Bastion

[Bastion - Sith Orden- Trainingsraum – Tyranis, Darth Mathius, Arica, Draconis und andere Sith]

Der Jünger ließ sich zu erkennen geben. Sein Name war Mathius. Schon stellte er wieder aus „Höfflichkeit“ wie sie ihn nennen konnte.

Ich werde dich so nennen wie ich es will du Made.

Sie hasste es, wenn ihr jemand Befehle oder etwas Ähnlicheres geben würde und dann noch von solch einem Wurm. Aber dies konnte er ja nicht wissen. Dennoch müsste er langsam wissen, wie er mit ihr zu sprechen hatte. Er dachte wohl, nur weil sie jetzt so lange zusammen waren und sie ihm half, könnte er solch ein Ton anlegen, doch dem war nicht so. Sie waren im Orden der Sith, die Religion, die wohl am meisten Verräter im Kreise hat, als je eine andere zuvor. Keine Achtung vor dem anderen und kein Skrupel vor dem was sie taten. Die Gedanken immer nur bei sich selbst und nie bei anderen und das ewige streben nach der Macht. Das machte ein Sith aus und manche schaffen es und wieder andere nicht und dieser Narr war noch lange nicht soweit, ihr so wenig Respekt zu gebühren. Seine nächste Frage die er hatte, war, von wem sie ihre Macht erlernt hatte. Tyranis musste nicht lange überlegen, obwohl ihr letzter Meister Sha, sie immer darauf hingewiesen hatte, dass sie daran nicht mehr denken sollte, aber wie konnte sie nur den ersten Meister einfach vergessen. Sie schaute den Jünger an, der mit einem fragenden Gesicht schaute.

Das was ich jetzt weiß habe ich von Meister Exilis erlernt. Einem…

Fast wäre ihr das Wort Verräter heraus gerutscht, doch Mathius sollte nicht wissen, dass der Orden in zwei hälften geteilt war.

Einem Loyalem Sith, der nur für den Imperator diente.

Fuhr sie fort. Innerlich wollte sie sich wieder selbst strafen vor Dummheit, doch das konnte sie jetzt nicht machen.

Er war ein guter Meister bis er sich verändert hatte und ich ihn verlassen habe. Da seine Lehren nicht mehr das gleiche und sinnlos für mich war. Was nun mit ihm ist, weiß ich nicht genau. Wahrscheinlich hat er wieder stress an der Backe und versucht dem aus dem Weg zu gehen oder in die volle Offensive zu gehen.

So wie er es immer Tat, der Verräter, dachte sich Tyranis und blickte für eine kurze Zeit zurück, als sie noch bei ihm war. Als sie noch ein Adept und eine Verräterin war.

Als ich ihn verlassen habe, ging ich zu Meisterin Kolar, die mich zu Meister Sha na ja geführt hatte. Von ihm habe ich gelernt, die dunkle Seite in mir zu kontrollieren und ein zu setzten. Doch meine Beförderung habe ich on Lord Allegious höchst persönlich bekommen.

Dann kam sogleich die nächste Frage aus seinem Munde geschossen, als sie ein wenig weiter in den Raum liefen. Ob sie schon einen Schüler gehabt hatte.

Ja hatte ich, doch er war nicht würdig genug und zu schwach. Er ist abgehauen um genau zu sein.

Während dem laufen, ging sie in seine Gedanken hinein. Oh er sehnte sich nach einem Meister. So sehr. Doch er hatte auch eine Blutige Vergangenheit. Er tötete seine Schwester und seine Eltern. Er hatte es schon geschafft, dachte sich Tyranis, doch sie musste diese Kapitel ihres Lebens noch schließen und bald würde der Tag auch kommen. Der Tag an dem sie Rache nehmen könne.

Du hast deine Schwester und deine Eltern umgebracht. Ein Handeln aus Hass nehme ich an nicht war? Du willst ein Sith werden. Du musst auch Handeln wie ein Sith. Du bist noch ungeschult und dumm. Warum hast du die drei nicht noch am Leben gelassen? Meine Eltern haben mich verstoßen, wenn ich gewollt hätte, wären sie jetzt schon Tod, doch ich will sie Leiden sehen, so wie ich gelitten habe. Als erstes musst du lernen deine Hass kontrolliert ein zu setzten. Deine Macht nicht auf einmal zu verpulfern und vor allem nicht aus spaß zu töten.

Doch war sie nicht am Anfang genauso und töten Sith nicht auch aus spaß? Ein paar Förmlichkeiten durfte er schon erfahren. Doch als sie in den Gedanken war, kam dieses Gefühl des Krieges wieder. Ist die Zeit wirklich schon gekommen, dass der Krieg vorbei sein würde? Wenn der Angriff von Janem hier auf Bastion stattfinden würde, dann würden große Verluste davon getragen werden. Sie hoffte, dass es auf einem anderen Planet sein würde.

Nun geh in die Bibliothek von diesem Orden. Den Weg dort hin musst du dir selbst suchen, ich habe noch etwas zu erledigen. Wir werden uns wieder sehen, doch deine Meisterin werde ich nie mals sein, dafür bist du noch zu schwach. Lass dich Prüfen, damit du einen Meister suchen kannst. Salaasar macht die Prüfungen melde dich bei dir ich kann dir im Moment nichts mehr beibringen. Ein letzter tipp noch. Wenn du die Prüfung machst. Sein Stark und Geschick.

Sie zwinkerte ihm noch zu und schaute ihm beim hinauslaufen des Raumes zu. Sie schaute zu Arica und Draconis. Doch diese waren noch immer im Gespräch, doch sie wollte mit ihnen reden, bei der Besprechung dabei sein, doch sie ging nicht hin.

[Bastion - Sith Orden- Trainingsraum – Tyranis, Arica, Draconis und andere Sith]
 
Bastion - Regierungsviertel - Gefecht/ mittendrin Fenrir und Albin

Albin! Schickt Einheit 20. - 22. in den Gebäudetrakt F. Die Scharfschützen sollen die höherrangigen Offiziere aufs Korn nehmen in ener halben Stunde möchte ich wissen, dass niemand mehr von diesen Bastarden lebt!

Weiter kam Fenrir nicht. Eine mächtige Explosion neben ihm ließ ihm beinahe das Trommelfell platzen. Ein Pfeifen im Ohr machte sich breit. Seine Augen waren geöffnet und doch sah er nur verschwommen, was sich vor ihm tat. Erst jetzt registrierte er, dass er auf dem Boden lag. Lngsam verschwand die Taubheit aus seinen Gliedern. Wo war Albin? Dieser Hund war doch jetzt nicht etwa geflohen? Wenn, dann hoffte Fenrir, dass er eher dem Feind in die Arme rannte, als dass er Fenrir jemals selbst nochmal zu Gesicht bekam. Seine Sicht verfärbte sich rot. Ob er verletzt war? Er konnte es nicht sagen. Zwei Sanitäter kamen zu ihm gerannt. Währenddessen hatten seine Truppen Mörser aufgebaut und beharkten damit nun die feindlichen Truppen. Es war eine Stunde ungefähr her, dass der Kampf begonnen hatte. Mehrere imperiums-feindliche Einheiten hatten sich zusammengerottet und einen Angriff gestartet. Sie zählten sich alle loyal Janem gegenüber. Das war ihr Fehler.

Zu seiner linken ergriff er etwas Weiches. Einen Arm. Albin. Guter Hund Albin, er hatte ihn doch nicht im Stich gelassen. Während Fenrir einen Befehl brüllte, den er aufgrund seines Pfeifens im Ohr selber nicht recht verstand, warfen sich die Sanitäter fragende Blicke zu. Fenrirs Augen kniffen sich zusammen. Warum? Langsam wendete er seinen Blick zu dem Arm den er immer noch hielt. Es war Albin, er erkannte den Ringe den jener trug, aber der Rest von ihm fehlte. Albin war tot.

Fenrir brüllte einen Befehl, stieß einen der Sanitäter unsanft zur Seite und erhob sich. Der andere konnte ihm noch eine Spritze setzen welche seine Sinne wieder recht schnell auf einen normalen Zustand herstellen konnten. Er nahm sich aus einem der Koffer eine Mullbinde und verband sich damit die Platzwunde über seinem Auge, die die rötliche Färbung erklärt hatte. Jetzt war er wütend. Und jetzt war er am Zug und würde zurückschlagen. Für Albin. Für das Imperium. Mal sehen wie diese Verräter das nun Folgende mochten. Er wandte sich an seinen Funkoffizier.


Stellen sie eine Verbindung zum 3. Panzerregiment her...

Bastion - Regierungsviertel - Gefecht/ mittendrin Fenrir und Albin




Bastion - auf dem Weg zum Unterschlupf Banjeers . Sheen, Tyrone

Es waren unterschiedliche Routen ausgeteilt worden. Eine Kolonne von um die 20 schwer Bewaffneten Söldnern, Attentätern und Mördern, hätte zuviel Aufsehen erregt. Bastion stand zwar am Rande des Chaos, das hieß aber nicht, dass die Hierachien und Gewalten, nicht mehr funktionierten. In der Ferne sah man die Explosionen sich bekämpfender Verbände. Bastion hatte sich zu einem Schlachtfeld entwickelt. Warum das so war wußte sheen nicht wirklich. Sie hatten die letzten Tage damit verbracht ihre Ziele vorzubereiten. Es gab Gemurmel, dass der Krieg des Imperiums sich dem Ende zuneigte. Offensichtlich entrsprachen die Gerüchte der Wahrheit.

Mit ihrem Gleiter näherten sie sich schnell dem Gebäudetrakt in dem sich Banjeer befinden sollte. Man hatte ihn wohl verlegt, als das "alles" hier begonnen hatte. Die meisten Feinde würden ihn wohl im imperialen Hauptkomplex vermuten unweit des Sith Ordens. Aber genau deshalb hatte man ihn in Sicherheit gebracht, da er in Abwesenheit von Kratas hier die Gewalt innehielt und damit absolut unersetzlich war. Ohne ihn, gab es keine Kontrolle mehr. Dann würden die Sith wohl alles zerfleischen was sich ihnen in den Weg stellte.

Das gebäude schien einer zivilen Nutzung zu dienen. Keine Soldaten draußen, keine Wachen. Eine gute Tarnung. Sheen und Tyrone waren die ersten die den Grund erreichten. Wenige Sekunden landetetn weitere Gleiter, Speeder unterschiedlicher Bautypen. Ein Team, offensichtlich mit Sprengstoff ausgerüstet und bewandert in deren Anwendung, machte sich daran die Türen wegzusprengen.

Wenige Sekunden später erhallte eine Explosion und ließ den Boden erzittern. Vier Mann stürmten den offenen Torbogen. Blasterfeuer dass aus diesem drang ließ die verbliebenden darauf schließen, dass dort definitiv Truppen vorhanden waren. Doch das Feuer verebbte unter einem zerreißenden Schrei. Entweder die eigenen Mannen waren tot, oder... ein metallisches Geräusch lenkte Sheen von seinem Gedanken ab. Das metallene Geräusch stammte von einem kugelförmigen Objekt dass vor seinen Füßen zum Stillstand kam. Eine Granate, was das letzte was Sheen sich dachte und schloss die Augen, um nicht sehen zu müssen wie sein Körper zerrissen wurde. Doch er sollte leben. Etwas das ihm Tyrone Jahrzehnte später erst erzählen würde, was er nicht mitbekam aufgrund seiner geschlossenen Augen ereignete sich. Der Kontaktmann levitierte das Objekt zurück zu seinem Ursprung. Er hob es eingfach an, ohne es zu berühren. Er war machtsensitiv. Tyrone ahnte in diesem Moment was er war. Alle ahnten es. Alle wußten es. Sie hatten sich einer viel schlimmeren Hölle ausgeliefert als sie es damals wissen konnten.

Sheen öffnete die Augen als er die Explosion in der Richtung vermutete aus der die Granate ürsprünglich geworfen wurde. Was sich hier zugetragen hatte, entzog sich just seiner Kenntnis aber es war auch keine Zeit seltsame Anomalien zu hinterfragen. Sie stürmten das Gebäude. Dabei kamen sie erstaunlich schnell vorran. Allzuviele Soldaten hielten sich hier nicht auf. Entweder sie waren wo anders benötigt worden, oder man hatte schlichtweg mit einem solchen Überfall nicht gerechnet. Der ominöse Kontaktmann dirigierte die Gruppe mit erstaunlichem Gespür für Taktik und Strategie. An wichtigen Punken stationierte er Wachposten. Bis sie schließlich zu einer Tür kamen. Sie waren noch zu fünft. Der Kontaktmann, zwei Attentäter, ein Rodianer und ein Mensch, die sich durch ihre Fähigkeiten hervorgehoben hatten, und Tyrone und Sheen.


Dahinter ist Banjeer.


Sheen wollte gerade seine Waffe auf die Tür richten als diese aufglitt. Und ein Quell aus 6 Sturmtruppen bemüht war sich aus der Tür zu drängen. Der erste Schuss der Truppen fiel und bewegte sich mit immenser Geschwindigkeit auf den Kontaktmann zu. Entsetzen machte sich in Sheen's Gliedern breit. Ohne ihn, waren sie ihre Gelder los. Doch es kam anders, als der mysteriöse Mann in der Luft umherwirbelte, ein Lichtschwert zuückte, die Schüsse auf die Tür umlenkte und dem letzten Sturmtruppler das Lichtschwert in den Leib warf, um es dann mit der Macht wieder zu sich zu befehligen. Hinter dem Haufen weißter Leichen sah man Banjeer hinter seinem Tisch sitzen. Er wirkte entspannt. Banjeer war zu lange dabei um sich aus der Ruhue bringen zu lassen.

Ihr wollt doch nicht etwa schon gehen Banjeer?

Bastion - auf dem Weg zum Unterschlupf Banjeers . Sheen, Tyrone




Bastion - Sith Orden - Thronsaal - Allegious, Jolina

Die Lage auf der Oberfläche Bastions hatte sich verschäft. Gefechtsfeuer war zu vernehmen und der Geruch brennender Gemäuer drang bis zu seinen Sinneszellen und technischen Analyseprogrammen. Noch immer verharrten er und seine Schülerin regungslos im Thronsaal, er auf dem Thron- seinem Thron und sie vor den Stufen zu ihm herauf. Alles spitzte sich dem Höhepunkt des dramaturgischen Schauspiels zu und damit auch gleichsam seinem Ende. Ruhig atmete Allegious ein und sog damit den Geruch jener tragödie in seine Lungen und mischte diesem seine eignenen dunklen Gedanken mit bei als er ausatmete. Mit der Macht konnte er selbst bis in den Orbit spielend leicht vordringen. Auch dort spürte er die aufflammende Panik, als die Kommunikationsrelais vernichtet worden waren. Ein ganzes Imperium schien augenscheinlich im Feuer unterzugehen.

Während des Kampfes, möchte ich, dass du dich ruhig verhältst. Man würde es mir als Schwäche auslegen wenn meine Schülerin alles in der Macht stehende tun würde um mein Ziel zu erreichen. Ich selbst bin der Weg, der zum Ziel füllt. Entweder ich besiege sie alle oder sie besiegen mich. Und wenn es so käme, würde dir all deine Macht ohnehin nichts mehr helfen. Aber diese Zukunft habe ich nicht vorrausgesehen, sondern- eine weitaus wertvollere für dich und wenn die Ordnung erst wieder hergestellt wurde und die Sith unter mir es vermocht haben sich miteinander zu arrangieren, können wir den nächsten Schritten gerecht werden.


Die Macht schien sich nur noch auf ihn zu konzentrieren. Wie Maden vom fauligen Fleisch wurde sie sie von ihm angezogen, umgab ihn, durchflutete ihn, gab ihm alles was er begehrte. Wenn Allegious den Mund öffnete, glubte er förmlich zu spüren, wie die dunkle Seite durch ihn eindrang und seinen Körper mit dunklen Energien zu erfüllen schienen. Die Macht war Janem's Verbündeter, aber Allegious diente sie. Ein signifikanter Unterschied wie alle noch schnellstens bemerken würden. Die Stille des Thronsaals bot ein perfektes Ambiente um sich hier auf das bevorstehende Ende vorzubereiten. In diesen altehrwürdigen Mauern würde Janem den Tod finden und sich damit in die Liste von Namen einreihen die in diesem künstlich geschaffenem Konstrukt gefallen waren. Und am Ende waren sie nichts weiter als Namen.

Bastion - Sith Orden - Thronsaal - Allegious, Jolina
 
Bastion System - Nahe dem Zentralgestirn - Imperiale Aufklärungsdrohne


Mit Höchstgeschwindigkeit durchquerte eine kleine imperiale Aufklärungsdrohne das Zentralsystem des Imperiums. Die mächtige Imperiale Flotte war zur Zeit nicht in der üblichen Bereitschaft und so konnte die Sonde ungehindert Ihre Scanner auf Bastion richten und die verräterischen Daten an Ihren Ursprungsort zurücksenden. Das sont so lückenlose Sensornetz, welches Spionage dieser Art sonst verhinderte war nicht Existent und die Bodenkämpfe beanspruchten die Aufmerksamtkeit der verbliebenen Truppen auf Bastion.

Nachdem die Drohen sämtliche relavanten Daten gesendt hatte, trat das Selbstzerstörungssystem in Kraft und die Drohen nahm einen Kurs der sie innerhalb weniger Minuten im Inferno der Sonne Bastion verglühen lassen würde. Aber sie hatte Ihren Dienst getan.


Bastion System - Nahe dem Zentralgestirn - Imperiale Aufklärungsdrohne

Hyperraum auf dem Weg nach Bastion - ISDII Nir'Taj - Brücke

Der Letzte Puzzlestein hatte sich soeben eingefügt. Über Hyperraumfunk hatte Janems Flotte Aufklärungsdaten aus dem Bastionsystem erhalten. Es war bestätigt worden, dass der Schild nach wie vor ausser Gefecht war. Und im Orbit befand sich lediglich eine kleinere Flotte. Der Hauptteil der imperialen Streitkräfte musste jetzt auf dem Weg nach Delastine sein. Allegious der Narr hatte es zugelassen, dass seine Zentralwelt entblösst wurde. Und Janem würde die Gunst der Stunde nutzen. Alles war bereit.

Nahe der imperialen Zentralwelt, stürzte Janems Flotte und etwas weiter davon entfernt die Flotte des Hochadmiral Niriz aus dem Hyperraum zurück in den Normalraum. Bastion lag vor Ihnen wie leuchtendes Juwel in der schwärze des Weltraums. Zum Greifen nah. Aber noch wurde es verteidigt.


Gen'Dan: Mein Lord. Wie erwartet haben wir die Postiion der feindlichen Streitkräfte ermittelt. Bis jetzt können wir nicht erkennen, dass der Feind auf unser kommen vorbereitet war. Allerdings sind die Verbände stark genug, um es mit uns aufzunehmen. Ich empfehle daher äusserste Zurückhaltung. Unsere Sensoren empfangen ausserdem Daten, die darauf schliessen lassen, dass in der Hauptstadt bereits gekämpft wird. Kleinere Scharmützel. Nichts ernstzunehmendes.

Janem: Sehr gut. Halten Sie unsere Flotte etwas entfernt von den feindlichen Schiffen. Ich möchte wirklich wissen, wie Allegious es geschafft hat eine Flotte deiser Größe auszuheben, ohne die Unterstützung von Kratas. Trotz allem sollten wir uns jetzt beeilen. Denn letzterer wird nicht lange auf sich warten lassen. Und bis dahin müssen wir bereits siegreich sein. Lassen Sie die Landungsboote runtergehen und suchen Sie einen Platz für die Landung der Neimodianischen Droidenarmee. Ich selbst werde auf einem der Landungsboote runtergehen. Sie haben das Kommando Gen'Dan. Machen Sie mich stolz.


Janem liess einen Breitband-Kanal öffnen bevor er die Brücke verliess. Jeder Einwohner auf dem Planeten sollte Ihn hören.

Bewohne Bastions. Bürger des Imperiums. Soldaten und Sith. Ich bin mit meiner Flotte hierhergekommen um euch alle zu befreien. Die Herrschaft von Darth Allegious hat bereits zu lange angedauert und dem Imperium den Niedergang gebracht. Sein illegaler Griff nach dem Thron hat uns alle in einen Bürgerkrieg gstürzt und dem Imperium seinen rechtmäßigen Platz als Großmacht der Galaxis gekostet. Wir sind schwach, im Chaos versunken, uneins und führungslos. Das alles hat jetzt ein Ende. Wer sich mir anschließt wird Gnade erfahren. Wer sich gegen mich stellt wird hinweggefegt werden. Zusammen mit seinem falschem Propheten Darth Allegious.

Dann wandte sich Janem an seine beiden Schüler.

Ihr werdet mit mir an Bord des Landungsbootes gehen. Vernichtet auf der Oberfläche jeden der sich euch in den Weg stellt. Sucht nach unseren Brüdern und zieht gemeinsam mit Ihnen gegen den Feind. Das Schicksal der Siht entscheidet sich heute auf Bastion.

Dann übergab Janem seinem Gen'Dan einen Codezylinder mit Instruktionen für den Notfall und verliss die Brücke um ein Landungsboot zu besteigen.


ISDII Nir'Taj - Hangar - Landungsboot Janem, Vincent, Izvoshra
 
ISDII Nir'Taj - Brücke - Gen'Dan Alk'Han'Yar

Den Codezylinder fest umklammert stand Gen'Dan Alk'Han'Yar jetzt alleine auf der Brücke des mächtigsten Schlachtsichffes der Chiss Armee. Sein Overlord war auf dem Weg zur Oberfläche und er hatte jetzt das Kommando. Und er würde seinen Herrn niemals enttäuschen.

Sobald die Landungsboote startbereit sind, geben sie Ihnen die Freigabe. Stellen Sie vier Corevetten als Begleitschutz ab und bringen Sie die Koy'Tan'Man und die Tal'Mit'Kos zwischen die feindlichen Verbände und die Landugnsboote. Ich will nicht das dem Overlord und Gefahr droht. Die Koy'Tan'Man soll zudem eine Staffel Klauenjäger als Geleitschutz bereitsstellten.

Der Gen'Dan warf einen kurzen blick auf sein Taktik-Holo ehe er weitere Befehle gab.

Die Neimodianer sollen sich im Windschatten unserer LAndungsboote dem Planeten näheren. Die beiden Sternzerstörer sollen für den ersten Moment das Feuer auf sich ziehen. Die Chance sollen Sie nutzen um Ihre Droidenarmee zu landen. Weisen Sie ausserdem die Rag'Na'Rög, die O'Ris'Sa und die Ra'Jas'Ta an, unsere Flanken zu decken. Sie sollen in Position sein wenn die generische Flotte zum Angriff übergeht. Wir werden wohl das erste Ziel sein, wenn sie sich nicht komplett auf Niriz' Schiffe stürzen.


ISDII Nir'Taj - Brücke - Gen'Dan Alk'Han'Yar

ISD II Nir'Taj[Schilde 100%]
ISD I Koy'Tan'Man[Schilde 100%]
ISD I Tal'Mit'Kos [Schilde 100%]
VSD Rag'Na'Rög [Schilde 100%]
VSD O'Ris'Sa [Schilde 100%]
VSD Ra'Jas'Ta [Schilde 100%]
VIN Gul'Dan'Har[Schilde 100%]
DREAD [Schilde 100%]
DREAD [Schilde 100%]
Eskortträger [Schilde 100%]
STRIKE [Schilde 100%]
STRIKE [Schilde 100%]
CK [Schilde 100%]
CK [Schilde 100%]
Nebulon-B2 [Schilde 100%]
Nebulon-B2 [Schilde 100%]
Nebulon-B [Schilde 100%]
Nebulon-B Ven'Ima [Schilde 100%]
Lancer Frg. Ely'Mato'Chel'Not [Schilde 100%]
Lancer Frg. Ely'Chiss'Al'Vana [Schilde 100%]
Lancer Frg. Hunter [Schilde 100%]
Lancer Frg. Runner [Schilde 100%]
6 Corellianische Korvetten[Schilde 100%]
6 Corellianische Kanonenboote[Schilde 100%]
4 Lucrehulk-Klasse Droidenkontrollschiffe [Schilde 100%]
 
[Bastion - Sith Orden- Trainingsraum – Mathius, Tyranis, Arica, Draconis und andere Sith]

Nun war sie gegangen. Sie hatte ihn verlassen. Die grosse Tyranis. Es war vorbei. Mathius schüttelte den Kopf und dachte nach.

Ich soll also diese Salaasar aufsuchen. Wer sie wohl ist.

Er fragte sich ständig, wer wohl sein Meister sein würde. Salaasar sollte ja nur für das Training dienen. Doch was auch immer passierte, er vergaß Darth Tyranis nicht. Am liebsten hätte er allen, selbst seine Eltern das erzählt.

Ja, meine Eltern. Tyranis hatte Recht. Ich hätte sie nicht töten sollen. Doch was wäre passiert, hätte ich sie nicht getötet. Wäre ich dann bei meinen Eltern; würde Feld-Arbeit machen?

Er schaute um sich. Doch das einzigste, das er sah, waren seine Eltern. Plötzlich griff er sich an seinem Kopf. Seine Gedanken fingen an, herumzuwürbeln. Er sah die Gesichter von seinem Vater, seiner Mutter und seiner hässlichen Schwester,

Lasst mich in Ruhe. LASST MICH IN RUHE!!!

Es fühlte sich an, als würde sein Kopf zerplatzen. Er kniete hin, als würde er den Imperator dienen. Doch das war nicht alles. Sein Kopf fing an, Gedanken zu würbeln, die er nicht mal im Träume sah.... Doch dann hörte es wie ein mal Fingerschnipsen auf. Er fragte sich, wieso?

Mensch, ich glaube, heut Nacht werde ich nicht ruhen.

Er ging weiter zu einem Droiden. Er fragte ihn nach Salaasar

Entschuldigung, könntets du mir sagen, wo eine gewisse Salaasar ist?

Der Droide nickte und zeigte ein Gang weiter, auf eine Person. So ging er zu Salaasar.

Hallo, ich bin Darth Mathius. Ich habe gehört, ihr seid Salaasar. Ihr sollt mich irgendwie trainieren.

Sie drehte sich um, und half dem Jüngling.

[Bastion - Sith Orden - Trainingsraum - Darth Mathius, Salaasar und andere Sith]
 
Bastion - Center - Sith Orden - Cantina -Alaine,Xander Alexis,Dennkin und anderen


Zu hören dass Meister Lüsoka etwas falsch gemacht hatte und ausnahmßweise nicht er selbst,tat Dennkin äußerst gut.Nihcts desto trotz wurde er darauf hingewiesen dass ein Jünger bei einem kleinsten Fehltritt um sein Leben fürchten müsste.Natürlich,er selbst hatte bereits dunkle Gedanken gegenüber anderen gehegt,das beste Beispiel war der Iridorianer Lok Za.
Das er andere zu Respektieren hat wusste er,auch wenn er es oft nicht tat.Das hatte jedoch absolut nichts mit Hochmut oder gar Arroganz zu tun wie Lady Aren scheinbar dachte.Es war vielmehr eine Ignorranz.Eine Ignorranz die davon herrührte das Dennkin schlichtweg keine Lust hatte anderen Aufmerksamkeit zu schenken.Entweder dass oder er realisierte schlichtweg Anwesende nicht.Er selbst war sich darüber garnicht bewusst.

Dann ging es los.
Alaine sagte Dennkin dass es zu leicht ist , ihn wütend zu machen.Zu schnell würde er Wutausbrüchen erliegen.
Wie wahr,doch Dennkin versuchte schließlich sich zu ändern.
Doch dann,sprach sie es an.Die Vergangenheit.

„Was einst geschehen ist, kann nicht verändert werden. Die Vergangenheit lässt sich weder rückgängig machen noch im nachhinein verändern. Dein Zorn rühren aus einer Zeit, die vor dem hier war.“

Es soll nicht verändert werden können?Wer sagte das?Sie,eine Sith die wahrscheinlich noch nichteinmal das volle Potential der Macht kennt?Woher sollte sie wissen ,wie weit die MACHT tatsächlich reicht?

Ihm fuhren abermals Bilder seiner Familie durch den Kopf.Das Haus seiner Eltern,welches vollkommen durcheinander war und überall Kampfspuren zu sehen waren.Immer wieder blitzte das Bild des Seiles auf,woran seine Mutter hing.
Dann sah er seinen Vater welcher ihn mit leeren Augen anstarrte,das Gesicht matt und ausdruckslos und er sah das viele Blut.

„In dir Schlummerte viel mehr als nur Wut. Zorn, Hass, Angst, Rache, der Wunsch nach Vergeltung.“


Ja,richtig,Vergeltung!Was sollte daran falsch sein?!?!?!

„Dein Wunsch nach Rache ist groß, sehr groß sogar und verzehrt dich von innen heraus. Rache! Welch ein Gedanke, welch ein schäbiges Wort.“

Dennkin hörte deutlich die Verachtung in der Stimme der Sith und sein Blut begann zu kochen.Was hatte sie gegen Rache?Er würde seine Rache bekommen,mit oder ohne ihre Hilfe.
Die Bilder seiner toten Familie wich denen ihrer Mörder.Er sah die Rüstungen aufblitzen als sie das Haus seiner Familie verließen.Er sah das Gesicht ,welches ihn hämisch angrinste.Er betrachtete ihn im Geiste noch einmal von oben bis unten.
Die Hörner welche aus seinem Kopf ragten,waren ungewöhnlich spitz für einen Iridorianern.Sein Gesicht war von Narben durchzogen und er hatte einen dunklen Hautton.Sein linkes Auge wurde von einer Narbe komplett durchzogen ,sodass es seltsam verzerrt war.Seine Rüstung war bräunlich matt und stark abgenutzt.
Dieses Gesicht würde er vernichten.Eines Tages würde Dennkin diesem Zabrak sein Gesicht herausschneiden.
Und wenn eine Sith wie diese hier vor ihm ,ihm nicht helfen wollte,würde er es alleine tun.

Ja,natürlich war Rache eine Befriedigung.Eine Befriedigung die es für Dennkin zu stillen galt.Er würde dieses Verlangen stillen,er würde wenn es sein müsste sämtliche Zabrak' und Kopfgeldjäger der Galaxis auslöschen um den Schuldigen zu finden.Dennkins Blut brodelte förmlich.Der Hass auf den Mörder seiner Familie stieg immer weiter an und erneut begannen seine Muskeln zu zittern.

„Narr! Du bist nicht mehr als ein blinder Junge. Unwürdig überhaupt aufgeklärt zu werden. Verbohrt und Naive zugleich. Glaubst du allen ernstes, dass dein Leben ein Leben ist? Was wenn ich dir sage, dass du nichts Wert bist!? Rein gar nichts. Weder jetzt noch in Zukunft. Was wenn ich dir sage, dass ein Leben schon jetzt verwirkt ist und du niemals jene unvorstellbare Macht erhalten wirst, nach der du dich so sehr sehnst!? Nach der sich jede Faser seines Körpers sehnt. Kein Unwürdiger wird jemals erreichen, was du zu erreichen hoffst. Unvorstellbare Macht gebührt nur jenen, die es verdient haben und deren sind nur wenige. Warum also solltest du sie erhalten? Weil du glaubst, dass du geeignet bist? Weil du glaubst das Potential zu haben? Jenes Potential allein genügt aber nicht. Auch der Wille dazu bringen dich nicht weiter.“

Dennkins Innerstes fühlte sich an als würde es explodieren.Als ob ER der Narr war!Sie ist es doch die keine Ahnung hat von dem was geschehen ist,offenbar keine Ahnung hat von dem was Emotionen auslösen können.Sein Leben war vielleicht nichts wert,nein,aber dennoch würde er in der Lage sein die Macht die er benötigte zu erlangen.Er würde die Macht erreichen die kein anderer jemals zuvor erlangen hatte,er würde jeden seiner Feinde niederschmettern.Keiner würde sich ihm entgegenstellen können!

Dennkin sprang auf und zeigte mit dem Finger auf Alaine.

"Ich WERDE diese Macht erlangen!ICH BIN würdig!Was glaubt Ihr weshalb ich hier bin?!Ich habe so lange gearbeitet und nun stehe ich hier und bin bereit alles nötige zu erlernen!Und Ihr sitzt da mit Eurem Fraß und stopft Euch Euren Bauch voll weil Ihr meint Ihr befändet Euch auf der Seite der Dunkelheit welche Euch schütze,doch irgendwann wird sich KEINER MEHR schützen können!"

Mit diesen Worten wischte er über den Tisch und stieß das gesamte Essen vom Tisch und verteilte es quer über den Boden.

"IRGENDWANN werde ich das volle Potenzial der Macht ausschöpfen und dann werdet Ihr sehen was für eine Wirkung mein Hass haben wird!Nein,Ihr werdet es JETZT sehen!Denn ich BIN WÜRDIG!!!!"

Mit diesen Worten zog er sein Messer unter seiner Robe hervor und sprang über den Tisch auf Alaine zu.


Bastion - Center - Sith Orden - Cantina -Alaine,Xander Alexis,Dennkin und anderen
 
Bastion - Center - Sith Orden - Cantina - Alaine, Xander Alexis, Dennkin und anderen

Zerfressen von Arroganz, Ignoranz, Hass, Wut, Zorn und dem unstillbaren Durst nach Rache. Dies war eine Umschreibung, die nur all zu gut auf diesen Niederen passte. Ein leichtsinniger kleiner Narr, der nicht weiter blicken konnte als über seinen Schal. Blind, nicht sehend. Welche eine Beleidigung für das Auge! Die Warrior spürte wie die Wut in ihm stärker wurde, wie sich langsam an die Oberfläche kroch, sich manifestierte, ehe sie explodieren würde. Ja ihr Plan ging auf. Er ließ sich reizen und dies bis zum äußersten. Dieser Adept hier hatte sich kein Stück weit unter Kontrolle. Sein Glaube daran, dass Rache ihn zu etwas bringen würde verblendete ihn dermaßen, dass er nicht klar denken konnte. Die Vergangenheit dieses Narren war alles was ihn beschäftigte. Der Wunsch zu Rechen was ihm widerfahren war. Alaine erhielt einen Einblick, als Bilder in dessen Bewusstsein eindrangen, welche die Warrior in seinen Emotionen herausspürte. Mord, Leid und Tod. Das Dahinschlachten von Personen, die einem nahe standen. Keines ihrer Worte hatte er wirklich verstanden. Kein einziges, zu sehr konzentrierte er sich auf Belange, bei denen er glaubte, sie wolle ihn vernichten. Narr! Einfältig wie er war dachte er kein Stück nach.

Wie sollte ein jener es schaffen zu einem Sith zu werden. Zu einem wahren Sith? Der Weg, denn er für diesen Moment bestritten hatte, würde ihm den Untergang bringen. Dennkin lief auf etwas zu, was er nicht mehr stoppen konnte und sein Fehler war, dass er Alaine unterschätzte. Er schien zu glauben, dass ihre Fähigkeiten in der Macht nicht sonderlich weit entwickelt waren. So viel Irrglaube. Die Warrior lachte innerlich. Für diesen Moment tat sie nichts weiter als zu beobachten, zu reflektieren und ihn zu analysieren. Er war so einfach, so durchschaubar! So berechenbar. Seine Wut erreichte seinen Höhepunkt und die Worte, die über seine Lippe kamen waren nichts weiter als Bedeutungslose Silben, die verklangen. Auf Alaine hatten sie keinen Eindruck hinterlassen. Im Gegenteil, ihre Augen machten den Spott deutlich, mit dem sie Dennkin bedachte. Er glaubte tatsächlich würdig zu sein. Mit seinen abschließenden Worten zog er aus seiner Robe ein Messer hervor und sprang über den Tisch auf Alaine zu. Die Warrior blieb ungerührt sitzen. Seinen Angriff hatte sie vorausgesehen. Blitzschnell packte sie seine Handgelenke und warf ihn damit über sich zu Boden. Der Adept landete auf der Seite, nur einige Zentimeter von Alaine entfernt.

Geschmeidig wie eine Katze erhob sich die Corellianerin und trat auf den am Boden liegenden zu. Ihre Augen fixierten sein Gesicht, welches gezeichnet war vor Zorn. Der Hass stand in Dennkins Augen geschrieben, die Mordlust in ihm war spürbar. Doch für Alaine, war dies alles nichts weiter als ein Witz. Der Adept kam hoch und ging von neuem auf die Warrior los, das Messer in der Hand, nach ihr stechend verfehlte er sie. Alaine wich geschickt aus. Dieses Spiel würde sie langweilen. Also Griff sie in die Macht und nach Dennkin. Dann hob sie ihn an, der Machtgriff um seine Kehle, langsam zudrückend, verlor er den Boden unter den Füßen.


„Was jetzt du Narr? Glaubst du, dass du mir gefährlich werden könntest mit einem so einfachen Messer!? Dein Hass macht dich blind. Dein Wunsch nach Rache und Vergeltung nehmen dir jegliche Denkweise. Alles in dir hat nur ein Ziel. Die Mörder deiner Familie zu finden und zu töten nicht wahr!?“

Alaines Worte waren ruhig, aber eisig. Sie sah ihr Opfer an und lächelte nur spöttisch.

„Narr! Schon so lange lebst du unter den Sith und hast noch immer nichts begriffen. Deine Ignoranz, dein gesamtes Wesen macht dich zu einem unwürdigen. Du bist wertlos Dennkin und du warst es schon immer. Genau dies ist der Grund, warum du bisher keinen Meister gefunden hast.

Du glaubst, dass ich keine Ahnung habe, aber du irrst. Was ich erlebt habe ist schlimmer als der Mord an deinen Eltern. Verblendet bist du Dennkin. Klares Denken hat bei dir aufgehört zu existieren. Du handelst nur noch und genau dies ist ein Fehler. Eine Made wie du wird unter dem Stiefel zertreten. Da du glaubst würdig zu sein, werde ich dich eines besseren Belehren. Erfahre am eigenen Leib, was Qualen bedeuten.“


In den Augen der Warrior flackerte es gefährlich auf. Dann warf sie den Adepten gegen die nächste Tischreihe. Die Wucht nahm ihm die Luft für einen Moment. Alaine schritt näher an ihn heran, dann glitten ihre Finger nach vorn. Die Dunkle Seite manifestierte sich um sie, kroch durch ihren Arm zu ihrer Hand hin. Blaue Blitze bildeten sich an ihren Finger, die dann nach vorn züngelten um letztlich zu ihrem Opfer zu gelangen. Die Machtblitze entluden sich und trafen Dennkin völlig unvorbereitet.

„Wisse eines Dennkin, dein Leben liegt in meinen Händen und ich werde, solltest du nicht lernen und dich beugen, diesem Leben einen Qualvollen Tod bringen.“

Ihre Worte waren wie ein Echo in der Macht, welches sich in das Gehirn Dennkins brannte. Mitleid kannte sie nicht mit ihm. Dies war der einzige Weg ihm begreiflich zu machen welch ein Narr er war. Die Blauen blitze entluden sich noch immer. Dennkins Körper zuckte unkontrolliert. Die Schmerzen die er empfand waren unvorstellbar. Die Hitze in seinem Körper wurde unerträglich. Die Schmerzen durchfuhren das gesamte Zentrale Nervensystem bis hinauf ins Gehirn. Nichts blieb verschont. Er wand sich wie eine Schlange. Die Warrior erhöhte die Intensität ihres Anschlags, die blauten Blitze fuhren in seinen Körper wieder und wieder. Das Messer war ihm mittlerweile aus der Hand geglitten, da er die völlige Kontrolle verloren hatte.

Alaine stand da, umhüllt von der Macht. Ein leichter bläulicher Glanz lag um ihre Gestallt. Die Kleidung Dennkins verkohlte langsam. An manchen Stellen löste sich der Stoff auf bis nur noch die Haut vorhanden war. An anderen Stellen verbrannte selbst die Haut, bis nur noch rohes Fleisch übrig blieb. Erst dann rief die Warrior die Macht zurück. Die Blitze verebbten und hinterließen einen Mann am Boden, von dem Rauchschwaden aufgingen. Der vor Schmerz schrie und sich wand. Alaine trat auf den Gefolterten zu, blieb neben ihm stehen und blickte zu ihm hinab.


„Dein Leidensweg hat gerade erst begonnen Dennkin Plague. Dies ist erst der Anfang von dem was kommen wird. Jetzt wo du hier liegst wie ein geschändetes Tier, wirst du begreifen was es bedeutete blind zu handeln. Was es heißt sich seiner Gefühle hinzugeben anstatt sie zu kontrollieren, zu bündeln und dann, wenn der richtige Moment gekommen ist abzugeben.“

Alaine blickte noch immer zu ihm hinab, die Verachtung in ihrem Gesicht war noch vorhanden. Achtung hatte sie keine vor ihm und er würde so schnell auch keine erlangen. Respekt musste man sich verdienen so wie alles andere auch. Dennkin startete von unten, von ganz unten und biss er sein Ziel erreichen würde, würde er kämpfen müssen. Niemand in diesen Mauern würde so leicht davon kommen, wenn er es wagte sich so zu verhalten wie jener Narr hier am Boden.

„Es wird einige Zeit brauchen bis du wieder die Kontrolle über deinen Körper hast und selbst dann rate ich dir nichts zu versuchen ausgenommen du willst eine Welt betreten, die du dir nicht einmal in deiner Fantasie vorstellen kannst.“

Mit diesen Worten wandte Alaine sich von ihm ab. Sie ließ ihn liegen und leiden. Die Krankenstation würde er nicht so schnell zu Gesicht bekommen. Die Warrior setzte sich zurück an den Tisch und zu ihrem Schüler. Das Essen lag quer über den Boden verteilt und ein Putzdroide machte sich daran Ordnung zu schaffen. Um das Essen war es nicht all zu schade, aber Alaine hatte noch immer durst. Mit einem Wink ließ sie sich etwas Neues bringen, schlug die Beine übereinander, machte es sich auf ihrem Stuhl bequem und trank etwas, so als ob nie etwas geschehen wäre. Dennkin war nicht mehr interessant. Zumindest für diesen Moment nicht. Sein Messer lag auf dem Tisch neben Alaine, welches sie allerdings keines Blickes würdigte.


„Unwürdige werden bestraft. Jener dort am Boden gehört zu ihnen. Ähnlich wie der Jünger in der Bibliothek. Nimm dir an solchen kein Beispiel. Aber lerne von ihnen.“

Ihre Worte waren an Alec gerichtete, der die ganze Zeit über geschwiegen hatte. Die Szenerie aber aufmerksam bedacht hatte uns ich sein Teil wohl dachte. Alaine würde ihn später fragen was ihm durch den Kopf gegangen war, sollte er nicht selbst darauf zu sprechen kommen. Für diese Minuten jedenfalls wollte sie ihr Getränk genießen ehe sie zurück in den Trainingsraum kehren würden. Lange würde es nicht mehr brauchen, biss dieser Chiss hier eintraf und jenen zu Begrüßen war durchaus eine Absicht, die Alaine verfolgte. Wenn jene Begrüßung auch nicht so ausfiel, wie man sie gewöhnt war.


Bastion - Center - Sith Orden - Cantina - Alaine, Xander Alexis, Dennkin und anderen
 
[Capital City: Center – Straßen – In der Nähe des Hotels: Corellian Compfort] – Nergal

Die Stadt war in Aufruhr. Nicht nur das man es überall hören und sehen konnte, wie Explosionen und Rauchschwaden den Himmel zeichneten, wie Sirenen aufleuchteten und immer wieder nervtötend aufheulten. Nergal war keine zweihundert Meter weit gekommen, dann riss die erste Explosion am Himmel die kurze Stille auseinander. Triebwerke heulten auf, als mit einem Mal Boden-Luft Verteidigungsanlagen zum Leben erwachten und tödliches Feuer in den Himmel spien. Dann folgte die nächste Erschütterung, näher an ihm, irgendwo am Boden. Ein abgeschossener Jäger? Seine Sinne fanden die Quelle schnell und konnten sie als abgeschossenes Fluggefährt identifizieren. Nichts also, das ihm Sorgen bereiten würde, noch er sich darum kümmern musste. Während seine Sinne nun so weit ausgedehnt waren, konnte er auch deutlich wahrnehmen, das die Zeit des Wartens vorüber war. Der Aufschub endete hier und jetzt, die versammelten Sith im Trainingssaal des Ordens – den er hinter sich gelassen hatte – würden Gesellschaft bekommen. Die wunderbare und liebliche Gesellschaft anderer Sith. Sith. Pah! Sie alle sollten unter dem einstürzenden Orden begraben werden! Nichtsnutziges Pack! Nergal, der in solcher Art Gedanken vertieft war und noch immer die weitere Umgebung sondierte, bemerkte er nicht das sich einige Soldaten in seiner unmittelbaren Umgebung befanden und in diesem Augenblick auf die Straße traten, die auch er entlang schritt. Jetzt, schon weit vom Hotel entfernt, zierte da er dies bemerkte, ein Grinsen seine Züge.

„HALT!“ Erklang der gebieterische Ton, der nur dem kommandierenden Offizier der Einheit gehören konnte.

Typisch für sie. Doch schon als er sich umdrehte, die kurz im Licht der Strahler ihrer Waffen seine aufblitzenden Lichtschwerter erkannten, wurden sie unruhig. Nergal tat so, als würde er davon nichts mitbekommen. Als würde er nicht merken wie sie nun deutlich unterwürfiger agierten und das Blut der Soldaten in ihren Ohren rauschte. All das nahm er war, der kommandierende Offizier hatte die Lichtschwerter vermutlich nicht entdeckt.


„Was treibt ihr hier auf den Straßen Bürger? Habt ihr den Alarm denn nicht vernommen? Sucht schnellst möglich eure Wohnung oder einen Schutzbunker auf.“

„Ich fürchte das kann ich nicht tun. Ganz und gar nicht.“

Langsam deutete er auf die Waffen an seinem Gürtel und beobachtete wie sich kurz die Augen des Mannes weiteten. Was er sich dachte war klar. Gehörte Nergal zu Janem oder zu Allegious? Sollte dieser Trupp gegen ihn sein, dann war er in einer denkbar schlechten Position. Zwar hatten sie so oder so keine Chance gegen den Sith, aber bereits so nah an ihm dran... sie könnten nicht einmal fliehen. Allerdings stellten sie sich als Getreue des Noghris heraus. Etwas, was ihm half, denn jetzt musste er sie nicht zwingend umbringen. Sie konnten nützlich werden. Und das waren sie auch. Zwar war die Kommunikation ausgefallen, aber dank militärischer Strukturen kamen gewisse Nachrichten immer noch durch. Etwa jene, das bereits die ersten paar Landungsboote runter gegangen waren. Einerseits war Nergal erstaunt wie schnell jetzt alles von statten gegangen war, andererseits hoch erfreut, diesen Konflikt bald hinter sich zu wissen. Er schloss sich jener Einheit an und zog mit ihr in Richtung des Ordens. Doch noch lange bevor er auch nur die nähere Umgebung des Ordens erreicht hatte, wurde ihr Vorankommen gewaltsam unterbrochen. Während die Armeesoldaten vor dem feindlichen Blasterfeuer in Deckung gingen, dauerte es keine Sekunde bis Nergal sein Lichtschwert aktiviert und herausgefunden hatte, woher die Schüsse gekommen waren. Die titanischen Kräfte seines Körpers erwachten mit einem Mal zum Leben und ließen den Sith in einer Geschwindigkeit die Straße entlang hechten, die nur ein Speeder hätte mithalten können, an der T-Kreuzung angekommen, blieb er allerdings nicht einfach stehen, die Macht arbeitete weiter, bescherte ihn mit einer Sprungkraft die kein Sterblicher besaß und beförderte den Sith so auf einen Balkon im zweiten Stock wo er ungebremst und mit der Wucht eines Skiffs durch die Wand donnerte, sein Lichtschwert erhoben zum Schlag und nur Sekunden später die drei Schützen nieder gestreckt hatte.

Allerdings waren das noch lange nicht alle, durch die Tür kamen zwei weitere herein und einer lief direkt in die rot glühende Klinge seiner Waffe, während dem anderen die Sprechorgane per Hand zertrümmert wurden. Die so auch mangelnde Luftzufuhr ließen ihn röchelnd und gurgelnd zu Boden gehen. Die massige Gestalt des Sith Lords war schon über ihn hinweg, im breiten Treppenhaus des Gebäudes und wurde von neuen Gegnern empfangen. Erst jetzt realisierte er, das es sich hier um verräterische Truppen Bastions handelte, die sich auf die Seite von Janem geschlagen hatten. Oder... oder hatte sich jene Einheit mit der er gen Orden zog, auf die Seite des Overlords der Chiss geschlagen? Wie auch immer.. wer nun für wen kämpfte war ihm im Grunde ja auch egal. Er kämpfte gegen alle die, die sich hier gegen ihn stellten. Solange das Chaos noch herrschte, konnte man da eben mal die falschen angreifen. Der Sith Lord zerschmetterte einen Schädel an der steinernen Wand des Flures der ihn wieder nach draußen führte und stieß die Doppeltüren mit einem gezielten Schlag in der Macht auf. Draußen hatten sich mehr und mehr Rauchsäulen vereinigt. Der Lärm von kämpfen war überall zu hören. Hatte er so lange gebraucht, oder wo waren die Kerle hin? Nein. Da waren sie noch, die Sinne des Sith machten sie einige Sekunden aus, bevor sie aus ihrer Deckung hervortraten und auf ihn zu kamen.


„Seid ihr Soldaten oder verkriffte Bauern von Tatooine? Kämpft gefälligst.“

Er gab ihnen keine Gelegenheit zur Antwort, oder sonstige Chance irgendetwas zu tun. Nergal wand sich ab und ging weiter, ein von oben herab stoßendes Landungsboot machte ihm allerdings einen Stirch durch die Rechnung und die sich daraus ergießenden Massen an Truppen hatten natürlich nichts besseres zu tun als sofort das Feuer zu eröffnen. Sein Lichtschwert noch aktiviert, griff er nach seiner zweiten Klinge und begab sich in die für die fünfte Lichtschwertform typischen Abwehrmanöver. Der Trupp hinter ihm hatte weniger Glück, die die rechtzeitig reagiert hatten, waren jetzt in Deckung, ein halbes Dutzend lag tot auf der Straße hinter ihm.Ihn würde dieses Schicksal nicht erleiden. Die Dunkelheit selbst folgte seinen Befehlen und sie war es, die er benutzen würde um zu überleben. Mehr und mehr durchflutete sie seinen Körper wieder, stärkte ihn, machte ihn schneller, besser als alle hier in dieser Straße Kämpfenden. Er drang mitten zwischen seine Gegner und sammelte Energie für einen Angriff, der als er kam, prompt die Knochen von mehreren Soldaten zu Staub zermalmte und ihre nutzlos gewordenen Körper, deren einstmals reinweiße Panzer zersplittert waren, wie leblose Puppen von sich schleuderte. Ein kurzer Griff seiner Daumen und die Zwei-Phasen Klingen fuhren sich zu voller Länge aus. So war deutlich mehr Freiraum zu erreichen, doch in all dem Chaos bemerkte auch er das unweit erneut ein Landungsboot die Oberfläche erreicht hatte. Zwar war wiederum kein Machtnutzer in der Nähe und im Grunde konnte er hier auch weiter kämpfen, aber betrachtet im Großen und Ganzen, was würde er hier schon bewirken? Letzten Endes nichts weiter außer der Tatsache mehrere Hundert Soldaten zu erschlagen. Binnen kürzester Zeit hatte Nergal gleich vier Wellen aus purer Energie ausgesandt und zu seinen Gegnern geschleudert, eine davon so wuchtig, das sie einen mechanisierten Läufer umwarf. Der gewünschte Effekt trat ein und binnen weniger Sekunden war Nergal in einem Gebäude verschwunden.

Erneut hatte sich der massige Krieger, nicht ohne Hilfe der Macht, durch die Wand geworfen. Seine Lichtschwerter nun deaktiviert, drang er zunächst mehrere Stockwerke nach oben vor, ehe er sich geschickt auf ein Dach arbeitete und seine Verfolger abschüttelte, als er ohne große Anstrengung zu einem Dach auf der anderen Straßenseite sprang und so innerhalb einiger Minuten mehrere Blocks zwischen sich und seine vorherigen Gegner legte. Der Orden unterdessen war ab und an schon in Sicht gekommen. Gerade als er erneut zum nächsten Haus sprang, fegte ein Landungsboot an ihm vorbei und nahm ihn mit. Riss Nergal aus seiner eigentlichen Flugbahn und brachte ihn ins Trudeln. Der Weg nach unten war nicht so weit, aber zu weit um sich direkt mit feindlichen Truppen auseinander zu setzen. Im letzten Moment konnte er sich neu ausrichten und von dem Landungsboot abstoßen. Unsanft landete er auf dem Rücken, auf einem Balkon. Als sich die Flut aus Soldaten aus dem Landungsboot ergoss, hatte er das Gebäude betreten und verließ es wenig später zügig in eine kleinere Gasse. Ungefähr die Richtung zum Sith Orden aufrecht erhaltend...


[Capital City: Center – äußerer Rand des Kriegsgebiets – Einige Klicks vom Orden entfernt] – Nergal
 
[ :: Orbit von Bastion :: Shuttel / Zion :: ]


Zion öffnete seine Auge und schaute sich in dem Cockpit um, es kam ihm vor als hätte er eine Ewigkeit hier gesessen und meditiert. Aber in Wirklichkeit waren es nur ein paar Stunden, ein paar Stunden die ihm viel sagten.
Vor ihm sah er die flotte Menaris und das schwarze Flaggschiff, zeigte sich in voller Pracht. Dies wird das Zeichen der der neuen Ordnung werten und es bedeutet das er nun seinen Weg bestimmt hat. Sein Konflikt zwischen den beiden Fraktionen hat er mit diesem Schritt besiegelt. Er wird an der Seite seines Meisters kämpfen und siegen, er wird so Ruhm oder den Tot finden und sonst wird es keine Option geben.

Dieser Weg wurde nur durch den letzten Schritt begangen, das nicht Auffinden von Billie. Er hat sie gesucht, doch sie nicht gefunden und sie hat ihn auch nicht gesucht, sonst hätte sie ihn finden können. Er war in aller Munde gewesen, es spricht sich herum wenn jemand, in seiner Position, bei Kratas ist und das Gerücht, das er ein Sith ist, die Runde macht.
Er hat losgelassen so wie sie es gemacht hat, Zion wollte es nicht aber er musste, sonst wäre er nur ein schwaches Frack geworden. Er liebte sie noch immer, aber kann es nicht mehr ertragen, von ihr so stark zurückgewiesen zu werden.

Die Funksprüche der Nir´Taj holten ihn aus seinen Gedanken, er übermittelte ihnen seine Codes und seine Identität. Automatisch wurde er von einem Traktorstrahl eingefangen und flog automatisch in einen der Hangar des Sternzerstörers. Solange er warten musste bis er in dem Schiff war schaute er sich seine Nachrichten an und fand eine interessante seiner Schülerin.
Es war sehr interessant zu wissen was sie auf Carida gefunden hat und wie viel sie schon gelernt hat. Er tippte schnell eine Antwort zu ihr und schloss sein Com-Gerät.


Adept Fleur Ventuela,
dein Gast kann bei dir bleiben, aber wie du schon sagtest zeig ihn nicht deine ganze Macht und dein Können. Lerne von ihm und nutze ihn zum lernen. Achte auch das er nicht soviel von meinem Palast betreten kann, die wichtigsten Räume sind immer noch auf höchster Sicherheitsstufe und würden ihn schnell töten und dies wollen wir beide nicht.
Meine nächste Nachricht kann sehr spät kommen, ich werde bald bei der Großen Schlacht dabei sein.

Meister Darth Zion

Das Schütteln signalisierte ihm das er gelandet ist, schnell ging er Richtung Ausgang des Shuttels. Ein Offizier begrüßte ihn.

„Ich will zu Lord Menari, so schnell wie möglich.“

Der Offizier schaute ihn an und grüßte ihn per Militärgruß.

„Ja Sir, folgen sie mir, Lord Menari ist auf der Brücke.“

„Und außerdem sollen alle Daten des Droiden gespeichert werden und alles zu geschickt werden ohne Sicherungskopien.“

Der Offizier nickte nur und befahl einige Arbeiter mit der Aufgabe.
Die Beiden machten sich auf den Weg zur Brücke, doch noch bevor sie einige Meter gelaufen sind wurden sie alarmiert das der Sternzerstörer in den Hyperraum eingetreten ist.

Zion schmunzelte ein wenige, nicht zu erkennen für den Offizier oder sonst irgend jemanden. Wie es aussieht hat er gerade noch in dem richtigem Moment angedockt und nun sind sie auf dem Weg nach Bastion um die Große Schlacht zu bestreiten.
Auf dem Weg zu der Brücke versuchte er noch einmal mit der Macht ins reine zu kommen und sie überall zu spüren, was auch funktionierte. Er spürte jeden Sith in diesen Schiff, jeden Offizier und jeden Soldat. Doch spürte Zion seinen Meister nicht auf der Brücke, vielleicht kapselte er sich ab, wie er es ihm auch gelernt hatte.
Als der Offizier vor dem Eingang der Brücke stand und sie mit Zion betrete wurden sie in Kenntnis gesetzt das Menari und seine Schüler bereits auf den Weg zu den Hangar war.
Zion spürte wie der Zorn in ihm aufglühte, doch er beherrschte sich, der Offizier konnte nichts dafür. Die Flotte kam auf Bastion an, ein Ruck signalisierte es und nun spürte Zion auch das sich die Sith auch auf den Weg in den Hangar machen.


„Ich danke ihnen, ich werde alleine zu Lord Menari gehen, vergessen sie nicht meine Daten. Ich wünsche euch allen viel Erfolg in dieser Schlacht, enttäuscht uns nicht.“

Der junge Sith machte sich nun auf zurück in den Hangar, wo sein Meister unterwegs war. Er sah viele Sith, einige sah er auf Bastion im Orden, einige jedoch hat er noch nie gesehen. Bisher hat er jedoch noch nicht die Aura von Wrath und Ranik gespürt, entweder sie sind noch nicht oder tot. Aber dies darf jetzt nicht seine Hauptinteresse sein, er muss zu Menari.

Als er den Hangar von Menari erreichte sah er neben den neuen Imperator auch zwei weitere Sith, einen schwachen und einen starken. Zion ging gerade aus und stellte sich neben Janem und dem starken Sith. Er wand sich Menari zu und richtete dabei seinen Blick in die Richtung von Janem.


„Ich werde an eurer Seite kämpfen und euch den Ruhm bringen der euch rechtmäßig gehört. Das wird eure Schlacht, eurer Krieg und das ist euer Imperium, mein Imperator. Das Schicksal der Sith hat sich schon an dem ersten Tag dieses Krieges entschieden und die unwürdigen Sith werden bald von uns ausradiert werden.“

Zion machte eine Pause und folge seinem Meister als er in ein Landungsboot stieg, die zwei übrigen Sith kamen hinterher.
Als sie im inneren waren, wand sich Zion erneut Janem zu.


„Was sind eure Aufgaben für mich heute, welche Rolle soll ich spielen, was ist mein Ziel.?“



[ :: Orbit von Bastion :: Nir´Taj :: Landungsboot / Zion | Janem | Vincent | Izvoshra :: ]
 
OP: Sorry für den sehr späten Post, aber ich kam in den letzten Wochen nicht dazu.

°°Bastion - Sith Orden – Med-Statoin°° [Ario, Nergal, Arzt]

Strahlen aus Licht durchflogen das Hier und Jetzt, wurden gebrochen, von glatten Flächen hin und her geworfen und schossen in alle Richtungen. Ihre Bewegungen ließen die Zeit gefrieren, vollkommener Stillstand herrschte während ihr Schwung doch von Leben zeugte. Ario war für einen sehr kurzen Moment in einen Trance ähnlichen Zustand verfallen, aber er konnte den exakten Grund nicht benennen. Es war einfach geschehen. Vielleicht war es ein Schutzmechanismus seiner Selbst, seines Geistes gewesen, als der Arzt ihm das Bacta-Pflaster sowie den Verband angelegt hatte. Ario hatte solch medizinische Versorgung nie genießen können, daher hatte er unbewusst mit recht starken Schmerzen gerechnet. Womöglich lag es aber auch einfach an der so sterilen Einrichtung der Med-Station, dem grellen Weiß, was sich langsam aber sicher in seine Augen ein brannte.

Obwohl Ario sich dessen bewusst war, rief er sich nochmal in Erinnerung, wie wichtig die Aussage seines Meisters war. Niemand würde jemals völlig immun gegenüber Schmerzen sein und der Adept wollte fortan den Schmerz soweit nötig als Lehrer willkommen heißen.

Das Wort Regeneration ließ ihn den Rest nur flüchtig wahrnehmen. Wie auf Abruf, meldete sich sein erschöpfter Körper zurück und das Blut pulsierte und hämmerte heftig in seinem Kopf. Die Umformung zu einem Adepten des Sith-Ordens hatte seinen Tribut gefordert.
Doch die weiteren Instruktionen verlangten einen letzten Moment Konzentration und Aufmerksamkeit von ihm. Nergal glühte förmlich vor ihm. Es war ein sehr markantes Muster und alsbald hatte sich Ario die Präsenz seines Meisters bewusst eingeprägt und bestätigte dies nickend.
Und sofort schweiften seine Gedanken hin zu seinem Quartier und dem Bett, welches dort auf ihn wartete.

Sein Meister hatte sich schon längst von ihm entfernt als Ario an seinem Quartier ankam. Wie gewohnt wich die Tür ins Innere der Ruhestätte seinem Schritt und glitt fast lautlos hinter ihm zu.
Mit besonderer Vorsicht wurde die Robe, sowie die restliche Kleidung abgestreift, mit Bedacht den verwundeten Arm nicht sonderlich anzustrengen. Dies erwies sich dann doch als eher überflüssig, da die Wunde nur oberflächlich war und das Bacta-Pflaster die Heilung erstaunlich schnell beschleunigte. Die Verletzung sandte zwar noch Schmerzen durch Arios Nervenbahnen, doch das Stechen war jetzt nur noch ein starkes Jucken und ziehendes Gefühl. Der Heilungsprozess war wohl schon in vollem Gange. Erst jetzt fiel Ario auf, das er schwerer atmete als gewöhnlich und war sich nun bewusst, wie nötig sein Körper diese Ruhepause vor dem bevorstehenden Krieg hatte.

Seine Gedanken trugen ihn noch einmal zu seinen für ihn erstaunlichen Fortschritten und seiner bedingungslosen Lernfähigkeit. Auch die Vorfreude auf den morgigen Tag nach seinem Erwachen, dem anstehenden Krieg trieb noch in seinem Geist bis die Müdigkeit seine Augen schloss und ihn in den Schlaf zwang.

Ein Ruck durch fuhr Arios Körper als dieser hastig aus seinem Schlaf aufschreckte. Es war die Vorahnung, dass sein Schlaf länger gedauert hatte als ihm und seiner Aufgabe lieb war, die ihn so unruhig wach werden ließ. Er hatte im gesamten acht Stunden bekommen seinen Meister zu finden, davon hatte Nergal sechs für den Schlaf des Adepten gerechnet. Zwei Stunden waren nicht viel Zeit, wenn man bedachte, dass der Warrior sechs Stunden unterwegs war und trotz seiner „Vereinfachung“ sich nur zu Fuß fort zu bewegen wurde es Ario flau im Magen, denn er wusste, wenn auch nur andeutungsweise, zu was Nergal in der Lage war.
Schnell war die Robe umgeworfen und der Lichtschwertgriff an seinem Gürtel befestigt. Sein Körper war wieder vollends zu Kräften gekommen und auch geistig fühlte Ario sich erfrischt und munter. Mit Staunen bemerkte er, dass die kautarisierte Wunde an seinem Arm vollkommen abgeheilt war, der Arm war vollständig einsatzfähig. Wenn er noch genügend Zeit hatte würde er seine Aufgabe höchstwahrscheinlich erfüllen können, das hoffte Ario zumindest. Die Vorfreude auf den heutigen Tag siegte über seine Unsicherheit was die Zeit betraf und ein leichtes Grinsen zierte sein Gesicht, während dieses im Schatten der Kapuze verschwand.

Den Weg durch den Orden hinaus überbrückte Ario mit einem gekonnten Sprint. Draußen angekommen ergab sich die Realität seinen Befürchtungen. Es war anscheinend schon Mittag und Ario hatte mit hundertprozentiger Sicherheit mehr als sechs Stunden geruht. Da er jedoch keine Ahnung hatte wie viel Zeit genau er auf seinem Quartier verbracht hatte wusste er auch nicht wie viel Zeit ihm noch blieb.

Doch ob er nun noch annähernd zwei Stunden hatte oder nur noch 5 Minuten, seine Anstrengungen würden die Gleichen sein. Im ersten Moment viel es Ario schwer sich zu konzentrieren. Die Szenerie, welche sich vor ihm abspielte ließ ihn inne halten. Der Vorplatz des Tempels war wie leer gefegt, zumindest was normale Zivilisten anging. Die einzigen Lebewesen die hier anzutreffen waren, gehörten zum imperialen Militär und rannten wohin auch immer sie gerufen wurden. Die Luft wurde von lauten Sirenen durchbrochen. Ario verdrängte seinen inneren Wunsch zu flüchten, der instinktiv ausgebrochen war, ein weiteres Überbleibsel seiner Vergangenheit. Hier und da sandten ein paar Abwehrgeschütze heftige Lasersalven gen Himmel und wenige Ladungsschiffe durchbrachen noch gerade so in Sichtweite die dunkle Wolkendecke. Ario war wohl genau zur richtigen Zeit erwacht, der Krieg hatte begonnen. Doch er hatte eine Aufgabe zu erledigen. Er musste seinen Meister finden, so schnell es ging. Er hätte zwar auch hier auf ihn warten können, denn er würde mit Sicherheit irgendwann zum Orden zurück kehren, dessen war sich Ario sicher, jedoch war dann ebenso sicher das er versagt hatte.

Der Adept rief sich erneut die Präsenz seines Meisters in Erinnerung und verband sich mit der Macht. Es war ein wohltuendes Gefühl und umso befriedigender, da er es ohne weitere Probleme bewerkstelligen konnte. Nun würde er die Präsenz seines Meisters ohne weiteres deuten können. Doch der Blick in der Macht überflutete Ario mit Informationen und Bildern. Zu viel ging momentan auf Bastion seinen Lauf. Es kostete Ario einige Kraft und Zeit diese Informationen zu filtern und auszublenden. Ohne diesen Schritt hätte er sich gar nicht erst auf die Suche machen müssen, das Wirr-Warr aus Linien, Zeichen und Auren um ihn herum ließ ihm keinen Durchblick und doch handelte es sich hierbei nur um seine unmittelbare Umgebung. Ebenso war Ario klar, dass er Nergal auch nur in näherer Umgebung aufspüren würde.

Noch hatte der Krieg sich nicht bis zum Orden durchgeschlagen und vermutlich würde er das auch nicht vor Nergal tun. Aber der Adept ahnte, dass das Schlachtfeld ein von seinem Meister bevorzugter Ort war. Das bedeutete, Nergals Postition war womöglich dort wo der Anfang der Schlacht gerade am stärksten wütete. Schnell war die Richtung des größten Geräuschpegel gefunden und eingeschlagen.

Schon nach wenigen Minuten musste Ario feststellen, das auf ganz Bastion Kämpfe stattfanden und es so gesehen kein genaues Ziel für ihn gab. Er musste es auf gut Glück versuchen. Er behielt die Richtung bei und hastete die breiten Gassen entlang. Ab und an versperrten Straßengefechte seinen Weg und er musste sich durch Seitengassen zwängen um Kämpfen aus dem Weg zu gehen. Im Moment hatte seine Aufgabe vor Rang und wenn er sie erfüllt hatte würde er genug Gegner zu bezwingen haben, dessen war er sich sicher.

Nach zwei Blocks, die er hinter sich gelassen hatte, gönnte er sich eine Pause. Die Umgebung war recht ruhig und so verstärkte er seine Verbindung zur Macht. Die Suche nach Nergal blieb jedoch erfolglos. Kaum hatte er seine Fühler zurück gezogen bemerkte er einen herannahenden Trupp, für seinen Geschmack etwas zu spät. Das Stöberstündchen nach seinem Meister hatte ihn entsprechend geschwächt und außerdem fühlte er sich nicht für einen offenen Kampf gegen ein Dutzend Soldaten gewappnet. Die nächste Nische die in einen Eingangsbereich des nächstgelegenen Hauses führte war einige Meter entfernt. Wenige Schritte mehr und er hätte sie erreicht, doch die Soldaten waren schon in seine Richtung eingebogen und hatten bei Sichtkontakt ihre Blaster auf ihn gerichtet. Gut hundert Schritt trennten die Soldaten von dem Adepten. Die Befehle, die Ario Einhalt gebieten sollten gaben ihm den Bruchteil an Zeit der benötigte um die Distanz zu der Nische zu überbrücken. Ein großer Satz nach vorne brachte ihn direkt zu dem Eingang und ein Schritt das Mauerwerk zwischen ihn und seine Angreifer. Die Blaster jaulten auf, doch die Laserprojektile trafen nur kahlen Stein.

Ario offenbarten sich nicht viele Möglichkeiten. Die Tür ins Innere des Gebäudes wich einem kräftigen Tritt und der Adept verschwand in dem nächst besten Raum. Selbstüberschätzung wäre der letzte Fehler gewesen, den er heute machen würde, daher wählte er die Option Flucht. Glücklicherweise erstreckte sich der Raum über die gesamte Länge des Gebäudes und ein Fenster am anderen Ende sollte sein Weg hinaus sein. Mit einem Satz landete er auf dem niedrig gelegenen Boden. Zu seiner Überraschung befanden sich rechts und links jeweils zwei Soldaten von ihm. Anscheinend hatte der Trupp vor kurzem eben jenes Gebäude gesichert.

Nun blieb keine Zeit mehr für großes Pläne schmieden. Gekonnt glitt seine Hand zu dem Lichtschwertgriff und entzündete die scharlachrote Klinge zum Leben. Die zwei Soldaten rechts von ihm sollten ihr tödliches Schicksal zuerst erleiden. Überrascht von seinem Auftauchen wurde erstmal ein Funkspruch abgeben ehe sich ihre Balster erhoben. Doch Ario war schon an den Ersten heran geeilt und ein gezielter Stich des Lichtschwertes auf Brusthöhe trieb das Leben aus ihm. Der Zweite seufzte nach einem Faustschlag gegen den Kehlkopf. Ario griff rasch nach dem leblosen Körper und warf ihn schwungvoll den beiden unversehrten Soldaten zu Füßen während der Andere noch röchelnd nach Luft rang. Seine verzweifelten Versuche wurden mit einem gezielten Schnitt Arios beendet. Die letzten Zwei, behindert und abgelenkt durch den Leichnam ihres Kumpanen, eröffneten so verzögert das Feuer.

Eine Drehung um die eigene Achse brachte den Adepten aus der Schussbahn und an die Beiden heran. Auf diese geringe Entfernung waren ihre Waffen nutzlos und Ario beförderte Einen mit einem Tritt zu Boden und fuhr direkt mit seiner Klinge hinterher. Der Letzte stürmte auf Ario los und schlug mit dem Kolben seines Blasters auf ihn ein. Ario wich den Angriffe größtenteils aus, konnte aber nicht verhindern wenige Treffer einstecken zu müssen. Ein Kinnhaken unterbrach die Schläge seines Gegners. Ario drehte ihn herum, sodass er dem Soldaten das Lichtschwert von hinten an die Kehle halten konnte. Ario war klar das in wenigen Sekunden die restlichen Soldaten auftauchen würden und so ohne weiteres würde er nicht gegen sie bestehen oder fliehen können. Den letzten Lebenden wie ein Schild vor sich haltend ging er seine wenigen Möglichkeiten durch.


°°Bastion – am Rande des Kriegsgebietes – unweit des Ordens°° [Ario]
 
> Bastion - außerhalb der Stadt - Wohngebiet - Anwesen der Akajis - Garten - Sayaka & Midori <

Gemeinsam saßen die beiden Frauen auf der Bank auf dem Anwesen der Akajis. Midori hatte einiges zu erzählen. Besonders über ihren kleinen Sohn, denn sie nicht mitgenommen hatte, da er in der Obhut seiner Großeltern gut aufgehoben war. Midori hatte erklärt, dass ihr kleiner Sohn ein niedliches Kerlchen war, gesund und seinem Vater ein Stück weit ähnlich sah, auch wenn man den Exotischen Einschlag nicht verleugnen konnte. Sayaka hörte ihrer älteren Schwester schweigend zu. Ließ sich alles im Einzelnen berichten. Angefangen von der Schwangerschaft bis hin zur Geburt und Midori, die sichtlich stolz auf ihr neues Mutterglück war redete fast wie ein Wasserfall. Sayaka freut sich sehr für ihre Schwester, auch wenn sie dadurch daran erinnert wurde sie schwer sie es selbst gehabt hatte, wenn es darum ging ein Kind zur Welt zu bringen. Dass ihre Schwester es so einfach hatte war schon fast beneidenswert. Was Sayaka selbst nicht vergönnt gewesen war, erhielten nun andere und sie hoffte dass ihre eigene Tochter selbst einmal Kinder haben würde. Doch bis es soweit war musste das Problem zwischen beiden jungen Menschen gelöst werden.

„Ich rede und rede, dabei hast du sicherlich auch einiges zu erzählen. Wie geht es deiner Tochter?“

Midori unterbrach damit den Gedankengang von Sayaka. Die jüngere der beiden Frauen schüttelte leicht den Kopf. Die gesamte Familie wusste dass die Tochter von Han Akaji heiraten sollte und dass sie versprochen war. Doch die Meinungen gingen dabei auseinander. Midori, die nicht so viel von alten Traditionen hielt vertrat die Ansicht, dass Seren selbst entscheiden sollte wenn sie heiratete und ob sie dies überhaupt tat. Es war nicht einfach ihrer Schwester klar zu machen, dass Serenety anders erzogen worden war als sie selbst. Midori, die ebenfalls moderner erzogen war und die einen Mann geheiratet hatte, der nicht zu ihrem Volk gehörte, hatte sich von Traditionen und dergleichen losgesagt. Auch ihre eigenen Söhne wuchsen Modern auf, zumal ihr Vater ihnen dies ebenso beibrachte. Auch wenn er durchaus gefallen an ihrem Volk hatte.


„Es geht ihr gut. Sie ist für das Imperium unterwegs und kommt ihren Aufgaben nach. In diesem Punkt ist sie wie Han.“


Ein leises Seufzen kam über ihre Lippen und Midori bedachte ihre Schwester mit einem kurzen nachdenklichen Blick. Auch sie wusste, was Sayaka sich eigentlich für ihre Tochter gewünscht hatte. Dass es nicht in Erfüllung gegangen war, war Sayaka lange nahe gegangen. In etlichen Dingen war Midori der Ansicht, dass Han anders hätte handeln müssen. Ihr Schwager war ein guter Mann, aber besessen davon gewesen seine Tochter zu etwas zu machen, was sie eigentlich nicht hätte sein sollen. Doch nun war dem so und daran etwas zu rütteln war vergebens.

„Ich weiß dass du dir etwas anderes für Serenety gewünscht hättest. Einen Weg außerhalb des Militärs. Aber nun ist es so und du bist ja ebenfalls stolz auf sie. Was ihre Verlobung angeht, ich finde es falsch Sayaka und ich weiß nicht wie oft ich dir dies noch sagen soll. Glaubst du es wäre gut für sie jemanden zu heiraten, der ebenfalls dem Imperium dient!? Für deine Tochter würde dies bedeuten, entweder ein eigenen Kommando übernehmen zu müssen oder aber aus dem Dienst des Imperiums auszusteigen. Ich kenne sie um zu wissen das Letztere niemals für sie in Frage käme. Die Familie Murata ist eine mit Ehre ohne Frage, aber ich glaube nicht dass diese Verbindung erzwungen werden sollte.“

Midoris Blick war klar und deutlich. Die Abneigung Traditionen zu folgen, welche verlangten, dass Kinder noch vor ihrer Geburt einander versprochen wurden war ihr ein Dorn im Auge. Sayaka empfand dies nicht als so. Auch wenn ihre beiden Eltern ihre Kinder moderner erzogen hatten, so bedeutete dies noch lange nicht, dass sie sich nichts aus Traditionen machten. Ansonsten hätte man Sayaka wohl kaum an die Familie der Akaji versprochen.

„Vieles kommt anders als man denkt Midori. Das Leben ist nichts was man vorhersagen kann. Es hat seinen eigenen Weg. Du magst es nicht richtig finden, weil du dich dazu entschieden hast, dein kulturelles Erbe zu verleugnen. Gleich wie wir erzogen worden sind Schwester, unsere Eltern waren darauf bedacht und sein Stück weit von dem zu vermitteln was unser Volk ausmacht. Du hast dich dagegen entschieden weil du deine Gründe hast, dennoch solltest du nicht versuchen andere davon zu überzeugen, dass alles was unser Volk ausmacht altmodisch und falsch ist. Ich meine dies nicht böse und dies weißt du, aber ich habe im laufe meiner Ehe mit Han gelernt, dass der Weg für den man sich entschieden hat einer ist, dem man für den Rest seines Lebens folgt.

Diese Ehe mit dem Enkel der Muratas ist Versprochen und Serenety wird nicht gezwungen. Sie ist ihrem Vater sehr ähnlich Midori und sie wird tun was richtig ist auch wenn dies bedeutet einen Mann zu heiraten, der nicht ganz das ist was sie vielleicht möchte.“



Midori verzog das Gesicht. Die Worte ihrer Schwester gefielen ihr nicht. Für sie klang dies alles nach einer Art Zwang. Einem aus dem sie selbst sich befreit hatte. Sie konnte die Ansichten ihrer Schwester nicht teilen. Nicht in diesem Punkt und wahrscheinlich würde sie dies nie, dennoch würde sie nicht schweigen.


„Ich habe unsere Kultur nicht verraten Sayaka. Ich habe mich nur dazu entschieden einen anderen Weg zu gehen, wie du so schön sagtest. Jeder trifft Entscheidungen und mir war von Anfang an klar, dass ich den Weg unseres Volkes nicht gehen würde. Nicht in seiner völligen Gänze. Du magst dies tun, ebenso dein Mann, aber ihr solltet eure Tochter tun lassen was sie für richtig hält. Eine solche Ehe kann nicht zu Liebe führen. Man kann nichts erzwingen. Nur den Wünschen des Vaters nachzukommen ist für mich nicht richtig.“

Sayaka ließ ein leichtes Lächeln sehen und legte ihre Hand auf die ihrer Schwester. Das Midori dies nicht verstand war all zu klar zu sehen. Die Sichtweise ihrer Schwester ging in eine völlig andere Richtung und dies war vielleicht sogar gut so. Dennoch irrte sie sich, wenn sie glaubte, dass durch eine gestiftete Ehe keine Liebe entstehen könnte.

„Du verkennst Midori, das Liebe sich entwickeln muss. Sie braucht Zeit und entsteht aus Freundschaft. So viele verwechseln Liebe mit Verliebtheit. Eine Rosarote Brille zu tragen ist nicht der Sinn des ganzen. Liebe bedeutet mehr als einen Partner an seiner Seite zu haben, mit dem man das Bett teilt. Mit anzusehen wie sich junge Frauen und Männer angeblich ineinander verlieben ist traurig. Zu oft sind es nur Verlangen die Personen an einander binden. Sobald sie erkennen, dass es Meinungsverschiedenheit gibt, Probleme, Streit oder keine Gemeinsamkeiten trennen sie sich wieder voneinander. Was soll daran liebe sein? Wenn du wirklich jemanden liebst, dann tust du dies von Herzen und du erkennst die Fehler deines Partners, kannst mit ihnen aber leben ohne daraus einen Streit zu machen.

Die Blindheit in dieser Beziehung ist so tiefgehend Midori. Eine Beziehung sollte in einer Ehe ihren Anfang haben und nicht das Ende.“


Midori dachte einen langen Moment über die Worte ihrer jüngeren Schwester nach. Worte die Weise waren. Doch spiegelten sie nicht das wieder was in Wirklichkeit geschah. „Du hast Recht wenn du sagst, dass Liebe wachsen muss. Vielleicht gibt es Dinge bei unserem Volk, die ich übersehe. Die Kulturen sind so verschieden. Nichts desto trotz bin ich der Ansicht dass eine Frau ihren Mann selbst auszusuchen hat. Daran wird sich auch nie etwas ändern, gleich wie sehr du versuchst mir etwas anders klar machen zu wollen.“

Sayaka nickte. Damit hatte sie gerechnet und für sie war dies in Ordnung. Jeder Persönlichkeit hatte seinen eigenen Ansichten und sollte diese auch behalten wenn er wollte. Sayaka hatte nur versucht ihrer Schwester etwas näher zu bringen, was jenen letztlich daraus mache war ihre Sache, denn Zwingen konnte man niemanden und dies wäre zudem falsch. Das Universum war schon kompliziert genug.

„Ich würde nie versuchen dich zu etwas zu zwingen. Aber nun genug davon. Lass uns hinein gehen. Du wirst mittlerweile Hunger haben und ich hab ebenfalls welchen. Beim gemeinsamen Kochen können wir weiter sprechen.“

Sayaka stand mit einem lächeln auf und wartete, bis ihre Schwester es ihr gleich tat. Dann schritten sie dem Eingang des Hauses entgegen um sich von dort aus auf den Weg in die Küche zu machen.


> Bastion - außerhalb der Stadt - Wohngebiet - Anwesen der Akajis - auf dem Weg zur Küche - Sayaka & Midori <
 
Orbit um Bastion - ISDII Nir'Taj - Hangar


Janem und seine Schüler hatten das Landungsboot, welches Sie zur Oberfläche bringen würde, fast betreten als Lord Zion zu Ihnen stiess. Wenigstens einer von Janems Getreuen hatten den Ruf seines Meisters gehört und war bereit mit dem Executer in den Tod zu gehen. Janem würde die Treue sehr bald belohnen. Und die Untreue würde er bestrafen. Der Executer vergaß niemals etwas.

Lord Zion, es freut mich das ihr hiersein könnt. Hier stehen wir nun an der Schwelle zu unserem Triumph den wir so lange vorbereitet haben. Dies hier ist mein Schüler Vincent, und dies Lord Izvoshra. Beide werden an unserer Seite kämpfen und uns helfen die falschen Lehren des Allegious aus der Galaxis zu tilgen. Euer Platz ist vorerst an meiner Seite. Doch ich spüre, dass wir uns bald trennen müssen. Sollte das passieren, sorgt dafür das wir Kontrolle über den Orden erlangen. Die Kämpfe müssen kurz und heftig sein.

Die Gruppe bekam ein Signal das Landungsboot jetzt zu betreten. Offensichtlich waren alle Vorkehrungen für die Landung getroffen. Janem schickte seine Schüler an Bord und nahm dann über sein Com Verbindung mit dem Flaggschiff von Hochadmiral Niriz auf.

Admiral. Ich habe noch einen letzten Befehl an Sie bevor ich mich persönlich um den Verräter Allegious kümmere: Nehmen Sie die Aussenbezirke der Hauptstadt unter oribtales Bombardement. Ich möchte Das Platz geschaffen wird für unsere Invasionsarmee.

Ein boshaftes Grinsen breitete sich auf dem gesicht des Sith aus.

Zeigen sie denen da unten das wir hier sind, Admiral.

Dann bestieg auch Janem das Landungsboot. Kurze Zeit später verliessen die Einheiten den Hangar der Nir'Taj. Angefüllt mit Elitetruppen des Chiss-Empire. Zusammen mit den Landungsschiffen der Neimodianer steuerte die Gruppe den Planeten Bastion an. Die Hauptwelt des Imperiums der so ungewohnt schutzlos vor Ihnen lag.

Und diese Schutzlosigkeit wurde jetzt jedem vor Augen geführt, als die mächtigen Turbolaserbatterien des Flaggschiff von Niriz zum Leben erwachten und den Planeten unter Ihnen mit einem tödlichen grünen Regen eindeckten. Nichts konnte den Kanonen des Supersternzerstörers etwas entgegen setzen.

Langsam aber unaufhaltsam nährten sich die Landungsboote der Oberfläche. Unter Ihnen verbrannte Erde.



Bastion - Luftraum von Center - Landungsboot
 
[Weltraum vor Bastion, Säuberungsflotte des wahren Imperiums, SSD Leviathan]- Hochadmiral Delak Niriz, Line Captain Inyri Tavira, Besatzung

„Normalraum erreicht. Bastion liegt direkt voraus.“

Mit knapp unterhalb des ungleichen Gesichts gefalteten, ebenso ungleichen Händen beugte der ehemalige Hochadmiral des schwindenden Imperiums Delak Niriz sich im Kommandosessel auf der Brücke seines Flaggschiffes vor, mit seinem organischen Auge wie mit seinem bösartig wirkenden Droidenauge das sich rasch stabilisierende Taktikhologramm betrachtend. Es war wie erhofft – keine nennenswerten Einheiten des Imperiums im Orbit, keine kratastreuen Schiffe, die ihm diesen Triumph auf der Ziellinie versagen konnten. Nur Bastion, das Zentrum des Imperiums, und seine im Vergleich zu der Flotte, die Menari und er hier aufgeboten hatten, lächerliche Verteidigung.

„Wir haben mehrere Schiffe auf Außenkurs, Sir“, informierte Tavira ihn mit nahezu ehrfürchtig klingender Stimme.

„Mehrere kleine Schiffe und zwei Fregatten. Das ist alles, was Bastion an mobiler Verteidigung geblieben ist.“

“Behelligen Sie sie nicht.“

In einer seinen deformierten Zustand Lügen strafenden, vor Energie strotzenden Bewegung erhob der Hochadmiral sich aus seinem Sessel.

“Bereiten Sie unsere Truppen zu Imperator Menaris Unterstützung vor. Jäger starten – das Ziel der Bomber ist bis auf Widerruf Center. Sie sollen sich zur Verfügung ihrer Lordschaften halten.“

Niriz verschränkte seine Arme langsam hinter seinem Rücken.

“Es ist an der Zeit, das Überholte zu vernichten, damit das Neue errichtet werden kann.“

„Admiral, eine Übertragung von Lor… von Imperator Menari.“

Die grausame halbmenschliche Grimasse des Hochadmirals verzog sich zu einem Grinsen.

“Her damit.“

Ein überlebensgroßes Hologramm des Chiss erschien vor den Offizieren und seine Worte hallten verstärkt über die gesamte Brücke, bevor das Abbild des in Kürze mächtigsten Wesens der gesamten Galaxis wieder in sich zusammenbrach.

“Sie haben es gehört, Line Captain“, sagte Niriz gelassen.

“Bringen Sie das Schiff in eine für derartige Operationen bevorzugte Reichweite.“

„Da ist eine Golan-III-Station, Sir… sie blockiert unseren Vektor. Sollen wir ausweichen?“

Niriz blinzelte ungläubig – soweit ihm dies möglich war.

“Verschwenden wir keine Zeit. Vernichten Sie diese Station.“

Taviras Haltung strafften sich – in ihren Augen lag ein Funkeln, dasselbe Funkeln, das er auch über Bothawui in ihnen entdeckt hatte. Damals, als die Zeit gekommen war, die Bothans für ihre Verbrechen bezahlen zu lassen…

„Mit Vergnügen, Admiral. Artillerie: vernichten Sie diese Station.“

Kaum eine Sekunde später erwachte die gewaltigste Massierung an Buggeschützen, die man sich an einem Schiff dieses Krieges vorstellen konnte, mit einem nahezu infernalischen Dröhnen zum Leben und ergoss ihre destruktive Energie erbarmungslos auf die Schilde der im Vergleich zur Leviathan nahezu verschwindend Golan-Station, deren Kraft diesem Ansturm für wenige Momente standhielten, ehe sie versagte und den Rumpf des Weltraumgebildes dieser Eruption purer Zerstörungswut aussetzte. Niriz blinzelte nicht, als im Zentrum der Station irgendetwas – vermutlich ihr zentraler Reaktor – in einer gewaltigen Detonation aufging, die die gesamte Struktur in Stücke riss. Die Station hatte kaum Gelegenheit gehabt, das Feuer zu erwidern.

„Ziel vernichtet“, konstatierte Tavira kühl.

„Minimale Energiefluktuationen an unseren Schilden.“

“Gut. Nehmen Sie jetzt die Außenbezirke Centers unter Feuer.“

Wenig später stand die Hauptstadt des Imperiums in Flammen.

[Weltraum vor Bastion, Säuberungsflotte des wahren Imperiums, SSD Leviathan]- Hochadmiral Delak Niriz, Line Captain Inyri Tavira, Besatzung

SSD Leviathan [Schilde: 98 Prozent]

ISD II Conqueror [Schilde: 100 Prozent]
ISD I Dark Throne [Schilde: 100 Prozent]
ISD II Dauntless [Schilde: 100 Prozent]
ISD II Hurricane [Schilde: 100 Prozent]
ISD II Overlord [Schilde: 100 Prozent]
ISD I Raptor [Schilde: 100 Prozent]
ISD II Reckoning [Schilde: 100 Prozent]
ISD II Solstice [Schilde: 100 Prozent]
ISD II Tormentor [Schilde: 100 Prozent]
ISD II Tornado [Schilde: 100 Prozent]

IDSD Binder [Schilde: 100 Prozent]

VSD II Beholder [Schilde: 100 Prozent]
VSD I Hydra [Schilde: 100 Prozent]
VSD II Mantis [Schilde: 100 Prozent]
VSD I Predator [Schilde: 100 Prozent]
VSD II Skull [Schilde: 100 Prozent]

DREAD Retaliation [Schilde: 100 Prozent]

VIN Endurance [Schilde: 100 Prozent]
VIN Loyalty [Schilde: 100 Prozent]
VIN Penetrator [Schilde: 100 Prozent]

STR Annihilator [Schilde: 100 Prozent]
STR Bringer of Light [Schilde: 100 Prozent]
STR Thunderbird [Schilde: 100 Prozent]

CK Painkiller [Schilde: 100 Prozent]
CK Tranquilizer [Schilde: 100 Prozent]
CK Wings of Justice [Schilde: 100 Prozent]
CK Steel Arrow [Schilde: 100 Prozent]

FRG Planeshift [Schilde: 100 Prozent]
FRG Reliable [Schilde: 100 Prozent]
FRG Guardian [Schilde: 100 Prozent]
FRG Vanquisher [Schilde: 100 Prozent]

LNC Hailstorm [Schilde: 100 Prozent]
LNC Revenge [Schilde: 100 Prozent]

CRV Servant of the Empire[Schilde: 100 Prozent]
CRV Imperial Knight [Schilde: 100 Prozent]
CRV Imperial Warrior [Schilde: 100 Prozent]

Verteidigungsgruppe Bastion

Golan-III IM-01 (stationär) [Schilde: 100 Prozent]
Golan-III IM-02 (stationär) [Vernichtet]
Golan-III IM-03 (stationär) [Schilde: 100 Prozent]
Golan-III IM-04 (stationär) [Schilde: 100 Prozent]

FRG Halo [Schilde: 100 Prozent] (Außenkurs)
FRG Guard [Schilde: 100 Prozent] (Außenkurs)

CRV Victor [Schilde: 100 Prozent] (Außenkurs)
CRV Challenger [Schilde: 100 Prozent] (Außenkurs)
CRV Endeavour [Schilde: 100 Prozent] (Außenkurs)
CRV Long Run [Schilde: 100 Prozent] (Außenkurs)
 
- Bastion - Hotel "Corellian Compfort"/Bar - Lilly allein -​

Die Gäste waren weg, das Personal hatte ihren Rat beherzigt und war nicht heim gegangen – das Hotel hatte einen sicheren Keller in dem sie sich nun aufhielten. Sie selbst saß einigermaßen entspannt unten in der Bar und sah sich das Treiben draussen an. Noch bewegten sich die Menschen relativ ruhig in ihren Speeder oder auf den eigenen Beinen durch die Straßen. Bald würden sie wieder wie die Tiere in Panik geraten und an ihre Türen hämmen – Lilly würde keinen einzigen in ihr Haus lassen. Nicht das sie kein Mitleid empfand oder gar gern Gefahr für andere in Kauf nahm. Aber solche in Panik geratene Individuen waren nicht Herr ihrer Sinne...

Die eben begonnene Zigarette lag halb abgebrannt im Aschenbecher neben ihrer bereits das zweite mal gefüllte Kaff Tasse. Rauchen, diesesmal hatte sie nicht aus emotionalem Stress zur Zigarette gegriffen. Grund war eher dieses mehr als befriedigende Ereigniss mit Revan gewesen das oben in ihrem Apartment statt gefunden hatte. Wohlig lächelnd streckte sich die Hotelbesitzerin und notierte innerlich das sie so bald das alles hier vorbei war das Bett oben neu beziehen musste. Verdammt – war ihr Körper eigentlich jemals so gut durchblutet gewesen? Wieder musste sie grinsen während ein anderer Teil in ihr einfach aus sehr eigennützigen Gründen darauf hoffte das der Sith nicht in der Schlacht sterben würde, für ihre Sicherheit hatte er ja in Form von vier, wie hatte er diese finsteren Gestalten genannt? - Jünger gesorgt. Sie mochte, nein sie schätzte seine Gesellschaft extremst, er war klug einnehmend und schon fast diabolsich charmant zudem verfügte er (und hier sprach schlicht ihr Sinn für Ästhetik) über diesen großen wohldefinierten aber angenehm massigen Körper. Es passierte so selten das sie mal nicht einem Mann wegen ihres nicht wirklich als klein zu bezeichnenden Körpergröße leicht in die Augen schauen konnte. Als Frau schätzte man es eben wenn ein Mann größer als man selbst war.

Trotz dieses Angriffes war der Tag eigentlich perfekt bekonnen, trotzdem hätte sie sich jetzt wirklich göttlich gut gefühlt, wäre da nicht die immer wieder in ihren Hinterkopf durchdringende Sorge um Cassie und Morgan. Erstere konnte sich immerhin noch aktiv (wenn sie denn hier her beordert werden würde) wehren, Morgan hingegen musste auf die Güte des Schicksals hoffen und darum beten das die Anstalt in der er sich befand nicht von irgendwelchen Geschossen getroffen werden würde. Naja der einzige Trost bei der Sache war wohl, das ihr Bruder gerade wenig bis gar keine Angst vor gar nichts hatte. Und Cassie, naja sie hatte garantiert Angst, aber immerhin wurde sie für diese Art der Arbeit ausgebildet und vermochte es sicher damit um zu gehen. Zudem wusste Lilly ja noch Janson in ihrer Nähe, der erfahrene Mann hatte sicherlich ein Auge auf ihre kleine Schwester und das nicht nur um ihrer Willen.

Schlanke Hände griffen erneut nach der Zigarette, ein dank unzähliger Küsse und einer guten Dusche Lippglossfreies Paar Lippen saugte genüsslich an dem Sargnagel. Jahrzehnte lang vom blauen Dunst verschohnte Lungen nahmen die beruhigenden Inhaltsstoffe auf. Draussen auf der Straße stritten sich zwei Männer um ein Medipack das eigentlich einer Frau gehört hatte die nun weinend auf dem Boden saß....Ja heute war im grunde eigentlich ein guter Tag....


- Bastion - Hotel "Corellian Compfort"/Bar - Lilly allein -​
 
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> Bastion - außerhalb der Stadt - Wohngebiet - Anwesen der Akajis - Küche - Sayaka & Midori <

Beide Frauen machten es sich in der Küche zu schaffen. Gemüse wurde gewaschen und geschnitten, ebenso wie das Fleisch zerteilt wurde. Die Arbeit ging leicht von der Hand und das Gesprächsthema ging beiden nicht aus. Es gab so vieles, was noch immer besprochen werden musste, auch wenn beide Frauen sich vorerst dazu entschlossen hatten nicht zurück zu dem Thema Familie zu kehren. Zumindest vorerst nicht. Als alles geschnitten war wurden die ersten Zutaten in eine Pfanne geben um es an zu braten. Das Gemüse war das erst, welches dran glauben musste. In einem weitern Topf kochte bereits der Reis, der am längsten von alle dem dauerte. Dann folgte das Fleisch und die ersten Gewürze. Sowohl Sayaka als auch Midori lachten über einzelne Witze, welche ausgetauscht wurden. In der Küche war es mittlerweile recht warm geworden, weshalb man eines der Fenster geöffnet hatte. Sayaka kochte ihr leben gern, obwohl sie nicht immer Zeit dazu hatte. Dennoch bevorzugte sie es selbst zu kochen anstatt es von wem kochen zu lassen. Auch wenn sie durchaus einen Koch besaß, der sich darum kümmerte, wenn sie einmal keine Zeit hatte.


„Jedenfalls musste ich mir das Lachen verkneifen als der Verkäufer ausrutschte und dabei einen Teil seiner Ware mit sich riss. Es sah zu komisch aus, auch wenn er sich wehgetan hat.“


Sayaka sah ihre ältere Schwester an und musste selbst schmunzeln. Sie hatte alles haar klein wiedergegeben und so originell, dass man nicht anders konnte als zu lachen. Auch wenn Schadenfreude eigentlich nichts Schönes war. Komische Situationen allerdings brachten es oft mit sich, dass man lachen musste, auch wenn dies nicht böse gemeint war sondern aus dem Affekt entstammte.

„Ich glaube dir dies aufs Wort. Ich hoffe der Verkäufer hat sich nicht zu wehgetan. Immerhin hätte er sich etwas brechen können.“

Midori nickte. „Allerdings. Zum Glück war dies nicht der Fall und so haben wir ihm geholfen Ordnung zu machen. Der Dieb wurde wenig später gefasst. Dies wird ihm eine ziemliche Lehre gewesen sein, sich nicht einfach so mit jemanden anzulegen. Nun ja, ich denke dass Essen ist fertig und mein Magen beschwert sich schon lautstark.“

Sayaka lächelte leicht, füllt das Essen in seinen entsprechenden Schalen, während ihre Schwester Geschirr uns Stäbchen herausholte, dann wurde das Essen auf einem Tablett aus der Küche befördert. Hans Frau stellte das Tablett auf einem kleinen Tisch ab, um welches sich Kissen befanden. Dann setzte sie sich, während Midori Schüsseln, Stäbchen, Gläser und etwas zu trinken abstellte. Sayaka servierte erst ihrer Schwester, dann sich selbst, ehe man anfing zu essen. Es schmeckte köstlich wie immer. Das gemeinsame Kochen hatte sich wahrlich gelohnt, auch wenn Sayaka Han fehlte. Ein leises Seufzen entwich ihrer Kehle und Midori hielt inne.

„Er fehlt dir nicht wahr! Du kannst mir nichts vor machen Sayaka, ich weiß dass es dir nicht einfach fällt deinen Mann nicht an deiner Seite zu wissen. Ich habe mich schon oft gefragt wie ihr beide dies macht. Wie ihr dies aushalten könnt. Für mich wäre dies nichts. Monatelang nicht zu wissen wo mein Mann sich befindet würde mich wahnsinnig machen. Ich bin wahrlich dankbar, dass mein Mann, obwohl er auch für das Militär tätig ist jeden Abend nach Hause kommt.“

Sayaka legte ihr Stäbchen fort und setzte die Schüssel ab. Ihre Augen fixierten die ihrer Schwester. Midori hatte eindeutig erkannt was in ihr vorging und sie hatte Recht. Es war nicht einfach für sie Han so lange nicht zu sehen.

„Du hast Recht. Deshalb bin ich froh, dass meine Arbeit mich ablenkt. Ohne die Schauspielerei würde ich es nicht aushalten. Unsere Ehe ist etwas was mich ausfüllt und es gibt Momente in denen ich mir wünschen würde, dass Han in den Ruhestand geht. Aber bis dahin ist noch so viel Zeit. Er liebt seine Aufgaben, seine Arbeit. Sie ist sein Leben. Er hat sich dem Imperium ebenso verschrieben wie sein Vater, der noch heute dafür tätig ist, wenn auch im kleinen Rahmen. Ich kenne keine Frau, die wenn sie ihren Mann wirklich liebt, so einfach damit leben könnte.

Oft bekomme ich von Freundinnen oder Bekannten gesagt, dass sie wahnsinnig werden würden, wären sie in meiner Lage. Manchmal habe ich dieses Gefühl auch. Dennoch habe ich mich darauf eingelassen und ich stehe es durch.“


Midori schüttelte leicht den Kopf. Sie konnte ihre Schwester zum einen verstehen zum anderen allerdings nicht. Sie selbst hätte so nicht leben wollen. Sie hätte nicht einmal einen Mann geheiratet, der als Kommandant eines Schiffes unterwegs war. Die gesamte Akaji Familie wie auch die der Mitsumo waren für das Imperium zum größten Teil tätig. Selbst jene Familie von Midoris Mann hatte ihr Leben dem Imperium verschrieben.

„Ich ziehe meinen Hut vor dir und bewundere dich. Es ist schon merkwürdig, dass unsere Familie sich dem Imperium verschrieben hat. Zumindest die meisten. Wobei Takashi die Pflichten des Oberhaupts übernommen hat und sich um die Geschäfte der Firma kümmert, während Shiro seiner Liebe für die Mode nachgeht. Ich soll dich von unseren drei Brüdern grüßen. Ren ist schwer beschäftigt wie die anderen beiden auch. Ren will noch immer nicht heiraten. Scheinbar scheint ihm seine Karriere wichtiger als alles andere zu sein oder aber er hat noch nicht die Frau seines Lebens gefunden und dabei ist er zwei Jahre älter als ich. Vater ist der Ansicht, dass er wohl allein bleiben wird.“

Sayaka, die schon eine gewisse Zeit ebenfalls nichts von ihren Brüdern gehört hatte freute sich nun dass es ihnen gut ging. Es wurde Zeit, dass die Familie wieder einmal zusammenfand und dies so bald wie möglich.

„Unser Vater hat Recht wenn er meint dass Ren nicht heiraten wird. Er ist ein wenig zu anspruchsvoll wenn es um Frauen geht. Was er sich wünscht bekommt er nicht. Außer er backt sie sich. Es ist schön zu wissen dass es allen gut geht und ich bin der Ansicht, dass es Zeit wird, dass sich die gesamte Familie wieder einmal zusammen findet. Es ist schon eine ganze Weile her.“

„Allerdings. Wobei ich mich frage ob wir wirklich alle zusammen bekommen. Unsere Familien sind nicht gerade klein. Einen Anlass sollten wir schon finden und sei es der Geburtstag von deinem Schwiegervater.“

Sayaka dachte einen Moment darüber nach. Dies stimme allerdings. Ihr Schwiegervater nächsten Monat siebzig. Bisher war die Familie immer zusammengekommen wenn es einen solchen Anlass dazu gab. Diesmal allerdings hatte Sayaka ein wenig bedenken, da sie nicht genau wusste wie lange ihre Tochter und ihr Mann unterwegs waren.

„Halten wir dies fest. Ich hoffe dass es funktionier und nichts dazwischen kommt.“ Sayaka lächelte leicht und schüttelte dann den Kopf. Die Vorbereitungen für jene Feierlichkeiten würden einiges an Arbeit mit sich bringen und erst Recht für sie, da jene hier auf dem Anwesen stattfinden würde. Da das Essen vorüber war entschuldigte sich Midori bei ihr Freundlich. Sie wollte sich hinlegen. Die Reise hatte sie Müde gemacht und Sayaka hatte dafür Verständnis und so brachte sie ihre Schwester in deren Räumlichkeiten. Die Dienerschaft würde sich um das Geschirr kümmern und Sayaka wollte noch ein wenig der Gartenarbeit nachkommen ehe auch sie sich leichteren Dingen widmen würde, wie dem Einstudieren des Textes für den neuen Film.


> Bastion - außerhalb der Stadt - Wohngebiet - Anwesen der Akajis - Garten - Sayaka allein <
 
[ :: Bastion :: Luftraum von Center :: Landungsboot / Zion | Janem | Vincent | Izvoshra :: ]


Die Worte seines Meisters entfachten ein Feuer in ihm, es war die richtige Entscheidung den Weg Menaris zu beschreiten. Jetzt ist es soweit, der Untergang des Alten Ordens und der Aufstieg des Imperiums, mit dem erstarkten, neuen Sith Orden an dessen Spitze. Noch wenige Minuten und es ist soweit, Zeit für eine letzte Nachricht, eine Nachricht an Billie.

An Billie P. Ferrer

Ich schreib diesen Brief für dich und ich hoffe du liest ihn auch. Es tut mir Leid wie es jetzt gekommen ist. Das Leben ist schon komisch gerade wenn man glaubt, besser kann es nicht laufen, dann zerfällt jedoch der letzte Traum. Wir waren das Überteam in der ganzen ganzen Galaxie, wir haben uns geschworen niemals klein bei zu geben und für einander dazu sein. Doch nun bist du meinetwegen allein und weinst im Regen. Alles ist Trauer um mich herum und ich denk nur an die Zeit mit dir, du wirst immer ein Teil von mir sein. Ich danke dir das du nicht so Blind bist wie ich und das du mich nie vergessen wirst. Du musst mir wirklich glauben, du warst mein Lebenslicht, du wirst mich hassen aber ich glaub das ganze Glück mit uns war zu viel für mich. Ich fühle mich deshalb selber widerlich, glaub mir. Leider kommt alles anderes als man denkt, deshalb werde ich im Nebel verschwinden, im Nebel des Krieges.
Vielleicht sehen wir uns nie wieder aber falls doch....Ich lieb dich. Dein Zion


Das war nun der letzte Schritt auf den alten Weg und es wird Zeit für den ersten Schritt auf den neuen Weg. Als sich die Landerampe öffnete und Zion, nach seinem Meister, die verbrannte Erde betrat, war klar das der Weg hier und jetzt anfängt.
Der Geruch von Rauch, Feuer, Blut und Zerstörung durchzog die Nase des jungen Sith. Schreie, Blastergeräusche, Explosionen und die Bewegungen der Armee drang in die Gehörgänge des Gouverneur von Anaxes. Ein Bild des Chaos, der Zerstörung, des Leidens und des glorreichen Triumph der Menari Treuen, erblickten seine orangefarbenen Augen.

Eine so gewaltige Streitmacht hat Zion bisher noch nie gesehen und er stand, mit seinem Meister und den zwei anderen Sith, an der Spitz dieser. Mehrere Chiss Soldaten kamen zu der vierer Gruppe, das war der Zeitpunkt an den sich die Wege Trennen sollten. Menari signalisierte ihm das er sich auf den Weg machen sollte. Der junge Sith und Lord Izvoshra drehten sich um und gingen in Richtung der übrigen Sith, die sich langsam sammelten.
Zion sprang auf einen Schutthaufen der in Höhe ragte.


„Sith unter den Banner von im Imperator Menari! Es ist an der Zeit diesen Planeten und somit dem ganzen Imperium zu demonstrieren, das sich Verrat nicht auszahlt und auf das Bitterste bezahlen werden. Keine Gnade und keine Überlebenden, wir wollen den Tempel einnehmen und die Elite, der Geblendeten, töten. Wir teilen uns in Squads auf und marschieren auf den Tempel zu. Einviertel bleibt bei dem Imperator und nehmen seine Befehle an. Der Rest los!“

Die stärksten Sith unter ihnen wählten ihre Begleiter, wahrscheinlich haben sie sich schon auf den Anflug darauf vorbereitet, denn es ging recht schnell.
Zion nahm sich drei Apprentice und zwei Adepten, die Apprentice hatte der junge Sith schon auf Bastion, vor der Teilung des Ordens gesehen, jedoch mit keinen eine soziale Beziehung gehabt.

Mit dem zerstörten Center im Hintergrund und den immer noch andauerten Beschuss der Flotte, fingen die Sith-Squads sich in Bewegung zu setzten und sich Richtung Sith-Orden zu verteilen.




[ :: Bastion :: Zerstörtes Center / Zion | Izvoshra | Sith :: ]
 
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Sith Orden - Hangar – mit Karskin

Er war nicht auf den Kopf gefallen, nein nein. Ganz sicherlich bestimmt nicht. Er hatte etwas drin. Noch. Noch hatte es ihm niemand rausgeprügelt. Es gab da den ein oder anderen Kandidaten, der würde ihm so etwas gewiss aus dem Hirn knüppeln und im Grunde würde er es nicht einmal bemerken. Aber war es denn so verkehrt was er sagte, lag er falsch? Stimmt es was er von sich gab? Die Gegenfrage... der wirre Blick des Wächters des Ordens wanderte im Gesicht des Neuzuganges hin und her. Sucht das kleinste Anzeichen für einen herunter gebeteten Text, Fehler, die er in seiner krankhaft verpesteten Logik verteilte wie es ihm eigentlich passte. Salassar war gemeingefährlich, aber trotz all seiner psychischen Sprünge erfüllte er seinen Zweck sehr gut. Denn an diesem Neuling hier bemerkte er, dass es sich tatsächlich um einen besonderen handeln musste. Denn seinen Sinnen entging nicht, dass sich in ihm etwas rührte, das da noch 'jemand' war. Nein, nein. Nein das entging ihm nicht. Wie auch, war er doch seit Jahren schon in diesen Dingen geschult...

Und deswegen war er auch äußerst erfreut über den Einwurf den der Muskelberg von sich gab. Vielleicht einer der einzigen, sehr wenigen Momente, in denen das spindeldürre Geschöpf was Salassar darstellte, beinahe gefeixt hätte und das, wegen eines anderen und dessen... Intellekts! Wahrhaftig, heute war in verzwickter Tag. Konnte daran liegen, das hier bald alles drunter und drüber gehen würde. Er würde es machen wie immer. Er würde die Sache aussitzen. Irgendwo in den Katakomben. Da wagte sich sowieso keiner dieser Schwächlinge hin. Kichernd riss er ruckartig seinen Kopf herum und stierte den Prüfling wieder an, als er ein wenig verwundert feststellte, weggesehen zu haben.


„Natürlich! Richtig, richtig. Sehr richtig. Die Starken knechten die Schwachen und Versagen bedeutet im Kampf des Lebens den Tod. Oder Dinge, die deinen Tod zweifelsfrei sehr schnell herbeiführen würden. Sehr gut. Dir hat man keinen Minenhammer über den Kopf gezogen, ohne bleibende Schäden. Menschlein...“

Weiter kam der Wächter allerdings nicht. Salassar wurde unterbrochen. Unterbrochen von etwas... jemandem, den er für seine Worte beinahe ohne Kommentar zerfetzt hätte. Darth? DARTH?! WAS?! Blitzartig ließ er von seinem aktuellen Prüfling(Karskin) ab. Das konnte er unmöglich so stehen lassen....

„Darth? Darth Mathius bist du? Bevor du dich Darth nennen darfst, musst du noch einiges lernen du Wurm! Was glaubst du was dieser Titel ist? Frei erhältlich für jeden Tölpel der entdeckt das er die Macht benutzen kann und sich den Sith anschließen will?“

Der Wächter des Ordens, der Universen entfernt war von den beiden was Kraft und Können anging, packte das jämmerliche Geschöpf[Mathius] mit der Macht und hob es hoch, presste ihn an die gegenüberliegende Wand seines vorherigen Prüflings. Ehe der gekrümmte sicheren Schrittes folgte. Sein ekelhaftes Gesicht mit den widerlichen Zähnen und abartigen Gestank der Fäulnis der aus seinen Poren zu dringen schien, kam dem dreisten Kind gefährlich nahe... Er müsste nur zubeißen und schon hätte Salassar die Wange des kleinen verschlungen.

„Weder bist du ein DARTH noch werde ich dich trainieren! Ich befinde dich für würdig den Sith anzugehören, oder nicht und wenn nicht. Stirbst du. Ist das klar, Wurm? Verstanden, verstanden, verstanden?! Und jetzt... warte!“

Er hielt den Kerl[Mathius] noch immer mit der Macht fest, sodass er sich unter keinen Umständen bewegen konnte. Unter gar keinen. Wie eine Marionette. Leider konnte er sich ihn nicht mitnehmen als eben diese. Schade, schade. So wand er sich wieder dem vorherigen zu, kam auch diesem wieder gefährlich nahe und richtete sich dieses Mal zu seiner vollen Größe auf.

„Also. Du willst also ein Sith werden, ja? Weißt du was, wenn du ein bisschen suchst, wirst du einen ganzen Saaaaal voller Sith finden. Die warten auf etwas, da kannste auch mitwarten. Vielleicht findet sich auch ein Meister für dich, wer weiß. Du hast mich überzeugt, du weißt worauf du dich einlässt. Nicht so wie andere, dümmere...“ Es folgte ein Blick zu dem infantilen Narr[Mathius] der noch immer an der Wand prangte. „Geh, Jünger. Die Dunkle Seite ist bereits mit dir...“

„Und jetzt zu dir. Mathius.“ Langsam schlich der Wächter des Ordens wieder an ihn heran...

„Wieso kommst du hier her? Warum willst du ein Sith werden? Im übrigen, du solltest froh sein, andere Sith hätten dich dafür getötet, einfach so einen unserer Titel zu benutzen, wenngleich er dir noch nicht zusteht. Und jetzt, sprich... wieso willst du dich unseren Reihen anschließen?“

Sith Orden - Hangar – mit Mathius
 
[Sith Orden - Hangar – mit Mathius und Salaasar]

Mathius hing immer noch an der Wand. Er spürte mehr Zorn, als er es bei Darth Tyranis hatte. Das war schon komisch... Alle, die er begegnete, waren Hass-Erfüllt von ihm. Er fragte sich, wieso wohl? War er wirklich nur ein Wurm, wie alle es sagten? Schon wandte er sich zu Salaasar.

Wieso ich ein Sith werden will? Weil ich einiges kann, was andere nicht können, ihr müsst es mir nur lehren. Und ich könnte einiges hier in dem Sith-Rat verändern. Doch ihr wart bestimmt auch ein stinkiger Wurm, wie ich es bin....

Er blickte zu Salaasar. Er war überhaupt nicht erfreut darüber, was der Jüngling gerade sagte. Trotzdessen, es war ihm egal, wasmit Mathius passiert. Mathius spürte das. Er hätte ihm am liebsten die Fresse weggehauen. Aber dies war stets untersagt.

Und wieso ch mich Darth genannt habe? WIESO? Weil ich eines Tages diesen Sith Orden zu Fall bringe. Nur wenige Sith werden an meiner Seite überleben... und dann, und dann töten wir alle Jedi!

Salaasar war erstaunt, was alles Mathius vor hatte. Das machte ihm schon zu kummer, denn Mathius wusste, dass Salaasar auch klein angefangen hatte.

Ich spüre diesen Zorn in ihm. Er denkt nicht viel, macht nur, was er will. Vielleicht...

Fast hatte er Gedacht "...kann ich es mir zu nutzen machen." Aber dies war miserabel.

Nun, könnt ihr mir die Macht beibringen, oder seit ihr auch nur ein kleiner, mikriger Wurm, der nach dem Tode sucht?

Sofort blickte Salaasar zu ihm...

[Sith Orden - Hangar - mit Salaasar und Mathius]
 
[Capital City: Center – äußerer Rand des Kriegsgebiets – Einige Klicks vom Orden entfernt] – Nergal

Es war nicht so das er sich Ruhe wünschte. Nergal hatte rein gar nichts gegen diese heraufziehende Schlacht einzuwenden. Nichts. Es war Jahre her das er an einem solchen... Ereignis teilgenommen hatte. Corellia. Und selbst da hatte er sich nicht wirklich um die Schlacht, denn um die Jedi gekümmert. Aber erfolgreich. Heute sah das ganze anders aus. Nicht nur das er weit mächtiger war als damals, er hatte keine Jedi in Aussicht, die er töten würde. Bevor er den Orden erreicht haben würde, hatte die Invasion vermutlich schon begonnen. Seine Gedanken wurden bestätigt als er die aufheulenden Triebwerke und gewaltigen Erschütterungen hörte und spürte. Ein Blick gen Himmel offenbarte ihm, das Menari offensichtlich befohlen hatte, teile der Stadt unter Beschuss zu nehmen. Die Bomber kümmerten sich um alles andere wie es schien... Wahnsinniger. Als ob er die Stadt zerstören müsste. Im Grunde war ihm das recht egal, er stand nicht auf jener Seite, die man für solche Taten anprangern konnte, aber es war wieder einmal deutliches Zeichen der plumpen Gedanken des Chiss. Allerdings hatte das Ableben so vieler Existenz durchaus etwas exquisites. Das Leid, verursacht durch den abrupten Tod all derjenigen die durch das Bombardement der Schiffe im Orbit und der Jäger hier unten, ließ einen heftigen Abdruck in der Macht entstehen. Schlug Wellen und breitete sich unaufhörlich unaufhaltsam aus. Ein Bombeneinschlag in seiner Nähe trieb ihn jedoch wieder weiter an. Er hatte keine Lust, sich zu den Opfern zählen zu lassen. Was der Galaxis dann verloren gehen würde! Schrecklich!

Erneut schlug nur Unweit von ihm eine Bombe ein, sprengte sich ohne das es sie irgendwie zu behindern schien, durch in komplettes Haus und drohte den Sith unter Schutt und Staub zu begraben. Aber Nergal war schneller. Binnen des winzigen Bruchteils einer Sekunde hatte er sich in Bewegung gesetzt, wich den ersten Brocken aus und bewegte sich zur Seite, tauchte unter einer wild durch die Gegend geschleuderten Säule hindurch, sprang in letztem Moment über einen weiteren Brocken hinweg, hinter ihm nahten weitere Brocken aus Beton und Stahl die sich rasend schnell ausdehnten, so wie er sich rasend schnell bewegte. Doch Nergal kam mit einem riesigen Satz um eine Ecke herum und bewegte sich noch gut zwanzig Meter weiter, ehe er zum Stillstand kam. Seine Kleidung und auch im Gesicht hatte er einige Schnitte davon getragen, von den Scherben die sich noch bevor das Haus kollabiert war, durch die Druckwelle in alle Himmelsrichtungen aufgemacht hatten. Der Kriegerhüne klopfte sich den Staub von der Robe und marschierte weiter. Er konnte nicht rasten. Nicht jetzt...

Center glich einer verlassenen Stadt. Nie zuvor war ihm die Hauptstadt des Imperiums so düster erschienen. Obwohl es die Mitte des Tages sein musste, herrschte beinahe Finsternis. Überall brannten Feuer und sandten Rauchschwaden en Masse in Richtung des Himmels, der sich dadurch schon zu verdunkeln begonnen hatte. Der Alarm hatte immer wieder aufgeheult, bis er letztlich doch abgestorben war. Oder abgeschaltet? Explosionen waren zu hören, Blaster in der Ferne, die typischen Ionentriebwerke der TIEs des Imperiums. Seien sie nun die Verteidiger Bastions, oder die Angreifer. Es war Krieg. Jetzt erst verdiente sich dieser Konflikt der Sith auch wirklich den Namen den er schon so lange trug. Bruderkrieg. Alles was bisher war, alles was an Konfrontationen stattgefunden hatte war nichts im Vergleich zu jenem Spektakel hier auf Bastion. Nichts. Weder war der Kampf auf Cato Neimoidia dessen ebenbürtig gewesen, noch das Geplänkel im voraus. Einzig dieser Tag. Selbst der Abend an welchem alles seinen Anfang nahm war dieses Begriffs nicht würdig gewesen. Auch wenn er alten Tagen abgeschworen hatte, heute würde er das Blutbad genießen. Zu lange hatte sich alles angestaut. Zu lange hatte er nicht mehr wirklich kämpfen können. Das Geplänkel im Thronsaal gegen die Wachen, als auch der Kampf auf Cato Neimoidia waren anregend, aber nicht erfüllend gewesen. Letzterer vielleicht, aber es war zu schnell vorbei gewesen. Sein Blut begann zu rauschen, seine Sinne vibrierten. Bevor er sie sah, spürte er die feindlichen Truppen. Wieder keine Sith. Vermutlich landeten die Einheiten des Chiss und die der verräterischen Flotteneinheiten getrennt? Während sich Menari, die Sith und dessen Truppen um den Orden kümmerten, sorgten die imperialen Verräter für eine Abdeckung des gesamten Rests? Stadt, Verteidigung, feindliche Truppenkontingente? Möglich... dachte der Sith noch und dann schlug er zu.

Krachend splitterte der Helm seines Opfers und während er sich schon dem nächsten zuwandte, stieß er den umgehend Gestorbenen gegen einen weiteren. Nachdem zwei weitere Soldaten seiner unsagbar angewachsenen Kraft zum Opfer gefallen waren, aktivierte sich die Klinge seines Lichtschwerts. Teilte einen diagonalen Hieb aus der in einen senkrecht nach oben kehrenden mündete und in einem Klingenwirbel endete, der zwei Hände voll Leichen hinter sich ließ. Nergal war unaufhaltsam. Niemand aus diesem Gewürm würde ihn aufhalten können. Keiner hatte auch nur annähernd die Fähigkeiten dazu. Die Panik die in ihren Köpfen um sich griff, schlug über ihm zusammen und er konnte aus diesen verzweifelten Gedanken herauslesen, das gleich irgendjemand eine Verzweiflungstat begehen würde. Und schon sah er das kurze aufleuchten des Thermaldetonators. Nergals Reaktion war schneller als die zwei Sekunden, die ihm blieben bis das Ding hochgehen würde. Derjenige, welcher den Detonator gezogen hatte wurde mitsamt der kleinen Kugel in hohem Bogen von den noch lebenden und allem voran Nergal weg geschleudert. Kaum merklich war das Klingeln in seinen Ohren, als es den so heroischen Soldaten zerrissen hatte zu spüren. Seine restlichen Gegner waren schnell erledigt und der Sith stand, beinahe wirkte es tatsächlich triumphierend, über einer Erhebung aus Fleisch, Knochen und Blut. Aber er hatte keine triumphalen Gedanken. Nur Geringschätzung für jene, die diesen Tag heraufbeschworen hatten. So sehr er es auch genoss. Er hoffte, das es viele... viele Opfer unter den Sith geben würde. Bevor sein Lichtschwert deaktiviert war, drangen die nächsten Schreie an sein Ohr. Allerdings war deren Ursprung noch etwas weiter entfernt. Der Sith wich hinter einige Säulen zurück und verbarg sich in den Schatten. Beschwor die Dunkelheit um sich in ihr noch besser zu verstecken. Und dann kamen sie in Sicht. Ein ganzes Kontingent an Truppen. Weit mehr als er bis jetzt erblickt hatte, in den letzten Stunden.

Sein Blut schäumte, wollte sich beweisen in dem es einen jeden dieser Soldaten schlachtete. Der Sith aber zügelte sich. Ein Messen dieser Art wäre mit Sicherheit... interessant, aber würde viel Zeit kosten. Bevor er sie alle überwunden haben würde, würden sie wiederum Verstärkung beordert haben und des weiteren etc. pp. Daher blieb der Lord in den Schatten, befestigte das Lichtschwert wieder am Gürtel und trat, nachdem die AT-ST Läufer ihn passiert hatten und einige Dutzend Meter die Straße herunter gewandert waren, wieder hervor. Für solche Dinge hatte er keine Zeit. Noch nicht. Denn, er wollte nicht nur zurück zum Orden, weil er nur dort teilhaben konnte an dem, was die kommende Geschichte entscheiden würde, sondern allem voran seines Schülers wegen. Denn den hatte er gewiss nicht vergessen. Ario müsste allerdings längst unterwegs sein. Viel Zeit war für die eigentlich anberaumte Übung nicht mehr vorhanden, doch dem Sith war die Übung in dieser Situation weniger wichtig, als das sich sein Adept in dieser Schlacht beweisen und behaupten konnte. Zwar zählte dazu auch, das er es allein schaffte, doch hatte er den Adepten noch nicht genügend, geschweige denn überhaupt, im Umgang mit dem Lichtschwert geschult. Ein letzter Blick in Richtung des kleiner werdenden Truppenaufgebots und die kurz untersuchten Leichen die er hinterlassen hatte. Es blieb vermutlich keine Zeit für sie, sich mehr darum zu kümmern was mit ihren Kameraden geschehen war, als wachsam zu sein nicht ebenfalls das Opfer eines Sith zu werden.

Als er seinen Weg fortsetzte, bemerkte er nicht, wie sich eine Gruppe von Soldaten an seine Fersen heftete. Zumindest bemerkte er es nicht sofort. Für den ersten Abschnitt war er abgelenkt davon, das er seinen Schüler in unmittelbarer Nähe spürte. Offenbar hatte der trotz der Widrigkeiten es auf sich genommen seine Aufgabe auszuführen. Sehr gut. Das ersparte es Nergal sich bis zum Orden durchzuschlagen nur um festzustellen das sein Adept tatsächlich schon losgezogen war. Als er daran anschließend die ihm folgenden Soldaten bemerkte, musste er kaum merklich Schmunzeln. Das ihm noch solche Fehler unterliefen. Aber angesichts der im Moment allzeit in Spannung versetzten Gedanken seinerseits war es ein verzeihbarer Fehltritt. Einer, den er selbst zu bereinigen gedachte. Ohne sich etwas anmerken zu lassen, trat der Sith in einen Hauseingang und nahm die Treppe um nach oben zu steigen. Egal was für ein Gebäude es auch gewesen sein mochte, hier hatten entweder Plünderer gewütet, oder schon ein hartes Feuergefecht stattgefunden. Der Szenerie zu Urteilen nach, vermutlich sogar beides. Leichen lagen im Treppenhaus, auf den ausgiebigen Ebenen der Verkaufspromenade und die Einrichtung war mit Nichten als leicht verwüstet entsprechend bezeichnet. Rauch der nach Schweiß, Feuer und dem Ozon von Blastern roch schwängerte die Luft und wurde komplettiert von flackernden Lichtern. Nergal hatte die Treppe nach kurzem Aufstieg hinter sich gelassen. Die Soldaten noch immer hinter sich wissend...

..unbehelligt hatte er sich weiter bewegt, so als hätte er noch immer nichts gemerkt, selbst dann nicht, als sie hinter ihm und ihre Scheinwerfer – jegliche Tarnung war wohl vergessen – aktiviert hatten um sich in der Dunkelheit zurecht zu finden. Er brauchte solche Hilfsmittel nicht. Er sah mit der Macht. Nutzt einen Funken Dunkelheit und war fähig diese mit seinen Augen zu durchdringen. Und dann forderten sie ihn aufstehen zu bleiben. Hatten sie nicht langsam bemerkt, das er bestimmt kein gewöhnlicher Kerl war? Keiner dieser Plünderer, die nur auf schnelle Ware für guten Umsatz aus waren, so lange man einen dafür nicht belangen konnte? Langsam und mit erhobenen Händen drehte sich der Sith Lord um. Amüsiert musterte er sie. Indessen näherten sie sich weiter. Vier der sechs Scheinwerfer auf ihn gerichtet, die beiden verbliebenen sicherten nach hinten ab.


„Ihr hättet so gute Chancen gehabt, diese Schlacht zu überleben. Wärt ihr mir nicht gefolgt.“

Und dann hatte er den ersten auch schon am Hals, hielt ihn vor sich, als Schild gegen die Schüsse der anderen, packte den Arm mit der Waffe, die Macht schon längst in seinen Gliedern, riss er daran und machte die Extremität unbrauchbar. Bevor er sprang, stieß er sein erstes Opfer von sich, dann erhob sich der Hüne so leicht in die Luft, das es schien er könne unmöglich so massig sein, wie er aussah. Er landete zwischen den beiden die zuvor nach sechs Uhr abgesichert hatten. Die Hände des Sith Lords, die in diesen Momenten mehr mit Stahlklauen gemeinsam hatten, bekamen den Kragen von den zweien zu fassen und in einer fast schon anmutigen Bewegung, krachten ihre Köpfe aneinander. Das sie wieder aufstehen würden, war sehr unwahrscheinlich. Es sei denn irgendjemand machte sich einen Spaß daraus die Leichen wieder aufzurichten. Nergal war kein einfacher Sith mehr. Die Grenzen waren verschwommen und die Kraft über die er jetzt gebot hatte ihn zu etwas vollkommen anderem gewandelt. Nergal war eine Urgewalt, die immer wieder nach Freiheit schrie. Und er würde sie ihr geben... Schmerzlich bekam das der vierte Soldat zu spüren, als sein rechtes Bein explosionsartig mit einem Tritt zwischen die Schenkel des Soldaten katapultiert wurde und er die fallende Waffe des Mannes auffing und in sein Gesicht rammte. Seine Hände ließen los und der Karabiner blieb an Ort und Stelle stecken. Die verbliebenen zwei hatte das Entsetzen gepackt und sie versuchten zu flüchten. Unweit war ein Notausgang. Schwach war das leuchten der Lampe über den Doppeltüren in der nahen Ecke zu sehen. Er folgte ihnen und bekam beide zu fassen.

„Na na na... wer wird hier denn einfach so flüchten. Eure armen Kameraden könnt ihr doch nicht allein ins Reich von Hellia gehen lassen.“

Schmunzelte der Sith und sprang. Sollten sie das wuchtige durchstoßen der Durabeton wand überlebt haben, so waren sie spätestens in dem Augenblick tot, da Nergal mit ihnen auf der Straße aufschlug. Der Sith verständlicherweise trug keine Schäden davon, die Leiber der beiden allerdings waren zusätzlich mit einem Stoß in der Macht in das Pflaster gedrückt worden. Ein unschöner Anblick. Langsam richtete Nergal sich auf und hatte binnen eines Liedschlags die Szenerie aufgefasst. Sein Schüler hatte überlebt und wie es schien sogar ohne nennenswerte Verletzungen. Sehr gut. Und wenn man so wollte hatte er seine Aufgabe auch erfüllt. Gewissermaßen hatte Nergals Weg – der den Lord zu seinem Adepten brachte – den Adepten zu ihm geführt. Dann konnte man nun ja endlich beginnen...

„Mein Schüler...Wir müssen in diese Richtung.“

Meinte der Sith und zeigte die Straße hinunter, wo bald einiges an feindlichen Truppen auftauchen würde und aus der Ario vor einigen Minuten gekommen war. Aber er würde ihn nicht tadeln. Nergal erkannte es als Intelligenz an, einen überlegenen Gegner nicht herauszufordern. Und bis jetzt hatte sich Ario als sehr lernfähig erwiesen. Jetzt würde er sehen, wie seine Begabung für den Kampf geartet war...

[Capital City: Center – äußerer Rand des Kriegsgebiets – Einige Klicks vom Orden entfernt] – Nergal & Ario
 
Bastion - Center - Zerstörte Aussenbezirke


Ein Makrofernglas an die rotglühenden Augen haltend stand Janem auf einem Haufen Schutt der einmal ein mehrstöckiges Gebäude gewesen sein musste. Es war faszinierend wie schnell die Geschütze und Bomber des Admiral Niriz diese einst urbane Stadt in eine Trümmerwüste verwndelt hatten. Die Bewohner der Häuse lagen entweder mittlerweile unter den Trümmern Ihrer Häuser oder hatten die Flucht ergriffen. Janem und seiner Droidenarmee hatte sich kein Widerstand geboten. Entweder waren die schutztruppen Centers allesamt Tod, übergelaufen oder Allegious hatte noch weniger Weisheit gezeigt als Janem es erwartet hatte und die Hauptstadt komplett entblösst.

Durch das Fernglas konnte Janem erkennen, dass sich der Admiral an seinen Befehl hielt und den Stadtkern vorerst mit seinem tödlichen Feuer verschonte. Janem musste schmuezlen angesichts der Tatsache das ein Befehl von ihm den gesamten Orden ausgelöscht hätte. Er braucht Allegious lebend. Zumindest für eine kurze Zeit. Und dieser Umstand sicherte derzeit die Existenz des Cyborgs.

Aus dem nichts schoss ein Blasterstrahl auf Janem zu. Der Sith Executer duckte sich in einer eleganten Gewegung nach unten als er die Gefahr spürte und so zerfaserte der Schuss an einer nahagelegenen Betonwand. Mit einem Sprung brachte sich der junge Chiss nach unten in Sicherheit, kurz bevor sich ein wahrer Hagel von Blasterfeuer auf seinen ehemaligen Standort ergoss. Offensichtlich war der Widerstand angekommen. Janem verfolgte aus der Deckung heraus den Weg der Balsterschüsse und konnte die Verursacher bald asumachen. Eine Gruppe Stadtgardisten hatte sich in einer nahegelegenen Ruine verschantzt. Die Männer deckten den Landungsplatz mit Ihrem Feuer ein und wären bei einem Gegner der nicht über die Macht verfügte sichelrich erfolgreich gewesen. So aber war Ihr Schicksal mit dem ersten Schuss besiegelt gewesen.

In eienr fliessenden Bewegenung warf Janem seine Robe ab und zündete sein Laserschwert. Die rote Klinge erwachte summend zum Leben und mit einem von der Macht verstärken Sprung schoss der drahtige Körper des jungen Sith aus der Deckung hervor und landete direkt zwischen der Barrikade und den Garidsten. Sofort ging ein Dauerfeuer aus Blastergeschossen auf die weisgekleidete Gestalt nieder. Janem senkte sein Lichtschwert, liess sich in die Machtfallen und beschleunigte seine Bewegungen. Er nahm seien Umgebung nun wie in Zeitlupe war und wich den Blasterstrahlen mit Sprüngen, Rollen und zick-zack Bewegungen aus.

Mit einem letzten Sprung beförderte sich der Sith-Executer durch ein zerbrochenes Fenster in die Ruine die den Gardisten als Deckung diense und kam im ersten Stock genau neben einem der Schützen zu stehen. Ehe der Soldat regagieren konnte hatte das Schwert des Excuter ihn bereits niedergestreckt. Seinen Kameraden links von ihm ereilte wenige Sekunden später das gleiche Schicksal.

Janem hob sein Schwert, schnitt durch die Wand des Raumes und schleuderte die Trümmer in den nebenliegenden Raum. Zwei weitere Männer gingen von Durabeton getroffen zu Boden, ein anderer stürzte mit gebrochenem Genick aus dem Fenster als Janem ihm eine Woge aus dunkler Energie entgegenschleuderte. Janem rannte nach unten über das Treppenhaus, hielt dabei seine Waffe ausgestreckt neben sich und brachte so die Wände fast zum einstürzen. Das ohnehin beschädigte Gebäude bebete nun bednklich und die Sodlaten im Erdgeschoss gaben Ihre Deckung auf um den Gegner zu erledigen ehe Ihre Deckung sie begraben würde.

Janem Schwert schnitt durch Muskeln und Fleisch und seine Gegner fielen wie Gras vor der Sense. Dem letzten Mann der noch stand schleuderte Janem einen Machtschub entgegen der diesen durch die geschlossene Vordertür nach draussen beförderte. Dann sprang der Executer mit einem Satz durch die neu geschaffene Öffnung und landete mit nach rechts gestreckter Klinge in der Hocke im freien. Hinter ihm stürzte die Ruine des mehrstöckigen Hauses endgültig ein.

Der jugne Chiss stand auf, klopfte sich den Staub von der Schulter und ging zurück zu seiner Driodenarmee die er erst vor wenigen Augenblicken verlassen hatte. Es war Zeit ins Stadtzentrum vorzudringen.



Bastion - Center - Zerstörte Aussenbezirke
 
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