Corellia [Jedi Basis]

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[Corellia Basis- Jedi Orden- Trainingsraum VI] Revan und Isere




Die Nachricht auf dem Comlink war knapp gehalten und dennoch konnte er verstehen, warum Isere plötzlich so fertig war. Solche Meldungen wurden wahrscheinlich in den letzten Monaten von vielen Planeten zu Menschen in der ganzen Galaxis verschickt. Nur, dann zu lesen, dass es sich um den Heimatplaneten handelte, war erschreckend. Würde auf der Meldung jetzt statt Falleen dort Zonju V stehen, würde Revan vermutlich ähnlich nehmen. Wahrscheinlich würde er in seine Icenova steigen und versuchen die ganze Blockade eigenhändig vom Himmel zu holen. Leider war diese Option genauso selbstmörderisch wie ineffezient. Mittlerweile war Isere aus dem Raum herausgerannt und Revan lief hinterher und nuschelte den anderen am Tisch noch schnell eine Entschuldigung zu.

Er fand Isere schließlich im 6ten Trainingsraum, und zunächst bemerkte sie seine Anwesenheit gar nicht. Erst als er ihr eine Hand auf die Schulter legte, drehte sie sich zu ihrem Meister um und schaute ihn erst wuterfüllt, dann unendlich traurig und resigniert an. Revan bat seine Padawan sich zu setzen.


"Isere, beruhige dich..."

Um einer Frage zuvorzukommen, die ganz sicher kommen würde, sagte er

"Nein, wir können nichts machen. Selbst wenn wir wollten, wenn die Republik wollte. Wir haben nicht die Mittel dafür. Unsere Flotte verliert Schlacht um Schlacht und wenn das so weiter geht, können sie nichtmal mehr Corellia halten."

Obwohl es ihm innerlich Leid tat, führte er seiner jungen Schülerin direkt die Wahrheit vor Augen.

"Es wird noch vielen Planeten so gehen...aber mach glaub mir: Sobald wir den Marschbefehl bekommen, dann werden wir sofort dorthin gehen, wo wir gebraucht werden. So können wir wenigstens anderen Planeten dieses Los ersparen."

Plötzlich bekam Revan ein ganz flaues Gefühl im Magen. Die Republik würde wohl gar keine Flotte mehr irgendwo hinschicken, weil sie nicht mal ihre Grenzen sichern konnten. Revan realisierte soeben, dass die Republik diesen Krieg nicht gewinnen konnte...

Seine Padawan spürte anscheinend seinen Unmut, und so lächelte er und versuchte sie zu beruhigen


"Wenn Falleen keine kriegswichtigen Ressourcen hat, dann wird das Imperium den Planeten vermutlich ungeschoren lassen. Wahrscheinlich bauen sie eine Garnison dort auf, aber sonst muss den Leuten dort nicht unbedingt etwas passieren. Nicht alle Imperiale sind irre Mörder, im Gegenteil, die meisten sind Wesen wie du und ich...nur dass sie auf unterschiedlichen Seiten stehen."

Die eventuell sogar Freunde sein könnten, wenn es diesen Krieg nicht gäbe...




[Corellia Basis- Jedi Orden- Trainingsraum VI] Revan und Isere
 
Jedi-Basis ~ Trainingsraum 1 ~ mit Sarid, Paix, Qui-Gon, Aramil, Faren, Sinaan, Snake, Kate, Mike und Lilian

Summer lauschte den Worten des Neuen. Sie waren sehr treffend doch sie spürrte das einer der Padas eine leichte Abneigung ihn zu haben. Von wem diese Gefühle ausgingen konnte sie nicht sagen, doch störrte sie das wenig. Man war immer neidisch auf die Leute die besser waren als man selbst.

Interessant, du scheinst ja eine Menge zu wissen. Du hast schon eine Vorstellung davon wie es hier abläuft. Wie gesagt du hast die Gabe, doch wird dich jemand in den Orden aufnehmen müssen und ich muss dir leider nochmal sagen das ich dazu nicht in der Position bin. Doch sobald Sarid Zeit hat wird sie das schon übernehmen.

sagte die Padawan zuversichtlich und schaute dann das Spektakel an. Diese Unruhe hier im Trainingsraum machte sie noch verrückt. Zwischendurch hatte das Gespräch zwischen der Unbekannten und Sarid geendet und eine ganz neue Frau betrat den Raum. Ihre Meisterin ging auf diese zu und umarmte sie. Lächelnd sah Summer auf und bemerkte dann das die Padawane alle etwas Anderem nachgingen als ihrer Übung. Mit gespielt bösem und beleidigtem Blick richtete sie sich auf und sah in die Runde.

Hey! Wir wollen hier doch Gruppentraining machen, oder? Doch ihr beschäftigt euch alle einzeln. Ich werd jetz nochmal rausgehn und was holen und wenn ich wiederkomm will ich das ihr euch allen gegenseitig etwas geholfen habt. Wenn ihr eine Frage habt dann wendet euch doch auch mal an Qui-Gon, er kann euch sicher auch etwas helfen, nur keine Angst der beißt nicht....immer.

sagte sie während sie die Hände in die Hüften stemmte und ihrem Mit-Padawan die Zunge rausstreckte. Dann wandte sie sich zur Tür, doch Snake hatte Sarid noch aufgefordert zu kämpfen. Seufzend schüttelte sie ihren Kopf, klopfte Aramil an die Schulter und meinte:

Du "wolltest" mir ja helfen Nüsse zu sammeln, gelle? Haste vorhin gesagt!

grinsend zog sie ihn auf und ohne ein weiteres Wort aus dem Trainingsraum. Sie mochte einen komischen Eindruck machen, doch sie hielt es in dem Getümmel nicht aus. Menschenansammlungen, eng besetzte Räume, alles war nicht das Wahre für sie. Summer zog den Neuankömling an der Hand nach draußen in den Garten, wo sie ihren Schritt verlangsamte.

Sorry das das eben so "stürmisch" war, doch ich halts nicht so lange aus wenn so viele um mich rum sind. Vorallem auf so engem Raum.

Sie steuerte auf einen anderen Baum zu der auch Früchte trug. Das Gras war nass, doch der Regen hatte aufgehört. Vor dem Baum blieb sie stehen.

Willst du hoch oder soll ich? Wenn ich dann musste mir schon helfen, weil ganz so hoch komm ich dann doch nich.

Jedi-Basis ~ Garten ~ mit Aramil
 
Jedi-Basis ~ Trainingsraum 1 ~ Qui-Gon, Summer, Aramil, Sinaan, Faren, Kira, Mike, Kate, Paix, Snake, Lilian und Sarid

Sarid war sehr bestürzt darüber, dass Lilian sich auf Kashyyyk anscheinend eine so schwerwiegende Verletzung zugezogen hatte, die sie ihr Gedächtnis hatte verlieren lassen. In groben Zügen erzählte sie, woran sie sich noch erinnerte und wie sie schließlich wieder nach Corellia gekommen war. Gerade als Lilian Sarid bat ihr alles zu erzählen, was sie über sie wusste wurden sie aber harsch unterbrochen. Ohne sich darum zu kümmern, dass Sarid mit Lilian redete platzte Snake in ihre Unterhaltung und forderte sie gar zum Kampf auf. Lilian zog sich daraufhin sofort auf die Bank zurück, wo Kira, Summers Katze noch immer saß und die Jedi glaubte misstrauisch beäugte, die sich in ihre Nähe gesetzt hatte. Ohne irgendeine Antwort auf Snakes Aufforderung packte die schon etwas verärgerte Sarid den Padawan mit der Macht und ließ ihn einen halben Meter in der Luft hängen. Dann verschränkte sie ihre Arme hinter dem Rücken und ging langsam um ihn herum.

So so. Du willst mich also herausfordern? Ich sage dir was, mein sehr junger Padawan. Du magst jetzt vielleicht einmal ein Lichtschwert in der Hand gehabt haben, aber das bedeutet noch lange nicht, dass du damit umgehen kannst. Wenn du einmal einen Meister hast und der dir beigebracht hat, wie man richtig mit einem Lichtschwert kämpft und es nicht nur als leuchtenden Prügel verwendet, dann kannst du nochmal bei mir nachfragen, ob ich zu einem Trainingskampf mit dir bereit bin. Meine Padawan Summer würde dich locker besiegen, egal ob mit einem oder zwei Lichtschwertern. Von Qui-Gon, Lilian und Kate gar nicht zu sprechen.

Währenddessen fiel ihr durch einen Blick auf das Gesicht von Snake selbst auf, dass ihre Zurechtweisung etwas zu scharf ausgefallen war. Allerdings hatte Selbstüberschätzung auch noch niemandem gut getan. Ein Dämpfer würde Snake gewiss nicht schaden. Deshalb fügte sie etwas ruhiger hinzu.

Orientier dich lieber z. B. an Qui-Gon und sieh ihm zu wie er die Blasterschüsse des Kampftelematen abwehrt. Dann nimm dir selbst einen und versuch erstmal die Schüsse abzuwehren, die der Droide auf Stufe eins auf dich abfeuert. Ein wildes Rumgefuchtel das Lichtschwerts wird dir dabei nicht helfen, das garantier ich dir. Dazu musst du die Macht auch wirklich benutzen und sie durch dich fließen lassen, sie deine Bewegungen lenken lassen. Das sieht leichter aus als es ist, glaub mir.

Nach diesen Worten ließ Sarid den Padawan wieder zu Boden sinken und sah ihn erwartungsvoll an. Wenn er klug war würde er einsehen, dass diese unwirsche Herausforderung bestimmt nicht die klügste Idee von ihm gewesen war. Außerdem lag Sarid viel an Lilian und gerade bei ihrem Wiedersehen nach so langer Zeit hätte sie etwas mehr Taktgefühl von dem Padawan erwartet. Schließlich war es ja offensichtlich gewesen wie sehr sie sich über Lilians Ankunft gefreut hatte.

Jedi-Basis ~ Trainingsraum 1 ~ Qui-Gon, Sinaan, Faren, Kira, Mike, Kate, Paix, Snake, Lilian und Sarid
 
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[ Jedi-Basis ~ Garten ] mit Summer

Ohne ein Wort zu sagen folgte Aramil Summer in den Garten. Er war recht beeindruckend und Aramil fragte sich, wer sich wohl darum kümmerte ... Droiden? Er war kein wirklicher Freund von Droiden, was wahrscheinlich daran lag, dass es sein Vater auch nicht tat. Sie imitierten eben immernoch einen Menschen (bzw. eine andere intelligente Rasse) und waren keine eigene. Ara fragte sich, ob er nicht zu viel einfach so von seinem Vater übernahm.

"Sorry das das eben so "stürmisch" war, doch ich halts nicht so lange aus wenn so viele um mich rum sind. Vorallem auf so engem Raum."

"Hehe ... kann ich verstehen. Bin auch kein Freund von größeren Ansammlungen von Leuten."

Antwortete Aramil immernoch mit einem Lächeln. Und er sagte es nicht aus Höflichkeit, denn es stimmte wirklich. Je mehr Leute Aramil umgaben umsomehr stiegen die Chancen das es welche darunter gab denen Ara besser aus dem Weg gehen sollte. Das hatte er sich so gemerkt. Doch plötzlich erkannte er, dass es hier eben nicht so war. Er war im Jedi Tempel. Hier brauchte er sich keine Sorgen zu machen!

"Willst du hoch oder soll ich? Wenn ich dann musste mir schon helfen, weil ganz so hoch komm ich dann doch nich."

fragte ihn dann Summer als sie vor einem Baum stehen blieben.

"Lass nur, dass mach ich schon."

Aramil machte zwei schnelle, große Schritte und sprang am Baum hoch, so dass er einen Ast zu greifen bekam. Dann stützte er sein rechtes Bein am Stamm ab und zog sich hoch. Der Baum war nahezuperfekt zum drauf klettern und so war es nicht allzuschwer ... selbst für einen Nicht-Jedi. Dann kletterte Aramil im Baum noch etwas höher um an die Äste zu kommen die Nüsse trugen.

"Wieviel brauchsten?"

Meinte er von oben und war schon am Pflücken. Er trat auf einen dünneren Ast um noch besser dran zu kommen und ließ schon einige auf den Boden fallen. Dann ging alles recht schnell: ein Knirschen ... ein "Oh verdammt!"-denkender Aramil ... ein Krachen vom Ast und schließlich ein fallender Aramil.
Der Sturz war doch schon von einer gewissen Höhe doch Aramil fiel recht glücklich ins nasse Gras. Der Ast war nicht ganz durch und baumelte noch in der Baumkrone. Sein Rücken, auf den er gefallen war, schmerzte zwar aber er lachte laut als er zu Summer schaute und sich langsam wieder aufrappelte.


[ Jedi-Basis ~ Garten ] mit Summer
 
Gärten - mit Revan, Aylen und Isere

Langsam, fast Gedankenverloren, hatte Jo genickt als Revan ihr erwidert hatte weshalb er so streng zu Isere war. Sie verstand Revan. Sie selbst hatte zwar, der Macht sei dank, noch keinen ihrer Schüler verloren doch andere Verluste hatte sie verkraften müssen. So verstand Jo, das seine Strenge eher ein Ausdruck von Sorge und Zuneigung war. Dieser Eindruck wurde außerdem zuerst bestätigt, als er, noch während ihres Weges zur Kantine, Isere schon wieder zu trösten schien und noch mehr wurde er verstärkt als Isere dann wohl eine sehr schwerwiegende Mitteilung bekam, diese mit Revan teilte und dann eilends den Tisch verlies. Jo hatte die plötzliche Veränderung der beiden Auren deutlich gefühlt und sie verstand, das Revan Isere sofort folgte.
Nun also saßen sie und Aylen wieder zu zweit hier in der Kantine. Jo machte sich noch einen Augenblick Gedanken, was es wohl war, das Isere so sehr getroffen hatte. Doch Revan war ein guter Meister, er würde sich um die junge Falleen kümmern und so wandte sich Jo wieder ganz und gar ihrem Schüler zu.


Du bist recht schweigsam in letzter Zeit Aylen?

Nahm Jo das Gespräch mit ihrem Schüler auf.

Wie hat dir das ?Spiel überhaupt gefallen? War es gut für dich, das Isere und ihr Meister mit machten?
Kannst du mir sagen was dir, deiner Meinung nach, besonders geglückt ist und was dir gar nicht gelegen hat bei dem Spiel?


Jo hob ihren Kopf als könne sie ihren Schüler an sehen, schob einen Bissen ihres Essens in den Mund, kaute versonnen darauf herum und wartete was er darauf antworten würde.

Kantine - mit Aylen
 
Jedi-Basis ~ Trainingsraum 1 ~ Qui-Gon, Sinaan, Faren, Kira, Mike, Kate, Paix, Snake, Lilian und Sarid

Als Snake wieder auf den Boden war, holte er einmal tief Luft und stand dann wieder auf.Er sah Sarid tief in die Augen und sprach…
Es tut mir Leid Meisterin Sarid. Ihr habt Recht, aber ich werde trotzdem weiter trainieren, um stärker zu werden.Snake verbeugte sich vor Meisterin Sarid Horn und wandte sich ab. Er legte seine zwei Lichtschwerter wieder in den Schrank und ging. Noch einmal sah er zu Meisterin Sarid.Wie kann sie es wagen mich so zu behandeln?! dachte Snake und ging an ihr vorbei.Sein Ziel war eigentlich sein Quartier, aber er hatte eine Idee. Er wollte mal Corellia genauer untersuchen. Er hatte seit seiner Ankunft die Jedi Basis nicht verlassen. Er ging in die Eingangshalle und zum ersten Mal hinaus. Snake sah einen schönen Wald und ging hinein. Das singen der Vögel beruhigten ihn. Er sah in den Himmel, Snake bemerkte, dass die Sonne kaum zusehen war, da die dicken Baumkronen den blick zur Sonne versperrten. So lief Snake weiter in Gedanken im Wald von Correlia…

Corellia Wald- Snake allein
 
Kantine - mit Joseline

Aylen wurde durch die Stimme seiner Meisterin aus seinen Gedankengängen gerissen.

"Oh... ja... ja, das stimmt, ich habe nur etwas überlegt."

Er setzte ein Lächeln auf und bestellte sich etwas zu trinken.

"Ich scheine das letzte Teil des Spiels wohl etwas verpasst zu haben...", antwortete er. [op]"Ich war von der Schule gestresst!", fuhr er fort.[/op]
"Aber das, was mir aufgefallen war, war dass ich im Team beinahe schon doppelt so gut und schnell reagieren konnte! Es war fast so... ja, es war wirklich beinahe so, als könnte ich durch Iseres Augen sehen! Als würde ich in ihrem Geist schwimmen!"

Er legte eine kleine Pause ein, als das Getränk, das er bestellt hat serviert wurde und er nahm einen kleinen Schluck.

"Scheinbar wurde das letztlich zu viel für mich. Ich denke ich muss mich erst einmal daran gewöhnen mich vollkommen in die Macht fallen zu lassen. Hinterher habe ich ein seltsames, ja beinahe einschläferndes Gefühl gespürt."

Kantine - mit Joseline
 
[OP]@Uriel: sorry, kleine Planänderung - Beschwerden an Wes ;)| @Psy: das hast du jetzt von deiner Hetzerei :P[/OP]

Sehr schmaler, sehr kurzer Meditationsraum - Uriel, Fritz

Grade als der Droise seiner Programmierung folgend seine Emitter auflud um Uriel etwas zu traktieren summte Fritz' Comm, und in einer Mischung aus Überraschung und Pflichtbewußtsein rotierte der Hufer auf dem schwebenden Droiden, so dass der erste Schuss die Wand traf. Während er mit den Vorderhufen versuchte sich in der Luft zu halten erwischte sein rechter Hinterhuf den Not-Aus-Schalter, woraufhin das Trainingsgerät wie ein Stein zu Boden fiel und Fritz ebenfalls unsanft aufschlug.
Kopfschüttelnd rappelte er sich hoch und schüttelte sein Comm aus der Robe.


Määhäh meh Hoffentlich ist es etwas wichtiges, sonst wird jemand geschoren,

meinte er grimmig und überflog die Nachricht, während er das Gerät auf Augenhöhe schweben ließ. Tatsächlich klang es gradezu kritisch. Es war nicht die Art seines ehemaligen Schülers selbst in eine dringende Nachricht keine Zitate historischer Holodramen einzubauen. Ein "Fritz, ihr seid unsere letzte Hoffnung" hätte es doch schon sein können, oder? Aber wenn die Dinge so schlimm standen konnte er es sich nicht leisten zu trödeln.

Mööh meh mäih Es ist etwas vorgefallen. Ein ehemaliger Schüler von mir steckt in Schwierigkeiten, und wir werden ihm helfen - nicht, das du eine Wahl hättest,

fügte er mit einem Grinsen hinzu. Sie würden eines der Schiffe des Ordens nehmen, klein, schnell und ersetzbar. Auch wenn Uriel noch vergleichsweise wenig Erfahrung mit der Macht hatte, Fritz war sich sicher das der grüne Twi'lek sich gut schlagen würde - notfalls mit seiner Hilfe. Den Kommentar das er sich unter den grünen Gamorreanern farblich sowieso gut machen würde verkniff sich der Hufer und trabte aus dem Meditationsraum.

Mäh Wenn du noch etwas mitnehmen willst ist das deine Gelegenheit,

blökte er über die Schulter und entschied sich für einen kurzen Abstecher, um seinem Schüler ein Standardlichtschwert zu holen, selbstverständlich mit grüner Klinge. Vielleicht hatte er auf Gamorr Zeit ihm zu zeigen welches Ende dasjenige war, das biss.
Im Hangar angekommen ließ Fritz einen Zweimann-Jäger bereitstellen, und improvisierte sich aus Brettern, Stangen und viel gutem Willen ein Gestell, mit dessen Hilfe er in einer eher lächerlichen Position festgeklemmt alle wichtigen Funktionen erreichen konnte. Wenn jetzt noch Uriel käme konnten sie abheben.
Während er wartete fragte sich der Hufer, ob Wes mit 'Verstärkung' vielleicht mehr als nur ihn gemeint hätte... Zufällig fiel sein Blick auf Dhemya, die augenscheinlich unproduktiv mit ihren Schülern herumstand.
Der Wollhufer stieg aus dem Schiff aus und ließ die Hangarbediensteten einen weiteren Zwei-Personen-Jäger herrichten und ignorierte deren mehr als zweideutige Blicke. Stattdessen eroberte er zwei stabile Versorgungsleitungen des Typs, die schon beim Desaster gute Dienste geleistet hatten, und erleichterte einen Arbeiter um sein Schweißgeröt. In wenigen Minuten waren beide Schiffe aneinandergehängt, und das zweite Schiff konnte als Frachtraum des ersten bezeichnet werden. Ein lupenreines, wenn auch kleines kleines Desaster.


Meeheh meh Advisorin Dhemya,

meinte er freundlich lächelnd. Sein Gesichtsausdruck schlug langsam in ein Grinsen um als er weitersprach. Uriel schien mittlerweile ebenfalls eingetroffen zu sein.

Mäneeh Es wäre mir eine Ehre wenn ihr mich auf eine kleine Rettungsmission begleiten würdet. Ihr steht doch eh nur nutzlos rum und staubt am Ende noch ein.

So respektvoll wie möglich zog er sich rennend auf den Pilotensessel des vorderen Schiffs zurück und schloss die Luke, um Dhemya mit einer Hufbewegung auf den Platz im hinteren Abteil hinzuweisen. Glücklicherweise saß Uriel bereits hinter seinem Meister.
In Erwartung desbaldigen Einsteigens der Advisorin ließ der Wollhufer die Repulsoren vorglühen und trug dem Navcomputer auf eine malerisch schnelle Route nach Gamorr zu berechnen.
Es tat gut wieder zu fliegen, und die Aussicht für die gute Sache Schutt und Asche zu produzieren wirkte mehr als anregend auf den Jedi-Hufer.


Hangar - Dhemya, Nekki, Uriel, Fritz
 
- Corellia - Jedi-Basis - Eingangshalle - Mit Goran und Maedhros -

Ob sie seit neuestem von der Macht ausersehen war, abtrünnige Schüler der Sith aufzunehmen? Erst Goran, nun Maedhros. Chesara nickte dem jungen Mann, der trotz seiner mehr oder weniger schäbigen Kleidung ein gewisses Maß an Eleganz besaß, ernst zu und wandte sich dann an Goran.

Es tut mir leid, nicht weiter mit dir mitkommen zu können, aber du wirst die Trainingsräume sicherlich auch alleine gut finden. Und wenn sonst noch etwas ist, kannst du gerne wieder zu mir kommen.

Chesara verabschiedete sich von Goran und wandte sich wieder Maedhros zu.

In Ordnung, komm mit mir.

Obwohl sie soeben erst von dort gekommen war, schlug Chesara nun erneut den Weg zum Ratssaal ein. Maedhros fixierte sie mit einem Seitenblick.

Du warst also einmal Schüler der Sith?

Wiederholte sie seine Worte fragend.

Wie kommt es dann, dass du jetzt hier bist?

- Corellia - Jedi-Basis - Gänge - Mit Maedhros -
 
[op]herst...warum bin ich immer schuld...ich sach nur eines, Wolle is meeeeeeeeeeeeeeeins :D [op]

-Corellia, Basis, Hangar mit Vorin und Nekki-


Die junge Advisorin, ging direkt auf die Beiden zu, nur weit kam sie nicht, da eine seltsame Gestalt :-)p), kam auf sie zu. Bei genaueren betrachten, erkannte sie den Wollhufer Fritz. Sie konnte immer noch nicht verstehen, daß so ein Tier, ein Jedi werden kann. :-)D)

Als er bei ihr stand und sein Begehr äusserte, hätte sie ihn am Liebsten zum Mond geschossen, da sie ja nicht nutzlos rumstand. Aber so wirklich, kam sie nicht zu Wort, da der Wollhufer drängte. Eine Rettungsmission, wie sie verstanden hatte. Sie konnte nur einen "tut-mir-leid-Blick" in Richtung Nekki und Vorin richten, ehe sie zum Schiff gedrängt wurde, wo sie hinten Platz nahm. Auch nicht gerade der Platz, den sie mochte, schließlich war sie Pilotin und keine Beifahrerin.

Wortlos, ließ sie alles geschehen, zuckte am Ende nur die Achseln, sie musste sowieso noch eine Nachricht an ihrem Padawan schicken, erst dann, würde sie nach der genauen Rettungsaktion nachfragen.


---Nachricht an Jor---

Ich musste dringend weg, kümmere Dich bitte um Ryoga so gut es geht, ansonsten halte Dich an die Rätin Sarid oder an einen anderen Rat, die in der Basis sind. Werde so schnell es geht wieder zurückkommen. Dhemya

---Nachricht Ende---

Nachdem sie die Nachricht abgeschickt hatte, blickte sie nach vorne, um zu sehen, wie weit sie waren. Dabei merkte sie, daß der Wollhufer fliegen wollte. Skeptisch, schnallte sie sich sicherheitshalber mal an, im richtigen Moment, denn das Schiff, startete gerade.


-Corellia, Basis, im Schiff mit Schäfchen und Anhang-
 
Jedi-Basis - Trainingsraum 1 - Qui-Gon, Summer, Aramil, Sinaan, Faren, Kira, Mike, Kate, Snake, Lilian und Sarid

Paix war sehr froh über Summers Kompliment. Zugleich wollte er ihren Tadel ernst nehmen, doch war er sich nicht ganz sicher, wie er einem der Anderen helfen sollte. Summer verließ zusammen mit Aramil den Trainingsraum um im Garten Nüsse zu sammeln. Paix war darüber ein wenig erleichtert, denn obwohl er das Verwegene an Aramil interessant fand, so war er sich doch nicht über seine Einstellung ihm gegenüber im Klaren.

Snake bekam wie Paix erwartet hatte eine Abfuhr von Rätin Horn, sein Dazwischengehen war in der Tat sehr schroff gewesen. Daraufhin verließ Snake den Trainingsraum in Richtung Eingang. Er wird doch nicht gehen wollen, dachte Paix.

Doch dann wandte er sich wieder den übrig gebliebenen Jedi in der Nähe zu und musterte diese. Faren war mehr als offensichtlich ein Hapaner. Seine Züge, sein Aussehen und seine Bewegungen verrieten ihn mehr als eindeutig. Bei Sinaan hingegen fielen Paix erneut die orange-farbenen Augen auf, und die bläulichen Schuppen, die an verschiedenen Teilen seines Körpers zum Vorschein kamen. Er wollte Sinaan nicht stören, dennoch konnte er sich die Frage nicht verkneifen:
' Deine Schuppen sind doch recht auffällig. Man könnte meinen, sie seien die eines Noghri. Doch wie kommst du zu solchen Schuppen?

Nicht sicher, ob er auch eine Antwort erhalten würde, begann er wieder damit, den Sand zu formen, was ihm in immer umfangreicheren Maße gelang. Obwohl seine Fähigkeiten immer noch minimal waren, so war er doch sehr stolz darauf, in so kurzer Zeit so viel gelernt zu haben. Auch wenn dies noch nicht dazu beitragen kann, die Galaxis zu einem sichereren Ort zu machen, dachte Paix bei sich. Doch was noch nicht ist, kann ja noch werden. Und so übte er weiter und wartete gespannt auf Sinaans Antwort.

Jedi-Basis - Trainingsraum 1 - Qui-Gon, Sinaan, Faren, Kira, Mike, Kate, Paix, Lilian und Sarid
 
[Corellia, Jedi Basis, Gänge] mit Chesara und Goran


Bevor die Rätin mit ihm weitersprach, schickte sie den Mann (Goran) weg, in einem Trainingsraum, wie er mitbekommen hatte. Dankend, das er mit einem Nicken von sich gab, folgte er ihr in einen gemächlichen Schritt.

Er kann nicht behaupten, daß er sich wohl fühlte, alleine schon, wie sie ihn ansah. Aber er konnte es keinen verübeln.


"Ja...ich war, bis vor zwei Tagen."

Konnte er nur kleinlaut von sich geben. Maedhros, fühlte sich eingeschüchtert. Die Rätin, hatte eine große Ausstrahlung, es lag wohl sicher auch daran, daß sie viel Lebenserfahrung hatte.

"Im Sith Orden, schätzt man Ehre und Prinzipien nicht Rätin und mein Meister...mein ehemaliger Meister, hat mich fast umgebracht."


[Corellia, Jedi Basis, Gänge] mit Chesara
 
Hangar - Dhemya, Uriel, Fritz - ferner Nekki, Vorin

Fritz ließ die Repulsoragregate aufheulen - eine Fähigkeit um die ihn viele beneideten, und die die wenigsten Ingenieure zufriedenstellend erklären konnten. Der vordere Schiff stieg in die Höhe, grade als sich Dhemya anschnallte. Hatten Advisoren denn garkein Vertrauen in die Macht? :-)p)
Der Jäger schoss einige Meter aus dem Hangar herraus bevor sich die Kabel strafften, dann hob sich auch der zweite Jäger vom Boden und folgte dem Hufer in balistischem Flug. Einige Kurven benötigte Fritz bis der Antrieb des Jägers sich zum Aufstieg überreden ließ, und bereits jetzt stellte er sich die landung schmerzhaft vor - zumindest für die Dame im hinteren Abteil, sofern sie ihre eigenen Repulsoren nicht rechtzeitig zündete.
Als die Luftkontrolle des Planeten ihn ansprach, wohin er mit diesem Haufen Schrott denn zu fliegen gedachte entschied sich der Wollhufer für einen kleinen Abstecher. Einige Minuten später schrammte der hintere Jäger haarscharf über das Transparistahldach der Raumkontrolle und kappte mehrere Empfängerkabel, während sich die mittlerweile recht wortkargen Angestellten unter ihren Terminals versteckten.


Mäh Fliegen,

antwortete er trocken als sich das Blau des Himmels bereits auflöste und dem tiefen Schwarz des Weltraums platz machte. Langsam konnten sie Sterne erkennen, als sich ihre Augen an die relative Dunkelheit gewöhnten.

Määnäh Nächste Station, Gamorr

verkündete er und hoffte für einen Moment, das das so modifizierte Schiff einen Hyperraumsprung überleben würde. Allerdings waren solche Gedanken ein Luxus, den er sich nicht leisten konnte. Dhemya würde es früh genug herausfinden.
Mit einem Kampfschrei trat er den Hebel des Hyperraumantriebs um.


Määäääyyyyy -[- keine Übersetzung verfügbar -]-


Hyperraum Richtung Gamorr - Lupenreines Desaster - Dhemya, Uriel, Fritz
 
Seeufer - Beka, Siva, Mara S., Dengar, Enekan, Satrek

Mara sah Siva noch einen Moment an, wobei sich ihr Blick veränderte und freundlicher wurde. Nun gut, der Streich war nicht gerade so lustig geworden. Selaren hatte Satreks Seitenblick mitbekommen und erkannt das er nicht gerade begeister von dem ganzen war. Nun gut, irgendwie war es auch verständlich. Immerhin waren sie gerade beim Training.

Mara sah auf die Pflanze, die sie abgeschnitten hatte. Griff in die Macht und verband sich mit ihr. Es dauerte nicht lange und sie bekam wurzeln. Jedenfalls hatte sie jetzt ihre erste Zimmerpflanze. Ein Anfang und man musste das Gewächs nicht weg werfen.

Sie beobachte eine Zeit lang wie Satrek mit Enekan umging und nickte. Auf gewisse weiße konnte sie Enekan verstehen. Als sie noch ein paar jährchen jünger gewesen war hatte sie ähnlich gedacht.


"Wenn ich mich einmischen darf, ein alter Meister sagte zu mir mal, das ich mir immer im klaren darüber sein soll, was ich mit meinen Fähigkeiten tun will und wofür ich sie einsetze. Die Macht zu missbrauchen ist nicht schwierig. Sie aber für die Gerechtigkeit einzusetzen, ist etwas was nicht so einfach ist. Die Dunkle Seite droht immer wie ein Schatten über einem zu schweben. Im Grunde genommen ist es für einen Padawan nicht so einfach auf dem Weg des Lichts zu bleiben. Das heißt, wenn er aus den falschen Beweggründen handelt. Die dunkle Seite ist verführrerisch und viele lassen sich nur alzu schnell täuschen."

Mara blickte einen Moment zu Boden, ehe sie Satrek und Enekan wieder ansah.

Seeufer - Beka, Siva, Mara S., Dengar, Enekan, Satrek
 
Jedi-Basis - Trainingsraum 1 - Qui-Gon, Summer, Aramil, Sinaan, Faren, Kira, Mike, Kate, Snake, Lilian und Sarid

Faren wartete noch Aramils Antwort ab, als er plötzlich von Summer aus dem Raum gezogen wurde. So saß er jetzt alleine vor dem Gefäß mit Sand. Er konzentrierte sich nocheinmal , um den Sand wieder in das Gefäß zu schütten. Nachdem ihm dies nach kurzer Zeit gelungen war, wollte er eine Pause machen und verlies den Raum.Er war zuerst unschlüssig, wohin er gehen sollte, entschloss sich aber dann für den Hangar , um wieder an seinem Schiff weiter zu reparieren, da er dabei meistens den Kopf freibekam und so weiterüben konnte.
Als er an den Gärten vorbeiging hörte er plötzlich ein Lachen und sah , durch seine Neugier getrieben genauer hin. Er sah Aramil am Boden liegen mit Blättern über den Körper verteilt. Faren konnte schon ahnen was zugestoßen war und ging mit einem Lächeln und Kopfschütteln weiter. Schließlich errecihte er den Hangar und ging zu seinem Z-95 Headhunter. Die Waffensysteme, die er instalieren wollte lagen im Cockpit. Diese waren um einiges stärker, als die voherigen, er hatte allerdings bisher Problemem darin sie anzubringen.
Er packte sein Werkzeug aus und begann mit der Arbeit....

Jedi-Basis~Hangar~Farens Schiff~alleine
 
Jedibasis - Trainingsraum 2 - Dean & Tara

"Mastress, was machen wir jetzt? Üben wir den Machtschub noch weiter? Fangen wir ein neues Kapitel an? Vertiefen wir die zuletzt gelernten Übungen? Oder ist das Training schon wieder beendet?"

Dean verstummte schlagartig. Er wollte vielleicht nicht so stürmisch sein und seine Mastress mit Fragen überschütten. Oder war er noch verwirrt wegen des kleinen Anfalls? Tara konnte es nicht bestimmen.

Sie lächelte und deutete auf das Buch am Boden.


"Ein ganz spezieller Leckerbissen für junge wißbegierige Jedi ... nur bekommen Padawan diese Seltenheit eigentlich nicht zu Gesicht, oder nur unter Aufsicht ihrer Ausbilder.

Du solltest ein wenig darin schmöckern. Ein paar dort verzeichnete Dinge ... beschriebene Fertigkeiten könnten dich vielleicht überraschen. Es geht weit über das sonst in der Bibliothek in dieser Form zu findene hinaus."


Diese Worten machten den jungen Padawan dann doch neurgierig. Beide setzten sich einfach auf den Boden des Trainingsraum und versanken jeder für sich. Dean blätterte in dem Buch und las. Tara entspannte und versuchte sich noch einmal einen Reim auf ihren Anfall zu machen.

Zeit verging. Der Padawan schien beeindruckt.


"Trockenes Wissen braucht Zeit um verdaut zu werden. Und du warst noch vorhin so erpicht darauf vielleicht die eine oder andere Trainingslektion zu wiederholen Dean. Also noch kurz eine Wiederholung des bereits von dir erlerntem ... und dann legen wir eine Essenspause ein. OK?"

Die Ausbilderin überließ ihrem Padawan die Wahl was er gerne wiederholen wollte und stellte sich bei Bedarf als Trainingspartner zur Verfügung. Auch sie selbst konnte Training vertragen.

Doch irgendwann begann ihr Magen sich ganz hol anzufühlen. Ein sicheres Zeichen für die Nahrungsaufnahme und Zeit für einen Besuch in der Kantine.


Jedibasis - Trainingsraum 2 - Dean & Tara
 
Jedi-Basis ~ Trainingsraum 1 ~ Qui-Gon, Sinaan, Faren, Kira, Mike, Kate, Paix, Snake, Lilian und Sarid

Etwas kurzangebunden gab Snake ihr scheinbar recht und verließ gleich daraufhin den Trainingsraum. Sehr überzeugend war seine Entschuldigung auf jeden Fall nicht. Aber Sarid ließ ihn gewähren in der Hoffnung, dass er doch noch einsah, dass er sich da ziemlich überschätzt hatte und dass sein wirsches Verhalten auch nicht gerade das Gelbe vom Ei war. Nachdem erst Summer zusammen mit einem anderen Padawan kurz den Trainingsraum verlassen hatte, ging nun auch Faren. Aber Sarid hatte keinen Grund ihn aufzuhalten. Stattdessen sah sie sich um, was die verbliebenen Padawane (Sinaan und Paix) machten. Sie nickte ihnen anerkennend zu als sie sah, dass sie schon Fortschritte mit der Levitation gemacht hatten. Aller Anfang war schwer, aber sie hatten bereits die ersten Schritte in eine größere Welt getan. Da die beiden Padawane allerdings gerade miteinander redeten, störte sie die beiden nicht weiter. Qui-Gon war noch immer mit seinem Kampftelematen beschäftigt und Kate und Mike unterhielten sich. Also hatte Sarid gerade nichts besseres zu tun als sich wieder zu Lilian zu gesellen.

Tut mir leid, dass wir unterbrochen wurden, Lilian. Aber erinnerst du dich denn an gar nichts mehr? Wie du hier von mir ausgebildet wurdest, wie wir einmal zur Centerpoint Station geflogen sind und wie du nach der Fertigstellung deines Lichtschwerts von Tomm zur Jedi-Ritterin ernannt wurdest? Deine beste Freundin damals war Soné, die allerdings die Jedi im Moment leider verlassen hat. Aber auch sie war zu dem Zeitpunkt schon Jedi-Ritterin.

Auf Sarids Gesicht war ein Lächeln zu sehen als sie in ihren Erinnerungen kramte. Es war für sie eine schöne Zeit gewesen und Lilian war auch eine sehr gelehrige Schülerin und betrachtete sie auch noch immer als Freundin.

Oder wie du einmal ziemlich schlimm in einen stacheligen Busch abgestürzt bist.

Sie grinste.

Es war eine schöne Zeit, Lilian...

Jedi-Basis ~ Trainingsraum 1 ~ Qui-Gon, Sinaan, Kira, Mike, Kate, Paix, Lilian und Sarid
 
Jedibasis ~ Trainingsraum 1 ~ Sarid, Mike, Lillian, Kate, Sinaan, Kira, Paix, Faren

Sinaan durchfuhr ein stechender Schmerz. Ein Unangenehmes Gefühl kam aus Richtung der Rätin, die mit Snake sprach. Dieser wendete sich ab und ging. Die Kugel aus Wasser sank bedrohlich tief und berührte fast den Boden. Eigentlich wollte er schon mit seinen Händen hinfassen, aber dann entschied er sich um und tastete mit der Macht nach der Kugel...
Sinaan leerte seinen Geist und dachte sich nichts weiter. Er könnte die Rätin auch später noch fragen...
Irgendwann kam Kira zu ihm, blieb aber auf Abstand, bis sie die Kugel aus Wasser, aus der mittlerweile schon einzelne Säulen ragten, entdeckte und neugierig das Wasser anstarrte. Spielerisch griff sie mit einer Tatze danach, Sinaan ließ sie etwas sinken, und sofort als sie das Wasser berührte zuckte sie zurück, bleckte die Zähne und fauchte wild...


"Tja...Das ist Wasser, Kira."
Sinaan wurde viel fröhlicher und es strengte ihn nicht mehr so an.

Schließlich fragte Paix ihn:
Deine Schuppen sind doch recht auffällig. Man könnte meinen, sie seien die eines Noghri. Doch wie kommst du zu solchen Schuppen?

Sinaan entegnete, nachdem er die Kugel ins Waschbecken laufen ließ:
"Ja, du hast recht...Bist wohl viel in der Galaxie rumgekommen, oder?
Achja...Verfolgt man meinen Stammbaum bis zu meinem Uronkel väterlicherseits, so trifft man auf einen Noghri. Und das Überbleibsel davon sieht man hier an meinen Schultern. Außerdem kann ich Noghri eigentlich ziemlich gut...
Hey, ich hab ne Idee. Ich schaff es aber nicht alleine...Wollt ihr mir helfen, Meisterin Horn aus Sand zu formen?"

Bei seinem letzten Satz ging er fast schon in einen Flüsterton über und er schaute fragend zuerst Paix und dann Farenan...



Jedibasis ~ Trainingsraum 1 ~ Sarid, Mike, Lillian, Kate, Sinaan, Kira, Paix, Faren
 
Jedi-Basis - Trainingsraum 1 - Qui-Gon, Sinaan, Faren, Kira, Mike, Kate, Paix, Lilian und Sarid

Belustigt beobachtete er Kira und Sinaan. Auf die Frage hin, ob er weit in der Galaxie herum gekommen sei, meinte Paix:


'Herumgekommen bin ich schon etwas. Aber die Noghri habe ich ein paar Mal auf Hapan gesehen, als sie die Mitglieder der königlichen Familie und ranghohe Politiker beschützten. Die Noghri sind schon recht beeindruckende Wesen, wenn sie sich auch größtenteils auf rohe Stärke verlassen.'

Auf Sinaans Erklärung des Stammbaums entgegnete Paix:

'Sehr interessant. Das bedeutet doch eigentlich, dass du über einen besonders guten Geruchssinn verfügst, das ist mir mal über die Noghri zu Ohren gekommen. Aber Krallen hast du wohl nicht, oder? ,fügte Paix mit einem Lachen hinzu.

Auf Sinaans Vorschlag, die Rätin aus Sand zu formen, reagierte Paix mit einem Nicken. Das war ein sehr guter Vorschlag. So konnte er auch einem Jedi helfen. So begann er also, aus dem Sand der am Boden lag, den Körper zu formen. Als er das erste Mal aufblickte, waren die Konturen noch recht undeutlich, da war wohl die Hilfe von Sinaan nötig.

Jedi-Basis - Trainingsraum 1 - Qui-Gon, Sinaan, Faren, Kira, Mike, Kate, Paix, Lilian und Sarid
 
[Corellia Basis- Jedi Orden- Trainingsraum VI] Revan und Isere

Egal wie sehr Isere versuchte die Tränen zurückzuhalten, sich selbst für ihre Schwäche zu schelten, die Emotionen, die in ihr wüteten waren im Moment einfach zu viel für die junge Falleen. Schluchzend hockte sie neben Revan auf dem Boden, schwer darum bemüht ihre Fassung, ihr inneres Gleichgewicht wiederzufinden. Fragen über Fragen geisterten ruhelos in ihrem Verstand herum, Fragen, die ihr Meister schon beantwortete, ehe sie die Kraft fand sie zu stellen.

Sie spürte seine Sorge, sein Mitgefühl und dennoch schmerzten seine Worte. Sie musste also aus der Ferne tatenlos zusehen, wie ihre Familie litt, wie ihr Volk litt? Gab es denn überhaupt keine Möglichkeit zu helfen? Nein, die gab es sicher nicht, sonst hätte ihr Meister sie sicher schon angesprochen oder angeboten.

Isere seufzte, versuchte sich mit leichten Atemtechniken zu beruhigen. Langsam, unendlich langsam versiegten ihre Tränen und hinterließen ein Loch, eine Leere. Sie fühlte sich innerlich ausgehöhlt, ja sogar einsam. Wie es schien war sie die Einzige ihrer Art hier im Orden, also war niemand da, der ihren Schmerz teilte und gänzlich verstehen konnte. Auch wenn sie heimlich weggelaufen war, um nicht heiraten zu müssen und wenn sie auch immer wieder mit ihrem Vater Probleme in der Vergangenheit gehabt hatte, so war er dennoch ihr Vater und sie liebte ihn aufrichtig und von ganzem Herzen. Und nun zu wissen, dass er und all ihre Verwandten in Gefahr schwebten war grauenhaft.

Ein Schauder überkam Isere als Revan ihr so schonend wie möglich die ganze Tragweite dieses Konflikts zwischen Imperium und Republik offenbarte. Oh, wie beschützt war ihr Leben bisher verlaufen, dass sie von alledem nichts mitbekommen hatte! Wieviele Welten, wieviele Völker würden noch in die Hände des Imperiums fallen? Wie viele Unschuldige würden noch leiden müssen?

Was hatte ihr Meister gerade gesagt? Nicht alle Imperialen waren irre Mörder? Isere schüttelte zornig den Kopf, Tränen flogen davon, sie ballte ihre Fäuste als sie mit vor Anspannung zitternder Stimme antwortete:


"Meister, wie könnt ihr so etwas sagen? Das Imperium ist schlecht, durch und durch. Es wird von einem ehrlosen Sith regiert! Es wird nur von Gewalt und Machtgier beherrscht! Wißt ihr denn nicht, dass vor einigen Generationen das Imperium schon einmal auf Falleen eingefallen war und meine Heimat als riesiges Versuchslabor mißbraucht hat? Sie hatten dort einige Labore zum erforschen von Bakterien und Viren. Eines Tages ist dabei leider etwas schief gegangen, und ein gefährliches Bakterium wurde freigesetzt. Nur durch ein flächendeckendes Bombardement konnte das Ding beseitigt werden. Und mit ihm starben unzählige meines Volkes! Ja, die Jedi haben uns anschließend geholfen, als der Würgegriff des Imperiums endlich gelöst war, aber dieses Ereignis ist der Grund dafür, warum mein Volk nichts mehr mit Außenweltlern zu tun haben wollte! Und nun? Nun steht das Imperium mit seinen ruchlosen Mördern und Geiern erneut auf unserer Türschwelle! Wie soll ich das einfach hinnehmen können und weitermachen? Ich kann doch meine Gefühle, meine Gedanken nicht einfach an- und ausschalten."

Verbitterung, Zorn, ja auch Hass und Angst waren unschwer in ihrer Stimme zu erkennen. Isere sackte erneut in sich zusammen, wieder rang sie um Selbstbeherrschung. Am liebsten wäre sie aufgesprungen und losgerannt. Aber wohin? Diese Wut, so etwas hatte sie bisher noch nie gefühlt! Sie fühlte sich betäubt, hohl, aber auf der anderen Seite so energetisiert. Die Wut, die Angst und auch die ersten Samen des Hasses brannten ihr förmlich auf der Seele. Isere meinte innerlich verglühen zu müssen.

Sie wußte, dass dies nicht die Emotionen einer Jedi waren. Irgendwo hatte sie bei ihren Recherchen gelesen, dass dies Gefühle waren, die unweigerlich zur dunklen Seite führten. War sie nun verloren? Waren alle ihre Anstrengungen umsonst? Würde sie nun zu einer Sith werden? Sie wollte doch den Unschuldigen helfen! und nun war sie zur Untätigkeit verdammt? Hilflos dieser Flut an Emotionen gegenüber stehend und verwirrt blickte sie zu Revan:


"Meister Revan, hilfe! Ich bin verwirrt und ich fühle Emotionen, die ich noch nie zuvor verspürt habe! Ich habe das Gefühl innerlich zu verbrennen!"

[Corellia Basis- Jedi Orden- Trainingsraum VI] Revan und Isere
 
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