Thearterra (S-K-System)

Thearterra, Unterwassertempel, Saal mit aktivierter Droidenarmee mitten im Kampf mit ihnen und einem Geist: Kestrel, Sane, Anakin, Q`Tahem und ohnmächtige Zoey; im Zentralcomputerraum: Sarissa ganz allein

Das Leben wich langsam aus Zoey. Sie hatte einen Atemstillstand erlitten, während Kestrel sie in Sicherheit brachte. Die Dunkelheit kam über sie.

2 Minuten später: Zoey bemerkte wieder Licht, obwohl sie die Augen verschlossen hatte und Luft strömte wieder in ihre Lungen und Ihr Herz schlug wieder kräftiger. Die entsetzliche Kälte verließ ihren Körper und sie fühlte wieder Lebendigkeit. Sie fühlte sich Anakin sehr nah und er schickte die Dunkelheit, die Bedrohung und Kälte weg von ihr. Sie fühlte seine Wärme und Fürsorge.
Zoey schlug die Augen auf. Sie wusste gar nicht gleich was los war. Verwirrt musste sie sich erstmal sammeln und blickte dabei in Anakins Augen, der sich über sie gebeugt hatte und sie lag auch mit dem Kopf angelehnt auf seinen Knien. Sie hatte ihn die ganze Zeit gespürt. Direkt vor ihr waren Q´Tahem und Kestrel. Sie befand sich nicht mehr vor der Drehtür, sondern geschützt hinter den Statuen. Ihr Hals schmerzte und jeder Atemzug verursachte ein starkes Brennen. Zoey wollte sagen: Was ist nur passiert?!, aber sie bekam kein Wort raus, sondern bewegte nur ihre Lippen und begann leicht zu husten. Der Krach der Blasterschüsse war nicht mehr zu hören. Das Licht im Saal war noch an. Zoey tastete mit ihrer Hand nach Anakins Hand. Sie ergriff sie. Es war seine künstliche Hand. Wie das nur geschehen war? Sie würde ihn irgendwann mal danach fragen, beschloss sie. Zoey blieb immer noch in der Position liegen, wie sie aufgewacht war. Sie fühlte sich unglaublich stark mit Anakin verbunden, konnte aber nicht sagen, wie. Auf jeden Fall war es nicht die Verliebtheit zu ihm, die ständig in ihr wuchs. Nein, da war noch etwas anderes. Endlich bekam sie ein heiseres Wort über ihre Lippen:


„Wasser!“


Nachdem Anakin ihr ihre Wasserflasche an die Lippen gesetzt hatte und Zoey ihre trockene Kehle damit benetzt hatte, ließ das Brennen in ihrer Kehle nach und sie richtete sich langsam auf, blieb aber sitzen, drehte sich zu Anakin und sagte:


„Danke für Alles!“


Sie wusste nicht, wofür genau sie sich bedanken sollte. Vielleicht erzählte er ihr in einer ruhigen Minute mal, was er genau mit ihr angestellt hatte, aber er hatte ihr wieder das Leben gerettet, das wusste sie genau. Langsam erinnerte sie sich auch wieder und hatte alles vor Augen. Zoey hatte gerade zu Anakin gesprochen und ihm beigebracht, dass sie einfach nicht zu Sarissa reinkam und dann war da dieser miese Sithgeist, der sie gewürgt hatte und sein unangenehmes fieses höhnisches Lachen, mehr wusste sie nicht.


Anakin, Kestrel, mich hat ein Geist, ein Sithgeist gewürgt! Warum er es ausgerechnet auf mich abgesehen hatte. Er ist supergefährlich! Plötzlich war er hinter mir.Wie soll man sich gegen Gespenster wehren? Hoffentlich gibt es nur den Einen, denn der reicht völlig! Was meintest du vorhin, was lauert noch Schlimmeres auf uns, Anakin?! Und was ist mit Sarissa?“


Zoey versuchte aufzustehen und es gelang ihr auch. Ein wenig schwindlig war ihr noch, und sie musste sich nochmal an Anakin festhalten, weil sie leicht taumelte, aber ihre Lebensgeister kamen von Sekunde zu Sekunde zurück. Ein wenig blass noch, Ihr Hals schmerzte noch und sie hatte sicher Würgemale am Hals, aber Zoey begann die Lage zu checken. Q`Tahem hatte einen Streifschuss ab bekommen, wie sie sah. Sane machte sich an der Wand zu schaffen, indem die Drehtür war und dahinter sich immer noch Sarissa befand. Die Meisterin stand besorgt in ihrer Nähe. Die Droiden waren zerstört oder abgeschaltet, je nachdem. Nochmals erhaschte Zoey Anakins Blick und sah ihn total verliebt und anhimmelnd an. Wie gern würde sie jetzt mit ihm in einem netten Cafe auf Naboo sitzen, vielleicht auf einer Außenterrasse, eine leckere Tasse Kaff trinken, einen der vielen leckeren Sorten, die stets so angeboten wurden, und einen netten Ausblick dabei ins Grüne haben, vielleicht über einen See. Sie würden sich gemütlich unterhalten und nicht durch so einen höllischen Tempel stets in Lebensgefahr spazieren. Zoey wandte den Blick ab. Dies hier war definitiv der mieseste Job, den sie je hatte. Die Archäologin sehnte sich in ihr verstaubtes Büro zurück oder in den vollen Hörsaal. Aber die Droidenarmee war außer Gefecht! Ein Problem weniger! Sane schien mit dem Anbringen der Sprengladung fertig zu sein. Zoey befand sich noch in Deckung. Hoffentlich gelang es, Sarissa raus zu holen.

Thearterra: Unterwassertempel, Saal mit besiegter bzw. ausgeschalteter Droidenarmee: Anakin, Kestrel, Zoey, Sane, Q`Tahem und Sarissa allein im Hauptcomputerraum
 
Thearterra Küstenstreifen nahe dem Basiscamp der Jedi –– mit Tenia unterwegs zu Alec, Zion und Lisha

Es war einfach gewesen. Auch wenn der Tritt dieses kleinen Jediluders (Tenia) noch immer schmerzte und es im Grunde gar nicht hätte passieren dürfen, das diese Made einen Treffer gelandete. Aber wenigstens war keiner dabei gewesen um dies zu sehen und jetzt lag das Ärgernis fest verschnür hinter ihr und schrie etwas von „Lass mich hier runter“ Eine mehr als halt- und hoffnungslose Forderung, die Arica zum Lachen brachte bevor sie mit zynischem Unterton zurück brüllte.

Aber Kindchen! Wenn ich dich jetzt runter lasse, dann brichst du dir den Hals. Und das wollen wir doch nicht! Noch nicht.

Erneut lachte Arica auf und erhöhte die Geschwindigkeit ihres Gefährtes noch einmal bis zum maximalen Leistungsende der Maschine. Auf diese Weise flog sie den Anderen hinterher und landete kurze Zeit nach deren Ankunft ebenfalls bei jenem Camp, das sie von der Ferne ausgemacht hatte und in dem Arica die Jedi vermutete. Allerdings war ihr schon von Weitem klar geworden, dass hier kaum mehr Wesen unterwegs waren. Neben den anderen drei Sith wohl anscheinend nur ein paar Wachen aber leider kein Jedi.

Na, deine kleinen Freunde scheinen bereits geflohen zu sein.

Kommentierten Arica, obwohl sie sich sicher war, dass dies nicht der Grund der Abwesenheit war. Nein, dieses Camp hier war ein Stützpunkt für Exkursionen und es lies auf eine weitaus umfangreicher geplante Expedition, als die ihre, schließen. Wie viele Jedi waren wohl dabei? Wie viele Waffen und Soldaten hatte man.
Ein forschender Blick in den Himmel gab Arica zwar keinerlei Aufschlüsse, würde einem aufmerksamen Beobachter, der sie kannte, jedoch sagen, das sie gerade nachdachte wie viele und wie schlagkräftige Raumschiffe im Moment wohl den Planeten umkreisten. Zum Glück war im Moment niemand Anwesend der sie so gut kannte.
Ein surrendes Geräusch und leise über den Boden schlurfende Schritte ließen Arica herum fahren und gleichzeitig ihr Schwert ziehen.


Oh, …was ist… oh nein, Miss Tenia…

Hatte die wackelige Droidengestalt gerade noch hervorbringen können, bevor Arica‘s Lichtschwertklinge ihrer Existenz ein Ende setzte. Tenia?
Arica wandte sich zu dem wohl verschnürten Bündel auf ihrem Speeder und hob die junge Frau herunter und wieder auf deren Füße.


Tenia? Hm, da ich nicht so heiße ist das wohl dein Name?
Du hast übrigens die Ehre mit Lady Arica Kolar! Und du hast Glück, das du mir über den Weg gelaufen bist. Du gehörst jetzt mir und solang du hübsch brav bleibst, geschieht dir nichts. Na ja, zumindest überlebst du für den Moment.


Arica grinste breit und wandte ihren Blick dann aufmerksam und suchend in die Runde.

Ein nettes Plätzchen habt ihr hier aufgebaut. Wie viele Wachen habt ihr hier gelassen? Und wie lange sind deine kleinen Freunde schon unterwegs?
Komm, sei eine nette kleine Geisel und sag mir was ich wissen will!


Thearterra Küstenstreifen Basiscamp der Jedi –– mit Tenia und in der Nähe Alec, Zion und Lisha
 
Thearterra: Unterwassertempel, Saal mit besiegter bzw. ausgeschalteter Droidenarmee: Anakin, Kestrel, Zoey, Sane, Q`Tahem und Sarissa allein im Hauptcomputerraum


*Sarissia hielt ihre Klinge weiterhin in die Dunkelheit, ab und zu erhellten einige Funken des Zerstörten Hauptcomputers den Raum, ihr Atem war unkontrolliert und voller angst, ihre Arme begannen zu zittern und sie drehte sich schnell um und hielt die Klinge in die andere richtung*

Wer ist da?!

*Ein lautes Metallernes klong war hinter ihr zu hören und Sarissia drehte sich wieder um, voller erwartung starrte sie in die Dunkelheit, mit der Klinge vorraus und dann war da ein kurzer funken und eine Gestallt mit einer Schwarzen Robe. dessen gesicht mit einer Kapuze verdeckt ist kam auf Sarissia zu, er blieb direkt vor ihrer Klinge stehen und lachte*


"Ihr seid doch schon so gut wie Tot...gebt auf...und vielleicht...beende ich es schnell"



*Sarissia wurde blass im Gesicht, die Worte gingen ihr durch mark und bein...ist das ein Sith dem sie da nun gegenüberstand?! Aber wie?! War er derjenige der das alles hier gewartet hatte? Sarissia brachte kein Wort herraus, geschockt starrte sie ihn nur an ihr Brustkorb hob sich panisch auf und ab durch ihren Schweren Atem den sie nun hatte*

"Was ist los? Spühre ich da etwa...angst?"

*Die Gestallt nahm ein Lichtschwert zur hand und Aktivierte es, Erschrocken sah Sarissia auf die Rote Klinge, es gab keinen anderen weg...das würde wohl nurnoch in einem Kampf enden...doch war sie für einen Sith bereit, der hier unten in diesem Tempel über Jahre hinweg lebte? Es war egal ob sie bereit war oder nicht...sie würde es bald herrausfinden*

Nein...

*Antwortete Sarissia trocken und atmete tief durch, ihr Atem beruigte sich und drehte sich zu dem Sith, die Klinge in ihrer Rechten, sie stellte die Beine Schulterbreit hin, die Linke streckte sie leicht hinter sich wärend sie Die klinge Waagrecht vor ihrem Gesicht hielt und anscheinend auf den nächsten schritt des Sith wartet*

Es gibt keine Gefühle...nur Frieden...

*nuschelte sie leise und konzentrierte sich, der Sith hob die Rote Klinge an und kurz verzerrte sich sein Körper nach rechts und dann stand er wieder normal da, was war das denn? dachte sich Sarissia aber schüttelte den gedanken schnell wieder ab sie musste sich auf seine Klinge erstmal konzentrieren, sie lies nicht lange auf sich warten und der Sith holte zum Schlag von oben aus, Sarissia´s linke hand schnellte zu ihrer Klinge und sie hob ihre Klinge waagrecht über sie und ging sehr leicht in die Knie als sie den Schlag parriert*

*Sie war nun einer echt blöden situation...ihr Gegner war stark und ihre Arme wurden schwächer und begann zu zittern, immer näher kam seine Klinge da er von oben auf sie einwirkte, Ihr musste sehr schnell etwas einfallen sie sah den Sith an und verengte die augen, sie schielte durch den Raum und nahm ihre Linke vom Schwert und streckte den Arm nach links aus, sie griff durch die Macht einige Trümmer..zumindest versuchte sie es doch sie Konzentrierte sich mehr gegen seine Klinge zu halten die immer näher bedrohlich an die Schulter kam*

*Als sie es nicht schaffte nach Trümmer durch die Macht zu packen entschloss sie sich den Arm zurückzu nehmen und einen Machtstoss gegen denSith zu werfen und blieb dafür mit der hand nur wenige Centimeter vor seinen Bauch stehn, das das klappt hätte Sarissia nicht gedacht und der Sith fliegt einfach mal richtung Bildschirme die mit einem Funkenspiel als er hineinkracht zerstört wurden*


"Das...werdet ihr büßen..."

*Der Sith erhebt sich als wäre nichts gewesen...Sarissia riss die augen auf und schluckte als er aufstand und ganz normal zu ihr zurück ging nicht mal ein Kratzer! Die Robe war noch nichtmal dreckig! Nun...Sarissia musste weiter kämpfen...was hatte sie auch erwartet...ein Machtstoß und es ist aus? Die frage hatte sie sich dann auch selbst beantwortem können und der Sith schlug erneut zu dieses mal deckte er sie mit Schlägen förmlich ein, sie hat ihn wohl sauer gemacht*


*Sarissia bemühte sich mit Konzentration und Beinarbeit die Schläge abzublocken sie nutzte die Ungebung und versuchte mehr oder weniger vor ihm zu flüchten mit sehr geringen erfolg..sie sprang dann einige Meter von ihm weg und hob nun voll Konzentriert einige Trümmer an und schickte sie mit Kraft in seine Richtung! Zwei trümmer hatten den Sith mit einem lauten "Klong" getroffen und Sarissia schien verwirrt. Trug der jetzt nun auch eine Panzerung?! Er spazierte jedenfalls weiter unbeeindruckt und Kommentarlos auf sie zu. Besser konnte es doch garnicht laufen! Apropo laufen, sie musste weiter, er kam ihr wieder zu nah und ging ihr Langsam und selbstbewusst hinterher er wusste es gibt keinen Ausweg für sie, doch auch irgentwann wurde er des Spiels leid und sprang vor Sarissia, er landete mit einem Metallischem krach vor ihr und Schlug dabei von oben auf sie ein, den Schlag parriert Sarissia zwar aber er kam mit soviel wucht das sie schwierigkeiten hatte diesen Kraftaustausch zu gewinnen, ihre Position war auch nicht grad die Optimalste dafür, es war sehr wenig Platz, die Klinge kommt immer näher und sie wurde immer schwacher*


"Nun...werdet ihr und eure Freunde...nie wieder aus diesem Tempel wandern!"

*Langsam brannte sich die Rote Klinge von oben herrab in ihre Schulter und Sarissia schrie lauthals und voller Schmerz auf, sie kneifte die augen zu und verzog das Gesicht, das erste mal spührte sie nun wie sich ein Lichtschwert anfühlt wenn man am Falschem ende steht, der Schmerz fuhr ihr durch den ganzen Körper ein stechender Schmerz und sie öffnete wieder die augen, immer weiter brannte sich die Klinge in die Schulter als sie einige centimeter weiter war wusste Sarissia sie muss nun handeln! Sie schrie vor Schmerz auf und drückte mit allem was sie hatte die Klinge nach oben, unterstützt durch die Macht richtete sie sich nun langsam auf und drückte die Klinge des Sith zur seite, sie sprang und drehte sich nach hinten um dem Sith mit beiden Füßen gegen die Brust zu treten, der Sith flog weit nach hinten wieder gegen einige Gerätschaften und Sarissia auf den Boden voll auf den Rücken, sie verzog schmerzerfüllt das Gesicht und griff sich auf die Rechte schulter und drehte sich auf den Bauch, kurz deaktivierte sie ihre Klinge dabei und stütze sich mit der Linken ab, ihr Atem schwer und erschöpft, verletzt...richtete sie sich trotzdem wieder auf und, auch der Sith richtete nach dem tritt wieder auf denn der war diesmal nicht ohne und wieder flimmerte der Sith diesmal stärker*

*Sarissia drehte sich zu ihm und aktivierte ihre Gelbe Klinge und ging in die mitte des Raumes, ihn nicht aus de Augen lassend und er folgte ihr, sie Standen sich wieder gegenüber, doch diesmal wartete Sarissia nicht einfach ab...nein...sie griff an, sie holte von Rechts aus und schlug zu, ihr war egal ob er es blockte oder nicht und zog die Klinge schnell wieder zurück um den Sith nun mit Schlägen einzudecken, ihre Schulter schmerzte dabei wie die Hölle doch sie durfte sich davon nun nicht abbringen lassen und biss die zähne zusammen, bei jedem Schlag flimmerte der Sith auf und schien sich nicht mehr zu wehren, waren das gerade Funken an der Brust die beim Sith aufkamen? Der Schweiß rann Sarissia über die Stirn und ihr Gesicht*


*Sie stoppte nach einiger Zeit wo sich der Sith garnicht mehr rührte die Schläge und Er stand nurnoch da, flimmernd und Funkend....was bei der Macht war Er? Sarissia ging auf ihn zu, natürlich bereit einen Schlag abzufangen, doch nichts...Sarissia nahm ihm sogar sein Lichtschwert weg und hielt nun ein Rotes in der Linken und ein Gelbes in der Rechten. Sie sah den Sith an und legte den Kopf leicht Schräg, ehe sie dann erinnert wurde das ihre Schulterschmerzte und deaktivierte beide Klingen und hängte sie an ihren Gürtel, als sie nochmal die augen aufmachte und den "Sith" ansah...war es nurnoch ein Droide...sie hatte schonmal von sowas gehört...aber wusste nicht mehr die genaue bezeichnung für solche...aber sie wollte es auch garnicht wissen im moment...sie griff an ihre Schulter und ging zur Drehtür sie lehnte die Stirn dagegen und seufzte*

Ich hoffe das ihr da drüben noch am leben seid...und einen weg findet mich hier rauszuholen..falls ihr keinen findet...hoffe ich das ihr hier rauskommt...

*Sagte sie ängstlich und traurig..sie wurde immer müder solch einen Schmerz war sie nicht gewohnt, sie würde nicht sterben das wusste sie..doch die Schulter schmerzte brutal, jedesmal wenn sie den rechten arm bewegte, sie ging wieder zurück in den Raum und setzte sich auf den Stuhl der vorher zum Hauptrechner gehörte und lehnte sich zurück, ehe sie sich auf die Zertrümmerte Konsole lehnte mit dem Linken arm abgestützt und die Stirn am Handgelenk, der rechte arm hängt reglos neben ihr hinunter und sie schloss die augen und nuschelte wohl den Jedikodex, immer und immer wieder wiederholt sie die Worte*

*Sarissia sah dann zu dem Droiden nachdem sie sich wieder gefasst hatte, er hatte eine richtig tiefe delle am Brustkorb, sie stand auf und verzog das Gesicht wegen der Schulter und ging zum Droiden um ihn genauer zu betrachten, sie versuchte irgentein anzeichen zu finden...welche Programmierung hatte er? Von wem? Und vorallem war dieser jemand noch hier? Irgentwoher musste dieser Droide ja das Lichtschwert haben und den Kampfstyl übernommen haben... Sie war froh das er schon ziemlich Alt gewesen ist und schon halb verrostet...sie wollte sich nicht ausmahlen was passiert wäre wenn der Droide voll funktionstüchtig gewesen wäre..*

*Sie hob die hand und plötzlich Explodierte es hinter ihr und sie drehte sich um, die Wandteile kamen ihr entgegen und sie warf sich nach hinten auf den Droiden, nicht nur das sie voll auf dem Metall landete, nein das tat ihrer Schulter momentan überhaupt nicht gut, schnell packte sie mit der Linken an die Schulter und drückte fest zu und knurrte auf, sie rollte sich vom Droiden und lag somit auf dem Bauch, sie reckelte sich leicht vor Schmerz und kniff die augen zusammen, solch Schmerzen war sie nicht gewohnt und sie drückte mit der Stirn fest gegen den Boden und biss die zähne zusammen, was auch immer das war...sie hoffte es waren die anderen und nicht wieder irgentein problem... sie blieb dann einfach erschöpft vom Kampf und diesem Tempel liegen immer wieder murrte sie auf wegen der Schulter*


Argh...verdammter mist.. tut das weh...

*Brachte sie schmerzerfüllt herrvor und ärgerte sich irgentwo das sie den Droiden nicht weiter untersuchen konnte, allerdings würde sie es verschmerzen wenn sie dafür bald hier rauskamen*

Thearterra: Unterwassertempel, Saal mit besiegter bzw. ausgeschalteter Droidenarmee: Anakin, Kestrel, Zoey, Sane, Q`Tahem und Sarissa allein im Hauptcomputerraum
 
Ozean/ Tempel/ Kestrel, Sane, Zoey, Sarissia, Q'Tahem, Anakin

Sane bekam die Freigabe für den Versuch, die Wand wegzusprengen. Allerdings war dies nicht ganz ungefährlich. Konnte das Fundament des Tempels beschädigt werden? Konnte der Padawan verletzt werden? Oder würde die Mauer gerade mal einen Kratzer abbekommen? Über all das konnte der Soldat sich im Moment keine Gedanken machen. Sie mussten handeln. Die ersten Mitglieder der Gruppe gingen zu Boden. Die Archäologin sah von weitem ziemlich tot aus und der Nautolaner wand sich am Boden vor Schmerzen. Alles in allem eine bescheidene Situation. Zum Glück waren Meister Solo und Meisterin Skyfly bei den betroffenen Expeditionsmitgliedern und beschützten sie vor den anrückenden Droiden. Diese schienen langsam vollständig zum Leben erwacht. Mordlustig wälzte sich die graue Masse ihnen entgegen, den Raum mit ihren roten Sensoren und Blasterblitzen erhellend. Sane hatte nun seinen ersten Energieclip leergeschossen. Er machte sich hinter der Statue so klein wie möglich während er nachlud. Nicht nur einmal schlug ein Schuss nur knapp neben ihm ein und hinterließ einen rauchenden, schwarzen Fleck. Wie sollte er so zur Wand kommen um den Thermaldetonator zu platzieren? Die beiden Jedi waren ganz klar hervorragende Kämpfer. Vor allem Solo stach durch seine sicheren Bewegungen und seine präzise, gnadenlose Angriffe hervor. Aber konnte er das lange genug durchhalten?

In diesem Moment wurde es wieder still. Der Blasterlärm verhallte augenblicklich.


"Angenehme Überraschung."

Murmelte Sane. Anscheinend war den Droiden der Saft ausgegangen. Vielleicht hatte die Zeit doch Spuren hinterlassen? Apropos Zeit, er sollte sich beeilen. Wer weiß mit was sich Sarissia gerade herumschlagen musste. Er wollte keine Leiche aus dem Raum herausziehen, nur weil er getrödelt hat.
Er holte den Thermaldetonator aus seinem Tornister, sprintete zu der besagten Wand, klemmte ihn in eine Fuge und aktivierte ihn.


"Alles in Deckung, Thermaldet ist scharf!"

Er sprintete zurück zu seiner Statue und hielt sich die Ohren zu. Mit einem dumpfen "Wumm" fiel ein kleiner Teil der Wand in sich zusammen. Steinsplitter flogen durch die Luft und eine Staubwolke breitete sich aus. Sane kam aus seinem Versteck hervor und mit Vorgehaltener Waffe kletterte er über die Trümmer in den dahinterliegenden Raum. Es war dunkel, weswegen der Soldat den Scheinwerfer an seinem Gewehr wieder anknipste. Was er sah überraschte ihn. Es war nicht nur ein Computer, welcher sich hinter der Drehtür verborgen hatte. Es war ein ganzer Komplex mit Terminals und Bildschirmen. Einer von ihnen wurde anscheinend brutal malträtiert: Funken zuckten über das Gehäuse, der Bildschirm flimmerte.

"Padawan Sarissia?"

Keine Antwort. Immer noch mit dem Gewehr im Anschlag wagte er sich tiefer in den Raum. Als der Lichtkegel schließlich auf eine am Boden liegende Gestalt fiel rutschte ihm das Herz in die Hose. Noch mehr Verluste? Nein, sie bewegte sich noch! Und was war das unter ihr? Anscheinend eine Art Droide.

"Hallo? Sind Sie verletzt? Können Sie aufstehen? Der Raum nebenan ist gut beleuchtet, dort könnte ich Sie besser untersuchen. Warten Sie, ich helfe ihnen. Sie sind jetzt in Sicherheit."

Ozean/ Tempel/ Kestrel, Sane, Zoey, Sarissia, Q'Tahem, Anakin
 
[Thearterra / Küstenstreifen / Unterwasser / Ozean-Tempel / Saal mit Droiden] mit Anakin, Zoey, Kestrel und Sane; Sarissia bei dem Zentralrechner

Q’Tahem konnte von Glück reden, dass er relativ gute Reflexe hatte. Jedem Schuss, der durch seine Verteidigung ging, konnte er gerade noch rechtzeitig ausweichen. Wäre Kestrel nicht da, dann wäre er in solchen Momenten wahrscheinlich getroffen worden, aber sie lenkte die Schüsse ab, die dann gerade kamen. Nach mehreren erfolglosen Versuchen, die Schüsse abzulenken, fing er an ihnen einfach nur noch auszuweichen.
Als er Zoey bemerkt hatte und aufschrie, hatte Kestrel sie schon bemerkt. Sie ergriff den Nautolaner an der Schulter und schob mit einem gewaltigen Machtschub eine Gruppe Droiden weg. Wenig später flog er halb durch die Luft. Etwas aus dem Gleichgewicht gebracht, verlor er fast sein Lichtchwert aus seiner Hand, gerade noch so fing er es nochmals auf. Beide landeten neben der Archäologin, die regungslos auf dem Boden lag. Sie hatte keine Schusswunde, also konnte sie nicht von den Droiden getroffen worden sein. Nur... Was war es dann gewesen?
Wieder kamen Schüsse in ihre Richtung und Q’Tahem hielt sich bereit, mit geschmeidigen Bewegungen blockte er zwei anfliegende Schüsse ab, die auf den Boden und irgendwo hinter ihn flogen. Zeit zur Freude blieb ihm nicht und er ließ sie gar nicht erst richtig aufkommen, denn der Anblick von Zoey regungslos auf dem Boden zerstörten jeden Gedanken der Freude. Wer wusste was ihr passiert war, aber ihr ging es nicht gut. Wieder war eine der scheinbar schwächsten in der Gruppe getroffen worden! Es war dann doch nur eine Frage der Zeit bis auch Q’Tahem getroffen wurde! Q’Tahem machte sich Sorgen. Was konnte er dann machen?
Er sah wie Kestrel Zoey mit der Macht in die Luft hob und dann gleichzeitig, während sie in der Luft herum schwebte noch Schüsse abwehrte. Er hielt sich nahe an seiner Meisterin auf und wurde plötzlich und völlig unvorbereitet wieder an der Hand genommen und hinter eine Statue gezogen. Er spürte wie die Wunde an seiner Hüfte blutete, als er hart landete und auf ein Knie niederging. Er riss sich aber zusammen und gab keinen Ton von sich. Der brennende Schmerz war schnell verdrängt und Q’Tahem beobachtete hinter dem Schutz der Statuen, die Kestrel wie einen Wall um sie herum aufgestellt hatte, unfähig etwas zu tun oder zu helfen, wie Sane, seine Meisterin und Anakin gegen die vielen Droiden ankämpften.
Da fühlte sich der Nautolaner wieder extrem nutzlos. Er war doch wiedermal eher ein Klotz am Bein, als eine Hilfe. Er konnte sich nicht gegen die Droidengefahr wehren. Er konnte Zoey nicht helfen, geschweige denn Sarissia und nun musste er sich wie eine ängstliche Maus verstecken. Hilflos sah er mit an, wie seine Meisterin von Droiden eingekreist wurde und sie sich mit einem Spurng nach oben versuchte zu retten. Als er sah wie sie unsanft auf dem Boden landete und nun eine Zielscheibe für alle Droiden war, sprang Q’Tahem auf und wollte zu ihr hinrennen.
Bevor er jedoch einen Schritt getan hatte, rief er sich wieder ins Gedächtnis, wie fatal gerade das war. Er würde wahrscheinlich nur zu alderaanischem Lochkäse. Also blieb er stehen und musste mit ansehen wie seine Meisterin in Mitten des Droidengewimmels verschwand. Nur hatten die Droiden plötzlich aufgehört sich zu bewegen. Hatte Sarissia Erfolg gehabt mit dem Hauptrechner? Oder war es wieder eine Falle, um sie in Sicherheit zu wiegen. Unsicher blieb der Nautolaner hinter den Statuen. Er sah Kestrel ihre Sorge an, als sie zu ihnen stieß.


Mir… Mir geht es gut… Hab nur einen Streifschuss abbekommen… Weiter nichts. Nur bei Zoey bin ich mir nicht so sicher…

Besorgt sah er zu der Archäologin, die in den Armen des Jedi Rates war. Q’Tahem wusste nicht was er tat, aber er schien hoch konzentriert zu sein. Er wollte ihn nicht stören und sah einfach nur, wieder einmal hilflos, zu, was Anakin tat. Für den Nautolaner hatte es den Anschein, als würde Dunkelheit von Zoey aus ausgestrahlt werden. Er wusste nicht warum, aber er konnte sich irgendwie vorstellen, dass es dieser Geist war, der Zoey angegriffen hatte. Hatte er etwa etwas falsch verstanden? War nicht Sarissia gemeint gewesen, sondern Zoey? Konnte es sein, dass auch Sarissia luftringend auf dem Boden lag, während sie sich hier um Zoey kümmerten?
Q’Tahem wusste nicht was er tun sollte. Er sah zu Sane hinüber, der gerade noch dabei war einen Thermaldetonator an der Wand zu befestigen. Es gab nichts was er tun konnte außer zuschauen…
Der Nautolaner merkte wie eine Last von Zoey zu fallen schien und wie sie plötzlich einen tiefen Atemzug nahm, dann öffnete sie ihre Augen!


Der Macht sei Dank!

Entfuhr es dem Nautolaner. Wieder hatte Anakin die Gefahr beseitigt! Was hätten sie wohl ohne ihn gemacht? Seine Ratschläge und sein Können waren bis jetzt von unsagbarem Wert gewesen. Er hatte das Rätsel an der Eingangstür gelöst, hatte die Mutterwasserspinne getötet, den Kristall unschädlich gemacht und jetzt Zoey vor dem Tod gerettet! Er war wohl nicht umsonst ein Jedi Rat! Die Archäologin rang nach Worten, aber bekam keine heraus, als sie einen Schluck Wasser genommen hatte und er seine Erklärung hörte, verdunkelte sich Q’Tahems Miene und er begann Angst zu bekommen. Es war doch der Sith-Geist gewesen! War er besiegt?

Sarissia ist noch in dem Raum… Sane möchte die Wand wegsprengen, damit wir reinkommen…

Er machte eine kurze Pause. Zoey war gerade aus dem Griff von diesem Sith Geist entkommen. Sie wollte bestimmt nicht gleich wieder damit konfrontiert werden. Er wartete bis sich die Archäologin etwas wackelig aufgerichtet hatte. Sie musste sich noch an Anakin festhalten, damit sie nicht nochmal hinfiel. Dann fragte er:

Dieser Geist…Ist er noch da?... Ich meine… „Lebt“ er noch?

Irgendwie wusste er fast, dass die Antwort „Ja“ sein würde. Er hoffte das Beste, aber befürchtete das Schlimmste. Sie mussten auf jeden Fall so schnell wie möglich zu Sarissia. Hoffentlich hatte sich der Geist nicht Sarissia, als nächstes Ziel ausgesucht…
Nach einem kurzen Aufschrei von Sane, dass der Thermaldetonator bereit wäre, explodierte er und die Wand flog in alle Richtungen. Ein Trümmerteil flog direkt auf Q’Tahem zu und er reagierte aus Reflex und nahm es mit Hilfe der Macht und gab es einen kleinen Schubs, damit es einige Meter hinter ihm in einen Droiden krachte.
Das Licht des Saals flutete in den Raum mit dem Zentralrechner. Da drinnen war scheinbar die Hölle ausgebrochen. Viele der Bildschirme waren zerbrochen und flimmerten nur noch Blau oder schwarz/weiß. War das schon so gewesen, oder war das dieser Sith Geist gewesen? Q’Tahem konnte sich fast nicht halten. Sie musste da schnell rein. War es schon zu spät? Lag Sarissia schon leblos auf dem Boden?

Sane stieg zuerst über die eingestürzte Wand in den anderen Raum. Mit der Waffe bereit und dem Licht an. Q’Tahem lief ihm hinterher. Die anderen Droiden waren alle ausgeschaltet oder zerstört und in dem anderen Raum war Sane, der ihn falls es sein musste auch unterstützen oder verteidigen konnte. Sicherheitshalber ließ er sein Trainingslichtschwert an. Hoffentlich ging es Sarissia gut...


[Thearterra / Küstenstreifen / Unterwasser / Ozean-Tempel / Saal mit (abgeschalteten/zerstörten) Droiden] mit Anakin, Zoey, Kestrel und Sane; Sarissia bei dem Zentralrechner
 
Thearterra: Unterwassertempel, Saal mit besiegter bzw. ausgeschalteter Droidenarmee: Anakin, Kestrel, Zoey, Q`Tahem und Sarissa, Sane im Hauptcomputerraum

"Padawan Sarissia?"


*Sie hörte die Stimme doch konnte sie gerade keinen gedanken fassen um zu antworten*


"Hallo? Sind Sie verletzt? Können Sie aufstehen? Der Raum nebenan ist gut beleuchtet, dort könnte ich Sie besser untersuchen. Warten Sie, ich helfe ihnen. Sie sind jetzt in Sicherheit."


*In Sicherheit? Der will sie doch für Dummverkaufen? War wohl ein Standart satz für Soldaten.. den Gedanken meinte sie nochnichtmal böse..sie wusste nur wie es wirklich aussah. Sane eilte zu ihr um ihr Aufzuhelfen und Sarissia kam das gerade recht, mit seiner Hilfe stand sie dann auch schon wieder auf den beinen und die beiden gingen in den Helleren Raum, Sarissia kneifte die Augen zusammen wegen der Helligkeit und hob ihren Linken arm leicht an um sie vor die Augen zu halten*

Mir...geht es gut...ich musste da drinnen nur..entweder gegen einen Trainingsdroiden Kämpfen...oder einen Attentatdroide...er hatte einen Sith in seinem Programmen gespeichert. Meine Schulter hat er erwischt...

*Sarissia´s Schulter ziert eindeutig eine Lichtschwert-Wunde an der rechten Schulter und sie war froh die Gesichter der Anderen zu sehen, Zoey und Q´Tahem waren angeschlagen aber sie waren immerhin alle noch am Leben, sie stellte sich dann vor Kestrel und neigte ihr Haupt*


Ich wurde dadrinnen von einem Droiden überrascht der die Gestallt eines Sith angenommen hatte...er hatte sogar ein Lichtschwert...ich glaube der Sith hat ihn auf seinen Kampf eingestellt..ich hatte glück das der Droide bereits mehr als alt war..


*Sarissia deutete beim Lichtschwert auf das an ihrer Rechten seite am Gürtel und war gespannt was ihre Meisterin dazu sagt*


Auserdem...habe ich keine andere möglichkeit gefunden auser den gesammten Computer zu zerlegen..alles stand auf der Alten Schrifft...auserdem fand ich keine anleitung.. aber wie ich sehe hat das auch geholfen..und..wegen dem Lichtschwert..ich würde es gern behalten wenn ihr erlaubt...ich weiss ich habe noch nicht mein eigenes, aber vielleicht werden die Teile dieses Lichtschwerts mal gebraucht werden.


*Sarissia erzählte dann ausführlich was da drinnen geschehen war...auch von ihrem Nervenzusammenbruch auf den sie nicht besonders stolz war und ihrer Angst um die Gruppe und um sich selbst, man erkannte das es ihr leid tat das sie sich nicht zusammenreissen konnte und sie setzte sich erstmal und lehnte sich an eine der Statuen, man merkte das sie erleichtert war endlich mal ruhe zu haben und das das was da drinnen geschehn ist ihr wohl eine ganze weile bleiben werden würde, sie wirkte fasst wie ein kleines Kind als sie dann sagte*

Meisterin...ich will zurück ins Lager...

*Natürlich wusste sie das die anderen das genauso wollten...und sah dann zu Q´Tahem, sie sagte kein Wort aber man merkte sie brauchte gerade den anblick ihres mitpadawan´s und wegen dem Lichtschwert würde Kestrel sicher etwas sagen wollen, Sie wollte es behalten..immerhin war es ihr erster richtiger Kampf gegen einen Sith...mehr oder weniger eigentlich war es ja nur ein Droide..aber es war ein Kampf gegen ein anderes Lichtschwert was ihr leben kosten hätte können und auserdem...war sie auch als sie da drinnen war verantwortlich für das was hier drausen passiert ist..es war wie eine erleichterung das nun nicht mehr allein sein zu müssen, auserdem war sie nichtmal sauer auf Zoey die eigentlich hinterherkommen kommen sollte, doch sie wusste irgentwas war schief gelaufen also lies sie es einfach dazu mehr zu sagen und sie hatte keinen Grund sauer auf sie zu sein*

Wie...geht es nun weiter?

*Fragte sie dann offen in die Gruppe. In der zwischen zeit würde man sich sicher auch um ihre Verletzung gekümmert haben, sie verzog dabei nichtmal einen Gesichtsmuskel die Schulter war wie betäubt und sie schien sich mit der Verletzung abgefunden zu haben und hielt es nicht für nötig sie weiter zu beachten natürlich tat sie höllisch weh doch was brachte es ihr sich nun darum zu kümmern oder zu klagen? Wärend die anderen überlegen würden und sich umsehen würden, holt sie sich mit der macht zwei kleine Trümmer die ungefär gleich groß waren und nicht größer als eine Murmel und würde sie über ihrer hand im Kreise schweben lassen wollen, sie starrte dann auf die beiden Steinchen und irgentwie beruhigte sie das...*

Thearterra: Unterwassertempel, Saal mit besiegter bzw. ausgeschalteter Droidenarmee: Anakin, Kestrel, Zoey, Q`Tahem, Sarissa, Sane
 
Thearterra Küstenstreifen nahe dem Basiscamp der Jedi –– mit Arica unterwegs zu Alec, Zion und Lisha

Sehr zum Missfallen Tenias, lachte die andere, als sie darum gebeten wurde, Tenia frei zu lassen. Oh wie sie hasste, ausgelacht zu werden! Eine zu bekannte Situation, die zu oft auf Null vorgekommen war. Besser wurde die Situation nicht, als der Padawan unterschwellig gedroht wurde, dass vielleicht ihr Leben auf dem Spiel stand. Seit Tenia zu den Jedi gegangen war, musste sie ihr Leben ständig in Gefahr wissen. Auf irgendwelchen Missionen für die Republik und auch hier. Dabei hatte man sie extra im Camp zurück gelassen, um der Gefahr der Mission zu entgehen. Was hatte das gebracht? Nichts, denn es schien, als befände sie sich nun in weitaus schlimmeren Schwierigkeiten.

Die Frau flog das Camp an und es blieb die Hoffnung, dass sich wenigsten Celine in Sicherheit gebracht hatte.
„Das sind nicht meine Freunde und sie sind auch nicht geflohen“, gab Tenia schließlich von sich und sah der dunkelhaarigen frau voller Argwohn entgegen. „Warum auch? Sie sind nicht alleine und ohnehin in der Überzahl.“ Eine Information, die es vielleicht zu verbergen galt, doch Tenia dachte überhaupt nicht über das nach, was sie da sagte. Allerdings staunte sie nicht schlecht, als die Frau, die eine Sith sein musste, ihr Lichtschwert zog und damit einen Droiden zerstörte. Zwar handelte es sich hierbei lediglich um eine Maschine, doch die Nullianerin hatte die leise Drohung nicht vergessen und so bekam sie es erneut mit der Angst zu tun, als die Sith sie vom Speeder hob und auf die Beine stellte.
Lady Arica Kolar. Tenia sah ihr mit verschlossener Mine entgegen. Sie konnte sich selbst wohl kaum glücklich schätzen, in den Händen dieser Frau zu sein.
Ich gehöre niemandem, “, erklärte Tenia bestimmt und sah Arica mit allem aufwendbaren Mut entgegen, „und am allerwenigsten Euch.“ Ganz sicher war sie nicht die Sklavin der anderen! Und Tenia würde sicherlich keine Informationen preis geben, ob gefesselt, oder nicht. Wenn sie eine Geisel war, wurde sie benötigt und demnach konnte sie sich, bis zu einer eventuellen Übergabe wohl in Sicherheit wähnen. So zumindest der Gedankengang der jungen Padawan.

Ihre Fesselung hinderte Tenia daran, die Arme vor der Brust zu verschränken, wie sie es sonst getan hatte. „Ich bin alleine hier und ich werde sicher keinen meiner Freunde verraten.“
Was wollte Arica überhaupt mit dieser Information? Wahrscheinlich war auch sie hier, um nach den Artefakten zu suchen, von denen Zoey und Kestrel gesprochen hatten.
„Was wollt Ihr überhaupt hier?“, stellte Tenia daher die Frage. Was an verstaubten Artefakten so wichtig sein konnte, war ihr schließlich noch immer ein Rätsel.


Thearterra Küstenstreifen - Basiscamp der Jedi –– mit Arica in der Nähe Alec, Zion und Lisha
 
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[Thearterra / Küstenstreifen / Unterwasser / Ozean-Tempel / Saal mit Droiden] mit Anakin, Zoey, Kestrel, Q‘Tahem und Sane; Sarissia bei dem Zentralrechner

Erstaunt und gleichzeitig besorgt beobachtete die Jedi-Meisterin den Rat, wie dieser durch die Macht versuchte die arme Archäologin von ihrem unbekannten Leiden zu befreien. Kestrel hoffte, dass der Rat wusste was er tat. Brianna, ihre Freundin und ehemalige Padawan hätte Zoey sicherlich mit ihren heilenden Fähigkeiten gut helfen können. Seit langem war sie ohne ihre Freundin unterwegs und schon fehlte sie zu jeder erdenklichen Gelegenheit. Sie waren immer ein gutes, eingespieltes Team gewesen. Die dunkelhaarige Jedi ermahnte sich jedoch, denn momentan musste sie einfach Anakin vertrauen und sich in Geduld üben und sich nicht in Gedanken und Wünsche verlieren, die im Moment sowieso nichts brachten.
Kestrel atmete hörbar auf, als die Archäologin wieder die Augen öffnete und nach Wasser verlangte. Immerhin ging es einer Person wieder gut, auch wenn das, was die arme Zoey erzählte alles andere als beruhigend war.


„Ich bin froh, dass es dir wieder besser geht. Wir haben uns alle große Sorgen gemacht!“

Sagte die Jedi-Meisterin sichtlich erleichtert, doch ihr Blick trübte sich schnell, denn im Moment war das Schicksal von Sarissia noch ungewiss und Kestrel spürte, dass etwas nicht stimmte. Unruhig lief die Jedi-Meisterin daher auf und ab, bis Sane es endlich geschafft hatte die Wand aufzusprengen.

„Mit Sith-Geistern habe ich leider auch keinerlei Erfahrung. Es schockiert mich selbst, dass Geister noch so einen Einfluss auf die Lebenden ausüben können.“

Sagte die Jedi noch und sprintete dann hinter Q’Tahem her, der nun auch besorgt zu Sane und Sarissia rannte.

Q’Tahem! Warte!“

Immerhin war er schon verletzt und wer weiß, was sie hinter der Wand erwartete. Auch die Jedi-Meisterin stieg hastig über die Trümmer, doch Sane stützte ihre Padawan bereits und brachte sie zurück in den Raum, wo auch Zoey und Anakin noch saßen.

„Oh nein… . Sarissia!“

Stöhnte die Jedi-Meisterin mitleidig. Kestrel tat dies alles unendlich leid und sie streichelte Sarissia kurz am unverletzten Oberarm und auch Q’Tahem klopfte sie kurz auf die Schulter.

„Ihr habt das sehr gut gemacht. Es tut mir leid, dass ihr gleich bei der ersten Mission verletzt wurdet. Ich habe auch nicht damit gerechnet, dass wir hier gleich auf eine ganze Droidenarmee stoßen oder Sith Geister. Es tut mir leid, dass es für euch gleich so heftig startet. Ich bin stolz auf euch, dass ihr so wacker durchhaltet!“

Meinte die Jedi mit einem Lächeln, doch in ihrem Blick spiegelte sich auch die große Sorge wider. Sie fühlte sich schuldig für all das. Mal wieder.

Sane? Kümmere dich bitte um Sarissias Wunde und schau dir bitte auch Q’Tahem an.“

Sagte die Jedi und fuhr sich besorgt mit der Hand durch die Haare und setzte sich auf den Boden zu der bereits geschwächten Truppe.
Das, was Sarissia erzählte war grauenvoll und die Jedi-Meisterin nahm sich vor diese junge Frau nicht noch einmal irgendwo alleine zuerst rein zu schicken. Doch es hatte ja keiner ahnen können, dass Zoey ihr nicht hinterher gehen konnte.


„Das hast du gut gemacht Sarissia. Du hast wahrscheinlich auch mir das Leben gerettet, in dem du den Hauptrechner zerstört hast und damit die Droiden wieder schlafen gelegt hast. Ich saß bereits ziemlich in der Klemme mit diesen Blechdosen.“

Lobte Kestrel, auch wenn es ihr missfiel, wie Sarissia scheinbar da drinnen die Nerven verloren hatte. Doch darüber würde sie mit dem Mädchen ein anderes Mal reden. Nicht jetzt, wo alles halbwegs gut gegangen war. Außerdem war es eine verständliche Reaktion gewesen, wenn auch in gewissen Maße unangemessen für einen Jedi.

Sarissia…ich kann verstehen, dass du dieses Lichtschwert behalten möchtest. Es ist und wird auch deine Waffe bleiben, aber bitte gib sie vorerst mir und ich bewahre sie solange für dich auf, bis ich der Meinung bin, dass du bereit dafür bist.“

Versuchte die Jedi ihr ruhig zu vermitteln. Diese Waffe war gefährlich und insbesondere für eine Schülerin, die offenbar ihre Gefühle nicht in jeder Lebenslage im Zaun halten konnte. Es war zu früh. Eigentlich war alles zu früh für ihre Padawane, doch dies war jetzt nicht zu ändern.

„Ich gebe sie dir zurück. Versprochen! Doch momentan wäre diese Waffe für dich mehr eine eigene Gefahr, als eine Hilfe und mit zwei Lichtschwertern zu kämpfen ist eine hohe Kunst, die man nicht von heute auf morgen lernen kann. Das üben wir irgendwann in Ruhe mit Trainingsschwertern. In Ordnung?“

Fragte Kestrel und streckte ihre Hand aus, damit ihre Padawan ihr das Lichtschwert geben konnte und die Jedi-Meisterin hoffte, dass die junge Vhala vernünftig genug war, um ihr jene Waffe auch zu geben.

„Ich möchte auch zurück ins Lager. Glaub mir. Aber zuerst müssen wir den Ausgang finden. Ich hatte auch gehofft und angenommen, dass wir uns jeden Tag einen kleinen Teil hier vornehmen könnten und nicht gezwungener Maßen hier am Stück durch müssen. Ich denke, ich sollte meinen übersteigerten Optimismus diesbezüglich mal überdenken.“

Gab die Jedi-Meisterin zu und stand langsam auf und blickte zum Ende des Raumes.

„Ich habe dort hinten einen Liftschacht gesehen, während ich kämpfte.“

Die Jedi-Meisterin lief zu der Stelle, die sie in Erinnerung hatte und fand in der Tat die geöffnete Tür eines Liftschachtes und blickte kurz hinein. Der Schacht zeigte unten wie nach oben ein tiefes , schwarzes Loch. Kestrel betätigt den Rufknopf, doch dieser reagierte nicht.

„Der Lift ist anscheinend defekt. Wir könnten klettern, denn ich sehe keinen anderen Ausweg. Entweder wir klettern nach oben in den unter Wasser gesetzten Säulenraum zurück oder aber, wie klettern in den Schacht. Allerdings würde ich fast bevorzugen, dass wir diesmal nach oben klettern und nicht nach unten. Ich bezweifle langsam, dass wir den Ausgang finden würden, wenn wir noch weiter nach unten gehen. Wir müssen bereits jetzt schon unter dem Wasser sein. Also mitten in der Erde des Ozeans. Es ist aber nur ein Gedanke von mir. Gibt es Einwände? Andere Ideen?“

Fragte die Jedi ratlos und blickte in die Runde und sah insbesondere Zoey und Sane an.

„Und wie schützen wir uns gegen weitere Angriffe von Sith-Geistern? Anakin…du bist Rat. Hast du schonmal irgendetwas davon gelesen bzw. eigene Erfahrungen mit ihnen gemacht? Ich habe in den Archiven von ihnen gelesen, allerdings gibt es über sie nur wenige Aufzeichnungen.“

Kestrel gefiel die ganze Situation nicht und sie merkte selbst, dass ihre sonst so gefasste Fassade gerade mächtig bröckelte.

Thearterra: Unterwassertempel, Saal mit besiegter bzw. ausgeschalteter Droidenarmee: Anakin, Kestrel, Zoey, Q`Tahem, Sarissa, Sane
 
Thearterra: Unterwassertempel, Saal mit besiegter bzw. ausgeschalteter Droidenarmee: Anakin, Kestrel, Zoey, Q`Tahem, Sarissa, Sane

*Sarissia war klar das sie für jetzt die Klinge nicht behalten dürfte, doch das Kestrel sagte sie dürfte sie haben wenn sie bereit wäre reichte ihr vollkommen um nicht zu wiedersprechen, als ihre Meisterin die Hand ausstreckte, klemmte sie die Klinge vom Gürtel und gab sie in die Hand von Kestrel und nickte*


Ich wollte sie ohnehin noch nicht benutzen Meisterin, ich wollte sie nur nicht hier lassen, dafür wäre es zu schade gewesen.

*Sie schmunzelte leicht und kurz und lehnte sich zurück an die Statue der Lob den sie bekam tat gut, immerhin hatte sie zuvor ziemlichen ärger verursacht und das sie ihre Meisterin vermutlich das leben rettete brachte sie ebenso wieder zur Hoffnung*

„Ich möchte auch zurück ins Lager. Glaub mir. Aber zuerst müssen wir den Ausgang finden. Ich hatte auch gehofft und angenommen, dass wir uns jeden Tag einen kleinen Teil hier vornehmen könnten und nicht gezwungener Maßen hier am Stück durch müssen. Ich denke, ich sollte meinen übersteigerten Optimismus diesbezüglich mal überdenken.“

*Sarissia nickte langsam wobei das wohl nur dem Lager galt, wie erwähnt wusste sie das die anderen genauso wieder hier raus wollten*

*Wärend sie also die zwei kleinen Trümmerchen über ihrer Hand schweben lies, erzälte Kestrel etwas von einem Lüftungsschacht und als sie dorthin ging, konnte Sarissia nicht ruhig sitzen bleiben und ging ihr hinterher, die Trümmerchen fallen dabei unachtsam auf den Boden*


Ich bin auch fürs Klettern...ob mit oder ohne Artefakt...ich glaube wir sollte nurnoch versuchen hier rauszukommen..

*Sarissia sah in den Schacht und dann wieder zu Kestrel und legte den Kopf schräg...Sith-Geist? Kann das sein das dieser Geist auch der Sith war der den Droiden programmierte? Dann war er wohl derjenige der bis zu seinem Tod hier alles am laufen gehalten hatte...irgentwie grausam..Jahre lang alleine hier drin nur um dann wenn man mit der Macht verbunden ist weiter hier zu sein auserdem merkte Sarissia das ihre Meisterin selbst ihre ruhe verlor, also entschied sie sich einfach die hand auf die Schulter ihrer Meisterin zu legen und sie anzulächeln*


Meisterin, auch wenn Q´Tahem und ich Verletzt wurden, ihr hättet uns nicht ewig vor Verletzungen schützen können...und so wissen wir beide nun wie sich das anfühlt.


*Sie sah zu Q´Tahem und nickte mit ihrem üblichen lächeln und sah wieder zu Kestrel*

Wir kommen hier raus und ich werde mein bestes geben und ich bin mir sicher das Q´Tahem ebenso alles tut um euch nicht zu enttäuschen.

*Sarissia sieht sie voller tatendrang und neuem Mut an und nimmt langsam die hand von ihrer Schulter, sie hoffte so auch ihrer Meisterin zu helfen wieder zu ruhe zu kommen und mit neuem Optimismus an die sache ran zu gehen und drehte sich dann zur Gruppe*


Also, wie lange wird die Pause noch dauern? Immerhin müssen wir sicherlich nen weilchen Klettern.


*Ja, Sarissia war wieder voller Mut und Hoffnung, ihr Lächeln verratet genau das und sie verschränkte die Arme, natürlich schmerzte das ein wenig in der Schulter aber was solls, immerhin musste sie vielleicht auch gleich Klettern und das würde ihrer Schulter garnicht gut tun, aber es musste sein!*

Thearterra: Unterwassertempel, Saal mit besiegter bzw. ausgeschalteter Droidenarmee: Anakin, Kestrel, Zoey, Q`Tahem, Sarissa, Sane
 
Unterwasser-Tempel ~ mit Kestrel, Zoey, Sane, Q'Tahem & Sarissia

Erleichtert atmete Anakin auf, als sich die Augen von Zoey öffneten. Es hatte also funktioniert. Er lächelte sanft während die Archäologin wieder zu sich kam und gab ihr einen Schluck zu trinken.

Wortlos schaute er sie an, als sie ihm dankte. Sein Blick sagte mehr als Tausend Worte, hätte er auch gar nicht gewusst was er dazu sagen soll. Ein "Bitte" oder "gern geschehen" kam ihm nicht über die Lippen und wäre auch nicht der Erleichterung gerecht geworden, die er in diesem Moment empfand. Er nickte Zoey zu, bevor er nach einer kurzen Pause des Schweigens doch den Mund aufmachte:


"Ich bin nur froh das du wieder bei uns bist."

Seiner Erleichterung, nicht nur darüber das Zoey nochmal unversehrt geblieben war, sondern auch dass Q'Tahem nichts ernstes zu fehlen schien und Sarissia nur leicht verletzt zurückgekehrt war, folgte ein Gefühl von Unbehagen. Er hatte es ja bereits gespürt als er Zoey 'zurückgeholt' hatte, aber sie bestätigte es nochmals selbst. Ein Sith Geist, Illusion hin oder her, war dafür verantwortlich gewesen, dass ihr die Kehle zugeschnürt wurde. Mehr noch beunruhigte Anakin, dass er sogar selbst glaubte ihn gesehen zu haben, nicht durch die Macht, sondern mit eigenen Augen. Dazu kam, dass Sarissias Verletzung wohl von einem Droiden stammte, der sich offensichtlich auf den Lichtschwertkampf verstanden hatte. All das waren Umstände die mehr als deutlich machten, dass sie sich dem Höhepunkt ihrer Expedition zu diesem Tempel näherten. Nachdenklich erhob sich Anakin, ging ein paar Schritte auf und ab.

"Ich habe keine Ahnung...",

gab Anakin auf die Frage von Kestrel zu. Er war noch nie Sith Geistern begegnet - zumindest bis heute noch nicht. Genauso wenig hatte er darüber viel gelesen oder Berichte gehört.


"Bis heute war mir auch unbekannt, dass Geister durch die Macht auch physischen Einfluss nehmen können. Bisher konnten wir die Versuche uns aufzuhalten mit der Macht abwehren."

Anakin schaute in die Runde. Den Padawanen war es nur teilweise gelungen, logisch, sie waren ja noch am Anfang ihrer Ausbildung.Was Sane und Zoey betraf, waren sie noch leichtere Ziele für den Wächter dieses Ortes.

"Wir sollten besonders auf Sane und Zoey aufpassen und sie versuchen mit der Macht so gut wie möglich abzuschirmen."

Anakin hatte sich direkt an Kestrel gewandt. Sie und er selbst hatten hier die stärkste Verbindung mit der Macht. Kestrel war außerdem eine mächtige Jedi, wie er fand, so dass Anakin kaum Bedenken hatte, dass ihnen der Geist wie bisher auch weiterhin Schwierigkeiten machen würde. Was andere Gefahren anging, wollte Anakin lieber nichts sagen. Bei den Überraschungen hier war jeder Blick in die Zukunft nur verschwendete Energie.

Während Kestrel einen stillgelegten Lift fand, kümmerte Anakin sich um die übrigen Kampfdroiden im Raum. Er wollte eine Überraschung aus dieser Richtung auf jeden Fall vermeiden. Glücklicherweise war das nicht besonders schwer während der Hauptcomputer deaktiviert war, so dass er schnell zu den anderen am Lift stoßen konnte.


"Also wenn ich das richtig sehe haben wir zwei Möglichkeiten.",

erklärte in seiner ruhigen aber bestimmten Art, auch wenn man inzwischen hören konnte, das auch der Jedi Rat inzwischen angespannt war.


"Das Zentrum des Tempels spüre ich unter uns. Wir können also alle hinunter klettern und uns der wahrscheinlich... hoffentlich letzten Herausforderung gemeinsam stellen."

Er machte eine kurze Pause, schaute zu Zoey, die gerade nur wirklich knapp dem Tod entronnen war, weiter zu Sane, der sich nachdem er vorhin die Nerven verloren hatte, scheinbar wieder gefasst hatte, dann zu Kestrels Schüler, die beide verletzt waren.

"Ich vermute, dass man über den gefluteten Raum über uns heraus tauchen kann, wahrscheinlich bis zum U-Boot. Wer sich also lieber in Sicherheit bringen will - was ich gut verstehen kann - weiß in welche Richtung er muss."

Anakin ging ein paar Schritte bis zur Kante des Liftschafts und schaute hinunter ins Dunkel.

"Ich gehe jedenfalls da runter!",

sagte er ernster als sonst und entschlossen. Er wollte wissen was dort auf sie wartete und dem Spuk ein Ende bereiten. Was auch immer es war, musste unheimlich mächtig sein. Eine Flucht kam überhaupt nicht in Frage. Nicht auszudenken was passieren konnte, wenn die Quelle der Macht dieses Tempels in die falschen Hände geriet.


Unterwasser-Tempel ~ mit Kestrel, Zoey, Sane, Q'Tahem & Sarissia
 
Thearterra: Unterwassertempel, Saal mit besiegter bzw. ausgeschalteter Droidenarmee: Anakin, Kestrel, Zoey, Sane, Q`Tahem und Sarissa allein im Hauptcomputerraum


Anakin und Kestrel sprachen aus, froh zu sein, dass es ihr wieder besser ging. Es berührte Zoey ein wenig, dass man sehr besorgt um sie gewesen war.

Alle gingen in Deckung, auch die Meisterin, die bereits nervös auf den Ausgang der Sprengung lauerte, da sie sich mächtige Sorgen um ihre Schülerin machte. Zoey drückte gedanklich beide Daumen, dass nun Sarissa frei kam und unverletzt war. Es konnte stets nur einer auf der Bodenplatte stehen und man konnte nur einzeln den Raum betreten. Und woher hätte Zoey ahnen können, dass sie nicht hinter her konnte. So quälte sie gerade das Gedankenkarussel. Alles verrückt hier in diesem Tempel. Dennoch beschlichen Zoey leichte Schuldgefühle und Zweifel, wie so oft auf dieser Mission. Es krachte und staubte fürchterlich und kleinere Gesteinsbrocken flogen umher. Als Zoey einen Blick aus der Deckung dort hin warf, sah sie ein großes klaffendes Loch und Sane eilte bereits hinein und Q`Tahem und Kestrel, dicht gefolgt, eilten hinterher. Sane half Sarissa hinaus, indem er sie stützte. Zoey sah der Schülerin den durchgemachten Stress und die Erschöpfung deutlich an und bemerkte obendrein ihre blutige Schulter. Oh nein, sie war also verletzt! Das auch noch. Beide Schüler von Kestrel waren dies nun. Zoey hingegen ging es von Minute zu Minute besser und durch das Ausruhen gewann sie auch ihre Kraft zurück. Irgendwie schämte sie sich dafür, da es den Beiden hingegen nicht so gut ging, auch wenn Q`Tahem extrem tapfer war und seine Verletzung mehr oder weniger ignorierte, obwohl die Wunde heftig blutete. Aber Zoey ging es definitiv besser. Nachdem Kestrel ihre Schüler zu recht gelobt hatte, hatte Zoey das dringende Bedürfnis, Sarissa zu erklären, was geschehen war, auch wenn Sarissa weder danach fragte noch ihr Vorwürfe machte.


Sarissa, ich wollte dich wirklich nicht im Stich lassen, aber ich konnte dir nicht folgen. Scheinbar durfte stets nur einer in den Raum hinein. Irgendein Sith-Macht-Trick, eine Einer-Regel, wie auch immer. Eine andere Theorie ist, dass der oder ein Sith-Geist die Drehtür blockierte. Keine Ahnung wie viele es von ihnen gibt. Ich habe wirklich alles versucht, was ich konnte. Es tut mir leid. Dann griff mich so ein Geist körperlich an und es ging garnichts mehr. Du hast dich gut dort drin geschlagen. Die Droiden sind aus! Und du lebst! Ich bin so froh.“


Zoey lächelte sanft. Kestrel forderte Sane auf, ihre beiden Padawane zu verbinden bzw. medizinisch zu behandeln. Zoey war froh, dass ihre Art von Verletzung Anakin irgendwie behandelt hatte. Er musste es mit Hilfe der Macht getan haben. Sie wäre sonst erstickt. Er hatte ihr auch bei der Übelkeit im U-Boot geholfen. Das kam ihr jetzt so lange her vor. Sie hatte jedes Zeitverständnis verloren. Sie warf ihm einen kurzen Blick zu. Er sah gerade zu Kestrel hin. Zoey war ihm sehr dankbar für alles. Die junge Frau fühlte sich nun noch mehr zu ihm hin gezogen und hatte hohe Achtung vor ihm und seinen Fähigkeiten. Allerdings beschlich sie das unangenehme Gefühl, Anakin schien sie jetzt wie in und auswendig zu kennen. Dies gab ihr zwar ein riesiges Gefühl von Geborgenheit und zugleich beunruhigte sie es auch. Es war aber, als würde er jedes ihrer Geheimnisse, sie hatte nicht gerade welche, kennen, ihre Träume, Ziele, Wünsche und Ängste. Es war, als wäre nichts Verborgenes, nichts Eigenes, Persönliches mehr da und sie konnte nicht sagen, wieso sie diese Gedanken hatte und wie sie darauf kam. So ein Blödsinn! Schwachsinn! Sie schimpfte mit sich selbst und schob die unangenehmen Gedanken fort. Sie war doch kein offenes Buch! Dennoch raste beschämt bei dem Gedanken ihr Herz.

Sie lauschte lieber dem Gespräch von Kestrel und Sarissa. Die Schülerin hatte einem Kampfdroiden ein Lichtschwert ab genommen. Nicht übel, dachte Zoey. Die Archäologin hatte es gleich an ihrem Gürtel bemerkt. Sarissa wollte es natürlich gern behalten, musste es aber an Kestrel ab geben, da der Zeitpunkt dafür noch nicht reif war. Kestrel sprach sehr verantwortungsvoll und fürsorglich mit ihr.

Dann fiel Zoey der Geist wieder ein. Als Zoey daran dachte, erschauerte sie als sie an den Geist dachte, wie er Besitz von ihr ergriffen hatte und sie mühelos fast ermordet hätte. Diese Dunkelheit und Kälte war schlimm gewesen. Dieser Erstickungstod. Diese Todesangst. Kestrel schien dies auch zu beschäftigen, denn sie sprach ihre Sorgen dazu aus und fragte den Jedi-Rat um Ratschläge. Zoey sah ihn mit großen Augen erwartungsvoll an und hoffte, dass er hilfreichen Rat wusste. Leider verneinte er. Auch er hatte sowas weder erlebt, gehört, noch darüber gelesen. Ihre Erfahrungen im Tempel mit Sith-Geistern schienen einzigartig! Ganz toll, dachte Zoey. Sie hatten mal wieder ein „Glück“!

Die arme Sarissa war so ausgelaugt, nach all den Geschehnissen, dass sie zurück ins Lager wollte und dies auch zu ihrer Meisterin aussprach. Leider war dieser Wunsch unerfüllbar und Zoey musste leicht lächeln. Sie sah rasch nach unten und lauschte Kestrels Erklärungen und Beschwichtigungen. Jeder wollte zurück. Niemand konnte damit rechnen, dies an einem Stück durchziehen zu müssen.

Kestrel hatte einen Schacht entdeckt. Nun war die gute Frage, ob man sich nach oben oder unten bewegen sollte und Kestrel nannte aber auch den überfluteten Raum als Option. Dabei klang auch sie müde und erschöpft und wirkte nachdenklich und unsicher. Ihr Gesichtsausdruck sprach Bände. Zoey fand, sie war eine gute Anführerin. Die Umstände hier drin waren halt katastrophal. Sie waren unvorhersehbar und gemeingefährlich. Es war nicht leicht, unter solchen extremen Bedingungen, eine Gruppe anzuführen, die es mit der dunklen Seite der Macht zu tun bekam, obwohl nur 2 von ihnen gut ausgebildete Machtträger waren und 2 nur Schüler und 2 garnicht. Außerdem, dachte Zoey, war Kestrel noch sehr jung und dies war die erste Expedition, die sie leitete und niemand ahnte diese Extreme. Man rechnete mit Stolpersteinen, aber nicht in dieser Form.

Zoey überlegte, was sie von Kestrels Vorschlägen halten sollte.


„Auf keinen Fall in den überfluteten Raum zurück. In den Schacht, denke ich, ob hinauf oder runter, keine Ahnung. Von mir aus hoch. Wir werden sehen. Ich glaube aber, bei der Heftigkeit, die hier herrschte, uns los zu werden, sagt mein Bauchgefühl, wir sind dem Holocron nah.“


Anakin bestimmte ziemlich energisch nach unten, da er den Holocron oder das Zentrum der Macht unten spürte. Das konnte nur ein Machtträger. Er wirkte angespannter als sonst oder ungeduldiger? Der Jedi-Rat bemerkte noch, dass er nichts dagegen hätte, wenn einige den Weg zum U-Boot suchen wollten. Das kam für Zoey garnicht in Frage. Erstens waren sie nicht soweit gekommen, dass sie jetzt den wertvollen Fund des Holocrons verpassen wollte, zweitens war sie sich nicht sicher, dass es wirklich über den gefluteten Raum irgendwie raus ins Meer ging, denn der Eingang, war definitiv zu, den sie genommen hatten, drittens wollte sie in Anakins Nähe bleiben, da dies ihr am sichersten erschien und sie auch bei ihm bleiben wollte.


„Wenn du, Anakin, dies spürst, dass wir nach unten müssen, dann sollten wir nach unten. Ich bin dabei. Es geht mir auch wirklich den Umständen entsprechend gut. Ich bin bereit und habe noch ein Seil dabei, keine tolle Kletterausrüstung, aber ein Seil haben Archäologen immer mit. Anakin, hilfst du mir es zu befestigen! Sane, schneide bitte das Abseilgeschirr unten ab. Wir verwenden es jetzt hier.“

Sofort ging Zoey ans Werk. Sie war ungelogen voller Energie. So hatte sie sich auch gefühlt, als Anakin sie von der Übelkeit befreit hatte. Hatte er ihr von seiner Kraft was abgegeben oder was? Es war schon irgendwie wie Zauberkraft. Anakin ließ sich zuerst in den Schacht diesmal runter. Da nichts Auffälliges bis auf einen dunklen Gang unten wartete, folgte Zoey ihm rasch als Zweites, um keine unnötige Zeit zu verlieren, denn die Kräfte der Gruppe schwanden mit jeder Minute immer mehr. Zugleich gab es immer wieder kräftezehrende Manöver wie das Abseilen, welches der müden Truppe immer schwerer fiel. Zoey rief über Funk, was diesmal funktionierte, ihr ok der oben wartenden Gruppe zu, dass der Nächste sich abseilen dürfte. Anakin und Zoey warteten nun unten auf die Anderen. Wie tief sie unterm Meeresspiegel und unter dem Meer wohl waren? Zoeys Augen gewöhnten sich langsam an die Dunkelheit und sie wollte gerade nach ihrer Taschenlampe am Gürtel greifen, als sie leuchtende Augen in der Dunkelheit in dem langen dunklen Tunnelgang sich ihnen nähern sah.


Anakin, was ist das!? Die vielen Augen! Tuk`atas!“


Zoey griff sofort nach ihrem Blaster statt wie geplant zur Taschenlampe und schoss auf die sich rasant nähernden Wachhunde der Sith! Sie hatte es geahnt! Sie hatte es befürchtet, dass sie nochmal Kontakt zu diesen Bestien bekommen würden! Und sie mussten ihrem Ziel jetzt verdammt nah sein, wenn diese Meute etwas beschützte!


Thearterra: Unterwassertunnel, Gang unter Schacht mit Tukatas: Anakin und Zoey und darüber im Droidensaal und beim Abseilen: Kestrel, Sarissa, Sane, Q`Tahem
 
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Thearterra: Unterwassertempel, Saal mit besiegter bzw. ausgeschalteter Droidenarmee: Anakin, Kestrel, Zoey, Q`Tahem, Sarissa, Sane

Kestrel griff nach dem Lichtschwert, welches Sarissia ihr zum Glück aushändigte.

„Ja, dass kann ich verstehen, dass du es nicht hier lassen wolltest.“

Meinte die Jedi-Meisterin und schmunzelte kurz und hängte es sich dann selbst an ihren Gürtel. Es war außerdem beruhigend wie die junge Vhala sich selbst Mut machte und somit auch versuchte ihre Meisterin zu trösten. Die dunkelhaarige Jedi lächelte einen kurzen Moment und nickte.

„Ich zweifele auch nicht daran, dass wir hier raus kommen, Sarissia. Genauso wenig zweifle ich an euch. Wir sind ein gutes Team. Ich danke auch dir Sane! Danke, dass du meine Padawan da raus geholt hast!“

Sagte die Jedi-Meisterin und inspizierte weiter den Schacht. Anakin erklärte unterdessen, dass er auch keine Erfahrung bezüglich der Sith-Geister hatte und Kestrel fürchtete fast, dass sie einer der ersten Jedi waren, die davon berichten würden im Orden auf Lianna- wenn sie hier lebend raus kamen.

„Ja, ich hätte auch niemals angenommen, dass sie physischen Schaden bei Lebenden ausüben können. Ein beunruhigender Gedanke.“

Es war eh ein Wunder, dass die Sith-Geister sie nicht noch mehr angriffen. Aber vielleicht reichte ihnen dafür nicht die Kraft. Dies blieb zumindest zu hoffen.

„An das Abschirmen dachte ich auch. Das bedeutet, dass Sane und Zoey bitte besonders nah in unserer Nähe bleiben. Dennoch will ich auch Sarissia und Q’Tahem nicht vorne oder ganz hinten in der Gruppe haben. Bleibt einfach alle dicht zusammen.“

Gab die Jedi-Meisterin zu bedenken. Danach ging es darum, ob sie nun hoch oder runter klettern sollten und Anakin war ganz klar dafür, dass sie nach unten kletterten, da er dort das Artefakt zu spüren schien. Sein Vorschlag, dass sich die Gruppe trennte, missfiel der Jedi-Meisterin jedoch sehr.

„Nein! Die Gruppe bleibt zusammen! Das kommt überhaupt nicht in Frage! Es ist viel zu gefährlich und außerdem gibt es in dem Säulenraum keinen wirklichen Ausgang, sondern dieser führte nur zurück ins geschlossene Labyrinth! Wer weiß was da noch für Fallen lauern, die wir überhaupt nicht ausgelöst haben! Wir bleiben zusammen! Nur zusammen sind wir stark und ich erlaube es nicht, dass du da alleine runter gehst!“

Meinte Kestrel sehr eindringlich und bestimmt zu dem Jedi-Rat und auch indirekt zur gesamten Gruppe. Jetzt, wo sie kurz vorm Ziel waren und die Gefahren damit zunahmen, konnten sie sich unmöglich trennen! Was für eine naive Idee von dem Jedi-Rat!

„Wenn du das Artefakt unten spürt, okay, dann klettern wir runter. Ich gebe nur zu bedenken, dass die Wege der Macht nicht immer geradlinig verlaufen. Ich wollte nicht aus dem Tempel raus- sicher auch- sondern ich bin mir nicht sicher, ob das Ziel wirklich nur in eine Richtung zu finden ist. Der ganze Tempel ist ein Labyrinth! Im Säulenraum gab es keinen Lift! Das bedeutet, dass der Schacht in einen anderen Raum oberhalb des Tempels führt, den wir noch nicht kennen und wahrscheinlich nur von hier zu erreichen ist. Wer sagt uns, dass wir immer geradlinig nach unten müssen?“

Warf die Jedi ein, nachdem scheinbar alle dachten, dass sie nur noch ohne das Artefakt hier raus wollte. Diesen Wunsch hatte nur Sarissia geäußert, was der jungen Padawananwärterin nicht zu verübeln war.

„Aber gut, wenn du dir so sicher bist, dann klettern wir nach unten. Aber gemeinsam!“

Betonte die Jedi noch einmal, da sie immernoch entsetzt von seinem Vorschlag war, sich zu trennen.
Zum Glück wollte auch anscheinend niemand auf eigene Faust aus dem Tempel und sie seilten sich alle nach und nach ab. Ins dunkle Ungewisse. Hoffentlich lauerten dort nicht noch mehr Droiden und hoffentlich war der Schacht keine Falle und der Lift würde sich doch noch automatisch einschalten und sie in die Tiefe reißen. Ein unangenehmer Gedanke. Doch es kam anders als erwartet, denn Zoey rief unten etwas von Tuk`atas. Das hatte ja noch gefehlt! Kestrel überbrückte das letzte Stück mit dem Seil mit einem Machtsprung nach unten und landete gefedert durch die Macht auf dem weichen, lehmigen Boden und zündete im selben Moment ihre azurblaue Klinge und stellte sich den Sith-Bestien entgegen. Mit der Macht versuchte sie gleichzeitig Sane und Zoey mit der Macht abzuschirmen gegen eventuelle Geisterangriffe und die Umgebung nach den Sith-Bestien auszukundschaften. Es war trotz des Scheins des Lichtschwerts unheimlich dunkel. Die Dunkelheit schien jedes Licht zu ersticken.

Kaum erhob sie ihr Lichtschwert, um den ersten Zähne fletschenden Tuk’ata zu erledigen, wurde sie durch etwas unbekannten von den Füßen gerissen und landete mit dem Rücken gegen eine entfernte Wand. Benommen fiel die Jedi-Meisterin auf den lehmigen, weichen Boden. Ihr Rücken und ihr Hinterkopf schmerzten und sie verstand nicht, was geschehen war, doch sie spürte plötzlich, wie sich etwas um ihre Beine und um ihren Oberkörper schlängelte. Kaum begriff die Jedi, was geschah, bemerkte sie die tentakelartigen Rankeln, die überall aus dem Boden schossen und sie umschlungen und ihr die Luft nahmen. Hektisch suchte Kestrel nach ihrem Lichtschwert, doch es musste ihr durch die Wucht des unbekannten Machtstoßes aus der Hand gefallen sein und sie konnte es durch die Dunkelheit nicht mehr sehen. Im Grunde genommen sah sie nicht einmal mehr die Anderen! Wie weit war sie geflogen?! Oder war die Dunkelheit nur so erdrückend und sie waren ganz nah? Die Jedi-Meisterin versuchte sich aus den fesselnden Ranken zu befreien, doch sie zurrten sich sehr fest und knebelten sie, so dass sie nichteinmal um Hilfe rufen konnte. Um sie herum hörte sie die Sith-Bestien knurren. Sie war nun eine leichte Mahlzeit für diese Tiere! Verdammt! Mit der Macht sendete sie einen Hilferuf an Anakin, doch fürchtete sie dabei auch, dass er dadurch den Rest der Gruppe alleine lassen müsste und dies war in dieser Situation fatal! Überall waren Tuk’atas, aus dem Boden sprossen fesselnde Ranken und die Sith-Geister trieben ihr Unwesen! Keine guten Voraussetzungen, die Gruppe ohne erfahrenen Jedi allein zu lassen. Nur auch für Kestrel wurde es gerade mächtig eng! Immer wieder wand sich die junge Jedi in den Ranken. Sie hatte sich so sehr auf die Tuk’ata und auf die Umgebung und Abschirmung der nichtmachtsensiblen Teammitglieder konzentriert, dass sie scheinbar ihre eigene Abschirmung vernachlässigt hatte! Das hatte sie nun davon!


Thearterra: Unterwassertempel, dunkler Raum mit Tuk’atas, Sith- Geistern und Schlingpflanzen: Anakin, Kestrel, Zoey, Q`Tahem, Sarissa, Sane
 
Unterwasser-Tempel ~ mit Kestrel, Zoey, Sane, Q'Tahem & Sarissia

"Ich wollte auch nur unsere Optionen aufzeigen.",

erklärte sich Anakin selbst. Kestrel war nicht besonders begeistert von dem Vorschlag, sogar weniger begeistert als er selbst. Allerdings hätte er es verstanden, wenn ein Teil der Gruppe lieber den sicheren Weg nach draußen gesucht hätte. Die Zweifel daran, dass sie keinen Weg nach draußen finden würden, konnte er jedoch nicht nachvollziehen. Von irgendwo musste das Wasser ja gekommen sein, welches vorhin den Saal geflutet hatte und er glaubte zu spüren, dass genau dieser Liftschacht den richtigen Weg nach draußen darstellen konnte. Er behielt die Gedanken jedoch für sich und begann mit Zoey den Abstieg.

Er hatte von Anfang an ein ungutes Gefühl, sofort als er den weichen Boden am Ende des Schachts betrat. Er schaute, ob Zoey Hilfe beim Abseilen benötigte, doch sie kam gut alleine klar.


"Du bleibst dicht bei mir.",

meinte er fast flüsternd zu der Archäologin, während er seinen Blick ans Ende des Tunnels richtete - zumindest glaubte er in diese Richtung zu schauen. Die Luft war so dick, dass man sie hätte schneiden können. Die Dunkelheit war undurchdringlich. Man konnte kaum die Hand vor den eigenen Augen sehen. Das alles war definitiv nicht natürlich. Ihm blieb nichts, als sich auf sein Gefühl zu verlassen. Sie kamen jedoch kaum ein paar Schritte voran, als sich vor ihnen zahlreiche, leuchtend rote Augenpaare öffneten.

Sofort zog Anakin Zoey hinter sich und aktivierte im gleichen Moment sein Lichtschwert. Die blaue Klinge seiner Waffe reichte gerade aus um seinen Körper im Dunkel erkennbar zu machen, die Tuk'atas blieben unerkennbar. Das Heulen eines dieser Bluthunde ließ jedoch keinen Zweifel, dass Anakin einen Großteil der Gliedmaßen des Bluthundes abgeschnitten hatte. Eine Vielzahl dieser machtsensitiven Kreaturen begann sich auf die Jagd zu machen und Anakin tat sein Bestes sich selbst und Zoey zu schützen. Aufgrund der Anzahl dieser aggressiven Tiere, konnte der Jedi Rat jedoch nicht verhindern, dass einige an ihm vorbeikamen. Er hoffte, dass Kestrel bereits gefolgt war und ihnen den Rücken decken konnte, während er sich um die erste Reihe kümmerte.

Im ersten Moment schien es ganz gut zu laufen. Anakin hatte seinen Rhythmus gefunden, auch wenn er sehr damit zu kämpfen hatte, sein inneres Gleichgewicht zu wahren und dabei die Archäologin und sich selbst mithilfe der Macht abzuschirmen. Mit Ihrem Blaster konnte Zoey aber immerhin ein paar der Tuk'atas fernhalten und ihnen bei einem Treffer zusetzen - auch wenn diese Tiere äußerst zäh waren.

Plötzlich erreichte ihn ein Hilfeschrei. Anakin fuhr herum und schaute in die Dunkelheit hinter sich. Er konnte es nicht sehen, doch der Ruf durch die Macht ließ keinen Zweifel, dass Kestrel in höchster Gefahr schwebte. Durch die Macht konnte er ihre Position wahrnehmen, doch ihr zu Hilfe eilen war nicht möglich, ohne Zoey und die anderen, die inzwischen dazugestoßen waren, in Gefahr zu bringen. Kurz entschlossen, schleuderte der Jedi Rat sein Lichtschwert in Kestrels Richtung. Mithilfe der Macht steuerte er die Flugbahn und achtete darauf, nicht aus versehen seine Mitstreiter zu treffen. In einer elliptischen Flugbahn flog die blaue Klinge, rotierend und mit immernoch ausreichend Wucht durch den Gang, bevor sie einer Sichelförmigen Laufbahn - hoffentlich - einen Teil der Kestrel festhaltenden Ranken wegschnitt. Mit einem dumpfen Ton versengte das Lichtschwert einen Teil der Wand und blieb darin stecken.

Der Jedi Meisterin war somit genug geholfen, als dass sie sich selbst befreien würde können. Allerdings blieb nun das Problem, dass Anakin selbst unbewaffnet war. Na gut, nicht wirklich unbewaffnet. Er hatte immernoch die Macht und die Tuk'atas hatten im Gegensatz zu den Droiden vorhin keine Laserwaffen. Anakin ließ seine Hände knacken. Es war Zeit die Angelegenheit hier unten 'Mano-a-Mano' zu klären. Mit Machtstößen und heftigen Druckwellen, die er den Bluthunden mit Faustschlägen entgegen schleuderte und sie durch den Tunnel schleuderte. Bei einigen der jüngeren Tiere brachen die ersten Knochen bereits wenn sie die Durckwelle erreichte, bei den Älteren waren ein paar mehr Schläge erforderlich oder der unsanfte Kontakt mit den massiven Wänden.

Zusehends geriet Anakin in einen regelrechten Rausch. Immer mehr Kraft legte er in seine Schläge, als würde er von etwas getrieben. Aggressive arbeitete er sich Schritt für Schritt voran. Das Heulen der verletzten Tiere und die Erschütterungen wenn ihre Körper mit der Wand kollidierten, gaben dem Jedi Rat nur noch mehr Kraft. Doch gerade als er sich etwas mehr Raum verschafft hatte, griff auch bei ihm etwas nach seinem Fuß. Zuerst bemerkte er, wie sein rechtes Bein umschlungen wurde. Er versuchte sich durch Schütteln des Beins zu befreien, doch sogleich war auch sein linker Fuß gepackt worden und er musste aufpassen, dass er nicht das Gleichgewicht verlor. Mithilfe der Macht versuchte er das aufdringliche Gestrüpp wegzudrücken, doch es gelang ihm nur schwer. Stück für Stück arbeitete sich die Pflanze an seinem Körper hoch, erreichte seinen Bauch und versuchte bereits einen seiner Arme mit ihren Ranken zu packen.


"Zoey!",

rief Anakin der Archäologin zu. Sie war ihm von allen immernoch am nähsten.


"Hast du ein Messer? Schneid' das Ding weg!"

Im Vergleich zu sonst, verlor seine Stimmer an der üblichen Souveränität. Die Aggressivität von eben wurde von einer Hektik abgelöst, die für ihn völlig untypisch war.

Unterwasser-Tempel ~ mit Kestrel, Zoey, Sane, Q'Tahem & Sarissia
 
Thearterra: Unterwassertunnel, Gang unter Schacht mit Tukatas: Anakin und Zoey und Darüber im Droidensaal und beim Abseilen: Kestrel, Sarissa, Sane, Q`Tahem

Sie waren einer Hölle entflohen und waren in einer Neuen angekommen. Der Tempel ließ ihnen keine Verschnaufpause.

Anakin zog sie, kaum hatte sie einige Blasterschüsse auf die Tuka`tas gemacht, hinter sich. Der junge Jedi-Rat musste es gleich gespürt haben, dass hier etwas lauerte, bevor Zoey und er ihre leuchtenden bösen Augen sehen konnten. Als sie hinter ihm war, hatte er sein Lichtschwert aktiviert. Die Tuk`atas waren nicht wenige, waren natürlich äußerst aggressiv und angriffslustig und sicher wahnsinnig hungrig. Sie schlichen sich fauchend heran, um dann angreifend zum Sprung anzusetzen. Zoey zitterte vor Angst, ja sie schlotterte. Dennoch gab sie einige Blasterschüsse an Anakin vorbei auf die Wachhunde des Grauens ab und erwischte sie auch, dennoch tötete sie scheinbar Keinen. Und die Verletzungen machte die Hunde nur wütender. Währenddessen kämpfte der gut aussehende Jedi-Rat wie ein Besessener gegen die Meute. Mit unglaublicher Kraft und Geschwindigkeit sah und hörte sie wie seine blaue Klinge durch die Luft zischte und mit aller Härte das Rudel traf. Seine Bewegungen waren trotz aller Kraft nicht nur flink, sondern geschmeidig und flüssig und sahen nach Leichtigkeit und Eleganz aus. Die Hunde, die dennoch an ihnen vorbei kamen, setzte Kestrel, die längst unten war mit den Anderen, heftig mit ihrem Lichtschwert zu. Plötzlich hörte Zoey hinter sich ein sich rasch näherndes Fauchen. Ein Hund hatte beschlossen, nachdem es an ihnen vorbeikam, hinterrücks anzugreifen. Zoey drehte sich um und sah nur die Augen, hörte ein Fletschen und das Vieh sprang zum Angriff. Zoey erwischte das Tier mit ihrem Schuss mitten beim Sprung, sonst währe dieses ihr wohl an die Kehle gegangen.

Plötzlich drehte sich nun auch Solo um und warf sein Lichtschwert nach hinten. Es blieb im Fels der Tunnelwand stecken. Verblüfft sah Zoey in die Richtung und verstand nicht, warum er das jetzt gerade tat. Sofort drehte er sich wieder um und kämpfte hart mit bloßen Händen und der Macht gegen die Hundemeute. Zoey konnte nicht viel sehen, aber spürte und sah schemenhaft und als sie ihre Taschenlampe anmachte, besser, dass er diese Biester gegen die Wände donnerte, dass ihre Knochen nur so zerbarsten und ihre Eingeweide platzten. Die Viecher heulten nur so auf. So fasziniert und beschützt sich Zoey fühlte, so entsetzt war sie dennoch vor soviel Macht, Kraft und Brutalität. Der Jedi-Rat war voll im Rauschzustand und keiner konnte ihn stoppen und das wollte jetzt natürlich auch niemand. So sehr sie Anakin mittlerweile vergötterte, sosehr gab er ihr auch Rätsel auf und er hatte auch eine gefährliche Seite an sich, die sie erschauern ließ und sich ein wenig davor fürchtete. Sie wollte nicht sein Feind sein.

Plötzlich wankte der große starke Jedi und er rief sie um Hilfe, was sie noch gar nicht kannte und seine Stimme war extrem gehetzt und sehr aggressiv klingend, wenn er auch ihr im Unterton am Ende etwas freundliches einfügte. „Hast du ein Messer? Schneid`das Ding weg!“ Zoey war in einem Satz bei ihm und gab ihm ihren Blaster in die noch freie Hand solange und leuchtete mit ihrer Taschenlampe, die sie in der Linken trug, auf die Rankelpflanze, die ihn bewegungsunfähig machte.


„Natürlich!“


Antwortete sie ihm und holte ihr Messer raus und hatte damit zu kämpfen, die Rankel durchzuschneiden. Ihr Messer war durchaus scharf, aber nicht besonders groß und diese komische Rankel ziemlich dick und sie hatte sich extrem festgesurrt und war äußerst beweglich. Zuerst schnitt Zoey ihm mit aller Kraft und so schnell wie möglich seinen gefesselten Arm frei. Dabei dachte sie, das auch noch. Ekelhafte Pflanzen. Blieb man hier von garnichts verschont?! Ihr größter Kämpfer der Gruppe gefesselt von einer Pflanze! Die Anderen rund um Kestrel schienen im hinteren Bereich des Tunnels zu kämpfen. Sie sah sie nicht, hörte nur Fauchen, Jaulen und Schüsse. Hoffentlich traf mal keiner versehentlich die eigenen Leute, so dunkel es hier war.Dann versuchte Zoey die Klinge des Messers unter einer Rankel an seiner Brust anzusetzen, die Rankel surrte aber zum Trotz noch fester zu und schob sich in Richtung Hals vor. Nur mit Mühe und unter Anspannung und Hektik gelang es Zoey mit Anakins Hilfe durch nun seine wieder freie Hand, ihm das Ding vom Leib weg zu schneiden und setzte sofort ihre Klinge an den gefesselten Beinen an und zerschnitt auch hier die aggressive Pflanze. Kaum hatte sie das getan, entfuhr Zoey ängstlich zu Anakin:


„Die Kälte umgibt mich wieder. Ich glaube der Geist ist wieder hier. Und er ist sehr real. Keine Illusion! Ich hab`Angst!“


In dem Moment wurde Zoey durch einen heftigen Machtstoß gegen die nächste Wand geschleudert, ihr kleines Messer fiel ihr aus der Hand und ein heftiger Schmerz erfasste ihren Kopf und Rücken, ein Aufschrei entfuhr ihr, sie sah diese dunkle Sith-gestalt neben Anakin und hörte wieder sein grässliches Lachen und sie sackte erst mal zusammen. Zum Glück wurde sie nicht ohnmächtig, aber das Aufstehen fiel ihr schwer und der nächste Hund wollte sich sogleich auf, die sich am Boden Krümmende, stürzen, und sie hatte Anakin den Blaster gegeben und dieser bekam es nun mit dem Sith-Geist zu tun. War das jetzt ihr Ende? Sollte Zoey von einem Sith-Wach-Hund zerfleischt werden?!

Thearterra: Tunnel mit Tuk`atas, Rankelpflanzen und Geistern, Kestrel, Anakin, Zoey, Sane, Q´Tahem., Sarissa
 
[Thearterra / Küstenstreifen / Unterwasser / Ozean-Tempel / Saal mit (abgeschalteten/zerstörten) Droiden] mit Anakin, Zoey, Kestrel und Sane; Sarissia bei dem Zentralrechner

Q’Tahem blieb auf den Trümmern wie angewurzelt stehen. Dem Schrei von Kestrel scheinbar gehorchend, auch wenn er diesen gar nicht gehört hatte. Er sah geschockt die Verletzung von Sarissia. Der Taucheranzug war an der Schulter total blutverschmiert und es hatte den Anschein, als würde die Wunde von keinem normalen Messer herrühren.
Ein Lichtschwert!, fuhr es dem Nautolaner durch den Kopf. Es war eindeutig ein Lichtschwert gewesen. Die Art wie die Wunde wieder verschlossen worden war und der geradlinige Wundverlauf. Was war ihr da drinnen geschehen?

Q’Tahem folgte allen zurück ins Licht des Saals und hörte Sarissias Geschichte zu. Sie hatte sich alleine einem lichtschwertschwingenden Droiden gestellt? Und auch noch gewonnen? Erst als Sarissia ansprach, dass sie gerne das Lichtschwert des Droiden behalten würde, bemerkte er es an ihrem Gürtel hängen. Sie hatte da drinnen wirklich erheblichen Mut bewiesen! Dass sie davon jetzt geschafft war, war keine Schande und dass sie zurück zum Lager wollte auch nicht. Er hatte auch langsam genug von diesem Tempel. Es war seine erste Mission als Jedi-Padawan und er wurde bereits sehr gefordert. So sehr, dass er oft nicht wirklich mithelfen konnte. Aber er hatte schon einiges dazu gelernt, vor allem was die Macht betraf. Er konnte sich bereits etwas mehr auf die Macht konzentrieren und er konnte sich dadurch erheblich Mut machen. Q’Tahem schenkte ihr ein ermutigendes Lächeln, als sie in seine Richtung sah und nickte ihr anerkennend zu.

Das Lob von Kestrel tat dem Nautolaner extrem gut. Er gab ihm wieder Mut und Zuversicht, dass er nicht völlig unnütz war. Er hätte am Anfang der Mission nicht im Geringsten damit gerechnet, dass er im Laufe der Mission einer Armee Droiden oder einem Sith-Geist gegenüberstehen würde, aber wie konnte man so etwas schon wissen? Er war doch froh über das bisschen Training, dass er noch auf Lianna und auf dem Weg nach Thearterra bekommen hatte. Ohne das hätte er bestimmt nicht nur einen Streifschuss an der Hüfte. Diesen sollte sich Sane kurz anschauen, aber er vermutete nicht, dass es allzu schlimm war. Es tat schon gar nicht mehr weh, jedenfalls konnte er den Schmerz ohne größere Probleme ausblenden.


Es ist wirklich nicht so schlimm wie es aussieht, Meisterin…

sagte er beschwichtigend zu Kestrel, aber ließ Sane ihn trotzdem kurz behandeln. Q’Tahem blieb stehen und verschnaufte. Es war wirklich viel gewesen, da tat die Pause gut. Er sah zu wie Sarissia ihr erbeutetes Lichtschwert an Kestrel weitergab. Falls sie wirklich nochmal angegriffen werden sollten, dann wäre es die einzig richtige Verteidigung. Die Trainingsklingen, die die beiden hatten, konnten sie gegen wirkliche Gefahren gar nicht einsetzen. Wie zum Beispiel bei dem Drachenvogel von vorhin. Er empfand es fast, als eine schlechte Idee eine wirklich echte Waffe wegzugeben. Was wäre, wenn dieser Geist nochmal erschien? Oder dieser Aal, wo auch immer der hingegangen war? Q’Tahem blieb aber still und wartete ab. Kestrel hatte bestimmt ihre Gründe und er vertraute ihr da. Sie war ja nicht umsonst Jedi Meisterin. Wahrscheinlich beachtete er etwas Entscheidendes nicht.

Kestrel hatte wohl weiter hinten im Saal einen Schacht gesehen. Als diese dort hin lief, sah Q’Tahem ihn auch. Sie fragte wie es weiter gehen sollte. Hoch oder runter? Der Nautolaner hatte keine großen Ideen. Er vermutete, aber dass es wahrscheinlich nach unten ging. Bis jetzt hatte sie jeder Weg nach unten gebracht, dann müsste es auch hier so sein. Auch Anakin war dieser Meinung und er meinte auch, dass er das Zentrum des Tempel unter ihnen in der Macht spüren würde. Er meinte auch, dass sie sich aufteilen könnten. Die, die nicht mehr konnten, könnten nach oben zum Ausgang und vielleicht zum U-Boot zurück. Q’Tahem wusste nicht recht, ob er das wollte. Er war verletzt, ja, aber er wollte eigentlich nicht zurückgehen. Jetzt waren sie schon so weit gekommen und dann sollte er den Schwanz einziehen und zurückgehen. Nein, dafür hatte er jetzt schon zu viel geleistet. Jetzt wollte er auch etwas mitbringen!


Nein. Ich komme auch mit nach unten!

Kestrel betonte, dass alle gemeinsam nach unten gehen sollten, was wahrscheinlich auch die beste Idee war. Er hatte ja erlebt was geschah, wenn sie getrennt wurden. Es war zwar nichts schlimmeres geschehen, aber jetzt war sich der Nautolaner da nicht mehr so sicher. Was war wenn der Sith-Geist Rache nehmen wollte?

Nach und nach seilte sich die Gruppe ab ins Ungewisse. Q’Tahem war nach Anakin und Zoey nach unten gegangen, um wie Kestrel gesagt hatte immer in der Nähe von jemandem zu sein, der ihn gegen diesen gefährlichen Sith Geist abschirmen konnte. Unten war es extrem Dunkel. Es war fast genauso wie am Anfang des Labyrinths. Kein Licht drang von oben durch den Schacht nach unten und das obwohl die Lichter ziemlich hell gewesen waren. Es schien fast so, als würde die Dunkelheit alles verschlingen, wenn er nicht direkt an dem Seil wäre, dann würde Q’Tahem noch nicht einmal Zoey oder Anakin sehen. Der Nautolaner griff erneut zu seinem Trainingslichtschwert und aktivierte es. Dass er das so oft tun müsste, hätte sich Q’Tahem am Anfang der Mission auch nicht erträumen lassen. Er hielt es wie eine Fackel vor sich und versuchte zu erkennen wo sie jetzt waren. Es schien ihm fast so, als wären sie in einer Art Gang. Die Wände konnte er nicht erkennen und ehrlich gesagt wollte Q’Tahem jetzt nicht die Gruppe verlassen nur um die Wände zu finden. Er blieb also bei den anderen.
Als er so durch die Dunkelheit spähte, glaubte er etwas rotes erkannt zu haben. Er sah zurück und … tatsächlich ein paar dunkelroter Flecken war da zu erkennen. Aus dieser Richtung kam ein unangenehmes Gefühl, wie das, welches er auch in dem Labyrinthgang mit Sarissia gehabt hatte. Er hörte wie Zoey sie als Tuk’atas identifizierte. Ein Schauer lief ihm über den Rücken. Waren diese gefährlichen Wesen auch oben in dem Gang hinter ihnen her gewesen und hatten sie einfach nur nicht angegriffen? Oh nein! Jetzt, aber waren sie direkt vor ihnen und es schien so als wären es einige! Ein ganzes Rudel!
Der Nautolaner ging einen Schritt zurück und positionierte sich hinter seine Meisterin. Er wusste nicht was er tun sollte, da kamen die Tuk’ata bereits angerannt. Mit hässlichen hohen Schreien rannten sie den Gang entlang. Einige der dunkelroten Augen verschwanden plötzlich bei dem hellblauen Lichtschimmer, der eigentlich nur Anakins Lichtschwert sein konnte. Q’Tahem stellte sich etwas breitbeiniger hin, so wie er es während der Übungen gelernt hatte. Seine Hüfte zog etwas, aber es ging noch. Ein Paar roter Augen sprang auf ihn zu und die erschreckende Fratze des Sith-Hundes erschien plötzlich in dem hellgelben Schimmer seines Lichtschwertes. Das Blut gefror dem Nautolaner scheinbar in den Adern. Er schlug so stark er konnte auf den Kopf des Wesens und er spürte wie ein Schaudern durch das Wesen ging. Es krachte etwas paralysierte gegen ihn und schmiss ihn zu Boden. So schnell er konnte sprang er wieder auf die Beine und sammelte seine Kräfte, dann kam plötzlich ein Stoß von der Seite und das Wesen wurde durch die Luft geschleudert.
Puh, dachte Q’Tahem, aber merkte, dass sowohl seine Meisterin, als auch Sarissia weg waren. In der Dunkelheit konnten sie überall sein, aber es war unmöglich dass sie weit weg waren… Er lief vorsichtig, mit dem Lichtschwert bereit in die Richtung, wo das blaue Lichtschwert von Anakin war. Plötzlich flog es durch die Luft und landete Rechts irgendwo in der Wand. Q’Tahem folgte dem Schwert, in der Hoffnung, dass er Kestrel oder Sarissia wiederfand.
Tatsächlich war da seine Meisterin, die auf dem Boden lag. Um sie rum waren Wurzel, die sie eingefangen hatten, die jetzt aber, wahrscheinlich durch das Lichtschwert, aufgeschnitten waren. Ein Tuk’ata nahm gerade Anlauf und war gerade dabei auf Kestrel zuzuspringen. Q’Tahem konzentrierte sich und schloss seine Augen, dann tat er das einzige was er im Moment tun konnte und benutzte die Macht. Er griff den kleinen Tuk’ata und schmiss ihn weg. Als er die Augen wieder öffnete sah er, halb verblüfft halb erwartend, dass der Sith Hund weg war. Er reichte seiner Meisterin die Hand.


Schnell, Meisterin!

Er half ihr auf und stellte sich wieder hinter sie. Wo war Sarissia? War sie auch hier? Er konnte ihr Lichtschwert nicht sehen. Er sah sich um und war erleichtert, als er etwas von ihm entfernt seine Mitpadawan sah.
Q’Tahem zuckte zusammen, als er plötzlich einen Angstschrei hörte und ein lautes Krachen, dann hörte er ein Lachen, wie das, das er vorhin in dem Droiden Saal auch gehört hatte. Der Sith-Geist!


Ich glaub das war nicht gut…! Wir müssen zu den anderen! Wo sind die übehaupt!?

[Thearterra / Küstenstreifen / Unterwasser / Ozean-Tempel / Gang] mit Anakin, Zoey, Kestrel, Sane, Sarissia, Tuk’ata und dem Sith Geist
 
Ozean/ Tempel/ Kestrel, Sane, Zoey, Sarissia, Q'Tahem, Anakin

Der Soldat half der Schülerin hoch. Sofort erkannte er zwei Dinge: Die Verletzung an der Schulter und der zusätzliche Gegenstand an ihrem Gürtel. War das ein Lichtschwert? Sane hatte schon oft genug welche gesehen um eines zu erkennen. Doch woher hatte sie diese Waffe plötzlich? Egal, das würde sich später klären. Erst einmal musste er sie raus bringen, zurück in die Halle, welche immer noch hell beleuchtet war. Schnell erzählte Sarissia was passiert war: Ein Lichtschwertschwingender Droide hatte sie attakiert. Davon hatte der Soldat auch noch nie etwas gehört. Ihm war beim Militär keine künstliche Einheit bekannt, die mit Lichtschwertern umgehen konnte. Skyfly begann wieder, Befehle zu geben.

"Natürlich, Ma'am."

Die Schülerin sah er sich als erstes an. Ihre Verletzung sah heftiger aus, auch wenn sie von einem Lichtschwert herrührte. Diese Art Verletzungen hatten den Vorteil für den Verletzten, dass die Wunde zum Teil wieder geschlossen wurde. Ein sauberer Schnitt. Weniger Blut als bei anderen Hieb und Stichwaffen. Schnell verband er die Wunde mit Bactagetränkter Binde und bot ihr Schmerzmittel an. Dann ging der Sani weiter zu dem Nautolaner. Ein Streifschuss, absolut nichts ernstes. Sane säuberte die Wunde und klebte ein Pflaster darauf um zu verhindern, dass Schmutz in die Wunde kam.

Während sich Sane um die Verletzungen der Padawane kümmerte hatte der Rest der Gruppe einen Schacht entdeckt. Der Plan lautete, weiter hinab zu steigen. Zudem machte Solo den Vorschlag, dass ein Teil der Gruppe wieder zurückgehen konnte. Skyfly wiedersprach diesem Vorschlag wehement.


"Ich muss Meisterin Skyfly zustimmen, Meister Solo. Eine Trennung der Gruppe wäre unklug."

Außerdem sprach die Jedi Meisterin das aus, was Sane schon gedacht hatte. Vermutlich waren sie hier unter dem Ozean. Ob es nun mit jedem Meter, den sie weiter in die Tiefe gingen, wärmer werden würde? Sane wusste es nicht. Er konnte sich nicht erinnern, etwas derartiges wie die Temperaturen im inneren eines Planeten jemals gelernt zu haben.
Als sich Skyfly bei ihm bedankte wurde er plötzlich verlegen. Es kam nicht oft vor, dass man sich bei ihm bedankte. In den Einsätzen und kämpfen gab es keine Zeit für solche Floskeln. Taten zählten, nicht Worte. "Kein Problem... Ma'am" stammelte er und betrachtete dabei sein A-280, welches nun wieder in seinen Händen ruhte.

Nach einer kurzen Verschnaufpause wurde der Abstieg vorbereitet. Die Archäologin hatte ein weiteres Seil und Sane steuerte seine Kletterausrüstung bei. Zum zweiten Mal an diesem Tag sollte er sich ins dunkle unbekannte abseilen und noch immer gefiel ihm der Gedanke nicht. Allerdings wollte der Jedi Rat da als erstes runter. Sane widersprach ihm bei diesem Vorhaben nicht. Der Mann wusste was er tat und welches Risiko er einging. Aber was auch immer da unten auf sie wartete, er würde damit fertig werden. Der Soldat hatte ihn mittlerweile mehrere Male kämpfen sehen und konnte sich ein ungefähres Bild von den Fähigkeiten des Jedi machen.

Er war keine Minute in dem dunklen Schacht als ein Ruf nach oben hallte: "Tuk'ata!" Was für ein Ding? Der Sani hatte am Rande mitbekommen, wie sich die Jedi und die Archäologin über dieses Wort unterhalten hatten. Es war wohl die Bezeichnung für eine Art Haustier der Sith. Und wo die ihre Finger im Spiel hatten war Ärger vorprogrammiert.
Mit einem beherzten Sprung lies er sich an dem Seil in die Dunkelheit hinab gleiten. Er hörte Kläffen, Fauchen, Jaulen, Blasterschüsse und das surren der Lichtschwerter. Diese Geräusche hallten in dem Schacht wieder und klangen so vermischt wie ein gemeines, grässliches Lachen. Oder lachte da wirklich jemand? Vermutlich bildete er sich das nur ein. Er musste jetzt erst einmal seinen Leuten helfen.
Er hatte erwartet, hart auf dem Boden aufzukommen, da er sich zu schnell nach unten gelassen hatte. Allerdings war der Untergrund merkwürdig weich. Doch Sane hatte keine Zeit sich darüber zu wundern oder den Boden genauer zu untersuchen. Sobald er sein Gewehr mit der Lampe hob sah er schon die erste Kreatur auf ihn zusprinten. Der Soldat zielte und schoss, doch der Hund schien das vorausgeahnt zu haben. Er wich den Schüssen aus und stürzte sich auf den Soldaten, welcher von der Wucht des Angriffes zu Boden geworfen wurde. Der Hund war nun über ihm und schnappte nach seinem Gesicht. Speichel tropfte auf Sane und fauliger Atem stieg ihm in die Nase. Mit seinem Gewehr versuchte er ein wenig Abstand zwischen seinem Gesicht und dem Maul des Sith Hundes zu gewinnen, indem er das Wesen wegdrückte. Allerdings zappelte das Wesen wie besessen und jaulte vor Vorfreude. Der Gedanke, gleich ein Stück Republikanischer Trooper zu kosten schien den Hund in den Wahnsinn zu treiben.
Sane nahm seine ganze verbliebene Kraft zusammen und wälzte sich herum. Schnell zog er sein Messer und rammte es dem Tier in den Schädel. Es zuckte kurz zusammen und erschlaffte. Schwer atmend erhob sich der Soldat wieder. Wo waren eigentlich die Anderen? Er konnte Rufe, Schüsse und Lichtschwerter hören, aber sehen konnte er sie nicht. Plötzlich schnürte etwas seinen Hals ab, hob ihn von den Füßen und lies ihn gegen die Wand krachen. Erschrocken tastete er nach dem, was ihm da die Luft abschnürte, während er zappelnd an die Wand gedrückt wurde. Es fühlte sich fleischig an und war fast so dick wie sein Unterarm. Und mindestens doppelt so kräftig. Denn noch immer bekam der Soldat keine Luft. Sein Sichtfeld begann bereits zu verschwimmen. Er erstickte. Sein Messer hatte er fallen gelassen, sein Gewehr lag bei dem toten Tuk'ata und seine Blasterpistole? Hatte sich bei seinem Freiflug aus ihrem Holster befreit. Er war unbewaffnet und dieser Ranke ausgeliefert. Er hatte keine Gnade von ihr zu erwarten.
Etwas Blaues zischte durch sein Sichtfeld und bohrte sich eine Armlänge von Sane entfernt in die Wand. Konnte das sein? Woher kam es? Der Soldat musste diese Chance nutzen, es war vermutlich seine letzte. Er streckte seinen Arm danach aus, kam aber nicht richtig dran. Es war nur ein kleine Stück zu weit weg. Nur noch ein kleines Stück. Sane bekam den Griff des Lichtschwertes zu fassen und schwang es in einem großen Bogen. Augenblicklich löste sich der Griff und Sane fiel zu Boden. Röchelnd sog er die Luft ein und genoss das Gefühl, wieder atmen zu können. Allerdings konnte er keine Pause einlegen. Noch immer hörte er das kläffen der Tuk'ata und einer der Jedi vermisste wohl sein Lichtschwert. Hustend nahm er sein A-280 in die Hand, welches er dank der Lampe mit Leichtigkeit fand, überprüfte die Waffe und wagte sich vorsichtig weiter in die Dunkelheit, den Kampfgeräuschen entgegen.


Ozean/ Tempel/ Kestrel, Sane, Zoey, Sarissia, Q'Tahem, Anakin
 
Thearterra Küstenstreifen Basiscamp der Jedi –– mit Tenia und in der Nähe Alec, Zion und Lisha

Oh, es war ein süßer Cocktail an Emotionen, die diese kleine Padawan da von sich gab. Ein netter Mix aus Angst, Verzweiflung sowie unbändige Wut und kaum etwas davon konnte sie verbergen. Welcher unfähige Idiot lies so etwas wie die „Kleine“ allein durch die Unbilden dieses Planeten marschieren. Sie schrie ja geradezu danach, dass man sich ihrer annahm und sie zu einer kurzweiligen Unterhaltung machte.
Oder war sie ein Köder?
Mit zusammengekniffenen Augen musterte Arica die Umgebung. War das ein Hinterhalt? Waren Alec sowie Zion und dessen Begleitung (Lisha) bereits gefasst. Verbargen die Jedi nur ihre Präsenz um Sie hier her zu locken?
Nein, auch nach genauerem nachfühlen war da keine Spur von wirklicher, akuter Gefahr, nur ein paar Individuen die im, für jene, günstigsten Fall bald das Schicksal jener Tenia vor ihr teilen, Wahrscheinlicher jedoch eher Frischfutter für die wilden Tiere des Planeten abgeben würden.
Die Worte der jungen Jedi brachten Arica‘s Aufmerksamkeit zurück zu Tenia und ließen Arica gleichzeitig lauthals lachen.


Kindchen, Kindchen, hörst du dir eigentlich selbst zu?
„Ich bin alleine hier und ich werde sicher keinen meiner Freunde verraten.“
Was denn nun? Bist du allein hier oder doch nicht? Nur bei Letzterem gibt es da doch die Freunde, die du nicht verraten willst.

Natürlich verstand Arica, das jene Tenia damit meinte, dass die Anderen nicht direkt hier, in unmittelbarer Nähe, waren. Aber es machte ihr Spaß sie zu foppen

Du entlarfst dich selbst als Lügnerin mein Kind.
Ts ts ts… .
Macht eine kleine brave Jedi denn so etwas?


Ganz nahe ging Arica jetzt an Tenia heran und blickte ihr dabei bedrohlich in die Augen.

Und was deine Meinung zu dem „niemandem gehören“ angeht.
Ich werde dich nicht fragen.
Bis du etwas dagegen tun kannst … und das kannst du nicht… oder ich das Interesse an dir verliere... das wünsch dir lieber nicht... gehörst du mir!


Wohl wissend, das Tenia dies nicht mögen würde, fuhr Arica ihr sachte mit den Fingern der linken Hand über die Wange und drückte dann Tenia’s Kinn danach leicht nach oben, so das Tenia ihr direkt in die nachtschwarzen Augen sehen musste.

Außerdem ist es doch ein Grundsatz der Jedi zu dienen! Also, ich biete dir die Möglichkeit eine liebe kleine, dienende Jedi zu sein.
Oder ist da etwa ein kleiner Widerspruchsgeist in dir? Bist du fehl am Platze? Sehnst du dich nach Abenteuern und Macht! Wahrer Macht! Nicht diesen Jedilügen von Frieden und Trallala.


Eine rein retorische Frage doch Arica wusste, dass man zu mindest jeden zweiten Padawan mit solchen Fragen sehr gut aus dem Konzept bringen konnte, und so lange die drei anderen Sith noch mit der Sicherung des Camps beschäftigt waren, konnte sie sich doch die Kurzweil mit jener Tenia gönnen.
 
Thearterra Küstenstreifen Basiscamp der Jedi –– mit Arica und in der Nähe Alec, Zion und Lisha

Tenia hatte nicht den Hauch einer Ahnung, ob Arica sie bewusst reizte, oder nicht.- Fest aber stand, dass es der Frau gut gelang.
„Ich bin kein Kindchen!“, presste Tenia hervor. Sie war eine erwachsene Frau. Kindchen erinnerte sie zudem nur noch weiter an Null und ihre mangelnde Körpergröße, was nicht im Mindesten dazu beitrug, dass die junge Frau mehr Gefallen an dieser Bezeichnung finden konnte. Das Gegenteil war der Fall. Tenia bemerkte das Spiel nicht, dass Arica mit ihr spielte, viel zu sehr war sie in ihrer eigenen Vergangenheit gefangen. Mit einfachen Kommentaren gelang es der Frau, die störrische Padawan zu ärgern. Auch Anakin hatte es geschafft, sie mit seiner Bloßstellung vor Tzun, zur Weißglut zu treiben. Tenis guter Vorsatz, sich nicht mehr über alles zu ärgern, war vergessen.

Hatte sie nicht eben erwähnt, dass die anderen nicht ihre Freunde waren? Tenia hatte weder etwas mit Kestrel und ihren Schülern, noch etwas mit dieser Zoey zu schaffen. Anakin war ihr Meister, aber sicher nicht ihr Freund.
Arica bezichtigte sie indes auch noch zu lügen. „Ich habe gesagt, dass ich hier alleine bin“ betonte sie das Wort noch einmal extra. „Vielleicht begreift Ihr den Unterschied nicht.“ Sie war keine Lügnerin. Was nur bedingt stimmte, denn Tenia hatte sich schon mehr als einer Lüge bedient. Ein Gedanke, den sie jetzt nicht gebrauchen konnte! Und schon wieder war da das Wort Kind. Und das meistgehasste Wort Tenias überhaupt: Klein. Wütend starrte sie Arica entgegen, ehe sie deutlich beherrscht, aber alles andere als freundlich protestierte.
„Ich bin keine kleine Jedi!“

Arica überschritt die nächste Grenze, als sie näher kam. Zu nahe. Der gefesselten Padawan aber war jegliche Möglichkeit zum Ausweichen genommen. Tenia wandte den Blick ab, nicht allein, weil Arica ihr zu nahe kam, sondern weil sie sich im gleichen Augenblick vor ihr zu fürchten begann. Mehr noch, als eben. Die andere wirkte bedrohlich und die einzige Möglichkeit, wenigstens einem Teil dieser Bedrohung zu entgehen war jene, den Blick abzuwenden. Warum war die Ausstrahlung dieser Frau so anders, als die eines Jedis? Nicht vor einem einzigen von ihnen hatte sie sich gefürchtet.
Als Lady Kolar dazu überging, ihre Hand zu dem Gesicht der Nullianerin zu führen, drehte diesen den Kopf wiederwillig zur Seite. Doch Aricas eher sachte Bewegung –die die letzte Grenze überschritt- veränderte sich, als Tenias Kinn nach oben gedrückt wurde und ihr gar nichts anderes übrig blieb, als der Frau in die Augen zu sehen. Wie ihr diese Berührung zuwider war! Jedes einzelne Nackenhaar musste sich in diesem Moment aufstellen, genau so fühlte es sich zumindest an. Wie gerne hätte sie Arica von sich gestoßen, oder ihre Hand von ihrem Gesicht geschlagen! Alles Dinge, die unmöglich waren. Eine Sekunde spielte sie mit dem Gedanken die Augen zu schließen, doch mehrere Dinge standen ihr hierbei im Weg. Zum einen wollte sie nicht feige wirken, auch wenn das unangenehme Gefühl in ihr, schon fast den Höhepunkt erreicht hatte. Und dann war da noch etwas, das die Nullianerin nicht wirklich zuzuordnen vermochte. War das die Faszination, die sie schon in der Höhle gespürt hatte? Oder etwas gänzlich anderes? Da war mehr als Angst, mehr als Widerwille und mehr, als der Wunsch, besonders stark zu wirken. Konnte etwas beänstigend und auf seltsame weise faszinierend zugleich sein? Sie hatte keine Ahnung. Fast alles in ihr schrie danach, zu fliehen. Was unmöglich war. Doch etwas anderes, was vielleicht mit Neuigier gleichzusetzen war, veranlasste die Padawan ebenso dazu, Arica entgegen zu blicken, wie es der Trotz war.

Die andre wiederholte erneut, dass Tenia ihr gehörte und das Jedi ohnehin Diener seien. Sie aber war keine Dienerin! Weder die von dieser Frau, noch die von sonst jemandem!
„Ich bin weder eine Dienerin der Jedi, noch die Eure.“ Glaubte Arica etwa, sie sprach hier mit einer Närrin? „Nicht Ihr bietet mir die Möglichkeit eine Jedi zu sein, sondern der Orden.“ Aber sie war keine dienende Jedi! „Wenn wahre Macht bedeutet, einen anderen zu fesseln und ihm jede Möglichkeit zu nehmen, sich zu wehren, kann ich darauf verzichten. Das ist feige“, entgegnete die Nullianerin schließlich mit fester Stimme und sah Arica so mutig, wie ihr in dieser Situation möglich war, entgegen.

Thearterra Küstenstreifen Basiscamp der Jedi –– mit Arica und in der Nähe Alec, Zion und Lisha

 
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NPC Trooper Raarrba, Wookiee

Küstenstreifen/ Basiscamp/ Trooper Raarrba (NPC), Zion

Der Wookie hielt den Atem an und drückte sich gegen die Wand des Gebäudes, von welchem er gerade gesprungen war. Seine feinen Sinnesorgane registrierten, dass der Sith-Krieger ganz in der Nähe war. Raarrba vermutete, dass er das Dach nun nach dem Angreifer absuchte.
Gegen einen Sith musste man sich geschickt anstellen. Als Truppe der Spezialeinheiten hatte man ihnen verschiedene Taktiken beigebracht: Einkreisen, Gasangriffe, das benutzen von Streugewehren und Flammenwerfern. Doch keine dieser Möglichkeiten konnte er momentan nutzen. Sein Team war weg, das Sicherheitspersonal war auch nicht in Sicht. Und jetzt schnell zum Schiff zu laufen um die passende Ausrüstung zu holen war auch keine Option. Er musste sich wohl auf seine ureigenen Instinkte verlassen, welche schon seinen Ahnen beim Überleben geholfen haben.

Der Wookie legte seine Armbrust beiseite und umrundete das Gebäude. Der Sith war immer noch auf dem Dach. Er kletterte nach oben und tatsächlich: die schwarze Gestalt, da stand sie mit ihrer roten Klinge. Als Jäger schlich sich Raarrba nun an. Es war nicht besonders ehrenwert, aber bei so einem Gegner konnte er die Ehre getrost ein wenig zurückstellen.
Als der Mann nur noch wenige Armlängen von dem pelzigen Riesen entfernt war drehte er sich plötzlich herum, doch Raarrba hatte das erwartet. "Man kann einen Machtnutzer nicht überraschen", hatten sie bei der Ausbildung der Spezialeinheiten immer gesagt.
Der Wookie machte einen Satz und schmetterte dem dunklen Krieger seine haarige Pranke ins Gesicht. Triumphierend brüllte der Wookie und sprang auf den zu Boden gestreckten Mensch zu. Doch überraschenderweise erholte sich dieser schnell von dem Angriff und wich dem verheerenden Sprungangriff aus. Wie konnte das möglich sein? Ein Mensch sollte nach so einem Schlag froh sein, dass er noch am Leben war. Aber dieser Wicht stand einfach wieder auf.
Wütend begann Raarrba eine Folge von Schlägen auf den Sith niederprasseln zu lassen. Doch dieser wich den Schlägen einfach aus. Das Lichtschwert schien er verloren zu haben. Jetzt war es ein fairer Kampf, ein ehrenhafter Kampf. Ein Duell auf Leben und Tod. Hoffentlich sahen seine Ahnen ihm in diesem Moment zu.

Dann begann der Mensch seine Gegenoffensive. Seine Schläge waren überraschend stark. Seit wann konnte ein Mensch solche Schläge austeilen. Verwirrt und wütend brüllte der Wookie auf und schlug erneut zu - und traf! Doch wieder erzielte der Schlag nicht die gewohnte Wirkung. Irritiert schaute der Wookie den Mann an. Er musste seine Taktik ändern. Wieder fing er an laut zu brüllen und begann erneut mit einer Folge von Schlägen, änderte aber plötzlich und ruckartig seinen Bewegungsfluss und packte den Menschen am Hals. Jetzt hatte er ihn! Er hob das Fliegengewicht mühelos in die Luft und drückte langsam immer fester zu. Der Wookie fixierte die Augen des Anderen. Er wollte den Funken darin sehen, der in jedem Moment für immer erlosch. Ein plötzliches zischen, ein stechender Schmerz in der Brust und es wurde dunkel und kalt.

Ja, durchaus ein guter Kampf. In diesem Moment zog Trooper Raarrba in die Hallen seiner Ahnen ein, glücklich darüber, als Krieger gestorben zu sein.


Küstenstreifen/ Basiscamp/ Trooper Raarrba (NPC), Zion
 
Thearterra: Unterwassertempel, dunkler Raum mit Tuk’atas, Sith- Geistern und Schlingpflanzen: Anakin, Kestrel, Zoey, Q`Tahem, Sarissa, Sane

Von überall hörte die Jedi Schüsse, Schreie und das Geknurre der Tuk’atas. Nicht die besten Aussichten, um an das ersehnte Holocron zu kommen. Besonders nicht, wenn man gerade selbst gefesselt an der Wand lag und jeden Moment als Hauptgericht verspeist wurde. Glücklicherweise kam gerade zur rechten Zeit das Lichtschwert von dem Jedi-Rat geflogen. Er war also nicht so leichtsinnig und hatte die anderen alleine gelassen, doch war es wirklich richtig seine Waffe zu verlieren?! Nun, wahrscheinlich war es müßig sich darüber den Kopf zu zerbrechen was nun richtig oder falsch in jener Situation war, denn immerhin hatte der erfahrene Jedi einige Ranken dieser Todesschlinge getroffen. Ein sehr präziser Wurf, dies musste man ihm schon lassen. Zum Glück eilte auch ihr Padawan Q’Tahem zu ihr und beschützte sie mutig vor einem angreifendem Tuk’ata, welchem wohl schon das Wasser im Maul zusammengelaufen war, bei dem Anblick einer gefesselten Jedi. Kestrel nahm dankend die Hand von ihrem Schützling und suchte schnell nach ihrem eigenen Lichtschwert, denn das von Anakin wurde just von Sane benötigt.

„Danke, Q’Tahem! Du bekommst wohl langsam Übung, hm? Ich wusste doch, dass solche Situationen die besten Lehrmeister sind.“

Meinte die Jedi halb ironisch, da sie diese Situation momentan alles andere als günstig empfand. Eigentlich war es eine totale Katastrophe, denn niemand wusste im Moment wo der andere Steckte und die Sith-Geister nutzten diesen Vorteil erbarmungslos.

Und wie fand sie jetzt ihr eigenes Lichtschwert? Hier in der Dunkelheit? Es war immerhin nicht wirklich Zeit, um intensiv danach zu suchen. Mit der Macht schirmte sie sich und Q’Tahem gegen Machtangriffe ab und hoffte, dass die anderen durch Anakin geschützt wurden, auch wenn er unmöglich so viele schützen konnte.

Immerhin fanden sie recht schnell Sane, der bei ihnen in der Nähe mit seiner Waffe in der Dunkelheit umher irrte.


Sane! Warte!“

Rief die Jedi und schloss mit Q’Tahem zu ihm auf und schirmte auch den Soldaten ab.

„Du hast nicht zufällig mein Lichtschwert oder dies von Anakin?“

Fragte die Jedi und streckte in enormer Reaktionszeit ihre Hand zwei Tuk’atas entgegen, die plötzlich wie aus dem Nichts in der Dunkelheit erschienen. Jene Biester folgen in die Luft, noch ehe sie irgendjemanden von ihnen erreichten und landeten hoffentlich hart gegen eine Wand.

„Wir müssen wieder zu den anderen finden! Wir müssen als ganze Gruppe hier durch! Getrennt sind wir schwach! Ich habe vorhin Zoey gehört und spüre sie ganz in der Nähe! Irgendwo links von uns!“

Meinte Kestrel und hoffte, dass keine weitere Schlingpflanze auf die Idee kam ein Wollknäul aus ihnen zu machen.

Sarissia?! Wo bist du?! Bist du bei Anakin?!“

Rief die Jedi-Meisterin besorgt um ihre Padawan und hoffte, dass sie geschützt bei dem Jedi-Meister war. Plötzlich stieß Kestrel im Dunkeln gegen eine Art von Grabstein und Kestrel beleuchtete ihn so gut es in dieser erstickenden Dunkelheit ging mit einem Leuchtstab.

"Durch die Illusion von Leben versuchen die Toten, andere ins Grab zu ziehen."

Las Kestrel laut vor. Bezog sich das auf die Sith-Geister oder die Tuk'atas?

"Hier steht noch was."

Meinte Kestrel und leuchtete etwas tiefer.

"Dwomutsiqsa -Dämonenbeschwörung- Traumbestie-Rauchdämon"

Las die Jedi die Jedi vor und langsam schwante Kestrel böses. Sie stießen da auf uralte Sith-Praktiken. Sith Zauberei und Beschwörungen, die schon seit Jahrtausenden in Vergessenheit geraten waren. Nur selten wurden jene noch in uralten Schriften erwähnt und niemand kannte mehr die genaue Umsetzung dieser Praktiken. Wahrscheinlich war genau dieses Wissen in dem besagten Sith-Holocron und wenn dieses in die falschen Hände geriet.... . Lieber nicht. Problem war nur, dass sie sich jetzt gegen diese unbekannten Gewalten behaupten mussten, ehe sie dieses Wissen bergen konnten.

"Ich glaube wir kommen dem Holocron wirklich näher, denn wir lernen gerade den Inhalt davon kennen und zwar zuerst in der Praxis und dann in der Theorie."

Gab Kestrel trocken zu verstehen und atmete tief durch.

Thearterra: Unterwassertempel, dunkler Raum mit Tuk’atas, Sith- Geistern und Schlingpflanzen: Anakin, Kestrel, Zoey, Q`Tahem, Sarissa, Sane
 
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