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Krieg?

Dieses Thema im Forum "Sonstiges" wurde erstellt von Drunken-Yoda, 21. September 2002.

  1. Drunken-Yoda

    Drunken-Yoda /dev/null

    Halöle allerseitz!
    Ich glaub das is das erste ernste Thema, das ich im ganzem Forum jemals eröffnet hab...

    Was bedeutet für euch Krieg?

    Für mich ist es ein Thema, mit dem man nicht spaßen sollte, drum faß ich mir immer an den Kopf, wenn jemand 'Das bedeutet Krieg' schreibt, oder einer in ICQ sagt, er wäre bereit an einem Krieg teilzunehmen, um seinem Vaterland zu dienen.
    Krieg kann von Unfähigkeit zuegen, weil beide Seiten nicht an einen verhandlungstisch wollen, und wer muss darunter leiden? Die Zivilisten (was haben die da schon zu sagen?) und das Militär (wobei die meisten wohl auch nix zu sagen haben und nichmal freiwillig dabei sind - und wer will schon freiwillig jemanden töten, ausser er is vollkommen eingeschnappt?) nicht, aber die, die hinter dem Krieg stecken wohl nicht. Ist das fair? Es kann meiner Meinung kein Krieg gewonnen werden, wenn man überlegt, was man anderen Leuten angetan hat - aber das stört die Politiker ja nicht, solang die ja nicht betroffen sind!
    Bürgerkrieg kann von Unterdrückung, Unfähigkeit und fehlender Fairness zeugen... Was ist, wenn die Regierung die Bevölkerung einfach unterdrückt? Das würde ich mir in dem Sinne nicht gefallen lassen, und wenn es nicht auf friedliche Weise geht, dann zeigt das die Unfähigkeit von einer der Seiten (es können auch beide versagt haben), und los gehts mit den auseinandersetzungen...

    So, ich hab wieder mal zuviel geredet, wird sowieso keiner lesen oder verstehen...
    Naja, postet mal eure meinung!
    Und falls das hier zum Hetzthread wird, sorg ich dafür, dass er geschlossen/gelöscht wird

    DY
     
  2. TomReagan

    TomReagan weiser Botschafter

    Krieg ist die Folge wenn die Politik versagt!
    Kannst du in jedem Buch nachlesen.
    So und nun gibt es noch verschieden Kriege: Bürgerkrieg, Religionskriege usw.! Guck im Lexikon nach was für eine Bedeutung sie haben.
    Krieg bedeutet töten, was anderes ist Krieg nicht.
     
  3. Turgon

    Turgon Senatsmitglied

    Doch! Ich.

    Ja, das ist das dümmste Geschwätz von Vollidioten, die keine Ahnung haben. Was bringt es, wenn man fürs Vaterland abgeknallt wird? Was bringt es, wenn man im Krieg verstümmelt wirst? Nichts!!!!!! Das Vaterland juckt sich nen Scheiss um dich.
    Krieg ist das niederträchtigste und schrecklichste, was passieren kann und genau das begreifen diese ganzen Vollidioten nicht.
    Sie spielen irgendwelche Kriegsspiele am PC und weils Spaß macht Leute umzulegen wollen sie selber in den Krieg ziehen und dem Vaterland dienen. Wobei ich zugeben muss, selber das Spiel Medal of Honor: Allied Assault gespilet hab, aber ich hab wirklich manchmal heftige Gewissensbisse gahabt. Unter den Soldaten, die man da töten musste hätte theoretisch mein Opa sein können.
    Wobei ich die Atmosphäre wirklich atemberaubend fand.
     
  4. Dray

    Dray junger Botschafter

    "Frieden fordert Mut,Krieg frodert Leben" ich glaub das stand auf einem PDS Plakat. :D
     
  5. Eigentlich gibt es nur eine wahre Definition von KRIEG:

    "Krieg
    ist die Verfolgung politischer Ziele
    ...mit Gewalt.
    Der Stärkere hat den SIEG.
    Ob der Stärkere REDLICH ist,
    ...klärt der Krieg NICHT .

    Aber eines ist schon mal wichtig:
    der Stärkere bemühte Gewalt
    und nicht die Politik."

    Wenn man es mal objektiv und sachlich betrachtet ist Krieg ein größerer bewaffneter Konflikt zwischen organisierten Streitkräften von unabhängigen politischen Einheiten oder besser gesagt, der Versuch von Staaten, staatsähnlichen Machtgebilden oder gesellschaftliche Großgruppen....ihre machtpolitischen, wirtschaftlichen oder weltanschaulichen Ziele mittels organisierter bewaffneter Gewalt durchzusetzen. "Kriege machen keinen groß" !
    Eine diplomatische Lösung ist immer besser da aus einem Krieg, da es dort eigentlich NUR Verlierer gibt und viele Menschen unnötig sterben müssen.

    "Der Krieg macht keinen Frieden,

    sondern Sieger und Besiegte,

    also nur den halben Frieden.

    Wer den Frieden will, der erreicht ihn leichter,

    wenn er die Hand reicht und an ihr klebt kein Blut.


    Gebt Euch die Hand, nicht erst die Kugel."


    ...Für mich rückt dieses Thema immer näher und wird vielleicht bald unmittelbar real, wenn ich für 12 Jahre zum Bund gehe, sodass ich mich jetzt schon mit dem Sinn, Konsequenzen und Folgen auseinandersetze (Wenn ich an das Leid und manche Diktatoren/Terrornetze usw. denke, kann ich mir eine diplomatische Lösung oft nichtmehr vorstellen, da sie einfach nicht mit sich reden lassen und krank sind).
     
  6. menith

    menith Botschaftsadjutant

    @Matt und Todd:
    Ich bin Pazifist, darüber hinaus bin ich in allen meinen Prinzipien konsquent.
    Ihr äußert euch gegen Krieg, habt aber als PP einen Soldaten mitsamt einer Flagge der Nation, die den Weltfrieden ähnlich vernichtet wie die Terroristen, die sie zu bekämpfen sucht.
    Ferner bin ich mir absolut sicher, dass ich nicht Soldat werde, wenn ich eine gesteigerte Abscheuu gegen Krieg und damit gegen das Militär hege. Ich kann das nicht ganz nachvollziehen.
     
  7. Renegat 35

    Renegat 35 Landesverräter

    Klar, Krieg ist was schlimmes.
    Aber für mich gibt es 2 Arten:
    1. Krieg für die Freiheit wie z.B. in SW. Kann man akzeptieren, wenn das Volk unterdrückt wird und die Rebellen (Freiheitskämpfer) keine Zivilisten mit reiziehen und für diese kämpfen.
    2. Kriege zwischen Staaten. Die sind einfach nur schrecklig und ecklig. Wenn ich mir z.B. "Der Soldat James Ryan" ansehe, der sehr real wirkt, und mir vorstelle einer der Soldaten zu sein (v.a. in der Anfangsschlacht am Strand) wird mir schlecht.

    Sag nicht, dass du noch nie ein Baller-Spiel gemacht hast. Ich spiel auch gerne "D*rk F*rces"/"Jedi Knight" und meine Meinung zu Krieg kannst du ja oben nachlesen.
     
  8. Horatio d'Val

    Horatio d'Val Ritter der Kokosnuss

    Man möge mir die späte Uhrzeit verzeihen.........

    Krieg könnte man mit den berühmten Worten eines Herrn von Clausewitz definieren:
    Aber wer will das schon..... :rolleyes:

    Ich gebe dem recht, daß Krieg widerlich und eigentlich unsinnig ist.
    Leider ist es aber so, daß es durchaus "gerechtfertigte" Kriege gibt. Doch diese Kriege sind selten. Zum Glück??? Leider???

    Leider ist der Mensch die einzige Rasse auf diesem Planeten, die ihresgleichen aufgrund niederer Beweggründe dahinmetzelt.....

    Übrigens:
    Ich war Soldat für 4 Jahre....aber hätte mir einer gesagt:
    ...Schmeißt eure Waffen weg, wir brauchen sie nicht mehr....
    Ich wäre der erste gewesen, der es gemacht hätte....
     
  9. TomReagan

    TomReagan weiser Botschafter


    Ich bin Realist und stelle mich den Fakten!
    Was ich nicht nachvollziehen kann ist deine Haltung. Mein PP zeigt einen Soldaten, einen US Army Ranger der nicht gerade glücklich guckt, der gerade aus einer Katastrophe entkommen ist. Diese Katastrophe nennt sich Somalia, und die US Flagge (die hab ich nicht ohne Hintergedanken reingenommen, ich habe mit so einer Reaktion schon gerechnet!) bedeutet eigentlich nur das die USA mit dieser Katastrophe verbunden sind. Tja, da hast du wohl nicht aufgepasst, oder glaubst du, zum Beispiel, das dass Cover von ?American History X? den Rechtsradikalismus gut heißt? Schließlich Zeigt es einen Skinhead und ein Hakenkreuz! Tja, mal hinschauen und zumindest versuchen zu verstehen!

    Wenn du nicht Soldat werden willst, ist das in Ordnung, es ist deine Entscheidung. Was ich nicht verstehen kann ist es wie du behaupten kannst das ein Soldat, für einen Krieg geradezu betet. Das ist absoluter Schwachsinn. Denn Soldaten sind die, welche direkt mit den Folgen eines Kriegs zu Kämpfen haben.


    Ich glaube das wir heute in einer viel zu gewalttätigen Welt leben, um es zu riskieren ohne Militär da zu stehen. Solange es Waffen gibt wird der Mensch sie einsetzen um seine Interessen durchzusetzen. Und solange es sogenannte Interessenskonflikte gibt wird es Krieg geben. Die Politik ist ein Weg, aber dieser ist oft zum scheitern verurteilt, oder schon dazu abgestempelt keine Ergebnisse zu bringen. Beispiele? Israel und Palästina. Immer wieder gab es Hoffung, es wurden Friedensgespräche aufgenommen. Und dann kommt wieder so ein kleiner Verrückter und sprengt sich im Kindergarten in die Luft. Ende der Gespräche, der sogenannten Dominoeffekt nimmt seinen lauf, wie du mir so ich dir, die Spirale des Todes (O-Ton dt. Medien).

    In so einer verzwickten Situation, was will man machen? Es muss eine unparteiische Einheit zum Einsatz kommen, welche von beiden Seiten respektiert wird. Das wäre in so einem Fall wohl die UN (Vereinte Nationen). Und was kommt dann, ja ein Auslandseinsatz. Und wer soll das machen? Das rote Kreuz? Nein, das Militär, denn diese ist die einzige Institution die dafür ausgebildet und ausgerüstet ist. Solche Missionen heißen nicht um sonst Friedensmission, da sie nur einen Sinn habe, Frieden! Soldaten, Menschen aus anderen Ländern kämpfen mit ihrem Leben für den Frieden, wenn nicht Soldaten wer dann?


    Wisst ihr, es wäre ja zu schön wenn von Heute auf Morgen alle Waffen verschwinden würden, aber leider ist das eher unwahrscheinlich, also lebt nicht in Träumen sondern stellt euch der harten Realität des Lebens, sonst werdet ihr noch unangenehm überrascht!
     
  10. Drunken-Yoda

    Drunken-Yoda /dev/null

    Wie ich den letzen Beitrag von Matt gelesen habe, is mir noch was eingefallen:
    Uns Schülern wird in geschichte nur beigebracht von wann bis wann wo was für ein Krieg stattgefunden hat, nichts über die lebensweise damals, nichts über architektur oder das politische System - nur über Krieg... Ist das absicht, dass man merkt, dass der Mansch solang er lebt bis jetzt eine übertriebene Schlammschlacht macht? Und wenn man überlegt, wie unsinnig diese Schlammschlachten sind, die eigentlich eher oft Schlachten um Machthunger zu stillen sind...?
     
  11. Turgon

    Turgon Senatsmitglied

    Natürlich hab ich schon welche gespielt, steht direkt drunter.
    Ich denk halt, dass Krieg PC- Spiele, manche, sagen wir mal psychisch schwächere, in ihrer Meinung dem Krieg gegenüber beeinflussen können.
     
  12. Helena Darjan

    Helena Darjan Jedi-Ritterin

    Krieg ist für mich immer ein Zeichen von Schwäche.
    Wenn denen da oben keine Argumente mehr einfallen, dann fallen sie wieder in die Steinzeit zurück und müssen mit Fäusten bzw Waffen kämpfen, um zu zeigen, wer der Stärkere ist.
    Um mit Meister Yoda zu sprechen, Kriege machen niemanden groß und haben keinem bisher was Gutes gebracht.
    Eher das Gegenteil ist der Fall.
    Deshalb sollte alles getan werden, um Kriege zu vermeiden.
     
  13. TomReagan

    TomReagan weiser Botschafter

    Deswegen sind solche Spiele auch ab 16 oder 18 Jahren, es liegt nur an der Durchsetzung, ob 10-15 jährige Kinder daran kommen, und da hakt es in Deutschland!
     
  14. Darth Maul

    Darth Maul Gast

    Für Mich bedeutet Krieg etwas sehr schreckliches. Ich lese gerade "Der Sturm" von Wouk. Das ist ein Buch über den 2. Weltkrieg, das sehr Wahrheitsgetreu ist. Es erinnert ein bisschen an die alte Republik im Kapmf gegen die Handelsföderation. Naboo ist Russland usw. Und die USA der Jedi- Orden. Aber ich finde den Krieg in der Realität viel schlimmer als in irgendeinem Film. Im Film weiss ich, dass das nicht echt ist, aber die wirklichkeit... LG


    Maul
     
  15. Kann ich dir nur zustimmen und darum werde ich auch nie zum Bundesheer gehen.
     
  16. Sammy Curr

    Sammy Curr Surfacezerkratzer

    Was bedeutet mir Krieg???

    Das ist eine Frage auf die ich an sich keine Antwort geben kann! Ich interessier mich zwar für alle möglichen Kriege, und es auf irgend eine komische Art faszinierend... aber warum und wieso das so ist...? Hat vielleicht was mit den Technologiesprüngen und Material- sowie Menschenmassen zu tun die eingesetzt werden... aber was es mir wirklich bedeutet....*grübel* kA!

    Ich weiß nur mit Bestimmtheit, dass Krieg in der Natur der gesamten menschlichen Rasse liegt! Ob das gut ist oder schlecht... spielt keine Rolle!
     
  17. menith

    menith Botschaftsadjutant

    @Matt:
    Hältst du mich eigentlich für dumm?
    Desweiteren glaube ich allerdings, dass das Cover leicht ungünstig gewählt ist. Wenn man den Film nicht gesehen hat, kann es missverständlich wirken. Würdest du ein Bild mit einem sterbenden Soldaten oder Zivilisten als PP nehmen und dann eine US-Flagge daruntersetzen, würde deine Intention wesentlich eindeutiger rüberkommen. So sieht es eher nach einer patriotischen Absicht aus.

    Habe ich weder geschrieben noch gemeint - "Tja, mal hinschauen und zumindest versuchen zu verstehen!"

    Es müsste heißen: "Solange es eine Unfähigkeit im Bezug auf Kompromissfindung gibt, wird es Krieg geben."
    Als Soldat machst du dich zum Werkzeug derer, die versagt haben. Wenn irgendein Politiker Scheiße baut und einen Krieg anfängt, ist es deine Pflicht seine Interressen mit Gewalt durchzusetzten. Ich weiß, dass dir nichts daran gelegen ist, aber es ist möglich und darüber hinaus wahrscheinlicher, als dass es mal einen (und wenn auch nur in den Augen der meisten) gerechtfertigten Krieg gibt.

    Was Israel betrifft, ist es wohl eine besondere Situation; der Krieg (nichts anderes ist es faktisch ja) wird von Israel und Palästina geführt und ist auf die Engstirnigkeit bzw. Unnachgiebigkeit beider Parteien zurückzuführen. Wenn nun UN-Truppen auf Friedensmission geschickt werden, ist das (und da stimme ich dir zu) etwas anderes, nämlich der Versuch einen Konflikt beizulegen. Das diese Missionen langfristig nicht von Erfolg gekrönt sind ist wohl klar. Man müsste hier fragen, ob Gewalt der richtige Weg ist, einen Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen. Ich weiß - leichter gesagt als getan. Aber denk mal nach, was wäre wenn die Attentate plötzlich aufhörten? Dann wäre der Kreislauf durchbrochen. Natürlich wird das nicht einfach geschehen; man muss also den unmittelbaren Grund für diese Gewalt bekämpfen, einen Staat schaffen, der beide Parteien gleichberechtigt. Das ist theoretisch sogar möglich, leider spielt aber noch ein anderer Faktor eine entscheidende Rolle: Der Fanatismus. Diesen kann man schwer und vor allem nur langsam bekämpfen, indem man Stück für Stück verhindert, dass er über Generationen weitergegeben wird und er sich somit über einen langen Zeitraum allmählich im Sande verläuft. Dies alles ist also ein beschwerlicher Weg, aber mit einer gerechten politischen Lösung wäre schonmal ein erster, wichtiger Schritt getan.

    Zu meinen grundsätzlichen Ansichten: Ich glaube du hast mich nicht genau verstanden, speziell bezüglich des Zusammenspiels der Begriffe "Pazifist" und "konsequent". Das bedeutet für mich das absolute Abstehen von Gewalt. Ich lasse mich eher schlagen, als dass ich mich wehre. (Aber nachher kommt der Anwalt zu Wort;)). Das mag für einige ein Zeichen von Schwäche sein, ist aber tatsächlich der beschwerlichste Weg, der den meisten Kampf erfordert.
    Ich glaube auch als Realist, dass der Dienst an der Waffe nicht der günstigste Weg ist Gewalt zu vermeiden. Um einen Kreislauf von Gewalt zu beenden, muss einer die Waffen niederlegen und irgendwer muss schließlich den ersten Schritt machen. Du sagtest Soldaten seien diejenigen, die direkt mit den Folgen eines Krieges zu tun haben. Tatsächlich sind die Soldaten aber diejenigen, die direkt den Krieg führen. Stell dir vor alle dürsteten so sehr nach Frieden, dass niemand mehr Soldat wird - dann gäbe es auch keine Kriege mehr! Das ist es, was Jesus meinte - wenn wir alle nach dem Dekalog lebten, wäre unsere Welt das Paradies! Tja, soweit wird es wohl nie kommen aber zumindest für die teilweise Umsetzung dieses Ideals kann ich mit meiner Haltung kämpfen.

    Ich wollte dir keinen Vorwurf machen, weil du Soldat bist und ich würde mich freuen, wenn ich dir hiermit meinen Standpunkt nachvollziehbar gemacht hätte. Du musst ja nicht derselben Meinung sein wie ich - Kompromissfindung eben;)!

    @Sammy: Spätestens wenn der Krieg deine Familie auslöscht, weißt du ob er gut ist, unabhängig von einer morbiden Faszination, die Technologiesprünge und Menschenmassen gegenwärtig auf dich ausüben mögen.
     
  18. Sammy Curr

    Sammy Curr Surfacezerkratzer

    @menith:

    Wenn der Krieg meine Familie auslöscht???
    Klar würde ich dann nicht jubeln! Es wäre wohl auch eine Frage für was sie gestorben sind - Recht - Unrecht - Gerechtigkeit - Idiotie - Machtsucht irgendwelcher Gruppen - Freiheit???
    Gut oder schlecht definiert sich für mich aus dem Ziel des Krieges und der jeweiligen Perspektive - Persönliche Verluste muss man im Falle eines Falles akzeptieren! Wie man sie verarbeitet hängt von vielen Faktoren ab!

    Zum Beispiel:

    Der Feldzug den die USA in Afghanistan geführt hat, war meiner Ansicht nach postitiv, da ein repressives fundamentalistisches Regime abgelöst wurde und das im Endeffekt gut für die dortige Bevölkerung ist.
    Wenn ich Talibankämpfer wäre würde ich das wohl anders sein! Viele Freunde verloren - Ideale zerstört - vor den Ruinen der Existenz.

    Übrigens:

    Meine Familie wurde im 2. Weltkrieg in etwa halbiert. Trotzdem war dieser im Endeffekt gut! Unser Clan hat neue Wurzeln geschlagen und sich wieder erholt! Ich musste niemals in die HJ und brauch mir nicht andauernd irgendwelche faschistischen Parolen anhören!

    Morbides Faszination? Was verstehst Du bitteschön unter morbid?

    Strahltriebwerk, Radar, Raketentechnik, Computer, Video/TV und unzählige andere Fortschritte wären wohl auf Niveau von vor 20 - 30 Jahren, hätte es WK2 nicht gegeben! Mich fasziniert das technische Potential das geschaffen wurde - nicht die dadurch ermöglichte Zerstörungskraft!
    Menschenmassen arbeitet - auf welcher Seite auch immer - zusammen - überbrückten dabei viele kleine persönliche Unterschiede und kämpften für gemeinsame Ziele - gerechtfertigt oder nicht - was hat das mit "morbid" zu tun.
    Du tust fast so als würde ich von Leichenbergen in Schützengräben des 1. Weltkrieges schwärmen.... BULLSHIT!

    Krieg gibt es seit den Anfängen der Menschheit - er ist ein Teil von ihr - er wird es immer sein! Es wäre vermutlich intelligenter von allen Völkern der Welt in Frieden zusammenzuleben - dazu müßten die Menschen als Masse gesehen intelligent sein!!! Das dass nicht der Fall ist wird doch andauernd bewiesen!

    Ich für meinen Teil versuche mir nichts einzureden sondern dass was ich als Realität ansehe zu akzeptieren.
     
  19. TomReagan

    TomReagan weiser Botschafter

    Naja irgendwie, denkst du das ich Soldat bin, oder sie bewundere, was ich ja deinem Post entnehmen kann (Als Soldat machst du dich zum Werkzeug derer, die versagt haben. .... weil du Soldat bist.....). So und aus deinem vorangegangenen Post, entnehme ich folgendes: "Ihr äußert euch gegen Krieg....".
    So was soll ich darunter jetzt verstehen, du wunderst dich warum sich Soldaten (was ich nunmal gar nicht bin!), oder zukünftige Soldaten, gegen den Krieg äussern. Daraus entnehme ich ferner das du anscheinend denkst das Soldaten, Krieg wollen. Oder hast du das gar nicht geschrieben? Ich denke schon!


    Hmm, wie definierst du bitte den Ausdruck im Gesicht des Soldaten? Egal wie oder wann ich ihn betrachte, er schaut mich niemals glücklich an, eher erschöpft am verarbeiten des gerade gesehenen Grauens.
    Des weiteren ist der letzte Satz in meiner Signatur zu beachten.


    Da kann ich dir nur zustimmen, aber ich vertraue darauf das die deutschen Politiker soviel Ahnung von Diplomatie haben, das Deutschland nicht mehr in einen direkten Krieg verwickelt wird. So und nun zu dem was ich denke meine Aufgabe sein wird, wenn ich zur Armee gehe. Ich glaube das die Bundeswehr im Umbruch ist, sie wird ihre Hauptaufgabe bald im Globalen Bereich haben, dass heisst Auslandseinsätze etc., es werden mehr Humanitäre Einsätze sein, in Gebieten in der reine Anarchie herrscht, keine zentrale Regierung. Ich verstehe mein Aufgabe darin diesen Menschen zu helfen, die Ordnung wieder herzustellen. Das kann nur eine bewaffnete Truppe, da die Gegenseite (und die gibt es immer!) sicher auch bewaffnet ist.
    Die Welt ist voller Brennpunkte, und das ist nicht zu leugnen. Es gibt viele schöne Zukunftsaussichten aber niemand weis einen Weg, der sicher ist!


    Wieder Zustimmung. Aber wie du schon sagtes, das die Attentate aufhören ist eher unwahrscheinlich. UN-Truppen könnten eine Basis schaffen, für Verhandlungen. Frieden ist nicht mit Soldaten zu machen, sie können den Weg nur ebnen (zumindest in diesem Fall), dann muss wieder die Politik ran und Ergebnisse bringen.



    Ja, aber das ist es doch. Nich alle dürsten nach Frieden, es gibt hunderte Kriege, die zur Zeit auf der Welt toben. Und es gibt auch genug Manschen die ein Interesse daran haben, das diese Kriege nicht Enden. Ich als Soldat der Bundeswehr, sehe mich eher als unparteiisch an, der Frieden bringen kann. Mit Waffe, den diese ist mein Selbstschutz, es gab schon genügend Beispiele in der deutsche Soldaten beschossen wurden, oder UN Truppen.
    Frieden von Heute auf Morgen wird es nicht geben, es wird ein langer beschwerlicher Weg, der auch Opfer fordern wird.


    Wie gesagt ich bin kein Soldat, noch nicht! Ich will nicht leugnen das ich vorhabe zur Bundeswehr zu gehen, aber dies aus o.g. Gründen, vielleicht bin ich auch zu idealitisch, aber muss das schlecht sein?


    Nein, hab ich noch nie und werde ich auch nicht. Du bist seit langem der erste mit dem man normal Reden kann, über Militär, Soldat etc., der nicht gleich anfängt sich aufzuregen.
    Das mit dem American History X Cover war auch eher sarakstisch, aber sollte auch darauf hinweisesn was mein PP bedeutet!


    @ Sammy Curr

    500 Jahre vor Christus sagte eine schlauer Mann das hier:

    "Der Krieg ist der Vater aller Dinge."

    Dieser Satz stammt von Heraklit, einen griechischem Philosophen! Und er ist heute aktueller denn je! Und auch Wahr! Deswegen kann ein intresse an den Errungenschaften der Kriege nicht falsch sein.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. September 2002
  20. Admiral DaalaX

    Admiral DaalaX Grand Admiral of the Empire & The Fallen Angel

    Ich bin klar gegen einen Krieg, er mag zwar einen Fortschritt bringe in technischer Hinsicht, aber es ist für die Bevölkerung und die Menschen abscheulich.

    In PC-Spielen und im Fernsehen habe ich nichts dagegen das ist ja auch nicht real. Und da leidet auch niemand darunter.

    Aber einen realen Krieg heise ich nicht gut. Und der Krieg in Afghanistan wa gut das die Regierung dort gestürzt wurde ?

    Wie lange war da diese Regierung an der Macht, und was hat man sich um diese Regierung gekümmert. Die war vollkommen egal, aber nach dem Terrorschlag musste ja man einen Sündenbock finden.

    Ich glaube nicht das die Zivilbevölkerung die aus ihren Land geflüchtet ist, deren Häuser zerbommt wurden, und alles verloren haben, das die es gutheisen konnten das ein Krieg war das deren Regime gestürtzt hat. Und in Afghanistan ist noch lange nicht ruhe. Die jetzige Regierung hat es dort nicht leicht, sie müssen von Amerikanern beschützt werden, und es ist eine politische Führung die von den Amerikanern eingesetzt wurde und von ihnen gestützt wird. Aber wieder werden die Taliban stärker weil im nahen Osten Amerika nicht gerade beliebt ist.

    Und wenn ein Soldat nicht für den Krieg da ist für was wurde er denn geschaffen ? Warum ist denn Deutschland in der NATO ?
    Die NATO ist ja auch ein Militärischer Bund und für den schickt man Soldaten in den Krieg. Oder die UN-Schutztruppen sichern ja auch mit der "Waffe in der Hand" den Frieden. Auch wenn man sagt die Waffe ist nur zum "selbtschutz" alleine die Präsenz eines Soldaten mit der Waffe sagt was aus.

    Und wenn ein Soldat kein Krieg will. Okay aber warum gibt es ihn dann. Dann werde doch Polizist, da hilfst du Menschen und musst in keinen Krieg.
     

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