Ossus (Adega-System)

• Ossus • Notfallbasis • Utopio, Alucard

Ein wenig schien er zu verstehen, wenngleich er natürlich nicht ganz durchschaute was Utopio gemeint hatte. Das war auch nicht so schlimm, seine Position war nicht alles im Universum, Hauptsache war, dass sein Padawan eine fand, die ihm in seiner Zukunft helfen konnte den richtigen Weg zu bestreiten, falls es so etwas gab wie einen richtigen Weg. Sie schlenderten weiter zwischen den Zelten umher, der Kel’Dor immernoch auf seinen Gehstock gestützt, der ihm das Laufen sehr erleichterte und ohne den es eine Qual wäre vorwärts zu kommen. Er hoffte sein Schüler konnte so einem Schicksal entgehen. Auf der anderen Seite war auch sein Bein nur Fleisch, ein Jedi war reicher als die materiellen Bausteine, aus welchen er bestand.

Ich denke nicht, dass es wirklich das “Gute” oder das “Böse” gibt.
Wie heißt es denn so schön, der Weg zur Dunklen Seite ist gepflastert mit guten Absichten.


An einer kleinen Feuerstelle stoppten ihre Wege, der Ritter ging in den Schneidersitz hinunter und hob seine Hand kurz vors Feuer. Am Horizont begann es zu dämmern, die Sonne war kurz davor hinter den Wäldern zu verschwinden. Die warmen Flammen züngelten nach oben und drückten sich mit ihrer Wärme auf die gelbe Kel’Dor Haut, ohne dass er das Feuer selbst berühren musste.


Auch aus dunklen Gefühlen kann man etwas lernen, deswegen sollte man sie nie vergessen. Es hat einen Grund, warum du Angst oder Wut empfindest. Diesen Grund gilt es zu erforschen, das kann man nur wenn man das Gefühl zulässt. Den Grund deiner Gefühle gilt es dann zu behandeln und zu heilen, nicht das Symptom Emotion. Aber Wut oder Angst dürfen andererseits auch niemals so dominant sein, dass sie dein Handeln beeinträchtigen.
Auch nicht die dogmatische Anwendung der Macht unterteilt gut von schlecht, sondern wozu die Macht verwendet wird.


Das Flämmchen flackerte und als der Wind leicht drehte erwischten ihn kurz die Rauchschwaden, welche natürlich gerne vom Jedi Gewand begrüßt und in es aufgenommen wurden. Der Ritter konnte die Beunruhigung seines Padawanschülers beinahe selbst spüren, die Vergangenheit zehrte schwer an ihm und musste ihn stark belasten, so stark, dass er sogar zu einem Ausbruch von Tränen hingerissen wurde. Er griff die Hand Alucards und versuchte ihm ein besänftigendes Gefühl zu übermitteln.

Vielleicht habe ich von einem oder zwei von ihnen einmal gehört.

Er konnte sich an keinen der Namen erinnern, aber das war auch nicht von Bedeutung.


Aber bei den Jedi bist du gut aufgehoben. Es gibt keine Garantien für nichts, doch im Gegensatz zur Republik sind die Jedi noch immer recht stark aufgestellt.

Er sog mit der Macht das Feuer regelrecht in sich auf, die Moleküle kreisten, mal verstärkte er das flammende Toben, mal ließ er das Lagerfeuer beinahe erlischen.

Du musst Vertrauen zur Macht entwickeln, sie als Verbündeten annehmen. Dann wird sie deine Wege mit Bedacht führen und dir die Kraft verleihen dich deinen Ängsten zu stellen.

Schließe deine Augen und fühle sie. Sie umgibt uns, durchdringt uns, ist allgegenwärtig, sie ist im Stein, im Feuer, in der Luft und in dir und mir, sie verbindet uns.


Er wartete eine kurze Weile, Alucard besaß bereits etwas Erfahrung, er würde die Macht vielleicht jetzt schon wahrnehmen können. Aber dieses Mal nicht als Werkzeug, das er benutzen und unterwerfen musste, dieses Mal würde er vielleicht auch die Wärme, die heilenden Kräfte spüren, die durch ihn zogen und ihn stärkten, wenn er es nur zuließ.

Nachdem Alucard tief in der Trance verfallen war, hob Utopio schelmisch einen der Steine des Lagerfeuers und jagte ihn leicht gegen den Brustkorb des Menschen, der vor Schreck auffuhr. Als wäre nichts geschehen blickte der Ritter durch die Gegend, er würde doch niemals seinen Schüler mit Steinen bewerfen.


Was ist? Hast du etwas gehört?

Theatralisch blickte sich Utopio um.

Ich nicht. Versuche es weiter, achte auf die vielen Verzweigungen der Macht, versuche die Welt auch mit geschlossenen Augen, nur über die Macht zu sehen.


Nachdem Alucard wieder die Augen geschlossen hatte und in Trance verfallen, steuerte er den nächsten Stein gegen dessen rechte Schulter und tat danach wiederum so als sei nichts geschehen.

• Ossus • Notfallbasis • Utopio, Alucard
 
Jedi-Notfallbasis, Medizelt - div. Trainierende(?), Sinaan, Malek, Kestrel, Dhemya, Wes

Kestrel war noch so in Gedanken, dass sie endlich Ritterin geworden war, dass sie gar nicht genau registrierte, was um sie herum geschah. Nur nebenher hatte sie mitbekommen, dass jemand verletzt gewesen war, worum sich viele gleich gekümmert hatten. Sie freute sich über ihre Ernennung und das Gefühl, was in ihr war, konnte sie gar nicht beschreiben. Auch sie durfte sich nun einen Schüler aussuchen, doch war sie wirklich bereit dazu? War sie nicht viel zu jung dafür? Kestrel seufzte. Wenn sie nicht bereit dazu gewesen wäre, dann hätte man sie nicht zum Ritter ernannt.
Das hieße auch, dass sie sich nun ein eigenes Lichtschwert bauen durfte, was sie sich immer gewünscht hatte. Kestrel lächelte und ihre Augen glänzten vor Freude und Fassungslosigkeit. Niemals hätte sie heute damit gerechnet, nicht einmal in den nächsten Tagen.

Wes kam nun wieder zu ihr und Malek und sie strahlte ihn an. Ja, sie freute sich auch für ihn und seine Verlobung. So etwas war hier im Orden so selten.

„Nochmals Glückwunsch! Ich freue mich für euch. Ihr gebt sicherlich ein gutes Paar ab, da bin ich mir sicher.“

Meinte Kestrel und lächelte ihn an.

„Ich kann es gar nicht fassen, dass ich Ritter bin. Ich habe damit nicht gerechnet. Nicht heute und auch nicht in den nächsten Tagen oder gar Wochen und Monaten. Es kam...sehr unerwartet. Ich frage mich, ob ich überhaupt bereit dazu bin einen Schüler zu unterweisen und wen? Wisst ihr jemanden, der im Moment eine Meisterin braucht?“

Fragte Kestrel, Wes.

Schließlich richtete sich ihre Aufmerksamkeit auf Satrek, der gerade in das Trainingszelt trat. Sie kannte dieses Ratmitglied nicht all zu gut, aber sie hatte ihn schon des öfteren gesehen und hatte gehört, dass er lange im Medizelt gelegen hatte.
Er hauchte dann leise ein „Hallo.“ Und fragte dann schließlich wieder etwas lauter, wie lange er weggetreten war. Da niemand reagierte, ging Kestrel auf ihn zu und verbeugte sich kurz zur Begrüßung.


„Willkommen zurück! Ich hoffe, ihr habt euch ein wenig erholt. Ich habe gehört, dass ihr im Medizelt gelegen habt und es waren auf jeden Fall mehr als 24 Stunden. Was war denn passiert? Kann ich euch irgendwie helfen oder euch einen Gefallen tun? Ihr seht recht mitgenommen aus.“


Sagte Kestrel und sah ihn besorgt an.

Jedi-Notfallbasis, Medizelt - div. Trainierende(?), Sinaan, Malek, Kestrel, Dhemya, Wes, Satrek

[OP.: Sorry, wenn ich irgendwen jetzt übersehen haben sollte. Dann war es nicht mit Absicht. ;)]
 
- Ossus - vor der ?Fencer? - mit Mike, Qui-Gon und Blau Dor -

Mit wenigen Worten verabschiedete sich Mike von dem anderen Jedi und dessen Padawan. Crado beließ es bei einem leichten Nicken. Er war eh nie der Freund von vielen Worten gewesen und würde es deshalb auch jetzt nicht anders handhaben. Gemächlich begleitete der Cathar den blonden Menschen. Sie gingen auf eine Feuerstelle in der Mitte des Lagers zu. Überall waren Zeltlager aufgebaut. ?Man hat sich hier also für einen kurzweiligen Aufenthalt eingestellt?, bemerkte Crado in Gedanken. Doch irgendwie schienen die Zelte etwas anderes zu sagen.

Im Lager selbst herrschte Ruhe. Mit gesenkter Stimme hieß Mike seinen Begleiter auf diesem Planeten willkommen. Das Zeltlager war eine Ausweichbasis für die Jedi unter dem Deckmantel einer Ausgrabungsstätte. Der Jedi redete auch von Coruscant, das ehemalige Zentrum der Galaxie, und Corellia. Crado hatte beide Planeten noch nie besucht und kannte sie nur von Holoaufnahmen oder Erzählungen. Trotzdem schenkte er seiner neuen Bekanntschaft Glauben.

?Ich hoffe, es gefällt dir hier ein wenig?, begann der Jedi und unterdrückte dabei ein Gähnen. ?Ich kann dir morgen noch ein bisschen as vom Planeten zeigen, wenn du willst. Aber erst einmal geht?s unter die Dusche und dann ab in die Heia. Du kannst mein Bett heute Nacht haben, bis wir dir morgen eines gebaut haben. Ich haue mich auf einem Baum aufs Ohr.?

Der Cahtar musste bei diesen Worten grinsen und entblößte so seine Raubtierfänge. Es war schon erstaunlich, dass ein Lebewesen dieser aggressiven Rasse so ruhig bleiben konnte. Crado konnte man nur schwer provozieren und viele Sachen nahm er mit einem Lächeln hin. Alles in allem war er eine gute Person mit ein paar Fehlern.

?Eigentlich wollte ich erstmal etwas essen?, brummte der Cathar. ?Ich habe seit einigen Stunden nichts mehr verschlungen und nun knurrt mir der Magen. Ihr könnt auch ruhig Euer Bett nehmen, Mike, denn ich wollte mir noch ein bisschen das Lager anschauen. An Schlaf kann ich nach diesem aufregenden Tag kaum denken.?

Doch der Jedi winkte mit einem Lächeln ab. Ihm konnte man anscheinend nichts abschlagen. Crado zuckte mit den Achseln und suchte die Küche des Lagers auf. Eine ihm fremde Person gab ihm auf seine Bitte hin etwas zu Essen. Ohne lange nachzudenken schlang der Cathar die Mahlzeit in sich rein. Ihm war nicht nach einer Dusche. Sowieso war zur Zeit seine Neugier größer. Die Erkundung des Lagers stellte für ihn ein kleines Abenteuer dar und scheinbar gab es keine Grenzen oder gesperrte Bereiche.

Die Nacht war klar und so nahm er sich ein paar Minuten Zeit um den Himmel zu betrachten. Überall konnte er kleine Sterne sehen, doch wo Nar Shaddaa lag wusste er nicht. Allgemein hatte Crado nur wenig Ahnung von Astronavigation oder Technik im Allgemeinen. Wohl gesättigt starrte er noch eine ganze Weile gen Himmel. Irgendwie verlor er sein Zeitgefühl. Noch einmal spielte er in Gedanken die Lektionen von Mike durch. Allmählich verlor er sich in einer seichten Meditation. Die ganze Sache ging nun etwas leichter als noch während des Hyperraumfluges. Ganz langsam atmete er ein und aus und leerte mit jedem Zug seinen Kopf von ungewollten Gedanken.

Nach gut zwei Stunden kehrte Crado zu der Feuerstelle zurück. Mike war in der Zwischenzeit eingeschlafen. Der Cathar lächelte ihn sanft an und holte aus dessen Zelt eine warme Decke. Danach legte er sich ebenfalls schlafen. Irgendwie hatte der Tag doch an seinen Kräften gezehrt.


- Ossus - Jedi-Notfallbasis - Mikes Zelt - allein -
 
OP: sorry für den kurzen post ging aber gerad net länger.

Ossus - Notfallbasis - vor der Fencer--Blau Dor, Qui-Gon

Die beiden gingen in die Richtung von Qui-Gons und Dace Quartier.

Was hast du auf den Herzen, mein junger Padawan?

kam es von Qui-Gon ohne das dieser seinen Padawan ansah und grinste.

Ossus - Notfallbasis - vor der Fencer--Blau Dor, Qui-Gon
 
Ossus - Notfallbasis - vor der Fencer--Blau Dor, Qui-Gon


Blau Dor atmete tief durch, und sah froh zu seinem Meister. Er fand es gut, dass sein Meister es gut aufnahm, dass er seine Frage nicht beantwortet hatte, und dass er grade ein wenig komisch war. Doch jetzt war er froh, dass Qui-Gon so ein guter, freundlicher, starker Jedi war.


"Ich....Ich werde morgen 15 Standartjahre alt..."


, sagte er. Er atmete erleichtert auf, und sah seinen Meister an.


"Morgen, vor so0O langer Zeit, wurde ich geboren!"


, sagte er, doch dann fiel ihm das schlechte ein, dass danach passierte. Er erinnerte sich an das eine Gesicht...An die einzige Erinnerung, die er an seine Eltern hatte. Er würde sie rächen....! Doch erst, wollte er ein jedi werden.


Ossus - Notfallbasis - vor der Fencer--Blau Dor, Qui-Gon


[OP]Ist jetzt nicht so schön geworden, aber bei diesem Thema ist das auch nicht immer leicht....[/OP]
 
• Ossus • Notfallbasis • Utopio, Alucard

Utopio sprach sanfte Worte zu dem jungen Padawan. Es tat gut aufbauende Worte zu hören und Leute um einen herum zu haben die ihn nicht herunterputzten, sondern ihn stärkten. Sie kamen an eine kleine Freuerstelle zwischen den Zelten zum stand. Sen Meister ging in einem Schneidersitz zu Boden. Alucard ging in die nähe der Flammen in die Knie. Kühl ist es geworden und Alucard hofft sich am Feuer etwas mehr wärme. Sein Meister versuchte ihm die Wege klar zu machen. Er forderte Alucard auf, seine Augen zu schließen, was er auch schließlich tat. Er lies sich in einer tiefen Trance fallen. Er spürte die Macht. Plötzlich spürte er einen starken druck an seiner Brust. Sofort riss er die Augen auf und hielt sich an die Brust. Sein Meister machte den Eindruck, als wäre nicht passier. Alucard schaute hinter sich und wieder vor sich. Nun schloss er wieder die Augen. Er versuchte durch die Macht seine Umgebung zu sehen. Plötzlich spürte er wieder einen starken druck an seiner rechten Schulter. Wieder riss er seine Augen auf. Er wurde wütend. Er wollte wissen wer es war. Wollte Utopio seinen Schüler „verarschen“? Nun die beiden waren an der stelle. Alucard konzentrierte sich. Er machte sich von allen überflüssigen Gedanken frei. Er wollte die Macht sich nicht unterwerfen, er lies sich von ihr durchströmen und auf einmal sah er ein wenig von seiner Umgebung. Er sah einen Stein auf seinen Kopf zufliegen. Sofort hob Alucard seine Hände und fang den Stein. Er sah, dass es sein Meister war. Er öffnete die Augen und lächelte Utopio an.

Ihr würdet ja nicht mit Steine auf ihren Schüler schmeißen, nichtwar mein Meister!

Dabei ging das lächeln von Alucard noch höher und freudiger. Alucard setzte sich ans Feuer, und bemerkte erst jetzt, dass sein Meister eine art Krückstock dabei hat. Alucard Neugierde riss an seine Nerven. Er redete sich ein, dass es nicht von Bedeutung wäre und wollte sich in geduld üben, da er dachte, dass sein Meister es ihm früher oder später selbst sagen würde, doch es kam aus seinem Munde.

Mein Meister, wenn ich fragen dürfte, warum ihr ein Krückstock habt. Wie ist dies passiert?

Er schaute gespannt zu seinem Meister und wartete ab, bis er die Geschichte erzählen würde.

• Ossus • Notfallbasis • Utopio, Alucard
 
• Ossus • Notfallbasis • Utopio, Alucard

Ob der Schüler auch noch ein drittes Mal so leicht zu überlisten war? Hatte er bei den Sith denn noch gar nichts gelernt, fragte er sich innerlich grinsend. Der nächste Stein hob sich im Kreis zirkelnd, das Licht spröde gelb reflektierend und zog kleine Schleifen, am Ende aber landete er dort, wo er hin sollte … nur dass er niemals ankam. Er stoppte nach einer raschen Handbewegung Alucards kurz vor dessen Körper. Mit etwas mehr Druck hätte Utopio zwar mit Leichtigkeit die Abwehr durchbrechen können, doch war es recht beeindruckend anzusehen wie der Stein nun regungslos in der Luft stand. Es war ein Wunder, was die Macht bewirken konnte.

Gut, ich sehe du lernst schnell.

Er ließ das Objekt wieder zurück in seine Hände gleiten, welche es spielerisch betasteten und immer wieder ohne Kontakt zu seiner Haut zu erlauben mit der Macht zur Rotationen anregten. Es war ein nettes Spielchen, das Konzentration und Feingefühl benötigte, etwas, das viel wichtiger war als rohe Kraft. Einen Sturm konnte schon ein Meister erzeugen, der Großmeister aber zeichnete sich dadurch aus in dem rauschenden Sturm ein einzelnes Körnchen verfolgen und es zu einem Schmuckstück formen zu können. So weit war er selbstverständlich noch lange nicht, vielleicht gab es sogar niemand Lebenden, welcher die Levitation auf so feinmotorische Weise beherrschte.


Du hast instinktiv den Stein mit der Macht gestoppt. Levitation nennt es sich andere Dinge wie von Geisterhand schweben zu lassen.
Und du hast gelernt, dass deine Augen dich trügen können, dass du auch nicht nur auf das hören sollst, was andere dir weiß machen wollen. Nur was die Macht dir verrät, ist von absoluter Reinheit.

Es war dem Ritter nicht entgangen, dass ihn sein kleiner Streich aufgeregt und leicht erzürnt hatte. Sehr ungeduldig und temperamentvoll war Alucard, eine gefährliche Kombination, aber aus Temprament konnte Engagement entspringen und aus Ungeduld Ziele.

Achte auf deine Gefühle, junger Mensch. Sie verraten dich.

Überraschend offen sprach er das verkrüppelte Bein des Kel’Dor an. Eine Wendung ihres Dialogs, den er nicht erwartet hätte. Für ihn war der Gehstock schon so natürlich geworden, dass er gar nicht mehr darauf achtete wie er auf Andere wirken musste.

Das ist eine lange Geschichte.

Er rieb sich die Maske und überlegte, was er Alucard erzählen solle und wie sehr er ins Detail gehen sollte, wollte oder durfte. Verheimlichungen waren noch nie sein Weg gewesen, Ehrlichkeit war der Pfad, welchen einen am besten vor der eigenen Dunkelheit schützte.

Vor etwa 2 Jahren, als die Schlacht von Corellia noch nicht lange zurücklag und die Jedi es am schwersten hatten, wurden wir, eine Gruppe von mehreren Jedi, die meisten davon Padawane, von Sith und deren Armee verfolgt.


Utopio beugte sich vor die glühenden Flammen, dass sein Gesicht dahinter verzerrt wurde. Fast wie alte Lagerfeuergeschichten musste es sich anhören.

Es gelang ihnen unser Schiff durch einen Sternenzerstörer abzufangen und uns nach Bastion zu verschleppen. In einen Kerker in den untersten, dunkelsten Flecken des Sith Tempels sperrte man uns. Wir wurden unter Drogen gesetzt und lange verhört. Einer der Sith meinte die Gefahr, ich könnte entfliehen, am besten verhindern zu können, in dem er mein Bein verkrüppelte.

Eine dramaturgische Pause floss ein, nur das Knistern der brennenden Hölzer und das Zirpen der Grillen war noch zu hören. Bis Utopio plötzlich lachte.


Aber es hat nicht gereicht. Mit Köpfchen und List sind wir mitten aus dem Zentrum des Imperiums entkommen, geflohen, mitten aus dem Sith Tempel.

Ach, das erinnert mich daran, dass ich dem Imperator noch schreiben wollte, dass bestimmte Teile des Sith Ordens einmal wieder geputzt werden müssten.


• Ossus • Notfallbasis • Utopio, Alucard
 
• Ossus • Notfallbasis • Utopio, Alucard

Es war erstaunlich, dass Utopio bei so einer Geschichte noch etwas Lustiges mit hinein fügen konnte. Alucard kannte dieses Gefühl nicht anders war es bei ihm, nur dass er sich „Frei“ bewegen konnte. Diese Sith. Alucard starrte ins Flakernte Feuer und drückte beide seiner Hände zu Fäusten zusammen. Am liebsten würde er die Welt von den Sith befreien, aber was wäre dann? Eine Welt ohne Hass, ohne Zorn? Wäre es denn dann noch eine Welt, für die es sich lohnte zu leben? Alles hatte einen ganz bestimmten Grund, alles passierte auf einen ganz bestimmten Grund und jede Handlung eines jeden einzelnen, basierte auf einen Grund. Alucard schaute hinüber zu seinem Meister. Er wollte es noch einmal versuchen, seine Levitation ein zu setzten. Er fragte seinen Meister, der nur nickte. Inzwischen war es Nacht. Der Mond schien hell über ihren Köpfen. Einzelne andere Planeten konnte man gut bis schwach erkennen und ein sehr schönes Sternenbild veranschaulichte den Himmel zusätzlich. Alucard drehte sich um und schloss die Augen. Er konzentrierte sich und lies seine überflüssigen Gedanken fallen. Er lies sich von der Macht durchströmen und dachte an das hier und jetzt. Der erste Stein kam angeflogen und klatschte genau gegen seinen Rücken. Er versuchte nach Luft zu ringeln, was er auch schaffte. Er konzentrierte sich stärker und schon flog der zweite Stein auf ihn zu. Diese Mal konnte er den Stein ein wenig abbremsen, doch er schlug wieder an seinem Rücken auf. Nach einer halben Stunde schaffte Alucard, den Stein der auf ihn zu flog anzuhalten und ihn wenige Sekunden in der Luft schweben zu lassen. Ein rissen fortschritt für Alucard. Er hatte seine erste Machtempfängliche Fähigkeit erlernt. Die Levitation. Stolz, zufrieden und erschöpft, legte er sich auf den Boden und schaute in den Sternen übersäten Himmel.

Dieser Anblick war zu schön um wahr zu sein. Alucard wusste nicht mehr wie lange er schon so ein schönes Bild nicht mehr gesehen hatte. Er schaute zu seinem Meister hinüber, der auch auf dem Boden lag und seine Augen zu hatte. Ein wenig schlaff tat gut, vor allem für Alucard. Er hatte heute sehr viel durchgemacht. Er legte noch mal ein paar stücke Holz auf das Feuer und schloss seine Augen. Als er einschlief, holte ihn wieder seine Vergangenheit ein, doch er wollte sich stellen und nicht fliehen. Er sah wie sein Alter Heimatplaneten Skakko von den Jedi eingenommen wurde, doch das interessierte ihn alles nicht mehr. Er hat jetzt einen Neuanfang gemacht. Er war kein Skakoaner mehr, sondern jetzt war er ein Mensch und nichts anderes. Nach ein paar Stunden wachte er wieder auf. Sein Meister war auch schon wach und starrte ins Feuer. Es war immer noch Nacht. Alucard entfährnte sich kurz von seinem Meister. Er brauchte mal ein paar Minuten für sich alleine. Er schlenderte herum und überlegte wie es mit ihm weiterging. Als er wieder bei seinem Meister war, wusste er wo er hingehörte. In den Orden der Jedi und an treuer Seite seines Meister, der ihm alles lehren würde, was er wusste.

• Ossus • Notfallbasis • Utopio, Alucard
 
? Ossus ? Notfallbasis ? Utopio etwas entfernt Alucard

Nachdem JK Beka zu den Schlafzelten gebracht und sich verabschiedet hatte schlenderte er noch ein bisschen umher.
Es waren nur noch wenige auf die Sonne hatte sich schon lange hinter den Bergkamm zurückgezogen, nur noch die Sterne erleuchteten den Planeten.
Er fühlte die präsenz seines freundes und sah wie Utopio an einem Feuer saß und nachdenklich in die flammen starrte.


"Hey!"

Er setzte sich neben ihn und sah ihn an, aber nicht mit den Augen die soleicht zu blenden waren, JK sah ihn mit dem Herzen durch die Macht.
Die zwei Kel'Dor hatten viele schöne und schreckliche Erfahrungen miteinander geteilt, und so konnte Utopio nicht vor ihm verbergen das er in Sorge war.


"Was ist los? Irgendwas bedrückt dich doch!"

Utopio schwieg eine lange Zeit bevor er antwortete...

? Ossus ? Notfallbasis ? Utopio, JK etwas entfernt Alucard

OP:Sry das ich hier einfach reinplatze aber irgendwie ist Beka abwesend und bevor ich mich zu tode langweile:D
 
- Notfallbasis - im Wald - mit Utopio

Sie wusste, dass ihre Worte ihn im Grunde verletzten. Doch wie sollte sie es ihm anders begreiflich machen? Es war nicht so dass sie seinen neuen Schüler verabscheute oder so, er hatte nur etwas an sich was sie bewegte tief bewegte und noch wusste sie nicht was es war. Er nahm sie in den Arm und wischte den Rest ihrer Tränen fort. Seine Nähe beruhigt sie und endlich konnte sie sich ein wenig fallen lassen ehe seine Worte sich Nachdenklich stimmten.

Ja Lebewesen konnten sich ändern dies wusste die Kel’Dor. Auch sie teilte dies mit Utopio und doch war es bei dem Padawan ein wenig anders. Er hatte nichts damit zu tun, dass er seinen Weg zuerst bei den Sith angefangen hatte. Etwas anderes, sehr viel tieferes war es, was sie beunruhigte. Es musste etwas aus seiner Vergangenheit sein. Seit ihre Kräfte zu vollem Leben erwacht waren, konnte sie mehr spüren als zuvor. Als ob es ihr wie Schuppen von den Augen gefallen war. Sie spürte die Gedanken doch am aller meisten die Gefühle, die so unterschiedlich waren. Angst, Schmerz, Pein, Hass, Zorn… Alle Emotionen trafen sie wie einen Schlag mitten ins Gesicht. Sie wurde davon ergriffen und nicht mehr los gelassen. Als Kind hatte sie mehrfach darunter gelitten, doch irgendwann hatte es aufgehört. Zumindest hatte sie dies geglaubt. In Wahrheit hatte sie es nur weitestgehnst unterdrückt. Jetzt wurde ihr klar, dass sie, seit sie auf die Jedi gestoßen war dieses Talent verloren hatte. Etwas neues war in ihr erwacht.

Jeder hatte wie ihr Gefährte sagte eine zweite Chance verdient. Jene hier waren Jedi und sie standen für etwas. Doch das schlimme war, dass selbst die Jedi Personen angriffen die einst bei den Sith gewesen waren. Warum dem so war und warum sie so schief angesehen wurden, war eindeutig. Doch sie schwieg auf seine Worte, denn es würde keinen Sinn machen ihm zu sagen was sie in diesem Moment dachte. Wahrscheinlich würde sie nur mehr wecken an Unsicherheiten.

Sie liebte ihn, ja aber die Frage blieb noch immer ob dies alles vereinbar war. Schon jetzt hatte er kaum Zeit für sie und die wenige, die hier verbrachten gemeinsam, wurde nach einer ganzen Weile unterbrochen. Es hatte so schön begonnen, indem er sie hochhob und davon trug. Ihr spiel in einem Blätterhaufen spielten und ein wenig der Sorgen vergassen. Doch Ulera war nicht soweit und so blieb es beim Kitzeln. Die Zeit verflog und die beiden kehrten zurück. Utopio kümmert sich um seine Schüler und sie war von neuem allein.
So spielte das Leben und würde es immer tun. Sie musste sich mit den anderen zusammenschließen, wenn sie nicht allein sein wollte.


Alle schienen verteilt zu sein und Ulera ging auf den nächst besten zu. Einen Jedi mit hellem Haar (Mike). Er saß am Feuer allein und schien nachzudenken. Sie setzte sich zu ihm und nickte kurz. Er musste geschlafen haben, den Ulera sah wie er erst nachdem sie sich hingesetzt hatte, die Augen öffnete. Es war nicht ihre Absicht gewesen ihn zu wecken.

„Tut mir leid sollte ich dich geweckt haben.“

Ein wenig peinlich war ihr dies schon, doch sie legte neues Holz nach und das Feuer erwachte zu neuem Leben. Knisternd brannte es auf und wärme ihre kalten Hände. Es war nie sehr einfach ein Gespräch zu beginnen und erst recht nicht mit jemandem, denn sie nicht kannte.

- Notfallbasis - am Feuer - bei Mike

OP@Mike: Ich hoffe es so in Ordnung^^
 
[Ossus - Nahe der Notfallsbasis] Arkon, Jor

Arkon stellte mit erstaunen fest, dass Jor diesmal den Ball, als Arkon ihn durch die Macht greifen wollte, selber zu Boden führte, sodass Arkon ihn nicht zurückwerfen konnte. Auch dotzte der Ball nicht auf, was Arkon Jor zurechnete.

Danach erklärte Jor seinem Padawan Arkon, sein Anliegen: Er wollte eine Art "Machttauziehen" durchführen, wobei eher das Wort "Ballziehen" passte. Arkon schmunzelte leicht. Dies würde immerhin sehr viel Spaß machen. Aber es sollte nicht heißen, dass die anderen Trainingsteile nicht Spaß gemacht hätten (;)).

Arkon versenkte sich nun in die Macht und tat das was sein Meistern ihm geraten hatte - denn Versuchen gab es nicht, entweder man tat es oder man tat es nicht.

Arkon dehnte seinen Machtsinn aus bis er zwischen ihm und seinen Meister alles wahrnahm, sowie in einem Radius von einem Halben Meter um beide herum. Arkon fokussierte seine Kraft durch die Macht auf den Ball und tat sein bestes. Er drückte den Ball langsam in Richtung seines Meisters. Als er merkte, dass er schwächer wurde, nahm die Reichweite seines Machtsinnes zurück. Es gab jetzt nur noch ihn und den Ball. Doch nach 10 Minuten hörte Arkon auf. Er war schweißgebadet und dementsprechen auch körperlich ausgelaugt.

[Ossus - Nahe der Notfallsbasis] Arkon, Jor

[OP: sry zu unkreativ heute ... :-( /OP]
 
Trainingszelt - Sinaan, Malek, Kestrel, Dhemya, Wes, ..., Satrek

Satrek kannte das Mädchen das ihn ansprach vom Sehen, aber bei dem momentanen Zustand des Ordens war es kein Wunder, dass er nicht alle Namen von Padawanen oder Rittern griffbereit hatte. Dazu kam momentan auch ein leichtes Gefühl geistiger Umnachtung, dass sich allerdings recht wohlig anfühlte wenn es um den Zustand des Ordens ging. Vielleicht gab es tatsächlich Dinge, die sich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln entspannter betrachten ließen. Allerdings waren die Nebenwirkungen in jedem Fall ein zu teurer Preis, als das der Rat eine solche Strategie ernsthaft in Erwägung ziehen würde.

Danke, aber im Moment bin ich wunschlos... wunschlus, wenn auch nicht wirklich glücklich. Ich denke die Operation hatte Nachwirkungen, die die Ärzte zu erwähnen vergessen haben,

meinte er grinsend, und ließ sich auf einer kleinen Erhebung nieder. Das Schwindelgefühl hatte zwar nachgelassen, aber sicher war trotz allem immernoch sicher. Er hatte keine Ahnung, ob die Anwesenden hier waren um zu trainieren, oder vielleicht doch eher einfach ungestört hatten reden wollen, aber Takt stand im Moment weiter unten auf seiner Prioritätenliste. Mit Blick auf Dhemya und Wes, der die Advisorin etwas komisch ansah, meinte er,

Gibt es irgendetwas neues, über das ich Bescheid wissen müsste? Hat sich etwas... gravierendes ereignet, während ich weggetreten war?

Trainingszelt - Sinaan, Malek, Kestrel, Dhemya, Wes, ..., Satrek
 
Ossus - Jedibasis - Medizelt - Cal

Satrek hatte vor einigen Minuten das Zelt verlassen, obwohl er immer noch einen relativ schwachen Eindruck machte. Entgegen der Anweisung von Wes, rappelte sich Cal ebenfalls in die Höhe, und machte sich auf ebenfalls das Zelt zu verlassen. Nach einigen Schritte hörten seine Beine auf zu zittern, auch wenn ein leichtes Schwindelgefühl blieb, das Cal auf den immer noch merklichen Blutverlust zurückführte. Trotz allen war er bemüht einen möglichst fitten Eindruck zu machen, als er das Trainingszelt betrat. Nachdem er sich kurz umgesehen hatte, sah er Wes, Dhemya, Kestrel und Satrek in ein Gespräch vertieft. Kurzerhand beschloss er sich dazuzugesellen. Nachdem Satrek seine Frage in den Raum gestellt hatte, wandte Cal sich an Wes.

Ich hatte bisher keine Möglichkeit, mich bei Ihnen für die schnelle Hilfe zu bedanken. Auch den anderen Beteiligten. Hoffentlich habe ich nicht allzuviele Umstände bereitet.

entschuldigte er sich bei dem Meister. Anschließend stellte er vorsichtig noch eine Frage.

Könntet Ihr mir vieleicht sagen, ob meine Schwerter weggeräumt wurden? ich würde sie gerne reinigen. Ausser es gibt momentan andere Aufgaben mit denen Sie mich betrauen wollen.

Ossus - Jedibasis - Trainingszelt - Wes, Dhemya, Kestrel, Satrek, Cal, und wer sonst noch so da ist
 
[OP]Hmmm... waren Wes und Satrek eigentlich per Du *kopfkratz*[/OP]

Jedi-Notfallbasis, Medizelt - u. a. Cal, Sinaan, Satrek, Malek, Kestrel, Dhemya, Wes

Wes wollte gerade Kestrels Fragen beantworten, als zur großen Überraschung aller Rat Satrek plötzlich das Trainingszelt betrat. Die frischgebackene Ritterin reagierte am schnellsten und beantwortete die ersten Fragen. Der Advisor musste nur wenig hinzufügen.

Hallo, Rat Satrek., lange nicht gesehen. Ich hoffe es geht wieder so einigermaßen. Ich war nur einige Tage auf Teyr wegen eines Auftrags, und in Zwischenzeit müsst Ihr hier angekommen sein.

Beka hat zwar einiges erzählt, aber sie hat geredet wie ein Wasserfall und ich habe nicht alles verstanden. Von einer Operation weiß ich allerdings nichts. Weswegen? Eine Kriegsverletzung? Wart Ihr eigentlich auf Corellia dabei.

Es gibt allerdings eine kleine Beförderungswelle. Kestrel und Sinaan hier sind beide Ritter, und ich Advisor, aber das wisst ihr ja wohl schon. Das beste allerdings ist...

Wes machte eine Kunstpause und nutzte diese, um nahe an Dhemya ranzurücken und seine Hand auf ihre Schulter zu legen.

ich und Dhemya, wir haben uns verlobt.

Der Jedi machte eine erneute Pause, um die Tragweite des letzten Satzes besser zur Geltung zu bringen, doch dann kam Cal ins Trainingszelt und bedankte sich für die Hilfe. Anschließend äußerte er den Wunsch, seine Schwerter reinigen zu dürfen.

Bitte bitte. Nein, ihr habt nicht zu viele Umstände bereitet. Und Aufgaben gibts immer, du könntest mir einen Kaf aus dem Kantinenzelt holen zum Beispiel... herrschaftszeiten! Du könntest dich dadurch für unsere Hilfe erkenntlich zeigen, dass du dich ausruhst und erholst und die Heilung nicht unnötig behindertst. Sag, wer ist eigentlich dein Meister? Ich muss mich wohl ein paar Takte mit ihm unterhalten.

Jedi-Notfallbasis, Medizelt - u. a. Cal, Sinaan, Satrek, Malek, Kestrel, Dhemya, Wes
 
• Ossus • Notfallbasis • Utopio, Alucard

Nach etwas Übung konnte Alucard sein kleines Erfolgserlebnis auch schön wiederholen und sie waren alle glücklich und zufrieden. Als ob es des Glückes nicht schon genug wäre, fand dann auch noch sein ehemaliger Mitpadawan JK zu ihnen. Es war schön seinen alten Freund wieder bei sich zu wissen, er hätte niemals gedacht, dass es den Padawan noch gab. Um so erfreulicher war das Wiedersehen für ihn gewesen. Ja, wie lange war es her gewesen, seit er sich wirklich sicher hatte fühlen können. Aber hier durfte er sich wieder entspannen, durfte sich zurücklehnen und musste nicht ständig auf der Hut sein. Das tat ja so gut!

Hey!

Utopio lachte, der Kel’Dor hatte seine Schweigsamkeit doch glatt als Depression gewertet. Vielleicht war er wirklich ein wenig stiller geworden seit er selbst Padawan gewesen war. Ein klein wenig stiller aber nur ... und ein wenig reifer. Wie viel Quatsch hatten sie auf Corellia doch nur gemacht, wie viel Spaß hatten sie gehabt? Würde es wieder kehren? Das Gefühl von damals war kaum wieder ganz herzustellen, sie hatten beide die dunkle Seite kennen gelernt. Es würde nie wieder so werden wie auf Corellia! Sie hatten ihre Naivität verloren, ihre Unschuld mit ihr. Die Unbekümmertheit war nicht mehr zu retten!

Was wäre aus uns geworden wenn all der Mist nicht passiert wäre?

Aber sie saßen wieder hier, bei den Jedi und um ein Lagerfeuer herum. Sie hatten noch immer nicht aufgegeben, trotz Folter und Verlust. Sie besaßen noch immer das Leuchten in ihren Auren, das Feuer der Hoffnung und der Ideale. Sie lebten immer noch. Und die Welt war auch heute noch genauso groß wie früher, genauso viele Seelen, die voll Träumen, Wünschen und Ängsten lebten, denen sie eine bessere Zukunft schenken konnten. Sie waren nicht mehr die Selben, aber das Glück lag auch heute noch vor ihnen ausgebreitet, es würde sich anders anfühlen, weil sie Andere waren, aber es würde sie erfüllen können.

Es ist gut dich wieder zu sehen!


Utopio stand auf und marschierte vor zum Zelt.

Wer zuerst bei Rat Satrek ist!

Wer glaubte den humpelnden Jedi Ritter selbst mit einem Umweg über die Kernwelten schlagen zu können, der musste jetzt schon zwei Mal hinschauen. Denn der KelDor hob plötzlich ab und schwebte Millimeter über dem Gras in Richtung des Zeltes, in dem sie Satrek verstaut hatten. Erst auf den letzten Metern verließen ihn seine Kräfte und er stürzte polternd in das Zelt, dass den Neuankömmling auch erst einmal verdauen musste und nach einem Foltreffer gegen die Hauptstange gefährlich schwankte.

Gute Tag, Meister. Ich sehe ihr seid wieder bei Kräften.

Er versuchte zu lächeln ehe er bemerkte, dass seine Maske die Mimik verdeckte.

Ich… wir hatten eine kleine ... ähh Trainingseinheit.
Ich fürchte ich habe gewonnen, fünf Liegestütze Alucard!

• Ossus • Notfallbasis • Medizelt • Utopio, Alucard, Satrek und ihr, ja ihr da hinten
 
Ossus - Notfallbasis - Jor, Arkon

Die Folgezeit verbrachten Jor und Arkon damit, wieder den Schwertkampf zu trainieren. Entgegen der Unlust seines Padawans mit dem Schwert zu kämpfen, legte Jor darauf den Schwerpunkt. Hierbei legte Jor nun besonderen Wert darauf, das gezielte Abwehren von Schüssen zu trainieren. Anfangs fiel es Arkon schwer, bis Jor sich dazu entschied seinen Padawan die Übung mit verbundenen Augen machen zu lassen, damit er sich nicht von seinen Augen ablenken ließ. Dann schließlich klappte es auch ohne verbundene Augen. Der Jedi-Ritter baute auch Einheit Schwertkampf (Schwert gegen Schwert) und ähnliche Dinge ein, aber der Schwertpunkt lag auf dem Abwehren von Schüssen. Dazu kamen immer wieder Einheiten Fitness, Theorie und Machtnutzung.
Schließlich sagte Jor:


"Ich bin mit deinem Fortschritt in den letzten Tagen sehr zufrieden. Du beherrscht soweit die Grundlagen der Schwertnutzung und bist in der Lage, dich selbst zu verteidigen. Trainiere trotzdem weiter, damit Du das nicht wieder verlernst. Wir werden auch noch üben, die Schüsse gezielt zurückzuleiten und nicht einfach nur abzuwehren. Doch erstmal wird jetzt wieder eine Einheit Training im Umgang mit der Macht folgen. Nachdem du nun Gegenstände bewegen kannst, möchte ich das ausprobieren, was wir ansatzweise in den Ruinen versucht haben. Es geht um das gezielte Steuern des Fallens bzw. das hohe Springen. Kannst Du dir möglicherweise vorstellen, wie du das bewerkstelligen kannst?"

Ossus - Notfallbasis - Jor, Arkon
 
[op] @ Mushu eine PN oder im OP ein Satz hätte auch gereicht, anstatt hier rumzuspammen oder habt ihr in Kloburg keine Manieren :D ;) und Schatzerl, Räte sind von Haus aus per Du :D [op]


-Ossus, Notfallbasis, irgendwo bei Wes, Kestrel, Schäfchen und Co-


Ja das hätte schon alles was. So in weiß und das ganze trara um die Hochzeit. Doch hier konnte es nicht stattfinden. Im Tempel wäre das wundervoll gewesen. Eigentlich wollte sie so ein Tamtam nie haben aber bei Wes sah es anders aus, da sollte alles perfekt werden. Nur in diesen Zeiten konnte man kaum Sonderwünsche äussern.

Während ihr Verlobter nach den Pada sah, ging ihre Aufmerksamkeit zu ihren Pada, der immer noch trainierte. Ein wenig beobachtete die junge Advisorin das Treiben, ehe ihre Aufmerksamkeit zu wem Anderen ging.


"Satrek...schön das es Dir besser geht."

Dabei lächelte sie in seine Richtung. Er sah besser aus, zwar nicht ganz fit aber dennoch hielt er sich gut bei Fuß. Wes erzählte ihn gleich einiges, kam aber nicht ganz so weit, denn Cal kam hereingeplatzt. Er bekam auch gleich eine Standpauke, galt nicht ihn direkt, sondern eher seinen Meister. Den wüsste sie auch gerne, also hörte sie mit halben Ohr mit.

"Einige von uns sind auf Coruscant. Wie ich hörte sind die Rebellen dort sehr aktiv. Vielleicht irre ich mich aber das ist ein gutes Zeichen....für uns Jedi zumindest. Endlich wieder in den Tempel."

Seufzend bekam Dhemya einen recht träumerischen Blick. Im nächsten Moment verschwand er auch schon wieder.

"Aber wie geht es Dir? So wirklich fit bist Du aber noch nicht."

Skeptisch betrachtete sie den Rat.


-Ossus, Notfallbasis, irgendwo bei Wes, Kestrel, Schäfchen und Co-
 
Trainingszelt - Kestrel, Dhemya, Wes, Sinaan, Malek, Cal, ..., Satrek

Satrek nahm die Neuigkeiten äußerlich entspannt auf. Sicherlich wußte er von den Plänen, die die anstehenden Beförderungen betrafen - oder betroffen hatten, wie es schien. Aber das er so lange außer gefecht gewesen war... Umgekehrt war es beruhigend zu wissen, dass die Jedi auch ohne seine trockenen Kommentare überlebensfähig waren - wohl mehr denn je, auch wenn der Rat im ersten Moment nicht wusste, ob er Wes beglückwunschen oder bemitleiden sollte. Allerdings wollte er nicht von Turimas Ausbrüchen auf den Charakter seiner Ratskollegin schließen, und vielleicht hatte der frischgebackene Advisor eine Methode gefunden, diese Beziehung ohne größere Verletzungen zu überleben.

Meinen Glückwunsch - sowohl zur Beförderung als auch zu der... sozialen Beförderung, wenn man das so nennen will. Wann ist es denn soweit?

An die Adresse der beiden neu ernannten Ritter meinte er mit einem Nicken,

euch wünsche ich natürlich auch alles Gute - ihr werdet es brauchen, befürchte ich.

Beka hatte also von seiner Operation erzählt. Nicht, dass das ein Problem war, ganz im Gegenteil - es war kein Geheimnis, dass er auf Corellia verletzt worden war, zumindest gab es dafür genug Zeugen für jeden, der nur im entferntesten an solchen Klatschgeschichten interessiert war. Scheinbar gehörte Wes nicht zu dieser Zielgruppe, und irgendwie sprach das nur für ihn.

Ja, ich war auf Corellia, und wurde dort verletzt - an der Hüfte. Auf Kashyyyk habe ich ein neues Hüftgelenk bekommen, das hat Beka sicher gemeint. Allerdings befürchte ich die größeren Nebenwirkungen hat ein Schmerzmittel verursacht, das mir meine... mittlerweile unpässliche Schülerin Siva gegeben hatte.

Mit einem schiefen grinsen fragte er sich, wie er so dumm hatte sein können, etwas zu schlucken, was seine zweitschlimmste Katastrophenpadawan ihm verabreichen wollte. Die Konsequenzen hätten durchaus schlimmer sein können...

Ich denke mir geht es wieder einigermaßen - wahrscheinlich dank Beka. Es wird wohl eine Weile dauern, bis ich wieder agil herumspringen kann, aber das war ja noch nie mein Stil.

Einen Moment lang verwunderte ihn die augenscheinliche Sorge von Dhemya, aber von ihrem Standpunkt aus war es woh gerechtfertigt - wenn ein anderer Rat so lange im... war es Koma gewesen? Um so schlimmer. Er selbst hätte sich wohl auch Sorgen gemacht, wenn Sarid, Padme, Chesara oder eines der anwesenden Ratsmitglieder so außer Gefecht fesetzt war, und niemand sagen konnte warum.

Immerhin kann ich schon wieder laufen, ich denke mal das ist ein Fortschritt.

In dem Moment kamen zwei Humanoide auf ihn zugerannt, von denen sich einer als Utopio herausstellte, der der anderen Person triumphierend fünf Liegestütze aufbrummte.

Die Trainingsmethoden haben sich wohl seit deiner Zeit ziemlich verschlechtert, wie es scheint. Ich kann mich nicht erinnern, dich jemals so gestriezt zu haben - jedenfalls nicht so offensichtlich.

Trainingszelt - Kestrel, Dhemya, Wes, Sinaan, Malek, Cal, ..., Satrek

[OP]Ach ja, wir befinden uns alle im Trainingszelt, auch wenn ein frischgebackener Advisor falsch kopiert hat :D[/OP]
 
Zuletzt bearbeitet:
-Ossus -Jedi Lager -Feuer -alleine

JK ließ seine Gedanken schweifen, weshalb ist sein alter Freund so schnell abgezogen?
Hatte er was falsches gesagt oder getan?
Möglicherweise hatte seinem ehemaligen Mitpadawan nicht mit genügend respekt behandelt, er war ja nun ein Jedi-Ritter.
JK beschloss von nun an vorsichtiger zu sein was sein umgang mit Utopio betraf.
JK sollte mal seinen Meister aufsuchen und nachfragen was auf dem trainingsplan stand, JK begann sich zu langweilen.
Also stand JK auf und legte noch ein paar Holzscheite ins Feuer damit es noch etwas brannte und begab sich auf die suche nach Satrek.
Seine erste anlaufstation war das Medizelt wo Bekaund JK ihn zurückgelassen hatten. Aber da war niemand mitausnahme eines Rodianers mit leichten verbrennungen. Dannach ging er bei Satreks Heiligtum die Grym einem fliegenden haufen Altmetall vorbei aber auch das Schiff war verlassen.


"Dann gehe ich eben alleine trainieren"

Als JK dann das Trainingszelt betrat schlug ihm das Schicksal ins Gesicht.
Sein Meister hockte in der Ecke umringt von vielen Personen die JK nich alle beim Namen kannte. Darunter war auch Utopio und sein frischgebackener Padawan.
Er kämpfte sich durch die Menge und Nickte seinem Meister zu.



"Schön zu sehen das sie wieder unter den lebenden weilen, wie geht es ihnen?"

JK stellte sich an eine Wand und beobachtete die Menge und wartete auf eine Antwort des Advisors der förmlich von fragen Bombardiert worden war!


Trainingszelt - Kestrel, Dhemya, Wes, Sinaan, Malek, Cal, Utopio, Alucard, Satrek, JK
 
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