Bastion

Bastion- Sith-Orden- Thronsaal- Allegious, Arith, Jolina + Schüler + Droide

Allegious war verstimmt darüber dass Jolina keine Neuigkeiten zu berichten hatte. Und das machte ihn vermehrt skeptisch. War die Zeit auf Kast für sie ausreichend gewesen zu entdecken welche Möglichkeiten sich in der dunklen Seite der Macht verbragemn, dass sie dermaßen auf den Genuß gekommen war, dass sie begann gegen ihn zu agieren. So sehr, dass sie sich nicht mehr für den Bürgerkrieg, der letzten Endes seiner war, interessierte? Allegious mißfiel ihr offensichtliches Unwissen. Stattdessen begann sie eine Privatarmee aufzubauen, bestehend aus Droiden wie diesen. Und begann eigene Schüler nach eigenem Gutdünken zu unterrichten. Allegious würde dem einen Keil zwischen schieben müssen. Er würde Meister und Schüler vorläufig voneinander separieren. Dann würde er geeignete Individuen auf den Schüler ansetzen und ihn ausquetschen, bis das Blut aus seiner Haut empor schoß. Und Jolina... würde alle Menge zu tun haben.

Arith erwähnte, dass die Flotte bemüht sei, die Stellungen an der Front zu halten. Zu halten? War die Republik schon dererlei erstarkt, dass sie in der Lage waren die Flotte so zu beschäftigen dass diese scheinbar Mühe und Not hatte, sich behaupten zu können? Dann war der Bürgerkrieg gerade dabei seine Auswirkungen voll zu entfalten. Der innere Zwist des Imperiums machtte Handelsrouten unsicher, und wenn es welche gab die nur von einer Seite kontrolliert wurde, mußten sich Handelsschiffe auf langwierige Inspektions,- und Sicherheitsmaßnahmen einstellen. Die Bevölkerung war verwirrt und begnügte sich damit in den hiesigen Bars zu streiten wer nun der bessere Imperator sei, anstatt vollends ihrer Arbeit nachzugehen. Aber das Ganze hatte auch sein Gutes. Allegious konnte so der führenden Admiralität um Nereus Kratas vor Augen halten wie wichtig es war, dass der Thron besetzt wurde, dass Allegious den Thron in Anspruch nahm. Es würde nicht mehr allzu lange dauern können, dessen war er sich sicher.


Ein Anhänger Janem's bei Nereus? Ich will mehr darüber wissen. Wer war es. Ich benötige einen Namen, Arith. Und zusätzlich will ich den Aufenthaltsort von Azgeth Myrial. Sie war mit auf Ord Bilnir. Und hat uns verraten. Und sie wird nicht ungestraft davon kommen. Und die anderen. Ja... informiert mich mit allem, was ihr könnt. Ich bin gespannt wie weit eure Informationen von den meinen abweichen. Es wird sicherlich interessant sein, verschiedene Beobachtungen zu diversen Fragestellungen mitgeteilt zu bekommen.

Dann fiel sein Blick auf Jolina und ihre Begleitung. Ein Droide und ein Schwächling. Beides nicht wirklich ihrer Abstammung gerecht. Doch Jolina würde bald wieder den rechten Pfad beschreiten. Oder sterben. Beides war ihm recht. Ihm war alles für die Erhaltung seiner Macht recht. Alles. Die dunkle Seite war sein Sklave. Alle waren seine Sklaven. Arith würde beschützt werden müssen. Auch wenn er sich jetzt wieder vornehm und passend verhalten hatte. Aber aufgrund des wirren Geistes, den Arith in sich trug, war es durchaus möglich, dass er irgendwann zur falschen Zeit das falsche sagte. Also würde Jolina ganz einfach an Arith kleben. Arith war intelligent, vielleicht würde sein Einfluß Gutes bei ihr bewirken. Und bis dahin hatte Allegious Zeit sich anderen Techniken, anderem Wissen zu widmen, Wissen das weitaus wichtiger war als das Hier und Jetzt, wenn es doch ein ganzes Imperium zu beherrschen galt...


Jolina. Du wirst die nächste Zeit an Arith's Seite verbringen. Du wirst ihn schützen. Mit allen dir zur Verfügung stehenden Mitteln. Arith ist nicht irgendein Berater. Er ist meine rechte Hand. Wenn er stirbt, stirbst du mit ihm. Und, beschäftige dich mit dem Geschehen des Krieges. Du kannst noch so mächtig sein, wenn du deinen Feind nicht kennst, wird er dich hinterrücks erschlagen. Dein Schüler wird anderen überlassen, er wird hier unterwiesen werden in elementaren Grundlagen. Seht es als Entlastung, mein Kind. Arith, Jolina ist mein Kind. Sie wird tun, was ich von ihr verlange. Mit ihr seid ihr sicher. Es wird nicht lange dauern, dann werde ich geeigneteres Material zur Verfügung stellen. Bis dahin informiert euch, macht euch mit eurem neuem Amt vertraut. Ihr steht ab sofort über den Sith und vielen anderen...


Als sie gegangen waren studierte Allegious Geheimdienstberichte, die er im Wechsel mit uralten Schriften der Sith austauschte...


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Ich habe viele gesehen. Und es ist nicht von Belang ob ihr mir das glauben wollt oder nicht. Und eben weil ich soviele gesehen habe, werde ich jetzt nicht sagen, wen ich für den Stärkeren halte. Die Macht wird es uns ohnehin wissen lassen. Es bedarf nur ein wenig mehr Zeit. Dann werden wir es wissen, Schattenthron. Mein Name Darth Arion. Wenn ihr mich entschuldigt, ich habe mich noch meinen Studien zu widmen.


Irgendwie lag eine Spannung in der Luft. Jetzt ärgerte er sich, dass er die Jünger weggeschickt hatte, er hätte sie vielleicht gut einbinden können um aus dieser seltsamen Spannung herauszukommen. Irgendwie hatte er das Gefühl, dass das hier noch nicht vorbei war, als er sich zum Gehen abwandte. Als er den ersten Schritt gemacht hatte, warnten ihn seine Sinne. Er drehte sich um.

Das hier ist noch nicht vorbei oder? Ich frage mich, was das Ganze hier soll. Was wollt ihr, Schattenthron? Wer hat euch geschickt?


Irgendwie wurde Arion gerade nochmals bewußt, dass das Schicksal immer einen Plan mit ihm gehabt hatte und irgednwie wußte er, dass das sein Schicksal heute in Erfüllung gehen würde. Unweigerlich, er konnte nicht einmal sagen ob gewollt, geleitet oder dazu bestimmt, griff er nach seinem Doppel-Lichtschwert, weigerte sich jedoch, es zu aktivieren. Dieser Schattenthron hatte erwas Besonderes vor. Er war kein Blinder, sondern jemand der eine echte Vision hatte, etwas das ihm schon lange nicht mehr begegnet war...


Bastion - Sith-Orden - Eingangsbereich - Draconis, Arion
 
[Bastion - Sith-Orden - Eingangsbereich - Darth Draconis und Darth Arion]

In Zeiten wie diesen musste Draconis feststellen, wurde mehr geredet als gehandelt. In solchen Zeiten bedurfte es mehr als nur eines kurzen Stupses der Macht um manche Dinge ins Rollen zu bringen. In solchen Zeiten benötigte man aktive Akteure, die Passivität würde jeden zum Tode verdammen der sich ihrer ergötzen würde. Draconis hatte nicht vor zu dieser Mehrheit zu gehören, er würde kämpfen, und töten. Oder getötet werden. Es wäre allemal besser als ein so passives Leben wie dieser Sith Lord zu führen, lieber würde er sterben als sich dieser Lethargie des Wahnsinns hinzugeben. Was nützte einem die Macht welche die Dunkle Seite an ihre Günstlinge verlieh, wenn man diese nicht einsetzte und stattdessen in den eigenen Studien ertrank? Dieser alte Narr hatte nur so lange gelebt, weil er sich aus allem rausgehalten hatte, weil er gegen die Prinzipien der Sith gehandelt hatte, weil er sich dem Stillstand hingegeben hatte. Ein tödlicher Fehler.
Die Luft hätte beinahe vor Spannung geknistert. Die Dunkle Seite umwob ihn wie ein Spinnennetz, sein der Macht geöffneter Geist nahm Form an. Jetzt erst begann er sich völlig frei zu entfalten, begann die für ihn typische Aura freizusetzen. Wie ein Teppich, gewebt aus der dunkelsten Essenz seines Geistes kroch die Aura der Verzweiflung durch die Eingangshalle des Sith Ordens, das Epizentrum dabei war der Sith Apprentice selbst.
Er wusste dass der Sith Warrior sich davon nicht so leicht beeindrucken lassen würde wie ein Sith Adept oder ein Ranggleicher, doch sie würde ihren Effekt haben und dem Gegner einen Vorgeschmack auf das geben, was noch kommen würde.
Sein Geist gab sich immer weiter seiner inneren Dunkelheit hin, ergötzte sich an seinen Emotionen und steigerte sich in etwas hinein, was nur auf einen Kampf hinauslaufen können musste. Die dunkle Seite brachte seine Augen zum Glühen, sein Gesicht, von der Maske seines Helmes verdeckt, bildete eine Fratze der Dunkelheit welche gierig danach lechzte den Kampf gegen diesen Wurm zu bestreiten. Auch wenn dessen Mächte stärker schienen als denen des Sith Apprentice, sowar Arion doch von schwacher Ideologie, sodass seine Willensstärke ebenso schwach war und Draconis schlussendlich durch seinen eisernen Willen den Sieg davon tragen würde. Der Sith Apprentice beschloss den dienstälteren Warrior zu reizen, ihn aus der Reserve seiner geistigen Fähigkeiten zu locken.


"Sagt, für wen würdet ihr kämpfen wenn Janem morgen diese Zitadelle des Imperiums angreifen würde?"

Die Spannung war so hoch, Draconis hätte schwören können dass die Luft knisterte. Sie war so geladen, dass er am liebsten laut geschrieen hätte um den dicken Schleier der Stille die sich über die Halle senkte zu durchbrechen.

"Für den der gewinnt."

Diese Antwort erschien ihm typisch für das rückradlose Pack von Dieletanten welche diesen Orden bevölkern. Was kommen sollte, war das natürlichste Wesen welches die Macht und damit auch die Natur zu bieten hatte. Evolution. Es war ein Treffen der Generationen, der kalte Stahl der Alten welcher auf das heiße Eisen der Neuen traf. Welche würde obsiegen? Manch einer sagt das kalter Stahl die bessere Variante ist, überlegter, listiger, und auch vorrausplanender. Das heiße Eisen jedoch sprüht vor Hass und Zerstörungwut, auch wenn es zunächst weich und formbar erscheint, so überzeugt es doch mit dem puren Feuer der Entschlossenheit welche es an den Tag legt. Die Zukunft würde zeigen was obsiegen würde.

?Opportunist! Eure Knochen sollen dem zukünftigen Imperator Allegious zu Füßen geworfen werden!?

Während Draconis noch sprach zündete dieser seine dunkelrote Klinge und schlug sie in Richtung des alten Sith. Dieser jedoch war nicht so lahm wie er schien, die Rüstung war für seinen Gegner ebenso wenig wie für Draconis ein Hindernis, sodass die soeben gezündete Klinge des Apprentice auf die blutrote Lichtlanze seines gegenübers traf. Schwere Schläge wurden ausgetauscht, bis beide mit einem Machtstoß versuchten sich mehr Luft zu verschaffen. Die daraus entstehende Erschütterung riss beide Kämpfer mehrere Meter nach hinten sodass sie sich wieder gegenübersahen. Mit einem markerschütterndem Machtschrei rannte der Apprentice, das Schwert mit der Spitze auf den Gegner gerichtet und beidhändig geführt auf den Warrior los welcher seine Doppelklinge nun auf eine reduziert hatte und dasselbe tat. Beide trafen sich in der Mitte, tauschten einige harte Schläge aus. Mal um Mal knallten die Klingen knisternd aufeinander nur um wieder gelöst zu werden und um einer neuen Abfolge von Schlägen Platz zu machen.
Immer wieder schlugen die beiden Kontrahenten aufeinander ein, suchten nach Schwachstellen in der gegnerischen Verteidigung. Keiner von beiden achtete mehr auf die Regeln des Schwertkampfs welche besagen dass zuvor wenn möglich der andere sondiert wird, nervös gemacht und dann angegriffen wird. Hier trafen zwei Geisteshaltungen aufeinander die keine Gnade zuließen. Auf der einen Seite war es pure Zerstörungswut, auf der anderen Seite verletzter Stolz. Beides tödliche Waffen, beides tödliche Schwächen.

Mit mehreren Finten versuchte der Sith Warrior den Nachteil der beidseitigen Klingenwaffe auszubügeln, denn eine Doppelklinge war stets langsamer als der schnelle Einhänder, doch der Alte verstand es seine Waffe zu führen. Er schleuderte Machtwoge um Machtwoge dem Warrior entgegen, doch dieser wich aus oder absorbierte die Attacken des Sith Apprentice.
Der Sith Apprentice musste sich weiter in die Dunkle Seite der Macht steigern bevor er mit dem Sith Warrior mithalten konnte.Seinen blanken Hass auf die schwachen Sith kanalisierte er indem er sich den Sith Warrior als Feindbild nahm und somit eine fassbare Figur hatte an der er ihn entladen konnte. Die Entladung bestand aus vielen vertikal geführten Schlägen welche direkt auf die Klingen prallten und den Kontrahenten ins schwitzen bringen sollten. Draconis war jung, der Gegner weitaus nicht mehr, diesen Vorteil nutzte der Sith Apprentice für sich. Er vertiefte seine Verbindung zur Macht und nutzte die Machtgeschwindigkeit um noch schneller agieren zu können, sprang über Arion und wollte ihn von hinten erstechen. Mit seinem Doppelklingenlichtschwert brauchte er jedoch nur eine Bewegung aus der Taille heraus zu machen um diese abzuwehren. Draconis jedoch erzürnte sich nicht über die daneben gegangene Attacke sondern trat nach dem Bein des Sith Warriors und traf ihn in der Kniekehle. Als Arion einknickte schoss dieser dem Sith Apprentice aus nächster Nähe einen Machtstoß entgegen der ihn wegschleuderte. Draconis rappelte sich auf, wohlwissend dass der Kampf noch nicht zuende war...


[Bastion - Sith-Orden - Eingangsbereich - Darth Draconis vs. Darth Arion]
 
[Bastion ? Sithorden - Thronsaal -Allegious, Arith, Jolina, Xaragon & Servulus]



Wie erwartet, begann Arith mit seinem Bericht zur Lage des Imperiums. Er schien ein weitreichendes Informationsnetz zu unterhalten. Die Wichtigkeit von solchen Informationen hatte Jolina selbst erst unzureichend erkannt. Die junge Sith interessierte sich noch zu wenig für die Dinge, die sie augenscheinlich nicht direkt betrafen und ihr fehlte die Weitsicht dies zu erkennen. Trotzdem lauschte sie den Ausführungen des Bothaners aufmerksam und hoffte dabei etwas über den Verbleib ihrer ehemaligen Mitadeptin Kira zu erfahren. Leider gab es in dieser Richtung keine Neuigkeiten zu erfahren.

Als der Vortrag des Bothaners geendet hatte trug Allegious seinem Berater auf, weiter an den genannten Themen dran zu bleiben. Auch sollte er die Anhänger des Noghri überprüfen. Solche Art Schnüffler lebten sicher gefährlich, überlegte Jolina. Kaum auszudenken, wenn ein Sith dahinter kam, dass er bespitzelt wurde.

Dann wandte Allegious das Wort an seine Schülerin. Doch was sie vernahm gefiel ihr gar nicht.
Wieso sollte sie jetzt plötzlich den Babysitter für den Bothaner spielen? Das war nicht fair! So lang war sie von Allegious getrennt und nun, da sie endlich wieder vereint waren, sollte sie auf einen seiner dämlichen Berater aufpassen. Sie kannte Arith ja nicht einmal richtig, wer war diese neue ?rechte Hand? überhaupt? Wut wallte in der Apprentice auf und suchte ein Opfer. Einige Schaltkreise ihres Droiden versagten knackend als Jolina ihr Ventil schließlich gefunden hatte.


?Wie ihr wünscht, mein Meister!?

Merklich widerwillig nahm sie den Auftrag an. Es gab sowieso nichts, was sie ihrem Vater ausschlagen würde. Jetzt hieß es ruhig zu bleiben. Ihr Meister hatte gute Gründe seinen Berater schützen zu lassen. Immerhin musste der Executor auf der Hut sein und auch seine Getreuen im Auge behalten. Auf Jolina konnte er sich verlassen, deshalb hatte er sie gewiss zu sich rufen lassen. Nur ihr konnte er vollauf vertrauen. Recht hatte der Noghri auch damit, dass sich Jolina mehr über die Geschehnisse im Orden informieren musste. Wer war Feind und wer Freund? Niemand der niederen Sith im Orden konnte sicher sein nicht einem Verräter gegenüber zu stehen. Selbst Ilumina, die erste Schülerin ihres Vaters hatte ihn also verraten. Welch unrühmliche Tendenz. Aber Jolina würde ihn stolz machen, wie es nur eine Tochter vermochte.

Xaragon jedenfalls sollte in der Zwischenzeit hier im Orden unterrichtet werden. Es gefiel Jolina nicht, dass er ihrer Kontrolle entzogen werden sollte, aber auch hier wog das Wort Allegious mehr als ihre eigenen Bedenken. Vielleicht konnte er ja hier Dinge lernen, die seine Meisterin ihm nicht selbst beibringen konnte. Eine letzte Warnung noch hatte sie für ihren Schüler, ehe dieser den Saal verließ.


?Enttäusche mich nicht Xaragon!?

Jolina verbeugte sich vor ihrem Vater und schloss zu dem Bothaner auf, der eigene Befehle bekommen hatte. Es würde nicht leicht sein dem Executor die gewünschten Informationen zu liefern. Genauso wenig würde es einfach werden die Sicherheit dieses Schnüfflers zu garantieren. Vor Jolina lag eine Menge Arbeit.



[Bastion ? Sithorden - Thronsaal -Allegious, Arith, Jolina & Servulus]
 
:: Bastion :: kleiner Saal :: mit Knell und Salassar ::

Eine Welle der Macht erfaßte ihn und schleuderte ihn gegen die Wand. Er spürte nicht sehr viel Schmerz. Dann schwebte er zurück in die Mitte und blickte dem Wächter in die Augen. Er guckte ih unverwandt an, bis ihn eine Ohrfeige traf. Er war erstaunt darüber, wie stark sie war. Doch das verschlimmerte die Schmerzen nur geringfügig. Seine Augen strahlten Kälte und Kühnheit auf. Er hatte nicht vor zu sterben, und auch nicht aufzugeben. Er wusste, das sein Blaster ihm gegen die Macht nichts nützen würde. Das hatte er auf Bastion schon gesehen. Also zog er es gar nicht in Anbetracht, überhaupt nur einen finger zu krmmen und die Hand in Richtung Blaster zu bewegen. Er wartete. Er hatte auf gelernt, das Geduld eine Tugend war, in der man sich üben musste, und die wenige besaßen. Also übte er.

:: Bastion :: kleiner Saal :: mit Knell und Salassar ::
 
Bastion-Sith-Orden-vor dem Thronsaal-Syntal Nees, Royal Guards

Es war so weit. Syntal Nees, Special Agent des Imperialen Geheimdienstes und sonst eigentlich ein Mensch, den selbst konzentriertes Blasterfeuer nicht aus der Ruhe brachte, bemühte sich, seine Unruhe unter Kontrolle zu bekommen. Es war wenig schändliches an dieser Emotion-die Aussicht, Darth Allegious gegenüberzutreten, hatte schon ganz andere Wesen zum Zittern gebracht-, aber dennoch empfand sie die Corellianer als störend und atmete mehrmals ein und aus, um die Gelassenheit wiederzuerlangen, die ihm sonst innewohnte. Der Spion lächelte abwesend, als er im Geiste nochmal seinen Auftrag durchging. Es war immer nützlich, die Abläufe noch einmal zu visualisieren...er erinnerte sich noch gut daran, wie er stundenlang die Visage dieses Gotal-Waffenschmugglers studiert hatte, den er letztes Jahr erledigt hatte. Hm. Das Gesicht war ihm schließlich sogar in seinen Träumen erschienen. Widerlich.

Aber das hier war etwas anderes. Hier ging es nicht um einen dreckigen Schmuggler oder eine Gruppe Rebellensympathisanten, nein hier ging es um Darth Allegious, einen Sith....und einen verflucht mächtigen noch dazu. Vielleicht sogar um den zukünftigen Imperator. Was wiederum das Interesse seiner Vorgesetzten an diesem Noghri erklärte. Offiziell war er hier, um den Executor über Moff Ardus Wessel zu unterrichten...jemanden, der die Aufmerksamkeit des Sith wert war. Aber wie so oft im Leben trügte der erste Eindruck oft. Seine wahre Aufgabe ging weitaus weiter und war weitaus gefährlicher. Syntal Nees war hier, um ihn auszuspionieren...und er hatte kein gutes Gefühl bei der Sache. Natürlich war ihm klar, warum der IGD diese Informationen wollte...man konnte schließlich nicht einfach nichts über die Pläne eines Wesens wissen, dass möglicherweise einmal auf dem Thron von Bastion sitzen würde und der jetzt bereits de facto das Imperium beherrschte. Aber dennoch...Syntal wusste, welcher Ruf dem Noghri voreilte....ein weiterer Grund, mehr über ihn herauszufinden. Was sollte schon groß passieren ? Allegious würde ihn bestimmt nicht durchschauen. Er war schließlich kein Anfänger in diesem Geschäft.

Mit neuer Zuversicht straffte Syntal seine hagere Gestalt in der schwarzen, markierungs-und rangabzeichenlosen imperialen Uniform, die er trug, und beschleunigte mit neuer Zuversicht seine Schritte durch die dunklen Gänge des Sithordens. Der Agent störte sich nicht am düsterem Ambiente seiner Umgebung. Wenn man schon ein paar mal in den unteren Gegenden von Coruscant unterwegs gewesen war schreckte einen so schnell nichts mehr ab. Dennoch suchten die Augen des Mannes sorgfältig die Umgebung ab, man konnte nie wissen, wer einem vielleicht folgte. Und hier, im Tempel einer Gruppe von geborenen Intriganten, hatten bestimmt sogar die Wände Augen und Ohren. Regel Nr.1 für einen Agenten, egal welcher Regierung: Immer die Umgebung im Auge behalten und stets aufmerksam sein, selbst wenn man sich noch so sicher fühlt.Es gab genug allzu sorglose Exemplare, die man zu Hause nach Dienstende erschossen hatte, nur weil sie geglaubt hatten...War ihm auch egal. Ihm würde so etwas bestimmt nicht passieren.

Er war da. Die unheilverkündenden Tore des Thronsaals wölbten sich vor ihm in die Höhe, und die rotgepanzerten Gestalten der Royal Guards standen schweigend bereit, ihren Herrn zu beschützen. Das Pochen im Kopf des Agenten wurde stärker, und er fühlte sich wie ein Ertrinkender im dunklen Wasser. Die ganze Luft schein pure Dunkelheit zu atmen, und nur mühsam schüttelte der Spion das unangenehme Gefühl ab. Die Wachen reagierten schnell...er war kaum in Sichtweite, als sie sich aus dem Schatten lösten und auf den Eindringling in ihre wohlgeordnete Welt aus Disziplin und Hingabe aufmerksam wurden. Syntal nahm die Ident-Karte heraus, die ihm übergeben worden war, zusammen mit der schriftlichen Bestätigung seines Besuches. Worte waren nicht notwendig. In bedrückenden Schweigen wurde er untersucht. Verschärfte Waffenkontrolle, Iriskontrolle, erneute Bestätigung der Erlaubnis...die Wachen waren misstrauisch. Kein Wunder. Solange dieser Menari noch nicht gefangen oder getötet worden war, würden die Royal Guards wohl kaum ein Auge zutun. Vielleicht war es auch einfach die Tatsache, dass er zum Geheimdienst gehörte. Leute des IGD lösten naturgemäß zunächst einmal Misstrauen bei den anderen imperialen Organisationen aus. Stumm und stoisch ließ er die Untersuchung über sich ergehen.

Natürlich fanden die Wachen nichts. Es gab auch nichts zu finden. Er war einzig und allein mit einem Datenblock bewaffnet, und den hatten die Gardisten bereits beinah auseinander gebaut. Waffen waren hier nicht nötig. Er war schließlich hier, um Informationen zu sammeln, nicht, um ein Attentat durchzuführen. Syntal war bestimmt nicht so dumm, unnötiges Misstrauen zu provozieren und seine Deckung auffliegen zu lassen. Er erfüllte seine Aufgabe am besten, indem er schlicht und ergreifend das tat, was er am besten konnte: Andere Lebewesen täuschen. Es war garnicht so schwer. Man musste dem jeweiligem Wesen einfach ein Bild vorgaukeln, das wunderbar einfach und unkompliziert war. Niemand würde es hinterfragen. Und Syntal war entschlossen, seine Rolle zu spielen. Seine Karriere würde einen ordentlichen Schub erhalten, wenn er das hier erfolgreich erledigen.

Endlich waren die Wachen zufrieden und ließen ihn passieren, während sich die Türen des Thronsaals öffneten. Wie der Schlund eines Drachen, dachte Syntal, schob den Gedanken aber rasch wieder zur Seite, und betrat mit zackigen, aber respektvollen Schritten den Thronsaal, das Allerheiligste dieses Gebäudes. Die Gestalt, die auf dem Thron saß, führte allerdings dazu, dass er seine Schritte beinah instinktiv verlangsamte. Syntal schluckte. Er wusste, wie Darth Allegious aussah, aber ihn hier so, leibhaftig zu sehen und den Druck zu spüren, den seine Präsenz ausübte...Er wurde bemerkt. Syntal spürte es mehr, als dass er es sah, und so verneigte er sich rasch, aber nicht ohne eine gewisse Geschmeidigkeit. Manchmal brauchte man mehr als Blaster und Folterinstrumente, um an etwas zu gelangen, dass man wollte.


"Lord Allegious."

Grüßte der Spion höflich, sehr sorgfältig einen unverfänglich-respektvollen Tonfall und Gesichtsausdruck wählend. Er sollte am besten gleich zur Sache kommen. Mächtige Wesen waren meist ebenso ungeduldig wie arrogant, und man musste ihnen schnell einen guten Grund für die Störung liefern, ohne hastig und dammit schwach zu wirken.
Syntal sprach frei, er kannte den Inhalt des Datenblocks mit Leichtigkeit auswendig. Er würde sich bestimmt nicht die Blöße geben und nachsehen müssen. Der Datenblock war eher für Allegious bestimmt, damit der Sith die Informationen in Ruhe nocheinmal studieren konnte.


"Der Imperiale Geheimdienst hat mich beauftragt, Euch vitale Informationen über eine für das Imperium äußerst wichtige Entwicklung zu überbringen. Um unnötige...Komplikationen zu vermeiden wurde entschieden, dies nicht über die offiziellen Kanäle zu tun. Außerdem soll dies dem Willen des Geheimdienstes zur besseren Zusammenarbeit Ausdruck verleihen."

Betete Syntal die Standarderklärung eines jeden imperialen Agenten herunter. Er bemühte sich, dem Sith nicht direkt in die Augen zu sehen, sondern blickte stattdessen starr nach vorne, die Hände hinter dem Rücken verschränkt, eine beinah militärische Haltung. Der Spion räusperte sich und verlagerte die Haltung ein wenig nach links. Was jetzt kam, würde dem Sith bestimmt nicht erfreuen...

"Vor zwei Standardtagen hat einer unserer Agenten, der im persönlichen Stab von Moff Ardus Wessel tätig ist, uns einen wichtigen Bericht über die Tätigkeiten dieses Mannes übermittelt. Ich möchte betonen, dass dieser Maulwurf als absolut glaubwürdig eingestuft wurde und in der Vergangenheit bereits mehr als 22 zutrefende Berichte geliefert hat. Dem Bericht zufolge hat Moff Wessel mehrere Versuche unternommen, mit Vertretern der Republik in Kontakt zu treten und ihnen Informationen zu übermitteln. Unser Mann war leider nicht in der Lage, herauszufinden, was genau der Moff plant und ob er erfolgreich war...aber allein schon der Versuch stellt ein schwerwiegendes Vergehen dar und gibt zu der Annahme anlass, dass Moff Wessel ein Verräter ist. Nach Eingang des Berichts haben wir selbstverständlich mit Planungen begonnen, dieses...Problem zu lösen und unseren Agenten angewiesen, Wessel genau im Auge zu behalten."

Syntal schwieg und wartete einen Augenblick auf die Eruption von Zorn, die sicherlich gleich erfolgen würde...doch es kam nichts. Noch einen Moment...

"Meine Vorgesetzten und ich hielten es für absolut notwenig, Euch über diese Situation zu unterrichten, Lord Allegious, und der Geheimdienst hat mich beauftragt, allle wichtigen Berichte an Euch zu übermitteln und über die aktuelle Situation auf dem Laufenden zu halten. Als Verbindungsmann zum IGD werde ich, wenn Mylord befiehlt, Eure Befehle übermitteln und ihre korrekte Ausführung in Eurem Sinne überwachen. Auf diesem Datenblock hier befinden sich alle Informatonen bezüglich Wessel, inklusive einer psychologischen Beurteilung, einer Biografie, Auflistungen sämtlicher Aussgaben während seiner Zeit als Moff und davor, Familienstand und die Berichte unseres Agenten. Wir wissen "alles" über diesen Mann".

Syntal hoffte, dass diese geballte Flut an Informationen, Anbiederung und Respektbekundungen den Sith milde stimmen würde, damit er seinen Auftrag beginnen konnte. Seinen "wahren" Auftrag.

Bastion-Sith-Orden-Thronsaal-Allegious, Syntal Nees
 
Bastion/ Center/ imperialer Komplex/ Flotten HQ/ Büro des Sektoradmirals/ Seifo, Frey, Ramirez, Admiral Banjeer

Das Frey zum Captain befördert werden sollte machte ihn völlig perplex. Er hatte erwartet, vielleicht eine Auszeichnung oder einen besonderen vermerk in den Akten zu bekommen, aber Captain? Nicht dass er sich darüber nicht freuen würde, nein, er freute sich unglaublich, doch es kam so überraschend. Bevor Frey seinen Dank aussprechen konnte, trat der Admiral hinter seinem Schreibtisch hervor und heftete ihm das neue Zeichen an die Uniform. Dann entließ er sie.
Alle drei salutierten, Captain Dias und Frey mit einem kaum vernehmbaren lächeln auf dem Gesicht, und verließen anschließend den Raum.
Vor dem Büro herrschte immernoch das übliche Treiben der Offiziere, die hin und her hasteten und mit Datapads in den Händen von Schreibtisch zu Schreibtisch rannten.


"Captain, Commander, warten Sie nicht auf mich. Ich muss mich ausruhen und kann keinen Schritt mehr laufen. Ich wünsche Ihnen beiden viel Glück. Achja... Wir bleiben wegen den Piraten in Verbindung oder? Gut. Auf wiedersehn."

Frey fragte einen der Offiziere nach einem Stuhl, der ihm sofort gebracht wurde. Erschöpft ließ er sich darauf nieder, zückte sein Datapad und schrieb eine Nachricht an seine verlobte, Mary.

Hallo Mary
Ich bin gerade auf Bastion, da mein Schiff von Piraten angegriffen wurde und dingend eine Reparatur benötigt. Mach dir aber deswegen bitte keine Sorgen, mir geht es gut. Ich hoffe, dass du ebenfalls wohl auf bist? Ich werde versuchen, wieder nach Corellia zu kommen, damit ich dich besuchen kann. Vielleicht schon sehr bald, da ich nicht weis, wie lange die Reparaturen an der Starcraft brauchen werden.

Liebe Grüße,
dein Frey


Bastion/ Center/ imperialer Komplex/ Flotten HQ/ Frey
 
Bastion- Sith-Orden - Thronsaal - Allegious

Er hatte gewußt, dass jemand kommen würde. Es war nur eine Frage der Zeit gewesen. Er war bis dato nur recht erstaunt gewesen, dass es niemand so wirklich versucht hatte. Die Flotte hatte vage Versuche unternommen und das auch eher auf Allegious Bemühen hin als auf das eigene. Vielleicht glaubte die Flotte, das Militär in seiner Gesamtheit wirklich, es sei stark genug, sich aus diesem Konflikt dererlei herauszuhalten, dass sie die Wahl und das Recht haben würden einen Kandidaten für den Thron zu stellen. Doch da irrten sie. Nereus wußte vieles, aber weder wußte er, dass Allegious es war, der ihn versucht hatte zu ermoden, noch dass es keine Möglichkeit, keine Aussicht auf eigene Pläne in diesem Krieg gab. Der Krieg war sein Werk, seine Farce um sich als Retter des Imperiums darzustellen und sich damit letzten Endes auf den Thron zu hieven. Der Geheimdienst hatte sich lange Zeit zurückgehalten wie es schien. Man hatte garnicht mehr wirklich an seine Existenz geglaubt so tief hatte er sich in die Winkel seiner Bürokratie zurückgezogen. Aber er war da. Die Berichte bewiesen es. Und er war effizienter denn je. Es gab genug zu tun, nicht nur die äußeren Grenzen waren gefährdet sondern die inneren warenes auch. Jeder konnte, aus entsprechendem Blickwinkel betrachtet ein Verräter sein und der IGD wollte auf keinen Fall riskieren auf der Seite des Verlierers zu stehen, deshalb also hatte er eine unscheinbare Aktivität zu tage gelegt wie man nie gesehen hatte.

Allegious hatte von dem Mann der nun vor ihm stand noch nie etwas gehört, wie auch, wenn er ein Bediensteter des Geheimdienstes war. Aber das war auch nicht wichtig. Der Executor legte die Berichte beiseite und lauschte den Ausführungen des Mannes. Dabei bemerkte er auf Anhieb zwei Dinge. Zum einen, war der Mann vor ihm latent machtemüfänglich. Das in einer äußerst armseligen Version, aber immerhin besaß er die Begabung, welche sich Billionen von Lebewesen für immer verschließen würde. Dies würde zumindest hervorheben, dass er wahrscheinlich eine makellose Akte tragen würde. In seinem Lebenslauf gab es keine Fehler, keine Lücken und keine Auffälligkeiten außer seiner Beispiellosigkeiten, dessen war Allegious sich sicher. Hätte der Mann einen anderen Weg eingeschlagen so wäre er vielleicht einer der Guards geworden. Doch die Macht hatte anderes mit ihm vor. Nein, Allegious hatte etwas anderes mit ihm vor. Das führte ihn zu dem anderen Punkt. Nees log. Er sagte zwar durchaus die Wahrheit was diesen "Wessel" betraf, aber dahinter steckte eine ganz andere Absicht. Syntal war ungeübt im Verbergen seiner Gefühle und war deshalb zu lesen wie ein offenes Buch, auch wenn er seine Absichten äußerlich perfekt verbarg, kein Zucken der Augenbraue, keine Mimik verriet ihm, dafür aber seine Gefühle.

Ein Grinsen stahl sich auf Allegious Lippen, teilweise durchdrungen von Metall, aber immerhin gab die künstliche Haut darüber dem ganzen wieder ein erhebliches Stück Autentitizität zurück. Syntal wollte also ein Spielchen spielen, dann würde der kleine Syntal auch sein Spielchen bekommen. Es bedurfte nur wenig Zeit hinter Syntals eigentliches Anliegen zu kommen. Und dann... Doch bis dahin würde er einfach den nichts-wissenden Interessierten spielen. Zumal die Informationen die Syntal verwies in der Tat nicht ohne Interesse waren.

Ardus Wessel. Ein bis dato makelloser Mann. Aber wie so oft fielen solche die am tadellosesten erschienen am schnellsten. Bei diesem Blick wanderte sein Blick nochmal kurz zu Syntal über das Datapad hinweg ehe er seine Augen wieder auf selbigem ruhen ließ. Zum welchem Zweck ersuchte Wessel, die Republik zu kontaktieren wenn nicht aus Gründen des Verrates. Und wenn Wessel verriet war es dann nicht möglich, das andere seinem Beispiel folgen würden? Dann würde sein Imperium schnell schrumpfen. Ein Beispiel, das keines werden durfte. Und, da war noch etwas viel Interessanteres an dem Umstand, dass der Moff versuchte Kontakt zum Feind herzustellen: Es ergab sich wohlmöglich der interessante Umstand das Schicksal in die Richtung zu beeinflußen, dass Allegious seinen Vorteil aus dieser Situation ziehen konnte und wohlmöglich mehrere Feinde auf einen Schlag vernichten konnte. Und seine Macht würde erneut steigen. Eine Rebellion ohne Führung. Ohne Leitung... würde in sich selber zusammenbrechen... und Allegious brauchte die reifen Früchte seiner Arbeit nur noch pflücken, ganz ohne Mühe, als ob sie ihm in die Hand fielen...

Allegious legte dasDatapad beiseite. Sein Blick fixierte Syntal. Seine Augen schienen sich förmlich durch seine Stirn zu bohren. Mit der Macht begann er mit der Angst des Mannes die deutlich wahrnehmbar unter der Oberfläche brodelte aufzupeitschen. Der Lord genoß dieses erhebende Gefühl sichtlich. Das war die Macht, das war sein Schicksal. Sein eigens geschaffenes. Als er sich sicher war, lange genug die Gefühle des Mannes aufgewühlt zu haben um ihn eventuell zu Fehlern aus purer Verzweiflung heraus zu treiben begann er sich mit der ganzen Gewalt und Macht seines Stimmorgans an ihn zu wenden. Die Stimme halte von den Wänden des Thronsaales wider und verlieh der Stimme einen Klang wie er ihn nicht besser hätte mittels der Mechanik oder der Macht reproduzieren können.


Nun, Agent Nees. Interessante Informationen habt ihr mir gebracht. Doch ich frage mich warum sich der Geheimdienst an mich wendet? Wenn ihr doch schon dabei seid diese Problematik zu lösen, so solltet ihr doch auch ohne mich in der Lage sein, dieses Unterfangen von Wessel zu lösen? Oder is das ein sporadisches Ersuchen um meine Gunst in diesem Krieg, wenn Janem verlieren verloren hat? Wisset, nichts wird mehr so sein, wie es war wenn ich erst meine Rechtmäßigkeit zementiert habe. Auch der IGD wird eine neue Zeit erleben. Ganz besonders der IGD.

Aber wenn ihr schon einmal hier seid, Agent, werde ich euch sagen was ihr tun werdet. Ihr werdet Wessel im Auge behalten. Und dafür sorgen... dass seine Versuche Kontakt zu den Rebellen Erfolg haben. Aber hört die Verbindung ab. Und teilt mir unverzüglich mit, was und worüber gesprochen wurde. Und, Agent? Ich habe euch im Auge. Auch euer Leben ist nicht mehr das, was es noch bis vor Kurzem war. Diese Zeit ist jetzt vorbei...


Allegious lehnte sich jetzt nach hinten, bis sein Rücken die Lehne traf. Er war gespannt auf die Reaktion des Mannes...

Bastion - Sith-Orden - Thronsaal - Allegious, Nees
 
[Bastion | Sithorden | Thronsaal] Arith, Allegious, Jolina, Xaragorn, Servulus

Obwohl es Arbeit für ihn bedeutete – vermutlich nicht zu wenig- empfand Arith es als positiv, dass Darth Allegious nach einem Namen verlangte. Immerhin schienen seine Informationen brauchbar. Natürlich. Nicht, dass er etwas Anderes erwartet hatte.
Den Namen Azgeth Myrial prägte sich der – wohl ehemalige – Minister Bothawuis fest ins Gedächtnis ein, sodass er ihn bei Zeiten wieder abrufen können würde.
Allerdings gab es neben der Informationsbeschaffung noch einige andere Dinge zu regeln, beispielsweise den Umzug nach Bastion. Bislang bewohnte Arith eines der Nobelhotels nahe des Stadtzentrums von Ravelin – für seine Einkommensklasse nicht der Rede wert.

Noch während der mächtige Sith mit seinem ‚Kind’ - als welches er die junge Frau skurriler Weise bezeichnete – sprach, wanderte eine Augenbraue des Bothaners langsam nach oben.
Jegliche direkte und indirekte Informationen die Relation der beiden betreffend speicherte er ab. Eine durchaus interessante Verbindung, wie er zugeben musste. Zum jetzigen Zeitpunkt war es schlicht unmöglich zu sagen, wie die beiden tatsächlich zueinander standen. Arith kannte weder Jolina noch Allegious gut genug, um derartige Einsätzungen unternehmen zu können. Dennoch, er würde daran arbeiten. Die Zeit drängte nicht.

Dass der Inquisitor – über den Rang des Noghri hatte sich Arith in der Tat schlau machen können - ihn als seine ‚rechte Hand’ bezeichnete, stufte er als positiv ein. Vielleicht, das war durchaus möglich, handelte es sich lediglich um eine Fassade. Die unterschwellige Angst davor, dass Darth Allegious ihn – Arith – in absehbarer Zeit wie einen verbrauchten Gegenstand entsorgen würde, wollte nicht vergehen. Doch, das hoffte Arith jedenfalls, sie würde verschwinden, je länger er hier verweilte und ihm direkt oder indirekt das Gegenteil bewiesen wurde.
Auch wenn Allegious ihn über alle anderen Sith stellte, was mochte dabei herauskommen, wenn der Teufel den Himmel versprach …?

Allerdings ließ sich nicht abstreiten, dass es überaus hilfreich sein konnte, gleich von einer Sith bewacht zu werden. Zudem noch eine Frau, welche dem dunklen Noghri derart verfallen zu sein schien, wie diese. Kind. Nun gut… Was dahinter stand, wollte Arith vermutlich gar nicht in allen Einzelheiten wissen.


„Ich werde mich um die gewünschten Informationen kümmern.“


Nachdem alles gesagt worden war, verließen Arith und Jolina den Raum. Gemeinsam folgten sie einem der Gänge.
Da Arith allerdings durch Geheimwege in den Thronsaal geführt worden war und sich ansonsten selbstredend nicht im Tempel auskannte, wandte er sich an die junge Sith, die von nun an für eine Weile seine Begleitung darstellte.


„Nun, zu allererst würde ich es vorziehen, zu meinem Appartment zurück zu kehren. Wie Ihr gehört habt, gibt es Angelegenheiten zu regeln. Von dort aus habe ich initial die besten Möglichkeiten,“

begann der Gestaltwandler, während er neben Jolina ging.
Ob sie von seiner eigentlichen Rasse wusste? Mit Sicherheit nicht. Darth Allegious war jemand, der immer nur dann einen Trumpf ausspielte, wenn er es als notwenig erwachtete – und die Fähigkeit zur Gestaltwandlung konnte durchaus ein solcher sein, obgleich ein machtbegabtes Wesen es wahrscheinlich besser wusste. Doch gab es genügend andere Wesen in mehr oder minder hohen Positionen. Solche, die ihren Augen trauten und nur ihren Augen. Solche, die Arith schon mehrfach durch das Wechseln seiner Erscheinung an der Nase herum geführt und für seine Pläne eingespannt hatte und es auch weiterhin so handhaben würde. Vermutlich sogar für den verfallenen Noghri. Allerdings nur, wenn er sich dabei nicht um Kopf und Kragen brachte. Die Feindschaft eines oder mehrerer mächtiger Wesen würde er ungeschützt sicherlich nicht so direkt auf sich ziehen.


"Wenn Ihr mich also aus dem Tempel geleiten würdet, wäre ich Euch sehr verbunden."

[Bastion | Sithorden | Gang nahe dem Thronsaal] Arith, Jolina
 
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Bastion-Sith-Orden-Thronsaal-Allegious, Syntal Nees

Es lief gut...oder lief es nicht gut ? Syntal war sich unsicher, was er von der Situation halten sollte, und dies steigerte seine Unruhe nur umso mehr. Er mochte keine Unklarheit, auch wenn es im Geheimdienstleben meist nur so davon wimmelte. Klare, einfache Situationen war so selten... Aber er war hier, war dort, wo seine Vorgesetzten ihn haben wollten, in der richtigen Position. Nicht zu vergessen, dass der Sith ihn nicht in einem der Wutanfälle, für die sein....Orden so berüchtigt war, getötet hatte. Syntal kannte die Geschichten und Gerüchte, die in den Armeekreisen kursierten, und er wusste, dass ein großer Teil von ihnen durchaus auf Tatsachen beruhte. Dennoch, diese Mission gefiel ihm immer weniger. Er war hier, im Zentrum der Macht, und den Launen eines Wesens ausgesetzt, das ihn jederzeit mit einem einzigen Gedanken aus der Galaxis tilgen konnte. Es gab bestimmt angenehmere Dinge, die man sich vorstellen konnte. Aber es war sein Job. Er wurde hierfür bezahlt, durfte zumindest einen Fetzen dieser Macht in den Händen halten...und Syntal war kein Mann, der sich eine solch gute Gelegenheit entgehen ließ, auf der Karriereleiter weiter nach oben zu klettern. Dafür ging er auch gerne dieses Risiko in Kauf., auch wenn er sich fragte, ober Allegious nicht schon bald Verdacht schöpfen würde. Der Geheimdienst hatte sich lange im Schatten der anderen imperialen Organisationen verborgen-manche hatten ihn sogar schon für tot gehalten-und Syntal schätzte den Sith für klug genug ein, sich über diese plötzliche Kontaktaufnahme zu wundern, auch wenn es einen noch so wichtigen Grund dafür geben mochte. Sith wurden nicht mächtig, indem sie großartig Vertrauen verschenkten.

Aber hier...hier gab es keinen Grund für Misstrauen oder Verdacht. Syntal war überzeugt, seine Rolle gut zu spielen, auch wenn die Furcht vor Entdeckung noch immer an den Rändern seines Bewusstseins nagte. Es war wohl einfach die schier erdrückende Präsenz des Noghri, die sich mit ihrem unbarmherzigem Gewicht über alles legte und ihn zu zerquetschen drohte. Was wusste Allegious bereits über ihn ? Hatte er ihn bereits mit jener obskuren Macht untersucht, die die Sith besaßen ? Das Gefühl, dass jemand seine Gedanken wie eine unverschlüsselte Nachricht lesen konnte trieb den Agenten, der auf seine Fähigkeiten zur Verstellung so stolz war, beinah zur Weißglut. Was brachte einem die jahrelange Ausbildung und erfolgreiche Arbeit beim Geheimdienst, wenn man so leicht durchschaut werden konnte ? Nein, nein, nein ! Nicht daran denken ! Ruhig bleiben und an unverdächtige Dinge denken. Syntal zwang seine Gedanken ganz auf die Berichte über Moff Wessel fixiert zu sei und die "andere" Aufgabe so weit wie möglich ausblenden. Ein alter Trick, aber vielleicht half es auch hier.

Dennoch, trotz seiner Versuche, dem Sith nichts von sich zu verraten, wurde Syntal das Gefühl nicht los, dass Allegious bereits mehr über ihn wusste, als gut war. Der Spion hatte mit der Zeit gelernt, seinem sechstem Sinn zu vertrauen, und dort schlugen bereits alle Alarmglocken. Wie zum Beweis und als ob der Noghri seine Versuche bemerkt hatte, stahl sich ein im Halbdunkeln nur umso schrecklicheres Grinsen über die Fratze der Gestalt auf dem Thron. Syntal schauderte und wandte seinen Blick wieder ab, aber das ungute Gefühl wollte und wollte einfach nicht verschwinden. Verflucht, er war hier nervöser als bei seinem ersten Einsatz bei CorSec ! Syntal wartete unbehaglich darauf, dass der Executor mit seinen Gedankengängen zu Ende kam. Bestimmt Absicht, um ihn noch weiter zu zermürben. Das Gefühl der Unruhe wurde stärker. Syntals spürte, wie sich winzige Haare auf seiner Haut aufrichteten und sich sein ganzer Körper anspannte, während sein mangels Mütze gut zu sehendes schwarzes Haar auf seinem Kopf zu brennen schien. Der imperiale Agent wand sich förmlich unter dem ihm unerklärlichen Druck, bewahrte aber tapfer Haltung und gab äußerlich nichts zu erkennen, das ihn verraten hätte.

Dennoch konnte er es nicht vermeiden, zusammen zu zucken, als der Noghri ihn mit einem Blick, der sich in sein innerstes zu fressen schien, ansah, und die Stimme des Cyborgs in dem dunklem Raum ehrfurchtheißend erklang. Das war bestimmt nur ein Vorgeschmack. Aufmerksam hörte Syntal den Worten zu, froh, etwas zu haben, auf dass er sich konzentrieren und stürzen konnte. Der Druck schien nachzulassen, war noch immer da, doch erlaubte der Agent sich einen Atemzug frischer Luft. Besser. Viel besser. Wenn der Executor bereits ausreichend mit Wessel beschäftigt war...Nein, war er nicht. Syntal hatte damit gerechnet, und so war er nicht enttäuscht, aber doch ein wenig verärgert darüber, dass der Noghri so misstrauisch war. Derart explizit hatten ihn seine Vorgesetzten nicht vorgewarnt, dachte er säuerlich. Wenigstens war er gut vorbereitet...Einen Moment lang zögerte der Spion mit seiner Antwort, lang genug, damit er hektisch wirkte, und kurz genug, damit es glaubwürdig klang.


"Euer Vertrauen in unsere Arbeit ehrt uns, Mylord."

Erwiederte Syntal respektvoll, mit der sorgfältig berechneten Bescheidenheit, die er im Umgang mit höherrangigen auch sonst an den Tag legte.

"Selbstverständlich wäre ich...ich meine, der Geheimdienst, in der Lage, dieses "Problem" umgehend zu lösen. Allerdings halten wir es nur für gerecht, wenn Ihr über unsere Schritte jederzeit informiert seid. So kann beiden Seiten mehr...Rechnung getragen werden, und der IGD ist stets an einem gutem Verhältnis zum Dunklen Orden und seinem...ähm... Anführer interessiert. Eure Gunst ist uns lediglich Belohnung für unsere aufopferungsvolle Arbeit und kann daher auch nur über die erfolgreiche Sicherung des Imperiums erfolgen, nicht nur durch einen einfachen Informationsaustausch, wenn Ihr diese Zuspitzung erlaubt, Mylord. Wir würden uns geehrt fühlen, wenn Ihr in Zukunft dem IGD weiterhin vertrauensvoll die Sicherheit aller imperialer Bürger anvertrauen würdet."

Meine Güte, das klang ja wie eines dieser unsäglichen Propagandaholos, die tag ein, tag aus, auf allen Kanälen liefen. Syntal war keiner dieser Fanatiker, die jedes Wort für bare Münze nahmen. Ja, ja, dass Imperium war die bestmöglichste Regierung, aber viel wichtiger war: Das Imperium zahlte gut, das Imperium bot Aufstiegschancen und Macht, und vorallem scherte sich das Imperium wenig um so lächerliche Dinge wie Gesetze, die seine Arbeit behinderten. Der Spion konnte schalten und walten, wie er wollte, und das tun was er für nötig hielt. Bei der Republik würde er nie arbeiten, so viel stand fest. Deren Agenten durften einen Gefangenen ja kaum anfassen und mussten ihm erst ausführlich seine Rechte vorlesen. Hm. Kein Wunder, dass der Krieg so gut wie vorbei war. Aber bevor er sich allzu tief in derartigen Überlegungen verstrickte kehrte Syntal ins hier und jetzt zurück und stand dem Sith weiter so ruhig und unverfänglich wie möglich Rede und Antwort. Was sollte das heißen, sein Leben war nicht mehr das, was es einmal war ? Die Art, wie der Noghri das sagte....Nein, bestimmt nur ein weiterer Versuch, ihn aus der Reserve zu locken.

"Ich...fühle mich geehrt."

Formulierte er schließlich, ihm war noch immer etwas seltsam dabei zu Mute. Was hatte dieser Sith mit ihm vor ? Was geschah hier ? Er musste sich jetzt konzentrieren und denn nächsten Schritt einleiten.

"Es wird geschehen, wie Ihr befehlt, Lord Allegious. Ich werde unseren Agenten dort anweisen, ein genaues Gesprächsprotokoll zu erstellen und es schnellstmöglich hierher zu senden...auf einem sicherem Kanal, versteht sich. Ich habe hier als Geste unseres guten Willens..."

Syntal nahm ein zweites Datenpad hervor, dass er eigentlich lieber nicht übergeben hätte.

"....eine Liste aller uns bekannten Angehörigen der Republik, mit denen Wessel in Kontakt getreten sein könnte oder in Kontakt treten könnte. Es handelt sich primär um Mitglieder des Diplomatischen Korps, es sind aber auch einige Agenten des republikanischen Geheimdienstes darunter, die wir enttarnen konnten und seitdem zur Informationsbeschaffung überwachen. Jedi sind bedauerlicherweise nicht verzeichnet, da wir nur wenig über ihr aktuellen Operationen wissen."

Jetzt kam der Knackpunkt. Syntal musste dafür sorgen, dass er in Allegious Nähe blieb und möglichst viele seiner Aktivitäten erfahren konnte, aber es musste unverdächtig wirken und einen guten Grund dafür geben, den Allegious akzeptieren konnte, ohne das Gesicht zu verlieren.

"Da zu meiner Aufgabe die bessere Koordinierung zwischen dem IGD und Euch sowie die Übermittelung Eurer Befehle zählt, nahm ich an, dass dies ein guter erster Schritt wäre. Die Sith wissen viel über diese Jedi, und wir könnten eine Art gegenseitigen Informationsaustausch durchführen, von dem wir alle profitieren würden. Ihr liefert Informationen über die Jedi, und wir können dadurch unsere Operationen in diesem Bereich verstärken und endlich Erfolge bei der Jagd auf diese Subjekte erzielen. Natürlich würde dies meine häufige Anwesenheit in Eurer Nähe erforden, um Eure Wünsche schnell und korrekt an die zuständigen Stellen weiterzuleiten..."

Der Köder war ausgeworfen. Syntal war klar, dass er ein gefährliches Spiel spielte, aber er musste um jeden Preis in die nähere Entourage des Sith kommen und odrt auch bleiben, wenn er erfolgreich sein wollte. Wenn....

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~||~ Bastion ~ Sith Orden ~||~ Trainingsraum B ~ Alaine ~||~

Welche Freude ein Trainingskampf doch mit sich bringen konnte. Das Adrenalin schoss durch die Blutbahnen der jungen Sith und ließ ihren Körper zur Seite gleiten. Ihr letzter Gegner für diesen Moment schlug sich für einen Kampfdroiden gut. Seine Einstellungen hatte die Warrior selbst überarbeitet. Sie wollte Kämpfer haben, die würdige Gegner waren, die sie ins Schwitzen brachten. Bisher hatte keine Trainingseinheit aus Droiden dies bewirkt bis jetzt. Sie kosteten Geld, aber dies spielte für Alaine keine Rolle, die nur so darin schwamm wenn sie es wollte, da ihre Hinterlassenschaften Unmengen beinhalteten. Stiefeltern konnten manchmal ihre Vorteile haben. Aber nur manchmal. Die Gedankengänge der Warrior glitten zum Kampf zurück. Ihr Gegner hob seinen Stab und schlug in senkrecht nach unten. Direkt auf ihre Brust zu. Die Warrior erkannte dies, sprang in die Höhe, machte einen Salto und schob ihre beiden Lichtschwerter gegen seinen Stab. Das Kräftemessen hielt nicht lange. Denn der Droide wich aus, machte einen Ausfall und griff erneut an. Diesmal mit mehr wucht und so trieb er die Sith ein Stück zurück. Einschüchtern konnte er sie damit nicht. Im Gegenteil, dies heizte sie noch mehr an. Für diesen Moment des Kampfes konnte sie die restlichen Dinge vergessen und damit auch das Verhalten von Az. Ihr verschwinden und dass diese nicht einmal eine Erklärung dazu abgab. Sie war enttäuscht von ihr. Mehr noch, sie war wütend und bisher hatte nichts geholfen die Schwarzhaarige ausfindig zu machen. So als ob Az es geschafft hätte im Untergrund zu verschwinden. Im Reich der Toten einzugehen. Die Warrior schwang ihre Schwerter herum. Sie wollte diesen Kampf nicht noch länger führen und so setzte sie ihm ein Ende. Der Droide fiel und die Warrior schaltete ihre Waffen ab. Steckte sie zurück an ihren Gürtel und sah sich um. Die Trümmer ihrer Gegner lagen verteilt am Boden. Es hätten genauso gut Menschliche Leichen sein können.

Was als nächstes Geschah erfasste Alaine so unvorbereitet wie es nur sein konnte. Eine Welle erfasste ihren Körper. Eine Welle des Schmerzes und der Pein. Der Schwäche. Was sie spürte ging nicht von ihr aus sondern von jemandem der ihr nahe war. Die Gefühlsregungen waren ihr bekannt und so wusste sie wer litt. Wer sich seinem Kummer hingab. Die Wellen der Gefühle schwappten über und was Alaine zu sehen bekam wenn auch nur in Bruchstücken machten ihr deutlich wie sehr Az litt. Unter welchem Druck sie stand und sie wusste, dass der Wahnsinn ihre Freundin nun völlig überfallen hatte. Schmerzen Krochen durch den Körper der Warrior und sie hielt die Luft an. Empfindungen flackerten auf und verebbten wieder. Az machte Höllenqualen durch. Alaine schloss die Augen. Warum diese Emotionen sie erreichten war fast ein Rätsel und doch keines. War es Absicht dass ihre Freundin ihr diese schickte? Wollte sie dass Alaine litt um sich dann an ihrer Rache zu erfreuen? So tief konnte nicht einmal Az gesunken sein. Was sich in dieser Frau abspielte war alles was sich angestaut hatte. Nun ließ sie dem freien lauf ohne Rücksicht darauf, dass andere es miterleben konnte. Die Bilder zeigten Alaine nicht wo sich die Schwarzhaarige aufhielt, aber wie durch einen Nebel nahm sie vereinzelt Bilder wahr. Sah wie sich ihre Freundin wo festklammerte in der Hoffnung etwas zu finden was man als Waffe gebrauchen konnte. Doch wozu? Um sich selbst zu schaden? Der Vorhang viel und lichtete sich wieder. Kräftige Finger rammten in eine Spiegel und er zersprang. Was die Frau zuvor im Spiegel gesehen hatte, ließ sie nun völlig den Verstand verlieren lassen. Das Glas zersprang. Alaine keuchte. Splitter vergruben sich in der Haut der Leidenden und als ob dies noch nicht genug sei griff ihre Freundin danach und drückte zu. Das Schauspiel nahm keine Ende, denn wie eine Irre machte diese sich über ihr Haar her bis nur noch Reste davon übrig waren. Alaine schloss die Augen. Biss sich auf die Zähne. Doch die Bilder ließen sich nicht vertreiben und so musste sie mit ansehen wie eine Scherbe sich in die Wangen der ansonsten hübschen dunkelhaarigen drückten und diese jene Aufschnitt. Ekel packte Alaine. Az hatte ihren Verstand verloren. Sie verstümmelte sich selbst und würde doch nicht befriedigt werden. Sie musste gefunden werden. Dieses erbärmliche Geschöpf musste aus dem Wahnsinn befreit werden ehe sie vollends darin unterging und nie würde gerettet werden können.

Alaine sank auf den Boden und setzte sich. Ihre Gefühle befanden sich im Aufruhr. Der Schmerz ihrer Freundin hatte sich auf ihren Körper übertragen so als ob Az genau dies gewollt hätte. Die Gedanken der Rothaarigen versuchten nach Az zu greifen. Sie versuchte dieser mit zu teilen, dass das was sie tat nicht helfen würde. Sie versuchte ihr ebenfalls klar zu machen, dass alles was in jenen Momenten geschehen war auch von Alaine erlebt worden war, wenn auch auf einer völlig anderen Ebene. Die Bilder verschwanden und kehrten zurück. Zeigten der Corellianerin eine Frau, die geschunden war. Elendiglich und verlassen. Zerstört und vollkommen leer. Die Jedi mit ihren Lügen hatten ihr keinesfalls geholfen sondern sie in den Abgrund geführt. So tief hätte sie nicht fallen müssen. Nicht so und doch schien dies das Schicksal zu sein welches auf Az gewartet hatte. Wie sehr hatte Alaine gehofft sie davor bewahren zu können und letztlich verstand sie nun, dass Az diejenige war, die dagegen hätte kämpfen müssen. Wenn ein Lebewesen sich aufgab, dann schaffte man es mit keinem Mittel dieses zu Retten. Kooperation war wichtig und Az hatte ihr diese nicht geliefert. Nun war geschehen was eigentlich schon hätte längst geschehen sollen. Es war bloß hinausgezögert worden.

Die Grausamkeiten des Lebens wurden so erneut deutlich. Nichts im Universum geschah ohne Plan. Alles fand seinen Weg. Jeder würde zahlen. Wie blieb im selbst überlassen. Wenn er schwach war würde er scheitern und Az war gescheitert. Sie hatte sich verblenden lassen. War vom Wege abgekommen und hatte nicht hören wollen. Es war eine Schande für solch eine Frau. Eine die sie tragen musste. Die Tragweite dessen was sie sich angetan hatte würde erst noch kommen. Wenn die Psyche sich beruhigt hatte würde das Schreckensbild erneut dafür sorgen, dass eine Welt zusammenbrach. Depressionen würden folgen. Wie weit Az noch abtrieften würde, dies würde sich zeigen. Gesund würde es nicht sein für die Frau allein zu bleiben auf einem Fremden Planeten ohne jegliche Unterstützung und so kehrte die Hoffnung in Alaine zurück dass Az sich bei ihr melden würde. Sie würde wenn schon nicht aus Freundschaft so aber aus Verzweiflung. Der Bruchpunkt eines Lebewesens musste sein Höchstmaß erreichen. Verzweiflung brachte interessante Taten hervor.

Alaine schob das Haar zurück und öffnete die Augen. Die Bilder waren verschwunden. Der Nachgeschmack blieb allerdings noch zurück. Wie tief sie doch gesunken war in ihrer Psyche. Oh Az, so viel leichter hätte sie es haben können, hätte sie sich für den richtigen Weg entschieden. Vielleicht begriff sie endlich, dass ihre Freundin doch Recht gehabt hatte. Vielleicht verstand sie nun endlich, was es hieß zu begreifen und sich im klaren darüber zu sein was es bedeutete die Wahrheit zu erkennen. So viel Leid und unschönes. Wie viel leichter sie es hätte haben können. Alaine bedauerte ihre Freundin. Der Schmerzimpuls, den Az ihr übermittelt hatte verschwand und die Warrior erhob sich langsam. Wieder wurde ihr klar, dass sie Az finden musste und diesmal war sie sich sicher, dass sie es würde. Mit ein wenig Zeit. Diese Zeit würde sie nutzen oh ja! Die Leiden die ihre Freundin durchgemacht hatte kannte Alaine, wenn auch aus einer ganz anderen Sicht. Ähnlich hatte sie sich gefühlt nachdem sie das ungeborene verloren hatte. Zu diesem Zeitpunkt war eine Welt für Alaine untergegangen und es hatte lange gebraucht bis sie sich davon erholt hatte. Selbst jetzt noch litt sie zum Teil darunter. Doch was einmal geschehen war härtete einen genauso gut auch ab. Alaine lebte für das jetzt und nicht für die Vergangenheit die niemand verändern konnte.


~||~ Bastion ~ Sith Orden ~||~ Trainingsraum B ~ Alaine ~||~
 
~||~ Bastion ~ Sith Orden ~||~ Trainingsraum B ~ Alaine ~||~

Alaine schüttelte leicht den Kopf. Welche Gedankengänge ihr durch den Kopf spuckten erstaunte doch immer wieder. Dass Az ihre keine Ruhe ließ war völlig normal, aber langsam ging es zu weit. Sie mochte ihre Freundin sein, aber dies bedeutet nicht, dass sie Tag und Nacht über das nachdenken musste was vorgefallen war. Irgendwann wurde dies auch zu einer Belastung und Az war alt genug um zu wissen was sie tat. Wobei, wenn man es recht betrachtete, war genau dies der Punkt der nicht zutraf. Sie mochte vom alter her älter sein als Alaine, aber in ihrem inneren war sie noch immer nicht völlig herangewachsen. Zumindest in bestimmten Punkten nicht. Es mochte aber auch daran liegen, dass sie vergangenen Erlebnissen, hierbei eine Rolle spielten. Naivität wollte Alaine ungern als Ausdruck verwänden aber in Kleinigkeiten traf dies schon zu. Die Schwarzhaarige Ex-Sith wie man sie wohl bezeichnen sollte, hatte so manche merkwürdigen Eigenschaften an den Tag gelegt. Besonders ihre Sture Art sich nichts sagen zu lassen hatte des Öfteren für Reibereien gesorgt. Unbelehrbar würde man wohl sagen. Man konnte wirklich das Gefühl haben erzieherische Maßnamen anwenden zu müssen und dies bei einer siebenundzwanzig Jährigen. Irgendwie kam man sich dann lächerlich vor. Die gesamte Freundschaft der beiden Frauen war etwas höchst Mysteriöses. Unterschiedlicher konnten sie wirklich nicht sein. Alaine war im Gegensatz zu Az die ruhigere von beiden. Ausgeglichener und sie dachte mehr nach, während Az am liebsten mit dem Kopf durch die Wand wollte. Das Leben war Verrückt. Überaus verrückt und doch hatten die beiden irgendwo ein und die Selbe Wellenlänge, denn ansonsten hätte es nicht funktioniert. Trotz allem war es erstaunlich, dass eine solche Beziehung bis jetzt so gut gehalten hatte. Hin und wieder gab es Meinungsverschiedenheiten und es kam auch vor dass die eine auf die andere wütend gewesen war, aber stets hatten sie einen Weg gefunden sich wieder zusammen zu raufen. Für Sith war dies eine ziemliche Leistung und es gab Individuen, die dies nicht gern sahen. Aber was scherte es. Eine Freundschaft war nun einmal mehr als sich zu streiten und wieder zu versöhnen. Es bedeutet einander zu vertrauen und zu vergeben. Sie beide ergänzten sich in manchen Punkten perfekt und vielleicht war auch dies der Grund dieser merkwürdigen Freundschaftlichen Bindung. Welche Selbstironie. Hier stand sie, eine Warrior aus dem alten Geschlecht und sinnierte über so etwas wie Freundschaft. Wahrscheinlich hätte man sie treten sollen. Aber auch dies spielte keine Rolle. Da sie im Moment fertig mit ihrem Training war und sonst auch niemand im Raum war, konnte sie ihren Gedankengängen freien Lauf lassen.

Es gab so einige Punkte die noch zählten. Einmal das ihr Schüler sich viel Zeit dabei ließ hier her zu kommen, dabei hatte er Decon nur abgeben sollen und zum anderen, dass die Ereignisse sich auf Bastion geändert hatten. Der Krieg herrschte noch immer und dieser verdammte Chiss würde nicht eher Ruhe bis er erreicht hatte was er wollte oder er versagte, wobei versagen viel wahrscheinlicher war. Die Gruppierungen hatten sich geteilt. Einige stand auf Seiten der Verräter andere hier und es gab selbst hier noch Individuen, die keinesfalls zu dem hielten was Alaine in betracht zog. Der Orden war noch immer nicht ausgesiebt. Noch immer nicht frei von Verschmutzungen und genau dies ärgerte die Warrior. Doch wusste sie auch, dass alles seine Zeit brauchte. Nichts sollte man überstürzen. Alaine glaubte eh daran, dass der Exekutor auf Seiten der Verräter Mittelsmänner oder Spione besaß und wahrscheinlich war es umgekehrt auch so. Das Netz des Verrates war ein dicht gewebtes mit irrsinnig vielen Fäden, die sich irgendwo ineinander verschlangen. Dieses zu durchtrennen war nicht immer einfach. Jeder einzelne mit Rang verfolgte seine eigenen Ziele um letztlich an Macht zu erlangen. Andere hielten sich im Hintergrund und warteten auf den richtigen Moment. Wenn man jeden dieser Pläne kannte, war man dazu fähig ein Bild dessen zu erschaffen, wie die Zukunft aussehen könnte. Allerdings nur unter der Bedingung, wenn es auch so funktionierte wie es sich jeder wünschte und dieser Faktor war nicht gegeben. Sorgen konnte man sich über vieles machen, auch über den inneren Kreis. Alaine hatte die Exekutorin schon seit einer ganzen Weile nicht gesehen. Sie wusste aber, wenn sie in die Macht griff wo sie diese zu finden hatte. Doch ihre Gesellschaft behagte Alaine nicht. Also musste sie gewisse Ansprüche auf später zu verschieben. Zwei Exekutoren und eine Inquisitorin. Nicht schlecht für die Seite der Loyalisten, wenn nicht ein bestimmtes Problem wäre. Die Rothaarige Sith biss sich auf die Unterlippe. Wäre Az hier gewesen hätte diese sie wieder angemault nicht zu viel zu denken. Aber sie war es nicht und verbieten lassen würde sie sich nichts. Aus Informationen wusste Alaine, dass an verschienen Schauplätzen Kämpfte tobten und sie versuchte daraus nun Schlüsse zu ziehen. Besonders dahingehend was dieser Chiss vorhatte. Man konnte wirklich ins Grübeln kommen bei diesen Thematiken.

Die Warrior strich sich über die Oberlippe. Sie sollte wirklich ihr Geld nebenberuflich mit solchen Dingen verdienen. Dies wäre eine überaus Lukrative Einnahmequelle. Ebenso wie das Netz an Informanten. Alaine wandte sich einer der Bänke zu, die im Trainingsraum an den Wänden angebracht waren und setzte sich. So manches ließ sich gut vereiteln. Warum also nicht, immerhin würde diese Tätigkeit nie zur Langeweile führen und zum anderen, waren ihre Pläne einen gewissen Halbnoghri auf den Thron zu bringen damit ein Stück weiter. Die Rothaarige griff in die Macht und nach den zerstörten Droidenteilen. Ließ diese schweben und kreisen. Eine einfache Anfänger Übung und doch brauchte man dazu Konzentration wenn man sonst noch keine Erfahrungen in der Macht besaß. Für Alaine war dies eine Leichte Übung und so musste sie nicht so sehr auf die Gegenstände achten. Es war ein Zeitvertreib nichts weiter.

~||~ Bastion ~ Sith Orden ~||~ Trainingsraum B ~ Alaine ~||~
 
[Bastion ? Sithorden - Thronsaal -Allegious, Arith, Jolina & Servulus]



Gemeinsam verließen sie schweigend den Thronsaal. Einige Schritte hinter dem Bothaner und der jungen Sith trottete Servulus durch die Gänge des Ordens und hatte Mühe seiner Herrin zu folgen. Etwas stimmte nicht mit seinen Schaltkreisen. Hier und da gab es unbedeutende Ausfälle. Dabei hatte es keine Situation gegeben, in der die Diagnoseprogramme hätten anlaufen müssen. Es dauerte einige Minuten bis die Maschine die beschädigten Sektoren überbrückt hatte und ihre Fortbewegungsfunktion wieder voll gegeben war.

Arith wollte zuerst zurück in sein Quartier. Von dort aus hätte er die besten Möglichkeiten Jolinas Vater dienlich zu sein. Anscheinend kannte sich der Berater nicht besonders gut in den Räumlichkeiten des Ordens aus, denn er bat die Apprentice darum ihm den Weg zu weisen. Die Sith wusste wirklich nichts von ihrem neuen Schützling. Ein unhaltbarer Zustand, wenn doch ihr Leben von der Gesundheit des Bothaners abhing. Auch Arith´s Aura war irgendwie ein wenig seltsam. Jolina hatte sich bisher noch nicht die Mühe gemacht den Berater näher zu untersuchen doch auch hier hatte sie das Gefühl, ihr wäre irgendetwas entgangen.


?Ich werde euch geleiten wohin auch immer ihr wollt, Arith. Zuvor jedoch will ich, dass ihr ehrlich zu mir seid! Keine Spielchen und Geheimnisse! Eure Aufgaben interessieren mich eigentlich nicht aber sie scheinen sehr wichtig zu sein, wenn mein Meister euch durch mich schützen lässt und meine Gesundheit an die Eure bindet. Ich muss mehr von euch persönlich wissen um euch effektiv schützen zu können!?

Mit ernstem Blick sah Jolina dem augenscheinlichen Bothaner in die Augen. Ihr war egal wie geheim oder persönlich die Geschichte ihres Auftrages war, solange es im Ernstfall einen Nutzen bringen konnte. Die Sith hatte nämlich nicht vor demnächst das Zeitliche zu segnen. Dann wanderte ihr Blick zu ihrem Droiden. Servulus war langsam gewesen, vielleicht hätte Jolina doch ein anderes Opfer für ihre Wut finden sollen. Xaragon zum Beispiel hätte eine Lehrstunde in der Abwehr von Machtangriffen sicher gut getan. Anscheinend jedoch war Servulus in der Lage einige Schäden zu kompensieren. Bei Gelegenheit würde sie ihn in dieser Richtung noch weiter optimieren. Dann fiel ihre Aufmerksamkeit wieder auf den Berater der ihr noch eine Antwort schuldete. Jolina wollte nicht gleich alles erfahren aber zumindest die Bereitschaft erkennen, mit ihr zusammen zu arbeiten.



[Bastion ? Sithorden - Gänge - Arith, Jolina & Servulus]
 
- Bastion - Orbit - VSD I Basileia - Seifos Kabine - Seifo Dias -

Seifo wachte wieder auf. Er hatte schon wieder den Albtraum gehabt, der eigentlich eine Erinnerung an den Mord seiner Familie war. Er ging in eine aufrechte Position und überlegte, was er noch tun konnte.
Sein Blick fiel auf die hohen Türme an Akten auf seinem Schreibtisch. Er mochte Büroarbeit zwar nicht, fand sie jedoch besser als weitere Albträume. Er setzte sich an den Schreibtisch und nahm sich die erste Reihe an Formularen, bei denen er Auswählen musste, wen er von seinem alten Schiff mitnahm und wen nicht.
Schwierig, denn eigentlich war ihm die gesamte Besatzung ans Herz gewachsen, doch er konnte nicht alle mitnehmen.
Seifo nahm den Packen an Formularen, stopfte ihn ganz nach unten unter den Stapel zu seiner Rechten und nahm sich dann vom linken Stapel eine andere Liste. Die Liste an benötigter Ausrüstung. Laut seinem Datapad war die Basileia absolut leer. Das hieß, dass Seifo alles Aufschreiben musste, was er auf einem großen Schiff wie einem VSD benötigte.
Er atmete laut aus und machte sich daran alles aufzuschreiben.


- Bastion - Orbit - VSD I Basileia - Seifos Kabine - Seifo Dias -

[OP]Tut mir Leid, aber leider ist im moment nicht mehr drinnen...[/OP]
 
[Bastion-Imperiales Medical Center-Lloyd Mace]

Mit langsamen Schritten kam er seinem Ziel immer näher, dem Protokolldruiden am Eingang des medizinischen Zentrums. Drei Monate hatte er hier verbracht, nachdem ihn eine Fähre aus den Trümmern seines Tie-Abfangjägers bereit hatte. Kaum einer hätte je geglaubt, dass Lloyd aus seinem wochenlangen Koma wieder aufwachen, geschweige denn wieder gehen könnte.
Aber so leicht gab er nicht auf, noch nie hatte ein Mace einfach aufgegeben, egal wie aussichtslos die Lage auch war. Doch sein Abschuss würde sein Leben lang Spuren an ihm hinterlassen. Noch immer war er sehr wackelig auf den Beinen, welche nur Dank der besten Spezialisten des Imperiums gerettet werden konnten. Genau dort, wo jeder Pilot seine Beine während des Flugs in einem Tie-Jäger verstaut traf eine Rakete die Hüle seines Jägers und riss alles in Stücke. Schwerste Verbrennungen waren die Folge, doch nun sollte es wieder aufwärts gehen.


"Ich melde mich ab, alle notwendigen Befunde und Unterlagen sind hier drauf."

Der Druide schob de Stick in ein Terminal und eine grüne Kontrolleuchte signalisierte die Korrektheit der Angaben. Nun konnte Lloyd Mace die Krankenstation endlich wieder verlassen und seinen Dienst wieder aufnehmen. Doch Dank seinen Verletzungen würde er so schnell keinen Jäger mehr fliegen können. Noch immer hatte er heftige Schmerzen in der rechten Schulter, was schnelle spontane Bewegungen unmöglich machten. Deshalb hatte er sich noch im Krankenbett liegend zum Dienst in der Flotte gemeldet. Daher machte er sich auf den Weg zum imperialen Hauptquartier um zu sehen, wohin man ihn versetzen würde.

[Bastion-Imperiales Medical Center-Lloyd Mace]
 
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[OP]Ups, da hab ich doch am 29.09.mit dem falschen Char (Sha Sumi) gepostet, deshalb hier, zur Sicherheit noch mal mit dem Richtigen (Salassar)[/OP]

Sith Orden - kleiner Saal - mit Knell und Decon

Es war nicht zu fassen. Salassar?s Wut stieg an als dieser Unwürdige vor ihm, weder Widerstand leistete noch Widerworte gab. Unwillig knurrte Salassar jetzt und seine, in tiefen Höhlen liegenden, Augen funkelten als könnten sie allein einen ganzen Waldbrand entfachen.
Diese Passivität des Prüflings gefiel ihm gar nicht. Er hatte doch stärke in dieser Made vor sich gefühlt. Und nun? Sollte er sich getäuscht haben? Sollte er völlig umsonst eine Prüfung begonnen haben und seine Zeit mit jenem da verschwenden?

Bist du ein verdammter Jedi, du Made?
Wenn du nicht beginnst dich zu wehren, bringe ich dich sofort um und verschwende meine Zeit nicht noch weiter mit dir!
Hast du keinen Stolz, das du dich nicht wehrst?
Nur Tugenden der Sith könnten dich jetzt noch retten. Wenn überhaupt.

Mit diesen Worten streckte Salassar seine rechte Hand in Decon?s Richtung und während sich schon blaue Funken um seine Fingerspitzen bildeten, lachte Salassar rau und höhnisch. Dann schoss eine geballte Entladung der dunklen Macht auf Decon zu um sofort seinen Körper zu erfassen und ihn in wilden Zuckungen erbeben zu lassen, während Salassar?s Lachen von den Wänden des kleinen Saales wieder hallte.

Sith Orden - kleiner Saal - mit Knell und Decon
 
OP:Nach langer unfreiwiller Pause wieder mal ein Post

- Bastion - Center - Militärkrankenhaus - Lilly, Ariana und die Kleinen -

Lilly derren Geist nur noch nüchtern alles um sie herum registrierte (ihr Gefühle hatten sich komplett zurück gezogen) nickte als Ariana ihr Angebot annahm.

Wie gesagt ich sorge dafür das die drei eine gute Betreuung bekommen, du lässt dich operieren und danach abholen. Ich erwarte dich.

Ihr Blick ging zu den Kindern, es wurde Zeit auf zu brechen, lange hatte sie nicht mehr Kraft hier zu sein. Schnell nach Hause und die Kinder in die Betreuung geben dann........... sie hatte keine Ahnung was dann kam. Fakt war alles würde hoch kommen und diesesmal hatte sie niemanden der ihr die Hand hielt. John der sie damals so gekonnt aufgefangen hatte war in weiter Ferne wenn er überhaupt noch lebte. Ein weiterer Schmerz der sich in ihr geplagtes aber schlicht verstummtes Herz drang.

Ich, ich muss jetzt wirklich los.

Ihr Blick trug viel Entschuldigung in sich aber auch Hoffnung auf Verständniss ihrer neuen Freundin Ariana. Sie hatte jetzt einfach viel zu viel erlebt, zu schlimm war das was sie in den letzten Stunden gesehen hatte als das sie das einfach so verdauen konnte. Manch einer währe direkt zusammen gebrochen, bei ihr war das anders........ sie war Trauer erprobt....................es dauerte länger bis sie dann schließlich einknickte.......

Kommt Kinder wir sollten jetzt los, verabschiedet euch von eurer Mom, dann fahren wir zu mir ins Hotel.

- Bastion - Center - Militärkrankenhaus - Lilly, Ariana und die Kleinen -
 
Bastion/ Center/ imperialer Komplex/ Flotten HQ/ Frey

Fünf Minuten später fühlte er sich besser und fit genug um den Weg zum Shuttle zu bewältigen. Dann bahnte er sich einen Weg durch das geordnete CHaos zurück zu den Hangars. Der Pilot wartete schon und salutierte zum Gruß. "Captain. Ich werde sie zur Orbitalen Station bringen. Ihr Schiff wird bereits repariert und Ihre Crew ist einquartiert worden."

"Sehr Gut. Starten wir."

Er war gar nicht erst darüber verwirrt, dass der Pilot wusste, dass er befördert wurde. Der corellianische Militärmantel verdeckte sein Abzeichen, aber bei den Behörden wurde viel getratscht, das war allgemein bekannt.

Der Flug war ereignislos und so schlief Frey, bis sie auf der Raumstation waren. Geblendet von dem künstlichen Licht stieg er aus und überlegte was er tun sollte. Schließlich entschied er sich dafür, bei der Krankenstation vorbeizuschauen, um sich etwas gegen die Schmerzen zu verschaffen.
Also machte er sich auf den Weg dorthin. Die Gänge waren überfüllt von Leuten, sodass Frey angst hatte, dass jemand ihn anrempeln würde und somit noch mehr Schmerzen zufügen würde, wie ihm eigentlich guttun würden. Doch schließlich schaffte er es mehr oder weniger unversehrt zum Krankenabteil der Station. Doch bevor er einen Doktor fand, der ihm die Medikamente geben konnte, fand er jemand anderes. Soldat Orria lag in einem Krankenbett, die Augen geschlossen und leise schnarchend. Leise ging er in das Zimmer und las den Bericht, der auf einem Datapad abgespeichert war. Er würde durchkommen und wurde nicht lebensgefährlich verletzt. Gut. Dann würde er es so machen können. Er hatte ohnehin zu wenig Offiziere und der junge Mann hatte sich fabelhaft bewiesen.


"Soldat Orria. Wie geht es ihnen? Ich muss mich mit Ihnen unterhalten."

Orbit über Bastion/ Orbitale Station/ Krankenstation/ Zimmer 214/ Orria, Frey
 
- Bastion - Orbit - VSD I Basileia - Seifos Kabine - Seifo Dias -

Auf Seifos Schreibtisch türmten sich Berge von Akten. Ihm war ein kleines Detail aufgefallen, welches von großer Bedeutung war. Bei der Razzia im Kuat-System waren sämtliche Waffen katalogisiert worden, außer einer Handfeuerwaffe. Seifo war aufgefallen, dass am Lauf ein kleiner Mond eingraviert war. Dasselbe Symbol befand sich auch auf dem Blaster von Ace Coorton. Nun galt es die Akten der beiden abzugleichen und Gemeinsamkeiten zu finden. Er arbeitete nun schon Stunden daran und als er keine finden konnte zog er die Akten sämtlicher anderer Gefangener hinzu.
Wütend warf er die Akte eines Piloten in den Papierkorb. Die Akte landete nicht optimal in dem Eimer und so verteilte sich der Inhalt auf dem Boden. Seifo schnaubte wütend. Irgendetwas musste er übersehen haben. Irgendetwas, was den entscheidenden Hinweis gab. Seifo ließ alle Informationen, die er aus den Akten gefiltert hatte vor seinem inneren Auge Revue passieren. Er dachte angestrengt nach und versuchte die Informationen irgendwie zu einem Gesamtbild zusammen zu fügen, doch es wollte ihm nicht gelingen. Wütend warf er eine andere Akte gegen die Tür und stand auf, um durch den Raum zuwandern. Er war wütend und er wusste, dass er durch Wut nichts erreichen würde. Versuchend sich zu beruhigen ließ er sich in den Sessel fallen. Sein Blick fiel auf die beim Mülleimer verteile Akte. Plötzlich traf ihn die Erkenntnis wie ein Faustschlag ins Gesicht. Er sprang regelrecht auf den Haufen neben dem Mülleimer und nahm das Bild des Jägers, den der Pilot geflogen hatte. Auf der rechten Flanke des Jägers war ein eingravierter Halbmond. Es war für Seifo regelrecht eine geistige Ohrfeige, dass er das Symbol, dass beinahe der Mittelpunkt des Bildes zu sein schien, nicht gesehen hatte. Der Jäger befand sich im Dock und würde verschrottet werden. Seifo sprang auf nahm sich seinen Mantel und begab sich im Eilschritt zum Jägerhangar des Docks.


- Bastion - Orbit - VSD I Basileia - Gang - Seifo Dias -
 
- Bastion - Center - Militärkrankenhaus - Ariana mit ihren Kindern und Lilly -

Verständnisvoll nickte Ariana zu den Worten ihrer neuen Freundin. Sie konnte verstehen, dass sie wegwollte. Weg von dem Ort, an dem sie so viel Leid ertragen musste, an dem sie ihre Schwägerin verloren hatte. Soweit die Alderaanerin mitbekommen hatte, war Isadora Bennett erst im Krankenhaus verstorben. Sie hoffte, dass nicht viel von dem Unfall an die Presse gekommen war, wenn ja, wollte sie Lilly in jedem Fall davor bewahren sich irgendwelchen Interviews stellen zu müssen, sobald sie hier ebenfalls raus war.

Sie drückte Naina, Amico und Shanny noch einmal kurz an sich. Irgendwie fiel ihr der Abschied schwer und das obwohl, er nicht für lange sein würde. Dann umarmte sie Lilly schweren Herzens. Sie wäre jetzt viel lieber mit ihr gegangen und ihr in dieser schweren Zeit beigestanden. Doch das konnte sie immer noch tun, wenn sie die Operation gut überstanden hatte.

"Tschüs, Mommy!"

Während sie sich mit Lilly entfernten, drehte sich die kleine Shanny noch einmal um und winkte ihrer Mutter zu. Sie war traurig, sie zurücklassen zu müssen, doch sie wusste, dass Ariana bald wiederkommen würde. Also folgte sie brav Lilly. Auch die beiden anderen gingen mit ihr. Naina legte Lilly den Arm um die Schultern.

"Hey, Lilly, auch wenn Mom nicht will, dass ich davon erfahre, können wir gerne darüber reden, weshalb du so traurig bist. Ich bin bereits 13 und kein kleines Kind mehr. Außerdem weiß ich, dass was passiert sein muss. Weißt du, ich bin erwachsener als Mom manchmal denkt."

Ariana blickte ihren Kindern und Lilly nach, bis sie im Turbolift verschwunden waren. Dass Naina so vertrauensvoll mit Lilly umging, hatte sie wohl bemerkt. Ihre älteste war also doch erwachsener, als gedacht. Sie begab sich wieder in den Behandlungsraum zu der Ärztin. Diese richtete sie für die kurze Operation her und brachte sie dann in den Operationssaal.

Etwas später, erwachte die Alderaanerin wieder aus ihrer Narkose, ihr Handgelenk schmerzte noch ein klein wenig, doch sie ließ sich Schmerztabletten geben, dann schlief sie noch einmal ein. Erst gegen Abend erwachte sie wieder. Die Ärztin untersuchte sie und entließ sie dann.

Bevor sie ging stattete sie Morgan Bennett noch einen kurzen Besuch ab. Er schlief, wie Lilly es gesagt hatte. Ariana ließ ihre Gedanken zu ihrer Familie schweifen. Morgan und Lilly wären die perfekten Kinder für ihre Eltern gewesen. Morgan Bennett, der angesehene Arzt und Lilly Bennett, die Hotelbesitzerin. Doch was hatten Salma und Aaron Celchu? Einen Sohn, der spurlos verschwunden war und zwei Töchter, von denen eine als Schmugglerin arbeitete und die andere, die zwar in der Politik war, aber von ihrem Mann getrennt lebte.

Sie wandte ihren Blick von dem schlafenden Arzt ab und verließ das Zimmer wieder. Leise schloss sie die Tür. Sie dachte an ihren Mann, der weit weg auf Alderaan war und sich mit ihrer Freundin vergnügte. Sie fühlte sich, als hätte sie ihre Eltern enttäuscht und war darüber sehr traurig. Ihr Vater hatte Salem nie wirklich akzeptiert, weder in den ersten 5 Jahren Beziehung, noch in den 15 Jahren Ehe. Er war einfach nicht der passende Schwiegersohn gewesen. Doch wie konnte man Aaron Celchu den perfekten Schwiegersohn liefern? Konnte Arika mit ihrem Freund punkten, wenn sie einen hatte? Würde er Shawns Freundin akzeptieren, sollte dieser jemals wieder auftauchen? Oder würden es ihre beiden jüngeren Geschwister genauso schwer haben wie sie? Ariana hoffte, dass sie irgendwann Antwort auf diese Fragen begann, während sie sich auf den Weg zum Turbolift machte.

- Bastion - Center - Militärkrankenhaus - Gänge - Ariana -
 
[Bastion-Center-HQ der imperialen Flotte-Lloyd Mace]

Mit Hilfe eines Gleiters gelangte Lloyd schließlich zum Hauptquartier der imperialen Flotte. Nach seinem mehrjährigen Dienst in verschiedenen Jägerstaffeln würde er nun die Uniform wechseln und künftige Raumschlachten nicht mehr durch das winzige Fenster eines Tie-Jägers, sondern durch das große Panoramafenster eines Großkampfschiffs verfolgen. Er hoffte, dass seine Erfahrung im Raumkampf dabei behilflich sein würde, da dies momentan seine einzige Qualifikation war. Auf einer Kommandobrücke hatte er sich nur selten aufgehalten, geschweige denn die Abläufe beobachtet. Von seinem Vater, Admiral Emkal Mace, hatte er am Krankenbett einige kurze Informationen bekommen, die Lloyd in den ersten Tagen helfen sollten.
In der großen Empfangshalle herrschte ein reges Treiben. Zielstrebig marschierte Mace auf die zentrale Anmeldestelle zu, um sich zum Dienst zurück, als auch für den Flottendienst anzumelden.


"Lieutenant Commander Lloyd Mace, ich melde mich zurück. Meine Behandlung im medizinischen Zentrum ist abgeschlossen. Ich muss jedoch meinen Dienst bei den Jägern beenden. Laut dem medizinischen Gutachten werde ich ein paar bleibende Schäden von meinem letzten Einsatz davontragen, ausserdem benötige ich noch einige Monate für die Genesung. Unter diesen Umständen wäre ich in einem Jäger ein zu leichtes Ziel. Ich möchte mich daher für den Dienst auf einem Großkampfschiff melden."

Der ihm gegenüber stehende Offizier nahm das medizinische Gutachten an sich und speicherte es im zentralen Verwaltungssystem der Flotte. Lloyd kannte viele Piloten, die aufgrund von Verletzungen ihren Dienst bei den Jägern quittieren mussten und nun auf irgend einem Sternzerstörer oder einer Fregatte dienten. Einige Exoten wollten überhaupt nichts mehr mit mehr mit der Raumfahrt zu tun haben und saßen nun in imperialen Kampfläufern. Widerrum andere hatten weniger Glück und würden nie wieder in irgend einer Armee dienen, sondern für den Rest ihres Lebens die Zimmerdecke ihres Krankenzimmers anstarren.

"Lieutenant Commander Mace, ihre Akte wurde aktualisiert. Sie wurden dem Kommando von Captain Seifo Dias zugeteilt. Er hat vor kurzem das Kommando über einen Victroy-Sternzerstörer bekommen und braucht noch ein paar neue Crewmitglieder. Ich werde ihm eine Nachricht über ihre Versetzung zukommen lassen. Eine Fähre wird sie zur VSD Basileia bringen. Sie dürfen wegtreten.

[Bastion-Center-HQ der imperialen Flotte-Lloyd Mace]
 
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