Bothawui (Bothan-System)

- [Hyperraum zum Sammelpunkt - RSD "Legend of the Republic" - Brücke] - mit Cpt. Taylor, Cmdr. Anderson und Crew

Angeführt von der Kampfgruppe "Redemption" glitten drei Kampfgruppen der Neuen Republik durch den Hyperraum. Um die Schiffe herum wirbelte es blau und weiß, die Schiffe selbst schienen sich jedoch kaum zu bewegen. Zumindest hatte man diesen Eindruck wenn man aus einem der Schiffe die anderen beobachten könnte. Ein Eindruck der täuschte, schließlich bewegten sich die Kriegsschiffe mit einer gewaltigen Geschwindigkeit durch die Galaxie, da es von Mon Calamari bis Nahe an den bothanischen Raum nicht gerade ein Katzensprung war. Dementsprechend hatten die Schiffe nun knapp anderthalb Tage im Hyperraum verbracht und in wenigen Minuten würden sie ihr Ziel endlich erreichen. Ein Zeitpunkt auf den Wes schon seit gut zwei Wochen wartete.

Er stand auf der Brücke der "Legend of the Republic", einem von zwei Republik-Sternenzerstörern welche den Sammelpunkt gleich erreichen würden, und wartete auf den Transit in den Normalraum. Wenn alles nach Plan lief sollten sie unter den ersten KGs sein die den Sammelpunkt erreichten, der Rest sollte jedoch innerhalb der nächsten fünfzig Minuten eintreffen. Erst dann würden Vice Admiral Tet'Ness und er ihre Verbände über die Operationsziele informieren, um dann so schnell wie möglich wieder in den Hyperraum einzutreten. Seine direkte Vorgesetzte würde fünf KGs in das Both-System führen und dort schnell die Orbitalanlagen erobern und im Anschluss daran mit ihren Marines einen Brückenkopf auf der Oberfläche einrichtete. Zur Unterstützung würden dann Truppentransporter, mit Soldaten der Armee der Neuen Republik, eskortiert von der KG "Craftiness" in das System springen. Diese Truppen sollten dann auch den endgültigen Sieg auf der Oberfläche sichern.

Währenddessen würde Wes selbst drei Kampfgruppen in die vier umliegenden Systeme führen. Kothlis war noch der kriegswichtigste Planet, da es dort eine sehr große Bothan-Kolonie gab und die imperiale Präsenz dort größer gewesen war als in den drei anderen Systemen. Die Konsequenz daraus war, das er dort mit allen seinen Schiffen zu erst Angriff und nach dem sichern der Raumhoheit ebenfalls Truppentransporter in das System holen würde. Danach würde KG "Ruse", unter Commodore Baltar, nach Krant springen, Commodore Whitcomb - mit KG "Stratagem" nach Mandell bzw. Moonus Mandel reisen und er selbst mit "Advance" nach Void Station.

Diese drei Ziele sollten keinerlei Probleme darstellen, die imperiale Präsenz dort war minimal und es wäre schon Schwarzmalerei wenn man mit einem schweren Kreuzer als Verteidigung rechnete. Allerdings wollte die Neue Republik mit diesem Angriff Flagge zeigen und es sollte ein Symbol für den weiteren Vormarsch werden. Also mussten überlegende Kräfte ran. Auch die Marines auf den Schiffen sollten reichen um die jeweiligen Systeme zu befreien. Falls nicht verfügte jede Kampfgruppe noch über zwei Truppentransporter welche zusätzlich eingesetzt werden konnten.


"Transit in den Normalraum in einer Minute, Commodore.", meldete Captain Taylor. "Alle Schiffe sind Gefechtsklar und vollständig Einsatzbereit, Sir."

Auch wenn Taylor nicht wusste was das Ziel ihrer Operation war, war ihr dennoch klar was Sache war. Jeder Offizier der halbwegs kompetent und intelligent war, würde das Ziel ihrer Operation sofort bemerken. Ein Treffpunkt Nahe des bothanischen Raumes erklärte eigentlich schon alles. Die Kommandantin der "Legend" konnte sich allerdings auch noch aus der Tatsache, das beide Befehlshaber der Sondereinsatzkräfte an diesem Unternehmen teilnahmen etwas entnehmen.

"Danke, Captain.", antwortete Wes ihr nickend und fuhr mit ruhiger Stimme fort, "Nachdem Rückfall das übliche Prozedere."

Seine Flaggkommandantin bestätigte den Befehl und wandte sich wieder ihrer Crew zu. Das übliche Prozedere bestand daraus, zu überprüfen ob alle Schiffe am Ziel angekommen waren, die Formation intakt und einem kompletten Sensorscan des Sammelpunktes. Und das der Sternenzerstörer gefechtsklar war bedeutete auch das sämtliche Sternenjäger bemannt waren und die Hangardecks auf Alarmstarts vorbereitet waren.

Der Countdown für den Rückfall in den Normalraum erreichte nun die zehn Sekundengrenze. Die Ziffern auf der taktischen Karte begannen zu blinken und ein akustisches Signal ertönte. Wes wandte sich von den Fenstern ab und drehte sich zur taktischen Holokarte herum, sobald sie im Normalraum waren und der Scan begann würde sich dieses Hologramm schnell füllen. Sein Stabschef - Commander Anderson - trat schweigend neben ihn und wartete ebenfalls die letzten Sekunden ab.

Anderson war ein alter 'Bekannter' von Wes, als es darum gegangen war seinen Stab aufzubauen und er den Namen des Commanders auf der Liste gesehen hatte, hatte er nicht lange gezögert, sondern ihn sofort zu seinem Stabschef gemacht. Er kannte Anderson von seinem ersten eigenen Kommando, der Angriffsfregatte "Starfire", damals war der Commander noch ein Lieutenant und Kommunikationsoffizier gewesen.

Der Countdown sprang auf null und der Tunnel des Hyperraums verschwand, die Streifen und Wirbel verwandelten sich zurück in weit entfernte Sterne. Dieser unglaubliche Anblick lenkte jedoch kein einziges Mitglied der Brückencrew, jeder ging höchst konzentriert seiner Arbeit nach. Das taktische Holo erblühte und erste Signal wurden als 'freundlich' markiert. Die Kampfgruppe "Elation" war bereits vor Ort und es wurden keine weiteren Kontakte aufgespürt. Sehr gut.

Die nächste Stunde würde nicht all zu viel passieren. Weitere Kampfgruppen und Truppentransporter würden den Sammelpunkt erreichen und die Kommandanten der einzelnen Schiffe würde ihre Crews und Schiffe noch einmal überprüfen können. Sobald alle Einheiten vor Ort waren würden Tet'Ness und er mit den Briefings beginnen können und dann würde die Republik ein mehr als deutliches Lebenszeichen von sich geben - dessen war er sich sicher!


- [Tiefenraum - relative Nähe zum Both-Space - Sammelpunkt - RSD "Legend of the Republic" - Brücke] - mit Cpt. Taylor, Cmdr. Anderson und Crew
 
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- [Tiefenraum - relative Nähe zum Both-Space - Sammelpunkt - RSD "Legend of the Republic" - Brücke] - mit Cpt. Taylor, Cmdr. Anderson und Crew

Schweigend wartete der Commodore an der vordersten Fenstern der Kommandobrücke des Sternenzerstörers. Mit hinter dem Rücken verschränkten Händen starrte er in die schier unendliche schwärze des Weltraums, die sich nur wenige Zentimeter von ihm entfernt befand. Warten. Im Vorfeld einer Schlacht das schlimmste was einer Streitmacht passieren kann. Denn aus der Warterei entwickelte sich Langeweile und auf Langeweile folgte Unkonzentriertheit und Ungeduld. Glücklicherweise kamen die meisten Besatzungsmitglieder der einzelnen Schiffe nicht in Kontakt damit, besonders auf den zuletzt eingetroffenen Sternenschiffen gab es noch einiges zu tun. Aber für Wes nicht. Er hatte seine verschiedenen Angriffspläne und Rückzugsmanöver bereits zigmal durchgesehen und war damit soweit es ging zufrieden. Auch das Briefing, welches in noch nicht einmal dreißig Minuten beginnen würde, war vorbereitet und er könnte theoretisch sofort loslegen. Leider war es noch nicht soweit.

Noch nicht alle Kampfgruppen waren am Sammelpunkt eingetroffen. Unter anderem "Ruse", ein Teil seiner Teilstreitmacht und ohne Commodore Baltar und ihre Offiziere konnte er schließlich nicht loslegen. Der Befehlshaber der anderen Kampfgruppe unter seinem Befehl war bereits auf dem Weg zur "Legend of the Republic", in Begleitung seiner Führungsoffiziere. Sie würden wohl noch etwas warten müssen, aber das dürfte kein Problem darstellen. Sein Stab hatte immerhin den großen Konferenzraum eins seines Flaggschiffes wie für eine Konferenz vorbereitet, eine Sache über die er mit seinem Stabschef wohl noch ein Wörtchen reden würde müssen. Es ging schließlich nur um ein Missionsbriefing und selbst wenn so viele Offiziere anwesend waren, war das noch immer kein Grund für einen dermaßen großen Aufwand.

Ein leichtes Lächeln umspielte mit einem Mal seine Mundwinkel. Warterei war tatsächlich das Schlimmste was einer Streitmacht passieren konnte. Nun fing er schon an sich über solch kleine, unwichtige Dinge Gedanken zu machen. Sollte Anderson doch tun was er für Richtig hielt und Wes würde ihm seine Meinung 'nebenbei' mitteilen und die ganze Geschichte war gegessen. Er schüttelte unmerklich den Kopf. Zeitverschwendung. Sie hätten die Ankunftszeit der einzelnen Teile der Streitmacht enger aneinander legen sollen. Dann würde man in eine solche Situation gar nicht erst gelangen und den Imperialen blieb viel weniger Zeit auf sie zu reagieren, wenn sie einen Tipp bekommen hatten. Natürlich, hier draußen war es zumindest unwahrscheinlich das feindliche Einheiten über sie stolperten und dennoch, desto mehr Zeit sie hier verbrachten, desto riskanter wurde es.

Mittlerweile stand auch schon fest das sie nicht pünktlich mit der Operation würden beginnen können. Einige Kampfgruppen waren verspätet eingetroffen und andere ließen noch immer auf sich warten. Einzig "Brisk" befand sich noch im Zeitplan, da sie ihre Befehle zuletzt erhalten hatte und von Bandomeer her Anreisen musste, sie war die Kampfgruppe welche als letztes Eintreffen würde oder besser gesagt: sollte. Des Weiteren war "Ruse" verspätet, ebenso "Sagacious"...


"Multiple Kontakte verlassen den Hyperraum!", bellte ein Sensorikoffizier über die Brücke.

Wes lenkte seinen Blick zur Seite, auf eine taktische Karte auf einem der Brückenfenster. Sechs Objekte waren darauf zu soeben erschienen und steuerten nun auf die Streitmacht der Neuen Republik zu. Der Vektor passte zu dem von "Sagacious".


"Kontakte identifiziert. KG07, "Sagacious". Als freundlich markiert. "Reconciliation" übernimmt.", gab der befehlshabende Sensorikoffizier einen Augenblick später Entwarnung.

Das war zu erwarten gewesen. Admiral Tet'Ness übernahm die Kampfgruppe nun direkt in ihre Streitmacht und würde die Führungsoffiziere vermutlich sofort auf ihr Flaggschiff bitten. Damit warteten sie nur noch auf zwei Teilnehmer und die würden nicht mehr lange auf sich warten lassen, hoffentlich.

Keine Minute später kamen die nächsten unbekannten Kontakte aus dem Hyperraum. Das Verfahren blieb dasselbe, nur das es sich diesmal um eine Kampfgruppe seines Flottenteils handelte und er "Ruse" sofort übernehmen würde.


"Weisen Sie "Ruse" ihren Platz in der Formation zu und bitten Sie Commodore Baltar und ihre Führungsoffiziere unverzüglich auf die "Legend". Commander Anderson wird sie im Hangar erwarten.", wies Wes einen Komoffizier an und sein Stabschef verschwand sofort von der Brücke. Der Commodore wandte sich nun endgültig vom Weltraum ab und machte sich auf den Weg in Richtung der Turbolifte.

"Captain Taylor? Sie begleiten mich bitte zum Konferenzraum. Lieutenant Commander Fernandez? Sie ebenfalls.", befahl er unterwegs der Kommandantin des Sternenzerstörers und ihrem ersten Offizier. Sie würden ebenso an dem Briefing teilnehmen, wie die Flaggkommandanten der anderen Schiffe. Denn auch ihnen war das Ziel der Operation und der Operationsplan noch nicht offenbart worden...

- [Tiefenraum - relative Nähe zum Both-Space - Sammelpunkt - RSD "Legend of the Republic" - Turbolift] - mit Cpt. Taylor, Lt. Cmdr. Fernandez
 
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[ bothanischer Raum | Sammelpunkt | “Brisk” | BAK “Excelsior” | Brücke | Cpt. I'ngre (NPC) mit Brückencrew ]

Der Tunnel aus gleißendem Licht zersprang in unzählige kleine, weiße Punkte auf einem schwarzen Hintergrund. Damit hatte die Kampfgruppe „Brisk“ einen mehrstündigen Flug vom weit entfernten Bandomeer-System zum Sammelpunkt hinter sich gebracht. In einem gemächlichen Tempo suchten sich die Schiffe in einer strengen Formationen einen Außenkurs zu den genauen Koordinaten, da sie sich nun im realen Raum bewegten. Auf dem Flug war es zu keinen nennenswerten Komplikationen gekommen, was die jeweiligen Kommandanten erleichterte. Trotz allem war es unvermeidlich, dass sich allmählich die Neugier unter den Mitgliedern der Mannschaften ausbreitete. Keiner konnte sich genau vorstellen, weshalb sie so nah zum bothanischen Raum aus dem Hyperraum springen sollten, da dieser Sektor vom Imperium kontrolliert wurde.

Auch auf der Brücke der „Excelsior“ warteten die anwesenden Brückenoffiziere und Mitglieder der Mannschaft sehnsüchtig auf ein paar aufklärende Worte durch Cpt. Herian I'ngre. Die gelbliche Bith hatte in letzter Minute eine Kursänderung befohlen und alle bis zu diesem Zeitpunkt gültigen Pläne über den Haufen geworfen. Sogar eine recht strikte Kommunikationssperre hatte man für die ganze Flottille verhängen lassen. Eisern schwieg die Kommandantin der republikanischen Kampfgruppe – selbst in diesem Moment gab sie nur knappe Befehle zur Navigation der Schiffe. Problemlos konnte man in der Ferne mehrere kapitale Schiffe, kleine Fregatten und Korvetten – quasi eine ganze Flotte – ausmachen. Allmählich bekam Herian I'ngre die Tragweite der erhaltenen Befehle spürbar mit.


„Sensorik, können Sie mir eine Liste der anwesenden Schiffe liefern?“, fragte die schlanke Captain mit sanfter Stimme nach. „Irgendwo in diesem System muss sich ja das eigentliche Flaggschiff von Vice Admiral Tet'Ness befinden.“

„Die Suche läuft schon, Ma'am“, bestätigte der Offizier bei der Sensorikstation, bevor er sich erneut mit vollem Elan über die flimmernden Bildschirme beugte.

„Kommunikation, sagen sie den anderen Kommandanten unserer Flottille, dass sie weiterhin in der bisherigen Formation fliegen sollen“, wies Herian I'ngre weiter an und wandte sich mit einer fixen Drehung an den angesprochenen Offizier. „Außerdem sollen sie ihre Geschwindigkeit nach wie vor an die unsrige anpassen.“

„Verstanden, Cpt. I'ngre, reagierte dieser Brückenoffizier und machte sich sofort an die Arbeit.

Zufrieden setzte sich die grazile Bith in ihren bequemen Kommandosessel. Schweigend reichte ihr der erste Offizier ein Datapad – nahm aber nicht an ihrer Seite im eigenen Sessel Platz. Prüfend ließ die rechte Hand von Cpt. I'ngre ihren Blick über die gesamte Brücke schweifen, gleichzeitig erhielt Cpt. I'ngre erste Informationen zu den anwesenden Schiffen am Sammelpunkt, aber das Flaggschiff der berühmten Vice Admiralin war noch nicht dabei. Im Gegenzug wurde dafür schon die „Legend of the Republic“, ein republikanischer Sternzerstörer unter dem Kommando von Com. Korus, unter den bekannten Kreuzern gelistet. Für einen kurzen Augenblick erinnerte sich an ihr Treffen mit dem freundlichen Menschen im Flottenhauptquartier auf Mon Calamari. Es war eine flüchtige, aber recht nette Unterhaltung gewesen, welche die beiden im Warteraum geführt hatten. Ein sanftes Lächeln zierte nun ihr blasses, nichtmenschliches Gesicht.

„Ma'am, wir konnten die „Reconciliation“ ausmachen“, meldete der Sensorikoffizier plötzlich.


„Leiten Sie die Koordinaten an die Kommunikation weiter“, befahl Cpt. I'ngre in einem gelassenen Ton, erhob sich aus ihrem Sessel aber nicht. „Die Kommunikation soll eine sofortige Meldung an das Flaggschiff machen, dass die Kampfgruppe „Brisk“ angekommen ist und man nun auf weitere Befehle wartet.“

[ bothanischer Raum | Sammelpunkt | “Brisk” | BAK “Excelsior” | Brücke | Cpt. I'ngre (NPC) mit Brückencrew ]
 
- [Tiefenraum - relative Nähe zum Both-Space - Sammelpunkt - RSD "Legend of the Republic" - Besprechungsraum 1] - mit Com. Baltar, Com. Whtcomb, Cpt. Taylor und weiteren Offizieren

"...Sie sehen also, dass Sie nur über ein kleines Kontingent an Armee-Einheiten, zusätzlich zu Ihren Marines, verfügen. Verstärkung ist innerhalb der nächsten achtundvierzig Stunden ebenfalls nicht zu erwarten, dementsprechend vorsichtig sollten Sie mit ihren Bodentruppen verfahren.", erläuterte Wes die Situation vor den ihm unterstellten Offizieren mit ruhiger Stimme.

Nach außen hin stand der siebenundzwanzig jährige Mensch ganz entspannt vor Kopf des großen Konferenztisches und hielt das Operationsbriefing ab, welches sich langsam dem Ende zu neigte. Innerlich war er nicht ganz so ruhig, wie er den meisten Zuhörern glauben machte. Es war ja schließlich nicht so als habe er bisher viele derartige Briefings gehalten. Streng genommen war es sogar sein erstes als Befehlshaber eines so großen Verbandes und die Tatsache das die Beiden anderen Commodore's beide mindestens zehn Jahre älter waren als er und Baltar auch noch dienstälter war, machte das Ganze nicht einfacher. Denn das Letzte was er gebrauchen konnte, war das seine Autorität von seinen Untergebenen nicht anerkannt werden würde und das auch nur insgeheim. Allerdings machten die Beiden einen sehr vernünftigen Eindruck auf Wes und er hoffte das dies auch so blieb.


"Gut, damit wäre das Briefing beendet und Sie können alle auf Ihre Schiffe zurückkehren. Bereiten Sie alles für unsere Operation vor und machen Sie sich bereit in knapp vierzig Minuten in den Hyperraum zu springen. Sie haben alle relevanten Informationen erhalten, um diese Operation erfolgreich beenden zu können, trotzdem: Viel Glück, Ihnen allen.", mit diesen Worten löste der Commodore die Besprechung auf und im Raum begann das große Stühle rücken.

"Commodore Baltar? Commodore Whitcomb? Auf ein Wort bitte noch!", rief er den Beiden anderen Flaggoffizieren über die Köpfe der anderen Offiziere zu.

Während die beiden Menschen wieder zu ihren Plätzen am Tisch zurückkehrten, deaktivierte Wes den Holoprojektor mit einem Tastendruck auf seinem Datapad. Dann ließ auch er sich wieder auf seinem Platz nieder und trank einen Schluck Wasser, während er wartete das die Letzten den Raum verließen. Commander Anderson war der Letzte und schloss die Tür hinter sich.
Wes wappnete sich innerlich und blickte dann die Frau und den Mann an die noch mit ihm am Tisch saßen.


"Ich möchte noch eine Sache klarstellen, ehe wir diese Operation endgültig anlaufen lassen.", ergriff er das Wort und die Beiden sahen ihn aufmerksam an. Allerdings bemerkte er, das zumindest in Baltar's Augen etwas Wissendes aufgeblitzt war. Egal. Er würde sagen, was er zu sagen hatte.

"Ich bin mir bewusst, dass es für Sie möglicherweise unangenehm sein könnte einen derart jungen und womöglich unerfahrenen Offizier vor die Nase gesetzt bekommen zu haben. Dennoch hoffe ich dass wir gut zusammenarbeiten werden und ich auf ihre Erfahrung zurückgreifen kann."

Die beiden Offiziere brauchten noch nicht einmal einen Blick wechseln, es war anscheinend eine Selbstverständlichkeit für sie, ihm zuzustimmen. Wes spürte wie eine kleine Last von ihm ab fiel, schließlich hätte er die Sache auch ohne ihre Zustimmung durchziehen müssen und mit dem Widerwillen seines Untergebenen fertig werden müssen. Doch das blieb ihm offenbar erspart.

Er nickte Baltar, die für Beide gesprochen hatte, und Whitcomb dankend zu und ergriff wieder das Wort.


"Gut, dann hätten wir das geklärt. Sie sollten nun auf ihre Schiffe zurückkehren und die letzten Vorbereitungen treffen und mit der Planung für ihre Missionen beginnen. Viel Zeit haben Sie leider nicht."

Die Beiden erhoben sich, nahmen Haltung an und schritten dann auch aus dem Raum. Wes lehnte sich in seinem Sessel zurück und schloss für einen Augenblick die Augen. Das war schon mal alles besser gelaufen als erwartet...hoffentlich blieb es so und die Fehler und Schwierigkeiten würden sich dieses Mal auf ein Minimum reduzieren. Leider wusste er aus Erfahrung das dem leider nie so war. In den unpassendsten Momenten ging so gut wie immer etwas schief, was nicht schief gehen durfte...

- [Tiefenraum - relative Nähe zum Both-Space - Sammelpunkt - RSD "Legend of the Republic" - Besprechungsraum 1] - allein
 
[Tiefenraum –Sammelpunkt, relative Nähe zum bothanischen Raum – ISD II Reconciliation – Brücke] Brückencrew und Rear Admiral Amira Tet’Ness

Mit dem Eintreffen des letzten Verbandes, hatte Amiras ungeduldiges auf- und abtigern endlich ein Ende, sicherlich war Geduld eine Tugend, die ein Flaggoffizier haben sollte, aber das Warten auf einen Einsatz hatte immer eine gewisse innere Unruhe in der Hapanerin ausgelöst.

„Beordern sie die Kommandanten unserer Kampfgruppen an Bord, ihre Verbände sollen jedoch weiterhin voll einsatzbereit sein.“ XO’s würden für den Moment das Kommando an Bord dieser Schiffe haben, da sie nach dem CO die Person auf der Brücke war, welche im Notfall das Kampfgeschehen kontrollieren mussten. Armeeoffiziere konnten jedoch zahlreich u ihrem Briefing erscheinen. Auch wenn Amira mittlerweile durchaus davon überzeugt war, dass dieses Aufmarschgebiet geheim geblieben war, wollte sie dennoch einen Plan B haben, für den Fall, dass sich die Situation urplötzlich dramatisch veränderte.
‚Es ist immer gut vorbereitet zu sein.’ Erinnerte sie sich mit einem Schmunzeln an eine ihrer ersten Lektionen von damals noch – Commodore - Alexander Stukov, Dieser hatte zwar steht’s mindestens einen Plan gehabt, war sich aber bei weitem nicht zu fein, diesen zu modifizieren, falls notwendig, oder auch auf sinnvolle Einwände untergebener Offiziere zu hören. Gleichzeitig, konnte das alte Schlachtpferd aber auch unberechenbar hitzköpfig werden, dennoch hatte er steht’s den Überblick über die Gesamtsituation bewahrt. Im Laufe der Jahre war er sogar zu so etwas wie einer Vaterperson geworden, ein Gefühl das die Blondine bei ihrem biologischen Vater, nie hatte.

Das Stukov im Gefecht gefallen war, hatte sie damals hart getroffen, aber es nützte nichts den Kopf in den Sand zu stecken, denn das Leben musste weitergehen und in diesem Sinne auch der Kampf. Und genau deshalb war man hier. Man würde einige Dinge richtig stellen und mit ein wenig Erfolg, war dies nur der Anfang.
Mit einem beinahe grimmigen Lächeln, nahm sie die Bestätigung der Kommunikationsoffizierin, dass alle Kommandanten auf dem Weg waren, entgegen und machte sich auf dem Weg zum Besprechungssaal ‚Corellia’. Mit jedem Schritt den sie tat, wich ein Teil der inneren Anspannung und Ungeduld, sie mussten schlicht vor ihrer Entschlossenheit und der damit einkehrenden Ruhe weichen.


„Meine Damen und Herren, wie sie sicherlich bereits ahnen, sind sie Teil einer groß angelegten Flottenoperation, um den bothanischen Raum von imperialen Einflüssen zu befreien. Für den Moment werden sie nur die Informationen erhalten, die sie unmittelbar betreffen.“, eröffnete sie ihr Missionsbriefing und aktivierte dabei den Holoprojektor in der Mitte des Raums mittels Fernbedienung – wobei eine Übersichtskarte der Gebiete um Bothwui erschien. Zahlreiche Markierungen repräsentierten dabei ehemals aktive Feindeinheiten in diesem Gebiet, ebenso vermutete (eigentlich konnte man sagen – ins blaue geratene Zahlen über) Truppenstärken in den wichtigen Systemen. Die Aufklärung hatte bei Weitem nicht die Menge an Daten, über welche man normalerweise verfügte, wenn man eine solche Anzahl an Schiffen riskierte.
„Das Imperium kommt uns dabei durch die noch andauernden inneren Streitigkeiten sehr entgegen, laut Informationen des verbliebenen bothanischen Spionagenetzes, schlug sich Hochadmiral Niriz auf eine der Parteien im imperialen Thronfolgekrieg und zog nahezu seine gesamte Flotte ab. Dies beläuft sich soweit wir wissen nicht auf planetare Garnisonen, so dass die Bodentruppen hierbei einen Großteil der Arbeit übernehmen werden.“ Mit einem simplen Druck, wandelte sich das Bild zur Übersichtskarte des Bothawui-Systems.

„Das primäre Ziel dieser Operation ist es, die orbitalen Werften in intaktem Zustand zu befreien, erst nach der Sicherung dieses strategischen Ziels ist es möglich die Befreiung der Hauptstadt und der umliegenden Regionen anzugehen. Machen sie ihren Staffelkommandanten und Truppführern klar, dass wir innerhalb der nächsten 48 Stunden keinerlei Entsatz erwarten können, es ist wichtig die Streitmacht möglichst intakt zu halten. Schonen sie ihre Streitkräfte, lassen sie sich nicht zu Gefechten provozieren, sie müssen jederzeit in der Lage sein, überwältigende Streitkräfte, inklusive Luft- und Artillerie Unterstützung ins Feld zu führen. Teilen sie ihre Einheiten in keinem Fall zu sehr auf, wir müssen jederzeit in Alarmbereitschaft sein, mögliche imperiale Unterstützung abzuwehren, denn noch bin ich nicht überzeugt, dass dies keine Falle ist.“ Die nächsten Worte, wendete sie direkt an die bothanischen Angehörigen der Streitkräfte. „Ich weiß es mag ihnen schwer fallen, ihrem Volk allem Anschein nach mögliche Unterstützung nicht zu gewähren, allerdings dürfen wir nicht zulassen, die Freiheit ihrer Heimat durch Sentimentalitäten zu riskieren, denn genau dies ist die größte Gefahr in dieser Operation. Wir haben sehr begrenzte Kräfte und es ist notwendig, dass wir diese konzentrieren, um dem bothanischen Volk zur Freiheit zu verhelfen. Ich verlasse mich darauf, dass sie das Gesamtbild überblicken.“

Amira wartete schweigend, bis sie von jedem der bothanischen Offiziere ein stumme oder gesprochene Zustimmung hatte, sei es auch nur ein Nicken, bevor sie zur Erläuterung der exakten Planung überging.

„Die Kampfgruppen Deceit, Elation, Sagacious, Brisk und Redemption, werden in zueinander losen Formation an unterschiedlichen Positionen am Rande des Systems aus dem Hyperraum austreten, dabei werden sich immer mindestens zwei Kampfgruppen in relativer Nähe zueinander befinden. Halten sie eine Formation ein, die es der Kampfgruppe erlaubt als unabhängige Einheit zu fungieren, unsere Aufklärung geht gegen Null, deshalb müssen sie auf alles vorbereitet sein. Das bedeuten einen vollständigen Raumjägerschutzschirm beim Eintritt ins System, sollten sich keine oder nur wenige feindliche Einheiten im System befinden, werden die Kampfgruppen so schnell wie möglich zu den Werften aufschließen, um diese zu sichern. Wir benötigen eine nahezu absolute Raumüberlegenheit um erst durch meine Autorisierung, mit Phase drei den Eintritt von Kampfgruppe Craftiness, einleiten zu können. Dabei wird Craftiness als Eskorte und Nahluftunterstützung für die Luftlandetruppen fungieren. Phase zwei der Operation ist die Sicherung der Werften durch die Marines an Bord der Schiffe und wird unmittelbar nach erreichen der Werftanlagen beginnen.“ Während ihrer Erläuterungen hatte sich auch das Holobild steht’s verändert, um die aktuellen Aspekte der Ausführung durch Bildnisse, beispielsweise Pläne und Aufbau der Werften, oder auch mögliche Feindeinheiten im System ergänzt. Daten, welche die Offiziere ebenfalls auf ihrem Datenpad einsehen konnten, um die gewonnenen Informationen später an ihre Untergebenen weiterzugeben.

„Sollten sich zu irgendeinem Zeitpunkt massive Feindverbände im System etablieren, werden wir keine andere Möglichkeit haben als einen Rückzug. Ich will keine Heldentaten oder ähnlich riskante Unternehmen, falls wir uns zurückziehen müssen, dann tun wir das um an einem anderen Tag zurück zu kommen, aber wir können nicht den Totalausfall dieser Streitmacht riskieren. Das muss ihnen allen bewusst sein, allein das wir hier sind kann Systeme der Republik gefährden. Sollte ein mögliches Gefecht mit einem imperialen Verband aussichtsreich erscheinen, werden wir kämpfen, diese Entscheidung trage aber alleine ich.“

Es folgten weitere Erläuterungen über Angriffsvektoren der einzelnen Kampfgruppen, Pirmärziele für Bodentruppen (Regierungsgebäude, Kommunikation, Kraftwerke und natürlich weitere obligatorishe wichtige strategische Ziele und Orte innerhalb der Hauptstadt.). Schlussendlich war dies aber nur die angedachte Planung, von der man notfalls abweichen konnte, wichtig war, dass man nicht zu viel riskierte. Dass Entsatz durch die zweite Flotte folgen würde, erwähnte Amira dabei mit keinem Wort, zu groß empfand sie das Risiko, da es für keinen der Offiziere eine Information war, die er unbedingt haben musste. Jeder wusste nur das was er wissen musste, in Anbetracht einer möglichen Falle und oder Gefangennahme konnte somit niemand Informationen preisgeben. Als es schließlich keine weiteren Fragen mehr gab, löste sie das Briefing auf und die einzelnen Kommandanten und Offoziere machten sich wieder auf den Weg zu ihren Schiffen beziehungsweise Einheiten.

[Tiefenraum –Sammelpunkt, relative Nähe zum bothanischen Raum – ISD II Reconciliation – Besprechungsraum ‚Corellia’] zahlreiche Offiziere und Rear Admiral Amira Tet’Ness
 
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- Hyperraum - in Richtung Bothawui (Sammelpunkt) - “Brisk” - "Sunrise Over Coruscant - Brücke - Lt. Cmd. Reija Muber mit Brückencrew -​


Mit verschrenkten Armen stand der großgewachsenen Mensch auf der Position des Kaptäns und beobachtete die Brücke.
Nachdem Cmd. Ven sich in sein Büro zurück gezogen hatte, hatte nun der ranghöchste Offizier den Oberbefehl auf der Brücke und da Reija der 1. Offizier war, war er derjenige der sich nun um alles kümmerte bis Ven zurückkehrt.

Der dunkelhäutige Mensch strahlte nach Außen hin Ruhe und Aufmerksamkeit aus, jedoch war er innerlich alles andere als ruhig. Es war das erste mal seit seinem Unfall, das Reija wieder das Kommando über ein Schiff und eine Crew hatte. Reija beobachtete durch die Scheiben der Sunrise wie die hellen Lichtblitze des Hyperraums vorbeisausten.

"Noch 5.oo Minuten bis zum eintreffen auf Bothawui, Sir."

meldete sich Lieutenant Lara Sinth die Navigations - und Sensoroffizierin des Sunrise zu Wort, mit einem Nicken bestätigte Reija das soeben Gehörte.
Sinth war ein hübsches junges Mädchen, Reija konnte gar nicht glauben was er von manchen Soldaten hörte, genau diese zierliche Gestalt soll schon in so mancher Kneipenschlägerei mitgemacht haben.


"Lieutenant Kubis, wie sieht es mit den Waffensystemen aus? Ich möchte auf alles vorbereitet sein wenn wir dort ankommen, man kann nie wissen."

sprach Muber Lt. Jon Kubis, den Waffenoffizier an, dieser drehte sich sogleich mit seinem Stuhl um nachdem er in seinen Computern etwas nachschaute.

"Waffensysteme sind alle auf Standby, wenn da jemand wartet tut er es nicht lange."

"Langsam Kubis, wir wollen doch nicht auf unsere Vorgesetzten schießen."
lächelte Reija ironisch in Jons Richtung.

"Noch 1.oo Minute Lieutenant Commander." meldete sich wieder die zierliche Frau aus ihrer Position. Erneut nickte Reija nur in ihre Richtung

"Sara, melden Sie bitte Commander Ven das ich ihn gerne persönlich beim Austritt aus dem Hyperraum dabei hätte."
bat der erste Offizier die Kommunikationoffizierin Sara Owen die sogleich in die Sprechanlage sprach.

Kurz bevor sie aus dem Hyperraum austreten würden kochte Reija innerlich, es war für ihn immernoch schwierig aus dem Hyperraum zu springen, schließlich war sein Unfall dadurch zustande gekommen das sein Schiff durch falsche Berechnungen mit einem anderen zusammengestoßen ist als es aus dem Hyperraum austrat.

"Achtung meine Damen und Herren, alles bereit machen." Reija blickte nun auf den Bildschirm der vor ihm auf dem Tisch platziert war.

"Koordinaten auf meinen Schirm und bereithalten, wenn wir aus dem Hyperraum springen sofort das Schiff in Position bringen."
erklärte Reija nun mit etwas angespannter Stimme.
Die gesamte Brücke hüllte sich in gruseliges Schweigen, einzig das Zischen der Türen ließ Muber ein wenig aufschrecken, anscheinend war der Commander auf der Brücke angekommen, jedoch drehte sich Reija nicht um sondern war konzentriert auf die Brücke und seinen Bildschirm fixiert.
Dann war es so weit, sie sprangen aus dem Hyperraum..

"Geschafft." dachte Reija dem großen Mann fiel ein Stein vom Herzen, das er dachte die gesamte Crew konnte es hören, alles lief gut, bis jetzt jedenfalls. Als sein Commander das Schweigen auf der Brücke unterbrach klinkte Reija sich mit ein und zeigte Commander Ven die Koordinaten auf dem Schirm.

"Die Waffensysteme sind auf Standby und auch alle anderen Systeme laufen einwandfrei. Wir befinden uns zurzeit an dieser Position.
Reija deutete auf eine Karte die das System von Bothawui zeigte.
"Wir haben die Excelsior” von Cpt. I'ngre genau hier Lokalisiert, die "Sunrise Over Coruscant" wird sich in der Nähe von Cpt. I'ngres Schiff in Position bringen, bis wir weitere Befehle bekommen haben, soll ich eine Verbindung mit dem Schiff des Captains herstellen, Commander?"


- Bothawui System - in der Nähe des Sammelpunkt - “Brisk” - "Sunrise Over Coruscant - Brücke - Commander Ven, Lt. Cmd. Muber und Brückencrew -​
 
- [Tiefenraum - relative Nähe zum Both-Space - Sammelpunkt - RSD "Legend of the Republic" - Brücke] - mit Cpt. Taylor, Cmdr. Anderson und Crew

"Das Geschwader meldete Bereitschaft, Commodore. Alle Schiffe haben ihre Positionen in der Formation eingenommen und sind Gefechtsklar.", meldete der Kom-Offizier seines Stabes.

Wes wandte sich von dem taktischen Holo ab, welches er mit Commander Anderson betrachtete hatte und nickte dem Offizier dankend zu. Damit konnte es losgehen. Sein Geschwader würde als erstes in den Hyperraum springen und Tet'Ness würde ihre Flotte wenige Minuten später in den Hyperraum schicken. So würde man gleichzeitig in den jeweiligen Zielsystemen ankommen.


"Informieren Sie Admiral Tet'Ness und bitten Sie um Erlaubnis die Operation beginnen zu dürfen, Lieutenant."

"Jawohl, Sir!", der junge Lieutenant salutierte zackig und kehrte an seine Station zurück.

Wes hatte ihn aus dem Hauptquartier der Sondereinsatzkräfte auf Mon Cal in seinen Stab versetzen lassen. Ein talentierter junger Mann von Bandomeer. Der Commodore wandte sich wieder der taktischen Karte zu und schaltet von der Planungsansicht auf die Live-Ansicht um. Nun wurden die Sensordaten der "Legend" direkt an den Holoprojektor gesandt und angezeigt. Sein Geschwader hatte eine Keil-Formation angenommen. Kampfgruppe "Advance", deren Befehlshaber provisorisch Captain Taylor geworden war - Wes hatte bereits geplant im Anschluss an diese Operation eine dauerhafte Verwendung daraus zu machen - stellte die Spitze der Formation dar, während "Ruse" und "Stratagem" backbord- bzw. steuerbord hinter "Advance" ihre Positionen eingenommen hatten.

Jetzt musste nur noch der Rest der Flotte die Vorbereitungen abschließen und dann würde er von seiner Vorgesetzten die Erlaubnis für den Sprung in den Hyperraum erhalten. Allerdings manövrierten einige Schiffe noch Abseits der Hauptstreitmacht und es würde wohl noch einige Minuten dauern bis es soweit war. Für sein Geschwader bedeutete das, Warten. Was den einzelnen Kampfgruppenbefehlshabern vielleicht ganz recht war. Sie hatten verdammt wenig Zeit bekommen ihre Einheiten auf das Kommende vorzubereiten. Sie konnten gerade mal die einzelnen Kommandanten ins Bild setzen und sich kurz und knapp über die Bereitschaft der einzelnen Schiffe informieren. Mehr war nicht drin gewesen, bis Wes' Deadline erreicht war. Sie waren eh bereits in Verzug, da musste man eben ein bisschen improvisieren.


""Reconciliation" erteilt Erlaubnis zum Operationsbeginn und wünscht viel Glück, Sir!"

"Erwidern Sie die Wünsche.", wies er den Mann mit einem leichten Lächeln an und wandte sich an seinen Stabschef. "Befehl an alle Einheiten: Wir springen in dreißig Sekunden in den Hyperraum, Commander."

Sein Stellvertreter verschwand für wenige Sekunden von seiner Seite, ehe er wieder auftauchte und bestätigend nickte. Dann konnte es losgehen. Ein letzter Blick auf die Schiffe der Flotte und dann zogen sich die Sterne in die Länge und die drei Kampfgruppen sprangen in den Hyperraum. Ziel: Kothlis. Die Neue Republik war wieder da!

- [Hyperraum zum Kothlis-System - RSD "Legend of the Republic" - Brücke] - mit Cpt. Taylor, Cmdr. Anderson und Crew

[OP: Weiter bei Kothlis]
 
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[Tiefenraum –Sammelpunkt, relative Nähe zum bothanischen Raum – ISD II Reconciliation – Besprechungsraum ‚Corellia’] Vice Admiral Amira Tet’Ness

Nachdem auch der letzte Offizier den Besprechungsraum verlassen hatte, warf die blonde Hapanerin nochmals einen nachdenklichen Blick auf das sich wiederholende Hologramm und somit auch der Idealvariante dieser Operation. Es gab noch immer zu viele Unsicherheiten, zu viele Eventualitäten. Was wenn es sich als Falle herausstellte? Ihre Intuition sagte ihr, dass die Situation jedoch echt war, aber auch sie konnte sich täuschen, und wenn sie es tat konnten tausende Soldaten heute ihren Tod finden. „Kein Plan überlebt den ersten Feindkontakt.“, murmelte sie leise. Man war so gut vorbereitet wie man es sein konnte und man war bereit, die Truppen hoch motiviert, die Gelegenheit zu günstig um sie verstreichen zu lassen.
Der Plan war alles in allem sehr allgemein, aber dadurch auch sehr solide und konnte leicht an mögliche unvorhergesehene Unannehmlichkeiten angepasst werden. Beinahe hatte sie ein gutes Gefühl bei der Sache, aber eben nur beinahe. ‚Zweifel ist keine angenehme Voraussetzung, aber Gewissheit eine absurde.’ Dieser eine Satz eines längst verstorbenen Schriftstellers ließ sich auf viele Lebenslagen anwenden, doch in der Kriegsführung, hatte er – zumindest ihrer Erfahrung nach – sich stets bewahrheitet. Gewissheit setzte voraus, dass man weit mehr wusste als der Feind und meistens war es einfach so, dass keine Seite wirklich viel wusste. Mit einem Schmunzeln deaktivierte die Blondine den Holoprojektor und verließ schließlich den Besprechungsraum. Corellia, ein weiteres, noch offenes, Kapitel.


„Admiral auf Brücke!“, informierte Captain Bexter die Besatzung, um danach beinahe füchsisch zu grinsen – ihr Adjutant wusste genau, dass sie es eigentlich vorzog, so wenig wie möglich die strenge und ferne Vorgesetzte rauszukehren. Aber in diesem Moment, kurz vor der Schlacht war es sicherlich keine falsche Erinnerung, ihr Wort war Gesetz.
„Weitermachen.“, dieses Worte löste die Stille auf, während sie von ihrem eigentlichen Schiffskommandanten, Captain Engston ein Datenblock erhielt, der eine Übersicht über den Zustand und Bereitschaft der Flotte widerspiegelte. Einen raschen Blick und ein Nicken später reichte sie es ihm wieder. „Alle Kampfgruppen für Hyperraumsprung formieren, Jagdverbände starten und Position als Naheskorte einnehmen.“
Commodore Korus Verbände, in der Gesamtheit der Operation auch als Inspiration zusammengefasst hatten sich bereits formiert und würden wenige Minuten vorher aufbrechen, so dass Operation Reunion gleichzeitig im bothanischen Raum anbrach. Bevor Captain Bexter sie ansprach, entsprach sie noch der Bitte ihres Stellvertreters, anfangen zu können. „Erlaubnis erteilt und gute Jagd.“
Unmittelbar darauf verschwanden die fünfzehn Kriegsschiffe im Hyperraum, auf dem Weg um ihren Teil zur Befreiung des bothanischen Raums zu erfüllen.

„Ma’am, ich wollte mich noch mal bedanken, dass ich zurück zu meiner Einheit kann, um sie durch das Kommende zu führen.“, sprach der Kommandosoldat leise. „Sie sind einer der Besten die wir haben, ihre Fähigkeiten nicht entsprechend einzusetzen wäre kein guter Schachzug. Kommen sie mir nur heil zurück.“ Amira’s Worte waren ernst gemeint, sie mochte Darron, er traf mit seinen Bemerkungen ihren teilweise recht zynischen Humor und im Gegensatz zu vielen ihrer Offiziere, hatte man mehr als eine höffliche, freundliche, aber doch sehr distanzierte Bekanntschaft. Darron Bexter hatte es geschafft in einen sehr exklusiven Kreis aufgenommen zu werden – er war vermutlich die einzige Person, die sie wirklich als Freund ansehen konnte. Zu allen anderen hatte sie es geschafft die Distanz zu waren, nur zu ihm nicht. „War das ein Befehl?“ grinste der Bodentruppler gut gelaunt. „Verdammt richtig, und nun weggetreten, ihr Trupp braucht sie.“

Jetzt hieß es erneut warten, als man schließlich die Zeitmarke erreichte sprang der gesamte Verband in den Hyperraum, nun trennten nur noch wenige Minuten und eine relativ geringe Distanz, die republikanischen Streitkräfte von der ersten groß angelegten Offensivaktion gegen eine von imperialen Streitkräften besetztes System. Der Zeitpunkt dazu hatte besser nicht sein können, nun galt es schlicht, dass jeder sein Bestes gab und man würde das Ding schon schaukeln.

[Hyperraum – Bothawui System – ISD II Reconciliation – Brücke] Brückenbesatzung, Captain Pedric Engston und Vice Admiral Amira Tet’Ness
 
[ bothanischer Raum | Sammelpunkt | “Brisk” | MC40a „Sunrise Over Coruscant“ | Brücke | mit Brückencrew ]

Die republikanische Kampfgruppe „Brisk“, unter dem Kommando von Cpt. Herain I'ngre, kam zum Stillstand. Sie hatten ihre Stellung, gemäß dem Befehl, an der rechten Flanke der sehr großen Flotte eingenommen. Nun mussten die einzelnen Kriegsschiffe der Flottille nur noch auf ein Zeichen des Flaggschiffes, einem weißen Sternzerstörer der Klasse II mit dem Namen „Reconciliation“. Spürbar lag die Spannung in der Luft. Außer einigen wenigen Kommandanten wusste kaum einer, was sie in diesem System zu suchen hatten. Dafür wuchsen in der Zwischenzeit die wildesten Hypothesen bei den vielen Mannschaften auf den diversen Schiffen, welche an dieser Operation teilnahmen.

Unter den vielen Schiffen war auch die „Sunrise Over Coruscant“, ein grauer Mon Cal-Kreuzer der Klasse 40a. Das Schiff hielt sich dabei in der unmittelbaren Nähe zur „Excelsior“, einem schlanken bothanischen Angriffskreuzer, und der „Tiberion“, einer kleinen corellianischen Korvette, auf. Auch die anderen Schiffe der „Brisk“ befanden sich im Umfeld, aber eher im Hintergrund. In diesem Fall deckte die gesamte Kampfgruppe die rechte Flanke der Hauptflotte ab. Natürlich bekamen sie dabei Unterstützung durch weitere Kreuzer, Korvetten und Fregatten anderer militärischer Verbände. Nun hieß es nur noch warten – warten auf den nächsten Befehl.

„Die Waffensysteme sind auf Stand-by und auch alle anderen Systeme laufen einwandfrei“, meldete Reija Muber, der neue erste Offizier auf der „Sunrise Over Coruscant“, mit seiner dunklen Stimme. „Wir befinden uns zurzeit an dieser Position.“

Der Twi'lek-Kommandant Navara Ven saß in seinem Sessel und blickte zu dem kräftigen Offizier an seiner Seite. Reija zeigte exakt die Koordinaten auf einer schlichten Karte. Nachdenklich nickte der ranghöhere Flottenoffizier seiner rechten Hand zu. Unwillkürlich zuckten die tätowierten Lekku als Unterstützung für die eigene Körpersprache. Ihm war dabei bewusst, dass Reija mit diesem Zucken nicht viel anfangen konnte. Außer den Twi'lek verstanden nur sehr wenige andere Wesen in der sehr weiten Galaxie diese äußerst komplexe Sprache. 'Nur ist der Zeitpunkt für eventuelle Erklärungen in diesem Fall nicht gut', dachte sich Navara und konzentrierte sich wieder voll und ganz auf seinen ersten Offizier.

„Wir haben die „Excelsior“ von Cpt. I'ngre genau hier lokalisiert“, sprach der Mensch weiter. „Die „Sunrise Over Coruscant“ wird sich in der Nähe von Cpt. I'ngres Schiff in Position bringen, bis wir weitere Befehle bekommen haben. Soll ich eine Verbindung mit dem Schiff des Captains herstellen, Commander?“

„Nein, Lt. Cmdr. Muber, entgegnete Navara gelassen. „Wir werden uns schlich in Geduld üben.“

Zustimmend nickte der dunkelhäutige Mensch seinem direkten Vorgesetzten zu. Sie verstanden sich allmählich – das konnte man sehen. Navara ließ sich trotzdem nicht zu einem Lächeln hinreißen, da er von der ganzen Spannung, die noch immer schwer in der Luft lag, elektrisiert war. Geräuschvoll sog er die Luft ein. Dabei blähten sich die Nasenflügel weit auf. Einige seiner langen Finger krallten sich parallel dazu in die Armlehne. Langsam stieg die Nervosität in ihm auf. Doch Navara Ven war ein geübter Krieger, welcher die Schlacht liebte, und konnte mit dieser Emotion umgehen. Er stand grazil auf und ging zu seinem ersten Offizier. Stille herrschte auf der gesamten Brücke. Es war die berühmte Ruhe vor dem Sturm.

„Sir, eine Flottille löst sich aus der Formation“, berichtete der Offizier an der Sensorstation ganz unerwartet. „Die „Legend of the Republic“ ist dabei das Flaggschiff.“

Auf einer der Karten konnte man die Veränderung sehen. Es waren fünfzehn Kriegsschiffe, die nun nicht mehr der restlichen Flotte zur Verfügung standen. 'Wieder ein Indiz für eine echt große Sache', schoss es dem Twi'lek durch den Kopf. Dieses Mal stahl sich ein zaghaftes Grinsen auf das finstere, statuenhafte Gesicht. Ein deutliches Zeichen für seine geheime Vorfreude. Er straffte seine Uniform mit einer sachten Handbewegung. 'Gute Jagd, Com. Korus.' Nur zu gern hätte er an der derzeitigen Operation des Commodore teilgenommen. Seine Mannschaft war auf eine weitere Feuertaufe gegen das Imperium versessen. Plötzlich ging eine Holo-Nachricht hörbar ein und mit einem Mal war Cpt. I'ngre als blasse, blaue Figur auf der Brücke sichtbar

„An alle Kommandanten meiner Kampfgruppe“, begann die schlanke Bith sofort mit ihrer kleinen Ansprache. „Wir stehen nun unter dem Kommando von Vice Adm. Tet'Ness und sind Teil der hier versammelten Flotte. Wir wagen nun einen militärischen Vorstoß ins bothanische System, um den Planeten aus der imperialen Besatzung zu befreien. Ihre Mannschaften sollen für den Kampf bereit sein und es herrscht eine Kommunikationssperre. Ebenso sollen die Jäger für einen Schnellstart mit Mikrosprung bereit sein. Die Koordinaten für den Sprung und weitere Befehle erhalten Sie von nun an von der „Reconciliation“. I'ngre Ende.“

Schweigen – das war die erste Reaktion auf der Brücke der „Sunrise Over Coruscant“. Man wartete auf einen Befehl von Navara, doch der große Twi'lek starrte auf das weitläufige Panoramafenster. Er brauchte einen Moment um die Tragweite dieser wichtigen Mission zu verstehen. Würde er wirklich gegen den „Schlächter von Bothawui“ ins Feld ziehen? In den republikanischen Gebieten hatte man sich nur schreckliche Geschichten über diesen imperialen Alptraum erzählt. Nachdenklich blickte er zu seinem ersten Offizier. Reija Muber verhielt sich ebenfalls ziemlich ruhig. 'So schnell kommt der Neue zu seiner ersten großen Schlacht', überlegte sich der große Twi'lek. 'Glück muss man haben.'

„Leiten Sie die Einsatzparameter an Flight Cpt. Forge weiter, Lt. Cmdr. Muber, befahl Navara mit einem Mal. „Die Staffel soll für alle Eventualitäten bereit sein. Außerdem besteht Alarmstufe: Gelb, alle Kanoniere auf ihre Positionen. Die restliche Mannschaft soll sich für den baldigen Mikrosprung sowie ein Gefecht vorbereiten.“

Ab diesem Punkt ging es Schlag auf Schlag. Ein Befehl nach dem anderen erreichte den hellgrauen Mon Cal-Kreuzer. Problemlos verließen die zwölf A-Wings den kleinen Hangar und sammelten sich in der Nähe ihres Trägerschiffs. Gleichzeitig formierte sich die restliche Flotte für den Sprung. Nun tickte die Uhr. Drei Minuten. Zwei Minuten. Eine Minuten. Dann verließen sie den realen Raum, sie waren auf den Weg nach Bothawui – ins Herz der imperialen Besatzung in diesem System. Auf dem Kreuzer wusste keiner, was sie dort erwarten würde. Selbstverständlich hatte man vom Bruderkrieg beim Imperium gehört, aber wie sah es im Bothawui-System aus? Navara machte sich in diesem Moment seine Gedanken.


[ bothanischer Raum | Sprung nach Bothawui | rep. Flotte (unter dem Kommando von Vice Adm. Tet'Ness) | “Brisk” | MC40a „Sunrise Over Coruscant“ | Brücke | mit Brückencrew ]
 
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[bothanischer Raum ~ Sammelpunkt ~ Kampfgruppe „Brisk“ ~ MC40a „Sunrise Over Coruscant“ ~ Hangar ~ A-Wing (Scare Eins) ~ Cpt. Myn Forge (NPC) allein]

Völlig isoliert saß Myn Forge, der charismatische Anführer der „Red Scare“-Staffel, in dem kleinen Cockpit seines republikanischen A-Wings. Alle Vorbereitungen für einen Kaltstart hatte er in den letzten fünf Minuten getroffen, denn man befand sich seit der Ankunft im bothanischen Raum in ständiger Bereitschaft. Seine Jungs und Mädels lechzten nach einem richtigen Einsatz. Sie hatten bei Rishi wirklich Blut geleckt und wollten sich nun erproben. Irgendwie schätzte der Captain diesen Kampfeseifer. Trotzdem musste er ein Auge auf seine Piloten haben – immerhin waren auch ein paar Neulinge unter ihnen.

Myn wanderte mit seinem Blick durch den Hangar. Die mächtigen Tore, welche den einzigen Weg aus dem Kreuzer darstellten, waren noch geschlossen. Mehrere Techniker rannten von einem Jäger zum nächsten. Nahmen letzte Justierungen vor und füllten die Tanks mit Treibstoff auf. Plötzlich erhellte eine gelbe Lampe den ganzen Hangar. Fast gleichzeitig baute sich ein Dämmfeld auf und dann öffneten sich die Tore. Automatisch überprüfte der Staffelführer, ob sein Helm richtig saß. Im Gefecht konnte er darauf nicht mehr achten.

„Red Scare, Bereitschaftsanfrage“, sagte er mit gelassener Stimme über den Staffelkanal. „Gleich geht’s raus.“

Ein Pilot nach dem anderen meldete seinen Status. Sie würden in dieser Mission wieder in voller Sollstärke in den Kampf ziehen. Ruhig wanderte Myns Hand über die Instrumente auf seinem Armaturenbrett. Keine Fehlfunktionen konnte sein geübtes Auge feststellen. Im nächsten Moment meldete sich Lt. Cmdr. Reija Muber, der neue erste Offizier auf dem grauen Mon Cal-Kreuzer, über eine private Frequenz. Schnell wurden die Befehle an die Staffel durchgegeben. Man würde neben der „Sunrise Over Coruscant“ in den Hyperraum springen. Weitere Anweisungen kämen dann erst in der Schlacht.

„Staffel – hier Scare Eins, wir starten und teilen uns in drei Rotten“, befahl Myn und geräuschvoll erwachten seine Triebwerke aus ihrem Tiefschlaf. „Rotte Eins verteilt sich dann am Bug, während die anderen beiden Rotten den Kreuzer flankieren! Gute Jagd!“

Parallel zu diesen Worten erhielt die „Red Scare“ die Starterlaubnis. Ein kleiner A-Wing nach dem anderen verließ den offenen Hangar. Sofort setzten sich vier Sternjäger ganz flink an die Spitze des Schiffs ab. Die restlichen acht Abfangjäger verteilten sich an Steuer- und Backbord. Erst in diesem Augenblick konnte Myn die Größe der eingesetzten Flotte erkennen. Man wollte tatsächlich Bothawui aus der imperialen Herrschaft befreien. Er konnte sich einen leisen Pfiff nicht verkneifen und öffnete einen Kanal zu seinen Piloten.

„Wird eine große Sache...“, murmelte er und blickte auf die Resultate, die sein Sensorbildschirm ihm nach und nach anzeigte. „Also passt auf euch und eure Flügelleute auf!“

„Keine Angst, Eins. Ich habe immer ein Auge auf die Ladies...“, erklang die verzerrte Stimme von Keir Sanesca, seiner rechten Hand.

Neun, da bleibt mehr für mich, Drei und Sieben übrig“, entgegnete Nummer Acht, Sub Lt. Korto Sitak, und meinte damit Riv (Drei), einen Shistavanen in der Staffel, und Karraah (Sieben), einen kleinwüchsigen Wookiee.

„Michse werden auch noch ein Wort mitzureden haben“, meldete sich der Ortella-Gungan, Lt. Topoo Nata (Fünf) der Staffel mit seinem unverkennbaren Dialekt zu Wort.

Mit ruhiger Stimme, die jedoch einen strengen Unterton besaß, unterband Cpt. Myn Forge seinen geschwätzigen Piloten dieses Privatgespräch. Ihm war bewusst, dass die meisten Angehörigen der republikanischen Sternjägerkorps für ihre unkonventionelle Art bekannt waren. Trotzdem wollte er sich und sein Kommando nur sehr ungern in ein schlechtes Licht rücken. Außerdem kam der Befehl zum Sprung in den Hyperraum. Augenblicklich leitete er die wenigen Zeilen an seine Untergebenen weiter. Auf einem kleinen Display konnte er den Countdown verfolgen. Dann beschleunigten alle Schiffe und Jäger mit einem Schlag bis zur Lichtgeschwindigkeit. Mit einem lauten Krachen hatten sie den realen Raum verlassen. Nun befanden sie sich im Hyperraum. Das nächste Ziel war Bothawui.


[bothanischer Raum ~ Sprung nach Bothawui ~ rep. Flotte (unter dem Kommando von Vice Adm. Tet'Ness) ~ Kampfgruppe „Brisk“ ~ „Red Scare“ ~ A-Wing (Scare Eins) ~ Cpt. Myn Forge (NPC) allein]
 
[Tiefenraum | Sammelpunkt, relative Nähe zum bothanischen Raum | BAK "Weißes Feuer" | Brücke] mit Mannschaft

Zuerst die überraschende operative Zuweisung zur KG Sagacious und jetzt dieser gewaltige Flottenaufmarsch abseits einer republikanischen Bastion. Spätestens seit dem Eintreffen am Sammelpunkt wusste jeder Brückenoffizier das sich etwas großes anbahnte. Vor dem Flug zum Sammelpunkt waren die Vorräte und Ausrüstung so gut wie möglich aufgestockt worden, die vier Sternenjägerstaffel waren auf Sollstärke und auch sonst fehlte es an nichts auf der "Weißes Feuer". Auch wenn es der "Weißes Feuer" seit Bilbringi an Kampferfahrung mangelte war sich Kapitän Sei’lar sicher, dass Schiff und Mannschaft bestens funktionieren würden. Die Übungen und Manöver die sie die letzten Monate durchgeführt hatten, bescheinigten der "Weißes Feuer" beste Leistungen, auch wenn eine Übung niemals echte Kampferfahrung ersetzen konnte.

„Kapitän, wir sind in Position, Schiff ist Einsatzbereit!“

„Danke Commander!“


Mit der Meldung seines Ersten Offiziers war es offiziell bestätigt, die "Weißes Feuer" hatte die von Commodore Skael angeordnete Position eingenommen und war bereit loszulegen. Bis vor kurzem hatte man selbst ihm nicht gesagt um was es eigentlich ging und wohin man sein Schiff schicken würde und selbst jetzt hielten sich die Flotten und Kampfgruppenleitung mit Informationen zurück. Auch wenn es Sei’lar nicht gefiel so wenig Informationen zu erhalten war ihm doch bewusst wie wichtig Geheimhaltung sein konnte, besonders bei einer solchen Operation. Er hatte die Informationen erhalten welche das Flottenkommando für nötig hielt und zum jetzigen Zeitpunkt, reichte das aus um seine Aufgabe zu erfüllen und das reichte.

„Meldung an Commodore Skael, "Weißes Feuer" auf Position und einsatzbereit!“

Sein Kommunikationsoffizier bestätigte den Befehl ordnungsgemäß und leitete die Nachricht an die Kommandantin der Kampfgruppe Sagacious weiter. Ein Blick auf das Taktikhologramm zeigte Sei’lar den Status seines Schiffes aber auch die Position und Eckdaten der anderen anwesenden Schiff, derzeit konzentrierte sich der Ausschnitt des Hologramms auf die eigene Kampfgruppe. Die "Weißes Feuer" bildete die Speerspitze der Gruppe während die "Guardian", Commodore Skaels Flaggschiff ein RSD sich fünf Klicks hinter dem BAK befand. Der leichte MC40a-Kreuzer "Deep Oceans" befand sich zwischen den beiden kapitalen Schiffen jedoch zwei Klicks über den beiden Schiffen, das Gegenpol zu dem leichten Kreuzer bildete die Corona-Klasse Fregatte "Revolution", welche einen Klick unter den beiden kapitalen Schiffen Position bezogen hatte. Die beiden corellianischen Korvetten "Beam of Light" und "Rache für Corellia" hatten sich jeweils 900 Meter links und rechts am Ende der "Weißes Feuer" positioniert. Noch waren so gut wie keine Jäger zu sehen, welche im Bauch der vier Schiffe warteten. Insgesamt führte die Kampfgruppe vierzehn Staffeln an Sternenjägern. Sie waren so weit, alles was jetzt noch fehlte war das Startsignal von Commodore Skael, beziehungsweise Admiral Tet’Ness. Er wandte sich vom Taktikhologramm ab und wieder dem Rest der Brücke zu. Er merkte die Anspannung der Besatzung, auch wenn ein Großteil von ihnen schon in vielen Schlachten gewesen war, aber ebenso bemerket er die Entschlossenheit und besonders bei seinen bothanischen Mannschaftsmitgliedern auch eine Spur von Besessenheit. Bei Niemand jedoch in einer Weise die ihm Sorgen bereiten müsste, aber eine gewisse Spannung war da. Es hatte zwar keine offizielle Verlautbarung gegeben aber die meisten konnten eins und eins zusammenzählen.

„Meldung von Commodore Skael, Beginn der Operation!“

„Schiff klar zum Gefecht, Jäger starten!“ , seine Stimme drang laut, klar und entschlossen über die Brücke, sofort wurden Befehle gegeben und Alarme gingen an. Die stille Anspannung war in einem Augenblick verschwunden und geordneter Hektik gewichen. Sekunden später verließen bereits die ersten Sternenjäger die Hangarbuchten des BAK. Waffen wurden geladen, Stationen und Systeme nochmals überprüft und auch die letzten Besatzungsmitglieder fanden sich auf ihren Stationen ein.

„Sternenjäger in Position!“

„Wir erhalten Sprungkoordinaten und Countdown von der "Guardian"!“

„Übernehmen, weiterleiten und Ausführen!“

Damit war der Antrieb der "Weißes Feuer" und ihre Sternenjäger quasi an den des Flaggschiffes gekoppelt, nur so war es möglich die Sprünge koordiniert genug durchzuführen und die Formation während des Sprunges beizubehalten ohne das ein Schiff das andere beim Wiedereintritt in den Normalraum rammte, was katastrophale Folgen haben würde. Ein Countdown zählte langsam gegen Null. Die Anspannung nahm noch einmal zu. Und obwohl ihn diese Mission zurück an zu seinem Geburtsplaneten führen würde hatte er sich schon vor langer Zeit von diesem Ort gelöst, lange vor der imperialen Anektions Bothawui jetzt war auf einer Mission, für ihn war es kein Nachhause kommen, seine Heimat hatte er in der Flotte der Neunen Republik gefunden. Doch ihm war durchaus bewusst dass dies für viele seiner Mannschafsmitglieder einer Reise nach Hause war.

„Null – Sprung!“

Die Sterne wurden zu weißen Linien und wichen dem blauen Wirbel des Hyperraums.

[Both-System | Hyperraum | KG "Sagacious" | BAK "Weißes Feuer" | Brücke] mit Mannschaft
 
[Bothawui System – ISD II Reconciliation – Brücke] Brückenbesatzung, Captain Pedric Engston und Vice Admiral Amira Tet’Ness

Der keilförmige Rumpf der Reconciliation bohrte sich als erstes republikanisches Schiff in den Realmraum, am Rande des bothanischen Systems und es folgten mehr. Auf der Brücke des Sternenzerstörers erwachte das taktische Hologramm zum Leben und die Kommandantin des Angriffs hielt unterbewusst ihren Atem und zählte die eintreffenden Schiffe. Ihre Kampfgruppe war vollzählig, Deceit war die nächste vollständige Kampfgruppe zur linken ihres eigenen Verbandes, es folgten Sagacious und Brisk. An ihrem Display flackerten erste Statusmeldungen auf, erst als der aufmerksame Blick der Vice Admiral alle kapitalen Schiffe ihrer Flotte auf dem Taktikhologramm ausgemacht hatte, widmete sich die Hapanerin den Statusmeldungen der Raumjägergeschwader.

„Alle Schiffe im System, Raumjägereskorte in Geleitformation.“ Bestätigte ihr die Sensorik, was sie mit einem kleinen Nicken zur Kenntnis nahm. ‚Soweit so gut.’ „Alle Einheiten anhand der Marschroute vorrücken, volle Fahrt.“ Die Sensoren der Flotte tasteten das System ab, auf der Suche nach einer Bedrohung oder einer bösen Überraschung, die Amira immer noch nicht ausschloss. „Zivile Raumfahrt minimal, imperiale Jagdmaschinen starten von mindestens einer Raumbasis bei Drev'starn, zwei Marauderkorvetten, eine Eskortfregatte und sechs Patrouillenschiffe haben eine offenkundig imperiale Kennung. Keine Kreuzer, oder Schlachtschiffe im System.“

Zumindest laut den Sensoren nicht, denn auch wenn Lieutenant Osrey das so überzeugt verkündete, war es nicht unmöglich, dass sich kapitale Schiffe im Sensorschatten von Monden oder Planetoiden verbargen. Man hatte nur eine miserable Aufklärung für diesen Einsatz, aber so war das Leben, weit von perfekt entfernt, aber man war hier und alles hatte den Anschein, als wären die verbliebenen Imperialen zumindest was eine Bedrohung für die Flotte betraf, bei Weitem unterlegen. Die Sensoren offenbarten 12 Staffeln welche vom Planeten gestartet waren und die wenigen Schiffe sammelten sich über der Hauptstadt. Das bedeutete vermutlich, dass es in der Stadt noch ein paar Turbolaserbatterien, vermutlich durch die imperialen Garnisonen, gab welche das Ungleiche, anstehende Gefecht jedoch nicht in der schwere beeinflussen konnte.

„Kommunikation, einen offenen Kanal.“ Amira erhob sich, auch wenn die Bothaner, oder die Imperialen sie nicht sehen konnte, so klang man bei Forderungen stehend, doch überzeugender. Mit einem leichten Schmunzeln signalisierte sie der Kommunikation, dass sie bereit war.

„Hier spricht Vice Admiral Amira Tet’ness vom Flaggschiff Reconciliation. Dieses System untersteht dem Schutz durch die republikanische Flotte. Ich fordere alle imperialen Kommandanten zur Kapitulation oder zum Rückzuck auf, sollten sie dem nicht Folge leisten, sehen wir uns gezwungen Kampfhandlungen zu eröffnen.“ Es war nicht mehr als eine Formalität, ebenso das Gefecht, wenn es keine außergewöhnlichen Umstände gab, musste das Imperium so oder so weichen – nur die Art wie es das Tat lag für den Moment offen.
Minuten vergingen und noch immer hatte man keine Antwort, die imperiale Flottille hielt ihre Position über der Hauptstadt während die Angriffsflotte immer näher kam.


„Hier spricht Gouverneur Dram Derron, Admiral ich empfehle sie drehen ab, oder sie werden diesen Angriff bitter bereuen.“ Der unverkennbare, hochnäsige Coruscantakzent stach durch die Verachtung des Mannes durch. „Gouverneur, ich bin sicher sie haben einen taktischen Lagebericht vorliegen, ihre Streitmacht kann nicht bestehen, ersparen sie uns allen ein unnötiges Blutvergießen und ziehen sie ab.“ Offensichtlich eine Äußerung, die der imperiale Verwalter ihr als Schwäche auslegte. „Ich habe einen ganzen Planeten als Geißel, ich glaube nicht, dass sie angreifen werden, drehen sie ab sonst werde ich ein Oberflächenbombardement anordnen lassen, dann können sie einen Haufen Dreck befreien. Ihre Entscheidung Admiral, das Blut ist an ihren Händen.“

Die Blondine war nicht soweit gekommen, ohne mehr als eine unangenehme Entscheidung zu treffen, dennoch konnte man so eine Entscheidung nicht leichtfertig treffen. Als die Sekunden verstrichen, verstummten die Stimmen auf der Brücke und sie selbst suchte tief in sich selbst nach einer Antwort, schließlich erhob sie erst leise, dann mit jedem Wort jedoch überzeugender die Stimme:

„Weder Eroberer, noch Diktator vermag es eine Bevölkerung, durch Waffengewalt auf ewig zu unterdrücken, es gibt keine größere Macht in diesem Universum, als das Bedürfnis nach Freiheit. Regierungen, Tyrannen und Armeen können gegen diese Macht nicht bestehen, das Imperium hat diese Lektion einst gelernt und wir werden sie erneut lehren.“

Instinkt und Erfahrung übernahmen nach dem Gesagten und Amira signalisierte mit einer Handbewegung die Kommunikation einzustellen. Sie musste auch nicht auf das taktische Hologramm sehen um zu wissen, was folgte. Die verbliebenen Imperialen waren Hardliner wie Niriz selbst, mit einem brennenden Hass für die Bothaner und sie würden so viele Leben mit sich nehmen wie möglich. Wenn sie Bothawui nicht besitzen konnten, wollten sie es verbrennen.

„Kampfgruppen Sagacious und Brisk erhalten neues Primärziel, die Sicherung Drev’Stans und die Errichtung einer Luftlandezone. Deceit soll sich ein wenig zurückfallen lassen und die Nachhut bilden, alle anderen Einheiten agieren weiterhin nach dem Schlachtplan.“


So unmoralisch es auch aussehen mochte, die Republik brauchte diese Werften und Amira hatte vor, sie einzunehmen, bevor imperiale Sprengkommandos und oder Ingenieure den bedeutendsten strategischen Wert der Bothaner vernichteten. Die Werften waren der Schlüssel für Bothawuis Zukunft, sobald diese in republikanischer Hand waren, konnte man das System entsprechend sichern und es würde auch eine wirtschaftliche Erholung, als auch zahlreiche Aufbauhilfen rechtfertigen.

[Bothawui System – ISD II Reconciliation – Brücke] Brückenbesatzung, Captain Pedric Engston und Vice Admiral Amira Tet’Ness
 
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Bothawui System - KG "Sagacious" - COR “Revolution” – Brücke – mit Besatzung

Ben saß in seinem Kommandosessel und schaute auf das Taktikhologramm. Die KG "Sagacious" war vor kurzem in den Hyperraum gesprungen und nun im Bothawui System angekommen. Vor ein paar Tagen hatte Ben das Kommando über die “Revolution” bekommen. Kurz darauf kam der Befehl die Vorräte aufzufüllen, aufmunitionieren und zur KG "Sagacious" zuzustoßen. Niemand wusste so recht warum, aber nun war es klar. Die Republik will das Bothawui-System zurück erobern.
„ Sir, wir haben neue Befehle von Commodore Skael “, sagte Sub Lieutenant Jo´Dan, die an ihrer Kommunikationsstation saß, „ wir sollen mit unserer KG Drev´Stans sichern und eine Luftlandezone errichten.“ Ben sah zu der kleinen Rodianerin herüber, „ OK, Sub Lieutenant, bestätigen sie den Befehl. Lieutenant Cooper, folgen die der „Weißes Feuer“ “, sagte Ben zum Navigator. Das Schiff setzte sich sofort in Bewegung und folgte der „Weißes Feuer“ . Commander, die Sensoren zeigen, dass sich die Imperialen Schiffe über der Hauptstadt sammeln! , sagte Ensign Lawson, mit einem Blick auf die Sensoren. „Danke, Ms. Lawson, wir bleiben auf Kurs und folgen der „Weißes Feuer“ . Alle sollen in Bereitschaft sein!“
Nun ging es auf der Brücke hektisch zu. Befehle wurden weitergereicht und durchgegeben und viele Crewmitglieder rannten über die Brücke zum Turbolift und zurück. “ Sir, es sind Bomberstaffeln des Imperiums im Anflug” , sagte Ensign Lawson, mit einem Blick auf die Sensoren. „Gut, Sub Lieutenant Jo´Dan, sagen sie den Staffelkommandanten, sie sollen die Bomber von uns fern halten und schicken sie einen Lagebericht an Commodore Skael und Captain Seì'lar . Ben schaute auf das Taktikhologramm. Mehere feindlich markierte Bomber kamen auf die KG zu und 2 A-Wing- und 1 X-Wing-Staffel kamen ihnen entgegen. Nur die Ruhe, sagte Ben leise zu sich selbst. „Sir, die Jäger haben Feindkontakt, sagte Ensign Lawson. . OK, dachte Ben, jetzt geht’s richtig los.

Bothawui System - KG "Sagacious" - COR “Revolution” – Brücke – mit Besatzung
 
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[ Bothawui | System | rep. Flotte (unter dem Kommando von Vice Adm. Tet'Ness) | “Brisk” | MC40a „Sunrise Over Coruscant“ | Brücke | mit Brückencrew ]

Ein schwerfälliges Kriegsschiff nach dem anderen gelangte nach einem Mikrosprung wieder in den realen Raum. Kreuzer, Fregatten, Korvetten – die republikanische Flotte war mit den verschiedenen Schiffsklassen ausgestattet. Zusätzlich wurden diese Schiffe von einer gewaltigen Schar an kleinen Sternjägern begleitet. Schützend verteilten sich die einzelnen Staffeln zwischen den dicken Hüllen der Kreuzer, Fregatten oder Korvetten. Langsam näherte man sich dem Ziel der „kriegerischen Expedition“ – Bothawui. Der Planet wurde seit einigen Jahren von der imperialen Flotte besetzt und dabei unterdrückte man auf tyrannische Art und Weise die heimische Bevölkerung, die rebellischen Bothaner. Nun, da das Imperium geschwächt war, sah man in der Neuen Republik den richtigen Zeitpunkt gekommen, dass man einen Befreiungsakt wagte.

Nachdenklich blickte der grünhäutige Twi'lek durch das weitläufige Panoramafenster. Für ihn hatte die Zeit bis zur plötzlichen Rückkehr in den realen Raum fast schon ewige Züge angenommen. In seiner Brust schlug ziemlich laut ein „Kriegerherz“, dass sich auf den kommenden Kampf mit dem mächtigen Feind freute. Sein Schiff, die „Sunrise Over Coruscant“, bildete mit der gesamten Flottille „Brisk“ die rechte Flanke der Befreierflotte. Der Mon Cal-Kreuzer war schlagkräftig, weshalb man ihn – so Navaras Ansicht – weiter vorn einsetzen würde. Kurz leuchtenden seine gelben Augen bei diesem kleinen Gedanken auf. 'Breit ist meine Mannschaft', versicherte sich der Kommandant und wandte sich wieder dem Brückengeschehen zu. Spannung lag in der Luft. Außerdem konnte er in den Gesichtern der anwesenden Offizieren die Anspannung erkennen, welche in ihnen wütete. Auch sie waren für die Schlacht gewappnet.

„Sensorbericht“, verlangte Navara und ging auf einen der taktischen Bildschirme zu. „Steuermann, behalten Sie die Geschwindigkeit bei. Orientieren Sie sich ruhig am Flaggschiff.“

„Im System befinden sich zwei Marauderkorvetten, eine Eskortfregatte und sechs Patrouillenschiffe sowie ganz wenige zivile Schiffe“, meldete Lt. Sinth und offenbarte ihre corellianische Herkunft. „Keine weiteren Kreuzer oder Schlachtschiffe im Bereich,den die Sensoren einsehen können. Dafür sind soeben mehrere Jagdmaschinen – wahrscheinlich aus Drev'starn – gestartet.“

Die spärliche Verteidigung verwunderte den muskulösen Twi'lek. Nervös zuckte sein rechter Lekku bei diesen Worten. 'Was hat Niriz zu dieser Schlamperei getrieben?', fragte sich Navara und setzte sich in seinen Kommandosessel. Im Augenblick waren die republikanischen Truppen eindeutig im militärischen Vorteil. Sie hatten den Überraschungsmoment auf ihrer Seite. Nun war nur die Frage, ob die imperiale Administration von Bothawui so rasch unterstützende Streitkräfte aus einem benachbarten System rufen konnte. Gleich einem Damoklesschwert schwebte diese Gefahr über den Köpfen der republikanischen Schiffen. Navara suchte den Blick seines ersten Offiziers. Lt. Cmdr. Reija Muber hatte sich in den letzten Minuten ziemlich ruhig verhalten. Der Twi'lek musterte den kräftigen Menschen. War er bereit ein Kommando (erneut) zu führen?

„Lt. Cmdr. Muber, Sie übernehmen hauptsächlich das Kommando, wenn wir in Feuerreichweite der Gegner kommen“, wies der nichtmenschliche Kommandant seinen ersten Offizier mit recht kühler Stimme an. „Ab diesem Punkt befinden wir uns in Phase „Rot“. Ich möchte dann volle Bereitschaft von jedem einzelnen Mannschaftsmitglied sehen.“

Plötzlich flackerte der Holoprojektor auf. Vor dem Sprung in den Hyperraum hatte Navara Ven eine ständige Leitung zur „Excelsior“, dem Flaggschiff der Kampfgruppe „Brisk“, herstellen lassen. Auf diese Weise konnte er sich besser in der Schlacht mit seiner Vorgesetzten, Cpt. Herian I'ngre – eine Bith, koordinieren. Nun erschien mit einem Mal ihre schlanke Gestalt. Bei ihr war Navara nicht in der Lage die Gemütsverfassung im Gesicht abzulesen, denn Bith besaßen einfach keine sichtbare Mimik. Zackig salutierte der Twi'lek in seinem Sessel, da er die militärischen Gepflogenheiten nicht so einfach beiseite lassen konnte. Schweigsam erwiderte Cpt. I'ngre den Gruß. Durch das große Panoramafenster konnte man den riesigen bothanischen Angriffskreuzer sehen, der sich gemächlich an der „Sunrise Over Coruscant“ vorbeischob.

„Cmdr. Ven, wir haben den Befehl erhalten Drev'starn zu sichern und eine Luftlandezone zu errichten“, erklärte Herian I'ngre ruhig. „Die „Brisk“ wird sich primär um die Errichtung sowie die Sicherung der Landezone kümmern müssen, da wir auf unseren Schiffen zu wenige Bodentruppen für eine Befreiung Drev'starn zur Verfügung haben.“

„Ich verstehe, Captain“, entgegnete Navara und musterte die Bith. „... und welche Rolle soll mein Kreuzer in diesem Szenario spielen.“

„Zusammen mit der „Tiberion“ werden Sie den Vorstoß wagen“, befahl die Bith. „Behalten Sie Ihre A-Wing-Staffel bei sich. Nur im Notfall soll sie zur Unterstützung am Boden eingesetzt werden und halten Sie zusätzlich Ihre Bodentruppen sowie das wenige Kriegsmaterial, was ebenfalls zu Ihrer Verfügung steht, bereit.“

Navara nickte. Stolz blähte sich seine Brust auf. Das Herz, das für den Krieg schlug, jubilierte bei diesem Auftrag förmlich. Sein Schiff war für den Vorstoß gedacht. Augenblicklich glitt sein Blick zu Reija, nachdem die Holoverbindung wieder getrennt worden war. Muber nickte selbstsicher seinem Vorgesetzten zu. Nun konnte er sein Talent beweisen. War er wieder einsatzfähig? Konnte er einen Kreuzer dieser Größe kommandieren? In dieser Sache war Navara gespannt. Grübelnd blickte er erneut auf den taktischen Bildschirm. Die imperialen Kräfte versuchten sich der republikanischen Flotte in den Weg zu stellen. Schlagartig breitete sich eine Welle der Konzentration auf der ganzen Brücke aus. Man machte sich für eine Auseinandersetzung bereit. Alle Abteilungen meldeten erneut ihre Bereitschaft.

„Feuerreichweite in zwei Minuten“, meldete plötzlich Lt. Kubis, der Waffenoffizier.

Schwerfällig näherte sich die republikanische Flotte dem grünen Planeten. Agil tänzelten die vielen kleinen Sternjäger zwischen und neben den mächtigen Schiffen. Dennoch hielt man in dieser Lage die strenge Formation, die man nach dem problemlosen Austritt aus dem Hyperraum angenommen hatte, weiterhin bei. Nur eine leichte Aufspaltung der Flanken war bemerkbar, denn diese hatten je nach Kampfgruppe eine andere Aufgabe in dieser Schlacht. Bei einer genauen Betrachtung konnte man sogar sehen, dass sich die einzelnen Turbolasertürme allmählich auf den Feind einstellten, weil sich dafür die Ruhe vor dem Sturm anbot. Außerhalb der kalten, metallischen Hüllen konnte man die Anspannung, welche im Inneren herrschte, nicht sehen. Begleitet wurde dieses Szenario von der Stille des Alls.


[ Bothawui | System | rep. Flotte (unter dem Kommando von Vice Adm. Tet'Ness) | “Brisk” | MC40a „Sunrise Over Coruscant“ | Brücke | mit Brückencrew ]
 
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[Both-System | Hyperraum | KG "Sagacious" | BAK "Weißes Feuer" | Brücke] mit Mannschaft

Der Sprung vom Aufmarschgebiet ins Both-System war relativ kurz und so kündigte der Alarm schon nach kurzem wieder denn Rücksprung in den Normalraum an. Das Schiff war in voller Gefechtsbereitschaft, egal was sie erwarten würde, sie waren so gut es möglich war darauf vorbereitet.

„Rücksprung in 5,..“

Sei’lar überflog nochmals die Statusberichte der „Weißes Feuer“, alles war koordiniert und bereit, sobald der Sprung abgeschlossen war würde eine Reihe von Befehlen ausgeführt werden welche bereits vor dem Sprung gegeben worden waren, dadurch würde man weitaus schneller reagieren können als wenn man die Befehle erst geben musste wenn man im System war.

„..4, ..“

Jetzt konnte man nur noch warten bis man im System war.

„..3, .. 2, .. 1, .. Rücksprung!“

Im selben Moment verschwand der blaue Strudel des Hyperraums und er wurde zu weißen Linien welche sich sofort wieder in einzelne Punkte verwandelten. Und die Sensoren der „Weißes Feuer“ die Mannschaft mit Informationen versorgten. Während sich vor Sei’lar bereits ein Hologramm der unmittelbaren Umgebung aufbaute meldeten die Brückenoffiziere bereits die ersten Daten.

„Sprung abgeschlossen!“

„Keine unmittelbaren fremd Kontakte! KG vollständig, . . unsere Jäger sind vollzählig und in Position!“

Die vier Staffeln der „Weißes Feuer“ hatten den Sprung synchron mit dem Rest der Kampfgruppe durchgeführt und flankierten den Bothanischen Angriffskreuzer wie vor dem Sprung.

„Alle Jäger melden Einsatzbereitschaft!“ meldete sein Fliegerleitoffizier Hauptmann Kre‘fey.

Sehr gut, ein koordinierter Sprung war selbst nach Jahren des Trainings eine Herausforderung, immer wieder stießen Schiffe beim Sprung oder Rücksprung, mit katastrophalen Folgen zusammen.

„Befehl von Commodore Skael, vorrücken nach Plan!“

„Commander ausführen!“ er nickte seinem Ersten Offizier zu welcher sofort die entsprechenden Befehle weiterleitete und Sekunden später setzte sich der 850 Meter lange Schwere Kreuzer in Bewegung und der gesamte Verband folgte.

Während der Verband langsam aus den Randbereichen in Richtung Bothawui vorrückte war Sei’lar damit beschäftigt die Situation im System abzuschätzen. Die Republik hatte fünf teilweise verstärkte Kampfgruppen ins System gebracht ein beeindruckende Anzahl an Schiffen, und bisher hatten ihre Sensoren nur drei kleinere Kriegsschiffe und sechs Patrouillenschiffe im Orbit über Drev’starn ausmachen können. Eine Streitmacht die eher zu einem abgelegen System passte als zu einem System welches eine der acht größten Werften der Galaxis beherbergte. Das roch förmlich nach einer Falle, so viel konnte das Imperium doch nicht geschlampt haben, oder doch? Hatte Admiral Niriz wirklich so ein Chaos hinterlassen, dann währe es wirklich ein erfreulicher Tag für die Republik. Es gab in einem Sonnensystem genug Ort um ein Schiff zu verstecken, selbst wenn es die Größe eines Sternenzerstörers hatte. Hinter einem Planeten oder einem Mond. Und Monde gab es genug, Bothawui selbst hatte drei und im System selbst gab es noch 47 weitere, von einem Asteroidenfeld nicht zu sprechen.

„Sensoren, kontinuierliche Abtastungen, ich will keine Überraschungen erleben!“

Sein Sensoroffizier bestätigte den Befehl und trat zu seinen Stationen zurück, wo mehrere Mannschaftsmitglieder dabei waren die Daten ununterbrochen zu analysieren und neu zu bewerten. Sein Kommunikationsoffizier trat zu ihm herüber.

„Sir Admiral Tet’Ness hat gerade die Imperialen zum Rückzug oder zur Kapitulation aufgefordert, der imperiale Gouverneur hat das Angebot abgelehnt und im Falle eines Angriffes mit Vergeltungsmaßnahmen gegen Bothawui und seine Bevölkerung gedroht.“

Die Bothan schaffte es zwar ihre Fassung zu bewahren doch war der besorgte Unterton nicht zu überhören. Wie die meisten Besatzungsmittglieder hatte sie höchstwahrscheinlich, Familie oder Freunde welche nun in direkter Gefahr waren. Das Imperium hatte seine Boshaftigkeit schon mal gezeigt als Admiral Niriz das System erobert hatte. Viele Bothaner waren an diesem Tag gestorben und viele weiteren in den Tagen danach. Sei’lar selbst hatte nur mehr als sporadischen Kontakt nach Bothawui, aber er wusste das auch seine Familie wie so viele andere wieder einmal vom Imperium als Geisel gehalten wurde. Aber das durfte ihn nicht von seiner Aufgabe abhalten. Und das Primärziel der Operation war wie Admiral Tet’Ness klargestellt hatte die erfolgreiche Sicherung der Werften. Das hatte Priorität. Er setzte einen ernsten und entschlossenen Blick auf und bestätigte die Meldung mit einem knappen Nicken.

„Befehle?“

Commodore Skael meldet neue Primärziele für unsere KG und ebenso für Brisk. Sicherung Drev’Stans und Errichtung einer Luftlandezone, während Deceit unsere Nachhut bildet. Kursbefehle liegen vor, wir sollen in Richtung Drev’Stan vorrücken!“

„Steuer ausführen!“

Der Befehl wurde vom Steuermann bestätigt und der Bothanische Anriffskreuzer beschleunigte fast auf Höchstgeschwindigkeit. 35 MGLT die Höchstgeschwindigkeit der „Guardian“, des langsamsten Schiffes in der Kampfgruppe. In kürze würde man dem Feind gegenüberstehen.

[Both-System | Anflug in den Orbit | KG "Sagacious" | BAK "Weißes Feuer" | Brücke] mit Mannschaft

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[Both-System | Anflug in den Orbit | KG "Sagacious" | RSD "Guardian" | Brücke] Commodore Skael mit Mannschaft

Der feindliche Verband welcher sich über Drev’Stan um eine XQ2 formiert hatte war selbst der Kampfgruppe Sagacious unterlegen, nicht einmal die zwölf Staffeln welche vom Boden gestartet waren konnten daran etwas ändern. Sagacious selbst verfügte an 14 Staffeln an Sternenjägern und Brisk, welche mit ihnen vorrückte über weitere fünf Staffeln. Die einzige wirkliche Gefahr für die beiden Kampfgruppen stellten möglicherweise vorhandene schwere Planetare Geschütze dar.

„Signalisieren sie Captain I’ngre, Brisk möge sich bitte um diese XQ2 kümmern, wir werden uns um die Schiffe kümmern. Außerdem soll sie einen Vorstoß wagen um zu testen welche Boden-Orbital Waffen das Imperium bereithält. Aber bitte mit Vorsicht, wir wollen kein Schiff verlieren!“

Sein Kommunikationsoffizier bestätigte den Befehl, bevor der Sensoroffizier Meldung machte.

„Sir, „Revolution“ meldet anfliegende Bomberstaffeln!“

„Danke... Alle Jägerstaffeln vorrücken und vorgeschobenen Verteidigung Schirm bilden. Bomberstaffeln sollen zurückbleiben. Korvetten, Kanonenboote und Fregatten, sollen sich primär um die Jägerabwehr kümmern. Die Kreuzer werden sich um die größeren Schiffe kümmern.“

Ihr Fliegerleitoffizier bestätigte den Befehl und gab ihn weiter, sofort vierließen die Jägerstafeln die relativ enge Eskortformation um ihre Trägerschiffe und schossen den feindlichen Maschinen entgegen. Wie ein Schwarm bildeten sie weit vor den größeren Schiffen einen Schirm. Dieser hielt jedoch nur so lange bis es zum ersten Feindkontakt kam, dann verstricken sich die kleinen Jäger und Bomber in einen wilden und tödlichen Tanz. Zumindest schien es so als hätte man es zumindest geschafft die feindlichen Jäger davon abzuhalten gegen Bothawui vorzugehen. Während die Jäger in Kämpfe verwickelt waren rückten die größeren Schiffe vergleichsmäßig langsam vor. Doch auch sie näherten sich langsam auf Waffenreichweite.

„Befehl an die „Weißes Feuer“, sie soll sich zwischen die beiden Marauders schieben und beide Schiffe so schnell wie möglich ausschalten, ohne dabei ihre Torpedos zu verwenden das gilt für alle Schiffe, falls wir uns den Weg hier rauskämpfen müssen, werden wir sie noch brauchen und wir werden auch ohne sie mit diesem Haufen fertig. Die „Deep Ocean“ soll sich um diese Fregatte kümmern. Waffen wir nehmen uns die Patrouillenschiffe vor. „Beam of Light“, „Rache für Corellia“ und „Revolution“ unterstützen sie unsere Jäger beim Ausschalten der feindlichen Jäger, sie können sich frei bewegen aber achten sie darauf nicht ins Feuer eventueller bodengestützter Geschütze zu kommen. Bomber zurückfallen lassen und weitere Befehle abwarten!“

Die Schiffe und Staffeln bestätigten die Befehle.

„Waffenreichweite in 10 Sekunden!“

„Alle Einheiten gezieltes Feuer, Feuern nach eigenem Ermessen!“

Die Kommandanten und Waffenoffiziere der einzelnen Schiffe begannen sofort damit ideale Ziele für ihre Waffen zu finden und Sekunden später erwachten die Geschütze der Kampfgruppe zum Leben und hüllten die Raum um sie in ein tödliches Feuerwerk.

[Both-System | Orbit über Drev'Stan | KG "Sagacious" | RSD "Guardian" | Brücke] Commodore Skael mit Mannschaft

Kampfgruppe Sagacious:
RSD 'Guardian' [Schilde 100%] [3 E-Wing, 3 X-Wing] [Flaggschiff]
BAK 'Weißes Feuer' [Schilde 100%] [3 E-Wing, 1 B-Wing]
MC40a 'Deep Ocean' [Schilde 100%] [1 A-Wing]
COR 'Revolution' [Schilde 100%] [2 A-Wing, 1 X-Wing]
CRV 'Beam of Light' [Schilde 100%]
CRV 'Rache für Corellia' [Schilde 100%]

Kampfgruppe Brisk:
BAK 'Excelsior' [Schilde 100%] [3 E-Wing, 1 X-Wing] [Flaggschiff]
MC40a 'Sunrise over Coruscant' [Schilde 100%] [1 A-Wing]
AF 'Arco' [Schilde 100%]
CRK 'Wolf's Dream' [Schilde 100%]
CRV 'Frühlingssonne' [Schilde 100%]
CRV 'Tiberion' [Schilde 100%]
 
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Bothawui System - KG "Sagacious" - COR “Revolution” – Brücke – mit Besatzung

Ben saß in dem Komandosessel und schaute auf das Taktikhologramm. Vor ein paar Minuten hatten die Jäger der Revolution Feindkontakt gehabt. Der Befehl für die Kampfgruppe war, die Hauptstadt des Planeten zu sichern und eine Luftlandezone zu errichten.
Seit die Revolution aus dem Hyperraum ins Botawui-System gelangt war, wurde es immer hecktischer auf der Brücke. Ein paar Besatzungsmitglieder waren so schnell auf der Brücke unterwegs, dass sie oft zusammenstießen und hinfielen. Ben war zwar schon länger auf der Revolution stationiert, konnte aber seit seiner Kommandoübernahme seine Crew nicht richtig kennenlernen. Viele Besatzungsmitglieder hatten Bedenken, als er das Kommando übernahm, allein schon wegen seines Alters. Viele Offiziere wahren mehr als ein paar Jahre älter als er und Ben hatte, besonders mit seinem 1.Offizier Lt. Commander Reynolds , Meinungsverschiedenheiten. Ben´s XO ist fünf Jahre älter und er ist dafür bekannt Befehle in Frage zu stellen oder sogar zu verweigern. Dies brachte den XO um sein erstes Kommando.
„Sir, Commodore Skael hat neue Befehle für uns“, sagte Lieutenant Jo´Dan plötzlich, „wir sollen den Jägern helfen, während die Kreuzer sich um die feindlichen Schiffe kümmern.“
„Bestätigen sie, Sub Lt ,“ sagte Ben, während er seine letzen Gedanken vergaß, „ Lieutenant Cooper, setzen sie Kurs.“
„Bleiben sie bei den restlichen Schiffen der KG Lieutenant, sagte Lt. Commander Reynolds.
„Befehl zurück, bewegen sie sich frei von den andern,“ sagte Ben und schaute kurz zu seinem XO. Der große, muskulöse Mann von Balmorra schaute Ben verärgert an. „ Sir, wieso wollen sie nicht bei den andern Schiffen bleiben, das wäre doch sicherer?“ fragte er. „Mr. Reynolds, ich bin der Kommandant und ja, es wäre sicherer, aber wir würden nicht so effektiv sein“, sagte Ben zu ihm. „Aber Sir, was ist mit unserer Crew?!“, erwiderte der XO und in seiner Stimme lag ein aggressiver Unterton. „So zum letzten mal! Ich bin der Kommandant und wen das ihnen nicht gefällt, können sie sich nach dieser Mission versetzen lassen, aber bis dahin befolgen sie meine Befehle und wiedersprechen mir nicht!“ , sagte Ben laut.
„Jawohl, Sir“, sagte Lt. Commander Reynolds. Hoffentlich, dachte Ben. Er wandte sich zur Waffenkontrolle. „ Waffen bereit machen, Lieutenant“, sagte Ben zu der kleinen Sullustanerin. Sie nickte eifrig und benutzte ihre Konsolen. Danach gab sie das OK, das die Waffen bereit sein. Sir, ein paar feindliche Bomber haben sich von ihrer Staffel abgesetzt und kommen auf uns zu!, “ sagte Ensign Lawson mit einem Blick auf die Sensoren. Ben schaute auf das Taktikhologramm. Fünf Bomber flogen schnell auf die Revolution zu. „Benachrichtigen sie ein paar unserer Jäger!,“ sagte Ben. Nun stand er auf und ging zur Wafenkontrolle. „Lieutenant Nar`Fori, sie haben Feuer frei.“ Die kleine Sullustanerin nickte wieder eifrig und gab Befehle in die Konsole ein. Ein paar Sekunden später wurde geschossen und es blitzte wie bei einem Feuerwerk.
„Pustet diese Schweine Weg“, sagte Ben leise.

Bothawui System - KG "Sagacious" - COR “Revolution” – Brücke – mit Besatzung
 
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[ Bothawui | System | rep. Flotte (unter dem Kommando von Vice Adm. Tet'Ness) | “Brisk” | MC40a „Sunrise Over Coruscant“ | Brücke | mit Brückencrew ]

Unaufhörlich näherte sich die republikanische Flotte dem besetzten Planeten – Bothawui. Langsam, ganz langsam gingen die einzelnen Kampfgruppen Kilometer für Kilometer auseinander, denn die vielen Schiffe hatten jeweils eigene Aufgaben und individuelle Primärziele. Unter dem Kommando von Vice Adm. Tet'Ness wollte die schlagkräftige Flotte das gesamte System – sogar den ganzen Sektor – an mehreren Fronten einnehmen. Spärlich konnte man die imperiale Verteidigung zu diesem überraschenden Zeitpunkt nennen, denn im System waren nur zwei Marauderkorvetten, eine Eskortfregatte sowie sechs Patrouillenschiffe anwesend. Außerdem befand sich neben dieser recht kleinen Anzahl an imperialen Streitkräften noch eine einzelne Raumstation im Orbit.

Auch die „Sunrise Over Coruscant“, ein grauer Mon Cal-Kreuzer, befand sich unter den zahlreichen Kriegsschiffen, welche die Neue Republik für diese Schlacht ins Feld führen ließ. Anspannung und Konzentration war auf dem ganzen republikanischen Kreuzer spürbar. Selbstverständlich versuchte man auf der winzigen Brücke die Professionalität wahren. Kein Brückenoffizier wollte sich vor dem grimmigen Kommandanten – Cmdr. Navara Ven – die Blöße geben, indem er (oder sie) seine Arbeit nicht richtig machte. Leise gab man den einen oder anderen Befehl an die Untergebenen weiter und das Schiff näherte sich weiter einer imaginären Grenze, welche die maximale Feuerreichweite der meisten Geschütze der „Sunrise Over Coruscant“ darstellte.

Schweigsam – jedoch weiterhin aufmerksam – saß der grünhäutige Twi'lek auf seinem bequemen Sessel. Zum Teil hing der muskulöse Flottenoffizier seinen eigenen Gedanken nach, während sein konzentrierter Blick immer wieder zu einem der taktischen Bildschirme glitt. Ganz gemächlich kam eine Kette aus grünen Punkten auf eine Linie aus roten Dreiecken zu. Leicht zuckte ein tätowierter Lekku an seinem Hinterkopf. Navara sehnte sich förmlich nach der ersten Turbolasersalve – für ihn war diese Salve das Symbol, welches die Schlacht eröffnen sollte. 'Zwei Minuten...', dachte er nach einem kurzen Blick auf den Bildschirm. 'Dann muss sich Reija Muber beweisen.' Mit seiner spitzen Zunge fuhr sich der Twi'lek über die raue, dünne Lippe. Gleich einem Fels in der Brandung stand der erste Offizier vor einem der größeren Displays.

„Die „Excelsior“, die „Arco“, die „Wolf's Dream“ und die „Frühlingssonne“ entfernen sich von uns...“, meldete die Sensorikoffizierin plötzlich. „Ihr Ziel scheint die imperiale Raumstation in der Nähe zum Orbit zu sein.“

„Wir behalten unsere Geschwindigkeit bei...“, befahl der kräftige Mensch mit tiefer Stimme, wobei er den Blick nicht von der winzigen Abbildung ließ. „Alle Mannschaftsmitglieder sollen sich für die ersten feindlichen Salven bereitmachen. Die „Sunrise Over Coruscant“ stößt planmäßig weiter mit der Korvette „Tiberion“ vor! Wir werden die Landezone für einen Bodenangriff sichern!“

Navara knirschte mit den Zähnen. 'Ein Test für mögliche Boden-Orbital-Waffen … ausschließlich dafür sind wir da', sinnierte der Twi'lek, jedoch hatte er sich mit diesem Schicksal abgefunden. Sein glühendes Kriegerherz sah – fieberte sogar – einem denkbaren Angriff entgegen. Er musterte seinen ersten Offizier ganz genau. Reija verhielt sich weiterhin ruhig, kühl, abgeklärt. Anscheinend fand er in einem ungewöhnlichen Eiltempo zu seiner alten Form zurück. Navaras Blick wanderte danach zu dem relativ großen Panoramafenster. Mittlerweile hatten sie den Bereich erreicht, in dem das Schiff ganz unkompliziert die eigenen Turbolaser und Ionenkanonen nutzen konnte. Nachdenklich tippte sich der Twi'lek mit einem Finger an sein breites Kinn. Erneut zuckte einer seiner Lekku beiläufig.

„Die Kanoniere sollen sich im Moment auf kein Schiff genau konzentrieren“, wies Reija weiter mit ruhigen Ton an. „Alle feindlichen Streitkräfte in unmittelbarer Umgebung sollen beschossen werden – die Raketen werden dabei noch nicht verwendet. Kommunikation, die „Red Scare“ sollen sich für einen Bodenflug bereitmachen. Sollten Boden-Orbital-Waffen vorhanden sein, dann können sie auf alle Fälle flinker angreifen als wir.“


[ Bothawui | System | rep. Flotte (unter dem Kommando von Vice Adm. Tet'Ness) | “Brisk” | MC40a „Sunrise Over Coruscant“ | Brücke | mit Brückencrew ]

MC40a “Sunrise Over Coruscant” - Schilde 100%

A-Wings: “Red Scare” (12 Jäger) im Einsatz
 
[Both-System | Orbit über Drev'Stan | KG "Sagacious" | BAK "Weißes Feuer" | Brücke] mit Mannschaft

Die 'Weißes Feuer' bildete die Speerspitze der Kampfgruppe 'Sagacious' beim Vorstoß in den Orbit Bothawuis. Während die Sternenjäger der Kampfgruppe bereits in Kämpfe mit ihren imperialen Gegenstücken verwickelt waren, herrschte für die größeren Schiffe noch relative Ruhe. Abgesehen von der Unterstützung und der Abwehr durchbrechender Feindjäger war man aufgabenlos. Die drei E-Wing Staffeln der 'Weißes Feuer' waren bereits im vollen Einsatz, nur die Bomberstaffel 'Krater', ausgestattet mit B-Wings hielt sich wie angeordnet im Hintergrund und ließ sich nicht in Raumkämpfe verwickeln. Während sein Erster Offizier mit dem Waffenoffizier den Einsatz des noch recht spärlichen Abwehrfeuers koordinierte, schenket Sei'lar bereits seine ganze Aufmerksamkeit den gegnerischen Einheiten welche sie im Orbit erwarteten. Die um eine Raumstation des Types XQ2 gruppierten feindlichen Schiffe, neun an der Zahl, waren ihnen in keinster Weise gewachsen. Eine Situation in der sich die republikanischen Einheiten die letzten Jahre fast ausschließlich befunden hatten. Hätte man es mit Söldnern oder sonstige Streitkräfte handeln würden diese Einheiten fast mit Sicherheit kapitulieren oder zumindest den Rückzug antreten. Doch hierbei handelte es sich um imperiale Einheiten, diese waren im Normalfall diszipliniert genug um ihre Befehle auszuführen, auch mit der Eigenen Vernichtung als Aussicht. Nur was brachten diese Befehle? Sollten sie dem Gouverneur Zeit verschaffen, um sich und seine Habseligkeiten in Sicherheit zu bringen, oder waren gar imperiale Einheiten bereits zur Verstärkung unterwegs? Sei'lar große Sorge waren jedoch schwere planetare Geschütze welche selbst für kapitale Schiffe eine ernste Gefahr darstellten. Zwar waren keine solchen Geschütze gemeldet worden, jedoch waren die Aufklärungsdaten mehr als dürftig.

"Befehle von Commodore Skael! Wir sollen uns zwischen die beiden Marauders schieben und sie so schnell wie möglich ausschalten, jedoch auf den Einsatz unserer Torpedos verzichten, für den Fall, dass das Imperium doch noch eine Überraschung für uns bereit hält. 'Beam of Light' und 'Rache für Corellia' haben Befehl aktiv gegen die feindlichen Sternenjäger vorzugehen."

Commodore Skael hatte sich also für diese Vorgehensweise entschieden. Sei'lar selbst war mehre Möglichkeiten durchgegangen wie man weitervorgehen sollte. Trotz der vielen Möglichkeiten, kam es im Endeffekt fast immer darauf hinaus das man die imperialen Einheiten alleine durch kräftemäßige Überlegenheit überrumpelt werden konnten. Aber wenn die feindlcihen Kommandanten gut waren und bereit waren auch etwas zu Opfern konnten sie der Republik den Sieg sehr teuer verkaufen.

"Steuer, bringen sie uns zwischen die beiden Marauders. Höchstgeschwindigkeit! Alle Buggeschütze, Ziel die beiden Korvetten. Feuer gleichmäßig verteilen. Sobald wir in Waffenreichweite sind Feuer eröffnen!"

Sowohl sein Waffenoffizier als auch sein Steueroffizier bestätigten die Befehle und setzten sie in die Tat um. Die Triebwerke fuhren sofort auf Höchstleistung hoch und beschleunigten den Schweren Kreuzer noch etwas, bevor eine minimale Kurskorrektur den Kreuzer auf seinen Kurz zwischen die beiden Korvetten brachte. Die Korvetten maßen nicht einmal ein Viertel der Länge der 'Weißes Feuer' und gehörten im Gegensatz zur ihr der ältesten noch im Einsatz befindlichen Generation von Kriegsschiffen an welche die Republik und das Imperium einsetzten. Jedoch waren sie sowohl schneller als auch beweglicher als der 850m lange Kreuzer und waren für ihre Größe relativ zäh. Acht Sekunden zählte ein Countdown die Zeit bis die feindlichen Schiffe in Waffenreichweite waren, Sei'lar versicherte sich nochmals instinktiv das die Schilde der 'Weißes Feuer' aktiviert waren und einen Moment später meldete der Waffenoffizier das eröffnen des Feuers. Die Buggeschütze hüllten den Raum vor dem Bug in rotes und blaues Licht als sie das Feuer eröffneten. Vier Schwere Doppelturbolaser, acht Turbolaser und vier Ionenkanonen verteilten ihr Feuer auf die beiden Korvetten welche in der Ferne langsam näher rückten. Auf diese Entfernung musste das Feuer einen zu langen Weg zurück zulegen um seine volle Wirkungskraft zu entfalten, doch der Abstand verringerte sich kontinuierlich.

"Feinfeuer, wir scheinen vorläufig ihr Primärziel zu sein!", meldete sein Sensoroffizier. Nicht unerwartet war die 'Weißes Feuer' doch das erste Schiff das in Waffenreichweite kam. Kurz darauf schlug auch schon das erste Feinfeuer gegen die Schilde des Bothanischen Angriffskreuzers und schwächte diese. Sei'lar machte sich noch keine Sorgen, BAKs waren konstruiert worden um eine Menge einstecken zu können. Jeder Einschlag in den Schilden erzeugte an Farbenspiel welches zu bewundern war, wäre nicht die gewaltige Zerstörung welche dahintersteckte. Ein Anblick welchen Sei'lar jedoch nicht sah, zu konzentriert war er Anzeigen und Statusmeldungen zu studieren.

Es dauerte nicht lange bis auch die 'Deep Ocean' und kurz darauf auch die 'Guardian' in Waffenreichweite waren und ihr Feuer auf ihre jeweiligen Ziele eröffneten. Ebenso griffen die Schiffe der Kampfgruppe 'Brisk' in den Kampf ein. Das Feuer auf die 'Weißes Feuer' verlor an Intensität, als die Imperialen neue Primärziele fanden. Die schwächsten Glieder in der Angriffsflotte, die Corellianischen Korvetten. Die Wahrscheinlichkeit eines der Kapitalen Schiffe zu knacken, oder zumindest schwer zu beschädigen war weitaus geringer als eine der Korvetten zu zerstören und damit der Republik zumindest etwas Schaden zuzufügen. Die 'Frühlingssonne' aus der Kampfgruppe 'Brisk' war ihr erstes Ziel. Die Raumstation konzentrierte ihr Feuer auf die kleine Korvette ebenso rückten die imperialen Patrouillenschiffe vor um gegen die Korvette vorzugehen. Aber seine Aufmerksamkeit wurde hier am Schauplatz der 'Weißes Feuer' gebraucht, welche inzwischen schon fast die beiden Marauders erreicht hatte.


"Sobald wir uns zwischen den beiden Korvetten befinden setzen wir die Traktorstrahlen ein um die Bewegung der Schiffe zu reduzieren, sollten sie sich bewegen, aber geben sie ihnen lieber Spielraum bevor sie die Emitter überlasten. Waffen, sobald die Backbord und Steuerbordgeschütze auf die Marauders zielen können, Feuer eröffnen! Alle anderen Waffen, gezieltes Feuer auf Feineinheiten bei Möglichkeit!"

Wie erwartet setzten sich die beiden Marauders in Bewegung als die 'Weißes Feuer' die imperiale Formation erreichte und spielten damit ihre überlegene Beweglichkeit aus, nicht das es viel unterscheid machen würde, denn wenn sie Bothawui verteidigen wollten, und so schien es dann konnten sie nicht fliehen. Je näher sie den beiden Schiffen kamen umso mehr der Backbord- und Steuerbordgeschütze waren in der Lage das Feuer zu eröffnen und damit den Druck auf die beiden Schiff zu erhöhen. Der Navigator schaffte es dann sogar die 'Weißes Feuer' zwischen den Marauders zu positionieren.

"Sehr gut, Navigation! Versuchen sie uns in einer möglichst günstigen Position zu halten um so viele Geschütze wie möglichst gleichzeitig einzusetzen."

Derzeit konnten die Backbordgeschütze sich auf die eine Korvette konzentrieren währen die Steuerbordgeschütze sich auf die Andere konzentrierten. Natürlich waren sich die feindlichen Kommandanten ihrer Situation bewusst und begannen sofort damit die Geschwindigkeit und Beweglichkeit ihrer Schiffe auszunützen um die 'Weißes Feuer' dieses Vorteils zu berauben, indem sie versuchten auf derselben Seite des Kreuzers zu kommen oder sich zumindest in ihrem Heck zu halten, wo die wenigsten Waffen waren. Die Traktorstrahlen versuchten zwar die Bewegungsfreiheit der Korvetten zu minimieren aber nur mit sehr eingeschränktem Erfolg. So entstand zwischen der 'Weißes Feuer' und den beiden Marauder-Korvetten ein Tanz in dem der schwere Kreuzer eindeutig der Plumpere und Schwerfälligere war, jedoch auch der weitaus Zähere.

[Both-System | Orbit über Drev'Stan | KG "Sagacious" | BAK "Weißes Feuer" | Brücke] mit Mannschaft


Kampfgruppe Sagacious:
RSD 'Guardian' [Schilde 99%] [3 E-Wing, 3 X-Wing] [Flaggschiff]
BAK 'Weißes Feuer' [Schilde 93%] [3 E-Wing, 1 B-Wing]
MC40a 'Deep Ocean' [Schilde 96%] [1 A-Wing]
COR 'Revolution' [Schilde 92%] [2 A-Wing, 1 X-Wing]
CRV 'Beam of Light' [Schilde 89%]
CRV 'Rache für Corellia' [Schilde 82%]

Kampfgruppe Brisk:
BAK 'Excelsior' [Schilde 99%] [3 E-Wing, 1 X-Wing] [Flaggschiff]
MC40a 'Sunrise over Coruscant' [Schilde 99%] [1 A-Wing]
AF 'Arco' [Schilde 93%]
CRK 'Wolf's Dream' [Schilde 92%]
CRV 'Frühlingssonne' [Schilde 76%]
CRV 'Tiberion' [Schilde 99%]
 
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Bothawui System - KG "Sagacious" - COR “Revolution” – Brücke – mit Besatzung

Die Revolution half ihren Jägern beim Angriff auf die feindlichen Jäger und Bomber. Die A-Wing Staffeln Speedy und Hope , sowie die X-Wing Staffel Reverence kämpften gegen die Imperialen Verbände.

Sir, die feindlichen Jäger sind zu schnell für unsere Turbolaser und Laserkanonen!

Ben schaute zur Waffenkontrolle. Die Sullustanerin Lieutenant Nar´Fori hatte Schweißperlen auf der Stirn und schaute angestrengt auf ihre Kontrollstation.

Nur die Ruhe, Lieutenant. Solange die Bomber nicht durchkommen ist alles gut. Sorgen sie dafür.

Bei den Worten lächelte Ben kurz. Die kleine Sullustanerin nickte und wischte sich den Schweiß von der Stirn.
Ben schaute auf das Taktikhologramm. Die imperialen Jägerstaffeln flogen Angriffe auf die Flotte, obwohl sie wussten, dass sie keine Chance hatten. So diszipliniert sie auch waren erstaunte es Ben, dass sie auch bei so einer Unterzahl bis zum Tode kämpften. Obwohl sie die Feinde waren, faszinierte es Ben wie diszipliniert ein Mensch oder eine andere Spezies sein kann. Ein Ruf von der Sensorstation riss ihn wieder ins hier und jetzt.

Drei Bomber sind an den Jägern vorbeigekommen, sie fliegen auf uns zu!

Ensign Lawson hatte genau wie Lieutenant Nar`Fori Schweißperlen auf der Stirn. Der XO Lieutenant Commander Reynolds wieß der Waffenstation an, die Bomber auszuschalten. Ben überlegt nicht einmal lange.

Schicken sie eine Nachricht an Major Hawkins , er soll die Bomber ausschalten, sofort!

Der Kommunikationsoffizier nickte und schickte die Nachricht ab. Kurz darauf sah Ben, wie sich ein A-Wing aus der Schlacht löste und auf die Revolution zuflog. Der A-Wing erreichte die TIE-Bomber und zerstörte sie schnell. Danach flog er wieder zurück zur Hauptschlacht der Jäger. Ben atmete tief ein.

Nach ein paar Minuten schaffte es die Revolution doch ein paar Jäger abzuschießen. Ben schaute zufrieden. Die feindlichen Jäger waren fast alle ausgeschaltet und die großen Schiffe der republikanischen Flotte hatten auch schon gewaltige Arbeit geleistet, doch auch ein paar der eigenen Schiffe hatten recht viel abbekommen. Und trotzdem konnte die Flotte auf ihrem Weg zum Planeten nicht aufhalten.

Plötzlich erzitterte das Schiff heftig. Ben schaffte es sich noch an seinem Kommandosessel festzuhalten. Doch ein paar andere Offiziere schafften es nicht und fielen auf den Boden.

Was ist passiert?

Ich bin mir nicht sicher, entweder hat ein feindliches Schiff uns in Visier genommen oder eine weitere Gruppe Bomber ist uns zu nahe gekommen.

Ensign Lawsons Stimme bleib ruhig, doch in ihrem Gesicht sah man die Anspannung. Sie blickte auf die Sensoren und gab Befehle in die Konsole ein.

Finden sie es bitte heraus, Mrs. Lawson

Sie nickte und schaute wieder auf ihre Konsole. Ben hatte das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmte. Vielleicht hatte sein Gefühl unrecht, vielleicht aber auch nicht.

Bothawui System - KG "Sagacious" - COR “Revolution” – Brücke – mit Besatzung

COR Revolution [Schilde 84%] [2 A-Wing (Speedy 12 Jäger, Hope 12 Jäger) 1 X-Wing (Reverence 12 Jäger)]
 
[ Bothawui | System | rep. Flotte (unter dem Kommando von Vice Adm. Tet'Ness) | “Brisk” | MC40a „Sunrise Over Coruscant“ | Brücke | mit Brückencrew ]

Die „Sunrise Over Coruscant“ näherte sich in einer bedachtsamen Geschwindigkeit der Atmosphäre von Bothawui. Vereinzelt verteilte der hellgraue Mon Cal-Kreuzer grüne Turbolasersalven an seine Umgebung, denn einige imperiale Schiffe und Sternjäger näherten sich der eigenen Position. Jedoch war das leichte Kriegsschiff nicht allein. Eine corellianische Korvette, die „Tiberion“, war die ganze Zeit in der unmittelbaren Nähe und kümmerte sich um die feindliche Jägerabwehr. Die zwei Schiffe stellten gemeinsam ein sehr gutes Team dar.

Reija Muber, der erste Offizier auf der „Sunrise Over Coruscant“, dominierte mit seiner Präsenz auf magische Weise die gesamte Brücke. Der eigentliche Kommandant, Cmdr. Navara Ven, beobachtete seine rechte Hand genau. Für den ersten Offizier stellte diese Schlacht eine Art Prüfung dar, denn er war nach einem längeren Koma erneut in den Flottendienst eingetreten. Bloß hatte man ihm bisher aus Sicherheitsgründen noch kein eigenes Kommando übertragen. Irgendwie vertraute Navara trotz allem Reijas Fähigkeiten. Schweigend wanderte sein Blick zum taktischen Bildschirm. Man konnte in diesem Augenblick sehen wie sich mehrere Sternjäger mit äußerst rasantem Tempo näherten. Der Twi'lek spürte ein Kribbeln in seinen Lekku. 'Die pure Aufregung', dachte sich Navara.

„Sensorik, scannen Sie alle Gebiete, welche für eine Landezone in der Nähe von Drev'starn in Frage kommen“, befahl der kräftige Mensch mit seiner tiefen Stimme.

Draußen zerstörte das Chaos die vorherrschende Ruhe. Mehrere rote und grüne Blitze rauschten mit einem Mal an der grauen Außenhülle der „Sunrise Over Coruscant“ vorbei. Die „Tiberion“ hatte das Feuer auf die nahen imperialen Sternjägermodelle eröffnet. Manche Schüsse zerschellten in diesem Moment auch an den mächtigen Schilden des Kreuzers, weil die Tie-Fighter in der Schwerelosigkeit ziemlich wendig waren. In dieser Situation änderte das republikanische Kriegsschiff langsam seine Position in diesem aufkommenden Gefecht. Angespannt beobachtete Navara die vielen Displays. Er spürte einen schnelleren Herzschlag. Seine stürmische Kriegerseele geriet immer mehr in Fahrt. Auf einmal erreichten ihn die ersten Informationen, welche der Scan lieferte. 'Viel ist das wirklich nicht', bemerkte der grünhäutige Twi'lek und erhob sich.

„Lt. Cmdr. Muber, wir müssen tiefer in die Atmosphäre“, sagte Navara flüsternd zu seinem ersten Offizier. „Dazu müssen mit hoher Wahrscheinlichkeit unsere Staffel ebenfalls vorstoßen lassen.“

„Natürlich können wir das vornehmen, Cmdr. Ven, entgegnete Reija und musterte den muskulösen Twi'lek. „Steuermann, bringen Sie uns vorsichtig in die oberen Schichten der Atmosphäre. Bei einer sicheren Höhe erfolgt ein zweiter Scan. Die Piloten werden erst später eingesetzt.“

„Aye, Lt. Cmdr. Muber, erklangen mehrere Stimmen im Chor.

Erneut bewegte sich der schlanke Mon Cal-Kreuzer. Fast alle Turbolaserbatterien und die wenigen Ionenkanonen waren im Einsatz. Sie wehrten sich gegen das Feuer der nahenden imperialen Schiffe sowie mehrerer Sternjäger, welche nah an dem republikanischen Kriegsschiff agierten. Mittlerweile hatten die zwölf A-Wings den Kampf mit ihren Feinden aufgenommen. Ebenso trug die „Tiberion“ zu einer relativ sicheren Lage für die „Sunrise Over Coruscant“ bei. Langsam passierte der Kreuzer Luftschicht für Luftschicht. Der Steuermann musste bei diesem Manöver darauf achten, dass das massige Schiffe nicht von der gewaltigen Gravitationskraft zu Boden gerissen wurde. Hier musste die gesamte Technik einwandfrei zusammenarbeiten. Erste Schüsse einer imperialen Luftabwehr streiften die Schilde der „Sunrise Over Coruscant“, während ein zweiter Scan sofort vorgenommen wurde. Lange wollte sich das Schiff nicht in diesen Spähren aufhalten.

„Lassen Sie zwei Raketen vorbereiten...“, wies Navara seinen ersten Offizier an. „Da unten dürften ein paar Gebäude sein, welche wir auf Anhieb zerstörten müssen. Außerdem sollen die „Red Scare“ zum Boden fliegen und mögliche Abwehrsysteme ausfindig machen.“


[ Bothawui | obere Atmosphäreschicht | rep. Flotte (unter dem Kommando von Vice Adm. Tet'Ness) | “Brisk” | MC40a „Sunrise Over Coruscant“ | Brücke | mit Brückencrew ]

MC40a “Sunrise Over Coruscant” - Schilde 96%

A-Wings: “Red Scare” (12 Jäger) im Einsatz
 
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