Lianna

Lianna City - Jedi-Basis, Trainingsraum - Eowyn, Imperatrice, Joras, Rinson, Jack, Talery, Atoras, Draugir und Ly'fe

Ly'fe freute sich, Atoras so motiviert zu sehen durch das kleine Spiel. Vielleicht würde es ja doch ganz gut klappen, und so wartete er frohen Mutes darauf, dass die beiden Padawane loslegten. Leider wartete er eine ganze Weile, ohne dass sich viel rührte. Beide wirkten zwar recht konzentriert, aber irgendwas schien nicht zu klappen. Die zwei Minuten waren lange rum und der Bith hatte trotzdem das Gefühl, den beiden Anwärtern noch mehr Zeit geben zu müssen. Schließlich begab er sich auf Ursachenforschung, wo es klemmte, und stellte schnell fest, dass der menschliche Padawan ein für seinen Ausbildungsstand gut erkennbares Bild bereithielt, aber irgendwie schien das Spielsystem doch nicht so gut zu funktionieren, wie er es sich erhofft hatte, und er seufzte leise.

»Gut, Atoras, ich habe dein Bild genau erkannt, eine Tasse oder ein Trinkbecher mit Henkel, nicht wahr?«

Rief er aus.

»Leider klappt das Spielchen mit den Punkten nicht so gut, wie ich mir das erhofft hatte, deswegen ändere ich jetzt die Regeln. Zunächst stelle ich mir ein Bild vor, und ihr müsst erraten, was es ist, wer schneller ist. Anschließend stellt ihr euch was vor und ich rate, und wo ich zuerst ein Bild erkenne, gewinnt die Runde. Seit ihr soweit?«

Fragte er in die recht übersichtliche Runde und begann mit dem Bild einer tatooineschen Sandkatze.

Lianna City - Jedi-Basis, Trainingsraum - Eowyn, Imperatrice, Joras, Rinson, Jack, Talery, Atoras, Draugir und Ly'fe

* * *​

Lianna City - Jedi-Basis, Eingangsbereich - Nei, 4O-77

Vieroh hatte sich gerade mit der Droidin an der Theke über Symptome unterhalten – sie fand seine stechenden Schmerzen in den Dioden auf der linken Seite außerordentlich bemitleidenswert, obwohl sie über eine bei Wetterumschwung schmerzende Narbe, die nach einer Reparatur an einer der Platinen zurückgeblieben war, und der 2-1B-Droide hatte sich infolgedessen vorgenommen, sich bei Gelegenheit bei Radar in der Werkstatt nach schadhaften Lötstellen oder ähnlichem absuchen zu lassen, was vielleicht weh tun könnte. Dann allerdings hatte ein dünner, rothaariger Mensch weiblichen Geschlechts (Nei) den Eingangsbereich betreten, was leider Arbeit bedeutete.

Auf Binär teilte er der heißen Droidendame mit, dass er sich um die Person kümmern würde, löste sich schweren Motivators und schlurfte der Menschin entgegen.

»Guten Tag, meine Identifikation lautet 4O-77 und ich heiße sie hiermit in der Basis des Jedi-Ordens willkommen! Wie kann ich ihnen helfen?«

Begrüßte er sie.

Lianna City - Jedi-Basis, Eingangsbereich - Nei, 4O-77
 
Jedi Basis ~ Eingangshalle ~ mit 4O-77

"Mein Name ist Nei Sunrider." antwortete die Ruusanerin gerade heraus, als sich ein Droide als Willkommenskommitee zur Verfügung stellte. Sie klang nüchtern und fast schon unfreundlich, aber Roboter konnte sie nie ernstnehmen. Aufgrund derer fehlenden Emotionen, trotz teilweiser komplizierter emotionaler Intelligenzen fiel ihr auch kein hieb- und stichfestes Argument ein, sich diesen Maschinen gegenüber gespielt freundlich zu verhalten.

"Ich bin hergekommen um die Aufnahme in den Jedi Orden zu erbitten oder den Rat zu bitten, mich von der Macht zu trennen."

Nei tippte etwas auf ihrem Datapad ein und rief eine Seite mit ihren persönlichen Daten auf, um sie dem Droiden zu überreichen.

"Ich würde es sehr begrüßen, wenn ich einen Jedi treffen könnte, der mir bei meinem Problem helfen kann."

Die Frau verschränkte die Arme vor der Brust und sah den 2-1B-Droiden erwartungsvoll, jedoch emotionslos an.
 
{Lianna City/Vor der Jedi Basis}Tzun, Keeda,Gun, Fye'alat'i, Reenya, Tara,Wes

„Das heißt, wenn sich beispielsweise ein reicher Hutt-Anführer ein paar hochgradige Leibwächter bräuchte, die absolut verlässlich sind, könnte er noch Kamino fliegen und dort Klone von seinem derzeitigen Leibwächter machen lassen. Und die Klone verändern, damit sie treuer und stärker werden. Ginge dies?“ fragte die Togruta Tzun welcher nickte
Natürlich auch kann man nichtnur die Gene dazu verändern. Wenn die Produkte von der Erschaffung an nur auf Loyalität und ihre Aufgabe trainiert werden dann sind sie die besten und loyalsten Leibwächter die exestieren
sprach der Kaminoaner und widmete sich dann wieder dem Stein. Als er die Augen schloss bemerkte er dieses Gefühl von vorhin schneller und ging auch besser darauf ein. Die Erklärung von Klonarbeiten schien seinen Kopf und seinen Geist beruhigt und befreit zu haben. Nachdem der Kaminoaner das Gefühl nocheinmal ohne Erfolg genauer ergründen wollte versuchte er den Stein zu erfühlen. Dies funktionierte nach einigen geistigen Anlaufschwierigkeiten ganz gut so dass er den Stein zu fassen bekam. Momentmal, gab es einen Zusammenhang mit dem Gefühl des Steines und dem Gefühl in Tzuns Körper? War dies vielleicht, die Macht? Wenn das stimmt muss wohl die Macht auch in Leblosen Gegenständen existieren. Interessant. Der Kaminoaner bekam auf einmal den Drang den Stein zu umfassen, ihn zu heben und bei sich zu tragen. Doch statt die Meditation, was anderes kann es nicht sein, zu beenden konzentrierte sich der Kaminoaner stärker auf den Stein, stellte sich bis in die kleinste Kleinigkeit vor wie er den Stein anhob und in seiner Hand hielt. Momentmal, was passierte da mit dem Gefühl? Es veränderte sich, schien zu vibrieren oder zu erzittern. Der Kaminoaner runzelte die Stirn so dass das Gefühl auf einmal erstarb. Tzun öffnete die Augen und schaute auf den Stein. Wieso war das Gras ausenrum so verbogen? War der Stein irgendwie bewegt worden oder wurde er durch ein leichtes Erdbeben erzittert? Oder hatte gar Tzun versucht ihn schweben zu lassen?

{Lianna City/Vor der Jedi Basis}Tzun, Keeda,Gun, Fye'alat'i, Reenya, Tara,Wes

[Op]Ja der Stein ist leicht vibriert ;)[/OP]
 
Lianna City - Jedi-Basis - Bibliothek - Hoodah und Zolk Nackl

Die Macht ist in dir, nutze sie. Diese Worte hallten noch lange im Geist des jungen Duros nach, als er versuchte sich auf den Datenlesegerät vor sich zu Konzentrieren. Immer noch im Schneidersitz sitzend, hatte er das Datenlesegerät vor sich auf den Schoß gelegt. Seine Hände ruhten dabei auf seinen Knien und er versuchte erst mal seien Atmung zu beruhigen.
Immerhin war das sein erster, Ernsthafter Versuch, die Macht bewusst zu nutzen. Und das hatte ihn nervös gemacht und seine Atmung beschleunigt. Langsam zählte er seine Atmung runter, wobei ein ganzer Zyklus der Zahl acht entsprach. So schaffte er es nach einigen Minuten tatsächlich, einen ruhigen, gelassenen Zustand zu erreichen. Diese Übung war nicht weiter schwer für Hoodah, da er schon vorher Meditiert hatte und es so gewöhnt war seine innere Ruhe herzustellen. Er öffnete noch einmal die Augen und nickte Meister Nackl zu.

Ruhig saß der Duros auf dem Boden und Atmete regelmäßig. Nie zuvor hatte er Versucht die Macht bewusst zu nutzen, aber er wusste, dass er sie schon öfter Angewendet hatte. Nun suchte er in seiner Erinnerung, nicht lange her, da hatte er in der Kantine mit Hilfe der Macht stimmen erzeugt. Er stellte sich die Szene genau vor und horchte in sich hinein, was er da empfunden hatte. Es dauerte etwas, bis er es erkannte. Er fühlte etwas in sich, langsam regte es sich und machte auf sich Aufmerksam. Diese Empfindung behaltend versuchte er sich nun das Datenlesegerät vorzustellen, aber sobald er sich hatte, wanderte sein Geist zu einer Datenkarte.

Erneut stellte er sich wieder das Lesegerät vor und wieder schaffte er nur, eine Datenkarte vor seinem Auge zu sehen. Diesmal allerdings hielt er das Bild fest und versuchte sich zu erinnern wie er gesessen hatte und wo so eine Datenkarte vor ihm lag.
Langsam bildete sich das Bild der Bibliothek vor ihm, obwohl er die Augen geschlossen hatte, kam es ihm sehr Real vor. Er konnte an sich herunter Blicken und stellte fest, dass er von einem grünen Leuchten, einer Art Aura umgeben war. Auch Meister Nackl vor ihm hatte diese Aura, auch wenn sie scheinbar heller strahlte und wie auch bei ihm etwas Pulsierte.
Er konzentrierte sich auf eine der Datenkarten vor sich, die eine schwächere Aura aufwies und stillstand. Nun stellte er sich vor wie er danach griff. Aber zu seiner Enttäuschung faste er beim ersten Versuch durch die Karte durch. Ein anderer Ansatz zeigte Wirkung, anstatt direkt nach der Karte zu greifen machte er mit seiner Hand, nur die Bewegung als würde er sie aufheben und stellte sich einfach das Ergebnis vor. Und diesmal klappte es, die Karte glitt langsam in die Höhe und schwebte dann vor dem jungen Padawan. Am lächelt des kleinen Meisters erkannte er, das dieser scheinbar zufrieden war.

Als sich Hoodah allerdings seine Aufmerksamkeit auf den Sullustaner richtet, begann auch dieser sich langsam vom Boden abzuheben, was das Lächeln direkt erstarben lies. Der junge Duros versuchte sofort sich wieder auf die Datenkarte zu Konzentrieren, aber er schaffte es nicht Zolk aus zu schließen, so dass dieser auch weiter etwas hilflos einige Zentimeter über den Boden schwebte. Keiner der beiden bemerkte derweil, dass auch alle anderen Datenkarten zitterten und sich langsam in die Lüfte erhoben. Hoodah verstärkte hingegen seine Bemühungen sich nur eine Datenkarte vorzustellen, aber als Folge davon nahm er alle Karten im Archiv auf.

Es kam dem Duros derweil so vor, das er hier schon mehrere Stunden saß, langsam kam er an die Grenze seiner geistigen Leistungsfähigkeit. Diese Art der Konzentration war er nicht gewöhnt. Langsam bildete sich ein kleiner Schweißfilm auf seiner Stirn, obwohl erst einige Minuten vergangen waren.

Als Marvin, der Bibliotheksdroide, genau zu diesem Zeitpunkt in den Raum marschierte stockte ihm der Atem. Jedenfalls wäre es der Fall gewesen wenn er Atmen müsste. So war er nur kurz sprachlos. Sein Blick ging von den schwebenden Datenkarten, zu dem schwebenden Zolk Nackl, kurz zu dem jungen Padawan, bevor er die Hände über den Kopf hob.

Was den hier los!

Kaum waren diese Worte über die metallischen Lippen des Droiden gekommen, als das Chaos perfekt wurde.
Aus der Konzentration gerissen, sah sich Hoodah nach dem Neuankömmling um und alles was er hat schweben lassen polterte zu Boden. Eigentlich polterte nur der alte Sullustaner zu Boden, da dieser es sich nicht nehmen ließ einen Ausruf der Überraschung von sich zu geben, als es ihn auf den hinter setzte. Darunter gingen die Geräusche der ineinander fallenden Datenkarten fast unter.

Entsetzt schaute Hoddah zu Meister Nackl, wie dieser sich etwas Mühsam aufsetzt. Der Ausdruck auf dem Gesucht des jungen Padawan ließ keinen Zweifel aufkommen. Sorge und schuldbewusst sein zeichneten sich deutlich darauf ab. Mit etwas offenem Mund sah er sich um und konnte es nicht fassen. Alle Datenkarten waren auf den Boden verstreut, in der Tür stand ein Droide der mit einem Fuß auf den Boden tippte und seine Hände in den Hüften hatte.


Ähm, es tut mir leid, das wollte ich nicht. Brachte der junge Padawan leise über die Lippen.

Lianna City - Jedi-Basis - Bibliothek – Hoodah, Zolk Nackl und Marvin
 
Lianna City - Jedi-Basis, Trainingsraum - Eowyn, Imperatrice, Joras, Rinson, Jack, Talery, Atoras, Draugir und Ly'fe

Atoras wusste nicht wie lange er das Bild noch aufrecht erhalten sollte,da der andere Padawan nichts sagte.Doch grade als er sich das fragte,lobte ihn auch schon Ly'fe und hatte das Bild richtig gedeutet.

"Ja Meister.Es soll eine Tasse sein."

bestätigte er und wartete.Er richtete sich darauf ein nun zu erraten was der andere Padawan projezieren würde doch der Bith erklärte nun, das er die Bilder erkennen musste und Atoras und Draugir dann das,was er sich vorstellte.
Atoras nickte zum Zeichen das er verstanden hatte und bereit war.Ly'fe sagte nichts weiter also musste es auch schon losgehen.Atoras versuchte mit hilfe der Macht zu erkennen was es war und es war nicht allzu schwer denn mittlerweile wusste er ziemlich genau was er zutun hatte.
Ly'fe versteckte seine Gedanken nicht allzu sehr und sah was es war.


"Wenn ich mich nicht täusche, dann scheint es eine Sandkatze zusein.Von Tatooine,glaube ich."

Er war gespannt was der Bith sagte.

Lianna City - Jedi-Basis, Trainingsraum - Eowyn, Imperatrice, Joras, Rinson, Jack, Talery, Atoras, Draugir und Ly'fe
 
Lianna City - Vor der Jedi-Basis - Gun, Tzun, Fye'alat'i, Reenya, Tara, Wes und Keeda

Nachdem Keeda ihre Schläfrigkeit zu Wort gebracht hatte, ergriff Tara die Initiative.
Sie sagte zu der jungen Togruta, ihr wäre es anfangs nicht besser ergangen. Müdigkeit gehörte dazu. Darauf erwiderte Keeda:


„Wahrscheinlich trägt das einen Teil dazu bei. Allerdings habe ich die gesamte letzte Nacht nicht geschlafen, sonst wäre noch mein Schiff irgendwo in der Pampa abgestürzt...“

Nachdenklich fragte sie sich, wie viel die Generalüberholung des ARE Thixian Seven, ihrem heißgeliebten 'Skyflyer', diesmal kosten würde. Hoffentlich nicht allzu viel. Nach einer Weile antwortete Tzun auf ihre vorhergegangene Frage, man könne mit dieser und einer weiteren Methode wirklich die perfekten Leibwächter schaffen. Sie beide wandten sich ihrer Aufgabe erneuert zu, nachdem Tara ihnen ein paar Tipps gegeben hatte. Sie dankte der älteren Togruta noch kurz, bevor sie sich konzentrierte.

Keeda spürte langsam, wie der Stein Form annahm und sich dementsprechend veränderte. Das Muster veränderte sich! Es verschlang sich und strahlte eine eigenartige... Kälte...aus. Verwundert und etwas entzückt, dass die Veränderung ihr gelungen war, konzentrierte sich Keeda wie besessen auf den Stein und versuchte, ihn mit ihrer Macht förmlich zu umgeben.
Sie schloss einen Kreis um ihn, schirmte ihn aber nicht etwa ab. Vielmehr stellte sie sich vor, wie sie die Macht lenkte, die den Stein langsam emporhob. Nicht zögerlich sondern wie in einer breiten Strömung gefangen und...


„Argh...!“

rief Keeda überrascht, als ihr der Stein plötzlich hart gegen den Kopf knallte.
Etwas benommen von diesem Ergebnis nahm die Togruta den Stein in die Hand, legte ihn dann wieder ab und rieb sich die Stirn. Toll, wirklich toll... Nun hatte sie es für einen kurzen Moment geschafft, ihn emporzuheben, doch gleich darauf... Glücklicherweise war es kein allzu großer Stein gewesen!
Vielleicht hatte sie zu schnell versucht, ihn schweben zu lassen.

Da Keeda nicht so schnell aufgab, sammelte sie sich wieder und wiederholte den Vorgang.
Nun aber stellte sie sich vor, wie sie die Strömung zur Seite lenkte und spürte, wie der Stein mit ein paar kleinen Aussetzern zur Seite rutschte. Sie brauchte dazu nicht die Augen zu öffnen, denn auf eine unnatürliche Weise war sie mit dem Stein... verbunden? Vorsichtig ließ sie die Strömung nach oben gleiten, doch der Gegenstand vor ihr bewegte sich nicht.
Die Togruta versuchte es, etwas schneller diesmal. Der Stein hob sich.
Langsam zwar und immer wieder hinab sinkend, aber er hob sich.

Neugierig zu erfahren, was sie vorher falsch gemacht hatte, versuchte sie, mit mehr Schwung den Stein zu heben. Die Verbindung zwischen ihr und dem Gegenstand brach urplötzlich ab, doch diesmal wusste sie, warum.
Erneuert verlor sie also die Kontrolle, der Stein schoss nach oben und landete in Keedas Hand, die ihr Gesicht automatisch abgeschirmt hatte.
Zu viel Schwung. Das war ihr Fehler gewesen.

Erleichtert öffnete Keeda die Augen und hoffte, der missglückte Versuch am Anfang war weniger peinlich mit anzusehen gewesen, als sie annahm.


Lianna City - Vor der Jedi-Basis - Gun, Tzun, Fye'alat'i, Reenya, Tara, Wes und Keeda
 
Lianna City - Vor der Jedi-Basis - Gun, Tzun, Keeda, Tara und Wes

Dass die ausgrabenden Jedi frohen Mutes waren, musste im Gegensatz zu dem, was Gun glaubte, nicht zwangsläufig bedeuten, dass sie etwas wichtigeres gefunden hatten als einen 5.000 Jahre alten, keramischen Pisspott mit seltsamen Sith-Runen drauf, welche keinen Sinn ergaben. In dieser Hinsicht war Wes gerne Banause. Was der Nautolaner über Fechten erzählte, fand er für die Gegenwart weitaus bedeutender. Das Problem stellte sich zwar nicht, doch als nicht gerade Sport-Begeisterter Meister hatte er es immer gern, wenn auf seine Padawane das Gegenteil zutraf oder sie zumindest wussten, wie sie sich fit hielten, so musste er sich nämlich nicht drum kümmern.

»Nein, keine Sorge, im Gegenteil. Wahrscheinlich helfen dir deine Fechtkenntnisse sogar beim Erlernen des Lichtschwertkampfs, zumindest von Shii-Cho, der Grundform – auch wenn ein Lichtschwert völlig anders in der Handhabung ist als ein Florett.«

Erwiderte der Jedi.

»Das einzige, was vielleicht etwas nachteilig rüberkäme wäre, wenn es in den Kreisen, in denen du trainiert hast, gängig wäre, dass sie es kaum erwarten können, eine Gelegenheit zu bekommen, auf der Straße zu zeigen, was sie können. Im Kampfsport-Bereich gibts ja auch solche und solche.«

Ganz glücklich schien Gun nicht damit zu sein, dass er Wes nicht mehr mit vollem Rang anreden sollte.

»Wenn es dich glücklich macht, kannst du mich auch Jedi-Advisor nennen, doch wir Jedi glauben, dass Respekt keine Titel braucht und wir unseren Respekt und unsere Achtung auch jenen erweisen, welche keine tragen. Vielleicht findest du aber auch einen Meister, der darauf Wert legt – ist aber hauptsächlich bei den ganz jungen der Fall.«

Meinte Wes wie beiläufig und wandte sich daraufhin Keeda zu, welche noch gewisse Schwierigkeiten hatte, aber nicht aufgeben wollte, und die ihm im selben Atemzug zur Beförderung gratulierte, was den Taanaber positiv überraschte. Weniger wegen der Gratulation allerdings, sondern weil die Kleine offensichtlich sehr aufmerksam war. Seinen alten Rang hatte er ja auch nur am Anfang einmal kurz erwähnt. Aufmerksamkeit war ein günstiger Charakterzug bei einer werdenden Jedi.

»Danke, das hast sehr gut beobachtet!«

Freute er sich und fügte noch etwas an, nachdem Tara ihr und Tzun bereits einiges an Hilfestellung gegeben hatte.

»Bemühe dich weiter, probiere nochmal, das ist die richtige Einstellung. Glaube an dich, denn du kannst es, bereits jetzt. Immerhin konntest du Tara wegstoßen, ohne es überhaupt zu merken.«

Ermutigte er die kleine Togruta und warf der großen einen kurzen Blick zu – ab und zu lohnte es sich schon, sie etwas zu necken. Während seine Padawan weiter ihre beiden Schützlinge betreute, kümmerte er sich um Gun und bemerkte einen weiteren Vorteil, den in Kampfkünsten bewanderte anderen Einsteigern gegenüber hatten: oft hatten sie bereits vergleichbare Übungen oder Meditationen gelernt, wodurch ihnen die Konzentration infolgedessen viel leichter fiel und sie der Macht bereits einen Schritt näher waren, oder jedenfalls war es bei dem Nautolaner der Fall. Die Macht rührte sich in ihm, nur schien er gar nicht mehr loslassen zu wollen. Vorgesehen hatte Wes eigentlich, dass Gun ihm berichten und seine Gefühle beschreiben sollte, doch er machte keinerlei Anstalten. Andererseits war es bei seinem Stand auch eine gute Sache, wenn er sich versuchte, wie lange er die Verbindung erhalten konnte, deswegen beließ es der Großmeister auch dabei.

»Kannst du den Stein fühlen? Dann richte deinen Willen auf ihn und versuche, das Bild in deiner Wahrnehmung zu verändern. Stell' dir vor, er löst sich vom Boden und beginnt ein paar Zentimeter darüber zu schweben,«

Instruierte er den neuesten Neuzugang unter den Anwesenden sachte, so dass dieser wohl noch etwas beschäftigt sein würde. Zwischenzeitlich beobachtete der Advisor Tzun und Keeda, und unter seinen Augen rührte sich der Stein des Kaminos als erster, obwohl er ihn nicht wie vorgeschlagen in die Hand genommen hatte. Er erhob sich zwar nicht in die Luft, doch das spielte überhaupt keine Rolle, Wes freute sich trotzdem, denn das wichtigste war geschafft. Alles andere, den Stein mit eigenen Augen vor sich in der Luft schweben zu lassen, war schließlich nur noch reine Psychologie, eine Beruhigungspille für schwer zu überzeugende Padawane. Diese bekam der größte unter den Anwärtern leider noch nicht, und als er die Augen öffnete, schien er nicht recht zu glauben, was er sah.

»Konntest du den Stein jetzt besser wahrnehmen? Bewegt hat er sich nämlich!«

Sprach der Taanaber den Kamino erfreut an.

»Damit hast du die Hauptsache schon geschafft, du konntest ein Objekt allein durch deine Willenskraft bewegen! Alles weitere, die Größe, die Strecke, liegt allein in deiner Vorstellung. Ein bisschen, glaube ich, lieferst du dir allerdings noch einen Kampf mit dir selbst, du bist zu zaghaft. Du kämpfst gegen deine eigene Überzeugung, der Stein müsse dort wie angeklebt auf den Boden liegen, wegen der Schwerkraft und überhaupt. Ich aber sage dir: der Stein könnte mit der gleichen Selbstverständlichkeit vor dir in der Luft schweben. Nimm ihn und wirf ihn – nein, jetzt nicht wirklich, wegen der Fenster, aber stell es dir vor – und friere dann den Moment in Gedanken ein. Der Stein steht in der Luft still. Eigentlich, wenn du es physikalisch betrachtest, ist die Schwerkraft die schwächste aller Kräfte, eigentlich total läppisch verglichen mit allen anderen. Vergiss sie einfach. Lass den Stein schweben.«

Die Herangehensweise war vielleicht etwas unorthodox, doch vielleicht funktionierte sie bei Tzun, immerhin war der ja Wissenschaftler oder so, zumindest eine Art Ingenieur als Genetiker. Keeda brauchte etwas länger, kam dann dafür aber umso drastischer. Der Stein legte los wie mit dem Repulsor geschossen und knallte ihr direkt gegen den Kopf.

»Aua… alles in Ordnung bei dir, Keeda

Erkundigte sich der Jedi. Die junge Togruta ließ sich allerdings nicht unterkriegen und bemühte sich wacker weiter. Tatsächlich gelang es ihr, den Stein ein weiteres Mal zu levitieren, allerdings erhob er sich dieses Mal nicht so weit vom Boden und war sehr wackelig. ›Komm, komm,‹ dachte er sich, als er seinen Schützling beobachtete. Relativ plötzlich schoss der Stein tatsächlich nach oben, doch dieses Mal war Keeda und fing ihn mit der Hand, mit der sie sich vorsichtshalber geschützt hatte. Als sie anschließend die Augen öffnete, schien ihr die ganze Angelegenheit eher peinlich zu sein.

»Das war gut, wirklich,«

Meinte Wes und nickte bestätigend, ob die Padawan es ihm glaubte oder nicht.

»So ein Stein kann letztendlich nicht viel Widerstand leisten, nicht wahr? Du siehst bereits einen Teil von dem, was möglich ist, und ich denke, die Art, wie du dich bereits in die Macht fallen und dich von ihr leiten lassen kannst, hilft dir dabei. Woran es dir allerdings noch mangelt, ist Kontrolle, man könnte es in etwa so beschreiben, dass du die Richtung vorgibst und die Macht führt dich hin. Beides gut miteinander zu verbinden ist Übungssache, und die Müdigkeit spielt bestimmt auch eine Rolle, aber wenn ich dich und Tzun zusammennehmen könnte, wärt ihr schon ziemlich gut. Vielleicht könnt ihr ja voneinander lernen, euch der Macht mehr hinzugeben und sie gleichzeitig besser zu kontrollieren.«

Schlug der Advisor vor, auch wenn das vermutlich leichter gesagt als getan war.

»Oder wie würdest du es beschreiben, Tara

Richtete er an die ältere der beiden Togruta, denn in Levitation war er selbst ja eher schwach und deshalb auch nicht gerade der ideale Lehrmeister dafür.

Lianna City - Vor der Jedi-Basis - Gun, Tzun, Keeda, Tara und Wes

 
Lianna City - Jedi-Basis, Eingangsbereich - Nei, 4O-77

Die Frau, die sich als Nei vorstellte, sprach mit ihm, aber wie! Vieroh hatte genügend Kontakt zu Menschen und verfügte dank der ihm aufgepropften Protokolldroidenprogrammierung auch über geeignete Algorithmen, um feststellen zu können, dass diese Person denkende, fühlende Droiden genauso sah und behandelte wie zum Beispiel ihren Kühlschrank. Der Droide ärgerte sich jedes Mal über sowas und reagierte (gezwungenermaßen) auf die einzige mögliche Weise: er dimmte die Beleuchtung seiner Augen um elf Prozent und tat genau, was sie verlangt hatte, und kein bisschen mehr. Schon gar nicht verschwendete er auch nur einen Taktzyklus auf die Frage, was das
Problem war und warum die Menschin von der Macht getrennt werden wollte. Sollten sich die Jedi doch damit herumschlagen.

»Sicher, folgen Sie mir,«

Erwiderte der Droide ebenso neutral aus seinem ramponiert klingenden Vocoder, schlurfte voraus, ohne sich darum zu kümmern, ob Nei folgte und erdreistete sich dabei, das ohnehin gemächliche Tempo um weitere 7,3 Prozent zu drosseln. Eines Tages allerdings,
eines Tages würde er es all diesen Biolebensformen zeigen, die ihn so herablässig behandelten, dann würde er…, dann würde er… seiner ausdrückliche Missbilligung dieser schlechten Umgangsformen Luft machen.

Nach einer ganzen Weile erreichten sie schließlich den Trainingsraum, und zu seiner Erleichterung stellte Vieroh fest, dass Master Ly'fe gerade nicht zu sehr beschäftigt war.

»Master Ly'fe, diese Biolebensform namens Nei Sunrider wünscht einen Jedi zu treffen, der ihr bei ihrem Problem helfen kann.«

Vieroh sprach's, und war verschwunden.

Lianna City - Jedi-Basis, bei einem Trainingsraum - Nei, 4O-77

* * *

Lianna City - Jedi-Basis, Trainingsraum - Eowyn, Imperatrice, Joras, Rinson, Jack, Talery, Atoras, Draugir und Ly'fe

Atoras gab Ly'fe natürlich recht, er hatte sich eine Tasse vorgestellt, und sogleich ging das Spielchen andersrum weiter. Lange musste der Bith dieses Mal auch nicht warten, denn der junge Mensch schien den Bogen bereits ziemlich raus zu haben, so dass Draugir leider erneut das Nachsehen hatte.

»Genau richtig.«

Bestätigte der Jedi-Ritter.

»Aber beantworte mir eines: wusstest du, dass es eine Sandkatze ist oder hast du die Assoziationen in meinem Geist von meinem kürzlichen Besuch auf Tatooine her wahrgenommen?«

Vielleicht würde Atoras die Frage gar nicht ohne weiteres beantworten können, aber er konnte sich ja zumindest einmal Gedanken machen, immerhin würde der Machteinsatz bei ihm wohl kaum lange auf derlei Spielchen beschränkt bleiben. In dem Moment erschien Vieroh mit einer Menschenfrau in der Tür, quäkte etwas rätselhaftes über sie, die er als Nei Sunrider vorstellte, und verschwand. Komisch war auch, wenn er recht drüber nachdachte, dass der ausgetauschte Vocoder genauso defekt klang wie der alte – Ly'fe verstand überhaupt nicht, woran das lag, den gebrauchten Ersatzteilen?

»Hallo, Nei, setz dich bitte zu uns. Ich bin Jedi-Ritter Ly'fe Jør, was hast du denn für ein Problem?«

Begrüßte er sie freundlich, um sogleich ohne Vorwarnung das Präludium der Dunklen Wunderkiste auf der Fizzz zu spielen.

Lianna City - Jedi-Basis, Trainingsraum - Eowyn, Imperatrice, Joras, Rinson, Jack, Talery, Nei, Atoras, Draugir und Ly'fe
 
~ | Lianna | Lianna City | unweit der Jedi-Basis | Gun Laosi & Wes Janson, sowie Padawane | ~


Alles was der Jedi-Advisor dem jungen Nautolaner mitteilte, klang für selbigen durchweg positiv. Sowohl die Geschehnisse rund um die archäologischen Ausgrabungen unter der Anleitung seines Vaters, als auch bezüglich Guns Fecht-Vergangenheit. Scheinbar wäre es ihm mit Hilfe selbiger sogar möglich, die Grundform des legendären Lichtschwertkampfes zu erlernen. Oder besser - das es ihm womöglich leichter fallen würde. Im Grunde waren es tolle Entwicklungen. Doch dafür fand der junge Nautolaner in diesem Moment keinerlei Beachtung - sein ganzes Streben galt dem wohligen Glücksgefühl, dass sich seiner nach wie vor bemächtigte. Mit zuckenden Tentakelenden auf seinem Kopf vernahm er das Anliegen des Groß-Meisters. Er sollte sich vorstellen, wie sich der Stein vom Boden löste. Eine irgendwie in sich unlogischer, also fiktiver Gedanke. Mit fest geschlossenen Augen fokussierte der Amphiboid den kleinen Fels vor seinem geistigen Auge. Er versuchte, mit seinen Sinnen nach der Oberflächenstruktur zu greifen, wollte die Unebenheiten erspüren, erhoffte seine Kühle und Festigkeit zu spüren. Frohlockend spürte Gun, wie sich die Wärme neuerlich in ihm manifestierte. Doch seine Anstrengungen forderten ihren Tribut, als ein leichtes Schwindelgefühl aufkam. Seine Sinne drohten ihm einen Streich zu spielen. Er verlor den geistigen Griff nach dem Stein, die Konzentration versagte. Mit einem leichten Zittern öffnete er die tiefschwarzen Augen.

"Jedi-Advisor Wes .. ich habe nicht geschafft, was Ihr mir aufgetragen habt. Ist es gestattet, es neuerlich zu versuchen?"

Die übermäßige Vorsicht in den Worten Guns hatte zweierlei Bewandnis: Zum einen hatte er auf Glee Anselm strenge Lehrer gehabt, die ihm das Fechten und die Meditation mit bisweilen rüden Anweisungen nahe gebracht hatten. Zum anderen gebot ihm eine gewisse Vorsicht Einhalt in seinem sonst euphorischen Vorpreschen. Wes Janson hatte Bedenken geäussert, was das übereilte Handeln von Kampfsportbegeisterten anbelangte. Nun war der Nautolaner zwar kein Raufbold oder jemand, der sich etwas auf seine Fechtkünste einbildete, doch scheinbar hatte der Großmeister bereits negative Erfahrungen gemacht. Und damit unterlag Gun aufgrund seiner Vergangenheit direkt ein wenig der besonderen Kontrolle des Advisors. Zwar waren die Züge von Wes noch immer warm und gütig, doch die Stimmlage hatte in den Aussagen zuvor einiges an Besorgnis zugenommen.

Da vom Jedi-Advisor keinerlei Einwände kamen - diesen Umstand schuldete der Nautolaner schlichtweg der vielen Wissbegierigen - versuchte sich Gun Laosi abermals an der Aufgabe. Wieder schloß er die Augen. Wieder versuchte er seine Sinne nach dem Stein auszudehnen. Er tastete nach der Struktur des Testobjektes, versuchte ihm eine gewisse Schwerelosigkeit zu attestieren. Im Geiste malte er sich bildlich auf, wie das kleine Stück Felsen sich aus der Umklammerung der Anziehungskraft des Planeten befreite und mit fast spielerischer Leichtigkeit zu schweben begann. Gun erwartete gespannt und fast begierig die wohlige Wärme, wollte sie wieder spüren, wollte sie genießen und sich an ihr laben. Doch dieses Mal blieb sie aus. Das Gefühl, diese Sucht erzeugende Emotion, wollte sich nicht einstellen. Seine Unterlippe fing an zu beben, das spürte er. Seine Tentakelenden peitschten umher, als er mit nachrangigem Kraftaufwand versuchte, die Konzentration zu stärken. Doch egal wie sehr er sich anstrengte, seine innere Ruhe war dahin. Er verlor das Bild des Steins, seine Fokussierung zersplitterte. Enttäuscht öffnete er die Augen und atmete aus. Um ihn herum sah er die anderen Schüler und Anwärter, wie sie derselben Übung nachgingen. Hier und da erbebte der jeweilige Stein. Unweit von ihm erkannte er den Großmeister, der sich in diesem Moment um zwei Wesen mit rotweißer Haut kümmerte.


"Du musst es schaffen, Gun."

Mit sich selbst zu sprechen und sich zum Erfolg zu zwingen, war seit jeher ein probates Mittel für den Nautolaner. Doch ob es sich hier nun realisieren ließe, stand auf einem anderen Blatt. Seinen Blick haftete er nun auf den kleinen Stein. Er wollte ihn schweben lassen. Er wollte ihm das Gewicht nehmen, dass ihn am Boden hielt.


~ | Lianna | Lianna City | unweit der Jedi-Basis | Gun Laosi & Wes Janson, sowie Padawane | ~
 
Lianna City - Jedi-Basis, Trainingsraum - Eowyn, Imperatrice, Joras, Rinson, Jack, Talery, Atoras, Draugir und Ly'fe

Atoras freute sich als Ly'fe seine Vermutung bestätigte.Aber seine Aufmerksamkeit galt sehr schnell wieder dem Bith,der ihn fragte worran Atoras dieses Gedankenbild erkannt hatte.
In dem Moment erschien der Droide im Raum der Atoras in Empfang genommen hatte.Er lächelte kurz und betrachtete die Frau die mit ihm kam.Doch fielm ihm ein womit ihn Ly'fe ebauftragt hatte und versank in seinen Gedanken.
Er brauchte nicht lange um die antwort zufinden und wartete bis Ly'fe mit seinem Spiel geendet hatte.Dann räusperte er sich und erklärte.


"Nun,Meister.Die Macht verfügt über viele Wege.Ihr Bild was ihr euch in Gedanken vorgestellt habt, war eine Projektion eurer Erinnerung an eine Sandkatze.Zweifelos wird sie geleitet von Gefühlen und Erinnerungen an euren Besuch von Tatooine.Es war zu spüren, das dieses Bild mit euch verbunden war und nicht lediglich ein einfaches Bild."

Das waren seine Überlegungen dazu und er hoffte das sie richtig waren.Gespannt wartend darauf was Ly'fe sagen würde, blickte er kurz im Raum umher und beobachtete die anderen um dann wieder bei dem Bith anzukommen.


Lianna City - Jedi-Basis, Trainingsraum - Eowyn, Imperatrice, Joras, Rinson, Jack, Talery, Atoras, Draugir und Ly'fe
 
Lianna City - Vor der Jedi-Basis - Gun, Tzun, Fye'alat'i, Reenya, Tara, Wes und Keeda

Wes lobte die junge Togruta über ihre Aufmerksamkeit und gab ihr zusätzliche Tipps, wie sie den Stein levitieren konnte.

"Danke, Wes. Ich werde es jedenfalls nochmal versuchen!"

Glücklicherweise schien es, als habe sie doch nicht gänzlich die Kontrolle über ihre Gesichtsmuskeln verloren gehabt, als der Stein sich ihrer Sicht entzogen hatte.
Nach diesem kleinen Ausrutscher erklärte er ihr, dass sie noch etwas mehr Kontrolle über den Stein haben müsse. Sie nickte, stellte sich vor, wie es aussehen würde, wenn sie den Gegenstand richtig levitieren könnte. Nicht zaghaft, eher fest und stabil müsste die Strömung sein. Es kam nicht auf ihre Stärke an, sondern auf den Willen und Glauben, den Stein schweben zu lassen... Das müsste es eigentlich sein.

Der Advisor fügte hinzu, dass Tzun und sie voneinander lernen könnten, fragte dann Tara nach ihrem Rat. Derweil versuchte Keeda sich noch einmal an der Aufgabe.
Es fiel ihr schon etwas leichter, die Konzentration zu finden. Das lag wahrscheinlich auch an den immer klarer werdenden Erinnerungen der Jagd.
Sie nahm sich und den Stein wahr, wie gehabt. Aus dem Dunkeln heraus bemerkte sie auch einige Schatten, die wahrscheinlich den anderen gehörten. Sie suchte Tzun, konzentrierte sich aber wieder auf den Stein. Keeda umfasste ihn mit der Macht. Zog ihn mit sich, aber versuchte es nicht mit Stärke oder Schnelle. Eher wiederholte sie ihm Geist, ähnlich wie ein Mantra, dass der Stein nun in ihrer Kontrolle war. Bevor sie eine Richtung vorgab, umfasste sie ihn ein kleines bisschen stärker, sodass sie das Gefühl hatte, das Band zwischen ihr und dem Gegenstand wäre stabiler als vorher.

Nun war es an ihr, die Richtung vorzugeben. Unwillkürlich streckte sie die Hand etwas aus und krümmte die Finger etwas nach oben. Gleichzeitig gab sie im Innern den Ausruf, die Strömung solle nach oben fließen. Das Band verstärkte sich, ein leichter Druck wurde darauf ausgesetzt.
Nicht schnell, aber auch nicht zu langsam ließ sie den Stein ihrem Befehl folgen und folgte ihm auch mit.
Als sie glaubte, er wäre nun in der ausreichenden Höhe angekommen, schwenkte sie ihn mitsamt der Strömung nach rechts und dann nach links. Das war leichter, der schwierige Teil war, diese 'Strömung' zu erstellen. Neugierig, ob der Stein immer nur in eine Richtung fliegen könnte, versuchte sie ihn im Zickzackmuster zu Boden zu leiten. Links unten, rechs unten, links unten... Den Rest des Weges ieß sie ihn einfach gerade nach unten gleiten und ließ dann los.
Erleichtert öffnete sie die Augen und ließ sich den Vorschlag von Wes durch den Kopf gehen.


"Meinst du, man könnte sich durch die Macht sozusagen verbinden und zu zweit Kontrolle über den Stein haben? So könnte man doch eigentlich besser levitieren, zumindest bei mehreren oder größeren Gegenständen, oder?"

fragte sie langsam. Die junge Togruta grub kurz ihre Fingernägel in die Erde, sah auf den eben levitierten Stein und wunderte sich, dass sie es tatsächlich geschafft hatte, ihn schweben zu lassen. Vor einem Tag hätte sie nicht einmal geglaubt, dass dies möglich gewesen wäre.

Lianna City - Vor der Jedi-Basis - Gun, Tzun, Fye'alat'i, Reenya, Tara, Wes und Keeda
 
[op]@Hoodah: Steuere das nächste Mal andere Chars bitte nicht mehr, da die Spieler im Normalfall selbst entscheiden möchten wie ihr Char reagiert. Hier ists nicht weiter schlimm, aber merk dirs bitte. :)[/op]

Lianna City - Jedi-Basis - Bibliothek - Hoodah und Zolk Nackl

Meister Nackl beobachtete zunächst den jungen Nachwuchsjedi, während sich dieser auf dem Boden sitzend konzentrierte. Duros waren schon interessant aussehende Wesen. Die Verwandtschaft zu den Bith war natürlich offensichtlich. Aber natürlich hatten beide keine so wunderbar schöne füllige Backen, aber dafür wenigstens keine Haare. Der alte Sullustaner wollte sich schon nach einer anderen Tätigkeit umsehen, da sich bei Hoodah nichts rührte. Aber kaum als er sich umsah fing eine Datenkarte an zu schweben. Der Jedibibliothekar setzte schon an den Duros zu tadeln, da er die Datenkarte in Gefahr brachte. Jedoch riss sich der alte Jedi am Riemen. Es war für den Duros eine ziemliche Leistung, also sollte er ihn nicht gleich wieder zurechtweisen.

Als der Duros jedoch seine Aufmerksamkeit auf Meister Nackl richtete fing er plötzlich auch an zu schweben. Was ihn aber noch mehr entsetzte war, dass auch sämtliche Datenkarten in der Nähe des Duros anfingen zittern zu schweben. Unschlüssig, ob es besser war dem Padawan zu befehlen, dass er diese sofort wieder absenken sollte, um sie nicht zu beschädigen oder ihn lieber doch nicht stören sollte und seine Konzentration nicht zu brechen blieb der Sullustaner in der Luft hängen. Eine Position, die ihm im Grunde nicht wirklich behagte. Als jedoch Marvin offensichtlich wieder repariert in die Bibliothek zurückkam und einen lauten Ruf ausstieß wegen all der schwebenden Objekte war es um Hoodahs Konzentration offenbar geschehen. Alles fiel zu Boden und Meister Nackl richtete sich mühsam wieder auf. Es versöhnte ihn ein bisschen, dass sich der Duros sofort entschuldigte, aber dennoch, der Schaden war angerichtet.


Mäßigung, junger Padawan, Mäßigung. Warum meinst du wohl, dass ich dir den Datenkartenleser gegeben habe, um diesen schweben zu lassen? An sich sind Datenkarten ja robuster, aber es sind einige Ältere darunter und ich will sehr hoffen, dass auch sie den Absturz überlebt haben.

Konnte Meister Nackl seinen Ärger nicht ganz hinunter schlucken.

Marvin, prüfe sofort alle Datenkarten und sortiere alle Unbeschädigten ein.

Befahl er dem Bibliotheksdroiden. Dann atmete der Sullustaner tief durch und mahnte sich zur Gelassenheit. Hoodah hatte bestimmt absichtlich keinen Schaden anrichten wollen, sagte er sich.

Es war gut, dass du es gleich geschafft hast etwas zu levitieren. Aber das nächste Mal konzentriere dich auf das Objekt vor dir und nur auf dieses. Es fällt dir wohl schwer dein Machttalent zu kontrollieren, nicht wahr? Das ist aber auch noch kein Wunder, du hast ja auch gerade erst angefangen zu lernen. Du musst dir das mit der Macht folgendermaßen vorstellen. Dein Geist ist wie ein Haus, dass umweht und umfangen wird von der Macht. Je weiter du die Türen und Fenster öffnest, desto mehr kommt herein und stärkt damit deine Fähigkeit die Macht zu benutzen. Umso mehr nimmst du dann auch durch sie von deiner Umgebung wahr.

Erklärte der Sullustaner.

Aber wenn du "nur" einen Gegenstand bewegen möchtest, dann schöpfe nicht aus dem Vollen, sondern beschränke dich auf das eine Objekt und schließe alles andere aus.

Dann registrierte Meister Nackl erst den Schweiß oder was auch immer auf der Stirn des Padawans. Offenbar war dieser von seinem ersten Versuch doch etwas angestrengt.

Du kannst auch noch etwas Pause machen, bevor du einen weiteren Versuch startest. Dann geh Marvin zur Hand, denn der Droide weiß, wo ich die unterschiedlichen Themengebiete hier untergebracht habe.

Überließ er die Entscheidung dem Padawan. Meister Nackl wollte ihn schließlich nicht gleich überfordern.

Wir brauchen unbedingt mehr Platz hier...

Murmelte der alte Bücherwurm verdrieslich.

Lianna City - Jedi-Basis - Bibliothek - Hoodah und Zolk Nackl
 
Jedi Basis ~ Trainingsraum ~ mit Ly'fe, sowie Eowyn, Imperatrice, Joras, Rinson, Jack, Talery, Atoras, Draugir

Zufrieden, dass der Droide einfach sein Protokoll abzuarbeiten schien und Nei ohne Umschweife zu einem Meister in den Trainingsraum leitete, folgte die Ruusanerin. Die Augen der Einheit hatten sich etwas verdunkelt - sehr merkwürdig! Sie hoffte, dass unterwegs nicht sein Akku den Geist aufgab, zumal er nicht gerade ein zügiges Tempo vorlegte. Kommentare dazu ersparte sich die Frau und nahm den Weg geduldig hin.
Auf dem Weg ließ sie ihren Blick schweifen, schaute in die Gesichter der vorbeikommenden Jedi oder Schüler, sie konnte es ja nicht genau unterscheiden. Dabei fragte sie sich, wie wohl der Tempel auf Coruscant ausgesehen hatte. Die Basis hier wurde dem Ruf der Jedi ihrer Meinung nach nicht wirklich gerecht, auch wenn die Republik und ihre Hüter des Friedens in den letzten Jahren doch gelitten hatten.

Sie betrat den Trainingsraum in dem ein reges Treiben herrschte. Die trainierenden Jedi weckten ein recht unbehagliches Gefühl in ihr. Es war diesmal weniger die Zahl der noch-Fremden, als viel mehr die Hektik. Hier und dort schwebte irgendein Gegenstand durch die Luft und das alles überforderte Nei irgendwie, auch wenn sie es sich nicht anmerken ließ.

Der Droide stellte Nei vor und verschwand wieder recht schnell. Ihr blickte klarte auf, sie war am Ziel. In den nächsten Momenten würde sich hoffentlich entscheiden, welcher Weg nun vor ihr liegen würde. Bevor sie Meister Jør antwortete überdachte sie ihre Optionen. Sie war gekommen um sich von der Macht trennen zu lassen oder eine Ausbildung zu beginnen, von der sie hoffte die Kontrolle über die ihr von dieser mysteriösen Kraft auferlegten Eindrücke zu erlangen, sie bestenfalls sinnvoll zu nutzen. Doch nun wo Nei die Möglichkeit hatte ihr Anliegen vorzutragen erschien ihr die erste Option nicht sinnvoll. Was wenn das auch ihre Persönlichkeit beeinflusste. Und was würde danach kommen. Sie wäre immernoch mittellos gestrandet auf einem fremden Planeten.

Sie folgte der Einladung sich zu der kleinen Gruppe zu setzen, wandte sich von den anderen jedoch ab und reagierte mit leiser Stimme. Sie wollte nicht, dass alles sofort in ihre Privatsphäre schnuppern konnten, obgleich sie hoffte, dass es nicht als eine Unhöflichkeit missverstanden würde.


"Meister Jør, vielen Dank, dass ihr euch meinem Problem widmen wollt."

Neis Worte klangen etwas eingeschüchtert und zurückhaltend. Sie wusste auch nicht recht wie sie es erklären sollte - einem fremden. Aber der direkte Weg erschien ihr als der beste. Was hatte sie in so einer Situation schon zu verlieren?

"Ich bin den weiten Weg von Ruusan gekommen, weil ich seit meiner Jugend unter Eindrücken leide, die mir angeblich von der Macht zugespielt werden. Wir hielten es früher für eine Art Migräne, aber Medikamente oder Behandlungen halfen nichts. Mir wurde von einem Jedi eine starke Machtsensitivität attestiert und das ich mich an den Orden wenden sollte. Ob ich die Wege der Macht erlernen wolle und vielleicht auch angenommen werde oder einen Weg einschlagen möchte, der mich von der Macht trennen würde und das Leiden so beende, liege dann an mir."

Nei schaute auf den Boden. In ihrem Kopf herrschte momentan ein Chaos, dass ihr das ordnen der Gedanken nicht leicht machte, aber sie wollte den kurzen Abriss ihrer Geschichte schnell beenden.

"Ich habe alle meine Mittel investiert um hier her zu kommen und bitte, nein erflehe euren Rat und eure Hilfe. Es war nicht meine Wahl mit dieser Gabe, wie es manche nennen, geboren zu werden, aber wenn ich die Chance bekomme, das beste daraus zu machen oder wenigstens in Frieden zu leben, ist mir jedes Mittel recht."

Jedi Basis ~ Trainingsraum ~ mit Ly'fe, sowie Eowyn, Imperatrice, Joras, Rinson, Jack, Talery, Atoras, Draugir
 
Lianna City - Jedi-Basis - Ratssaal

Eleonore, die derzeit einzige auf Lianna anwesende Rätin, hatte sich beträchtliche Erleichterung von Chesaras Rückkehr erhofft, wenn nicht das Unglück auf Bandomeer dazwischen gekommen wäre. Die bereits vorgenommenen Beförderungen sowie die noch ausstehenden Rats-Berufungen von Satrek und Sarid, welche zwei bislang vakante Plätze erstmals seit Corellia wieder besetzten, würden sich natürlich auswirken, doch das dauerte seine Zeit. Bis dahin hatte die Cereanerin alle Hände voll zu tun und sie bedauerte zutiefst, dass Mya, ihre Padawan, nicht hier war, um ihr zur Hand zu gehen. So fand sie sich die Hälfte der Zeit selbst durch die Gänge wetzen, weil sie die Sprechanlage nicht benutzen wollte und konnte, ohne alle Jedi aus ihren Meditationen und Übungen zu reißen. Ein Jedi-Kom hatte sie zwar irgendwo, benutzte es aber niemals. Nur die Holoanlage im Ratssaal war intuitiv und auch dezent genug für die selbst nach den Maßstäben ihrer Spezies etwas technophobe Rätin.

Die Anlage stammte noch aus der Corellia-Basis und war installiert worden, da es völlig undenkbar war, eine vollständige Ratssitzung hier auf Lianna abhalten zu können. Meistens waren nur zwei bis drei Räte anwesend, oft genug war Eleonore auch ganz alleine und kam sich dabei manchmal reichlich skurril vor. Sie könnten die zwölf Plätze nicht einmal bei einer tatsächlichen Ratssitzung füllen, wenn tatsächlich alle anwesend wären, und die Anlage als mehr oder weniger persönlichen Kommunikator zu benutzen war zumindest überhaupt ein Verwendungszweck. Abgesehen davon, eine gewisse Form musste auch in Krisenzeiten gewahrt bleiben, und sie waren bereits wieder weit von den dunklen Zeiten entfernt, als den vielleicht hundert Rittern, die sich in der Notfallbasis auf Ossus versammelt hatten. Es hätten viel mehr sein können ohne die grandiose Fehlleistung des damaligen Rates, der sich blindlings darauf verlassen hatte, dass Corellia niemals fallen würde. Eine Geheimbasis half niemandem, wenn
niemand davon wusste.

Damals hatte der Rest des Rates beschlossen, dass die Zahl der zwölf nicht länger angemessen war für den dezimierten Orden, und man hielt es immer noch so, obwohl es inzwischen genügend Advisoren im Orden gab. Erst jetzt hatte man beschlossen, aufgrund der stark gestiegenen Zahl der Jedi den Rat wieder um zwei Mitglieder zu vergrößern.

Das allerdings war der einfache Teil – wesentlich problematischer war, die vielen Leute auszubilden und vor allem zunächst einmal überhaupt irgendwo unterzubringen. Im Allgemeinen betrachtete sie einen Padawan- und Anwärteranteil von 60 Prozent als normal, doch gegenwärtig bewegte man sich eher im Bereich um die 75. Glücklicherweise hatte sie, nach monatelangen Vorbereitungen, ein Problem gelöst, oder zumindest war die Lösung jetzt in Sicht. Dabei hatte sie unter anderem auch ein sehr positives Gespräch mit Markus Finn auf Coruscant geführt, ein weiterer Rückkehrer, der sich prima entwickelte. Das Thema war Arkon gewesen, ein Padawan, den sie ebenfalls kannte, wie auch seinen verschlossenen Meister Jor, aber unter Markus' war der Junge zweifellos gut aufgehoben. Dass der Jedi-Meister bereits eine Padawan hatte, spielte in dem Fall keine große Rolle, man konnte sich nicht in jedem Einzelfall sklavisch an bestimmte geschriebenen Regeln halten, wenn man die beste und sinnvollste Entscheidung treffen wollte.

Das alles erledigt, konnte sie sich an das Überbringen der guten Nachricht machen, suchte die diversen Jedi-Meister einzeln in den jeweiligen Räumlichkeiten auf, und empfand dies dabei überhaupt nicht als sinnlose Lauferei, denn so konnte sie ein wachsames Auge für die Basis haben und ein offenes Ohr für alle, die gerade ihren Rat benötigten und die sich scheuten, direkt beim Rat vorzusprechen, und das passierte oft. Einer der ersten, den sie erreichte, war Meister Nackl in der Bibliothek. Eleonore wusste, dass er einen Vornamen hatte, doch wohl niemand, warum.

»Großartige Neuigkeiten, Meister Nackl! Der Kaufvertrag ist besiegelt und das neue Gebäude gehört ab sofort uns!«

Rief sie noch in der Türschwelle zur Bibliothek aus und sah erst dann das dort gerade herrschende Chaos.

»Oh, wie ich sehe, seit ihr gerade sehr beschäftigt, sonst hätte ich dich gebeten, mich zu begleiten.«

Entschuldigte sie sich und verschwand, um nacheinander die Kantine, die Gemeinschaftsräume und die Trainingsräume aufzusuchen. In einem der letzteren traf sie unter anderem Großmeisterin Eowyn und auch Jedi-Ritter Ly'fe, von dem sie wusste, dass er sich sehr um die vielen Anwärter im Orden bemühte.

»Hallo zusammen, ich hoffe nicht zu stören, aber es gibt gute Nachrichten!«

Meinte sie, kaum dass sie den Raum betreten hatte. Als sie den Blick schweifen ließ, fanden sich leider relativ wenige Meister, dafür aber eine ganze Reihe unbekannter Gesichter.

»Ich weiß nicht, wie viel ihr davon schon gehört habt, aber wir bemühen uns ja bereits seit einiger Zeit, unsere Basis hier zu erweitern, und seit heute sind wir Eigentümer des leerstehenden Gebäudes nebenan. Wir können es nach unseren Vorstellungen gestalten und wenn wir alle zusammenhelfen, können wir uns gemeinsam ein viel schöneres Zuhause schaffen als das jetztige. Wer also Zeit und Lust hat, darf mich gerne begleiten, es näher in Augenschein zu nehmen, denn es gibt sicherlich viel zu entrümpeln da drinnnen. Oder ihr kommt nach, und wir treffen uns drüben!«

Schlug die leicht euphorische Cereanerin vor.

Lianna City - Jedi-Basis, Trainingsraum - Eowyn, Imperatrice, Joras, Rinson, Jack, Talery, Nei, Atoras, Draugir, Ly'fe und Eleonore

[OP]Enthält neben dem offiziellen Startschuss der Umbauarbeiten einen kleinen historischen Abriss über die Entwicklung des Ordens in den letzten Jahren. Ein paar Punkte sind nicht ganz unumstritten, aber im Zweifelsfall ist das eben Eleonores Kenntnisstand bzw. Meinung. Basta. :D[/OP]
 
[op]Ich post jetzt einfach, da man ja auf Joras und Rinson leider nicht warten kann...[/op]

Lianna - Jedi-Basis - Trainingsraum - Eowyn, Imperatrice, Joras, Rinson, Atoras, Draugir, Ly'fe und Talery

Großmeisterin Zimtgras gab zu Talerys Erstaunen ihre Fragen gleich weiter an ihre drei Padawane. Die Caamasi wusste nicht recht, was sie davon halten sollte. War sie es nicht wert, dass Zimtgrad ihr selbst antwortete, schoss ihr durch den Kopf? Irritiert strich sie ihre wunderbar purpurnen Gesichtsfedern glatt und ließ ihre Augen von Duftwolke zu den beiden männlichen Padawanen gleiten, die den Mund irgendwie gar nicht aufbrachen. Das machte Talery auch irgendwie stutzig. Sie hatte ja schon einiges über die Jedi und Sith gehört, meistens die üblichen Vorurteile wie aggressive Kriegstreiber bis unfähige Schwertherumfuchtler, die ihr in Fleisch und Blut übergegangen waren, aber von einem Matriarchat war da nichts dabei gewesen.

Meinetwegen...

Murmelte die Caamasi schließlich leise zwitscherd bezüglich der Weitergabe ihrer Fragen an die Padawane, entschlossen sich von dem komischen Verhalten nicht verwirren zu lassen. Andere Spezies hatten teilweise seltsame Verhaltensweisen, das hatten ihre Eltern ihr immer wieder eingebläut. Erwartungsgemäß äußerte sich Duftwolke wieder als Erste - oder vielleicht auch als Einzige? Dafür, dass die Zeltron erst seit heute Vormittag hier klang das ja gar nicht mal so schlecht was diese wohl schon gelernt hatte - auch wenn es natürlich relativ war. Als Caamasi konnte Talery schon viele Lebewesen riechen, bevor sie sie sah. So groß war bestimmt der Unterschied zu dieser komischen Macht gar nicht, redete sie sich ein. Und etwas schweben lassen? Das wollte sie erst sehen, bevor sie das glaubte.

Okaaay.

Antwortete sie gedehnt, denn so recht konnte sie sich den Nutzen dessen jetzt noch nicht vorstellen. Aber Duftwolke wirkte so freundlich und roch so gut, wie hätte Talery da so garstige Kommentare abgeben können? Dennoch, so ohne Widerstand wollte sie dies nicht stehen lassen, dafür war Talery viel zu stolz und sie wollte auch zeigen, dass sie kontra geben konnte, dass sie etwas zu sagen hatte, dass das, was sie gehört hatte zumindest ansatzweise stimmte.

Aber soviel kann man damit ja noch auch nicht anfangen.

Brachte sie schließlich heraus.

Ich meine, was sind all diese Fertigkeiten, wenn deren Benutzer sich nicht der Verantwortung bewusst sind, die sie tragen? Wenn sie leichtfertig mit ihnen umgehen, sich in ihrer Arroganz über andere erheben und selbstherrlich über Leben und Tod entscheiden?

Nach und nach löste sich die Caamasi von dem Einfluss der Pheromone von Duftwolke, so dass ihre ganzen Vorurteile und Schauergeschichten über Jedi und Sith wieder hervorbrachen, genauso wie ihre Furcht vor ihnen. Es war ja schön und gut, dass Duftwolke die Probleme bei der Wurzel anpacken wollte, aber was genau wollte sie damit sagen?

Es ist ja gut, dass du anderen helfen willst. Aber wie genau möchtest du denn bitte hier irgendwelche Ursachen bekämpfen? Hier sind doch keine wirklich Hilfsbedürftigen. Zudem sind die meisten Jedi doch an der Front und kämpfen. Wo bleibt da Zeit für moralische Beurteilungen und den Blick für die Nöte und Probleme geringerer Wesen?

So wie mich, wollte die Caamasi noch hinzufügen, aber sie hielt rechtzeitig inne. Die Vogelfrau konnte und sollte ja auch eine von denen werden. Dass währenddessen eine Frau (Nei) in den Trainingsraum kam, interessierte sie nicht. Als jedoch eine der Kleidung nach, also häßliche braune Kutte, weitere Jedi - wieder weiblich und mit großem Eierkopf - in den Raum kam und verkündete, dass sie jetzt ihre Basis ausbauen konnten fasste Talery etwas Hoffnung. Vielleicht wurde dann mal aus dieser stinkenden Bruchbude, in der sie bleiben musste eine vernünftige Unterkunft. Aber es klang ja fast so, als ob sie da tatsächlich mithelfen sollte. Wofür gab es denn Baudroiden? So teuer waren die gar nicht, das wusste die zierliche Vogelfrau, denn ihre Eltern hatten mal Ersatzteile für einen dabei, da diese in Kriegszeiten recht oft im Einsatz waren. Fragend sah sie zu Zimtgras.

Aber das ist doch jetzt nicht etwa so gemeint, dass ich da helfen muss, oder? Gibt es hier denn keine Droiden?

Lianna - Jedi-Basis - Trainingsraum - Eowyn, Imperatrice, Joras, Rinson, Atoras, Draugir, Ly'fe, Nei, Eleonore und Talery
 
Lianna City - Jedi-Basis, Trainingsraum - Eowyn, Imperatrice, Joras, Rinson, Jack, Talery, Nei, Atoras, Draugir und Ly'fe

Atoras schien tatsächlich bewusst zu sein, was er alles wahrgenommen hatte, das war ein gutes Zeichen. Andere hätten womöglich nur ein vages Gefühl besessen, woher sie die Information hatten, oder konnten es sich gar nicht erklären.

»Du hast ganz recht, ich war erst neulich auf Tatooine und erinnere mich lebhaft an diese Tiere, deshalb kam ich da auch wohl drauf. Dass du das so differenziert wahrgenommen hast, ist gut, sehr gut sogar. Möglicherweise verfügst du über eine Begabung in diese Richtung, da du all diese Informationen offenbar nicht nur wahrnehmen, sondern auch einordnen konntest. Anderen fällt das oft schwer und wissen nicht genau, wie sie zu der Erkenntnis geführt hat. Halte deinen Geist offen, Atoras, für derlei Dinge. Es wird dir dabei helfen, andere Leute und ihre Motive besser einzuschätzen. Du kannst das auch gerne alleine mit anderen Padawanen üben, frage die aber bitte vorher um Erlaubnis.«

Meinte Ly'fe zu dem jungen Menschen. Etwa zur selben Zeit erschien Rätin Eleonore, die total aus dem Häuschen darüber war, dass diese Erweiterungsgeschichte endlich unter Dach und Fach war. Der Ritter hatte natürlich davon gehört, doch es hatte zuletzt nicht so geklungen, als würde man sich dort bald einigen. Offenbar war aber jetzt ein entscheidender Durchbruch geglückt.

Nei bedankte sich sodann dafür, dass er sich ihres Problems annahm. Sie sprach recht leise, wirkte recht schüchtern und der Bith hatte das starke Gefühl, dass es ihr nicht leicht fiel, die Angelegenheit mit anderen zu erörtern, schon gar nicht vor so vielen Leuten, was er selbst ganz gut verstehen konnte.

»Draugir, Atoras, würdet ihr schon mal mit Rätin Eleonore vorgehen? Ich komme dann nach,«

Bat er die beiden und wandte sich dann wieder der Menschin zu.

»So.«

Die Frau stammte von Ruusan, und ihr Problem war, dass sie unter Migräne oder Visionen litt (Ly'fe war sich nicht ganz sicher), die ein Jedi dort auf die Macht zurückführte. Eben jener hatte sie dann auch auf den Orden verwiesen. Der Jedi-Ritter glaubte ihren Worten, gerade zum Schluss wurde sehr deutlich, dass die Frau ehrlich verzweifelt war. Er verspürte den starken Drang etwas zu spielen, um sie aufzumuntern, doch im Moment, so wusste er, wäre ihr mit Worten eher geholfen.

»Es war die richtige Entscheidung, hierher zu kommen,«

Begann Ly'fe.

»Ist es tatsächlich eine Art Kopfschmerz, bzw. eher das Vorhandensein außerkörperlicher Sinneseindrücke oder gar Visionen? Ich habe schon über verschiedene ähnliche Leiden gelesen, und die Kur lief in der Regel darauf hinaus, die Wege der Macht zu erlernen und dadurch diese intuitiven Kontakte zur Macht – ich denke, das ist es – einzudämmen, ebenso wie die Nebenwirkungen, die es bei dir zu haben scheint.

Wenn du tatsächlich stark machtsensitiv bist, würde dich der Orden ohne zu zögern aufnehmen, sofern du das wolltest, doch in deinem Fall wäre das nicht der richtige Weg, finde ich,«

Erklärte der Bith.

»Das hätte etwas von ›Ausnutzen einer Notlage‹ unsererseits, und das wäre einfach falsch. Den Weg der Jedi sollte man aus freien Stücken beschreiten, aus tiefster innerer Überzeugung, und du wärst in dem Fall wohl alles andere als frei. Abgesehen davon sehen wir uns verpflichtet, Wesen in Not beizustehen. Ich schlage daher vor: wir helfen dir zunächst bei deinem Problem – ich bin fest überzeugt davon, dass wir das können. Wenn uns das gelungen ist oder die Behebung sich abzeichnet, kannst du dir in Ruhe überlegen, ob du dabei bleiben und den Weg einer Padawan beschreiten willst oder nicht. Wie hört sich das für dich an?«

Fragte er die junge Frau schließlich und hoffte, ihr dadurch schon etwas Mut zu machen. Irgendwie machte sie schon einen bemitleidenswerten Eindruck auf ihn.

Lianna City - Jedi-Basis, Trainingsraum - Eowyn, Imperatrice, Joras, Rinson, Jack, Talery, Eleonore, Nei, Atoras, Draugir und Ly'fe
 
Jedi Basis ~ Trainingsraum ~ bei Ly'fe und den anderen

Geduldig hatte der Jedi der Beschreibung von Nei zugehört. Sie hatte das Gefühl, dass er ihr Problem verstand und ernsthaft versuchte ihr zu folgen und auch wenn er sie gerade erst ein paar Minuten kannte, aufrichtiges Interesse an einer Lösung hatte. Sie hatte ehrlich gesagt nicht damit gerechnet so schnell einer derartige Hilfe zu bekommen. Auch wenn es schon jetzt so klang, als würde es nicht auf eine schnelle "Behandlung" hinauslaufen, war die Reaktion von Ly'fe Balsam für ihre Seele.

"Es ist schwer zu beschreiben..." versuchte Nei die Natur ihrer durch die Macht wahrgenommen Eindrücke und deren Folgen näher zu beschreiben.

"Es ist manchmal, als würde meine Umgebung über mich hereinbrechen. Alles beginnt zu verschwimmen und ich kann meine Gedanken nicht mehr ordnen."

Sie pausierte kurz und schaute nachdenklich an die Decke.

"Wie wenn einem plötzlich schwindelig wird!" fiel sie sich selbst ins Wort.

"Es ist auch kein wirklicher Schmerz wie bei einer Verletzung oder gewöhnlichen Kopfschmerzen. Eher wie ein Gefühl des erdrückt werdens, dem man ohnächtig gegenüber steht. Man ist nicht in der Lage seinen Körper zu kontrollieren und der Gefahr zu entrinnen."

Ihre Stimme wurde leiser während sie versuchte in den Gesichtszügen des Bith-Jedi zu lesen. Etwas frustriert fügte sie hinzu:

"Das letzte Mal hatte ich dieses Gefühl als ich eure Basis betreten habe..."

Sie schwieg einen Augenblick und dachte über den Vorschlag nach. Sie verstand, was er mit dem Begriff "Ausnutzen" meinte. Sicher konnten die Jedi und die Republik fähige Jedianwärter brauchen, aus ihrer Lage einen Schüler zu gewinnen wäre in der Tat eigennützig und wohl nicht mit dem Kredo der Jedi konform. Sie wusste ihrerseits ja auch garnicht genau, was das Leben der Jedi bedeutete. Aufopferung, Heldenmut und die Macht - das waren zwar Begriffe mit denen sie was anfangen konnte, die in Mythen um den Jedikult breitgetreten wurden, aber schon allein die Optik ihrer Basis vermittelte ein weniger episches Bild.

"Ich bin für jede Hilfe dankbar Meister Ly'fe!" bemerkte Nei entschlossen.

"Bitte helft mir diese Sinneseindrücke zu kontrollieren!"

Sie legte ein für ihre Verhältnisse motiviertes Temperament an den Tag, ihre Augen leuchteten gerade zu als sie im Begriff war einen Entschluss zu fassen, dann wiederum zumindest mit vorfreudigem, aber gelassenerem Tonfall abschließend bemerkte.

"...ich weiß nicht viel aus dem wahren Leben eines Jedi, aber ich bin neugierig. Ich möchte mehr erfahren! Vielleicht finde ich neben Heilung auch eine Perspektive. Euer Vorschlag klingt mehr als gut für mich!"

Jedi Basis ~ Trainingsraum ~ bei Ly'fe und den anderen
 
***** Com-Nachricht an den Rat *****

Sehr geehrte Geschäftsleitung!

Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass meine Auszubildende Trayla aufgrund eines tragischen familiären Zwischenfalls ihre Ausbildung abgebrochen hat. Da nicht abzusehen ist, ob sie ihre Lehre fortführen wird, ersuche ich Sie mir einen neuen Schüler zuzuteilen. Sollte es im Bereich des Machbaren liegen, würde ich mich freuen wenn Sie ihn oder sie direkt zu mir in den Betrieb auf Coruscant schicken. Da die Lehrmaterialien vor Ort etwas knapp sind, würde ich zudem darum bitten, entsprechend ein wenig Lernlektüre mitzugeben.

Vor Ort läuft alles den Erwartungen entsprechend. Die Belegschaft lässt ihre besten Grüße ausrichten.

Hochachtungsvoll

Vorin al Jevarin

***** Com-Nachricht Ende *****
 
Lianna - Jedi-Basis - Trainingsraum | Jack, R3, Eowyn, Imperatrice, Joras, Rinson, Talery, Nei, Atoras, Draugir und Ly'fe

Nachdem Jack sich mehr mit dem Üben des levitieren beschäftigt hat und dabei seinen Droiden kurze Zeit anheben konnte, saß er nun erschöpft auf dem Boden und ruhte sich einen kurzen Moment aus. Sein Astro-Mech Droide, den er damals auf Tatooine von einem Jawa gekauft hatte, piepte etwas. Jack vermutete, dass der Droide ein klein wenig böse auf ihn war, wegen der unsanften Landung.

"Ich werd jetzt zu der Gruppe dort gehen und mit denen trainieren."

sagte er zu seinem Droiden. Gefolgt von R3 gesellte Jack sich zur Gruppe hin.

"Hallo. Ich habe mich eben erfolgreich das levitieren geübt und wollte fragen, ob ich jetzt bei euch in der Gruppe mit trainieren dürfte."

sagte er mit einem Lächeln in die Runde. Und nickte dabei einmal Imperatrice zu.

Lianna - Jedi-Basis - Trainingsraum | Jack, R3, Eowyn, Imperatrice, Joras, Rinson, Talery, Nei, Atoras, Draugir und Ly'fe
 
Lianna City - Jedi-Basis, Trainingsraum - Eowyn, Imperatrice, Joras, Rinson, Jack, Talery, Nei, Atoras, Draugir und Ly'fe

Atoras freute sich über die bestätigten Worte des Meisters.Es schien als hätte er alles richtig gedeutet und nicht einfach irgendetwas daher gesagt.
in der zwischenzeit erschien eine junge frau.er schätzte sie ein wenig älter als er.Sie schien ein wenig bedrückt oder verunsichert zusein.Er spürte es.Doch er wollte sich kein weiteres Urteil leisten denn dafür kannte er sie nicht.Aber Atoras musste zugeben,das er sie interessant fand.Doch verbarg er dieses Gefühl direkt.
Eleonore kam zurück in den Trainingsraum mit der Nachricht,das nun endlich der Komplex erweitert werden kann und selbstverständlich Hilfe gebraucht werden kann.Selbstverständlich wollte er mehr über die Macht erfahren und sein Quartier musste er auch noch herrichten.Denn er war ja erst vor weniger Zeit angekommen.
Ly'fe bat ihn mit Draugir schonmal zugehen.Atoras vermutete wegen der jungen Dame.Aber er verstand das.Warscheinlich war es wie bei ihm gewesen, das es ihm nicht behagte das was ihn bedrückte vor vielen Ohren zu berichten.Deshalb verbeugte er sich vor Ly'fe.


"Jawohl Meister.Danke für eure Hilfe und eure Ratschläge.Ich werde sie beherzigen."

Er verbeugte sich auch vor dem Neuankömmling und warf einen letzten Blick auf sie.DAnn gesellte er sich zu Eleonore.

"Ich stehe euch selbstverständlich zur Verfügung.Ich werde versuchen euch zu helfen so gut es geht"

Er wusste das hier viel los war und das es deshalb nicht verkehrt war wenn er anderweitig zur hand ging und half
Lianna City - Jedi-Basis, Trainingsraum - Eowyn, Imperatrice, Joras, Rinson, Jack, Talery, Nei, Atoras, Draugir und Ly'fe
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben