Lianna

Lianna - Lola Curich - Kantine - u. a. Rick, Radan und Diva Minava


Das Gespräch, welches Radan und Diva Minava wieder mit Rick begonnen hatten nachdem dieser so lange in der Kantine auf sie gewartet hatte, wurde leider erneut unterbrochen noch ehe der silberhaarige Padawan antworten konnte. Der zu den Jedi zurückgekehrte Expadawan von Wes Janson wurde in den Arrestzellenbereich gerufen, wie Minava selbst sehen konnte als Radan ihr sein Komm hinhielt. Dabei schossen ihr sofort widersprüchliche Gedanken in den Kopf. Hatte sich der Jedi-Rat doch entschieden ihn in eine Arrestzelle zu sperren? Dabei machte er doch schon Fortschritte. Zugegeben, er schleppte doch einige eigenartige Ansichten mit sich herum. Aber vollkommen dunkel war er schon lange nicht mehr. Ganz im Gegenteil, er bewegte sich ins Licht, wissentlich und willentlich, aber es war dennoch kein leichter Weg für ihn.

Rick schien die Sache mit Radans Ruf zu den Arrestzellen recht locker zu nehmen. Er entschied sich sogar ihn zu begleiten. Also war es natürlich die Pflicht der Halbtheelin die beiden zu begleiten. Unterwegs wurde jedoch nichts gesprochen. Wenn die Jedi-Meisterin hätte raten müssen, dann hing wohl jeder von ihnen seinen Gedanken nach, was sie dort unten wohl erwarten würde. Dort erlebten sie jedoch alle eine Überraschung. Während Minava von weiten nur noch sah wie sich zwei Personen entfernten wartete jemand anders in einer Arrestzelle auf Radan. Eine junge braunhaarige Frau, deren dunkle Machtaura die lilahaarige Halbtheelin schon fast automatisch dazu brachte sie nicht aus den Augen zu lassen. Jedoch lief sie sofort zu Radan als dieser ihre Zelle betrat und sie küssten sich innig. Wer konnte das also anderes sein als jene Alisah? Also hatte sie wie ihr Ehemann vor ihr den Weg zurück zu den Jedi gewagt. Manchmal gab es also doch noch so etwas wie Happy Endings, kam Minava sogleich in den Sinn. Für sie persönlich traf das ja nicht zu, aber sie konnte es trotzdem anderen gönnen. Daher blieb sie absichtlich mit Rick im Vorraum bei der Wache stehen, um die traute Zweisamkeit des Paares nicht zu stören.


"Na, wer hätte das gedacht, Rick? Das muss also jene Alisah sein, um die sich Radan so gesorgt hat. Ist das nicht ein schönes Bild? Vielleicht fällt es ihm ja jetzt leichter seine dunkle Vergangenheit hinter sich zu lassen und seine Zukunft in Angriff zu nehmen",

raunte Minava dem silberhaarigen Padawan mit einem Lächeln zu und legte dem jungen Menschen dabei kurz eine gräuliche Hand auf die Schulter.

"Dennoch hoffe ich ganz ehrlich, dass du gleich von Anfang an nicht vom Weg abkommst, Rick. Die Leiden und Opfer, welche Radan deswegen ertragen musste waren sehr schmerzhaft. Ein Blick in sein Gesicht sagt alles, finde ich. So etwas wünsche ich niemandem."

Unterschwellig klang dabei durchaus mit, dass sich die Jedi-Meister darüber im Klaren war, dass Rick aufgrund des Todes seines Vaters ebenfalls seelische Narben mit sich trug, welche ihn in Konfliktsituationen durchaus straucheln lassen könnten.

Lianna – Jedi-Basis – Untergeschoss – Arrestzellen – Alisah, Radan und im Vorraum die Wache, Rick und Minava
 
[Lianna | Lola Curich | Jedi-Basis | Garten] Nen-Axa, Krazark Shaat

Seinen ersten Kontakt zur Macht hatte Krazark nun hinter sich und er fühlte sich gut, wie ein neuer Mensch, er hatte Dinge gefühlt und gesehen, die er sich vor einigen Tagen nie hätte erträumen lassen. Er freute sich auf das was er nun noch lernen würde. Er nahm sich die Worte seines Meisters zu Herzen und wiederholte die Übung. Wieder versetzte er sich in eine tiefe Meditation. Mit jedem Mal konnte der Tuske sich tiefer fallen lassen und sein Geist weiter öffenen. Er nahm nun mehr und mehr um sich herum wahr. Er spürte nun wirklich wie die Macht alles durchzog.

In der Ferne spürte er plötzlich eine große Schwankung in der Macht, als würde etwas sehr intensives das Machtgleichgewicht verändern. Plötzlich hörte er eine Stimme in seinem Kopf.

´Euch nicht stören meine Anwesenheit muss´
, sprach die Stimme einer anscheinend älteren Person, Krazark war merklich verwirrt. ´Eins mit der Macht du nur kannst sein wenn du völlig frei bist von allem was dich hier umgibt.´

Das hatte den jungen Tusken nun völlig aus dem Konzept gebracht und er entriss sich kurz seiner Meditation und suchte nach der Quelle dieser Stimme. Nen-Axa hatte sich währenddessen zu einem winzigen grünen, faltigen Wesen mit großen langen Segelohren gesellt. Der kleine grüne Mann schaute nun gemeinsam mit dem daneben riesig wirkenden Arconier in seine Richtung. Es zeichnete sich ein leichtes Schmunzeln im Gesicht des Kleinen ab bevor er sich dann wieder mit ernster Miene zu Nen-Axa wandte. Irgendwie wusste Krazark, dass die Stimme die er gerade vernommen hatte diesem kleinen Wesen zu zuordnen war und auch die Schwankungen der Macht die er vernommen hatte mit dessen auftauchen zu tun hatten.

Erneut wiederholte er die Übung und versuchte sich nun nicht von den Veränderungen in der Umgebung beeinflussen zu lassen. Wieder erreichte er den Zustand völliger Ruhe und geistiger Freiheit, er befand sich nun wieder in dem Zustand, in dem er glaubte die Zeit würde stehen bleiben. Es fühlte sich an wie eine ewig lange Zeit, die doch nur wenige Minuten gewesen sein können, als Nen-Axa ihn plötzlich sanft am Arm berührte und ihn aufforderte sich mit zu dem grünen Mann zu begeben.

Krazark verbeugte sich etwas erfürchtig, als er die Stimme von Meister Yeedle wahrnahm. Als diesen hatte sein Meister in ihm vorgestellt. Noch nie hatte der Tuske ein Individuum dieser Rasse gesehen.

Es stellte sich heraus, dass der Meister eine Aufgabe für die beiden habe und war nun gespannt auf das, was Meister Yeedle ihnen mitteilen würde.


[Lianna | Lola Curich | Jedi-Basis | Garten] Nen-Axa, Krazark Shaat, Meister Yeedle (NPC)
 
~ Lianna System ~ Lianna ~ Lola Curich ~ Jedi-Basis ~ Eingang ~ Steven, Michael, Ceymi und andere ~​


Steven konnte sich nicht recht zwischen dem Gefühl der Erleichterung und des Stolzes entscheiden, nachdem sie nun wieder heil an der Jedi-Basis angekommen sind.
Zum einen sind sie nur um ein Haar einer Massenschlägerei in Lianna-City entkommen, zum anderen waren sie das nur durch die Sinne seines Padawan Michael.

Der Ritter legte seine Hand lobend auf die Schulter seines Padawans.

"Du hast eben gute Arbeit geleistet, Michael."

erklärte der Ritter und konnte ein stolzes Lächeln auf seinem Gesicht nicht verbergen. Es war nicht immer nur ein Zeichen, das ein Padawan talentiert war, gute Arbeit des Padawan spiegelte auch das Talent und die Fähigkeiten seines Meisters wieder.

"Du begreifst das hier und jetzt, der lebendigen Macht und hast anscheinend ein Talent für das verstärken deiner Sinne mithilfe der Macht. Das sollten wir im Auge behalten."

Tatsächlich würde das Talent seine Sinne mit der Macht zu verstärken Michael in der Zukunft nützlich sein. Er würde dadurch nicht nur Gefahren früher erkennen, es eröffnete ihm auch den Weg eines Jedi-Visionärs oder er würde den Kampf gegen die dunkle Seite als Jedi-Schatten aufnehmen.
Mit einer auffordernden Handbewegung ging der Ritter der Gruppe, die ihm folgte, voran in die Basis.

"Wir können unsere Pause hier in der Kantina beenden."

meinte Steven beiläufig und blickte zu Ceymi, die den beiden Jedi folgte.

"Hier kommt es seltener vor, das man belästigt wird."

fügte Steven noch scherzend hinzu, ehe er sich kurz auf den Gängen zurecht suchen musste um den richtigen Weg zur Kantina einzuschlagen. Auch wenn er schon öfter hier in der Basis war und sie mittlerweile als seine Heimat ansah, verlief der Ritter sich peinlicherweise des öfteren in dem großen Gebäude.

"Naja, jetzt siehst du ja das wir nicht nur Freunde sind, Michael und ich sind Jedi und du bist herzlich in unserer Basis willkommen."

Auf den Gängen in Richtung Kantine, musste der Ritter sich einige male unterbrechen um andere Jedi zu grüßen, die er mittlerweile kannte.
Doch der Ritter konnte Ceymi noch bevor sie die Kantine betraten erklären, das auch sie möglicherweise die Macht nutzen konnte. Das was er in der Cantina gefühlt hatte, war anscheinend kein Zufall gewesen und wenn die junge Frau schon mal hier war, konnte sie sich gleich den Tests unterziehen lassen, vorausgesetzt sie wollte dies überhaupt.

Steven forderte die junge Blauhäutige auf, schon mal ein Getränk und etwas zu essen in der Kantine auszusuchen, seinen Padawan hingegen zog der Ritter noch einmal zur Seite.

"Corellia ist befreit, Michael. Das Imperium ist endgültig von dort vertrieben. Die Nachricht die ich in der Bar bekommen habe, handelte indirekt davon. Sie war vom Rat der Jedi und enthielt eine Einladung zum Siegesball auf Mon Calamari. Du weißt das wir beide einen nicht unwichtigen Teil bei der Schlacht gespielt haben, wer weiß ob Gouverneur Traln nicht ohne unsere Hilfe entkommen wäre."

Man konnte den Stolz fast aus der Stimme des Ritter heraushören, doch es war die Wahrheit, mit der Festnahme des Gouverneurs wurde der Schlange der Kopf abgetrennt. Doch Steven konnte während er sprach sehen, wie sich Michaels Gesichtsausdruck änderte. Der Bestinianer konnte genauso stur sein wie sein Meister und deshalb würde es nicht viel bringen, wenn der Ritter versuchte Michael zu überreden mit auf den Siegesball zu kommen.

"Ich sehe zwar, dass du nicht wirklich begeistert bist, doch du solltest dir noch einmal überlegen ob du mit kommst oder nicht. Aber erst einmal müssen wir was in den Magen kriegen."

Mit einem freundlich gemeinten Schubser leitete Steven seinen jungen Padawan an in die Kantine zu gehen.

"Und glaub ja nicht wenn du nicht mit kommst, das du dann keine Hausaufgaben auf bekommst."

flüsterte Steven seinem Schüler zu und grinste sich in seine eigene Tasche, er mochte es nur zu gern, wenn er seinen Schüler mit Aufgaben "quälen" konnte, doch währenddessen hielt Steven nach einem freien Tisch Ausschau.

Die meisten Jedi die im Moment in der Kantine waren, kannte der Ritter nicht glücklicherweise waren an einem großen Tisch, an dem Rätin Horn, eine Jedi-Rätin die ebenfalls auf Corellia war, saß noch ein paar Plätze frei.

"Es freut mich euch wieder zusehen Rätin Horn."

begrüßte der Ritter die Rätin freundlich mit einer Verbeugung und achtete darauf, das auch sein Padawan dies tat und ihn nicht bloß stellte.
Natürlich begrüßte er auch die anderen Jedi, die an dem Tisch saßen freundlich, obwohl er bis jetzt keines der Gesichter kannte. Auch wenn die Jedi Rätin gerade in ein Gespräch verwickelt war, suchte der Ritter den freien Platz an dem großen Tisch auf.


Neben einer jungen Frau (Tenia), neben der noch ein freier Platz zur Verfügung stand, blieb der Ritter stehen.

"Ist der Platz noch frei?"

fragte der Ritter gut erzogen und erkannte, das auch sein Padawan gegenüber von ihm einen Platz gefunden hatte.
Ceymi, die junge Blauhäutige, hingegen stand schon in der Schlange an und wartete darauf die Bestellung für ihre Mahlzeit abgeben zu können.


~ Lianna System ~ Lianna ~ Lola Curich ~ Jedi-Basis ~ Katine ~ Steven, Michael, Ceymi, Nei, Sarid, Anakin, Celine & Tenia ~​
 
- Lianna - Lora Curich - Restaurant "Theed Tides" - Miranda, Jibrielle -

Jonas würde heute definitiv ein ordentliches Trinkgeld bekommen. Hatte er doch beherzt zugepackt und Jibrielle in einen noch vor Sekunden abgesperrten Raum gebracht. Sie rang nach Luft, die Panik stand ihr in die Augen geschrieben.

"Ich besorge sofort einen Arzt! Bleiben Sie hier bei ihr!"

"Natürlich!"

Die Djane sah besorgt dabei zu wie Jibrielle immer panischer wurde, und sich auf der Liege (das hier sah aus wie eine Art Ruhezimmer für die Mitarbeiter aus) auf die sie der besorgte Kellner drapiert hatte wand. Miranda fühlte neben der aufkeimenden Angst, das die Sportlehrerin gleich vor lauter Luftmangel und Panik kollabieren würde, einfach nur Hilflosigkeit. Wärend Jonas sich wie ein Superheld verhalten hatte, war ihr nicht mehr eingefallen als die Handtäschchen der beiden ein zu kassieren. Sie fühlte das überraschende Gewicht von Jibrielles Tasche...tja Mädchen hatten eben immer alles dabei. Die schwarzen Augen der Naboo weiteten sich als ihr etwas einfiel...natürlich! Sie beugte sich zu Jibrielle herunter. Vielleicht litt Jibrielle an einer Allergie die ihr nicht unbekannt war...hoffentlich..

"JIBRIELLE! Hast du ein Notfallmedikament dabei?"

Die Antwort war ein Keuchen und...Miranda konnte nicht erkennen ob sie jetzt den Kopf schüttelte oder nickte. Es galt also selbst heraus zu finden ob da vielleicht die Lösung zu der aus dem Nichts aufgekeimten Not vielleicht in ihrer Handtasche zu finden war. Beherzt Jibrielles jetzt nicht wichtige Privatsphäre missachtend zog sie derren Tasche auf und griff hinein. Da war ein Comlink, Lippgloss, Mascara und eine Bürste, ihre Geldbörse.....ihre Finger stießen mit einem metallischen zylindrigen Gegenstand zusammen...vielleicht ein Inhalator? Nein dafür war das ganze zu wuchtig.

"********."

Die schicke Tasche flog auf den einzigen Stuhl im Raum, und Miranda stand dumm da während Jibrielle weiter, noch schlimmer als eben nach Luft rang. Ihre Haut hatte einen absolut ungesunden Ton angenommen....ihre Augen waren weit aufgerissen...Schweiß stand auf ihrer Stirn. 'Bleib ruhig Miranda' schnauzte die hektische Naboo sich selbst an und zwang sich dazu nach zu denken, IRGENDWAS zu tun! Und da kehrte sie endlich zurück die Logik und der Verstand.

Die Djane besah sich Jibrielle noch einmal, überlegte fieberhaft, bis der Arzt hier war würde sie onmächtig sein. Das durfte nicht passieren, ihr durfte nichts passieren, sie würde noch ersticken. Nein. Verdammt so konnte sie auch keine Luft bekommen! Miranda griff nach Jibrielles Schultern und zog sie eine aufrechte Position. Ihr Herz brannte vor Mitleid, was gab es schlimmeres als keine Luft zu bekommen? Das Sitzen half nicht, Jibrielle verkrampfte ihren Körper sodass sie scheinbar gar keine Luft mehr bekam.

"Okay das reicht jetzt!"

Miranda setzte sich mit auf die Liege zog Jibrielle zu sich, sodass ihre Beine ausgestreckt ruhen konnten. Die Naboo setzte sich direkt hinter sie und zog ihren Oberkörper gegen den ihren. Jibrielles eiskalte Hände legte sie auf ihre eigenen Knie. Der Schmerz den die sich verkrampfenden Finger ihren Knien verursachte ignorierte sie. Der Stoff ihrer Leggings verzog sich unter dem Druck. Miranda schmiegte ihren Kopf auf Jibrielles Schulter, zog sie enger an sich heran, ihre Hände legten sich auf ihre Hände, strichen beruhigend über die kalte Haut...

"Okay! Ich weis das du keine Luft bekommst, ich weis das du Angst hast"

Sie hoffte so sehr das ihre Worte in den panischen Geist der anderen Frau, deren Kopf an ihrer Schulter angelehnt da lag erreichten.

"Wir holen jetzt zusammen Luft okay? Halt dich einfach an mich, halt dich an mich. Du musst nicht denken nur mitmachen okay?"

Ihr war bewusst das der Luftstrom der die Bruinette erreichte mit Sicherheit verschwindend gering war. Deswegen blieb ihnen jetzt nichts ausser diesen Strom so gut zu nutzen wie es ging. So gut und ruhig zu nutzen wie es ging. Miranda begann ganz bewusst zu atmen, langsam nicht übertrieben. Ganz langsam...es musste doch gelingen.
Und tatsächlich, nach einer halben Ewigkeit beruhigte sich Jibrielle, hielt sich an ihr fest, beruhigte sich, Miranda hoffte das sie nicht einfach die Kräfte verließen.... nein das war es nicht sie wurde ruhiger..den Göttern sei Dank.


"Hey! Der Doktor ist jeden Moment da!"

Der gute Jonas steckte seinen Kopf durch die Tür..

"Vielen Dank!"

Miranda küsste Jibrielle auf die Wange.

"Eines steht fest, du kriegst nie wieder Fisch!"

- Lianna - Lora Curich - Restaurant "Theed Tides" - Miranda, Jibrielle -
 
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|/\/\/|-- Lianna-System -- Lianna -- Lola Curich -- beim Notarztgleiter -- {Toido} -- mit Notärztin --|\/\/\|

"Hey, alles was ich sagen will ist, dass du es nicht weißt, bevor du es nicht probiert hast."

meinte Toido und machte eine beredene Geste, bevor er sich die halbgerauchte Zigarette wieder in den Mund schob. Die ebenfalls paffende Zabrak, zu der er sprach, schaute gelangweilt an ihm vorbei, stemmte einen Fuß gegen das Metall des Rettungsgleiters, an dem sie lehnte.

"Muss ich nicht."

"Oh doch, Doc, man kann es vorher sonst nieeee so genau wissen!"

"Ich weiß auch so, dass die Hörner von Zabrakmännern geiler sind als die von Devaronianern. Da muss ich nicht erst mit dir schlafen und ..."

"... und mein Horn ausprobieren!"

"... und dein Horn ausprobieren, genau."


sagte die Ärztin und verdrehte die Augen, während Toido vor sich hin kicherte. Mit Dr. Zato arbeitete er mit Abstand am liebsten zusammen. Sie hatte einen tollen Humor und spielte hard to get. Außerdem waren alle anderen Notärzte, zu denen er bislang zu einer Schicht eingeteilt war, ziemliche Schmocks. In dem Jahr, dass er nun schon seit seinem familiär bedingten Umzug weg von Coruscant nun hier auf Lianna verbracht hatte, war sie definitiv die vielseitig angenehmste Gesellschaft. Und gute Arbeit machte sie auch. Da nunmal den Notarztkutscher spielen mehr Geld nach Hause brachte als mit den gleichrangigen Kollegen simpel Rettungsgleiter zu fahren, musste er sich nunmal mit allerhand versnobbten Doktoren rumärgern. Aber der Nachwuchs musste ja schließlich gefüttert werden.

"Was hält eigentlich deine Frau von solchen Avancen?"

fragte Dr. Zato mit erhobener Augenbraue, die in keinster Weise einladend war. Toido wollte sie trotzdem so verstehen.

"Och die kennt mich. Sie weiß, dass ich nur Spaß mache ... bis es mal kein Spaß mehr ist, nicht wahr? Nicht wahr?"

sagte er und stupste die Ärztin mit dem Sicherheitsstiffel an den ihren. Sie schüttelte nur den Kopf.

"Und ich muss doch auch ein gutes Vorbild für unsere Blutwurst sein."

"Bitte nenn den Prakti nicht so. Er heißt Sebastian."

"Soll das ein Name sein? Hey Praktian, bist du mit dem Aufräumen des Notfallkoffers fertig?"

rief Toido zum Kofferraum rüber, viel lauter als nötig. Prakti Sebastian steckte seinen blonden Menschenkopf daraus hervor.

"Jawohl, Sir Mal-"

"Toido sollst du mich nennen, verdammt. Guck nochmal genau nach, ob er auch wirklich aufgeräumt ist. Übung wird dich zwar nie zum Meister machen - Schaden kann es aber auch nicht."

rief Toido und zwinkerte Dr. Zato zu, die grinsen musste. Da ging auf einmal der Alarm in der Fahrkabine an. Die Ärztin schaute Toido mit demonstrativ geweiteten Augen an. Der Devaronianer zuckte mit den Schultern.

"Was denn, ich rauche noch!"

rief er und Dr. Zato warf genervt ihren aufgerauchten Zigarettenstummel weg, um zur Fahrertür zu gehen und sich hineinzulehnen. Während das Geräusch des Rettungswachencoms erschallte, inspizierte Toido derweil den Hintersten von der Frau Doktor. Nach einer halben Minute lehnte sich Zato wieder heraus und guckte Toido merkwürdig an.

"Atemnot, womöglich Aspiration oder Anaphylaktischer Schock."

"Na dann nichts wie los."

sagte Toido und schnippte seinen Glimmstängel weg und wollte schon auf der Fahrerseite einsteigen, als Zato den Kopf schüttelte und quer über die Straße auf eines der hell erleuchteten Gebäude von Lola Curich zeigte.

"Nicht nötig: Der Notruf kam aus dem "Theeds Tides"."

Nicht rennend, aber mit äußerst zügigen Schritt eilten beide zum Kofferraum. Prakti Sebastian hatte alles mitgekriegt und sich bereits wie immer den Notfallkoffer unter den Arm geklemmt. Toido packte die Beatmungsmaschine. Und wie immer in seinem Ritual, von dem er sich Glück für den Einsatz versprach, strich er mit dem Finger ein kleines Kreuz über die auf das gerät gehefteten Bilder ehemaliger, verstorbener Kollegen vergangener Tage: Dave, Cassandra und Nexus.

Durch das Foyer, vorbei an zahllosen, fein gedeckten Tischen kamen die drei in einen kleinen Nebenraum des Restaurants. Vom Eingang hatte sie ein gutaussehender, etwas blass wirkender Kellner abgeholt und führte sie nun zu der Patientin. Die Menschenfrau saß auf einer Art Liege, behutsam umfangen von einer anderen Menschenfrau, die entweder von dieser effektiven Atemtechnik erfahren oder einen verdammt guten Instinkt haben musste. Sie schien ganze Arbeit geleistet zu haben, immerhin war die Patientin noch nicht ganz blau angelaufen und vor allem noch immer bei Bewusstsein. In routinierter, gleichmäßiger Eile bauten Toido und Sebastian die Geräte und Koffer auf, während Dr. Zato die Patientin ansprach, ihr quasi gut zuredete, um sie weiter zu beruhigen, und einige knappe Ja-Nein-Fragen stellte. Manche davon half die andere, schwarzhaarige Menschenfrau beantworten.


"Lass mich das machen! Schnapp dir das Fallformular und hilf Zato lieber bei der Anamnese."

schnarte Toido dem Prakti zu und nahm ihm das Beatmungszubehör weg. Mit wenigen Handgriffen hatte er die Beatmungsmaske an den Respirator angeschlossen und schickte frischen, nahezu hundertprozentigen Sauerstoff in das Mundstück. Er kniete sich neben die Patientin, die laut Aussagen der anderen zweien "Jibrielle Dari" hieß und Lehrerin war, und legte ihr die Atemmaske an, befestigte sie mit haltern vorsichtig hinter ihren Ohren. Ab und zu flackerten die grünen Augen der sehr geschwächt wirkenden Frau zu ihm, bevor sie wieder nach oben wanderten, das Gesicht der sehr besorgten Schwarzhaarigen suchend. Diese schien ganz und gar nicht zufrieden zu sein, mit den Antworten die sie Zato geben konnte, und so küsste sie die Patientin quasi als Ersatzhandlung auf die Wange, so als hätte sie es schon hunderte Male getan. Nun, die zwei sind mit Sicherheit keine Schwestern, dachte sich Toido und grinste verschmitzt in sich hinein, während er nach seinem Blutdruckmessegerät langte - jenes edle Teil, dass er einst von dem viel zu jung verstorbenen, vom Showbizz in den Tod getriebenen Kollegen geschenkt bekommen hatte. Ein dickes "Für T. von N." war mit wasserfester Farbe auf die Manschette geschrieben, die er der Patientin nun anlegte. Ihre Haut war typischerweise schweißgebadet und kalt, ihre muskeln verspannt. Es war gar nicht so leicht für Toido ihren Arm vernünftig zum Messen frei zu kriegen, da sich die Frau verbissen an der Schwarzhaarigen festzuhalten schien. Während Toido all dies tat, hörte er natürlich aufmerksam zu, welche Informationen Zato und der Prakti zusammentrugen und welche Behandlungsperspektive entwickelt wurde. Offenbar war es wirklich eine allergische Reaktion - auf Fisch. Verdammte Erste-Welt-Probleme, dachte sich Toido und musste an die Zeit denken, als er auf Coruscant schon froh war, wenn in einer Woche mal nicht auf ihn und seine Kollegen geschossen wurde. Und hier behandelte er schlechte Küche, lächerlich.

"Jibrielle? Ich werde ihnen jetzt ein Medikament geben, das die Symptome bekämpft und sehr schnell wirkt. Es wird die allergische Reaktion beenden. Allerdings werden sie durch das darin enthaltene Beruhigungsmittel etwas ähm schwummrig oder blumerant werden. Okay? Gut."

sagte Dr. Zato und nickte Toido zu, der bereits die Injektion des massentauglichen Antihistaminikum mit den lustigen Nebenwirkungen - sodass es unter den Kollegen Antihysteriukum genannt wurde - vorbereitet hatte und der Patientin das Mittel sofort verabreichte. Nach nur wenigen Sekunden ging ihr bedrohliche zischendes Atmen in ein tiefes, und hörbar erleichtertes Brausen über. Toido begann bereits wieder einzupacken, während Praktian fleißig Notizen in sein Datapad hämmerte und Zato mit der Patientin und ihrer Seelsorgerin sprach.

"Für die nächsten paar Stunden sollten sie auf jeden Fall Ruhe halten, um sich von dem Schock und der Anstrengung zu erholen. Außerdem werden die Nebenwirkungen noch eine Weile anhalten. Obwohl die Gefahr eigentlich gebannt ist, sollten sie die nächsten sechs Stunden unter Beobachtung bleiben. Dafür können sie sich in die Notaufnahme vor Ort einweisen lassen ... oder die wahrscheinlich bessere Variante: Die Dinerpläne hier für heute streichen und nach Hause gehen. Miranda, können sie auf Jibrielle die nächsten Stunden aufpassen?"

fragte die Zabrak-Ärztin die Schwarzhaarige, die bejate. Okidoki, dann können wir ja wieder abzischen, dachte sich Toido, schnallte sich den zusammengepackten Respirator unter den Arm und trieb den Prakti Sebastian mit Stupsern vor sich aus dem Zimmer. Hinter sich hörte der Devaroianer noch, wie sich Dr. Zato verabschiedete und die Patientin ihre ersten neuen Worte herausbrachte, die eindeutig unter der Wirkung des tollen Antihysterikums entstanden waren.

"Bye bye, Miss Notärztin. Mira passt schon auf mich auf, wie ... wie Sailor Helios auf Sailor Aurora."

|/\/\/|-- Lianna-System -- Lianna -- Lola Curich -- das Restaurant "Theeds Tides" -- {Toido} -- verlässt Miranda und Jibrielle --|\/\/\|
 
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.:: Lianna | Jedi-Basis | Trainingsräume | mit Shana ::.


Natürlich war sie schon hier. Die Aussprache am Tag zuvor - oder sollte er es als Messer an der Brust der jungen Padawan beschreiben? - hatte tatsächlich Wirkung gezeigt. Markus schenkte ihr ein Lächeln, als sie ihn euphorisch begrüßte und wie üblich einfach drauf los plapperte. Es war schon amüsant, sie so zu erleben und das Tag für Tag aufs Neue. Auf dem Weg von Coruscant nach Lianna war sie ganz anders gewesen und das hatte ihm fast im Herzen weh getan, so verletzt und verwirrt hatte sie zu der Zeit gewirkt. Jetzt war sie ganz die Alte, so wie er sie auf Coruscant kennengelernt hatte und wie es einfach ihre Art war. Allerdings merkte er durchaus, dass sie versuchte, sich im Zaum zu halten.
Der Jedi-Meister war am Eingang zur Halle stehen geblieben und hatte die Hände an die Hüfte gelegt und ließ nun den Blick über den Raum schweifen. Es wunderte ihn, dass der Parcours abgebaut worden war. Eigentlich ließ man die Trainingsgeräte doch stehen. Aber vielleicht hatte es eine Gruppenübung gegeben, die mehr Platz erforderte und die Geräte waren deshalb abgebaut worden. Als Shana nach Arkon fragte, antwortete Markus kurz und knapp, jedoch nicht, weil er nicht über den Schüler sprechen wollte, sondern weil es einfach noch nichts zu berichten gab. Sie mussten die Entscheidung des Rats abwarten und auch wenn Markus nichts anderes als den Ritterschlag erwartete, wollte er es noch nicht herausposaunen.


"Wir werden sehen, wie er sich schlägt..."

Dann sah er sie aber wieder direkt an. Sie hatte wirklich darüber nachgedacht, den Parcours wieder aufzubauen, hatte aber nicht vorschnell gehandelt, da sie seine Pläne nicht kannte. Shana entwickelte sich wirklich weiter. Natürlich hätte er es auch als Indiz für Faulheit nehmen können oder Versuch, das ganze noch etwas hinauszuzögern, aber er dachte positiv. Sie wollte es ihm nur Recht machen. Ja, so wird es sein!

"Komm, wir gehen draußen laufen! Das Wetter muss man nutzen und die frische Luft wird uns beiden gut tun!"

, beschloss er und schob seine Schülerin vom Trainingsraum hinaus. In den Gängen des Gebäudes behielten sie noch langsamen Schritt bei. Es war fast wie in der Schule. "Auf den Gängen der Schule wird nicht gerannt!" Witzig, wenn man den Bewegungsdrang von Kindern bedachte. Während sie auf dem Weg nach draußen waren, sprach Shana Corellia an und den Sieg, den die Republik errungen hatte. Sie sollten das feiern, meinte sie. Tatsächlich freute sich Markus über diesen Sieg, aber andererseits gab es noch genug andere Baustellen in der Galaxis, andere Planeten, die dem Imperium angehörten, Völker, welche unterdrückt wurden... Corellia war ein kleiner Sieg in einer endlosen Schlacht. Aber in einem Punkt hatte sie Recht. Es war sein Heimatplanet und deshalb sollte es ihn umso mehr freuen, dass dieser wieder in der Hand der Republik war.

"Ja, ich weiß."

, sagte er wieder recht knapp und seufzte. Er warf Shana einen kurzen Blick zu, wusste, dass ihr diese Kurz-Angebundenheit zu schaffen machte. Sie wusste nicht, wie sie mit ihm umgehen sollte, wenn er so war. Er sollte es ihr nicht schwerer machen, als es war, deshalb fasste er sich ein Herz und beschloss, ihr etwas aus seiner Vergangenheit zu erzählen:

"Weißt du, ich war damals in der Jedi-Basis auf Corellia, als die Sith uns überrannten."

Er nickte, um seinen Worten Nachdruck zu verleihen. Sie hatten bereits die Eingangshalle erreicht und verließen die Basis.

"Lass uns da lang laufen!"

, unterbrach er seine Erzählung und gab damit die Richtung für ihren Trainingslauf vor. Langsam steigerte er seine Geschwindigkeit bis hin zu einem gemütlichen Joggen, ehe er weitersprach.

"Ich hatte damals meinen ersten Padawan in die Welt entlassen. Caleb. Caleb Aster. So war sein Name. Ein junger, wirklich guter, junger Mann mit großen Zielen."

Sie liefen die Straße entlang, bis sie zu einem kleinen Waldstück kamen, in das Markus einbog. In der Natur war es doch viel schöner zu laufen. Hier wurden seine Schritte länger und etwas schneller, doch er wusste, dass Shana Schritt halten würde.

"Er war noch nicht lange Ritter, als die Basis gestürmt wurde und wie es das Schicksal so wollte, befanden wir uns gerade im selben Raum... in der Eingangshalle. Ich weiß nicht einmal mehr, worüber wir gesprochen hatten. Ich sehe ihn nur noch hinter einer Säule, während er jemand anderes beschützte. Ich musste weg, hatte andere Verantwortungen, als auf meinen ehemaligen Schüler aufzupassen..."

Man merkte mit jedem Wort, das er sprach, wie sehr ihn diese Erinnerung bedrückte. Die Selbstvorwürfe waren nicht mehr so stark, wie damals. Er wusste, dass er nicht anders handeln hätte können. Es war der Wille der Macht gewesen, dass alles so geschah, wie es geschehen sollte. Er hatte sich damit abgefunden und dennoch gehörten diese Gefühle einfach zur Erinnerung. Er hatte sie unter Kontrolle, wusste richtig damit umzugehen, wie es ein Jedi eben tat. Er selbst hatte sich weiterentwickelt.

"Als ich mit einigen anderen Corellia an Bord eines Schiffes verließ, spürte ich, dass Caleb in Gefahr war und dass ihm irgendetwas zugestoßen war. Ich weiß nicht was, ich habe keine Ahnung ob er noch lebt, aber seitdem gilt er als verschollen."

Warum erzählte er Shana genau diese Geschichte seines Lebens? Es war aus einem einfachen Grund. Sie sollte ihn besser kennen lernen. Sie sollte verstehen, dass man als Jedi vieles aufgeben musste, vieles erlebte und dass die Erinnerung und die Gefühle an derartige Ereignisse immer blieben.

"Ich hatte damals viele Probleme damit, hegte Zweifel an meinem Handeln, meinem Sein, dem Leben als Jedi und der Pflicht, derer wir nachgehen müssen. Ich ging ins Exil, wandte mich von der Galaxis und seinen Problemen ab... Aber irgendwann begriff ich, dass es einfach so sein sollte. Das Leben ging weiter und es brachte nichts, mich in Selbstmitleid zu verlieren."

Markus schwieg eine Weile. Dachte selbst noch einmal über die Zeit, die Erkenntnisse und die Lehren daraus nach. Schließlich lächelte er halb und warf seiner Schülerin im Lauf einen kurzen Blick zu.

"Denk nicht, dass ich mich über die Befreiung Corellias nicht freue! Ich trete dem nur mit gemischten Gefühlen gegenüber."

Die Nachrichten waren Markus über Com zugegangen. Natürlich wusste er auch bereits von dem Siegesball, zu welchem auch die Jedi offiziell eingeladen waren. Er hatte keinen Augenblick darüber nachgedacht, diesem Fest beizuwohnen. Warum auch? Nur weil er Corellianer war? Weil er Jedi war? Er war nicht bei der endgültigen Schlacht dabei gewesen. Er war dem fern geblieben und das aus gutem Grund. Aber er konnte sich schon denken, dass Shana vielleicht darauf aus war, dorthin zu gehen. Wenn sie es wollte, würde sie es selbst ansprechen müssen. Er würde damit nicht anfangen.


.:: Lianna | Waldstück nahe der Basis | mit Shana ::.
 
- Lianna – Jedi-Basis – Gänge – Mit Padme –

Chesara musste lachen, als sich Padme über Rornans gemeinen Plan ausließ, sie beide zum Ball nach Mon Calamari zu schicken, während er sich davor zu drücken gedachte.

“Ich fürchte, das war genau seine Absicht, uns diese Schlacht schlagen zu lassen. Rornan ist gut mit den Medien, aber er meidet die direkten Gespräche mit Politikern.“

Sie schüttelte den Kopf.

“Und du hast Recht, auf dieser Veranstaltung werden genügend Tretminen für uns alle liegen, über die wir stolpern können. Ich gedenke, ein genaues auf alle anderen anwesenden Jedi zu haben, besonders auf die Padawane. Es wäre unserer Position innerhalb der Republik äußerst unzuträglich, wenn wir einen schlechten Eindruck hinterlassen und du weißt, wie sich selbst die kleinsten Zwischenfälle zu großen Dramen entwickeln können.“

Das stimmte allerdings und Chesara glaubte, dass sie nicht erst Beispiele nennen musste, damit Padme wusste, was sie meinte. Es hatte in der Vergangenheit genug Vorfälle gegeben, während derer sich das Fehlverhalten einzelner Jedi negativ auf den gesamten Orden ausgewirkt hatte. Solche Situationen durften sie nicht wieder herauf beschwören, schon gar nicht bei einer solch wichtigen Veranstaltung wie dem Siegesball, daher sah Chesara ihre Rolle dort vor allem als Hüterin der Ordens- und aller üblichen gängigen Benimmregeln. Ein Kleid für diese Gelegenheit hatte sie jedoch noch nicht, im Gegensatz zu Padme, die sich darum keine Gedanken mehr machen musste. Einfach in ihrer Jedi-Kluft gehen zu können wäre für Chesara das einfachste gewesen, aber das kam wohl nicht in Frage. Allein Rornans Nachricht an alle Jedi machte dies ziemlich deutlich.

“Versuch, etwas Schlaf zu bekommen, bevor wir los fliegen und die Schrecken Corellias zu vergessen.“

Riet Chesara.

“Ich habe so das Gefühl, wenn die Padawane und Jedi-Ritter, die mit nach Mon Calamari fliegen, nur halb so abenteuerlustig sind wie du, als du noch ein junger Hüpfer warst, dann werden wir alle Hände voll zu tun haben. Ich habe noch ein paar Dinge zu erledigen, bevor es los geht, insbesondere einen Passagiergleiter von hier zum Raumhafen zu organisieren. Wir sehen uns spätestens beim Abflug.“

Viel Zeit blieb ihnen nicht mehr. Da der Ball zeitlich recht kurzfristig angesetzt war, mussten sie schon bald nach Mon Calamari los fliegen und bis sie dazu in der Lage war, hatte Chesara noch ein paar Punkte von ihrer Liste abzuarbeiten.

Ein paar Stunden später hatte Chesara das Gefühl, dass der Kanzler ihr mit seinem Siegesball noch den letzten Nerv rauben würden – und wenn nicht er persönlich, dann mit Sicherheit Eleonore. Die Jedi-Rätin hatte es als eine gute Idee befunden, Chesara bei der Auswahl ihrer Garderobe zu unterstützen, indem sie eine Schneiderin aus der Stadt zu ihr geschickt hatte. Chesara hatte zu diesem Zeitpunkt gerade mit EmJay gesprochen und mit ihm vereinbart, dass er nicht mit nach Mon Calamari, sondern nach Taris fliegen würde. Ihr Padawan war nicht besonders scharf auf die festliche Veranstaltung gewesen, vermutlich da ihm derlei Aktivitäten von seinem Heimatplaneten zur genüge bekannt waren. Da Chesara jedoch endlich eine Spur gefunden hatte, die mit viel Gück zu Nirés leiblichem Vater führen konnte, hatte sie ihn geben, sich dieser Sache anzunehmen und EmJay hatte bereitwillig zugestimmt. Die Schneiderin aus der Stadt - eine liebenswürdige ältere Dame mit krausem Haar und Gesichtszügen, die sie nicht unbedingt als Mensch auswiesen (und doch schien sie von dieser Spezies nicht zu weit entfernt zu sein), hatte Chesara in ihren Raum begleitet und sich von der Jedi zeigen lassen, welche Kleider Chesara besaß, die sich für eine derartig prunkvolle Feier eigneten. Es waren nicht viele. Von ihrer Zeit auf Coruscant, an die Chesara nicht gerne zurück dachte, da sie sie zwangsläufig zu Pierre les Gray führten, hatte Chesara noch einige teure, ungetragene Kleider im Schrank, die der ehemalige Gouverneur von Coruscant ihr seinerzeit zum Geschenk gemacht hatte. Doch so chic diese Kleider auch waren, Madame Elyse, die Schneidern, verwarf sie alle.


„Zu hell für Teint.“

Sagte sie, mit Blick auf ein zartes, mintgrünes Kleid, das von seiner Länge und Beschaffenheit als einziges Stück in Chesaras Schrank wirklich geeignet gewesen wäre. Die restlichen Kleider wiesen allesamt Makel auf, und das nicht einmal aus Madame Elyses, sondern vor allem aus Chesaras Sicht. Sie konnte unmöglich ein Kleid tragen, das zu viel Haut zeigte. Andere Frauen mochten mit so etwas kein Problem haben, doch Chesara war in solchen Dingen konservativ. Sie fühlte sich nicht wohl, wenn sie mehr entblößte als angemessen, und wenn es nur ihre Schultern waren.

“Wie wäre mit dem hier?“

Schlug Chesara vor, als ihr die Optionen allmählich ausgingen. Sie hob ein dunkelgraues, sehr fein geschnittenes Kleid in gerade Silhouette und mit kurzen, leicht gerafften Ärmeln, in die Höhe. Am Hals war als einziger Farbtupfer eine Kunstblume aus Stoff angebracht. Es war ein elegantes Kleid, wenn auch etwas trist, und der Schnitt war nicht so enganliegend, dass man jede einzelne Rundung ihres Körpers sah.

„Bei allem Respekt, Rätin,“ Madame Elyse schüttelte den Kopf. „Ihr seid eingeladen auf Ball, nicht zu Gebetsstunde in Kloster!“

Lauteten die fachmännischen Worte der Schneiderin, die schließlich seufzend zur Anprobe herbei holte, was sie selbst mitgebracht hatte und die Chesara dazu überredete, ein Kleid anzuziehen, das schon von seiner Aufmachung alleine viel zu aufwendig erschien, ihr aber erstaunlich gut stand. Mit geübten Bewegungen setzte Madame Elyse einige Nadeln dort an, wo noch gekürzt oder eine Naht enger gezogen werden musste und beruhigte Chesara, das sie auch für die nicht vorhandenen Ärmel eine Idee hatte.

„Hier machen wir schönes Cape aus gleichem Stoff, ganz lang. Verdeckt Schultern und Arme.“

Sagte sie, Chesara im Spiegel mit einer Decke demonstrierend, was sie im Sinn hatte. Die Jedi selbst seufzte schicksalsergeben. Sie hatte nicht den Eindruck, dass sie sich großartig würde sträuben können. So lange sie seriös aussah und den vorgeschriebenen Dresscode einhielt, sollte ihr alles recht sein. Als auch dieser Punkt von ihrer Liste abgehakt war, stattete Chesara schließlich Zhaax einen Besuch ab. Die Ruhe am Nachmittag hatte ihm besser getan, sodass er sich wieder fitter fühlte, doch dafür hatte er etwas auf dem Herzen, das er dringend mit Chesara besprechen musste. Er hatte Nachricht von seiner Mutter erhalten, die er zuletzt auf Bandomeer gesehen hatte und von der er bisher nicht gewusst hatte, wohin es sie verschlagen hatte. Offenbar schien sie ihr Schwierigkeiten zu sein und bedurfte seiner Hilfe, sodass der Twi’lek keine andere Möglichkeit sah, als seine Ausbildung abzubrechen und aufzuschieben. Chesara zeigte Verständnis, wünschte, es gäbe einen anderen Weg, sah jedoch die Notwendigkeit, dass Zhaax sich zuerst um seine Mutter kümmerte und erst wieder zum Orden zurück kehrte, wenn er seine familiären Probleme gelöst hatte. So verabschiedeten sie sich und gingen auseinander. Wieder verließ ein Padawan Chesara vorzeitig, auch wenn sie hoffte, dass er zurück kehren würde.

Schließlich war der Zeitpunkt gekommen, um nach Mon Calamari aufzubrechen und Chesara ließ alle Jedi, die sich bis dahin zum Ball angemeldet hatten, per Kom-Nachricht wissen, dass sie sich im Hof der Basis einfinden sollten, um von dort aus per Passagiergleiter zum Raumhafen gebracht zu werden, wo ihr Schiff auf sie wartete. Dann verabschiedete sich Chesara von Niré, ließ sie in den guten Händen der Jedi in der Basis, ließ den Rat wissen, dass sie sich nun auf den Weg machte und ging mit ihrem wenigen Gepäck nach draußen. Draußen im Hof wartete sie darauf, dass sich die übrigen Jedi ihr anschlossen, damit sie gemeinsam nach Mon Calamari fliegen konnten.


- Lianna – Jedi-Basis – Hof –


*** Outplay ***
Es ist Zeit, dass wir uns sammeln. Alle, die mit nach Mon Calamari kommen, sollten sich nun draußen im Hof versammeln. Der Flug geht in Kürze!
 
Lianna – Jedibasis – Kantine – mit Matthew, Satrek, Summer, Mara, Allison und Mylo

Warum Summer so lange schwieg konnte Mara nicht wirklich sagen und irgendwie machte sich die junge Blondine schon ein wenig Sorgen. Zum anderen wollte sie das Mädchen aber auch nicht drängen, immerhin hatte sie genug durchgemacht und brauchte Zeit sich von selbst zu öffnen. Mara hatte es auf liebevolle Weiße versucht, indem sie sich mit Summer’s Teddy beschäftigt hatte. Anfangs hatte dies auch sehr gut funktioniert. Nun ja, vielleicht brauchte das Mädchen einfach noch einen Moment um zu reagieren und Mara würde ihr diese Zeit lassen. Immerhin wollte sie selbst auch nicht bedrängt werden. Wenn sie es sich recht überlegte, wollte dies keiner. Jemanden zu etwas drängen war einfach unhöflich und unpassend.

Jo kehrte in diesem Moment zurück in Begleitung von Starek, einem Jedi-Rat, dem sie schon einmal begegnet war und lange Zeit nicht gut auf ihn zu sprechen gewesen war, weil jener auf ihre Gabe überhaupt nicht eingegangen war und zudem auch noch behauptet hatte, dass viele glaubten sie hätten diese Fähigkeiten. Damals war es ein Faustschlag in ihr Gesicht gewesen. Mittlerweile hatte sie ihm mehr oder weniger verziehen. Ein weiteres junges Mädchen gesellte sich zu ihnen, dunkles leicht rötliches Haar (Allison). Sie wollte wissen ob sie sich zu ihnen setzten durfte. Keine Frage, klar durfte sie. Jo übernahm das Gespräch mit ihr und das Mädchen stellte sich als Allison Neldres vor. Ihre Alte Meisterin erklärte nun der Runde, dass sie nach ihrem Gespräch mit Matthew eine sehr gute Nachricht für sie alle hätte und Mara horchte nun natürlich auf. Besonders gut für Summer? Mara ahnte schon etwas und ihre Ahnung wurde bestätigt, als Jo nach einem kurzen Räuspern verkündete, dass Matthew ihr zweiter Padawan werden würde.


„Mein Glückwunsch Matthew, du hättest keine bessere Wahl treffen können.“

Mara grinste breit, wobei sie jenes in die Runde schickte.

„Hi Allison. Mein Name ist Mara, Mara Selaren und es freut mich dich kennen lernen zu dürfen.“

Ein liebevolles Lächeln traf die neue, dann blickte sie erneut zu Jo, die verkündete, dass sie eine Einladung zum Siegesball anlässlich der Rückeroberung Corellia’s erhalten hatte. Sie wollte dort natürlich mit ihren neuen Schülerin hin und Mara wollte selbst hin. Ein Ball war etwas besonders und dennoch gab es noch etwas, was Mara interessiert. Ihre alte Meisterin wirkte leicht verändert und zudem befand sich noch immer Rat Satrek bei ihnen. Mara wusste das die Blinde Jedi ein Gespräch mit Satrek gehabt haben musste und wenn dies zutraf, dann, dann konnte es sein das diese befördert worden war.

„Sag mal Jo, hast du uns vielleicht noch etwas mitzuteilen? Ich meine, du bist immerhin in Begleitung von Jedi-Rat Satrek und ich vermutet doch mal, dass dies einen Grund hat.“

Ein leises Lachen war zu hören. Nun würde die blinde Jedi etwas sagen müssen und Mara hoffte inständig, dass sie Recht mit dem hatte, was sie vermutete. Ein wenig gespannt sah sie zu ihrer alten Meisterin um eine positive Antwort zu erhalten. Immerhin war jene recht lange weg gewesen.

Lianna – Jedibasis – Kantine – mit Matthew, Satrek, Summer, Mara, Allison und Mylo

OP@all: Ein Post damit es weitergeht.^^ Nicht der beste von mir aber naja.^^
 
¦¦ Lianna ~ Lianna - City ~ Jedi Basis ~ Trainingshalle ¦¦ Shana & Markus

Oh nein, nein, nein. Das konnte doch nicht wahr sein! Da war sie voller Zuversicht gewesen, mit dieser Nachricht eine Stimmungsbombe zu zünden, und dann kam so ein Depri – Zeug. Wobei Shana trotzdem aufmerksam zuhörte, denn es waren wenige Ausnahmen, in denen mal etwas mehr Worte von ihrem Meister kamen. Markus hatte einige Erinnerungen an Corellia, und die, die seinen letzten Padawan betrafen, waren nicht die schönsten. Na toll, wie sollte sie denn jetzt den Bogen auf den Ball hinbekommen, wenn ihm nicht nach feiern zumute war? Zwar freute er sich – so wie er verriet – doch ob dies auch ausgiebiger geschehen sollte, blieb unbeantwortet. Nicht unbeantwortet blieb die unausgesprochene Frage warum er so rigoros war. Erst der Todesstern, jetzt Corellia während des Angriffs … er hatte schon einige wirklich monumentalen Schlachten geschlagen, auch wenn er dies vermutlich anders sah. Superreiche, Leute die man für Helden hielt; dort wurde schnell überschwänglich geschwärmt und übertrieben, während die, die wirklich dabei gewesen waren, vielleicht nicht viel mehr als eine größere Herausforderung darin gesehen hatten. Wie auch immer.

Wie auch bei ihr, war bei Markus nicht alles Friede-Freude-Sonnenschein. Deshalb hatte er sich also verzogen, hatte allem den Rücken gekehrt. Und dann sagte er etwas, dass so ziemlich Jeder kannte. "Das Leben geht weiter". Ein Spruch der immer bei Schicksalsschlägen angewandt wurde, meistens wenn jemand gestorben war. Sie hatte mit diesem Satz auch ihre eigenen Erlebnisse und Erinnerungen. Ihr einstiger Freund lag im Koma und es hatte lange gedauert das Leben wirklich weiterlaufen lassen. Gerade weil sie nie gewusst hatte, ob das alte Leben noch einmal zurückkehren konnte. Irgendwann war ihr nichts anderes übrig geblieben.


"Ja, das Leben geht immer weiter. Egal was wir erlebt haben, oder was wir von uns selbst oder anderen halten."

Wie oft hatte sie diese Szene in ihrem Geist gesehen? Keno, der auf die imperialen Soldaten zustampfte, sich aufregte und beschwerte dass die teueren Möbel zerstört wurden. Schon beim Reinkommen hatten sie einen sehr harten, unnachgiebigen Eindruck gemacht, und Shana hatte es für das Beste befunden, sie einfach machen zu lassen. Doch war es nicht ihr Haus gewesen, weshalb sie nicht dermaßen involviert gewesen war. Die Blondine hatte ihrem Freund geraten sich nicht einzumischen, auch wenn sie sich innerlich genauso aufgeregt hatte. Sie hätte ihn greifen können und bestimmt zurückhalten, doch sie hatte es nicht getan. Stattdessen hatte der Soldat sich umgedreht und seinen Gewehrkolben ins Gesicht des vermeintlichen Angreifers gerammt. Völlig übertrieben und brutal, doch am Ende hatte es Null Konsequenzen gegeben, es hatte nur geheißen, dass es ein Unfall durch Behinderung einer Vollstreckung gewesen war.
Tja, sie hätte an ihrer Schuld ersticken können, an ihrem Zögern, doch es war geschehen was immer geschah. Man vergaß, man blickte auf die Zukunft. Das Leben ging weiter.

Alles andere wäre unnatürlich und würde Leben an sich nicht möglich machen.

Die Entscheidung einfach zu laufen, ohne irgendwelche Selbstverstümmelungsparcours nahm sie freudig auf, auch wenn das Knie trotz dieser Nachsicht unwirsch mit leichtem Ziehen reagierte. Eine Weile würde sie gut mithalten, doch schon nachdem Markus seine Erzählung beendet hatte, merkte sie, dass sie nicht mal eben so locker nebenbei schnacken konnte. Mit dem unmenschlichen Leistungsvermögens ihres Lehrers konnte sie nicht mithalten, Redeluft musste also sorgfältig eingeteilt werden. Sie musste erst einmal überlegen, was gar nicht so leicht war, wenn der Körper immer stärker beansprucht wurde. Sollte sie auf das Gesagte eingehen? Keine Reaktion würde Markus sicher schon wundern, andererseits waren es Erinnerungen die es nicht zu bewerten galt oder sonst etwas.

Möglicherweise hatte sie sich tatsächlich zu viel versprochen, denn ihr war der Faden abhanden gekommen. Wie sollte sie zum Thema kommen ohne mit dem Servohammer draufzuschlagen? Sollte sie schon aufgeben? Nein, sie war doch früher auch keiner Herausforderung gewichen. Sie hatte immer alles bekommen was sie wollte, bzw. hatte so gut wie jeden überreden können, manchmal fast schon in unglaublicher Manier. Ob Türsteher, Lehrer, Mitschüler oder sonst wen. Wenn sie etwas unbedingt gewollte hatte, war ihr Wille Realität geworden. Entweder hatte sie Argumente, ihr Aussehen, ihren Charme oder ihre Flirtkünste in die Waagschale geworfen, und es ließ sich nie so wirklich herausfinden, mit welchem Aspekt sie am meisten Erfolg hatte. Nur Jedi, und vor allem Markus ließen sich nicht einfach einwickeln. Woran das lag wusste sie nicht genau. Vielleicht lag es schlicht an der Macht oder … sie waren einfach grundsätzlich gegen Beeinflussung gefeit. Egal. Es wurde Zeit etwas zu sagen oder es sein zu lassen.


"Es tut mir leid. Ich weiß wie es ist wenn man nicht weiß wie es um jemanden steht der einem wichtig ist." Es war wirklich eine gute Idee gewesen, das schöne Wetter zu nutzen, die angenehme Luft, die Sonnenstrahlen machte die Belastung erträglich. Im Endeffekt war sie nicht so fit wie sie sich wünschte, aber auch nicht so eingerostet wie befürchtet. Sie versuchte es mit einem erneuten Lächeln, das durch die Maske der Anstrengung wirken sollte.

"Deshalb wenden wir den Blick am Ende nach vorne. Um die Zukunft positiv zu gestalten. Um unsere Ziele zu erreichen. Der Sieg zeigt dass Bemühungen fruchten können, dass der tägliche Kampf zu etwas nütze ist und Hoffnung immer besteht." Oh man, sie würde sich garantiert in einen Seitenstich reden, doch das war ihr jetzt egal, sie hatte schließlich nicht viel Zeit.

"Wir waren zwar nicht bei dieser Schlacht dabei, doch auf Coruscant haben wir doch auch unseren Beitrag geleistet, unser Leben riskiert und ums Überleben gekämpft. War das alles umsonst? Wertlos? Ich bin entschieden dagegen, wir haben echt viel aushalten müssen und einen Haufen S … Kot durchgemacht. Ich finde wir haben auch Anerkennung verdient und auch mal etwas Schönes zwischen all dem."

Tja, nun war sie doch mit dem Hammer drauflos, doch anders ging es vermutlich nicht.

"Warum sollten wir also nicht auch auf den Ball gehen? Er befähigt mit Corellia neue Erinnerungen verknüpfen zu können. Außerdem, wann hat man sonst die Möglichkeit all diesen Leuten zu begegnen oder sie kennen zu lernen? Zudem soll Mon Calamari sehr schön sein und überhaupt. Gehen wir hin?" Vielleicht aus alter Gewohnheit, vielleicht weil es ihr wirklich zu Herzen ging, zog sie eine Schnute, setzte den Hundeblick von unten auf und sprach recht leise und sanft.

"Bitte?"

Dabei schaffte es die Padawan irgendwie die Seitenstiche völlig außer acht lassen die sich mittlerweile eingestellt hatten. Immer wieder faszinierend wie die Psyche den Körper und seine Grenzen austricksen konnte.

"Lass mich zeigen dass ich eine Jedi sein kann, auch wenn ich erstmal nur den Orden repräsentieren soll. Bereuen wirst Du es garantiert nicht. Ja? Du wärst wirklich der weltbeste Meister aller Zeiten und ich würde alles machen. Alles." Ok, und nun war alles raus, und der Psychotrick seiner Wirkung beraubt. Dem stechenden Schmerz nachgebend und die Hand in die Seite drückend, schob sie noch hinterher.

"Auch mit Seitenstichen weiter rennen." , beendete sie, nicht gänzlich ohne Humor in der Stimme. Ok, langsam tat es wirklich weh! "Sei jetzt still Mädchen!" ermahnte sie sich selbst. Tja, sie hatte alles auf eine Karte gesetzt. Deprimierend der Gedanke, dass ein schlichtes "Nö!" alles kaputtmachen konnte. Aber so war das wenn man Schülerin war und der Lehrer das Sagen hatte. Pah! Wer hatte eigentlich so ein ungerechtes System erfunden?

¦¦ Lianna ~ Lola Curich ~ Waldstück bei der Jedi ¦¦ Shana & Markus
 
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Lianna - Lola Curich - Jedibasis - Bibliothek - Salina, Kestrel, Sarissia, Tzun und Q’Tahem

*Sarissia neigte leicht ihr Haupt als Kestrel ihnen noch details über ihre Aufgabe erklärte*

Wird gemacht Meisterin.

*Sarissia hatte sich recht schnell vom erscheinen des Kaminoaner, Tzun erholt und sah Salina und Tzun abwechselnd an, sie wartete einfach mal darauf was die beiden nun vor hatten, Tzun sagte das sie sich aufteilen sollten um die sachen schnell zu finden, vielleicht hatte er nur begrenzte zeit, allerdings würde es ein wenig dem Wiedersprechen was Kestrel sagte, immerhin sollte man sich dabei doch kennenlernen und von Regal zu Regal brüllen wäre da wohl die Schlechtere Idee auserdem sollten sie sich doch mit der Bibliothek vertraut machen und das dauerte seine Zeit*

Nun ich denke das wäre eine tolle Idee Tzun wenn wir schnell sein müssten, allerdings ist es in dem Fall unsere Aufgabe die Bibliothek gemeinsam zu erkunden um uns besser kennenzulernen, es geht immerhin nicht darum das wir schnell sind.

*Sarissia lächelte und reibte sich mit der linken hand leicht den nacken und hoffte das man es nicht falsch auffassen würde und sah Salina abwartend an, sie war gespannt darauf was Salina wohl dazu sagen würde*


Lianna - Lola Curich - Jedibasis - Bibliothek - Salina, Kestrel, Sarissia, Tzun und Q’Tahem
 
Lianna – Jedibasis – Kantine – mit Matthew, Satrek, Summer, Mara, Allison und Mylo

Jo war verwundert als nach ihrer Eröffnung, dass Matthew nun ihr zweiter Padawan war, eher stille eintrat als Jubel! Sie hatte viel mehr damit gerechnet, dass Summer sich sehr freuen würde. Hm, wahrscheinlich tat sie das auch und war im Moment einfach nur sprachlos.
Zum Glück brach Mara recht schnell die Stille, bevor sie ein wenig peinlich werden konnte und Jo stupste ihre ehemalige Schülerin leicht mit der Macht an und schenkte ihr ein dankbares lächeln während Mara Matthew gratulierte und sich auch Allison vorstellte.
Allerdings, als Mara dann auch noch ansprach, dass da nach ihrer Meinung noch mehr sein musste schnaufte Jo ein bisschen und Mara sah gewiss schon an ihrem Gesichtsausdruck, das sie direkt ins Schwarze getroffen hatte.
Doch ganz so leicht wollte Jo es ihr nun auch nicht machen und so erwiderte sie erst einmal, breit grinsend.


Nun ja, natürlich hat sein Hiersein einen bestimmten Grund. Ich habe Rat Taphon zu einer guten Tasse Kamillentee eingeladen.

Für eine Sekunde ließ sie das Gesagte so im Raum. Aber Jo wusste, das Satrek diese Spielerei nicht lange zulassen würde und wenn sie es nicht tat würde er ihre Beförderung gnadenlos verkünden und dann, nur um sie zu necken, sicher mit mehr Pomp als ihr das lieb war. Also musste sie es nun sagen.

Du hast aber durchaus recht Mara. Ich habe euch noch etwas Anderes mit zu teilen. Ich habe euch vorhin verlassen, da ich in den Ratssaal gerufen wurde, wo Rat Taphon mir mitteilte, dass der Rat der Jedi beschlossen hat, dass ich ab sofort keine Großmeisterin mehr bin.

Jo bemühte sich so erst wie möglich zu wirken, während sie das sagte und während sie dann eine kurze Kunstpause einlegte um Zeit für mögliche falsche Schlussfolgerungen zu lassen. Schließlich hieß keine Großmeisterin ja nicht automatisch Beförderung. Lange ließ sie die Personen am Tisch allerdings nicht zappel und nach einem tiefen, beinahe seufzenden Atemzug sprach sie weiter.

Der Rat hat beschlossen mich in seinen Kreis auf zu nehmen und ich habe die Aufgabe, die mir der Rat damit überantwortet hat, angenommen.

Ein erneuter tiefer Atemzug beendete für Jo ihre Ausführungen über ihre Beförderung und sie wollte am liebsten sofort wieder davon ablenken. Da kam die baldige Abreise zum Ball recht gelegen.

Soo, und damit haben wir noch einen Grund mehr, dass wir nicht zu spät zum Sammelpunkt im Hof gehen. Ich wäre ja wirklich kein gutes Vorbild wenn wir durch unsere Verspätung die Abreise verzögerten oder gar ganz zu spät kämen! Also, alle die mitkommen, müssen noch ihre Sachen packen.
Aus diesem Grund würde ich sagen, wir holen eventuelle Feierlichkeiten später nach und sputen uns jetzt erst einmal!


Mit den Worten erhob Jo sich und wartete, dass die Anderen es ihr gleich taten!

Lianna – Jedibasis – Kantine – mit Matthew, Satrek, Summer, Mara, Allison und Mylo
 
[Lianna | Lola Curich | Jedi-Basis | Garten] Nen-Axa, Krazark Shaat, Meister Yeedle (NPC)

Zwei Gestalten, die ihn bei weitem überragten, standen nun vor Meister Yeedle, doch blickte dieser mit einer Selbstverständlichkeit und Selbstsicherheit zu ihnen auf, die deutlich ausstrahlte, wer hier die wahre ›Größe‹ besaß. Nen-Axa empfand große Ehrfurcht vor diesem Jedi, dessen äußere Erscheinung nur allzu leicht über seine Macht und Weisheit hinweg täuschen konnte.

»Wie du sicher weißt und du vielleicht noch nicht«, sagte Yeedle zuerst zu dem Arconier und dann zu seinem Padawan, »nach der Vertreibung von Coruscant, viele Schriften und Artefakte der Jedi verloren gingen«, begann er zu erläutern, worum es in dem Auftrag ging. »Manche vielleicht für alle Zeiten, doch viele zurück gelangen in unsere Obhut, auf die eine oder andere Weise, und unterwegs in der Galaxis viele Jedi sind, um zu sammeln diese Dinge.«

Er legte eine kurze Pause ein und blickte ihnen in die Gesichter, bevor er fortfuhr:

»Nachricht uns erreicht hat vom Verbleib einer Jedi, die lange galt als verschollen und gehalten für tot durch die Hand der Sith. Doch ins Exil sie ging wie viele andere, um zu bewahren unsere Ideale über die mögliche Vernichtung des Ordens hinaus. Während zur Rückkehr sich entschlossen viele andere in den letzten Jahren, in ihrem Versteck sie blieb. Eine H'nemthe mit Namen Va'alii Thinos sie war, und als zuletzt auf Coruscant sie gesehen, kostbare Dokumente des Ordens sie mit sich nahm. Nun ein Ordensbruder erfuhr, gestorben sie sei im Exil und ungeklärt der Verbleib dieser Schriften.«

Nun fixierte der Blick seiner grünen Augen fest den Arconier.

»Wenn stimmen diese Gerüchte, auf Cona sie lebte bis zu ihrem Tod. Deine Heimatwelt, und besser geeignet sie zu suchen als jeder andere du daher bist. Mit großer Kenntnis über die Kultur und in der Lage, unauffällig dort zu bleiben. Besser es dir liegen wird als Tatooine, nicht ebenfalls dieser Meinung du bist?«

Da musste Nen-Axa dem Meister allerdings recht geben. Cona war, mehr vielleicht noch als Tatooine, ein unwirtlicher Planet für diejenigen, die nicht von dort stammten und sich dort nicht auskannten. Für die meisten humanoiden Lebewesen waren die Verhältnisse dort extrem lebensfeindlich, da es sowohl an Wasser als auch an Sauerstoff mangelte, den Grundlagen ihres Metabolismus. Neben den einheimischen Arconiern lebten nur einige H'nemthe dort in kleinen Gemeinschaften beisammen; ein gutes Versteck für eine Jedi, die ebenfalls diesem Volk angehörte. Die Suche nach ihr und den Schriften, die sie vermutlich verwahrt hatte, erschien ihm erfolgversprechender als die nach den Mördern von Jack Skyvold. Doch gab es einen Haken dabei, einen Umstand, der die Reise dennoch gefährlich und ihren Ausgang unkalkulierbar machte:

»Cona ist in der Hand des Imperiums«, sagte Nen-Axa. »Haben wir den Planeten erst erreicht, werden wir uns leicht vor ihnen verbergen können, doch um dorthin zu gelangen, müssen wir tief in imperialen Raum vordringen.«

Das bedeutete natürlich Gefahr. Überall, wo sie den Hyperraum verließen um den nächsten Sprung zu berechnen, mussten sie damit rechnen, einer imperialen Patrouille zu begegnen. Auch im Landeanflug auf Cona konnten sie eine Kontrolle erleben. Kam dabei heraus, dass sie dem Jediorden angehörten, konnte man sich die Folgen gar nicht schlimm genug ausmalen. Nen-Axa machte sich dabei keine Sorgen um sich selbst, aber der Gedanke, seinen neuen Padawan gleich zu Beginn seiner Ausbildung auf eine so riskante Reise mitzunehmen, missfiel ihm sehr.

»Krazark beginnt gerade erst, sich mit der Macht vertraut zu machen«, wandte er ein. »Ich möchte ihn nur ungerne dieser Gefahr aussetzen.«

»Schwer vorauszusehen die Zukunft ist«, sagte Meister Yeedle. »Und Sicherheit nur eine Illusion. Deutlicher als durch Skyvolds Tod so nahe der Basis, es uns nicht vor Augen geführt werden könnte. Ausgesetzt unzähligen Risiken in jeder Sekunde unseres Lebens wir sind. Die Frage ist nur, wie du begegnen ihm willst.«

Vor dem Kontext ihres Gespräches über die gescheiterte Mission auf Tatooine war klar, was der grünhäutige Meister ihm damit sagen wollte.

»Wir werden die Reise sorgfältig planen und uns gründlich vorbereiten«, sagte Nen-Axa. Mit einer Verneigung vor dem Weisen machte er deutlich, dass er seinen Widerstand aufgab.

»Alles was ihr benötigt, der Orden zur Verfügung stellt«, erklärte Yeedle. »Nicht überhastet brecht auf, doch bald sollt ihr fliegen. Wer weiß schon, ob andere dieselben Gerüchte gehört. Möge die Macht mit euch sein!« grüßte er zum Schluss, und seine Worte klangen durchaus ehrlich; es war mehr als nur eine Floskel wie ›auf Wiedersehen‹.

»Und auch mit Euch, Meister!« antwortete der Jediritter mit einer abermaligen Verbeugung, bevor der Grüne sich abwandte und zwischen den frisch gepflanzten Sträuchern verschwand.

Dieser Tag hatte eine weitere, höchst interessante Wendung genommen. Allerdings eine, die es erforderte, dass Nen-Axa erneut Lianna und damit siene Familie verlassen musste. Wie seine Kinder darauf reagieren würden, konnte er sich vorstellen, und eine gewisse Schwermut legte sich auf seine Seele.


»Nun, Krazark... es sieht aus, als würde die erste Phase deiner Ausbildung nicht auf Lianna stattfinden«, sagte er zu seinem Padawan. »Es gehört zum Dienst am Orden und zum Leben eines Jedi dazu, dass man jederzeit in eine andere Ecke der Galaxis entsandt werden kann. Bist du bereit, mit uns eine lange und nicht ungefährliche Reise anzutreten?«

[Lianna | Lola Curich | Jedi-Basis | Garten] Nen-Axa, Krazark Shaat, Meister Yeedle (NPC)
 
- Lianna - Lora Curich - Restaurant "Theed Tides" - Miranda, Jibrielle -​

"Für die nächsten paar Stunden sollten sie auf jeden Fall Ruhe halten, um sich von dem Schock und der Anstrengung zu erholen. Außerdem werden die Nebenwirkungen noch eine Weile anhalten. Obwohl die Gefahr eigentlich gebannt ist, sollten sie die nächsten sechs Stunden unter Beobachtung bleiben. Dafür können sie sich in die Notaufnahme vor Ort einweisen lassen ... oder die wahrscheinlich bessere Variante: Die Dinerpläne hier für heute streichen und nach Hause gehen. Miranda, können sie auf Jibrielle die nächsten Stunden aufpassen?"

"Das mache ich! Vielen herzlichen.."

Jetzt gerade war ihr und ihrem hoch geschulten Ohr, als wären die gleichmäßigen Atemzüge Jibrielles das wunderschönste das sie je gehört hatte. Miranda sah die Zabrak Notärztin dankbar an und wollte sich gerade bedanken als Jibrielle plötzlich los plapperte.

"Bye bye, Miss Notärztin. Mira passt schon auf mich auf, wie ... wie Sailor Helios auf Sailor Aurora."

Dankbarerweise bewies die Dame Humor und lachte auf. Jetzt konnte sich Miranda endlich bedanken. Die Zabrak wirkte wie ein Engel auf sie, der diesen wertvollen Schatz den sie gerade erst endeckt hatte gerettet hatte.

"Herzlichen Dank Ma'am! Vielen Dank!"

"Nicht dafür. Passen sie gut auf ihre Freundin auf!"

"Das werde ich!"

Und dann machte sie sich genau wie ihr Sanitäter Gefolge entspannt auf den Weg. Die Djane konnte nur vermuten das das heute vermutlich das zwanzigste Mal gewesen sein musste, das sie jemanden in Not gesehen und gerettet hatten. Stille Helden denen niemand ihre monströse Aufgabe dankte. Und auf einmal wurde ihr die Trivialität ihrer eigenen Arbeit bewusst. Egal das war jetzt nicht wichtig. Jibrielles Kopf bewegte sich nach ewig langen Minuten wieder. Sie sah zu ihr auf und lächelte. Miranda strich ihr eine Haarsträhne, die sich aus ihrer so süßen Frisur gelößt hatte und nun an ihrer Stirn klebte, aus dem Gesicht.

"Heeeey, bist du wieder richtig da ja?"

Sie kniff ihr ein Auge zu und versuchte zu scherzen.

"Ich finde dich am hübschesten wenn du atmest. Also versuch nie wieder damit auf zu hören ja?"

Sie bekam ein Lächeln zurück geschenkt welches nunja...ganz schön stoned..rüberkam. Aber das war der Notärztin nach zu erwarten nach dieser ordentlichen Gabe an Medikamenten. Und dann wollte Jibrielle anstallten machen auf zu stehen und kippte dabei fast von der Liege. Miranda griff nach ihr und zog sie zurück, und wieder wurde deutlich wie knapp das alles eben gewesen war. Jibrielle war so entkräftet das sie wenig bis gar keine Kontrolle über ihre übertrapazierte Muskulatur hatte. Auf die Stabilität ihres Kreislaufes hätte sie jetzt auch keine Wetten abgeschlossen.

"Langsam! Du bewegst dich jetzt erstmal gar nicht!"

Sie rief nach Jonas, welcher sich diskret vor der Tür aufgehalten hatte.

"Können Sie mir den größten Gefallen aller Zeiten tun? Würden sie sie für mich in meinen Speeder bringen?"

"Natürlich Miss Trineer"

Er hatte sicherlich eben ihren Namen vernommen, als sie diesen genau wie den Jibrielles beim Notfallteam angegeben hatte.

"Nennen sie mich Miranda!"

Dies hatte sie ausdrücklich nicht als Bitte formuliert, sie wollte nicht das er der eben so viel geholfen hatte, sie anredete als stünde sie über ihm. Sie beschloss definitiv noch bevor sie nach Mon Calamari abreisen würde bei ihm hier vorbei zu schauen.

"Ich danke Ihnen für alles Jonas!"

"Das müssen Sie nicht Miss... Miranda".

Er wartete ab bis Miranda sich hinter Jibrielle weg bewegt hatte und von der Liege gestiegen war. Dann bedeckte er die Lehrerin sachte in die unter ihr liegende Wolldecke (sie hatte ein für Notfälle doch eher unpassendes Kleid an, und zitterte bereits vor Kälte) und deutete an das es einen Hinterausgang gäbe. Miranda war über diesen Fakt froh, sie wollte Jibrielle das Gestarre der Restaurantgäste definitiv ersparen. Die Naboo ging , von Jonas verbal begleitet vorraus während er Jibrielle, in derren Augen ein wenig Protest aufblitzte, rasch hinter ihr her trug.

"Ich weis nicht wie ich Ihnen danken soll Jonas!"

Nach ein paar Minuten war Jibrielle sicher auf dem Beifahrersitz von Aldridges Speeder (den er ihr heute Abend geliehen hatte) verstaut. Miranda hatte die Idee sie auf die Rückbank zu legen verworfen, das war weder sicher, noch konnte sie sie so im Auge behalten.

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"Hey Miri! Wieso ist das Date denn schon vorbei?"

Aldridges Stimme klang rauschig aus ihrem Comlink. Miranda ignorierte die hiesigen Gesetze und benutzte während ihrem eiligen Flug durch den Abendverkehr keine Freisprech Einrichtung.

"Erklär ich dir später! Kannst du bitte unten auf mich warten? Ich brauche deine Hilfe!"

Miranda erschrak kurz aus ihrer Konzentration als Jibrielles Kopf auf ihre Schulter rutschte. War sie da gerade zusammen gebrochen?

"Du hast schönes Haar!"

Die erschöpfte Lehrerin betrachtete eine ihrer Haarsträhnen, oh je, das Medikament würde vermutlich noch eine ganze Weile nachwirken. Die Djane verkniff sich ein Lachen und kündigte Al bevor sie auflegte an gleich da zu sein. Sie hatte noch beim Start erfragt ob sie Jibrielle nach Hause bringen solle, doch eine wirklich adäquate Antwort hatte sie nicht erhalten. Gute Güte, sie würde Heim können wenn sie sich wieder erholt hatte. Sie musste JETZT ruhen und sich erholen, das ging auch bei ihr....

..............................................................................................................................

"Verdammt!"

Aldridge, der seine Arbeitskleidung trug, wurde blass als er die noch viel blassere Jibrielle auf dem Beifahrersitz erblickte.

"Was ist ihr denn passiert?"

Er brauchte nicht zur Hilfe aufgefordert werden, und zog Jibrielle sammt Decke in einer einzigen geschmeidigen Bewegung in seine Arme. Er bewältigte die Aufgabe sehr viel leichtfüßiger als der kleinerer Jonas eben, der mit der wohl nicht als schwer zu bezeichnenden Jibrielle mehr zu kämpfen hatte.

"Ich bring sie schon hoch! Park du den Speeder!"

Und die Djane sah ihren Bruder mit schnellen Schritten durch die Eingangstür, des heute Abend doch verlassen wirkenden Haus verschwinden.

....................................................................................................................................

"Tja! Ihr habt euer erstes Date und schon hast du sie in dein Bett gekriegt nicht schlecht!"

Aldridge grunzte fasst über seinen dummen Scherz, verstummte aber direkt um sich zu erkundigen.

"Spaß beiseite. Was ist passiert?"

"Sie hat offensichtlich eine Fisch Allergie"

Die Djane besah sich Jibrielle, die sie aus Sicherheitsgründen (sie wollte sich immer wieder unvernünftigerweise davon machen) auf ihr Bett hatte bringen lassen, voller Sorge. Vom Sofa wäre sie vermutlich herunter gekracht.

"Soll ich hierbleiben?"

Aldridge musste eigentlich schon längst bei der Arbeit sein.

"Nein ich passe auf sie auf!"

Es dauerte noch ein paar Momente, dann konnte sie ihren überforsichtigen Bruder (der Jibrielle offensichtlich, was seinen Beschützerinstinkt anging, gerade "adoptiert" hatte) aus der Wohnung scheuchen. Als die Tür mit einem Klacken ins Schloss viel lehne sich die Naboo für einen Moment dagegen, atmete erschöpft aus. Ihre Beine waren schwer wie Blei....das war jetzt nicht wichtig. Sie stützte sich mit ihrem Arm an der Wand ab und zog sich ächzend die Highheels aus...eine Wohltat.... Den kühlen Boden unter den schmerzenden Füßen genießend schlurfte sie in ihr Schlafzimmer und staunte nicht schlecht als Jibrielle auf der Bettkannte saß. Oh man....

"Jibrielle."

Sie ging zur Bettkannte und kniehte sich vor die sitzende Frau.

"Ich flehe dich an leg dich hin, ich sorge mich um dich!"

- Lianna - Lora Curich - Vorort- Wohnaus/Apartment 206 - Miranda, Jibrielle -​
 
~ Lianna | im Taxi | Malek ~​




Der Taxifahrer hatte angegeben das die Fahrt nur 10 Standartminuten dauern würde, aber durch den Stau sind doch geschlagene 45 Standartminuten geworden. Malek hätte es vielleicht gestört, wenn er einen festen Zeitplan gehabt hätte, aber das dies nicht der Fall war, nahm er die Verzögerung locker hin und gab dem Fahrer sogar noch ein angemessenes Trinkgeld. Als vor ein Monat das Gerücht, auf Naboo, aufkam, das sich die Jedi eine Basis auf Lianna errichten haben sollen, war er leicht ins Grübeln gekommen. Es ist eine Falle, das hat sich Malek am Anfang gedacht, die Sith würden alles machen um Jedi zu töten, aber vielleicht ist es auch nur ein Hirngespenst der Einwohner gewesen.
Aber aus irgend einer Stimmung raus, hat er sich entschieden diesem Gerücht nachzugehen. Das war das erste Mal, seit Malek sich entschieden hat auf Naboo zubleiben, den Planeten zu verlassen und Kontakt mit den Jedi zu suchen. Es hat einen ganzen Monat gebraucht bis er Hier ankam, wer nicht Credits in Übermaß hat, muss mit der Holzklasse zufrieden sein.
Jetzt ist er jedoch da, und stieg aus dem Taxi aus und war leicht überrascht gewesen. Ein Tempel mit hohen Türmen und verzierte Fassaden, ein großer Park und viele Statuen, die mehrere Meter hoch waren. Das war sein Bild gewesen, was er sich erhofft hat anzutreffen, als Malek auf Lianna ankam. Die Realität sieht jedoch anders aus, es war eine trauriges Gewerbegebäude. Der Krieg muss sich stark am Creditbeutel des Ordens genährt haben, vielleicht sind die Jedi auch besonnener geworden.
Malek ging nun zum Haupteingang des Gebäudes und durchschritt die Schwelle des Eingangs. Wenige Meter vor ihm stand eine Standarttheke, wo ein Droide stand und in die Gegend schaute. Er ging auf den Droiden zu und blieb vor der Theke stehen.

"Guten Tag, willkommen auf Lianna und in der Zentrale der Jedi. Wie kann ich ihnen helfen?"

Die weibliche Stimme verstummte und wartete auf die Antwort von Malek.
Eigentlich war er hier, um den Gerüchte nachzugehen, aber es war auch mehr als das gewesen. Er hatte eine lange Zeit zum Überlegen gehabt und sein Unterbewusstsein hat sich bereits Entschieden, es war bereits entschieden als er von den Gerüchten hörte. Seine Ausbildung wurde auf Eis gelegt, als er sich entschied Meister Janson nicht zu folgen und auf Naboo zu bleiben. Aber er wollte die Lehren der Jedi weiter lernen, sie würden sein Leben verbessern.

"Ich suche Meister Wes Janson."


Der Droide piepste einen Moment und bewegte seinen Kopf ein wenig komisch bis er Malek eine Antwort gab.

"Jedi-Rat Meister Wes Janson, ist zurzeit, nicht in den hiesigen Liegenschaften. Aufzeichnungen zu folge, ist er auch nicht auf, Lianna, wollen sie auf ihn warten?"

Malek spürte seine Enttäuschung und nickte leicht.

"Ja ich würde warten."

Malek bewegte sich von der Theke weg und schlenderte leicht betrübt durch die Lobby. Sein Weg führte ihn zu einen kleinen Innenhof, welcher von ein paar wenigen genutzt wurde. Er setzte sich auf eine Bank und starrt leicht abwesend auf den Boden. Er hätte gerne Meister Wes Jansonsofort getroffen und sie hätten sich aussprechen können, leider können sie dies erst an einen späteren Zeitpunkt tun.
Malek bemerkte Bewegung im Hof und sah eine Frau, im mittleren Alter, (ChesaraSyonette) die mit ihrem Gepäck wenige Meter, von ihm, stehen blieb und auf etwas wartete.
Er sah sie an und nickte ihr zur Begrüßung zu, kaum hatte er dies getan setzte sich ein Junge neben ihn.

"Hallo ich bin Tohmes, ich dachte du brauchst jemand zum Reden, sahst ziemlich bedrückt aus. Du bist ein Jedi-Anwärter, oder?"

Malek war kurz überrumpelt, aber fand schnell seine Stimme wieder.

"Freut mich Tohmes, ich bin Malek und ich bi.... ich war der Padawan von Meister Wes Janson. Danke das du dich zu mir gesetzt hast, aber es ist nichts. Ich habe nur gehofft mit Meister Wes Janson zu sprechen, es ist viel Zeit vergangen. Das einzige was ich jetzt brauch, ist einen Moment für zum Nachdenken, das er nicht hier auf Lianna ist, muss ich überlegen was ich jetzt mache. Ich hoffe du verstehst das."

Malek schaute, bei seinen Worten, ein wenig traurig zu Tohmes. Hoffentlich nimmt er das nicht böse, aber Malek war ich nach einen Gespräch, ohne Aussicht auf Hilfe, aus.
Tohmes schaute Malek an und nickte leicht.

"Ok ich verstehe, da bleib ich am besten Hier und denke auch mal über wichtige Sachen nach, ich hoffe das stört dich nicht?"

Malek schaute ihn leicht verdutzt an und grinste ihn an. Der junge Noiz nickte und beide lachten ein wenig darüber.



~ Lianna | Jedi-Basis | Innenhof | Tohmes (NPC) .::. ChesaraSyonette .::. Malek ~​
 
~~~ Lianna-System ~ Lianna ~ Lola Curich ~ Vorort ~ Wohnhaus/Appartment 206 ~ mit Miranda und Aldridge ~~~

Der Puls hämmerte in ihren Ohren. Die Arme von sich gestreckt lag Jibrielle auf Mirandas Bett, nur eine kleine Lampe war in der Ecke eingeschaltet. Starr den Blick zur Decke gerichtet schien sich alles vor ihren Augen zu drehen, also schloss sie die Lider. In völlige Dunkelheit gehüllt, drehte sich in ihrem Kopf alles, weshalb sie schließlich alle paar Sekunden die Augen geschlossen und geöffnet hielt.

"Oh wow, bitch ... Fisch, hmm?"

säuselte sie vor sich hin und massierte mit einer Hand ihre Stirn, mit der anderen ihre Kehle. Das war echt knapp gewesen. Fast hätte sie sich die dummen Radieschen von unten angesehen. Sie sollte sich mal allgemein auf Allergien testen lassen, was? Und dann war da Miranda gewesen und ihre heizen Hände und ihr heizer Körper, das rhythmische Pressen ihres Atems in ihrem Rücken. Und nachdem die Rettungsleute ihre Atmung repariert hatten, war sie auf dem zugleich furchtbarsten und besten Trip der Welt, weshalb sie es auch nicht hatte lassen können während der Fahrt mit Mirandas tollem schwarzen Haar zu spielen und daran zu riechen. Sie hatte dabei die ganze Zeit ihre Aura durch die Macht wahrgenommen ... sie schmeckte nach Zimt.

"Wo ist meine ... Sailor DJane?"

sagte Jibrielle und richtete sich endlich auf, hielt sie doch das Karussell auf dem Bett nicht mehr aus. Außerdem bin ich gar nicht müde, dachte sich Jibrielle und rieb sich den Schlaf aus den Augen. Sie musste ein wenig mit dem Gleichgewicht kämpfen, fand aber einen sicheren Lauf und erreichte so den Lichtschalter an der Tür, sodass nun ein angenehmes Licht den Raum erfüllte. Sie hörte Stimmen und lauschte instinktiv an der Tür.

"Soll ich hierbleiben?"

"Nein ich passe auf sie auf!"

hörte sie die ihr schon ziemlich gut bekannten Stimmen, und als sie zusätzlich hörte, wie Aldridge hinter sich die Haustür geschlossen haben musste, und sich die ihrer eigenen Zimmertür nähernde Schritte hörte, sprang sie mit aufgerissen Augen von ihr weg und setzte sich schnell aufs Bett, als ob nix gewesen wäre. Das hurtige Hinsetzen verursachte ihr allerdings einen kurzen Schwindel, weshalb sie die Hände auf die Knie stütze, um sich wieder zu fangen. Da öffnete sich die Tür und Miranda kam herein. Jibrielle hörte ihren Namen und auf einmal kniete die DJane vor ihr.

"Ich flehe dich an leg dich hin, ich sorge mich um dich!"

Jibrielle blickte auf und grinste sie vermitzt an.

"Bitte nicht, da hat sich eben alles gedreht. Lass uns lieber was Lustiges machen! Oder was Schönes!"

sagte sie, beugte sich nach vorne und gab Miranda einen nichtmal zweisekündigen, aber leidenschaftlichen Kuss - und stellte fest, dass sie schon gestern ihre Zunge hätte nutzen sollen. Dann stand sie auf und zog Miranda an der Hand mit sich ins Wohnzimmer zurück. Dort ließ sie die Finger der DJane los, um sich ein Glas mit Erdbeersaft einzuschenken. Sie trank es in einem großen Zug aus, holte geräuschvoll Luft. Sie drehte sich Miranda zu, leckte den Rest Fruchtsaft von ihrer Oberlippe und lehnte sich gegen den Wohnzimmertisch.

"Dass du mich gerettet hast, werde ich dir nie vergessen. Ganz wie Sailor Helios die Beschützerin ihrer geliebten Sailor Aurora ist, japp."

sagte Jibrielle und grinste breit. Das war lustig. Ihre Stimme klang ein wenig quietschiger als sonst. Ihr Blick glitt über Mirandas Körper, hielt sich hier mal an der einen entblößten, bronzefarbenen Schulter, mal an dem eng an ihre Hüfte anliegenden Kleid fest. Eine Hand wanderte nach oben, um die Verschwommenheit aus ihren Augen zu reiben, die andere Hand erhob sich und zeigte mit ausgestreckten Finger auf Miranda.

"Dafür hast du dir eine Belohnung verdient, hmmhmm. Gut das Al zur Arbeit gestiefelt ist."

meinte sie, lächelte etwas verwegen und gleichzeitig peinlich berührt, bevor sie von der Tischkante aufstand und auf die etwas überrascht wirkenden Miranda zuging und dabei auch nur einmal schwankte und die Arme zum Halten des Gleichgewichts spreizen musste. Vorsichtig trat sie an Miranda heran, fasste sie mit beiden Händen an der Taille und drückte sich ganz leicht an sie - ganz leicht, so leicht, dass sie sich an den vielen Stellen, an denen sie sich berührten, Bauch an Bauch, Schulter an Schulter, Wange an Wange, doch kaum berührten. Alles glühte. Jibrielle Lippen suchten Mirandas Ohr und hauchten etwas hinein:

"Mira ..."

säuselte Jibrielle ihr zu, harrte einen Moment aus und lehnte sich schließlich wieder zurück, um Miranda in ihre perlschwarzen Augen schauen zu können.

"Ich bin nicht wie die anderen Mädchen aus den Clubs. Bei der Macht, lass es mich dir zeigen."

flüsterte sie die leichte und etwas schwankende Melodie. Sie schaute an Miranda hinab, zu den starken Sehnen ihres Halses, zu den feinen Schatten ihres Schlüsselbeins, zu den verheißungsvollen Rundungen des Stoffes ihrer Brust. Ihre rechte Hand wanderte zu ihrer eigenen Schulter und schob den Träger des edlen Baumwollkleides herunter, und zum Vorschein kam der Träger ihres schwarzen BHs, der sich in die Haut drückte. Mit großen Augen blickte sie Miranda an.

~~~ Lianna-System ~ Lianna ~ Lola Curich ~ Vorort ~ Wohnhaus/Appartment 206 ~ mit Miranda ~~~
 
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Lianna - Lola Curich - Jedibasis - Bibliothek - Salina, Kestrel, Sarissia, Tzun und Q’Tahem

„Es gibt kein Zeitlimit. Ihr sollt euch mit der Bibliothek vertraut machen. Daher, lasst euch ruhig Zeit und lernt euch besser kennen dabei. Ich möchte jedoch nicht, dass ihr mir 3 Holocrone bringt. Ein Holocron genügt pro Person. Ich möchte mehr mit Büchern und Filmiplast mit euch arbeiten.“

Die rothaarige Pilotin nahm die Antwort der Jedi-Meisterin auf Sarissia' Frage zur Kenntnis. Kein Zeitdruck sollte die Sache also etwas erleichtern. Vorallem da der Kaminoaner ebenfalls bei der Suche unterstützen würde befanden sich die beiden Frauen auf der sicheren Seite.
Salina lauschte den Vorschlägen von Tzun und Sarissia über die von Ihnen bevorzugte Suchmethode.

Beides hatte seine gewissen Vor- und Nachteile. Salina hätte sich auch gut mit Tzun's Vorschlag anfreunden können, da sie normalerweise sich überwiegend auf sich selbst verlies. Allerdings war sie jetzt nicht mit ihrem Frachter unterwegs sondern in der Jedi-Bibliothek.
Da hier alles, die Jedi, die Macht und noch viel mehr, Neuland für sie war, entschied sie sich für Sarissia's Vorschlag.
Der Vorteil bei lag hier neben jemand neuen kennen zu lernen auch darin, das man über die Qualität der gesammelten Werke beraten könnte und so eine mit Sicherheit auch höherwertigen Auswahl zurückkehren würde.

Sie schaute sich um. Die Regale waren gefüllt mit Holocrons, Büchern, jede Menge Rollen an Flimsiplast und einige Kisten, deren Inhalt man nur erahnen konnte, standen noch in den Gängen und Ecken.

Ich wäre auch dafür, das wir drei Zusammen suchen. Zum einen haben Kestrel und Q’Tahem dann Zeit sich zu unterhalten und wir können uns besser kennenlernen. Sarissia und Ich sind noch ganz neu hier. Ich denke mal, ein wenig mehr soziale Kontakte können nicht schaden.

Die rothaarige Pilotin ging in Gedanken nochmal die Liste der zu beschaffenden Werke durch und überflog mit ihren Augen nochmals die Regalreihen. So schwer sollte die Suche ja nicht werden.

Ausserdem denke ich, das es hier sicherlich einen Bibliothekar oder so was gibt, der uns sicherlich bei Fragen auch aushelfen kann.

Sie lächelte die beiden an und hoffte das Tzun die Entscheidung der beiden Frauen nicht negativ auffassen würde.

Tzun, wie lange bist du eigentlich schon bei den Jedi?

Salina musste ganz schön den Nacken überstrecken um dem riesigen Kaminoaner in die Augen blicken zu können.

Lianna - Lola Curich - Jedibasis - Bibliothek - Salina, Kestrel, Sarissia, Tzun und Q’Tahem
 
.:: Lianna | Waldstück nahe der Basis | mit Shana ::.


Warum nur hatte er so etwas schon kommen sehen? Bereits als sie mit dem Sieg über Corellia angefangen hatte, wusste er, dass sie ihn bitten würde, mit ihr auf den Ball zu gehen. Frauen, schöne Kleider und Bälle.... Es passte einfach so wunderbar zusammen, selbst wenn diese Frauen Jedi waren. Ok, es gab genügend Jedi, die es vielleicht längst nicht mehr so sahen, da sie über die Zeit an Weisheit und Bescheidenheit gewonnen hatten - Chesara zum Beispiel. Sie würde doch nur nach Mon Calamari reisen, weil es als Rätin ihre Pflicht war, sich dort blicken zu lassen. Dessen war Markus sich sicher. Aber bei Padawanen, die die Welt noch ganz anders sahen, war es vorauszusehen, dass die Einladung zu einem Ball nicht so einfach ausgeschlagen werden konnte. Vor allem bei Padawanen wie Shana!
Markus warf ihr einen kurzen und wirklich abwertenden Blick zu, welcher jegliche Träume und Hoffnungen zerstören konnte, wenn man sich darauf einließ. Dann legte er noch an Geschwindigkeit zu, um sie für eine Weile abzuhängen. Selbst er, der derartiges Training gewöhnt war, schwitzte mittlerweile. Offensichtlich hatte er jedoch noch nicht vor, mit dem Laufen aufzuhören.

"Bitte!!", hörte er noch einmal die bettelnde Stimme der Schülerin hinter sich. Ein Ball... Was sollte er auf einem Ball? Obwohl er vollkommen gegen so eine öffentliche zur Schau Stellung der republikanischen Streitkräfte, Politiker und sogar des Jedi-Ordens war, dachte er über die Frage nach. Er wollte die Bitte ausschlagen und doch musste er ihre Argumente einzeln durchgehen und über die Stimmigkeit derer sinnieren. Neue Erinnerungen mit Corellia? Der Ball fand auf Mon Calamari statt. Das einzige Bindeglied zu Corellia war, dass es sich um eine Propaganda-Siegesfeier handelte. Man wollte zeigen, wie stark man war und welche Helden man aus den eigenen Reihen hervorgebracht hatte. Es war überhaupt nicht typisch für Jedi, so zu triumphieren, einen Sieg und vor allem sich selbst so zu feiern... Sicher, Markus ging auch mal gerne in eine Bar. Auf Coruscant waren sie in einer Disco gewesen. Er hatte das als Abwechslung für die Padawane gesehen, wollte, dass sie mal an etwas anderes dachten, als die Flucht, den Krieg, Tod und Zerstörung. Bei dem Gedanken seufzte er. War es nicht genau das, was dieser Ball auch aussagen sollte? Man sollte an etwas anderes denken, als an die Schlacht? Man wollte das Leben wieder etwas lebenswerter gestalten und den Streitkräften und auch der Öffentlichkeit wieder Mut und Hoffnung machen?
Ein anderes Argument der Schülerin war, dass Mon Calamari sehr schön sein sollte. Sie hatte den Planeten wohl noch nie gesehen und wollte es sicher gerne. Mark konnte es ihr nicht verübeln, schließlich hatte sie lange genug auf Coruscants dreckigsten und heruntergekommensten Ebenen verbracht. Man sollte schon einmal Seiten der Galaxis sehen, die es Wert sind, dafür zu kämpfen. Shana kämpfte um die Gelegenheit, auf diesen Ball gehen zu können und dazu waren ihr alle Mittel recht. Sogar mit Seitenstichen weiterzulaufen. Sie wollte eine gute Padawan sein, würde alles dafür tun, so sagte sie zumindest. Der Corellianer musste schmunzeln. Sie war jung und hatte noch viele harte Jahre vor sich. Warum sollte er so ein Unmensch sein und ihr den Ball verbieten? Aber das hieß für ihn, mitkommen zu müssen, schließlich konnte er sie als Schülerin nicht allein hinschicken. Augenblicklich verschwand das Lächeln wieder und ein Seufzen entkam seinen Lippen.


"Schnapsidee!"

, murmelte er, ehe er kehrt machte und zu Shana zurücklief, die er ein ganzes Stück weit zurückgelassen hatte. Sein Blick war ernst und er wirkte streng, als er so auf sie zulief. Sie hatte nicht halt gemacht oder aber nur kurz gestoppt um zu verschnaufen und war dann wieder weitergelaufen. Er hielt sie auf und blieb seitlich versetzt zu ihr stehen. Seine Atmung ging schneller und er wich ihrem Blick aus. Innerlich rang er noch mit sich selbst. Auf der einen Seite wollte er nicht unfair sein, auf der anderen hielt er nichts von der Siegesfeier.

"Du willst da unbedingt hin!"

Weniger eine Frage, denn einer Feststellung. Eine Hand in die Seite gestemmt, die andere wischte den Schweiß von seiner Stirn, ehe er sein Kommunikationsgerät vom Gürtel nahm und noch einmal über die Nachricht sah. Sie hätten nicht mehr viel Zeit und der Dresscode war eindeutig.

"Formelle Kleidung!"

, sprach er, hob eine Augenbraue und sah über das Gerät hinweg zu ihr. Es folgte Schweigen und er sah, wie sich verschiedene Emotionen auf ihrem Gesicht und in ihren Augen wiederspiegelten. Sie schöpfte neue Hoffnung, wo er sie nur kurz zuvor komplett zerstört hatte, schien aber dennoch unsicher, wegen seiner Reaktion.

"Geh und besorg dir ein Kleid! Aber Shana, nicht zu sexy oder anzüglich! Du bist jetzt eine Jedi und stehst für den kompletten Orden!"

Jetzt war die Entscheidung gefällt. Das bedeutete, er musste Chesara benachrichtigen, dass er mit seiner Padawan mitkommen würde und selbst noch einen Anzug besorgen... Er bereute es jetzt schon "Ja" gesagt zu haben.

"Na los! Keine Zeit zu verlieren!"

, setzte er nach und scheuchte Shana damit zurück zur Jedi-Basis, wo sich ihre Wege trennten...


.:: Lianna | Jedi-Basis | Quartier | allein ::.


[op]Beim nächsten Posting treffen wir uns bei Chesara am Sammelpunkt![/op]
 
[ Lianna – Jedi-Basis – abgelegener Trainingsraum | mit Zasuna ]

„Natürlich.“

antwortete Adrian auf Zasunas Anfrage, ihr Trainingsschwert selbst auswählen zu dürfen. Er wusste, wie wichtig das für sie war – für sie beide war es das. Wenn sie Probleme damit hatte, die Klinge des Lichtschwertes zu sehen, war er auch dafür verantwortlich mit ihr gemeinsam eine Lösung zu finden. Zasuna war seine Schülerin. In dieser Hinsicht waren ihre Probleme nun also auch seine. Aber das war okay.

„Welches auch immer du willst. Je stärker du eine Verbindung zu der Waffe spürst, desto besser.“

ermutigte er sie, während die Miraluka bereits die verschiedenen Übungsschwerter begutachtete. Bei diesem Schritt würde er ihr nicht helfen können. Entweder sie spürte etwas bei einem bestimmten Schwert – oder eben nicht. Vermutlich würde sie den stärksten Effekt erzielen, wenn sie sich selbst ihre eigene Waffe anfertigte. Aber dafür war es noch zu früh.

„Ah.“

machte Adrian kaum hörbar, als Zasuna schließlich eines der Schwerter in die Hand nahm und die Klinge mit einem lauten Zischen aktivierte. Sie spürte etwas, ihre Aura veränderte sich. Es passierte gerade etwas zwischen ihr und dieser Waffe. Langsam und unbewusst schob Adrian seine Füße nach vorne, bereit gleich mit dem Trainingskampf zu beginnen. Bereit in ihr freudestrahlendes Gesicht zu sehen – oder zumindest irgendeine Regung positiver Art zu erkennen. Doch nichts davon passiert. Sie deaktivierte die Klinge wieder und ihre Aura verlor die neu gewonnene Komponente schlagartig. Unsicher zog er die Augenbrauen hoch.

„Und?“

fragte er überflüssigerweise, denn er spürte, dass etwas nicht stimmte. Zasuna sah gar nicht gut aus. Sie wirkte extrem angestrengt, als hätte es sich körperliche Kraft gekostet, sich diesem Schwert anzunehmen und die Klinge zu aktivieren. Doch bevor sie ihrem Meister antworten oder er noch weiter auf sie eingehen konnte, vibrierte das Komlink an Adrians Gürtel.

„Oh.“

Er löste das Kom aus seiner Befestigung und überflog die Nachricht mit größer werdenden Augen.

„Das ist eine Nachricht an uns alle. An den ganzen Orden, meine ich.“

Erklärte er seiner Schülerin, auch wenn die in Gedanken vermutlich noch ganz woanders war.

„Wir sind zum Siegesball auf Mon Calamari eingeladen. Wegen der gewonnenen Schlacht um Corellia. Es gibt einen gemeinsamen Flug, organisiert von Chesara. Das ist schon … bald.“

Adrian sah von seinem Komlink hoch zu Zasuna. Vermutlich passte ihr das gerade nicht in den Kram und er konnte es ihr nicht verübeln. Sie waren noch nicht lange hier, hatten noch kaum Erfolgserlebnisse verzeichnen können und schon sollte es zu einer Feier gehen.

„Wir versuchen es noch einmal auf dem Flug. Keine Sorge, du kriegst das schon hin. Die Macht wird dich leiten. Vielleicht … nimmst du das Schwert mit?“

Er versuchte sich an einem aufmunternden Lächelnund steckte das Komlink zurück an seinen Gürtel.

„Aber bis dahin … gibt es noch einen Sieg zu feiern. Auf geht’s.“

[ Lianna – Jedi-Basis – auf dem Weg zum Sammeltreffpunkt | mit Zasuna ]
 
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¦¦ Lianna ~ Lola Curich ~ Waldstück bei der Jedi – Basis ¦¦ Shana & Markus

Waas? Nein. Nein. Sie kam aus den bitteren, bangen Momenten nicht mehr raus. Ihre Einschätzung war schon ziemlich richtig gewesen, schon komisch. Der Blick den Markus ihr zuwarf sagte alles. Oh nein! Ihn interessierte so etwas überhaupt nicht. Vermutlich stand er „darüber“ … brauchte so was nicht. Traurigkeit aber auch Missmut ergriffen sie. Warum nur taten sich Männer mit solchen Dingen so schwer? Dies sah man auf jeder Feier, auf jeder Party. Die Männer / Jungs die von sich aus mal auf ein Mädchen zugingen und es zum tanzen aufforderten, konnte man jedes Mal an einer Hand abzählen. Und selbst wenn man sie aufforderte mal Teil der Party zu sein, lehnten sie ab, fast immer mit der Begründung dass sie nicht tanzen konnten. Wie viele männliche Geschlechtsgenossen zwischen 15 und 35 waren an Frauen nicht interessiert? Die wenigsten.

Anstatt einfach zu ihren Empfindungen zu stehen, blieben viele lieber stehen und fanden sich toll darin ja keine Blöße zu offenbaren. Wie auch immer. Ihre Empfindungen gegenüber diesem Anlass schienen weit auseinander zu gehen. Das war es also? Hoffnungslos abgeprallt, weil ihr Meister einfach gemein und streng war und jegliche Mittel von einst versagten. Kurz darauf lief ihr Meister einfach noch schneller los, hängte sie ab mit einem Wahnsinnstempo. Auf ihren letzten verzweifelten Ruf reagierte er nicht. Toll, einfach toll. Konnte sie bitte einfach hier zusammenbrechen und sterben? Natürlich war das ein wenig übertrieben, aber sie war sehr schnell ziemlich tief ins Tal gefallen. Wozu noch abmühen? Shana wischte sich durch die Augen die drohten feucht zu werden. Also das wäre ja nun wirklich peinlich wenn sie jetzt zu heulen anfinge.

Wenig motiviert machte sie einfach weiter. Sie würde sich weiter durchkämpfen aber ansonsten keine große Mühe geben. Warum auch, sie hatte das alles nur versprochen wenn er zustimmte. Auch mit diesen Gedanken begab sie sich nicht gerade auf eine sehr erwachsene Sichtebene, aber das war ihr gerade egal. Immerhin wurde sie nicht Jedi weil Markus es so wollte. Keuchend und sich die Seite haltend, huschte Shana weiter die Straße entlang ohne dabei einen Gedanken zu verschwenden wieder aufzuholen. Sie brauchte eine Verschnaufpause, die sie sich nur wenige Minuten später auch gönnte. Ein Arm gegen eine Wand gestützt, den anderen wie eine Liane hängen lassend, versuchte sie wieder etwas zu Atem zu kommen.

Markus sah sie nur noch ganz entfernt. Sie musste trotzdem weiter, sonst würde sie ihn verlieren. Mühsam schleppte sie sich weiter, mittlerweile ein eher erbärmliches Bild abgebend. Sie gab nicht auf, mehr zählte momentan nicht. Auf einmal kam ihr Meister zurück, wahrscheinlich wollte er sehen wo sie blieb. Er positionierte sich neben ihr und sagte dann doch etwas. Ob sie da unbedingt hin wollte? Hatte sie nicht gerade …? Nein, es war gar keine Frage.

Nachdem er noch einmal auf sein Com geschaut hatte, stellte er fest was sich von selbst verstand. Ja, formelle Kleidung … und? Was sollte das jetzt? Als nächstes hieß es auf einmal sie solle sich ein Kleid besorgen. Hä? Wieso? Sie vertrat den Orden der Jedi? Wie jetzt? Gingen sie jetzt auf einmal doch hin? War es das was er gerade sagte? Was? Wie kam denn das auf einmal? Sollte man so etwas nicht in einem einigermaßen fröhlichen Tonfall tun? So wie er gerade sprach, hätte er ihr auch fünfzig Situps befehlen können. Sie gingen zum Ball? Echt jetzt? Jaaa. Ja. Ja. Ja. Super. Warum auf einmal der Sinneswandel? Ach eigentlich war das doch egal. Sie konnte hingehen, und … sie musste irrsinnig schnell ein Kleid finden. Oh man, der Flug ging bald los. Was für eine gequirlte …
Nun, sie konnte es nicht ändern.

Aber sie freute sich … irgendwie. So ganz wollte die Zufriedenheit nicht durchdringen, war der vorherige Hänger doch noch ein wenig nachhallend. Aber Markus hatte ein Herz gehabt … oder was auch immer. Nachdem sie Geist und Atem beruhigt hatte, verneigte sie sich leicht.


"Danke Meister."

Was sollte sie auch sonst sagen?
Sie drehten also um zur Basis, es galt keine Zeit zu verlieren. Oh man, wie sollte sie denn so schnell etwas Passendes finden? Fast unmöglich. Oder hatten sie auf Mon Cal noch etwas Zeit zum shoppen? Immerhin war es doch äußerst unwahrscheinlich dass sie gerade mal 1 oder 2 Stunden vor dem Beginn des Balls ankamen und vom Raumhafen direkt zum Veranstaltungsort gingen. Andererseits konnte sie einfach darauf vertrauen, dass genug Zeit blieb? Nicht wirklich. Also musste sie wohl oder übel noch in die Stadt hetzen und auf ihr Glück hoffen. So schnell sie konnte, legte sie die Strecke zur Basis zurück und trennte sich dann von Markus um zu duschen und sich umzuziehen. Auf dem Zimmer angekommen, schaltete sie ihren Rechner ein und ließ ihn schon mal hochfahren. Nachdem sie die Klamotten abgestreift hatte, rief sie ein paar Seiten auf, die ihr gleich noch helfen sollten, ging dann aber erstmal unter die Dusche. Mit sowenig Sorgfalt wie sie verantworten konnte, wurde sich kurz frisch gemacht, dann ging es auch schon wieder zurück.

Umziehen, Haare trocknen, vor den Bildschirm setzen. Ok welche Boutiquen und Bekleidungsgeschäfte gab es denn hier? Wo waren die meisten auf einem Fleck anzutreffen? Ah dort. Gut, dann hatte sie die Adresse. Hatte sie noch etwas vergessen? Sie glaubte nicht. Eine Frage war auch ob ihr Geld überhaupt noch reichte. Ihr Vater hatte seit Jahr und Tag ihr Konto immer wieder aufgefüllt, nur ob der Stand der letzten Auffüllung genügte war fraglich. Darüber konnte sie sich später noch Gedanken machen, bzw. unterwegs. Solange sie eh keine Preisvorstellung hatte, war das eh reine Spekulation. Also ging es los. Energisch schritt sie durch die Gänge hinaus zu der nächsten Station der öffentlichen Verkehrsmittel. Hoffentlich hatte sie nicht ständig mit Verspätungen zu kämpfen. DIE konnte sie sich nun wirklich nicht leisten.


¦¦ Lianna ~ Lola Curich ~ Bei der Jedi – Basis ~ Straße ¦¦ Shana

[OP]Beim übernächsten :p[/OP]
 
{Lianna-System/Lianna/Jedi-Basis/Bibliothek}mit Kestrel, Sarissia, Salina, Q'Tahem

Skeptisch blickte der Kaminoaner zwischen Sarissia und Salina hin und her. Sie schlugen beide vor, das sie eher zusammen suchen sollten um sich kennen zu lernen statt das sie sich aufteilen und somit effizient einen größeren Bereich abdecken konnten. Scheinbar war dies ihnen von ihrer Meisterin vorgeschlagen worden, auserdem waren die beiden Damen sichtlich zufrieden mit dieser Idee. Wenn sie so überzeugt davon waren, wieso also dann ihnen widersprechen? Leicht lächelnd senkte Tzun den Kopf vor den beiden Frauen.

"Ich beuge mich der Entscheidung der Mehrheit, wenn es euer Wunsch ist das wir zusammen suchen dann können wir dies machen. Meiner Meinung nach wäre es wichtig einige Informationen über Regeln, Dogmas und Ansichten des Jedi-Ordens zu beschaffen. Wie könnten wir sonst gute Schüler sein, wenn wir nichteinmal die einfachsten Regln und Gesetze des Ordens kennen?"

fragte er die beiden, bevor die Rothaarige Salina ihn fragte wie lange er denn schon im Orden war. Leicht runzelte der Kaminoaner bei der Frage die Stirn, so lange war das nicht gewesen.

"Ich bin erst seit kurzer Zeit im Orden, aller höchstens einige Wochen würde ich sagen. Fast unmittelbar nachdem ich hier in der Basis ankam wurde ich auf eine Mission der Rätin Padme Master und des Meisters Anakin Solo nach Corellia geschickt. Wir sind erst vor kurzem wieder angekommen, ich bin quasi vom Stand des Wissens über Jedi auf eurem Niveau. Und suchen müssen wir scheinbar nicht lange..."

sprach der Kaminoaner mit Blick auf einen heranpolternden Droiden. Der Körperbau war humanoid, mit einer Größe von 1,7 Meter war die Einheit auch nicht sonderlich groß aber dafür schien sie sorgfältig gepflegt worden zu sein. Mit der rechten Hand winkte der große Mann den Droiden zu der kleinen Gruppe heran.

"Wie kann ich ihnen helfen Master?"

"Einen guten Tag, können sie uns vielleicht sagen wo wir Datenmaterial über Regeln, Gesetze und Dogmen der Jedi finden?"

"Die gesuchten Informationen sind in Regalreihe 7-9 zu finden, ebenso einige Holocrons ehemaliger Jedi-Meister beschäftigen sich mit den gesuchten Themen."

Nach diesen Worten blickte Tzun zu den beiden Damen hinab. Sie hatten dieses Thema gefunden, wenn sie wollten könnte man sich gleich dorthin bewegen und versuchen die dortigen Bücher, Holocrone und Datenkarten durchzugehen. Wenn sie etwas anderes tun wollten konnte man ebenso den Droiden jetzt darauf ansprechen. Tzun würde sich der Mehrheit fügen.

{Lianna-System/Lianna/Jedi-Basis/Bibliothek}mit Kestrel, Sarissia, Salina, Q'Tahem
 
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