Kuat

[OP: verzeiht mir den Doppelpost, aber dieser ist aus der Sicht der Adjutantin von Gilad/OP]

[Kuat-City, Imperiales Regierungsgebäude, 9 Stock, Kommunikationsraum] mehrere Techniker, Tendra Nadd, 2 Wachen vor der Tür


Herr Gouverneur? Die Nachricht wurde abgeschickt. Und ihre Fähre ist startklar. Wir können aufbrechen.

Verstanden, Fräulein Nadd. Ich bin unterwegs!

Tendra deaktivierte das Kom und steckte es weg. Sie verabschiedete sich vom Techniker und ging in Richtung Turbolift. Sie öffnete die Tür und wählte den 10 Stock. Der Lift beschleunigte für eine Sekunde und die Tür öffnete sich wieder. Tendra ging hinaus und lief im Laufschritt in Richtung Fähre. Die Gruppe Sturmtruppen die die Fähre gegen Enterungen sichern sollte war schon anwesend und ging die Rampe in das Schiff hinein. Tendra ging auch hinein in das Cockpit und fand den Gouverneur schon sitzend vor.

Da sind Sie ja endlich!

sagte der Gouverneur zu ihr. Und in Richtung des Piloten rief er:

Wir können starten.

Während der Pilot startete und Kuat verließ, dachte Tendra über Abregado Rae nach. Was war das für ein Planet und würden sie dort länger bleiben als auf Kuat?
Nun sie würde sich wohl überraschen lassen. Als die Fähre den Masseschatten Kuats verließ, sprang sie sofort in den Hyperraum in Richtung Abregado-Rae.


[Hyperraum in Richtung Abregado-Rae - Lambda Fähre] Gilad, Tendra, Fähren Crew, 8 Sturmtruppen + Lieutnant
 
[Kuat System - Austrittspunkt Hyperraum - Einige Kilometer vom Planeten entfernt - Passagierschiff - Resaurant] mit Gästen (NPC´s)

Als Rodan gerade mit dem Essen fertig wurde und aus dem Aussichtfenster hinaus schaute, sah er wie die Sternenstreifen langsam sich zu einzelden 1000 Punkte verteilte. Sie waren nun im Kuatsystem angekommen. Nur noch ein paar Minuten und sie würden auf dem Planeten sein. Er rief den Kellner zu sich! ,, Zahlen bitte! Und wenn es geht ein bisschen schnell! Ich hab viel auf Kuat zu erledigen!"

,, Jawohl der Herr", erwiderte der Kellner und brachte sofort die Rechnung. Er schaute sich kurz den Betrag an und ließ 4 Credits über! ,, Trinkgeld für sie!" Der Kellner bedankte sich und ging wieder seiner Arbeit nach. Rodan entschied sich auf sein Zimmer zu gehen und seine Sachen zu holen. Wenn er hier nicht die gewünschten Information zu finden waren, könnte er von Kuat weiter reisen. Zu einem anderen Planeten. Doch die Infos, die der Sith haben will, sind schwer auf findbar. Wie soll er den seine gehasst Familie finden? Vielleicht sind sie ja schon tot! Aber er beschäftigte sich nicht länger mit diesen Gedanken und machte sich langsam dran seine Sachen wieder einzupacken. Nachdem es eine kurze Erschütterung des Schiffes gab, machte sich der ältere Herr zum einem der vielen Ausgängen. Nur noch ein paar Meter und er wär aus diesem Schiff raus und kann seinem neuen Auftrag nach gehen.

[Kuat - Landeplatz Zeta 8 - Passagierschiff - Gang] mit Gästen (NPC´s)
 
- Hyperraum nach Kuat - an Bord der "Fist" - mit Corrixto und Kaylo (NPC) -

Ein schriller Ton schallte durch das Schiff, als Zeichen für die baldige Ankunft auf Kuat. Kate lag mit offenen Augen auf ihrer Pritsche in der Kammer des Captains. Stunden waren vergangen und sie hatte kein Auge zugetan, obwohl sie vorher noch so hoch davon gesprochen hatte, wie wichtig doch jede Minute der Ruhe sei...
Irgendetwas bereitete ihr Sorgen, auch wenn sie nicht genau wusste, was es war, so hatte sie kein gutes Gefühl bei diesem Frachtauftrag, den ihr Dany erteilt hatte. Er hatte gesagt, dass es ein leichtes sein würde, den Hyperraumantrieb zu beschaffen und doch war da dieses mulmige Gefühl in Kates Magengegend, von dem sie gelernt hatte, dass es meist berechtigt war.
Sie seufzte beim Klang des Signals und richtete sich auf. Es war an ihr, das Schiff zu landen, schließlich war es auch ihr Schiff!
So ging sie also hinaus auf den Korridor und die wenigen Meter zum Cockpit, wo Kaylo erstaunlicherweise schon auf sie wartete.


Na? Ein paar Minuten geschlafen?!

, fragte er, doch Kate setzte sich ohne zu antworten neben ihn auf den Pilotensessel. Ihr Blick verriet ihm, dass sie wach gelegen hatte. Er kannte sie schon so lange, dass sie fast schon ein offenes Buch für ihn war.

Schon gut, lass uns das Baby landen!

, gab er nach und kontrollierte die Anzeigen. Nur wenige Minuten später sprangen sie aus dem Hyperraum.

- Weltraum - an Bord der "Fist" - mit Corrixto und Kaylo (NPC) -
 
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[Weltraum vor Kuat, Verteidigungsstreitmacht der Werften, SSD Final Reversal, Brücke]- Admiral Honore Moresby, Line Captain Joaquin Taggard, Besatzung

Hoheitsvoll umkreiste eine beträchtliche Anzahl imperialer Kriegsschiffe den wohlhabenden Planeten Kuat, das bewachend, was seinen verwöhnten Bewohnern ihren immensen Reichtum erst ermöglicht hatte: die Kuat-Triebwerkswerften. Eine der größten und effizientesten Werftanlagen der Galaxis.
Kleine Drohnen, Werftarbeiter in Null-G-Anzügen und mittelgroße Versorgungsschiffe umschwärmten die skelettartige Struktur der Werften, oder eines Teils derer, der sich um die gewaltige Silhouette eines langsam Gestalt annehmenden Schiffes schloss. Eines Schiffes, das kurz davor stand, die Werften zu verlassen und sich der größten Streitmacht der Galaxis anzuschließen. Die Geburt eines Schiffes war stets ein erhabener Anblick ? doch nie war sie erhabener, als wenn ein Schiff geboren wurde, dessen Typus den mächtigen Höhepunkt imperialer und generell militärischer Schiffsbaukunst markierte. Wie dieses Schiff ? ein Sternzerstörer der Super-Klasse, erbaut, um den Ruhm des Imperators in die von Kriegen zerrüttete Galaxis hinauszutragen. Gebaut, um die Republik zu zerschmettern.
Admiral Honore Moresby nahm einen zögernden Schluck aus der Tasse heißen Tees, die in seiner schwarz behandschuhten Hand geruht hatte, und genoss für einen Moment das belebende Gefühl, das dieses Gebräu fast augenblicklich in seinem Körper erweckte. Vor dem Brückenfenster kamen mittlerweile andere Objekte in Sicht, ein imperialer Sternzerstörer, begleitet von mehreren fast winzigen Kegeln, die sich bei näherer Betrachtung als Fregatten der Lancer-Klasse entpuppen würden. Hinter ihnen: die klotzigen Raumstationen, die den Planeten und auch den Werftkomplex beschützten. Golan-Stationen der dritten Generation, bestückt mit Geschützen, die der Bewaffnung eines Sternzerstörers der Klasse I entsprachen.
Und dann Moresbys eigenes Schiff. Die Final Reversal, einer der Supersternzerstörer, über die das Imperium bereits verfügte ? wie es einst über das technische Wunderwerk verfügen würde, das Kuat in diesem Moment vor seinen Augen errichtete.
Moresby riskierte einen weiteren Schluck. Natürlich war dieser Anblick erhaben ? doch er war zugleich frustrierend. Denn das Imperium befand sich im Krieg. Ruhmreiche Schlachten waren geschlagen worden und wurden noch geschlagen, bei Bothawui, Corellia, Bilbringi. Nach und nach vielen die letzten Festungen der Republik. Helden vergingen so schnell, wie sie sich aus der uniformen Masse der imperialen Armee erhoben. Doch sein eigener Sternzerstörer bewachte tief im Imperium eines der bestbewachten Systeme dieser Galaxis?
Nachdenklich betrachtete der Admiral sein Spiegelbild, das sich leicht im Transparistahl des Brückenfensters abzeichnete. Es konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass seine besten Jahre hinter ihm lagen ? das eisengraue Haar wurde langsam immer weißlicher, da der letzte Rest Farbe entwich. Seine Haut verlor an Spannkraft, so sehr er sich auch bemühte, diesem Wandel entgegenzuwirken. Auch der Verschleiß seiner Gelenke machte sich unabänderlich bemerkbar. Und doch waren das die Abzeichen eines Admirals der Imperialen Flotte, die da auf seiner Brust glitzerten? Abzeichen, die Ehre verhießen. Ehre und ein Platz in der Ruhmeshalle jener Ära, die einst als Geburt des alleine herrschenden Imperiums in die Geschichtsbücher eingehen würde.
Eine Bewegung am Rande seiner Wahrnehmung ließ Moresby seine Teetasse wieder absetzen. Die Routine rief ihn ? wie immer in Gestalt seines Flaggkapitäns, der ? fähig genug, dieses gigantische Schiff ohne fremden Ratschlag zu führen ? ihn höchstwahrscheinlich nur aus Höflichkeit konsultierte. Wie er es immer tat.


?Die Überprüfungen sind abgeschlossen worden wie Sie es wünschten, Admiral. Das Schiff arbeitet nach wie vor mit Hundert Prozent Leistungen. Die Übungen der Piloten sind ebenfalls zufrieden stellend verlaufen.?

Es waren immer dieselben Resultate: die Final Reversal war bereit für den Kampf. Doch nach der unglücklichen Rolle, die sie beim Gefecht um Artek III gespielt hatte, und nach ihrer langwierigen Reperatur hier bei Kuat, war sie nie wieder in den Kampf gerufen worden. Ohne die ständigen Übungen und Tests, die Moresby veranlasste, würde sie vermutlich langsam vergammeln?

?Gute Arbeit, Taggard. Entlassen Sie die dienstfreien Männer ? sie haben sich eine Pause verdient.?

?Zu Befehl, Admiral.?

Seufzend wandte Moresby sich wieder dem Brückenfenster zu und verfolgte, wie ein großer Versorgungsfrachter ? fast von der Größe eines Abfangkreuzers ? eskortiert von zwei Nebulon-B-Fregatten einen der orbitalen Umschlagplätze anlief. Nicht einmal der Raumverkehr um Kuat war interessant genug ? ein ständiges Kommen und Gehen, ja, aber wenn etwas Außerplanmäßiges geschah, handelte es sich meistens um Schmuggler. Dinge, um die Kuats lokale Streitkräfte sich weitaus besser kümmern konnten als die imperiale Flotte, die hier hauptsächlich mit schwerem Gerät präsent war und sich auf den Werftenkomplex konzentrierte.
Kopfschüttelnd genehmigte Moresby sich einen weiteren Schluck. Vielleicht waren seine Tage des Ruhmes auch einfach vergessen. Er hätte es schlimmer treffen können. Sehr viel schlimmer.


[Weltraum vor Kuat, Verteidigungsstreitmacht der Werften, SSD Final Reversal, Brücke]- Admiral Honore Moresby, Line Captain Joaquin Taggard, Besatzung
 
- Weltraum - an Bord der "Fist" - mit Corrixto und Kaylo (NPC) -

Als der YT-1300 Frachter den Hyperraum verlassen hatte, bot sich ihnen ein atemberaubender Anblick. Kate starrte ebenso wie Kaylo vor sich aus dem Cockpitfenster. Sie hatte nicht erwartet, dass es hier so zugehen würde. Imperiale Schiffe, wohin das Auge auch reichte. Die junge Frau war leicht irritiert. Warum hatte Dany ihr nichts davon erzählt, dass sie imperiales Territorium betreten müssten, wenn sie den Hyperraumantrieb für ihn besorgen würden?
Sie beugte sich leicht vor. Ihre Augen flogen über die im Raum schwebenden Schiffe. Es würde nicht lange dauern und sie würden entdeckt werden. Sie zog das Datapad, das sie von Dany bekommen hatte aus der Tasche und überflog die Dateien. Und tatsächlich war da etwas, das sie übersehen hatte - Ein Code, mit dem sie durch die Sicherheitssperren gelangen könnten, wenn dieser stimmte.


Ich werd verrückt...

Kaylo schnaubte und ließ sich in den Sessel zurückfallen. Kate war seiner Meinung, doch sie blieb völlig ruhig, als sie die Daten auf den Schiffscomputer lud. Es war keine Zeit, um nervös über das zu diskutieren, was nun alles mit ihnen passieren konnte, vor allem wenn dieser Code nicht stimmen würde...

- Weltraum - an Bord der "Fist" - mit Corrixto und Kaylo (NPC) -
 
[Weltraum um Kuat, reguläre Systemverteidigung, Corellianisches Kanonenboot (CRK) Spite, Brücke]- Commander Derek Toothill, Crew

Patrouille.
Ein Wort nur, doch es schien, als läge ihm alle Monotonie und Langeweile einer riesigen Galaxis zugrunde. Während in den Werften Kuats die tödlichsten Waffen der Galaxis zusammengeschweißt wurden und auf dem Planeten selbst die verwöhnten Kuati in ihrem galaxisweit berüchtigten Reichtum ? um den sie die meisten beneideten ? schwelgten, flog ein einzelnes Kanonenboot ruhelos seine Kreise um die äußeren Bereiche des Systems, jene Zonen also, in denen ? bedingt durch gängige Hyperraumrouten und Schwerkraftfelder ? die meisten Besucher des Systems in den Normalraum übergingen. Selbst bei einem Planeten, der so gut besucht war wie die produktivste und wohl bekannteste Werft des Imperiums, wurde diese Abfolge von Routineanfragen schnell zur Qual. Wahrscheinlich wünschten sich einige Crewmitglieder bereits einen ordentlichen Kampf ? doch den würden sie nach Einschätzung ihres verhältnismäßig jungen Kommandanten nicht bekommen. Niemand war so dumm, Kuat direkt anzugreifen. Nicht, solange der schwere Schatten des Supersternzerstörer Final Reversal noch über dem Planeten lag.
Derek Toothill blinzelte angestrengt ? es war bisher eine so lange wie ereignislose Schicht gewesen und er sehnte sich nach einer wohlverdienten Mütze voll Schlaf, während die Spite unter dem Kommando seines ersten Offiziers weiter ihre Runden zog, bis es ihr gestattet wurde, an einer der Stationen anzudocken und zu pausieren. Das allerdings würde noch ein wenig dauern und diese Gewissheit lastete schwer auf der Moral eines jeden einzelnen Brückenoffiziers, Kanoniers und Technikers an Bord.


?Commander? ich empfange ein neues Signal.?

Toothill seufzte verhalten. Was mochte es dieses Mal sein? Eine Luxusyacht, die die Tochter irgendeines einflussreichen Kuati von ihrer intergalaktischen Vergnügungsreise zurückbrachte? Ein behäbiger Schwertransporter, beladen mit benötigten Schiffskomponenten?
Es war ein YT-1300? kein seltenes Schiff, doch nicht unbedingt ein Typ, den man bei Kuat erwartete. Für die hier benötigte Fracht war das Schiff zu klein, für die Bewohner des Planeten zu schäbig. Aber andererseits gab es auch auf Kuat eine nicht zu übersehende Mittel- und Unterschicht?


?Na schön? Artillerie, visieren Sie das Ziel mit einem unserer Torpedowerfer an. Sieht nicht so aus, als müssten wir besonders höflich vorgehen ? und sie sollen doch wissen, dass wir es ernst meinen, nicht wahr??

?Bestätigt, Sir.?

Das war so eine der wenigen Vergnügungen dieses Dienstes ? eingeschüchterte Zivilisten vor der militärischen Macht des Imperiums zittern zu lassen. Toothill wusste nicht, wie Admiral Moresby das einschätzen würde ? doch bisher hatte der Oberbefehlshaber der Kuat-Raumstreitkräfte wohl keine Beschwerden vernommen.

?Achtung, unidentifiziertes Schiff, hier spricht das Kanonenboot des Imperiums Spite. Legen Sie Ihre Identität und Absichten dar und bleiben Sie auf Kurs.?

[Weltraum um Kuat, reguläre Systemverteidigung, Corellianisches Kanonenboot (CRK) Spite, Brücke]- Commander Derek Toothill, Crew
 
- Weltraum - an Bord der "Fist" - mit Corrixto und Kaylo (NPC) -

Kate ließ die Herren auf der anderen Seite der Leitung lieber nicht lange warten. Sie wusste wie ungeduldig die Leute von der Flotte - egal ob imperial oder republikanisch - sein konnten und es würde nicht sehr von Vorteil sein, sich den Zorn dieser Leute zuzuziehen.

Hier spricht der Captain des Schiffes "Crumble"...

"Crumble"? Was für ein Name war das? Sah ihr Schiff so schäbig aus, dass Dany glaubte, ihm diesen Namen zuteilen zu müssen? Sie würde noch ein ernstes Wörtchen mit ihm wechseln müssen, wie es aussah. Irritiert schüttelte sie den Kopf und drückte ein paar Knöpfe.

... erbitten um Landeerlaubnis auf Kuat. Codeübermittlung läuft!

Nun lehnte sie sich zurück und wartete auf die Antwort des Schiffes. Sie hoffte, dass sie mit diesem Code durchgelassen werden würden. Und ihr Gefühl hatte sie also tatsächlich nicht getäuscht - von wegen einfacher Frachtauftrag. Diese Aussage war ja nun mehr als untertrieben!
Kaylo saß angespannt neben Kate. Sie spürte es, doch sagte sie nichts. Er wusste sich zu beherrschen. Sie kannte ihn nun lange genug, um das zu wissen.
Bei Corrixto war sie sich da nicht so sicher. Er war ein Neuling und sie konnte ihn noch nicht einschätzen, doch momentan schwieg auch er.


- Weltraum - an Bord der "Fist" - mit Corrixto und Kaylo (NPC) -
 
[Weltraum um Kuat, reguläre Systemverteidigung, Corellianisches Kanonenboot (CRK) Spite, Brücke]- Commander Derek Toothill, Crew

Mittlerweile hatte die Spite sich geschmeidig hinter den Neuankömmling gesetzt. Ihre leistungsstarken Triebwerke erlaubten ihr akzeptable Beschleunigung, doch Toothill wusste aus Erfahrungen, dass äußerlich unscheinbare Schiffe wie jenes, mit dem sie es zu tun hatten, oft mit unangenehmen Überraschungen wie stark modifiziertem Antrieb aufwarten konnten.

?Sensoren??

Die Antwort war ebenso prompt wie ernüchternd.

?Keine Anzeichen unbotmäßiger Bewaffnung, Sir. Das Transpondersignal bewegt sich knapp innerhalb vertretbarer Parameter. Der ausgestrahlte Code ist gültig, wenn auch etwas älter.?

Kein Grund zur weiteren Beanstandung also. Nur ein harmloser Kleinstfrachter, der auf Kuat selbst seinen Geschäften nachging und den sensiblen Werften wahrscheinlich nicht einmal nahe kam. Der Commander verzog unwillig das Gesicht. Natürlich war es einmal mehr nicht ihm vorbehalten gewesen, einen Schmuggler oder anderen Feind des Imperiums zu entdecken und zu vernichten. Angewidert bedeutete er seinem Kommunikationsoffizier, erneut einen Kanal zu öffnen.

?Frachter Crumble, hier Kanonenboot Spite. Sie sind freigegeben für derzeitigen Kurs nach Kuat. Beachten Sie die Flugverbotszone um den Werftkomplex. Ende.?

Letzter Hinweis war kein unwichtiger gewesen. Sollte der Frachter sich tatsächlich aus Versehen dem Bereich nähern, der für Zivilraumschiffe gesperrt war, würde er sich in den Feuerbereich mehrerer Golan-Stationen und eines Supersternzerstörers begeben. Und es würde keine freundliche Vorwarnung geben.

?Patrouille wieder aufnehmen?, befahl Toothill seiner Mannschaft. Die Routine hatte sie wieder.

[Weltraum um Kuat, reguläre Systemverteidigung, Corellianisches Kanonenboot (CRK) Spite, Brücke]- Commander Derek Toothill, Crew
 
- Weltraum - an Bord der "Fist" - mit Corrixto und Kaylo (NPC) -

Kate nickte und bestätigte über Funk. Dann nahm ihr Schiff den Kurs wieder auf. Dabei ließ sie es sich nicht nehmen, den Blick auf die Werften selbst zu werfen. Es schien so, als würde das Imperium wieder aufrüsten. Ein Supersternzerstörer war in Arbeit und es sah danach aus, als wären sie schon ziemlich am Ende mit den Arbeiten daran.
Die Schmugglerin biss sich auf die Unterlippe.


Kein Wunder, dass die hier so ein Theater machen!

, murmelte sie und grinste.

Aber ich glaube, ich kenne ein paar Leute, die das sehr interessieren wird...

Sie warf Kaylo einen schelmischen Blick zu. Dieser gab das Lächeln zurück und nickte.

Das könnte uns natürlich noch ein paar Credits mehr einbringen...

Darin waren sie sich also einig. Die "Fist" trat nun endlich in die Atmosphäre des Planeten ein und Kate landete in einem scheinbar öffentlichen Raumhafen. Hier war reger Trubel im Gange. Viele Wesen, verschiedenster Rassen hielten sich dort auf.
Kate fuhr die Motoren herunter, öffnete die Ladeluke und stand auf.


Dann wollen wir mal sehen, wie wir jetzt an einen Hyperraumantrieb kommen....

Ein stiller Seufzer verließ ihren Mund, als sie das Cockpit dicht gefolgt von Kaylo verließ...

- Kuat - Raumhafen - mit Corrixto und Kaylo (NPC) -
 
[Kuat, Flottenverwaltungszentrale, Büro]- Captain Lex Drow

Das Büro war klein, etwas stickig und machte allgemein einen sehr leblosen und rein funktionellen Eindruck. Dennoch war es Captain Lex Drows kleines Reich ? der Raum, in dem der in die Jahre gekommene Captain, der nie die Gelegenheit gehabt hatte, die Rangleiter der imperialen Flotte weiter zu erklimmen, seiner unspektakulären, wenngleich wichtigen Aufgabe nachging: die Zuteilung von Schiffen an junge, hoffnungsvolle Offiziere, die ihre Karriere als Kommandanten eines imperialen Kriegsschiffes begannen, wie er es einst getan hatte, bis ihm und auch seinen Vorgesetzten klar geworden war, dass seine Begabung eher in solchen Verwaltungsaufgaben lag. Nun, diese mussten erledigt werden ? und er bekam ein hübsches Offiziersgehalt, befriedigende Pensionsansprüche winkten ihm und hier, auf Kuat, der bestgesicherten Welt des Imperiums, musste er kaum um sein Leben fürchten.
Seufzend studierte Drow den Datenblock, der ihm den Datenblock des nächsten Kandidaten darbot. Antinis Tremayne? wieder ein junger Offizier, mit glänzenden Akademienoten und den besten Empfehlungen seiner Ausbilder. Bald würde sich zeigen, was diese Empfehlungen in der Praxis wert waren. Drow legte den Datenblock neben ein weiteres Dokument ? die Bestallungsurkunde ? und betätigte einen Knopf, der die Gegensprechanlage vor seinem Büro, wo der junge Offizier ungeduldig warten musste, in Gang setzte.


?Ich lasse bitten.?

[Kuat, Flottenverwaltungszentrale, Büro]- Captain Lex Drow
 
Kuat-Flottenverwaltungszentrale-Wartezimmer vor dem Büro-Antinis Tremayne



Unruhig saß Antinis Tremayne auf dem Stuhl in dem Wartezimmer und blätterte gelangweilt und ungeduldig durch eines der ausgelegten Magazine. Er mochte es nicht, zu warten, aber in diesem Fall gab es wohl keine Alternative. Antinis Blick huschte von dem Heft zu den grauen, eintönigen Wänden des Zimmers. Die Wände erinnerten ihn an... Nun, war ja auch egal. Nach all den Jahren auf der Akademie konnte er doch sicher auch noch diese Wartezeit überstehen. Ein Lächeln erschien auf seinem Gesicht. Ja, die Akademie... Es war angenehm gewesen, dort zu sein, die Ordnung, die klare Hirachie hatte ihm Halt gegeben, und es hatte sogar Spaß gemacht, dort zu lernen und besser zu werden.

Antinis hatte schon immer die Ansicht vertreten, das es besser war, diese Jahre sinnvoll zu nutzen, und so war ,wenn die anderen Kadetten feiern gingen oder sich an ihren sinnlosen Aktivitäten erfreuten, stets in seinem Zimmer geblieben und hatte gelernt, hatte analysiert, hatte sich verbessert. Und viel gelesen hatte er natürlich auch, all die Jahre des Konflikts studiert, um zu verstehen. Die anderen hatten sich darüber lustig gemacht, ihn einen Streber und Stubenhocker genannt, aber er wusste es besser. Eines Tages würde er ihnen allen zeigen, wie sehr sie sich in ihm getäuscht hatten. Dabei war es ja nicht so, das Antinis wirklich ein Langweiler gewesen wäre- so machne Komiltonin würde das gerne bestätigen- aber er war eben doch sehr nach seinem Vater gekommen. Wieder lächelte er vor sich hin. Bessere Zeiten...



Eine Stimme riss ihn aus seinen Gedanken.


"Ich lasse bitten".


Die Stimme aus der Gegensprechanlage gehörte wohl dem Bürokraten, der ihm endlich sein erstes Kommando zuteilen würde. Langsam legte Antinis das Heft beiseite, strich seine Uniform glatt und erhob sich. Es wurde Zeit. Er öffnete die Tür zu dem Büro, das pure, wirklich pure Bürokratie austrahlte, und lächelte den Offizier, dem es in seinem warmen, sicheren Büro sicherlich gut gefiel, vorsichtig an. Anschleißend nahm er brav Haltung an und salutierte, erfreut registrierte er, das der Offizier zufrieden schien und den Gruß erwiderte. Antinis entspannte sich leicht und sagte:


"Guten Mogen, Sir. Ich hoffe, das ich Sie nicht zu lange behelligen muss, aber sie sind doch für die Zuteilung verantwortlich ?"


Der Mann hinter dem Schreibtisch nickte bestätigend und wies mit der Hand auf den freien Stuhl. Antinis setzte sich und wartete darauf, was der Offizier wohl sagen würde. An seinen Leistungen jedenfalls sollte das ganze nicht scheitern.


Kuat-Flottenverwaltungszentrale-Büro-Antinis Tremayne und Captain Lex Drow
 
[Kuat, Flottenverwaltungszentrale, Büro]- Captain Lex Drow, Tremayne

Nachdem der frischgebackene Kommandant eingetreten war und Drow ihm eine tadellose Ehrenbezeichnung abgenommen hatte, nahm sich der ältliche Verwaltungsoffizier etwas Zeit, den jungen Mann genauer zu mustern. Von Durchschnittsgröße und mit intelligent wirkenden, blauen Augen schien er wie der Prototyp dessen zu erscheinen, was sich ideenreiche Funktionäre in der imperialen Propagandaabteilung unter dem Idealoffizier des Imperiums vorstellten. Drow hatte ihresgleichen bereits oft gesehen ? manchmal verbargen sich hinter dieser Hülle gute Männer, manchmal ausgemachte Sadisten, manchmal feige Versager. Und selten sogar spätere Helden des Imperiums.
Ein letztes Mal warf der Captain einen Blick auf den ihm vorliegenden Datenblock.


?Tremayne? Ihre Akademienoten erscheinen mir recht ordentlich. Durchweg, tadellos.?

Drow lächelte flüchtig. Schließlich war es nicht seine Aufgabe, den zukünftigen Kommandanten das Leben schwer zu machen. Das würden deren Admirale schon erledigen, soviel stand fest.

?Sie wissen vermutlich, dass nur wenige Offiziere umgehend ein eigenes Kommando zugeteilt bekommen. Tatsächlich gibt es einige, die nicht über die Offiziersmesse einer größeren Einheit hinauskommen. Der glückliche Verlauf des Krieges hat die Zahl der Offiziersanwärter sprunghaft ansteigen lassen, besonders, da nun noch mehr Welten dem Imperator die Treue geschworen haben. Aber nun ja? welche Welt liegt für eine Karriere im Umgang mit Raumschiffen näher als Kuat??

Er schob den Datenblock beiseite und aktivierte seinen Holoprojektor, der daraufhin das Bild eines schmalen Raumschiffes zwischen ihnen in die Luft warf. Ein Kenner der imperialen Raummarine ? und erst recht ein Bewohner des Planeten Kuat ? musste es umgehend als Fregatte der Nebulon-B-Klasse erkennen.

?Das ist die Crusader, Tremayne. Bevor die Werften Kuats vollständig mit der Konstruktion des neuen Supersternzerstörers betraut wurden, ist sie hier fertig gestellt worden. Ihre Jägerarmierung ist noch nicht vollständig ? deswegen ist das Oberkommando bereit, ihrem Kommandanten gewisse Freiheiten einzuräumen, was die Frage angeht, welche Jägertypen an Bord stationiert sein sollen. Die Crew ist eine ausgewogene Mischung ? erfahrene Offiziere und Neulinge, gut ausgebildete Mannschaften. Nur ein Kommandant? der fehlt noch.?

Drow nickte leicht.

?Bis jetzt. Ich darf Ihnen hiermit mitteilen, dass Ihnen ? Commander Antinis Tremayne ? befohlen wird, umgehend das Kommando über Seiner Imperialen Majestät Fregatte Crusader zu übernehmen. Vorerst werden Sie dem Verteidigungsgeschwader unter Admiral Moresby zugeteilt, wo Sie und Ihr Schiff sich bewähren können. All das finden Sie selbstverständlich schriftlich in dieser Urkunde.?

Er schob dem anderen Offizier dein zweiten Datenblock über den Tisch und entschloss sich aus einem Impuls heraus, sich zu erheben und ihm die Hand zu reichen.

?Herzlichen Glückwunsch, Commander Tremayne."

[Kuat, Flottenverwaltungszentrale, Büro]- Captain Lex Drow, Tremayne
 
Kuat-Flottenverwaltungszentrale-Büro-Antinis Tremayne und Captain Lex Drow



Kaum hatte es sich Antinis und auf dem Stuhl bequem gemacht und seinen Gegenüber kurz gemustert, da fing dieser auch schon an zu sprechen. Der Offizier schien seine Aufgabe ernst zu nehmen, das gefiel Antinis, den er konnte Leute, die Aufgaben nur halbherzig angingen, nicht leiden. Vorallem, wenn es um den Dienst am Imperium ging, der einzigen Macht in dieser Galaxis, die Stabilität und Frieden garantieren konnte. Die Republik hingegen... Sein Gedankengang wurde von dem Lob des Offiziers unterbrochen, und Antinis lächelte dankbar. Es tat gut, gelobt zu werden. Es war Balsam für seine Seele. Auch die weiteren Worte des Captains fanden seine Zustimmung, er hatte die Ereignisse der letzten Zeit interessiert mitverfolgt, gerne wäre er auch Teil dieser ruhmreichen, gefährlichen Tage gewesen. Und Kuat... Schon als kleiner Junge hatte er, als ihn sein Vater zum ersten Mal in die Werft mitgenommen hatte, fasziniert die leviathanischen Schiffe bestaunt, die unzähligen Arbeiter, die diese wie Insekten umkreisten und das Leuchten der Sterne und Schweißgeräte in der endlosen Dunkelheit des Alls. Es gab auf Kuat eigentlich gar keine andere Wahl, als etwas mit Raumschiffen zu tun, dachte er amüsiert.

Der Captain aktivierte nun einen Holoprojektor, der ein Bild zwischen ihnen erschuf, ein Bild, das Antinis sofort als Nebulon-B-Geleitfregatte identifizierte, und das seine Aufmerksamkeit fesselte. Die elegante, erhabene Form des Schiffs gefiel ihm, selbst in dieser relativ kleinen Darstellung. Zufrieden lauschte er den weiteren Erläuterungen des Offiziers, dieses Schiff schien perfekt für ihn geeignet zu sein. Nicht zu groß, nicht zu klein, zuverlässig und bewährt. Crusader. Ein guter Name. Die Mannschaft bereitete ihm keine Sorgen, das Imperium hatte schon immer Wert darauf gelegt, nicht die falschen Leute zu rekrutieren. Und die Jäger waren bestimmt auch kein Problem angesichts der gewaltigen Ressourcen, über die das Imperium verfügte. Auch die Aufgabe, sich der Defensivflotte über Kuat anzuschließen war in Ordnung, es war eine ehrenvolle Aufgabe, das wohl größte und tödlichste Schiff der imperialen Flotte während seiner Fertigstellung zu beschützen, ungeachtet dessen, was andere Leute über diese Sache sagen würden. Mit neuem Elan schüttelte Antinis die dargebotene Hand und verkündete mehr als zufrieden
:


"Ich danke Ihnen, Captain. Es ist mir eine Ehre, unserem glorreichen Imperium dienen zu dürfen. Melden Sie ihren Vorgesetzen bitte, das, wenn verfügbar, eine Staffel TIE-Interceptor und eine Staffel TIE-Bomber zur Crusader berordert werden sollten. Und wenn Sie bitte ein Shuttle organsieren könnten..."


Ein glücklicher Glanz trat in Antinis Augen, als er weitersprach:


"Ich möchte umgehend anfangen, Sir."


Es hatten wohl kaum einen glücklicheren Tag in seinem Leben gegeben.




Kuat-Flottenverwaltungszentrale-Büro-Antinis Tremayne und Captain Lex Drow
 
[Kuat, Flottenverwaltungszentrale, Büro]- Captain Lex Drow, Tremayne

Zufrieden registrierte Drow die angemessene Reaktion des neuen Schiffskommandanten auf die ihm zuteil gewordene Ehre. Das Kommando über ein eigenes Schiff stellte für viele das Sprungbrett zur großen Karriere dar, zumindest dann, wenn sie sich stets den Standards der imperialen Flotte entsprechend verhielten und beweisen konnten, dass ihre auf der Akademie erlernten Fähigkeiten auch im Ernstfall verfügbar waren. Heute Fregattenkapitän ? morgen vielleicht bereits Commodore eines kleinen Geschwaders. Der Krieg schuf seltsame und schnelle Aufstiegsmöglichkeiten für Offiziere, die sich hervorzutun wussten. Doch daran dachte Tremayne in diesem Moment vermutlich nicht ? erst galt es für ihn, sein Schiff zu entdecken, ein komplexes, kleines Reich, dessen Herrscher er von nun an sein würde, Herr über Gedeih und Verderb seiner gesamten Mannschaft.

?Das Sternenjägerkorps wird entsprechend instruiert?, versicherte der Captain dem anderen Offizier.

?Ein Shuttle wartet bereits auf der Landeplattform auf Sie. Der Pilot weiß, wo die Crusader auf ihren neuen Kommandanten wartet.?

Drow nickte bekräftigend und schenkte dem jungen Offizier ein letztes, ermutigendes Lächeln.

?Ich wünsche Ihnen Glück, Commander.?

Der andere verließ das Büro und er ließ sich wieder schwer in seinen Stuhl sinken, aus dem er sich zum Handschlag erhoben hatte. Das nächste Dokument wartete auf seinem Stapel, der nun ? da Tremayne seine Befehle mitgenommen hatte ? ein wenig kleiner geworden war. Offiziere wie dieser waren es, die die Zukunft des Imperiums entscheiden würden. Drow war stolz darauf, zumindest einen kleinen Teil zu dieser Zukunft beitragen zu dürfen.

[Kuat, Flottenverwaltungszentrale, Büro]- Captain Lex Drow
 
Kuat-Flottenverwaltungszentrale-Büro-Antinis Tremayne und Captain Lex Drow


Die Hilfsbereitschaft des Offiziers ließ Antinis ohnehin gute Stimmung noch weiter steigen. Es war ein gutes Gefühl, unterstützt zu werden. Und das hier war erst der Anfang. Er brannte regelrecht darauf, sein Schiff zu betreten, das kalte Metall unter seinen Händen zu spüren und die scharfe, metallische und saubere Luft einzuatmen. Selbst die Verantwortung für die Leben seiner Mannschaft gefiel ihm, er war sicher, das er ein guter Kommandant sein würde. Und hier auf Kuat würde momentan sowieso nicht viel passieren, der Planet wurde nicht umsonst "Die Festung" genannt. Erfreut hörte, das die Jäger in Kürze informiert werden würden, sie würden eine nützliche Unterstützung sein. Mit einem Lächeln erhob er sich, dankte, salutierte und verließ das Büro. Mit eiligen Schritten huschte er in Richtung der Landeplattform, auf der das Shuttle bereits bereitstand. Der Wind pfiff unangenehm über die offene Fläche der Plattform, daher beilte er sich, einzusteigen. Der Pilot war offenbar informiert, den er salutierte kurz und startete dann das Schiff, das Geschwindigkeit aufnahm und den grauen Klotz der Flottenverwaltung hinter sich ließ.

Der Flug dauerte nicht lang, schon bald konnte Antinis durch das Sichtfenster das Funkeln der Sterne, Schiffe und Werftanlagen in der Dunkelheit des Alls erkennen. Es war ein atemberaubender Anblick, verstärkt durch die Präsenz der riesigen imperalen Schiffe, an denen das im Vergleich dazu winzige Shuttle vorbeiraste. Staunend verfolgte Commander Tremayne den Vorbeiflug eines Sternzerstörers der Imperial-Klasse ein Stück entfernt, umgeben von zahlreichen TIE-Jägern, in deren Solarflügel das Sonnenlicht glitzerte. Atemberaubend. In tiefes Schweigen versunken sah er das Leuchten der Triebwerke, die für einen Augenblick eine zweite Sonne erschufen und dann langsam in der Dunkelheit verblassten, als das Shuttle beschleunigte und das gigantische Schiff hinter sich ließ. Es hätte gar nicht besser kommen können. Jedoch... Wo war eigentlich... Wie auf einen unbekannten Befehl hin tauchte in der Ferne die endlose Metallfläche eines Supersternzerstörers auf, der sich in den Werften offenbar der Fertigstellung näherte. Das war also das Schiff, das die immense Flotte in Orbit beschützte. Antinis fühlte sich geehrt, bei dieser Aufgabe helfen zu dürfen. Eine Stimme, durch den Pilotenhelm seltsam verzerrt, riss ihn aus seinen Gedanken:



"Sir, wir nähern uns der Crusader. Ankunft in 20 Sekunden. Bitte machen sie sich zur Landung bereit."


Zufrieden nickte Commander Tremayne, dann straffte er die Gestalt, strich seine Uniform glatt und betrachtete sein verzerrtes Spiegelbild in dem Sichtfenster. Ein leichtes Rucken zeigte ihm, das sie im Hangar der Crusader gelandet waren. Für einen kurzen Augenblick schloss er die Augen, atmete tief durch und drehte sich dann in Richtung des Ausgangs. Er setzte ein leichtes Lächeln auf, verschränkte die Arme hinter dem Rücken und trat, nachdem sich die Rampe des Shuttle mit einem Zischen geöffnet hatte, hinaus in den Hangar. Er wurde bereits erwartet.

Drei Gestalten in Offiziersuniformen, die sich deutlich von den weißen, offenbar vor kurzen polierten Rüstungen der Abteilung Sturmtruppen abhoben. Antinis kniff die Augen zusammen und trat betont würdevoll näher, als die drei Offiziere wie ein Mann salutierten und die Sturmtruppen noch deutlicher Haltung annahmen. Moment... Nicht drei Offiziere...Zwei Offiziere und eine Offizerin. Angenehm überrascht schritt Antinis die letzten Meter, erwiderte den Gruß und musterte die Gestalten vor ihm. Der Mann zur linken war relativ klein, hatte aber eine würdevolle Haltung, der zur rechten erinnerte Antinis mit seinen kurzen, braunen Haaren und dem dünnen Lippen an einen ehemaligen Ausbilder an der Akademie, den die Kadetten immer aufgezogen hatten. Antinis Blick wanderte nun zur Frau in der Mitte, und er musse sich sehr zusammenreißen, um sie nicht hemmungslos anzustarren. Die Frau, die die Uniform eines Leutnants trug und vorbildlich dastand, war wohl mit ihren langen, ungewöhnlich intensiven schwarzen Haaren, die sie zu einem Pferdeschwanz gebädigt hatte, ihrem ebenmäßigen, gepflegten Gesicht, den geheimnisvoll funkelden, großen und dunkelgrünen Augen,den vollen, blutroten Lippen und dem nicht zu verachtenden Rest das, was wohl so ziemlich jeder Mann als schön bezeichnen würde. Mühsam unterdrückte Antinis ein Grinsen und lächelte nur, während er für die anderen Anwesenden keinen Blick mehr übrig hatte und die Frau mit einer Stimme, die für das Militär eigentlich viel zu schön war, in vorbildlichen Worten meldete
:


"Willkommen an Bord, Commader Tremayne. Ich bin Lt. Janna Tammok, ihr Erster Offizier. Diese Herren gehören ebenfalls zur Brückencrew, und wir freuen uns, das sie nun ihr Kommando antreten können. Die Crusader untersteht hiermit ihrem Befehl, Sir. Wenn sie möchten, bringen wir sie umgehend zur Brücke."


Commander Tremayne zögerte nicht und antwortete umgehend mit seinem charmantestem Lächeln, vorsichtig darauf achtend, das er sich nicht blamierte und anfing zu stottern:


"Ich danke ihnen, Lt. Tammok. Ich werde ihren Einsatz lobend erwähnen, und es ist mir eine Ehre, das Kommando über eine derart motivierte Crew zu übernehmen. Bitte bringen Sie mich umgehend zur Brücke. Es gibt viel zu tun."


Commander Tremayne sah das minimale Grinsen auf den Gesichtern der beiden Offiziere nicht, er achtete nur auf Lt. Tammok, die ebenfalls lächelte, dann salutierte und den Herren den Weg zur Brücke wies. Die kurze Bewegung klärte Antinis Geist ein wenig, auch wenn seine Aufmerksamkeit nachwievor nicht um das Schiff oder seine Aufgaben kreiste. Die Tür zur Brücke öffnete sich und gab den Blick auf die Brückencrew frei, die an ihren jeweiligen Stationen Haltung angenomen hatte und salutierte, als die Offiziere die Brücke betraten. Antinis war sehr zufrieden mit dem, was er bist jetzt gesehen hatte, erwiderte den Gruß und befahl anschließend:

"Ich danke ihnen, meine Herren. Begeben sie sich an ihre Stationen und machen sie das Schiff bereit. Steuermann, setzen sie Kurs auf unsere vorgeschriebene Patroulienroute. Wir müssen vermutlich nicht mit Angriffen rechnen, und ich weiß, das sich manche von ihnen jetzt lieber in einem Kampf befinden würden, aber auch diese Aufgabe ist wichtig. Bleiben sie wachsam und einsatzbereit. Das ist voerst alles."


Die Crew beeilte sich, die Befehle auszuführen, und Commander Tremayne, der sich vor das große Brückenfenster gestellt hatte und die Schönheit des Alls bewunderte, konnte zufrieden sein. Der Anfang war gemacht.


Weltraum um Kuat-Defensivstreitmacht-Nebulon-B-Fregatte (NEB) Crusader-Brücke-Commander Antinis Tremayne, Lt. Janna Tammok (NPC), Brückencrew
 
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- Kuat - Raumhafen - mit Corrixto und Kaylo (NPC) -

Minuten später, streifte das Dreiergespann durch die Straßen. Sie mussten irgendwie in die Werft kommen. Das konnte doch nicht so schwer sein, schließlich waren sie ja auch zahlende Kunden!
Kate grübelte lange und kam auf keinen grünen Zweig. Kaylo ging direkt neben ihr her. Er beobachtete sie aus den Augenwinkeln. Der Schmuggler kannte sie nun schon lange und er wusste, dass sie bisher noch immer eine Lösung gefunden hatte, egal welches Problem sich ihnen in den Weg gestellt hatte. Sie war ein kluges Köpfchen, ohne übertreiben zu wollen.
Ein verruchtes Lächeln bahnte sich einen Weg in sein Gesicht und der starke Arm wurde um sie gelegt.


Na komm, Mädel! Wir gehen erst einmal etwas trinken.

Mit der anderen Hand warf er einen Creditchip hoch, welchen er aus der Hosentasche gezaubert haben musste, und fing ihn wieder auf. Er nickte in eine Richtung...

Die dort drüben sieht mit doch nicht schlecht aus!

Kate sah zu ihm auf und nickte schließlich, wobei sie ebenfalls schmunzeln musste.

Einverstanden!

- Kuat - Straßen - mit Corrixto und Kaylo (NPC) -
 
- Kuat - Übergang von Transporthangar zu imperialer Flottenwerft- Seifo Dias-

Seifo Dias war an der imperialen Rezeption und redete mit der Twilek die dort seine Papiere überprüfte. Er sah auf seine Uhr und sah auf die Tür.
Noch 30 Minuten.
Seifo atmete laut aus und redete weiter mit der Twilek.

- Kuat - Übergang von Transporthangar zu imperialer Flottenwerft- Seifo Dias-
 
[Kuat ? Zollstation ? ID-Überprüfung] Vier Sturmtruppen, Commander Dias (in einiger Entfernung) und Lt. Kilm

Lt. Kilm wusste nicht genau wie lange er hier schon wartete, seiner Meinung nach zu lange. Erneut schaute er auf sein Chronometer ? so langsam könnte dieser Commander eintreffen. ?Nur die Ruhe Lieutenant, sie haben es doch eben gehört, sein Schiff hatte Verspätung.? Erinnerte einer der Sturmtruppen den Offizier. Das war soweit schon richtig, aber warum hatte der Neimodianer überhaupt ein ziviles Schiff genommen. Als der Imperiale sich zwang weiterführende Gedankengänge anzustellen, musste er sich eingestehen, dass als er zuletzt seine Familie besucht hatte, das auch mit einem zivilen Schiff getan hatte.

?Da ist er.? Ließ einer der Soldaten, vermutlich TK-275 verlauten.

?Was macht sie da so sicher, Sergeant?? ? Die Antwort des Soldaten war schlicht. ?Groß, grün, Nichtmensch. Laufen hier nicht so viele von rum, Sir.? Der junge Offizier malte sich im Geiste aus, wie die Bodentruppler unter ihren Helmen grinsten, auch wenn es äußerlich kein Anzeichen dafür gab.

Lt. Kilm schritt, begleitet von den Sturmtruppen, zu der Identitätsprüfung, die der zukünftige Kommandant der Nebulon-B Eskortfregatte Argus wohl gerade zur Zufriedenheit des ? schon wieder ein Nichtmensch ? Twileks hinter sich gebracht hatte. Der Flottenoffizier sah sich nach einer versteckten Kamera um, erlaubte sich heute jemand einen Streich mit ihm? Sicherlich, das Imperium war längst nicht mehr so Nichtmenschenfeindlich wie zu seinen vergangenen Zeiten, dennoch machte es den jungen Lieutenant misstrauisch, wenn er andere Spezies in wichtigen Positionen wieder fand. Seine Skepsis verdrängte er weitestgehend.


?Commander Dias?? Als der Nichtmensch mit einer Drehung seines Kopfes in seine Richtung reagierte, sprach der Mensch weiter. ?Ich bin Lt. Kilm, ich habe Order sie zur Argus zu bringen. Wenn sie mich bitte begleiten würden.?

Schweigend schritt man zum Hangar für Offiziersfähren. Während der Zeit fragte sich der Mensch im Geiste immer wieder, warum er eigentlich kein eigenes Kommando hatte ? Nein, er durfte immer nur den Laufburschen spielen ? man nannte es auch Adjutant. Der Weg zum Hangar gestaltete sich glücklicherweise als recht kurz und somit saß man kurz darauf im Lambdashuttle.

?Die Argus ist ein gutes Schiff, sie hat der Sektorflotte nie Probleme bereitet. Meist hat man sie auf den Handelsrouten als Patrouillenschiff eingesetzt, hat das ein oder andere Gefecht gegen Piraten und Aufklärer der Republik bestanden. Der vorherige Kommandant wurde zum Line Captain befördert und wurde auf einen Sternenzerstörer versetzt. Was könnte sie noch interessieren, ach ja. Raumjägerbestückung: 6 Tie-Bomber, 6 Tie MKII und 12 Tie-Jäger. Ich denke damit sollten sie auskommen. Ich glaube derzeit liegen keine neuen Befehle für sie vor. Vielleicht machen sie sich erstmal mit dem Schiff und der Crew vertraut.?

Meinte Lt. Kilm während des Transits zwischen Zollstation und dem Hangar der NBF Argus. Am Zielort angekommen begleitete er den Neimodianer zur Landeklappe, der Blick in den Hangar offenbarte die Anwesenheit eines Ehrenspaliers Sturmtruppen als auch der Brückencrew welche ihren neuen Kommandaten willkommen hießen. Nachdem der Nichtmensch das Shuttle verlassen hatte, schloss der Lieutenant die Rampe wieder und kurz darauf setzte sich die Fähre in Bewegung. Die Fregatte Argus hatte wieder einen Kommandanten.

[Kuat ? System ? Nahe der NBF Argus] Vier Sturmtruppen, Shuttlebesatzung und Lt. Kilm

[OP: Viel Spaß bei der Flotte]
 
-NBF Argus Hangar - Commander Seifo Dias, 1.Offizier John Croon(NPC) und 2.Offizier Kim Kramer(NPC)-

Seifo Dias schritt rasch durch den Hangar, er war still und dachte nach vermutlich wie es ein würde mit der Argus in die Schlacht zu ziehen. Er sah seine beiden Offiziere John Croon und Kim Kamer an und streckte schon die Hand aus sie zu begrüßen. "Guten Tag Sir, wilkommen auf der Argus. Wir haben einen Piloten und einen Sicherheitsoffizier zu wenig. Aber ansonsten sind wir vollständig. Wir müssen noch ein wenig mit der Abfahrt warten, denn wir werden noch mit Vorräten beladen. Schilde, Außenhülle und Waffensysteme sind auf 100%."
Teilte der 1.Offizier mit. Kramer mischte sich in das Gepräch ein und gab Seifo Dias einen kleines Protokoll: " Soeben haben wir einen Auftrag bekommen. Wir sollen nach Bastion reisen und einen Transporter eskortieren."
"Was für einen Transporter?", fragte Seifo Dias das Protokoll durchbletternd.
Er ging in Richtung Fahrstuhl und die Offiziere folgten ihm. "Keine ganaueren Angaben Sir, aber es hat dringlichkeit." Seifo Dias sah Kramer über die Sculter zurück an und nickte mit dem Kopf. Er stand nun vor dem Fahrstuhl und betätigte den Knopf. "Kramer sie bleiben hier unten und überprüfen die Ladung. Crool sie kommen mit mir."
Als der Fahrstuhl an der Brücke ankam trat Seifo Dias vor und verschaffte sich einen Überblick.
10 Brücken-Piloten. Das ist doch ganz in Ordnung.
Seifo ging in Richtung Aussichtsplattform und betrachtete die Werft. "Sir, wir können nun ablegen." informierte Croon.
Seifo Dias drehte sich um und antwortete:Danke, nehmen sie Kurs auf Bastion und bringen sie mir bitte eine Liste der Besatzung und der Waren die an Bord sind."
Seifo Dias drehte sich wieder um und betrachtete das All.
-NBF Argus Brücke - Commander Seifo Dias - 1.Offizier John Crool -

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[Weiter in Bastion]
 
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Manöverraum- Torture- Brücke- Irolia, Kay

Schicken Sie die Staffeln raus. Die Advanced geben den Bombern Geleitschutz und nehmen die "Wall of Anger" ins Ziel, während die Bomber dann ihre Last abwerfen und direkt zurück kommen. Aber sie sollen darauf achten, der "Fire" und der "Rain" nicht zu nahe zu kommen! Die Tortuere in einem 45 Grad Winkel positionieren. Breitseite auf die Lancers, wenn diese angeschlagen sind, sollen sich die Staffeln an die Arbeit machen!

Irolia umklammerte das Geländer ihrer Brücke. Ihr Schiff. Ihre Besatzung und ihr Befehl. Die Cres war eingspielt. Seit zwei Jahren dienten sie nun zusammen und das äußerst erfolgreich. Bis auf eine unglückliche Begegnung mit Piraten, bei der 200 Männer ihrer Crew verlor, da die Schotts nicht rechtzeitig geschlossen werden konnten und sie somit dem Vakuum anheim fielen, gab es keine Auswechslungen innherhalb ihres... "Teams". Heute befanden sie sich in der Nähe Kuats. Nur ein Manöver. Nur ein Manöver, rief sich sich nochmals ins Gedächtnis, aber Irolia war zu verbissen und zu ehrgeizig um dem ganzen einen wirklichen Simulationscharakter abgewinnen zu können. Wenn Goldwyn nicht gewesen wäre, hätte sie nie das Kommando über die Torture bekommen, erst wesentlich sptäer. Bis dahin hätte sie sich an Bord einer Fregatte beweisen müssen. Aber es war anders gekommen. Die Torture war ein gutes Schiff, es besaß einen eigenwilligen Charakter, hatte sie jedoch bis auf den einen Zwischenfall nie Männer gekostet, welcher eine Bemerkung in ihrer Akte nach sich zog,

Commander, die Dreadnaught läßt ihre Jäger ausschwärmen. Interceptor-Klasse. Ihre Befehle?


Lt. Commander Kay diente seit Beginn ihres Offiziersmandates unter ihrem Befehl. Ein fähiger junger und wohl auch attraktiver Mann. Anfangs hatte er ihr außerhalb der Dienstzeiten Anvancen gemacht. Doch Irolia hatte diese Attitüden seinerseits schnell abgeschmettert. Es gab nur ein menschliches Wesen dass sie sexuell in Verzückung brachte. Und diese befand sich nun außerhalb ihres Einflussbereiches, zumindest nicht in greifbarer Nähe.

Die Tatsache dass die Dreadnaught Interceptor mit sich führte, änderte die Sachlage. Nun galt es umzudenken. Ein Interceptor besaß keine Chance gegen die Advanced oder Defender, aber mit Bombern wurden sie spielend fertig. Und wenn die Lancer Fregatten sich auf die Jäger ihrerseits konzentrierten, konnte das schnell zu einem zweiten, verhassten Eintrag in ihrer Akte führen.


Holt unsere Staffeln zurück. Sie sollen sich im Schatten unseres Versteckes aufhalten, bis wir andere Befehle geben. Unser Schiff an die Steuerbord-Flanke. Alle Geschütze Feuer auf die Rain. Aber behaltet die anderen Schiffe im Auge. Sollte sich Gelegenheit als günstig erweisen, sollen die Bomber aus dem Schatten auftauchen und ihre Bomben auf die Rain absetzen. Haben wir die Flanke erst einmal gesichert kümmern wir uns um die Interceptor. Der Rest ist ein Kinderspiel. Einen Kanal zu meinem Pilot Officer.

Steht, Commander.

Officer Samin, weisen Sie ihre Flügelmänner an, im Schatten der Torture zu verharren. Wenn wir bei der Rain sind, und die Gelegenheit sich ergibt, auftauchen den Bombern als Schilde dienen und das Feuer der Rain auf sich ziehen, die Bomben abwerfen und wieder abtauchen. Commander Irolia Ende.

Ihre Schwester war da draußen. Irolia hasste ihre Schwester dafür. In einem Jäger setzte man sich einem vergleichsweise hohem Risiko aus. Andere konnten jederzeit ihren Dienst in solchen Särgen tun, aber wenn ihrer Schwester etwas zustieß. Daran mochte sie nicht denken. Und trotzdem war die Angst da. Auch wenn sie sich immer wieder als unnötig erwiesen hatte. Samin war die beste Pilotin, Führerin ihrer Rotte und Staffelführerin. Mehr Abschüsse als der Rest der Staffel zusammen. Nein, sie war mehr als ihre Schwester. Sie war ihre Geliebte. Ihr ein und Alles. Sie erinnerte sich noch gut an jene Nacht. Sie waren so jung. Und so neugierig. Ihre Hände waren feucht. Sie tupfte sich mit einem Tuch schnell den Schweiß von der Stirn. Allein der Gedanke an ihre schwester löste dererlei Gefühle in ihr aus.

Commander, die Wall of Anger feuert mit allem was sie hat. Schilde halten, bei 93%. Die Lancer versucht ihrerseits die Jäger zu erwischen.

Befehle beibehalten. Weist die die Kanoniere an sich darauf einzustellen, sich schnell der Wall of Anger zuzuwenden.

Samin war eine Schl**e! Wenn sie wieder an Bord war, würde sie sich einiger unangenehmer Fragen und Aktivitäten stellen müssen, zumindest aus ihrer Sicht...

Manöverraum- Torture- Brücke- Irolia, Kay

VIN Torture, Cmdr. Irolia 93%

STR Wall of Anger, Cmdr. Gorgon 100%
LAN Rain, Lt. Cmdr. Zelda 78%
LAN Fire Lt. Cmdr. Sve'n 100%
 
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