Bastion

Bastion ? Sith Orden ? Trainingsraum 5 ? Arica und Tasela

Die Nachricht Arica?s sich umgehend in den Trainingsraum zu begeben, war mehr als deutlich gewesen und selbst wenn die mitgeschickten Informationen über diese junge Sith nicht interessant gewesen wären, der Anweisung einer Executorin leistete man folge. Also hatte sich Sha Sumi sofort auf gemacht und lief nun, während er die Datenkarte dieser Tasela Valar las, durch die angenehm dunklen Gänge des Ordens und langte letztendlich in dem Trainingsraum an, den Arica ihm geschrieben hatte. Bereits hier draußen auf dem Gang war die Präsenz der mächtigsten, weiblichen Sith zu spüren und jetzt, da er durch die Türe trat, war ihre Präsenz, durch ihre Ausstrahlung noch eindrucksvoller.
Er begrüßte sie so wie es ihr zustand und als Arica ihn dann auf Tasela hin wies richtete er seine Aufmerksamkeit auf die junge Sith und trat näher zu dieser.


So, so, du bist also diese Tasela Valar! Und du suchst einen Meister! Tja, es ist nicht einfach einen Schüler an zu nehmen, der bereits durch verdorbene Lehren, falsche Gedanken im Kopf hat. Außerdem, wer sagt das du einen neuen Meister nicht auch verraten würdest?
Dein alter Meister ging einen falschen Weg und so sehr ich dem Mut anerkenne, den man aufbringen muss sich einer falschen Entscheidung entgegen zu stemmen, so wenig kann ich Widerstand gegen den eigenen Meister tolerieren! Sollte einer meiner Schülern, meinen Wünschen entgegen handeln, ist dies sein Tod!
Das heißt jetzt zwar nicht, das ich dich annehmen werde, aber, zumindest hast du, dank Lady Kolar, meine Aufmerksamkeit!
Erzähle mir also von dir! Und las Nichts aus!


Bastion ? Sith Orden ? Trainingsraum 5 ? Arica und Tasela
 
[Bastion – Sith Orden – Trainingsraum 5 – Arica, Tasela]

Arica versicherte ihr erneut, dass sie für eine Adeptin würdig ist und sie den Rang einer Jüngerin ohnehin nicht mehr gewachsen war. Sie sagte auch, dass der Rang etwas mit vertrauen und Bestrafung und die ersten schritte in einen anderen Weg war. Tasela wurde die Sache allmählich immer klarer und verstand endlich warum dies alles geschah. Das Tor knirschte und krachte und sofort ging Taselas blick auf die Tür. Ein etwas älterer Herr trat hinein und verbeugte sich vor Arica. Mit einem großen Fragezeichen schaute sie zu dem Mann, denn sie noch nie im Orden gesehen hatte. Als er dann zu ihr schritt verbeugte sich Tasela schnell tief und richtete sich wieder auf. Was der Mann dort sprach, lies Taselas Knochen zittern. Dies war ein Meister, der sein Handwerk verstand. Exilis hatte es nie geschafft sich durch zu setzten oder sie mal richtig zu bestrafen. Doch was sie dann von ihm hörte lies ihr eiskalt den Rücken runter laufen. Wenn sie nicht auf ihn hörte, würde sie sterben. Erkling im ersten Moment recht logisch, weil wer würde einer Ex-Verräterin glauben schenken? Sie sollte von ihr erzählen. Schon wieder? Gab es denn keine Aufschriften von ihr oder Daten? Doch dann dachte sie wieder an die Worte. Nicht gehorchen Tod und schon sprach Tasela wie ein Wasserfall schon allein wegen der Angst.

Mein Name ist wie ihr schon richtig wisset Tasela Valar und bin auf Alzog III geboren. Als ich fünfzehn wurde, verstoßen mich meine Eltern, da sie spürten, dass ich die Macht in mir trug. Lange Zeit versuchten Jedi mich auf ihre Seite zu lenken, doch ich wies sie immer wieder ab. Mir kam nie in den Sinn zu den Jedi zu gehen. Als ich dann eines Abend einer meiner Freundinnen erschoss, die mich ebenfalls alle samt verachteten, kam ich in die Gegenwart von Yusim Pörsi. Er sagte, dass er großes Potenzial in mir sah. Ich glaubte ihm nicht, doch schon wurde ich mit der Dunklen Seite der Macht konvontriert. Ich wurde ohnmächtig und wachte in seinem Schiff wieder auf. Er hatte mich Vergewaltigt. Die Wut kochte in mir und ich ging zu ihm. Als ich erneut Bewusstlos wurde wachte ich nach ein paar stunden auf und flog mit seinem Schiff weg. Er war auf Corelia gefangen und ich flog nach Bastion.

Tasela machte eine kurze Pause um wieder nach Luft zu schnappen. Die Vorgeschichte hatte sie doch länger beschrieben als sie wollte. Tasela schnappte wieder Luft und überlegte bevor sie weiter sprach.

Als ich auf Bastion ankam, geriet ich in die Gegenwart von Darth Wrath, der mir zeigte, wie ich die Prüfung bei Charon, der leider gestorben ist überstehen konnte. Als ich die Prüfung gemeistert habe, traf ich auf Exilis und er nahm mich als Schülerin auf. Danach ging alles blitzschnell wir sind meistens auf Bastion gewesen und er lehrte mich zu Hassen und meinte ich wäre eine neue Generation der Sith Schüler. Ich kaufte ihm alles ab und gehorch ihm, doch als wir auf Pheada gefangen waren, spürte ich nach und nach eine Veränderung in meinem Meister. Er war nicht mehr wie früher. Dies hatte alles angefangen, als Nexx zu uns Stoss. Als wir dann wieder von diesem Planeten runter waren, brachte mich Nexx zu Alaine die mich dann mit zu Allegious begleitete und der mich wieder in den Rang einer Jüngerin setzte. Seit dem war ich alleine, bis ich dann durch Zufall auf Arica Stoss. Sie zeigte mir, wie man in diesem Orden wieder überleben konnte und nahm mich auf, bis dann auch ihr Schüler kam. Ich habe mich dann ein wenig über Neulinge gekümmert und als ich dann Probleme mit meiner Meditation bekam.

Tasela spürte, wie skeptisch der Mann schaute, doch Tasela versuchte dies nicht zu erkennen und sprach ihren Vortrag weiter, wo sie schon ganz außer Atem war. Jetzt kam wieder der Schwierigste Teil ihres Lebens. Die Meditation. Tasela versuchte sich wieder daran zu erinnern und sprach dann schließlich weiter.

Mein inneres Ich hielt mich in meinen Gedanken gefangen. Sie war eine Jedi und versuchte mich auf die Jedi seite zu zwingen, doch ich machte dies nicht und so habe ich sie auf die Dunkle Seite gelenkt. Ich weis nicht ob jetzt wieder alles in Ordnung ist, weil ich mich seit dem nicht mehr so recht traue zu Meditieren, da es sehr viel Kraft kostet, mich daraus zu befreien, wenn ich wieder gefangen bin. Nach diesem Ding ging ich zu Arica um nach antworten zu fragen.

Sie wusste, dass sie bestimmt hier und da etwas weg gelassen hatte, doch woher sollte er es denn wissen? Tasela hatte sich ihre Zunge abgelabbert und nun war gut. Sie versuchte dem Mann zu Mustern, wie er es bei ihr Tat. Sie wollte wissen ob er der neue Meister von ihr werden würde. Doch Geduld war die Stunde der Handlung.

[Bastion – Sith Orden – Trainingsraum 5 – Arica, Tasela, Sha Sumi]
 
Sith Orden ? Trainingsraum 5 ? mit Arica, Tasela

Eindringlich und ohne Pause lag Sha?s Blick auf der jungen Frau, die, schenkte er Arica?s Worten Glauben, ausgezeichnet als seine neue Schülerin geeignet war.
Hm, sollte dies wirklich der Fall sein? Die Daten, die Arica ihm mit ihrer Nachricht hatte zukommen lassen, hatten seine Neugierde zu mindest geweckt, sonst wäre er gar nicht hier her gekommen sondern hätte dankend und höflich, schließlich war Lady Kolar ja eine Executorin, abgelehnt.
Doch die letzte Entscheidung darüber sie an zu nehmen war zu bedeutend, um sie einfach so zu treffen. Aus diesem Grund musterte er Tasela nun ganz eindringlich und sein Blich umfasste nicht nur ihr Äußeres oder ihre gesprochenen Worte, er lies auch die dunkle Seite der Macht zu sich sprechen.
Im Grunde war es nicht seine Art diese Gedankenspielchen an zu wenden, er war auch nicht sonderlich gut darin, doch für diese Dinge ging es schon. Und so hörte er Tasela nun genauestens zu. Okay, sie holte etwas weit aus! Aber nach seiner vorangegangenen Drohung wäre es fast ein Wunder gewesen, wenn sie sich nicht die allergrößte Mühe gab ihm zu gefallen.
Also hörte er sich, nahezu in Reglosigkeit erstarrt, an was Tasela über ihr bisheriges Leben erzählte. Es gefiel ihm, das sie die Angebote der Jedi so rigoros abgelehnt hatte.
Nein war wirklich die einzige Antwort, die man einem Jedi geben konnte. Am besten kurz bevor man ihm das Lichtschwert bis zum Heft ins Herz jagte.
Tasela?s weiteres Schicksal lies ihn nur müde die Augenbrauen zusammen ziehen! Es empörte ihn nicht. Wenn jemand zu schwach war, dann hatte er oder sie es nicht anders verdient, das sie ausgenutzt oder auch benutzt wurden. Natürlich würde er nicht zulassen, das solcherlei seinem Schützling widerfahren würde. Schon weil es auf ihn und seine Fähigkeiten zurück fiel. Aber wie er diese Tasela so einschätzte, wurde ihr Heute solcherlei auch nicht mehr zustoßen.
Ein bösartiges Grinsen trat auf sein Gesicht als er sich dachte, das es aber ausgezeichnet dazu geeignet wäre ihre Wut und ihren Hass weiter zu schüren und in die notwendigen Bahnen zu leiten.
In diesem Moment wurde sein Grinsen beinahe noch etwas breiter, denn ihm fiel gerade auf, das er schon über die Ausbildung der jungen Frau nach dachte.
?Na na, alter Sha nicht zu voreilig!?
Mahnte er sich in Gedanken selbst und setzte wieder jenen unergründlichen und grimmigen Gesichtszug auf, dem Tasela vielleicht, irgendwann, in ferner Zukunft einmal seine Stimmung entnehmen konnte, der aber heute wohl eher ein Buch mit sieben Siegeln für sie war und auch sein sollte.
Exilis! Bei dem Nahmen spuckte Sha aus! Er war einer der Verräter und wie es aussah hatte er auch Tasela verraten.
Nexx! Er blickte zu Arica herüber, die sich etwas an den Rand zurückgezogen hatte. Nexx war ihr Schüler! aber es gab Gerüchte im Orden? Die Executorin aber gab keinerlei Regung preis und so richtete Sha seine Aufmerksamkeit wieder ganz auf Tasela, die gerade davon sprach, das Allegious sie herabgestuft hatte, als sie wieder in den Orden zurück gekehrt war. Eine harte Strafe! Aber eine Logische!
Allerdings, das Tasela per Zufall auf Arica gestoßen war??Wieder wanderte Sha?s Blick zu Arica hinüber, dieses Mal grinste sie ihm entgegen. Anscheinend ahnte sie seine Gedanken denn ein fast nicht wahrnehmbares Nicken von ihr, bestätigten seine Gedanken bevor sie fast schon teilnahmslos klingend erklärte:


Sie hat sich aber bereits so weit bewiesen, das ich sie schon wieder in ihren alten Rang versetzt habe. Nun braucht sie nur noch einen Meister! Einen starken, verlässlichen und machtvollen Meister, der es vermag ihr Potenzial so zu entfalten, das sie ein nützliches und loyales Mitglied des Ordens wird.

Ein erneutes, leichtes Nicken, gepaart mit einem schiefen Grinsen Arica?s, sagten Sha noch einmal nachdrücklich das sie klar der Meinung war, er wäre dieser Meister! Und abgeneigt war er auch nicht! Doch leicht sollte es Tasela auch nicht gemacht werden, ebenso wenig wie sie es bei ihm als Meister nie jemals einfach haben würde.
Nach der kurzen Zwiesprache mit Arica war nun sein Blick wieder ganz auf Tasela gerichtet.


Deine innerstes ICH eine Jedi? Befremdlich! Sei froh, das ich nicht viel von diesem Zeug halte! Ich bin ein Krieger! Ein Sith so wie es sich gehört! Diese Modeerscheinungen, wie sie so beliebt sind zur Zeit. Liegen mir nicht!
Kämpfen! Der Umgang mit deinem Lichtschwert, die Macht zum Angriff nutzen. Die Kunst Angst und Schrecken bei denen Feinden zu verbreiten! Das lernst du bei mir! Und die einzige Meditation die es bei mir gibt, ist die um dir Kraft zu geben, für einen neuen Kampf! Und aus jener wirst du erwachen, sonst hole ich dich da raus. Sollte deine kleine, innere ?Freundin? dich noch einmal besuchen! Töte sie! Ich brauche keine geistig verwirrte Schülerin! Diese Sorte Sith laufen schon genug im Orden herum! Na ja, nach den neusten Ereignissen nicht mehr all zu viele.


Sha verfiel in ein lautes und raues Lachen, das er dann jedoch abrupt wieder beendete, während er Tasela eindinglicher zuvor in die Augen blickte, sein Mund sich zu einem bösartigen Grinsen formte und er seine Hand in ihre Richtung hob. Eine knappe Bewegung seiner Finger und Tasela fühlte wie ihre Luft zu schwinden schien.

Wehr dich mein Kind!

Nur Arica und wohl Sha Sumi selbst, wussten in diesem Moment das er sich entschieden hatte, Tasela, wenn sie es nicht noch entscheidend verdarb, würde seine Schülerin sein! Und so nickte Arica Sha nur noch einmal kurz zu und verlies dann den Trainingsraum, wohl wissend, das Tasela nun in starken Händen war.

Sith Orden ? Trainingsraum 5 ? mit Tasela
 
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[Bastion ? Sith Orden ? Trainingsraum 5 ? Arica, Tasela, Sha Sumi]

Tasela wollte nicht wissen wie lange ihr Vortrag gedauert hatte oder wie sie auf dem unbekannten Meister eintraf. Sie wollte nur endlich wissen was nun geschehen würde. Der Mann sprach nun, was Tasela alles bei ihm lernen würde. Sie überlegte und wusste, dass sie diese Versprechungen schon einmal gehört hatte. Exilis sagte das gleiche, als er sie über den Haufen rannte und sie dann zwang auf seine Seite zu kommen. Tasela hingegen, war gegen diese Versprechungen skeptischen denn je. Sie vertraute niemanden mehr so recht, außer Arica. Tasela dachte nach und bemerkte, wie sie Arica als ihre Art Mutter anschaute. Sofort schüttelte Tasela den Kopf. Arica war eine sehr gute Sith Exekutorin und nicht ihre Mutter. Sie hatte ihr geholfen, doch auch nur aus dem Grunde, weil Tasela sehr wahrscheinlich immer nur den Glückstag oder Moment erwischt hatte, wo Arica vielleicht mal nicht in der Stimmung war Qualen und Leid zu verbreiten. Doch Plötzlich spürte Tasela einen starken und festen druck an ihrer Kehle.

Nicht schon wieder!

Dachte sie blitzschnell und spürte wie sich immer schwerer zum Atmen kam. Sie nahm einen letzten Atemzug und schon lief sie Blau an. Sie überlegte, wie sie sich aus dieser Situation wieder befreien konnte und dachte an das Training mit Exilis. Der Machtstoß könnte diese Angelegenheit wieder etwas verlockern, doch als Tasela sah, wie nun Arica aus dem Raum ging, fühlte sie sich ein stück weit verloren und hilflos, doch gleich fang sie sich wieder und konzentrierte sich auf den einzig und Endscheidenden Machtstoß, den sie machen konnte. Sie fühlte, wie die Dunkle Macht sich an ihrer Rechten Hand sammelte. Sie wartete kurz und schlug die Hand mit letzter Kraft nach vorne zu dem Mann. Der Würgegriff lockerte sich und Tasela viel zu Boden. Der Mann hingegen rutschte ein wenig nach hinten. Nach ein paar Sekunden kam ihr wieder in den Sinn, dass sie nicht schwach sein durfte. Wut bildete sich in der jungen wieder frisch ernannten Adeptin. Sie rappelte sich wieder auf und hatte ihre Lichtschwerter in den Händen und war bereit diese zu aktiveren. Tasela bemerkte nur wie sich der Mann als Sha Sumi entlarvte und auch sein Lichtschwert auspackte.

Zeig mir was du schon gelernt hast.

Sprach Sha nur noch und schon aktivierte er sein Lichtschwert und mit einem summen schoss der rote Strahl des Todes aus dem Griff heraus. Tasela musste sich jetzt voll und ganz auf ihre Fähigkeiten und auf ihr Nahkämpferisches können verlassen, um hier nicht zu sterben. Gewinnen konnte sie nicht aber überleben und schon schossen nach einander die beiden Blutroten Strahlen aus Taselas Griffen heraus. Beide standen an dem gleichen Punkt wie sie begonnen hatten, keiner machte den Anschein mit dem Spektakel an zu fangen. Doch schon schritt Tasela langsam zur Seite und schritt immer schneller einen Bogen um Sha. Die Macht nutzte sie noch nicht, doch schon griff Tasela von der Seite an. Doch wie es auch schon zu vorhersehen war, blockte der Sith Krieger die beiden Schläge von Tasela ab. Dann entwickelte sich langsam ein Kampf. Tasela lies ihr ganzes können der zweiten Lichtschwertform heraus, um ihre Schläge noch eleganter schwingen zu lassen und die Tödlichen Schläge ihres Gegners zu blocken. Doch es wurde immer gefährlicher für Tasela in diesem Kampf. Sie musste sich konzentrieren und schon kam ihr ein kleiner Abspann vor die Augen. Sie sah einen schlag von oben, der von ihr ungedeckt war. Schon schwang sie ihr Linkes Lichtschwert nach oben und Blockte den Tödlichen schlag von Sha ab. Nun standen sie da. Tasela fehlte nur ein schlag und sie könnte Sha töten. Doch etwas hielt sie zurück. Sie konnte ihn nicht töten. Sie spürte etwas in ihm, was sie bis jetzt noch nie gespürt hatte. Doch schon verlor sie ihre Konzentration und Tasela wurde mit einem Mächtigen Machtstoß von Sha weggeschleudert. Sie kam mit dem Rücken auf dem Boden auf und die Griffe ihrer Lichtschwerter flogen nach hinten. Sie hatte es geschafft zu überleben. Fürs erste. Schon trat Sha zu ihr nach vorne und Murmelte Sachen, die Tasela kaum verstand, doch schon war sie wieder auf den Beinen und holte sich mit der Levitation ihre Lichtschwerter wieder und befestigte sie wieder an ihrem Gürtel. Es entschdanden wieder viel zu viele Fragen, doch Tasela traute sich nicht zu fragen. Sha spürte dies vielleicht in der verunsicherten Adeptin, deswegen lies Tasela ruhen, bis sie aufgefordert wurde zu sprechen. Doch im Moment hieß es dem Großmeister horchen und seine Worten zu lauschen.

[Bastion ? Sith Orden ? Trainingsraum 5 ? Tasela, Sha]​
 
Sith Orden ? Trainingsraum 5 ? mit Tasela

Im Grunde gab es für jemand mit dem Ausbildungsstand Tasela?s nur einen wirklichen Auswege aus dieser Lage. Zu mindest wenn man den Ausweg des Todes außer acht lies. Und dies tat Sha, denn er hatte bis jetzt alle möglichen Gefühlsregungen in Tasela wahr genommen, nur das Verlangen nach dem Ende ihrer Existenz nicht.
Doch langsam würde es eng werden für die Kleine. Während es sie äußerlich mit grimmiger Miene musterte, dachte er ?Mach schon Kleine! Beweise mir das du es wert bist.?
Und wie zur Antwort fand sie endlich die Kraft für den Befreiungsschlag!
Gut! Tasela konnte es nicht sehen, aber in diesem Moment stahl sich ein kurzes Grinsen auf das zerfurchte, bärtige Gesicht Sha?s und er wartete ab was sie nu tun würde. Beschweren, das es unfair war? triumphierend da stehn und erwarten, das er sie für diese Übung lobte? Ängstlich davon laufen und sich unter Arica?s Rockschößen verstecken?
All das wären Varianten gewesen, die unweigerlich dazu geführt hätten, das Tasela diesen Raum, wenn überhaupt, dann nicht als seine Schülerin verlassen hätte. Doch sie entschied sich für die einzige Reaktion, die Sha gefiel! Lady Kolar hatte wohl doch wirklich recht mit ihrer Einschätzung, das er Tasela annehmen könnte.
Ah, er liebte den Klang wenn Lichtschwertklingen auf einander trafen. Es gefiel ihm, das sie versuchte ihn an zu greifen, auch wenn in Tasela?s Stil und Können noch Planetengroße Lücken bemerkbar waren. Aber um so besser konnte er ihr seine Art des Kampfes nahe bringen. Wenn er erst einmal mit ihr fertig wäre, würde sie gut sein! Richtig gut!
Nun fehlte nur noch ein letzter Test! Ein letztes Detail, das er von Tasela wissen wollte.
Spürte sie die bereits beginnende Schüler-Lehrerbeziehung, die sich zwischen ihnen auf baute?
Mit Absicht beging er einen taktischen Fehler, nicht ohne natürlich für den Notfall vorgesorgt zu haben. Doch diese Notfalllösung brauchte er nicht! Tasela stockte und in ihren Augen erkannte Sha, was er wissen wollte. Mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht beförderte er seine neue Schülerin, mit einem Machtstoß, quer durch den Raum.
Langsam ging er ihr nach, brummelte leicht in seinen Bart und als sie sich dann wieder aufgerappelt hatte, stand er nun direkt vor ihr. Erst jetzt deaktivierte er sein Schwert und hängte es wieder an seinen alten Platz an seinem Gürtel, bevor er Tasela nun eindringlich an blickte.


Du hast noch viele Defizite Kind! Defizite, die meiner Schülerin unwürdig sind!

Nun legte er eine kleine dramatische Pause ein und genoss es, das Tasela seine Worte eventuell völlig fehl interpretieren könnte.
Erst als, nach seinem Geschmack genug Zeit für genügend abwegige und ängstliche Gedanken gewesen war, sprach er dann weiter.


Wir werden also viel trainieren müssen, damit du meinen Anforderungen gerecht wirst!
Aber ich denke, du hast gute Anlagen und der Verräter, den du zuvor Meister nanntest und der das Potenzial, das du in dir trägst, augenscheinlich nicht wirklich gefördert hat, wird sich eines Tages vor dir zu fürchten haben!
Dieser Tag ist nicht Morgen und auch nicht nächste Woche! Ich verspreche dir keine Wunder und auch keinen glorreichen Aufstieg! Meine Schülerin zu sein wird hart werden und manchmal? nein, oft wirst du mich verfluchen. Aber ich kann dir versprechen, ich werde alles aus dir heraus holen, was in dir steckt.
Du hast jetzt eine, einzige Möglichkeit es ab zu lehnen meine Schülerin zu werden.
Verlasse diesen Raum wenn du ablehnst. Dann will ich dich jedoch nie wieder sehen!
Tust du dies nicht, gehörst du mir. Ich entscheide wann du isst, wann du schläfst, was du lernst und nur ich allein werde entscheiden wann du bereit bist auf zu steigen. Das sollte dir klar sein!


Noch immer lag sein Blick unverrückbar auf ihr und zeigte keinerlei Gemütsregung während er abwartete.

Sith Orden ? Trainingsraum 5 ? mit Tasela
 
[Bastion ? Sith Orden ? Trainingsraum 5 ? Tasela, Sha]

Sha stand stramm vor Tasela, die sich gerade noch aufrappeln konnte. Tasela war im Moment schwach, zu schwach um noch einen Kampf zu wagen, doch sie musste sich zusammenreisen. Arica hatte ihr diese Möglichkeit geboten und Tasela durfte sie nicht ablehen. Sah sprach einige Sachen, von Fehlern und zu wenig Macht. Tasela Verstoß diese Theorien innerlich sehr stark, da sie eine schon recht akzeptable Kämpferin ist, doch Sha hatte recht. Sie musste wirklich noch sehr viel lernen, was die Macht und das können in der Führung ihrer Lichtschwerter war. Doch dann kam es zum spannenden Teil des Vortrages von Sha. Er würde also bestimmen wann sie was essen würde, wann sie schlafen würde und wann sie aufsteigen würde. Hörte sich recht streng an, doch Tasela erschreckte dies kaum. Sie wusste, dass nicht jeder so gutherzig war wie Exilis, was auch gut war. Sie brauchte einen Meister, der ihr mal so richtig zeigte, wo es lang ging und die Versprechungen war macht, die er gab. Doch als sich Tasela Endscheiden musste, ging sie erst einen schritt zurück. Sollte sie dies wirklich tun? Ihr Leben abgeben so zu sagen? Das nickte, solange sie an stärke gewinnen würde, war ihr alles recht. Sie hatte wenigstens schon mal etwas gelernt. Sie hatte das erstmal ihren Kopf benutzt, wenn es auch nicht lange war.

Tasela schaute Sha in die Augen und ging wieder einen Schritt vor. Der neue Meister von Tasela lächelte und Tasela kniete vor ihm nieder.


Ich werde die Lehren die ihr mir beibringen wollt respektieren und lernen. Ich werde dann schlafen wenn ihr es mir sagt, ich werde dann essen, wenn ihr es für nötig erhalten und ich werde stärker werden, wenn ich nicht zu schwach bin. Mein Meister.

Sha gab ihr ein Zeichen und Tasela setzte sich wieder auf.

[Bastion ? Sith Orden ? Trainingsraum 5 ? Tasela, Sha]
 
[Orbit ~ Creeping Death ~ Besprechungsraum] – Captain Dalmascae

Es dauerte nicht lange bis sich der erste Offizier auf dem Schiff einfand, so teilte man ihr mit. Und der Erste Commander der sich auf dem Dreadnaught einfand, war Commander Irolia. Die Chiss. Die Akte, die sie eingesehen hatte war vorbehaltlos gewesen, zumindest das was sie alles in der kurzen Zeit hatte lesen können. Genauso hatte es sich mit den beiden anderen verhalten, sonst hätte sie diese Offiziere niemals ausgewählt. Ein letztes Mal strich sie die Uniform glatt, fuhr sachte mit einer Hand über die beiden Orden und nahm eine typisch militärisch gerade Haltung ein. Wäre sie nicht ins Militär eingetreten, Jade konnte sich nur vorstellen wie ihr Leben dann hätte verlaufen sollen. Vor allem dann wenn sie hier und da einmal auf Bastion gewesen war. Zivilisten wirkten auf sie allesamt so unzivilisiert. Ein Glück das sie nicht dazu gehörte. Die Vorstellung war beinahe undenkbar. Das sie jedoch, wäre sie nicht in die Flotte getreten, vielleicht doch so geendet wäre und damit sogar kein Problem gehabt hätte, konnte und wollte sie sich nicht ausmalen. Das hydraulische Zischen der Tür hinter ihr, veranlasste Jade sich umzudrehen und die Chiss Offizierin zu empfangen. Ihr scharf geschnittenes Gesicht stach sofort hervor. Selbst Jade, die sich eigentlich nichts aus so etwas machte und bisher auch noch keine Erfahrungen gesammelt hatte in zwischenmenschlichen Beziehung, seien sie nun körperlicher oder emotionaler Natur, musste gestehen das diese Frau hier vor ihr wirklich gut aussah. Wie es ihr wohl während der Ausbildung ergangen war? Oder hatte sie abgelegen bei den Chiss die Akademie besucht und war dann versetzt worden? Fragte sich Jade in dem Moment, da die Commander vor ihr salutierte. Ganz die distanzierte Offizierin erwiderte Jade die Ehrenbezeigung zwar korrekt, aber sichtlich kürzer. Da sie jedoch einen Rang über ihr stand, plagten sie keinerlei Gedanken diesbezüglich. Mit knapper Anweisung und kleiner Geste wies sie die Chiss an platz zu nehmen.

Glücklicherweise vergingen nur ein paar Sekunden bis man meldete das der XO mit den nächsten Offizieren unterwegs war. Auch gegenüber von Commander Murata und dessen XO, den die Chiss nicht mitgebracht hatte, erwiderte sie den Salut, in ihren Augen angemessen kurz. Den kurz musternden Blick des Mannes bemerkte sie nicht, da ihre Augen für einen Moment länger auf seiner Attaché hingen. Sie kannte die Frau, in ihren Gedanken blitzte ein schwaches Bild von Zeiten der Akademie auf. Ihr Name fiel Jade nur ein, weil sie ihn erst kürzlich gelesen hatte, wo das gewesen war, konnte sie aber nicht mehr sagen. Dann fiel ihr der Aktenkoffer auf, den der zweite Commander mitgebracht hatte. Für eine Sekunde fragte sie sich wozu, schob den Gedanken aber beiseite. Was kümmerte sie das, sofern dort drin irgendetwas illegales war, wäre er damit nicht bis hierhin gekommen und im Endeffekt würde es sich wahrscheinlich so oder so als Banalität herausstellen. Ein strenger Blick ihrerseits wurde auf das Chrono an ihrem linken Handgelenk abgefeuert. Wo blieb Ravenburg? Noch zwei Minuten bis die Besprechung beginnen sollte. Ein düsterer Gedanke huschte durch die langsam etwas gereizter werdenden. Aber Jade konnte sie alle zerstreuen al Everet meldete, das er nun mit dem noch fehlenden Offizier unterwegs war, samt XO. Als sie angekommen waren, erwiderte sie erneut eine Ehrenbezeigung und wies auf die Plätze der beiden. Everet hatte sich links hinter dem für sie angedachten Platz postiert und wartete.

Jade schlenderte nun genau dorthin. In weiser Voraussicht hatte sie ihren Stuhl schon etwas zurückgeschoben. Ob sie sich setzen würde, stand noch nicht fest. Mit einem Tastendruck aktivierte sie den Holoprojektor, der in der Tischmitte das Hologramm des Belkadansystems zeigte. Eine gelber Fixstern, sieben Planeten, ein Asteroidengürtel zwischen dem vierten und fünften Planeten, als auch eine Vielzahl an Monden.
„Wie sie bereits wissen, wird die geplant Operation im Belkadansystem stattfinden. Um sie über sämtliche Einzelheiten des Plans aufzuklären, wurden sie hierher beordert. Weswegen wir direkt zur tatsächlichen Besprechung schreiten.“ Ein weiterer Tastendruck und das Hologramm zoomte auf den dritten, vierten und fünften Planeten. Die Rotation stoppte und der Asteroidengürtel war ebenfalls gut zu erkennen.

„Die anstehende Operation wurde möglich durch die Befragung eines gefangen genommenen Piloten. Und bei dem Ziel – jener Splittergruppe – handelt es sich um nichts geringeres als die Forces of Hope, deren letzte verbliebene Basis sich auf dem dritten Planeten befindet. Nach eingängigen Verhören teilte diese Pilotin uns den Standpunkt der Basis mit. Da sie unter anderem von einer Sith verhört wurde, besteht kein Zweifel daran, dass diese Information stimmt. Anders aber verhält es sich mit den Angaben bezüglich der Sollstärke des Feindes.“ Nach kurzem erschien eine Liste der wenigen Schiffe, die die Forces of Hope, fußend auf den Aussagen der Pilotin, noch besaß. „Daher wird diese Operation in einem drei Phasen Plan ablaufen. Phase I wird unsere Aufgabe sein. Sowohl ihre Schiffe, als auch meines werden mit zwei Fregatten als Verstärkung in das Belkadansystem springen. Etwa hier.“ Mehrere Punkte erschienen in der Nähe des fünften Planeten, dicht beim Asteroidengürtel. „Da es sich bei der Zusammenstellung der Schiffe um das äquivalent eines schweren Aufklärerverbandes handelt, werden wir nach außen hin auch genau jenes Vorgehen an den Tag legen. Tiefenscans, mitsamt Abtastungen des ganzen Systems, soweit unseren Einheiten möglich. Der Grund warum wie dies so angehen ist folgender. Die Forces of Hope besitzen zwar nur noch wenige Schiffe, aber laut Feindeinschätzung werden sie diese über das System verteilt haben und nicht etwa nur um ihren Stützpunkt. Phase I soll jedoch nicht nur ermitteln wo sich die feindlichen Einheiten befinden. Wir werden diesen Schein so lange aufrecht erhalten, bis die Forces of Hope sich an unsere Fersen geheftet haben. Jade schaltete das Standbild eines durchgespielten Szenarios ein, das den Verband des Imperiums, als auch de der Forces of Hope zeigte, wie sie sich schon im Gefecht befanden. Zwischen zwei Monden und im Rücken der imperialen Einheiten der Planet.„Dies ist nur ein Idealszenario, das jedoch wenn es gelingen sollte, einen nicht unerheblichen Erfolg verspricht.

Phase I soll ablaufen wie folgt:
Der vermeintliche Aufklärerverband springt ins System ein und beginnt mit seiner Suchaktion und im Zuge dessen werden wir diesen Asteroidengürtel passieren. Wir werden nach einiger Zeit TIE Scouts aussenden und somit unsere Rolle des Aufklärers weiter glaubhaft gestalten. Da es sich nur um einen kleineren Verband handelt, wird der feindliche Kommandant sich die Aussicht auf Erfolg nicht nehmen lassen. Und das wird unsere Falle sein, wir werden darauf vorbereitet sein, das er sich des Aufklärerverbandes entweder entledigen will, oder aber der Verlockung einen Abfangkreuzer zu besitzen, nicht widerstehen kann. Jener Immobilizer 418, unter dem Kommando von Commander Murata wird aber auch in unserer Planung eine wichtige Rolle spielen. Anfänglich wird er es sein, der mit seinen Schwerkraftkegeln dafür sorgt, dass kein Schiff in unmittelbarer Nähe aus dem Hyperraum fällt. Später, sobald uns die Forces of Hope mit dem was sie haben zum Kampf stellen, wird es die Musashi sein, die den Hauptverband aus dem Hyperraum ziehen wird. Idealerweise direkt im Rücken des Feindes. Für eben jenes Vorhaben werden mehrere Punkte bestimmt, die wir nach einer Entdeckung und offensichtlicher Verfolgung durch die Forces of Hope ansteuern können und die unsere Hauptstreitmacht binnen kürzester Zeit anspringen können. Sobald sich die beiden Verbände in Kampfhandlungen begeben haben, wird ein dritter Verband um den dritten Planeten aus dem Hyperraum springen und sich um die dort befindliche Basis kümmern.“


Sie pausierte einen Moment und die mittlerweile schon eingesetzte Simulation die den Aufklärerverband zeigte, wie er aus dem Hyperraum sprang, den Asteroidengürtel passierte und daraufhin verfolgt wurde, wiederholte sich noch einmal. Mehrere Punkte waren hervorgehoben und zeigten die Orte an, an denen es günstig wäre den Feind zu stellen. In wie weit sie benutzt würden, stand noch nicht 100%ig fest. Jetzt setzte sie sich und blickte in die Runde.

„Wenn sie Fragen bezüglich des Einsatzes haben, stellen sie sie jetzt.“

[Orbit ~ Creeping Death ~ Besprechungsraum] – Captain Dalmascae, Commander Irolia, Commander Toji, Lieutenant Commander
Akaji, Commander Ravenburg + XO - Everet
 
Sith Orden ? Trainingsraum 5 ? mit Tasela

Was war das? Sie wich vor ihm zurück? Sollte er sich in ihr getäuscht haben?
Fast grimmig verzog sich Sha?s Mundwinkel, doch nicht lange dauerte der Zweifel an Tasela, denn schon änderte sich ihre Bewegungsrichtung wieder und aus Sha?s grimmigem Blick wurde ein verhaltenes Grinsen.
Er hatte sich nicht in ihr geirrt, nicht Zeit mit ihr verschwendet.
Ungewohnt lange bleib der zufrieden Gesichtsausdruck auf Sha?s Zügen als Tasela sich nun vor ihm auf die Knie warf, ihm treue schwor und ihn das erste Mal Meister nannte. Lange war es her, das ein Adept ihn so genannt hatte, lange hatte er keinen gefunden, der in seinen Augen dazu geschaffen war dies zu sein. Er würde sich erst wieder daran gewöhnen müssen, das da ein junger, wissensdurstige Geist sein Schatten sein würde. Doch diese Aussicht lies in Sha nicht Unbehagen sondern eher Vorfreude auf die Aufgabe aufkommen.
Schnell reagiert seine Schülerin als er ihr bedeutete, sie könne sich erheben und Sha?s Blick war noch immer fest auf sie gerichtet.


Du wirst stärker werden meine Schülerin, denn Schwäche dulde ich nicht!

Kurz huscht etwas über sein Gesicht, das man durchaus als amüsiertes Grinsen interpretieren konnte, dann wandte er seinen Blick etwas von Tasela ab, drehte auch seinen Körper etwas zur Seite und verschränkte seine Hände hinter seinem Rücken.

Nun gut! Wir sind in einem Trainingsraum also werden wir gleich mit einem Training beginnen. Ich habe gesehen, du beherrscht Form II. Nicht einmal so schlecht wie ich gedacht habe. Aber deine Verbundenheit zur dunklen Seite! Deine Nutzung der Macht! Vorhanden? jedoch ? Rudimentär!
Du wärest vorhin beinahe erstickt bevor du endlich die Kraft fandest. Das kannst du besser!


Er war bei seinen Worten einige Schritte gegangen, hielt nun aber wieder inne, drehte sich zu Tasela und wies auf den Boden vor sich, als er sich nieder lies.

Setz dich meine Adeptin! Und dann sage mir, ob und was dir dein Meister über die Bindung eines Sith zur dunkeln Seite bei gebracht hat.
Danach werden wir sehen wie ich die Fehler, die er eindeutig in deiner Ausbildung begangen hat, ausradieren kann.


Sith Orden ? Trainingsraum 5 ? mit Tasela
 
[Bastion ? Sith Orden ? Trainingsraum 5 ? Tasela, Sha]

Als Tasela wieder auf ihren Beinen stand, lauschte sie den Worten ihres Neuen Meisters Sha Sumi. Er betonte nochmals, dass sie schon recht gut ist, was die Kampfform an begeht, doch das sie noch sehr große Lücken hatte, was mit dem Machtgriff zu tun hatte. Tasela verstand dies und schon sprach Sha, dass sie mit dem Training anfangen werden. Was er wollte jetzt schon mit dem Training anfangen? Innerlich ging Taselas Mund immer weiter runter, doch es klang logisch. Sie waren in einem Trainingsraum und warum nicht auch schon sofort Trainieren. Doch sie wusste schon jetzt, dass es ein langer Tag werden würde. Sie würde sich am ende wünschen, nie geboren worden zu sein und bestimmt kurz vor dem Existenzminimum sein. Sie würde einfach nur Tod umfallen und Sha würde dann trotzdem noch enttäuscht sein so eine Schwache Schülerin Ausbilden zu müssen, doch Tasela musste sich zusammenreisen. Sie durfte nicht schon gleich am ersten Tag schwäche zeigen oder ganz und gar untauglich da stehen. Als sie dann sah, wie sich Sha auf den Boden setzte und ihr die selbe Anweisung gab, setzte sie sich langsam neben ihm, und sah ihn an. Er schloss die Augen, doch Tasela konnte es nicht. Sie hatte Angst, erneut eingesperrt zu werden, doch schon gab es einen schlag gegen ihren Hinterkopf und sie schloss sofort die Augen. Sie sollte ihre Bindung zur Macht zeigen. Was sollte sie nur machen? Etwas schweben lassen? Oder etwas anderes. Dann konzentrierte sie sich und sprach in der Meditation.

Früher konnte ich die Macht nicht unter meine Kontrolle bekommen. Ich war so zu sagen der Sklave der Macht und habe ihr und meinem Meister gehorcht, doch jetzt, seit dem ich von meinem alten Meister weg gegangen bin, habe ich gelernt, dass die Macht meinem Willen gehorcht.

Die Worte waren zu ende gesprochen und Tasela lies einen Steine um sich herum ein wenig durch die Levitation schweben und lies ihn dann wieder fallen. Die Verbindung zu der Macht war echt erschreckend schlecht, merkte Tasela gerade selbst. Sie konnte noch nicht einmal zwei Sachen gleichzeitig hoch halten, nur ihre Lichtschwerter. Enttäuschend, ging sie wieder in Gedanken über.

Ich habe es geschafft mein schwaches innere unter meine Gewalt zu bekommen und bald wird sie sterben, da sie schon abermals versucht hat mich zu Töten, doch ich bin noch zu schwach für diese Prüfung.

Dann sprach Soneti. Jetzt konnte Tasela sie überhaupt gar nicht gebrauchen.

Tasela du willst mich Töten? Du undankbares Stück wertloses Dreck. Du Verräterin.

Tasela brach in Wut und Zorn aus und plötzlich schrie sie durch den ganzen Raum.

ICH BIN KEINE VERRÄTERIN.

Und schon brach die Verbindung ab. Tasela schaute Ängstlich zu Sha der noch immer die Augen geschlossen hatte. Das würde nach sehr starke Konziquenzen für Soneti geben. Sie wird durch ihre Hand sterben.

[Bastion ? Sith Orden ? Trainingsraum 5 ? Tasela, Sha]
 
[Orbit ~ Creeping Death ~ Besprechungsraum] – Captain Dalmascae, Commander Irolia, Commander Toji, Lieutenant Commander
Akaji, Commander Ravenburg + XO - Everet


Ruhig hatte sich Serenety hingesetzt als man ihnen einen Platz angeboten hatte nachdem Jade sie mit einem Salut begrüßt hatte. Ihr Blick war einen Moment auf Serenety geblieben ehe sie sich an die anderen gewannt hatte. Commander Irolia war eine Chiss, jemand aus dem Gefolge Menaris. Allerdings schien Irolia anders eingestellt zu sein. Zumindest war dies zu hoffen. Serenety nahm die Weibliche Chiss einen Moment unter Augenschein und konzentrierte ihre Sinne auf sie. Viel gab es nicht zu erspüren. Ein ruhiger Fluss umgab die Frau und umhüllte sie, gab aber nichts sonst preis. Einer allerdings fehlte noch immer in diesem Gefolge. Commander Ravenburg schien sich wohl Zeit zu lassen mit seinem Eintreffen. Wenn Serenety etwas nicht schätze dann Unpünktlichkeit. Ein Offizier des Militärs hatte sich so etwas nicht leisten zu dürfen, einmal davon abgesehen dass während der Ausbildung auf der Akademie auf Pünktlichkeit großen Wert gelegt worden war und es Ärger gegeben hatte, wenn auch nur einer von ihnen es gewagt hatte eine halbe Minute zu spät zu kommen. Hier schienen wohl einige vergessen zu haben was Anstand war. Serenetys strenge Erziehung seitens ihrer Eltern hatten ihr schon sehr früh eingetrichtert dass es kein zu Spät kommen gab. Außer sie war darauf erpicht sich eine Straffe ein zu fangen. Es gab vieles was in der Familie Akaji nicht geduldet wurde und dies hatte sich stets bezahlt gemacht. Denn so hatte Serenety keine Probleme während ihrer Zeit auf der Akademie gehabt. Und überhaupt gutes Benehmen gehörte dazu. Die junge Frau hatte sich ein Stück hinter ihren Vorgesetzten gesetzt. Der Tisch vor Murata und den anderen war in diesem Sinn für die Rang höheren gedacht. Zumindest dem Empfinden nach von Serenety. Sie war der erste Offizier der Musashi und als solches hatte sie Respekt zu zollen. Erst Recht vor einer Captain und den restlichen Commandern. Eher war eine Sache zu wissen wie man sie zu handhaben hatte eine andere und Serenety war nicht der Typ, der versuchte sich den Mittelpunkt zu stellen nur um gesehen zu werden weil sie Eitel war. Wenn es etwas nicht gab in ihrem Leben dann Eitelkeit. Stolz hingegen besaß sie und dies nicht zu knapp. Die Familie Akaji war, was dies anbelangte eine sehr stolze Familie.

Endlich dann traf auch Ravenburg ein und nahm platz so dass Jade endlich mit der Besprechung anfangen konnte. Vor ihnen wurde durch einen Tastendruck ein Holoprojektor zum Leben erweckt wodurch in der Tischmitte ein Hologramm erschien, der das Belkadansystem zeigte. Die Sterne mit samt den sieben Planeten, einem Asteroidengürtel zwischen dem vierten und fünften Planeten als auch eine Vielzahl von Monde schweben vor den Gesichtern der Anwesenden und ließen einen Moment zu, zu glauben, dass man sich in einem Observatorium aufhielt. Dann begann Jade zu sprechen. Dass die Mission im Belkadansystem stattfinden sollte wussten sie bereits alle. Nun würde es also ans Eingemachte gehen und jeder von ihnen würde die Details erfahren. Ein neuerlicher Tastendruck, ausgeführt durch die Captain zoomte das Hologramm auf den dritten, vierten und fünften Planeten und holte sie somit etwas näher heran. Als die Rotation stoppt wurde auch der Asteroidengürtel gut sichtbar. Serenety legte die Hände in ihren Schoss und betrachtete die neue Formation.

Interessant! Höchst interessant. Es hatte eine Befragung gegeben was diese Operation anging anhand einer Pilotin. Die Forces of Hope? Soso, sie hatten ihren Stützpunkt als auf dem dritten Planeten des Systems. Die Pilotin war zum andern auch noch von einer Sith befragt worden. Dass letztlich kein Zweifel mehr daran bestehen konnte war eindeutig. Allerdings interessiert Serenety doch wer diese Pilotin war und wo sie sich nun befand. Ah ja, es war also nicht klar wie groß die Stärke der Truppen des Feindes waren. Dies war natürlich eine Frage, die hier jeden beschäftigte und die einer Lösung bedurfte. Eine Liste erschien, die aufzeigte, wie viele Schiffe die Forces of Hope nach aussagen der Pilotin noch besaß. Eine wage Angabe wenn man es sich durch den Kopf gehen ließ. Sehr wage, denn es könnten auch noch sehr viel mehr Schiffe sein. Einen Moment dachte Serenety darüber nach. Wenn die Hope sich auf dem dritten Planeten befand und dort einen Stützpunkt besaß, war es theoretisch gut möglich, dass mittlerweile ein Verband entstanden war, der sehr viel größer war, als man vielleicht glaubte. Die einfachen Aussagen einer Pilotin waren in dieser Hinsicht keinen Heller wert, da diese nicht wusste wie groß die Sollstärke war. Das Belkadansystem war nicht gerade klein und wer sagte ihnen denn, dass sich nicht noch andere Schiffe im Umkreis von einigen Meilen dort befanden? Die Hope war kein kleines Schiff und der Feind war kein Idiot. Das Gesicht der Lt. Commander blieb unbewegt aber in ihrem Gehirn ratterte es unaufhörlich. Als Jade fortfuhr zu erläutern, dass es einen drei Phasen Plan geben sollte zog Serenety eine Augenbraue in die Höhe. Phase I sollte also die Aufgabe der Anwesenden sein. Jade erklärte weiter, dass jedes Schiff der anwesenden plus jeweils zwei Fregatten als Verstärkung in das Belkadansystem springen sollten und zwar an den gekennzeichneten Punkten, die sich in der nähe des fünften Planeten, dich am Asteroidengürtel befand. Keine schlechte Taktik, denn so lagen sie im Schatten dieses Gürtels. Zumindest von einer Seite her. Das äquivalent der Schiffe wies einen schweren Aufklärungsverband auf und genau so sollten sie sich auch verhalten. Weiterhin sollten Tiefenscans folgen mitsamt Abtastungen des ganzen Systems. Die ganze Masche also. Jade lieferte den Grund ab warum sie so handelten auch wenn Serenety diesen eigenlicht nicht brauchte, da ihr klar war weshalb. Aber so wurde sie wenigstens noch bestätigt. Sie hatten also mit einigem zu rechnen, wenn die Schiffe der Forces of Hope im gesamten System zerstreut waren.

Schön war allerdings zu hören, dass Phase I sich nicht nur mit Aufklärung zufrieden geben musste sondern auch noch andere Tätigkeitsbereiche bekam. Gleichzeitig sollten sie auch eine Art von Köder spielen, damit die Hope sich an ihre Fersen heften würde. Ein durchgespieltes Szenario wurde abgespielt und Serenety legten den Kopf leicht schief wobei ihr langes Schwarzes Haar, welches in einem Zopf am Kopf zusammengebunden war, über ihre Schulter rutschte. Ein nettes kleines Gefecht welches funktionieren konnte aber nicht musste. Selbstverständlich wäre es Ideal, wenn es so ablaufen würde wie soeben gezeigt, aber daran zweifelte Serenety doch sehr. Wenn ihr das Leben unter anderem eines gelehrt hatte dann, dass es nie so kam wie man es sich wünschte und schon gar nicht bei Gefechten im Weltraum. Aber gut dies war ja nur ein Idealszenario und nicht mehr. Als weiters folgte schließlich wie Phase I ablaufen sollte. Etwas, war weit mehr Aufmerksamkeit erforderte.

Der Aufklärerverband sollte ins System springen und mit seinen Aufgaben beginnen. Die Suchaktion starten und im Zuge dessen würde man jenen Asteroidengürtel passieren. Nach einiger Zeit dann sollten Tie Scouts ausgesendet werden und somit dann die Rolle der Aufklärer übernehmen um somit weiter glaubhaft zu bleiben. Geschickt! Jade spekulierte darauf, dass der feindliche Kommandant sich die Aussicht auf Erfolg nicht würde nehmen lassen wollen. Dadurch würde die Falle zuschnappen. Ganz zufrieden war Serenety damit nicht, denn es hörte sich für ihren Geschmack zu einfach und zu simpel an. Der feindliche Kommandant müsste ein Vollidiot sein um sich so sicher zu fühlen. Natürlich könnte es gut sein, dass der jeweilige Kommandant versuchen würde entweder sich des Aufklärungstrupps zu entledigen oder aber den Abfangkreuzer in seine Reihen ein zu gliedern. Allerdings waren dies nur Spekulationen, die genauso gut auch nicht zutreffen mochten. Es kam darauf an wie Klug oder Dumm der Feind war und ob er nicht vielleicht doch die Falle roch. Ah! Toji sollte also eine Rolle bei dieser Sache spielen. Er sollte es also sein, der mit seinen Schwerkraftkegeln dafür sorgen sollte, dass kein Schiff in unmittelbarer Nähe aus dem Hyperraum fallen konnte. Sobald die Forces of Hope mit dem was sie hatten zum Kampf überging sollte es die Musashi sein, die den Hauptverband aus dem Hyperraum ziehen sollte. Idealerweise natürlich im Rücken des Feindes. Eine Taktik die gut war aber auch Risiken einräumte und jene waren nicht zu knapp. Strategisch gesehen war der Plan gut wenn er funktionierte ansonsten allerdings konnte er auch nach hinten losgehen. Nun gut, sobald also alle im Kampf verwickelt waren sollte ein dritter Verband in das Geschehen eingreifen und dieser sollte um den dritten Planeten aus dem Hyperraum springen um sich dann um die dortige Basis zu kümmern. Die dazu gehörige Simulation zeigte preziöse alles, wie es laufen sollte. Wohl gemerkt wie es sollte. Dies sollte man wohl fett unterstreichen. Jade blickte in die Runde und wollte wissen ob es Fragen gab. Dies konnte gut möglich sein allerdings überließ Serenety diesen Zug erst einmal den anderen. Sie selbst lehnte sich ein Stück zurück und dacht darüber nach was sie soeben gehört hatte. Der Plan war gut ohne Zweifel aber für Serenety zu perfekt. So perfekt, dass garantiert etwas schief ging und wenn es nur eine Kleinigkeit war. Vorsichtig legte sie ihre Fingerspitzen zusammen. Sie wollte darauf warten was die anderen sagen würden und diese Antworten oder Fragen mit berücksichtigen.


[Orbit ~ Creeping Death ~ Besprechungsraum] – Captain Dalmascae, Commander Irolia, Commander Toji, Lieutenant Commander
Akaji, Commander Ravenburg + XO - Everet
 
- Bastion - System - Dread “Creeping Death” - Besprechungsraum - alle Anwesenden der Phase I -

Cmdr. Ravenburg, der fehlende Kommandant für die Besprechung, stieß mit einer leichten Verspätung zu den anwesenden Offizieren. Ohne weiter Zeit zu verschwenden erwiderte die blonde Jade Dalmascae den Salut und wies dem Kommandanten der “Bloodshed” einen freien Platz zu. Für eine Sekunde musterte Toji das Gesicht dieses Mannes. Er war ein Mensch mit akkuratem Aussehen. In ihm konnte man wirklich einen vollkommen loyalen Imperialen erkennen. Stille herrschte in dem kargen Besprechungsraum, denn alle Augen hatten sich auf die Gastgeberin dieses besonderen Treffen gerichtet. Innerlich sammelte Toji nun alle körperlichen Reserven um seine ganze Aufmerksamkeit diesem Moment zu widmen. Ähnlich wie sein erster Offizier, Lt. Cmdr. Akaji, wirkte er nach außen ruhig und vorbereitet. Jede seiner Bewegungen war genausten durchdacht und geplant. Er hatte sich wirklich schon sehr lange auf diesem Moment vorbereitet.

Cpt. Dalmascae ließ nur den Hauch einer Sekunde verstreichen und begann dann mit der Eröffnung dieser Besprechung. Bestimmte Grundinformationen hatte jeder der Anwesenden schon durch die Einladung erhalten. Deshalb verwunderte es Toji auch nicht als der Holoprojektor eine maßstäbliche Wiedergabe des Belkadan-Systems zeigte. Es dauerte nicht sehr lang und der Commander bemerkte sogar die strenge militärische Disziplin in der Stimme der Kommandantin dieses Schiffes. Anscheinend gab es nur sehr wenige Offiziere in der Flotte, die von dem selben Schlag wie Toji waren. Humor gehörte eindeutig nicht zu den Grundvoraussetzungen eines Offizierpatents. Diese Erkenntnis lenkte ihn jedoch nur unmerklich für einen Herzschlag ab.

Mit einem kurzen Knopfdruck zoomte plötzlich die Projektion auf den dritten, vierten und fünften Planeten des Systems. ‘Nun kommt der interessante Teil dieser Besprechung’, dachte sich Toji und seine Blicke wechselten zwischen dem bläulichen Bild und dem angespannten Gesicht der Vorgesetzten. In klaren Sätzen folgte nun eine detailgetreue Schilderung des ganzen Plans für den Idealfall (der relativ selten eintrat). Die Taktiker hatten die ganze Sache in drei Phasen aufgeteilt und basierten auf den Informationen einer gefangengenommenen Pilotin der Forces of Hope, dem künftigen Feind dieser Operation. Gerade diese Information machte Toji etwas stutzig. ‘Hatte der Geheimdienst die ganze Sache nicht überprüft? Zählt das Wort eines Sith bzw. seine Methoden so viel in unserem Imperium.’ Die Tatsache erstaunte den jungen Offizier leicht. Gerade mit dieser Methodik der Informationsbeschaffung hatte er nicht gerechnet. Ganz leicht schüttelte er seinen Kopf und warf damit die lästigen Gedanken wie bei einem unfreiwilligen Lastentier ab. Er nahm den Faden der Erläuterung nach ein paar Sekunden recht gut wieder auf.

Die “Musashi” gehörte, wie konnte es anders sein, zur ersten Phase dieses Plans. Ihr Auftrag war demnach auch recht schlicht. Am Anfang würden alle Schiffe dieses Verbandes (also die Schiffe der anwesenden Kommandanten) die Rolle eines Aufklärerverbandes mimen. Dabei würden natürlich Scans der Umgebung und sogar das Absetzen von Tie-Scouts die Rolle echt wirken lassen. Sollte sich die gegnerische Flotte in Sicherheit wiegen würde es zu einem kleinen Scharmützel mit dieser Flotte kommen. In dem Fall sollte dann der Abfangkreuzer seine Schwerkraftgeneratoren verwenden um am Anfang keine Schiffe aus dem Hyperraum zu lassen und später, hinter der feindlichen Front, die wartenden, verbündeten Schiffe zu sich ziehen. Man gehörte also zum einfachen Ablenkungsmanöver. Toji nickte leicht während er die Informationen Stück für Stück verarbeitete. Große Problematiken würden bei einer guten Absprache nicht auftreten. Die gegnerische Flotte war auf ein paar lausige Schiffe dezimiert worden und stellte damit keine echte Bedrohung für das Imperium dar. ‘Im Moment stellt sie keine Bedrohung dar...’, korrigierte sich Toji. Selbst die Rebellen hatten am Anfang sehr klein Angefangen und nun kam es schon zu harten Auseinandersetzungen mit diesem kriminellen Pack.

Für einen längeren Augenblick sammelte der Kommandant des Abfangkreuzers seine Gedanken genau. Erste Strategien bauten sich in seinem Hinterkopf auf. Schätzungen über die Leistungsfähigkeit der eigenen Truppe wurden gemacht. Sogar vage Vergleiche mit anderen Schiffen wurden gemacht. Ja, in diesem Moment befand sich Commander Toji Murata, der Sohn von Kenji Murata, in seinem Element. Ein Haufen Unbekannte waren im Spiel, aber genau dieser Aspekt machte den Reiz aus.

“Wenn Sie noch Fragen bezüglich des Einsatzes haben, stellen Sie sie jetzt”, forderte die blonde Kommandantin dieses Schiffes die Teilnehmer mit fester Stimme auf.

Immer mehr sah Toji in ihr einen loyalen Offizier des Imperiums als die bildhübsche Frau, welche das Äußere vermuten mag. ‘Der Dienst bei der Flotte verändert jedes Wesen auf seine Weise’, dachte sich der Commander und beendete eine Notiz. Erste grobe Ideen hatte er während der letzten Minuten gesammelt und aufgeschrieben. Es sollten Gedankenstützen für den Hyperraumflug sein.

“Eine Frage hätte ich, Cpt. Dalmascae”, nutzte Toji die Chance. “Mir geht es um die Entsendung der Tie-Scouts. ... Sollen diese von einem Schiff abgesetzt werden oder soll es eine Eigenarbeit für jedes Schiff werden?”

Diese Frage brannte Toji nur aus einem Grund auf den Fingernägeln. Er wollte wissen wie weit er bei dem kleinen Rollenspiel gehen sollte. Wo hatten die Taktiker die Grenze gezogen?

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Sith Orden ? Trainingsraum 5 ? mit Tasela

Unkonzentriert! War der vorherrschende Eindruck den Sha von seiner Schülerin hatte. Erst folgte sie nicht sofort seinen Anweisungen und stockte, bis er mit einem leichten Klaps nach half. Erst an tat sie, was er ihr gesagt hatte und er konnte fühlen wie unstet ihre Bindung war. Wie ein Kerze, die im Wind flackerte.
Und ihre Worte passten zu dem, was er spürte. Wie gern hätte er sich als erstes einmal eingehend mit dem alten Meister Tasela?s auseinander gesetzt. Ein Sith, selbst wenn er oder sie erst Adept war, war kein Sklave. Nicht einmal der Macht. Sith waren Herrscher, sie machten sich die Macht Untertan. Zu dienen war Sache der Jedi!
Nun gut, er verstand, das es Meister gab, die ihre Schüler als Eigentum sahen. In gewisser Hinsicht sah er es sogar ähnlich, doch dabei so weit zu gehen, die Ausbildung des Schülers zu gefährten. Sha brummte abfällig während er bemerkte, das Tasela nun versuchte ihn mit einigen Kunststückchen zu beeindrucken. Allerdings recht mageren Kunststückchen. Doch Sha sagte im Moment noch nichts dazu, lies sie fort fahren und weiter sprechen, während er bemerk das sich etwas bei ihr änderte. Ob sich Tasela überhaupt bewusst war, wie ungeschützt sie war, wie leicht er ihr Innerstes erfühlen konnte. Mit etwas mehr Gewalt hätte er brutal in ihr Bewusstsein eindringen können, sie hätte es zwar bemerkt, aber sie hätte ihm nichts entgegen setzen können.
Und so bekam er auch mit, das etwas sich veränderte kurz bevor Tasela lauthals los schrie um gleich darauf in erschreckter Stille zu verharren.
Zuerst sagte Sha nichts, lies ihr einen Moment, dann knurrte er leise bevor er schlagartig seine Augen öffnete und direkt in Tasela?s ängstliches Gesicht sah!


Dummes Kind!

Knurrte er und vermutete dann mehr als er es wirklich wusste.

Deine kleine mentale Freundin war wohl wieder da?
Warum lässt du sie raus! Sperr sie wenigstens ein wenn du sie noch nciht töten kannst!


Er beugte sich noch etwas weiter vor, so das sein Gesicht nun ganz dicht vor Tasela?s war,

Und sperr mich aus! Oder willst du,das jeder wie in einem offenem Buch in dir lesen kann!

Dieses mal griff er nun direkt in ihren Geist wühlte sich brutal durch ihre Gedanken ohne wirklich Wert auf irgendwelche Informationen zu legen. Tasela sollte nur möglichst brutal erfahren, wie es war, wenn jemand ohne Rücksicht in ihrem Hirn tun und lassen konnte was er wollte. Und Sha hielt sich auf diesem Gebiet noch nicht einmal für sehr begabt! Trotzdem schien es ihm ein Leichtes Tasela?s Gedankenwelt zu durchwühlen und ihr dabei! Mit Absicht Schmerz zu bereiten, so das sie auf schrie. Doch ein Entkommen gab es nicht und so machte Sha unbeirrt weiter bis er sich dann endlich wieder zurück zog!

Du musst lernen dich zu schützen! Ich bringe dir das bei! Dann wirst du dich und das was ich dich lehre gegen fremde Schützen können. Und Außerdem kannst du deinen kleinen Quälgeist einsperren damit sie dir nicht bei jeder Gelegenheit dazwischen funkt. Ich habe keine Lust in jeder Lehrstunde auch mit diesem ?Hirngespinst? rechnen zu müssen. Also pass jetzt gut auf.

Mit einer kurzen Bewegung brachte er sich wieder in die Position, die er zur Meditation eingenommen hatte und beinahe konnte man denken es war nichts geschehen. Nur Tasela fand das wahrscheinlich nicht. Ob ihr Kopf wohl noch immer von dem eben durchlittenen weh tat! Sha war es egal! Sie musste lernen! Schnell lernen oder die Konsequenzen tragen!

Dein Geist kann eine Machtvolle Waffe sein! Aber wie jede andere Waffe kann er auch angegriffen werden. So brauchst du einen Schutzschild. Eine Wand, die du zwischen dir und der Außenwelt aufbaust! Nur so kannst du verhindern, das ein Gegner ergründet was du vor hast! Und nur so kannst du verhindern, das er dich benutzt.
Werde dir deines Geistes bewusst, erkenne deine Grenzen und versuche diese zu schützen, stelle dir dort für den Anfang eine Mauer vor! Einen Schutzwall, den Keiner überwinden kann.


Nun schloss Sha auch wieder seine Augen und wartete darauf, das Tasela tat, was er ihr gesagt hatte. Erst wenn er bei ihr zu mindest etwas rudimentär ähnliches fühlen würde, würde er seine eigenen mentalen Fühler wieder ausstrecken und dieses Mal erst einmal sachter ihren Schutzwall testen um die größten Schwachpunkte zu finden.

Sith Orden ? Trainingsraum 5 ? mit Tasela
 
[Bastion ? Sith Orden ? Trainingsraum 5 ? Tasela, Sha]

Sha war nicht sehr begeistert und schnauzte sie an. Er hatte aber dennoch Recht, doch das sie Soneti einsperren konnte, davon wusste sie nichts. Doch dann sollte sie Sha aussperren. Doch von was? Plötzlich spürte Tasela an ihrem Gehirn, als würden tausend Hände auf ihr Hirn draufschlagen. Sie schrie laut auf, doch das änderte nichts an das, was gerade geschieht. Als alles vorbei war, fühlte sich ihr Hirn an, als wäre nur noch Mus da. Sie faste sich an den Kopf, hörte aber dennoch ihrem Meister zu. Sie sollte versuchen sich eine Mauer sich vor zu stellen? Das war alles womit sie ihren Geist schützten konnte? Skeptisch versuchte sie es und schloss ihre Augen.

Sie stellte sich eine Wand vor, an der man nicht drüber kam. Sie spürte wie Sha die Mauer abtastete, doch plötzlich schrie sie wieder auf und faste sich an ihren Kopf. Es hörte nicht auf und Tasela versuchte sich zu Konzentrieren. Die Mächtigen Fühler waren in ihren Geist eingetreten, doch es gab noch eine Chance. Sie stellte sich erneut eine Mauer vor, auf die sie mehr hoffte und stärker konzentrierte als das letzte mal. Die Fühler von Sha donnerten auf die Mauer und Tasela verzog ihr Gesicht, doch schon brach die Mauer und das ganze Spiel ging wieder von vorne los. Als alles vorbei war, spürte Tasela die schwäche und Dummheit in ihr. Sie konnte sich noch nicht einmal eine Mauer vorstellen und ihr Geist schützten. Sha hingegen erklärte es ihr erneut und Tasela lauschte ganz genau den Worten ihres Meisters. Sie nickte und ging wieder in Position. Sie konzentrierte sich und spürte wie Soneti an der Mauer abprallte und wieder in der Dunkelheit verschwand. Immer hin ein Problem weniger, doch schon kamen wieder die Fühler von Sha, die die Mauer bis auf das kleinste Musterten. Als Tasela spürte, wie die Fühler zum Schlag ausholen wollten, sah sie selbst das Problem in der Mauer und konzentrierte sich stärker. Die Fühler prallten an der Mauer ab. Tasela hatte es geschafft. Zwar mit einer großen Kraftaufwand, doch sie hatte den ersten schritt gemacht. Ein wenig geschwitzt, öffnete sie ihre Augen. Doch Sha gab ihr ein Zeichen, dass es keine Pause geben würde. Tasela sah ein, dass es noch viel zu schlecht war. Jeder konnte noch in ihren Geist eindringen und mit ihr machen was sie wollten, doch Tasela wollte dies auf alle fälle verhindern. So schloss sie wieder ihre Augen und Konzentrierte sich. Doch dieses mal schaffte es Sha wieder durch zu brechen. Schmerzen machten sich in Tasela breit, doch sie lies sich von ihrer Konzentration nicht ablenken und stoppte Sha an der Grenze wieder ab.


Mehrere male wiederholte sich das Schauspiel. Manchmal schaffte es Tasela auf Anhieb und manchmal brauchte sie einen zweiten versuch, doch Sha schaffte es nicht mehr direkt an ihren Geist sich an zu zapfen. Jedenfalls schaffte er es nicht mit dieser Kraft, die er im Moment aufbrachte. Sie war sich sicher, dass wenn er wollte, mit einem zug in ihren Geist eindringen konnte und alles erfahren konnte, was er wollte.

Mein Meister. Als ich das zweite mal die Abschirmung hatte, sah ich wie meine Innere Stimme wieder nach vorne wollte, doch sie hatte die Mauer nicht gesehen und prallte an ihr ab. Ich bin mir sicher, dass ich es geschafft habe sie ein zu sperren und das sie uns nicht mehr stören wird, wenn ich von euch lerne.

Zufrieden mit ihren Leistungen schaute sie zu ihrem Meister hinüber.

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Das war also der Plan. Nüchtern betrachtete sie das aufgerufene Display und folgte den
Erläuterungen die Captain Dalmascae von sich gab. Sie spielen den Köder. Und Irolia hasste es den Köder zu spielen. Aus taktischer Sicht jedoch durchaus betrachtenswert, ob gleich Irolia an dem logischen Nutzen des Unterfangens zweifelte. Wie der Captain schon selbst vorran gestellt hatte, wußte niemand über die tatsächliche Flottenstärke bescheid. Da halfen Indizien und Aussagen hervorgebracht unter der Grausamkeit eines Sith, wenig. Unter Folter, konnten willensschwache Wesen so ziemlich alles erzählen, solange, die Tortur damit nur beendet war. So bestand zumindest theoretisch die Möglichkeit einer totalen Fehlkalkulation. Am Ende tauchte der "Aufklärungsverband" auf und man scannte eine erheblich größere Anzahl an Schiffen als man erwartet hatte. Dann würde der Verband sich zurückziehen müssen und die Hauptflotte würde ohnehin niemals auftauchen.

Sie rieb sich nachdenklich ihr Kinn, während sie mit dem anderen Arm jenen um Kinn hin abstützte. Es mußte bessere Möglichkeiten geben. Und es gab auch solche.
Doch im gleichen Moment realisierte sie, dass es keinen Sinn machen würde, mit einer taktischeren Leistung aufzukommen. Der Captain hatte den vom Oberkommando gefassten Plan vorgestellt und damit waren mögliche andere Szenarien null und nichtig. Ein Nachteil der ihr schon desöfteren im Imperium begegnet war, eben jene Tatsache, dass die Strukturen einem flexibleren und kürzeren Plan nicht gerecht werden konnten.

Die Frage von Commander Toji brachte sie wieder zurück in die eigentliche Mission. Eine in der Tat wichtige Frage, würde sie doch je nach Beantwortung entscheidend für ihre staffelkapazitäten einschneidende Folgen haben. Wobei es ohnehin fraglich war, ob es maßgeblich zur Feindberührung kam. Der Torture war ein schnelles Schiff, sie selbst konnte dem Feuer wenn sie wollte ohne größere Schwierigkeit entfliehen. Aber das war nicht die Mission. Wahrscheinlich würde sie mit der Torture, die am stärksten beschossenen Flanken schützen, während die Dreadnaughts fixe Positionen um den Abfangkreuzer einhalten würden, da diese lediglich über zwei Drittel der Maximalgeschwindigkeit der Torture verfügten.

Ihr Blick fiel auf den XO von Toji. Irolia verachtete Schwäche. Nicht alleine zu erscheinen bedeutete Schwäche. Lt. Commander Kay würde noch genug Zeit haben, das entsprechende Datapad für die Mission durchzuarbeiten. Sie brauchte niemanden an ihrer Seite. Außer ihrer Schwester, und sie war nicht da. Sie fragte sich in dem Moment, wie es gewesen wäre, wenn Samin als XO fungiert hätte. Dann wären sie heute wohl nicht getrennt voneinander. Sie bemerkte so etwas wie Neid in ihrem Blick auf den weiblichen XO. Toji hatte jemanden an seiner Seite, sie nicht. Mit einem Schlag wurde ihr bewußt, dass sie viel schlechter da stand und viel mehr Angst besaß, als Toji das wohl jemals könnte.


Captain, auch ich habe eine Frage. Wieviele Monde befinden sich im System? Ich schlage vor, dass wir den Schatten dieser Planeten nicht außer Acht lassen, nicht damit wir der Hauptflotte andere Informationen über die Stärke der Rebellen zukommen lassen, als es tatsächlich um sie steht. Zudem möchte ich meine Bedenken äußern, dass ich dem Geständnis unter Folter durch einen Sith, wenig Glauben schenken kann. Unter deren Torturen, würden wohl viele, alles Mögliche erzählen, um damit endlich der Erlösung anheim zu fallen.

Sie straffte sich ein wenig nachdem sie zu Ende gesprochen hatte. Sie bemerkte das Glühen in ihrer Scham. Es war wohl wieder soweit, und doch durfte es nicht soweit sein. Nicht jetzt, und nicht vor ihrer Vorgesetzten. Und schon gar nicht mit ihr. Obwohl... Oder mit Toji, seinem XO und Ravenburg? Oder mit allen? Genug jetzt, ermahnte sie sich selbst in Gedanken. Reiß dich zusammen. Es gibt wichtigere Dinge. Und das hier ist wichtiger!

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Sith Orden ? Trainingsraum 5 ? mit Tasela

Wie einfach es doch war in einen ungeschützten Geist ein zu dringen. Sha hatte schon lange keinen so offenen Verstand gesehen. Doch dann geschah, was ihn kaum sehbar grinsen lies. Tasela lernte.
Natürlich war diese mentale Wand noch lange nicht perfekt! Aber Tasela wurde besser, lernte aus Fehlern ohne das Sha es ihr explizit sagen musste. Gut! Das gab ihm mehr Informationen über seine neue Schülerin, als Tasela sich vielleicht vorstellen konnte.
Natürlich war da noch viel Arbeit. Noch ein langer Weg. Aber es schälte sich heraus, das es sich vielleicht wirklich lohnen würde.
Auch ihre eigene Einschätzung dessen was geschehen war, sprach dafür! Allerdings, war Tasela, nach seinem Geschmack, dabei zu selbstzufrieden.
Ohne Ansatz holte Sha aus und schlug Tasela mit der flachen Hand ins Gesicht. Ihr Kopf ruckte dabei etwas nach hinten aber mit Sicherheit war dieser Schlag nicht mehr als ein Achtungszeichen von Sha bevor er mehr knurrte als wirklich sprach.


Selbstüberschätzung ist der erste Weg zum Versagen!

Grimmig lag sein Blick auf Tasela, die ob seiner Reaktion mit Sicherheit irritiert war. Doch Sha interessierte dies nicht! Sie musste lernen, das er sie nicht wegen Kleinigkeiten loben würde. Im Gegenteil.

Du hast dich verbessert!
Allerdings konntest du dich auch nicht weiter verschlechtern! Erwarte also kein Lob von mir, für etwas, das du schon längst können müsstest!
Allerdings nehme ich dich beim Wort! Sollte es deine kleine innere Freundin, trotz deiner Zusicherung, ab nun noch einmal schaffen uns beim Training zu stören, wirst DU die Strafe dafür zu spüren bekommen.
Das sollte dir Ansporn genug sein dein Schutzschild zu trainieren.


Wieder schnellte Sha?s Hand hervor und mit einem deutlichen, gemeinen Grinsen griff er nach Tasela?s Kinn und zog deren Gesicht direkt vor das Seine bis seine Augen genau vor Tasela?s Augen waren. Als blicke er nun direkt in ihre Seele und damit zu der imaginären Person, die Tasela in sich zu tragen behauptete, sah er förmlich in Tasela hinein und meinte fast lachend.

Und dir da drin ist es vielleicht Ansporn dagegen an zu kämpfen.

Ja, es war eine Gratwanderung, sollte Tasela wirklich einen solchen inneren Dämon in sich tragen. Andererseits gab es kein besseres Training für ihr mentalen Schild. Und schließlich war er ja auch noch da und würde zur allergrößten Not eingreifen. Aber das würde er Tasela nicht auf die Nase binden. Würde Fürsorglichkeit doch das Bild des grausamen Meister?s ins wanken bringen. Und im Moment wollte er diesen Eindruck keinesfalls beschädigen.
Mit einer beinahe wegwerfenden Geste, lies Sha nun Tasela?s Kinn los und gewann etwas Anstand zu seiner Schülerin.


Mach weiter! Keiner hat gesagt, das du dich ausruhen darfst!
Nun ja, vielleicht solltest du einmal fühlen wie sich ein wirkliches Schutzschild an fühlt! Dehn deine Wahrnehmung aus und versuche die Grenzen meines Geistes zu erforschen. Vielleicht lernst du ja so etwas.


Sith Orden ? Trainingsraum 5 ? mit Tasela
 
[Bastion ? Sith Orden ? Trainingsraum 5 ? Tasela, Sha]

Sha machte den Anschein, als würde er sich nicht über die erfolge von Tasela freuen, warum auch nur? Sie müsste dies schon wie er selbst gesagt hatte schon längst können und warum sollte man sie dann dafür loben. Sie musste nur besser werden, doch als Sha ihr die Anweisung gab, dass wenn ihre innere Stimme sie erneut stören würde sie die Konsequenzen nach tragen wird. Als er diese Worte gesprochen hatte, spürte sie wie ihre innere stimme wieder nach vorne wollte, doch sie wurde wieder durch die Bariere geblockt. Sie hatte keine Chance sich zu befreien. Irgendwann würde sie sterben und zwar durch die Hand von Tasela. Sie wartete nur noch auf den richtigen Zeitpunkt. Doch als Sha ihr sagte, dass sie sich nicht ausruhen sollte, ging sie wieder in die Meditations-Position und lauschte seinen Worten. Sie sollte jetzt in den Geist ein dirgen von ihm? Sie sollte sehen wie ein richtiges Bariere aussah. Sie tastete die Gegend mit ihren Tentakeln der Macht ab und ging in Richtung von Sha?s Kopf. Sie drang hinein, doch was sie dann spürte lies sie alles andere als normal erscheinen. Sie sah eine riesige Wand. Doch Tasela tastete weiterhin die Gedanken ab und versuchte sich ein Weg durch die Mauer zu schlagen, doch es gab nichts, wo man hindurch kommen konnte. Nun versuchte es Tasela mit Gewalt, doch jeder Stoß den sie gegen die Wand machte, lies ihren Kopf erschüttern. Taselas Kopf schmerze, und sie brach die Verbindung ab und wandte sich an ihren Meister.

Meister. Wie kann ich eure Wand durchdringen, um zu meinem Ziel zu gelangen? Ich habe versucht die Wand nach risse ab zu suchen, doch sie war einfach zu Perfekt. Mit Gewalt habe ich es versucht um risse entstehen zu lassen, doch jeder schlag war wie ein Hammerschlag auf meinen Kopf. Wie könnte ich die Wand überwinden?

Sha öffnete langsam seine Augen und Tasela war gespannt was er sagen würde.

[Bastion ? Sith Orden ? Trainingsraum 5 ? Tasela, Sha]

[OP: Sorry für den kleinen Post aber mir ist nichts mehr eingefallen was ich noch machen könnte]
 
[OP]Hoffentlich gibts den Hangar dort oder so!?[/OP]
[Bastion - Landungshafen Hauptstadt - Hangar 2B - Piloten, Techniker, Wachen, Sturmtruppen /halt alles was da so rummschwirrt)]

Ein schmuddeliger Transporter ist gerade gelandet und der Pilot überpfüft auch schon die aussenhülle und alle wichtigen Gerätschaften von aussen.

Die Passagiere steigen langsam und benommen von der langen Reise, die sie in dieser Blechbüchse von einem Transporter hinter sich gebracht haben, aus.
Darunter auch ein auffälliger mittelgroßer Mann, ein Zabrak so scheints, in einem schwarzen Ledermantel gehüllt, mit einer schwarzen Combat Hose und einem engen schwarzen T-Shirt an.
Er hatte ausserdem noch eine größere Tasche dabei sie scheint ein wenig schwer zu sein.
Würde man genauer hinsehen könnte man vielleicht zwei Blasterpistolen unter dem Mantel hervorblitzen sehen.

Die Passagiere verabschiedeten sich nacheinander vom Piloten und gaben ihm sein Geld so auch der Zabrak, er griff in seine Manteltasche und zog ein paar Credits heraus gab sie dem Piloten und sagte dabei aber kein Wort.
Dann drehte er sich um und ging in Richtung Ausgang mit den Gedanken an einen kühlen Drink den er in der ersten Bar zu sich nehmen würde.

Auf dem Weg aus dem Hangar traf er auf viele Imperiale Piloten, Techniker und sogar Sturmtruppen.
Es herrschte ein reges Treiben in dem Hangar,wobei er hoffte das es in der Stadt ein wenig ruhiger sein würder er aber befürchtetet das Gegenteil.

Ein wenig auffallend gekleidet schien der Zabrak zu sein so drehte sich doch fast jeder nach ihm um und beobachtete ihn eine Weile.
Zumindest kam es ihm so vor als wäre es so, im Grunde aber störte es ihn kein bisschen.

Haben sie eben noch nie einen so gut aussehenden Zabrak gesehen!

Dachte er bei sich, fast wäre ihm ein schmunzeln entkommen bei dem Gedanken.

[Bastion - Landungshafen Hauptstadt - Hangar 2B - Piloten, Techniker, Wachen, Sturmtruppen /halt alles was da so rummschwirrt)]
[OP] Ich denke ich werde da mal ein wenig Platz für Interaktion lassen. Evtl. wollen etwaige Sturmtruppen ihn befragen was er denn hier zu suchen hat ;-)[/OP]
 
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- Bastion - System - Dread “Creeping Death” - Besprechungsraum - alle Anwesenden der Phase I -

Serenety saß noch immer ruhig auf ihrem Stuhl und beobachtete die ganze Szenerie, die vor sich ging. Für einen kurzen Moment hatten alle geschwiegen um über die Worte der Captain nach zudenken, sie zu verinnerlichen und sich dabei seine eigenen Ideen aus zu klügeln. Dafür war diese Unterhaltung nun auch mal da. Wobei Seren immer noch ein Problem damit hatte, dass sie sich hierbei nur auf Wage Angaben stützten. Angaben, die nicht der Tatsache entsprechen mussten. Wer sagte ihnen überhaupt, dass diese Pilotin nicht unter der Folter der Sith einfach nur etwas gesagt hatte? Wenn man keinen anderen Ausweg sah, dann sprach man alles was einem in den Sinn kam nur um den Qualen ein Ende zu bereiten. Wobei Serenety dies am wenigsten störte. Eher die Tatsache, dass sie im ungewissen gelassen wurden was die genaue Stärke ihrer Feinde anging. Damit konnte sie sich einfach nicht zufrieden geben und sie wollte es nicht. Der Geheimdienst hätte hier Nachforschungen anstellen sollen, die weiter gingen als eine Pilotin aus zufragen. Sie befanden sich auf dünnem Eis. Sehr dünnem Eis, welches einbrechen konnte. Serenetys Fingerspitzen, die sie aneinandergelegt hatte bewegten sich leicht als nun ihr Vorgesetzter als erstes das Wort ergriff und wissen wollte ob die Entsendung der Tie-Scouts von einem Schiff abgesetzt werden sollten oder aber, ob dies eine Eigenarbeit von jedem der Schiffe sein sollte. So ganz unberechtigt war dieses Frage nicht. Es war wichtig zu wissen für alle hier in wie weit dieses Rollenspiel, wenn man es als solches ansah gehen sollte. Wo sollten die Grenzen sein? Auch Seren beschäftigte dies im Geiste und schon jetzt malte sie sich in ihrem Gehirn einige variablen aus.

Ihr Blick fiel erneut auf Irolia, die noch immer schweigend da saß und sich den Plan durch den Kopf gehen ließ. Sie mochte eine Chiss sein und diese Verstanden es gut vom äußerlichen her ruhig und undurchschaubar zu sein doch in ihrem inneren brodelte es fast so sehr wie in einem Vulkan. Seren wusste zwar nicht was diese Frau beschäftigte doch konnte sie einige Emotionen auffangen, die ihr deutlich machten dass Unzufriedenheit mit von der Partie war. Verdenken konnte sie es der Commander nicht, denn Serenety selbst war auch unzufrieden mit dem gehörten. Für einen kurzen Moment traf der Blick Irolias den von Serenety. Was diese dachte wollte die junge Frau von Bastion nicht wissen, denn ein ungutes Gefühl sagte ihr, dass es besser wäre nicht jeden zu kennen noch seine Beweggründe. Es war fast merkwürdig aber konnte es so etwas wie Neid geben? Und wenn ja warum? Serenety rief sich zur Ordnung, machte sich klar, dass es für diesen Moment uninteressant war und sie sich darauf zu konzentrieren hatte was als nächstes kam anstatt sich das Hirn über eine Chiss zu zermatern und so wandte sie den Blick von der Commander ab. Erst als diese das Wort ergriff und nun ihrer Seitz eine Frage stellte horchte Serenety auf. Irolia wollte wissen wie viele Monde sich im System befanden und gleichsam schlug sie vor, den Schatten dieser Planeten nicht außer Acht zulassen. Erst Recht damit sie der Hauptflotte andere Informationen zukommen lassen konnten sollten die Angaben der Stärke des Feindes sich als falsch herausstellen. Was die Chiss dann zu Wort brachte ließ Serenety in Gedanken nur kurz nicken. Der Einwand, dass sie Bedenken äußerte bezüglich der Befragung eines Sith, waren nicht unbedingt unberechtigt. Die Sith waren in gewisser Hinsicht etwas besonders und Serenety schenkte ihnen Achtung. Wohl einer der wenigsten Offiziere des Imperiums die dies tat. Allerdings war klar, dass trotz allem Können die Sith noch lange nicht die Besten in Befragungen waren. Da jegliche Lebenden Wesen, die nicht das Glück hatten für die Macht empfänglich zu sein, wie der Volksmund es aussprach, was die Sith anging mehr oder Weniger Angst gepaart mit Respekt besaßen war es nur all zu verständlich wenn Irolia erklärte, dass sie einer solchen Befragung nur wenig Glauben schenken konnte. Zu viele ließen sich einfach einschüchtern, erst Recht wenn es hieß sie würden einem Sith begegnen. Was Capt. Jade darauf sagen würde wusste Serenety zwar nicht so aber dass ihre alte Bekannte dahingehend mit absoluter Sicherheit etwas erwidern würde damit letztlich die Dinge ihren Lauf nehmen würden. Einzig und allein Cmdr. Ravenburg hatte sich noch nicht geäußert und seinem Anschein nach zu urteilen schien er auch noch einen Moment zu brauchen. Sie kannte diesen Mann nicht persönlich hatte von ihm aber schon gehört. Es wäre interessant zu erfahren, wie er sich zu alledem hier äußern würde.

Serenety dachte einen langen Moment über alles nach ehe ihre Gedanken zu ihrem Vater übergingen, der momentan irgendwo in der Galaxie unterwegs war mit seiner Dragon. Commodore Han Akaji hätte bei dieser Besprechung so einiges zu sagen gehabt. Aber ihr Vater war auch schon ein alter Hase was dieses Fach anging und somit wäre nichts verwunderlich. Zum andern war sie höchst dankbar dass er nicht hier war, denn ansonsten wäre er ihr mit einigen anderen Dingen, die er sich in seinem Gehirn ausmalte auf die Nerven gegangen. Es würde eh reichen ihn wieder zusehen. Ein Widersehen welches sich Serenety ziemlich lebhaft vorstellen konnte und irgendwie wurde sie das Gefühl nicht los, dass das nächste Treffen weit aus schlimmer werden würde als jenes zuvor. Kein gutes Zeichen wie Seren fand und doch war es vorhanden. Die junge Frau biss die Zähne zusammen und schob den Gedanken bei Seite. Er hatte hier nichts zu suchen. Rein gar nichts. Und so widmete sie sich wieder den Gesichtern, die um den Tisch verteilt saßen oder standen. Darauf wartend, dass Jade oder Ravenburg etwas sagten. Vielleicht würde Serenety dann etwas zum Besten geben, wenn sie es für angebracht ansah.


- Bastion - System - Dread “Creeping Death” - Besprechungsraum - alle Anwesenden der Phase I -
 
Bastion- Sith-Orden- auf dem Weg zum Thronsaal- Allegious, Taral

Schweigen umhüllte das zähnebewehrte Maul des Tuk'ata. Nur das Widerhallen der Schritte Allegious, die jedoch vergleichsweise leise waren, war zu vernehmen. Ganz im Gegensatz zu Sturmtruppen, die ihrem militärischem Drill gerecht wurden, indem sie eher marschierten als wirklich zu gehen. Damit nahmen sie sich zwar den Vorteil der Überraschung, erweckten aber umso mehr das Gefühl der Bewunderung oder der Angst in den Ohren Verfolgter, Rebellen oder Krimineller. Am Ende des großen Ganges, schritten sie auf das Tor zum Thronsaal zu. Die rotgekleideten Leibgardisten standen Spalier und öffneten die Flügeltüren. Dieser Planet war so... berrauschend. Die Billionen von Leben die hier an diesem Ort ihr Dasein zelebrierten. Leid, Tod, Hass und Wut lagen auf diesem Planeten so nah beieinander wie es sonst wohl bis auf Coruscant nirgends der Fall war. Bastion war das Zentrum der Galaxis, auch wenn es fernab des eigentlichen Kernes lag. Doch das war irrelevant. Zentrum sein hing nicht von der geographischen Lage eines Planetoiden aus, sondern von dem was sich auf selbigen befand. Sie hatten das Tor passiert und als es geschlossen war, Taral sich abeits des Thrones niedergelassen hatte, ließ Allegious seinen Körper auf dem Thron nieder. Er stützte die Ellbogen auf den Thronlehnen ab und und ließ die künstlichen Fingerspitzen aufeinanderfallen Ein selbstgefälliges Lächeln blitzte in seinem Gesicht auf.

Noch immer bezog er Kraft aus der Schlacht um die Armeen der Chiss. Wie kleine Nadelstiche empfing er das aufkeimende Leid, den Schmerz familiärer Verbliebener. Und dann war da noch etwas. eine Berührung in der Macht. Ein weit entfernten Donnerhall. Ein Aufschrei in der Macht, dass mehr einem Grollen als etwas anderem zu gleichen schien. Janem! Allegious ersuchte in der Macht einen Hinweis auf seinen Aufenthaltsort zu finden, doch er fand kein Indiz dass ihm weiterhelfen konnte. Janem war also weiterhin verschollen, hatte sich verkrochen wie ein Holzwurm im Gebälk um sich weiter an seinen pseudo-elitären Theorien zu laben. Janem hatte nie verstanden, was die dunkle Seite der Macht wirklich beinhaltete. Nie. Es war nämlich in der Tat so, dass man sich der dunklen Seite hingeben mußte. Das stimmte. Und das bestritt er auch nicht, insgeheim. Denn es verhielt sich mit den Schülern ähnlich wie mit allem anderen. Reichst du ihnen den Finger, rissen sie dir den Arm ab. Und genau das hatte Janem bis heute versäumt. Wie die Geier stürzten sich alle Jünger auf den Overlord der verräterischen Chiss und nahmen ihn Stück für Stück auseinander. So verhielt es sich also, dass er nichts weiter tun mußte um den Krieg zu gewinnen. Menari schwächte sich selbst, Tag für Tag. Und Allegious lernte, meditierte, sinierte und kämpfte. Gelächter quoll seinem Mund empor, das mehr dem Lachen eines Hysterisch-Lanchenden glich als dem eines Herrschers.

Er griff zu einem Holo-Aufzeichner. Das kleine kugelartige Konstrukt lag gut in seiner Hand. Vor seinem Gesicht haltend, nahm er einige Kom-Nachrichten auf. Es würde interessant sein, zu erfahren, welche Informationen seine Schüler mit ihm teilten, und wie es in Wirklichkeit um den Informationsstand bestellt war. Seine Augen funkelten aufgrund des Aufzeichners, dessen Strahlen ebenso wie das Sesicht auch seine Augen einfingen.


Kom-Nachricht an Jolina Norrs

Mein Kind, ich hörte von einem Zwischenfall auf Kast? Ich hoffe es geht euch gut? Berichtet wie weit ihr mit der ausbildung neuer Kräfte seid und wie euer Studium der dunklen Seite der Macht vorrankommt. Behaltet euren Schüler im Auge. Ihr befindet euch nahe von umfangreichen Informationsquellen. Ich fürchte fast, dass ein Adept wie er ist, durch Eifer zu einem schnellen Tod gelangen könnte. Er muss lernen, aber in einer Geschwindigkeit, die kontrollieren und überwachen könnt. Ich hoffe ihr versteht. Hütet euch vor dem, was euch am nächsten steht. Darth Allegious

Kom-Nachricht an Azgeth Myrial

Meine erstgeborene Sith. Eben kann ich euch die Botschaft überbringen, dass wir einen entscheidenden Schlag gelandet haben. Die Armee der Chiss wurde mit einem Schlag vernichtet. Janem verfügt über keine Armee mehr. Es wird nicht mehr lange dauern, bis die... Führungsfrage geklärt ist. Ansonsten ist der Orden mit reichlich neuen Jüngern beglüct. es scheint als würde der innere Konflikt neue Kräfte bündeln. Ich hoffe ihr seid wohlauf. Sucht mich auf, wenn ihr wieder hier seid, und das Bedürfnis dazu habt. Ich spüre, ein Gewitter, das aufzieht... Die Macht ist stark in euch, viel stärker als in anderen. Ich hatte immer recht. Allegious

Kom-Nachricht an Alisah "Exodus"

Ich bin wieder da, mein Kind. Hast du dich deinem Studium gewidmet? Hast du alles zu meiner Zufriedenheit erledigt? Sind noch Narben deiner Unfähigkeit erkennbar? Komm zu mir sobald du soweit bist. Ich will die Narben sehen. Und dann, werden wir uns unterhalten. Darth Allegious

Kom-Nachricht an Elysa

Wir sollten uns unterhalten. Es gibt Wichtiges zu besprechen. Kommt zu mir. In den Thronsaal.​

Damit hatte Allegious erst einmal alles Wichtige bewältigt. Zumindest was das Informelle betraf. Kratas war wieder bei Bewußtsein. Das machte es weitaus schwieriger bezüglich der Flotte. Zu Moresby hatte er einen guten Kontakt. Es schien, als hätte Allegious diesen um den finger wickeln können. Doch es war nun alles wieder ein wenig schwieriger aufzuschlüsseln. Was, wenn der Oberbefehlshaber dahinter kam, wer hinter dem Anschlag steckte? Allegious verdrängte den Gedanken an diese Frage umgehend. Er würde es nie herausfinden, stattdessen würde er dafür sorgen, dass jener glaubte, Janem steckte dahinter. Diese beiden hatten ohnehin eine gehörige Portion antipathie füreinander. Es sollte nicht allzu schwer fallen, auch diese Wahrheit nach seinem Gutdünken umzukehren...

Bastion- Sith-Orden- Thronsaal- Allegious, Taral
 
[Orbit um Bastion, Intimidator, Krankenstation, gesicherter Bereich] – Nereus, General Thanas, Major Tierce

Als er sein eigenes Spiegelbild vor sich sah, war Nereus gegen seinen Willen beeindruckt.
Sein Gesicht war ausgemergelt – die Krankheit oder das Gift hatte die Spuren nur noch intensiviert, die sein Fast-Tod auf Teyr hinterlassen hatte – und doch stand er aufrecht auf festen Beinen, saß die Uniform eines imperialen Admirals mit den Abzeichen, die ihn als Hochadmiral und Oberbefehlshaber der Streitkräfte anwiesen (offenbar hatte es niemand gewagt, sie zu entfernen). Noch fühlte sein Körper sich schwach ein, doch zeitgleich schien von Minute zu Minute mehr Stärke in die so lange erschlafften Gliedmaßen zurückzukehren.


“General, Major…“

„Sir?“

“Stellen Sie einen Trupp aus zehn Ihrer Männer zusammen. Wir werden einen kleinen Ausflug unternehmen.“

„Sie wollen nach Bastion, Sir?“ Thanas runzelte nachdenklich die Stirn.

„Wohin?“

Nereus erwiderte den Blick des treuen Offiziers emotionslos. Seine blutleeren Lippen pressten sich zu einem dünnen Strich zusammen.

“Der Thronsaal. Ich fürchte, nur dort werden wir Antworten finden.“

Der General schluckte mühsam.

„Zu Befehl, Hochadmiral.“

Wenige Minuten später befanden Nereus, Thanas, Tierce und zehn schwer gepanzerte Soldaten des AFC sich in einer Fähre vom Supersternzerstörer hinunter auf die imperiale Zentralwelt und deren Hauptstadt Center, in deren Mitte der riesige imperiale Komplex in all seiner Größe, die derzeit auf Nereus nahezu abstoßend wirkte, über den übrigen Gebäuden aufragte.
Kein Kontrolllotse der Verkehrsaufsicht, kein Sicherheitsoffizier des Sperrgebietes um den Komplex wagte es, ein mit den Funkfeuern der Hochadmiralsfähre ausgestattetes Shuttle aufzuhalten oder auch nur nach seinem Ziel zu befragen.
Unweit des Ordens der Sith, auf einer der unzähligen Landeplattformen, senkte sich das schnittige Gefährt schließlich und entließ seine Passagiere. Nereus sog nachdenklich Luft ein. Sie war wie immer auf Bastion, und doch erschien sie ihm faulig und voller Verfall…


“Begleiten Sie mich, General. Ihr Adjutant kann hier warten.“

Die Schritte des Hochadmirals und seiner Eskorte hallten weit durch die Gänge des Ordens und wurden wahrscheinlich von einer Vielzahl verschlagener Augen beobachtet, doch niemand kam, um sich ihnen in den Weg zu stellen. Keine jener verkommenen Kreaturen war zu sehen, aus denen die Sith den letzten Rest Persönlichkeit herausgesaugt und ihn durch Bosheit und Gier ersetzt hatten. Nereus Mimik verhärtete sich. Kein Ort in der Galaxis, und wäre es der große Senatssaal der Neuen Republik, schien ihn in diesem Moment mehr anzuwidern.
Schließlich waren sie vor den schweren Pforten des Thronsaals angelangt. Jemand war bereits dort – Nereus wusste es. Auch die Leibgardisten hatten keine Befugnis, ihn aufzuhalten.


“Öffnen.“

Zwei der schwarz gepanzerten Soldaten traten an den beiden Offizieren und der Garde des Impoerators vorbei und stießen die schweren Türflügel vor dem Oberbefehlshaber der imperialen Streitkräfte auf.

“Lord Allegious…“

Er hatte dieses Wesen sofort erkannt – und es wunderte ihn wenig, dass dieser es war, der nun, nach Phollows offenkundigem Verschwinden oder gar Tod, hier residierte. Er oder der Chiss Janem Menari – einer der beiden war die Lösung des Rätsels, dass das Schicksal des Imperiums entscheiden mochte.

“Es ist lange her.“

[Bastion, Center, Ordensgebäude der Sith, Thronsaal]- Allegious, Nereus, Taral, General Thanas, AFC-Trupp
 
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