Lianna

[Lianna – Parkanlage-Weg in richtung Buchladen] Sarissia, Jaques
Sie erreichten den Hauptplatz in der Mitte des Parks. Die Bäume licheteten sich und der Kies hörte auf. Jaques verlies die Rasenkante und stellte seine Füße auf den kalten Stein aus dem der Platz bestand.
Sarrisia wandte sich wieder ihrem Gespräch zu. Seran? Jaques hatte irgendwie das Gefühl den Namen schon einmal gehört zu haben.
Er würde in der Bibliothek nachsehen müssen.
Die Antwort auf die zweite Frage viel aus wie Jaques sie vermutet hatte. Er fand es bemittleidenswert von Planet zu Planet zureisen ohne etwas davon zu sehen.
Sie kamen in die Mitte des Platzes. Nun begann sie mit Fragen.
Jaques dachte kurz nach. Er biss sich leicht auf die Zunge.
Nun…ja, Also du reist nach Lianna und besuchts die Basis. Dort wohnst du solange bis sich ein jedi findet der dich als Schüler annimmt. Bis dahin kannst du auch so trainieren, mit anderen Schülern oder mit Meistern.
Was dann kommt wenn du Schüler, also Padawan , bist weiß ich leider noch nicht.
Er lächelte, zuckte aber kurz darauf zusammen. Schmerz! Irgendjemand hier litt, seelisch und körperlich. Er drehte sich um und sah eine Gestalt die auf sie zu kam.
Eine Lethan Twi´lek, die er irgendwoher zu kennen mutmaßte. Sie schien mehr oder weniger stark verletzt zu sein.
Sie wurde etwas schneller und begann dadurch stärker zuwanken. Jaques wollte ihr schon entgegen laufen, aber sie war eher da. Sofort kam eine Frage aus ihr heraus gesprudelt.
Mya? Ich denke ich habe dich schon irgendwo gesehen.
Bestimmt war sie dabei gewesen als er mit Eleonore gesprochen hatte. Er musterte sie. Ihre rote Haut war von vielen Schnitten und Kratzern überzogen, Nase und Knie offensichtlich gebrochen und sie war komplett verwirrt, wie es schien.
Als nächstes wandte sie sich an Sarrisia.
Jaques suchte auch nach einer Lösung, aber es fiel ihm keine ein. Er war noch nie in diesem Stadtteil gewesen. Sarrisia schlug eine praktikable Lösung vor. Allerdings fehlte noch etwas.
Ich komme mit! Ich kann jeder Zeit noch mal in diesen Laden. Jatzt brauchen wir nur einen Gleiter.
Aber wo sie einen herbekommen sollten konnte er nicht sagen. Die Lösung brachte die Twi´lek selbst. Allerdings veränderte sich ihre Aura, hin zu etwas was Jaques als panisch bezeichnen würde. Es hatte etwas mit der Vahla zu tun. Er warf Mya einen fragenden Blick zu. Er fragte sich was das sollte.
Doch bevor er anders reagieren konnte verschwand die Änderung auch wieder. Er war verunsichert.
Myas Frage wirkte nicht im mindesten falsch, aber sie brachte ihn nur dazu noch unsichere zu werden. Irgendetwas stimmte mit ihr nicht so ganz. Reflexmäsig wanderte seine Hand an seinen Gürtel. Doch er zuckte zurück. Abwarten Jaques, Abwarten.
Er wandte sich an Sarissia.
In der Nähe gibt es eine Schwebebahnsation soweit ich weiß. Das geht schneller aber wäre für Mya nicht gesund. Ich werde dahin gehen und zur Basis fahren. Dort werde ich die Medistation informieren. Viel Glück!
Er lief los.
[Lianna – Parkanlage-Weg in richtung Bahnstation] Sarissia, Jaques
 
Lianna – Jedibasis – Kantine – mit Mara, Summer, Joseline, Mylo und anderen hungrigen Helfern


Matthew musste zueben das der Burger überraschend gut. Matthew hätte sich fast verschluckt als Joseline an ihren Tisch trat. Er wusste ja nicht was Großmeister taten, doch in der anderen hinsicht hatte Matthew recht gehabt. Sie hatte mit Vail gesprochen und wollte mit ihm reden. Vier augen Gespräche machten ihn nervös. Er musste an seine Verfehlung denken während der Mission und das es ihm leicht gefallen war sein Leben wegzuwerfen. Den nichts anderes hatte er vor gehabt, zumindest war es nichts anderes. Er hatte fast sein Leben weggeworfen. Er warf Joseline eine geraume weile diesen Blick zu. Er verstand nicht viel vom Jedi Orden und er fragte sich wo Vail war. Hatte er sich von ihm abgewandt wie seine Familie? Das war einer der Gründe warum er seinen Vater nicht mochte. Dieser hatte ihn um das vertrazen gebracht. Das einfache kindliche Vertrauen was Jungen in seinem Alter einfach zustand. Statt zu vertrauen gab er sich einen Moment der Angst hin. Es war sicher nicht schlimm Angst zu haben. Er würde alles verlieren. Den auf seine Heimatwelt konnte er nicht zurück.

Das war einfach eine Tatsache. Ihn erwartete die Todesstrafe für eine Tat die er nicht begonnen hatte. Matthew fiel auf das er immernoch schwieg das er nichts zu Joseline noch zu Mara gesagt hatte. Er hatte nur freundlich genickt.


"Willkommen Mara. Großmeisterin darf ich Fragen worüber ihr mit mir sprechen wollt?"

Er musste gewissheit haben. Doch was diese Gewissheit anging wurde er doch Enttäuscht. Joseline hatte noh etwas zu erledigen wie es schien. Da ließ sich kaum etwas tun. Er legte den Kopf kurz schief. Er würde sich gedulden müssen bis sie wieder da war. Er runzelte mit der Stirn und Maß Mara mit einen Blik. Er fragte sich ob Mara wusste was Joseline mit ihnen bereden wollte. Er traute sich aber nicht zu Fragen. Er schüttelte den Gedanken ab, schenkte Summer und Mara noch ein lächeln während er sich entschied was er sagen sollte.

Lianna – Jedibasis – Kantine – mit Mara, Summer, Joseline, Mylo und anderen hungrigen Helfern
 
[Lianna / Lola Curich / Jedi-Basis / Gänge] Arlen, EmJay, Furr das Voorpak

"Ich heisse EmJay, und ja ... ich bin Padawan von ChesaraSyonette", sagte EmJay und setzte ein breites Grinsen auf, von dem Arlen sich aufs Heftigste einzureden versuchte, dass es von gerechtfertigtem Stolz geprägt war und nicht von rückhaltloser Arroganz "Und was ist mit dir? Anwärter oder Padawan?" fuhr EmJay fort. Irgendwie hatte Arlen den Eindruck, dass der Mensch das Wort Anwärter ein wenig abfällig betonte.

Sämmtliche Versuche Arlens, den anderen nicht mit Abneigung zu betrachten, brachen jedoch kläglich zusammen, als dieser erneut fortfuhr:
"Folgst du eigentlich jedem ohne nachzufragen? Willst du garnicht wissen, wohin ich dich mitnehme?" Das war eine berechtigte Frage, doch Arlen war sie nicht so drängend erschienen, in Anbetracht dessen, dass er sich im Jediorden befand. Doch nun von diesem fremden Menschen mit der Nase unanft darauf gestoßen zu werden, das brachte ihn aus der Fassung.

Was erdreistete sich dieser EmJay eigendlich so mit Arlen zu reden?! Zwar war er gestern erst angekommen und er erwartete nicht von jedem hier die Freundlichkeit mit der Sarid ihm begegnet war, aber zumindest eine freundlichere Verpackung dieser Frage wäre ihm lieber gewesen.

Wütend bleckte Arlen seine makellos weißen Zähne und setzte zu einer wütenden Antwort an, doch da wurde er schon wieder unterbrochen:
„Was ist das eigentlich für ein hüpfendes Wollknäuel auf deiner Schulter?“ Zwar hatte Arlen Furr in Gedanken schon selbst so oder so ähnlich genannt, doch irgendwie brachte ihn die Ausdruckweise des Fremden sogar noch mehr in Rage.

Arlen wartete kurz, ob EmJay dem noch etwas hinzuzufügen hätte – er hoffte nicht wirklich auf eine Entschuldigung – doch dann sagte er:
„Dieses ‚hüpfende Wollknäuel‘ er betonte diesen Teil mit Absicht besonders „ist ein Voorpak. Vom Planeten Naboo. Zum Thema ob ich jedem folge, Nein! Aber ich dachte ich sei im Jediorden, nicht in irgendeiner Verbrecherorganisation, wo man stets auf seinen Rücken achten muss. Ich weiß ja nicht wo Du herkommst, aber bei uns lernt jedes Kind, dass man einem Jedi vertrauen kann“ eigentlich wäre ihm diese bissige Antwort schon genug gewesen, doch statt aufzuhören fügte er noch, genau zu EmJay gewandt hinzu: „meistens

„Und von welchem Felsblock im All kommst du? Ich hoffe die Leute da haben bessere Manieren…“ fügte er schließlich noch hinzu.

[Lianna / Lola Curich / Jedi-Basis / Gänge] Arlen, EmJay, Furr das Voorpak
 
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Lianna – Jedibasis – Ratssaal – mit Satrek

Jo unterdrückte ein tiefes Schnaufen, als Satrek bestätigte, dass es kein Versehen war und er sie durchaus sehen wollte. Statt dieses Ausdruck des Unmutes nickte sie nur und antwortete dem Rat.

Danke der Nachfrage, es geht mir wirklich gut, die Arbeit beim Anlegen des neuen Gartens ist sehr zufriedenstellend.
Ich hoffe, auch euch geht es gut?


Zugegeben, kein tiefschürfendes Gespräch aber Höflichkeitsfloskeln, die Jo halfen ihre stärker werdende Nervosität zu bekämpfen. Langsam trat sie noch ein paar Schritte weiter in den Saal und bemühte sich nicht zu beeindruckt zu wirken, denn obwohl sie schon sehr oft in einem Ratssaal gestanden hatte und dieser hier auch bei weitem nicht so imposant war, wie der in Tempel auf Coruscant, so fühlte sie sich doch wieder einmal als sei sie erneut die kleine, endlos quasselnde Padawan von früher, die sich heimlich an einen Ort geschlichen hatte, an dem sie nicht sein sollte.
Doch wie es aussah sollte sie es doch sein, denn die Frage Beförderung war sofort wieder im Raum!
Ob sie eine Beförderung als Großveranstaltung wollte?
Obwohl Jo nicht sehen konnte, weiteten sich ihre Augen vor Entsetzen und sie hob abwehrend die Hände.


Oh bitte nicht!

Entfuhr es ihr sofort.

Bitte keine Großveranstaltung. Ich bin nicht so sehr für großen Pomp! Zumindest nicht wenn es mich betrifft.
Rat Taphon, ich…! Bitte versteht mich nicht falsch, wenn es sein muss werde ich mich jeder Aufgabe stellen, die der Rat für mich vorsieht. Aber…


Jo kaute einen kurzen Moment auf ihrer Unterlippe dann brach es jedoch aus ihr heraus.

…mit Verlaub, seit ihr verrückt geworden?
Wie kommt ihr nur auf die Idee, ich, ausgerechnet ich bin dazu fähig eine Rätin zu sein! Ich werde niemals auch nur ansatzweise das Niveau einer Chesara, einer Sarid Horn, das Eure oder jedes anderen Mitgliedes des Rates erreichen.
Ganz zu schweigen von meinem eigenen Meister. Mich mit ihm auf eine Stufe stellen zu wollen kommt mir vor wie ein Sakrileg.
Es war niemals mein Ziel Rätin zu werden.
Ich wollte immer nur eine Jedi sein! Nicht mehr!
Glaubt ihr nicht, dass es weitaus Würdigere gibt als mich?


Lianna – Jedibasis – Ratssaal – mit Satrek
 
Lianna - auf dem Weg zur Jedi-Basis - Parkanlage - Jaques, Sarissia und Mya

Jaques glaubte ebenfalls, Mya schon einmal irgendwo gesehen zu haben.

»Ja, vermutlich in der Kantine oder so, nur kamen wir irgendwie nie dazu, uns zu unterhalten, obwohl ich schon ein paar Dinge über dich gehört habe,«

Erkundigungen über neue männliche Anwärter anzustellen gehörte für die Twi'lek zum Standardrepertoire. Sie wusste zum Beispiel, dass er ein Miraluka und oft mit diesem trotteligen Assistenten von
Meister Nackl zusammen war, diesem Bith. Vermutlich hatten sie deswegen noch nicht miteinander gesprochen. Die Gefahr, sich nebenbei Geschwafel über Jizz anhören zu müssen – absolut nicht ihre Art von Musik, zu Musik musste man doch schließlich tanzen können – war einfach zu groß.

Über Myas Frage, ob sie eine Jedi werden wollte, musste Sarissia zunächst einmal nachdenken – offenbar hatte sie sich über diese Frage noch nie Gedanken gemacht. Die Theorie bestätigte sich anschließend auch, die von der Twi'lek für eine ungewöhnlich aussehende Menschin gehaltene Vahla wusste nicht, ob sie eine sein konnte, da vor Jaques sich offenbar noch nie jemand mit ihr unterhalten hatte. Ihre persönlichen Fragen stellte Sarissia allerdings zunächst einmal zurück, da sie zunächst helfen wollte, dass die verletzte Padawan die Basis erreichte. Eine freundliche Geste, welche die Theorie, es könnte sich bei der Frau um eine Sith handeln, noch unwahrscheinlicher aussehen ließ. Im Grunde war es ohnehin egal. Wenn sie eine wäre, müsste Mya dafür sorgen, dass sich so schnell wie möglich ein erfahrener Jedi ihrer annahm. Wäre sie einfach nur eine potentielle Anwärterin, galt genau dasselbe, von daher musste sie sich eigentlich doch überhaupt keine Gedanken machen, und sie musste sich gar nicht mehr auf ihre anscheinend nicht richtig funktionierende Intuition und Leutekenntnis verlassen. Hmm… hör' auf, so zu denken, Mya, ermahnte sie sich. Selbst wenn du noch nicht verrückt bist, macht es dich anderenfalls in kürzester Zeit.

»Ich hätte gedacht, dass du deswegen hierher gekommen wärst. Viele kommen inzwischen hierher, um Jedi zu werden, doch längst nicht bei allen ist das möglich. Naja, wie dem auch sei, lass' uns mal sehen, wohin wir müssen,«

Meinte Mya und studierte die Karte. Tatsächlich war der Taxistand nicht weit von hier, so dass die Lethan es mit ein wenig Hilfe leicht schaffen müsste, während Jaques zur weiter entfernten Schwebebahnstation eilen und schon einmal voraus fliegen würde.

»Danke, Jaques, das ist lieb von dir,«

Bedankte sich die Twi'lek-Padawan und wandte sich sogleich an Sarissia.

»Die Taxistation ist gleich dort drüben an jenem Parkausgang. Ich müsste es schaffen, mit ein wenig Hilfe.«

Mya gestikulierte dabei in die entsprechende Richtung. Anschließend setzten sie sich in Bewegung, wobei die Rothaut sich an der Schulter der größeren Frau festhielt, um das verletzte Knie zu schonen. Auf diese Weise erreichten sie einigermaßen schmerzfrei den Taxistand, auch wenn sie dort ein wenig warten mussten. Zum Glück gab es dort aber Sitzbänke.

»Du solltest auf jeden Fall untersuchen lassen, ob du denn eine Jedi werden könntest, wenn du schon einmal hier bist,«

Betonte die Verletzte, während sie warteten, und begann das Thema von neuem. Eigentlich glaubte sie, dass die Macht in Sarissia stark genug für eine Ausbildung war, doch Mya vertraute ihrer eigenen Urteilsfähigkeit nicht mehr so wirklich. Sie lächelte unsicher, ein wenig hilflos, doch versuchte, es ihr Gegenüber möglichst nicht spüren zu lassen.

»Es gibt Ausnahmen, doch im großen und ganzen ist es ein schönes, aufregendes Leben als Jedi, und es ist doch immer gut zu wissen, welche Möglichkeiten einem offen stehen, nicht wahr?«

Im selben Moment kam ein Speedertaxi angerauscht. Die Lethan-Twi'lek sprang auf und winkte, bereute den Reflex jedoch sofort.

»TAXI!

Ich zahle, ich habe genug Credits dabei,«

Erklärte sie, nachdem das Fahrzeug gehalten hatte und sie in den Fond einstiegen. Rätin Eleonore war immer recht großzügig, wenn es darum ging, ihr Verfügungsmittel für Missionen zuzuteilen. Sie mochte ihr zwar noch nicht zutrauen, eine Jedi-Ritterin zu sein (und das wohl mit Recht, wie Mya inzwischen schweren Herzens zugeben musste), doch den verantwortungsvollen Umgang mit Credits sehr wohl. Schließlich hätte sie auch jetzt das Geld gespart, wenn es denn anders gegangen wäre, und der Linienflug von Dac hierher hatte auch nicht die Welt gekostet. Andere Leute charterten Schiffe samt Pilot für sowas.

Lianna - im Taxi-Speeder auf dem Weg zur Jedi-Basis - Sarissia und Mya
 
Lianna - Lola Curich - Luftraum - Barloz-Frachter - Cockpit - Salina

Der Flug zum familiären Betriebsgelände dauerte nur wenige Minuten. Schon war das Betriebsgelände erreicht und ihr übliche Landeplatz war wie zu erwarten frei.
Wenige minuten später war der Barloz-Frachter gelandet und Salina packte ihre in Ihrer Kabine ihre Sachen zusammen.
Dadurch das sie mit dem Gedanken spielte, es mit dem Angebot bei den Jedi mal zu versuchen, würde das Schiff sowieso längere Zeit stehen.
Die Flotte ihrer Familie war sowieso eher modern gehalten. Das ihr Vater den alten Barloz-Frachter noch nicht verkauft hatte, lag eher daran das Salina persönlich an dem Modell hing.
Sie war zudem auch die einzige die es überhaupt noch flog.
Nachdem alles zusammen gepackt wurde verließ sie das Schiff und wurde gleich von John abgefangen.
John war einer der Mechaniker die bei ihren Eltern angestellt waren und so ungefähr im selben alter wie Salina. Sie hatte zudem das Gefühl, das er seit er bei ihren Eltern beschäftigt war, interesse an ihr hatte.

Hey Sally, wie war dein Flug?

sagte er mit einem breiten lächeln.

Soweit ganz gut, ich hab Arbeit für dich. Der Repulsor macht links leichte probleme, eine von den Kraftstoffleitungen leckt und du könntest links mal nach dem Stabilisator schauen.​
antwortete sie und erwiederte das lächeln.

und nenn mich nicht Sally!​

Ich find den Namen süß. Aber was anderes. Würdest du mit mir zu Mittag essen?
Dabei lehnte er sich an ihr Schiff und lächelte weiter.

Sorry, ich hab eben erst gegessen. Drüben bei den Jedi. Sehr lecker. Reparier lieber mein Schiff!​
Ihre Antwort war bestimmt ein wenig schroff. Aber auf eine Verabredung oder allgemein einen emotionalen Kontakt zu Männern lag nicht so in ihrem Interesse.

Reparieren? Du solltest es deinem Vater gleich tun und den Schrotthaufen lieber verschrotten oder versuchen zu verkaufen!
Sein lächeln war mittlerweile vergangen.

Apropos Vater. Wenn du ihn siehst, würdest du ihm bitte sagen, dass ich erstmal ähm nennen wir es Urlaub machen. Ich meld mich bei ihm. Ich habs eilig, bis dann.​

Salina lächelte John noch mal zu und verließ dann zügig das Betriebsgeländen. Schließlich musste sie in ihrer Wohnung noch saubere Klamotten einpacken.
Zuhause in der Wohnung angekommen, stellte sie weniger überraschend fest, das niemand zu Hause war. Ihre Eltern waren wohl auf Grund der Auftragslage selbst unterwegs.
Seit dem die Republik ihre Offensive gegen das Imperium gestartet hatte und dort Siege wie auf Denon verbuchen konnte gab es immer wieder größere Frachtaufträge von irgendwelchen Hilfsorganisationen um die Bevölkerung von den vom Krieg gebäutelten Planeten zu unterstützen.
Das diese "Unterstützung" meistens nicht immer das Sinnvollste war, durfte Salina auch schon bewundern.
Sie wurde freudestrahlend am Zielort empfangen da man von ausging es sei die erhoffte Lieferung an medizinischen Hilfsgüter. Beim öffnen der Frachtkontainer stellte man aber fest, das man mit kontainerweise Schuhen beglückt.
Nach wenigen Minuten hatte sie die wichtigsten Sachen zusammen gepackt und verließ die Wohnung in Richtung der Jedi-Basis.

Der weg dorthin dauerte, trotz das Salina mit einem Taxi fuhr, wie zu erwarten doch deutlich länger. Nach fast 45 Minuten erreichte sie endlich die Jedi-Basis.
Nachdem sie den Taxifahrer bezahlt hatte stellte sie in Gedanken fest, wie teuer ein solcher Personentransport doch war.

Etwas nervös betrat sie das Gebäude und wurde freundlich von einem Droiden mit femininer Stimmprogramierung begrüßt.
Das musste der Droide sein, von dem Jedi-Rätin Sarid Horn gesprochen haben musste.

Guten Tag, mein Name ist Salina Thorn. Ich bin auf Anweisung von Jedi-Rätin Sarid Horn hier und möchte mich als Anwärter eintragen.

Sie bemühte sich, ihre nervösität zu verbergen und so freundlich wie möglich zu dem Droiden zu sein. Der Droide brauchte einen Moment um ihre Anfrage zu verarbeiten und antwortete dann Droidentypisch trocken.

Da sie von draussen kommen ist das nicht möglich. Die Rätin hat den Orden derzeit nicht verlassen. Sind sie sich sicher?

Das war nicht unbedingt die Antwort die Salina erwartet hatte. Schließlich wollte sie sich von dieser Blechkiste auch nicht als Lügnerin darstellen lassen.

Hör mal zu. Das ist mir vollkommen klar. Ich war vor einigen Stunden schon hier und habe da mit der Jedi-Rätin hier in der Basis gesprochen. Prüfe die Daten von den Docks, da taucht mein Name auf!​

Gelassenheit und ruhe zu bewahren war nicht unbedingt immer Salina's stärke. Vorallem nicht, wenn sie, wie heute, gut unter ihrer nervösen Anspannung litt.

Frau Thorn, ihr Antrag wurde vermerkt. Ihre Zimmernummer und einen Lageplan habe ich an Ihr Datapad übermittelt. Viel Erfolg und einen angenehmen guten Tag

Das war schon eher die gewünschte Antwort. Salina zückte ihr Datapad und überprüfte die Aussage des Droiden und stellte erfreut fest, dass alles wichtige bereits übermittelt wurde.

Danke, ebenfalls​
mit einem freundlichen lächeln verabschiedete sie sich von dem Droiden und begann ihr Quartier zu suchen.

Wie die Jedi-Rätin Sarid Horn ihr bereits erklärte befanden sich zwei Betten auf dem Zimmer. Die Ausstattung war erwartungsgemäß eher spartanisch ausgelegt, aber so das zwei Personen sich dort einigermaßen gemütlich leben könnten.
Die Person mit der sich Salina das Zimmer teilen musste war bisher nicht anwesend. Sie verstaute daher ihre Sachen und begann sich auf erkundungstour durch den Komplex.

Lianna - Lola Curich - Jedi-Basis - Gänge - Salina

 
-Lianna -Lianna City - Shopping Megaplex - Parkplatz - Miranda, Jibrielle -​


Sie war seit ungefähr 17 Stunden auf den Beinen, ihre Füße taten weh und ihr Kopf noch viel mehr und jetzt nicht mehr nur vom Alkohol und der Erschöpfung. Im Grunde war der Abend gelaufen. So stand die Naboo, während Jibrielle dankbarer weise ihre Ersatzbrille für sie suchte da und war nur ein paar Handbewegungen davon entfernt sich einen Transport nach Hause zu bestellen. Und trotzdem raffte Miranda sich auf und fragte die andere Frau, die gefühlt komplett im Chaos des Cockpits verschwunden war, nach ihrem Beruf. Nicht um den sich in der Ruhe der Nacht einstellenden Smalltalk krampfhaft aufrecht zu erhalten, es interessierte sie einfach brennend. Aldridge hatte echt alles mit seinem versehentlichen Check versaut. Und als hätte er ihren aufkommenden Ärger gerochen, piepste ihr Comlink und eine Nachricht wurde angezeigt.

"Hey Miri wirklich alles in Ordnung? Mir Schmerzen ja sogar die Knochen im Arm!"

Gut das Jibrielle gerade abgelenkt war und sie nicht in der lächerlichen Pose gesehen die sie jetzt unfreiwillig eingenommen hatte um die Nachricht überhaupt lesen zu können. Das Comlink klebte fast in ihrem Gesicht, so nahe musste sie sich das kleine Display vor die Augen halten um die Buchstaben entziffern zu können.

Also das ist so ... ich bin noch nicht wirklich lange dabei. Oder besser gesagt, ich habe erst gerade erst vor ein paar Monaten meine Ausbildung beendet.

Jibrielles Stimme durchschnitt die Stille was Miranda aufhorchen und von dem zwecklosen Versuch, Al eine Antwort zukommen zu lassen absehen lies. Fast wirkte es als würde sie sich um eine Antwort winden. "Okay und weiter?" dachte sie schmunzelnd bei sich als sie sich nur so zum Spaß die schlimmsten Antworten vorstellte die ihr die neue Bekanntschaft jetzt geben konnte.

Ich hoffe, du findest das nicht albern aber, ich ... bin Lehrerin. Quasi. Also ja, ich bin Lehrerin. Und naja, ich muss mich da erst dran gewöhnen. Die Verantwortung und so .

Lehrerin! Das hatte nicht auf ihrer Liste gestanden! Und trotzdem hatte sie mit ihrer Vermutung recht gehabt. Jibrielle tat etwas wunderbares und wichtiges und ritt nicht darauf herum.

Lehrerin also.

Sie schmunzelte leise, um direkt zu stutzen. Jibrielle hatte sie nicht gehört. Klar sie suchte immer noch in Aldridges vermüllten Vehikel nach ihrer Ersatzbrille. Miranda fragte sich mitlerweile ob sie die Brille wirklich mitgenommen hatte..zumindest hatte sie das vorgehabt. Und da verkündete die andere Frau die ihr dankbarer weise in ihrer Not geholfen hatte auch schon das sie die Brille nicht finden konnte.

Verdammt, jetzt war der Abend wirklich gelaufen. Und wieder war sie eine Nanosekunde davon entfernt sich einen Transport zu bestellen als Jibrielle sie bat ihr die verbogene Brille zu geben - sie würde da einen Trick kennen. Klar diese Tricks kannte sie - die endeten immer mit abgebrochenen Bügeln. Und trotzdem zog die Naboo die Brille aus ihrer Jackentasche hervor und gab sie der Frau mit dieser süßen Zahnlücke in die schmale samtige Hand (die sie dankbarerweise sicher bis zum Gleiter geleitet hatte). Heute war eine dieser Nächte in denen verrückter Kram passierte, und verrückter Kram hies nicht immer unbedingt negativer verrückter Kram. So wartete sie hoffnungsvoll und gespannt auf das Ergebniss der Brillen Rettungsaktion.
Und verblüffenderweise gelang es Jibrielle die Brille nicht nur "so eben zu richten" das sie nicht mehr in die lädierte Stelle neben ihrem Auge kniff, sie war quasi noch gerader als zuvor!


Meine Güte! dachte sie bei sich, sie hatte wirklich geschickte Hände. Ausgesprochen hatte sie jene Gedanken nicht. Vielleicht maximal ein leises Danke gehaucht, sprechen ging nämlich nicht mehr. Zu sehr war die Schwarzhaarige damit beschäftigt sich von Jibrielles purer Nähe berauschen zu lassen. Jibrielles wache, sanfte grüne Augen (deren Farbnuance an die atemberaubende Vegetation Naboos erinnerte) trafen immer wieder die ihren während sie ihr die Brille aufsetzte und deren SItz gewissenhaft zu überprüfen schien. Und die Naboo konnte nichts anderes als sie an zu starren.
Diese wohlige Anspannug löste sich als Jibrielle sie darauf hinwies das sie bluten würde. Okay das erklärte definitiv die rasenden Kopfschmerzen die sie seit diesem unschönen Zwischenfall quälten. Davon würde sie definitiv noch den nächsten Tag etwas haben...nicht schlimm, das hier und jetzt zählte. Und im Endefekt wurde sie nur ein paar Herzschläge später für ihr "Leid" belohnt als die fiese kleine Platzwunde knapp unter ihrem Haaransatz mit fast schon als liebevoll zu bezeichnender Fürsorge und Vorsicht versorgt wurde.


Ist, der Macht sei Dank, nur ein sehr kleiner Cut. Mit der Salbe sollte das keine Narbe geben. Danach gibts das kleine Pflaster und schon ist es wieder okay. Wie sagt man noch: Bis du heiratest, ist alles wieder gut.

Sie heiterte die lädierte Miranda noch als Krönung nach dem verkleben des Pflästerchens auf und wusste nicht wie gut dieser kleine Trost zu dieser später, oder eher frühen Stunde tat. Und wärend sie grinste entblöste sie wieder ihre strahlend weissen Zähne, hach diese Zahnlücke... Und da! Ihre süperbes Haarspray hatte mitlerweile den Dienst versagt, Jibrielle wurde wieder von ihrer widerspenstigen Haarsträhne heimgesucht. Und ganz selbstverständlich strich ihr die schwarzhaarige jene Strähne aus dem makellosen, fast schon lächerlich attraktiven Gesicht.

Hmm dann müssen wir wohl härtere Geschütze auffahren was?

Ihre Stimme war kaum mehr als ein Flüstern, hatte sich wie von selbst an die Stille, die auf diesem verlassenen dunklen Parkplatz wie eine nasse Decke lag, angepasst. Miranda hielt jene seidige Haasträhne fest indem sie sie mit Zeige und Mittelfinger hinter ihrem Ohr fixierte. Blindlings begann sie mit der anderen Hand in ihrer rechten Jackentasche zu kramen, gestern hatte sie sich doch eine Haarspange aus dem Haar gezogen...und siehe da! Sie hatte sie selbstverständlich nicht zurück an den passenden Ort (in diesem Falle ihre "Haarbänder und Spangen und Schmuckkrams Schatulle") gelegt, genau wie das kleine Feuerzeug..und der Stift..war das ein Päckchen Kaugummi das das zwischen ihren Fingern hin und her glitt?

So wenn sich diese Strähne nochmal lösen sollte..

Sie "spannte" die widerspenstige Haarsträhne sachte in die schwarze Spange ein um sie vorsichtig mit einem leisen Klicken mit dem restlichen Haar Jibrielles zu fixieren.

..dann weis ich es auch nicht mehr!

Das Lachen blieb ihr in der Kehle stecken als ihr Blick wieder den Jibrielles traf, irgendwie...und als wären ihrer beider Augen nicht mehr die Sklaven ihrer Besitzer blickten sie sich nur noch an. Nichteinmal ein Zwinkern gestatteten sie sich, starrten sich weiter an. Mirandas Kehle war auf einmal so trocken als hätte sie ein ganzes Kilo heissen Wüstensand herunter geschlungen.

Ich ähm, ist dir auch kalt?

Oh wie sie log! Ihr war total warm! Die Lederjacke,jaaah die war total dick!
Sie hielt immer noch die rechte Hand an ihrer Spange, zwang sich diese jetzt endlich zu lösen. Aber aufhören sie an zu starren konnte sie nicht. Und trotzdem gelang es ihr einen Satz aus zu sprechen den sie spontan hasste.


Wir sollten wieder zurück gehen, ja das sollten wir wirklich. Mein Bruder wird sich schon Sorgen machen.

Und sie gingen gemeinsam zurück, ohne jeglichen Körperkontakt wie beim Hinweg, ohne Konversation. Und trotzdem war Miranda nicht im Ansatz negativ gestimmt, ein kurzer Seitenblick zu Jibrielle lies sie vermuten das ihre neue Bekanntschaft, die sie jetzt gerade so sehr mitnahm, völlig in ihrer eigenen Gedankenwelt versunken war.

Oh mein Gott!

Entwich es ihr als sie endlich wieder in der stickigen Karaoke Bar angekommen waren. Es war ein weiterer Gast zu der lustigen Truppe dazu gestoßen. Ein Gast den sie sehr gut kannte. Dionna, Aldridges bösartige Ex saß auf dem Schoß ihres Bruders und war ganz offensichtlich mal wieder nicht mehr "die Ex". Eine Knutscherei konnte man das was die beiden da fabrizieren schon nicht mal mehr mit gutem Willen nennen. Sie hatte ihn wieder erweicht, und würde ihm wieder so weh tun.

Dieser Schwachkopf wird es nie lernen!

Entwich es ihr zischend. Ihre Laune rauschte in den Keller und wechselte in nur zwei Herzschlägen von "Verärgert" in "Traurigkeit".

Ich möchte hier nicht mehr bleiben. Können wir woanders hingehen?

-Lianna -Lianna City - Shopping Megaplex - Karaoke Bar - Miranda, Jibrielle, Gäste -​
 
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Lianna - auf dem Weg zur Jedi-Basis - Parkanlage - Jaques, Sarissia und Mya


*Nachdem Jaques sich also auf den Weg gemacht hat um alles vorzubereiten und Mya endlich sagte wohin Sarissia sie sicher hinbringen soll, machte sie sich mit ihr direkt auf den weg zum Taxistand auf die Aussage von Mya lächelte Sarissia nur milde.*

Nun..wir..wurden angegriffen...und ich bin hier notgelandet...

*seufzte sie, es ist ihr anzusehn das sie sich durchaus etwas anderes wünschen würde als hier zu sein*

*Die dortigen Sitzgelegenheiten waren fürs erste eine angenehme art zu Warten, Als Mya dann sagte das Sarissia sich Untersuchen lassen sollte lies es sie erstmal fragend aussehn, allerdings verstand sie auch was Mya meinte, immerhin war es die einzige möglichkeit weiter zu machen und nicht auf den Straßen Lianna´s Leben zu müssen*

Nun...ich denke das hört sich nach einer guten Idee an...jetzt da wir sowieso auf dem Weg dorthin sind...allerdings würd ich mich wohler fühlen wenn ich weiss das euch geholfen ist...erst dann würde ich mich darum kümmern.

*Sarissia Lächelte Mya sanft an sie wollte gerade ansetzen etwas auf ihren Satz der danach folgte etwas zu sagen, doch dann Sprang Mya schon auf und Sarissia ebenso aus Reflex und stütze sie nachdem Mya so unsanft erfahren musste das alleine stehn keine gute idee mehr ist, nachdem Sarissia sie also wieder stütze und sie auf dem weg zum Taxi waren lächelte sie als Mya sagte das sie Zahlen würde, sie fühlte sich bei dem gedanken sichtlich nicht wohl, aber was sollte sie auch tun, sie hatte keine Credits um sich eine fahrt leisten zu können schließlich antwortete sie nur ein leises "Okey" auf die aussage von Mya und half ihr dabei einzusteigen, kurz darauf setzte sie sich neben sie*

Das es ausnahmen gibt...ist wohl kaum zu übersehn..


*lächelt Mya aufmunternd an und legt die hand danach grinsend in den nacken, sie musste zugeben das ihr diese Tatsache ein klein wenig angst machte, aber immerhin würde sie durch eine Ausbildung wohl oder übel auch etwas dagegen tun können um es zu verhindern, also war ihr die angst schnell verflogen und lehnte sich erstmal zurück, wohl erleichtert da sie wusste je schneller sie am Ziel ankamen um so schneller könnte man sich um Mya kümmern, warum auch immer sie sich so sehr um sie sorgte, immerhin hätte sie keinen grund gehabt ihr zu helfen, sie hatte auch eigene probleme, aber an das hatte Sarissia keinen gedanken verschwendet, immerhin konnte sie jemanden der mehr hilfe braucht als sie nicht einfach stehn lassen*


Lianna - im Taxi-Speeder auf dem Weg zur Jedi-Basis - Sarissia und Mya
 
[Lianna - Jedi-Basis - Gänge] - Mit Arlen und einem hüpfendem Wollknäuel

Die Persönlichkeit eines Lebewesens setzt sich aus vielen verschiedenen Eigenschaften zusammen. Dabei verbindet uns alle die Tatsache, dass jeder von uns die selben Eigenschaften hat. Jeder Mensch ist begeisterungsfähig. Tolerant. Freundlich und wütend. Die spannende Frage ist jedoch, in welchem Maße die verschiedenen Eigenschaften in der Persönlichkeiten des Einen ausgeprägt sind. An diesem Punkt fängt ein Mensch an, einzigartig zu werden. Doch um diese Einzigartigkeit zu realisieren; sie für sich zu erkennen und auch so zu verstehen; bedarf es eine wichtige Hürde, die man nehmen muss: Sich selbst kennenlernen.

Man kann sich über etwas nur ein Urteil erlauben, wenn man alle seine Facetten und Strukturen kennt. Die eigene Einzigartigkeit kann demnach nur jemand erleben, der sich selbst zu 100% kennt und auch versteht. Der Weg dorthin ist beschwerlich, und dauert teilweise ein ganzes Leben; mindestens jedoch viele viele Jahre. Diejenigen unter uns, die sich dieser Tatsache gewiss sind suchen ihr ganzes Leben nach dem essentiellen Nachweis der persönlichen Einzigartigkeit. Wohlwissend, dass es viele gibt, die diesen Weg abgeschlossen glauben, und ihn deswegen niemals ganz beschreiten werden. Denn um sich selbst kennenzulernen braucht es viele verschiedene Situationen, die erst im Laufe eines langen Lebens nach und nach auftauchen und die uns zeigen, wer wir wirklich sind.

EmJay hatte sich selbst mal wieder überrascht. Zum ersten Mal in seinem Leben fand er sich in einer echten Konkurrenzsituation wieder. Als Kleinkind, Teenager und junger Erwachsener war er gleichaltrigen immer mindestens einen Schritt voraus. Durch seine besondere Verbundenheit zur Macht war er es gewohnt, ohne große Anstrengung die Aufgaben, die ihm das Leben stellte, mit einer fast provozierenden Leichtigkeit zu bewältigen, während 'die Anderen' oftmals überfordert waren. Doch jetzt befand er sich an einem Ort, an dem sein Talent nicht mehr einzigartig war. Er war nicht mehr der besondere Junge, der allen mehrere Schritte voraus war. Wenn man es martialisch ausdrücken möchte, hatte er sich an das Ende der Nahrungskette katapultiert. Und diese Kette war unendlich lang. Es würde seine Zeit brauchen, um wieder ganz nach vorne zu kommen.

Hatte er die Ausdauer, diesen Weg zu gehen? Wenn man es immer gewohnt war, ohne große Anstrengung zu siegen, ist eine plötzliche Änderung der Einstellung nicht einfach. Man muss sich dieser Tatsache öffnen, sie annehmen, um sie in Stärke umzuwandeln.

EmJay wurde mit dieser schonungslosen Wahrheit konfrontiert, als er Arlen neben sich gehen sah. Er hatte den rothäutigen jungen Mann aus dem Meditationsraum abgeholt und ihn auf dem Weg zum Gleiter mit einigen verbalen Spitzen versehen. Er selbst war von dieser Tatsache überrascht und versuchte, sich in Disziplin zu üben und sich nicht von seinen Ängsten beherrschen zu lassen. Doch er sah in Arlen keine Gutmütigkeit wie in Chesara. Keine Freundlichkeit wie in Emerald. Und auch keine Sympathie wie in Niré. Und genau deswegen amüsiert es ihn geradezu, dass Arlen auf seine Worte mit verzweifeltem Reaktionismus reagierte und somit versuchte, sich verbal mit EmJay zu messen. Dabei war ihm nicht klar, dass der junge Padawan ein Talent für Worte hatte und er sich auf diesem Gebiet niemals mit ihm messen würde können. Es wäre ein Zeichen von Größe gewesen, auf EmJays rüpelhafte Art mit Freundlichkeit zu reagieren. Doch diese blieb, wie erwartet, aus.

Arlens Rechtfertigung und anschließend versuchte diffamierung seiner Herkunft ignorierte EmJay und nahm abermals Bezug auf seine Eingangsfrage.

"Ich nehme an, du hast noch keinen Meister. Andernfalls würdest du nicht jedem x-beliebigen folgen, der es von dir verlangt." - Seine Zunge war spitz wie die einer Arrak-Schlange. "Dein zukünftiger Meister, falls es einen geben wird, wird leichtes Spiel mit dir haben."

EmJay beschleunigte bewusst seinen Schritt um Arlen die Möglichkeit zu nehmen, direkt zu antworten. Sie bogen um eine weitere Ecke und konnten Chesara und Niré bereits sehen, die sich vor dem Gleiter aufhielten und auf die beiden jungen Männer warteten. EmJays Schritt wandelte sich auf den letzten Metern fast in ein schnelles Laufen, was ein Zeichen für seine Aufregung war. Er blieb direkt vor seiner Meisterin stehen, griff Nirès Fuß, zwinkerte der kleinen Vahla zu und begann Arlen bereits vorzustellen, bevor dieser bei den dreien angekommen war.

"Meisterin. Niré. Darf ich vorstellen: Arlen Merillion mit seinem Voorpak." - Von der vorherigen Spitzzüngigkeit war nicht mehr viel zu hören, und doch vermied es EmJay, in seinem Ton eine Spur von Freundlichkeit zu legen. Er war kein hinterhältiger Mensch. Ihm war klar, dass Chesara etwas von seinem inneren Kampf spüren würde. Der Anstand und der Respekt gegenüber seiner Meisterin war es geschuldet, dass er Arlen in ihrer Anwesenheit nicht so herunterputzen würde, wie er es während des kurzen Marsches durch die Gänge der Basis getan hatte. Und trotzdem könnten in diesem Augenblick selbst Nicht-Machtsensitive Lebewesen spüren, dass diese Abneigung vorhanden war.

[Lianna - Jedi-Basis - Vor dem Gleiter] - Mit Chesara, Niré, Arlen und einem Voorpak
 
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-[Lianna - Lianna City - Lola Curich - Jedibasis - Krankenstation]-
Visas mit ein paar Patienten und Jedi-Heilern

Dieses Mal verließ Visas die Krankenstation unbeschadeter, als bei ihrem letzten Besuch, als sie von Sullust zurückgekehrt war. Dort hatte sie sich Verbrennungen zugezogen. Dagegen war sie in der Schlacht von Corellia mit ein paar Schrammen recht glimpflich davon gekommen. Doch jetzt hatte sie eine neue Aufgabe. Sarid hatte ihr schon auf dem Rückflug aufgetragen sich nun mit dem Bau eines eigenen Lichtschwerts zu befassen, weil ihre Beförderung kurz bevorstand. Deshalb machte sich die Miraluka von der Krankenstation direkt auf den Weg zur Bibliothek, dort würde sie sicher einige Informationen über den Bau von Lichtschwertern, sowie dessen Komponenten erfahren.

Die Bibliothek war endlich ausgepackt und sortiert worden. Vorher musste man endlos in den Kisten suchen, wo alles unkatalogisiert herumgelegen hatte. Jetzt fand man das, was man suchte um einiges schneller. Die blinde Padawan musste gar nicht lange suchen, dann hatte sie den Artikel gefunden, den sie gesucht hatte. Nun suchte sich Visas ein ruhiges Plätzchen, um sich den Inhalt vorlesen zu lassen. Dies war ein unersetzbarer Service für Mitglieder des Ordens, die nichts sehen konnten, und denen deshalb das Lesen der archivierten Artikel in der Bibliothek verwehrt bliebe. Der Eintrag im Archiv über das Lichtschwert offenbarte der Miraluka, dass viele Einzelteile benötigt wurden, doch wusste sie nicht genau, woher sie diese bekommen sollte. Gab es hier vielleicht so etwas wie ein Materiallager, worauf die Padawane zurückgreifen konnten, wenn sie ihr erstes Lichtschwert konstruierten.

Die brünette Padawan bemerkte zufällig ein Schüler-Meister-Pärchen, das ebenfalls in der Bibliothek war. Die Schülerin kam Visas sogar bekannt vor. War das nicht die Mitbewohnerin von Nei? Die blinde junge Frau meinte sich erinnern zu können, dass sie Tenia oder so ähnlich hieß. Vielleicht konnte sie dessen Meister fragen, ob es hier ein Materiallager gab. Sie ging zu den beiden hinüber und räusperte sich kurz.

„Ähm, entschuldigt bitte, wenn ich Euch gestört haben sollte, aber ich habe eine Frage und vielleicht könntet Ihr mir helfen, Meister. Ich würde ja sonst meine Meisterin damit behelligen, aber ich wollte nicht allzu viel Zeit verlieren und da dachte ich, ich könnte Euch eventuell fragen. Ich bin Visas und stehe kurz vor meiner Ritterprüfung. Meine Meisterin, Jedi-Rätin Horn, hat mich mit der Aufgabe betraut nun mein erstes eigenes Lichtschwert zu konstruieren und aus diesem Grund ging ich hierher, um über die Konstruktion zu recherchieren. Dabei fiel mir auf, dass ich einige Komponenten für den Bau benötige, aber nicht weiß, woher ich diese erhalten soll. Wisst ihr vielleicht, ob es eine Art Lager für diese Komponenten gibt?“

Es war ihr schon bald peinlich einen fremden Meister anzusprechen und das auch noch vor deren Padawan. Die musste sich ja auch ihren Teil denken. So dämlich, aber kurz vor der Ritterprüfung stehen. Doch Visas glaubte, dass die Beschaffung der Einzelteile nicht einmal das größte Problem werden würde. Sie hatte so gut wie gar keine Ahnung von Technik und solchen Dingen, sodass sie befürchtete die Konstruktion ihres ersten Lichtschwertes würde in einer Katastrophe enden


-[Lianna - Lianna City - Lola Curich - Jedibasis - Bibliothek]-
Visas mit Anakin und Tenia
 
- Lianna – Jedi-Basis – Mit EmJay, Niré und Arlen –

Während EmJay fort war, um den Padawananwärter, den Eleonore ihr empfohlen hatte, zu holen, arbeitete sich Chesara durch einige ihrer Kom-Nachrichten. Niré saß bereits auf der Rückbank des Gleiters und blubberte vor sich hin, ein Kuscheltier in der Hand. Es gab wie immer viel zu tun im Orden und der Rat hatte einige hitzige Themen zu besprechen. Chesara beantwortete zwei Nachrichten von höherer Brisanz und war gerade damit fertig geworden, als ihr Padawan zurück kam, den neuen Anwärter im Schlepptau. Dies traf sogar wortwörtlich zu, denn EmJay kam als Erster angehetzt, Arlen ein Stück weit hinter sich lassend, anstatt gemessenen Schrittes neben ihm zu gehen. Chesaras Augenbrauen wölbten sich leicht, als er ihr den Anwärter vorstellte. Arlen Merillion besaß eine dunkle rote Haut und ein spitzes Gesicht. Die Zuordnung zu einer bestimmten Spezies fiel Chesara auf Anhieb schwer. Freundlich streckte sie ihm die Hand entgegen.

“Guten Tag, Arlen. Ich bin Jedi-Rätin ChesaraSyonette. Entschuldige, dass ich dich mitten aus deinem Training heraus gerissen habe. Hat EmJay dir bereits gesagt, was ich mit dir vor
habe?“


Wollte sie wissen. Der Dauer nach zu urteilen, die EmJay weg gewesen war, war zu vermuten, dass er Arlen bereits berichtet hatte, warum man ihn hatte holen lassen, doch Chesara wollte es sich nicht nehmen lassen, dies auch noch einmal in ihren eigenen Worten wieder zu geben.

“Mein Padawan EmJay und ich sind auf dem Weg zum Training. Ich habe mir gedacht, da der Großteil des Unterrichts immer in der Basis stattfindet, wäre ein kleiner Ortswechsel für uns alle nicht schlecht. Lianna hat noch viel mehr zu bieten als… das.“

Chesara sah sich um. Mit der Renovierung Basis hatten die Jedi in jüngster Zeit viel bewirkt. Das Gebäude, innen wie außen, sah längst nicht mehr so herunter gekommen aus wie damals, als sie es bezogen hatten. Inzwischen war es wohnlich und einladend, doch selbst das konnte nicht darüber hinweg täuschen, wo genau sie sich befanden, nämlich in einem eher verlassenen Gewerbegebiet, in dem die einzigen noch ansässigen Firmen auch schon bessere Zeiten erlebt hatten. Die Jedi-Rätin lächelte und hob die Schultern.

“Ich muss gestehen, ich habe selbst noch nicht viel von der Stadt gesehen. Es wird also allmählich Zeit. Aber nun zu dir, Arlen: Rätin Eleonore hat mir ans Herz gelegt, dich mit zum Training zu nehmen. Mein zweiter Padawan, Zhaax, ist erkrankt und kann nicht mit, daher dachte ich, es wäre eine gute Idee, einen der anderen Anwärter zu fragen. Also, was meinst du, hast du Lust?“

Fragend sah Chesara Arlen an. Der Voorpak, den er bei sich trug, saß auf seiner Schulter und sah sie mit großen Augen an. Sie hatte diese Tiere schon einmal zuvor gesehen, doch das war schon viele, viele Jahre her. Es war auf Naboo gewesen, wo diese Tierchen ursprünglich her kamen.

- Lianna – Jedi-Basis – Mit EmJay, Niré und Arlen –
 
Jedi Basis ~ Bibliothek ~ mit Tenia & Visas

Anakin hatte seine Gedanken gerade zu Ende ausgeführt, als eine ihm bis jetzt noch unbekannte Miraluka Padawan an ihn herantrat.

"Hallo Visas.",

grüßte der Jedi Meister zurück und erhob sich aus seinem Sessel. Sein Gesichtsausdruck erhellte sich, als sie erklärte, dass sie eine Schülerin von Sarid war und kurz vor der Beförderung zur Ritterin stand. Alles was ihr scheinbar noch fehlte war die Konstruktion eines eigenen Lichtschwerts. Er konnte sich noch gut daran erinnern, wie er damals als Padawan sein erstes Lichtschwert gebaut hatte. Die Teile waren tatsächlich nicht ganz einfach aufzutreiben, wenn man nicht genau wusste was man eigentlich benötigte. Mit einer Liste, wie Visas sie sich scheinbar schon organisiert hatte, dürfte es jedoch machbar sein.


"Leider weiß ich nicht wie gut das Lager hier im Orden derzeit bestückt ist,",

musste Anakin zugeben, während er sich mit Visas ein paar Schritte von dem Ort an dem er gerade mit Tenia gesessen hatte entfernte. Er wollte seiner eigenen Padawan die Gelegenheit geben ein wenig nachzudenken und die Dinge mit sich selbst auszumachen, ohne durch die Anwesenheit oder Blicke ihres Meisters abgelenkt zu werden.


"aber die wichtigsten Komponenten eines Lichtschwertes findest du in jedem halbwegs gut bestückten Elektro-Laden."

Anakins Worte klangen so salopp dahin gesagt, aber tatsächlich war die Technik hinter der Jedi Waffe weniger mysteriös als wohl die meisten Wesen in der Galaxis glaubten.

"Einen passenden Emitter und eine Energiezelle wirst du sicher leicht finden."

Während er redete, fragte er sich ob die Miraluka in irgendeiner Form seine Mimik und Gestik wahrnehmen oder in irgendeiner Form interpretieren konnte. Obwohl das Volk unter Jedi wohl bekannt war, hatte er selbst tatsächlich nie eine getroffen - zumindest konnte er sich nicht daran erinnern. Ihre ständige, meist starke Verbindung mit der Macht konnte er aber auch deutlich in der jungen Jedi vor ihm spüren. Die Frage ob sie ihn mithilfe ihrer Machtsicht vielleicht doch auch "optisch" wahrnehmen konnte hob sich der Meister jedoch lieber auf.

Mit leiser Stimme, um nicht die Ruhe der Bibliothek zu stören, erklärte Anakin weiter:


"Vergiss nicht eine passende Isolation aufzutreiben, da der Griff sonst kurzschließt und Verletzungsgefahr besteht."

Er schaute die Padawan freundlich, aber eindringlich an, als würde er ihr in die Augen schauen, die miralukatypisch jedoch von einem Tuch verborgen wurden. Es war schon komisch wie so eine vermeintlich kleine Sache die Wahrnehmung bei einem Gespräch ändern konnte, denn schnell driftete Anakins Blick ab und er nahm ganz andere Aspekte im Gesicht der Padawan wahr, auf die er bei den meisten anderen Gesprächspartnern gar nicht achtete, da man sich eben in die Augen schaute.

"Und dann wäre da noch die Kleinigkeit mit dem Lichtschwertkristall... Besitzt du einen?"

Vielleicht hatte Sarid ihr bereits einen gegeben oder vielleicht war sie auch bereits auf anderem Wege an einen gekommen. Er selbst war ja der Meinung die Besorgung eines ersten Lichtschwertkristalls war Teil der Jedi Prüfung, aber im Grunde handhabte das jeder Meister anders.

Jedi Basis ~ Bibliothek ~ mit Tenia & Visas
 
[Lianna / Lola Curich / Jedi-Basis / Gänge] Arlen, EmJay, Furr das Voorpak

Zu Arlens Ärger überging EmJay einfach Arlens Erwiederungen. Stattdessen redete er einfach weiter: "Ich nehme an, du hast noch keinen Meister. Andernfalls würdest du nicht jedem x-beliebigen folgen, der es von dir verlangt. Dein zukünftiger Meister, falls es einen geben wird, wird leichtes Spiel mit dir haben"

Falls es einen geben sollte?! Was dachte dieser minderbemittelte, menschliche... - Halt. Arlen juckte es zwar in den Fingern irgendetwas unbedachtes zu tun, doch da fiel ihm wieder ein wo er sich hier befand. Wer, wenn nicht ein Meister würde einen Padawan schicken um Arlen aus dem Training heraus herzubeordern? Und wenn dem so wäre, könnte EmJay versuchen ein schlechtes Licht auf Arlen zu werfen, indem er ihn zu einer sehr unbedachten Handlung trieb?

Arlen hatte nicht vor diesmal zu antworten und EmJay Genugtuung zu geben, doch dieser schien es diesmal gar nicht darauf abgesehen zu haben. Stattdessen beschleunigte dieser seine Schritte, um Arlen grade diese Möglichkeit zu nehmen. Seinen Ärger unterdrückend, dass EmJay ihm auch dieses Mal wortwörtlich einen Schritt vorraus war dachte er weiter über seine Lage nach.

Wenn er wirklich zu einem Jedimeister unterwegs war, dann konnte dieser wahrscheinlich alls spüren was in Arlens Kopf vorging. Er - oder sie - würde die Unsympathie und die Wut dem jungen Menschen gegenüber spüren und einen schlechten Eindruck von ihm bekommen, was vermutlich in Schwierigkeiten auf Arlens Weg der beste Jedi zu werden resultieren würde. Und das konnte er nicht zulassen. Das Versprechen vom Vorabend brannte ihm immernoch im Nacken.

Doch wie konnte er verhindert, dass der Meister seine Gedanken las? Die erste Möglichkeit die ihm einfiel, war das Meditationstraining von vorhin zu verwenden. Da hatte er alle seine Gedanken eingesperrt. Hier galt es jedoch nur die negativen temporär aus seinem Geist zu entfernen. Arlen konzentrierte sich und sammelte seinen Ärger gegenüber EmJay in einem kleinen, glühenden Ball zusammen. Dann zog er wieder seine imagnäre Kiste hinzu, verstaute den Ball in ihr und verschloss sie mit einem imaginären Vorhängeschloss. Das sollte erstmal reichen - so hoffte er.

Und es war keinen Moment zu früh. Schon hatten sie das Gebäude verlassen und gingen auf einen Gleiter zu, an dem schon eine Frau in mittleren jahren lehnte und irgendwas auf ihrem Datapad bearbeitete.

Als EmJay mit Arlen im Schlepptau näher kam, sah die Frau auf und streckte ihm freundlich die Hand entgegen, sobald er in Reichweite kam
"Guten Tag, Arlen. Ich bin Jedi-Rätin ChesaraSyonette" ha! Arlen hatte richtig gelegen. Und sogar eine Jedirätin... "Entschuldige, dass ich dich mitten aus deinem Training heraus gerissen habe. Hat EmJay dir bereits gesagt, was ich mit dir vor habe?"

"Guten Morgen, Meisterin"
, sagte Arlen und senkte leicht den Kopf "EmJay war leider zu sehr beschäftigt Dinge über seine eigene Persönlichkeit preiszugeben. Er hatte dazu leider keine Zeit" fügte er mit einem Seitenblick auf EmJay hinzu.

"Mein Padawan EmJay und ich sind auf dem Weg zum Training. Ich habe mir gedacht, da der Großteil des Unterrichts immer in der Basis stattfindet, wäre ein kleiner Ortswechsel für uns alle nicht schlecht. Lianna hat noch viel mehr zu bieten als… das. Ich muss gestehen, ich habe selbst noch nicht viel von der Stadt gesehen. Es wird also allmählich Zeit. Aber nun zu dir, Arlen: Rätin Eleonore hat mir ans Herz gelegt, dich mit zum Training zu nehmen. Mein zweiter Padawan, Zhaax, ist erkrankt und kann nicht mit, daher dachte ich, es wäre eine gute Idee, einen der anderen Anwärter zu fragen. Also, was meinst du, hast du Lust?"

"Es wäre mir eine Vergnügen, Meisterin Syonette" antwortete Arlen sofort und hob unauffällig eine Hand zu Furr, um ihn daran zu hindern Chesara anzuspringen, was in einem missmutigen Brummen in Arlens rechtem Ohr resultierte.

"Das ist übrigends Furr, mein Voorpak. Er liebt weibliche Humanoide, also bitte erschreckt nich, falls er irgendwelche Dummheiten machen sollte" Arlen kramte mit Absicht seine kultivierteste Sprache hervor, die er damals in der Schule gelernt und gehasst hatte. Doch er hoffte, dass sie ihm den guten Eindruck bringen würde, den er sich erhoffte.

[Lianna / Lola Curich / Jedi-Basis / Gleiterplattform] Arlen, EmJay, ChesaraSyonette Furr das
Voorpak
 
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Lianna - im Taxi-Speeder auf dem Weg zur Jedi-Basis - Sarissia und Mya

Sarissia erklärte Mya, dass der Grund ihrer Anwesenheit auf Lianna eine Notlandung war, zudem war sie erkennbar nicht gerade erpicht, hier zu sein. Nun, Lianna war bestimmt nicht der Nabel der Welt, aber hey, wenn die Alternative darin bestand, abgeschossen zu werden? Sie hätte tot sein können… nun, andererseits galt das ebenso für die Twi'lek, was diese nicht davon abhielt, mit ihrem Schicksal zu hadern.

»Besser das als abgeschossen zu werden oder auf einem leblosen Mond auszustürzen. Außerdem, vielleicht ist es ja ein Wink der Macht, dass du hier sein sollst und deine Chance wahrnehmen kannst. An sich gibt es hier aufgrund der starken Militärpräsenz nur wenige Piraten und ähnliche Tagediebe,«

Erwiderte Mya aufmunternd. Grundsätzlich war Sarissia damit einverstanden, ihre Eignung zur Jedi untersuchen zu lassen, allerdings erst, wenn der Twi'lek geholfen war. Mya fragte sich, ob sie tatsächlich so einen schlechten Eindruck machte – wenn es stimmte, sollte sie es sich vielleicht nochmals überlegen, Nen-Axa in diesem Zustand unter die Augen zu treten. Sie wollte nicht als schwach und hilfsbedürftig erscheinen und hätte es vorgezogen, sich mit Sarissia über andere Dinge zu unterhalten, doch die junge Frau schien recht besorgt um sie zu sein. Egal, bald würden sie in der Krankenstation des Ordens sein, Mya würde eine Spritze oder etwas ähnliches bekommen und schon wäre sie wieder fit.

Im Taxi war sie allerdings froh darum, sitzen zu können und Platz für ihre langen Beine zu haben. Das Knie tat weh – vor allem, wenn es angewinkelt war, so dass die rothäutige Padawan froh darum war, dass diese Taxi-Speeder zumeist ausgesprochen geräumig waren. Diese Tatsache veranlasste auch die neben ihr sitzende Sarissia zu einem entsprechenden Kommentar.

»Ja, manchmal gerät man in Gefahr, wenn man es am wenigsten erwartet. Ich wurde von einem Sith angegriffen, ausgerechnet auf Mon Calamari, der Hauptwelt der Republik, und ich kann wohl von Glück sagen, am Leben gelassen worden zu sein,«

Erwiderte Mya, die damit zögerte, mit dem genauen Hergang der Tat herauszurücken – schlimm genug, dass sie dies vor Eleonore tun musste. Dass sie einen machtsensitiven Mann »entdeckt« hatte und diesen zu einen Jedi hatte machen wollen, nur dass dieser im Laufe der Zeit »entdeckt« zu haben schien, dass er einmal ein Sith gewesen war, und es nun wieder war. Und auf freiem Fuße… ausgerechnet auf Dac.

Zum Glück dauerte die Fahrt nicht lange. Die hochgewachsene Padawan bedeutete dem Fahrer, zum Parkplatz am Hintereingang zu fahren, von wo aus sie auf kürzestem Wege in die Krankenstation kämen. Dort wurden sie bereits von einem Togorianer mit einem Krankenbett erwartet, offensichtlich war Jaques tatsächlich schneller gewesen als sie.

»Padawan Mya Donp, nehme ich an, und ihr seit?«

Fragte er Sarissia, nachdem diese Mya aus dem Gefährt geholfen hatte und der Fahrer bezahlt worden war..

»Sie gehört zu mir,«

Gab ihm die Padawan zu verstehen und wandte sich anschließend ihrer Begleiterin zu. Sie kannte tatsächlich nicht einmal ihren Namen, und die Paranoia begann sich wieder leise im Hintergrund zu melden.

»Wie heißt du eigentlich?«

Auf die Trage setzte sie sich selbst, es war bereits schlimm genug, auf einer solchen durch die Jedi-Basis geschwoben werden zu müssen. Hoffentlich sah sie niemand, bis sie in der Krankenstation war und sie überspielte die für sie peinliche Situation mit Ironie.

»Wenn du einen kompletten kostenlosen medizinischen Check-up brauchst, wäre das wohl die Gelegenheit,«

Scherzte sie.

»Aber ernsthaft, danke dass du bei mir warst. Ich weiß nicht, wie ich das wieder gut machen kann.«

Lianna - Lola Curich, Jedi-Basis - auf dem Weg in die Krankenstation - Heiler (NPC), Sarissia und Mya
 
-[Lianna - Lianna City - Lola Curich - Jedibasis - Bibliothek]-
Visas mit Anakin und Tenia

Visas war hocherfreut als sich die Silhouette des Mannes erhob, nachdem er sie gegrüßt hatte. Sie entfernten sich etwas von seiner Schülerin Tenia, die wohl gerade mit einer anderen Aufgabe beschäftigt war. Ihr Gespräch wurde mit gedämpften Stimmen fortgeführt an einem Ort etwas abseits der anderen Padawan, aber so, dass er als Mentor sie noch im Blick hatte. Glücklicherweise konnte nun endlich einer der Miraluka helfen, obwohl der Jedi nach kurzem Nachdenken nicht ganz sicher war, wie gut das Lager des Jedi-Ordens hier bestückt wäre. Stattdessen nannte er der blinden Padawan aber eine gute Alternative, wo sie die Komponenten erwerben konnte. Die Antwort war beinahe zu simpel, als dass man sie sich hätte vorstellen können. Man konnte die Einzelteile wohl bis auf ein paar Ausnahmen in gut bestückten Elektro-Läden erstehen. Weiterhin meinte er, dass Visas auf diese Weise einen passenden Emitter, sowie eine Energiezelle leicht fände.

Die Miraluka konnte es kaum glauben und hatte sich das alles viel schwieriger vorgestellt. Dabei bestand so ein Lichtschwert, vielleicht von den Kristallen mal abgesehen, aus recht alltäglichen Gegenständen, die man wirklich einfach erwerben konnte. Trotzdem es würde sicher noch ein guter Brocken Arbeit auf sie zukommen, denn die Konstruktion war eindeutig das schwerste für eine Jedi-Schülerin, die von Technik keine Ahnung hatte, aber dieser Herausforderung würde sie sich stellen, wenn es so weit war.

Der ausgebildete Jedi machte eine kurze Pause, bevor er weitersprach. Visas fühlte eine gewisse Faszination, das hatte sie in letzter Zeit öfter gehabt, dass sie verschiedenste Gefühle ihrer Gegenüber, oder von Leuten in ihrer Nähe für den Bruchteil einer Sekunde hatte wahrnehmen können. Sie wusste nicht genau wem oder was diese Faszination galt, aber hatte eine Vermutung.
Dann, als er weitersprach, gab er der Padawan, die kurz vor ihrer Ritterprüfung stand, noch einen Tipp für die Konstruktion des Lichtschwertes. Er riet ihr eine passende Isolation aufzutreiben, da sich der Griff ansonsten kurzschließt und ein erhöhtes Verletzungsrisiko besteht. Die Miraluka war froh, dass sie ihn angesprochen hatte, so hatte sie wertvolle Tipps erlangt, die unglaublich hilfreich sein würden.

Sie spürte wie er ihr Gesicht fixierte. Doch, das wusste sie, war es für die meisten Humanoiden, deren Augenlicht nicht erloschen war eine seltsame Situation, bei den Miraluka war das nochmal eine andere Geschichte, als bei Humanoiden, die Augen besaßen, aber die ihr Augenlicht während ihres Lebens verloren haben oder gänzlich ohne es geboren wurden, wie die Vertreter ihrer Spezies, aber halt mit dem Organ, dass die Veranlagung hätte besitzen sollen. Nun, Visas fixierte allerdings auch sein Gesicht mit ihrer Machtsicht. Wenn sie sich stark konzentrierte konnte sie sogar vereinzelt einen seiner Gesichtsausdrücke über die Silhouette huschen sehen. Doch nun war es an der Zeit sich für die hilfreichen Ratschläge zu bedanken.

„Vielen Dank, Meister…“, sie machte eine kurze Pause, da sie den Namen ihres Gegenübers gar nicht kannte, sprach dann allerdings weiter, „… ich werde Eure Ratschläge bei der Konstruktion meines Lichtschwertes berücksichtigen.“, versicherte sie ihm. Doch bevor sie gehen konnte hielt er sie noch zurück, denn er hatte noch eine Kleinigkeit. Es war nicht mal eine Kleinigkeit, denn er sprach den Lichtschwertkristall an, quasi das Herz dieser Waffe, wie es in dem Artikel aus dem Archiv hieß. Er wollte wissen, ob Visas schon einen Kristall besaß. Diese Frage war gar nicht so unberechtigt. Darüber hatte sich die blinde Padawan noch gar nicht so die Gedanken gemacht. Natürlich besaß sie noch keinen, woher denn auch?

„Ähm, um ehrlich zu sein, nein, ich besitze noch keinen Lichtschwertkristall…“, beantwortete sie nun etwas niedergeschlagen seine Frage, denn dieser ernüchternde Fakt hatte ihre Euphorie ausgebremst.


-[Lianna - Lianna City - Lola Curich - Jedibasis - Bibliothek]-
Visas mit Anakin und Tenia
 
[Lianna – Jedibasis – Auf den Weg zur Cantina – allein]​

Allison nickte dankbar der Jedi-Meisterin zu und ging langsamen Schrittes aus dem Trainingsraum, denn wenn es nach ihr ging, war sie völlig erschöpft. Innerlich seufzte die Padawananwärterin, nach nur einem Training war sie schon so fertig, wie sollte das nur weiter gehen? Nicht einmal beim Sport war sie so schnell ermüdet. Langsam wurde ihr bewusst, dass ein Jedi zu sein ganz bestimmt kein Zuckerschlecken sein würde, aber was hatte sie denn anderes erwartet? Ihre Mutter hatte sie schließlich davor gewarnt, ihr erzählt was ihr Vater alles leisten musste, aber anscheinend hatte Allison es trotzdem unterschätzt. Etwas entmutigt schüttelte das Menschenmädchen den Kopf und ging weiter durch die Hallen des Jediordens. Andererseits hatte sie wenigstens fast alle Übungen der Jedi-Meisterin geschafft, das musste doch auch schon etwas bedeuten?
In Gedanken wäre die Anwärterin beinahe an der Cantina vorbei gelaufen, doch der Essensgeruch siegte schließlich über ihre Selbstzweifel, wenn man das überhaupt so nennen konnte. Zuerst blieb sie unsicher vor dem Eingang stehen und sah sich zögernd um, sie wollte sich vorerst ein Bild von den Anwesenden machen. Die Cantina war mittelmäßig gefüllt, aber das Stimmengewirr drang trotzdem zu ihr hinüber.
Nachdem ihr Magen sich wieder gemeldet hatte, beschloss sie, sich erst einmal etwas zu Essen zu holen. Als sie vor der Essensausgabe stand, nahm sie etwas exotisch Aussehendes. Nun kam sie zum schwierigen Teil, wo sollte sie sich hinsetzen?
Ein wenig verzweifelt sah sie sich um und entdeckte eine kleine Gruppe in der Cantina, die sie irgendwie am meisten interessierte. Sie konnte nicht sagen warum, aber ihr Gefühl sagte ihr, dass sie dorthin gehen sollte… war das etwa die Macht? Sollte das ein Zeichen sein? Oder lag es ganz einfach an der Tatsache, dass der Weg zum Tisch einfach am kürzesten war?
Still und leise bewegte sie sich auf das Grüppchen zu und bemerkte, dass dort ein Gespräch am Laufen war, also wollte sie erst einmal zuhören und sich nachher, wenn sozusagen die Luft rein war, einmischte.

[Lianna – Jedibasis – Cantina – etwas abseits in der Nähe von Mara, Summer, Mylo und andere]​
 
Jedi-Basis ~ Ratssaal ~ Joseline und Satrek

Satrek versuchte Joselines Reaktion auf die Erkenntnis des Ernstes der Lage nicht zu amüsant zu finden, und ging daher schnell zur Antwort auf ihre Höflichkeitsfrage über in der Hoffnung sie würde vielleicht nicht bemerken wieso er wirklich grinste.

Oh, mir geht es gut, den Umständen entsprechend wie man so schön sagt. Ich habe eigentlich keinen Grund zur Beschwerde.

Tatsächlich hatte er momentan weder Grund zu Traurigkeit noch zu Jubel, sondern fühlte sich ganz gut im Mittelfeld aufgehoben. Es klang irgendwie nach Floskel, denn meistens waren Leute darauf aus Mitleid zu erhaschen oder andere mit ihrem Glück zu beeindrucken. Aber unter Jedi waren wohl beide Richtungen eher selten anzutreffen.

Sicherlich gibt es würdigere Kandidaten,

antwortete der dunkelhäutige Mann grinsend auf den Ausbruch der Beförderungskandidatin,

aber die haben alle abgelehnt.

Er grinste die Frau einen Moment lang breit an, dann setzte er einen etwas ernsteren Gesichtsausdruck auf um ihr ernsthaft zu antworten.

Die Aufgabe, die der Rat für dich vorgesehen hat ist es dem Orden als ein Mitglied des Rates zu dienen. Rat zu sein macht dich nicht besser oder schlechter als irgendjemand anderes. Du hast deine Eignung schon oft bewiesen, und es geht dabei nicht um deine Fähigkeiten sondern deine Reife. Ausschlaggebend ist nicht dein Geschick mit dem Lichtschwert - oder dem Setzling - sondern deine Erfahrung und deine Weisheit. Und philosophisch betrachtet,

setzte er mit einem leichten Lächeln nach,

ist deine vehemente Ablehnung sowieso der beste Beweis deiner Eignung.

Einer von Satreks Lieblingssprüchen war, dass man jenen die herrschen wollten das am wenigsten gestatten sollte. Natürlich hatte ein Rat keine wirkliche Macht, herrschte über niemanden, aber irgendwie machte grade ihre vehemente Ablehnung Joseline zu einer perfekten Kandidatin.

Aber wenn du willst können wir das auf die altmodische Art regeln.

Es war nicht einfach dabei ein ernstes Gesicht zu bewahren, aber irgendwie schaffte es der Rat sein Lichtschwert zu ziehen, in ein paar Schritten Entfernung in Kampfstellung zu gehen und die orangene Klinge zu aktivieren.

Einen Übungskampf, der Sieger wird befördert, der Verlierer nicht. Ich gebe zu das mag unfair klingen, aber ich bin ziemlich eingerostet, und da ich vor einiger Zeit von einer Sith-Furie mit einem künstlichen Hüftgelenk ausgestattet wurde sind eigentlich alle Vorteile auf deiner Seite.

Sein Hintergedanke war es Joseline dazu zu bringen die Beförderung zu akzeptieren und zumindest anzuerkennen, dass der Rat vielleicht nicht ganz Unrecht damit hatte sie zu bestimmen. Wenn sie es auf einen Kampf ankommen lassen wollte war Satrek durchaus bereit sich zumindest hier ohne Zuschauer nach ihrem ersten Angriff panisch zu Boden fallen zu lassen um um Gnade zu flehen.
So oder so würde sie hoffentlich erkennen, dass sie praktisch keine Wahl hatte, und vielleicht mit etwas Phantasie auch das sie sich und ihrem Meister keinen Gefallen tat wenn sie weiter aus falscher Bescheidenheit darauf bestand nicht eine der erfahrensten und ausgereiftesten Jedi des Ordens zu sein.
Und wenn nicht war die Reihe von Möglichkeiten auf die er zurückgreifen konnte um sie zu überzeugen noch längst nicht erschöpft. Er praktizierte grade die Siva-Methode - jemandem solange auf die Nerven gehen bis er oder sie glaubte darauf eingehen zu müssen weil der andere sonst nicht mehr aufhören würde. Zumindest funktionierte das bei der Zabrak immer erschreckend gut.


Jedi-Basis ~ Ratssaal ~ Joseline und Satrek
 
Jedi-Basis - Meditationsraum - Sarid und Rilanja

Rilanja atmete tief durch. Da ohnehin niemand mehr anwesend war gab es keinen Grund leise zu sprechen, und auch wenn es ihr ihre Meisterin vorgeschlagen hatte sah sie keinen großen Sinn darin. Schließlich ging es um eine Vision die sie gehabt hatte und nicht um irgendwelche innersten Geheimnisse, von denen sie ihres Wissens nach ohnehin keine hatte - zumindest nicht sich selbst gegenüber.

Die Vision fand in einem Wohnzimmer statt, ich meine da habe ich mich gesehen. Das war... Ich weiß nicht mehr welcher Einsatz. Ein paar Widerstandskämpfer hatten ein Sofa mit einer Granate ausgestattet, und als wir daran vorbei sind... Ich konnte damals mit der Macht... Jedenfalls ist das Sofa in der Vision explodiert, wie in Zeitlupe, ich meine die Fetzen sind ganz langsam um mich herum geflogen und haben mich nicht mal berührt, also auch nicht verletzt. Und ich habe zu der Tür geschaut durch die uns die Gegner damals unter Feuer genommen haben, und ich weiß noch wie ich... Jedenfalls habe ich in der Vision eine schwarz gekleidete Gestalt gesehen die durch die Tür gekommen ist und auf mich zu. Ich sage deshalb Sith, weil sie, ich meine, weil sie einfach so aussah, so wie man sich einen Sith vorstellt, dem Klischee entsprechend eben, ich meine ein langer schwarzer Umhang und eine Kapuze tief ins Gesicht gezogen, also das man eigentlich gar kein Gesicht sieht.

Die Falleen holte Luft und hatte dabei den Eindruck das sich mangels Übung ihr Zug-zu-Wort-Verhältnis merklich verschlechtert hatte. Wahrscheinlich brauchte sie wirklich Hilfe...

Und er hatte ein Lichtschwert. Er, oder vielleicht auch sie, ich weiß es nicht, hat es gezündet, mit blutroter Klinge, und sie mir ins Herz gerammt. Es hat nicht direkt weh getan, eher gebrannt, und die Klinge, ich meine, das sollte ja normalerweise nicht so sein, aber sie ist stecken geblieben, in meiner Brust, und das brennende Gefühl hat sich ausgebreitet, und ich glaube der Sith hat gelacht, und...

Ihre Erinnerung an ihre Vision verwusch sich mit der des entsprechenden Einsatzes auf Corellia. Sie war sich nicht sicher ob sich das was sie noch sagen könnte auf das eine oder das andere bezog. Dennoch entschied sie sich Sarid noch über einen besonderen Sachverhalt zu informieren, auch wenn ein Teil von ihr ihn für unwichtig hielt.

Und die ganze Zeit hatte ich das Gefühl etwas verloren zu haben, ich meine so als ob mir etwas fehlte...

Ihre Meisterin würde die Vision interpretieren können, wenn es denn eine sinnvolle und hilfreiche Interpretation dieser verworrenen Bilder gab. Und wenn nicht... Dann würde sie eine andere Möglichkeit finden die Leere halbwegs zu füllen, von der sie nicht wusste woher sie eigentlich kam.


Jedi-Basis - Meditationsraum - Sarid und Rilanja
 
Jedi Basis ~ Bibliothek ~ mit Tenia & Visas

Visas gab zu, dass sie noch keinen Kristall für ihr zu bauendes Lichtschwert besaß. Das erstaunte den Jedi nicht wirklich, da er nicht davon ausging, dass ihre Meisterin Sarid einfach so einen solchen, essentiellen Baustein für das Lichtschwert schenkte, ohne die Padawan vorher erstmal sich selbst darum kümmern zu lassen. Sicher würde sie der Miraluka einen organisieren können, doch längst hatte Anakin eine Idee gehabt, die er wie er längst beschlossen hatte auch in die Tat umsetzen würde. Mit verschrenkten Armen musterte er zuerst die Ritteranwärterin, bevor er hinter sich schaute und mit einem nachdenklichen Blick Tenia ansah. Dabei wog er nochmal das Für und Wider ab.

Im Grunde waren sie gerade erst von einer anstrengenden Reise zurückgekehrt und jetzt schon wieder aufzubrechen könnte man wohl als etwas anstrengenden empfinden, dachte der Jedi bei sich. Allerdings würde sie der Weg durchweg durch republikanisches oder zumindest neutrales Terrain führen und mit Kämpfen war auch nicht zu rechnen - verglichen mit Corellia war das ein entspannender Kurzurlaub. Anakin nickte und räusperte sich, um sich dann wieder direkt an Visas zu wenden:


"Wenn du möchtest kannst du uns zum Heiligtum auf Ilum begleiten."

Das Für überwiegte eindeutig, befand Anakin als er seine eigenen Worte nachklingen hörte. Es war eine gute Gelegenheit einer Padawan bei ihrer Abschlussprüfung zu unterstützen und gemeinsam mit Tenia würde er früher oder später eh dorthin reisen müssen, also warum nicht gleich heute?

"Wir brechen bald auf. Sei mit deinem Gepäck einfach in zwei Stunden in Hangar 2, Landebucht 1, falls du es einrichten kannst."

Er lächelte und machte anstalten sich zu verabschieden indem er der Miraluka zunickte, unabhängig davon ob sie es überhaupt wahrnehmen konnte. Kurz bevor er sich jedoch abwandte fügte er etwas peinlich berührt an:

"Mein Name ist übrigens Anakin Solo. Ach und vergiss nicht Sarid Bescheid zu sagen, falls du mitkommst."

Er hatte ganz vergessen sich vorzustellen und war stattdessen davon ausgegangen, dass Visas ihn kannte. Erst jetzt war ihm aufgefallen, dass sie ihn dann sicherlich auch mit dem Namen angesprochen hätte - was sie nicht tat. Das war jetzt ja aber auch geklärt.

Ein paar Schritte später stand Anakin vor der noch in der Leseecke sitzenden Tenia und sah sie mit einem vielsagenden Blick an.


"Wir fliegen in zwei Stunden nach Ilum.",

erklärte Anakin kurz angebunden.


"Wir werden Visas Culu in eins der wichtigsten Heiligtümer der Jedi begleiten und uns Lichtschwertkristalle organisieren."

Unabhängig davon was seine Schülerin davon halten würde, glaubte Anakin in diesem Moment, dass es wohl gar nicht so schlecht für sein konnte eine Padawan näher kennenzulernen, die mit einem vermeintlichen Makel umzugehen gelernt hatte und die außerdem am Ende ihrer Ausbildung stand. Vielleicht würde Visas ja sogar eine inspirierende Wirkung auf Tenia haben. Im schlimmsten Fall würde die Nullianerin aber zumindest einen Kristall für ein eigenes Lichtschwert erhalten und mehr über die Jedi gelernt haben.

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-[Jedi-Basis | Gänge ] Nei und Dengar -


Vielleicht war die Padawan (Nei) nur frustriert, weil Sarid ihr nicht den Umgang mit dem Doppellichtschwert beibrigen wollte. Sie wirkte etwas aufgewühlt, als sie Dengar fragte, ob sich dieser jemals von Sarid in seiner Entscheidungsfreiheit eingeschränkt gefühlt hatte. Auf Anhieb fiel ihm kein konkretes Beispiel ein. Aber er zweifelte nicht daran, dass es ähnliche Momente in seiner Padawanzeit gegeben hatte. Deshalb gab es Meister, damit sie ihren Padawanen deren Grenzen aufzeigen konnten. Dengar würde jetzt auch sicher nicht Partei gegen Sarid ergreifen, auch wenn er den Frust gut verstehen konnte.
Noch bevor er antworten konnten, waren die beiden Jedi am Ziel angekommen. Und Nei verkündete etwas zu fröhlich, dass es für Ritter Einzelzimmer gäbe. Es konnte sein, dass sie versuchte etwas zu überspielen, was in ihr rumorte. Dengar wollte wenigstens versuchen, ob er ihr helfen konnte, auch wenn seine Worte nicht das waren, was Nei hören wollte.


"Das klingt jetzt wahrscheinlich schrecklich nach irgendeinem Lehrbuch das die Vortteile der Hierachie im Jedi Orden erklärt. Aber manchmal ist es gut, wenn uns unsere Meister Grenzen setzen."
Dengar verzog kurz das Gesicht. Das klang nun wirklich stark nach einer abgedroschenen Lebensweisheit. Er erinnerte sich aber noch sehr gut daran, als er sich das letzte Mal in Gefilde der Machtanwendung vorgewagt hatte, die weit über seinen Fähigkeiten lagen. Damals hatte er sich fast selbst gegrillt und er bezweifelte nicht, dass ein Doppellichtschwert ähnlich gefährliche, wenn nicht gar tödliche Folgen beim ungeübten Umgang nach sich ziehen konnte.

"Ich kann mich auch nicht erinnern, Sarid jemals mit so einem Lichtschwert kämpfen gesehen zu haben. Um dies richtig beherrschen zu lernen, wirst du einen Meister dieser Waffen aufsuchen müssen, wobei mir da leider keiner einfällt. Aber vorher solltest du schon geübt im Umgang mit nur einer Klinge sein. Und wann das soweit ist, kann Sarid als deine Meisterin am besten beurteilen."

Dengar befürchtete fast, dass er etwas zu speziell auf das Doppellichtschwert eingegangen war. Zumal er die Zusammenhänge nicht kannte. Wie er gehört hatte, war es ein Geschenk. Von einem früheren Meister, einem Freund, oder Verwandten? Wahrscheinlich war dieses Schwert für Nei mehr als nur eine Waffe.

"Sich selbst richtig einzuschätzen, ist eine wichtige Fähigkeit, die man aber nur langsam und durch viel Training erlernt. Gerade wenn die Macht dabei im Spiel ist. Ich selbst habe meine Machtfertigkeiten auch nach meiner Padawanzeit schon einmal überschätzt. Nur einmal. Aber das hätte mich fast mein Leben gekostet.

Im Endeffekt kann ich dir auch nicht mehr anbieten als die alte Floskel 'Habe Geduld, irgendwann kommst du an dein Ziel'"


Nachdem Dengar dann doch mehr gesagt hatte, als er eigentlich wollte, lächelte er zurück.
"Ja, etwas größer war es schon auf Corellia. Danke, dass du mich hier hingeführt hast. Ich werde mich jetzt erstmal ausgiebig mit den Sanitäranlagen beschäftigen. Ich glaube, das ist überfällig. Später sieht man sich bestimmt nochmal wieder."

Damit verabschiedete sich Dengar von der Padawan und sucht das Bad seiner neuen Unterkunft auf.

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