Bastion

~Bastion - Sithorden – Dunkle Kammer – Xaragon & 5 angriffslustige dunkle Jünger, abseits Jolina~

So. Die Lichter waren aus. Er erinnerte sich noch ungefähr an den Standort von einem der 5. Also schickte er, ohne zu zögern, 2 der Nadeln aus seinem Gürtel in die Richtung, in der er den Schwächling erwartete. Eine Zehntelsekunde später hörte er das stöhnen und den Zusammenbruch des anvisierten. Er Griff sich die Klinge vom Boden des Raumes. Wie sollte er es anstellen… die übrigen vier waren vermutlich mit Elektrojabbern und Schwertern bewaffnet. Er wollte sich gerade einen Plan zusammenlegen, als einer der jünger ihn in der Dunkelheit auch schon angriff! Die Klinge des Feindes sirrte knapp über dem Kopf von Xaragon hinweg und war mit solcher Wucht geführt, dass der andere kurz strauchelte. Er hatte wohl gehofft ihm am kopf zu treffen und ihn eines schnellen Todes sterben zu lassen. Reflexartig stieß Xaragons Hand nach vorn und übte eine der Machtbewegungen aus, die er heute geübt hatte. Sein gegenüber wurde von den Füßen gerissen und verlor die Klinge, die an der Stelle zu Boden gefallen wäre, wo der Neuling noch vor Hundertstelsekunden gestanden hatte, hätte Xaragon sie nicht im fall aufgefangen um sie mit seiner linken zu führen. Xaragon schloss die Augen um vollends auf die macht hören zu können. Er sah nun durch seine Lieder die fier anderen, die von Jolinas Ebiss fast überdeckt worden waren. Wenn sie sich der Sith noch weiter näherten würde ihm selbst die macht nicht mehr helfen können. Zwei der anderen minderwertigen Studentenkahmen nun auf ihn zu. Er wusste aber immer noch nicht was für Waffen sie führten, bis der eine verdächtig die Hand hob, vermutete Xaragon zumindest. Seine Vermutung wurde bestätigt, als Er spürte, wie er von seinen Beinen auf die immer noch etwas entfernten jünger zugezogen wurde. Er fiel zwar nicht auf den Boden, kahm aber doch aus dem Gleichgewicht. Was den anderen reichte, um mit einem, wie er jetzt schmerzlichst spürte, Navigrations stab zu treffen. In der Wut über den schmerz wirbelte er mit den Schwertern um sich, und zerfetzte den vor ihm, der in den Stab in den bauch gerammt hatte. Blut tropfte auf den neuen Schüler Noors. der andere bekam das Schwert des ersten Jüngers, der Xaragon angegriffen hatte, schmerzlichst zu spüren, als es mit der kraft des Wurfes durch sein Brustbein schlug. Nun waren nur noch zwei übrig: der eine dem Xaragon das Schwert abgenommen hatte, und der, wie Xaragon freudig feststellte auf dem leib des Jüngers, den er mit zwei seiner wurfnadeln seines Körpers entmachtet hatte und war wohl von einer der beiden verletzt worden. Den anderen konnte Xaragon nicht sehen, da er wohl zu nah an Jolina stand und sich, vermutlich unabsichtlich, vor ihm tarnte. Er beschloss im schatten unterzutauchen, in der Hoffnung, das der jünger nur mit Hilfe des abnormen Restlichts sehen konnte, dessen Intensität sogar anderen nachrichtlichen Lebewesen Probleme bereitet hätte.
Er war durch den raum geschlichen und befand sich nun keine 2 Meter mehr von Jolina entfernt. Der jünger schien auf Geräusche zu lauschen, die Xaragon seit seiner zeit in der Metrosekammer nicht mehr von sich gab. Der andere jünger war bereits seinen Verletzungen erlegen. Langsam schlich er auf den letzten der 5 zu. Xaragon stand nun direkt hinter der noch lebenden Made. Langsam schob er seine klinge vor seinen hals. Leise wisperte er nun in sein Ohr:


Achte immer auf die Dunkelheit, oder vielmehr auf das was in ihr lauern könnte. denn das ist es, was dich umbringen will. Dies ist deine letzte Lektion, jünger. Du hasst sie missachtet, also bestraft dich das leben. Oder vielmehr der Tod…

Und mit diesen worten schnitt er dem letzten die kehle auf. Nun kniete er wieder von seiner Meisterin nieder, die diese Dunkelheit hoffentlich bald auflöste, jedoch nicht ohne sein Schwert vorher an der Kutte des dahinsterbenden abzuwischen und wieder in seiner Scheide zu verstauen.

Euer auftrag ist erfüllt, Meisterin.

~Bastion - Sithorden – Dunkle Kammer – Jolina, Xaragon, 5 tote Jünger (NPC's)~
 
[Sith-Orden ~ Katakomben ~ Vorraum zur Kammer von Korriban]

?Erhebt euch Lord Veyd'r? Ja! Er war nun ein Lord! Vollwertiges Mitglied im Orden der Sith. Er hatte sich als würdig erwiesen und würde auch weiterhin von seiner Nützlichkeit gebrauch machen. Viel mehr, seine Dienste dort anbieten wo sie ihm am meisten brachten. Vorerst war das Janem, vorerst. Die Worte des Chiss, die er nun, um seinen Aufstieg zu vervollständigen sprach, überraschten ihn ein wenig. Noch mehr Material? Aber es wäre töricht gewesen wenn er geglaubt hätte dies, was er in den Archiven zu sehen bekam, sei alles. Und was die Bemerkung bezüglich des Weges der alten Sith anging. Dem würde er mit Sicherheit auf den Grund gehen. Mit ziemlicher Sicherheit.
Die Situation erforderte keine Antwort von ihm, so interpretierte er es jedenfalls. Ein Nicken und die Entschlossenheit in seinem Geiste, reichten um Janem zu signalisieren, das er hinter seinen Worten stand. Und so brachen sie auf. Machten sich an den Aufstieg, der sie wieder in die normalen Gänge des Ordens bringen würde. Und noch ehe sie selbige Gänge erreichten, erhob der Executor erneut das Wort. Das der Imperator nun gegangen war, das hatte er mitbekommen. Auch das es wohl für längere Zeit war, aber wieso und warum gerade jetzt, bleib ihm verborgen. In dieser Hinsicht leistete der Schleier, der zu diesem Zeitpunkt auf seinem Geist gelegen hatte, noch immer gute Arbeit. Aber den mandalorianischen Krieger störte das nicht weiter. Alles was zählte, war die Tatsache, das dies wirklich ihre Chance war, etwas zu bewegen. Arica und Allegious? wer waren sie schon im vergleich zu Janem, Ysim und ihm? Nichts. Unnützer Ballast in den Reihen der Sith, dessen sie sich mit Sicherheit entledigen würden. So hoffte er. Schwäche musste getilgt werden. Nur die Starken durften regieren. So war es damals und so musste es wieder sein. Es konnte doch nur ein klares Indiz für Schwäche sein, wenn kurz hintereinander gleich zwei Imperatoren, aus derselben ?Kaste? des Ordens urplötzlich verschwanden und vorgaben wieder zu kehren. Er sah darin einen deutlichen Hinweis.
Und jeder, der klar sehen konnte, würde ihm zustimmen müssen. Er behielt sich diesen Gedanken. Ein später eventuell wichtiges Mittel um unentschlossene auf ihre Seite zu ziehen.
Nachdem er sich mit einer entsprechenden Verbeugung, die jetzt nicht mehr ganz so tief war, verabschiedet hatte. Steuerte er nicht sofort sein Quartier an. Sondern begab sich zu erst auf eine der, in den oberen Bereichen gelegenen, Terrassen des Ordensgebäudes.
Dort angekommen schritt er langsam zur Balustrade, die aus dunklem Stein gehauen war. Wie der Rest des Gebäudes auch. Und unter ihm erstreckte sich die Metropole Center. Nicht sonderlich groß, wenn man es mit beispielsweise Nar Shadda oder Coruscant verglich, aber weitaus bedeutender. Hier befand sich die Zentrale der Macht. Das Imperium wurde von hier aus regiert. Die Flotten koordiniert, die politischen Schachzüge zurecht gelegt. Invasionen, Schlachten und Hinrichtungen wurden ersonnen und die Sith hatten hier ihren Sitz. Was konnte es wichtigeres geben? Nun. Für ihn war die Frage eindeutig klar. Doch ihm war, so wie vielen anderen bewusst das die Macht allein keine Raumschlacht gewinnen könnte. Es gab eine bestimmte Technik, die Kampfmeditation, mit der man die Geschicke einer Schlacht erheblich beeinflussen konnte, doch auch dazu brauchte man Schiffe, Soldaten und alles andere was dazu gehörte.

Langsam stützte er sich mit beiden Händen auf der Balustrade ab und blickte hinunter in die Stadt. Ziemlich direkt unter ihm befand sich das große Eingangsportal des Ordens. Dunkle Schemen, die wie winzige Fingerpuppen erschienen, von hier oben, huschten dort drunten umher. Entweder waren es Sith, oder bedienstete die für die Verpflegung und all diese Dinge verantwortlich waren. Aber seine Wahrnehmung durch die Macht verriet ihm, das es keine sonderlich interessanten Wesen dort gab. Nur Jünger. Schnaubend wanderte sein Blick weiter. Glitt über die langsam sich dem Abend entgegenstreckende Stadt, deren Leuchtreklamen langsam begannen aktiviert zu werden, um für eine weitere Nacht ihren Dienst zu tun. Ein eisiger Wind pfiff vom Meer her über seine Haut, setzte seine lange Haarpracht in Bewegung und sorgte dafür das sich ein zufriedenes grinsen auf seinem Gesicht bildete. In etwa 6 Jahre war er schon hier im Orden, aber noch nicht einmal hatte er sich die Zeit genommen die Stadt, in der sie eigentlich lebten, einen wirklichen Blick zu gönnen. Sie einmal zu betrachten, nicht immer nur ein bestimmtes ziel anzustreben. Aber es lag höchstens an dem Spektakel des nahenden Sonnenuntergangs, dass Center plötzlich so interessant auf ihn wirkte. Wäre es jetzt Mittag, so würde sich wohl weitaus weniger abspielen, der Gleiterverkehr die sicht verdecken und er würde schnell da Interesse verlieren. Doch jetzt bleib sein Blick weiter auf die Stadt fixiert. Und nach einiger Zeit. Vielleicht zwanzig Minuten, oder dreißig? er konnte es nicht sagen, da glitten seine Gedanken ab, zu dem was Janem gesagt hatte.
Er würde Wilson besuchen. Ob er schon vom Schicksal seiner? geliebten Ameta erfahren hatte? Nun. Eigentlich ließe sich das einfach überprüfen. Veyd?r zögerte nicht. Glitt in die Dunkelheit und suchte nach der Präsenz seines Schülers. Sein Aufenthaltsort, würde ihm offenbaren, ob das Werk schon vollbracht war. Und als er ihn nach mehreren Minuten nicht finden konnte, obwohl er schwach seine Aura spürte, dämmerte dem frisch aufgestiegenem Warrior, was es damit auf sich hatte.

Jujuka weilte nicht mehr auf Bastion. Einerseits gut, andrerseits schlecht. So würde sein alter Gefährte vielleicht niemals erfahren, was mit ihr passieren würde, während sein Schüler unbehelligt zurückkehrte. Doch der Faktor, der Allegious hieß, machte ihm ein wenig Kopf zerbrechen. Wenn er misstrauisch würde? Denn sein Meister hatte mehr als Recht. Die Paranoia, hatte begonnen an der Rationalität des Sith zu fressen und ihn noch weiter korrumpiert, als er zuvor schon gewesen war. Der Auftrag, den er Veyd?r erteilt hatte, war nichts weiter als eine Prüfung seiner Loyalität. Er wollte wissen wo er stand. Aber, wenn er ihm jetzt eine Nachricht schickte, das sein Schüler diese Aufgabe erledigte, würde er dann verdacht schöpfen, oder es wohlwollend hinnehmen? Ihm entfuhr ein gutturaler Laut, den man als Knurren auslegen konnte und der Sith fokussierte sich wieder.
Es war vorerst das Beste abzuwarten was aus der Sache wurde. Sollte sein Schüler scheitern, so würde er sich dessen annehmen müssen. Doch damit würde er sich definitiv die Beziehung zu Wilson schädigen, die noch sehr nützlich sein konnte. Und wenn er es sich mit Wilson verdarb? dann war es kein sonderlich großer Womprattensprung bis zu Janem. Er fluchte unterdrückt mit mandalorianischer Zunge. Dieser Konflikt begann immer heikler zu werden. Gerade für ihn, der er sich Türen zu allen Seiten offen halten wollte. Was ihm, so musste er sich selbst loben, noch relativ gut gelungen war. Allegious glaubte noch nicht fest daran, das er auf der Seite von Janem stand, während selbiger sicher sein konnte, das er auf seiner stand. Was seine nächsten Aktionen anbelangte, sollte er zusehen, dass es sich um weitestgehend zuträgliche Aufträge oder Handlungen für das Imperium handelte. Sein ehemaliger Meister hatte ihm den Rat gegeben, unauffällig zu sein, damit, so war er sicher würde er unauffällig sein. Und womöglich würde Allegious den Köder schlucken. Das Spielchen glauben und ihn unbehelligt lassen, sogar eher für seine Seite in Betracht ziehen, als das er die Neutralität wahrte. Unter ihm war die Stadt nun zu ihrem bunten treiben erwacht. Etwas das ihn nur im Entferntesten interessierte, auch wenn er sich wünschte, einfach mal ein oder zwei Tage nichts zu tun. Die letzten Jahre Revue passieren zu lassen, doch von diesem Gedanken nahm er schnell wieder Abstand, einfach einmal keinen Pflichten nachgehen.

Die Aufregungen der letzten Zeit zehrten an seinen Kräften. Die Beförderung war anstrengend gewesen und trotz der Tatsache das der Schmerz nach deren Ende verschwunden war, spürte er Müdigkeit in seinen Knochen. Wann hatte er eigentlich das letzte Mal geschlafen?

Gähnend erwachte der Sith und erhob sich, ohne Zeit zu verschwenden aus seinem Bett. Die üblichen, Hygiene versprechenden Abläufe begannen und der Sith war in absehbarer Zeit damit fertig, um sich einzukleiden. Es dauerte seine Zeit, bis alles so saß, wie er es für vollkommen richtig befand, doch als er dann sah, wie es in seiner kompletten, nun vollendeten Gestalt wirkte, war er mehr als zufrieden. Seine neue Robe, den Rüstungen hatte er nun abgeschworen, war wirklich die eines Schwertmeisters. An seiner rechten Seite waren die beiden Vibroklingen in ihren Scheiden befestigt und fest in den Gürtel, der aus langem Tuch bestand, eingewoben. Auf der linken hing sein Lichtschwert und wartete auf neue Gegner. Seien Schulter zierte nun auch der letzte Teil der Robe. Der Kopf eines Drachen. Als Modell hatte ein Kraytdrache gedient. Was Veyd?r sehr zusagte, da seine favorisierte Lichtschwertform, das Djem So, auch der Weg des Kraytdrachen genannt wurde. Seine linke Hand war vom Handschuh befreit geblieben und für einen Moment gönnte er sich das Anstarren des Symbols auf seinem Handrücken. Sith. Er war ein Meister. Nun endlich aus der Rolle des stets lernenden geschlüpft und endlich nach Jahren des Trainings am ersten ziel angelangt. Ausgelernt hatte er mit Sicherheit noch lange nicht und er hatte auch schon mehrere Ideen, was er als nächstes vereinnahmen würde, somit war die Rolle des lernenden noch nicht abgelegt, würde es aber auch nie vollkommen sein. Es ging immer weiter nach oben...

Nun in seiner kompletten neuen Pracht erstrahlend, machte er sich auf, in den Archiven Werke über jene Dinge zu finden, die es ihn reizte nun zu erlernen und? ob er wirklich Dinge finden würde, die sich auf die altvorderen Sith bezogen, gar aus deren Feder stammten.
Und so machte sich der Sith auf den Weg in die Archive. Und als er die Tür durchschritt, wurde ihm zum ersten Mal wirklich klar, das er nicht einfach nur befördert worden war und nicht nur das Sith-Taith erhalten hatte. Es war auch eine subtile Veränderung an seiner eigenen Aura vollzogen worden. Als hätte sie ebenso die Schmerzen erlitten, diese jedoch aufgesaugt und ihn die Aspekte Autorität und Kraft gewandelt. Etwas, das ihn Schmunzeln ließ. Das würde kein unwesentlicher Aspekt bei der Geschichte der Unterwürfigkeit anderer Sith gegenüber den mächtigeren sein. Wie dem auch sei. Er hatte wichtigeres zu tun, als sich um seine Aura Gedanken zu machen, solange alles damit stimmte?



[Sith-Orden ~ Gänge]
 
---( NPC Apprentice Luzur )---


Bastion - Leerstehende Lagerhalle - Kira, Luzur

Aaaaah! Sie würde ihn töten! Die Frau war Krank! Krank, krank, krank, das Gegenteil von Gesund, mit dem kleinen jedoch bedeuteten Unterschied, das sie sich nicht durch Viren oder diese kleine ekelhaften Bakterien in genanntem Zustand befand, sondern einzig durch ihr Handeln und Denken. Sie war so anders als die Weibchen die er bis jetzt kaputt gemacht hatte. Sie war so aggressiv und widerspenstig. Er mochte so etwas nicht, nein, nein, überhaupt nicht. Sie machte den ganzen Spaß zu Nichte, warum musste sie alles zerstören?! Böse war sie?Böse! Und Böse waren auch die Meister, warum hatten sie ihm nicht ein schwächeres Mädchen zugewiesen? Er konnte Kämpfen, doch er mochte es nicht. Ihm gefiel das Töten, nicht das Hauen und Stechen, das Treten und Boxen. Nein, nein. Es verlief absolut nicht nach Plan, ein ähnliches Desaster hatte es noch nie gegeben!

Wer mich schickt, wird nicht genannt.

Sagte er änstlich, doch keine Panik, oh nein, Ruhe, das war der Schlüssel zum Erfolg. Sie hatte ihn verletzt, am Arm, das tat weh. Sie hatte ihn zu Boden geworfen, das hatte auch weh getan und nun stürzte sie sich auf ihn wie eine Wilde. Seine Karten standen schlecht, ja, sehr schlecht, doch er würde einfach mogeln. Genau, ein Trick, grandios! Ihr Schwert fuhr hinab, bereit ihn zu zerteilen und genau das tat es auch. Sein dürrer Leib wurde in zwei Hälften gespalten und so lag er mit verdrehten Augen vor ihren Füßen. Tot. Seine Aure verging und die Kampfgeräusche verblassten. Nun war es wieder Still in der Halle, leise...zu leise.

Hehehe. Luzur musste sich beherrschen um ein Kichern zu unterdrücken. Da stand er nun, auf seinen Beinen, mit dem Schwert in der Hand, hinter dem dummen, dummen Weib. Sie dachte er sei ins Jenseits gezogen, aber das war er nicht, oh nein, das würde er niemals. Diesen Trick hatte seine Meisterin ihm gezeigt, nur kurz bevor er sie getötet hatte. Er war zwar nicht sonderlich Bewandert im Umsetzen von Machttechniken, doch diese beherrschte äußerst gut. Ihm lief eine Schweißperle die Stirn hinab. Es war anstrengend, jaja, aber wirksam wie man sah. Eine kurze aber sehr reale Illusion, das konnte er, das konnte er sehr gut.
Indem er nun sein Freund die silberne Klinge erweckte, erlosch die Illusion und seine Aura war wieder spürbar wie zuvor.


...Bittemamatumirnichtwehichbindeinsohnohjeohje...
...Ich hasse dich! Ich hasse dich! Ich hasse dich! Ich hasse dich! Ich hasse EUCH...

Schnell rannte er auf Kira zu und holte zum Hieb aus. Den Spieß hatte er gewendet. Diese Frau würde ihm nicht mehr schmerzen zufügen, nicht dieses Weib, nicht diese Krankheit. Nie wieder! Nie wieder!


Quäle dich nieder Geschlecht, du fehler der Natur.

Murmelte er kichernd, während seine Klinge ihrem Rücken immer näher kam.

Bastion - Leerstehende Lagerhalle - Kira, Luzur
 
[Sith-Orden ~ Gänge]

Lange musste der Sith nicht durch die dunklen, teilweise von Spinnweben gezierten Gänge des immensen Baues schreiten, bis er sein Ziel endlich erreicht hatte. Die Archive lagen auf einem Korridor der breiter, als die normal üblichen, war und Anschluss an wichtige Verbindungswege zu den Trainingsräumen oder der Kantine aufwies. Was mit Sicherheit ganz einfach dafür sorgen sollte, dass man sich nach dem Training entschied etwas zu essen und dann weiter zu studieren, oder eine andere Kombination der drei Dinge hervorrufen sollte. Er verschwendete gerade keinerlei Gedanken daran, oder an das Essen der Kantine. Er hatte geschlafen. Die Macht hatte ihn genügend gestärkt für die nächsten, mehreren Dutzend Stunden und gegessen, hatte er doch erst vor der Prüfung. Nicht direkt davor, aber so, das er noch Zeit hatte, dies später zu erledigen. Wissen, war ihm gerade wichtiger als die Bedürfnisse seines Körpers. Diese konnten eben zurück geschraubt werden, dank der Macht.
Fast tonlos schritt der hoch gewachsene Sith durch den Korridor und lauschte der Stille und dann, umso näher er den Türen die er anstrebte kam, dem leisen geschäftigen Treiben das dahinter herrschen musste. Viele Jünger waren in der Bibliothek unterwegs und das zu jeder Tageszeit. Ständig waren sie dort beschäftigt und versuchten sich soviel Wissen wie möglich anzueignen. Ihre Hoffnung auf einen aufstieg in die Riege der Sith grenzte beinahe schon an lächerlichen Wahn. Ein jeder hegte den Traum dazu zu gehören. Ein jeder von ihnen kroch, winselte und gehorchte wie ein dressiertes Tier, das zuviel Furcht vor seinem Herren hatte, um ihn wirklich vorbehaltlos zu begrüßen. Er verachtete sie. Ebenso wie sie sich unter einander verachteten und von allen anderen Sith ebenso betrachtet wurden. Mit seiner mechanischen Hand öffnete er die massive Tür zu den großen, mit kostbarem Wissen gefüllten, Räumen. Das Geschmeiß was im Eingangsbereich verweilt hatte, harrte kurz in der Bewegung und zollte ihm dann Respekt. Er ignorierte sie geflissentlich. Schritt weiter durch die Regal und ließ seinen Blick über die Bücherrücken, Holodisks und anderen Speicher des Wissens wandern. Hier würde er mit Sicherheit finden, was er suchte.

Das alte Holz in dem die meisten Bücher untergebracht waren, schien allein von der Last des Inhaltes der Bücher zu knarren und dem Einsturz nahe zu sein. Doch niemand unternahm nur irgendwo die Anstalten, das zu verhindern. Weil es nicht eintreten würde. Vielleicht war es auch das Innenleben der Bücher selbst? Das sie diese Laute von sich gaben, wenn jemand ohne sie sonderlich zu beobachten an ihnen vorbei ging, sie so ihren Unmut darüber offenbarten, wieder nicht erwählt worden zu sein. Ein amüsanter Gedanke und bei dem, mit was er und seine Sith ?Brüder? sich gemeinsam beschäftigten, wäre es nicht so abwegig, wenn es stimmte. Gerade hatte der Sith sich dazu entschlossen, diesem Gedanken nachzugehen, da er gerade eh nichts Besseres zu tun hatte und suchte nach einem passenden Buch. Die organische linke strich über die verschiedenen Bücher hinweg und schienen ein ganz bestimmtes zu suchen, doch ehrlich gesagt, hatte er einfach keine Ahnung welches er nehmen sollte. Nach einigen weitern erfolglosen Minuten hatte er sich schließlich Ideen gesammelt, was er überhaupt brauchte, geschweige denn wollte. Und war er wenige Minuten später mit zwei Holocrons unterwegs, die ihm mit Sicherheit weiter helfen würden. Er war anfänglich erstaunt gewesen, als ihn eine Ahnung, mehr ein Gefühl als etwas greifbares, in eine der hintersten Ecken des Archives geschickt hatte und ihn dort vor etwas hatte stehen lassen, das ihn selber verblüfft hatte. Die Kampfmeditation. Er hatte eigentlich nicht vorgehabt sich diese Technik anzueignen, aber wenn er schon hierher geführt wurde? Dann musste da mehr dahinter stecken. Zweifelsfrei. Die Dunkelheit in ihm hatte geflüstert und er hatte etwas gefunden, das durchaus nützlich werden konnte. Schnell waren die beiden Wissensspeicher verstaut gewesen und er wieder auf dem Weg. Denn er wollte mit Nichten im Beisein dieser niedern Jünger sein Studium vorantreiben. Allein ihre Anwesenheit war ein Affront. Wo man hinblickte geiferte mehr Schwäche um die Aufmerksamkeit des Betrachters und schaffte es, sich jedes Mal auf ein Neues zu überbieten. Und in solch einem Umfeld konnte er einfach nicht in Ruhe arbeiten. Zudem, war die Ruhe auch so ein Faktor. Das stetige umherschlurfen und gelegentliche Keuchen einiger Jünger die derart deformiert waren, das es nicht einmal anders ging, schienen Geräusche in der totalen Stille zu sein, die extra geschaffen waren um verrückt zu machen. Und so strebte er wieder dem Ausgang zu um auf sein Quartier zurück zu kehren. Aber noch während er unterwegs war, fasste er einen neuen Entschluss. Er würde sein Quartier auf der Nir?taj aufsuchen. Denn zum einen war er lange nicht mehr dort gewesen und er hatte dort noch einige andere Gegenstände die er in seinem zurückliegenden Studium genutzt hatte. Und er wusste von selbigen, das noch nicht alle vollkommen von ihm benutzt worden waren?

Nur Minuten später befand er sich in seinem Jäger, der langsam die Repulsoren hochfuhr und sich dem nachtschwarzen Himmel von Bastion zuschob. Lange hatte er ihn nicht mehr geflogen und war deswegen lieber etwas vorsichtiger und flog zugleich auch nicht auf voller Geschwindigkeit. Für Außenstehende war jedoch nicht bemerkbar das der Pilot des Porax Jägers nicht gerade ein gutes Gefühl dabei hatte, diesen Jäger zu steuern. Und selbst wenn. Er war aus der Übung. Er wurde geflogen und musste so etwas nicht selber erledigen. Außer eben damals, auf Onderon. Aber irgendwie hatte er auch das Gefühl, das dieser Jäger noch einmal wichtig werden würde. Wann auch immer das sei sollte. Es reichte dem Offizier der Nir?taj seinen Namen zu nennen, den er natürlich in Verbindung mit seinem neuen Titel nannte, sodass man ihn auch an Bord ließ. Was keiner weiteren Prozedere bedurfte, die er auch ausdrücklich abgelehnt hatte. Er war nur für einen kurzen Stop hier. Das hatte er jedenfalls vor. Und so machte er sich auf, sein Quartier zu suchen, das, um ehrlich zu sein ein größeres Unterfangen wurde. Schlussendlich schaffte er es jedoch in seine Gemächer an Bord des majestätischen Schiffes, welches in schwarz nur umso bedrohlicher wirkte, als seine restlichen Schwesternschiffe/-modelle. Als er an Bord gekommen war, hatte er auch die Information erhalten, das sich Yism an Bord der Nir?taj befand. Was eigentlich nur einen Grund haben konnte. Er hatte wieder einen Jedi zum foltern gefunden. Veyd?r, der hatte sich weiter fortbilden wollen, unterbrach diesen Vorgang und räumte statt dessen wieder alles in das Regal, aus dem er gerade noch alles geholt hatte, zurück. Den Weg zu den Bereichen der Ash?rak innerhalb der Nir?taj hatte er weitaus schneller wieder gefunden, als den zu seinem Quartier. Das seltsame jedoch war, das er insgesamt 4 Präsenzen spürte. Eine davon deutlich Ysim, das andere musste sein Schüler(Tyrus) sein, die dritte war ihm unbekannt, während er der vierten, die weiblich und Nicht-Sith zu sein schien, irgendetwas abgewinnen. Nun. Veyd?r würde es erfahren wenn er bei dem Raum ankam, in welchem sie sich gerade alle aufhielten.
Da wartet er nicht auf irgendein Zeichen, oder eine Geste die ihn zum Eintritt veranlassen würde. Der Schwertkämpfer betrat einen, durchaus verwüsteten Raum. Schmunzelnd wanderte sein Kopf durch die Gegend, ganz so, als befänden sich noch Augen in ihren Höhlen.


?Da hat wohl mal wieder jemand nicht gehört, was? Wer wa??

Er war gerade dabei die Frage zu formulieren, wer nun sein Opfer gewesen sei, da drang es, neben und hinter Yism in sein Blickfeld. Er hätte nicht geglaubt sie hier anzutreffen, geschweige denn sie irgendwann wieder einmal zu treffen. Und obgleich sie mehr als nur schlimm zugerichtet worden war, erkannte er sie wieder. Selina Foress. Die Bettwärmerin von Ulic Katarn. Allein bei diesem Namen dachte er daran sie aus Rache auszunehmen und die leblose Hülle ihres Körpers dem Jedi zu schicken. Wenn er wüsste wo dieser wäre. Veyd?r schritt jedoch, noch immer nicht weiter sprechend auf die Jedi zu, die auf allen vieren vor ihm kauerte und ihn offenbar noch nicht erkannt hatte. Sofern sie dazu noch in der Lage war. Der Sith, der noch immer mit seinen beiden Vibroklingen und dem Lichtschwert bewaffnet war, bückte sich und packte mit seiner mechanischen Hand zu, um die Twi?lek hoch zu heben.

?Selina Foress! Das wir uns ausgerechnet hier wieder sehen. Ha!?

Mittlerweile hatte er sie mit seiner eisernen Hand am Unterkiefer gepackt und auf seine Augenhöhe gehoben. Was bei dem 2.00m großen Sith fast 50cm waren, die sie nun ihre Füße über dem Boden baumeln ließ. Soltle sie dennoch genügend Kraft sammeln um irgendwie zuzuschlagen, hielt er sie auf Armeslänge von sich weg.

?Und? hat dir Ulic auch brav erzählt das ich tot bin? Aber ? ich hoffe jedenfalls du bist noch so aufnahmefähig ? ich bin es nicht. Nun gut. Ich will dich nicht weiter beim Kriechen stören??

Damit hatte er getan, was sich sofort in seinem Kopf gebildet hatte. Er wollte sich offenbaren. Wollte ihr zeigen das er noch am Leben war und ihr ach so guter Gefährte versagt hatte. Fraglich war jedoch ob sie Ulic die Botschaft überbringen konnte. Auch wenn sie es nicht schaffen sollte, wovon er Ausging. In ihr sollte es auch einige nette Erinnerungen wach rütteln. Oder eben nicht. Hauptsache, sie wusste das er noch lebte und Ulic mit Nichten seine ruhe vor ihm haben würde? er würde ihn jagen. Bei Zeiten würde er die Jagd beginnen und diesen elenden Jedi aus der Galaxis tilgen. Nun, da er ihr seine eigene Lebendigkeit bewiesen hatte, öffnete sich sein Hand überraschend und der kraftlose Leib der Jedi fiel einfach zu Boden. Seine Lippen krümmten sich und in Gedanken huschte nur das Wort jämmerlich umher?
Als er sich nun wieder den anderen widmete, bemerkte er den doch leicht fragenden Blick von Ysim.


?Eine alte Bekanntschaft?? Meinte Veyd?r und zuckte mit seinen Schultern. Während er kurz noch einmal die Jedi anblickte.

[Orbit ~ Nir?taj ~ Folterkammer des Ash?rak Bereichs]
 
|| Bastion ▫ Imperial Center ▫ Restaurant || ▫ Ilumina & Alaine

Man konnte sehen wie die Gedanken ihrer Freundin rasten, nachdem Ilumina ihr Geheimnis offenbart hatte. Alaine hatte sie genau richtig verstanden. Sie hatte sich in ihre wunderschöne Ordensschwester verliebt. Nicht gewollt und nicht geahnt und doch war es geschehen. Die Minuten verstrichen wie zähflüssiges Metall, während sich ihre Freundin eine Antwort überlegte. Als diese erklang war es als würde die Welt über eine unsichtbare Klippe stürzen und ins Nichts fallen. Alaine wollte sie nicht! Alaine liebte sie nicht! Nicht auf diese Weise. Sie sah in ihr kein Lustobjekt, eher eine große Schwester. Ilumina hatte sich darauf eingestellt das ihr Traum möglicherweise nicht in Erfüllung gehen könnte, doch nun diese Worte zu hören tat verdammt weh. Warum wies die Rothaarige sie zurück? Warum nur? Spürte sie denn nicht wie tief ihre Gefühle für die Apprentice waren? Das dies nicht nur eine Schwärmerei war?

Kein Mann würde Alaine das bieten können, keiner. Doch Alaine war nicht so wie sie, trotz all der Erfahrungen die sie mit ihr teilte. Sie war von den Männern verletzt worden, dennoch fand sie nicht den Weg zum anderen Geschlecht. Glaubte sie denn sie war damals nicht ebenso überrascht gewesen als sie diesen Zug an sich entdeckt hatte? Und wenn ihre Kameradin nicht mit ihr … intimer … werden wollte, war das doch auch nicht so schlimm. Sie würde sie dazu schon nicht zwingen. Aber sah Alaine denn nicht dass sie füreinander bestimmt waren? War sie nicht ebenfalls erleuchtet? Hatte sie denn nicht auch die Wahrheit erkannt? Diese Gemeinsamkeit ließ sich doch nicht so ohne weiteres ignorieren. Sie wäre doch schon glücklich wenn sie in Alaines Armen liegen konnte um endlich einmal loslassen zu können. Doch ihre kurzsichtige Freundin sah darin wahrscheinlich gleich wieder etwas Sexuelles.

Doch anstatt Ilumina die Erleuchtete mit offenen Armen zu empfangen; eine Frau, die wahrhaft beschützte und liebte, entschloss sich Alaine dafür sie zurückzustoßen. Wie feurige Dornen waren ihre Worte durch den Körper der Warrior gedrungen und hatten ein zu Asche verbranntes Herz zurückgelassen. Sie hätte es auch gleich herausreißen können!

Dafür würde sie zahlen! So ließ sie nicht mit sich umspringen! Was glaubte diese Made eigentlich wer sie war? Sie musste der rothaarigen Närrin wohl mal zeigen was es hieß zu leiden. Glaubte sie in Ilumina ein Spielzeug zu sehen? Der Zorn umspielte neckend ihre Schotten und war sofort an der Oberfläche um den Geist der älteren Sith zu manipulieren. Die dunkle Seite schrie und brüllte, sie bot sich für sie an die Apprentice zu zerschmettern, als das sie niemals wieder jemand auch nur ansatzweise als Mensch identifizieren konnte. Ihr gesamter Geist war nur von einem Gedanken erfüllt: "Töte! Vernichte!"

Wie die Schreie verdorbener Seelen entlud sich der Wahn im Verstand der Warrior und ließ sie die Macht zu einem Bestrafungsschlag ballen. Hier und jetzt würde Alaine im Sand vor ihr kriechen und erst zu spät erkennen dass man ihre Liebe nicht achtlos beiseite warf.

Aber andererseits wollte sie ihre Kollegin nicht verletzen. Sie wollte wenigstens ihre Freundin sein. Sie wollte irgendjemanden im Orden haben. Sie hatte es satt alleine zu sein. Wie sie es auch schon Slayer kurz nach der Warrior Prüfung anvertraut hatte, spürte sie nun wieder diese Leere, diese Müdigkeit. Sie hatte keine Kraft mehr aus eigener Kraft den beschwerlichen Weg zu gehen. Stopp! Eine Sith durfte solche Schwäche nicht besitzen. Es zählte nur Stärke. Es zählten nur Respekt und Macht! Was sollte sie bloß tun? Mit roher Gewalt kämpfte sie die Feuerzungen der dunklen Seite wieder herunter und verschloss sie wieder unter den versiegelnden Schotten, die das Feuer unter Kontrolle halten sollten. Endlich wurde ihr Blick wieder fokussiert und ihre Gedanken wurden klarer. Auch wenn der Schmerz immer noch da war und sie dazu veranlasste ihre Kiefer fest aufeinander zu pressen und mit den Zähnen zu knirschen, hatte sie wenigstens den Verlockungen widerstehen können. In der ganzen Zeit hatten ihre Gesichtsmuskeln ein verrücktes und verwirrendes Ballett aufgeführt und vermutlich so ziemlich jeden Ausdruck dargestellt der möglich war.

Ilumina atmete tief ein und drehte den Kopf leicht zur Seite um sich die Tränen abzuwischen. Sie würde Alaine als kleine Schwester bekommen? Besser als gar nichts. Nachdem sie sich mit ihrem Korb angefunden hatte, war wieder alles klar und ihr Kopf frei.


Na schön. Nur eine Freundschaft. Dann sei dem so. Auf das sie lange Bestand habe.

Ilumina versuchte tapfer zu lächeln, doch in ihrer Mimik und ihren Worten war wohl noch zu erkennen dass sie im Moment noch etwas geknickt war. Warum hatte sich auch ihre Polung umgekehrt? Doch die Antwort auf diese Frage kannte sie selbst. Vielleicht wurde diese Freundschaft so erfüllend das es nichts ausmachte das Alaine sie nicht liebte.

Weißt Du ich wünschte wir könnten auch im Orden mehr Zeit gemeinsam verbringen. So etwas wie heute können wir schließlich nicht ständig machen um unsere Freundschaft zu pflegen. Und oft habe ich nach dem Training noch ziemlich viel Zeit übrig, die ich meistens viel zu wenig sinnvoll nutze. Wie wär’s wenn wir zusammenziehen? Dann könnten wir uns zwischendurch treffen und quatschen oder was besprechen oder so. Alleine auf dem Zimmer hocken artet meistens nur in noch mehr Übungen oder Studium aus und ist nicht gerade sehr interessant. Da würde ich mich lieber mit Dir unterhalten. Hm?

Hoffentlich sah Alaine darin nicht gleich wieder einen Annäherungsversuch oder so etwas in der Art. Sie wollte einfach nur räumlich in der Nähe von ihrer Freundin sein, auf das man auf einen Sprung herüber gehen konnte. Und wenn es nur für ein paar Minuten war. Sie war gespannt was die Rothaarige von ihrer ungewöhnlichen Idee hielt. Wobei … so ungewöhnlich war das ja eigentlich nicht.

|| Bastion ▫ Imperial Center ▫ Restaurant || ▫ Ilumina & Alaine
 
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Sith-Orden - Garten – mit Alisah und Nexx

Nexx verschwand. Nur noch er und Alisah hielten sich im Garten auf. Also lauschte er ihren Ausführungen interessiert. Illusionen? Sie vermochte es Illusionen zu erzeugen. Jedi-Mächte! Sith waren nicht auf Illusionen angewiesen. Sie stellten lediglich eine Steigerung des Versuches von Nexx dar, mit der jener versuchte andere zu täuschen. Rauchbomben, verächtlich schüttelte er ein wenig den Kopf um die Vorstellung, wie Sith sich derart veralteter Methoden bedienten, aus dem Gedächtnis zu jagen. Entsprechend schlimmer war die Vorstellung für ihn wie Sith Jedi-Techniken imitierten. Sie waren Krieger, Manipulatoren, Vollstrecker ihrer eigenen Macht und keine kriechenden, unterwürfigen Kopien, wahrheitsverfälschender Jedi. Dennoch, es gab etwas dass sie vor allzu großem Zorn bewahrte. Sie war jung und einmal eine Jedi gewesen. Umso mehr war er vom Werken Charon's irritiert. Warum nicht so etwas unterbinden und ihre Kraft stattdessen in die Anwendung einer dunklen Technik intensivieren?

Jedi... Das Wort hallte wie schon so oft in seinem Gedächtnis nach. Sie existierten seit Jahrtausenden, wie schon die Sith. Ihre Beharrlichkeit durfte nicht unterschätzt werden. Natürlich waren sie gejagt und in viele kleine Gruppen zersplittert worden, dennoch, sie würden in der Lage sein sich wieder zu vereinen, insbesondere in Anbetracht der Tatsache, was dem eigenem Imperium nun bevorstand. Wenn Allegious es nicht vermochte, die Fronten schnell genug zu klären und sich auf den Thron zu hieven, würden die Jedi von Tag zu Tag und damit die Republik als solche, erstarken. Unter diesen Umständen konnte es sich vielleicht als nützlich erweisen, auf die Techniken der Jedi vorbereitet zu sein. Er würde sich ihre "Gabe" genauer ansehen, und wenn sie der Wahrheit entsprach, würde er mit ihr trainieren um sich besser gegen die Täuschungen zur Wehr setzen zu können. Er würde Alisah benutzen, so wie er jeden benutzte, und wenn er stark genug war, würde er sie zwingen jene Technik mnicht mehr anzuwenden. Wenn das geschehen war, würde kein Sith mehr in der LAge sein, sich so effektiv gegen Jedi zu verteidigen wie er. Ein bösartiges Lächeln umspielte seine noch echten Gesichtsmuskeln.


Interessant... Wärt ihr so freundlich mir nachher eine Kostprobe eurer Fähigkeiten zu offenbaren? Allerdings wißt ihr dass diese Technik, eher denen einer Jedi als der einer Sith zuzurechnen sind?

Er fixierte ihr Gesicht um so die Möglichkeit einer ausweichenden Antwort auszuschließen. Sie sollte ruhig zeigen ob sie etwas aus ihrer bisherigen Ausbildung auf Bastion gelernt hatte und endlich soweit war, nicht immer auf sich herumtrampeln zu lassen, was natürlich nicht den notwendigen Respekt gegenüber seiner Persönlichkeit ausschließen durfte. Zu seiner inneren Genugtuung nahm er wahr, dass Alisah vornehmlich auf seiner Seite stand. Sie mochte Allegious selbst wohl nicht wirklich, aber anhand ihrer Aussage ließ sich abschätzen, dass sie Janem noch viel weniger mochte. Im Zweifel wählten die Menschen immer das offensichtlich kleinere Übel...

Er schickte sich an, seinen Körper in Bewegung zu setzen und gedeutete seinem Gegenüber mit einer kleinen Handgeste an, ihm zu folgen. Weg vom Garten. Zwar wirkte auf Bastion die wenig-vorhandene Landschaft alles andere als idyllisch, und trotzdem behagte ihm dieser Ort der Ruhe nicht. Hier wurde er damals von Darth Arthious zum Apprentice befördert. Das war nun schon eine ganze Weile her. Die Art der Stille die auf de Gras und von den Pflanzen heir im Garten ausging war wenig anregend. Er lauschte lieber dem Flüstern der dunklen Seite der Macht. Wenn er sich mit ihr umgeben konnte, fühlte er sich stark. Hier im Garten fühlte er nur Unbehagen. Sie gingen wieder in Richtung des Ordens. Endlich, das war die Art von Ruhe in der er sich "zu Hause" fühlte. Er kannte nichts anderes mehr. Freunde, Verwandte, alle waren tot. Und es war gut so. Er lachte und sein Lachen wurde durch die Gänge getragen um dann von den Wänden wieder zurückgeworfen zu werden.

Sie bogen in einen Seiteneingang ein der zu einem der unzähligen Trainingsräumen führte. An sich ein Raum wie jeder andere mit einigen Waffen und Droiden. Allegious stellte sich vor Alisah und stärkte sein Bewußtsein mit der Macht. Vorsicht war geboten. Er war hier der Executor. Doch laut Aussagen der Jünger war ihre Begabung in diesem Fall enorm und er wollte sich nicht zwangsweise vor der kleinen Exodus blamieren.


Fang an.

Sith-Orden - Trainingsraum – mit Alisah
 
Bastion-Sithorden-Raumhafen

Langsam senkte sich der Frachter von John Kino. Sein Entschluss stand noch immer fest. Er würde zu einem Sith gehen und ihm bitten eine Nachricht zum Imperator zu übermitteln. Als er aus seinem Frachter ging merkte er dass alle Blicke auf ihn gerichtet waren. Er versuchte sie zu ignorieren und begann einen Sith zu suchen. Dabei dachte er grimmig daran dass er auf Bastion keine allzu großen Probleme haben sollte einen zu finden. Auch hoffte er eine Belohnung zu kriegen. Er war dem Imperator immer treu gewesen und nun würde er erfahren dass John Kino einen Jedi aufgespürt hatte, ER würde reich werden, dass war ihm bewusst. Jetzt wartete er dass ihmn ein Sith entgegen lief. John schlich sich in den Garten, wo er die sith erwartete. Er freute sich drauf...
 
[Bastion – Sith Orden – Gänge – Janem & Tasela]

Was die junge Sith Adeptin da hörte, erfüllte sie mit stolz. Sie kam aus ihrer Haltung auf und schaute in Janems Augen. Sie überlegte kurz doch nicht zu lange und antwortete.

Wilson übergab mir diesen Auftrag. Es wird wohl wirklich sehr wichtig sein. Lord Janem nichts würde mich mehr freuen als euch zu meinem Meister zu bringen. Folg mir und wir sind bald bei ihm.

Sie verbeugte sich wieder und schaute zu ihm hoch. Janem nickte und schwang den Kopf, dass sie los laufen sollte. Tasela ging los und Janem lief neben ihr. Als sie aus dem Orden draußen waren, sagte sie zu ihm.

So jetzt wird mal ein wenig Tempo gemacht. Ich will meinen Meister nicht zu lange warten lassen.

Sie Grinste und begann an zu rennen. Wie der Wind strichen die äste der Bäume an ihr vorbei, doch sie wusste ganz genau das Janem kein Anfänger war und das er Wilsons Meister war. Für ihn war das bestimmt nur ein Spaziergang, doch für Tasela war das schon mehr. Nach ein paar Minuten, waren sie am Schiff. Die beiden gingen hinein, doch Wilson war nicht mehr hier. Sie wusste ganz genau wo er war. Sie sagte wieder zu Janem.

Es tut mir leid, dass ich so langsam bin, ich dachte nur er wäre noch hier. Aber wenn er hier nicht ist, dann ist er im Imperial Inn. Folgt mir, ich führe euch hin.

Sie rannte wieder los und nach kurzer Zeit waren sie da. Sie gingen hinein. Nichts hatte sich verändert. Der Wirt war immer noch so wie früher. Sie gingen die Treppen hoch und Tasela klopfte an die Tür. Sie ging auf und da saß er Wilson. Die beiden gingen hinein und Wilson staunte nicht schlecht, dass sie Janem schon mitgebracht hatte.

Meister ich habe ihre Botschaft weitergeleitet, nur Janem bestand darauf ihn zu euch zu begleiten.

Mit einem Grinsen verbeugte sie sich vor ihm und blieb stehen.

[Bastion – Hauptstadt – Imperial Inn – Wilson, Janem & Tasela]
 
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Sith-Orden - Garten ? mit Alisah

Nexx verschwand sehr schnell, nachdem er sich noch von Allegious verabschiedet hatte und Alisah war nun mit dem Noghri alleine. So richtig wusste sie nicht was sie davon halten sollte. Und unangenehm war es ihr obendrein! Auf dem Todesstern hatte er ihr voraus gesagt, das sie zu den Sith gehören würde. Und Alisah hatte ihm damals so vehement widersprochen, das es ihr heute richtig peinlich war das er doch Recht behalten hatte.
Außerdem klang es komisch, das er sie jetzt siezte. Nicht nur weil sie ihn schon damals kennen gelernt hatte und er da du gesagt hatte. Sondern auch weil er ein so hoch stehender Sith war und sie doch nur eine Adeptin!
Was wollte er eigentlich von ihr? Nur etwas über ihre Begabung wissen? Zu mindest sprach er nur davon und er? -Alisah blickte ihn einen Augenblick überrascht an- ?er bat sie ihm ihre Fähigkeit vor zu führen? Wieso wollte ein so hochrangiger Sith ihre Fähigkeit sehen? Alisah verstand den Grund nicht verzog aber im nächsten Moment deutlich ihr Gesicht. Eine Jeditechnik?


Gedankenmanipulation und Illusionen sind doch keine Jeditechnik! Die ham mir das sogar verboten gehabt als ich noch dort war.

Kurz wollte sich Alisah auf die Zunge beißen denn sie hatte gerade erzählt das sie ja früher mal? Aber erinnerte sie sich, dass Allegious das ja wusste und sie wetterte weiter.

Die Gedanken Anderer zu manipulieren is ne Sithtechnik!
Fragt meinen Meister und er sagt euch bestimmt, dass das was ich mach gar nichts mit Jedi zu tun hat.
Niemand darf sagen, das ich was mit Jedi zu tun hab! Ich bin ne Sith!


Entschlossen presste Alisah ihre Lippen aufeinander und sah Allegious trotzig an! Nur zu gerne hätte sie jetzt betont, das ihr Vater ein mächtiger Sith gewesen war und das sie nach ihm kam! Aber? nun ja, sie unterließ es das zu sagen. Viel zu lebendig erinnerte sie sich noch an den Todesstern und Marrac?s Prophezeiung! Er würde sicher triumphieren wenn sie jetzt auch noch selber zugab, das sie ihres Vaters Tochter war. Sie wollte auch nicht nach Exodus beurteilt werden sondern für ihr eigenes Können und das war Sithkönnen und Keines von den Jedi! Ihre Manipulationen waren viel besser als alle Jeditechniken! Sie war sich sicher, das sie sogar jemanden damit würde töten können, wenn sie nur stark genug war und das würde ein Jedi doch niemals machen!
Wieso sagte Allegious also so was nur! Das war nicht fair!
Trotzdem Alisah ihr Gesicht verzog und gar nicht froh war, über das was Allegious da gesagt hatte, konnte sie jetzt aber nicht trotzig mit dem Fuß aufstampfen und beleidigt weg gehen! Erst recht nicht, wenn sie noch ein bischen weiter leben wollte. Also folgte Alisah Allegious, auf seinen Wink hin, aus dem Garten und blickte ihn irritiert von der Seite an, als er zu lachen begann sobald sie die Gänge erreicht hatten. Wieso lachte er? War er verrückt? Oups! Das sollte sie vielleicht nicht denken! Jemand wie Allegious war nicht verrückt! Er war mächtig!
Noch immer ein bischen vergnatzt lief sie also schweigend hinter Allegious her und betrat dann mit ihm einen Trainingsraum! Schon wieder ein Trainingsraum!
Sie sollte anfangen?
Alisahs Augen wurden einen Moment etwas größer! Anfangen? Hier war Keiner außer ihr und Lord Allegious!


Aber ich?

Wollte Alisah anfangen zu erklären, das sie als Adeptin jemandem wie Allegious mit Sicherheit nicht so manipulieren konnte wie sie das gerne würde. Wenn sie das könnte, dann wäre sie die mächtige Sith und Allegious der Adept!
Aber, einem Sith wie ihm zu widersprechen war genau so ungesund wie ihn verrückt zu nennen. Beides machte man nicht, wenn man als Adeptin noch ein bischen weiter leben und irgend wann einmal stark genug werden wollte um widersprechen zu können.
Es blieb nur eines! Tun, was Allegious wollte.


?ähm, ich brauche eine Energiequelle! Und? also ich, na ja, ich hab bis jetzt immer nur an Jüngern geübt!

Bog sie den eben begonnenen Widerspruch gerade so noch ab und ging hinüber an die Wand, an der auch in diesem Trainingsraum ähnliche Energiefackeln waren, wie sie Charon ihr, für ihre ersten Versuche, gegeben hatte. Ihr war klar, das es keinerlei Widerspruch gab! Wenn jemand wie Allegious sagte, sie sollte anfangen, dann musste sie das tun!
Einen Moment betrachtete Alisah die Fackel! Es würde wieder weh tun!
Sie hatte gelernt sich vor direkten Verbrennungen zu schützen, aber weh tun würde es trotzdem! Und das nur damit sie Allegious bewies, das ihre Begabung keine einer Jedi war? War es das wert? Ja! Auf jeden Fall! Vielleicht wäre Meister Charon ja sogar stolz auf sie, wenn sie sich vor Allegious bewies.
Aber würde es bei so jemand starkem wie Allegious funktionieren? Würde er überhaupt was sehn? Er war ja nicht nur ein überaus starker Sith, sondern auch noch halb kybernetisch! Droiden konnte sie nichts vorgaukeln!
Sie musste sich eben stark genug anstrengen um den lebenden Teil des Allegious zu erreichen.
Hm, aber was sollte sie ihm denn zeigen? Etwa das nicht ungewöhnlich war und somit leichter akzeptiert wurde aber andererseits musste es auffällig genug sein, das er es bemerkt würde, selbst wenn es wohl nur ein Piepsen für Allegious sein würde.
Nachdenklich kaute Alisah auf ihrer Unterlippe während sie grübelte und sich dann ein breites Grinsen auf ihr Gesicht legte. Der Noghri, wie sie ihn damals auf dem Todesstern kennen gelernt hatte. Ohne Technikimplantate! Alisah erinnerte sich noch ganz genau wie er ausgesehen, wie er da gestanden, wie er sie gejagt und wie er mit ihr gesprochen hatte. Nichts von damals hatte sie vergessen. Gar nichts!
Tief atmete Alisah durch, konzentrierte sich auf dieses Bild des Marrac von damals, bevor sie langsam ihre Hand Richtung Energieflamme bewegte.
Zuerst selbst schützen damit ihre Hand nicht zu starke Verbrennungen davon trug, dann griff Alisah richtig zu. Die Energie überflutete ihren Körper und brachte wieder Schmerz mit sich.
Die Energie stieg, wie Wasser in einem Damm, immer weiter an und dann, in dem Moment, in dem Alisah glaubte von der Energie zerrissen zu werden lies sie sie durch sich durch strömen und bündelte sie für die Illusion,? die Manipulation des Gegenüber! Einzig und allein dieses Trugbild galt für Alisah während sie ihre Augen geschlossen hielt und vor Schmerz auf ihre Unterlippe biss!

Schwer atmend, brach Alisah ab sobald sie die fremde Energie verebben fühlte. Nach Luft ringend und sich bemühend nicht zu sehr zu zeigen wie sehr es an ihrer eigenen Energie gezehrt hatte, öffnete Alisah kurz darauf ihre Augen!
Hatte Allegious überhaupt etwas gesehen?
Das es bei Jüngern klappte wusste sie ja und das sie wahrscheinlich sogar einen Apprentice würde erreichen und eventuell täuschen können, nahm sie auch an. Aber jemand wie Allegious?


Ich? bin nur eine Adeptin! Ich, ähm,? ich arbeite noch ? noch daran stärker zu werden!

Erklärte sie vorsichtshalber noch total außer Atem vor Anstrengung!
Hoffentlich hatte er was gesehn! Hoffentlich!
Und was wenn nicht?


Sith-Orden - Trainingsraum ? mit Alisah
 
Baszion-Sithorden-Garten-hinter Alisah her


ALs er diese Wesen sah die sich als Sith bezeichneten ging er ihnen nach.
Vielleicht konnte er mit ihnen reden. Sie konnten es dann dem Imperator mitteilen.
Er rief ihnen hinterher und rannte ihnen nach in der Hoffnung sie blieben stehen.

Hey ihr da Ich habe ne wichtige Mitteilung über den Verbleib von einem Jedi. Vielleicht interessiert sie das. Gegen BAres natürlich !!

Schnaufend blieb John Kino stehn und wartete.
 
Bastion - Leerstehende Lagerhalle - Kira, Luzur

Kira?s Klinge ging in den Leib von Luzur und zerteilte ihn in zwei Stücke. Die junge Apprentice jubelte innerlich auf und hatte sich wohl doch in diesem Sith geirrt. Er war doch schwach gewesen. Erwartungsvoll wartete sie auf den Rausch der Macht, welcher sie überfluten würde, wenn die Seele aus dem Körper des Toten kam, doch der Rausch blieb aus, was sie verwunderte. Irgendetwas stimmte hier nicht. Gerade, wo sie diesen Gedanken zu Ende gedacht hatte, verschwand plötzlich die Leiche vor ihren Füßen und sie spürte plötzlich die Präsenz von Luzur ganz deutlich. Sie war auf ihn hereingefallen! Er hatte anscheinend eine Illusion erschaffen. Er war doch stark und wenn sie Pech hatte, stärker als sie, denn sie konnte keine Illusionen erzeugen. Noch nicht.
Kira spürte, wie Luzur plötzlich hinter ihr stand und hörte das Summen seines Schwertes. Gerade im letzten Moment konnte sie sich noch wegdrehen, damit er nicht durch ihren Leib stach und blockte in der Drehung seinen Angriff. Doch leider einen Moment zu spät, sodass er sie an der rechten Hüfte mit seiner Klinge streifte. Die Wunde war nicht lebensbedrohlich tief, doch Kira brach vor ihm vor Schmerzen zusammen und abermals flog ihr die Waffe aus der Hand und sie krümmte sich auf dem Boden. Ihr wurde schlecht und ihre Beine fühlten sich plötzlich mächtig schwer an.
Die junge Apprentice sah schon, wie Luzur zum Endstoß ansetzte und Kira biss die Zähne zusammen, streckte ihre Hand nach ihm aus und ein mächtiger Machtstoß entlud sich, sodass Luzur durch die ganze Halle fegte und gegen ein Regal krachte, welches daraufhin zusammenbrach und sämtliche schwere Kisten auf Luzur niederfielen.

Kira versuchte sich leicht aufzusetzen und stöhnte vor Schmerzen leicht auf und holte mit der Macht ihr Lichtschwert. Noch spürte sie die Aura von Luzur. Leider hatte er sich anscheinend nicht das Genick gebrochen.
Doch zumindest hatte sie dadurch Zeit gewonnen und wenn sie Glück hatte, hatte sich dieser Irre etwas gebrochen.

Langsam und mühselig stand sie wieder auf ihren Beinen und sie spürte ein unangenehmes Ziehen in ihren Oberschenkeln. Anscheinend hatte Luzur einige Nerven getroffen.
Kira atmete mehrmals tief durch und versuchte ihre Kräfte zu sammeln, denn sie war durch ihre Wunde nun leicht geschwächt und ihre Reaktionsfähigkeit war dadurch bestimmt auch eingeschränkt.

Langsam bewegte sie sich auf Luzur zu, der unter dem Regal und den ganzen Kisten begraben lag und aktivierte ihr Lichtschwert. Nichts regte sich unter den Kisten. Sie hörte nicht einmal was. Sie hoffte, das er ohnmächtig war oder benommen, denn so hatte sie die besten Chancen.
Kira erhob ihr Lichtschwert und stach wahllos in die Kisten und Bretter hinein, in der Hoffnung, ihn dabei zu treffen und zu töten. Dreimal hörte sie ein ersticktendes Jammern, doch ob sie ihn lebensbedrohlich verletzt hatte, war dahingestellt.


"Stirb du krankes Wesen!"

Zischte sie.

Bastion - Leerstehende Lagerhalle - Kira, Luzur
 
[Bastion - Sithorden ? Dunkle Kammer ? Xaragon & 5 angriffslustige dunkle Jünger, abseits Jolina]


In der Dunkelheit der Kammer ließ Jolina ihren Machtsinnen freien Lauf und verfolgte das Schauspiel, das sich ihr bot. Die natürliche Auslese würde nun zeigen, ob ihre Wahl den Richtigen getroffen hatte. Nur die Stärksten und Begabtesten Jünger bekamen die Chance ein Sith zu werden. Xaragon töte schnell und effektiv. Scheinbar war es ihm nicht neu in der Finsternis zu agieren. Sehr gut er würde ein perfektes Werkzeug werden. Auch wenn er sich der Macht noch unzureichend bediente, so legte er doch Zeugnis ab von seinen glänzenden Fähigkeiten im Kampf. Ein roher Edelstein den es zu schleifen galt.

Der letzte Jünger erlag ihrem neuen Schüler und wurde eins mit der Macht. Jolina mochte diese Augenblicke in denen ein Leben endete. Die dunklen Schwaden gierten sogar danach und sogen sich mit der versiegenden Lebenskraft voll. Ein Wohliges Kribbeln glitt ihren Rücken hinunter und ließ sie unwillkürlich auflachen. Xaragon kniete vor ihr nieder und sprach davon, seinen Auftrag erfüllt zu haben. In der Tat, das hatte er. Nun hatte er sich ihrer Aufmerksamkeit vorerst als würdig erwiesen.


?Gut mein Schüler! Lerne aus diesem Kampf im Dunkeln. Die Finsternis ist ein wertvoller Verbündeter für den der weis sie zu nutzen.?


Jolina lächelte ihrem Schüler zu und ließ die beiden spärlichen Lampen erneut aufleuchten. Nun sah Jolina das ganze Werk ihres Schülers. Die Kreaturen die in der Finsternis der Katakomben hausten, würde die Leichen beseitigen. Hier gab es nun nichts mehr zu tun.


?Erhebe dich Xaragon! Es gibt viel zu tun. Der Orden befindet sich im Umbruch. Überall lauern Verrat und Zwietracht. Bleib immer Wachsam! Kräfte innerhalb des Ordens drohen die herrschende Ordnung zu gefährden. Mein Meister Darth Allegious hat mich angewiesen die Augen offen zu halten. Als mein Schüler hast du dich ebenfalls seinen Wünschen zu beugen! Melde mir umgehend jedes Anzeichen von Verrat an unserem Imperator!?

Jolinas Gesichtsausdruck war ernst und signalisierte ihrem Schüler, wie ernst es ihr damit war. Dann verließen sie gemeinsam diesen Finsteren Ort an dem die Macht so schrecklich verlockend zu ihr flüsterte. Sie schlugen zuerst den Weg zu den Quartieren ein. Ihr Schüler benötigte einen Rückzugs Ort für seine Studien. An einer der Konsolen ließ Jolina eine Datenkarte für ihren Schüler erstellen. Damit hatte er Zugang zu einem freien Quartier.

?Nimm dir eine freie Unterkunft und erhole dich ein wenig. Ich erwarte dich in zwei Stunden in einem der Trainingsräume! Dort werden wir dein Training fortsetzen!?

Ohne weitere Worte drückte sie ihm die Karte in die Hand und drehte sich um. Jolina wollte sich ein wenig im Orden umsehen. Vielleicht gab es etwas Interessantes aufzuschnappen. Die Macht würde sie dabei leiten. Später würde sie dann das Training ihres "Werkzeugs" fortsetzen. Er würde noch sehr viel Übung benötigen, bis er sie wirklich brauchbar beschützen könnte.



[Bastion - Sithorden ? bei den Quartieren ? Jolina allein]
 
Sith-Orden - Trainingsraum – mit Alisah

Alisah übte sich in Rehtorik und das mehr Schlacht als Recht. Gedankenmanipulation gehörte selbstverständlich nicht zu den Techniken der Jedi. Er selbst hatte vor langer Zeit begonnen, jene Technik sich selbst anzueignen. Dennoch war es unumstritten, dass Illusionen den Lehren der Jedi oblagen. Und dass sie als "nur Adeptin" wie sie selbst gesagt hatte, derlei heftig widersprach, mißfiel ihm. Und desweiteren entfiel ihr anscheinend die Tatsache, dass er über dem Wächter des Ordens stand. Ihn interessierten Dinge von weitaus größerem Belang als jenes triviale Ordensgebäude. Oh ja sicherlich, Sith waren unentbehrlich im Kampf gegen die Jedi und ständiger Unruheherd des Imperiums, und doch, waren viele von ihnen einem kleineren Zahnrad entsprechend als sie dachten, eine Ausnahme bildeten er, und sein größter Rivale, Janem. Sie allein würden die Zukunft des Imperiums unter sich regeln.

Kleine Närrin. Sie hatte vorhin von Illusionen gesprochen, nicht aber von Gedankenmanipulation. Die Aufzeichnungen, die sein gesamtes Leben seit dem Unfall wiedergeben konnten, bestätigten seine Annahme und bauten diese zu einer Sicherheit aus. Und so vehement sie sich auch gegen ihre Vergangenheit wehrte, sie würde ihr wie ein Schatten den Rest ihres Lebens folge. Sichtlich amüsiert erinnerte er sich daran, wie Charon einst mit ihm über ehemalige Jedi gesprochen hatte. Er hatte nie viel von ihnen gehalten umso deutlicher wurde ihm, warum Alisah noch nicht befördert worden war. Unreife allein, war nicht der ausschlaggebende Punkt beim Wächter des Ordens, dessen war Allegious sich sicher. Und sie bestätigte seine Annahme weiter, als er ihre Ausrede vernahm, dass sie eine Quelle bräuchte. Sie dachte noch zu stark in den Instrumentarien einer Jedi. Sith brauchten keine Quelle, sie bezogen ihre Stärke aus sich selbst. Es bedurfte keiner anderen Wesen, außer vielleicht der "Lebensentzugs-Technik". Alle anderen Techniken waren von solch einer Entartung ausgenommen.

Energiefackeln? Ungläubig vernahm er, wie Alisah sich mittels der Fackeln auf ihre Aufgabe zu konzentrieren begann. Das sollte ihre Quelle sein? Ein totes, niemals lebendig gewesenes Material, dass sich zu keinerlei nützlicher Verwendung, außer zu der eben gedachten Erleuchtung, anwenden ließ. Allegious bezweifelte in diesem Moment, dass die Jünger zu Recht von der Begabung der Adeptin gemurmelt hatten. Sie schien ganz offensichtlich demselben Wahnsinn wie ihr Meister, Charon selbst, verfallen zu sein. Das entsprach in keinster Weise irgendeinem logischen Verfahrensgrundsatz insofern es überhaupt welche gab. Er hatte sich vor einiger Zeit intensiver dem Thema Sith-Alchemie gewidmet. Dort gab es keine Grenzen. Aus totem Material gewann man mächtige Artefakte. Warum also auch nicht in der Lage sein aus Totem Kraft zu beziehen. Allegious würde zu einem geeigneterem Zeitpunkt darüber meditieren.

Sein Geist war gestärkt, sein Bewußtsein darauf bedacht, Täuschungen zu entgehen. Seit er damals , nach Korriban einen Beinahe-Tod erlitten hatte, war er darauf bedacht sich in Zukunft gegen alles zur Wehr setzen zu können. Ein geistiges Bild seines früheren Aussehens erschien vor seinem Auge. Ein Konstrukt seines Gehirns. Dennoch wirkte der Marrac der vor ihm stand,so real. Einst war ein Noghri wie alle anderen auch gewesen. Jung, idealistisch davon beseelt seiner Heimat Trophäen entgegenbringen zu können, auf dass sein Ruhm auf dem ganzen Planeten hörbar war, ehe ihn eine Matriarchin sich seiner annahm und ihm eventuell die Ehre zuteil lassen würde, von ihm Kinder zu empfangen. Er streckte seine Hand seinem damaligen Alter entgegen. Und so schnell wie das Bild enstanden war, verblasste es wieder. Sein Bewußtsein befand sich wieder hier auf Bastion. Ein kurzer Ausflug in die Vergangenheit, so schnell gekommen, so schnell vergangen, Vergangenheit eben. Erst jetzt nahm er Alisah wieder wahr. Sie war völlig außer Atem. Sie arbeitete noch an ihrer Technik. Aber Allegious hatte doch... Ein Kälteschauer erfasste den restlichen noch lebenden Torso. Er war ihrer Täuschung erlegen. Verdammt gut... beinahe perfekt... Nichts was er erlernen wollte... doch äußerst nützlich um sich gegen solche Techniken zu verteidigen.


In der Tat... beachtlich Alisah. Gedankenmanipulation ist eine Technik der Sith, ihr habt recht, doch Illusionen nicht.Wenn ihr es schafft euren Fokus auf ersteres zu legen, seid ihr bestimmt in der Lage eure Illusonen sprechen zu lassen... Ich helfe euch dabei, wenn ihr wollt.

Er wartete einen Moment um damit seinem nächsten Satz Dramatik zu verleihen...

Janem plant eine Revolution um unseren Imperator zu stürzen, Alisah. Er sammelt gerade sein Gefolge um mit genügend Schlagkraft, den Thron an sich zu reißen. Auf welcher Seite werdet ihr stehen?Auf der unsrigen oder auf der der Verräter?

Ohne dass Alisah antworten konnte, stolperte ein sichtlich schwer atmender Mann in den Trainingsraum. Keine Uniform. Keine Insignien die ihn als einen Botschafter oder Derartiges auswiesen. Diese kleine Made, maßte es sich an, ihnen den Aufenthaltsort von Jedi gegen Bares zu verraten. Nun gut, er sollte seine Bezahlung für das widerrechtliche Einschleichen in diesen Gebäudetrakt, sein Verlangen nach Geld für nich bestätigte Information erhalten. Mit einem leisen Gelächter und einer einfach Handbewegung, flog der Mann durch den Trainingsraum ehe er krachend an der Wand landete. Das Krachen ließ auf das Brechen einzelner, aber unwichtiger Knochen schließen. Der Mann, halb bewußtlos, rappelte sich einem Urinstinkt folgend auf. Eine weitere Handbewegung und er schlug an der gegenüberliegenden Wand auf. Das Gelächter des Executors wurde lauter.

Wachen!

Vier Sturmtruppler erschienen wenige Sekunden später. Mit Waffen geschultert betraten sie das Szenario und Allegious spürte ihre Angst. Doch sie waren Sturmtruppen, kalte, präzise Maschinen des Imperiums. Ohne sie wäre nichts möglich. Sie bildeten das stählerne Rückgrat des Imperiums; seines künftigen Imperiums.

Colonel?

Nehmt diesen Mann fest. Wegen Spionage und ungebührlichen Verhaltens. Abführen, verhören ob der Informationen über Jedi, und exekutieren. wegtreten!

Ja Sir.

Die Sturmtruppen nahmen sich des Thors an. Sichtlich amüsiert wurde das Wegtragen des Mannes von seinem lauter werdenden Lachen begleitet. Das war das einzige an das er sich, wenn überhaupt noch erinnern konnte. Sein gehässiges, tiefes und grollendes Lachen...

Sith-Orden - Trainingsraum – mit Alisah

/op @Kleiber Leider hast du die PN-Funktion deaktiviert, sonst hätte ich dir per PN offeriert mit mir über ICQ zu reden wie dein Charakter um weitere Ärgernisse herumkommt. :) Kannst dich ja melden.
 
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~>||<~ Bastion ~>||<~ Imperial Center ~>||<~ Lokal ~>||<~ Ilumina & Alaine ~>||<~

Oh weh, es war ein Fehler gewesen zu versuchen ihr so klar zu machen, dass sie nichts tieferes für die Warrior empfand. Zu deutlich machte das Gesicht ihrer Freundin, dass diese sie am liebsten töten würde. Vielleicht war es falsch gewesen ihr die Wahrheit zu sagen. Vielleicht hätte sie es anderst tun sollen. Doch Alaine war niemand, der einfach log nur damit jemand anderes Glücklich sein konnte. Was würde dies auch bringen außer Lug und Trug? Genau dies war es, was die Apprentice verabscheute. Lügen waren ein Ekzem welches sofort entfernt werden musste.
Es tat Alaine leid, dass sie etwas zerstört hatte, was die Warrior sich aufgebaut hatte in ihren Wünsch, Träumen und wohl auch Illusionen. Doch sie lebten in der Wirklichkeit. Niergends sonst.
Die dunkle Aura, die in Ilumina aufstieg wurde stärker, massiver und drohte die Apprentice zu verschlingen. Doch die Rothaarige stellte sich ihr. Zurückweichen wäre falsch gewesen und zudem hatte sie keine Angst vor dieser Frau. Sie hatte vor niemandem im Orden Angst. Diese Gefühlsregung war banal und brachte zu nichts. Sie schwächte nur.

Während die Dunklen Gefühle der älteren zunahmen hatte Alaine das Gefühl von ihren verschlungen zu werden. Wie tiefe Schatten fielen sie über die jüngere her und versuchten sie klein zu kriegen. Doch dieses Spiel würden sie verlieren. Alaine erkannte, dass Ilumina zu tiefst verletzt war über den Korb. Doch besser sie hatte jetzt diese Abfuhr erteilt bekommen anstatt später. Denn ihre Wünsche hätten sich bis dahin auch noch vertiefen und verfestigen können. Wieder war zu erkennen, wie grausam das Leben einem mitspielen konnte. Eine Liebe, die nicht erwidert wurde. Doch so sehr Alaine auch versuchte eine andere Antwort zu finden, so gelang es ihr nicht. In diesem Punkt konnte sie nicht die Frau sein, die Ilumina sich wünschte. Es war unmöglich zumindest für jetzt und Alaine wusste, dass sie diese Gefühle würde nicht ändern können.

Der Zorn der dunkelhaarigen steigerte sich und Alaine hörte wie die Worte in der Macht ihr zuflüsterten. Ihr erklärten, dass ihr Leben verwirkt war, da sie die falsche Entscheidung getroffen hatte. Leise flüsternd seuselte sie ihr dies immer und immer wieder ins Ohr. Gierig griffen die Hände nach der Apprentice um sie zu fassen und unter den Füßen der Dunklen Seite zu zertreten. Dem Wunsch derer nachzukommen, deren Enttäuschung sie nun beherrschte. Die war ein Fehler. Einen, denn die Warrior zahlen würde. Ranken griffen nach der jungen Frau und versuchten sie zu sich zu ziehen doch Alaine stemmte sich dagegen. Niemals würde dies geschehen. Ihr Geist spielte ihr einen Streich, einen bösen doch sie konnte verstehen was vor sich ging. Durch einen Griff befreite sie sich von ihnen und dann spürte Alaine wie der Zorn ihrer Freundin verflog. Auch wenn der Schmerz blieb. Doch die Warrior wurde wieder Herrin über sich selbst und ihr Irrsinn legte sich. Die Apprentice war frei.

Das Mienenspiel ihrer Freundin zeigte noch immer deutlich welche Achterbahn der Gefühle gerade durch sie hindurch gegangen war. Gefühle, die beinahe die Oberhand über die ältere ergirffen hatten um sie von dem Weg des Lichts hinfortzuraffen. Die Erkenntinss war erst spät erwacht doch früh genug um nicht einen Mord erklären zu müssen. Gefühle, sie auszuleben war für jeden Sith normal doch ihre Auslebung konnte auch gefährlich werden. Erst recht dann, wenn man sich von ihnen beherrschen ließ. Dies wiederum machte einen zum Sklaven auf zeiten. Das Ilumina dieses mal noch die Kurve bekommen hatte zeugte davon dass noch immer Verstand in ihr war. Doch für wie lange war eine im Moment sehr wichtige Frage. Denn sollte sie diesen Verstand verlieren, wäre sie nicht besser wie jene Verräter. Alaine biss sich einen Moment auf die Zähne. Dies durfte sie nicht zulassen, wenn sie nicht jemanden verlieren wollte, der ihr wichtig war. Es schien so als ob sie eine dieser Personen schon verloren hätte. Dabei dachte sie an Aden. Sie durfte nun nicht auch noch die Warrior verlieren.

Oh ja, die Grausamkeiten kamen wieder an die Oberfläche und warteten nur um erneut zu zuschlagen. Immerdarauf erpicht, sich neue Opfer zu suchen. Doch Alaine würden sie nicht bekommen und sie würde dafür sorgen, dass sie auch ihre Freundin nicht gänzlich bekamen. Welche schweren Zeiten doch anbrachen. Für sie und für andere....

Alaine konnte beobachten wie die Schwarzhaarige sich ein Lächeln bei ihren Worten abrang. Es war nicht einfach für sie und man erkannte es immer noch in ihrem Gesicht. Hätte Alaine ihr etwas anders sagen können hätte sie es getan. Doch dem war nicht so und nun musste Ilumina versuchen mit ihren Gefühlen klar zu kommen. Doch dann kam ein Vorschlag, bei dem die Apprentice würde alles wieder gut machen können. Ein Vorschlag, der keine so schlechte Idee war. Warum nicht. Sie könnten auch zusammen ziehen. So wären sie nicht allein, könnten sich ständig austauschen und wären füreinander da. Zudem mochte Alaine ihr Quartier sowieso nicht. Erstrecht nicht die Ausstattung und Geschmacklosigkeit. Zumal man sich noch eine eigenen Küche einbauen konnte und damit dem Frass der Kantina entkam. Eine Perfekte Idee, bei der Alaine tausende von Ideen kamen.


"Deine Idee ist super und ich bin dafür. Mir fallen unmengen von Ideen ein was unsere sagen wir gemeinsame Wohnung angeht. Zum beispiel wäre ich für eine Küche. Das Essen der Kantina ist wie ich finde einfach ekelig.

Hm, wir bräuchten allerdings wenigstens drei freie Räume und dazu dann die Ausstattung. Was denkst du? Für weiter Vorschläge bin ich jedenfalls offen."


Alaine grinste breit und ihre Freundin aufmunternd an. Das Feuer in den smaragdgrünen Augen der jungen Sith brannte hell. Ihr viel allerdings einen Menge ein. Angefangen von der Aufteilung. Im Grunde konnte man ein größeres Schlafzimmer machen mit zwei Betten. Einen Wohnraum mit offener Küche und einem vergrößerten Bad. Dann spukten der Apprentice die verschiedensten Möbelgestalltungen durch den Kopf sowie die Deko. Warum sollten sie eigentlich nicht im Luxus leben und damit den Ranghöheren zeigen was wirklichers Luxus war? Über Geschmack lies sich streiten doch trotz allem würde niemand so eine Wohnung haben wie die beiden Sith-Ladys. Andere würden sich somit ein paar Scheiben abschneiden können.

"Wichtig ist jedenfalls sich drei oder vier Räume zu suchen, dann Wänder heraus zu reisen sowie Innenrenovierungen, ehe wir einkaufen gehen können, was Möbel und dergleichen angeht."

Diesmal verwandelte sich das Gesicht der Warrior in ein strahlendes Lächeln und Alaine war erfreut zu sehen wie diesmal auch die Augen ihrer Freundin leuchteten. Wundervoll, damit ha Etwas, was sie hatte erreichen wollen und hiermit auch geschaft hatte. Ein Plus Punkt für den heutigen leicht aus dem Ruder geratenen Tag.

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Sein Schüler machte sich überraschend gut. Den ersten handgroßen Stein levitierte er recht souverän über seinem Körper. Der Schattenmeister erlöste seinen Schützling nach einer angemessenen Zeitspanne und nahm einen etwas schwereren Felsklumpen als nächste Schwierigkeitsstufe. Bosco konzentrierte sich und hob auch diesen Stein an. Enui konnte nicht ganz verbergen das er angenehm überrascht war. Bis jetzt hatte er noch keine nennenswerten Fortschritte bei seinem Adepten ausmachen können, doch scheinbar zahlte es sich nun doch langsam aus. Auch diesen zweiten Stein hielt der muskelbepackte Mensch für den angestrebten Zeitraum in der Luft. Sehr gut! Der Nagai schaute sich nach einem Übungsobjekt um, das eine große Leistungssteigerung darstellen würde. Doch auch diesen Oberkörper – großen Felsbrocken konnte B.A. anheben. Er hielt ihn, er hielt … er verlor ihn.

Da wo eben noch der eingeweihte Sith – Anwärter gelegen hatte, schlug der große Stein auf und erzeugte unschöne Visionen einer möglichen Zukunft in der sein Schüler zermatscht worden war. Doch glücklicherweise befanden sich die beiden auf einem anderen Schicksalsstrang und B.A. fragte nach ob es für ihn dennoch gereicht hatte. Eine Frage, die der Nichtmensch nicht so einfach beantworten konnte. Eigentlich hätte er gerne noch einige Sekunden verstreichen lassen, doch der starke Aufprall hatte ihn nachdenken lassen. Es war nicht gerade förderlich wenn sich B.A. beim Training verletzte. Er war ohnehin nicht der schnellste Lerner und so etwas würde ihn noch weiter zurückwerfen, als er es bereits schon war. Die Übung würde er mit einer kleinen Modifikation weiterlaufen lassen.


Fast, aber nicht ganz. Wir werden einen Schritt zurückgehen und von dort aus in eine andere Richtung weitergehen.
Enui ließ nun wieder einen zwei Fäuste dicken Stein auf Boscos Bauch niedersinken, zudem sich einige Sekunden später ein weiterer gesellte.
Wir sind hierher gekommen um deine Machtausdauer zu verbessern und nicht deine Machtstärke. Demnach werde ich keine schwereren Gegenstände aufbringen, sondern mehrere. Auch werde ich die Zeiten ihrer Luftreise erhöhen. Was nützt es Dir schon wenn Du einen mannsgroßen Felsen heben kannst, dass aber nur für ein paar Sekunden? Also wirst Du nun mit zwei Steinen weitermachen und sie doppelt so lange in der Luft halten wie zuvor den einen.

Enui verschränkte die Arme vor der Brust und wartete bis sich die Übungsobjekte vom Boden abhoben. Diese taten es auch und schwebten auch die vorgesehene Zeit in der Luft. Der nichtmenschliche Apprentice verlangte eine Wiederholung der Übung was Bosco auch gelang. Und noch einmal veränderte sich an der Anzahl der Steine nichts, doch dieses Mal packte Enui eine Minute drauf. Und so verging die Zeit recht schnell. Immer und immer wieder durfte sich B.A. mit den zwei Steinen abplagen. Wenn er sie zu früh fallen ließ, musste er sie schlicht ohne Veränderung wiederholen bis er sie wunschgemäß abgeliefert hatte. Hatte er sie geschafft wurde eine weitere Minute hinzugefügt. Nachdem B.A. vollkommen die Kontrolle verloren hatte und gar nichts mehr hinbekam, entschloss sich der Meister dass der Zeitpunkt für eine Pause gekommen sei. Sie kletterten wieder hinunter und fuhren zurück in den Orden.

Sie aßen zu Mittag und Enui gab seinem Schüler eine halbe Stunde frei. Doch da dieser anscheinend nicht so recht wusste was er in einer halben Stunde groß machen konnte, fuhren sie sofort wieder zum Fuß des Gebirges und der noch so unwissende Adept ruhte sich dort eine Weile aus. Nachdem sie den körperlichen Notdurften genug Aufmerksamkeit und Erfüllung gewidmet hatten, befand Enui die Zeit des Fortfahrens für gekommen. Dieses Mal brauchte sich B.A. nicht hinzulegen, es genügte wenn er sich hinsetzte. Da er mit zwei Steinen souverän zurechtkam, wurde nun mit einem dritten Felsbrocken weitergemacht. Auch hier wurde die Zeitspanne des Levitierens nach und nach erhöht. Man spürte dass es dem Menschen immer leichter fiel die Macht zu bündeln um damit ein Objekt seiner Schwere zu berauben. Es hatte eine Weile gedauert, aber nun hatte es, zumindest teilweise, "Klick" gemacht.

Nachdem B.A. auch bei drei Steinen die 10 - Minuten Marke erreicht hatte kam ein viertes Objekt dazu. Enui ließ sich nicht beirren und trieb B.A. weiter an. Man konnte teilweise sehen dass sein Schüler keine wirkliche Lust mehr hatte, denn es war auf Dauer langweilig. Doch da der Apprentice wusste das sein Schüler außergewöhnliche Ausdauer besaß, konnte und musste er ihn weit treiben um ihn an seine Grenzen zu bringen. Erst wenn er davon überzeugt war das B.A. sich wirklich quälte und an seine Grenzen stieß, bracht es diesen weiter. Gegen Sonnenuntergang spürte er dann die vollkommene Erschöpfung des Menschen.

Er ließ ihn noch eine halbe Stunde weitermachen in der fast kein Versuch mehr funktionierte, dann wurde Bosco erlöst. Zum Schluss hatte dieser ein halbes Dutzend Steine für mehrere Minuten halten können, und das in nicht mehr vollkommen frischer Verfassung. Er ließ seinem Adepten ein paar Minuten um sich auszuruhen, denn sie mussten ja noch zum Gleiter hinunterklettern. Sollte ihn Bosco dafür ruhig hassen. Der sozial unglücklich agierende Mensch würde schon irgendwann erkennen dass diese Intensivmethode ihn weiter vorantrieb als einzelne, abwechselnde Übungen.

So erreichten sie wieder ihr Gefährt und kehrten in den Tempel zurück. Enui war mit dem heutigen Tag doch noch zufrieden, auch wenn der Anfang etwas unglücklich gewesen war. Da er heute Abend keine Lust mehr hatte sich Gedanken für die morgige Übung zu machen, räumte er sich und B.A. einfach etwas Freizeit ein.


Morgen werden wir erst zur Mittagsstunde beginnen. Also wenn Du dich richtig ausschlafen willst kannst Du das gerne tun. Wenn Du in die Stadt willst um dort irgendwas zu erledigen, kannst Du dies ebenfalls tun. Ist ganz Dir überlassen. Wir treffen uns dann hier irgendwo und fahren mit deiner Unterweisung fort. Wir sehen uns dann morgen. Schlaf gut!

Enui verabschiedete sich von dem noch so ungeformten Menschen und glitt in den Wogen der Schatten dahin, bis er sein Zimmer erreicht hatte und sich ohne weitere Umschweife ins Bett legte um zu schlafen. Morgen Vormittag konnte er sich wieder ein wenig seiner Studien widmen.

:: Bastion :: Sith - Tempel :: Quartier von Enui :: Enui
 
---( NPC Apprentice Luzur )---


Bastion - Leerstehende Lagerhalle - Kira, Luzur

Drei mal tat es weh. Seine Schulter, sein Bein und seine linke Hand wurden durch das Schwert des Weibs durchbohrt. Er war doch so nah gewesen! So nah sie zu quälen! So nah sie zu töten! Aber die Frau war so schnell, schneller als er selbst es war, vielleicht sogar je sein würde. Unter dem Berg an Kisten begraben wie ein Häufchen Elend stöhnte er verzweifelt und versuchte seine Kräfte wiederzuerlangen. Es war so schwer, oh weh, wie schwer. Zu schwer, viel zu schwer. Mit einem simplen für ihn jedoch äußerst qualvollen Kraftaufwand entledigte er sich mehrerer Kisten die drohten ihn zu erdrücken. Da stand sie nun, die bitterböse Frau, die Hexe. Ihre großen Augen sahen triumphierend auf ihn herab. Oh wie gern würde er sie ihr ausstechen und sein Gesicht mit ihrem Blut besudeln.


Gnade!

Bettelte er. Natürlich gespielt, er war ja nicht am Ende, nein, nein, noch nicht. Er brauchte nur Zeit, so viel Zeit um wieder zu erstarken, so viel Zeit um aufzuspringen und seine modernden Zähne in ihr Gesicht zu Schlagen. Um ihr Fleisch mit den Beißwerkzeugen zu zertrennen und ihr in einem langwierigen und schmerzhaften Prozess die Gesichtshaut abzuziehen. Ihm lief schon bei dem Gedanken das Wasser im Munde zusammen und während das dumme, dumme Mädchen sich offenbar an seiner Hilflosigkeit erfreute, hörte er leise aber deutlich die Geigen spielen. Angenehm klingend zogen sich die Bögen über die Saiten, langsam, dann schnell und wieder langsam. Ständig im Wechsel bildeten sie das Anfangsstück des Konzerts und wurden schon sehr bald von Klarinetten und Oboen begleitet. Oh wie schön es klang, so schön. Zur linken klinkten sich Violinen ein, zur rechten Cello und Kontrabass. Ein lustiges Spiel aus übereinander schlagenden Oktaven und Tönen begann und als wöllte jeder der Symphoniker sein Instrument als das Beste beweisen, wurden sie in einem stetig wachsenden Rausch lauter und wilder. Der klang silberner Trompeten rundete das wirre durcheinander ab, das sich trotz der unterschiedlichsten Instrumente seltsamerweise einhaltlich und äußerst angenehm anhörte. Mit dem Paukenschlag sprang Luzur auf und zündete erneut sein Schwert. Die scheinbar überraschte Kira wurde durch den Schlaghagel zurückgedrängt. Die Becken Schlugen aufeinander, die Flöten pfiffen ungehemmt. Der Schwertarm des Dünnen fuhr nach vorn, zur Seite und nach oben. Bum, bum, bum kam von den Trommeln, törötötö von den Trompeten. Lachend tanzte Luzur zur Musik, seine Partnerin das böse Weib. Xylophon, Posaune, Horn, die klinge des Apprentice stieß nach vorn. Fagott, Bratsche, Tuba, oh es war so wunderbar. Es schien sein Schwert war die Fuchtel die das Orchester angab. Er drehte sich, er sprang und schlug und die Symphoniker speilten lauter und lauter. Kira kannte den Tanz nicht, sie hörte das Lied nicht. Die levitierte Kiste sah sie erst zu spät und so flog sie ihr mitten ins Gesicht. Luzur lachte und sang. Oh welch ein schöner Tag, welch ein wunder- wunderschöner Tag.

Bastion - Leerstehende Lagerhalle - Kira, Luzur
 
____________________ Com Nachricht an Darth Allegious ____________________

" Sehr geehrter Darth Allegious und Executor des Sith Ordens. Es tut mir leid, dass ich euch derartig früh etwas befragen muss. Momentan befinde ich mich außerhalb des Orbits um Bastion. Ich hab drei meiner Spionage Droiden durch die Straßen von Bastion geschickt um nach Eigenarten zu verhanden. Dennoch muss ich euch bitten mir ein paar Namen oder mir jegliche Informationen über die Verbannten zu nennen. Bitte Lord Allegious. Es würde mein Auftrags Ergebnis um ein vielfaches beschleunigen..

____________________ Com Nachricht Ende ____________________
 
|| Bastion ▫ Imperial Center ▫ Restaurant || ▫ Ilumina & Alaine

Fast hätte Ilumina losgelacht. Ihr Vorschlag war nur spontan gekommen, überhaupt nicht durchdacht oder gereift. Doch Alaine ging sofort darauf ein und war angetan von der Idee. Sie war froh dass wenigstens dies so wunderbar funktionierte. Wie aus der Kanone geschossen kamen gleich ein paar Ideen aus dem Mund der Apprentice. Die Kreativität ihrer Freundin ging wohl mit ihr durch. Aber warum nicht in ein größeres Quartier ziehen? Und wenn es keine gab machte man sich eben welche. Auf die Idee war die Warrior gar nicht gekommen. Durfte man so was? Aber solange sie nicht das ganze Gebäude zum Einsturz brachten sprach eigentlich nichts dagegen. Hm, drei Quartiere welche man dann zu einem großen zusammenfügte, das klang sehr gut. Drei müssten dafür eigentlich reichen, man würde es vor Ort ja genauer sehen können. Eine eigene Küche zu besitzen klang auch nicht schlecht. Das hatte auf jeden Fall mehr Stil als das profane Essengehen in der Cantina.

Du warst früher wohl auch Innengestalterin?! , lachte die ältere Sith. Das hört sich alles ziemlich gut an. Welche und wie viel Zimmer wir genau umgestalten müssen, sollten wir vor Ort überprüfen. Und wie wollen wir das umsetzen? Besorgen wir uns ein paar Arbeitsdroiden, oder machen wir das selbst? Beim Renovieren mache ich mit, wenn das notwendig ist, das wäre kein Problem.

Was für ein ungewöhnliches Gesprächsthema. Wer hätte gedacht dass sie sich in der Zeit als Sith über Umziehen und das Einrichten eines Zimmers unterhalten würde. Auf ein gemeinschaftliches Wohnzimmer freute sie sich jetzt schon. Das musste einfach her. Schön zusammen auf der Couch sitzen und es sich gut gehen lassen. Man würde ihnen Dekadenz unterstellen. Aber wenn Alaine das Geld hatte, wer sollte es ihnen verwehren? Der oder die würde ganz schnell ohne Kopf sein, also wozu sich Gedanken machen? Zwar hatte sie selbst noch keinen blassen Schimmer davon wie sie ihre Wohnung einrichten würden, doch bei den Möbeln würden sie sich schon einig werden.

Na darauf freue ich mich schon. Wird sicherlich eine schicke Sache. Ach und wo wir bei schicken Sachen sind ? ein Nachtisch wäre jetzt nicht verkehrt.

Ilumina hob die Hand und ihre Bedienung eilte sofort herbei um ihre Wünsche entgegen zu nehmen. Die beiden suchten sich etwas Leckeres aus und der Kellner entfernte sich wieder. Ilumina überlegte worüber sie sich noch unterhalten könnten und fand auch eine Antwort.

Sag mal Du kannst gut mit Computern sagst Du. Wäre es möglich dass Du bestimmte Archive knacken könntest? So von Sicherheitsfirmen oder von Polizeibehörden? Mich würde es interessieren einen bestimmten Bericht mal in die Finger zu bekommen. Und zwar von den Sicherheitskräften auf Nar Shaddaa. Ich habe nie erfahren wer genau die Leute eigentlich waren die meinen Bruder getötet haben. Vielleicht hat man inzwischen herausgefunden wer sie sind, oder zumindest Bilder von ihnen erstellt.

Vermutlich war dies viel zu unwichtig das ein IGD ? Mitglied sich mit so etwas beschäftigte. Aber vielleicht konnte die Apprentice ja eine Ausnahme machen. Und da Geheimdienstarbeit sich eh ausserhalb des Gesetzes abspielte war dies ja auch nicht weiter schlimm, wenn Alaine sich unbefugt Zugriff verschaffte.

|| Bastion ▫ Imperial Center ▫ Restaurant || ▫ Ilumina & Alaine
 
Orbit von Bastion - ISD II Nir'taj - Ash'rak Bereich - Folterraum

Ysim wand den Blick von Drizzt ab und ging einige Schritte, als er spürte das sich die Jedi regte. Mit kaum verborgener Verachtung sah er sie an und wartete bis sie sich aufgerappelt hatte. Scheinbar hatte er sie nicht ausreichend zusammengefaltet.
Zufrieden sah er jedoch, das sie wirklich alle noch verbliebene Kraft aufbringen musste um auch nur ein paar Worte sprechen zu können.


?Mein Vater heißt einfach nur Tal?kai. Unter Foress wird niemand etwas finden.?

Aha, dachte Ysim und schürzte nachdenklich die Lippen. Aber nun war es zu spät, denn die Chiss waren längst weg und er hatte nicht wirklich Lust sie zu kontaktieren und sie über die neuen Erkenntnisse zu informieren, sodass sie ihre Zeit nicht vergeudeten.
Statt dessen ging er ganz langsam auf die nun wieder am Boden liegende Jedi zu, beugte sich hinunter und strich mit seinem Handrücken über ihre Lekku. Sie erinnerte den Sith Lord an eine andere Twi?lek, eine, die ihm leider entkommen war. Eine rothäutige Twi?lek...er wollte sie eigentlich besitzen...


?Tal?kai also. Wir werden ihn schon finden...?

Nun legte er die rechte Hand komplett um ihren rechten Lekku und ließ diesen zwischen seiner Hand hindurch gleiten. Eigentlich war sie ja recht hübsch...
Plötzlich erschien eine Aura auf dem Schiff die jeden Gedanken über Selinas weiteres Schicksal ins Nichts verbannte. Veyd?r! Was machte er hier?
Ysim ließ von der am Boden kriechenden Jedi ab und fuhr zu Tyrus herum, der den Sith ebenfalls spürte. Ob die beiden unter einer Decke steckten? Das Kribbeln verstärkte sich wieder und von einem Moment auf den anderen waren wieder alle verräterische Feinde.
Der Sith Warrior spürte die Kraft des anderen Siths und wusste das auch er nun befördert worden war. Es war unverkennbar. Und dieser Verräter, den Ysim früher noch Waffenbruder genannt hatte, kam auch noch auf ihn zu!

Ich bin erschöpft und kann ihm kaum Widerstand leisten, dachte er und fummelte an seiner Rüstung herum. Sollte dieser Bastar* versuchen ihn umzubringen, würden alle in diesem Raum sterben.
Er aktivierte die Thermogranaten hinter seiner Rüstung und umhüllte sie mit der Macht, sodass Veyd?r die Gefahr die von ihnen ausging nicht bemerken würde. Ein leichter Druck auf den Aktivator und alles würde zu Asche verbrennen bevor Veyd?r auch nur zucken konnte.
Keine Minute später war der beeindruckend ausschauende Sith Warrior da. Ysim zischte kaum hörbar und beobachtete den Sith Lord.


?Da hat wohl mal wieder jemand nicht gehört, was? Wer wa??

Der Sith Warrior hielt inne und sah Selina an. Ysim spürte sofort das er überrascht war und das nicht weil sie eine Jedi war. Das musste er nämlich schon früher gespürt haben. Also...kannte er sie?
Einen kurzen Augenblick lang zögerte Veyd?r noch, dann ging er auf sie zu und hob sie wie eine Puppe hoch. Sein mechanischer Arm leistete ihm dabei gute Hilfe und einen Herzschlag später baumelte sie auf einer beachtlichen Höhe.
Dann folgte ein höchst interessanter Monolog. Dabei erfuhr Ysim vielleicht nicht viel, aber immerhin das Veyd?r sie tatsächlich kannte, wenn auch noch unter ihrem alten Namen und das er offenbar gegen Ulic gekämpft hatte...war dieser etwa daran schuld das er so aussah? Das ihm die Augen und der Arm fehlte? Interessant...


?Eine alte Bekanntschaft...?

Ja...eine alte Bekanntschaft.

?Sie heißt übrigens jetzt Selina Katarn? sagte Ysim mit einem süffisanten Lächeln auf den Lippen.
?Tatsächlich??
Auch Veyd?r klang erheitert.
?Oh ja...und ihr ehrenwerter Held wird wohl bald kommen um sie zu retten, wenn die Falle aufgestellt ist. Ich bin mir noch nicht ganz sicher ob ich sie als Köder benutzen oder dem IGD übergeben soll. Was meint ihr werter Sith Warrior??

Das fast freundschaftliche Gespräch zwischen den beiden blendete Ysim jedoch nicht. Veyd?r war zu mächtig als das er seine Absichten ergründen konnte, doch war er sich soweit sicher das er ihn verraten wollte. Vielleicht um Selina selber ausliefern zu können oder um ihn als mächtigsten und vielleicht so auch einflussreichsten Schüler Menaris auszuschalten. Das lag eben in der Natur der Sith...der wahren Sith...

Orbit von Bastion - ISD II Nir'taj - Ash'rak Bereich - Folterraum
 
Sith-Orden - Trainingsraum ? mit Alisah

?In der Tat... beachtlich??
Alisah?s Augen wurden ein wenig größer und während sie ganz Gewahr wurde was Allegious da gerade gesagt hatte, wurde aus ihren schmal zusammen gepressten Lippen, langsam aber sicher ein zufriedenes Grinsen.
?In der Tat... beachtlich??
Allegious hatte das jetzt gerade gesagt! Wirklich gesagt!
Also musste er es gesehen habe! Ja! Alisah hätte jubeln können! Es klappte auch bei jemandem so mächtigen wie Allegious! Wahnsinn!
Na ja, sie ging davon aus, dass er sich darauf konzentriert hatte etwas zu ?empfangen?! Aber trotzdem! Es hatte funktioniert. Das war so genial! Dann müsste es bei nem Apprentice auch klappen, selbst wenn der sich dagegen wehrt! Oh ja! Das war so riesig! Sie hätte jetzt vor Freude wirklich umher hüpfen können. Lies es aber. Vor allem, weil Allegious nicht nur meinte, das es beahtlich war, sondern auf ihrer Formulierung von vorhin herum ritt! Gedankenmanipulation? Illusion? Technik der Sith? Technik der Jedi! Pha! Alisahs Grinsen versiegte bereits schon wieder und wurde zu einem trotzig schmollenden Schnute.
Ihre Illusionen sprechen lassen?


Also, ähm, bein nem Jünger hat?s geklappt das der fast an Herzversagen gestorben wär weil er geglaubt hat, Charon reißt ihm das Herz aus der Brust.

Erklärte Alisah um zu zeigen, das sie wirklich schon viel konnte und das ihre Illusionen oder besser gesagt Gedankenmanipulationen durchaus einer Sith würdig waren.
Bei dem war Allegious ihr dann aber an bot, zog Alisah ihre Stirn kraus! Er wollte ihr helfen??
Öhm? Er? Er war nicht ihr Meister und er stand weit,? unheimlich weit, über ihr. Wieso wollte er ihr helfen?
Die Frage lag Alisah auf der Zunge ebenso wie die Frage danach, wieso er sie nicht duzte, so wie die Meisten die Adepten einfach nur duzten. Doch bevor sie die Fragen stellen konnte, blieb ihr diese im Halse stecken!
Waaaas? Lord Menari plante was? Das konnte er doch nicht! Das war Verrat!
Weit stand jetzt Alisahs Mund offen während sie sich der Bedeutung dieser Worte klar wurde! Verrat am Imperator! Wie konnte jemand das wagen?


Treue dem Imperator und der dunklen Seite.

Wiederholte Alisah die Worte, die Camie ihr zum Abschied gesagt hatte. In Alisah's Augen sagten das alles! Natürlich würde Alisah niemals zu den Verrätern gehören! Nie! Imperator Phollow war der mächtigste Sith überhaupt! Sich gegen ihn zu erheben war einfach nur doof!
Allegious hatte sich einen kurzen Moment von ihr ab gewannt um sich um einen lebensmüden Eindringling zu kümmern. Als er sich dann aber, wohl über den lebensmüden Idioten lachend, wieder ihr zu wandte blickte Alisah ihm direkt in das entstellte Gesicht.


Ich werde niemals ein Verräter sein! Ich würde Imperator Phollow niemals verraten. Und erst recht steh ich nich auf Lord Menari?s Seite.
Niemals!


Sith-Orden - Trainingsraum ? mit Alisah
 
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