Lianna

[Lianna / Lola Curich / Jedi Tempel / In den Gängen] mit Sarissia

Q’Tahem war etwas verblüfft als Sarissia ein Datapad herausholte. Wo hatte sie denn das her? Hatte er das etwa auch? So ein Datapad wäre sicherlich in Zukunft sehr nützlich.

Boah, ein Datapad!, sagte er gespielt etwas zu begeistert, Wie bist du denn an das gekommen?

Er war wirklich froh in so kurzer Zeit bereits einen Freund gefunden zu haben und er war der Meinung, dass er bestimmt eine gute Ausbildung haben würde...
Unterdessen tippte sie bereits darauf ein und wenig später ging sie voraus, um ihn zum Trainingsraum zu führen.


Komm Q´Tahem, sonst kommt Meisterin Kestrel noch vor uns an.

daraufhin stimme Q’Tahem in ihr Lachen ein und folgte ihr, froh nicht ziellos durch die Gänge geistern zu müssen. Sarissia hatte offenbar auch ihre Sorge über die Mission und der Nautolaner nickte auf ihre Frage, ob es ihm genauso ging.

Mir geht’s genauso… Zuerst hab ich mir gedacht: Joa so ein paar Artefakte suchen… wird schon werden., er winkte zur Verdeutlichung ab, Aber jetzt… Die Unbekannten Regionen, ein Planet, der nie bewohnbar war, vielleicht sogar Chiss... Das alles hört sich doch ziemlich gefährlich an für die erste Mission…

Er sah Sarissia an und lächelte kurz.

Aber wäre es bloß Bücher in der Bibliothek ordnen, würden wir uns auch beschweren, also wird es wohl schon gut so sein, wie es ist, nicht? Wir müssen nur ordentlich trainieren davor!

Er schlug mit seiner Faust in seine Handfläche. Sein Ehrgeiz war geweckt und er wollte möglichst gute Fortschritte machen. Als Sarissia ansprach, dass der Tag anstrengend war, musste er sich eingestehen, dass sie Recht hatte. Es war so viel passiert… und alles an einem Tag:
Neue Bekannte, Spezies, Regeln, Kleider, Zimmer,… Er seufzte. Aber auf den Schwertkampf war er doch neugierig.


… auch wenn wir in Zukunft Friedenswächter sind, leider ist es nötig und wenn man ungern lernt dann lernt man nicht. Denke ich zumindest.

Hmm mir geht es da wie dir. Ich bin gespannt auf den Kampf, obwohl ich es eigentlich gar nicht sein dürfte… Aber ich denke, dass es der falsche Ansatz ist, den Sith gewaltlos entgegenzutreten…

Er merkte wie unjedihaft sich das wohl angehört hatte,

Ich meine die Sith würden, das doch nur ausnutzen. Es ginge doch ganz gegen ihre Prinzipien. Die würden uns doch hintergehen und uns dann von hinten erdolchen… Wenn du verstehst was ich meine…? Es ist gut, dass es die Gewaltlose gibt, aber es würde doch gar nicht ganz ohne die andere Seite gehen, oder? So versuch ich mir meine Neugier gut zu reden…

Er schmunzelte verlegen, nicht sicher, ob das wirklich ein guter Gedanke war und legte nachdenklich die Hände hinter dem Rücken zusammen. Wenig später wurde er von einem intensiven Geruch fast umgeworfen. Er sah zu seiner Begleiterin, der es noch nicht aufgefallen war, aber seine nautolanische Nase war doch viel sensibler, als die einer Vahla. Sie mussten ziemlich nah an den Trainingsräumen sein, dem Geruch jedenfalls nach zu urteilen.

Ich denke, wir sind bald da., brachte er etwas gepresst hervor

Etwas später standen sie vor einem der Trainingsräume. Die Tür ging „Tsch“-end auf und sie sahen, dass sich darin bereits eine kleinere Gruppe befand (Siva, Nijen, Tipe und Satrek). Als Q’Tahem Nijen erkannte, stieß er Sarissia leicht an und deutete auf das bekannte Gesicht.


Schau mal wer da steht.

Er grinste den jungen Menschen (Nijen) an, aber dieser schien gerade in einem Gespräch mit einem dunkelhäutigen Menschen zu sein (Satrek). Um die Beide nicht zu stören, lief er an ihnen vorbei, winkte kurz und sagte

Tag Nijen.

Dann machte er sich aber daran sich aufzuwärmen, wie es Kestrel gewollt hatte. Er legte den Würfel und das Buch an eine Wand und dehnte sich, währenddessen fragte er Sarissia.

Was denkst du, mit was werden wir wohl anfangen?

Der Nautolaner musste an Angriffsabläufe denken, Paraden, vielleicht sogar Sprünge. Er war gespannt…

[Lianna / Lola Curich / Jedi Tempel / Trainingsraum A267] mit Sarissia, Siva, Nijen, Tipe und Satrek
 
[Lianna / Lola Curich / Jedi Tempel / In den Gängen] Sarissia und Q´Tahem


*Sarissia nickte zustimmend und lächelte ihn an*

Ich denke Meisterin Kestrel würde uns nicht unnötigen Gefahren aussetzen. Wenn sie nicht denken würde das wir nicht gut genug dafür wären würde sie uns nicht mitnehmen. Also denke ich wird sie uns vorbereiten.



*Blinzelte ihn an als Q´Tahem ein wenig zu gewaltbereit klingt, allerdings musste sie sich eingestehn das er recht hatte und sie ihn zustimmen muss, ein Sith würde es ausnutzen und es würde gegen seinen Kodex gehn, allerdings fragte sie sich...ob sie wirklich so verschieden sind... sie haben ihren Kodex und wir unseren...allerdings schüttelte sie dann den Kopf*



Zum Teil gebe ich dir Recht, sie würden gegen uns Kämpfen...aber wir ich glaube...jeder kann gerettet werden und wir müssen unser bestes geben auch einen Sith aus den klauen der Dunklen seite zu befreien.


*Sarissia blickte nachdenklich, sie wusste nicht genau was sie da sagte aber es klang für sie sehr logisch und zuckte mit den Schultern*


Ich denke es liegt an uns das zu entscheiden wenn es soweit kommen sollte.


*Sie schmunzelte wohl wegen Q´Tahem´s gesichtsausdruck, tatsächlich waren sie nun angekommen als die Tür aufging und es schon recht Voll war und sie durch das anstupsen von Q´Tahem Nijen erblickte, fragte sie sich doch als Q´Tahem hineinging ob es nicht doch etwas zu voll werden würde, aber sollange niemand etwas sagte folgte sie ihm und legte die sachen neben seine, sie zog allerdings die Robe aus und stand in der Untertunika da, die Robe schien sie doch etwas zu stören, sie drehte sich um und neigte ihr haupt*

Hallo zusammen.

*Sprach sie ruhig und wendete sich zu Q´Tahem, sie wusste nicht genau wie sie anfangen sollte aber sie begann mit einigen Dehnübungen die für Q´Tahem ziemlich bekannt vorkommen dürften seid der Bibliothek als sie ihre Beweglichkeit unter beweis gestellt hat, nur diesmal macht sie das ganze mit ihren ganzen Gliedmaßen als wie nur mit dem Handgelenk*

"Was denkst du, mit was werden wir wohl anfangen?"

*Fragte Q´Tahem und sie schien zu überlegen*

Nun..ich habe gelesen das es das beste wäre mit der Idealform anzufangen, bestehend aus angriffen und den dazugehörigen Paraden. Aber Meisterin Kestrel wird bestimmt wissen womit sie anfangen muss. Jedenfalls übt sie mit uns den Kampf, das ist schonmal sicher da wir die Übungen mit der Macht schon hatten und wir die Würfel dazu haben. Und Meditieren tun wir hinterher auch noch denke ich. Also wird der Tag noch nicht ganz so schnell vorbei sein.


*Nickte sie und lächelt, auch wenn sie schon müde war, der ehrgeiz hatte sie gepackt genau wie Q´Tahem und so viel das Trainieren umso leichter*


[Lianna / Lola Curich / Jedi Tempel / Trainingsraum A267] mit Sarissia, Siva, Nijen, Tipe, Satrek und Q´Tahem
 
[Lianna – Lola Curich – Jedi-Tempel – Kantine] Kestrel, Jaques, Malek, Arkon, Cal

Im ersten Moment war Cal perplex, was die freudige Begrüßung, und vor allem die damit verbunde Umarmung durch seine ehemalige Ausbilderin anging. Als sie Ihn schließlich loslies, und mit fragen bestürmte, zeichtnete sich ein kleines Lächeln auf seinen Lippen ab. Endlich war er am Ziel und damit wieder am Anfang seiner Reise angekommen. Nachdem er den noch anwesenden am Tisch vorgestellt wurde, erhob sich eine junge Frau und stellte sich als Salina vor, die gleichzeitig anmerkte dass die noch keinen Meister gefunden hatte. Er reichte Ihr die Hand und drückte die Ihre.

Es ist mir eine Ehre Sie kennenzulernen. Es wird sich sicher schon bald jemand finden, der sich um Ihre Ausbildung kümmern wird, wie ich auch hoffe, dass jemand meine Unterweisung fortführt.
Nun Meisterin, was meine Zeit nach der Flucht von Korriban angeht, so sind mir einige Dinge wiederfahren... Am besten beginne ich bei unserer Trennung auf Rodia, auch wenn ich die Zeit davor wohl mehr Belastung als Hilfe für euch und Brianna war. Nun ja, auf Rodia wurde ich ja aus diesem Frachter geworfen, und fand mich dann auf einem doch recht schäbingen Raumhafen wieder. Irgendwie schaffte ich es diesen unbemerkt zu verlassen, und mich soweit durchzuschlagen, um aus der direkten Gefahrenzone, und dieser Raumhafen war eine solche, zu verschwinden. Der Zufall, oder möglicherweise auch die Macht lies mich in einem Waisenhaus um Hilfe bitten, die mir auch gewährt wurde. Nach einigen Wochen ging es mir wieder merklich besser, und so fragte ich den Caamasi, der die Einrichtung leitete, ob ich mich für die von seiner Seite ausgehende Fürsorge revanchieren könne. Allein meine Anwesenheit sorgte in den folgenden Monaten dafür dass Übergriffe auf das Heim nicht stattfanden, oder wenn für die Bewohner glimpflicher ausgingen. Nach einer gewissen Zeit, bot sich die Gelegenheit, mit dem Chef der örtlichen Kopfgeldjägervereinigung ein Abmachung zu schließen, die dem Weisenhaus Schutz bot, und der Vereinigung die möglichkeit vielversprechende Bewohner des Heimes auszubilden. Meine persönlichen Ziele hatten sich in der Zeit im Heim etwas verändert. Ging es mir erst darum irgendwie zu überleben, so reifte langsam der Entschluss wieder in den Orden zurückzukehren.
Nur wenige Monate später erbot sich eine Möglichkeit. Ein Frachter war auf Rodia gelandet, und der Eigner brauchte noch ein Besatzungsmitglied. Wenn auch ungern ließen mich die Bewohner des Heimes ziehen, und heuerte als einfaches Mannschaftsmitglied auf dem Stückgutfrachter an. Dessen Route brachte mich auf eine unmenge von Planeten von denen ich noch nie gehört hatte, und überall versuchte ich etwas über den derzeitigen Aufenthaltsort des Ordens in Erfahrung zu bringen. Leider waren die meisten Versuche vergebens, oder die Informationen total veraltet. Einiges Gutes hatte die Reise trotzdem. Ich habe in den fast eineinhalb Jahren an Bord des Schiffes gelernt wie man so ein Gerät steuert, wie man navigiert, und wo die meisten mechanischen Probleme bei Frachtern auftreten. Desweiteren hatte ich immer wieder die Möglichkeit das zu trainieren was ich mir in meiner kurzen Zeit auf Ossus aneignen konnte. So war ich nach einiger Zeit soweit dass ich einige der Container im Schiff wenigsten kurzzeitig mithilfe der Macht anheben und sogar um einige Meter versetzen konnte. Ich bin mir sicher, dass ich wenn mir mehr Zeit an Bord des Frachters beschieden gewesen wäre, ich meinen Weg zurück schneller gefunden hätte. Leider war dem nicht so. Bei einem eigentlich routinemäßigen Flug nach Eleshandru Pica wurden wir das Opfer eines Piratenangriffs. Nur 5 von unserer Besatzung die 23 Personen betrug hatten das Glück zu überleben, und das auch nur, weil wir im Laderaum beschäftigt waren. Die Piraten hatten keine Absicht nur die Ladung zu übernehmen, sonder wollten vor dem Entervorgang jeden Wiederstand auslöschen. Ohne Vorwarnung trafen 2 Raketengeschosse die Brücke und töteten dort und im direkt dahinterliegenden Wohnbereich alle anwesenden. Die 4 anderen Crewmitglieder und ich waren unbewaffnet, und suchten unser Heil in der Flucht. Mithilfe einer Rettungskapsel schafften wir es die Planetenoberfläche zu erreichten. Dort trennten sich dann aber auch unsere Wege. Während die 4 anderen schnellstmöglich wieder eine Arbeit auf einem Frachter antreten wollten, war mir nach einiger Zeit mit festem Boden unter den Füßen. Auch um mich wieder einmal zu sammeln und um über mein weiteres Vorgehen zu meditieren. Dort erfuhr ich auch dass die Neue Republik zum Angriff auf das Imperium übergegangen war, und dass sich die Galaxie wieder einmal im Kriegszustand befand. Um in Ruhe über mein Leben meditieren zu können zog ich mich in ein Waldgebiet zurück, mit der Absicht die Hauptstadt erst wieder zu besuchen wenn ich wüsste wohin mein Weg als nächstes zu führen hätte. Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass das die bisher schönste Zeit meines Lebens war. Die Tage vergingen in Meditation, ernährt habe ich mich von dem was die Natur mir bot, und ich stellte fest dass meine Fähigkeit die Umgebung durch die Macht zu erfassen langsam besser wurde. Es kam mir so vor, als wäre ich ab einem gewissen Zeitpunkt auch von den Bewohnern des Waldes nicht mehr als bedrohung wahrgenommen worden. Verschiedenste Vögel nisteten ganz in meiner Nähe, Einige Tiere schliefen mit mir Seite an Seite unter dem Baum, den ich mir als Heimstatt ausgewählt hatte, und mir kam es so vor, als würde sich die Ruhe und der innere Frieden der sich in mir ausgebreitet hatte auch auf die Lebewesen in meiner Umgebung übertragen. Um ehrlich zu sein, ich hatte keine Vorstellung wie lange ich dort so gelebt habe, die Zeit hat für mich keinerlei Rolle mehr gespielt. Dieses Leben im Einklang mit meiner Umgebung war die Erfüllung für mich bis ich diesen Traum hatte.
Ich sah mich an Bord eines Raumschiffes. Als nächstes sah ich einen Raumhafen. Und zwar diesen hier. Ich sah mich durch die Stadt gehen, und schlussendlich sah ich euch, Kestrel, und ich wusste was ich zu tun hatte. So brach ich ein weiteres mal auf um mich auf den letzten Teil meiner Reise zu machen. Leider dauerte diese Reise doch länger als erwartet, da ich ausser den Kleidern die ich am Leib habe nichts hatte. So war ich auf die Hilfsbereitschaft von Frachterpiloten angewiesen, bei denen ich als Ladehelfer anheuerte, oder die einen Kopiloten brauchten. Aber schlussendlich war es vollbracht. Heute morgen bin ich hier auf Lianna angekommen, und nun bin ich hier. Endlich.


Am Ende seines Bericht angekommen, erlaubte Cal es sich einen der freien Stühle für sich in anspruch zu nehmen, um seine müden Beine etwas zu entspannen.

[Lianna – Lola Curich – Jedi-Tempel – Kantine] Kestrel, Jaques, Malek, Arkon, Cal
 
[Lianna / Lola Curich / Jedi Tempel / In den Gängen] mit Sarissia

Ich denke Meisterin Kestrel würde uns nicht unnötigen Gefahren aussetzen. Wenn sie nicht denken würde das wir nicht gut genug dafür wären würde sie uns nicht mitnehmen. Also denke ich wird sie uns vorbereiten.

Da hatte Sarissis recht. Kestrel würde sie beide bestimmt nicht auf eine solche Mission schicken, wenn sie nicht der Meinung war, dass sie bis zum Beginn bereit dafür wären. Das war noch ein Grund warum sich Q’Tahem im Training anstrengen wollte!
Mit Sarissias Skepsis gegenüber seiner Meinung über den Kampf mit den Sith hatte er fast schon gerechnet. Es war ja immerhin schon ein heikles Thema. Dennoch tat sich der Nautolaner schwer sich einen Sith vorzustellen, der ernsthaft von der Dunklen Seite loszureißen war. Er könnte sich einfach nicht vorstellen, dass ein wirklicher Sith zur Hellen Seite überwechseln könnte… Aber wie seine Begleiterin sagte, war alles sicherlich von der jeweiligen Situation abhängig. Er würde sicherlich nicht ohne Gnade gegen einen Sith vorgehen, aber er würde einem Sith schon mit der Einstellung auf einen Kampf gegenübertreten.
Ich denke es liegt an uns das zu entscheiden wenn es soweit kommen sollte., flog es nochmals durch seinen Kopf, als er sich selbst aus seinen Gedanken riss und wieder im Trainingsraum ankam. Er zog gerade seinen rechten Arm dehnend zu sich hin und sah zu Sarissia hinüber, die sich ihrer Robe entledigt hatte und nun in ihrer Untertunika dastand. Als sie ihre Dehnübungen begann, konnte der Nautolaner nicht lang zusehen. Sie konnte ihre Gliedmaßen so extrem verbiegen, dass es für ihn fast schmerzhaft aussah.
Er dehnte sich und wurde langsam warm, als Sarissia auf seine Frage antwortete.


Nun..ich habe gelesen das es das beste wäre mit der Idealform anzufangen, bestehend aus angriffen und den dazugehörigen Paraden…

Er nickte daraufhin, dass hatte er auch gelesen. Seine Meisterin würde wohl mit etwas Einfachem anfangen: Irgendwelche Standartabläufe und Paraden. Sie würde ihnen vermutlich zuerst die erste Form beibringen. Das war der Standartablauf.
Wie hieß sie noch gleich?, überlegte er. Er wusste noch, dass es sich angehört hatte wie irgendeine fremde Spezies oder irgendein fremdartiges Gericht. Fi Cho oder Cho zii oder irgendetwas mit cho, aber er wusste es nicht mit Sicherheit…

Q’Tahem schmunzelte, als Sarissia ansprach, dass der Tag nicht so schnell vorbei sein würde.


Wir haben halt doch noch einiges zu tun… und noch einiges zu lernen.

Eine Weile lang dehnte er sich stumm, in seine Gedanken vertieft. Dann fiel ihm etwas ein, über das sich Kestrel mit Sarissia unterhalten hatte.

Du hast doch vorher erwähnt, dass du vielleicht sowas wie eine Vision gehabt haben sollst… Weißt du noch was du da gesehen hast?

fragte er neugierig. Er hatte noch nie eine Vision gehabt. Jedenfalls noch nie an einem bewussten Zeitpunkt und wenn dann auch nur einige Sekunden davor. Als ihm, dann aber kam, dass es ihr vielleicht zu persönlich war, fügte er schnell etwas hinzu.

Du musst aber nicht antworten, wenn es dir zu persönlich ist… Ich war einfach nur neugierig…

Etwas was er sich vielleicht in Zukunft abgewöhnen sollte. Die Wenigsten mochten Schnüffler… Still widmete er sich wieder den Dehnübungen, auch wenn er bald warm genug für das Training mit Kestrel war.

[Lianna / Lola Curich / Jedi Tempel / Trainingsraum A267] mit Sarissia, Satrek, Siva, Nijen und Tipe
 
[Lianna / Lola Curich / Jedi Tempel / Trainingsraum A267] mit Sarissia, Satrek, Siva, Nijen, Tipe und Q´Tahem


*Sarissia setzte sich dann in einen Schneidersitz und sah ihn nachdenklich an*


Ich bin mir nicht sicher ob es eine war...und wenn es war zu dunkel um was zu erkennen. Tut mir leid, mehr weiss ich selbst nicht.

*Sie lächelte sanft und holte sich den Würfel zwecks der Macht zu sich, sie scheind es wohl erneut probieren zu wollen, immerhin hatte man nun gegessen und somit schloss sie die augen und konzentrierte sich, ob es auch zum Aufwärmen gehörte da war sie sich nicht sicher aber schaden konnte es bestimmt nicht und so begann der Würfel sich zu bewegen, sehr langsam kommt er nur vorran wieder schaffte der würfel nur 1/4 des weges als Sarissia die Augen wieder öffnete und den Würfel ansah*

Hm...es ist wirklich nicht leicht...

*Für sich scheind sie schon entschieden zu haben genug aufgewärmt zu sein nach ihren Dehnübungen und lies den Würfel wieder zurück zu den Sachen schweben ehe sie Q´Tahem beobachtet bei seinen übungen*

Und....was ist mit dir...wie hat dich dein weg hier her geführt?

*Sah ihn Ruhig an und lächelt sanft*

Auch du musst nicht antworten wenn du nicht möchtest.

[Lianna / Lola Curich / Jedi Tempel / Trainingsraum A267] mit Sarissia, Satrek, Siva, Nijen, Tipe und Q´Tahem
 
[Lianna – Lola Curich – Jedi-Tempel – Kantine] Q’Tahem, Sarissia, Kestrel, Jaques, Malek und Arkon

Arkon nickte, als Kestrel ihm die Aufgabe übertrug, sich um die Sicherheit der Mission zu kümmern und antwortete ihr dann: „Natürlich. Ich werde mich darum kümmern. Ich werde zwei Schiffe vorbereiten und Ihnen dann eine Inventarliste zukommen lassen.“
Anschließend wurden noch einige andere organisatorische Dinge geklärt und Kestrel bot Arkon sogar das Du an. Ein wenig widerwillig, da es doch (scheinbar) mit seiner alderaanischen Höflichkeit kollidierte, stimmte Arkon zu.
„Sehr gerne, … Kestrel.“ Arkon wollte sich schon zum gehen aufmachen, da Kestrel ihre Padawan-Schüler schon zum trainieren weg geschickt hatte, da kam ein weiterer Jedi hinzu. Arkon meinte ihn schon einmal gesehen zu haben und als Kestrel ihn vorstellte, fiel es ihm auch wie Schuppen von den Augen. Er hatte gar nicht mehr daran gedacht, so lange war diese Begegnung her. Es war in einem anderen Leben gewesen. Vor Coruscant. Er reichte ihm die Hand und stellte sich vor: „Ich bin Arkon. Wir sind uns vor einiger Zeit auf Ossus begegnet, da hast du mir ein wenig beim Schwertkampf unter die Arme gegriffen.“

Anschließend wandte er sich wieder an Kestrel: „Ich werde dann jetzt gehen und mich um die Vorbereitungen kümmern.“ Er nickte respektvoll mit dem Kopf und ging dann wieder zurück in Richtung Bibliothek. Er würde weiter nach Informationen über Kirdo III, Thearterra und Umgebung suchen. Was ihn hauptsächlich interessierte waren weitere Informationen zu Umweltbedingungen und Hyperraumrouten. Anschließend würde er eine Materialliste erstellen und sie an Kestrel schicken, dann müsste er zwei Schiffe im Basis-Hangar mit ziviler ID finden. Vermutlich würden es YT-Frachter werden. In der Bibliothek angekommen, suchte er zu allererst nach weiteren Informationen über Kirdo III, allerdings fand er kaum mehr heraus, als er schon wusste. Ein ziemlich trockener und heißer Planet mit Sandstürmen die Geschwindigkeiten von bis zu 400 km/h erreichen konnten. Thearterra war genauso unwirtlich wenn auch von einer ganz anderen Qualität: Er wurde ständig von Hagelstürmen, Vulkanausbrüchen und Erbeben heimgesucht. Vermutlich war die Luft dort nicht atembar ohne gesundheitliche Folgen zu fürchten. Er machte sich ein paar Notizen und ging anschließend zum Ausrüstungslager der Jedi-Basis. Dort sprach er mit dem Ausrüstungswart und machte mit ihm aus, dass die Ausrüstung in den Hangar gebracht wurde. Unterwegs zum Hangar schrieb er an Kestrel eine Nachricht:


An: Kestrel Skyfly
Absender: Arkon Revan
Betreff: Expedition Kirdo III / Thearterra
Anhang: Karten von Thearterra und Kirdo III, Astrophysikalische Karten des Chissgebietes

Kestrel!
Im Anhang findest du Karten von Thearterra und Kirdo III (so genau wie sie in der Bibliothek zu finden waren), außerdem habe ich noch einige Sternenkarten der unbekannten Regionen (besonders des Chiss Gebietes) gefunden, allerdings sind sie so bruchstückhaft und ungenau, dass ihr Nutzen wohl nur gering sein wird.

Ich bin gerade auf den Weg in den Hangar der Basis und versuche zwei YT-1300 Frachter zu organisieren. Sie haben eine zivile Kennung und dürften wohl kaum mit dem Jedi-Orden in Verbindung gebracht werden. Mit einem Schiff hatte ich vor noch Kirdo III zu reisen und würde es mit folgenden Materialien beladen:

  • Universalnährpaste/pulver
  • 10l Wasserrucksack
  • Wüstenkleidung mit Mundschutz und Sichtschutzbrille
  • Rucksack mit Überlebensausrüstung z.B. Wasseraufbereiter, Medipack, etc.
  • kleiner Schlitten, mit Schultergurten zum Ziehen, mit einem kleinen Deflektorschildgenerator und Stromgenerator sowie einem Notsignaltransmitter
  • Schlafsack
  • archäologischer Übersetzungsdroide
  • Zelt
  • Karten von Kirdo III
  • Astromech

Für die Reise nach Thearterra empfehle ich folgende Ausrüstung:

  • Universalnährpaste/pulver
  • 3 10l Wasserrucksäcke
  • Hitzebeständige Kleidung mit Ganzgesichtsmaske und Luftfilter
  • Rucksack mit Überlebensausrüstung z.B. Wasseraufbereiter, Medipack, Sauerstoffflasche etc.
  • kleiner Schlitten, mit Schultergurten zum Ziehen, mit einem kleinen Deflektorschildgenerator und Stromgenerator sowie einem Notsignaltransmitter
  • 3 Schlafsäcke
  • Astromech
  • archäologischer Übersetzungsdroide
  • Zelt
  • Karten von Thearterra

Ich war so frei, die Ausrüstung für dein Schiff für drei Personen zu organisieren. Den Astromech hielt ich für unumgänglich um Hyperraumrouten zu berechnen, da so gut wie keine Informationen über das Chiss-Reich bekannt sind.

Wenn du keine weiteren Einwände hast, werde ich in knapp zwei Stunden nach Kirdo III aufbrechen.

Arkon

Der junge Alderaaner schickte die Nachricht ab und lief weiter in Richtung des Hangars. Dort angekommen sprach er mit einem der Angestellten und reservierte zwei der dortigen Frachter für die Expedition. Nach einiger Zeit kamen auch ein paar Droiden mit der entsprechenden Ausrüstung und Arkon begann mit dem Verladen.

[Lianna – Lola Curich – Jedi-Tempel – Hangar] Arkon
 
:: Lianna :: Lola Curich :: Raumhafen-Bar :: Hazar Dral, Nen-Axa, Krazark Shaat ::

Dieser Arconier schien überhaupt nicht zu verstehen, vor allem nicht viel von Respekt und Benehmen. Anderer Seits war Hazar das inzwischen gewohnt und war auch nicht wirklich in der Position, sich das auszusuchen. Nur diese selbstgefällige Art... solche Leute suchten sich normaler Weise andere Schiffe aus. Er war sich nicht sicher, wie er diesen Typen einordnen sollte und ob er diesen Auftrag überhaupt annehmen wollte. Nicht dass wollen eine große Rolle gespielt hätte und immerhin schien das ganze interessant werden zu können. Aber wenn sich der Fluggast auf der ganzen Reise so aufspielen würde, wusste Hazar nicht, ob er ihn nicht noch vor dem Erreichen des Orbits von Cona aus einer Luftschleuse werfen würde. Er schüttelte kurz den Kopf um den Gedanken zu vertreiben und dachte einen Moment darüber nach, welche der Bemerkungen er unter den Tisch fallen lassen, oder ob er lieber gleich für klare Verhältnisse sorgen sollte.

Ein paar Tage nicht betrunken sein... pff, der Kerl kannte wahrscheinlich nicht mal im Ansatz den Unterschied zwischen etwas trinken und sich richtig betrinken. Aber das mit dem Urteilsvermögen und der Reaktionszeit nahm Hazar ihm übel. Fast so sehr wie dass er sich anmaßte, ihn über seine Interessen zu belehren.

"Erstens", der Aleena holte tief Luft und bemühte sich, seinen Blick nicht in die Umgebung abgleiten zu lassen während er sprach, "mit meinem Urteils- und Reaktionsvermögen ist alles bestens. Wenn du mit solchen Sprüchen Streit suchst, empfehle ich dir also jemand anderen dafür zu suchen. Zwotens: Was meinen Interessen entspricht, weiß ich selbst immer noch am besten. Es gibt Piloten die wollen nichts als Ort und Zeit wissen und es gibt Piloten die der Meinung sind, sie können ihren Transport besser erledigen, wenn sie nicht nur reine Befehlsempfänger sind, sondern selbst mit denken. Wenn es zu Komplikationen kommt, dann können sie entweder einen Piloten haben, der sie genau so fliegt wie es ein Droide tun würde. Oder aber. Sie können einen Piloten haben, der die Situation selbst beurteilt und angemessen reagiert." Er legte so viel Betonung in diese beiden Worte wie er nur konnte. Nach einer kurzen Pause fügte Hazar an: "Drittens: Bedingungen und Sonderwünsche kosten den gleichen Aufpreis. 9000 Credits inklusive der 1000 Credits Vorleistung. Plus 1000 Credits je Person Falls unvorhergesehene Probleme auftreten sollten und ich kreativ werden muss. Zahlbar zur Hälfte über die offiziellen Raumhafen-Systeme, zu 40% als undokumentierter Direkt-Transfer und zu 10% in Chips. Und ich behalte mir ein oder zwo Zwischenstopps vor um entlang der Handelsrouten Zusatzfracht zu laden und zu löschen."
Er war wirklich nicht in der Stimmung um dieser Person Vergünstigungen anzubieten oder auch nur ein gutes Angebot zu machen. Normal war er ja nicht so hart, aber nach den letzten Wochen und bei der Art, die sein Gegenüber an den Tag legte, hätte er am liebsten noch mal etwas aufgeschlagen. Er sollte ihm ruhig einen Grund geben...

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Hmm, dachte Q’Tahem, als Sarissia ihm erzählte, dass sie sich selbst nicht sicher war, ob es auch wirklich eine Vision war. Vielleicht war es wirklich wie Kestrel gesagt hatte: einfach ein Traum, während eines Sekundenschlafs. Aber konnten Träume nicht auch Visionen enthalten? War es eventuell einfach auch nur der Anfang einer solchen Begabung… Er hatte keine Ahnung und fiel Erfahrung mit solchen Dingen hatte er sowieso nicht.

Na vielleicht ist es auch immer so am Anfang… Könnte ja sein… Mal sehen, vielleicht erklärt Kestrel nachher, während dem Meditieren etwas, was dir helfen könnte…

überlegte er laut und beobachtete, wie sich Sarissia dazu entschied nochmals das Levitieren zu üben. Sie schloss die Augen und schaffte es um Längen weiter mit der kleinen Kugel im Würfel, als er es schaffen würde. Q’Tahem entschied sich, sich noch fünf Mal zu dehnen und sich dann auch nochmal am Würfel zu probieren. Währenddessen fragte ihn Sarissia wie er hierhergekommen war.

Naja meine Ankunft hier war etwas weniger abenteuerlich, als deine…

er lächelte verlegen.

Aber über einige Zwischenstationen…, erhielt kurz inne, nicht weil die Erinnerung so schlimm war, sondern weil er einfach nochmal überlegen musste was, alles zwischendurch passiert war.

Den Gedanken hierher zu kommen, hatte ich auf Glee Anselm, meinem Heimatplaneten. Dort hab ich gesehen, wie mein Vater die Machtreflexion eingesetzt hat… Ich… ähm… Wollte dann herausfinden, ob mein Vater ein Jedi war, oder woher er die Machtreflexion gelernt hat….

Er stockte nochmals. Eigentlich war es nicht seine Art, einfach so aus dem Nähkästchen zu plaudern und da nun der dunkelste Abschnitt seiner Vergangenheit anstand, musste er sich erst mal klarmachen, ob er ihr das erzählen sollte. Immerhin kannte er sie erst seit diesem Tag. Er entschied sich damit etwas zu warten, es würde sich bestimmt später nochmal eine Gelegenheit ergeben, in der er sie besser kannte und ihr dann auch diese Dinge erzählen konnte. Für sie wäre es bestimmt genauso schwer wie für ihn…

Ich war einige Jahre unterwegs, weil wir kein eigenes Raumschiff hatten und ich bei anderen Frachtern mitfliegen musste…. Bis ich dann auf Rhen Var festsaß und ich dort ein halbes Jahr bleiben musste. Dort hab ich dann die Landeflächen enteist. Ich sag dir verdammt kalt auf Rhen Var und eine richtig harte Arbeit war das... Irgendwann ergab sich dann wieder die Möglichkeit und ich konnte nach Lianna… Wieder mit einem Frachter. Die ganzen Jahre hab ich nie was anderes gewollt, als nach Lianna zu kommen, aber nicht um Jedi zu werden, sondern um meinen Vater wirklich kennenzulernen.

er sah auf und lächelte Sarissia traurig an.

Manchmal lernt man eine Person erst richtig kennen nachdem sie weg ist, nicht?

beendete er und entschied, dass er sich nun genug gedehnt hatte…
Er lief zu seinem Würfel, ein ganz leichtes Gefühl in den Beinen, nachdem er sich gedehnt hatte, nahm den Würfel und setzte sich dann nicht weit von Sarissia hin. Der Nautolaner legte den Würfel vor sich hin und war bereit anzufangen.

Ok, sagte er sich, sah die kleine Kugel intensiv an und konzentrierte sich darauf, diese in die Luft zu heben. Q’Tahem war gespannt, ob es ihm gelang die Kugel zu heben, ohne die Augen zu schließen. Er stellte sich wieder vor wie die Kugel aussah und konzentrierte sich darauf. In Gedanken formte sich langsam ein genaues Bild der Kugel, er fasste sie und hob sie in die Luft. Q’Tahem beobachtete wie sich nur die Kugel alleine in die Luft hob und langsam schwankend einen der Gänge in die Luft schwebte. Die Kugel knallte zwei Mal gegen eine Wand, als Q’Tahem erstaunt feststellte, dass sich eine zweite Kugel im Würfel befand. Diese war scheinbar nur zu dreiviertel fertiggestellt und lag genau dort, wo die andere Kugel zuvor gelegen war. Genauso schnell wie Q’Tahem die Kugel entdeckte, war sie auch schon wieder verschwunden und wurde kurz darauf durch die scheinbar richtige kleine schwarze Kugel, die er levitiert hatte, ersetzt, welche zurück auf den Boden knallte.
Erstaunt sah er Sarissia an.


Hast du das gesehen? Da war eine zweite Kugel im Würfel!?

entweder war er so müde, dass er schon halluzinierte, oder er hatte wirklich gerade eine zweite Kugel im Würfel gesehen.

[Lianna / Lola Curich / Jedi Tempel / Trainingsraum A267] mit Sarissia, Satrek, Siva, Nijen und Tipe
 
[Lianna / Lola Curich / Jedi Tempel / Trainingsraum A267] mit Sarissia, Satrek, Siva, Nijen, Tipe und Q´Tahem


*Sarissia sah Q´Tahem verwirrt an und lies ihren Würfel wieder zu sich schweben, sie betrachtet ihn eine weile und drehte ihn ein wenig vor sich um vielleicht eine weitere Kugel zu erkennen*

Hm..vielleicht ein Speicher? Damit Meisterin Kestrel sieht wie weit wir sind oder ob wir es wirklich geschafft haben...immerhin wäre es einfach das ding zu Manipulieren und zu sagen man hätte es geschafft.


*lächelt ihn sanft an und stellte den Würfel vor sich ab, auch sie versuchte es erneut, diesmal mit offnenen augen, als sich die Kugel bewegt scheind sich auch bei ihr eine Art "SchattenKugel" zu bilden, diesmal schaffte es Sarissia sogar weiter und auch ihre Kugel wurde ersetzt, anders als bei Q´Tahem hörte sie nun nicht auf und schaffte es ein wenig weiter bis die Kugel sich wieder setzte und zurückrollt*


Hm..wir sollten Meisterin Kestrel fragen sobald sie hier ist.

*nickte sie Langsam und lehnte sich ein wenig zurück und stützte sich mit den Armen ab*

Und...ja...vermutlich hast du recht...man lernt manche wohl besser kennen wenn sie nicht mehr sind...


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Jedikom-Nachricht an Kestrel Skyfly

Liebe Kestrel,

wie du siehst, geht es mir mit dem Antworten nicht viel anders als dir. Nicht, weil ich nicht gewollt hätte, aber nach einem langen Arbeitstag auf diesem schrecklichen Schlachtfeld von einem Planeten fühle ich mich beim besten Willen nicht mehr danach, diesem Blechding die Nachricht zu diktieren, die ich eigentlich schon seit Tagen im Kopf habe. Wenn ich abends ins Hotel zurückkomme, will ich nur noch trainieren und dann ab ins Bett, nichts anderes mehr. Ich schaffe es nicht einmal mehr, Talery Jedi-Übungen zu geben. Das Training zu opfern bringe ich dagegen nicht über's Herz. Ich sitze jeden Tag so viel und wenn ich abends im Zimmer ankomme, fühle ich mich geistig so kaputt und ausgelaugt, dass ich kaum mehr einen klaren Gedanken fassen kann. Nach meinem Sport (inzwischen mache ich abends teilweise nur noch zwei Stunden oder so) fühle ich mich allerdings in der Regel wieder erheblich besser. Es geht mir auch anderswo oft so, ich weiß nicht, ob du das kennst. Abgesehen könnte ich, nach allem, was ich in den Krankenhäusern und auf der Straße so sehe, ohne diesen „Puffer“ wahrscheinlich eh nicht schlafen.

Danke für dein Lob. Vielleicht hast du Recht – es ist ein Unterschied, ob man als Padawan an einer von einer Rätin geführten Mission teilnimmt oder ob man auf eigenen Füßen steht und dabei noch Verantwortung für eine Schülerin übernimmt, auch wenn ich mir, wie du natürlich weißt, immer sehr eigenständig war und mit nur wenig hab sagen lassen *lacht*. Natürlich verändert das eine im Lauf der Zeit auch und ich kann zudem sagen, dass ich auf dieser Mission ohnehin nicht viel Verwendung für ein Lichtschwert habe, außer vielleicht zur Abschreckung. Mich mangels eines eigenen nicht daran teilnehmen zu lassen, wäre daher ziemlich lächerlich gewesen, finde ich zumindest.

Den Arzt haben wir zwar nicht wohlbehalten, doch zumindest lebendig gefunden. Nach einer meiner Heilbehandlungen hat er es sich nicht nehmen lassen, noch den Rest seiner regulären Schicht im Krankenhaus zu arbeiten. Davon könnte sich manch einer ein Scheibe abschneiden. Gefunden haben wir ihn übrigens gefesselt und gefoltert in den Händen einer Schlägertruppe, die einer nichtmenschenfeindlichen Partei nahesteht. Zudem gibt es Beweise, dass deren Führung nicht nur davon wusste, sondern ihn auch als Teil eines größeren Plans benutzen wollte, um die Ressentiments zwischen den verschiedenen Gruppierungen in der Unterstadt zu schüren. Er sollte getötet und seine Leiche in einer Straße deponiert werden, die von Nikto-Banden beherrscht wird. Du kannst dir vorstellen, was die anderen Unterstadt-Bewohner, bei denen der Arzt hauptsächlich tätig war, wohl davon gehalten hätten. Dort unten leben ja auch überwiegend Nichtmenschen. Stattdessen sieht es nun aber so aus, als würde die Sache ein politisches Nachspiel haben. Schön, zu sehen, dass unsere Arbeit tatsächlich einmal Konsequenzen hat. Sie sagen, dass sich die Situation in den Krankenhäusern seit unserer Ankunft deutlich entspannt hat, aber liegt es an unserer Arbeit oder, weil es für viele inzwischen zu spät ist? Ich weiß es nicht, ich stecke zu tief im aufreibenden und schmutzigen Tagesgeschäft, um noch einen Blick für das große Ganze zu haben.

Wenn ich es mir recht überlege, ist Ataru und eine Lichtpeitsche ein recht zuverlässiger Weg, Gliedmaßen zu verlieren. Ich würde es nicht ausprobieren wollen. Dass du zwei Padawane brauchst, um mich zu ersetzen, ist allerdings bezeichnend *lacht*. Dieser Nautolaner ist aber nicht dieser eine, etwas komisches, damals während des Parcours? Vahla kenne ich übrigens nicht. Ich hoffe, ich werde sie bald kennenlernen und du nicht zu schnell auf der Suche nach deinen Artefaktfragmenten abfliegst. Ich kehre nämlich zurück nach Lianna! Damit habe ich dich jetzt aber lange auf hingehalten, was? *lacht* Vorhin erst kam die Nachricht unserer Ablösung und jetzt sitzen wir schon im Raumschiff nach Lianna und warten auf den Start! Schick also besser nichts mehr auf dem Postweg und vor allem: lauf oder flieg nicht weg!!! Der Jedi-Orden kann ruhig noch etwas länger auf seine Wissensspeicher warten!

Wehe dir, wenn du bei unserer Ankunft nicht mehr da bist! Ansonsten ganz ganz liebe Grüße!

Brianna

Ende der Nachricht

 
- Lianna - Lora Curich - Vorort - Appartmenthaus - Apartment 206 - mit Nicky -

Der Schlaf in den einen Alkohol versetzte war nicht erholsam, im Gegenteil man wachte krank und erschöpft auf. Aber immerhin gönnte er einem ein paar Stunden ohne Sorgen und Reue oder sonstige Gedanken. Aber leider kehrten jene Gefühlsregungen sehr schnell, sehr geballt wieder in den malträtierten Schädel zurück. Aber wenn man den Schädel ganz ruhig auf dem Kopfkissen ruhen lies und blos nicht die Rollos hochfahren lies dann waren zumindest die Kopfschmerzen kaum zu spüren.

Aldridge hätte sich, auch wenn es ihm körperlich blendend gegangen wäre, nicht einen Milimeter bewegt. Alles in ihm sträubte sich davor irgendetwas zu tun das sie hätte wecken können. Er verbot sich gar auch nur zu fest ein zu atmen, er hätte sogar die Staupartikel die träge durch sein Schlafzimmer trieben weg gepustet, hätten sie genug Gewicht gehabt um sie bei Berührung zu wecken. Nicky. Der Werftarbeiter lag auf dem Bauch da, umarmte das Kissen auf dem sein Brummschädel lag, und starrte auf ihren nackten Rücken. Hätte er sich irgend eine Frau nach Hause geholt, er hätte so einem One Night Stand vermutlich jetzt schon ein Frühstück zu bereitet und sie dann nachher verabschiedet. Aber das hier war Nicky seine gefühlte kleine Schwester und liebe Freundin...Mirandas beste Freundin...ihre ehemalige Geliebte.

Ihr Rücken war so zart und makellos, irgendetwas in ihm wollte ihn berühren und küssen. Irgendetwas anderes in ihm wollte sich genau für diesen Gedanken ohrfeigen genau wie für die Bilder die sich jetzt zerstörerisch wie heißes Frittierfett über sein Hirn ergossen. Nicky...wie sie unter ihm lag, ihr kirschroter vor Erschöpfung und Lust halb offen stehender Mund, ihre Stimme wie Fieber. Ihre Beine die sich wie ein Schraubstock um seine Hüften geschlungen hatten und ihn nicht eine Sekunde entließen. Der Moment höchster Lust in dem sie ihre Wange fest an seine gepresst hatte.


Aldridge seufzte leise, und drehte sich so sachte wie möglich auf den Rücken. Er erstarrte als sich neben ihm leben in diesem schönen Körper regte. Falscher Alarm, der Naboo stellte erleichtert fest das sie nur ihre Position wechselte, jetzt gar mit ihrem Kopf an seiner Schulter friedlich schlummerte. Süß sah sie jetzt aus, aber süß würde sie gleich nicht mehr sein. Er kannte genau und wusste das sie sobald sie die Augen aufmachen würde durchaus das Potential entwickeln konnte komplett durch zu drehen. Wobei man das bei Nicole nie genau sagen konnte, die Spannweite ihrer Reaktion auf den wilden Sex den sie in der letzten Nacht gehabt hatten, reichte von wilder Wut über hysterisches Geheule bis zur Belustigung weit hinaus. Es konnte auch sein das es ihr scheißegal war oder aber rein gar nichts bereute. Eines wusste er definitiv, egal ob es ihr gefallen hatte oder ob sie ihn jetzt hasste, sie würden reden müssen.

Vermutlich war diese Alkohol getränkte Nacht, dieses einnehmende leidenschaftliche Strohfeuer, mit einem hohen Preis zu bezahlen - ihrer soliden jahrelangen Freundschaft. Seelenheil gegen zarte Haut und die Wärme einer Frau, ein schlechter Tausch.

„Hey Nicky.“

Er neigte seinen Kopf sachte in ihre Richtung, seine Stimme war nicht mehr als ein Flüstern, dennoch würde sie sie wahrnehmen wenn sie nicht in irgend ein Koma gefallen war. Er beschloss nicht, länger wie ein Verbrecher auf sein Urteil zu warten und wollte sich direkt der Situation stellen.

„Bereust du immer noch nichts?“

- Lianna - Lora Curich - Vorort - Appartmenthaus - Apartment 206 - mit Nicky -
 
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[Lianna – Lola Curich – Jedi-Tempel – Kantine] Q’Tahem, Sarissia, Kestrel, Jaques, Malek und Arkon

Salina schien gar nicht bemerkt zu haben, wie ihr Verhalten auf die Jedi-Meisterin gewirkt hatte, doch die junge Jedi entschied sich, es einfach dabei zu belassen. Mit Sicherheit hatte die junge Jedi-Anwärterin es nicht so gemeint, wie es rübergekommen war.

“Wie gehts dir jetzt so Salina? Hast du heute noch etwas spezielles vor? Möchtest du dich mit deinem neuen Lehrbuch beschäftigen oder mit dem Würfel oder möchtest du gleich mit mir mitkommen und mit Q’Tahem und Sarissia trainieren? Wir wollten das Training mit dem Lichtschwertkampf beginnen. Es ist dir frei gestellt, ob du mitmachen möchtest. Wenn du sagst, du hast noch etwas anderes vor oder bist schon zu erschöpft, dann verstehe ich das auch.”

Sagte die Jedi-Meisterin freundlich und wandte sich dann an Arkon, der sich zum Gehen aufmachte und dankbarer Weise die Planung mit übernahm.

“Danke! Damit bist du mir schon eine große Hilfe!”

Verabschiedete sich die junge Jedi von dem Jedi-Ritter und wandte sich dann an Cal, ihrem zurückgekommenen Padawan. Sie hörte ihm aufmerksam zu und es war sehr spannend was er berichtete und so wie er es beschrieb, konnte sie sich vieles davon bildlich vorstellen. Sie ließ den Mann ausreden und lächelte ihn dann aufmunternd an.

“Das ist wirklich eine lange Geschichte. Ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Ich bin froh und stolz auf dich, dass du den Weg hierher zurückgefunden hast. Ich bewundere deinen Mut und deine Beharrlichkeit. Du hast die Höhen und Tiefen gut gemeistert. Deine Erfahrungen werde dir sicherlich auf deinem weiteren Weg helfen.”

Sagte die junge Jedi und sah ihn bewundernd an.

“Deine Erfahrungen interessieren mich ebenso. Du kannst sie gerne immer mit einbringen. Egal ob zum Thema Meditation oder das Überleben in der Natur. Ich kann sicherlich auch davon etwas noch lernen.”

Meinte Kestrel und sah ihn einen Moment lang schweigend an.

“Auch hier hat sich in der zwischenzeit viel verändert. Du merkst, wir sind nicht mehr auf Ossus, sondern haben nun hier unseren Sitz. Der Krieg mit dem Imperium ist erstmal ausgestanden und meine Padawan Brianna Kae ist vor einigen Monaten zur Ritterin geworden. Vielleicht siehst du sie bald wieder, denn sie befindet sich auf dem Rückweg ihrer Mission. Vor kurzem habe ich zwei neue Padawan angenommen. Sarissia und Q’Tahem. Du hast sie vielleicht noch beim Vorbeigehen gesehen. Als Jedi-Meisterin darf ich zwar nur bis zu zwei Padawane haben, doch ich bin gerne bereit dich weiter zu unterweisen, bis du einen neuen Meister gefunden hast. Momentan kümmere ich mich auch um Salina und um so manch andere meisterlose Jedi. Wenn du noch die Kraft hast und vor allem Dingen Lust hast, dann kannst du jetzt mit mir mitkommen. Meine Padawane warten bereits im Trainingsraum auf mich und wollen den Lichtschwertkampf erlernen. Es ist ihre erste Stunde. Vielleicht kannst du mich dabei unterstützen und kannst dein Wissen dazu wieder etwas auffrischen.”

Erklärte die junge Jedi-Meisterin und war gespannt, wie Cal die Veränderungen auffasste und ob er bereit war nach der langen Reise noch zu trainieren.
Die Jedi-Meisterin erhob sich schließlich und sah Cal und Salina fragend an, ob sie mitkommen wollten oder zu müde waren. Kestrel konnte beides verstehen. gerade bei Cal und seiner sehr langen Reise.


Die Jedi Meisterin ging zügig durch die langen und breiten Flure und betrat schließlich den Trainingsraum und erblickte sofort ihre Padawane, die sich ihrer Meinung nicht richtig erwärmten. Kestrel grüßte mit einem Nicken schnell die anderen Anwesenden und ging dann zu Sarissia und Q’Tahem.

“Entschuldigt die Wartezeit. Ich erkläre es euch später.”

meinte die Jedi-Meisterin nur und griff dann nach zwei Holzschwertern, die einem Lichtschwert propotional ähnlich gebaut waren. Je eines der schwerter warf sie ihren Padawanen zu.

“Ich habe nicht das Gefühl, dass ihr euch sonderlich gut aufgewärmt habt. Ich glaube meine ehemalige Padawan Brianna hätte euch ziemlich gescheucht.”

Meinte die Jedi grinsend.

“Ich möchte, dass ihr mit dem Holzlichtschwert am Rand des Trainingsraumes herum rennt. Ihr sollt euch warm laufen. Ihr beide rennt in die jeweils entgegengesetzte Richtung und immer, wenn ihr euch begegnet, greift ihr euch mit dem Schwert an und versucht die Hiebe des Anderen zu parieren. Macht erstmal so wie ihr denkt. Ohne erlernte Technik. Achtet dabei auf das Gefühl des Handlings mit einem Holzschwert. Schlagt nicht zu dolle zu, nicht, dass ihr gleich blaue Flecken bekommt. Danach beginnen wir mit dem Trainingslichtschwert. 7 Runden um das abgesteckte Feld! Und los!”

Meinte Kestrel und warf dann ein Blick auf ihr Kom. Brianna und Arkon hatten ihr geschrieben. Sie las beide Nachrichten und entschied sich Brianna später in Ruhe zu antworten.

Nachricht an Arkon Revan- Sicherheitsstufe mittel

Eine sehr gute Ausarbeitung und vor allem eine sehr gute Vorbereitung! Vielen Dank! ich habe nichts daran auszusetzen. Dann viel Glück und Erfolg auf Kirdo III ! halt mich auf dem Laufenden was du herausfindest und wann du zurück kommst! ich erwarte derzeit noch die Antwort von Sarid Horn. Vielleicht weiß sie noch Genaueres.

LG

Kestrel

Nachricht- Ende


[Lianna / Lola Curich / Jedi Tempel / Trainingsraum A267] mit Sarissia, Satrek, Siva, Nijen, Tipe, Kestrel, Cal und Q´Tahem, (Salina?)

[OP] @Cal Alder Ich musste leider bissel hetzen, da so viele auf meinen Post warteten. Wenn du möchtest, folge Kestrel einfach in den Trainingsraum. Dann kann ich besser mit dir posten, als wenn wir alle so verteilt sind ;)
 
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[Lianna – Lola Curich – Jedi-Tempel – Kantine] Kestrel, Jaques, Malek, Cal

Cal fand es erstaunlich wie sich seine ehemalige Mentorin verändert hatte, nicht vom äußerlichen, aber das Verhalten das Kestrel an den Tag legte war doch ein komplett anderes als auf Ossus. Dort wirkte Sie eher schüchtern und zurückhaltend, manchmal sogar unsicher. Und nun war Sie der Dreh- und Angelpunkt des Geschehens. Aber vieleicht täuschte er sich ja auch. So viel Zeit war seither vergangen.
Das Kestrel seinen Mut und seine Beharrlichkeit lobte, lies Ihm das Blut in den Kopf schießen. Mit so einer Reaktion hatte nun gar nicht gerechnet. Und dass sie von Ihm etwas lernen könnte wollte Cal schon gar nicht in den Kopf. Schließlich war Kestrel die Meisterin. Was sollte er Ihr schon beibringen können?
Noch bevor er antworten konnte, wanderte die Jedi schon zum nächsten Thema, und erklärte Ihm was sich alles im Orden verändert hatte. Auch dass Brianna inzwischen zur Ritterin ernannt worden war, und schon bald wieder hier eintreffen sollte. Anschließend lud sie Ihn ein mit Ihr zu kommen, um noch etwas zu trainieren. Ihre neuen Padawane sollten den Kampf mit Lichtschwertern erlernen.


Aber gerne Meisterin.


brachte Cal noch hervor, als Kestrel sich auch schon aufmachte zu den Trainingsräumen zu begeben. Dort angekommen kümmerte sie sich verständlicherweise erst einmal um ihre Padawane, was Cal dazu nutzte seinen Umhang in eine Ecke des Raumes zu legen, und sich selbst aufzuwärmen. Waren es anfangs noch leichte Dehnübungen für den ganzen Muskelapparat, so endete es damit dass er im Spagat am Boden saß und seinen Oberkörper nach vorne beugte bis er mit der Stirn den Boden berührte. In dieser Position versuchte er den Raum und die sich darin befindlichen Personen durch die Macht zu erfassen, was Ihm zu seiner eigenen Überraschung sogar relativ leicht gelang. Nachdem er einige Minuten die Attacken und Paraden der Padawane so verfolgt hatte, erhob er sich und wandte sich wieder Kestrel zu.

Habt Ihr für mich auch eine Aufgabe, oder etwas das ich euerer Meinung nach Trainieren sollte?


[Lianna / Lola Curich / Jedi Tempel / Trainingsraum A267] Sarissia, Satrek, Siva, Nijen, Tipe, Kestrel, Q´Tahem und Cal (Salina?)
 
- Lianna - Lora Curich - Vorort - Apartmenthaus - Apartmenthaus - Apartment "206" - Nicky, Aldridge -

Ob er schon wach war? Die Hände vor der Brust verschränkt, halb verwoben mit dem Stoff der Zudecke lag Nicky auf dem unter ihr warmen Lacken, spürte die Kühle des Morgens auf ihren entblößten Schultern und dem nackten Rücken. Ohne auch nur den Hauch einer Regung von sich zu geben, auch nur das leiseste Anzeichen zu offenbaren, dass sie schon wach war, versuchten alle ihre Sinne herauszufinden, ob Al - dieser Typ außerhalb ihrer Sichtweite - noch schlief oder eben nicht. Vielleicht würde er ja vor ihr aufstehen, schonmal rausgehen, sein dummes Gentleman-Frühstück zubereiten und ihr somit Zeit zum Anziehen und Stiftengehen geben. Somit konnte er ihnen beiden die Peinlichkeit und das irgendwie dumme Reue für die Akrobatik der letzten Nacht ersparen. ****, **** ****. Mirandas Bruder. Ein kleiner - hoffentlich nicht sichtbarer - Schauer überkam sie. Auf einmal wurde die Kühle auf ihrem Rücken viel deutlicher spürbar. Warum konnte nicht sie neben ihr liegen - und im nächsten Moment zu ihr herüberrollen und ihren Arm um sie legen? Warum nicht? Vielleicht, weil sie sowas eigentlich nie getan hatte? War sowas jemals geschehen? So eine Geste? War ihr Rücken nicht meistens kalt geblieben?

"Hey Nicky."

erschall Als Stimme, die wie das Kreischen von Fingernägeln auf einer Schiefertafel klang. Schmerzhaft zogen sich Nicky Augenlieder zusammen. Unglücklicherweise hatte der Alk von gestern all die Entspannung und Leichtigkeit mit sich genommen und nur ein klein wenig gräßliche Migräne dagelassen. Doch vermutlich war es nur ungewöhnlich, mal wieder etwas zu hören. Sie würde sich schon daran gewöhnen.

"Bereust du immer noch nichts?"

sagte Al, als wäre er sich sicher, dass sie nicht mehr schlief. Dieser Gungan von einem Mann! Ein lautes Stöhnen entfuhr Nicky, bevor sie sich in einer einzigen Bewegung auf dem Rücken herumdrehte, bis sie einem hellwachen Al direkt in die Augen blickte.

"Bei Shiraya - du bist sooooooooooooo anstrengeeeend."

presste Nicky mit entnervt kraftloser Stimme hervor und erblickte in der Reflektion seiner seine anthrazitfarbenen Augen - den Augen seiner Schwester - sich selbst. Ihre eigene rosige, straffe Haut, ihren vollen Busen. Kein Wunder, dass er ihr nicht hatte wiederstehen können. Wer könnte das schon?

"Kannst du nicht einmal eine Sache einfach nur genießen? Berühren sich eigentlich in deinem Kopf dauernd zwei Drähte, die dich mal zum Stecher und mal zum reudigen Köter machen?"

fragte sie, während der Anblick seiner dunklen Augen und braunen Haut ihr schon wieder immer besser gefielen. Er hingegen schien ihre Worte nicht zu mögen. Natürlich nicht, herrje ...

"Oh nein, hab ich dich etwa wieder verletzt? Wirst du mich jetzt zur Strafe wieder gegen den Bettpfosten nageln? Och bitte bitte!"

sagte sie, lachte vergnügt auf und beförderte sich selbst mit einer Mischung aus Robben und Springen auf seinen Oberkörper hinauf. Zwar schien seine Mimik noch immer Skeptik und Ablehnung ausdrücken zu wollen - doch ansonsten war seine Körpersprache ziemlich deutlich. Nicky grinste breit und schief und presste sich dicht an ihn heran, bis die Spitze ihrer Brust seine Lippen berührten ... und Al hungrig zubiss. Voller Genugtuung und Lust lehnte Nicole den Kopf in den Nacken, schloss die Augen und genoss einfach den Moment. Vor ihrem geisten Auge hinterließen die Zähne auf ihrer Haut kleine Abdrücke und die Lippen ein bisschen rote Farbe. Währenddessen wanderte ihre Hand, die sich schon gestern einen wahren Pfadfinderorden verdient hatte, ihren Weg bis zu seiner Schwachstelle hervor. Das gute ohne den Alkohol war, dass ... naja, eigentlich war nichts besser ohne den Alkohol. Es kostete alles nur irgendwie mehr geistige Anstrengung.

"Oh, dein kleines alter Ego ist aber offensichtlich ganz und gar nicht erschöpft."

sagte Nicky und ließ ihre Hand Fluglotsin spielen, bis sie Al wieder in sich spürte. Die Augen hielt sie geschlossen, während sie auf Al zu reiten begann, die Hände in seine muskulöse Brust presste und seinen Oberkörper in die Kissen drückte. Das - war - das - richtige - Gefühl - um - ihren - sich - auf - richtige - Gedanken - zu - bringen. Al murmelte irgendwas. Irgendwas Nebensächliches. Kurz öffnete sie die Augen, fixierte Al unter sich. Er guckte so komisch, dass sie fast lachen musste. Da schnurrte sie ihm zu und schloss wieder die Augen.

"Hast du keinen Spaß? War das gestern nicht spaßig? Warum soll ich mir irgendeine von den sogenannten schönen Frauen da draußen suchen, wenn ich dich habe? Das hier ist soviel effektiver und weicher und angenehmer als jedes Spielzeug, dass Miranda und ich je ausprobiert haben!"

sagte sie und spürte, wie sich Al unter ihr bewegte, sich vielleicht aufrichten und gegen ihren Ritt zu wehren versuchte, doch presste sie seinen Oberkörper weiter in die Laken und erhöhte den Galopp. Besser als ihre dumme Plastik. Kraftvoller als ihre dummen, zierlichen Arme und Finger, die sich vermutlich gerade in Jibrielles Haut krallten und ihr einen Orgasmus nach dem anderen bescherrten, Orgasmen die ihr nicht gehörten. Die sie einfach machen ließen, die Jibrielles Zunge in ihrem Mund fahren ließ und einfach zwischen ihren Beinen --...Finger fuhren sich um Nickys Finger, striffen über die die Gelenke ihrer Fingerknöchel und umschlossen schließlich ihren Handballen, zwanzig Finger aneinander. Die Handflächen aneinander gedrückt, wurde sie festgehalten, festgeklammert, im Ritt gewogen und mit Energie und Wärme erfüllt, die sich nun unausweichlich auch bis über ihre Schulterblätter und ihren Rücken ausbreitete, bis sie nicht mehr wusste wie ihr geschah ... und bevor sie wirklich nicht mehr wusste wie ihr geschah - und auch Al kurzfristigen Glücksdemenz hätte erkranken können - rollte sie sich, ja sprang geradezu von ihm herunter und ließ sich keuchend aufs Bett fallen, während alle Lustamplituden des Raumes in sich zusammenstürzten. Da lag sie nun, schwitzend, und pustete sich eine strähne aus dem Haar. Widerwillig löste sie ihren Griff aus Als umklammernden Fingern, die einen nicht verschwindenwollenden Wärmeabdruck auf ihrer Haut hinterließen. So ungewohnt. ****, ****, ****. Konnte nicht bitte einfach der segensreiche Sinnesschleier aus Alk zurückkommen? Das war viel unkomplizierter. Das war viel ... ach *******.

"So aaaanstrengend bist du. Nicht mal vernünftig mit dir vögeln kann man."

- Lianna - Lora Curich - Vorort - Apartmenthaus - Apartmenthaus - Apartment "206" - Nicky, Aldridge -

by Jibrielle Dari
 
Lianna - Lola Curich – Jedi-Basis – Untergeschoss – Arrestzellen – Vorraum - Rick und Minava

Die Halbtheelin war überrascht, dass Rick auf ihre Frage nach einem Hobby gleich eine ziemlich lange Aufzählung an Sachen von sich gab, die er alle gerne in Zukunft machen würde. Dabei war auch recht offensichtlich, dass der weißhaarige Mensch eine gewisse technische Begebung und Verständnis dafür besaß. Warum würde sonst jemand Baupläne für Droiden in seinem Notizbuch aufbewahren, die er ihr auch gleich bereitwillig zeigte? Nur leider konnte die Jedi damit nicht so viel anfangen. Minava hatte andere Stärken.

"Nun, eine technische Begabung kann in vielerlei Hinsicht hilfreich sein. Ich meine, vielleicht hilfst du ja später mal bei der Wartung der Droiden hier in der Jedibasis oder du findest dich während Jedimissionen in einer Situation, in der du mit deinem technischen Wissen zum Erfolg der Mission beitragen kannst, selbst als Padawan",

äußerte die Jedi-Meisterin einige Gedanken, die ihr spontan kamen, während sie weiterhin auf Radan warteten.

"Natürlich ist es andererseits wichtiger, dass du in deiner Ausbildung zum Jedi weiterkommst und auch deinen Schwerpunkt darauf legst. Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass du gelegentlich Zeit für dein Hobby findest. Außerdem hast du vollkommen recht damit, dass du irgendwann mal dein erstes eigenes Lichtschwert bauen wirst. Ich habe schon einige angehende Jedi-Ritter erlebt, die damit große Schwierigkeiten hatten. Bei dir dürfte das nicht der Fall sein schätze ich."

Dabei lächelte ihn die Lilahaarige kurz an. Sie selbst war ja auch nicht die Begabteste in der Hinsicht, aber sie kam zurecht.

"Doppelklingenlichtschwerter sieht man hier allerdings nicht so häufig. Sicherlich gibt es den einen oder anderen Jedi, der so eines verwendet wie Jedi-Rat Anakin Solo. Aber ob du so eines letztlich schon bei deiner Ritterprüfung konstruieren kannst wird die Zeit noch zeigen, denn solche sollen wir mir gesagt wurde um einiges schwer zu bauen sein als die Standardmodelle",

erzählte sie Rick alles was sie zu dem Thema wusste. Da der junge Mann selbst erwähnte, dass sein Vater Adrian Freedom solch ein Doppellichtschwert besessen hatte erklärte auch sein Bestreben, warum er sich dies als Ziel gesetzt hatte. Aber es war ein nobles Ziel und wenn er bezüglich seiner Fähigkeiten nicht übertrieben hatte würde dies zu gegebener Zeit für ihn auch in Reichweite sein.

"Und ja, natürlich gibt es in der Liannabasis eine Werkstadt mit allem was Jedi üblicherweise an Werkzeugen brauchen. Für weiteres müsstest du mal den Quartiermeisterdroiden mit dem Spitznamen Radar fragen",

gab Minava Auskunft so gut sie konnte. Sie mochte keine Aussagen darüber machen inwieweit Ricks zukünftiger Meister dessen Hobby unterstützen würde. Das konnte die forsche Jedi-Meisterin schließlich unmöglich wissen. Jeder Jedi legte ja seine Ausbildungsschwerpunkte anders. Allerdings konnte sie sich durchaus vorstellen, dass es für Rick auch gewissermaßen eine Art Therapie sein könnte, wenn er mit seinen Händen an etwas Solidem arbeiten konnte. Der sehnsüchtige Blick des jungen Padawananwärters nach hinten in Richtung Radan übersah die mittelalterliche Jedi kurz darauf ebenfalls nicht.

"Ich könnte mir vorstellen, dass der Rat, wenn er sich von Radans Ernsthaftigkeit und Pflichtbewusstsein gegenüber den Jedi und der Jediphilosophie überzeugt hat auch das ok dafür gibt, dass er einen Padawan ausbilden darf. Warum auch nicht? Allerdings kann ich dir nicht sagen wieviel Zeit bis dahin noch vergehen wird. Ich persönlich finde er ist auf einem guten Weg und gibt sich Mühe seine Vergangenheit zu überwinden und die ihm bleibenden Zeit positiv zu nutzen. Daher würde ich schon sagen, dass deine Hoffnung berechtigt ist. Außerdem scheint Radan dich auch zu mögen",

fügte sie mit einem kleinen Lächeln in ihrem grauen Gesicht hinzu. Das stimmte ja schließlich auch und warum sollten sich zwei Jedi mit schwerer Vergangenheit nicht gegenseitig helfen können, wenn sie sich gut verstanden? Irgendwie glaubte die Theelin nämlich, dass sich Rick und Radan gegenseitig guttun würden.

Lianna - Lola Curich – Jedi-Basis – Untergeschoss – Arrestzellen – Vorraum - Rick und Minava
 
Jedi-Basis - Trainingsraum A267 - Siva, Tipe und Satrek

Vielleicht war es ein Wink des Schicksals das die Anwesenden damit zögerten ihm zu antworten. Vielleicht wussten sie auch selbst nicht was sie antworten sollten. Am Ende zögerten sie aus Respekt vor seinem Rang oder, viel, viel wahrscheinlicher vor seinem Alter. Nein, damit sollte er nicht wieder anfangen. Tipe, Nijen und selbst Siva würden ihre Gründe dafür haben nicht so schnell zu reagieren wie er es eigentlich gehofft hätte.
Immerhin musste er nicht alleine warten, denn zwei Neuankömmlinge betraten den Raum (Sarissia und Q’Tahem) und machten den Eindruck sich auf ein Training vorzubereiten. Der Rat bemühte sich sie nicht zu belauschen, was angesichts der Stille seitens seiner eigenen Schüler schwierig war.
Als der Nautolaner von einer zweiten Kugel sprach wurde Satrek hellhörig. Er kannte das Übungsgerät, hatte es selbst schon oft benutzt als er noch jung war... und er hatte nie auch nur den Anschein erweckt eine zweite Kugel zu beherrbergen.
Er beobachtete das Verhalten des Padawans - zumindest nahm er an das der junge Mann auf einen konkreten Meister wartete und nicht allgemein auf der Suche nach Ausbildung war - und fragte sich, ob es vielleicht eine... unübliche Erklärung für die zweite Kugel gab.
Allerdings hatte er selbst auch schon Dinge gesehen die wohl doch nicht da waren, nicht zuletzt Reife bei der jungen Zabrak, und er wollte sicher gehen bevor er dem Nautolaner falsche Hoffnungen machte - wenn man das als solches bezeichnen konnte.
Bevor er jedoch die Zeit hatte sich einen geeigneten Test beziehungsweise eine passende Übung für einen Anfänger der noch nicht wusste was er angefangen hatte auszudenken betrat Kestrel den Raum und gab den beiden Schülern, die augenscheinlich die ihren waren, erste Anweisungen für ihr Training.
Satrek stellte sich zu ihr und begrüßte sie.


Das ist dein Schüler, oder? Der Nautolaner?

fragte der dunkelhäutige Mann anschließend, und erläuterte,

Kannst du einschätzen ob er vielleicht... Besonderheiten an sich entdeckt hat? Ich meine ob ihm irgendetwas aufgefallen ist falls er die Macht schon mal instinktiv genutzt hat.

Nichts anderes hatte der junge Mann eben mit dem Spielzeug oder besser gesagt mit der Kugel darin getan, zumindest wenn Satrek wirklich nicht zu besonderer Einbildung neigte.

Wenn du nichts dagegen hast würde ich mich gerne bei Gelegenheit mit ihm unterhalten, ich habe da nämlich so einen Verdacht...

Jedi-Basis - Trainingsraum A267 - Siva, Kestrel, Sarissia, Nijen, Q’Tahem, Tipe und Satrek
 
[Lianna / Lola Curich / Jedi Tempel / Trainingsraum A267] mit Sarissia, Satrek, Siva, Nijen, Tipe, Cal (und Salina?)

Bevor Q’Tahem seine Meisterin sah, hörte er sie. Hinter sich war ganz klar ihre Stimme zu hören wie sie die anderen im Trainingsraum grüßte. Der Nautolaner wandte sich um, um Kestrel zu grüßen. Diese entschuldigte sich für ihr Verspäten und lief, bevor er sie über das vorherige Ereignis fragen konnte zu einer Kiste. Aus dieser schnappte sie sich zwei Holzschwerter und warf sie ihm zu. Q’Tahem war etwas verdutzt, dass sie zu Holzschwertern griff und sie nicht gleich mit ihren Trainingslichtschwertern üben ließ.
Vielleicht damit ich mir nicht gleich bei jedem zweiten Schlag einen Schlag verpassen, dachte er sich und fing das Holzschwert.
Ihr Tadel über ihr scheinbar schlechtes Aufwärmen konnte der Nautolaner beim besten Willen nicht verstehen. Sie war zum einen nicht bei ihnen gewesen und konnte demnach gar nicht beurteilen wie gut oder schlecht sie sich aufgewärmt hatten. Zum anderen wusste Q’Tahem, vor allem nach den vielen Jahren als Fischer mit seinem Vater, wie man sich richtig aufwärmte. Aber er musste sich eingestehen, dass er vielleicht ein paar Übungen zu wenig gemacht hatte. Es war es sowieso nicht wert sich über so Kleinigkeiten zu beschweren. Er würde wohl merken, ob sein Aufwärmen ausgereicht hatte, oder eben nicht…
Q’Tahem hörte Kestrel aufmerksam zu, als sie ihnen die erste Übung erklärte und er stand anschließend auf, um sich bereit zum Laufen zu machen.


Na dann… Schlag nicht zu stark zu…

, sagte er mit einem leichten Grinsen an Sarissia gewandt und streckte sich nochmal kurz. Er merkte, dass sein leichtes Gefühl in den Waden schon wieder etwas vergangen war, was Q’Tahem zeigte, dass er wohl wirklich einige Übungen zu wenig gemacht hatte… Er seufzte kurz und dann kam auch schon der Befehl zum Anfangen.

Q’Tahem joggte leicht los und nahm das Holzschwert erst mal mit nur einer Hand. Der Nautolaner merkte schnell, dass der Trainingsraum schon etwas größer war, als er gedacht hatte, aber er hatte eigentlich eine recht gute Kondition.
Er sah wie Sarissia die Kurve nahm und nun direkt auf ihn zukam. Er umfasste das Holzschwert mit beiden Händen und entschied sich den ersten Schlag von links oben auf ihre Schulter zielend zu machen. Q’Tahem versuchte nicht zu stark draufzuhauen. Mit einem Knallen wurde der Schlag abgewehrt und die beiden liefen wieder locker weiter. Der Nautolaner wusste nicht wirklich wie er die Vahla angreifen sollte und entschied meist ganz spontan und ohne irgendwelche Koordination wo er den nächsten Schlag platzieren wollte.
Bei den meisten Schlägen gelang es dem Nautolaner erstaunlicherweise die Angriffe abzuwehren, falls Sarissia den ersten Schlag machte. Mit der Zeit bekam Q’Tahem ein Gefühl für die Länge und das Gewicht des Holzschwertes und konnte es etwas genauer dort hinbringen wo er es wollte. Außerdem bemerkte er bei jeder Runde, wie seine Reflexe zum Parieren etwas zunahmen.
Nach der fünften Runde bemerkte der Nautolaner langsam seine Muskeln. Sie schmerzten nicht und man konnte beim besten Willen nicht von Seitenstechen reden. Er fühlte sich nun im wahrsten Sinne des Wortes aufgewärmt und langsam fingen seine Schweißdrüsen an zu arbeiten. Beim nächsten Zusammentreffen mit Sarissia vergaß Q’Tahem seine Deckung und er bekam Sarissias Holzschwert in die Seite geschlagen. Ein leichtes
Uff entwich ihm, aber er lief weiter. Dann war die Übung auch schon fast fertig er kam auf Sarissia zu und wollte etwas versuchen. Er täuschte einen Schlag auf ihren Kopf an, schwenkte das Schwert ohne die Geschwindigkeit rauszunehmen nach links ab und schlug stattdessen auf Sarssias Seite zu. Ob es Sarissia schaffte den Schlag zu parieren, hatte er nicht wahrgenommen, aber er war doch etwas stolz auf sich auf so eine „ausgefallene“ Idee gekommen zu sein.
Er lief anschließend locker wieder an die Stelle, an der Kestrel die beiden losgescheucht hatte. Diese war gerade im Gespräch mit der Person (Cal), die Q’Tahem zuvor auch in die Kantine kommen sehen hatte. Etwas schwer atmend kam er bei Kestrel an und verschnaufte noch kurz. Scheinbar hatte sich der dunkelhäutige Mensch (Sartrek) von vorhin ebenfalls zu seiner Meisterin hinzugesellt, was Q‘Tahem gar nicht gemerkt hatte. Aber er war auch mit dem Training beschäftigt gewesen. Der Nautolaner wartete bis Kestrel und der unbekannte Mensch fertig waren zu reden und stellte sich dann mit einer leichten Verbeugung vor.


Guten Tag, Meister. Ich bin Q’Tahem, freut mich Sie kennenzulernen.

Wie bei Arkon zuvor wusste er nicht welchen Rang dieser Mensch hatte und er wollte nicht, dass ihm ein unangenehmes Fauxpas passierte. Danach wandte er sich an den für ihn unbekannten Menschen

Auch ihnen einen guten Tag, Meister.

Q’Tahem atmete noch einmal aus und richtete sich dann an Kestrel.

Jetzt bin ich auf jeden Fall warm…

sagte er und hatte seine Atmung wieder relativ unter Kontrolle gebracht. Er musste feststellen, dass er nicht mehr in der Form war wie zu den Zeiten zusammen mit seinem Vater auf der Jagd.
Kurz überlegte er, ob er Kestrel wegen der Kugel in dem Würfel fragen sollte. Es war ja eigentlich ihre Aufgabe gewesen ihre Muskeln aufzuwärmen und nicht Machtübungen zu machen.
Er entschied sich aber Kestrel nach dem Training darauf anzusprechen. So wichtig war es, dann doch nicht gewesen. Aber er wunderte sich trotzdem was die Kugel war, wenn es keine Überprüfungskugel gab…


[Lianna / Lola Curich / Jedi Tempel / Trainingsraum A267] mit Sarissia, Satrek, Siva, Nijen, Tipe Cal (und Salina?)
 
Lianna – Jedi-Basis – Untergeschoss – Arrestzellen – mit Radan und im Vorraum die Wache sowie Minava und Rick

Alisah hatte ganz recht. Er würde vermutlich ein guter Vater werden und sie sollten den orden der Jedi nicht überfodern. Radan war immer im Krieg gewesen. Hatte eine Schlacht nach der anderen geführt. Wie würde ein friedliches Leben aussehen? Er war nicht für den frieden geboren oder für die Politik. Er haderte mit dem Rat aber nicht wegen Alisah zumindest nicht nur. Die Basis war sein Gefängnis bis der Orden entschied das man ihn weit genug vertrauen würde damit er gehen konnte. Das er in der Galaxie gute Dinge verbringen konnte. Er sollte in ebenso einer Zelle sitzen. Das war die ungerechtigkeit. Doch das sprach er nicht aus. Es gab so vieles was er Alisah sagen musste. So vieles was er aussprechen musste. Doch nichts davon war auf seine art in diesen Moment wichtig genug. Sie war immer sein Licht gewesen das lies sich nicht ignorieren und ohne senen Übertritt hätte er sie nie Heiraten können. In Jedem schatten musste auch ein Licht sein. Ein mildes lächeln kam über seine Lippen.

"Ich werde euch morgen besuchen"

sagte Radan leise und legte eine Hand auf Alisahs Bauch und hauchte gleichzeitig einen sanften Kuss auf ihre Lippen. Er würde sie jetzt schon vermissen. Doch derzeit gab es keinen anderen weg als sich in Geduld zu üben. Das wusste Radan und er wusste auch das genau das ihn schwer fallen würde. Geduld hinsichtlich der Tatsache das seine Frau in einer Zelle war und noch zudem Schwanger. Er hoffte nur das der Orden wusste was er tat und das es Alisah gut haben würde. Kurz fragte er sich ob sie nicht zusammen hätten fliehen sollen. Doch er gab diesen Gedanken auf. Diesen vorschlag hatte er ihr einmal gemacht und jetzt war es zu spät dafür. Viel zu spät. Ein lächeln umspielte seine Lippen und er nickte. Er musste kurze Zeit wieder an den Ball denken. Alisah war so wunderschön wie damals und dennoch war sie voller Sorge gewesen. Die Sorge war neugier gewichen und die Neugier der Liebe. Er lächelte etwas.

"Versuch etwas zu schlafen ihr braucht beide Ruhe"

Murmelte er leise. Er sollte mit Rick reden und mit Minava. Letztere würde ihm bei seinen Dilemma und seiner Ungeduld sicher helfen können da war er sich sicher. Er blieb vor der Tür sethen und drehte sich nochmal zu seiner Frau um.

"Ich liebe dich"

Meinte er leise.

Lianna – Jedi-Basis – Untergeschoss – Arrestzellen – mit Radan und im Vorraum die Wache sowie Minava und Rick
 
Lianna - Lola Curich – Jedi-Basis – Untergeschoss – Arrestzellen – Vorraum - Rick und Minava

Nach Minavas Aussage, das Radan ihn mögen würde, errötete Rick ein wenig.

"Wirklich? Ich weis nicht genaus."

sagte er

"Ich meine, ich habe es Meister Radan nicht leicht gemacht, als wir trainiert hatten. In meiner Rage, wollte ich ihn sogar verletzen."


Kurz sah Rick zu der Tür und dann zu Minava

"Ist der Rat sehr streng? Ich meine natürlich müssen sie mir ihren Entscheidungen vorsichtig sein. Aber dennoch, werden sie Meister Radan, trotz seiner Vergangenheit, eine Chance geben?".

Der Junge verschränkte die Arme

"Jeder hat eine zweite Chance verdient, vorallem wen er sich so um seine Zukunft bemüht."

sehnsüchtig sah er wieder zur Tür

"Und vorallem wenn er etwas hat, was ihn oben hält".

Lianna - Lola Curich – Jedi-Basis – Untergeschoss – Arrestzellen – Vorraum - Rick und Minava
 
[Lianna / Lola Curich / Jedi Tempel / Trainingsraum A267] mit Sarissia, Satrek, Siva, Nijen, Tipe, Kestrel, Cal und Q´Tahem, (Salina?)


*Sarissia sah zu Kestrel wie sie in den Raum kam und erhebte sich auch gleich, Kestrel ging zu einer Kiste und holte Holzschwerter herraus und warf sie ihren Beiden Padawanen zu, Sarissia fing es am Griff und sah abwartend zu Kestre, die meinte sie hätten sich zuwenig aufgewärmt, das wär schon möglich immerhin wussten beide nicht wie man sich für sowas aufwärmt aber Sarissia dachte sich das Kestrel schon ihre Möglichkeit findet uns aufzuwärmen*

“Ich möchte, dass ihr mit dem Holzlichtschwert am Rand des Trainingsraumes herum rennt. Ihr sollt euch warm laufen. Ihr beide rennt in die jeweils entgegengesetzte Richtung und immer, wenn ihr euch begegnet, greift ihr euch mit dem Schwert an und versucht die Hiebe des Anderen zu parieren. Macht erstmal so wie ihr denkt. Ohne erlernte Technik. Achtet dabei auf das Gefühl des Handlings mit einem Holzschwert. Schlagt nicht zu dolle zu, nicht, dass ihr gleich blaue Flecken bekommt. Danach beginnen wir mit dem Trainingslichtschwert. 7 Runden um das abgesteckte Feld! Und los!”

*Sagte Kestrel und Q’Tahem joggte leicht los und nahm das Holzschwert erst mal mit nur einer Hand. Sarissia nahm es ebenso mit einer hand und lief genau wie er mit einer guten Kondition durch den Raum, Sarissia bemerkte wie Q´Tahem seinen Griff am schwert festigte um als erstes anzugreifen von links oben auf ihre Schulter zielte er, was bedeutet das Sarissia ihre Klinge nach Rechts oben Schnellen lies, sie parrierte nicht nur sondern schlug mehr aufs Holzschwert was wohl zu dem Knallen führte und sie liefen dann weiter, Sarissia belässt es dabei die Klinge in einer Hand zu halten, Auch Sarissia schlug bei einigen Runden zu, doch eher zaghaft und vorsichtig auch Q´Tahem blockte die Schläge, Sarissia´s Reflexe nahemen bei den Runden zu und auch das einschätzen von angriffen, selbst wenn sie nur spontan kamen, die Länge und das Gewicht des Holzschwertes waren eher ungewohnt aber sie gewöhnte sich daran, Sarissia begann wie Q´Tahem langsam an zu schwitzen, Sarissia schlug bei der nächsten runde eher normal zu als wie zaghaft und Q´Tahem vergaß zu Parrieren und als Sarissia von links ausholte um seine Rechte seite zu treffen hörte sie nur ein "Uff" und sie verziehte leicht das gesicht immerhin wollte sie ihm nicht wehtun aber lief weiter nachdem nichts passiert zu sein scheind*


*Den nächsten Schlag von Q´Tahem hatte er nur vorgetäuscht und hob die Klinge hoch um den Schlag auf den Kopf abzuwehren allerdings schnellte der Schlag dann zur seite, Sarissia lies ihre Klinge zum Parrieren in die Richtung schnellen, die Holzschwerter knallen zwar aneinander aber da hat Sarissia bereits einen kurzen schmerz in der seite vernommen und lief weiter, Als die beiden die Runden hinter sich hatten, liefen beide wieder zurück zu Kestrel und waren beide auser atem, Sarissia versuchte sich schnel wieder zu fangen und stellte sich aufrecht hin, sie neigte keuchend ihr Haupt*



Guten Tag Meister.


*sie meinte damit alle Beide (Sartrek) und (Cal) sie lächelte Kestrel an und stellte sich wieder gerade hin und legt die hände hinter dem Rücken übereinander sie keuchte zwar noch etwas aber das würde nachlassen*

[Lianna / Lola Curich / Jedi Tempel / Trainingsraum A267] mit Sarissia, Satrek, Siva, Nijen, Tipe, Kestrel, Cal und Q´Tahem, (Salina?)
 
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