Lianna

|| Lianna ▫ Lianna City ▫ Jedi - Basis ▫ Eingangshalle/Empfang || ▫ Vorin ▫ Markus ▫ Mara ▫ Shana ▫ Draugir ▫ Atoras ▫ Gaiden ▫ Sinoué & Arkon

Ein nie enden wollendes Geflecht aus Verpflichtung und Wünschen. Mittlerweile sollte er sich daran gewöhnt haben, dass er viele Sachen zu entscheiden und Dinge auch voran bringen musste. Dennoch, gerade in einsamen Momenten schienen die vielfältigen Aufgaben, egal wie klein oder einfach sei sein mochten, einen nicht abtragbaren Berg zu bilden. Obwohl seine Reinlichkeit aufgrund auf der "Rise" befindlichen Installationen ausreichend sein sollte, kam er nicht umhin noch einmal die Annehmlichkeiten einer Dusche genießen zu wollen. Es entspannte einen hervorragend und ließ Zeit die eigenen Gedanken schweifen zu lassen. Draugir und Atoras kannten den Ort schon und würden sich zumindest ein wenig zurechtfinden, daher sollte es nicht so schlimm sein, wenn er sie dann erstmal aus seiner Obhut entließ. Nun, ein Training konnten sie ja noch zusammen absolvieren, dann würde er ihnen seine Schülerwahl mitteilen. Doch damit nicht genug hatte er das Gefühl auch schon wieder als Freund nicht richtig gehandelt zu haben.

Mara war auf dem Weg sehr abwesend gewesen, und ihr war deutlich anzusehen, dass sie etwas belastete. Doch er konnte nicht immer auf ihre Probleme sofort eingehen, sie wusste doch dass er jetzt mehr Verantwortung hatte. Sie durfte nicht immer die Priorität Eins sein, der sich alles unterordnete. Deshalb hatte er sie auch nicht gleich mit auf sein Zimmer genommen. Ob sie ihm jetzt vielleicht böse war und nicht mehr mit ihm redete? Bei Frauen wusste man nie so genau, und bei einem Stimmungspendel wie Mara war es eh unmöglich. Der junge Meister seufzte schwer. Eigentlich sollte dies nicht so eine Belastung für ihn darstellen, doch auch er hatte eigentlich keine wirkliche Entspannung seit Tagen gehabt. Auch wenn auf dem Flug selbst nicht soviel passiert war, hatten sie durchaus noch die Nachwirkungen der Erlebnisse mitbekommen.

Mit beladenem Kopf und schweren Gedanken ließ er sich auf's Bett plumpsen und versuchte sich einigermaßen zu entspannen. Es gelang ihm eher mäßig, was dennoch besser war als sich gar nicht zu regenerieren. Da es nicht viel zu tun gab, blieb er tatsächlich liegen bis die Zeitspanne um war und das erneute Treffen anstand. Also auf. Vorin verließ sein Quartier im 4. Stock und begab sich nach unten. Bis es soweit war konnte er sich ja noch eine Robe besorgen. Immerhin konnte er nun wieder so herumlaufen ohne Aufsehen zu erregen und Ärger anzuziehen. Im Untergeschoss wurde er fündig, wo ein Droide mit ihm zusammen eine sand- bis braunfarbene Robe aussuchte. Nun konnte er wahrlich den Jedi-Meister mimen, zumindest sah er jetzt auch so aus. Die willfährigen Anwärter waren alle schon anwesend, sodass der 20-Jährige sie begrüßte und sich mit ihnen in Richtung der Trainingsräume aufmachte, die es erstmal zu finden galt.

Doch da sich zwei der Schüler bereits auskannten, war dies kein Problem. Dort besprach er mit ihnen alles, davon dass er sich gerne nun um Gaiden kümmern wollte, und das die anderen beiden nun wieder bei Gruppen dazustoßen würden. Doch leider lief es nicht so wie gewünscht. Gaiden schien seine Unsicherheit noch nicht ganz überwunden zu haben, und schien erstmal nur schauen zu wollen. Dies war natürlich Blödsinn, was ihm Vorin versuchte auszureden. Immerhin hatte er bereits bei der ersten Übung kleine Erfolge erzielt. Doch dies schien nicht zu reichen. Vielleicht waren es die vielen Padawane die scheinbar unmögliche Dinge taten, die ihn einschüchterten. Vielleicht war die Versagensangst ein Hindernis, dass er noch nicht bereit war zu überkommen. So war das natürlich nicht geplant gewesen, doch zwingen konnte er den Coruscanti auch nicht.

Etwas ratlos nahm er dies zur Kenntnis, boxte seine Trainingseinheit aber trotzdem durch. Auch wenn das Spüren für den Anfang eigentlich erstmal unumgänglich war, wollte er es nicht zu langweilig machen und etwas Neues anbieten. Es ging um das Fokussieren der Macht im eigenen Körper. In diesem Fall sollten sie in ungeahnte Höhen schnellen, sofern sie es vollbrachten. Damit hatten sie diesmal auch einen sportlichen Teil im Programm der auch nicht zu kurz kommen durfte. Es beinhaltete den Teil der einfach nur die Muskelkraft erhöhte, das körperliche Leistungsvermögen, dazu kam dann noch ein Machtstoß, der einen in die Höhe katapultiert, so wie ein Sprungbrett. Er führte es ihnen vor, auch wenn er selbst drei Anläufe brauchte, bis das Timing stimmte. Wie zu erwarten waren die Resultate bei weitem nicht so spektakulär, doch wenn sie allein schon einen kleinen Teilerfolg hatten, und eine Zunahme der Sprungkraft erzielt wurde, hatten sie etwas geschafft.

Zum Schluss durfte noch einmal jeder seine Position mit geschlossenen Augen erraten, bzw. zeigen. Damit war die Stunde beendet, er wollte sie nicht überfordern. Und um ehrlich zu sein, musste er sich überlegen wie es jetzt für ihn weiterging, wenn Gaiden noch zu unsicher war. Er wollte ihn nicht drängen, doch auch nicht ewig warten. Nun, vielleicht sollte er sich erstmal um andere Dinge kümmern, die er von jetzt auf gleich erledigen konnte. Zum Beispiel dürften die anderen noch nichts allzu Genaues vom Honey House wissen, es sei denn der Geheimdienst war schon da gewesen und hatte einen kompletten Bericht geschickt. Doch dies war eher unwahrscheinlich. Musste er nur noch den Rat finden. Da es ziemlich unwahrscheinlich war, dass gerade eine Sitzung im Saal stattfand und er wenn, sowieso nur gestört hätte, war es wohl das sinnvollste einen von ihnen abzufangen. Die Frage war also ... wo?

Einfach den stärksten Präsenzen folgen? Es gab ziemlich viele starke Präsenzen, zudem war die Macht kein GPS, dass einen Zentimeter-genau zum Ziel führte. Aber da ihm nichts besseres einfiel, versuchte er es einfach auf diese Art und Weise. Bei seinen Schritten durch die Gänge fragte sich Vorin ob man ihn nicht für einen Stalker hielt, wenn er so etwas machte. Wie er auf diesen Gedanken kam, wusste er nicht, aber er war da. Er brauchte wohl Urlaub. Aber der war gestrichen und zwar lebenslang, oder bis zur Rente. Noch so ein irrwitziger Gedanke. Als wenn er es bis ins Rentenalter schaffen würde. Apropos Rentenalter, wenn die Präsenz, nein eigentlich Präsenzen - mehrzahl - wirklich die war, für die er sie hielt, sollte dieser Gedanke in seinem Verstand nicht zu lesen sein, sonst gab es Ärger :D.

Vorin schüttelte den Kopf über seinen etwas überarbeiteten Verstand und nahm dabei freudig zur Kenntnis, dass sogar weitere Bekannte Präsenzen dabei waren. Hm, offensichtlich störte er hier doch irgendwie. Immerhin war das ein Quartier, aus dem reger Gesprächslärm schallte. Notfalls musste er halt später wiederkommen, aber er konnte ja schon wenigstens mal anmerken, dass er ein Gespräch wünschte. Also klopfte er an, merkte dass es die Lautstärke kurz beeinträchtigt hatte, und trat nach einem kurzen Grinsen ein. Sein Gefühl hatte ihn nicht getäuscht, auch wenn ihre letzte Begegnung auf Ossus gewesen und schon ein wenig her war. Die Verbeugung kam so natürlich wie das Augenaufschlagen nach dem wach werden.


"Rat Taphon, entschuldigt die Störung. Wenn es eure Zeit erlaubt würde ich euch gerne sprechen. Das muss nicht gleich sofort sein, ich wäre euch aber sehr verbunden, wenn ihr euch meldet sobald ihr könnt. Hi Jo!" , begrüßte er sie ohne Handgeste, auch wenn sie diese wohl trotzdem wahrnehmen müsste.

"Hallo." , nickte er den anderen zu, die wohl größtenteils Schüler waren (Siva, Summer, Samira, Mylo). Bei einigen glaubte er auch sie schonmal gesehen zu haben, aber er hatte - Asche über sein Haupt - ihre Namen nicht behalten. Aber vorerst war nur das Wort des Rats für ihn entscheidend, weshalb er diesen im Blick behielt.

|| Lianna ▫ Lianna City ▫ Jedi - Basis ▫ Summer's & Siva's Quartier || ▫ Vorin ▫ Satrek ▫ Jo ▫ Summer ▫ Samira ▫ Siva & Mylo
 
Jedi basis-Kantine Rick Radan und Diva Minava

Sichtlich war Rick doch sehr über die Erzählung geschockt.
Nun viel es ihm doch leichter, Radan´s Handlung zu verstehen.
Kurz nahm er einen Schluck von seinem Getränk, bevor er
Radan doch etwas, anlächelte.

"Ich hoffe sehr, das es Euch gelingt, eure Frau ins Licht zu holen.".

Sagte er und stellte seinen nun leeren Becher ab.

"Nach allem was Ihr durchgemacht habt, sollte euch dieses Glück
nicht vorbehalten sein.".

Rick holte aus seiner Westentasche ein zusammgefaltenes Foto und
faltete es auf.

"Wen sich jemand etwas aus reinem Herzen wünscht, besteht die Hoffnung
das es in Erfüllung geht. Das hat mein Vater mir gelehrt.".

Rick wusste nicht genau wieso er es tat, jedoch reichte er Radan das Foto.
Auf diesem war ein Mann mittlerem Alters in dem Gewand eines Jedi Meisters
zu sehen. Er hatte längeres, und genau wie Rick, silbernes Haar.

"Er hat mir immer, viele Lebensweisheiten erzählt. Doch egal welche es sind,
es dreht sich immer um darum das man nie die Hoffnung aufgeben und daran
glauben soll, das man die Zukunft so gestalten kann wie man möchte, wen man
nur an sich glaubt.".

Rick sah nun etwas verträumt, aber auch traurig auf den Tisch.

"Er, musste viel zu früh gehen.".

Jedi basis-Kantine Rick Radan und Diva Minava
 
|| Lianna ▫ Lianna City ▫ Gewerbegebiet ▫ Jedi - Basis ▫ am nicht mehr vorhandenen Zaun *g* || ▫ Selina

Home, sweet Home. War es dies tatsächlich? Es war der Ort an dem die Jedi ihre Einrichtung hatten, ihr Ausbildungszentrum. Die erste richtige Basis seit Corellia, das sie immer als ihr "Zuhause" betrachtet hatte. Doch nun waren sie hier. Das war ihr Verdienst, ihre Entscheidung. Ob dies noch irgendjemand wusste? Vermutlich waren Tomm und Chesara die einzigen, wenn überhaupt, die sich noch daran erinnern konnten. Sie war wieder hier, obwohl die Zeichen alles andere als dafür gestanden hatten in der Vergangenheit. Damals als sie sich entschieden hatte zu gehen, ohne große Worte, ohne große Erklärung, schien es ein Abschied auf immer gewesen zu sein. Doch die Umstände änderten sich ... immer. Und obwohl sie diese Einsicht bereits damals besessen hatte, hatte sie ihre Entscheidung für absolut gehalten. Zu voreilig, wie sie festgestellt hatte. Die Galaxis hatte sich gewandelt, genauso wie ihr Leben.

Als sie vor drei Jahren gegangen war, hatten sie viele Dämonen gequält, viele Erlebnisse die sie unterdrückt aber nicht verarbeitet hatte. Ausgelöst durch ihre Entscheidung mehr über ihren Vater zu erfahren. Ihre Reise zu ihren Wurzeln hatte eine Kette in Gang gesetzt, die sie gezeichnet und verändert hatte. Davon hatte sie nichts bemerkt, doch es hatte sich wie ein schleichendes Gift in ihr ausgebreitet, bis sie daran erstickt war. Es hatte auch sonst niemand mitbekommen. Doch sie warf niemandem etwas vor. Warum auch? Da waren die endlosen Tage und Wochen die sie in bestialischer Folter unter Darth Ysim erlitten hatte, da war Ulic, der nach seiner Zeichnung mit der dunklen Seite einfach nicht mehr derselbe gewesen war. Da war der grausame Tod ihres Schülers Horox auf Bastion. Ihre knappe Flucht, die wirklich schon fast ein Wunder gewesen war. Von ihr war verlangt worden, dies alles mit einem Schlag zu verarbeiten, doch das Geschehene hatte so tiefe Narben hinterlassen, dass nur viele Jahre sie hatten offenbaren können. Jahre in denen sie zu sich selbst zurückgefunden hatte.

Ulic war fort. Ihre Ehe hatte nicht lange gehalten um es einmal milde auszudrücken. Mit ihnen beiden war einfach soviel geschehen, dass es vielleicht nicht hatte sein sollen. Ihre Liebe hatte extrem hell gestrahlt, doch das Material das sie zum Glühen brachte, schnell verbraucht. Wie es bei Sternen der Fall war. Es hatte kein Sinn mehr gehabt und die beiden hatten sich getrennt. Ulic hatte es schwerer verkraftet als sie, doch sie war zu dem Zeitpunkt fertig mit der Galaxis gewesen. Am Ende ihres Seins. In der Zeit danach hatte sie sich oft schuldig gefühlt, herzlos, doch auch dieses Gefühl war irgendwann abgeklungen. Jetzt galt es nach vorne zu blicken, die eigene Zukunft, das eigene Schicksal wieder neu zu gestalten. Sie hatte sich als Ärztin, genauer gesagt als Medizinerin verdingt und dabei eine Menge über Naturheilkunde dazugelernt.

Zudem hatte sie an einigen ihrer Machtfähigkeiten gefeilt, wie etwa der Heilung, sowie ihrer natürlichen Begabung der Empathie, und demzufolge auch der Telepathie. Das Leben als Single und normale Bürgerin hatte ihr geholfen einen gesunden Boden und sich selbst wieder zu finden. Männer hatte sie keine gehabt, obwohl Offerten und Möglichkeiten zur Genüge vorhanden gewesen waren. Doch wie konnte sie nach Ulic noch irgendeinen anderen Mann in ihrem Leben haben wollen? Nein, ihr Leben war keines das im Kreis einer riesigen Familie mit Kindern und Enkelkindern zu Ende ging. Früher hatte sie sich mit Ulic so etwas gewünscht, doch da war sie noch jung und naiv gewesen. Die Selina von damals. Heute stand eine andere Jedi auf der Schwelle zum Jedi-Basis Gelände. Reifer, ohne Scheuklappen und kindliche Arglosigkeit.

Die blauhäutige Twi'lek hatte versucht ein bürgerliches Leben zu führen, doch hatte sie gemerkt dass die Macht es nicht zuließ. Immer wieder war sie Teil ihres Alltags geworden, sei es auch nur, dass sie diese verwendet hatte um jemanden zu heilen, bei dem alleine schulische Medizin nicht zu helfen vermochte. So war es nun viele Jahre gegangen, und für sie stand fest, dass es keinen Sinn machte etwas zu verbergen, dass essentieller Bestandteil ihres Seins war. Eine Entlarvung als Jedi hätte sie vermutlich alle Freunde und Kollegen gekostet. Demnach waren die Jedi die einzigen die sie so akzeptieren konnten wie sie war. Nur hier brauchte sie sich nicht zu verstellen. Und nachdem sie nun auch ihre Unerfahrenheit und Gutgläubigkeit abgelegt hatte, war sie auch wieder fähig, notfalls einem Feind gegenüber zu treten. Eine gute Kämpferin konnte man in ihr auch weiterhin nicht finden, doch mittlerweile war sie sich sicher, nicht darauf angewiesen zu sein.

Genauer gesagt, es gab andere Methoden als das Lichtschwert. Dennoch würde sie nicht darum herum kommen, diese Fähigkeit wieder zu entwickeln, sei es auch nur um es einem Schüler weitergeben zu können. Es gehörte zur Ausbildung. Was war diese schon wert, wenn sich ein Jedi-Ritter nicht verteidigen konnte? Zumindest ein wenig. Ob sie so schnell einen Schüler bekam? War überhaupt jemand hier, der sie kannte? Momentan spürte sie nichts Vertrautes bis auf das Gebäude an sich. Viel war passiert. Aus dem grau-weißen Klotz von damals hatte man so einiges gemacht. Es sah inzwischen nach einer Basis aus in der es auch Grünes gab und in der Betrieb herrschte. Das einzige Grünzeug damals waren dorniges Gestrüpp und Unkraut gewesen. Und die einzige Betriebsamkeit war damals von Wollmäusen ausgegangen. Wenn sie daran dachte, dass sie die ersten Matratzen aus ihrer mehr als überschaubaren Geldbörse bezahlt hatte, war das hier doch eine richtige Meisterleistung. Dabei konnte man sich nur ein Lächeln abringen.

Nun, durch Herumstehen würde sie auch keine weiteren Eindrücke erhalten. Die nichtmenschliche Meisterin ging durch das ehemalige Garagentor und kam schließlich an eine Art Empfang. Auch hier konnte sie sich ein Lachen nicht verkneifen. Merkwürdig wenn man Dinge aus der Vergangenheit kannte als sie noch anders gewesen waren. Wie mochte dieses Gefühl sein, wenn man sein 100. Lebensjahr erreichte. Gedanken die interessant aber momentan wohl ziemlich unnütz waren. Da sie bereits auf der Straße ihre alte Robe übergezogen hatte, erkannte sie der "neue" Droide als Jedi.


"Guten Tag Meisterin Jedi. Darf ich sie willkommen heißen in der Lianna Basis. Sie ..." , weiter ließ Selina die weibliche Version eines Protokolldroiden nicht sprechen.

"Schon gut, ich bin schon einmal hier gewesen." , bekräftigte sie mit einem Lächeln.

"Soso, inzwischen haben wir hier also Empfangsdroiden?" , fragte sie in belustigter Feststellung. "Du brauchst mir nichts zu zeigen, ich finde mich schon zurecht. Wie ich sehe wurde ja sogar schon angebaut. Nur eine Frage habe ich: Ist mein Zimmer immer noch mein Zimmer?" Der Droide gab ihr die Auskunft dass dem nicht so war, und dass die Quartiere immer wieder neu vergeben wurden. Beinahe hätte Selina einen Lachanfall bekommen. Die Basis war sogar überfüllt? Damals hatte sie sich gefragt was sie mit so einem Riesengelände machen sollten, das völlig leer war, mit den vielleicht 6 Personen die sie damals gewesen waren. Offensichtlich waren einige nachgekommen.

"Ist egal, weise mir irgendein Zimmer zu, sie sind mit Sicherheit besser und vor allem bequemer als ich das letzte Mal hier übernachtet habe." Im Droiden summte etwas und kurz darauf war er/sie ihrer Aufforderung nachgekommen.

"Ganz wie sie wünschen, Miss ...?" Ah, nun kam endlich die wichtigste Frage. Interessant das die Programmierung des Droiden diese nicht zwangsläufig als erste gestellt hatte.

"Foress, Selina Foress. Jedi - Meisterin." Nein, sie hieß nicht mehr Katarn. Den Namen hatte sie abgelegt als sie sich einen normalen Job gesucht hatte, weil sie es als sinnvoll erachtet hatte, soviele Teile ihrer Jedi-Vergangenheit abzulegen wie möglich. Dies hatte auf keinen Fall etwas mit Scham oder Geringschätzung zu tun. Lediglich unangenehmen Fragen hatte sie ausweichen wollen. Nun war sie also in der offiziellen Basis, die auch wie eine aussah. Dann hatte sie ja doch nicht alles falsch gemacht. Abgesehen davon hatte sie eh nicht viel Auswahlmöglichkeiten gehabt. Damals war sie froh gewesen, dass die Republik überhaupt der Errichtung einer neuen Basis zugestimmt hatte. Von dem Ausmaß des Argwohns den man zu diesem Zeitpunkt dem Orden entgegengebracht hatte, wusste sie als einzige Jedi Bescheid. Doch das war alles Vergangenheit. Symphonien, die sich niemand mehr anhörte.

Da ihr Gepäck wirklich sehr spärlich war, musste sie nicht umgehend ihr Quartier beziehen. Sie entschied sich, vorerst in der Kantine vorbei zu schauen. Und wenn es nur war um etwas zu trinken und den Gesprächen zu lauschen. Immerhin musste sie erst wieder ein Ohr dafür bekommen, womit sich die Jedi gerade so beschäftigen. Das Gesicht immer noch in der Kapuze verborgen ging sie den Weg zur Kantine, die auch ganz andere Dimensionen besaß als in den Anfangszeiten. Die Wahl fiel auf einen unspektakulären Traubensaft den sie sich schnappte, und mit dem sie sich an einen der Tische setzte. Nicht zu nah aber auch nicht zu fern von anderen Gruppierungen (Rick, Radan, Diva Minava).


|| Lianna ▫ Lianna City ▫ Gewerbegebiet ▫ Jedi - Basis ▫ Cantina || ▫ Selina ▫ Rick ▫ Radan & Diva Minava

[OP]Überraschung!! :D [/OP]
 
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- Lianna – Jedi-Basis – Trainingsraum – Mit Adrian, Zasuna, Niré –

”Es besteht kein Zweifel, Adrian. Radan ist hier. Er ist der Mann deiner Schwester.“

Chesara schüttelte den Kopf, während sie sprach. Noch wollte Adrian das, was sie ihm erzählt hatte, nicht wahr haben. Es war nicht Radans bloße Anwesenheit, die schwer für ihn war. Schlimmer war, zu begreifen, warum er hier war und Alisah nicht. Warum hatte sich Alisah zum wiederholten Male dagegen entschieden, zurück zu kommen, obwohl sie die Wahl gehabt hatte? Vielleicht empfand sie es nicht so, dachte Chesara. Vielleicht glaubte sie, sie hätte keine Wahl.

“Ich habe Radan selbst gesprochen.“

Fügte sie an, um Adrian deutlich zu machen, dass es kein Missverständnis über Radans Person geben konnte.

“Und ich kenne ihn, seit er ein Padawan war, wenn auch nicht gut.“

Sie hielt inne, nicht sicher ob Adrian bereits bewusst war, dass Radan früher ebenfalls ein Jedi gewesen und erst später zu den Sith gegangen war. Es half nichts, er musste alles erfahren.

“So wie er sagt, hat er sich damals den Sith zu gewandt, weil er hoffte dort Erlösung für sein Volk zu finden. Er stammt von Eriador, einem relativ unbekannten Planeten. Ich kenne nicht die ganze Geschichte, doch Radans Vater, Lars Salan Tulon, war dort bereits so etwas wie ein Herrscher. In seinem Herzen war Radan jedoch immer ein Jedi. Das hat er mir zumindest gesagt.“

Chesara hob leicht die Schultern. Es war schwer zu entscheiden, ob sie seinen Worten Glauben schenkte oder nicht. Radan hatte nicht gewirkt als würde er lügen, doch wirklich sicher konnte die Jedi-Rätin auch nicht sein. Es wäre leichtsinnig, seinen Worten zu schnell zu glauben.

“Er hat versucht, Alisah zu überreden, mit ihm hier her zu kommen, doch sie wollte nicht. Ich glaube, sie hatte Angst vor der Rache des Imperators. Allegious hat wohl Wind von ihrer Beziehung zu Radan bekommen…“

Chesara brach ab und fuhr sich durch die Haare. Niré war bereits ein gutes Stück von ihnen fort gerobbt und war dabei, sich Zasuna zu nähern. Die Padawan wirkte auf ihr Training konzentriert und Chesaras Erinnerung rief das Bild eines starrköpfigen Jungen hervor, der sich weigerte, den Umgang mit einem Lichtschwert zu erlernen. So viele Jahre waren seitdem vergangen und aus Adrian war ein junger Mann geworden. Er hatte noch viel zu lernen und noch viele Jahre des Reifens vor sich, doch Chesara war positiv überrascht, wie ruhig er äußerlich wirkte, obwohl sie ihn mit Dingen konfrontierte, die ihn innerlich aufwühlen mussten. Er hatte gelernt, rationaler vorzugehen, sich nicht zu schnell von seinen Gefühlen übermannen zu lassen.

“Weißt du… tatsächlich passt das alles sogar sehr gut zusammen.“

Widersprach Chesara ihrem früheren Padawan schließlich.

“Radan liebt Alisah. Sie liebt ihm. Sie wusste, dass der Imperator ihn töten würde, sollte er ihn zu fassen bekommen. Also hat sie ihn gehen lassen, ihm zur Flucht verholfen… und ist selbst geblieben.“

Chesaras Blick war traurig.

“Das ist das Bild, das ich im Augenblick sehe. Sie hat sich geopfert, wenn du so willst.“

- Lianna – Jedi-Basis – Trainingsraum – Mit Adrian, Zasuna, Niré –
 
|| Lianna ▫ Lianna City ▫ Gewerbegebiet ▫ Jedi - Basis ▫ Cantina || ▫ Selina ▫ Rick ▫ Radan & Diva Minava


Er hörte sich Ricks geschichte an. Er sah auch zu dem Foto das dieser rüberschob und das traf ihn ins Herz. Er hatte nichtmal ein Foto von Alisah sie hatte ein Schmuckstück von ihm und er? Er hatte nur eine verblassende Errinnerung. Kurz warf er Selina einen Blick zu. Er kannte sie vom sehen. Mehr als ein oder zweimal hatte er sie jedoch nicht gesehen. Ruhig deutete er eine Handbewegung an um ihr die Möglichkeit zu geben sich zu ihnen zu setzten. Vielleicht würde sie das tun. Dann warf er Rick wieder einen Blick zu.

"Es gibt leute in meinem Volk die an Götter glauben oder zumindest an den einen. Meine hohe Mutter hat mir beigebracht das wenn es Götter gibt es nur einen Gott geben kann und dessen Name ist Tod. Es gibt auch nur eines was wir den Tod sagen nicht heute "

Er zuckte mit den Schultern. Ein sanftes lächeln kam über seine Lippen. Sein vater hatte das für Torheit gehalten. Doch so unglaublich war es nicht.

" Ich bin des kämpfes müde rick. Dieser Krieg dauert schon zu lange und er zerreist familien. Mein Vater hat sein leben für die Republik gegeben und nichts von meiner Kindheit mitbekommen. Viele meiner freunde im orden fielen auf Corelia."

Radan seufzte und blickte Rick an.

"Ein Politiker würde dir sagen das ihr Opfer wertvoll war. Das sie für den Frieden gestorben sind für die Republik. keiner wird dir sagen das ihre Oper sinnlos war. Das sie im moment ihres Todes Angst gehabt hatten. Politiker und Richter sprechen Todesurteile und vollstrecken sie nichtmal selbst das ist feige. Doch wer bin ich die Republik oder Politik zu verurteilen"

|| Lianna ▫ Lianna City ▫ Gewerbegebiet ▫ Jedi - Basis ▫ Cantina || ▫ Selina ▫ Rick ▫ Radan & Diva Minava
 
[Lianna – Jedibasis – Bibliothek] Arkon, Shana, Andere

Arkon deponierte seinen Stapel an Datapads, auf dem Tisch neben dem Terminal an dem Shana saß und setzte sich auf den Stuhl davor. Er wusste nicht wie lange er schon hier zwischen den Regalen unterwegs war, aber er hatte das Sitzen nun dringend nötig. Mit einem Ärmel wischte er sich leicht über die Stirn und wusste erst einmal nicht so Recht, was er übers Shana erste Erwiderung denken sollte. War das ganz simpler Smalltalk, wollte sie einen Witz machen oder war das eine indirekte Einladung an Arkon mit ihr in einen Club zu gehen, in dem er ihre Zeche zahlen sollte? Na, dass die sich da mal nicht zu viel darauf einbildete eine Frau zu sein… Arkon kratzte sich kurz und unterbewusst am Hinterkopf ehe er zu einer Antwort ansetzte. Für seine Verhältnisse war schon in einem sehr langen Gespräch gefangen, war er doch eigentlich nicht der Mensch für Smalltalk. Allerdings war es nur von Vorteil, wenn man mit seinem Mitpadawan auskam. Und auch von der Etikette wäre es jetzt nicht gerade sehr höflich einfach aufzustehen und sich dann zu verabschieden. Er musste jetzt wohl doch irgendwie in den sauren Apfel beißen und ein Gespräch weiterführen. „Nun wenn du Jungs zum tanzen suchst, solltest du in einen Tanzklub gehen…“, meinte Arkon ein wenig altklug und verzog dabei ein wenig zynisch das Gesicht. Shana wirkte zwar nett, doch konnte er sich nicht so ganz mit dieser Art zu leben anfreunden. Mochte er doch lieber eine ruhige Runde mit Freunden, bei der man trank, sich unterhielt und diskutierte. „… oder du bleibst hier und triffst Jungs, die wirklich was auf dem Kasten haben…“, führte Arkon seine Aussage weiter fort. Er meinte diesen Satz durchaus ernst. Glaubte er doch seit Coruscant, dass Machtnutzer einige Vorteile gegenüber Nicht-Machtnutzern haben. Ob es ethisch korrekt war Machtnutzer als bessere Menschen zu beurteilen, waren doch Machtnutzer faktisch einem Nicht-Machtnutzer überlegen. Er schüttelte kurz den Kopf um diesen, doch ein wenig arroganten und unjedihaften Gedanken zu vertreiben, als er dann weitersprach merkte er erst, dass dieses Kopfschüttel seine Aussage noch unterstützte: „Nein, mir hat Markus auch nicht direkt etwas gesagt. Er meinte nur, ich solle ein Lichtschwert konstruieren. Anscheinend bleibt der Rest mir überlassen. Ich hoffe ich finde hier auch alles was ich brauche.“ Meinte Arkon und klopfte dabei auf seinen Stapel an Datapads. „Das Wissen hier kann einen wortwörtlich erschlagen…“ schon Arkon hinterher, auch jetzt noch bemüht nicht zu laut zu sprechen. Einem kurz aufblitzenden Gedanken folgend kramte Arkon in seinen Datapads herum und murmelte vor sich her: „Ich hatte hier doch etwas gelesen gehabt … Ahja! Hier…“, er reichte Shana kurz das Datapad, dass sie das auch lesen konnte – wenn sie denn wollte. „Es gibt hier angeblich sogenannte Holocrone. Das sind quasi Datapads, auch wenn sie nicht so aussehen wie solche, mit interaktiver Holografischer Schnittstelle. Das faszinierende an denen ist, dass die irgendwie merken wie gut du die Macht beherrschst und sie dir passende Übungen vermitteln. Quasi ein Jedi-Meister im Taschenformat. Vielleicht kann dir so etwas helfen. Und wenn ich es mir Recht überlege… ich müsste mir auch so etwas suchen…“

[Lianna – Jedibasis – Bibliothek] Arkon, Shana, Andere

OP: im nächsten Post, vll mal Meister Nackl darauf ansprechen?
 
Lianna – Jedi Basis – Kantine – Mit Kaiba, Chen, 2 Zabraks, Eleonore

Natürlich war die Cereanerin nicht sonderlich erbaut von dem Chaos und dem Kampf, der in der Kantine getobt hatte. Ihr Blick war missbilligend, dazu sprach ihr Blicke Bände, der erst Kaiba, Zhaax und anschließend die beiden Zabraks fixierte. Wenn er sich recht entsann, war das Rätin Eleonore, die ihnen wohl gleich eine Standpauke vom feinsten halten würde. Vermutlich war sie bereits ihm Bilde, wer ihre Meisterin war und würde schneller bei ihr vorsprechen, als ein Kath-Hund nach seiner Beute schnappen könnte. Als sie fragte, ob sie wissen würden, was hier gerade geschehen war, kam er sich einen Moment lang ziemlich veralbert vor. Natürlich wusste er das, zufälligerweise war er dabei gewesen und es war sein Blut, dass ihn aus dem Mundwinkel ran. Eine sarkastische Antwort, ob sie ihm nicht erklären könne, was gerade passiert sei, weil er gerade abwesend gewesen sei, verkniff sich der Padawan nur mit Mühe. Sie forderte die beiden Parteien auf, sich umzusehen. Widerwillig kam Kaiba ihrer Bitte nach und ließ seinen Blick über das Schlachtfeld schweifen. Umgestürzte Stühle und Tische, verteiltes Essen, das zerbeulte Tablett, dass Bekannschaft mit dem Schädel von Kaibas Gegner gemacht hatte und zahlreiche andere Gegenstände, lagen kreuz und quer verstreut herum. Wie sie allerdings andere in Gefahr gebracht hatten, war ihm schleiferhaft, schließlich war die Kantine beinahe leer gewesen, dennoch behielt er seine Gedanken für sich. Dem Ex-Schmuggler schien es nicht sonderlich weise vorzukommen, die Rätin weiter zu reizen. Dass es Konsequenzen geben würde war klar. Innerlich verdammte sich der Schüler bereits für seine impulsive Art, gleichzeitig war ein Teil von ihm immer noch der Überzeugung, dass es die beiden arroganten Musterjedi verdient hatten. Eine Mischung aus Reue, Trotz und angestautem Ärger brodelte ihn ihm. Schweigend folgte die Gruppe der älteren Jedi hinaus.

Einem Blick zu seinem Kollegen zeigte ihm, dass dieser wohl ein wenig anders dachte und anscheinend bereits alles vollends bereute. Mitleid und Scham stiegen in ihm auf. Er hatte ihn mit hineingezogen, ohne ihn würde der Twi'lek nicht in diesen Schwierigkeiten stecken. Kaiba bemerkte das hämische Grinsen auf den Gesichtern ihrer Kontrahenten und warf ihnen einen finsteren, abschätzigen Blick zu. Kaum hatten sie die Essensausgabe verlassen, fragte ihn sein Kampfgefährte bereits, wie sie die Sache erklären sollten. Die Sorge trat deutlich aus seiner Stimme hervor, die dem jungen Menschen wieder ins Gewissen schnitt. Während sie der Cereanerin folgten, wurden sie von allen Seiten von Jedi jeglicher Altersklassen begafft.
'Na super, offenbar sind wir Schlagzeile Nummer eins in den Klatschnachrichten', dachte sich der Novize. Da Kaiba bisher nicht geantwortet hatte, flüsterte Zhaax erneut in seine Richtung und teilte ihm die Frage mit, die ihn am meisten quälte: ob Chesara sie als ihre Padawane behalten würde. Heiß und kalt überlief es ihn. Daran hatte der Jedi in spe noch gar nicht gedacht. Sein Trotz und die Meinung, zumindest teilweise richtig gehandelt zu haben, bekam gefährliche Risse. Hatte er es sich, nach wenigen Wochen bei den Jedi schon wieder verscherzt? Was würden seine Eltern dazu sagen, wenn sie noch leben würden? Ihr Sohn, der sich in der Kantine mit seinen Ordensbrüdern prügelte... Ein bitteres Schnauben entschlüpfte ihm. Nein, als Brüder würde er diese Kröten sicherlich nicht bezeichnen. Wenn er es sich verdorben hätte, war das schlimm genug, aber dass er seinem neugewonnen Freund, vielleicht die Zukunft verbaut hatte, fraß an ihm und bereitete ihm mehr Bauchschmerzen, als der Gedanke an sein eigenes Schicksal. Es schien Ewigkeiten zu dauern, bis sie in einen Raum geschickt wurden, in dem sie alleine waren. Eleonore machte klar, dass sie sofort nach Chesara schicken würde. Ihre Widersacher wurden glücklicherweise in einen anderen Saal geleitet. Die ganze Zeit über, nagte das schlechte Gewissen an seinem Gemüt. Kaum das die Tür ins Schloss gefallen war, drehte er sich zu dem Rylothianer um, der ihn mit großen Augen erwartungsvoll anstarrte, offenbar, weil er die ganze Zeit über geschwiegen hatte. Ohne Umschweife begann Kaiba:


"Hör zu, ich werde Chesara klar machen, dass es meine Schuld war und ich angefangen habe. Ich werde ihr sagen, dass du mir nur zur Hilfe kommen wolltest und das ganze versucht hast aufzuhalten, aber leider mit hineingezogen wurdest. Weißt du, ich denke immer noch, dass diese arroganten Bastarde die Abreibung verdient hatten, aber dass du jetzt mit drin hängst, tut mir wirklich leid. Und wenn sie tatsächlich darüber nachdenken sollte, unsere Ausbildung abzubrechen, werde ich alles versuchen, dass zumindest du weitermachen kannst. Für den Bantha-Mist, den ich verzapft habe, bin ich verantwortlich, du sollst nicht unter meiner impulsiven und unüberlegten Art leiden. Ich habe schon öfters ziemlich bescheuerte Aktionen verschuldet und kenne mich damit aus. Ich werde die Schuld auf mich nehmen, denn ich war es auch, der angefangen hat. Keine Angst... das wird schon."

Der junge Mann versuchte ein Lächeln, dass ihm nich recht gelang. Heldentum lag ihm fern, falscher Edelmut war nichts für ihn. Es war genauso, wie er die Dinge sah. Es war sein Fehler gewesen und er hatte den ersten Schlag gelandet. Irgendwie musste er die Rätin überzeugen, den Twi'lek weiter in ihrer Lehre zu behalten, auch, wenn er ihr dafür vielleicht ins Gesicht lügen musste. Momentan war ihm, bedingt durch Trotz und Adrenalin, sein eigenes Schicksal nicht sonderlich wichtig, aber was aus Zhaax wurde... und was Chesara von ihm dachte, die so gut zu ihm gewesen war, war ihm dennoch wichtig. Nun hieß es aber, den Schaden für Zhaax zu begrenzen.

"Wir sollten vielleicht unsere Geschichten abgleichen, denn genau das werden die Hornechsen dadrüben auch machen." , schlug Kaiba vor.

Die Stille und die Wartezeit, war unerträglich, beinahe, als müsste man auf seinen Henker warten. Und vielleicht war es auch so etwas in der Art, jedenfalls was seine zukünftige "Karriere" beim Orden anging.

Lianna - Jedi-Basis - Raum in der Nähe des Ratszimmers - Zhaax und Kaiba
 
Jedi-Basis ~ Summers & Sivas Quartier ~ Jo, Summer, Samira, Siva, Vorin und Satrek

Satrek erwiderte die Begrüßung durch Joseline. Irgendwie hatte er mehr und mehr den Eindruck zu stören, und wenn das nicht, dann zumindest, dass er hier nicht rein passte. Immerhin sorgte seine Ankunft irgendwie für Aufbruchstimmung, nachdem sich zuerst eine Mirialan verabschiedete, und auch die Jedi-Meisterin anregte doch bald mit ihren Aufgaben fortzufahren.
Dass sie allerdings der Zabrak angeboten hatte sie zu begleiten fand der dunkelhäutige Jedi interessant. Entweder war Sivas Eigenart als Padawan noch nicht hinlänglich bekannt, oder er war einfach durch seine beiden ausgewiesenen Katastrophinnen bereits so vorgeprägt, dass sein Nervenkostüm viel weniger Siva aushielt als das anderer, weniger gestrafter Meister.
Allerdings war es vielleicht auch genau deshalb eine gute Idee das Mädchen auch mal am Rockzipfel anderer Jedi hängen zu lassen. Wahrscheinlich würde es beiden gut tun, und irgendwie dachte sich das Rat, dass das allein ausreichen würde um dafür zu sorgen, dass seine Padawan auch bei ihm bleiben wollte. Mit einem höflichen


Nein danke, ich habe grade erst gegessen,

lehnte Satrek das Kuchenangebot der Zabrak an, und war froh keinen flapsigen Kommentar über seine Linie hinterhergeschoben zu haben. Er hegte bereits seit Längerem den Verdacht, dass die junge gehörnte Frau Dinge über ihn dachte, die er sich selbst nicht mal vorstellen wollte. Auf Gerüchte über Gewichtsprobleme, aus denen sie vielleicht eine Essstörung machen würde, konnte er gut verzichten.
Genauso wie darauf, dass sie auf einmal so förmlich klang. Bei anderen Padawanen wäre er von Respekt ausgegangen, aber das wäre bei ihr in etwa so leicht wie Siva mit einem Wookiee zu verwechseln. Zumal die meisten Wookiees respektvoller waren als die junge Padawan.
Dennoch griff hier schnell ein einfacher Mechanismus - was nicht sein konnte durfte nicht sein. Wo ihm seine langjährige Erfahrung sagte wenn etwas nicht stimmte, auch wenn er es bewusst noch nicht mal wahrgenommen hatte, so ließ sie ihn auch Dinge ignorieren, die zu schauerlich waren um sie zu glauben und deren Konsequenzen er gar nicht mal wissen wollte.
Auch wenn es für das ungeschulte Auge so aussehen musste als wäre es der Meister gewesen, der grade den Raum betrat und dabei wirkte als hätte er in vollem Bewusstsein einen Mädelsabend gesprengt, der den Rat aus seinen Gedankengängen geholt hatte, aber tatsächlich hatte er das Verhalten der jedigen Zabrak bereits abgehakt als er darüber nachgedacht hatte.


Schön dich zu sehen, Vorin - ich denke ich habe gleich Zeit, gib mir einen Moment.

meinte er zu dem Neuzugang, und wandte sich dann an Siva.

Wenn du willst darfst du gerne mit Joseline gehen,

und jemand anderen in den Wahnsinn treiben,

sie freut sich sicherlich über deine Hilfe,

jedenfalls am Anfang,

und es wäre eine sehr lehrreiche Aufgabe für dich,

an deren Ende du wahrscheinlich in der Lage sein wirst aus Wurzelknollen Granaten zu basteln und Schlingpflanzen abrichten kannst auf Kommando zu würgen,

und ich wäre der Letzte, der dir diese Gelegenheit verwehren würde,

warum sollte ich schließlich als einziger leiden...

Wenn du allerdings lieber mit deinem Meister trainierst,

oder an ihm,

auch wenn du dann einen Moment warten

und wahrscheinlich einen dummen Gedanken nach dem anderen haben

müsstest.

Satrek nickte der Padawan zu und ging dann nach draußen in der festen Hoffnung, dass ihm Vorin folgen und er den nächsten Satz nicht zur Wand hin sprechen würde.

Womit kann ich dir helfen?

Genauer betrachtet wäre die Wand vielleicht doch gar nicht so schlecht, immerhin war es unwahrscheinlich, dass sie größere Ansprüche oder Wünsche hätte.

Jedi-Basis ~ Summers & Sivas Quartier ~ Jo, Summer, Samira, Siva, Vorin und Satrek
 
Lianna - Lola Curich - Jedibasis - Kantine - Radan, Rick, Selina und Diva Minava

An ihrem noch immer dampfenden Getränk nippend verfolgte die selbstbewusste Halbtheelin schweigend das Gespräch wie sie es halbwegs versprochen hatte. Der silberhaarige Rick schien jedenfalls ehrlich interessiert zu sein in Radans Geschichte. So genau wie er sie erzählte hatte Jedi-Meisterin diese auch noch nicht mitgeteilt bekommen als der Jedi-Rat sie gebeten hatte ein rotes Auge auf den noch vom Giftanschlag geschwächten Ex-Sith Radan zu haben. Jedoch wurde der lilahaarigen, gehörnten Frau auch klar als sie ihm so zuhörte, dass er noch einige Zeit brauchte, bis er seine Taten wirklich verarbeitet und überwunden hatte. Der schmächtige junge Mann hatte noch lange nicht sein inneres Gleichgewicht wiedergefunden, wirkte verbittert und trotz seines noch jungen Körpers vom Leben gezeichnet. In Minavas Augen war es wirklich nötig, dass er jemanden in seiner Nähe hatte, der ihn nach und nach auf seinem Weg zurück ins Licht begleitete. Auch dem Padawananwärter Rick war Trauriges widerfahren. Er hattes einen Vater verloren, einen Jedi offenbar. Aber da der Silberhaarige Minava das Bild nicht hinhielt, wollte sie auch nicht so dreist sein es sich einfach zu nehmen, auch wenn sie dies für einen Moment überlegt hatte.

Zwischenzeitlich setzte sich eine weitere Gestalt (Selina) in ihre Nähe. Obwohl sie einen Mantel trug, der teilweise ihr Gesicht verdeckte war aufgrund der bläulichen Lekku nicht zu übersehen, dass es sich um eine Twi'lek handelte. In welcher Beziehung zum Jedi-Orden diese stand war der Halbtheelin aber nicht bekannt. Radans einladender Geste folgend nickte sie ihr kurz zu. Kurz darauf sah sich die Jedi-Meisterin genötigt dem Gespräch eine etwas positivere Wendung zu geben.


"Rick, Radan, ich wage zu behaupten, dass jeder hier schon Freunde oder Familienangehörige verloren hat."

Damit spielte die Jedi-Meisterin auf ihre eigenen drei Kinder an, welche sie hatte begraben müssen. Aber so deutlich wollte sich die Halbtheelin nicht in den Vordergrund drängen.

"Trauer und Verzweiflung zu fühlen angesichts des eigenen Verlusts an ist völlig in Ordnung. Es zeigt wie wichtig uns die Verstorbenen waren und die Gefühle, die wir für sie empfanden. Aber werden immer Teil unseres Lebens bleiben, denn jeder prägt uns auf seine Weise. Dennoch dürfen wir nicht zulassen, dass uns die Trauer gefangen hält. Das Leben geht weiter. Es gibt immer wieder Positives zu entdecken, auch wenn es einem am Anfang schwer fällt. Hoffnung gibt es immer, da hat Ricks Vater völlig recht. Für euch beide gibt es eine Zukunft bei den Jedi. Hier werdet ihr Unterstützung und Verständnis finden, wenn ihr dies wünscht. Ihr müsst euch nur bewusst dafür entscheiden und diesem Pfad folgen."

Hilfesuchend warf die bleiche Halbtheelin auch der Twi'lek einen Blick zu. Vielleicht hatte diese auch schon Erfahrungen in der Hinsicht gemacht und konnte den beiden jungen Männern dabei helfen.

"Was wünscht und erhofft ihr euch beide für eure Zukunft? Auch im bereits lange andauernden Krieg der Republik gegen das Imperium gibt es immer mehr Anzeichen dafür, dass die Republik mehr und mehr Boden gut machen kann. Nach den letzten Erfolgen steigt auch hier die Hoffnung, dass langsam ein Ende des Krieges in Sicht gerät."

Dabei bemühte sich die Jedi-Meisterin die positiven Aspekte in den Vordergrund zu stellen. Dies war zwar nicht ihr Spezialgebiet, aber dennoch war sie der Meinung, dass ihr dies recht gut gelungen war.

Lianna - Lola Curich - Jedibasis - Kantine - Radan, Rick, Selina und Diva Minava
 
[ Lianna – Jedi-Basis – Trainingsraum | bei Chesara, Niré und Zasuna ]

“Ich verstehe das nicht.“

gab Adrian unumwunden zu und eine tiefe Falte bildete sich zwischen seinen zusammengezogenen Augenbrauen. Chesara ließ keinen Zweifel zu: Der Mann, der nun wieder ein Teil des Jedi-Ordens sein wollte, war Radan – der Ehemann seiner Schwester. Seine Rationalität hatte versagt, er fühlte sich, als wäre er in eine Sackgasse gelaufen. Es war nicht so, dass er die Dinge weiterhin anzweifelte – denn wenn eine Jedi-Rätin von dieser Wahrheit überzeugt war, konnte er sich nicht anmaßen es besser zu wissen – er konnte sie nur nicht nachvollziehen. Überhaupt nicht.

„Es ist, als ob die Macht über mich lachen würde. Ich weiß, dass sie es nicht tut, aber …“

Sein Blick suchte einen fiktiven Punkt zwischen Chesaras Fußspitzen. Es war ihm peinlich, so naiv zu klingen, wie ein kleiner Junge, ganz ohne die Weisheit, die ein Jedi-Ritter erlangt haben sollte. Und doch wollte er die Worte nicht zurückhalten. Er musste sie loswerden – und an wen sonst, wenn nicht an Chesara? Sie kannte ihn am besten und sie kannte die Situation. Sie hatte alles von Anfang an miterlebt.

„Ich habe mir meine Schwester zurück gewünscht. Schon seit Jahren tue ich das und auf Malastare waren wir so kurz davor … – aber jetzt kommt statt Alisah ihr Ehemann. Der Mann, der ein Sith ist – oder war – und den sie heimlich geheiratet hat, ohne uns, ohne mir, etwas davon mitzuteilen, ohne mich daran teilhaben zu lassen.“

Er durfte nicht so ein Egoist sein, das wusste er. Aber Alisah und all die Gefühle zu ihr, waren tief in eine Zeit verwurzelt, als er noch kein Jedi gewesen war. Es fiel ihm schwer, das alles abzuschalten und völlig rational zu betrachten.

„Es fühlt sich an, als würde ich verspottet werden. Als sollte mir in Gestalt von Radan mein Scheitern auf Malastare vor Augen geführt werden. Ihn hat sie auserwählt Teil ihres Lebens zu sein. Für ihn hat sie sich geopfert.“

Er hatte es rational versucht, doch dieser Versuch war ins Leere gelaufen. Schließlich hob er seinen Blick wieder und sah seiner ehemaligen Meisterin ausdruckslos in die Augen.

“Wo ist er?”

fragte er, ohne zu wissen, was er mit dieser Information anfangen würde. Würde er gleich zu Radan rennen, um ihn zur Rede zu stellen? Um ihn zu fragen, wie es Alisah ging? Oder würde er ihm aus dem Weg gehen und ihn ignorieren, nicht nach Alisah fragen und sie so verleugnen, wie sie es mit ihm tat? Er wusste es nicht. Dennoch wollte er die Wahl haben.

[ Lianna – Jedi-Basis – Trainingsraum | bei Chesara, Niré und Zasuna ]
 
Lianna - Jedibasis - Maras Quartier - Mara allein

Sie wusste nicht genau wie sie hier hergekommen war, dennoch stand fest, dass sie sich in einem Zimmer befand. Genau genommen lag sie in einem Bett und blickte an die Decke. Merkwürdig, dabei war sie doch zuletzt noch auf dem Gang gewesen. Mara brauchte einen kurzen Moment, um sich zurück in Erinnerung zu rufen, wie sie hier hergekommen war und wo sie sich befand. Lianna! Die neue Basis auf Lianna, und dies war auch schon alles was sie sagen konnte. In diesem Zimmer konnte sie ja nur sein, weil sie sich hatte ausruhen wollen, leider – so zumindest fühlte es sich zumindest an – war der Versuch fehlgeschlagen. Sie war noch immer Müde. Hatte sie überhaupt geschlafen? Das junge Mädchen wandte ihren Blick nach links, dann nach rechts. Ein Fenster, dies war schon mal nicht schlecht. Es war Tag, doch diese Information brachte ihr rein gar nichts. War sie hier angekommen, als es hell oder dunkel gewesen war!? Sie konnte nicht einmal mehr dies sagen. Die Innere Leere, welche vorhanden gewesen war, an die sie sich noch erinnern konnte, sie war noch immer da. Es fühlte sich alles andere als angenehm an und irgendwie machte es ihr sogar ein bisschen Angst. Diese Angst jedoch konnte durchaus normal sein, immerhin war alles andere, bisherige nicht einfach gewesen. Hier herum zu liegen würde aber nichts bringen. Sie durfte sich nicht Abschotten. Sie durfte sich nicht verkriechen, denn sie war nun eine Jedi-Ritterin und als solche hatte sie Pflichten. Sie wollte ihre Fähigkeiten Verbessern, darin eine Meisterin werden, da es zu wenige gab, die sich mit dieser Gabe auskannten. Hier herum zu liegen brachte sie nicht weiter. Die Leere in ihr würde vergehen, irgendwann jedenfalls. Sie würde kämpfen, auch wenn Toms Tod sie getroffen hatte. Auch wenn es sie traurig machte, dass er Sinnlos gewesen und sie ihm nicht hatte helfen können. Sie lebte, sie hatte Verantwortung und es war an ihr, vielleicht ein wenig dazu beizutragen, dass andere überleben konnten, wenn sie ihre Fähigkeiten endlich in den Griff bekam. Schluss mit der Angst, mit der Depressivität.

Schwungvoll setzte sie sich auf, auch wenn ihr Körper dies alles andere angenehm empfand, sie im ersten Moment sogar mit Schwindel bestraft wurde. Sie sollte aufstehen, vielleicht einen Happen Essen und dann an die Arbeit gehen. Einfach viel ihr dies nicht. Wichtiger war ihr zuvor allerdings erst einmal ein Gespräch mit ihrem Freund, welcher irgendwo unterwegs war. Bisher hatte er noch nicht nach ihr gesehen, aber dies war auch völlig in Ordnung. Immerhin hatte auch er viel mitgemacht und würde ja nicht ständig nach ihr sehen können, wie nach einem kleinen Kind. Dafür gab es wichtigeres und zudem hätte sie dies nicht einmal gewollt. Wie auch immer, als erstes schob sie ihre Beine über die Bettkante, dann erhob sie sich. Der Schwindel war nicht wieder aufgetreten, doch trotz allem würde sie vorsichtig sein. Besser ein wenig langsamer als zu schnell! Nachdem sie stand warf sie noch einmal einen Blick ins Zimmer, nur um feststellen zu müssen, dass sich außer einem Bett, Tisch, Stuhl und einigen Kleinigkeiten nichts hier befand. Jedenfalls nichts, was ihr gehörte. Dies bedeutete schon mal, dass sie sich neue Dinge zulegen musste. Zumindest wenn es um Kleidung ging. Ihren Rucksack hatte sie nicht mehr retten können. Die Imperialen waren zu überraschend aufgetaucht. Nun ja, wenigstens hatte sie ihre Kredits retten können. Besser als nichts.

Mara trat zur Tür, öffnete diese uns spähte dann nach draußen. Es schien alles ruhig zu sein. Langsam schob sie sich aus der Tür, verschloss diese dann und wandte sich den Gang hinab. Irgendwo würde schon jemand sein. Mit Sicherheit, wobei sie dazu wohl erst einmal auf die Hauptebene kommen musste. Dieser Bereich hier schien nur die Quartiere zu beherbergen. Eigentlich könnte sie sich auch der Macht öffnen, dies wäre einfacher und außerdem befand sie sich hier ja auch in Sicherheit. Vorsichtig öffnete sie ihren Geist, dann fühlte sie langsam wie einzelne Bewusstseine den ihren Streiften. Nach und nach wurden es mehr und Mara ließ sich Zeit dabei. Irgendwo in diesem Wirrwarr würde auch Vorin sein und die anderen. Während die Blondine den Gang hinunter lief fühlte sie, dass auch andere bekannte Persönlichkeiten hier waren. Darunter auch Joseline, ihre Meisterin. Bei dieser Erkenntnis glomm ein Lächeln auf ihren Lippen auf. Sie hatte Jo schon länger nicht mehr gesehen. Vielleicht bestand die Möglichkeit mit ihr zu sprechen, wenn es einen günstigen Moment dafür geben würde. Es freute Mara jedenfalls, dass sie ihre Meisteirn wieder sehen würde. Der Ortung nach zu Urteilen musste sie sich ganz in er Nähe aufhalten. Wenn es in diesem Bereich hier war, dann musste es sich dabei um eines der Quartiere handeln. Nun, eigentlich, hm, sie war dort nicht allein. Weitere Präsenzen waren dort. Unter anderem Vorin und Satrek. Sie würde die kleine Gruppe nicht stören, sondern zuerst einmal die Kantine aufsuchen.

Just in diesem Moment machte sich nämlich ihr Magen bemerkbar. Wie lange war es eigentlich schon her, dass sie etwas zu sich genommen hatte!? Auch dies konnte sie nicht sagen. Während sie sich auf den Weg zur Kantine machte stupste ihren Freund in der Macht kurz an. Als kurzes Zeichen dafür, wohin sie ging und das alles in Ordnung sei. Immerhin war was gut möglich, dass er sich vielleicht auch Gedanken um sie machte. Die junge Ritterin entschied sich dazu die Stufen der Treppe zu nehmen, welche sie nach unten bringen würde anstatt des Lifts. Zu Fuß zu gehen war gesünder, wobei sie eher das Gefühl hatte, dass sie sonst vielleicht Panik bekommen würde. Die Treppe war wenigstens nicht so eng, die Stufen breit genug und es waren auch nicht viele, dann trat Mara schon durch die Tür und auf die nächste Etage. Die Kantine war schnell gefunden und als sie durch die Tür trat, kam ihr schon der Geruch von Essen entgegen.

Als erstes nahm sie sich ein Tablett, begutachtete dann, was es gab und entschied sich für Fleisch und Gemüse. Dazu ein großes Glas Saft. Jetzt fehlte nur noch ein freier Platz. Mara sah sich einen Moment um. An vielen Tischen saßen schon Personen. Scheinbar hatte sie die Hauptzeit ausgesucht, in der die Kantine recht voll war. Mit ihrem Tablett in der Hand schob sie sich durch die Reihen. Als sie an einem Tisch ankam, der recht nahe war, und an dem etwas frei war blieb sie stehen. Hier schien ein Gespräch stattzufinden. Eine Twi`lek (Selina) saß dabei sowie drei andere Personen (Radan, Rick und Diva Minava). Am besten würde es sein, trotz allem zu fragen ob noch frei war, immerhin konnte es ja sein, dass sie störte.


„Entschuldigung, ich wollte nicht stören, aber ist der Platz hier noch frei?“

Sie sah kurz in die Runde und wartete. Hoffentlich kam sie nicht ungelegen oder so.

Lianna - Lola Curich - Jedibasis - Kantine - Radan, Rick, Selina, Diva Minava und Mara

OP@Radan, Rick,Selina und Diva Minava: Hoffe es ist ok, wenn ich Mara mal dazukommen lasse.^^
 
- Lianna – Jedi Basis – Trainingsraum – Mit Adrian, Zasuna, Niré –

Hatte sie sich geirrt? War Adrian doch noch nicht so gelassen und in sich ruhend, wie Chesara gedacht hatte? Die Jedi-Rätin verengte leicht die Augen, als die Worte aus ihm hinaus zu purzeln schienen. Er war wieder der Junge von damals, der Junge der mit seiner Schwester an der Hand die Corellia-Basis der Jedi betrat, der unsicher und verloren wirkte und der sich weigerte den Kampf der Jedi zu erlernen und ein Lichtschwert zu führen. Chesara biss sich leicht auf die Innenseite ihrer Unterlippe, während sie über ihn nachdachte. Es tat ihr Leid, ihn so zu sehen – ihn leiden zu sehen. Er würde niemals über Alisahs Verschwinden hinweg kommen, kam ihr in den Sinn. Es würde immer schwer für ihn sein.

“Ich weiß nicht, ob wir auf Malastare wirklich so kurz davor waren.“

Gestand Chesara, Adrian die Realität vor Augen haltend.

“Letztlich weiß das nur Alisah selbst. Es war ihre Entscheidung, nicht mit uns mit zu kommen, ebenso wie es ihre Entscheidung war, Radan nicht zu begleiten. Nichts davon ist dein Versagen. Du bist nicht verantwortlich für die Dinge, die sie tut.“

Chesara schüttelte den Kopf. Die Macht lachte nicht über ihre Kinder. Dieser Gedanke war absurd und sie wusste nicht, wie Adrian darauf kam. Sie waren Verbündete der Macht, ließen sich von ihr leiten wie von einer gütigen Mutter, die ihnen ihre Hand bot, fest und aufrichtig, und die ihren Arm zugleich schützend um sie legte. Nein, in der Macht gab es keinen Spott. Ein gurgelndes Geräusch und ein dumpfes Klopfen zog Chesaras Aufmerksamkeit auf sich. Niré war auf eine der Trainingsmappen gerobbt und hatte einen Übungsgegenstand gefunden, mit dem sie engagiert auf den Boden schlug. Ihr Gesichtsausdruck verriet, dass es ihr Spaß machte. Auch Niré war ein Kind der Macht, sie wusste es nur noch nicht. Sie würde lernen, sie zu gebrauchen, von klein auf, und wenn sie älter wurde würde sie Entscheidungen treffen müssen, wie jeder es im Laufe seines Lebens tat. So wie Alisah, wie Adrian und auch wie Radan. Doch noch war sie ein Kind, unschuldig und rein und diese Dinge waren weit entfernt von dem, was sie zu begreifen im Stande war. Stattdessen war sie noch fähig zu lieben, bedingungslos und ohne Erwartungen. Das war etwas, das Erwachsene nicht selten verlernten.

“Adrian...“

Chesara atmete tief ein.

“Alisah hat Entscheidungen getroffen, die weder du noch ich nachvollziehen können und wir wissen nur wenig über ihr Leben der letzten Jahre. Ich denke es ist sicher zu sagen, dass sie einige schlimme Dinge erlebt hat, Dinge die sie nicht erleben wollte. Wiederum anderes hat sie freiwillig getan – wie Radan zu heiraten, zum Beispiel. Denk darüber nach. Natürlich hat sie ihm geholfen zu entkommen. Natürlich sie ihn auserwählt, ihr Leben mit ihr zu teilen. Sie liebt ihn.“

Chesara hob die leeren Hände, um Adrian zu verdeutlich, dass kein weiteres Argument und keine weitere Begründung notwendig war. Wenn es Liebe war, die Alisah empfand, dann war dies alle Erklärung, die es benötigte, um zu verstehen, warum sie Radan geholfen hatte und warum sie Adrian auf Malastare zurück gewiesen hatte.

“Er ist der Mann den sie liebt, also ist er es, den sie schützt. Du wirst immer ihr Bruder sein, aber du musst lernen zu akzeptieren, dass du nicht mehr die wichtigste Person in ihrem Leben bist.“

Es waren Worte, deren Wahrheit schmerzen konnte, doch auch dies war ein Teil des Erwachsenwerdens. Wenn die Kindheit an einem vorbei zog, die Helden der ersten Tage verblassten und man begann in den Abendhimmel der Reife zu blicken, dessen glitzernde Sterne plötzlich greifbarer schienen, dann begann man sich langsam zu entferen, von denen Spielen die man einst geliebt hatte und von den Freunden, die früher noch unentbehrlich erschienen waren. Man zog aus, hinaus in die Welt und obgleich man so vieles hinter sich ließ, wusste man zugleich die Vorfreude zu schätzen, die all das willkommen hieß, was es neu zu entdecken galt. Farben wirkten plötzlich matter, Sonnenuntergänge romantischer, lange Sparziergänge erholsam statt langweilig und erlesene Speisen erstrebenswerter als der Schokoriegel, den man in der obersten Schublade der Nachtkonsole neben dem Bett versteckte. Prioritäten verschoben sich. Alte Freunde wurden zu losen Bekannten, einst Fremde zu neuen Vertrauten... und das starke Band zwischen Geschwistern begann zu flattern und unsteter zu werden, im Wind der Zeit.

“Adrian, ich weiß, es ist schwer.“

Sagte Chesara. Alisah war noch immer fort und es war nicht abzusehen, wann sie sich wieder sehen würden, oder ob es überhaupt noch einmal dazu kommen würde.

“Radan ist in der Basis unterwegs. Er darf sich frei bewegen, doch der Rat hat eine Jedi abgestellt, die ein Auge auf ihn hat.“

Chesara setzte sich in Bewegung, ging hinüber zu der Trainingsmatte und bückte sich, um Niré und ihren Kuschelewok vom Boden aufzusammeln.

“Ich weiß nicht, wo genau er jetzt ist.“

Mit Niré auf dem Arm überbrückte Chesara wieder die für einige Momente entstandene Entfernung zwischen ihr und Adrian, bis sie wieder direkt neben ihm stand. Sie war nicht sicher, ob es eine gute Idee war, dass er schon jetzt mit Radan sprach. Vielleicht war es besser für ihn, sich etwas Zeit zu nehmen und über all das zu meditieren. Chesaras Blick legte sich für einen Augenblick auf Zasuna.

“Ihr solltet mit eurem Training weiter machen.“

Sagte sie sanft.

“Und Niré und ich müssen auch weiter. Wir haben noch ein paar Dinge zu erledigen.“

- Lianna – Jedi Basis – Trainingsraum – Mit Adrian, Zasuna, Niré –
 
Lianna - Jedi-Basis - Auf den Gängen - Mit Kaiba

Die Worte des Ex-Schmugglers durchdrangen den Twi'lek und lösten in ihm ein unbehagliches Gefühl aus. Das Letzte was er jetzt wollte war, dass Kaiba das alleine ausbaden musste. Er würde sich mehr als schlecht fühlen und sein Gewissen stark belasten, würde er das Angebot des Menschen annehmen und seinen Kopf aus der Schlinge ziehen. Selten hatte sich jemand so für den Außenseiter eingesetzt, dessen Lekku unwilkürlich hin und her zitterten.

"Deine Aufopferung ist sehr rücksichtsvoll Kaiba, aber ich werde dich damit nicht alleine lassen. Ich hatte die Gelegenheit einfach dazwischen zu gehen und zu schlichten, doch Fakt ist ich hab nicht einmal daran gedacht!"

Begann er das Angebot seines Mitschülers auszuschlagen.

"Mitgegangen, Mitgefangen, Mitgehangen. So heißt das doch bei euch oder? Wenn die Ausbildung hier endet, dann für uns beide, klar? Es wird gut ausgehen."

Zhaax schaute frustriert zu seinem Kollegen und quälte die Aufmunterung förmlich heraus. Er würde ihn nicht hängen lassen, aber trotzdem wütete der Konflikt in dem Rylothianer. Es wäre ein Schicksalsschlag sondersgleichen für den Twi'lek, obwohl seine Ausbildung noch gar nicht allzu lange dauerte. Dennoch war es eine Chance die er sicher nur einmal erhalten hatte, und er hätte es sich nie verziehen, wenn die Reise dort abrupt endete. Als die beiden Padawane den für sie zugewiesenen Saal betraten, erstreckte sich eine Kammer vor ihnen, fünf Meter Hoch, in der für gewöhnlich Schulungen und Unterricht durchgeführt wurde. Die Fensterfront gab Ausblick auf einen ruhigen, kargen Platz über den nur wenige Gelehrte und Novizen streiften und sich austauschten. Eine kleine Gruppe schien sich über etwas zu amüsieren, als ein Camaasi-Jüngling eine urkomische Grimasse zog. Als Zhaax seinen Blick abwandte schaute er zu Kaiba.

"Weißt du was noch schlimmer ist, als die Tatsache, dass wir womöglich den Orden verlassen müssen? Das Gewarte darauf. Was sollen wir Chesara also sagen?"

Fragte der junge Schüler seinen Kollegen. Es war aus der Sicht des Twi'leks fast unmöglich eine plausible Erklärung für das zu finden, was vorgefallen war. Die Zeichen auf den Gesichtern der Kontrahenten waren zu eindeutig, die Augenzeugenberichte hätten sicher ihr Restliches dazu beigetragen, jede Erklärung und jede Auslegung zu widerlegen. Dachte Zhaax genau darüber nach gab es nur eine Möglichkeit für einen Ausweg, die aufrichtige Wahrheit.

Lianna - Jedi-Basis - Raum in der Nähe des Ratszimmers - Mit Kaiba
 
[Lianna – Lianna-City – Jedi-Basis – Korridore / Rand & Tweearl]

»Ich habbe noch nicht so miet Jedi zutun gehabbt. Es kommen nicht viele Jedi nach Felucia und faßt kaine gehn in den Waald ... Wen du miet »Grundschulung« Lernen meinst, dann kann man bei uns bei Schamanen lernen. Die Schamanen sind sehr weisse! Ich bien aber nicht dazuge-kommen so was zu lernen. Aber ich kann Jagen und Gift für Pfeile machen und ein bisschen mit Schwertern kämpfen und Stäben. Und ich kann weitar spriengen als alle in meinem Dorf bis auf einen.«

Über die Erzählung hatte Tweearl ganz vergessen, wo lang sie gehen mussten, aber Rand schien darauf geachtet zu haben. Kurz ließ er seine Gedanken noch schweifen, ob er wohl etwas Erwähnenswertes vergessen hatte, ihm fiel jedoch nichts Bedeutendes ein. Nur Fragen an Rand. Und diese begann er nun auch zu stellen:

»Was ist mit dier? Kennst du vile Jedi? Oh, und wo ist der ... Unter-schied? ... zwischen einem Metallenen- und einem Pfirsichen-Träning? Und was sind das? Habt ihr solche bei euch zuhause?«

Er hatte kaum geendet, als die Beiden in einen Korridor einbogen und dann vor einer Tür haltmachten. Dem Schild neben der Tür nach zu urteilen waren sie hier richtig ...

[Lianna – Lianna-City – Jedi-Basis – Korridore / Rand & Tweearl]
 
[Lianna-System | Anflug auf Lianna | Passagierschiff | Gänge] andere

K’kruhk hatte den Sprung zurück in den Normalraum gespürt, wie alle anderen Sprünge des Schiffes zuvor. Ein fast nicht zu verwechselnder Ruck, sie mussten wie angekündigt bald Lianna erreichen. Er hatte sich nach der Durchsage sofort auf den Rückweg zu seiner Kabine gemacht. Der Fast-Zusammenstoß hatte ihn vorsichtiger gemacht und er schaffte den Rückweg ohne weitere Zwischenfälle. Er hatte sich auf dem Flug nicht wir ausgebreitete und so hatte er nicht wirklich etwas zusammen zu packen. Er kontrollierte seinen Rucksack, und fand wie zu erwarten alles in Ordnung vor. Das Bett richtete er schnell provisorisch, trotz des Wissens das ein Besatzungsmitglied in wenigen Minuten sowieso alles wechseln würde. Damit war er eigentlich fertig, jetzt hieß es zu warten bis sie gelandet waren.

Er hatte einige Minuten zu warten bevor das Schiff aufsetzte und eine Durchsage des Kapitäns die Landung bekannt gab und sie auf Lianna willkommen hieß. K’kruhk zog seinen Mantel an, nahm seinen Rucksack auf den Rücken und warf einen letzten prüfenden Blick durch seine Kabine. Er verließ seine Kabine und fand den Korridor für seinen Geschmack überlaufen vor. Unterschiedliche Individuen begaben sich in Richtung Ausgang. Er ordnete sich hinter einer kleinen Gruppe von Swokes Swokes ein, welche in den Gängen recht stark vertreten waren. Die Masse bewegte sich recht langsam jedoch stätig vorwärts. An der Luftschleuse wurden sie von einem Besatzungsmitglied verabschiedet.

Der Raumhafen von Lianna City war ein ganz anders Kaliber als jener auf Toola. Groß und relativ modern, erinnerte er eher an die Kernwelten als an eine Welt des Outer Rims. Die Hinweise waren gut angebracht und so hatte K’kruhk keine Probleme seinen Weg zu finden. Die Einreise war dank der Tatsache das Toola nun ein Mitglied der Neuen Republik war sehr einfach. Ein Polizeibeamter kontrollierte kurz seinen Ausweis stellte ein paar Standardfragen, sein Gepäck wurde kurz „durchleuchtet“ und schon war die Überprüfung beendet und er wurde auch hier auf Lianna willkommen geheißen.

Er hatte sich vor Reiseantritt bereits gut informiert, dennoch sah er sich nochmal die Hinweisschilder und Karten an. Aber es war wie erwartet, er fand sich somit zurecht und wusste wo er hinmusste. Die Basis der Jedi war laut Plan nicht allzu weit vom Raumhafen entfernt, er war jedoch unentschlossen ob er eine Tansportgelegenheit nutzen sollte oder einfach zu Fuß gehen sollte. Er entschied sich schlussendlich zu Fuß zu gehen. Er kaufte auf einem der Verkaufsstände sich noch einen kleinen Happen und machte sich dann auf den Weg. Es stellte sich heraus dass es doch ein kleines Stück mehr war als es auf der Karte gewirkt hatte und es war hier doch um einiges wärmer als er es von Toola gewohnt war. Vielleicht war es auch nur die Wärme die es weiter erscheinen ließ. Etwas an das er sich erst wieder gewöhnen musste. Die Gegend war nicht zu vergleichen mit jener der Jedi-Basis auf Corellia. Er war hier eindeutig in einem Industriegebiet, zwar konnte man hier auch zu Fuß gehen, aber man hatte bei der Planung und Konstruktion eindeutig Gleitern den Vorzug gegeben.


[Lianna-System | Lianna | Gewerbegebiet unweit der Jedi-Basis] alleine
 
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.:: Lianna | Jedi-Basis | Gänge in Richtung Kantine | allein ::.


Im Altbau der Basis hatte sich nicht so viel geändert. Die Kantine lag auch noch im Altbau, deshalb hatte Mark keine große Mühe, den Saal zu finden. Getrieben vom gesunden Hunger, trat der Jedi-Meister durch die Tür und wandte sich ohne sich großartig umzusehen, der Essensausgabe zu. Der vierarmige Koch war Markus ebensobekannt, wie er jenem. Er hatte zwar keine Woche in der Basis verbracht, doch die meiste Zeit war er entweder im Trainingsraum oder hier beim Essen gewesen, daher war es auch kein großes Wunder, dass er wiedererkannt wurde.

"Meister Finn - Schön Euch wiederzusehen!!"

"Danke, kann ich nur zurückgeben. Was gibt's heute?"

"Gizka-Filet auf Muja-Jus!"

Mark hob irritiert die Augenbrauen. Gizka wurden gekocht? Seit wann denn das? Und seit wann klang das Menü in der Kantine der Jedi-Basis so hochgestochen? Wurden die Anforderungen der Schüler etwa höher? Oder hatte der Rat angeordnet, höhere Qualität der Speisen zu gewährleisten?

"Was ist jetzt? Keinen Hunger mehr?"

, wurde Markus aus den Gedanken gerissen, während sich hinter ihm eine immer längere Schlange bildete. Er griff sich ein Tablett und schob es vor den Koch.

"Nein nein, immer her damit!"


.:: Lianna | Jedi-Basis | Kantine | mit allerlei Leuten ::.
 
Lianna - Jedi-Basis- Korridor vor Trainingsraum- mit Tweearl

An Hand der Erzählungen von Tweearl, dachte sich Rand, das Felucia mal eine Reise wert wäre um Erkenntnisse über die Lebensweise der Felucianer zu bekommen. Außerdem könnten dort noch Artefakte schlummern die seit Jahrhunderten oder sogar Jahrtausenden auf dem Planent verborgen waren. Doch dies könnte Rand erst erfahren wenn er zum Jediritter werden würde und dieser Prozess konnte Jahre dauern. Außer er fand einen Meister der genauso neugierig war historische Artefakte aufzuspüren wie Rand selber. Die Frage von Tweearl beendete dieses kurze Hirngespinst und der Miraluka antwortet so gut darauf wie er nur konnte und blieb kurz vor der Trainingsraumtür stehen.

Ich habe schon einige Jedis gesehen, da ich auf Harun Kal meine sozusagen Grundausbildung genossen habe.

Jetzt wurde es komplizierter, denn Rand musste die Begriffe mental, Physiches und Training so erklären das auch ein Wesen das Basic nicht so gut sprach verstand.

Training bedeutet das man etwas lernt und verbessert. Physich bedeutet das es etwas mit dem Körper zu tun hat, wie zum Beispiel jagen. Daraus ergibt sich das Physisches Training, das körperliche Lernen ist. Und Mental bedeutet, dass das Denken und Planen gefragt ist.

Rand wusste das dies keine wirklich gute Erklärung war, aber es musste reichen. Jetzt ging er zur Tür und diese öffnete sich mit einen wohlvertrauten zischendem Geräusch. Er ging hindurch und fand sich im geräumigen Trainingsraum wieder. Da seine Sinne auf den Raum verwendete und nicht auf die dort befindlichen Personen, hätte er beinahe Chesara Syonette umgelaufen die auf dem Weg nach draußen war. Er konnte ihr gerade noch ausweichen.

Entschuligung Rätin Syonette, ich habe sie zu spät bemerkt, ich wollte sie garantiert nicht umrennen.

entschuldigte Rand seinen Fehler, bei der Jedirätin die er auf Harun Kal, das erste Mal gesehen hatte.

Es ist heute mein erster Tag hier und uns wurde gesagt wir sollen uns bei Adrian Reven zum Training melden.


Lianna - Jedi-Basis - Trainingsraum - mit Tweearl, Chesara Syonette, Niré, Adrian Reven und Zasuna
 
Lianna – Jedibasis –Summer’s & Siva’s Quartier – mit Summer, Siva, Satrek und Mylo

Jo musste breit grinsen als auf ihr Angebot erst einmal nicht Satrek sondern Siva antwortete. Ja, so hätte es Jo früher auch gemacht. Einfach schnell Antworten und den Meister mehr oder weniger vor vollendete Tatsachen stellen. Die einfachste Art zu bekommen was man wollte. Natürlich nur, wenn man es nicht übertrieb und Satrek’s Zwischentöne lies durchaus darauf schließen, dass Siva es wohl das eine oder andere Mal am richtigen Maß für die Eigenmächtigkeiten fehlen ließ. Ein Weiterer Grund für Jo breit zu grinsen und fast wissend Satrek zu zunicken. Doch bevor Jo ihren Mund öffnen und etwas Entsprechendes sagen konnte, wurde der Raum ein weiteres Mal voller Wobei dieser Besucher nun wirklich eine absolute Überraschung für Jo war.

Vorin!

Begrüßte sie ihn noch bevor er sich an den Rat wenden konnte. Nachdem er Satrek sein Anliegen vorgebrach und dann auch Jo begrüßt hatte, trat sie einen Schritt auf Vorin zu und strahlte übers ganze Gesicht.

Du bist zurück! Ihr seid Zurück? Mara ist doch bei dir?

Für einen kurzen Moment schwieg Jo und fühlte, bewusst suchend, hinaus um sich ihre soeben gestellte Frage selbst beantworten zu können. Und wirklich. Sie fühlte jene Präsenz, die ihr in der Zeit als ihr Padawan so vertraut geworden war, dass sie sie überall wieder finden würde.

Sie ist hier!

Bestätigte Jo ihre Erkenntnis und sparte Vorin damit eine entsprechende Antwort.

Ich hoffe, sie findet die Zeit mich zu treffen. Ich habe sie so lange nicht gesehen und es gibt so viel Neues. Oh und ich hoffe, du kommst mit… wenn du Zeit hast.

Noch einmal lächelte sie Vorin von ganzem Herzen an zog sich dann aber zurück um bei seinem Gespräch mit Satrek nicht zu stören. Genau so, wie sie nicht die Lehrstunde Satrek’s mit seiner Schülerin stören wollte und so wandte sie sich noch einmal kurz an Siva als Satrek ihr freigestellt hatte mit wem sie trainieren wollte.

Natürlich wirst du das Training mit deinem Meister vorziehen.

Vermutete Jo und war sich bei dem Gedanken so sicher wie nur irgendetwas. Es war doch selbstverständlich, dass ein Padawan den eigenen Meister vor zog.

Na, vielleicht findet ihr ja Beide die Zeit uns bei unserem kleinen Gartenprojekt zu besuchen. Ich würde mich jedenfalls sehr freuen.

Ja, sie würde sich sehr freuen und hoffte, dass der Rat wirklich die Zeit fand mit Siva gemeinsam vorbei zu kommen. Es wäre auch für Summer eine gute Erfahrung einen so mächtigen und berühmten Jedi besser kennen zu lernen und zu sehen, das er neben all dem ein freundliches herzliches Wesen war, auch wenn er im Moment beinahe ein bisschen reserviert rüber kam.
Diese Erfahrung war sicher wichtig für Summer. Ebenso wie es wichtig war, dass sie Mara kennen lernte. Ein Gedanken, der Jo mit Freude erfüllte. Es würde beinahe so sein, als träfe eine kleine Familie zusammen. Ihre kleine Familie!
Versonnen schmunzelte Jo während sie sich wieder Summer zuwandte und aufmunternd nickte.


So, dann lass uns mal sehen wie weit Samira mit ihren Vorbereitungen ist und was wir tun können.

Lianna – Jedibasis –Summer’s & Siva’s Quartier – mit Summer, Siva, Satrek, Vorin und Mylo
 
******* Comnachricht mit oberster Priorität aber ohne sicher zuordenbarem Absender (nur eine 0815 Billigcomnummer)*******

Anfrage mit Bitte um Weiterleitung

Werte Damen und Herren,

ich versuche Kontakt mit Padme Skywalker – Master auf zu nehmen.
Mir fehlt allerdings die direkte Comverbindung!
Ich weiß, dass sie nicht einfach Comverbindungen herausgeben können , aus diesem Grund bitte ich höflichst, sofern sie Kontakt haben, um Weiterleitung meiner Nachricht.

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Angehängte Nachricht für Padme Skywalker – Master

Hallo Padme!

Oder sollte ich lieber Elaine zu dir sagen? ;)
Ich habe gehört, dass du aus der „Situation“ raus gekommen bist, in der du stecktest, als wir uns zu unserem kleinen Abendspaziergang getroffen haben und hoffe, dass du jetzt da bist wo ich dich vermute und du diese Nachricht bekommst.
Hoffentlich erinnerst du dich noch an mich, und kannst mir helfen!
Ich müsste Dingen mit dir sprechen. Persönliche, wichtige Dinge die ich hier nicht ausbreiten kann!
Du hast seit jenem Abend mein Vertrauen also werde ich, auch zu deiner Absicherung, jeden Ort akzeptieren, den du für ein Treffen vor schlägst.

In der Hoffnung das du dich meldest!
Eine kleine Malermaus

*******Comnachricht Ende*******
 
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Der Silberhaarige hörte dem Jedi zu.und ließ seufzte kurz aus tiefstem Herzen.

"Ich glaube an keine höheren Mächte, und der Tod ist etwas, womit ich nichts
zu tun haben möchte. Nicht mehr. Erstrecht nicht mit dem Krieg. Der ist schließlich
voller Tod.".

Rick sah Radan direkt an.

"Ich bin hierher gekommen, um endlich Frieden und Ruhe zu finden. Nicht um
zu kämpfen. Der Krieg ist eine der größten Lügen die es gibt, sind es doch die
die den Krieg führen, die nicht auf den Schlachtfeld stehen."

Er wandte den Blick wieder ab.

"Eigentlich müssten die Führer des Imperiums und der Republik sich bekämpfen,
nicht die Zivilisten.".

Dann hörte Rick Selina und sah zu dem Jedi.

"Ich will nicht sagen das die Verluste anderer unwichtiger sind als meine, aber
denkt man in so einer Situation doch zuerst an sich."

Kurz atmete Rick einmal tief ein und aus

"Das meine Trauer mich gefangen hält, werde ich nicht zulassen. Doch wen man so
lange mit ihr alleine war....."

Als Rick dann die Frage von Selina hörte, sah er zu ihr

"Was ich mir wünsche? Das kann mir keiner Erfüllen. Ich kann nur sagen, was ich
hoffe. Aber ob das sich erfüllen kann? Das dieser Krieg endet, glaube ich nicht.
Dafür tobt er schon zu lange. Außerdem, wird er so lange toben wie es verachtung
auf beider seiten für die jewahls andere gibt. Und die wird immer da sein. Die Republikaner werden immer Verachtung für das Imperium haben, genau so andersum.
Die Helle Seite wird immer im Konflikt mit der Dunklen sein. Somit wird auch dieser
Krieg immer toben. Er wird erst dann enden, wen semtliches ´´intiligentes´´ Leben in
der Galaxie nicht mehr existiert.".

Rick lehnte sich etwas zurück und sah etwas nachdenkent und etwas abwesend auf den Tisch. Fast alles was er bisher gesagt hatte war recht emotionslos rübergekommen, hatte ihn die lange Zeit der Einsamkeit doch etwas kalt gemacht.

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