The Wheel (Besh-Gorgon-System)

[The Wheel - die Entsprechung einer Seitengasse] mit Blaine

Hade seufzte genervt. Das Gespräch nahm schon wieder eine Wendung in Richtung einer Auseinandersetzung um Nichts und wieder Nichts.

Blaine. Zenex würde sich überhaupt nicht gegen die Sith zur Wehr setzen. Er würde mit ihnen reden und noch das beste Geschäft für sich dabei herausschlagen.”

Und eben genau deshalb war er ihr Partner. Er war skrupellos, berechnend und ging kein unnötiges Risiko ein. So lange sie darauf vertraute, dass sie ihm nicht vertrauen konnte, konnte die Kopfgeldjägerin sich auf den Falleen verlassen.
Gut, wahrscheinlich waren ein paar Sith für Zenex dann doch eine Nummer zu groß. Wie für sie selbst im Übrigen auch. Was Hade wieder einmal hoffen ließ, dass ihr keiner auf die Schliche kommen würde was den Jedi-Stützpunkt betraf.


"Aber das werde ich ja noch."

Eh? Ah ja. Okay. Blaine würde also noch sehen wie sich ihr lieber Partner gegen ihn zur Wehr setzte? Er spielte wohl auf seine Rache an, was? Womit sie wieder beim Thema wären: Blaine gehörte eindeutig zu den Sith. Der verflixte Falleen hatte recht.

A’hono? Was bedeutet das?”

Nichts Gutes wahrscheinlich, wenn es mit Zenex zu tun hatte. Hade würde das Wort trotzdem in der Zabraki-Datei vermerken. Es war schließlich nie verkehrt in so vielen Sprachen wie möglich fluchen zu können.

Der Lichtschwertkristall steckte im Griff? Nein, wirklich?
Es gab einfach nicht so verdammt viele Möglichkeiten, wo ein Lichtschwertkristall sonst noch stecken konnte und seiner Bestimmung treu blieb.
Aber gut zu wissen, dass Blaine da auch nicht viel schlauer war als die rothäutige ‘Lady’ selbst.


”Aha…”

Ob sie schon ‘irgendwen gefangen’ habe, wollte der Zabrak weiterhin wissen. Außer Zenex. Aber der war ihr ja zugelaufen. Zählte also nicht.

”Ne, ich bin doch erst seit 'n paar Tagen weg.”

Erinnerte Hade ihren Freund und befand für sich im Stillen, dass der Iridonianer echt keine Ahnung von der Tätigkeit eines Kopfgeldjägers haben konnte. Oder wie kam er auf die Idee, dass sie so einfach schnell mal eben ein paar Leute einfing und zu ihrem Bestimmungsort brachte? Naja..

”Ich bin gerade erst noch dabei mein Schiff aufzurüsten. Ist bei unserer Flucht ja ziemlich beschädigt worden. Und deine ‘Freunde von der Gegenseite’ sollten mich wenn möglich auch nicht finden, also brauch’ ich ‘nen besseren Transponder als den, den Bru mir gegeben hat.
Und der Devorianer… keine Ahnung, wer das ist. Kenn ihn auch noch nicht so. Ich war mit Zenex in einem Geschäft und plötzlich kam der angerauscht: “Ja ihr könnt hier nicht einkaufen. Das ist schlechte Wahre.”
Denk’ ich mir: “Okay. Dann zeig uns halt was bess’res.”
Naja und das tut er gerade. Er hat sich als ‘Midlo’ vorgestellt. Aber Zenex hat ihn in ‘Bruder Großhorn’ umbenannt.”


[The Wheel - die Entsprechung einer Seitengasse] mit Blaine
 
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[The Wheel | "Seitengasse"] Hade, Blaine

"A'hono bedeutet Idiot,"

antwortete Blaine mit seinem üblichen Grinsen. Wie er schon sagte: das passte perfekt zu Zenex.
Er hatte Midlo also umbenannt. War ja klar, dass dieser verdammte Falleen auf eine so dämliche Idee kam, einen Devaronianer als 'Bruder Großhorn' zu bezeichnen. Der wusste nicht einmal, dass das gar keine Beleidigung war. Oder wollte er Midlo tatsächlich ein Kompliment machen...? Nein, das glaubte Blaine nicht. Leute wie Zenex machten keine Komplimente. Höchstens unpassende. So wie 'Lady Hade'. Oder war auch das eher... veralbernd gemeint? Hade war jedenfalls keine Lady. Sie war ein Kleiderhaufen.
Über Devaronianer wusste Blaine zumindest ein paar Dinge, interessehalber, weil sie einige Gemeinsamkeiten mit den Zabrak hatte.


"Wenn 'Bruder Großhorn' eine Beleidigung sein sollte, dann war's keine gute. Devaronianer sind stolz auf große Hörner. So ähnlich wie bei uns mit den Tätowierungen."

'Uns' beschrieb natürlich die Iridorianer. Ein anderes, derart wichtiges 'wir' kannte Blaine bisher nicht.

Mit den Sith verhandeln? Das war sicher selbst für einen hinterlistigen Hutt wie Zenex absurd. Vielleicht waren nicht alle gleich auf Blut aus, aber doch einige und wenn er rein zufällig an jemanden geriet, der nicht reden sondern handeln wollte, musste er sich wohl wehren. Oder Rennen. Ja. Zenex würde rennen. Wie ein Feigling...


"Dann kannst du Midlo ja zu deinem Partner machen und den Falleen feuern. Der wird dir nicht halb so sehr auf die Nerven gehen und kämpfen kann er bestimmt auch viel besser."

Dass Hade Wert auf die ausgeprägte Überlebensfähigkeit des Falleen legte, war Blaine vollkommen egal. Und selbst wenn, dann überlebte man nicht durch Tricks und falsches Spiel, sondern durch Kraft und, manchmal wohl oder übel, Taktik.
Dennoch, das Thema wurde langweilig. Eigentlich war es der Falleen gar nicht wert, überhaupt ein Wort über ihn zu verlieren ... wobei man Worte ja eigentlich gar nicht verlor. Das sagte man eben so.
Mit einem leisen Seufzen und verschränkten Armen ließ sich Blaine ein Stück zurück gegen die Wand fallen, so dass er neben Hade dort anlehnte.


"Gut, dass Iridonia nicht auf dem Weg nach Coruscant liegt... Sonst würde Bru-Th mich garantiert da absetzen. Würde mich wundern, wenn er mich immernoch ausbilden will. Dabei... wars auf Ossus eigentlich.. also... Es war ok.."

Oder vielleicht auch besser als 'ok', aber das auszusprechen musste genügen. Blaines Stimme wurde jedenfalls ein bisschen leiser und sein Grinsen verschwand.

[The Wheel | "Seitengasse"] Hade, Blaine
 
[The Wheel - die Entsprechung einer Seitengasse] mit Blaine

Idiot. Das war also die Bedeutung von A?hono. Warum überraschte sie das jetzt bloß mal so überhaupt gar nicht?
Dass ?Bruder Großhorn? aber keine Beleidigung war dafür um so mehr. Ob Blaine deswegen so aus der Haut fuhr, wenn man behauptete er habe ?kleine Hörnchen??
Hade hob eine Augenbraue.


?Ahja.

Midlo zu ihrem Partner machen? Ne? das musste irgendwie nicht sein. Nicht, dass sie etwas gegen ihn hatte. Aber Zenex konnte sie inzwischen einschätzen. Er war ihr ?von oben? aufs Auge gedrückt worden und brauchte sie. Zumindest als Transportmöglichkeit.
Midlo würde sie überhaupt nicht brauchen. Und somit wäre sie bei ihm wohl bloß ein kleines Anhängsel das sich anzupassen hatte, keine freischaffende Kopfgeldjägerin. Nun? was auch immer Midlo tat.
Als ob je zur Debatte gestanden hätte, dass sie sich ihm anschloss. Hade schüttelte kurz den Kopf.


?Nein, Blaine.?

War alles, was sie, ohne die Stimme zu heben, nachdrücklich dazu sagte.
Nicht so sehr auf die Nerven gehen? Eigentlich war der Falleen sogar recht amüsant.


?Du meinst Bru schmeißt dich raus??, Hade verschränkte die Arme vor der Brust und verlagerte das Gewicht auf das andere Bein. Sie lehnte mit Schulter und Kopf an der Wand und sah Blaine direkt an, ?Wegen der Jedi-Sache? Das glaube ich nicht. Er war zwar sauer, aber _so_ sauer nun auch wieder nicht. Und wenn er dich jetzt raus wirft, dann bist du für ihn eine noch viel größere Gefahr als wenn er dich behält. Immerhin kannst du dann einfach zu den Sith gehen und sagen: Der Jedi-Stützpunkt ist? äh? naja? sonst wo!?

Sie lächelte entschuldigend und zuckte mit den Achseln.

?Oder so.?

Blaines Bewusstsein würde er ja wohl hoffentlich nicht auch verändern. Obwohl? zuzutrauen wärs diesen Jedirittern allemal. Elendes Pack.

[The Wheel - die Entsprechung einer Seitengasse] mit Blaine
 
[The Wheel | "Seitengasse"] Hade, Blaine

Blaine schüttelte leicht den Kopf. Einerseits hatte Hade vollkommen recht. Das Wort 'Jedi' in einer Cantina zu erwähnen, war ansich keine gute Idee. Auf The Wheel allerdings, oder ähnlichen Orten eben, hatte es doch etwas Suizidales. Selbst dann, wenn man es auf niemanden speziell bezog, konnte es wohl mehr als genug Probleme verursachen.
So, wie niemand wirklich darauf reagiert hatte, hätte Blaine auch plötzlich die Aufmerksamkeit der halben Cantina gebüren können. Auch, wenn er verhältnismäßig leise gesprochen hatte.
Das wusste er. Jetzt jedenfalls. Im Affekt hatte er natürlich nicht daran gedacht.


"Ich hab Zenex gedroht... oder besser: ich habe ihm Versprochen, dass ich dashier nicht vergessen werde und bei unserem nächsten Aufeinandertreffen... naja..."

Seltsam war, dass Blaine sich sicher war, keine uneinlösbare Zusage gemacht zu haben. Der Falleen würde wohl vorerst bei Hade bleiben und die.. ja.. die würde er wiedersehen. Glaubte er zumindest.
Im Gegensatz zu ihrer Trennung auf Ossus hielt er es jetzt jedenfalls nicht mehr für komplett ausgeschlossen, einer einzelnen Person in den großen Weiten eines Universums zu begegnen.


"Hade, das ist ein Versprechen... und das muss ich halten. Ich kann das nicht zurück nehmen, nur weil es Bru-Th nicht gefällt. Ich gehöre zu den Jedi, ja, aber ich bin auch Iridorianer. Naja... irgendwie haben doch beide Seiten die Einstellung, dass man Versprechen nicht zu brechen hat. Nur... so eins..."

Blaine drehte sich ebenfalls zur Seite und lehnte sich mit der Schulter gegen die Wand, so dass er Hade jetzt direkt ansehen konnte. Zenex' Partnerin. Baah.. Verdammter Falleen.

"Als ich Bru-Th das letzte Mal damit gedroht hab, dass ich zu den Sith gehe, hätte er mich gehen lassen. Naja... und wenn nicht, dann nur, weil sie mich wohl doch getötet hätten. Das wird also nichts bringen. Würde ihn nur noch wütender machen... Obwohl es ja stimmt. Aber wenn ich damit drohe, bedeutet das, dass ichs vielleicht wahrmachen müsste. Ich würde nur nie.. die Jedi verraten. Überhaupt niemanden. Ich bin kein Verräter. Das widerspricht sich mit 'ich bin Iridorianer',"

fuhr Blaine fort und wunderte sich selbst ein bisschen darüber, dass ihm so viel zu dieser Angelegenheit einfiel, was sich ausdrücken ließ. An Gedanken zu einer bestimmten Sache mangelte es ihm selten. Nur waren Denken und Aussprechen in der blaine'schen Welt zwei völlig unterschiedliche Dinge.

"Außerdem weiß ich gar nicht, wie wütend er wirklich ist. Manchmal glaube ich, dass er mich am Liebsten auf der Stelle loswerden will und dann.. sagt er irgendwas wie 'ich verlasse mich auf dich'. ..."

[The Wheel | "Seitengasse"] Hade, Blaine
 
Teehaus • Paíx, Gale

Mit konzentrierter Aufmerksamkeit beäugte Paíx Vigo Gale, als dieser sich dem Datapad zuwandte, und schmunzelnd die aufgelisteten, harten Fakten der Crusader-Korvette Kih'Parjai studierte. Ob dieses raubtierartige Lächeln dabei Ausdruck der Freude ob dieses Angebots des Mandalorianers, oder vielmehr die Überraschung darüber war, blieb Paíx verborgen, doch das Wohlwollen in den harten, kantigen Zügen des Administrators des Rads war hinreichend ausdruckstark, womit dem Leeren der Tasse Tee, welche vermutlich ebenso dem Gaumen schmeichelnd gewesen war wie die Seine, auch etwas Abschließendes zukam.
Paíx nutzte diesen Moment dazu, seinen Blick kurz zerstreuend abzuwenden, an den dunklen, durch kunstvoll verziertes Pergament durchsetzten Wandvertäfelungen entlang, über die kleinen, fragilen, aber dennoch bequem ausgepolstert wirkenden Stühlen hinweg durch eine der gläsernen Fronten des acht- oder zwölfeckigen Gebäudes.
Dort draußen flanierten ununterbrochen zahllose Lebewesen vorbei, die Auslagen der Geschäfte, teils Perlen ihrer Art, teils aber auch zwielichtige Spelunken, die nichtsdestotrotz niedere Triebe treffsicher zu stillen wussten, studierend, dem Konsum frönend, sich daran berauschend und der blanken Kauflust ergeben, und wenngleich Paíx dafür kaum etwas erübrigen konnte, so packte ihn doch die diffuse Lust, sich ebenfalls in der Menge treiben zu lassen, sich an der Vitalität des Ortes in gewisser Art und Weise zu berauschen, oder sich davon erfrischen zu lassen, seinen Horizont an der Bandbreite des Angebotenen sowie der verhandelnden Interessenten und Verkäufern zu erweitern, und ganz profan Wissen anzusammeln und seine Sinne, was die Beurteilung von Menschen betraf, zu schärfen.
Denn Wissen, wenn man die allzu oft gebrauchte, aber ungeachtet dessen zutreffende galaktische Redensart bemühen wollte, war Macht, und die Menschenkenntnis war in diesem Sinne ein Derivat davon, beruhte sie doch auch auf einem Erfahrungsschatz, der prognostizierend Handlungsweisen und Reaktionen vorausahnen ließ.
Der Vigo entriss ihn dann wieder diesen gedanklichen Pfaden, um auf die Unüblichkeit der von Paíx unterbreiteten Offerte zu sprechen zu kommen. Mögliche, aufkeimende Skepsis seitens des Mandalorianers wusste Gale jedoch umgehend wieder zu zerstreuen, bevor er Paíx ausdrücklich zu einem Mitglied der Schwarzen Sonne erklärte und darauf folgend eine matt schwarz schimmernde Datenkarte zückte, gefolgt von einem dezenten, aber durchaus eleganten Ring.
Erklärend unterlegte er die ausgehändigten Gegenstände, ehe sich Paíx dann von einem kurzen Schauern durchlaufen den Ring an seine rechte Hand steckte, wo er ihn flüchtig betrachtete.


„Ich danke Ihnen, Vigo Gale.“

Der Datenkarte würde er sich baldig in ausgiebigem Maße widmen, doch noch schien die Zeit zum Aufbruch noch nicht gegeben zu sein, wenngleich es Paíx ebenso wie nach der weiteren Erkundung des Rads nach der Sichtung des Informationsmaterials dürstete, welches mit großer Wahrscheinlichkeit deutlich über öffentlich zugängliche Auskünfte hinausging.
Auch der Tatendrang, sich innerhalb der Schwarzen Sonne alsbald zu beweisen, um damit die Stellung der Mandalorianer und den Pakt dadurch zu festigen, spielte unterschwellig eine große Rolle, was mit den anderen aktuellen Interessen zu einer gewissen Unentschlossenheit zusammenschmolz, die Paíx etwas ratlos die neu erlangte Karte in einer Tasche seiner Uniform verschwinden lassen ließ, während er fordernd, aber in Unbedarftheit verschmitzt grinsend zum Administrator des Rads aufblickte.


„Nachdem wir das vollzogen hätten - was haben Sie nun mit mir vor?“

Teehaus • Paíx, Gale
 
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[The Wheel - Cantina] Blaine, Hade, Midlo, Zenex

Auf die Aufforderung von Hade hin erhob sich Midlo von seinem Platz. Doch noch bevor sie diesen Fleck verlassen konnten, tauchte erneut der junge Zabrak auf. Midlos Augen verengten sich zu Schlitzen. Es war wohl immer noch nicht alles gesagt.

"Ähm? entschuldigt mich mal bitte. Wird nicht lange dauern."

Die Mundwinkel des Devaronianers wanderten nach unten. Er hatte eine andere Reaktion erhofft. Schon marschierte Hade mit Blaine davon und ließ Midlo mit dem Falleen einfach stehen. Die beiden verschwanden bald in einem Seitengang und waren somit außer Sicht. Der Devaronianer fing an nervös mit den Fingern auf seinem Gürtel zu klopfen.
Schließlich entspannte er sich jedoch und wandte sich an Zenex. Ihr Begleiter war sicher auch nicht glücklich darüber hier warten zu müssen.


"Sag mal, arbeitest du für die Kleine oder erträgst du das freiwillig?"

Kurz blickte der Devaronianer nochmal in Richtung Seitengasse, doch niemand war heraus oder hinein getreten.
Wenn die beiden so lange wirklich nur etwas zu bereden haben, trage ich in Zukunft wieder einen Hut, dachte Midlo.


[The Wheel - vor dem Life's Dead End] Midlo, Zenex
 
[The Wheel - die Entsprechung einer Seitengasse] mit Blaine

Verhaltenes Prusten Seitens Hade folgte der Ausführung des Zabrak. Er hatte Zenex VERSPROCHEN, sich an ihm zu rächen. Und sowohl die Jedi, als auch die Iridorianer, waren ja wohl dafür, dass man ein VERSPRECHEN nicht brach.
Was für eine geniale Rechtfertigung! Würde Blaine das nicht alles so verdammt ernst meinen und in echten Gewissensnöten sein, ließe sich daraus ein unanfechtbares Plädoyer eines Rechtsverdrehers machen. Doch. Ganz bestimmt.


?Du sollst ihm ja auch nicht damit drohen. Mach?s einfach, wenn er dich rausschmeißt. Was ist schon dabei, irgendwer muss deine Ausbildung beenden. Und vielleicht sind die Sith ja gar nicht so schlecht darin.?

Blaine fuhr fort. Er schwafelte von Ehre, von die-Jedi-nicht-verraten und anderen überflüssigen Beschränkungen. In Hades Augen war das einfach großes Bla-Bla, mit dem man Kinder erschreckte, moralisch erzog und dann zu guten Mitgliedern einer funktionierenden Gesellschaft machte.

?Damit verrätst du die Jedi doch nicht.?, belehrte die verbrecherische Rothaut ihren Freund mit nachsichtiger Stimme, ?Jedenfalls nicht als erster. Wenn er dich raus wirft, ist?s doch sein Problem. Er entbindet dich damit auch von allen Verpflichtungen gegenüber den Jedi, oder nicht??

Für Hade gab es da nichts. Loyalität war in ihren Augen ohnehin nur eine Einschränkung der eigenen Entfaltungsmöglichkeiten und wenn dann auch noch wer meinte die Verbindung beenden zu müssen, war?s damit schon gleich zweimal vorbei. Wo das Problem des Iridorianers lag, erkannte die angehende Kopfgeldjägerin jedenfalls nicht.

?Ach, er verlässt sich auf dich? Wobei denn??

?Da muss er aber schwer verzweifelt sein? - ?Vielleicht verlässt er sich darauf, dass du ihn wieder enttäuscht!? - ?Auf dich? Ne jetzt, oder? Es gibt einfachere Selbstmordarten.?
Klar. Solche oder ähnliche Sprüche hätte Hade auch zu klopfen gewusst. Aber eine Stichelei, auf die er sofort reagieren konnte, war bei Blaine meist taktisch unklug. Er bekam zu viel in den falschen Hals. Außerdem interessierte es sie wirklich, was da vorgefallen war, dass Bru-Th Agoch ?ich verlass mich auf dich? sagte und der Zabrak ihn wenige Augenblicke später offenbar wirklich ?verlassen? hatte. Was ?verlassen? wohl auf Zabraki hieß??


[The Wheel - die Entsprechung einer Seitengasse] mit Blaine
 
Centares System - The Wheel - Docks - Nodons Crap Yard - auf dem H-Wing - Bru-Th - Nodon


Kopfüber und mit verschmierten Händen steckte Bru-Th nun schon seit einer geschlagenen halben Stunde im Hyperraumantrieb des H-Wing und schwang unermütlich seinen Hydroschraubenschlüssel in der Hoffnung, dass die Pannen dieses Bombers sich davon vielleicht beeindrucken ließen. Dies war leider nicht der Fall, musste er zum Leidwesen seines Fliegeranzuges feststellen, der sich optisch immer mehr dem Standard von The Wheel anglich.
Dennoch hatte die Arbeit an den Maschinen des Schiffes auch etwas Gutes, denn sie lenkte davon ab ein Jedi zu sein. Obwohl Bru-Th seine Entscheidung auch nach all dem, was ihm in den letzten Jahren widerfahren war, nie ernsthaft bereut hatte, gab es doch Momente, wo die Galaxis und das, wofür er als Jedi eintraten, ihm etwas zu groß erschien, als das eine Person es wirklich schultern konnte. Die Verantwortung die man gegenüber völlig fremden Personen, Kulturen und Planeten hatte, die Gefahr von dem Vortex der Dunklen Seite einfach verschlungen zu werden, wenn man auch nur einen Fehltritt tat und nicht zuletzt sein eigenes Scheitern was die Ausbildung von Padawanen anging, dies waren Aspekte des Jedidaseins, die Bru-Th gerne öfter verdrängen würde, wie in diesem Moment.
Er justierte gerade einige Ventile, die schwer zugänglich unter Kühlleitungen vergraben waren, als die sonore Stimme Nodons wieder erklang. Der Cathar merkte neckisch an:


"Mister Daridan",

denn so hatte Bru-Th sich ihm ganz zu Beginn vorgestellt.

"Sie können mir vertrauen! Meine Ware ist von hoher Qualität oder warum glauben Sie sind die Preise so exquisit? Hören Sie sich entlang der Perlemianischen Handelsroute um, Mister Daridan."

Nodon breitete die mächtigen Arme aus und grinste aus seinem zähnebewehrten Mund heraus.

"Hören Sie sich nur um. Niemand ... oder fast niemand wird schlechte Worte über Nodons Schiffsverwertung verlieren, kann ich Ihnen sagen."

Nun, irgendetwas sagte Bru-Th, dass sein stemmiger Gesprächspartner mit dieser Aussage durchaus Recht hatte, doch auf eine andere Art und Weise, als er offen zugeben würde.

"Vielleicht ... ",

murmelte Bru-Th und wollte gerade die äußere Abdeckung des Triebwerktunnels verschließen, als ihm ein kleines Gerät auffiel, das gut versteckt direkt neben dem Schanier angebracht war, gut versteckt also, wenn man die Abdeckung nicht sorgfältig prüfte ... und wer tat das schon?

"Vielleicht bin ich ja der Erste, der Sie durchschaut, Nodon! ... Das kleine Gerät hier wurde nachträglich eingebaut und gehört ganz sicher nicht zum Triebwerk",

donnerte Bru-Th los, riss den grauen Kasten heraus und warf ihn dem catharianischen Händler zu, der sichtlich überrascht war, es jedoch mühelos auffing. "Ich muss auf der Hut sein", dachte sich Bru-Th und sprang ebenso mühelos von der linken Triebwerksgondel. Nodon hatte die Reflexe eines Kämpfers und würde garantiert unangenehm werden, wenn ein Deal nicht so lief, wie es sein Creditstick gern sah, das war keine Frage.
Nachdem die Überraschung jedoch verflogen war, verschränkte der Cathar nur stoisch die Hände vor der mächtigen Brust und brummte:


"Ich weiß nicht, wovon Sie reden, Mister Daridan. Ich habe das Schiff legal erworben und instandsetzen lassen. Was immer Sie da gefunden haben, muss noch vom Vorbesitzer stammen. Vielleicht haben es meine Reparaturdroiden ja nicht gefunden. Sieht ziemlich klein aus."

"Ja, oder vielleicht wollten Sie es nicht finden, weil Sie es eingebaut haben."

Die Situation wurde hitziger und Bru-Th fragte sich ehrlich, um was es sich bei dem kleinen Gerät genau handelte. Seine Vermutung ging in Richtung einer Sabotagevorrichtung, doch beweisen konnte er nichts. Dieser kleine Kasten, der nicht einmal ein LED oder sonst etwas hatte, gab über seine Funktion nichts preis und seine Kenntnisse in dieser Hinsicht reichten auch nicht aus. Doch so oder so wusste er, dass es nicht dahin gehörte, was seine Gedanken wieder zu dem muskulösen Cathar brachte, der sich gerade unschuldig die schmutzigen Hände an einem Tuch abputzte und lustlos, aber erstaunlich gefasst, wie Bru-Th fand, entgegnete:

"Das ist reine Spekulation. Wie ich bereits sagte, ist in diesem Business der Ruf alles und ich könnte es mir nicht leisten, jemandem schlechte Ware zu verkaufen, Sie verstehen? ... Aber wissen Sie was, ... ich bin sogar bereit zu akzeptieren, dass dieses kleine Gerät, obwohl es vielleicht auch nur ein Wasseraufbereiter ist, die Qualität des Schiffes mindert und verringere den Preis auf 115.000 Credits."

Nodon rümpfte die platte Nase und deutete auf den H-Wing.

"Sie haben das Schiff jetzt über eine Stunde kontrolliert und alles ist in bester Ordnung. Mister Daridan, auch meine Zeit ist leider beschränkt und ich muss mich persönlich noch um einen YT kümmern. Wollen Sie das Schiff käuflich erwerben oder noch ein anderes Exponat begutachten?"

Ob die Ungeduld nur gespielt war oder Nodon wirklich die Lust verlor, vermochte Bru-Th nicht genau zu sagen, doch er hatte insgesamt ein schlechtes Gefühl. Irgendwas stimmte noch immer nicht, doch auf der anderen Seite hatte er ein ihm unbekanntes Gerät gefunden und wenn das die einzige Macke an dem Schiff war? Nodon wusste bestimmt davon und musste jetzt den Preis drücken, weil der Fehler aufgedeckt war. Das 115.000 Credits nicht der Endpreis war, lag in dem Moment auf der Hand, wo der Händler Verhandlungsbereitschaft signalisiert hatte und dementsprechend verlief auch das Verhandeln.

"100.000 Credits also, Nodon, aber nur, wenn wir jeden Kristall einem Wert von 15.000 Credits zugestehen."

Einen Kristall in der Hand und ihn von allen Seiten langsam gegen eines der Positionslichter des H-Wing haltend, prüfte Nodon die Qualität des Steins. Bru-Th spürte die Unentschlossenheit des Cathar und auch er war nicht unbedingt zufrieden. Doch auf der anderen Seite hatte Bru-Th an dem Angriffsbomber, der zum Arsenal der Neuen Republik gehörte, wirklich nichts mehr auszusetzen. Er hatte alles durchsucht und nichts weiter gefunden, nur eben dieses Gerät und das dann herausgerissen.
Beide standen sich eine Weile gegenüber, wobei Bru-Th den Cathar nicht aus den Augen ließ und durch eine ernste Miene seine Verhandlungsposition zu stärken gedachte. Es war ein psychologisches Hin-Und-Her, was man entweder beherrschte oder nicht. Mit der Macht Nodon zu einer Einigung zu bewegen, daran dachte Bru-Th nicht einmal, doch es schien auch nicht nötig zu sein, denn sein katzenhafter Verhandlungspartner willigte ein:


"Nun gut, Deal! Aber Sie müssen das Schiff noch heute aus dem Hangar abholen und für die letzten drei Tage zahlen Sie die Andockgebühr."

Bru-Th ergriff die Hand und beide Männer starrten einen Moment einander höchst feindselig an, doch dieser Moment währte nicht lange. Die Zusatzkosten würden 1.000 Credits nicht übersteigen.
Nodon rief eilig einen seiner Droiden herbei, erkundigte sich nach den Geschäften und erinnerte Bru-Th daran, dass der heutige Tag noch etwa sechs Stunden hatte und er dann verschwunden sein müsse. Das "Viel Spaß und Erfolg mit dem Schiff" musste er vergessen haben, was Bru-Th irgendwie störte, doch als Hinweis auf eine Tücke wohl auch nicht taugte. Seine Gedanken wanderten wieder zu Blaine, sein Blick auf das Chrono.



Centares System - The Wheel - Docks - Nodons Crap Yard - neben dem H-Wing - Bru-Th
 
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[The Wheel | "Seitengasse"] Hade, Blaine

Blaine konnte Hades verhaltenes Prusten nicht zuordnen. Eigentlich wollte er sich aufregen, weil sie möglicher Weise über ihn lachte, sich lustig machte. Allerdings war ihm dermaßen die Lust auf Streit vergangen, dass er einen Moment später schon gar nicht mehr daran dachte, als Hade nämlich zu sprechen anfing.

Zu den Sith gehen, wenn Bru-Th die Ausbildung als beendet ansah? Das war eine Möglichkeit. Eine, die Blaine gar nicht so schlecht vorkam. Zwar waren die Sith nicht das, was er eigentlich wollte, aber nicht ausgebildet werden traf noch weniger zu. Letztlich musste er ja nur so lange machen, was von ihm verlangt wurde, bis er stark genug war. Das würde sicher eine Weile dauern... Schließlich war die Macht nicht irgendetwas. Aber... es würde auch keine Ewigkeit sein.
Allerdings...


"Es ist egal, an wievielter Stelle ich wen auch immer verrate. Das geht nicht. Ich bin kein rückradloser Verräter,"

meinte Blaine bestimmt.
Schließlich gab es da immernoch seine Ehre als Iridorianer und die würde er um keinen Preis des Universums hergeben. Deswegen musste er die noch offene Rechnung mit Zenex auch begleichen.


"Eigentlich will ich gar kein Sith werden..."

fuhr Blaine fort, allerdings mit leiserer, schwererer Stimme.

"Nichtmal, um in der Macht unterrichtet zu werden. Bru-Th soll einfach damit weitermachen."

Hade machte es sich da doch sehr einfach. Man konnte nicht einfach alles stehen und liegen lassen und schlimmstenfalls mit Füßen treten, nur weil sich verschiedene Probleme ergeben hatten. Blaine jedenfalls hatte nicht vor, irgendjemandem in den Rücken zu fallen. Nicht einmal Zenex. Den konnte er nicht ausstehen. Gut. Dann konnte der verdammte Falleen das ruhig wissen.

"Schon mehrmals..."

antwortete Blaine auf Hades Frage. Was sie sich dachte, ahnte er nicht einmal ansatzweise. Für ihn stand die Frage völlig Hintergrundfrei. Blaine hielt einen Moment lang inne und schien ein Wort herunter zu schlucken, ehe er weiter redete:

"... in den Ruinen, wo wir eigentlich nur trainieren wollten und von.. naja.. großen, machtsensitiven Bestien angegriffen wurden. Oder eben, bei den Verhandlungen mit Nodon.. Der Cathar, von dem Bru-Th ein Schiff kaufen will.. oder zumindest der erste. Da waren überall Droiden. Glaube ich. Die hab ich durch die Macht wahrgenommen."

meinte der junge Zabrak und klang doch Stolz auf diese Fähigkeit. Kurz verdrehte er jedoch die Augen.

"Hade, ich brauche unbedingt ein Lichtschwert..!"

[The Wheel | "Seitengasse"] Hade, Blaine
 
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Hyperraum vor dem Wheel - "Nightmare" - Adrian

Adrian saß gelangweilt auf dem Pilotensitz und zählte die restlichen Credits die er noch besaß. 40. Nicht viel wenn man bedachte was alles zu erledigen war. Die Standgebühr für den Raumhafen betrugen mindestens 10 Credits. Wenn er davon ausging das er eine Woche hier blieb brauchte er 20 Credits für die Unterkunft und die Verpflegung. Blieben also noch 10 Credits für andere notwendige Dinge. So wie die Klimaregulierung des Schiffes. Wahrscheinlich war irgendein Sensor hinüber und jetzt spielte sie verrückt. Mal war es heiß, mal kalt. Zum Glück war es ihm Moment angenehm. Adrian überlegte wofür er die Credits wohl investieren würde, doch innerlich wusste er das sie wahrscheinlich für den Frustalk draufgingen, den er nach einer erfolglosen Auftragssuche meistens benötigte. Die letzte Zeit wa echt beschi**en gelaufen. Viele Auftraggeber sprangen ab oder die Anforderungen waren derart hoch das man ein ganzes Batallion brauchte um sie zu erfüllen. Er hatte auf Nar Shaddaa mit einem Informanten gesprochen, natürlich nicht umsonst. 10 Credits hatte ihn der Spaß gekostet. Wehe wenn der Tipp eine Niete war dann würde er zurückfliegen und sich diesen Bas*ard kaufen. Er hatte von der Black Sun gesprochen und seine Informationen als höchst vertraulich ausgewiesen. Adrian war nicht dumm und wusste das sie es kaum waren. Er hatte lange genug in den miesesten Kreisen vom Schmugglermond verbrachte um genug über die Schwarze Sonne und ihr tun zu wissen. Vielleicht hatte es sich gelohnt hier her zu kommen. Vielleicht erfuhr sein bisher, erbärmliches Dasein doch noch eine Wendung. Immerhin war er nicht unbegabt. Nur bisher hatte er die falschen Auftrage erwischt. Firmen beklauen, Ware schmuggeln, Leute eskotieren....nein das war nichts für ihn. Er fühlte sich wohl mit seiner Rawk in der Hand und einem Satz Granaten an seinem Gürtel. Leider war beides in letzter Zeit kaum der Fall gewesen. Die Vormacht des Imperiums belebte das Geschäft nicht unbedingt und so wurde es immer schwerer gute Aufträge zu guten Konditionen zu bekommen. Schon lange hatte er keinen Schuss mehr abgeben und für die Granaten fehlte ihm das Geld. Ja selbst die Torpedo-Schächte waren leer! Wütend schoss er ein Messer in Richtung einer Holzkiste voll mit Getränken aller Art. Zumindest das hatte er. Er ging zu der Kiste und öffnete den Deckel. Sein Gesichtsausdrcuk zeigte sich deutlich befriedigter als noch gerade eben. Entschlossen griff er sich eine Flasche Whiskey und nahm einen großen Hieb. Das Gefühl der wärmenden Flüssigkeit war ein gutes denn er spürte wie die gottverdammte Klimaregulierung wieder anfing zu spinnen und es kälter wurde. Der Genuß des seeligen Augenblicks wurde durch das eindringliche Piepen des Bordcomputers unterbrochen. Wieder etwas was er am liebtsten sofort ändern lassen würde. Wer hatte da bloß so ein wiederliches Piepen einprogrammiert. Genervt ging er wieder zurück zum Pilotensitz und zog den Hyperraumhebel nach hinten. Die Sterne wurden wiede klar erkennbar und vor ihm lag ein gewaltiges Rad das schwerfällig im Raum schwebte. The Wheel! Nun denn. Dann würde er sein Glcük mal versuchen. Er steuerte eine der vielen Landebuchten an und setzte schließlich sanft auf. Schon vom Cockpit aus sah er einen Hafenwächter auf sein Schiff zueilen. Diese verfluchten Aasgeier. Wenn es um das Geld ging waren sie schnell wie die Tie-Jäger. Adrian legte eine nette Miene auf und öffnete die Ausstiegsrampe. Seine Rawk ließ er hier. Die würde ihn ohnehin nur unnötig behindern. Auch der Ionenblaster würde vorerst mit dem Platz im Regal vorlieb nehmen müssen. Auf die Westar verzichtete allerdings nicht un ließ sie mit einer kurzen Drehung um den Finger im Halfter verschwinden. Schon als er die Ausstiegsrampe nach unten lief kam ihm der Bürokratenheine mit watscheligen Schritten entgegen. 15 Credits? Man das waren aber gesalzene Preise.

Oh kommen sie, sehe ich so aus als hätte ich Geld?

Der mit einem akkuraten Schnauzbart verziehrte Mann beharrte weiter auf seinen 15 Credits. Adrain versuchte alles mögliche doch letzten Endes musste er die geforderte Summe bezahlen. Mit noch schlechterer Laune begab er sich in eine der vielen Bars im näheren Umkreis des Raumhafens. "Bloatys Inn". Hmm klang doch gar nicht mal so schlecht. Mit musterndem Blick trat er ein und sah mehrere mittelgroße, unterschiedlich besuchte Räume. Das Abiente war soweit ganz nett. Er setzte sich an einen der noch freien Tische. Sofort kam die Bedienung und fragte ihm nach seinem Wunsch.

Whiskey....

Sofort flog sie davon um das gewünschte zu bringen. Adrian überbrückte die Zeit damit die anwesenden Gäste zu mustern. Viele waren wie jeder gewöhnliche Gast in einem Lokal. Nur wenige veranlassten seine Augen dazu kurz anzuhalten und den Betreffenden eindringlicher zu mustern. Eine Person davon war eine Frau die einen Umhang trug der den größten Teil ihres Körpers bedeckte. Ihre Bewegung waren nicht wie die eines gewöhnlichen Menschens und die Art wie sie sich umsah machte den Eindruck, als hätte sie eine eher seltene Berufung. Er bemerkte das sein Blick länger als gewollt an der Person hängen gelieben war und so kreiste sein Blick weiter zu den übrigen die jedoch auch mit wenigen Ausnahmen uninteressant waren. Die Kellnerin kam mit dem Getränk und er trank es mit einem Zug aus. Plötzlich verspürte er den Drang nach einer Toilette. Er heitl anch einer Ausschau und entdeckte diese auch am Ende des Durchganges. Er stand auf und musste sich durch einige Persoenen drängen die ihm im Weg standen. Plötzlich spürte er ganz kurz etwas an seiner Weste. Sein Blick wanderte nach Rechts und er erblickte einen unäuffälig wirkenden Mann der sich der neben ihm stehenden Gruppe zugewandte hatte. Mit einem kurzen Klicken lag der Blaster in seiner Hand und richtete seinen lauf auf den Kopf des Diebs.

Wiedersehen macht Freude.

Kurz grinste er bevor sich seine Miene wieder in stein verwandelte und er weitersprach.

Das Geld wieder her und zwar zügig.

Der Mann machte ein unschuldiges Gesicht und hob fragend die Schultern. Er beteuerte seine Unschuld. Nun hatte Adrian die Aufmerksamkeit der ganzen Bar auf sich gezogen. Gewandt griff er dem Räuber in die Tasche und zog seine Credits daraus hervor. Der Mann betonte das es seine waren doch Adrian war es egal. Er hatte was er wollte und begab sich ohne weiter auf die Meute zu achten auf die Toilette. Es war ein befreiendes Gefühl und als er den mit viel künstlichem Licht erhellten Raum verließ sah er das sich noch immer einige für ihn interessierten. Unter anderem auch die mit dem Umhang bekleidete Frau.


The Wheel - Bar - Bloatys Inn - Jace, Ashelia, Adrian
 
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~Rad der Freuden ~ Bloaty?s Inn ~Ashelia, Jace~

Er hatte nicht vergessen das er dieses Mal was springen lassen würde, doch die Art und Weise wie er dann seine Frage stellte, ließ die Assassine ein kurzes blitzen in ihren Augen zeigen, das deutlich nach Vorsicht schrie ? für ihn ? und lächelte ihn dann doch trügerisch an, während sie Antwort gab, sie wolle einen corellianischen Whiskey. Dieses nette, zugleich qualitativ hochwertige und teure Getränk hatten ihren Gaumen schon länger nicht mehr benetzt, daher freute sich Ashelia besonders darauf und strich sich beiläufig eine Strähne ihres lila-blauen Haares aus dem Gesicht, während ihr Blick kurz durch die Bar wanderte.

?Übertreib?s nicht Cowboy. Wenn du weiter Ma?am sagst, wird ich vielleicht ungemütlich. Oder? ich lass mir was fieses für dich einfallen!? Schloss sie nach kurzem zögern ab und schenkte dem Ex-Imperialen ein grinsen das so aufreizend wie möglich war, während sie gespielt verführerisch Haltung annahm. Leicht nach vorn gebeugt und mit den Händen ihren Kopf sanft stützend.

Jace ging indessen auf ihre Frage, nach seiner Zeit bei der Black Sun ein. Und Ashe war doch etwas überrascht zu hören das er nun schon länger dabei war. Das er sonst niemanden kennen gelernt hatte, passte aber gut ins Bild. Oft wurden Mitglieder eingestellt, die daraufhin erstmal allein unterwegs waren. Manch einer kam aber, auf der anderen Seite schon mit anderen an, oder hatte Gefährten die mit ihm reisen würden. So oder so, meist waren sie in Begleitung und warne dann allein unterwegs. Nur wenn mal wieder ein Angebot an Aufträgen ausstand, reisten sie in Gruppen. Denn? egal was man sich auch einreden mochte, sie waren Verbrecher. Gesetzlose die sich durch Dienste ihr Geld verdienten, die mit Gefängnis oder Tod bestraft werden konnten. Waffengeschäfte, Rauschgiftschmuggel, all solche Dinge. Die Schattenseite der Galaxis eben. Und auch wenn die öffentliche Kampagne der Black Sun einen anderen Kurs fuhr, hier war wohl das Hauptsammelbecken. Wenn man mal von Nar Shadda absah, wo sich auch vieles an kriminellen Elementen der Schwarzen Sonne tummelte.

Sie nippte an ihrem Getränk und blickte sich in der Bar um. Nichts sonderlich interessantes war zu sehen und es herrschte noch immer einiges an Betrieb. Aus dem Augenwinkel, fiel der Assassine auf, das sie von einem Mann(Adrian) beobachtet wurde. Sie ließ sich jedoch nicht dazu hinreißen ihm einen Blick zu schenken, oder anderweitig darauf einzugehen. Genau genommen unternahm sie äußerlich nichts. Registrierte es und war ab sofort in Bereitschaft. Vielleicht war das ja wieder einer dieser Kopfgeldjäger, der hinter diesem Jace her war. Zuvor hatte sie noch mit dem Gedanken gespielt, ihn vielleicht doch zu verkaufen, aber da er nun gesagt hatte, er sei Mitglied der Schwarzen Sonne, konnte sie nicht umhin und ihm beistehen. Jetzt war es ihre Pflicht, seufzte sie in Gedanken.
Eigentlich nicht gerade der Weg der Kriminellen, aber daraus bezog sie ihre Stärke. Ein Krimineller war gefährlich, zwei waren eine verdammte Gefahr, aber ein ganzer Haufen? Dutzende? Hunderte? Nicht auszumalen was sich da an Guerilla Taktiken alles deichseln ließ. Ashe schmunzelte zu ihrem gegenüber.


?Na, das hat sich ja nun geändert. Ich mach bei dem Verein auch mit.? Kurz zwinkerte sie ihm zu, ehe ihr Blick, jedoch noch immer liebreizend in ihrer Mimik, hart wurde. ?Ich glaube du hast schon wieder einen Verehrer, Süßer. Der Kerl da, der gerade auf dem Weg zum Klo ist. Der hatte ziemliches Interesse an uns, viel mehr dir, würde ich schätzen, wenn man vorhin bedenkt? warten wir mal ab was er tut, wenn er sich erleichtert hat. Und solange? auf? uns!?

Murmelte sie zuerst halblaut, das niemand es verstehen konnte außer eben Jace und hob dann abschließend ihr Glas um es gegen seines zu stoßen. Dabei zierte ein erneutes, aufreizendes Grinsen ihr Gesicht. Doch ihre Aufmerksamkeit wurde erneut von dem offensichtlichen Kopfgeldjäger beansprucht und so richtete sie ihren Blick dann auf den Kerl(Adrian) der sich am Klo eine kleine Auseinandersetzung lieferte. Kopfgeldjäger. Die hatten einfach keinen Grips im Hirn. Dachte sich die Assassine und rollte mit ihren Augen, als der Mann auf der Toilette verschwand.

Als er wieder heraus kam, blickte man ihn erneut an. Ashe eingeschlossen, konnte jedoch nicht schnell genug reagieren und ihren Blick abwenden bevor er sie ansah. Ihre Augen verengten sich zu schlitzen und dann wand sie den Blick wieder ihrem Gegenüber zu.


?Irgendwie hab ich das Gefühl, das das heute weder mein, noch dein Tag ist.?


~Rad der Freuden ~ Bloaty?s Inn ~Ashelia, Jace, Adrian~
 
The Wheel - Bar - Bloatys Inn - Jace, Ashelia, Adrian

Sie sahen sich einige Sekunden an. Doch die Blicke die er erntete waren alles andere als freundlich. Schnell wandte sie sich wieder an ihren Begleiter. Was hatte er denn gemacht, das ihn hier alle so verstimmt ansahen. Er hatte lediglich sein Geld wieder zurück geholt. Aber er wusste das man selten in der Galaxis mit einem Lächeln begrüßt wurde. Doch was ihm an ihrem kurzen Blick auffiel war die Art wie sie ihn ansah. Sie hatte ihn eindringlich gemustert, Es hatte fast den Eindruck gemacht als hätte sie seine Stärken und Schwächen ausgelotet. Wahrscheinlich nahm sie an das er ein Kopfgeldjäger sein würde. Wenn dem wenigstens so wäre. Aber vielleicht wussten diese beiden mehr über die Black Sun und ihre Auftraggeber. Immerhin sahen diese beiden so aus als hätten sie von diesem Business Ahnung. Ohne die geringsten Anzeichen von Ansgt ging er auf die beiden zu und setzte sich neben sie.

Der Platz ist doch sicher frei.

Ohne auf die Antwort zu warten setzte er sich gelassen hin und schaute die beiden etwas verwundert schauenden Personen mit einem leicht belustigtem Gesicht an. Seine Hände lagen offen auf dem Tisch. Die Finger ineinander gefaltet. Nichts machte einen feindseeligen Eindruck. Mit einen übertrieben freundlichem Gesicht grinste er die beiden an. Dann drehte er sich um und suchte nach einer Bedienung.

Einen Whiskey für mich und meine neuen Freunde bitte.

Dann drehte er sich wieder mit einem Lächeln auf dem Gesicht zu den beiden um. Wahrscheinlich wussten sie gar nicht was sie mit ihm anfangen sollten. Entweder war es ein Irrer oder einer der sie wirklich umbringen wollte. Das er nichts dergleichen war lies sich im Moment schwer vermuten. Auf einer Einrichtung in der es nur so von Kriminellen wimmelte, sollte man sich vorsichtiger verhalten. Aber Warum? Er hatte seinen Blaster und konnte damit umgehen. Das war wohl seine Lebensversicherung. Als der Whiskex kam lächelte er der Bedienung nochmal freundlich zu. Dann erstarrte sein Gesicht. Er kippte den edlen, goldenen Saft herunter und genoß das Gefühl das er in seinem Magen verbreitete.

Mein Name ist Adrian, mehr braucht ihr nicht zu wissen. Er ist sowieso nicht von Belangen. Ich denke ihr wisst mit was ich mein Geld verdiene doch wisst ihr glaube ich nicht alles. Kopfgeldjägerei ist lohnend. Doch es gibt kaum noch Personen die Aufträge an einzelne Jäger verteilen. Ich hab vieles getan. Schatzsuche, Schmuggel, Flüchtlingstransporte. Doch das alles ist bei weitem nicht so lokrativ.


Wieder lehnte er sich gelassen zurück. Er verschränkte die Arme hinter dem Kopf und ließ seinen Blick zwischen den beiden hin und her schweifen. Immer darauf bedacht ihre Hände im Blickfeld zu haben um auf einen Angriff vorbereitet zu sein.

Ich suche jemanden der mir weiterhelfen kann. Ich habe von Leuten innerhalb der "Schwarzen Sonne" gehört die solche Aufträge verteilen.


Er hatte sich wieder nach vorn gelehnt um die Worte leise sprechen zu können. Es musste ja nicht jeder mitbekommen worauf er aus war. Und nach außen hin schien die Blck Sun wohl einen legalen Mantel umgelegt zu haben. Vielleicht sollte er ihrem Gedächtnis mit noch einem Whiskey auf die Sprünge helfen.

Noch einen....

Sofort kam eine Bedienung und brachte drei neue, vollgefüllte Gläser. Wieder goß er den Alkohol ohne die Spur von Genuß in seinem Gesicht hinter. Er sollte wahrlich daran arbeiten weniger zu trinken. Doch was sollte er auch tun. Wenn es in seinem Schiff arschkalt war musste er sich irgendwie wärmen. Und wenn er nicht durch den Hyperraum raste dann befand er sich irgendwo in schlechter Gesellschaft deren Intelligenz ihn dazu nötigte zu trinken.


The Wheel - Bar - Bloatys Inn - Jace, Ashelia, Adrian
 
[The Wheel - die Entsprechung einer Seitengasse] mit Blaine

Hade hob die Schultern, nur um sie einen Moment später unbeteiligt wieder fallen zu lassen. Sollte Blaine eben auf ewig ein machtsensitiver, unausgebildeter Idiot bleiben, wenn er an seinem Ehrenkodex festhalten wollte und sein Meister ihn tatsächlich irgendwo regelrecht aussetzte. Das war nicht ihre Sache, sondern seine. Sie respektierte das. Außerdem war es ihr relativ egal, was er aus seinem Leben machte. Was für ihn das beste war würde er selbst am besten wissen.
Obwohl. Die Rede war hier immerhin von Blaine
Ach, in dem Fall würde sie ihm trotzdem nicht reinreden. Auch wenn die verbrecherische Frau sie für überflüssig hielt, war dem Zabrak die Ehrengeschichte offensichtlich wirklich ernst.

Ruhig hörte sich die Kopfgeldjägerin die Vertrauensbeweis-Aufzählung des Zabrak an. Auch wenn sie nur mit einem Ohr wirklich zuhörte.
Ruinen? Große, machtsensitive Wildtiere? - vor Hades innerem Auge erschien ein lichtschwertschwingennder Rencor - durch die Macht wahrgenommene Droiden. Nein. Das war nun wirklich nicht ihre Welt. Konnte sie sich nicht vorstellen. Wollte sie sich nicht vorstellen. War einfach so.
Das Einzige, womit sie etwas mehr anfangen konnte, war das Wörtchen ’Cathar’. Einer ihrer besten Freunde hatte dieser Rasse angehört. Es war nur verständlich, dass ihr das Gesicht Crados in Erinnerung kam.
Auch er hatte Nar Shadda verlassen wollen. Na hoffentlich saß er nicht immer noch da fest.
Wenn sie ihre ersten Aufträge erledigt und Zeit hatte, würde sie vielleicht mal hinfliegen und nachsehen. Wobei so ein Vorhaben eigentlich bei genauerer Betrachtung überflüssig war. Hade zweifelte nicht daran, dass ihre Arbeit für die Black Sun sie eines Tages auf den tückischen Heimatmond zurückführen würde; Orte wie dieser waren einfach prädestiniert für ihren Job. Also warum nicht zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und dabei noch Treibstoff sparen? Landegebühren bezahlten sich außerdem auch nicht von allein.


”Na ist ja ganz großartig. Die Macht befähigt dich also zu glauben, dass du etwas wahrnimmst.”

Stichelte die rothäutige Frau und griff Blaines Hand. Noch ehe der Zabrak die Chance bekam, auf ihr Gerede einzugehen, zog sie ihn hinter sich her. Seinen gequengelten Lichtschwertwunsch überging sie vollständig. Erst wollte er ausgebildet werden, dann nicht, dann doch nur von dem einen - Bru-Th nämlich, den er, wohlgemerkt, gar nicht leiden konnte, als sie sich vor wenigen Wochen getrennt hatten - und jetzt wollte er plötzlich ein Lichtschwer. Ja. Aha. Sehr realistisch. Eins nach dem anderen, Junge.

”Komm jetzt. Wenn du willst, dass Bru dich weiter unterrichtest, solltest du besser bei ihm sein, wenn er abfliegt.”

Logisch, oder? Hade gab sich selbst 100 Punkte für diese Schlussfolgerung. Sonst machte es ja eh wieder keiner. Schade eigentlich. Man, man. Ohne sie wäre Blaine doch verloren.

Außerdem warteten ihre eigenen Leute. Nämlich Midlo und Zenex. Darauf, dass es weiterging. Die Kopfgeldjägerin hatte behauptet, dass es nicht lang dauern würde, und dieses Treffen zog sich ohnehin schon unnötig lang hin. Wäre besser, wenn sie sich mal irgendwo neutral und nach Feierabend treffen konnten.
Moment… dachte sie jetzt schon ernsthaft daran, sich mit Blaine zu verabreden? Naja, aber besser als diese Tür-und-Angel-Geschichten wärs. Sie konnte sich seine Enttäuschung jedenfalls schon lebhaft ausmalen, wenn sie den Zabrak jetzt schon wieder abwimmelte.


[The Wheel - Gang] mit Blaine
 
- ["The Wheel" ? Bar - ?Bloatys Inn?] - mit Ashelia

"Was zum Beispiel?", fragte er Ashe mit einem Grinsen und nahm einen Schluck von seinem Whiskey.

Er schmeckte gut, viel besser als auf einem Sternenzerstörer oder sonstigem imperialen Schiff. Mit kurzem verziehen seiner Miene erinnerte er sich an den Geschmack des säuerlichen Zeugs in den Kantinen.
Seine Gedanken begannen um das Imperium zu Kreisen, er vermisste es nicht. Weder die Schiffe, noch die Kommandostruktur oder die Missionen. Nur seine Kameraden und Freunde vermisste er ein wenig. Nurek und Billie, was sie wohl im Moment machten? Egal, er hatte für sich bereits beschlossen nicht mehr zum Imperium zurückzukehren, auch nicht wenn er die Möglichkeit dazu bekommen würde.
Die Assassine riss ihn aus seinen Gedanken. Sie gehörte also auch zur Black Sun, das erleichterte ihn schon mal ein wenig. Damit war vielleicht eine Hürde schon mal aus dem Weg, sie würde ihn jetzt wohl kaum noch Verkaufen können - wenn sie es den wirklich vorgehabt hätte. Trotz ihrer Witzeleien war er sich nicht sicher gewesen in wie weit er ihr hatte Vertrauen können. Seine Vergangenheit war eh kein Geheimnis mehr gewesen, diese konnte man auf allen möglichen Steckbriefen nach lesen und auch sonst hatte er nichts wirklich wichtiges oder geheimes Verraten. Aber jetzt konnte er wohl ein bisschen Entspannter an die Sache heran gehen.
Ihre nächsten Worte machten ihm jedoch wieder Sorgen. Ein weiterer potenzieller Kopfgeldjäger? Er beobachtete den Mann (Adrian), den sie meinte, unter seiner Kapuze hervor. Er schien gut zehn Jahre älter als Jace und war auch Muskulöser. Es war gut möglich, das dies wieder ein Kopfgeldjäger war, aber er würde wohl anfangen müssen Ashelia zu Vertrauen. Sie kannte sich hier deutlich besser als er.
Allerdings war er sich nicht sicher ob, der Mann hinter ihm her war. Denn Jace trug noch seinen Umhang und hatte die Kapuze auf dem Kopf und er schien ehr seine Begleiterin im Auge zu behalten als ihn.


"Na, darauf würde ich nicht Wetten. Ich glaube ehr das der werte Herr, mehr Interesse an dir hat, als an mir, Madam.", er grinste, "Man kann es ihm nicht verdenken.", fügte er mit schiefem Lächeln hinzu.

Vor den Toiletten gab es wohl ein bisschen Unruhe und der Mann, der angebliche Kopfgeldjäger, hielt einem anderen den Blaster an den Kopf und forderte irgend etwas zurück. Er bemerkte das Augen rollen, der Assassine lachte leise.
Ja, sie schien sich hier echt auszukennen. Aber was der Typ wollte würden sie sicher bald erfahren.
Als er die Toilette wieder verlies kam er direkt auf sie zu und Ashe wandte sich ihm wieder zu. Er lächelte unter der Kapuze.


"Also das dies nicht mein Tag wird, hätte ich dir heute "Morgen" schon sagen können."

Mit einer leichten Bewegung unter dem Tisch, ließ er das Messer, welches in seinem Ärmel angebracht war, in seine Hand gleiten. Er wollte auf alles vorbereitet sein und keine Überraschungen erleben.
Doch der Typ überraschte ihn sofort. Er ließ sich einfach auf einen Stuhl fallen und grinste die Beiden an und bestellte eine Runde. Jace beobachtete ihn genau, er hatte seine Hände immer in ihrem Sichtfeld, als ob zeigen wollte das er keine feindseligen Absichten hatte.
Er veränderte seinen Position leicht auf dem Stuhl, allerdings so das es, wie er hoffte, keiner mitbekam. Nun konnte er jeden möglichen Angriff des Typen, ob mit Messer oder anderen Nahkampfwaffen abwehren und gleichzeitig mit der anderen Hand zustechen. Er hoffte nur das die imperiale Nahkampfausbildung das einhielt, was sie versprach. Bisher hatte er nur gegen andere Leute mit imperialer Ausbildung gekämpft oder gegen die üblichen Kleinkriminellen in den Bars auf den verschiedenen Welten. Aber nie gegen einen Profi, mit anderer Ausbildung.
Den Whiskey rührte er nicht an und starrte unverwandt auf den Typen, der sich nun als Adrian vorstellte und tatsächlich ein Kopfgeldjäger war.
Er umschloss den Schaft des Vibromessers fester und beobachtete weiter jede einzelne Bewegung des Mannes, sie ließen auf nichts Feindseliges schließen.
Als er jedoch die Black Sun erwähnt, horchte er auf. Also jemand der sich der Black Sun anschließen wollte? Naja, das würde wohl Ashe regeln müssen.
Während er darauf wartete das sie das Wort ergriff wurde ein zweiter Whiskey neben dem anderen, vollen Glas platziert. Aber Jace beachtete es genauso wenig wie das Erste und behielt den Typen im Auge. Denn er war noch lange nicht Überzeugt ob dies nicht nur ein Trick war um ihn zu erwischen. Auch wenn er sich fragte, wie der Typ ihn hätte erkennen sollen, die Kapuze bedeckte sein komplettes Gesicht, nur der Mund war zu erkennen und der Rest lag im Schatten...


- ["The Wheel" ? Bar - ?Bloatys Inn?] - mit Ashelia und Adrian
 
~Rad der Freuden ~ Bloaty?s Inn ~Ashelia, Jace~

Während sie an ihrem Glas nippte, setzte ihr gegenüber zur Antwort an. Und erneut nannte er sie Madam. Mürrisch verzog sie das Gesicht. Ganz so als würden sie sich schon Jahre kennen und er wüsste genau, wie sie das meinte. Das sie es nicht wirklich ernst meinte und eigentlich ganz gut damit zurecht kam. Was ihr aber weniger gefiel, war die Tatsache das dieser Kerl tatsächlich, jetzt wo er die Toilette verlassen hatte, weniger nach Jace, denn nach ihr geblickt hatte. Wieder verzog sie mürrisch die Lippen und legte einen Blick von übermäßiger Genervtheit auf. Ihr passierte das ja nicht ständig, aber wenn, dann war es mehr als lästig und sie hoffte um das Wohlbefinden des Mannes, das er sich nicht für sie interessierte, auf Grund von irgendwelchen Maßstäben der Schönheit die er gesetzt und sie, nach seiner Ansicht übertraf.

Der nächste Satz der über die Lippen des ehemaligen Imperialen kam, brachte sie aber kurz zum lachen. Ja, heute Morgen. Was hatte sie eigentlich an diesem Morgen getan? Ah? richtig. Ihren Kater bekämpft. Sie hatte ja unbedingt feiern und Sabacc spielen gehen müssen. Aber da jetzt nichts mehr dergleichen zu spüren war, schob sie die Gedanken weg, wenngleich ihr der nette, aber feine Gewinn von 5.000 Credits noch immer in den Taschen lag und damit ein kleines lüsternes Grinsen der gier auf ihr Gesicht zauberte.

Unerwartet überraschte sie der Fremde( Adrian ) als er sich, ohne eine Antwort abzuwarten auf den Stuhl neben ihr und Jace fallen ließ. Sie täuschte Überraschung vor und wappnete sich im Inneren bereits gegen den gleich erfolgenden Schlag. Doch er kam nicht, stattdessen stellte er sich vor, aber auch erst nachdem er eine runde für sie bestellte. Ashe die noch immer ihr eigenes Glas hatte, rührte das neue nicht an. Sie lauschte seinen weiteren Worten jedoch ohne irgendeine Emotion zu zeigen und falls doch, war es keine eigene. Jedenfalls eine gespielte. Der Blick ruhte in den Augen des Mannes, der sich als Adrian vorgestellt hatte. Was er sagte klang alles irgendwie verzweifelt, während er versuchte, irgendwie einen lässigen Anschein zu bewahren und nachdem er gesprochen hatte, noch einen weitern Drink orderte. Dieses Mal als die Gläser ankamen, machte sie ihre erste Bewegung seit er sich an den Tisch gesetzt hatte. Während eine Hand die beiden gefüllten Gläser von sich schob, wanderte die andere in ihren Schoss. Bereit sofort ein Messer von ihrem Oberschenkel zu greifen und es zu werfen. Aber unter ihrem Umhang blieb diese Intention verborgen. Bevor sie aber zu sprechen begann, bemerkte sie die angespannte Haltung von Jace.

Etwas erleichtert aufatmend, tauchte ihre Hand von unter dem Umhang auf und strich ihr dunkles Haar etwas zur Seite. Offenbarte aber weiterhin nur eine Gesichtshälfte.


?Nun Adrian, ich bin Leilani und das ist Clay? Ich frage mich nur, wieso wir euch helfen sollten und was ihr euch davon versprecht uns mit diesen Drinks, die ihr bezahlen werdet, zu überschütten??


~Rad der Freuden ~ Bloaty?s Inn ~Ashelia, Jace, Adrian~
 
The Wheel - Bar - Bloatys Inn - Jace, Ashelia, Adrian

Sie verschmähten es mit ihm zu trinken. Frechheit! Am liebsten hätte er beiden eine Ladung seines Westar in die wichen Rüben geschossen aber er hielt sich zurück. Er wusste nicht was sie konnten und es wäre dumm einfach auf sie loszugehen. Noch dazu hatte er nicht vor hier einen Krieg anzufangen. Er wollte lediglich ein paar Infos zu einigen Unterhändlern.

Richtig nennt einem Fremden nie den richtigen Namenund ich erhoffe mir nichts. Ich trinke einfach gern einen Whiskey wenn ich mich mit Freunden unterhalte.

Wieder beglitt das Wort Freunde ein übermäßig freundliches Lächeln. Sie waren ihm unsympatisch. Alles an ihnen. Schon ihre feindselige Haltung. Als würde er sie jeden Moment anfallen wollen. Bei den Eiern seiner Großmutter, waren denn wirklich alle paranoid geworden in dieser Galaxis.


Wieso sollten sie mir nicht helfen? Sie sind deutlich in der Überzahl und ich glaube kaum das ich mich zu meiner Waffe bewegen könnte ohne das sie mir ein Loch in die Stirn zaubern würden.

Wieder lehnte er sich entspannt zurück. Er spürte den Drang einen weiteren Whiskey zu bestellen doch er hielt sich zurück. Das hier war zu wichtig um sich zu besaufen.

Lassen wir doch die Feindseeligkeiten! Ich vermute mal das sie mehr wissen sonst würden sie nicht so fragen. Falls dem so ist ziehen wir am selben Strang. Wenn sie mir die Info geben die ich haben will dann sehen sie mich wahrscheinlich nie wieder, wenn sie das nicht beabsichtigen dann werden sie mich noch eine ganze Weile ertragen müssen.

Mit einen Grinsen bestellte er noch eine Runde und hob das Glas als er es erhielt hoch zum Anstoßen. Das sie nicht mitmachten störte ihn nicht im geringsten. Er zuckte mit den Schultern und trank sein Glas leer.


The Wheel - Bar - Bloatys Inn - Jace, Ashelia, Adrian
 
- ["The Wheel" ? Bar - ?Bloatys Inn?] - mit Ashelia und Adrian

Während Ashe die Drinks zur Seite schob, stellte sie, sie dem Mann vor. Allerdings nicht mit ihren echten Namen sondern mit, frei erfundenen, zumindest in seinem Fall.
Er ließ den Blick unter der Kapuze durch die Gegend wandern. Immer noch beobachteten einige Leute den Kopfgeldjäger, aber keiner viel ihm ins Auge der Erwartungsvoll schien, den das würde wohl Komplize bedeuten. Anscheinend war er wirklich nicht wegen Jace hier bzw. hatte ihn nicht erkannt.
Der ehemalige Elite Pilot lenkte seine Aufmerksamkeit wieder auf den Kopfgeldjäger, dieser bestellte nun noch eine Runde. Vielleicht sollten sie ihm wirklich einfach sagen wie er mit der Black Sun Kontakt aufnehmen konnte, das würde ihm Zeit sparen und ihnen ihn schneller vom Leib schaffen. Außerdem war die Gefahr dann weniger größer, das er sich doch noch entschloss Jace zu jagen. Aber das würde die Assassine entscheiden müssen. Schließlich war sie gekommen um ihn zu Überprüfen, also wusste sie auch besser über die Black Sun und wie das hier auf dem Rad gehandhabt wurde. Er warf ihr einen kurzen Blick zu und blickte dann wieder zu dem Mann, der ihnen zu prostete und den Whiskey dann in sich hineinkippte.
Er entspannte sich einwenig, blieb aber Wachsam und war sofort bereit den Typen zu erledigen, sollte dieser sich irgendwelche Schnitzer erlauben.
Mit der freien Hand schob er Adrian die drei vollen Gläser.


"Prost! Ist günstiger."

Er lehnte sich wieder leicht zurück und wartete nun darauf was Ashe mit dem Herrn anstellen würde. Ihm sagen was er Wissen wollte oder zum Teufel jagen? Lange würde er wohl nicht mehr darauf warten müssen, außerdem der Typ würde sich nun die drei Gläser rein ziehen...

- ["The Wheel" ? Bar - ?Bloatys Inn?] - mit Ashelia und Adrian
 
[The Wheel - vor dem Life's Dead End] Midlo, Zenex

Ein nicht abreißen vollender Strom aus Lebewesen der verschiedensten Spezies bewegte sich durch den großen Gang an Bord der Raumstation. Ständig traten fremde Gestalten in die Cantina ein oder kamen wieder aus ihr hervor. Wenige Meter neben dem Eingang standen zwei nichtmenschliche Gestalten. Ein kräftig wirkender Falleen und finster blickender Devaronianer.
Sich an den Händen haltend, kamen Hade und Blaine schließlich wieder aus der Gasse heraus. Midlos Augen erfassten sie sogleich. Er wartete bis die beiden herangekommen waren. Dann ließ er ihnen keine Möglichkeit irgendwas zu sagen, sondern sprach sie sogleich an, wobei seine Worte voller Sarkasmus waren.


"Ich freu mich ja so für euch, dass ihr euch endlich mal richtig aussprechen konntet."

Der Devaronianer machte eine Geste, die lediglich zum Ausdruck bringen sollte, wie genervt er war. Dann machte er einen Schritt auf die beiden zu und blickte Hade in die Augen.

"Mir ist egal, was ihr beide alles in diesem Seitengang getrieben habt. Aber ich kann meine Zeit besser verschwenden, als hier den ganzen Tag auf dich zu warten."

[The Wheel - vor dem Life's Dead End] Blaine, Hade, Midlo, Zenex
 
[The Wheel - Gang] mit Blaine

Die Augen verdrehend blieb Hade stehen und richtete sich an den Kerl, der sich ihr als Midlo vorgestellt hatte. Na toll. Klasse. Ein schmieriger Spruch.
Hey, sie beeilte sich ja schon weil sie wusste, dass ihre beiden Kumpanen warteten. Da musste der ihr jetzt nicht auch noch doof kommen.


”Ich bring’ ihn noch zum Hangar zurück. Wenn’s dir nicht passt, kannst du immerhin auch gehen.”

Entgegnete die Kopfgeldjägerin dem Devorianer und erwiderte dabei unverschreckt seinen Blick.

”Oder ihr geht schon mal vor.”

Kam ihr noch die Idee, mit einem knappen Nicken in Richtung Zenex.

”Ich such’ euch dann bei den Händlern.”

Hade hatte keine Ahnung, wie groß die Einkaufsstraße für technische Gerätschaften wirklich war. Aber wenn sie es schon nicht schaffe einen Falleen und einen Devaronianer auf ihr zu finden, dann sah ihre Zukunft als Kopfgeldjägerin eh nicht besonders rosig aus.

[The Wheel - vor dem Life's death End] mit Blaine, Mido und Zenex
 
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[The Wheel | "Seitengasse"] Hade, Blaine

Da hatte Hade leider nicht ganz unrecht, obwohl Blaine nicht glaubte, dass Bru-Th ihn einfach auf The Wheel lassen würde. Es ging vielmehr darum, dass weglaufen ganz und gar keine iridorianische Art war. Na gut, wirklich weggelaufen war Blaine ja auch nicht. Aber er wusste, dass er das Treffen mit Hade in die Länge ziehen wollte, um nicht mit seinem Meister sprechen zu müssen. Das fiel allerdings auch unter die Dinge, die man als Iridorianer zu unterlassen hatte. Letzten Endes würde die Unterhaltung ja doch stattfinden. Sich davor zu drücken, war nicht nur sinnlos, sondern auch feige – und Blaine war nicht feige!

„Ja… hast recht,“

murmelte er, während die Halbubesin ihn hinter sich herzog, zurück zu Midlo und Zenex. Noch ehe beide in Hörweite waren, grummelte er vor sich hin:

„Und wo ist der dämliche Hangar?“

Blaine hatte zwar das Life’s Dead End wieder gefunden. Allerdings mehr unbewusst, so dass er sich mit dem Weg zum Hangar nicht sicher war und er hatte gerade keine Lust, alleine loszugehen und sich womöglich in die hintersten Winkel von The Wheel zu verlaufen. Nur, um vielleicht in Schwierigkeiten zu geraten, aus denen er ohne Waffe nicht mehr heraus kam. Schließlich war dieser Ort überfüllt von Leuten, die nicht allzu viel auf diplomatische Verhandlungen gaben – nicht, dass das Blaines Art war.

„Was sollen wir schon getrieben haben? Wir haben uns nicht geprügelt,“

rechtfertigte sich Blaine.
Als ob er nichts Besseres zutun hatte! Die Laune auf Streit war ihm wirklich vergangen. Weshalb kam Midlo überhaupt darauf? Er und Hade hatten sich unterhalten. Was denn sonst?
Erst fand er es gut, dass sich beide hatten aussprechen können und dann störte es ihn doch wieder…
Den eigentlich überdeutlichen Sarkasmus nahm Blaine nicht wahr, weil dieser zu einer der Grenzen zählte, an die sein Verständnis für Verhalten und Ausdrucksweise seiner Umwelt nur allzu oft aneckte.

Hade allerdings hatte damit keine Probleme. Sie starrte erst ihren zabrakischen Begleiter ziemlich irritiert an, als wollte sie fragen: Geprügelt? Was?
Dann prustete sie los und krümmte sich dabei.


„Ich glaube nicht, dass er das so meint, Blaine.“

sagte sie und zog ihn weiter hinter sich her.
Dem Zabrak gefiel das wenig. Lachte Hade ihn etwa aus?! Natürlich! Aber weshalb? Wovon sollte Midlo gesprochen haben? Gab es da irgendeinen „Insider“ – wie man so sagte – den Blaine nicht kannte?


„Was soll das?! Hör sofort auf zu lachen!“

"Er meint wir haben's in der Seitengasse getrieben."

erklärte Hade. Und da sie merkte, dass Blaine nicht so recht verstand, was das ominöse 'es' denn bitteschön sein sollte, fügte sie noch hinzu:

"Er meint wir haben gefickt."

Blaine blieb ruckartig stehen. Midlo – glaubte – WAS?!

Hade… das ist widerlich…“

antwortete er entgeistert. Wie kam der Devaronianer nur darauf?! In einer Seitengasse… und dann überhaupt diese ekelhafte Sache ansich! Der junge Zabrak schüttelte sich, ehe Hade ihn lauthals auflachend weiterzog und sogar noch einen Schritt schneller ging, damit ihr Begleiter ja nicht auf die Idee kommen konnte, sich auch noch mit Midlo anzulegen. So folgte Blaine ihr bis zum Hangar.
Blieb die Frage, wo Bru-Th gerade war. Dennoch fanden die beiden ihn recht schnell, denn es erschien am Sinnvollsten, dort mit dem Suchen anzufangen, wo Blaine seinen Meister zuletzt gesehen hatte. Der war mit einem H-Wing beschäftigt. Nodon konnte der Zabrak nirgends entdecken, während er schweigend auf Bru-Th zuging.
Hade blieb etwas im Hintergrund stehen und überlegte, schon jetzt wieder zurückzugehen. Aber sie hatte dem Jedi-Ritter noch etwas zu sagen.


[The Wheel | Docks] Hade, Blaine, Bru-Th
 
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