Tagespolitik allgemein

Gewalt sollte niemals geduldet werden

Kann ich grundsätzlich so unterschreiben und ist auch das, was ich mit meinem Post gemeint habe. Bloß, es gibt diesen unangenehmen, aber leider existierenden Grenzfall, wenn es um den Schutz des eigenen Wohles, oder eben dem anderer geht. Sprich: Notwehr, oder Notwehr für Dritte (ich glaube der Fachbegriff dafür heißt wirklich so in der Art).

Wenn eine Frau am Bürgersteig von einem Mann verprügelt wird, würdest du es dann nicht richtig finden, einzugreifen? Weil es auch wieder Gewalt wäre? Wenn ich dabei von mir ausgehe, kann ich sagen, dass ich es nicht gerne machen würde, einfach weil es mir widerstrebte, einem anderen Lebewesen Gewalt anzutun, aber ich würde einschreiten und den Schläger, notfalls eben auch handgreiflich, dazu bringen, von der Frau abzulassen. Weil es für mich in dem Moment Vorrang hätte, der Frau aus ihrer misslichen Lage heraus zu helfen.

Wenn Rechtsextreme ein Asylantenheim belagern mit der Absicht, zerstörerisch und gewalttätig dagegen und vor allem gegen die Bewohner vorzugehen, ist das Eingreifen ziemlich das gleiche Notwehr - Prinzip, nur im noch größeren Stil.
 
Allerdings stimme ich nicht unbedingt mit Admiral X Äußerung überein das man Rechtegewalt nur mit Linkergewalt begegnen kann. Gewalt erzeugt stets Gegengewalt und das bringt zu gar nichts. Bildung und Aufklärung müssen hier vor allem Abhilfe schaffen.

War vielleicht doch keine so gute Idee, dir das Forum zu empfehlen... kaum, dass du hier bist, diskutieren wir auch hier :D

Vielleicht liegt einfach nur ein Missverständnis vor, denn ich wollte nie nahelegen, dass man rechte Gewalt nur mit Gegengewalt bekämpfen könne oder gar sollte. Wie schon angemerkt wäre es auch mir lieber, es geht anders, etwa durch die Maßnahmen, die du vorschlägst. Ich meinte nur, dass wenn die gewaltbereiten Rechtsextremen schon vor Ort sind und ihre Gewalt schon umsetzen, dann wird man sie in diesem Moment nur schwer davon abbringen können ohne ihre eigenen, durchaus verachtenswerten Mittel gegen sie zu verwenden. Eben das von mir gerade erläuterte Notwehr - Prinzip, das punktuell dann zum Tragen kommt, also im Notfall. Auf lange Sicht kann und soll man andere Mittel gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit finden und anwenden.
 
Kann ich grundsätzlich so unterschreiben und ist auch das, was ich mit meinem Post gemeint habe. Bloß, es gibt diesen unangenehmen, aber leider existierenden Grenzfall, wenn es um den Schutz des eigenen Wohles, oder eben dem anderer geht. Sprich: Notwehr, oder Notwehr für Dritte (ich glaube der Fachbegriff dafür heißt wirklich so in der Art).

Wenn eine Frau am Bürgersteig von einem Mann verprügelt wird, würdest du es dann nicht richtig finden, einzugreifen? Weil es auch wieder Gewalt wäre? Wenn ich dabei von mir ausgehe, kann ich sagen, dass ich es nicht gerne machen würde, einfach weil es mir widerstrebte, einem anderen Lebewesen Gewalt anzutun, aber ich würde einschreiten und den Schläger, notfalls eben auch handgreiflich, dazu bringen, von der Frau abzulassen. Weil es für mich in dem Moment Vorrang hätte, der Frau aus ihrer misslichen Lage heraus zu helfen.

Wenn Rechtsextreme ein Asylantenheim belagern mit der Absicht, zerstörerisch und gewalttätig dagegen und vor allem gegen die Bewohner vorzugehen, ist das Eingreifen ziemlich das gleiche Notwehr - Prinzip, nur im noch größeren Stil.

Vom Grundprinzip hast du ja schon recht :). Die Frage ist halt nur ob die Linksextremen wirklich zum Schutz der Flüchlinge dort Eingreifen oder selber nur auf Randale aus sind.
Ich würde es in dem Fall eher begrüßen wenn z.B. sich vor so einem Heim eine friedliche Menschenkette aufbauen würde mit Kerzen oder Liedern oder so und rufen würde: Ihr kommt hier nicht vorbei!
 
Vom Grundprinzip hast du ja schon recht :). Die Frage ist halt nur ob die Linksextremen wirklich zum Schutz der Flüchlinge dort Eingreifen oder selber nur auf Randale aus sind.
Ich würde es in dem Fall eher begrüßen wenn z.B. sich vor so einem Heim eine friedliche Menschenkette aufbauen würde mit Kerzen oder Liedern oder so und rufen würde: Ihr kommt hier nicht vorbei!

Leider bezweifle ich, dass viele dieser Menschen gesund und unversehrt den Tag überstehen würden. Aber eine sehr schöne Idee und Geste wäre es auf jeden Fall :) Und ob einige das praktisch als Mittel zum Zweck ausnutzen, kann ich wahrlich nicht beurteilen. Meine Aussage bezog sich jedenfalls auf Menschen, die eingreifen, weil sie wirklich am Wohl der Flüchtlinge interessiert sind, das in Gefahr ist. Aber klar, schwarze Schafe gibt es sicher überall.
 
Klar wenn die schon Gewalt anwenden, dann kann man denen auch nicht mehr mit Bildung und Aufklärung beikommen, dann heißt es nur noch was kann ich machen um Schaden abzuwenden und das zur Not auch mit Gewalt. Aber viel wichtiger ist es das Übel an der Wurzel zu packen und mit Stumpf und Stiel herauszureißen, und das erreicht man kaum mit Gewalt
 
Gewalt von extremer Seite wird grundsätzlich immer von der eigenen Seite befürwortet und von der Gegenseite verteufelt. Als der linke Mob z.B. die Frankfurter Innenstadt verwüstet hat oder im Mai regelmäßig Hamburg und Berlin verwüstet hört man von linker Seite dies sei ein berechtigter Protest.Von rechter Seite wird natürlich Zeter und Mordio gebrüllt.


Will der rechte Mob jetzt mit Gewalt gegen Flüchtlinge vorgehen bzw. geht gegen diese mit Gewalt vor wird von rechter Seite vom "berechtigten Volkszorn" gelallt,der ein berchtigter Teil des politischen Protest ist. Und die politische Linke schreit Zeter und Mordio.

Und in beiden Fällen rücken die Berufsrandaleure beider Seiten zum "Widerstand" an.
Da brachut man gar nicht hinhören ist immer der gleiche Müll der da gesabbert wird. Eigene Gewalt wird verteidigt und verklärt,die der Gegenseite verteufelt.
 
Kann ich grundsätzlich so unterschreiben und ist auch das, was ich mit meinem Post gemeint habe. Bloß, es gibt diesen unangenehmen, aber leider existierenden Grenzfall, wenn es um den Schutz des eigenen Wohles, oder eben dem anderer geht. Sprich: Notwehr, oder Notwehr für Dritte (ich glaube der Fachbegriff dafür heißt wirklich so in der Art).

Wenn eine Frau am Bürgersteig von einem Mann verprügelt wird, würdest du es dann nicht richtig finden, einzugreifen? Weil es auch wieder Gewalt wäre? Wenn ich dabei von mir ausgehe, kann ich sagen, dass ich es nicht gerne machen würde, einfach weil es mir widerstrebte, einem anderen Lebewesen Gewalt anzutun, aber ich würde einschreiten und den Schläger, notfalls eben auch handgreiflich, dazu bringen, von der Frau abzulassen. Weil es für mich in dem Moment Vorrang hätte, der Frau aus ihrer misslichen Lage heraus zu helfen.

Wenn Rechtsextreme ein Asylantenheim belagern mit der Absicht, zerstörerisch und gewalttätig dagegen und vor allem gegen die Bewohner vorzugehen, ist das Eingreifen ziemlich das gleiche Notwehr - Prinzip, nur im noch größeren Stil.
In einigen Fällen würde ich auch Gewalt anwenden, wenn z.B. das Leben meiner Kinder in Gefahr ist. Das ist aber eine andere Gewalt als z.B. unschuldige Flüchtlinge abzufackeln oder Kinder anzupinkeln .
 
In einigen Fällen würde ich auch Gewalt anwenden, wenn z.B. das Leben meiner Kinder in Gefahr ist. Das ist aber eine andere Gewalt als z.B. unschuldige Flüchtlinge abzufackeln oder Kinder anzupinkeln .

Vollkommen richtig und das ist auch das, was ich gemeint hatte. Dass Gewalt zwar nicht wünschenswert ist, aber eine Schutzfunktion erfüllen kann. Ich weiß aber jetzt nicht, ob ich dich richtig verstehe. So, wie ich deinen Kommentar interpretiert habe, sagt er das aus, was ich gemeint habe, aber er klingt nicht wirklich nach einer Zustimmung ^^
 
Vollkommen richtig und das ist auch das, was ich gemeint hatte. Dass Gewalt zwar nicht wünschenswert ist, aber eine Schutzfunktion erfüllen kann. Ich weiß aber jetzt nicht, ob ich dich richtig verstehe. So, wie ich deinen Kommentar interpretiert habe, sagt er das aus, was ich gemeint habe, aber er klingt nicht wirklich nach einer Zustimmung ^^
Ich denke wir meinen das selbe . Man kann in dieser Welt leider nicht ganz ohne Gewalt überleben.
Allerdings hat das nun nichts mit den "Demonstrationen " im Osten zu tun. Diese Gewalt hat keine Rechtfertigung.
 
Irgendwie sind die letzten Meldungen zu den Auftritten unserer Kanzlerin wieder mal sympthomatisch für unsere aktuelle Politik. Egal ob Merkel in Duisburg zum Thema "No-Go-Areas", also soziale Brennpunkte mit extrem hohen Ausländeranteil, spricht, oder zu Flüchtlingen in einem Flüchtlingsheim - hinterher loben die Anwesenden vor Ort immer dass Merkel ihnen zugehört habe.
Im Zuhören ist unsere Kanzlerin echt eine Meisterin. Ist ja auch so schön einfach. Man gibt Leuten das Gefühl dass man sich um sie kümmert, ohne irgendwie konkret werden zu müssen oder gar mal aktiv zu werden.
 
Irgendwie sind die letzten Meldungen zu den Auftritten unserer Kanzlerin wieder mal sympthomatisch für unsere aktuelle Politik. Egal ob Merkel in Duisburg zum Thema "No-Go-Areas", also soziale Brennpunkte mit extrem hohen Ausländeranteil, spricht, oder zu Flüchtlingen in einem Flüchtlingsheim - hinterher loben die Anwesenden vor Ort immer dass Merkel ihnen zugehört habe.
Im Zuhören ist unsere Kanzlerin echt eine Meisterin. Ist ja auch so schön einfach. Man gibt Leuten das Gefühl dass man sich um sie kümmert, ohne irgendwie konkret werden zu müssen oder gar mal aktiv zu werden.
Genau so fühlt sich das an. Als ob Sie ja dahin muss weil sie halt dir Kanzlerin ist, aber ob die Probleme angegangen werden glaube ich nicht.
Die Frau "Mit mir wird es keine Maut geben" Kanzlerin ist für mich schon lange nicht mehr glaubwürdig.
 
Gewalt erzeugt stets Gegengewalt und das bringt zu gar nichts. Bildung und Aufklärung müssen hier vor allem Abhilfe schaffen.

Im Prinzip ist das schon richtig, aber ob man jemanden, der bereit ist aus rassistischen Motiven ein Haus anzuzünden oder der in der Bahn Kinder anpinkelt noch mit Aufklärung und Bildung beikommen kann, ist fraglich. Da hilft oft vielleicht wirklich nur ein beherzter Hieb in die Fresse. Vielleicht führt das ja auch zu einer Art Lerneffekt.

Wenn ich höre dass 31! Polizisten verletzt worden sind und von 1000 rechten Demonstranten ( wenn man sie so überhaupt nennen kann ) nur Einer festgenommen wurde, ist das doch ein Witz. Die lachen sich doch ins Fäustchen.

Zumal es sich bei dem Festgenommenen um einen Fotojournalisten gehandelt hat, der dem rechten Mob nicht im Enrferntesten zuzurechnen war. :crazy

C.
 
Kurze bei Google vorbei geschaut und das gefunden:
http://www.faz.net/aktuell/gesellsc...nn-bei-liveschaltung-erschossen-13769965.html

Irgendwie schräg wenn man dann noch liest das es die letzte Morgensendung der Reporterin hätte sein sollen. Klingt so nach Hollywood Clichée...
Hier nun die ganze Geschichte.
http://www.huffingtonpost.com/entry...led-suspect_55ddba22e4b04ae497051567?878vkj4i
http://www.huffingtonpost.com/entry/wbdj-shooting-on-air_55ddaa54e4b0a40aa3acca3c

Der Mörder ist war ein ehemaliger Journalist des selben Senders wie seine beiden Opfer, Motive sind noch unklar, es gab aber wohl Differenzen zwischen Ihm und dem Sender. Der Typ drehte sogar selbst ein Video als er die Journalistin und ihren Kameramann erschoss lud es auf Facebook hoch und twitterte mehrmals darüber. Er beschuldigt auch die Reporterin rassistisch zu sein. Ein drittes Opfer, welches gerade Interviewt wurde wurde in den Rücken geschossen, sie konnte allerdings rechtzeitig ins Krankenhaus gebracht werden und ihr zustand scheint stabil zu sein und die Ärzte gehen davon aus das sie sich vollständig erholen wird. Eineinhalb Stunden später konnte der Täter gefasst werden, wurde aber verwundet verletzte sich selbst mit der eigenen Waffe um sich selbst umzubringen und erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen.
Im übrigen liest sich die persönliche Geschichte der beiden Opfer sehr tragisch, aber wie zuvor erwähnt schon fast wie ein Hollywood Drehbuch :-/. So hat sich der Kameramann erst kürzlich verlobt und die Verlobte sah die Tat live um Studio.
 
Im Prinzip ist das schon richtig, aber ob man jemanden, der bereit ist aus rassistischen Motiven ein Haus anzuzünden oder der in der Bahn Kinder anpinkelt noch mit Aufklärung und Bildung beikommen kann, ist fraglich. Da hilft oft vielleicht wirklich nur ein beherzter Hieb in die Fresse. Vielleicht führt das ja auch zu einer Art Lerneffekt.


[\QUOTE]

Um so einen Hieb zu legitimieren, kommt es meiner Meinung nach wieder auf die Beweggründe an. Wenn die Täter genau dann, wenn sie solches tun, erwischt werden und man zuschlägt, um sie davon abzuhalten, ist es eine Notwehrsache. Ansonsten, wenn man rein aus blankem, durchaus verständlichem Zorn zuschlagen würde, vielleicht wenn der Vorfall schon vorbei ist, wäre es wieder weniger zielführend. Und ein "Lerneffekt" tritt dadurch mit Sicherheit nicht ein, viel eher denke ich, dass es diese Personen in ihrem schändlichen Tun sogar noch bestärken würde, nach dem Motto "jetzt erst recht".
 
Zumal es sich bei dem Festgenommenen um einen Fotojournalisten gehandelt hat, der dem rechten Mob nicht im Enrferntesten zuzurechnen war. :crazy

C.

Mit der Pressefreiheit scheint es in letzter Zeit auch nicht mehr so gut in unserem Land bestellt zu sein. Wirklich traurig!


@Joerschi

Wirklich erschütternd :( wenn man sowas alles durchmachen muss. Schade dass sich viele anscheinend einfach nicht in die Perspektive reinversetzten können. Ist halt immer viel einfacher platte und oberflächliche Phrasen wie, die haben doch Smart Phones die brauchen keine Hilfe, zu dreschen. Sonst müsste man sich ja mal wirklich Gedanken machen und sich differenziert mit der Situation auseinandersetzten.
 
Furchtbar. :( Wie muss es dort aussehen, wo die Leute herkommen, dass sie ein solches Wagnis auf sich nehmen. Das soll sich jeder hinter den Spiegel stecken, der meint, diese Menschen kämen um ihnen was wegzunehmen.
Und wo wir gerade beim Thema sind... heute Nacht brannte eine bewohnte Unterkunft. :facep:

C.
 
http://www.focus.de/politik/ausland...elltem-schlepper-lkw-erstickt_id_4906873.html
Man ist Berichte von untergegangenen Booten und Ertrunkenen fast schon gewohnt. Und doch sind solche Meldungen immer wieder erschreckend. Es wird Zeit dass man den Schleppern, diesen Verbrechern, das Handwerk legt.

Mittlerweile wurde der Fund von 71 Leichen bestätigt, nachdem zwischenzeitlich von deutlich weniger die Rede war. Heute um 11:00 Uhr wird es eine Pressekonferenz geben, in der weitere Details/Ermittlungsergebnisse bekannt gegeben werden.

Die Details, die bisher durch die Presse gehen, sind erwartungsgemäß alles andere als angenehm. Als die Polizei eingetroffen ist, soll Leichenflüssigkeit aus dem Laster geflossen sein, vom Geruch ganz zu schweigen.... das Bild wird man wohl sein Leben lang nicht vergessen können.
 
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