Bastion

|| Bastion ▫ Sith ? Tempel ▫ Garten || ▫ Azgeth & Ulric

Sie war so gut! Sie hatte gewusst dass es so funktionieren würde und er einen Zugriff auf die Macht finden würde. Natürlich hatte er, nachdem sie weiter aufgedreht hatte keine Chance mehr ihr standzuhalten. Sie hatten ein hohes Tempo erreicht, als er den zu erwartenden Fehler beging. Er konnte der Energie des Angriffs nichts entgegensetzen und verlor die Waffe. Befriedigt richtete sich Azgeth auf und schaute herablassend auf ihren Schüler hinunter. Sie war versucht ihm zu befehlen ihre Schuhe sauber zu lecken, doch bevor es dazu kam war er aufgestanden und hielt ihr das Lichtschwert entgegen. Ohne ein weiteres Wort nahm sie es entgegen, und steckte die Waffen wieder an ihren Gürtel.

Du siehst Du kannst es. Du hast die Macht gespürt und hast mit, bzw. durch sie gehandelt. Du bist schon gut, aber nicht gut genug.

Ein mörderisches Glitzern trat in die Augen der dunkelhaarigen Frau. Sie hatte eine Übung für ihn parat die ihn möglichst bald dahin bringen sollte, das sie von dem gemeinsamen Training auch etwas hatte. Unsichtbare Finger reckten sich nach der Gestalt des jungen Mannes und ließen diesen vom Boden abheben. Zeitgleich legten sich unsichtbare Fesseln um den Hals ihres Adepten und schnürten seine Luftzufuhr ab. Fast schon gelassen betrachtete sie den röchelnden Ulric vor ihr.

Bist Du stark genug? Stark genug Schmerzen zu ertragen? Der Feind wird dich nicht mit Samthandschuhen anfassen, genauso wenig wie die Sith die hier im Orden wandeln. In ihrer Gier nach mehr Macht gehen sie über Leichen und scheuen nichts. Nur wer lernt zu leiden kann hier bestehen.

Kannst Du das?
, fragte sie barsch, bevor sie seine bis jetzt noch vorhandene kaum spürbare Luftzufuhr gänzlich unterbrach. Sie spürte seinen Willen sich zu wehren, er wusste er konnte mit seinem Körper nichts ausrichten, nur die Macht konnte ihn retten, doch er war nicht stark genug ihre Attacke abzuwehren. Es wäre so leicht sein kleines Genick wegzuknicken. Wie schon zuvor wurde sie sich klar dass sie dann auch gleich seine Ausbildung hätte ablehnen können oder sollen.

Ich spüre dein Verlangen nach Rache. Doch bis Du die Möglichkeit hast diese zu bekommen, kann noch sehr viel Zeit vergehen. Schaffst Du es bis dahin durchzuhalten, Du Made?

Fraglich war ob Ulric sie noch hören konnte, dessen Augen flatterten und dessen Gesichtsfarbe nicht mehr gesund aussah. Sie wollte nur sehen wie weit sie gehen konnte. Wie war es um seinen Willen bestellt? Viele redeten nur und machten große Sprüche, doch letztendlich stand nicht viel dahinter. Sie hatte durch ihre harte Lebensschule einen bemerkenswerten Willen entwickelt, das Problem war nur das er manchmal kein Ziel hatte und sie schwamm. Schließlich spürte sie eine Veränderung in dem Geist des Adepten und ließ ihn los. Bevor er Erstickungsmerkmale entwickeln konnte, strömte wieder Luft durch seine Atemwege und ließen den Atemreflex anspringen. Bewusstlos war er trotzdem.

Die Warrior wartete einige Sekunden dann konzentrierte sie sich auf die Wasseroberfläche des nahe gelegenen Sees und mit Hilfe eines Strudels schaffte sie eine kleine Wassermasse vor Ort. Wie auch bei Slayer wurde das Gebilde aus ihrem Griff entlassen und das kühle Nass umspülte den Körper des Schülers, der daraufhin erwachte.


Dies ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf das was dich erwarten kann, wenn Du den unbarmherzigen Jedi gegenübertrittst oder einem der vielen verrückten Sith hier über den Weg läufst. Nun komm, holen wir dir erst einmal trockene Kleidung. Danach wirst Du dich an dieser Übung selbst versuchen. Und? Was denkst Du? Wirst Du durchhalten? Ist dein Wille stark genug? Was ist dir deine Rache wert?

Neugierig musterte die Sith ihren Schüler, während sie in Richtung Quartiere und Kleidungskammer gingen.

|| Bastion ▫ Sith ? Tempel ▫ Gänge || ▫ Azgeth & Ulric
 
[Orbit um Bastion - SSD Intimitador - Dorsk's Kabine] mit Perioma

Die Intimitador war also nicht wirklich bei der Schlacht dabei eher im Hintergrund. Der Kanzler nickte nachdenklich und war dann ein wenig überrascht, dass der Hochadmiral und der Commodore bis vor kurzem auf Kessel waren. Gut, dieses Schicksal konnte jeden treffen, ihn traf es ja auch hin und wieder als er noch kein Politiker war. Nach der Information über den Kesselaufenthalt kam die alte Leier: Das Imperium ist gut, toll usw. er überhörte das mit bravour. Er drehte sich um und sah den Commodore an.[/COLOR]

Und was geschieht jetzt? werden wir einfach hier im Orbit warten? Oder werde ich irgendwo hingebracht?

[Orbit um Bastion - SSD Intimitador - Dorsk's Kabine] mit Perioma
 
Bastion | Sith-Orden | Privathangar des Imperators

Nioly | Phollow | Kratas | Njina

Kaum hatte Nioly ihren Kopf wieder gehoben, ertönte der gleiche grelle Pfiff, den sie bereits in den Räumen des Imperators vernommen hatte. Sofort stellte sich bei ihr wieder dieses unbehagliche Gefühl ein, denn dieser Pfiff konnte nur bedeuten... Nioly konnte ihre Gedanken nicht zu Ende denken, denn Mako kam schon in einem aberwitzigen Tempo auf die kleine Gruppe um ihren Meister zugerannt.

Doch bevor sich Nioly noch weitere Gedanken über dieses Tier machen konnte, gab Phollow den Befehl zum Aufbruch und während sie das Shuttle betraten, begann Kratas einige Eckdaten des Schiffes zu erläutern, welches im Orbit auf die Gruppe wartete.

Beim Betreten des Shuttles und auch bei der Wahl ihres Sitzplatzes achtete Nioly darauf, das sie Mako nicht zu nahe kam, ihr Unbehaben ihm gegenüber konnte sie selbst nicht so recht verstehen, denn in der Vergangenheit hatte sie Tieren gegenüber nie solche Empfindungen, doch etwas schien an Mako anders zu sein. Bei Gelegenheit, wollte sie ihre Bedenken ihrem Meister vortragen, doch dies würde wohl noch eine Weile dauern.

Für einen Moment löste sie ihren Blick von dem großen Tier und ließ ihn durch das Shuttle wandern, alle Anwesenden schienen in Gedanken versunken, zwar konnte sie Kratas Augen unter seinem Helm nicht sehen, doch war auch er über den kurzen Flug sehr still.

Als sie das Shuttle verließen, bot sich ihnen ein imposanter Anblick, mehrere Reihen von Sturmtrupplern stand bereit, um den Imperator gebührend auf dem Kreuzer zu empfangen, kaum hatte Phollow den ersten Fuß in den Hangar gesetzt, knieten sich die Sturmtruppler und senkten ihren Blick.

Der Imperator schritt, mit Mako an seiner Seite auf die Männer zu, Kratas sowohl Njina und Nioly folgten ihm. Nachdem er den Befehl zum Starten gab, begaben sie sich in den Besprechungsraum. Zwar hatte Phollow bereits in seinen Räumen einige Anhaltspunkte zu der bevorstehenden Mission preisgegeben, doch was genau auf sie alle zukam oder aber wo genau ihre Reise hingehen sollte, ließ er offen.

Kratas sollte also mit der Erklärung der Details beginnen, gespannt erwartete Nioly seine Ausführungen.


Bastion | Orbit | STR Reckoning | Besprechungsraum

Nioly | Phollow | Kratas | Njina | Mako
 
Bastion - Sith Orden - Vexatus

Nachdem die Besprechung beendet war, verließ Vexatus die Räumlichkeiten der Besprechung. Was hatte diese Warrior eigentlich für ein Selbstvertrauen ihn so zurechtzuweisen? Er ist doch kein niederes Kindermädchen welches man so behandeln konnte wie man wollte, er war der Wille des Imperators, während diese Reven eher den Ruf hatte in letzter Zeit ... nachzulassen. Er würde sie ebenso gut im Auge behalten wie diese rebellische Apprentice, er würde sie beide um Auge behalten. Er eilte durch die Gänge und holte sich seine Ausrüstung sowie die Zivilkleidung, zog diese an und eilte danach zum Hangar.

?Kann es losgehen??

Bastion - Sith Orden - Landebucht 3 - Vexatus mit Camie, Alaine, Xixor & Jag

[OT]Sorry für den mehr als dürftigen Post, aber ich habe heute keine Zeit mehr, wollte euch aber nicht die Mission behindern, zieht mich einfach ein wenig mit.[/OT]
 
~ Bastion ~ Sith Orden ~ Trainingsraum ~ Enui ~ Allegious ~ B.A. ~ Ian ~ Jolina ~ Argan ~ Zenon ~ Aden ~

Der Zabrak wurde aus seiner Meditation gerissen und vor ihm baute sich ein Sith-Adept auf. Es war also der Schüler Ian Dice's der vor ihm stand. Eine Heruaforderung würde der Zabrak doch niemals ablehnen! Der maskierte Mysteriöse stand auf und nickte Aden zu.

" ... Ich bin Zenon... Der Schüler Arica Kolar's... "

Der Zabrak nickte ihm ein weiters Mal zu und deutete Aden schließlich an ihm, zu folgen. Die beiden Adepten schritten in einen Teil des Raumes in dem sie mehr als genug Platz hatten. Zenon legte seine lange Robe ab und schmiss sie hintersich auf den Boden, doch Ian Dice kahm ihnen dazwischen. Der Apprentice wollte nicht, dass Zenon und Aden sich bekämpften; er wollte gegen die beiden Adepten antreten. Mit Trainingsklingen! Der Zabrak stöhnte leise. Ein Einzelkampf war ihm viel lieber! Zenon schaute kurz zu Aden hinüber, doch entschied sich dann der Anforderung Ian's folge zu leisten. Zenon legte sein Laserschwert auf seine schwarze Robe, doch levitierte er seine Trainingswaffe in die Hand.

Ian war nun Kampfbereit und auch Aden hatte seine Kampfstellung eingenommen. Der Apprentice hatte schon einmal die Doppelklinge des Zabrak erblickt; doch diesmal schoss nur eine rote Klinge aus dem silbernen Zylinder... die zweite Klinge würde vorerst nicht benötigt werden...

~ Bastion ~ Sith Orden ~ Trainingsraum ~ Enui ~ Allegious ~ B.A. ~ Ian ~ Jolina ~ Argan ~ Zenon ~ Aden ~
 
Bastion - Sith Orden - Landebucht 3 - mit Alisah, Alaine, Xixor & Jag

Camie schüttelte bei Alisah's Erklärung nur amüsiert den Kopf. Allerdings hatte sie recht. Nun da Ian einen Schüler hatte würde er sich nicht ohne weiteres von ihm trennen lassen. Allerdings er widerte die Warrior nicht mehr. Sondern ging auf das nächste Thema ein, was ihre Nichte gerade angeschnitten hatte. So deutete Camie auf das Schiff von Alaine es war ein Stück größer als das von Jag. Und die Warrior wusste auch, dass vier Leute ohne Probleme in Alaine's Schiff passten.

"Du fliegst wie gesagt mit Alaine mit. Das sollte für euch beiden am besten sein."

Nun wurde ihr Blick auf eine Person am Eingang des Hangars gezogen. Vexatus hatte sich also auch endlich eingefunden und wie sie er wartete hatte, hatte der Annoo Dat sich kein Schiff der Flotte geholt. Das verdrehen ihrer Augen war nur für Alisah zusehen. In der Macht gab es jedoch keine Anzeichen auf die Amüsans die sie verspürte.

"Schön das ihr auch noch einmal eintrefft. Und scheinbar habt ihr euch eines besseren besonnen was das Transportmittel betrifft, Lord Vexatus."

In der Stimme der Warrior lag nun Missbilligung, dass der andere warrior sich verspätet hatte. Immerhin war genug Zeit gewesen.

"Alaine wir halten uns knapp hinter dir. Sollte man uns nach einen Grund der Anwesenheit fragen wird dir sicherlich schon etwas einfallen. Ansonsten sehen wir uns auf Malastare. Sollte was sein melde dich bei uns."

Dann nickte die Warrior Alisah, Xixor und Alaine zu. Vexatus schenkte sie in diesem Moment keine weitere Beachtung. Schließlich griff Camie nach ihrem Rucksack und folgte Jag der sich bereits umgedreht hatte um wieder sein Schiff zubetreten.

Wortlos folgte Camie ihm ins Cockpit und ließ sich mit einem leisen Seufzer in den Copiloten Sitz nieder. Sie freute sich schon darauf, wenn sie endlich im Hyperraum waren. Dann bracuhte sie auch nicht mehr dieses verdammten Anoo Dat zu sehen. Kurz beobachtete die Warrior, wie Alaines Schiff abhob und Jag's Hände über die Amaturen flogen um der Apprentice zu folgen. Kurze Zeit später steuerten beide Schiffe den offenen Raum an.


Orbit um Bastion - Sith Orden - Jag's Schiff - mit Jag
 
[Bastion - Sith Orden - Gänge - Salassar und Mizuki]

Immer wieder wurde Mizuki schwarz vor Augen als die unvorstellbaren Schmerzen sie durchströmten. Sie kämpfte jedoch mit aller Kraft um das Bewusstsein nicht zu verlieren. Ihr war bewusst, dass sie dann mit Sicherheit durchgefallen wäre. Sie musste unter Beweis stellen, wie leidensfähig sie war - und das zumindest war sie.

Endlich hörten die Schmerzen auf und die Krämpfe, die ihren Körper durchzuckten wichen schnell einer völligen Entspannung, die sie zu Boden sacken lies. Ein Tritt in die Seite, der im Vergleich zum vorher erlebten quasi gar nicht mehr schmerzte, und der Befehl gefälligst aufzustehen folgten sogleich. Es kostete Mizuki wirklich den letzten Rest an Kraft sich noch einmal keuchend hochzurappeln und halbwegs gerade zu stehen.

Sie hörte sogar noch dass sie aufgenommen war - ihr Vater bekam also seinen Willen - und sich einen Meister suchen sollte. Es war Mizuki ein völliges Rätsel wie sie das anstellen sollte aber sie hatte im Augenblick weder die Kraft darüber nachzudenken noch danach zu fragen. Sie hielt noch durch bis Salassar um die Ecke gebogen war und sackte dann wieder bewusstlos zu Boden.


[Bastion - Sith Orden - Gänge - Eine bewusstlose Mizuki]
 
Bastion - Sith Tempel- Gänge - Dalen, Ranik

Die Antwort des Adepten war...unklar. Er wollte Macht erlangen soviel stand fest, doch konnte oder wollte er noch nicht sagen wie weit er dafür gehen würde. War seine Loyalität Ranik gegenüber tiefer als sein Hunger nach stärke, oder würde der Knabe nicht davor zurückschrecken seinem Meister ein Messer in den Rücken zu bohren um bestimmtes Wissen zu erlangen? Aus den Worten Dalens war keine Anspielung dergleichen heraus zu hören weshalb diese Frage wohl vorerst ungeklärt blieb. Der Apprentice war nicht bekannt dafür zu vertrauen und auch seinem Schüler würde er niemals eine Schwäche offenbaren die dieser ausnutzen könnte. Direkt nach dessen Loyalität wollte Ranik nicht fragen, denn die Antwort konnte nur eine sein. Der Knabe war nicht dumm. Er hatte großes Potential und für einen Adepten seines Ausbildungsstandes war er ziemlich ausgereift. Er war ein verbündeter, ein Diener Raniks gegen seine Feinde. Es blieb nur abzuwarten ob sich Dalen nicht durch Personen wie Azgeth manipulieren lies. Der Deformierte war zufrieden mit seinem Schüler, doch würde er nicht zögern ihn zu töten, sollte er auch nur ein Fünkchen Verrat an ihm riechen.


Du tust gut daran dich nicht der Übermütigkeit hinzugeben, doch solltest du dir deiner Ziele im klaren sein. Es wird der Moment kommen in dem du deine Entscheidungen binnen Sekunden treffen werden musst, sei darauf vorbereitet um nicht den falschen Weg zu gehen.


Ranik blickte den Knaben eindringlich an, bevor sich seine gelblichen Augen wieder nach vorn wandten. Er würde den Schüler vielleicht eines Tages prüfen müssen um das tatsächliche Maß seiner Loyalität zum Vorschein zu bringen. Bisher hatte Dalen gehorcht und war ein Vorbildlicher Adept gewesen, aber man konnte der äußeren Erscheinung nicht immer trauen, vor allem nicht hier. Kein Feind war so gefährlich wie ein falscher Freund, auch wenn Ranik seinen Schüler eher als Diener ansah.


Wir sollten uns wieder deiner Ausbildung widmen, als nächstes werden...

Ranik brach ab und blieb stehen. Vor seinen Füßen lag ein Körper (Mizuki), nicht tot und allem Anschein nach Machtsensitiv. Die Aura der Person, oder genauer genommen des jungen Mädchens, war noch schwach, ungeformt...eine Jüngerin. Wie es schien sogar eine ziemlich frische, da sie nicht zu den verdorbenen Kreaturen zählte die man sonst unter diesem Rang kannte. Was machte sie auf dem Boden?
Der Deformierte hob seinen Arm und levitierte das Mädchen in die Lüfte, sodass ihr Leib vor ihm schwebte, dann trat er näher.


Wach auf du Wurm!


Zischte er in ihr Ohr.

Du willst eine Sith sein?! Sith liegen nicht auf dem Boden herum!

Sollte etwa schon wieder eine unwürdige Made aufgenommen worden sein? Dieser ganze Orden ging Stück für Stück den Bach hinunter.

Bastion - Sith Tempel- Gänge - Dalen, Ranik, Mizuki
 
Bastion - Sith Orden - Trainingsraum - Enui - Allegious - B.A. - Ian - Jolina - Argan - Zenon - Aden

Moment mal?! Blutige Anfängerin......was war denn dann Argan? Ein nichtskönner. Wiedereinmal redete er sich ein, dass er tatsächlich einer dieser Sorte war und sein Selbstbewusstsein schwand. Auch Argan levitierte eine Übungsklinge zu sich, sie schwebte neben ihm bis Argan sie dann in die Hand nahm. Argan merkte wie Jolina eine defensive Stellung einnahm, Argan wusste, dass sie so erstmal die bis jetzt erlerntenten Kampffähigkeiten von ihm untersuchen wollte und ihr dies dazu helfen könnte Herr der Lage zu werden. Argan würde das auf keinen Fall zulassen, seine Meisterin schaute zu und er würde sie nicht enttäuschen! Nun wurde es ernst, anscheinend war Jolina bereit. Argen bezog Stellung und näherte sich seiner Rivalin mit präzisen Side-Steps. Die orangene Klinge des Übungsschwertes spiegelte sich in Argans gelben, echsenartigen Augen. Argan war jetzt bis auf 2 Meter an seinen Feind herangekommen. Wie war das nochmal was Ian ihm beigebracht hatte......hmmm......Argan konzentrierte seine Macht auf seinen Körper, dann sprang er über Jolina hinweg und wagte seinen ersten Angriff, ein Hieb zum Bauch seiner Rivalin. Argan hatte schon den Sieg des Trainingskampfes vor Augen, doch zur Überraschung Argans hatte es Jolina geschafft sich umzudrehen und den Schwertschlag zu blocken. Die beiden orangenen Klingen trafen sich und verhakten sich ineinander.

"Solch gute Reflexe hätte ich dir als "Blutige Anfängerin" wahrhaftig nicht Zugetraut. Mein Name ist übrigens Argan......"

Sagte er während sich die Klingen wieder voneinander lösten und beide wieder in einer Defensivstellung waren. Argan lief ein weiteres Mal auf seine Gegnerin los und schlug immer wieder auf die Verteidung Jolina's ein.

Bastion - Sith Orden - Trainingsraum - Enui - Allegious - B.A. - Ian - Jolina - Argan - Zenon - Aden
 
[Sith-Orden - Trainingsraum ? Arica, Enui, Allegious, B.A., Ian, Jolina, Argan, Zenon und Aden]



Irgendetwas spürte Jolina als sie dem Kalee (Argan) vor sich sagte, dass sie eine Anfängerin im Schwertkampf sei. Langsam erweiterte sie ihren Geist und studierte die Aura ihres Kontrahenten. Tatsächlich, ihr Gegenüber war verunsichert. Äußerlich ließ er es sich nicht anmerken doch sie konnte fühlen, wie sein Selbstbewusstsein abnahm. Vielleicht war dies der Punkt den Jolina gesucht hatte und hier würde sie weiter ansetzen.

Sie wusste, das ihr Angriff ihre größte Schwäche war also wollte sie versuchen, ihn so weit es möglich war zu vermeiden. Wenn es wirklich so schlecht um das Selbstvertrauen des Adepten bestellt war, hätte sie die Chance ihn weiter zu verunsichern, indem sie sich lediglich verteidigte. Dann würde sich gewiss eine Gelegenheit ergeben, um einen Konter auszuführen.

Der Kalee ließ ihr keine weitere Zeit für Spekulationen denn er begann mit seinem Angriff. Schnell näherte sich der Adept Jolina von vorn und versuchte sie mit einem respektablen Sprung zu überraschen und von hinten zu attackieren. Gerade noch durchschaute Jolina den Versuch des Kalee und schaffte es, sich umzudrehen und mit einiger Mühe den hinterhältigen Schlag zu blocken.

Die kurze Zeitspanne in der die Klingen aufeinander trafen, nutze der Kalee um sich ihr vorzustellen und lobte sie für ihre Parade. Wie peinlich und unhöflich von ihr vergessen zu haben sich selbst vorzustellen dachte sie und löste sich von Argan. Als sie ihre Ausgangsstellung erneut eingenommen hatte, lächelte sie ihren Kontrahenten böse zu. Wichtig war es sich nicht anmerken zu lassen, wie schwierig und anstrengend es war seine Schläge zu parieren und weiter an seinem Ego zu kratzen.

Erneut ergriff Argan die initiative und ließ einen Schlag nach dem anderen auf Jolina einprassen. Jeder von ihnen war hart aber nicht so gefährlich wie beispielsweise die von Kira damals auf der Hades. Auch er musste, genau wie sie, nur wenig Erfahrung besitzen. Umso besser! Allerdings tat sich Jolina immer schwerer seine Schläge zu parieren. Bisher tat sich für sie auch noch keine Kontermöglichkeit auf. Alles was sie tun konnte, war den Schein zu wahren und lächelnd alle Angriffe abzuwehren. Vielleicht würde mit sinkendem Mut auch die Stärke seiner Angriffe abnehmen und sich Fehler bei ihm einschleichen.

Erneut lösten sich beide voneinander und begaben sich in die Ruheposition. Schweiß lief Jolina die Stirn hinunter und auch ihre Atemfrequenz war deutlich erhöht. Aber trotz allem ließ sie sich weiter nichts anmerken und lächelte Argan weiter an. Wenn er nur ahnte wie ihre Arme bereits schmerzten. Aber so spürte sie, wie seine Zweifel sich nährten und ihn immer fester in ihren Bann fesselten. Nun wollte Jolina die Pause nutzen um sich vorzustellen.


?Ich bin Jolina, freut mich dich kennen zulernen!?

Sie versuchte ihre Worte so bedrohlich wie möglich klingen zu lassen, war sich jedoch nicht sicher ob sie das auch wirklich überzeugend hinbekam. Aber es spielte eigentlich auch keine Rolle. Ihre eigene Unsicherheit war nahezu verschwunden im Gefühl den Adepten vor sich langsam aber sicher einzuschüchtern. Der nächste Angriff begann. Jolina konnte nur hoffen, dass nicht mehr viele folgen würden.




[Sith-Orden - Trainingsraum ? Arica, Enui, Allegious, B.A., Ian, Jolina, Argan, Zenon und Aden]
 
[Center ~ Stadtmitte ~ Hotel]



Der Kuss war innig, zärtlich und zugleich stürmisch. Raubte ihm Atem und Sinne. Hatte er zuvor noch ein Gefühl für seine Außenwelt gehabt, so war es nun komplett verschwunden.
Die Macht, blendete er so gut es ging aus und nutzte sie nur zur Orientierung.

Es war wundervoll. Zärtlich und bestimmt. Sanft und doch so viel mehr, das es keine Worte dafür zu geben schien, es war fast so, als erfahre er all diese Dinge zum ersten Mal. Und als sie sich voneinander lösten, wurde er quasi belohnt, als es Zeboim war die sich nun entkleidete und dann an ihn schmiegte.
Immer wärmer und wärmer wurde ihm, als auch ihr. Revan spürte sie deutlich, jede Faser seines Körper vermochte etwas wahrzunehmen und tat es auf eine so differenzierte Weise wie bis jetzt niemals zuvor.

Nach kurzem umschwärmen trafen ihre Gesichter sich wieder auf einer ebene und der nächste Kuss war so viel intensiver als der davor, so las wenn es mit jedem mal eine Steigerung geben würde. Er gab sich erneut diesem Willen oder dieser Macht hin und glitt auf einer erneuten Woge dahin. Dieses Mal waren es mehrere Thermogranaten die in seinem Hirn detonierten.

Noch beim Kuss brachte er sie beide auf das nahe stehende Bett, das zuvor noch als Sitzgelegenheit für Zeboim gedient hatte. Nun war er es, der mit sanften Berührungen seiner Hand aus Fleisch und Blut ihren Körper zu erkunden.
Er war überrascht, dass es sein Blut selbst ebenso in Wallung brachte wie das ihrige.

Immer wieder musste er sich selbst unterbrechen um sich ihren fordernden Küssen hinzugeben. Was ihm nur noch mehr Erregung bescherte.
Oben, unten. Links und Rechts, all diese dinge wie Raum und Zeit waren nicht mehr von Bedeutung. Vergangenheit, Zukunft und das Hier und Jetzt verschwammen zu einem einzigen Moment der als der erstrebenswerteste Moment erschien und sich so lange über sie beide zu beugen schien, wie sie es wollten. Eine einzige Bewegung von ihm, oder von ihr reichte aus dem anderen die Sinne ein Stück weit mehr zu rauben.
Wie lang es so hin und her ging, konnte er nicht sagen, schätzen war zu Energieaufwendig und es war ihm gleich. Immer mehr und mehr verschmolzen sie zu einem Wesen, einem Geist der genau wusste was gefordert wurde und wo er eine sanfte Berührung platzieren musste, wo die kreisenden Finger richtig waren und wo er sich lieber fernhielt.
Irgendwann in diesem ekstatischem Moment kam es dann, endlich, zur vollkommenen Vereinigung ihrer Körper und die vorher schon ungeheure ekstatische Lust steigerte sich ein weiteres Mal und schien ins unendliche zu steigen.

Gedanken wurden hinweg gefegt, Planeten verblassten und das galaktische Gefüge und alles darum herum wurde überflüssig. Nun gab es nur noch sie beide.
Nur noch Revan und Zeboim.
Zeboim und Revan.



[Center ~ Stadtmitte ~ Hotel]
 
-Bastion, Hotel, Zimmer mit Veyd'r-


Zeit, spielte keine Rolle, auch der Ort nicht mehr. Viel zu sehr spürte sie die Wallungen in ihr aufkommen, ein komisches Kribbeln machte sich breit, besonders wenn er sie berührte, egal an welcher Stelle. Auch wenn die Rabenschwarzhaarige die Dunkelheit deutlich spürte, spürte sie eine enorme Wärme um sich herum.

Solch ein emotionales Chaos, hatte sie noch nie gehabt. Bis jetzt konnte man sie als kalt bezeichnen, diesmal, schien alles anders. All diese Berührungen, die Küsse, seine Nähe, erfüllten sie mit niedagewesenen Emotionen. Gedanken, hatte sie überhaupt keine mehr, nur er und sie.

Wie sie ins Bett kam, hätte sie nicht sagen können, im Nachhinein. Nur das sie jetzt auf dem Bett mit ihm lag, nahm sie am Rande war. Viel zu sehr gab sie sich ihm hin. Sie ließ sich in wahrsten Sinne fallen. Genierte sich auch nicht, ihn überall zu berühren, mit sanften Umkreisungen, die an manchen Stellen recht fordernd sein konnten.

Genauso, konnte man seine Berührungen beschreiben. Spürte sie deutlich seine Berührungen, auch sein Begehren, das sie noch mehr in Ekstase brachte. Deutlich spürte sie diese Emotionen bei ihm, alleine durch seine derzeitige Ausstrahlung, sein Fordern und seiner Berührungen. Vor allem kamen sie an einen Punkt an, dem man nicht so beschreiben konnte. Vielleicht konnte man es mit einer Nova bezeichnen. Zuerst ein Stillstand, dann eine ungeheurere Entladung, die viel Kraft kostete. Man konnte wahrlich sagen, die Galaxie erblasste bei der Entladung der Beiden.

Wie lange dieser Akt gedauert hatte aber vor allem, wie lange sie ohne Regung neben ihm gelegen hatte, wusste Zeboim nicht. Unfähig auch nur eine Regung von sich zu geben, lag sie enganliegend bei ihm. Die einzige Veränderung an ihr, ein Lächeln.



-Bastion, Hotel, Zimmer mit Veyd'r-
 
[Center ~ Stadtmitte ~ Hotel]

Wenngleich er nicht wusste, wie lange es gedauert hatte, wusste er, dass es viel zu kurz gewesen war. Doch nachdem nun alles vorbei zu sein schien, konnte er spüren, wie die Dunkelheit in seinen Körper zurück kroch. Jede Pore schien zum Einlassventil für das schlechte und böse ihn ihm zu werden. Doch gleichzeitig konnte er sich diesen Moment bewahren. Die Erinnerung daran in seinem selbst verschließen und gerade jetzt einfach neben ihr liegen bleiben und die Ruhe genießen. Die Abwesenheit von Verpflichtungen und dergleichen mehr, ließ ihn einmal tief ausatmen, ehe seine Gedanken wieder weiter zogen.
Doch nur eine Sekunde später zwang er sie hinfort und genoss erneut die Stille. Noch konnte er etwas Zeit entbehren, ehe es weiter ging in seinem gewohnten trott. Schade, dachte er mit einem kleinen bisschen bedauern.
Ob er sie jemals wieder sehen würde?

Als er sich nach einiger Zeit langsam erhob spürte er den Widerwillen ganz deutlich, war jedoch milde überrascht als er zum Teil sogar von seinem selbst ausging. Doch es gab keinen weiteren Aufschub für das was er vorhatte. Zudem hatte er einen Schüler um den er sich kümmern musste. Ein leises Seufzen entfuhr seiner Kehle als er sich seiner Rüstung zuwandte und sie wieder anlegte.

Zeboim die noch immer auf dem durchwühlten Bett lag, hatte sich teilweise aufgerichtet und blickte ihn beim anlegen der Rüstung an. Nachdem er mit Bein- und Brustteilen fertig war, richtete er sich auf und blickte sie kurz an, mit einem angedeuteten Grinsen auf den Lippen, zog er die Rüstungen für seine beiden Arme über. Dabei bemerkte er etwas an ihr, das ihm wohl entgangen sein musste. Wobei er davon ausging, das er es an dieser Stelle eigentlich hätte sehen müssen.


Das hätte ich ja fast übersehen. Sieht schick aus und steht dir, wenn ich es so sagen darf?

Sprach er und deutete, als er es erwähnte leicht mit seiner rechten Hand auf die Tätowierung, die er meinte. Und nun war es wieder Veyd?r, der zum Vorschein trat, als er sich von ihr verabschiedete.

Zeboim. Ich muss nun gehen, meine Pflichten binden mich und wenn ich noch länger dem Orden fernbleibe, könnte es womöglich einige unerfreuliche Zwischenfälle geben.
Meine Commfrequenz liegt auf dem Nachttisch.
Ich wünsche euch viel Erfolg hier auf Bastion?


Und dann verschwand er aus dem Zimmer und lies das Hotel hinter sich. Strebte zielsicher den Orden an und kam dort zum Glück auch nach kurzer Zeit an. Und das erste was ihn befiel, war der nach Fäulnis stinkende Geruch des Verrats. So übel erregend das es ihn Mühe kostete sein Quartier aufzusuchen und dort für ein paar Minuten still dazusitzen und die Fassung wieder zu erlangen. Doch das schlimme daran war das er noch einmal dadurch musste um zur Nir?taj zu gelangen. Denn dort hatte er noch etwas zu erledigen. Einiges an Material musste gesammelt und runter geflogen werden. Er wünschte sich, wenn auch nur für einen Moment, wieder im Hotel, bei Zeboim zu sein.

Minuten später befand er sich im Cockpit seines Jägers und flog der schwarzen Speerspitze entgegen, schnell wurde ihm der Hangar zugewiesen und noch schneller war er gelandet.
Erstaunt über die spielerische Einfachheit des Fliegens bemerkte er nicht wie er sein Quartier erreicht und sich hinter dem großen Schreibtisch platzierte, der gut mit Büchern und alten Schriften gefüllt war. Wie lange war er schon nicht mehr hier gewesen?
Viel zu lange, stellte er fest und wurde von den Bildern die durch seinen Kopf gleißten fast vom Stuhl gerissen.
Veyd?r hatte zu aller letzt jetzt mit einer Vision gerechnet. Das wirklich überraschende daran war jedoch, das sie so kurz gewesen war und sich so seltsam nah angefühlt hatte. Als er sich konzentrierte, konnte er einige der Bilder noch einmal kurz betrachten und erkannte einen Sith darauf, es waren jedoch mehrere und sie befanden sich im Sith Orden.
Interessant. Dachte der Sith.
So interessant, das er seinen Computer einschaltete und sich mit dem Sicherheitsnetz des Ordens in Verbindung setzte und die Aufzeichnungen nach dem Bild durchforstete, das er gesehen hatte. Es dauerte eine ganze Weile bis er es fand, doch als er fündig wurde, wusste er sofort, das er richtig lag und hielt das Bild an. Einige Gesichter waren ihm unbekannt, doch andere kannte er nur zu gut.

Was ihm diese Bilder bringen sollten, konnte er jedoch nicht sagen. Also verfolgte er jede der Personen für einen gewissen Zeitraum und stellte schnell fest das Ysim und sein Schüler, den Veyd?r noch nicht kannte, den Orden verließen. Also müsste er sich wohl auf diese anderen beiden(Ian und Aden) konzentrieren. Vieles davon, was er sich dann ansah war äußerst nutzlos, er übersprang sogar einige Stunden, bis er erneut von diesem Gefühl des Verrats beschlichen wurde.

Alles was er sah, wie den beiden Sith (Ian und Aden), von einer dritten Sith(Alaine) eine Disk übergeben würde und er musste schon ein Schwachkopf sein um nicht festzustellen, das darauf wohl der ?Angriff? oder was es gewesen war, von zuvor darauf war.
Die Frage war jetzt nur, was das mit Verrat zu tun hatte?
Die Antwort traf ihn wie ein Blitz. Dieser Sith (Ian) ging doch tatsächlich zu einem der neuen Inquisitoren, Veyd?r kannte ihn gut, schätzte ihn sogar, wusste aber um seine fanatische treue zum Imperium und seinem Imperator, egal welcher das nun war. Ysim musste gewarnt werden, egal was er getan hatte, er war zu wichtig für die Ash?rak als das dieser Wurm mit seinem Vorhaben durchkommen sollte.
Schnell verfasste er eine Nachricht an seinen Ash?rak Gefährten.


Ysim, die Disk erklärt sich von selbst und ich denke gerade du wirst es zu deuten wissen. Die Ash?rak brauchen dich, daher kann ich nicht zulassen das du das Opfer einer solch würdelosen Intrige wirst. Wenn die Zeit es erlauben würde, würde ich mich um diesen Wurm kümmern?

Veyd?r

Als er die Nachricht fertig hatte und zusammen mit der Disk in einen Umschlag gelegt hatte, hatte er es plötzlich verhältnismäßig eilig, die Nir?taj zu verlassen. Was er dann auch mit derselben Schnelligkeit und Effizienz tat, wie zuvor. Der Sith erreichte den Orden nach nur wenige Minuten wieder und ließ seinen Jäger hinter sich, als er in den Orden eilte. Um den Umschlag, der Disk und Nachricht für Ysim enthielt, weiterzureichen, auf das sein Gefährte sie sofort bei seiner Landung erhalten würde. Er beauftrage einen Droiden, der sich sofort Richtung Hangar aufmachte um dort das eintreffen des Empfängers zu erwarten.
Er selbst hatte nun etwas zu erledigen, was er fast vergessen hätte. Er machte jedoch einen kurzen Abstecher über sein Quartier um dort, den Helm seiner Rüstung zu holen und geschwind überzuziehen, ehe er zu seinem Meister ging.
Er hatte ihn gerufen und er würde gehorchen.
Er war die einzige Person, die es verdient hatte seinen Respekt zu bekommen. Janem Menari hatte es als einziger von ihnen wirklich verdient. Vor dessen Quartier blieb er stehen und zögerte kurz als er anklopfen wollte. Entschied sich jedoch dafür, dass es für einen Sith wohl eher unüblich war zu klopfen.
Daher versenkte er sich kurz in der Macht und wartete darauf das er geöffnet bekam.


[Sith-Orden ~ vor Janems Quartier]
 
Bastion System - Vor dem Orbit von Bastion - Shuttle - Cockpit - mit Tyrus und Zion im Zwischenabteil

Als Ysim die Augen wieder öffnete waren sie im System angekommen. Tyrus betätigte irgendwelche Knöpfe die dafür sorgten dass das Schiff den Orden auch richtig anflog, sprich nicht auf den Kopf und ging dann dazu über, das doch etwas große Shuttle Richtung Sith Orden zu steuern.
Bereitwillig hatte sich der Sith Warrior der Müdigkeit hingegeben und ein paar Stunden geschlafen, auch wenn er so den beiden Adepten ausgeliefert war. Doch hätte er nicht geschlafen, hätte er seinem Schüler nicht so weit vertraut, das er ihn nicht im Schlaf ermordete. Vor allem zu diesem Zeitpunkt nicht. Außerdem wären sie dann nicht mehr sicher, sollten sie wirklich einen Sith Lord und Ash?rak töten. Nicht das Ysim das alleine reichte, aber es war ein Ansatz.


?Ich bin mal gespannt, was wir für dieses stinkende uchl-bhuurz bekommen werden.?
?Uchl-bhuurz??
?Monster. Was wir für dieses Monster bekommen.?


Sein Schüler nickte und gab noch etwas mehr Gas.

?Aber Meister, werden wir überhaupt was bekommen? Von einem Inquisitor??
?Eine gute Frage. Wahrscheinlich nicht. Aber deswegen wirst du auch mit dem Vieh zurück bleiben, während ich verhandle. Gibt er uns nichts, behalte ich das Tuk?ata auf der Nir?taj. Ein guter Trainingspartner oder??
?Gewiss Meister.?
?Nur der Gestank...diese fette murruchg auf vier Beinen muss wohl an die 100 mal gewaschen werden, bis es so sauber ist, das man sich in seiner Nähe aufhalten kann.?
?Murruchg??
?Made.?


Er winkte ab.

?Auf Korriban sind mir wieder viele Worte meiner Muttersprache einfallen, die ich schon fast vergessen habe. Tja und ab jetzt fluche ich eben in meiner Muttersprache.?

Er grinste wieder so wölfisch und kramte in seinem Gedächtnis nach weiteren Wörtern, mit denen er das Wesen beschreiben konnte.
Doch er sprach sie nicht aus, da er sich in dem Moment wieder ganz der Macht öffnete und alles um das Shuttle herum sondierte. Es war eine Eigenart von Ysim sich während des Hyperraumsprunges aus der Macht zu entfernen, sodass er sich ihr immer wieder öffnen musste wenn er auf einen Planeten zusteuerte.


?Hast du eigentlich schon mal einen Berg erklommen??

Und wieder hatte er abrupt das Thema gewechselt.

?Nein Meister. Wieso fragt ihr??
?Ich glaubte wir sollten mal den höchsten Berg von Bastion besteigen. Nach Nar Shaddaa und Korriban brauche ich mal wieder was leichtes.?


Wieder mit diesem wölfischen Grinsen im Gesicht deutete er auf den Berg am Rande von Center. Als Tyrus ihn sah, ließ er sich nichts anmerken, aber Ysim glaubte ein verstecktes ?Oh na toll? in ihm spüren zu können. Es war nur eine wage Vermutung, nicht handfest genug sodass Ysim es ansprechen würde. Auch wollte er seinen Schüler schön quälen, indem er ihn ein paar Informationen vor enthielt und eben nicht mit ihm darüber sprach.

Dann landeten sie auch schon und Ysim erhob sich, wobei ihm ein Droide auffiel, der draußen wartete. Misstrauisch beäugte der Sith Lord die Blechdose, während sein Schüler an ihm vorbei das Cockpit verließ. Die Photorezeptoren waren auf Ysim gerichtet, der dann nach wenigen Sekunden des Zögers das Shuttle verließ. Der Sith Lord vertiefte sich in der Macht und machte sich schon mal geistig darauf gefasst den Droiden zu einem 10 mal 10 Zentimeter großen Metallwürfel zusammen zu pressen, sollte er versuchen etwas dummes zu tun. Ysim waren Droiden schon immer suspekt gewesen, vor allem weil man ihre Gedanken nicht lesen und manipulieren konnte.
Der Droide kam auch gleich auf ihn zu und blieb rund einen Meter von ihm entfernt stehen.


?Lord Ysim. Ich soll ihnen im Namen von Darth Veyd?r diesen Umschlag geben.?

Der Sith Warrior lächelte in sich hinein. Der Droide nannte ihn Lord, aber Veyd?r nicht, nur weil er noch Sith Apprentice war. Er musste wohl so programmiert worden sein.
Er nahm den Umschlag entgegen und öffnete ihn. Der Droide verneigte sich noch mal ( Ysim sah es nicht ) und verschwand wieder.
Das erste was Ysim hinaus zog war eine Disk, die man in einen Datapord schieben konnte. Als zweites und letztes zog er ein Stück Filmsiplast-Folie, auf dem eine Nachricht stand.
Ysim hatte in dem letzten Jahr zwar einiges gelesen, war aber immer noch ziemlich langsam dabei, da er bis zu seinem 18 Lebensjahr insgesamt nicht mehr als 200 Sätze a 5 bis 10 Wörter gelesen hatte.
Also brauchte er eine Weile, doch als er es geschafft hatte runzelte er die Stirn. Intrige? Wovor warnte ihn sein Waffenbruder da? Was auch immer, es war auf der Disk zu sehen.


?Schafft das Vieh raus. Ich werde mir inzwischen diese Disk ansehen.?

Er marschierte wieder zurück zum Schiff und schob dort im Cockpit die Disk in das Lesegerät rein.
Ein kurzes Flackern und das Bild wurde scharf. Was er sah beunruhigte ihn nicht wirklich, es machte ihn eher neugierig. Die beiden Weicheier, die er noch vor ein paar Tagen fertig gemacht hatte, bekamen von einer ihm unbekannten Frau etwas überreicht. Und damit...damit...damit...was?!
Ysim ging näher heran und erblickte diese halbe Portion von Noghri, die er auf Corellia schon einmal gesehen hatte. Dort hatte er auch geschworen, den Hinterwäldlerzwerg zu töten weil er dem Imperator die absolute Treue geschworen hatte. Die beiden Schmusesith schienen Respekt vor ihm zu haben, ganz so als ob er ein Warrior war. Oder vielleicht sogar Inquisitor?
Er stoppte die Sequenz und aktivierte separat noch ein zweiten Bildschirm. Er rief die Ordensdaten auf und wühlte sich durch die Hunderten von Sith Adepten, Apprentice, Warrior und so weiter. Er fing ganz oben an und wurde schließlich fündig. Als er den Namen laß und zwar unter den Inquisitoren, wurde ihm erst kalt und dann schlecht. Darth Allegious war nicht nur Inquisitor und der Sith, zu denen die beiden gingen, sondern auch jener der dieses Vieh von ihm wollte.
Nicht gut, dachte Ysim und rieb sich die Stirn. Angestrengt dachte er nach und ließ das Band schließlich weiter laufen. Doch es endete einige Sekunden danach.
Diese Frau hat ebenso durch die Kameras heraus gefunden was passiert war und den beiden, die das ja vergessen hatten, weil er ihre Erinnerungen für immer ausgelöscht hatte, die Aufnahme gezeigt wo er sie fertig gemacht hatte. Tja und dann sind die beiden feigen, schwächlichen und kindischen Schmusesith zum kleinen verkrüppelten Sith Inquisitor gelaufen, um zu petzen. Das Jünger, Adepten und Apprentice regelmäßig eine aufs Dach bekamen, vor allem wenn sie so respektlos waren wie sie, fanden se wohl unfair. Wie konnte Ysim auch? Von einem Kind musste er sich ja beleidigen lassen, ohne eine Reaktion zu zeigen. Böser böser Sith Lord. Ysim lachte bitter und dachte weiter nach.
Es musste natürlich nicht so sein. Sie konnten auch über was ganz anderes geredet haben, doch passte es erstens zu Ian und zweites...konnte sich Ysim nichts anderes vorstellen. Das mochte weder an seinem Misstrauen allem gegenüber liegen oder aber weil er sich nur das vorstellen wollte.
Eines stand fest. Ysim würde nicht zu diesem Zwerg gehen und sich von ihm fertig machen lassen. Ysim rechtfertigte sich nicht. Das hatte er nicht vor Janem gemacht, und das wollte Ysim auch nicht von seinen Schülern hören. Wer versagt hatte, hatte versagt. Egal warum.

Ysim nahm die Disk wieder an sich und ließ sie hinter seiner Rüstung verschwinden. Dann verließ er das Shuttle und ging zu den beiden Adepten.


?Zion. Bring du das Tuk?ata zu Darth Allegious. Er ist ein Inquisitor und daher nicht schwer zu verfehlen. Frag dich wenn nötig durch.?

Er wand sich an seinen Schüler und machte ihn per Geste klar, das er mitkommen sollte.

?Planänderung. Diese Kindsköppe Ian und Dingsbums haben sich höchstwahrscheinlich bei Allegious beschwert, weil ich sie verhauen habe. Daher werden wir nicht zu ihm gehen und uns gleich auf den Weg machen. Zu erst zurück zur Nir?taj und von dort aus dann zum Fuße des Berges. Start schon mal das Schiff, ich komme gleich.?

Plötzlich war Ysims Aura verschwunden und er wurde unsichtbar für jene die ihn mit der Macht suchen würden. Nein. Allegious würde ihn nicht bekommen. Er dafür aber Ian, diesen unbekannten Jünger und diese Frau. Dieses mal würde er alle töten. Vorher würde er noch die Kameras zerfetzten und die Leichen würde er auch verschwinden lassen. Ich umbal. Warum habe ich das nicht gleich so gemacht, schellte er sich selber. Wieso fiel ihm so etwas immer erst ein, wenn es schon zu spät war?
Nein! Noch war es nicht zu spät!


Bastion - Sith Orden - Hangerdeck - in der Nähe des Shuttles - mit Tyrus der im Cockpit des Shuttles sitzt
 
[Sith-Orden ? Trainingsraum ? Arica, Allegious, Argan, B.A., Enui, Zenon, Ian, Jolina und Aden]




Dieser Maskierte schien niemand zu sein der eine Herausforderung ausschlug und willigte in einen Übungskampf ein. Er stellte sich als Zenon vor und war Schüler der Inquisitorin Arica. Gemeinsam begaben sie sich in einen Teil des Raumes wo ihnen genug Entfaltungsspielraum für einen Schwertkampf blieb und machten sich bereit. Zenon streifte sich seine schwarze Robe ab und nahm eine Ausgangsposition ein.

Doch zu mehr kamen die beiden nicht, da in diesem Augenblick sein Meister den Kampf unterbrach ehe er richtig begonnen hatte. Der Vorschlag von Ian gefiel Aden sehr. Ein Kampf zusammen mit Zenon gegen ihn war ja noch besser als ein Kampf gegen den Maskierten. Zenon allerdings schien wenig begeistert zu sein. Es war ihm einfach anzusehen, dass er einen Einzelkampf gegen Aden wollte und dieser fragte sich, ob es da etwas gab, was der Adept mit seinen Herausforderungen kompensieren musste. Egal, es würde gewiss interessant werden, seinen Meister richtig kämpfen zu sehen.


?Gut Meister, ich bin gespannt auf deine Kampfkunst und werde aufpassen und lernen.?

Genau wie Zenon machte sich Aden bereit und begab sich in Kampfposition. Wie von Ian gefordert hielt Aden lediglich sein Übungsschwert in der Hand. Auch gegen Zenon hätte er sich nicht auf einen Kampf mit echten Waffen eingelassen. Der hielt eine sehr lange Waffe in der Hand wohl ein Doppelklingenschwert. Aden war gespannt wie Zenon kämpfen würde und vor allem wie sie gemeinsam agieren würden.

Bereit zum Kampf aktivierte er seine Rote Klinge und nickte erst Ian und dann Zenon zu. Der Kampf konnte beginnen. Aden konnte fühlen, wie die Macht durch ihn hindurch floss und ihn stärkte, ja er war wirklich bereit.





[Sith-Orden ? Trainingsraum ? Arica, Allegious, Argan, B.A., Enui, Zenon, Ian, Jolina und Aden]
 
Bastion - Sith Komplex - Enui - Allegious - B.A. - Ian - Jolina - Argan - Zenon - Aden

Nichteinmal schlecht war Jolina. Doch Angst war ein Gefühl, dass Argan in keinster Weise kannte. Er würde sich nicht länger einschüchtern lassen. In der Ruheposition, bewegte Argan seine Klinge kreisförmig vor seinem Körper und ging dann langsam wieder in eine, diesmal aggressive, Stellung. Argans Wut stieg und stieg, niemals würde er sie gewinnen lassen. Mit der Wut festigte sich auch Argans Selbstvertrauen wieder, ohne dass er es wusste, baute er so eine Art physische Wand auf, die gegen diese Angriffe auf sein Gemüt helfen sollte. Jetzt lief Argan los und heizte der Adeptin ordentlich ein. Mit immer mehr und mehr Kraft schien jeder Schlag auf sie einzuprasseln. Wie würde sie sich halten?

Bastion - Sith Komplex - Enui - Allegious - B.A. - Ian - Jolina - Argan - Zenon - Aden

[Op: Sorry, noch so ein winziger Post, da ich im Moment viel für die Schule tun muss.]
 
[Tief im Ordensgebäude]- Charon

Dass die Dinge sich nicht so entwickelten, wie sie es sollten, war ein Umstand, mit dem ein jeder Meister des Spiels fertig werden musste. Dass sie es unentwegt taten, war ein Umstand, der Fragen aufwarf... hatte Charon die Gunst der dunklen Seite verloren? Doch sie war noch da... nährte sich von seiner Verbitterung, nährte ihn an ihrer unbeschreiblichen Süße, zeigte ihm Lösungen, wo er Probleme sah. Zu viele Lösungen, sie allesamt alleine in die Tat umzusetzen. Wie sollte er agieren, ohne die Stabilität des Ordens zu gefährden?
Ein leichtes Flackern ließ ihn stocken. Die kurze Wahrnehmung einer Präsenz, die er...


„Tritt hervor, Aginor...“

Ein leises Rascheln, dann trat – oder besser kroch – eine Kreatur aus dem Schatten des Ganges hervor. Ihre zerlumpte Robe verbarg schmutziges, bleiches Fleisch, umhüllte einen haarlosen Kopf, dessen eingefallene Augen fast so wirkten, als existierten sie überhaupt nicht, so, wie sie blind in milchig-weißer Farbe aus ihren Augenhöhlen hervorschielten. Doch diese Augen sahen scharf, das wusste Charon. Und dieser zahnlose, langsam verfaulende Mund gab Informationen weiter, deren Nützlichkeit unbestritten war.
Aginor verfügte über keinen Funken Machtbeherrschung. Auch in dieser Hinsicht glich er einem Geist – seine Präsenz war schwach, fast schwächer als die eines kümmerlichen Käfers. Selbst der Wächter vermochte zuweilen nicht, den anderen aufzuspüren. Der perfekte Spion. Und er war Charon treu ergeben.


„Ich habe auf Euch gewartet, Meister...“, flüsterte Aginor leise und wand sich kriechend auf dem Boden. „Zu lange... zu lange...“

“Dein Warten hat ein Ende, mein Spürhund...“, erwiderte Charon kalt. Der Wahnsinn hatte von Aginor Besitz ergriffen, seit Charon ihn gefunden hatte. Vielleicht das Ergebnis des Experimentes irgendeines Sith, jedenfalls fraß der Wahnsinn sich langsam vor. Irgendwann würde Aginor seinen Nutzen verlieren – dann würde Charon ihn erlösen. Er wusste, dass der andere diesen Moment herbeisehnte, doch seine Treue dem Inquisitor gegenüber hielt ihn davon ab, sein Ende selbst zu vollziehen.

„Ich habe vieles gehört, Gebieter... vieles... ich konnte es niemandem sagen...“

Die dürren Finger des Mannes kratzten über sein Gesicht und er stöhnte leise, als schwarzes, dickflüssiges Blut zwischen ihnen hervorsickerte.

“Was hast du gehört?“

„Verrat, mein Gebieter! Verrat!“ Seine Finger kratzten jetzt hektisch über den staubigen Boden und hinterließen schmierige Spuren. „Er ist überall! Eure Schülerin...“

“Was?“ Mit schlangenartiger Plötzlichkeit beugte Charon sich zu Aginor vor. Seine gelblichen Augen durchbohrten die zuckende Gestalt förmlich, deren obskure Verrenkungen sich nur noch verstärken.

„Er weiß es, mein Gebieter! Er weiß um ihre Schwäche! Und er wird dieses Wissen benutzen!“

“Wer?“

Die dunkle Seite half dem Inquisitor, seiner Stimme unangenehmen Nachdruck zu verleihen. Die milchigen Augen seines Lakaien weiteten sich entsetzt.

„Er gehört zu den Getreuen des Dämonen, mein Gebieter! Er wird sie töten!“

Ein unmenschlicher Laut erfüllte urplötzlich den zuvor in absolute Stille getauchten Gang. Ohne sichtbaren Grund wurde Aginor emporgehoben und wie von einer gewaltigen Faust gegen die Wand des Ganges geschleudert und blieb am Fuße der Wand zusammengekrümmt liegen. Ungläubig starrte Charon auf seine gespreizten Hände und spürte den Fluss der dunklen Seite, die ihn mit aller Wildheit durchströmte. Wann hatte er das letzte Mal derartig die Kontrolle verloren? Sein Hass war enorm angewachsen, sein Zorn darüber, dass all seine Pläne fehlzuschlagen drohten...
Aginor bewegte sich nicht mehr. Die Erlösung hatte seinen zerschundenen Geist nun doch früher erreicht als erwartet. Aber den Namen hatte er Charon nicht genannt...


“Getreuer des Dämonen...“, zischte der Wächter leise. Menari! Wer, wenn nicht dieser erbärmliche Chiss, würde aufgrund seiner äußeren Erscheinung und seines Jähzorns einen solchen Beinamen erhalten. Er und seine Getreuen... jene ehrlose Brut, die alle Stabilität des Ordens bedrohten. Die sich leiten ließen von ihren niedersten Abgründen, die es vergessen hatten, zu herrschen...

“Dieses Mal wird es keine Gnade geben...“

Welcher Anhänger Menaris es auch immer wagte, sich gegen Charon aufzulehnen – er würde mit dem Leben für diese Torheit bezahlen. Mit dem Leben und dem Rest seiner elenden Würde.

[Tief im Ordensgebäude]- Charon
 
Bastion ~ Sith Orden ~ Hangar ~ Landebucht 3 ~ mit Camie, Jag, Xixor & Alisah

Alaine hörte ihrem Schüler zu und musste leicht schmunzlen, als er ihr verschiednen anekdoten erzählte. Xixor redete gerne. Wenigstens konnte einem so nicht langweilig werde.

Mit seinen letzten Worten hatte er allerdings recht als er erklärte, dass es ihm wahrscheinlich von allen am leichtesten fallen würde, die Macht nicht zu gebrauchen und dadurch noch unauffälliger zu sein. Allerings würde dies sein Aussehen wieder Wett machen. Denn ein Cyborg rief automatisch Blicke auf sich besonders bei Xixor. Die Warrior sprach mit Alisah und machte diese noch einmal darauf aufmerksam, dass sie bei Alaine mitfliegen würde. Somit war die Vermutung der Apprentice komplet. Sie durfte Kindermädchen spielen für zwei Adepten und einen Warrior. Dies würde einiges kosten und sehr wahrscheinlich an den Nerven zähren. Doch schlimmer wie eine Horde Banthas würde es auch nicht werden.

Schließlich betrat der Anno Dat den Hangar und somit war die Gruppe komplet. Camie missfiel es sehr, dass dieser so spät kam und Alaine sah es ganuso. Doch was die Apprentice noch mehr ärgerte war, dass man von ihm den Eindruck gewinnen konnte, als ob er sie und Camie lieber Tod sehen würde. Doch genau dies würde sie dem Warrior nicht gönen. Dann wurde die junge Sith abgelenkt, als Camie ihr sagte, sie würden ihr den Vortritt lassen und folgen. Wenn sie auf Malastare ankommen würde, würde es auch Alaine überlassen sein, wass sie den dortigen Leuten sagten. Die junge Frau nickte.


"Kein Problem."

Mit einer Handbewegung forderte sie den Rest auf ihr zu folgen. Alaine griff in die Macht und nach einigen Sekunden senkte sich die Luke und die vier betraten das Innere des Luxuriösen Schiffes. Alaine's Schritte lenkten sie in das Cockpit wo sie sich in ihren Stuhl setzte. Die Maschinen checkte und dann abhob, geschmeidig wie eine Katze. Ihr Schüler hatte sich neben sie gesetzt während Vexatus und Alisah noch ein Stück hinter ihnen platz nahmen.

Beide Schiffe verließen den Planeten und stiegen in den Orbit um Bastion. Alaine gab die Koordinaten für Malastare ein und wartete darauf, dass der Computer die Route und den Sprung in den Hyperraum errechnete. Dann schloss sie die Augen und lehnte sich zurück. Öffnete sich der Macht und spürte ein leichtes Echo. Ein Echo welches Dunkel war und davon kündete, dass etwas geschehen würde. Etwas was nicht ohne Konzequenzen bleiben würde. Was auch immer es war sie würde es herausfinden. Entweder über die Macht oder so.

Nun musste sie sich überlegen, wie es weiter gehen sollte. Erst recht bei dieser Mission. Denn sie arbeite nicht nur als Sith sondern als Geheimdienstlerin. Und der I-GD hatte ihr eine Auftrag gegeben. Diesen würde sie auch ausführen. Sie würde feststelig machen wo die Rebellenn noch posten bezogen hatten. Ebenso wie weiter Informationen.

Die junge Frau genoss die Ruhe, die noch auf ihrem Schiff der Feuer herrschte. Doch würde dies sich sehr bald ändern. Erst recht, wenn sie auf Malastare eintreffen würde. Alaine wurde aus den Gedanken gerissen, als der Computer sich meldete. Dann übermittelte sie die Koordinaten an Jag. Kurz darauf fielen beide Schiffe in den Hyperraum nach Malastare.


Bastion ~ Sith Orden ~ Hyperraum nach Malastare ~ Feuer ~ mit Xixor, Vexatus & Alisah, Jag's Schiff in der Nähe


OP:Nächsten post bitte ins Space der Imperialen und Sith
 
[Sith-Orden - Trainingsraum ? Arica, Enui, Allegious, B.A., Ian, Jolina, Argan, Zenon und Aden]



Verdammt, Jolina fühlte, dass Argan seine Sicherheit langsam zurück gewann und mit neuer Zuversicht auf sie eindrang. Die Macht in ihm ließ seine Zweifel vergessen. Sie hatte versagt und ihren Kontrahenten nicht genug einschüchtern können. Mühsam wehrte sie die kräftigen Hiebe des Kalee ab und wich zum ersten Mal zurück. Nun müsste sie sich ganz schnell etwas einfallen lassen oder würde den Kampf verlieren. Nicht, dass Jolina scharf darauf gewesen wäre über Argan zu triumphieren, aber schon ihrem Meister wollte sie beweisen, dass sie zu recht seine Schülerin war.

Wieder und wieder schlug Argan zu und durchbrach schließlich ihre Verteidigung. Heißer Schmerz durchfuhr ihren Arm dort, wo seine Waffe sie traf. Sauer auf ihre Nachlässigkeit und weniger wegen der Schmerzen verzog sie ihr Gesicht und wich weiter zurück. Ihre Kräfte nahmen rapide ab und ihr Optimismus den Kampf doch noch zu drehen wich fast ganz aus ihren Gedanken. Weshalb nur brachte sie es nicht fertig die Macht zu nutzen um ihren Kampf zu unterstützen? Sie hatte schon oft gesehen, wie die Macht einen Sith unterstützen konnte. Doch sie hatte das Gefühl, dass die Macht sich ganz von ihr zurückziehen würde, sobald sie auch nur an den Schwertkampf dachte.

Hinter Jolina war jetzt nur noch die Wand. Ein zurückweichen war nun nicht mehr möglich. Nur würde sich entscheiden wer den Kampf gewinnen würde. Ihr blieb nun keine andere Wahl, als selbst in die Offensive zu gehen und ihre größte Schwäche zu offenbaren. Noch einmal sammelte sie all ihre verbliebene Energie und versuchte den Schmerz zu unterdrücken. Dann stürmte sie auf Argan zu und ließ ihr Schwert auf ihn niedersausen. Der Kalee jedoch reagierte schnell und nutze die fehlende Deckung der Schülerin aus um ihr sein Schwert in die Seite zu schlagen.

Schmerzlich getroffen sank Jolina zusammen und fiel auf den Boden. Argan hatte wohl den Kampf gewonnen.





[Sith-Orden - Trainingsraum ? Arica, Enui, Allegious, B.A., Ian, Jolina, Argan, Zenon und Aden]
 
Sith-Orden - Trainingsraum – Arica, Enui, Allegious, B.A., Ian, Jolina, Argan, Zenon und Aden

Argan hatte gewonnen, doch Jolina schien irgendetwas zu fehlen. Anscheinend war es ihr Selbstvertrauen. Wow, sie hatte wohl die gleichen Probleme wie Argan. Es gab einiges, was die Beiden, trotz ihrer Rassen zu verbinden schien. Auch Argan hatte Probleme mit der Macht, was auf diese Anfälle zurückzuführen war die er oft erlitt. Jemand Anderem hätte Argan wahrscheinlich nicht hochgeholfen, doch irgendetwas schien Argan dazu zu bewegen es doch zutun. Sie war schlapp, doch nur weil sie einen Kampf verloren hatte hieß das nicht das Ende. Argan selbst musste solche Erlebnisse mehrere Dutzend mal durchmachen. Einmal wurde dabei sogar seine Ehre beleidigt, doch dies war hier nicht der Fall. Jolina war für einen Adepten eine ernstzunehmende Gegnerin, sie hatte sich ihren jetzigen Titel als Adept verdient. Argan legte einen Arm von Jolina auf seine Schulter und zog sie hoch. Noch hatte Darth Allegious anscheinend nichts von ihrem Zusammenbrechen bemerkt. Argan sprach zu ihr.

"Schaffst du es allein zustehen? Dein Meister wäre sicher stolz auf dich, wenn er sehen würde dass du aus einem Trainingskampf wie diesem heil herausgekommen bist. Damit möchte ich nicht mich loben, sondern dich. Wärst du ein bisschen öfters in die Offensive gegangen, dann würde ich jetzt dort am Boden liegen!"

Da bemerkte Argan die Platzwunde am Kopf Jolina's. Sie war wohl zurückgefallen und mit dem Kopf gegen die Wand geprallt. Denn das Trainingschwert kann keine Wunden verursachen. Argan befand sich in einer peinlichen Lage, er half gerade einer Mitadeptin zustehen, konnte entweder Jolina vor ihrem Meister in die Krankenstation schleppen und damit wahrscheinlich ihre ewige Wut auf Argan auslösen oder er lies sie einfach fallen und sie sich dabei noch mehr Verletzungen zufügen lassen. Argan hoffte zutiefst, dass es Jolina allein schaffen würde zu stehen.

Sith-Orden - Trainingsraum – Arica, Enui, Allegious, B.A., Ian, Jolina, Argan, Zenon und Aden
 
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