The Wheel (Besh-Gorgon-System)

[Besh-Gorgon System | The Wheel | Hochhaus in exklusiver Lage | Zulas Wohnung] Blood Dragon, Finn Baird, Zula, Elliseria, Asix, Dany, Joel, Rego

Es überraschte Blood Dragon eindeutig das der Vigo sogar sein eigenes Schiff anbot um ihre Tarnung als Geschäftsmänner vorzeigbar zu machen. Das sprach entweder für die Wichtigkeit dieser Informationen oder aber für das Engagement des Unterweltbosses alles notwendige zu tun um sein Ziel zu erreichen, selbst wenn man dabei so Banalitäten wie ein Raumschiff opfern musste. Der Vigo verabschiedete sich von ihnen da er wohl andere, wichtige Angelegenheiten klären musste und ließ damit die sich debattierenden Söldner und Piraten alleine. Der Mandalorianer schlug vor das Schiff ihrer Tarnidentität anzupassen und das sie bereits die Rollen verteilen sollten. Der Astromech wiederum erwiderte keine Tarnung zu brauchen da er als Droide einer 08/15 Reihe so auffällig war wie ein Staubkorn auf einer Raumstation, der Mandalorianer wirkte nicht wie jemand der als Händler oder, wie von R5-A6 vorgeschlagen, als Vertreter einer Autokratischen Gesellschaft dienen konnte. Dazu hatten Mandalorianer das Stigma anhängen direkte, undiplomatische Kriegergeister zu sein. Blieb also nur Blood Dragon oder jemand seiner Crew...denen er eine solche Aufgabe nicht zutrauen wollte. Gut musste er also den Regierungsvertreter spielen, er hatte zwar keinerlei Schauspielerische Erfahrung aber Improvisationstalent.

"Ich schlage folgendes vor: Ich übernehme den Posten des Regierungsvertreters, besorge mir einen passenden Aufzug sowie eine gefälschte ID mit der ich mich ausweisen kann. Sie Dwaine werden mein persönlicher Leibwächter und Rechte Hand sein, sollten Leute von mir mit an Bord kommen werde ich sie einweihen das sie zumindest nach außen hin ihnen unterstellt sein sollen.
Nun zu dir R5-A6, es stimmt zwar das ein Astromech unscheinbar ist aber wenn es zu Problemen kommen sollte etwa wenn man dich erwischt wenn du nach Spuren suchst oder ähnliches, brauchst auch du ein Alibi. Ich würde sagen das meine Rolle einen Privaten Astromech als Mobile Datenbank und Unterstützungseinheit besitzt, da ich einen flexiblen Mitarbeiter brauche habe ich sämtliche Einschränkungen wie Haltebolzen entfernt und dir einen Heuretischen Prozessor einbauen lassen. Du hättest eine äußerst neugierige Persönlichkeit entwickelt und wärst ein kleiner Schabernack, das würde zwar dem Ruf von Daluuj nicht dienen wenn ihr Vertreter einen frechen Droiden toleriert aber es dürfte als kleines Alibi dienen. Sind noch weitere Vorschläge in der Hinsicht? Hast du beispielsweise noch Infos über Daluuj R5-A6?"


Die Frage war zwar auch eine die sich Blood Dragon über das Holonet beantworten konnte sobald er an Bord seines Schiffes war aber gleich hier weitere Informationen zu erhalten konnte ihnen helfen einen Plan auszuarbeiten bevor sie alle anderweitig beschäftigt waren. R5-A6 müsste zum Beispiel einmal noch von einem der Techniker an Bord der Old Device durchgecheckt werden, Dwaine seine Rüstung säubern und Blood Dragon einen Anzug oder eine Spezifische Tracht besorgen.

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Diese ganze Debatte krankte an einem Problem. Der Duro befand sich auf einer fliegenden Bombe und er musste lebend gefangen werden. Ihr Ziel wohnte quasi auf einem Minenfeld, welches nur er beherrschte. Keine guten Vorraussetzungen für einen Zugriff.
Der Mandaloreaner hatte jedoch eine neue Idee aufgebracht:
Der Duro sollte aus seinem Versteck gelockt werden. Da man annehmen konnte, das dieser Bombenleger verschlagen und vorsichtig sein würde, musste es schon etwas sehr exotisches sein um ihn vom Schiff zu locken.

Was konnte für einen Bombenbauer der Traum sein?
Fenris blätterte in seinen Unterlagen.
Es gab reichliche Bomben die mit Rhydonium betrieben wurden und auch Plastiksprengstoffe und Bergwerkssprengstoffe. Die Wirkung dieser bestellten Sprengkörper war verheerend und beeindruckend durch deren kaltblütigen Einsatz. Baradium setzte der Duro hingegen nur in den seltensten Fällen ein. Das lag an den strengen Kontrollen, die dieses Element unterworfen war.
In Thermaldetonatoren wird Baradium nur in kleinen Mengen verwendet, um einerseits die Handhabung sicher zu gestalten und die Explosion auf ein kontrollierbares Maß zu halten und zusätzlich wurde das Baradium noch mit anderen Stoffen gemischt um es zu stabilisieren und um eine überkritische Masse zu verhindern.

"Baradium ist schon ein feuchter Traum für einen Bombenbauer, denn dieses labile Element lässt sich sowohl dosiert für sehr abgegrenzte Explosionen einsetzen, so wie in diesem Fall. Da wurde das Baradium mit einem hochbrisanten Sprengstoff gestreckt, damit die Sprengkraft zwar größer aber die Partikelmenge begrenzt war. Ich schätze mal, dass in dieser Bombe jetzt nur 5g Baradium verwendet wurden. Das reicht für eine Zerstörung im Umkreis von 2 Metern. Es war also weniger drin, als in einem gängigen Thermaldetonator. 20g dieses Elements hätten genügt um alles im Raum zu vernichten. Dann nämlich würde so viel Strahlungspartikel entstehen, dass die Molekularstrukturen sich zersetzen würden. Dann hätte man den Raum nur aussaugen und feucht durchwischen müssen. Hier fügte der Bombenbauer aber einen konventionellen Sprengstoff zu um eine Druckwelle zu erzeugen und einen definierten tödlichen Radius zu schaffen aber darüber hinaus noch genügend Splitter um alle in Tischnähe zu töten, jedoch abseits davon die Schäden gering zu halten. Soviel zum akademischen Teil der Übung. Ich frage mich aber, hat der Duro wirklich nur so eine Minimenge Baradium bekommen oder verlangt, oder hat er noch einen Vorrat? Wenn ja, was hat er damit vor? Er hat ja jedenfalls hochreines Baradium bezogen, kein geringer konzentriertes aus konventionellen militärischen Thermaldetonatoren.
Aus den wenigen bekannten Zitaten dieses Duros, schließe ich, dass er sehr von sich überzeugt ist.
Er kann Miniexplosionen erzeugen um ein verstopftes Gefäß zu öffnen oder ganze Planeten oder Sonnen vernichten, den passenden Sprengstoff vorrausgesetzt.
Solche Personen ergötzen sich regelrecht an ihrer Arbeit und je größer und spektakulärer diese Explosion um so glücklicher werden sie. Wie der werte Herr Cuyan Dral schon sagte, wir müssten ihm also etwas spektakuläres bieten.
Und da kommen wir erneut zum Baradium. Dieses Element ist instabil und neigt dazu einen Fusionsprozess durchzuführen, was dann diese gewaltigen Energien freisetzt. Es setzt sich aber bei dieser Reaktion nur ein wirklich winziger Prozentsatz des Baradiums um, das liegt einfach daran, dass die Explosion die Teilchen einfach verteilt und die Kettenreaktion sich selbst abwürgt. Daher haben Baradiumexplosionen im Wirkradius eine alles vernichtende Wirkung, außerhalb des Wirkradius sind sie vergleichweise harmlos.
Wenn man jedoch den Druck auf das Baradium lange genug aufrecht erhält und eine bestimmte kritische Masse überschritten wird, dann wird erst das wahre Potential freigesetzt. Die Sprengkraft wäre dann theoretisch ein mehrfaches größer als eine Kernbombe. Ein solches Objekt könnte diese Raumstation verdampfen lassen und nichts blieb mehr davon übrig. Oder man könnte eine ganze Flotte Sternenzerstörer auf einem Schlag vernichten. Und ein solchiges Objekt würde jeweils nicht größer sein, als ein Astromech."
er deutete auf den kleinen Droiden in der anderen Gruppe um die Kompaktheit zu veranschaulichen.
Diese sogenannten Fusionsbomben können mit Baradium betrieben werden, doch ihr Bau ist sehr komplex. Man muß das Baradium knapp an der kritischen Masse mit einer zeitlich genau abgestimmten Sprengung zusammenbringen und gleichzeitig einen sehr stabilen Behälter herum anordnen, der einerseits die freigesetzten Strahlungspartikel zurück in den Kern reflektiert und es so zu einer fast vollständigen Kettenreaktion beiträgt und gleichzeitig den immensen Druck aufrecht erhält, den diese Reaktion für das perfekte gelingen benötigt. Stimmt nur eine Komponente nicht, gibt es zwar einen verheerenden Knall, aber der Effekt ist nicht viel größer als der einer Erschütterungsrakete. So was kann man billiger hinbekommen, das hat unser Zielobjekt mehrfach bewiesen." erklärte Fenris und wedelte kurz mit seinen Unterlagen.
Er schaute kurz zu den anderen und fügte hinzu:
"Wenn wir ihn ködern wollen, dann müssen wir ihm so ein Equipment anbieten um eine Fusionsbombe bauen zu können. So eine Anlage ist groß, selten, teuer und kann nur stationär betrieben werden. Daher ist deren Verbreitung so gering. Aktuell hält auch keine Macht offiziell solche Anlagen in Betrieb oder hat solche Bomben im Depot liegen. Seit es die leistungsfähigen Superlaser gibt, machen solche Bomben kaum noch Sinn. Kleinere Möchtegern-Mächte hingegen benutzen solche Fusionsbomben als politische Druckmasse. Die Haltbarkeit solcher Bomben ist aber begrenzt, das ganze komplexe Gebilde ist zu wartungsintensiv und das Baradium zu instabil. So was ist für den Einsatz gemacht, nicht für die Bevorratung in Depots. Der Trent geht eher zum Superlaser und anderen Waffensystemen. Die Fabriken werden wieder rückgebaut oder komplett abgerissen. Die Bomben recycled und das Baradium für kleine Sprengsätze verwendet. Theoretisch könnte man so eine Anlage und Equipment abbauen und weiterverkaufen. Nur passiert das nicht offiziell, da man solche gefährlichen Waffen keinem freiwillig übergibt und die Großmächte eifersüchtig darauf achten, dass so was nicht frei im Umlauf ist. Was schwer zu bekommen ist, ist ja bekanntlich wertvoll. Zusammengepackt könnte man so eine Anlage als Industriehilfe deklariert auf einen größeren Frachter laden und wo anders wieder aufbauen. Man kann es nur nicht in einen Koffer packen und eben mal auspacken um es unserem potentiellen Interessenten, einem gewissen Duro, anzubieten. Sprich, er muß das Schiff verlassen um sich die Anlage anzuschauen. Dann wäre er auf kontrolliertem Gebiet und weit genug entfernt von irgendwelchen Sprengfallen, selbst wenn er Leibwächter mitbringt, so hätten wir trotzdem immer noch einen Heimvorteil. Wir müssten uns nicht mal die Mühe machen eine echte Anlage zu beschaffen, es reicht schon aus etwas verladen zu haben, was so ähnlich aussieht und eine überzeugende Legende. Er hat das Baradium und wir bieten ihm das Equipment, weiterverkauft von einer kleinen Outer-Rim-Diktatur, die Geld braucht und mit den Anlagen nichts mehr anfangen kann. Das ganze ist schwer nachzuprüfen, aber zu verlockend, als dass es unser Mann einfach ignorieren könnte. "


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OP: Ich hab jetzt mal mit den Konzepten kreativ gewürfelt und die dürftigen Informationen, die mir das SW-Universum anbietet uminterpretiert. Baradium müsste demnach einen Stellenwert wie Uran oder Plutonium haben, je nachdem wie hoch angereichert es ist. Ich bitte jetzt schon mal vorsorglich bei den Puristen um Vergebung.
 
[Besh-Gorgon-System :: The Wheel :: Spielunke namens "Killer Stick"] Nerra Tsaru Badu, Anwesende, San Coure, Kashija Carrena

Schweigend nahm San auf dem ihm angebotenen Stuhl platz. Er wollte wieder aufdringlich wirken, noch so als hätte er das Geld dringend nötig. Obwohl es ja eigentlich so war.
ER beobachtete den Chevin dabei wie dieser seine Sucht frönte. Das Schweigen wurde nur vom Summen des Deckenventilators übertönt. Kurz darauf kam eine Frau in Rüstung herein.

Der Chevin begann mit dröhnender Stimme zu sprechen. Bereits in der Mitte der Ansprache zog San sein Gesicht zusammen. Bezahlung pro Mitglied. Seine Crew war irgendwo in der Galaxis unterwegs. Soviel hatte er bereits mit bekommen. Seine anderen Verbündeten gingen anderen Aufträgen nach. Er blickte auf und begann zu Sprechen.

„Meine Crew ist anderweitig beschäftigt. Also wäre ich allein. Deshalb fordere ich, zumindest für mich 8000. Sie müssen, die Kosten bedenken, die mir die Aktion macht. Treibstoff, Kühlflüssigkeit, Munition. Der Frachter ist noch neu, hat fast alles gekostet was ich hatte. Deshalb muss ich auch etwaige Schäden abdecken können.
Und ich verliere mindestens eine Ladung wenn ich den Auftrag annehme, Die Verluste muss ich auch noch decken.“

Er sprach mit der geschäftstüchtigsten Stimme, die er aufbieten konnte. Ein Teil war zwar gelogen, aber er würde schon eine Möglichkeit finden dies glaubhaft zu machen. Auf dem Rad gab es genug Leute die eine Ladung hatten, also genug Möglichkeiten, die ihm angeblich verloren gehen würden. Er hatte nicht vor gehabt eine Ladung anzunehmen, da gerade andere Dinge seine Aufmerksamkeit erfordert hatten. Aber Geld war Geld und er brauchte welches um sein Schiff auszustatten.
[Besh-Gorgon-System :: The Wheel :: Spielunke namens "Killer Stick"] Nerra Tsaru Badu, Anwesende, San Coure, Kashija Carrena
 
[Besh-Gorgon-System - The Wheel - Hochhaus in exklusiver Lage - in Gomas Wohnung]- mit Zula, Asix, Elliseria Xindaris, Joel Lopez, Finn S. Baird, Blood Dragon, Fenris Khan und Rego Dwaine

Rego hörte seinen Teamkollegen zu. Blood Dragon hatte Recht, was den Astromech (R5-A6) betraf, ein Alibi zu viel ist besser als Eins zu wenig.

"Ich stimme Euch zu, Blood Dragon, ich werde mich als Eure Leibwache ausgeben."

Diese Rollenverteilung war Rego mehr als Recht. Er konnte seine Identität wahren und würde seinen Job erledigen können.

Rego verstand sofort, warum Blood Dragon diese Informationen direkt hier haben wollte. Er kam ebenfalls zu dem Entschluss, je mehr sie vor ihrer Abreise in Erfahrung gebracht hatten, desto schneller war der Plan nach dem sie vorgehen würden ausgearbeitet.

Es wartete noch andere Arbeit auf Rego. Er würde auf der Reise noch seine Rüstung gründlich säubern müssen, wenn er glaubhaft die Leibwache und Rechte Handeines Regierungsvertreters darstellen sollte.

Er schaltete den Außenlautsprecher seines Helmes aus und gab dem integrierten System den Befehl, alles wichtige über Daluuj rauszusuchen, zusammenzufassen und die Daten auf den Visor projezieren. Ebenfalls würde er die Daten auf den in der rechten Handplatte integrierten Datastick sichern. Anschließend aktivierte er den Außenlautsprecher wieder und wartete sowohl auf die Infos des Astromechs, sowie auf die Zusammenfassung des Holonetsuchsystems.


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[ Besh-Gorgon-System | The Wheel | "Killer Stick" ] Nerra Tsaru Badu, Anwesende, San Coure, Kashija Carrena

Kashija ging auf den Stuhl zu und entschied sich Platz zu nehmen. Sie legte ein Bein auf das Andere, nahm ihren Helm ab und lies ihre Haare nach hinten fallen. Die Situation wirkte nicht wie ein billiger Trick oder eine andere Art von Falle. Wenn es doch eine war hatte sie bereits verloren.
Während der Chevin über den Auftrag sprach betrachtete sie den anderen Mensch aus dem Augenwinkel. Sie konnte ihn noch nicht ganz einschätzen. Aber das würde sich sicherlich bald ändern.
Dann nannte der namenlose Chevin die Summe von 6000 pro Kopf und Kashija fing an zu rechnen. Sie kam zu dem Schluss das die Aktion im Vergleich zum ihrem vorherigen Auftrag durchaus lukrativ war, allerdings hatte sie auch noch keine Details gehört. Sie überlegte ob sie mehr verlangen sollte hielt es aber für unangebracht da die Jobbeschreibung bisher mehr als vage war. Doch dann fing der Mensch an einen Verhandlungsmonolog herunterzurattern zu dem Kashija als Tochter eines Händlers am liebsten geklatscht hätte.
Sie beschloss die Antwort auf Koures Preiserhöhung abzuwarten bevor sie etwas dazu sagen würde.

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[Besh-Gorgon-System | The Wheel | Hochhaus in exklusiver Lage | Gomas Wohnung] R5-A6, Vigo Zula (alias Vilnok Moor), Fenris Khan, Cuyan Dral, Elliseria Xindaris, Joel Lopez, Finn S. Baird, Blood Dragon, Rego Dwaine

Blood Dragons Frage, ob er nähere Informationen über Daluuj hatte, beantwortete R5-A6 mit einem optimistischen Trällern und damit, dass er den Bildschirm mit Text und Zahlen füllte. Er hätte den Planeten nicht vorgeschlagen, wenn er nicht genug Fakten über ihn hätte, um einzuschätzen, ob er tatsächlich geeignet war. Die Informationen stammten von einem Zwischenstop, den Asix und sein damaliger Besitzer auf der unbedeutenden Outer-Rim-Welt eingelegt hatten. Obwohl sie recht umfangreich waren, waren sie ziemlich oberflächlich und allgemein, wie ein etwas detaillierterer Lexikoneintrag: Nüchterne Fakten über nahezu alle Aspekte der Astronomie, Meteorologie, Geographie, Soziologie und Historie von Daluuj, aber ohne echte Analysen und Einschätzungen und ohne deutlichen Verweis auf diese kleinen kulturellen Besonderheiten, die einen Planeten oft stärker vom anderen unterschieden als Landschaft oder Klima. Anhand dieser Daten konnte man sich einiges Wissen über Daluuj und seine Bewohner verschaffen, aber einen echten Eindruck im Sinne eines lebensnahen Bildes gewann man dadurch nicht. Es wäre wohl auch zuviel verlangt von einem Droiden, die emotionalen Aspekte über die Fakten zu stellen.

Insgesamt skizzierten die Informationen eine unscheinbare Outer-Rim-Welt unter Tausenden. Die teils felsige, teils schlammige Oberfläche war von Vulkanismus und Niederschlägen geformt. Sie war nur dünn besiedelt, vorwiegend von Menschen, deren Lebensstandard unter dem galaktischen Durchschnitt lag, weil ihre Heimat kaum über relevante Wirtschaftsgüter verfügte. Regiert wurden sie von einem Monarchen, der den Planeten als sein Reich und sich selbst als Imperator betrachtete - gemessen daran, was man in der Galaxis sonst unter diesem Titel verstand, eine etwas befremdliche Vorstellung. Doch gerade diese Tatsache machte Daluuj nach Asix' Einschätzung geeignet. Im Gegensatz zu freiheitlichen Zivilisationen, in denen es Meinungs- und Pressefreiheit gab und durch Gewaltenteilung eine gewisse Transparenz herrschte, war es ziemlich schwer, in die Tätigkeit der daluujianischen Regierung Einblick zu nehmen. Behauptungen, dass der Kaiser eine militärische Festigung seiner Macht anstrebte und dazu Baradium erwerben wollte, waren schwer zu widerlegen.

Während er diese Daten präsentierte, legte sich der Astromech auch eine Antwort auf den Vorschlag des Söldners zurecht, ihm trotz seiner Eigenschaft als eines der unauffälligsten Wesen der Galaxis eine falsche Identität zu verleihen. Er hielt das nicht für nötig, wollte die Situation aber nicht unnötig komplizieren, indem er sich dieser Idee verweigerte.


»FRECHHEIT UND SCHABERNACK SIND NICHT BESTANDTEIL MEINER BEVORZUGTEN ARBEITSWEISE«, stellte er richtig. »MEIN GESCHÄFT BASIERT AUF UNAUFFÄLLIGKEIT. ABER WENN SIE ES WÜNSCHEN, WERDEN WIR DIESE BEHAUPTUNG AUFSTELLEN UND ICH WERDE MEIN VERHALTEN DEMENTSPRECHEND ANPASSEN. FÜR DIE DAUER DES EINSATZES HEISSE ICH R5-T6, GENANNT TEESIX. DA DAS VORHANDENSEIN EINES NACHGERÜSTETEN HEURISTISCHEN PROZESSORS SICH LEICHT ÜBERPRÜFEN LIESSE, RATE ICH HIERVON AB UND SCHLAGE ALS ALTERNATIVE BEHAUPTUNG DIE DEAKTIVIERUNG DES KREATIVITÄTSDÄMPFERS VOR, WAS DER REALITÄT ENTSPRICHT

Denn da Rego Dwaine sich bereiterklärte, die Rolle des Leibwächters zu spielen, so dass sie sich über die grobe Struktur ihrer falschen Identität bereits geeinigt hatten, war es nun tatsächlich schon an der Zeit, über Details zu sprechen. Allerdings war Asix klar, dass sie ihre Überlegungen nicht allein auf den Flug nach Chelloa beschränken durften. Wichtig war vor allem auch, was sie tun wollten, wenn sie dort angekommen waren und man ihnen ihre Lüge erst einmal abgekauft hatte.

»ICH SPRECHE MICH FÜR BLOOD DRAGON ALS ANFÜHRER DES TEAMS AUS«, sagte er und begründete sachlich: »DA ER INNERHALB DER DECKIDENTITÄT DAS KOMMANDO INNEHAT, KOMMEN WIR AUF DIESE WEISE NICHT IN KONFLIKTE ZWISCHEN DER GESPIELTEN ROLLE UND DER TATSÄCHLICHEN AUFGABE

Der Astromech selbst hatte kein Interesse daran, sie anzuführen. Diese Art von Ehrgeiz kannte er nicht. Lieber wollte er sich auf seine eigene Aufgabe konzentrieren als auf die Koordination des Teams, das entsprach eher seiner Programmierung, die noch immer ein nicht unerheblicher Teil seines Wesens war. Außerdem würde es nicht immer einen Wandbildschirm geben, über den er mit den anderen kommunizieren konnte, so dass es sich sehr schwierig darstellen konnte, ihnen Anweisungen zukommen zu lassen. Für R5-A6 war daher klar, dass einer der beiden Menschen das Sagen haben würde, und aus dem genannten Grund hielt er Blood Dragon für die logischere Wahl. Wenn jemand bemerkte, dass der vermeintliche Leibwächter dem falschen Regierungsgesandten Anweisungen erteilte, war ihre Maskerade in Gefahr.

»WELCHE VORGEHENSWEISE ZIEHEN SIE IM WEITEREN VERLAUF DER MISSION VOR fragte er weiter. »GEDENKEN SIE, DIE BENÖTIGTEN INFORMATIONEN DURCH DIPLOMATISCHES GESCHICK ZU GEWINNEN, WOLLEN SIE DIESE DURCH DATENDIEBSTAHL AN SICH BRINGEN ODER GEDENKEN SIE BESTECHUNG ODER GAR GEWALT ANZUWENDEN

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Vilnok Moor fühlte sich müde und ausgelaugt. Noch vor wenigen Tagen hatte es so ausgesehen, als liefen all seine Unternehmungen wie geplant. Doch nun war die Galaxis nicht mehr dieselbe. Gleich in mehrerlei Hinsicht hatten sich die Ereignisse überschlagen und plötzlich schien nichts mehr zu stimmen. Ein Anflug von Resignation drohte sich in ihm breitzumachen, aber er wusste, dass er weder die Zeit noch die Gelegenheit hatte, diesem Impuls nachzugeben und sich einfach eine Weile - selbst wenn es nur fünf Minuten waren - zurückzuziehen und zu bedauern. Er hatte zu tun: Jetzt mehr denn je. Wenn er nicht akzeptieren wollte, dass sein Lebenswerk auf einen Schlag zerstört wurde, dann musste er aktiv werden, sowohl als Senator von Vinsoth als auch als Vigo der Black Sun. Er zwang sich zu aufrechter Haltung und selbstsicherem, konzentriertem Gesichtsausdruck (was wegen der Maske nicht zu sehen war, aber einen emotionalen Effekt hatte) und wollte gerade in den Besprechungsraum zurückkehren, in dem seine beiden Einsatzteams ihre jeweiligen Missionen besprachen. Doch bevor er das in die Tat umsetzen konnte, piepste sein Kom. Schon an der Tonfolge erkannte er, dass die Nachricht über einen wichtigen Kanal der Black Sun hereinkam. Es war Malor Gale, der schrieb (oder schreiben ließ), dass er Zula so schnell wie möglich sprechen wollte. Ob persönlich oder über eine Holoverbindung, stand nicht dabei. Der Chevin tippte auf Ersteres, doch den Ba'vodu in seinen Räumlichkeiten aufzusuchen, war definitiv erst möglich, nachdem der zahlreiche Besuch draußen gegangen war. Also entschied er sich dazu, Gale über Gomas Holokom zu kontaktieren; das war die Lösung, bei der sie am schnellsten in Kontakt treten konnten, und das war sicherlich in ihrer aller Sinn.

»Der Kodex bedeutet alles!« grüßte er, als der oberste Boss nach kurzer Zeit den Ruf beantwortete. »Es freut mich, Sie wohlauf zu sehen, Ba'vodu.

Ich bin hier gerade nicht abkömmlich, da ich im Augenblick dabei bin, Ermittlerteams auf die Spur unseres Attentäters zu setzen. Rin'na Karal hat mich dazu beauftragt und auch Personal empfohlen. Ich hoffe, das war in Ihrem Interesse.

Aber ich nehme an, es geht Ihnen vor allem um die neuesten Nachrichten aus der globalen Politik?«


Denn dass Gale bereits von dem Waffenstillstand und der bevorstehenden Friedenskonferenz wusste, bezweifelte Zula nicht. Wahrscheinlich hatte das Oberhaupt der Black Sun die Information sogar vor ihm selbst erhalten.

»Ich kann Ihnen versichern, dass ich alles in meiner Macht stehende tun werde, um die Entwicklung in unserem Interesse zu beeinflussen. Ich habe meinen Vize bereits angewiesen, um eine Teilnahme an den Verhandlungen zu ersuchen. Wenn das Glück und die Bürokratie es so wollen, werde ich unmittelbar am Geschehen sein und es in einem gewissen Rahmen lenken, zumindest aber direkt darüber berichten können.«

Sofern man ihn tatsächlich als Mitglied der republikanischen Delegation auswählte. Es gab eine Menge Senatoren, von denen viele etwas zum Frieden beitragen und mindestens ebenso viele sich selbt profilieren wollten, so dass es an Interessenten bestimmt nicht mangelte. Aber auch wenn es nicht gelingen sollte, selbst zur Konferenz zu reisen, hoffte Zula auf gute Arbeit seines Informationsnetzes, um Malor Gale und den bis dahin hoffentlich reaktivierten Rat der Vigo mit Wissen zu versorgen, die sie ohne ihn nicht bekommen konnten. Zu irgend etwas musste es ja gut sein, einen Vigo im Senat sitzen zu haben. Und vielleicht errang die Black Sun durch ihn sogar einen Sitz am Verhandlungstisch - das wäre wirklich ein Coup, wie es ihn in der langen Geschichte von Spionage und organisierter Kriminalität noch selten gegeben hatte.

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Der Chiss lauschte Aufmerksam den Ausführungen seines Partners, obgleich er vom technischen Teil nicht all zu viel verstand. Sprengstoff war bisher nicht wirklich das Mittel seiner Wahl gewesen. Wie dem auch war, der Plan eine solche Anlage als Köder zu nutzen gefiel ihm. Die Black Sun sollte zu besagten Diktaturen sicherlich den einen oder anderen Kontakt aufnehmen können.

Danke, antwortete er dem Felacat-Mischling.

Ich merke schon, Sie verstehen was von dem Zeug. Eine solche Anlage muss für den Duros unwiderstehlich sein! Er darf aber auf keinen Fall Wind von der Sache bekommen. Deswegen muss das Angebot real sein.

Doch auch genau dies könnte zu einem Problem werden: Solch ein Angebot würde zweifelsohne mehr Interessenten anlocken. Solange es aber auch den Duros in ihre Falle lockte, sollte es Dany recht sein. Mit weiteren Partien würden sie wohl fertig werden, zumal es ihnen relativ gleich war, wer die Anlage schließlich bekam.

Ihre Fregatte wird uns den Rücken freihalten können, sollte unser Köder mehr Fische als gewollt anlocken?, wandte er sich schließlich Elliseria Xindaris.

Während Khan und ich uns um unseren Kunden kümmern, halten sie quasi unser Fluchtfahrzeug bereit. Es könnte schnell brenzlig werden. Vor allem, wenn etwas nicht ganz nach Plan läuft...

Er wartete kurz und adressierte dann die gesamte Gruppe:

Hat irgendjemand einen besseren Plan oder wollen wir so vorgehen?

Wenn ja sollte sie schleunigst mit den Vorbereitungen beginnen. Es würden einige Tage ins Land gehen, bevor sich die Nachricht über eine solche Anlage verbreitete. Eine Anlage, die sie übrigens erst noch ausfindig machten mussten. Sobald sie diese Schritte erledigt hatten, würden sie noch ausreichend Zeit haben, um das genaue Vorgehen und die Begegnung mit dem Duros zu planen.

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Erneut traf der Gedanke der Piratin nicht die Wertvorstellungen der beiden Kerle, wie es schien war rohe Gewalt für sie kein Thema und ihre Infiltrations-Idee war auch nicht aus Gold geschmiedet gewesen so das auch das abgelehnt wurde, dafür stellte der Mandalorianer eine weitere Idee in den Raum: Sie lockten den Duros mit irgendeiner Art Super-Bombe die er ihnen abkaufen sollte und fingen ihn dann ein. Das der Fellbewachsene Mann daraufhin einen gigantischen Monolog begann zeigte zwar das er ein Sprengstoffprofi war, der Vigo besaß wohl wirklich Kontakte in alle möglichen Bereiche, aber die Hälfte davon interessierte Elliseria kaum. Aber sie wurde überstimmt und der Plan eine Art Bauanlage als Köder zu nutzen klang auch vielversprechend. Der Mandalorianer fragte daraufhin die Menschenfrau ob sie als Rückendeckung dienen könnte wenn es brenzlig werden würde, eine Frage die sich zu einem ,auf dem ersten Moment schönen ,aber in Wirklichkeit sehr kaltem Lächeln hinreißen ließ.

"Ich kommandiere eine Interceptor-Fregatte die bis zu 10.000 Metrische Tonnen Lagekapazität hat und für einen Laien kaum von einem normalen Action-IV Transporter zu unterscheiden ist. Dazu habe ich noch 3 Protonentorpedowerfer und 6 Turbolaser zur Verfügung um ihnen zu helfen: Kurz ja ich kann für Rückendeckung sorgen und es wäre sogar möglich so zu tun als wäre die Anlage in meinem Lagerraum und ihr führt ihn einfach hinein. Dann schließe ich die Schotten und wir fliehen: Sollten irgendwelche Schiffe des Duros ihn dann befreien wollen schießen wir uns einen Weg frei. Wenn nicht wird sich wohl wirklich ein weiterer Frachter auftreiben lassen in dessen Inneren wir die "Anlage" verstecken. Ich bin mit dem Plan einverstanden."

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:: Besh-Gorgon-System :: The Wheel :: Spelunke namens "Killer Stick" :: Nerra Tsaru Badu, San Koure, Kashija Careena, Anwesende::

Unverschämtheit war ein Prädikat was man oft mit Schmugglern verband, jedoch meist eher mit ihrem Verhalten gegenüber Fremden und ihrer Verlässlichkeit was die Bezahlungen von Schulden anging, weniger weil sie mehr forderten als ihnen eigentlich zustand. Finster musterte der Chevin den Menschen vor sich und schnaufte ungehalten. 6000 Credits war kein Pappenstiel und mehr als normale Söldner selbst bei einer ganzen Ladungslieferung erhalten konnte, dazu zeigte sich das der Mann nicht wusste Kosten zu sparen und als Team zu agieren wie es eigentlich ihre Aufgabe sein sollte.

"Nein, 6000 Credits oder nichts. Ich lasse nicht mit mir verhandeln Koure und mir ist es egal ob sie eine oder Tausend Ladungen verlieren. Auserdem brauchen sie keinerlei Laufende Kosten für ihr Schiff einplanen, ich habe damit gerechnet das Miss Careena hier so freundlich wäre sie mit zu nehmen, so könnten sie ihre Schritte planen und Kosten sparen."

erklärte er ruhig und ließ seinen Blick hinüber zur Mandalorianerin wandern.

"Da laut meinem Wissensstand ihre Crew aus 5 Personen besteht erhalten sie am Ende des Auftrags insgesamt 30.000 Credits. Darunter fällt das von Herr Koure erwähnte Kostenvolumen welches ihnen entgegen kommt durch Treibstoffkosten, Wartung ihres Schiffes sowie Entschädigung für eventuelle Schäden. Sind weitere Anmerkungen von einem von ihnen?"

:: Besh-Gorgon-System :: The Wheel :: Spelunke namens "Killer Stick" :: Nerra Tsaru Badu, San Koure, Kashija Careena, Anwesende::
 
.:: The Wheel | innerer Sicherheitsbereich | Büro | Über Holo Zula ::.

Es dauerte nicht lange bis das Holographische Bild des Vigos von Vinsoth vor dem, äußerst müde wirkendem, Ba’vodu erschien und diesen auch sofort grüßte. Ohne etwas zu sagen wusste der Chevin bereits was dem Chef der Black Sun Bauchschmerzen bereitete, und erklärte zu versuchen dabei zu sein und darüber berichten zu können. Ein "Versuchen" war jedoch inakzeptabel für den Ba’vodu und das eindeutig! Er brauchte Informationen aus erster Hand, jemanden der bei einem solch Geschichtsträchtigem Augenblick dabei sein würde um, mehr indirekt, die Black Sun und ihre Interessen zu vertreten. Zula war die Person Nummer 1 welche dafür in Frage kam deswegen würde er auch alles notwendige tun müssen um ihn in die Delegation zu bekommen, die Hintermänner des Attentats aufzuklären war da Zweitrangig.

"Glück und Bürokratie sind verdammt schlechte Verbündeten Zula, gerade sie sollten das wissen. Ich werde Himmel und Hölle in Bewegung setzen dass sie dabei sind, das hat eine größere Priorität als die Jagd nach Geistern. Kümmern sie sich darum soviel wie möglich für die Black Sun rauszuholen ohne Verdacht zu erregen und halten sie wenn möglich mich auf dem Laufenden. Diese Verhandlungen werden die Zukunft der Galaxis für Jahre prägen und auch die Black Sun.

Auserdem möchte ich sie darüber in Kenntnis setzen das ich einen neuen Vigorat in Kürze einsetzen werde, sie erhalten in wenigen Minuten von Karal eine Reihe von Dossiers über die anderen, zukünftigen, Vigos. Namentlich werden Jurte Abar, Loshi, Somnifera, Chire Frodnedul, Zasshis Vong und Kawischa Horos die Posten der Vigos übernehmen, welche Posten genau stehen in den Dossiers. Ich dachte nur das sie das wissen wollen würden, ich denke sie wissen das wir einiges an Arbeit vor uns haben…und ich hätte gerne ihre Meinung, was denken sie wäre das beste was für die Black Sun durch den Frieden geschehen könnte und was das schlechteste?"


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[Besh-Gorgon-System - The Wheel - Hochhaus in exklusiver Lage - in Gomas Wohnung]- mit Zula, Asix, Elliseria Xindaris, Joel Lopez, Finn S. Baird, Blood Dragon, Fenris Khan und Rego Dwaine

Rego kniete sich kurz, um die Nachrichten des kleinen Astromechs besser lesen zu können. Die Rüstung federte sein Gewicht von dem rechten Knie und verteilte es auf das Exoskelett.

"Okay, Teesix..."

Ein Grinsen drang durch seine Stimme durch.

"Wenn man dir den Kreativitätsdämpfer deaktiviert hat, dann werden wir das auch so in unsere Tarnung einbeziehen, oder spricht etwas dagegen, Mr. Blood Dragon?"

Dann sprach sich der Droide dafür aus, dass Blood Dragon der Anführer des Teams sein sollte. Diesem Vorschlag stimmte Rego zu. Da Blood Dragon als Regierungsgesandter auftreten würde, war es die beste Lösung, ihm auch das Kommando der Operation zu überlassen. Es wäre unlogisch gewesen, wenn er als Leibwächter dem Regierungsgesandten Anweisungen erteilt hätte.

Teesix fragte, welche Vorgehensweise sie im weiteren Verlauf der Mission vorziehen würden. Er las sich die Sätze, die Über den Bildschirm huschten durch.

"Also ich ziehe, da wir uns eine durchaus glaubwürdige Identität zulegen werden, den Versuch eines diplomatischen Vorgehens vor. Sollte die Diplomatie scheitern, werden wir immer noch die Möglichkeit haben, Gewalt anzuwenden. Um einen Datendiebstahl durchführen zu können, müssten wir erst einmal herausfinden, wer dem Attentäter den Sprengstoff verkauft hat. Sollte es sich herausstellen, dass es sich um eine der Rüstungsfirmen handelt, würde die Planung einer Infiltration die Mission um Wochen verlängern. Ebenso bin ich kein Freund von Bestechung. Diese Option bietet mir ein zu hohes Risiko, dass der Bestochene seine Taschen füllt, uns jedoch nicht zu dem gewünschten Ergebnis führt. Sollte der Händler fest in die Rüstungsindustrie vernetzt sein, brauchen wir eine große Menge an Credits, obwohl andere Argumente als Geld vielleicht in diesem Falle überzeugender als Credits sein könnten um uns die benötigten Informationen zu beschaffen."

Nein Bestechung war nicht Regos Sache. Er hatte sich bis jetzt eher auf andere Argumente verlassen als Geld. Geld war flüchtig und verfügte die Person am anderen Ende der Verbindung über größere finanzielle Mittel als man selbst, schädigte man nur sein eigenes Portemonaie. Eine Entführung einer geliebten Person ist in den meisten Fällen besser geeignet, um sein Ziel zur Kooperation zu bewegen. Auch wenn er wusste, das dies Unehrenhaft war. Aber der Zweck heiligte die Mittel. Darüber hatte er schon öfters mit Ordik diskutiert. Vielleicht würde er irgendwann einmal die Wege der Mandalorianer einschlagen, aber im Moment war dafür noch kein Platz.

"Aber natürlich habt Ihr als Anführer das letzte Wort, Mr. Blood Dragon."

Rego beobachtete ihren neuen Anführer und wartete gespannt auf seine Ansicht der Dinge.

[Besh-Gorgon-System - The Wheel - Hochhaus in exklusiver Lage - in Gomas Wohnung]- mit Zula, Asix, Elliseria Xindaris, Joel Lopez, Finn S. Baird, Blood Dragon, Fenris Khan und Rego Dwaine
 
[Besh-Gorgon-System | The Wheel | Hochhaus in exklusiver Lage | Gomas Wohnung] Vigo Zula (alias Vilnok Moor), Fenris Khan, Cuyan Dral, R5-A6, Elliseria Xindaris, Joel Lopez, Finn S. Baird, Blood Dragon, Rego Dwaine


Nach einer kurzen Pause, in der Fenris die Befürchtung aufkam, seine Gegenüber mit Detailwissen erschlagen zu haben, meldete sich Cuyan Dral als erstes wieder zu Wort.
Das Angebot erschien verlockend, musste aber real sein. Die Frage kam auch auf, ob man nicht mit dem Köder noch mehr potentielle Interessenten anlockte, als gewünscht.
Elliseria fügte an, dass sie eine Interceptor befehligte, die auf den ersten Blick nicht von einem Transporter zu unterscheiden war.
"Es wären ein paar Vorraussetzungen zu erfüllen. Einerseits müssten wir eine halbwegs plausible Erklärung vorbringen, warum wir so eine Anlage verkaufen wollen und wie wir sicherstellen, dass nicht ein ganzes Rudel von potentiellen Möchtegern-Potentaten auf der Matte stehen. Und das Angebot sollte nicht nur schmackhaft riechen, sondern auch was fürs Auge darstellen." fasste der Felacat-Mischling zusammen.
"Erstens: Eine halbwegs glaubwürdige Lüge über den Ursprung der Anlage wird sich finden lassen.
Zweitens: Wir werden dieses unwiderstehliche Angebot nur unserem Zielobjekt unterbreiten und niemanden sonst. Somit halten wir das Risiko klein, dass wir ungebetene Gäste bekommen.
Eine echte Anlage sollte ungefähr so einfach zu finden sein wie ein rosa-gestreifter Bantha, ist aber auch gar nicht von Nöten. Wir benötigen lediglich Bauteile von einer Industrieanlage, zum Beispiel einer Zentrifuge, wie sie in der Lebensmittelindustrie verwendet wird und ähnliches und ein paar bedeutsam darüber gelegte Planen. Die Anlage wird in demontiertem Zustand und abholfertig präsentiert. Entweder in einer Lagerhalle oder dem Bauch ihres Transporters verehrte Miss Xindaris. Und da sicherlich auch unser Duro nur vom Hörensagen so eine Anlage kennt, wird er bei den verpackten Gerätschaften nicht sofort erkennen können, was wir ihm tatsächlich anbieten. Er wird notgedrungen sich das persönlich anschauen müssen und dadurch seine Deckung verlassen. So bald er eintrifft, können wir zuschlagen. Wir bieten diese Anlage in einem kleinen exklusiven Kreis an und da unser Zielobjekt eine bekannte Fachkraft auf diesem Gebiet ist und einen einschlägigen Ruf genießt, wäre es auch nicht unüblich ihm so etwas zu erst anzubieten. Zwar würden sicherlich eine Menge Leute gern so eine fertige Bombe haben, aber es wird an den Fachkräften mangeln, die so eine Anlage auch betreiben können. Dadurch wäre auch der Kreis der vorgeblichen Anwender sehr übersichtlich."

Fenris schaute die anderen an und machte ein kleine Atempause um die Aussage sacken zu lassen und fügte dann hinzu:
"Um die Sache noch etwas mehr zu würzen würde ich vorschlagen wir machen das wie bei einem Trick der Straßenhehler: Wir machen ein Angebot, das höchst illegal aber unverschämt günstig ist, und drängen auf Zeit. Alle Interessenten werden skeptisch sein. Zu Recht! Doch dann greift einer zu und die anderen wollen sich die Schnäppchen nicht durch die Lappen gehen lassen, also greifen sie auch zu. Der angebliche erste Käufer ist jedoch ein Komplitze des Hehlers.
Also, wir sprechen in diesem Fall von 2 Interessenten. Unserer Zielperson und einer weiteren Interessengruppe, die vorgibt finanzstark zu sein, beispielsweise ein Vertreter eines Warlords des Huttenkartells. Diese Person wird dargestellt durch einen von uns. Damit wird der Duro in stärkeren Zugzwang geraten, und seine Skepsis über Bord werfen müssen, weil es nur ein Angebot gibt und er nicht lange zögern kann. Entweder er greift zu oder die Gelegenheit bietet sich sobald nicht mehr wieder. Er wird eher darauf fokusiert sein, das er nicht um sein Geld betrogen wird und somit gar nicht in Erwägung ziehen, dass er das eigentliche Ziel ist."


Er sah zur Piratin hinüber. Einen ansprechenden großen Transporter hatten sie im Pott, einen vorgeblichen Verkäufer konnte Fenris spielen und der Mandalorener könnte sicherlich einen potentiellen Interessentenvertreter eines kriminellen Mitbieters darstellen und genügend Zugriffskräfte gab es auch, dafür würden die Kopfgeldjäger hier in der Runde schon sorgen.


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The Wheel - Hochhaus in exklusiver Lage - in Gomas Wohnung - mit Zula, Asix, Elliseria Xindaris, Joel Lopez, Finn S. Baird, Blood Dragon und Fenris Khan

Beide schienen mit Danys Plan soweit einverstanden zu sein. Die Interceptor-Fregatte würde wohl ausreichen, um aus brenzligen Situationen wieder heil heraus zu kommen. Der Chiss war sich bloß nicht ganz sicher, ob sie die Falle tatsächlich auf Xindaris Schiff errichten sollten. Einerseits würde dies die Gefangennahme wohl sehr viel leicht machen, andererseits stieg allerdings auch die Gefahr, dass der Duros eine Falle witterte. Dany bevorzugte es, das Geschäft so realistisch wie möglich durchzuführen. Tatsächlich eine solche Anlage zu finden, schien zwar illusorisch, doch einen Planeten zu finden, auf welchem eine solche Anlage theoretisch stehen könnte, war alles andere als unrealistisch. Ihm schwebte da sogar bereits das eine oder andere System im Einsatzgebiet des Duros vor.

Das klingt gut soweit. Bloß müssen wir ihn erst finden, um ihm ein Angebot machen zu können, antworte er schließlich auf Fenris' Plan.

Aber selbst er kann nicht ohne eine Spur zu hinterlassen durchs Outer Rim reisen. Im östlichen Outer Rim sollte Tatooine ein guter Start sein. Seit die Black Sun dort aktiv ist, hat sich die kleine Staubkugel zu einem florierenden Umschlagplatz für Kriminelle jeglicher Art entwickelt. Er wird nicht drum herum kommen, das eine oder andere mal dort vorbei zu kommen. Nicht weit von Tatooine entfernt liegen Geonosis und Kamino.

Planeten die unterschiedlicher nicht sein könnten. Der eine eine öde Wüstenwelt und Heimat insektoider Droidenkonstrukteuren, der andere eine Wasserwelt, die von Meistern des Klonens bewohnt wurde. Wehmütig erinnerte sich Dany an seinen letzten und gleichzeitig einzigen Aufenthalt auf Kamino zurück: Es war kurz vor seiner Verbannung aus dem Chiss Empire und eines der ersten Male überhaupt, dass er das Chiss Empire verlassen hatte. Schnell verdrängte er den Gedanken und sprach weiter:

Beide Planeten sind meiner Meinung nach geeignet, um dort eine solche Anlage zu errichten. Die Bevölkerung beider Planeten ist übrigens sehr gut auf Credits zu sprechen. Bestimmt können wir sie davon überzeugen uns eine adäquate Räumlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Eine kurzen Augenblick hielt der Chiss inne und überlegte, ob noch irgendetwas geklärt werden müsste. Als ihm nichts dergleichen einfiel fuhr er fort:

Ich schätze, wir haben einen Plan und können uns nun an die Durchführung machen. Wenn wir ihn auf Tatooine nicht finden, finden wir dort sicherlich Hinweise, wo wir ihn finden. Auf dem Weg dorthin können wir uns überlegen, wo genau wie den "Handel" stattfinden lassen können.

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[Besh-Gorgon-System | The Wheel | Hochhaus in exklusiver Lage | Gomas Wohnung | Büro] Vigo Zula (alias Vilnok Moor), Malor Gale über Holo; Fenris Khan, Cuyan Dral, R5-A6, Elliseria Xindaris, Joel Lopez, Finn S. Baird, Blood Dragon und Rego Dwaine im Nebenraum

Es freute Zula zu hören, dass Malor Gale bereits dabei war, den Vigorat neu aufzustellen. Man durfte die Tatkraft des Ba'vodu wirklich nicht unterschätzen. Unter den Namen, die er nannte, waren einige, die der Chevin kannte, andere waren unbeschriebene Blätter für ihn. Er war sehr gespannt darauf, ob, wie und wann sie sich zu einer neuen Führungsspitze des Syndikats zusammenfügen würden und welches Gesicht die Black Sun dadurch annehmen würde. Gales Frage zielte in eine ähnliche Richtung, als er Zula nach seiner Einschätzung fragte, was besten- oder schlimmstenfalls passieren konnte, wenn es wirklich zu einem Friedensvertrag kam.

»Bestenfalls schafft die Black Sun es, die Situation für sich zu nutzen und neue Märkte zu erschließen, um so ihren Profit und Einfluss zu mehren. Die wird es sicherlich geben, aber meine ehrliche Einschätzung ist, dass sie die zu erwartenden Verluste in anderen Bereichen nicht ausgleichen können. Daher wäre ein weit realistischeres Optimalergebnis, dass ein Frieden rasch wieder zerbricht und danach noch chaotischere Verhältnisse eintreten als zuvor. Das könnte der Organisation echten Vorschub leisten. Wenn das passiert, werden einige von uns und unter dem Strich das gesamte Syndikat noch bessere Rahmenbedingungen vorfinden als zuvor.

Der schlimmste denkbare Ausgang ist, dass der Frieden tatsächlich lange genug hält, um die Wachsamkeit an den Grenzen langsam aber sicher abflauen zu lassen. Wenn die Kriegsbereitschaft sinkt, wird man sich auf andere Probleme konzentrieren und Lösungen für die inneren Feinde suchen, um sich politisch zu profilieren und die Soldaten beschäftigt zu halten. Wenn das passiert, brechen für Schmuggler, Drogendealer, Sklavenhändler und andere Geschäftszweige harte Zeiten an. Im extremsten Fall könnte es dazu führen, dass Geheimdienste und Militär beider Seiten sich auf unsere Aktivitäten konzentrieren und die Black Sun letztlich vollends zerschlagen.

Also haben wir in dieser Lage weit mehr zu verlieren als zu gewinnen. Das muss unbedingt vermieden werden. Ich werde tun, was in meiner Macht steht, und ich versichere Ihnen, dass diese noch immer weit reicht. Wenn Sie Mittel und Wege haben, mich dabei zu unterstützen, nehme ich das gerne in Anspruch. Allerdings erfordert es in jedem Fall eine möglichst frühe Rückreise nach Mon Calamari, denn ich kann nur von dort aus die nötigen Fäden ziehen. Unsere Angelegenheiten hier kann ich aus der Distanz im Blick behalten, meine Tochter Goma wird die Leitung vor Ort übernehmen. Sie ist sehr fähig in diesen Dingen und wird die Nachforschungen ebenso so schnell und effizient zu einem Ergebnis bringen wie ich.«


Nach einem kurzen Austausch einigten sie sich auf dieses Vorgehen. Goma sollte seine Stellvertreterin sein und mit Zustimmung des Ba'vodu die nötigen Mittel und Informationen für die Ermittlerteams bereitstellen. Zula hingegen musste sofort auf die Regierungswelt zurück, um wieder die Rolle des unbescholtenen Senators von Vinsoth einzunehmen. Über beide Entwicklungen sollte Gale natürlich stets auf dem Laufenden gehalten werden, während Zula damit rechnen durfte, permanent über die Neustrukturierung der Organisationsspitze informiert zu werden.

Mit diesen Ergebnissen kehrte Zula in den Besprechungsraum zurück, wo noch immer Khan, Dral, Xindaris, Lopez, Baird, Dwaine, Blood Dragon und Asix angeregt über ihre Aufträge diskutierten.


»Ich fürchte, ich kann diesem Treffen nicht mehr persönlich beiwohnen«, erklärte der Vigo mit seiner tiefen, dröhnenden Stimme, die bis in den letzten Winkel überdeutlich zu vernehmen war. »Unerwartete Entwicklungen zwingen mich, früher abzureisen als geplant. Meine Mitarbeiterin Goma« - er deutete auf die weibliche, deutlich jüngere (und nach den Maßstäben ihres Volkes ziemlich attraktive) Chevin, die mit ihm eingetreten war - »wird für alles Weitere Ihr Anprechpartner sein und mich über alle Entwicklungen direkt auf dem Laufenden halten. Einen guten Tag, Herrschaften, und viel Erfolg bei Ihren Unternehmungen.

Gesetze bedeuten nichts, der Codex bedeutet alles!«


Und schon verließ er den Raum wieder.

Kaum zwei Stunden später war die Abreise vorbereitet. Anstattelle seines umgerüsteten Frachters Bow Wave, die er für die Mission von Team 2 ausrüsten und bereithalten ließ, wurde sein Gepäck auf ein altbackenes Shuttle der Nu-Klasse verladen, das er ohne langes Feilschen über einen Mittelsmann erstanden hatte. Es war nicht mit modernen Bordcomputern ausgestattet und bot seinen Passagieren keinen Luxus, doch für die Rückreise nach Mon Calamari musste es genügen. Zula war noch nicht einmal ganz an Bord, als er bereits die Rampe einfahren ließ und den Befehl gab, abzulegen und den direktesten Kurs zur Hauptweld der Neuen Republik zu setzen.


[Besh-Gorgon-System | Beim Verlassen des Systems | Nu-Shuttle Libertine] Vigo Zula (alias Vilnok Moor)
 
[Besh-Gorgon-System | The Wheel | Hochhaus in exklusiver Lage | Gomas Wohnung] R5-A6, Vigo Zula (alias Vilnok Moor), Fenris Khan, Cuyan Dral, Elliseria Xindaris, Joel Lopez, Finn S. Baird, Blood Dragon, Rego Dwaine

Als Vigo Zula in den Raum zurückkehrte und verkündete, dass er aufgrund unerwarteter Ereignisse gezwungen war, The Wheel vorzeitig zu verlassen, begann Asix ganz unwillkürlich sofort mit einer Berechnung. Er versuchte, sich selbst eine Antwort darauf zu geben, was für Gründe das wohl sein mochten, und somit die Informationslücke zu schließen, die der maskierte Chevin vermutlich sehr bewusst und absichtlich offengelassen hatte. Aber unvollständige Informationen waren etwas, das Droiden nur schwer ertragen konnten, und auch der Astromech war sofort bemüht, die Daten bestmöglich zu ergänzen. Doch die Lücke war zu groß. Es gab zu viele Möglichkeiten, die den Vigo zu so einem Handeln veranlassen konnten. Manche davon stufte der Droide von vornherein als unwahrscheinlich ein, aber letztlich blieben noch ganze zwei Dutzend Szenarien, die er für plausibel hielt. Da die Wahrscheinlichkeitsrechnung sich aber auf unzureichende Daten stützte, konnte er weder durch Beweis noch im Ausschlussverfahren eine Variante herausstreichen und musste sich schließlich damit abfinden, dass er die Antwort nicht bekommen würde, es sei denn vom Vigo selbst. Diesen wollte er jedoch aus naheliegenden Gründen nicht fragen. Es war nie gut, sich zu sehr in die Belange solcher Persönlichkeiten einzumischen und gefährlich, nach Informationen zu suchen, die diese nicht freiwillig herausgaben.

Nun also war Goma für sie alle zuständig. Asix kannte die Chevin, für die er bereits in der Vergangenheit einen kleineren Auftrag erledigt hatte. In welchem Verhältnis sie und der Vigo standen, war ihm aber unklar. Auch hier scheiterte eine Analyse am unzureichenden Datenmaterial. Da wilde Spekulation und Wetten nicht in seinem Wesen lagen, fand er sich mit seiner Unwissenheit ab. Es genügte ihm zu wissen, dass ihr Zugriff auf hochwertige Ausrüstung weiterhin sichergestellt war.

Während dieser Überlegungen hatte er noch genug Rechnerkapazität frei, um den Worten von Blood Dragon und Rego Dwaine zu folgen und eine Antwort zu formulieren. Er war der Meinung, dass mittlerweile eigentlich alles gesagt war, was an dieser Stelle gesagt werden musste.


»FÜR ALLE BETEILIGTEN AKZEPTABLES GRUNDKONZEPT STEHT. SCHLAGE VOR, BALD AUFZUBRECHEN UND WEITERE DETAILABSPRACHEN UNTERWEGS FORTZUSETZEN. RASCHER AUFBRUCH HAT RASCHERE ERGEBNISSE ZUR FOLGE (VORAUSGESETZT, DADURCH WIRD DIE PLANUNG NICHT VERNACHLÄSSIGT). LEGEN SIE IHRE NAMEN FEST, DAMIT AUSWEISPAPIERE ANGEFERTIGT WERDEN KÖNNEN, UND LASSEN SIE UNS EINE AUSRÜSTUNGSLISTE ZUR VORLAGE AN MS. GOMA ZUSAMMENSTELLEN

Sofort listete er eine Reihe von Gegenständen auf, die er für die bevorstehende Aufgabe als notwendig oder hilfreich erachtete. Neben einem repräsentativen Schiff benannte er so Selbstverständliches wie einen ausreichenden Vorrat an Sauerstoff, Wasser, Nahrungsmitteln und elektrischer Energie sowie Treibstoff für ihr Raumfahrzeug. Hinzu kamen aber auch die Ausweispapiere und Vollmachten, Waffen für die beiden Humanoiden, standesgemäße Kleidung für Blood Dragon, leistungsstarke Kommunikations- und Sensoranlagen einschließlich Equipment zum Entschlüsseln von kodierten Nachrichten, ein Protokolldroide, sichere Komlinks, Geldmittel verschiedener Währungen und umfangreiches Datenmaterial über die Welten Daluuj und Chelloa.

»BITTE KORRIGIEREN UND ERGÄNZEN SIE DIE LISTE GEWISSENHAFT

Nun ergriff auch Goma das Wort. Die Chevin hatte ebenfalls eine tiefe Stimme, die aber weicher und melodischer klang als die des Vigo. Im Gegensatz zu diesem trug sie auch keine Maske.

»Meine Damen und Herren, wie Sie hörten, werde ich das Bindeglied zwischen Ihnen und dem Vigo sein. Ich hoffe, es ist Ihnen gelungen, Ihre Pläne zu präzisieren. Bitte setzen Sie mich darüber in Kenntnis, zu welchen Ergebnissen Ihre Besprechungen bisher geführt haben.«

Asix drehte den kegelstumpfförmigen Kopf in Blood Dragons Richtung und piepste ihm eine auffordernde Tonfolge zu. Als Anführer des kleinen Teams war es seine Aufgabe, die letzten Absprachen mit der Chevin durchzuführen und dafür zu sorgen, dass sie bald aufbrechen konnten.

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Op: Sry, ich hatte Ceffets Antwort übersehen und mich bereits gefragt wenn er wieder postet :D
[Besh-Gorgon-System :: The Wheel :: Spielunke namens "Killer Stick"] Nerra Tsaru Badu, Anwesende, San Coure, Kashija Carrena
San knurrte leise las er die Antwort des Wesens hörte. Er hasst Leute mit denen man nicht verhandeln konnte. Geld war alles was er brauchte und das so gut wie immer.
Noch dazu fühlte er sich benachteiligt (mal wieder). Er glaubte am Gesicht des Chevin, die Meinung über ihn Ablesen zu können und wusste das er wieder einmal vollkommen falsch eingeschätzt wurde.
Er hörte sich zu ende an was der Chevin zu sagen hatte und dachte dann kurz nach.
„Nein, zur Bezahlung nichts. Allerdings würde ich gern wissen was zu tun ist?“
Er beruhigte sich wieder und glaubte das er mit den 6000 schon ganz gut über die Runden kommen würde.
Wenn nicht musste er seinen Verdienst auf anderen Art aufbessern müssen. In jedem Fall würde er bestimmt einige Informationen „spezieller“ Art über die Sun bekommen.
Und er hatte gelernt das Informationen gutes Geld wert sein konnten. So blickte er mit aller Ruhe auf den Chevin.
[Besh-Gorgon-System :: The Wheel :: Spielunke namens "Killer Stick"] Nerra Tsaru Badu, Anwesende, San Coure, Kashija Carrena
 
[ Besh-Gorgon-System | The Wheel | "Killer Stick" ] Nerra Tsaru Badu, Anwesende, San Coure, Kashija Careena

Sie lies sich die Überraschung, dass Coure an Bord der Raider kommen sollte, nicht anmerken. Kashija empfand ein wenig Unbehagen dabei sah jedoch ein, dass es wohl sinnvoller sei als den Schmuggler allein fliegen zu lassen... wohin auch immer das war. Sie würde ihn aber im Auge behalten, sowie der Rest der Crew auch.
Mit der Rechnung die der Chevin anstellte war sie auch zufrieden obwohl es sie störte das es ihm so leicht gefallen war, die Anzahl der Besatzungsmitglieder herauszufinden.
Dann sah sie von dem Menschen zu dem Chevin und sagte: "Keine Anmerkungen. Kein Problem mit der Bezahlung. Doch auch ich würde nun gern wissen worum es überhaupt geht."


[ Besh-Gorgon-System | The Wheel | "Killer Stick" ] Nerra Tsaru Badu, Anwesende, San Coure, Kashija Careena
 
:: Besh-Gorgon-System :: The Wheel :: Spelunke namens "Killer Stick" :: Nerra Tsaru Badu, San Koure, Kashija Careena, Anwesende::

Da keine Anmerkungen mehr waren wollten die beiden Anwesenden wissen, was denn nun ihr Auftrag war. Verständlicherweise, umso mehr Infos sie erhielten und umso eher sie sie erhielten umso früher konnten sie losreisen und den Auftrag ausführen. Seine Informationen waren jedoch nur vage, einige Daten von Informanten, Schmugglern und Spionen die er zusammengetragen hatte um das zu finden was die beiden suchen sollten.

"Der Black Sun ist ein wichtiges Datapad abhanden gekommen, die dort gelagerten Daten sind von höchster Wichtigkeit und müssen wieder beschafft werden. Es ist Codeverschlüsselt, und wenn auch nur einmal ein falscher Code eingegeben wird machen sich die Daten selbst unbrauchbar. Finden sie dieses Datapad und bringen sie es mir. Laut meinen Informationen soll sich das Datapad auf Tatooine aufhalten. Beginnen sie dort mit ihrer Suche und seien sie Gründlich! Auf Tatooine gibt es viele Wege etwas zu verstecken, sei es bei den Jawas, Tagelöhnern, Feuchtfarmern oder aber sogar im Lager von Tusken-Räubern. Viel mehr weis ich nicht, bei Bedarf kann ich versuchen Informanten zu bezahlen die ihnen wichtige Informationen vor Ort mitteilen."

Auf diesem Datapad waren angeblich Daten abgespeichert welche Hinweise gaben wer das Attentat auf den Vigorat durchgeführt hat. Eine vertrauenswürdige Quelle hat für einen hohen Preis diese dem Nerra angeboten und dieser hatte eingewilligt, doch bei der Übergabe der Daten wurden sie entwendet. Badu brauchte diese Daten um seine Stellung gegenüber seinem Vigo zu verstärken und die Investitionen nicht nutzlos verfallen zu lassen. Auch wenn er nun einen weiteren Creditbatzen los werden musste, so war ihm das doch wert. Und auf die Gedanken zu kommen ihn zu verraten wurden die beiden hoffentlich nicht, die Daten waren ohne den Code nutzlos und den Zorn eines Vollwertigen Mitglieds der Black Sun auf sich zu laden konnte fürchterlich enden.

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Scheinbar hatte der Vigo in diesem Khan nicht nur einen Sprengstoffexperten sondern auch einen hervorragenden Taktiker gefunden der allerlei Tricks im Petto hatte und damit sein Gewicht in Gold wert war. Stück für Stück legte er ihnen seinen Plan dar und erklärte einen beliebten Straßenhehlertrick: Neben dem Käufer einen Komplizen des Verkäufers der der die Ware kaufen wollte, dadurch wurde der eigentliche Käufer gezwungen den Preis zu überbieten. Interessante Idee, das musste sich Elliseria merken. Doch bevor sie ihm das Angebot machen konnten mussten sie ihn erstmal finden. Laut dem Mandalorianer waren Tatooine, Geonosis, eine Welt von der Elliseria nur vage etwas gehört hatte, und ein Planet namens Kamino, von dem die Piratin nur wusste das dort viele Kloner lebten, in der passenden Richtung, sie könnten dort versuchen nach dem Bombenprofi zu suchen. Auf Tatooine hatte sie einige "Bekannte" und der Mandalorianer bestimmt auch.

"Ich biete meine Fregatte als Transportmittel in diese Richtung an, Platz ist noch genug an Bord und wir können uns dort auch zusammen setzen und unsere Schritte genauer planen. Dazu ist es an Bord eines großen Schiffes deutlich bequemer als in einem engem Transporter finden sie nicht auch meine Herren?"

Das war noch die einzige Frage, ob die beiden bei ihr mitreisen würden oder jeder seperat. Der Plan den der Chiss und der Mischling gemeinsam gesponnen hatten war logisch und ließ sich realisieren. Da der Vigo aus einem, wahrscheinlich nur ihm bekannten, Grund sie verließ mussten sie mit seiner Assistentin Goma Vorlieb nehmen. Eben jene wünschte nun einen kurzen Überblick zu erhalten wie der momentane Stand war.

"Wir haben einen Plan ausgearbeitet den Duros mit einer Anlage zu locken, welche er für besondere Bomben benötigen würde. Genaue Details sind noch offen, zuerst wollen wir schauen wie wir den Duros überhaupt kontaktieren und dann die Anlage, oder etwas was so wirkt wie die Anlage, beschaffen. Unsere ersten Schritte gehen in Richtung Arkanis-Sektor."

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