Tatooine (Tatoo-System)

Tatooine, an Bord der Smee, mit Tom Kent

Langsam ging es doch voran, dachte Tomm. Die Einwände, die Tom gegen die Macht hatte, waren ja nicht unberechtigt. Ganz im Gegenteil.

Ja, man kann eine Person daran hindern, die Macht zu nutzen. Aber nur eine einzige - sich selbst nämlich. Und das ist eine sehr schwierige Sache, die jahrelange Übung erfordert. Ich habe die Macht seit einigen Jahren nicht mehr aktiv genutzt, bis ich in der Werkstatt die Smee gewendet habe. Für mich ist es sehr gefährlich, die Macht zu benutzen, wenn ich nicht von den Sith entdeckt werden will. Für jeden Jedi ist es gefährlich, aber mit zunehmender Stärke steigt die Gefahr auch. Das Dumme daran ist, daß Kämpfe zwischen Jedi und Sith selten ohne Dritte als Opfer abgehen. Die Sith haben schon ganze Planeten ausgelöscht, um manch einen einzelnen Jedi zu finden. Das bestärkt dich natürlich nun in deiner Ansicht, besser die Finger von der Macht zu lassen, aber so ganz einfach ist das nicht. Jeder Machtbegabte steht im Focus der Sith. Wenn sie dich finden und deine Fähigkeiten bemerken, werden sie dich für ihre Sache rekrutieren. Die fangen das nicht so grottig an wie ich - mit Gesprächen befassen sie sich unter Umständen gar nicht, wenn du nicht besonders stark in der Macht bist. Dann brechen sie einfach deinen Willen und lassen dich danach marschieren. Sie werden dir den Luxus des Todes nicht gewähren.

Tomm wußte genau, wovon er sprach. Nicht nur einmal war er in die Fänge der Sith geraten und wenn sein persönlicher "Lieblings"feind Menari wüßte, daß Tomm noch immer lebt, dann würde er sicher die halbe Galaxis umgraben, bis er Tomm gefunden haben würde. Wieviele Planeten würden der Jagd weichen müssen?

Wenn du deinen Umgang mit der Macht kontrollieren kannst, nur dann kannst du deinen eigenen Willen und deine eigenen Ziele durchsetzen. Die Macht ist ein gefährliches Ding, denn sie kann sich gegen dich wenden und dich zum Werkzeug werden lassen. Nicht ein Werkzeug der Macht, wie wir Jedi uns manchmal verstehen, sondern ein Werkzeug eines Lebewesens. Vielleicht das des Imperators. Willst du das riskieren?

Tief sah er Tom in die Augen. Lange Momente.

Wenn du Wert darauf legst, zeige ich dir, was ich meine. Aber ich würde das nur sehr ungern tun, ich sehe das nicht als Technik der hellen Seite an. Nur wenn es unbedingt sein muß, würde ich dir ein kleines Beispiel am eigenen Leib zeigen. Aber schön wäre es, wenn wir vorher aufbrechen täten.

Tatooine, an Bord der Smee, mit Tom Kent
 
Tatooine - an Bord der Smee - Aufenthaltsraum - Tom, Tomm

Toms erste Reaktion auf Tomms Ausführungen war ein wenig freundlicher Blick zurück in die Augen des Jedi.

„Wenn du nicht willst, dass ich dich mitsamt der halben Ausrüstung ins All hinaus blase lässt du solche Machtspielereien an Bord dieses Schiffes lieber. Ich habe es Jedis vor dir Verboten und ich werde es nach dir auch noch allen anderen Jedis verbieten die jemals einen Fuß auf das Deck dieses Schiffes setzen. Inklusive mir wenn es jemals soweit kommt.“

Er war etwas enttäuscht, er hatte gedacht, dass es vielleicht eine Technik gäbe, die ihn daran hindern würde, die Macht aktiv zu nutzen. Aber wie es aussah, gab es so etwas anscheinend nicht. Er müsste vielleicht einen weiteren Jedi nach einer solchen Möglichkeit befragen. Sollte er Mara eine Nachricht schicken? Er hielt es noch für zu früh. Später vielleicht. Es bestand zwar die Möglichkeit, das Joseline sich vielleicht mit so etwas auskannte, aber sicher war das auch nicht. Erst einmal sah er das Thema als erledigt an. Er veränderte seinen Blick nur marginal, und begab sich zum zweiten Mal an diesem Tag auf die Brücke, ohne Tomm eines weiteren Blickes zu würdigen. Wieder warf er Tom einen letzten Satz zu.

„Der Stuhl des Ersten Offiziers ist für dich falls du nicht den Flug über hier rum sitzen willst.“

Es war ihm herzlich egal ob der Jedi kam oder nicht. Er würde die Maschinen starten, einen Kurs Richtung obere Atmosphäre berechnen und losfliegen. Mit halbem Schub würde es aus dem Gravitationsfeld des Planeten gehen und mit Höchstgeschwindigkeit durch den Hyperraum. Soweit der Plan.

Auf dem Weg zur Brücke, so kurz wie er auch war, gingen ihm Tomms Worte noch einmal durch den Kopf. Viel über das Verhältnis zwischen Jedi und Sith, wenig darüber, wie man sich vor dem fall zur dunklen Seite schützen konnte. Das was er eigentlich suchte, waren keine Geschichten, sondern hilfreiche Hinweise, wie er seiner Vision die Realitätsgrundlage entziehen konnte. So weit, das er einerseits unmöglich ein Sith werden konnte und andererseits so wenig wie nur möglich aktiv mit der Macht in Verbindung treten musste.

Zwar hatte er dem Jedi nichts von der Vision erzählt, aber dennoch glaubte er dem Jedi seinen Standpunkt klar dargelegt zu haben. Keine aktive Machtnutzung und gleichzeitiges Verhindern eines Falls zur dunklen Seite. Sollte es da keine Möglichkeit geben, blieb vielleicht wirklich nur der griff zum Blaster. Er war zwar eigentlich nicht suizidal, aber was sollte er tun, um zu verhindern, dass er ein Sith wurde. Auf der anderen Seite stellte sich ihm die Frage wie lange er damit warten durfte. Je länger er wartete, desto höher wurde die Wahrscheinlichkeit, dass er es doch nicht tun würde, weil er schon von der Dunklen Seite unterwandert worden war. Er meinte sich daran zu erinnern, dass Angst für einen Jedi problematisch war im Bezug auf den Fall zur dunklen Seite.

Auf der Brücke angekommen musste er sich selbst mental ohrfeigen. Dachte er gerade wirklich über Selbstmord nach? Das war nun auch nicht die richtige Lösung. Zumindest nicht in diesen umständen, in denen es noch nicht zu spät war, und man noch alles wenden konnte. Zumindest glaubte er, dass er noch alles wenden konnte. Ob das wirklich möglich war, hing in den Sternen.
Um sich von diesem leidigen Thema abzulenken beschleunigte er seine Schritte, betrat die Brücke und setzte sich schwungvoll auf seinen Stuhl. Mit wenigen Handgriffen lies er die Maschinen zum Leben erwecken. Den Kurs hatte er schnell einprogrammiert. Leider gab es beim verlassen der Atmosphäre keine großen Treibstoffsparmöglichkeiten, weshalb er sich entschieden hatte nicht zu geizen und die Atmosphäre mit Höchstgeschwindigkeit
zu verlassen. In seiner Rechnung machte das keinen gravierenden Unterschied. Mit einem lauten Summen nahmen die Repulsortriebwerke ihren Dienst auf und beförderten das Schiff in eine gewisse Höhe. Mit Flugrichtung Lianna lies er die Triebwerke aufheulen. Der erste Schritt war damit getan. Er hoffte nicht, dass er ihn bereuen musste weil er vielleicht schon beim zweiten ins Straucheln geriet.


Tatooine - an Bord der Smee - Brücke - Tom, im Aufenthaltsraum Tomm
 
Tatooine, an Bord der Smee, mit Tom Kent

Er fand einfach keinen Zugang zu Tom. Vielleicht wäre das anders, wenn er sagte, wer er wirklich war, aber das kam auf gar keinen Fall in Frage. Tomm hatte sich noch nie etwas aus Rängen und Namen gemacht. Es war ihm sogar angenehm, daß Tom ihm ganz normal und - zumindest was seine Person selbst betraf - unvoreingenommen entgegentrat. Ches würde das vermutlich hier viel eher hinbekommen als er, aber in dieser Hinsicht war er wohl immer der kleine, stille Straßenjunge von Tatooine geblieben. Reden schwingen war eben nicht sein Ding.
Kopfschüttelnd stand Tomm auf und ging nach vorn auf die Brücke. Schweigend setzte er sich in den Sessel des Copiloten, oder wie Tom es genannt hatte, des ersten Offiziers. Kurz sah er Tom von der Seite an, dann ließ er den Blick gewohnheitsmäßig über die Instrumente des alten Frachters schweifen. Der Spritanzeige gönnte er einen zweiten Blick. Umwege waren also nicht drin, Sonderaufenthalte zur Entsorgung imperialer Angreifer würden auch eher stören. Ein fünftes Mal wollte Tomm nicht im Nichts stranden. Und schon gar nicht, weil man nicht getankt hatte.
Ein Gespräch begann Tomm nicht, wenn Tom etwas wissen wollte, konnte er ja fragen.
Routiniert programmierte der Junge - der Tomm immerhin um einen halben Kopf überragte - die Route und bald darauf waren sie im Hyperraum.


Hyperraum, auf dem Weg von Tatooine nach Lianna, Frachter Smee, mit Tom Kent

[op: weiter dann im Thread Weltraum (Imperium)]
 
Tatooine - Mos Eisley´s -Hotel- Qui-Gon`s Zimmer – Dace, Qui-Gon , Macen


Dace ehemaliger Meister sah es genauso wie er selbst. Sie würden also erst nach anderen Jedi suchen und welcher Ort wäre dafür besser geschaffen als Ossus. Dies wahr schließlich der einzige Ort den sei kannten an den sich ihr Orden zurück gezogen hatte.
In der Basis würden sie sicher einen Auftrag vom Orden bekommen oder zumindest einen Hinweis wie sie dem der Demokratie wieder auf die Sprünge helfen konnten.
Ihr nächstes Ziel stand also Fest.

Zu der Überraschung des jungen Valton´s fühlte sich Qui, beobachtet.
Doch der junge Ritter fühlte sich nicht so zumindest nicht mehr als.
Ein mulmiges Gefühl machte sich in seiner Magen Gegend breit.
Waren es schon wieder die Typen aus der Bar hatten sie sie in der Stadt gesehen als sie nach Blau gesucht hatten. Oder aber litten sie schon als Verfolgungswahn, denn seit der Zerschlagung der Jedi hatte Dace nur während der kurzen Zeit auf Ossus ein Gefühl der Sicherheit gehabt. Auf jeder anderen Welt beschlich ihm steht’s ein komisches Gefühl, der Unsicherheit.

Nein Qui ich fühle mich so wie zur Zeit überall nicht gerade sicher aber es auch nicht so dass ich mich total in Verfolgt und beobachtet fühle.

Er schaute zu seinem Padawan um sein Meinung ein zu holen.

Naja wir sollten so oder so zu sehen das wir hier weg kommen und uns wieder an unser eigentliche Bestimmung machen. Wir sind Hüter des Friedens da momentan nicht wirklich Frieden Herrscht sollten wir ihn wieder herstellen
.

Qui wir werden wohl getrennt Fliegen müssen Machen hat ebenfalls ein Schiff ich will ihn nicht alleine Fliegen lassen. Dies verstehst du sicherlich.
Sollten wir nicht schon einmal die Sachen Packen.
Zum Raumhafen können wir ja noch zusammen aufbrechen.

Dace erhob sich aus dem Sessel blieb aber auf halber Strecke in der Hocke stehen.
Als Zeichen dafür das wenn es noch etwas zu bereden gab er sich noch einmal hinsetzen würde um darüber zu Reden. Doch seiner Meinung nach gab es nichts mehr zu bereden



Tatooine - Mos Eisley´s -Hotel- Qui-Gon`s Zimmer – Dace, Qui-Gon , Macen
 
Tatooine - Mos Eisley´s -Hotel- Qui-Gon`s Zimmer – Dace, Qui-Gon , Macen

Qui-Gon beobachtete wie Dace nach dem Gespräch aufstehen wollte und warf noch kurz ein paar Worte ein.

Gut, dann sollten wir uns fertig machen, und vor unserem Start nocheinmal treffen.

Darauf stand Qui-Gon ebenfalls auf und ging sich etwas zu trinken holen. Während er dies tat musste er daran denken, wie es weiter gehen solle. Er dachte darüber nach wie er weiter machen solle, nachdem sein Padawan verschwunden war und nichts auf Cris hinwies.

Er trank sein Glas leer und begab sich zu seinen wenigen Sachen.

Tatooine - Mos Eisley´s -Hotel- Qui-Gon`s Zimmer – Qui-Gon
 
Tatooine - Mos Eisley´s -Hotel- Qui-Gon`s Zimmer – Dace, Qui-Gon , Macen

Die 3 Jedi hatten beschlossen dass sie es erst einmal wieder nach Ossus ging um dann weiter zu schauen was sie nun tun würden.
Es mussten noch die Sachen gepackt werden und dann konnte es los gehen.

Wir kommen dann zu dir wenn wir fertig sind und unsere Sachen soweit gepackt haben.
Doch dies dürfte nicht viel eigentlich müssen wir nur unsere Taschen holen mehr nicht.


Dace blickte zu seinem Schüler.

Dann lass uns hoch gehen Macen, bis gleich Qui.



Das Schüler meister Duo verließ das Zimmer von Qui-Gon und ging eine Etage höher in ihr Zimmer.
Der Ritter schnappte sich seine Tasche machte sie zu.

Für mich war es das brauchst du noch etwas ?

Dace wartete noch einen Moment bis auch Macen fertig war.


Nun würden sie aufbrechen um ihren Orden wieder Ordnungsgemäß zu unterstützen die Frage war nur in wie weit auch der Orden wieder aktiv in diesem Krieg war. Wie konnten sie ihm helfen die Mittel waren Garantiert sehr begrenzt für die Jedi.
Doch Dace kannte es nicht anders. Er war damals nur kurz im Orden gewesen als der Orden einen vernichtenden Schlag erlitt.
Sein leben als Padawan war stehts auf der Flucht oder in Ossus wo sie sich halbwegs sicher fühlen konnten.
Dahin ging es jetzt erstmal zurück um sich kurz danach gegen die Übermacht des Imperiums zu stellen.


Noch einmal schaute der Ritter zu seinem Padawan wären dieser seine Sachen Packte.
Macen machte sich gut doch die frage war was würde passieren wenn er auf seinen ehemaligen Meister treffen würde.
Konnte er die Versuchung widerstehen?





Tatooine - Mos Eisley´s -Hotel- Dace und Macen´s Zimmer – Dace, Macen
 
Zuletzt bearbeitet:
Tatooine - Mos Eisley´s -Hotel- Dace und Macen´s Zimmer – Dace, Macen

Er folgte Dace in ihr Zimmer um dort ebenfalls seine Sachen zu Packen.

Nunja …... viel habe ich ja nicht dabei gehabt.

Er schaute zu Dace und lächelte ihm zu. Macen wusste das egal was kommen möge er sicher auf dem Weg eines Jedi bleiben würde, er hatte dafür Zeit gebraucht und leicht war es nie und wird es sicher nie werden. Doch er hatte den Leuten die ihn begegneten viel zu verdanken besonders seinem Meister der ihn jetzt bei stand. Er wusste das er ihm voll und ganz vertrauen konnte.

Es würde nun weiter gehen den Orden der Jedi zu unterstützen und das gab Macen Kraft und Mut.
In Anbetracht das sie gegen das Imperium kämpften, lies Macen ein ein nachdenklich werden, in so manchen Minuten hatte er ernsthaft zweifel gehabt doch wurde er immer wieder eines besseren belehrt.


Meister ich sehe mit Zuversicht auf unsere nächsten Aufgaben, gemeinsam werden wir dies angehen.

Tatooine - Mos Eisley´s -Hotel- Dace und Macen´s Zimmer – Dace, Macen
 
Tatooine - Irgendwo in der Wüste - Needa, Kael

„Ja… Ja… Ja“ murmelte Needa vor sich hin und lehnte sich auf dem Sessel seines Landspeeders zurück. Seit mehr als zwei Jahren hatte er nun seine ehemalige Profession aufgegeben und mit dem Geld was er für sich retten konnte ein „beschauliches“ Leben im Outer Rim aufgebaut.

„Nichts als Sand“ knurrte Kael neben ihn „Nichts als verfluchter gelber Sand.“

Needa hob die rechte Augenbraue und schaute Kael interessiert an. Es faszinierte ihn jeden Tag aufs Neue, dass Kael zu ihm zurückgekehrt war. Nach der gescheiterten Mission auf Hok, wo beide Männer nur knapp dem Tod entronnen waren, hatten sich ihre Wege getrennt. Needa war ins Outer Rim geflohen, wo er sich einigermaßen sicher sein konnte, dass ihn niemand kannte. Dort wollte er auf einer Farm seinen „wohlverdienten“ Ruhestand genießen. Kael dagegen…. Ja wo Kael eigentlich abgeblieben war, davon hatte der ehemalige imperiale Offizier nicht die leiseste Ahnung. Jedenfalls schien Kael einiges durchgemacht zu haben, denn er redete nicht viel von seinen Abenteuern in dieser Zeit. „Eigentlich redet er nie viel“ korrigierte sich Needa in Gedanken.

„Den hast du dir gewissermaßen selbst ausgesucht….deine neue Profession bringt es eben mit sich Tatooine etwas häufiger zu besuchen als der Durchschnitts-Imperiale.“

Needa dagegen hatte nach dem Debakel auf Hok eine Zeit auf einem Planeten Zuflucht gesucht, auf dem erst vor einigen Jahren einige Kolonien gegründet wurden. Die Siedler suchten immer neue fähige Leute, um die Kolonie am Leben zu erhalten. Dabei kam es nicht darauf an, wie verzweifelt die Neuankömmlinge waren. Es war daher nicht überraschend, dass der ehemalige Offizier bald eine Arbeit fand.
Needa hatte sich um die Materialbeschaffung für die Kolonie zu kümmern, sollte neue Ressourcenquellen auf dem Planeten erschließen und Kontakte zu möglichen Lieferanten knüpfen. Mit der Zeit hatte sich der ehemalige Offizier ein „normales“ Leben aufgebaut. Etwas, dass ihm im Dienst des Imperiums ewig verweigert blieb. Er hatte eine ordentliche Arbeitsstelle, ein Haus und lebte sogar mit einer Frau zusammen, die er auf dem Planeten kennen gelernt hatte.

Umso erstaunlicher war es für Needa, dass er diese Seite des Lebens nicht genoss. In der Arbeit sah er keine Herausforderung, keinen Sinn – Er vertrat nicht länger die Ideale eines Imperialen Offiziers, er sorgte nicht länger für Ordnung in der Galaxis, er riskierte nicht jeden Tag sein Leben aufs neue für eine ehrenvolle Sache.
Die Beziehung zu seiner Frau entwickelte sich zudem von Monat zu Monat immer schlechter. „Ich glaube immer noch, dass es mein Befehlston bei jedem Streit war, der für die Trennung verantwortlich war und nicht mein Desinteresse für ihre bedeutungslosen Tätigkeiten“ überlegte Needa in Gedanken.


„Meine Profession ? Ich würde eher sagen, dass DU mich in diese verdammte Lage gebracht hast. Schließlich kam die Idee einen Namen als Kopfgeldjäger aufzubauen nicht von mir.“

Needa verdrehte die Augen. Gerade als er damals mit den Gedanken gespielt hatte, die Kolonie zu verlassen, tauchte Kael vor seiner Tür auf. So zerschlagen und zerfetzt wie der ehemalige Sergeant des AFC ausgesehen hatte, hatte Needa ihn niemals zuvor und niemals wieder gesehen. „Verdammt Needa, es hat mich hunderte von verfluchten Credits, Ganze Wochen meiner verfluchten Zeit und fast meine verfluchte rechte Hand gekostet dich zu finden. Jetzt liegt es an dir, mich aus meiner verfluchten Misere herauszuholen, schließlich verdanke ich dir alles was in den letzten 5 Jahren schief gelaufen ist.“ So oder ähnlich waren Kaels Worte damals gewesen, wobei Needa schwören konnte, dass der Sergeant einige Verwünschungen mehr geäußert hatte.

„Es ist wirklich erstaunlich, wie oft du dich über dieses leidige Thema beschweren kannst. Ich sage es dir wieder und wieder, das einzige was du herausragend kannst, ist kämpfen und Leute umbringen….“

“….Ebenso sich selbst in schwierige Lagen zu bringen und den ganzen Tag über schlechte Laune zu haben“ fügte Needa in Gedanken hinzu.
Für Needa war die Entscheidung nicht schwer gefallen Kael zu helfen, schließlich hatte der Sergeant mit einer Sache Recht. Needa war für seine Lage verantwortlich.


„…Und da du im Imperium als Verräter angeklagt bist und die Republik dich wohl kaum mit offenen Armen empfangen wird, hatten wir nicht mehr viele Möglichkeiten zur Auswahl. Und entspann dich mal ein wenig, bisher lief doch alles ausgezeichnet.“

Kaels presste seine Lippen zusammen und runzelte seine Stirn. Needa ahnte schon was jetzt kommen würden

„So…alles ausgezeichnet? Wirklich….Und was war auf Ord Mantell ? Als es dir spontan in den Sinn kam, dass wir für die falsche Seite arbeiten und wir uns ein beinahe einstündiges Feuergefecht mit unseren ehemaligen Arbeitgebern leisten mussten?“

zischte der Sergeant zwischen zusammengepressten Zähnen hervor.

„Wenn wir schon so einem dreckigen Geschäft nachgehen, Kael. So habe ich dir schon damals versichert. Dann gibt es bestimmte Regeln an die wir uns halten. Prinzipien…verstehst du. Wenn sich unsere Arbeitgeber nicht daran halten….dann haben sie den Vertrag gebrochen und unser Vertrauen missbraucht. Letztlich standen wir auf der richtigen Seite und unseren Ruf hat es auch nicht so in Mitleidenschaft gezogen, wie du immer behauptest.“

Der Landspeeder sauste durch die Dünen der Sandwüste und näherte sich langsam einer Gebirgskette.

Tatooine - Irgendwo in der Wüste - Needa, Kael
 
Zuletzt bearbeitet:
Eingehende Textnachricht an Jedi-Ritter Dace Valton, verschlüsselt:

Hallo Dace, bitte komme, sobald es die Zeit zuläßt, mit deinem Padawan Macen Anrhe nach Lianna zur Basis. Der Jedirat ist der Ansicht, daß es Zeit ist, Macen zu prüfen. Solltest du anderer Ansicht sein, sende mir bitte eine kurze Nachricht. Anderenfalls erwarte ich euch demnächst.

Möge die Macht mit euch sein!
Tomm Lucas
 
Tatooine - Mos Eisley´s -Hotel- Dace und Macen´s Zimmer – Dace, Mace

Mace
packte auch sein hab und gut zusammen, es war ähnlich wie bei Dace all zu viel hatte dieser auch nicht. Nachdem der Padawan seine Sachen zusammen gepackt hatte sagte er dem Ritter dass er zuversichtlich war was die nächsten Aufgaben anging.

Dace wollte ihm Antworten doch in diesem Moment Piepste es aus seiner Tasche.
Er glitt mit seiner Hand in seine Tasche und zog sein Com heraus.
Es war eine Nachricht von Tomm Lucas den sie erst kürzlich hier auf Tatooine getroffen hatten. So wie es aussah war dieser nicht mehr auf diesen Planeten sondern auf Lianna und die Jedi hatten dort eine Basis aufgebaut. Der junge Ritter sollte mit seinem Padawan dorthin kommen denn der Rat hatte vor Macen die Prüfung eines Ritters absolvieren zulassen.

Ein lächeln bildete sich auf den Lippen des Ritters, nicht nur das die Jedi wieder ein Basis hatten. Ließ ihn glücklich erscheinen auch das Macen nun den letzten Schritt in seiner Ausbildung machen würde stimmte ihn so. Dace war sich sicher das Machen diese bestehen würden. Dace hatte ihn den weg soweit gewiesen den Rest musst er nun mehr oder weniger alleine gehen.

Komm nun wir müssen aufbrechen, ich bin mir sicher das du die vor dir liegenden aufgaben erfolgreich bewältigen wirst. Nun lass uns runter zu Qui-Gon gehen!


Der Jungemann setzt sich in Bewegung und ging wieder herunter zu Qui und trat in dessebn Zimmer ein da die Tür immer noch offen war,


Hallo Qui wir sind soweit fertig habe unser Sachen und können los.
Doch es gibt noch eine kleine Planänderung.
Wir werden nicht nach Ossus Fliegen sondern nach Lianna zu Jedi Basis.
Ich habe eine Nachricht von Tomm Lucas bekommen.
Der Rat will wohl mit Macen und und mir Sprechen und so können wir uns das reisen nach Ossus Sparen.
Lass uns Los gehen



So verließ die Gruppe aus Jedi erst das Hotel und ging dann Richtung Raumhafen auf den Sandigenstraßen von Tatooine..

Tatooine - Mos Eisley´s –Straßen- Auf dem weg zum Raumhafen– Dace, Macen Qui-Gon
 
Tatooine - Mos Eisley´s –Straßen- Auf dem weg zum Raumhafen– Dace, Macen Qui-Gon

Auf der Straße mit ihren Sachen in richtung Raumhafen laufend, sah sich Qui-Gon noch einige Mal um, in der Hoffnung Blau Dor doch noch zu finden. Aber seine Hoffnung blieb vergebens.

Unweit vom Raumhafen machte sich Qui-Gons Gefühl beobachtet zu werden wieder bemerkbar und bestätigte sich. Plötzlich tauchte vor der Gruppe eine Person auf und hielt die drei an.
Er began in seiner Sprache zu reden.
Halt Jedi. Legt Eure Waffen bei Seite und es wird Euch nichts Geschehen.

Qui-Gon hatte ihn nicht gespürt, aber nun spührte er ihn und einige weitere. Einer war auf den Dächern und visierte sie an und einige Andere verbargen sich in der Umgebung.

Tatooine - Mos Eisley´s –Straßen- Auf dem weg zum Raumhafen– Dace, Macen Qui-Gon, Kopfgeldjäger
 
[op] weiter dann bitte im weltraum Thread [op]

Tatooine - Mos Eisley´s –Straßen- Auf dem weg zum Raumhafen– Dace, Macen Qui-Gon

Die 3 Jedi gingen auf den Sandigenstraßen Richtung Raumhafen.
Dace war froh den Planeten zu verlassen, und endlich wieder vernünftiges Wetter zu haben. Nicht so heiß dass einem der Schweiß in Bachen den Körper runter liefe.
Vielleicht sogar mit ein wenig grün.
Er wusste nichts über Lianna doch es konnte nicht schlimmer als dieser
Wüstenplaneten sein.

Plötzlich stand ein Mann vor ihnen auf der Straße und bedrohte sie mit einer Feuerwaffe. Sie sollten ihre Waffen beiseite legen.

Natürlich dies musste jetzt passieren als sei den Planeten verlassen wollten.
Hatten diese Kopfgeldjäger nicht schon mehr als genug
.
Dace jedenfalls war nichts scharf auf einem weiteren Kampf mit diesem unmoralischen Pack.
Außerdem würde so kurz vor dem Raumhafen nur noch mehr auf sie Aufmerksam werden. Er spürte noch mehr Verborgen ne gestalten jedoch hatten sie Lücken in ihrer Falle. Flucht war ein Alternative die hier nur zu gut infrage kam vor allem müsste so kein Blut vergossen werden.

Wir müssen uns trennen Qui lass uns nicht kämpfen wir sind schneller als sie.
Dank der Macht können wir es schaffen ohne uns in einen Kampf verwickeln zulassen.
Wenn wir wieder auf einer Hauptstraße sind können sie nicht mehr viel machen außerdem sind wir fast am Raumhafen. Machen komm mit mir Qui nimmt einen anderen weg.
Macen dort drüben hinein und Konzentriere die Macht in deine Beide.

Er hatte leise gesprochen doch das Kommando zu Aufbruch schallte aus seiner Kehle.

Also LOS!!

Macen rannte vor ihm in eine kleine Gasse hinein.
Dace konzentrierte die Macht in dem seinen Beinen um schneller zu laufen und wenn es sein musste zu Springen.
Der Ritter rannte seinem Schüler der sich in dieser Gegen besser auskannte als er.
Hinter ihnen Schossen die Verfolger mit ihren Blastern .
Ein paar Schüsse hatten Dace Robe schon angesenkt doch es war nicht mehr weit bis zur Rettenden Menge kurz vor dem Raumhafen. Dace fehlte nur noch ein Schritt da wäre doch ein Schuss Streifte ihn an der Schulter.
Er Schrie auf und blieb für einen kurzen Moment stehen doch dann bog und lief genau wie Macen vor ihm in die Menge hinein.
Sie Quetschten sich quer durch die Menschen masse drückten und Schubsten hier den ein oder anderen weg um schneller voran zu kommen.
Den Raumhafen erreicht rannten sie so schnell es ging zu ihrem Schiff.
Die Kopfgeldjäger hatten sie wohl in der Menschenmenge abgehangen.


Macen machte die Luke auf und die beiden Jedi rannten sofort in das Cockpit um die Start Vorbereitung zu treffen.
Während Dace mit dem Tower sprach fuhr Macen die Maschinen hoch.
Sie bekam relativ zügig die Start Erlaubnis.

Los Macen bring uns hier weg auf nach Lianna!


Er lehnte sich zurück und lies seinen Padawan fliegen und rieb sich über seine Schulter.


Orbit von Tatooine – an Board der Hope- Macen und Dace
 
Zuletzt bearbeitet:
Tatooine - Mos Eisley´s –Straßen- Auf dem weg zum Raumhafen– Dace, Macen Qui-Gon

Nach dem Dace das Zeichen zum laufen gab rannte er in eine andere Richtung als die beiden anderen Jedi.

Die beiden wurden von einigen Kopfgeldjägern verfolgt, als er sich kurz umsah bekam er mit das ungefähr vier der Personen hinter ihm her liefen.
Er lief schneller während die Schüsse an ihm vorbei zogen und in Gebäuden oder dem Boden einschlugen. Er konnte einen der Laserblitze gerade noch so ausweichen. Zum Glück lernte er wie man schnell genug reagiert und die Blitze mit Hilfe der Macht nur mit den Händen abzuwehren.

Er bog um eine Ecke als hinter ihm ein Schuss eines Scharfschützen einschlug. Der Jedi kam dem Raumhafen immer nähr. Ein weiterer Schuss des Schützen kam auf ihn zu der gerade so mit seiner Laserklinge abwehren konnte. Als er dies tat sah er das sie ihn immer noch verfolgten. Kaum war der Schuss zurück gelenkt verstaute der seine Waffe wieder unter seiner Robe, die er vor dem Aufbruch angezogen hatte.

Noch ein paar Schritte und er wäre am Ziel gewesen. Endlich erreichte er den rettenden Raumhafen und rannte auf sein Schiff zu. Er betrat es und blieb an der Rampe stehen während diese sich schloss.

Als dies erledigt war stürmte er in das Cockpit und erfragte die Abfluggenehmigung, als er diese erhielt waren die Kopfgeldjäger fast am Ziel. Er lies das Schiff starten und verschwand im Orbit und kurze Zeit später sprang er in den Hyperraum.

Weltraum –Fencer - Auf dem weg nach Lianna– Qui-Gon
 
Tatooine - Irgendwo in der Wüste - Turm des Grauens - Needa, Kael

Kael schaute zu dem steinernen Turm hinauf, der vor ihnen hinaufragte. Aus rotbraunen Steinen errichtet hob das Gebäude sich kaum von dem restlichen Gebirge ab und wirkte durch die grob behauenen Quader beinahe wie aus einer anderen Zeit. Einzig die stählerne Tür deutete auf die Tatsache hin, dass es sich bei dem Turm um keine Ruine handelte.

„Und _hier_ treffen wir uns mit diesem … diesem Gran“

fragte Kael als er aus dem Landspeeder stieg und sich den Helm aufsetzte.

„Nun es hat doch etwas für sich, so müssen wir nicht mitten in Mos Eisley derartige Geschäfte besprechen.“

entgegnete Needa und stieg ebenfalls aus dem Speeder.
Während Kael noch seinen lädierten Helm von seiner Storm Commando Rüstung trug, musste sich Needa mit einem normalen Stahlhelm begnügen, sein Gesicht wurde dabei von einem einfachen schwarzen Tuch verhüllt.


„Mir gefallen jedenfalls keine steinernen Türme inmitten einer menschenleeren Gegend. Nenn es Aberglaube, aber selten bedeuten solche Orte etwas Gutes.“

Um das Gesagte zu unterstreichen, zog Kael seinen E-11 Blaster aus dem Holster und ging langsamen Schrittes auf die stählerne Tür zu.

„Leider haben wir noch nicht das Privileg uns alle Arbeitgeber auszusuchen. Aber ich gebe zu, es hat etwas mystisches…wobei mir die Gebäude der Sith deutlich mehr Unbehagen bereitet haben.“

Kael gab ein Knurren von sich und verdeutlichte damit einmal mehr, was er von den Sith hielt.

„Überlass mir nur das Reden, Kael.“

„Wie immer….also, Captain“

„Wie immer….Sergeant.“

Mit einem Zischen glitten die Tore des Turms auseinander und zwei in schwarz gekleidete Humanoide traten hinaus und flankierten den Eingang.

„Das Empfangskomitee… nehme ich an.“

“Zweifellos und dazu noch schwer bewaffnet....“

fügte Kael knapp hinzu und umfasste den E-11 fester.

„Gorn Da’Barr erwartet euch bereits, Wartet hier.“

ließ einer der Wachen verlauten, als Needa und Kael den Eingang passierten – ohne den Wachen einen weiteren Blick zuzuwerfen.
Der Empfangsaal war riesig und Kael vermutete sogleich, dass der Komplex weit in den Fels hinein gebaut wurde. Mehrere Säulen zogen sich durch den ganzen Saal und ließen ihn noch imposanter erscheinen.
Mit einem Zischen begann sich die Tür hinter Kael und Needa wieder zu schließen und der Eingangsaal wurde langsam ins Dunkeln gehüllt. Nur noch einzelne Lichtquellen erleuchteten den Saal. Zum Glück für Kael besaß sein Helm noch ein integriertes Nachtsichtgerät. Needa hingegen konnte sich nur auf seine Sinne verlassen und vermutlich nicht weiter als 10-Meter gucken, zumal seine Augen durch die lange Reise in der Wüsten an helles Licht gewohnt waren.


„Die Sache gefällt mir nicht…“

flüsterte Kael. Eine einzelne Lichtquelle näherte sich langsam den Ex-Imperialen. Kael konnte einen Gran in einem dunklen Mantel erkennen, der von weiteren zwei Wachen flankiert wurde.

„Seid gegrüßt, ich bin Gorn Da’Barr und begrüße euch in meinem _bescheidenen Heim_. Wie mein Kontaktmann mir berichtete habt ihr euren Auftrag erledigt und den Sklavenhändler eliminiert.“

„Es ließ sich nicht vermeiden.“

kommentierte Needa knapp.

„Nun… seinen Tod wird keiner betrauern. Ihr habt eure Aufgabe effizient und schnell gelöst. Hier sind die versprochenen 2500 Credits… “

Der Gran hob seine rechte Hand leicht an und ein weiterer Söldner trat aus dem Dunkeln heraus und warf ein Beutel vor die Füße des Ex-Imperialen.

„…Bevor ihr die Belohnung nehmt. Nehmt noch einen Rat mit auf euren Weg.“

Needa der gerade nach dem Beutel greifen wollte, hielt inne und betrachtete den Gran etwas skeptisch, ehe dieser fortfuhr.

„Ein Kopfgeldjäger mit Prinzipien, das ist genauso unmöglich wie ein Pirat in der Imperialen Flotte oder ein Hutt auf Hoth…“

Der Gangsterboss gönnte sich eine stilistische Pause und bedachte die Ex-Imperialen mit einem überheblichen Blick.

„Seine Vergleiche hinken etwas….“

zwische Kael und Needa nickte knapp.

„Nur gute Kopfgeldjäger können sich überhaupt so einen Luxus leisten. Für Maden wie euch... sind Prinzipien ein Todesurteil. Denn wie soll ich sichergehen, dass ihr nicht auch mich tötet, nachdem ihr bereits euren letzten Auftraggeber dem Gar ausgemacht habt, weil er angeblich selber dunkle Geschäfte betrieb. Es dürfte euch wohl interessieren, dass dieser Auftraggeber kein Unbekannter für mich war. Um das Risiko zu ersparen ein ähnliches Schicksal zu erleiden lege ich euch besser gleich um und spare so noch die 2500 Credits…“

Kael zog unter seinem Helm eine resignierende Miene„…Alles andere hätte ich mich auch überrascht.“

„…Knallt sie ab.“

Kaum hatte der Gran die Worte ausgesprochen, hechtete Kael schon hinter eine der Säulen und entkam knapp den roten Läsersalven, die hinter ihm in die Wand einschlugen. Zu seiner Überraschung prallte er direkt gegen Needa, der daraufhin beinahe zur Seite aus der schützenden Deckung kippte.

„…Endschuldigen Sie Captain….aber ich glaube nicht, dass hinter dieser Säule Platz für Zwei ist.“

knurrte Kael und versuchte sich so klein zu machen, wie irgend möglich.

„Ist das eine Aufforderung dafür, mich einfach erschießen zu lassen?“

antwortete Needa knapp.

„Glauben Sie mir… nichts würde ich jetzt lieber sehen…wenn ich daran denke, wem wir dieses Debakel zu verdanken haben.“

Mit diesem Worten sprang Kael wieder auf und rannte wild um sich schießend zur gegenüberliegenden Säule. Er fing sich einen Schuss in die Schulterpanzerung ein und rollte dann über den Boden in Sicherheit. Der Gran hatte sich inzwischen mit seiner Leibwache aus dem Staub gemacht und seinen restlichen 5 Söldnern das Feld überlassen, die von verschiedenen Positionen auf die Ex-Imperialen schossen. Kael erkannte wie zwei Söldner gerade dabei waren ihre Position zu flankieren, mit Handzeichen setzte er Needa darüber in Kenntnis.

„Zeit für ein schwereres Kaliber.“

rief Needa und begann damit sein BlasTech T-21 zusammenzusetzen, den er in seinem Rucksack trug. Kael verkniff sich jeden weiteren Kommentar und gab einige Schüsse auf die Söldner ab, die darauf mit fünffacher Feuerkraft zurück schossen und die Säule langsam zu Schlacke verarbeiteten. „Warum gehöre ich eigentlich Zeit meines Lebens zu der Partei, die in der Unterzahl kämpft“ schoss es Kael durch den Kopf, als er eine Grante scharf machte. Ihm war klar, dass er nicht in einer Position ausharren durfte. Die Söldner wussten wo er steckte und zu fünft war es ein Leichtes ihn auszuschalten, schließlich gab es nur zwei Möglichkeiten wo er auftauchen konnte. In Gedanken machte sich der ehemalige Sergeant noch einmal klar, wo die Söldner sich ungefähr befanden, dann warf er blind eine Granate in die ungefähre Richtung und eine zweite hinterher. Auch wenn die Granaten wahrscheinlich niemanden töten würden, leisteten sie doch ihre Wirkung. Aufgeschreckt von dem Klang der geworfenen Granaten hatten die Söldner ihre Aufmerksamkeit von Kael abgewandt. Diese Sekunde nutzte der Sergeant um vorzustürmen….Er schmiss sich geradewegs auf den Boden und eröffnete das Feuer. In dem Selben Augenblick explodierten die Granaten und rissen einige Säulen in Stücke. Die Detonation und der entstandene Rauch spielten Kael in die Hand. Er erwischte einen Söldner, der aus Panik seine Deckung verlassen hatte in den Bauch. Doch während der Twi’lek zusammenklappte, hatten die anderen Vier ihre Sinne wieder beisammen und feuerten nun ihrerseits auf den liegenden Sergeant, der sich nicht mehr rechtzeitig wegrollen konnte und einen Schuss ins Schulterblatt einstecken musste. Kael biss die Zähne zusammen und versuchte nicht an den Schmerz zu denken. Der Schuss hatte seine Panzerung durchbrochen und sein Fleisch verbrüht. Nur unter Mühe brachte er sich hinter einer weiteren Säule in Sicherheit. Die Söldner ahnten nun, dass ihr Sieg immer näher rückte, schließlich schien der andere Imperiale nicht mal eine Waffe zu haben. Doch gerade als zwei Söldner ihre Deckung verlassen um Kael einzukreisen, spähte Needa um die Ecke und legte seine Repetiergewehr auf die Feinde an. Ein Hagel aus Lasersalven zischte auf den Gangsterabschaum zu und riss einen geradezu in Stücke. Ein Zweiter wurde am Bein verletzt und konnte sich nur noch knapp in Deckung bringen.
Es hatte lange gedauert bis Kael eine Waffe für Needa gefunden hatte, mit welche dieser einigermaßen umgehen konnte. Das Schnellfeuergewehr war eine perfekte Wahl gewesen. Needa traf zwar immer noch kein Scheunentor von 10 Meter Entfernung, aber er brauchte auch nicht sonderlich gut zu zielen. Er brauchte lediglich die Deckung der Gegner mit Feuer einzudecken, damit Kael sie früher oder später erledigte. So lief es praktisch schon seit mehr als 8 Monate und die Taktik hatte sich bewährt.
Während Needa weiterhin die Söldner mit Feuerstößen eindeckte, dachte Kael jedoch nicht daran weiterzukämpfen. Der Turm war vermutlich noch gefüllt mit weiterem Abschaum und der Elitesoldat hatte wesentlich besseres zu tun als sich von besseren Feuchtfarmern in die Flucht schlagen zu lassen. Stattdessen warf er eine Blendgranate in die ohnehin abgelenkten Söldner, schnappte sich die Credits und rannte dann zum Ausgang. Zum Glück für die Imperialen ließ das Tor sich leicht öffnen.


„Gib mir Deckung! Ich kümmere mich um die Beiden am Tor.“

rief Kael Needa zu und zog sein Schwert.

Tatooine - Irgendwo in der Wüste - Turm des Grauens - Needa, Kael
 
[Tatooine - Jundlandwüste - Farscape] Korr

Nachdenklich warf Korr einen Blick auf die Landschaft aus Schluchten und Tafelbergen, welche sich hinter ihm erstreckte. Es war ein trostloser Ort und die Doppelsonnen schickten eine umbahrmherzige Hitze vom Himmel herab. Nach allem, was sie über diesen Planeten in Erfahrung bringen konnten, gab keine einheitliche Regierung. Nur einige Verbrechersyndikaten, welche hier großen Einfluss ausübten. In gewisser Weise ähnelte Tatooine Aquaris und doch unterschieden sich diese beiden Welten extrem. Wenigstens konnten sie darauf hoffen ungestört zu bleiben.
Bei ihrem letzten Überfall hatte die Farscape einen Hüllenbruch erlitten. Dabei war zwar nichts Essentielles zu Schaden gekommen, doch hatten sie für die Reparatur ein nahes, bewohntes System aufsuchen müssen.
Die Hülle musste geflickt und Kabelstränge ausgetauscht werden. Jull hatte bereits alles genau durchgeplant und nun hing der Wolfsmann an der Außenseite des Frachtschiffes. Es galt einige kleinere Trägerelemente zu verschweißen. Die Hitze machte Korr bereits zu schaffen, obwohl er noch nicht einmal angefangen hatte.
Während er bei den Reparatur- und Aufräumarbeiten mit anpackte, waren Renji und einige andere losgezogen um in einer nahen Siedlung nötige Ersatzteile zu besorgen.


[Tatooine - Jundlandwüste - Farscape] Korr
 
[Tatooine~Mos Eisley~kleine Glücksspielbude~Dan]

Dan setzte sich auf den Stuhl.Er kleine Paus könnte ersich schon gönnen,dachte er.Nach 2 Stunden Flug und noch einmal 1 Stunde Fußmarsch durch die Straßen Mos Eisleys,war er am Ende mit seinen Kräften.Neben ihn unterhielten sich zwei Rodianer.Schnell merkte Dan,dass
die beiden sicher etwas bei ihm kaufen würden.Schließlich hatte er auf Coruscant sehr viel mitgehen lassen.1 Kilo Prometium.0,5 Kilo Uridium waren die Ausbeute.Das erbrachte Geld würde er dann für ein Schiff ausgeben.Er hatte noch nie ein Schiff.Aber mit den Geld und das was er sich schon zusammen gespart hatte,könne er sich nun sein Traum erfüllen.
Schnell tippte er die zwei an die Schulter,diese schauten erschreckt hoch und staarten ihn an.
"Was willst du?" sagte der eine zu ihm.Ein Glück,dachte er,die beiden sprechen Basic.#

Seid ihr interessiet an Uridium oder Prometium?,fragte er sie.Oder an etwas anderen?

Die Rodianer schauten sich an und zogen ihren Geldbeutel raus."Wie viel willst du pro Kilo haben?"Dan sagte mit leichter Stimme:200 Credits !
Die Rodianer gaben das Geld und nahmen die Waren und setzten sich dann an einen anderen Tisch.Dan schaute das Geld glücklich an.Wieder ist er sein Traum ein Schritt weiter gekommen,dachte er.Sein nächstes Ziel wäre nun der Raumhafen von Mos Eisley.Er würde dann noch nach ein paar Aufträgen suchen.
Neben ihn plauderten die zwei Rodianer wieder.Schnell ging Dan zur Bar.Und schaute den Barkellner an.

Hey Kumpel,hast du auch ein für mich?

Der Kellner schaute Dan grimmig an undgab ihn einen Drink.Schnell setzte Dan seinen Helm ab und trank den Drink genüsslich.Das Getränk erfüllte Dans Magen mit neuen Leben.Dan spürte das und forderte mit einer Handgeste gleich noch ein Drink.Was für ein Genuss,dachte er.
Nach noch drei Gläsern gab Dan den Kellner noch das Geld und ging dann wieder zuseinen Tisch.Die zwei Rodianer neben ihn waren schon verschwunden.
Dan schaute sich noch einmal um.Was für ein Abschaum,dachte er.

[Tatooine~Mos Eisley~kleine Glücksspielbude~Dan]
 
Zuletzt bearbeitet:
Tatooine - Irgendwo in der Wüste - Turm des Grauens - Needa, Kael

Die beiden Wächter am Eingang waren überrascht, als das schwere Stahltor sich mit einem Brummen öffnete. Sie zückten ihre Waffen und warteten darauf, wer sich als nächstes zeigen würde, entschlossen jeden Feind mit einer Salve aus ihren Blastern niederzustrecken. Kael war sich seiner Feinde wohl bewusst, er wartete nicht bis das Tor sich ganz geöffnet hatte.
Er zückte sein Schwert, rollte sich auf seiner Schulter durch die sich bietende Lücke, kam auf die Beine und wirbelte mit seinem Schwert durch die Luft. Blut spritze aus der Kehle des Twi’lek als die Klinge seine Hauptader durchtrennte, mit einem schauerlichen Gurgeln brach der Soldat auf dem Wüstenboden zusammen. „Ich bin wirklich unschlagbar. HA !“ dachte Kael und wünschte, dass dieses Manöver jemand gesehen hätte. Zu seinem Leidwesen hatte es auch tatsächlich jemand getan. Die zweite Wache, die ihren Kameraden mit Entsetzen zusammenbrechen sah, hatte sich gefasst und schoss nun auf den Elitesoldaten. Ein Schuss traf Kael in seine Schulterpanzerung am Rücken, ein zweiter als er weg sprang in seine Wade. Kael rollte sich mit schmerzen durch den Sand ab, ehe die Wache ihn mit einem dritten Schuss erledigen konnte. Als er wieder mehr oder weniger auf die Beine kam warf der Sergeant sein Schwert mit beiden Händen in Richtung Wache. Die globige Klinge wirbelte durch die Luft, mal war die Klinge auf die Wache gerichtet mal der Knauf…. Klinge….Knauf…Klinge…Knauf….Klinge „Ja … Ja….“ Keuchte Kael als es so aussah als würde sich das Schwert in den Mann bohren, dann machte die Klinge eine letzte halbe Drehung und der Knauf krachte gegen den Schädel des Mannes. Ein letzter Schuss löste sich und verfehlte Kaels ohnehin lädierte Schulter nur knapp. Kael Widersacher schien jedoch außer Gefecht, um genauer zu sein war er nicht mehr bei Bewusstsein. „HA ! Ich bin der reinste Schrecken von Tatooine.“ sprach Kael und nickte sich selbstgefällig zu.
Mit einem selbstzufriedenen Grinsen schritt Kael zu dem betäubten Wachmann, nur am Rande nahm er das Feuergefecht war, was noch im inneren des Gebäudes tobte.
„Verdammt ich kann nicht glauben, dass ich das wirklich überlebt habe.“ dachte er bei sich Eine Explosion riss ihn dann aus seiner Trance. Needa kam aus dem Gebäude gerannt, hinter ihm wirbelte eine Staubwolke auf und einzelne Gesteinsbrocken regneten noch durch die Luft. Wieder mit allen Sinnen bei der Schlacht, schnappte sich Kael sein Schwert.


„Verdammt Kael…beeil dich zum Speeder zum Speeder !!!“

Needa rannte mit panischer Miene an den ehemaligen Storm Commando Soldaten vorbei, seinen schweren Repetierblaster in beiden Händen tragend. Kael versuchte mitzuhalten, doch seine verletzte Wade ließ ihn immer wieder stolpern.

„Sergeant verdammt. Machen sie keine Pause, sondern bewegen sie ihren Arsch hierhin. Ich dachte Sie könnten Rennen ! “

rief der ehemalige Flottenoffizier als er sich in den Landspeeder warf.
„Wenn ich das überlebe bring ich ihn um….“ Dachte Kael grimmig. Mittlerweile waren einige Gangster aus der Staubwolke getreten und hatten das Feuer eröffnet. Nur mit Mühe erreichte Kael den Landspeeder. Needa zog den verletzten Sergeant in das Fahrzeug und warf die Maschinen an. Mit einem Heulen schalteten sich die Repulsoren ein und der ehemalige Captain gab sofort volle Energie.





Eine knappe halbe Stunde später waren die beiden Ex-Imperialen wieder Richtung Raumflughafen unterwegs. Kael hatte seine Schulterpanzerung (wenn man überhaupt noch davon sprechen konnte) abgelegt und ein Bactapflaster über seine vollkommen ramponierte Schulter geklebt. Hätte Kael keine Rüstung angehabt, so war der Sergeant sich sicher, würde er sicherlich tot sein.

„Letztlich standen wir auf der richtigen Seite und unseren Ruf hat es auch nicht so in Mitleidenschaft gezogen, wie du immer behauptest.“

rezitierte Kael den Captain mit genervter Stimme.

„Das ich nicht lache….Verdammt noch mal. Da hat nicht viel gefehlt und wir wären jetzt nicht mehr hier.“

kommentierte der Sergeant zusätzlich.

„Konnte ich wissen, dass dieser Drecksack mit diesem anderen Verbrecherboss verwandt war ?“

antwortete Needa.

„Lass mich überlegen, der vorherige Gangsterboss war ein Gran, dieser Gangsterboss war ein Gran…“

Kael tat so als würde er angestrengt nachdenken, dann fügte er lautstark hinzu.

„ _Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie da ein Zusammenhang bestehen könnte._“

Der Captain saß mit steinerner Miene am Steuer des Landspeeders, nur sein zuckendes Augenlid deutete daraufhin, dass er den Sergeant verstanden hatte.

„Verdammt Needa, du warst für die Informationen zuständig.“

Needa schwieg den Rest der Fahrt, während Kael seine Wunde an der Wade inspezierte und so gut es ging verarztete.

Tatooine - Irgendwo in der Wüste - Auf dem Weg nach Mos Eisley
 
[Tatooine - Jundlandwüste] Korr, Chris

"Was gibts?" fragte Korr mürrisch, als er sich neben Chris niederließ. Er hatte dem Corellianer und Terrec aufgetragen die Umgebung im Auge zu behalten und nun hatte Chris ihn über Kom doch tatsächlich von seiner Arbeit weggerufen.
"Sieh selbst", entgegnete Chris und reichte ihm sein Makrofernglas. Der Shistavaner setzte seine Augen an das Weitsichtgerät und blickte über den Vorsprung hinaus in die Felsenwüste.
"Neben der Schlucht. Siehst du sie?"
Alles was Korr sah, war eine Gruppe gehörnter Säuger mit braunem Fell, die träge zwischen den Felsen herumstanden.
"Deswegen hast du mich herbestellt, wegen ein paar Beutetieren?" fragte Korr gereizt, während er weiterhin durch das Fernglas starrte.
"Sieh genau hin! Die Banthas haben Sättel. Wir sind hier nicht länger allein."
Nun erkannte es auch der Wolfsmann. Einfache Decken und Satteltaschen. Die Tieren waren augenscheinlich das Eigentum von intelligenteren Lebewesen. Doch was wollten diese Wesen in dieser unwirtlichen Gegend, wo sie ihr Schiff gelandet hatten. Leider konnte er außer den Banthas niemanden erkennen. Möglicherweise waren ihre Besitzer nur auf der Durchreise.
"Wir sehen uns die Sache mal aus der Nähe an. Vielleicht..."
Plötzlich stockte Korr. Hatte gerade Schüsse gehört? Angespannt lauschte der Shistavaner, während Chris ihm einen fragenden Blick zuwarf. Dann erklang erneut ein Schuss und es kam aus Richtung der Farscape.
"Zum Schiff. Sofort!" meinte er noch zu Chris, bevor Korr anfing loszurennen.
Sollten diese Fremden sie tatsächlich angegriffen haben? Sie waren alle in Gefahr. Nun schien es keine gute Idee mehr zu sein sich abseits der Siedlungen niederzulassen.
Korr lief mit kurzen Schritten und versuchte immer noch schneller zu werden, doch der felsige Untergrund war ein gefährliches Terrain. Plötzlich schoß etwas von der Seite auf ihn zu. Refelxartig warf sich der Wolfsmann zur Seite, doch das Objekt erwischte ihn an der linken Schulter und fügte ihm eine blutende Wunde zu. Hart schlug Korr auf dem Boden auf und erkannte erst jetzt was ihn verletzt hatte. Ein humanoider Krieger hatte ihn mit einer Stabwaffe attackiert. Korr hatte keine zeit sich darüber zu wundern, dass er den Angreifer nicht früher bemerkt hatte. Das fremde Wesen, welches sich vollständig verhüllt hatte, stieß einen Kampfschrei aus und schwang seine Waffe erneut gegen Korr.
Der Schistavaner reagierte im letzten Augenblick und beförderte den Angreifer mit einem Tritt seiner kräftigen Beine zu Boden. Im nächsten Moment war es Korr, der sich auf seinen Gegner stürzte. Schnell und unbarmherzig schlug der Wolfsmann mit seinen Krallen zu, doch konnte er zu seiner Überraschung nicht durch die Lagen aus Stoff, welche sich der Feind gekeleidet hatte, dringen Der Stab seines Gegners traf ihn im Gesicht und schleuderte ihn erneut zu Boden.
Korr brauchte nach dem Treffer eine Sekunde um sich wieder zu orientieren. Zu lange, denn sein Gegner war schon bereit mit dem spitzen Ende seines Stabes zuzustoßen. Plötzlich ertönte ein lauter Schuss und der Angreifer ging zu Boden.
Chris hatte es geschafft rechtzeitig aufzuholen. Mit einem Blaster in beiden Händen hatte er den Angreifer auf eine Entfernung von mehreren Metern erledigt.

"Was zur Hölle sind das für Typen?"
"Später. Zuerst müssen wir zum Schiff."
"Du bist verletzt."
Korr machte eine abweisende Geste. Seine Wunden waren nicht lebensbedrohlich und sie würden wahrscheilich schon bald wieder verheilt sein.
"Keine Sorge. Mir..."
Plötzlich wurde dem Shistavaner schwarz vor Augen und er brach bewusstlos auf dem felsigen Untergrund zusammen.

Als Korr wieder erwachte, hatten die Sonnen eine andere Position am Himmel eingenommen. Mühsam setzt er sich auf und blickte Chris und Terrec an.


"Was... was ist passiert?"
"Nun du hast das Bewusstsein verloren. Zu viel Blut verloren. Nehm ich an. Ich habe deine Wunde verbunden."
"Nein... nein", unterbrach Korr seinen Kameraden, "Was ist..."
"Wir haben diese Wilden vertrieben", schaltete sich Terrec ein. "Ich habe keine Ahnung, was sie wollten, aber nachdem wir genug von ihnen umgelegt haben. Sind sie abgezogen."
"Sie haben Ra'tre erwischt. Er hat seinen letzten Sprung gemacht."

Chris klang grimmig bei den letzten Worten und Korr kam schnell auf den Gedanken Rache an den fremden Wesen zu nehmen. Doch erstmal galt es sich um ihre Sicherheit zu kümmern. Die Trauer um die Toten und ihre Rache würden bis später warten müssen.

"Hat schon jemand Kapitän Tohan benachrichtigt?"
Chris zuckte mit den Schultern.
"Dann tut dies jetzt gleich. Er soll sich von diesem Ort fernhalten. Wir fliegen hinüber zu der Sandwüste im Norden und kommen dann zu ihm."

Danach stand Korr auf und nahm die Stabwaffe, welche der Angreifer verwendet hatte und roch daran. Wie vermutet hatte man die scharfe Spitze speziell bearbeitet. Korr nahm an, dass es sich um ein Gift handelte. Das war es gewesen, was ihn so plötzlich außer Gefecht gesetzt hatte.

[Tatooine - Jundlandwüste] Chris, Terrec, Korr
 
Tatooine, Mos Espa, Cantina, Tisch - Korr, Ninka, Renji, Suac

Renji nippte an seinem Glas mit corellianischem Whiskey und lauschte für einen Moment der Jizzmusik, welche im Hintergrund spielte.
Links von ihm saß Suac. Der technikversierte Lannik unterhielt sich mit Ninka über den Sinn und Nutzen des Holonetzes. Zumindest vermutete Renji, dass es sich um Ninka handelte. In Wahrheit konnte er die Farghulzwillinge immernoch nicht auseinanderhalten.
Rechts von ihm hockte Korr und rauchte seinen T'bak. Es hatte ihn einige Überzeugungsarbeit gekostet den Wolfsmann dazu zu bringen die Besatzung diesen Abend in der Stadt feiern zu lassen. Fünf Personen hatten allerdings das Pech gehabt als Wachmannschaft zurückbleiben zu müssen, um das Sicherheitsbedürfnis von Korr befriedigen. Wobei es Jull wohl nicht gestört hatte, den Kürzen zu ziehen. Ansonsten war die Einrichtung angefüllt mit den anderen Besatzungsmitglieder. Nachdem der Verlust von Ra'tre wie auch die trostlose Wüstenlandschaft die Stimmung in den letzten Tagen getrübt hatten, wurde nun fröhlich geredet, getrunken und sogar getanzt.
Es gab auch allen Grund zum Feiern, denn bald würden sie diesen Planeten wieder verlassen können. Die Reparaturarbeiten an der Farscape waren endlich zu einem erfolgreichen Abschluss gekommen und nicht zuletzt, weil Renji bei einem ansässigen Schrotthändler in kurzer Zeit Ersatzteile aufgetrieben hatte. Im Austausch konnte der Händler mit einem Teil ihrer Beute bezahlt werden.
Nach diesem ganzen Rückschlag, welcher ihr letzter Überfall gewesen war, musste es in Zukunft besser laufen oder sein kleines Unternehmen war vom Niedergang bedroht.
Renji nahm einen weiteren Schluck und wandte sich danach an Korr:
Irgendwelche Wünsche wie es jetzt weitergehen soll? Weil ich hätte da nämlich was...

Tatooine, Mos Espa, Cantina, Tisch - Korr, Ninka, Renji, Suac
 
[Tatooine~Mos Eisley~kleine Glücksspielbude~Dan]

Schnell musste Dan feststellen,dass er bei seinem voriegen Handel beobachtet wurde.Der Kellner und der Rest des Abschaums staarten ihm jetzt misstraurisch an.Schnell nahm Dan seine Sachen und seinen Helm,setzte diesen auf und rannte zur Tür hinaus.Nun müsse er noch mehr aufpassen,dachte er.Er schaute sich um.Überall gingen Leute rum,die Dan noch nie zuvor gesehen hat.Selbst auf Coruscant nicht.Sein Blich lenkte nach Links.Dort befand sich gerade ein Händler,der gerade jemanden Killersticks andrehen wollte.Dan überlegte.Wenn er dort noch ein gutes Geschäft machen könne hätte er gute Karten auf Tatooine durchzukommen.Er hätte dann genug Ware um sich das Geld,dass er für ein Raumschiff brauch,zu erdielen.
Mit schnellen Schritt ging Dan zu den Händler.Der jedoch würdigte im kein Blick.Als Dan einmal kurz räusperte schaute er nur einmal kurz hoch und sagte zu Dan:"Ach was sollst" und ließ dann den Blick wieder senken.Dan aber blieb ruhig und sagte:Was plagt sie alter Mann?
Nun schaute der alte Händler hoch."Nichts!!!"schrie er,"Was willst du überhaupt?Verschwinde!!!"Dan näherte sich dem alten Händler und sprach nun noch ruhiger:
Anscheinend möchte ich ihnen helfen.Also was plakt sich alter Mann?
Der Händler zog einen Giftdolch und hielt ihn Dan an die Brust"Wenn du nicht gleich verschwindest werde ich dir dein Leben schwer machen.Du solltest nähmlich wissen,dass ich keine Hilfe von Kopfgeldjägern annehme."Dan überlegte.Er könnte diesen Händler mit einen Finger umlegen,aber dies würde zuviel Aufsehen ereegen.Dan drückte den Dolch von sich weck und sprach mit grimmieger Stimme:Wenn sie keine Hilfe haben wollen,dann eben nicht.Dan drehte den alten Händler den Rücken zu und ging in Richtung Raumhafen.

[Tatooine~Mos Eisley~Auf den Weg zum Raumhafen~Dan]
 
Zurück
Oben