Bastion

Bastion ? Sith Orden ? Trainingsraum ? mit Tasela

Zweifel! Dieses dumme Ding zweifelte an sich und behinderte damit nicht nur ihre eigene Entwicklung, sondern auch seine Bemühungen aus ihr eine passable Sith zu machen. Wie konnte sie dies nur wagen?
Sha war nahe dran Tasela körperlich klar zu machen, das ein solches Verhalten absolut inakzeptabel war für ihn.
So würde sie nie das werden, was er aus ihr zu machen gedachte. So nicht!
Immer finsterer wurde Sha?s Gesicht und es half auch nicht, das er an Tasela?s Miene deutlich ablesen konnte, das auch ihr der Verlauf des Trainings nicht gefiel!
Nein, so würde er nicht mit ihr weiter trainieren! Doch als er dann abgebrochen hatte und schon drauf und dran war seine Schülerin zu Maßregeln, während sie da stand wie ein begossener Bantha.
Aber dann schien sich etwas zu wandeln! Zuerst fühlte Sha es, dann sah er es deutlich in Tasela?s Gesicht.
Sekunden darauf führten sie den Trainingskampf weiter! Ja, so war es besser! Viel besser! Er konnte ihre Konzentration fühlen und ihre Reaktionen. Selbst wenn er dies nicht gekonnt hätte, die Veränderung in ihrem Kampf war überdeutlich! Präziser waren die Reaktionen und vorbereiteter! Ja, das war die Tasela die er haben wollte. Einen winzigen Augenblick lang schien sie sogar überlegen, fand allerdings nicht den Weg diese nun mentale Überlegenheit mit ihrer Kampfkunst zu verknüpfen und schon fand Tasela?s Schwertgriff den Weg in Sha?s Hand.
Ernst blickte Sha drein. Doch dann, wohl zum ersten Mal seit Tasela ihn kannte, lachte Sha schallend. Sein tiefer Bass dröhnte geradezu durch den Trainingsraum und seine Augen funkelte seine Schülerin dabei an während er zu ihr trat, ihr das Lichtschwert reichte und in der gleichen Bewegung dann aus holte um ihr einen leichten Schlag gegen den Hinterkopf zu geben. Na ja, was Sha eben so als leichten Schlag ansah! Jemand Anderes hätte diese Einschätzung nicht geteilt doch für Shas Verhältnisse war dieser Schlag eher ein väterliches Tätscheln bevor er ihr sagte, was ihm nicht gefallen hatte.


Kleiner Dummkopf! Du denkst zu viel! Du zweifelst zu viel! Für einen Sith gibt es kein Zweifeln!
Du kannst es! Ich weis, das du es kannst! Sei ab jetzt also gefasst darauf, das ich plötzlich unerwartete Dinge tue! Du wirst ständig darauf achten, was geschehen könnte. Du wirst diese, deine Fähigkeit ständig nutzen um zu verhindern?


Mit nichts hatte sich die Bewegung angekündigt, die Sha nun ausführte und die Tasela zwei Meter nach hinten sowie mit ihrem Hintern auf den Boden beförderte. Und kaum saß Tasela auf ihren vier Buchstaben war Sha ihr auch schon nach gefolgt, stand drohend über sie gebeugt da und sprach weiter, als wäre nichts geschehen.

?zu verhindern, das ich Dinge tun kann, ohne das du zu mindest versuchst dich zu wehren!
Oh ja mein Kind, ich bin sprunghaft in meinen Gedanken und Entscheidungen. Schwer voraus zu sehen und schnell in meinen Entscheidungen. Doch genau das wird deine Herausforderung sein! Du wirst täglich üben! 24 Stunden am Tag! Und mit jedem Tag werden deine Strafen für Unachtsamkeit verstärkt!
Ist dir nun klar wie ich dein Talent trainieren will?


Bastion ? Sith Orden ? Trainingsraum ? mit Tasela
 
- Bastion - System - INT ?Musashi? - Büro des Kommandanten - allein -

Nachdenklich saß Toji in seinem Sessel hinter einem Tisch, dessen Oberfläche nur so vor Filmplast und Datapads bedeckt war. Irgendwo hatte er sich ein bisschen Platz für seine kunstvolle Trinkschale gelassen. Ein kleiner Holoprojektor gab einen Ausschnitt des Belkadan in seiner bläulichen Werksfärbung wieder. Bei dem Abbild drehte sich der angezeigte Planet langsam um die eigene Achse und mehrere Daten waren im Inneren notiert worden. Der Commander saß nun schon geschlagene zwei Stunden an einem kleinen Ablaufplan für die Eröffnungsstrategien. Ohne eine große Rede hatte er seinen ersten Offizier für diesen Tag aus dem Dienst entlassen. Sie sollte die freien Stunden nutzen um noch etwas Kraft zu tanken. Er selbst hielt sich natürlich nicht an seinen Rat und werkelte seit diesem Zeitpunkt an einem optimalen Konzept. In der Zwischenzeit hatte schon ein Personalwechsel auf dem Schiff stattgefunden und die Nachtschicht war zu ihrem Dienst angetreten. Mit einem Seufzer rieb sich der Kommandant der ?Musashi? die Schläfen und versuchte so die eigene Müdigkeit zu bekämpfen. Im ganzen Büro des Kommandanten war es, mit Ausnahme der Geräusche der aktiven Geräte, still. Es dauerte nicht sehr lang und Toji gab für diesen Tag seine Arbeit auf. Er brauchte unbedingt etwas Schlaf um seiner Mannschaft ein gutes Vorbild sein zu können.

Ein nerviges Piepsen war zu hören und riss den jungen Offizier von Onderon mit einem Mal aus seinen Träumen. Sofort verschwanden die Männerphantasien aus seinen Gedanken und er wurde sich seiner Umgebung bewusst. Mit letzter Kraft hatte er es am Vorabend in sein Bett geschafft. Die Kleidung lag dennoch auf dem ganzen Fußboden verstreut. Toji gähnte und ließ sich noch einmal in seine Kissen fallen. Vorsichtig schielte er zu seinem Chrono. Die roten Letter zeigten an, dass es mittlerweile kurz nach 0600 war. Er hatte also noch etwas Zeit bis die Vorbereitungen zum Sprung in den Hyperraum fertig sein mussten. Nur in Unterwäsche wackelte der schlanke Offizier zu seinem Schrank und holte sich eine frisch gebügelte Uniform heraus. Danach ging er zu seiner Erfrischungszelle und trieb sich mit dem kalten Wasser die restliche Müdigkeit aus den Gliedern. Sanft umspielte das Wasser seinen Körper und schwemmte die Überreste der Seife hinfort. Selbst in diesem Augenblick waren seine Gedanken bei der kommenden Schlacht. Spannung machte sich nach und nach in seinem Körper breit. Die Spannung eines Kriegers vor einem bevorstehenden Blutbad musste sich, so dachte jedenfalls Toji, ähnlich angefühlt haben. Er kam aus einer Kriegerfamilie und damit waren ihm diese Gefühle schon in der Muttermilch mitgegeben worden. Trotzdem konnte er sich perfekt beherrschen. Die Logik seiner Gedankenwelt zügelte diese Gefühle wunderbar. Größere Verluste konnte und wollte er nicht tolerieren.

Nachdem er seine Körperpflege beendet und die graue Uniform sich perfekt seinem Körper angepasst hatte verließ er sein Quartier und machte sich auf zur Brücke. Mehrere Mannschaftsmitglieder kamen ihm auf seinem Weg entgegen. Jeden grüßte er, wie gewöhnlich, mit einem ?guten Morgen? und erwiderte freundlich den Salut. Auf der Brücke hatten sich schon die ersten Offiziere der regulären Crew eingefunden. Sie alle wussten das etwas größeres anstand, aber die Schiffsinterne Besprechung der Brückenoffiziere würde erst während des Hyperraumflugs stattfinden. Im Moment musste die ?Musashi? nur die strengen Auflagen des Oberkommandos erfüllen und das bis 0830. In Tojis Augen war da genügen Zeit vorhanden. Plötzlich zischte die Tür hinter ihm und jemand kam auf ihn zu.

?Lt. Cmdr. Baschi meldet sich zum aktiven Dienst?, hörte er eine schnurrende (vertraute) Stimme hinter sich. ?Wo ist mein Einsatzfeld, Commander??

Mit einem breiten Grinsen drehte sich Toji um und blickte in das hübsche Gesicht der Cathar. Ihre grünen Augen fokussierten den Offizier von Onderon sofort und sie erwiderte seinen Blick mit einem leichten Lächeln. Der Commander der ?Musashi? hatte mit ihrer Anwesenheit nicht gerechnet. Glücklicher Weise hatte er nun eine Fachfrau für den Bereich Waffen- und Gravitationssysteme. Senjjari hatte sich in den letzten Jahren als sehr talentiert erwiesen und damit war er wirklich froh von ihren Qualitäten in der Schlacht profitieren zu können.

?Schön Sie gesund zu sehen, Lt. Cmdr?, entgegnete Toji in einem freundlichen Ton. ?Ihr Einsatzbereich werden die Waffensysteme sein. Bei Problemen wird Ihnen bestimmt Lt. Cmdr. Akaji zur Hand gehen.?

Die Cathar nickte und machte sich zu ihrem Platz auf. Unterwegs hielt sie noch ein kurzes Gespräch mit Matachi, der sich über ihre Anwesenheit ebenfalls zu freuen schien. Toji war wirklich froh die beiden dabei zu haben. So konnte er wenigstens mit guten Gewissen in die Schlacht gehen. Neben Serenety waren diese beiden Offiziere die (inoffiziellen) Grundpfeiler seines Kommandos. Ohne ein paar loyale Leute war ein Kommandant trotz guter Fähigkeiten einfach aufgeschmissen. Einen weiteren Moment verweilte er auf der Brücke und beobachte die derzeitigen Vorgänge. Die Brücke hatte schnell ihr Soll erfüllt. Danach stand noch eine kurze Inspektion im Maschinenraum an. Dort unterhielt sich Toji die meiste Zeit mit dem Chefmechaniker und seinen beiden Assistenten. Wie bei jedem Besuch sprach der Kommandant ein öffentliches Lob an die ganze Mannschaft des Maschinenraums aus. Diese Männer und Frauen leisteten tagtäglich Schwerstarbeit und da war so ein Lob das mindeste. Nach der Schlacht würden sie alle etwas Landurlaub bekommen um sich von den Strapazen erholen zu können, soviel war für Toji sicher. Immer noch in seine Gedanken versunken ging der Kommandant wieder zurück zur Brücke. Während der Fahrt im Turbolift wies er den Kommunikationsoffizier an eine Bestätigung an die ?Creeping Death? zu schicken, immerhin sollte Cpt. Dalmascae wissen, dass der Abfangkreuzer bereit war (und das vor der Zeit).

- Bastion - System - INT ?Musashi? - Turbolift - auf dem Weg zur Brücke - allein -
 
Sith-Orden- Bibliothek- mit Monique und 47(deaktiviert)

Ah, Widerspruch! Welch süßer Klang in Salassar?s Ohren. Gab er ihm doch die Möglichkeit eben diesen Widerspruch langsam und genüsslich zurück in den Rachen zu stopfen, aus dem er entfleucht war!
Mit einem verzerrten Grinsen wischte er sich das Blut von der Wange, das jenes Natterngezücht im entgegen gespuckt hatte und leckte die rote Flüssigkeit dann genüsslich von seiner Hand!


Süß! Süß wie das Blut eines frischen Opferlammes! Ich liebe süßes Blut und die Jünger in den Katakomben auch! Hm, vielleicht gebe ich ihnen heute etwas davon ab!

Die Wut im Gesicht dieser Frau (Monique) lies Salassar gackernd lachen und ihr Versuch ihre Worte zu rechtfertigen, lies jenes Lachen nicht etwa versiegen, sondern steigerten es zu einem hysterischen Kreischen.

Gesagt? Gesagt?... Gar nichts gesagt! Nichts zu sagen, nur zu sterben hat der, der sich in die Hallen der Sith schleicht ohne dies zu dürfen.
Sklave? Betteln wird sie, Sklave zu sein! Sterben, wird sie! Madenfutter wird sie! Ein Festmahl für die Jünger! Süßes Blut! Zartes, junges Fleisch!


Geifernd stand er vor ihr und grinste sie aus seiner zerfressenen Fratze heraus an, als seine Sinne ihm Gefahr meldeten!
Schneller als jeder es dieser abgerissenen Gestalt zugetraut hätte wandte sich Salassar dieser elenden Maschine zu, die es wagte ihn an zu greifen. Irgend wo in seinem wirren Geist registrierte er, das jene Frau (Monique) wohl das Holobuch in die Richtung des Schusses gebracht hatte. Also verstand sie zu mindest, das sie ihn und seine Entscheidung brauchte. Doch trotz allem brachte es Salassar?s Wut nur weiter zum Kochen. Krachend rollte der Droide, von einem Machtstoß getroffen, etliche Reihen zurück und krachte gegen eines der massiven Regale um kurz darauf nur noch registrieren zu können wie unsichtbare Finger seine interne Abschaltautomatik aktivierten.
Salassar?s Schreie hörte der Droide schon nicht mehr!


Elendes Blechgesindel!

Und schon wandte er sich wieder dieser Frau (Monique) zu, die ihre Situation wohl richtig einschätzte!

Ja! Nicht heraus! Nicht lebend!
Eine Bahre?


Wieder hallte ein Lachen durch die Bibliothek, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen konnte.

Bahre? Gefressenes Fleisch braucht keine Bahre!
Spielchen? Oh du wirst sie spielen, Salassar?s Spielchen! Du wirst! Du hast keine Wahl! Salassar entscheide! Nur Salassar! Zukunft oder Mittagessen! Was bist du?


Den Kopf etwas zur Seite geneigt musterte er diese da und für einen Moment trat stille zwischen sie. Keiner der sich noch in der Bibliothek befand, wagte auch nur einen Laut von sich zu geben! Wer konnte hatte sich verzogen, sobald er Salassar?s Präsenz fühlte. Die Anderen, Niederen verharrten still um nicht seine Aufmerksamkeit zu erregen. Dann, wie aus heiterem Himmel brach die Hölle über jene Frau(Monique) herein!
Eine unsichtbare Kraft griff nach ihrem Hals, drückte die Luftröhre zu, bis nur noch ein dünner Luftstrahl die nun sehr eng gewordene Zuleitung zur Lunge passieren konnte. Gerad noch so viel um schmerzhaft nach mehr Luft zu kämpfen. Gleichzeitig jagten blaue Blitze auf die Anwärterin ein und Salassar lies ein Markerschütterndes hysterisches Lachen erschallen bevor er wieder zu ihr sprach!


Du glaubst gut genug zu sein? Glaubst das Recht zu haben hier zu sein? Dann beweise es Salassar!
Ich bin der Hüter der Reinheit dieser Hallen! Ich trenne die Streu vom Weizen! Ich töte die Unwürdigen und schicke die Niederen in die Katakomben! Ich bin der Maßstab deines zukünftigen Seins!
Zeit! Du hast so viel und so wenig Zeit wie ich will!


Noch einmal jagte ein Blauer Blitz in den Körper der jungen Frau (Monique), die Salassar mittlerweile etwas einen Meter über dem Boden in der Luft schweben lies und immer noch die Luftzufuhr zu ihren Lungen auf ein schmerzhaftes Minimum gesenkt hielt.

Wehre dich! Beweise deinen Wert oder diene dem Orden durch dein Fleisch!



[OP]Hoffe, das mit dem Droiden geht so! Wollte ihn dir ja nicht kaputt machen, deshalb die Deaktivierung(die du ja selber schon angedeutet hast) und das in die Ecke stellen. ;) [/OP]
 
- Bastion- Sith-Orden- Bibliothek- Salassar, Monique und 47(deaktiviert) -

47 hatte sich sein Schicksal selbst zuzuschreiben, dennoch mochte es Monique überhaupt nicht, ihn durch die Gegend fliegen zu sehen, ein solcher Stoß hinterließ mit Sicherheit Schäden, deren Reperatur umengen Credits verschlingen würde.
etwas griff nach ihrem Hals, etwas dass nicht Salassars Hand war, nichts physisches. Der Würgegriff der Macht legte sich unbamrherzig um ihre Lungen, Monique röchelte, doch sie zappelte nicht, kämpfte nicht, ihr Körper blieb still, ihre Lippen aufeinander gepresst, als die Machtblitze sie durchpflügten.
Das Würgen erinnerte sie an ihre Kindheit, im Licht der Blitze flackerten Erinnerungen auf. Die Krankheiten, die Erniedrigungen, der Schmerz. Was konnte ihr dieser verfaulte Lord schon tun? Welchen Schmerz hatte sie nicht schon durchlebt, den er ihr hier zufügen konnte?

Moniques Wille ließ sich weder von Gewalt noch von der Macht beeidrucken, im Gegenteil, je größer der Druck wurde, desto stärker wurde ihr Wille zu widerstehen, sie konnte sich unterordnen, aber sie konnte nicht von sich Besitz ergreifen lassen. Lieber Futter für Salassars Maden, als gebrochene Sklavin seines Willens, an diesem Willen hielt sie fest, als sich ihre Hand statt zu ihrem Hals, wie man es erwartet hätte. ihm entgegen hob. Monique hatte die Macht oft intuitiv verwendet, hatte gelernt kleine Objekte schweben zu lassen, doch ihr Vorhaben nun war ein anderes. Zum sprechen hatte sie nicht genug Luft, sie hatte ja kaum genug zum denken. Mit geschlossenen Augen horchte sie in sich hinein, berührte die unbändige Kraft, die dort schlief, umarmte sie, tauchte so tief ein, wie sie es nur konnte. Als die Augen der Arkanierin sich öffneten brandete neben unverholenem Zorn noch etwas anderes Salassar entgegen: Ein Machtstoß. Nicht so stark, wie Salassars beiläufige Attacke gegen den Droiden, aber genug sicher um ihm einen spürbaren Schlag zu versetzen.

- Bastion- Sith-Orden- Bibliothek- Salassar, Monique und 47(deaktiviert) -
 
[Bastion ? Sith Orden ? Trainingsraum ? Sha, Tasela]​

Tasela hatte eine recht gute Leistung an den Tag gelegt, doch ihr Meister sprach, dass sie jetzt 24 Stunden am Tag trainieren sollte. Tasela dachte das dies ein scherz war und nahm diese Worte nicht sehr ernst. Sha sprach noch ein paar Worte wie es weiter gehen sollte, doch sie verstand nur Bahnhof. Sie versuchte sich zu konzentrieren, doch in ihrem inneren rief eine stimme nach ihr.

Nicht schon wieder.

Nein. Es konnte doch nicht schon wieder eine innere Stimme sein? Dann lauschte sie ihr und sie bemerkte, dass es keine war. Das verlangen nach Rache wuchs in ihr stets und jetzt gab es sich zu erkennen. Doch sie musste sich noch gedulden. Der Tag an dem sie ihren Rachedurst ein wenig stillen könnte, wird schon sehr bald kommen, dass spürte sie deutlich vor sich, doch dann kam eine Vision vor ihren Augen auf, dass Sha ihr einen Schlag gab und dass sie auf dem Boden fallen würde. Tasela achtete erstmal nicht auf diese Vision, da sie sich jetzt wieder den Worten von Sha hin gab, doch schon lag sie auf dem Boden und hielt sich alles fest. Sie merkte, dass sie immer stärker an diesem Talent gebunden ist und das nicht mehr so viel Unsinn dabei raus kommen würde, doch Tasela beherzigte die Worte ihres Meisters dennoch, dass die Zukunft immer im Wandel ist und man nicht weiß was geschehen könnte. Diese Technik ist auf jedenfalls ein Vorteil, im Kampf gegen ihre Gegner, wenn diese nicht bemerken, dass sie diese Technik anwenden könnte. Tasela spürte, wie es in ihren Fingern kippelte. Sie hatte schon lange keinen mehr Umgebracht, doch sie wusste, dass Sha bestimmt eine abneigende Haltung gegen solch eine Aktion, die keinen Sinn hatte. Deshalb ließ Tasela gelangweilt die Arme nach unten hängen und hoffte, dass im Training von ihrem Meister etwas mehr Action oder eine Technik auf kommt, die sie bis jetzt noch nie gesehen oder angewandt hatte.

[Bastion ? Sith Orden ? Trainingsraum ? Sha, Tasela]​

[OP: Sorry für den Post, wusste nicht genau was ich auf deinem letzten Posten sollte]
 
- Bastion - Sytsemt - DREAD “Creeping Death” - Hangar - Fähre - mit Serenety -

Die Worte der ersten Offizieren der Musashi führten dazu dass ihr Vorgesetzter leicht Überrascht war. Diese Emotion fing Serenety sofort auf. Bisher hatte die junge Frau ihr Talent gegenüber dem Commander noch nicht wirklich eingesetzt. Da es bisher noch keinen Grund dazu gegeben hatte. Doch diesmal hatte sie es für Notwendig erachtete und ihn darauf aufmerksam gemacht. Seine Nachdenklichkeit bewies ihr auch, dass er sich ihre Worte zu Herzen nahm, etwas was schon einmal ein Anfang war. Mit der Zeit würde er lernen, dass Aufregung normal war, aber würde sie besser steuern können, damit seinen Emotionale Ader nicht auf andere übersprang. Aufregung konnte bei vielen dazu führen, dass sie entweder dieser selbst anheim fielen weil sie abfärbte oder aber, was noch schlimmer war zu Fehlern führen. Dies musste nicht immer so sein, aber die Mannschaft der Musashi diente unter Toji selbst noch nicht so lange und es war ihr erster gemeinsamer Kampf. Kein Wunder, dass der Commander also Aufgeregt war. Serenety wollte mit Sicherheit nicht an den Posten kommen denn ihr Vorgesetzter innehatte. Es war nicht ihre Absicht die Führung des Schiffes zu übernehmen. Nein, sie wollte letztlich nur ihrem Vorgesetzten zur Seite stehen, denn dies war ihre Pflicht. Sowohl als erster Offizier als auch als Counselor gab es Tätigkeiten die des Öfteren dazu führen konnten, dass sie dem Commander gewisse Erklärungen geben musste. Im Notfall war es ihre Pflicht dafür zu sorgen, dass das Schiff in der Hand des Imperiums blieb sollte der Commander vom Rechten Weg abkommen. Doch dies befürchtete sie nicht. Nicht bei Toji. Bisweilen hatte er ihr wenigstens noch keinen Anlass dazu gegeben. Die Zweifel die Momentan in ihm aufflackerten waren für Serenety nicht ungewöhnlich. Er war jung und hatte eine Verantwortung übernommen, auch wenn er durch Schlachten als damaliger erster Offizier Ahnung hatte, so war es doch etwas anderes ein Schiff selbst zu führen. Aber auch dies würde er meistern und ebenso würde er mit seinen Emotionen klar kommen. Jeder Kampf, jede Schlacht konnten dazu führen, dass man für einen kleinen Moment aus dem Ruder kam, sich aber sofort wieder fing. Solange dies vor den gegebenen Ereignissen stattfand war es verschmerzbar. Andersherum wäre dies nicht so gewesen.

Toji gab seine ersten Offiziere Recht. Seine ruhige Tonlange zeigte ihr, dass er damit abgeschlossen hatte. Ja ein Kommandant musste in erster Linie ein Vorbild sein und diese Funktion auch erfüllen da er dafür zu sorgen hatte, dass die gesamte Mannschaft in Einklang arbeitet. Commander zu sein bedeutete mehr als nur in Schlachten zu fliegen und diese bestenfalls zu gewinnen. Mit diesem Rang hing einiges an Arbeit zusammen. Unter anderem auch, dass ein Commander, dafür zu sorgen hatte, dass die gesamte Mannschaft reibungslos funktionierte, ihren Aufgaben nachkam und somit an einem Strang zog. Wenn dies nicht gegeben war, würde nichts funktionieren. Auf einem Schiff der Größe der Musashi war es das A und O wenn alles harmonierte. Dass sowohl Tojis Vater als auch Großvater ihm einen ähnlichen Rat gegeben hatten zeugte nur davon, dass er sich diese Worte umso mehr zu Herzen nahm und Serenety nickte ihm zu. Stolz war eine Sache aber diesen auch einmal in den Hintergrund zu schieben war eine andere. Die junge Frau von Bastion wusste nur zu gut, dass es nicht immer einfach war diesen Stolz einmal außer Acht zu lassen. Jeder Offizier hatte damit hin und wieder zu kämpfen. Dass er ihren Ratschlag beherzigen wollte freute Seren. Die vor ihnen liegende Schlacht würde mit Sicherheit dafür sorgen, dass er ganz schnell vergas was in seinem innern vorging. Seren lehnte sich zurück und sah ebenfalls aus dem Fenster. Die Fähre hatte bisher schon ein großes Stück hinter sich gelassen und würde in den nächsten Minuten im Hangar landen. Wenn dies geschehen war hatte Serenety eine ganze Menge an Dingen zu erledigen ehe sie selbst sich ausruhen würde für die morgigen Ereignisse. Kurz darauf landete die Fähre sanft und Toji sprach noch einige Worte zu seinem ersten Offizier und Seren nickte. Ihr Vorgesetzter stieg aus und sie folgte. Da die beiden nichts mehr zu besprechen hatten ging jeder von ihnen seinen eigenen Verpflichtungen nach. Da Serenety für heute aus dem Dienst entlassen war steuerte sie ihr eigenes Quartier an.

Die Gänge waren keinesfalls leer. Überall schritten Offiziere entlang. Entweder um Quartiere auf zusuchen oder aber ihren Tätigkeiten nach zukommen. Das Treiben auf einem Schiff konnte Hektisch werden sobald es zu einem Kampf kam. Doch für den Moment war es noch eher ruhig. Auch wenn jeder wusste, dass es bald losgehen würde. Die Asiatin schritt um die nächste Ecke und blieb vor ihrer Tür stehen. Gab einen Kode ein und die Türen öffneten sich. Dann trat sie ein und setzte sich an ihren Schreibtisch. Auf der Creepin Death hatte sie geschwiegen und einfach nur über die nächsten Ereignisse nachgedacht und ebenso über die Worte Jades. Hier nun hatte sie sie die Möglichkeit die Szenerie auf ihrem eigenen Holoprojektor nach zuspielen und dies tat sie. Serenety rief ein Holo vom Belkadan-System auf und vergrößerte es ein ganzes Stück. Vor ihrer Nase kreisten die Planeten und darum herum die Monde und was sonst noch alles dazu gehörte. Sie hatte sich die Positionen gemerkt und fügte nun die jeweiligen Schiffe ein. Das Bild veränderte sich und zeigte, wie es aussehen sollte sobald jedes Schiff seine Position eingenommen hatte. Die junge Frau lehnte sich in ihrem Stuhl zurück und dachte nach. Wenn man davon ausging, dass die Forces of Hope in der direkten Umlaufbahn von Belkadan schwirrte, dann waren die möglichen Positionen mehrere. Dies hieß es kam natürlich darauf an, wer dieses Schiff führte. Die Offiziere der Republik waren keinesfalls dumm sondern waren was Taktik anging ebenso schlau wie Imperiale. Zumindest einige von ihnen. Seren versuchte sich im Kopf durchgehen zu lassen wie der Kommandant des Feindlichen Schiffes denken konnte. Nicht unbedingt einfach. Aber sie ging die Möglichkeiten durch und positionierte letztlich dass Schiff an eine Stelle in der es leicht im Schatten eines der anderen Planeten verschwand. Dies wäre eine gute Möglichkeit von einigen. Da niemand genau wusste, wie viele Schiffe die Forces of Hope besaß konnte Serenety nur schätzen und so fügte sie zu erste eine kleine Anzahl von Schiffen in das Holo ein. Allerdings so, wie sie es tun würde. Das Bild veränderte sich erneut und wies somit ein komplettes Bild dar. Eines was Serenety nicht sonderlich gefiel. Leicht verzog sie die Lippen, spielte immer wieder die Ereignisse ab und schüttelte den Kopf. Es war nicht klar zu sagen ob alles nach Plan verlaufen würde uns sie zweifelte daran. Pläne waren dazu da nur einige Möglichkeiten in Betracht ziehen zu können. Bei keinerlei genauen Angaben konnte jeder Plan ganz schnell im Rauch verschwinden. Die junge Frau stand auf, lief einige Schritte durch ihr Quartier und holte sich etwas zu trinken ehe sie sich wieder setzte, an ihrem Glas nippte und erneut das Hologramm anstarrte. Irgendetwas gefiel ihr nicht und bereitet ihr Unbehagen. Es hatte zum Teil damit zu tun, dass sie keine genauen Angaben darüber besaß wie viele Schiffe und Truppen nun wirklich im Belkdan-System auf sie warten würden.

Die Zeit verging wie im Flug. Bisher hatte Seren zwei Stunden damit verbracht jede nur erdenklich Möglichkeit in Betracht zu ziehen und keine dieser Möglichkeiten gefiel ihr sonderlich gut. Letzten Endes war sie dazu übergegangen die Anzahl der feindlichen Schiffe zu erhöhen. Warum wusste sie nicht, aber sie empfand es als richtig so. In ihrem Kopf spielten Szenarien ab, die sehr viel mehr verhießen als einen einfachen Sieg. Man sollte seine Feinde nie unterschätzen. Müde schaltete Serenety das Holo ab und stand auf. Die Zeit war vorgerückt und Mitternacht war gerade eben überschritten. Sie war müde und der morgige Tag rückte näher. Der Maschinenraum musste noch inspiziert werden und eine Besprechung mit der Brückencrew stand noch bevor. Seren trat zur Nasszelle wusch sich das Gesicht und die Hände und zog sich dann aus um zu schlafen. Ihre innere Uhr würde sie wecken. Dies hatte sie jedes Mal.

Lange war der Schlaf nicht aber erholsam und als sie die Augen öffnete um auf ihr Chrono zu schauen zeigte dieser 0500. Fünf Stunden Schlaf, dies müsste genügen. Seren schwang sich aus dem Bett, wusch sich und kleidete sich frisch ein. Eine neue Uniform wurde aus dem Schrank geholt und angezogen. Sie strich sie glatt und band ihr langes Schwarzes Haar wie immer zu einem langen Pferdeschwanz. Dann steckte sie diesen nach oben fort, sah sich noch einmal um und verließ ihr Quartier. Zuerst wollte sie dem Maschinenraum einen Besuch abstatten ehe sie eine Kleinigkeit essen ging. Die Gänge auf denen sie sich fortbewegte waren ziemlich leer. Nur das Nachtpersonal streifte umher, ehe der Schichtwechsel kam. Als Serenety den Maschinenraum betrat wurde sie höfflich empfangen. Der Check dauerte nicht lange und sie sprach mit einigen der dortigen Leute. Sprach ihnen gut zu nickte hin und wieder und verließ zufrieden nach einer dreiviertel Stunde den Maschinenraum. Es war Fünfzehn vor 0600. Also noch Zeit etwas zu Essen und einigen Kleinigkeiten nach zu kommen. Seren setzte ihren Weg fort. Machte halt an der Cantina und holte sich etwas zu Essen. Nur wenige Offiziere saßen hier verteilt an den Tischen. Die meisten von ihnen würden nach ihrer Schicht nun in die Betten fallen. Ein kurzes Gespräch mit dem einem der Köche ließ Serenety kurz lächeln, dann setzte sie sich an einen der Tische und aß. Als sie geendet hatte machte sie sich auf denn Weg zur Brücke, auf der schon einiges an treiben herrschte. Der Commander war noch nicht zu sehen also würde sie auf ihn warten.Serenety grüßte alle mit einem „Guten Morgen“. Sie freute sich Senjjari zu sehen, die sich mittlerweile erholt zu haben schien. Die Brückencrew hatte nach einigen Minuten ihre Volle Stärke. Die Nacht und Tagschicht hatten gewechselte. Noch vor der angegebenen Zeit war die Musashi einsatzbereit. Serenety ließ ihren Blick erneut über die Brücke Schweifen. Sie stand oberhalb und hatte somit einen guten Blick. Nun brauchten sie nur noch drauf zu warten dass Jade den Befehl dazu gab in den Hyperraum zu springen.


- Bastion - Sytsemt - INT "Musashi - Brücke - mit der Crew -
 
Zuletzt bearbeitet:
[OP: @Othrey: Mal abgesehen davon das man mit einem zivilen Schiff nicht einfach so auf einem militärischen Kriegsschiff landet, sollte dir vielleicht im letzten Post aufgefallen sein, das wir in nächster Zeit aufbrechen wollen und für sowas daher eher weniger Zeit haben. Deswegen werde ich dich auch direkt wieder vom Schiff schmeißen und da dein Charakter zur Flotte will, wäre es sinnvoller auf den Planeten zu fliegen, was jeder normale, bald angehende Offizier tun würde, als einfach irgendein Schiff anzufliegen. Denn in dem Sinne, kann dir Jade kein Stück weiterhelfen. /OP]

[Orbit ~ Creeping Death ~ Brücke] – Captain Dalmascae – Everet & Crew

Der Tag hatte mehr als nur gut begonnen. Allesamt waren ausgeschlafen, wirkten vital und zeugten von keinerlei Übermüdung oder Anstrengung die sich eventuell negativ auswirken könnte, auf die bevorstehende Operation. Jade selbst hatte sich noch ein Glas Wie gegönnt und war dann zu Bett gegangen. Sie hatte geschlafen wie ein Stein und fühlte sich so erholt wie lange nicht mehr. Everet wirkte entspannt wie eh und je, ebenso der Rest der Brückencrew. Seit der Schlacht von Bastion, einer, die sie niemals hätte erleben wollen, waren sie trotz aller Widrigkeiten zu einer Crew verwachsen, die sich gegenseitig zu schätzen gelernt hatte. Irgendwie kannte man den anderen jetzt richtig, vorher mochte das vielleicht ebenfalls der Fall gewesen sein, aber nach einer Schlacht war man wirklich miteinander verwachsen. Jade auf eine andere Art und Weise als die Crew untereinander, aber das machte ihr wenig aus. Sie war nicht auf Freundschaften aus und hatte daher wenig Probleme exponiert zu stehen. Außerdem gab es ja noch Everet der für den Spagat zwischen Crew und ihr zuständig war, sollte es von Nöten sein. „Ma’am soeben ist ein Schiff in unserem Hangar gelandet.“Jade wölbte leicht eine Augenbraue. Was war das denn jetzt? Ein Schiff in ihrem Hangar, irgendein Schiff? Sie wand sich zu Mitsuko um. „Was für ein Schiff Ensign Hakagi?“ „Ein… ziviles Schiff, sie sagten es sei dringend.“ Mit frustrierter Miene wand sie sich an Everet, doch auch der zuckte nur mit den Schultern. Jade widmete sich einem Terminal und rief die Kameraüberwachung ab, beobachtete wie ein Mann aus dem Schiff steig und wand sich dann wieder an Mitsuko. „Wenn dieser Morgen nicht so gut angefangen hätte, hätte ihnen dieser Fehler einen Eintrag in die Akte gebracht. Kein ziviles Schiff dockt nur weil es dringend ist, einfach so an ein Kriegsschiff an, das im Begriff ist, auf eine äußerst wichtige militärische Operation zu gehen. Schicken sie einen Platoon Sturmtruppen vorbei. Umgehend.“ Mitsuko hatte sich merklich versteift und dieser Fehler würde sie dazu veranlassen ihre kommende Arbeit noch gewissenhafter zu erledigen. So gut kannte sie die Offizierin mittlerweile schon. Derweil widmete sie sich mit Everet wieder den letzten Vorbereitungen.

//Im Hangar

Der Platoon Sturmtruppler marschierte in Reih und Glied in den Hangar. Das fremde und ungebetene Schiff war schnell ausgemacht, der Mann der ausgestiegen war ebenfalls. Im Gleichschritt kamen die 36 Sturmtruppen auf den einzelnen zugelaufen und hielten nur wenige Meter entfernt vor ihm an. Die ersten zwei Reihen machten noch zwei Schritte vor und hatten ihre Waffen bereits feuerbereit in den Händen und entsichert. Zwei Truppler traten vor und aus ihren Vocodern kam die typisch verzerrte Stimme, die scheinbar jedem Sturmtruppler des Imperiums zu gehören schien.
„Sir, sie müssen dieses Schiff sofort verlassen. Sie dürften eigentlich gar nicht hier sein. Betreten sie ihr Schiff und starten sie wieder, oder wir sind autorisiert von unseren Waffen gebrauch machen.“ Ihre Argumente unterstreichend hoben die zwei Truppler ihre E-11 Blastergewehre. Es sah ganz so aus als wollte sich der Kerl doch noch auf eine Diskussion einlassen doch mit dem letztendlichen auf ihn zielen der Waffen, war er schnell wieder an Bord des Schiffes und hob ab. Der Truppführer machte noch Meldung und wartete mit seinen Männern ehe das Schiff auch wirklich außer Sichtweite war, woraufhin sie dann den Hangar verließen.

// Brücke

Auf der Brücke nahm Jade die Meldung, dass alles wieder in Ordnung sei, mit einem Nicken hin. Wenn so etwas noch einmal passieren würde, dann würden eventuell Köpfe rollen und wenn es die sein mussten, derjenigen welche sich im Hangar niederließen. Jade schüttelte ansatzweise den Kopf und bekam dann die Meldung, dass die Musashi bereits einsatzbereit war. Sehr gut, der Immobilizer musste in tadellosem Zustand sein, wenn diese Mission ein Erfolg werden sollte. Einiges hing von dem bis jetzt nicht kampferprobtem Schiff ab. Und Jade setzte einige Erwartungen in eben jene Crew. In wenigen Stunden, oder vielleicht ein paar Stunden mehr, würden sie wissen wie gut die ausgewählten Schiffscrews und deren Kommandanten waren. Ob sie Befehlen gehorchen konnten, auch wenn sie mit dem Vorgesetzten nicht klarkamen. Ohne es wirklich zu wollen musste sie an Ravenburg denken. Die Statusmeldungen ihres eigenen Schiffes das mitunter schon etwas länger bereit war, was aber so geplant war, damit noch einige Sicherheitstests durchgeführt werden konnten, rissen Jade wieder ins hier und jetzt zurück.

Als es nur noch eine knappe halbe Stunde bis zum Sprung war und bereits alle Schiffe die für ihre Phase wichtig waren, bestätigt hatten, ging Jade zu ihrem Kommandosessel und lud eine Nachrichten Datei hoch. Eine Nachricht die sie nicht wirklich abschicken wollte, aber es doch musste. In dem sie jedoch die Nachricht demjenigen zukommen ließ, dessen Protegé die Chiss war, würde nicht für allzu viel Wirbel gesorgt und zum anderen konnte so vielleicht wirklich etwas an ihrem Verhalten geändert werden.


+++Flotteninternes Kommunique+++

Priorität Gering, mittlerer Verschlüsselungsgrad
Von: Dreadnaught ‚Creeping Death, Captain Dalmascae, Adjutantin d. Oberkommandanten
An: ISD Chimera, Commodore Goldwyn

Commodore Goldwyn,

Mir wurde zu Ohren getragen, das sich die Chiss-Offiierin Hess’irolia’nurodo als ihre Protegé herausgestellt hat. Der Grund wieso dies wichtig für mich ist, ist in meinen Augen nicht gänzlich überflüssiger Natur. Kürzlich wurde eine Besprechung abgehalten in der sich besagte Commander auf äußerst ungebührliche Weise verhielt. Um an einer holografischen Darstellung etwas zu zeigen, erhob sie sich nicht nur von ihrem Platz sondern passierte dabei einen anderen Offizier auf äußert unsittliche Weise und sorgte für bestens Falles erotischen und ablenkenden Körperkontakt. Ich will sie weder anschwärzen noch dafür sorgen das die Commander einer Strafe ausgesetzt wird, weswegen ich auch ihnen diese Nachricht zukommen lasse und nicht anderen Dienststellen.

Ich selbst, als Frau, kann bei solchen Vorkommnissen verstehen, weshalb gewisse Ressentiments gegenüber unserem Geschlecht vorherrschen und noch immer recht aktuell sind. Mich persönlich hat es nicht nur angegriffen sondern auch mehr als gestört. Ihr Betragen war unnötig und überflüssig. Mit wenigen Eingaben an einer Konsole hätte sie dieselbe Wirkung und sogar noch eine bessere erzielt und daher gehe ich davon aus das es aus purer Absicht heraus geschah und unter diesem Aspekt kann und will ich diese Situation nicht einfach so an mir vorbeiziehen lassen. Irgendetwas muss getan werden. Da sie ihre Protegé ist, wissen sie vielleicht mit ihr umzugehen.

Für das Imperium!

Jade Dalmascae, Captain

+++Kommunique Ende+++​

Damit beendete sie die lange Nacht und gab schlussendlich, als noch einmal alles schnell überprüft worden war, das Zeichen bald in den Hyperraum zu springen. Die Captain setzte 5 Minuten als Countdown an und erhob sich wieder aus ihrem Kommandosessel. Noch war nicht die Zeit das sie sich ihre Knochen wund saß und später dann keine Sitzbänke mehr hatten. Viel mehr dürstete es sie danach endlich loszulegen und so war es kein Wunder das selbst diese 5 Minuten mit einem Mal, wo sich die Schiffe schon in Position befanden, als viel zu viel Zeit erschienen. Jade tigerte auf der Brücke hin und her, teils von ihrer Nervosität angetrieben – dies war eine knifflige und zudem äußerst wichtige Operation die da anstand – und die Tatsache das es eine andere Sache war als ein plumpes Raumgefecht, machte die ganze Sache noch spannender und andererseits konnte sie kaum darauf warten, den Anarchisten zu zeigen wem die Galaxis zustand. Endlich war die Zeit um und die tausenden weißen Punkte wurden zu weißen Linien, zogen sich immer dichter zusammen und wurden schlussendlich zu einem diffusen wabern vor den Sichtfenstern. Jetzt waren sie also auf dem weg.

[Hyperraum ~ Creeping Death ~ Brücke] – Captain Dalmascae – Everett & Crew

Weiter im Weltraum (Imperium) Thread
 
Bastion - unterirdischer Laborkomplex im Sithorden, Sektion A – Behandlungsraum – Lidia, Sheldon

Inzwischen wurde sie nicht mehr von Heulkrämpfen geschüttelt – oder jedenfalls nicht mehr so häufig. Das Zeitlimit, welches sie sich selber gesetzt hatte, gebot es ihr, die Vorbereitungen für die Operation so schnell wie möglich abzuschließen. Lidia, die Bessesene hatte wieder übernommen und die emotionale Lidia erfolgreich verdrängt. Nun gut, ein wenig hatte sie allerdings mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln der Medizin nachhelfen müssen.
Ein letzter Kontrollblick noch, bevor sie sich zu dem hinteren Ausgang in Richtung Sith-Orden begab. Dorthin, wo der verhasste Sith, dieser jämmerliche Haufen Schrott, bei seinem ersten Besuch hergekommen war und wo ihr heimlicher Verbündeter bereits auf sie wartete. Dabei handelte es sich um einen jungen Mann des Sicherheitsdienstes, der für Bewachung des Eingangs zuständig war. Es war nicht leicht gewesen, ihn von einer Zusammenarbeit zu überzeugen und erst als Lidia ihm die Mittel anbot, die sie selber zur Erleichterung ihres Daseins genommen hatte, war er bereit gewesen zuzustimmen. Lidia fand plötzlich, dass es dann schon fast zu leicht gewesen war – aber in Ermangelung einer Alternative blieb ihr nichts anderes übrig, als den Strohhalm zu ergreifen, den er ihr bot. Er hatte eingewilligt, Cris unbemerkt aus dem Labor und schließlich aus dem Orden zu schaffen. Wie – das sollte er getrost ihr überlassen. Solle sie nur für das Vergnügen sorgen, welches seine Belohnung werden sollte.

Sie hatte die Schleuse zum Sith-Orden bereits hinter sich gelassen, als eine Gestalt in schwarzer Montur des Sicherheitsdienstes auf sie zukam. Unaufällig und im Vorübergehen ließ sie ein kleines Päckchen in dessen Hand fallen und nickte ihm kaum merklich zu. „Es ist soweit“ flüsterte sie ihm zu und ließ damit die Labor-Sektion endgültig hinter sich.......


Bastion - Sithorden, auf dem Weg zu Allegious – Lidia


Orbit von Bastion – imperiales Schiff „Agony“, private Gemächer - Clairence (NPC)

„So, meine Liebe, jetzt ist es wohl soweit!“

Wieder einmal schlich ein böses Grinsen über das Gesicht der älteren Wissenschaftlerin. Nachdem sie sich die Überwachungsvideos von Bastion hatte schicken lassen und nachdem sie die rührenden Szenen des Abschieds der beiden ausreichend betrachtet hatte (und bei Sheldons Kuss fast befürchtet hatte, dass alles umsonst gewesen war), machte sie sich nun an ihren Teil der Aktion: das Gelingen der Flucht zu garantieren.
Recht flott hatte sie ihre Kontakte im Sith-Orden und der planetaren Überwachung von Bastion reaktiviert. Clairence teilte ihren Mittelsmännern – hauptsächlich Leute in den entsprechend wichtigen Schnittstellen der Kommunikation - Zeitpunkt und vermutlichen Ablauf der Flucht mit. Ihre Verbündeten hatten nichts weiter zu tun, als gewisse Beobachtungen entweder zu spät, gar nicht oder verfälscht weiterzugeben. Es sollte nicht zu glatt aussehen, aber die Flucht musste auf jeden Fall glücklich verlaufen. Anschließend blieb ihr dann nur noch, die „Agony“ in einem bestimmten Sektor im Orbit des Planeten zu positionieren, um den endgültigen Sprung Sheldons in den Hyperraum zu gewährleisten.
Alles war auf das Beste vorbereitet .....der Untergang von Coruscant sollte besiegelt sein. Clairence konnte es kaum abwarten, erste Horrormeldungen über mysteriöse Erkrankungen zu hören – schade nur, dass sie sich noch eine Weile würde gedulden müssen ........


Orbit von Bastion – imperiales Schiff „Agony“, private Gemächer - Clairence (NPC)
 
Zuletzt bearbeitet:
[Bastion, Labor, Sektion A, Behandlungsraum]- Lidia, Cris

Eine ganze Weile stand Cris ratlos im nur mäßig beleuchteten Behandlungsraum, nachdem Lidia sich rasch und vermutlich zum letzten Mal von ihm verabschiedet hatte. Er würde sie nicht wieder sehen ? entweder erwartete ihn auf seinem weiteren Weg der Tod, oder das Imperium verschlang alles liebenswerte, was diese Wissenschaftlerin an sich gehabt hatte. Ihre Wärme, ihr Mitgefühl? ihr verzweifeltes Verlangen nach Liebe und Zuneigung.
Seufzend wandte der ehemalige Sturmtruppler zur Tür des sterilen Raumes, die sich ihm bereitwillig auftat. Seine Schultern waren es nicht, an denen Lidia Trost und Schutz suchen konnte. Nicht mehr. Er hatte seine Wahl vor langer Zeit getroffen und nichts, was bisher passiert war, hätte sie in Frage stellen oder gar revidieren können.
Mit schleppendem Gang suchte er sein dürftig ausgestattetes Quartier auf. In zwei Stunden, hatte Lidia gesagt. Die Gelegenheit, unter den wachsamen Augen der Überwachungskameras etwas Kraft zu tanken für einen verzweifelten, ja, törichten Versuch, von der Zentralwelt des Imperiums, der Heimat der Sith und der vermutlich gründlichsten Soldaten der Galaxis, zu entfliehen und sich auf die Suche machen. Doch was suchte Cris? Vergebung? Vergewisserung, dass seine Entscheidung, die richtige gewesen war? Oder die Falsche? Die Feststellung, dass Akemi ihn ebenso vermisst hatte wie er sie? Gewissheit, ob sie einen neuen Platz im Leben gefunden hatte, ohne ihn und ohne Gefahr?
Entgegen seiner Absicht schlief Cris nicht gut. In seinem Kopf wechselten sich die Bilder in rasender Folge ab. Erinnerungsfetzen an die zahlreichen Verhöre, die Folter, Lidias tränenüberströmtes Gesicht, ihr Kuss? dann andere Bilder, das brennende Coronet, Akemis lebloser und federleichter Körper in seinen Armen, einen sternenklare Nacht auf Naboo, der Schuss eines Kopfgeldjägers?
Als er schließlich schweißgebadet aufwachte, war die Zeit auf dem schnörkellosen Chrono über seiner Pritsche ? dass die Imperialen ihm überhaupt so etwas wie Zeitgefühl gestatten grenzte an ein Wunder ? bereits fortgeschritten. Zwei Stunden. Es war soweit. Seine Flucht von Bastion begann.
Er verließ sein Quartier ohne einen Blick zurückzuwerfen. Er kannte den Weg zum Ausgang des Labors durch die Korridore, deren Beleuchtung offenbar um keine Energie zu verschwenden abgemildert war. Nicht, dass es eine Rolle spielte ? imperiale Kameras konnten bei Tag und Nacht alles sehen. Dessen war er sich absolut sicher.
Sein Weg führte ihn am Freizeitraum des Komplexes vorbei, den er in Anbetracht der fortgeschrittenen Stunde links liegen lassen wollte. Doch dann erstarrte er, kehrte um und stürzte sich mit geradezu panischer Hast in den Raum. In fiebrigem Eifer durchwühlten seine Hände den Stapel an Zeitschriften, je weiter die Zeit fortschritt, desto verzweifelter? dann hielt er plötzlich eine der Zeitschriften in den zitternden Händen und durchblätterte sie hastig. Sie war auf dem Titelblatt gewesen, also musste es auch einen Artikel und eine Serie Fotos geben?
Dann fand er es. Es wirkte nicht so gewollt wie der Rest der Serie und fing ihr strahlendes Lächeln nahezu perfekt auf, wenngleich Cris sich irgendwo in den Tiefen seines Gedächtnisses bewusst war, dass ihr Lächeln nie strahlender gewesen war, als wenn sie ihn angelächelt hatte. Vorsichtig riss er das Bild aus der Seite und strich mit seinem Daumen darüber ? doch es blieb das gleiche harte, leblose Hochglanzpapier, lediglich ein Abbild ihrer pfirsichweichen Haut. Nicht die Realität.
Er hatte viel Zeit verloren. Rasch und doch behutsam verstaute er das Bild in seiner grauen Gefangenenkluft, von der er wusste, dass sie ihn auf Bastion kaum würde schützen können, und setzte seinen Weg fort.
Niemand begegnete ihm im Laborkomplex, bis er jene Schleuse erreichte, von der Lidia gesprochen hatte. Der Übergang dieser Geheimdiensteinrichtung zum Ordensgebäude der Sith, wo keine Kameras, doch viel tödlichere Dinge auf ihn warteten.
Cris erstarrte in der Bewegung, als er eine Gestalt an der Schleuse erkannte ? einen Wachmann, der seinen Blasterkarabiner locker am Körper hielt. Erleichtert atmete Cris auf, als der andere die Mündung seiner Waffe nicht auf ihn richtete.


?Sie sind spät??

Die Stimme des jungen Mannes klang seltsam abwesend, sein Blick schien glasig ? und auf seiner Stirn glänzte Schweiß.

?Dachte schon, Sie kommen nicht mehr. Beeilung jetzt.?

Schweigend folgte Cris dem Uniformierten, nicht tiefer in den Komplex hinein, sondern zu einer kleinen Tür, die durch ein Codesystem verschlossen war. Der Wachmann brauchte drei Versuche, um seine Codekarte mit zitternden Händen in die Vorrichtung zu schieben.

?Ein Wartungslift??, erläuterte er. ?Zur Straße.?

Cris nickte nur ? was auch immer das seltsame Verhalten des Mannes verursachte, es wäre unklug, ihn mit zu vielen Worten oder Fragen unter Druck zu setzen oder gar zu gewaltsamen Aktionen zu verleiten. Er war nach wie vor ein Diener des Imperiums und Cris wusste nicht, warum er Lidia half. Vermutlich hatte sie ihn bestochen ? womit, das wollte Cris nicht wissen, wenngleich das Verhalten des Mannes und seine geweiteten Pupillen unter diesem Gesichtspunkt wieder Sinn ergaben.
Der altersschwache und rumpelnde Turbolift brachte die beiden nach unten ? die Reise schien endlos zu dauern und Cris schwante böses, bis die Tür sich schließlich öffnete den Blick freigab ? auf die Gosse. Berge feuchten Mülls, flackernde Straßenbeleuchtung, ölige Pfützen ? Bastions Untergrund stand dem Coruscants in nichts nach.


?Straße?, grunzte der Wachmann hinter Cris und stieß ihn aus der Kabine.

?Und jetzt verschwinden Sie.?

Bevor Cris auch nur ansatzweise reagieren konnte schloss die Tür ? eine gepanzerte Version derjenigen, durch die sie den Lift betreten hatten und ohne erkennbare Öffnungsmechanismen ? sich krachend und ein rumpelndes Ächzen gab zu erkennen, dass der Lift sich wieder auf den Weg in die oberen Ebenen des Komplexes machte, in dessen Schatten Cris nun auf sich gestellt war.
Ein Geräusch ließ den ehemaligen Sturmtruppler herumfahren, doch offenbar war es nur eine der Kreaturen der Dunkelheit, auf nächtlicher Jagd oder Flucht.
Er hatte keine Ahnung, wo auf Bastion er sich befand ? da das Labor unter dem Sith-Ordensgebäude gewesen war, musste er sich in Center, der Hauptstadt der imperialen Zentralwelt befinden. Doch wie verhielt sich die Lage dieses Komplexes zur Lage des Raumhafens oder industrieller Anlagen, auf denen die Chance bestand, auf ein Frachtschiff zu gelangen und den Planeten als blinder Passagier zu verlassen?
Orientierungslos beschloss er, zunächst der Folge an mehr oder minder funktionsfähigen Leuchtkörpern zu folgen, die an die umgebenden, kalten Betonwände angebracht waren. Irgendwo hier musste es einen Weg geben, in die zivilisierten Teile Bastions vorzudringen ? auch wenn das implizierte, dass er dort fast zwangsläufig mit Vollstreckern der imperialen Ordnung in Kontakt treten würde. Doch gab es einen anderen Weg?


?Keine Bewegung!?

Cris erstarrte. War er so sehr eingerostet? Er hatte weder eine Person gehört, noch gesehen, oder sonst wie gemerkt, dass etwas nicht stimmte? doch jetzt schälten sich vor ihm zwei Gestalten aus der Dunkelheit, ein sehr rangniedriger Offizier des Imperiums, dessen gezogene Pistole reine Formalie war in Anbetracht des Blastergewehrs, das der hinter ihm stehende Sturmtruppler im Anschlag hatte. Cris erkannte sofort, dass jede plötzliche Reaktion seinen unmittelbaren Tod zur Folge hätte.

?Gut so. Und jetzt umdrehen, Hände nach oben.?

Zähneknirschend tat Cris, wie ihm geheißen. Platschende Schritte ließen erkennen, dass der Offizier sich ihm nun näherte. Kurz darauf spürte Cris, wie die schwarz behandschuhten Hände des Mannes ihn abtasteten.

?Hast dich wohl verlaufen, was? Hm, was ist das denn??

Zielsicher hatte der Offizier den einzigen Gegenstand gefunden, den Cris bei sich trug ? das Bild Akemis.

?Deine Flamme, hm??

Ein dreckiges Lachen.

?Zumindest in deinen Träumen??

In einer fließenden Bewegung verharrten Cris Arme nicht mehr in kapitulierender Haltung in der Luft, sondern senkten sich, sodass seine geballte rechte Faust den Offizier direkt im Gesicht traf. Im selben Augenblick knallte ein Blasterschuss, doch der Stellungsfehler des Offiziers rächte sich jetzt ? statt Cris zu treffen durchbohrte der Angriff des Sturmtrupplers das Rückgrat seines Vorgesetzten und ließ diesen keuchend zusammenbrechen. Cris hatte seinem Holster indessen die Blasterpistole entrissen, richtete die Waffe grob in Richtung des zweiten Imperialen und feuerte. Zwei Schüsse trafen die Brustplatte seines Panzers, der dritte zerschmolz das Visier seines Helmes, bevor der imperiale Soldat in einer Pfütze undefinierbaren Unrats zusammenbrach.
Schwer atmend bückte Cris sich zu dem leblosen Offizier, dessen tote Augen ihn ungläubig anstarrten, und nahm vorsichtig das durch den Todeskrampf des Mannes zerknitterte Bild aus dessen Hand, glättete es so gut es ging und verstaute es wieder in seiner Kluft.
Dann befreite er die Leichen der beiden Imperialen von Waffen und Munition, bevor er sich wieder seinem Pfad weiter folgte. Um die Spuren machte er sich keine Sorge ? bis diese Patrouille hier im Nirgendwo vermisst wurde, war er längst von Bastion verschwunden.
Oder tot.


[Bastion, Center, irgendwo in der Gosse]- Cris
 
Bastion ~ Orbit ~ Frachter ~ Othrey und BC-1 (NPC)


"BC was denkst du sollten wir nicht etwas außerhalb des Raumhafens landen?"
sprach Ohtrey in das Mikrophon hinein.


"Sir, es ist doch eigentlich egal wir kommen doch nicht als Verbrecher nach Bastion oder?" Antwortete eine Roboter Stimme im Militärton zurück

Othrey hatte BC-1 dazu programmiert das er wie ein Soldat spricht es erinnerte ihn an seine Zeit als Offizier auf Manaan.
Othrey wirkte etwas traurig wenn er an Manaan zurückdachte


''Nein ich muss ein neues Leben anfangen. Wenn die Republik gegen mich ist werde ich auch gegen Sie sein."
Redete Othrey vor sich her.

"Es ist noch nicht zu Spät um wieder zur Republik zu gehören, Sir" verbesserte BC-1 seinen Meister.

"Ich habe dich nicht gebaut damit du mir wiedersprichst Blechbüchse und jetzt flieg auf diesen schäbigen Landeplatz dort unten."
schrie Othrey wütend BC-1 entgegen

"Ja, Fleischsack" war BC's freche Antwort darauf.
Er hatte es gerade so leise gesagt das Othrey es nur leicht hören konnte aber entgegen BC's Erwartungen wenn Gible es hören würde lachte der alte Mann.

Als Othrey durch die dick verglasten Fenster sah entdeckte er nur ein Paar Kisten auf der Landefläche.

"Bastion ist doch größer als ich dachte.
BC gehe in den Frachtraum und verschanze dich da wenn ich anfunke schieße alles und jeden nieder"
sagte Othrey mit ernster Stimme zu seinem Droiden.

"Dann wollen wir mal ein neues Leben anfangen."
Othrey drückte auf einen roten Knopf und die Laderampe öffnete sich.


Bastion ~ Center ~ Alter Landeplatz ~ Othrey
 
[Bastion ? 'Bastion Port One' ? auf der Minas Gloria in Hangar 69 ? Sinya, Orso]

Doch plötzlich unterbrach ein eingehender Funkspruch der Dringlichkeitsstufe Альфа, der augenscheinlich an alle in den verschiedenen Hangars liegenden Schiffen gerichtete wurde:

Hier spricht Kommander Kr'nlun Hazaben der 'Shattering Hamstring'! An die Besatzung des Frachtraumschiffes im Hangar 69 von 'Bastion Port One'! Ihre Anfrage auf die Starterlaubnis und das damit verbundene Eindringen in den Orbit von Bastion wird ihnen verweigert, da eine Ausgangssperre für diesen Planeten verhängt wurde und sie einen entsprechenden Antrag im Sith-Orden stellen müssten um dieser Blockade zu entgehen, für weitere Fragen steht ihnen der Orden als Anlaufstation zur Verfügung, wir danken für ihr Verständnis.


Diese recht platte und im streng militärischen Ton gehaltene Nachricht entlockte Sinya ein ungläubiges Ächtzen beziehungsweise Stöhnen, doch schien Orso nicht ansatzweise beunruhigt oder verwundert zu sein. Er kommentierte das ganze recht aufklärend.

Hat es also begonnen. So wie Meister Allegious es vor seiner Abreise prophezeite, wenn es zum Krieg käme wäre Bastion einer der ersten Konfliktknoten, hier würden die Aufständischen sicher zuerst zuschlagen wollen, im 'Herzen der Sith'.

Doch auch diese Aussage Orso's schien Sinya nicht einen Lekku mehr zu verraten, als sie nicht vielmehr den Drang nach Aufklärung in ihr schürte. Es hagelte also nun Fragen auf Orso ein, wie es zum Beispiel dazu kommen könne, dass eine imperiale Flotte den Planeten unter 'Arrest' gestellt hätte und wie sie nun weiter vorgehen sollten und übhaupt, warum das immer ihr passieren müsse. Nachdem der Chagrianer sie beruhigen konnte und ihr deutlich machen konnte, dass ihre Rage sie im Moment auch nicht von Bastion fortbringen würde, erinnerte er sich eines Dokumentes, welches er kurz zuvor von Allegious' Adjudanten bekommen hatte. Mittels dieses Dokumentes könnte es ihnen gelingen trotz der Blockade nach Ord Biniir zu reisen um die Suche nach Orso´s kleinem Bruder aufzunehmen.

An Kommander Kr'nlun Hazaben der 'Shattering Hamstring', hier spricht Sith - Apprentice Orso Amedda, seines Zeichens Bevollmächtigter durch den Sith Lord Darth Allegious! Der Executor höchstselbst erteilte mir die Erlaubnis diese Blockade zu passieren und da ich weiß, dass sie ihm die Treue geschworen haben und ebenso wie ich seinem Willen unterliegen...und sie wissen genauso gut wie ich, dass seinem Willen und Befehl unbediengt folge geleistet werden muss! Ich werden ihnen als Beweis dessen seine Holocronbotschaft einspielen.

Mit diesen letzten Worten holte Orso einen Datastick aus seinem Ärmel und speißt diesen in den Zentralrechner des Schiffes ein, um die Botschaft an die 'Shattering Hamstring' zu senden...Sinya wusste nicht, was genau diese Botschaft enthielt, doch ahnte sie schon, dass auf diesem Holocron der Sith Lord zu sehen sein würde und merkwürdiger Weise lief ihr ein kalter Schauder über den Rücken, ganz so als hätte sie eine böse Vorahnung gehabt.
...
Nach kurzer Zeit kam die Bestätigung des Kommanders über die Echtheit und Authenzität der Botschaft, die Orso ihm übermittelt hatte und ein breites Grinsen machte sich auf dessen Gesicht breit.


Siehst du? Mit Vitamin B funktioniert nunmal alles! Oder halt mittels Korruption, wofür mit aber momentan die Mittel fehlen wenn ich ehrlich sein soll.

Darauf fing er an, herzlich zu lachen wobei sich Sinya ernsthaft fragte, an wen sie da eigentlich geraten war? Gute Beziehungen zu einem Sith - Lord schien der zu haben, ein Apprentice war er also und hatte also die Authorität inne, diese Militärblockade zu passieren...irgendwie missfiel Sinya diese Fülle an Neuigkeiten immens. Doch wenigstens konnten sie unbehelligt in den Orbit von Bastion eindringen und ihren Flug durch den Raum nach Ord Biniir wie geplant fortsetzten.

[Bastion ? 'Bastion Port One' ? auf der Minas Gloria im Weltraum (Imperium) ? Sinya, Orso]
 
Sith-Orden- Bibliothek- mit Monique und 47(deaktiviert)

Bah, sie wehrte sich nicht! Wie furchtbar langweilig! Andere zappelten, wanden ich und erheiterten Salassar dabei, bevor er ihnen dann endlich den Garaus machte.
Aber die da (Svivren)? Die hing da wie ein nasser Sack und röchelte nur. Es ärgerte Salassar und es langweilte ihn.
Nicht einmal die Machtblitze schienen sie ?zum Leben zu erwecken?!
Fast schon eine Beleidigung!


Freches Ding!

Grummelte Salassar fast unverstehbar vor sich hin während er die junge Sith nicht nur mit seinen, tief in den Höhlen liegenden, Augen betrachtete.
So unbeweglich ihr Körper schien, so deutlich regte sich etwas in ihr, das Salassar nicht unbeachtet lassen konnte, auch wenn es ein erstes Anzeichen dafür zu sein schien, das da wieder nichts mit frischem, zarten Fleisch und warmem Blut für ihn sein würde.
Ein Grund mehr, verärgert die zerfressene Fratze zu verziehen und bösartig auf zu lachen als dieses "Kind" versuchte ihm einen Machtstoß entgegen zu senden.


Soll das alles sein, was du zu deiner Verteidigung vorbringen kannst!

Das kurze Auflachen schwoll zu einem Drohnen an, das den ganzen Raum er Bibliothek ein zu nehmen schien! Ja, er wusste wie man Effekte erzielte. Effekt, die alle unwürdigen Jüngermaden vor Furcht schlottern lies. Aber jene da vor ihm? Sie schlotterte nicht! Zu mindest zeigte sie es nicht. Im Gegenteil sie erhob ihre Hand gegen ihn. Sie wagte es tatsächlich. Auch wenn es nicht mehr war als ein laues Sommerlüftchen, das sie ihm da entgegen schleuderte, war es für eine Jüngerin doch recht respektabel u nd durchaus spürbar für ihn!
Eine Tatsache, die Salassar zwar einsehen, aber sicher nicht zugeben würde. Und so schleuderte er sie mit einem mächtigen Machtstoß gegen die nächste Wand, um gleich drauf, wie von Geisterhand getragen, ihr zu folgen und drohend über ihr zum stehen zu kommen.


Du glaubst das reicht um eine Sith zu sein! Pha! Dummes Göre! Einfältiges Ding!

Dann, als habe er plötzlich das Interesse verloren, wandte sich Salassar ab und entfernte sich einige Schritte von der jungen Frau und lies letzten Endes sogar mental von ihr ab! Noch wehrend die ersten ungehinderten Atemzüge, ihre Lungen wieder füllten meinte Salassar mit höhnischem Unterton!.

Geh schon! Glück hast du! Ich hab keinen Appetit mehr! Such dir nen Meister, der dich umbringen kann! Dann hab ich wenigstens nicht die ganze Arbeit!

Abwertend winkte er, als sein das was er ihr gerade sagte keine möglicher Anfang ihrer Ausbildung zur Sith sondern viel mehr eine Strafe.

Mach das du weg kommst Jüngerin! Sonst überleg ich es mir noch mal und beende was ich gerade begonnen habe!

Drohte er noch einmal grollend, wandte sich mit einem Blick seiner verkommenen Augen zu ihr um, der ganze Sonnen hätte einfrieren können während er gleichzeitig Welten in Verzweiflung stürzte.

Sith-Orden- Bibliothek- mit Monique und 47(deaktiviert)

[OP]@ Svivren: Ich weis, nicht schön der Post, aber das Beste, was ich noch zustande gebracht habe! Und jetzt kannst du selber entscheiden, ob du dich noch etwas weiter mit Salassar beschäftigen möchtest oder nach der Aufenthaltsgenehmigung nun erst mal Raum zwischen den durchgeknallten Kadaver und dich bringst! ;)[/OP]
 
[Bastion, Center, irgendwo in der Gosse]- Cris

Cris presste sich gegen eine vor Bewuchs und Feuchtigkeit glitschige Häuserwand und wartete. Er hatte seinen Weg durch den Untergrund Centers fortgesetzt ohne erneut auf eine imperiale Patrouille zu treffen ? es erschien ohnehin wenig sinnvoll, hier im Nirgendwo die Gesetze des Imperiums durchzusetzen ? und schien sich nun Bereichen dieses lichtlosen Areals zu nähern, die bevölkerter waren als die direkte Umgebung des Sockels des Sith-Ordensgebäudes.
Die erbeutete Waffe wog schwer in seiner Hand und er hatte zudem mehr schlecht als recht versucht, zwei Energiezellen in seiner grauen und mittlerweile verschmutzten Gefangenenkluft zu verstauen.
Den Geruch der Umgebung nahm er bereits nicht mehr wahr ? mittlerweile musste er vermutlich ebenso stinken wie die unförmigen Müllhaufen zu seinen Füßen und die dickflüssigen Rinnsale, die sich ihren Weg über geborstenen Beton bahnten, um sich in matt glänzenden Pfützen zu verlieren. Diese Schattenseite offenbarte wohl jeder dicht besiedelte Planet der Galaxis, wenn man genauer hinsah ? Coruscant, Bastion und vermutlich auch Coronet. Nur ließ die Herrschaft des Imperiums die Zahl der gebeutelten Kreaturen, die hier letzte Zuflucht suchten, exponentiell in die Höhe schnellen.
Aufgeschreckt hatte ihn Stimmengewirr, das aus der Dunkelheit zu ihm vorgedrungen war und recht schnell durch einen schwachen, unregelmäßigen Lichtschein ergänzt wurde. Bald hatte er aus seiner Deckung mehrere in Lumpen gehüllte Figuren erkennen können, die die Umgebung offenbar nach verwertbaren Gegenständen durchforsteten. Cris selbst war mittlerweile zu dem Schluss gekommen, dass dieses Vorhaben zum Scheitern verurteilt war ? doch immerhin würde er diesen armen Geschöpfen folgen können und so zumindest einen Weg aus diesem Alptraum finden.
Eine Zeit lang war er dem Lichtschein gefolgt und hatte sich ? wie jetzt ? immer neue Deckungsmöglichkeiten gesucht, da die Gruppe sich immer wieder an gewissen Stellen aufhielt und die Umgebung im Auge behielt. Hier, in den Schatten Centers, konnte jeder ein Feind sein und selbst Freundschaften hielten nicht lange, wenn Nahrung und andere Güter knapp waren.
Die Kälte war ihm mittlerweile in Mark und Knochen gekrochen. Natürlich bot die Gefangenenkluft, in die man ihn gesteckt hatte, wenig bis gar keinen Schutz gegen Umwelteinflüsse, sodass der ehemalige Sturmtruppler sich mittlerweile nichts sehnlicher wünschte als ein heißes Bad oder ein warmes Bett irgendwo weit weg von diesem Planeten, auf dem es die höchste Dichte imperialer Sicherheitsbeamter der Galaxis geben musste.
Natürlich wurde sein Wunsch nicht erhört. Stattdessen entstand in der Gruppe, die er verfolgt hatte, Bewegung, als sich ein zweiter Lichtschein zum ersten gesellte. Cris kniff die Augen zusammen ? es handelte sich nicht um eine gewöhnliche Handlampe, sondern um eine, die auf den Lauf eines Blastergewehres montiert war. Und dieser richtete sich nun auf die eingeschüchtert zurückweichenden Kreaturen, von denen Cris mittlerweile vermutete, dass es sich um Menschen handelte. Eine scharfe Stimme ertönte, die selbst er in seiner Deckung vernehmen konnte.


?So, hier seid ihr also? habt wohl gedacht, der alte Rax Marlo vergisst, seinen Anteil einzuholen, was??

Im Schutz der Dunkelheit schlich Cris sich näher. Jetzt erkennte er einen in eine ramponierte Kampfpanzerung gekleideten Menschen, der neben seinem Blastergewehr zudem mit einem gefährlich aussehenden Vibrodolch bewaffnet war. Abschaum wie er im Buche stand, der sich vermutlich am elend der hier in den Slums lebenden Wese eine goldene Nase verdiente.

?Bitte, Rax??, wimmerte jetzt die vorderste Lumpengestalt und fiel vor dem Bewaffneten fast auf die Knie.

?Du weißt, dass die Soldaten die Zugänge nach oben stärker bewachen? wir kommen nicht mehr so oft dorthin und hier? hier gibt es nichts??

Der Gestalt entwich ein gequälter Schrei, als der Mann ihr die Mündung seiner Waffe brutal ins Gesicht rammte. Schluchzend ging sie zu Boden.

?Ich bin eure elenden Ausreden langsam leid, Freundchen. Ihr wisst, was passiert, wenn ich meine? Kosten nicht decken kann. Oh ja, ihr wisst es.?

?Wir haben nichts??, entfuhr es einer zweiten Lumpengestalt, die sich neben die erste kniete.

?Und das weißt du. Lass uns in Ruhe!?

?Na schön??, knurrte der Bewaffnete und brachte sein Blastergewehr in Stellung.

?Wenn ihr nicht anders wollt??

Cris handelte, ohne zu überlegen. Er brauchte keine Sekunde, um zu Zielen, und zwei Sekunden später brannten sich drei scharlachrote Blasterblitze durch die Finsternis und den Körper des Kriminellen, der nicht einmal die Zeit für einen Schrei fand und wie ein nasser Sack zusammenbrach.
Als Cris aus seiner Deckung hervortrat, wichen die Lumpengestalten ängstlich vor ihm zurück. Im schwachen Licht einer nahen Straßenbeleuchtung konnte er ihre schmutzigen Gesichter sehen und ihre ängstlichen Augen, die sich auf die Waffe in seiner Hand richteten.


?Keine Angst??, sagte er leise und kniete sich neben den Toten, um ihn systematisch zu durchsuchen.

?Ich werde euch nichts tun??

Vorsichtig kamen sie näher, während Cris gefunden hatte, was er suchte ? die Creditbörse des Ganoven. Er warf sie der vordersten gestalt ? jener, die sich so mutig gegen den Bewaffneten gestellt hatte ? zu. Erstaunlich geschickt wurde die Börse aufgefangen.

?Wer? wer seid Ihr??

?Spielt das eine Rolle? hier unten??

Cris seufzte traurig.

?Behaltet das und versucht, Leuten wie ihm künftig aus dem Weg zu gehen.?

?Ihr habt uns das Leben gerettet??, mischte sich die Lumpengestalt hatte, die den Gewehrlauf des Mannes hatte spüren müssen.

?Wir sollen wir uns revanchieren??

?Ich glaube nicht, dass ihr das könnt. Ich suche einen Weg runter von diesem Planeten? ich muss nach Coruscant.?

?Coruscant?? Der Name des Planeten wurde betont, als hätte er nahezu kosmische Bedeutung.

?Was wollt Ihr dort??

?Ich suche jemanden??

Plötzlich begannen die Gestalten aufgeregt, miteinander zu tuscheln. Erst nach einer ganzen Weile sprach die erste wieder.

?Vielleicht gibt es einen Weg, Fremder. Hier in der Nähe befindet sich eine Fertigungsanlage für Computerkomponenten, wie sie das Imperium häufig einsetzt. Auch Coruscant wird von dort beliefert. Aber die Anlage ist gut bewacht? zwar kennen wir einen Schleichweg, doch die Startplätze der Frachter sind komplett abgeriegelt.?

Eine schmutzige Hand ergriff Cris? Handgelenk.

?Wir können Euch führen. Das ist das Mindeste.?

[Bastion, Center, irgendwo in der Gosse]- Cris, Bettler
 
[Bastion - Sith-Orden - Gänge] Exos

Langsamen Schrittes ging Exos auf die Bibliothek zu. Er war etwas verwirrt und unschlüssig, was er jetzt eigentlich tun soll. Salassar hat ihn eindeutig genug ermahnt, einen Meister um die Ausbildung anzubetteln, doch... Die Vorstellung, einfach einen Sith-Krieger anzusprechen - "Würden Sie mich bitte als Schuler nehmen, bittebitte" - war ihm irgendwie lächerlich, auch wenn er nicht wusste, wie sonst er einem Meister über den Weg laufen könnte.

Außerdem, und das wurde ihm nach dem ersten Erlebnisschock nach und nach immer deutlicher, müsste er sich wohl um die irdischen Sachen kümmern. Wo würde er schlafen, wovon würde er sich ernähren? Duldet der Sith-Orden Privatbesitz, oder muss er alles aufgeben, wenn er dem Orden beitreten will? Seine Ersparnisse waren zwar reichhaltig, doch auch sie würden irgendwann zu Ende gehen, und ob sie bis zum Ende seiner Ausbildung ausreichen würden, selbst wenn er einen durch und durch schäbigen Lebensstil auswählen würde, darüber war er sich stark im Zweifel.

Er durchquerte das riesige Gebäude und war bisher erstaunlich wenigen Menschen begegnet, so dass eine weibliche Stimme, die er von hinten einer tür vernahm, ihn aus den Gedanken riss.


'Was meinst du, abgesehen davon, was hältst du selbst für Dasjenige, was du am besten beherrschst? Wo liegen deine Stärken? Was würdest du mir am liebsten als erstes zeigen, um mir zu beweisen, das ich mich richtig entschieden habe, als ich dich leben lies und zu meinem Schüler machte.'

"Sieht aus, als würde dort drin gerade jemand ausgebildet werden." Exos überlegte sich, dass es vielleicht Sinn machen würde, dabei zuzuschauen. Vielleicht könnte er etwas neues für sich aufschnappen?

So leise wie er konnte öffnete er die Tür und schlich hinein (nicht dass er hoffte, dass man ihn gar nicht bemerkt, doch er wollte zumindest keine unnätige Aufmerksamkeit auf sich ziehen). Er fand sich in einem ziemlich leeren Raum, in dessen Mitte zwei Personen standen. Eine Frau, in etwa in seinem Alter, die offensichtlich un unverkennbar die Meisterin war, und ihr Schüler, ein Zabrak.

"Schon wieder Zabraks!"

Er nickte den beiden zum Gruß und lehnte sich gegen die Wand, in der Hoffnung, dass es ihnen nichts ausmacht, in seiner anwesenheit zu trainieren.


[Bastion - Sith-Orden - Trainingsraum] Exos, Arica, Andros
 
Holonachricht an Darth Allegious auf Bastion (gesicherter Kanal)

Seid gegrüßt Darth Allegious. Einst waren wir Kampfgefährten unter den Imperatoren Arthious und Phollow aber beide sind von uns gegangen und was sie uns zurückliessen gleicht einem Schrebenhaufen. Beide waren nicht kompetent genug ihre Nachfolge zu regeln und so ist unser gelibtes Imperium nun in einen unheiligen Bürgerkrieg verstrickt, der alles vernichten könnte was wir uns mit unserem Sieg auf Corellia mit unserem Blut erkämpft haben.

Um zu verhindern, dass wir unsere Kräfte weiterhin sinnlos in Schlachten aufreiben die uns beiden keinen Gewinn bringen, biete ich euch an ein letztes mal mit euch zu reden. Vielleicht erreichen wir aufgrund unserer tiefen Verbundenheit zur dunkles Seite einen Kompromiss und eine Einigung mit der wir beide Leben können.

Als Zeichen meines guten Willen lasse ich euch den Ort aussuchen an dem wir uns Treffen. Weiterhin erlaube ich euch eine Person die einem Adepten gleichkommt mit euch zu nehmen.

Mit dieser Nachricht erhaltet ihr eine Trägerwelle auf dier ihr eure Antwort schicken könnt. Und beleidigt nicht meine Intelligenz, in dem ihr versucht die Nachricht zurückzuverfolgen, mein alter Freund.

Ich erwarte euere Antwort innerhalb von einem Standardtag.
 
Bastion- Sith-Orden- Thronsaal- Allegious, Alisah, Jolina (Holo), Taral

Allegious kniff die Augen zusammen als er das große un überdimensionierte Abbild seines Erzfeindes sah. Gottgleich hatte er sich präsentieren wollen, nur war eine Wache schnell genug und besaß auch den entsprechenden Geist, um die Größe zu verkleinern, so dass Janem's Abbild kaum größer war als es das auch in Original gewesen wäre. Der Chiss hatte seine Worte mit einem gewissen Pathos versehen und Allegious kam nicht umher abfällig die Mundwinkel zu verziehen beim Gedanken an die einstigen Imperatoren, die das Imperium hatten schwach aussehen lassen. Zumindest in diesem Punkt, hatte die Absicht des Mannes Erfolg gehabt. Das Wort "geliebtes" hätte er jedoch nicht in den Mund nehmen sollen. Ihnen beiden war das Imperium eigentlich gleichgültig, solange nicht Aussicht darauf bestand, es an sich reißen zu können. Er war sich sicher, dass das Imperium in Staub und Asche zerfallen konnte, wenn er es nicht schaffen würde, was unmöglich war. Interessant war auch der Punkt, dass er versuchte, Allegious seinen Willen aufzudrängen und sich in die Position des Bewahrers stellte. So versuchte er wirklich eindringlich auf den unverbesserlichen, stoiischen Allegious einzuwirken. Dabei war klar, wer hier uneinsichtig war und wer nicht.

Dann wagte Janem etwas, das Allegious nur aufgrund der Entfernung die zwischen ihm und sich selbst bestand, die Geduld bewahren ließ. Er erlaubte. Janem war nicht im Recht zu erlauben. Janem stand unter Zugzwang, er besaß keine Armee mehr, und die Versorgungsroute zum Chiss Territorium zu unterbrechen fiel nicht schwer. Er war derjenige der dabei war, den Krieg zu verlieren, wenn nicht...wenn Janem nicht noch irgendetwas in der Hand hielt, das ihn selbst glauben ließ, er könne das Ruder herumreißen. Allegious dachte nach. Was könnte das sein. Wo? Wie? Vielleicht war das Treffen schon der Angelpunkt des Ganzen. Wenn es Janem gelingen würde, ihn und seine Begleitung gefangen zu nehmen, bestand dann noch Aussicht, dass seine Untergebenen unter der Führung Arica's ein Befreiungsmanöver erfolgreich leiten könnten? Allegious zweifelte daran. Aber es gab nur einen Weg das herauszufinden. Und er mußte wissen, was Janem hinter seinem Rücken aufzubauen drohte. Allegious dachte nach, wen er mitnehmen würde. Az war zu "mächtig". Er glaubte selbst kaum, dass er sich wirklich der Forderung Janem's beugte. Mighella war fort. Jolina auf Kast, sein Blick fiel auf ihr Abbild. Jetzt bedauerte er wirklich sie weggeschickt zu haben. Blieb nur noch Alisah. Sein Blick fiel auf ihre Scham. Doch er schien durch sie hindurch zu blicken. Alisah also. Allegious gab mit einem Handzeichen den Befehl die Trägerwelle zu aktivieren. Er bedurfte keiner Maximierungsspielchen. Er wirkte auch mit einem relaen Abbild herrisch.


Holonachricht an Darth Menari auf Bastion (gesicherter Kanal)

Ihr seid wirklich gütig in Anbetracht dass ihr mit dem Rücken zur Wand steht. Dosuun. Dort treffen wir uns. Dort könnt ihr mit mir den Frieden aushandeln. Wenn ihr ihn denn wirklich haben wollt. Dann sollt ihr ihn bekommen. Es wird interessant sein, euch widerzusehen, es hat sich schließlich viel verändert. Auf bald. Darth Allegious


Kaum war der Projektor deaktiviert, schickte er die Wachen aus dem Thronsaal. Er schaute zu Alisah und Jolina.

Nun, was meint ihr?

Bastion- Sith-Orden- Thronsaal- Allegious, Alisah, Jolina (Holo), Taral
 

[Kast - Tempel - Versammlungshalle ? Jolina, Holo- Übertragung nach Bastion zu Allegious]




Allegious lauschte den Ausführungen seiner Schülerin und schien dabei wie immer keine Miene zu verzeihen. Auch wenn Jolina es verstand, die Schwingungen der Macht zu entschlüsseln, die von dem Executor ausgingen, so viel es ihr doch nie leicht Emotionen daraus zu filtern. Das Abbild der Holoprojektion und die Entfernung verschärften diesen Umstand zusätzlich enorm. In solchen Momenten merkte sie, wie sehr ihr die Präsenz ihres Vaters fehlte.

Jolinas Blick wanderte zurück zur neuen Schülerin ihres Meisters. Sie vermochte es weniger gut ihre Mimik zu verbergen, auch wenn sie sichtlich darum bemüht war. Die Scham über ihren ungeschützten, nackten Körper war deutlich erkennbar. Jolinas gemeine Worte verstärkten die Emotionen der Adeptin noch mehr und schafften es fast sie aus der Reserve zu locken. Leider kam dann etwas Unerwartetes dazwischen, bevor es interessant werden konnte.

Aus dem Hintergrund trat einer der Royal Guards an den Noghri heran und teilte ihm anscheinend etwas sehr wichtiges mit. Denn anstatt Jolina zu antworten, richtete er sich auf eine weitere Holobildübertragung ein. Alisah rückt aus dem Sichtbereich für den neuen Gast und auch Jolina war nicht im Sichtbereich der zweiten Übertragung. Noch während sich die Apprentice rätselte, wer sich dort wichtiges angekündigt hatte, baute sich das Abbild eines Sithes auf den Jolina schon einmal in Kratas Büro im Flottenkomplex gesehen hatte. Janem Menari, der Verräter!

Stumm folgte Jolina den kurzen Ausführungen des Chiss, der anscheinend ein klärendes Gespräch ersuchte. Die Apprentice konnte sich nicht wirklich vorstellen, dass Menari bereit war auf die ultimative Macht zu verzichten und auch Allegious würde sich sicher nicht mit einem Kompromiss zufrieden geben. Wenn es stimmte, was ihr Meister über den Verlauf des Krieges berichtete, hatte der Noghri alle Trümpfe in seiner Hand. Versuchte Menari etwa gerade verzweifelt zu retten was zu retten war, oder hielt er etwa noch einen Joker in der Hinterhand?!

So ein Treffen stank förmlich nach einer Falle. Eine bessere Gelegenheit ihren Meister aus dem Weg zu räumen würde sich dem Chiss wohl so einfach nicht mehr bieten. Allerding galt selbiges auch umgekehrt. Menari stellte es dem Noghri sogar frei einen Begleiter mit auf das Treffen zu nehmen, sofern er diesem Zustimmen würde. Jolina fluchte innerlich, dass sie hier auf Kast war und Allegious nicht zur Seite stehen konnte. War ihr Meister mächtig genug um den Chiss besiegen zu können? Nur er selbst würde die Antwort darauf kennen.

Es dauerte nur einen kurzen Moment bis sich Allegious entschieden hatte. Er willigte in das Treffen ein und legte einen Jolina unbekannten Planeten als Treffpunkt fest. Dann deaktivierte er die kurze Verbindung, schickte die Wachen aus dem Saal und wandte sich seinen Schülerinnen zu, um sie nach ihren Meinungen in der Sache zu fragen.


?Ein interessanter Schachzug von dem Verräter! Und ebenso interessant, dass ihr sein Angebot angenommen habt! Entweder Menari ist derart geschwächt, dass er keinen anderen Ausweg mehr weis als zu verhandeln, ein reichlich naiver und dummer Gedanke wie ich finde! Oder aber er will durch eine direkte Konfrontation mit euch eine, rein militärisch gesehen, unterlegene Entscheidungsschlacht vermeiden. Vielleicht ist er ja auch der Überzeugung, noch einige wichtige Trümpfe in der Hand zu halten. Gefährlich ist ein Treffen allemal. Andererseits bietet sich so für euch vielleicht die Gelegenheit den Verrätern einen schnellen Todesstoß zu versetzen und den Krieg zu beenden!?


Eröffnete Jolina ihre Gedanken und erwartete eine Reaktion ihres Meisters. So wie sie Allegious kannte, würde er schon die Risiken und Chancen Abzuwägen wissen, auch ob er dem Chiss kräftemäßig gewachsen wäre.



[Kast - Tempel - Versammlungshalle ? Jolina, Holo- Übertragung nach Bastion zu Allegious]
 
Sith Orden ? Trainingsraum ? mit Tasela

Beinahe hätte Sha wieder ausgeholt und Tasela eine schallende Ohrfeige verpasst, denn er hatte das Gefühl, als würden ihre Gedanken und mit ihnen ihre Konzentration im Nirgendwo verschwinden. Verstand sie ihn überhaupt? Hörte sie überhaupt noch zu!
Sollte sie es wagen nur halbherzig seinen Worten zu folgen hieße es Schmerz!Mehr, viel Mehr Schmerz für sie, das war schon mal klar! Noch unbemerkt von Tasela schlichen sich Sha?s Machtfühler in ihren Geist und einen Augenblick lang war er wirklich nahe daran seiner Schülerin eben diesen Schmerz zu zufügen, doch dann fühlte er das sich da etwas regte, etwa, an dem er ansetzen, das er verwenden konnte!
Rache! Das tiefe Verlangen danach trieb sie voran und mit jeder seiner Lehren schien dieser Wunsch nach Rache an zu zeigen. Er musste nur heraus bekommen welche Art von Rache es war, die sie so heiß begehrte und er würde immer eine Motivation für sie in der Hinterhand haben. Ja, sehr gut!
Aber trotzdem verdiente Tasela eine Abreibung für das Abschweifen ihres Interesses auch wenn es mittlerweile nun doch wieder ganz ihm gehörte!
Wie witzig ihr Gesicht aussah, als sie ihn aus einer Mischung von Überraschtheit und Empörung, von unten her an sah.


Was habe ich dir gerade eben gesagt?

Donnerte er mit rauer stimme durch den Trainingsraum, so das sich seine Stimme an den Wänden brach und von der Macht verstärkt wie ein Echo erneut auf Tasela ein stürmte.

Du wirst keine Sekunde des Tages davor gefeit sein, das ich etwas unerwartetes tue! Und du wirst dein offensichtliches Talent dazu nutzen müssen, diesen Aktion zu begegnen oder aus zu weichen. Wenn nicht werden die Strafen von Mal zu Mal härter.

Damit jagte ein kurzer und nicht all zu heftiger Machtblitz auf Tasela zu und traf sie unausweichbar.
Erst als sie diese ?Aufmunterung? Seinerseits über sich hatte ergehen lassen müssen, schien sich seine grimmige Miene etwas auf zu lockern! Er spürte Verlangen in ihr! Verlangen nach Blut!
Ja, er hatte von ihren Exzessen an der Bevölkerung Bastion?s gehört! Und wenn es nicht loyale Imperialisten gewesen wären, hätte Sha nicht einmal etwas dagegen zu sagen gehabt! Die eigenen Leute um zu bringen war, in Zeiten, in denen es genug Republikgesindel und Jedi in der Galaxis gab, eine bodenlose Dummheit. Trotzdem juckte es ihn, seine Schülerin dabei zu beobachten wie sie tötete. Welche Raffinessen sie dabei an den Tag legte oder ob sie einfach nur mordete. Ja, es brannte ihm auf der Seele sie töten zu sehen. Aber wozu gab es jene Kreaturen die in stetiger Hoffnung die Katakomben des Ordens bevölkerten und doch niemals die Weihen eines Sith erhalten würden.
Diese Kreaturen waren überall hier im Orden, meist einfach ignoriert von den Wahren Sith doch jetzt konzentrierte sich Sha auf eine dieser schmutzigen Präsenzen und lockte ihn in den Trainingsraum während er seine Worte an Tasela wandte.


ich fühle es Tasela! Deine Blutdurst! Doch du weist was geschieht, wenn du noch einmal einen ?braven? Bürger Bastion?s meuchelst! Es wäre mit Sicherheit ein Fressen für die Admiralität der Flotte, wen eine Sith des Mordes angeklagt würde! Und glaube mir, das wäre noch das leichteste Schicksal, das dir blühen würde, solltest du die imperialen Ressourcen wieder derart schröpfen. Doch das weist du.
Was ich jetzt eigentlich sagen will ist. Hier ist eine Möglichkeit deinen Durst zu stillen und deine Kenntnisse all der Dinge, die ich dir bis jetzt gezeigt habe, zu vertiefen.


Genau als Sha diese Worte sprach, trat die Miese Kreatur eiin, die Sha hier her gelockt hatte indem er ihm suggerierte, das er, wenn er nur die hier anwesende Frau töten würde, Sha?s neuer Schüler sein könnte.
Einen Schritt trat Sha nun bei Seite und wartete nun, was Tasela aus der Situation machte, die er ihr hier bot und ob sie all die Dinge, die er ihr beigebracht hatte, an dieser Kreatur ausprobierte oder ob sie rein ihre Blutdurst stillte.


Sith Orden ? Trainingsraum ? mit Tasela

[OP]So, ich hoffe und denke, das ich dir jetzt ne umfangreiche Vorlage gegeben habe die du ruhig, wenn du möchtest, in mehreren Post?s ausbauen kannst! Ich würde dann nur erst mal immer Sha?s Beobachtungen und eventuelle Reaktionen des Opfers posten. Also las Tasela sich so richtig an der Kreatur austoben bevor du den Katakombenabfall am Ende umnietest!;) [/OP]
 
[Bastion ? Sith Orden ? Trainingsraum ? Sha, Tasela]​

Dunkelheit machte sich breit im Trainingsraum, in der Sha und Tasela war. Sha hatte wieder etwas zu meckern. Doch Tasela musste respektieren was er sprach. Er konnte sie mit einer Aktion umbringen. Er konnte um ihr Leben oder ihren Tod entscheiden. Bei Exilis war das alles ganz anders. Da dachte sie über solche Sachen nicht nach und hatte auch keine angst, aber bei Sha, war es was anders. Vielleicht kam es deshalb, weil sie wusste, dass Sha seine Drohungen wahr machte. Doch schon kam ein Blitz auf sie zu geschossen. Tasela versuchte noch auszuweichen, doch dem Blitz konnte man nicht ausweichen. Zuckend und voller schmerzen, viel sie zu Boden. Sie spürte den Schmerz und es fühlte sich gut an. Jetzt wusste sie, was sie erleiden muss, wenn sie eine wahre Sith sein möchte. Und das möchte sie. Der Schmerz. Die Rache. Der Zorn und der Hass in einem. All das machte einen Sith aus. Und all das hatte Tasela. Vor allem die Rache. Sie stand auf und Sha erinnerte sie erneut daran, dass sie das töten Imperialer Zivilisten einstellen sollte, sonst würde sie vor das Gericht kommen. Innerlich machte sich ein lächeln in Tasela breit. Was konnte das Gericht schon ausrichten? Mit ihren Fähigkeiten, konnte sie alles und jeden aus dem Weg schaffen. Doch Tasela nahm Sha?s verbot zu Herzen und schon lief eine Kreatur in die Halle ein. Sha sprach zusätzlich noch, dass sie jetzt ihren Durst stillen konnte. Tasela lächelte und schüttelte den Kopf. Sollte das ein Witz sein? Tasela suchte sich immer ihre Opfer selbst aus und Sha dachte, dass er ihren durst durch so etwas erbärmliches stillen konnte? Sie schaute zu ihrem Meister, der ein paar schritte zurückgegangen ist.

Ich suche mir meine Opfer immer selbst aus mein Meister.

Erneut schüttelte sie ihren Kopf und drehte sich um, doch aus dem Augenwinkel sah sie noch, wie die Kreatur sie angriff. Mit einem Machtstoß flog dieser zurück auf dem Boden. Erneut schaute sie zu ihrem Meister.

Aber wenn ihr mir Schoneinmahl ein Opfer zu mir bringt, warum sollte ich es dann nicht auch gleich annehmen.

Ein grinsen machte sich auf Taselas Mund breit und nun schloss sie die Augen und Konzentrierte sich. Dunkelheit breitete sich von Tasela heraus. Sie schritt langsam in Richtung der Kreatur. Die Technik, die Exilis ihr während des Fluges beigebracht hatte. Die Kreatur drehte sich verwirrt um. Tasela spürte, wie die Angst ihn ihm stieg. Sie drang nun in seinen Gedanken ein. Ein leichtes für Tasela. Ah er wollte also Rache an Menschen haben, weil sie ihn verabscheuen. Ach und die Sith scherte sich auch nur ein Dreck um ihn. Erstaunlich, was in so einem Gehirn alles stecken konnte. Tasela mache sich lächerlich.

Hey du da. Willst du lieber gleich abhauen oder an mir Rache nehmen weil keiner sich für dich interessiert? Sprich schnell oder du hast so schnell wie noch nie eine Klinge in deinem Körper wie noch nie zuvor.

Die Kreatur sprach irgendetwas. Tasela verstand nicht was er wollte. Er Sprach eine andere Sprache. Für sie war die Antwort sowieso gleichgültig. Er würde so oder so sterben. Doch als er wieder auf sie zu rannte, entschied Tasela so gnädig zu sein und ihm die Chance zu geben sie zu Töten oder zu verletzten. Doch er war einfach nicht schnell genug. Tasela wich immer und immer wieder seinen Angriffen aus, bis er schließlich ein Schwert hervor zog. Nun wurde es interessant. Sofort zuckte Taselas ihre Beiden Lichtschwerter hervor und aktivierte sie. Langsam kamen die blutroten Klingen zum Vorschein und die Kreatur staunte, lies sich jedoch nicht beeindrucken. Warum auch. Tasela war eine Sith und diese Made hatte bestimmt schon Lichtschwerter gesehen, wenn er schon im Orden war. So kam es dann schließlich zu einem Schwertkampf. Wo Tasela sogar selbst zugeben musste, dass er ein akzeptabler Kämpfer war.

Du Kämpfst gut mit dem Schwert, doch du bist zu langsam. Deine Beinarbeit muss schneller werden und geschickte. Deine Schläge müssen noch perfektioniert werden. Ist nur schade, dass du hier nicht mehr lebend raus kommen wirst. Naja nennt man Ironie des Schicksals nicht war mein Freund?

Ein Lachen Stoß Tasela hinaus und schon schlug sie ein arm der Kreatur ab.

Keine Angst. Ich werde dich noch nicht töten. Ich suche mir meine Opfer selbst aus. Ich will dich erst einmal Leiden sehen. So sind wir Sith nun mal.

Und erneut lachte Taselas. Und wartete auf seine Reaktion ab.

[Bastion ? Sith Orden ? Trainingsraum ? Sha, Tasela, Kreatur]​
 
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