Lianna

Lianna :: Lianna City :: Gewerbegebiet :: Jedi Basis :: Trainingsraum :: Rask Kanko und Anwesende [Rilanja, Visas, Nei, Rick und Sarid ]


Langsam aber stetig normalisierte sich die Atmung des Gran. Die Luft roch nach Schweiß und harter Arbeit, auch der leichte Geruch von Ozon mischte sich unter diese Gerüche. Er kannte den Geruch nur aus diesem Raum, ein Geruch den er für immer mit dem Trainingsraum verbinden. Das der Geruch in Wahrheit von den Lichtschwertern herkam, das wusste der Gran nicht. Er brachte es nur mit diesem Raum in Verbindung. Während er sich auf seine Atmung konzentrierte und den mittleren sowie den äußeren Augenstiel den Boden ansah, drehte er den Augenstiel der sich dem Menschen, der sich als Steven Crant vorgestellt hatte, am nächsten lag zu und sah ihn an bevor er seinen Kopf drehte und die anderen beiden Augenstiele dem Beispiel folgten.

"Kommt drauf an. Ein Jahr ist es her, dass ich hierher kam und einen Meister habe ich noch nicht gefunden. Wie sieht es mit dir aus, hast du schon einen Meister gefunden?"

Der Menschenmann war wahrscheinlich in seinem Alter. Woher hätte der Gran wissen sollen, welchen wahren Rang der Mensch inne hatte? Stattdessen steuerte er ungehindert auf das Fettnäpfchen zu.



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~ Lianna ~ Lianna-City ~ Jedibasis ~ Trainingsraum ~ mit Visas, Sarid, Rilanja, Nei & Rick ~


Ups. Der Gran kannte Steven also auch noch nicht und hat auch noch nichts von ihm gehört, da er glaubte der Jedi-Ritter befand sich noch in der Ausbildung. Ungewöhnlich war die Frage des Gran ja nicht gerade, hatte Chesara bei Stevens Beförderung ja schließlich auch sein relativ junges Alter mit in den Vordergrund gestellt.

"Oh, das hier ist schon mein eigenes und selbstgebautes Schwert."

erklärte der Jedi-Ritter freundlich und zeigte dem Gran, dessen Ausdauer langsam zurück kam sein Lichtschwert.

"Falls du nicht weißt was das heißt, ich bin kein Padawan mehr."

stellte der Ritter ernst fest und musste dann doch lachen.
So eine Verwechslung würde ihm, zumindest auf Lianna und in der Basis, wohl noch öfter vorkommen, wenn er sich nicht langsam einen Namen machte.
Am besten könnte er das wohl, wenn er bald auf Mission geht, gut das Sarid auch gleich anwesend war.

Der Gran jedoch schien der Basis nicht ganz unbekannt zu sein, war er doch schon ein Jahr hier und auf Meistersuche. Ein Jahr hier und die beiden waren sich noch nie begegnet. Möglich das er als Padawananwärter die Laufburschen Aufgaben erledigen durfte und deswegen selten mit Steven in Kontakt kam.

"Es ist schwierig einen Meister zu finden, besonders zurzeit."

erzählte Steven dem Gran, nahm einen Schluck von seinem Wasser und fuhr dann fort.

"Aber nicht aufgeben, ich hab auch lange gesucht und naja habs dann ja auch geschafft. Meister und Schüler müssen halt zusammenpassen."

Steven erinnerte sich daran wie er damals von Sinaan trainiert wurde, bis dieser ihn verließ und er lange auf einen Meister warten musste, bis er dann von Rätin Chesara ausgebildet wurde.


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Lianna – Jedibasis – Samiras Quartier - Summer und Samira

Samira war sich nicht ganz sicher, ob Summer beunruhigt darüber klang, dass es sich zuletzt aufgrund des Platzmangels in der momentanen Jedibasis eingebürgert hatte die Quartiere der Padawane und rangniederen Jedi nur temporär an jemanden zu vergeben, solange dieser Jedi auf Lianna war. Aber so oder so, die blassgelbhäutige Mirialan konnte es auch nicht ändern. Zumindest nicht bis das neue Gebäude endlich soweit war, dass dort auch Jedi einziehen konnten.

"Weißt du, lass dich doch einfach überraschen. Vielleicht ist deine zukünftige Zimmergenossin ja ganz nett. So kann man auch recht gut Kontakte knüpfen."

Ermutigte sie die braunhaarige Alderaanerin. Im Vergleich zu dem Tag als sie sie das erste Mal getroffen hatte, hatte die Kleine ja schon viele Fortschritte gemacht. Daher war Samira guten Mutes, dass Summer auch einer Zimmerkollegin zurecht kommen würde.

Danach brachen sie in Richtung Kantine auf, wo Summers Meisterin Joseline schon auf sie wartete. Da sich die braunhaarige Padawan gleich wieder für einen Moment entschuldigte, um sich Essen zu holen nutzte die blinde Menschenfrau die Gelegenheit, um offenbar etwas mit Samira zu besprechen, denn diese zögerte keine Minute. Auf das Lob der Jedi-Großmeisterin, dass die Jedi-Ritterin einen guten Einfluss auf Summer hatte wurde die Mirialan allerdings orange im Gesicht.


"Danke."

Antwortete sie ein bisschen verlegen.

"Sie ist aber auch ein furchtbar liebes Mädchen und ich bin froh, dass sie hier bei den Jedi langsam die selbstbewusste, fröhliche, junge Frau zu werden scheint, die sie eigentlich zuvor schon längst hätte sein sollen."

Als Joseline dann auch noch etwas ansprach, was die Alderaanerin nicht hören sollte spitzte die eine Jedi-Robe tragende Mirialan gespannt die blassgelben Ohren. Was denn nun kommen mochte? Sie beugte sich ebenfalls nach vorne, um die leisen Worte der Großmeisterin mitzubekommen. Wie froh war Samira, dass Joseline ihr mitteilte, dass Summer morgen Geburtstag hatte und sie bereits etwas für sie geplant hatte.

"Nein, dass wusste ich nicht!"

Raunte die Jedi-Ritterin ihr aufgeregt zu.

"Und natürlich werde ich da sein. Ich kann mir meine Zeit momentan recht gut einteilen. Das wird sie bestimmt sehr freuen, eine wunderbare Idee von dir! Um welche Uhrzeit soll ich da sein? Ich möchte ihr dann auch noch eine Kleinigkeit schenken, aber ich muss mir noch überlegen was."

Im Geiste durchwanderte sie ihr Quartier, ob sie etwas besaß, was sie Summer schenken konnte, aber ihr fiel nichts ein. Dann kam ihr jedoch ein anderer Gedanke und auf ihrem freundlichen Gesicht zeigte sich ein kleines Lächeln.

"Ah, ich weiß was."

Erklärte sie freudig, wobei sich ihr Magen allerdings auch langsam meldete. Dann lehnte sich die Mirialan wieder nach hinten.

"Wo ist eigentlich Ikarr, der kleine drollige Jawa? Gehts ihm nicht gut?"

Erkundigte sie sich nach dem lustigen kleinen Kerl, der doch Summers Mitpadawan war und sich durch seine lustige Art immer sofort die Aufmerksamkeit aller Umstehenden hatte sichern können. Diesen hatte sie auch irgendwie in ihr Herz geschlossen, nicht so sehr natürlich wie Summer, aber er war trotzdem ein netter kleiner Kerl.

Lianna – Jedibasis – Kantine - Joseline, Summer und Samira
 
Lianna - Lola Curich, Jedi-Basis - Padawanzimmer - Brianna und Talery

Irgendwie machte Eisblume auch keinen völlig glücklichen Eindruck als sie Talery erklärte, dass sie nicht für immer an die Jedi oder die Echani gekettet war, wenn sie nicht wollte. Einerseits allerdings war die Caamasi sich sicher, dass sie in dem Fall ihre Meisterin sehr enttäuschen würde. Zudem achtete und schätzte Talery sie und war froh, dass sie nun endlich jemanden hatte, der sie bei den Jedi an die Hand nahm und ihr helfen wollte. Andererseits wären ihre über alles geliebten Eltern natürlich auch sehr enttäuscht und traurig, wenn ihre Tochter das, was sie als große Chance und Ehre für sie bezeichnet hatten so leichtfertig wieder aufgab ohne sich überhaupt bemüht zu haben. Nein, sie musste dies jetzt durchziehen!

"Einverstanden, solange du auch Geduld mit mir hast."

Ließ sie sich auf das Versprechen ihrer Meisterin in. Ja, dann würden eben zusammen dazu lernen. So gesehen war das der Gefiederten auch lieber. Immerhin hatte Eisblume dann auch keine Vorgängerpadawane, mit denen sie die Händlerstochter vergleichen konnte, so dass ihr quasi die Unerfahrenheit der weißhäutigen Jedi in Bezug auf die Ausbildung von Padawanen zu Gute kam. Talerys größte Angst war ja andere - in dem Fall Eisblume - und das in sie gesetzte Vertrauen zu enttäuschen und das wollte sie um nichts in der Galaxis tun.

Daher folgte sie umgehend der Anweisung von Brianna sich bequem hinzusetzen, was natürlich auch nicht sonderlich schwierig war. Jedoch zog sie es vor sich einfach an die Wand zu lehnen und ihre dünnen Füße ausgestreckt zu lassen. Freiwillig würde sie sie jedenfalls nicht so verknoten wie Eisblume dies vorführte. Das musste doch weh tun! Außerdem würde eine so übermäßige Dehnung bestimmt auch den teuren, anthrazitfarben schimmernden Stoff ihrer Seidenhose arg strapazieren! Angesichts dessen war Talery für den Moment gedanklich so beschäftigt, dass sie die ersten Worte ihrer Meisterin nicht mitbekam. Aber zum Glück konnte sie sich den weiteren Inhalt gut erschließen, da Eisblume recht anschaulich erklärte in den orangenen Augen der Caamasi. Meditieren lernen klang fürs Erste auch schon mal ganz gut. Was die Macht fühlen anging war sie noch ziemlich skeptisch. Dennoch war sie bereit es zumindest zu versuchen, wobei sie allerdings schon halbwegs erwartete zu scheitern. Aber da Brianna sie schon vorgewarnt hatte, dass es gut sein konnte, dass es ihr beim ersten Mal nicht gelang, war das in dem Fall nicht so schlimm, da sie sich mit keinem Erwartungsdruck konfrontiert fühlte.

Eisblumes sanfter Stimme zuhörend folgte sie ihren sogar für Talery gut verständlichen Anweisungen, auch wenn diese bisher noch nie meditiert hatte. Mit geschlossenen Augen fühlte sie im Geiste nacheinander so ziemlich all ihre Körperteile, abgesehen von einigen Kleinigkeiten, von denen sie aber annahm, dass Brianna diese Unterschiede ihrer Anatomie nicht bewusst waren und sie sie daher nicht erwähnt hatte. Nur kurz davon abgelenkt folgte gleich wieder den Anweisungen ihrer Meisterin, fühlte das aufgeregte Pochen ihres Herzes und malte sich aus wie es ihr Blut durch ihren fragilen Körper pumpte. So bewusste hatte sie auch noch nie ihren Atem wahrgenommen, auch wenn es sie ein bisschen Mühe kostete dabei nicht auf ihren Geruchssinn zu achten, welcher wie immer eine Fülle an Informationen für sie bereit hielt, sondern ihre Aufmekrsamkeit weiter ganz auf sich selbst zu richten.

Noch schwerer allerdings fiel ihr nachzuvollziehen, dass da eine Kraft war, die sie mit dem Mobiliar ihres Zimmers verband. Aber bevor sie Zweifel an Eisblumes Worten zuließ schaffte sie den Gedanken wie sie ihr zuvor gesagt hatte einfach loszulassen. Talery sollte fühlte, also bemühte sie sich mehr zu fühlen als ihren Körper. Sie wusste jedoch nicht recht, nach was sie Ausschau halten sollte und deswegen war sie auch dankbar dafür, dass die Echani eine Weile lang nicht sprach und die Caamasi sich in Ruhe daran versuchen ließ die Macht zu spüren. Die Gefiederte war schon drauf an dran aufzugeben und gegen das aufkommende Gefühl der Enttäuschung anzukämpfen als sie für einen kurzen Moment glaubte ein extrem erweitertes Universum an Eindrucken und Düften zu erfahren. Lang hielt dieses so neue Gefühl jedoch nicht an, vielleicht auch weil sie mental noch immer an der Macht und ihrer Fähigkeit sie zu spüren zweifelte.

Aus dem Grund war die Reise, auf die ihre Meisterin sie schickte als diese fortfuhr zu sprechen nur eine Gedankliche. Aber allein die Möglichkeiten, die Eisblume damit umriss waren schon verlockend. Irgendwie eine ganze Welt wahrzunehmen, dann andere Welten und ihr Selbst sogar in die Tiefen des Raumes auszubreiten, das klang schon sehr fantastisch. Aber Brianna besaß mittlerweile ein ziemliches Vertrauen bei der Caamasi, so dass sie nicht an ihren Worten zweifelte, obwohl all dem zuwider lief, was sie bisher erlebt und gelernt hatte. Ihre Meisterin sagte es, also musste es wohl auch so stimmen. Gedanklich wieder zu ihrem Körper zurückkehrend, öffnete sie wieder ihre Augen, dann dehnte und reckte sie sich dankbar. Natürlich fragte Eisblume sie auch gleich wie es für sie gewesen war und ob es ihr gefallen hatte.


"Die Meditation fand ich sehr entspannend, Meisterin. Ich war mir meines Körpers nie so bewusst wie in diesen Momenten. Aber die von dir beschriebene Reise blieb bei mir nur eine Gedankliche. Ich begreife noch nicht so ganz, wie die Macht und all die von ihr ausgehenden Möglichkeiten wirklich sein können. Das klingt alles so fantastisch, auch wenn ich ja schon gesehen habe, dass sie existieren muss."

Versuchte sie ihre Zweifel so gut und so ehrlich wie möglich zu umschreiben, auch wenn die Verlockung natürlich da war es irgendwie zu beschönigen.

"Aber für einen kurzen Moment glaubte ich etwas anderes, etwas weiteres wahrzunehmen. Irgendwie konnte ich für eine Sekunde oder so mehr riechen, mehr Eindrücke einfangen als sonst. Aber ich konnte diesen Augenblick nicht festhalten. Es fühlte sich so unwirklich an. Wie kann es sein, dass ich von hier riechen kann, was für ein Aroma die neue Außenfarbe des anderen Jedigebäudes oder die Gerichte in der Kantine haben?"

An sich selbst zweifelnd suchte sie Rat bei ihrer Meisterin. War dies, was Eisblume mit der Macht, dieser ominösen Kraft bezeichnete? Fast schon hatte sie Angst vor diesen unerhörten Möglichkeiten, welche diese ihr zu bieten schien.

"War das etwa diese Macht?"

Lianna - Lola Curich, Jedi-Basis - Padawanzimmer - Brianna und Talery
 
Jedibasis - Trainingsraum - Sarid, Visas, Nei, Rick und Rilanja

Die Falleen hörte den Ausführungen ihrer Padawankollegin interessiert zu, und verkniff sich mehrmals einen Einwurf, bei dem sie die Elemente ihrer Geschichte jeweils mindestens drei verschiedenen Filmen zuordnen könnte. Das wäre schließlich mehr als taktlos gewesen, auch wenn sie nicht verstehen konnte wie irgendein Planet der Galaxis nicht zumindest über das Holonet in den Genuss aller möglichen Machwerke kommen konnte. Aber das setzte wahrscheinlich Interesse voraus, und Rilanja wusste durchaus, dass es Wesen gab die dich mehr für die Realität interessierten als für das, was sich andere Wesen ausdachten - auch wenn die Grenzen fließend waren.
Was ihr allerdings mehr und mehr klar wurde, während die Frau von ihrem Schicksal erzählte, war, dass sich viele Filme gar nicht mal so stark unterschieden, wie sie früher angenommen hatte, wenn sie so darüber nach dachte, und vor allem - und dieser Gedanke war irgendwie ernüchternd - dass nicht nur alle Elemente von Neis Geschichte jeweils in mehreren FIlmen vorgekommen waren, sondern auch die Kombination darauf schon mehrfach filmisch umgesetzt worden war.
Erst nach einem wahrscheinlich langen Moment realisierte sie, dass ihr Gegenüber aufgehört hatte zu sprechen, und sie wahrscheinlich mit einer Reaktion überfällig war. Was sollte sie darauf erwidern?
Sie konnte Filmreferenzen aufzählen, auf Diskussionen über den Realismus der Wiedergabe verschiedener Elemente in besagten Filmen verweisen und die ewige Diskussion über die Verwendung humanoider Schauspieler zur Darstellung von Hutten aufgrund deren besserer Beweglichkeit und Mimik erwähnen, aber würde das Nei helfen?
Gab es überhaupt eine Möglichkeit für die in mehr als einem Sinne grüne Padawan ihrer Kollegin zu helfen, oder war das Beste was sie erreichen konnte ein möglichst neutraler Kommentar der Anteilnahme?
Rilanja ging im Geiste schnell nochmal die Geschichte der anderen Frau durch, um sie von Filmgespinsten zu reinigen, und meinte dann vorsichtig,


Ich denke du trägst daran keine Schuld, also du hast wirklich niemanden umgebracht, nicht mal fahrlässig, ich meine das du etwas riskiert hättest, also die Leben anderer meine ich, also du konntest es schließlich nicht wissen, also und du hast dich nicht von den Sklaventreibern fangen lassen, damit die Entführer sie umbringen, oder umgekehrt, ich meine...

Der Falleen wurde bewusst, dass sie dabei war Nei zu vermitteln, dass ihre Erlebnisse mit Rilanjas eigenem Missgeschick mit dem Ugnauthen, den sie ja persönlich getötet hatte, absolut nicht zu vergleichen war, aber irgendwie erschien ihr diese Argumentation etwas ungeschickt angesichts der Reise, die die Nahmenschin zu den Jedi hatte hinter sich bringen müssen.

Hast du Sarid davon erzählt? Also vielleicht können die Jedi ja irgendwas tun, ich meine die Schuldigen finden oder so...

fuhr sie hoffnungsvoll fort, und war dankbar dafür das zumindest ihr Mundwerk in der Lage war scharfe Kurven zu nehmen. Es war in dem Punkt wie die Luxusraumschiffe reicher Banausen, die nur nach Optik einkauften, und dann mit Schiffen endeten die aussahen und flogen wie ein Fisch, sich aber steuern ließen wie ein übergewichtiges Shaak.
Tatsächlich war es wohl eine gute Frage wie es mit der Jurisdiktion der Jedi in dem Fall aussah - und wahrscheinlich noch eher, ob die Jedi die Ressourcen hatten solchen Verbrechen überhaupt nachzugehen - eine weitere von vielen Fragen für ihre Meisterin.


Jedibasis - Trainingsraum - Sarid, Visas, Nei, Rick und Rilanja
 
Jedi Basis ~ Trainingsraum ~ mit Rilanja bei Sarid, Rick & Visas

Etwas überraschte Nei die Antwort ihrer Padawan-Kollegin, denn Rilanjas Worte hatten eine durchaus beruhigende Wirkung, trotz oder vielleicht gerade wegen ihrer charmanten Art Sätze zu bilden.

"Ich habe mit Sarid noch nicht über das alles gesprochen.",

gab die Ruusanerin zu. Doch man konnte ihr ansehen wie gut es getan hatte darüber zu reden, noch dazu wo die grün-schuppige Frau sich als gute Zuhörerin erwiesen hatte. Sicher war es Rilanja nicht ganz leicht gefallen, dachte Nei sich und dankte es ihr mit einem Lächeln.


"Vielleicht sollten wir das mal nachholen."

Nei schaute ihre Falleen-Freundin an, während ihre Körperhaltung, ihre Gesichtszüge und sicher auch ihre Machtaura wieder entspanntere Signale sendeten.

"Danke für's Zuhören, Rilanja."

Mit diesen Worten wandte sich nah-menschliche Padawan wieder ihren Telematen zu. So gut das Gerede auch getan hatte, ihrer Meinung nach war es nun auch wieder Zeit sich auf das Training zu konzentrieren. Sie war noch nicht so gut darin ihre Aufmerksamkeit zu teilen, also sich zu unterhalten und gleichzeitig beispielsweise die Umgebung durch die Macht hindurch im Auge zu behalten.

Sie atmete einmal tief ein - dann lange aus. Ihre Augen waren kurz geschlossen, bevor sie sie wieder öffnete um mit ihrem Trainingslichtschwert ein für alle mal klarzustellen, dass dieses kleine, zischende, Mini-Blitzchen verschießende Kügelchen ihr gegenüber nichts mehr zu melden hatte. Zumindest war das ihr erklärtes Ziel. Mit der Umsetzung sah es hingegen etwas anders aus.

Mit jeder Bewegung, jeder Reaktion wurde sie mehr und mehr eins mit der Macht. Es fiel ihr nicht mehr annähernd so schwer die Aktionen des Telematen vorherzusehen. Auch waren ihre Bewegungen weitesgehend flüssig. Dennoch kassierte Nei noch immer den ein oder anderen Treffer, nämlich genau dann, wenn die Aktion doch etwas überraschender war und sie schnell reagieren musste. Wann immer sie so überrascht wurde, glich ihre Schwertführung mehr einem amateurhaften gestolpere, als der hohen Lichtschwert-Kampfkunst - eigentlich sogar mehr, als wenn man das Lichtschwert für einen Gehstock halten würde, an dem man nicht mehr machen muss als einen Fuß vor den anderen zu setzen.
Wieder machte sich Frustration in ihr breit. Immer wenn sie Fortschritte machte traten neue Barrieren auf, dachte die Ruusanerin bei sich und gab einen lauten Seufzer von sich. Sie schätzte ihre Verbindung zur Macht nicht mehr als das vorherrschende Problem ein, zumal ihr die Worte von Sarid einfielen. Die Worte mit denen die Meisterin sie alle belehrt hatte, sie müssten bereit sein nicht nur zu ihrer Verteidigung mit dem Lichtschwert zu agieren, sondern vor allem auch versiert genug sein, auch auf engem Raum kämpfen zu können ohne ihre Mitstreiter durch eigenes Unvermögen zu gefährden.
Genau mit diesem Unvermögen stand Nei nun vor dem Telematen, den sie wenig begeistert deaktivierte, ebenso wie ihre Treiningswaffe. Ihr leerer Blick fiel auf den Griff in ihrer rechten Hand. Ihre Gedanken kreisten umher, während vor ihrem geistigen Auge Bilder abliefen, in denen sie die Waffe elegant und gekonnt führte. Es waren Träume, sonst nichts, zwang die Padawan sich zurück in das Hier und Jetzt.

Ruckartig verließ sie ihre kurze, verträumte Stasis und ging entschlossenen Schrittes hinüber zu Sarid, die gerade einen Augenblick unbeschäftigt schien. Visas hatte ihre Übungen soweit beendet und sollte scheinbar frei trainieren. Ebenso war der Neuankömmling (Rick) für einen mit Moment sich selbst beschäftigt.
Mit bestimmtem Tonfall wandte Nei sich an ihre corellianische Meisterin:


"Könnt ihr mir zeigen, wie man ein Lichtschwert richtig führt?"

Nei schaute ihr fest in die Augen. Man konnte die Spannung die sie umgab und durch ihren eisernen Willen ausgelöst wurde, fast schon sehen.

"Es muss doch irgendwelche Techniken geben...?",

fragte sie weiter, wobei ihr Tonfall einen leicht verzweifelten Klang annahm.


"Wie in Kampfkünsten? Ich kann mich doch nicht nur darauf verlassen, dass die Macht meine Hand führt, oder?"

Nei wirkte wieder willenstärker.

Jedi Basis ~ Trainingsraum ~ bei Sarid mit Rilanja, Visas & Rick
 
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Lianna - Lola Curich, Jedi-Basis - Padawanzimmer - Talery und Brianna

Es erschien Brianna richtig, auf ihre mangelnde Erfahrung als Meisterin zu verweisen, obwohl sie unter normalen Umständen schon aus taktischen Gründen keine Schwäche gegenüber einer Rangniedrigeren preisgegeben hätte. Das Verhältnis zu Talery fühlte sich allerdings nicht wie eines von Über- und Unterordnung an, schon allein der Gründe wegen, warum es dazu gekommen war. Es erinnerte ein wenig an ihre eigene Padawanzeit bei Kestrel. Als ihren Teil der „Übereinkunft“ bat die Caamasi sich Geduld mit ihr aus, eine Forderung, von der die Silberhaarige glaubte, sie leicht erfüllen zu können, hatte sie doch selbst viel zu lange für ihre eigene Ausbildung gebraucht. Andererseits war sie nicht unbedingt eine geduldige Echani.

„Ich verspreche es, aber erinnere mich dran, wenn ich es einmal nicht bin,“

Erwiderte Brianna zurückhaltend, doch zumindest war das kleine Abkommen unter Dach und Fach. Beide waren nicht allzu sicher, ob sie das richtige taten, da war es wichtig, dass sie nicht mit zu hohen Erwartungen oder Ansprüchen in das Abenteuer Jediausbildung hinein gingen.

Die Echani hatte häufig das Problem, nicht richtig zur Ruhe zu kommen und ihre bewussten und unbewussten Problem nicht wirklich abschütteln zu können, doch dieses Mal lief es prima. In der eigentlichen Übung, sich des eigenen Körpers bewusst zu werden, war sie überaus routiniert, so dass sie alsbald das Ki durch ihren starken Leib fließen spüren konnte – oder die Macht, wenn man denn so wollte. Dementsprechend gut gelang es der frischgebackenen Ritterin, ihre Wahrnehmung über ihre eigenen Grenzen hinaus auszudehnen, zumal die Macht hier in der Basis mehr in Bewegung zu sein schien, dichter, ja „lebendiger“ als anderswo. Natürlich war ihre Reichweite begrenzt, auch wenn die gedankliche Reise keineswegs dort endete. Immerhin war diese Meditation nicht in erster Linie eine Machtübung.

Erfreulich war, dass Talery die Übung ganz gut gefallen zu haben schien, da sie sich sehr gut entspannt habe und sich ihres Körpers noch nie so bewusst gewesen war. Leider hatte die gedankliche Reise noch nicht so gut funktioniert, fand sie, zumal sie die Macht noch nicht wirklich begreifen konnte.

„Das ist schon einmal sehr positiv. Wie die meisten anderen Dinge muss man auch meditieren erst lernen und wir werden noch einige Meditationen machen. Das Ziel ist tatsächlich, sich ganz auf eine einzige Sache zu fokussieren und nichts anderes, doch das braucht Zeit,“

Erklärte die weißhaarige Jedi und versuchte, den positiven Aspekt zu vermitteln. Ihre Padawan hatte sich gut geschlagen für ein erstes Mal, für die Unsicherheit, die sie an den Tag legte, gab es keinen Grund.

„Man erlangt übrigens noch ein viel besseres, bzw. differenzierteres Körpergefühl, wenn man gezielt ausgesuchte Übungen für eine bestimmte Region macht und sich anschließend selbst beobachtet. Vielleicht machen wir das auch als Teil deines Lichtschwerttrainings. Wenn es dich tröstet, auch ich habe nicht wirklich viel außerhalb dieses Gebäudes gespürt, von einem gewissen Gefühl der Verbundenheit mit einem größeren Ganzen abgesehen, so dass du dir nichts dabei denken musst. Aber die Macht ist real, auch wenn es wohl ein ganzes Leben dauert, sie wirklich zu verstehen. Als ob sie sich dem Verstand einfach widersetzt. Manchmal muss man sich auf Dinge einlassen, auch wenn man sie nicht begreift. Auch dein Körpergefühl, das du zum ersten Mal so gespürt hast, war schon immer da, nur hast du es nie bemerkt, bis du dich spezifisch darauf konzentriert hast. Mit der Macht ist es ähnlich.“

Hoffentlich redete sie nicht zu viel Stuss. Es würde zwar eine Weile dauern, bis Talery sie eines besseren belehren könnte, aber es wäre ihr trotzdem peinlich. Zumindest ihrer eigenen Erfahrung nach war es allerdings so, dachte Brianna.

Vielversprechend klang zunächst, dass die Vogelfrau einen Augenblick erweiterter Wahrnehmung erlebt hatte, reichlich sonderbar klang daran allerdings, dass sich dieser anscheinend auf den Geruchssinn bezogen hatte, ausgerechnet. Briannas erster Impuls war, dies als Einbildung abzutun, doch das wäre taktisch recht unklug gewesen, sie wollte doch gerade, dass ihre Schülerin nach derartigen Empfindungen Ausschau hielt. Trotzdem leuchtete es nicht recht ein, die Caamasi hatte schließlich noch nicht einmal eine Nase. Ein Wunder, dass sie überhaupt was roch. Der Menge Parfüm nach, die sie im Zimmer versprüht hatte, hätte die Echani angenommen, dass ihr Geruchssinn weniger ausgeprägt war als ihrer. Definitiv sagen, ob die Macht im Spiel gewesen war, konnte sie jedenfalls nicht, da sie ihre Sinne zum mutmaßlichen Zeitpunkt ebenfalls auf das gesamte Gebäude ausgedehnt oder es zumindest versucht hatte. Jedenfalls war es genau das, was ihre Zimmerkollegin vermutete.

„Das ist schon möglich, allerdings kann ich es nicht mit Sicherheit sagen. Ich verstehe nur nicht, wieso es ausgerechnet dein Geruchssinn war. Für mich ist die Macht vor allem eine emotionale und visuelle Angelegenheit. Zwar nehme ich dabei auch andere Dinge wahr, aber diese scheinen mir am ausgeprägtesten zu sein. Beim ersten Mal habe ich die Macht als eine Art blaues Licht wahrgenommen, doch das scheint bei jedem etwas anders zu sein. Wenn sich dieser Moment wiederholt, dann ist es wahrscheinlich die Macht. Ich frage mich, ob ich sie dir auf irgendeine Weise zeigen kann. Allgemeingültig beschreiben kann man sie, glaube ich, nicht,“

Spekulierte die junge Ritterin. Sie war nicht unbedingt darauf eingestellt, dass es bei ihrer Padawan so schnell ging, aber wenn Talery schon nach ein paar Übungen die Macht spüren konnte, käme es trotzdem alles andere als ungelegen. Erst recht, da sie sich in dieser Phase selbst ungeheuer schwer getan hatte und trotzdem kein wirkliches Rezept hatte, wie man damit umgehen konnte. Davon, Ruhe und Entspannung zu suchen, einmal abgesehen.

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Lianna – Jedibasis – Kantine - allein mit Summer und Samira

Wunderbar!

Samira schien ebenso begeistert von der Geburtstagsfeieridee wie Jo selbst und die junge Ritterin schloss sich nur allzu gerne der kleinen „Verschwörung“ an, was Jo beinahe ein bisschen selbstzufrieden grinsen lies, während sie sich wieder leicht zurück lehnte und überlegte wann wohl die beste Zeit war. Sie wollte Summer nicht zu früh aus den Federn werfen, aber sie wollte auch vermeiden, dass das Mädchen schon wach war bevor Samira und sie loslegen konnten.

Nun, ich denke 7.30 Uhr, direkt vor ihrem Quartier. Ich werde dann schon die Torte und die anderen Dinge für das Frühstück besorgt haben.

Zur Bekräftigung ihrer Worte, nickte Jo Samira zu und das Lächeln auf ihrem Gesicht wurde noch ein bisschen breiter, als Samira verkündete, das sie wohl auch gerade heraus gefunden hatte, was sie Summer schenken wollte.

Es wird sicher schön! Und ich bin ja so gespannt auf ihre Reaktion! Sicher glaubt sie, das keiner an diesen Tag denkt.

Jo’s Lächeln wurde bei den Worten wieder etwas verschmitzter und trotzdem ihre Augen blind waren konnte man dort durchaus den Schalk blitzen sehen, der ihr im Nacken saß.
Im nächsten Moment verblasste jedoch der zutiefst fröhliche Ausdruck auf ihren Gesicht und macht Ernsthaftigkeit und leichtem Bedauern Platz.


Ikarr!

Jo schnaufte kurz.

Ich hoffe sehr, dass es ihm gut geht! Er verließ uns nach einer dringenden Nachricht von seinem Volk. Ich habe ihn, auf seine Bitte hin, frei gegeben und kann nur hoffen, er findet den Weg zu uns zurück, sobald er seiner Familie beigestanden hat.
Ich werde aber nicht umhin kommen einen „neuen“ zweiten Schüler an zu nehmen, bei dem ich aber wieder großen Wert darauf lege, dass die Chemie zwischen ihm oder ihr und Summer stimmt. Deswegen werde ich mir mit dieser Entscheidung auch noch Zeit lassen.


Jo gab sich große Mühe um nicht zu gedrückt zu wirken, ob des Wegganges von Ikarr. Sie war schließlich Großmeisterin und auch wenn jeder, wie auch immer gearteter, Weggang eines Padawan‘s sie im Tiefsten traf, so durfte sie sich dies nicht zu sehr anmerken lassen. So gab sie sich auch jetzt die größte Mühe wieder zu lächeln und mit einer Gegenfrage das Thema zu wechseln bevor Summer zu ihnen zurück kehren würde.

Und wie geht es bei dir? Hast du viel erlebt seit wir los sind? Sicher hat Summer dir schon ein riesiges Loch in den Bauch gefragt! Sie hat dich sehr vermisst auf unserer Reise.

Lianna – Jedibasis – Kantine - allein mit Summer und Samira
 
Jedibasis - Trainingsraum - Sarid, Visas, Nei, Rick und Rilanja

Rick hörte aufmerksam zu und zeigte dann mit einem nicken das er alles
verstanden hatte. Obwohl Sarid dem Silberhaarigen sagte, dass das Training hier wohl nicht all zu spannend zum zusehen war, so wollte er es dennoch tun.
TX2-4 schickte er zum gennanten Droiden im Eingangsbereich, um sich
um die Unterkunft zu kümmern. Als die Jedi Meisterin sich wieder ihren Padawanen
zuwandte, zog Rick sich etwas zur Wand zurück und beobachtete das Geschehen mit einem etwas finsteren, aber aufmerksamem und interesierent Blick.
Dann viel ihm schließlich ein dunkel gekleiderter junger Mann auf (Steven), der etwa in seinem Alter war. Kurz beobachtete er ihn eine Weile, bevor er weiter dem
Training zusah. Wie sehr wünschte er sich auch schon so weit zu sein, jedoch
wusste er das es noch ein langer weg sein würde bis er die wohl mächtigste
Waffe im Universum in der Hand hielt. Kurz schloss er seine Augen, reiste in
Gedanken in die Vergangenheit zurück und beobachtete seinen Vater, wie dieser
ihm ein paar Kampftehnicken mit dem Lichtschwert zeigte. Damals jedoch sah es
für ihn einfach nur toll aus. Es war reine Unterhaltung so das er sich nicht mal ein
Bruchteil von dem gemerkt, was er gezeigt bekommen hatte. Heure bereute er
dies. Seine Augen wieder offen haltent sah er weiter den Padawanen zu und
versuchte nun sich ein wenig von dem einzuprägen, was ihm hier gezeigt wurde.

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Lianna - Lola Curich, Jedi-Basis - Padawanzimmer - Brianna und Talery

Talery hörte natürlich gerne, dass Eisblume sie quasi dafür lobte, dass das Meditieren schon beim ersten Mal so vergleichsweise gut verlaufen war. Allerdings glich diese Tätigkeit wie ihr etwas später einfiel dem bewussten Wahrnehmen einer Vielzahl von Düften und Aromen, was die sehr geruchsempfindliche Caamasi ja immer wieder gerne machte. Nur ihren eigenen Körper hatte sie noch nie so genau beobachtet bzw. wahrgenommen. Was das Anbelangen eines besseren Körpergefühls betraf fragte sich die eigenwillige Händlerstochter allerdings, ob dies wirklich notwendig war. Dass sie schon an diese Macht glauben musste, um sie auch spüren zu können, das leuchtete ihr ja halbwegs ein - auch wenn sie sich dabei noch etwas schwer tat. Aber allein der Ausdruck Lichtschwertkampf klang schon furchterregend. Entsprechend verunsichert beäugte sie ihre sehr hellhäutige Meisterin.

"Ich dachte die Anwendung der Macht ist geistiger Natur. Ist es wirklich notwendig, dass ich auch körperlich trainieren muss?"

Dabei war sehr wohl heraus zu hören, dass ihr das nicht sonderlich behagte. Der Anblick von Eisblumes enormen Muskelpaketen an deren Armen und Beinen verringerten ihr mulmiges Gefühl auch nicht gerade.

"Außerdem klingt der Ausdruck Lichtschwertkampf auch äußerst brutal. Geht es denn nicht auch ohne? Eine Anwendung von Gewalt kann doch keine Lösung von Konflikten sein. Caamasi jedenfalls streben immer eine friedliche Einigung an und sind dabei auch sehr erfolgreich."

Sie bezog sich dabei sowohl auf ihre geringen Erfahrungen aufgrund ihrer Anwesenheit in Verhandlungen ihrer Eltern als auch den Geschichten, welche sie im Schulunterricht gehört und von der Geschichte ihres Volkes her kannte. Dennoch, der schwierigste Aspekt an dem Ganzen war wirklich ihr Glaube an die Existenz der Macht. Natürlich konnte sie rein mental Eisblumes Argumentation folgen, aber innerlich hatte sie diesen Schritt noch nicht getan. Es fiel ihr schwer vorbehaltlos an jene ominöse Macht zu glauben und dieser vor allem auch zu vertrauen. Dabei wirkten auch irgendwo noch all die Schauergeschichten nach, welche sie über Machtbenutzer im Allgemeinen gehört hatte. Sicher, die Jedi, die sie bisher hier getroffen hatte, die fertigen Jedi korrigierte sie sich, waren bisher alle sehr ruhige, bedächtige und scheinbar auch verantwortungsbewusste Wesen. Aber noch brachte sie es nicht über sich dies pauschal auf alle Jedi zu übertragen. Eine gewisse Skepsis blieb bei ihr nach wie vor.

Als die Echani sich dann allerdings fragte, warum Talery ihre mögliche kurze Berührung der Macht mit Gerüchen verband, sackte die Caamasi wieder in bisschen in sich zusammen. Ja, wer kannte denn schon die Caamasi beziehungsweise das klein Häuflein, das übrig war? Ganz offenbar kaum jemand und natürlich weniger war über ihre Eigenheiten und Besonderheiten bekannt. Aber mit einiger Anstrengung straffte sie sich wieder, um sich nichts davon anmerken zu lassen. Das war nicht Briannas Schuld sagte sie sich.


"So wichtig wie für dich das Augenlicht ist, so bedeutend ist für eine Caamasi ihre Nase. Wir besitzen nämlich einen äußerst feinen Geruchssinn, was auf Planeten wie diesen wirklich kein Segen ist. Ich kann dir jetzt noch sagen, was hier früher hergestellt wurde, denn dieser Gestank klebt noch immer an den Mauern, Böden und Decken hier."

Dabei plusterten sich kurz ihre sämtlichen Federn auf als ein Schauer der Abscheu durch ihren filigranen Körper lief. Dass Brianna die Macht als blaues Licht beschrieb war zwar interessant, aber es schien deren Aussage nach wohl bei jedem anders zu sein. Das weckte wieder ein bisschen die Neugierde der Gefiederten. Sie malte sich in Gedanken bereits aus wie die Macht riechen - oder gar duften - könnte. Aber zu weit traute sie sich nicht in solche Vorstellungen zu versteigen, denn sie fürchtete die mögliche Enttäuschung zu sehr. Vor allem, da Eisblume bereits überlegte wie sie die Macht ihrer Padawan zeigen konnte.

"Ich wäre jedenfalls schon neugierig tatsächlich die Macht wahrzunehmen, egal ob zu sehen, zu riechen oder was auch immer."

Meinte sie einfach pauschal. Vielleicht erhielt sie ja bald Gewissheit, ohne dass sie sich anstrengen musste. Das wäre ihr natürlich am Liebsten.

Lianna - Lola Curich, Jedi-Basis - Padawanzimmer - Brianna und Talery
 
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Als er den zylindrisch geformten, silbernen Gegenstand sah, verstand er zuerst nicht. Wieso war ein Padawan oder gar ein Anwärter auf diesen Titel im Besitz der erhabenen Waffe der Jedi? Wie konnte es sein, war so eine Dreistigkeit möglich? An den umgekehrten Weg, dass der Menschenjunge über ihm stand, dachte er in all seiner Vermessenheit nicht. Er hätte sich ohrfeigen können. Alte Laster konnte man nur schlecht ablegen, vor ihm lag noch ein langer und harter Weg bis er die Tugenden der Jedi verinnerlicht hatte und leben konnte. Es war an der Zeit sein Vergehen wieder gut zu machen. Meister Orinth hätte wahrscheinlich gütig gelacht und ihn vor dem Ritter entschuldigt. Er war nicht so großzügig mit sich selbst, denn Orinth war nicht mehr da und er musste selber dafür sorgen, sich die entsprechenden Manieren und das gehörige Maß an Demut beizubringen.

"Entschuldigt Ritter." Direkt senkte der Gran seinen Kopf. Seine orangefarbene Haut wurde einen Ton dunkler als das Blut durch seine Venen pumpte. Die Scham war groß sich dermaßen vor einem höher gestellten Ordensmitglied im Ton zu vergreifen. Direkt wechselte er die Anrede, schließlich handelte es sich hier nicht um jemand mit dem man sein Quartier teilte oder zuammen aß, er war ein Jedi Ritter, Hüter der Neuen Republik. Eine große Ehre die mit großer Verantwortung verbunden ist. "Ich wollte nicht respektlos erscheinen, es ist nur ..."

Der Gran stockte kurz. Ein blöckendes Geräusch entstieg seiner Kehle, so als wüsste er nicht wie er es ausdrücken sollte ohne ihn beleidigen zu wollen. Doch der Gran fasste sich und konnte mit gepressten nichtmenschlichen Lippen die Worte hervorpressen.

"Euer Alter."

Sogleich machte er Anstalten sich erneut vor dem Jedi Ritter zu verbeugen. Er musste wirklich gut sein, anders konnte er es sich nicht erklären, dass ein halber Knabe bereits diesen ehrenvollen Titel tragen durfte. Er mahnte sich selbst, sich nicht dazu hinreißen zu lassen ihn lediglich aufgrund seines Alters zu unterschätzen. Er stand über ihm, daran gab es nichts für den Gran zu rütteln.

"Ihr habt natürlich Recht. Meister und Schüler müssen eine Symbiose eingehen, die für beide Früchte trägt. Die Macht muss sie beide gleichermaßen inspirieren."

Worte die er oft schon gehört hatte. Aus seinem Mund klangen sie noch etwas hölzern, ungeprobt. Es waren Worte die man ihnen eintrichterte, doch den wahren Sinn würde ein jeder der die Macht studierte erst später erfahren dürfen.


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Entgegen ihres Rates zog der silberhaarige Padawananwärter es vor das Training der zu beobachten. Da das allerdings seine Sache war hatte sie kein Problem damit. Vielleicht brauchte er ja noch eine Weile für sich, um sich an den Gedanken, allein ohne seinen Vater ein Jedi werden zu müssen zu gewöhnen überlegte sie. Zudem waren auch noch weitere Jedi zwischenzeitlich in den Trainingsraum (Steven und Rask) gekommen. Vielleicht erhoffte er sich unter anderem deswegen, dass er bald etwas zu sehen bekam und schickte nebenbei seinen Droiden in die Eingangshalle, damit dieser sich darum kümmerte, dass Rick ein Quartier zugewiesen wurde.

"Ganz wie du magst."

Gab sie ihm schulterzuckend zur Antwort auf sein kurzes Nicken hin. Falls das jedenfalls sein Gedanke gewesen sein sollte, dann war seine Geduld bald belohnt worden, denn Nei begann schließlich wieder damit Schüsse ihres Kampftelematen abzuwehren, nachdem sich die orangeschwarzhaarige Padawan zuvor recht lange mit Rilanja unterhalten hatte. Nach einer Weile unterbrach sie ihr Training allerdings und kam zu der dunkelblonden Corellianerin.

"Dein Lichtschwert will nicht so wie du es willst, kann das sein?"

Konterte die erfahrene Jedi-Rätin mit einem schiefen Grinsen auf die Tatsache hin, dass die junge Frau zuletzt doch des öfteren von ihrem kleinen Droiden getroffen worden war.

"Natürlich gibt es dafür Techniken. Ich bin zwar der Ansicht, dass für das simple Abwehren von Blasterschüssen eine lockere Abwehrhaltung wie ich bereits gezeigt habe reicht. Aber wenn du willst, dann kann ich dir auch mehr vorführen. Im Regelfall ist das Erste, was ein Padawan bezüglich des Lichtschwertkampf lernt eine Form namens Shii-Cho, sprich den Weg der Sarlacc, was allerdings nicht viel heißt. Das ist für die meisten Jedi nicht mehr als eine Trainingsform, aber als Grundlage ist sie ganz gut und später vielleicht noch für Gelegenheiten, in denen keine andere Lichtschwertform sich eignet. Aber das nur am Rande, denn das ist derzeit nicht wichtig für dich."

Die Corellianerin war zwar keine ausgewiesene Expertin dieser Lichtschwertform, denn sie bevorzugte eine andere. Aber die Grundbegriffe und -bewegungen beherrschte sie selbstverständlich. Dann stand sie von ihrer Holzbank auf und lockerte dabei ihre Arme und Schultern.

"Ein Jedi mag sich zwar auf die Macht verlassen, dass sie einem als Alliierte zur Seite steht. Allerdings musst du als Jedi auch dein Handwerkszeug beherrschen, sonst kann dir auch die Macht nicht mehr viel helfen, wenn dich dein Gegner im Kampf zu Boden streckt und dir sein Lichtschwert an die Kehle hält."

Mit einer flüssigen Bewegung hohlte Sarid ihr verbliebenes Lichtschwert vom Gürtel. Zischend erwachte die lilafarbene Klinge zum Leben, nachdem sie den Schaft mit dem altbekannten Konturen mit beiden Händen ergriff. Es war Jahrzehnte alt, ein Geschenk ihres allerersten Padawans, Orthos Guzz und funktierte trotz ein paar kleinerer, äußerer Schrammen noch so gut wie am ersten Tag. Dafür hatte sie nicht zuletzt auf dem Hinflug nach Alzoc III gesorgt. Nun allerdings schritt sie zu einer wesentlich leichteren Aufgabe als dieser Mission. Mit einem gekonnten Griff zog sie mit Hilfe der Macht Neis Kampftelematen zu sich. Die Grundstellung von Shii-Cho einnehmend aktivierte sie den kleinen Droiden.

"Folge meinen Bewegungen, Nei. Im Grunde ist es relativ einfach, wenn du diese Haltung einmal richtig gelernt hast. Sieh mir zu, es ist nicht schwierig."

Ermutigte sie die junge, lernbegierige Ruusanerin, während der Kampftelemat mit den ersten Schüssen begann. Es kostete die Jedi-Rätin nicht viel Mühe und Konzentration diese zu flüssigen und routinierten Bewegungen zu reflektieren und alle schräg noch oben an die Decke zu lenken, damit es keine Querschläger gab. Mit gekonnten Bewegungsabfolgen schickte sie Salve um Salve der wenig gefährlichen Schüsse zur Decke, während sie gleichzeitig die ganze Zeit über die Shii-Cho-Grundhaltung beibehielt, um Nei deren Bandbreite, wie sie eingesetzt werden konnte zu zeigen. Nicht ein Schuss entging ihr oder streifte ihre Jedirobe. Nach gefühlten fünf bis zehn Minuten sagte sie laut:

"Trainingsmodus beenden."

Danach schwebte der Droide unbewegt in der Luft. Die ein bisschen stärker atmende Jedi-Rätin entspannte sich und wandte sich dann wieder Nei zu.

"Du siehst, auf diese Art und Weise funktioniert es auch. Glaubst du, du kannst meine Bewegungen mittlerweile nachmachen oder sollen wir sie zusammen noch einmal langsam wiederholen?"

Bot sie der jungen Frau zur Sicherheit nochmal an. Aber natürlich durften auch die anderen Padawane mitmachen, wenn jemand wollte, wie sie mit einem kurzen Blick zu ihnen andeutete.

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Lianna - Lola Curich, Jedi-Basis - Padawanzimmer - Talery und Brianna

Brianna entging durchaus nicht, dass Talery auf die Aussicht, durch Übungen ein noch wesentlich besseres Körpergefühl zu erlangen, nicht gerade euphorisch reagierte. Ihr war zwar bewusst, dass es reichlich Wesen gab, welche Sport allein mit Anstrengung verbanden, während die weißhaarige Athletin mit dieser Form körperlicher Betätigung vor allem geradezu berauschende Eindrücke verband: den außergewöhnlichen Zustand der Reinheit und Entspannung während und nach den morgendlichen Körperübungen; das wohlige Gefühl der Erschöpfung nach ausgedehnten Lauf- oder Schwimmrunden; der Faszination, sich unaufhaltsam und stark wie ein Wookiee zu fühlen, wenn sie ein Mehrfaches ihres Körpergewichts stemmte, bis ihre Beine zitterten und vor allem, worauf alles andere hinführte, Perfektion zu spüren, indem sie Echani-Techniken mit unglaublicher Schnelligkeit und Wucht sowie zugleich tödlicher Eleganz und Präzision einübte, bis die Bewegungsfolgen sich förmlich in ihre Muskeln und Gelenke eingebrannt hatten. Nichts, absolut gar nichts übertraf das unglaubliche Gefühl, das sie empfand, nachdem sie sich auf diese Weise völlig verausgabt hatte, und Brianna glaubte fest daran, dass jede Person in der Galaxis sich wenigstens für eines dieser Dinge begeistern konnte, wenn man erst einmal die nötige Überzeugungsarbeit leistete. Auch die schwächlich und zerbrechlich wirkende Talery würde an den Echani-Körperübungen, wie sie sie bereits Sarid und anderen Jedi beigebracht hatte, Gefallen finden und vielleicht eine Handvoll ausgewählter Kampftechniken erlernen, die zu ihr passten. Die jetzt noch an den Tag gelegte Scheu vor Leibesübungen würde die Caamasi bestimmt schnell ablegen, zumal diese zum Teil auf gehörigem Respekt vor der eindrucksvoll athletischen Statur ihrer Meisterin beruhte, oder zumindest machte Talery den Eindruck.

„Du hast schon recht, die Macht benutzt du durch die Kraft deines Geistes – die körperlichen Fähigkeiten, die eine hat, haben damit zunächst einmal nichts zu tun. Allerdings bin ich der Überzeugung, dass ein starker Geist in einen starken Körper gehört – eine gewisse Fitness ist für eine Jedi einfach unabdingbar. Wenn du dich in der Basis umsiehst, wirst du schnell merken, dass die meisten Ritter und Höherrangigen zumindest etwas trainiert wirken. Aber du musst es keinesfalls so intensiv betreiben wie ich,“

Versuchte die junge Jedi-Ritterin sich in Diplomatie.

„Ich trainiere nicht etwa so hart, weil ich eine Jedi bin, sondern weil ich eine Echani bin. Zu kämpfen, und kämpfen zu können, ist Teil unserer Kultur und es ist meine Aufgabe, dieses Erbe meines Volkes und unsere Kampfkunst zu bewahren und lebendig zu halten, indem ich danach strebe, die bestmögliche Kämpferin zu werden, die ich nur sein kann. Mit dem Orden hat das zunächst einmal nichts zu tun. Die Jedi, die ich kenne, sind längst nicht so fit wie ich, und könnten es wohl auch nicht werden, selbst wenn sie wollten.“

Der Stolz der jungen Frau auf ihre außergewöhnlichen körperlichen Fähigkeiten war nicht zu überhören. Obwohl sie Bewegungsabfolgen schnell lernte und leicht Muskeln aufbaute, hatte sie sich diese hart erarbeiten müssen und es war keineswegs immer leicht, Echani- und Jedi-Training, unter einem Hut zu bringen, so dass es zweifellos ihr gutes Recht war, sich etwas darauf einzubilden – zumal es von nun an mit den zusätzlichen Aufgaben einer Ritterin bestimmt nicht leichter werden würde.

Talerys Vorbehalte dem Lichtschwertkampf gegenüber konnte sie aufgrund der Vorbehalte der Echani Waffen gegenüber, die zu schnell oder aus der Distanz töteten, schon eher nachvollziehen. Anfangs hatte sie diese, was diese Jedi-Waffe anging, ebenfalls gehabt, doch es machte längst zu viel Spaß, den Umgang damit zu üben, zumal sie sich sehr gut dafür eignete, ihre Echani-Kenntnisse einzubringen. Von der Vorstellung, dass Konflikte grundsätzlich gewaltlos lösbar wären, würde sich ihre Padawan nach Briannas Überzeugung früher oder später verabschieden müssen, zumal die Caamasi damit dem Imperium gegenüber offenbar nicht sehr erfolgreich gewesen zu sein schienen, wie es ihr bitter durch den Kopf ging und dabei an die Datenkarte über Caamas dachte, die sie sich in der Bibliothek hatte geben lassen.

„Die Jedi wären zweifellos die Letzten, um die Anwendung von Gewalt als bevorzugte Lösungsmöglichkeit von Konflikten zu propagieren,“

Erklärte die Silberhaarige lehrerhaft.

„Aber trotzdem ist es unausweichlich, dass du über die Fähigkeit verfügst, dich zur Wehr zu setzen. Früher oder später wirst du dich oder andere gegen jemanden verteidigen müssen, ohne dass du Gelegenheit bekommst, mit ihm zu reden, oder der zu fest entschlossen dafür ist. Zum Beispiel wurden meine Meisterin Kestrel und ich einmal von Sith angegriffen, und ich komme auch gerade von Alzoc III, wo wir dessen friedliche Bewohner vor Piraten und Sklaventreibern beschützt haben. Selbst wenn das einzige, wofür du das Lichtschwert jemals tatsächlich benutzen wirst, das Abwehren von Blasterschüssen sein sollte, musst du es doch beherrschen. Abgesehen davon ist es ein Symbol der Jedi. Sieh mich an: ich kann fast jeden vorstellbaren Gegner mit bloßen Händen besiegen und habe doch eines.“

Hoffentlich begann Talery nicht zu denken, als Jedi würde vor allem gekämpft, ein Gedanke, der ihr zweifellos nicht gefiel. In beschwichtigendem Tonfall fügte sie daher hinzu:

„Wenn deine Stärken in der Diplomatie liegen, werden die Jedi deine Dienste sicherlich gut gebrauchen können. Vielleicht wirst du eines Tages eine große Vermittlerin sein, die ihr Lichtschwert tatsächlich nur als Symbol oder als Schutz in höchster Not trägt, nur weiß ich nicht, inwieweit ich dir auf diesem Weg helfen kann. Ich bin eine begabte Heilerin, aber was ich am besten kann, ist nun einmal zu kämpfen.“

…und das war auch schon so ziemlich das Einzige, was sie ihrer Caamasi-Padawan beibringen konnte, falls es mit der Heilung nicht klappte – irgendwo recht deprimierende Aussichten, wenn ihre Schülerin sich ausgerechnet dagegen spreizte.

Dass das Vogelwesen über einen exzellenten Geruchssinn verfügte, offenbarte der Echani, dass sie noch sehr wenig über diese Spezies wusste. Hoffentlich enthielten ihre Datenkarten auch Informationen über die Rasse an sich. Je besser sie wusste, wie Caamasi tickten, desto besser konnte Brianna auch ihr Training darauf abstellen – oder Hebel finden, sie von der Notwendigkeit von Sport und Kampfkünsten zu überzeugen.

„Nein danke, darauf verzichte ich,“

Erwiderte die 24jährige Jedi und verzog das Gesicht, da sie keine Lust hatte zu erfahren, für was der schmucklose Gewerbebau, den man hier Basis nannte, zuvor benutzt worden war. Düfte waren also sehr wichtig für Talery – die Silberhaarige fragte sich, wonach
sie in ihren Augen, oder eher Nase, wohl roch.

„Aber wenn der Geruchssinn wirklich so bedeutsam für dich ist, dann kann ich mir schon vorstellen, dass du diesen durch die Macht unbewusst verstärkt hast. Ich gehe jedenfalls sehr davon aus, dass du dir das nicht nur eingebildet hast. Infolgedessen vermute ich auch, dass du die Macht tatsächlich am deutlichsten als Duft wahrnehmen wirst. Konzentriere dich darauf, ich versuche dir, die Macht zu zeigen,“

Der Ankündigung folgend sprang Brianna leichtfüßig von ihrem Bett und landete federnd vor ihrer Padawan. Sie setzte sich neben ihr, bemühte sich, das Gefühl der Entspannung von zuvor wieder wachzurufen und berührte sanft ihre fedrigen Wangen.

„Entspanne dich und denk' an vorhin, als du deinen Körper gespürt hast und die Energie, die durch ihn fließt. Ich werde jetzt die Macht anwenden, als wollte ich dich heilen, und mit etwas Glück kannst spürst es auch ein wenig spüren,“

Erklärte sie ihr, schloss dann selbst die Augen und konzentrierte sich. Es dauerte ein wenig, bevor sie die heilende Wirkung der Macht auf Talery richten konnte. Langsam begann sich der Energiefluss im Körper ihrer Padawan abzuzeichnen und wo Ungleichgewicht in ihm herrschte. So hundertprozentig gesund schien sie tatsächlich nicht zu sein – kein Wunder, so zierlich, wie sie war.

„Deinem Magen geht es nicht besonders gut,“

Stellte sie beiläufig fest.

„Kein Wunder, wo du ja nicht ordentlich isst.“

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Jedi Basis ~ Trainingsraum ~ mit Sarid bei Rilanja, Rick, Visas, Rask & Steven

Nei verzog etwas das Gesicht, als ihre Meisterin von ihrem Vorrecht auf schnippische Bemerkungen gebrauch machte und sie schief angrinste. Das änderte natürlich nichts daran, dass Sarid damit genau den Kern traf.

Selbstverständlich erklärte Sarid der motivierten Ruusanerin grob, was es mit den Lichtschwertformen auf sich hatte und das die, die sie ihr nun zeigen würde Shii-Cho genannt wurde. Leider ließ sie einführende Worte zu den anderen Techniken aus, aber 'ein Schritt nach dem anderen', dachte Nei bei sich und folgte den Ausführungen der Rätin.
Zumindest wurde sie von Sarid in ihrer Einschätzung bezüglich des "Handwerkszeugs" bestätigt, so dass es wohl eine gute Entscheidung war, sich nach mehrmaligem Scheitern an die Jedi zu wenden.

Auch nach den Erläuterungen ließ sich Sarid nicht lange bitten und zückte ihr Lichtschwert. Ehrfürchtig beobachtete Nei wie die lilafarbene Klinge aus dem Griff heraus sprang. Tatsächlich war es das erste Mal, dass sie ein echtes Lichtschwert sah. Sie wunderte sich auch, woher zuvor ihre Faszination für diese Jedi Waffe gekommen war. So oder so war sie jetzt umso größer, insbesondere als die Ruusanerin Zeugin wurde, mit welcher Leichtigkeit die Blitze des Telematen von Sarid an die Decke gelenkt wurden.
Noch während ihre Meisterin dabei war die einfachen, jedoch formvollendeten Abwehrbewegungen vorzuführen begann Nei diese parallel im Ansatz nachzuahmen. Tatsächlich stellte sich die Form als nicht allzu schwierig heraus.

Es fühlte sich ein bisschen wie ihre Tanzstunden damals in Olmondo an und auch das führen des Lichtschwertes, so wie die Corellianerin es vorführte, erinnerte Nei an eine Art Tanz. Aufmerksam und mit was das Nachahmen von Bewegungen anging, erfahrenem Auge, entging ihr nicht die kleinste Bewegung von Sarid. Wie sie ihr Handgelenk drehte, ihre Arme keine unnötige Bewegung tun ließ oder das Gewicht verlagerte indem sie auf die Körperhaltung, Becken- und Schulterhaltungen achtete, dass alles ergab ein elegantes Gesamtpaket. Die Lässigkeit die ihre Meisterin in ihren Bewegungen an den Tag legte, ließ Nei jedoch wenig über die tiefe der Machtverbindung erkennen. Dafür erahnte sie bereits jetzt, in welche Richtungen sich diese Grundform erweitern lassen könnte und freute sich insgeheim bereits darauf, auch andere Lichtschwertformen kennenzulernen.

Jetzt war die Padawan dran.


"Ich denke es geht..."

antwortete die ehrgeizige Frau unverhohlen und mit ihren Gedanken schon wieder bei der Übung.

Wie sie es zuvor gezeigt bekommen hatte nahm Nei die Shii-Cho Haltung ein. Zunächst machte sie ein paar Trockenübungen in denen sie versuchte die Bandbreite der Bewegungen die sie gerade vorgeführt bekommen hatte nachzuahmen. Man konnte auf jeden Fall deutlich ihre Begabung in Bezug auf ihre Körperbeherrschung erkennen auch wenn sie das Gefühl hatte, dass ihre Bewegungen etwas zu aufwendig waren - zumindest im Vergleich zu denen von Sarid. Das war wohl der Einschlag ihrer Tanzausbildung, dachte die Ruusanerin bei sich. Gerne hätte sie zwischendurch ihre Meisterin nach Korrekturen gefragt, doch zwang sich sich zunächst mit den Trockenübungen fortzufahren. So wie die Padawan ihre Meisterin einschätzte würde diese kein Blatt vor den Mund nehmen, wenn ihr an dem Shii-Cho von Nei etwas nicht gefiel.

Nach kurzer Zeit aktivierte sie den Telematen mit einem Kommando und begann mit der richtigen Übung. Es ging alles schon viel besser als zuvor. Es kostete einiges an Konzentration die richtigen Paraden zur richtigen Zeit einzusetzen, so dass die wenigsten Schüsse in die von Nei beabsichtigte Richtung gelenkt wurden. Ohne ihren Fokus zu verlieren stellte die Padawan jedoch zufrieden fest, dass ihr zumindest keine der vom Telematen verschossenen Blitze ihr mehr gefährlich wurde.


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Sullust - Orbit - an Bord der "Tiefraum Horizont" auf dem Weg in den Hyperraum - Beka, Siva, Radan und Satrek


Radan verzog das Gesicht. Siva misstraute ihm noch immer und sie hatte damit sicher nicht unrecht. Er legte die Stirn in falten.

"Ich kann das Gift verlangsamen das stimmt. Jedoch nicht aufhalten und selbst das verlangsamen kostet eine Menge Kraft"

brachte Radan zähneknirschend hervor. Auch die Stimmung von Satrek schien sich zu verändern. Vielleicht hatte Radan zuviel verlangt. Ihm war auch klar das er sich dafür verantworten musste was er getan hatte oder eben nicht getan. Er hatte die Seiten gewechselt. Positiv war auszulegen das er keinen Jedi getötet hatte. Die einzigen Kampfhandlungen denen er beigewohnt hatte waren auf seinen Heimatplaneten. Dort hatte er seinen eigenen Sohn Szabo getötet um seine Frau zu retten und das konnte er verteidigen, doch es wusch ihn auch nicht von seiner Schuld rein. Er warf Satrek einen Blick zu.

" Ich hätte und könnte dich immernoch durchschneiden wie ein Stück gebäck. Hätte ich nur eine Sekunde daran gezweifelt das meine Zukunft beim Orden liegt und ich werde einstehen für das was ich getan habe"

Einen kurzen Moment vermisste Radan Alisah. Was wenn seine Frau recht hatte? Streng genommen hatte er sich den Jedi überlassen. Sie konnten tun was immer sie wollten. Sie könnten ihn für den Rest seiner Tage einsperren. Wie lange das auch immer sein mochte. Er seufzte. Er versuchte nicht ungehalten zu sein doch er würde sich auch nicht wie ein kleines Kind behandeln lassen. Er war fast so alt wie Satrek und weitaus älter als seine Padawane.

"Ist das notwendig? Selbst wenn die Spione euch bis hier gefolgt sind was ich für unwahrscheinlich halte"

Begann Radan und seufzte kurz. Ruhig legte er den Kopf schief.

" Ihr könntet mich auch einfach in Ketten legen und zum Rat schleifen. Das wäre ein nicht ganz so Demonstrativer auftritt als in einen Aktenschrank."

Sullust - Orbit - an Bord der "Tiefraum Horizont" auf dem Weg in den Hyperraum - Beka, Siva, Radan und Satrek
 
Lianna – Jedibasis – Kantine - Joseline, Summer und Samira

Samira riss freudig erstaunt die Augen auf als Joseline von einer Torte sprach. Angesichts der Tatsache, dass Summer in der Nähe war bemühte sie sich sogleich ihren Enthusiasmus und Freude bezüglich der tollen Überraschung zu zügeln.

"Ok, halb 8 Uhr morgen. Ich freu mich schon auf die Torte. Ein Frühstück werd ich mir dann wohl besser sparen."

Scherzte sie und war gleichzeitig auch schon so gespannt wie die kleine Alderaanerin morgen reagieren würde, wenn plötzlich ihre Meisterin und ihre quasi große Schwester vor ihrer Zimmertür standen und an ihren Geburtstag dachten.

Auf ihre Frage nach Ikarr verschwand allerdings das freudige Lächeln im Gesicht der blinden Großmeisterin. Die blassgelbhäutigen Mirialan erging es wenig später genauso als sie hörte, dass der vorlaute, aber immer fröhliche kleine Jawa nicht mehr bei den Jedi war, sondern aufgrund familiären Problemen hatte nach Hause fliegen müssen.


"Oh, tut mir leid. Das wusste ich nicht."

Stammelte sie entschuldigend, da sie doch spürte, dass dies die Menschenfrau bedrückte. Auch wenn diese sich Mühe gab es nicht zu zeigen, aber die einfühlsame Samira bemerkte es wohl. Daher beantwortete sie bereitwillig Joselines nächste Frage, um das Thema zu wechseln.

"Das kann man wohl sagen. Summer hat mir schon viel erzählt von eurer Mission. Ich froh, dass alles im Endeffekt so gut gelaufen ist. Für ihre erste Mission war es schon recht aufregend für sie. Aber ich finde sie hat es gut gemeistert. Ich war übrigens auch nicht ganz untätig. Ich habe Jedi-Meisterin Rosita und Jedi-Rätin Eleonore dabei geholfen, dass die Renovierung des Nachbargebäudes vorwärts geht. Das ist zum Teil eine sehr trockene Angelegenheit, da ich die Angebote von Firmen sichte für Arbeiten, welche die Jedi nicht selbst erledigen können. Vieles geht ja dank Droiden recht schnell, aber eben nicht alles."

Erzählte sie der älteren Jedi gleich frank und frei, was ihr momentan aufgetragen wurde. Es war ja auch wirklich nichts Geheimes. Sicher, es gab spannendere Tätigkeiten für einen Jedi, aber dies musste nun eben auch sein. Zudem war die junge Jedi-Ritterin froh, dass sie helfen konnte.

"Aber das Arbeiten und Trainieren mit Padawanen ist schöner."

Gab sie zu.

Lianna – Jedibasis – Kantine - Joseline, Summer und Samira
 
-[Lianna - Lianna City - Lola Curich - Jedibasis - Trainingsraum]-
Visas mit Sarid, Rilanja, Nei und Rick​

Sarid lobte die blinde Padawan für ihre Fortschritte, die sie in dieser für sie sehr anstrengenden Übung gemacht hatte, erwartete jedoch, dass sie immer wieder an sich üben möge. Dann entließ sie Visas in das Lichtschwerttraining, während sie sich wieder dem jungen Mann zuwandte. Daher suchte sich die Miraluka eine freie Stelle im Trainingsraum und levitierte eine der Übung-Drohnen aus einem, dafür vorgesehenen, Schrank.

Jetzt wo sie den Machtfluss nicht mehr unterdrücken musste, konnte sie den Kampftelematen fokussieren, dann atmete sie tief ein, stellte sich etwas breitbeinig hin, sodass sie einen sicheren und festen Stand hatte, nahm das Trainingslichtschwert von ihrem Gürtel und umfasste es mit ihren kleinen Händen. Das Trainingsgerät umschwirrte sie bereits, doch würde es erst die Schüsse abfeuern, sobald sie die Klinge aktivierte.

Die Miraluka begann auf der niedrigsten Schwierigkeitsstufe und wollte schließlich mit der Zeit den Schwierigkeitsgrad immer weiter steigern. Vielleicht würden sie und Rilanja auch noch einmal eine Trainingseinheit Rücken an Rücken einschieben. Doch erst einmal musste Visas ihre noch etwas müden Knochen, die bis jetzt nur den morgendlichen Lauf zum Trainingsraum hinter sich hatte, aufwecken, schließlich wollte sie sich bei den komplexeren Übungen nicht verletzen.

Dann aktivierte sie die Klinge und die Drohne feuerte in unregelmäßigen Abständen Schüsse auf die braunhaarige Padawan ab. Auf der niedrigsten Stufe fiel es dem blinden Mädchen noch sehr leicht, da sie sich nun wieder auf ihre Machtsicht verlassen konnte. Für einen außenstehenden musste es schon relativ geübt ausehen und auch Visas selbst war zufriedener mit sich, als bei der vorherigen Übung. Nach etwa einer Viertelstunde legte die Blinde eine Pause ein, um sich kurz auszuruhen und danach den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen.

Kurz bevor sie sich dazu entschlossen hatte eine Pause zu machen, musste wieder jemand Neues (Rask Kanko) den Trainingsraum betreten haben. Sie konnte zumindest die Umrisse und eine noch relativ schwach ausgeprägte Präsenz spüren, die ihr bis dato fremd gewesen war. Den Umrissen zufolge handelte es sich bei dem Neuankömmling nicht um einen Menschen, aber Visas kannte die Spezies nicht. Dieser Nicht-Mensch schien vorerst nur das Trainingsgeschehen beobachten zu wollen, denn er setzte sich etwas abseits an den Rand, sodass er die Trainierenden nicht störte.

Die Miraluka hatte sie Pause schon viel zu lange hingezogen, weshalb sie sich selbst tadelte und anhielt das Training fortzusetzen. Bevor sie die Klinge erneut aktivierte, verstellte sie die Schwierigkeitseinstellung am Kampftelematen. Bevor sie die Klinge aktivierte, versuchte sie ihren Fokus zu finden und die Konzentration aufrecht zu erhalten. So blieb die Gefahr aus, von eventuell direkt am Anfang abgegebenen Schüssen getroffen zu werden. Dieses Malheur war ihr am vorigen Trainingstag häufiger passiert. Sie war einfach zu unkonzentriert gewesen, doch nun wollte sie wenigstens hier ihre Arbeit gut machen, wenn sie beim Präsenz verbergen schon versagt hatte.

Wie sie so trainierte, kam eine weitere Person, dessen Aura, Visas doch bereits kannte, in den Trainingsraum. Hier ging es ja zu wie in einem Ameisenbau. Ein reges Kommen und Gehen, obwohl es mehr ein Kommen, als ein Gehen war. Steven, ein noch sehr junger Ritter, war es, der den Raum betreten hatte und sich neben den Nicht-Menschen, der zuvor gekommen war, setzte. Die beiden kamen daraufhin ins Gespräch, wovon die blinde Padawan, des Trainings wegen, nicht sehr viel mitbekam.

Auch Nei und Rilanja unterhielten sich, während sie das Pensum erfüllte, dem sie hinterherhinkte. Plötzlich meldete sich die ihre menschenähnliche Mitpadawan unüberhörbar. Anscheinend kannte sie noch keinerlei Techniken des Lichtschwertkampfes, was nicht unbedingt verwunderlich war, schließlich war es Visas in ihrer Anfangszeit nicht anders ergangen. Aber die Jedi-Rätin eilte schon zur Hilfe und demonstrierte ihr wie es aussah die Grundhaltungen und Grundbewegungen des Shii-Cho. Auch Visas fokussierte diese kleine Vorführung mit Hilfe der Macht, wie sie es gewohnt war.
Es konnte nie schaden noch einmal die Grundlagen vorgeführt zu bekommen. Danach versuchte sich Nei wieder an dem Telematen und schien Erfolg zu haben.

Die Miraluka entschied sich eine Pause einzulegen und gesellte sich zu Steven und dem nichtmenschlichen Neuankömmling (Rask), der neben ihm saß.

„Hallo Steven, geht es dir wieder besser? Ich hab dich schon lange Zeit nicht mehr gesehen. Es hat sich einiges verändert. Erinnerst du dich noch daran, dass ich beim letzten Treffen keinen Meister hatte, jetzt hat mich Rätin Horn unter ihre Fittiche genommen.“, erzählte sie dem jungen Ritter.

„Hey, ich bin Visas. Entschuldige bitte, dass ich mich nicht gleich vorgestellt habe, das war unhöflich von mir.“, begrüßte sie die ihr fremdartige Spezies.

„Seid ihr beide hier, um mit zu trainieren?“, fragte sie nun an beide gewandt.


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Visas mit Sarid, Rilanja, Nei, Rick, Rask und Steven​
 
Lianna - Orbit - an Bord der "Tiefraum Horizont", kurz vorm Raumhafen- Beka, Siva, Radan und Satrek

Radan verzog das Gesicht. Vielleicht war er langsam genervt, weil ihm mal Misstrauen entgegen gebracht wurde. Dabei war er selber schuld! Hatte er ja von Anfang an nur blöde Witze auf Kosten der Zabrak gemacht. War schon nicht ganz klug, sofort kleine Seitenhiebe auszuteilen, Witze über Sklavenhandel zu machen, Beleidigungen durch Schlammbadräume und Raumschiffe zu werfen UND dann noch davon auszugehen, dass man ja der beste Freund werden würde.
Ein Einfaches „Danke“, auch an Beka und Siva wäre da sicher die bessere Alternative gewesen. Aber ne, das hatte der werte Halbsith ja gar nicht nötig. Außerdem, wenn er das Gift doch verlangsamen konnte, würde er ja gar nicht sterben. Demnach log er schon wieder. Denn ganz am Anfang hatte Radan was ganz anderes behauptet! Aber war ja nicht Sivas Problem. Ihr konnte ja egal sein, ob Radan bei den Jedi rumrannte oder nicht, schließlich war sie sich immer noch nicht sicher, ob sie überhaupt wieder bei den Jedi sein wollte. Schon gar nicht, wenn es so einfach für Sith war, wieder bei den Jedi aufgenommen zu werden.
Corellia hatte seine eigenen Spuren auf der Seele der Zabrak hinterlassen. Sith würde sie niemals werden, so viel stand fest. Aber ob sie bei den Jedi bleiben konnte?

Radan jedenfalls lehnte sich immer weiter aus dem Fenster und sorgte dafür, dass Sivas Laune schlussendlich wirklich im Keller war. Satrek durchschneiden wie ein Stück Gebäck?
Siva merkte, wie sie langsam nicht nur schlecht gelaunt, sondern zu allem Übel auch noch wütend wurde. Sie hatte mit eigenen Augen gesehen, wie dieser hässliche Maracc… dieser Noghri da, einen Jedi durchgeschnitten hatte.
Satrek erwähnte außerdem die Sith, mit der er seien Schwierigkeiten gehabt hatte und auch das machte Sivas Laune kein bisschen besser. Das Lichtschwert, was sie in seiner Hüfte versenkt hatte. Ihre Worte. Ja sogar ihren Namen. Arica. Siva konnte sich an all das so gut erinnern, als sei es gerade erst gestern geschehen. Unpraktisch also, dass Radan hier große Töne spuckte und sich kein bisschen demütig gab.


„Wir hätten und könnten dich auch immer noch den Sith ausliefern“,
erklang nun Sivas Stimme mit einer für sie fremden Schärfe darin. Ganz genau! Ausliefern konnten sie ihn jederzeit. Also sollte er sich mal gar nichts einbilden. So stark in der Macht war er außerdem auch nicht! Zumindest war seine Aura ganz anders als die von Satrek. Siva war lange genug eine Padawan und konnte das gut genug einschätzen! Radan machte sich mit jedem Wort, das er da faselte unbeliebter. In Ketten legen und vor den Rat schleifen? Oh man! Wäre das auch nur im Ansatz das Ziel von Satrek gewesen, hätten sie Radan wohl schon längst in Ketten gelegt. Der Sith oder Halbsith, oder wie auch immer man ihn jetzt nennen wollte, hatte wirklich überhaupt keine Ahnung. Dabei war Satrek nett zu ihm und gab ihm gut gemeinte Ratschläge. Sogar Siva nahm Ratschläge an. Na ja, manchmal zumindest, aber darum ging es hier ja gerade überhaupt gar nicht!

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[Lianna - Lianna City - Lola Curich - Jedibasis - Kantine] Summer mit Joseline und Samira

Summer konnte sehen wie sich die beiden unterhielten, während das Waisenmädchen von Alderaan auf ihr Abendessen wartete. Bestimmt berichtete Joseline nun aus ihrer Sicht über die Mission, obwohl das dunkelbraunhaarige Mädchen schon den größten Teil erzählt hatte. Vielleicht erzählte die blinde Großmeisterin aber auch von den Lerneinheiten und Erfolgen ihrer Padawan, denn es sah von weitem so aus, als würde sich Samira über etwas freuen.

Als der Koch ihr dann ihren Salat überreichte, bedankte sich das junge Mädchen bei dem Wesen, dessen Spezies es nicht zuordnen konnte und ging mit ihrem Tablett zum Platz zurück, wo auch schon Mylo mitsamt der zwei ausgebildeten Jedi wartete, die schlagartig ihre Unterhaltung unterbrachen.

„So Mylo, unser Abendessen.“, sagte sie zu ihrem flauschigen Freund, rieb sich über den Bauch und horchte dann mit ihrem rechten Ohr am Bauch des Teddybären.
„Da hat aber einer großen Hunger.“, stellte sie schmunzelnd fest, obwohl ihr klar war, dass Mylo keinen Happen von dem leckeren Salat essen würde. Der Teddy war ihr einfach so wichtig, dass sie ihn wie einen lebenden Freund behandelte. Auf viele – beispielsweise Baron D’Orcast – mochte dieses Verhalten für ihr Alter zu kindlich wirken, aber hatte dieser schnöselige Politiker eine solche Kindheit gehabt wie sie es erleben hatte müssen. Es war niemand für sie da gewesen, außer ihr kuscheliger Freund.

Sie aß nur kleine Häppchen und stocherte nach einer Weile appetitlos in ihrem Abendessen rum. All diese Gedanken hatten sie irgendwie traurig gestimmt, weil sie wusste, dass sie ihren Geburtstag morgen so verbringen würde, wie die letzten sechs Jahre auch schon. Vielleicht würde es hier etwas angenehmer sein, als im Waisenhaus auf Alderaan, aber letzten Endes dachte nur einer an ihren Geburtstag und das war Mylo. Summer wollte jetzt auch nicht mehr erwähnen, was morgen für ein Tag war, sodass sich Joseline und auch Samira die Nacht noch um die Ohren schlugen und sich ein Bein ausrissen, um ihren Geburtstag noch zu planen. Die Alderaanerin würde wie üblich bis Mitternacht wach liegen bleiben und im kleinen Kreis mit ihrem flauschigen besten Freund feiern.

Um sich nichts von ihrer Niedergeschlagenheit anmerken zu lassen, aß sie jetzt normal weiter und fragte mit halbvollem Mund.

„Worüber habt ihr eben so ausführlich gesprochen? Ging es um Hapan? Ach ja, Samira ich weiß jetzt, dass Hapan sieben Monde hat, weil ich sollte sieben Kieselsteine um einen großen Stein schweben lassen, es hat anfangs zwar nicht direkt geklappt, aber später hab ich es geschafft drei Kieselsteine, ähm ich meine natürlich Monde schweben zu lassen.“

Summer beförderte die letzten Häppchen mit der Gabel in den Mund und war sichtlich satt. Dieses Bedürfnis nach der langen Reise war erst einmal gestillt, doch nun machte sich auch schon die Müdigkeit bemerkbar, obwohl sie auf der Rückreise ausreichend geruht und geschlafen hatte. Sicher sie würde nicht gleich einschlafen, schließlich wollte sie auch ihren Geburtstag nicht verschlafen, aber sie musste noch beim Quartiermeister ein neues Quartier organisieren, weil ihr altes neu vergeben worden war. Summer gähnte einmal und wandte sich dann ihren beiden wichtigsten Bezugspersonen bei den Jedi zu.

„Ich bin müde und muss mir noch ein Quartier organisieren, seid ihr mir böse, wenn ich mich jetzt schon verabschiede?“, verabschiedete sie sich schon und nahm Mylo auf den Arm.

„Bis morgen dann und gute Nacht.“, wünschte sie den beiden und verließ daraufhin die Kantine und ging auf direktem Weg zum Quartiermeister Radar und der Droide vermittelte ihr schnell und unkompliziert ein freies Quartier, wies sie auch daraufhin, dass sie wohl in den nächsten Tagen eine Mitbewohnerin bekam. Dann gab es noch eine Wegbeschreibung und Summer verabschiedete sich freundlich von dem blechernen Gehilfen.

Im Quartier angekommen erwarteten sie zwei frisch bezogene Betten, wovon sie sich eines aussuchen konnte. Im Prinzip waren beiden Betten gleich gut, doch sie wählte das, welches am näher am Fenster stand. Der Schrank enthielt frische Jedi-Roben in der Standardgröße, die Summer allerdings zu groß waren.

Die junge Padawan ließ sich aufs Bett plumpsen und bettete Mylo direkt neben sich auf das kuschelweiche Kopfkissen. Auf einem kleinen Tischchen neben ihrem Bett stand ein Chronometer, auf welches ihr Blick nun fiel.
Noch zwei Stunden, dann war sie wieder ein Jahr älter. Während sie die letzten Stunden abwartete, zermarterte sie sich den Kopf darüber, was sie sich wohl wünschen könnte in dem Moment, wo sie älter wurde. Da gab es so viele Wünsche, doch sie musste sich für einen entscheiden.


Es war nun schon eine Weile vergangen und nur noch vierundzwanzig Minuten bis Mitternacht. Die Alderaanerin schaute durch das Fenster zum Nachthimmel hinauf und von Zeit zu Zeit schoben sich kleine Wolken über das von Millionen von Sternen übersäte Himmelszelt. Und auf einmal waren es nur noch drei Minuten.
Jetzt fixierte das junge Mädchen, das in wenigen Minuten um ein Jahr altern würde, die leuchtenden Ziffern des Chronometers, bis es nur noch ein Minute war.


„Danke Mylo, dass du immer für mich da bist. Du bist der einzige, der an mich denkt und mit mir feiert. Ich weiß du bekommst das Jahr für Jahr von mir zu hören, aber mir ist es furchtbar wichtig dir das zu sagen, denn du bist mein bester Freund.“, bedankte sie sich bei ihrem flauschigen Freund, der mehr war, als nur ein lebloses Spielzeug.

Und dann zählte sie leise die Sekunden runter, drückte den Teddybären ganz fest an ihr Herz, schloss die Augen und als sie bei null angekommen war sagte sie: „Wünsch dir was, Summer!“

Danach lag das traumatisierte Mädchen noch einige Zeit wach, bevor es endlich einschlief. Was sie sich gewünscht hatte, wussten nur die Sterne und die junge Padawan selbst. Diese Nacht schlief sie durch, ohne auch nur von einem einzigen Albtraum gequält zu werden.

[Lianna - Lianna City - Lola Curich - Jedibasis - Padawanquartier] Summer alleine mit Mylo
 
Lianna - Lola Curich, Jedi-Basis - Padawanzimmer - Brianna und Talery

Die junge Caamasi war nicht besonders glücklich als ihre jetztige Meisterin und Freundin unmissverständlich klar machte, dass körperliche Fitness und der Lichtschwertkampf zum Dasein als Jedi dazu gehörten. Allein der Gedanke daran, dass sie täglich irgendwelche sportlichen Übungen machen sollte behagte ihr gar nicht. Sie war ja mehr jemand von der bequemen Sorte. Allerdings musste sie im Geiste zugeben, dass sie hier wirklich noch kein korpulentes Wesen gesehen hatte. Das war schon ein starkes Zeichen dafür, dass Eisblume recht haben musste. Es war dennoch fast schon Musik in Talerys Ohren als die Echani zugab, dass sie schon besonders fit und sportlich war und dies hauptsächlich an ihrer eigenen Kultur lag. Andere Jedi waren offenbar auch nicht so die Fitnessfanatiker wie sie. Deswegen legten sich ihre zuvor gesträupten Nackenfedern als sie dies vernahm. Dennoch, es würde sich natürlich erst noch zeigen müssen wie stark Eisblume Abstriche für sie von ihrem Trainingsprogramm machen würde.

"Ich würde es jedenfalls begrüßen, wenn ich beim Minimalprogramm für körperliche Fitness bei den Jedi bleiben könnte."

Wand sie sich sichtlich.

"Ich meine, es leuchtet mir ja ein, dass es von Vorteil sein kann, wenn man über eine gewisse Ausdauer verfügt, aber da ich noch nie groß Sport gemacht habe wird das bei mir auch bestimmt noch ein Weilchen dauern bis sich bei mir Veränderungen einstellen."

Talery nahm zwar an, dass Eisblume ihre Ausreden diesbezüglich sehr schnell durchschauen würde. Aber dennoch hoffte sie auf eine gewisse Nachsicht. Sich so von heute auf morgen umstellen zu müssen, das fiel gerade ihr als sehr unsportliches Wesen sichtlich schwer. Allein daran zu denken ließ sie innerlich seufzen. Talery hatte ihren Fokus viel stärker auf ihr Aussehen gelegt, denn ihre Muskelmasse. Sie wollte gar keine so baumstammdicken Beine wie Eisblume haben. Da würde sie zudem ja in drei Viertel ihrer Hosen nicht mehr hinein passen.

Was die Caamasi ebenfalls gern hörte war, dass auch Jedi anscheinend gewaltlose Konfliktlösungen bevorzugten. Was ihr jedoch nicht so behagte waren Briannas weitere Ausführungen diesbezüglich, da es wohl Eisblumes Erfahrung nach früher oder später unweigerlich so kommen musste, dass Talery jemandem gegenüber stand, der keine Lösung auf friedlichem Wege wollte. Natürlich konnte die Caamasi dies durchaus nachvollziehen - es gab so brutale, barbarische Wesen in der Galaxis. Das hatte sie auch in der Holosendung "Paragraph X Y" gesehen, in welcher immer wieder ungelöste, schockierende und doch irgendwo spannende Verbrechen in der Galaxis gezeigt wurden. Dennoch wäre es ihr am Liebsten, wenn man dies irgendwie umgehen konnte. Allerdings fiel ihr dafür auch keine passende Lösungsmöglichkeit ein. Die Caamasi war gedanklich keine strikte Pazifistin. Dass man sich in gewissen Fällen verteidigen musste, damit konnte sie also leben, wenn es zum Jedisein unbedingt sein musste.


"Meinetwegen..."

Antwortete sie diesbezüglich sehr gedehnt.

"Aber dann möchte ich mich strikt auf die Selbstverteidigung beschränken. Alles weitere wär mir persönlich ein Gräuel und würde meinen Moralvorstellungen widersprechen."

Wobei Talerys Moralvorstellungen eins zu eins jenen ihrer Eltern entsprachen, welche so ziemlich auf der Linie der bei den Caamasi üblichen Ansichten über Moral und gesellschaftlicher Werte lagen. Weiter darüber reflektiert hatte sie - wie nicht anders zu erwarten war - noch nicht.

Als Eisblume nach Talerys Erklärungen über die Wichtigkeit von deren Geruchssinn doch vermutete, dass ihre Padawan kurz die Macht wahrgenommen haben konnte, war ein kleiner Moment der Genugtuung für die Händlerstochter. Außerdem überlegte ihre Meisterin weiter laut, dass die Caamasi die Macht als Geruch wahrnehmen könnte, eine Vorstellung, die Talery natürlich auch sehr gefiel. Daher war sie nur zu bereit als Eisblume sie anwies sich zu entspannen und an die vorherige Meditation zu denken. Dies fiel sogar der Caamasi nicht weiter schwer.

Sich auf dem Bett zurücklehnend wie vorhin machte sie es sich dort bequem. Als Brianna dann sanft ihre wunderbar gepflegten Federn berührte spürte sie aber erstmal keinen Unterschied. Lediglich ein leichtes Kribbeln durchfuhr sie anfangs und das daraus resultierende Gefühl konnte sie nur als seltsam beschreiben. Aber sie ließ sich zu leicht ablenken, erkannte sie. Sie hatte sich nicht wirklich wie zuvor bemüht die Macht zu spüren, sondern die "Untersuchung" wie eine Wellnessbehandlung über sich ergehen lassen. Nach einem erneuten Konzentrationsversuch schließlich fühlte sie doch eine Veränderung.

Wieder erweiterte sie ihre Wahrnehmung. Das Spektrum der Gerüche, welche sie roch stieg explosionsartig. Wieder konnte sie die kleinsten Spuren von Aromen in dem Raum und auch außerhalb riechen und zuordnen. Allerdings endete dieser besonderer Zustand nicht wie zuvor nach ein paar Sekunden. Diesmal hielt dieses Empfinden an. Außerdem fühlte sie noch etwas anderes, etwas Größeres, sowohl in sich als auch außerhalb von ihr. Es war wie Eisblume es beschrieben hatte. Dieses etwas verband sie mit Brianna, mit den anderen Wesen in diesem Gebäude und sogar diesem stinkendem Planeten. Es war unglaublich. Staunend lauschte und folgte sie dieser Empfindung, welche auch einen dermaßen betörenden Geruch hervor brachte, dass die Caamasi nur noch die Augen schließen und diesen in vollen Zügen genießen konnte. Daher brauchte sie auch einen Moment, um zu erkennen, dass ihre Meisterin sie angesprochen hatte. Daraufhin war auch die wundervolle Empfindung namens der Macht mit einem Mal weg und es machte sich eine gewisse Ernüchterung breit.


"Natürlich geht es meinem Magen nicht sonderlich gut. Wie auch bei solchem Essen! Diese Kantine hier ist hauptsächlich für Menschen oder Nahmenschen ausgelegt - gewiss nicht für Caamasi."

Dabei hatte Talery sich sogar noch bemüht nicht gar zu sehr diesbezüglich zu schimpfen. Dennoch war allein ihrem Tonfall zu entnehmen, wie wenig begeistert sie von der Jediküche im Erdgeschoss war. Da konnte es kein Wunder sein, dass ihr zugegeben doch etwas empfindlicher Magen damit Probleme hatte.

"Aber ich glaube jetzt, dass ich zuvor die Macht bereits kurz gespürt habe. Gerade eben mit deiner Unterstützung war es wieder ähnlich, aber noch viel intensiver. Und was soll ich sagen, es ist wirklich beeindruckend. Fast schon berauschend und süchtig machend, denn für mich riecht sie wirklich sehr umwerfend."

Versuchte sie Eisblume ihre Empfindungen möglichst anschaulich zu beschreiben.

Lianna - Lola Curich, Jedi-Basis - Padawanzimmer - Brianna und Talery
 
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