Lianna

Jedi-Basis - Raumhafen - Eingangshalle - Angelique, Beka, Siva, Visas und Satrek

Immerhin schienen beide Katastrphinnnen in Zusammenarbeit schnell zu ihrer üblichen Form zu finden. Hoffentlich hatten Beka und Siva diese Wirkung nicht auch auf Angelique und Visas, sonst könnte sich die Auswahl eines fliegenden Sarges als richtungsweisend für Satreks weitere Karriere und vor allem für seinen Geisteszustand erweisen.

Fachpresse? Ihr meint Publikationen wie “Rasierte Wookiees” oder “Holocron der Lust”? Letztere fragen alle paar Monate bei allen Ratsmitgliedern wegen einem Interview an, daher kenne ich diesen Schund,

fügte er eilig hinzu und befürchtete wohl zu Recht das er sich so erst verdächtig machte. So oder so, gegen die geballten Padawane um ihn herum hatte er ohnehin auf Dauer keine Chance.

Und ich denke wenn ihr beiden loslegt wird selbst die Fachpresse Beifall klatschen. Und ich denke du kannst es problemlos aufs Titelblatt schaffen, Beka, spätestens wenn dich die Suhl-Lust packt - die Frage ist nur ob als “Jedischnecke des Monats” oder eher als Aufmacher für “Psychologie Heute”.

Der Advisor trat an den Schalter, der in der Umgangssprache als Sparbrötchen-Verladerampe bezeichnet wurde, und buchte die freie 5er-Kabine. Die Gran hinter dem Tresen warf ihm drei komische Blicke zu, sagte jedoch nichts über die Art seiner Begleitung. Die fünf extrem preiswerten Tickets ließ er über ein Jedi-Konto abrechnen. So billig wie sie reisen würden sollten die Sith doch wissen wo sie flogen, wenn sie dumm genug waren sich einem Advisor, zwei aufrechten Jedi-Schülerinnen und den beiden größten Katastrophen seit dem Urknall entgegenzustellen hatten sie dieses Schicksal verdient.

Wenn du Rettungskapseln suchst Beka geht das ganz einfach. Du wirst in jedem System durch das die Lady in letzter Zeit geflogen ist einige finden.

meinte er trocken als er jedem der Mädchen seinen persönlichen Flimsiplast-Bordpass übergab. In dieser Preisklasse waren die Dinger nicht mal animiert, was die gewiefte Marketingabteilung natürlich sogleich als Mehrwert anpries - “Tickets der Substandard-Klasse schonen ihre Augen!” stand da zu lesen.
Wahrscheinlich würde die Investition in zwei Heimtiertransportkäfige seine Nerven schonen, aber da er nicht wusste was Siva und Beka fraßen musste er von dieser Möglichkeit wohl Abstand nehmen :-)p).


Soweit ich informiert bin basiert der Name auf einer legende von Agamar, irgendwas mit einem goldenen Stechinsekt auf einem Feld oder so was. Hier müssen wir lang,

fügte er hinzu und führte die Gruppe durch einen unscheinbaren Seitengang mit der Beschriftung “Gepäcksteig 13”, von wo aus sie einen Lastspeeder erreichten, der sie mitsamt dem Gepäck wohlhabenderer Passagiere an Bord bringen würde.

Was Gesetze angeht würde ich sagen du bist auf der sicheren Seite wenn du nichts und niemanden anfasst oder anredest. Wahrscheinlich haben sie ähnliche Gesetze wie wir. Aber seid gewarnt, auf Sullust produzieren sie allerlei Ramsch, nehmt euch also vor Straßenhändlern in die Acht.

Jedi-Basis - Raumhafen - Sparbrötchen-Verladerampe - Angelique, Beka, Siva, Visas und Satrek
 
[op]@Rinson:Ich würd sagen wir lassen die derzeit nicht postenden Padawane im Trainingsraum zurück. Falls doch jemand wieder postet, dann kann der ja nachkommen.[/op]

Lianna- Lianna City - Jedi-Basis - Im Trainingsraum - Ly'fe, Ikarr, 4O-77, Naku, Rork, Rinson und Samira

Samira glaubte bei Rinson und auch den anderen Padawanen so etwas wie Erleichterung oder Freude zu erkennen als sie eine Pause vorschlug. Dies quittierte sie umgehend mit einem Lächeln. Die Mirialan fühlte sich nicht im Mindesten angestrengt. Allerdings war sie längst kein totaler Neuling mehr was die Anwendung der Macht betraf im Gegensatz zu Rinson, Naku und Rork. Von daher konnte sie deren Bedürfnis nach einer Pause schon gut verstehen. Als der Zabrak dann erwähnte, dass er den Namen des Bothans nicht kannte hob sie fragend eine Augenbraue.

Ich hätte gedacht du hast seinen Namen mitbekommen. Er heißt Rork Bra'lya und kam nur kurz vor dir auf Lianna an. Von daher kann es gut sein, dass ihr euch noch öfters über den Weg lauft.

Als der gehörnte Padawan dann den Namen Satrek erwähnte und ihn für einen hochrangigen Jedi hielt nickte die Jedi-Ritterin zustimmend und stand von ihrer Bank auf.

Jedi-Advisor Satrek Taphon ist einer der derzeit ranghöchsten Jedi hier auf Lianna, ein großer dunkelhäutiger Mensch. Sonst ist noch Jedi-Rätin Eleonore anwesend, eine ältere Cereanerin. Ein Ratsmitglied ist jedenfalls immer hier, für alle Fälle soweit ich weiß.

Von den anderen Padawanen wollte sie offenbar niemand begleiten, was Samira einfach mit einem Achselzucken quittierte. Das war deren Entscheidung. Während Rinson dann das Fenster des Trainingsraums öffnete und einen Schluck Wasser aus dem Wasserspender trank, beobachtete die schwarzhaarige Mirialan wie ein junger wohl menschlicher Mann den Trainingsraum betrat. Er fragte ganz leise und zögerlich, ob ihm jemand helfen konnte. Da Samira ohnehin gerade wartete ging die in Jedi-Roben gewandete Frau zu ihm und sprach ihn an.

Hallo. Bist du neu hier? Mein Name ist Samira Noble und ich bin Jedi-Ritterin. Der Zabrak dort und ich wollten gerade in die Kantine auf einen Kaf gehen. Hast du Lust uns zu begleiten? Dort könntest du mir bei einem Erfrischungsgetränk erklären, wobei du Hilfe brauchst.

Dabei lächelte sie den jungen Mann wie gewohnt freundlich an. Vielleicht war er ja ein weiterer neuer Padawan. In dem Fall wäre es für Rinson und ihn (Fen) ohnehin positiv mit Padawanen mit einem ähnlichen Kenntnisstand Freundschaft zu schließen. Je mehr Leute man kannte, desto besser. Samira nickte dann Rinson zu, dass sie gehen konnten und lud den Menschen mit einer Handbewegung ein sich ihnen anzuschließen.

Lianna- Lianna City - Jedi-Basis - Im Trainingsraum - Ly'fe, Ikarr, 4O-77, Naku, Rork, Rinson und Samira
 
Lianna City - Jedi-Basis - Im Trainingsraum - Fen, Ly'fe, Ikarr, 4O-77, Naku, Rork, Rinson, Samira

Fenerwiederte das Lächeln der Jedi Ritterin etwas zögerlich, doch mit sichtbarer Erleichterung. Zumindest lief es schonmal ganz gut, da man ihn hier recht freundlich begrüsste.
Allerdings war sich Fen nun nicht sicher wie eine höfliche Geste auszusehen hatte. So etwas war seit langem nicht nötig gewesen...oder erwünscht.
Also verbeugte er sich vorsichtig, bevor er der Ritterin antwortete.


Vielen Dank, Jedi Ritter Samira, aber ich weiss nicht ob es viel zu erzählen gibt.

Antwortete er schüchtern und sah zu Boden.

Ein Jedi Ritter hat mir das Leben gerettet und gesagt ich habe 'Potential'...und ich solle mich hier melden.
Mehr weiss ich nicht."


Gestand er Samira kleinlaut.
Nun hob er seinen Blick und sah die berobte Frau mit einer Mischung aus Negier, Hoffnung und Furcht an. Er befürchtete immer noch wieder davon geschickt zu werden...oder dass irgendetwas anderes, finsteres wartete.
Dieses Gefühl machte dem Jungen schon seit längerem bei so ziemlich allem und jedem zu schaffen und er wusste, rein verstandsmäßig, dass das Unsinn war jedem böse Absichten zu unterstellen.
Aber emotional konnte er nichts dagegen tun.


Lianna City - Jedi-Basis - Im Trainingsraum - Fen, Ly'fe, Ikarr, 4O-77, Naku, Rork, Rinson, Samira
 
[Lianna - Jedibasis - Trainingsraum] • Rinson • Samira • Naku • Rork • Ikarr • Ly'fe • 4O-77 • Fen

Rinson trank sein Wasser leer, und warf den Pappbecher in den Müll. Plötzlich schritt ein Mensch in den Raum. Die Mirialan hieß ihn wilkommen und bat ihn, er solle doch mit in die Kantine kommen. Dieser sagte, er sei von einem Jedi gerettet und hergeschickt worden sein, und ist gerade erst angekommen.

"Dann gehen wir in die Kantine!"

Und so öffnete sich die mechanische Tür und die drei Schritten herraus.
Fen sah schon ein wenig komisch aus. Samira und Rinson hatten alle hübsch verzierte Tatoos. Da wirkte Fen schon nackt. Jedenfalls gingen sie den schmalen Gang endlang, und dann diese schäbige Treppe hinunter. Der Zarbrak traute sich garnicht das Gelender anzufassen. Er wollte ja schließlich keinen Splitter in seinem Fleisch.


"Weist du, Junge, ich habe hier ein paar Regeln gelernt ..."

fing Rinson an.

Fasse nie etwas an, und lege dich niemals, aber auch wirklich NIE mit Jedi-Ritter Vail an! Alle die dabei waren konnten bezeugen, dass ich einen fehler gemacht habe. Dieser Typ .. der kann schon umhauen.

Der Zabrak sah zu der Mirialan rüber. Allerdings lächelte er nun darüber, was sich vor nicht alzu langer Zeit im Trainingsraum abgespielt hat.
Nach einiger Zeit erreichten sie die Kantine. Alle holten sich ein Erfrischungsgetränk. Nach der Reise hatte Fen wohl auch etwas durst. Nun setzten sie sich an den nächstbesten Tisch.


"So Junge, jetzt kannst du uns auch sagen wie du heißt."



[Lianna - Jedibasis - Kantine] • Rinson • Samira • Fen
 
[Lianna - Lianna-City - Jedi-Basis - Vorplatz - Satrek, Beka, Visas, Siva, Angelique]

Angelique hatte sich alle möglichen Gedanken darüber gemacht, was sie bei den Jedi wohl erwarten würde, als sie sich auf den Weg nach Lianna gemacht hatte. Das sie jedoch irgendwann in einem Speeder sitzen würde und einer lebhaften philosophisch-angehauchten Diskussion über Ale lauschen würde, damit hätte sie niemals gerechnet.
Ein wenig gelangweilt fügte sich die junge Frau jedoch in ihr Schicksal, da ihr sowieso keine andere Wahl blieb. Sie war fast dankbar, als Meister Taphon begann ihnen einen Vortrag über Vorbildfunktion zu halten. Es erschien ihr um einiges "angemessener" als Gespräche über benebelnde Flüssigkeiten.


"Na ja, ich finde aber auch, das die Tatsache, das die Basis der Jedi zerstört wurde, der Bevölkerung zeigt, das auch die Jedi nicht unbesiegbar sind. Das mag zwar ihren Beschützerruf mindern, sorgt aber auch für eine realistischere Einschätzung unserer Möglichkeiten. Immerhin bleibt man trotz Wissen über die Macht und einem Lichtschwert immernoch ein verletzbares Wesen und mutiert nicht über Nacht zu einem unbezwingbaren Superkrieger."


Sicher, der Glaube daran, das die Jedi die unerschütterlichen Beschützer der Republik sind, kann Trost spenden in schweren Zeiten. Doch was hilft einem schon Trost, wenn er einen Blind für die realen Verhältnisse macht?

"Ich finde jedenfalls, das eine gesunde Portion nüchterner Realismus, so hart er auch sein mag, nicht fehl am Platz ist."


Angelique wurde in ihren Überlegungen ausgebremst, als Beka auf ihren verschlafenen Geburtstag hinwieß.


"Meine herzlichen Glückwünsche!"

Das Beka erst 17 geworden war, konnte die Padawan kaum glauben. Sie hätte sie älter eingeschätzt. Jedoch würde sie einen Sith tun und ihr das unter die Nase reiben. Schlieslich waren manche Leute wenn es um ihr Alter ging leicht reizbar.
Beim Thema "Erschießen macht zu viel Dreck" klingte sich die Chandrilianerin wieder aus. Beka und Siva hatten einen Humor, den Angelique nicht umbedingt teilte.
Da sie jedoch jedem das seine lassen wollte, störte sie sich nicht weiter daran, schreckte aber kurz hoch, als Beka ihr und Visas für den Fall einer Schlägerei am Esstisch riet, den Nachtisch zu retten.


" Na ja, es kommt immer darauf an. Ein frisch gebackener, noch warmer Kuchen kann bei einer Auseinandersetzung auch eine hilfreiche Waffe sein, besonders wenn er mit Stachelbeeren gefüllt ist."


Sie grinßte und zog sich wieder aus der Unterhaltung zurück
Viel mehr interesierte sie Meister Taphons Vorschlag, sich die Reisenden in der Abflughalle genauer zu betrachten. Es war zwar nicht so, das Angelique so etwas noch nie getan hatte, jedoch war sie gespannt, was der Jedi-Meister unter "betrachten" verstand.
Ein leichte Röte stieg der jungen Frau ins Gesicht, als sie Sivas patzige Reaktion auf Meister Taphons Vortrag verfolgte. Jedoch stammte die röte diesesmal nicht daher, das ihr etwas peinlich war, sondern daher, das sie sich ein Lachen verkeifen musste. Auch wenn sie einen anderen Humor hatte, so musste Angelique zugeben, das Beka und Siva durchaus Unterhaltungswert hatten.


"Sullust hört sich gut an!"

warf sie ein, um Meister Taphon in seinem Vorhaben zu bestätigen.


[Lianna - Lianna-City - Raumhafen - Sparbrötchen-Verladerampe - Satrek, Beka, Siva, Visas, Angelique]​
 
OP: Sorry, dass ich solange nicht gepostet habe und den Spielfluss bei uns aufgehalten habe.

[Lianna - Jedibasis - Gang vor dem Trainingsraum] Summer mit Vail und Matthew

Als Vail Summers Gefühlsausbruch, oder wohl eher Zusammenbruch, bemerkte, setzte er sich zu ihr auf den Boden und umarmte das Mädchen. Es war ein komisches Gefühl, da sie bisher nur mit Samira so nah auf Kontakt war. Das Waisenkind kannte den Jedi noch nicht so gut, doch er schien wirklich nett zu sein, aber das dunkelhaarige Mädchen misstraute alles und jedem, was sie nicht kannte und ihr unheimlich war. Trotzdem ließ sie die Umarmung zu und war nicht abweisend wie sonst.

Vail versuchte ihr Mut zu machen und sie wieder aufzubauen. Hakte aber noch einmal nach im Bezug auf Summers Vergangenheit. Er wollte wissen, warum sie sich nicht breit dazu fühlte über die Vergangenheit und was dort Schlimmes vorgefallen war zu reden.


"Irgendwie...", begann sie mit leiser und zittriger Stimme,"...irgendwie ist es eine Mischung aus beidem. Ich möchte nicht darüber reden, aber habe auch Angst davor. Ich will nicht auch noch im Wachzustand von den Bildern verfolgt werden.", antwortete sie und hoffte darauf, dass sie nicht weiter darüber sprechen musste. Sie vergrub ihr Gesicht in ihren Händen und atmete ganz langsam, um sich etwas zu beruhigen. Vail versuchte sie weiter zu ermutigen und erzählte ihr das gleiche, was er auch Matthew erzählt hatte. Es stimmte, dass sie keine Schuld trug, aber Summer gab sich auch nicht die Schuld daran, sondern quälte sie mehr die Frage warum hat ihr Vater das getan? Was hat ihn dazu gebracht? Sie wollte nicht weiterdenken.
Das letzte, was er den beiden Padawanen mitgab, war, dass sie sich für die Dinge, die in ihrer Vergangenheit passiert sind und ihnen widerfahren sind, nicht schämen brauchten. Summer rieb sich die Augen und stand vom Boden auf.


"Ich würde jetzt lieber alleine sein.", sagte die Alderaanerin zu den beiden Herren gewandt. Dann drehte sie sich um, um in den Flur in Richtung der Quartiere einzubiegen.

[Lianna - Jedibasis - Gang vor dem Trainingsraum] Summer mit Vail und Matthew
 
Jedi-Basis - Raumhafen, Sparbrötchen-Verladerampe :D - Angelique, Visas, Siva, Beka, Satrek

Wie jetzt .... 'Holocron der Lust' ... ? Und die melden sich regelmäßig und versuchen, mit Hilfe des Jedirates die Story des Monats zu landen? Die sind aber hartnäckig. Muss sich wohl lohnen, sonst würden die dafür ja wohl kaum Ressourcen verschwenden. Das ist ja mal interessant. Beka beschloss, sich einmal eine Ausgabe zu besorgen. Nur zu Lehrzwecken, versteht sich.
Dass es ja wohl äußerst seltsam war, dass die Redaktion trotz aller Geheimhaltung immer wieder herausfand, wo die Jedi sich aufhielten - was nur einen Schluss zuließ, es gab irgendwo ein Leck - beachtete Beka nicht weiter. Der Gedanke kam ihr kurz, wurde aber ebenso schnell wieder beiseite geschoben. Das war offenbar nicht gefährlich genug.

Die kleine Reisetruppe bewegte sich durch die Abfertigung und zu dem Lastspeeder, an dem ein paar mehr oder weniger eifrige Packer damit beschäftigt waren, das Gepäck diverser Passagiere mehr oder weniger rücksichtsvoll zu verstauen. Jemand versuchte, lallend einzusteigen, kippte rückwärts wieder aus dem Gefährt und blieb schnarchend liegen. Sein Kumpel nahm ihn huckepack und verschwand im Speeder.
Beka hob milde entsetzt eine Augenbraue. Nun ja, vielleicht hatte dem Kerl einfach niemand gesagt, dass man die Tabletten gegen Reisekrankheit auf keinen Fall in Verbindung mit Alkohol einnehmen durfte... (man soll ja in allem erst einmal das Positive sehen und von guten Absichten ausgehen - stellt sich das als Irrtum heraus, kann man immer noch Gegenmaßnahmen ergreifen. Lernt man schon als Jüngling. Allerdings war das manchmal wirklich schwer umzusetzen... )
Dieses Prinzip dehnte sie jetzt einfach auf die von Satrek erwähnten Rettungskapseln aus - wahrscheinlich hat das Mutterschiff die Dinger nur aus Versehen verloren. Wirklich... positiv denken kann verdammt anstrengend sein...


Dann fiel ihr etwas anderes ein, sie drehte sich zu Siva um und wollte hinterlistig grinsend leise wissen:

"Sag mal, konntest du dir die Bankdaten und die Geheimzahl von dem Konto merken, das Satrek da eben benutzt hat?"

Eigentlich war das nur als Scherz gedacht - trotzdem hoffte Beka ein kleines bisschen, Siva hatte aufgepasst. Man muss ja schließlich auf alles vorbereitet sein! Auch darauf, sich alleine einen Rückflug organisieren zu müssen. Obwohl das so ziemlich das absolut schlechteste aller 'worst-case-Scenarios' war. Diesen Gedanken verfolgte Beka ebenfalls nicht bis zum Ende. Diesmal, weil er zu gefährlich war.

Jedi-Basis - Raumhafen, Sparbrötchen-Verladerampe - Angelique, Visas, Siva, Beka, Satrek
 
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| Lianna City - Jedi Basis - Aredhel's Quartier | - Salia und Aredhel -
Die beiden saßen sich wieder einige Zeit schweigend gegenüber. Salia hatte ihre Augen wieder geschlossen und konzentrierte sich um die Aufgabe, die er ihr gestellt hatte, zu erfüllen. Aredhel konnte spüren, wie ihre Atmung immer ruhiger und regelmäßiger wurde, wie eine Uhr, die ihr lebenlang im selben Rhythmus schlägt. Die junge Togruta hatte bereits in dieser kurzen Zeit große Fortschritte gemacht. Ihr fiel es leichter das Weltliche zu verdrängen und sich voll und ganz auf sich selbst zu konzentrieren. Eben diese Konzentration wuchs und wuchs, bis zu einem Punk auf den der Ritter gehofft und gewartet hatte. Wie eine Kerze, die im Wind noch ein letztes Mal verzweifelt aufflackerte, flackerte in Salia etwas auf, das dem Ritter einen Stein vom Herzen fallen ließ.

Kurz nachdem die junge Frau diesen Punkt erreicht hatte, war sie auch schon wieder über ihn hinaus. Das verwunderte ihn ganz und gar nicht. Es war ein überwältigendes Gefühl, wenn man es zum ersten Mal wahrnahm. Sie würde ihn wieder erreichen, darin bestand kein Zweifel mehr. Salia öffnete ihre Augen wieder und sah in verdutzt an. Aredhel gab sich die größte Mühe um so ruhig und gelassen wie möglich ihren Blick zu erwidern. Nach einigen Momenten, in denen sie sich nur still gegenüber saßen, ergriff Salia das Wort. Sie berichtet von dem, was geschehen war, während sie meditiert hatte. Von dem unbekannten Gefühl, das sie empfunden hatte und von ihren Zweifeln, ob dieses Gefühl auch wirklich echt gewesen war. Diesen unbegründeten Zweifel konnte Aredhel ihr schnell nehmen.

Keine Sorge, du hast dir das nicht eingebildet Salia. Ich hab es auch gespürt. Ließ der Ritter sie zunächst wissen, bevor er ihr erklärte, was sie da überhaupt gespürt hatte. Jetzt fragst du dich sicher, was du da überhaupt gespürt hast. Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Dich! Oder besser gesagt, hast du dich für einen kurzen Augenblick im Spiegel der Macht selbst gesehen. Ein weiterer Teil des Gefühls wird die Sensation gewesen sein, die man spürt, wenn mann so wie du zum ersten Mal den Zugang, den man zur Macht hat, nutzt.

Aredhel war sich sicher, dass Salia noch einige Fragen zu dem hatte, was sie gespürt und was er ihr dazu erklärt hatte. Allerdings war es wahrscheinlich das Beste die Euphorie, die dieser kleine, aber wichtige, Erfolg bei der jungen Frau ausgelöst haben musste dafür zu nutzen Salia an größere und schwierigere Aufgaben heranzuführen. Ein Tapetenwechsel würde den Beiden bestimmt auch gut bekommen, die Luft in seinem kleinen Quartier fühlte sich nach all der Mediation und Konzentration schon ganz verbraucht an. Langsam löste er sich aus dem Schneidersitz und streckte seine Beine etwas.

Ich denke du bist bereit für eine vielleicht etwas anspruchsvollere Aufgabe. Wollen wir uns auf den Weg in den Trainingsraum machen?

Hier in dieser ruhigen Atmosphäre, wo niemand außer ihnen war, hatte Salia es für einen kurzen Augenblick geschafft den Zugang, den Sie zur Macht hat, zu Nutzen. Jetzt war die Frage, ob sie das im, von Menschen wahrscheinlich überlaufenen, Trainingsraum der Jedi Basis auch schaffen würde.

| Lianna City - Jedi Basis - Aredhel's Quartier | - Salia und Aredhel -
 
Lianna - Jedibasis - Kantine - Eowyn, Joras

Joras runzelte die Stirn, während sie die Kantine wieder betraten. Hier und da nahm er einige fremde Stimmen wahr, welche ihn in gewisser Weiße auch verwirrten. Gesprächsfetzen drangen an sein Ohr und er vernahm den frischen Geruch von Speisen. Die meisten Gerüche konnte er allerdings auch nicht zu ordnen, daraus schloss er dass es sich wohl um fremde Essenstraditionen handeln musste. Dies war aber auch genau der Fall, den Joras eher weniger erwartet hatte, denn schließlich hätte er gerne auch die typischen lianischen Gerichte probiert. Stattdessen führte ihn jedoch Eowyn an einen freien Tisch und wollte erst einmal etwas zu essen holen. Während Joras wartete, hörte er weitere Gesprächsfetzen.

Ein paar Minuten später kam auch Eowyn mit einem herrlich dampfenden Gericht an, welches sie dann vor Joras abstellte. Der blinde Junge wünschte einen guten Apetitt und begann vorsichtig damit, zu essen. Hin und wieder ertastete er den verbleibenden Tellerinhalt, indem er den Teller relativ schnell nach dem verbliebenen Essen absuchte. Es war die einzige Möglichkeit, überhaupt herauszufinden, wo das Essen war und wie viel er nun schon gegessen hatte. Es schmeckte ihm durchaus und irgendwann sprach ihn dann Eowyn an.

Ein Padawan? Was genau ist das denn?

fragte der blinde Junge dann etwas zögerlich und hob ein wenig den Kopf an.

Lianna - Jedibasis - Kantine - Eowyn, Joras
 
Jedi-Basis - Raumhafen, Sparbrötchen-Verladerampe - Angelique, Visas, Siva, Beka, Satrek

Rasierte Wookies?
Wer sah sich denn so was an! Satrek hatte einen ganz seltsamen Geschmack. Und nur weil er ganz schnell meinte, dass alle Ratsmitglieder so eien Anfrage bekamen, machte das Sivas Vermutung nicht weg: In Bezug auf SO WAS war Satrek jung geblieben.
Rasierte Wookies...
Nicht, dass das jetzt all zu diskriminierend wirken sollte! Siva war mit Wookies befreundet. Mit unrasierten. Und deswegen schreckte sie der Gedanke mehr als ab. Aber über Geschmack lies sich bekanntlich streiten. Der zweite Titel klang da schon wesentlich besser.
Siva war aber ganz und gar nicht der Typ für Zeitschriften in denen irgendwelche Nackten waren. Wenn sie überhaupt eine Zeitschrift anguckte wo jemand halb nackt war, dann waren es solche, wo man sich Tattoos ansehen konnte. Zabrak und Tattoo. War ja auch logisch.
Und jetzt wo Siva ein bisschen überlegte kam ihr eine ganz andere Frage. Warum wollte jemand von so Blättchen eigentlich ein Interview mit einem Jedirat?
Aber weil diese Gedanken ganz und gar nicht jugendfrei waren beschloss Siva sie gleich im kern zu zerstören. Sie wollte gar nicht wissen was Räte nachts alleine machten. Und was rasierte Wookies damit zu tun hatten.

Dann meldete sich zum Glück Angelique zu Wort die bisher auffällig wenig gesagt hatte. Die Idee mit dem warmen, mit Stachelbeeren gefüllten Kuchen als Waffe brachten ihr aber gleich ein halbes Dutzend Pluspunkte.
Vielleicht sollte Siva mal in einer ungestörten unter-jungen-Augen-Runde ein paar grundlegende Tipps einsammeln. Es konnte nie schaden sich Ideen einzuholen.


„Wie soll ich Ramsch kaufen wenn ich nichts und niemanden anfassen darf?“
Und wenn sie schon kein Ale trinken durfte um das Bruttosozialprodukt zu steigern, dann doch wenigstens Ramsch!

Anfassen erinnerte Siva dann aber wieder an rasierte Wookies und bereitete ihr ein bisschen Übelkeit.

Aber Ramsch klang gut. Wenn es auf Sullust so viel Ramsch gab, dann sollte Siva vielleicht mal ein bisschen Zeugs aussortieren und verkaufen.
Beka wollte dann ganz leise flüsternd wissen, ob Siva sich die Kontodaten gemerkt hatte.

„Nein“, raunte Siva also genauso leise. „Würde auch nix bringen, weil wir seinen Daumen auch brauchen. Keine Ahnugn wie wir den unbemerkt ab und wieder dran bekommen. Aber vielleicht durchwühlen wir heimlich seine Sachen nach … Fachpressezeitschriften und verkaufen das dann auf Sullust!“
Menschen hatten ja leider nicht den Vorteil, dass ihnen Gliedmaßen wieder anwuchsen. Zabrak zwar auch nicht, aber das spielte in diesem Moment auch nur eine ganz untergeordnete Rolle.


Jedi-Basis - Raumhafen, Sparbrötchen-Verladerampe - Angelique, Visas, Siva, Beka, Satrek
 
Lianna - Lianna City - Jedi-Basis - Kantine - Fen, Rinson und Samira

Samira konnte nicht umhin über Rinsons auf sympathische Art vereinnahmende Weise zu schmunzeln. Aber so schüchtern und unsicher wie sich der junge Mann gab war das wohl eine passende Methode in einem gemütlichen Rahmen ein Gespräch anzufangen mit ihm. Die Mirialan hielt die warme Tasse mit Kaf in ihrem Händen, während sie auf der Holzbank saß und sich leicht nach vorne gebeugt auf den Tisch aufstützte. Sie konnte sich eine Bemerkung bezüglich Rinsons erstem Kontakt mit Vail nicht verkneifen.

So übel ist Vail gar nicht, aber er mag es nicht so von oben herab behandelt zu werden. Und er ist durchaus in der Lage seinen Unmut klar und deutlich zu äußern, nicht wahr Rinson?

Fügte sie ein bisschen schelmisch hinzu. Dann aber winkte sie ab und sah zu dem jungen Mann.

Aber das interessiert dich im Moment vermutlich gar nicht so sehr. Muss es auch nicht, du wirst Vail eh noch früh genug über den Weg laufen. Aber ich würde genauso wie Rinson Forsim hier gerne deinen Namen erfahren. Außerdem finde ich schon, dass es etwas zu erzählen gibt, wenn dir ein Jedi-Ritter das Leben gerettet und dich hierher geschickt hat. Wo war das, wie ist das geschehen und wie heißt dieser Jedi? Gut, der Jedi-Orden ist noch immer zu groß, um alle Namen kennen zu können, aber vielleicht sagt mir der Name ja trotzdem was.

Überlegte die Jedi-Ritterin laut.

Und da du schonmal in der Jedibasis auf Lianna bist schätze ich, dass dir klar ist, dass du hier bei den Jedi gelandet bist. Möchtest du denn überhaupt ein Jedi werden? Und keine Angst niemand hier tut dir etwas, egal wie du darauf antwortest. Rinson ist z. B. auch erst seit kurzem in Ausbildung und kann dir bestimmt nachfühlen was du im Moment gerade empfinden musst. Es ist gewiss keine einfache Entscheidung, aber jeder hat dafür so seine Gründe.

Versuchte sie den Zabrak auch in das Gespräch einzubinden. Allerdings hatte sie ohnehin das Gefühl, dass dies Rinson nicht schwer fallen würde. Der Zabrak war von sich aus sehr offen und alles andere als kontaktscheu, was die ganze Sache auch um einiges vereinfachte.

Ich nehme an du bist ein Mensch, oder? Da hast du zumindest eines schon mit Vail gemeinsam.

Erklärte die Mirialan trocken. Anschließend nahm sie einen kräftigen Schluck ihres noch dampfenden Kafs. Samira war schon immer eine genießerische Kaftrinkerin gewesen und irgendwie schafften die Küchendroiden es immer einen in ihren Augen guten Kaf hinzubekommen. Dabei lächelte sie den mutmaßlichen Menschen aufmunternd an. Schon oft hatte sie damit Erfolg gehabt. Außerdem war er nicht gerade der erste verschüchterte Neuankömmling bei den Jedi in letzter Zeit. Bei Summer war es ja ziemlich ähnlich gewesen. Man musste den Leuten nur Zeit lassen sich etwas einzugewöhnen, dann taute auch nach und nach das sprichwörtliche Eis.

Lianna - Lianna City - Jedi-Basis - Kantine - Fen, Rinson und Samira
 
Lianna City - Jedi-Basis - Aredhels Quartier - Aredhel und Salia

Salias Augen weiteten sich, als sie Aredhel zuhörte, wie er ihr erklärte, dass ihr Gefühl keine Einbildung gewesen war, sondern sie für kurze Zeit sich selbst im Spiegel der Macht gesehen hatte. Aber das... das bedeutete ja... im Bruchteil einer Sekunden prasselten gefühlte tausend Gedanken auf ihr Bewusstsein nieder. Sie saß einige Sekunden reglos da, ohne einen klaren Gedanken fassen zu können. Ein Gedankenfetzen nach dem anderen schoss ihr durch den Kopf und ihr gelang es nicht, einen einzigen davon festzuhalten. Instinktiv schloss sie die Augen und atmete einige Male tief durch. Sie hatte zwar bisher gemutmaßt, dass sie über das Talent der Macht verfügte, aber sie hatte sich jedes Mal ermahnt, nicht diesen Hoffnungen nachzugeben. Dafür hatte sie ihr bisheriges Leben viel zu sehr geprägt, dass sie so einfach daran glauben konnte, das ihr etwas Gutes widerfahren würde. Aber nun war es tatsächlich wahr geworden. Mit einem nicht zu unterdrückenden Lächeln öffnete sie die Augen und sah den Jedi ihr gegenüber an.

"Oh Aredhel, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Ich habe schon seit langer Zeit nichts mehr gehört, was mich so überwältigt... glücklich gemacht hat."

Etwas verlegen senkte sie den Blick ob ihres kurzen Gefühlsausbruchs. Beinahe hätte sie dem spontanen Impuls nachgegeben, den Jedi zu umarmen. Sie konnte es gar nicht abwarten, so schnell wie möglich wieder dieses wunderbare Gefühl zu verspüren. Hoffentlich würde ihr Aredhel schon bald zeigen, wie man den Kanal zur Macht aktiv öffnen konnte. Sie schmunzelte innerlich über sich selbst. Was war nur mit ihr los? Sie war wohl etwas über ihr Ziel hinausgeschossen - sie hatte zwar einen ersten, minimalen Zugriff zur Macht gehabt, aber das machte sie ja noch lange nicht zu einem Naturtalent. Es gelang ihr nur schwerlich, die in ihr aufsteigende Euphoriewelle zu unterdrücken, die sie jeden Augenblick zu übermannen drohte. Viel zu lange hatte sie nicht mehr Emotionen wie diese gespürt.

"Werdet ihr mir zeigen, wie ich mehr von der Macht sehen... ähm... spüren kann? Ich verspreche euch, auch nicht mehr so pessimistisch zu sein und mehr an mich zu glauben. Bitte, es war so...,schossen die Worte wie ein Wasserfall aus ihrem Mund. Sie hielt inne und fühlte sich ertappt, ihrem Gefühlsausbruch wieder freien Lauf gelassen und den Jedi vielleicht nicht ganz angemessen angesprochen zu haben. Sie beruhigte sich kurz und sagte dann im bedacht ruhigen Ton: "Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir mehr von der Macht zeigen könntet."

Aredhel löste sich erst einmal aus dem Schneidersitz, streckte seine Beine und stand dann auf. Er schlug vor, in den Trainingsraum zu gehen. Das klang ganz nach Salias Geschmack. Als sie sich streckte, merkte sie, dass es vermutlich auch nicht ganz gesund sein konnte, lange Zeit in dieser Position zu verharren, obwohl es für Meditation sicherlich ganz vorteilhaft sein mochte. Nachdem sie aufgestanden war, lockerte sie sich ein wenig und der Jedi deutete ihr, das Quartier zu verlassen. Sie traten aus der Tür und gingen den Gang hinunter. Aredhel schien wieder ganz gezielt einem Weg zu folgen, obwohl er ja auch erst vor kurzer Zeit in der Jedi-Basis angekommen war :-)p).

Langsam beruhigte sich die junge Togruta wieder, auch wenn sie es immer noch nicht ganz fassen konnte, dass sie eine Bindung zur Macht besaß. Aber es war tatsächlich so! Es musste ja anscheinend in der Familie liegen, denn ihr Vater war schließlich auch ein Jedi gewesen... Zügig schob sie diesen Gedanken beiseite. Sie besaß diese außergewöhnlich Begabung und sie befand sich in der Jedi-Basis… Wie würde es nun weitergehen? Würde sie nun eine Jedi werden, so wie ihr Vater... so wie Meister Shodo? Sie war sich nicht sicher, ob sie dies könnte. Ob sie dieser Aufgabe gewachsen sein würde. Ob sie dieser Verpflichtung und Verantwortung würdig sein würde. Aredhel machte vor einer Tür halt und war gerade im Begriff, diese zu öffnen, als Salia das Wort ergriff:


"Wisst ihr, ich hatte so viele Zweifel, aber jetzt bin ich mir sicher, dass Meister Shodo nicht ohne Hintergedanken seine Worte wählte, als er mich verließ. Ein melancholisches Lächeln huschte über ihre Lippen, doch wich es schnell einer besorgten Miene. "Aber was wird nun geschehen? Wie wird es nun weitergehen? Werde ich nun zu einer Jedi ausgebildet?" Jetzt war sie sich ganz und gar nicht mehr so sicher, ob sie sich das wirklich wünschte...

Lianna City - Jedi-Basis - vor dem Trainingsraum - Aredhel und Salia
 
Lianna City - Jedi-Basis - Kantine - Fen, Rinson und Samira

Fen sah ein wenig verwirrt aus, während er Rinson zuhörte.

"Wieso? Was ist mit diesem Ritter Vail?"

Fragte er irritiert, denn er kannte hier doch niemanden, ausser Mya und die auch nur von der Begegnung grade auf dem Gang.

"Oh und ich heisse Fen."

sagte er. Kurz erwog er auch seinen Nachnamen hinzuzufügen...aber der wollte ihm eigentlich nicht auf Anhieb einfallen. Er hatte ihn zu lange nicht gebraucht.
Immer noch etwas verwirrt und zögerlich griff er sich ein Glas mit irgendwas, er würde es schon runter bekommen.
Dann wandte er seine Aufmerksamkeit auf Samira.


"Nun, er sagte sein Name sei Shitar, aber so sicher bin ich mir da nicht mehr. Ich habe ein paar Schläge auf den Kopf bekommen. Es war auf Koroste, man hat mich überfallen und er rettete mich...soweit ich mich erinnern kann."

Dann zögerte Fen wieder und dachte kurz nach.

"Um ehrlich zu sein ich kann es nicht sagen. Ich kenne nur die Geschichten meiner Mutter über die Jedi. Und ich bin mir auch gar nicht sicher, ob ich der Richtige dafür bin."

Lianna City - Jedi-Basis - Kantine - Fen, Rinson und Samira
 
[Lianna - Jedibasis - Kantine] • Rinson • Samira • Fen

Der Mensch sagte, sein Name wäre Fen.

"Na dann, wilkommen bei den Jedi, Fen!"

begrüßte der Zabrak ihn. Danach lachte Rinson ein wenig von seinem Kaf zu. Weiterhin sagte Fen, er kannte die Geschichten der Jedi nur von seiner Mutter, und wüsste selbst nicht, ob er der richtige dafür sei.

"Ich kannte sie auch nur von meiner Mutter. In einem zehn minütigen Hologramm, dass sie auf meinem Droiden gespeichert hat, erzählte sie alles über meinen Vater und über die Jedi. Auch dass ich mich unbedingt im Tempel melden muss. Dadurch dass sie "Tempel" und nicht "alte Lagerhalle" sagte, war es für mich einwenig schwierig herrauszufinden, wo ich hinmusste. Un ob DU der richtige bist, ein Jedi zu werden, zeigt sich spätestens im Trainingsraum."

erklärte der Zabrak. Nochmal trank er ein wenig von seinem Kaf. Er trank gerne mal welchen, aber den kam immer aus Iridonia. Liannisch schmeckte er so 'exotisch', ganz ungewohnt. Doch mochte er ihn. Auch Samira musste der Kaf schmecken, was sich an ihrem Gesichtsausdruck zeigte. Fen hatte offensichtlich noch keinen probiert. Da nun nichtsmehr zu sagen war, nahm er sein Orginise-Komm herraus, tippte ein paar man auf dem Touchscreen herrum und so konnte er den Energiestatus seines Droiden überprüfen. Glücklicherweise hatte Rinson die Reperatur gut hinbekommen.

"Da fällt mir ein, habt ihr ein Komm? Da könnten wir gegenseitig in Kontakt bleiben. Meine Nummer ist 001-511-265."

Die Zeit vergang schnell, sehr schnell. Rinson hatte seinen Kaf schon ausgetrunken. Zudem war es schon Abend.

"Leute, ich bin müde. Ich hatte heute einen anstrengenden Tag, und komme nichtmehr in den Trainingsraum. Ich weis, es ist ja garnicht mal soo spät, aber auf Iridonia tickt dir Uhr bisschen anders, Ich ruhe mich nun etwas in meinem Quartier aus. Bis morgen."

verabschiedete er sich. Rinson schlürfte die Kantine raus, und galang in den zweiter Stock. Dort gab er seinen Code ein, und legte sich hin. Schließlich schlief der Zabrak.


[Lianna - Jedibasis - Rinsons Quartier] • alleine
 
Lianna - Lianna City - Jedi-Basis - Kantine - Fen, Rinson und Samira

Samira konnte nur leicht mit dem Kopf schütteln als Fen, wie der Junge hieß, Shitar als den Namen des Jedis nannte, der ihn in der Vergangenheit offenbar gerettet und ihm den Weg nach Lianna gewiesen hatte. Die Mirialan kannte den Namen nicht und auch ein Planet namens Koroste war ihr nicht bekannt. Aber die Galaxis war groß und sie konnte von sich nicht gerade behaupten, dass sie in der letzten Zeit die Geographie der Galaxis studiert hätte. Also nahm sie die Namen einfach zur Kenntnis und trank genießerisch einen weiteren Schluck des guten Kafs.

Hm, da kann ich dir auch nicht weiterhelfen, Fen. Ich für meinen Teil kenne weder Shitar noch Koroste. Aber wenn dieses Wesen wirklich ein Jedi war, dann müssten sich in der Bibliothek weitere Informationen über ihn finden lassen.

Schlug sie vor für den Fall, dass Fen mehr über seinen Retter wissen wollte. Außerdem äußerte der junge Mensch, dass er sich anscheinend auch überhaupt nicht sicher war, ob er wirklich Jedi werden wollte. Er machte auf die schwarzhaarige Jedi-Ritterin auch eher den Eindruck, dass es für ihn eine Art Strohhalm war, an den er sich klammerte um seiner Not oder was auch immer zu entkommen. Warum wäre er sonst nach Lianna gekommen? Rinson erzählte bei der Gelegenheit wie er die Jedibasis auf Lianna gefunden hatte, was offenbar auch nicht so leicht war für den Zabrak. Zudem meinte er, dass es sich spätestens im Trainingsraum zeigen würde, ob Fen der Richtige dafür war ein Jedi zu werden. Samira verstand schon, worauf er da anspielte. Andererseits, wenn bereits ein Jedi Fens Machtsensitivität festgestellt hatte, warum sollte die Mirialan dann daran zweifeln? Viel mehr war es die Frage, ob sich der schüchterne Junge dazu durchringen konnte sich den Jedi anzuschließen.

Ich schätze dieser Jedi hätte dich nicht nach Lianna geschickt, wenn du nicht machbegabt wärst, nicht wahr Fen? Die Frage ist viel mehr, ob du wirklich ein Jedi werden willst. Es ist ein langer harter Weg bis dahin, der viel Disziplin, Ausdauer und Training verlangt. Ich finde aber, dass es jeden Schweißtropfen wert ist. Es gibt in der ganzen Galaxis so wenig Wesen, denen dieser alternative Lebensweg überhaupt offensteht. Die allermeisten Wesen in der Galaxis kennen die Jedi lediglich aus den Nachrichten oder irgendwelchen Holofilmen. Du aber kannst ein Teil von uns werden. Das ist doch die Gelegenheit für dich etwas zu bewegen und Teil von etwas wichtigem zu werden.

Versuchte sie Fen das Leben als Jedi schmackhaft zu machen.

Aber entscheiden musst du das natürlich allein, Fen.

Irgendwann fragte der Zabrak schließlich nach ihren Kommnummern, da er mit ihnen wohl in Kontakt bleiben wollte. Das war für Samira auch kein Problem.

Natürlich.

Antwortete sie prompt und nannte Rinson ihre Kommnummer. Diese hätte er als Jedi auch bei der Information erfragen können. Aber so war es natürlich einfacher. Wenig später als der gehörnte Padawan seinen Kaf ausgetrunken hatte verabschiedete sich dieser, da er müde war.

In Ordnung, Rinson. Erhol dich ein bisschen. Morgen ist schließlich auch noch ein Tag. Schlaf gut.

Verabschiedete sie sich von ihn und blieb dann allein mit Fen in der Kantine zurück.

Du musst dich auch nicht sofort entscheiden, Fen.

Nahm die junge Jedi-Ritterin den Gesprächsfaden von vorher wieder auf.

Du kannst gerne eine Nacht oder auch ein paar mehr hier schlafen, bis du dich zu einer Entscheidung durchgerungen hast. Dabei kannst du dir auch gerne ansehen wie wir hier trainieren und uns auf Missionen vorbereiten. In der Basis selbst ist es sicherlich nicht so sonderlich aufregend. Missionen sind das allerdings umso mehr, da der Krieg immer noch tobt und die Jedi auch im Namen der Republik immer wieder daran beteiligt sind und für Frieden und Gerechtigkeit kämpfen.

Erklärte sie dem Jungen voller Überzeugung und trank dann den letzten Schluck ihres Kafs aus. Da Samira auch heute erst wieder von Alderaan nach Lianna zurückgekommen war nach ihrem letzten Auftrag wurde sie auch langsam müde. Allerdings wollte sie noch warten wie sich Fen entschied, damit sie bevor sie zu Bett ging noch das Notwendigste veranlassen konnte.

Lianna - Lianna City - Jedi-Basis - Kantine - Fen und Samira
 
Lianna City - Jedi-Basis - Kantine - Fen, Rinson und Samira

Fen runzelte die Stirn als Rinson vom Trainingsraum sprach. Fen war alles andere als ein Kämpfer, er hatte sich aus Schlägereien lieber fern gehalten.
Und wenn es mal unumgänglich gewesen war hatte er auf eine Weise gekämpft, die man wohl as 'schmutzig' bezeichnen würde...und das eignete sich sicher nicht für einen Jedi.


"Also...ich glaube mit Kampffertigkeiten kann ich nicht dienen.
Muss ich das können um Jedi zu werden?"


Fragte er vorsichtig. Das könnte sich als ernsthaftes Problem erweisen. Die Worte des Jedi...oder wohl eher Padawan, wenn Fen das richtig verstanden hatte, klangen als müsste man eine Art Aufnahmeprüfung ablegen.
Und Fen befürchtete, dass er darin alles andere als glänzen würde.
Zunächst nahm er einen Schluck Kaffee...und zwang sich nicht das Gesicht zu verziehen. Das Zeug hatte so vielversprechend gerochen und schmeckte nun so grausig.
Also stellte er die Tasse wieder ab und sah etwas verlegen drein, als Rinson nach Kommnummern fragte.


"Ein Komm habe ich nicht."

Sagte er leise und wurde etwas rot. Er war nuneinmal alles andere als reich...genau genommen war er so arm wie eine Kirchenmau, was auch immer das genau bedeutete.
Immer noch verlegen wandte er seine Aufmerksamkeit wieder auf die Jedi, Samira.


Also...wie ich schon sagte habe ich keine Vorstellung davon was es heisst ein Jedi zu sein.
Also kann ich natürlich noch nichts dazu sagen.
Aber wenn ich sowieso erst noch eine Art Prüfung ablegen muss...ich glaube dann macht es auch keinen Sinn.
Ich meine ich kann nicht kämpfen und ich habe nie die Schule beendet.


Lianna City - Jedi-Basis - Kantine - Fen und Samira
 
Lianna - Lianna City - Jedi-Basis - Kantine - Fen, Rinson und Samira

Fen wirkte nach Rinsons Worten irgendwie skeptischer als vorher. Soviel konnte die Mirialan mittlerweile bei menschlicher Mimik schon feststellen. Wovor er sich aber genau fürchtete oder was ihn abschrecken wusste sie nicht. Vielleicht hielt er sich für ungenügend, weil er nicht kämpfen konnte?

Es ist nicht von Nachteil, wenn ein Jedi kämpfen kann.

Antwortete Samira deshalb vorsichtig.

Eine Voraussetzung um Jedi zu werden ist das allerdings nicht. Die Ausbildung bis du selbst Jedi-Ritter bist dauert lang, so dass du hier vieles, was sinnvoll ist immer noch erlernen kannst. Das gilt sowohl für kämpferische Fähigkeiten als auch andere Machtfertigkeiten. Außerdem ist der Lichtschwertkampf für eigentlich alle neuen Padawane neu. Zu unterschiedlich ist das Lichtschwert im Vergleich zu anderen Fecht- oder Nahkampfwaffen, sowohl in der Handhabung als auch in der Wirkung.

Die Jedi-Ritterin wusste dabei zwar nicht, ob Fen wirklich wusste, was sie damit meinte, nämlich dass die Plasmaklinge eines Lichtschwertes im Vergleich zu allen andern Nahkampfwaffen kein Gewicht hatte. Aber sie wollte ihn auch nicht mit technischen Details überhäufen. Der Junge war ohnehin schon unsicher genug.

Als er Rinsons Frage nach einem Komm meinte er habe kein solches sprach Samira für ihn ein.


Das wäre kein Problem, wenn du dich für eine Ausbildung zum Jedi entscheidest. Der Orden stellt jedem Jedi unter anderem ein sogenanntes Jedikomm zur Verfügung mit Codes und Verschlüsselungsmechanismen, damit wir Jedi untereinander sicher kommunizieren können.

Klärte sie den jungen Menschen auf. Auch seine anderen Fragen zeigten, dass er wirklich wenig Vorstellungen davon hatte was es hieß ein Jedi zu sein. Andererseits war Fen noch jung. Wenn er nur wollte konnte er noch vieles in seinem Leben erreichen.

Das kann man alles noch nachholen, Fen. Die Jedi sind Kämpfer für Frieden und Gerechtigkeit in der Galaxis. Wir dienen der hellen Seite der Macht. Diese ist ein Energiefeld, dass die ganze Galaxis umfasst und von dem die Jedi ihre Stärke bekommen. Sie ist überall und mit der Zeit, je mehr Übung du bekommst, desto leichter wird es auch die Machtfertigkeiten anzuwenden, die du erlernen kannst in deiner Ausbildung.

Sie griff nach vorne und berührte kurz die Hand des jungen Mannes als sie alleine waren.

Hab keine Angst. Es gibt in dem Sinne keine Auswahlprüfung oder dergleichen. Wenn du das Talent besitzt die Macht zu berühren, was dieser Shitar ja schon festgestellt hat, dann kannst du auch ein Jedi werden wenn du nur willst, wenn du bereit bist diesen Weg zu gehen. Es ist sicherlich kein Zuckerschlecken, aber jeder hat andere Talente, die noch entdeckt werden müssen. Die einen sind hervorragende Kämpfer, andere eher diplomatisch tätig sprich sie arbeiten gern als Vermittler in irgendwelchen Konfliken. Wiederum andere spezialisieren sich auf bestimmte Machttechniken.

Die Jedi-Ritterin zuckte kurz mit den Schultern.

Es gibt soviele Arten ein Jedi zu sein. Warum sollte nicht etwas darunter sein, was dir liegt? Also lass dich nicht abschrecken, dir stehen alle Wege offen, Fen. Du musst dich nur für einen entscheiden. Aber viel mehr sollte ich dir heute glaube ich nicht mehr an den Kopf werfen. Du bist bestimmt hin- und hergerissen, was du tun sollst. Komm, ich besorge dir noch ein Quartier für die Nacht. Dann kannst du etwas drüber schlafen und nachdenken und morgen sprechen wir weiter. Wir können uns dann ja hier in der Kantine zum Frühstück treffen, in Ordnung?

Fragte sie den jungen Menschen, wobei sie ihm im Grunde keine große Wahl ließ. Es hatte wenig Sinn ihn jetzt noch stundenlang zuzutexten. Der Junge sollte erstmal Zeit haben zu überlegen, zu begreifen was für eine Chance er hatte, entschied die Blassgelbhäutige. Er musste nur zugreifen. Aber die Mirialan wusste selbst nur zu gut wie verwirrend das sein konnte. Deshalb zog sie ihn halb zu dem Droiden an der Information, nachdem sie ihre Tassen an der Theke abgestellt hatten.

Dort orderte sie ein weiteres Quartier für Fen. Der Quartiermeisterdroide "Radar" antwortete prompt per Komm. Offenbar waren noch einige Räume frei und bezugsfertig, denn es dauerte kaum fünf Minuten bis sie Fen einen Schlafplatz für die Nacht besorgen konnte und drückte ihm dann ein kleines, graues Datapad in die Hand.


Ok, hier hast du die Zugangscodes für dein Schlafquartier im zweiten Stock. Die Wegbeschreibung ist dabei. Dort kannst du dich etwas ausruhen und nachdenken. Dann bis morgen.

Verabschiedete sie sich von ihm und ging dann selbst nach oben in ihr Quartier. Summer war offenbar noch wach, denn die Zugangstür zum Nachbarquartier war zu, auch nach einem Klopfen reagierte niemand und spüren konnte sie dort drinnen in der Macht auch niemanden. Aber das Mädchen würde den Weg schon finden. Matthew und Vail waren ihr bestimmt behilflich. Also benutzte sie noch kurz die Erfrischungszelle, bevor sie müde in ihre Bett fiel, wo es nicht lange dauerte bis die Jedi-Ritterin eingeschlafen war.

Lianna - Lianna City - Jedi-Basis - Samiras Quartier - Samira
 
[Lianna - Jedibasis - Quartier] • alleine


Die Nacht hatte Rinson besonders gut geschlafen. Er träumte von seiner Ankunft auf Lianna, und an seine Freunde. Aber auch an dass was geschehen würde, wenn er einen Meister hat. Er sah sich ganz genau. In einer prachtvollen Robe mit einem Schwert mit grünen Klinge kämpfte er, an der Seite vieler Jedi. Außerdem träumte er von seinen Fähigkeiten. Dinge mit der Macht einfach umschmeißen, um sich einen Vorteil im Kampf zu verschaffen. Und doch war ihm bewusst, dass ein Leben als Jedi nicht leicht seien wird.
Am nächsten Tag wachte er schon um vier Uhr liannischer Zeit auf. Lansam schleppte er sich aus dem Bett und wusch sein Gesicht. Dann zog der Zabrak seinen Schlafmantel aus, und zog seine Altagskleidung über seinen Tatoowirten Körper. Nun schaltete er seinen geliebten Droiden an und öffnete das Aufbewahrungsfach. Rinson zog ein verstaubtes Lichtschwert heraus. Es war ein Erbstück seinen Vaters, und das sollte es auch immer bleiben, ein Erbstück. Es war ihm viel zu teuer es im Kampf einzusetzen. Sollte es kaputt gehen, könnte der Zabrak es sich nie verzeihen. Also putzte er es nur, und lag es dann wieder zurück.

Rinson langweilte sich. Er war nicht hungrig genug um zu Frühstücken, nicht müde genug um weiter zu schlafen. Schließlich entschied er sich, in die kleine, angesammelte Bibliothek zu gehen. Droider nahm er dabei mit. Dort angekommen, schaute er in allen Ecken und Enden der Schriften und Verzeichnissen nach dem Namen seines Vaters. Als erstes schaute er in den Computern nach. Und so sagte er:


"Ich hätte gerne Infos über Abulon Forsim!"

"Keine Informationen über angegebene Person erhältlich."

Antwortete der Computer mit einer kalten Stimme.

"Aber, es muss ihn doch gegeben haben, schließlich war er ja mein Vater!"

wollte Rinson noch etwas erfahren, doch dem Computer kümmente sich nicht drum und antwortete wieder:

"Keine Informationen über angegebene Person erhältlich."

Der Zabrak wande sich den Computern ab, und suchte in den Bücher und Verzeichnissen. Droider half ihm beim tragen. Lange, lange suchte er, fand aber nichts dergleichen. Allerding in einem Verzeichnis, fand er sogar etwas.

"Abulon Forsim, männlch, Zabrak. Ehemaliger Jedi-Meister. Verstorben auf Dac"

Dac ... also Mon Calamari. Dort muss also was passiert sein. Da Rinson aber keine Lust auf Nachforschunegn hatte, machter er sich in die Kantine zum Frühstück, und hoffte, einer seiner Freunde käme auch bald. Alleine essen machte ihm nicht viel Spaß.


[Lianna - Jedibasis - Kantine] • alleine
 
Lianna City - Jedi-Basis - Trainingsraum - Samira, Rork, Naku, Rinson, Ikarr, 4O-77, Ly'fe

Stille. Die Gedanken schienen leer. Dabei waren sie doch so beladen, überfüllt von dieser... unbezahlbaren Kostbarkeit, die Ly'fe mitgebracht hatte.

Am Anfang war das Nichts. Dann kam die Macht. So heißt es jedenfalls. Endlich konnte sich Ikarr diese Worte vorstellen: Am Anfang war die Bedeutungslosigkeit. Dann kam der Sinn. Das Doparnica.

Beschädigen? Er? Dieses unbezahlbare Objekt, das flüsternden Geheimnis, das verführerisch in seinem Denken kreiste? Als hielte er ein Universum in den Händen, so sanft und vorsichtig griff er danach.

Ob es Ikarr wohl seine Geschichte erzählen würde? Er schüttelte daran, aber nicht so grob, wie man es hätte glauben können. Schon fast ein Streicheln, um Geborgsamkeit zu zeigen. Ein Rumpeln und Knistern war zu hören; eine schöne Stimme, die von längst vergangenen Tagen verkündete.

Der Jawa fragte weiter. Aber eine Antwort blieb aus - Wie denn auch, wenn das Innere nicht zu sehen war? Es war wie so oft. Erst die richtige Frage würde durch die Fassade dringen können. Ikarr schloss die Augen, um in dieser Zweisamkeit zu versinken. Das Erstaunliche geschah: Er sah so klar, als hätte er die Augen jetzt zum ersten Mal geöffnet.

Ein schönes Bild. So unverfälscht. Die Kostbarkeit schien endlich ihre Angst zu verlieren und öffnete all ihre Blockaden - Vor einem Freund musste man sich nicht verstecken. Ein letzter Blick in diese blauen Augen, die aus dem Inneren strahlten und eine kleine Tür ging auf.

All die Technologien waren lange genug alleine gewesen. In dieser schweigsamen Glückseligkeit griff er nach ihnen, verstaute sie in seinem Mantel. Dann schloss er wieder die Augen, um mit ihnen zu versinken.

Stille. Die Gedanken schienen leer. Dabei waren sie doch so beladen, überfüllt von diesen... unbezahlbaren Kostbarkeiten, die Ly'fe mitgebracht hatte.


Lianna City - Jedi-Basis - Trainingsraum - Rork, Naku, Ikarr, 4O-77, Ly'fe
 
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Jedi-Basis - Raumhafen - Sparbrötchen-Verladerampe - Angelique, Beka, Siva, Visas und Satrek

Satrek versuchte sich an irgendwelche Meditationstechniken zu erinnern die es ihm im Stehen erlauben würden das Gespräch der beiden Mädchen über das Bankkonto und seinen Daumen zu ignorieren. Er fand schließlich einen Weg, der allgemein als Themenwechsel bekannt war und auf einer weiteren Äußerung Sivas basierte.

Es tut mir sehr leid, aber solche Zeitschriften werdet ihr euch selbst kaufen müssen. Aber keine Sorge, auf Raumschiffen dieser Art und Speziell auf einem-

Er sah sich um um sich zu vergewissern, das keine Sullustaner in Hörweite waren.

-Ramschplaneten wie Sullust sollte es an Publikationen und Hilfsmitteln dieser Art keinen Mangel geben. Ich habe gehört wenn du es darauf anlegst gibt es Hutten zum Aufblasen zu kaufen. Zu Dekozwecken, versteht sich.

Hoffentlich stellte das die beiden Katastrophinnen ruhig. Angelique machte jedenfalls einen wesentlich ruhigeren Eindruck was das Anziehen von Unglück für ihren momentanen Meister anging - oder das Ausziehen.
Sicherlich, seine vier Begleiterinnen sahen gut aus, und für manche Männer seines Alters mochten sie als erstrebenswert gelten, aber er war nicht nur Jedi und ihnen gegenüber als Meister verpflichtet, sondern einfach schon zu alt für sowas. Natürlich war es nicht das biologische Alter auf das es hier an kam sondern das gefühlte, aber jeder Tag mit Beka und Siva hatte sich schon früher angefühlt wie ein Monat, und nach ihrer Rückkehr schienen die beiden ihre Abwesenheit kompensieren zu wollen.
Ganz abgesehen davon pflegte er ja immer noch eine Beziehung zu Turima, ehemalige Ministerin und amtierende höchste Gewalt seines Lebens, knapp gefolgt von den Idealen der Jedi und der Republik. Er hatte lange nichts von ihr und ihrer gemeinsamen Tochter gehört, aber das bedeutete nicht das sie nicht aus dem nächsten Müllschacht springen und ihn erwürgen würde wenn er auch nur daran dachte mit einer anderen...
Wieso kam er im Moment überhaupt auf solche Gedanken?
Der Advisor sah sich um. Das Vehikel hatte sich mittlerweile auf dem dicht gepackten Landefeld in Bewegung gesetzt, sie standen inmitten von Containern, Fäsern, Phasengepäcknetzen und einer Gruppe dreckiger Ugnauthen-Machaniker. Ugnauthen, die der Gruppe Jedi und wahrscheinlich speziell den weiblichen Mitgliedern unzweideutige Blicke zuwarfen, untermalt von Gesten die für Satrek so aussahen als ob sie beschrieben wie man eine Repulsoreinheit reinigte und generalüberholte. Zumindest war der Wunsch die so gereinigten Apparate im Anschluss ordentlich einzufahren offensichtlich.
Der Advisor grinste. Ihm war nicht mal aufgefallen wie sich die Grundstimmung der Gedanken der kleinen Nichtmenschen ihn beeinflusst hatten. Eigentlich sollte ihn das beunruhigen, aber in diesem Fall war er froh, dass kein größerer Schaden angerichtet wurde, und er war sich zudem relativ sicher das er bei einer wirklichen Gefahrensituation anders reagiert hätte.


Meine Damen, es würde mich nicht wundern wenn die netten Herren hier drüben während der Reise ein Quartier nahe dem unsrigen beziehen werden. Da das Dasein als Jedi viele Schattenseiten hat und von uns große Entbehrungen fordert habe ich beschlossen das jede von euch eine kleine Auszeit verdient hat. Es wird also zwischen den lehrreichen Trainingseinheiten genug Zeit geben soziale Kontakte zu knüpfen und Freundschaften zu schließen.

Sein Grinsen gab sich Mühe nicht breiter zu werden als es sein Gesicht darzustellen vermochte, aber zum ersten Mal seit längerer Zeit hatte er das Gefühl insbesondere den beiden Furien in Padawangestalt etwas heimzahlen zu können. Und vielleicht konnte die ein oder andere Schülerin ja wirklich noch was bei der Sache lernen. Wie man sich aus unangenehmen Situationen herauswand oder wie man Schmierölflecken aus der Kleidung bekam.

In jedem Fall liegt mir nichts ferner als euch in eurer sozialen Entwicklung durch irgendwelche drögen Moralpredigten oder philosophischen Diskussionen zu behindern. Nehmt auf mich nicht mehr Rücksicht als ohnehin schon.

Damit verschränkte er seine Arme vor der Brust und lehnte sich weiterhin grinsend an einen Container.

Jedi-Basis - Raumhafen - im Großlastspeeder auf dem Weg zur “Rachsüchtige Lady” - Angelique, Beka, Siva, Visas, mehr als genug romantisch veranlagte Ugnauthen und Satrek
 
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