Lianna

Lianna - Jedibasis - Kantine - Eowyn, Joras

Joras nahm ihr Angebot, ihn zu trainieren, an - Eowyn hatte auch kaum etwas anderes erwartet. Es kam selten vor, dass ein Padawan einen Meister nicht akzeptierte, um genau zu sein hatte Eowyn bisher noch von keinem Fall gehört. Dennoch war sie erleichtert, dass diese Sache nun hinter ihr war.

Schön, meinte sie lächelnd. Mittlerweile hatte sie aufgegessen, auch auf Joras' Teller fanden sich nur noch Krümel. Komm, wir gehen in unsere Quartiere zurück. Ein bisschen Pause ist selbst in solchen Zeiten nach dem Essen gestattet... Schließlich haben wir heute Vormittag schon viel gearbeitet. Eowyn führte Joras am Arm zum Ausgang. Dieses Mal konzentrierte sie sich stark und fand tatsächlich den Weg zu ihrem Quartier - langsam schien sie sich zurecht zu finden! Joras' Zimmer lag zum Glück nicht weit von ihrem entfernt, sie hatte es bald gefunden. Alles klar, jetzt weiß ich ja, wo ich dich finden kann... Wir treffen uns einfach nacher, in Ordnung? Ich brauche jetzt irgendwie eine Pause, grinste sie. Ich bin ja nun auch nicht mehr so ganz die Jüngste.

Sie verabschiedeten sich und Joras verschwand in seinem Zimmer. Eowyn trabte wieder zurück in ihres, wo ihre Tasche immer noch fast unausgepackt vor ihrem Bett stand. Nun gut, viel zum auspacken war es nicht, aber immerhin eine Tasche voll. Eigentlich sollte sie das jetzt erledigen, sie kannte sich doch. Wenn nicht jetzt würde die Tasche unausgepackt wochenlang herumstehen und trotz ihres wenigen Eigentums würde das Zimmer auf Grund seiner Größe bald aussehen wie nach einer Supernova. Sie wusste es. Ganz genau...
Dennoch warf sie sich nach einem kurzen Gewissenskampf mit dem Rücken auf ihr Bett, nachdem sie aus ihrer Tasche den Kristall von Ilum herausgekramt hatte.
Eowyn hielt den Kristall vor ihre Augen. Es war nun schon Jahre her, doch sie wusste immer noch nicht, warum er sich damals gelöst hatte und ihr in die Hände gefallen war. Eine kurze zeitlang hatte sie gedacht, dieser Kristall sollte irgendwann einmal Sahra gehören, doch in ihrer gemeinsamen Zeit war sie nie dazu gekommen, ihn ihr zu geben. Und mittlerweile war sie sich in diesem Punkt auch nicht mehr so sicher... schließlich hatte sich der Kristall in
ihre Hände begeben und nicht in die von Sahra. Oder jemand anderem. Wer wusste schon, was die Macht im Sinn hatte...
Sie mochte die Farbe. Je nachdem, wie man ihn hielt war er entweder blau oder grün, nie war es eindeutig. Sie hatte sich nie entscheiden können, ob nun blau oder eher grün ihre Lieblingsfarbe war. Als hätte dieser Kristall das gewusst...
Sie lächelte leicht. Das würde sie vermutlich nie herausfinden... Aber sie fand es irgendwie beruhigend, dies zu glauben.

Sie blickte auf ihr Chrono. War sie zwischendurch eingeschlafen? Irgendwie kam ihr die verstrichene Zeit nicht so lang vor. Nun gut, sie sollte wohl langsam wieder aufstehen und sich auf die Suche nach ihrem Padawan machen. Ihrem Padawan... sie würde sich erst einmal wieder an dieses Wort gewöhnen müssen.
Den Kristall bettete sie auf das kleine Schränkchen neben dem Bett, dann verließ sie ihren Raum in Richtung Joras. Auf ihr Klopfen reagierte niemand, und als Eowyn vorsichtig mit der Macht nach ihm tastete stellte sie fest, dass das Zimmer leer war. Er hatte sich wohl schon auf den Weg gemacht, um die Basis auf eigene Faust zu durchsuchen. Oder um sonst etwas zu tun. Sie freute sich darüber, denn sie hatte bisher das Gefühl gehabt, dass Joras sich auf Grund seiner Blindheit sehr unsicher fühlte und ungern alleine war. Umso mehr bedeutete es, wenn er nun losgezogen war. Vielleicht irrte sie sich ja aber auch und jemand hatte ihn abgeholt. Schließlich konnte er hier schon einige Bekanntschaften gemacht haben, auch wenn sie das eher nicht gedacht hatte. Doch schließlich kannten sie sich ja noch nicht so lange.
Eowyn beschloss, ihn zu suchen. Mithilfe der Macht tastete sie vorsichtig nach seiner Präsenz und folgte ihr durch die Basis. Er war nicht allzuweit gelaufen, sie hatte keine Mühe, ihn zu finden. Als sie schließlich vor der Tür stand, hinter der er sich befand, hielt sie kurz an. Es fühlte sich so an, als sei er völlig in Gedanken versunken.
Sie öffnete die Tür und blieb im Türrahmen stehen. Joras hatte ihre Ankunft nicht bemerkt. Im Raum war es dunkel - kein Wunder, ihr Padawan brauchte ja schließlich auch kein Licht. Aber etwas anderes nahm Eowyn war - mit ihren Ohren. In diesem Raum musste sich ein Musikinstrument befinden, denn sie vernahm eine leichte Melodie. Nichts Besonderes, aber gespielt mit einer solchen Freude und Hingabe, dass sie verzaubert lauschte. Sie blieb, wo sie war, hörte zu und wartete, bis Joras sie von selbst bemerken würde.


Lianna - Jedibasis - Lagerraum - Eowyn, Joras
 
Lianna City - Jedi-Basis - Trainingsraum - JK, Antillis, Fen, Rinson und Samira

Fen blinzelte kurz und versuchte das Bild vor seinen Augen zu verbannen...und den Geruch von verbranntem Fleisch. Es hatte etwas von einer Vision, mehr als Erinnerung, auch wenn sich Fen weiterhin seiner Umgebung bewusst war.
Das Wort 'Flashback' geisterte durch seinen Verstand, während er Samira fixierte.


"Ehm...ich glaube nicht. Eher ein Bild aus der Vergangenheit...denke ich."

sagte Fen leise und sah Samira furchtsam an.

"Oder kann man solche Dinge auch mit der Macht...sehen oder so?"

Fragte er die Jedi verunsichert. So wirklich wusste er nun auch nicht mehr was eigentlich geschehen war, damals...selbst von dem Moment an wo er blutend auf dem Boden aufgewacht war. Dunkel konnte er sich an etwas erinnern, was wohl die Überreste seines größten Peinigers gewesen war. Kurze Erinnerungsfetzen segelten durch Fen´s Verstand. Er lief zur Rettungskapsel, voller Hoffnung. Dann ein Schlag, eine Stimme...Furcht und Schmerz.
Dann wurde alles dunkel und die Beule die Fen nach dem Aufwachen hatte erklärte das ganz gut.
Aber die Leiche erklärte es nicht.
Fen zitterte.


"Es ist irgendetwas geschen...vor einiger Zeit.
Ich...nun ich musste fliehen, also von einem Schiff. Aber ich kann mich nicht mehr daran erinnern, da sind nur Bruchstücke...und gerade eben ist eines davon aufgetaucht."


Sagte er schließlich und man konnte ihm ansehen, dass es ihm nicht leicht fiel das Thema auch nur derart vage zu umschreiben.

Lianna City - Jedi-Basis - Trainingsraum - JK, Antillis, Fen, Rinson und Samira
 
[Lianna - Jedibasis - Trainingsraum] • JK • Antillis • Fen • Samira • Rinson



Da Rinson keine Aufgabe erhielt musste er sich selbst beschäftigen. Er ging dann also zum Regal und nahm sich einen roten Ball hinaus. Er legte ihn einfach in seine Hand. Nun begann der Ball zu schweben. Der Zabrak schaffte es sogar, ihn höher und tiefer schweben zu lassen.
Er hatte ja seit dem letzten Training ein wenig geübt. Nun nahm er die Hand unter dem Ball weg, und tatsächlich schwebte er immernoch. Aber als der Zabrak dann die Hände hinter den Ball nahm, und versuchte, ihn wegzustoßen, viel er runter.


"Das gibt es doch nicht!"

Murmelte er wütend. Er kneifte einmal die Augen ein wenig zu sammen, hielte die Häne neben den auf den Boden liegenden Ball, konzentrierte sich wieder. Danach schwebte er wieder nach oben. Und nun schaffte er es, nach langem üben, den kleinen roten Ball auch abzustoßen. Levitation hatte er jetzt langsam auch drauf. Er lies den kleinen Ball durch den ganzen Raum schweben.

"Ich habs jetzt langsam auch drauf."

Sprach er leise zu Samira, um Fen nicht bei seinem training zu stören.



[Lianna - Jedibasis - Trainingsraum] • Jk • Antillis • Fen • Samira • Rinson
 
Lianna City - Jedi-Basis - Irgendwo in den Gängen - Ikarr auf dem Weg zu Joseline

Ohne einen Meister waren die Wände kalt. Sie waren schmutzig, traurig und grau. Unaufhörlich starrten sie Ikarr an: Als würde er nicht dazugehören. Der Jawa tat so, als würde ihm das nichts ausmachen. Versuchte, sich in Sicherheit zu bringen. Aber hinter jeder Wand lauerte die nächste, einem einsamen Gang folgte der andere.

Trost und Wärme schenkte ihm nur ein Gedanke, trug ihn durch dieses düstere Labyrinth. Den Weg wies ihm sein Strohhut, der mit jedem Schritt ins Sichtfeld baumelte. Solange seine Beine sich nur bewegten, wusste er wohin es ging. Und solange dieser verheißungsvolle Ort in seinen Gedanken hallte, bewegten sich seine Beine. Kantina: Der Ort, an dem Padawanträume neu geboren wurden.

Sie war rustikal eingerichtet für einen Ort mit einer solchen Bedeutung. Aber das machte nichts. Ihre Funktion entsprang nicht ihrer Äshtetik, sondern einer Person: Joseline. Und sie war da, wurde immer größer.


"Kannst du mich zum besten Jedi des Universums machen?",
fragte er. Sein Gesicht schien fröhlich. Er hatte sich Mühe gegeben, so zu schauen.

Lianna City - Jedi-Basis - Kantina - Joseline, Summer, Ikarr
 
Jedi-Basis - Kantina - mit Summer

Gerade eben hatte Jo Summer noch danach gefragt ob sie sich nicht gerne bei einer süßen Essenssünde beteiligen wollte, da fühlte Jo eine Präsenz, die sie zwar noch nicht lange kannte ihr aber doch schon recht vertraut vorkam. Ikarr war der Verabredung gefolgt und gerade in der Kantine angekommen, nur Ly’fe fehlte. Aber sie hatte doch eigentlich den Eindruck gehabt, als würde Ikarr sehr an jenem Bith hängen. Nicht umsonst war sie auch dem Irrtum aufgesessen, das Ly’fe Ikarr’s Meister sein könnte.
Wie bitte?
Wenn Jo bereits etwas essbaren zwischen den Zähnen gehabt hätte, wäre es sicher zu einem recht unschönen Hustenanfall gekommen nachdem Ikarr sie mit dieser Frage begrüßt hatte.
Sie ihn…? …besten Jedi…?
Wenn jemals irgendwann ein Meister mit der Frage nach Ausbildung völlig überfahren wurde, dann war es sicher genau so!
Jo musste erst einmal sehr tief durchatmen!
Zum Einen fiel ihr gerade auf, dass sie Summer ja eigentlich noch gar nicht direkt gesagt hatte, dass sie eine Jedi war. Gut, sie hatte auch nicht behauptet es nicht zu sein! Aber hoffentlich nahm das sensible Mädchen dies nicht zum Anlass Misstrauen auf zu bauen! Das wäre Jo absolut fatal, da sie die Kleine in den wenigen Momenten, die sie Sie kannte, bereits sehr ins Herz geschlossen hatte.
Zum Anderen hatte Jo noch gar nicht daran gedacht überhaupt so schnell über einen neuen Padawan nach zu denken.
Aber sie mochte den kleinen Ikarr auch sehr gerne und ihm einfach einen Korb geben! Nein! Vielleicht sollte sie wirklich über einen neuen Schüler nachdenken!
Sie war dem Gedanken jedenfalls nicht abgeneigt!
Trotzdem legte sie ihren Kopf ein wenig schief und schmunzelte in Ikarr’s Richtung.


Tut mir leid Ikarr! Das kann ich nicht!

Eine kurze, dramatische Pause musste Jo jetzt einfach einlegen, wollte Ikarr aber auch nicht zu lange mit dieser doch erst mal recht abweisend klingenden Antwort im sprichwörtlichen Regen stehen lassen und fügte dann doch recht zügig hinzu:

Es gibt nur eine einzige Person, die dich zu dem machen kann, was du anstrebst!
Nur du allein kannst das aus dir machen.
Aber ich interpretiere deine Frage einfach so, dass du nicht abgeneigt wärst mein Padawan zu werden!
Habe ich recht?


Mit einer deutlichen Handbewegung und einem herzlichen Schmunzeln lud Jo Ikarr ein sich erst einmal zu ihnen zu setzen.

Im Übrigen, das nette junge Mädchen hier ist Summer Kira Organa !
Und Summer, dies hier ist die Verabredung, von der ich dir erzählt habe! Ikarr Uss!
Ein recht forscher junger Mann wie mir scheint!


Und dann wandte sie sich erst einmal wieder Ikarr zu um erneut auf seine Frage ein zu gehen!

Ikarr! Ich habe gerade eben erst die Ausbildung meiner letzten Padawan beendet und eigentlich bin ich hier um in der Bibliothek nach bestimmten Daten zu suchen! An Schüler hatte ich ehrlich gesagt nicht gedacht. Aber ich schließe nicht aus wieder einen Padawan an zu nehmen!
Eine Meister Schülerbindung ist allerdings auch etwas sehr Besonderes. Die Ausbildung eines Padawan ist nicht in ein paar Wochen erledigt! Es sollte eine Verbindung da sein, zwischen Schüler und Meister und diese Bindung sollte von beiden Seiten empfunden werden.
Vielleicht sehen wir erst einmal, ob die Chemie zwischen uns stimmt und dann sehen wir weiter!


Jo wandte sich nun wieder beiden Padawanen zu während sie weiter sprach.

Summer hier, hat mir versprochen mich nachher zu ihrer guten Freundin Samira mit zu nehmen. Vielleicht begleitest du uns einfach. Vielleicht trainieren wir gemeinsam! Und dann werden wir sehen!
Soo und jetzt konzentrieren wir uns erst einmal wieder auf das, was wir vorhin in Angriff genommen haben.
Ein leckeres Frühstück!
Oder ist einer von euch beiden anderer Meinung?


Jedi-Basis - Kantina - mit Summer und Ikarr
 
OP: Ich prangere an! Joseline, Du Mörderin! Hast Ikarrs (vorerst) letzte Hoffnung auf dem Gewissen!

Lianna City - Jedi-Basis - Kantina - Joseline, Summer, Ikarr

"Tut mir leid Ikarr! Das kann ich nicht!"

Nein?

Nein.

Nein...

Ikarr war auf einiges eingestellt. Aber nicht auf das. Dabei wars so offensichtlich. Vielleicht... lag der Sieg ja darin, einfach aufzugeben.

Kennt ihr das, wenn ihr euch unter der sengenden Sonne im Sand eingrabt? Schon in geringer Tiefe ist es angenehm kühl. Niemand kann euch sehen. Wenn ihr lange genug liegen bleibt, bemerkt ihr den Sand gar nicht mehr. Dann ist es ruhig und still und es fühlt sich an, als wärt ihr nach langer Zeit zu Hause angekommen. Na, schon mal erlebt? Ja? Ikarr wäre jetzt gerne dort gewesen.

Aber hier gab es keinen Sand. Das war nicht mal Tatooine.

Sein trauriger Blick voller gefallener Ideen irrte langsam durch das Bild. Bis es schließlich bei Summer stehen blieb. Auch ihre träumenden Augen konnten ihr keine Freude schenken. Es war diese Unmöglichkeit. Die Unmöglichkeit sich mit seinen Fantasien gänzlich über die Realität zu erheben. Irgendwas holte einen immer ein.

Aber Summer besaß etwas, um das Ikarr sie beneidete. Einen starken Verbündeten, einen großen Schild, das unerträglich Wahre abzuhalten. Es war ein süßer, zerknuddelter Teddy. Es fühlte sich bestimmt sanft und kuschlig an, ihn mit der Haut zu berühren. Fast wie Sand...

Ikarr blieb nichts anderes übrig, als sich hinzusetzen. Es schien, als würde Joseline ihre Lippen bewegen. Aber es kamen keine Töne an. Fragte sie etwas? Ikarr bejahte leise. Was auch immer sie wissen wollte.

Vielleicht würde ein Frühstück helfen, wenn er schon mal hier war. Essen konnte doch so gut ablenken. Hungrig griff er danach, aber da war nichts. Nur Leere. Nicht einmal einen Teller gönnte ihm dieser Planet...


Lianna City - Jedi-Basis - Kantina - Joseline, Summer, Ikarr
 
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Lianna City - Jedi-Basis - Trainingsraum - JK, Antillis, Fen, Rinson und Samira

Die junge Mirialan fühlte sich gleich wieder auf sichererem Territorium als Fen Erlebnisse in seiner Vergangenheit als Grund für seine Furcht und seine etwas komische Reaktion nannte. Das wiederum kam bei neuen Padawanen doch immer wieder mal vor und war etwas, was Samira schon ein paar Mal begegnet war. Deshalb kehrte ihre ruhiges Lächeln und damit auch ihre Selbstsicherheit schnell zurück.

Ja, solche Dinge, eigene Erlebnisse aus der Vergangenheit oder Gegenwart und in einigen Fällen auch mögliche zukünftige Ereignisse, das alles kann dir die Macht zeigen. Meines Wissens kommt das immer irgendwo zufällig sprich man kann das Erscheinen solcher Visionen nicht wirklich planen. Sie geschehen einfach. Bleib am Besten einfach ruhig und öffne dich dafür.

Gab Samira wieder, was sie damals von ihrem Meister gehört und gelernt hatte.

Anscheinend hast du jedenfalls etwas erlebt, womit du noch nicht klar kommst oder du noch nicht verarbeitet hast. Visionen haben in der Regel nämlich immer irgendeinen einen Sinn, tragen eine Aussage in sich, die man aber erstmal verstehen oder begreifen muss, was manchmal nicht unbedingt einfach ist. In solchen Fällen empfehle ich erfahrenere Meister aufzusuchen als ich es bin, denn ich kann dir da auch nur begrenzt weiterhelfen, Fen.

Gab sie offen zu und strich sich dabei eine dunkle Haarsträhne aus dem Gesicht, welche ihrem Pferdeschwanz offenbar entkommen war. In dem Moment fiel ihr auch auf, dass sie aufgrund ihres Schreckens wegen dem jungen Menschen ja Rinson selbst auch nicht weiter beachtet hatte. Aber der Zabrak hatte sich dankenswerterweise selbst eine Übung ausgedacht und arbeitete weiter an seinen Levitationsfähigkeiten.

Mach jetzt besser mit deiner Übung weiter, Fen. Schau zu Rinson. Mit etwas Glück gelingt dir das heute auch noch. Schaffen kannst du es jedenfalls.

Ermutigte sie den jungen Menschen. Dann wandte sich die blassgelbhäutige Frau an den Zabrak, dem es schon gelungen war einen kleinen Ball durch den Raum schweben zu lassen.

Gut gemacht, Rinson. Du hast wahrscheinlich schon gemerkt, dass am schwierigsten ist, den Ball genau unter Kontrolle zu halten.

Daraufhin stand die Mirialan auf, ging zu dem Schrank an der Wand neben der Matte und öffnete eine der Schubladen. Sie wusste nicht genau was darin war, aber waren jedenfalls alles Trainingsgeräte, also würde sich schon was finden lassen, um Rinson noch etwas mehr zu fordern. Da das Üben mit Bällen eine beliebte Anfangsübung war fand sie eine ganze Reihe von weiteren Bällen darin, genauso wie einige Bänder, Gegenstände zum Stapeln und Verformen. Etwas unschlüssig holte Samira einfach noch vier weitere Bälle, zwei Gelbe, einen Orangen und einen Blauen heraus. Den blauen Ball schob sie in ein der Taschen ihrer Robe. Er war für Fen gedacht, wenn dieser soweit war. Mit den drei Bällen in Händen setzte sie sich wieder zu Fen und Rinson.

Hier, nimm.

Bot sie dem Zabrak die zwei gelben und den orangenen Ball an.

Einen Ball kannst du ja mittlerweile recht gut in der Luft halten. Jetzt probier mal mehrere davon gleichzeitig schweben zu lassen. Denn je größer die Anzahl der Gegenstände, die du mit der Macht beeinflussen willst, desto mehr Konzentration und Können erfordert es. Aber ich denke Levitation liegt dir ganz gut, also probiere einfach mal wie viele du schaffst.

Schlug die Jedi-Ritterin dem Zabrak vor und verschränkte anschließend erwartungsvoll ihre Arme vor der Brust.

Lianna City - Jedi-Basis - Trainingsraum - JK, Antillis, Fen, Rinson und Samira
 
[Lianna - Jedibasis - Trainingsraum] • Rinson • Samira • Fen • JK • Antillis

Der Zabrak sah zu, wie Samira einige Gegenstände aus dem Schrank nahm, und sie vor sich legte. drei Gegenstände auf einmal musst er nun in die Luft bewegen. Ob er das schaffen würde, bezweifelte er stark. Deshalb fing er ein Level tiefer an, zwei Gegenstände. Er sloss also seine Augen und atmete tief durch. Langsam konzentrierte er sich auf den roten Ball, der sofort ein Stück in die Luft schwebte, danach wandte er sich dem gelben Ball. Dieser Zappelte ein wenig, bewegte sich auch nur wenige Zentimer in die Luft. Doch dann bemerkte Rinson, wie der rote Ball wieder auf die Matte flog. Als der zabrak ihn dann wieder zum schweben brachte, viel der gelbe Ball zu Boden.

"Ich habe die Schwierigkeit erkannt. Man muss sich also gleichzeitig auf beide Bälle konzentrieren. Das klingt wohl einfacher als es ist. Sogar nur zwei Bälle in der luft zu behalten kann schon schwierig sein."

Flüsterte er erneut zu Samira, um Fan nicht zu stören. Nun änderte er sine Taktik. Nicht einzeld auf jeden Ball, sondern gemeinsam auf beide Bälle. Wiedermal atmete er tief durch, und lies die macht durch sich durchströmen. Zunächst machten die beiden Bälle nichts, dann zappelten sie ein wenig auf der Stelle, schwebten sogar einzelnd mal einige Milimeter in die luft, doch weiter geschah nichts. Auf ein neues atmete er und lies die macht durch sich durchströmen. Doch dann geschah es: Beide Bälle flogen gemeinsam in die Luft. Jetzt lies er noch den anderen Ball fliegen, dies war aber ein Kinderspiel für ihn.

Danach wagte er sich an größeres herran. Schützend hielt er seine linke Hand naben die Bälle, danach tat er mit seiner Rechten so, als ob er ihnen einen leichten Stoß verpassen würde. Die Bälle einen kreisten, in, natürlich, einem runden Kreis. Dann jonlierte er mit den Bällen, ohne sie zu Berühren. Jonlieren war so eine Art Kunst aus einem Planeten aus einer anderen Galaxie. Es heist, von dort sollen die Menschen abstammen. Aber das war nicht wichtig für den Zabrak.

"Das behersche ich jetzt auch; nächste Challange?"

Flüsterte er erneut zur Mirialan. nachdem sich ein Breites Lächeln auf seinem Gesicht gebildet.

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Lianna City - Jedi Basis - Kantine - Kal-el,Ikarr,40-77,Ly'fe

Sichtlich entspannter von der gelassenheit des Jedi Ritters (Ly'fe) holte sich Kal-el auch etwas zu essen,den solangsam machte sich auch bei ihm ein gefühl des hungers breit.

Natürlich können wir DU sagen das wäre mir auch lieber

antwortete Kal-el auf die frage des Bith (Ly'fe) ob ihm das DU recht wäre.
Mit einem ebenfalls gefülltem Tablett setzte sich Kal-el zu dem Jedi (Ly'fe) an den Tisch.


aber natürlich hier ist das Datapad bitte

antwortete Kal-el abermal und reichte dem Jedi Ritter (Ly'fe) das ausgefüllte Datapad und fing an zu essen

Lianna City - Jedi Basis - Kantine - Kal-el,Ikarr,40-77,Ly'fe
 
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Lianna City - Jedi-Basis - Kantine - Kal-El, Ikarr, 4O-77, Ly'fe

Ikarr benahm sich seltsam seit dem Gespräch mit Joseline, ohne dass Ly'fe so recht wusste, warum. Er schwieg und obwohl er die Gesichtszüge des Jawas nicht erkennen konnte, erkannte er durch die Macht genug um zu wissen, dass etwas nicht in Ordnung war und überlegte nach dem Grund, während der Tross durch die Gänge marschierte. Hatte er etwas falsches gesagt? Seit wann verhielt er sich so? Irgendwann erkannte der Bith, dass es seit etwa der Zeit, zu der er der Großmeisterin gegenüber ihrer beider Verhältnis klargestellt hatte, sein musste.

Nein. Das konnte nicht der Grund sein. Ikarr hatte zu keinem Zeitpunkt wirklich ernstzunehmendes Interesse an einer Jedi-Ausbildung gezeigt (oder die kurzen Momente waren dem Bith entgangen [:D]), also würde er sich wohl kaum etwas daraus machen, wenn er nicht sein Padawan sein würde. Immerhin war es ganz allein seine persönliche Entscheidung, ob er sich reif für eine solche Verantwortung fühlte oder nicht, und was spielte es überhaupt für eine Rolle? Dies bedeutete schließlich nicht, dass sie deswegen keine Freunde sein konnten - oder nicht zu zweit die Konzerthallen der Galaxis und die Holonet-Charts stürmen konnten - nachdem die Jedi-Bibliothek wiederhergestellt und katalogisiert war, verstand sich.

In der Kantine war es schließlich soweit: der Kleine schlug die Einladung auf eine (ohnehin kostenlose) Mahlzeit aus, verabschiedete sich hastig und wetzte, so schnell ihn seine Füßchen trugen davon (rollen wäre allerdings schneller gewesen). Ly'fe sah ihm konsterniert nach und bekam nicht mehr heraus als ein:

"Hasta la vista, Ikarr!"

Diese tatooinsche Abschiedsformel beinhaltete die Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen, und irgendwie kam den Musiker "Tschö mit Ö, Schönheit" erneut in den Sinn. Obwohl der Titel nicht ganz passte, taten dies Teile des Refrains sehr wohl.

Hast du je gehört, was ich dir sagte?
Hast du je gelesen, was ich dir schrieb?​

Oh, Mist... er hatte ja wirklich vergessen, Ikarr das kleine Gedicht zu zeigen, das er über ihn verfasst hatte. Naja, jetzt war's zu spät - vielleicht gab ihm das wenigstens Gelegenheit, es noch zu vertonen.

Vermutlich hatte er wirklich so manchen Fehler gemacht, was den kleinen Jawa anging. Der Bith wusste, dass er alles andere als perfekt war - und er spürte, dass dies erst recht bedeutete, dass er kein geeigneter Meister für jemanden war.

Hast du je den Liedern zugehört, die wir spielten?
Hast du je in dich hineingelassen, was die Welt dir sagte?​

Ich habe versucht, dir zu erklären, worum es beim Jedi-Dasein geht, Ikarr, dachte Ly'fe. Ich hoffe, ein andere ist geschickter darin als ich...

Sind wir so weit gekommen, nur um deine Enttäuschung zu spüren?
Haben wir gespielt, nur um Bauern im Dejarik zu werden?​

Er hatte versucht, es ihm recht zu machen, doch es war offenbar nicht genug. Der Ritter hatte mehr als einmal das Gefühl gehabt, dass ihm die Sache aus den Händen glitt... und vielleicht war er wirklich nicht zu viel mehr geboren als eine Randfigur, ein verzichtbarer Spielstein, eine Marionette.

Wie blind kannst du sein, siehst du nicht,
dass du den langen Weg gewählt hast, doch ich werde warten.​

Ich hoffe, dass du nicht einfach enttäuscht zur Tür hinausstürmst, und diese, das Tor in eine Welt, größer als alles, was sich je ein Jawa vor dir hätte erträumen lassen, für immer verschließt. Behalte deine Träume, tapferer Kleiner, du wirst sie noch brauchen. Und ich werde auf dich warten.

Natürlich bestand die Chance, dass Ikarr in fünf Minuten wieder auftauchte und so war wie je und je, doch Ly'fe spürte, dass es nicht so kommen würde. Er hatte nicht oft das Gefühl, dass die Macht ihm etwas sagen wollte, doch hier und jetzt schon. Es war nicht ihre Bestimmung gewesen. Ja, manchmal war es wirklich so einfach.

* * *​

Minutenlang kaute der Bith-Jedi stumm sein Essen, bevor er sich Kal-El widmete. Natürlich hatte der hochgewachsene Humanoide nichts gegen ein "Du" einzuwenden gehabt, jetzt reichte er ihm das Datapad, welches Ly'fe sogleich aufmerksam studierte.

"Hmm, halber Miraluka, von Katarr - ich muss also vermutlich nicht fragen, woher du von deiner Machtsensitivität weißt?"

Fragte der Jedi-Ritter und stützte das Äquivalent seines Kinns auf die zarten Musikerhände.

"Was mich natürlich interessieren würde: worauf gründet deine Entscheidung, ein Jedi werden zu wollen. Was erhoffst du dir von deiner Ausbildung?"

Lieber klärte er die Dinge sofort, dachte er für sich. Ein Jør machte den gleichen Fehler nur ungern zweimal.

Lianna City - Jedi-Basis - Kantine - Kal-El, 4O-77, Ly'fe

[OP]Der versprochene Abschiedspost! :D Ich erspare mir, die Dinge unnötig zu verkomplizieren, indem ich für mich beschließe, dass wir vor euch in der Kantine waren.[/OP]
 
[OP]Mörderin???
Ikarrs (vorerst) letzte Hoffnung auf dem Gewissen ???
Ähm, hat jemand mal etwas Wasser, das wir den kleinen Jawa die Füße waschen damit der Sand nachrutscht!
Jo hat nichts der Gleichen gemacht! Ikarr kann nur nicht zuhören![/OP]



Lianna City - Jedi-Basis - Kantina – mit Summer und Ikarr

Sie hatte gerade eben ausgesprochen und im Grunde erwartet, das der kleine, quirlige Ikarr sie mit Fragen löchern würde, wieso sie nicht gleich ja sagte. Oder das er zumindest ihre Einladung zum Frühstück freudig annehmen würde.
Das Schweigen und jenes dumpfe Gefühl, als habe sich gerade ein riesiger Abgrund der Verzweiflung aufgetan, waren nichts was Jo erwartet hatte und vielleicht auch aus diesem Grund traf es sie unerwartet hart, was sie da fühlte.
Sie hatte doch gar nichts Schlechtes gesagt! Weder das sie es ganz ablehnte über seine Bitte nach zu denken. Noch etwas Anderes, das solcherlei Reaktion rechtfertigen würde. Im Gegenteil!
Hm, hatte er ihr überhaupt richtig zugehört? Verstand er nicht, das nur er allein es sein konnte, der entschied was aus ihm wurde! Das ein Meister, wer es auch sein würde, nur den Weg weisen konnte. Ihn gehen, den Worten folgen und seinen Platz in dieser Galaxis finden, das musste jeder für sich selbst.
Sie war sich sicher, das Ikarr kein Dummkopf war und ihre Worte mit Sicherheit verstanden hätte. Also blieb nur die Variante, das er nach ihrer ersten Reaktion und der, zugegeben etwas theatralischen Kunstpause, vielleicht vor Enttäuschung abgeschaltet hatte. Nur so konnte sich seine Reaktion erklären.
Als er also mit seinen kleinen Händen auf den leeren Tisch griff, bewegte Jo ihre Hände schnell nach vorne und ergriff sanft aber bestimmt jene Hände um sicher zu stellen, das er nun seine Aufmerksamkeit klar auf sie lenkte. Entschlossen zog sie seine Arme zu sich, so dass er sie nun direkt ansehen musste.


Deine Enttäuschung brennt wie eine dunkle Sonne, obwohl du keinerlei Grund dafür hast!

Erklärte sie ihm eindringlich während sie bemerkte, dass ihr Stab, der genau zwischen ihr und Ikarr an ihrem Stuhl lehnte, etwas im Weg war. Mit einer Hand hielt sie noch immer einen Arm des Jawa fest während die andere ihren Stab griff, sie mit der Macht den verborgenen Mechanismus betätigte, der den Stab zusammen fahren lies und ihr Lichtschwert freigab. Dann hängte sie ihre Waffe, wie nebenbei, an den Gürtel und konnte sich nun Barriere freier dem kleinen Ikarr zuwenden. Zuvor lächelte sie allerdings noch einmal aufmunternd zu Summer hinüber, die sich nicht etwas bei Seite geschoben fühlen sollte, sondern von der Jo im Grunde ja auch noch eine Antwort auf die Essensfrage erhoffte.
Dann aber wandte sie auch ihre Gesicht erst einmal wieder Ikarr zu


Ich fühle, dass du zu tiefst erschüttert bist! Enttäuscht!
Obwohl es keinen Grund gibt, für diese tiefe Verzweiflung!
Egal, wer dein Meister werden wird oder wer dir je in deinem Leben etwas beibringen wird, du musst lernen zu zuhören!
Sag mir bitte, mal abgesehen davon, dass sich noch nichts Essbares auf unserem Tisch befindet, warum bist du so enttäuscht?


Lianna City - Jedi-Basis - Kantina – mit Summer und Ikarr
 
Lianna City - Jedi-Basis - Trainingsraum - JK, Antillis, Fen, Rinson und Samira

Fen sah kurz zu Samira, dann wandte er den Blick wieder ab. Er wollte nicht, dass sie nachbohrte, aber zum Glück tat sie das auch nicht.
Da jedoch musste sich Fen fragen wieso er solche Angst vor Fragen hatte, er wusste schließlich nicht was passiert war. Er hatte einen Schlag auf den Kopf bekommen und ganz offensichtlich war er einige Minuten bewusstlos gewesen.
Dennoch fürchtete er sich...mehr als es der Anblick des Toten rechtfertigte.
Und vielleicht fürchtete sich Fen einfach nur vor der unendlichen Befriedigung, die ihn beim Anblick der Leiche durchzuckt hatte.

Schnell schob er diesen Gedanken beiseite. Wieder sah er zu Samira.


"Also ich versuche es nochmal. Und wenn das wieder geschieht...sollte ich dann einen Seelenarzt aufsuchen? Ich meine es gibt da bestimmt eine Menge Dinge die...naja die ich nicht verarbeitet habe."

Fen schloss wieder die Augen, aber nun lag ein Hauch von Anspannung auf seinem Gesicht. Er konnte die Bilder von eben nicht vergessen und auch wenn er versuchte es zu verdrängen, so hatte er Angst wieder etwas zu sehen.
Daher tat sich überhaupt nichts. Fen saß einfach nur still da und hielt die Augen geschlossen, während Samira sich mit Rinson beschäftigte.
Schließlich öffnete er frustriert die Augen.


"Diesmal tat sich überhaupt nichts."

Sagte er leise und auch ein wenig beschämt. Und irgendwie spürte er, dass es im Moment keinen Sinn hatte und sah statt dessen Rinsonzu. Vielleicht ließ sich ja etwas lernen, wenn er einem Anfänger...einem echten Anfänger, der zumindest den Anfang gefunden hatte, zusah.
Offenbar hatte dieser bereits einen Ball schweben lassen. Fen runzelte bei dem Wortwechsel die Stirn. Er hatte von dem ganzen nichts mitbekommen. Dafür sah Fen nun umso gespannter zu, halb erwartend dass sich nichts tat.
Doch mit einem Mal zuckten die Bälle und Fen machte große Augen. Als Rinson die Bälle schließlich richtig schweben ließ klappte Fen´s Kiefer herunter und er gaffte das Schauspiel einige Momente einfach nur fassunglos an.
Dann als Rinson zu jonglieren begann fühlte Fen eine seltsame Begeisterung in sich wachsen. Das Universum hatte sich vor seinen Augen verändert und mit einem Mal war alles möglich. Als der Zabrak fertig war konnte Fen nicht anders und applaudierte.


"Das...das war einfach unglaublich. Sie flogen...einfach so.
Wie hast du das gemacht? Wie...naja wie hast du angefangen?"


Fragte Fen begeistert und sah zwischen Rinson und den Bällen hin und her.

Lianna City - Jedi-Basis - Trainingsraum - JK, Antillis, Fen, Rinson und Samira
 
Jedi Basis[- Krankenstation Vail und Matthew

Matthew schlief ruhig und das mehrere Stunden. Er konnte nicht sagen ob es daran lag das Vail an seiner Seite war oder er sich keine Sorgen machen musste das ihn hier etwas geschah. Was auch immer es war. Es dauerte Stunden bis Matthew die Augen öffnete und das erste was er sah war Vail. Matthew rieb sich die Augen und sah den Mann ruhig an. Sofort setzte er sich auf. Der Junge gähnte noch mal ausgiebig.

"Habt ihr die ganze Zeit hier gewacht Vail? Ihr müsst erscöhpft sein"

Begann er. Matthew war sich sicher das der andere Erschöpft sein musste. Er hatte Hunger und wollte mit dem Training anfangen. Matthew wollte nicht sofort vom Essen sprechen.

"Werde ich heute etwas lernen Vail?"

In Matthews Augen stand wieder dieser Feuereifer. Er wollte ein Jedi werden auch wenn es ein hartes Leben war. Er wollte etwas lernen. Vielleicht konnte er sich dann auch eines Tages selbst verteidigen. Er war sich immernoch nicht sicher ob Vail sein Meister war oder eines Tages ein anderer kam. Doch im Moment hatte er keine andere Bezugsperson als diesen Mann. Sicher teilte er nicht alle Ansichten des Ehemaligen Soldaten, doch er war sich sicher das er von ihm noch viel lernen konnte. Es lag nur daran ob Vail ihm Dinge beibringen wollte. Matthew schlug die Decke zur Seite und blickte Vail ruhig an.

"Und wenn wir Frühstücken könnten würde ich natürlich auch nicht nein sagen"

Sagte Matthew etwas klein laut. Er war sich sicher das auch Vail zu einen Frühstück nie nein Sagen würde. Doch Matthew wollte nicht wirken als würde er nur ans Essen denken. Matthew setzte sich vollkommen auf und sah Vail in die Augen. Er hatte die Hoffnung das dies als sein neues Leben sicher taugte. Doch er wusste das er seinen Teil dazu beitragen musste.

"Also was machen wir?"

Fragte er sanft und lächelte glücklich. Zum ersten mal in seinem Leben lächelte er wie ein Kind.

Jedi Basis[- Krankenstation Vail und Matthew
 
OP Wes: Juhuu, Wes, jetzt kann ein kleiner Jawa endlich sein neues Kapitel beginnen =D!
Op Jo: Ikarr kann ja auch nicht zuhören, jedenfalls nicht lange. Das liegt an seinen Jawa-Ohren, die sind für sowas nicht gemacht =$

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Lianna City - Jedi-Basis - Kantina – Summer, Joseline, Ikarr

Aber dann passierte es und etwas Sanftes riss Ikarr aus diesem Rauschen sinnloser Sinneseindrücke. Joseline ließ seine Hände gar nicht mehr los, aber eigentlich störte das nicht. Im Gegenteil.

"Deine Enttäuschung brennt wie eine dunkle Sonne, obwohl du keinerlei Grund dafür hast!"

Keinen Grund... Ikarr hatte vielleicht nicht viele Gründe, aber doch einen und dieser eine, entscheidende reichte aus, um sich nicht klein genug zu fühlen. Es lag wohl nahe Joseline zu widersprechen - Während er jedoch in diese weißen, leuchtenden Augen sah, sich seine kleinen Pranken im Schutz ihrer Hände so geborgen fühlten, verging der Drang, die Stimme gegen sie zu erheben. Er fand wohl etwas, das er so sehnsüchtig gesucht hatte.

Eigentlich hätte Joseline gar nichts mehr machen müssen. Sie hatte ihn schon nach dem ersten Satz. Obwohl Ikarr schon die Worte auf der Zunge lagen, wollte er nicht wieder alles überstürzen und wartete aufmerksam, jedenfalls so aufmerksam wie gerade möglich das Ende Joselines Ausführungen ab.


"Sag mir bitte, mal abgesehen davon, dass sich noch nichts Essbares auf unserem Tisch befindet, warum bist du so enttäuscht?"

"Ich... ich weiß es nicht...", meinte er und seufzte tief.

"Aber... aber.... kannst du mir nicht vielleicht doch zeigen, wie ich zum besten Jedi aller Zeiten werde?" Angst und Zweifel lagen in seiner Stimme. Und dieses Mal war er derjenige, der Joselines Hände gar nicht mehr loslassen wollte.

Lianna City - Jedi-Basis - Kantina – Summer, Joseline, Ikarr
 
Lianna City - Jedi-Basis - Kantina – mit Summer und Ikarr

Er wusste es nicht?
Nun zumindest hatte Ikarr ihr jetzt wohl soweit zugehört, dass er ihr diese Antwort geben konnte und das ihn die Sache mit nahm unterstrich zu allem auch noch sein Seufzer, der Jo tief bewegte. Anscheinend war der quirlige kleine Jawa hin und her gerissen.
Und da war sie wieder, die Frage. Jetzt war es Jo die leise seufzte, dann aber die etwas veränderte Wortwahl bemerkte und genau darin eine Möglichkeit sah.


Nun Ikarr! Zeigen kann ich dir Vieles!

Das klang mit Sicherheit positiver als ihre erste Antwort auch wenn die Kernaussage genau die Gleiche war. Sie würde gerne mit ihm trainieren und mit Sicherheit würde sie darüber nachdenken, ob er vielleicht als ihr Padawan passen könnte. Doch zu übereilten Schritten würde sie sich sicher nicht drängen lassen.
Aber sie hatte gelernt das Ikarr, entgegen dem ersten Eindruck eines forschen und direkten jungen Jawa, doch sehr sensibel war und sie unterstrich ihre Worte auch noch mit einem warmen Lächeln um ihm mehr Mut zu machen bevor sie weiter sprach!


Auch den Weg den du beschreiten musst, um ein Jedi zu werden, kann ich dir zeigen. Gehen musst du ihn aber selbst. Das muss jeder Jedi!

Meine Güte, das klang ja beinahe fast schon als wollte sie ihn zu ihrem Schüler machen und abgeneigt war sie mittlerweile auch nicht. Ebenso wenig wie sie abgeneigt war mehr über die kleine Summer zu erfahren und auch sie gegebenen Falles an zu nehmen. Aber wollte und brauchte das Mädchen Solcherlei überhaupt? Und würden sie sich überhaupt verstehen. So eine Padawanzeit war immerhin ein ziemliches Stück des Lebens in dem Meister und Schüler beinahe ein Familieres Verhältnis aufbauten. Das wollte von beiden Seiten wohl überlegt sein! Na und wenn war da immer noch das Problem, das sie dann zwei Padawane… Moment, was dachte sie hier denn? Sie war für Recherchen her gekommen, nicht um Schüler zu suchen! Und doch…

Was hältst du davon, wenn wir nachher vielleicht versuchen etwas zu trainieren?

Ja, der Vorschlag war unverbindlich genug. Wahrscheinlich würde es Ikarr gefallen und ihr gab dies die Möglichkeit doch einmal nach zu denken ob sie solch große Verantwortung schon so bald wieder übernehmen wollte.

Aber vor dem Training sollten wir uns wirklich stärken na und dann hat mir Summer ja auch noch versprochen, dass sie mich Samira vor stellt. Wir drei haben also ein ziemliches Programm für die nächsten Stunden!

Mit den Worten winkte sie und hoffte, dass einer der Küchendroiden das mitbekam. Zum Glück war dies wohl der Fall, denn recht schnell stand einer von ihnen neben ihrem Tisch. Seine Servomotoren surrten leise als er sich vorn über senkte um sich nahe zu Jo zu beugen.

Kann ich Ma’am behilflich sein!

Ja, das wäre wirklich sehr nett! Wir drei würden uns freuen wenn wir eine kleine Auswahl des Frühstücksangebotes bekommen könnten. Meine beiden Begleiter werden sicher noch genau sagen was sie gerne haben würde. Ich für meinen Teil wäre für Schokoloops oder etwas Ähnliches sehr dankbar!
Oh und eine große Tasse Kaff wäre auch sehr gut!


Aufmunternd nickte Jo Summer und Ikarr zu.

Und was nehmt ihr zwei Beiden?

Lianna City - Jedi-Basis - Kantina – mit Summer und Ikarr
 
[Lianna - Jedibasis - Kantine] Summer mit Joseline

Die Diskussion um das Essen war noch nicht beendet, doch Joseline hatte mit ihrem Einwurf von Schoko-Schoko-Schoko-Loops eine süße Möglichkeit des Essens geboten. Ob es diese Süßspeise überhuapt hier gab, sie würde es sehen.
"Mit etwas Süßem kannst du dich doch auch abfinden?", flüsterte sie Mylo zu. Ein weiterer leckerer Vorschlag, den die blinde Frau machte, war Speiseeis. Sowas hatte sie schon ewig nicht mehr gegessen oder erst vielleicht ein einziges Mal zusammen mit ihrer Mutter, woran sie sich nur noch vage erinnerte.
"Was Süßes ist perfekt, Miss Joseline. Damit kann sich selbst der brummelige Mylo abfinden.", sagte Summer grinsend.

Doch kaum hatten sie ihre Diskussion zuende geführt, wurden sie von einem ziemlich kleinem Wesen unterbrochen. Gut die Alderaanerin war auch nicht gerade groß, aber sie würde vielleicht noch wachsen. So ein kleines Wesen hatte Summer noch nie gesehen. Es sah süß aus, wie etwas mit dem man gut kuscheln konnte, doch war ihr ihr alter flauschiger Teddy da doch lieber, den sie daraufhin an sich drückte. Dieser kleine Mann überrumpelte Joseline mit einer Frage, die auch Summer innehalten ließ. Er wollte, dass die blinde Frau ihn zum besten Jedi des Universums machte. Bitte? Miss Joseline war eine Jedi?
"Woooooow.... du bist auch eine Jedi? Du bist auch nett genau wie Samira.", sagte das kleine Mädchen erstaunt und mit einem besonderem Strahlen im Gesicht. Joseline erklärte dem Wesen dann zunächst, dass sie das wohl nicht konnte und nur er selbst das schaffen könne, woraufhin er etwas enttäuscht und geknickt wirkte.

Unmittelbar danach wurden wir einander vorgestellt. Das kleine Wesen hies Ikarr Uss und war Joselines Verabredung. Ein komischer Kauz, aber doch sehr sehr nett und herzlich. Die blinde Jedi erklärte, dass sie gerade erst die Ausbildung einer Schülerin beendet habe und sich hier in der Bibliothek umsehen wollte und deshalb noch nicht an einen neuen Schüler gedacht habe. Und gleich wollte sie mit Summer die Mirialanerin besuchen gehen, die die Alderaanerin hierher gebracht hatte.
"Duuu, Joseline? Ich kann dich wenn du möchstest zur Bibliothek bringen. Ich weiß, wo sie ist. Ich war letzte Nacht oder besser gesagt heute Morgen erst dort.", sagte das traumatisierte Mädchen schüchtern und verlegen.

Ikarr war immer noch enttäuscht und setzte sich erstmal hin und daraufhin wollten alle erstmal etwas Essbares bestellen. Sie waren schließlich auch für ein gutes Frühstück hierher gekommen. Und Summers heiße Essensdiskussion mit ihrem flauschigen Freund ging von vorne los.
"Nein, Mylo... wir hatten doch gesagt etwas Süßes...", ertönte es erst laut, doch lief sie rot an und flüsterte jetzt wieder mit ihrem Teddy.

Um nicht noch niedergeschlagener zu enden, versuchte Ikarr Joseline dazu zu überreden, ihm eventuell zu zeigen, wie man ein guter Jedi wird. Und ihre Antwort war um einiges optimistischer als die erste, dennoch gespickt mit eine Art Jedi-Lektionen. Außerdem schlug sie ein Training vor, zu dem sie auf jeden Fall gestärkt erscheinen sollten. Es war ein straffes Programm für die nächsten Stunden.

Der Küchendroide kam vorbei und die drei bestellten. Zumindest Joseline für ihren Teil bestellte diese Schokolooops. Die wollte Summer auch unbedingt probieren und posaunte dem Droiden ein fröhliches "Die nehme ich auch" entgegen. Sie lächelte mal wieder. Diese Momente waren wirklich selten. Und auch das kleine Theaterspiel nahm sie Joseline nicht übel, dafür war sie ihr von Anfang an viel zu sympathisch gewesen. Was das kleine Wesen wohl essen würde? Das Waisenmädchen war wirklich gespannt auf die Bestellung von Ikarr.


[Lianna - Jedibasi - Kantine] Summer mit Joseline und Ikarr

OP: Sorry, dass es so lange gedauert hatte.
 
[op]Sorry, dass ich erst jetzt poste, aber es war bei mir viel los die letzten Tage... :konfus:[/op]

Lianna City - Jedi-Basis - Trainingsraum - JK, Antillis, Fen, Rinson und Samira

Nachdem Samira dem Zabrak dessen Übung erläutert hatte wandte sie sich wieder dem jungen Menschen zu. So kam sie mit dem beiden an sich ganz gut zurecht, fand sie, auch trotz der Tatsache, dass die beiden mit unterschiedlichem Tempo vorwärts kamen. Aber im Grunde war das ja auch völlig normal. Jeder hatte andere Stärken und Schwächen, aber schaffen konnte es jeder nach und nach. Sie lächelte deshalb Fen freundlich an.

Falls du weiterhin Berührungsängste bei der Macht haben solltest oder es dir gar nicht gelingt Kontakt zur Macht aufzubauen, dann bringe ich dich zu einem erfahreneren Meister, der dir bei dem Problem besser weiterhelfen kann als ich. Oder falls du bis dahin bereits einen eigenen Meister gefunden und Vertrauen zu ihm oder ihr hast, dann könnt ihr beiden ja auch zusammen erforschen, warum du diese Bilder siehst und Wege finden wie du am Besten damit umgehst.

Mitfühlend ergriff sie kurz seine Hand und drückte sie.

Ich weiß, das ist nicht einfach, wenn einem Geister aus der Vergangenheit verfolgen. Aber je eher du dich damit auseinander setzt, desto schneller findest du dein seelisches Gleichgewicht. Dann wird es dir auch leichter fallen dich auf das Wesentliche zu konzentrieren, also in dir selbst zu ruhen wie das erfahrene Jedi tun. Ein Jedi, der sein Zentrum gefunden hat und sich der Macht bewusst ist, den wirft so schnell nichts um, keine Zweifel und keine Schicksalsschläge. Aber soweit kommst du auch noch, irgendwann. Wenn es dich beruhigt, ich bin mir auch noch nicht sicher, ob ich selbst überhaupt schon soweit bin, denn das erfordert jahrelange Übung und eine tiefe Verbindung zur Macht. Aber es ist auf jeden Fall machbar.

Dann zog sie den blauen Ball aus ihrer Tasche, den sie für Fen aufgehoben hatte und drückte ihm den in die Hand.

Versuchen wir mal einen anderen Ansatz. Dass es dir derzeit gerade nicht gelingt die Macht zu fühlen ist kein Beinbruch. Sie ist trotzdem in dir und vielleicht fällt es dir leichter durch eine Übung ähnlich dem, was Rinson gerade macht. Schließ die Augen und konzentrier dich auf den blauen Ball. Stell dir vor wie er von deiner Hand abhebt und schwebt. Es muss nicht viel sein, auch wenige Zentimeter reichen schon. Versuch es mal.

Munterte sie den Jungen auf, der anscheinend sehr begeistert war von den Fortschritten, die der Zabrak machte und ihm das auch sagte. In der Tat hatte es dieser relativ schnell geschafft alle Bälle zu jonglieren. Sehr erstaunlich für einen Padawan am zweiten Tag.

Auch von mir einen Glückwunsch, Rinson. Das hast du ja verdammt schnell hinbekommen. Aber die Bälle in wilden Figuren fliegen zu lassen ist das eine. Eine genaue Kontrolle wiederum ist etwas ganz anderes, etwas viel Schwierigeres, zu lernen weder zuviel Druck nach zu wenig auszuüben. Ich habe gerade eine Idee, wie du schon mal anfangen kannst das zu trainieren.

Sie räusperte sich kurz und sammelte dann ihre Gedanken, um es Rinson möglichst gut zu erklären.

Strecke deine Hände horizontal vor dich aus. Spüre sie, fühle sie durch die Macht. Dann such dir einen der Bälle aus und versuche ihn mit möglichst geringem Abstand zwischen deinen Händen und Fingern hindurch hin und her schweben zu lassen. Allerdings möchte ich, dass du versuchst, dass der Ball deine Hände nicht berührt. Das ist nämlich das Schwierige daran, wenn man die Levitation selbst schon grob beherrscht.

Die blassgelbhäutige Mirialan wusste, dass sie den Zabrak damit ziemlich forderte. Im Grunde erwartete sie nicht, dass ihm das sofort gelang, denn einen Ball so akkurat zu steuern war wirklich schwierig. Aber sie wollte es auf einen Versuch ankommen lassen, nachdem Rinson bisher auch schon so schnell vorwärts gekommen war.

Lianna City - Jedi-Basis - Trainingsraum - JK, Antillis, Fen, Rinson und Samira
 
[Lianna - Jedibasis - trainingsraum] • Antillis • JK • Rinson • Fen • Samira



Der Zabrak wandte sich dem Menschen zu, suchend auf eine Antwort seiner Frage.

"Ich kann dir die frage nicht beantworten Fen. Ich kann es nicht. Samira, kannst du uns beantworten, warum die Bälle schwebten?"

Fragte er. Danach folgte er den Aufforderrungen der Mirialan. Rinson streckte sen e Hände aus, und atmete wieder tief ein und aus. Das war sehr beruhigend, und das brachte ihn zum konzentrieren. Die Kalte Luft schoss durch seine Lungen, daraufhin durchfloss ihn etwas, und gelangte in seine Hände. In jeder Zelle spürte der Zabrak die Macht, die Durch seine Hände schoss. Der Ball schwebte. Dringende konzentration war gefragt. man erkannte sofort, dass dies alle andere Übungen übertreffen würde, und ihm sicher nicht besonders schnell gelang. Sein blick war auf der roten Ball gerichtet, er seinen Händen immer näher kam. Mit der Distanz, die sich verringerte, verringerte sich leider nicht die Geschwindigkeit, wie sie es eigendlich sollte. Das hatte zur Folge, dass der Ball seine Hände berührte, auf den Boden fiel, und noch einen Meter weiter rollte.

Rinson legte seine Hand auf die Matte. Der rote Ball ullerte auf sie zu, aber mit einigen Fingerbewegungen konnte er die Richtung verändern, sodass er direkt vor dem Zabrak lag. Danach wiederholte er alles, der ball war in der Luft, und bewegte sich auf seine Häne zu. Nur mit Mühe konnte er einige Milimeter abbremmsen. Aber es war noch nicht genug. Der Ball zitterte, einige Male kam er gefährlich Nah. Auf einmal spürte der Zabrak eine Menge Druck auf dem Ball. Er hatte offensichtlich viel zu viel Anstrengung reingesteckt, es war eine starke Ansammlung der Macht, das merke selbst er.

"Spürst du dass auch?"


Fragte er die Miralan und deutete auf den kleinen roten Ball. Er war eine tickende Zeitbombe, noch ungewiss, wan sie explodieren sollte. Schweißperlen bildeten sich auf seiner tatoowierten Stirn.
Da passierte es. Der Ball schoss plötzlich weg. Der Stoß war so stark, dass der Zabrak hinterrücks hinfiel. Als er sich aufrichtete, sah er, wie er auf der Ball auf der Wand aufprallte. Danach schoss er zurück. In die Richtung von Fen.



[Lianna - Jedibasis - Trainingsraum] • Antillis • JK Rinson • Samira • Fen
 
Lianna City - Jedi-Basis - Kantina – Summer, Joseline, Ikarr

Ikarr wartete und wartete und hoffte und hoffte nur auf ein einziges Wort: Ein Ja. Aber es kam nicht. Es kam einfach nicht. Hatte er es vielleicht überhört? Sein Griff wurde immer schwächer.

"Auch den Weg den du beschreiten musst, um ein Jedi zu werden, kann ich dir zeigen. *Gehen musst du ihn aber selbst*. Das muss jeder Jedi!"

Um ein richtiger Jedi zu werden? Das reichte nicht. Ikarr hatte sich nicht auf seine lange Reise gemacht, um sich mit dem nächst besten aufzuhalten. Er hatte sein klares Ziel. Er wollte der stärkste und beste Jedi aller Zeiten werden. Nicht irgendwer. Er wollte nicht eines Tages aufwachen und verbittert feststellen, dass er schon lange aufgegeben hatte.

War eine Heldin - Ly'fe hatte sie doch so genannt! - nicht jemand, der etwas Großartiges vollbringen konnte? Warum nicht mit Ikarr? Er hätte doch alles getan. Tag und Nacht trainiert. Die Sterne gezählt. Ja selbst solange Bücher gewälzt, bis er diese bildliche Sprache Joselines** verstanden hätte. Nur ein ja, nur ein ja...


"Ja", begann Ikarr und schluckte tief. Dann legte er die Hände auf den Tisch, während er ruhig fortsetzte "euer Training kann ich mir nachher mal anschauen. Ich hätte übrigens gerne eine Karniratte."

Karniratten schmeckten gut. Karniratten gehörten zur Gattung der Muroidea, Ordnung der Rodentia und waren eine Unterfamilie der Muridae. Das hatte sich Ikarr noch gemerkt. Ihre ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung von Straßenmüll resultierte in einem sehr nahrhaften Gewebe, wodurch sie nicht nur zu einer sehr protein- und kohlenhydratreichen, sondern auch zu einer für Jawas vitmanhaltigen und mineralstoffreichen Nahrungsquelle wurden.

Lianna City - Jedi-Basis - Kantina – Summer, Joseline, Ikarr
 
Lianna City - Jedi-Basis - Trainingsraum - JK, Antillis, Fen, Rinson und Samira

Fen nickte bei Samira´s Worten und war heilfroh, das Thema auf morgen...also die Zukunft allgemein zu verschieben. Der Junge war alles andere als Begeistert von der Idee in seiner Vergangenheit zu wühlen. Da gab es für seinen Geschmack einfach zu viele Dinge die er am liebsten einfach streichen würde und er konnte sich auch nicht so ganz vorstellen darüber mit jemandem zu reden.
So etwas hatte er noch nie getan und somit hatte er Angst davor. Verrückterweise mehr Angst als vor gewalttätigen Gangern...zumindest auf eine gewisse Weise.
Er war sich durchaus bewusst, dass eigentlich nichts schlimmes daran war, aber bei dem Gedanken verkrampfte sich etwas in seiner Magengrube und sein Mund wurde trocken.


"Das werde ich vielleicht tun...aber versprechen kann ich es nicht.
Es...es ist nicht leicht über die Vergangenheit, über das was geschehen ist zu reden.
Und ich habe damit noch nie mit jemandem geredet."


Sagte er düster und starrte auf den Boden. In seinem Innern quollen Hass und Verzweiflung hoch wie ein See aus kochendem Teer. Dann verdrängte Fen diese Bilder und sah hoch zu Samira und er spürte wie sich der dunkle Klumpen in seinen Eingeweiden löste.

"Aber es ist auch lange her, dass jemand da gewesen wäre, dem ich etwas anvertrauen konnte, ohne Schläge zu riskieren.
Es kann also nur einfacher werden."


Sagte er und lächelte sogar. Es war zwar kein strahlendes Lächeln, aber ungezwungen und ehrlich. Gestern noch hatte sich Fen nicht träumen lassen dass er überhaupt so viel wie bisher gesagt hätte.
Nun aber gab es wichtigeres und vor allem weniger unangenehmes zu erledigen. Vorsichtig nahm Fen den kleinen blauen Ball entgegen und hielt ihn wie einen kleinen Vogel auf der Hand. Einen Moment lang sah er etwas unsicher drein, aber ein Blick zu Rinson und Fen spürte Entschlossenheit es ihm gleich zu tun. Fest nahm er den Ball ins Visier und stellte sich vor er würde schweben, einfach wie eine Brise ein welkes Blatt. Er strengte sich an, schien den Ball regelrecht in Grund und Boden starren zu wollen.
Es regte sich nichts.
Fen brummte frustriert und schloss die Augen. Wieder konzentrierte er sich auf das kleine, fast unspürbare Gewicht auf seiner Hand.
So ein leichtes Ding musste auch leicht zum Schweben gebracht werden, oder nicht?
Also versuchte Fen es, versuchte sich vorzustellen, dass der Ball immer leichter würde, bis er nichts mehr wog.
Kein Erfolg.

Dann mit einem Mal tat sich etwas, aber das hatte nichts mit Fen´s Ball zu tun. Immer noch die Augen geschlossen runzelte Fen die Stirn, dann zuckte seine Hand vor und packte Rinson´s Ball, kurz bevor dieser ihn an der Schläfe traf. Fen öffnete die Augen und den Zabrak am Boden liegen.


"Alles in Ordnung?"

Fragte er besorgt und beugte sich vor, um ihm aufzuhelfen. Aber nun hatte Fen in jeder Hand einen Ball, also ließ er seinen los und hielt ihm die nun freie Hand hin.

Lianna City - Jedi-Basis - Trainingsraum - JK, Antillis, Fen, Rinson und Samira
 
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