Lianna

[Lianna / Lola Curich / Jedi-Tempel / Bibliothek] mit Kestrel, Sarissia und Salina

Der junge Nautolaner freute sich über Kestrels Lob, dass sie die Informationen gut zusammengetragen hatten und sah kurz zu Salina hinüber, die sich ja nicht ganz sicher gewesen war, auch das Thema richtig getroffen zu haben. Als die Meisterin ansprach, dass sich der Orden in der Hinsicht der Lichtschwerter ebenfalls geändert hat, war Q’Tahem doch etwas erstaunt, wie offen die Jedi für Veränderungen und Neuerungen waren.


…Ihr bekommt anfangs ein Trainingslichtschwert, welches ihr nicht selbst bauen müsst. …

Also werde ich zuerst einmal ein Trainingslichtschwert bekommen, dachte er sich.
Das war auch besser so er hatte ja zuvor noch nie ein Lichtschwert in der Hand gehalten, geschweige denn überhaupt irgendwas was wie ein Schwert aussah und er würde wohl eher sich selbst oder seinen Trainingspartner verletzten, bevor er einen Lichtschwertstil beherrschte.
Als Kestrel meinte, dass die Farbe des Lichtschwertes im Unterbewusstsein den Charakter des Jedi wiederspiegelt, überlegte Q’Tahem kurz welche Farbe wohl zu ihm passen würde. Da seine Hautfarbe grün war, würde es wohl auch grün sein, aber der Nautolaner würde es auf sich zukommen lassen, wenn sie sich das Trainingslichtschwert aussuchten.
Den Charakter für die Farben grün, blau und gelb musste Q’Tahem nochmal in dem Buch über Schwertkampf nachlesen. Es dauerte eine Weile bis er etwas fand, aber die Eigenschaften nicht ganz deutlich beschrieb, so dass sich mehrere Eigenschaften der verschiedenen Kristallfarben überschnitten.


Also soweit ich das verstanden habe, steht grün eher für „Wissen“ und sowas wie „Ratgebend“? Blau soll für die „Nachdenklichen“ oder „Bedachten“ stehen und gelb eher für die „Tatkräftigen“, die bereit sind ein Risiko einzugehen? Ich bin mir dabei aber nicht sicher. Die Formulierungen hier in dem Buch sind ziemlich schwammig.

Antwortete Q’Tahem auf Kestrels Frage und lauschte dann gebannt den Worten.

…Die Prüfung zum Jedi-Ritter bedeutet sein erstes eigenes Lichtschwert zu bauen. Dafür ist aber nicht nötig einen eigenen Lichtschwertkristall zu finden. Man kann, aber es ist kein muss…

Oh oh, dachte sich der Nautolaner, ein Lichtschwert bauen? Das wird was geben… Alles was ich habe sind zwei linke Hände… Ich werde wohl ewig Padawan bleiben, wenn ich einen Meister bekomme.
Aber dass er keinen Lichtschwertkristall finden musste, verwunderte ihn fast. Er würde wohl trotzdem den traditionellen Weg gehen, wenn es einmal dazu kommen sollte…Vielleicht stellte es sich auch etwas anders heraus und Q’Tahem würde sich doch einfach nur einen Kristall holen. Wer wusste das jetzt schon?


Nun sprach Kestrel wieder das Thema Holocrons an und er hörte gebannt zu. Sie fragte warum man Holocrons mit Vorsicht genießen sollte und gab das Holocron in die Runde, damit die drei es betrachten konnten.
Wenn Holocrons die persönliche Sichtweise des Jedi Meisters, dem das Holocron gehört, wiederspiegeln., überlegte Q’Tahem, Dann kann es doch auch sein, dass diese Sichtweise nicht ganz richtig ist oder anders wie die generelle Einstellung.
Bevor der Nautolaner jedoch den Mund öffnen konnte, um die Frage zu beantworten, sprach Sarissia bereits und äußerte den Gedanken des Nautolaners aber auch einige andere Sachen, auf die Q’Tahem nicht gekommen war. Also schloss er den Mund wieder und betrachtete stattdessen das Holocron, welches er entgegengenommen hatte. Als er es in die Hand nahm, erschien kurz darauf eine hellblaue Figur direkt aus dem Würfel und begann gleich los zu reden.


…rden gestattet es nicht, dass zwei Personen eine Beziehung miteinander eingehen, da die Verbundenheit zwischen diesen Personen, sollte einem der beiden je etwas Tragisches geschehen die andere Person durch die damit verbundene…

Faselte der Jedi Meister munter vor sich hin. Irgendwie hatte er scheinbar den Anfang verpasst, als Q‘Tahem ohne zuzuhören auf das kleine blaue Männchen aus dem Würfel starrte. Fasziniert hörte er noch eine Weile zu und entschloss sich dann das Holocron wieder hinzulegen, damit es die anderen auch nehmen konnten. Als er es aus der Hand genommen hatte, verschwand der Jedi Meister wieder in sein Würfelzuhause.

[Lianna / Lola Curich / Jedi-Tempel / Bibliothek] mit Kestrel, Sarissia und Salina
 
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Jedi-Basis - Trainingsraum A267 – mit Tipe

Tipe bekam wohl ein bisschen Muffensausen. Ganz unnötig! Satrek war doch ein harmloser Zeitgenosse und so lächelte Siva ihrem Trainingsapartner ganz einfach aufmunternd zu.
„Mach dir keinen Kopf, Satrek beißt eigentlich nie. Und wenn, dann vielleicht in ein Stück Fleisch, was auf seinem Teller liegt. Aber das er Anwärter isst, davon hab ich in Jahren, in denen ich schon hier bin noch nix mitbekommen.“ Ein großes Lächeln half hoffentlich, seine Bedenken bei Seite zu schieben.

Als Tipe sich dann noch bedankte winkte die Zabrak ab.

„Ach Quark, hab ich gerne gemacht. Außerdem war das ja jetzt nicht so die Leistung.“
Was sie als nächstes tun würde? Na ja, darauf warten, dass ihr alternder Meister sein lädierte Hüfte nicht weiter schonte, sondern sich auf die Beine schwang, um nach seiner Nachricht auch im Trainingsraum zu erscheinen.
„Auf Satrek warten und gucken, was er diesmal wieder vorschlägt. Von seltsamen Slow-Motion-Kämpfen bis hin zu Meditationsübungen, auf verschimmelten Matratzen war jetzt nicht ganz so viel Spannendes dabei, aber man weiß ja nie.“
Wenn sie da an die Schlacht von damals zurück dachte, brauchte sie aber auch keine Spannung! Zumindest nicht in diese Richtung. Nein, nein. Diese Bilder hatte sie ganz sicher nicht vergessen.
„Eigentlich wäre auch so ein komischer Siegesball. Weil die Republik einen Erfolg gegen das Imperium hatte“, erwähnte Siva schließlich, denn sie hatte die Nachricht ja auch erhalten, aber geflissentlich ignoriert. Seltsam eigentlich, dass Satrek nicht auch auf diesem Ball antanzte.

Wo er jedenfalls dann antanzte, war der Trainingsraum. Er fing auch gleich wieder mit dem Beförderungskram an. Sein skeptischer Blick wurde erwidert. War er vielleicht schon auf dem Ball gewesen und hatte zu tief ins Champagnerglas geschaut? Nein, bestimmt nicht. Betrunkene erspürten man und das dank der Macht in einer ziemlich unheimlichen Intensität.

„Von welcher Zeitrechnung sprechen wir, wenn es um einen, oder zwei Monate geht?Man durfte ja nachfragen, damit man sicher gehen konnte! Schließlich hatten sie das Thema ja vorhin schon gehabt. Langsam wirkte es so, als wolle Satrek sie ganz einfach nur los werden, so versessen wie er auf eine Beförderung war. Oder gab es da einen Wettstreit. Wer seine Schüler am längsten behielt und wer sie am schnellsten ausbildete? Wer wusste das schon!

„Das ist Tipe und ich hab ihm gar nichts unwahres gesagt. Im Gegenteil. Hab ihm ein bisschen was gezeigt.“ Ein klein wenig beleidigt schob sie bei diesen Worten die Unterlippe nach vorne. Das Satrek auch immer fiese Kommentare machen musste oder ihr so gar nichts zutraute. Oder eben böses! Aber dann befördern wollen! Tz! Das sollte mal einer verstehen.
„Außerdem zeugt es nicht, nein so gar nicht von Bescheidenheit, wenn man nur will, dass positives über einen verbreitet wird.“
Nur damit der werte Rat das mal wusste! Pah!

Jedi-Basis - Trainingsraum A267 - Tipe und Satrek
 
Lianna – Jedi-Basis – Untergeschoss – Arrestzellen – mit Radan und im Vorraum die Wache sowie Minava und Rick

Ein kleines Bisschen verzog Alisah die Mundwinkel, als Minava sie bei den Jedi begrüßte, offensichtlich war noch nicht bekannt geworden, dass man das so noch nicht so ganz nennen konnte. Sie war ja nicht ohne Grund hier untern und nicht in einem normalen Zimmer, sie war sich selbst noch uneins ob sie Teil des Ordens werden wollte, oder vielmehr aus welchem Grund und mit welchen Zielen sie das anstrebte. Soweit musste Alisah Padme und Chesara recht geben. Sicher war sich Alisah nur, dass sie keine Sith mehr sein wollte, dass ihr Kind in Sicherheit sein sollte und dass sie zu Radan gehörte.
Trotzdem war es nett von der Jedi sie zu begrüßen und so wanderten die Mundwinkel dann auch sofort nach oben. Erst recht als Minava erklärte, dass sie, für ihren Teil, Radan als Freund an sah.
Das war wirklich gut, auch wenn die Bekanntschaft mit jener Freundin entstand, weil sie sein Aufpasserin war. Tja, es war schon manchmal komisch und dann auch wieder nicht. Irgendwie war es genau die Jeidart! Genau die Offenheit, die Alisah für ihr Kind wollte. Genau bei solchen Wesen sollte es aufwachsen.


Ich bin sehr froh, dass er schon Freunde hat. Sehr, sehr froh. Und Radan hat diese Chance wirklich verdient! Wirklich!

Alisah strahlende Augen wanderten wieder zu dem Mann, der ihr das Wichtigste war und der jetzt unbedingt von oihrem Bruder anfangen musste. Das Strahlen verschwand für einen kurzen Moment.

Adrian auf unserer Hochzeit? Du kannst es versuchen, aber er wird wohl leider nich kommen.

Kommentierte sie das Gesagte nur kurz, verzog noch einmal ihren Mundwinkel und überging dann das Thema. Es gab jetzt ganz andere Dinge. Und mit einem leise Kichern kommentierte sie seine Worte über Minava und seine Neigung zu Dummheiten.

Dummheiten? Oh ja, im Dummheiten machen sind wir beide ganz groß.

Beinahe verschwörerisch war ihr Grinsen als sie das sagte, aber Radan konnte ja nicht wissen auf welche wunderbare „Dummheit“ sie da gerade anspielte. Doch sie würde ihn nicht mehr lange unwissend lassen, sie fühlte seine Irritation und Sorge um sie und sie wollte nicht, dass er sich Sorgen machte.
Vorher jedoch lachte sie diesem Rick zu, den Radan gerade auch näher vorstellte.


Hey Rick, lass dich nur nicht Ärgern. Im Grunde ist Radan ein ganz Lieber.
Und ich bin sicher dass ihr Beide zur Hochzeit eigeladen werdet! Ich würde mich jedenfalls freun!


Bei dem letzten Satz blickte Alisah lächeln von Rick zu Minava und dann zu ihrem Radan. Seine Sorge um sie war so stark zu fühlen, das Alisah keine Sekunde mehr warten wollte. Ihr Blick wurde etwas ernster und für einen kurzen Moment sah sie zu Boden um zu überlegen, wie sie ihm von dem Kind erzählen sollte. Dann hob sie ihren Blick.

Es gibt da aber noch etwas, dass du wissen musst! Wir… ich bin nicht allein nach Lianna gekommen. Eigentlich ist es der Grund dass ich so schnell hier her fand. Aber ich weiß nicht…

Alisah atmete tief durch. Sie wusste nicht wie sie es sagen sollte. Einfach …“Ach übrigens, du wirst Vater“… schien ihr unangebracht selbst wenn es den Kern der Sache genau traf. Sie musste es ihm schonend beibringen. Also nahm sie seine linke Hand, führte sie zu ihren Lippen und hauchte einen zarten Kuss auf seine Fingerspitzen bevor sie die Hand dann auf ihren Bauch legte.
Unentwegt lag ihr Blick in seinen Augen während sie das tat und ihm eine Minute gab um zu erfühlen was da unter seiner Hand lag. Dann erst hauchte sie mit ganz leiser Stimme.


Radan! Das ist dein Kind.

Ein etwas unsicheres Lächeln folgte, wusste sie doch nicht, wie er reagieren würde. Es war nicht gerade die beste Zeit für ein Kind und vor noch nicht allzu langer Zeit hatte er seinen eigenen Sohn töten müssen um sie zu retten. Wie würde er da jetzt auf diese Nachricht reagieren?
Aufmerksam verfolgte Alisah also jede Regung seines Gesichtes. War er entsetzt? Lehnte er es ab? Freute er sich? Oder welches Gefühl überkam ihn bei dieser Nachricht?


Lianna – Jedi-Basis – Untergeschoss – Arrestzellen – mit Radan und im Vorraum die Wache sowie Minava und Rick
 
[Lianna | Lola Curich | Straßen] Nen-Axa, Krazark Shaat

Offenbar hatte Krazark Shaats körperliche Fitness nicht unter der Sklaverei gelitten. Der junge Tuske war ein sehr schneller und ausdauernder Läufer. Nen-Axa achtete aber darauf, es nicht in einen Wettlauf ausarten zu lassen - es sollte eine Vorbereitung für den Tag sein und ihre Energiereserven wecken, nicht verbrauchen, so dass es keinen Grund gab, an die Grenzen zu gehen. Auch der Arconier war sportlich und seine ledrigen, krallenbewehrten Füße besser als jeder Laufschuh. Man warf den beiden Jedi, die an ihrer Tracht unschwer zu erkennen waren, einige interessierte Blicke zu. Nen-Axa freute sich darüber, dass sein Schüler die Tracht des Ordens angelegt hatte. Eine verpflichtende Vorschrift gab es diesbezüglich nicht und viele Jedi kleideten sich heutzutage ganz ihrer Kultur oder ihrem persönlichen Geschmack gemäß, aber die schlichte Kombination aus Hose, Tunika und gegebenenfalls einem Mantel war auch ein äußeres Zeichen ihrer Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft und des Zusammenhalts untereinander. Er hatte es seinerzeit als sichtbares Symbol seines neuen Lebensabschnittes gewertet und war der Meinung, dass es die Integration in den Orden förderte.

Krazark hatte während des ziemlich raschen Laufes noch genug Puste, um sich nicht nur die ungewohnte städtische Umgebung zu bewundern, sondern auch noch Fragen dazu zu stellen.


»Lianna ist zum größten Teil bebaut«, antwortete der Jediritter. »Platz ist rar und Grundstücke sind teuer. Es gibt Parks und Gärten, aber nicht viele, und unberührte Wildnis findet man überhaupt nicht. Wir würden behaupten, dass man auf dieser Welt nicht viel mehr lebendiges Grün findet als auf Tatooine. Der kleine Garten an der Jedibasis ist für die Verhältnisse dieses Planeten eine echte Kostbarkeit.«

Auch die Industriekomplexe schienen Krazark zu beeindrucken.

»Auf Lianna wird so ziemlich alles produziert, was es an Maschinen und Gebrauchsgütern gibt. Es ist eine der wichtigsten Industriewelten der Republik. Vor allem gibt es Hersteller für Triebwerke und andere Fahrzeug- und Raumschiffteile. Diese Welt ist der größte Produzent für Sternenjäger. Das dort war einmal ein Werk von Sienar, einem Unternehmen, das unter anderem militärisches Gerät für das Imperium produziert. Sie sind hier nicht mehr ansässig, aber wie du siehst, sind ihre Fabriken noch in Betrieb. Wer sie jetzt betreibt, können wir aber ehrlich gesagt nicht genau sagen.«

Und was brächte es dem Padawan auch, wenn er es könnte. Wahrscheinlich sagten ihm Firmennamen und auch die Bezeichnungen der Produkte nicht viel. Jedem, der sich mit der modernen Kriegsführung auseinandersetzte, waren Namen wie Incom und X-Wing ein Begriff, aber in Krazarks Leben hatten diese Dinge wahrscheinlich keine große Rolle gespielt.

Auch an den Raumhafen führte sie ihr Weg heran. Lola Curich hatte den größten und meistfrequentierten Hafen des Planeten, im Luftraum darüber gab es beeindruckend dichten Verkehr und Schiffe nahezu jeder Größe. Von ihrer Route aus konnten sie Starts und Landungen beobachten. Doch obwohl sie an diesem Tag ohnehin noch einmal hierher wollten, um sich nach einer Reisegelegenheit umzuschauen, taten sie dies nicht jetzt. Dieser Lauf diente anderen Zwecken, unter anderem auch der Orientierung des Tusken. Bevor sie sich aber eine Passage nach Cona suchten, wollte Nen-Axa andere Vorbereitungen getroffen haben. Später binnen kurzer Zeit mit einem Gleiter hierher zurückzukehren, sollte kein Problem darstellen. Daher ließen sie den Hafen erst einmal im wahrsten Sinne links liegen und kehrten zur Basis zurück.

Sie passierten auch die Stelle, an der vor einigen Wochen Nen-Axa, sein ehemaliger Padawan Lerameé und der Anwärter Jack Skyvold ebenfalls beim Frühsport unterwegs gewesen waren. Nen-Axa zeigte seinem jetztigen Schüler die Kneipe, in welcher Jack damals auf gewaltsame Weise und unter bis heute nicht ganz geklärten Umständen ums Leben gekommen war. Dass es auch auf Lianna und in der Nähe der Basis Gefahren gab, war eine wichtige Lenktion, nicht nur für den Tusken.

Da ihrer beider Körper auf Wasserersparnis ausgelegt waren und deshalb keinen Schweiß verschwendeten, konnten Krazark und Nen-Axa direkt nach ihrem Lauf die Kantine besuchen.


»Wir wissen es gar nicht so genau«, antwortete der Arconier auf die Frage, was er da gerade aß. »Das Nahrungsangebot in der Kantine ändert sich oft, je nachdem was eben erhältlich ist. Auf Lianna werden kaum Lebensmittel produziert, weshalb sie aus vielen Teilen der Galaxie eingeführt werden müssen. Wir ernähren uns überwiegend pflanzlich, aber die meisten Gemüsesorten, die wir hier essen, kennen wir nicht einmal mit Namen. Wir können Pflanzen von vielen Welten essen, das stellt kein Problem dar; nur liefern sie eben nicht den lebenswichtigen Ammoniak.«

Nach dem Essen war es an der Zeit, konkrete Vorbereitungen für ihre Reise zu treffen.

»Das Wichtigste ist ein Atemgerät für dich«, sagte Nen-Axa und führte den Padawan zu einer der Materialausgaben im Untergeschoss.

Der Droide, der diese verwaltete, fand schnell das passende Gerät. Es war relativ leicht, abgesehen von der Druckpatrone, in der Atemluft in hochkomprimierter Form aufbewahrt wurde und die man im laufenden Betrieb austauschen konnte. Er zeigte den beiden auch, wie man es anlegte, reinigte und wartete. Der Jediritter hatte den Eindruck, dass Krazark sich nicht ganz wohl fühlte mit diesem Ding vor dem Gesicht.


»Es ist sehr wichtig, dass du dich daran gewöhnst«, sagte er. »Wenn wir auf Cona unser Schiff verlassen, wirst du es ständig benötigen. Ständig. Möglicherweise auch beim Rennen oder Kämpfen oder Schlafen, und unter anderen extremen Umständen, falls sie eintreten. Wir werden ausprobieren, ob deine Beweglichkeit dadurch stark eingeschränkt wird und ob es auch bei Belastung noch sicher sitzt, ohne sich zu lösen oder sogar kaputt zu gehen.«

Dass sie eine zweite Apparatur als Ersatz für die schlimmsten Fälle mitnehmen mussten, stand für ihn außer Frage. Immerhin hing Krazarks Leben davon ab.

Um das Atemgerät zu testen und Krazark daran zu gewöhnen, führte Nen-Axa seinen Schüler in einen der Übungsräume. Da viele Jedi sich derzeit nicht in der Basis befanden, hatten sie diesen für sich allein. Der Arconier öffnete einen Schrank mit Zahlenschloss und nahm zwei zylindrische, metallische Gegenstände heraus.


»Das Lichtschwert, die Waffe der Jedi«, sagte er und aktivierte sie beide. Eine grüne und eine blaue Klinge leuchteten fauchend auf. »Während deiner Ausbildung wirst du lernen, es zu benutzen. Es gehört zu den Fähigkeiten, die ein Jedi haben sollte, allerdings nicht zu denen, die ich für die dringlichsten halte. Das Wichtigste daran ist nicht die richtige Technik, sondern die passende moralische Einstellung. Ich werde dich nicht an der Waffe ausbilden, ohne dabei sicher zu gehen, dass du die dazugehörige Philosophie verinnerlicht hast. Heute aber soll es vor allem darum gehen, das Atemgerät in der Bewegung zu erproben. Und dabei machen wir uns ein Bild davon, welche kämpferischen Fähigkeiten zu bereits mitbringst.

Es handelt sich hierbei um Übungswaffen. Echte Lichtschwerter schneiden Fleisch, Knochen, Stein, Glas und Metall - fast jedes bekannte Material. Diese hier sind schwächer. Dennoch kann man sich daran verletzen. Also Vorsicht - dies ist eine Übung, kein Kampf auf Leben und Tod. Mit diesem Knopf schaltest du das Schwert ein oder aus, die anderen sind für die Verstellung der Klingenlänge und -stärke; sie brauchen wir im Augenblick nicht.

Such dir die Waffe aus, die dir besser in der Hand liegt, und beginne, wenn du soweit bist.«


Während Krazark sich mit dem von ihm gewählten Lichtschwert vertraut machte, stellte Nen-Axa sich wie unbeteiligt daneben, drei oder vier Schritte entfernt. Seine Übungswaffe hielt er locker in der rechten Hand. Er sah seinem Schüler zu und wartete, wie dieser handeln würde. Das Risiko war indes überschaubar, solange er darauf achtete, die Situation unter Kontrolle zu halten.

[Lianna | Lola Curich | Jedibasis | Übungsraum] Nen-Axa, Krazark Shaat
 
Lianna - Lora Curich, Jedi-Basis - leerer Trainingsraum - Jaques, Ly'fe

Jaques wusste nicht, ob Mya auf Corellia gewesen war, da er sie hier auf Lianna getroffen hatte. Allzu viel machte sich Ly'fe allerdings nicht draus, da er mit dieser Frau noch nie viel hatte anfangen können.

»Schon gut,«

Wiegelte er daher ab, zumal der Miraluka nicht mehr den Eindruck machte, noch allzu beunruhigt zu sein.

»Wenn du dir noch Sorgen machst, kannst du sie sicher jederzeit auf der Krankenstation besuchen. Ich kann mir vorstellen, dass es einem da den lieben langen Tag recht langweilig werden kann, vor allem, wenn man stillsitzen oder in dem Fall -liegen nicht gewohnt ist.«

Er schätzte die Twi'lek ganz klar nicht als den belesenen, an tiefschürfenden Studien interessierten Typ ein. Etwas später kam Jaques schließlich doch auf das Angebot des Bith zurück, wenngleich schon etwas spät, wie selbiger bei einem hastigen Blick auf ein Chronometer feststellte.

»Ich weiß, das habe ich vorgeschlagen, ja, nur dummerweise ist es bereits später als ich gedacht habe. Die Zeit rennt heute wieder dermaßen… ich werde nämlich auf dem Siegesball auf Mon Calamari spielen und muss noch packen. Bin schon spät dran! Tut mir wirklich leid,«

Entschuldigte der Fizzz-Spieler sich bei dem Padawan.

»Vielleicht könntest du aber Meister Harkness fragen, der die Lichtschwert-Einführungstrainings hält, oder jemanden?«

Lianna - Lora Curich, Jedi-Basis - leerer Trainingsraum - Jaques, Ly'fe


 
Lianna – Jedi-Basis – Untergeschoss – Arrestzellen – mit Radan und im Vorraum die Wache sowie Minava und Rick

"Wir haben uns grade erst kennengelernt."

antwortete Rick auf die Frage hin, ob sie Freunde seihen

"Zwar unterscheiden sich Meister Radan´s Ansichten von meinen,
aber ich glaube das ich eine menge von ihm lernen kann.".


Als auf das Gespräch auf das Thema Hochzeit wechselte, lächelte Rick
seid langen wieder ein wenig.

"Es währe mit eine Ehre und Freude wen ich zu der Feier kommen darf."

sagte er. Der Gedanke einer solchen, fröhlichen Feierlichkeit der Liebe
ließ ihn etwas auftauen. Etwas schönes zu erleben, nach all der Zeit,
währe bestimmt kein Fehler. Dann sprach Alisah jedoch etwas ganz
neues an und Rick hörte, wie sie Radan von ihrem nahenden Kind erzählte.
Schlagartig erinnerte er sich an das was Radan ihm erzählt hatte.
Nun mit einem ziemlich mulmigen Gefühl und nervösen Blick sah er zu
Radan und wartete ab, wie der Jedi wohl reagieren würde.

Lianna – Jedi-Basis – Untergeschoss – Arrestzellen – mit Radan und im Vorraum die Wache sowie Minava und Rick
 
[Lianna | Lola Curich | Jedi-Basis | Kantine] Nen-Axa, Krazark Shaat

Der junge Tuske musste die ganze Zeit noch an die Kneipe zurück denken und das was sein Meister ihm erzählt hatte, was dort geschehen war. Die Frage die ihm die ganze Zeit auf den Lippen lag, ob Nen-Axa schon einmal einen Padawan hatte, konnte er sich nun sparen. Doch er traute sich im Moment auch nicht näher auf den Vorfall dort einzugehen. Er hatte ja nicht gewusst, dass sein Meister erst grade so etwas durchgemacht hatte. Mit anderen Gedanken versuchte er dieses brennende Thema vorerst aus seinem Kopf zu verbannen.

Nachdem die beiden ein kleines Frühstück zu sich genommen hatten machten sie sich auf schnellst möglich ein die bevorstehende Reise vorzubereiten und besorgten zunächst die Atemmaske für Krazark.

Im Untergeschoss der Akademie verwaltete ein alt und rostig wirkender Droide sämtliche Ausrüstungen. Er brauchte nicht lange um ein geeignetes Atemgerät für den Padawan zu finden, da die Mundpartie der Tusken, denen von Menschen und vielen anderen humanoiden Lebensformen sehr ähnelt. Krazark löste seinen Mundschutz und gab wieder den Blick auf seinen Mund frei. Dann schnallte er sich das Atemgerät vor den Mund. Langsam begann er durch das Gerät zu atmen. Die Luft die er atmete fühlte sich etwas dünner an, als die in seiner Umgebung und war im ersten Moment wirklich unangenehm. Er fühlte sich nicht sonderlich wohl bei dem Gedanken, bald auf dieses Ding angewiesen zu sein.

Aus genau diesem Grund hatte sein Meister eine Aufgabe für ihn und die beiden begaben sich in einen leicht, abgedunkelten Übungsraum. Nen-Axa holte zwei Gegenstände aus einer Box, welche der Tuske nicht direkt erkennen konnte. Erst als sich plötzlich zischend eine blaue und eine grüne Energieklinge aus den beiden Zylinder ähnlichen Griffen schossen, wusste er was er hier vor sich hatte. Lichtschwerter, die sagenumwobenen Waffen der Jedi.

Genau das erklärte ihm Nen-Axa dann auch, doch auch die Tatsache, dass man diese Waffe mit der nötigen moralischen Grundlage führen sollte. Krazark konnte sich vorstellen was genau der Arconier damit meinte, er dachte nur an seine ehemaligen Stammesbrüder und ihre brutale und mordlüsterne Umgehensweise mit ihren Gadaffi.

Sein Meister erklärte ihm noch kurz die Funktion der Waffen und das es sich bei beiden um Übungsschwerter handle.

Ehrfürchtig nahm Krazark beide Griffe in die Hand und spürte wie leicht sie waren. Das grüne lag ihm etwas besser in der Hand und so entschied er sich für dieses. Er aktivierte die Klinge und lauschte dem leichten Surren der Energieklinge.


„Ich nehme dieses, es liegt irgendwie besser in der Hand.“

Der junge Tuske war nicht ungeübt im Schwertkampf. Die Twi´lek-Kopfgeldjägerin Calaya hatte ab und zu mit ihm geübt, als er noch in Tossas Palast war und auch in seiner Siedlung hatte er schon einige Übungskämpfe mit dem Gadaffi absolviert.

Diese Waffe hingegen fühlte sich aber so leicht und irgendwie anders in der Hand an, Krazark musste sich erst an das Gefühl gewöhnen. Zumal ihn ja auch noch das Atemgerät störte, weshalb sie diese Übung ja hauptsächlich absolvierten.

Nen-Axa griff die blaue Klinge und aktivierte sie ebenfalls. Wartend stellte sein Meister sich vor Krazark. Mit einem ihm bekannten leichten Angriff begann er und schlug auf den Arconier ein, der die ersten beiden Schläge mühelos abwehrte.

Er versuchte sich gleichzeitig auf das vernünftige Atmen mit dem Gerät und das kämpfen zu konzentrieren, was ihm anfangs noch sehr schwierig vorkam. Doch mit der Zeit konnte er immer besser atmen und so wurden auch seine Angriffe stärker, weiterhin wehrte Nen-Axa noch jeden Angriff ohne große Anstrengungen ab.

Krazark versuchte es schneller und mit unkonventionellen, kurzen, abgehakten Schlägen. Links, rechts, links, rechts. Er spürte wie er langsam in fahrt kam, doch noch immer stellte er für seinen Meister keine große Aufgabe dar.

Nun versuchte er es mit einem etwas schwierigeren Schlag, den er bisher nur mit dem Holzschwert in Tossas Kerker geübt hatte. Er holte schnell weit aus und schlug auf Kopf höhe von oben herab auf Nen-Axa ein, welcher auch diesen Schlag abwehrte, mit einem direkten schnellen zweiten und etwas härteren Angriff wieder von oben forderte er seinen Meister schon etwas mehr. Krazark ging in die Knie drehte sich schnell um den Arconier herum und schlug in Richtung dessen Standbein.

Plötzlich hörte er ein lautes zischen und merkte wie sich sein Atemgerät quer durch den Raum verabschiedete und wegflog. Sein Meister nutzte diesen Moment der Unaufmerksamkeit und hielt dem Tusken die Klinge an den Hals und er war besiegt.


„Mist, ich war auf einmal so sehr ihm Kampf vertieft. Das hätte nicht passieren dürfen. Lasst es uns noch einmal versuchen.“

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[Lianna | Lola Curich | Jedibasis | Übungsraum] Nen-Axa, Krazark Shaat

Krazark zögerte nicht lange, bis er zum Angriff überging. Sobald er sich in Bewegung versetzte, ging Nen-Axa in flüssiger Bewegung in die Ausgangshaltung des Soresu-Stils über, dessen einziger Schwerpunkt in der Verteidigung lag. Auch wenn Nen-Axa vor allem die Grundlagen seines Stils beherrschte, keineswegs zu den besten Fechtern des Ordens gehörte und kaum echte Kampferfahrung hatte, gaben die Macht und das Soresu ihm die Möglichkeiten an die Hand, sich vor den Angriffen zu schützen. Die ersten Hiebe und Stöße des Tusken waren unsauber ausgeführt, da er weder die Waffe noch das Atemgerät und auch nicht die Umgebung gewöhnt war, doch war zu merken, dass er nicht ganz planlos zu Werke ging. Er hatte also auch schon elegantere Waffen geführt als die ziemlich brachialen Gaffi-Stäbe der Sandleute, die eher zum Zerschmettern taugten als zum Fechten, wenn der Arconier sie halbwegs richtig einschätzte. Lichtschwerter hingegen wogen nicht viel und konnten auch dann großen Schaden anrichten, wenn man nur wenig Kraft einsetzte; dementsprechend waren sie viel besser geeignet für flüssigere, fast spielerische Bewegungen und Hiebkombinationen, die sehr unterschiedliche Stile erlaubten.

Während der Jediritter die ersten Attacken seines Padawans noch völlig mühelos abwehrte, wurde es nach und nach schwieriger. Zwar half die Macht ihm dabei, die Handlungen Krazarks vorauszusehen und schnell genug zu reagieren - eine Fähigkeit, die ihm einen immensen Vorteil verschaffte. Aber der Tuske gewöhnte sich schnell an die Übungswaffe und sein Handicap, das Atemgerät. Seine Hiebe wurden gezielter, schneller und vor allem kraftvoller. Um so flinker und exakter mussten auch Nen-Axas Paraden sein und um so mehr Kraft musste auch er aufwenden, um die Energie der Schläge abzufangen oder abzulenken. Diese wurden dabei nicht nur härter, sondern auch riskanter. Er gewann den Eindruck, dass es seinem Schüler nicht nur um das Erproben seines Atemgerätes ging, sondern auch ums Gewinnen. Er wollte offenbar einen Treffer landen - entweder bewusst, oder er ließ sich ein wenig mitreißen. Das war nicht der Zweck der Übung.

Nen-Axa dachte bereits daran, den Kampf zu unterbrechen, als Krazark eine besonders aggressive und gewagte Kombination startete. Auf einen von oben geführten, sehr kraftvollen Hieb (bei dem der Tuske sich durch die lange Ausholbewegung eine gefährliche Blöße gab) folgte ein zweiter, noch härterer. Dadurch dass beide Angriffe aus der gleichen Richtung kamen, konnte der Jediritter sie nicht aus einer flüssigen Bewegung heraus beantworten, sondern musste mit Kraft dagegenhalten - jemand, der das Soresu besser beherrscht hätte, wäre vielleicht anders damit umgegangen. Er wurde einen Schritt zurückgedrängt und geriet ein wenig aus seinem Fluss. Als Krazark dann mit beachtlicher Geschwindigkeit zu einem tiefen Angriff ansetzte, reagierte er zu langsam. Vielleicht hätte er diesen Schlag noch abfangen können, vielleicht auch nicht. Doch das fanden sie nicht mehr heraus.

Die Befestigung des Atemgerätes war dieser raschen Drehung nicht gewachsen. Es löste sich vom Gesicht des Padawan und flog durch die Gegend. Das brachte ihn so weit aus dem Konzept, dass Nen-Axa den Kampf für sich entscheiden konnte, wenn auch nur mit Mühe. Der Hieb ging fehl und der Jedi nutzte die so entstandene Blöße, um mit einem Stoß in die Richtung von Krazarks Hals anzudeuten, dass er diesen töten konnte. Natürlich berührte er ihn dabei mit der Klinge nicht: Wie er zuvor gesagt hatte, waren auch die Übungswaffen nicht ungefährlich und konnten zu Verletzungen führen. Nur hatte der Padawan diesen Warnhinweis offenbar vergessen.


»Mist, ich war auf einmal so sehr ihm Kampf vertieft«, sagte Krazark und bat um einen zweiten Versuch.

Der Arconier deaktivierte sein Schwert und ging los, um das Atemgerät zu holen. Er versicherte sich, dass es unbeschädigt geblieben war, und reichte es seinem Padawan.

»Was hätte nicht passieren dürfen - dass du auf einmal so in den Kampf vertieft warst, oder dass du das Atemgerät verloren hast?« fragte er. Doch die Antwort gab er selbst:

»Du kämpfst gut, Krazark. Du bringst viele Fertigkeiten, die man zum Fechten braucht, schon mit. Aber das bedeutet nicht, dass wir mit den Übungen schneller voran gehen können - im Gegenteil. Wir vermissen dabei das Wichtigste: Die Zurückhaltung.

Dies ist eine Übung gewesen und wir haben darüber gesprochen, wofür sie gedacht ist. Deinen Trainingspartner niederzuschlagen gehörte jedenfalls nicht dazu, aber uns scheint, dass du genau das versucht und beinahe auch geschafft hast. Ich weiß nicht wie dein bisheriges Kampftraining abgelaufen ist, aber bei uns misst sich der Erfolg dabei nicht danach, ob dein Gegner mit mehr Blessuren den Trainingsraum verlässt als du.

Lege das Gerät wieder an.«


Er half bei der Befestigung der Riemen und achtete darauf, dass diese diesmal noch fester saßen und weniger leicht verrutschen konnten. Es war ja bei aller Unwahrscheinlichkeit nicht auszuschließen, dass auf Cona ähnliche körperliche Anstrengungen und akrobatische Leistungen nötig werden konnten.

»Wir werden es noch einmal versuchen - weil wir das Atemgerät weiter erproben müssen. Ginge es nicht darum, wäre die Antwort ein klares Nein. Es fehlt dir noch an der Selbstbeherrschung, die für den richtigen Umgang mit dem Lichtschwert nötig ist. Mäßigung ist die Grundlage, nicht Aggression und der Wille zu gewinnen. Das ist nicht der Weg der Jedi. Jedenfalls können wir froh sein, dass ich mit dir trainiere und nicht ein anderer Padawan. Das hätte übel ausgehen können!«

Er ging wieder ein paar Schritte zurück und nahm diesmal sogleich die Grundhaltung des Soresu ein. Da er nicht wusste, wie heftig Krazarks nächster Angriff ausfallen würde, wollte er gewappnet sein. Innerlich hatte er längst den Vorsatz gefasst, darauf zu achten, dass die Lage nicht eskalierte und den Kampf zu unterbrechen, bevor die Gefahr zu groß wurde, dass einer von ihnen beiden verletzt werden könnte.

»Beherrsche dich diesmal. Ein Jedi lässt sich nicht mitreißen, er ist stets kontrolliert und sich seines Tuns bewusst. Nimm es als Gelegenheit, mehr über diese Waffe und dich selbst zu erfahren, und beobachte vor allem auch, wie du mit der künstlichen Atemluft zurechtkommst. Keine riskanten Manöver diesmal und keine Versuche, uns den Schädel einzuschlagen. - Beginne!«

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Lianna - Lola Curich - Jedibasis - Bibliothek - Salina, Kestrel, Sarissia und Q’Tahem

Entgegen Salina's Erwartungen lag sie mit ihren Recherchen doch nicht so falsch. Im Gegenteil, Kestrel lobte die Ausarbeitungen des Trios und stellte sie gleich vor die nächste Aufgabe.
Sie sollten erklären, für was die drei häufigsten Klingenfarben standen und offenbarte Ihnen, dass sie sich später ein Trainingslichtschwert aussuchen dürften. Ein richtiges Lichtschwert würden sie am Ende der Ausbildung selbst bauen müssen.
Nichts leichter als das, dachte sich Salina. Schließlich besaß sie ein gutes handwerkliches Geschick, was diese Aufgabe um einiges erleichtern würde.
Sarissia erwähnte kurz einen Kampfstil mit zwei Schwertern und ob man diesen vielleicht lernen könnte. Zwei Seiten weiter fand Salina ein durchaus vertrautes Bild.

Zwei Schwerter? Hier Sarissia, schau dir das Teil mal an, ein Doppelklingenschwert. Rätin Sarid's Padawan Nei besitzt so ein Teil​

Salina klang bei der Erzählung fast schon ein wenig begeistert.
Q'Tahem erklärte unterdessen, was er zu den Lichtschwertfarben recherchiert hatte. Salina war der Auffassung, das er sich vielleicht ein wenig kurz gefasst hatte. Die Rothaarige stöberte noch ein wenig weiter in den Büchern und fand dann eine Passage, mit der sie die Aussagen des Nautolaners wohl noch ausschmücken konnte.

Ich habe hier folgendes zu den Lichtschwertern.

Grün ist die Farbe der Jedi-Gesandten. Diese konzentrieren sich mehr auf die Macht und dessen Verständnis. Sie sind durch ihre Weisheit so etwas wie die Diplomaten des Ordens.

Gelb ist die Farbe der Jedi-Wächter. Diese konzentrierten sich auf einen Ausgleich zwischen dem Machtstudium und Ihren Kampffertigkeiten. Der Wächter trainierte um bevorstehende Probleme lösen zu können.

Blau ist die Farbe der Jedi-Hüter. Diese konzentrierten sich primär auf Ihre Kampffertigkeiten. Sie sind wohl so was wie die Soldaten des Ordens.​

Die Pilotin deutete kurz auf die Seiten in dem Buch und widmete sich dann dem Holocron. Tief im Hinterkopf hatte sie immer noch die Warnung, dass diese gefährlich sein konnten. Komisch, so gefährlich sah dieses kleine Kästchen gar nicht aus. Sie aktivierte das Holocron und die Projektion eines kleinen, blaufarbenen Mann erschien.

Wie ist dein Name?​
Ein bisschen Blöd kam Salina sich schon vor, aber Schaden konnte es nicht, das kleine Wesen anzusprechen. Schließlich regte es sich und musterte die Rothaarige bevor es schließlich nicht unbedingt zufriedenstellend antwortete.

Namen sind wie Schall und Rauch. In Raum und Zeit so vergänglich das sie unbedeutend sind.

Salina schaute ein wenig verdutzt drein. Schräger hätte das blaue Männchen nicht Antworten können. Warum auch nicht, dachte sich Salina und stellte eine doch etwas naive Frage.

Geht von dir eine Gefahr aus?​

Das kleine blaue Wesen begann zu lächeln und begann erneut zu sprechen.

Physisch gesehen nicht, zumindest kann ich nicht selbst wirken. Aber von mir geht eine Gefahr für dein Leben aus. Du könntest zu viel Zeit deines kostbaren Lebens damit verschwenden, mir unwichtige und unsinnige Fragen zu stellen. Das wäre auf Dauer eine Gefahr für dein Leben, das du unter Umständen auch besser hättest nutzen können.

Salina war sich nicht sicher, was sie von dem Erfahrenen halten sollte und deaktivierte das Holocron.
Sarissia hatte bereits eine gute Erklärung zu dem Holocron abgegeben. Salina nahm sich daher an, das gesagte nur noch zu Ergänzen.

Ich denke die höchste Gefahr geht vom Charakter des Schöpfers aus. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass das Holocron einer redegewandten, sympathischen und manipulativen Person sehr gefährlich sein könnte. Gerade im Bezug auf Sith-Holocrons könnte man so vielleicht noch leichter zur dunklen Seite geführt werden und würde dies unter Umständen wenn überhaupt erst merken, wenn es schon zu spät bist. Oder aber man verschwendet Zuviel Zeit mit dem Wissen eines Holocrons um danach wissen zu müssen, das man nichts weiß.​

Die Rothaarige war der Auffassung, das nun alles Wichtige zu den Gefahren von Holocrons gesagt sein musste.

Lianna - Lola Curich - Jedibasis - Bibliothek - Salina, Kestrel, Sarissia und Q’Tahem
 
Lianna - Lola Curich - Jedibasis - Bibliothek - Salina, Kestrel, Sarissia und Q’Tahem


*Sarissia sah sich das Bild das Salina ihr zeigte an und schüttelte lächelnd den Kopf*


Nein, ich meinte mehr ein Schwert in jeder Hand.



*sie deutete dann auf ihre Beiden Blaster am Gürtel*



Ich habe gelernt immer mit beiden Händen verschiedene dinge zu erledigen, es gab sogar eine Zeit wo ich zwei Bücher gleichzeitig gelesen habe...das war allerdings etwas seltsam und dumm...mir gingen die Bücher doppelt so schnell aus...und..als Vahla bin ich sehr beweglich bei Menschen besteht das Skelett auf Knochen, bei uns nicht, sondern aus einer Anzahl von starken Knorpeln und würde vermutlich so einen Kampfstil bevorzugen.



*Gesagt getan biegte sie ihren Arm ein wenig übertreiben nach hinten und lächelte sanft worauf sie dann wieder beide arme auf den Tisch legt sie nahm sich dann auch schon ein weiteres Buch, dieses schlug sie allerdings nicht auf sondern lies es ein wenig Levitieren, sie wollte sichtlich üben wärend sie gespannt darauf wartet wie es weiter geht*


*Salina beschäftigte sich derzeit mit dem Holocron wo Sarissia hin und wieder mal hinblickte und den Worten dessen lauschte und darauf nur schmunzelte allerdings blickte sie dann nachdenklich und schüttelte den Kopf worauf sie sich wieder aufs Levitieren konzentriert*

Das ist Seltsam...

*Nuschelte sie nur leise und schien laut gedacht zu haben und lächelte dann wieder sanft als das Buch fröhlich vor sich hin schwebte*

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(Jedi – Rornan Elliundi)

- Lianna – Jedi-Basis – Nebenraum zum Ratssaal - Mit Arkon, Rornan –

“Ah, du beweist große Weisheit.“

Gab sich Rornan zufrieden, nachdem der Mensch, der zur Ritterprüfung zu ihm gesandt worden war, seine ersten Fragen beantwortet hatte. Markus Finn hatte seinen Padawan gut gelernt. In einer großen Galaxis, in der sich die Jedi den vielen Ungerechtigkeiten und Gefahren gegenüber Freiheit und Gerechtigkeit stellten, existierte die Vielseitigkeit und die Offenheit des Verstandes. Wenn es überhaupt eine große Lektion gab, die über allem anderen stand, das sie als Jedi lernten, dann war es, der Macht zu vertrauen und das Leben anderer vor das eigene zu stellen.

“Bescheidenheit und Demut begleiten einen Jedi ein Leben lang.“

Griff der Jedi-Rat die Worte des Padawans auf.

“Wir streben nicht nach Anerkennung, nicht nach Lob und nicht nach Ruhm. Alles, das wir tun, ist unserem Ziel geschuldet, die Galaxis zu einem besseren Ort zu machen. Ich bin zufrieden, dass du dies erkannt hast, junger Padawan.“

Vermutlich würde es das letzte Mal sein, dachte sich Rornan, dass jemand Arkon so nennen würde, denn sein Ritterschlag stand nun wirklich kurz bevor. Rornan hatte jedenfalls ein gutes Gefühl, was dies anging. Markus Finns Padawan hatte seine Fragen sicher und klug beantwortet und er war ganz bestimmt auch in der Macht ausgebildet worden, sodass er alles beherrschte, was von einem Jedi-Ritter erwartet wurde. Davon wollte Rornan sich jedoch auch noch kurz überzeugen.

“Ich würde gerne das Schwert sehen, dass du gebaut hast.“

Sagte er.

“Und dich einige Übungsschritte damit ausführen sehen - kein Kampf, nur ein paar wenige Bewegungen. Ist es dir als Alderaaner leicht gefallen, den Kampf zu erlernen?“

Rornan trat einen Schritt zur Seite, um Arkon Platz zu machen.

“Und würdest du sagen, dass dich deine Erziehung auf Alderaan gut auf den Weg eines Jedi vorbereitet hat, weil du Frieden und Zurückhaltung gelehrt wurdest, oder waren diese Lehren eher hinderlich, weil sie dich zögerlich im Kampf gemacht haben?“

Abwartend sah er den Padawan an.

“Und was würdest du tun, griffe dich jetzt ein Dunkler Lord der Sith an und würde dich versuchen mit schmerzenden Energieblitzen in die Knie zu zwingen?“

- Lianna – Jedi-Basis – Nebenraum zum Ratssaal - Mit Arkon, Rornan –
 
Lianna - Lola Curich – Jedi-Basis – Untergeschoss – Arrestzellen – Alisah, Radan und im Vorraum die Wache sowie Minava und Rick

Die Halbtheelin musste lächeln als Alisah und Radan sich in der Arrestzelle gegenseitig neckten. Die Jedi-Meisterin konnte dabei sehr wohl das Band fühlen, welches beiden verband und ganz offensichtlich auch wieder zusammen gebracht hatte. Daher zog sie es vor die beiden nicht zu unterbrechen, sondern wartete höflich, bis sie angesprochen wurde. Schließlich hatte sich das Paar ja schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen. Auch freute es die in der Arrestzelle sitzende Alisah, dass ihr Ehemann hier schon Freunde gefunden hatte. Allerdings schien eine Person ihnen Probleme zu machen, Alisahs Bruder. Minava hatte ja von Jedi-Rat erfahren, dass sie einen Bruder bei den Jedi hatte, Adrian. Aber sehr viel mehr über ihre Beziehungen als "problematisch" wusste sie nicht.

"Also ich für meinen Teil komme gerne zu eurer Hochzeit...",

merkte die forsche Jedi-Meisterin trocken an als sie eingeladen wurde. Solche Anlässe waren doch immer schön. Wie sich dann der Bruder der Braut verhalten würde blieb noch abzuwarten. Eigentlich musste er doch Radan dankbar sein, überlegte die Halbtheelin. Immerhin war er ganz offensichtlich mit einer der Gründe, warum die ehemalige Sith ihrem Orden den Rücken gekehrt hatte. Einen weiteren Grund offenbarte die braunhaarige junge Frau wenig später in erster Linie Radan, aber natürlich konnte Minava gar nicht umhin mitzuhören, dass die beiden anscheinend Eltern wurden.

"Das ist ja wundervoll...",

platzte ihr heraus, ehe sie sich zusammennahm, da der werdende Vater die Nachricht auch erstmal verdauen musste. Da außerdem bei Menschen oder Nahmenschen ja die Chancen gut standen, dass der Nachwuchs, anders als bei Theelin, auch überlebte, musste sich der zu den Jedi zurückgekehrte Eriadorianer darauf gefasst machen, dass er in absehbarer Zeit erneut Vater wurde (wenn ich das noch richtig im Kopf hab :konfus:).

"Das ist doch mal eine schöne Nachricht",

flüsterte sie leise Rick zu, welcher mit ihr Zeuge dieses schönen Ereignisses sein durfte.

"Wenn das nicht ein weiterer Grund für Radan ist sein altes Ich hinter sich zu lassen und sich voll und ganz auf die Jedi zu konzentrieren, dann weiß ich auch nicht."

Dabei konnte sich die lilahaarige Jedi ein Grinsen nicht verkneifen. Jetzt musste sich nur noch die Frage klären, was mit Alisah in Zukunft geschah. Es musste ja einen Grund dafür geben, warum sie im Gegensatz zu Radan in einer Arrestzelle gelandet war. Minava hoffte bloß, dass dies nicht daran lag, dass sich die werdende Mutter etwas Schlimmes zu Schulden hatte kommen lassen. Aber sie war eine Sith, daher konnte Minava ohne weiteres Wissen nicht darüber urteilen und sie zweifelte die Entscheidung des Rates der Jedi auch nicht an.

Lianna - Lola Curich – Jedi-Basis – Untergeschoss – Arrestzellen – Alisah, Radan und im Vorraum die Wache sowie Minava und Rick
 
Lianna - Lola Curich - Jedibasis - Bibliothek - Salina, Kestrel, Sarissia und Q’Tahem

Das Sarissia unnatürlich schnell las und lernte, fiel der Jedi-Meisterin auf und weckte ein kleines Neidgefühl in ihr, denn diese Begabung war sicherlich nicht unpraktisch. Trotzdem hatte sie auch sicherlich Nachteile, die bisher nur nicht zum Vorschein kamen. Jeder hatte eben seine Stärken und Schwächen und bei der Nichtmenschin war dies bereits deutlich zu erkennen. Ihre Art des Lernens würde ihr sicherlich auf ihrer Suche nach alten Artefakten helfen. Darauf freute sich Kestrel bereits.

„Zwei Lichtschwerter? Da nimmst du dir etwas zu viel für den Anfang vor. Wir beginnen erstmal mit einem Lichtschwert und wenn ich merke, dass du damit gut umgehen kannst, können wir gerne nochmal darüber reden. Um aber die Grundlagen der Schwertkunst zu erlernen, beginnen wir mit einem Lichtschwert. Nichtmal ich traue mir die Führung zweier Schwerter gekonnt zu, geschweige denn das eines Doppellichtschwertes. Dafür benötigt es sehr viel Übung. Aber du hast recht, umso eher man damit beginnt, umso besser. Ich möchte aber erstmal sehen, wie du dich mit einem Lichtschwert so anstellst, danach können wir gerne nochmal darüber verhandeln.“

Bot die Jedi-Meisterin Sarissia an. Diese erklärte danach die Risiken des Holocrons und Die Jedi-Meisterin stimmte nickend zu.

Q’Tahem beantwortete zunächst die Frage der Bedeutung der Lichtschwertfarben und auch hier nickte Kestrel.


„Sehr richtig. Aber man kann es noch anders sehen, aber dazu sage ich später noch etwas, wenn auch Salina die Chance hatte sich dazu zu äußern.“

Antwortete Kestrel dem Nautolaner. Dieser betätigte danach das Holocron und sofort begann der leuchtende Mann die jungen Jedi-Anwärter mit Wissen zu überhüfen. Die Jedi-Meisterin schmunzelte leicht, da dies sehr abschreckend wirken musste für Neulinge.

Als Salina sich einmischte, dass der Padawan von Sarid ein Doppellichtschwert besaß, fühlte sich Kestrel gezwungen ein weiteres Mal etwas dazu zu sagen.


„Ich nehme an, dass auch sie ihren Padawan erst mal mit einem einfachen Lichtschwert üben lässt, um die Grundlagen zu vermitteln, um sich danach zu spezialisieren. So ein Lichtschwert zu besitzen heißt nicht gleich, es auch führen zu können. Dafür benötigt es großes Geschick und sehr viel Übung.“

Erklärte Kestrel kurz und hörte dann Salina zu, die recht ausführlich die Lichtschwertfarben erklärte. Wieder nickte die Meisterin.

„Ebenfalls korrekt, aber auf jeden Fall veraltet. Lichtschwertfarben stehen nicht mehr für die Spezialisierung. Leider sind unsere Wissensquellen alt und es gibt nicht viele Jedi, die neue erstellen. Aber, was die Lichtschwertfarben betrifft. Man kann es sich einfacher vorstellen. Nach den Bedeutungen der Farben. Grün steht für die Natur, Ruhe, Entspannung, Hoffnung ,Frische, Kreativität und Harmonie. Blau steht ebenfalls für die meditativen Eigenschaften. Aber auch für Stille, Mut, Frieden, Gelassenheit, Vertrauen und Freundschaft. Gelb steht für Wissen und Weisheit, Wärme, Zufriedenheit, Gedankenkraft, logsiches Denken und Schlagfertigkeit. Rot steht für Blut, Leidenschaft, Aggressivität, starke Emotionen, Wut, Hass, Stress, Macht, Eroberung und für animalische Züge. Daher ist es sicherlich nicht verwunderlich, dass die Sith diese Lichtschwertfarbe bevorzugen. Ihr könnt euch die Farbe aussuchen, wo ihr meint, dass die Eigenschaften am besten auf euch zutreffen. Dennoch ist es auch kein Muss. Die Farbe, die euch gefällt, sagt automatisch aus, welche Eigenschaften auf euch zutreffen. Ganz unbewusst.“

Erklärte die Jedi-Meisterin. Die Erklärung, die Salina gab, was das Holocron betraf, war ebenfalls sehr ausführlich und Kestrel war mehr als zufrieden.

„Sehr gut! Die Erklärung von Sarissia noch dazu, dann haben wir die komplette Antwort! das habt ihr sehr gut gemacht! So, dann möchte ich, dass ihr jetzt alles an den Droiden gebt, der alles wieder einsortieren wird für uns, denn ich möchte jetzt mit euch eure neue Kleidung und eure Lichtschwerter besorgen, wenn wir schon so viel davon gesprochen haben.“

Erklärte Kestrel. Sie hatten fleißig genug in den Archiven gesessen. Nachdem die drei Neulinge fertig waren, führte die Jedi-Meisterin sie aus der Bibliothek und durch die langen Flure der Jedi-Basis. Mit einem Lift fuhren sie nach unten ins Lager, wo überall Kisten standen, sowie jede Menge Kleiderbügel.

„Soo….da wären wir. Das ist das Lager. Hier kommt ihr her, wenn eure Kleidung schmutzig oder kaputt ist oder wenn ihr Ersatzteile für euren Mehrzweckgürtel oder euer Lichtschwert benötigt. Ihr durchsucht jetzt die Kleiderständer nach einer Untertunika, einer Tunika, einer Hose, einem Stiefelpaar und einer Robe die euch optisch gefällt. Die Nummern merkt ihr euch von den Kleidungsstücken und geht zu dem Droiden dahinten und nennt ihm diese Kleidernummern, sowie eure Kleidergröße. Ihr bekommt von ihm dann die Kleidungsstücke in eurer Kleidungsgröße in dreifacher Ausführung. Falls der Droide vergisst euch den Allzweckgürtel zu geben, so erinnert ihn bitte daran. Danach kommt ihr wieder zu mir zurück und erklärt mir, was an dem Allzweckgürtel alles zu finden ist und wofür es gut ist. ich rede von der kleinen Miniausrüstung. Danach kümmern wir uns um euer Lichtschwert. Aber eins nach dem Anderen.“

Erklärte die Jedi-Meisterin den Neuankömmlingen.

Lianna - Lola Curich - Jedibasis - Lager - Salina, Kestrel, Sarissia und Q’Tahem

[OP] Sorry für Tippfehler. Habe sehr schnell geschrieben ...
 
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[Lianna – Jedi-Basis – Nebenraum zum Ratssaal] Arkon, Rornan

Das Kompliment überrumpelte Arkon. Er hatte nicht wirklich damit gerechnet und fand es auf eine gewisse Weise unangemessen, dass ein Jedi-Meister so etwas zu ihm sagte, dennoch huschte ein Lächeln für einen kurzen Augenblick über sein Gesicht, ehe seine Züge sich wieder normalisierten. „Ich hatte zwei gute Lehrer, Meister…“ tat Arkon das Kompliment ab und lauschte danach den Ausführungen des Quermianers und nickte dabei erführchtig. Als er nach Arkons Schwert fragte nahm Arkon es von seinem Gürtel und präsentierte es ihm erst desaktiviert. Was der Meister sehen konnte war ein ziemlich einfach konstruiertes Schwert angelehnt an der Bauweise seines Meisters Markus Finn. Ganz so wie es die alten Traditionen des Ordens verlangten. Es hatte eine einfache metallische Ummantelung, die matt glänzte, zwei Regulierungsknöpfe, einen Aktivierungsschalter und einen Anschluss um die Energiezellen zu laden. Am unteren Ende, war ein Teil eines magnetischen Karabinersystems mit dem er das Schwert sicher an seinem Gürtel befestigen konnte, aber auch sehr schnell in die Hand nehmen konnte, ohne aufwendig und schwerfällig einen Karabiner öffnen zu müssen. Das Schwert selbst war zylindrisch aufgebaut, wobei das Endstück sich leicht verjüngte, das Kühlergehäuse allerdings gestaucht und verdickt wirkte und aus einem Paar passiver Kühlrippen bestand. Aus dem Kühlergehäuse ragte der Klingenemitter um den eine kupferfarbene Spule gewickelt war. Was die Form und Art des Schwertes anging, war es die exakte Kopie von Markus‘ Schwert. Die Klingenfarbe unterschied sich aber. Mit einem Zischen erwachte die Klinge von Arkons Schwert zum Leben und erstrahlte in einem hellen Weiß.

„Ich habe das Schwert nach dem Vorbild meines Meisters erbaut. Die Macht vermittelte mir allerdings zwei weiße Kristalle: Ein weißen Fokussierkristall und einen weißen Primärkristall. Und so wie die Macht alle Facetten des Lebens umfasst, so umfasst weißes Licht alle Farben…“ interpretierte Arkon die Farbe seines Schwertes. Anschließend führte Arkon ein paar Schwertschläge durch. Er beherrschte zwar nur die Form I – und diese nicht wirklich perfekt, sonder eher mehr schlecht als recht. Konnte aber ein paar saubere Schläge demonstrieren. Einer zielte auf den Waffenarm eines imaginären Gegners und sollte einen Cho Sun darstellen, mit dessen Hilfe er den Arm abgetrennt hätte und den Gegner somit entwaffnet, aber nicht getötet hätte. Ein anderer Schlag stellte die Parade eines typischen gegnerischen Schlages da, der auf Arkons Kopf gezielt hätte.
Nach einigen weiteren Schlägen hörte Arkon damit auf und desaktivierte sein Schwert.

„Nun Meister“, begann Arkon und suchte nach den richtigen Worten. „Es fiel mir schwer das kämpfen zu lernen und es fällt mir immer noch schwer, auch wenn ich mittlerweile die Notwendigkeit kämpfen zu können erkenne. Aber ich glaube immer noch fest daran, dass ein Kampf immer die letzte Möglichkeit sein muss und man erst kämpfen sollte, wenn man alle anderen Optionen ausgeschöpft hat.“

Die letzte Frage allerdings hatte es in sich. Arkon wusste es nicht. Er konnte sich nicht daran erinnern, etwas in der Bibliothek darüber gelesen zu haben oder das einer seiner Meister ihm etwas davon erzählt hatte. Ihm blieb also nur übrig ehrlich zu sein und mit bestem Wissen und Gewissen zu antworten: „Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Ich würde mich in dieser Situation ganz der Macht öffnen und ihr vertrauen, dass sie mich führt.“ Schloss Arkon etwas unsicher und wartete auf die Reaktion seines Gegenüber. Es schämte ihn, dass er etwas nicht wusste und er nahm sich vor, für all seine zukünftigen Aufgaben sich besser vorzubereiten.


[Lianna – Jedi-Basis – Nebenraum zum Ratssaal] Arkon, Rornan
 
Lianna - Lola Curich - Jedibasis - Bibliothek - Salina, Kestrel, Sarissia und Q’Tahem


*Sarissia nickte Kestrel zu bezüglich der Aufklärung über die Zwei Lichtschwerter, natürlich war davor noch einiges zutun, aber Sarissia war sich sicher das sie zumindest ihr bestes geben würde*

Natürlich Meisterin. Ich werde euch erneut fragen wenn die Zeit dafür gekommen ist.

*Sie lächelte und lauschte wie immer dem weiteren Worten und dem Treiben*

"Grün steht für die Natur, Ruhe, Entspannung, Hoffnung ,Frische, Kreativität und Harmonie. Blau steht ebenfalls für die meditativen Eigenschaften. Aber auch für Stille, Mut, Frieden, Gelassenheit, Vertrauen und Freundschaft. Gelb steht für Wissen und Weisheit, Wärme, Zufriedenheit, Gedankenkraft, logsiches Denken und Schlagfertigkeit. Rot steht für Blut, Leidenschaft, Aggressivität, starke Emotionen, Wut, Hass, Stress, Macht, Eroberung und für animalische Züge."

*Sprach Kestrel, Sarissia begann nun auch für sich zu überlegen welche Farbe wohl zu ihr passen würde... Blau und Gelb würden am ehersten zutreffen...allerdings war Sarissia´s lieblings Farbe Orange...allerdings besteht Orange aus Gelb und Rot...was Sarissia doch etwas sorgen bereitete, sie lauschte erstmal weiterhin Kestrel´s Worten ehe sie danach fragen würde und nickte als sie die neue aufgabe erhalten hatten, sogleich erhob sich Sarissia und stapelt einige Bücher, das Holocron lies sie lieber liegen da sie sich vornahm eher die Bücher zu tragen und Beides war doch etwas Riskant, auserdem war sie sich sicher das Q’Tahem und Salina sicherlich den Rest den sie nicht tragen konnte nehmen würden und so machte sie sich auf zum Druiden.*

Danke sehr für die Hilfe, wir haben einiges Gefunden. Wo soll ich sie hintun?


*Sie stellte die Bücher dann ab nachdem der Druide ihr einen Platz zeigte wo wohl schon einige Bücher lagen die er noch zum Wegräumen hat. Danach ging sie zu Kestrel und wartete geduldig auf die anderen Beiden die sicherlich gleich fertig waren mit dem Rest der da noch lag, Sarissia grübelte immer wieder über den Gedanken der Farbe Orange wärend die Gruppe den Flur entlang ging und schließlich im Lift nach unten ins Lager gelangten*

„Soo….da wären wir. Das ist das Lager. Hier kommt ihr her, wenn eure Kleidung schmutzig oder kaputt ist oder wenn ihr Ersatzteile für euren Mehrzweckgürtel oder euer Lichtschwert benötigt. Ihr durchsucht jetzt die Kleiderständer nach einer Untertunika, einer Tunika, einer Hose, einem Stiefelpaar und einer Robe die euch optisch gefällt. Die Nummern merkt ihr euch von den Kleidungsstücken und geht zu dem Droiden dahinten und nennt ihm diese Kleidernummern, sowie eure Kleidergröße. Ihr bekommt von ihm dann die Kleidungsstücke in eurer Kleidungsgröße in dreifacher Ausführung. Falls der Droide vergisst euch den Allzweckgürtel zu geben, so erinnert ihn bitte daran. Danach kommt ihr wieder zu mir zurück und erklärt mir, was an dem Allzweckgürtel alles zu finden ist und wofür es gut ist. ich rede von der kleinen Miniausrüstung. Danach kümmern wir uns um euer Lichtschwert. Aber eins nach dem Anderen.“

*Das waren die worte von Kestrel als sie das Lager betraten, Sarissia hatte sogut wie alles verstanden...doch was ein Mehrzweckgürtel ist und was darin war wusste sie nicht, da blieb ihr nur eins, es herrausfinden*

Verstanden Meisterin Kestrel.

*Sie neigte kurz ihr Haupt und machte sich sofort daran die Kleiderständer zu durchwühlen, für Sarissia war es sichtlich schwer etwas passendes zu finden, sie scheind wohl etwas bestimmtes zu suchen..auch wenn sie selbst nichtmal weiss was genau...aber sobalt sie es gefunden hat...weiss man es dann...nach langem hin und her fand Sarissia dann doch die nummern die sie sich vorstellte und machte sich auf den weg zum besagten Druiden von dem sie die Sachen bekam*

Also...die Nummer...das hier...und dann noch...

*Sie nannte also ihre Nummern und ihre Größen, es dauerte nicht lange und der Druide brachte ihr eine Schwarze Untertunika, eine Zweifärbige Tunika die Tabbards sind Schwarz gehalten und der rest der Tunika in einem eher Dunklem Braun mit Langen Ärmel, Die Hose hat das selbe Braun wie die Tunika und die Stiefel die sie nahm gehn ihr knapp bis unter die Knie und sind wieder in Schwarz gehalten*

Achja...und den Mehrzweckgürtel...denn bitte nicht Vergessen.

*Sarissia bekam dann nun auch den Gürtel, das gesammte Paket an Zeugs nahm sie und kehrte zu Kestrel zurück, sie wollte sich sogleich den Mehrzweckgürtel schnappen und ihn unter die Lupe nehmen, allerdings schaute sie Kestrel dann fragend an*

Meisterin Kestrel...die Frage beschäftigt mich schon den ganzen weg lang....gibt es denn auch Orangene Kristalle? Orange ist meine Lieblingsfarbe...und vielleicht kennt ihr sogar ihre Bedeutung?

*Natürlich wollte Sarissia nicht sofort ihr bedenken äußern das Orange aus Rot und Gelb entsteht, sie war sichtlich gespannt auf die antwort und würde diese sogar abwarten ehe sie sich dem Mehrzweckgürtel genauer ansah, anfangs hatte sie die ein oder Schwierigkeiten überhaupt etwas mit dem Gürtel anzufangen...sie kannte solche dinger einfach nicht aber sie gab sich sichtlich mühe damit klar zu kommen*

Lianna - Lola Curich - Jedibasis - Lager - Salina, Kestrel, Sarissia und Q’Tahem
 
(Jedi – Rornan Elliundi)

- Lianna – Jedi-Basis – Nebenraum zum Ratssaal - Mit Arkon, Rornan –

Die Unsicherheit des Padawans war zu spüren, als Rornan ihn nach dem Kampf fragte, doch gleichzeitig war Arkon so aufrichtig – eine positive Eigenschaft – dazu zu stehen, dass er nicht der beste Lichtschwertkämpfer war. Er war bereits, Schwächen zuzugeben und dies war immer ein sehr wichtiger Schritt, um bereit dazu zu sein, an diesen zu arbeiten. Auf Rornans Bitte hin zeigte er einige Bewegungen, die er im Lichtschwertkampf gelernt hatte. Er war kein Naturtalent, niemand dem dieser Teil des Jedi-Daseins besonders lag, doch er würde es erlernen können, wenn er mit Zeit und Disziplin heran ging. Vielleicht waren seine etwas ungelenken Bewegungen seiner ganz eigenen Art geschuldet, vielleicht auch seiner Erziehung auf Alderaan. Es mochte ihm im Blut liegen, Waffen und Gewalt zu verabscheuen. Für einen Jedi waren dies durchaus gute Grundvoraussetzungen, denn jemand der bereit zur Gewalt war, konnte sich nur schwerlich für den Frieden einsetzen.

“Ich sehe, dass du noch viel zu lernen hast, was deine Kampffertigkeiten angeht.“

Beurteilte Rornan gutmütig die Vorführungen des Padawans.

“Doch das, was du zeigst, sind solide Fähigkeiten, auf denen du aufbauen kannst. Bleibe mit Disziplin und dem Willen, dich zu verbessern, dabei und rufe dir in Erinnerung, dass du fit und fähig zur Verteidigung deiner selbst und jenen, die dir zum Schutze überantwortet wurden, sein musst.“

Rornan fasste an seinen Gürtel und nahm sein eigenes Lichtschwert in die Hand.

“Es gibt eine Machtfähigkeit, die Zusammenfassung purer Energie, die die Macht selbst aufhalten und zum Erlischen bringen kann.“

Sagte er dann und es mochte zuerst unklar erscheinen, worauf er nun hinaus wollte.

“Dies ist eine sehr schwer zu erlernende Fähigkeit, die nur wenige meistern. Man nennt es das Absorbieren von Machtgriffen. Jene, die es beherrschen, können damit die Machtblitze, wie die Sith sie manchmal benutzen, mit ihren bloßen Händen auffangen und abwehren. Dies ist aber sehr, sehr schwierig und es gibt es auch einen anderen Weg.“

Rornan Elliundi hob sein Lichtschwert und zündete zur Demonstration die Klinge.

“Verteidige dich mit der Waffe, die du selbst gebaut hast. Dein Lichtschwert selbst ist pure Energie und in der Lage, Machtblitze abzuwehren. Sollte dich jemals ein Sith in dieser Form angreifen, erinnere dich an einen der Gründe, warum diese Waffe dein Leben bedeuten kann.“

Der Jedi-Rat steckte die Waffe wieder weg. Es war an der Zeit, den jungen Padawan zu erlösen. Er hatte einige Frage gestellt und einige Antworten bekommen. Markus Finn hatte seinen Schüler ausgebildet so gut er konnte und ihm beigebracht, was er wissen musste, um von nun an selbst seinen Weg zu gehen und sich eigenständig weiter zu entwickeln.

“Es liegt noch ein langer Weg vor dir.“

Meinte er.

“So wie vor uns allen. Bisher hast du einen Meister an deiner Seite gehabt, Arkon, doch es wird nun eine Zeit anbrechen, in der du für dich selbst verantwortlich bist. Nutze diese Zeit, um weiter zu lernen und zögere dich nicht, dich an deine Ordensbrüder und Schwestern zu wenden, wenn du Fragen hast. Die Zeit vergeht schnell und ich werde mit Freude beobachten, wo du in einigen Jahren stehen wirst. Ab heute bist du nicht länger ein Padawan. Ich ernenne dich hier, im Namen des Hohen Rates, zu einem Jedi-Ritter.

Der Quermianer senkte leicht, zum Gruß und als Anerkennung, seinen Kopf, den Menschen vor ihm selbstverständlich noch immer überragend. Der Orden hatte einen neuen Ritter.

- Lianna – Jedi-Basis – Nebenraum zum Ratssaal - Mit Arkon, Rornan –
 
[Lianna / Lola Curich / Jedi Tempel / Bibliothek] mit Kestrel, Sarissia und Salina

Der Nautolaner freute sich natürlich, dass sein grob zusammengefasstes Wissen aus dem Buch, richtig war und hörte weiterhin ruhig den Worten von Kestrel, Salina und Sarissia zu.
Als Salina ein Doppellichtschwert ansprach, wurde Q’Tahem hellhörig. Er konnte sich nicht verkneifen zu dem Bild hinüber zu spechten, das Salina ansprach.
Ein solches Lichtschwert hatte er noch nie gesehen. Wobei, wenn man es ganz genau nahm, dann hatte er noch nie ein richtiges Lichtschwert gesehen. Aber dieses Doppellichtschwert sah ganz anders aus, wie das Bild, das er sich zu einem „normalen“ Lichtschwert gemacht hatte. Irgendwie weitaus länger und unhandlicher. Außerdem vermutete er, dass bei einer Klinge auf jeder Seite des Schwertes das Risiko einer Selbstverstümmelung ziemlich hoch ist… Für ihn jedenfalls.


Q’Tahem zuckte zusammen, als sich Sarissia ihren Arm mit einem Lächeln in eine ziemlich ungesund wirkende Stellung bog. Sie hatte zwar zuvor gesagt, dass es ihr als Vahla nichts ausmachte, aber er hatte sich darunter nicht vorstellen können, bis sie eben… naja.
Von der Spezies „Vahla“ hatte der Nautolaner zuvor auch noch nie gehört und rein von Sarissias Aussehen hätte er es auch nie erkannt. Der Unterschied zwischen Menschen und Vahla schien wohl ausschließlich im Skelett und in der Haarfarbe zu bestehen. Die merkwürdige Haarfarbe von Sarissia war Q’Tahem wenigstens aufgefallen nur den Sprung auf eine andere Spezies hätte er nicht gemacht.
Autsch, dachte er sich nochmals und er schüttelte sich ganz leicht, sodass es eigentlich niemand gemerkt haben sollte.

Das Sarissia den Mut hatte ihr Lichtschwerttraining gleich von Anfang an mit zwei Schwertern zu machen, fand er bemerkenswert, wenn nicht sogar etwas übereifrig. Ihr Beispiel zwei Bücher gleichzeitig lesen zu können, war fast etwas zu erstaunlich, um wahr zu sein. Aber nach der Geschwindigkeit zu urteilen, in der Sarissia Informationen aus einem Buch holen konnte, war es dann doch nicht soooo abwegig.
Als Kestrel die Bedeutungen der Farben nach ihrem Wissen vortrug, war Q’Tahem doch etwas verwundert wie simpel das ganze doch sein konnte und er wunderte sich warum er nicht von selbst auf diese Antwort gekommen war.
Zu dem Nautolaner passten irgendwie alle Farben. Naja nicht jede Eigenschaft, aber vereinzelte Eigenschaften konnte er schon bei sich erkennen. Das würde seine Entscheidung für eine Farbe weitaus erschweren. Irgendwie nagte den Nautolaner die Neugierde und er fragte die Meisterin einfach so heraus, was eigentlich nicht wirklich zu ihm passte...


Meisterin? Wie ist eigentlich Eure Lichtschwertfarbe?

Er war schon sehr gespannt was das über Kestrel aussagen würde.
Q’Tahem war von den Holocrons äußerst fasziniert. Salina hatte mit dem Wesen aus dem Würfel reden können, wie als wäre er noch am Leben und dass die Schöpfer der Holocrons sogar eine Gefahr bedeuten konnten, war noch faszinierender. Er wunderte sich wie viel Aufwand es wohl gewesen sein muss, um all die Antworten zu programmieren. Und dieses Holocron-Dingens schien noch nicht einmal lange zu brauchen, um die Information verarbeiten zu können. Q’Tahem müsste sich wohl irgendwann etwas genauer damit beschäftigen müssen…

Als Meisterin Skyfly ankündigte, dass sie nun ihre Bücher zum Bücherei-Droiden bringen sollten, schnappte sich Sarissia einige Bücher und ließ die Flimsirolle und die beiden Holocrons erst mal auf dem Tisch liegen. Q’Tahem nahm sich zwei Bücher und legte sie auf seinen linken Arm, dann nahm er die Flimsirolle und holte mit extremer Vorsicht eines der Holocrons vom Tisch. Der Nautolaner legte es auf die Flimsirolle, lockerte aber nicht einmal seinen Griff und nahm seine Finger auch nicht weg von dem kleinen Würfel. Er folgte der Vahla, immer wieder kontrollierend ob der Würfel noch da war wo er sein sollte und lief deshalb fast in Sarissia hinein, als sie vor dem Droiden stehen blieb und diesen fragte, wo sie die Bücher hin stellen sollte. Sicherheitshalber nahm der Nautolaner einen Schritt zurück.
Mit einem dankenden Nicken, welches an den Droiden gerichtet war, legte er die Bücher zu denen von Sarissia. Besorgt um das Holocron fragte er lieber nochmal den Droiden, ob das auch OK war so. Steif und wortlos nickte der Droide. Q’Tahem würde wohl nie mit Droiden auskommen. Irgendwie konnte er die Teile nicht verstehen…

Dann führte Kestrel die Drei durch die Gänge des Tempels und Q’Tahem bemerkte wie riesig dieser Tempel doch war und er fragte sich wie er sich hier je auskennen würde. Irgendwann (nachdem Q’Tahem die Orientierung völlig verloren hatte) gelangen sie an einen Lift, der sie in die Unteren Ebenen des Tempels brachte. Wenig später standen sie auch in einem mit Kisten, Kleiderbügel und allem anderen Zeugs ausgestatteten Raum.
Kestrel trug ihnen auf eine Untertunika, eine Tunika, eine Hose, Stiefel und eine Robe auszusuchen. Außerdem sollten sie sagen, wozu dieser Allzweckgürtel gut war.

Zuallererst einmal war der Nautolaner mit all den verschiedenen Kleidungsstücken überfordert.
Was bitte ist denn der Unterschied zwischen einer Tunika und einer Untertunike, dachte er sich verwirrt während er durch die Gänge lief und hin und wieder ein Kleidungsstück betrachtete. Nach einer Weile hatte er sich dann entschieden. Er lief zu dem Droiden und meinte


Hallo., sprach er freundlich und versuchte nicht voreingenommen zu sein, Ich hätte gerne die UT0678, die T4533, die H8999, die S011 und die R 442.

Der Nautolaner legte ihm einen kleinen entknüllten Zettel hin, auf dem er sich die Nummer aufgeschrieben hatte zusammen mit den Größen, damit er bei den vielen verschiedenen Zahlen nicht durcheinander kam. Ohne ein Wort nahm der Droide den Zettel entgegen und verschwand kurz. Nach einigen Momenten erschien er wieder vollgepackt mit seinen Sachen.

Hier bitte sehr., sagte er mit einer männlichen Stimme, Es tut mir leid aber im Moment haben wir nur zwei weiße Untertuniken, aber spätestens morgen haben wir wieder mehr, soll ich sie Ihnen auf ihr Zimmer bringen lassen?

Öhm…, sprach Q’Tahem etwas nachdenklich, Im Moment hab ich noch kein Zimmer, aber das möchte ich heute noch machen…

Dann kommen Sie einfach später wieder hier runter und sagen mir ihre Zimmernummer. Oder Sie kommen morgen und holen die Untertunik selbst.

Kam die Antwort des Droiden.

Ok…Und… ich soll dich an….

den Mehrzweckgürtel erinnern… Sie sind nicht der erste, der hier runter kommt, wissen Sie das eigentlich?

Q’Tahem musste dabei schmunzeln und nahm die Sachen entgegen.
Er hatte sich weiße Untertuniken, beige Tuniken, dunkelbraune Hosen, schlichte schwarze Stiefel und eine moosgrüne Robe ausgesucht.
Er lief zurück zu Kestrel und den anderen Beiden. Für den Moment legte er die Sachen auf einem Tisch ab und sah sich den Mehrzweckgürtel etwas genauer an. Am auffälligsten waren die vielen Taschen und Halterungen für alle möglichen Sachen.


Also so wie ich das so sehe, dann kann man in den Taschen alle möglichen Dinge verstauen vielleicht für längere Missionen. Sowas wie Arzneimittel oder Nahrungsmittel. Wahrscheinlich kann man dann auch verschiedene Sachen, die man auf einer Mission findet, in die Taschen stecken. An eine von diesen Halterungen kann man wahrscheinlich sein Lichtschwert hängen….

Q’Tahem legte den Gürtel auf seine anderen Sachen und hörte Sarissia zu, die sich dafür interessierte, ob es auch orangene Kristalle gab. Der Nautolaner konnte sich nicht erinnern, dass es in einen der Bücher stand, weshalb es Sarissia vermutlich auch nicht wusste und war gespannt was die Meisterin antworten würde. Eine kleine Stimme in ihm schien aber schon zu sagen, dass es solche Kristalle auf Ilum geben würde…

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Jedi-Basis - Trainingsraum A267 - mit Siva und Satrek

Tipe fand' die Art wie seine neu gewonnene "Freundin" über ihren Meister sprach amüsant und sprach in einem ironischen Ton und mit einem Dicken grinsen im Gesicht:
"Wenn du nur halb so viel "gutes" deinem meister in's Gesicht sagst, dann muss er dich ja wirklich gern haben"

Doch dann öffnete sich die Tür..Satrek war endlich da. Der Meister sah streng aus, aber nicht so schlimm wie ihn Siva beschrieben hat. Tipe stach sofort das Lichtschwert an der Robe des Meisters in sein Auge.

"Bald, ja bald werde ich auch so eines besitzen. Und für die Gerechtigkeit in der Galaxis sorgen", dachte er sich.

Doch ehe er seine Träumerei weiter ausbauen konnte gab es gleich ein Wortgefecht zwischen Satrek und Siva. Im ersten Moment dachte sich Tipe nur"Die sollen Meister und Schüler sein?."- sein rechtes Auge zuckte ein wenig, dann musste er sogar etwas sein grinsen unterdrücken.

Dann unterbrach er die beiden und fand erstmal Zeit sich vorzustellen:

"Hallo, Meister Satrek. Wie Siva bereits sagte ist mein Name Tipe und ich komme von Haruun Kal. Siva hat mir schon einiges von euch erzählt...natürlich nur positives."[/COLOR]

Mit einem etwas speziellen Blick schaute er während dieser Satz über seine Lippen gingen zu Siva. Dann meinte er weiter:

"Siva hat mir hier vieles gezeigt und auch schon den ersten Umgang mit der Macht gelernt. Ihr müsst sehr stolz auf sie sein."

Jedi-Basis - Trainingsraum A267 - mit Siva und Satrek
 
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Kestrel wies das Trio an, die Bücher und Arbeitsmittel wieder dem Bibliothekar-Droiden zu übergeben.
Salina tat es den anderen beiden gleich und schnappte sich dass, was noch übrig war und folgte den beiden. Der Droide wies Sarissia an, die Werke auf einen Tisch zu legen, er würde sich darum kümmern, das diese wieder an ihren rechtmäßigen Platz kam.
Nachdem die anderen beiden sich wieder entfernten wendete sich Salina an den Droiden.

Könntest du mir einen Gefallen tun? Der Padawan Tzun Suz würde sich sicherlich sehr über die Sammlung freuen, könntest du sie für ihn einige Zeit separieren?​

Salina fühlte sich irgendwie daran gebunden, schließlich hatte sie ja dem Kaminoaner vorgeschlagen, ihm die Ergebnisse ihrer Studien zukommen zu lassen.

Das sollte kein Problem darstellen. Ich werde Ihm die Werke aushändigen.

Das war doch ein guter Anfang. Salina bedankte sich bei dem Droiden und machte sich dran, den Vorsprung von Sarissia und Q'Tahem wieder aufzuholen.
Nach der Rückkehr zu Meisterin Kestrel wurden sie durch die Basis in Richtung des Lagers geführt.
Q'Tahem wirkte ein wenig desorientiert und mit der Größe der Einrichtung ein wenig überfordert.

Nachdem sie mit einem Lift ins Untergeschoss fuhren, befanden sie sich im Lager.

„Soo….da wären wir. Das ist das Lager. Hier kommt ihr her, wenn eure Kleidung schmutzig oder kaputt ist oder wenn ihr Ersatzteile für euren Mehrzweckgürtel oder euer Lichtschwert benötigt. Ihr durchsucht jetzt die Kleiderständer nach einer Untertunika, einer Tunika, einer Hose, einem Stiefelpaar und einer Robe die euch optisch gefällt. Die Nummern merkt ihr euch von den Kleidungsstücken und geht zu dem Droiden dahinten und nennt ihm diese Kleidernummern, sowie eure Kleidergröße. Ihr bekommt von ihm dann die Kleidungsstücke in eurer Kleidungsgröße in dreifacher Ausführung. Falls der Droide vergisst euch den Allzweckgürtel zu geben, so erinnert ihn bitte daran. Danach kommt ihr wieder zu mir zurück und erklärt mir, was an dem Allzweckgürtel alles zu finden ist und wofür es gut ist. ich rede von der kleinen Miniausrüstung. Danach kümmern wir uns um euer Lichtschwert. Aber eins nach dem Anderen.“

Kestrel erklärte ihnen nun den weiteren Ablauf im Lager. Zudem trat das Lichtschwert in immer greifbarer Nähe. Salina wurde in Anbetracht der Ereignisse und der beginnenden Entwicklung vor Ort immer nervöser. Die rothaarige Pilotin beobachtete Q'Tahem und Sarissia wie sie sich Ihre Gewandung zusammen stellten. Während Sarissia sich eher mit dunkleren Farben begnügte, schien der Nautolaner eher Interesse an einem Jedi-Gewand in traditionellen Farbschemen zu haben.

Salina schaute sich in aller Ruhe um. Die Kleidung die hier hing war eigentlich ganz und gar nicht das, was sie normalerweise trug oder tragen würde. Zweckmäßige und bequeme, normale Straßenkleidung war eigentlich das, was sie gewöhnlich bevorzugte. Dazu ihre Jacke aus Synthetik-Leder und alles war gut. Aber eins musste man den Jedi-Gewändern lassen, sie waren, je nach Trageweise zweckmäßig für verschiedene Witterungen einsetzbar.
Warum also nichts neues probieren. Salina fand eine weiße Obertunika, dem Anschein nach knöchellang und im unteren Bereich weiträumig für eine gute Bewegungsfreiheit geschnitten.
Die Rothaarige zückte ihr Datenpad und notierte eifrig die Nummer.
Nach wenigen Minuten hatte sie die Nummern aller benötigter Kleidungsstücke zusammen und trat vor den Droiden.
Dieser machte sich sofort an die Arbeit alles mögliche zusammen zu suchen und vor Salina aufzustapeln. Selbst an den Mehrzweckgürtel dachte der Droide.

Eine Frage, für was ist der Gürtel?​

Der Droide griff nach dem Gürtel und fing an auf verschiedene Taschen zu deuten und deren Inhalt und nutzen zu erklären. Von Holoempfänger über einen Druckluft-Greifhaken bis hin zu einem kleinen Atemgerät und Nahrungskapseln war alles was man irgendwie auf gefährlichen Missionen gebrauchen könnte darin verstaut.

Meine letzte Frage, kann ich mich hier irgendwo umziehen?​

Selbstverständlich, der Droide deutete auf eine Art Umkleidekabine etwas abseits der Gruppe. Während die anderen sich über Lichtschwertkristalle unterhielten, schnappte sich Salina eine ihrer drei Garnituren und verschwand in der Umkleide.
Nach einer kleinen Weile hatte sie sich umgezogen und den Gürtel angelegt. Sie legte ihre Alltagskleidung zusammen und packte sie zu den anderen Garnituren der Jedi-Bekleidung. Der Droide bot an, alles auf ihr Zimmer zu verbringen, was Salina einwilligte.

Sie trat zurück zur Gruppe und eröffnete das Wort.

Na, wie sehe ich aus? Ich dachte ich trete mal in Kontrast.​

Salina trug hellgraue Stiefel die unter der knöchellangen Tunika hervor schienen, die Hose, ebenfalls in einem hellen Grau wurde ebenfalls von der Tunika verdeckt. Ihre Untertunika war ebenfalls in einem weißgrau gehalten und wurde durch eine knöchellange, schneeweiße Obertunika bedeckt. Die Tabbards reichten bis knapp über die Knie und waren, wie der Untergürtel, ebenfalls schneeweiß gehalten, wurden aber durch ein graues Muster durchsetzt. Über den Untergürtel trug sie einen grauen Mehrzweckgürtel.

Also der Droide sagte mir zu dem Gürtel, dass dieser alles enthält, was man für Missionen außerhalb des Ordens braucht. Einen Druckluft-Greifhaken, 550Kg Tragkraft und 21 Standardmeter Schnur, Nahrungskapseln, Comlink, einen kleinen Holoprojektor und diese kleine Atemgerät.​

Salina zog ein kleines Atemgerät aus einer der Taschen und zeigte es.

So langsam glaube ich, dass das hier doch gefährlicher ist, als ich dachte.​

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*Sarissia blinzelte Salina an die sich nach dem besorgen der Sachen gleich umzog und war sichtlch begeistert*


Wow! Das sieht echt gut aus, ich glaube ich werde mich auch gleich mal umziehn.


*schmunzelte und ging in die Umkleide aus der Salina kam, auch sie kam nach kurzer zeit mit den Alten zusammengelegten sachen und den Neuem Raus, ihre Dunkelgehaltenen sachen passten ihr eindeutig, sie war froh trotz ihres langem hin und her mit den Tuniken das sie sich doch für das hier entschied, der Droide fragte auch sie ob er ihre sachen aufs zimmer bringen sollte.*


Nein danke, ich habe noch kein Zimmer, noch muss ich sie wohl tragen


*lächelte den Droiden an, vielleicht war es unnötig einen Droiden anzulächeln, aber wer weiss und stellte sich neben Salina, sie legte die alten sachen ab und drehte sich leicht*

Und was sagst du zu meinem? Ich finde wir sehn klasse aus!


*Sarissia lachte und hatte sichtlich spaß dabei und wusste nun sogar wofür der Gürtel war und was dessen inhalt zu bedeuten hatte*

Ich wusste bis jetzt nicht was der Gürtel zu bedeuten hat, danke Salina


*Sie grinste Salina an und nahm wieder ihre alten Sachen worauf beide Blaster liegen und stellte sich abwartend wieder hin bis Kestrel weiteres ansagte oder jemand sie ansprach*


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