den Lichtschwert-Formen hörte, fiel ihr auf, das sie bislang noch nicht viel über ihre Person preisgegeben hatte.

Seine Worte erfüllten sie mit Stolz, und wissbegierig nahm sie alles auf was er sagte, sie würde lernen zu kämpfen, das schwor sie sich und insgeheim auch ihm.

Doch bevor sie Phollow die Herkunft ihres Wissenstandes erklären konnte, nahm Arica die Gelegenheit wahr die er ihr angeboten hatte und sie gab ihnen den Tipp, dass das was sie über die Lichtschwertstile lernen werden, nur der Anfang sei und sie daraus ihren eigenen Stil entwickeln sollen, dies würde sie unverwechselbar und unberechenbar im Kampf machen. Nioly dachte über diese Worte nach, als Arica sich wieder dem Imperator zuwandte.

Sie schien Phollow etwas zu zuflüstern, was Nioly und die anderen wohl nicht hören durften, bis sie plötzlich laut schallend los lachte. Völlig verwundert starrte Nioly Arica an, hatte ihre Reaktion womöglich mit ihr zu tun, sie konnte sich aber nicht erinnern etwas derartig erheiterndes getan zu haben, sie stand doch lediglich vor ihr und dem Imperator. Erst als sie ihre Worte wieder an Phollow richtete, verstand Nioly ihre Reaktion.

Nexx hatte inzwischen sein Training im Parcours absolviert, kaum war er wieder bei ihnen, fauchte Arica ihn auch schon an. Doch Nexx schien dazu gelernt zu haben, noch früher am Tag, hätte er dies nicht einfach so hingenommen, doch der Zabrak fing an sein aufbrausendes Gemüht in den Griff zu bekommen.


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Schweigend hatte der Kel Dor verharrt, bis er plötzlich die Distanz zwischen sich und Cartis erheblich minderte und erstaunlich nah heran kam. War vorher noch der Ryn in seinem Aufbegehren der Überlegene in dieser Nähe gewesen, so zollte Cartis nun seiner Größe Tribut und musste zu seinem Gegenüber aufblicken. Dieser stieß einige unverständliche Wortfetzen aus - zumindest glaubte der Ryn, dass es sich um solche handelte - und zog einen engen Kreis um Cartis. Bei jeder Berührung des Gewands Utopios mit seinem eigenen musste er sich hüten nicht zusammenzuzucken. Diesem völlig ruckartig ausgeübten Druck war er nicht gewachsen, und völlig gebannt verharrte er regungslos in seiner derzeitigen Position. Er fand keine Worte, die er dem Kel Dor hätte entgegen schleudern können, geschweige den Taten, die die Situation entschärfen konnten.
Dann ließ ihn ein erheblicher Schlag in den Rucken nach vorne torkeln, sein hoch gerissener Schwanz verfehlte den Kel Dor jedoch. Diese Reaktion war dabei ebenfalls keine absichtliche gewesen, dazu wäre Cartis in diesem Moment nicht imstande gewesen, der sich aus dem mentalen Griff immer noch nicht entwinden konnte. Das schallende Lachen des Kel Dors hallte blechern nach, und der Ryn fragte sich kurz, ob dies nicht ein Traum war, in den er da geraten war. Doch seine Handfläche, mit der er seinen Sturz abfederte um nicht vollends zu fallen, wurde aufgeschürft und der Schmerz belehrte ihn eines Besseren.

Langsam sammelten sich wieder seine Gedanken, und er war noch hin und her gerissen zwischen einer offenen Attacke - ein Bruch des Arms des Kel Dor schien durchaus eine adäquate Reaktion - oder doch eher dessen Torheit durch weitere sprachliche Ausführungen zu offenbaren, da setzte der Kel Dor selbst an und ergriff überraschenderweise die Initiative. Was er zu hören bekam, ließ den Ryn stutzen. Der Kel Dor lobte ihn! Zwar auf eine sehr einfältige Art und Weise, aber er tat es. Dieses Wesen schien ihm zusehends suspekt. Es schien zwischen offener Aggression, triefendem Lob und deplatzierter Loyalität ständig hin und her zu schwanken. Völlig widersprüchlich verhielt sich Utopio, und Cartis fand nur eine schlüssige Erklärung für dieser Verhalten: der Kel Dor war schlichtweg nicht ganz sauber. Eventuell hatte er die Schlacht Corellias nicht vertragen, war einer geistigen Labilität erlegen oder war schon von Haus aus nicht der Hellste unter dem Firmament gewesen, aber diese These erklärte das Agieren seines Gegenübers hinreichend, fand der Ryn.

Der Kel Dor redete - nein, plapperte weiter - und nun stellte er es so dar, als hätte das Quartett die Unterredung mit dem Ryn gesucht - was natürlich nicht so gewesen war. Und dann schloss Utopio mit irgendwelchen abstrusen Plänen von Abenteuern in den Weiten der Galaxie, von einem Schiff das er benötigte, um diese Fahrt anzugehen. War dieser Kel Dor den von jeglichem Verstand verlassen, hatte ihn die Konfrontation mit Cartis diesen verlieren lassen? Die Pläne hörten sich an wie die einer jungen Person, die völlig idealisiert von den unbegrenzten Möglichkeiten in der Ferne sprach. Und dieses Schiff wollte der Kel Dor nun ausgerechnet von ihm! Von ihm, mit dem sich der Kel Dor noch eben ein harsches Wortgefecht geliefert hatte und nach eigener Aussage gar fast mit dem Lichtschwert attackiert hätte! Diffus redete er vom glorreichen Sieg des Imperiums, und das nun Zeit für andere Dinge sei.

Cartis konnte den Gedankengängen seines Gegenübers überhaupt nicht mehr folgen. Wobei abwegige beziehungsweise andersartige Denkmuster oftmals Verwirrten oder Verrückten anhafteten. Möglicherweise auch eine Art der Schizophrenie, eine Persönlichkeitsspaltung, der der Kel Dor da erlegen war. Das würde alles erklären. Diese ständigen Verhaltens- und Tonänderungen, das Abgeben mit gleich drei Jüngern und das auch sonstige Verhalten. Irre - ja einfach irre musste dieser Kel Dor sein. Das Interesse an dem schuppigen Humanoiden war zumindest für den Moment minimiert, eigentlich wollte er nur noch in sein Labor, um sich dort wieder rationalen Forschungen zu widmen, und sich hier nicht weiter in der Gegenwart eines Kel Dors befinden, der den teilweise existierenden Zerfall innerhalb des Ordens aufzeigte. Andererseits galt es nun auch sein Gesicht zu wahren. Weniger vor Utopio, dieser konnte ihm gänzlich egal sein, würde er doch bei solchen Verhaltensweisen bald den Tod finden, sondern vielmehr vor den Jüngern. Denn nichts konnte seinem Ruf mehr schaden als diese Subjekte mit ihren Gerüchten, welche sich wie Lauffeuer ausbreiteten, zu den höheren Rängen hinaufstiegen um dann wieder als 'Fakten' seinem Ansehen erheblich zuzusetzen. Der Ryn nahm also eine eher abwehrende aber erhabene Haltung ein und beäugte den Kel Dor kritisch und abschätzend. Er suggerierte Skepsis, obwohl er nur zu gerne den Kel Dor augenblicklich losgeworden wäre.


?Ein Schiff ist nicht für Jedermann... es ist ein Privileg, das man hat oder nicht. Und ihr scheint es nicht zu haben...?

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