Lianna

[ Lianna – Jedi-Basis – Trainingshalle | Chesara und Adrian ]

Adrian deutete ein Lächeln an und nickte entschlossen, als Chesara seine Idee bestätigte. Er musste Akemi so schnell wie möglich erreichen. Nur was sollte er ihr sagen? „Du musst mitkommen“? Nein, zu viel. „Es wäre schön, wenn du vielleicht mitkämest“? Zu wenig. Irgendwas dazwischen. Er würde gleich schon die richtigen Worte finden.

„Ja, der Transporter meines Großvaters ist eine gute Idee. Den nehmen wir, fliegen dann – wenn Akemi zu stimmt – Richtung Naboo und dann weiter …“

Er runzelte für einen Moment die Stirn. In Richtung Naboo zu fliegen passte, das spürte er. Aber wohin würden sie genau fliegen? Zumindest nicht nach Bastion – es lag in der entgegengesetzten Richtung. Nein, dorthin würden sie nicht reisen.

„Gut. Was müssen wir mitnehmen? Meine Sachen sind noch fast vollständig gepackt, ich habe nicht viel.“

Wie lange würden sie wohl auf eine Antwort von Akemi warten müssen? Er wog nachdenklich den Kopf hin und her und sah Chesara dann wieder an.

„Ich schreibe Akemi gleich, aber auch wenn sie nicht antworten sollte … wir fliegen nach Naboo. Das ist die richtige Richtung. Ansonsten verlieren wir zu viel Zeit.“

Jetzt aber die Nachricht. Adrian zog sein Com heraus, wählte schon einmal Akemi als Empfänger aus und begann dann zu tippen.

: : : _ / Com-Nachricht an Akemi Akanato \ _ : : :

Hi Akemi!

Alisah hat sich bei mir gemeldet. Chesara und ich wollen sofort los.
Du kannst mir einen riesigen Gefallen tun: Komm mit.
Begleite uns zu Alisah. Du bist eine Verbindung, eine Erinnerung an ihre Zeit vor den Sith.
Wir können alle Unterstützung brauchen.
Ich bitte dich mitzukommen.

Dein Freund
Adrian

: : : _ / Com-Nachricht an Akemi Akanato _ ENDE \ _ : : :

Adrian las noch einmal über die Nachricht, schickte sie dann ab, steckte das Com wieder weg und sah seine Meisterin an.

„Das war’s. Ich hole jetzt meine Sachen, treffen wir uns dann draußen am Frachter?“

[ Lianna – Jedi-Basis – Trainingshalle | Chesara und Adrian ]
 
Jedibasis – Kantine – Joseline, Summer, Ikarr, Fen, Rinson, Matthew, Vail und Samira

Samira war im ersten Moment verwundert, dass sich "nur" die Jedi-Großmeisterin neben sie setzte, während sich die vier Padawane an den Nachbartisch niederließen. Jedoch wurde ihr schlagartig klar, warum dies der Fall war als sie Joseline mit leiser Stimme ansprach und bei ihr wegen Summer nachfragte. Etwas verlegen senkte die Mirialan ihren Blick und fixierte nur noch ihre Kafftasse. Es war ihr etwas unangenehm vor der doch relativ fremden, höherrangigen Jedi darüber zu sprechen. Aber vermutlich war es doch irgendwo besser so.

Ja, ich habe Summer auch sehr gerne. Sie hat mir schon auf Alderaan so leid getan, dieses arme Waisenkind, was ja auch der Grund war, warum ich sie letztendlich mit nach Lianna gebracht habe. Summer hat viele Talente von denen sie bisher kaum noch etwas ahnt. Sie hat ein besseres Leben verdient, aber bis sie so weit ist, wird sie noch viel Hilfe, Zuspruch und Unterstützung brauchen.

Mit etwas Anstrengung blickte sie der älteren Menschin wieder ins Gesicht, auch wenn sie nicht wusste, ob die blinde Frau dies überhaupt registrierte. Aber für die junge Jedi-Ritterin war es wichtig ganz ehrlich zu sein, schon allein wegen Summer. Samira wollte sie nicht aus falschem Stolz selbst zur Padawan nehmen, wenn sie sich nicht sicher war, dass sie mit den Problemen, die die junge Alderaanerin hatte, zurecht kam. Bei Joseline wäre hingegen Summer auf jeden Fall besser aufgehoben, gestand sie sich ein. Tief durchatemend räusperte sie sich nach kurzem Zögern und teilte der Jedi schließlich ihre Entscheidung mit.

Nein, ich bin mir nicht sicher, ob dies die richtige Entscheidung wäre, Joseline. Ja, ich habe Summer sehr gerne und wünsche ihr nur das Beste und dass sie lernt ihre Ängste hinter sich zu lassen, um die selbstbewusste junge Frau zu werden, die sie sein sollte. Aber du kannst ihr dabei besser helfen als ich, Joseline. Ich bin selbst noch relativ jung und unerfahren als dass ich mir zutrauen würde damit zurecht zu kommen.

Gestand die blassgelbhäutige Frau der älteren Jedi etwas niedergeschlagen ein.

Ich möchte lieber eine gute Freundin für sie bleiben. Dieser Aufgabe bin ich sehr wohl gewachsen. Aber bei einer so erfahrenen Meisterin wie dir ist sie besser aufgehoben. Und Ikarr würde ihr bestimmt auch gut tun. Schließlich scheint der kleine Jawa kein Freund vom Trübsal blasen zu sein.

Irgendwo erleichtert darüber, dass sie dies der Jedi-Großmeisterin gesagt hatte gelang ihr auch schon wieder ein Lächeln.

Deshalb denke ich auch, dass es eine gute Entscheidung von dir wäre, die beiden zusammen zu deinen Padawanen zu machen.

Mit dem anschließendem Schluck Kaff, den die Mirialan aus ihrer Tasse trank, spülte sie den letzten Rest Frust über ihre eigene Unerfahrenheit hinunter und blickte schmunzelnd in Richtung der Padawane.

Irgendwie sind sie alle verdammt ruhig. Ich habe da auch schon ganz andere Padawane erlebt, die die halbe Kantine auf den Kopf gestellt haben. Dagegen scheinen diese vier ja ausgesprochen ruhig und schüchtern zu sein.

Stellte Samira belustigt fest.

Jedibasis – Kantine – Joseline, Summer, Ikarr, Fen, Rinson, Matthew, Vail und Samira
 
~ Lianna ~ Lianna-City ~ Jedi-Basis ~ Gänge ~ Mit Aila und weiteren Jedi ~


Der Jedi Ritter konnte die Enttäuschung, welche von seiner Schülerin Ausging deutlich spüren, auch konnte die junge Gran sie nicht beim Antworten gänzlich verstecken.

"Sobald du dein eigens Lichtschwert hast wirst du verstehen, warum man es nicht so gern in fremde Hände gibt."

versuchte der Jedi die junge Frau zu trösten.

"Glaub mir ruhig, du wirst noch früh genug eins in den Händen halten."

der junge Ritter dachte an das erste Mal, als er ein Lichtschwert in den Händen hielt. Damals war es noch ein Übungsschwert und er hatte den Kampf auf Coruscant gelernt, schon da hatte er gemerkt, das er sich lieber auf die Macht verlässt und nicht der stärkste Lichtschwertkämpfer in der Galaxis werden würde.
Dann stellte die Gran eine Frage, die man vielleicht nicht so früh hätte stellen sollen, die manch anderer vielleicht gar nicht beantwortet hätte.

"Nein, direkt jemanden mit meinem Lichtschwert getötet hatte ich noch niemanden, aber ich glaube ich habe schoneinmal einen Menschen getötet, jedenfalls schwer verwundet..

Steven machte eine kurze Pause, er wollte sich und seiner Padawan nicht zu viel zumuten, sich selbst ersteinmal sammeln und nichts dazu spinnen.

..wir haben damals auf Coruscant einen Transporter mit Widerstandskämpfern befreit und gerieten in einen Kampf, mit unseren Blastern ist uns dann die Flucht gelungen. Ich weiß es war keine große Schlacht und wie gesagt ich hoffe wir beide werden keine große Schlacht erleben, ich möchte dich nicht in Gefahr bringen."

Steven spürte das Aila sich in ihrer Entscheidung anscheinend sehr sicher war, war er damals auch so überzeugt davon ein Jedi zu werden?
Er wusste noch genau, auf Coruscant im Hotel, wie Padme ihm den Blaster am Kopf hielt, er wollte unbedingt ein Jedi werden und den Schmuggler der seine Mutter umbrachte zu überführen, vielleicht auch um sich zu rächen, aber mittlerweile sind diese Gedanken in den Hintergrund gerückt, es ging hier um mehr als um ihn oder den Schmuggler, sie kämpften gegen einen mächtigen Feind.
Der Ritter musterte die Gran nocheinmal.

"Also gut, Aila Aak. Ab heute bist du meine Padawanschülerin, willkommen im Orden der Jedi."

der Ritter wollte möglichst ernst wirken, er wollte seine neue Schülerin testen, am Anfang würde er ihr eine schwere Aufgabe geben die sie nicht bewältigen würde, jedenfalls nicht zu diesem Zeitpunkt, damit wollte er sehen, ob sie aufgeben würde oder es weiter versucht.
Steven stand auf und auch seine Schülerin tat es ihm gleich, die beiden gingen den Gang weiter hinunter und der Ritter versuchte einen Raum zu finden in dem sich keine anderen Personen befanden. Vor einer Tür blieb er stehen und öffnete diese, der Raum war einer der vielen Aufenthaltsräume, nicht mehr als ein Tisch, 2 Stühle, eine Blumenvase und andere Dekogegenstände befanden sich darin.

"Wenn du nichts dagegen hast können wir gleich mit dem Training beginnen"

sagte der Mensch während er sich, im Schneidersitz auf den Teppich setzte der in der Mitte des Raums ausgebreitet lag. Durch das kleine Fenster strahlte die Sonne direkt auf den Jedi und seine Padawan.

"Als erste Aufgabe möchte ich das du diese Blumenvase dort hier rüber schweben lässt."

der Jedi deutete auf die etwa größere Vase die neben der Heizung unter dem Fenster stand, er wusste ganz genau das Aila es nicht schaffen würde, würde sie aufgeben oder weiter machen?

"Ich weiß es ist eine schwierige Aufgabe, aber keine Sorge es kann nichts kaputt gehen.."

der Jedi schloß seine Augen und wartete das Aila mit dem Training began.

"Und wenn du doch was kaputt machst, gibts ne Kopfnuss."

der Ritter wollte noch einmal vor dem Training die Situation auflockern, er konnte sich noch daran erinnern wie Sinaan ihm zum Ansporn und zum Spaß immer gedroht hatte. Er wusste das er fies war, er wusste das sie es nicht schaffen würde, aber das Leben es war nunmal fies und Aila würde diese Lektion lernen und verstehen.


~ Lianna ~ Lianna-City ~ Jedi-Basis ~ Nebenraum ~ Mit mit Aila ~
 
Lianna- Lianna City- Jedibasis- Kantine - Matthew und Vail

Matthew sah Vail an. Ruhig machte er sich über sein Essen her. Zumindest machte ihn Vail keine vorhaltung das er sich nicht dem Zorn hingeben sollte. Das sein Vater auch nur ein menschliches Wesen war oder ähnliches. Matthew wollte ihm auch nichts tun. Sicher es hatte eine Zeit gegeben da verlangte es ihm danach seinem Vater all das zurückzuzahlen was dieser ihn angetan hatte. Die Schläge und Erniedrigungen. Vail hatte all das gesehen. Es machte sicher keinen Unterschied ob er noch lebte oder nicht. Zumindest seine Kindheit hatte er verloren. Matthew für sich hatte mit der Vergangenheit abgeschlossen. Sein Vater hatte nie wirklich exestierte. Nicht für ihn. Sanft nahm er einen Schluck von seinen Saft und sah Vail an.

"Ich bitte euch Vail. Ihr kennt meine Vergangenheit. Glaubt ihr wirklich ich würde einen Moment zögern die Raumschiffe oder gar euer Quartier zu schruppen? Ihr enttäuscht mich"

Sagte er mit einem leichten lächeln und diese Antwort würde seinen Meister sicher genügen müssen. Als Vail an die Arbeit war nahm Matthew noch einen letzten bissen bevor er sich mit Vail in Bewegung setzte.

"Wie war es eigentlich bei euch? Wie war eure Heimatwelt? Warum habt ihr euch entschieden ein Jedi zu werden?"

Die Neugier hatte ihn gepackt. Er wollte den Mann kennenlernen der sich so gut um ihn kümmerte. Das konnte nicht schlecht sein. Es war sicher nicht Falsch Vail besser kennenzulernen. Das meiste was bei Vail momentan vor stach war dessen unbändiger Humor. Darüber hinaus wusste er nichts von Vail. Abgesehen von der Tatsache das Vail einmal beim Militär gewesen war. Soviel hatte er aus ihren gesprächen herausgehört. Auf den Gang bog Matthew in die richtige Richtung. Den Weg zu den Trainingsräumen kannte er sehr gut. Das war einer der wenigen Wege den er schon oft gegangen war. Den Weg zur Kantine kannte er natürlich auch. Wo es etwas zu essen gab war Matthew ohnehin immer der erste. Er sah Vail immer wieder an und versuchte sich ein Bild davon zu machen wie der Meister war. Er war sicher ein Ehrenhafter und vor allem Mächtiger Jedi.

Lianna- Lianna City- Jedibasis- Gänge- Matthew und Vail
 
- Lianna - Jedi-Basis - Trainingsraum - Mit Adrian -

Ihr Padawan war voller Tatendrang, doch er behielt die Kontrolle über die Situation. Auf diese Möglichkeit, darauf, dass sie endlich eine Spur und einen Plan hatten, hatte er lange genug gewartet. Adrian hatte viel Zeit zum Nachdenken und zur Vorbereitung gehabt und dies zahlte sich jetzt auf. Aber würde er sich noch genau so unter Kontrolle haben, wenn er Alisah endlich gegenüber stehen würde? Niemand von ihnen wusste, was sie erwarten würde, wenn sie am Ziel waren. Sie erhofften sich, Alisah zurück holen zu können, doch war dies wirklich ein realistischer Gedanke? Wenn man Exodus Wingston fragte, dann nicht. Chesara glaubte jedoch, dass so lange sie Hoffnung hatten, alles möglich war.

"Ich habe auch nicht viel zu packen, da sich das meiste noch in meinen Taschen befindet."

Stimmte Chesara zu, als Adrian meinte, dass er bisher kaum etwas ausgepackt habe.

"Allerdings werde ich noch einiges an Vorräten mitnehmen müssen. Was das angeht haben wir fast alles verbraucht."

Erklärte sie, während Adrian bereits seine Nachricht an Akemi tippte.

"Ich werde mich darum jedoch sofort kümmern und wenn ich damit fertig bin, können wir eigentlich umgehend los. Treffen wir uns also nachher am Frachter."

Bevor sie aufbrechen würden, wollte Chesara außerdem noch einige organisatorische Dinge für den Jedi-Rat erledigen und sich kurz mit Eleonore besprechen. Die Zeit rannte. Noch war Alisahs Ruf frisch. Wenn sie ihm folgen wollten, mussten sie dies noch heute tun.

- Lianna - Jedi-Basis - Gänge -
 
*** Kom-Nachricht an Adrian Reven ***​


Hallo Adrian,

natürlich komme ich mit. Sag mir, wann und wo. Ich bin wieder auf Naboo. Warte auf deine Antwort.

Akemi​
 
Lianna - Lianna-City - Jedi-Basis - Gänge - Mit Steven und weiteren Jedi

"Na gut, ich denke, ich kann noch ein kleines Wenig warten, bis ich reif für ein Lichtschwert bin."

Es ging der jungen Gran bei ihrem Bemühen um ein solches Lichtschwert weniger um seine Eigenschaft als tötliche Waffe als um die Symbolik, die von diesem Schwert ausging, seit Generationen waren die Lichtschwerter DAS Zeichen der Jedi und standen, wie ihre Besitzer, für Gerechtigkeit und Frieden in der Galaxis.

"Das hoffe ich auch nicht, Steven, aber wenn es dazu kommen sollte, habe ich ja einen starken und erfahrenen Jedi-Ritter dabei, der mich beschützt."

Meinte die junge Frau lächelnd, nachdem Steven meinte, er hoffe nicht, dass sie in einen größeren Kampf verwickelt werden würden. Es war wohl ziemlich offensichtlich, dass damit der junge Mensch gemeint war, schließlich war er der einzige Jedi, den sie kannte, aber das würde sich wohl noch ändern und die junge Gran erhoffte sich von dem Orden nicht nur eine Ausbildung in Sachen Macht, sondern auch hier ein paar gute Freunde zu finden. Aber dann geschah etwas auf das die junge Frau schon seit ihrer Kindheit gewartet hatte - ein echter Jedi ernannte sie zu seiner Padawan. In diesem Moment wurde die Gran für einen Moment von ihrer freude darüber aber auch von ihrer Vorfreude auf kommende Ereignisse überwältig, sie war einige Augenblicke sprachlos und hatte sich erst wieder gesammelt, als sie vor dem kleinen Raum, in den sie hineingingen, standen.

"Hm? Und das war alles? Muss ich nicht irgendwie schwören, dass ich dem Orden ewig treu bleiben, die Galaxis vor allem bösen beschützen und eine gute Padawan sein werde? Gibt es keine Feier? Keine kalten Getränke? Nicht einmal ein klitzekleines Törtchen? Du musst wissen, das Essen auf dem Schiff war nicht gerade das, was man als Gourmetmahl bezeichnen würde."

Erklärte die Padawan ihren Gedanken dem Jedi-Ritter gegenüber ein wenig ausführlicher. Dann betrat das Duo aber auch schon den kleineren Aufenthaltsraum und der Jedi begann erneut zu sprechen.

"Hm? Diese Vase also?"

Meinte die Dame, während sie die Blumenvase beäugte.

"Aber wie soll ich das machen? Ich habe die Macht noch nie bewusst genutzt und schon gar nicht um Blumenvasen in der Gegend rumsegeln zu lassen."

Gab die Gran zu verstehen, bevor sie sich auch schon daran machte, darüber nachzudenken, wie sie diese Aufgabe wohl bewältigen könnte. Nach einige Minuten kam sie zu dem Entschluss, dass es vielleicht klappen könnte, wenn sie sich ganz fest darauf konzentrieren würde, die Vase zum Schweben zu bekommen. Dast tat sie dann auch. Aila schloss ihre drei Augen, um sich besser konzentrieren zu können und fixierte die Vase gedanklich, als sie sich sicher war, dass es funktioniert hatte öffnete sie ihre Augen erneut. Jedoch musste sie enttäuscht feststellen, was passirt war: Die Vase hatte sich keinen Milimeter bewegt. Danach versuchte es die Gran noch einige andere Mal - Aila zählte nicht mit, aber es musste mindestens zehn mal gewesen sein, aber es wollte einfach nicht gelingen- bis sie sich frustriert an Steven wand.

"Also gut, hilf mir bitte, Was mache ich falsch?"

Lianna - Lianna-City - Jedi-Basis - Nebenraum - Mit Steven
 
Kantine – mit Samira, Summer, Ikarr, Fen, Rinson

Schweigsam hörte Jo erst einmal nur dem zu, was Samira ihr erzählte. Nickte dabei ab und zu zustimmend und lächelte Samira aufmunternd an als es ihr so schien das die junge Jedi unsicher war oder gar irritiert. Samira hatte dazu wirklich keinen Grund doch Jo kannte diese Art Selbstzweifel durchaus zur Genüge. Noch relativ jung und unerfahren? Waren nicht genau das die Argumente die Jo angeführt hatte, wenn der Rat wieder einmal der Meinung gewesen war das sie einen Schritt weiter tun sollte. Fast schien es ihr, als hielte die Macht ihr, mit diesem Gespräch, gerade eben einen Spiegel vor‘s Gesicht. Allerdings, ganz unrecht hatte Samira mit ihrer Einschätzung das es schweirig würde für denjenigen der Summer’s Meister würde. Es galt nicht nur ein Traumatisiertes Wesen Sicherheit zu geben und einen starken Jedi aus ihr zu machen, nein, ihre Jugend bedingte auch, das auf einem verängstigten, Kind eine starke junge Frau wurde.
Dazu brauchte Summer eine Meisterin die nicht „nur“ Freundin, Schwester und Vertraute war, sie brauchte so etwas wie eine Mutter. Eine Herausforderung die auch für Jo durchaus sehr anspruchsvoll war. Würde sie solch ein starkes Leitbild abgeben können? … „Nein Jo keine Zweifel!“… Ermahnte sie sich selbst. Sie war sich sicher, dass es der Wille der Macht war, das sie auf Summer getroffen war und sie hatte vom ersten Moment eine besondere Bindung sowohl mit dem Kind als auch mit Ikarr gespürt.


Jedes vernachlässigte Kind hat etwas Besseres verdient

Begann Jo ganz leise zu sprechen und seufzte dann leise.

Aber leider können wir ihnen nicht allen helfen.
Doch Summer wird alles erhalten was ich ihr nur bieten kann. Das verspreche ich dir!
Und du wirst mir dabei helfen!


Eindringlich lächelte Jo Samira nun an. Ja, sie würde Jo dabei helfen!

Helfen indem du genau das bist! Eine gute Freundin für Summer. Eine die immer und überall bei uns willkommen sein wird und Eine, bei der sie sich später vielleicht sogar über ihre strenge, unfaire Meisterin beschweren kann.

Leise glucksend lachte Jo auf, als sie das sagte und dann legte sie ihren Kopf leicht schief als würde sie zu den Padawanen hinüber, an den anderen Tisch, sehen, während sie etwas lauter, als bei ihrem Gespräch über Summer, sagte.

Ja! Durchaus scheinen mir diese Vier sehr zurückhaltend. Ich erinnere mich, als ich damals … oh, sicher hat damals mehr als ein Jedi die Hände über den Kopf zusammen geschlagen, wenn sie meinen Namen gehört haben! Ich konnte ganze Planetenbevölkerungen in den Wahnsinn quatschen wenn mich etwas interessiert hat. Aber selbst wenn ich nicht dabei war, so still war es damals an keinem Tisch an dem Padawane saßen.
Hm, wir sollte aber wahrscheinlich froh sein! Im Moment wären sonst wir Zwei diejenigen denen man Löcher in Bäuche fragen würden.


Beinahe verschwörerisch grinste Jo erst in Richtung der vier Padawane und dann zu Samira hinüber bevor sie wieder die Lautstärke ihres Gespräches dämpfte, ja sogar noch ein wenig leiser sprach als zuvor.

Aber noch einmal zurück zu unserem ersten Thema!
Du kennst Summer eine ganze Weile länger als ich, und ich wäre dir sehr dankbar, wenn du mir alles sagen könntest, was du über sie weist. Auch über die Traumata die sie mit Sicherheit durchlebt hat.


Tief atmete Jo durch und fügte dann noch hinzu.

Natürlich nur soweit du dies vertreten kannst! Ich will nicht dass du das Vertrauensverhältnis verletzt, dass du und Summer aufgebaut habt. Vertrauen ist in diesem Fall wichtiger als Wissen!
Wenn du es nicht sagen kannst oder ihr Stillschweigen versprochen hast, werde ich warten bis sie bereit ist sich auch mir an zu vertrauen. Nur ich hätte eben gerne alle möglichen Informationen um ihr gerecht zu werden.


Kantine – mit Samira, Summer, Ikarr, Fen, Rinson
 
Lianna- Lianna City- Jedibasis- Kantine - Matthew und Vail


Vail hob die Augenbraun, als Matthew auf seine Vergangenheit anspielend meinte, daß er keine Schwierigkeiten mit Putzdiensten hätte.


"Nun, man sollte als Jedi generell keine Schwierigkeiten haben, solche Dienste zu verrichten. Aber das wird nicht deine Aufgabe sein."


meinte Vail und nickte beim Herausgehen Samira und den anderen, die bei ihr am Tisch saßen, freundlich zu. Dann verließen die beiden die Kantine und gingen durch die Gänge zum Trainingsraum. Vail war ein bißchen überrascht, als Matthew ihn nach seiner Vergangenheit fragte.


"Tja...,"


begann Vail etwas ratlos.


"Ich bin auf Coruscant geboren worden und deswegen wurde ich als Kind schon geprüft. Als feststand, daß mir die Macht zugänglich ist, haben meine Eltern mir so gut wie möglich erklärt, was Jedi sind. Sie haben mir freigestellt, ob ich zu den Jüngligen möchte. Aber sie haben darauf bestanden, daß ich auch Zeit mit meiner Familie verbringe, damit ich meiner Familie nicht fremd werde."


erzählte Vail von seinem Beginn bei den Jedi.


"Nun so durchlief ich meine Ausbildung und wurde kurz bevor das Militär für die militärische Ausbildung der Jedi rief zum Ritter ernannt. Nach meiner Ernennung bin ich also zum Militär und bis vor wenigen Tagen bin ich in einer Staffel geflogen."


Seine Familie hatte seit der Eroberung Coruscants nicht mehr gesehen. Er hatte nur eine Nachricht übermitteln lassen, daß er noch lebte. Aber mehr hatte er sich getraut, denn er wollte seine Familie nicht gefährden.


"So, du willst also Verteidigungtechniken lernen. Dann laß mich mal nachdenken, wie wir am besten vorgehen."


überlegte Vail, denn Matthew konnte nicht Körperkraft als Vorteil einbringen.


"Also wann immer du Gefahr läufst angegriffen zu werden, darfst du nicht starr verharren, sondern du mußt beweglich bleiben."


begann Vail zu erklären.


"Ich würde sagen, du versuchst mich anzugreifen."


forderte Vail ihn auf.


Lianna- Lianna City- Jedibasis- Trainingsraum - Matthew und Vail
 
Jedibasis – Kantine – Joseline, Summer, Ikarr, Fen, Rinson, Matthew, Vail und Samira

Irgendwas ging da vor. Dafür musste er Samira und Joseline gar nicht beobachten. Es war genau wie bei einem Bantha, der von Massiffs aufgelauert wurde. Der Bantha musste die kommende Gefahr gar nicht sehen; er spürte sie einfach.

Ikarr setzte seinen kombinatorischen Detektivblick auf und zog verschwörerisch selbstbewusst seinen Strohhut bis kurz über die Augen.


"Ich glaube, die reden über uns."


Aber was besprachen sie? Geheime, top secret Information die nur höchst rangige Jedi erfahren durften? Zum Beispiel den Bauplan einer ultimativen Waffe, die ganze Galaxien auslöschen konnte und deshalb niemals in falsche Hände fallen durfte?

Naja, bevor er waghalsige Vermutungen aufstellen konnte, war es vielleicht richtig, erst einmal die bekannten Fakten aufzuzählen. Also, er war im Jedihauptquartiert. Und... moment, er glaubte jedenfalls, in einem Jediquartier zu sein! Aber: Glaubte er wirklich, zu glauben, in einem Jediquartier zu sein? Naja, er wusste zumindest, dass er glaubte, dass er nicht wusste, ob er glauben konnte oder nicht, dass er glaubte, in einem Jediquartier zu sein!... Aber wusste er das wirklich? Anscheinend nicht...

Mann, das war ziemlich verwirrend. Vielleicht war es besser, über etwas anderes nachzudenken.


"War einer von euch eigentlich schon mal auf Tatooine?"
, fragte er in die Runde (Fen, Rinson, Summer)

Jedibasis – Kantine – Joseline, Summer, Ikarr, Fen, Rinson, Matthew, Vail und Samira
 
[Lianna - Jedibasis - Kantine] Summer mit Joseline, Samira, Ikarr, Fen und Rinson

Die beiden ausgebildeten Jedi hatten sich abgesetzt von den Padawanen an einen etwas entfernteren Tisch. Es gab wohl Wichtiges zu besprechen. Was wollte Joseline nur von der Mirialanerin wissen? Summer grübelte darüber während Ikarr es ihr gleichzutun schien und die anderen eine kleine Mahlzeit genossen. Die Alderaanerin achtete auf die Lippen der beiden Frauen, doch konnte sie nicht von ihnen ablesen, so sehr sie sich auch konzentrierte.

Am Tisch der Padawane herrschte kollektives Schweigen, bis der kleine Jawa eine Vermutung darüber äußerte, was die blinde Großmeisterin und die gelbhäutige Jedi zu besprechen hatten.

"Ich glaube, die reden über uns.", tönte es aus dem Mund des kleinen Wesens in der braunen Kutte mit dem großen Strohhut. Summer nickte zustimmend zu ihm herüber und blickte die anderen fragend an, um ihnen ihre Meinung zu entlocken, doch sie aßen still weiter.

"Hmm, Ikarr, ich glaube es geht speziell um uns beide. Und Joseline fragt Samira über uns aus. Hattest du überhaupt schon vorher was mit Samira zu tun gehabt?", fragte sie interessiert.
Der Jawa verfiel zurück in sein Grübeln und es kehrte erneute Stille ein.

Vom Nachbartisch hallten ab und zu kleine Kommentare herüber, dass die Padawane unglaublich schweigsam und brav wären. Das Waisenmädchen versuchte weiter das leiser Gesprochene zu erhören, doch es war hoffnungslos. Es war geheim und sollte wohl auch so bleiben. Oder sie würde es erfahren, wenn die Zeit dafür gekommen war und sie keine Padawane mehr waren. Dann brach Ikarr erneut das Schweigen und versuchte ein Gespräch aufzubauen, wo sich Fen und Rinson nun auch integrieren konnten.


"War einer von euch eigentlich schonmal auf Tattooine?", fragte das Wesen von gleichnamigem Planeten. Woraufhin das traumatisierte Mädchen verneinend den Kopf schüttelte und wieder einen fragenden Blick in die Runde warf.

"Nein, ich bin noch nicht auf Tattooine gewesen. Ich habe mein Leben bisher nur auf Alderaan verbracht und bin erst seit kurzem hier auf Lianna. Wie ist es denn dort auf Tattooine? Und leben dort noch mehr von deinem Volk?", fragte Summer mit großem Interesse. Sie glaubte in Ikarr ihren zweiten Freund hier gefunden zu haben. Matthew, den sie schon seit ein paar Tagen nicht mehr gesehen hatte, war bestimmt fleißig am Trainieren mit Vail und deswegen zu bschäftigt. Summer lächelte zum Jawa herüber.

[Lianna - Jedibasis - Kantine] Summer mit Joseline, Samira, Ikarr, Fen und Rinson
 
[ Lianna – Jedi-Basis – Trainingshalle | Chesara und Adrian ]

Adrian verließ schnellen Schrittes den Trainingsraum. Er wollte nicht in Hektik verfallen und tat es auch nicht. Schnell sein musste er trotzdem. Der Flug würde vermutlich einige Tage in Anspruch nehmen und in denen konnte sich die ganze Situation grundlegend ändern. Ob Alisah einen Rückzieher machen würde und ihn doch nicht sehen wollte? Nein, sie musste doch davon ausgehen, dass er nicht innerhalb von ein paar Stunden bei ihr sein konnte. Sie rief nach ihm und er kam – mehr konnte er für den Moment nicht tun.
Er betrat sein Quartier und sah sich flüchtig um. Es war keine Zeit gewesen, sich hier heimisch zu fühlen. Aber das würde er später nachholen. Vielleicht – wagte ein ganz kleiner Teil von ihm zu hoffen – war dann sogar seine Schwester an seiner Seite. Entschlossen schüttelte er den Kopf. Er wollte sich keinen Hirngespinsten hingeben. „Es ist nie so, wie es mal war“, hatte Miku ihm einmal gesagt. Die Dinge veränderten sich ständig, alles war in Bewegung. Alisah war nicht mehr dieselbe wie früher. Aber auch Adrian hatte sich verändert. Das war ganz normal und nichts, wovor er sich fürchten musste.

Zielstrebig griff er nach seiner Tasche, ging hinüber zum Schrank und holte die Hand voll Dinge heraus, die er schon angefangen hatte einzuräumen. Danach räumte er seine Nasszelle aus – und ließ auch seine Pflegeartikel, in einem Beutel verpackt, in die Tasche gleiten. Er verließ den Raum ohne einen Blick zurück zu werfen. Er würde hier her zurück kommen, keine Frage – aber momentan galt es nach vorne zu blicken.

Adrian war vor Chesara am Frachter, sah sie aber bald mit einigen Taschen voller Lebensmittel beladen auf ihn zulaufen. Die Sonne schien und er musste die Augen mit der Hand abschmieren um nicht geblendet zu werden. Sie machte eine Geste und Adrian ließ die Hand wieder sinken. Natürlich – wo bleiben seine Manieren? Eilig schloss er zu ihr auf, nahm ihr einige Sachen ab und schritt wortlos neben ihr zurück zum Frachter. Der Landeplatz bot eine etwas größere Fläche als die Straßen vor der Jedi-Basis. Dort stahlen die hohen Gebäude die meisten Sonnenstrahlen und tauchten die Gassen in Schatten. Hier schien die Sonne, Adrian spürte sie im Nacken.
Plötzlich vibrierte das Com in seiner Tasche und fiepte aufgeregt los. Adrian musste sich beherrschen nicht alle Taschen auf den Boden fallen zu lassen und sofort die Nachricht zu lesen. Eilig beschleunigte er seine Schritte und stellte er die Taschen unsanft an den Fuß der Laderampe, nestelte an seiner Hosentasche herum und zog das kleine Gerät schließlich heraus. Eine neue Nachricht. Von Akemi. Der Ladebalken schien ewig zu brauchen um sich zu füllen. Dann huschten seine Augen über die Zeilen, die die frisch gebackene Diplomatin ihm geschrieben hatte. Er lächelte und blickte hoch zu Chesara.


„Akemi ist auf Naboo. Und sie wird uns helfen.“

Ihr neuer Job als Botschafterin der Neuen Republik war extrem wichtig und vermutlich würde es schwer sein, den vielen hochrangigen Leuten klar zu machen, dass sie jetzt erst einmal für eine Weile verschwand. Adrian spürte ein schlechtes Gewissen aufkeimen, weil er Akemi so von ihrer neuen Pflicht abhielt. Aber er hatte keine Wahl. Es ging doch um seine Schwester.

[ Lianna – vor der Jedi-Basis – Trainingshalle | Chesara und Adrian ]
 
Jedibasis – Kantine – Joseline, Summer, Ikarr, Fen, Rinson und Samira

Es tat wirklich gut zu hören, dass diese erfahrene Großmeisterin ähnliches für Summer empfand wie die Mirialan selbst. So konnte Samira sich wirklich sicher sein, dass die junge Alderaanerin die bestmögliche Ausbildung und Unterstützung bekommen würde. So brauchte sie auch wirklich kein schlechtes Gewissen haben, dass sie sich selbst nicht traute Summer auszubilden. Und es war wirklich besser so. Etwas zaghaft fasste die junge Jedi-Ritterin deshalb über den Tisch und drückte kurz die Hand der blinden Menschin.

Danke. Und natürlich werde ich immer eine Freundin für Summer sein und bin da, wenn sie mich braucht. Sie hat übrigens im Moment eh ein Quartier, dass direkt neben Meinem liegt und es gibt auch eine Verbindungstür. Summer wollte es so.

Erklärte sie Joseline ähnlich leise wie die Großmeisterin.

Aber ich kann mir kaum vorstellen, dass du eine so strenge Meisterin bist, dass sich Summer bei mir ausweinen müsste.

Meinte die Mirialan schmunzelnd, aber sie verstand schon, was die Großmeisterin damit meinte.

Jedenfalls, wann immer ich dir oder ihr irgendwie helfen kann, dann gib mir Bescheid. Mir liegt viel an dem Mädchen. Das möchte ich auf keinen Fall dadurch verlieren, dass ich keine Zeit für sie hätte, wenn sie eine Freundin braucht. Natürlich soweit meine Pflichten als Jedi dies zulassen.

Fügte Samira noch einem kurzen Moment hinzu. Als Joseline dann eine Zeit lang lauter sprach und dabei zu den Padawanen am Nebentisch hinsah, war die Mirialan kurz irritiert, bis ihr der Gedanke kam, dass die Großmeisterin dies wohl nur machte, um die Padawane etwas zu necken. Deshalb räusperte sich die Jedi-Ritterin und fragte mit der gleichen Lautstärke bei Joseline nach.

Stimmt es, dass die mittlerweile verschollene Jedi-Rätin Padme Master als Padawan ähnlich schlimm war? Ich habe es ja selbst nicht miterlebt, aber diese soll ja auch eine ziemlich umtriebige und lebhafte Padawan gewesen sein.

Es kostete Samira etwas Anstrengung ihr Grinsen zu unterdrücken. Aber sie war gespannt was die Padawane daraus machten. Langsam schien ja eine Unterhaltung in Gang zu kommen. Aber wahre Kameradschaft sah natürlich anders aus. Andererseits waren dies alles noch ziemlich neue Padawane und sie kannten sich kaum. Früher oder später würden sie schon noch etwas auftauen hoffte die Mirialan. Und wer konnte schon sagen, ob nicht der eine oder andere von ihnen noch ähnliche Qualitäten an den Tag legte wie Joseline oder Padme als Padawan? Als sich die Großmeisterin dann wieder von den Padawanen abwandte und zu ihrem eigentlichen Thema zurückkehrte konnte sie auf deren Fragen nur mit dem Kopf schütteln.

So wirklich viel hat sie mir auch noch nicht erzählt. Es fällt ihr offentlich sehr schwer Vertrauen zu anderen - oder sollte ich besser sagen Fremden? - zu fassen. Sie scheint auch sehr darunter zu leiden, dass sie eine Waise ist. Auch wurde sie in dem Waisenhaus aufgrund ihrer Andersartigkeit, vermutlich bedingt durch ihre Machtbegabung, schlecht von den anderen Kindern behandelt. Menschenkinder können in der Hinsicht ja so grausam sein und das hat sie offentlich sehr zu spüren bekommen. Ich glaube, dass sie sich deshalb zurückgezogen hat und so kontaktscheu geworden ist. Ihr wichtigster Besitz ist auch ihr kleiner, etwas mitgenommen aussehender Teddybär, Mylo. Wenn ich raten müsste, dann würde ich sagen, dass dieser lange ihr einziger Freund gewesen sein dürfte bis ich auf sie getroffen bin.

Mutmaßte Samira leise. Sicher wusste sie es aber nicht. Sie wollte jedenfalls, dass Joseline so viel wie möglich über ihre neue Padawan erfuhr, damit sie möglichst von Anfang an gut auf sie eingehen konnte. Ein Problem hatte die blassgelbhäutige Frau damit nicht. Die Großmeisterin war schließlich die neue Meisterin des schmächtigen, braunhaarigen Mädchens. In nächster Zeit würde sie mit niemandem soviel Zeit verbringen wie mit ihr und je besser die blinde Menschin darauf vorbereitet war, desto besser konnte diese auch Summer helfen. Das war für Samira das Wichtigste.

Viel mehr kann ich dir leider nicht über sie sagen. Auch mir gegenüber war Summer bisher noch nicht allzu mitteilsam, was ihre Vergangenheit bzw. ihre Erlebnisse in dem Waisenhaus betrifft. Aber ich weiß, dass es dir mit der Zeit bestimmt gelingen wird ihre Traumata aufzuarbeiten, damit sie sie überwinden kann.

Dessen war sie sich ziemlich sicher. Die ältere Jedi hatte schon soviel erlebt. Es war für Samira gar keine Frage, dass die Jedi-Großmeisterin irgendwann zu Summer durchdringen und ihr helfen konnte.

Jedibasis – Kantine – Joseline, Summer, Ikarr, Fen, Rinson und Samira
 
Lianna- Lianna City- Jedibasis- Trainingsraum - Matthew und Vail

Matthew lauschte Vails Geschichte. Den seine Geschichte war durchaus interessanter und weniger Blutrünstig als Matthews Lebensgeschichte. Er dachte einen Moment an Summer. Er sollte sie noch aufsuchen. Sicher er konnte ihr eine Kommnachricht schicken doch dieses fand er viel zu unpersönlich. Diesen Problem würde er sich allerdings nach dem Traning widmen. Matthew war sich sicher das Selbstverteidigung normalerweise nicht die ersten übungstunden eines Padawans einnahmen. Doch er wusste auch das er etwas besonderes war. Das nicht unbedingt im positiven Sinne. Matthew war sich nicht mal sicher ob er nicht eine Diplomatische Katastrophe war. Immerhin hatte man ihn verbannt. Matthew wusste aber auch das es einigen lieb wäre wenn er nicht mehr am Leben war. Er sah Vail an als sie endlich im Trainingsraum waren. Er sollte ihn angreifen. Matthew hob eine Augen braun.

"Solange ihr euer Essen bei euch behaltet"

Sagte Matthew mit einem lächeln und bewegte sich. Er wusste das sein Vorteil die Schnelligkeit war. Er konnte seine Angriffe nicht mit der Masse ausgleichen. Matthew wusste allerdings auch das Vails Vorteil seine Militärische Ausbildung war. Erschwerend kam noch die Macht dazu . Matthew würde also nicht einfach Blind angreifen können. In seinem Kopf arbeitete es. Immer noch war er in Bewegung. Matthew wartete den richtigen Moment ab und war sicher das er ihn in diesen Moment erreichte. Ruhig täuschte er einen Angriff gegen den Kopf vor. Es war eine Finte. Matthew war sich sicher kein guter Kämpfer zu sein. Dennoch verließ er sich auf sein Gefühl. Matthew machte einen Schritt nach Rechts und führte einen Schlag gegen Vails rechte Seite aus. Er hatte keine Ahnung was sein Meister von diesen Versuch halten würde. Matthew war sich sicher das der Wille vor allem zählte. Er konnte nicht hoffen Vail wirklich zu überraschen. Zumindest glaubte er das nicht.

Lianna- Lianna City- Jedibasis- Trainingsraum - Matthew und Vail
 
~ Lianna ~ Lianna-City ~ Jedi-Basis ~ Nebenraum ~ Mit mit Aila ~


Der Jedi-Ritter sah seiner Padawan beim Scheitern zu, immer und immer wieder versuchte sie den, nicht gerade unkitschigen, Blumenkübel mit Hilfe der Macht hochzuheben, doch die Vase wollte nicht so wie die Padawan und bewegte sich nicht einen Millimeter von ihrem staubigen Standort weg.
Nach einigen Versuchen konnte der Ritter die Frustration in Ailas Gesicht ablesen und seine Schülerin wandte sich auch sogleich enttäuscht an ihn.

"Ok ich geb zu ich war am Anfang gleich mal fies zu dir, du hattest keine Chance die Vase bewegen zu können, nicht jetzt, da du noch nicht weißt deine Fähigkeiten zu benutzen. Ich habe die Übung gewählt um zu sehen wie es mit deiner Ausdauer aussieht und ob du nicht gleich beim ersten mal aufgiebst."

rechtfertigte sich der Ritter vor seiner Padawan, war es falsch ihr diese unlösbare Aufgabe zu stellen? Nein es konnte nicht falsch sein, immerhin hatte sich gezeigt das Aila eine der wichtigsten Eigenschaften die eine Jedi besitzen musste hatte, Ausdauer für eine bestimmte Sache. So mussten die Jedi auch im Widerstand gegen das Imperium Ausdauer zeigen, es war ein langer und zerrender Kampf, doch es würde sich lohnen um wieder Licht in die Galaxis zu bringen.

"Und ja du zeigst diese Ausdauer, Geduld ist eine Tugend."

der Padawan schaute sich im Raum um, irgendwas nützliches müsste doch hier zu finden sein, der Raum war jedoch nur ein kleiner Aufenthaltsraum, auf dem Tisch der neben dem Duo stand lagen einige Bleistifte, der Jedi Ritter nahm sich zwei und legte sie hinter seinen Rücken, für eine spätere Aufgabe würden sie noch gebraucht werden, dann wandte er sich wieder an seine Padawan.

"Bevor du die Macht nutzt, musst du sie spüren können, sie muss dich durchfließen und du musst dich voll auf diesen Helfer verlassen können."

Der Ritter schloss seine Augen und atmete tief ein.

"Los, mach mit. Schließe deine Augen und atme ruhig ein und aus. Lass dich in der Macht fallen, lass sie durch dich fließen und spüre sie von deinen Ohren bis zu deinen Zehen."

Der Ritter wusste, sich das erste Mal in der Macht fallen zu lassen war ein völlig neues Erlebnis, man konnte viel mehr als nur seine Kräfte neu auftanken. Er wollte seine Padawan beruhigen, er würde bei ihr bleiben, durch die Macht mit ihr in Verbindung stehen, denn er selbst wusste das man durch Meditation manchmal erschreckende Sachen erleben konnte.

"Keine Sorge, ich bin die ganze Zeit bei dir, dir kann nichts passieren.


~ Lianna ~ Lianna-City ~ Jedi-Basis ~ Nebenraum ~ Mit mit Aila ~
 
- Lianna – Jedi-Basis – Hangar – Mit Adrian -

Die Jedi-Rätin hatte dafür gesorgt, genügend Lebensmittel an Bord des kleinen Frachtschiffes zu haben. Sie wussten ja nicht wie lange sie unterwegs sein würden, also war es wichtig entsprechende Verpflegung mitzunehmen. Adrian half ihr beim Tragen der Taschen und da sie, zumindest vorerst, nur zu zweit reisen würden, jedenfalls bis sie Akemi aufgesammelt hatten, konnten sie direkt starten und mussten auf niemanden mehr warten. Sie hatten es beide geschafft, möglichst schnell zu packen und noch alles zu erledigen, was zu erledigen war. Als sie an Bord fuhren, fuhr Chesara die Rampe wieder hoch und startete die Triebwerke. Sie ging alles langsam an, denn für sie war noch immer jeder Flug eine Herausforderung. Raumschiffe zu fliegen war nicht das, wofür sie geboren war, doch sie konnte einfache Frachtschiffe fortbewegen, wenn es notwendig war, so wie jetzt zum Beispiel. Die positive Nachricht, dass Akemi sie begleiten würde, wenn sie zu Alisah flogen, teilte Adrian Chesara mit, als sie gerade abhoben. Chesara warf ihm nur einen kurzen Blick zu, während sie sich auf die Konsole konzentrierte.

„Das ist wunderbar.“

Freute sie sich.

„Dann steuern wir direkt Naboo an.“

Es war einfacher, ein Ziel zu haben, als ins Blaue hinein zu fliegen. Adrian hatte zuvor schon gemeint, dass Naboo ihm als grobe Richtung ein gutes Gefühl gab, doch noch wussten sie nicht, wo sie Alisah wirklich finden würden.

- Lianna / Weltraum – Frachtschiff der Wingston Corporation – Mit Adrian -
 
Jedibasis – Kantine – Joseline, Summer, Ikarr, Fen, Rinson und Samira

"Die wollen uns bestimmt diese leuchtenden Schwerter besorgen, damit wir auch damit mal trainieren können! Keine Sorge, Ly'fe hat mir da schon ein wenig was beigebracht, das kann ich dir dann zeigen. Ist gar nicht so schwer!"

"Nein, mit Samira hatte ich bis jetzt nichts zu tun. Ich weiß nur, dass sie für einen Menschen eine sehr schöne Hautfarbe hat. Erinnert mich an Tatooine, den schönsten Planeten des Universum! Er sieht aus wie ein... wie ein Strand, nur ohne dieses lästige Wasser, ohne dieses Meer! Da musst du uuunbedingt mal hin, siehst dann auch ein paar mehr von meiner Sorte. Normalerweise halten wir nichts von Fremden, aber wenn ich dabei bin, passt das schon!
Du musst da echt mal hin, sonst hast du was verpasst!"


Während dessen waren relativ deutlich zwei Sätze Samiras zu hören; über einen schlimmen Padawan, lebhaft und umtriebig. (//Was zur Hölle ist umtriebig für ein Wort? Habe ich ja noch nie gehört ^^)

Zwar sah Ikarr manchmal das Sandkorn vor lauter Wüste nicht, aber er erkannte doch ganz eindeutig Parallelen zu der jetzigen Situation. Offensichtlich war Summer gemeint. Vor lauter Energie konnte sie sich ja jetzt schon kaum auf dem Stuhl halten! Kein Wunder, dass sie bei dieser Lebhaftigkeit so viel aß und kein Wunder, dass sie deswegen so schnell in die Kantina geeilt war. Jetzt ergab alles einen Sinn.


"Keine Sorge, als kleines Kind ist es ganz natürlich, wild herumzutoben."

Das wusste unser alter Ikarr noch. Er schien das absolute Gegenteil von Summer zu sein: Erwachsen und ruhig, gelassen, ja reif. Er aß auch nicht viel - Und hielt so sein Traumgewicht. Ein echter Superjawa!

"Hat dein Teddy eigentlich schon eine Flugmaschine? Wir könnten ihm sonst eine bauen!"

Jedibasis – Kantine – Joseline, Summer, Ikarr, Fen, Rinson und Samira
 
Lianna City - Jedi-Basis - Trainingsraum | Aredhel und Salia

Sie führten die Trainingseinheit noch ein ganzes Weilchen weiter und Salia kam ganz schön ins Schwitzen. Aredhel variierte die Übungsanforderungen ab und zu, um ihre ein paar neue Dinge zu zeigen oder die Grenzen ihrer Fähigkeiten zu erproben. Dabei strapazierte er ihre Möglichkeiten ein ums andere Mal bis ans Limit und Salia musste nicht selten einen Rückschlag hinnehmen. Aber ihr Meister schenkte ihr immer wieder aufs Neue Selbstvertrauen und mit der Zeit begann die junge Togruta, sich ihre schlechte Eigenschaft, nach einem Fehlschlag zu resignieren oder sich selbst zu viel Schuld aufzulasten, abzugewöhnen. Nicht dass sie diese schlechte Gewohnheit einfach hätte abschalten können, vielmehr war es ein schleichender, unbewusster Prozess, der langsam bei ihr einsetzte. Ohne den Zuspruch des Jedi-Ritters hätte sie sicherlich das Padawan-Dasein nach nur kurzer Zeit aufgegeben.

Sie verbrachten noch fast den kompletten Tag im Trainingsraum und legten nur gelegentlich eine kleine Pause ein. Ihr Meister verlangte ihr viel ab, nachdem er sie erst einmal zu seinem Padawan ernannt hatte, aber nach vollbrachter Arbeit, einer erholenden Dusche und einem ausgiebigen Besuch in der Kantine fühlte sich Salia umso besser. In der nächsten Zeit lebte sich die junge Padawan immer besser in der Jedi-Basis ein und jener Ort, so zweifelhaft und fragwürdig er als Lager für die Jedi in ihren Augen erschien, fand einen Platz in ihrem Herzen, so dass sie begann, ihn als ihr Zuhause zu betrachten. Wie lange hatte sie sich doch nach einem Ort gesehnt, wo sie sich sicher und angenommen fühlen konnte. Viel zu lange war ihr Geist von den Wirren ihres zerrütteten Lebens verunsichert und erschüttert worden. Hier und da knüpfte sie auch Kontakte mit anderen Jedi - vorwiegend Padawankollegen, auch wenn sie unter ihnen ihre Schüchternheit nur ansatzweise ablegen konnte -, jedoch verbrachte sie die meiste Zeit mit Aredhel und Trainingseinheiten und Übungen, um die Wege der Macht weiter zu ergründen.

Jetzt, da sie erst einmal ihre ersten kleinen Erfolge errungen hatte und diese ganze Sache mit den Jedi in ihrer Gedankenwelt konkretere Formen annahm, wurde sie immer wissbegieriger und wollte so viel wie möglich in kürzester Zeit lernen. Jedoch wusste ihr Meister ihr stets angemessen Einhalt zu gebieten und wies sie an, mehr Geduld aufzubringen, was sie dann auch kleinlaut akzeptierte und versuchte zu beherzigen. Es war eben nun mal so, dass die Erfahrung mit der Macht für sie etwas Wunderbares war, was sie in dieser Form noch nie in ihrem Leben kennen gelernt hatte, und da fiel es ihr manchmal schwer, ihren Eifer zu zügeln. Umso konzentrierter lauschte sie den Ausführungen ihres Meisters über die Macht - was sie alles bewirken konnte und was sie den Jedi für Fähigkeiten und Möglichkeiten verlieh, Gutes in der Galaxis zu tun. Der Wunsch in ihr, eine Jedi zu werden, wuchs mit jeder weiteren Lehrstunde Aredhels und ihre Überzeugung, ihr Leben in den Dienst der Jedi und somit der Bewohner dieser Galaxis zu stellen, festigte sich immer mehr.

Sie brachten auch viel Zeit damit zu, in einem ihrer Quartiere zu meditieren. Besonders zu Beginn kamen in Salia häufig Zweifel darüber auf, welchem Zweck dieses ständige Meditieren dienen würde. Ihr war natürlich klar, dass es helfen sollte, der Macht näher zu kommen und die Verbindung zu ihr zu stärken, doch manchmal war es für ihren Geschmack etwas zu viel des Guten. Aber auch das legte sich mit der Zeit und die Togruta lernte, die Ruhe und Ausgewogenheit, in welche sie die Meditation versetzte, zu schätzen. Anfangs fiel es ihr noch schwer und bedurfte größter Konzentration, das Band zur Macht zu spüren, doch machte sie in diesem Gebiet verhältnismäßig gute Fortschritte - zwar langsam und in kleinen Schritten, aber dafür stetig - und sie war sich zwar nicht ganz sicher, aber glaubte, gerade bezüglich Aredhel besondere Schwingungen in der Macht wahrnehmen zu können, wenn auch nur schwach und sehr vage. Als sie ihn etwas verlegen darauf ansprach, da sie nicht genau wusste, ob dies nur Einbildung ihrerseits gewesen war, erklärte er ihr mit einem Lächeln, dass dies ganz normal sei für das Band, welches zwischen Meister und Schüler entstand.


Lianna City - Jedi-Basis | Aredhel und Salia
 
Lianna- Lianna City- Jedibasis- Trainingsraum - Matthew und Vail


Vail hob bei Matthews Bemerkung seinerseits die Augenbraun.


“Meinen Magen können nicht einmal waghalsige Flugmanöver erschüttern. Wenn du so ein Elend sehen willst, dann muß ich dir einen anderen Trainingspartner suchen, fürchte ich.“


gab Vail belustigt zurück und erwartete dann ruhig Matthews Angriff.
Der Junge konnte nicht wissen, daß er bereits einen Fehler gemacht hatte. Denn Vail hatte reichlich Zeit, sich auf den ersten Schlag vorzubereiten.
Die Philosophie der Jedi sagte, daß ein Jedi nicht unbedingt den Angriff suchte, aber manchmal erforderte die Situation einen umgehenden Angriff.
Den vorgetäuschten Schlag gegen seinen Kopf wich er aus, während Matthew nach rechts auswich und einen Schlag gegen seine rechte Seite ausführte.
Vail fing den Schlag mit seiner rechten Hand ab.



“Gut so, Matthew. Aber du hast zwei Dinge nicht bedacht. Erstens hast du mir zuviel Zeit gelassen. Und zweitens hast du den Angriff gegen meine stärkere Seite geführt. Ich bin sicherlich gut genug trainiert, um nicht auf einer Seite komplett ungeschützt zu sein. Aber ich bin Rechtshänder und somit habe ich zwangsläufig dort mehr Kraft und eine schnellere Reaktion.“


erklärte Vail, während er Matthews Arm festhielt.


“Und zudem willst du Selbstverteidigung lernen, um dich im Zweifelsfall gegen deinen Vater oder irgendwelche Gestalten, die er beauftragt hat, zu schützen. Das bedeutet, daß du nicht mit Fairness rechnen kannst. Im Gegenteil, der Kampf wird hart und unfair sein.“


Vail nahm Matthews Hand fest in den Griff.


“Das bedeutet wiederum, alles ist erlaubt. Du darfst nicht zimperlich sein, sondern mußt die Schwächen deines Gegners geschickt ausnutzen. Menschen zum Beispiel haben einige Schwachpunkte.“


erklärte Vail, während er Matthews Finger umfaßte.


“Das wären zum Einen die Finger.“

Vail zeigte Matthew die Bewegung, mit denen sich die Finger brechen oder zumindest so verletzten ließen, daß es dem gegnerischen Kämpfer für einen Augenblick die Sinne vernebeln ließ.


“Die Zehen sind beim Menschen ebenfalls empfindlich.“


Vail stellte seinen Fuß behutsam auf Matthews Zehen. Schließlich wollte er den Padawan durch die Basis humpeln sehen.


“Man kann noch so beherrscht sein, aber die Meisten werden bei ihren Zehen weich und sacken kurz ein. Das wäre für dich die optimale Möglichkeit, einer dritten empfindlichen Stelle, den Augen, einen Schlag zu versetzen.“


Vails Finger führten die Bewegung in Richtung Matthews Augen aus.


“Und wenn du die Chance hast, dann rammst du dem Gegner auch noch den Ellenbogen in die Nase. Damit sollte dir genügend Zeit bleiben, dich in Sicherheit zu bringen.“


fügte Vail hinzu und ließ Matthew los und trat einen Schritt zurück.


“Alles klar soweit, Matthew? Wir üben noch etwas und dann bringe ich dir das Schießen bei. Besser als Können im Nahkampf zu beweisen ist immer, keinen Nahkampf zu zulassen.


Vail mimte nun einen Angreifer.


Lianna- Lianna City- Jedibasis- Trainingsraum - Matthew und Vail
 
[Lianna – Orbit | Jediritter Oussn; Breela'a Hahrl]

Das kleine Schiff verließ den Hyperraum und zum erstenmal sah die Farghul eine andere Welt. Oussn sprach: „Dies ist Lianna, der Sitz des Jedirates. Wenn wir landen werde ich vor den Rat treten und ihnen berichten müssen, was sich alles zugetragen hat.“ nun schwieg der Gran.
Breela'as Herz wollte förmlich zerspringen und ihr schossen die Tränen in die Augen.
Der Jedi fuhr fort: „Keine Sorge, wir können immer ein junges Talent gebrauchen. Es wird dir gefallen. Du brauchst nur etwas Zeit um alles zu verarbeiten.“
Dank der Macht wirkten diese Worte tröstend und beruhigend das aufgewühlte Herz. Doch so wirklich konnte sie es nicht glauben.
Mittlerweile waren sie in die Atmosphäre eingetreten und waren im Landeanflug. Ein Sicherheitsmann wollte per Hologramm erfahren, wer komme und warum. Das Prozedere war schnell vorbei und als das Schiff landete, wartete bereits ein Gleiter auf die beiden.

Entweder wusste der Pilot nichts vom eigentlichen Padawans des Jedi, oder er war so gnädig nichts darüber zu sagen. Die Landschaft flog grau in grau an der Katze vorbei ohne einen Eindruck zu hinterlassen. Sie konnte am Ende nicht einmal mehr sagen, ob sie nun fünf Minuten oder fünfzehn gefahren sind, jedenfalls waren sie da.
Trotz ihrer größten Anstrengungen gelang es Breela'a Harl nicht ihre düstere Stimmung beizubehalten. Der Ort, das Gebäude und die Jedi beeindruckten sie so sehr, dass sie verträumt wie ein kleines Kind auf diese legendäre Stätte sah.
„Mmeister, ist das die Akademie der Jedi?“, fragte sie ungläubig. Als das Alien sah, wie sich die Augen nicht sättigen konnten, schmunzelte er und sagte: „Ja, komm. Ich werde dich in die Kantine bringen und werde dann mit dem Jediorden sprechen. Du kannst vielleicht etwas Essen oder dich schon mal mit einigen der Padawanen vertraut machen.“
Nun war ihre Laune doch wieder im Keller
//den letzten Padawan mit dem ich mich vertraut gemacht habe ist verstorben!//

Die Kantine roch sonderbar. Viel zu viel Essen wurde hier zubereitet und es gab eindeutig mehr Menschen hier, als sie gedacht hätte.
Ihr viel vor allem eine etwas größere Gruppe von Padawanen auf. Es waren verschiedene Speziess und sie konnte nicht genau sagen, welche das genau waren. Am meisten viel ihr aber der kleine, unscheinbare Kerl in dem Mantel auf. Der war höchstens einen Meter hoch und schien völlig dazu zu gehören.
Sie hatte nicht einmal mehr die Abschiedsworte von Ossun gehört, als sie sich vorsichtig in den Saal wagte. Ihre Schritte waren bedacht und ihr Gang hatte etwas geschmeidiges an sich. Ihr Schwanz schlenderte lässig hinter ihr her, was den Gang noch betonte.


[Lianna – Jedibasis – Kantine | Breela'a Hahrl; Joseline; Summer; Ikarr; Fen; Rinson und Samira]
 
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