Bastion

[Bastion, Center, Ordensgebäude der Sith, Thronsaal]- Allegious

Taral war der Erste, der bemerkte, was sich auf den Thronsaal, das Quartier von Allegious, zubewegte. Er streckte sich, machte dabei einen abnorm wirkenden Buckel und ging dann in Lauerstellung. Und auch Allegious wußte, wer sich ihm da näherte. Zu oft hatte er jene Präsenz bereits verspürt, als dass sie ihm hätte entfallen oder nich zuweisbar erscheinen können. Kratas war also wieder soweit, dass er sich bewegen konnte. Ein Lächeln erschien auf seinen Lippen ob der Vorstellung wie er durch die Gänge taumelte. Er war nicht alleine, denn Truppen schienen ihn zu begleiten. Nein, er hatte nicht vor, Allegious abzusetzen oder zu stürzen, dazu hatte er garnicht mehr die Macht, ob er nun Oberbefehlshaber der Flotte war oder nicht, war einerlei. Dann, schoben sich die schweren Tore seines Refugiums auf, nicht von den Leibgardisten geöffnet, sondern viel mehr von schwarz bekleideten Soldaten, dem Anti-Force-Kommando des Hochadmirals. Ein spöttischer Blick bedachte die angebliche Elite. Sie waren nichts im Vergleich zu den Leibgardisten. Die Imperial Royal Guards waren die wahren Eliten des Imperiums. Ihren rudimentären Fähigkeiten über die Macht und ihre bis ins pferktionistisch geförderte Hingabe zum Imperium machten sie zu dem, was sie waren. zu den Besten unter den Besten. Noch immer klebte sein Blick auf den schwarzen Rüstungen von Männern ohne Namen. Sie würden Kratas vor Nichts und Niemandem retten, egal ob durch Janem's Schergen oder all seine anderen Widersacher, die auf der ganzen Galaxis verteilt waren.

Taral's Nackenhaare sträubten sich. Er spannte seine Muskeln an und Allegious entging nicht, wie er leicht die Hinterbeine absenkte, offenkundig um zum Sprung anzusetzen. Ein scharfes "Nein!" in der Sprache der Sith brach die Stille und wies Taral an, sich zusammenzureißen. Welch Beute dies wohl nur für den Tuk'ata bedeuten könnte, und Allegious genoß den Gedanken daran, wie das Wesen mit seinem Gewissen zu ringen schien um sich diesen Reiz entgehen zu lassen. Doch er hatte es selbst gesagt, er würde dem Stärksten folgen, und Allegious stand eindeutig über ihm. Die Hinterläufe dieser Kreatur, die die dunkle Seite der Macht im wahrsten Sinne verinnerlicht hatte, entspannten sich. Er würde warten, bis Allegious ein Zeichen gab, wenn es dazu überhaupt Anlaß gab, denn der Executor war sich sicher die Situation nicht eskalieren lassen zu müssen, ungeachtet der Folgen, die ein solcher Zwischenfall nach sich ziehen würde. Denn dessen war er sich sehr wohl bewußt.

Sein Blick fiel auf einen General, der Kratas begleitete. Ein Adjutant? Allegious Speicher hatte schnell den entsprechenden Namen zum entsprechendem Gesicht gefunden. Kel Thanas, Kommandant des AFC. Ein Speichellecker von Kratas, doch ein zugegebenermaßen Hochdekorierter, wenn man seinen Leistungen in Form von Einträgen in seinem Register Glauben schenken mochte. Allegious machte immer noch keine Anstalten, sich vom Thron zu erheben. Ruhig blieb er dort, wo er hingehörte. Mit einer Hand signalisierte er dem Oberbefehlshaber, dass dieser sich vor die Stufen des Thrones begeben konnte, wenn er denn wollte. Dabei beobachtete der Lord der Sith seinen "Gefährten" aus alter Zeit ganz genau. Auch wenn seine Mimik und seine Gestik, nichts von seinem geschwächten Zustand verriet, so konnte er mit der Macht die Nuancen seines Zitterns erkennen. Noch immer war Gift in seinem Blutkreislauf, wenn auch nur noch wenig und hinderte ihn, vollends sicheren Schrittes durch die verschiedensten weisungsbefugten Gebäude dieses Planeten zu gehen. Der Gang des Admirals auf seinen letzten Schritten amüsierte ihn. Das Zittern war für einen wie ihn deutlich erkennbar, und umso mehr erfreute es ihn, dass kein Stuhl, keine Stützgelegenheit außer dem Thron selbst, gegeben war. Vier Royal Guards erschienen aus dem Dunkel jenseits des Thrones. Im abstand von jeweils zwei Stufen, im 45 Grad Winkel auslaufend, flankierten sie nun den, der zu herrschen geboren worden war.


Ahhh... Hochadmiral Kratas... ich habe schon von eurer Genesung gehört. Es freut mich, euch weiterhin unter den Lebenden zu wissen. Nun, da ihr wieder im Vollbesitz eurer Kräfte seid, das AFC-Kommando euch zu Diensten ist, werdet ihr sicher dieses grausame Zerfleischnis unter Brüdern zu beenden? Werdet ihr den feigen Mordanschlag auf euch durch blauhäutige Verräter sühnen und den Frevler seiner gerechten Strafe zuführen? Euch selbst ein Stück Gerechtigkeit verschaffen und Rache üben an dem Ursprung all jenes unglückseligen Zustandes? Oh, ja... ich spüre euren Zorn. Er ist dem eines Sith würdig. Es ist wie es ist...

Nun erhob sich Allegious und ging zwei Stufen herab, wobei sich seine Kapuze ein Stück nach hinten geschoben hatte, womit wiederum die Möglichkeit bestand besser in das Gesicht des Executors zu blicken...

...gemeinsam können wir der Galaxis wieder Frieden und Ordnung bringen!

[Bastion, Center, Ordensgebäude der Sith, Thronsaal]- Allegious, Nereus, Taral, General Thanas, AFC-Trupp, Royal Guards
 
Sith-Orden ? Alisah?s Quatier ? allein

Die Tage waren verstrichen und Alisah hatte sie damit verbracht zu trainieren. Ganz offen all die Dinge die sie als Adeptin zu trainieren hatte und wenn sie dann in ihrem Zimmer allein war, hatte sie das Metallschwert und die Armschienen hervor geholt, die Radan ihr gegeben hatte. In der Beengtheit ihres Quartieres war es zwar nicht so leicht mit den noch immer so ungewohnten Waffen um zu gehen, aber sie glaubte, das sie mit der Zeit doch immer besser wurde.
Auch die Verletzungen, die sie noch einige, lange Tage davon abgehalten hatte auch nur irgend etwas sitzend, oder gar auf dem Rücken liegend, zu erledigen, waren mit der Zeit verheilt und hatten ein merkwürdiges Muster auf ihrer Haut hinterlassen.
Doch in dem Maße, in dem ihre Haut heilte, war das anfängliche Gefühl von Zufriedenheit, das Allegious im Moment nicht im Orden weilte und auch nicht nach ihr verlangte, dem Gefühl der Einsamkeit gewichen. Sie fühlte sich allein denn auch Radan hatte sich lange nicht gemeldet!
Doch im Gegensatz zu Radan, bei dem Alisah sich sicher war, das er sie nicht vergaß, war ihre Sicherheit, was ihren Meister anging, nicht so groß und vor allem nicht so positiv!
Was wenn er sie nie wieder zu sich rief! Wenn er doch entschied, das sie es nicht wert war? Sie würde dann, wenn sie Glück hatte, ewig die dumme, kleine Adeptin bleiben. Und genau das wollte sie nicht! Sie wollte mehr?sie wollte alles. Aber ohne ihren Meister ging das nicht.
Ein wirklich komisches Gefühl war es, wenn sie an Allegious dachte. Abscheu und gleichzeitig das Gefühl doch zu ihm zu gehören. Nein, Alisah konnte dieses Gefühl wirklich nicht genau bestimmen. Sie wusste nur, je länger ihr Meister fort war, je verlassener fühlte sie sich.
Doch dann, eines Tages, gerade war Alisah in ihr Quartier zurück gekehrt und stand unter der Dusche um sich vom Schweiß des gerade absolvierten Trainings zu reinigen, da fühlte sie es wieder! Seine Nähe! Die Mischung aus Furcht und Ehrfurcht! ER war wieder da! ER war hier auf Bastion? Hier im Orden!


Meister Allegious

Hauchte sie flüsternd und ihr war als würden die verheilten Narben kurze Zeit wieder so brennen wie an dem Tag, an dem sie Allegious das letzte Mal unter die Augen getreten war.
Einerseits war sie beinahe froh seine Präsenz wieder zu fühlen. Andererseits war sie sich nicht sicher, was nun geschehen würde.
Allein zu ihm gehen war nicht drin! Sie musste sich eindeutig so lange gedulden, bis er nach ihr verlangen würde. Also versuchte Alisah sich ab zu lenken. Vielleicht sollte sie nachher gleich weiter trainieren? Doch noch bevor Alisah sich entscheiden konnte, ob sie lieber physische oder psychische Fähigkeiten trainieren sollte, meldete sich ihr Com. Fast erschreckte sich Alisah bei dem so ungewohnt gewordenen Signal, dann jedoch griff sie schnell nach dem Standardgerät und aktivierte es.
Allegious Holoabbild lies sie erschauern, als wäre er wirklich anwesend. Sein Blick, ? als wäre er direkt auf sie gerichtet. Es war natürlich nur eine Aufzeichnung. Trotzdem! Beinahe wäre Alisah einfach aus Reflex heraus auf die Knie gesunken! Dann riss sie sich trotzig zusammen! Nein! Wer war sie denn? Klar musste sie vor ihm knien wenn er da war. Er war schließlich ihr Meister und das hatte er ihr äußerst brutal bewiesen. Aber es so weit gehen lassen, das sie auch noch zusammen zuckte wenn er nur ne Nachricht schickte! Nein!
Trotzig hob Alisah ihr Kinn und erinnerte sich daran, das sie sich geschworen hatte, das er eines Tages für alles bezahlen würde.
Ihr Trotz jedoch erhielt gleich darauf wieder einen Dämpfer, als er sie in seiner Nachricht mit ?mein Kind? ansprach. Und seine folgenden Fragen klangen beinahe als würde er sich fürsorglich über sie Gedanken machen.
Wieder einmal stürzten seine Worte sie in widersprüchliche Gefühle, die dann jedoch in endgültiger Unsicherheit gipfelten, als er nach den Narben fragte und sie zu sich beorderte, damit er jene Narben begutachten könnte und da er sich mit ihr unterhalten wollte.
Was sollte sie nur davon halten?
Unsicher deaktivierte sie die eindeutige Nachricht. Allegious hatte zwar davon gesprochen, das sie erst zu ihm kommen sollte, sobald sie soweit war, aber sich dem Ruf ihres Meisters auch nur einen Augenblick zu entziehen war undenkbar! Egal was sie bei ihm erwartete. Sie musste zu ihm!
Fröstelnd legte sie sich die Robe um die Schultern, zog die Kapuze tief in ihr Gesicht und ging dann mit einem mulmigen Gefühl Richtung Thronsaal los.
Auf dem Weg dorthin schob Alisah jeden, auch nur den kleinsten, Gedanken an Radan ganz tief in die Abgründe ihrer Seele. Versteckte sie unter einer dicken Schutzmauer und legte, bildlich gesprochen, die Gedanken und Sorgen um Camie darüber. Diese Gedanken waren ja nun nichts Schlimmes. Sich Sorgen um das einzig, wirklich verbliebene Familienmitglied zu machen, war sicherlich nicht perfekt, aber ? ach na ja, Alisah hoffte im Grunde eigentlich das dieser Teil ihrer Seele einfach gar nicht zur Sprache kommen würde. Mit viel Glück würde Allegious Anderes im Sinn haben. Aber ob das besser war?
Nein, einfach nicht darüber nach denken! Ihr Meister hatte nach ihr verlangt! Mehr gab es im Augenblick nicht zu denken.
Vor dem Thronsaal hatte sich ganzschön was angesammelt. Jetzt, da Allegious da war, standen hier auch wieder mehr Royal Guard?s. Aber auch hier ungewohnte, schwarz gepanzerten Soldaten waren hier!
?Na toll! Der reinste Massenauflauf!?
Dachte sich Alisah und verzog mürrisch ihr Gesicht, während sie sich wartend an die Seite stellte. Eine kleine Adeptin, auch wenn sie Allegious Schülerin war, ging schließlich nicht einfach so in den Thronsaal! Vor allem nicht, wenn so viel los war. Sie würde also warten müssen bis Allegious sie bei sich haben wollte. Das er von ihre Anwesenheit hier draußen wusste, war klar! Er war schließlich Lord Allegious! Er wusste so gut wie alles und er würde sie schon herein rufen wenn er es wollte!


Sith-Orden ? vor dem Thronsaal ? mit nem Haufen schwarz und rot Gepanzerten und wer sonst noch so da rum steht
 
------------------------------------Nachricht an Allegious--------------------------------------------

Ihr seid gut informiert mein Meister, es war weise von euch mich nach Kast zu schicken
um nach dem rechten zu sehen! Das Droiden- Netzwerk im Tempel bedarf anscheinend
einer gründlichen Überholung, der ich mich zu gegebener Stunde widmen werde.
Mein Studium macht indes Fortschritte Meister, auch wenn mir eure inspirierende Anwesenheit hier fehlt.
Eure Bedenken bezüglich meines Schülers berücksichtige ich zu jeder Zeit, keiner seiner Schritte wird mir verborgen bleiben.
Was meine Aufgabe hier betrifft, so könnt ihr euch selbst ein Bild des Materials machen, sofern es euch Zeitlich möglich ist!
Ich werde alles Nötige in die Wege Leiten!

Ergebens Jolina

--------------------------------------Ende der Nachricht-----------------------------------------------
 
- Bastion - Orbit, im Anflug auf den Raumhafen von Center - "Harvester" - Monique und 47 -

Einen Arm von 47 auf dem Schoß saß die Weißhaarige auf dem Sofa ihrer Kabine und justierte an den Servomotoren seiner Gelenke herum. Obwohl seine Feinabstimmung längst jenseits jedes normalen Tunings zu liegen schien, empfand die Arkanierin seine Bewegungen immernoch als zu grob und zu unpräzise. Die mangelnde Präszision traf auch für die intigrierten Blaster zu, denen sie sich später widmen wollte. Mit höchster Präzision, Konzentration und allerlei Werkzeug justierte sie die Servomotoren immer noch ein wenig feiner.

Bis 47 sie unterbrach "Wir sind angekommen.", gefolgt vom Rucken des Hypperaumsturzes, welches ihr Arbeit beinahe zerstört hätte, wenn sie nicht Geistesgegenwärtig die Sonde abgezogen hätte. "Erschreck mich nicht so." knurrte sie. Der Droide, im Augenblick seines rechten Arms entledigt, entschuldigte sich umgehend, legte seiner Besitzerin anschließend aber nahe, sein Giedmaß bis zur Ankunft auf der Oberfläche wieder zu integrieren. Monique seufzte. "Jaja, komm, setz dich." 47 gehorchte. Monique setzte den Arm mit fachmännischer Präzision ein und befestigte ihn innerhalb von Minuten wieder perfekt. Der Droide bewegte ihn. "Ich bin überrascht. Ein weiteres Tuning könnte an die Grenzen meiner Programmierung stoßen." bemerkte er nach ausgiebigen Tests. "Die Kontrollroutinen des Reperaturdroiden werden gleich beginnen. Wenn ihr unsern Zugriff verschleiern wollt, solltet ihr es jetzt tun." bemerkte der Droide kurz darauf. Monique nickte und machte sich an die Arbeit, nachdem sie ihr Interfaceband aufgesetzt hatte.

Eine knappe Stunde dauerte die Landung noch. Nach einer weiteren Stunde Frachtkontrollen und einer Prüfung der Passagierlisten durften sie endlich von Bord gehen. Bastion, eine der am besten bewachten Festungen des galaktischen Imperiums, besser geschützt als selbst Coruscant oder die großen Werftplaneten. Monique konnte das erhebende Gefühl militärischer Allmacht nicht nur sehen und hören, auf dieser Welt schien man es atmen zu können.
"Die Sicherheitsvorkehrungen hier sind wirklich erstaunlich." bemerkte sie und drehte sich einmal um sich selbst. Der ganze Raumhafen wurde von Sensuren und automatischen Geschützen überwacht. Sie konnte kaum hoffen, nicht erkannt zu werden, doch wahrscheinlich war sie kaum wichtig genug, als dass man sich hier mit ihr befasste.

Das einzige Gebäude, indem die (scheinbare) Allmacht des Imperiums noch deutlich zu spüren sein würde, als schon hier im Raumhafen, konnte der Tempel des Sithordens sein, der seit ihrer Abreise von Arkania das erklärte Ziel der Bleichen darstellte. "Ihr scheint es kaum noch erwarten zu können." kommentierte 47 droidisch gelassen. Monique nickte. "Wenn die Sith mich unterrichten, wird es niemanden auf Arkania geben, vor dem wir uns verstecken müssen." schwärmte sie, doch er schien nicht überzeugt. "Die Sith sind nicht gerade für ihre Freundlichkeit bekannt. Seid ihr sicher dass sie uns empfangen werden?" Monique strafte ihn mit einem Blick ab. "Geh zurück nach Arkania, wenn du Angst hast. Sie werde mich anhören, und sie werden mich ausbilden, eine andere Option gibt es nicht."

- Bastion - Center - Raumhafen - Monique und 47 -
 
[Bastion, Center, Ordensgebäude der Sith, Thronsaal]- Allegious, Nereus, Taral, General Thanas, AFC-Trupp

Nereus verzog keine Miene, als Allegious ihn hoheitsvoll zu sich winkte. Offenbar hatte der jeder Natürlichkeit beraubte Rest eines Noghri sich bereits an seinen Platz auf dem Thron des Imperiums gewöhnt ? ein noch größerer Triumph, wenn man bedachte, dass viele Offizier der Flotte, die den Sith zugeneigt waren, massive Abneigungen gegen Nichtmenschen und Cyborgs hegten.
Die vier wie aus dem Nichts erscheinenden Leibgardisten wollten diesen Eindruck noch verstärken, doch der Oberbefehlshaber ließ sich nicht einschüchtern ? er wusste, dass Leibwächter keine Gleichung zur irgendjemandes Gunsten aufwiegen konnte, in der ein Executor der Sith vorkam. Ob alleine oder mit einer Legion Sturmtruppler im Rücken ? von Angesicht zu Angesicht war Nereus Allegious und selbst dessen minderen Schergen unterlegen. Seine Macht äußerte sich in anderen Dingen ? und der halbe Imperator würde gut daran tun, sich dieser zu erinnern.


?Ich bin nicht an Rache und Gerechtigkeit für meine Person interessiert, mein Lord?, erwiderte Nereus knapp, nachdem er ein paar Schritte auf den Sith zu getan hatte. General Thanas hielt sich diskret im Hintergrund, offenbar nicht erpicht darauf, der optischen Abscheulichkeit des Halb-Noghri noch näher zu kommen. Nereus konnte es ihm nicht verübeln ? er selbst hatte sich mittlerweile an Allegious? gewöhnt, wenngleich dessen Zerfall mit jeder Begegnung weiter fortzuschreiten schien. Auch in dieser Hinsicht glich er Phollow nicht im Geringsten.

?Meine Interessen beschränken sich auf das Wohlergehen und das Fortbestehen unseres Imperiums. Dies ist die Aufgabe, die der Imperator mir hinterlassen hat.?

Nereus wusste nicht, ob Allegious bereits auf die bloße Erwähnung des Titels Imperator in Bezug auf eine andere Person jähzornig reagieren würde, blieb jedoch vollkommen gelassen. Es machte keinen Sinn, diese Kreatur mit Versprechungen zu besänftigen, die er nie im Leben würde einhalten können und wollen.
Ein leichtes Zittern in seinen Beinen ließ ihn einen Moment verharren ? sein Körper war noch immer nicht vollkommen genesen, doch gerade jetzt durfte er ihn nicht im Stich lassen. Mühsam biss der Hochadmiral die Zähne zusammen. Nicht jetzt.


?Wenn es also ist, wie Ihr behauptet ? und die Aufständischen unter Lord Menari sich für die eklatante Schwächung unseres Militärapparates verantwortlich zeichnen ? werden sie zur Rechenschaft gezogen werden müssen. Allerdings nicht in meinem Namen. Auch nicht in Eurem. Sondern im Namen des Imperiums.?

Es war unklug, den anderen zu sehr zu reizen. Bei all den Ränkespielen, die er verfolgen durfte, war auch Allegious ein Sith ? ein Moment des Jähzorns und von Nereus würde nicht genügend übrig bleiben, die imperiale Flotte und das Imperium aus dieser Krise herauszumanövrieren.

?Ich habe diese Situation geahnt, Lord Allegious. Ich habe sie gefürchtet. Wir haben mit Blut und Stahl für die derzeitige Ausdehnung des Imperiums bezahlt und nun drohen die Streitigkeiten um den Thron, dies alles in Frage zu stellen. Ich werde und kann in diesem Konflikt keine Position beziehen ? ich werde nicht zulassen, dass imperiale Schiffe wieder das Feuer auf andere Schiffe eröffnen. Artek III hätte sich nie wiederholen dürfen ? und jetzt, nach dem Angriff auf Bastion, ist es vielleicht bereits zu spät.?

Aus dem Blick, mit dem Nereus Allegious nun bedachte, sprach keine Provokation. Nur aufrichtige Ernsthaftigkeit.

?Beweist mir, dass Ihr der würdige Nachfolger Phollows seid und dem Imperium einen neuen Herrscher geben könnt, und ich werde gemeinsam mit Euch zu den Waffen greifen, um diese Galaxis unter der Neuen Ordnung zu einen. Bis dahin versuche ich, zu bewahren was ich zu bewahren geschworen habe.?

[Bastion, Center, Ordensgebäude der Sith, Thronsaal]- Allegious, Nereus, Taral, General Thanas, AFC-Trupp
 
[Anflug auf Bastion - Passagierschiff] Exos

Das Schiff stieg sanft auf die Oberfläche des Planeten. Exos, der nicht zum ersten Mal auf interstellarer Reise war, und auch nicht zum ersten Mal auf Bastion, saß entspannt im Schiffssitz. Einmal machte er einen Blick auf eins der Bildschirme, die neugierigen Reisenden einen Blick nach draußen gewährten, doch das Gebiet war mit Wolken bedeckt, und so wandte er sich ab und schlummerte.

Schließlich berührte das Schiff mit einem kaum spürbaren Ruck den Boden des Raumhafens. Exos stand auf und kramte sein Gepäck hervor. Viel hatte er nicht. Er war überzeugt, dass er im Sith-Orden nicht viele Habseligkeiten benörigt wird, und für alle Eventualitäten hatte er genügend Geld mit. Genau gesagt, alles, was es besaß.


"...wir bedanken uns bei Ihnen, dass Sie sich heute für..." - schallte es metallisch und gleichgültig durch die Kabine.

"Jaja, sei doch nur still" - ging Exos durch den Kopf. Er ließ sich von der lauten und stinkigen Menge treiben, unfähig, schneller zu gehen als... diese... Die Menge war viel zu aufdringlich, Irritation stieg in ihm hoch, und es schein ihm eine Ewigkeit zu vergehen, bevor er die Halle des Raumahfens betrat, wo sich die Menge endlich auflöste und jeder in seine Richtung strömte. Exos blieb für einen Moment stehen. Er hatte genügend Zeit, um sich gründlich umzuschauen.

Auf diesem Planeten war gerade Morgen. Exos nahm dies als Anlass um zu frühstücken. Danach mietete er sich nachher. Er warf dem Navi-Roboter 'irgendein Hotel' zu und ließ sich durch die Wirren der Metropole führen. Die Stadt, die er nun zum zweiten Mal in seinem Leben sah, war für ihn zum zweiten Mal nicht sonderlich interessant. Der Weg war auch nicht besonders lang, dass er den Anblick lange genießen könnte. Bald schon landete er auf dem Dach eines Hotels.

Das Zimmer war seiner Meinung nach viel zu spartanisch dafür, was man dafür verlangte, doch er ließ sich nicht auf eine neue Suche ein. Etwas müde von der Reise legte er sich für ein paar Stunden hin, ehe er zum Sith-Orden aufbrach.

Hier war er noch nie, und die grimmige Schwere des Ordensgebäudes beeindruckte ihn mehr, als bisher alles in der Stadt. Und es war mehr, als nur der Eindruck, den die Linien hinterließen. Irgendetwas hing über dem Gebäude, irgendetwas zähes und dunkles, uraltes, es roch förmlich nach... Macht!

Der junge Mann hatte in seinem Leben bereits die Macht in sich gespürt, schon bevor er diesem Gefühl einen Namen geben konnte. Doch hier war die Aura überwältigend, sie drang in seinen Geist ein wie Wasser in einen Schwamm. Für einen Augenblick flackerte in ihm die Wut, der übermenschliche, übernatürliche Zorn egen alles, und gegen alle, die er haßte oder gehaßt hatte - da gab es so einige. Er spürte, das er jetzt mit Leichtigkeit in chaotische Gewalttätigkeiten werden und irgendeinem unglücklichen Passanten das Genick brechen könnte... Doch ehe er diese Gefühlsregung überhaupt bewußt erfassen konnte, war sie schon weg. Er stand da, und schaute mit geschlossenen Augen nach oben. Es war ihm, als würde er in diesem Augenblick gar keine Augen brauchen.


[Bastion - vor dem Orden] Exos
 
- Bastion - Center - Raumhafen - Monique und 47 -

Moniques Überzeugungen wurden von D3-47h nicht geteilt. Doch der Droide dachte nicht daran, seine Besitzerin und Schöpferin im Stich zu lassen. Und noch weniger daran, nach Arkania zurück zu kehren. Was hätte er denn dort tun sollen? Ohne die Intuitionen Moniques, wann und wo ein Anschlag am erfolgreichsten sein würde, hatte der terroristische Widerstand der Abkömmlinge kaum Aussicht auf nennenswerte Erfolge.

Gemeinsam wanderten sie nun, in Schweigen verharrend, durch die Straßen und Gassen der Stadt, deren Zentrum der weithin sichtbare Tempel der Sith bildete. Die junge, machtbegabte Arkanierin tat immer wieder ein paar Schritte mit geschlossenen Augen und ließ sich von den Eindrücken der Macht durchfluten. Sie pulsierte durch die Stadt, verströhmt durch den monumentalen Bau, der zugleich erhebend und niederschmetternd anzuschauen war. Ein Zeichen der Macht, wie ein Monolith der sich aus dem Himmel stürzend in die Oberfläche gegraben hatte und sie langsam korrumpierte.
47 sah von alledem nichts, fühlte es auch nicht. Er sah nur eine klobige Sithzitadelle und auf den Straßen viele nicht eben reinliche Menschen. Bettler gab es keine, der Droide vermutete, dass man sie entweder verhaftete und der Hinrichtung zuführte, oder auf die Verhaftung verzichtete, und ihnen trotzdem einen Schuss in die Schläfe jagte. Das Imperium war nicht gerade dafür bekannt, zimperlich zu sein in der Wahl seiner Methoden. Nicht das er Mitleid gehabt hätte, nein, 47 rechnete sich die Schaltkreise warm um herauszufinden, ob man ihn für das Töten eines Bettlers hier bestrafen würde. Wenn nicht, dann konnte er es tun, falls ein solches Subjekt seine Herrin belästigte.

Imperiale Soldaten und Angehörige der Sturmtruppen prägten das Bild des Platzes vor dem Sithtempel. Jeder Eingang der von diesem Platz aus in eines der Adminitrativen Häuser führte, wurde entweder von den einen oder den anderen bewacht. Gefolgt von ihrem, zunehmend alarmierten Droiden schritt die Weißhaarige über den Platz und blieb neben einem jungen Mann stehen, der in die Höhe zu starren schien, doch die Augen geschlossen hielt. Ohne etwas zu sagen hob auch sie ihren Blick und wieder übermannte sie das Gefühl, zugleich in die Höhe gehoben und nieder geschlagen zu werden. Sie atmete tief ein. 47 blieb so stehen, dass er dem Mann in den Rücken schießen konnte, falls er Dummheiten machte, doch Monique schien sich keinesfalls bedroht zu fühlen, im Gegenteil, die Berührung dunkle Seite ließ einen wohligen Schauer erleben. Unwillkürlich rezitierte sie den Kodex, der ind ei ganze Struktur des Gebäudes eingeflochten zu sein schien. "Frieden gibt es nicht, nur Leidenschaft. Durch Leidenschaft erlange ich Stärke. Durch Stärke erlange ich Macht. Durch die Macht erlange ich den Sieg. Durch den Sieg zerbersten meine Ketten. Die Macht wird mich befreien."

- Bastion - Center - Vorplatz des Tempels - Monique, 47 und Exos -
 
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[Bastion, Center, Ordensgebäude der Sith, Thronsaal]- Allegious, Nereus, Taral, General Thanas, AFC-Trupp

Allegious bemerkte seinen eigenen Ärger, als er feststellen mußte, dass der Versuch, Nereus bei seinen Gefühlen wie den Stier an den Hörnern zu packen, mißlang. Nereus war eben kein Sith, er wußte nicht wie stark ihn Zorn machen konnte. Er dachte einen Bruchteil von Sekunden lang nach, ob er den Oberbefehlshaber jemals hatte wütend erlebt hatte. Ihm fiel kein Szene ein, in der er ein Irrtum in sich ausmachen konnte. Vielleicht mußte er in ruhigen Minuten noch einmal seine Strategie, bezüglich Nereus überdenken. Er war stark, aber kein Sith, und vor allem, dachte er nicht wie einer. Kratas war purer Rationalist, seltenst egoistisch und äußerst loyal. Und eben diese Loyalität schien ihn daran zu hindern, die sich ihm bietende Chance zu ergreifen. Dennoch, und das war etwas das ihm die Möglichkeit schenkte, seinen Zorn schneller abzukühlen, war Nereus intelligent genug, um ihn als seinen Lord anzusprechen. Das sprach indessen erneut für die Efiizienz und die Eignung dieses Mannes, für den er trotz allem, oder gerade deswegen so etwas wie Respekt besaß, etwas, das in der Tat nur wenigen gegenüber gerechtfertigt erschien.

Das, was nun augenscheinlicher denn je war, wurde vom Hochadmiral verneint, denn jener sprach immer noch von der einstigen Verblichenheit eines einzigen Imperators. Damit annulierte er den Anspruch, den Allegious sich selbst auferlegt hatte. Erneut wandelten beide auf schmalen Pfaden. Wie schon so oft. Und doch waren sie beide aufeinander angewiesen. Allegious konnte nicht ohne den Rückhalt der Flotte herrschen, und Nereus war nicht imstande die Sith zu zügeln. Er mußte an konsularisch organisierte Strukturen innerhalb bestimmter außerirdischer Gesellschaften denken. Aber hier im Imperium, in seinem Imperium, würde es so etwas wie ein demokratisches Element nicht geben.


Phollow ist nicht mehr Imperator, das wißt ihr. Das Wohlergehen des Imperiums jedoch... ist eine Sache die meine Aufgabe ist. Glaubt ihr, ich habe mich gegen Janem gewandt, um dem Imperium zu schaden? Wir beide wissen was ein Imperium unter ihm bedeuten würde. Chaos, Anarchie, Wahnsinn... Wir würden dann wirklich alles verlieren. Fragt euch, wie ein Imperium unter meiner Herrschaft aussehen würde. Denkt darüber nach... Und anstatt einer Entscheidung zu Gunsten selbigen Elementes, das ihr zu verteidigen geschworen habt, seht ihr zu, wie Unschuldige ihr Leben verlieren. Glaubt ihr wirklich, dass es zu keinen Schlachten auf imperialen Terrain kommen wird? Ich fürchte, das wird nicht umgänglich sein. Und, was den Thron betrifft... er wird mir gehören... ob mit oder ohne eure Hilfe.

Er versuchte in die letzten Sätze seiner Antwort jegliche Agression zu tilgen, sei sie durch den zuvor beschworenen Ärger noch vorhanden gewesen, oder erst mit seinen eigenen Worten in ihm aufgestiegen. Er sprach erstmals klar, seine Ziele aus. Es machte nun, da Kratas in auf dem Thron gesehen hatte, ohnehin keinen Sinn mehr, das zu leugnen. Was lange zu vermuten war, offenbarte sich nun vor dessen Augen zu einem zusammenhängendem Gebilde. Nur die Nuancen, etwa, dass nicht Janem sondern er selbst hinter dem Ausbruch des Krieges standen, und dass er Nereus Tod in Kauf genommen hätte, diesen sogar in Auftrag gegeben hatte, würden sich dem Oberbefehlshaber auf Dauer verschließen.

Sein Blick fiel auf Thanas. Allegious spürte den Ekel die Abneigung die Tahanas gegen ihn hegte und er labte sich an ihr. Mit solchen Männern die nicht in der Lage waren, ihre Meinung frei heraus zu Wort zu bringen, würde kaum eine neue Ordnung möglich sein. Thanas würde gehen müssen, Kratas nicht. Und jetzt war es richtige Achtung. Nereus war kein Trottel, er vermochte seine Meinung in angemessene Worte zu kleiden, aber er sprach sie immer aus. Vielleicht war ein weiteres Indiz für seine Stärke, die Tatsache das er den Anschlag überlebt hatte. Seine Aura war indessen wirklich herrausragend, wie er bemerken mußte.


Aber seid versichert, dass ich die erste Möglichkeit vorziehe. Ihr seid ein fähiger Mann, das ward ihr im Gegensatz zu mir schon bei Korriban. Ihr seid ein Vorbild für viele Imperiale. Sie schauen zu euch auf. Wie bei mir, wenn auch sicherlich unter ganz anderen Maßstäben. Ihr seid ein Mann, der seine Taten für sich sprechen lasst und ein solcher der auch durch das Wort, Kriege führt, und diese für sich zu entscheiden weiß. Außerdem seid ihr jemand, der immer sagt was er denkt. Viele andere... weisen dahingehend einen Mangel auf. Ich bin verstimmt ob der Tatsache euch keinen Schutz beiseite stellen zu können. Bewahrt, wenn ihr glaubt zu bewahren sei das Richtige. Ich schlage einen Informationsaustausch vor. Ihr erhaltet Informationen unsererseits über die Geschehnisse bezüglich der Chiss und wir bezüglich der Grenzen. Eine Geste des Vertrauens.

[Bastion, Center, Ordensgebäude der Sith, Thronsaal]- Allegious, Nereus, Taral, General Thanas, AFC-Trupp
 
[Bastion - vor dem Orden] Exos

Die Regung, die die Berührung mit der dunklen Seite in ihm weckte, leiß langsam nach, es blieb nur ein dumpfes Gefühl der subtilen Kraft. Diese Kraft fühlte sich dunkel an, schwarz wie ein unterirdischer See, innerlich voller Regung und voller Ungeheuer. Aus irgendeinem Grund wusste er, dass dieses Gefühl mit dem Ort zusammenhängt, und dass es ihn fortan die genaze Zeit begleiten wird, die er hier verbringen wird. Wenn nicht immer.

Exos spürte mehr, als dass er hörte, dass sich ihm etwas näherte. Dieses Bewusstsein war so anders, als seine irdischen Sinne, und so überraschend, dass er die Augen aufriss und eine abrupte Halbumdrehung machte. In der Tat, es hat sich jemand genähert. Zwei Gestalten, ein Droide, und eine... Arkanierin? Sie sah nicht reinblutig aus, eher wie eine Kreuzung zwischen Arkanier und Mensch.

"Wieso eigentlich nicht?" Der Dunkle wusste nicht viel über die gesellschaftliche Struktur der Arkanier, und somit konnte er nicht wissen, dass er einen Abkömmling vor sich hatte. Er hat es für sich erstmal bei dieser Behauptung belassen.

Die junge Frau (ihr Alter konnte er nicht aus ihrem Aussehen abschätzen, aber jung sah sie aus) blieb genau in dem Augenblick, genauso wie er, stehen. Ob sie das gleiche fühlte wie er? Exos hatte einst gehört, dass die Empfindung der Macht persönlich ist. Doch konnte dieser Ort - er schaute kurz, aber ehrfürchtig zum Tempel - einen Machtsensitiven nicht ohne Eindruck lassen, auf diese oder jene Art.

Er nickte ihr kaum merklich zum Gruß.


"Es ist grandios... nicht?"

Viele Worte wollte er nicht verlieren.

[Bastion - vor dem Orden] Exos, Monique, 47
 
- Bastion - Center - Vorplatz des Tempels - Monique, 47 und Exos -

Monique öffnete die Augen, nachdem der Mann, neben welchem sie zuvor zum stehen gekommen war, sie mit ein paar Worten bedachte, die seinen Eindruck von diesem ort beschreiben sollten. Wenn er nur halb so beeindruckt war wie die Weißhaarige, wusste er um die Bedeutungslosigkeit seiner Worte, ihre Unfähigkeit die Präsenz dieses Ortes zu beschreiben. Doch sie mochte ihre Ehrfurcht vor dem Tempel vor ihm nicht zeigen, und erwiderte statt in rasanter Zustimmung nur mit kühler Miene: "Es ist nur ein Gebäude." wie um sich selbst daran zu erinnern, dass nur der Inhalt des Tempels Bedeutung hatte.

"Die Architektur ist grauenhaft." steuerte 47 bei, nachdem seine Besitzerin in den Augen des pragmatischen Droiden endlich wieder einen Sinn für Realtität zeigte. Monique schmunzelte. "Wie auch immer, das Gebäude ist nicht, weswegen wir hier sind." erinnerte sie ihren Begleiter und musterte den jungen Mann, der, nun da sie sich ihm zugewandt, vor ihr stand.
Er war ein ziemlich durchschnittlicher Mensch, deutlich älter als sie es war, mit schwarzen Haaren und dunkelgrünen Augen. Das er sie wohl problemlos überwältigen konnte, dessen war sie sich sicher, doch mit 47 hätte er mehr als nur Probleme gehabt, falls er nicht schon ein Schüler der Akademie war, und den Droiden mittels der Macht bearbeiten konnte.
"Bist du ein Schüler der Akademie? Oder bist du nur zum Gaffen hier?" fragte sie - nicht eben aufgeschlossen.

- Bastion - Center - Vorplatz des Tempels - Monique, 47 und Exos -
 
[Bastion - Straßen der Hauptstadt in Richtung Orden der Sith- Shao Lung]

Shao Lung machte seinen ersten Schritt auf den Boden Bastions seiner neuen Heimat, so hoffte er.
Die Luft Bastions strömten durch seine Lungen und erfüllten ihn mit der wahnsinnigen Präsenz der Macht die in der Luft lag, das kam wahrscheinlich davon weil der tempel der Sith in der Nähe zu erkennen war.
Er genoss diesen sehr leidenschaftlichen Moment und atmete weiter tief ein bis er keine Luft mehr in seine Lungen aufnehmen konnte, dieses Gefühl...es war ein Gefühl der Geborgenheit, ein Gefühl von Macht und Stärke.
Es überkam ihn wie ein Blitz, er würde hier seine neue Heimat finden.

Mit diesem Gedanken im Hinterkopf ging er weiter seinen Blick immer in Richtung Tempel gerichtet, dieser ragte über die Dächer der Großstadt so brachial und doch wunderschön.
Die Gedanken des Zabraks waren komplett auf das bevorstehende Selbststudium gerichtet er konnte es kaum mehr erwarten endlich in den Archiven des Tempels wühlen zu dürfen und sich komplett seiner Begierde nach Wissen hinzugeben.

Doch plötzlich blieb er stehen inmitten der Menschenmassen, die er zuerst gar nicht bemerkt hatte da er sich zu sehr auf den Tempel konzentrierte und die Macht die den Zabrak zu dem Tempel zog, denn der Durst überkam ihn und zwang ihn sich nach einer Bar umzusehen.
Wie der Zufall es so wollte stand er genau vor einer schäbigen Großstadt Bar oder vielleicht eher Spelunke.

Die Tür der Bar ging auf und der Zabrak Mischling ging in Richtung Theke, eine Band spielte auf ihren Instrumenten eine Tänzerin schwang die Hüften und hier und da waren ein paar Betrunkene an einem Tisch zu sehen manche spielten auch Sabacc fiel ihm auf.

"Was darfs denn sein ?"

Wurde Shao Lung von dem etwas gehetzten Barkeeper gefragt, woraufhin er schlichtweg antwortete.

"Gimer Saft!"

Dabei legte er einen abgezählten Betrag auf die Theke und stellte seine Tasche, die er noch immer mit sich herumtrug zwischen seinen Beinen ab und lies seinen Blick unauffällig nochmal durch die Spiegel hinter der Bar schweifen.

"Hier!"

Sagte der etwas dickliche menschliche Barkeeper und stellte ihm ein Glas Gimer Saft vor die Nase während er mit der zweiten hand das Geld wegsteckte.

Der etwas beunruhigte Zabrak nahm das Glas mit der linken Hand und meinte ganz ruhig...

"Finger weg das ist kein Spielzeug!"

und zielte mit einem Blaster in der rechten Hand auf einen kleinen Rodianer der versuchte seine Tasche zu stehlen.
Der kleine zögerte, aber eines seiner schwarzen großen Augen starrte geradewegs auf den auf ihn gerichteten Blaster, dann rannte er auch schon aus der Bar.

Shao Lung packte den Blaster wieder ein und trank seinen Gimer Saft auf einmal aus, nahm die Tasche, drehte sich um und ging wieder aus der Bar hinaus.

Als er aus der Bar kam bemerkte er gerade noch den kleinen Rodianer der aufgeregt durch die Massen von Leuten rannte ohne Rücksicht auf Passanten, der Zabrak machte sich jedoch wieder auf den Weg in Richtung Tempel doch dieses Mal war er ein wenig aufmerksamer und beobachtete seine Umgebung genau um zu verhindern das so etwas auch nur annähernd noch einmal passieren konnte.

Er sah sehr viele Leute jedoch hauptsächlich Sturmtruppen, Imperiale Truppen, Mandalorianische truppen und nur wenige Zivilisten bekam er zu Gesicht was ihn jedoch keineswegs wunderte er war schliesslich auf Bastion dem Imperialen Stützpunkt und Planeten der Sith.

Seitdem die Mandalorianer sich mit den Loyalisten verbündet haben ist auch der Anblick von Mandalorianischen Truppen nichts aufregendes mehr.

Umso näher er dem Sith Tempel kam umso größer wurde das Empfinden der Macht und umso mehr fiel ihm auf das sich die Macht um ein hundertfaches vergrössert und konzentriert inmitten des tempels so schien ihm.
Es war atemberaubend er war das erste Mal so einer riesigen Konzentration der Macht ausgesetzt.

Er war am Vorplatz des Tempels angetroffen und stand fast direkt vor dem Tempel des Orden der Sith, er war schon fast komplett in der Macht versunken als ihn ein an ihm vorbei marschierender Haufen Sturmtruppen wieder zurück in die Realität zurückholten.

Nun sah er auch die ganzen Gebäude rund um den Tempel mit den ganzen Wachen und Militärs die sich auf dem Vorplatz des Tempels tummelten.
Die Mischng aus den weißen Rüstungen der Sturmtruppen und den grauen Uniformen war etwas ungewohnt für Shao Lung, er war die einheitliche Rüstung der Mandalorianer gewohnt.

Ab und zu sah man auch einige Zivilisten die wie er sich dachte auch auf dem Weg zu den Sith waren um das Selbststudium zu vollziehen.

Irgendwie fielen ihm zwei Personen aber am meisten auf.
Sie hatten eine gewisse Art die sie von den anderen Leuten auf dem Platz hervorhob, es war eine Frau, eine Arkanierin glaubte er, und ein Mann ein Mensch sie standen nicht weit von ihm entfernt in Begleitung eines Droiden der hinter dem Mann stand.

Sie schienen sich zu unterhalten, der Zabrak Mischling konnte aus der Entfernung nichts von dem Gespräch mitbekommen deshalb entschied er sich ein wenig näher zu gehen und sich dann weiter dem anstarren des Tempels zu widmen, als Tarnung natürlich, er hörte genau zu was die beiden zu Besprechen hatten.

Die Frau fragte den Mann anscheinend gerade ein wenig aus, sie wollte wissen ob er ein Schüler sei.
Auf die Antwort von dem Menschen war er gespannt.
Vielleicht waren die beiden ebenso zum Zwecke des Studiums hier und wollten vielleicht auch dem Sith Orden beitreten, denn dann wären die beiden seine Konkurrenz und er musste sich gegen sie durchsetzen um einem Meister aufzufallen.

Der junge Zabrak war jedenfalls fest entschlossen sein bestes zu geben um endlich seinem Ziel näher zu kommen und versuchte noch ein wenig Informationen über eventuelle Kontrahenten in Erfahrung zu bringen bevor er sich den Aufzeichnungen in der Bibliothek des Ordens widmete...



[Bastion - Vorplatz des Tempels- Shao Lung, Monique, 47 und Exos]
 
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[Bastion - vor dem Orden] Exos, Monique, 47

Die Frage der Arkanierin (oder zu welcher Rasse sie auch immer gehörte) ließ Exos seine Mundwinkel verziehen. Er fragte sich, ob sie ihn nicht für einen Touristen gehalten hat, für den der Orden wirklich nur ein Gebäude war. Wer es nicht spürte, könnte wohl auch größere und prächtigere Bauwerke gesehen haben, doch die Gegenwart der Macht verlieh den Linien etwas ganz besonderes. Die Bemerkung des Droiden ließ er ohne Beachtung - hat ihm nur noch gefehlt, dass er mit einer Maschine Diskussionen über Architektur führte.

"Ich bin ein - angehender - Schüler." - antwortete er.

In diesem Augenblick fühlte er so etwas wie Stolz. Er hatte noch keinen Meister, der ihn lehren würde, und war bis dahin noch nicht einmal hier gewesen, doch nun konnte er von sich sagen, er wäre ein Jünger. Ein Dunkler Jünger.

Ob das für die Arkanierin zutraf, fragte er nicht. Wenn sie schon so fragte, setzte er es voraus.


"Mein Name ist Exos. Ich bin gekommen, um zu lernen. Und der dort, glaube ich, auch."

Er schaute dabei zur Seite, wo sich ein Zabrak näherte. Dieser war etwas kleiner als Exos, anscheinend jung. Der junge Mann hatte in seinem Leben noch nie mit machtbegabten Wesen zu tun, jetzt hatte er auf einmal zwei vor sich stehen. Er spürte, dass sie aus der herausragten. Es war ein schwaches und dumpfes Gefühl, eher ein instinktives, nicht mehr als dass sein Blick an ihnen hängen blieb, und er war sich nicht einmal sicher, ob seine Intuition ihn nicht täuschte. Doch je länger er diesen neuen Sinn studierte, desto deutlicher und unverkennbarer wurde er.

[Bastion - vor dem Orden] Exos, Monique, 47, Shao Lung
 
- Bastion - Center - Vorplatz des Tempels - Monique, 47, Exos und Shao Lung -

Ein angehender Schüler also. Dann musste sie sich keine Sorgen machen, 47 würde ihn überwältigen können. Doch war es interesant, so früh schon auf einen ihrer zukünftigen Mitschüler und Rivalen zu treffen. Wobei ihre Rivalität sich weniger um die Gunst eines Meisters scheren würde, als um die Fähigkeiten der Macht im direkten Vergleich. Bisher hatte sie sich von niemandem etwas sagen lassen und ihretwegen durfte dieser Zustand noch einige Zeit anhalten, so lange mindestens, bis sie selbst die Archive des Tempels nicht mehr meiter zu bringen vermochten.
Er stellte sich als Exos vor, Monique nahm das zwar war, antwortete jedoch nicht, sondern ging durch einen Blick dem Hinweis nach, das es noch einen weiteren Interessenten gäbe.
"Er lauscht." stellte 47 fest, noch bevor sie den Zabrak ins Auge gefasst hatte. Seine tatsächliche Größe und Statur verschwanden unter einer schwarzen Robe, die bis auf das Gesicht seinen Körper vollständig verhüllte. Die Arkanierin lächelte.

"Dann hoffen wir doch, dass er alles gehört hat, was er wissen wollte." spöttelte sie, um prompt von 47 gefragt zu werden: "Wünscht ihr seine Terminierung?" Monique winkte ab. "Warum sollte ich? Er sieht ungefährlich aus, ich glaube nicht, dass er eine Gefahr darstellt. Wahrscheinlich hat er sich einfach nur verlaufen." Ihr Lachen transportiere Spott, Hochmut. Doch insgeheim amüsierte sich die Akanierin absolut nicht. Sie kalkulierte kühl den tatsächlichen Grad an Gefährdung durch den Zabrak. Bei Typen in Roben konnte man sich nie sicher sein, was sich in den Tiefen der Stofffalten so alles verbarg.

- Bastion - Center - Vorplatz des Tempels - Monique, 47, Exos und Shao Lung -

[ooc: Ich habe mal angenommen dein Char ist so gekleidet wie im Steckbrief gezeigt, Shao]
 
[Bastion - Center - Vorplatz des Tempels - Shao Lung, Monique, 47 und Exos]

Der junge Zabrak bemerkte das er entdeckt wurde, jedoch hielten sie ihn für harmlos und ungefährlich.

"Ungefährlich? Hah! Wenn die wüssten!" dachte er amüsiert.

Dieser kleine Druide schien als wäre er der bodyguard dieses kleinen Abschaums.
Sie waren also wirklich Jünger und Kontrahenten von Shao Lung der jedoch wusste das sie ihm niemals das Wasser reichen konnten.

Nicht einmal bewaffnet schienen sie gewesen zu sein, bis auf den Droiden natürlich dieser war ein wenig überheblich.
Shao Lung erwischte sich selbst bei dem Gedanken wie er diesen Droiden in seine Bestandteile zerlegte und sich danach über diese zwei Würmer her machte und anfing sie zu foltern.
Ganz langsam würde er ihr ihre Fingernägel mit einer Zange runterreissen und sich an ihren Schreien ergötzen, er würde es geniessen sie schreien zu hören.
Dann würde er sich diesem Exos zuwenden und würde ihm zu Ehren der kleinen Arkanianerin jeden noch so kleinen Knochen in seinem Fuss einzeln zu brechen...doch dann musste er unterbrechen bevor er seine Selbstbeherrschung verlor.
Er schüttelte kurz den Kopf und lies seine Wirbelsäule dabei Knacksen.

Nachdem er sich sattgesehen hatte an dem Anblick des prächtigen Tempels setzte er sich in Richtung Tempel in Bewegung und erhöhte seine Wachsamkeit um etwaige unüberlegte Handlungen der beiden so schnell als möglich kontern zu können.

Als er weiterging könnten andere eventuell kurz einen Blick auf seinen Blaster im Beinholster erhaschen den er bereit war zu ziehen.


[Bastion - Center - Vorplatz des Tempels - Shao Lung, Monique, 47 und Exos]
 
[Bastion - vor dem Orden] Exos, Monique, 47, Shao Lung

Die Worte der Arkanierin waren genauso arrogant wie falsch. Der Zabrak machte sich auf den Weg zu den Pforten des Ordensgebäudes, und für einen Augenblick sah man deutlich den Blaster an seiner Hüfte. Exos versuchte einzuschätzen, ob er schlimmstenfalls die Distanz zwischen ihnen überwinden würde, bevor der andere den Blaster zieht, oder ob er lieber die Arkanierin als lebendes Schild verwenden soll.

"Wie auch immer, von so einer abartigen Kreatur will ich definitiv nicht umgebracht werden" - dachte er.

Doch soweit wollte er es erstmal nicht kommen lassen, zumal er momentan im Nachteil zu sein schien. Er senkte die Stimme, damit der Zabrak nicht hören könnte, was er sagte.


"Zumindest hat er sich ziemlich genau... verlaufen. Warum kommt es mir vor, als hätte er mit uns beiden etwas gemeinsam?"

"Ob die Akademie die Schüler begrenzt aufnimmt?" Exos hat die beiden anderen Jünger bisher nicht als Konkurrenten angesehen, doch diese Kleinigkeit wurde ihm auf einmal bewusst, wobei seine Abneigung gegenüber dem Zabrak mit Sicherheit eine beträchtliche Rolle spielte. Er überlegte sich, wie die Aufnahmeprüfung, wenn eine solche existiert, aussehen würde. Würde man sie gegeneinander kämpfen lassen? Der junge Mann war sich sicher, dass er im Nahkampf alle beide bezwingen könnte, nicht nur wegen seinen Fähigkeiten, er war auch größer.

Oder wäre es einfacher, die Sache... ähm, inoffiziell zu regeln? Das war eine Überlegung wert. Doch das bedurfte auch einer passenden Gelegenheit.


[Bastion - vor dem Orden] Exos, Monique, 47, Shao Lung
 
- Bastion - Center - Vorplatz des Tempels - Monique, 47, Exos und Shao Lung -

Ausser einem bösen Blick und wahrscheinlich auch bösen Gedanken brachte der Zabrak nichts zustande, nichtmal verbal wehrte er sich gegen die bewussten Anfeindungen der Arkanierin. "Sag ich doch, ungefährlich." resümierte sie, und sah den Blaster nicht. 47 gleichwohl sah ihn. Seine eigenen integrierten Blaster jedoch, so berechnete er, feuerten nicht nur sehr viel präziser, sondern waren auch längst einsatzbereit, wenn der Zabrak gerade nach dem Griff seiner Waffe fingerte.

"Etwas mit uns gemeinsam?" fragte Monique den Menschen neben sich schnippisch. "Vielleicht hat er ja mit dir etwas gemeinsam: beschränktes Potential." Sie lächelte keck, diesmal machte ihre tonlage klar, dass sie scherzte. Der ein oder andere Verbündete würde sih vielleicht gut benutzen lassen. "Ich für meinen Teil werde jedenfalls jetzt mal rein schauen, wenn wir hier draußen festwachsen, ist keinem geholfen." gefolgt von ihrem "Protokoll"-Droiden und vielleicht auch exos, machte sich Monique auf den Weg zum Eingang des Tempels. Der erste Schritt ihres Plans war recht einfach: verschaff dir Zugang zur Bibliothek.

- Bastion - Center - Vorplatz des Tempels - Monique, 47, Exos und Shao Lung -
 
Sith Orden ? Trainingsraum 5 ? mit Tasela

Zufriedenheit lag auf Sah?s Mundwinkeln. Noch kannte Tasela ihn nicht gut genug, um jenen Hauch eines Lächelns wahr zu nehmen und trotzdem war jenes Schmunzeln da, als seine Schülerin sich, nach Wissen verlangend, an ihn wandte. Nach dem Wissen verlangend, das sie, würde er ihr zu viel davon geben, irgendwann in die Lage versetzen könnte ihm zu schaden. Nein, so weit würde er es nicht kommen lassen. Und doch würde er Tasela mehr beibringen müssen, als sie jetzt wusste.
Leise regte sich ein raues Lachen in seinem Hals und sein Blick richtete sich beinahe amüsiert auf Tasela.


Gewalt!?
Nun mein Kind! Gewalt ist oft eine Lösung. Doch nur, wenn du der Stärkere bist. Wenn deine Macht stark genug ist mich wie ein Blatt im Wind davon zu pusten, dann wird Gewalt dir helfen. Doch dann wird sie nicht mehr von Nöten sein!


Kurz verzog er sein Gesicht. Würde sie überhaupt verstehen was er sagte und was er mit seinen Worten meinte? Wahrscheinlich verstand sie nur die Hälfte und selbst dann war es wohl schon mehr als er im Moment erwarten durfte. Aber sie würde lernen und sie würde verstehen. Irgendwann.!

Du wirst meine Worte noch kaum verstehen. Wahrscheinlich klingen sie für dich wie der Wind, der durch Äste jagt. Der Baum versteht den Wind und beugt sich! Der Mensch dagegen hört nur das heulen und pfeifen!

Sha lachte erneut auf, hob seine Hand als wollte er eine Fliege verscheuchen und entschloss sich dann nicht nur in Metaphern zu sprechen.

Dein Streben sollte natürlich darauf gerichtet sein, deine Stärke zu mehren! Doch wirst du bis dahin nur überleben, wenn du lernst Hintertüren zu öffnen und die Schwächen deines Gegners für dich zu nutzen! Ob nun im direkten Kampf, oder Dingen wie die, die wir im Moment tun.
Natürlich hat dein Angriff dir mehr geschadet als mir! Glaubtest du etwa, den mentalen Schild deines Meisters so mir nichts dir nichts überwinden zu können. Welches Recht hätte ich dann noch mich deinen Meister zu nennen?
Wie du die Wand überwindest? Das werde ich dir nicht sagen! Nicht direkt! Genau so wenig, wie ein direkter Angriff die Lösung sein wird!
Hast du mir genau zugehört, siehst du den Weg, den du gehen musst. Tatest du es nicht!? Nun, dein Fehler!
Ich werde niemals etwas zweimal erklären! Nicht ohne das du dafür bezahlen musst jedenfalls.


Mit diesen Worten richtete er nun seine Aufmerksamkeit wieder direkter auf Tasela, viel mehr auf ihren Geist und tastete sich vor. Das knappe Schmunzeln auf seinen Lippen verschwand dieses Mal nicht!
Oh, sie lernte, wohl mehr als ihr selbst bewusst war im Moment, denn ihr Schild hatte sich verändert! Nicht so, das er nicht, mit entsprechender Gewalt, sich noch immer alles aus ihrem Geist hätte holen können, wonach ihm war, aber sie hatte deutlich dazu gelernt und so war er für den Moment zufrieden!
Langsam wie von unbekannter Hand nach ober gehoben, stand Sha auf und streckte Tasela seine Hand entgegen.


Steh auf meine Schülerin! Für den Augenblick haben wir deinen Geist genug gemartert und mir ist im Moment nach etwas zu essen! Hast du auch Hunger?
Nun ja, egal ob oder nicht! Du wirst mich erst einmal in die Kantine begleiten und dann werden wir sehen, was wir danach machen.


?Oder ob wir in der Kantine ein Opfer finden, an dem du deine mentalen Fähigkeiten erweitern kannst.?
Den letzten Satz hatte er nicht laut ausgesprochen, denn Tasela sollte sich nicht auf diese Aufgabe vorbereiten können. Vorerst sollte sie nur denken, er habe Hunger und entschied aus diesem Grund für die Pause!


Sith Orden ? Trainingsraum 5 ? mit Tasela
 
[OP: Hier der ausgleich als endschuldigung für den letzten mikrigen!]

[Bastion ? Sith Orden ? Trainingsraum 5 ? Tasela, Sha]

Tasela bemerkte, wie ihr Meister in Rätseln sprach. Vielleicht war es so bei ?älteren? Menschen, denn bei Exilis konnte sie so eine Wortwahl nie identiviezieren. Er sprach immer direkt und man wusste sofort, was er meinte, doch bei Sha war es anders. Es hörte sich immer Geheimnisvoll an und spannend. So etwas mochte Tasela und auch wenn Sha es nicht so sah, doch Tasela überlegte kurz über die Worte die er sprach und bemerkte, dass sie verstand, was er meinte. Tasela war der Baum und Sha der Wind. Sie musste ihm lauschen um ihn zu verstehen und das lernte sie langsam dies zu tun. Doch als Sha, dann auf ihre frage zurück kam, verstand sie nur teilweiße, was ihr alter Meister von ihr wollte. Sie musste Hintertüren benutzten um zu Überleben? Warum? Das es meistens mit einem Direkten Angriff nicht gut ging, war klar, doch Stärke woher? Tasela schloss die Augen und dachte nach.

Stärke? Wenn ich vor einem stärkeren stehe habe ich keine Chance. Ich muss stärker werden. Meinte er etwas das? Manchmal kommt man durch Hintereingängen auch zu seinem Ziel und muss seine Stärke nicht unter beweis stellen oder sich vor stärkeren stellen. Das musste es sein, was er meinte. Er vergleicht bestimmt uns beide. Er ist der stärkere von uns beiden und ich bin die schwache. Ich habe nie den Hintereingang in seinen Gedanken benutzt, sondern habe mich der Mauer gestellt, die noch Stärker ist als ich. Doch wo sollte er einen Art Hintereingang in sein Gedächtnis haben?

Wie hatte er es noch mal bei mir gemacht? Er hat mit gewallt versucht meine Mauer zu durchbrechen, doch als ich die Risse gesehen habe, habe ich sie schnell verschlossen. Dann ist er aber trotzdem hinein gekommen. Komisch. Ich brauche mehr Zeit, um mich damit im Klaren zu werden. Doch ihn fragen ohne schmerzen zu erleiden kann ich nicht.

Tasela spürte nicht wie Sha in ihren Gedanken versucht ein zu dringen und bemerkte nicht, wie ihre Gedankenschild immer stärker wurde, doch als Sha sie dann aus ihren Überlegungen riss mit der Meinung er wäre hungrig und sie würden jetzt zu der Kantine gehen, musste Tasela schmunzeln. Erst als sie seine Hand berührte und er sie nach oben zog, glaubte sie ihm, dass er es ernst meinte. Sie gingen los und als Tasela an ihren Gürtel faste, bemerkte sie, dass ihre Lichtschwerter nicht dran hingen. Sofort schaute sie nach hinten und lies ihre Schwerter sofort zu sich schweben. Als sie die Lichtschwerter befestigt hatte, sah sie nur einen Bösen Blick. Zu unachtsam war die Junge Adeptin noch, dass wusste sie selbst schon gut genug. Sie petzte ihre Augen leicht zusammen und machte sich schon auf schmerzen gefasst, doch Sha ging weiter. Sofort trat sie an die Seite ihres Meisters. Sie traten durch die Dunklen Gänge des Ordens und Tasela spürte jetzt erst so richtig die Dunkle Aura die von ihrem Meister ausging. Erschreckend so dunkel zu sein, dennoch erstaunlich und aufregend. Sie war nun wieder eine Adeptin und musste sich auch so verhalten. Sie hatte einen Meister und war das Ergebnis dessen Lehren. Sie wusste, dass sie sich nicht mehr so viel leisten konnte, wie sie es bei Exilis tat, doch damit konnte sie Leben. Sie durfte nicht mehr so Frech gegenüber andere Sith oder höher Ranginge Sith sein. Sonst wird sie die Macht, die so begehrt nie erreichen. Doch daran dachte Tasela nicht. Sie hatte jetzt einen guten Meister gefunden und wird auch nicht mehr so leichtsinnig durch das Leben gehen. Sie war vielleicht eine Sith und spürt die Macht, doch gegen zwanzig Männer, die einen Blaster besitzen und auf sie drauf zielten, hatte selbst sie noch keine Chance. Früher wäre sie so naiv und selbstsicher gewesen und wäre drauf gerannt aus Toleranz und Dummheit, aus Selbstsicherheit und Unterschätzung, doch sie würde ab dem heutigen Tage nie Mals mehr einen Gegner gravierend unterschätzen. Sie dachte nach und ging dabei neben ihrem Meister her. Sie dachte an den Kampf gegen Jujuka. Sie unterschätzte ihn und wäre dabei fast noch drauf gegangen. Die Wortwahl und frechen töne gegenüber Veyd?r. Er hätte sie eiskalt getötet, wenn sie nicht die Schülerin von Exilis gewesen wäre. Doch schon die Gedanken daran zu verlieren diese Menschen bald wieder zu sehen, schon alleine da, lief ihr schon einen kalten Schauer auf ihrem Rücken hinunter. Doch auf eine Person wird sie sich ganz sicherlich freuen werden. Ameta. War es immer noch die Eifersucht, die sie plagte oder war es jetzt sogar schon Hass. Nein. Es war das unmenschliche an ihr und das Versagen. Soviel sie weiß, hat ein Meister schon an ihr versucht, doch sie war zu schwach um sich der Macht zu dienen. Ein wertloses Weib, das schnell ist und gut mit ihren Dolchen umgehen kann, doch nichts für die Wahre Macht übrig hat. Tasela schüttelte den Kopf und wies die Gedanken wieder ab. Das was sie wollte, hatte sie auf jedenfalls erreicht. Sie wollte nicht mehr so Naiv und so erheblich sein. Das war schon mal ein Vorteil.

Als sie endlich bei der Kantine ankamen, gingen sie sofort hinein. Sie setzten sich mitten in das Getümmel und schon kam der Kellnerdroide auf sie zu. Was Sha bestellte verstand sie nicht genau, doch als der Droide sich an sie wandte, nahm sie einfach das gleiche, was ihr Meister nahm. Sie schaute sich um und bemerkte, dass erstaunlich viele Gäste in der Kantine waren. Doch schön spürte sie etwas an ihrem Kopf. Sie schloss sofort die Augen und konzentrierte sich. In ihrem Geist wollte keiner eindringen und hinter ihr stand auch keiner. Wurde sie jetzt zu kontrolliert? Nein sie öffnete ihre Augen und spürte erneut etwas an ihrem Kopf. Es fühlte sich schon fast so an, als würde irgendetwas sich in ihren Kopf bohren wollen. Sie schaute nach unten und bemerkte, dass etwas in ihren Geist eindringen wollte. Sie sah die Barriere von ihr und etwas, dass die ganze Zeit auf sie einhämmerte. Sofort tastete sie die Wand ab und untersuchte sie auf risse. Langsam bildeten sich welche und Tasela konzentrierte sich stärker. Die risse konnte sie entfernen, doch dann kam ihre innere stimme und hämmerte von innen auf sie ein. Nun musste sie schnell handeln.

Hau ab. Ich brauche dich nicht mehr.

Nie Mals ich werde nicht zu lassen das ich eingesperrt werde und das du von diesem Sha die Lehren eingetrichtert bekommst. Dies ist auch mein Körper.

Falsch dies hier alles ist mein Reich verschwinde sonst werde ich dich Töten.

Du kannst mich nicht Töten.

Zorn stieg in Tasela und schon stand sie vor Soneti und ihre Augen begannen an in einem Dunklen Rot auf zu leuchten. Sofort rannte Tasela auf Soneti zu und es begann ein Kampf. Nun hatte sie keine Gewalt mehr über ihren Körper der in der Kantine saß. Sie war sich aber sicher, dass Sha wieder versucht hat, sich in ihren Geist ein zu klinken und sie zu untersuchen, wie sie in so einer Situation umgehen würde. Sie war sich dennoch sicher, dass Sha gerade diesen Kampf sah, doch Tasela lies sich von ihrem Ziel nicht abbringen. Sie wollte Soneti nicht Töten, doch jetzt hatte sich alles verändert. Soneti wird sterben und zwar in diesem Kampf. Tasela war nun vorsichtiger und machte lieber Sichere Schläge, anstatt sinnlos drauf zu schlagen. Elegant schwang sie ihre Lichtschwerter und währte einen nach dem anderen die Schläge von Soneti ab. Das Training auf dem Imperial Inn Dach hatte sich gelohnt. Sie merkte, wie sie ihre Balongs immer besser beherrschte.

Du Närrin. Glaubst du wirklich du kannst mich Töten? Du weißt genau, dass ich dich schon oft besiegt habe. Du wirst Sterben.

Über Taselas Gesicht huschte nur ein Grinsen und es kam eine kurze und knappe antwort.

Damals war ich kein Sith.

Und schon sprang Tasela über Soneti drüber und schlug von rechts auf sie, doch der schlag wurde geblockt und blitzschnell gab es eine gerade und direkte Bewegung, die in Richtung des Oberkörpers von Soneti bewegte. Sie konnte sich noch gerade retten doch schon wurde ihr Oberkörper von ihrem Unterkörper getrennt durch einen präzisen schlag von Tasela. Sie sah nur wie die zwei geteilte Soneti auf dem Boden lag. Es war vorbei. Tasela kam wieder in den Dunklen Raum, in der sie das aller erste mal war und den Lichtstrahl gesehen hatte. Dieser wurde etwas kleiner, aber verschwand nicht vollständig. Tasela war empört. Es hieße doch, dass ihre Seele durch den Tod von Soneti vollständig schwarz war. Doch schon hörte sie eine stimme die zu ihr sprach.

Tasela es ist noch nicht an der Zeit für dich, dass deine Seele ganz von der Dunkelheit verschlungen wird. Du bist noch zu schwach.

Tasela glaubte, sie würde nicht richtig hören. Sie fühlte sich wie in einem Virtuellen Spiel, das ihr gerade sagte, dass sie ein gewisses Level noch nicht erreicht hat. Doch schon dachte sie anderweitig. Der Terror von Soneti war zwar vorbei vor bei, doch jetzt gab es ein neues Problem. Nun musste sie Schmerzen ertragen, da Soneti das Training von Sha und ihr erneut gestört hatte. Tasela kam wieder in die Realität zurück und sah gerade wie der Kellnerdroide denn Teller voller Essen hin stellte. Sie schaute leicht zu Sha, der wiederum sprach.

Na hat dich deine innere Stimme wieder gestört.

Bei Tasela blieb fast das Herz stehen, doch dann sprach sie eiskalt.

Sie ist durch meinen Händen gestorben mein Meister, jetzt wird sie nie mehr wieder schaden anrichten können und ich mich ganz auf eure Lehren konzentrieren können ohne von ihr gestört zu werden.

Doch sie Spürte, dass es für Sha nichts Neues war, was er dann auch selbst bestätigte. Er war es also doch, der nach ihr ragte und Tasela hatte Recht, dass er bei dem Kampf zuschaute. Mit einem leichten inneren Lächeln nahm sie den ersten bissen, doch sie bereitete sich schon auf die Schmerzen vor.

[Bastion ? Sith Orden ? Kantine ? Sha, Tasela, andere Gäste]
 
- Bastion - Center - Eingangshalle des Tempels - Monique, 47 -

Monique erklomm die Treppen hinauf zum Portal des Tempels, dessen meterdicke, weit offen stehende Torflügel wie große, horinzontale Kiefer wirkten. Das Metall war mit allerlei Symbolen und heraldischen Zeichen verziert. Die Weihaarige durchschritt des Portal und trat in einen mehrere Stockwerke hohen, düster gehaltenene Saal, der für den leser dieser Galaxy am ehesten mit einer Domkuppel zu vergleichen wäre. Auf den Etagen konnte man Lebewesen aller Art an den Geländer entlang streifen sehen. Monique fand sich in einer seltsamen Mischung aus Tempel und Raumhafen wieder, die die Architektur und Austrahlung des erst-, mit der Geschäftigkeit des zweitgenannten Ortes zu verbinden mochte.

Die Arkanierin senkte ihren Blick auf den spiegelnden Boden und fixierte schließlich einen verhältnismäßig kleinen, runden Empfangstresen, hinter dem neben zwei Droiden auch eine menschliche Frau Dienst tat. Sie trug eine dunkelgraue, schlichte Robe aus nicht allzu billigem Stoff und hatte das Haar zu einem strengen Knoten hochgesteckt, der die Arkanierin jedoch nicht abzuschrecken vermochte.
"Ich möchte die öffentliche Bibliothek besuchen." offenbarte sie der Frau, höflich und bestimmt im Ton. "Die Bibliothek finden sie im südlichen Flügel des Tempels. Sollten sie die abgesperrten Besucherbereiche verlassen, erlischt jeglicher Versicherungsschutz." kam es etwas barsch zurück. "Machen sie keinen Ärger." Monique runzelte die Stirn. "Wie meinen sie das? Versicherungsschutz?" fragte sie misstrauisch. "Das wir nichts für sie tun werden, wenn die Sith sie ausserhalb der Besucherbereiche erwischen, und sie einem qualvollen Tod zuführen." "Ah, verstehe."

Monique schmunzelte vor sich hin. Sie folgte dem Hauptkorridor in den Südflügel des Tempels. Das man die nichtöffentlichen Bereiche dadurch schützte, den Besuchern einen sicheren, aber nicht schnellen Tod durch die Hand eines Sith ins Aussicht zu stellen, hatte ein gewisses Maß an Stil, und sparte Personal. Wahrscheinlich waren die wirklich geheimen Bibliotheken auch zusätzlich noch geschützt.
Die Bibliothek erstreckte sich in jede Richtung mindestens fünfzig Meter weit, dazu unzählige Stockwerke in die Höhe, die jeweils bis unter die Decke mit Massenweise Holobüchern vollgestopfte. Datenterminals und Droiden sollten für eine schnelle Auffinbarkeit des Materials sorgen.


"Das ist mehr als ich erhofft hatte." entschlüpfte es Monique enthusiastisch. 47 wartete nicht auf eine Aufforderung um sich zu einem der Terminals zu bewegen und dort eine Auflistung der Zugänglichen Bücher in seinen Speicher zu laden. Als er zu Monique zurück kehrte, hatte diese sich schon für ein Thema entschieden. "Fangen wir mit galaktischer Geschichte an, so früh wie möglich." befahl sie.

- Bastion - Center - Tempelbibliothek - Monique, 47 -
 
[Bastion, Center, Ordensgebäude der Sith, Thronsaal]- Allegious, Nereus, Taral, General Thanas, AFC-Trupp

Die Zeit der Scharade und mühsam verschleierten Absichten war lange vorbei ? was Nereus ohnehin bereits stark vermutet, ja gewusst hatte, trat nun offen zu Tage. Allegious sah sich als neuen Imperator ? und war bereit, seinen Anspruch auf den Thron teuer zu verkaufen. Wie jeder Sith würde er dabei über Leichen gehen ? auch über den Kadaver eines untergehenden Imperiums?
Der Oberbefehlshaber der Streitkräfte wusste, in welch heikler Situation er sich befand. Jetzt Partei zu ergreifen und einem der Konkurrenten auf den Thron zu verhelfen mochte gegen all seine Prinzipien verstoßen, doch was war, wenn Allegious tatsächlich recht hatte ? gab es Alternativen für Phollows Nachfolge? Menari war ein Schlächter. Vollkommen unabhängig davon, ob die Anschuldigungen des mechanisierten Noghri sich bewahrheiteten oder nicht, diesen Chiss auf den Thron zu setzen würde viele Offiziere und gute Männer das Leben kosten. Und noch viel mehr Soldaten würden selbiges verlieren, wenn Menari seinen Wahn erst in strategisch aberwitzige Feldzüge versteifte.
Andererseits ? wenn Janem tatsächlich so irrational war, warum wurde Allegious dann nicht problemlos mit ihm fertig? Warum gelang es dem Overlord offenbar, zumindest temporär loyale Truppen und Sith um sich zu scharen und die Stabilität des Imperiums ? besonders im annektierten Chiss-Raum ? massiv zu gefährden?


?Menari mag ein schlechter Herrscher sein, doch hat er in den Augen vieler offenbar nicht weniger Anspruch auf den Thron als Ihr, Lord Allegious. Wie Ihr bewegt er sich in den oberen Kreisen des Ordens, wie er hat er es vermocht, eine kampferprobte Gefolgschaft um sich zu versammeln und wie Ihr verfügt er über Truppen außerhalb meines Einflussbereiches, die er in den Kampf schicken kann. Für welche Seite auch immer die Flotte sich entscheiden würde ? die andere Partei würde das Imperium trotzdem mit Krieg überziehen und zugrunde richten. Mir ist es lieber, die Sith tragen ihre internen Kämpfe weitab des Kerns und jeder imperialen Welt in Schiffen der Chiss und Mandalorianer aus, als im Orbit Bastions an Bord imperialer Sternzerstörer.?

Dass Allegious ihn nun mit detaillierten Informationen die Chiss betreffend ? die dem Hochadmiral tatsächlich fehlten ? ködern wollte, konnte mehrere Gründe haben. Zunächst war durchaus möglich, dass Allegious eigene Quellen ihn nur unzureichend darüber auf dem Laufenden hielten, wie der Krieg des Imperiums gegen den wahren Feind ? die Republik ? voranging. Oder aber dem verunstalteten Sith war mehr nach einem Gunstbeweis, wie ein Häppchen, das man einem Nek-Kampfhund vorwarf?

?Die Informationen der Flotte werden in ihrer Mehrheit kaum zurückgehalten. Es ist nur selten vorgekommen, dass sich ein Mitglied Eures Ordens tatsächlich dazu herabgelassen hat, solch irdischen Betätigungen wie der Beobachtung des Kriegsverlaufes nachzugehen??

Leichtes Misstrauen trat in Nereus? Züge. Er wusste nicht genau Bescheid über die zahlreichen Modifikationen am Körper des Noghri, doch die Tatsache, dass ein beträchtlicher Teil seines Schädels durch künstliche Komponenten ersetzt worden war, ließ den Schluss auf ein dem neuesten Standard entsprechendes Datenverarbeitungssystem zu. Wahrscheinlich gab es tatsächlich nur wenige Dinge, die Allegious nicht wusste ? oder die er nicht in Windeseile in Erfahrung bringen konnte.

?Natürlich wäre es unserer Sache förderlich, befählet Ihr Euren mandalorianischen Verbündeten an einem Angriff auf die Welt Mon Calamari teilzunehmen, das letzte militärische Bollwerk der Republik, anstatt Menaris Privatarmee nachzujagen??

Der Hochadmiral lächelte dünn.

?Doch das wird wohl kaum geschehen, nicht wahr??

[Bastion, Center, Ordensgebäude der Sith, Thronsaal]- Allegious, Nereus, Taral, General Thanas, AFC-Trupp
 
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