Bastion

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Das kalte Lächeln des Verwalters zeichnete sich auf seinem Gesicht ab und ergab das Bild, wie Zion ihn in Erinnerung hatte. Händeschüttelnd gratulierte
Agustin zu seiner Auszeichnung und dem neuen Stand, den Zion nun bekleidete. Auch wenn Prada diesen Ritter Titel, Zions Taten und seinem Kampf gegen die imperialen Feinde zusprach, so hatte der Sith-Executor immer noch leichte Zweifel für den wahren Grund dieser Auszeichnung. Zion kannte Allegious bereits viele Jahre und wusste nur zu gut, dass man es hinterfragen musste, wenn er eine Aktion startete. Insbesondere wenn sie seinen Feinden zum Vorteil ausgelegt werden konnten, auch wenn es sich um ehemalige Feinde, die eine Absolution erhalten hatten, handelte.
Doch war sich Zion der Aufrichtigkeit von
Prada dafür sehr sicher und dankte ihm mit sehr knapper Wortwahl.

„Danke. Sector Adjutant.“

Zion war immer noch kein Freund offizieller und großer Beglückwünschungen. Der Hüne sprach lieber über konkrete Dinge. Wie über Schlachtpläne, Kampftechniken, Vorhaben und Auswertungen über die jeweiligen vorher genannten. Diesem Beweihräuchern und auf die Schulter Klopfen über Nichtigkeiten konnte Zion nichts abgewinnen. Doch wusste er, dass diese Praktiken in vielen Kreisen des Imperiums gern gesehen wurden oder sogar auch schon Pflicht waren.
Jedenfalls war Zion froh, als Agustin ihm ein neues
Gesicht vorstellte. Auf seiner versteinerten Miene regte sich nicht viel, jedoch hätte man schwören können, dass sie sich etwas aufgehellt hatte. Selbstverständlich hätte man dies von einem Sith, wie Darth Zion es war, nicht erwartet oder glauben können, dass dies passieren könnte. Daher konnte es nicht sein und für die, die diese Aufhellung von Zions Gesichtszügen wahrgenommen haben sollten, war es nur ein Trugschluss.
Der Name zu dem neuen Gesicht war
Aren Vayliur, ebenfalls ein Sector Adjutant. Sein Zuständigkeitsgebiet war der Prefsbelt-Sektor gewesen, ein Sektor, mit dem Zion seines Wissens bis dato nichts zu tun hatte.
Zion wurde es direkt wieder bewusst, dass er mit Politikern sprach, als
Prada seinen Sith-Verbündeten vorstellte. Die Worte ‚wir kämpfen zusammen‘ waren Auslegungssache gewesen. Streng genommen haben nur Zion und seine beiden Gefährten gegen diesen Rebellen-Abschaum gekämpft und Pradas Truppen kamen, als alles vorbei war und sicherten nur das Gebiet. Allein die Tatsache, dass Pradas Truppen gesichert hatten und nicht er, war erneut eine Auslegungssache gewesen. Für Politiker ist allein der Befehl zu einem Angriff damit gleichzusetzten, in diesem aktiv mitgewirkt zu haben. Zion nahm dies hin und störte sich noch nicht mal daran. Er war sogar ein wenig amüsiert über diese Worte. Er widersprach seinen Verbündeten nicht und nickte nur leicht zustimmend. Als die Sprache auf dieses Monument, das dem Kriegshammer Zions nachempfunden war, kam, wollte Zion bereits wieder intervenieren und die „Schuld“ an diesem Bauwerk ganz allein Agustin zuschieben. Denn in diesem Fall war es ganz allein seine Idee gewesen. Doch auch dies behielt der Sith für sich.

Zion reichte dem zweiten Mann in der Runde die Hand und spürte, dass dieser mit einem festen Händedruck ihre Beziehung beginnen wollte. Es war meist die erste Reaktion von Leuten, wenn sie Zion sahen, Stärke zu zeigen. Bei
Vayliu war es für Zion wenigstens überzeugend. Nichtsdestotrotz übte der Hammer von Bastion selbst einen Gegendruck aus, jedoch nicht so stark, dass sein Gegenüber Schmerzen erlitt.

„Die Ehre ist ganz meinerseits, Sector Adjutant. Es gibt mehrere Arten, einem Aufstand von Rebellen Herr zu werden. Entweder bekämpft man die Meute, nachdem sie sich erhoben haben, wo ich mich bisher meist gesehen habe, oder man setzt ein Symbol, das jeder versteht und eine Rebellion erstickt, bevor sie zu Luft kommt. Hier sehe ich den Sector Adjutant Prada unter anderem in seinem Element zu Hause. Daher erfreut es mich, dass ein Symbol durch das ganze Imperium wandert, das seinen Untertanen sagt ‚Für das Imperium!‘“

Nun wandte sich Zion den drei Begleiterinnen der Verwalter zu. Alle drei Frauen waren hübsch, gut gebaut und relativ jung. Die Farben ihrer Kleider waren ein klarer Unterschied zu dem tristen Schwarz der Sith, welche auf diesem Bankett langsam aus ihren Löchern krochen und auftauchten. Eins war so strahlend gelb wie die Sonne über
Anaxes. Das andere war so elfenbeinfarbig wie die Unschuld höchst selbst und das purpurfarbene Kleid konnte jede Königin vor Neid erblassen lassen. Mit einem leichten Nicken zu den Damen sprach Zion sie an.

„Die Damen. Höchst erfreut.“

Zion wandte sich wieder seinem Verbündeten zu, welcher immer noch dieses kalte Lächeln trug. Am liebsten hätte Zion wichtige Punkte direkt angesprochen, jedoch war ihm bewusst, dass dies nicht die feine cirristische Art war. Außerdem wusste Zion nicht, wer ihn hier belauschen konnte, ihm war nur bewusst, dass dies getan wurde. Daher versuchte sich der Sith-Executor in der höfischen Form des Smalltalks, so hoffte er es zumindest. Bevor er sprach, nickte er seinen beiden
Schülern unmissverständlich zu, dass diese sich entfernen konnten und sich ihrer Aufgabe widmen sollten.

„Ich bin überrascht, Euch hier zu sehen, Sector Adjutant. Was bringt Euch hier nach Bastion und wie ist es Euch seit unserem letzten Treffen ergangen?



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[Bastion | Sith Tempel | Domäne der Wissenden (10. Stock) | Darth Makhaira's Domizil | Wohnbereich]
Norag und Lilya [NPC]

Die Rangordnung war immer noch sehr irritierend für den jungen Schüler, dennoch versuchte er das ganze zu verstehen. Aber es war ja noch Zeit alles irgendwie zu verstehen und alles zu lernen. Er war ja gerade erst am Anfang seiner Ausbildung. Er konnte so oder so noch nicht richtig realisieren was eigentlich sein Weg jetzt war. Er wusste eigentlich noch gar nichts über das, wo sein Weg hinführte. Er wuchs auf, ohne wirklich etwas mitzubekommen von der Welt, von den Sith, den Jedi. Er wusste nichts davon, er bekam nichts mit. Der Sklavenhändler hat ihm aus alles raus gehalten.

Nachdem die Dame kurz im Raum war und Norag danach Lilya in den Arm genommen hatte, wich er ein paar Schritte zurück aus Unsicherheit. Dennoch schaute die Twi'lek ihn genau in die Augen und - sagte Danke? Tatsächlich bedankte sie sich für - was eigentlich? Für die Umarmung? Er war sich nicht sicher, wofür das 'Danke" war.

"Ähm, kein Thema...?"

Er beobachtete die Lethan und merkte, das sie an sich unsicher war. Aber warum? Aber die Frage brauchte er sich scheinbar nicht stellen. Die Worte waren eindeutig, vielleicht hatte sie Angst das er nein sagen würde? Egal was es war, es war nach seiner Zusage wie vom Winde verweht. Da Lilya anfing über das ganze Gesicht zu strahlen, konnte er nicht anders und lächelte mit. Und bevor er nur irgendwie reagieren konnte, umarmte sie ihn plötzlich und ließ ihn so schnell wieder los, wie sie ihn umarmt hatte. Sie wich schnell zurück und entschuldigte sich. Aber wofür? Für diese wundervolle Umarmung? Es war ein schönes Gefühl, auch wenn dies nur sehr kurz war.
Sie schaute ihn an und kurz darauf drehte sie sich zur Tür und bedeutete, das er ihr folgen sollte, doch war dem Zabrak immer noch nicht klar, wofür sie sich entschuldigt hatte. Daher hielt er sie an der Hand fest und zog sie leicht zurück, so das sie leicht in seine Arm stolperte, dabei nahm er sie in den Arm.

"Wofür entschuldigts du dich? Ich bin doch der, der damit angefangen hat, dich in den Arm zu nehmen. Oder war es ein Fehler von dir? Wovor fürchtest du dich? Vor mir? Vor Darth Makhaira? Es sieht uns doch keiner oder? Oder sind hier versteckte Kamera's?"

Wieder einmal klang er recht normal für sein körperliches Alter. Auch wenn es zurzeit nur Phasenweise war, das er irgendwie auf sein körperliches Alter hoch kam. Er hielt sich noch etwas im Arm, bevor er sie los ließ. Er machte eine Handbewegung und sein Droide sprang auf ihn zu und kletterte unter den Mantel. der Zabrak zog die Kapuze wieder auf und zog seine Handschuhe an, bevor er der Twi'lek folgte.

Den ganzen Weg folgte er ihr stumm, kein Wort sagend und das Gesicht im Schatten seiner Kapuze leicht versteckt. Je weiter sie kamen, desto mehr viel auf ihm auf, das immer mehr Wesen ihn anschauten und wortwörtlich auf ihn herabblickten. Darunter erkannte er auch hier und da einen Zabrak, er schaute leicht zu den Zabraks eher er wieder wegsah und leicht an sich runter schaute. Jetzt verstand auch er so langsam, das er echt sehr schwach und nutzlos ausschaute. Auch das getuschelt konnte man gut wahrnehmen und was er nicht komplett hören konnte, konnte sein Droide erfassen und mit leichten Klopfzeichen auf seinen Körper wiedergeben. Dabei nickte er nur sachte.

Sobald sie dennoch in einem scheinbar Trainingsraum kamen, waren sie wohl wieder unter sich. Er atmete tief durch. Man merkte ihm an, das es ihn schon belastete, das er wirklich richtig nutzlos rüberkam. Erst als die Lethan ihn feste ansah und erklärte, das sie meinte, wurde er wieder selbstbewusster. Er musste trainieren und wollte zeigen, das sie alle unrecht hatten. Er zog die Kapuze wieder ab, während Lilya ihr Messer raus zückte, ein leichtes Zucken konnte man von
Norag wahrnehmen, als sie es zog. dennoch beruhigte er sich schnell wieder und schüttelte schnell den Kopf und schaute es dann an. Es glänzte so wunderschön. Er war so fasziniert, bis das Wort Gift ins Spiel kam. Ab da an wich er dann doch einen Schritt zurück. Vor allem als das Gift zur Sprache kam, was Lilya für ein Gift nutze. Man sah ihm an, das bei dem Wort 'lähmendes' seine Augen sich weiteten und er die Klinge regelrecht anstarrte. Es erinnerte ihn wieder an das Halsband, was modifiziert wurde für ihn persönlich.
Er sah zur Seite als sie ihren letzten Satz beendete.


"Ich weiß was eine Lähmung macht... Ich habe es selbst zu spüren bekommen... Immer und immer wieder... Zusammen mit Schmerzen... Stromstöße die durch den Körper schossen, dazu die Lähmung, das ich... Auch wenn ich wollte, nichts machen könnte... Ob gegen den Schmerz oder sonst etwas..."

Bei den Worten griff er mit einer Hand in seinen Nacken. Er schloss bei den Worten die Augen, er erinnerte sich daran, was passierte, als er nicht gehorsam war. Wenn er sich gewehrt hatte etwas zu tun was er sollte. Er atmete tief ein und aus, ehe er wieder die Augen öffnete und die Dame vor sich ansah. Das hinterhältige Grinsen der Twi'lek war dabei nicht besonders hilfreich. Dennoch lies er es einfach geschehen und sah ihr hinterher als sie zu einen Schrank ging, mit Übungswaffen.
Er folgte ihr langsam, als ihre Stimme erklang und meinte er soll sich die Sachen ansehen und selber aussuchen.

Er sah in den Schrank und schaute sich die verschiedene Dinge an. Dennoch fiel ihm eine Waffe sofort ins Auge. Er nahm einen der langen Stäbe hinaus und es sah so aus, als ob er testete wie schwer es war. Er machte verschiedene Bewegungen damit, bevor er stehen blieb und zu Lilya schaute.

"Etwas leichter als ich gewohnt bin, aber sollte klappen."

Er lächelte knapp und sah sie an und wartete was nun passieren würde.

[Bastion | Sith Tempel | Domäne der Lernenden | Trainingsraum B-04]
Norag und Lilya [NPC]
 
Bastion - Sith-Tempel – Lernenden - Trainingsraum B-04 – Norag und Lilya(NSC)



Lilya war verwirrt. Zumindest um es nett zu formulieren. Es war klar, dass der Zabrak nicht wusste wofür die Lethan sich bedankte. Allerdings war das auch nicht weiter wichtig. Die Umarmung, die warme Aura des Zabrak… War er wirklich ein Schüler der Sith? Wirklich? In diesem Moment war Lilya froh nicht an den klassischen Schüler geraten zu sein. Zusammen würden sie es dieser dummen Kuh schon zeigen, auch wenn Norag nicht wusste, wie wichtig es der Twi’lek war.

Gerade als sie losgehen wollte wurde Lilya jedoch zurück gehalten. Etwas verwirrt schaute sie den deutlich größeren Zabrak an. Wofür sie sich entschuldigte? Warum? Angst? Sie schaute kurz weg und atmete tief durch. Versuchte den Herzschlag zu ignorieren und die unnahbare nach außen hin zu zeigen. Er durfte es nicht wissen oder? War es besser? Doch die Fragen waren es, welche Lilya retteten.


“Ich fürchte mich nicht… Nicht vor dir… Unsere Herrin ist auch kein Grund sich zu fürchten so lange man ihre Regeln einhält. Auch sieht uns keiner. Aber was die Kameras angeht… Wir sollten hier unter uns sein… Nur… Wenn man glaubt ich stünde dir nahe, dann könntest du Probleme bekommen… Weil man versuchen würde mich zu verletzen um dir zu schaden. Gerade wenn du stärker und mächtiger geworden bist als ich…”


So senkte Lilya ihren Blick abermals und ging den Weg zum Trainingsraum mit dem Zabrak. Dort angekommen bemerkte sie direkt die Reaktion des Zabrak auf die Aussagen bezüglich des Giftes. Es war also… diese Form von Strafen bei ihm gewesen? Lilya lächelte dann doch etwas friedlicher. Vorsichtig nahm sie seine Hand und schaute Norag fest in seine Augen.

“Keine Sorge… Du musst es nicht aushalten. Ich nutze es nur um mögliche Angreifer lahm zu legen und füge ihnen keinen Schmerz zu. Sollte ich eines Tages töten müssen, dann sicher nicht qualvoll.”


Ja, auch das war eine Realität. Eine derer sich Norag hier würde stellen müssen. Auch der Zabrak musste eines Tages töten. Ob gewollt oder nicht war dahingehend egal. Er würde eines Tages töten. Genauso wie Lilya es mehrmals getan hatte. Nie war es schön gewesen, jedoch immer wieder musste sie es tun. Dafür warfen sich zu viele der Jünger auf scheinbar schwächere wie sie. Dennoch. Lilya war noch hier. Viele dieser Angreifer… Nun… es war durchaus möglich, dass ein paar der Leichen in den Katakomben auch auf ihre Liste gingen. Bezüglich der Waffen hatte Norag eine bestimmte Präferenz. Lilya nahm ein einfaches Holzschwert und stellte sich vor den Zabrak.

“Ein Stab? Interessante wahl… Du siehst den Bereich, welcher in der Mitte umwickelt ist? Stelle dir vor, das wäre der Bereich den du als einziges Anfassen dürftest. Ich glaube eine deiner ersten Aufgaben wird der Bau deines Lichtschwertes sein. Es gibt verschiedene Formen. Die einfachen, wie sie am Häufigsten genutzt werden, Doppelklingen und Lanzen. Ich habe sogar schon von seltenen Fällen gelesen, die Lichtschwerter wie Peitschen besessen haben, aber ob das stimmte weiß ich nicht. Solange ich keine gesehen habe werde ich es als Märchen betrachten.”


Lilya lächelte. Musste aber zugeben, dass ihr der Gedanke gefiel eines Tages eine Peitsche bei sich zu tragen. Aber bis dahin… Dieser Zabrak musste lernen. Sie überlegte was ihr noch einfiel.

“Bevor ich's vergesse… Es kann passieren, dass man unsere Meisterin als feige betrachtet. Einfach weil ihre bevorzugte Waffe eine Vibroklinge ist. Also normale Schwerter. Ich habe Getuschel gehört, dass man glaubt sie täte es, weil sie nicht mit Lichtschwertern umgehen könne… Ich habe gesehen wie gut sie kämpfen kann. Ich bin mir sicher, dass sie eines Tages eine der stärksten Sith der Galaxie sein könnte… Wenn du so etwas hörst, merk es dir und sag es weiter. Es ist nicht unsere Aufgabe da etwas zu tun.”

In der Tat war es so, dass Darth Makhaira nicht der Typ dafür war, solche Dinge auf sich beruhen zu lassen. Nein. Alleine die Sache damals mit Schatten, einem Zabrak, war einfach nur erschreckend gewesen. Sie hatte ihn vor mehreren Jüngern komplett zusammen geschlagen. Auch hatte die Sith damals als Jüngerin erzählt, wie sie eine Schülerin hatte besiegen können. Allerdings wollte Lilya es bis heute nicht glauben und hielt auch das für eine Übertreibung. Eine Jüngerin würde niemals einen Schüler schlagen können. Auch wenn sie gut trainiert war. Oder? Aber das erinnerte sie an die Ausbildung von Norag.


“Ich würde sagen, wir setzen uns nach dem Training zusammen in die Bibliothek und schauen mal, was wir für dich ins Auge fassen. Dazu kommt auch trockene Theorie zum Sith Dasein… Glaub mir… ein paar Aufzeichnungen werden echt zäh und staubig sein. Aber bis dahin, schauen wir einfach mal, was du schon kannst. Greif mich ein paar Mal an!”

Lilya lächelte und ging in eine Abwehrhaltung. Bereit für den Angriff. Sie war neugierig wie gut der Zabrak mit dem Stab wäre. Lilya konnte sich nicht vorstellen, dass Darth Makhaira jemanden ohne Vorkenntnisse im Nahkampf aufnehmen würde. Auf der anderen Seite hatte sie auch Lilya… Na gut. Das war etwas anderes. Die Lethan war eigentlich die Medizinerin in der Gruppe. Nicht die Kämpferin. Also konnte der Posten nicht von Norag vereinnahmt werden...



Bastion - Sith-Tempel – Lernenden - Trainingsraum B-04 – Norag und Lilya(NSC)
 
Bastion - Center - Im "Spectre"- Ahna, Elise, Riuen?, NPCs

Es dauerte nicht allzu lang, da stand der bestellte Drink vor Ahna - und nur wenige Minuten später machte Benett Anstalten, sich von ihrem Platz zu erheben. Schön, sie dachte mit. Es hatte ja auch einen Grund gegeben, wieso sie eigentlich von Wes für die Mission und für die Schatten ausgewählt worden war. Ihr Ausstieg aus der Mission war denkbar katastrophal gewesen, und sollte die Ex-Jedi zurückgekehrt sein, würde es lange dauern, bis sie ihr erneut wirklich würde vertrauen können.
Aber das war Zukunftsmusik.
Vielleicht hatte Benett tatsächlich nur wichtige Informationen und würde dann wieder verschwinden. Wer wusste das schon.

Sie stellte sich ganz geschickt an, als sie das Flimsi vom Tisch nahm, und ihr geraunter Satz bestätigte die Nachricht. Gut, sie war hoffentlich freiwillig hier und das hier war keine Falle... wobei Ahnas Instinkt sie dann sicher schon gewarnt hätte. Noch spürte die Pau'anerin nichts dergleichen, nur die ohnehin unterschwelligen Warnungen, seit sie hier auf diesem Planeten waren.
"Ich wäre dabei", raunte Ahna zurück, um Benett klarzumachen, dass sie ihr positiv gestimmt war und mehr wissen wollte. Auf dem Flimsi hatte sie Koordinaten notiert sowie eine Uhrzeit vom morgigen Tag, für den Fall, dass sie hier keine Chance zu reden hätten. So würden sie morgen aufeinandertreffen können und sich dann unauffällig in abhörsichere Gefilde zurückziehen.

Ahna wartete ein, zwei Minuten, bevor sie selbst aufstand und die sanitären Anlagen aufsuchte. Mit ihrer Größe überragte sie einige, bemerkte, wie Jemiss sich gelassen ein Bier einverleibte und grinste, obwohl sie wusste, dass das auf die meisten Lebewesen erschreckend wirkte. Jemiss. Wie auch immer er das machte, der Rattataki wurde von Alkohol nicht wirklich beeinflusst, so lange er keine Massen konsumierte. Sie hatte ihn vor allem deshalb nicht in die Mission geholt, weil sie schon genug Nichtmenschen waren. Gerade auf Bastion war nun einmal eine Mischung unerlässlich. Doch als sie so schnell einen Ersatz gebraucht hatte... nun ja. Sollte sich Benett erneut dem Team anschließen, würden sie wieder eine Menschenfrau mehr haben. Letztendlich... waren die Wege der Macht unergründlich. Abwarten.

Im Waschraum war eine Twi'lek zu sehen, doch sie verließ den Raum, kurz nachdem sie bei einem letzten Blick in den Spiegel ihr Aussehen überprüft hatte. Ahna überprüfte den Raum, es war niemand offensichtlich zu spüren. Ob sie abgehört wurden konnte dennoch niemand sagen. So mancher würde sie für paranoid halten - Ahna selbst befand sich eher als gründlich. Und es gab nun einmal Gründe, weshalb sie nach so vielen Jahren als Jedi-Schatten noch am Leben war. Und viele ihrer Schatten ebenfalls.
Sie wusch sich die Hände, vertrieb sich damit die Zeit, wartete, bis Benett die kleine Kabine verließ. Dann drehte sie sich um, tat so, als wäre sie von Benetts Anwesenheit überrascht.


"Olesia! Dich hatte ich hier wirklich nicht erwartet... was machst du hier? Wolltest du nicht eine Auszeit von Bastion nehmen?"

Benett
würde ja hoffentlich clever genug sein und ihre versteckten Fragen verstehen. "Schön, dich zu sehen." Zumindest, wenn sie gute Gründe hatte, hier zu sein.

"Waren dir andere Planeten doch zu langweilig?"

Bastion - Center - Im "Spectre"- Damentoilette - Ahna, Elise
 
[Bastion | Sith Tempel | Domäne der Lernenden | Trainingsraum B-04]
Norag und Lilya [NPC]

Bei den Gedanken daran, das man sie verletzten wollen würde, um ihn zu schaden, wenn er stärker werden würde ließ seinen Blick senken und auch eher sie los zu lassen. Er wendete den Blick ab und seine Gedanken kreisten in seinem Kopf umher.

Im Trainingsraum erklärte sie noch schnell, das Norag es nicht ertragen müsste, zumindest nicht von ihr. Ihn beruhigte es irgendwie, das sie ihre Opfer ohne Qualen töten würde. Auch wenn ihn das Töten immer noch was abgeschreckte, aber einerseits musste er sich daran gewöhnen oder? Dennoch sollte er sich auf das jetzt konzentrieren. Auch wenn alles so durcheinander für ihn war. Einerseits die Jüngerin vor ihm, die in ihm irgendetwas schönes und warmes auslöste aber anderseits auch die Kälte vom Tempel. Die herabsenkenden Blicke der anderen. Er kannte diese kalten Blicke von anderen Wesen. Das war nichts wirklich was neues für ihn. Was ihn eher verwirrte war, das es auch Wesen gab die ihn nicht so ansahen wie die meisten. Als er so darüber nachdachte, war der erste der ihn so ansah, der Kopfgeldjäger der ihn quasi das Leben gerettet hatte. Dann die Dame die er fast in die Arme rannte, auch wenn dieser Blick anfangs auch eher kalt war und erst mit der Zeit wärmer wurde. Und dann Lilya, die von Anfang an keinen kalten Blick hatte ihm gegenüber.

Als die Twi'lek ihm das mit dem Stab erklärte, das der Bereich in der Mitte der umwickelt war, der Bereich war, den er nur anfassen dürfe, nickte er. Er musste dabei leicht schmunzeln, weil er immer nur den Bereich nutze als er sich mit einem Stab übte. Er hörte ihr aufmerksam zu. Ein Lichtschwert? So etwas zu besitzen wäre interessant. Er hatte noch nie eines gesehen gehabt. Er hat hier und da mal was davon gehört, aber noch nie eines gesehen. Das einzige mal, das er solche Teile sah, waren die beiden Griffe die an
Darth Makhaira's Gürtel hingen. Dennoch konnte der Zabrak daran keine Klingen wahrnehmen, da sie nicht ausgefahren waren. Daher konnte er sich immer noch nicht vorstellen, was diese sogenannten Lichtschwerter waren.

"Sie benutzt kaum ihr Lichtschwert? Okay ich kann es nicht beurteilen, weil ich nicht weiß wie so etwas aussehen soll."

Er lächelte leicht verlegen. Er kannte nur normale Arten von Waffen. Das Lichtschwert war für ihn in dem Falle etwas besonderes. Aber nachdem sie es ihm erklärte nickte er nur. Sich etwas zu merken fiel im noch nie schwer. Sollte er was vergessen, hatte er meistens seinen Freund noch, bei dem vieles gespeichert wurde. Aber selbst das musste er kaum in Anspruch nehmen.

"Es kann ja nicht immer spannend sein oder?"

Er musste etwas leicht lächeln, durch die Kommentare der Lethan, als sie die trockene Theorie erwähnte. Aber was genau das heißen sollte war ihm nicht ganz klar, wann hatte er mal nur die Theorie gelernt? Höchstens beim zuhören, aber Lesen konnte er bis vor kurzem ja noch nicht einmal.
Also sie ihn dann aufforderte ihn anzugreifen beobachtete er wie sie in die Abwehrhaltung ging. Er sah sich genau an wie sie stand. Nebenbei schaute er um sich, die Tricks von einem alten Freund konnte er nicht anwenden. Der Raum war unpraktisch um ihn irgendwie einzubinden. Er überlegte während er in Angriff Stellung ging, die nicht einmal schlecht aussah. Nicht perfekt, aber auch nicht wie ein blutiger Anfänger. In dem Moment krabbelte der Droide an seinem Bein runter und flitze zum Rand des Raumes und setze sich da hin, als wäre er eine Art Hund, der auf sein Herrchen wartete.

Er ging ein paar Schritte auf die Lethan zu und wollte erstmal wissen wie sie abwehrte in dem er erst sehr einfache Angriffe anwandte die er kennen gelernt hatte. Sie zögerte nicht und währte alles mit Leichtigkeit ab. Er beobachtete dabei ihre Bewegung und ihre Blicke. Er probierte so auf Tricks zurück zu greifen die er gelernt hatte. Er konnte nicht auf Kraft gehen, dafür war er nicht dafür gebaut. Er musste auf die Geschicklichkeit gehen. Dennoch war Lilya jetzt nicht der Art von Gegner wo er dies gut nutzen konnte. Alleine auch bei ihr konnte er sich vorstellen das sie nicht der Kraft Typ war und auch eher auf die Geschicklichkeit ging oder? Dennoch versuchte er es, er schlug mit der oberen Hälfte des Stabes von oben ab, was Lilya ohne Probleme abwehren konnte. Direkt im Anschluss versuchte er die mit der unteren Seite auf ihre Beine zu zielen, doch am Blick konnte man ihr ansehen das sie das auch bemerkt hatte und somit nach hinten auswich. Er lächelte, warum sollte es auch anders sein? Vieles was er lernte waren hier bestimmt nur Spielchen für die Lethan. Dennoch wollte er noch etwas ausprobieren. Er nahm etwas Abstand und rannte dann wieder auf die Twi'lek zu und täuschte einen Angriff von oben an, doch bevor er sie berührte, ging er mit dem Körper nach untern und versuchte ihre Beine weg zu ziehen, doch bevor er sie berühren konnte, sprang die Lethan über den Stab hinweg und ging ein paar Schritte wieder weg und lächelte ihn an. Es hatte wenig zweck, egal was er überlegen konnte waren doch sinnlos oder? Er konnte kein bisschen die Umgebung nutzen oder? Er sah sich um und schüttelte leicht kaum merkbar den Kopf. Er sah zu Lilya und war sichtlich am überlegen. In dem Moment fiel ihm noch etwas ein, was vielleicht helfen konnte. Er rannte auf sie zu und fing an mit viele schnellen Angriffen sie abzulenken. Sie wehrte alles locker ab, aber kein Wunder, es war ja kaum Stärke in den Angriffen. Doch das war nicht seine Absicht, sie so zu treffen. Er versuchte dabei immer wieder auch hier und da mal ihre Beine zu erwischen. Doch das war auch keine schwere Übung für die Dame. Doch musste Norag leicht grinsen als er seinen Angriff verstärkte, was die Twi'lek dann doch etwas überraschte wie viel Kraft er dann doch hatte. So konnte er sie zumindest so weit ablenken, das er seine Beine dann doch erwischte so das sie leicht ins Schwanken kam, sich dennoch wieder fing.

[Bastion | Sith Tempel | Domäne der Lernenden | Trainingsraum B-04]
Norag und Lilya [NPC]
 
Bastion - NoiTec-Tower - Etage 66 - Saal des galaktischen Handels - Graf Sturn, Brianna, Lady Adria, Darth Angelus, Venris, Darth Nergal, Darth Keebo, Darth Zion, Sera, Odile, Agatosh, Treeya, Kira und Kayn abseits

Und obwohl sich vieles in ihm gegen den Kniefall regte, war er doch so viel mehr als nur eine Geste, hatte er sich schließlich dafür entschieden. Er hatte sein rechtes Knie gebeugt, und obwohl sein Oberkörper trotz der Tortur gerade war, hatte sein Kopf ebenfalls die Beugung vollzogen. Immerhin war es kein Ritterschlag, den er empfing. In den Augen Kiras musste sein durch den Kniefall vollzogener Gehorsam wohl eine Grundbedingung dafür sein, dass sie ihn als Schüler akzeptieren würde. Kayn verstand die Logik darin, sich seinem Nachwuchs Untertan zu machen, aber er selber war von seinem unbedingten Willen überzeugt, mächtig zu werden UND Verbündete in der Sache zu finden, anstatt sich langfristig in den Dienst der Sith-Mätresse zu begeben. Er würde ihre gemeinsame Zeit nutzen, um sich schrittweise auf eine aus seiner Sicht angemessenere Augenhöhe zu begeben.

Doch für jetzt badete er sich erstmal im ersten Erfolg, denn Kira Guldur, aus seiner Sicht Ausgeburt der dunklen Seite, hatte ihn soeben als Schüler akzeptiert. Sie begann mit einer Art Belehrung, diktierte Bedingungen, erzählte darüber, dass sie Janus Sturn ausgebildet hatte, was natürlich ebenfalls durchaus bekannt war, wenn man sich für die Machtstrukturen im Sith-Orden interessierte. Sie stellte ihm in Aussicht, ihn zu einem ebenso mächtigen Sith zu machen, was das Feuer in seinem Blick entfachte. Als sie ihm gestattete sich zu erheben, tat er dies schließlich und dann sprach auch er.

"Ihr werdet es nicht bereuen, Meisterin. Eure Entscheidung ehrt mich."

Sein charmantes, wohlgeformtes Lächeln folgte, an dem er nichts fälschen musste. Er würde an seine Grenzen und darüber hinaus gehen, um alles in sich aufzusaugen, was Lady Guldur bereit war ihm beizubringen. Als der blonde, breitschultrige Mensch seine Würde wieder zurück erlangt hatte, straffte er seinen Anzug ein wenig, bevor er es seiner Meisterin gleich tat und sich eine Stärkung am Buffet zusammenstellte. Dabei beobachtete er seine Umgebung und ihm fiel auf, wie alles was Rang und Namen im Orden hatte, in Gespräche vertieft war. Während er sich auftat, wich er nicht von der Seite der Sith-Lady, bis sie in eine entsprechende Ecke zurück ging und aß.

Sie gab ihm dann die Chance von sich zu erzählen und er würde sich anstrengen müssen, ihren Blick vom Geschehen wieder abzulenken, dem er bis zu seinem Ziel gefolgt war.

"Mein Vater hat eine Gemeinschaft gegründet, aus der ich stamme. Glücklicherweise traf er die eine gute Entscheidung, wachsende Kräfte, die er sich nicht erklären konnte an das Imperium zu melden." er aß einen Bissen. "Der Orden wurde recht schnell auf die Information aufmerksam und in regelmäßigen Abständen wurden wir von einem verhüllten Sith besucht, ich weiß bis heute nicht wer es war, der mir Aufträge übertrug, mich testete."

"Ich habe bereits getötet", nahm er dann das Ergebnis seiner letzten, alles entscheidenden Aufgabe vorweg. "Auf jeden Fall werde ich die Führung der Gemeinde wohl irgendwann erben und es wird meine Gelegenheit sein, etwas Großes daraus zu machen. Und wenn ihr mich mit dem entsprechenden Handwerkszeug ausstattet, habe ich auch sonst nicht vor, sie nur als ein Fußsoldat einzusetzen."

Der Snack tat gut und er konnte regelrecht spüren, wie sein Körper die Minerale, Vitamine und Nährstoffe in sich aufsaugte. Die Versorgung nach der Kräfte zehrenden Prüfung seiner Meisterin war auch dringend nötig. Lady Guldur schien nach wie vor in Gedanken zu sein und er scheute sich nicht davor, sie direkt zu fragen.

"Gibt es etwas, das euch beschäftigt, Meisterin?"

Dabei fragte er nicht aufdringlich, sondern eher interessiert, was er auch wirklich war. Er wollte verstehen, welche Verstrickungen hier möglicherweise in Gang waren, ob es möglicherweise persönliche Fehden gab, von denen er schon jetzt wissen konnte.

Bastion - NoiTec-Tower - Etage 66 - Saal des galaktischen Handels - Graf Sturn, Brianna, Lady Adria, Darth Angelus, Venris, Darth Nergal, Darth Keebo, Darth Zion, Sera, Odile, Agatosh, Treeya, Kira und Kayn am Buffet
 
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Bastion - Center - NoiTec-Tower - Etage 66 - Küche beim Bankettsaal - viele NPCs

Es war wirklich frustrierend. Oyim und das halbe Team hatten Tage gebraucht, um sie in diese Position zu bringen. Ach was, Tage und Nächte. Sie hatten, als sie die Gelegenheit erkannt hatten, mit viel Fingerspitzengefühl, Glück und natürlich mit Hilfe der Macht allen möglichen Einsatz gezeigt - und nun, am Tag der Tage, stand sie hier im NoiTec-Tower, etwas, von dem sie beinahe nicht geglaubt hätte, dass es klappen konnte - und kümmerte sich um das verfluchte dreckige Geschirr. In der Küche.
In der Küche!
Sie war so nah - und doch war alles so unerreichbar fern. Ahna würde es gar nicht gefallen, wenn Oyim nach all den Anstrengungen wirklich einen Meter vor der Ziellinie scheiterte. Aber ihr Chef hatte sie hier eingesetzt - und es gab keine Chance, das irgendwie zu ändern. Zumindest nicht so, dass sie nicht auffallen würde, und
auffallen war das allerletzte was Oyim heute tun würde. Die Vorgaben waren absolut klar gewesen - rein und raus ohne irgendeinen Schnickschnack, nur beobachten, unauffälliges Benehmen. So unauffällig wie nur irgendwie möglich. Niemand sollte sie bemerken, weder positiv noch negativ, sie würde eine Kellnerin sein wie jede und jeder andere hier auch. Und genau das war das Problem. So nah an allen möglichen hohen Tieren der imperialen Bevölkerung und vor allem der Sith war es absolut unmöglich, die Macht zu nutzen. Sicher, die Gefahr, dass jemand es bemerkte, war verschwindend gering, doch Ahna war deutlich gewesen und Oyim pflichtete ihr bei: absolut kein Einsatz der Macht. Null. Nada. Gar nicht. Mit der einzigen großen Ausnahme, selbstverständlich, ihre Machtsensitivität, ihre Aura, zu verbergen.

Aber nun stand sie hier.

In der Küche.

Und die Feier war schon längst am Laufen.

Und sie verpasste alles!!!

Sie seufzte ein wenig auf, während sie das sicher zweihunderttausendste Glas aus der Maschine nahm und wieder ausfahrbereit machte. Diese elitäre Gesellschaft schien nur zu trinken und zu essen und vor allem war es ihnen völlig egal, was mit ihren Hinterlassenschaften...

"Kesh!" Eine junge Menschenfrau, Messa, erinnerte sich Oyim, trat an sie heran, bleich wie die Wand. "Kannst du für für mich übernehmen? Können wir tauschen?" Oyim ließ innerlich einen Freudenschrei erklingen, während sie gleichzeitig besorgt ihre Kameradin möglichst unauffällig zu einem Stuhl brachte. "Was ist los? Geht's dir nicht gut? Kann ich was für dich tun?" - "Neinnein, alles gut, ich..." Messa sah sie ängstlich an. Klar. Konnte ja sein, dass Oyim sie verpetzen würde, egal, was da jetzt aus ihrem Mund kam... "Wahrscheinlich ist die Luft da drin ein wenig stickig, was? Kein Problem, wir tauschen. Ich kann die Gläser eh nicht mehr sehen." Messas Gesicht zeigte Erleichterung, und Oyim jubelte innerlich. Sie nahm Messas Tablett, befüllte es frisch, bevor noch irgendjemand etwas dagegen sagen konnte, und lief Richtung Küchenausgang. Jetzt kam's drauf an. Konzentration, Oyim!, schärfte sie sich ein, stellte noch einmal sicher, dass ihre Tarnungen saßen und begab sich nach draußen ins Getümmel.

Bastion - Center - NoiTec-Tower - Etage 66 - Bankettsaal - alle möglichen PCs und NPCs und mittendrin Oyim alias Kesh


Ich möchte darauf hinweisen, dass Oyim perfekt abgeschirmt und versteckt ist, es sollte keine Anzeichen geben, wer sie ist. Ich strebe hier keine Konfrontation an und auch kein Entdecken ;) So weit sind wir noch nicht. Lasst unserem Team noch etwas Spaß ;) Sie wird nur beobachten und etwas lauschen. Interaktion wird für die meisten eurer PCs ohnehin unter ihrer Würde sein ;) Danke!
 
Bastion - Center - Im "Spectre"- Bad - Olesia en-Geth

Die Information auf dem kleinen Streifen Flimsi war genau das, was Olesia erwartet hatte und brauchte, in aller Kürze. Ahna hatte klassischerweise mit Koordinaten gearbeitet, die ein wenig verschlüsselt waren, doch sie hatte im Dossier auch gelesen, wie sie die Koordinaten entschlüsseln konnte. Sie schloss für einen langen Moment die Augen, um sich die Nachricht auf dem Flimsi gut einzuprägen und im Nachgang demolierte sie den Fetzen bis zur Unkenntlichkeit und steckte das biegsame kleine Klümpchen in ihren rechten Schuh. Ein tiefer Atemzug folgte und sie baute sich gedanklich eine Eselsbrücke, wiederholte die Koordinaten erneut und würde auf dem Heimweg heute wohl noch einen kleinen Umweg machen müssen, um sich den morgen zu gehenden Weg gut einzuprägen. Die Mittagszeit zu wählen war klug von der Rätin, sammelten sich Olesias Kollegin und die allermeisten anderen Werktätigen zu dieser Uhrzeit doch in den Bistros und Fressmeilen der näheren Umgebung.

Nachdem sie die Reinigung für die Sanitärzelle betätigt hatte, öffnete sie die Tür und musste sich zugegebenermaßen kurz sammeln, als sie noch in Gedanken versunken aus der Kabine kam. Die letzte Begegnung mit der Rätin war keine besonders erfreuliche gewesen, sie mutmaßte, dass der erste Gedanke, der der Ehrwürdigen gekommen sein musste, kein erbaulicher war. Immerhin hatte Elise die Mission aus Angst und Selbstzweifel am Vortag der Abreise verlassen. Ihr zu begegnen war Olesia im ersten Moment zugegebenermaßen unangenehm, doch sie hatte die Initiative ergriffen und entschieden, die bereits begonnene Mission zu verstärken, ohne sich dem alten Plan wieder in Gänze anzuschließen. Zu viele Variablen hätten dazu kommen können, die dem entgegensprachen. Der zweite Gedanke war Erleichterung, die sie auch aus voller Überzeugung in eine fröhliche Begrüßung steigerte, als hätte sie eine alte Freundin ein paar Jahre nicht mehr gesehen.

"Zel Toboll" erinnerte sie sich an das Dossier "es freut mich ebenfalls, dich zu sehen." Was 100% der Wahrheit entsprach, nicht auszudenken, wenn sie es als einzige bis hier her geschafft hätte. Doch der nun folgende Satz war sicher entscheidend für die Rätin inkognito, denn jetzt würde sie festmachen, ob sie der blondhaarigen Frau vertrauen konnte und ob sie es ihr zutrauen konnte, sie als Teil des Teams zu akzeptieren.

"Ja, das war der Plan, ich musste dringend eine Angelegenheit in eigener Sache erledigen, die mich einfach nicht mehr losgelassen hat" sie räusperte sich und wusch sich dann ebenfalls die Hände. "und nachdem ich mehr Erfolg damit hatte als erwartet, ist mir erst klar geworden, dass ich genau hier hin gehöre." Sie räusperte ihre Augenbrauen und suchte für einen langen Moment den Augenkontakt zu Zel, der hochgewachsenen Pau'anerin. Ja, es konnte so klingen wie, 'und dann habe ich es mir anders überlegt und bin dann doch noch aufgewacht' Aber in ihr ging nichts dergleichen vor. Sie hatte über die letzten Tage einen Umgang mit der Krise gefunden, die sie mit sich ausgetragen hatte, die es wirklich gab. Es war kein Vorwand gewesen und keine faule Ausrede. An Ort und Stelle konnte sie ihr das nicht beweisen, aber vielleicht gab es ja zu einem späteren Zeitpunkt noch die Möglichkeit, sie von ihren Absichten zu überzeugen.

"Auf jeden Fall kannst du damit rechnen, dass wir uns ab sofort wieder öfter sehen, wenn du mal nicht deiner Arbeit nachgehst." ein Lächeln schoss aus ihr heraus. Als sie fertig war, sich die Hände zu waschen, trug sie einen hellen, lachsfarbenen Lippenstift auf, strich sich durch das Haar und verlängerte so den Grund für ihr Gespräch.

"Wie ist es bei dir? Und wie geht's der Familie?" Und mit Familie waren natürlich alle anderen Teammitglieder gemeint.

Bastion - Center - Im "Spectre"- Bad - Olesia en-Geth - mit Zel (Ahna)
 
[Sartinaynian System – Bastion – Hauptstadt 'Center' – NoiTec Tower – Etage 66 – Bankettsaal] – Janus Sturn, Brianna, Darth Angelus, Adria, Venris, Odile, Nergal – weitere Anwesende und Personal

Das die junge Sith(Adria) unweigerlich zu Wort kam war nicht zu vermeiden. Hatte er sich doch mehr oder eben eher weniger direkt an sie gewandt und mit allzu kostbaren Informationen das Interesse wecken wollen. Aber zugleich diente das ja auch seinem eigenen Interesse. Ein paar Dinge hatte er aufschnappen können. Augenscheinlich war Graf Sturn irgendwie in ihrem Leben verwoben und ihre Mutter war ihm flüchtig bekannt. Auch deren Werdegang hatte er vage in Erinnerung. Doch darüber hinaus... die junge Sith war ein Enigma das er lösen wollte. Aufklären. Gerade weil er noch immer über eben jenes bestimmte Holochron wachte, das aus den Händen und der Fülle der fehlgeleiteten Weisheiten ihres... Vaters... stammte.

Doch es war der andere Lord des Ordens, der eine direkte Antwort auf die Fragen der jungen Sith(Adria) für den Moment aufschob. Nergal nickte dem Grafen, dessen Haltung und Aura ein einheitliches Bild zu seinem Titel sowohl des Ordens, als auch aus weltlicher Sicht, schufen. Kontrolliert. Mächtig. Mit einem gewissen Dünkel gegenüber allem was unter einem wie ihm stand. Eine Einstellung die man sich, hatte man die Sphären der Macht erreicht in denen sie beide unterwegs waren, durchaus ein wenig herauskehren durfte. Vielleicht sogar sollte? Immerhin... sie waren wirklich nicht die Jedi. Emotionale Ausbrüche zählten zur Tagesordnung, doch ging es dabei eher weniger um gebrochene als viel mehr aus der Brust gerissene Herzen.


„Tod den Jedi.“ Quittierte Nergal die eher getragen gesprochenen Worte, die er selbst eingeleitet hatte, mit finsterer und eher verheißungsvoller Stimme. Es musste nicht hinaus geschrien werden. Eines Tages würde es so weit kommen, die Wahrheit lag im Leben und der Galaxis selbst. Die Dunkelheit war diese Wahrheit. Das Licht und alles wofür die Jedi standen war... Verblendung. Die spiegelnde Oberfläche eines Ozeans, dessen Wahrheiten man sich nicht zu erkunden wagt und so auf Grund der falschen Lichtspiele die einem vorgemacht werden, seine eigene Welt um sich herum konstruiert.

Der Moment da sich einige wenige Individuen(Odile & Brianna) von der Gruppe lösten, nutzte Nergal seinerseits um sich an die junge Sith und ihren Fragen zuzuwenden.


„Ich denke die Vorstellung erübrigt sich, aber um dem aktuellen Anlass genüge zu tun.

Ich bin Lord Nergal, junge Ordensschwester. Soweit ich es aufgeschnappt habe, seid ihr... Adria?“


Stellte er sich mit einer leichten Verbeugung vor, der es zwar nicht vollkommen an Ernsthaftigkeit mangelte, die jedoch trotzdem nicht die Gewichtung besaß, wie jene, die er gegenüber dem Grafen ausgeführt hatte. Viel eher lag ein theatralischer Aspekt dahinter. Ein wenig... Amüsement.

„Was euren Vater angeht. Kann ich euch reichlich Geschichten erzählen. Wir haben über Jahre hinweg, Seite an Seite gekämpft. Bis zum Schluss. Etwa wie wir, zusammen mit dem Imperator, als er noch als Marrac'khar bekannt war, den Planeten Yag'dhul erobert haben.

Oder wie wir gemeinsam mit anderen Schülern und Günstlingen von Janem Menari die ersten Sith waren, die die Jedi Basis auf Corellia stürmten.“

Es war eine andere Zeit gewesen. Damals. Jahre war es her. So viel hatte der interne Konflikt der Sith zerstört. So viel auf immer verändert. Mit einem nachdenklichen Blick in seinem einen Auge sah er kurz in die Ferne, ehe er sich wieder auf das hier und jetzt konzentrierte und die junge Sith anblickte.

„Die Geschichte seines Todes jedoch...“ Kurz wanderte sein Blick zu Sturn, der mit dem anderen Sith(Angelus) ins Gespräch gekommen war, in deren Hörreichweite sie sich noch immer befanden. „Ohne es genauer zu erläutern... würde sie vermutlich dafür sorgen das ihr mich in einem gänzlich anderen Licht seht, junge Ordensschwester. Ganz zu schweigen vom Imperator. Immerhin...

...waren es Allegious und ich, die ihn niederstrecken. Im Thronsaal des Ordens.“

Er ließ seine Worte für einen Moment wirken und genehmigte sich, mit der plötzlich aus seiner Maske ausfahrenden Trinkhilfe dann doch einen Schluck des alkoholischen Gepansches, das er in seiner Hand trug, ehe er selbiges gekonnt auf dem Tablett eines vorbei schwebenden Servierdroiden abstellte und so tat als würde er sich daraufhin die behandschuhten Finger säubern.

„Bevor ihr euch zu einem Urteil verleiten lasst, Adria. Greife ich zur Erklärung die Worte unseres Ordensbruders hier auf.“ Begann Nergal zu sprechen und gestikulierte in Richtung des Sith(Angelus) an der Seite des Grafen. „Vielleicht ist Ideologie zu hoch gegriffen, doch vor der Spaltung unseres Ordens gab es zwei sehr, sehr große Lager in unserem Orden. Jene, die der Ansicht waren, das es ausreichte, die Dunkle Seite anzurufen und dann agieren zu lassen. Und dem Gegenübergestellt jene Sith, die die Dunkle Seite ihrem Willen unterwerfen, die sich nicht von ihr beherrschen lassen.

Auf den ersten Blick vielleicht nicht sonderlich entscheidend, doch hat die Vorgehensweise sich der Macht voll und ganz zu öffnen und das eigene Lenken und die Kontrolle über sie fahren zu lassen wieder und wieder dazu geführt das die Anhänger jener Philosophie der Rage und dem Blutrausch verfielen. So sehr, das sie erst wieder über in der Lage waren ihre Gedanken und ihr Handeln zu lenken, nachdem sie alle Kraft aufgebraucht hatten. Derart in Rage verfallen kannten diese Sith im Kampf weder Freund noch Feind. Alles was ihren Weg kreuzte, wurde von ihrem Lichtschwert niedergestreckt. Man sollte meinen das solche Eskapaden entsprechende Ausschweifungen unterbinden würde... die Ironie lag in der Versuchung der Rage. Denn obschon man sich selbst darin verliert, bringt sie einem doch einen Zuwachs an Stärke und Macht, den man auf anderem Wege niemals so schnell und so umfassend erreichen kann.

Und, wie ihr euch denken könnt... gehörten euer Vater und viele weitere, leider nicht zu jenen, die sich diesem Irrglauben entgegen stellten.“


Es war nicht seine Absicht, doch für einen kurzen Augenblick wanderte Nergals einäugiger Blick zu Zion. Allerdings konnte er nicht mehr genau sagen ob er ebenfalls ähnliche Ansichten gehabt hatte wie Exilis, oder nur auf Seiten der... Verräter gestanden hatte, weil er der Schüler des Chiss gewesen war? Seine Gratulation gegenüber dem frisch in den Ritterstand erhobenen Sith stand noch aus und Nergal würde die Gelegenheit zu gerne für ein Gespräch nutzen. Hatten er und Zion doch weite Teile der Geschichte der Sith weitaus intensiver miterlebt als viele der anderen Anwesenden hier. Als Schüler und Untertanen des Chiss Ursurpators... aber auch bereits davor... als aktive Kämpfer im Feldzug gegen Republik und Jedi.

Für den Moment allerdings... würde er sich noch gedulden müssen. Und so ruhte der Blick des einäugigen Sith kurz auf dem Grafen und dem Sith(Angelus) an seiner Seite, ehe er wieder zu Adria blickte.


[Sartinaynian System – Bastion – Hauptstadt 'Center' – NoiTec Tower – Etage 66 – Bankettsaal] – Janus Sturn, Darth Angelus, Adria, Nergal | Abseits: Brianna, Venris, Odile, Kira – weitere Anwesende und Personal
 
- Bastion - Bastion Center - NoiTec-Tower - Saal des Galaktischen Handels - Agustin, Aren, Adriana, Abella, Valeria, Darth Zion, Maximilian Von Janetschko, diverse andere

Dass man von einer Ansammlung von absolut mächtigen Personen sprechen konnte, die sich etwas am Rande des ansonsten prall befüllten und von allerlei Feierlichkeiten und Heiterkeit erfüllten Festsaals zusammengefunden hat, zeigte vor allem der gegenseitige Respekt, der ganz offensichtlich erbracht wurde. Die drei in manchen Aspekten so unterschiedlichen, und sich in anderen Aspekten wiederum so ähnelnden Männer verband allesamt eine wichtige, erfolgreiche und nicht zuletzt aussichtsreiche Historie, die in der Person des Schlächters von Dubrillion Agustin Prada mehr oder weniger "zusammenlief". Es war nicht das erste und bestimmt nicht das letzte Mal, dass er als eine Art Vermittler mehrere mächtige Parteien einander vorgestellt und nähergebracht hat, und doch war dieser Moment etwas besonderes, das sich nur schwer vergleichen ließ. Alleine die Tatsache, dass bei Darth Zion, dem heldenhaften Sith-Kämpfer und Kriegshelden, und Aren Vayliuar, dem gerissenen und charmanten Politiker, zwei komplett verschiedene Welten aufeinanderprallten und in letzter Konsequenz auch noch auf Anhieb miteinander harmonierten, war aus Sicht Agustins genauso faszinierend wie erfreulich. Vielleicht ja auch gerade deshalb, weil die Ähnlichkeiten aller drei Parteien untereinander doch in einem größeren Maß vorhanden war, als man zunächst vermuten mochte. Darth Zion war vielleicht in erster Linie ein Krieger und ritterlicher Streiter für das Imperium, dessen Qualitäten zweifelsohne auf dem Schlachtfeld besonders hervorstachen, doch hatte er sich ebenso als intelligenter und opportunistischer Verhandlungspartner erwiesen. Und auf der anderen Seite ließen sich mit Agustin und Aren zwei Verwalter finden, die sich auf dem Parkett der Politik zwar besonders gut zu schlagen vermochten, jedoch auf dem Weg zu ihren jetzigen Positionen an der Spitze der imperialen Verwaltung auf die eine oder andere Art und Weise selbst Konflikte eigenhändig austragen und erfolgreich beenden mussten. Der charmante Verwalter aus der mächtigen Fourb-Dynastie als Offizier im Krieg, und der gefürchtete wie respektierte Schlächter von Dubrillion im Untergrund, den Straßen Bonetowns und in Kriegen, die sich fernab der Bühne der Öffentlichkeit abspielten. Es gab wohl keine einzige Person innerhalb dieses prall gefüllten Saals der oberen Zehntausend, der es in dieser Zeit gewagt hätte, sich einen dieser drei imperialen Persönlichkeiten zum Feind zu machen und allein dieses Gefühl war für den Bastioner noch um einiges schmackhafter als der Whiskey, den er eben noch gekostet hatte.
Mit einem kalten, aber zufriedenen Lächeln verfolgte er also die Begrüßung zwischen
Aren und Zion, in welcher letzterer sich an einer Interpretation von Agustins Stärken versuchte. Im Grunde lag er mit den Informationen, die ihm vorlagen, nicht einmal allzu weit weg von der Realität. Fakt war aber nur, dass der Bastioner Verwalter die letzten Jahre quasi durchgängig im Krieg verbracht hat und in dieser Zeit mehr als einmal unter Beweis gestellt hat, diesen nicht nur auf eigene Faust führen, sondern auch von diesem profitieren zu können. Hätte man Agustin gefragt, in welchem speziellen Punkt er seine größte Stärke betrachtete, dann wäre es vermutlich die Gabe gewesen, einen Krieg so perfekt zu führen, um seine eigene Macht und seine Position durch diesen stärken und sich in letzter Konsequenz inmitten des teilweise so gewollten Chaos als unersetzbarer Führer und Vorreiter profilieren zu können. Es war nur jammerschade, dass es sich dabei nicht wirklich um eine Gabe handelte, mit der sich in der Öffentlichkeit allzu gut hausieren ließ. Welch Glück, dass dies ohnehin nicht der Stil des Bastioners war, der seine Macht viel lieber in Hinterzimmern anhäufte.

"Richtig, es ist ein Symbol des imperialen Heldentums, das unsere Konflikte zwar bestimmt nicht alleinig lösen wird, aber dafür umso mehr unsere gemeinsame Stärke untermauert. In dieser Hinsicht ähnelt es wohl sehr diesem Bankett und seiner öffentlichen Wirkung."

Und nun waren die drei Begleiterinnen an der Reihe, von dem Hammer von Bastion und dem Held es heutigen Tages höchstselbst begrüßt zu werden. Abella, Adriana und Valeria Muraenus hatten sich etwas abseits von Agustin und Aren positioniert, aber Darth Zion müssen die drei attraktiven Frauen wohl schon vorhin an der Seite der beiden Verwalter aufgefallen sein. Den Schlächter von Dubrillion störte es nicht im Geringsten, seine persönliche "Eroberung", nämlich das corellianische Model Abella Sorovkin vor seinen Verbündeten zu präsentieren. Eine solch bezaubernde, wie intelligente Frau an seiner Seite zu haben, war ein Zeichen von unglaublichen Prestige und das besonders für einen Mann, der in den Gossen Bastion Centers groß geworden war. Der Verwalter legte seiner Freundin die Hand auf die Schulter und deutete in Richtung der imposanten Erscheinung in Form von Darth Zion:


"An dieser Stelle ist es mir eine außerordentliche Freude, Ihnen meine Partnerin Abella Sorovkin vorzustellen. Ebenso wie Lady Adriana Figg, die frische Verlobte meines Kollegen und Freundes Aren, sowie Lady Valeria Muraenus von Dubrillion."


Die Corellianerin lächelte etwas schüchtern, ehe sie den Sith ihrerseits in ihrer Runde willkommen hieß:

"Auch mir ist es eine große Freude, Ihre Bekanntschaft zu machen, Lord Zion."

So charmant und erfahren seine Freundin anlässlich solcher Feierlichkeiten auch war, mochte Agustin wetten, dass sie bis dato noch keinem Mann wie Darth Zion begegnet war und ihre Anspannung demzufolge nun doch etwas wuchs, wenn auch bestimmt nicht im negativen Sinne. Nach der Bekanntmachung untereinander kam Darth Zion zurück auf Agustin und seinen in der Tat eher unerwarteten und spontanen Besuch zu sprechen. Auf die Frage hin, wie es ihm seit ihrem letzten Treffen auf Dubrillion ergangen ist, fielen Agustin kaum negative Punkte ein. So ausweglos und verzwickt seine Situation rund um den Konflikt mit Moff Klaasen damals noch aussah, war es ihm in der Zwischenzeit dennoch gelungen, einen großen Plan zu entwerfen, um sich selbst aus der Bredouille zu manövireren und letztlich die Macht im Myto-Sektor übernehmen zu können. Die Umsetzung war bereits im Gange und die finalen Züge lagen nur noch wenige Wochen in der Zukunft. Ganz zu schweigen davon, dass er in der Zwischenzeit Abella kennenlernen, sowie seine Allianz mit Aren maßgeblich erweitern konnte. Zunächst aber kam er auf sein Erscheinen zu sprechen:

"Ihr Eindruck spiegelt auch den tatsächlichen Stand der Dinge wieder. Ursprünglich hatten wir nicht geplant, Bastion und diese Festivitäten zu besuchen. Aren und ich waren auf einer gemeinsamen geschäftlichen Reise im Inneren Kern und haben uns während unserer Rückreise dazu entschlossen, einen Zwischenstopp auf Bastion zu machen. Auf der einen Seite kommt es nicht alle Tage vor, dass ein wertvoller Verbündeter in den Orden der imperialen Ritter aufgenommen wird, nicht wahr? Andererseits waren aber auch sowohl Abella, als auch Adriana vor Ort, was uns die Entscheidung maßgeblich erleichtert hat, unseren Terminplan dann doch noch um diesen einen Tag auszureizen."

Mit einem kühlen Lächeln neigte der Verwalter sein Haupt in Richtung ihrer weiblichen Begleitungen, ehe er fortfuhr:

"Auch wenn unser Besuch in einem sehr kurzfristigen Rahmen stattgefunden hat, hat sich die Bastioner Verwalter als herausragender Gastgeber herausgestellt. Und auch ansonsten kann ich mich persönlich nicht beklagen, um auf Ihre letzte Frage zurückzukommen. So ziemlich jede Entwicklung, die sich seit unserem letzten Treffen ereignet hat, ist als positiv und meinen wie unseren Zwecken dienlich zu betrachten. Wobei besonders die vertiefte Kooperation mit Aren hervorsticht, die eng mit unseren gemeinsam gesetzten Zielen verknüpft ist. Wie bereits erwähnt, werden wir künftig unsere Kräfte bündeln, um in unseren prosperierenden Bezirken für Stabilität, Sicherheit und Wohlstand zu sorgen."

Letzterem Punkt maß Agustin eine besondere Bedeutung bei, was er mit einer etwas auffälligen Betonung unterstrich. Darth Zion würde begreifen, dass ihr Besuch nicht nur einen bloßen Akt der Freundschaft und Gefälligkeit darstellte, sondern durchaus auch geschäftlicher Natur war.


- Bastion - Bastion Center - NoiTec-Tower - Saal des Galaktischen Handels - Agustin, Aren, Adriana, Abella, Valeria, Darth Zion, Maximilian Von Janetschko, diverse andere
 
Bastion - Sith-Tempel – Lernenden - Trainingsraum B-04 – Norag und Lilya(NSC)


Es war kein leichtes leben hier im Tempel. Sicher nicht. Norag war nun einmal eher mit einer Zielscheibe versehen, als die junge Lethan. Dennoch würde sie sich bemühen den Ärger lieber auf sich zu ziehen, als auf den noch unerfahrenen Zabrak. Zusammen könnten die Beiden zwar ein starkes Bündnis darstellen, jedoch wären sie einzeln zu leichte Ziele. In der Tat war es sogar so, dass weder Norag gegen die anderen Schüler, noch Lilya gegen gleichaltrige Jünger alleine eine Chance hatten. Zumindest wenn man davon ausging, dass ihr jeweiliges Gegenüber gewisse Erfahrungen im Kampf gesammelt hatten. Am Ende war es dann abermals Norags Frage, die Lilya aufschauen ließ nachdem beide den Trainingsraum erreicht hatten.

“Du erinnerst dich an die Metallenen Zylinder am Gürtel von Darth Makhaira? Das sind so genannte Lichtschwerter. Du wirst die selbst eines bauen irgendwann. Sie sehen für unwissende vielleicht harmlos aus, aber die Klinge die sie erzeugen… Sie ist in der Lage ohne Mühe einem Körperteile ab zu trennen. Das erste Lichtschwert von Darth Makhaira war ein modifiziertes Übungslichtschwert…”

Lilya riss die Augen auf und bedeutete Norag kurz zu warten. Es war doch so einfach! Schnell hastete sie die Gänge entlang bis sie vor dem Jüngerstand, der die Übungslichtschwerter ausgab. Sie musste mit ihm diskutieren, bekam aber schließlich eines der Übungslichtschwerter und stand wenig später wieder vor Norag. Sie hatte das Teil in ihrer Tasche und grinste schließlich. Sie verstanden sich zumindest bisher.

Dann war es aber so weit. Norag griff an. Er war überraschend gut. Ob ihre Herrin sich dessen bewusst war, was für ein Juwel sie da gefunden hatte? Konnte ein Sith das spüren? Wenn ja, dann wusste Darth Makhaira um den potenziellen Wert des Zabrak. Wenn nicht, dann hatte sie alles richtig gemacht. Zunehmend machte sich Lilya daran ernsthafter zu verteidigen. Es war unglaublich wie stark die Macht mit diesem jungen sein musste. Allgemein eigentlich kein Wunder. Bei der beschriebenen Ernährung dürfte selbst die eine Mahlzeit, die kurze Zeit mit einer normalen Ernährung eigentlich nicht ausreichend sein um diesen jungen so in Form zu bringen. Nein, wenn auch unbewusst musste die Macht ihn unvergleichlich stärken. Die Lethan war begeistert. Es war einfach nur faszinierend. Ihr temporärer Gegner trieb sie vor sich her. Sehr genau beobachtete Lilya wie Norag angriff. Er ging überlegt vor. Eine Sache, die ihn möglicherweise noch ein wenig einbremste. Allerdings war es bei Lilya doch nicht anders gewesen. Norag schien nicht komplett Ahnungslos zu sein, so schaffte er es tatsächlich die Beine von Lilya zu treffen, was diese ins Schwanken brachte. Sie hob daraufhin eine Hand und lachte. Zum einen war sie dadurch aus dem Bereich getaumelt, der als Kampfzone deklariert war, zum anderen wäre Norag nun mit einem echten Lichtschwert ihr überlegen. Er hätte ihren Fuß mindestens schwer verletzt.

“Gut gemacht. Du bist echt gut für jemanden ohne Übung! Super!”

Lilya ging nun zu ihrer Tasche und hielt ihm das Übungslichtschwert hin. Sie nickte Norag vorsichtig zu.


“Das hier ist ein Lichtschwert. Naja, ein Übungslichtschwert. Es funktioniert wie die echten, ist allerdings völlig ungefährlich. Aber so sehen die Teile halt aus. Ich muss es allerdings nach dem Training zurückbringen wenn ich keinen Ärger will.”

Damit trat Lilya ein wenig zurück, nachdem sie Norag gezeigt hatte, wie man es aktiviert und erklärt hatte worauf er zu achten hatte. Der Zabrak musste schließlich ein wenig aufpassen. Irgendwie beschlich die Lethan nämlich das Gefühl, dass sie früher wieder Probleme bekamen, als es beiden lieb wäre. Etwas beunruhigte Lilya. Etwas, dass sie nicht in Worte fassen konnte. Ihre Lekku zuckten etwas. Ein Zeichen, dafür, dass ihre Nerven leicht angespannt waren. Automatisch schaute sie zur Tür, jedoch beruhigte sich die Lethan als dort nichts war. Zum Glück… Oder?



Bastion - Sith-Tempel – Lernenden - Trainingsraum B-04 – Norag und Lilya(NSC)
 
Bastion - Center - Im "Spectre"- Damentoilette - Ahna, Elise

Zwar war Ahna davon ausgegangen, dass Benett das Mitdenken nicht verlernt hatte, dennoch war es eine leise Erleichterung zu realisieren, dass die Ex-oder-was-auch-immer-Jedi wirklich mitspielte und relativ gelassen wirkte, ohne eine Anspannung, die irgendein doppeltes Spiel vermuten lassen würde. Natürlich, die Wahrscheinlichkeit, dass jemand Benett für seine Zwecke einspannte war vermutlich sehr gering, aber... aber.
Sie war gespannt darauf zu hören, was ihr blondes Gegenüber zu berichten hatte - warum war sie hier?!
Offenbar, weil ihre persönlichen Angelegenheiten schneller hatten geklärt werden können als angenommen. Und dann hatte sie sich einfach gedacht, sie reiste dem Team hinterher? Interessant. Vor allem, weil diese Mission hier ja nun wirklich nicht alltäglich war, selbst für die Schatten. Sie gehörte also hierher, zum Rettungsteam. Ahna ließ sich ihre Zweifel und ihre leichte Verärgerung nicht am Gesicht anmerken, auch, wenn ohnehin vermutlich kaum jemand im Imperium pau'anische Gesichtszüge deuten konnte. Aha. Benett war also, sprunghaft wie sie war, zur nächsten Erkenntnis gekommen. Und was dann? Nächste Woche wieder eine neue Idee? Sie lächelte leicht, ohne ihre Zähne zu zeigen.

"Und dabei bleibt es? Ich meine... du klangst ziemlich überzeugt, als du los bist. Ich dachte, wir sehen dich eine ganze Weile nicht mehr, du bist immehin ziemlich schnell abgereist."

Eigentlich konnte Ahna so jemanden nun wirklich nicht brauchen, nicht hier, aber der Ball war schon in die Schlucht gefallen. Eine Abreise Benetts würde noch gefährlicher sein. Nein, da nutzte auch der Blick, den die Jedi ihr zuwarf, nicht viel. Benett hatte Schaden angerichtet mit ihrem Ausflug ins Nirgendwo, aber gut. Es ließ sich nicht ändern - nun war sie hier. Und sie würden das beste daraus machen, wie immer.

"Nicht, dass ich mich nicht freuen würde, dass du wieder da bist", signalisierte sie ihr. "Klingt gut, das mit dem Wiedersehen, ich bin gar nicht so beschäftigt gerade. Also, falls du morgen Zeit hättest..."

Ahna konnte nicht länger so tun, als wäre sie mit irgendwas beschäftigt, sondern lehnte sich ganz bewusst gelassen seitlich gegen die Wand. Jeder Beobachter würde nur jemanden sehen, der eine alte Bekannte oder Freundin wiedergetroffen hatte - und da nahm man sich schließlich Zeit, nicht wahr?

"Meiner Familie gehts gut, manche sind beschäftigter als andere." Ahna zuckte in menschlicher Geste mit den Schultern. "Du weißt ja... manche Dinge erfordern mehr Zeit und Geduld, andere weniger. Kesh ist mit vollem Einsatz in ihrem Studium, Vrockt säuft sich lieber die Hucke voll. Was will man da machen..." Nun gut, ihr war nicht klar, wer hinter "Vrockt" steckte, aber vielleicht war die Information, dass noch jemand aus dem Team hier war und vor allem jemand ihren Platz eingenommen hatte, dennoch nicht fehl am Platz. Alles andere würde Benett morgen erfahren, das war genug.

"Und du? Hast du einen neuen Job, nette Kollegen?"

Bastion - Center - Im "Spectre"- Damentoilette - Ahna, Elise
 
[Bastion | Sith Tempel | Domäne der Lernenden | Trainingsraum B-04]
Norag und Lilya [NPC]

Als Lilya ihm erklärte, das die Zylinder aus Metall, an Darth Makhaira’s Gürtel, diese Lichtschwerter sein sollen, dachte er nach und nickte dann leicht. Er konnte sich immer noch nicht vorstellen, das es Waffen sein sollen. Aber das erklärte ihm die Twi’lek, als er den Gedanken hatte. Als ob sie seine Gedanken lesen konnte. Aber einfach so Körperteile ohne Mühe abtrennen? Ging das wirklich so leicht? Der Gedanke war nicht glaubwürdig. Doch weiteten sich dann bei den Gedanken seine Augen und die Lethan tat dasselbe und dann huschte sie los. Norag war total irritiert und so stand er auch da als sie wieder kam. Und musste leicht lächeln als sie grinste.

Nachdem der Übungskampf vorbei war, weil Lilya aus dem Ring stolperte lächelte er sachte.

“Naja komplett ohne Übung bin ich ja nicht. Ich habe ein paar tricks bei einem Kämpfer oder Söldner gelernt, dazu habe ich in einer Arena auf Nar Shaddaa gekämpft.”


Kurz danach gab Lilya ihm das Übungslichtschwert in die Hand. Die Twi’lek erklärte ihm wie es funktioniert und das es ungefährlich wäre, da es nur zum Üben wäre. Der Zabrak fuhr die Klinge aus als die Lethan dann etwas zur Seite ging. Er ließ es durch die Luft sausen wobei ein interessantes Geräusch entstand.

“Und sowas gibt es auch stabförmig? Oder eher Doppelseitig? Das wäre echt cool!”

Er machte ein paar Angriffe in die Luft und musste irgendwie lächeln. Aber er verstand jetzt auch, warum sie ‘Lichtschwerter’ genannt wurden, dies war offensichtlich. dann ließ er sie Klinge wieder verschwinden und sah sich das Zylinderartige Teil genauer an. Als er gerade auf sah zu der Dame sah diese etwas nervös zur Tür, wo keiner war. Dann schaute er auf seinen Droiden der aber auch total seelenruhig neben der Tür saß. Was hatte sie denn?

“Alles okay? Da ist doch niemand. Und wenn jemand vor der Tür wäre, würde mein Freund nicht so still da sitzen.”

Er lächelte leicht schief und ging ein paar Schritte auf Lilya zu. Dabei schaute er immer wieder zur Tür, da war doch wirklich keiner oder? Oder waren die Sensoren seines Droiden etwa defekt? Wenn ja musste er überlegen wo er neue herbekommen würde oder es irgendwie wieder reparieren konnte.

[Bastion | Sith Tempel | Domäne der Lernenden | Trainingsraum B-04]
Norag und Lilya [NPC]
 

Bastion - Sith-Tempel – Lernenden - Trainingsraum B-04 – Norag und Lilya(NSC)


Lilya war wirklich zufrieden mit dem Zabrak. Seine Aussagen bezüglich der Vorerfahrungen im Kämpfen waren wirklich interessant und nur ein Zeichen dafür, dass dieser Junge eine glorreiche Zukunft vor sich hatte. Alles könnte so perfekt sein, wenn da nicht das eine oder andere Problem vor ihnen stand. Die Lethan entspannte sich aber zunehmend. Bezüglich der Arena hob die Lethan nur ungläubig die Augenbrauen.

“Eine Arena? Auf Nar Shaddaa? Söldner? Wo bist du nur gewesen?”

Auf der einen Seite mochte Lilya sich nicht ausmalen, was der Zabrak erleben musste. Auf der anderen… Nein. Es war wohl normal als Sklave auch um sein Leben zu kämpfen. Oder? Die Lethan wollte lieber nicht zu tief graben um zu verhindern, dass sie vielleicht irgendwelche alten Wunden aufreißen würde. Das würde ihre Herrin vermutlich noch schnell genug erledigen. So war Lilya dankbar, dass er sich nach Bauformen der Lichtschwerter fragte. Lilya lächelte warm und nickte.

“Wie ich schon sagte. Es gibt nahezu jede Form die du dir vorstellen kannst. Einfache wie das Übungsschwert, welche wo an beiden Seiten eine Klinge ist, mit kurzem Griff, mit langem Griff, ja, sogar Lanzen soll es geben.”

Neugierig beobachtete Lilya wie Norag sich mit der Übungsklinge vertraut machte. Irgendwie faszinierte es sie wie schnell der Zabrak lernte und sich anpasste. Er hatte wirklich ein unbändiges Potenzial. Derzeit konnte Norag alles werden. Im Positiven, jedoch auch im Negativen. Sicher würde man sie nie ausbilden, aber einen Freund wie Norag haben? Abermals wanderte ihr Blick zu der Tür hinter der aber niemand zu sein schien. Nun aber verfluchte die Lethan sich selbst, da Norag scheinbar aufgefallen war, dass ihr Blick der Tür galt und sie anders wirkte. Seine Sorgen ließen Lilya den Blick senken.

“Ich hatte nur ein ungutes Gefühl. Aber das habe ich oft. Es bedeutet eigentlich nichts. Solange da niemand ist, ist alles gut…”

Vorsichtig umarmte Lilya Norag kurz. Er wirkte so schwächlich und war doch so stark. Ja, sein Geist sowie sein Körper. Einfach alles an dem Zabrak wirkte auf den ersten Blick zerbrechlich, jedoch war sich Lilya inzwischen sicher, dass er sich besser hier im Tempel schlagen konnte als selbst sie ursprünglich vermutet hatte. Langsam kehrte ein Gefühl immer stärker in Lilyas Geist, welches schon länger in ihr aufgekeimt war. Hoffnung. Sie hatte diese Hoffnung, dass auch ihr Leben besser werden konnte. Zusammen. Mit Norag. Sie würden sich gegen alle auflehnen! Ganz sicher! Doch sie ahnte nicht, dass sich ihre Probleme erst jetzt näherten in Gestalt von zwei Lebensformen.



Bastion - Sith-Tempel – Lernenden - Trainingsraum B-04 – Norag und Lilya(NSC)
 
Bastion - Sith-Tempel – Lernenden - Gänge nähe der Kantine – Dex, Jünger


Schmerzen, Hass, Wut. Das war das Leben war nun einmal so. Man verließ sich darauf, dass man jemanden kennen lernte, eine Familie fand, nur um dann alles entrissen zu bekommen wenn man den Hauch einer Schwäche zeigte. Nach den Sitz waren es diese Schmerzen, dieser Hass ja gar die schiere Wut eine Quelle unermesslicher Kraft. Kraft welche sie, Nihani Dextra eines Tages zu einer mächtigen Dienerin des Imperators werden. Eine wahre Sith. Nicht so wie diese verweichlichte Lethan. Diese Rothaut war schließlich schwach. Ein Kiesel am Rande ihres Weges, der eigentlich nicht im geringsten ihre Aufmerksamkeit, geschweige denn Mühe wert war. Diese Twi’lek Sklavin hatte gefälligst ihren Platz zu kennen. Schließlich war sie kaum mehr als ein Spielzeug. Kurz starrte sie auf ihre Finger. Die Namen ihrer angeblichen Familie. Sie alle waren tot. Nun kam noch dieser Zabrak hier her und hatte die Frechheit Fynch so sehr zu ähneln. Auch ihn würde Nihani eines Tages in den Boden stampfen! Ja! Ganz sicher! Sie konnte nicht anders als inne zu halten und die Namen zu lesen. Ihren Spitznamen, ein Zeugnis ihrer vergangenen Schwäche, Fynch, der sie so sehr angeleitet hatte und die Geschwister, deren Schutz sie nie hatte gewährleisten können, so wie ihr Oberhaupt in der Familie. Die Schmerzen, der Hass, einfach alles war so überwältigend, dass Nihani kurz stehen blieb und durch atmete. Eine der Nichtsnutzigen Bibliotheks Ratten wollte etwas von ihr. Brauchte jemand, der mit ihr zu einem Trainingsraum ging. Schutz. Ja, der Schutz der Schwächeren… Als ob! Es war sinnlos die Schwachen zu beschützen, wenn diese nicht in der Lage waren sich selbst zu retten.

Langsam ballte sich die Hand mit den Namen zu einer Faust, während die Bilder der jungen Cathar in ihren Schädel hämmerten wie tausende, trampelnde Banthas die man aufgeschreckt hatte. Szenen ihrer Hilflosigkeit bis hin zu dem Moment in dem sie ihren Tod zu Verantworten hatte. Wäre sie nur schneller gewesen! Wäre sie stärker gewesen, dann hätte sie ihre Familie retten können. Nein! Es war zu spät! Der Frieden, den sie sich ausgemalt hatten… Es war eine Lüge. Frieden gibt es nicht. Da ist nur Leidenschaft. Das war die Wahrheit! Durch Leidenschaft erreichte man Stärke, durch Stärke erlangte man den Sieg und durch den Sieg würden all die Ketten bersten, welche sie schwächten. Jene Ketten, die damals Schuld waren, dass man Nihani zu diesem Weichei werden konnte. Langsam liefen sie zusammen zu den Trainingsräumen. Wenigstens wollte die Ratte ihr Informationen raussuchen, wenn die Jüngerin welche benötigte. Das war gut. Dann würde Nihani von der regelmäßigen tracht Prügel absehen… oder sie erst mal weniger vor allen anderen Jüngern demütigen. Jeder große Sith brauchte schließlich irgendwann mal Fußvolk oder Kanonenfutter. In einer anderen Welt, in einem anderen Leben hätte die Begleiterin vielleicht ihre Freundin werden können. Aber ganz sicher nicht hier. Nicht unter diesen Umständen und in diesem Umfeld.

Schließlich erreichten sie den Raum. Trainingsraum B-04. Angeblich war der Raum belegt. Lächerlich. Nur Idioten trainierten jeden Tag. Es war ein weiterer Fehler vieler Jünger. Sie verloren sich in Studien oder dem Wahn Muskeln auf zu bauen. Dabei vergaßen sie die Leidenschaft. Die Essenz dessen, was ein Schüler und auch später einen Sith ausmachte. Der Hunger nach Macht. Hoffentlich benötigte dieses lästige Mädchen nicht eine Ewigkeit um zu holen, was sie benötigte. Die Begleiterin, ein stets ängstliches und schwaches Mädchen lief erst Zielstrebig auf ihre Tasche, welche noch unter einer Trainingspuppe lag zu und warf diese sich über die Schulter, erblasste aber regelrecht als sie in eine Richtung starrte, welche Nihani nicht direkt einsehen konnte. Sie verneigte siche und stammelte ein panisches;

“Verzeiht mein Verhalten!”

Ehe sie regelrecht panisch davon lief. Alleine um nicht ebenso schwach zu wirken trat Nihani selbst in die Tür. Es war lächerlich. Wie konnte man DAVOR Angst haben? Eine jämmerliche Tänzerin, die besser weiter irgendwelche Freier in einer Cantina geil gemacht hätte und ein Zabrak, der so jämmerlich, so abgrundtief lächerlich deplaziert in der zu großen Robe wirkte, dass Nihani nicht anders konnte, als abwertend zu grinsen. Ihre Begleiterin bekam daher ein Bein gestellt, sobald diese versuchte an Nihani vorbei zu kommen, nur um dann von selbiger ausgelacht zu werden.

“Du hast Angst davor? Einer Nutte? Wobei der Zabrak vielleicht sogar süß sein kann… Als Helferchen…”

Damit ging Nihani mit einer bösartigen Grimasse welche auch einer psychopathischen Serienmörderin gehören könnte auf Lilya zu welche alleine bei dem Blick immer weiter zurück wich ehe die Lethan stolperte und hinfiel. Sobald kaum noch ein paar Meter Norag und Nihani trennten spuckte diese auf den Boden und damit Lilya direkt vor die Füße.

“Ey… Zabrak! Wie ist dein Name?”

Fragte Nihani mit einem Seitenblick zu Norag ehe auf Lilya herab schaute.

“Wenn du es hier zu etwas bringen willst… Solltest du besser mich als Verbündete wählen als… Das da…”


Nihani lachte finster. Es lag keine Freude mehr darin. Es wirkte wie das Lachen einer Person, die nicht mehr in der Lage war etwas anderes als Wut und Hass zu spüren. Lilya robbte nervös weg von Nihani. Man konnte an dem Blick der Lethan erahnen, dass diese einige sehr unangenehme Erfahrungen durch die Tattoowierte gemacht hatte. Die junge Frau war so sehr auf sich fixiert, dass sie nicht einmal das Übungslichtschwert in Norags Hand bemerkt hatte oder mehr als nur die Gesichtsausdrücke der Beiden. Nihani badete regelrecht in der Angst der Lethan ehe sie noch einmal zu dem ihr fremden Zabrak schaute. Die Tattoowierungen waren anders. Das Gesicht auch irgendwie. Jedoch war da irgendwie etwas in den Augen des Gehörnten, was Nihani bekannt vorkam. Nur eine Sekunde fiel die Maske. Der Schmerz war zu stark. Der Kummer um ihren verlorenen, großen Bruder immer noch zu stark, als dass sie es bei dem Anblick des Zabrak hätte unterdrücken können. Kurz sammelten sich Tränen in den Augen der deutlich kleineren Frau ehe nach einem Blinzeln die Maske wieder stand und die Emotionen abermals regierten, welche Nihani seit mehreren Jahren antrieben. Schmerz, Hass, Wut.


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Norag und Lilya [NPC]

Lilya zog ungläubig die Augenbraue hoch und sah ihn an. Sie fragte noch mal nach, die Begriffe, Arena, Nar Shaddaa und Söldner. Sie schien nicht zu begreifen wo er her kam oder was er durchmachen musste in seinem Leben. So sah er sie an und lächelte leicht um ihr zu zeigen, das er kein Problem damit hatte ihr das zu erzählen, zumal das einer der Punkte im Leben waren bei ihm, die ihn doch irgendwie, auf dieses Weg brachte, hier her zu kommen und sie kennen lernen konnte. So fing er an zu erklären, was er damit meinte.

"Naja mein voriger Meister hatte wohl ein Geschäft oder so auf Nar Shaddaa zu erledigen. Und so kam es das wir dort hin flogen. Merkwürdiger Ort wenn du mich fragst, nichts für schwache Nerven..."

Er machte eine kleine Pause und musste doch irgendwie schmunzeln. Sowas aus seinem Mund kommt sicherlich komisch, da er selbst nicht so aussah wie der harte Brocken von nebenan. Ja auch er hatte teilweise Momente wo er es nicht fassen konnte oder einfach nur wegsehen musste. Es war ein schlimmer Ort, vor allem für Wesen die unter der Sklaverei standen. Sie hatten dort nichts zu melden. Kurz kam der Gedanke hoch, das sie es da auch nicht leicht hätte als rote Twi'lek, vor allem weil sie ja auch aus der Sklaverei kam. Er schüttelte leicht den Kopf bei dem Gedanken und erzählte weiter.

"... Wie dem auch sein, ich lief ein wenig durch die Stadt als er los ging und was klären musste. Und so habe ich die Gegend erkundet die halt in der Nähe war. Nur blieb es dabei nicht lange. Hier und da erkannten mich Wesen, die wohl meinen Meister kannten... Und so wurde ich halt von allen Seiten herumgeschubst, aber es sprach sich ja so oder so schon rum, das ich wohl besondere Fähigkeiten hätte. Was ich auch noch zu dem Zeitpunkt selber noch nicht so einordnen konnte was es war. Bis jetzt..."

Ja er dachte darüber nach, wie Darth Makhaira ihm erklärte, das es die Macht war, die ihn begleitet hatte. Die er unbewusst genutzt hatte für seinen Schutz. Auch wenn es nur unbewusst war. Sie wollte ihm lehren, diese Macht zu nutzen und das sogar ganz bewusst. Nach seinen Willen. Und er wollte lernen es zu nutzen.

"... Nun ja... Das kam dann auch raus als ein kleines Wesen mich angreifen wollte, als ich es versehentlich durch die Luft schleuderte. Ohne ihn anzufassen versteht sich natürlich... So kam es das ein Ereignis zum nächsten führte, es sprach sich schnell rum und es schien das mein ehemaliger Meister nicht beliebt war in diesem Viertel wo wir waren. Er hatte wohl mehreren Credit's geschuldet. Nach mehreren Auseinandersetzungen entkam ich der Menge und ein Söldner, ich glaube er war auch Kopfgeldjäger wenn ich mich richtig erinnere, kam auf mich zu und meinte er könnte mir helfen - Ob es so war oder nicht, ist daher gestellt - Er war meine einzige Hoffnung da irgendwie raus zu kommen... Einige Zeit sind wir zusammen umher gezogen und kamen dummerweise in so einem komischen Cafe an, wo auch Arena kämpfe stattgefunden hatten... Ich weiß nicht mehr wie aber ich wurde aufgestellt für einen Kampf, der ging zwar nicht um leben und Tod, aber es kam einen doch schon vor als würde man um sein Leben kämpfen... Ich hatte keine andere Wahl, da zuvor als ich fliehen wollte mein Meister mich fand und mich schockte, so das ich auch gelähmt war... Ich wurde da weg geholt, ein Tag vor dem Kampf war das. Jedoch kam ein riesen Monster hinter her und hat den Kopf meines Meisters zu Brei verarbeitet und so kam es dazu das Blake - Der Kopfgeldjäger meine einzige Chance war, von diesem Planeten wieder weg zu kommen. Zumindest dachte ich das da noch... Am nächsten Tag war der Kampf, Blake hatte mir noch ein paar Tricks gezeigt, wie ich zumindest überleben dabei und nicht zu sehr verletzt werde... Und so kam es das ich gegen eine Echsenart kämpfen musste... Ich weiß nicht mehr genau, was für ein Wesen es war..."

Er erinnerte sich tatsächlich kaum noch an den Kampf selbst. Er erinnerte sich nur sehr verschwommen an das, was passiert war. Aber genaue Bilder waren nicht in einem Kopf. Er hatte nach seinem Instinkt gehandelt, er hörte ab einen gewissen Punkt auf zu denken. Zumindest schien es so, da er sich kaum noch an Details erinnern konnte. Er sah Lilya an und musste dann wieder etwas lächeln.

Er beschäftige sich wieder mit dem Lichtschwert, und versuchte heraus zu finden wie er aufgebaut war, ohne ihn auseinander nehmen zu müssen. Aber leider war alles sehr gut verschlossen, das das wohl der einzige Weg war, herauszufinden wie so etwas aufgebaut war. Er hörte daher der Lethan zu als sie sagte, das es verschiedene Formen davon geben würde und er musste grinsen. Wenn es sowas gab sie den Stab, dann wäre das doch super, er kam damit am besten klar. Das nächste was dem ähneln würde, wäre eine Doppelklinge. Das hieß, wenn er eines bauen durfte, dann wollte er versuchen mit einer Doppelklinge klar zu kommen.

"Ob es auch Übungsschwerter in der Form gibt? Also halt so eine Art Doppelklinge. Würde mich interessieren wie gut ich sowas führen könnte. Ich kennen es sehr gut mit einem Stab mich zu wehren."

Da erinnerte er sich tatsächlich kurz an den Kampf zurück in der Arena, hatte er da eine Waffe bei sich gehabt? Er konnte sich nicht ein mal daran erinnern ob er eine Waffe hatte. Das war schon sehr merkwürdig, er konnte sich doch sonst so gut an alles erinnern. Nur an sowas nicht? War das normal, das man solche Augenblicken nicht komplett im Kopf hatte, sondern nur Bruchstücke? Er kam erst aus seinen Gedanken heraus, als er merkte wie nervös die Twi'lek war. Als er auf sie zuging, beruhigte sie sich erst wieder etwas und sie nahm ihn in den Arm, überraschen, doch schön. Er legte dann ebenfalls die Arme um sie und sie weiter etwas zu beruhigen, es fühlte sich in diesem Moment nicht falsch an.

Jedoch sprang kurz darauf der Droide aus seiner Ruhephase und verkroch sich unter
Norag's Mantel. In dem Moment ließ er sich auch los, da er die Töne von seinem Freund verstand. Doch bevor er Lilya was sagen konnte, ging die Tür auf und ein menschliches Mädchen kam herein gerannt, direkt auf eine Tasche zu, die scheinbar ihr gehörte. Sie bemerkte die beiden erst, als sie wieder zur Tür wollte und entschuldigte sich für ihr Verhalten. Der Zabrak stand etwas verplant da, was war das denn für ein Auftritt? Doch damit nicht genug, sie schien nicht alleine zu sein. Denn durch die Tür kam eine weitere Dame, eine Dame die sie vorher doch schon mal getroffen hatten. Die gleiche Dame die so unfreundlich war, gegenüber der Lethan und ihm. Generell gegen Nicht-Menschen. Alleine ihre Worte holten Wut in ihm hoch. Er spürte wie die Wut hoch kam. Hatte sie gerade Lilya als Nutte bezeichnet? Und ihn süß? Wirklich? Dennoch blieb er da stehen, sein Blick verfinsterte sich.

Sie kam weiter in den Raum hinein auf die Twi'lek zu, man merkte wie ihre Aura die der Lethan übertraf um Welten. So ein dominantes Verhalten, gegenüber der Twi'lek.
Norag's Wut steigerte sich immer weiter. Lilya stolperte als diese von der menschlichen Frau zurück schreckte und Norag ballte die freien Hand zur Faust, die andere Hand schloss er dichter um den Griff des Übungsschwertes. Dann hatte die Menschen Frau auch noch die Frechheit den Zabrak zu fragen wie er denn heißen mag. Jedoch schien sie nicht auf eine Antwort zu warten, denn sie wante sich sofort wieder der Twi'lek die auf den Boden lag zu. Der Zabrak nahm seinen Mut zusammen und stellte sich schützend vor Lilya, da er größer als die Dame war schaute er finster zu ihr hinab.

"Was glaubst du wer du bist das du so mit anderen Wesen umgehen kannst?! Wag es dich, sie nur anzufassen!"

Seine Stimme war voller Wut. Er konnte nicht verheimlichen, das er scheinbar die Twi'lek auf irgendeine Art mochte. Jedoch konzentrierte sich die Wut auf die Dame vor ihm, der Blick finster wie die Nacht. Das einzige was durch die schwarze Tätowierung durchdrang, waren seine gelb-roten Augen.

"Und wenn ich meinen Namen verraten würde, hättest du denn auch die Höflichkeit deinen zu nennen oder bist du auch in dem Punkt so asozial wie du zu anderen Wesen bist, MENSCH?!"

Das Mensch betonte er extra nochmal, da er es nicht leiden konnte, das sie so abgehoben war, das sie meinte sie wäre etwas besseres, von einer besseren Spezies oder sowas. Sowas konnte der Zabrak ja so gar nicht leiden. Er hatte mit solchen Wesen schon zu tun gehabt und er konnte nie etwas dagegen tun. Er konnte es nur über sich ergehen lassen. Weil er das Halsband an hatte, doch jetzt hatte er die Wahl, sich dagegen zu stellen. Auch wenn es das erste richtige mal war, das er sich dagegen stellen konnte. Schien er dennoch die Ruhe zu bewahren und nicht auszurasten. Ja er hätte sie am liebsten in der Luft zerfetzt, jedoch hatte er Dinge mitgenommen von Blake das man nicht immer wie ein Selbstmord-Droide überall hinein rennen konnte. Er sah kurz zu Lilya runter, da konnte sie erkennen, wie finster sein Blick gerade war. Jedoch wende er der Blick wieder ab und sah wieder die abgehoben Dame vor sich an.

"Und warum sollte ich DICH als Verbündete haben wollen? Damit du mich wie ein Sklave behandeln kannst?! Etwas anderes sind wir scheinbar für dich nicht! Ich werde niemals dein Verbündeter sein! Ich könnte nie jemanden als Kamerad ansehen, der auf andere niederblickt als seien sie Banthafutter!"

Seine Stimme war finster und dennoch ruhig. Er versuchte das zu tun, was er gelernt hatte. Stets die Ruhe zu waren, auch wenn es einem Schwer fällt und den Gegenüber lieber an die Gurgel springen würde. Er hielt dabei den Griff des Übungsschwert zu in der Hand, das es kaum zu erkennen war, da der Mantel auch leicht darüber hing, so das es schwer war, zu erkennen, ob er überhaupt was in der Hand hielt.

Er erkannte jedoch den kurzen Moment, wo sie ihre Maske fallen ließ, auch wenn es echt nur sehr kurz war. Aber irgendwas schien in der Frau los zu sein. Etwas was ihr zu schaffen machte, er konnte nicht genau sagen was, aber irgendwas war dort. Jedoch ließ er seine Maske nicht fallen, er war wütend und zeigte es der ihm Gegenüber auch. Er stand vor Lilya wie ein Beschützer. Auch wenn die Dame nur versuchen würde an die Lethan heran zu kommen, würde er es so gut wie möglich verhindern.



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Es war merkwürdig. Warum waren diese Beiden so anhänglich? Widerlich. Einfach widerlich. Nihani wusste nicht, in wessen Unterricht sie geplatzt war. Jedoch war da etwas, dass sie störte. Diese Nähe der Beiden Rothäute. Lilya war nutzlos wie immer. Doch die Reaktion des Zabrak. Es war im ersten Moment lustig. Doch dieser Zabrak war lästig. Einfach nur lästig. Warum scherte er sich so sehr um die Sklavin?

“Natürlich… Ich bin schließlich nicht bei Wompratten aufgewachsen wie die Twi’lek da unten… Und was heißt hier asozial…?”
Nihani schaute abwechselnd Norag und Lilya an. Wo nahm sich der Zabrak das Recht heraus…? Ein Kieselstein! Mehr war diese Lethan nicht! Warum benahm sich dieser Zabrak so wie er es tat? Instinktiv wich Nihani einen Schritt zurück. Sie erinnerte sich an Fynch. Damals hatte sie hinter einem Zabrak gestanden. War jenes Wesen, dass Schutz benötigt hatte. Warum? WARUM?! Dieses Miststück würde früher oder später ihren Freund oder was auch immer der Zabrak war verlieren! So wie man alles verlor! Selbst die Worte des Zabrak ähnelten jenen von Fynch damals.

“Zusammen können wir was erreichen! Zusammen können wir den Tempel nach belieben regieren! Wir werden zusammen eine Machtposition einnehmen! Ich als deine Anführerin!”

Nihani wusste nicht woher es kam. Irgendwie wollte sie diesen Zabrak nicht alleine lassen. Sie befürchtete eines Tages könnte er einen Fehler machen. Unbewusst starrte Nihani wieder auf ihre Hand. Jene Hand, deren Finger mit den Namen ihrer toten Familie beschriftet waren. Es wirkte durch die aufgesetzte Maske, als würde sie die Namen als eine Art Trophäe tragen. Namen von etwaigen Opfern. Hinter der Maske allerdings sah es anders aus. Nihani mochte vielleicht die bessere, stärkere Sith sein, allerdings war sie dadurch alleine. Eine Jüngerin ohne Freunde. War da Neid? Beneidete sie Lilya etwa? Letztere hatte durch Norags Blick neuen Mut gefasst und war aufgestanden. Langsam war die Lethan hinter Norag getreten und schluckte nervös. Die junge Frau mit den Tattoos im Gesicht war abgelenkt und merkte erst zu spät, dass Lilya sie umstieß. Nicht lange und Schläge prasselten auf Nihani ein. Nur mit Not konnte die junge Frau die Lethan von sich drücken und wieder aufstehen. Grinsend als wäre sie vom Wahnsinn besessen wischte sich Nihani ein wenig Blut von der Lippe.

“Nicht schlecht Kleines… Gibt’s dich auch noch in stark? Schau dich um! Keine Kameras! Ich kann dich einfach töten wenn ich Lust habe!”

Lilya selbst rappelte sich auf und schaute zu Norag. Wollte sie diesen lästigen Jünger wirklich zur Hilfe holen? War sie wirklich zu schwach ihre Konflikte alleine zu bewältigen? Lilya schaute in der Tat zu dem Zabrak. In ihrem Blick entfachte ein Feuer welches umso klarer leuchtete sobald sie Nihani wieder in die Augen schaute.

“Norag… halt dich da raus! Das regel ich selbst! Ich bin nicht mehr so schwach wie damals! Vertraue mir… so wie ich dir vertraue… Bitte...”

Nihani hob eine Augenbraue.

“Du scheiß Streber! Denkst du wirklich… du hast eine reelle Chance das hier zu überleben?! Ein Schwächling wie DU?!”

Damit ging es los. Nihani stürmte auf Lilya zu, welche es schaffte den ersten Schlägen auszuweichen. Sie war deutlich schneller geworden. Auch als die Lethan es schaffte zu kontern waren die Schläge um einiges stärker. Nein! Sie war eindeutig nicht mehr so schwach wie damals. Wie war dieses kleine… diese Tänzerin so stark geworden? Das war doch lächerlich! Warum! Immer wieder griff Nihani an und abermals gingen die Schläge ins leere. War die Lethan doch stärker? Kurz streckte Nihani ihre Hand nach einem der Lekku aus, hielt dann jedoch inne wodurch Lilya wieder einen Treffer landete und Nihani langsam zurück taumelte. Die Lethan starrte Nihani kurz an als wäre etwas anders. Die menschliche Frau wusste um die Bedeutung der Lekku der Twi’lek. Wusste wie ein derartiger Griff als respektlos galt und doch hatte sie anders wie sonst so oft sich bewusst dagegen entschieden. Nihani empfand einen gebürtigen Respekt vor den Leistungen der anderen. Vielleicht war diese Lethan doch zu mehr nutze. Das Grinsen änderte sich mehr zu einem Lächeln. Die Erinnerung an damals, dieses Gefühl einer fairen Schlägerei und die Ähnlichkeit zu Fynch wenn es um Norag ging… Na gut. Nur diesen einen Moment. Nur kurz. Ja, jetzt konnte sie es zulassen. Nihani war wieder ganz das Straßenkind von damals.

Ein kurzes Nicken und Dex griff an. Wo sie vorher einfach nur unfair gewesen war, kämpfte sie fair. Versuchte nicht einmal irgendwelchen empfindlichen Areale zu fokussieren. Ihre Schläge wurden kontrollierter. Lilya und Dex waren nun wirklich auf Augenhöhe. Immer wieder tauschten beide Frauen schläge aus bis Dex schließlich einen Arm von Lilya packen konnte und diese gegen eine Wand stieß. Nach mehreren Schlägen in den Magen zog die Straßenratte ein Messer aus der Scheide von Lilya und hielt es ihr an die Kehle. Ein Lächeln legte sich auf die Lippen der menschlichen Frau und Lilya starrte ihr Gegenüber nervös an.

“Gewonnen…”

Hauchte Dex leise und ließ das Messer sinken.


“Du bist teilweise noch zu offen wenn du dich zu sicher fühlst Lethan… Arbeite mehr an deiner Deckung und du wirst vielleicht besser als ich und deinem Freund eine gute Lehrerin…”


Damit fiel das Messer zu Boden und Dex wandte sich ab ehe ihr Weg zu der Tür führte. Ein paar Schaulustige hatten dem Ganzen nach und nach beigewohnt.

“Das heißt aber nicht dass ich euch mag… Streber…”

Die Worte waren eindeutig an Norag und Lilya gerichtet. Kurz bevor sie komplett zwischen den anderen Jüngern verschwand hob die menschliche Frau noch einmal ihre Hand wodurch man die vier Namen kurz erblicken konnte ehe sie eine Faust bildete, wobei der Zeigefinger mit ihrem Spitznamen noch am längsten oben blieb. Ein Lächeln legte sich auf ihre Lippen. Wenn der Zabrak und die Lethan wirklich zusammen stärker würden, dann wäre beiden vielleicht das möglich werden, was Dex nicht hatte behalten können. Auch wenn ihre Worte was anderes sagten, so wollte Nihani dass die beiden Rothäute es wirklich zu etwas bringen. Nach und nach gingen auch die Jünger weg von der Tür. Lilya verschloss diese und hob das Messer auf.

“Das war merkwürdig…”

Hauchte sie leise. Langsam steckte sie ihr Messer wieder weg. Lilya schaute zu Norag und hatte Tränen in den Augen. Sie schniefte und schlang die Arme um sich. War es wirklich passiert? War es wirklich echt gewesen? Ihr Blick wanderte abermals zu der Tür. Sie fragte sich was passiert war. Warum dieses Miststück sie nicht getötet hatte. Allgemein das ganze verhalten war für ihre Unterdrückerin merkwürdig. Langsam strich sich Lilya über ein Lekku während sie langsam auf die Knie sackte nachdem die ganze Anspannung von ihr wich.

Nihani dagegen ging zu ihrem Bett um alles für den anstehenden Auftrag vorzubereiten. Sie wollte zumindest noch duschen. Dazu musste sie noch ein paar Klamotten besorgen um ihre Tarnidentität besser zu schützen. Das würde sie aber unterwegs erledigen. Nicht hier. Nicht jetzt. Bis zum Erreichen ihrer wenigen Habe konnte die Jüngerin nicht anders als an die beiden Rothäute zu denken. Deswegen hatte diese nervige Sith wohl sie als Teil ihres Gefolge gewählt. Es machte nun so viel Sinn! Einfach faszinierend. Wenn auch ein wenig merkwürdig.




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Selbst die Antwort die sie gab, war so... Norag stieß die Wut auf, wie konnte sie immer nur so abwertend gegenüber Lilya sein? Was ist mit dieser Menschen-Frau nur los? Warum hasste sie andere Wesen so sehr? Und warum muss die Twi'lek hinter dem Zabrak darunter leiden?! Er schaute finster sie an.

"Woher willst du wissen wie und wo ein anderes Wesen aufgewachsen ist? Du hast doch keine Ahnung was in den Köpfen anderer vor geht! Ich kann dir schließlich auch nur vor den Kopf schauen und nicht dort hinein! Ich weiß nicht was du alles durch hast, aber anders herum kannst du es bei anderen genauso wenig wissen!"

Er konnte nicht anders als ihr sowas an den Kopf zu knallen. Egal was sie durchgemacht haben soll, aber dieses Verhalten war einfach nur widerwärtig. Es war nicht zu fassen, das sie sich so abgehoben verhält. In dem Punkt ist es auch egal, wie sie aufgewachsen ist. Ob gut behütet von ihren Eltern oder auf der Straße am Hungerhaken. Es war komplett egal. Wieso meinte die Dame vor ihm, jemanden nach seiner Spezies ein zu sortieren? Nur weil sie eine Twi'lek war muss sie nicht auf ewig eine Sklavin sein, auch wenn viele es von der Spezies sind und vielleicht nie ein anderes Leben kennen lernen dürfen.

"Und woher nimmst du dir das Recht über andere zu urteilen nur weil sie keine Menschen sind?! Woher nimmst du dir das Recht jeden einzelnen hier in Schubladen zu packen?! Nur weil sie eine Twi'lek ist muss sie nicht auf ewig eine Sklavin bleiben! Und nur weil ich ein Zabrak bin, bin ich nicht automatisch was besseres als Lilya! Und wieso wusste ich es wie das gemeint war? DU als MEINE Anführerin? Das ich nicht lache! Warum sollte ich dein Sklave oder dein Untergebener sein wenn ich viel mehr als das werden kann? Ich habe eine Meisterin, mach dir das klar. Meiner Meisterin ist Darth Makhaira! Und ich bin ihr Schüler!"

Der Zabrak stand sicher vor ihr. Er zeigte kein Zeichen von Angst auch wenn er ein kribbeln im Bauch hatte. Jedoch versuchte er standhaft zu bleiben. Der Gedanke alleine das er sie als Anführerin sehen würde, als ob das jemals passieren würde. Niemals würde er dieser Dame folgen! Sie sah andere Wesen als schlechter an, sie sah sich durchgehend als besser an, als stärker. Aber irgendwann wird jemand kommen und dies ändern, irgendwann wird auch sie merken das sie nicht das beste unter gleichgestellten sein wird.

Er bekam das kaum mit, das Lilya aufgestanden war. Von den einen auf den anderen Moment preschte sie an ihm vorbei und warf die Frau zu Boden und prügelte auf sie ein. Der Zabrak schaute etwas überrascht und ging einen Schritt zurück. Nihani bekam Lilya von sich und beide rappelten sich auf. Die Lethan schaute den gehörnten fest in die Augen, er solle ihr vertrauen. Bevor er was sagen konnte da er das Feuer in ihren Augen. Ein Feuer was ihm bekannt vor kam. Er musste schwach lächeln und nickt nur und trat ein paar Schritte zurück. Doch konnte sie es wirklich schaffen? Er hatte jedoch sorgen. Was wenn nicht, was wenn sie es nicht schaffen konnte. Die Frau mit den Tattoos im Gesicht hatte recht, hier waren keine Kameras. Sie waren quasi ohne Aufsicht. Es würde keine Beweise geben, wenn hier und jetzt einer sterben würde.

Der Kampf begann auch dann schneller als erwartet, scheinbar hatte die Twi'lek einen Punkt bei diesem Menschen getroffen, denn diese stürmte sofort auf sie zu. Es war interessant, wie schnell Lilya wirklich war? Bei ihren Übungskampf hatte sie meistens nur abgewehrt. Aber hier wich sie einen Schlag nach dem anderen aus. Faszinierend, anders konnte man es in diesem Moment nicht nennen. Er beobachtet das ganze. Er war sich dennoch weiterhin unsicher, ob die rothäutige da lebend raus kam. Warum sollte die tätowierte fair kämpfen? Sie hatte doch keinen Grund nur ansatzweise fair zu sein oder? Doch im verlauf des Kampfes schien sie fair zu werden. Warum? Es kam, so vor als würde es was mit den Lekku der Twi'lek zu tun haben. Aber warum? Was war so besonders an diesen Dingern? Er verstand noch nicht, wofür die Lekku da waren, was es ein Twi'lek bedeutete.

Doch
Nihani schaffte es die Deckung von Lilya zu brechen und sie an die Wand zu drücken. Doch als sie das Messer von der Lethan zückte wurde es Norag ganz anders. War es nicht das Messer mit dem Gift?! Nein so durfte es nicht enden. Der Zabrak rannte los doch bevor er die beiden erreichte ließ sie das Messer fallen. Seine Augen waren weit aufgerissen und ohne es zu bemerken, hatte er die Klinge vom Übungsschwert ausgefahren.
Was war hier gerade passiert? Warum hat sie die Lethan am leben gelassen? Sie hatte vorher doch so große Töne gespuckt. Aber der Zabrak war froh das es nicht so weit kommen musste. Er atmete tief ein und aus. Dabei ließ er die Klinge wieder im Griff verschwinden. Was die Frau mit den Tattoos zu der Twi'lek sagte konnte er schlecht verstehen, da sie sehr leise gesprochen hatte.
Sie ließ ihre Gegnerin los und ging wieder Richtung Tür. Der Zabrak sah ihr nach, als sie zwischen den Jüngern verschwand. Er sah zu der Hand wo mehrere Namen standen, doch er konnte keines richtig lesen außer '
Dex', da der Finger am längsten oben war. Was das wohl zu heißen mochte? Die Schaulustigen die sich versammelt hatte, was Norag nicht wahr genommen hatte, verschwanden alle nach und nach und Lilya machte die Tür dann zu und hob ihr Messer auf und steckte es weg.

Sie sah mit Tränen in den Augen den Zabrak an, der auf sie zu ging. Er war auch noch etwas verwirrt von der Tat von eben. Aber wie musste es dann für sie gewesen sein? Doch er konnte gut nach empfinden wie sie sich gefühlt hatte. Das Gefühl hatte er in der Arena auch gehabt, als sein Gegner es scheiße fand, nicht zu gewinnen wollte er den Zabrak richtig verletzten. Doch aus einen auch ihm unerklärlichen Grund hatte er es nicht geschafft. Aber was dort passiert war, konnte er sich nicht erklären. Da es eh sehr verschwommen im Kopf war.
Lilya strich sich über den Lekku, den Nihani fast berührt hatte. Also war da doch was wichtiges mit diesen Körperregionen? Sie sank zu Boden und der Zabrak kniete sich zu ihr und nahm sie in den Arm. Einfach ohne Worte.

Nach dem die Anspannung von beiden etwas sank, sah er sie an.

"Alles okay? Es ist vorbei... Sie hat dich leben lassen... Nur mir stellt sich die Frage warum... Sie spuckte so große Töne und ließ es dann bei einem normalen Sieg? Also ich bin froh das sie es nicht tat... Ich versuche es nur zu verstehen..."

Norag schüttelte leicht den Kopf, das hörte sich echt komisch an. Aber er hoffte das die Twi'lek es verstehen würde. Sein Gesichtsausdruck war bei ihr etwas besorgt. Das ganze kalte und düstere war verschwunden. Vor der Dame kniete wieder dieser junge Zabrak der einfach froh war, das sie noch lebte. Er sah zu Tür und hielt sich fest im Arm. Ja er war froh das sie noch lebte.

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Lilya war erstarrt. Die Ganze Szenerie war einfach nur ein Alptraum. Sie spürte das Messer an der Kehle und wie die Jüngerin ihr immer näher gekommen war. Hörte die Worte welche dazu führten, dass Lilyas Augen sich geweitet hatten. Erst als das Messer auf den Boden fiel wagte Lilya überhaupt wieder zu atmen. Ihr Blick war auf Nihani gerichtet bis diese verschwunden war. All diese Dinge die passiert waren. Hatte sie wirklich den Respekt dieser Frau erlangt? Stimmte es war Darth Makhaira gesagt hatte? Dass man manchmal ein anderes Wesen erst kennen lernte, wenn dieses mit einem einen Kampf auf Augenhöhe geführt hatte? Konnte es so einfach sein? Manchmal? Erst als sie wieder unter sich war und die Tränen flossen schaute Lilya zu Norag. Sie war nicht in der Lage zu sprechen. Sie hatte Angst gehabt zu sterben. Hatte alles gegeben was sie konnte, nur um dann zu verlieren. Jedoch überlebte Lilya und Nihani war gegangen.

Im ersten Moment, als Norag die Twi’lek in seine Arme nahm zuckte Lilya leicht zusammen. Im Unbewussten hatte sie sich immer noch in Alarmbereitschaft befunden. Nun aber entspannte sich alles in ihr und Lilya klammerte sich bei Norag fest. Nach einer Zeit in der Lilya sich langsam beruhigte reagierte sie erst nur langsam und versuchte den Worten, welche dort aus dem Mund des Schülers kamen eine Bedeutung zuzuordnen. Erst langsam und dann Schritt für Schritt fing Lilya an zu antworten. Nicht ohne dass ein wenig Zeit verstrichen war.


“Nur ein paar schmerzende Stellen… Ich weiß nicht, was da passiert ist…”


Nervös schaute sie zu Norag auf und zitterte am ganzen Leib. Ein leichtes Schlucken und Lilya konnte weiter sprechen.

“Ich glaube… Ich habe keine Ahnung… Es war merkwürdig… Sie kämpfte fair… Fast so… als würde sie den Blick auf mich verändern… Das erste Mal hat sie sich nicht an meine Lekku vergriffen… Sonst nutzte sie jede Chance mich zu demütigen…”

Lilya senkte ihren Blick und schlang die Arme fester um Norag. Schließlich war da immer noch die Sorge und die Angst um das was hätte passieren können. Auch machte sich Lilya selbst Vorwürfe, dass die Beiden hätten getrennt werden können. Oder schlimmer… Dass Norag sich ihr anschloss. Kurz schlossen sich Lilyas Augen ehe sie durchatmete. Die Lethan musste sich sammeln.

“Tut mir Leid, dass ich dir Sorgen bereitet habe… ich dachte… Ich hatte kurz Angst, dass du wirklich… ihr Angebot… Danke dass du hinter mir gestanden hast. Du bist wirklich ein… Großartiges Wesen…”

Lilya lächelte nun schüchtern zu dem Zabrak hoch. Langsam lächelte Lilya ein wenig und schaffte es die Angststarre nach und nach abzulegen. Langsam löste sie sich auch von dem anderen und senkte langsam den Blick. Es war großartig nicht mehr alleine zu sein. Jemanden zu haben auf den man sich verlassen konnte. Endlich war Lilya nicht alleine und dankte allem erdenklichen, dass sie nun jemanden an ihrer Seite wusste, der ihr wirklich den Rücken stärkte.



Bastion - Sith-Tempel – Lernenden - Trainingsraum B-04 – Norag und Lilya(NSC)
 
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Norag und Lilya [NPC]

Der Zabrak musste lächeln als die Aussage kam, das es nur ein paar schmerzenden Stellen war. Viel schlimmer wäre es wenn sie etwas, wenn sie etwas nicht bewegen konnte oder ähnliches. Nur der junge Schüler kannte sich nur nicht so gut mit Medizin aus, aber wenn er so drüber nachdachte, die Twi'lek ja schon, also würde sie wissen wenn es was schlimmer wäre oder? Er hoffte das es so sei.

"Na zum Glück sind es nur schmerzende Stellen..."

Sagte er sachte und lächelte etwas verlegen. Hörte dann weiter hier zu als diese ihn wieder ansah, sie zitterte am ganzen Leibe. Ja wie gut er das nur kannte, zu gut. Ein Kampf auf Leben und Tod, wo man dann doch beide lebendig heraus kam. Er nickte leicht als sie sagte das sie fair geblieben ist, zumindest dann mit der Zeit wurde. Aber er hatte recht, irgendwas hatte das doch mit den Lekku zu tun. Er sah etwas fragend auf diese von Lilya und dann wieder ihr in die Augen.

"Also ich ähm... Naja ich kenne nur dich als Twi'lek... Was heißt das denn, das man jemanden demütigt weil man die Lekku anfasst? Also verstehe mich nicht falsch, ich will nur verstehen, was die für eine Twi'lek bedeuten. Ist es unhöflich sie anzufassen? Also ähm wenn ich sie berührt habe ohne das du das willst, dann ähm tut es mir leid... Ich..."

Er wurde unsicher, weil er hatte doch bestimmt die Lekku schon mal unbewusst berührt und wollte gerade los lassen, doch dann schlang die Lethan ihre Arme fester um Norag. Der Zabrak weil etwas irritiert und dennoch nahm er sie dann wieder komplett in den Arm, nur etwas vorsichtiger was die Lekku angingen. Aber er musste dann doch wieder lächeln. Alles ist gut ausgegangen und es war so angenehm sie im Arm halten zu können. Er schloss ebenfalls die Augen und genoss ihre Nähe. Es kam ihm vor wie eine Ewigkeit, obwohl es nur ein paar Minuten waren wie sie so da saßen.
Als sie sagte, sie hatte Angst das er sich ihr anschließen würde. Mit ihr ziehen würde mit der fremden Dame. Da musste der Schüler etwas lachen. Mit der? Als Anführerin? Ihr Gefolge? Nie im Leben! Warum sollte er sich wieder rum schubsen lassen? Wo er doch jetzt Wesen kennen gelernt hat, die ihn so nahmen, wie er war. Das würde er sich nicht mehr nehmen lassen, auch keinen Fall. Was auch immer die Galaxis bereit hielt, er würde alle Hürden schaffen, nur um bei seinen neuen Freunden bleiben zu können!

"Ihr Angebot annehmen? Mich wieder rumschubsen lassen? Wieder ein Sklave werden? Jemand der ihr die Füße schrubbt? Die Drecksarbeit macht für sie? Niemals! Ich habe das alte Leben so satt! Ich habe durch dich und Darth Makhaira Wesen kennen gelernt die mich so nehmen wie ich bin! Ich lerne zum ersten mal zu verstehen, was das Wort Freundschaft ist! Und dann soll ich das alles kaputt machen und wieder zum Sklaven werden?"

Er lächelte sie an als sie schüchtern hoch blickte. Als die Jüngerin auch wieder lächeln konnte, ließ er sie langsam los und half ihr auf die Beine. Er sah sich leicht um und alles war wie vor der Begegnung mit Nihani. Ruhig. Die Übungswaffen lagen an der Seite und er hob das Übungslichtschwert auf und hielt es ihr hin. Damit sie es zurück bringen kann.

"Hier, damit du kein Ärger bekommst... Und lass dir eins gesagt haben von mir..."

Er sah ihr fest in die Augen. Fest entschlossen was er gerade anfing zu sagen.

"... Wenn du mir keinen Grund gibst, dich alleine zu lassen, werde ich dies auch nicht tun! Ich habe keinen Grund dazu! Du bist auch für mich da und bringst mir Sachen bei die ich meinen 19 Jahren nicht kennen gelernt habe... Ohne dich... Ohne euch... Würde ich immer noch auf irgendeinen Planeten hocken und darauf hoffen an irgendeiner Ecke was zu essen her zu bekommen..."

Er sah leicht zu Boden. Ja das stimmte, hätte Darth Makhaira ihn nicht vor den Söldnern gerettet, was wäre dann passiert? Er wollte sich das nicht ausmalen. Wobei es genauso schlimm sein würde, wie es vorher war. Er wäre ein Sklave geblieben. Er hätte sicherlich weitere schlimme Dinge erlebt.

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