Lianna

[ Lianna-System - Lola-Curich - Jedi-Basis - Kantine] Edward Tallon ; Shana ; Akani ; Mya

Die Blondine antwortete als erstes. Sie meinte leicht grinsend, dass alle freien Plätze verfügbar wären und zeigte einladend auf einen der Stühle. Edward setzte sich, während sie sich als Shana vorstellte und ihm versicherte, dass keiner von ihnen beiße. Die Twi'lek hieß Mya und war anscheinend bereits Padawan einer ranghohen Jedi. Sofort nach dem Händeschütteln fragte sie ob er bereits ein Quartier hätte.

"Nein ich hab noch kein Quartier, würde mich freuen eins mit euch zu teilen."

Jetzt stellte sich der Chiss als Akani vor, der ebenfalls neu hier war und auf der Suche nach einem Meister ist.

"Ich hab auch noch keinen Meister. Ich hab aber auch noch keine Ahnung vom Orden im Allgemeinen, außer dem öffentlich Bekannten, und hier kenn ich mich ebenfalls nicht wirklich aus."

Nach der Begrüßungsrunde konnte er sich endlich seinem Essen zuwenden, auf das er schon so lange gewartet hatte. Die Hauptspeise, ein Stück Fleisch, war erstaunlich gut und auch die undefinierbare Pampe fand er nicht schlecht, obwohl er nicht wusste was es war. Wahrscheinlich war das auch besser so, dachte er sich.
Währenddessen wandten sich die anderen wieder ihrem Gespräch zu.


[ Lianna-System - Lola-Curich - Jedi-Basis - Kantine] Edward Tallon ; Shana ; Akani ; Mya
 
¦¦ Lianna ~ Lola Curich ~ Jedi – Basis ~ Kantine ¦¦ Shana ~ Akani ~ Tzun ~ Jiliti ~ Meredith ~ Mara ~ Edward & Mya

Mya schien nicht ganz ihrer Meinung zu sein. Allerdings gab sie auch zu bedenken, daß die Beantwortung der Frage die Faktoren Individualismus und Art und Methode des Meisters einschloß. Weniger als ein Jahr Ausbildung schien wirklich sehr schnell zu sein, aber fünf? Na ja manche Anfänger waren noch minderjährig, vielleicht dauerte es bei solchen etwas länger, weil sie reifen mußten. Andererseits war Meister Jevarin definitiv nicht viel älter als sie und schon in den Meisterrang aufgestiegen. Also mußte es auch junge Ritter und Meister geben. Shana wäre, hätte sie weiterhin unter Markus trainiert, bestimmt schon weiter als jetzt, und wieviel mehr er ihr dann noch hätte beibringen müssen, konnte sie sich nicht vorstellen. Gedankenspiele die keinen weiterbrachten.

Statt dessen fragte sich die Blondine, ob sie sich der Neuen nach dem Essen annehmen sollten, oder ob sich irgend jemand sonst um das Organisatorische kümmerte. Akani zumindest ließ sie noch nicht vom Haken. Shana stöhnte gespielt auf:
"Ich hätte die Füße nicht erwähnen dürfen oder? Das hängt mir jetzt vermutlich auf ewig nach."

Das mit der Zimmeraufteilung schien erst einmal eine ungeklärte Sache zu sein, die die Neuen beschäftigte. Wohl verständlich wenn man nicht genau wußte wo man schlafen konnte. Shana stützte ihr Kinn ab:
"Was die Zimmervergabe angeht, ist glaube ich der Empfangsdroide im allgemeinen zuständig. Ist schon länger her könnte auch die Materialausgabestelle im Untergeschoß sein, wo ihr sowieso noch mal hin müßt wegen Bett- und Badezeug und so, es sei denn ihr habt schon alles."

¦¦ Lianna ~ Lola Curich ~ Jedi – Basis ~ Kantine ¦¦ Shana ~ Akani ~ Tzun ~ Jiliti ~ Meredith ~ Mara ~ Emerald ~ Vorin ~ Edward & Mya
 
[Lianna – Lola Curich – Jedi-Basis – Cantina – in einer Ecke - Mara allein - andere irgendwo]

Sie war so vertieft in ihren Gedanken gewesen, die sich zum einen um ihre Schülerin gedreht hatten und zum anderen um den Menschen, der ihr Leben darstellte, welchen sie liebte und der ihr über alles fehlte, dass sie nicht merkte wie sich die Cantina fühlte. Wie weitere Jedi eintraten, sich in Gruppen zusammen setzen, unterhielten oder aßen. Zu sehr in ihrer kleinen eigenen Welt, gefangen zwischen zu vielen Fragen die ihr ständig durch den Kopf gingen. Fragen die sie nicht beantworten konnte, die sie quälten und allem voran die bittere Frage dessen ob sie ihr ungeborenes Kind in Zukunft allein würde großziehen müssen. Der Zeitpunkt ihrer Schwangerschaft war denkbar schlecht gewählt, dies war ihr klar geworden nachdem Vorin gegangen war. Doch konnte man so etwas nicht wirklich planen. Entweder es geschah oder eben nicht. Es war nicht ihre Absicht gewesen Schwanger zu werden, sie hatte es auch nicht darauf angelegt und obwohl sie glücklich war schon bald Mutter zu werden – so wünschte sie sich nun dennoch sie wäre es nicht. Man sah ihr noch nichts an, dies jedoch würde sich irgendwann verändern und dann würde sie die Verantwortung die auf ihren Schultern lastete tragen müssen. Gleich ob der Mann ihres Lebens zurückkehren würde oder nicht. Sie war Schwanger, sie erwartete sein Kind und nicht anders herum. Sie war es die seine Tochter oder seinen Sohn im Bauch trug. Mit ihr würde sich alles entscheiden und besonders sie würde entscheiden müssen was für eine Zukunft sie ihrem Kind schenken wollte. Schwanger zu werden war einfach, die Verantwortung dafür zu tragen jedoch etwas ganz anderes. Mutter zu sein bedeutete Verantwortung, eine Verantwortung die sie über Jahre hinweg tragen musste. Es bedeutete ein Kind groß zu ziehen, es zu erziehen und auf den richtigen Weg zu führen. Dies alles war kein Kinderspiel und würde keines werden. Es würde an Mara liegen ob sie scheiterte oder Erfolg haben würde. Sie war jung, junge genug um ihr Leben zu meistern und mittlerweile auch erfahren genug. Dennoch würde eine große Verantwortung auf sie zukommen und sie hatte sich immer gewünscht dies im Rahmen einer wirklichen Beziehung zu tun. Verheiratet zu sein, fest im Leben zu stehen mit einer Familie die ihr über alles ging. Auch wenn dieser Traum sich noch bewahrheiten konnte, so fühlte er sich dennoch fern an, ferner wie noch vor Monaten.

Das Leben veränderte sich und dies ständig. Nichts blieb wie es war, Dinge geschahen, Personen starben. Aber wie selbstsüchtig musste man sein um seinem Leben ein Ende zu setzten und das eines Familienmitgliedes zu zerstören? Mara wusste wie man sich fühlte, wie verzweifelt man war, dass das Leben keinen Sinn mehr für einen ergab und man der Ansicht war es würde keinen anderen Ausweg geben als es zu beenden! Sie selbst hatte sich umbringen wollen! Doch es bedeutete Feigheit vor dem Leben wenn man sich selbst aufgab. Es war feige! Nekki war vor ihrem eigenen Leben davon gelaufen, hatte feige aufgehört zu existieren und dafür gesorgt das andere darunter litten. Nein, nein Selbstmord war niemals richtig sondern zeigte nur wie feige man war. Anstatt sich dem zu stellen mit was man kämpfte gab man einfach auf. Mara selbst war feige gewesen, sie hatte es versucht, war zum Glück gescheitert und hatte die Erkenntnis erlangt wie verwerflich es war sein eigenes Leben beenden zu wollen. Sie wusste das Nekki viel gelitten hatten, sie beide hatten sich nur kurz kennen gelernt und in diesen Minuten war Mara klar geworden das etwas nicht mit ihr gestimmt hatte. Wie sehr wünschte sie nun sie hätte mehr mit der jungen Frau zu tun gehabt, ihr vielleicht helfen können. Doch nun war es zu spät. Sie war gegangen und hatte tiefe Wunden gerissen. Wie schwach sie alle in Wirklichkeit doch waren? Arme Geschöpfe die nicht die Kraft besaßen sich zu währen. Würde die Zukunft ihres Kindes auch einmal so aussehen!? Mara hoffte es nicht. Sie wollte glücklich sein und dennoch war das Loch welches man in ihre Leben gerissen hatte tief.

Die Blondine fiel fast vom Stuhl als eine vertraute Stimme Hallo sagte und als sie in das Gesicht ihres Geliebten blickte spiegelte sich in ihren Augen all das wieder was sie innerlich fühlte. Trauer, Angst, Sorge, Kummer, Freude und sogar ein gewisser Zorn. Doch Angesicht dessen das er hier war, dass er vor ihr stand, es ihm gut ging verflog der Zorn. Sekundenlang war sie hin und her gerissen was sie tun, was sie sagen und wie sie reagieren sollte. Ihr Herz klopfte bis in ihren Hals hinauf. Tränen schossen in ihre Augen und dann konnte sie nicht anders. Alle Bedenken beiseite werfend ob er vielleicht überfordert sein würde, sie wegstoßen könnte oder sonstige Gedanken warf sie beiseite. Mara sprang von ihrem Stuhl und warf sich ihm förmlich in die Arme. Sie klammerte sich an ihn wie eine Ertrinkende die Halt suchte und Angst hatte, dass er wieder verschwinden könnte.


„Oh, Vorin! Ich habe mir solche Sorgen gemacht und ich bin so froh zu sehen das du lebendig bist. Du hast mir gefehlt. Ich hatte Angst dich nie wieder zu sehen“, ihre Worte liefen beinahe über, dann drückte sie ihm einen Kuss auf die Wange und blickte ihm in die Augen.

„Wie geht es dir? Konntest, konntest du Abschied nehmen?“

Besorgt sah sie ihn an. Hoffte das es ihm einigermaßen gut ging. Er sah mitgenommen aus. Sie wollte ihm keine Vorwürfe machen. Für Mara war nur eines wichtig, dass er hier war und lebte.

„Es tut mir so leid! Ich wünschte ich hätte bei dir sein können, dich unterstützen können in deiner Trauer. Ich wünschte ich hätte dir Halt geben können.“

Zärtlich strich sie ihm über die Wange.

„Ich hatte solche Angst um dich. Oh, Vorin! Sag mir das es dir gut geht.“

Wieder strich sie über seine Wange, wobei sie unbewusst seinen Nacken liebkoste.

[Lianna – Lola Curich – Jedi-Basis – Cantina – in einer Ecke - Mara & Vorin - andere irgendwo]
 
{Lianna/Lola-Curich/Jedi Basis/Kantine} mit Meredith, Jilti, Shana und anderen Jedi

Ein kurzes nicken war die einzige Antwort von Tzun auf die Bemerkung seiner Padawan, das sich beeilt worden war um einen Jedi nicht warten zu lassen. Ob das nun positiv war oder aus negativen Gründen geschah, böse Gerüchte und Verschwörungstheorien gibt es auch bezüglich des Jedi Ordens, konnte er nicht beurteilen. Was er jedoch amüsant fand war die Bemerkung, dass Frau Radfordt womöglich vor lauter Schreck ein Ei gelegt hätte. Na solange sie nicht gackernd und kreischend durch den Jedi-Orden rannte....

"Die Basis ist wirklich groß ja, ich selbst habe wohl auch nicht jeden Teil erkundet. Die meiste Zeit hatte ich mich als Padawan auf Missionen befunden mit meiner Meisterin. Die wenige Zeit hier in der Basis verbrachte ich in der Bibliothek um meinen Wissensstand zu erweitern und wäre ich nicht an ein übendes Paar bestehend aus dir und Jilti geraten würde ich das jetzt immer noch."

Gab er Meredith einen sehr kurzen Abriss seiner Padawan-Zeit. Ausführlich könnte er es ihr bei passender Gelegenheit oder wenn sie nachfragen würde erzählen. Anstatt dies auch zu tun lauschte er den Erklärungen von ihr über das Leben im Waisenhaus und welche Bedingungen galten wenn die Kinder die Volljährigkeit erreicht hatten, als Antwort auf seine Frage wie oft sie bereits verreist war. Bedingt durch die eher Unglückliche Lage ihres Planeten wurde rigoros dafür gesorgt dass die Aufgabe, die Mäuler durchzufüttern, an andere gingen. Etwa an einen Ausbildungsbetrieb oder an die Straße...wo es nur ein kleiner Schritt zur Kriminalität war.

"Sehr strikte Regelungen aber sicherlich berechtigt. Ich habe mir nur kurz deinen Lebenslauf angesehen, das meiste würde ich nämlich gerne von dir hören...oder eben nicht wenn du es nicht sagen möchtest...was Gedanken lesen angeht muss ich noch üben."

Erklärte er ihr lächelnd, bevor er sich zusammen mit Meredith dem hibbelndem Kushibaner zuwendete. In seinem Kopf spukten die dümmsten Ideen herum...von einem Kushibaner der aufgrund der erzeugten Elektrostatischen Aufladung Blitze feuern konnte bis hin zum felligem Ende das er einfach platzte und deswegen nur Fell von ihm übrig blieb...ganz eindeutig war ihm die Zeit mit seiner Meisterin nicht immer allzugut bekommen. Jilti holte als Meredith ihn ansprach tief Luft und drückte seine Brust hinaus, wodurch er wie ein Hund wirkte der jemandem imponieren wollte. Anstatt Meredith zu antworten dopste der flauschige Padawan von seinem Platz auf Merediths Schoß, wo er begann sich einzurollen.

"So jetzt hab ichs gemacht, jetzt hab ich nachgegeben, biste zufrieden Merry?"

Fragte er sie schnippisch und machte es sich im Schoß des Mädchens bequem. Tzun hingegen hatte das Kaminoanisch-Augenbrauenlose Äquivalent zum Hochziehen einer Augenbraue in den Ring geworfen und musterte skeptisch das Paar vor sich. Memo an sich selbst: Jilti und Meredith im Auge behalten

"Das mit den Füßen vertiefen wir bitte nicht weiter. Eventueller Hunger den ich bis jetzt verspürt hatte ist damit verflogen. Ich glaube ich gehe dann lieber meditieren oder in die Bibliothek. Kommst du mit Meredith? Natürlich erst sobald du dich aus dem Griff deines Freundes befreien konntest."

{Lianna/Lola-Curich/Jedi Basis/Kantine} mit Meredith, Jilti, Shana und anderen Jedi
 
Lianna-Jedi Basis-Kantine- mit Tzun, Jilti, Shana,Akani, Mya und anderen

Meredith grinste ihren Meister breit an.

Scheint so, als würdet ihr gerne lesen und Tee trinken. Schon zwei Punkte, für die ich euch wirklich mag. Die Bibliothek hab ich jetzt noch nicht entdeckt. Hauptsächlich Trainingsräume und ne Werkstatt. Aber was ich in den Trainingsräumen gesehen habe....sagen wir es so: Ich glaube, ich hab da noch ein bisschen was vor mir. Und ich bin froh, dass ich die Jedi nicht zum Feind hab.

Allerdings waren die Aktionen der Padawane dort teilweise bereits sehr beeindruckend gewesen. Und wenn man dazu bedachte, dass es erst Schüler waren, konnte man sich in etwa ausrechnen, was ein Ritter oder Meister so alles auf dem Kasten hatten. Ihr Meister durchbrach ihre Gedanken, indem er auf die Volljährigkeitsregel von Chandaar und ihren Lebenslauf zu sprechen kam. Er wollt ihre Version der Geschichte wohl lieber hören, als sich auf die doch eher formellen Berichte der Schule zu verlassen. Ausserdem konnte sie dann selbst entscheiden,was sie ihm erzählte und was nicht. Wie um sie zu beruhigen merkte der Jedi dann noch an, dass er im Gedankenlesen nicht besonders gut war bis jetzt und darum ihr Geheimnisse wohl vor ihm sicher waren. Meredith runzelte die Stirn.

Ich fände es auch ziemlich unhöflich, die Gedanken von anderen einfach so zu lesen. Aber sich mal mit den eigenen zu befassen ist intressant. Mein Sozialkunde-Lehrer hat uns mal so ne Aufgabe gegeben. Wir sollten einfach mal ne Seite vollschreiben, mit allem was wir so denken. Einfach? Erstens: Versucht mal so schnell zu schreiben, wie ihr denkt. Zweitens: Es gibt wohl tatsächlich nen Unterschied. Also Leute, die in Wörtern denken. Und Leute, die in Bildern denken. Ich ich gehör zur zweiten Gruppe. Ich hab die Aufgabe dann ziemlich bald mal aufgegeben.

Erklärte sie gerade grinsend, als Jiltis Tippelei scheinbar seinen Höhepunkt erreichte. Das Mädchen wollte ihn nochmal Fragen, was ihm denn so sehr auf dem Herzen lag, als der Kushibaner plötzlich auf ihren Schoss krabbelte und es sich dort gemütlich machte. Ihr Meister schien nicht so recht zu wissen,was er davon halten sollte. Doch Meredith nahm es gelassen und begann, ihren kleinen Freund vorsichtig zu kraulen und leicht zu massieren.

Wie sagt man doch so schön? Man braucht 5 Streicheleinheiten am Tag zum Überleben, 7 zum Glücklich sein und 9 zur vollkommenen Entfaltung des seelischen Potenzials? Also: Eins...

Antwortete sie auf den merkwürdigen Blick ihres Meisters. Dann lächelte sie gütig zu ihrem Mitschüler runter.

Gut, dass du dir holst, was du brauchst Jilti. Das können nicht viele. Die meisten Lebewesen wundern sich dann nur, warum sie immer unzufriedener werden. Dabei wär die Lösung ja so einfach. Aber dafür müssten sie ihren Stolz ablegen und wer will das schon freiwillig. Und was noch schöner ist: Nicht nur das Streicheleinheiten-Empfangen tut gut. Auch das Geben einer solchen.

Dann sah sie wieder ihren Meister an.

Und ich denke: Alles, was gut tut, kann so falsch nicht sein. Oder? Habt ihr mal das Buch:" Die 5 Sprachen der Liebe" gelesen? Das gibts in 2 Varianten. Einmal gehts um Kindererziehung und einmal um Beziehungen. Ist sehr intressant.

Schliesslich schlug der Kaminoaner vor, nun vor dem wohl grausiligen Essen der Kantine zu flüchten und statt dessen meditieren oder lesen zu gehen und fragte, ob sie mit wollte. Wobei das Mädchen auch das Gefühl hatte, dass er verhindern wollte, dass zwischen ihr und Jilti vielleicht mehr entstand als nur eine Freundschaft. Meredith sah darin bisher auch nicht mehr als das. Ok, Jilti hatte sie mit seiner verspielten und grundauf ehrlichen Art regelrecht plattgebügelt am Anfang. Meredith überlegte einen Moment, wie sie das Verhältnis, das zwischen ihr und Jilti entstanden war, beschreiben würde. Er war ihr Freund, soviel war klar. Und sie hatte- allein durch die Tatsache, dass er schon ein Jahr länger Padawan war als sie- Respekt vor ihm. Sie würde von ihm sicherlich auch noch einiges lernen können. Gleichzeitig löste sein kindliches Verhalten sowas wie Mutterinstinkte bei ihr aus. Ein Teil von ihr wollte ihn beschützen, auch wenn das wahrscheinlich wirklich nicht notwendig war. Meredith schüttelte den Kopf, um diese Gedanken abzuschütteln. Statt dessen konzentrierte sie sich wieder auf den Vorschlag ihres Meisters.Natürlich wollte sie mit ihm gehen, zeigte aber mit der Hand vorher noch auf das immernoch halbvolle Glas Saft und begann , es zu leeren. Dann wandte sie sich an ihren kleinen Freund, der sich auf ihrem Schoss recht wohl zu fühlen schien.

Geht es dir jetzt besser, Jilti? Wenn ja, darf ich dann aufstehen? Ich würde auch gerne eure Bibliothek sehen.

fragte sie vorsichtig und zupfte ein paar Haare weg, die sich beim Kraulen wohl gelöst hatten. Eines davon hielt sie neugierig gegen das Licht. Es juckte sie immernoch, es einmal genauer zu untersuchen und mit ihrem eigenen Haar zu vergleichen. Schliesslich konnte Jilti ja die Haarfarbe nach belieben verändern, und sie nicht. Sie wickelte sich das Haar um den kleinen Finger und beschloss, genau das zu tun, wenn sich die Gelegenheit dazu bot.

Lianna-Jedi Basis-Kantine- mit Tzun, Jilti, Shana,Akani, Mya und anderen
 
Lianna - Lola Curich, Jedi-Basis - Kantine - in der Nähe: Mara, Vorin, Emerald - ebenso: Tzun, Jiliti, Meredith - Shana, Akani, Edward und Mya

Fünf Jahre! Wenn es denn nur fünf gewesen wären… Für jemanden wie Shana musste das unvorstellbar lang sein und eigentlich es war auch für Mya selbst bereits viel zu lang. Unter normalen Umständen sollte sie längst befördert sein, obwohl sie seit der Begegnung mit Ferlan selbst ihre Zweifel hatte. Ihre Blindheit, einen Sith nicht zu erkennen wenn er vor ihr stand, das nagte an ihre. Vielleicht würde Eleonore niemals eine Ritterin aus ihr machen, so langsam wäre sie nicht einmal mehr überrascht.

»Wie gesagt, die Ausbildungszeiten sind sehr individuell. Der eine lernt schneller, der andere langsamer und es ist auch eine Frage des Charakters. Du musst auch bedenken, dass Jedi-Ritter nicht heißt, dass man alles kann und alles weiß, sondern vor allem, dass man bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Deshalb befördern sie auch keine Minderjährigen, ganz egal, wie lange sie schon Padawan sind. So ging es mir zum Beispiel auch,«

Mist, den letzten Satz hätte sie sich wirklich sparen sollen, dachte die Lethan-Twi'lek. Sie war keine 17 mehr und das sah man auch. Trotzdem war sie noch Padawan und sie hatte keine Lust, die Gründe dafür zu erklären.

Shana erklärte im Anschluss, was bei der Zimmerausgabe zu beachten gab, ein Punkt, an dem Mya einhaken konnte. Als Padawan der Rätin, welche die Basis mehr oder weniger verwaltete, kannte sie sich da natürlich ganz genau aus.

»Ja, wobei ihr es prinzipiell jeden der Protokolldroiden sagen könnte, die euch vielleicht über den Weg laufen. Die sorgen dann schon dafür, dass es an die zuständigen Stellen gelangt.«

Anschließend sah sie Edward an, der nach Myas Interpretation im Grunde noch keine Ahnung von nichts hatte.

»Die Tests haben sie bei dir aber schon gemacht, oder?«

Erkundigte sie sich bei dem jungen Menschen, der etwa ihr Alter hatte.

»Warum willst du eigentlich ein Jedi werden, wenn die Frage gestattet ist?«

Lianna - Lola Curich, Jedi-Basis - Kantine - in der Nähe: Mara, Vorin, Emerald - ebenso: Tzun, Jiliti, Meredith - Shana, Akani, Edward und Mya
 
|| Lianna ▫ Lola Curich ▫ Jedi – Basis ▫ Kantine || ▫ Vorin ▫ Shana ▫ Akani ▫ Tzun ▫ Jiliti ▫ Meredith ▫ Mara ▫ Emerald ▫ Edward & Mya

Das war ja einfach. Ganz simpel und einfach! So hätte man denken können. Kein Zorn, keine Vorwürfe und auch keine Verachtung. Erleichterung war die vorherrschende Emotion, die Mara schließlich zur Handlung bewegte. Durchaus nicht unerwartet, aber dennoch einfach. Zu einfach. Ihm war es als würde er zu billig davonkommen. In der Familie, bei Freunden, bei Geliebten war es durchaus üblich, daß Sorge die vorherrschende Empfindung war. Bei all jenen eben die sich Sorgen um den anderen machten. Eher zögerlich umarmte er das blonde Wesen, das nur froh war in wiederzuhaben. War er so verwirrt weil er selbst der Meinung war bestraft werden zu müssen? Trieb ihn die Schuld dazu einen gewissen Zorn zu erwarten, weil er ihn selbst verspürt hätte? Allerdings konnte dies später durchaus noch folgen. Hatte sie tatsächlich geglaubt er wäre für immer fortgegangen? Dann war sein Verschwinden aber völlig falsch aufgenommen worden.

"Mir geht es gut. Ich war nie in Gefahr oder so. Wenn dann war ich eher eine für andere, zumindest für eine gewisse Zeit. Abschied genommen habe ich so gut ich es unter diesen Umständen konnte. Das Grab besucht das sich neben dem meines Vaters befindet. Jetzt sind es drei. Abschied zu nehmen war nicht so schwer, es zu akzeptieren schon eher."

Er hätte so viel sagen können, vielleicht sogar stundenlang, wenn er wirklich alles rausgelassen hätte, aber nicht hier und nicht jetzt. Dies sollte ein Wiedersehen sein, etwas halbwegs Erfreuliches. Der Trauer nachgeben konnte er ein anderes Mal. Auch wenn er etwas zögerlich war, konnte er dennoch nicht abstreiten, das diese innige Umarmung das Natürlichste war, das er sich vorstellen konnte. War es nur ihre Schönheit die ihn zurückkehren ließ, Anhänglichkeit oder am Ende doch tatsächlich Liebe. Bei Vielem war er sich nicht mehr sicher. Nekki’s Tod hatte ihn so endgültig desillusioniert, das er selbst Zeit brauchen würde, seine Veränderung ganz zu verstehen und anzunehmen. In Zukunft würde es ihm schwerfallen immer positiv und wohlwollend nach vorne zu schauen und anderen dies ebenfalls vorzuleben. Er löste sich etwas von ihr, und nahm ihr Gesicht in die Hände.

"Es tut mir leid. Es war nicht mein Wunsch das sich völlig falsche Fragen aufwerfen. So wie ich es tat, hätte ich mich nicht verhalten sollen, aber ich konnte damals nicht mehr denken. Ich wollte mich nur vergewissern und ich wollte jemanden zur Rede stellen. Doch leider gab es diesen jemand nicht. Nekki war nicht mehr in der Lage mir zu antworten.

Also bin ich einfach wütend geworden. Sehr wütend. Dabei hättest Du mir nicht helfen können. Niemand konnte es. Alles was gesagt worden wäre, hätte ich nur als leere Phrasen verstanden. Eine Erklärung konnte niemand geben. Und ich wollte nicht das Du mich so siehst, oder darunter leiden mußt. Auch nicht wenn du es gewollt hättest und Dich außen vor gelassen fühltest. Mir geht es also gut.

Was aber ist mit Dir? Was ist seitdem passiert? Glücklicher hast du auch schon einmal ausgesehen. Ich hoffe es ist nicht nur meinetwegen.
Laß uns doch wieder hinsetzen!" , schlug er vor und nahm sich den Stuhl der sich ihr gegenüber befand. Zwar konnte sie sich so nicht mehr umarmen, aber die Arme waren lang genug den Händen einen Kontakt zu erlauben. Wann würden sie eigentlich irgendwann einmal eine Zeit ohne Katastrophe oder Tragödie erleben? Bis jetzt hatten sie da wenig Glück, bzw. die Macht auf ihrer Seite gehabt.

|| Lianna ▫ Lola Curich ▫ Jedi – Basis ▫ Kantine || ▫ Vorin ▫ Shana ▫ Akani ▫ Tzun ▫ Jiliti ▫ Meredith ▫ Mara ▫ Emerald ▫ Edward & Mya​
 
Lianna, Rückfahrt vom Lola Curich Abenteuerpark zum Schul-Internat: Nevis, Brianna, Talery und die Kinder (NPCs)


Die Rückfahrt im Taxi war unspektakulär und ruhig, denn irgendwie waren alle müde und total geschafft, besonders Luis, der sogar einnickte. Na, wer den ganzen Tag rumheult, ist am Ende auch ziemlich müde!

Im Internat gingen alle Kinder zügig auf ihre Zimmer und versicherten vorher, wie toll es gewesen war, bis auf Luis, der schwieg nur. Nevis wurde noch von Tante Brianna und Tante Talery auf ihr Zimmer gebracht. Nevis fand doch irgendwie, dass der Tag viel zu schnell vorbei gegangen war! Ob mit der Uhr etwas nicht stimmte?!

Tante Brianna nahm die kleine Nevis fest in ihre Arme und fragte nach, ob es ihr gefallen hätte. Nevis nickte:


„Das war der beste Geburtstag meines Lebens! Ich hab` dich ganz dolle lieb!“,

und gab ihr einen dicken Schmatzer auf die Wange. Nun klebte Tante Brianna sicherlich von ihrem Zuckerwatte-Eis-Mund! Doch dann sprach Tante Brianna tatsächlich von noch einem Geschenk und zwar von Mutti! Hocherfreut hatte Nevis gleich Herzklopfen vor lauter Aufregung. Also, Geburtstag könnte sie wirklich täglich haben, dass würde ihr gut gefallen! Die Mutti würde also nachher noch anrufen. Prima! Das freute Nevis. Schade, dass sie nicht mit Achterbahn fahren konnte.

Tante Talery hockte sich nun in Augenhöhe zu der extrem kleinen Fünfjährigen hin, obwohl sie schon gewachsen war, doch der Rest der gleichaltrigen Kinder waren ein bis zwei Köpfe größer als sie, und öffnete ihre große dunkle Tasche. Sie hatte da also doch etwas für sie drin gehabt, dachte Nevis und die Spannung stieg. Feierlich überreichte Tante Talery ihr das schön eingepackte Geschenk. Es war für Mädchen vom Geschäft in rosa eingewickelt worden, mit lauter kleinen feengleichen Twi-lek-Tänzerinnen im lila Tütü darauf und dazu eine hellgrüne große Schleife. Völlig aufgeregt nahm es Nevis strahlend entgegen und hoffte, dass nur eine einzige Sache darin war, bitte bitte!


„Danke schön!“,

rief sie freudig aus. Schnell stellte sie es auf ihrem Tisch ab und zog die Schleife auf und dann konnten ihre kleinen Finger gar nicht schnell genug das Papier abmachen. Und dann sah Nevis den Furby und ihr Herz machte Freudensprünge! Sie selber übrigens auch. Sie hopste wie wild durchs Zimmer, die Furbyverpackung in den Händen und jauchzte und schrie:

„Ein Bantha-Furby! Mein Furby! Ich habe jetzt auch einen Furby!“,

bis sie völlig außer Atem war und auch völlig verschwitzt. Nevis ließ sich von Tante Talery helfen, den gut industriell verpackten Furby auszupacken. Dann hatte sie ihn endlich in den Händen! In dem Moment erschien Luis in der Tür. Als er sah, was Nevis in der Hand hielt, flitzte er los und holte rasch seinen. Dies nahmen Tante Brianna und Tante Talery zum Anlass, sich nochmal kurz von Nevis zu verabschieden. Tante Brianna sagte noch zu Nevis, dass sie nicht mehr ganz so häufig zu Besuch kommen könnte wie in der Internats-Eingewöhnungszeit. Erstens sahen das die Lehrer und Erzieher nicht so gerne und zweitens hätte Tante Brianna auch viel zu arbeiten und müsste auch bald verreisen. Nevis nickte verständnisvoll und blickte nebenbei auf Luis seinen Furby, der wirklich genauso aussah, wie ihrer. Luis hatte auch einen Rosanen. Timo ärgerte ihn deshalb immer und meinte, Jungs dürften sowas nicht haben in der Farbe! Nevis gab Tante Talery und Tante Brianna nochmals ein Küsschen und dann gingen die Zwei. Nevis winkte mit Luis noch am Fenster lange hinterher!

Nevis und Luis begannen sofort mit ihren Furby zu spielen. Noch am frühen Abend, kurz nach dem Abendessen, stellte sich die kleine Nevis mit ihrem rosa Bantha-Furby im Arm vor ihren Holo und sie meldete sich bei ihrer Mutti und wartete ihren Anruf nicht ab.

Holo-Nachricht an Tara Li:

„Hallo Mami! Danke für den schönen Furby! Hier kannst du ihn sehen. Und es war ein toller Geburtstag. Wir waren im Abenteuerpark. Tante Brianna und Tante Talery kamen mit und Luis, Tessa, Lacie, Damon, Annuk, Manon und Mira und ich natürlich. Wir fuhren mit der Achterbahn gleich zweimal! Das war toll! Das kribbelte vielleicht im Bauch. Na, Luis hatte ja ein bisschen Angst! Der hatte sogar Angst in der Geisterbahn! Also, ich nicht! Und wir haben Eis gegessen. Das war ein riesen Eisbecher, sag ich dir! Und Zuckerwatte! Und Tante Brianna hat mir diese schicken Jedi-Sachen geschenkt! Schau! Steht mir richtig gut, oder?! Tante Brianna und ich sahen am schicksten von allen heute aus! Da passt Onkel Wes sein Lichtschwert gut dazu! Das hatte ich mit und habe damit dem einen Vieh in der Geisterbahn einen Zahn raus geschlagen! Es funktioniert prima! Es ist fast wie echt! Bestelle Onkel Wes einen schönen Gruß von mir! Und an Tante Ribanna und Tante Alisah auch! Hast du Tante Alisah schon mein gemaltes Bild gegeben?! Ich hoffe, du hast es nicht vergessen! Und sie soll mir sofort Bescheid geben, wenn das Baby raus gekommen ist! Ich muss jetzt Schluss machen. Ich will mit meinem Furby noch etwas Sprechen üben! Es kann noch nichts und ist noch dumm! Luis will mir dabei helfen! Er hat seinem Furby schon viel beigebracht! Unsere Furby sind Zwillinge! Tschüss Mami! Ich habe dich lieb!“

Sie beendete es mit einem Luftküsschen und winkte zum Abschied in die Kamera.

Wenige Tage später meldete sich Nevis bei Tante Brianna. Natürlich mit dem Furby im Arm. Der kam jetzt immer und überall mit und schlief sogar bei ihr mit oben im Doppelstockbett. Sie wollte ihr ihre Erlebnisse mit ihrem tollen Furby erzählen.

Holo-Nachricht an Brianna Kae:

"Hallo, Tante Brianna!"

Sie gab ihr ein Luftküsschen zur Begrüßung.

"Hast du gesehen gehabt, mein Furby sieht aus wie ein Zwilling von dem Furby von Luis. Damit wir sie nicht verwechseln können, hatte er seinem Furby buntes Glitzer auf den Kopf gemacht. Sein Furby kann schon gut sprechen. Er hat ihn auch schon länger und übte mit ihm immer fleißig. Luis wollte mir bei meinem Furby mithelfen, ihm was beizubringen. Doch mein Furby kam ganz durcheinander wegen der zwei Stimmen! Mein Furby hat dann gar nicht mehr auf mich gehört! Und „Lichtschwert“ kann er auch noch nicht. Das geht erst später! Aber, Luis` Furby, der kriegt das schon hin."

Nevis rollte mit den Augen und winkte ziemlich bedient ab.

"Als Luis mal auf die Toilette musste und seinen Furby im Zimmer ließ, habe ich sein Glitzer genommen und auf meinen Furby drauf gemacht und sie ausgetauscht. Doch er hat es sofort gemerkt. Er sagte, das Glitzer ist ja noch frisch und ist klebrig! Und seit wann kann mein Furby so prima sprechen und hat auch Glitzer und seiner sagte gar nichts mehr. Ich stellte mich dumm und sagte, dass er eben Pech hat, das sein Furby plötzlich dümmer ist als meiner! Ich gab ihn nicht zurück. Luis trainierte dann Meinen und wir guckten uns nicht mehr an. Dann kam der Faschingstag. Also, ich ging als Jedi! Natürlich nahm ich den Furby auch mit. Alle Kinder der Schule feierten im großen Festsaal. Dann wurde gesagt, dass alle Kinder heiraten müssen. Jeder soll sich jemanden zum Heiraten suchen. Ich schaute Luis an und er mich. Lange! Dann kam er angelatscht und meinte, dass er mich nur heiratet, wenn ich den Furby zurücktausche. Was sollte ich machen?! Ich wollte ja gerne Luis heiraten."

Nevis unterstrich dies theatralisch durch wilde Gesten und durch ihre Mimik!

"Also gab ich ihm seinen Furby zurück und ich bekam den dummen Furby wieder. Doch jetzt spricht er schon den einen Satz: „Mami, ich habe dich lieb!“ Aber, „Lichtschwert" kann er immer noch nicht!“

Und Nevis schaute ganz traurig!

"Wir stellten uns dann in der Reihe an und warteten ewig und dann setzte ich schnell den Hochzeitsschleier auf den Kopf, ich sagte:“Ja!“, er auch, dann schnell küssen und dann gab es endlich die Urkunde, dass wir geheiratet hatten und dann waren wir endlich fertig und konnten wieder mit den Furbys spielen. Jetzt ist er wieder mein Freund!"

Sie lächelte zufrieden!

"Kurz darauf kam Timo, ob ich ihn auch noch schnell heirate. Aber, der ist doch viel zu frech und ich hatte doch schon geheiratet! Da nahm ich aber mein Lichtschwert und verjagte ihn! Wir sind doch schon eine Familie: der Luis, die Furby-Zwillinge und ich."

Die letzten Worte kamen völlig entrüstet.

"Tschüss, Tante Brianna! Ich muss noch etwas lernen! Morgen haben wir einen Test!“

Die fünfjährige Nevis winkte in die Kamera und lächelte süß!


Lianna, Lola Curich, Schulinternat: Nevis und andere Kinder (NPCs)
 
Holonachricht an Nevis:

„Liebe Nevis!
Alles Gute zum Geburtstag mein Schatz! Tut mir leid, dass ich nicht mit dabei war. Wir sind gerade eben auf Coruscant gelandet. Aber deinen Namenstag werden wir dann richtig groß feiern, so wie üblich auf Shili! Da trennt uns dann nichts! Einen Furby hast du bekommen? Süß! Du und deine Banthas! Aber tu mir einen Gefallen Liebes, ziehe deine Jedi-Kleidung nur zum Spielen an in Innenräumen! Gehe damit bitte nicht raus! Versprichst du mir das? Ich muss jetzt Schluss machen! Habe noch viel Spaß mit deinen neuen Freunden und erzähle mir bald wie die Schule so läuft! Liebe Grüße an Brianna! Hab dich lieb!“
 
Lianna - Jedibasis - Kantine - Akani, Mya, Shana, Edward

Akani befand, dass es mit Sicherheit keine schlechte Idee war, sich das Zimmer mit Edward zu teilen, der Junge schien nett zu sein. Und mit etwas Glück verzichtete er auch darauf, im Schlaf zu singen...

"Ich hätte die Füße nicht erwähnen dürfen oder? Das hängt mir jetzt vermutlich auf ewig nach“,
stöhnte in diesem Moment Shana gespielt auf.

Akani zwinkerte ihr zu.
Dann fragte er sich, ob Mya gerade tatsächlich etwas gesagt hatte, was ihr indirekt vorwarf, keine Verantwortung übernehmen zu können. Er musste sich verhört haben, oder?

Er verzichtete darauf, sie zu fragen, warum sie noch immer Padawan war. Volljährig war sie auf jeden Fall schon...

Er dachte wieder über die Ausbildung im Tempel nach. Wie lang es wohl dauern würde, bis er die Macht kontrollieren konnte? Und war es sehr schwer, den Umgang mit dem Lichtschwert zu lernen?

Nun, definitiv dürfte es kein Kinderspiel sein. Am Ende verletze ich mich noch mit meiner eigenen Klinge...
Der Chiss hoffte einfach mal, dass das nicht passierte. So etwas wäre ja auch einfach zu dämlich.

Das Gespräch kam zum Punkt der Zimmerverteilung zurück, und die Twi’lek meinte, dass man prinzipiell eigentlich jeden beliebigen Protokolldroiden darauf ansprechen könnte, um alles Nötige in die Wege zu leiten.
Vielleicht sollte ich Mya um Hilfe bitten und dann Vieroh ansprechen.
Akani schaffte es gerade noch, ein Auflachen zu unterdrücken. Ein solches wäre auch eher unförderlich gewesen, weil er gerade einen Schluck Saft nahm.
Hm, nein, so fies bin ich wohl nicht. Aber ich behalte den Gedanken im Hinterkopf...

In diesem Moment sprach Mya Edward auf die Tests an und fragte ihn, warum er Jedi werden wollte. Interessiert hörte Akani zu.

Lianna - Jedibasis - Kantine - Akani, Mya, Shana, Edward
 
Lianna - Jedi-Basis - Briannas Quartier - Brianna

Am Tag nach dem Geburtstag spürte Brianna eine gewisse Leere in sich. Nach all dem Kindertrubel der letzten Woche war es seltsam, nicht mehr ständig mit Nevis' Eingewöhnung im Internat beschäftigt zu sein. Die Kleine hatte ganz gut verkraftet, dass die Echani ihr offenbart hatte, dass sie auf Dauer nicht so viel bei ihr sein konnten und das Internat, die anderen Kinder und die Erzieherinnen genügen mussten. Oh, und Tara, die natürlich bald von Coruscant zurück sein würde, Brianna war darauf vorbereitet gewesen, das zu sagen. Denn, ganz ehrlich, die Silberhaarige wäre gern stärker vermisst worden, sie wollte gern dringender gebraucht werden. Aber, so sagte sie sich, das war nach einem aufregenden Ausflug in den Abenteuerpark und der großen Überraschung zum Schluss, dem Bantha-Furby gewesen. Vor allem nach letzterem! Brianna hatte versucht, Talery Verdienste um die schwierige Beschaffung des Spielzeugs zu betonen, hatte sich aber nur schwer Aufmerksamkeit verschaffen können. Sie war ja ohnehin dagegen gewesen, Nevis so ein Ding zu kaufen, nur weil alle Kinder eins hatten und jetzt lief es womöglich drauf hinaus, dass sie von so einem plappernden Spielzeug abgelöst wurde! So leicht hatte die kleine Togruta die Ankündigung weggesteckt, und dass Brianna sich von ihr verabschiedete.

Sicherlich war das eine momentane Erscheinung und Nevis würde sie bald vermissen, und ganz die gute Fee würde sie mit dem Speederbike angedüst kommen, um ihr gefühltes Patenkind zu trösten, mit ihm zu spielen oder was immer getan werden musste. Schließlich war sie nicht weit weg und es war ja auch nicht gerade so, dass sie morgen zu einer Expedition in die Dorn-Begleitergalaxis starten würde. Sie würde da sein – nur im Moment musste sie das nicht und das war ungewohnt. Vielleicht musste sie sich wieder mehr um Talery kümmern, der die geballte Aufmerksamkeit ihrer Meisterin aber sicherlich bald zuviel würde (daran bestand kein Zweifel). So verbrachte sie also Tag eins nach der Internatseingewöhnung: wie immer verbrachte sie gleich nach dem Aufstehen Stunden mit Dehnen, ihrem Echani-Fitnessprogramm und -Techniktraining. Dieses Mal hing sie noch eine Kata an, die sie in allen Varianten übte. Anschließend folgte das gewohnt opulente Frühstück. Sie las über den Bau von Mehrphasenlichtschwerten, bis ihr von dem komplizierten technischen Stoff der Kopf rauchte. Ihre diversen Termine wurden in den Kalender des iKoms eingetragen. Danach suchte sie einen Trainingsraum auf und trainierte Juyo, denn sie musste Harkness doch endlich die offensichtliche Tatsache beibringen, dass sie die mit Abstand beste seiner Schülerinnen war - mit dieser Erkenntnis hatte er ja noch seine Probleme. Schließlich war sie wieder auf ihrem Zimmer, es war noch nicht einmal Mittag, wusste nicht was sie mit sich anfangen sollte und da sie Talery gerade nicht erreichte, begann sie, aufzuräumen. Sie goss Janus' Rosenstock in seinem Topf. Aß ein paar Mujas aus der Obstschale. Fand die Datenkarte unter dem Tisch, die an Harkness' blöden Holo-Scherzblumenstrauß befestigt gewesen war. Sie hatte sie nie angesehen, nur samt Projektor in die Ecke gepfeffert. Die Delle in der Wand, die dieser hinterlassen hatte, war immer noch nicht repariert, also schickte sie dem doofen Droiden von der Basisverwaltung eine weitere Nachricht. Die Datenkarte hatte im Gegensatz dazu nur wenig von Briannas gerechtem Zorn abbekommen und irgendwie hatte sie gerade Lust auf blöde Scherze. Sie steckte sie in ihr Datapad und zog verwundert die Augenbrauen hoch, denn die Nachricht, die dieses sogleich abspielte, wirkte hochoffiziell.


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Guten Morgen, Ritterin Kae. Vor einigen Wochen wurde auf Eriadu Zoe Zylvestra, eine Lehrerin der Oberstufe einer lokalen Schule, unter mysteriösen Umständen ermordet. Ihre Todesursache blieb trotz der Ermittlungen der zuständigen planetaren Behörden unklar, der Verdacht fiel jedoch schnell auf eine Clique an jener Schule. Die Jugendlichen gehören einflussreichen Familien innerhalb der Gesellschaft von Eriadu an, so dass zwar Anklage erhoben, diese jedoch aufgrund der unklaren Beweislage schnell fallen gelassen wurde. Die Schatten sind jedoch aufgrund der Umstände überzeugt, dass die Frau durch die Einwirkung der dunklen Seite getötet wurde und wir wissen, dass die Clique, die sich »Neue Wege« nennt, Dunkle-Seite-Rituale praktiziert, ein Umstand, welcher von Seiten der Justiz nicht gewürdigt wurde. Wir wären überrascht, wenn sie durch das Vermögen ihrer Eltern nicht auch Zugang zu verbotenen Artefakten der dunklen Seite besäßen. Ihr Auftrag, falls Sie ihn annehmen sollten, besteht darin, eine mögliche Schuld besagter Jugendlicher festzustellen und gegebenfalls alle vorhandenen Dunkle-Seite-Artefakte sicherzustellen oder zu vernichten. Ihr Kontakt auf Eriadu ist das dortige Büro des Jedi-Ordens, wendet Euch dorthin für weitere Informationen. Wie immer weisen wir darauf hin, dass im Umgang mit derartigen Artefakten extreme Vorsicht geboten ist und der Jedi-Orden wird jede Verantwortung für Taten, die Ihr unter dem Einfluss besagter Artefakte begeht, von sich weisen. Diese Nachricht wird sich in fünf Sekunden selbst löschen. Möge die Macht mit Euch sein, Brianna.
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Brianna starrte ungläubig ihr Datapad an, als die Nachricht plötzlich verschwand und sich auch nicht mehr aufrufen ließ. Das hatte Harkness also gemeint, wieso sie sich nicht auf Eriadu aufhielt! Aber was hatte die Nachricht genau gesagt? Jemand war von irgendwelchen Jugendlichen mithilfe der dunklen Seite ermordet worden? Selbstlöschende Nachrichten waren eine bescheuerte Idee, vor allem wenn man nicht auf etwas ernstes gefasst war! Aber, Büro des Ordens auf Eriadu, das hatte sie behalten, und da der Auftrag ja schon längst überfällig war, verlor sie keine weitere Zeit.
### Kom-Nachricht von Brianna Kae an Talery It'kles (eilig) ###

Hallo Talery,

wir haben eine Mission und nicht viel Zeit. Triff mich nach dem Mittagessen an Bord der TARDIS, wir fliegen auf Eriadu. Momentan kann ich dir leider keine weiteren Details nennen.

Liebe Grüße

Brianna
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Die silberhaarige Jedi-Ritterin schickte die Nachricht ab und suchte die Kantine auf, um nicht hungrig losfliegen zu müssen. Die ganze Sache war jetzt schon peinlich genug! Hätte sie Harkness doch bloß nein gesagt! Jetzt musste sie dorthin, und zwar schnell, um ihr Gesicht nicht ganz zu verlieren.

Lianna - Jedi-Basis - Kantine - Mara, Vorin, Emerald, Tzun, Jiliti, Meredith, Shana, Akani, Edward und Mya - Brianna
 
[Lianna : Jedi Basis - Erdgeschoss, Trainingsraum] - mit Nen-Axa

Einige Momente ließ Nen-Axa seine Schülerin die Übung halten, beobachtete sie, während sich das kleine Holzstück zwischen ihren Händen langsam drehte. Sie war fasziniert. Es war eine Sache, die Welt durch die Macht zu beobachten. Aber genau diese Macht, die um sie alle herum war, zu nutzen, um etwas zu bewegen, war einfach faszinierend. Schließlich schloß sie die Hände um das kleine Objekt und fing es so auf. Einige Sekunden wusste sie nichts zu sagen. Sie erkannte, wie ihr Meister ihr zufrieden zunickte. Sie lächelte zurück und legte das Holzstückchen wieder auf den Boden, zu den anderen Objekten. Nen-Axa lobte den erfolgreichen versuch und griff gleich darauf zu einem anderen der kleinen Objekte. Er hielt es vor ihr in die Höhe. Es war würfelformig und eindeutig nicht organisch. Ein ziemliches Gegenteil zu dem Holzstückchen von eben. Es war größer, hatte harte Kanten und war eindeutig künstlich, mit keiner Struktur auf der Oberfläche. Wahrscheinlich Plasteel oder Metall.

"Das hier ist ein Stück einer Metallplatte, wie man sie bei Schiffspanzerungen verwendet. Wie denken, du solltest die Übung noch einmal machen, aber dieses Mal mit einen künstlichen Objekt."

Als er den Würfel wieder auf den Boden legte, wollte Cet gerade ihre Hände ausstrecken, um auch dieses Objekt zu befühlen. Doch dieses Mal stoppte Nen-Axa sie mit einer Handbewegung.

"Versuche es dieses Mal ohne deine Hände. Gebrauche nur die Macht."

Kurz stutzte die Miraluka, doch dann zog sie ihre Hände zurück und nickte.

"Okay...Meister."

Sie lenkte alle ihre Aufmerksamkeit auf den Würfel und versuchte einen Weg zu finden, wie sie ihn fühlen und kennen lernen sollte, ohne ihn vorher zu berühren. Aber sie erinnerte sich, dass sie das kleine Holzstückchen auch hatte fühlen können, als es schwebte. Das würde sicher jetzt auch klappen. Also konzentrierte sie sich. Wie beim ersten mal versuchte sie sich hinein zu versetzten und erweckte das Gefühl wieder, wie sie hinaus gegriffen hatte. Und es funktionierte. Nach ein paar Sekunden dehnte sich ihre eigene Aura in ersten, zaghaften Fäden auszudehnen begann und herumtastete. Dann erreichte sie den Würfel, lenkte ihre Konzentration stärker darauf und schaffte es, es stärker zu umschließen. Dann konnte sie es fühlen. Da war es. Kanten, Ecken...die spürte die Abmessungen. Aber sie konnte kein Gewicht spüren. Mit einem Mal war es ihr, als wäre da absolut nichts, dass sie davon abhalten könnte, diesen kleinen Würfel zu heben. Sie hob eine Hand leicht, als wollte sie doch danach greifen, doch verharrte in der Luft. In der Macht allerdings umschloss sie den Würfel, machte ihre eigene Aura zu einer Erweiterung ihrer selbst, bediente sich dessen, anstatt ihrer Hand. Und auch der Würfel begann zu schweben. Er erhob sich hoch, einen Meter, eineinhalb, zwei Meter. Dann wieder etwas herab. Wieder ließ Cet den Würfel vor ihr Gesicht schweben. Sie nahm deutlich war, wie sie den Würfel mit der Macht umfangen hielt. Vorsichtig streckte sie die Hand aus und hielt sie flach dicht darunter. Dann stupste sie ihn mit dem Zeigefinger leicht an und beobachtete, wie er sich zu drehen begann.

"Sehr gut, wir sind erfreut über deine Fortschritte."

Sie grinste ihren Meister an und ließ den Würfel wieder zu Boden sinken.

=====

Wenig später spazierte sie neben Nen-Axa einen Gang der Jedi-Basis entlang. Sie waren auf dem Weg zur Kantine, da ihr Meister der Meinung gewesen war, dass es für den Moment der Übungen genug war und eine Stärkung angebracht sei. Da konnte Cethra kaum etwas dagegen sagen. Kaum hatte er die Kantine erwähnt, da spürte Cet, wie sie hungrig wurde. Also räumten sie die Übungsobjekte wieder auf und gingen los. Zum Glück hatte Nen-Axa nicht etwas wie "Geh du allein, ich habe noch etwas zu erledigen" gesagt, denn die frisch gebackene Padawan war sich alles andere als sicher, dass sie die Kantine alleine finden würde. Nun drangen aber immer lauter werdende Stimmen an die Ohren der Beiden und Gerüche, die eindeutig zu einer Kantine gehörten stiegen Cet in die Nase.

Sie bogen um eine Ecke und standen vor der Tür zur Kantine. Es war ziemlich Betrieb und zum ersten Mal wurde sich Cet wirklich bewusst, dass es in dem Orden viele Jedi und Padawane gab. Bisher hatte sie eigentlich nur ihren Meister gekannt. Aber hier waren noch viele andere. Sie konnte nicht wirklich unterscheiden, wer wer war. Sie bemerkte natürlich, dass alle sehr starke Präsenzen hatten, mal mehr, mal weniger, aber sie wusste noch viel zu wenig, um Schlüsse ziehen zu können. Sie blickte sich in paar Augenblicke um, dann entdeckte sie einen freien Tisch.

"Dort drüben, Meister. Dort ist noch etwas frei."

Sie steuerten den von ihr entdeckten Tisch an und setzten sich. Direkt neben ihnen war ein anderer Tisch bereits mit einer Gruppe Personen besetzt, die in ein Gespräch verwickelt waren. Bei einer davon (Meredith Clay) spürte Cet deren Aufmerksamkeit auf sich ruhen und lächelte ihr zur Begrüßung zu.

[Lianna : Jedi Basis - Kantine] - mit Nen-Axa und anderen (v.a. Meredith Clay usw.)
 
[ Lianna - Jedi-Basis - Kantine] Edward Shana Mya Akani

Shana meinte, dass die Zimmerverteilung wohl vom Empfangsdroiden des Gebäudes abgewickelt werden könnte und sie sich eigentlich nur noch ihre Sachen von der Materialausgabe holen müssten.
Ein Hinweiß für den ihr Edward sehr dankbar war. Es war einfach angenehmer wenigstens das Ankommen endlich abzuschließen.
Mya hingegen schien Shanas - allem anschein nach - kurze Ausbildungszeit nicht loszulassen. Sofort verteidigte sich die Twi'lek und meinte, dass es ganz auf den Meister ankommt wie lange man Padawan bleibt und da es vor allem ein Reifeprozess sei, werden Minderjährige prinzipiell nicht befördert, wie in ihrem Fall.
Der Neuankömmling entschied einfach weiterhin ruhig zu bleiben und sich nicht einzumischen, auch wenn sie seiner Meinung nach definitiv älter als 18 war. Natürlich konnte das auch daran liegen, dass er Alter allgemein nicht sonderlich gut schätzen konnte. Das Mya einer anderen Spezies angehörte machte das Schätzen nicht einfacher, insbesondere da er auf Ossus eher selten in Kontakt mit anderen Rassen gekommen war.
Aber immerhin stimmten die beiden darin überein, dass ein Protokolldroide die Lösung zu Edwards und Akanis Problemen war.

Gedankenversunken stocherte er etwas in seinem Essen rum, sein Hunger dank den vielen neuen Informationen verschwunden. Zumindest sein Heißhunger, dafür gierte er jetzt umso mehr nach Wissen über den Orden und primär natürlich seiner Ausbildung. Er fragte sich wie lange es wohl dauern würde einen Meister zu finden und ob er überhaupt geeignet wäre ein Ritter der Republik zu werden.
Akani schien es ähnlich zu gehen. Bevor Edward weiter sinnieren konnte, holte ihn Mya zurück ins hier und jetzt. Sie wollte wissen ob die Tests bereits gemacht wurden, da er aber keine Ahnung hatte was sie meinte, schloss er auf nein, und was seine Gründe hier zu sein sind.
Vor allem die letzte Frage traf ihn etwas unvorbereitet. Er hatte sich nicht wirklich Gedanken darüber gemacht warum er hier war. Es war für ihn einfach logisch gewesen, da Machtbegabte nunmal ausgebildet werden müssen und da ist der Jedi Orden natürlich die erste Anlaufstelle.

"Ich hab um ehrlich zu sein keine Ahnung was du mit Tests meinst Mya, also denke ich nein." , entschuldigte er sich lächelnd.

"Und warum ich Jedi werden will ist schwierig zu sagen. Ich weiß nicht wirklich viel über den Orden und ich dachte einfach, dass ich mein Potential ausnutzen sollte und deshalb entschied ich mich hierher zu kommen. Ich kann nicht sagen ob ich Jedi sein will. Ich kenn nur das aus den öffentlichen Geschichte, von wegen Helden der Republik und Wächter des Friedens. Ich denke einfach, dass ich es schaffe diesem Ruf gerecht zu werden und damit die Galaxis ein Stück besser machen könnte."

[ Lianna - Jedi-Basis - Kantine] Edward Shana Mya Akani
 
Lianna - Lola Curich, Jedi-Basis - Kantine - in der Nähe: Mara, Vorin, Emerald - ebenso: Tzun, Jiliti, Meredith - Shana, Akani, Edward und Mya

Mya sah Akanis Blick an, dass ihm die Frage auf der Zunge lag, warum sie immer noch Padawan war. Die gleiche Frage hatte sie sich selbst lange gestellt und es war auch peinlich zu bemerken, dass sie damit nicht alleine war. Sie hatte das Gefühl, die Antwort seit ihrer geradezu schicksalhaften, wenn man so wollte, Begegnung auf Mon Calamari zu kennen, aber sie fühlte sich nicht bereit, sie in die Galaxis hinauszuposaunen, schon gar nicht diesen jungen Anwärtern, welche, so rechtfertigte sie sich auch, selbst auch nicht gerade viel über sich erzählten.

Eigentlich schwieg der Chiss eine Weile und unterdrückte zwischendrin nur knapp ein Auflachen. Wieso, war Mya nicht so ganz klar und die Paranoia meldete sich wieder vorsichtig zurück.


»Ist ja schön, dass du gerade fröhlichen Gedanken anhängst, Akani, aber warum teilst du sie nicht mit uns allen? Mir persönlich erschließt sich das spaßige Element an der Ausgabe von Bett- und Waschzeug und der Einteilung von Zimmern nicht, aber ich könnte sicherlich ein Praktikum für dich arrangieren,«

Zog sie den Anwärter auf, der das ihrer bisher gewonnen Meinung durchaus verdient hatte. Edward, der gerade ebensowenig redselige zweite Neuzugang, stocherte gar nur in seinem Essen herum, bis die Twi'lek ihn ansprach.

»Dein Testergebnis, ob du machsensitiv genug bist für eine Jedi-Ausbildung. Klingt danach, als hättest du tatsächlich noch keins. Du kannst Akani fragen, er erzählt dir sicher gern, wieviel Spaß es macht, derlei Dinge von Droiden durchführen zu lassen.«

Davon abgesehen klang Edward nicht gerade so, als ob er sich viele Gedanken gemacht hätte, bevor er hierher nach Lianna gekommen war.

»Dein Potential ausnutzen, gut, das ist ein Grund obwohl es sicher Jedi gibt, die daran Anstoß nehmen würden. Die Galaxis ein Stück besser machen, nun, diese Kantine zu schließen wäre sicherlich ein guter Start. Auf jeden Fall solltest du dir im Klaren darüber sein, beziehungsweise ihr beiden, was genau ihr erreichen wollt. Bei manchen Jedi hier frage ich mich nämlich auch, warum diese eigentlich dem Orden angehören,«

Fand Mya und schoss dieser einen silberhaarigen Jedi-Ritterin finstere Blicke zu, die sich permanent im HoloNet profilieren musste und sie neulich auch im Rennen um einen Modeling-Auftrag ausgestochen hatte. Sie war gerade dabei, sich an einen nahen Tisch zu setzen und hatte gleich mehrere Stücke von dem Fleisch auf dem Teller, welches dem Vernehmen nach gut war. Außerdem bog sich das Tablett unter all dem Gemüse, welches zudem frischer aussah als ihres. Manchmal schienen die Wege der Macht einfach ungerecht!

»Aber natürlich ist diese Frage schwer zu beantworten, wenn du den Jedi-Orden nicht einmal genau kennst. Ich würde keiner Organisation beitreten wollen, über die ich nur wenig weiß. Also, hast du irgendwelche spezifischen Fragen, die ich dir beantworten kann?«

Lianna - Lola Curich, Jedi-Basis - Kantine - in der Nähe: Mara, Vorin, Emerald - ebenso: Tzun, Jiliti, Meredith - außerdem: Brianna - Shana, Akani, Edward und Mya
 
[Lianna | Lola Curich | Jedi-Basis | Trainingsraum] Nen-Axa, Cethra Jayne

Nen-Axa betrachtete auch Cethras zweiten Versuch schweigend, aber hochzufrieden. Es war erstaunlich, wie schnell die junge Miraluka verstand. Er vermutete, dass ihre Fähigkeit, die Kräfte und Ströme Macht zu sehen, ihr half, das Wesentliche hinter der Übung zu erkennen. Sie setzte nicht nur um was er ihr sagte, sondern sie beobachtete zugleich, was dabei vor sich ging, um ihre Schlüsse daraus zu ziehen. Die Eigenheiten ihres Volkes schienen ihr große Vorteile zu bringen, verglichen mit anderen Padawanen auf ihrem niedrigen Trainingsstand. Allzu gut erinnerte der Jediritter sich an seine ersten Übungen dieser Art und an den Frust, der damit verbunden gewesen war: Er hatte es keineswegs so rasch fertiggebracht wie seine neue Schülerin und es hatte seine (damals noch ziemlich zerbrechliche) Geduld auf eine harte Probe gestellt. Dass Cethra Jayne andere Voraussetzungen mit sich brachte, war für sie natürlich ein Vorteil. Wenn sich das auch auf andere Übungen übertragen ließ, würde sie sehr schnelle Fortschritte machen können. Das bedeutete aber auch, sie würde schnell sehr mächtig werden, was auch zu Problemen führen konnte. Der Arcona freute sich für sie, fürchtete aber zugleich, dass es womöglich nicht lange dauern würde, bis er sie bremsen musste, um zu verhindern, dass ihre Fortschritte in den Machttechniken die in den philosophischen Lehren und der seelischen Stabilität überholten. Er teilte ihr daher seine Entscheidung mit, vorerst nicht weiterzumachen - obwohl er fast sicher war, dass sie nach kurzer Zeit im Stande wäre, auch zwei oder mehr Gegenstände gleichzeitig schweben zu lassen. Während sie die Trainingsgeräte zurück in den Schrank räumten, erklärte er:

»Wir möchten nicht, dass du dich gleich zu Anfang übernimmst. Es ist im Grunde wie beim Sport: Wenn es nicht um eine einzelne, isolierte Spitzenleistung geht, sondern um eine langfristige Steigerung der Leistungsfähigkeit, sollte man nie bis ganz an die Grenze des Machbaren gehen. Sonst riskiert man, die bisherigen Fortschritte wieder zunichte zu machen.

Du wirst Gelegenheit erhalten, diese Übungen fortzusetzen. Aber nimm deine ersten Erfolge nicht zum Anlass, übermütig zu werden und künftig alles schweben zu lassen, was dir begegnet. Bis du eine gewisse Routine im Umgang mit diesen Kräften hast, solltest du sie nur in kontrollierter Umgebung und im Beisein eines ausgebildeten Jedi durchführen. Du wärst leider nicht die erste Padawan, die einen schweren Gegenstand levitiert, und dann fast davon erschlagen wird, wenn sich Erschöpfung einstellt und die Konzentration abreißt. Unsere Meisterin war seinerzeit nicht begeistert darüber.«


Kurz darauf erreichten sie die Kantine. Das Frühstück lag eine ganze Weile zurück, dennoch verspürte Nen-Axa keinen Hunger: Sein wechselwarmer Körper verbrauchte nicht viel Energie. Er wollte dennoch eine Kleinigkeit essen, allerdings vor allem, um seiner Schülerin Gesellschaft zu leisten. Sie musste nach dem ereignisreichen Vormittag hungriger und durstiger sein als er.

Es war eine Tageszeit, um die besonders viele Ordensmitglieder - ihren biologischen Rhythmen folgend - ihren Hunger oder Appetit stillen wollten. Dementsprechend voll war es in der Kantine. Die Geräusche und Gerüche einer Vielzahl von Wesen erfüllten den Raum und vermischten sich mit dem Geklapper von Geschirr und den Düften verschiedener Speisen. Jediritter und Padawane saßen in kleinen Grüppchen beieinander, unterhielten sich und widmeten sich dabei ihren Tellern, auf denen sich unterschiedliche Lebensmittel befanden, je nach ihren Geschmäckern und biochemischen Bedürfnissen. Die meisten aßen mit großem Appetit, obwohl es fast schon zum guten Ton gehörte, bei jeder Mahlzeit mindestens einmal eine abfällige Bemerkung über das Kantinenessen zu machen. Es war keine erstklassige Küche, die den Ordensmitgliedern geboten wurde, aber das war ein unvermeidbarer Nebeneffekt der Kompromisse, die es ermöglichten, so viele verschiedene Spezies zu versorgen. Nen-Axa hatte zu Beginn auch eine Abneigung dagegen gehabt, aber er hatte sich im Lauf der Zeit daran gewöhnt. Außerdem war er auch bescheidener und zurückhaltender mit Kritik geworden, als ihm klar geworden war, dass er zu denen gehörte, deren besondere Bedürfnisse es der Küchencrew und den anderen Essern nicht gerade einfacher machten.

Cethra entdeckte einen kleinen Tisch, der offenbar gerade frei geworden war, und der Arcona folgte ihr dorthin. Vorbei an vielen bekannten und unbekannten Gesichtern. Er winkte Mara Selaren, die in einer Ecke saß. An einem anderen Tisch erkannte er Mya, seine Mitschülerin in der Ausbildung bei Rätin Eleonore, und die Padawan Shana Corini. Auch ihnen schenkte er ein freundliches Lächeln. Und auch am Nachbartisch saß ein Bekannter, der ihm rasch ins Auge gestochen war. Viele Kaminoaner gab es nicht im Orden, und ihre schlanke, langhalsige Gestalt mit der schneeweißen Haut und den riesigen Augen war ziemlich unverwechselbar. Mit dabei waren ein vierbeiniger, pelziger Kushibaner (Jilti) und eine Angehörige einer Spezies, die Nen-Axa nicht kannte. Sie (Meredith) hatte einen menschenähnlichen Körperbau, aber ein abweichendes Wärmebild. Die zarten Flügel an ihrem Rücken sah er erst auf den zweiten Blick, doch nachdem er sie einmal entdeckt hatte, waren sie natürlich der markanteste Beweis dafür, dass es sich bei ihr nicht um einen Menschen handelte.

Da er sich unmöglich direkt daneben setzen konnte, ohne mindestens Hallo zu sagen, sprach er die kleine Gruppe an.

»Einen guten Tag und guten Appetit wünschen wir. Cethra, dies ist Tzun Suz, Padawan von Meisterin Skywalker-Master, einem Mitglied des Rates. Seine beiden Begleiter haben wir noch nicht kennengelernt, glaube ich. Dies ist meine Schülerin Cethra Jayne, und ich bin Jediritter Nen-Axa

[Lianna | Lola Curich | Jedi-Basis | Kantine] Nen-Axa, Cethra Jayne, Tzun Suz, Meredith Clay, Jilti ; Mya, Mara, Shana, Akani, Edward, Vorin und Emerald in der Nähe
 
Lianna System - Lianna - Lola Curich - Jedi Basis – Ratssaal – Eleonore, Rilanja, Siva, Padme und Sarid

Sarid musste lächeln als Padme ihre Anmerkungen bezüglich der Padawane bzw. der nun frischgebackenen Jedi-Ritter machte. Ja, sie würden alle ihren Weg gehen. Auch Tzun würde seine Erfahrungen machen müssen was das Ausbilden junger Jedi betraf. Da hatten sie alle ihre Fehler gemacht und daraus gelernt. Zudem musste man gerade in der Situation Vertrauen in die erworbenen Fähigkeiten und das Wissen dieser Jedi haben - und wenn sie wirklich ein Problem hatten würden sie ohnehin kommen und Rat suchen. Das wusste Sarid auch definitiv von Rilanja und Nei und der Kamino war gewiss auch keine Ausnahme dieser Regel.

Natürlich entging ihrer Ratskollegin auch nicht, dass Sarid bezüglich des Ausgangs ihrer Chalactamission nicht glücklich war.


"Ja, es hilft ja nichts, Padme. Senator Sammandi ist tot und keiner von uns Jedi konnte es verhindern. Damit muss ich leben, auch wenn ich den Ishi Tib auf die kurze Zeit, wo ich ihn gekannt habe als freundlichen und fairen Senator den Jedi gegenüber erlebt habe. Solche gibt es ja leider nicht allzu viele."

Dabei schüttelte die erfahrene Jedi traurig den Kopf.

"Insofern ist schon in Ordnung. Ich komm darüber hinweg. Wir müssen nach vorne blicken",

schloss Sarid damit das Thema ab. Weitere Spekulationen und ähnliches waren ja leider wirklich müßig in der Sache. Zwischenzeitlich verabschiedete sich Nei. Die junge Ruusanerin hatte offenbar auch gerade die Kommnachricht von Anakin Solo gesehen. So schnell füllten sich ihre Padawanplätze also wieder, registrierte Sarid mit einem Lächeln. So war eben der Lauf der Dinge.

"Natürlich Nei. Möge die Macht immer mit dir sein."

Danach war die momentan wieder braunhaarige Jedi verschwunden und ging nun ihrer eigenen Wege. Dennoch war Sarid nicht wehmütig oder gar traurig. Die Jedi-Ritterin hatte sich im Gegenteil wirklich verdient selbsttätig agieren zu dürfen und es war gut so, dass sie auch gleich bereit war Verantwortung zu übernehmen.

Als die beiden Jedi-Rätinnen auf das Thema Coruscant zu sprechen kamen teilte auch Padme Sarids Unbehagen in der Sache zusammen mit den traurigen Erinnerung zurück an die Zeit als sie den Tempel an das Imperium verloren hatten.


"Ja, die Sprengung des Senatsgebäudes ist noch ein ganz eigenes Thema, mit dem ich auch nie besonders glücklich war. Ich hoffe es wird wie der Jedi-Tempel wiederaufgebaut. Es würde jedenfalls einige Wunden heilen, die damals entstanden sind. Aber gut, warten wir ab, was Wes dann berichtet. Bis dahin bin ich gewiss noch auf Lianna, schon allein weil ich sehr darauf gespannt bin darauf..."

gab Sarid zu und wandte ihre Gedanken wieder nach vorne. Die Vergangenheit in der Hinsicht war schmerzhaft genug. Jetzt gab es trotz aller Skepsis Grund vorsichtig optimistisch zu sein, dass die Jedi in absehbarer Zeit ihr Zuhause zurückerhalten würden - was wirklich ein Grund zur Freude und Erleichterung wäre.

"Aber ich sollte mich dann um meine zukünftigen Padawane kümmern. Einen habe ich schon im Auge und den anderen hat mir Anakin vermacht, aber ich helfe natürlich gerne aus. Wie immer eben, nicht wahr?"

Als Jedi-Rätin war Sarid es ja wirklich gewohnt Ausbildungen anderer Jedi fortzusetzen, aus welchen Gründen auch immer. In dem Fall war die Corellianerin ohnehin noch froh, dass Anakin so vernünftig und verantwortungsbewusst war, dass er sich sogar noch darum gekümmert hatte, dass die beiden Padawane, die er nun doch nicht ausbilden konnte andere Meister bekommen hatten. Das sprach sehr für ihn und Sarid hoffte, dass er seine persönlichen Probleme bald wieder im Griff hatte.

Danach wandte sie sich noch kurz Padme.


"Man sieht sich, denk ich mal. Es war wirklich schön mal wieder mit dir zu plaudern."

Anschließend verließ die in eine übliche Jedirobe gekleidete Sarid den Ratssaal. Sie hatte ja ihre beiden neuen Padawane schon in den Vorraum bestellt und sie hoffte, dass sich die beiden dort nicht gegenseitig an die Gurgel gingen. Zumindest Skyan kannte sie ja schon recht gut von Chalacta her, aber dieser Jaime Alistair war noch ein ziemlich unbeschriebenes Blatt für Sarid.

Im Vorraum des Ratssaals stellte sie fest, dass sich die beiden sogar unterhalten hatten, aber bezeichnenderweise trug keiner von ihnen eine Jedirobe. Gut, von Skyan, dem Prinzchen von Serenno hatte sie dies auch nicht erwartet, aber auch Jaime trug ein Lederoutfit. Dennoch sagte dies letztlich nichts über ihre Fähigkeiten und Talente als Jedi aus. Daher ignorierte Sarid dies für den Moment.


"Hallo ihr beiden. Ich bin Sarid Horn und ab sofort euer beider neue Meisterin. Irgendwelche Einwände",

fiel Sarid gleich mit der Tür ins Haus, allerdings nicht ohne ein Lächeln auf den Lippen.

Lianna System - Lianna - Lola Curich - Jedi Basis – Vorraum des Ratssaals – Skyan, Jaime und Sarid
 
{Lianna/Lola-Curich/Jedi Basis/Kantine} mit Meredith, Jilti, Shana und anderen Jedi

Es war keine Überraschung das Meredith zugab, Tzun für seine Interessen zu mögen, jedoch schmeichelte es das Ego des Kaminoaners doch ein bisschen das seine Padawan und er ähnliche Interessen pflegten. Auch fand er es amüsant zu hören, wie beeindruckt sie von den Tätigkeiten anderer Jedi war. Und mit dem vor sich haben war sie nicht die einzige, auch Jilti und Tzun standen noch weit am Anfang eines langen Weges der wohl nie enden würde. Merediths Kommentar zum Gedankenlesen entlockte dem Kaminoaner ein glucksen, von Höflichkeit hatte in Bezug auf Gedankenlesen noch nie jemand geredet. Wobei Machtsensitive Individuen mit etwas Übung ihre Gedanken so verschließen konnten das sie gegen Gedankenlesen ziemlich gut geschützt waren. Würde ein Sith auch die Bewegungen eines Jedis im Kampf durch Gedankenlesen vorhersehen können würde das sehr ungut für den Jedi enden. Tzun nahm sich vor, dies in seinen "Lehrplan" für Meredith aufzunehmen. Schaden würde es bestimmt nicht. Interessant lauschte er ihr ebenso, als sie erklärte das man in verschiedenen Arten denken konnte, einerseits in Bilder, andererseits in Worten. Tzun war wohl letztere Kategorie, er war jemand der sich seine Ideen und Überlegungen nicht ausmalte sondern fein säuberlich abwägte und geistig "niederschrieb".

"Eine sehr interessante Idee, die eigenen Gedanken niederzuschreiben so banal sie auch klingen mögen. Ich würde bei einer solchen Aufgabe es wohl einfacher haben als du, da ich während meiner Ausbildung auf Kamino und meiner Zeit dort viele Ideen, Notizen und Lösungsvorschläge anfertigen musste."

Da er lange Jahre als Genetiker und Kloner gearbeitet hatte wollte er nicht gleich enthüllen und an die große Glocke hängen. Die meisten Menschen und gerade Jedi hatten eine etwas negative Einstellung bezüglich der Klontechnologie und der Nutzen den eben diese brachte wurde oft unterschätzt. Vielleicht ja auch der Wert einer Streicheleinheit...auch wenn sich
Jilti mehr verhielt wie ein sprechender Hund so tat es doch Meredith sichtlich gut mit dem kleinem Kushibaner etwas zu unternehmen. Auch wenn er sicherlich dafür sorgen musste das die beiden keinen schlechten Ruf sich andichteten so würde er wohl vorerst es tolerieren müssen, dass sie so kindlich miteinander umsprangen. Meredith musste sich im Jedi-Orden einleben, das ging am besten wenn man Kontakt zu anderen Padawanen besaß und Freundschaften knüpfte. Zumindest die Sache mit den Sprachen der Liebe hätte sich Meredith zumindest verkneifen können, sein Gesichtsausdruck ließ sich nämlich mit dem Begriff "not amused" noch sehr gut beschreiben. Zumindest wollte sie mitgehen in die Bibliothek oder meditieren, weswegen Jilti von ihrem Schoß hopste.

"Also gut, ich wollte eh früh schlafen gehen. Tschüssi Merry, ich meld mich bei dir!"

japste der kleine Kushibaner freundlich, bevor er nocheinmal mit seiner Pfote nach
Merediths Bein klopfte, bevor er die Kantine verließ. Fast zum selben Zeitpunkt steuerten 2 Personen den Nebentisch an, eine Junge Frau deren Augenpartie teilweise von ihren Haaren verdeckt wurde, in Begleitung eines Arconiers namens Nen-Axa, dem Tzun bereits begegnet war. Der Arconier begrüßte freundlich die beiden, wobei er auch zugab seine beiden Begleiter nicht zu kennen. Der Kaminoaner erhob sich leicht und verbeugte sich kurz vor dem, nun gleichrangigem, Jedi.

"Seid gegrüßt Jediritter Nen-Axa und Cethra Jayne. Seit unserem letztem Treffen hat sich mein Stand etwas geändert, ich bin nun Jediritter Tzun Suz und dies ist meine Padawan Meredith Clay. Ihr Freund war der Padawan Jilti, welcher uns nun aufgrund anderer Aufgaben verlassen hat. Ich würde mich aber freuen wenn ihr uns stattdessen Gesellschaft leisten würdet, vielleicht könnten wir uns doch noch dazu bekommen etwas zu essen."

sprach er mit lächelndem Blick zu Meredith.
Cethra Jayne war etwas älter als seine Padawan, doch sicherlich würden die beiden ins Gespräch kommen können. Nen-Axa war Tzun durchgehend positiv in Erinnerung geblieben, auch wenn seine Form der Kommunikation etwas ungewohnt war so hatte er doch einen wachen Geist gezeigt und war sehr freundlich gewesen. Alles in allem würde der Kaminoaner gerne mehr von diesem Jedi kennen lernen, und das ging vielleicht am besten wenn man eben zusammensaß. Er rutschte etwas zur Seite, so dass entweder Cethra oder Nen-Axa sich neben ihn setzen konnte.

{Lianna/Lola-Curich/Jedi Basis/Kantine} mit Meredith, Jilti, Shana und anderen Jedi

 
Lianna System - Lianna - Lola Curich - Jedi Basis – Ratssaal – Eleonore, Rilanja, Sarid, Siva und Padme


Sarid konnte sagen, was sie wollte, es war zu spüren, daß ihr die Mission und der damit verbundene Tod des Senators nahegingen. Natürlich hatten die Jedi, als Hüter des Friedens und der Gerechtigkeit, immer wieder mit Senatoren zu tun, aber es gab solche und solche. Und manche Senatoren sahen die Jedi alles andere als positiv und jeder Senator, der den Jedi zugetan war, war ein Gewinn, denn schlußendlich waren die Situationen schon kompliziert genug, ohne daß man sich durch einen Berg Ressentiments kämpfen mußte.


"Wir haben lernen müssen, über viele Dinge hinwegzukommen. Aber das bedeutet nicht, daß wir uns der Lücke, die durch den Verlust klafft, nicht bewußt sind und sie schmerzhaft ist."


gab Padme nachdenklich auf Sarids Worte zurück. Sarid war bereits Rätin, oder zumindest auf den Weg zu einem Ratsposten, als Padme erst Padawan wurde. Und doch zeichnete beide ein klarer und ruhiger Blick auf die Geschehnisse in der Galaxis aus.

Das galt auch für die Ereignisse, die sie damals im Zusammenhang mit der Eroberung Coruscants gemacht hatten. Die beiden machten sich gar nicht die Mühe, die leichte Bitterkeit, die ihnen wohl schon ins Fleisch und Blut übergegangen zu sein schien, zu verbergen.



"Naja, wer war schon mit der Sprengung glücklich. Es war alles andere als zu ahnen, daß Gil in diesem Moment durchdrehen würde. Das war Propaganda für den Imperator frei Haus."


Und genau hierfür hatte Arthious diese Sprengung auch gebraucht und Padme konnte es nicht beschönigen, daß sie diesen Schachzug mehr als gut nachvollziehen konnte und diesen im umgekehrten Fall ebenfalls zur Anwendung gebracht hätte, wobei der Effekt durch den Zusammenhang mit den Sith sicherlich nicht halb so gut gewesen wäre. Von Jedi erwartete man eine solche Tat einfach nicht, insbesondere nicht, wenn sich nur Personen in dem Gebäude befanden.


"Ja, diese Sache mit Anakin."


Padme runzelte die Stirn. Sie kannte Anakin bereits seit dem Beginn seiner Ausbildung und irgendwie hatte sie Mühe, den ernsthaften und sehr engagierten Padawan mit den Berichten über die Ereignissen der letzten Zeit in Verbindung zu bringen. Wenigstens hatte er die Bremse gezogen, bevor er sich, andere und dem Orden größeren Schaden zugefügt hatte. Und so sehr Padme Anakin auch mochte und ihm zugetan war, sie hatte nach wie vor, ihre Schwierigkeiten, ihn als Rat zu sehen.
Zu gerne hatte sie ihn gesprochen, aber er hatte sich zurückgezogen, aber auch für Sarid und Padme stand die Zeit nicht still. Die Augenblicke, die sie sich hatten nehmen können, waren unwiederbringlich verronnen.



"Es war wirklich schön, sich einfach einmal wieder unterhalten zu können. Ich habe beinahe den Eindruck, daß wir uns die Klinke in die Hand geben. Vielleicht ändert sich das mit den Berichten von Wes."


Mit diesen Worten verabschiedete sich Padme von Sarid, die schon zu ihren Padawanen unterwegs war. Auch Padme hatte die Aufgabe, sich um die Fortsetzung einer Ausbildung zu kümmern, oder vielmehr die Endabnahme durchzuführen.

Sie lenkte ihre Schritte aber erst einmal in Richtung der Kantine, denn sie hatte seit dem Frühstück nichts mehr gegessen und so langsam, aber sich knurrte ihr der Magen.


Als sie die Kantine betrat, erkannte sie, daß sie nicht die einzige war, die der Hunger hierhergetrieben hatte, denn es waren einige Jedi anwesend.

Sie wählte einfachen Milchreis mit Früchten aus und ersparte sich das lästige Tablett, denn die Schüssel und ihr Trinkglas konnte sie so tragen.



"Hallo zusammen."


grüßte Padme die bekannten und unbekannten Gesichter einfach und blieb an einen Tisch stehen.

Sie hörte, wie Tzun Nen- Axa am Nebentisch mitteilte, daß er nicht mehr Padawan war und lächelte ihm zu.



"Richtig, Nen-Axa, Tzun hat mich als Meisterin einfach abgesetzt."


kommentierte sie die Worte ihre ehemaligen Padawan humorvoll.

Dabei fiel ihr auf, daß die Kantine nach wie vor dieselbe Problematik aufwies, wie in allen Basen zuvor. Die Tische waren so gruppiert, daß kleinere Gruppen leicht Platz fanden, aber manchmal waren die Gruppen einfach größer und dem Umstand wurde die Anordnung nicht gerecht.



"Ah, Shana, wie schön, dich zu treffen. Wir hatten bisher nicht persönlich das Vergnügen, aber durch deinen Auftritt auf dem Ball bist du mir in Erinnerungen geblieben. Das Kleid war sehr schick."


wandte sie sich an Shana, deren Ausbildung sie abschließen sollte. Doch hierfür wollte sie sich erst ein Bild von der Padawan verschaffen, das sich durch das Studium der Akten nicht vollständig erschließen ließ.



Lianna System - Lianna - Lola Curich - Jedi Basis – Kantine - Nen-Axa, Cethra Jayne, Tzun Suz, Meredith Clay, Jilti ; Mya, Mara, Shana, Akani, Edward, Vorin, Emerald und Padme
 
¦¦ Lianna ~ Lola Curich ~ Jedi – Basis ~ Kantine ¦¦ Shana ~ Akani ~ Tzun ~ Jiliti ~ Meredith ~ Mara ~ Emerald ~ Vorin ~ Edward ~ Padme & Mya

Bestimmt amüsierte sich Akani über ihren Kommentar mit den Füßen. Zumindest beließ er es diesbezüglich dabei und zwinkerte ihr zu. Zu ihren Erläuterungen bezüglich der Maßnahmen beim Beginn der Ausbildung konnte Mya noch einiges hinzufügen. Shana war das nur Recht, so war wenigstens eine von beiden eine verlässliche Quelle. Im Folgenden erkundigte sich die Mitpadawan wie es um die Beweggründe des jungen Menschen stand. Während der Blauhäutige von sich aus keine Anstalten machte, etwas dazu beizutragen, kamen von Edward recht vage Äußerungen.

Er wollte sein Potential nutzen und die Galaxis sicherer machen. Das entsprach in etwa dem, was die meisten Bürger über Jedi wussten. Sie nahm sich da selbst nicht aus. Viel mehr hatte sie auch nicht gewusst, sie hatte sich bis zu jenem schicksalhaften Tag auch keine allzu große Gedanken um diesen für sie quasi ausgelöschten und verschwundenen Orden gemacht. Von daher verstand Shana die fast schon zickig wirkende Antwort der Twi'lek nicht. Natürlich sollte man nicht völlig planlos einer Sache folgen, von der man nichts wusste, aber ein genaueres Bild konnte man sich über das Jedi – Leben eigentlich nur vor Ort machen. Die Blondine nahm sich bewusst zurück und kam nicht auf das unfreundliche Verhalten der Padawan zu sprechen.



"Nun, ich denke die wenigsten Leute wissen wirklich Handfestes über die Jedi. So wahnsinnig viel mehr wusste ich auch nicht als ich noch jünger war. Ich habe mich eigentlich nie groß für die Jedi interessiert. Tatsächlich hielt ich sie für quasi ausgerottet, aber das hatte wohl eher mit der nicht enden wollenden imperialen Propaganda zu tun. Um ehrlich zu sein, war es nicht einmal meine Idee zu den Jedi zu kommen. Mir war nie etwas über mein Potential bewusst, nicht einmal eine Ahnung hatte ich. Wäre ich nicht ein paar Jedi begegnet die mir die Augen öffneten und mir von meiner Begabung berichteten, wäre ich heute nicht hier.

Vermutlich würde ich immer noch durch den Untergrund hetzen und hoffen nicht mit dem Widerstand unterzugehen. Doch als ich plötzlich vor der Wahl stand für Gerechtigkeit und Freiheit nur für meinen Heimatplaneten zu kämpfen, oder dies in einem viel größeren Rahmen zu tun, brauchte ich nicht viel Bedenkzeit. Und selbst wenn ich kein so klar definiertes Ziel gehabt hätte, wäre ich zumindest neugierig gewesen. Soweit konnte ich die journalistische Ader in mir nicht unterdrücken."
, erklärte sie grinsend.


"Ich denke es ist durchaus legitim sich vor Ort tatsächlich die erste echte Meinung zu bilden. Zugegebenermaßen gibt es nicht viel was man als Allgemeinbildung von den Jedi wissen kann. Wenn man nicht gerade so etwas studiert und es ganz genau wissen will. Dem Großteil der Bevölkerung sind die Jedi aufgrund ihrer 'Kräfte' doch sowieso zu 'freakig'. Also … ich meine … ihr wisst was ich meine."


Sie hoffte sie hatte jetzt nichts Falsches gesagt. Doch selbst wenn jemand Anstoß an ihren Worten nahm, würde sie für sie einstehen und diese verteidigen. Vielleicht sah sich auch Akani nun motiviert etwas von sich zu offenbaren, mögliche Hintergründe oder ähnliches. Wobei Shana natürlich nicht wusste, worüber die beiden gesprochen hatten bevor sie an den Tisch gekommen war. Es würde sie durchaus interessieren was ihn hierher gebracht hatte, und wo er herkam. Zumindest in groben Zügen. Doch bevor es dazu kommen konnte, falls er es denn vorgehabt hätte, gesellte sich eine weitere Dame (Padme) zu ihnen und begrüßte sie. Genauer gesagt wandte sie sich sogar explizit an die blonde Anwärterin.

Für den ersten Moment war Shana nicht mehr möglich als überrascht und verwirrt drein zu blicken. Natürlich hatte sie die schon etwas ältere Frau schon einige Male gesehen, doch den dazugehörigen Namen konnte sie gerade nicht aus ihrem Gedächtnis fischen. Auf jeden Fall eine recht hochgestellte Jedi. Rätin womöglich sogar. Die beiden hatten eigentlich nie miteinander zu tun gehabt, wenn sie nicht bereits an Alterserinnerungsschwäche litt. Die größte Verblüffung kam daher, dass die Dame plötzlich ihr Kleid vom Ball erwähnte. Der Ball? Der Ball auf Mon Calamari? Ihr hatte das Kleid gefallen? Also nicht das sie dem widersprechen würde, immerhin hatte sie es getragen …


"Mein Ballkleid?" , fragte sie etwas dümmlicher als notwendig. Es war in der Tat sehr extravagant und passend zur Lokation und zum Anlass gewesen. Schön das es jemandem aufgefallen war. Shana versuchte nicht allzu rot zu werden, aufgrund des völlig aus heiterem Himmel kommenden Kompliments.


"Äh danke. Freut mich das es noch anderen gefallen hat." , erwiderte sie mit einem Lächeln, von dem sie hoffte, dass es nicht zu aufgesetzt wirkte. Wenn ihr doch bloß endlich der Name einfallen würde.


"Es war ein ziemlich aufregender Abend, nicht? Als ich es zurückgab wollte man nicht einmal die Gebühr dafür annehmen, dass ich es mir ausgeliehen hatte. Die Präsentation bei einem solchen Anlass würde das ausgleichen. Komische Modewelt."

Warum hatte sie das jetzt eigentlich erzählt? Das interessierte niemanden! Nun vielleicht, weil sie nicht genau wusste, was die Meisterin/Rätin von ihr wollte. Und sie konnte schlecht fragen ob sie etwas für sie tun konnte. Wenn sie das tat, konnte sie sich gleich den Blaster an den Kopf setzen, bzw. das Übungslichtschwert. Ob die Klinge dafür stark genug war? Bestimmt. Da sie nicht wusste, was sie sagen oder fragen sollte, schwieg sie für den Moment. Vielleicht verriet die Dame ja von sich aus, was sie wollte. Simples Smalltalk wäre eine Möglichkeit gewesen, hätte die Jedi sie nicht so begrüßt wie sie es eben getan hatte. Oder sah sie schon wieder Gespenster?

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Lianna System - Lianna - Lola Curich - Jedi Basis - Talerys Quartier - Talery

Nach dem anstrengenden Tag mit dem vielen kleinen Kindern brauchte Talery erstmal wieder etwas Erholung. Zwar hatte sie sich am Abend nach dem Ausflug in den Vergnügungspark noch gefreut, dass Nevis so begeistert gewesen war von diesem Bantha-Furby, was in den Augen der Caamasi eigentlich nichts besonderes war. Aber die Geschmäcker der Kinder waren ja bekanntlich verschieden. Dennoch hatte sich der hohe Aufwand dieses Vieh noch in der richtigen Farbe zu bekommen wohl doch gelohnt, was sie zumindest etwas für all die Mühen und Anstrengungen am Geburtstag der kleinen Togruta entschädigte. Jedoch hatte dies auch zur Folge, dass Talery an nächsten Tag erstmal ausschlafen musste, so geschafft war sie. Nach Liannazeit war bereits der halbe Vormittag vergangen ehe die Caamasipadawan überhaupt ihre orangenen Augen öffnete. Ihre Zimmerkollegin, eine bepelzte Drall war schon längst verschwunden und übte bestimmt schon irgendwo seit Stunden. Aber das war Talery heute so egal. Sie brauchte die Auszeit.

Noch immer etwas schlaftrunken registrierte sie, dass ihre Meisterin Eisblume sie heute vor etwa einer Stunde schon versucht hatte zu erreichen. Sie musste ihr Komm wohl überhört haben. Aber da Brianna sich nicht weiter gemeldet hatte nahm die Padawan einfach an, dass es nicht so wichtig war und sie sich genüsslich ihrer Körperpflege widmen konnte. Daher duschte und reinigte sie ihre weichen Daunen ausgiebig, trug eine Creme nach der anderen auf und parfümierte sich sehr sorgfältig. Anschließend roch natürlich das ganze Zimmer intensiv nach caamasianischer Rotlilie, was Talery natürlich sehr behagte. Als sie dann auf ihr Chrono sah war es fast Mittag und so langsam knurrte auch ihr Magen. Zwischenzeitlich hatte sich tatsächlich ihre Echanimeisterin noch einmal gemeldet wie sie jetzt erst bemerkte. Sie sollte Eisblume nach dem Mittagessen an Bord der TARDIS treffen zwecks einer Mission. Achselzuckend nahm die Caamasi dies zur Kenntnis. Widerstand war ja ohnehin zwecklos und wenn der Orden die Mission als nötig erachtete half es ja eh nichts, wenn man als Padawan lieber die Ruhe und den Frieden auf Lianna genießen wollte. Seufzend packte sie ihre Sachen, die sie kaum ausgepackt hatte, wieder zusammen. Diesmal war es aber irgendwie bloß mehr eine Tasche. Die Caamasi wunderte sich selbst, dass sie diesmal auf diversen Kleinkram beim Packen hatte verzichten können. Aber sie musste sich selbst eingestehen, dass sie auf Taris vieles, was sie mitgeschleppt hatte letztlich gar nicht gebraucht hatte. Selbst eine Jedirobe mit Mantel hatte sie dabei. Zur Tarnung, um in schlechteren Gegenden nicht aufzufallen passte der Mantel ja beispielsweise recht gut.

Daher wuchtete die schmächtige Caamasi ihre schwere Tasche zum nächsten Turbolift und ließ sich nach unten bringen. Nachdem sie die letzten Meter zur Eingangshalle zurückgelegt hatte wies die den Empfangsdroiden dort an ihr Gepäck griffbereit irgendwo einzulagern, da sie nur noch etwas essen wollte ehe sie zum Raumhafen aufbrechen musste. Mit einen Grinsen im Gesicht bemerkte Talery schließlich als sie in der Kantine angekommen war, dass ihre silberhaarige Meisterin sich ebenfalls noch dort befand. Ihr heller Haarschopf war selbst in der größeren Anzahl von Jedi leicht zu entdecken. Sich für Caamasimaßstäbe ein ausgiebiges Frühstück zusammen mit einer großen Tasse dampfend heißem Kaff auf ein Tablett ladend schleppte sie ihr Essen zu ihrer Meisterin an den Tisch.

"Guten Morgen, Meisterin. Du bist ja wie ich sehe schon beim Mittagessen. Aber ich brauchte die Erholung, so dass ich effektiv erst beim Frühstücken bin",

gab sich Talery betont locker und neutral, um die alten Spannungen nicht gleich wieder aufkommen zu lassen.

"Mein Gepäck habe ich schon in der Eingangshalle zwischenlagern lassen, so dass ich nach dem Essen sofort bereit zum Abflug bin."

Damit hatte sie Briannas Kommnachricht umfassend Folge geleistet. Danach breitete die wunderschön schimmernde und intensiv parfümierte Padawan ihr großes Frühstück auf dem Tisch aus. Darunter war unter anderen eine Schüssel Müsli mit Obst, zwei Körnersemmeln mit weißlichem Belag und eine Schüssel dunkelgrüner Beeren, die einfach gut gerochen hatten. Nach ein paar Löffel Müsli bemühte sie sich dann schließlich etwas Smalltalk zu betreiben.

"Wie war dein Tag bisher? Zufriedenstellend hoffe ich nach dem anstrengendem Geburtstag gestern..."

Lianna System - Lianna - Lola Curich - Jedi Basis - Kantine - u. a. Brianna und Talery
 
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