Bastion

Orbit von Bastion - ISD II Nir'taj - Ash'rak Bereich - Folterraum

Ysim musste sich ein Grinsen verkneifen, als er hörte was er niemals zu hören gedacht hatte. Ihr Mann? Welche perfekte Gelegenheit um diesen Ulic mit einzufangen. Er konnte sie einfach als Lockmittel missbrauchen und ihn - und vielleicht auch ihren und seinen Padawan - einsacken.

?Ich habe es dir schon einmal gesagt. Dadurch das du ein Jedi bist, werden andere leiden, Es ist allein deine Schuld das dein Mann mir in die Falle gehen und sterben wird.?

Ihre Behauptung das ihr Padawan ihn zerbrechen konnte, war einer Seits belustigend und anderer Seits auch interessant. Welcher Rasse mochte dieser helle Machtnutzer angehören? War er vielleicht ein Wookiee oder etwas noch stärkeres? Etwas, das weit aus länger gefoltert werden konnte als ein Mensch?

?Welcher Rasse gehört euer Padawan an??

Während sie diese Frage erst einmal verstehen musste und durch das Serum herbeigeführte chemische Reaktionen in ihrem Gehirn statt finden mussten, damit sie auch wahrheitsgemäß antwortete, sah der Sith kurz auf und schaute sich im Raum um. Er suchte nicht wirklich nach etwas, da er nur die Zeit überbrücken wollte in der Selina nachdachte.

?Anx? raunte sie schließlich und schloss dabei ihre Augen, weil das Serum sie wohl zu stark schwächte. Das sagte Ysim jedoch überhaupt nichts, weswegen er sich erhob und zu der Konsole an der Wand ging, wo er nach dieser Rasse suchte. Als der Computer sie gefunden hatte wurde eines dieser Exemplare auf den großen Schirm am anderen Ende des Raumes ?geworfen?.
Der Sith betrachtete das Wesen kurz und schnaubte dann abfällig. Größe allein brachte rein gar nichts, wenn man sich die Statur der primitiv anmutenden Kreatur anschaute. Es war offensichtlich dass das Wahrheitsserum ihr Gehirn auf mehr als nur eine Art störte und manipulierte.


?Mach dich nicht lächerlich Jedi...doch kommen wir noch mal zu deinem Mann. Wo befindet er sich? Wie kann ich ihn erreichen??

?Ich weiß es nicht...ihr könnt ihn nicht mehr erreichen.?


Ysim sah sie ausdruckslos an und versuchte nicht zornig zu werden und sie zu töten. Noch brauchte er sie und sie jetzt anzugreifen wäre ihr Ende. Diesen Stress konnte ihr Gehirn nicht ab. Im Moment jedenfalls nicht. Statt sie also zu foltern - körperlich - stützte er sich auf dem Tisch ab, beugte sich über sie und zwang sie so, ihn anzuschauen.

?Sag...hast du Kinder??

Gib mir die Gelegenheit sie vor deinen Augen foltern zu dürfen, dachte er und sah sie fragend an.

Orbit von Bastion - ISD II Nir'taj - Ash'rak Bereich - Folterraum
 
(( Bastion () Sith Orden () Trainingsraum () Nexx, Alisah, Xaragorn, Charon, Tasos ))

Er war in der Tat in eine Prüfung hinein geplatz und hatte es nicht gemerkt. Hoffentlich hatte er niemanden gestört. Der Zabrak nickte dem Mädchen zu. Sie hatte recht. Er hatte einen Fehler begangen.

" Tut mir leid meine Dame. "

Verkündete er ihr in einem flüsternden Ton. Der wächter des Ordens also. Nexx musste aufpassen was er Tat. Doch es schien so als habe er niemanden gestört und die Prüfung verlief weiter.

" Wie heißt ihr? "

Der Apprentice setzte nun seine Kapuze ab und entblößte seine komplette silberene Titatanium Maske und den langen schwarzen Turban. Das Mädchen (Alisah) war recht hübsch, doch war sie nicht allzu mächtig. Nicht so mächtig wie er... Das alle Male nicht! Der eingebildete Apprentice verschrenkte seine Arme und hob arrogant sein kinn in die Höhe und trotz der Tatsache, dass er nicht viel größer als das ihm gegenüber stehende Mädchen war versuchte er noch weiter unbemerkt seinen Oberkörper vor ihr aufzubauen, um noch weiter auf sie herabschauen zu können. Der Apprentice lächelte unter seiner Maske...

(( Bastion () Sith Orden () Trainingsraum () Nexx, Alisah, Xaragorn, Charon, Tasos ))

OP: Tut mir echt leid, ich habe grade sehr wenig Zeit :S
 
NPC Warrior Darth Zodiac

Bastion - Hauptstadt - Straßen - allein

Wie der Wind raste er durch die Straßen getrieben durch den Willen des Verbannten. Alles was Janem ausmacht stellte dieser Sith im Extremen dar. Und seine Macht war weitaus mächtiger als es schien. Schließlich sah er Allegious und die besagte Frau. Auch zwei Schülerinnen standen neben ihm. Er kam zu spät. Die Frau lag schon am Boden und schien schwer verwundet. Doch noch war sie nicht tod und noch konnte er den Willen seines neuen Herren befriedigen. Er ließ seine Aura aufkeimen und rannte mit der Macht verstärkt zu dem Geschehen. Sein Lichtschwert lag schon in seiner Hand und schon bald würde er den alles entscheidenden Kampf antreten. Kurz vor dem Executor kam er zu stehen und ließ den Moment wirken. Regen kam auf und die großen Tropfen perlten an seiner Robe ab sodass ihn ein gräulicher Schleier umgab. Zischend fuhr die Klinge aus dem Griff und ließ das Wasser das sie traf sofort verdampfen. Der Himmel verdunkelte sich durch die schweren Wolken und Blitze zuckten in der Ferne.


Lord Allegious. Versucht ihr immer noch den Willen des Imperators durch zu setzen. Ihr seid eine erbärmliche Kreatur.

Blitzschnell fuhr er mit erhobener Klinge vor um anzugreifen.


Für den Verbannten!

Zischend und drohen Klangen diese Worte aus seinem Mund und er stürzte sich mit Leidenschaft auf den locker parierenden Sith. All seine Schläge endeten in einem Konter bei dem er nur um wenige Zentimeter dem Tod entgehen konnte. Einzig und allein der Befhl des Verbannten stärke seinen Willen und ließ ihn besser kämpfen als je zuvor. Immer wieer schleuderte er Blitze auf Allegious um ihn abzulenken doch sich mit jenem in der Macht messen zu wollen war wohl eher ein verzweifeltes Unterfangen. Er konnte nur versuchen Zeit raus zu schinden damit die Frau einen Abgang machen konnte. Er sprang herum und verharrte nun mehr in der Verteidigungsstellung. Es wurde immer schwerer sich gegen den gewandten Noghri zu wehren und so suchte er mehr und mehr Schutz durch eine schnelle Bewegung aus dem Gefahren-Bereich. Der Warrior wusste nicht das er schon lange im Spiel des Executors gefangen war und alle Räder präzise wie bei einer Uhr ineinander griffen.

Bastion - Hauptstadt - Straßen - Allegious, Ameta, Taral, Jolina, Mighella.
 
~>||<~ Bastion ~>||<~ Sith Orden ~>||<~ Gärten ~>||<~ Alaine ~>||<~ ein Stück entfernt Arica, Enui & Bosco ~>||<~

Noch immer weiter das Wasser beobachtend ließ sie sich einen weiteren Moment Zeit um darüber nachzudenken, wie sie ihre erste Übung starten sollte. Also konzentrierte sie sich auf die Oberfläche und stellte sich im Geiste vor, was sie wollte. Dann griff sie in die Macht und nichts geschah. Alaine zog eine Braue in die Höhe und versuchte es erneut. Wieder nichts. Das Wasser hatte sich nicht einmal bewegt. Die Sith furchte sie Stirn. Ließ es sich noch mal durch den Kopf gehen und schüttelte ihn über ihre eigene Dummheit. Auf Teyr hatte sie die Erde auch nicht so in Bewegung gesetzt. Sie veränderte ihre Sitzposition und konzentrierte sich dann auf das Wasser. Tauchte hinab und suchte die Verschiedenen Elemente und Teilchen aus denen das kühle Nass bestand. Als sie sie fans betrachtete sie jedes Stück. Wenn Alaine etwas erreichen wollte musste sie dies Teilchen bewegen. Nur dann würde das Wasser sich selbst in Bewegung setzten. Alaine gab einen leichten Stoss und beobachtete wie das Wasser sich in kleinen Wellen bewegte. Der Anfang war gemacht. Die Sith widerholte diese Prozedur mit einem heftigeren Schub und diesmal wurden die Wellen größer und mehr. Wasser zu bewegen zumindest innerhalb seines Bettes war nicht schwer. Doh was war mit Wassermassen? Sie zu beherrschen fordert sehr viel mehr. Alaine ließ diese Gedanken durch ihren Kopf gehen und kam letztlich zu dem Entschluss mit etwas kleinem anzufangen. Sie würde ersteinmal versuchen eine kleine Menge an Wasser aus dem Bett zu entnehmen und vor sich in der Luft schweben zu lassen. Wieder konzentrierte sie sich auf die Flüssigkeit. Als erstes musste sie dafür sorgen, dass einige der Teilchen sich vom Rest lösten. Genau dies tat sie auch. Langsam erhob sich ein Teil des Wassers in die Luft, ehe der Tropfen zerplatzte. Etwas hatte Alaine vergessen zu kalkulieren. Wieder san sie darüber nach. Es war im allgemeinen bekannt, das Wasser ein starkes Element war, zumindest dann, wenn es in einer ganzen Masse auftrat. Die Komponenten waren so dicht aneinandergedrängt, dass sie hielten. Dies veranlasste Alaine dazu diese Technik auf einen einzelnen Tropfen zu lenken. Wenn sie die Komponenten dieses Tropfens verdichtete müsste er halten. Die Apprentice startete einen neuen versuche und wieder stieg ein Tropfen in die Höhe. Diesmal hielt er. Alaine ließ ihn langsam zu sich schweben, streckte die Hand aus und ließ den Tropfen darauf nieder. Er zerplatzte und das kühle Nass ergoss sich über ihre Hand. Alaine verzog die Lippen. Die Gesetzte der Natur waren nicht so einfach zu überwinden. Durch Berührung zerplatze ein Tropfen erst recht, da Alaines Haut den Mantel des Tropfens durchbrach. Also musste sie einen Weg finden dafür zu sorgen, dass genau dies nicht geschah. Wieder griff sie in die Macht und holte von neuem einen Wassertropfen zu sich, drehte ihn und betrachtete ihn von allen Seiten. Schließlich konzentrierte sie sich auf die Teilchen. Da sie sie verdichtete hatte war die Konsetenz gefestigt. Sie brauchte eine Art Überbrückung umd den Tropfen über ihre Hand rollen zu lassen. Erneut griff Alaine in die Macht und veränderte die Anordnung der Teilchen. Ihr Geist leitete sie und dann versuchte sie es von neuem. Langsam senkte sich die Flüssigkeit, die gebunden in diesem Tropfen war auf ihre Hand und diesmal zerplatzte sie nicht. Sie hatte ihm elastizität gegeben. Alaine ließ die Ansamlung aus Flüssigkeit über ihre Handfläche wander. Dann griff sie in die Macht und holte aus dem See weitere Tropfen. Diese ließ sie zusammen mit jenem auf ihrer Hand tanzen. Die Sonne spiegelte sich darin. Fast so wie in einem Spiegel. Die Apprentice war zufrieden mit ihrer Übung. Ließ die Tropfen zurück in den See gleiten und legte sich zurück. Dann schloss sie die Augen. Genoss die Sonne auf ihrem Gesicht. Die Ruhe, die sie hier gesucht hatte, tat ihr gut. Sie hatte sie gefunden. Ihr Geist hatte sich beruhigt und so dauerte es nicht lange bis sie eindöste. Dann umfing sie der Schlaf, nahm sie auf und deckte sie zu.

~~~~

Alaine stand mitten auf einem Dach und blickte in die Tiefe. Unter ihr erstreckte sich die Planzenwelt. Der Himmel war klar und die Sonne brannte herab. Sie ließ ihren Blick schweifen. Sah sich um und leise drangen Geräusche an ihr Ohr. Ein Summen und knistern, welches nur einem Lichtschwert zu zuordnen war. Doch von hier oben konnte sie nichts sehen. Also schritt sie zurück, den Weg denn sie genommen haben musste. Schritt die Stufen herab und kam ins innere des Gebäudes. Von dort aus bahnte sie sich ihren Weg nach draußen. Als sie die Haupttreppe hinabstieg wurden die Geräusche lauter. Alaine kam näher und als sie jenen Platz erreichte fand sie zwei Gestalten dort. Ihre gezündeten Schwerter stachen und stießen aufeinander ein. Sie blieb stehen beobachtete. Scheinbar schien niemand sonst diese Übungen zu beschauen. Sie verstand es nicht. Trat näher heran und dann erkannte sie wer da in einen Kampf verwickelt war. Vater und Sohn! Shadow umkreiste ihn wartete auf einen neuerlichen Angriff doch er kam nicht. Der jüngere Mann blieb stehen, drehte sich und wie aus dem nichts erschien jene Frau. Ein Lächeln zeichnete sich auf ihren Lippen ab, als sie zu ihnen trat. Der Sohn verbeugte sich. Einen kurzen Moment legte sie die Hand an seine Wange, dann schritt sie an ihm vorbei zu ihrem Mann. Shadwo schaltete sein Schwert ab, lächelte und zog sie an sich.
Die Übungen sind vorbei für heute. Erklärte er seinem Sohn. Doch ehe dieser gehen konnte bedeutete seine Mutter ihm, stehen zu bleiben. Beide Männer sahen sie fragend an. Das Lächeln auf ihren Lippen war noch nicht verschwunden. Du wirst ein weiteres Kind bekommen Liebster. Shadow grinste. Ein Leuchten ging durch seine Augen. Zum zweiten mal sollte er Vater werden. Es wird erneut ein Junge. Ihr ältester Sohn trat an sie heran. Seine Augen funkelten. Ich dachte schon ihr lasst mich allein! Ein Bruder. Hast du dir schon einen Namen überlegt Mutter? Sie nickte. Dies hatte sie bereits. Allerdings Exodes. Sein Name wir Arvel sein. Beide Männer nickten. Dann schritten sie gemeinsam zurück in den Tempel. Auf leisen Sohlen versuchte Alaine ihnen zu folgen. Doch sie vermochte es nicht. Denn die Bilder wechselten und diesmal fand sie sich in einer Suite wieder. Shadows Frau lag auf einem Bett. Schmerz zeichnete sich in ihrem Geischt ab. Alaine erkannte weshalb. Die Geburt ging von statten. Peinigendes Stöhnen drang zu ihr gemischt von leisen Rufen der Frau, die der Gebährenden half. Alaine trat näher heran. Von Shadow selbst war nichts zu sehen. Sie hörte die Stimme der Heilerin, die verlangte das die Herrin pressen sollte. Stunden schienen zu vergehen. Die Luft wurde langsam stickig und dann wurde die Unerträglichkeit durch einen Schrei jeh unterbrochen. Freudig stand die Heilerin mit dem Kind auf. Wusch es und legte es der Mutter in den Arm. Es war tatzächlich ein Junge. Sie hatte dem Imperator von neuem einen Sohn geschenkt. Die ältere Frau lächelte doch ehe sie etwas sagen konnte flog die Tür auf und der Sith Lord stürmte herein. Beugte sich über seine Frau und küsste sie. Arvel lag in ihren Armen. Seine blauen Augen strahlten. Er war mit leichten Haaren geboren worden wie schon sein Bruder. Auch aus ihm würde ein starker Mann werden. Ein Schleier senkte sich über das Bild und als er sich wieder hob fand Alaine sich wieder im freien vor. Erneut hörte sie das Zischen von Schwertern. Doch diesmal standen nicht Vater und Sohn im Ring sondern die beiden Brüder. Glaubst du wirklich Arvel, dass du mich einfach so besiegen kannst? Du bist zwar nicht im Staduim eines Warriors aber selbst dann bin ich dir überlegen. Der jünger schüttelte missbiligent den Kopf. Hochmut kommt vor dem Fahl Exodes. Pass lieber auf, dass ich dich nicht besiege und letztlich dafür Sorge, dass ich als erstes Vaters Platz einnehme. Erneut drang Lachen über den Platz während die beiden Brüder weiter ihren Kampf austrugen. Dies glaube ich weniger. Nach der Erfolge bin ich an der Reihe und zudem bin ich älter als du Arvel und im Rang über dir. Der jünger gab keine Antwort darauf. Er grinste nur. Parrierte den nächsten schlag, duckte sich und machte einen Ausfall. Beide warnen so sehr konzentriert dass sie die Gestalt, die sich ihnen im verborgenen näherte nicht sah. Doch Alaine bemerkte die dunkle Gestalt welche sich in Schatten hüllte und näher kam. Sie wollte etwas sagen besan sich aber eines besseren und schlich sich an die Gefahr heran. Unaufhaltsam kam die in Schwarz gekleidete Gestalt näher. Alaine sah wie etwas aufblitzte und dann ging alles schnell. Die Waffe sauste auf Exodes nieder. Drang in seine Schulter. Blut floss heraus. Arvel reagierte sofort. Mit seinem Lichtschwert schlug er zu, trennte der Gestalt den Arm ab und griff dann nach dem zweiten. Ein Schrei halte über den Platz und kurz darauf kamen andere. Shadow trat gefolgt von seiner Frau aus dem Tempel. Er brauchte nicht zu fragen was geschen war. Das Bild reichte. Arvel zwang den Gegner in die Knie und als sein Vater und seinen Mutter vor ihm stehen blieben zog er dem Mörder die Kapuze vom Kopf. Zum vorschein kam das Gesicht einer Frau. Selora! Shadow zog sie nach oben und blickte in ihr Gesicht. Ihre züge waren eiskalt. Die pupielten seltsam. So als ob sie nicht sie selbst war. und ein diablisches Lachen entrang ihrer Kehle. Wurde lauter und lauter. Der Sith Lord schüttelte sie doch das Lachen wurde nur noch schlimmer. Es dröhnte regelrecht. Die Grausamkeit, die darin verborgen lag und die Verrücktheit spiegelten sich deutlich in ihrem Gesicht wieder. Das Schwarze Haar der Frau lag ihr wirr um die Schultern. Alaine trat näher versuchte aus dem Geischt zu lesen. Doch was sie darin sah war nichts als Zorn, Hass und Irrheit. Sie war zerfressen von etwas. Mit einem Ruck löste die Verrückte sich und stand auf. Ihr alle seit solche Versager. Die Dunkle Seite hat euch verabscheut. Ihr kennt ihre wahre Macht nicht. Ein verrücktes irres Lachen war zu hören. Ihr armen Versager. Ihr nichtswürdigen Kreaturen. Ihr glaubt mich besiegen zu können. Ha! Shadow drückte sie erneut auf die Knie und seine Augen machten deutlich, dass ihr Leben an einem seidenen Faden hing. Ein neuerlicher Gegenstand blitze auf und Selora schlug ihn in das Bein des Imperators. Dann stand sie flink auf und rannte davon. Ihr Gelächter folgte ihr. Am Rand der Lichtung blieb sie sehen und lachte noch immer. Ihr erbärmlichen nichtsahnenden Kreaturen. Ihr Versager. Die Zeit wird kommen andem ich zurückkehr und besteige was mein ist! Dann verschwand sie. Nebel senkte sich erneut über das Bild. Hüllte es ein und gab es nicht mehr frei.


~~~~

Alaine erwachte. Öffnete die Augen und sah sich um. Sie war au Bastion in den Gärten. Aber noch immer glaubte sie dieses entsetzlich Lachen zu hören. Wer war diese Frau und was hatte sie vor? Die Apprentice strich sich einige Haarsträhnen aus dem Gesicht. Sie hatte gedacht, das seit sie Korriban verlassen hatte, diese Bilder der Vergangenheit ein Ende gefunden hatten. Doch dem war nicht so. Im Gegenteil auch hier schienen sie sich heim zu suchen. Die Apprentice kam auf die Beine. Eine weile musste sie geschlafen haben. Ihr Hals fühlte sich rau an so als sie versucht hätte zu schreien. Kopfschüttelnd kehrte sie zurück in das Gebäude des Ordens und wanderte durch die Gänge. Auf dem Weg zur Kantina.

~>||<~ Bastion ~>||<~ Sith Orden ~>||<~ Gänge ~>||<~ Alaine ~>||<~ auf dem Weg zur Kantina ~>||<~
 
[ Bastion ? Thronsaal ]

? Phollow ? Janem ? Veyd'r ?​

Gierig beobachtete Phollow das, was nun geschah. Völlig ergeben in dem Rausch des Rituals lauschte er den Worten seines Chissbruders und ein seltsames Entzücken lag in der Luft. MIt zunehmender innerer Erregung verfolgte er die Bewegungen Menaris und für einen kurzen Moment stand sein Mund leicht geöffnet, als dieser zum finalen Stoß ausholte.

Als der Inquisitor sich vor den Augen seines Imperators selbst richtete, und der Schmerz spürbar in der Luft lag, sickerte das Blut in die Schale. Er hätte nicht gedacht, dass es so einfach sein.

Ein anfänglich leises, vielleicht verhaltenes Lachen war zu vernehmen, es steigerte sich weiter in ein euphorisches, siegessicheres, dämonisches Lachen; so, wie wenn der Plan eines Wahnsinnigen funktioniert. Phollow spreizte die Arme aus und ergab sich emotional völlig in diesem Moment hin; ein Gefühl der totalen Überlegenheit, ein Gefühl der vollendeten Macht, des absoluten Sieges, durchströmte seinen Körper; und die dunkle Seite schien mit seinen Emotionen mitzuschwingen und seiner Befriedigung beizuwirken.

Erst langsam senkte sich der Blick des Imperators wieder auf sein Opfer, und dessen verstörter Blick war ein weiterer Genuß, dem sich Phol total hingab. Das Lachen versiegte für einen Moment und sein Blick glitt auf Veyd'r, der noch hinter dem vergehenden Janem stand und wohl auch nicht so recht wusste, was hier gerade gespielt wurde.

Ein dämonisches Lächeln warf er dem hühnenhaften Krieger zu, ehe er den Schüler Menaris mit einem kraftvollen Machtstoß an die Außenwände des Thronsaals schleuderte. Ein harter Aufprall, Veyd'r war noch am Leben, aber er war erstmal nicht in der Lage, sich aufzurappeln, einzugreifen oder wirklich viel mitzubekommen. Benommen lag er dort, so dass Phollow nun näher an seinen Halbbruder heranschritt, den das Leben zusehens immer mehr verließ. Das Schmunzeln lag noch immer auf seinen vollen Lippen, als nur noch unweit vor Janem stand und er sich nach unten beugte.

Vorsichtig legte er seine Hand auf die Wange von Janem, seltsam vertraut und doch völlig fremd. Es schien, als würde der Chiss schon jetzt kälter werden, den Lebenshauch immer mehr verlieren.


Ich hätte nicht gedacht... dass es jemals so einfach sein würde... dich auszuschalten, ohne selbst Hand anlegen zu müssen, mein Halbbruder. Ich weiss dieses Geschenk von dir wirklich sehr zu schätzen.

Ein leises Lachen hallte an Janems Ohr, ehe Phollow sich wieder erhob und auf sein Opfer niedersah.

Hast du wirklich geglaubt... das ich dir deine Worte glauben würde? Hast du wirklich gedacht, ich würde nicht wissen, was du planst? Überall ist der innere Konflikt zu spüren, jeder weiss es... auf den Gängen munkeln man, der Orden sei gespalten.

Glaubst du wirklich, ich würde zulassen, dass du schon wieder nach der Macht über das Imperium von Darth Arthious greifst, das er mir anvertraut hat? Dachtest du, ich würde zulassen, dass du alles zerstörst, was Arthious und ich erarbeitet haben?

Phollow legte den Kopf abschätzend schief und musterte den Chiss.

Oh Janem du Narr... der du immer nur nach mehr Macht gestrebt hattest und dich dafür völlig in meine Hände ausgeliefert hast. Dein Leben ist verwirkt. Dein Ziel gescheitert. Die Kontrolle... liegt bei mir!

Janem wurde immer schwächer. Bald würde er keine Kraft mehr haben, das Ritual zu vollenden... und sein Schüler war noch immer ausser Gefecht, viel zu weit entfernt.

Dann kräuselte es in der Macht. Ein seltsames Wehen durchzog die Macht und Phollow spürte es. Es war wie ein Regenschauer, der langsam niederprasselte. Licht und Dunkel schienen auf einmal ganz nahe beieinander und das, was vermischt war, löste sich auf. Es schien, dahinzuscheiden... etwas großes... unvorstellbar mächtiges. Der Gesichtsausdruck des Imperators wurde ruhiger, nachdenklicher.

Sein Blick legte sich auf Janem, dessen Oberkörper sich immer tiefer beugte. Er starb. Sein Halbbruder starb.

Der junge Mann sah Bilder, aus vergangenen Tagen. Wie ein Film, der sich in seinem Inneren abspielte. Er sah die Zeit, in der er mit dem Chiss auf Coruscant durch die Kneipen gezogen war. Wie er ihn nach langer Zeit wiedergetroffen hatte und seine Mutter befreite. Wie er Janem auf die helle Seite gezogen hatte und dann... ihr Schwur. Der Pakt der Ewigkeit...


Der Pakt der Ewigkeit... schwindet...

Leise hauchte er die Worte... als er begriff. Die Verbindung brach... löste sich auf. Der Pakt schwand durch den sterbenden Inquisitor.

Bilder von Aria'Prime durchfluteten seinen Geist, Zaos, der Vater seines Stiefbruders erschien. Phollow wankte etwas zurück, ehe sein Blick wieder auf Janem lag.


Bruder... Familie...

Phol sank vor Janem auf die Knie, packte dessen Körper und zog ihn etwas hoch.

Blut... ist dicker als Wasser. Der Pakt der Ewigkeit... darf nicht zerstört werden.

Seltsame Klarheit lag auf seinem Gesicht.

Sammle dich, noch ein letztes Mal. Fokusiere deinen Hass, gib dich in der Macht hin. Der Pakt... wird dich stärken. Schaffe einen Kanal, durch den du Kraft in deinen Körper kommen lässt.

Nimm von meiner Kraft... fokusiere mich. Entziehe mir meine Lebensessenz, um dich zu heilen.

Ich hasse dich... weil ich dich liebe, mein Bruder...

Phol riss Janem hoch, schlug ihm ins Gesicht, damit dieser wach bleiben würde. Der Chiss hob seinen Blick, sah Phollow mit schwachen Augen an.

Kurz schlichen Zweifel durch Phollows Geist. Er lies Menari von seiner Lebensessenz zehren... wenn dem Chiss dies gelang, könnte er ihn damit töten...


[ Bastion ? Thronsaal ]

? Phollow ? Janem ? Veyd'r ?​
 
Bastion - Hauptstadt - Straßen - Allegious, Ameta, Taral, Jolina, Mighella

Schon lange Zeit bevor Zodiac den Ort des Geschehens erreichte, hatte Allegious dessen herannahende Präsenz gespürt. Zodiac! Allegious hätte es gleich wissen sollen. Die Laufbahn des Warriors war schon von Beginn an mit obskuren Ansichten der Macht gespickt gewesen. Der Warrior hatte es dennoch geschafft, das Ritual, welches einen in den Rang eines Sith Warriors erhob, zu meistern, auch wenn er dort beireits beinahe sein Leben ließ. Das Sith Taith war seltsam auf seine Haut eingebrannt, mit Schlieren, beinahe unkenntlich, schon das allen war Bezeugung seiner Unfähigkeit. Die einzige Etikette, die dem Warrior gebahr, war die, den Executor mit "Lord" anzusprechen, damit endete jedoch auch schon sie unsägliche Unfähigkeit des Mannes sich entsprechend zu verhalten. Auf der anderen Seite bestand auch keine Notwendigkeit zu heucheln, wenn er sowieso jetzt sterben würde. Nur schien das der Warrior noch nicht ganz begriffen zu haben. Zodiac war bereits fertig ausgebildet, doch besaß er kein allzu hhohes Potential. Seine Fähigkeiten waren begrenzt, und damit wohl die notwendige Begründung dafür, warum er sich dem Verbannten angeschlossen hatte. Er glaubte wohl die fehlende Stärke durch Masse ausgleichen zu können. Sicherlich... und deswegen stand er nun alleine vor drei Sith. Allegious lachte wieder in sich hinein. Naiver, unzulänglicher Sith. Im Vergleich zu ihm, besaß Ameta dann doch noch einen Funken mehr Verstand.

Erbärmlich? Oh nein, Allegious war alles andere als das. Dennoch, ein Funken Respekt vor der Leistung des Sith machte sich in dem Cyborg breit. Nicht vor der Zodiac's sondern vor der Wilson's. Er hatte es geschafft einen Warrior ihm zu eigen zu machen, und das obwohl sie nicht mal gleichen Ranges waren. Etwas dass Allegious nie in seinen früheren Zeiten gelungen war. Aber die Sith von einst waren stärker gewesen. Doch auch diese Sith hatten das Imperium verraten, er dachte da zum Beispiel an Sith wie Tear oder Exodus... Vielleicht würde einst der Tag kommen, an dem er ihnen erneut begegnen würde. Um ihnen für ihren Dienst am Imperium zu "danken"... Verächtlich schnaubte der Executor. Sie besaßen keine Macht wenn sie winselnd am Ende den Schwanz eingekniffen hatten. Vorfreude machte sich in ihmbreit, einst ihre Köpfe auf dem Platz des Imperiums, hier auf Bastion präsentieren und aufspießen zu können. Selbst die Mächtigsten konnten fallen, eine Weisheit die Allegious nicht vergessen würde, wenn er auf dem Thron über die Zukunft des Imperiums nachdachte.

Der Kampf war ermüdend. Fast wäre Allegious eingeschlafen, doch er mahnte sich trotz allem zur Vorsicht. Warrior oder nicht, ungefährlich war die Lichtschwert-Klinge seines Kontrahenten sicherlich nicht. Dennoch war es ihm ein leichtes, den Warrior allmählich zurückzudrängen. Sicherlich hätte Allegious den Feind auch schneller besiegen können, doch er wollte seinen Sieg auskosten, wollte dem Gegenüber den Glauben lassen, einen Funken Hoffnung wahren zu können, um ihn dann endgültig zu vernichten. Dann wendete sich der Stil Zodiac's. Er verteidigte nur noch, wich Allegious aus. Doch der Vorteil dadurch, sein Leben länger schützen zu können, war nur geringfügig. DDoch Allegious verstand den Sinn. Der Warrior war nicht gekommen um zu vernichten, sondern um zu schützen. Ameta sollte entkommen. Beiden oblag also der selbe Wunsch. Allegious versuchte nun, sich ein wenig schwerer zu tun, als es tatsächlich der Fall war. Seine Schülerinnen wollten eingreifen, doch Allegious verbat es ihnen. Sollten alle ruhig glauben, dass er immer noch Werte wie Ehre hochhielt, wenn es nur dem Plan diente, dass die Jüngerin entkommen würde.

Seine Schülerin hielten sich ob seiner Geste, sich zu beherrschen, zurück. Taral wanderte unruhig hin und her. Beute war der Warrior für ihn, nicht mehr und nicht weniger. Wahrscheinlich fühlte er sich wieder einer ihm zustehenden Mahlzeit beraubt. Der Tuk'ata verstand immer noch so wenig. All sein eigenes Verlangen bedeute nichts zu der Gesamtheit eines wahren Sith. Taral würde immer nur ein Diener bleiben, nicht mehr und auch nicht weniger. Er würde immer ein Wesen, zweiter Klasse darstellen. Das Schicksal meinte es nicht sonderlich gut mit den Hütern der Gräber auf Korriban, und doch hatte Allegious ihm eine zweite Chance gegeben. Wenn er nur halb so weise war, wie es sein Alter andeutete, dann würde Taral in der Lage sein zu warten...


Bastion - Hauptstadt - Straßen - Allegious, Ameta, Taral, Jolina, Mighella, Zodiac
 
NPC Warrior Darth Zodiac

Bastion - Hauptstadt - Straßen - Allegious, Ameta, Taral, Jolina, Mighella

Der Warrior wurde von Allegious von einer Ecke zur nächsten gejagd.
Zodiac versuchte erst gar nicht eigene Angriffe zu platzieren da er bei jedem Gefahr leif selbst getötet zu werden. Der Nohgri behandelte ihn wie ein Spielzeug und machte mit ihm was er wollte. Es war ein Wunder das dessen Gedultsfaden nicht schon lange gerissen war und er ihm kurzerhand mit der Macht das Genick brach. Doch er musste den Willen Wilson's befriedigen. In seinem Kopf hatte sich der Wahnsinn festgesetzt. Als er in den Geist des Apprentice eingedrungen war hatte er die starke dunkle Seite in ihm gesehen und zuviel davon gekostet. Nun war er dem Menschen verfallen und kaum noch fähig logisch zu denken. Die Frau die da im Dreck lag war nicht annähernd mächtig genug um wichtig für den Verrat zu sein. Wilson opferte das Leben eines treuen Warriors um eine aufmüpfige Frau zu retten. Und selbst der Apprentice an sich hatte viele Schwächen. Er hatte Angst davor das in sich frei zu lassen was ihn mächtig machte. Er hatte Angst eine Frau zu verlieren und schwächte somit seinen eigenen aufgebauten Widerstand. Doch all dies sah Zodiac in seiner blinden Loyalität nicht mehr. Er sah nur die unendliche Stärke die der Aprentice freilassen konnte ohne zu wissen das sich jener damit selbst zerstören würde.


Der Kampf drehte sich ein weiteres Mal und Zodiac konnte wieder mehr Fuß fassen. Das Verteidigen fiel ihm leichter und sogar der ein oder andere Angriff gelang. Seine Sinne waren von der Besessenheit verblendet sonst hätte er gemerkt was Allegious mit ihm spielte. Doch das einzige was er im Moment merkte war das der Wunsch seines "Meisters" wohl nicht in Erfüllung gehen würde. Wut breitete sich in ihm aus und seine Augen funkelten bösartig. Der Verbannte hatte ihn aufgenommen und ihm sein Vertrauen geschenkt. Nun würde er ihn nicht enttäuschen. Sein Tod war unumgänglich geworden. Zu groß war die Macht des Executors und wahrscheinlich gab es nur noch Wilson der sich mit jenem messen konnte. Es kamen keine Zweifel in seinem Gedanken auf. Warum der Apprentice dann nicht selbst hier war interessierte ihn nicht. Immer mehr steigerte er sich in den Kampf und suchte nach Möglichkeiten mehr Zeit heraus zu schinden. Ohne große Eile und mit einer fast bewundernswerten Verstohlenheit näherte er sich den Schülern des Nohgri wobei die eine wohl nur seine persönliche Skavin war denn er spürte keine Macht in ihr. Sie würde nicht wichtig genug sein um den Executor inne halten zu lassen. Mit einem mächtigen Sprung landete er hinter der die er für wichtig genug hielt (Jolina) und hielt seine leuchtende Klinge quer vor ihren Hals.

Ein Schritt mehr, eine falsche Bewegung und sie wird sterben. Verschwindet von hier Allegious. Geht zurück in den Orden auf den ihr so stolz seid und trainiert um der Macht des Verbannten stand zu halten wenn er es als notwendig erachtet euch zu töten.


Sein Gesicht war ernst. Er war bereit sofort die Klinge durch den Hals der Adeptin zu jagen um Allegious eine Schwächung zu verpassen. Er glaubte nicht daran das dieser Verschwinden würde doch zumindest war es Zeit die er gewann. Zeit die den Willen des Verbannten vielleicht doch noch wahr werden ließ.


Bastion - Hauptstadt - Straßen - Allegious, Ameta, Taral, Jolina, Mighella
 
Zuletzt bearbeitet:
|| Bastion ▫ Sith - Tempel ▫ Gänge || ▫ Ilumina

Sie streifte noch einige Minuten in Gedanken versunken durch die Gänge, bevor sie ihre Schritte zu jenem Ort führten an dem sie ihr Bett und ihre wenigen Habseligkeiten hatte. Die schwarzhaarige Sith machte sich noch bettfertig, dann legte sie sich hin und schlief. Als sie am nächsten Morgen von den ortsüblichen, sich nach Geschäftigkeit anhörenden Lauten geweckt wurde, war sie regeneriert und frisch. Eine ausgiebige Dusche ließ ihr Körperbefinden noch weiter steigen, so dass sie nun mit neuem Elan die letzten Schritte ihres Lichtschwertbaus angehen konnte. Ohne große Umwege hatte sie schnell wieder zurück in den Werkraum gefunden und nahm auf dem Drehhocker platz. Sie nahm den glühenden Kristall in die Hand und ließ ihre Finger langsam und tastend über seine Oberfläche streichen. Zusätzlich wurde der Kristall einer eingehenden Untersuchung mithilfe einiger optischer Geräte unterzogen, welche minimale, fast mikroskopisch kleine Unebenheiten offenbarte.

Vermutlich würden diese nicht einmal wirklich die Funktion und Effektivität des Schwertes beeinflussen, doch Ilumina gab sich mit nichts weniger als der Perfektion zufrieden, wenn es um ihre Waffen ging. Wie ein seichter Sommerhauch wurde das Schleifgerät über die entdeckten Stellen geführt und hauchfeine Korrekturen machten das Werk vollkommen. Mit einem zufriedenen Lächeln spannte die Prophetin den Edelstein wieder aus und umschloss ihn mit beiden Händen. Tief einatmen, tief ausatmen, Azgeth löste Geist und Seele aus ihrem Körper und versank tief in der Macht, welche sie auf eine lange Reise schickte. Was am Ende dieser Reise auf sie warten würde, wusste sie nicht, doch sie wusste das sie am Ende des Weges nicht mehr dieselbe sein würde. Erste Bilder ebneten ihr den Weg in das Unbekannte.


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Das Echo eines entfernten Wisperns ließ die erleuchtete Sith die Augen öffnen. Gleißende Helle, zumindest erschien es der Erwählten als solche, blendete sie und kündete von der vollständigen Reifung ihres lebendigen Kristalls. Durch halb geschlossene Lider konnte Ilumina beobachten wie ihre Hände selbstständig handelten und den fertig gestellten Edelstein in der Kristallkammer des Lichtschwertgriffes installierten. Während langsam die Bilder der jungen Azgeth verblassten, die mit ihrer Mutter und ihrem Bruder durch die nahende Dunkelheit der Nacht floh, vollführten die Finger der einzig erkenntnisfähigen Sith das Werk indem sie den Griff schlossen. Ein leichtes Beben verkündete die Geburt einer neuen Machtnutzer ? Waffe. Das Schwert in ihrer Hand lebte, vertrieb mit jedem Herzschlag die Schleier der Erinnerung aus dem Geist der Warrior. Mit leicht zitternden Händen ergriff Ilumina ihr Lichtschwert und aktivierte es.

Mit einem fauchenden Zischen fuhr die intensivrote Klinge aus und tauchte die Werkstatt in unheimliche Schatten. Es war wunderschön! Brummend und summend ließ es die muskulöse Sith durch die Luft sausen, als sie ihr Handgelenk leicht hin und her drehte. Jetzt wo es entzündet war, flutete es den Geist der dunklen Kriegerin mit unzähligen Eindrücken. Doch für Ilumina war dies nichts Neues, bei ihrem letzten beseelten Lichtschwert war sie auf ähnliche Art und Weise überschwemmt worden. Mit einem Gefühl der Zufriedenheit, das bis in ihre Zehenspitzen reichte, deaktivierte sie die tödliche Klinge, hängte sich das Schwert an den Gürtel und machte sich auf einen Trainingsraum zu suchen, an dem sie sich mit den neuen Eindrücken vertraut machen konnte.


|| Bastion ▫ Sith - Tempel ▫ Gänge || ▫ Ilumina
 
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Langsam wanderte die Prophetin durch die Gänge und dachte über die letzten Bilder nach die sie gesehen hatte. Die junge Frau, die zerfressen gewesen war von der Dunklen Seite schien ein Komplot zu schmieden um jenen zu stürzen der als Imperator galt. Stück für Stück ließ sie sich die Bilder erneut in Erinnerung rufen. Es war merkwürdig wie sehr die Sache der jetzigen Situation glich. Diese Verräterin spiegelt mehr oder weniger jene wieder, die hier im Orden ihr Unwesen trieben. War es Absicht, dass sie jene Bilder der Vergangenheit sah seit ihr Vater in ihr das eigentliche Ich geweckt hatte? Wollte er, dass sie die Wahrheit sah und sie mit dem jetzt verglich? Wenn sie dies tat, stellte sie fest, das die Ebenen sich unterschieden. Während die damaligen Sith strenge Regeln hatten und einem Kodex der Ehre nachlebten war der heutige Orden durchwachsen von Neuheiten, Falschheit und Irrglauben. All dies schwächte ihn. Machte ihn Blind und Handlungsunfähig. Einst hatte man gesagt die Dunkle Seite würde die Jedi belnden und dafür sorgen, dass sie vieles nicht begriffen und mitbekamen. Doch nun beländete die eigene Seite sich selbst. Sie schien in einer Illusion zu leben. Einem Gefüge welches zusammengefügt war. Illusion war passend. So viele lebten in einer solchen Welt. Aufgebaut aus Träumen und Wünschen, die so Kindisch und minderwertig waren. Als Kind wollte man vielleicht Jedi werden um die guten zu beschützen und dann steigerte sich die Fantasie und man Lebte in einer Welt in der man der Held war. Umgeben von schönen Frauen, die einem aus der Hand frassen. Deren Retter man war, weil man sie vor dem Tyrannen oder Ungeheuer bewahrt hatte. Diese Welt der Träume nahm zumeist ein jähes Ende, wenn die Kinder entweder Brutal in die Wirklichkeit geschleudert oder aber sie das Stadium des Erwachsenwerdens beschritten haben. Der Traum und die darin binhalteten Wünsche zerplatzten wie Seifenblasen. Hauchdünn und empfindlich waren sie. Alaine hatte schon lange das Gefühl gehabt dass es solche Träumer auch im Orden gab. Es war verwärflich gerade zu widerwertig. Die einen waren Träumer, die anderen zerfressen von ihrem Hass währden wiederum andere ihrer Eitelkeit nachhingen. Zu jenen gehörte Kira. Die Apprentice, zu welcher sie jetzt aufgestiegen war lag sehr viel an ihrem Aussehen. Doch die Straffe, die sie hatte erleiden müssen hatte sie nicht minder beeindruckt da ihr Meister ihr künstliche Gliedmassen gegeben hatte. Etwas zu gut gemeint, wenn er sie jetzt hatte verbannen müssen. Eines fand Alaine ärgerlich, durch alles was geschehen war waren die Alpträume bei Kira im Moment fern geblieben. Doch nicht mehr lange. Jetzt, da sie nicht mehr im Orden war würden sie erwachen und die Seele der Apprentice befallen bis sie anfing an Wahnvorstellungen zu glauben. Oh ja es würde sie irre machen und nur Alaine allein würde sie davon befreien können. Eine Diabolische Strafe für ihre Taten. Aber notwenid und sie würden sie in ihre Schranken weißen. Einst hatte Alaine sie als Freundin sehen wollen und sie gewarnt. Zu jener Zeit als sie noch nicht erleuchtet war. Doch schnell hatte sich herausgestellt, das ihre Undankbarkeit und ihre Bodenlose Arroganz sie auf den falschen Weg geführt hatte. Trot Warnungen war ihr Untergang besiegelt gewesen. Jetzt musste sie mit Ranik auskommen. Alaine glaubte nicht, dass dies ein Problem darstellen würde. Erst recht nicht, da er aus ihr sein Eigentum machen würde. Dann hatte er jemanden zum Qualen und genau danach strebte er. Diese Made! Ein neuer Gedanke schlich sie durch ihr Gehirn. Ihre Vermutung das die beiden Zusammenarbeiten war vielleicht nicht so abwegig. Kira war kalt genug dafür und die beiden passten vorzüglich zusammen. Ein gelungenes Paar. Wie geschaffen füreinander. Blieb nur die Frage wer die Hosen anhatte oder ob sie sich nicht gegenseitig anfallen würden. Die Apprentice verzog die Lippen. Allein die Vorstellung war Pervers.
Alaines Gedanken hakten damit ab. Die Fäulnis im Orden war wichtiger. Deren Bekämpfung war das A und O der Sache. Doch wenn sie die Liste überdachte auf deren Namen die Anhängerschaft der Verräter standen und bei denen scheinbar täglich neue dazu kamen fragte die Raubkatze sich wie es aussehen mochte wenn die beiden Parteien aufeinandertrafen. Und noch etwas störte sie. Wer gehörte noch alles zu dieser Bande? Vielleicht sollte sie diesbezüglich Nachforschungen Treiben sobald sich Gelegenheit dazu bot! Herauszufinden wer wesen Schüler war machte keine Probleme und so konnte sie die jeweiligen Meister auch auf die Liste der Verräter stellen. Alaine zog eine Braue in die Höhe. Sie hätte zum Militär gehen sollen um dort ihr Genie zu gebrauchen. Doch andererseits war sie hier gut aufgehoben. Ihre Arbeit machte ihr Spaß und eine Sith zu sein lag ihr im Blut. Warum also sollte sie etwas anderes tun? Dass sie Agentin des I-GD war hatte seine Gründe.
Es war verwunderlich was die Jahre aus einem machten. Besonders jene, die man als Kind verbringen musste. Ungeliebt und geschlagen. Gehasst, verabscheut und später verbannt. Das Allein sein hatte ihr zu Anfang als Kind Angst gemacht und sie Weinen lassen doch im laufe der Zeit hatte sie diese Einsamkeit genossen. Sie regelrecht ausgekostet. Das beobachten von Menschen und anderen Rassen. Die Langeweile hatte sie dazu animiert, diese Individuen zu studieren. Ihr Verhalten, ihre Gestik und Mimik. Sie hatte gelernt aus dem Gesicht zu lesen. Ihre Fähigkeit Gedankenschlüsse zu ziehen und dabei fast stets richtig zu liegen hatten ihr ebenso geholfen zu überleben. Im laufe der Zeit hatte sie gelernt ihre Schlüsse mit Taktik und Analytik zu kombinieren und daraus war etwas nahezu perfektes entstanden. Für jemand normalen und Fremden musste sie Perfekt aussehen. Nun da sie zwanzig war, hatte sie all dies vereint, verbunden mit der Dunklen Seite war sie fast unübertrefflich. Ihr Geschick und ihre Inteligenz sowie ihre Weisheit und Loyalität waren ausschlaggebend. Halfen ihr stets geradeaus zu gehen. Was konnte das Leben doch Grausam sein. Welche Grausamkeit verband sich mit dies allem? Die Hölle, vor der sich einige Kulturen fürchteten, weil sie in ihren Glauben verannt waren verstanden nicht was vor sich ging. Die Pure Dummheit beherrschte so viele im Universum. Sie alle hatten ein einziges Ziel - Überleben! Niemand schien etwas darauf verschwenden zu wollen dass es nicht nur um das Überleben galt. So viel mehr war es. Doch diese begriffstutzigen, einfältigen, arroganten und selbstgefälligen Wesen rannten wie aufgescheute Hühner umher. Vergebens nach der Wahrheit suchend. Geschlagen mit Blindheit und Taubheit. Wer sehen wollte würde sehen und wer hören wollte würde Hören. Doch kein einziger von ihnen wollte dies und genau aus diesem Grund waren sie nichts als Marionetten in einem Spiel. Gelenkt von ihrer Feigheit, des nicht erkennen wollens. Oh was für ein Narr musste man sein um sich selbst zu verleugnen! Welche Idiotie! Arme Wesen, sie waren fast zu bemitleiden. Doch die Prophetin hatte kein Mitleid für sie. Im Gegenteil. Jene die Hilfe wollten würde sie helfen und den Rest würde sie sich selbst überlassen. Was brachte es auch Individuen ohne jeglichen Verstand zu helfen uns selbst dann, hatten sie diese Hilfe auch wirklich verdient? Mit Bestimtheit nicht, denn sie bettelten ja sogar noch darum. Also warum sollte man ihnen nicht gewähren wonach sie so sehr verlangten? Ihr Betteln zu erfüllen war doch geradezu eine Erfüllung. Diese niederen Unwissenden. Sie zu halten wie Tiere war einfach uns sehr wirkungsvoll. Wer würde schon solche beachten? Niemand nicht mal der Dämon. Wobei selbst er nicht erkannte was die Wahrheit war und genau dies war von Vorteil. Oh ja! Er würde zermalmt werden wie ein Stück Ahs welches man einfach hinfortwarf. Darum konnten sich dann seine Handlanger streiten. Ihnen zu zusehen wie sie sich darum zerfleischten würde wahrlich eine Freude sein. Welche Gedanken! Oh wie Grausam das Leben auch hier um sich schlug. Meist traf es nur einen einzelnen doch im richtigen Moment mussten selbst Gruppen leiden und genau diese Leid würde es sein welches die Prophetin nur belächeln würde. Mehr auch nicht. Denn es war nichts wert, rein garnichts. Der Dämon und seinen Handlanger hatten nichts verdient außer geschlachtet zu werden.

Alaine bog um die nächste Ecke und setzte ihren Fussmarsch fort. Ihr Gesicht war dunkel ebenso ihre Augen und etwas hing ihr nach. Ihre Aura, die gestärkt und dunkler war als jeh breitete ihre Flügel aus und verschlang den Gang. Oh welche Erkenntinsse sie nur auf Korriban hatte gesamelt! Welche Veränderung nur in ihr vorgegangen war. Das Ich was erwacht war war so vollkommen anders als zuvor. Doch niemand hatte es bisher bemerkt und sie würden auch weiter im dunkeln tappen. Würden gebländet sein von ihrer Blindheit. Doch genau dies war es, was sie wollte. Sie mit Blindheit schlagen, dazu verdammen, die Wahrheit nie zu sehen. Nur jene die es würdig waren würden erkennen und diese waren nicht viele. Sie gehörten nicht zu den Verrätern die alles untergruben was der Imperator einst geschaffen hatte. Alaines Schritte waren Zielstrebig und schnell und so flog ihr langes rotegelocktes Haar hinter ihr her. Dem Ziel näherkommend.


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|| Bastion ▫ Sith - Tempel ▫ Gänge || ▫ Ilumina

Einen Trainingsraum zu finden war nicht das Problem, dieses tat sich lediglich in der Auswahl einer der unzähligen Möglichkeiten hervor. Letztendlich ging es nur darum das sie genügend Platz für sich und ein paar Gegner hatte, daher wurde der erste Raum genommen, der diese Eigenschaften aufzuweisen hatte. Der Ausgewählte beherbergte auch ein paar Droiden die stumm und deaktiviert im Schatten vor sich hin rosteten. Nun ja, irgendwann würden sie Rost ansetzen. Ilumina würde gleich auf sie zurückgreifen, doch jetzt war erst einmal Ausprobieren angesagt. Die vom wahren Weg erleuchtete zog ihr neues Schwert, welches in dämonischem Rot entflammte. Das Brummen schien sich nicht nur auf die auditive Welt auszudehnen, die Schwarzhaarige spürte das Erwachen ihrer Waffe auch als Echo in der Macht nachhallen. Elegant schwang die Warrior die Waffe und fokussierte sich auf die Eindrücke die ihr von dem machtsensitiven Stein übermittelt wurden. Wie auch bei ihrem vorigen Kristall schien diese eine Art eigenes Bewusstsein zu haben und ihre Gedanken und Sinne zu vervollständigen. Wie ein Zwiegespräch schien sich Ilumina mit ihrem Kristall absprechen zu können, nur das dies in gedankenschnelle ablief. Manchmal konnte sie sich auch einfach auf eine Intuition reagieren, die von ihrer Waffe in ihren Geist gespeist wurde. Sie ließ ein paar Figuren ablaufen um dabei zu testen welche Eindrücke sie dabei empfing. Das Schwert schien fast allein zu handeln, die von der Wahrheit durchströmte Sith musste nicht einmal einen Gedanken an das Führen der Waffe verwenden. Eine ausgezeichnete und sehr erfreuliche Erkenntnis. Nun wurde es noch interessanter als Ilumina mit der anderen Hand an ihre Hüfte griff und das andere Schwert aktivierte.


Vielleicht hätte sie sich, als sich damals diese Idee in ihren Kopf gebildet hatte, nähere Gedanken machen sollen. Als nun das zweite, „externe“ Bewusstsein erwachte, hatte Ilumina etwas das man gemeinhin als „Flash“ bezeichnete. Die Summe an eingehenden Signalen überforderte einen Moment den Geist der erfahrenen Sith. Sie wankte ein wenig hin und her und versuchte sich von der Flut der Eindrücke nicht überwältigen zu lassen. Es war im wahrsten Sinne des Wortes überwältigend. Es war wie eine Geburt, wie ein Erwachen. Als würde sie das erste Mal in ihrem Leben richtig sehen und ihre Umgebung vollständig wahrnehmen. Alles schob sich nach und nach an seinen Platz und die wie ein gewaltiges Puzzle zusammengesetzt. Das war es! Eine Wahrnehmung die ihr bisheriges Leben wie eines in Dunkelheit erschienen ließ.

Wie ein Netzwerk verbanden sich die drei Teile von Iluminas Geist und wurden zu mehr als der Summe der Einzelelemente. Wie bei einem Sensor der auf Echolotung basierte wurde nun ihr Geist mit zwei weiteren Quellen gespeist, was ihr ein Bild lieferte dass an Präzision und Detailreichtum dasjenige, welches nur durch einen Sensor geliefert worden war, klar in den Schatten stellte. Derart von Eindrücken erfüllt konzentrierte sich die Warrior nur auf sich und die Macht, versank in dieser und ließ sich von ihr erfüllen. Mit jeder verstrichenen Minute ebbte der Sturm ab und die Informationen kamen gebündelter und klar gefiltert. Es war fast so als hätte sie Augen im Hinterkopf, ihre gesamte Umgebung war für sie klar erkennbar. Selbstverständlich waren ihr keine zwei neuen Augen gewachsen, aber innerhalb der Macht gab es kein vorne und kein hinten. Ihr Macht – Spürsinn war nun um einiges mächtiger und ein Gegner der von hinten kam würde somit absolut keine Vorteile haben. Es war egal aus welcher Richtung er angriff.

Eigentlich konnte der Tag nicht mehr besser werden, sie würde nun austesten ob diese neue Wahrnehmung wirklich so grandios war wie sie es sich ausmalte. Ilumina die Erleuchtete, ging hinüber zu den Trainingsdroiden und studierte die Anzeigen an ihnen. Sie stellte die beiden möglichen Regler auf mittlere Stufe und schaute mal was dabei herauskam. Nach einer halben Minute schaltete sie auf die höchste Stufe, was sie dann wenigstens etwas beanspruchte. Die beiden, grob an Humanoide erinnernde, Droiden gaben mit ihren Blastergewehren eine Salve um die andere auf die Sith ab, zielten wirklich sehr präzise und bewegten sich in einer Geschwindigkeit, die für jeden Nicht – Machtnutzer tödlich gewesen wäre, doch die Schwertmeisterin parierte einfach nur lässig die Plasmageschosse. Immerhin ergab sich für sie so die Möglichkeit das zurückwerfen der Blasterschüsse zu verbessern.

Die Anzahl an hin und her zuckenden Blasterblitzen verdoppelte sich fast als sich Ilumina auf das gezielte Lenken der abgewehrten Geschosse konzentrierte. Nach gut zehn Minuten war ein recht makabres Bild entstanden. Während die Warrior sich scheinbar nach einer unhörbaren Musik bewegte und mit leuchtenden Stäben vor sich durch die Luft wischte, wurde der Raum zwischen ihr und den Droiden von derart vielen Schüssen erleuchtet, das man darin schon fast eine Art Lichtspiel sehen konnte. Die Rümpfe der Droiden waren mit geschwärzten Stellen nur so übersät, aber noch nicht weiter beschädigt. Nachdem nun Ilumina gesehen hatte das diese Droiden sie einfach nicht fordern konnten, unterband sie das Feuer und befahl ihnen sich zu deaktivieren. Sie würde sich andere, leistungsfähigere Droiden suchen müssen, oder gleich mit anderen Sith trainieren, die was konnten. Doch welcher Warrior oder niederer Sith sollte der Prophetin noch trotzen können? Sie hatten keine Schwerter wie sie welche besaß. Diese Unwürdigen würden nur auf ihre Machttechniken zurückgreifen können. Im Schwertkampf würde nur noch ein Inquisitor oder gar ein Executor eine Herausforderung sein. Mit einem verächtlichen Schnauben deaktivierte die Erleuchtete ihre zwei Klingen und steckte sie wieder an ihren Gürtel. Der Test war ein voller Erfolg gewesen.

So was konnte sie nun tun? Ihr Schüler war noch immer nicht zurückgekehrt und inzwischen interessierte es sie auch nicht mehr. Wenn er draufging, wen störte das? War sonst jemand auf Bastion anwesend mit dem man in irgendeiner Form interagieren konnte? Eine kurze Überprüfung der im Tempel befindlichen Auren zeigte ihr mindestens eine Person an mit der man sich abgeben konnte. Alaine war schon wieder zurück? Hm, was hieß schon? Sie hatte wochenlang an ihrem Schwert gebaut, in der Zeit war mit Sicherheit so einiges passiert. Also gab es ein nächstes Ziel für Ilumina. Zügig setzte sich ein Fuß vor den anderen und trug die Warrior in Richtung ihrer Freundin. Eine Reunion der beiden Prophetinnen würde also stattfinden. Die Frage war ob die Rothaarige sich immer noch für eine Prophetin hielt. Inzwischen hatte Ilumina erkannt das sie auf dem Weg zur Kantine war, nun ja etwas Nahrungsaufnahme konnte nicht schaden. Kaum hatte sie den Speisebereich erreicht, da sah sie Alaine durch einen anderen Durchgang treten. Zielstrebig steuerte sie auf die junge Frau zu und blieb vor ihr stehen. In minimaler Weise wurde die Frau, die schon soviel verschiedenste Gefühle in ihr ausgelöst hatte begrüßt.


Alaine!

|| Bastion ▫ Sith - Tempel ▫ Kantina || ▫ Ilumina & Alaine
 
Sith-Orden - Trainingsraum ? mit Charon, Tasos, Xaragorn und Nexx

Es tut ihm leid? Echt? Na ja, wenn Charon es nicht für wert erachtete die Störung zu beachten und mit einer Strafe zu belegen, dann hatte Alisah auch nicht das recht unhöflich zu sein! Erst echt wo dieser Darth Nexx über ihr stand in der Hierarchie des Ordens und im Augenblick störte Alisah eigentlich auch am meisten an seiner Meisterin! Bäh, Arica! Alisah verzog kurz ihr Gesicht bei dem Gedanken an die doofe Arica, riss sich dann aber zusammen und nickte Nexx zu als er flüsternd nach ihrem Namen fragte.

Alisah Reven! Adeptin von Lord Charon!

Erwiderte sie ebenso flüsternd auf seine Frage und betrachtete sich die nun sichtbarer gewordene, glänzende Maske vor seinem Gesicht genauer! Wieso er die wohl trug? Sah er da drunter so übel aus? Hatte Arica ihn verunstaltet? Zutrauen würde Alisah es ihr ganz bestimmt. Na egal was oder wer hinter dieser Maske steckte. Trotz deren grimmigem Ausdruck sah sie zusammen mit dem Turban eigentlich gar nicht so schlecht aus! Alisah hätte jetzt vielleicht sogar einen Hauch von einem Lächeln auf ihr Gesicht gelassen, wenn Nexx sich nicht ausgerechnet jetzt vor ihr auf baute als wollte er schon allein dadurch seinen höheren Rang herauskehren? Boh, echt! Man war der eingebildet. Alisah straffte ihren Körper jetzt auch ein bischen mehr! Auch wenn er vom Rang über ihr stand, klein machen würde sie sich vor dem ganz sicher nicht.
Menno! So ne Maske war aber gar nicht so schlecht! Das musste sie schon zugeben. Wenn sie auch so was auf hätte, könnte sie ihm zum Beispiel jetzt die Zunge raus strecken und die Augen verdrehn ohne das er?s merken würde. Aber sie hatte keine und so musste sie sich zusammen reißen und kaute nur etwas auf ihrer Unterlippe während sie nach grübelte! Wenn sie sich recht erinnerte war dieser Darth Nexx noch nicht Arica?s Schüler, als sie das letzte Mal auf die Frau getroffen war. Das hieß, der war auf jeden Fall nach Alisah in den Orden gekommen und stand jetzt auch über ihr! Alle wurden befördern nur sie nicht. Sehnsüchtig blickte Alisah einen Moment zu ihrem Meister hinüber. Wann würde sie Charon nur beweisen können das sie auch schon lange nicht mehr nur die Macht einer kleinen Adeptin hatte. Sie war doch stark und das sie noch keinen Jedi hatte töten können lag ja nun nicht an ihr! Oder? Na ja, sie musste es akzeptieren! Außerdem war?s auch nicht wichtig welchen Rang sie hatte nur ihre Macht war wichtig und die stieg, dank der Lehren ihres Meisters. Sollten Andere sie doch unterschätzen und für ne dumme, kleine Adeptin halten. Pha!
Trotzdem schnaufte Alisah leise bevor sie vorsichtig und immer noch flüsternd fragte.


Arica ? ähm ?

Alisah erinnerte sich gerade noch daran, das es nicht gut rüber kommen würde, wenn sie die deutlich über ihr stehende Sith nur mit Arica betiteln würde.

? Lady Arica is echt ihre Meisterin?

Sith-Orden - Trainingsraum ? mit Charon, Tasos, Xaragorn und Nexx
 
|| Bastion ▫ Orbit ▫ ISD II Nir?taj ▫ Ash?rak ? Bereich ▫ Folterkammer || ▫ Selina ▫ Ysim & Drizzt

Sie hatte gewusst dass er ihr irgendwie wieder einen Strick aus ihren Worten knoten würde, doch dass er ihr wieder vorwarf dass sie selbst Schuld war machte sie sauer. Das verdammte Zeug in ihrem Körper machte sie benommen und bremste ihre Gedanken um gleichzeitig jegliche Bewertung ihres Gedankengutes zu unterbinden. Sie musste etwas unternehmen! Sie durfte ihm nichts verraten das ihre Liebsten auch noch in den Untergang riss.

Wenigstens Ulic, Horox und Xavia sollten verschont bleiben. Sie hatte mittlerweile die Augen geschlossen und gab sich diesem, irgendwo in der Tiefe verankerten, Gefühl des Widerstandes hin. Es waren bloß chemische Reaktionen, die sie in diese Handlungsweise und zu diesem Verhalten zwangen. Es sollte doch möglich sein dies zu bekämpfen. Um wenigstens eine Antwort geben zu können die keinem schadete, antwortete sie Ysim.


Nein, ich habe keine Kinder. Dafür hatten wir in all diesem Wahnsinn überhaupt keine Zeit.


Verdammt! Selina konzentrierte sich auf ihren Körper und fokussierte sich auf ihren Blutkreislauf. Körperfremde Stoffe sollte sie doch spüren können. Und in der Tat, wie ein dunkler Schatten in dem Leuchten das ihr Blut darstellte, wurde der Giftstoff deutlich erkennbar von der Macht hervorgehoben. Virenbekämpfung funktionierte nach dem Prinzip körpereigene Abwehrstoffe zu aktivieren, die, ausgestattet mit dem richtigen DNA Code, die Angreifer im eigenen Körper unschädlich machten.

Selina leitete die Macht zu diesen Schatten und ließ sie dort ihr Werk tun. Es brachte nichts die Macht zu zwingen sie zu heilen, denn das funktionierte nicht. Sie tat es von alleine, man musste nur Geduld haben. Während sie hoffte dass ihre Maßnahme Erfolg hatte, schaute sie Ysim an, dessen Gesicht nun gar nicht mehr freundlich aussah. Aber das störte sie nicht mehr, sollte er sie doch töten oder quälen. Es war das Schicksal ihrer Familie hier auf Bastion ihr Ende zu finden, warum also dagegen aufbegehren?


Sagt was werdet ihr eigentlich tun wenn alle Jedi getötet sind und ihr als mächtigster Sith auf dem Thron sitzt?

Ysim fragte sich sicher ob sie unter dem Einfluss der Drogen nicht ganz Frau ihrer Sinne war oder ob sie leicht blöde war, aber Selina war ganz klar. Und sie wollte wissen ob sie die Antwort bekam die sie erwartete. Sofern er sich überhaupt genötigt sah ihr zu antworten.

|| Bastion ▫ Orbit ▫ ISD II Nir?taj ▫ Ash?rak ? Bereich ▫ Folterkammer || ▫ Selina ▫ Ysim & Drizzt​
 
[Bastion, Ordensgebäude, Trainingsraum]- Charon, Alisah, Tásos, Xaragon

Der Kampf zwischen den beiden Jüngern wurde schnell nebensächlich ? Charon hatte derlei Kämpfe schon zu oft erlebt, die plumpen Bewegungen, der kümmerliche Anfängersadismus, die zaghaften Versuche, sich der dunklen Seite zu öffnen? es waren Rohdiamanten, die nach wie vor einen langen Schleifprozess vor sich hatten. Wie auch Alisah.
Was verbarg sie vor ihm? Wie war sie dazu in der Lage? Irgendein Sith musste es ihr beigebracht haben ? als sie von den Jedi kam und Charon sich ihrer angenommen hatte, war ihr naiver Geist offen gewesen wie ein Buch. Das hatte sich geändert. Reven? Möglich. Es gab viele Sith, die nicht mit den Idealen des Wächters einher gingen und schleichend versuchten, seine Autorität zu untergraben. Von fast allen wusste er, die meisten ignorierte er. Er war der Wächter des Ordens der Sith, er war der Herr der düsteren Katakomben und Gott des Schicksals all jener, die sie zu betreten wagten. Er wusste Dinge, die kein anderer Sith wusste ? bis auf den Imperator.
Kurz verengten sich die gelben Augen des Wächters zu feurigen Schlitzen, als die Prüfung durch eine weitere Präsenz gestört wurde ? wer wagte es, zu intervenieren, während er über die Zukunft des Ordens entschied?
Eine Reaktion musste ausbleiben. In diesem Moment gelang es Xaragon, den bisher dominierenden Tásos in die Defensive zu drängen und de facto zu entwaffnen. Charon seufzte. Tásos? alte Schwäche. Unwürdige Made?


?Manchmal, Xaragon, ist der Tod eine Belohnung, aber das Leben eine Strafe??, sprach der Wächter bedeutungsschwer und bedachte den bemitleidenswerten Tásos mit einem vor Verachtung triefenden Blick. Es war nützlich, diese Kreatur weiterhin am Leben zu erhalten ? als Mittel, alle anderen Jünger erkennen zu lassen, wie wehrlos und unfähig sie tatsächlich waren. Und um ihn in Prüfungen wie dieser immer wieder zu demütigen, bis der geschundene Mann dereinst den Freitod wählte ? den Charon ihm verweigern würde.

?Du hast die erste Stufe der Würdigkeit erreicht. Der Weg, der vor dir liegt, ist länger und schwerer? jedes Scheitern wird fatal enden. Denke immer daran, dass du auch hier fast gescheitert wärst. Vergiss es niemals.?

Auf der Miene des Inquisitors zeigte sich ein hässliches Grinsen.

?Doch vielleicht kann ich dir helfen. Ich verfüge über die Mittel, dieses Ereignis tief in dein Gedächtnis einzubrennen??

Der Inquisitor riss die Hände empor und wie schon so oft formten sich vor ihren Spitzen knisternde, bläuliche Entladungen, die Xaragons Körper erfassten und von Tásos besiegtem Körper wegschleuderten, der seinerseits eine kleine Ladung abbekam. Hilflos gegen die Wand gepresst musste Xaragon erdulden, wie der manifestierte Hass, die Gestalt gewordene Dunkle Seite sich über seinen schwachen Leib ergoss und ihn mit unendlichen Qualen überzog.
Es dauerte einige Minuten, ehe Charon lachend von ihm abließ.


?Geh nun, Adept des Ordens? und erinnere dich immer an diesen Moment.?

Mit der ihm eigenen Beiläufigkeit befasste Charon sich nun mit dem Neuankömmling (Zenon), der nicht nur den Fehler begangen hatte, diese Prüfung zu stören, sondern zudem, sein Gesicht hinter einer fast lächerlichen Maske zu verbergen. Die Eigenschaft eines Feiglings, der sich vor seinem eigenen Spiegelbild fürchtete.

?Nun, Alisah??, sagt er leise.

?Möchtest du mir deinen? Gesprächspartner nicht vorstellen??

Die Maske des Neuankömmlings entwickelte urplötzlich ein Eigenleben und löste sich vom Gesicht des Sith, um ohne Umwege direkt in die fordernd ausgestreckte Hand des Inquisitors zu rasen, ohne dabei auf die Befindlichkeiten ihres Trägers zu achten.

?Du siehst, meine Schülerin, der Schein trügt. Oft kaschiert er nur die Ängste dessen, der ihn hervorruft. Diesen da hat Salassar geprüft? Arica Kolars Schüler, nicht wahr??

Der Wächter schnaubte verächtlich.

?Apprentice? Nun, wie dem auch sei. Was führt dich her, Schüler Arica Kolars??

[Bastion, Ordensgebäude, Trainingsraum]- Charon, Alisah, Tásos, Xaragon, Zenon
 
Orbit von Bastion - ISD II Nir'taj - Ash'rak Bereich - Folterraum

?Wie Kakerlaken kann man euch Jedi nicht völlig auslöschen. Wer das glaubt ist ein Narr.?

Er sah kurz zu Drizzt und sah dann wieder in ihren halb geschlossenen Augen.

?Wenn ich irgend wann mal der mächtigste Sith bin, wirst du nicht mehr leben....von daher...braucht es dich nicht zu kümmern was ich dann tue.?

Schade. Keine Kinder. Nun ja, dann eben was anderes. Er wand sich ab und griff nach einem weiteren kleinen zylindrischen Behältnis, den er in die Injektionspistole steckte. Die Nadel kaum angesetzt stach er schon zu in flößte ihr das Antiserum ein, damit sie von dem Wahrheitsserum befreit und somit wieder für Folter bereit war. Es dauerte einige Minuten, bis sie wieder halbwegs klar denken konnte und er sich wieder ihrer annehmen konnte.

?Drizzt. Hilf mir mal.?

Im nächsten Augenblick war der Jünger schon da, um einen der Arme von der Jedi zu nehmen und sie vom Tisch herunter zu ziehen. Ysim nahm ihren anderen Arm und zusammen schleppten sie sie zur Wand, wo der Sith Lord sie ankettete. Sie war nach wie vor unbekleidet und lediglich die Bactaverbände, die sich aber alle auf ihren vorderen Seite befanden, verhüllten die Haut.
Genau zu diesem Zwecke hatte sich der Sith Lord auf Bastion etwas ?gekauft? , das er nun einsetzen konnte. Dieses Folterinstrument holte er sich jetzt per Machtgriff. Als der Griff der Geißel seine Hand berührte schloss er diese darum und wand sich der Jedi zu. Das Zusammenschlagen der angespitzten rasiermesserscharfen Durastahlstücke am Ende jeder der neuen Ketten erfüllte den Raum, als er das erste mal ausholte.


?Wo befindet sich dein Schüler??

Er wartete nur drei Sekunden, dann schlug er zu. Die neun Ketten peitschten nach vorne und die Enden bohrten sich erbarmungslos in ihren Körper. Sie schrie auf und zerrte an den Metallringen die sie an der Wand fest hielten, konnte aber nichts dagegen tun. Als der Sith dann an der Geißel zog schrie sie noch lauter, da die Wiederhaken an dem Fleisch rissen das er nun einfach mit hinaus riss. Blut spritze auf den Boden, als hätte man eine Wasserleitung angebohrt oder jemanden enthauptet.
Der Sith grinste in sich hinein und drückte dem Jünger die Geißel in die Hand.


?Mach weiter bis sie redet.?

Er trat einen Schritt zurück und ging zum Schrank, wo wieder zwei Injektionen bereit stellte. Drizzt schlug zu - mit weniger Härte wie Ysim - und erneut keuchte und schrie die Jedi. Diese kurze Pause nutze der Sith Warrior um ihr diese beiden Seren zu injizieren. Die eine sorgte wieder dafür das sie nicht zu schnell ohnmächtig wurde und das andere das sie mehr litt als normal üblich. Dann entfernte er sich wieder und der Jünger konnte erneut zuschlagen...

Orbit von Bastion - ISD II Nir'taj - Ash'rak Bereich - Folterraum
 
Bastion - Hauptstadt - Straßen - Allegious, Taral, Jolina, Mighella, Zodiac

Das sie einen schweren Fehler begangen hatte, bemerkte Ameta zu spät. Kaum merklich hatte sich Allegious' Verhalten geändert. Viel zu spät wurde sie sich bewußt, dass die trügerische Sicherheit, in der sie sich gewogen hatte, vorbei war. Und viel zu deutlich erkannte sie nun, dass ihr Leben vorbei war.
Helles Licht explodierte vor ihrem inneren Augen, als der Schmerz jeden Winkel ihres Körpers einnahm, den die Misshandlung durch den dunklen Lord hervorrief. Sie hörte das Bersten ihrer Knochen weniger, als dass sie es überdeutlich spürte. Die Knochensplitter, die von innen tief in das Fleisch eindrangen und es an einigen Stellen aufriss. Das warme Blut, das tiefrot und Warm aus den Wunden hervorquol und an ihnen herabsickerte. Der harte Aufprall, als ihre Beine aufgrund dieser Misshandlung unter ihr nachgaben und sie zu Boden stürzte.
Nur noch verschwommen nahm sie ihre Umgebung wahr. Wie dicker Nebel breitete sich der Schmerz aus und ließ ihren Verstand langsam ins Bewußtlose treiben. Sie merkte nicht mehr, als weitere Knochen brachen. Sie merkte nicht mehr wann oder wieso Allegious sein Tun unterbrach. Nur noch aus weiter Ferne hörte sie ihre eigenen Gedanken, bevor sie in tiefe Dunkelheit versank. Dunkelheit, die den Schmerz aus ihrem Bewußtsein verscheuchte und angenehme Ruhe verbreitete. Dunkelheit, die die junge Frau in Geborgenheit hüllte und alles vergessen ließ. War dies ihr Ende? Fühlte es sich so an zu sterben?

Die Jüngerin sank immer tiefer in ihr Innerstes hinab. Unfähig sich an die Oberfläche zurück zu bewegen. Die Schwärze hielt sie gefangen und versperrte ihr die Sicht auf das Drumherum.

Daher sah sie nicht, wie sich Zodiac in den Kampf einmischte. Wußte nicht, dass er der Grund für Allegious Einhalten war. Sie merkte auch nicht, wie der Warrior eine Frau als Geisel nahm und damit seinen Gehilfen eine sichere Minute verschaffte, um die schwer verletzte Frau aus der Reichweite von Allegious zu bringen.

Ameta nahm auch nichts davon wahr, dass sie in einen bereit stehenden Transporter getragen wurde, der sie weit weg von dem Schauplatzt führte. Geradewegs zu einem großen Hospital, wo man sich gleich ihrer Annahm. Ohne zu zögern wurde sie in ein Bacta-Tank gesteckt, nachdem man ihre gebersteten Knochen in die Haut zurück geschoben hatte. Der Rest würde die heilende Wirkung des Bactas übernehmen. Es würde die Knochen neu aufbauen und heilen. Die darüber befindliche Muskelmasse rekonstruieren und die Haut verschließen. Und dies alles in einigen Wochen.

Die junge Frau sah sich in der schwarzen Umgebung um. Leere. Nichts als undurchdringliche schwarze Leere. Selbst ihr Kopf fühlte sich leer an. Unfähig das eben Geschehen zu rekonstruieren und ihr ins Gedächtnis zurück zu rufen. Ameta konnte sich an nichts erinnern. Und so ließ sie sich auf den Boden sinken. Ohne Erinnerung und den Drang irgendetwas an ihrer momentanen Situation zu verändern, saß sie in der sie umgebenden Dunkelheit.


Bastion - Hospital - dümpelnd im Bacta
 
[Bastion - Hauptstadt ? Straße ? Mighella, Ameta, Jolina, Allegious, Taral]


Interessant zu sehen, dass Allegious scheinbar beschlossen hatte der Fremden das Leben zu schenken. Welche Pläne waren es nur, die der jungen Apprentice verschlossen blieben? Ihr Meister musste etwas damit bezwecken sie zu verschonen. Ähnlich wie schon Wilson zuvor, war nun auch Ameta eine Verbannte des Ordens.

Die Worte der?, nun konnte man sie wohl ebenfalls Verräterin nennen, verblüfften Jolina allerdings ein wenig. Waren ihre Überlebensinstinkte derart verkümmert, dass sie es wagte ihren Meister auch noch ob seiner Gnädigkeit zu fragen? Sie schien ebenfalls erkannt zu haben, dass Allegious irgendetwas damit bezweckte und wollte den Grund dafür erfahren. Mutig und sehr dumm ihr Leben derart zu verspielen. Allegious fand sogar die Muse Ameta zu erklären, welchem zukünftigen Schicksal er sie aussetzte. Doch die Närrin zog sich nicht zurück und würde so gewiss bald die Geduld des Noghri überspannen.

Jolina sah auf als der Noghri seine Arme erhob und die Fäuste ballte. Sie spürte wie er die Macht für sich arbeiten ließ und lachte euphorisch auf, als die Beinknochen der Verräterin lautstark brachen. Schmerzen durchfuhren sichtbar den Körper Atmeta´s und weitere Knochen zerbarsten und drückten sich durch Fleisch und Haut. Die Schülerin kicherte ob der Dummheit der einfältigen Jüngerin. So verdienten es Alle, die dem Worten des Executors zu trotzen wagten.

Doch es endete nicht wie Jolina es erhofft hatte. Allegious ließ von seinem wunderbaren Werk ab und sprach von Rettung für die Verräterin. Dann begann er selbst zu lachen und die junge Apprentice sah den Grund (Zodiac) für die Worte des Noghri heraneilen. Ein mächtiger Sith stürmte heran und stürzte sich sogleich auf den Cyborg. Dieser überraschend aufgetauchte Kontrahent war gewiss schon im Rang weit über dem eines Apprentice und doch gewiss kein Gegner für eine Sithlord wie ihren Meister. Dieser Eingriff signalisiert nunmehr wie schlecht es um den Orden wirklich bestellt war. Allegious war nicht Paranoid, nein er sah was vor sich ging.

Mighella und Sie schickten sich an ihrem Meister beizustehen, doch eine unmissverständliche Geste machte ihnen klar, dass der Executor kein Handeln seitens seiner Begleiter duldete. Also hielten beide inne und beobachteten das Schauspiel der beiden kämpfenden Sith. Für Jolina bestand gar kein Zweifel, dass ihr Meister gewinnen würde. Es war schon erstaunlich dämlich was der Unbekannte da veranstaltete. Doch wenn sie alle zu dem Noghri kommen würden, wäre die Säuberung des Ordens eine wahrlich kurze Angelegenheit.

Die Dreistigkeit des Angreifers kannte keine Grenzen und so landete er mit einem beeindruckenden Machtsprung neben der Schülerin des Executors und hielt ihr die Klinge seines Schwertes an den Hals. Erst verblüfft, dann Zornig sah sie den Verräter an der es wagte sie zu bedrohen. Doch Allegious hatte befohlen nicht einzugreifen und so regte sich Jolina nicht ein Stück. Das Lichtschwert summte bedrohlich nahe an ihrem Hals und doch vertraute Jolina ihrem Meister. Dieses Subjekt lag in den letzen Atemzügen. Seine Drohungen würden vergeblich seine Qualen nur verlängern.


?Dein letzter dummer Fehler!?


Zischte Jolina hervor und sah Zodiac grinsend an. Dabei wurde es ihr in der Gegend ihres Halses langsam bedenklich heiß.



[Bastion - Hauptstadt ? Straße ? Mighella, Ameta, Zodiac, Jolina, Allegious, Taral]
 
Bastion - Hauptstadt - Park - Tasela, Wilson

Tasela suchte sich einen größeren Stein um diese neue Fähigkeit zu üben. Ihr Fortschritt in der letzten Zeit war erstaunlich und schon bald hatte sie genug Kenntnisse um ihm als eine helfende Hand zu unterstützen. Wilson spürte ihre tiefe Verbundenheit zur dunklen Seite. Ihr ganzes Wesen hatte sich in der letzten Zeit verfärbt. Aus ihr sprach förmlich das Böse und sie war ihm ähnlicher geworden als er es vermutet hätte. Schließlich schaffte sie es nach einiger Zeit den Stein zumindest zu bewegen. Vielleicht war es voreilig von ihm sie nun zu unterbrechen doch die Zeit drängte. Die ganze Zeit war er mit der Macht näher an dem Kampf dran geblieben und nun schien sich alles zum schlechten zu wenden. Zodiac kam immer mehr in Bedrängnis und wusste sich kaum noch zu helfen. Auch Ameta's Aura wurde immer schwächer. Sie starb! Ohne zu zögern rannte er mit eine irrwitzigen Geschwindigkeit zur Straße wo ein Speeder für Transportzwecke stand. Ein paar zwielichtige Gestalten standen vor jenem.


Wollt ich euch Credits verdienen? Holt eine schwer verwundte Frau 6 Straßen weiter von hier ab und ich gebe euch 1000 Credits. 500 sind Anzahlung. Ihr könnt euch den Rest dann im Imperials Inn abholen.

Er reichte den zwei kräftig gebauten Menschen das Geld und diese nickten zur Zustimmung. Wahrhaft schnell waren sie in dem Speeder und rasten ihrem Auftrag entgegen. Wilson begab sich wieder zurück die ein wenig verwundert auf ihn wartete.

Ich bin beeindruckt von deinen Fortschritten. Deine Macht wächst von Tag zu Tag und es wird allmählich Zeit dich mit größeren Aufgaben zu unterrichten. Das Netz das Allegious spannt wird allmähich zu dicht und wir werden eine Weile von Bastion verschwinden.

Er drehte sich um und ging in Richtung des Imperials Inn. Seine Gedanken waren beschäftigt mit der Sorge um Ameta. Doch sie aufzusuchen würde im Moment nichts bringen. Wenn er sie so zugerichtet und hilflos sehen würde wäre sein Tod nur noch Formsache. Allegious würde für alles büssen....doch nicht heute. Seine Schritte trugen ihn eilig seinem Ziel entgegen. Wer weiß wie lange Zodiac noch durchhalten würde. Dannach wäre das Ziel des wahnsinnigen Noghri wohl klar.


Wir werden wohl mehrere Wochen wegbleiben. Pack dennoch nur das notwendigste ein. Und achte auf zivile Kleidung. Wir müssen vermeiden das man uns entdeckt.

Er ging wortlos in sein Zimmer. Sie würden mit einem zivilen Frachter fahren. Die dortigen Kontrollen dürften seit den letzten Unruhen wohl ziemlich verschärft wurden sein und somit musste er alles verbergen was ihn erkenntlich machte. Sein Blick fiel auf eine elegante Sonnenbrille die er noch aus seiner Vergangenheit kannte. Ihre Gläser waren tiefschwarz und nach außen hin mochte man so nichts erkennen. Auch die restlichen Kleidungsstücke die er auswählte könnten dem eines Urlaubers gehören.
Ihr Weg würde sie nach Coruscant führen. Er hatte bis heute noch nicht herausgefunden wer die Mörder seines Vaters waren. Und wenn die Jedi den Angriff auf Corellia überlebt hatten dann dann würde dies eine willkommene Abwechslung für seine Schülerin sein. Auf ein Datapad speicherte er die Nachricht für Ameta das er ein paar Wochen weg war. Doch er würde wiederkommen und sie aufsuchen. Er legte es auf den Tisch neben das Bett und verließ den Raum. Vor dem Zimmer wartete schon Tasela. Auch ihre "Verkleidung" war gut gewählt sodass sich die beiden ohne Verzögerung aufmachten. Jede Sekunde konnte zuviel sein und Wilson spürte Zodiac nicht mehr. Vor dem Imperials Inn warteten die zwei wuchtigen Menschen auf ihre Bezahlung. Der Apprentice schenkte ihnen keinen Blick und lief einfach weiter. Einer der beiden kam auf ihn zu und stieß ihn an der Schulter nach hinten.

Vielleicht rückst du mal mit der restlichen Kohle rüber!

Wutschnaubend pumpte sich der wirklich groß gewachsene Mann vor ihm auf und sein Gefährte stellte sich schräg hinter ihn. Das Gesicht des Sith war emotionslos und kalt als die Worte wie ein vernichtendes Urteil seinen Mund verließen.

Töte sie!

Seine Augen funkelten bedrohlich. Schon schnellte seine Schülerin an ihm vorbei und ging auf die Störenfriede los. Ihre Klingen beendeten die Sache schnell und gründlich sodass Wilson fast amüsiert grinste. Sie würde sich auf der Suche nach dem Mörder seines Vaters durchaus als nützlich erweisen. Mit einem kurzen Nicken honorierte er ihre Leistung bevor sie weiter zum Raumhafen der Stadt liefen. Als sie in die Nähe des großen und schwer bewachten Gebäude kamen setze Wilson die Brille auf um nicht von den Häschern Allegious die sicher auch hier unterwegs waren ertappt zu werden. Der Wolkenbruch von vorhin war vorrüber und die Sonne schien nun wieder. Ohne Probleme kamen sie an den Kontrollen vorbei. Ihre Begründung für das Verlassen bastions war eine einfache Urlaubsreise mit seiner Tochter nach Coruscant. Auch die entsprechenden Tickets zu kaufen war kein Problem und so saßen sie wenig später in einem der Personentransporter die zu dem Stadtplaneten reisten. Es war laut und ungemütlich aber sein Schiff stand noch im Hangar des Sithordens und war im Moment unerreichbar für ihn. Er spürte die Vorfreude seiner Schülerin auf die kommenden Prüfungen und fühlte in ihr ihren Drang zu töten. Immernoch waren sie nicht abgehoben und mussten wohl auch noch ein wenig länger warten. Entspannt lehnte er sich zurück. Die nächste Zeit würde ruhig werden. Keine Jünger und Sith die einen mit ihrer Anwesenheit belästigten und kein Allegious der keine Ruhe geben wollte. Die Türen wurden geschlossen und die Reise stand unmittelbar bevor.

Bastion - Hauptstadt - Raumhafen - Tasela, Wilson
 
[Bastion – Hauptstadt – Im Park – Wilson & Tasela]

Tasela bemerkte wie ihr Meister mit einer ernormen Geschwindigkeit zu der Strasse rannte und mit zwei Männern sprach. Sie schaute ein wenig verdutzt als er wieder kam und sprach, dass sie für ein paar Wochen, Bastion verlassen würden und sie nur das notwendigste mitnehmen solle. Tasela nickte und ging mit Wilson in das Imperial Inn. Dort angekommen, ging sie sofort in ihr Zimmer. Sie zog ihre Robe aus und legte ihre Lichtschwerter auf das Bett. Sie holte sich einen alten Koffer und packte ihre Sachen. Sie legte ihre Robe als erstes rein und dann suchte sie ihre beiden Drohnen, die sie schließlich fand und legte diese auf hinein. Dann legte sie noch ein paar andere Sachen hinein und suchte andere Klamotten. Sie fand Sachen, die einem Urlauber entsprachen.

Kaum hatte sie diese Gesehen, zog sie sich sofort um. Die Lichtschwerter schnallte sie fürs erste noch an ihrem Gürtel fest, doch so, dass nicht jeder sie sofort bemerkte. Sie ging raus um auf Wilson zu warten. In dem Moment schossen ihr tausende Gedanken durch ihren Kopf.

So jetzt hauen wir also ab. Sehr interessant, wie weit ich schon gekommen bin. Mal schauen wo die reiße hin gehen wird und was wir machen werden. Das mit dem Machtstoß kann ich ja wohl erstmal vergessen zu üben, aber vielleicht kann ich meine Levitation verbessern. Ich muss mal Wilson fragen.

Kaum war sie fertig, kam auch schon Wilson aus der Tür und sie gingen beide hinaus. Dort standen die beiden Männer, doch Wilson ging einfach Weiter. Als sie dann Handfestlich wurden und ihre Kohle sehen wollten, sagte Wilson nur, dass Tasela sie töten sollte. Kaum war Wilson fertig zog Tasela ihre Lichtschwerter und tötete beide mit einem Schlag. Auf Wilson blieb nur ein Grinsen und Tasela steckte ihre Lichtschwerter wieder ein und schaute die Männer an. Sie gingen weiter. Als sie am Raumharfen an kamen, wusste Tasela noch nicht so recht, wie sie an den ganzen Schleusen hindurch kommen würden, doch alles war ganz einfach. Sie gaben sich als Urlauber aus und das sie nach Coruscant fliegen wollten. Tasela traute ihren Ohren nicht. Wo wollten sie hin. Nach Coruscant. Sie hatte sich als kleines Mädchen schon immer gewünscht, dort hin zu fliegen, doch ihre Eltern hielten nie ihr Versprechen.

Sie stiegen in das Shuttel ein, das sie nach Coruscant bringen sollte und Tasela überlegte.

Mein Meister muss immer noch wissen, dass mein Todesdurst noch immer nicht gestillt ist. Ich will töten, nur dadurch werde ich von meinem ewigen Hunger gestillt. Ich habe eine Ähnlichkeit mit Vampiren. Doch das ist mir egal. Ich will töten.

In ihren Augen spiegelte sich der Hass und der Durst Tod und Leid zu sehen. Sie wandte sich an ihren Meister und fragte.

Mein Meister. Ich wollte sie fragen, ob ich noch meine Fähigkeiten weiter verbessern könnte, während wir im Weltall schweben und auf dem Weg nach Coruscant sind. Oder ist das zu auffällig?

Sie wartete auf seine Antwort.

[Bastion - Hauptstadt - Raumhafen – Wilson & Tasela]
 
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[Bastion - Hauptstadt – Straße – Mighella, Zodiac, Jolina, Allegious, Taral]

Perfekt.Âlles lief nach Plan. Seine Schülerinnen wagten es nicht, in seinen Kampf, nach ausdrücklichem Befehl, einzugreifen und so gelang es den Häschern Wilson's seine Mätresse zu retten. Dann beging Zodiac einen für ihn verhängnisvollen Fehler. Er wagte es sich an seiner Schülerin zu vergreifen. Dummer, schwächlicher Narr. Glaubte der Warrior wirklich sein Leben retten zu können, indem er die Nächststehenden von Allegious bedrohte? Oder etwa, dass Allegious zu geschockt wäre, wenn er seine Drohung in die Tat umsetzen würde, und Jolina töten würde? Zodiac konnte eigentlich, gemessen seines Ranges, nicht ein solcher Dummkopf sein um zu glauiben, dass der Tod eines nahestehenden Individuums den Executor schächen würde. Ganz im Gegenteil. Jolina's unfreiwilliges Opfer würde seinen Zorn ins Unermessliche verwandeln. Lachend deaktivierte er seine Kro'thems, was einerseits als Aufgabe, andererseits als unheilvolles Zeichen gewertet werden konnte. Er steckte beide metallenen Objekte in die dafür vorgesehenen Halterungen seines Gurtes und funkelte den Sith Warrior an. Noch lebte er, doch schon in Kürze würde er einen möglichen Mitspieler aus seinem Plan gestirchen haben. Notwendig, um seine Maskerade selbst vor seinen Schülerinnen zu verbergen. Er zweifelte nicht an ihrer Aufrichtigkeit, doch durch Folter war Vieles möglich. Und gerade in den aktuellen Zeiten, war dies nur noch wahrscheinlicher.

Sehr gut, Lord Zodiac. Wirklich erstaunlich wie ihr es vermögt euch an Schülern zu vergreifen, dazu noch an MEINER Schülerin. Sagt, mein Lord, wie erdrückend ist die Wahrheit, sich eingestehen zu müssen, dass man verloren hat? Ihr glaubt doch nicht wirklich euch mit einer Geiselnahme retten zu können. Oh, ihr glaubt das doch? Nun...

Der Satz seiner Schülerin folgte noch. Zodiac versuchte sich besser hinter Jolina zu positionieren und hielt die Klinge noch näher an Jolina's Hals. Dieser einfältige Emporkömmling, gerade so durch die Kammern Korribans gekrochen. Relativ mühelos durchbrach Allegious den Schild des Warriors. Dieser schien eher auf eine Blitzattacke gefasst zu sein, als auf den Angriff seines eigenen Verstandes. Die Pupillen des Kontrahenten weiteten sich schlagartig vor Entsetzen als er zu spät bemerkte, was Allegious wirklich vorgehabt hatte. Einen Bruchteil einer Sekunde stand der Sith wie angewurzelt dar, unfähig sich zu bewegen, ob des kurzen, nicht einfachen Kampfes um die Hoheit seiner Gedanken. Dann, als der Kampf entschieden war, bewegte er sich wieder... und schubste Jolina mit der freien Hand in Richtung des Halb-Cyborgs. Bevor seine Schülerin ihn durch die Wucht des Schubes anrempelte, fing Allegious ihr Gestolpere mit einer seiner offenen Handinnenflächen auf. Ihr zarte Brust schmiegte sich dabei in seine Hand. Lächelnd, nahm er die Wärme ihres Brustkorbes zur Kenntnis. Sanften Druck auf ihre Schulter ausübend, drehte er sie nun mit dem Rücken zu sich und ließ die Hand auf ihrer Schulter liegen, dem einstigen "Entführer" nun in das Gesicht blickend. Während Allegious sich konzentrierte um das Bewußtsein des Warriors weiterhin unter seiner Kontrolle haben zu können, wandte er sich an seine Zodiac ebenfalls fokussierende Schülerin.

Konzentriert euch auf ihn Jolina. Fühlt ihn. Wie er atmet, wie seine Umwelt wahrnimmt. Ihr spürt seine Angst nicht wahr? Woher kommt sie bloß... Dringt in sein Bewußtsein ein, in seine Gedanken. Fühlt die Komplexität und sucht nach dem Punkt der alle Gedanken verbindet, fühlt wie ich diesen umschlossen habe und er hilflos meiner Gnade ausgesetzt ist...

Die Angst in Zodiac stieg. Er versuchte dagegen anzugehen, doch seine Macht reichte einfach nicht aus. Als wenn man versuchte mit Streichhölzern Mauern zum Einsturz zu bringen. Er gewährte seiner tueren Schülerin noch einen Moment um sich der Ergründung der Gedanken des Mannes widmen zu können, dann schritt Allegious zur Tat. Zodiac drehte auf einmal die Klinge seines Lichtschwertes, so dass dessen Spitze nach unten zeigte. Dann hob sich die Spitze gen seines Brustkorbes. Wenn es möglich gewesen wäre hätten sich die Augen auf derer unnatürliche Art und Weise geweitet, dass die Augäpfel aus den Lidern hervor getreten wären. Die Versuche sich zur Wehr zu setzen stiegen noch einmal an, aber als das Lichtchwert in den Leib des Warriors eindrang, ebbte die Verteidigung eben so schnell ab wie sie gekommen war. Zodiac starb und mit einem Stöhnen, stieß die Klinge aus seinem Rücken hervor. Allegious schritt zu dem ungläubig in die Leere starrenden Mann. Allegious ging vor dem Mann auf die Knie, um ihm ins Gesicht sehen zu können und umklammerte dabei die Hände Zodiac's die immer noch das aktivierte Schwert umklammerten. Leiste flüsternd schenkte er ihm ein paar letzte Worte zu Gehör.

Gleich ist es vorbei, Lord Zodiac. Seid versichert, niemand wird euren Tod bedauern... wenn ich Imperator bin. Ihr glaubt ich diene jemand anderem? Ihr seid ein Narr. Alle sind Narren. Sie dienen nur zu meiner Erheiterung, selbst euer geliebter Menari oder Wilson sind nur Bauern in meinem Spiel. Und am Ende steht mein Sieg. Ich bin die dunkle Seite der Macht... und was seid ihr?

Einzig und allein die Augen des Warriors waren in der LAge bei jenen Worten den Halb-Noghri direkt zu fokussieren. Allegious richtete sich aus und flüsterte ein letztes Mal.

Kniet nieder, vor dem Richter eures Lebens.

Ob seiner schwindenden Kraft und der nun mehr verschobenen Lichtschwertklinge, da Allegious ja aufgestanden war, sackte der Warrior in die Knie. Allegious hatte was er wollte. Er spürte das Entsetzen und die Pein des Gegners. Wohgenuß breitete sich in ihm aus. Jetzt gab es nur noch eines zu tun. Ruckartig zog der die Klinge nach oben weg und hinterließ einen beinahe zweigeteilten, toten Warrior. Alles verlief so, wie er es sich vorgestellt hatte. Lachend drehte er sich zu seinen Schülerinnen um. Ein Stück seines Wahnsinns manifestierte sich in seinem Lachen. Es war Zeit sich dem Training zu widmen. Intensivstem, langanhaltenden Training...

[Bastion - Hauptstadt – Straße – Mighella, Zodiac (tot), Jolina, Allegious, Taral]
 
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[Bastion, Ordensgebäude, Trainingsraum]- Charon, Alisah, Tásos, Xaragon, Zenon]

Als der Schmerz, der seinen Körper gegen die Wand drückte nachlies und er an der Wand herabgesakt warkonnte er sich vor Pein ein paar Sekunden nicht bewegen. Doch als er Abgeklungen war richtete er sich auf, um sich vor dem Lord zu verbeugen.


Danke me Lord.

keuchte er zu Charon, dem Wächter des Ordens. Er sah das seine Wurfgeschosse immer noch an ihrem platz lagen, ging auf sie zu, um sie wieder in seinem Gürtel zu verstauen und machte sich auf den Weg zu der Gruppe die nun um den neuankömling stand. Er hoffte das Charon ihn nun gehen lassen würde, das er seine Wunden reinigen konnte, und sich seinem neuem Leben widmen konnte, um es gleich mit etwas Training in Sachen Kampfkunst beginnen zu lassen. Doch er bezwifelte, das der Stärkste der anwesenden ihn gehen lassen würde. Das wäre wunschdenken gewesen und das wiederstrebte Xaragons Philosophie. Aber vieleicht gab Charon ihm ja auch einen Auftrag. Zum Beispiel den Quatiermeister aufzusuche. Wobei: Wenn er es sich recht überlegte war Charon warscheinlich eben jener. Er kahm bei der Gruppe an, blieb aber unterwürfig im Hintergrund der Hochrangigeren Anhängern.
 
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